Freelancer? Legale Steuer-Tipps und -Tricks?

Gast #3133902
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Ich möchte mich als Freelancer selbstständig machen. Würde mich in 
bestimmte Firmen registrieren lassen und darauf hoffen, dass eine Firma 
anbeißt. Stundenlohn ~80 €.

Mir geht es um die Steuern! Ziel ist es, dem gierigen Staat so wenig wie 
möglich abzugeben.

Was habt Ihr aus eurer Erfahrungen für Tipps und Tricks?

Ich konnte in Erfahrung bringen:

Immobilie/Büro Jahrelang abschreiben.
Leasing/Oldtimer-Leasing.
Nicht erwerbstätige Frau und Viele Kinder.
Viele Versicherungen.
Auslandsfirma/Goldinvestment (Da gibt es ein Gerichtsverfahren um das 
zukünftig zu verbieten).
Arbeitswerkzeuge/Werbung/Software etc.

Was habt ihr noch zu bieten?
Gast #3133918
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> Ziel ist es, dem gierigen Staat so wenig wie möglich abzugeben.

Du gibst bei jedem ausgegebene EUR sowieso 16ct an den Staat,
so lange es nicht um Miete/Lebensmittel geht, oder Benzin/Tabak.

Mehr bekommt der sowieso nichts ab, so lange du unter 7.664 verdienst.
Also wirklich verdienst, nach Abzug deiner Kosten die du für die
Arbeit aufwenden musstest.

Das ist also eher unwahrscheinlich

"und darauf hoffen, dass eine Firma anbeißt".

Gegenüber der Einkommensteuer sind die Mehrwertsteuer, der
klugerweise freiwillig zu zahlenden Rentenbeitrag, und der
verpflichtend zu zahlende Krankenkassenbeitrag sowieso
verschwindend gering.

> /Goldinvestment

Super Idee, die Verluste sind höher als jede Steuer, gerade von
1600 auf 1400 gefallen.

"Wir sparen Steuern, koste es was es wolle".

Übrigens: Wovon wurdest du ausgebildet ? Hast du eine
Privatschule im Ausland besucht und den Harvard-Abschluss
ohne DAAD Finanzierung selbst gestemmt ?
Gast #3133965
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10000/Monat sind drin. Soviel bekommt ein Dienstleister der dich 
ausbeutet.

Man macht auch mal Urlaub und ist Krank.

VHB 80€/Std.

Der Goldpreis wird auch wieder steigen. Das kommt eher davon, dass dein 
Geld nichts mehr wert ist (Inflation durch Gelddrucken).

Wie kommst du auf 16ct? Eher 19ct! Etwas muss der Staat ja bekommen.

Ich würde als Freelancer nicht unter 7.664 verdienen sonder eher an die 
100K. Und das muss schwer versteuert werden.

Ja, ich wurde von Steuergeldern ausgebildet. Ich zahle es auch zurück. 
Der Staat wird so oder so mehr zurück bekommen als dass er ausgegeben 
hat. Als Arbeitnehmer ist man jedoch völlig ausgebeutet. Nicht umsonst 
sind die Deutschen die "Ärmsten" in der EU!
Gast #3133981
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Such dir nen Steuerberater, kostet ca. 4000 im Jahr (bei deiner 
Einkommensprognose).
Der übernimmt Deine Buchhaltung, USt und EKSt.
Dadurch kannst Du dich mehr auf die Arbeit konzentrieren und bleibst vom 
Finanzamt unbehelligt.
Ausserdem erklärt er Dir was geht und was Sinn macht (eh nicht viel).
Gast #3133998
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Dipl.-Ing. schrieb:
> Ich konnte in Erfahrung bringen:
> ...
> Was habt ihr noch zu bieten?
Geh zum Steuerberater, die ganzen Quellen im Netz sind Halbwissen, 
falsch oder veraltet, so meine Erfahrung. Die Zeit die du damit 
verplemperst, kannst du sinnvoller nutzen. Wer sich als Freelancer mit 
dem Kram freiwillig rumschlägt, will doch eher Steuerberater werden oder 
hat nicht genug zu tun in seinem Metier.
Gast #3134019
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> 10000/Monat sind drin. Soviel bekommt ein Dienstleister der dich
> ausbeutet.

Aber nur, weil die Vermittlerdame beim Firmenchef Nachtbesuche macht,
und mir scheint daß darauf  Dipl.-Ing.  keinen Bock hat.
Er wird etwas länger auf seinen ersten 80 EUR Kunden warten müssen.
Gast #3134076
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> 10000/Monat sind drin. Soviel bekommt ein Dienstleister der dich
> ausbeutet.

