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Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Pimp my Lötstation ;-)


Autor: Old Papa (old-papa)
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Hallo,

gestern suchte ich einige bestimmte OPVs (AD827) und ich wusste noch 
eine Platine, wo davon ein Rudel drauf sitzt. Das Ding war dann auch 
bald gefunden, also im Garten bei bestem Sonnenschein (Zeltdach drüber) 
eine "Werkbank" eingerichtet, die Entlötstation vom Pollin (ZD 
917)zurechtgerückt und los...
Wenn man schon dabei ist könnte man ja noch dies.... und das.... Kurz, 
ich habe noch ein par Platinen aufgestapelt und von jeder einige gute 
Teile runter gepusselt.

Plötzlich gurkt das nur noch rum, das Zinn schmilzt kaum noch. Display 
zeigt noch 350C°, wat nu? Erstmal Power-Off, dann Power-ON. Oups, 
Display zeigt nur noch 190C°. Das kommt auch hin, Zinn backt nur noch.
Zunächst habe ich eine Ersatzentlötpistole (hatte ich vorsorglich 
mitgekauft) angestöpselt, nix, die heizt nun garnicht auf.

Also Akkuschrauber raus und die Kiste geöffnet. Der übliche chinesische 
Kabelverhau, alle Stecker fest. Aaaaber, am linken Trafo habe ich mir 
regelrecht eine Brandblase geholt :-( Der Miniatur-Kühlkörper vom linken 
Brückengleichrichter war auch "gut warm", anfassen nicht möglich.
Ok, Außentemperatur so um die 35C°, doch das sollte ja wohl allemal noch 
gehen.
In der Kiste steckt ja ein Lüfter, der ist aber ganz offenbar damit an 
der Kotzgrenze. Zu allem Unsinn haben die Inschenjöre die Bohrungen am 
Luftaustritt arg klein ausgelegt. Der Lüfter bläst praktisch gegen fast 
geschlossenes Blech.
Wat nu? Garantie ist eh am Ende, also wird was ordentliches eingebaut. 
In meinen Kisten liegen noch dutzende Lüfter aller Baugrößen, da findet 
sich was.
Zunächst also einen neuen Lüfter angepasst. Dazu nach Praktikerart 
angeklemmt und dann die Bohrungen angerissen ;-) Dann erstmal die 
vorhandenen äußeren Kreisbohrungen auf 4,5mm aufgerödelt, dass 
Innenstück fiel fast alleine raus. Dann mit einem Turbofräser (alte 
DDR-Technik) das Loch noch ordentlich vergrößert, entgratet und den 
Lüfter montiert.
Der Brückengleichrichter bekam ein Stück eines alten CPU-Kühlers 
spendiert, wird nur noch handwarm ;-)

Damit der potentere Lüfter auch was zum pusten hat, muss natürlich der 
Lufteinlass auch noch verbessert werden. Dazu die vorhandenen 
2,5mm-Bohrungen (Volldeppen!) auf 5mm aufgebohrt und sauber entgratet 
(das Auge lötet mit ;-))

Nachdem alles wieder zu war, die nächste Pleite! Der Pumpenmotor dreht 
nicht mehr :-( Also wieder auf und nachgesehen....
Blöd, wenn Kollege Chinamann den Anschlussdraht nur durch die Bohrung 
der Anschlusslötöse steckt (aber Schrumpfschlauch drüber!), in 
Old-Germany hätte man das gelötet ;-) Also so getan und er dreht wieder 
(natürlich beide Seiten neu verlötet)

Nach dem Umbau hat das Ding heute gut 4 Stunden am Stück durchgehalten. 
Dabei habe ich bestimmt einige Tausend-Pumpauslösungen gemacht.

Anbei natürlich einige Bilder....

Old-Papa

Autor: Old Papa (old-papa)
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Und noch ein paar Bilder..

Zunächst noch der Trafotyp, dann ein Blick auf die Prozessorplatinen 
(beide etwas unterschiedlich) und noch eine chinesische Frickelei (der 
KK würde am R liegen)...

Wenn man keinen größeren Lüfter einsetzen will, sollten zumindest die 
Bohrungen hinten auf etwa 3,5 bis 4mm aufgebohrt werden oder besser 
noch, das ganze Innenstück raus.
Die Bohrungen an den Seiten sollten auf jeden Fall auf etwa 5 mm 
aufgebohrt werden.
Warm wird übrigens nur die Entlötseite, da der Pumpenmotor doch schon 
ordentlich Strom zieht. Betroffen also der Gleichrichter und der Trafo.

