Pink schrieb:> Traurig, hoffentlich kriegt die Firma noch die Kurve. Wenn nicht> sieht es schlecht aus, die starke Konkurrenz reibt sich schon die Hände.
Die Kurve bekommen sie nicht mehr. Es wird an alten Komponenten
festgehalten, keine neuen sondern nur alte Varianten die ergänzt werden.
Die ersten Chefs gehen bereits..jetzt gibt es eine one man show
allerdings fehlt diesem der komplette Überblick. McKinsey deckt fehler
in der Entwicklung auf, aber die Lichtgestalt möchte nichts davon wissen
und reagiert über..
Einführung der SE..somit keine Tarifbindung mehr. Weitere MA werden die
Firma verlassen..
Keine Neueinstellungen trotz viel ausgeschriebenen Stellen
"Es rette sich wer kann"
Entwicklung lagert bereits Teile aus in die USA
-> Entwicklungsstandort Rosenheim wird auf kurz oder lang geschlossen
genauso wie die Produktion in Nördlingen.
Load schrieb:> Keine Neueinstellungen trotz viel ausgeschriebenen Stellen
gilt das auch für die bereits ausgegliederten GmbHs? (Automotive und
Solutions)
btw: Lichtgestalt-oneman-Show? CTO oder wen meinst?
Bigtrolley schrieb:> Langfristig sind die, die gut zahlen jedoch erfolgreicher... Woran> liegts?
Wo die betreff. Firma sich positioniert hat.
Der Zuli wird vom IGM-Konzern ausgepresst.
Der Spezialist brauch dagegen Leute die selbst Spezialisten sind. U.U.
kosten die Geld! Und unter Umständen können die dann selbst Forderungen
stellen!
Schwob schrieb:> Entwicklung lagert bereits Teile aus in die USA> -> Entwicklungsstandort Rosenheim wird auf kurz oder lang geschlossen> genauso wie die Produktion in Nördlingen.
Das machen ja viele Mittelständler neuerdings - in die USA gehen. Das
ist beliebter geworden als Asien, Russland oder Südamerika.
Die Standortbedingungen sind dort wohl sehr gut und man kann schnell in
die ganze Welt billig verschicken ebenswo Lieferungen erhalten. USA
haben auch bei Produktstarts immer noch oberste Priorität als
Absatzmärkte auf der ganzen Welt. America first. Die machen vieles
richtig, vor allem sind sie egoistisch, eine Tugend, die im Kapitalismus
unglaublich wichtig ist und die Deutschland leider stark abhanden
gekommen ist. Deshalb rudern und japsen auch viele mittelständische
Unternehmen hier rum wie Kielgeholte.
Analytiker schrieb:> vor allem sind sie egoistisch, eine Tugend, die im Kapitalismus> unglaublich wichtig ist und die Deutschland leider stark abhanden> gekommen ist.
Das ist gut so! Egoismus ist niemals eine Tugend, auch nicht im
Kapitalismus.
Qwertz schrieb:> Analytiker schrieb:>> vor allem sind sie egoistisch, eine Tugend, die im Kapitalismus>> unglaublich wichtig ist und die Deutschland leider stark abhanden>> gekommen ist.>> Das ist gut so! Egoismus ist niemals eine Tugend, auch nicht im> Kapitalismus.
Das ist der Antrieb des Kapitalismus. Muss nicht unbedingt schlecht
sein, ist aber so.
Analytiker schrieb:> Das machen ja viele Mittelständler neuerdings
Aber nur, weil sie Angst haben wg dem Protektionismus!
Und der Schutz des geistigen Eigentums ist dort auch viel härter!
Die Kathrein Ingenieure sollten sich überlegen, ob sie eine Ausbildung
zum Krankenpfleger machen können. Ingenieure haben in Deutschland eh
keine Zukunft! Für mich ist dieser Beruf, wie die meisten anderen auch,
leider zu anstrengend.
Die ingenieure sollen wohl Krankenpfleger werden, damit die Knappheit
wieder steigt und Dich einer beschäftigt, was? Am Ende kann man jedem
davon nur abraten, weil er irgendwann Dich pflegen musst.
Jetzt nach 5 Jahren wo die Geschäftsleitung von damals nach den Tod von
Prof. Kathrein komplett durch ist, die einen wurden gegangen, die
Anderen sind gegangen, weil Sie das nicht mehr mit verantworten konnten
was da auf die Firma zu kommt.
Nur die Geschäftsleitung alleine aus zu tauschen hat wie man sieht nicht
den erhofften Erfolg gebracht, eher das Gegenteil, die jetzige Situation
der Firma sollte Beweis dafür sein.
Viele der Übeltäter sitzen eine Etage unter der Geschäftsleitung,
Produkt Bereichs Leiter, Abteilungsleiter usw. hier wurde nichts
Durchgreifendes geändert. Hier sind viele ATs die es sich gemütlich
eingerichtet haben, nur ja nicht aktiv werden, wo zu neue Produkte
Entwickeln, kostet nur viel Geld das meine Kostenstelle belastet und mir
mein Gehalt deshalb reduziert wird.
Hier in der Ebene müsste mal richtig ausgeräumt werden, was vermutlich
nur zu erreichen ist, wenn die Struktur der Firma Grundsätzlich geändert
wird.
Das soll McKinsey mal ansetzten und auch Veränderungen durchsetzen.
Ob eine Rettung der Firma noch möglich ist ? Vermutlich nicht, es wurden
in den letzten Jahren zu viele Fehlentscheidungen getroffen, die viel
Geld gekostet haben, die den Abstand zu den Mitbewerbern immer größer
werden lies, Kathrein hat den Anschluss an die moderne Technik verpasst,
die Kunden wurden immer mehr verunsichert, von Kathrein kommt doch
nichts neues mehr, die Kunden wählen Kathrein nur noch als dritt oder
viert Lieferanten, nur die braucht man nur wenn die erst und zweit
Lieferanten schwächeln.
Wer jetzt noch bei der Firma beschäftigt ist, der sollte mal nach
Alternativen Ausschau halten oder damit rechnen das er bald für eine
Firma mit anderem Namen arbeiten wird, eine Übernahme oder Teilübernahme
durch eine andere Firma, wäre vermutlich das kleinste übel um den
Verlust des Arbeitgebers zu verhindern.
Es macht mich traurig, hier lesen zu müssen, was mit den Kathrein-Werken
gerade passiert.Ich war über 30 Jahre für diese Firma tätig und habe so
manchen Geschäfssturm miterleben dürfen.Den Toni habe ich zu meiner 25
jährigen Jubiläumsfeier persönlich kennen gelernt.Ich habe gerne in
dieser Firma gearbeitet.Ich habe genug verdienst um heute mit meiner
Rente auszukommen.Wie das momentane Arbeitsklima in der Firma ist,kann
ich leider nicht sagen.
Wen meinst du mit Führungskreis?
Die bereits angesprochenen AL/BL?
Ich drücke den KTlern die Daumen. Vielleicht fängt sich ja das
Unternehmen mit einer neuen mittleren Ebene.
Jetzt sollte mal der selbsternannte CTO in der Entwicklung
weg..(blockiert immer Neuerungen), dann gehts wider Berg auf.
Reduzierung der Gruppenleiter steht auch an.
Austritt aus Arbeitgeberverband wird auch sehr heiß diskutiert, und dass
er die anstehenden Erhöhungen nicht zahlt is eh klar..bei der schlechten
IGM in Rosenheim..den Bezirksleiter kann man in der Pfeife....pro
Arbeitgeber..Arbeitnehmer is kack egal..kein Wunder das
Gewerkschaftsmitglieder alle austreten..
Ja..Karriere gibts nur wenn man Gruppenleiter werden will.. als
Entwickler gibts kein Aufsteigen..außer bei Vetternwirtschaft..
Rumänien und Mexiko als Produktionswerke.. :P nur gut dass in Mexiko nix
produziert wird..da verprassen wir halt das Geld, bevor man sich
vielleicht überlegt in Deutschland ein Werk zu eröffnen (in einem
schwachen Bundesland)
Wo soll das nur hingehen? Alle guten Ingenieure gehen..nur das Fußvolk
dass nix besseres findet bleibt..oder die alt eingesessenen Rosenheimer
die auf die Rente warten..einfach nur traurig
Nene, der Zweipunktschreiber hat schon Recht.
Die KG hat versucht eine Konzernstruktur zu errichten. Das hat in einer
zentralen Entwicklung mit k.a. 130 Angestellten zu einer irrsinnigen
Hierarchie geführt.
Es gibt teilweise Teams mit 2-4 Team-Mitgliedern.
An effizientes Arbeiten ist da nicht zu denken....
Jack schrieb:> Redet hier ein Zweipunkte-Schreiber ".." mit sich selbst?
Leider nicht. Würde es mir wünschen.
Die Entwicklung im Werk 2 besteht eig.aus 3 Entwicklungsbereichen die
vom selbst ernannten CTO geführt werden. Diese sind unterteilt in die
jeweiligen Unterabteilungen. Jede dieser Unterabteilungen besteht aus
einem elektrischen und einem mechanischen Chef- die immer im Doppelpack
zu unsinnigen Besprechungen gehen. Ein Zweig besteht somit aus knapp 30
Chefs von einer der drei Hauptgruppen. Jetzt sind aber noch zwei Gruppen
übrig, bei denen es auch so ähnlich ist. Es lässt sich sagen dass hier
sehr viele "Laptop träger" on tour sind, die eig.nur Zeitverschwenden
und Geld kosten und keine Entscheidungen treffen wollen. Hierbei wird
auch schön die Hierachie eingehalten. Bei einem Anliegen wird das stück
für stück nach oben getragen.
Die eig. Entwickler sind nur noch sehr wenige und haben so viel Arbeit -
da zu wenig Leute, sodass es kaum möglich ist auf einen grünen Zweig zu
kommen...
Neue Ingenieure werden natürlich nicht eingestellt. "Wir schaffen das
mit den vorhandenen Leuten, haben wir ja immer so geschafft"
klaus schrieb:> Nene, der Zweipunktschreiber hat schon Recht.>> Die KG hat versucht eine Konzernstruktur zu errichten. Das hat in einer> zentralen Entwicklung mit k.a. 130 Angestellten zu einer irrsinnigen> Hierarchie geführt.> Es gibt teilweise Teams mit 2-4 Team-Mitgliedern.> An effizientes Arbeiten ist da nicht zu denken....
Danke Klaus, du hastvdas richtige Wort getroffen. "Irsinn" trifft es
hier perfekt.
Wenn sich nichts schleunigst ändert is der Zug abgefahren...
Thomson schrieb:> Die eig. Entwickler sind nur noch sehr wenige und haben so viel Arbeit -> da zu wenig Leute, sodass es kaum möglich ist auf einen grünen Zweig zu> kommen...
Ja so ist es, vor allem wenn jeder Entwickler mindestens drei
Projektleiter am Hals hat. Jeder hält sein Zeug für am wichtigsten.
Einladungen zu Besprechungen kommen von allen Seiten, die effektive
Arbeitszeit beträgt im Durchschnitt 2 Stunden am Tag.
Schuld daran sind die vielen " Laptop Träger "
Was noch dazu kommt, das einige Entwickler die zusammen arbeiten sollten
Räumlich getrennt sind, der eine im Werk 1 der andere im Werk 2.
