Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Kathrein als Arbeitgeber


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Pongraz (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Axel Zucker schrieb:
> Ich schätze, du bist derjenige hier, der noch nie ne Antenne o.ä. mit
> eigenen Händen selbst gebaut hat und deshalb meint Antennen-Bau wäre
> genauso Hexenwerk wie Antennenberechnung.

Ich kenne den Antennen Bau in Theorie und Praxis und deshalb behaupte 
ich, Du hast von Antennen keinerlei Ahnung.
Kennst Du überhaupt die Anforderungen der Netzbetreiber?
Deine Behauptungen hier, sind beste Beweis dafür.
Kennst Dich nicht mal mit den Grundsätzlichen Dingen aus, das Du jemals 
eine Antenne gebaut hast bezweifle ich sehr.


Axel Zucker schrieb:
> Kathrein baut tatsächlich nur die Antennen,
> elektronik wird zugekauft.

Ja welche Elektronik genau? Wird zugekauft, nenne mal paar Komponenten 
und welche davon zu gekauft wird und welche selbst von Kathrein 
entwickelt wurde.

von Marten Morten (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Axel Zucker schrieb:
> Nein es handelst sich hierbei nicht um den Versuch einer Provokation
> oder Manipulation noch die Verwendung meherer einem physikalischen
> Person zugeordneter Accounts.

Doch, doch, und deshalb gebe ich mich jetzt nicht weiter mit dir ab. 
Erfreue dich an den Künsten deines chinesische Hinterhofklempner und 
biege dir weiter deine Yagis mit der Kneifzange zurecht. Mir soll's 
recht sein.

> Ich verbiete mir diese Unterstellungen.

Ich verbitte mir von Typen wie dir verarscht zu werden. Komm wieder, 
wenn dein chinesische Hinterhofklempner den Weltmarkt für 
Mobilfunkantennen zu Ali-Preisen übernommen hat.

von Mika am PC (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Axel Zucker schrieb:
> Polierte Hohlleiter

Maskiere bitte mal die Hohlleiter die Du hier erkannt hast.
Das wäre Interessant.

von Axel Zucker (Gast)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Marten Morten schrieb:
> Ich verbitte mir von Typen wie dir verarscht zu werden.

Klar die eigenen Argumente um den Kopf geknallt zu bekommen ist 
Verarsche,
ich glaub dir fehlt der sprichwörtliche Arsch in der Hose eine 
Diskussion sachlich zu führen. Zumal persönliche Angriffe soviel 
einfacher sind als eine
Recherche.

> Komm wieder,
> wenn dein chinesische Hinterhofklempner den Weltmarkt für
> Mobilfunkantennen zu Ali-Preisen übernommen hat.

Das war gestern, tschuldigung das ich mich erst heute melde SCNR

>Maskiere bitte mal die Hohlleiter die Du hier erkannt hast.
>Das wäre Interessant.

Na das von der Bauform her wie ein Hohleiter zur RF-transmission vom 
Strahler zu Speisepunkt resp remote radiohead ausschaut?! Wenns halt nur 
der Befestigung dient, wär es mir auch grad recht.

von Berufsrevolutionär (Gast)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Pongraz schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:
>> Antennen bauen ist nun mal kein besonders Wertschöpfendes Geschäft, weil
>> die hohe Kunst der Antennenproduktion lediglich im Biegen vom Metall
>> besteht.
>
> Du hast von der Antennen Technik hinten und vorne keine Ahnung!
> Die Zeiten sind längst vorbei wo es bei Antennen nur um Biegetechnik
> ging.
>
>  Wo es möglich ist, wird auf Leiterplatten Technik gesetzt, um z.B. die
> Aufwendige Verschaltung der Strahlenelemente per Kabel zu vermeiden.
> Das ist Technik wo Kathrein hinterher ist.

Mei, wenn's "Metall biegen" an der Berufsehre kratzt, dann nenns halt 
"Klassische Metallbearbeitung und Montagearbeiten". Ich glaube nicht, 
das Metallbearbeitung wie Chassis-bau und Leiterbefestigung/-führung 
nicht mehr zur Ausbildung eines Fernmeldetechniker aka Antennenbauer 
gehört.
Das entscheidende an einer Mobilfunkantenne ist nunmal die mechanische 
Festigkeit insbesonders im Außenbereich und bei hoher Windlast. Wie die 
RF an Sendeleistung intern transportiert wird, ist hinsichtlich der 
Standfestigkeit zweitrangig.

> Auch Strahler auf Leiterplatten sind möglich.
Leiterplatte ist hinsichtlich Wertschöpfung zu vernächlassigen. Ja, so 
ne RF-Platine ist wegen den Prepreg/Laminat (i.e. belden, Isola) schon 
teurer als ne FR4-Platte aber im Vergleich zu einem gut bestückten 
Transceiverboard, vielleicht noch mit SDR, preislich verschwindend. Aber 
die Transceiver werden ja bekanntlich zugeliefert.
Kathrein ist seit der Gründung als Werkstatt für Blitzableiter bei dem 
Thema "Metall ans Gebaude nageln" im weitesten Sinne hängen blieben. 
Oder schmerzfrei ausgedrückt. Kathrein ist Antennenbauer und kein 
full-portfolio Telecom-ausrüster wie Ericcson, Motorola,etc.pp

> Preisgünstig fertigen kann man so was in Europa nicht mehr.
> Das liegt an den Aufwendigen Umweltauflagen die bei der
> Leiterplattenproduktion in Europa eingehalten werden müssen.

Unabhängig von den PCB Fertigungskosten kann man aber schon mit der Wahl 
des Produktionsstandortes die Gesamtkosten beeinflußen.
Deshalb wäre es schon sinnvoll in China Fertigungswerkstätten für den 
China-Markt zu betreiben, die die Gesamtmontage aus den Komponenten der 
lokalen Zulieferer übernehmen. Während in Rosenheim Entwicklung, 
Prototypen- und Prüfmittelbau und Fertigung für Europa und 
Mittelmeerraum betrieben wird. Diese Fertigung ist gleichzeitig 
Pilotanlage für die anderen Fertigungsstandorte.
Also das in .de konzentrieren, was geringe Importe erfordert und dennoch 
jochwertige Exportgüter ermöglicht. Noch besser wenn das Exportgut 
gröstenteils schwerelos ist, da immaterial (Konstruktionsunterlagen, 
KnowHow, Technologieerfahrung, Firmware, Certificate, 
Wartungsservice,Marketing, Vertriebskapazitäten ...).

von Pngraz (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Axel Zucker schrieb:
> Na das von der Bauform her wie ein Hohleiter zur RF-transmission vom
> Strahler zu Speisepunkt resp remote radiohead ausschaut?! Wenns halt nur
> der Befestigung dient, wär es mir auch grad recht.

Dachte ich mir schon, mit Deiner Antwort hast Du endgültig bewiesen, 
dass Du davon keine Ahnung hast.
Du weist schon was ein Hohlleiter ist? Und was ein Remote Radiohead ist.
Vielleicht noch ein Tipp, beides kommt bei der Antenne im Film nicht 
vor.

von Jo S. (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Bürovorsteher schrieb:
> Uns Ossis hat auch niemand bemitleidet,
> als wir damals in Sechserreihen zum Arbeitsamt marschiert sind.

Das war doch eine ganz andere Situation. Die Ursache für den raschen 
Zusammenbruch der Betriebe war der Umrechnungskurs 1 Ostmark = 1 DM ab 
1. Juli 1990. Die DM-Eröffnungsbilanzen zeigten, dass fast alle Betriebe 
pleite waren. Der volkswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit folgend, 
hätte der Kurs 1 DM = 6 bis 8 Ostmark betragen müssen lt. Staatsbank der 
DDR. Dann hätten die meisten Betriebe eine Überlebenschance gehabt. 1:1 
war ein Todesurteil, weil dadurch die laufenden Kosten schlagartig um 
das 6 bis 8-fache gestiegen sind.

Die BRD hat 1:4 angeboten aber die DDR und vor allem deren Bürger haben 
1:1 erzwungen, deshalb der dramatische Niedergang. Das ist auch heute 
noch den Menschen nicht bewusst, weder in Osten, noch in Westen.

Bei Kathrein wurde die Misere durch den verstorbenen Firmenchef und 
dessen widerliche Freunde verursacht. Die Beschäftigten sind schuldlos.

von Bürovorsteher (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Dann hätten die meisten Betriebe eine Überlebenschance gehabt. 1:1
> war ein Todesurteil, weil dadurch die laufenden Kosten schlagartig um
> das 6 bis 8-fache gestiegen sind.

Hätte, hätte, Fahrradkette...

Das lässt sich leider nicht mehr geradebiegen. Dieser Wechselkurs war 
übrigens das sofortige Todesurteil für die gesamte Exportwirtschaft der 
DDR in Richtung Ostblock, besonders zu den Sowjets und insbesondere nach 
Russland. Weshalb hätten die Sowjets die DDR-Produkte noch für teure DM 
kaufen sollen, wenn sie für den selben Preis das Original oder Besseres 
aus dem Westen kaufen konnten?
Einige Sachen sind in maximal möglicher Weise schiefgelaufen. Meiner 
Generation wurde die Würde gestohlen - für eine Handvoll Westgeld. Der 
Solidarzuschlag ist übrigens das perfideste an der ganzen Sache: im 
Westen glauben sehr viele Leute, dass er nur im Westen gezahlt werden 
muss, obwohl das eben nicht so ist, die Zonendödel werden endgültig zu 
Almosenempfängern degradiert und das Geld wird ohnehin vom Staat für 
sinnlose Projekte verpulvert. Ich als Zonenbewohner habe im vergangenen 
Jahr übrigens knappe 2.000 EUR an Soli abgedrückt, nur so zur 
Information.
Das einzige Gute an der ganzen Sache: Helmut Kohl hat die Russen nach 
knapp 50 Jahren Besatzung aus Deutschland rausgequatscht. Dafür bin ich 
ihm dankbar.

So, nun könnt ihr alle draufhauen auf den unbelehrbaren Ossi.
Ich habe meine Chancen genutzt, soweit ich konnte. Anderen ist das nicht 
gelungen. Einige wenige sind die Treppe ein paar Stufen hinaufgefallen.
Die Verbitterung wird nie ganz verschwinden.

In diesem Sinne - möge es den verbliebenen Kathreinern besser ergehen.

von Mark B. (markbrandis)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jo S. schrieb:
> Das war doch eine ganz andere Situation. Die Ursache für den raschen
> Zusammenbruch der Betriebe war der Umrechnungskurs 1 Ostmark = 1 DM ab
> 1. Juli 1990. Die DM-Eröffnungsbilanzen zeigten, dass fast alle Betriebe
> pleite waren. Der volkswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit folgend,
> hätte der Kurs 1 DM = 6 bis 8 Ostmark betragen müssen lt. Staatsbank der
> DDR. Dann hätten die meisten Betriebe eine Überlebenschance gehabt. 1:1
> war ein Todesurteil, weil dadurch die laufenden Kosten schlagartig um
> das 6 bis 8-fache gestiegen sind.
>
> Die BRD hat 1:4 angeboten aber die DDR und vor allem deren Bürger haben
> 1:1 erzwungen, deshalb der dramatische Niedergang. Das ist auch heute
> noch den Menschen nicht bewusst, weder in Osten, noch in Westen.

Je nun. Man kann halt nicht die Guthaben 1:1 umtauschen, aber die 
Schulden nur 1:8. Entweder oder.

Abgesehen davon war so mancher DDR-Betrieb so oder so pleite, egal zu 
welchem Kurs. Wenn man 1,03 Ostmark aufwenden musste, um Waren im Wert 
von 1,00 Ostmark zu produzieren, dann passt das eben vorne und hinten 
nicht. Der Umtausch der Währung ist dann nicht die Ursache für die 
Pleite, sondern zeigt nur an das eh schon lange etwas kaputt war.

: Bearbeitet durch User
von T. T. (inception)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,

weiß jemand von euch, ob Kathrein bzw. die übrig bleibenden Abteilungen 
tarifgebunden bleiben? Kann das überhaupt irgendjemand wissen oder hängt 
das von noch unbestimmten Verläufen ab?

: Bearbeitet durch User
von Jo S. (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kathrein ist nicht tarifgebunden, man orientiert sich nur an den 
Tarifgehältern.

von T. T. (inception)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert

: Bearbeitet durch User
von Jo S. (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bürovorsteher schrieb:

Es gehört nicht zum Thema, deshalb nur kurze Antworten. Bitte Diskussion 
beenden.

>> Dann hätten die meisten Betriebe eine Überlebenschance gehabt. 1:1
>> war ein Todesurteil, weil dadurch die laufenden Kosten schlagartig um
>> das 6 bis 8-fache gestiegen sind.
>
> Das lässt sich leider nicht mehr geradebiegen. Dieser Wechselkurs war
> übrigens das sofortige Todesurteil für die gesamte Exportwirtschaft der
> DDR in Richtung Ostblock, besonders zu den Sowjets und insbesondere nach
> Russland. Weshalb hätten die Sowjets die DDR-Produkte noch für teure DM
> kaufen sollen, wenn sie für den selben Preis das Original oder Besseres
> aus dem Westen kaufen konnten?

Sie konnten nicht kaufen, weil ihnen die Devisen fehlten.

> Einige Sachen sind in maximal möglicher Weise schiefgelaufen.

Die Sache ist insgesamt schief gelaufen. Zuerst wirtschaftlich und als 
Folge davon politisch. Es ist nichts zusammen gewachsen, die Wunden sind 
noch immer offen. In letzter Zeit zeigt sich eher noch eine 
weitergehende Spaltung.

> Meiner Generation wurde die Würde gestohlen - für eine Handvoll Westgeld.

Wurde nicht gestohlen.

> Solidarzuschlag ist übrigens das perfideste an der ganzen Sache:

Der Solidarzuschlag ist ein politischer Trick. Damit will man den 
Westbürgern vortäuschen, daß die Kosten der Übernahme gering sind. Der 
Zuschlag hat finanziell nur eine geringe Bedeutung.

> Die Verbitterung wird nie ganz verschwinden.

Nein, sie wird größer und bleibt noch für Jahrzehnte.
>
> In diesem Sinne - möge es den verbliebenen Kathreinern besser ergehen.

