Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Kopfhörerverstärker in Studioqualität gesucht


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von A. S. (rava)


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Hi,

ich suche eine Schaltung für einen Stereo-Kopfhörerverstärker mit 
angemessener Qualität. Hier im Forum gibt es den Artikel 
Vorverstärker / Kopfhörerverstärker mit einer entsprechenden 
Schaltung  auf Basis des NE5532 (Anhang kopiert von yfrog).

Kann ich den verwenden und (bei entsprechendem Layout) mit einem 
brauchbaren Klang rechnen?
Ich würde R1 durch ein Log-Poti ersetzen und sonst alles wie im 
Schaltplan in Stereo aufbauen.

Die Eigangssignale werden Line-Pegel haben. z.B. Cinch, o.Ä.

Die Spannungsversorgung wird etwa +/- 12V-15V haben, was im zulässigen 
Bereich des 5532 liegt.
Bitte beachten: meine Studiokopfhörer haben bis zu 250 Ohm Impendanz. 
Kommt bei diesen Werten noch genug heraus? Oder brauche ich mehr 
Spannung&Verstärkung?

Wie sind eure praktischen Erfahrungen? Wass passiert, wenn man 
schwächere Kopfhörer anschließt? Kann man die Lautstärke bei 80 Ohm oder 
32 Ohm noch vernünftig einstellen? Oder wird das Poti dann eher zum 
Schalter (aus/zu laut)?

von ArnoR (Gast)


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A. S. schrieb:
Kopfhörerverstärker in Studioqualität gesucht

Natürlich ohne OPV, es sei denn der TPA6120A2. Diskret wird gern eine 
Vorstufe aus HDAM mit nachgeschaltetem HDAM-Buffer genommen.

von Logo Earmp (Gast)


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von MaWin (Gast)


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A. S. schrieb:
> Kann ich den verwenden

Der NE5532 ist auf Grund des geringen Stroms den er liefern kann 
vollkommen ungeeignet als Kopfhörerverstärker.

Je nach Qualitätsansprüchen (also dem Klirrfaktor den dein Kopfhörer 
hat, kann so um 0.1% liegen) geht's vom TDA2822 über TS922/TS482 bis 
TPA6120.

von MaWin (Gast)


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Ich find auch diesen Artikel
http://www.mikrocontroller.net/articles/Vorverstärker_/_Kopfhörerverstärker
eine ziemliche Frechheit, Verweis auf einen Schaltplan bei yfrog den es 
nicht mehr gibt, und Geschwätz ohne jeden Inhalt, dafür ein Riesen Bild 
eines offensichtlich anderen Geräts.
Wie löscht man Mikrocontroller-Artikel wennd er Auto schon längst 
verstorben ist ?

von A. S. (rava)


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Also den Ärger mit den Röhren möchte ich mir nicht antun, aber gegen 
einen TPA6120 spricht meiner Meinung nach nichts.

Allerdings stehe ich auch bei diesem chip nicht weniger auf dem 
Schlauch. Es ergeben sich neue Fragen:
- ich hab sogar symmetrische Signale im Gerät zur Verfügung, aber wie 
verwende ich mein Poti zur Laustärkenregelung bei zwei Eingängen pro 
Kanal?
- auf der ersten Seite im sheet ist eine zusätzliche Filterstufe 
abgebildet. Muss ich diese also auch aufbauen? Einfach so wie 
abgebildet?

von MaWin (Gast)


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A. S. schrieb:
> Muss ich diese also auch aufbauen?

Nein, die filtert nur das Digitalausgangssignal damit der IC ein 
sauberes Analogsiegnal sieht.

Hier hat jemand mit dem Chip einen kompletten Kopfhörerverstärker 
aufgebaut, ich würde sogar +/-15V nehmen

http://www.pavouk.org/hw/tpa6120headamp/en_index.html

von Lurchi (Gast)


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Der Filter im Datenblatt zum TPA6120 ist für den DA Wandler - für eine 
analoge Quelle sollte aber auch ein Tiefpassfilter da sein, damit 
Radiostörungen nicht auch weiter Verstärkt werden. Sonst wird der 
Kopfhörer Verstärker auch zum Radiosender. Auch am Ausgang wäre ggf. ein 
LR Glied sinnvoll.

Als HF-fähiger Verstärker braucht man auch ein HF gerechtes Layout (bis 
gut 100 MHz) - so ganz einfach ist es mit dem Chip also nicht. 
Interessant wäre der Chip ggf. als Ausgang für einen Funktionsgenerator.

Wenn man ein symmetrisches Signal hat, sollte man es auch schon nutzen, 
sonst bekommt man ggf. Brummen oder ähnliches rein. Die Mindestlösung 
ist ein Differenzverstärkerstufe am Eingang, dann der Poti und dann die 
Endstufe.

Für Audio würde ich eher einen Langsameren Chip bevorzugen - diskret 
aufgebaut muss eigentlich nicht mehr sein. Für 250 Ohm wäre auch der 
NE5534 nicht so schlecht, nur nicht mehr für unter 100 Ohm.

von Harald W. (wilhelms)


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MaWin schrieb:

> Der NE5532 ist auf Grund des geringen Stroms den er liefern kann
> vollkommen ungeeignet als Kopfhörerverstärker.

Der NE5532 ist m.W. für 600-Ohm-Lasten geeignet. M.E. müsste man
da drei parallel schalten können, um einen beim TE anscheinend
vorhandenen 250-Ohm-Hörer treiben zu können.
Gruss
Harald

von Harald W. (wilhelms)


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von Peter D. (peda)


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Wozu in aller Welt braucht man denn einen Kopfhörerverstärker?

Was bei mir aus Notebook, PC, MP3-Player, Hifi-Anlage usw. aus der 
Kopfhörerbuchse rauskommt, ist laut genug, sich die Ohren wegzublasen.

von ArnoR (Gast)


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Peter Dannegger schrieb:
> Wozu in aller Welt braucht man denn einen Kopfhörerverstärker?
> Was bei mir aus Notebook, PC, MP3-Player, Hifi-Anlage usw. aus der
> Kopfhörerbuchse rauskommt, ist laut genug, sich die Ohren wegzublasen.

Also bei meinen Notebooks und dem MP3-Player reicht es bei weitem nicht 
für meinen DT880. An dem Notebook, an dem ich jetzt schreibe, ist es 
nichtmal normale Gesprächslautstärke.
Die fetten AB-Endstufen der Hifi-Anlagen klirren bei kleinen Leistungen 
deutlich stärker als bei größeren (natürlich noch unterhalb der 
Begrenzung).

von Mehmet K. (mkmk)


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Peter Dannegger schrieb:
> Wozu in aller Welt braucht man denn einen Kopfhörerverstärker?

Diese Frage ist auch für mich gültig. Ich merk' nicht den geringsten 
Unterschied zwischen einem Sennheiser- und einem 10 Euro X-Kopfhörer.

Aber es gibt Leute, die sind dazu imstande zu hören, ob eine hustende 
Fliege erkaeltet ist oder nur 'ne Braut auf sich aufmerksam machen will. 
Und da kann ich mir schon vorstellen, dass es für sie ein Unterschied 
macht, mit welchen Kopfhörer und welchem Kopfhörerverstaerker sie Musik 
hören.

von ArnoR (Gast)


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Wattislos schrieb im Beitrag #3691338:
> benutze diese Applikation hier
> -->http://www.alldatasheetde.com/view.jsp?Searchword=TPA6120A2 danach
> kannste den direkt aufbauen...
>
> gibt aber auch andre --> zB den hier -->
> http://www.alldatasheetde.com/datasheet-pdf/pdf/225024/NSC/LM4863.html
>
> WUNDERBAR geeignet! wenig Versorgungsspannung

Hast du mal den Titel gelesen? Hier geht es um Studioqualität und da 
kommst du mit solchem Müll wie 78xx/79xx-Spannungsreglern oder LM4863. 
Dürfte jetzt wohl der dritte Parallelthread sein, in dem du diese Dinger 
unterbringen willst.

von npn (Gast)


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Mehmet Kendi schrieb:
> Ich merk' nicht den geringsten
> Unterschied zwischen einem Sennheiser- und einem 10 Euro X-Kopfhörer.