Nur weil es die Hochwertigen Chefs nicht zusammen bringen das z.B.
Elektronik Entwickler aus dem Werk 2 der mit einem Mechanik Entwickler
aus dem Werk 1 zusammen arbeiten muss in einem Werk sind.
Dann heist es Auto suchen, ins andere Werk fahren, 10 Minuten besprechen
und wieder zurückfahren, schon ist wieder eine Stunde beim Teufel.
Wenn Stau in der Stadt ist mehr als eine Stunde.
Es ist zwar schon besser geworden, aber immer noch hoch ineffizient.
Verursacht enorme Kosten!
Was auch Richtig ist, der selbsternannte CTO, warum der noch nicht
gefeuert wurde ist auch nicht mehr zu erklären.
Aber Typisch in der Firma, jeder Abteilungs und Bereichsleiter klebt an
seinem hoch bezahlten Posten.
So wird die Firma keinen Bestand mehr haben, wie soll das mit der
Besetzung zu schaffen sein was die Zukunft fordert.
Jeder der die Möglichkeit hat die Firma zu verlassen sollte es möglichst
schnell tun.
Neben den ganzen internen Beschwerden, stellt sich doch eine wichtige
Frage:
Was ist die Strategie des "Inhaber" (Kommanditant) und der
Geschäftsleitung.
Soll demnächst verkauft werden? Will man eine Marktnische besetzen?
Das alles wird man wohl leider erst erfahren, wenn's soweit ist...
Kath Gast schrieb:> Alle Mann von Bord ... das Schiff hat Schlagseite weil die Brücke seit> Jahren den falschen Kurs eingeschlagen hat ...
So ist es leider, nur das Schiff muss mit der Schlagseite noch bis 2019
weiter fahren.
Was ich von jemanden erfahren habe der " noch " dort arbeitet.
Ziel ist es das 100 Jährige Firmenjubiläum noch zu erreichen.
Danach wird die Firma Geschichte sein.
Deshalb ist das hier schon zu lesen war, rette sich wer kann usw. auch
richtig. Für diejenigen, die noch bei der Firma arbeiten, die sollten
sich jetzt um einen neuen Arbeitsplatz umschauen.
Thomson schrieb:> Neue Ingenieure werden natürlich nicht eingestellt. "Wir schaffen das> mit den vorhandenen Leuten, haben wir ja immer so geschafft"
Fähige Leute sind ja längst weg. Wie in der angesprochene
Gruppenleiterriege auch, hängen dort nur noch die rum, die es sich
bequem gemacht haben. Aushalten ist angesagt. Es wird kassiert, solange
die Kuh Milch gibt.
Schade!
So schaut's aus schrieb:> Ich habe heute gehört dass zum Monatsende Herr Pflitsch die Firma> verlässt
Das kann für die Firma noch richtig gefährlich werden.
Wenn so einer geht nimmt er das Insiderwissen zu seinem nächsten
Arbeitgeber mit. Wenn das eine Bank ist, die gegen Kathrein Forderungen
stellt, dann Gute Nacht.
Ich habe den Niedergang der Firma Kathrein die letzten Jahre verfolgt.
Zum weiteren Verlauf habe ich zwei Theorien:
1. Die Abwärtsspirale aus Weggang von Spezialisten und Know-How in
Einklang mit Abbau von Belegschaft führt in 1-2 Jahren zum kompletten
Aus.
2. Der boomende Markt richtet spätestens zu 5G alles. Man muss nicht
erster am Markt sein, aber es reicht, um gut mit zu schwimmen.
Was meint ihr?
klaus schrieb:> 1. Die Abwärtsspirale aus Weggang von Spezialisten und Know-How in> Einklang mit Abbau von Belegschaft führt in 1-2 Jahren zum kompletten> Aus.>> 2. Der boomende Markt richtet spätestens zu 5G alles. Man muss nicht> erster am Markt sein, aber es reicht, um gut mit zu schwimmen.
ich vermute mal dass Punkt 1 eintreten wird. Möglich das noch so Teile
wie Automotiv bei Kathrein bleiben oder eben alles von einem Mitbewerber
übernommen wird.
Für Punkt 2 ist der Rückstand schon zu groß.
Wenn Du Dir mal den Bericht über einen ganz Großen der Branche
durchliest,
dann wird für Kathrein nichts mehr übrig bleiben.
https://www.elektronikpraxis.vogel.de/chinesischer-huawei-konzern-reicht-europaweit-die-meisten-patente-ein-a-693615/
Man muss nicht der erste am Markt sein, aber wenn eine Firma heute
nichts hat, dann ist der Abstand zu den Mitbewerbern in paar Jahren zu
groß um da noch mal ran zu kommen.
Huawei wird alles abgrasen.
Pongraz schrieb:> Huawei wird alles abgrasen.
Und warum ist das so? Schlauere Ingenieure? Billigere Ingenieure?
Besseres Investment? Bessere Führung?
Oder massenhaft in Deutschland ausgebildete Chinesen, die in den 90ern
Dank Knowaustausch kostenlos in DE studieren konnten und nun daheim das
Wissen nutzen, um uns abzuhängen?
Unwahrscheinlich, daß Kathrein komplett den Bach runtergeht, immerhin
gehört die Firma weltweit zu den Top 3 im Bereich Antennentechnologie.
Und Huawei erzeugt vor allem viel heiße Luft, kommen tut da weniger.
Wenn man sich ansieht wie bei kathrein seit fast 20 Jahren mit den
gleichen Technologien gefertigt und gemessen wird, dann hilft der 3.
Platz nicht viel. Zumal wenn es neuere und wie es aussieht günstigere
Lösungen gibt die bei gleicher Performance sogar zuverlässiger
funktionieren.....
Wieviele Patente reicht denn Kathrein jährlich ein ??
MaWin schrieb:> Oder massenhaft in Deutschland ausgebildete Chinesen, die in den 90ern> Dank Knowaustausch kostenlos in DE studieren konnten und nun daheim das> Wissen nutzen, um uns abzuhängen?
Ja und?
Die Wirtschaftsschlauen aus Politik, Hochschule und Wirtschaft waren ja
der Meinung: "Wenn der Masch-Bau SChine`s nach China zurück geht, kauft
der danach teutsche Maschinen!"
Markus schrieb:> immerhin> gehört die Firma weltweit zu den Top 3 im Bereich Antennentechnologie.>> Und Huawei erzeugt vor allem viel heiße Luft, kommen tut da weniger.
Was bringt Dir das, wenn es nur noch 2 große Anbieter geben wird, die
aus China kommen, aber sich schon längst in Europa etabliert haben.
Siehe Bericht von Elektronik Praxis. Huawei und Standort Deutschland!
Der dritte Platz ist dann auch nur noch der letzte Platz.
Huawei erzeugt heiße Luft als Nebenprodukt.
Viele Basisstationen in Deutschland wurden mit Technik von Huawei
ausgestattet.
MaWin schrieb:> Pongraz schrieb:>> Huawei wird alles abgrasen.>> Und warum ist das so? Schlauere Ingenieure? Billigere Ingenieure?> Besseres Investment? Bessere Führung?>> Oder massenhaft in Deutschland ausgebildete Chinesen, die in den 90ern> Dank Knowaustausch kostenlos in DE studieren konnten und nun daheim das> Wissen nutzen, um uns abzuhängen?
Von Huawei wurden in den letzten Jahren Kompetenzzentren bzgl. 5G in
Europa (München, Stockholm) aufgebaut und die besten
Mobilfunk-Fachleute strategisch angeworben. Da ich in diesem R&D Bereich
längere Zeit tätig war, habe ich die Entwicklung hautnah mitbekommen.
Die Aufnahmekriterien und Auswahlgespräche sind extrem hart. Ein
promovierter Kollege hatte eines in Stockholm, es waren Koryphäen wie
Andrei Grebennikov (RF PAs) zugegen. Er sagte er hatte keine Chance...
Ich halte extrem viel von diesem (ehemaligen) Kollegen, der u.A. auch
schon in den Bell Labs gearbeitet hat.
Die Gehälter und Arbeitsvoraussetzungen für angeworbene Fachleute sind
fürstlich.
Die Entwicklung neuer Technologien läuft wohl in einer Art
internationalem Konkurrenzkampf ab... R&D Teams aus USA, Asien, Europa
bekommen identische Aufgabenstellungen, Budgets und Arbeitsmittel. Nach
Ablauf der Zeit wird die beste bzw. vielversprechendeste Lösung genommen
und weiterverfolgt, der Rest in die Schublade gesteckt.
Wieviel davon nun Hörensagen ist .. who knows, ich bin kein Interner.
Auf gut Deutsch gesagt stinkt dagegen eine Bude wie Kathrein einfach ab.
Wir bekommen ab und an Anfragen vonseiten Huawei und bislang lief es wie
folgt ab:
- Anfrage nach kundenspezifischem Produkt mit Aussicht auf extrem hohe
Stückzahlen
- Entwurf (möglichst mit Prototyp) so schnell wie möglich (meist < 3
Monate)
- hier wird alles stehen und liegengelassen ("Ohh, so ein möglicher
großer Kunde") und nach 3 Monaten wird Huawei der Entwurf samt
Verkaufspreis genannt
- der Preis ist ihnen viel zu hoch und wir hören nichts mehr
Das Spiel durfte ich mittlerweile 3 Mal mitspielen :-( Und nein, unsere
groben Entwürfe taugen kaum zum Abzapfen von Technologie und Know-How,
was das Vorgehen Huaweis für uns nur noch rätselhafter macht.
Pongraz schrieb:> So schaut's aus schrieb:>> Ich habe heute gehört dass zum Monatsende Herr Pflitsch die Firma>> verlässt>> Das kann für die Firma noch richtig gefährlich werden.> Wenn so einer geht nimmt er das Insiderwissen zu seinem nächsten> Arbeitgeber mit. Wenn das eine Bank ist, die gegen Kathrein Forderungen> stellt, dann Gute Nacht.
Was meinst Du warum Geschäftsführer so viel Geld (Millionen) bekommen,
wenn sie rausgeschmissen werden, äh? Da ist aufeinmal "wir müssen
sparen" nicht mehr angesagt.
Markus schrieb:> - hier wird alles stehen und liegengelassen ("Ohh, so ein möglicher> großer Kunde") und nach 3 Monaten wird Huawei der Entwurf samt> Verkaufspreis genannt> - der Preis ist ihnen viel zu hoch und wir hören nichts mehr
genau das zeigt doch wie unfähig und verzweifelt die Bereichs und
Abteilungsleiter sind.
Alles stehen und liegen lassen! Aufträge wo andere Kunden in Stich
gelassen werden nur weil ein Huawei kurz mal zuwinkt.
Immer noch der Traum vom großen Geschäft!
Immer noch nicht verstanden, das große Geschäft machen jetzt Andere
Unternehmen.
klaus schrieb:> 1. Die Abwärtsspirale aus Weggang von Spezialisten und Know-How in> Einklang mit Abbau von Belegschaft führt in 1-2 Jahren zum kompletten> Aus.
Das kann so schon kommen, nicht nur das einige Spezialisten die Firma
schon verlassen haben, es kommt auch noch dazu, dass diejenigen die noch
da sind zum Großteil wegen der Situation in der sich die Firma befindet
extrem demotiviert sind.
