So, nach ein paar Tagen expirimentieren jetzt ein recht schönes
Resultat.
Drucker: Samsung clx 3185
Papier: Veillonkatalog (mit normal Papier fast gleiche Resultat..) Hab
noch Fotopapier probiert, funktioniert uberhaupt nicht.
Laminiergerät: Das billigste was ich gefunden habe (noname,
Intertronic), Manuel auf 170 Grad geheizt. Uber 170 Grad kommt die Madam
aus der katalog auch auf der Platte... Temp gemessen mit Sensor an
Multimeter. Ca 4 bis 5 mal durchgezogen. (Weniger geht vieleicht auch,
nicht probiert.
Atzverfahren: Zum ersten mal Salzsaure und Wasserstofperoxid, Nie mehr
etwas anderes!!! War eigentlich ein Behilfsmethode, weil anderes schwer
zu beschaffen war, aber es ist genial!
Hab zuerst noch ein alte Laserdrucker gebraucht wo ich die Fixiereinheit
ausgeschaltet habe. Das funktioniert zwar sehr gut, aber es ist dann
sehr schwierig das Layout ohne zu bewegen auf der Platte zu kriegen und
weil der Toner da sehr losse auf das Papier liegt hat mann gleich Spüren
die mann nicht will auf der Platte und sowieso ist es uberhaupt nicht
nötig. Dabei kriegt mann nach ein paar Ausdrucken ziemlich viel
Resttoner auf das Papier.
Ich bin sehr zufrieden mit dieses Resultat und das wird für meine
Bedürfnissen völlig ausreichen.
Wenn ich mir die ausgefransten Leiterbahnen ansehe würde ich sagen:
Ausschuss. Wenn dir sowas reicht scheinst du keine hohen Ansprüche an
die Qualität zu stellen.
Martin schrob:
>Manuel auf 170 Grad geheizt.
Manuel ist aber ein warmer Bruder...
;-)
>Uber 170 Grad kommt die Madam>aus der katalog auch auf der Platte...
Nicht so hektisch
über'n Ecktisch
lieber locker
über'n Hocker!
Dex schrabte:
>Wenn ich mir die ausgefransten Leiterbahnen ansehe würde ich sagen:>Ausschuss.
So, würdest Du. Ich sage: Das macht überhaupt nichts aus und ist nur dem
Muster in dem Trägerpapier geschuldet.
MfG Paul
Manuel, Manual, Manuela... Deutsche Sprache, schwierige Sprache.
Ausgefranste Leiterbahnen, naja, hab schon andere Resultaten gesehen mit
der TTM, wie gesagt; für meine Anspruchen reicht das. Hauptsache Kontakt
und keine Unterbruch, oder? Und naturlich keine Kurzschluss. Von dem her
sehts glaube ich nicht schlecht aus für eine provisorische methode.
Vieleicht gibt es noch besseres Papier, hab ich alles noch nicht
probiert. Wie gesagt, war zufrieden so.
Martin schrub:
>Vieleicht gibt es noch besseres Papier, hab ich alles noch nicht>probiert.
Ich bin ein großer Fan von Trägerpapier für Klebefolie, mit der zum
Bleistift Autos "foliert" werden, um sie häßlicher aussehen zu lassen.
Das Papier ist Abfall für die Folienleute. Man druckt auf die glatte
Seite und nach dem Laminieren läßt sich das Papier sauber abziehen
und es hinterläßt kein Muster im Toner.
>Wie gesagt, war zufrieden so.
Ja, das kannst Du auch sein.
MfG Paul
Hallo Dex und Martin.
> Wenn ich mir die ausgefransten Leiterbahnen ansehe
Du meinst diesen kleinen "Sägezahn" an den Leiterbahnrändern? Der ist
sehr regelmäßig. Es sieht für mich so aus. als ob dies von irgendeinem
Hilfsmaterial zum Andrücken ist, das dort seine Textur eingeprägt hat.
> würde ich sagen:> Ausschuss. Wenn dir sowas reicht scheinst du keine hohen Ansprüche an> die Qualität zu stellen.