Das ist nun mal im Alter so :-)))

von Mehmet K. (mkmk)


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npn schrieb:
> Das ist nun mal im Alter so :-)))

Ne, ne ... war auch in der Jugend nicht viel anders :)

von Harald W. (wilhelms)


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Mehmet Kendi schrieb:

>> Wozu in aller Welt braucht man denn einen Kopfhörerverstärker?
>
> Diese Frage ist auch für mich gültig. Ich merk' nicht den geringsten
> Unterschied zwischen einem Sennheiser- und einem 10 Euro X-Kopfhörer.

Vielleicht solltest Du dann mal Deine Ohren zur Inspektion schicken.
Hilfreich könnte auch dies sein:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hopi-Kerze#Ohrkerzen
SCNR

von Peter D. (peda)


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ArnoR schrieb:
> Also bei meinen Notebooks und dem MP3-Player reicht es bei weitem nicht
> für meinen DT880.

Vielleicht hast Du nur den falschen Typ. Es gibt die ja mit 32, 250 oder 
600 Ohm. Welchen hast Du?

von ArnoR (Gast)


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Peter Dannegger schrieb:
> Es gibt die ja mit 32, 250 oder 600 Ohm. Welchen hast Du?

250R

von Peter D. (peda)


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ArnoR schrieb:
> 250R

Im Datenblatt halten die sich ja bedeckt mit technischen Daten.
Ich könnte mir vorstellen, daß der 32R mit weniger Spannung auskommt.

Ich benutze Kopfhörer eh nur unterwegs, da kann man keine extra Kiste 
mitschleppen (brauchte ich bisher auch nicht).

von ArnoR (Gast)


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Lurchi schrieb:
> Für Audio würde ich eher einen Langsameren Chip bevorzugen

Ich eigentlich auch. Man könnte mal AD797 oder LME49990 ansehen. Die 
schaffen etwa 50mA Ausgangsstrom, was etwa 0,6W an 250R und schon am 
Anschlag der Betriebsspannung ist.

> diskret aufgebaut muss eigentlich nicht mehr sein.

Muss nicht, kann aber. Mein diskreter KHV klirrt (bis etwa 1Volt Ua) 
laut TINA weniger als der LME49990.

Peter Dannegger schrieb:
> Ich benutze Kopfhörer eh nur unterwegs

Ich nur zu Haus. Wenn ich mal richtig Musik hören will gehts nur wenn 
ich allein bin oder eben mit Kopfhörer, sonst gibts nach ein paar 
Minuten Ärger ;-).

von mhh (Gast)


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Bei 250 Ohm sollte man so ca. 3V anbieten. Brückenschaltungen würde ich 
wegen Klirrfaktor vermeiden. Was diskretes und die +/- 12V passen da 
ganz gut.

ArnoR schrieb:
> was etwa 0,6W an 250R

Nur wenn das Gehirn mit "energy harvesting" betrieben wird.  :)

von Uwe S. (de0508)


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Hallo,

ich möchte noch den lme49600 in die Diskussion werfen.

Mehr siehe Datenblatt im Anhang und eine Schaltungsdesign nach 
Datenblatt und TI Application Note.

von Stefan M. (derwisch)


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Bei Audiothemen gibt es so viele Meinungen wie es Ohren gibt.

Meine Kombination ist diese:

http://www.audiovalve.info/rkv/audiovalve%20rkv%20mark2.php

Und dazu einen Beyerdynamic DT990 Kopfhörer mit 600 Ohm.

Bisher passt das für meine Ohren so gut, dass jegliche Wiedergabe über 
Lautsprecherboxen nicht dagegen anstinken kann.

von Peter D. (peda)


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ArnoR schrieb:
> Hier geht es um Studioqualität und da
> kommst du mit solchem Müll wie 78xx/79xx-Spannungsreglern oder LM4863.

Was soll diese Gebasche?
Alle Welt nimmt die Dinger, ohne sich Probleme einzureden.

OPV haben typisch nochmal 80dB PSSR, da könnten sogar mehrere mV Noise 
auf  der VCC sein, die würdest Du nie im Kopfhörer hören.

Als OPV mit etwas mehr Druck nehme ich gerne den MC33202. Der kann bis 
80mA und hat kein Phase Reversal bei Übersteuerung.

von ArnoR (Gast)


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Peter Dannegger schrieb:
> Was soll diese Gebasche?
> Alle Welt nimmt die Dinger, ohne sich Probleme einzureden.

Ach ja? Alle Welt nimmt Spannungsregler als Kopfhörerverstärker? Es hat 
wohl schon seinen Grund, dass der Beitrag gelöscht wurde.

von Peter D. (peda)


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ArnoR schrieb:
> Ach ja? Alle Welt nimmt Spannungsregler als Kopfhörerverstärker?

Natürlich nicht, sondern als Spannungsregler.
Ich hab noch keine Schaltung gesehen, wo Spannungsregler verstärken, wie 
auch.

von ArnoR (Gast)


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Peter Dannegger schrieb:
> Ich hab noch keine Schaltung gesehen, wo Spannungsregler verstärken

Genau solch eine Schaltung war aber oben gezeigt (jetzt gelöscht). War 
wohl diese oder so ähnlich:

http://www.electroschematics.com/wp-content/uploads/2012/06/1watt-7905-stereo-amplifier.jpg

> wie auch.

Indem man die als Spannungsfolger betreibt.

von MaWin (Gast)


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ArnoR schrieb:
> War wohl diese

Das war die, und da der Spannungsregler nur Strom liefern kann, geht die 
andere Stromrichtung per Widerstand.
Das entspäche einem Klass-A Verstärker, wenn der Widerstand viel kleiner 
wäre.
Aber er ist so gross, daß das Signal schon bei moderatuen Level 
vollkommen unsymmetrisch rauskommt: In eine Richtung mit bis zu 1.5A des 
Spannungsregler, in die andere mit gerade mal 80mA des pull down (oder 
pull up, wie man will). Die Klang"qualität" ist unterirdisch, das geht 
höchstens als Effektgerät durch.
Solche Schaltungen haben nicht mal Laiennivau, sondern könne nur von 
einem Troll stammen, der absichtlich vollkommenen Murks abliefert. Da 
spricht auch dafür, daß 7905 statt 7805 verwendet wurden, und der 
Masseanschluss 1 ungewöhnlich nach vorne gezeichnet wurde.
Na ja, eben für die Gruselbahn der Elektroniker.

von Peter D. (peda)


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ArnoR schrieb:
> 
http://www.electroschematics.com/wp-content/uploads/2012/06/1watt-7905-stereo-amplifier.jpg

Die Schaltung ist ja wirklich krank^³.
Ein Arbeitswiderstand 100R für 8R Last, das sind keine Lautsprecher, 
sondern Flüstersprecher.
Und Spannungsverstärkung erfolgt auch keine.

von Harald W. (wilhelms)


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von Hobbymusiker (Gast)


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Stefan M. schrieb:
> Und dazu einen Beyerdynamic DT990 Kopfhörer mit 600 Ohm.
>
> Bisher passt das für meine Ohren so gut, dass jegliche Wiedergabe über
> Lautsprecherboxen nicht dagegen anstinken kann.
Einen Röhrenverstärker als Beurteilungsmittel für Klang?

von Harald W. (wilhelms)


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Hobbymusiker schrieb:

>> Und dazu einen Beyerdynamic DT990 Kopfhörer mit 600 Ohm.
>>
>> Bisher passt das für meine Ohren so gut, dass jegliche Wiedergabe über
>> Lautsprecherboxen nicht dagegen anstinken kann.

Das liegt dann weniger am Verstärker, sondern mehr am Kopfhörer. :-)

> Einen Röhrenverstärker als Beurteilungsmittel für Klang?