In diesem Sinne - mögen endlich die blühenden Landschaften entstehen.

Wünsche allen ein schönes, entspanntes Wochenende und ein lustiges 
Faschings-/Karnevalstreiben.   :)

   Jo S.

von Mich (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jo S. schrieb:
> Kathrein ist nicht tarifgebunden, man orientiert sich nur an den
> Tarifgehältern.

Das stimmt so nicht.

von Ingoooo (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Die BRD hat 1:4 angeboten aber die DDR und vor allem deren Bürger haben
> 1:1 erzwungen, deshalb der dramatische Niedergang. Das ist auch heute
> noch den Menschen nicht bewusst, weder in Osten, noch in Westen.

Also war am Ende die DDR schuld, die ihren Bürgern bezüglich 
Wirtschaftswissen ein Vakuum in den Kopf doktriniert hat. Die BRD hat 
sich halt gedacht: Bei 1:1 Augenhöhe wählt uns das Volk zumindest 
wieder. Wenn dann deren popelige Wirtschaft endgültig kaputt geht lässt 
sich das bestimmt mit 45 Jahren Misswirtschaft wegdiskutieren.

von hans_l (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ich kann mich noch sehr gut an den Slogan:
"Wenn die D-Mark nicht zu uns kommt, kommen wir zu ihr" erinnern,
ich denke im Westen war es den meisten klar, was ein 1:1 Tausch 
bedeutet, im Osten eher weniger bis sehr wenig.
Einen Vorwurf kann man daraus kaum ableiten, aber etwas Einsicht könnte 
man mittlerweile erwarten, dass nicht nur die bösen Wessis die 
DDR-Wirtschaft absichtlich ruiniert haben.
Vor allem, da der Durchschnitts-Wessi mittlerweile doch einen sehr hohen 
finanziellen Beitrag in Form des Soli geleistet hat (ich weiß, den 
bezahlen die Ossis auch) aber was dabei oft vergessen wird, auch 
Kommunen bezahlen den, und es soll sogar im Westen Gemeinden geben, 
welche sich verschulden müssen, um ihren Anteil zu zahlen, also dann 
Absicht zu unterstellen, grenzt doch schon an eine Verschwörungstheorie.
Abgesehen davon weiß ich auch noch, dass es im Westen Politiker gab, 
welche etwas realistischer waren, aber die wurden anschließend nicht 
mehr gewählt.

von Hängend an einem Faden... (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert

von Mika (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Hängend an einem Faden... schrieb:
> Hier noch ein Bericht:

Nicht wirklich was neues.

Was aber interessant wäre, in welchem Ausmaß Ericsson bei 5G zum Zuge 
kommt.
Es gab die Tage einen Bericht, das Huawei doch bei 5G in Europa mit 
machen darf. Es wurde gesagt, es gibt Weltweit nur 5 große Unterehen die 
die Ausstattung für das 5G Netz liefern können.
Kommt mir schon sehr wenig vor, genannt wurde, weil es um Firmen aus 
China ging, Huawei und ZTE, wer sind die Anderen? Vermutlich Ericsson, 
Nokia und Alcatel-Lucent.

Das wäre zumindest mal ein Lichtblick für den Standort Rosenheim wenn 
Ericsson bei 5G zum Zuge kommt.

Was ich auch erfahren habe, Kathrein versucht doch noch die zwei 
verbliebenen Geschäftsbereiche SAT und Rundfunk Sende Antennen zu 
verkaufen.
Wenn das klappt ist Kathrein endgültig Geschichte.

von Denon (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bin da technisch nicht sonderlich interessiert. Wollen die SAT und 
Rundfunk verkaufen weil es ebenfalls ein sterbender Markt ist?
Hätte man flächendeckend 5G wäre doch im Grunde alles darüber möglich?

Oder warum sollte ein Unternehmen seine Geschäftsbereiche sonst 
verkaufen?

von Mika (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Denon schrieb:
> Bin da technisch nicht sonderlich interessiert. Wollen die SAT und
> Rundfunk verkaufen weil es ebenfalls ein sterbender Markt ist?
> Hätte man flächendeckend 5G wäre doch im Grunde alles darüber möglich?

Wie kommst Du da drauf, dass Rundfunk, egal ob per Satellit, Terrestik 
oder Kabel ein sterbender Markt ist.
Das Gegenteil ist der Fall, DAB+ und DVB-T2 werden immer weiter 
ausgebaut.

Es ist seit dem 5G Hipe so eine Internet Begeisterung aufgetreten die so 
nicht nachvollziehbar ist. Die Ernüchterung wird dann kommen, wenn in 
paar Jahren wieder keine Flächendeckende Versorgung zur Verfügung steht.
Rundfunk per Broadcast wird es noch lange geben und das ist auch gut so.
Auch aus Datenschutzgründen ist Broadcast vor zu ziehen, da es hier 
keinen Rückkanal gibt. Es kann nicht nachverfolgt werden, Wer Wann Was 
Wo empfängt.

Es geht bei der Übernahme von Kathrein darum, das Ericsson nur den für 
Sie Interessanten Teil, Mobilfunk Antennen übernimmt.
Die Bereiche SAT und Rundfunk Sende Antennen, was soll Ericsson damit?
Das passt nicht in das Portfolio von Ericsson.
Andere Teile von Kathrein wie Automotiv Antennen gingen bereits an 
Continental, für die zwei noch Verbleibenden Geschäftsbereiche werden 
sich auch noch Firmen finden, die Interesse daran haben.
Für den Bereich Rundfunk Sende Antennen hat Rohde&Schwarz integerste, ob 
es zu einer Übernahme kommt ist noch offen.

von Fpga K. (fpgakuechle) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mika schrieb:
> Denon schrieb:
>> Bin da technisch nicht sonderlich interessiert. Wollen die SAT und
>> Rundfunk verkaufen weil es ebenfalls ein sterbender Markt
> Für den Bereich Rundfunk Sende Antennen hat Rohde&Schwarz integerste, ob
> es zu einer Übernahme kommt ist noch offen.

So 2015 hat die R&S GF die Mitarbeiter zweier Geschäftsbereiche, 
darunter der für Rundfunksender, aufgefordert sich nach Jobs in den 
anderen Bereichen umzuschauen... Da klingt oben erhoffter Verkauf 
bestenfalls nach Sterben auf Raten.

von Mika (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das wurde vor wenigen Tagen bekanntgegeben (intern).

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir freuen uns Euch mitzuteilen, dass es zu keinen betriebsbedingten 
Kündigungen im Rahmen der angekündigten Restrukturierungsmaßnahmen 
gekommen ist.
Dies wurde erreicht, da sich einige Kolleginnen und Kollegen außerhalb 
des Sozialplans, und diejenigen die durch die Auswahlrichtlinien 
(Punktesystem) als Betroffene ermittelt wurden, für das Angebot zum 
Freiwilligenprogramm entschieden haben.
Somit sind wir personell für die Zukunft gerüstet und hoffen. dass nach 
Jahren der Restrukturierung wieder Ruhe im Haus einkehrt.

In diesem Sinne wünschen wir Euch erholsame Osterfeiertage.

Euer Betriebsrat.

Wie auch immer das zu verstehen ist.

von Reinhard S. (rezz)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mika schrieb:
> Wie auch immer das zu verstehen ist.

Plan übererfüllt und weiter gehts.

von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mika schrieb:
> Wie auch immer das zu verstehen ist.

Das steht doch da. Es wurden genug Mitarbeiter mit entsprechenden 
Mitteln überzeugt einen Abfindungsvertrag zu unterschreiben. Daher 
bleibt der Firma die mit betriebsbedingten Kündigungen verbundenen 
Probleme erspart - diesmal.

Es sagt nichts darüber aus, ob es in ein paar Monaten nicht ein 
Nachschlag mit weiteren Entlassungen gibt. Hoffen heißt nicht wissen.

von Pongraz (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hannes J. schrieb:
> Es wurden genug Mitarbeiter mit entsprechenden
> Mitteln überzeugt einen Abfindungsvertrag zu unterschreiben. Daher
> bleibt der Firma die mit betriebsbedingten Kündigungen verbundenen
> Probleme erspart - diesmal.
>
> Es sagt nichts darüber aus, ob es in ein paar Monaten nicht ein
> Nachschlag mit weiteren Entlassungen gibt.

Es wurden per Auswahlrichtlinie Betroffene ermittelt, die sich für das
Freiwilligenprogramm entschieden haben.
Das bedeutet jetzt, Freiwillige wurden ermittelt!
Sonst werden doch Verbrecher ermittelt.

Was in ein oder zwei Jahren sein wird, das kann in der Branche sicher 
nicht vorhergesagt werden, vor allem wenn der Standort in Deutschland 
ist.
Ericsson kann den Standort Rosenheim auch schnell mal zu machen wenn es 
nicht so läuft wie es sich die Schweden vorstellen.

von Wastelhuber (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Mika schrieb:
> diejenigen die durch die Auswahlrichtlinien
> (Punktesystem) als Betroffene ermittelt wurden, für das Angebot zum
> Freiwilligenprogramm entschieden haben.

Das Punktesystem, mir hat einer der bei einem Betriebsrat ist " nicht 
Kathrein" gesagt.

Die Kriterien die hier zum tragen kommen sind,
Ledig, Kinderlos, Anzahl der Krankheitstage, Einträge in der 
Personalakte wie Verwarnungen, Abmahnung, Alter des Mitarbeiters,
Beurteilung durch Vorgesetzten.
Die Gewichtung der genannten Reihenfolge kann abweichen.

Das Verfahren wird in vielen Unternehmen so angewendet, also bei 
Kathrein nichts außergewöhnliches.

von Sepp (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert

von Manfred (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Sepp schrieb:
> Vorbei ist's:

Ja, da wurde also ein hauptberuflicher Kaputtmacher (Hans-Joachim Ziems) 
per Zeitvertrag angestellt, das kommt mir aus anderen Firmen bekannt 
vor.

Anton_drei macht dann IoT, als ob es da keine Mittbewerber gäbe ... 
schade, das klingt wirklich nach Untergang.

Warten wir ab, wann Kathrein-Rasierapparate im Handel auftauchen, neben 
Grundig-Batterien, Nordmende-Mikrowellen und sonstigem Namensmißbrauch.

von Pongraz (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Manfred schrieb:
> Ja, da wurde also ein hauptberuflicher Kaputtmacher (Hans-Joachim Ziems)
> per Zeitvertrag angestellt, das kommt mir aus anderen Firmen bekannt
> vor.

Kaputt gemacht haben es Andere, siehe die Aussagen von Herrn Ziems, wie

Wir haben viele ungewöhnliche Zahlungen gefunden für Prämien, Boni und 
Ähnliches.
Oder weiter Es kommen dann auch viele im Unternehmen und behaupten, sie 
hätten irgendeine persönliche Vereinbarung mit dem Chef gehabt.

Letzten Endes ist alles aus dem Ruder gelaufen.

Das sagt doch schon viel darüber aus was da gelaufen ist, die Quittung 
dafür hat jetzt der Sohn des Professors bekommen.

von Markus (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Interessantes Interview und sicherlich keine einfache Aufgabe, sich 
innerhalb kürzester Zeit in die Struktur und Organisation eines 
Unternehmens einzuarbeiten und zu entscheiden wie es weitergeht. Im 
Prinzip hat der Ziems in zwei-drei Jahren die Arbeit erledigt, die in 
den vergangenen 15 Jahren hätte erledigt werden müssen.

von Mika (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Pongraz schrieb:
> Es kommen dann auch viele im Unternehmen und behaupten, sie
> hätten irgendeine persönliche Vereinbarung mit dem Chef gehabt.

Ja Ja, genau so wird es gewesen sein!

Das sind genau diejenigen die den Chef hintergangen haben und jetzt wo 
es keinen Beleg dafür gibt, war ja nur eine Persönliche Vereinbarung mit 
dem Chef, kommen diese Raten daher.
Könnte doch jeder daher kommen.

von Mark B. (markbrandis)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Manfred schrieb:
> Sepp schrieb:
>> Vorbei ist's:
>
> Ja, da wurde also ein hauptberuflicher Kaputtmacher (Hans-Joachim Ziems)
> per Zeitvertrag angestellt, das kommt mir aus anderen Firmen bekannt
> vor.

Quatsch. Solche Leute werden erst dann geholt, wenn eine Firma schon 
weitgehend kaputt ist. Lies mal das Interview das oben verlinkt wurde.

von Wastelhuber (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Pongraz schrieb:
> Wir haben viele ungewöhnliche Zahlungen gefunden für Prämien, Boni und
> Ähnliches.

Dafür könnte sich das Finanzamt interessieren.
Ich hoffe das wird geregelt.

von Auf der letzten Rille (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Passt irgenwie zur Deutschland AG. Traditionsreich, kompetent, dann 
größenwahnsinnig, Inzest, Filz, Vetternwirtschaft, Selbstbereicherung, 
Inkompetenz, Arroganz, plötzlich aufstarkende Konkurrenz, damit
schleichender Zerfall, der schöngeredet wird, alles wird gut, dann 
stückchenweise filetiert im Namen der Rettung und letztendlich komplett 
dichtgemacht.

von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Auf der letzten Rille schrieb:
> Passt irgenwie zur Deutschland AG.

Das hat nichts mit Deutschland zu tun. Ein weltweit verbreiteter 
Merksatz ist  "The first generation grows it. The second generation 
enjoys it. The third generation destroys it."

Wenn es so läuft, wenn die dritte Generation das Vermögen vernichtet, 
dann ist es sogar noch gut gelaufen. Bei den Amerikanern verliert bei 
70% der reichen Familien bereits die zweite Generation das Vermögen. 
http://money.com/money/3925308/rich-families-lose-wealth/

von J. Wissenwasser (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Situation bei Kathrein erinnert eklatant an BauMax und den dortigen 
Patriarchen Essl - nur zum Unterschied, daß der nach der Übergabe des 
Geschäftsleitung an seinen Sohn dessen Bemühungen zur Restrukturierung 
sabotiert hat.

von Pongraz (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Hannes J. schrieb:
> Ein weltweit verbreiteter
> Merksatz ist  "The first generation grows it. The second generation
> enjoys it. The third generation destroys it."

