Forum: Haus & Smart Home Sonnenernte loggen, Photovoltaik, PV-Anlagen, Solarmodule, PV-Laderegler


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Hallo zusammen,

immer wieder mal taucht das Thema PV-Anlagen im Bekanntenkreis auf.
In der Branche kriselt es und man hört bzw. liest das es nun Module mit 
höherem Wirkungsgrad gibt und überhaupt die Vielfalt an 
Herstellungsverfahren nimmt zu. ( Monokristaline, Polykristaline, HIT 
usw. ). Dies erschwert für den Verbraucher den Durchblick ob - und wenn 
überhaupt, was sich bei jedem Einzelnen lohnen würde.

Da kam mir die Idee, das man sich ein billiges 12V/1W-Modul besorgt, 
dieses auf seinem Dach oder wo auch immer anbringt und ein Jahr lang die
" Sonnenernte " mitschreibt ( loggt ). Gleichzeitig könnte man auch 
mittesten was der eine oder andere Bleiakku taugt, indem man diesen 
Tagsüber auflädt und Nachts entlädt und das ebenfalls mitschreibt.

Sicherlich bin ich nicht der Erste, der diese Idee hat. Deshalb möchte 
ich mal fragen ob hier irgend wer angefangen hat dies umzusetzen ?

Wichtig wäre mir das alles " Open Source " ist. Naja, wenn z.B. der 
Laderegler günstiger ist, wenn man ihn kauft wäre das auch nicht 
schlimm.
Allerdings sollte der Rest schon offen liegen, um eigene Anpassungen 
vorzunehmen und evtl. Fehler korrieren zu können.

Mikrocontroller von AVR und Assembler wären mir am liebsten.
Das www besteht leider diesbezüglich bisher nur aus bla, bla, bla.
Damit will ich sagen ich habe nichts gefunden was man Nachbauen könnte, 
was dieses Ziel verfolgt.


Bernd_Stein

: Verschoben durch User
von MaWin (Gast)


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> ob hier irgend wer angefangen hat dies umzusetzen

Die Hersteller.
Und die sind so nett, nicht nur eine einzelne aussagelose Zufallsmessung 
zu machen, sondern die Einhaltung ihrer Werte zu garantieren.

Such dir also Akku und Module mit angegeben guten Werte (im Verhältnis 
zum Preis) und spar dir die unnötige Ausgabe für eine eigenen 
Messtechnik.

von Steel (Gast)


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Einstrahlungswerte über viele Jahre gemittelt bekommst du bestimmt auch 
für dein zuhause. Damit und mit der möglichen Ausrichtung der Zellen 
lässt sich sehr zuverlässig voraussagen, was du ernten kannst.

von phischu (Gast)


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von Erich (Gast)


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>ein billiges 12V/1W-Modul
>eine oder andere Bleiakku

Ein völlig ungeeigneter Ansatz, damit die Jahresleistung guter 
Solarzellen und guter Wechselrichter erreichen zu wollen.
Kernkomponente Wechselrichter bzw. mpp tracker fehlt ganz.


GOOGLE fragen nach:  solar mppt power module DIY

http://www.solarproductsstore.com/understanding-solar-equipment/what-is-mppt-solar-controller/
http://www.boatdesign.net/forums/attachments/onboard-electronics-controls/32153d1243797593-simple-mppt-solar-panel-charge-controllers-control-circuitry.png

Besonders interessant das hier:
http://www.fieldlines.com/index.php?topic=146791.0

Gruss

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Erich schrieb:
> Ein völlig ungeeigneter Ansatz, damit die Jahresleistung guter
> Solarzellen und guter Wechselrichter erreichen zu wollen.

Warum gleich so negativ? Der TE wollte das billige Modul lediglich als 
Sensor verwenden um an seiner Stelle, in seiner Aufstellrichtung, unter 
seinem Anstellwinkel seinen durchschnittlichen Jahresertrag zu 
ermitteln. Was sollte dagegen sprechen?

von Klaus R. (klara)


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Hallo Bernd,
anbei ein Link bei dem Du Deine Solaranlage durchrechnen kannst.
http://www.solarcalc.de/

Damit kannst Du die Rendite errechnen.
http://www.test.de/Solarstrom-Vergleichsrechner-Rendite-mit-Sonne-1391893-0/

Ein anderer Ansatz wäre Spielerei.

Übrigens, das Speichern von Solarenergie am Tag für sonnenfreie Stunden 
ist zur Zeit nicht wirtschaftlich.


Gruss Klaus.

von Erich (Gast)


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@
>Autor: Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite
>Datum: 24.07.2013 13:43
>...
>Was sollte dagegen sprechen?

Mit diesem Ansatz könnte man auch einen 1 PS Mofamotor auf 3000 
Höhenmetern in Vollgas betreiben, um die Leistung einer B737 
Flugzeugturbine zu ermitteln.
Versteht das ein (feinmechaniker) besser?

Gruss

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Erich schrieb:
> Versteht das ein (feinmechaniker) besser?

Nun Erich, vielleicht machst du dir doch noch mal die Mühe zu verstehen 
(nicht nur lesen) was ich geschrieben habe. Das Modul soll wohl nur ein 
Sensor sein. Sind seine Daten bekannt und stabil, ist es doch wohl egal 
wie er aufgebaut ist. Er misst einfach nur die Solarstrahlung und 
speichert die Daten über ein Jahr lang ab.

Das mit dem Mofamotor hat feinmechaniker nicht verstanden. In welchen 
Zusammenhang stehen ein Mofamotor und eine Flugzeugturbine?

von Erich (Gast)


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>ein Mofamotor und eine Flugzeugturbine?
Im demselbst wie eine x-bliebige billige Spielzeugsolarzelle und eine 
erwünschte präzise Messung.
Gruss

von Julian B. (julinho)


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Es gibt Messgeräte mit integriertem Datenlogger, die genauso 
funktionieren.

Gemessen wird mit einer kleinen Solarzelle als Sensor.

Wichtig ist aber auch die Temperatur zu messen, da sie die Leistung von 
Solarzellen stark beeinflusst(ca. -0,3%/K).

Aus den Datensätzen von Einstrahlung und Temperatur kann man dann 
ziemlich genau den Ertrag einer Anlage berechnen.

Zu beachten ist, dass die Messzelle sehr klein gegen eine Solaranlage 
ist, d.h. Effekte wie Verschattung können das Ergebnis beeinflussen.

Außerdem ist ein Jahr auch nicht sehr aussagekräftig, da die 
Jahressummen von Jahr zu Jahr stark variieren.

Bei Bedarf kann ich Dir ein Link zu einem Einstrahlungsmessgerät 
schicken.

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Hallo zusammen und Danke für die bisherigen Antworten.

@MaWin
Ja, die Hersteller haben ihre Messungen vorgenommen und geben auch 
Garantien auf die Einhaltung dieser.

Vertrauen ist gut, aber Kontrolle ist besser.

