> Ich möchte mit einem Typ-K-Element Temperaturen bis maximal 1000°C
> messen (Genauigkeit +/- 10°C),
Thermoelemente wie Typ K messen nur die TemperaturDIFFERENZ
zwischen ihrem Ende und der Platine.
Für 10 GradC Genauigkeit musst du also die Temperatur der
Platine, genauer der Region in der die K-Element-Drähte mit
den Kupferbahnen der Platine verbunden sind, messen. Dazu
tun es deine "125 GradC" IC ganz gut, z.B. DS1820.
Die Spannung so eines Thermoelements ist selbst bei 1000 GradC
http://www.thermometricscorp.com/PDFs/type_k_tc_in_C.PDF
mit 0.041276 V so klein, daß sie bis auf 5V verstärkt werden
muss, mit einer Schaltung die nicht mehr als 100uV Abweichung
hat. Ein Operationsverstärker wie LM358 tut es nicht, eher
LT1013 (der passt zu den 10 GradC) und 0.5% Widerstände.
- ------1k--+--22k--+
/ | |
Thermo +-|-\ |
\ | >--+--
+ -----+--1k--|+/
|
GND
ABER: Einfach aufbauen und erwarten daß es auf 10 GradC genau
wiord, geht nicht, weder die 5V Versorgungsspannung noch die
interne Referenz des uC von 1.0 bis 1.2V sind genau genug.
Wenn es ohne Kalibrierung auf 10 GradC, also besser 1% genau
sein soll, dann musst du einen LP2950A oder LM4120A als
externe Referenzspannungsquelle verwenden.
Kannst du deine Messchaltung kalibrieren (hast du also eine
durch Vergleichsmessung so genaue Temperatur oder eine auf
besser als 50uV genau bekannte Spannung von bis 50mV), dann
kannst du ja sagen, daß der gemessene Analogwandlerwet genau
DIESER Temperatur enstpricht, dann reicht die interne Referenz
des uC (aber nicht dessen 5V Versorgungsspannung, die schwankt
um den Faktor 1000 stärker).
Zur gemessenen Temperatur des K-Elements kommt die gemessene
Te,peratur des DS1820 hinzu