Das ist völliger Blödsinn was Du hier schreibst, Du hast das Interview 
im Handelsblatt nicht gelesen oder nicht verstanden, hier gab es die 
Aussage das es nicht so war dass der Sohn das zerstört hat was der Vater 
aufgebaut hat.

Es gab hier Personen, die die Situation ausnutzen als der Chef plötzlich 
weg war und sich damit einen Persönlichen Vorteil verschaffen wollten.

von Markus (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Pongraz schrieb:
> Es gab hier Personen, die die Situation ausnutzen als der Chef plötzlich
> weg war und sich damit einen Persönlichen Vorteil verschaffen wollten.

Wenngleich ich das tatsächlich für die wahrscheinlichste Variante halte, 
ist das zunächst einmal nur die Sichtweise von Ziems. Wie es wirklich 
gelaufen ist, werden Außenstehende erst später oder gar nicht erfahren.

> The third generation destroys it.
Das muß nicht zwangsläufig bedeuten, daß es bewußt, mutwilig und/oder 
aus Dummheit geschieht.
Selbst wenn AK3 vom ersten Tag an die Situation richtig eingeschätzt 
hätte -Finanzen ein Desaster, Führungskräften nicht zu trauen-, was 
hätte er tun sollen? Komplette Entscheidungsgewalt nur noch in sich 
vereinen und z.B. alle Ausgaben über 10k hätten von ihm persönlich 
genehmigt werden müssen? Da wäre der Laden nach drei Tagen in den 
Stillstand gezwungen worden. Ab einer bestimmten Größe kannst Du allein 
aus Zeitgründen nicht alles überblicken und entscheiden.
Am Ende muß er froh sein, wenn er noch ein paar Hundert Millionen aus 
den Verkaufserlösen für sich behalten kann. Das hätte für ihn ganz 
anders ausgehen können....

von Auf der letzten Rille (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Hannes J. schrieb:
> Auf der letzten Rille schrieb:
>> Passt irgenwie zur Deutschland AG.
>
> Das hat nichts mit Deutschland zu tun. Ein weltweit verbreiteter
> Merksatz ist  "The first generation grows it. The second generation
> enjoys it. The third generation destroys it."

Nicht als Ursache, sondern Deutschland wird es im Gesamten genauso 
ergehen. Am Ende gibt's nur noch große Augen, ungläubiges Staunen und 
die Schockstarre.

von Ingenieur (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Auf der letzten Rille schrieb:
> Deutschland wird es im Gesamten genauso ergehen. Am Ende gibt's nur noch
> große Augen, ungläubiges Staunen und die Schockstarre.

Ach ja, wäre das in deinem Sinne?

von Markus (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
RO'ler schrieb:
> hat hier jemand Erfahrungen mit der Firma Kathrein als Arbeitgeber?
> Wie ist dort das Arbeitsklima?

Immerhin dürfte die Ausgangsfrage beantwortet sein: Keine Firma, kein 
Arbeitsklima ;-)

von Auf der letzten Rille (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ingenieur schrieb:
> Auf der letzten Rille schrieb:
>> Deutschland wird es im Gesamten genauso ergehen. Am Ende gibt's nur noch
>> große Augen, ungläubiges Staunen und die Schockstarre.
>
> Ach ja, wäre das in deinem Sinne?

In meinem Sinne nicht, es sei denn, es dauert noch 55 Jahre, da wär's 
mir egal.
Es war auch nur eine Bestandsaufnahme und dass es noch 55 Jahre dauert, 
ist auch verdammt optimistisch, wenn man schon guckt, wieviel Holz 25 
Jahre sind und wie damals Deutschland und die Welt aussahen und wie 
heute.
Im Prinzip wie ein übels rasselnder Automotor, der 100.000 km runter 
hat, aber noch mind. weitere 100.000 laufen soll, natürlich weiter feste 
im Begrenzer bei noch schlechtere Pflege und Wartung als er die ersten 
100k km gesehen hat.
Nur die wenigsten würden dann sagen, jawohl das packt er. Die meisten 
würden auch da auch auf vorzeitigen Motorschaden tippen.

von Markus (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Auf der letzten Rille schrieb:
> In meinem Sinne nicht, es sei denn, es dauert noch 55 Jahre, da wär's
> mir egal.

Wir leben seit über 100 Jahren von der Substanz, wieso sollte es nicht 
noch weitere 100 Jahre gutgehen?

von dahuawa (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Der Rundfunk wird verkauft???

Sichere Aussagen darüber gibt es bisher nicht.
Ziems mag das dem Handelsblatt gesagt haben, verifizierbar oder spürbar 
ist das nicht. Intern wird nur wild spekuliert.
Offiziell wird Broadcast eine eigenständige GmbH.

Fakt ist das die aktuelle Führung der Abteilung Broadcast Personell dem 
Management Klientel zuzuordnen ist unter dem der Rest der Firma den Bach 
runter ging. Arrogant, überheblich, unwissend und völlig unstrukturiert.

Jetzt soll Broadcast selbständig werden. Mit einer knappen Handvoll 
Leuten die noch Ahnung von der Technik und dem Geschäft haben. Lach
Diese verbliebenen alt-Ingenieure kämpfen täglich gegen die 
Manager-Kaste wie gegen Windmühlen.
Für mich hat das eher den Anschein eine Insolvenzverschleppung zu 
verschleiern als eine echte Selbstständigkeit zu erreichen.

von Pongraz (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
dahuawa schrieb:
> Für mich hat das eher den Anschein eine Insolvenzverschleppung zu
> verschleiern als eine echte Selbstständigkeit zu erreichen.

Das Thema, Insolvenzverschleppung dürfte eins der schwierigsten Themen 
bei der Abwicklung gewesen sein.

Die ganze Wahrheit werden nur die wenigsten Personen erfahren, wie 
immer!
Das Interview mit Herrn Ziems hat jedoch paar Dinge aufgezeigt was alles 
falsch gelaufen ist.
Nur wenn Alles in kurzer Zeit verkauft werden musste, dann ist es wohl 
kein Geheimnis wie es um die Firma stand.
Es musste Geld her, wie auch immer, es gab bei jedem Verkauf den 
Hinweis, über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
So wird es auch Rundfunk und SAT ergehen, Hauptsache es wird verkauft.
Wie Herr Ziems im Interview sagte, alles wird verkauft, dann gehen wir 
(Ziems und seine Mitarbeiter) Ende August raus.

von Mika (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Pongraz schrieb:
> Nur wenn Alles in kurzer Zeit verkauft werden musste, dann ist es wohl
> kein Geheimnis wie es um die Firma stand.

Es gab nichts mehr zu sanieren, die Firma wurde abgewickelt.

von A. K. (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Was mich wundert.....
Wie konnte eine Firma wie Kathrein so abstürzen?
Im Ernst, Kathrein hatte in vielen Bereichen ein fast Monopol, 
jedenfalls in Österreich und Deutschland.
Betriebsfunk,Datenlinks,Mobilfunk usw. alles sehr große Bereiche in 
denen sie sehr present waren und sind.

von Mit zur Wahrheit. (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Arno K. schrieb:
> Was mich wundert.....
> Wie konnte eine Firma wie Kathrein so abstürzen?
> Im Ernst, Kathrein hatte in vielen Bereichen ein fast Monopol,
> jedenfalls in Österreich und Deutschland.
> Betriebsfunk,Datenlinks,Mobilfunk usw. alles sehr große Bereiche in
> denen sie sehr present waren und sind.

Wahrscheinlich das Ergebnis von Erbsenzählern...

von Das Orakel (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Arno K. schrieb:
> Was mich wundert.....
> Wie konnte eine Firma wie Kathrein so abstürzen?

Ich denke der Kreis schließt sich wenn man den zweiten Post ganz vorne 
jetzt nochmal liest.

von ................................ (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Arno K. schrieb:
> Was mich wundert.....
> Wie konnte eine Firma wie Kathrein so abstürzen?
> Im Ernst, Kathrein hatte in vielen Bereichen ein fast Monopol,
> jedenfalls in Österreich und Deutschland.
> Betriebsfunk,Datenlinks,Mobilfunk usw. alles sehr große Bereiche in
> denen sie sehr present waren und sind.

VW

von A. K. (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
................................ schrieb:
> Arno K. schrieb:
> Was mich wundert.....
> Wie konnte eine Firma wie Kathrein so abstürzen?
> Im Ernst, Kathrein hatte in vielen Bereichen ein fast Monopol,
> jedenfalls in Österreich und Deutschland.
> Betriebsfunk,Datenlinks,Mobilfunk usw. alles sehr große Bereiche in
> denen sie sehr present waren und sind.
>
> VW

Häh?

von Mark B. (markbrandis)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Arno K. schrieb:
> Was mich wundert.....
> Wie konnte eine Firma wie Kathrein so abstürzen?
> Im Ernst, Kathrein hatte in vielen Bereichen ein fast Monopol,
> jedenfalls in Österreich und Deutschland.
> Betriebsfunk,Datenlinks,Mobilfunk usw. alles sehr große Bereiche in
> denen sie sehr present waren und sind.

Mit schlechtem Management kann man jede Firma gegen die Wand fahren. 
Jede. Ohne Ausnahme.

von Berufsrevolutionär (Gast)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Arno K. schrieb:
> Was mich wundert.....
> Wie konnte eine Firma wie Kathrein so abstürzen?
> Im Ernst, Kathrein hatte in vielen Bereichen ein fast Monopol,
> jedenfalls in Österreich und Deutschland.

Monopol? nicht mal im Ansatz! Blech und PCB-Basismaterial kannste an 
jeder Strassenecke kaufen, wie man es für nen Antenne richtig biegt und 
anpasst kannst du dir an der Berufsschule anhören und in dutzenden 
Büchern nachlesen.
Und was nützt in einem weltumspannenden Kommunikationstechnikmarkt eine 
lokale Hausmacht?! Auch die Franzosen können Blech für deutsche 
Frequenzen biegen. Wobei eben die Frequenzen eh immer gleicher wurden so 
das auf nationale Fertiger mit "nationalen KnowHow" verzichtet werden 
kann.


> Betriebsfunk,Datenlinks,Mobilfunk usw. alles sehr große Bereiche in
> denen sie sehr present waren und sind.

Feinmechanische Nachrichtentechnik v. Siemens war auch mal sehr präsent, 
wurde aber beim nächsten Investionszyklus nicht berücksichtigt, weil 
Mitbewerber eben auch Angebote abgeben.

von Kampenwand (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Berufsrevolutionär schrieb:
> Blech und PCB-Basismaterial kannste an
> jeder Strassenecke kaufen, wie man es für nen Antenne richtig biegt und
> anpasst kannst du dir an der Berufsschule anhören und in dutzenden
> Büchern nachlesen.

Du hast von Antennen Technik die Aktuell ist keine Ahnung.
Vermutlich kennst Du nichts anderes, als etwas Metall was als Antenne 
verwendet werden kann.
Die Netzbetreiber haben ganz genaue Vorstellungen wie die Antenne 
funktionieren und aus zu sehen hat.
Nur daran ist auch die Firma Kathrein gescheitert, das alles war noch zu 
verkaufen als die Antenne nur passiv war.
Die Zukunft gehört den Aktiven Antennen, an der Antenne gibt es dann nur 
zwei Anschlüsse, Stromversorgung und LWL.
Bei Kathrein hat man es komplett verschlafen sich auf diese Technik ein 
zustellen. Es gab immer wieder Versuche selbst was zu entwickeln, 
Projekte wie RRH und Samba. Nur es wurde nicht dementsprechend 
Investiert, die Quittung dafür hat Kathrein bekommen.
Es wurden die Aktiven Einheiten von Ericsson zugekauft, bzw. in die 
Antennen für Ericsson integriert.
Deshalb hatte auch Ericsson Interesse an der Übernahme des Teils von 
Kathrein die den passiven Teil der Antenne entwickelt und produziert 
haben.
In Zukunft wird der passive Anteil bei einer Antenne nur noch 10% 
ausmachen.
Gut möglich, das in wenigen Jahren alles was heute noch von ehemals 
Kathrein kommt, durch Ericsson nach Asien verlagert wird.
Dann ist es Endgültig vorbei mit dem Standort Rosenheim.

von Berufsrevolutionär (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Kampenwand schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:
>> Blech und PCB-Basismaterial kannste an
>> jeder Strassenecke kaufen, wie man es für nen Antenne richtig biegt und
>> anpasst kannst du dir an der Berufsschule anhören und in dutzenden
>> Büchern nachlesen.
>
> Du hast von Antennen Technik die Aktuell ist keine Ahnung.
> Vermutlich kennst Du nichts anderes, als etwas Metall was als Antenne
> verwendet werden kann.
> Die Netzbetreiber haben ganz genaue Vorstellungen wie die Antenne

> Die Zukunft gehört den Aktiven Antennen, an der Antenne gibt es dann nur
> zwei Anschlüsse, Stromversorgung und LWL.

Und ne aktive Antenne besteht nicht aus gebogenen Blech und zugekauften 
PCB? Stimmt, Plastikteile fehlen in der Auflistung, aber das ist ja auch 
nun nicht gerade ein HiTec-Teil, kann notfalls auch durch Duct Tape 
ersetzt werden...

> Bei Kathrein hat man es komplett verschlafen sich auf diese Technik ein
> zustellen. Es gab immer wieder Versuche selbst was zu entwickeln,
> Projekte wie RRH und Samba. Nur es wurde nicht dementsprechend
> Investiert, die Quittung dafür hat Kathrein bekommen.

Da das aber deutlich nach dem grossen Siechtum der Systemausrüster 
Ericcson, Siemens Networks, Nokia, Motorola, Alcatel-Lucent, Marconi, 
ITT, Hagenuk, Mannesmann, Alcatel, Nortel, etc. pp. eintratt war die 
Entscheidung sich auf die Kernkompetenz Antenne zu fokussieren nicht die 
schlechteste.

> Es wurden die Aktiven Einheiten von Ericsson zugekauft, bzw. in die
> Antennen für Ericsson integriert.

> Gut möglich, das in wenigen Jahren alles was heute noch von ehemals
> Kathrein kommt, durch Ericsson nach Asien verlagert wird.

Ja weil man eben auch in Asien alle Komponenten für eine Station quasi 
an jeder Strassenecke herstellen resp. zukaufen kann. Aber darauf wurde 
je bereits hingewiesen.