Ich habe mich auch mal mit den thermischen Solaranlagen befasst und wer 
kennt schon wirklich die Wahrheit. Wir können uns nur auf die Suche 
danach machen und dann selbst entscheiden. Und dazu wäre dieser Thread 
hier ja eine Hilfe, bevor man tausende von Euro für eine 
Photovoltaik-Anlage ausgibt und nach Jahren oder sogar Jahrzehnten 
feststellt, das man dann erst seine Ausgaben wieder drin hat. Folgender 
Link soll ein Denkanstoss sein, hoffe nicht das er nun bald verschwinden 
wird. Habe ihn im Februar diesen Jahres aufgestöbert :

http://www.readers-edition.de/2007/06/26/die-effizienz-von-thermischen-solaranlagen-ein-politischer-betrug/




@phischu
Danke, dies ist der erste Beitrag der mich über Umwege weitergebracht 
hat.
Leider habe ich noch vergessen zu erwähnen das anderssprachige 
Beiträge für mich leider nicht effektiv sind und ich diese daher nur 
sehr oberflächlich wahrnehme. Aber wie geschrieben bin ich durch Umwege 
über das Stichwort PPT bzw. MPPT erst auf diesen Thread gestossen :

Beitrag "DIY Laderegler für Solarmodul"

Dies zeigt mir das ich wohl auch mit meinem gestarteten Thread nicht 
viel weiter kommen werde. Denn dort liest man ausser großen Träumen 
nichts mehr von dem Threadersteller.

Ich denke für meine Zwecke würde als Solarladerregler das hier 
ausreichen :

Beitrag "Idee Solarregler ATTiny13 mit Überlade- und Entladeschutz"

Hierbei ist wenigstens etwas herausgekommen und das ganz nach der
Art " Open Source ".




@Erich
Ein Watt ist für mich ein Watt. Egal ob Markenhersteller oder nicht.
Und so schlecht wird die Qualität hoffentlich nicht sein, das nach 
bereits einem Jahr schluß ist. Außerdem würde ich dann schon von Kleinem 
aufs Große schließen. Wenn ein Hersteller vorgibt mit seinem angebotenen 
Modul 1W erzeugen zu können und ich dies bei mir unter den besten 
Vorraussetzungen nicht erreiche, dann ist das Produkt bzw. der 
Hersteller für mich nicht geeignet.
Und die besten Vorraussetungen sind für mich Sommerzeit, wolkenloser 
Himmel und senkrecht auftreffende Sonnenstrahlen auf das Modul.
Die einen Dinge kann ich nicht beeinflussen, aber das die Sonnenstrahlen 
senkrecht auf das Modul treffen schon. Deshalb ist meine weitere Idee, 
das ich mindestens zwei gleiche Module kaufe. Zum einen möchte ich beide 
miteinander vergleichen, d.h. beide sind gleich angebracht. Zum anderen 
soll getestet werden, was für ein Unterschied entsteht, wenn ein Modul 
fest an die Dachneigung gebunden ist und das andere der Sonne folgt.





@Joe G.
Ich wollte damit gleich mehrere Sachen aufeinmal erschlagen.
Zum ersten wie von Dir schon richtig erkannt, feststellen in wie weit 
der Standort des Hauses dafür geeignet ist und zwar praktisch und nicht 
theoretisch an hand von irgendwelchen Statistiken.
Zum zweiten wieviel mehr bringt ein starres System gegenüber einem 
flexiblem, welches der Sonne folgt.
Zum dritten was taugen die Module des Herstelles XYZ, wenn zwei schon
Mist sind, dann ist mein vertrauen schon nicht mehr so groß. Zum anderen 
schliesse ich da einfach mal vom Kleinen zum Grossen, auch wenn dies 
evtl. nicht richtig ist. Aber ich denke warum sollte der Hersteller bei 
seinen größeren Modulen nicht auch das erreichen, was er für seine 
kleinen Module garantiert.
Zum vierten was taugen die Bleiakkus vom Hersteller XYZ.


@ Julian Baugatz
Ich merke schon das auch dieser Thread sich zur Datenleiche bzw. 
Datenmüll entwickelt, da von meinem Eröffnungsthread immer mehr 
abgewichen wird.
Das ist auch verständlich, denn wer kann sich das alles hier merken was 
der Eine und der Andere von sich gegeben hat. Und lust alles noch mal 
nachzulesen haben auch die Wenigsten. Hier nochmal zur Erinnerung :

>Bernd Stein schrieb:
...
>Wichtig wäre mir das alles " Open Source " ist. Naja, wenn z.B. der
>Laderegler günstiger ist, wenn man ihn kauft wäre das auch nicht
>schlimm.
>Allerdings sollte der Rest schon offen liegen, um eigene Anpassungen
>vorzunehmen und evtl. Fehler korrieren zu können.
>
>Mikrocontroller von AVR und Assembler wären mir am liebsten.
>Das www besteht leider diesbezüglich bisher nur aus bla, bla, bla.
>Damit will ich sagen ich habe nichts gefunden was man Nachbauen könnte,
>was dieses Ziel verfolgt.

Da ich durch diesen Thread dem Ziel bisher nicht wesentlich näher 
gekommen bin, halte ich in erstmal meine Finger der Tastatur fern.


Bis dann
Bernd_Stein

von Julian B. (julinho)


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Bernd Stein schrieb:
> Ich merke schon das auch dieser Thread sich zur Datenleiche bzw.
> Datenmüll entwickelt, da von meinem Eröffnungsthread immer mehr
> abgewichen wird.
> Das ist auch verständlich, denn wer kann sich das alles hier merken was
> der Eine und der Andere von sich gegeben hat. Und lust alles noch mal
> nachzulesen haben auch die Wenigsten. Hier nochmal zur Erinnerung :

Da will ich mal Deine Fragen im Einzelnen beantworten.

Bernd Stein schrieb:
> immer wieder mal taucht das Thema PV-Anlagen im Bekanntenkreis auf.
> In der Branche kriselt es und man hört bzw. liest das es nun Module mit
> höherem Wirkungsgrad gibt und überhaupt die Vielfalt an
> Herstellungsverfahren nimmt zu. ( Monokristaline, Polykristaline, HIT
> usw. ). Dies erschwert für den Verbraucher den Durchblick ob - und wenn
> überhaupt, was sich bei jedem Einzelnen lohnen würde.

Für Großanlagen werden eigentlich nur noch kristalline Module verwendet, 
da Dünnschicht-Module überhaupt nicht mehr konkurrenzfähig sind. 
Kristalline Zellen haben Wirkungsgrade von 16-22% , das Modul hat dann 
etwas weniger, da nicht die ganze Fläche mit Zellen belegt ist.

>
> Da kam mir die Idee, das man sich ein billiges 12V/1W-Modul besorgt,
> dieses auf seinem Dach oder wo auch immer anbringt und ein Jahr lang die
> " Sonnenernte " mitschreibt ( loggt ). Gleichzeitig könnte man auch
> mittesten was der eine oder andere Bleiakku taugt, indem man diesen
> Tagsüber auflädt und Nachts entlädt und das ebenfalls mitschreibt.

