FT232 versorgt AVR über Rx Tx mit Strom?

#3310160
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Hallo,
ich nutze einen FT232 (USB->RS232 IC) für die Kommunikation mit einem 
AVR.

Ich habe Masse Rx und Tx mit dem AVR verbunden. Wenn ich das Modul an 
einen USB Port anschließe, dann steht an den Betriebspannungspinns 
meines µC´s Spannung an. Also muss der FT232 über die Rx und Tx Pinns 
Spannung in das System reinbringen.
Wie kann ich das verhindern ?

Bringen mir einfache Dioden die Kommunikation durcheinander ?
Hat da jemand Erfahrung und Erfolg ?

LG Tim
#3310200
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@ Patrick E. (f4550tim)

>Ich habe Masse Rx und Tx mit dem AVR verbunden. Wenn ich das Modul an
>einen USB Port anschließe, dann steht an den Betriebspannungspinns
>meines µC´s Spannung an. Also muss der FT232 über die Rx und Tx Pinns
>Spannung in das System reinbringen.

Macht er auch, über die Klemmdioden, siehe Pegelwandler.

>Wie kann ich das verhindern ?

Viele Wege führen nach Rom.

- Betreibe den FT232 self powered, also mit der gleichen Versorgung wie 
den AVR, nicht mit der USB-Spannung
- Passender Pegelwandler in der TX Leitung vom FT232. Z.B. Ein 
Einzelgatter ala 74AHC125, die verkraften 5V am EIngang ohne 
Versorgungsspannung.
- RX vom FT232 ist ein Eingang, dort kommt (fast) kein Strom raus. OK, 
es gibt noch einen 100k Pull-Up im FT232, den kann man ggf. ignorieren.

>Bringen mir einfache Dioden die Kommunikation durcheinander ?

Man kann es mit Dioden und Pull-Up Widerständen machen, kostet halt ein 
wenig mehr Strom.

- Diode mit Kathode nach FT232 TX, Anode an AVR-RX, dort ebenfalls ein 
10K Pull Up zu VCC vom AVR.
- Diode mit Anode an AVR TX, Kathode an FT232 RX, dort ebenfalls ein 
Pull-Down Widerstand nach GND.

Als Dioden reichen 1N4148 oder ähnlich.
Gast #3316459
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Schalte auch vor den FT232 Dioden :-)

Nee, so geht das natürlich nicht. Ich würde 10k Ohm Widerstände in die 
Rx und Tx Leitungen einschleifen (ohne Dioden und ohne Pull-Up 
Widerstände). Dann fließt zwar immer noch ein Strom, aber nur ein recht 
geringer, der (hoffentlich) gering genug ist, um keine Fehlfunktionen 
auszulösen.

Falls doch, sollte noch ein 470 Ohm Widerstand von VCC nach GND an 
beiden Chips ausreichen, um die parasitäre Versorgungsspannung kurz zu 
schließen.

Kann man das so verstehen? Mir fällt gerade keine elegantere Wortwahl 
dazu ein.

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