Old-Papa

Autor: Michi (Gast)
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Danke, Old Papa für die Bilder.
Seit meinem Beitrag
Beitrag "Re: Lötstation ZD-931 von Pollin"
überlege ich mir, diesen China-Sucker zuzulegen. Jetzt mach ich es.

Autor: Old Papa (old-papa)
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Hallo Michi,

die Kiste ist durchaus ihr Geld wert. Ich habe damals nur 99,- plus 
Ersatzkolben, Ersatzentlöter, Ersatzspitzen, Entlötdüsen usw. bezahlt.
Bisher habe ich damit nur gelegentlich gearbeitet, für "Brot-und-Butter" 
habe ich eine alte Ersa MS8000. Die Entlötgeschichte funktioniert 
richtig gut, auch diese habe ich bisher nur gelegentlich genutzt. Wenn 
man aber einen längeren Durchgang saugt, dann wird's wohl warm ;-)

Hier noch eine Sicht auf den KK vom Brückengleichrichter.
Der Lüfter läuft übrigens nur wenn die Entlötseite eingeschaltet wird.

Old-Papa

Autor: Michi (Gast)
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Old Papa schrieb:
> Wenn
> man aber einen längeren Durchgang saugt, dann wird's wohl warm ;-)

Ja, ok. Ich habe einmal eine Profi-Station (maybe Metcal o.ä.) gepimpt, 
in dem ich durch Spannungsüberhöhung im Einschaltmoment des Motors ein 
ähnliches Saugverhalten einer Entlötpumpe nachgerüstet habe. Wichtig ist 
ja, dass der Unterdruck an der Zuzeldüse der Station im ersten Moment 
schlagartig einsetzt, wenn das Zinn der Lötstelle vollständig flüssig 
ist.
Mal schauen, ob dieser Mod auch an der Zhongdi ZD-917 realisierbar ist.

Autor: Old Papa (old-papa)
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Nu, Spannungsüberhöhung wird wohl ein Problem. Der Motor hängt direkt am 
Gleichrichter. Ein Elko ist zwar auch noch da, doch überhöhen würde nur 
mit Spannungsverdopplung oder zusätzlichem Trafo (zur Aufstockung) 
gehen.
Aber auch ohne geht das so ganz gut.
Ich habe noch 2 Stück amerikanische Profi-Entlötstationen hier, doch mit 
Monstermotor und ulkiger Lötpistole. Habe ich nie benutzt, auch, weil 
der zunächst ganz gemächlich anfing zu saugen.
Die ZD-917 (oder baugleiche) saugt dagegen fast schlagartig los.

Old-Papa

Autor: Michi (Gast)
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Old Papa schrieb:
> Die ZD-917 (oder baugleiche) saugt dagegen fast schlagartig los.

Danke. Das hört sich ja schonmal gut an. Ich werde berichten, wenn ich 
sie habe.

Autor: Guido (Gast)
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Old Papa schrieb:
> Nach dem Umbau hat das Ding heute gut 4 Stunden am Stück durchgehalten.
> Dabei habe ich bestimmt einige Tausend-Pumpauslösungen gemacht.

Und wie oft mit dem handlichen Drahtstück die Düse durchstoßen?
Oder setzen die sich bei deinem Enlötkolben nicht zu? Tricks?

Gruß, Guido

Autor: Michi (Gast)
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Guido schrieb:
> Und wie oft mit dem handlichen Drahtstück die Düse durchstoßen?
> Oder setzen die sich bei deinem Enlötkolben nicht zu? Tricks?
Das ist unabhängig vom Hersteller der Entlötstation. Das mußt du bei 
Metcal, Pace und anderen Konsorten tun. Je mehr Flussmittel du benutzt, 
um ein besseres Zerfließen des Lotes zu erreichen, desto öfter muß die 
Entlötdüse mit einem Hilfsmittel durchstoßen werden, um sie wieder 
saugfähig zu machen.

Autor: Thomas Der Bastler (thomasderbastler)
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Old Papa,

Klasse Arbeit, hast mal wieder gezeigt wer was drauf hat !!