Es wird funktionieren. ;O) Sei mal nicht so überkandidelt.
Vieleicht gäbe es Probleme, wenn Du die Platine verkaufen
würdest....aber wenn sie irgendwo eingebaut ist, juckt das auch keinen.
Es ist kontraproduktiv, Maßstäbe aus der Qualitätskontrolle an
Hobbyprojekte oder auch Kleinserien anzulegen.
Bei extremen HF Schaltungen gibt es gewiss Fälle, wo dieser geometrische
"Ripple" zu Problemen führen könnte. Es sieht mir aber nicht danach aus,
dass dies eine solche Schaltung ist.
Ich habe mich schon mit weit weniger zufrieden gegeben. ;O)
Was ich kritischer finde, ist oben rechts das Lötauge, das mit einer
Leiterbahn verwachsen ist. Da aber alles ein paar mm weiter sowieso mit
dem umlaufenden Masse(?) Potential verbunden ist, ist dort erstmal kein
Kurzschluss.
Appropos umlaufende Masseleiterbahn. Die wurde früher mal für NF
empfohlen, aber ich persönlich habe furchtbar schlechte Erfahrungen
damit gemacht (allerdings in Extremsituationen). Mittlerweile wird sie
auch nicht mehr in der Literatur favouritisiert.
Wenn also eine Brummschleife auftritt, würde ich mir überlegen, wo ich
den Massering am Vorteilhaftesten auftrenne.
Der Text im Kupfer oben rechts hat auch Verbindung zu einer Leiterbahn.
Da es aber nur an einer Stelle passiert, würde ich sagen, es ist
lediglich "unschön". In Zukunft besser vermeiden, aber für die Schaltung
erstmal lassen, und nur freikratzen, wenn wirklich Probleme auftreten.
@Martin:
> Atzverfahren: Zum ersten mal Salzsaure und Wasserstofperoxid, Nie mehr> etwas anderes!!! War eigentlich ein Behilfsmethode, weil anderes schwer> zu beschaffen war, aber es ist genial!
Ich empfinde es auch als eigentlich die beste Methode, und habe auch mal
in einer Fabrik gearbeitet, die mit diesem Verfahren arbeitete. ;O)
Persönlich nehme ich aber Eisen-III-Chlorid. Ich ätze nur alle paar
Monate an einem wochenende "spontan". Wasserstoffperoxid ist aber nur
eingeschränkt lagerfähig und zersetzt ich. Wenn ich dann "spontan" am
Wochenende feststelle. dass sich das Peroxid zersetzt hat, habe ich
Samstagsnachmittags und Sonntags ein Problem, neues aufzutreiben.
Eisen-III-Chlorid ist von der Lagerfähigkeit halt deutlich einfacher im
Handling.
Würde ich öfter ätzen, würde ich auch Salzsäure und Wasserstoffperoxid
verwenden.
Von Persulfat habe ich Abstand genommen. Zu mühselig für zu schlechte
Ergebnisse.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
> Atzverfahren: Zum ersten mal Salzsaure und Wasserstofperoxid, Nie mehr> etwas anderes!!! War eigentlich ein Behilfsmethode, weil anderes schwer > zu
beschaffen war, aber es ist genial!
Full ACK. So bin ich im übrigien auch zu der Methode gekommen, nehm aber
kein H2O2 mehr, ich mach inzwischen Luftregeneration.
Ist schon toll wie uns der Gesetzgeber von der harmloseren Chemie zu
etwas schärferen treibt.....
tobi schrieb:> Full ACK. So bin ich im übrigien auch zu der Methode gekommen, nehm aber> kein H2O2 mehr, ich mach inzwischen Luftregeneration.
Beschreib mal das Verfahren bitte.
Danke.
Klaus
Du nimmst Luftpumpe und Ausströmer aus dem Aquariengeschäft und läßt
Luft durch das (lauwarme) Ätzbad blubbern.
Wenn die Platine fertig ist läßt du die Pumpe noch ein bis zwei Stunden
weiter laufen bis jede Spur von braungrünem Schleier verschwunden ist.
