Mit den Datenblättern für den PSD und dem OpAmp allein lässt sich die
Positionsauflösung nicht abschätzen.
Michael schrieb:
> Dort müßten Signaländerung über den Weg und Sensorrauschen spezifiziert
> sein.
Das Datenblatt in dem soetwas spezifiziert ist möchte ich gern mal
sehen. Bei www.sitek.se wirst du das vergeblich suchen. Da hier schon
Pollin verlinkt wurde, da wurde vor einiger Zeit der 1L5_CP1 der Firma
Sitek verkauft:
http://www.sitek.se/pdf/psd/S1-0009-1L5_CP1.pdf
Michael schrieb:
> Zur Verringerung des Rauschens hilft eine Begrenzung der
> Bandbreite.
Bei einer vorgegebenen Bandbreite ist solch eine Antwort einmal komplett
an der Fragestellung vorbei gerutscht.
T. roll schrieb:
> Alles vorausgesetzt der Lichtfleck ist klein genug. Was bei einer
> laserdiode nicht wirklich der fall ist... um auf die mikrometer
> aufloesung zu kommen, die solche optischen bausteine bieten muss man mit
> einem HeNe kommen, sonst wird das nichts.
Ein PSD bestimmt die Position des Schwerpunktes einer Lichtquelle. Daher
ist jedes gauss'sche Intensitätsprofil vorstellbar und beschränkt nicht
auf einen bestimmten Laser-Typ. Noch genauer formuliert sollten
Lasermoden 00, 10, 20 und 30, die einen ausgeprägten Schwerpunkt
aufweisen, funktionieren.
MaWin schrieb:
> Glaube ich nicht, rauschen kann man durch Kondensatoren wegmitteln
> wenn man mit der geringeren Bandbreite zufrieden ist.
Diese Antwort ist ebenfalls wieder an der Fragestellung vorbei
gerutscht. Wenn die Bandbreite vorgegeben ist brauche ich diese doch
nicht zur Diskussion stellen.
Das Problem ist, dass sich einige Faktoren nicht oder nur schwer
abschätzen lassen werden. In "Noise Analysis for Position-Sensitive
Detectors" wurden vier dominaten Rauschquellen identifiziert:
"...Simulation results show that the four dominant noise sources in
descending order are, intensity noise related to the light source,
amplifier voltage noise, thermal noise due to the feeedback resistor and
shot-noise due to the dc photocurrent..."
Und genau da liegt dann auch das Problem, das "Intensitätsrauschen" wird
man nicht ohne weiteres abschätzen können und beim Schrotrauschen wird
man sich ebenfalls schwer tun. Zudem ist das Rauschen auch noch abhängig
von der Position des einfallenden Lichtstrahls auf dem PSD.
Im Paper kommen sie, bei der Verwendung eines 12mm langen PSD von
Hamamatsu (S1353) mit R=200k und eines TL071 mit Rf=33k jedoch auf
4nm/sqrt(Hz) bei der Auswertung der Amplituden. Wenn man die Lichtquelle
sinusförmig moduliert und die Phasensignale auswertet auf 9nm/sqrt(Hz)
bei 50kHz und 6nm/sqrt(Hz) bei 70kHz.
Ich empfehle dir diese Veröffentlichung mal zu lesen, dann hast du
einige Anhaltspunkte mit denen man eine erste optimistische Abschätzung
durchführen könnte.