> Aber nur, weil die Vermittlerdame beim Firmenchef Nachtbesuche macht,
> und mir scheint daß darauf  Dipl.-Ing.  keinen Bock hat.
> Er wird etwas länger auf seinen ersten 80 EUR Kunden warten müssen.

Dann eher noch mehr oder sprichst du aus Erfahrung?

80€ sind eine Orientierung. Der Rest zeigt sich dann.

> Wie kommst du auf 16ct? Eher 19ct! Etwas muss der Staat ja bekommen.

> Wenn Du das noch nicht mal auf die Reihe kriegst, na dann gute Nacht als
> Selbstaendiger.

Na dann erkläre mir das mal!
Gast #3134095
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84 * 1.19 = 99,96

100 / 81 = 1.234567901234567901234567901234


interessanter als die Frage und die Antwort finde ich die Tatsache das 
es tatsächlich eine so simple Rechnung gibt die eine Periode von 
123456790 erzeugt. Ich bin entzückt. Schade das die 8 fehlt, sonst wäre 
ich wahrlich amused.
Gast #3134101
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Dipl.-Ing. schrieb:
> Ich würde als Freelancer nicht unter 7.664 verdienen sonder eher an die
> 100K. Und das muss schwer versteuert werden.
>
> Ja, ich wurde von Steuergeldern ausgebildet. Ich zahle es auch zurück.
> Der Staat wird so oder so mehr zurück bekommen als dass er ausgegeben
> hat. Als Arbeitnehmer ist man jedoch völlig ausgebeutet. Nicht umsonst
> sind die Deutschen die "Ärmsten" in der EU!

Mach Dir keine Sorgen, der Staat holt sich Dein Geld schon. Mehr als Du 
befürchtest, denn legal kannst Du nur Ausgaben tätigen, die wiederum 
Deinen Gewinn schmälern. Das ist das Los der Freelancer. Ackern, ackern 
und staunen wie viel Steuern dabei draufgehen.
Oder Du wechselst die Seiten und machst es wie unser Forenkönig Michael 
S.: Michael S. weigert sich beharrlich jedwede Arbeit anzunehmen.
Die Wohnung, das Heizöl, das Futter, den PC mit Internetanschluss zum 
minütlichen Posten, wie dreckig es den Leuten in Deutschland geht, das 
alles bekommst Du dann bezahlt. Mit welchem Geld? Frag Michael S., den 
selbsternannten König der sozialen Gerechtigkeit, der erklärt Dir das 
sicherlich nochmal ganz genau...
Gast #3134107
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Ein gutgemeinter Tipp: fange einfach an und nach einem Jahr weißt du 
dann,
dass es nur ganz wenige, sprallige Möglichkeiten gibt - Kaffee, 
Klopapier, Reinigungsmittel, Bürokekse, aller paar Jahre einen Fernseher 
oder Staubsauger auf Firmenkosten kaufen und privat nutzen.
Wenn du es deswegen machst, solltest du es sein lassen.

Träume weiter.
Gast #3134154
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Für 50€ gehe ich Fenster putzen, aber nicht als Ingenieur arbeiten. 
Manche Loser von Ing. machen das leider.

Das ganze kann auch auf zwei Kunden fallen. Ich fange ja nicht ohne 
einen Kunden an.

Das A und O eines Selbstständigen als Ziel ist es, keine Steuern zu 
zahlen.
Gast #3134167
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@Prof. h.c. Math.

Ich möchte 1€ verdienen und nicht 0,84!
Wenn ich 1€ verdienen will tue ich das und gebe 0,19 an den Staat. Muss 
aber 1,19 abkassieren.

Also: 1*1,19=1,19 (Brutto)

Natürlich kann man es auch so sehen wie du...
Gast #3134252
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So ist das nun mal mit der Selbstständigkeit. In D werden die Firmen 
bevorzugt. Die wiederum sorgen für Arbeitsplätze. Die wiederum ist dann 
die Einnahmesicherung vom Staat. Arbeitnehmer = Ausgebeuteter. Von 
diesen Patrioten fallen dann gerne Wörter wie Sozialschmarotzer etc...

Das ist Kapitalismus!
#3134264
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Also ehrlich...
wie kann man hier nach Tipps und Tricks zur Steuervermeidung fragen?
Möchtest Du eine kostenlose Steuerberatung?

Jeder, der sich hier meldet, hat vermutlich keine Ahnung von 
Steuergesetzgebung. Also sind seine "Tricks" wertlos.

Jeder, der Ahnung von Steuergesetzgebung hat, kennt auch §5 StBerG - und 
gibt Dir deshalb keine öffentlichen Tipps. ;-)
Gast #3157654
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Udo Schmitt schrieb:
> Dipl.-Ing. schrieb:
>
>> Das A und O eines Selbstständigen als Ziel ist es, keine Steuern zu
>> zahlen.