Das Ätzbad ist jetzt regeriert und bereit für die nächste Platine.
Bleibt die Lösung so dunkel daß du gar nicht mehr hindurchschauen kannst
nimmst du ein wenig davon weg und ersetzt es durch verdünnte Salzsäure.
Beim Ätzen reagiert CuCl2 + Cu -> CuCl
Beim regenerieren reagiert CuCl + HCl + O2 -> CuCl2 + H2O
Kennt sich jemand von euch besser mit Chemie aus und könnte abschätzen
was denn die geeignetesten Konzentrationen wäre (und wie ich diese mit
haushaltsüblichen Mitteln messen kann) damit das am schnellsten geht?
Noch ein Tipp zum Transfermedium:
Probiert doch einmal die (weißglänzende Rückseite) von Geschenkpapier.
Das geht besser als alles andere was ich bisher probiert habe.
A-Freak schrieb:> Beim Ätzen reagiert CuCl2 + Cu -> CuCl> Beim regenerieren reagiert CuCl + HCl + O2 -> CuCl2 + H2O
Beim Ätzen hast du mehreres zu bachten. Du hast zunächst ein Gemisch aus
Salzsäure und Wasserstoffperoxid. Dazu kommt dann Kupfer. Das zusammen
reagiert. Das, was dann übrig bleibt versetzt du mit Luftsauerstoff.
Also die Gleichungen sind nicht ganz stimmig, abgesehen davon, das du
bei der ersten 2CuCl hast und bei der unteren ein H zu viel und 1 O zu
wenig hast.
W.
Klaus schrieb:> Beschreib mal das Verfahren bitte.
Hier mal ein Link zum Einstieg:
http://members.optusnet.com.au/eseychell/PCB/etching_CuCl/index.htmlA-Freak schrieb:> Du nimmst Luftpumpe und Ausströmer aus dem Aquariengeschäft und läßt> Luft durch das (lauwarme) Ätzbad blubbern.
Im Prinzip ja, nur
-> nicht jeder Auströmer geht, die Marke "verpappter Sand" lösen sich
auf. Ich hab im Aquariumfachgeschäft einen gefunden der sich nicht
auflöst (ich nehm an das ist ein Keramiksprudlder)
-> lauwarm muss nicht sein, es geht auch ohne Heizung.
A-Freak schrieb:> Bleibt die Lösung so dunkel daß du gar nicht mehr hindurchschauen kannst> nimmst du ein wenig davon weg und ersetzt es durch verdünnte Salzsäure.
Normalerweise muss man nichts ersetzen, sondern nur auffüllen. (Man
braucht eine Mindestkonzentration an Kupferchlorid damits richtig abgeht
und bis dahin muss man schon ein wenig ätzen, bis man genügent Cu gelöst
hat). Es ist aber im Link beschrieben wie man das Bad pflegen muss.
A-Freak schrieb:> Kennt sich jemand von euch besser mit Chemie aus und könnte abschätzen> was denn die geeignetesten Konzentrationen wäre (und wie ich diese mit> haushaltsüblichen Mitteln messen kann) damit das am schnellsten geht?
Siehe Link :) Da ich ein Belichter bin hab ich NaOH eh vorrätig...
Wunderer schrieb:> A-Freak schrieb:>> Beim Ätzen reagiert CuCl2 + Cu -> CuCl>> Beim regenerieren reagiert CuCl + HCl + O2 -> CuCl2 + H2O>> Beim Ätzen hast du mehreres zu bachten. Du hast zunächst ein Gemisch aus> Salzsäure und Wasserstoffperoxid. Dazu kommt dann Kupfer. Das zusammen> reagiert. Das, was dann übrig bleibt versetzt du mit Luftsauerstoff.> Also die Gleichungen sind nicht ganz stimmig, abgesehen davon, das du> bei der ersten 2CuCl hast und bei der unteren ein H zu viel und 1 O zu> wenig hast.