Für eine 1 Watt Modul wirst Du schwer ein Laderegler auf dem Markt 
finden,
die meisten fangen erst bei einigen Ampere an. Einige von den kleinen 
Ladereglern haben auch einen Datenausgang, mit dem Du dann alle Daten 
mitloggen kannst.
>
> Sicherlich bin ich nicht der Erste, der diese Idee hat. Deshalb möchte
> ich mal fragen ob hier irgend wer angefangen hat dies umzusetzen ?
>
> Wichtig wäre mir das alles " Open Source " ist. Naja, wenn z.B. der
> Laderegler günstiger ist, wenn man ihn kauft wäre das auch nicht
> schlimm.
> Allerdings sollte der Rest schon offen liegen, um eigene Anpassungen
> vorzunehmen und evtl. Fehler korrieren zu können.
>
> Mikrocontroller von AVR und Assembler wären mir am liebsten.
> Das www besteht leider diesbezüglich bisher nur aus bla, bla, bla.
> Damit will ich sagen ich habe nichts gefunden was man Nachbauen könnte,
> was dieses Ziel verfolgt.

Ein Laderegler für Bleiakku besteht im Prinzip nur aus einem Schalter, 
Ladung ein oder Ladung aus. Der Kontroller muß dann über die 
Akkuspannung und Temperatur entscheiden, ob geladen wird oder nicht. Die 
Ströme kannst Du dann noch Shuntmessung bestimmen. Ist alles keine 
Hexerei.

Beispiele im Netzt gibt es zu Hauf.

von Chris l. (chris_ld)


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Hallo, hier so ein  Logger für ein Solarmodul, uC lässt sich sicherlich 
auch
damit betreiben. Die Messungen werden dir aber nie stimmen. Das Problem
ist die Abschattung, da mehrere Panele zusammengeschaltet werden, und
dadurch minimiert sich dann auch die Leistung, wenn Teilabschattungen 
vorhanden sind. Ev. könntest du eine Led/Lichtsensor an diversen Stellen
anbringen und auch dies Messen.

Einen Pyranometer kann man selber bauen, kein Problem. dieser Misst die
Temperaturdifferenz zwischen Hell und Dunkler Fläche, Alu oder PCB 
funktioniert gut. Nützt dir im Prinzip nur was, wenn du die Solarmodule
kontrollieren willst. Ansonsten geht ein Solarmodul besser, vergiss aber
nicht die Temperatur mitzuloggen. Meld dich wenn du einen Bauplan 
brauchst.

von Düsendieb (Gast)


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Nachteile deines Verfahrens:

Du brauchst ein Jahr um zu Ergebnissen zu kommen.
Die Messfehler multiplizieren sich mit der Endausbaugröße
und wie schon weite oben geschrieben wurde, teilweise Abschattungen 
werden nicht erfasst, reißen aber den Ertrag der gesammten 
Reihenschaltung von Panelen in den Keller

von Chris l. (chris_ld)


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von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Die durchschnittliche Bodentemperatur ist doch ein Maß für die 
langfristige Einstrahlung. z.B. 10 Grad Isotherme

von Timm T. (Gast)


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Joe G. schrieb:
> Der TE wollte das billige Modul lediglich als
> Sensor verwenden um an seiner Stelle, in seiner Aufstellrichtung, unter
> seinem Anstellwinkel seinen durchschnittlichen Jahresertrag zu
> ermitteln.

Und wie schon richtig festgestellt wurde, funktioniert das nicht, weil 
die Messwerte aus einer Solarzellen-Akkulader-Akku-Kombi sehr anders 
ausfallen können als der Ertrag aus Solarzellen-MPPT-Einspeisung. Das 
Entscheidende ist der MPPT, der die Solarzellen im Erzeugungsoptimum 
betreibt, was der einfache Akkulader nicht kann.

von n. K. (Gast)


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Servus,
hier ein paar Tips für die Errechnung von Erträgen ( falls jemand nicht 
gerne bastelt :-O )

http://re.jrc.ec.europa.eu/pvgis/apps4/pvest.php#
PVGIS // Hier bekommt man alle echten Daten zur Einstrahlung am 
gewünschten Standort


https://www.fh-muenster.de/fb2/downloads/personen/professoren/mertens/pv/V3_Simulation_SS13.pdf
// Verarbeitung der Daten ( ab 2. b) )


oder per Software:

Valentin PV-SOL (Expert)

von Bernd_Stein (Gast)


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n. K. schrieb:
> 
https://www.fh-muenster.de/fb2/downloads/personen/professoren/mertens/pv/V3_Simulation_SS13.pdf
> // Verarbeitung der Daten ( ab 2. b) )
>

Ich zum Beispiel habe keine Lust solche " theoretischen " Sachen 
durchzulesen, deshalb ja mein Anliegen mit dem ich meine, besser
beurteilen oder evtl. sogar feststellen zu können, ob sich das bei mir 
lohnen würde.
Aber ehrlich gesagt, arbeite ich nicht an der Entwicklung solch einer 
Schaltung, da mein Interesse eigentlich nur durch einen Bekannten wieder 
einmal für PV-Anlagen geweckt wurde und mir innerhalb des bisherigen 
Verlaufes dieses Threads auch nicht wesentlich in dieser Richtung 
geholfen wurde.

Philosophiert ruhig weiter und rechnet Euch Eure Anlage schön, die 
Wirtschaft muss ja angekurbelt werden bzw. auch ein paar Arbeitsplätze 
müssen erhalten bleiben.


Bernd_Stein

von solar (Gast)


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Hallo Bernd, ich glaube eine solaranlage ist nichts für dich.

von Wolfgang (Gast)


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Bernd_Stein schrieb:
> Ich zum Beispiel habe keine Lust solche " theoretischen " Sachen
> durchzulesen, deshalb ja mein Anliegen mit dem ich meine, besser
> beurteilen oder evtl. sogar feststellen zu können, ob sich das bei mir
> lohnen würde.

Wie viele Jahre möchtest du denn messen, bevor du zu Erkenntnissen 
kommst, die statistisch halbwegs abgesichert sind und dir erlauben, eine 
Aussage über zukünftige mittlere Erträge einer Anlage zu liefern. Bis du 
deine Daten zusammenhast, sind die PV-Zuschüsse wahrscheinlich so weit 
gestrichen, dass sich dein Erkenntnisgewinn nicht rechnet. Viel 
wichtiger ist die Vermeidung von Abschattungen, die du mit einer 
Einzelzelle nicht zu fassen kriegst, mal ganz abgesehen von 
Kennlinieneffekten durch MPP-Tracking und 
Nachführ-/Ausrichtungsstrategien (fest/jahreszeitlich/1- bzw. 2-achsig).
Wenn du eine Anlage nicht gerade in Hauptschattenrichtung der 
Kondensationswolke eines Kühlturmes errichten möchtest, sind die 
statistischen Daten von z.B. [1] sicher eine vernünftige Grundlage.
[1] http://re.jrc.ec.europa.eu/pvgis/apps4/pvest.php#

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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solar schrieb:
> Hallo Bernd, ich glaube eine solaranlage ist nichts für dich.
>
Eine Herkömmliche sicherlich nicht, aber was haltet ihr von dieser Idee 
?

https://www.prosieben.de/tv/galileo/videos/2014198-bildgeschichte-solarkugel-clip

https://www.youtube.com/watch?v=NLJnyrcahmM

https://zkm.de/media/video/andre-s-broessel-rawlemon-spherical-solar-energy-generator


Bernd_Stein

von Julian B. (julinho)


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1 Tonne Wasser in der Kugel?
Sieht sicher hübsch aus, ist aber nicht effizient wenn man alleine an 
die Halterung denkt.
In Fassadenintegration mag das eventuell Sinn ergeben, da sind die 
Kosten eher zweitrangig.