> Sowas nennt man dann Sozialschmarotzer.

Die Selbständigen zahlen genau so Steuern, wie andere auch, müssen aber 
ihre Rente selber zahlen. Wenn man als Ingenieur die Abeitgeberanteile 
hinzurechnet, st das nicht so einfach da drüber zu kommen.
#3157909
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Hier die ultimativen Tipps :

- Alle Belege aufbewahren. Bei Geschaeftsessen einen Bewirtungsbeleg 
ausstellen lassen.
- Sich nicht von der Umsatzsteuer befreien lassen. Damit kannst Du fuer 
alle Ausgaben dir sie auch gleich wiederholen. Nachteil : Du musst jeden 
Monat eine elektronische Anmeldung der USt machen.
- Versuchen als freiberufler anerkannt zu werden. Ansonsten wird 
Gewerbesteuer faellig (die Du zwar zurueckbekommst, aber wenn der 
Hebesatz in Deiner Gemeinde zu hoch ist, nicht alles)
- Und mit den ganzen Belegen dann zu einem guten Steuerberater Deiner 
Wahl.

Aber viel wichtiger fuer Dich wird es sein Auftraege an Land zu ziehen. 
Dein Problem wird (die erste Zeit) vermutlich eher auf der 
Einnahmenseite liegen.

Ach so, ein Tip noch : Im Geschaeftsverkehr werden alle Preise immer 
ohne Ust angegeben.
Gast #3158041
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Dipl.-Ing. schrieb:
> Leasing/Oldtimer-Leasing.
> Nicht erwerbstätige Frau und Viele Kinder.
> Viele Versicherungen.
> Auslandsfirma/Goldinvestment

Na, großartige "Tipps und Tricks" sind das aber nicht! :)

Steuern sind zunächst nebensächlich. Die wichtigste und schwierigste 
Frage ist die: Wie kommst Du an Aufträge?

Du bist Berufsanfänger?
In welchen Bereichen hast Du Dich bereits eingearbeitet?
Kannst Du Referenzen nennen?
Hast Du Kontakte zu Firmen, die Dich beauftragen würden?
Oder möchtet Du über Projektvermittler tätig werden?

Willst Du Dich hauptsächlich wegen erhoffter Steuervorteile selbtändig 
machen, dann laß es lieber bleiben! Spar Dir das Lehrgeld. Such Dir ne 
Anstellung und kümmere Dich dann um die Steuer - auch da gibt es 
Gestaltungsmöglichkeiten. Mit den Steuerratgebern von Franz Konz kann 
man sich einen ersten Überblick und Anregungen verschaffen.
Gast #3158171
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Unübersichtlich, da viele nicht kalkulieren, welche Kosten ihnen 
überhaupt entstehen. Da nehme ich lieber das Excel aus dem Beitrag hier:

Beitrag "Stundensatz auf der Basis von Gehalt berechnen"

Eine Einschätzung, wie das dann aussehen kann, steht hier:

Beitrag "Was bleibt vom Stundensatz beim Selbständigen?"

Meine Rechung grob für dieses G-Jahr zum 30.9

7 Monate bezahlt beschäftigt mit 100% - 110% Auslastung, dummerweise 
wieder im Sommer voll, teilweise auc noch am WE

2 Monate unbezahlt auf der Suche, sowie Aufwand für Selbständigkeit und 
Steuer

1 Monat insgesamt krank

2 Monate übers Jahr verteilt unfreiwillig und unplanbar frei, nicht 
einmal 2 Wochen davon zusammenhänged geplanten Urlaub!!

Bezahlt werden im Steuerjahr 2013  rund 1300h-1400h x 75,-
Kosten für Wohnung und Reise 8000,- das ist der grosse Batzen.

Vom scheinbaren Gewinn gehen Abschreibungen und Kosten i.H. von > 10.000 
ab, von denen rund 2000,- als "privat" eingestuft werden könnten. 
Steuervorteil <1000! soweit zum Thema "Steuern sparen".

Mir bleiben also 90.000 Euro von denen ich die AG-Anteile finanzieren 
muss und mir Geld für schlechte Zeiten hinlegen muss. Umgerechnet habe 
ich ein "Gehalt" von ca. 75.000,- für insgesamt 1700h Aufwand inklusive 
Reisezeit.

Muss sich jeder selber überlegen, ob das gut ist oder nicht.
Gast #3159600
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war kein bischen ironisch

ich verdiene zwar recht gut, muss aber beim kunden arbeiten, wohne auf 
dem land

ist aber von der zeit her besser, als 5x die woche 45min x2 in die stadt 
zu fahren

dann lieber 2x richtig und dafür feierabends schneller daheim und ab zum 
sport

auch in sachen in frauen ist man da flexibler ...

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