Vom Link geklaut:
Ätzen: CuCl2 {aq} + Cu {s} → 2CuCl {aq}
Regeneratoin: 2HCl {aq} + 2CuCl {aq} + O {aq} → 2CuCl2 {aq} + H2O{aq}
Hallo,
hier mal ein Nachtrag zu Papier.
Habe im Bucher Laden Geschenkpapier gekauft. Da gibt es sehr glattes und
sehr dünnes Papier.
Pass auf, es gibt auch welches mit ein Plastik Anteil.
Zum Toner Transfer ist das super geeignet, nach 2-3 minuten im Wasser
lost sich das Papier vollständig, der Transfer ist 100%
Man muss nur das Papier mit hitze-ertragendes Klebeband auf ein normales
A4 kleben, und so Manuel im Drucker führen.
Es ist einfach zu dünn für den Drucker. Ich Mach immer ein Probedruck
auf normal Papier , und da kleb ich später dieses Geschenkpapier drüber.
Funktioniert einwandfrei, und hat bei doppelseitige Platinen auch noch
den Vorteil das die beide Seiten sich einfacher justieren lassen.
Mit bedrucktes Papier geht das schwieriger.
Ich nehme übrigens de Hinterseite, also blanke Seite des Papiers.
Preis ? Euro 2,50 für 4-5 Quadrat Meter
MfG
Bart
Wunderer:
H2O2 ist in der Mischung überhaupt nicht vorhanden. Es würde zwar das
Regenerieren um Größenordnungen beschleunigen aber da es aus politischen
Gründen praktisch nicht mehr erhältlich ist benutzen wir jetzt den
Sauerstoff aus der Luft als Ersatz.
Ich habe auch mal die Formeln ergänzt zu echten Gleichungen.
Ätzen: CuCl2 + Cu -> 2*CuCl2
Regenerieren: 4*CuCl + 2*HCl + O2 -> 4*CuCl2 + 2*H2O
Tobi:
Danke für den Link, diese Seite ist exzellent. Javascript habe ich immer
ausgeschaltet, keine Ahnung ob da was bedenkliches zu finden wäre.
Mein Sprudler war vor 5 Jahren oder so der billigste den ich beim Obi
gefunden habe, die Marke ist "Marina" und das Teil sieht aus wie das
aufgeschäumte Dielektrikum von einer Koaxleitung. Seitdem liegt es in
der Säure und hat sich nicht verändert.
NaOH habe ich zwar nicht, aber das sollte sich noch besorgen lassen.
Bart:
Ich empfehle von der Firma Wenco das Geschenkpapier mit der
Bestellnummer 406859 10309052 . Das ist so kräftig wie normales
Schreibpapier und wird vom Drucker ohne weiteres eingezogen und
bedruckt.
Ich hab gerade mal diese Anleitung:
https://sites.google.com/site/matthewsager/home/projects/electronicsshop/tonertransferpaper
ausprobiert und es funktioniert gut.
Ich hab allerdings noch nie kommerzielles Tonertransferpapier
ausprobiert.
Ganz normale Stärke ist Maisstärke, im Backofen rösten, dann in Wasser
lösen und auf ein Papier pinseln.
Funktioniert nach zwei kleinen Tests imho sehr viel besser als
Reicheltkataloge etc.
Ich grabs mal wieder aus.. die Leiche noch gar nicht richtig tot :-)
Ich versuche gerade mal ein Einzelstück mit Tontertransfer zu machen,
hatte vor etwa einem Jahr mal damit experimentiert, in der Zwischenzeit
solches gelbes Chinapaiper bestellt und bekommen..und probiert.
Sagt mal, ihr druckt auf die glatte Seite dieses Papiers?
Da bekommt mein Drucker (Epson AL4100) nichts richtig drauf, es gibt
dann auch ein "Echo" ein Stück weiter hinten auf dem Papier.
Ich hatte ein Stück von dem Chinazeuch auf ein normales A4 Blatt
geklebt, an der Stelle wo das Layout auftaucht.
Auf der rauhen Seite drucken geht..aber ich denke da tut es auch
normales
Papier.
Ich habe noch einen HP Laserjet 4M aber dessen Auflösung ist für SMD
nicht so das gelbe vom Ei...