Nun, der beschriebene Verstärker scheint durchaus nicht schlecht
zu sein, zumal er ja auf einen Ausgangstrafo verzichtet. Allerdings
glaube ich nicht, das er besser als gute Transistorverstärker ist
und schliesslich ist der Aufwand fürs Netzteil doch deutlich grösser.
Gruss
Harald

von npn (Gast)


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Harald Wilhelms schrieb:
> Allerdings
> glaube ich nicht, das er besser als gute Transistorverstärker ist
> und schliesslich ist der Aufwand fürs Netzteil doch deutlich grösser.

Aber er sieht besser aus, das mußt du doch zugeben, oder? ;-)

von Harald W. (wilhelms)


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npn schrieb:

>> Allerdings
>> glaube ich nicht, das er besser als gute Transistorverstärker ist
>> und schliesslich ist der Aufwand fürs Netzteil doch deutlich grösser.

> Aber er sieht besser aus, das mußt du doch zugeben, oder? ;-)

Genau, bei dem warmen Leuchten kann man sicher auch einen
warmen Klang erwarten.

von npn (Gast)


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Harald Wilhelms schrieb:
> npn schrieb:
>
>>> Allerdings
>>> glaube ich nicht, das er besser als gute Transistorverstärker ist
>>> und schliesslich ist der Aufwand fürs Netzteil doch deutlich grösser.
>
>> Aber er sieht besser aus, das mußt du doch zugeben, oder? ;-)
>
> Genau, bei dem warmen Leuchten kann man sicher auch einen
> warmen Klang erwarten.

Da fühlt man sich doch sofort so richtig heimelig...

von Peter D. (peda)


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Harald Wilhelms schrieb:
> Hier steht übrigens die Beschreibung:
> 
http://www.electroschematics.com/6704/1-watt-stereo-amplifier-with-voltage-regulators/

Als Schüler hatte ich mir auch mal ne A-Endstufe gebaut. Den 
Lautsprecher direkt mit einem GD160 in Reihe. Klang gut, aber die 
Leistung war viel geringer, als mit der originalen EL84-Endstufe.

Irgendwann gabs dann die AC187/AC188K aus Ungarn, verblüffend guter 
Klang und sehr einfache Schaltung.

von Harald W. (wilhelms)


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npn schrieb:

>> Genau, bei dem warmen Leuchten kann man sicher auch einen
>> warmen Klang erwarten.
>
> Da fühlt man sich doch sofort so richtig heimelig...

Insbesondere bei Aussentemperaturen von 35° wie vor einer Woche. :-)

von Besucher (Gast)


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von Axel S. (a-za-z0-9)


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MaWin schrieb:
> Ich find auch diesen Artikel
> http://www.mikrocontroller.net/articles/Vorverstärker_/_Kopfhörerverstärker
> eine ziemliche Frechheit,

ACK

> Wie löscht man Mikrocontroller-Artikel wennd er Auto schon längst
> verstorben ist ?

Wiki-Prinzip nicht verstanden? Allerdings müßtest du dich zumindest mal 
anmelden, um im Wiki ändern zu können.

Ich hab zumindest mal das Bild entfernt. Vielleicht findet sich das 
Schaltbild ja noch irgendwo. Ohne ergibt der "Artikel" keinen Sinn und 
könnte irgendwann auch mal komplett gelöscht werden.


XL

von Stefan M. (derwisch)


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Hobbymusiker schrieb:
> Einen Röhrenverstärker als Beurteilungsmittel für Klang?

Ja, jedenfalls für meine Ohren ( wie erwähnt ).

Der Röhrenverstärker ist hervorragend geeignet, um so hochohmige 
Kopfhörer anzusteuern.

Harald Wilhelms schrieb:
> Das liegt dann weniger am Verstärker, sondern mehr am Kopfhörer. :-)

Stimmt, bisher habe ich bei Kopfhörervergleichen immer wieder meinem 
DT990 den Vorzug gegeben.

Aber wie gesagt, über Hörempfinden kann man nicht streiten.
Jeder hört anders.

von MaWin (Gast)


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Stefan M. schrieb:
> Aber wie gesagt, über Hörempfinden kann man nicht streiten.
> Jeder hört anders.

Daher messen schlaue Leute, und wählen den Verstärker/Kopfhörer, der die 
Musik am wenigsten verfälscht. Dafür sind Röhrenverstärker schon mal 
eher ungeeignet.

Denn sonst hört sich beim Rockmusiker jedes Klassikkonzert wie 
HeavyMetal an, "klingt doch", sagt er.

von Stefan M. (derwisch)


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MaWin schrieb:
> Daher messen schlaue Leute, und wählen den Verstärker/Kopfhörer, der die
> Musik am wenigsten verfälscht. Dafür sind Röhrenverstärker schon mal
> eher ungeeignet.
>
> Denn sonst hört sich beim Rockmusiker jedes Klassikkonzert wie
> HeavyMetal an, "klingt doch", sagt er.

Nun wird ja doch gestritten.

Messen ist nicht gleich Hörempfinden.
Ich schrob doch: "Für meine Ohren".

Der Röhrenverstärker hat keinen Ausgangsübertrager ( siehe Link zu 
"Audiovalve" )
Für einen Röhrenverstärker ist der recht glatt.

Klar, messtechnisch gibts bestimmt auch besseres, aber ich bin mir sehr 
sicher, dass 98% aller akustischen Unzulänglichkeiten das menschliche 
Gehör selbt mit sich bringt.
Selbst wenn beim Klirrfaktor noch eine Null mehr nach dem Komma steht, 
nützt das am Ende recht wenig.

: Bearbeitet durch User
von Harald W. (wilhelms)


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Stefan M. schrieb:

> Aber wie gesagt, über Hörempfinden kann man nicht streiten.
> Jeder hört anders.

Man sollte aber da zwischen "Klangerzeugungsgeräten" und "Klang-
wiedergabegeräten" unterscheiden. Klangerzeugungsgeräte wie z.B.
ein Guitarrenverstärker dürfen den Klang verändern. Ein HiFi-
verstärker sollte ihn nicht verändern bzw. nur so wenig wie
irgend möglich. Und das können Transistorverstärker zumindest
genausogut, wenn nicht sogar besser als Röhrenverstärker. Deshalb
macht der deutlich höhere Aufwand und die Energieverschwendung von 
Röhrenverstärkern heutzutage keinen Sinn mehr. Wer will, kann ja
eine Röhre ohne elektrische Verbindung aber mit Heizung in seinen
Transistorverstärker reinbauen, sodas man sie von aussen sieht.
Dann hat man auch das "warme Röhrengefühl." :-)
Gruss
Harald

von mhh (Gast)


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Stefan M. schrieb:
> Messen ist nicht gleich Hörempfinden.
> Ich schrob doch: "Für meine Ohren".

Ich finde den garnicht so schlecht. Die Röhren sind Bestandteil der 
OPV-Rückkopplung, was deren Eigenheiten gerade bügelt und den gezeigten 
Frequenzgang ermöglicht.

Schönes Teil.

von Stefan M. (derwisch)


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Übrigens habe ich den Audiovalve MK2 nicht als Komplettgerät gekauft.
Wäre mir zu teuer, denn man weiß ja was eigentlich "nur" da drin ist.

Es gab mal ( gibt noch? ) ein Layout dafür, so dass eine Platine schnell 
bestückt ist.
Bis auf den Netztrafo sind das alles Bauteile von der Stange.

Sieht bei mir natürlich nicht so hübsch aus, wie das Original.

: Bearbeitet durch User
von Paul Baumann (Gast)


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Ich fordere, endlich die Menschen mit einem Einstellregler für die
Balance auszurüsten!

;-)

MfG Paul

von npn (Gast)


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Paul Baumann schrieb:
> Ich fordere, endlich die Menschen mit einem Einstellregler für die
> Balance auszurüsten!
>
> ;-)
>
> MfG Paul

Gute Idee! Ein Klangregler wäre manchmal auch nicht schlecht :-)

von Harald W. (wilhelms)


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mhh schrieb:

> Ich finde den garnicht so schlecht. Die Röhren sind Bestandteil der
> OPV-Rückkopplung, was deren Eigenheiten gerade bügelt und den gezeigten
> Frequenzgang ermöglicht.