> Dann ist es Endgültig vorbei mit dem Standort Rosenheim.
Es gibt immer Nachfolgeindustrien, dann muss man halt in anderen Branche 
seine Kunstfertigkeit in Sachen Blechbiegen und Systemintegration zu 
Geld machen. Siehe nebenan bei Heidenhain in Traunstein, die sind vom 
Metallätzer und Schiebelehre Hersteller zum CNC-Fabrikanten 
evolutioniert.

von Kampenwand (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Berufsrevolutionär schrieb:
> Es gibt immer Nachfolgeindustrien, dann muss man halt in anderen Branche
> seine Kunstfertigkeit in Sachen Blechbiegen und Systemintegration zu
> Geld machen

Als erstes, Heidenhain ist nicht in Traunstein, der Hauptsitz ist in 
Traunreut, sind aber nur 10 KM.

Vielleicht sollte Kathrein wieder zu den Anfängen zurückkehren.
Anton der erste, hat mal mit Blitz und Überspannungsableitern 
angefangen.
Das könnte wieder ein Gutes Geschäft werden.
Durch den kommenden Klimawandel wird es auch mehr schwere Gewitter 
geben, da sind dann Blitzableiter gefragt.

von Pongraz (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es wurde heute in der Lokalen Presse bekanntgegeben.

https://www.rosenheim24.de/rosenheim/rosenheim-stadt/rosenheim-ort43270/rosenheim-kathrein-insolvent-verkauf-ericsson-igmetall-mitglieder-tarifvertrag-12328004.html

Wenn das mit dem Verkauf an Ericsson nicht zustande kommt,
ist Kathrein Insolvent.

Jetzt müssen die Beschäftigten nochmals herhalten, Verzicht auf 
Urlaubsgeld.

von Ingenieur (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Pongraz schrieb:
> Jetzt müssen die Beschäftigten nochmals herhalten, Verzicht auf
> Urlaubsgeld.

Mittlerweile sollte dort eh nur noch der Bodensatz zu finden sein. Wer 
etwas auf dem Kasten hat, wird das Unternehmen bzw. das sinkende Schiff 
bereits verlassen haben. Urlaubsgeld wird nicht mehr benötigt.

von Berufsrevolutionär (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kampenwand schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:
>> Es gibt immer Nachfolgeindustrien, dann muss man halt in anderen Branche
>> seine Kunstfertigkeit in Sachen Blechbiegen und Systemintegration zu
>> Geld machen
>
> Als erstes, Heidenhain ist nicht in Traunstein, der Hauptsitz ist in
> Traunreut, sind aber nur 10 KM.

Doch, Heidenhain ist in Traunstein, Landkreis Traunstein. Die 
Gemeindegrenzen von Traunreut sind seit der "Gründung" vor 70 Jahren zu 
beweglich, als das man jeder Lagerhalle und Immobilientransaktion von 
Heidenhain sicher zu der Retortenstadt Traunreut zählen konnte. Aber aus 
dem Lankreis sind sie (noch nicht) rausgewachsen.

> Vielleicht sollte Kathrein wieder zu den Anfängen zurückkehren.
> Anton der erste, hat mal mit Blitz und Überspannungsableitern
> angefangen.

Vielleicht nicht mit Blitzschutzanlagen, aber das 
Endverbrauchereinzelgeschäft an sich wäre schon eine Alternative zu dem 
Grosskundengeschäft im Automobil- und Telekombereich.
Klar macht man dort mit einem einzelnen Auftrag kräftig Umsatz, aber 
wenn einer der wenigen Automobilkonzerne mal flugs seine Bestellung 
verzehnfacht kommt man schnell in die Verlegenheit Kredite aufnehmen zu 
müßen um die Fertigungskapazitäten aufzustocken. Auf denen man dann als 
Fixkostenballast sitzen bleibt wenn der Kunde sich nach einem halben 
Jahr anders überlegt. Nur braucht heut ein Endverbraucher eher selten 
eine neue Antennenanlage.

von Manfred (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ingenieur schrieb:
> Mittlerweile sollte dort eh nur noch der Bodensatz zu finden sein.

Großmaul!

Hoffentlich erwischt es 'Deine Bude' auch und Du findest dann eine 
realistische Einstellung zum Arbeitsmarkt.

von Ingenieur (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Manfred schrieb:
> Ingenieur schrieb:
> Mittlerweile sollte dort eh nur noch der Bodensatz zu finden sein.
>
> Großmaul!
>
> Hoffentlich erwischt es 'Deine Bude' auch und Du findest dann eine
> realistische Einstellung zum Arbeitsmarkt.

Danke für die Blumen, aber das wird nicht passieren.

von Bemitleidenswert (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Ingenieur schrieb:
> Mittlerweile sollte dort eh nur noch der Bodensatz zu finden sein.

Da bricht es durch, das faschistische Gedankengut des typisch 
überbessermenschlichen Grünen-Wählers, der sich an Nazi-Sprech bedient 
und Mitmenschen als Bodensatz bezeichnet.
Kannst dich in eine Reihe mit meinem Kollegen stellen, der auch am 
liebsten jedem über 70 und jedem CxU/AfD-Wähler das Wahlrecht aberkennen 
möchte. Der haut auch gerne mal so abfälligen Müll raus.

von Berufsrevolutionär (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Bemitleidenswert schrieb:

> Da bricht es durch, das faschistische Gedankengut des typisch
> überbessermenschlichen Grünen-Wählers, der sich an Nazi-Sprech bedient
> und Mitmenschen als Bodensatz bezeichnet.
> Kannst dich in eine Reihe mit meinem Kollegen stellen, der auch am
> liebsten jedem über 70 und jedem CxU/AfD-Wähler das Wahlrecht aberkennen
> möchte.

So früh am morgen schon so deppern drauf? Hört sich nach chronischen 
Schlafstörungen an, lass dich mal vom Hauarzt beraten.

Und bleib beim Thema. Wenn Du unbedingt schon morgens nach unten treten 
musst, dann schwing dich aufs Radel und dreh ne Morgenrunde.

von Markus (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Berufsrevolutionär schrieb:
>  aber das
> Endverbrauchereinzelgeschäft an sich wäre schon eine Alternative zu dem
> Grosskundengeschäft im Automobil- und Telekombereich.

Als ob ein Unternehmen von heute auf morgen in einen komplett anderen 
Markt eintreten könnte...

von Pongraz (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Markus schrieb:
> Endverbrauchereinzelgeschäft an sich wäre schon eine Alternative zu dem
>> Grosskundengeschäft im Automobil- und Telekombereich.

Womit willst Du damit noch ein Geschäft machen?
Was gibt es den was so eine Firma für den Endverbraucher anbieten 
könnte.
Unterhaltungselektronik ist in DE so gut wie gestorben, aktuell Loewe 
wieder mal Insolvent.

von Ehemalig (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Pongraz schrieb:
> Markus schrieb:
>> Endverbrauchereinzelgeschäft an sich wäre schon eine Alternative zu dem
>>> Grosskundengeschäft im Automobil- und Telekombereich.
>
> Womit willst Du damit noch ein Geschäft machen?
> Was gibt es den was so eine Firma für den Endverbraucher anbieten
> könnte.
> Unterhaltungselektronik ist in DE so gut wie gestorben, aktuell Loewe
> wieder mal Insolvent.

Erinnert Euch noch an die Firmen die Eure Eltern beschäftigten und Euer 
Studium ermöglichten?

Grundig
Körting
Kathrein
Uher
Telefunken
Blaupunkt
Philips
Horniphon
Ingelen
...

https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Ehemaliges_Unternehmen_(Deutschland)

Schaut Euch mal diese Listen an, da wird einem übel.

Und so was schimpft man Fortschritt! Das deutsche Wirtschaftswunder gibt 
es nur noch in den Geschichtsbüchern.

Diese Arbeitsplätze waren die Pfeiler der örtlichen Gemeinden.

http://www.tonbandmuseum.info/grundig-story-1.html
http://www.tonbandmuseum.info/grundig-chronik-2.html#c5762
http://www.tonbandmuseum.info/das-grundig-erbe.html
http://www.tonbandmuseum.info/grundig-witz.html

Die Leichenfledderer lassen grüßen...

von Axel Zucker (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ehemalig schrieb:
> Und so was schimpft man Fortschritt! Das deutsche Wirtschaftswunder gibt
> es nur noch in den Geschichtsbüchern

Naja Ostdeutschland ist auch daran verreckt, das 'Traditionsunternehmen' 
auch nach Technologiewechseln weiter am Leben erhalten wurden.

wer brauchte noch im Elektronikzeitalter Rechenschieber, rein 
mechanische Schreibmaschinen, Durchschlagpapier ('Carbon Copy'!), ...

... wurde alles wegen der heiligen Kuh "Stellenerhalt" 
durchsubventioniert bis zum Systemzusammenbruch ...

von Berufsrevolutionär (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Pongraz schrieb:
> Markus schrieb:
>> Endverbrauchereinzelgeschäft an sich wäre schon eine Alternative zu dem
>>> Grosskundengeschäft im Automobil- und Telekombereich.
>
> Womit willst Du damit noch ein Geschäft machen?
> Was gibt es den was so eine Firma für den Endverbraucher anbieten
> könnte.

Einiges, beispielsweise Universal-repeater fürs Heim, also Technik um 
die Dämpfung durch Hauswände zu kompensieren. Hätte man schon vor 
Jahrzehnten fürs Handy nutzen können als man noch zu Telefonieren auf 
den Balkon gehen müsste. Also Antenne mit Bandfilter aufs Dach/Balkon, 
kleiner Verstärker dazwischen, dann Innen-antenne mit angepasster 
Raumstrahlcharakteristik. Das Ganze als Kit mit flachen Kabel das auch 
durchs geschlossene Fenster passt - fertig. Und wenn die Installation 
für den Laien zu komplex ist, dann lässt man sich den im Umgang mit 
Kathrein-Produkten versierten Fernsehtechniker kommen.
Ähnliches Problem mit der richtigen Funk-Ausleuchtung stellen sich heute 
mit WLAN und bei 5G steht das selbe zu erwarten an.

Auch für das Gegenteil gibt es Nachfragen, Abschirmen resp. Dämpfen. Ein 
Alu-Hut ist m.M.n. natürlich Quatsch, aber wenn "hypersensible" 
Zeitgenossen sich damit besser fühlen, sollen sie doch ein kindersicher 
konstruirrten und mit TÜV-Papperl versehendes Exemplar kaufen. Oder ihre 
Wohnhöhle mit einem "Idiotensicheren" Feldstärkemesser auf Hot-Spots 
absuchen und dementsprechend die Matratze verschieben.

Für bayrische Unternehmen bietet sich auch ein Blick auf den 
Landwirtschaftssektor an. Bspw. Antennenanlage zur Ausweitung des RF-Id 
Empfangbereiches damit man die Kühe auch orten kann wenn sie über die 
Bergwiesen streunen. Oder Anlagen für den Betriebsfunk/PMR446 vom Hof 
zum Treckerpiloten auf dem Acker mit nen halben Watt ERP.

...

von Nickless (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Sepp schrieb:
> Herr Kathrein sen. konnte von 2005 bis 2011 sein privat - Vermögen fast
> verdreifachen (2011 ca. 1 Mrd. EURO). zum großen Teil erwirtschaftet
> durch die Mitarbeiter, die dann 70EUR Brutto als Dankeschön erhielten.
> --> Manager Magazin
> Dann gibt es Aussagen: "Meine MA brauchen keine Kantine, die sind schon
> zufrieden, bei "mir" arbeiten zu dürfen." oder "Die Autos der MA gehören
> quasi mir, denn ich habe Ihnen ja das Gehalt bezahlt.".


Falls der Inhaber das wirklich gesagt haben sollte, dass seine 
Mitarbeiter quasi seine "Sachen" sind, die keine Ansprüche zu stellen 
haben und er die Firma in Person sind, die Mitarbeiter quasi nichts, 
dann pflanzt sich diese Denke fort bis in die unteren Abteilungen bzw. 
sogar ganz runter zu den Hierarchien in der Produktion.

Wenn sich genug Leute mit dem Inhaber identifizieren bzw. sein Denken 
und Ansichten bezüglich Kollegen und Mitarbeitern auch anwenden, führt 
das zu einer Arbeitsklima, wo niemand mehr Einsatz zeigt und die 
Motivation auf einem Beamtenniveau angekommen ist..
Die Leute, die was Besseres finden, gehen als erster von Board. Die 
Leute, die dafür nachrücken, haben nicht die Leistungsfähigkeit wie die 
Abgänge und werden zudem noch von inkompetenten "Führungspersonal" in 
Empfang genommen.

Die restliche Entwicklung ist zwangsläufig.


Wenn der Inhaber frühzeitig genug entmachtet worden wäre und ein 
kompetente Führungsebene kräftig aufgeräumt und durchgegriffen hätte, 
könnte Kathrein heute noch möglicherweise bei 5G und Digitalfunk 
mitmischen.

von Berufsrevolutionär (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nickless schrieb:

> Wenn der Inhaber frühzeitig genug entmachtet worden wäre und ein
> kompetente Führungsebene kräftig aufgeräumt und durchgegriffen hätte,
> könnte Kathrein heute noch möglicherweise bei 5G und Digitalfunk
> mitmischen.

"Wir brauchen keine Fabrikbesitzer ... "
Youtube-Video "Die letzte Schlacht gewinnen wir (1972) - Ton Steine Scherben"

von Manfred (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Berufsrevolutionär schrieb:
> Einiges, beispielsweise Universal-repeater fürs Heim, also Technik um
> die Dämpfung durch Hauswände zu kompensieren. Hätte man schon vor
> Jahrzehnten fürs Handy nutzen können als man noch zu Telefonieren auf
> den Balkon gehen müsste.

Bundesnetzagentur fragen und Idee in die Tonne treten: Es gibt ein 
solches Produkt (nicht von Kathrein), aber ein Privatbenutzer darf es 
nicht einsetzen.

> Und wenn die Installation
> für den Laien zu komplex ist, dann lässt man sich den im Umgang mit
> Kathrein-Produkten versierten Fernsehtechniker kommen.

Gibt es den Beruf noch? Kann der mehr als Module wechseln? Ich habe das 
mal gelernt und mich nicht ohne Grund direkt nach der Le(e)hre dort 
verabschiedet!