Was für Drucker verwendet Ihr hier erfolgreich?
Gruß,
Holm
Achtung das Billige China Zeugs ist "Thermo...dingens". Das löst sich
nicht im Wasser auf, da muss wärme dran.
Vergiss den Misst und nimm Gestrichenes/Kunstdruck Papier. Das löst sich
prima in Wasser und den Rest holt sich das Ätzenmittel. Da geht SSOP,...
wie's Brezelbacken.
HP5L, macht ne schön dicke Schicht. Nur größere Flächen sin nich so
dolle. Statt Fläche, enges (fast geschlossen) Raster einstellen und
schon gibt's geschlossene Flächen :)
Holm T. schrieb:> Sagt mal, ihr druckt auf die glatte Seite dieses Papiers?
Ja, und nach dem Laminator trocken abziehen.
Drucker: Samsung M2020
__________________
Könnte sein das der Toner wieder von einer Farbwalze des Epson AL4100
vom Papier heruntergezogen wird.
Geht es mit der letzten Farbe?
Ok, ich habe das mit dem Laserjet 4M auf die glatte Seite gedruckt und
mittlerweile ist das Platinchen bestückt :-)
Der Laserjet4 kann das, der Epson nicht. möglicherweise ist der Epson
etwas zu kompliziert dazu, der hat 4 Fotoleiter und funktioniert sonst
eigentlich sehr gut. Mit der letzten Farbe das müßte ich erst mal
probieren...
Ich habe wie gehabt Schnipsel auf ein A4 Blatt aufgeklebt, bedruckt und
die Schnipsel mittels dieses Malerkrepp-Papierklebebandes auf der
gereinigten Platine befestigt. Einen Laminator hatte ich vor längerer
Zeit schon umgebaut und da einen Industrie-Temperaturregler der gerade
herumlag mit Thermoelement rangehängt, Temperatur war 200°C.. ungefähr 5
mal da durchgeleiert, abkühlen lassen und abgezogen. Sah einwandfrei aus
:-)
Jetzt wollte ich es wissen, mit HCL und H2O2 (2-3 Jahre alt) problemlos
geätzt. Erstklassiges Ergebnis... Ich habe 2 DIL ICs und ein par THT
Elkos und Dioden und den Rest 0805 SMD auf der Platine. Morgen probiere
ich das aus (Verstärker für Thermoelement..pimpen der AYOUE 860..
Ich habe nen Kumpel mit einer Werbeagentur, werde mal nach dem
Transferpapier und den Rückseiten für die Klebefolien fragen..die
Chinesen sind mir zu teuer und zu weit weg...
Gruß,
Holm
Hallo Holm Tiffe,
ich erhalte mit Geschenkpapier gute Resultate, das ist leicht erhältlich
und nicht teuer. Ich mache es so, wie hier beschrieben.
Beitrag "Tonertransfer - so geht es!"
Allerdings habe ich inzwischen auch einen Laminator.
Mein Drucker ist ein HP Laserjet P2015d. Leider ist der nicht geeignet
auf Pergamentpapier zu drucken. Mit einem Kyocera drucke ich meine
Lötstopmasken auf Pergamentpapier und verdichte die Vorlage anschließend
optisch, wie im Link beschrieben.
Gruß. Tom
Holm T. schrieb:> Ich habe wie gehabt Schnipsel auf ein A4 Blatt aufgeklebt
Löse dich bloß von solchem Fuzzelkram, und bestelle dir gestrichenes
Papier in A4! Kostet lediglich etwa das Doppelte von Kopierpapier, und
ist eigentlich sogar rein gar nichts wert, weil es in Buchbindereien als
Abfall anfällt. Bei Ebay macht sich manch einer halt noch ne Mark
damit...
Also, ab zu Büchermann und Söhne, nen 20er mitgenommen, und mal nett
angefragt. Die schneiden dir das Maß das du willst, und die Frage ist
schnell nur noch, ob dein Auto alle Kartons tragen kann!
