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Forum: HF, Funk und Felder CQ CQ CQ SAQ SAQ SAQ


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Autor: Henrik V. (henrik_v)
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Transmissions on Alexanderson Day, Sunday,  June 29, 2014

SAQ will be on air on Sunday 29 June. We try to start the transmitter 
soon after 08.30 UTC so there will be a test signal from about 08.40 UTC 
and a message will be sent at 09.00 UTC. A similar procedure will start 
at 11.30 UTC and the message will be repeated at 12.00 UTC. The 
frequency is 17.2 kHz CW.



17.2kHz ist zwar fast DC trotzdem im HF, Funk & Felder

Schönes Wochenende
Henrik

: Bearbeitet durch User
Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Henrik V. schrieb:
> 17.2kHz ist zwar fast DC trotzdem im HF, Funk & Felder

Naja, ein EM-Feld ist es ja trotzdem. ;-)

Ich will mich diesmal auch dran versuchen.  Mal sehen, was die
Entmagnetisierungsspule so als Rahmenantenne bringt.

Autor: Quer scheißt die Kuh (Gast)
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Was, ja is denn heit scho Weihnachten?

Jörg Wunsch schrieb:
> Ich will mich diesmal auch dran versuchen.  Mal sehen, was die
> Entmagnetisierungsspule so als Rahmenantenne bringt.

Berichte dann mal, ob's geklappt hat.

Autor: Peter (Gast)
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Was kann ich denn mit diesem 17,2 kHz Signal anfangen?

Autor: Quer scheißt die Kuh (Gast)
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Andächtig mitpinnen ;-)

Autor: Norbert V. (Firma: NoVeWa_A-Funk) (norbby)
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Hallo zusammen,

Auch Ich werde diesmal wieder auf der QRG lauschen, als RX kommt ein 
EKV13 zum Einsatz den ich geschenkt bekommen hatte und wieder zum 
Funktionieren brachte, da der RX die VLF Option mit Antennen Diversity 
und Scope Anzeige hat hoffe ich das meine Erfolgs aussichten recht gut 
sind, ich werde dann Berichten... :)

Bis dann ein schönes Wochenende es 73s de Norby ... -.- .. :)

Autor: Sinus T. (micha_micha)
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Ich werde mal wieder mein Ferritstabbündel aktivieren. Das funktionierte 
sehr gut. Elektrische Abschirmung war sehr wichtig.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Norbert NoVeWa schrieb:
> als RX kommt ein EKV13 zum Einsatz den ich geschenkt bekommen hatte

Mir hat jemand einen EKD305 als Dauerleihabe hingestellt.  Das Ding
kann sogar noch 50 Hz Netzbrummen "empfangen". :-)  (Offiziell arbeitet
er ab 14 kHz.)

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Das macht doch jede Soundkarte!

SCNR

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Winfried J. schrieb:
> Das macht doch jede Soundkarte!

Mit der gleichen Empfindlichkeit?  Die Soundkarte hier produziert auf
einem der beiden Kanäle derart viel Störpegel, dass man nicht einmal
vernünftig Schallplatten mitschneiden kann; bei leisen Stellen
"zwitschert" es dann deutlich vernehmbar.

Außerdem muss ich den EKD halt nur einschalten, auf dem Computer
müsste ich mich dann auch noch um passende Software kümmern.  Da habe
ich gerade anderes zu tun (Serverumzug auf neue Hardware).

Es gibt natürlich genügend Leute, die das mit einer Soundkarte machen,
das ist richtig.  Aber die brauchen alle irgendwas als selektiven
Vorverstärker.  In Berichten, die ich gelesen habe, sind die Leute
auch damit erst glücklich geworden, als sie mit einem Schleppi fernab
allen städtischen Störnebels in die Natur gegangen sind und dann dort
einen (inaktiven) Weidezaun oder dergleichen als Langdrahtantenne
genutzt haben.  (Auch Autobahnleitplanken sollen sich eignen. ;-)

Meine Hoffnung mit dem EKD ist, dass man es mit einer Rahmenantenne +
Impedanzwandler bereits schafft.  Mal sehen.