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Julian B. schrieb:
> 1 Tonne Wasser in der Kugel?
> Sieht sicher hübsch aus, ist aber nicht effizient wenn man alleine an
> die Halterung denkt.
>
Du scheinst nicht alles gesehen zu haben. Es gibt auch kleinere 
Versionen mit mehreren solcher Kugeln, die nicht Wassergefüllt sind. 
Leider finde ich keinen Vertriebshändler dieser einzelnen Stapelzellen 
bzw. Multi-Junction-Cells, außer fertige Module die auf :

" Triple Junction – die überlegene Solartechnologie. Diese Technologie 
basiert auf sogenannten Stapel-Solarzellen. "

aufbauen.

https://www.sistech.com/categories-2449-0/sistech_solartechnologie


Bernd_Stein

von Julian B. (julinho)


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Die Tripel Zellen sind unbezahlbar, deswegen gibt es sie kaum auf dem 
Markt. Ist eben nur was für den Weltraum.

Auch kleine Kugeln sind ein ziemlicher Gewichtsfaktor, du brauchst 
außerdem eine Nachführung, super teure Zellen eventuell sogar noch ne 
Kühlung.

Lohnt sich energetisch und finanziell nicht, sieht aber auf jeden Fall 
schick aus.

von Pete K. (pete77)


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Bernd S. schrieb:
> Dies erschwert für den Verbraucher den Durchblick ob - und wenn
> überhaupt, was sich bei jedem Einzelnen lohnen würde.

Dafür gibt es ja das PV-Forum: https://www.photovoltaikforum.com/

Da kann man sich die Angebote bewerten lassen. Einfach mal drin rum 
stöbern.

Aber da der Ursprungsbeitrag von 2013 ist hast Du bestimmt schon 
installiert ;-)

: Bearbeitet durch User
von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Pete K. schrieb:
> Dafür gibt es ja das PV-Forum: https://www.photovoltaikforum.com/
>
Zur Zeit bin ich ja daran interessiert, wo man einzelne 
*Stapelsolarzellen, Mehrfachsolarzellen; englisch: multi-junction solar 
cells* kaufen kann.
Dies scheint jedoch noch immer nicht für den Ottonormalverbraucher 
möglich zu sein.

https://www.photovoltaikforum.com/pv-module-f2/solar-zellen-mit-einem-wirkungsgrad-von-46-prozent-t104691.html


Bernd_Stein

von Julian B. (julinho)


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Bernd S. schrieb:
> Zur Zeit bin ich ja daran interessiert, wo man einzelne
> *Stapelsolarzellen, Mehrfachsolarzellen; englisch: multi-junction solar
> cells* kaufen kann.
> Dies scheint jedoch noch immer nicht für den Ottonormalverbraucher
> möglich zu sein.

Hast Du es sch hier probiert?

http://www.azurspace.com/index.php/en/

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


Angehängte Dateien:

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Julian B. schrieb:
> Hast Du es sch hier probiert?
>
> http://www.azurspace.com/index.php/en/
>
Danke, die scheinen genau das zu haben was ich suche. Stichwort ist wohl 
CPV

Konzentratorzellen

Bei Konzentratorzellen (auch Konzentrator-Photovoltaik, engl: 
Concentrated PV, CPV) wird Halbleiterfläche eingespart, indem das 
einfallende Sonnenlicht zunächst auf einen kleineren Bereich 
konzentriert wird. Das erreicht man durch geometrische Optik wie in 
diesem Abschnitt beschrieben oder durch Fluoreszenz-Zellen mit 
Lichtleitkörpern, die die Totalreflexion nutzen.

Die Lichtbündelung wird z. B. mit Linsen, zumeist Fresnel-Linsen, oder 
Spiegeln erreicht. Teilweise werden Lichtleiter eingesetzt, um das 
konzentrierte Licht zu leiten.[49][50]

Konzentratorzellen sollen Halbleitermaterial einsparen, was den Einsatz 
effizienterer, teurerer Materialien gestattet. Es kann somit oft sogar 
zu geringeren Kosten die Sonneneinstrahlung einer größeren Fläche 
ausgenutzt werden. Häufig verwendete Materialien für 
Konzentratorsolarzellen sind III-V-Halbleiter. Zumeist werden 
Mehrfachsolarzellen (siehe nächster Abschnitt) verwendet, die für 
vollflächige Solarzellen unwirtschaftlich wären. Sie arbeiten noch 
zuverlässig bei mehr als der 500-fachen Sonnenintensität. 
Konzentratorsolarzellen müssen dem Sonnenstand nachgeführt werden, damit 
ihre Optik die Sonnenstrahlung auf die Zellen bündeln kann. Die 
US-Energiebehörde hat mit dieser Technik Wirkungsgrade von über 40 % 
erreicht.[51][52]

Quelle :

https://de.wikipedia.org/wiki/Solarzelle


Bernd_Stein

von Anja Zoe C. (zoe)


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Bernd S. schrieb:

> Konzentratorsolarzellen müssen dem Sonnenstand nachgeführt werden, damit
> ihre Optik die Sonnenstrahlung auf die Zellen bündeln kann.

Die Kühlung darf man auch nicht vergessen! Und wenn die Sonne richtig 
schön runterknallt und das Array nicht korrekt ausgerichtet ist, kann es 
schon mal ein Feuerchen geben (wenn dann nämlich das konzentrierte 
Sonnenlicht nicht auf die Zelle, sondern auf das Trägermaterial fällt).

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Julian B. schrieb:
> Hast Du es sch hier probiert?
>
> http://www.azurspace.com/index.php/en/
>
Danke nochmals, denn die ( AZUR SPACE Solar Power GmbH ) haben 
tatsächlich in deutsch zurückgeschrieben.

" Natürlich können Sie trotzdem unsere EFAs kaufen aber ich denke das 
bringt es nicht wirklich, da diese Zellen ja speziell für 
Konzentrator-Anwendungen zur Verfügung stehen. Wir haben eine 
Mindestbestellmenge von 4.000€ Netto. Die EFAs kosten pro Stück 20€. 
Anbei sende ich Ihnen eine Projektinfo über unsere Zellen. "

Damit bin ich leider raus :-(

Bernd_Stein

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Ich habe zwei davon erworben ( Kosten insg. ca. 70€ ) und diese anstelle 
eines Sichtschutzes senkrecht innen am Fenster in Ost-Nordost Richtung 
angebracht und parallel verschaltet.
Ein Panel hat die Maße 420x280x2mm, eine Leerlaufspannung von 18-23VDC, 
einen maximalen Strom von 1,0A, sowie einen Wirkungsgrad von 22,5%.

Damit wollte ich meine vier ( je 1100mAh ) A123-LiFePO4-Zellen in Reihe 
aufladen. Habe aber erstmal mit einer Konstantstromsenke geschaut, was 
für ein Strom ich den Panels entnehmen kann.