Autor: Old Papa (old-papa)
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Wie  Michi schon schreibt, das wird man bei allen derartigen Systemen 
machen müssen.
Ich habe so ca. alle 300-500 Saugzyklen nachgestochert ;-)
Die Prallfeder in der Pumpe nebel ich mit Schweissspray ein 
(Silikonspray), das Zeugs könnte ich ja auch mal in das Röhrchen 
tröpfeln. Könnte durchaus helfen.

Old-Papa

@Thomas,
danke für die Blumen ;-)

Autor: Thomas Der Bastler (thomasderbastler)
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Old Papa schrieb:
> danke für die Blumen ;-)

Ich weiß mittlerweiler wer hier im Forum was drauf hat und wer nur 
labert und denkt er kann was....( wahrscheinlich nicht mal eine 
Lüsterklemme in seinen Leben benutzt )..LOL

Autor: Old Papa (old-papa)
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Naja, jeder Jeck ist anders.... Stimmt aber schon, im Leben trifft man 
eben auch auf echte Labertaschen ;-)

Der rostige Eisenklotz oben im Bild ist übrigens kein Voodoo-Zauber, er 
ersetzt den Ambos beim Ankörnen.
Kollege Gott hat sich ganz fieß geweigert, mir drei Arme/Hände bei der 
Herstellung anzubauen. ;-)

Old-Papa

Autor: Paul Baumann (Gast)
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@Old Papa

Deine Ausdrucksweise gefällt mir unheimlich gut.
:-))

MfG Paul

Autor: Old Papa (old-papa)
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Paul Baumann schrieb:
> @Old Papa
>
> Deine Ausdrucksweise gefällt mir unheimlich gut.
> :-))
>
> MfG Paul

Verdiene ja auch mein Geld (teilweise) genau damit ;-))

Old-Papa

Autor: Old Papa (old-papa)
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Weiter geht's....

Nachdem ich hier im Forum was von Displayausfällen, Wacklern und anderen 
Macken gelesen hatte, habe ich das Teil heute nochmal zerlegt.
Der ganze "Vorderbau" ist schon arg serviceunfreundlich, und obendrein 
halt schlampig gebaut. Aber ok, bei 99,- Ocken darf man wohl realistisch 
auch nicht mehr erwarten ;-)

Zunächst fällt am linken Display (also Entlötseite) auf, dass da 
nachträglich was gefrickelt wurde, die SMD-Löterei sieht auch eher nach 
Mandschurischer Bauersfrau aus ;-) Ok, diese will auch leben, zumindest 
hat alles Kontakt, da wo soll. Etwas ulkig ist der Anschluss des 
Temperatursensors, irgendwie wird die Leitung zum µC letztlich auf Masse 
gelegt. Die Lötbrücke war beim linken Display arg vermurxt, ist aber 
rechts auch vorhanden (also gewollt)

Aufgefallen sind mir schon gestern deutliche Oxydationserscheinungen 
an/in den Steckverbindern. Besonders am Poweranschluss des linken 
Displays ist ein regelrechter schwarzer Fleck. Das sind definitiv keine 
Druckstellen der Kontaktfedern, es ist schwarz! Das erklärt auch, warum 
es bei anderen Usern geholfen hat, an den Steckern zu wackeln.
Ich werde mal mit etwas Kontaktspray nachhelfen. Das Zeugs wird aber 
nicht "wie Hanne" reingesprüht, sondern kommt auf ein kleines Stück 
harter Pappe und damit werden die Kontakte abgerieben. Ein paarmal 
gesteckt und nochmal sauber gemacht, das sollte reichen.

Wie immer sagen ja Fotos mehr....

Old-Papa

Mist, das erste Foto habe ich vergessen zu verkleinern - sorry....

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Old Papa schrieb:

> Blöd, wenn Kollege Chinamann den Anschlussdraht nur durch die Bohrung
> der Anschlusslötöse steckt (aber Schrumpfschlauch drüber!),

So etwas nennt sich Fliessbandfertigung:
C1: Steckt Draht in Lötöse.
C2: Lötet an
C3: Zieht Schrumpfschlauch drüber

Nächste Station:
C1: Steckt Draht in Lötöse.
C2: Ist gerade zum Klo
C3: Zieht Schrumpfschlauch drüber
...
Gruss
Harald

Autor: Paul Baumann (Gast)
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@Harald
Das erinnert mich an die Aktion mit mit den sog. ABM-Maßnahmen
(zur Statistikschönung)

2 Mann stehen mit Spaten ausgerüstet an der Straße. Einer gräbt ein 
Loch, der 2. schüttet es sofort wieder zu. Fragt ein Passant: "Was macht 
ihr denn
hier für einen Blödsinn?"