Autor: :-) (Gast)
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Jörg Wunsch schrieb:
> bei leisen Stellen
> "zwitschert" es dann deutlich vernehmbar.

Das war dann wohl SAQ

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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@Jörg

Na ja das war nicht wirklich ernst gemeint. Aber deutscher Humor muss 
halt krachen um erkannt zu werden.

73

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Winfried J. schrieb:
> Na ja das war nicht wirklich ernst gemeint.

Ist aber durchaus ernst zu nehmen, es gibt zumindest einige, die das
so machen.

Falls das mit dem EKD und der Rahmenantenne nicht klappt, würde ich
das eventuell auch mal in Erwägung ziehen.

Autor: Heinz Wäscher (Gast)
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In Süddeutschland reichte zum Empfang in ländlicher Umgebung ein langer 
Draht direkt an der Soundkarte.

Mit der kleinen Software "SAQrx", die ohne Installation auskommt, wird 
jeder PC mit Soundkarte zum VLF Empfänger. Mehr:

http://dl1dbc.net/SAQ/

Grüße

Autor: npn (Gast)
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Jörg Wunsch schrieb:
> Falls das mit dem EKD und der Rahmenantenne nicht klappt, würde ich
> das eventuell auch mal in Erwägung ziehen.

Na wenn du als gemeinsame Komponente eine Rahmanantenne hast und dann 
die Auswahl zwischen Soundkarte und EKD, dann würde ich nicht lange 
nachdenken, was ich benutze :-)
Wenn es mit dem EKD nicht klappt, brauchst du es mit einer Soundkarte 
nicht versuchen.
Und andersrum, wenn du das Signal mit einer Soundkarte empfangen kannst, 
dann kann es der EKD in "Studioqualität".

Also wenn es nicht klappt, kannst du nur was an der Rahmenantenne tun, 
damit es besser wird.

Ich werde es in Ermangelung eines besseren Empfängers mal mit Twente 
versuchen. Und bis zur Weihnachssendung habe ich vielleicht auch mal 
Zeit, einen RX für SAQ zu bauen.

Autor: npn (Gast)
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Heinz Wäscher schrieb:
> Mit der kleinen Software "SAQrx", die ohne Installation auskommt, wird
> jeder PC mit Soundkarte zum VLF Empfänger. Mehr:

Danke für den Tipp! Werde ich testen :-)

Autor: B e r n d W. (smiley46)
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Mit der Soundkarte kann jeder, real radios are glowing in the dark.

Der Empfang steht und fällt mit der Antenne und den Störungen aus der 
Nachbarschaft. Falls die Alphas auf 11.905 kHz, 12.649 kHz und 14.881 
kHz zu empfangen sind, gehts mit dem SAQ auf jeden Fall.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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B e r n d W. schrieb:
> real radios are glowing in the dark.

Naja, dazu zählt der EKD bereits nicht mehr. ;-)

Autor: Heinz Wäscher (Gast)
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B e r n d W. schrieb:
> Der Empfang steht und fällt mit der Antenne und den Störungen aus der
> Nachbarschaft

Besonders mit Letzterem. Und da muss man gar nicht so weit bis zur 
Nachbarschaft, das Böse ist mitten unter uns: Enegiesparlampen, 
Schaltneztteile, Router, PLC Modems und und und...

Wenns von daheim nicht geht, dann mit Draht und Laptop raus ins Grüne...

oder etwas mehr Aufwand treiben:
http://afu.boards.net/thread/194/saq-wie-empfangt-ihr-ngstwellensignale

Grüße

Autor: Jupp (Gast)
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Mal gucken, was dieses Jahr besser funzt: mein EK 890 oder mein 
Perseus...

Autor: B e r n d W. (smiley46)
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Dieses Jahr würde mich die Qualität einer Langdraht-Antenne im Vergleich 
zur Loop-Antenne vom letzten Jahr interessieren. Bis jetzt fange ich mir 
noch zu viel Brumm ein, deshalb muss noch ein weiterer Bandpass 
dazwischen. In der Pampa wäre der Brumm vermutlich weg.