Einem angeschlossenem DC/DC StepDown Wandler mit dem LM2596S vom 
Chinesen konnte bei einer Modulspannung von ca. *18,3V* bei einer 
eingestellten Ausgangsspannung von 14,60V ( 4xLiFePO4 a 3,65V ) mit 
einer Konstantstromsenke nur 28mA entnommen werden, bis die 
Ausgangsspannung zusammenbrach.
Von diesem Strom zog bereits der Wandler ca. 19mA, so das nur ca. 9mA 
zum Laden der vier LFP-Zellen vorhanden gewesen wären.
Bei einer Modulspannung von ca. *18,8V* und einer eingestellten 
Ausgangsspannung von 10,95V ( 3-Zellen ), war bei nur 27mA schluß, 
wobei der Wandler diesmal nur ca. 12mA aufnahm und somit die Zellen mit 
ca. 15mA geladen worden wären.

Die Strommessungen erfolgten direkt am Panel. Das Meßgerät ( Multimeter 
), konnte jedoch kein rms, was evtl. beim Betrieb mit dem DC/DC-Wandler 
nötig wäre.

Bei solch einer Anordnung kommt also nicht viel herum. Praktisch ca. ein 
Hundertstel des Theoretisch möglichem.


Bernd_Stein

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Frage mich gerade wozu die Verpolungsschutzdiode im Anschlusskasten des 
Solarmoduls gut sein soll ?

Wahrscheinlich wie ich es bereits schreibe, geht das Panel defekt, wenn 
dort eine Spannung die die Modulspannung überschreitet, umgekehrt 
angeschlossen wird. Also Plus Akku auf Minus Panel und Minus Akku auf 
Plus Panel.

Dies scheint mir der einzige Grund für diese Dummheitsdiode zu sein und 
nicht was die Jungs hier dachten.

Ich hab jetzt mal die ca. 0,4W Verlustleistung ( Udiode x 1A ) 
überbrückt ;-)

https://www.youtube.com/watch?v=PlESfadN21g


Bernd_Stein

: Bearbeitet durch User
von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Nun kommt ein einfacher PWM-Solarladeregler mit 30A vom Chinesen ( Typ 
Kw1230 ) für 11,11€ zum Einsatz. Wie ich erst später bemerkt habe ist 
dies eine Kopie eines anderen chinesischen SolarChargers. Die 30A ist 
der Ladestrom und 10A der Entladestrom. Dies erfährt man aber erst, wenn 
man die mitgelieferte Beschreibung liest und generell eine Lupe hierzu 
nutzt. Wenn ich das vorher gewusst hätte, täte es nämlich auch der 
10A-Typ für 9,49€.

Von Vorteil ist bei dem Ding, das man die float charge voltage ( 
Erhaltungsladespannung ), die discharge stop voltage ( 
Entladeschlussspannung ), sowie die discharge reconnect voltage ( 
Entladewiedereinschaltspannung ) einstellen kann. Die charge reconnect 
voltage ( Ladewiedereinschaltspannung ) ist jedoch fest bei 13V. Was das 
soll - versteh ich nicht.

Ich habe die equalization ( Unverständliches China-Englisch ) B03 flood 
( Also Bleisäure-Batterie ) genommen, um die 14,6V der 4 LiFePO4-Zellen 
einstellen zu können.
Die 12/24V Erkennung funktioniert wohl automatisch. Hierbei gilt das die 
Modulspannung bei 12V, 23V nicht überschreiten darf ( Schwein gehabt ;-) 
) und bei 24V, nicht die 46V. Der Eigenstrombedarf lag bei 
18V-Modulspannung etwas über 11mA, also etwas über den angegebenen 
kleiner 10mA. Aber die Chinesen nehmen es nicht so genau oder die 
Klimabedingungen sind dort halt anders. Die beiden USB-Ports sollen 
zusammen 2,5A abgeben können. Das die angezeigte Spannung um mehr als 
200mV abweicht, ist für LFP natürlich ein großes Problem, so dass die 
float charge voltage und die anderen Spannungen unbedingt angepasst 
werden müssen.

Ein anderes Problem ist, das die Akkus wieder vom Gerät entladen werden, 
sobald keine Sonne da ist. Und dies Beispielsweise bei einer 
Akkuspannung von 14,3V mit 12mA. Nerviger Weise schaltet sich das Gerät 
seit einiger Zeit erst ein, wenn der Akku angeschlossen ist. Das 
bedeutet, das eine angeschlossene Shottky-Diode am Batterieanschluss des 
Gerätes, die den Rückstromfluß verhindert, erst einmal überbrückt werden 
muss.
Desweiteren sinkt die Stromabgabe drastisch durch diese Diode. Bei mir 
z.B. von ca. 50mA auf 20mA, wenn die Ladeschlussspannung annährend 
erreicht ist.
Die float voltage ist auf 14,2V eingestellt, im Main Display wird 14,4V 
angezeigt und trotzdem fließt der Strom munter weiter in die Akkus. Die 
12/24V Erkennung ist ztw. fehlerhaft, vielleicht weil meine 
Modulleerlaufspannung genau bis 23V geht. Für LFP-Zellen lassen sich 
einige Werte nicht einstellen.

Habe inzwischen das " orginale " China Solarladegerät und die Kopie ist 
unterhalb zu sehen. Wollte das Teil eigentlich auf einen ATMEL-AVR 
20SOIC-300mil Gehäuse umrüsten ( ATtiny816 oder ATtiny40 auf dem Rücken 
liegend ), aber das ist wieder nur ein Wunsch gewesen.
Als LCD-Treiber ist der HT1621B von HOLTEK verwendet worden.
Das der verbaute µC kein ATMEL-AVR ist, da bin ich mir ziemlich sicher, 
da Pin1=GND & Pin20=Vcc ist.

Bernd_Stein

von Julian B. (julinho)


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Bernd S. schrieb:
> Youtube-Video "Blocking Diode bei Solarpanel - sinnlos oder nötig?"

Sehr wissenschaftlich fundierter Beitrag!

Bernd S. schrieb:
> Damit wollte ich meine vier ( je 1100mAh ) A123-LiFePO4-Zellen in Reihe
> aufladen. Habe aber erstmal mit einer Konstantstromsenke geschaut, was
> für ein Strom ich den Panels entnehmen kann.

Du brauchst keine Konstantstromsenke, du kannst das Modul einfach mit 
einem Strommessgerät kurzschliessen und den sogenannten Kurzschlussstrom 
messen, davon geht das Modul nicht kaputt.
Der Kurzschlussstrom ist ca. 5% höher als der zu erwartendende 
MPP-Strom, also der Strom der in deinen Akku fließt.

Die Leistung des Solarmoduls werden immer bei 1000W/m² Einstrahlung 
angegeben, an einen trüben Tage hast du vielleicht 20-100W/m² und 
demendsprechend auch wenig Ladestrom.

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Julian B. schrieb:
> Sehr wissenschaftlich fundierter Beitrag!
>
Hab leider nichts besseres auf die Schnelle gefunden. Du ja anscheinend 
auch nicht. Weiß aber immer noch nicht genau, was ich mir da für eine 
eventuelle Falle durch die Brücke gebaut habe.