Ja, aber die grossartig als "neuartige Regelung" bezeichnete
Gegenkopplung hat ziemlich viel auszubügeln, u.a. wohl auch
die Brummspannung durch die Heizung. Wenn die Kennlinien von
vornherein linearer sind, ist m.E. eine Regelung effektiver.
Und das an dieser Stelle Röhren besser geeignet sind als FETs
glaube ich nicht. Das könnte anders aussehen, wenn man einen
elektrostatischen Kopfhörer treiben wollte. Dieses Kopfhörer-
Prinzip, das früher mal als das Nonplusultra angepriesen wurde,
scheint völlig ausgestorben zu sein.
Gruss
Harald
PS: Ich will hier nicht dafür plädieren, Röhren völlig zu ver-
teufeln, nur weil sie alt sind. Man sollte dieses Prinzip aber
auf Anwendungen beschränken, wo die Röhre wirklich Vorteile
gegenüber Transistoren hat. Das trifft m.W. z.B. für Sekundär-
Elektronen-Vervielfacher zur Detektion kleiner Lichtmengen zu.

von mhh (Gast)


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@ Harald

Ich finde einfach, daß es EINE schöne Lösung ist von vielen möglichen. 
Perfekt gibt es nicht, egal wie anders realisiert.Und das Gesabbere in 
der Beschreibung dient nur dem Verkauf und wird von mir ignoriert. Ich 
würde den nicht kaufen.

Mein KH-Verstärker z.B. hat eine leichte Vorwärtskompensation für 
besseres Impuslverhalten. Mit einem anderen KH schwingt es wunderschön. 
Also alles andere als perfekt - außer mit dem einen KH-Modell. Ist und 
bleibt also ein Einzelstück und ist ungeeignet zum Nachbau.

von A. S. (rava)


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Hallo Leute,
danke für die vielen Rückmeldungen! Da ist ja einiges dabei.

Auch wenn ich nicht glaube, dass Röhrenamps klanglich schlechter sind, 
als Transistorverstärker, möchte ich keinen Röhrenverstärker aufbauen. 
Schwierigkeiten wurden schon einige angesprochen. Mechanische Robustheit 
ist eine Weitere.


Interessant ist für mich weiterhin der TPA6120. Das mag sehr willkürlich 
sein und daran liegen, dass einfach viel über ihn diskutiert wurde. Aber 
auch die gut dokumentierte Schaltung ist mir einiges Wert:

MaWin schrieb:
> http://www.pavouk.org/hw/tpa6120headamp/en_index.html

Aber ein Baustein fehlt mir noch:

Lurchi schrieb:
> Wenn man ein symmetrisches Signal hat, sollte man es auch schon nutzen,
> sonst bekommt man ggf. Brummen oder ähnliches rein. Die Mindestlösung
> ist ein Differenzverstärkerstufe am Eingang, dann der Poti und dann die
> Endstufe.
was wäre denn eine bessere Lösung? Ich habe ja nur ein logarithmisches 
2-Kanal Poti, aber 4 Eingangssignale, die ich abschwächen möchte.
Die verlinkte Schaltung ist auch nur asymmetrisch aufgebaut.

Lurchi schrieb:
> Als HF-fähiger Verstärker braucht man auch ein HF gerechtes Layout (bis
> gut 100 MHz) - so ganz einfach ist es mit dem Chip also nicht.

das ist natürlich ein Gegenargument. Vor allem bekomme ich den chip nur 
in SMD und kann daher kaum experimentieren. Der erste Versuch muss 
sitzen.
Andererseits hat es der Kollege vom Link auch geschafft ;)


Weniger wurde gesprochen über:
TS922 & TDA2822 & NE5534

ich habe mal einen blick in die datenblätter geworfen - aber die ICs 
einschätzen kann ich deswegen nicht wirklich. Man merkt eben: ich habe 
noch nie einen Verstärker mit der Anforderung "gut klingen" gebaut.

: Bearbeitet durch User
von Ulrich H. (lurchi)


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Der der TPA6120 so schnell ist, ist an sich noch nicht das Problem, denn 
da bleibt wenigstens die Verstärkung bei etwa 1. Das Problem bei dem 
Vorschalg mit dem TPA6120 ist der schnelle OP dazu. Wenn man sich da mit 
dem NE5534 ähnlich begnügt, muss man nicht so viel HF beachten und kommt 
ggf. auch noch mit einer 1-seitigen Platine oder Lochraster aus. 
Trotzdem bleibt der TPA6120 übertreiben - man braucht für einen 
Kopfhörer, und schon gar nicht bei 100-600 Ohm, nicht so viel Strom.

Mit wirklich schnellen OPs, so jenseits 100 MHz GBW kommt man um SMD 
Bauweise auch kaum herum - das wird dann als DIP schon vom Gehäuse eine 
Herausforderung. Schon von daher ist es logisch das man die schnellen 
Teile nur als SMD bekommt - im DIP wären die kaum brauchbar.

Das Symmetrische Signal sollte man vor dem Poti für die Lautstärke auf 
ein einfaches bringen, mit einem Differenzverstärker (Verstärkung etwa 
1-2) am Eingang. Dannach geht es dann mit einem Massebezogenen Signal 
weiter.

Der TDA2822 ist eher weniger geeignet - das ist mehr ein normaler 
kleiner Verstärker (eher für 6-9V). Für einen hochohmigen Kopfhöhrer ist 
der Spannungsbereich da eher klein, und die Daten sind auch nicht 
besonders.

Für den ersten Versuch im Eigenbau würde ich eher Standardteile als 
teure spezialtypen empfehlen. An sich muss der Verstärker auch nicht so 
überragend sein - selbst der unterdurchschnittliche TDA2822 wäre noch 
besser als fast jedes Mikrofon oder Kopfhöhrer.

von Oimel (Gast)


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von Matthias L. (limbachnet)


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Ich habe für Grundlagen zu Kopfhörerverstärkern hier mal ein wenig 
gelesen:
http://headwize.com/?page_id=147

Ich habe dann einen Kopfhörerverteilverstärker (zum Filmeschauen in der 
hellhörigen Ferienwohnung für die vierköpfige Familie) nach Figure 18a 
gebastelt, dabei für die Eingangsstufe den NE5532 verwendet (der ist im 
Gegensatz zum 5534 auch für Verstärkungsfaktoren von 1-3 stabil), für 
die Ausgangsstufen den TS922, um auch 32Ohm-Kopfhörer noch sicher 
treiben zu können. Die beiden passen von der bevorzugten 
Versorgungsspannung her nicht so toll zusammen, mit +/- 6V 
funktioniert's aber prima und klingt für meinen Geschmack auch gut - 
aber Klang ist eben Geschmackssache.

von Jan (Gast)


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Wenn es wirklich High End werden soll kann man die Beispielschaltung aus 
dem Datenblatt des LME49600 nur empfehlen, messtechnisch kaum zu 
überbieten. Ich habe sie fertig aufgebaut von einem bekannten Deutschen 
Studioequipment- Hersteller als Einzelleiterplatte bezogen und betreibe 
daran einen Senn HD800. Das Teil läuft nur als Endstufe, Lautstärke wird 
Ferngesteuert über PGA2311 Vorstufe. Klingt um längen besser als ein 
Soundkarten Ausgang oder der Ausgang eines Hifi Verstärkers, die sind 
beide relativ hochohmig in meinem Fall was die Erklärung für den 
Unterschied ist.

Vorteile:
-Kein Offset dank DC-Servo, trotzdem DC gekoppelt. (letzteres ist mehr 
ein Werbeargument)
-Kommt mit jedem Kopfhörer klar den man anschließen will.
-Wie erwähnt sind die technischen Daten nicht zu toppen, was rein geht 
kommt auch wieder raus. Der DT880 hat einen Klirrfaktor bei 96dB von 
0,2%, das ist schon besser als viele Röhrenschaltungen.