"Wir pflanzen Bäume, aber der, der die Bäume mit dem LKW bringt, ist 
heute
krank."

MfG Paul

Autor: Volker (Gast)
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>Nächste Station:
>C1: Steckt Draht in Lötöse.
>C2: Ist gerade zum Klo
>C3: Zieht Schrumpfschlauch drüber
>...

Ich glaube nicht, daß einzelne Arbeitsschritte derart differenziert 
verteilt werden. Vielmehr hatte der arme Mensch wohl nach etlichen 100 
beinahe identischen Arbeitsschritten einfach mal einen kleinen Blackout.
Und zum Klo darf der während der Arbeitszeit auch nicht ...

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Volker schrub:
>Und zum Klo darf der während der Arbeitszeit auch nicht ...

Der muß sich doch auch mal verpissen können.
;-)
MfG Paul

Autor: Old Papa (old-papa)
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In Old-Germany ist sowas gewerkschaftlich geregelt, im Land der ewigen 
Kommunisten wohl eher nicht. Gekackt wird nach Feierabend!

Ich habe noch die 78L05 durch 7805er ersetzt und da selbst diese noch 
sehr warm wurden (anfassen unmöglich) habe ich denen noch ein paar 
Kupferbleche spendiert.
Danach habe ich mal die Temperaturen gemessen, jeweils bei 350C°, beide 
lagen nur um einige Grad daneben.

Die Idee mit dem Silikonspray ins Röhrchen war vollkommen gaga, 
verstopfte viel schneller! Obendrein war der Temperaturübergang von der 
Spitze zum Lötauge regelrecht unterbrochen. So als hätte man eine total 
oxydierte Saugspitze eingebaut. Ich dachte zunächst, die Temperatur 
stimmt nicht (deshalb gemessen) aber die war bei 478C°, bei 480 
eingestellt.
Nachdemn ich die wieder gereinigt hatte, ging alles wie gewohnt.
Wieder was gelernt... ;-)

Old-Papa

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Old Papa schrabte:
>Ich habe noch die 78L05 durch 7805er ersetzt und da selbst diese noch
>sehr warm wurden...

Ja, man sieht auf dem linken Bild, wie der Transistor sich so weit wie 
möglich von dem Regler weg neigt, weil es ihm zu warm ist.

;-)
MfG Paul

Autor: Guido (Gast)
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Old Papa schrieb:
> Nachdemn ich die wieder gereinigt hatte, ging alles wie gewohnt.
> Wieder was gelernt... ;-)

Schade, ich hatte schon Hoffnung. :-( Nachdem ich das Röhrchen
schon ein paar mal aufbohren musste und dabei mal eine Pistole
zerstört habe, piekse ich nach spätestens 10 Entlötstellen.

Grüße, Guido

Autor: Old Papa (old-papa)
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Paul Baumann schrieb:
> Ja, man sieht auf dem linken Bild, wie der Transistor sich so weit wie
> möglich von dem Regler weg neigt, weil es ihm zu warm ist.
>
> ;-)
> MfG Paul

Nix Transistor ;-) Das ist ein TL431, der erzeugt die Referenzspannung 
für den µC.
Die Thermospannung (oder was immer für ein Sensor im Kolben sitzt) wird 
mit einem OPV (358) aufbereitet und dann im µC ausgewertet (AD-Wandler?)

Old-Papa

Autor: Franz N. (abnoname)
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Bei meiner ZD-915 hat die Firmware einen Bug, so dass sie ihren eigenen 
Flash überschreibt.

Ein netter Kollege aus dem eevblog Forum hat eine neue Firmware 
geschrieben. Hatte das schonmal hier zusammengefasst:

Beitrag "Re: Wer hat erfahrung mit Digital Löt- und Entlötstation ZD-987"

VG
Franz

Autor: gk (Gast)
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@oid-papa: Auf dem letzten Bild ganz oben. Ist das ein Halter von Weller 
?