Julian B. schrieb:
> Du brauchst keine Konstantstromsenke,...
>
Ich weiß. Ich wollte halt schauen, ab welchem Strom die Panelspannung 
bei meinen Verhältnissen zusammenbricht. Das dies so wenig sein würde, 
hätte ich nicht gedacht. Also meine Panels sind am Fenster angebracht ( 
entspricht 90° Neigung ). Der Kompass variert ein wenig, so dass ich 
eine Nordostabweichung von -112° bis -135° habe, was laut dem Diagramm 
von der Nutzung der solaren Globalstrahlung für die Photovoltaik, 40% 
bis 50% der jährlich zu erwartenden Einstrahlung entspricht, die ja ca. 
1000kWh/m² betragen soll.
Die fast reine Solarfläche beträgt pro Panel 395x250mm, was ca. 0,1m² 
entspricht. Somit habe ich weniger als 0,2m² Solarzellenfläche. Ich 
könnte also anhand dieser Daten, theoretisch im allerbesten Fall, ca. 
20kWh im Jahr ernten. Da diese ganze Kontstruktion sich jedoch hinter 
einer Doppelverglasung mit wärmegedämmter Fensternische befindet, ist 
für mich nicht abschätzbar was dabei herauskommen wird. Zumal ich auch 
noch handbetriebene Rolläden habe.
Wahrscheinlich muss ich auch noch die 22,5% Wirkungsgrad der Panels 
mitbedenken, was 4,5kWh pro Jahr ergeben würde.
Die kWh Strom kostet zur Zeit knapp 27ct. Macht also 1,22€, die ich im 
Jahr im allerbesten Fall einspare. Allein für die Panels ( ca. 70€ ), 
würde ich dann nach etwas mehr als 57 Jahren, diese Investion wieder 
drinn haben, wenn der Strompreis so bleiben würde und die Panels nicht 
altern würden ;-)

Da mir der SolarCharger die LFP leergeluscht hat ( Sind jetzt Schrott ), 
hab ich ne alte Autobatterie dran. Kann ja nicht schaden immer eine 
autarke 12V Versorgung zu haben ;-)

http://www.ing-büro-junge.de/html/photovoltaik.html


Bernd_Stein

: Bearbeitet durch User
von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)



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Habe inzwischen das " orginale " China Solarladegerät.
Wollte das " kopierte " Teil eigentlich auf einen ATMEL-AVR
20SOIC-300mil Gehäuse umrüsten ( ATtiny816 oder ATtiny40 auf dem Rücken
liegend ), aber das ist die ganze Sache nicht Wert.
Als LCD-Treiber ist der HT1621B von HOLTEK verwendet worden.
Das der verbaute µC kein ATMEL-AVR ist, da bin ich mir ziemlich sicher,
da Pin1=GND & Pin20=Vcc ist. Dummerweise ecken die beiden MOSFETs an den 
anderen beiden an, so das alle keinen vernünftigen Kontakt zum Blech 
haben.

Ich habe angefangen zu gucken, was jeder Pin des µCs für eine Funktion 
hat.
Rausgekommen ist folgendes :

Pin1=GND, Akkumasse bzw. fast die ganze Fläche von der Rückseite der 
Platine
2= unbenutzt, da die Leiterbahn an einem nicht bestücktem 2Pol Baustein 
endet.
3= NC
4= NC
5= Output
6= Output für XL1509 Pin4 ( ON/OFF )
7= IN/OUT für HT1621B Pin 12 ( Data )
8= Out    für HT1621B Pin 11 ( /Write )
9= Out    für HT1621B Pin 10 ( /Read )
10=Out    für HT1621B Pin  9 ( /CS )
11=NC
12=Out schaltet indirekt die Last
13=Out
14=ADC Taster einlesen ( keiner 5V; Enter 2,51V; + 0,0V; - 3,34V )
15=NC
16=NC
17= ?
18=Out
19= ?
20=Vcc

Jetzt hole ich mir noch ein Entladeschutzmodul für Bleiakkus vom 
Chinesen und dann bin ich mit dieser Sache durch.

Ach, der µC war ziemlich einfach mit dieser Methode abzubekommen.

https://www.youtube.com/watch?v=jqBuCGB7FJM


Bernd_Stein

: Bearbeitet durch User
von Julian B. (julinho)


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Bernd S. schrieb:
> Hab leider nichts besseres auf die Schnelle gefunden. Du ja anscheinend
> auch nicht. Weiß aber immer noch nicht genau, was ich mir da für eine
> eventuelle Falle durch die Brücke gebaut habe.

Ein unbeleuchtetetes Solarmodul verhält sich wie eine Diode, legt man 
eine Spannung an(Akku) fließt ein Strom und entlädt den Akku. Je nach 
Verhältnis Akkuspannung<->MPP-Spannung ist dieser Strom nicht zu 
vernachlässigen.
Gute Laderegler sollten diese Diodenfunktion aber eigentlich übernehmen.

Ansonsten klaut dir die Diode ein halbes Volt Solarspannung, in deinem 
Fall also verschmerzbar.

Hinter der Scheibe ist übrigens Mist, da geht bis zu 50% verloren.

Ein Modul sollte immer grob Richtung Süden ausgerichtete sein, 
indirektes Licht hat nur einen Bruchteil der Energie von direkter 
Einstrahlung.

Geld sparen kannst du mit solchen Mini-Systemen niemals, alleine Modul 
und Akku kosten mehr, als du jemals Ernten wirst.

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Julian B. schrieb:
> Ein unbeleuchtetetes Solarmodul verhält sich wie eine Diode, legt man
> eine Spannung an(Akku) fließt ein Strom und entlädt den Akku.
>
Genau das stimmt ja nicht, denn die Solarzellen liegen ja in 
Sperrrichtung an. Wie hoch diese Sperrspannung ist, weiß ich leider 
nicht, aber der durch sie aufgeladene Akku, wird diese Sperrspannung 
sicherlich nicht überschreiten. Das ist auch was die Jungs zeigen 
wollten.

Jedoch vermute ich, das die Solarzellen zerstört werden, wenn ein Akku 
mit höherrer Spannung in Flussrichtung angeschlossen wird, als es das 
Solarpanel hat. Da jede Solarzelle ca. 0,5V " Flusspannung " besitzt und 
bei meinem 18V Panel, in dem ja praktisch 36 Zellen verbaut sind, würde 
also ein falsch angeschlossener 24V-Bleiakku das Solarpanel bzw. beide ( 
weil parallel ) schrotten. Oder halt irgendein falschangeschlossener 
Akku mit über 18 Volt.


Bernd_Stein

von Julian B. (julinho)


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Bernd S. schrieb:
> Genau das stimmt ja nicht, denn die Solarzellen liegen ja in
> Sperrrichtung an. Wie hoch diese Sperrspannung ist, weiß ich leider
> nicht, aber der durch sie aufgeladene Akku, wird diese Sperrspannung
> sicherlich nicht überschreiten. Das ist auch was die Jungs zeigen
> wollten.