Als Netzteil reichen 7815+7915 Natürlich komplett, ich hätte 317+337 
vorgezogen und die Ausgansspannung auf +18/-18V erhöht um für sehr 
hochohmige KH Reserve zu haben. Oder gleich ein SNT verwenden, das ist 
die Moderne Lösung.

von Phil J. (sunflower_seed)


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Kopfhörerverstärker ist ja immer viel diskutiert.
Eigentlich nur bei Impendanzunterschieden interessant oder bei 
mobilgeräten um ggf Akku zu schonen oder die ein low quality ausgang 
haben

So mal als Einstieg:

http://en.wikipedia.org/wiki/CMoy
http://www.amb.org/audio/mini3/

Ansonsten hier einlesen wie sehr man es in meinen Augen übertreiben 
kann, wenn auch messtechnisch vielleicht korrekt:

http://nwavguy.blogspot.de/
http://nwavguy.blogspot.de/2011/08/op-amps-myths-facts.html

: Bearbeitet durch User
von Jan (Gast)


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Der Cmoy ist nicht zu empfehlen, eine klassische "High End" Schaltung 
mit schlechtem Konzept dafür aber einem wirklich guten OP um zu prahlen. 
Ich wette die Verzerrungen an einer 32Ohm Last sind schlechter als die 
meisten Röhrenschaltungen.

Wenn man den Opa134 verwenden will dann in Kombination mit BUF637.

von herbert (Gast)


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Schau dir mal diverse C-Moy Schaltungen an. Der OPA 2132 soll nicht der 
schlechteste sein. Quäker für 16 Ohm zu basteln ist nicht so schwer. Bei 
600 Ohm Last muß man sich halt genauer umschauen.

von Jan (Gast)


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>Der OPA 2132 soll nicht der
>schlechteste sein

Ist er definitiv nicht, genauso wenig wie der NE5534 der immer noch in 
vielem (teurem) Audio Equipment zu finden ist. Die Schaltungsumgebung 
macht den Unterschied, ist vermutlich bei diesem KHV egal welchen von 
beiden man nimmt für niederohmige KH sind beide nicht optimal.

>Quäker für 16 Ohm zu basteln ist nicht so schwer. Bei
>600 Ohm Last muß man sich halt genauer umschauen.

Du meinst das andersrum oder? Bei 16Ohm Last verzerren wahrscheinlich 
beide OPs schon im Prozentbereich bei halbwegs vernünftigen Pegeln. Der 
TE wollte eine möglichst gute Schaltung, das bedingt für mich das ich 
wirklich jeden KH daran betreiben kann mit ausreichend Pegel und nicht 
in der Lastimpedanz eingeschränkt bin. Deshalb LME49600, da gehen auch 
Magnetostaten dran.

von Thomas T. (runout)


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hier meine 2 Cents:

http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/endstu_p.htm

Nicht viel Aufwand und gute Qualität.
Bei mir hängt der HD600 dran.

Grüße runout

von A. S. (rava)


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Der LME49600 sieht tatsächlich sehr potent aus. Aber ist hier nicht das 
selbe Problem wie beim TPA6120?
Die Resonanzüberhöhung sieht man in Figure 10 & 12 auch bei in etwa 
100MHz. Muss ich da mit dem Layout nicht genauso vorsichtig sein?



Ansonsten würde ich gerne einfach mal diesen Kollegen hier unverbindlich 
auf dem Steckbrett aufbauen.

Oimel schrieb:
> oder so?:
>
> http://audiodesignguide.com/Headphone_amp/headphoneamp.html

klanglich kann ich das natürlich nicht einschätzen, aber vielleicht kann 
man ja trotzdem etwas lernen.

Nur:
1. was sagt mir die Bezeichnung 64W beim kleinen Poti?
2. Wie verschalte ich ein Poti zur Lautstärkeregelung, ohne der 
Schaltung den nötigen Eingangsstrom wegzunehmen? Oder geht das mit 10k 
logarithmisch gar nicht?
3. Was ist das Konstrukt zwischen pins 2 und 6 des uA741? Ich soll da ja 
wohl kaum zwei gegeneinander verpolte Elkos in Reihe schalten, oder?

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Welche Impedanz sollte man bei einem Kopfhörer kaufen? Es gibt ja manche 
Modelle in mehreren Impedanzversionen. Würde mich mal interessieren.

von ArnoR (Gast)


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A. S. schrieb:
> Die Resonanzüberhöhung sieht man in Figure 10 & 12 auch bei in etwa
> 100MHz. Muss ich da mit dem Layout nicht genauso vorsichtig sein?

Ja, allerdings, richtig erkannt. Der LME49600 allein ist nur ein Buffer, 
sonst nichts. Er verstärkt auch nicht mal 1. Er wird als Stromverstärker 
in der Regelschleife eines anderen OPV verwendet. Da nimmt man besser 
einen OPV, der das allein schafft. Z.B. einen MJN4556.
Alternativ, wie oben schon gesagt, einen HDAM mit HDAM-Buffer, der im 
Prinzip das gleiche wie der LME4971 mit LME49600 nur "entschärft" ist.

A. S. schrieb:
>> oder so?:
>>
>> http://audiodesignguide.com/Headphone_amp/headphoneamp.html
>
> klanglich kann ich das natürlich nicht einschätzen, aber vielleicht kann
> man ja trotzdem etwas lernen.

Das würd ich lassen. Die Schaltung ist im Prinzip ein LME49600 am 
Eingang, danach ein Spannungsverstärker und dann eine komplementäre 
Darlington-Emitterfolger-Ausgangsstufe.

von joeee (Gast)


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Kann nur den objective 2 empfehlen. 
http://nwavguy.blogspot.de/2011/08/o2-summary.html?m=1

von Peter D. (peda)


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Abdul K. schrieb:
> Welche Impedanz sollte man bei einem Kopfhörer kaufen?

Bei den Herstellern findet man leider kaum konkrete technische Angaben, 
sondern nur nen Haufen Geschwurbele, wie super ihre Kopfhörer sind.

Ich würde mal vermuten, die 32 Ohm sind für direkten Anschluß an den 
MP3-Player oder ans Notebook gedacht.
Die 600 Ohm wohl für HiFi-Anlagen, die mehr Spannung abgeben.


Ich habe mir kürzlich einen MP3-Player gekauft, bei dem ist eine 
Lautstärkeerhöhung schon eingebaut.
Man muß ihn einfach nur von Region "Europa" auf "Rest der Welt" 
umstellen. Und damit nicht jeder Dödel das macht, ist diese Funktion nur 
direkt nach dem Reset auf Werkseinstellungen zugänglich.
Es kann daher gut sein, daß der Hype auf Kopfhörerverstärker einfach nur 
an den europäischen Vorschriften liegt.

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Intuitiv würde ich 600 Ohm bevorzugen, bin mir aber nicht sicher. Hat 
irgendjemand Vergleichstest gemacht?
600 Ohm würde ja auch zum NE5532 passen und fertig ist die Laube.

von Harald W. (wilhelms)


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Abdul K. schrieb:

> Intuitiv würde ich 600 Ohm bevorzugen,

> 600 Ohm würde ja auch zum NE5532 passen und fertig ist die Laube.

Wenn man OPVs als Kopfhörerverstärker nehmen will,
ist es wesentlich leichter, eiine höhere Spannung
statt eines höheren Stroms bereitzustellen.
Gruss
Harald

von mhh (Gast)


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Abdul K. schrieb:
> Intuitiv würde ich 600 Ohm bevorzugen, bin mir aber nicht sicher.

Du wirst damit die besseren KH besitzen, aber die meisten Probleme mit 
den KH-Ausgängen der Geräte haben.