Grüße

gk

Autor: Old Papa (old-papa)
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Franz N.
das habe ich auch schon gelesen. Leider ist mein Englisch relativ 
schlecht (russisch ginge vielleicht besser ;-)) So wie ich das gelesen 
habe, braucht man zum flashen einen extra Programmieradapter. Das soll 
irgendwie mit vorhandenem Atmel-Programmer und etwas Zusatzhardware 
gehen. Wenn Du genau das mal für Englisch-Dummies aufbereiten 
könntest... ;-)

gk,

nö, nur wenn Weller drauf steht ;-) Das ist der Originalhalter rechts, 
als Zubehör gekauft (mitgeliefert wurde nur der linke)

OLd-Papa

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Old Papa schrieb:

> Franz N.
> das habe ich auch schon gelesen. Leider ist mein Englisch relativ
> schlecht

Manchmal hilft da die Übersetzungsfunktion von Google,
um zu verstehen, worum es eigentlich geht. Ausserdem
ist diese Funktion immer gut zur allgemeinen Erheiterung.
:-)
Gruss
Harald

Autor: Old Papa (old-papa)
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Hallo,

manchmal sollte man seine Fotos mal besser ansehen....

Nachdem das nach dem ganzen Umbau nochmal gesponnen hat (oder ich...?) 
ging es danach absolut fehlerfrei.

Aber! Eben habe ich nochmal ein Foto angesehen und irgendwas sieht da 
sehr komisch aus.
Die µC-Platine wird direkt aus der AC-Spannung vom Trafo versorgt. Dabei 
schiebt die eine Wicklung für die Positive Spannung (wahrscheinlich) 
12,5V(AC) rein und die andere 7,5V(AC) für die negative. Auf der 
µC-Platine erfolgen dann 2x Einweggleichrichtungen. So zumindest kann 
man die Leiterbahnen verfolgen (s. großes Bild der Platine).
Und genau im negativen Zweig sehen die Pole vom Elko und Diode sehr 
komisch aus. Das werde ich "die Tage" mal untersuchen, derzeit geht das 
Ding ja wieder.

Old-Papa

Autor: Guido (Gast)
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Hmmh, bei SMD-Elkos steht der Strich doch für Plus. Sollte passen.

Autor: Old Papa (old-papa)
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Hallo Guido,

Aber bei beiden steht eine Lücke für "bin nicht richtig verbunden" ;-)

Old-Papa

Autor: Franz N. (abnoname)
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Old Papa schrieb:
> Franz N.
> das habe ich auch schon gelesen. Leider ist mein Englisch relativ
> schlecht (russisch ginge vielleicht besser ;-)) So wie ich das gelesen
> habe, braucht man zum flashen einen extra Programmieradapter. Das soll
> irgendwie mit vorhandenem Atmel-Programmer und etwas Zusatzhardware
> gehen. Wenn Du genau das mal für Englisch-Dummies aufbereiten
> könntest... ;-)
>
> gk,
>
> nö, nur wenn Weller drauf steht ;-) Das ist der Originalhalter rechts,
> als Zubehör gekauft (mitgeliefert wurde nur der linke)
>
> OLd-Papa
Das hatte ich mir selber zusammen gesucht. Bin ja nicht im Besitz eines 
Silabs Programmiergerätes. Glücklicherweise kann man den Silabls 8051 
mit nem Arduino programmieren.

VG

Autor: Old Papa (old-papa)
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Glücklicherweise habe ich gar kein Ardurino.... ;-) Ich werde mir ganz 
sicher auch nie einen zulegen, experimentiere lieber mit "was Richtigem" 
herum ;-)
(ist hier aber nicht das Thema....)
Es soll aber auch mit anderen AVR-Programmern gehen.

Gruß
Old-papa

Autor: Franz N. (abnoname)
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Ja es tut jeder AVR mit irgendeiner UART Anbindung. Arduino war nur 
beispielhaft genannt.