Kompletter Blödsinn aber du mußt deine Erfahrungen wohl selber machen.
Male dir doch einfach einmal die Kennlinie einer dunklen Solarzelle auf 
und zeichne in das gleiche Diagramm den Akku mit ein.

http://images.slideplayer.org/40/11290537/slides/slide_14.jpg


Bernd S. schrieb:
> Jedoch vermute ich, das die Solarzellen zerstört werden, wenn ein Akku
> mit höherrer Spannung in Flussrichtung angeschlossen wird, als es das
> Solarpanel hat. Da jede Solarzelle ca. 0,5V " Flusspannung " besitzt und
> bei meinem 18V Panel, in dem ja praktisch 36 Zellen verbaut sind, würde
> also ein falsch angeschlossener 24V-Bleiakku das Solarpanel bzw. beide (
> weil parallel ) schrotten. Oder halt irgendein falschangeschlossener
> Akku mit über 18 Volt.

Du kannst ein Solarmodul kaum zerstören, wir belegen zu Testzwecken 
Solarmodule mit teilweise 10fachen Nennstrom und die Überstehen das.

: Bearbeitet durch User
von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Julian B. schrieb:
> Kompletter Blödsinn aber du mußt deine Erfahrungen wohl selber machen.
> Male dir doch einfach einmal die Kennlinie einer dunklen Solarzelle auf
> und zeichne in das gleiche Diagramm den Akku mit ein.
>
> http://images.slideplayer.org/40/11290537/slides/slide_14.jpg
>
Komplett würde ich jetzt mal nicht sagen, denn erst ab einer bestimmten 
Spannung fließt ja ein Strom bei der Dunkelschaltung. Egal wie rum der 
Akku angeschlossen ist, wenn diese Rückstromflussdiode nicht da ist.

Danke für das Diagramm und dem Erfahrungswert, dass die Panels sogar bei 
10fachen Nennstrom nicht defekt gehen.

Also ist diese Diode wirklich nur dazu da, um einen möglichen 
Rückstromfluss vom Akku über die Solarzellen bei Dunkelheit zu 
verhindern.

Dann werde ich hoffentlich heute Abend mal testen, ab welcher Spannung 
bei meinen Panels bei Dunkelheit ein Rückwärtsstrom beginnt zu fließen.


Bernd_Stein

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Bernd S. schrieb:
> Dann werde ich hoffentlich heute Abend mal testen, ab welcher Spannung
> bei meinen Panels bei Dunkelheit ein Rückwärtsstrom beginnt zu fließen.
>
Der Akku hatte 12,4V und da ist dann wirklich knapp 1mA zurück in das 
PV-Panel geflossen. Fazit : Blockdiode ist nötig.

Nun was anderes. Da ich mit meinen China Akku Lade,- und 
Tiefentladeschutz gar nicht zufrieden war, suchte ich nach einem 
einfachen SolarCharger.
Nach dessen Vorbild habe ich dann einen für nur einen 12V Bleiakku 
entworfen.

https://www.youtube.com/watch?v=XpLGJmJvnnQ

Bei 13,9V zieht das Relais an und bei 11,6V fällt es wieder ab. Bei 
10,8V zieht es noch 4mA. Ist halt eine Einfachstschaltung. Das Relais 
zieht ca. 40mA und bei den 11,6V sind es ca. 13mA.

Evtl. ist man mit den folgenden 5V-Relais besser bedient :

HJR4102E 5V (125 Ohm, 3A, 0,69€)
HF46F 5V    (125 Ohm, 5A, 0,99€)
oder so eins wie ich es benutzt habe ( Finder 36.11.9.005.0000 ), nur 
günstiger und mehr Kontaktbelastbarkeit ( vermutlich kein 
Qualitätsprodukt )
HF3A-005-7  (70  Ohm, 15A, 0,96€)

Würde gerne von euch lesen, welchen Strom ihr mit den 125 Ohm Relais 
zieht und ob die Schaltung damit überhaupt noch funktioniert.

Bei den Z-Dioden würde ich von jedem zwei bestellen, da es evtl. nötig 
ist zwei 5V1 in Reihe oder zwei 5V6 in Reihe zu schalten. Außerdem 
sollte man gucken, welche besser zusammen passen, um möglichst genau 
erst bei >13,8V zu schalten. Falls das Relais flattert ist die 
Verbindung zum Akku unterbrochen.

Mal sehen, ob ich noch einen Warenkorb hierfür bei Reichelt anlegen 
werde.
Wie bereits mal erwähnt, benutze ich die suaoki 18W Solar Panels 
parallel.


Bernd_Stein

von Julian Baugatz (Gast)


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Durch die Zenerdioden und das Relais verheizt du aber viel mehr Strom, 
als du mit deiner Rückstromdiode einsparst.

Sehr dirty die Relais Lösung, haben sich aber immerhin 14.000 Leute 
angesehen.
Die Hysterese dürfte sehr groß sein und der Lebensdauer des Akkus werden 
darunter leiden.

Es gibt so viel bessere Ladeschaltungen, einfach mal recherchieren.

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Julian Baugatz schrieb:
> Die Hysterese dürfte sehr groß sein und der Lebensdauer des Akkus werden
> darunter leiden.
>
Wieso dürfte ?

Bernd S. schrieb:
> Bei 13,9V zieht das Relais an und bei 11,6V fällt es wieder ab.
>
Kann man doch errechnen. Macht eine Hysterese von 2,1V.

Warum leidet darunter die Lebensdauer ?
Im Gegenteil, das ist besser für die Zellchemie, wenn diese gelegentlich 
entladen wird.

Und nun was anderes. Der ELKO sollte doch lieber ein 35V-Typ sein, da im 
Leerlauf knapp über 24V entstehen. Habe bei den Relais auch mal ein 
4,5V-Typ mit aufgenommen. Hoffe es testet jemand mal die Stromhöhe mit 
dem TR5V-M 5V (167 Ohm) oder dem NA05W K (178 Ohm) Relais.

Auf das Warenkorbsymbol gehen ( 11 Teile ) und entscheiden was man 
braucht oder nicht.

https://secure.reichelt.de/index.html?&WKID=0


Bernd_Stein

: Bearbeitet durch User
von Julian Baugatz (Gast)


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Die Hysterese ist ersten viel zu groß, warum willst du den Akku erst 
wieder Laden, wenn er schon komplett leer ist(bei 11,5V).
Der Witz der Solarladung ist, möglichst dann wenn die Sonne scheint 
soviel wie möglich in den Akku zu laden.
Du Willst den Akku erst einmal leer machen, bevor du ihn wieder lädst.

Die Schaltschwellen werden sehr ungenau sein, da Z-Dioden 
temperaturabhängig sind und und ein Relais sich durch z.B. 
Magnetisierung auch verändern wird.

Außerdem ist ein Relais, was ständig den Akku entlädt technisch sehr 
unelegant.

Günstig ist die Lösung auch nicht, einen geeigneter Mosfet ist mit 
Sicherheit günstiger als ein Relais.

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Julian Baugatz schrieb:
> Die Hysterese ist ersten viel zu groß, warum willst du den Akku erst
> wieder Laden, wenn er schon komplett leer ist(bei 11,5V).
>
Gut das du das erwähnst. Dies ist eine Enfachstschaltung und dient dazu 
zum Anlassen nicht mehr zu gebrauchende, flüssige 
Bleisäure-Autobatterien (also diese wo man noch destilliertes Wasser 
auffüllen kann ), noch für Notfälle zu erhalten. Diese sollten nicht 
unter 10,56V gelagert werden. Die Entladetiefe ist typisch 10,50V ( 
außer beim Anlassen ), üblich sind 10,80V. Ab 11,40V sollte eine Warung 
ausgegeben werden und ein entladener Autoakku dieser Art, sollte erst ab 
12,60V wieder eine Last speisen.