Die 32 Ohm haben sich durch die bei mobilen Geräten mögliche 
Ausgangsspannung von 1V ergeben. Die rund 30mW können dem Ohr genug 
Schaden anrichten. Da der Trend im Moment von ImOhr- zum 
BuckelAufDemOhr-Kopfhörer geht, langt das nun nicht mehr aus für den 
schnellen Tinitus zwischendurch. Deshalb muss ein Verstärker her...

von Jan (Gast)


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>Der LME49600 sieht tatsächlich sehr potent aus. Aber ist hier nicht das
>selbe Problem wie beim TPA6120?
>Die Resonanzüberhöhung sieht man in Figure 10 & 12 auch bei in etwa
>100MHz. Muss ich da mit dem Layout nicht genauso vorsichtig sein?

Unter zweilagig würde ich das nicht versuchen, am besten mit 
durchgehender Massefläche. Wenn das nicht möglich sein sollte muss man 
tatsächlich eine andere Lösung suchen. Ein paar Basics beachten beim 
Layout und der Aufbau sollte laufen und die Angaben aus dem Datenblatt 
einhalten.

>klanglich kann ich das natürlich nicht einschätzen, aber vielleicht kann
>man ja trotzdem etwas lernen.

Meiner Meinung nach kommt guter Klang in Verbindung mit guter 
Konstruktion des Aufbaus und daher wieder über Messergebnisse. Ist die 
Schaltung ausgereift und sauber aufgebaut wird sie wie 1000 andere auch 
super klingen bzw. nicht zu unterscheiden sein.

>Da nimmt man besser
>einen OPV, der das allein schafft. Z.B. einen MJN4556.

Den Chip bekommt man fast nicht mehr, scheint "überholt" zu sein. Ich 
bezweifel das der mit der LME oder TPA Lösung mithalten kann.

>600 Ohm würde ja auch zum NE5532 passen und fertig ist die Laube.

Sicherlich, "Studioqualität" geht aber anders. Für mich sind Verstärker 
die nicht mit heute üblichen Lasten zurechtkommen einfach 
Fehlkonstruktionen, sorry.

Btw: Es lohnt sich eventuell mal alte Revox/Studer unterlagen 
durchzugehen wenn man das Teilweise mit diskreten Bauteilen lösen will. 
Die hatten häufig Kopfhörerverstärker um den NE5532 aufgebaut, z.B im 
B225. Die Dokumente sind frei ersichtlich und wurden von Studer/Revox 
ins Netz gestellt. Ist um längen besser als einfach nur ein Standard 
OPA. (Studer ftp Server) Bauteilkosten liegen unter 5€ für beide Kanäle 
ohne Leiterplatte oder Netzteil.

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Erst meckerst du über den 5532, dann aber triggerst du Dokumente mit 
diesem Chip an. Hm, versteh ich nicht.
Gut, wenn das Thema Studioqualität ist und der 5532 das nicht ist, dann 
war mein Vorschlag für meine nächste Geschichte vielleicht fehl am 
Platz.

Natürlich habe ich einen Kopfhörer NoName für normale Sachen. Ich möchte 
aber auch noch einen besseren kaufen. Hatte mal einen DT990. Damals fand 
ich ihn nicht schlecht. Nur das mechanische Design war etwas klapprig. 
Letztlich verstarb er dann an einem Grieseln wie als wäre Sand zwischen 
der Schwingspule und Magneten. Die Staubschutztextilstücke über den 
metallenen Abdeckblechen über den eigentlichen Schwingsystem hielten 
auch nicht sonderlich lange! Da war ich erst mal von Beyerdynamic echt 
bedient. Als Azubi war das Ding schon recht teuer in der Anschaffung. 
Und dabei bliebs dann auch für 25 Jahre.

von aische (Gast)


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Harald Wilhelms schrieb:
> Peter Dannegger schrieb:
>
>>
> http://www.electroschematics.com/wp-content/upload...
>
> Hier steht übrigens die Beschreibung:
> http://www.electroschematics.com/6704/1-watt-stere...
>
> Es gibt dort auch noch einen Link zu einem Verstärker mit dem LM317.

Hier ein Schaltbild mit dem LM317

kuckst du hier im Anhang

von Jan (Gast)


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>Erst meckerst du über den 5532, dann aber triggerst du >Dokumente mit diesem Chip 
an. Hm, versteh ich nicht.
>Gut, wenn das Thema Studioqualität ist und der 5532 das >nicht ist, dann war mein 
Vorschlag für meine nächste >Geschichte vielleicht fehl am Platz.

Meinst Du mich? Dann wurde ich falsch verstanden. Der 5532 ist ein sehr 
guter OPA,nur nicht für die Anwendung einen KH direkt zu treiben.

von ArnoR (Gast)


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Jan schrieb:
>>Da nimmt man besser
>>einen OPV, der das allein schafft. Z.B. einen MJN4556.
>
> Den Chip bekommt man fast nicht mehr, scheint "überholt" zu sein.

War ein Versehen, ich meinte den NJM4556, und den gibts z.B. bei 
Reichelt:

http://www.reichelt.de/NJM-4556-D/3/index.html?&ACTION=3&LA=446&ARTICLE=13470&artnr=NJM+4556+D&SEARCH=njm4556

> Ich bezweifel das der mit der LME oder TPA Lösung mithalten kann.

Direkt mithalten kann der natürlich nicht, aber immerhin geht mit dem 
auch unter 0,0001% Klirr an 250R. Allerdings ist er nicht für sehr 
niederohmige KH geeignet.

von Peter D. (peda)


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aische schrieb:
> Hier ein Schaltbild mit dem LM317

Das ist aber nur ein Impedanzwandler, verstärkt wird die Spannung nicht.
Ein Verstärker sollte schon >1 verstärken.

von Andi B. (Gast)


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Ja NJM4556A ist ganz gut als Kopfhörerverstärker verwendbar. Der kann 
die üblichen guten 120-150 Ohm Kopfhörer treiben. Ein kleiner 
Serienwiderstand ist aber nicht schlecht.

Studiokopfhörer mit 600 Ohm gehen natürlich auch damit. Und für die 
billigen 8-32 Ohm Stöpseln darf's ruhig ein etwas größerer 
Serienwiderstand (120-150 Ohm) sein um den NJM zu schützen. Diese 
Stöpsel sind eh so mies, dass die geringere Dämpfung nicht stört. Auch 
sind diese üblicherweise viel empfindlicher, sodaß der Leistungsverlust 
am Vorwiderstand auch kein Problem ist.

TPA6110 hab ich auch schon verwendet. Mit 20 Ohm in Serie gleicht sich 
auch die abgegebene Schallleistung selbst bei unterschiedlichen 
Kopfhörerimpedanzen erstaunlich gut aus (guter Kopfhörer mit höherer 
Impedanz ist unempfindlicher als Billigstöpsel mit kleiner Impedanz + 20 
Ohm in Serie --> abgegebene Schallleistung ziemlich ähnlich.).

von A. S. (rava)


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joeee schrieb:
> Kann nur den objective 2 empfehlen.
> http://nwavguy.blogspot.de/2011/08/o2-summary.html?m=1

interessant. was meinen die anderen?
der scheint ebenfalls den NJM4556 zu benutzen. Genauer gesagt zwei Stück 
in Parallelschaltung...

http://lh4.ggpht.com/-J75-73v2hYo/Tl1PO1lP6XI/AAAAAAAABYA/PSx1SWm3S5I/s1600-h/nwavguy%252520o2%252520schematic%25252030aug11%25255B3%25255D.png

von homa (Gast)


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>Autor: Jan (Gast)
>Datum: 22.06.2014 23:31
>Wenn es wirklich High End werden soll kann man die Beispielschaltung aus
>dem Datenblatt des LME49600 nur empfehlen, messtechnisch kaum zu
>überbieten. Ich habe sie fertig aufgebaut von einem bekannten Deutschen
>Studioequipment- Hersteller als Einzelleiterplatte bezogen und betreibe
>daran einen Senn HD800.