Demotivierte Mitarbeiter haben noch keiner Firma Gut getan.
Das beschleunigt nur den Abwärtstrend.
Markus schrieb:> Das Spiel durfte ich mittlerweile 3 Mal mitspielen :-( Und nein, unsere> groben Entwürfe taugen kaum zum Abzapfen von Technologie und Know-How,> was das Vorgehen Huaweis für uns nur noch rätselhafter macht.
Die wollten einfach mal wissen was die Teile Kosten sollten.
Da sparen sie sich die aufwendige und ungewisse Kalkulation!
Dann machen die ein Target-Costing und versuchen über den Weg vllt. die
Produktion selbst umzusetzen.
.... was ja schon von langer Hand geplant war.
Die Umsetzung wurde ja kurzerhand verschoben.
Kennt sich jemand aus: Hat das Auswirkungen auf das weitere
Geschäfts-Gebaren der Firma?
Es gab vor paar Wochen wieder mal einen Bericht über die Firma Kathrein
in der Regionalen Zeitung.
https://www.rosenheim24.de/rosenheim/rosenheim-stadt/rosenheim-ort43270/rosenheim-kathrein-schliesst-finanzierungsvereinbarung-neuausrichtung-wachstum-9770613.html
Scheinbar hat man es geschafft die Banken dazu zu bewegen, den Betrieb
bis Ende 2020 aufrecht zu erhalten.
Es wird auch darauf hingewiesen, das die Firma 2019 ihr 100 Jähriges
bestehen kund geben kann. Ob da gefeiert wird?
Es haben schon einige die noch dort beschäftigt sind gesagt, das 100
Jährige will man noch hinbekommen.
Was danach ist?
Jedenfalls wenn nach 2020 keine deutlichen Fortschritte erkennbar sind,
wird die Firma Geschichte sein. Die Banken haben ihre Finanzielle
Unterstützung bis Ende 2020 sicher nicht ohne Forderungen und
Gegenleistungen gegeben.
Immerhin sind die jetzt drauf gekommen, für 5G sollte man auch mal was
machen. Zu spät!
Markus schrieb:> Die haben wohl eher den Klotz am Bein abgestreift:
So Wertlos ist Katek auch wieder nicht, wurde ja wie in dem Bericht
stand durch Privat Geld von Prof. Kathrein wieder auf Kurs gebracht.
Es geht nur noch darum, das 100 Jährige Firmenjubiläum nächstes Jahr zu
erreichen.
Die ganzen Aussagen, jetzt können wir " Kathrein " uns voll auf unser
Kerngeschäft der HF Technik konzentrieren, ist doch nur noch ein
Durchhalte Manöver bis 2020. Danach liegt die Firma in den Händen der
Banken.
Was wollen die noch bei 5G erreichen?
Manfred schrieb:> In Grassau, ist das die ehemalige Körting?
Ja genau so ist es, auf dem Gelände war mal Körting, die haben aber
schon in den siebziger Jahren zu gemacht.
Ich die Kathrein Schüsseln schon in China produziert werden.
-Beim nächsten Sturm brechen die Dinger dann weg.
genau wie Discounter-Schrott.
Aber natürlich weiterhin zum Kathrein-Preis.
● J-A V. schrieb:> die Kathrein Schüsseln schon in China produziert werden.
War auch in einem Bericht gestanden, der SAT Bereich sorgte bei der
Firma Kathrein für enormen Verlust.
Es gab mal bei Kathrein den Slogan " Qualität macht ihren Weg " wo der
Weg hingeführt hat ist zwischenzeitlich bekannt.
Pongraz schrieb:> Es gab mal bei Kathrein den Slogan " Qualität macht ihren Weg " wo der> Weg hingeführt hat ist zwischenzeitlich bekannt.
Was soll ausgerechnet mit Sat-Schüsseln schon zu holen sein? Die Theorie
sowie Berechnung und Auslegung der Dinger ist mit gängigen Tools kein
Hexenwerk. Gleiches gilt für viele Antenntentypen und genau das ist doch
das grundsätzliche Problem von Kathrein. Und für innovative und
herausfordernde Dinge wie Antennenarrays ist der Markt verhältnismäßig
klein.
Markus schrieb:> Gleiches gilt für viele Antenntentypen und genau das ist doch> das grundsätzliche Problem von Kathrein.
Eine Antenne ist nicht nur Antenne, sondern beinhaltet oftmals auch die
Basisstation " Radio " und hier ist Kathrein ganz schlecht aufgestellt.
Schon vor Jahren erlitt Kathrein eine Bruchlandung mit dem RRH " Remote
Radio Head " Lösung war dann eine Zusammenarbeit mit Ericsson.
Es wurde nicht wahrgenommen oder auch nicht verstanden, dass mit der
Entwicklungsabteilung nichts zu Gewinnen ist.
Wer nicht Investiert fällt auf die Schnauze.
Wie sieht die Situation denn aktuell bei Kathrein aus?
Ich plane aus privaten Gründen nach Rosenheim zu ziehen und Kathrein
hatte bisher immer einen guten Ruf. Ich bin im
kaufmännisch/vertrieblichen Bereich tätig. Gibt es noch die 42-std woche
bei einem 40 Std Vertrag? Wie sieht es mit Urlaubs- und Weihnachtsgeld
aus? Hat sich seit der SE-Umstellung etwas verändert? Gibt es für AT's
noch die 24 Urlaubstage-Regel?
Nein, 42h gibt es nicht mehr.
Allerdings gibt es auch kein Urlaubsgeld mehr, Weihnachtsgeld die
Hälfte.
ATler stempeln auch nicht mehr (so wie früher), haben aber 30 Tage
Urlaub.
Zu Kathrein zu gehen stellt im Moment ein großes Risiko dar, da 2020
wieder mal die Inslovenz droht, wenn die Banken den Hahn dann zudrehen.
Viel Glück! (Dir und der Firma Kathrein)
VG ein Ex - Kathreiner
Markus schrieb:> Was soll ausgerechnet mit Sat-Schüsseln schon zu holen sein?
die Teile aus diesem Hause waren zu gut, zu stabil gebaut.
UND: tatsächlich auch nachhaltig,
denn man konnte Jahrzehntelang LNBs kaufen,
die an die ältesten Schüsseln passten.
Die Feed-Halterungen waren immer gleich.
Sepp schrieb:> Zu Kathrein zu gehen stellt im Moment ein großes Risiko dar, da 2020> wieder mal die Inslovenz droht, wenn die Banken den Hahn dann zudrehen.Simon schrieb:> Wie sieht die Situation denn aktuell bei Kathrein aus?> Ich plane aus privaten Gründen nach Rosenheim zu ziehen und Kathrein> hatte bisher immer einen guten Ruf. Ich bin im> kaufmännisch/vertrieblichen Bereich tätig. Gibt es noch die 42-std woche> bei einem 40 Std Vertrag? Wie sieht es mit Urlaubs- und Weihnachtsgeld> aus? Hat sich seit der SE-Umstellung etwas verändert? Gibt es für AT's> noch die 24 Urlaubstage-Regel?
Hallo Simon,
Kathrein kann man weiterhin als Arbeitgeber empfehlen. Zum Glück sind
die Zeiten vorbei, in denen Geld zum Fenster rausgeschmissen wird und
die Allürenkultur extrem gepflegt wird!
Sepp kann ich mit dem "Insolvenzgeblubber" nicht zustimmen. Er ist
Ex-Mitarbeiter.
Kathrein erfüllt die Ziele in diesem Jahr so, wie lange nicht mehr. Da
würde ich mir keine Sorgen machen derzeit. Wir können kompetente und
motivierte Kolleginnen und Kollegen immer brauchen. Das Unternehmen ist
im Umbruch und auf dem richtigen Weg aus meiner Sicht.
Grüße
Schnupsy
Schnupsy schrieb:> Wir können kompetente und> motivierte Kolleginnen und Kollegen immer brauchen.
Wer sind "Wir"? Klingt wie eine Ansage vom Vision Clearance Engineer.
Schnupsy schrieb:> Zum Glück sind die Zeiten vorbei, in denen Geld zum Fenster> rausgeschmissen wird
Bestimmt ist damit das Gehaltsniveau gemeint. Niedrige ERA Einstufung,
kein Urlaubsgeld, nur halbes Weihnachtsgeld, etc.
Sepp schrieb:> Zu Kathrein zu gehen stellt im Moment ein großes Risiko dar, da 2020> wieder mal die Inslovenz droht, wenn die Banken den Hahn dann zudrehen.>> VG ein Ex - Kathreiner
Bei Kathrein gibt es m.M.n. 2 Hauptprobleme:
1. größtes Problem - die Altlasten vom Seniorchef
2. Auftragsflaute bis zum Start des Aufbaus von 5G
zu 1.) Der verstorbene Seniorchef hatte wegen seinem Größenwahn massive
Bilanzfälschungen vorgenommen. Der Umsatz wurde um 300 Mill. € jährlich
überhöht ausgewiesen. Zum Glück ist er tot, sonst wäre die Firma auch
schon tot.
zu 2.) Der Aufbau der neuen Mobilfunknetze 5G wird ab 2020 losgehen -
deshalb auch die Finanzierungszusage der Banken bis Ende 2020. Ab 2019
werden kleinere Pilotnetze installiert werden. Versuchsnetze sind bereit
seit 2017 in Betrieb. 5G ist kleinzellig, d.h. man braucht viele
Funkstationen mit Mehrfachantennen. Im Vergleich zu 4G (LTE) und 3G
(UMTS) wird 5G ein Eldorado für Antennenhersteller werden.
Antennentechnik ist eine Wissenschaft für sich und Kathrein genießt nach
wie vor Weltruf.
Weitere Probleme, die aber nicht existenzgefährdend sind:
- der Chef kennt sich in der Technik, insb. der der Antennen, exzellent
gut aus, aber er hat Defizite in der BWL. Er ist dadurch leicht zu
beeinflussen, was für die Firma teuer werden kann.
- der Chef hat keinen starken Willen und kann sich deshalb nicht im
erforderlichem Masse durch setzten. Das kann dem Unternehmen die
Selbständigkeit kosten, so daß dann Konkurrenten die Firma leiten
werden.
- chinesische Firmen wollen Anteile (später die gesamte Firma)
übernehmen.
Übrigens: Huawei ist weltweit das führende Unternehmen bei der
Entwicklung und Standardisierung von 5G. Europa und USA sind bereits
abgehängt.
Schönen Sonn'en'tag!
Jo S.
Ich wollte die Firma nicht schlecht reden,
finde jedoch, man sollte alle Fakten auf den Tisch legen.
Und ja, die Insolvenz war bereits "zum Greifen nahe".
Und ja, so eine Situation könnte wieder passieren, muss aber nicht.
-->
Die Insolvenzgefahr ist im Moment bei Kathrein grösser als bei anderen
Firmen.
Nachteilig ist auch das fehlende Urlaubsgeld und das halbierte
Weihnachtsgeld.
Wie im Moment sonst eingruppiert wird, weiss ich nicht:
Früher wurde versucht so niedrig wie möglich einzugruppiern und die
Leute dann da hängen zu lassen.
Dieses Verhalten ist jedoch in fast allen Firmen üblich, daher OK.
Aber ich hab mal gehört, dass sich das sogar etwas zum positiven
geändert haben soll.