> Ähnliches Problem mit der richtigen Funk-Ausleuchtung stellen sich heute
> mit WLAN und bei 5G steht das selbe zu erwarten an.

Bei WLAN wird das kein Privatkunde bezahlen, im gewerblichen Bereich 
findet man Planer für Funksysteme.

Unbenommen dessen ist der Markt für WLAN von ein paar wenigen Firmen 
besetzt, da bekommst Du als Neuling keinen Fuß auf den Boden. Falls 
doch, brauchst Du sehr innovative Produkte und genug Kapital, mind. fünf 
Jahre Verluste einzufahren - wie es einerzeit Japaner mit z.B. VHS 
gemacht haben.

von Berufsrevolutionär (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Pongraz schrieb:
> Markus schrieb:
>> Endverbrauchereinzelgeschäft an sich wäre schon eine Alternative zu dem
>>> Grosskundengeschäft im Automobil- und Telekombereich.
>
> Womit willst Du damit noch ein Geschäft machen?

Manfred schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:

>  Es gibt ein
> solches Produkt (nicht von Kathrein), aber ein Privatbenutzer darf es
> nicht einsetzen.
Naja Mobilfunkfreisprechanlage im Automobil ist so ne Art Repeater durch 
die Schirmwand für Endkunden und damit sind allein in .de 
Hunderttausende ausgerüstet.

>> Und wenn die Installation
>> für den Laien zu komplex ist, dann lässt man sich den im Umgang mit
>> Kathrein-Produkten versierten Fernsehtechniker kommen.
>
> Gibt es den Beruf noch?

>> Ähnliches Problem mit der richtigen Funk-Ausleuchtung stellen sich heute
>> mit WLAN und bei 5G steht das selbe zu erwarten an.

> Unbenommen dessen ist der Markt für WLAN von ein paar wenigen Firmen
> besetzt, da bekommst Du als Neuling keinen Fuß auf den Boden.

Es ging ja nicht um Neulinge sonde um Kathrein mit 100 Jahre 
Firmenleben. Und ja Kathrein hat auch Servicetechniker ausgebildet. Es 
gibt also einen Markt für Antennentechnik neben Automotive.

PS:
Katastrophenschutz, Landesbehörden, sind als Kunden auch nicht zu 
verachten, Stichwort TETRA.

von Reinhard S. (rezz)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Berufsrevolutionär schrieb:
> PS:
> Katastrophenschutz, Landesbehörden, sind als Kunden auch nicht zu
> verachten, Stichwort TETRA.

Das Thema ist aber durch, das Netz ist aufgebaut...

von Pongraz (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es geht in die nächste Runde.

 Jetzt hat sich deswegen ein wütender Kathrein-Mitarbeiter bei 
rosenheim24.de gemeldet.

https://www.rosenheim24.de/rosenheim/rosenheim-stadt/rosenheim-ort43270/rosenheim-mitarbeiterin-vorwuerfe-gegen-kathrein-igmetall-tarifvertrag-kathrein-insolvent-12332363.html

von Marx W. (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Pongraz schrieb:
> Es geht in die nächste Runde.
>
>  Jetzt hat sich deswegen ein wütender Kathrein-Mitarbeiter bei
> rosenheim24.de gemeldet.
>
> 
https://www.rosenheim24.de/rosenheim/rosenheim-stadt/rosenheim-ort43270/rosenheim-mitarbeiterin-vorwuerfe-gegen-kathrein-igmetall-tarifvertrag-kathrein-insolvent-12332363.html

Ist genauso als ob ein Hund den Mond anheult!

von MuHackel (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Marx W. schrieb:
> Ist genauso als ob ein Hund den Mond anheult!

Dann kannst Du dir Deinen Kommentar auch sparen.
Wenn Du nicht verstehst um was es geht, dann ist Dir auch nicht  zu 
helfen.

von Kunde (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gibt es jetzt eigentlich Firmware Updates für Kathrein SAT Receiver noch 
irgendwo zum Download?

Ich habe hier noch einen UFS 80si der bei Bild+Ton inzwischen zicken 
macht

von Kunde (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert

von AusRO (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kunde schrieb:
> Gibt es jetzt eigentlich Firmware Updates für Kathrein SAT Receiver noch
> irgendwo zum Download?

Versuche es mal hier,

https://www.kathrein.com/de/loesungen/satellitenempfang/support/kundendienst/receiver-empfangsantennen-messgeraete/

zumindest kannst dort mal anfragen, ob es da noch was gibt, vermutlich 
nicht.
Service gibt es schon noch.
Aber mal ehrlich, die Kathrein Receiver waren zum Großteil Schrott.

von Rolf R. (dankobum)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
AusRO schrieb:
> Aber mal ehrlich, die Kathrein Receiver waren zum Großteil Schrott.

Kann ich nicht bestätigen. Hier verrichtet ein UFS-923 mit Festplatte 
seit 7 Jahren zuverlässig seine Arbeit. Ich bin erstaunt, dass er immer 
noch funktioniert.

: Bearbeitet durch User
von Wastlhuber (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Marx W. schrieb:
> Jetzt hat sich deswegen ein wütender Kathrein-Mitarbeiter bei
>> rosenheim24.de gemeldet.

Was ich von einen Kathrein Mitarbeiter erfahren habe,
Die am Standort Rosenheim beschäftigten Mitarbeiter haben sich wieder 
einmal über den Tisch ziehen lassen.
Das bedeutet, es wurde nochmals auf das Urlaubsgeld verzichtet.
Kathrein spart sich dadurch ca. 4 Millionen Euro.

Wenn die Firma in die Insolvenz gegangen wäre, dann hätte Ericsson die 
Übernahme des Mobilfunk Antennen Bereichs genau so vollzogen.

Daran sehen wir mal wieder was die IG Metall wert ist, nichts, dient nur 
dazu wenigen Vorständen und Ortsverband Leitern Geld zu zu spielen.

von Markus (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wastlhuber schrieb:
> Wenn die Firma in die Insolvenz gegangen wäre, dann hätte Ericsson die
> Übernahme des Mobilfunk Antennen Bereichs genau so vollzogen.

Darauf ging der Insolvenzverwalter im Interview ein: Ericsson hat sehr 
früh zugeschlagen, um anderen Interessenten zuvorzukommen. Genau das 
wäre im Rahmen einer Insolvenz also passiert. Ob Ericsson die Übernahme 
trotz Insolvenz hätte vollziehen können, ist somit reine Spekulation.
Mal ganz davon abgesehen, daß man nachher immer schlauer als vorher 
ist...

von Kunde (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Glück gehabt, bin in irgendeinem Forum mit der Firmware fündig geworden. 
Receiver geht nun wieder.

von Robert (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Selbst wenn es jetzt die große Abfindungswelle geben sollte gibt es doch 
aktuell gerade auch beim Staat im Münchner Süden genug Stellen, in 
welchen man es bis zur Rente aushalten kann.

BND in Pullach und Bad Aibling:
https://www.bnd.bund.de/SiteGlobals/Forms/Suche/erweiterte_Karrieresuche_Formular.html?nn=11255594

Bundeswehr Universität in Neubiberg
https://www.unibw.de/universitaet/arbeitgeber
https://dokumente.unibw.de/pub/bscw.cgi/84986?client_size=1440x789

ZITIS in München
https://www.zitis.bund.de/DE/Karriere/Stellenangebote/stellenangebote_node.html

von Pongraz (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Robert schrieb:
> Selbst wenn es jetzt die große Abfindungswelle geben sollte

Da bist Du aber schon recht spät dran, es wird keine Abfindungswelle 
mehr geben.

Was jetzt noch ein Problem ist, es sind immer noch welche in der Firma, 
die der Meinung sind, Sie sind Chef, schade dass man die nicht entsorgt 
hat.
Für Ericsson ist es wichtig Mitarbeiter zu haben, ein Betrieb wo keiner 
mehr da ist, der hat für Ericsson auch keinen Wert.
Nur an leitenden Stellen sollte Ericsson die Alten Chefs, durch eigenes 
Führungspersonal ersetzten, sonst wird das nichts mehr.

von Wisi (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Pongraz schrieb:
> Robert schrieb:
>> Selbst wenn es jetzt die große Abfindungswelle geben sollte
>
> Da bist Du aber schon recht spät dran, es wird keine Abfindungswelle
> mehr geben.
>
> Was jetzt noch ein Problem ist, es sind immer noch welche in der Firma,
> die der Meinung sind, Sie sind Chef, schade dass man die nicht entsorgt
> hat.
> Für Ericsson ist es wichtig Mitarbeiter zu haben, ein Betrieb wo keiner
> mehr da ist, der hat für Ericsson auch keinen Wert.
> Nur an leitenden Stellen sollte Ericsson die Alten Chefs, durch eigenes
> Führungspersonal ersetzten, sonst wird das nichts mehr.

Keine Angst, die werden noch entsorgt. Interesse ist eig. nur an den 
Messkammern im Werk 2 und das Testhaus im Werk 3. Die damit arbeitenden 
Leute sind die einzigen die bleiben werden... Da die Chefs das Equipment 
nicht bedienen oder benutzen, sind sie wertlos.
Klar ist dass jeder versucht sich ins Licht zu rücken um da bleiben zu 
dürfen. Nach dem Closing Ende August werden sie es etwas laufen lassen 
und nach dem Jahreswechsek wird durch gekämmt. Lief bei Katek und 
Automotive auch so.

von Load (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Keine Angst, die werden noch entsorgt. Interesse ist eig. nur an den
> Messkammern im Werk 2 und das Testhaus im Werk 3. Die damit arbeitenden
> Leute sind die einzigen die bleiben werden... Da die Chefs das Equipment
> nicht bedienen oder benutzen, sind sie wertlos.
> Klar ist dass jeder versucht sich ins Licht zu rücken um da bleiben zu
> dürfen. Nach dem Closing Ende August werden sie es etwas laufen lassen
> und nach dem Jahreswechsek wird durch gekämmt. Lief bei Katek und
> Automotive auch so.

Das habe ich auch so gehört.
Die Frage ist inzwischen aber allerdings ob es noch ein closing gibt 
oder doch die Insolvenz...

von Nase (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wisi schrieb:
> Lief bei Katek und
> Automotive auch so.

Stimmt nicht, ich behaupte Du hast nicht den Schimmer einer Ahnung was 
bei "Automotive" so gelaufen ist und läuft. Da wurde weder gekämmt noch 
rasiert, leider.

von Pongraz (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Load schrieb:
> Die Frage ist inzwischen aber allerdings ob es noch ein closing gibt
> oder doch die Insolvenz...

Es gab doch den Bericht in Rosenheim 24, das die Übernahme durch 
Ericsson nur zustand kommt, wenn die Belegschaft nochmals auf Ihr 
Urlaubsgeld verzichtet.
Es wurde auf das Urlaubsgeld verzichtet, Herr Kathrein wollte sich 
dadurch knapp 4 Millionen Euro sparen.
Andernfalls wäre die Insolvenz nicht zu vermeiden gewesen.
Nur was hätte sich damit geändert? Ericsson wollte den Geschäftsbereich 
Mobilfunk Antennen haben. Eventuell wäre es für Ericsson billiger 
geworden.

Insolvenz bedeutet doch nicht das der Betrieb geschlossen wird.
Das Closing sollte wenn es nach Ericsson geht im Juli statt finden.
Kathrein wollte es wohl erst im August machen.
Durch gekämmt wird erst von Ericsson in paar Monaten nach dem Closing, 
wenn die dann feststellen, was für Tauge nichts in der Firma sind.

Hat jemand eine Zuverlässige Info wann das Closing stattfindet.

von who cares (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
closing oder the closing?

von nahe Rosenheim (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
who cares schrieb:
> closing oder the closing?

Mit closing ist der Zeitpunkt gemeint, wo die Übernahme von Kathrein 
durch Ericsson abgeschlossen ist.

von ?! (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wie siehts im Moment aus?

von Axel Zucker (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert

von who cares (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
leider werden seitens KATHREIN SE nicht einmal die gemeinsamen 
Vereinbarungen
bezüglich Zahlungen Abfindungen eingehalten..
Somit sind die nächsten rechtlichern Klagen so gut wie sicher.

Nächste Zeit wird sehr spannend

von nahe Rosenheim (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
?! schrieb:
> Wie siehts im Moment aus?

Kommt drauf an wenn Du damit meinst.
Für Herrn Kathrein sieht es wohl nicht so Gut aus.
Grund dafür, die Firma war bevor Sie zur Kathrein SE wurde eine KG.
Jetzt geht es um die Haftung und da ist es wohl so das Herr Kathrein 
sich nicht ganz aus der Haftung raus nehmen kann.
Es stehen hier enorme Forderungen an, wo es auch um das Privat Vermögen 
von Herrn Kathrein geht.

Mir hat einer aus der Firma gesagt, es ist alles viel schlimmer als 
gedacht.

von Elektriker (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das ist ja schlimm was man über Kathrein liest.
Zum Glück noch rechtzeitig, wollte gerade die Kathrein Alarmanalage 
einigen Kunden anbieten. Wenn der LAden dann Hops geht stehte ich später 
ohne Support und Ersatzteile da.
Dann heißt es halt weiter warten auf die Anlage von Busch Jäger.

von Edi M. (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kampenwand schrieb:
> Das könnte wieder ein Gutes Geschäft werden.
> Durch den kommenden Klimawandel wird es auch mehr schwere Gewitter
> geben, da sind dann Blitzableiter gefragt.

