50kHz PWM erzeugen, Komparator, PWM-Controller, µC

OP #3168282
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Hallo Leute,

ich muss eine PWM mit 50kHz erzeugen. Der Tastgrad soll von 0-100% 
regelbar sein. Ich suche nun nach einer passenden Methode.

Ich hatte die Idee eine Dreieckspannung zu erzeugen und mit einer 
Referenzspannung zu vergleichen. Allerdings schaffen das die OPVs die 
ich hier habe nicht (Slew rate von 0,5V/µs). Hat jemand erfahrung damit 
und kann einen passenden Typ empfehlen?

Ich habe mir heute auch noch TL072, TL082 bestellt und auch einen 
Komparator LM339 und werde das mal mit denen versuchen.

Falls ihr von dieser diskreten Variante abraten würdet, was würdet ihr 
nehmen, und warum?
Gast #3168314
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Stephan Meter schrieb:
> ich muss eine PWM mit 50kHz erzeugen. Der Tastgrad soll von 0-100%
> regelbar sein. Ich suche nun nach einer passenden Methode.

Mach's digital.

Allerdings solltest du bedenken, daß es in der Nähe von 0% und 100% 
immer !! Probleme gibt, weil es weder physikalisch machbar noch sinnvoll 
ist, extrem kurze Nadelimpulse zu erzeugen.

W.S.
OP #3168355
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okay, also Spannungsversorgung ist 12V. Angesteuert wird ein Mosfet zum 
schalten von maximal 20A. Ein entsprechender Treiber wird natürlich 
zwischen PWM-Erzeuger und Gate gehangen.

Linearität ist nicht so wichtig denke ich, aber wäre anzustreben.

Auch wenn 1% nicht sinnvoll ist, so würde ich aber gern 0% schaffen, was 
mit dem ne555 nicht möglich ist. Ich könnte gern einen Sprung von 0% auf 
10% machen und danach in 1%-Schritten bis sagen wir 95% und dann 100%.

Anforderung ist, dass der Motor auch mal Volllast gefahren werden kann, 
sprich 100%.
Gast #3168435
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Stephan Meter schrieb:

> ich muss eine PWM mit 50kHz erzeugen. Der Tastgrad soll von 0-100%
> regelbar sein. Ich suche nun nach einer passenden Methode.

Da bleiben drei Fragen offen:

1) Wie soll PART_X der Tastgrad mitgeteilt werden?
2) Wie schnell soll PART_X auf Änderungen des Sollwerts reagieren 
können?
3) Mit welcher Auflösung soll PART_X den Tastgrad abbilden können?
   Reichen ganze Prozente oder müssen es Promille sein?

Die grundsätzliche Antwort ist nämlich sowieso klar: ein kleiner 
Microcontroller ist die beste, weil billigste Lösung für das Problem. 
Die Beantwortung der drei Fragen klärt dann, welche in die engere Wahl 
kommen können. Daraus wählt man dann den, bei dem die Gesamtkosten zur 
Umsetzung bei vorgegebener Stückzahl ein Minimum erreichen.
OP #3168838
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Manchmal vergisst man die wichtigen Dinge ;)

Der Tastgrad soll über ein Lineares Potentiometer vorgegeben werden.
Für die Auflösung gibt es keine Vorgabe, ebenso wenig für die 
Geschwindigkeit mit der dieser dem Sollwert folgen soll.

Da ich zusätzlich noch 2 Lichtsignale implementieren soll "Spannung an" 
und "Motor läuft", wäre ein kleiner µC sicher die einfachste wahl.

Der vorgeschlagene LM318 kostet bei Farnell (ist Vorgabe für den 
Einkauf) auch 1 €, da ich davon 3 stück bräuchte würde ich dabei zu 
einem PIC18F1330-I/SO oder eventuell nur zum PIC18F1220-I/SO tendieren. 
Die kosten auch knapp 3 €. Externe beschaltung ist minimal und 
programmieren kann ich sie auch (ICD2).
OP #3169961
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Okay, hab das mit dem DTC und SCP verstanden. Aber wie kann ich das Ding 
jetzt mit einem Poti steuern? Das hat ja nur einen Feedback (error 
amplifier) Eingang. Verstehe ich das richtig, dass er den duty cycle 
erhöht, bis sich an diesem Pin eine gewisse Spannung einstellt (1V)?

Ich muss ja den duty cycle einfach nur frei einstellen können, ohne das 
ein feedback ausgewertet wird.
OP #3170104
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So wie ich das verstehte meinst du das also so hier (siehe Anhang). 
Jetzt nur mal so gemalt (ich habe gerade kein Papier zur Hand).

Der Oszillator gibt ja eine Dreieckfunktion aus, Vmin=0,7V Vmax=1,3V. 
Damit muss ich nur noch mein Poti so beschalten mit Vor- und eventuell 
Nachwiderstand, damit ich da mit dem Poti 0,7...1,3V einstellen kann.

Da ich auch noch eine LED leuchten lassen soll, wenn der Motor dreht, 
also der duty cycle>0 ist, kann ich ja die Spannung am Poti zusätzlich 
mit einem Komparator vergleichen und dann eine LED treiben.
Angehängte Dateien:
#3170496
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@ Stephan Meter (multimeter90)

>Der Oszillator gibt ja eine Dreieckfunktion aus, Vmin=0,7V Vmax=1,3V.
>Damit muss ich nur noch mein Poti so beschalten mit Vor- und eventuell
>Nachwiderstand, damit ich da mit dem Poti 0,7...1,3V einstellen kann.

Genau. Aber 100K sind zuviel für den Poti, eher 10k.

>Da ich auch noch eine LED leuchten lassen soll, wenn der Motor dreht,
>also der duty cycle>0 ist, kann ich ja die Spannung am Poti zusätzlich
>mit einem Komparator vergleichen und dann eine LED treiben.

Klemm sie doch einfach mit einem Vorwiderstand an den PWM-Ausgang, dann 
hast du sogar einen Drehzahlanzeiger für Arme.
#3171064
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@ Stephan Meter (multimeter90)

>Warum sind die 10k für das Poti zu viel? Also wonach richtet man sich da
>am besten?

Nach der Last am Schleiferkontakt.

> Wegen der Belastung, sollte die eine größenordnung kleiner,
>sprich der Widerstand eine Größenordnung größer, sein?

Ja.

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