Pick-Up Signal simulieren

#3252819
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Hallo zusammen,

ich habe an meinem Motorrad zwei Pick-Up Spulen, deren Signal ich gern 
auswerten würde. Das Signal der Pick-Ups sieht ungefähr so aus, wie im 
Anhang dargestellt ( Bild ist aus einem anderen Beitrag: 
Beitrag "Pickup Signal aufbereiten" )

Aufbereiten würde ich gern mit einem LM1815 machen, weitere Verarbeitung 
mit einem uC. Dabei habe ich ein Problem: Motorrad steht in der Garage - 
nur leider hat die Garage keinen Strom :) Ergo, ich möchte einen 
Probeaufbau im heimischen Bastelkeller machen und nur selten am lebenden 
Objekt testen (schont auch die Nerven der Nachbarn).

Gibt es eine einfache Möglichkeit, solch ein Signal zu simulieren? 
Pick-Up und Rotor hab ich keinen übrig - Nachbau mit kleinem 
Elektromotor fällt also aus :) Ein einfacher RC-Oszillator wird's ja 
nicht tun, da das Ausgangssignal ja anders aussieht, heisst - ich habe 
beim Pick-Up hin und wieder die Signale, beim Oszillator eine 
kontinuierliche Schwingung. Vorerst wollte ich keinen extra uC zur 
Signalgenerierung einsetzen.

Was ich also suche, ist ein einfacher Signalgenerator, der mir 
periodisch das oben gezeigte Signal erzeugt. Leider bin ich in der 
Analogtechnik nicht so bewandert, dass ich das aus dem Stehgreif selbst 
hinbekomme.

Meine Idee bis jetzt: RC-Oszillator, um nen Sinus zu erzeugen. Dahinter 
einen Trigger, der mir ab einer bestimmten Spannung erst freischaltet 
(Analogschalter oder was auch immer), damit ich die Pausen zwischen den 
Signalen habe. Am Ausgang des Schalters müsste dann ein Kondensator 
geladen werden. Damit hätte ich wohl schonmal den ersten Teil des 
Signals - wenn auch invertiert da. Nur, wie bekomme ich den (ich nenne 
es mal) Rückschwinger hin? Ich wollte den LM1815 im adaptiven Modus 
betreiben, d.h. Nulldurchgangserkennung und danach muss eine bestimmte 
Spannung erreicht werden, damit er triggert.

Denke ich da zu kompliziert? Gibt es vielleicht noch eine einfachere 
Möglichkeit, das Signal zu erzeugen?

Viele Grüße,

Rooney
Angehängte Dateien:
(Firma: matzetronics) #3905348
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Oder eine Spule mit vielen Windungen nehmen (z.B. aus einem Kammrelais) 
und mit einem Magneten am Ende wackeln. Das kommt dann dem Original 
schon sehr nahe. Gut geeignet sind Magnete aus kaputten 
Leichtkopfhörerkapseln oder die Scheibchen von Gizeh Zigarettenpapier in 
schwarzer Packung.
Wer faul ist, klebt so einen Magneten dann auf eine Seite einer Achse 
und dreht diese mit der Bohrmaschine.

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