Eher nicht, kommen zu unter 10,- das Stück aus China!

von Egon (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Na toll, die Deutsche Industrie geht zugrunde, anstatt sich mit 5G die 
Taschen zu füllen gehts bergab.
Ich bin schon seit einigen Jahren aus der Branche raus, aber auch hier 
nimmt die Zeit den Charme der Technik.
Anfang 1998 habe ich angefangen, auf Montage, damals war das ganze ja 
noch neu und aufregend.
Damals bestanden die Basistationen vorallem auf dem Land nur aus 2 
Rundstrahlern und evtl. einer Richtfunke, war schon nett, im Sommer, 23 
Grad und gutes Wetter, Masten wurden oftmals eingefolgen.
Wir waren alle stolz darauf Regionen vom Stand der 70er auf das "Jetzt" 
zu bringen.
Ab Mitte 2000 wurde es dann immer mehr, mehr Antennen, mehr Kabel pro 
Sektor usw. war dann teilweise schon recht unlustig mit mehr als 30 1/2 
Kabeln auf einem Mast.
Dann Kamen auch immer mehr Strahlenomis und deren Enkel welche uns oft 
beschimpften, einmal musste sogar die Polizei kommen.
Und in 5 Jahren?
Kann jeder eine Basis installieren, eine Box mit Netzwerk Anschluss, 
nichts weiter.
Auf jedem Dach werden sie von irgendwelchen Sub Firmen aus dem Ausland 
installiert werden, auf Sathalterungen vom Obi.
Schade, die vermeintliche Besserung macht alles langweilig und bringt 
Huawei noch mehr Geld.
Hab zwar keine angst vor Starhlen, aber, wofür 5G ?

von Reinhard S. (rezz)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Egon schrieb:
> Schade, die vermeintliche Besserung macht alles langweilig

Ist halt eben Massenmarkt. Genauso wie Glasfaser. Aber wenn du dich von 
dem Gedanken verabschiedest, das nur du den Leuten die Erleuchtung 
bringen kannst ist auch der 1000. FTTH-Anschluss beim Kunden noch 
spaßig.

> und bringt Huawei noch mehr Geld.

Gibt ja auch noch andere.

> Hab zwar keine angst vor Starhlen, aber, wofür 5G ?

Damit die Netzbetreiber und Technikanbieter und diese verdammten 
Technik-Aufsteller (:-P) endlich mal wieder Geld verlangen können, 4G 
ist schon zu lange her.

von nahe Rosenheim (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bericht Radio Charivari Rosenheim.

Der Closing Termin von Kathrein und Ericsson hat sich nach hinten 
verschoben. Zuerst war dafür der 31 August vorgesehen.

Jetzt wird der Closing Termin voraussichtlich auf Mitte September 
verschoben. Ein genauer Termin wurde noch nicht gefunden. Das teilte uns 
Kathrein auf Anfrage mit. Vor gut einer Woche haben die 
Aufsichtsbehörden den Verkauf des Antennen- und Filtergeschäfts zwischen 
Kathrein und Ericsson zugestimmt. Damit ist die letzte formelle Hürde 
genommen worden, so Kathrein weiter. Die Übernahme von Teilbereichen des 
Rosenheimer Unternehmens durch Ericsson hatte sich im März abgezeichnet.

Das werden die auch noch überstehen.

von A. K. (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es ist und bleibt mir unverständlich wie eine solche Firma dermaßen 
zugrunde gehen kann.

von Knutfest (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Glückwunsch. In schwedischer Hand stehen euch nun goldene Zeiten bevor. 
;)

von nahe Rosenheim (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Arno K. schrieb:
> Es ist und bleibt mir unverständlich wie eine solche Firma dermaßen
> zugrunde gehen kann.

Da geht es Dir genau so wie vielen Anderen in und aus Rosenheim.
Gründe dafür gibt es viele, aber der Hauptgrund war der Größenwahnsinn 
des Prof. Kathrein.

Wer sich nichts sagen lässt, der endet so.

von Pongraz (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Arno K. schrieb:
> Es ist und bleibt mir unverständlich wie eine solche Firma dermaßen
> zugrunde gehen kann.

Die Firma ging nicht zu Grunde, die Firma wurde zugrunde gerichtet.

Eine völlig unfähige Geschäftsleitung und der Sohn als Anfänger keine 
Erfahrung im führen einer Firma.

von Mark B. (markbrandis)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Arno K. schrieb:
> Es ist und bleibt mir unverständlich wie eine solche Firma dermaßen
> zugrunde gehen kann.

Jede, wirklich JEDE Firma geht kaputt wenn man sie schlecht führt.

von nahe Rosenheim (Gast)


Angehängte Dateien:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Jetzt ist es endlich vorbei.

Die Firmenschilder werden gewechselt. Siehe pdf Anhang.

Quelle: ovb-rosenheim.de

Bleibt die Frage wie lange das Unternehmen in Rosenheim noch bestehen 
kann,
oder wird ehemalig Kathrein nacheinander nach Asien verlagert und der 
Standort Rosenheim somit aufgelöst.

Ich wünsche allen Mitarbeitern unter der neuen Führung alles Gute und 
einen über längere Zeit gesicherten Arbeitsplatz.
Es wird in Deutschland in nächster Zeit Veränderungen geben.

von Habecks Stellvertreter (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
nahe Rosenheim schrieb:
> Es wird in Deutschland in nächster Zeit Veränderungen geben.

Ja, der Arbeitgeber für viele wird das Jobcenter sein.
Da geht dem Bürgertum die Muffe.

von nahe Rosenheim (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Hier noch ein etwas ausführlicher Bericht (soweit das eine Lokale 
Zeitung kann), im freien Zugang.

https://www.rosenheim24.de/rosenheim/rosenheim-stadt/rosenheim-ericsson-schliesst-uebernahme-kathrein-antennen-filtergeschaeft-13062771.html

von Einfach unverbesserlich (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
nahe Rosenheim schrieb:
> Hier noch ein etwas ausführlicher Bericht (soweit das eine Lokale
> Zeitung kann), im freien Zugang.
>
> 
https://www.rosenheim24.de/rosenheim/rosenheim-stadt/rosenheim-ericsson-schliesst-uebernahme-kathrein-antennen-filtergeschaeft-13062771.html

 Warum hat man den Laden nicht gleich dich gemacht ?

von WISI (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wie läuft es denn inzwischen unter dem neuen Namen? Parr Monate sind ja 
nun vergangen...

Ich denke mal dass einer von Ericsson die Führung in die Hand genommen 
hat? Der alte CTO war ja alles andere als gut - einfach stehengeblieben 
vom Wissensstand 2000... Begriffe wie 5G und MIMO sind zwar geläufig, 
aber sollten halt auch Beachtung finden.

von Markus (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
WISI schrieb:
> Wie läuft es denn inzwischen unter dem neuen Namen? Parr Monate sind ja
> nun vergangen...

Ein paar Monate, ganz genau. Und nach so kurzer Zeit wird sich kaum eine 
Auusage treffen lassen.

von WISI (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Markus schrieb:
> WISI schrieb:
>> Wie läuft es denn inzwischen unter dem neuen Namen? Parr Monate sind ja
>> nun vergangen...
>
> Ein paar Monate, ganz genau. Und nach so kurzer Zeit wird sich kaum eine
> Auusage treffen lassen.

Naja...erste Erfolge sollten sich schon langsam bilden wie z.B. ein 
ordentliches Portfolio mit einer Strategie um auf den richtigen Weg zu 
kommen. Das es noch kein fertiges Produkt gibt is klar.

Bin am überlegen mich in die Region zu bewerben, aber das macht auch nur 
Sinn, wenn es etwas bergauf geht. Wer will schon umziehen und in einer 
neuen Firma anfangen, wenn sie vielleicht auch die nächsten Monate 
geschlossen wird. Es ist ja auch nur eine Tochtergesellschaft die 
schnell geschlossen bzw. verkauft werden kann...

von Load (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
> Naja...erste Erfolge sollten sich schon langsam bilden wie z.B. ein
> ordentliches Portfolio mit einer Strategie um auf den richtigen Weg zu
> kommen. Das es noch kein fertiges Produkt gibt is klar.
>
> Bin am überlegen mich in die Region zu bewerben, aber das macht auch nur
> Sinn, wenn es etwas bergauf geht. Wer will schon umziehen und in einer
> neuen Firma anfangen, wenn sie vielleicht auch die nächsten Monate
> geschlossen wird. Es ist ja auch nur eine Tochtergesellschaft die
> schnell geschlossen bzw. verkauft werden kann...

He Oida,

da brauchst dich net bewerben. Die haben Einstellungsstopp. Auch wenn 
Mitarbeiter was anderes sagen, es ist nur eine Masche um die Leute auf 
ein Ranking Liste zu setzen, falls des mal vorbei ist. Bis dahin hast 
sicherlich was anderes, besseres...

Wenn du in die Region willst... Schau mal bei BSH oder MD Elektronik. 
Ist viel lukrativer. Zu not noch Spinner...

Jetzt kommt erstmal die nächste Umstrukturierung nach den Regeln des 
neuen Inhabers. Das wird noch mal krass

von Pongraz (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Load schrieb:
> Jetzt kommt erstmal die nächste Umstrukturierung nach den Regeln des
> neuen Inhabers. Das wird noch mal krass

Ja genau so ist es.
Was ich erfahren habe, Ericsson wird Teile der Entwicklung, die es bei 
Kathrein gibt und auch Ericsson hat, zentralisieren.
Ist auch verständlich, warum gleiche Themen an zwei oder drei Standorten 
zu bearbeiten, das macht keinen Sinn.
Das betrifft z.B. die Elektronik Entwicklung Hard und Software.
Die betroffenen Mitarbeiter in Rosenheim haben zwar die Möglichkeit zu 
einem anderen Standort innerhalb Ericsson, zu wechseln das kann aber 
auch in Asien, USA oder sonst wo sein, ob da jeder mit macht?

von FlexFan (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Markus schrieb:
> Ein paar Monate, ganz genau. Und nach so kurzer Zeit wird sich kaum eine
> Auusage treffen lassen.

Das trifft für den Bereich zu, den Ericsson übernommen hat.

Was ist eigentlich aus den zwei Bereichen geworden, die nicht verkauft 
wurden. Rundfunk Sende Antennen ( BCA) und SAT Empfangstechnik.
Laut Ziehms sollte alles verkauft werden. Wie ist hier der Stand der 
Dinge?

von Micaele (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
WISI schrieb:
> Naja...erste Erfolge sollten sich schon langsam bilden wie z.B. ein
> ordentliches Portfolio mit einer Strategie um auf den richtigen Weg zu
> kommen. Das es noch kein fertiges Produkt gibt is klar.

Erste Erfolge? Vergiss es, bis jetzt hat sich noch gar nichts getan.
Bleibt nur die Frage, wie lange sich Ericsson das ansieht.
Darüber gibt es auch schon Spekulationen, bis Ende 2020 oder 2021.
Genau so etwas ist Gift in der Belegschaft.

Auch die Aussage, diejenigen die mit Schuld am ganzen Untergang sind, 
sind immer noch in der Firma.

Hoffnung auf Besserung sieht anders aus.

von AK4 (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wann gibts mal wieder Insider-Infos?

von Micaele (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
AK4 schrieb:
> Wann gibts mal wieder Insider-Infos?

Das hier sind Insider infos! Nochmal!

 bis jetzt hat sich noch gar nichts getan.
Bleibt nur die Frage, wie lange sich Ericsson das ansieht.
Darüber gibt es auch schon Spekulationen, bis Ende 2020 oder 2021.

Mehr kommt leider nicht durch.

von Xavier: Naaa Du ? (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Micaele schrieb:
> AK4 schrieb:
>> Wann gibts mal wieder Insider-Infos?
>
> Das hier sind Insider infos! Nochmal!
>
>  bis jetzt hat sich noch gar nichts getan.
> Bleibt nur die Frage, wie lange sich Ericsson das ansieht.
> Darüber gibt es auch schon Spekulationen, bis Ende 2020 oder 2021.
>
> Mehr kommt leider nicht durch.

Warum hat dann der Sohn von Eric die Bude gekauft?

von Status-Schleuder (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Im Zusammenhang mit der Kommunalwahl vor 4 Wochen gabs ein paar neue 
Statusmeldungen zu Industrie in Rosenheim: 
https://www.bayerische-staatszeitung.de/staatszeitung/kommunales/detailansicht-kommunales/artikel/auf-dem-status-quo-zu-lange-ausgeruht.html#topPosition

Und es ist Elektronik unter dem Markennamen "Kathrein" aufgetaucht:
https://www.teltarif.de/kathrein-digitalradio-dab-plus/news/79897.html

von Qwertz (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Status-Schleuder schrieb:
> Und es ist Elektronik unter dem Markennamen "Kathrein" aufgetaucht:
> https://www.teltarif.de/kathrein-digitalradio-dab-plus/news/79897.html

Zitat aus dem Artikel:
"Alle drei Modelle sind keine Eigen­entwick­lungen von Kathrein und 
bereits unter anderen Marken­bezeich­nungen und von anderen Herstel­lern 
im Handel, etwa als Genuine mini DAB+, Revery R4 oder Revery R6 vom 
Hersteller Sangean."

Keine Eigenentwicklungen, also was soll das Ganze?

von Michael D. (sirs)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die große "Kathrein SE" wurde in mehrere Teile geteilt, alle eine eigene 
Firma. Die Mobilfunk-Kathrein hat sich Ericson gekauft.

> Und es ist Elektronik unter dem Markennamen "Kathrein" aufgetaucht:
> https://www.teltarif.de/kathrein-digitalradio-dab-plus/news/79897.html
Das ist wahrscheinlich von der ehemaligen SAT-Abteilungen.

Rundfunktechnik (Antennen, Kabel, Weichen, Filter,... für seeehr viel 
Leistung) kann man auch immer noch kaufen. Die Firma heißt Kathrein 
Broadcast und ist ebenfalls eigenständig. Da läuft das Geschäft wohl 
ganz gut, zumindest hab ich Nichts negatives gehört. Die haben sogar 
Jobs offen.
https://kathrein-bca.com/

Nur der Name Kathrein (ohne irgendwelche Zusätze) wird von allen (außer 
Ericson) gemeinsam genutzt. Da gibt es wohl irgendwas im Lizenzrecht das 
das erlaubt.

: Bearbeitet durch User
von Eulenspiegel (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Zitat aus dem Artikel:
> "Alle drei Modelle sind keine Eigen­entwick­lungen von Kathrein und
> bereits unter anderen Marken­bezeich­nungen und von anderen Herstel­lern
> im Handel, etwa als Genuine mini DAB+, Revery R4 oder Revery R6 vom
> Hersteller Sangean."
>
> Keine Eigenentwicklungen, also was soll das Ganze?

Pappen die also jetzt Markenlogos auf Chinaware wie all die ganzen 
drittklassigen "Entwickler" auch? Erbärmlich. Demnächst gibt es dann 
auch Kathrein-Wasserkocher, Kathrein-Kartoffelschäler und Kathrein-Föns.

von Berufsrevolutionär (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Eulenspiegel schrieb:

>> Keine Eigenentwicklungen, also was soll das Ganze?
>
> Pappen die also jetzt Markenlogos auf Chinaware wie all die ganzen
> drittklassigen "Entwickler" auch?