VG

Autor: Guido R. (gvidas)
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Sieht ja nicht gerade toll verarbeitet aus im Innern.
Ich habe mir am Wochenende die ZD-915 bei eBay geordert. Ist ansich zwar 
nur die Entlötstation aber gleiche Technik und Hersteller.
Mein Innenleben scheint eine etwas andere version zu sein. Es sieht aus, 
als hat man hier ein Schaltnetzteil verwendet. Auf der Displayseite 
sieht alles gleich aus.
In dem blauen Kasten an der Rückwand sind "nur" 2 fette 3W? Widerstände 
dirn. Auch mein kleiner Lüfter macht Lärm für 2. Ist schon sehr 
prägnant, wenn die Entlötstastion läuft.
Man findet viele Bilder im netz von der Station wo der Pistolenhalter 
rechts ist. Bei meiner ist er leider links. Scheint auch wohl im Zuge 
der "Weiterentwicklung" kostengünstiger zu sein. Wie auch immer, hab ich 
ja noch Garantie drauf und werde daher meine Entlötststion nicht Pimpen.
Ich überlege mir nur was wegen dem lauten Lüfter. Evtl. Baue ich mir 
eine neue Haube mit einem wesentlich größeren Lüfter drin, der auch 
gleich Leister ist und bei weniger Drehzahl die gleiche Durchflussmenge 
hat :-D

Edit:
Also meine Platine weicht schon von der aus oberen Beiträgen ab. Ich hab 
keinen 7805er drauf. Der scheint SMD zu sein. Auch ist der 
Programmieranschluss nun kein 10 Pol mehr. Es sind schon klare 
Änderungen zu erkennen, wenn man vergleicht :-D.

Viele Grüße
Gvidas

Autor: Jörg R. (jrg_r49)
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Die Telefonzange auf dem Foto "Amboss" abe ich auch noch :-)

Autor: Andre J. (andrexyz)
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Hallo!

Ich muss jetzt mal eine Frage stellen, ich bin kein Elektronik Profi.

Ich habe in meiner Lötstation ZD 981

praktisch den selben Trafo verbaut wie ihn Old Papa als Bild fast ganz 
oben im Beitrag hier gepostet hat. Deshalb stelle ich meine frage hier!

Mein Trafo ZDT 80 3 (2) Old Papa hat (1) gepostet als Bild Ist aber der 
selbe Trafo!

Die Elektrischen Werte sind die selben, auch wenn bei mir eine 2 am 
Schluss steht!

Meine Lötkolben sind am Ende, habe die Station bestimmt nun ca. 7 Jahre 
rum.
Leider gibst die passenden Lötkolben mit 6 Pin Anschluss immer seltener.
Und wenn dann viel teurer als damals, wahrscheinlich weil sie so selten 
sind.

Ich könnte jetzt auch einen 5 Poligen bestellen, die bekommt man von den 
Chinesen nach geworfen und etwas umpolen und anschließen, sollte auch 
laufen. Die neueren Lötspitzen nennen sich M900 glaub ich ich hatte 
irgendwas mit N4.

Nur ich habe diese (glaube ich neueren) T12 Lötkolben für HAKKO FX-951 
gesehen da ist die Lötspitze mit der Heizspirale eine Einheit. Was mir 
ganz gut gefällt. Man wechselt immer das komplette Teil. Bei meinen 
Modellen ist immer die Keramik mit der Zeit kaputt gegangen, die 
Lötspitzen werden von innen beheizt und waren auch recht dünn ausgelegt, 
aber funktioniert hats ganz gut. Jedenfalls würde ich gerne so einen T12 
Kolben bestellen und diesen an meiner ZD 981 betreiben die ja angeblich 
auch 24 Volt haben sollte. Die Chinesen bieten zich Modifikationen für 
diesen T12 Kolben an ohne das man die HAKKO FX-951 Station unbedingt 
kaufen muss. Zudem auch andere Stationen mit OLED usw...

Ich bräuchte aber eigentlich ja keine Station da meine noch 
funktioniert.

Ich hab jetzt mal ein paar Messungen durchgeführt an den 2 Kabeln für 
die Heizspirale, der Strom hat ohne Last um die 34 volt DC (wenn kein 
Lötkolben daran angeschlossen ist, sobald der Passende Lötkolben dran 
hängt und aufgeheizt wird komme ich so auf 17-18 Volt rum.

Jetzt die Hauptfrage, sollte man da nicht um die 24 Volt DC bekommen?

Sind die 17/18 Volt nicht etwas wenig?


Wenn ich jetzt diesen neuen T12 Kolben bestelle wird er sicher heiß aber 
ich verschenke ja dann Leistung oder sehe ich etwas falsch?


Grüße

: Bearbeitet durch User

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