Sepp schrieb:> Zu Kathrein zu gehen stellt im Moment ein großes Risiko dar, da 2020> wieder mal die Inslovenz droht, wenn die Banken den Hahn dann zudrehen.
Da hast Du leider Recht, Kathrein hat nur deshalb von den Banken
nochmals Kredit bekommen, weil Katek verkauft wurde. Ansonsten wäre es
zu Ende gewesen. Die Finanzen sind bis Ende 2020 gesichert, nur was
danach ist?
Es Stand auch so in der Lokalen Zeitung, mit dem Hinweis 2019 das
Hundert Jährige Firmenjubiläum zu erreichen. Wenn das das einzige Ziel
ist! dann Gute Nacht.
Tatsache ist auch, beim Hauptgeschäft, die Mobilfunk Antennen, hat
Kathrein deutlich an Boden verloren, Gründe dafür gibt es mehrere.
Es wurde zu wenig in die Entwicklung investiert, es wurde zu aufwendig
und damit auch zu teuer produziert, es gab dadurch viele Ausfälle bei
den Produkten, die Kunden haben sich deshalb von Kathrein distanziert.
Bei den Netzausrüstern ist Kathrein schon lange nicht mehr die Nummer
eins.
Das nächste ist, es gibt immer noch sog. Chefs bei Kathrein die noch
nicht entsorgt wurden, die jedoch an der ganzen Misere mit schuldig
sind.
So lange es solche Chefs gibt, die nur Ihren eigenen Profit im Sinne
haben wird die Firma keine große Zukunft haben.
Sepp schrieb:> Früher wurde versucht so niedrig wie möglich einzugruppiern und die> Leute dann da hängen zu lassen.> Dieses Verhalten ist jedoch in fast allen Firmen üblich, daher OK.
Nein, das ist weder üblich, noch okay. Man muss den Mitarbeitern eine
Entwicklungsperspektive bieten, auch finanziell. Und es gibt durchaus
Konzerne in Deutschland, die das leisten.
Qwertz schrieb:> Sepp schrieb:>> Früher wurde versucht so niedrig wie möglich einzugruppiern und die>> Leute dann da hängen zu lassen.>> Dieses Verhalten ist jedoch in fast allen Firmen üblich, daher OK.>> Nein, das ist weder üblich, noch okay.
Ich habe es gerade gesehen: Nach Ausscheiden eines langjährig erfahrenen
Mitarbeiters (Technik mit Endkundenkontakt) wird, angeblich dringed,
Ersatz benötigt, also intern ausgeschrieben. Die Gelegenheit ist
günstig, man bietet zwei Entgeltstufen tiefer :-(
Ich sehe das als 'übliches Verhalten', ob es okay ist, steht auf einem
anderen Blatt.
Im konkreten Fall denke ich, dass es wohl niemand für das angebotene
Entgelt machen wird - der Zugewinn an Lohn steht in keinem günsigen
Verhältnis zum Anspruch der Tätigkeit.
Sepp schrieb:> Kathrein wird Ericsson
Nicht nur das, es soll auch der Automotiv Bereich " Autoantennen " an
Continental verkauft werden.
Ist zur Zeit wohl noch nicht vollzogen.
Claus M. schrieb:>> Kathrein wird Ericsson> Besser das als Jing sing Feng.
Die aktuelle Mitgliederzeitung der IG-Metall behauptet genau das
Gegenteil: Chinesen schauen nicht auf kurzfristige Gewinne, erhalten
Arbeitsplätze, bauen zum Teil die deutsche Entwicklung aus und seien aus
Sicht der Gewerkschaftler überwiegend positive Investoren!
Manfred schrieb:> Claus M. schrieb:>>> Kathrein wird Ericsson>> Besser das als Jing sing Feng.>> Die aktuelle Mitgliederzeitung der IG-Metall behauptet genau das> Gegenteil: Chinesen schauen nicht auf kurzfristige Gewinne, erhalten> Arbeitsplätze, bauen zum Teil die deutsche Entwicklung aus und seien aus> Sicht der Gewerkschaftler überwiegend positive Investoren!
Da gebe ich dir recht, Manfred. Außerdem hat heute fast niemand mehr die
Komfortzone, eine ausgestreckte Hand wegzuschlagen. Die Chinesen haben
langfristig Interesse am Marktzugriff in Europa. Amerika, Australien und
Co haben die Tür zugemacht. Da bleibt nur, sich mit dem europäischen
Markt halbwegs gut zu stellen.
Heiko B. schrieb:>> Die aktuelle Mitgliederzeitung der IG-Metall behauptet genau das>> Gegenteil: Chinesen schauen nicht auf kurzfristige Gewinne, erhalten>> Arbeitsplätze, bauen zum Teil die deutsche Entwicklung aus und seien aus>> Sicht der Gewerkschaftler überwiegend positive Investoren!> Da gebe ich dir recht, Manfred. Außerdem hat heute fast niemand mehr die> Komfortzone, eine ausgestreckte Hand wegzuschlagen. Die Chinesen haben> langfristig Interesse am Marktzugriff in Europa.
Das ist nicht von mir, sondern eine Aussage der IGM, egal, glauben wir
es ihr. Nun ja, ganz viele Jahre zurück, hat sich der Japaner mit
langfristigen Strategien Märkte geholt. Man schaute nicht auf das
Jahr, sondern über einen Zeitraum von 3..5 Jahren - europäische
Investoren waren und sind zu dämlich dazu.
Mampfred schrieb:> Wenn der Chinese erstmal merkt, dass er vieles selber kann ist hier> zurecht einpacken angesagt.
Wenn der Laden an einen Investor wie KKR oder Silverlake gerät oder von
einem Mittbewerber gekauft wird, setzt nach einem Jahr der massive
Niedergang ein. Ein Chinese als Investor schließt eine Schließung der
Firma nicht aus, aber wird in jedem Fall längerfristig überleben.
Eigentlich ist es auch egal, ob die Raffgier des deutschen Inhabers eine
Fertigung nach China verlagert oder es ein Chniesischer Käufer tut.
Vielleicht auch nicht, der Chinese kennt nämlich die Tücken seines
Landes, der deutsche Doofmann reitet den Laden noch weiter rein.
Wen interessiert noch was hier passiert? Die guten Leute sind längst
weg. Es arbeiten nur noch die dort, die keine andere Stelle finden, und
die welche Chef sein dürfen und woanders niemals einen solchen Posten
bekommen... Wenn Erricson die Firma übernehmen würde is es ein Segen.
Aber das wird nicht passieren. Die haben kein Interesse da die Produkte
nicht ins Portfolio passen.
Pongraz schrieb:> Nicht nur das, es soll auch der Automotiv Bereich " Autoantennen " an> Continental verkauft werden.>> Ist zur Zeit wohl noch nicht vollzogen.
Erledigt!
Jetzt kommt der nächste Bereich der verkauft (abgewickelt) wird.
Das Ende naht!
Pongraz schrieb:> Nicht nur das, es soll auch der Automotiv Bereich " Autoantennen " an> Continental verkauft werden.
Für die betroffenen 1.000 Mitarbeiter so eine Art vorgezogene
Weihnachten ;-) Ist das beste, was ihnen passieren konnte.
Markus schrieb:> Pongraz schrieb:>> Nicht nur das, es soll auch der Automotiv Bereich " Autoantennen " an>> Continental verkauft werden.>> Für die betroffenen 1.000 Mitarbeiter so eine Art vorgezogene> Weihnachten ;-) Ist das beste, was ihnen passieren konnte.
Wenn´s nicht ironisch gemeint ist ... Für die Beschäftigten ist es kein
Nachteil zu Conti zu wechseln.
Kathrein muß konsolidieren und braucht Geld. In dieser Situation ist das
ein richtiger Schritt.
Der Größenwahn von Anton Kathrein senior und seine Bilanzfälschungen im
großen Stil sind die Hauptursache für die Probleme. Ansonsten wäre die
Firma kein Sanierungsfall.
Angeblich hat der Alte eine Milliarde € aus der Firma abgezogen (und
vermutlich in ein Finanzparadies verschoben). Dieses Geld muß zurück
geholt werden - mit allen Mitteln. ;)
Ich hoffe, daß die Firma bis 2020 gut durch kommt und daß dann der
erwartete 5G Aufschwung kommt. Das hoffe ich für die Mehrheit der
Beschäftigen, die die Firma aufgebaut haben und sie in die Zukunft
führen. Für die "Freunde" vom verstorbenen Senior wünsche ich das nicht.
Die Firma Kathrein soll leben!
Jo S.
Jo S. schrieb:> Wenn´s nicht ironisch gemeint ist ...
War es nicht.
Pongraz schrieb:> Im Moment ja, nur das ganze kann auch in die Richtung laufen> wie bei Fujitsu in Augsburg.
Also noch ist Conti in deutscher Hand, daher eher unwahrscheinlich, daß
sie sich wie die Japaner zurückziehen.
Quatsch - den Größenwahn hatte die neue Führungsriege, die nach Anton II
an die Macht kam. Zitat aus dem Jahr 2014 "Wir müssen alle diese
Investitionen tätigen, wie sollen wir sonst die 2 Mrd. Umsatz schaffen".
Dabei haben die Herren einschließlich Anton III vergessen, dass Geld
nicht auf den Bäumen wächst. Massenhaft sinnlose Investitionen in hohen
Millionenbeträgen, die sich nie rückzahlen konnten.
Der hier schon öfter vorgetragene Vorwurf der Bilanzfälschung des Alten
sollte doch mal mit Fakten untermauert werden. Er konnte nämlich mit
Geld umgehen - im krassen Gegensatz zu seinen Nachfolgern. Und das
Unternehmen war eine KG. Als Eigentümer hatte er das Risiko zu tragen
mit allen Vorteilen der relativen Intransparenz. Bilanzfälschung bzw
Insolvenzverschleppung liegt wohl eher seit zwei Jahren vor.
Jetzt wird das Tafelsilber verkauft, wohlgemerkt durch die Banken, die
um ihr Investment fürchten. AK3 hat's richtig vermasselt. Schade!
In diesen Zeiten wird überall digitale Funkübertragung gebraucht wegen
Automatisierung, insbesondere im Bereich neue Energien,
Elektromobilität, Drohnen und Anschluss der Pampa im Internet.
Wie kann Kathrein überhaupt hier in Schieflage geraten sein, dass muss
man erstmal schaffen.
Ich hatte mal einen Kathrein Sat-Receiver mir vor knapp 20 Jahren
gekauft, als sich gerade das digitale Satellitenfernsehen etablierte.
Der Kathrein-Receiver war schwer, klobig, es konnte auch als Heizkörper
benutzt werden, die Software war bei Kanalwechseln langsam, es gab
Artefakte und oft fror die Software ein.
Auch die Menüführung war insbesondere bei der Sendersortierung schlecht
und auch sonst umständlich.
Ich habe es zurückgegeben und zum gleichen Preis ein Topfield-Receiver
gekauft.
Ein ganz anderes ganz Erlebnis war das. Klein, leicht, schnell und sehr
gute Menüführung, SW-Update über Satellit und ganz wichtig: eine
eingebaute Festplatte für Aufnahmefunktion.
Wenn meine Anekdote symptomatisch für Kathrein ist, dann kann ich gut
verstehen, warum die keine schwarzen Zahlen schreiben können.