Drucke sogar normale Korrespondenz nur noch auf solchem Papier, das ist
weit edler als jedes Kopierpapier. Lediglich muss man akzeptieren, daß
manchmal ein Blatt nicht vom Drucker eingezogen wird, denn dieses Papier
ist sehr glatt.
So selig daliegend schaut sie ja nicht so übel aus. Mein ultimativer
Test geht immer so, dass ich meine Platinen gegen eine Lampe halte. Da
kann man halt alle Schwächen sehen. Im Grunde genommen ist es wohl so,
dass alle welche beruflich mit Leiterplatten in irgendeiner Form zu tun
haben die "Industriequalität" auch meistens zur persönlichen Richtschnur
wird. Vorwürfe sind aber nicht angebracht. Wer in einer ungepflegten
Wohnung lebt zb. tut das ja weil er dabei kein negatives Empfinden hat
während beim Strukturellem Gegenteil der Herpes ausbricht vor lauter
Unwohlsein beim Besuch. Bei mir baut das Auge gehörig mit. Leider ist
meine Messlatte recht hoch was oft in den Stress führt. Wir wollen uns
alle ja wohlfühlen, da braucht es für den einen dies und für den anderen
das. Wenn der TE sich wohlfühlt dann sollte man taktvoll bleiben.
Eventuell ist ein Programmierer beim programmieren mit seinem
geschmähtem Eigenbau- Programer viel penibler als ein "schön bauer". :/
Dex schrieb:> Wenn ich mir die ausgefransten Leiterbahnen ansehe
Die sind nicht ausgefranst, er hat in Graustufen gedruckt, also nicht
schwarz/weiß und deshalb sind die Kanten zu sehen.
Die Kanten sind als deshalb ausgefranst weil das so ausgedruckt wurde.
TomA schrieb:> Leider ist der nicht geeignet auf Pergamentpapier zu drucken.
Ich mache es so dass ich die Fixiereinheit entferne und dann haftet der
Toner einfach an dem Papier und kann beim Fixiervorgang nicht mehr
runter gezogen werden.
Mit einer langen Halogenlampe (150W) schmelze ich den Toner so dass er
fest wird.
Weil ich's grad wo anders gepostet habe.
Ohne gedöns, auf GESTRICHENEM-Papier. Keine Probleme mit Haftung, keine
Suche nach geeignetem Material, keine Papierfasern etc. Keinerlei
mechanische Belastung des Toners beim ablösen. Nach dem ablösen bleibt
höchstens ein leichter weißer Schleier über. Der besteht allerdings aus
gemahlenem Marmor (Kalk) :)
Wenn's beim Laminieren schief geht, lagst an der nicht sauberen Platine.
Ansonsten funst das IMMER!
Holm T. schrieb:> Ich habe nen Kumpel mit einer Werbeagentur, werde mal nach dem> Transferpapier und den Rückseiten für die Klebefolien fragen.
Mach das!
Die Rückseiten von 3M-Klebefolien sind dafür das Beste, was ich je
hatte.
Drucker ist ein Brother HL2030. Es ist mir noch nie etwas mißlungen.
MfG Paul
herbert schrieb:> So selig daliegend schaut sie ja nicht so übel aus. Mein ultimativer> Test geht immer so, dass ich meine Platinen gegen eine Lampe halte. Da> kann man halt alle Schwächen sehen. Im Grunde genommen ist es wohl so,> dass alle welche beruflich mit Leiterplatten in irgendeiner Form zu tun> haben die "Industriequalität" auch meistens zur persönlichen Richtschnur> wird. Vorwürfe sind aber nicht angebracht. Wer in einer ungepflegten> Wohnung lebt zb. tut das ja weil er dabei kein negatives Empfinden hat> während beim Strukturellem Gegenteil der Herpes ausbricht vor lauter> Unwohlsein beim Besuch. Bei mir baut das Auge gehörig mit. Leider ist> meine Messlatte recht hoch was oft in den Stress führt. Wir wollen uns> alle ja wohlfühlen, da braucht es für den einen dies und für den anderen> das. Wenn der TE sich wohlfühlt dann sollte man taktvoll bleiben.> Eventuell ist ein Programmierer beim programmieren mit seinem> geschmähtem Eigenbau- Programer viel penibler als ein "schön bauer". :/
Hallo Herbert, moin...