Kathrein ist kein drittklassiger Entwickler, war auch nie ein 
Elektronik-Entwickler, sondern ist als Antennenbauer kurz gesagt ein 
'Blechbieger', der seine Elektronik zumeist eingekauft hat (von 
Rhode&Schwarz beispielsweise). Auch wenn man das hier nicht laut 
aussprechen sollte, um keinen Shitstorm zu risikieren.

Was es an eigenen Elektronikentwicklungskapazitätn gab wurde vor einem 
Jahr in die Kathrein Digital Systems GmbH ausgegründet, dagegen wurde 
das Kerngeschäft (Blech zu Antennen biegen) ein halbes Jahr später von 
Ericcson übernommen. Klar die Schweden haben ja bereits erfolgreich 
arbeitende Elektronikentwickler.

von Micaele (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> "Alle drei Modelle sind keine Eigen­entwick­lungen von Kathrein und
> bereits unter anderen Marken­bezeich­nungen und von anderen Herstel­lern
> im Handel

Das ist doch nichts neues, das begann damals mit den Digitalen SAT 
Receivern, so z.B. den UFS 910, der war von Marasys aus Südkorea, dann 
gab es noch so Kaufteile von Humax. Beim UFS910 hat man bei Kathrein 
versucht, eine eigene Firmware zu entwickeln, die aber nie so recht 
funktioniert hat.
Andere SAT Receiver wurden bei Katek entwickelt.

Wozu man jetzt mit DAB+ Radios daherkommt, das versteht wohl auch 
keiner.

Berufsrevolutionär schrieb:
> der seine Elektronik zumeist eingekauft hat (von
> Rhode&Schwarz beispielsweise)

Ja Richtig, nur von R&S, das war nicht so viel, was da zu gekauft wurde.
Ansonsten kann man sagen, das mit Elektronik entwickeln, das war nicht 
die Stärke von Kathrein, dafür halt das Stangerl oder Blech biegen.
Kathrein hat mal Blitzableitern angefangen, gewisse Reste sind noch 
vorhanden.

von Manfred (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Micaele schrieb:
> Bleibt nur die Frage, wie lange sich Ericsson das ansieht.
> Darüber gibt es auch schon Spekulationen, bis Ende 2020 oder 2021.

22.04.2020 16:59 Uhr:
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Ericsson-plant-Stellenabbau-bei-Kathrein-4707846.html

von Eric (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert

von Antennen Bauer (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kenne ich auch eigener Erfahrung. Damals in den 90ern erwischte es bei 
uns nach der Übernahme über 7500 Kollegen. Und später noch einmal 15000. 
Und jetzt schwimmen sie in Geld und kaufen andere Firmen auf.

von Manfred (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Antennen Bauer schrieb:
> erwischte es bei uns

Wer ist "uns"?

von Markus (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Mit 400 abgebauten Stellen wären die Kathreiner noch gut bedient.

von Fragende Frauke (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Da steht doch, dass F&E nicht betroffen ist und gehalten werden soll.
Sollten die meisten Ingenieure aus dem Schneider sein.

von Micaele (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Markus schrieb:
> Mit 400 abgebauten Stellen wären die Kathreiner noch gut bedient.

Es gab heute Tagsüber sehr unterschiedliche Berichte, was Ericsson 
geplant hat.
Letzter Bericht:
https://www.rosenheim24.de/rosenheim/rosenheim-stadt/rosenheim-ort43270/rosenheim-ericsson-will-stellen-kathrein-abbauen-13698775.html

Offiziell bestätigt: Ericsson baut bis zu 300 Stellen in Rosenheim ab

Vielleicht auch erst mal vorläufig, es ist noch völlig unbekannt, welche 
Folgen die Corona Krise für diese Unternehmen hat.

von Ingo (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Micaele schrieb:
> Vielleicht auch erst mal vorläufig, es ist noch völlig unbekannt, welche
> Folgen die Corona Krise für diese Unternehmen hat.

Genau, vielleicht kaufen nach Corona ja alle wie besessen Produkte von 
Ericsson. Es ist auch noch völlig unbekannt, ob nicht demnächst bei 
Kathrein im Labor zufällig ein Impfstoff gefunden wird.

von Manfred (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Micaele schrieb:
> Es gab heute Tagsüber sehr unterschiedliche Berichte,
> was Ericsson geplant hat.

Sicher ist, dass etwas passieren wird. Die Erfahrung sagt, dass Firmen 
selten die Wahrheit nennen, warum sollte das bei Ericsson anders sein.

> Vielleicht auch erst mal vorläufig,
> es ist noch völlig unbekannt, welche
> Folgen die Corona Krise für diese Unternehmen hat.

Wenn der lockere Umgang der schwedischen Regierung mit Corona schief 
geht, hat Ericsson nun als Rückfall ein Werk in Bayern?

Der schwedische Alleingang im Artikel 
https://www.rosenheim24.de/welt/news/coronavirus-europa-grossbritannien-spanien-mallorca-zahlen-tote-experiment-news-aktuell-zr-13656018.html

Unklar ist mir bei Rosenheim24 die Aussage zur Antennenfertigung, gemäß 
früheren Berichten sitzt die doch schon seit Jahren in China.

von Chiemgauer Hell (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Markus schrieb:
> Mit 400 abgebauten Stellen wären die Kathreiner noch gut bedient.

Kann auch sein, das der Deckel drauf kommt und zu gemacht wird.

Manfred schrieb:
> Wenn der lockere Umgang der schwedischen Regierung mit Corona schief
> geht, hat Ericsson nun als Rückfall ein Werk in Bayern?

Was soll Ericsson mit der kleinen Hütte in Rosenheim?
Jetzt noch alles brauchbare mitnehmen und dann Licht aus.

Micaele schrieb:
> Vielleicht auch erst mal vorläufig, es ist noch völlig unbekannt, welche
> Folgen die Corona Krise für diese Unternehmen hat.

Unter dem Vorwand des Corona Virus kann man ganz zu machen, da fragt 
keiner groß danach, der Standort ist dann Opfer des Virus, wie es wohl 
viele Unternehmen treffen wird.

von Ehemaliger M.A. (Gast)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Ehrlich geschrieben, bin ich froh das ich aus dem Laden raus bin.
Vermutlich wird Ericsson das know how (sprich Patente) behalten, 
Fertigung fraglich.
Ericsson ist keine Produktionsfirma, eher als Netzausrüster zu 
empfinden.
Was den Rest von Kathrein betrifft (Broadcast, KDS, usw.), hoffe ich für 
die Belegschaft auf das Beste.
Wird sich rausstellen.

Gesund bleiben ist die Devise

von CPU Historiker (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kathrein scheint ein Nachzügler zu sein. Die anderen waren deutlich 
früher dran: AEG, Telefunken, SABA, Blaupunkt, ...
Bei den meisten ging das Leiden lang, aber es hatte ein Ende.
Jetzt folgt Kathrein, schön dass die aktuelle Generation auch einen 
Niedergang einer deutschen Technikfirma erleben darf.

von Handwerker von F.B. (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das ist erst der Anfang. Wenn BMW erst mal von Tesla aufgekauft und zum 
billigen Dienstleister umstrukturiert wird, ist der Kaffee auf!

von PaulCom (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ehemaliger M.A. schrieb:
> Ehrlich geschrieben, bin ich froh das ich aus dem Laden raus bin.

Hallo,
geht mir genau so, bin schon seit Anfang 2017 nicht mehr dabei, Ericsson 
habe ich dort nicht mehr erlebt. Dafür gab es damals eine Gute 
Abfindung.

Was immer noch unverständlich ist, das sich im W2 diese ganzen Tauge 
Nichts doch so lange gehalten haben. Aber für die wird jetzt auch das 
Ende kommen.
Bleibt die Hoffnung, dass diese Tauge Nichts, keine Stelle mehr finden, 
wo Sie auch nur Ansatz weise das Verdienen was Kathrein bezahlt hat.

Ehemaliger M.A. schrieb:
> Was den Rest von Kathrein betrifft (Broadcast, KDS, usw.), hoffe ich für
> die Belegschaft auf das Beste.

Für Broadcast sieht es nicht so schlecht aus, aber der Rest?
Wenn dann darüber berichtet wird, das Kathrein mit DAB Radios auf den 
Markt kommen will, das hat noch keiner! also Zukunft sieht anders aus.
Klar kann man den Namen Kathrein noch eine Weile vermarkten, so wie 
Grundig, Telefunken, Dual usw.

von Manfred (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
PaulCom schrieb:
> Klar kann man den Namen Kathrein noch eine Weile vermarkten,
> so wie Grundig, Telefunken, Dual usw.

Ja wo denn? Als Endverbraucher sagt mir Kathrein absolut nichts.

Ich kenne Kathrein nur mit Antennen, Verstärkern und Umsetzern, also in 
einem Bereich, mit dem der private Endkunde keine Berührung hat.

Die Marken Grundig, Telefunken, Dual etc. sind weitaus bekannter, von 
denen hatte man seinen Fernseher und Plattenspieler im Wohnzimmer. 
Andererseits sollten die sich doch eigentlich auch tot laufen und nur 
noch die ältere Generation ansprechen - deren Originalprodukte sind seit 
30 und mehr Jahren weg. Ich grinse immer, wenn ich in der 
Supermarktwerbung eine Nordmende-Mikrowelle oder eine AEG-Nähmaschine 
sehe, beides haben die m.W. niemals gefertigt.

von Micaele (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Manfred schrieb:
> Ja wo denn? Als Endverbraucher sagt mir Kathrein absolut nichts.
>
> Ich kenne Kathrein nur mit Antennen, Verstärkern und Umsetzern, also in
> einem Bereich, mit dem der private Endkunde keine Berührung hat.

Das ist einfach nur Unwissen von Dir, was Du hier verbreitest.
Kathrein ist bei vielen Privaten Endkunden bekannt.

Schau doch mal wie viele Häuser eine SAT Antenne von Kathrein haben.
Aus der Anfangszeit des Satelliten Fernsehen, gab es viele SAT Receiver 
von Kathrein. Diese SET Top Boxen braucht heute keiner mehr, weil der 
SAT Receiver im Fernseher schon integriert ist.
Sind das jetzt keine Dinge im Privaten Bereich?

Klar wer in der Stadt wohnt und einen Kabelanschluss hat, der kennt 
Kathrein wahrscheinlich nicht als Hersteller für Privat.

von Handwerker (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Micaele schrieb:
> Klar wer in der Stadt wohnt und einen Kabelanschluss hat, der kennt
> Kathrein wahrscheinlich nicht als Hersteller für Privat.

Wir vom Land wissen noch wie glückliche Sat-Schüsseln auf grünen Wiesen 
grasen

von Klaus B. (butzo)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Manfred schrieb:

> Ich kenne Kathrein nur mit Antennen, Verstärkern und Umsetzern, also in
> einem Bereich, mit dem der private Endkunde keine Berührung hat.
Meine beiden UFS 913/923 möchte ich nicht missen.

Butzo

von Micaele (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Handwerker schrieb:
> Wir vom Land wissen noch wie glückliche Sat-Schüsseln auf grünen Wiesen
> grasen

Der frühere Firmenchef, Prof. Dr. Anton Kathrein, war auch als Schüssel 
Toni bekannt. Nicht nur im Landkreis Rosenheim.

von Markus (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Micaele schrieb:
> Kathrein ist bei vielen Privaten Endkunden bekannt.

Von Sat-Schüsseln und Receiver auf den Bekanntheitsgrad zu schließen, 
halte ich für sehr gewagt. Bei mir war es sogar umgekehrt: Aufgrund 
meines Studiums kannte ich Kathrein, daß sie aber Geräte für den 
Heimgebrauch verkaufen, erfuhr ich erst viel später.

von Qwertz (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Markus schrieb:
> Von Sat-Schüsseln und Receiver auf den Bekanntheitsgrad zu schließen,
> halte ich für sehr gewagt.

Nein, das ist sogar sehr naheliegend. So wie man als 
Otto-Normal-Verbraucher früher die Marke Grundig oder Telefunken von 
Geräten der Unterhaltungselektronik her kannte.

von Dergute W. (derguteweka)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Moin,

Manfred schrieb:
> Andererseits sollten die sich doch eigentlich auch tot laufen und nur
> noch die ältere Generation ansprechen - deren Originalprodukte sind seit
> 30 und mehr Jahren weg.

Deshalb gibts ja auch (Hoergeraete)Batterien von Grundig.
Mal bei Pollin geguckt, was da alles auftaucht, wenn man nach Grundig 
sucht?

Gruss
WK

von Markus (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> So wie man als
> Otto-Normal-Verbraucher früher die Marke Grundig oder Telefunken von
> Geräten der Unterhaltungselektronik her kannte.

Ja, aber wer kennt denn den Hersteller seiner Sat-Schüssel???
Zwar weiß ich, daß auf meiner der Herstellername groß und dick 
aufgedruckt ist, trotzdem könnte ich ihn spontan nicht nennen.

von Qwertz (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Markus schrieb:
> Ja, aber wer kennt denn den Hersteller seiner Sat-Schüssel???

Jeder - außer dir offenbar.

von Bluetec (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Dergute W. schrieb:
> was da alles auftaucht, wenn man nach Grundig
> sucht?

So ist es, von Grundig gab es auch mal Messgeräte, die waren gar nicht 
mal schlecht. Natürlich in einer anderen Liga als Rohde&Schwarz, aber 
sehr verbreitet in Schulen und Fernsehwerkstätten.

von Pongraz (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Manfred schrieb:
> Sicher ist, dass etwas passieren wird. Die Erfahrung sagt, dass Firmen
> selten die Wahrheit nennen, warum sollte das bei Ericsson anders sein.