Pongraz schrieb:> Nicht nur das, es soll auch der Automotiv Bereich " Autoantennen " an> Continental verkauft werden.
Die Meldung habe ich auch gesehen.
Mir ist nicht klar, wieviel Ur-Kathrein in dem Bereich Automotiv-Antenna
wirklich drin ist. Die haben einen Standort in Hildesheim Römerring, das
ist ehemals Blaupunkt und passt weitaus besser zu Automobilzulieferer
als die Produkte aus Rosenheim.
Hallo Allerseits,
ganz ehrlich, größtenteils der Belegschaft von Kathrein wartet darauf
das eine "Entschädigung", sprich Abfindung vorgesehen ist.
Motivation ist z.Z. leider nicht vorhanden....
Jo S. schrieb:> Ich hoffe, daß die Firma bis 2020 gut durch kommt und daß dann der> erwartete 5G Aufschwung kommt. Das hoffe ich für die Mehrheit der> Beschäftigen, die die Firma aufgebaut haben und sie in die Zukunft> führen. Für die "Freunde" vom verstorbenen Senior wünsche ich das nicht.
Auf einen Erfolg bei 5G kann Kathrein lange warten, der wird für die
Firma nicht kommen.
Grund dafür, es müssten dann dementsprechende Entwicklungen schon seit
Jahren in Gange sein, so auch dementsprechendes Personal in der Firma
arbeiten.
Das ist nicht der Fall. Es wird nur überall irgendwie herum gewurstelt.
Was aber ist, wie der Beitrag, einer vor mir, Motivation ist z.Z. leider
nicht vorhanden.
So kommt kein Erfolg bei 5G zustande, sondern das warten auf das Ende
und ein warten auf Abfindung, vorausgesetzt es sind dann noch die
entsprechenden Finanziellen Mittel vorhanden.Zuerst die Banken, dann
irgendwann mal die ehemaligem Mitarbeiter.
Immunsystem schrieb:> den Größenwahn hatte die neue Führungsriege, die nach Anton II> an die Macht kam.
Auf mich als Außenstehender macht es den Eindruck, daß der junge A3 die
Hinterlassenschaften seines alten Herrn ausbaden muß. In dessen Haut
möchte ich nicht stecken: Der denkt, er erbt ein Milliardenvermögen und
stattdessen muß er jetzt zusehen, daß ihm nicht alles um die Ohren
fliegt. Vielen Dank auch...
Und A3 mag jung sein, ist aber als Ing ausreichend qualifiziert, die
-technischen- Aussagen seiner Führungskräfte inhaltlich bewerten zu
können. Die Frage ist eher, ob er angesichts des wirtschaftlichen
Schlamassel überhaupt zeitlich in der Lage ist, sich um die technische
Ausrichtung zu kümmern.
Der Kathrein hat eine Milliarde auf die Seite geschafft.
Der Gates hat 150 Milliarden auf die Seite geschafft.
Ob die viel geschafft haben fragte da der Schwabe ?
Schaffe schaffe Häusle baue und verrecke.
Manfred schrieb:> Man schaute nicht auf das> Jahr, sondern über einen Zeitraum von 3..5 Jahren - europäische> Investoren waren und sind zu dämlich dazu.
...und die Bude wird dann dichtgemacht. Ich kann diese Dämlichkeit auch
nicht fassen, "langfristig" ist was anderes als 3-5 Jahre. Oder es
werden Firmen aufgekauft und es gibt einen Kündigungsschutz "für 14
Monate", das wird dann von allen (dämlichen Deutschen) als "Erfolg"
gefeiert. Ein guter Arbeitgeber sichert Existenzen über viele
Jahrzehnte, manchmal sogar Jahrhunderte. Ebensolange zahlt er seine
Steuer an den Staat. Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser, Straßen
werden damit bezahlt, ebenfalls über Jahrzehnte. 4 Jahre sind im
Vergleich dazu ein Fliegenschiss.
Dieter P. schrieb:> K. ist als Thema wieder in den Medien.
So oft wird das nicht mehr sein, dass Kathrein in den Medien ist.
Es geht wohl auf das Ende zu.
Intensivstation, alle Geräte und Schläuche sind angeschlossen!
Wenn wichtige Fachkräfte die Firma verlassen, dann hat die Ganze Sache
keinen Zukunft mehr.
Bleibt die Hoffnung, das diejenigen die noch keinen neuen Arbeitsplatz
haben bald was finden.
Jetzt wird sich zeigen wie das mit dem Fachkräftemangel wirklich ist.
Pongraz schrieb:> Jetzt wird sich zeigen wie das mit dem Fachkräftemangel wirklich ist.
Fachkräftemangel in Deutschland gibt es nur auf dem Bau, in
Krankenhäusern, Pflegeheimen und an Steuern von Bussen und diversen
schienengebundenen Fahrzeugen. Industrie ist hier im Abflug und der
Fachkräftemangel der oben genannten Branchen verfliegt auch, wenn nicht
mehr genug Geld durch die Industrie nach Deutschland für die
Finanzierung reinkommt. Es ist schon fünf nach zwölf in dieser Republik,
aber die meisten haben es wohl durch die geistige einfache Gestrickheit
und dem dicken Make-up von oberflächlichem Wohlstand auf ner
eigentlichen Schabracke noch nicht realisiert, anders kann man das
Verhalten des Michels nicht erklären. Erinnert böse an die Titanic, nur
diesmal geht die ganze Deutschland-AG absaufen.
Drillmaster schrieb:> Es ist schon fünf nach zwölf in dieser Republik,> aber die meisten haben es wohl durch die geistige einfache Gestrickheit> und dem dicken Make-up von oberflächlichem Wohlstand auf ner> eigentlichen Schabracke noch nicht realisiert, anders kann man das> Verhalten des Michels nicht erklären. Erinnert böse an die Titanic, nur> diesmal geht die ganze Deutschland-AG absaufen.
Ich sehe meine eigene Zukunft, aber auch die für Deutschland insgesamt
sehr positiv. Von diesen Untergangsphantasien halte ich gar nichts. Uns
Deutschen geht es doch blendend, nur im Jammern auf höchstem Niveau sind
wir halt Weltmeister, während uns 95% der restlichen Weltbevölkerung um
unsere Insel der Glückseligkeit beneiden.
Drillmaster schrieb:> Fachkräftemangel in Deutschland gibt es nur auf dem Bau, ...Bitte , in diesem Thread geht es um die Firma Kathrein und, solange
ich den beobachte, auch geordnet und nahe am Topic lang.
Zum Fachkräftemangel habe ich auch eine Meinung, aber dazu existiert
doch eine anderer Thread. Wäre schade, wenn dieser Kathrein-Thread nach
nun über 7 Jahren aus dem Ruder geht.
Der Beitrag in Rosenheim 24, die Überschrift enthält das Wort
Selbstbedienungsladen.
Ja das kommt davon, wenn vor paar Jahren solche Leute in die
Geschäftsleitung gekommen sind, die vorher bei Anderen Unternehmen den
Karren an die Wand gefahren haben.
In diesem Fall, vorher bei NSN gewesen, das Unternehmen geschrottet,
dann zu Kathrein gekommen und das selbe noch mal vollbracht.
Welche Finanziellen Zuwendungen so einer bekommt, sicher mehr als die
Mitarbeiter die täglich darum bemüht waren ordentliche Arbeit zu
leisten.
Deshalb passt der Ausdruck Selbstbedienungsladen schon.
Was auch noch nicht vollzogen wurde, es gibt in der Firma einige
sogenannte Chefs, die schon längst gefeuert werden müssten,
Selbstverständlich ohne Abfindung.
Du ziehst den Nachrichtenbeitrag aus dem Kontext.
--- snip ---
Kathrein sei inzwischen "ein Selbstbedienungsladen für andere
Unternehmen" geworden und die Stimmung in der Belegschaft sei "sehr
schlecht", hieß es weiter. Der Mitarbeiter beklagte außerdem eine
schlechte Informationspolitik seitens der Firmenleitung.
---- snip ---
Hi,,,
Jedes Jahr gegen Ende ist es Tradition dieses Sauladens Leute
hinauszuwerfen
Wer es noch nicht kapiert hat... nächstes Mal könnte es auch einen
selbst betreffen.
Dieter P. schrieb:> News today...
Die Führung macht Bullshit-Bingo: "Kathrein Solutions will sich dabei
auf das vielversprechende IoT-Geschäft fokussieren."
Welche Firma will mit einem Laden zusammenarbeiten, dessen Zukunft nicht
kalkulierbar ist? Welche Referenzen hat Kathrein in diesem Bereich
vorzuweisen?
Kathmat schrieb:> Jedes Jahr gegen Ende ist es Tradition dieses Sauladens Leute> hinauszuwerfen
Rechzeitig im Dezember erspart das Weihnachtsgeld, kommt mir doch
irgendwie bekannt vor, wenn "Sanierungsgeschäftsführer" agieren.
Nur interessehalber, was ist mit KATHREIN Burgstädt GmbH Mühlau?
Sind die an die Mutterfirma gebunden?
Vor Jahrzehnten hätte ich dort anfangen können. Wegen der Entfernung bin
ich aber in einer Pleiteklitsche gelandet :-(
KATHREIN Burgstädt ist aus der Fa. Häberle hervorgegangen.
Ost Experten kennen Häberle.
michael_ schrieb:> Sind die an die Mutterfirma gebunden?
Kathrein Sachsen ist an die Mutterfirma Kathrein gebunden.
Es ist nur eine Frage der Zeit wann auch diese Firma geschlossen oder
verkauft wird.
Kathrein Sachsen ist ein Fertigungsbetrieb für Kathrein, das war auch
die Tochter Katek in Grassau, zwischenzeitlich verkauft und Kathrein in
Niederndorf in Tirol, dieser Standort wird zum Jahresende geschlossen.
Eine allzu große Zukunft wird Kathrein Sachsen nicht haben, außer der
Betrieb wird verkauft und durch ein besseres Firmen Management
weitergeführt.
Manfred schrieb:> ist das die ehemalige Körting?
Ja genau, das war mal die Körting Radio Werke in Grassau in der nähe vom
Chiemsee.
Körting beendete ende der 70er Jahre seine Produktion.
https://www.ovb-online.de/weltspiegel/wirtschaft/regionales/einstieg-ericsson-spekulation-10846343.html
Wie gut der Pressesprecher um den heißen Brei reden kann...
Überlegt man mal logisch: Alle Bereiche werden ausgegliedert. Dazu zählt
auch Products inzwischen.
Ericsson hat nur Interesse am Bereich Products (Aber nur Entwicklung).
Werden alle Firmen zu Gruppenfirmen, so lassen sich leichter Stellen
abbauen über einen Sozialplan, da es nur die einzelne Gruppenfirma
betrifft. Somit lässt sich in diesem Bereich ohne Probleme alles was
nicht Entwicklung ist entfernen.
Jeder Bereich ist somit auch verkaufbar. Laut Gerüchten geht Broadcast
evtl. an Rohde und Schwarz. Products wird ziemlich sicher an Ericsson
gehen. Gerüchte bewahrheiten sich momentan sehr oft.
Kathrein als SE wird wohl nur noch Immobiliengeschäft sein.
Load schrieb:> Laut Gerüchten geht Broadcast> evtl. an Rohde und Schwarz.