@jan
Wo hast du denn die Platinen mit dem LME49600 bestellt? Gibt es einen 
Link?

von Wilhelm S. (wilhelmdk4tj)


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Hallo zusammen,

ich habe schon von Anfang an diesen Thread verfolgt.
Dazu einige Anmerkungen eines Oldtimers; Oldtimer nicht nur wegen des
Alters sondern auch was dieses Thema betrifft.

Mein 1. Kopfhörervestärker:
In einem Flyer des Elektor-Verlage auf der HIFI-Messe in Düseldorf
im Jahr 1968. Damals ging Elektor an den deutschen Markt.
Irgendeine Schaltung mit 3 Transistoren, die einen rudimentären
OP nachgebildet haben soll. Verstanden habe ich es damals nicht.
Ein Schaltbild habe ich nicht mehr. Die ersten 10 Jahre
der Elektor habe ich leider vor vielen Jahren verschenkt.
Für mein damaliges Empfinden war das Ergebnis prima.
Nicht nur 'Knall' genug.

Verwendeter Kopfhörer: Sennheiser HD414
Dieser war damals das 'Non Plus Ultra.'

Mein 2.  Kopfhörervestärker:
'Siemens Halbleiterbeispiele 1973/74 Seite 12'
Ging wie Sau...
Ich besitze ihn heute noch, aber meine praktische Realisierung
lässt nach heutigen Gesichtspunkten leider mehr als zu Wünschen
übrig. 220V auf einer NF-Platine, dazu alles in einem kleinen 
TEKO-Gehäuse ohne Schutzerde; das war wohl nicht der Hit.
Ich bin froh, daß - nicht nur - meine Ohren noch da sind. ;-)

Verwendeter Kopfhörer: Sennheiser HD414


Mein 3.  Kopfhörervestärker:
Bitte nicht schimpfen, es kommt schon wieder von Elektor; Anfang
80er Jahre. Es war ein Bausatz, den es damals zu kaufen gab.
Ein Schaltbild habe ich bestimmt noch; wer hilft mir suchen.. :-)
Ich habe heute das Gehäuse mal aufgescheschraubt.
So wie es aussieht Standard OP-Beschaltung mit einem OP50.
Der ist zwar heute obsolet, aber damals.. . Vergleichstypen
wird wohl zuhauf geben.
Beim Gleichrichter - auf der Platine - hat man sich damals
etwas mehr Mühe gegeben; die Dioden sind mit Cs überbrückt.
Als Spannungsregler ist ein LM325 +/- Regler eingesetzt.

Eine Klangregelung wurde nie bebutzt!

Ergebnisse mit den verwendeten Kopfhörer:

Sennheiser HD414, 2000 Ohm:
Der Bass lässt etwas zu Wünschen übrig.
Ohrmuscheln etwas andrücken hilft..., tut aber weh...

Beyer 880 TS, 600 Ohm:
Das knallt, alles so wie es sein soll.

Sennheiser HD480 classic. 150 Ohm
Das reicht für den Ohrenarzt und den Gehöhrgeräteakustiker!

Ich habe es nie gemessen, aber es reicht mehr als deutlich!
Bei 50mA Out des OP50 werden wohl alle Wünsche erfüllt.


Verstäker Nr. 3 benutze ich heute noch; wenn es denn sein muß,
stülpe ich mir den 'kleinen Sennheiser'  und lasse den 'lieben
Gott' einen guten Mann sein.
'ES MUSS KNALLEN!..'

Meine Meinung:
Diese 32 Ohm Teile von heute taugen nur fürs Klo!
Warum soll man sich 'Pseudo'-Lautsprecher um die Ohren schrauben?
Das ist doch in meinen Augen nur die verunglückte Synthese zwischen
zwisachen 8 Ohm Lautsprecher und irgendnwas dahinter.
8 Ohm Lautspsprecher hat man sich vor 40 Jahren um die Ohren gebunden.
Nach 1 Std.Tragezeit war doch wegen des Anpressdrucks der Schädel
um xxx.. cm  kleiner geworden.

Fazit:
Hören ist die eine Seite, Messen die andere.

Welche Schaltung auch immer; es muss dem TO gerecht werden.
Vorschläge gab es genung.
Es hilft nur eins: Bauen, messen, hören
oder bauen, hören, messen.

Warum war der Sennheiser HD414  damals so eine Sensation?
Das fage ich mich heuite noch.


73
Wilhelm

von herbert (Gast)


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Wilhelm Schürings schrieb:
> Warum war der Sennheiser HD414  damals so eine Sensation?
> Das fage ich mich heuite noch.

Ich benutze heute noch den Sennheiser HD 430. Der Nachwuchshörer bekommt 
die Musik heutzutage mit Designer Produkten welche für Mp3 einen 
künstlichen "bums" erzeugen. Da droht dann eher Schwerhörigkeit und 
Tinnitus als ein natürliches Klangbild. Aber die Nesquik Erdbeermilch 
schmeckt denen auch besser als die natürliche Zubereitung. Vergammelte 
Geschmacks und Hörnerven?

von MaWin (Gast)


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Wilhelm Schürings schrieb:
> Warum war der Sennheiser HD414  damals so eine Sensation?

Werbung wirkt, wahrscheinlich auch in Firm von bezahlten Testberichten. 
Ich hatte ihn auch und dachte ich hätte was Gutes gekauft. Bis ich in 
Tonstudios richtige Kopfhörer auf hatte. Der Sennheiser war einfach nur 
teuer beworbene Scheisse.

Und deine Elektor-Schaltungen sind auch nicht besser, denn für einen 
Kopfhörerverstärker ist neben dem klirrarmen Verstärken auch absolute 
Rauschreiheit wichtig. Selbst wenn er auf 120dBA Ohrenschmerzen bei 0dB 
aufgedeht ist, will man bei abgeschaltetem Eingang NICHTS mehr hören, 
also mindestens -100dB S/N Rauschabstand.

von J. A. (gajk)


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Wenn es professionell sein soll:


http://www.funk-tonstudiotechnik.de/SYMM-VERST.htm#Headmaster

Die haben auch einzelne Module, wenn man eine kleine, individuelle und 
preisgünstige Lösung sucht.

von maxwaldo (Gast)


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hier ein KH-Verstärker (Ausriss aus Gesamtschaltung) mit STandard 
Bauteilen, braucht symmetrische (+-15V) Speisespannung. Endstufe wird 
mit genügend Ruhestrom versorgt um im Klasse A Betrieb zu fahren, wird 
deshalb etwas warm. (KK verwenden). Der Op Amp muss kein Multi Euro Burr 
Brown sein. Ja, ich habe sogar schon einen TL072 verwendet, klingt 
vielleicht etwas heller aber immer noch erste Klasse. Passt sich den 
verschiedensten Lastimpedanzen an. Ich betreibe ihn seit etwa einem Jahr 
an einem DT770 mit 600 Ohm Wandlern.

von Thomas O. (kosmos)


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Man kann doch einen Ne5532 und dahinter 2 Transistor in Push/Pull 
Anordnung setzten. Um Übernahmeverzerrungen bei niedriger Lautstärke zu 
verhindern speist eben der Ne5532 den Kopfhörer per Widerstand bist die 
Transistor übernehmen zusätzlich kann man Sie ja verspannten. Hatte so 
eine Schaltung schmal gepostet

von Harald W. (wilhelms)


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Thomas O. schrieb:

> Um Übernahmeverzerrungen bei niedriger Lautstärke zu
> verhindern speist eben der Ne5532 den Kopfhörer per Widerstand bist die
> Transistor übernehmen

Erinnert mich irgendwie an den alten "Edwin"-Verstärker von Elektor.
:-)

von MaWin (Gast)


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Harald Wilhelms schrieb:
> Erinnert mich irgendwie an den alten "Edwin"-Verstärker von Elektor.