Deine Aussage ist für SLA und VRLA Zellen richtig. Entschuldigung, dies 
ist eine wichtige Information, die mir nicht bewusst war, da das 
Hauptthema eigentlich kommerzielle SolarCharger werden sollte.

>
> Du Willst den Akku erst einmal leer machen, bevor du ihn wieder lädst.
>
Nein, dies ist leider ein Umstand der entsteht, wenn der Akku aufgeladen 
wurde und dann nach Abschaltung noch die Einfachstladeschaltung 
versorgt. Was aber besser ist, wie den Akku zu überladen. Außerdem ist 
es ja eine Ladeautomatik und sobald die 11,6V unterschritten werden, 
kann der Akku wieder durch das PV-Panel aufgeladen werden.

>
> Günstig ist die Lösung auch nicht, einen geeigneter Mosfet ist mit
> Sicherheit günstiger als ein Relais.
>
Im Warenkorb befindet sich auch ein Relais das preismässig (0,69€) einem 
MOSFET gleichkommt. Außerdem sind eigentlich dann nur noch die beiden 
Z-Dioden und der Pufferkondensator nötig. Wie sieht deine 
Minimalbeschaltung mit dem MOSFET aus ?

>
> Außerdem ist ein Relais, was ständig den Akku entlädt technisch sehr
> unelegant.
>
Wenn dies ständig geschehen würde, hättest du recht. Da ich jedoch diese 
wichtige Information nicht vorher gegeben habe, konntest du ja nicht 
wissen das eine 44Ah Autobatterie an der Schaltung hängt. Da dauert es 
ganz schön lange, bis bei einem Strom von anfänglich 40mA die 11,6V 
erreicht werden.

>
> Die Schaltschwellen werden sehr ungenau sein, da Z-Dioden
> temperaturabhängig sind und und ein Relais sich durch z.B.
> Magnetisierung auch verändern wird.
>
Es gibt auch Z-Dioden mit +/- 2% Toleranz ( VISHAY BZX85B xVx ) zum 
Beispiel bei arrow.com zu erwerben. Schon mal die 
Temperaturkoeffizienten von diesen Diode angesehen ? ( -0,01 bis 0,045 
%/K ). Wie gesagt es ist eine Einfachstschaltung. Schade das bisher noch 
niemand die anderen Relais getestet hat.

https://www.arrow.com/en/products/bzx85b5v6-tr/vishay


Bernd_Stein

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Der erste Link zum Warenkorb funktionierte nich so wie er sollte - jetzt 
schon ;-)

https://secure.reichelt.de/index.html?ACTION=10030&LA=10030&PAGE=1&listid=9


Bernd_Stein

: Bearbeitet durch User
von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Ich finde ein Balkonkraftwerk macht nur wirklich Sinn mit einer 
Akku-Batterie bzw. Powerwall und am einfachsten hiermit zu realisieren.

https://www.youtube.com/watch?v=whBHAKNJ8dw

https://www.youtube.com/watch?v=JMzSg7OF2aw

https://www.youtube.com/watch?v=03kszUyewas

https://www.youtube.com/watch?v=tAfoOnBi5yw

https://www.youtube.com/watch?v=T90rNjECQWo


Bernd_Stein

: Bearbeitet durch User
von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Seltsamer Laden. Führen selbst dass  JK-B2A8S20P nicht :

https://www.jkbms.com/products/



Bernd_Stein

von Julian B. (julinho)


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Bernd S. schrieb:
> Seltsamer Laden. Führen selbst dass  JK-B2A8S20P nicht :

Das ist der Hersteller, ich denke die verkaufen nicht direkt.

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)



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Hört sich schon verlockend an 230W, aber der Preis ist schon mal 
abschreckend. TESUN hat auch ganz schlechte Bewertungen.
Und auch mal ebend eine eMail schreiben ist auch nicht, wollen die 
eMail-Adresse für Werbezwecke :

TRETEN SIE UNSERER GEMEINSCHAFT BEI
E-Mail hier eingeben

Seien Sie der Erste, der über unsere neuesten Produkte, zeitlich 
begrenzten Angebote, exklusiven Community-Veranstaltungen und mehr 
informiert wird.

https://www.tesup.de/products/tesup-flexible-solarmodule-fur-hauser



Ist auch seltsam dass SUNMAN und PLUGIN ENERGY nicht diese Leistungen 
bringen.

https://www.secondsol.com/de/anzeige/35206//sunman/sunman-balcony-smf150m-6x05db

https://pluginenergy.de/products/pie-air-superlight-hc-400-watt-full-black-solarmodul/

https://cdn.shopify.com/s/files/1/0526/3042/1681/files/Datasheet_PiE_AIR_superLIGHT_HC_200_BLK_TRNS.pdf?v=1635684412


Bernd_Stein

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Hallo zusammen,

habe da ein schönes Video gefunden, dass zeigt wie man eine Shelly 3EM 
am Coumputer nutzen kann, ohne einen Router zu benutzen.

https://www.youtube.com/watch?v=dUYpf1cW7jo

Bend_Stein

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Ich war erst verwundert, aber der Shelly scheint erst ab 2W was 
anzeigen.

226V x 0,16A x 0,03 = 1,08VA


Bernd_Stein

von Achim H. (pluto25)


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Es zeigt die Wirkleistung. So werden aus den 30W unten (221x0,14) 
angezeigte 4W

von Ralf X. (ralf0815)


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Bernd S. schrieb:
> Ich war erst verwundert, aber der Shelly scheint erst ab 2W was
> anzeigen.
>
> 226V x 0,16A x 0,03 = 1,08VA

Das geben die ersichtlichen Daten nicht her, da ja alle Werte gerundet 
sind.
Allerdings müssten rechten die Werte der mittleren Reihe mindestens zu 
gut 0,8W führen, was gerundet natürlich 1W ergeben sollte.
Frage ist also lediglich, wann ggf. auf die 1W gesprungen wird.

: Bearbeitet durch User
von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Ralf X. schrieb:
> Frage ist also lediglich, wann ggf. auf die 1W gesprungen wird.
>
Gar nicht, hin und wieder wird 2W angezeigt, deshalb bin ich ja
darauf gekommen, dass doch " alles " richtig ist.

Die Stromzangen sollten laut Anleitung mit den Pfeilen ( K -> L ) hinter 
dem Zähler bzw. hinter dem FI hin zur Verteilung zeigen, was ich auch so 
gemacht habe. Muss sie aber eigentlich alle 3 umdrehen, aber dass ist 
jetzt erstmal egal.

Es gibt auch 50A Stromzangen, aber ob die sich mit dem Shelly 3EM 
vertragen weiß ich nicht. Ich finde diese 120A Dinge zu klobig und 
unnötig da die Wohnungsabsicherung nur 63A beträgt und der FI für 40A 
ausgelegt ist.


Bernd_Stein

: Bearbeitet durch User
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