Klar passiert etwas, es gab vor einigen Wochen mal wieder die 
Möglichkeit, vom Kathrein Inventar etwas zu ersteigern. Durchgeführt 
wurde die Auktion von der Holländischen Firma die sich auf die 
Abwicklung von Industrie Unternehmen spezialisiert hat.
Mir sagte ein ehemaliger Kathrein Mitarbeiter, das was dort Angeboten 
wurde, stammt aus den Kathrein Werken 3 und 4.
Nach dem Motto, alles muss raus.
Bei den verbliebenen Mitarbeitern, Alles muss raus, nicht ganz, aber ca. 
300 Mitarbeiter bei knapp 1000 Mitarbeitern ist schon ein Deutliches 
Zeichen.
Der Stellenabbau ist voll im Gange.
Mit dem Unterschied, jetzt wird der Stellenabbau von Ericson 
durchgeführt.

von Jo S. (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Pongraz schrieb:
> Der Stellenabbau ist voll im Gange.
> Mit dem Unterschied, jetzt wird der Stellenabbau von Ericson
> durchgeführt.

Mit dem Unterschied, daß jetzt wegen der Grippe-Viren abgebaut werden 
muß.   ;)

von Jo S. (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Pongraz schrieb:
> Werken 3 und 4

Was wurde dort produziert?
Ist auch die Entwicklung betroffen?

von Pongraz (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jo S. schrieb:
> Was wurde dort produziert?

Dort wurden Komponenten für Mobilfunk Basisstationen produziert.
Weichen, Filter, LNA, TMA, RET Systeme.
Also Teile die zur Basisstations Antenne dazu gehören.
Früher wurden dort auch Mobilfunk Antennen gebaut.
Später nur noch Entwicklungsmuster und Kleinserien.


Jo S. schrieb:
> Ist auch die Entwicklung betroffen?

Ja die sind auch betroffen, vor allem die Hardware Entwicklung.
Es macht keinen Sinn, in Rosenheim etwas zu entwickeln, was Ericson an 
anderen Standorten auch schon macht.

von Simmer Matt (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Bin gespannt, wann die neue Realität mit Stellenabbau und Steuereinbruch 
beim Volke ankommt. Im Moment steigt die Kauflaune noch!? Nach Corona 
sind wir mit >80% verschuldet. Dann bleiben noch ca. 2 Schlucke aus der 
Pulle bis auf 120%. Dann wird's enger und es warten anderer Maßnahmen 
als Gelddrucken auf uns.

von Cyblord -. (cyblord)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Simmer Matt schrieb:
> Dann wird's enger und es warten anderer Maßnahmen
> als Gelddrucken auf uns.

Seit wann kann die Regierung in D Geld drucken?

von Schwäbische Hausfrau (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Cyblord -. schrieb:
> Simmer Matt schrieb:
> Dann wird's enger und es warten anderer Maßnahmen
> als Gelddrucken auf uns.
>
> Seit wann kann die Regierung in D Geld drucken?

Die Bimbesregierung greift da eher zu dem Mittel nix mehr ins Land 
investieren und die totale Abgabenlast.

von Simmer Matt (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die EZB könnte ja auch Staatsanleihen von Schland kaufen. Das 
Schrittchen dahin ist inzwischen ganz klein geworden. Dann könnte man 
auch ohne Abgabenlast, letztlich ohne Arbeiten,  investieren und 
konsumieren, oder?

von KK (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Simmer Matt schrieb:
> Bin gespannt, wann die neue Realität mit Stellenabbau und Steuereinbruch
> beim Volke ankommt. Im Moment steigt die Kauflaune noch!? Nach Corona
> sind wir mit >80% verschuldet. Dann bleiben noch ca. 2 Schlucke aus der
> Pulle bis auf 120%. Dann wird's enger und es warten anderer Maßnahmen
> als Gelddrucken auf uns.

Solange gekauft wird muss auch gefertigt werden.
Ich kann nicht kaufen was nicht produziert wird.

Alles kommt nun auch nicht aus dem Ausland.

von Mika (Gast)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Simmer Matt schrieb:
> Bin gespannt, wann die neue Realität mit Stellenabbau und Steuereinbruch
> beim Volke ankommt.

Bleibt bitte beim Ursprünglichen Thema.

Der Stellenabbau bei Kathrein bzw. Ericson in Rosenheim, die Ursachen 
dafür liegen schon weiter zurück.
Es sind vom früheren Firmenchef Prof. Dr. Anton Kathrein massive Fehler 
gemacht worden, die Folgen bekamen die dort Beschäftigten die letzten 
Jahre zu spüren. Die Kündigungen und Vertragsaufhebungen begannen schon 
2016 und 2017.

von Schwäbische Hausfrau (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Mika schrieb:
> Es sind vom früheren Firmenchef Prof. Dr. Anton Kathrein massive Fehler
> gemacht worden, die Folgen bekamen die dort Beschäftigten die letzten
> Jahre zu spüren.

Der Raum für Fehler ist durch das Wirtschaftssystem aber auch verdammt 
klein geworden. Ging ja immer nur, die expandierenden Großen fressen 
irgendwann die Kleinen und in Asien findet sich immer noch einer, der es 
uns billiger besorgt.
Corona kann da für die einheimische Elektronikindustrie über längere 
Zeit betrachtet ein Segen sein, wenn wegen Abschottung, weniger 
Globalisierung und weniger Transporte wieder mehr in Europa gefertigt 
werden muss.

von Jo S. (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Schwäbische Hausfrau schrieb:
> Corona kann da für die einheimische Elektronikindustrie über längere
> Zeit betrachtet ein Segen sein, wenn wegen Abschottung, weniger
> Globalisierung und weniger Transporte wieder mehr in Europa gefertigt
> werden muss.

Darauf würde ich nicht setzen.

Die weltweite Arbeitsteilung wird auch wieder fortschreiten, weil man 
dadurch höhere Gewinne erzielen kann.

Anfang November, wenn die Wahl in USA rum ist, wird das mediale Tralala 
beendet werden.

von Jo S. (Gast)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Mika schrieb:
> Es sind vom früheren Firmenchef Prof. Dr. Anton Kathrein massive Fehler
> gemacht worden, die Folgen bekamen die dort Beschäftigten die letzten
> Jahre zu spüren.

Der Herr
Prof. Dr. Dr. Anton Kathrein   (seine Titel waren gekauft)
(unausstehlich und größenwahnsinnig)
hat Luftbuchungen von jährlich 300 Mio.€ verbuchen lassen, um höhere 
Umsätze ausweisen zu können. [siehe Wirecard] Sonst hätten die Banken 
die Kreditlinien reduziert. Und dann wäre sein Schwindelsystem noch zu 
seinen Lebzeiten aufgeflogen. Der Herr Professor hatte auch viele Helfer 
- seine Freinderln (Freunde) - die sicherlich einige hunderte Millionen 
für sich aus der Firma gezogen haben.

von Jo S. (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@ Pongraz

danke für deine Antwort!

von Schwäbische Hausfrau (Gast)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Jo S. schrieb:
> Die weltweite Arbeitsteilung wird auch wieder fortschreiten, weil man
> dadurch höhere Gewinne erzielen kann.

Bringt nur nix, wenn man dadurch   Kontrollverlust erleidet, bis man 
selbst nix mehr zu melden hat.
Die gewiefte Seuche macht Arbeitsteilung auch nicht gerade 
unaufwändiger.
Ob das jetzt nur Populismus ist, was man im Anführerland des westlichen 
Finanzkapitalismus als neue Ausrichtung kundtut, oder echter 
Strategiewechsel aus der Not heraus, wird dann die Zeit zeigen. Die 
Hoffnung auf Vernunft stirbt zuletzt.

von Jo S. (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Simmer Matt schrieb:
> Bin gespannt, wann die neue Realität mit Stellenabbau und
> Steuereinbruch beim Volke ankommt.

Die Stimmung ist viel besser, als die Wirtschaftslage.
Der Stimmungsumbruch kommt dann, wenn es von den Oberen gewünscht ist.

> Nach Corona
> sind wir mit >80% verschuldet. Dann bleiben noch ca. 2 Schlucke aus der
> Pulle bis auf 120%.

Keine Sorge! Bei den jüngsten EU Beschlüssen zur Konjunkturförderung 
wurde vereinbart, daß höhere Verschuldungsquoten nicht mehr ausgewiesen 
werden müssen. Quasi unsichtbare Schulden.  :)

> Dann wird's enger und es warten anderer Maßnahmen
> als Gelddrucken auf uns.

Die Geschichte lehrt uns, daß hoffnungslos überschuldete Staaten (inkl. 
der verdeckten Schulden) ihre Verbindlichkeiten schlagartig los wurden, 
nach dem das große Feuerwerk beendet war.   :/

von Pongraz (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jo S. schrieb:
> hat Luftbuchungen von jährlich 300 Mio.€ verbuchen lassen, um höhere
> Umsätze ausweisen zu können.

Luftbuchungen ist vielleicht nicht der Richtige Ausdruck dafür.

Ein Beispiel wie es gelaufen ist.
Ein Produkt wird in Rosenheim Teilgefertigt, wurde dann nach Niederndorf 
verkauft um dort weiter gefertigt zu werden, dann wurde das Teil nach 
Grassau zu KATEK verkauft, dort fertiggestellt und zum Ende nach 
Rosenheim verkauft um dann in den Vertrieb gebracht zu werden.

Diese drei Unternehmen gehörten zur Kathrein Gruppe, waren jedoch 
jeweils für sich Eigenständige Unternehmen. Nur dadurch war es möglich 
einen so hohen Umsatz zu erzielen.
Der Prof. Kathrein sprach auch immer nur vom Umsatz der Kathrein Gruppe, 
nie vom Gewinn, warum wohl?

von Reinhard S. (rezz)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Pongraz schrieb:
> Diese drei Unternehmen gehörten zur Kathrein Gruppe, waren jedoch
> jeweils für sich Eigenständige Unternehmen. Nur dadurch war es möglich
> einen so hohen Umsatz zu erzielen.

Ist das mit den verschiedenen GmbH unter einer Gruppe nicht aber Usus? 
Kenn ich von mehreren Konzernen. Das man dann massig "internen" Umsatz 
hat ist schon klar.

von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Reinhard S. schrieb:
> Ist das mit den verschiedenen GmbH unter einer Gruppe nicht aber Usus?
> Kenn ich von mehreren Konzernen. Das man dann massig "internen" Umsatz
> hat ist schon klar.

Ist so eine Sache. Die Steuer sagt dass die Preise zwischen Unternehmen 
einer Gruppe angemessen sein müssen. Ein Unternehmen einer Gruppe darf 
seine Leistungen nicht innerhalb der Gruppe verschenken. Zu hoch dürfen 
die Preise innerhalb einer Gruppe auch nicht sein, sonst werden Dinge 
wie eine verdeckte Gewinnausschüttung unterstellt.

Wie man es als Aktiengesellschaft geschafft hat mit der Einrechnung der 
internen Umsätze in die Umsatzzahlen davon zu kommen ist mal wieder eine 
Frage an die Witzfiguren in den Aufsichtsbehörden. Mit den richtigen 
lokalen und politischen Beziehungen ist da in Deutschland offensichtlich 
alles möglich. Wenn die CSU dabei ist sowieso.

von Jo S. (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Reinhard S. schrieb:
> Dass man dann massig "internen" Umsatz hat, ist schon klar.

So ist es nicht. Die Umsätze dürfen nicht einfach aufaddiert werden.
Bei verbundenen Unternehmen müssen die internen Beschaffungskosten 
gegengerechnet werden - quasi netto.

von Jo S. (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hannes J. schrieb:
> Ist so eine Sache. Die Steuer sagt dass die Preise zwischen Unternehmen
> einer Gruppe angemessen sein müssen.

Problem: Welcher Preis ist angemessen?
Bei sehr speziellen Teilen sind keine Vergleichspreise vorhanden. Somit 
kann ein Unterenhmen auch den 5- oder 10-fachen Verrechnungspreis 
verwenden. Das wird im großen Stil so gemacht.

von Jo S. (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hannes J. schrieb:
> Ein Unternehmen einer Gruppe darf
> seine Leistungen nicht innerhalb der Gruppe verschenken. Zu hoch dürfen
> die Preise innerhalb einer Gruppe auch nicht sein, sonst werden Dinge
> wie eine verdeckte Gewinnausschüttung unterstellt.

Kommt drauf an, was man erreichen will.
Im Fall Kathrein wurden überhöhte Umsätze vorgetäuscht, damit die Banken 
die Kredite nicht kürzen bzw. versagen. Sonst wäre Kathrein sofort 
pleite gewesen.

Will man die Gewinne größtenteils ins steuerfreie Ausland verlagern, so 
werden die Beschaffungskosten überhöht und die Verkaufserlöse minimiert. 
Das machen alle Unternehmen so und es ist legal. Im Inland beläßt man 
nur einen kleinen Teilgewinn, damit´s nicht auffällt.

von Jo S. (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hannes J. schrieb:
> Wie man es als Aktiengesellschaft geschafft hat mit der Einrechnung der
> internen Umsätze in die Umsatzzahlen davon zu kommen ist mal wieder eine
> Frage an die Witzfiguren in den Aufsichtsbehörden. Mit den richtigen
> lokalen und politischen Beziehungen ist da in Deutschland offensichtlich
> alles möglich. Wenn die CSU dabei ist sowieso.

Aufsichtsbehörden -> Wirtschaftsprüfer
Als der junge A. Kathrein die Leitung übernommen hat, verweigerten die 
WP das Testat, daraufhin wurden die kreditgebenden Banken nervös. Sie 
verlangten (höhere) Profitabilität und drohten mit Kürzung der 
Kreditlinien.

Der junge A.K. hatte sicherlich keinen Einblick in den wahren Zustand 
des Unternehmens. Der Alte hätte ihn nie in seine Geheimnisse eingeweiht 
und die Freunde des Alten haben es auch nach dessen Ableben nicht 
gemacht - zum Eigenschutz.

Die CSU ...   :)

von Jackel (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jo S. schrieb:
>> Wie man es als Aktiengesellschaft geschafft hat mit der Einrechnung der
>> internen Umsätze in die Umsatzzahlen davon zu kommen ist mal wieder eine
>> Frage an die Witzfiguren in den Aufsichtsbehörden.

Nur ein Hinweis,
Kathrein war keine Aktiengesellschaft in dem Sinne wie wir es kennen.
Kathrein war lange Zeit eine KG, erst nach dem Tod es Prof. Kathrein 
wurde die Firma in die Kathrein SE umgewandelt. Das ging über Jahre.

Eine KG muss seine Umsätze, Gewinne, Verluste nicht offenlegen.

Wichtig: eine SE ist nicht gleich einer AG, siehe z.B. bei Wikipedia.

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.