Das wäre auch Gut so, wenn Broadcast an R&S verkauft wird.
Dann könnte R&S alles aus einer Hand anbieten, vom Modulator,
Verstärker, Koppelnetzwerk bis zur Sendeantenne. Das hat für die Kunden
große Vorteile.
In Deutschland gibt es auch nur zwei Hersteller von Broadcast Sendern,
neben Rohde und Schwarz gibt es noch Plisch.
Für Products wird Ericsson besser passen als Huawei, was will den der
Große Huawei mit dem Scherbenhaufen was Kathrein hinterlassen hat?
Jo S. schrieb:> Huawei ist schon interessiert, aber die Politik will das verhindern,
Wie kommst Du auf so was?
Wer von der Politik will das verhindern?
Huawei hat doch einige Standorte in Deutschland, so z.B. in München.
Rosenheim wäre dann eine Filiale von München oder so in der Richtung.
Und wenn so ein Standort wie Rosenheim nicht funktioniert ist der auch
schnell mal zu gemacht.
Pongraz schrieb:> Jo S. schrieb:>> Huawei ist schon interessiert, aber die Politik will das verhindern,>> Wie kommst Du auf so was?> Wer von der Politik will das verhindern?>> Huawei hat doch einige Standorte in Deutschland, so z.B. in München.> Rosenheim wäre dann eine Filiale von München oder so in der Richtung.> Und wenn so ein Standort wie Rosenheim nicht funktioniert ist der auch> schnell mal zu gemacht.
Die T-Mobile US ist mit irgendeiner Firma in Amerika fusioniert,
Voraussetzung war dass kein Huawei verwendet wird.
T-Mobile und Sprint: Absage an Huawei würde Weg für Fusion ebnen.
Die wirtschaftlichen Verknüpfungen werden schon für "Vor" und
"Nachteile" sorgen.
DingDong schrieb:> Die T-Mobile US ist mit irgendeiner Firma in Amerika fusioniert,> Voraussetzung war dass kein Huawei verwendet wird.
Es wurde nicht nur Huawei vom US Markt ausgeschlossen, sondern auch ZTE.
Grund dafür, Huawei hat angeblich in seiner Firmware Routinen eingebaut
um den Datenverkehr von den USA nach China weiter zu leiten.
Nur hier sollten die USA mal vorsichtig sein, gerade wenn man solche
Unternehmen wie Google und Facebook im Land hat.
In Deutschland ist Huawei Hauptlieferant bei Telekom ( T-Mobil) und
Vodafone.
Pongraz schrieb:> Es wurde nicht nur Huawei vom US Markt ausgeschlossen, sondern auch ZTE.> Grund dafür, Huawei hat angeblich in seiner Firmware Routinen eingebaut> um den Datenverkehr von den USA nach China weiter zu leiten.
Die würden das n-i-e-m-a-l-s machen. Verschwörungstheorie eben.
Pongraz schrieb:> In Deutschland ist Huawei Hauptlieferant bei Telekom ( T-Mobil) und> Vodafone.
Bei Vodafone und O2 sehr wahrscheinlich, T-Mobile seh ich, zumindest
hier in der Gegend, nur mit Nokia.
Das was vom Standort Niederndorf noch da ist wird versteigert.
Siehe hier,
https://www.troostwijkauctions.com/de/auction-calendar/
Auf der Seite Österreich und Niederndorf auswählen.
Es sind bestimmt interessante Dinge dabei, alles per Auktion.
So geht eine Ära zu Ende.
Pongraz schrieb:> Das was vom Standort Niederndorf noch da ist wird versteigert.> Siehe hier,>> https://www.troostwijkauctions.com/de/auction-calendar/>> Auf der Seite Österreich und Niederndorf auswählen.>> Es sind bestimmt interessante Dinge dabei, alles per Auktion.> So geht eine Ära zu Ende.
Die Leichenfledderer sind schon da...
Guten Geschmack hatte man ja was Lötstationen betrifft:-)
Schon traurig. Das fühlt sich genauso an als ob man die Wohnung eines
kürzlich verstorbenen lieben alten Bekannten betritt. Alles ist da, nur
kommt niemand jemals mehr wieder heim. Die Seele ist weg. Und nicht
einmal der Staub hat Zeit sich niederulassen. Und dann, ja, wird bald
ausgeräumt...
Pongraz schrieb:> Das was vom Standort Niederndorf noch da ist wird versteigert.
Oh Mann, wieso ist Österreich so weit weg? Das Zeug wird ja geradezu
verscherbelt!
Markus schrieb:> Oh Mann, wieso ist Österreich so weit weg? Das Zeug wird ja geradezu> verscherbelt
Kommt darauf an von wo Du her kommst!
Für mich sind es nur 35 KM. nach Niederndorf.
Ja die Leichenfletterer ...
die sind ja nur da weil das Management völlig unfähig ist !
Als ehemaliger Kathreiner ging es mir 2015 genauso und wenn ich das
wieder sehe was den Kollegen in Österreich passiert kann ich Kathrein
nur wünschen bitte endlich aufzuhören und sich auf das
Immobiliengeschäft zu konzentrieren weil technisch seit ihr sowieso am
Ende ....
Kathmat schrieb:> weil technisch seit ihr sowieso am> Ende ....
Ja leider ist es so, nur bei der Arroganz die die Firma an den Tage legt
wird man noch so lange darauf warten müssen, bis wirklich der letzte
Euro weg ist.
Den Betrieb in Rosenheim weiter zu führen ist nur noch Geld zu
verbrennen.
Viele Mitarbeiter sind schon weg, die noch da sind, sind völlig
demotiviert, wie soll da noch was zustande kommen.
Demotivierte Mitarbeiter sind das größte Gift für eine Firma.
Das wird oftmals viel zu spät erkannt.
Bleibt nur noch die Frage wann der Standort Rosenheim von der
Auktionsfirma abgewickelt wird.
Pongraz schrieb:> die noch da sind, sind völlig> demotiviert, wie soll da noch was zustande kommen.
wenn man dann noch Geld bekommt?
hinfahren, eigene Projekte anstossen, Privatkram erledigen,
Feierabend machen.
Das könnte auch 'ne ziemlich produktive Zeit sein.
Was machen die in Rosenheim eigentlich noch?
Bzw. welche Entwicklungsthemen werden dort aktuell noch bearbeitet?
(interessiert mich nur als Außenstehender, hab von den Internas der
Firma natürlich keine Ahnung)
Pongraz schrieb:> Bleibt nur noch die Frage wann der Standort Rosenheim von der> Auktionsfirma abgewickelt wird.
Ja Pongraz dast frage ich mich auch...
Vll bis der Junge nicht mehr ganz sooo reich ist..
Es tut mir für die Beschäftigten leid, aber dieser Seelenlosen Chefs
werden das schiff bald zum sinken bringen...
Kathmat schrieb:> Es tut mir für die Beschäftigten leid, aber dieser Seelenlosen Chefs> werden das schiff bald zum sinken bringen...
Jetzt kommt zuerst noch Kathrein Net-tech in Ulm dran um abgewickelt zu
werden.
In der Lokalen Zeitung stand, Kathrein Net-Tech Ulm schließt zum 31.März
2019.
Jetzt kann man darüber spekulieren wann Rosenheim zu macht.
Pongraz schrieb:> Wieder ein Schritt weiter in Richtung Auflösung und Zerfall.
Schwachsinn!
wenn man auf den Zerfall kleinerer Betriebe setzt, dann übernimmt man
sie nicht, sondern lässt sie eine paar Jahre weitermurksen und schaut
gelassen zu.
● J-A V. schrieb:> Die Bildung und damit ja wohl auch das Weiterwachsen von> Grosskonzernen ist ja (Nachrichtenlage gestern) ein Ziel der Politik
Es geht in Richtung VEB!
Oder besser, SEB, Staats Eigene Betriebe.
Dafür haben die alle Freiheiten, siehe Dieselskandal.
Wenn der Verkauf erst mal über die Bühne gegangen ist werden sicher
Stellen abgebaut. Und da meine ich nicht nur einen Teil der Arbeiter,
sonder auch einige die viel zu vielen Abteilungsleiter und deren noch
überflüssigeren Stellvertreter. Besonders auch in der Entwickling.
Pongraz schrieb:> Ist es jetzt schon so weit?
Ist doch gut, lieber so als dass er komplett untergeht.
Mein SAT>IP Server von Kathrein ist ein super Produkt, das Ding hat eine
Uptime von mehr als 3 Jahren, seit ich ihn das erste Mal an die
Steckdose gesteckt habe.
Pongraz schrieb:> Es wird alles als Gerücht hingestellt, nur wenn es so ist, das es zum> Verkauf kommt, dann sollte doch Herr Kathrein auch so viel sein und die> Belegschaft darüber informieren was Stand der Dinge ist.
Vielleicht ist ja die Belegschaft auch schon informiert aber darf keine
Infos weitergeben. Das wäre nicht ungewöhnlich.
Und Ericsson hatte in Bayern (Nürnberg) schon einiges übernommen und so
zumindest einige Zeit vor der Komplettabwicklung gerettet.
Berufsrevolutionär schrieb:> Vielleicht ist ja die Belegschaft auch schon informiert aber darf keine> Infos weitergeben. Das wäre nicht ungewöhnlich.
Nein das ist nicht der Fall.
Stand gestern Abend, Info von noch dort Beschäftigten, es gibt keine
Stellungnahme der Geschäftsleitung zu den Gerüchten der Übernahme.
Pongraz schrieb:> Es wird alles als Gerücht hingestellt, nur wenn es so ist, das es zum> Verkauf kommt, dann sollte doch Herr Kathrein auch so viel sein und die> Belegschaft darüber informieren was Stand der Dinge ist.
Wenn er sich -mehr oder weniger- öffentlich hinstellen und indirekt die
schlechte Lage bestätigen würde, würde er den möglichen Verkaufspreis
noch weiter schmälern als er ohnehin schon ist. Also besser er sagt nix.
Markus schrieb:> würde er den möglichen Verkaufspreis> noch weiter schmälern als er ohnehin schon ist.
Ja Gut möglich, Herr Kathrein hat das vielleicht nicht mehr in der Hand,
das sagen haben wohl die Banken. Verständlich bei den Forderungen die
die haben.
Hans schrieb:> die viel zu vielen Abteilungsleiter und deren noch> überflüssigeren Stellvertreter. Besonders auch in der Entwicklung.
Genau diejenigen, die mit ihrem Laptop durch die Gegend rennen, es
besonders wichtig haben und mit ihren ständigen Einladungen zu
Besprechungen die keinen interessieren, die Entwickler von ihrer Arbeit
abhalten.
Besonders oft sind diese Ochsen im Werk 2 anzutreffen.
Bleibt die Hoffnung, dass diese Ochsen möglichst schnell raus geworfen
werden.
Sehe ich ähnlich. Einige dieser besonders unnötigen Exemplare verfallen
seit kurzen in unnötigen Aktionsismuss aus Angst nach der
Umstrukturierung ihre Position zu verlieren.
Mich schrieb:> Sehe ich ähnlich. Einige dieser besonders unnötigen Exemplare> verfallen seit kurzen in unnötigen Aktionsismuss aus Angst nach der> Umstrukturierung ihre Position zu verlieren.