Ist Dir aufgefallen das der Thread lange Zeit geruht hat und nur ich den
wegen einer anderen Frage als der die Du so beantwortet hast wieder
aufgelebt ist? Du philosophierst hier also über die Qualität einer
Platine die Jemand in 2013 gebaut hat..
Ich für meinen Teil erstelle Platinen auch für Industriekunden und lasse
die auch (meist bei Fischer) kommerziell fertigen. Aber manchmal braucht
man eine Ein-Stück-Bastelei (wie ich gerade) und dann muß man schon mit
sich selber ausmachen ob man eine Lochrasterplatine verfitzt, sowas wie
hier mit Toner Transfer macht, den fotochemischen Prozeß mit beliebigem
Aufwand in der Küche durchzieht oder auch das Einzelstück zu
exorbitanten Preisen industriell fertigen lassen möchte..
Alternativ kann man Mitstreiter und Interessenten suchen und damit
preiswerter werden, aber das dauert Alles..
Ich bin persönlich ein Bisschen traurig das Satzbelichter unüblich
geworden sind, es gab in der Vergangenheit mal hier eine Firma der ich
eine Postscript Datei mailen konnte und einen Tag später habe ich mir
einen belichteten Film abgeholt, 5 DM für ne A4 Seite..1A Ergebnisse.
Das ist Geschichte, Fotosatz ist out, kein Schwein betreibt einen
Belichter. Tintenstrahler verrecken in meiner im Sommer recht warmen
Bude innerhalb von 14 Tagen, ich besitze keinen Tintenpisser mehr.
Gruß,
Holm
Teo Derix, du sagtest
>HP5L, macht ne schön dicke Schicht. Nur größere Flächen sin nich so>dolle. Statt Fläche, enges (fast geschlossen) Raster einstellen und>schon gibt's geschlossene Flächen :)
Wie ist das genau gemeint?
Ich verwende normales Reichelt Papier und wahlweise einen Kyocera oder
einen HP4050. Mit feinen Strukturen haben beide keine Probleme. Nur bei
Flächen scheinen sie an Toner zu sparen. Habe beim HP und beim Kyocera
schon alle Einstellungen zwecks höherer Toner dichte versucht.
Gruß Thomas
Statt einer geschlossenen Fläche, ein Raster so einstellen, das der
Drücker trotzdem eine geschlossene Fläche druckt. Durch die Kanten
wird wesentlich mehr Toner verwendet.
Holm T. schrieb:> Ist Dir aufgefallen das der Thread lange Zeit geruht hat und nur ich den> wegen einer anderen Frage als der die Du so beantwortet hast wieder> aufgelebt ist? Du philosophierst hier also über die Qualität einer> Platine die Jemand in 2013 gebaut hat..
Nö nicht,tut mir leid mich hier an der Leichenschändung beteiligt zu
haben. Aber meine Einstellung zum Thema nehme ich wohl mit ins Grab.:/
herbert schrieb:> Holm T. schrieb:>> Ist Dir aufgefallen das der Thread lange Zeit geruht hat und nur ich den>> wegen einer anderen Frage als der die Du so beantwortet hast wieder>> aufgelebt ist? Du philosophierst hier also über die Qualität einer>> Platine die Jemand in 2013 gebaut hat..>> Nö nicht,tut mir leid mich hier an der Leichenschändung beteiligt zu> haben. Aber meine Einstellung zum Thema nehme ich wohl mit ins Grab.:/
Auch zu der "Leiche" hatte ich schon referiert..
Ich kann Dich aber beruhigen, meine Platine sieht bei weitem nicht so
ausgefranst aus wie die von 2013..wegen grundsätzlicher anderer
Einstellungen. Das Teilchen ist auch nur 3x4 cm groß und dafür tut es
die Mimik wirklich.
Gruß,
Holm