Ja, dem massiven Klirrfaktor begegnet man mit starker Gegenkopplung des 
eigentlich viel zu hoch verstärkenden Verstärkers, wodurch der Klirr 
zwar erträglich, aber nicht super wird.

von MaWin (Gast)


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maxwaldo schrieb:
> hier ein KH-Verstärker (Ausriss aus Gesamtschaltung) mit STandard
> Bauteilen

Man könnte sagen, er schlägt sich ganz gut mit THD 0.000008%
(0.000013 an 600 Ohm),
und das obwohl ich bloss irgendwelche Bauteile verwendet habe.
Kurzschlussfest durch hohen Ausgangswiderstand der zugleich
die Lautsprärkeanpassung an unterschiedliche Kopfhörerimpedanzen
erledigt, allerdings keinen guten Dämpfungsfaktor bringt.
Durch die FET Konstantstromquellen nicht so weit aussteuerbar.

maxwaldo schrieb:
> Endstufe wird
> mit genügend Ruhestrom versorgt um im Klasse A Betrieb zu fahren

Aber das stimmt nicht, denn belastet man mit 32 Ohm (über die
60 Ohm Ausgangsschutzwiderstand) statt 600 Ohm, dann geht die
Endstufe in Class B und der Klirr steigt auf 0.01%.

von Jan (Gast)


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homa schrieb:
> @jan
> Wo hast du denn die Platinen mit dem LME49600 bestellt? Gibt es einen
> Link?

Die Module gibt es so nicht mehr, Funk Tonstudiotechnik bietet aber ein 
ein Ähnliches Konzept an (-;

>Diese 32 Ohm Teile von heute taugen nur fürs Klo!
>Warum soll man sich 'Pseudo'-Lautsprecher um die Ohren schrauben?

Es gibt auch durchaus gute niederohmige Kopfhörer, z.B. Magnetostaten 
die halt mächtig Power brauchen. (Hifiman) Auch die niederohmigen 
In-Ears haben sich die letzten Jahre gebessert, von unerträglich 
schlecht zu für (unterwegs) sehr gut. Natürlich bekommt man sowas nicht 
für 10€ nachgeworfen...

von Gerhard (Gast)


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@MaWin: Ich schätze deine kompetenten Beiträge sonst sehr, aber du 
willst doch nicht ernsthaft einen Klirrfaktor per Spice ermitteln?! Ich 
bitte dich... Aufbauen, messen, wundern!

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Man wird nur für sehr wenige Bauelemente für Klirrfaktormessungen 
brauchbare SPICE-Modelle finden. Überhaupt weiß man selten ob ein 
SPICE-Modelle überhaupt irgendwas taugt. DAS ist das Hauptproblem von 
SPICE.

von Peter D. (peda)


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maxwaldo schrieb:
> Ja, ich habe sogar schon einen TL072 verwendet, klingt
> vielleicht etwas heller aber immer noch erste Klasse.

Seit wann kann ein Opamp die Höhen anheben bzw. die Bässe absenken?
Unterschiede hast Du nur beim Offset und beim Rauschen.

von Joachim (Gast)


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Peter Dannegger schrieb:
> maxwaldo schrieb:
>> Ja, ich habe sogar schon einen TL072 verwendet, klingt
>> vielleicht etwas heller aber immer noch erste Klasse.
>
> Seit wann kann ein Opamp die Höhen anheben bzw. die Bässe absenken?
> Unterschiede hast Du nur beim Offset und beim Rauschen.

Verzerren wird oft so wahrgenommen, als seien die Höhen angehoben.

Gruß

von Marian  . (phiarc) Benutzerseite


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Joachim schrieb:
> Verzerren wird oft so wahrgenommen, als seien die Höhen angehoben.

Was bei Betrachtung des Spektrums auch Sinn ergibt.

von Jürgen S. (engineer) Benutzerseite


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Hobbymusiker schrieb:
>> Bisher passt das für meine Ohren so gut, dass jegliche Wiedergabe über
>> Lautsprecherboxen nicht dagegen anstinken kann.
> Einen Röhrenverstärker als Beurteilungsmittel für Klang?
Das ist in der HiFi-Welt durchaus weit verbreitet. Aufgrund des immer 
lineareren Frequenzgangs und der weniger werdenden Verzerrungen moderner 
Audiotechnik, braucht das Gehör wieder etwas mehr Dreck :-)


Peter Dannegger schrieb:
> ArnoR schrieb:
>> Hier geht es um Studioqualität und da
>> kommst du mit solchem Müll wie 78xx/79xx-Spannungsreglern oder LM4863.
> Was soll diese Gebasche?
> Alle Welt nimmt die Dinger, ohne sich Probleme einzureden.
Als Billiglösung sind die in der Tat ok. Einen diskreten HP wird man 
aber anders bauen.


ArnoR schrieb:
> Peter Dannegger schrieb:
>> Ich hab noch keine Schaltung gesehen, wo Spannungsregler verstärken
> Genau solch eine Schaltung war aber oben gezeigt (jetzt gelöscht). War
> wohl diese oder so ähnlich:
> 
http://www.electroschematics.com/wp-content/uploads/2012/06/1watt-7905-stereo-amplifier.jpg
>> wie auch.
> Indem man die als Spannungsfolger betreibt.
Peter hat durchaus Recht, das zu hinterfragen. In der dort vorgestellten 
Schaltung werden die Regler als reine Impedanzwandler genutzt. Eine 
etwas grobe Schaltung nach meinem Geschmack, die nur taugt, wenn man 
billig viel Leistung haben will. Vor 20 Jahren hätte ich das wohl noch 
begrüsst, aber heute gibt es Leistungsverstärker zu Cent-Preisen, die 
ähnliches bringen und dabei weniger zerren.

von Olaf (Gast)


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> Das ist in der HiFi-Welt durchaus weit verbreitet. Aufgrund des immer
> lineareren Frequenzgangs und der weniger werdenden Verzerrungen moderner
> Audiotechnik, braucht das Gehör wieder etwas mehr Dreck :-)

Der Vorteil an meinem Kopfhoererverstaerker mit Roehren ist neben dem 
guten Klang natuerlich das sanfte Gluehen und eine gewisse 
Lagerfeuerromantik. :-)

http://www.criseis.ruhr.de/roehre/bild5.jpg

Ausserdem muss man nach dem einschalten erstmal eine Minute warten bis 
die Roehren warm sind und die Anodenspannung zugeschaltet wird. Das 
sorgt fuer kontemplative Entspannung die jedem VHS Zen-yoga-Kurs 
ueberlegen ist!

Olaf

von Harald W. (wilhelms)


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Olaf schrieb:

> Der Vorteil an meinem Kopfhoererverstaerker mit Roehren ist neben dem
> guten Klang natuerlich das sanfte Gluehen und eine gewisse
> Lagerfeuerromantik. :-)

Wenn Du bei Deinem Transistorverstärker den Kollektorstrom
"etwas" höher drehst, kannst Du Dich auch am sanften Glühen
der Emitterwiderstände erfreuen und kurz danach hast Du dann
auch Dein Lagerfeuer im Wohnzimmer...
Gruss
Harald

von Peter D. (peda)


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Olaf schrieb:
> das sanfte Gluehen und eine gewisse
> Lagerfeuerromantik. :-)

Das scheint aber einige sehr zu stören. Die montieren dann blaue LEDs in 
die Röhrensockel.

von Marian  . (phiarc) Benutzerseite


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Ich hasse ja jegliche Art von LEDs und Statusanzeigen am PC-Arbeitsplatz 
oder im Wohn/Kinozimmer.

In der Hinsicht haben sich die 20 € oder was für das 
Bungard-Platinenbohrersortiment schon gelohnt.

: Bearbeitet durch User
von Harald W. (wilhelms)


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Marian B. schrieb:

> Ich hasse ja jegliche Art von LEDs und Statusanzeigen am PC-Arbeitsplatz
> oder im Wohn/Kinozimmer.
>
> In der Hinsicht haben sich die 20 € oder was für das
> Bungard-Platinenbohrersortiment schon gelohnt.

Bohrst Du damit immer die LEDS aus?

von Marian  . (phiarc) Benutzerseite


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Jop, das funktioniert sehr gut und ist schon aus 1.5 Meter Entfernung 
praktisch nicht mehr zu erkennen.

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