Immer die gleichen... Sitzen den Tag ab und wenns ernst wird um die
Position dann kommt der Aktionismus.
Aber jetzt sind die Tage eh gezählt. Is nur noch Formsache. Und mit dem
neuen Arbeitgeber fallen auch endlich die ganzen unnötigen Chefs weg.
Ich freu mich auf das was kommt.
Load schrieb:> Mich schrieb:> Sehe ich ähnlich. Einige dieser besonders unnötigen Exemplare verfallen> seit kurzen in unnötigen Aktionsismuss aus Angst nach der> Umstrukturierung ihre Position zu verlieren.>> Immer die gleichen... Sitzen den Tag ab und wenns ernst wird um die> Position dann kommt der Aktionismus.> Aber jetzt sind die Tage eh gezählt. Is nur noch Formsache. Und mit dem> neuen Arbeitgeber fallen auch endlich die ganzen unnötigen Chefs weg.> Ich freu mich auf das was kommt.
Endlich is es raus... Die Klitsche ist verkauft... Es kann nur besser
werden :)
Nur der Satz mit Führung unter Kathrein Leuten macht mir noch
Bauchschmerzen. Wenn Max G. weiterhin die Leitung macht geht's in die
Insolvenz... Und Ericsson hat keine Verpflichtungen gegenüber den
Arbeitnehmern, da es sich um einen Asset Deal handelt.
rosenheim24.de ist aber auch die geilste Informationsquelle; am besten
sind die anderen verlinkten Artikel:
- 23-Jährige bestellt Drink in Bar - wenig später kämpft sie um ihr
Leben
- Mann hat Stelldichein mit Freundin - später kann er nicht fassen, was
er sieht
- Mann stirbt beim Baumfällen - Ehefrau macht schrecklichen Fund
Herrlich, herrlich....
Aber zurück zum Thema: Was verbleibt überhaupt noch bei Kathrein? Wird
der Junior zumindest einen Geschäftsbereich behalten und weiterführen
oder haut der alles raus???
Markus schrieb:> Was verbleibt überhaupt noch bei Kathrein?
Es muss alles raus, wie beim WSV!
Dann gibt es noch den Bereich Broadcast Antennen, hier ist man wohl mit
Rohde & Schwarz in Verhandlung.
Wenn wie in RO24 steht, Herr Kathrein hat sich bei der Belegschaft
bedankt, das bedeutet so viel wie, Ich bin dann mal weg.
Was Herrn Kathrein bleibt, die Kathrein Immobilien Gesellschaft, dazu
gehören unter Anderem die Firmengebäude.
Es ist wohl die beste Lösung, das Ericsson den Bereich Products
übernimmt.
Die Gefahr dabei, wenn es mal bei Ericsson nicht läuft, dann ist so ein
kleiner Standort schnell mal zugemacht.
Rien ne va plus. Das war's mit dem einstmals stolzen Antennenhersteller.
Es kommt viel schlimmer als befürchtet. Auf BR24 - Region Oberbayern -
ist zu lesen, dass nur 350 Mitarbeiter von Ericsson übernommen werden.
Die nächste bittere Entlassungswelle ist beschlossene, aber noch nicht
kommunizierte Sache. Hat denn niemand, nicht einmal die IG Metall den
Anstand, über das wahre Ausmaß der vernichteten Arbeitsplätze in In- und
Ausland zu berichten. Nach Umsetzung aller Maßnahmen werden es Tausende
sein. Klartext ist angesagt angesichts dieser Katastrophe. 100 Jahre
Kathrein - in Rosenheim gibt es nichts zu feiern. I feel cold as a razor
blade, dry as a funeral drum.
Immunsystem schrieb:> ist zu lesen, dass nur 350 Mitarbeiter von Ericsson übernommen werden.
Lesen, kannste?
350 bleiben bei Kathrein (die Firma, nicht der Standort), der Rest wird
(natürlich auch unter Schwund) in Ericsson eingegliedert. Standort auch
Rosenheim.
Immunsystem schrieb:> Auf BR24 - Region Oberbayern -> ist zu lesen, dass nur 350 Mitarbeiter von Ericsson übernommen werden.
Falsch!
350 bleiben bei Kathrein,
der Rest geht zu Ericsson!
Sepp schrieb:> Immunsystem schrieb:> Auf BR24 - Region Oberbayern -> ist zu lesen, dass nur 350 Mitarbeiter von Ericsson übernommen werden.>> Falsch!>> 350 bleiben bei Kathrein,>> der Rest geht zu Ericsson!
Schade nur das Ericsson nichts gewinnt... Die Spezialisten sind alle
weg... Es ist nur der Rest der nichts neues findet geblieben...
HF Experten sind sowieso sehr wenige im Süden...
Wisi schrieb:> Wenn Max G. weiterhin die Leitung macht geht's in die> Insolvenz...
Nicht nur Max G. wie weiter oben schon geschrieben wurde,
" Die Ochsen im Werk 2 " bleibt wirklich die Hoffnung, dass diese Leute
sehr schnell entfernt werden.
Es gab mal einen Bericht, wie Gut sich der Max mit Kühen auskennt, dann
kommen die Ochsen dazu, so schließt sich der Kreis mit den Rindviechern.
Es wird interessant werden wie die Struktur der Führung nach der
Übernahme ausschauen wird. Aber ein weiter so, geht auf keinen Fall.
Ericsson will den Bereich Products mit 4000 Beschäftigten an weltweit 20
Standorten übernehmen. 350 Personen verbleiben bei der Fa. Kathrein.
Es ist zu erwarten, daß nicht alle 4000 Arbeitsplätze dauerhaft erhalten
bleiben werden.
Arbeitet jemand bei Kathrein in Rosenheim?
Ich stelle es mir dort schön vor von der Landschaft her usw. Am
Wochenende kommt man fix in die Berge und kann entspannen. Vielleicht
ist der Wohnungsmarkt ein wenig schwierig dort, aber geht bestimmt.
Hmm schrieb:> Ich stelle es mir dort schön vor von der Landschaft her
Du hast den Thread nicht gelesen oder ist das ein unbeholfen
daherkommender Trollversuch?
Die schöne Landschaft können die dortigen Kollegen nämlich bald
ausgiebiger genießen als ihnen lieb ist!
Chefe schrieb:> https://www.golem.de/news/5g-ericss
Beitrag in Golem;
"Wir stehen am Anfang des Booms, die Durststrecke ist zu Ende, die
Aufträge laufen rein", erklärte Gabriel.
"Die Hälfte kaufen die Netzwerkausrüster, der Rest geht direkt zu den
Netzbetreibern", sagte Gabriel Golem.de vor einem Jahr.
Nur Geschwätz, vor einem Jahr, es hat sich viel geändert und der, der
das gesagt hat, erzählte nicht die Wahrheit.
Die Firma Kathrein war vor einem Jahr schon am Ende.
Pongraz schrieb:> "Wir stehen am Anfang des Booms, die Durststrecke ist zu Ende, die> Aufträge laufen rein", erklärte Gabriel.
Wenn dem so wäre, hätte kein Bedarf für den Verkauf bestanden und
Kathrein hätte das Geschäft selbst gemacht.
> Das ist jetzt das ende vom Lied...
Und wen juckt das? Mich nicht. Uns Ossis hat auch niemand bemitleidet,
als wir damals in Sechserreihen zum Arbeitsamt marschiert sind.
Es ist doch eine prima Lösung, dass die Kathreiner erstmal auf Bewährung
bei Ericsson weiterarbeiten dürfen. Hatten wir damals nicht. Ich musste
mich ganz alleine aus der Scheiße herauswühlen.
Also einfach mal Haltung bewahren!
Bürovorsteher schrieb:> Es ist doch eine prima Lösung, dass die Kathreiner erstmal auf Bewährung> bei Ericsson weiterarbeiten dürfen. Hatten wir damals nicht. Ich musste> mich ganz alleine aus der Scheiße herauswühlen.
Ich dachte aus dem "Arbeiter- und Bauernparadies".
Markus schrieb:> Wenn dem so wäre, hätte kein Bedarf für den Verkauf bestanden und> Kathrein hätte das Geschäft selbst gemacht.
Daran erkannt man, es gab die letzten Jahre bei dieser Firma kein
Konzept mehr. Entscheidungen die nicht nachvollziehbar waren, am Ende
nur noch retten was noch zu retten ist.
Es wird nochmal interessant werden, was mit den zwei bei Kathrein
verbliebenen Bereichen, SAT Empfangstechnik und Broadcast, Rundfunk
Sende Antennen wird.
Ich kann mir nicht vorstellen, das diese Teile noch lange Bestand haben.
Es wurde schon versucht diese beiden Teile los zu werden.
Was wird aus den Bereichen die nicht in die Technik involviert sind?
Wie z.B. Einkauf, Personal Verwaltung, Finanzen und Bilanz, das braucht
Kathrein nicht mehr in der Größe, wird das von Schweden aus gemacht?
Bürovorsteher schrieb:> Uns Ossis hat auch niemand bemitleidet,> als wir damals in Sechserreihen zum Arbeitsamt marschiert sind.
Also allein Mitleid habt ihr zum Glücklichsein gebraucht?!
Na da hätte man sich die Soli-Milliarden sparen sollen. SCNR
who#cares schrieb:> Schön langsam nervt es!
Glaubst Du etwa, dass die ehemaligen und noch verbliebenen Mitarbeiter
bei Kathrein nicht auch genervt waren, weil es die letzten vier fünf
Jahre nur ein ewiges hin und her, drunter und drüber in der Firma gab.
Keiner wusste wo es hingeht, aber jetzt ist wieder Licht am Ende des
Tunnel erkennbar.
Deshalb ist es doch Okay wenn es hier Beiträge gibt.
Die Anzahl der Beiträge wird jetzt auch schnell wieder zurückgehen, das
Thema ist erst mal durch.
Insider erzählen, dass es vor allem die Konkurrenz von Huawei gewesen
sei, die Kathrein zu schaffen gemacht habe. Die Chinesen hätten Preisen
angeboten, die man unternehmerisch nicht nachahmen könne. Damit ist
Kathrein an einem Wendepunkt in der Unternehmensgeschichte angelangt.
Das sind Dinge wo die Staaten gegeneinander kämpfen.
Deutsche Politiker haben die Dämmerung noch nicht mitbekommen welche sie
durch ihr scheissdreck sozialistisch/kommunistisches System in
Deutschland eingeleitet haben.
Huawei macht allen zu schaffen, trotzdem gehen nicht alle den Bach
runter.
Und einen vormaligen Weltmarktführer hätte in fünf Jahren selbst ein
Huawei nicht runterputzen können.
Dreamer schrieb:> Insider erzählen, dass es vor allem die Konkurrenz von Huawei> gewesen sei, die Kathrein zu schaffen gemacht habe. Die Chinesen hätten> Preisen angeboten, die man unternehmerisch nicht nachahmen könne. Damit> ist Kathrein an einem Wendepunkt in der Unternehmensgeschichte> angelangt.>> Das sind Dinge wo die Staaten gegeneinander kämpfen.> Deutsche Politiker haben die Dämmerung noch nicht mitbekommen welche sie> durch ihr scheissdreck sozialistisch/kommunistisches System in> Deutschland eingeleitet haben.
Huawei ist nur die Ausrede. Das im Management total versagt wurde und
das ewige Geheimhalten von Informationen bis zur Gruppenleiter Ebene
durchgezogen wurde besiegelt den Untergang. Es wurden Antennen
entwickelt die keiner brauchte...
Wisi schrieb:> Das im Management total versagt wurde und> das ewige Geheimhalten von Informationen bis zur Gruppenleiter Ebene> durchgezogen wurde besiegelt den Untergang.
Nicht nur das Management, das Übel begann schon mit dem Prof. Kathrein,
durch seine Patriarchische Art die Firma zu führen.
Der Prof. war Beratungsresident.
Wisi schrieb:> Es wurden Antennen> entwickelt die keiner brauchte...
Wer nur das macht was seiner Meinung Richtig ist und die Kunden
ignoriert, ist fehl am Platz des Entwicklungschefs.
Antennen bauen ist nun mal kein besonders Wertschöpfendes Geschäft, weil
die hohe Kunst der Antennenproduktion lediglich im Biegen vom Metall
besteht. Das kann der Chinese auch schon seit dem Mittelalter und
deshalb ist IMHO ein Geschäftskonzept das auf Wahrung des
-Produktionsstandortes- Rosenheim fokussiert ist global gesehen zum
Scheitern verurteilt.
Es rechnet sich halt nicht, billige Alustäbe aus Preisgründen über
Alpenpässe ins Chiemgau zu schaffen, dort einen Knick an der richtige
Stelle zu setzen und dann das Ganze wieder nach Asien zu verschiffen.
Sinnvoll wäre auf mehrere dezentrale Produktionsstätten nah bei Kunden
und einen zentralen Eintwicklungs-Managmentstandort in RO zu setzen. Das
hätte aber schon in der Vergangenheit ein Stellenabbau in Rosenheim um
ca. zwei Drittel erfordert. Das ist natürlich weitaus schwerer zu
vermitteln als ein "Weiterwurschteln bis zum 'Geht nicht mehr'".
Vielleicht ist die bittere Wahrheit, daß althergebrachte Tradition in
der braven, neuen Globalen Wirtsschaftswelt nicht mehr gut funktioniert,
schwer zu akzeptieren. Im Vergleich zur übrigen Welt konnten viele
deutsche Firmen auf dem hohen Niveau operieren der früher in D
selbstverständlich war. Bevor die digitale Revolution richtig aufs Gas
stieg, hatte Kathrein eine ziemliche stabile Marktausbreitung. Und
früher in den goldenen Zeiten in den siebziger Jahren mit ihren GA und
Antennen waren die Dinge noch einigermaßen rosig und die Firma hatte es
nicht übermäßig schwer unter diesen Umständen zu überleben.
Alles das oder Vieles ist heute umgeworfen. Im Weltmarkt zählt nur der
noch wer seine Ware an den Mann bringen kann, besser IP "nachempfinden"
kann, ein Bedarf vorhanden ist und für den "richtigen" Preis. Unter
solchen Umständen hatte die Firma Kathrein mit ihrem strukturiellen
Anhängseln und Organisationsstrukturen gründlich und konsequent immer
weniger Marktappeal und sie starben den Tod der unzähligen kleinen
Schnittwunden. Vielleicht, trugen auch die früheren Acquistions dazu
bei. Alteingesessene, traditionsreiche europäische Firmen haben es oft
besonders schwer die Zeichen der Zeit rechtzeitig richtig zu deuten und
konsequent die notwendigen Paradigmen anzupassen und die entscheidenden
Konteraktionen durchzuführen.
Das Klischee vom Schaffe, schaffe, Häusle baue ist für viele Menschen
nur noch ein winschvoller Traum. Das ehemalige Wirtschaftswunder gibt es
nur noch für diejenigen die tatsächlich unentbehrlich für die Macher
sind. Der Rest kriegt nur mehr die Krümel. Das ruhige Leben ist für die
meisten Menschen nur noch eine Legende.
Hier im Forum verkehrt trotz allen Anscheins zum Teil die arbeitende
Elite die trotz kontrahierender Beiträge zum Trotz noch erfolgreich
sind. Oft wird auf hohem Niveau geklagt. Für die Mehrzahl der
Bevölkerung ist das nicht mehr unbedingt der Fall.
Deutschlands Nachkriegs Dornröschenschlaf ist unwiderbringlich vorbei
und der Wind weht jetzt von überall her. Wer sich nicht an die
Gepflogenheit des Weltmarktes anpassen kann, geht vor die Hunde wie so
viele zuvor bitter erfahren mußten. Der entgültige Niedergang ehemaliger
stolzer deutschen Großindustriefirmen wie Grundig, AEG, Telefunken, um
nur einige zu nennen, spricht leider eine nur zu deutliche Sprache. Was
bleibt sind morsche, leere Markennamen mit denen Kunden heutzutage so
lange es geht systematisch betrogen werden und die nicht länger das
halten was früher dahinterstand. Man fragt sich wie lange das noch
weitergehen soll.
Die gutgemeinten europäischen Wirtschaftsregelungsgesetze wirken sich
eher hindernd als förderlich aus und führen zu einer immer
einschneidender Paralyse außerhalb der Großfirmenbranchen. Die
Konkurrenten scheren sich um den Teufel über die Gesetze in D und das
hat Auswirkungen weil vieles umgangen werden kann. Der Amtschimmel hinkt
hinter dem Fortschritt nämlich meistens hoffnungslos hinterher.
Was bleibt, sind nur noch Erinnerungen der älteren Generation an eine
frühere einfachere Zeit mit allen ihren damaligen Herausforderungen und
Bequemlichkeiten.
Ich wünsche Kathrein alles Beste für die Zukunft.
Berufsrevolutionär schrieb:> Antennen bauen ist nun mal kein besonders Wertschöpfendes Geschäft, weil> die hohe Kunst der Antennenproduktion lediglich im Biegen vom Metall> besteht.
Du hast von der Antennen Technik hinten und vorne keine Ahnung!
Die Zeiten sind längst vorbei wo es bei Antennen nur um Biegetechnik
ging.
Wo es möglich ist, wird auf Leiterplatten Technik gesetzt, um z.B. die
Aufwendige Verschaltung der Strahlenelemente per Kabel zu vermeiden.
Das ist Technik wo Kathrein hinterher ist.
Auch Strahler auf Leiterplatten sind möglich.
Preisgünstig fertigen kann man so was in Europa nicht mehr.
Das liegt an den Aufwendigen Umweltauflagen die bei der
Leiterplattenproduktion in Europa eingehalten werden müssen.
In China spielt es keine Rolle, wenn der örtliche Fluss jeden Tag eine
andere Farbe hat.
Berufsrevolutionär schrieb:> Antennen bauen ist nun mal kein besonders Wertschöpfendes Geschäft, weil> die hohe Kunst der Antennenproduktion lediglich im Biegen vom Metall> besteht.
Bitte was? Das mag das Niveau sein, auf dem man im Amateurfunk stehen
geblieben ist. Von Kathrein habe ich kein Innenleben gefunden (gibt es
da öffentliche Bilder?), aber als Anhaltspunkt, moderne Antennen sehen
so aus https://youtu.be/uiABs3rjsFw?t=416
Marten Morten schrieb:> aber als Anhaltspunkt, moderne Antennen sehen> so aus Youtube-Video "Die neue Mobilfunkantenne der Telekom, Teil 1/2"
Anbei Foto daraus:
viel Luft, gebogenes Blech, Polierte Hohlleiter, Platinen mit fast nix
drauf, Standard-Spritzgussplastik -> Nix was ein chinesische
Hinterhofklempner nicht auch nach Plan aus rosenheim zusammenhämmern
könnte.
Axel Zucker schrieb:> drauf, Standard-Spritzgussplastik -> Nix was ein chinesische> Hinterhofklempner nicht auch nach Plan aus rosenheim zusammenhämmern> könnte.
Die sollten auf Holzpaletten die Hintergrund zu sehen sind umsteigen.
Holz vor der Hütten haben sie in Bayern ja genug, das dürfte komplexer
sein als so ne Antennenhohlschachtel zu bauen. Designen ja, produzieren
und zusammenkleben können sie das Primitivzeugs auf dem billigsten Punkt
der Erde. Da ist ne Bratpfannenproduktionlinie anspruchsvoller als das
Antennengelumpe zusammenzustecken.
Axel Zucker schrieb:> Nix was ein chinesische> Hinterhofklempner nicht auch nach Plan aus rosenheim zusammenhämmern> könnte.
Kathrein hat doch Produktionsstätten in China, Mexiko und Rumänien.
Nur mit " zusammenhämmern " ist es auch nicht getan.
Die Werke im Ausland brauchten lange Zeit bis da was brauchbares heraus
kam.
Wer keine Ahnung davon hat, der ist eben der Meinung, Antenne was ist
das schon. Nur hier geht es um Details und das setzt Gute Kenntnisse in
der HF Technik und auch viel Erfahrung mit Antennen voraus.
Deshalb ist die Entwicklung noch in Rosenheim.
Pongraz schrieb:> Wer keine Ahnung davon hat, der ist eben der Meinung, Antenne was ist> das schon.
Ich schätze, du bist derjenige hier, der noch nie ne Antenne o.ä. mit
eigenen Händen selbst gebaut hat und deshalb meint Antennen-Bau wäre
genauso Hexenwerk wie Antennenberechnung.
Schon Henry Ford bewiesen hat, das man mit der richtigen Montageplanung,
Arbeitsvorbereitung und Fertigungsdokumentation auch einen verblödeten
Hilfsarbeiter in 7d zum Autobauer am Fließband ausbildet.
Axel Zucker schrieb:> Anbei Foto daraus:> viel Luft, gebogenes Blech, Polierte Hohlleiter, Platinen mit fast nix> drauf, Standard-Spritzgussplastik -> Nix was ein chinesische> Hinterhofklempner nicht auch nach Plan aus rosenheim zusammenhämmern> könnte.
Du hast bewusst die Rückseite ausgelassen
https://youtu.be/uiABs3rjsFw?t=539
Ich finde solche Provokations- und Manipulationsversuche wie deiner,
noch dazu unter verschiedenen Aliases, ziemlich langweilig.
Marten Morten schrieb:> Ich finde solche Provokations- und Manipulationsversuche wie deiner,> noch dazu unter verschiedenen Aliases, ziemlich langweilig.
Nein es handelst sich hierbei nicht um den Versuch einer Provokation
oder Manipulation noch die Verwendung meherer einem physikalischen
Person zugeordneter Accounts. Ich verbiete mir diese Unterstellungen.
> Du hast bewusst die Rückseite ausgelassen
Und die Rückseite zeigt welche Kathrein-Produkte??? Oder andere produkte
eines "Antennen"-Bauers" ?? Kathrein baut tatsächlich nur die Antennen,
elektronik wird zugekauft.
Verrückter mit dem Geigenkasten schrieb:> Hier im Forum verkehrt trotz allen Anscheins zum Teil die arbeitende> Elite die trotz kontrahierender Beiträge zum Trotz noch erfolgreich> sind. Oft wird auf hohem Niveau geklagt. Für die Mehrzahl der> Bevölkerung ist das nicht mehr unbedingt der Fall.
Doch, den Deutschen geht es doch mehrheitlich sehr gut und sie sind
insbesondere mit ihrer wirtschaftlichen Lage zufrieden. Es läuft.