Das ist von Weihnachten 2013:
http://www.greencaravan.de/cgi-bin/ediforum/ediforum.pl?forum=7&thread=61

Mitschnitt der Alphas bis 3:00, ab4:40 die Energiesparlampe:
http://www.b-weeber.de/bilder/Grimeton_2013/VLF_Alpha_Signale.mp3

Mitschnitt des SAQ am 23.12.2014, ab 15:40 die eigentliche Sendung:
http://www.b-weeber.de/bilder/Grimeton_2013/SAQ_Grimeton_24.12.2013.mp3

Autor: Sinus T. (micha_micha)
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Jörg Wunsch schrieb:
> B e r n d W. schrieb:
>> real radios are glowing in the dark.
>
> Naja, dazu zählt der EKD bereits nicht mehr. ;-)

Doch, ein bischen schon. In der LP "Mischer 1" liegt in Serie mit dem 
Antennensignal eine Soffitte, die mit ihrem von Strom abhängigen 
Widerstand in den AGC-Regelkreis einbezogen ist. Ab 1mV Antennenspannung 
fängt sie an zu glimmen und leuchtet bei starken Signalen richtig hell.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Wir hatten den an Bord  http://www.seefunknetz.de/ekd100.htm

Damit habe ich 1981 oder 82 in der Nordsee, vor den Orkneys und den 
Faröer Wetterkarten empfangen. Meine längste Reise mit insgesamt über 
7000 SM

Im Kattegat drehte die Lütgens ab, darauf folgten drei Tage ziemlich 
rauer See an denen wir mit 1/3 Besatzung fuhren, so kam ich als 
"Funkmesser" GA IV zum GA I um die Nautischen zu unterstützen.

Charakteristisch der rastende Eingabekodierschalter

angschlossen war ein A3 Faxschreiber

: Bearbeitet durch User
Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Winfried J. schrieb:
> Charakteristisch der rastende Eingabekodierschalter

Der wurde beim 300er dann durch Tipptasten ersetzt in Verbindung mit
einer 7-Segment-Anzeige (allerdings die alten VQB71, ziemlich
lichtschwach nach heutigen Maßstäben).

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Henrik V. (henrik_v)
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Habe mir in LabVIEW einen Empfänger für die Soundkarte geschrieben, und 
einen Morsedecoder dazu, das war schneller als zu lernen das mit Ohr zu 
dekodieren :)

http://forums.ni.com/t5/BreakPoint/Listen-to-World-Heritage-Grimeton-Radio-SAQ-on-Sunday-30-June/m-p/2900306#M25419

Autor: sven (Gast)
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Jörg Wunsch schrieb:
> allerdings die alten VQB71, ziemlich
> lichtschwach nach heutigen Maßstäben).

OT on

Fuer mich aber die schoensten von allen

OT off

Bei mir ging letztes Mal der Empfang von SAQ nur mit einer externen 
Soundblaster Soundkarte. Der Perseus zeigte nur QRM, auch zu hoeren war 
nichts von SAQ. Antenne ist eine HDLA12. zwischen Grimeton und Dresden 
liegt vermutlich auch mehr(Meer) Wasser als zwischen Grimeton und 
Kristiansund (LA). Der Perseus ist hier der einzige (funktionierende) RX 
der den Frequenzbereich kann.

73 und viel Erfolg Morgen

Autor: Norbert V. (Firma: NoVeWa_A-Funk) (norbby)
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Hallo zusammen,

Hier mal ein kleiner Exkurs zu meinen RX Bedingungen, bzw.den Antennen

Ich habe mir zu der schon vorhandenen MiniWhipe und meiner Doublet, die 
sonst für KW  - RX & Sende Betrieb ist noch eine liegende Empfangs Delta 
Loop mit 3x 8.75m aus 1.5² Draht gepinnt und in 9m Höhe aufgehängt, die 
Russischen Alpha Stationen waren mit der D Loop um ca 3dB stärker zu 
Empfangen als wie mit der Doublet und ca 1dB besser als wie mit der 
MiniWhipe, alles Empfangen mit dem EKV13, die Empfangs Qualität mit 
meiner Soundblster waren trotz 192KHz eher gleich null bzw. mehr 
Rauschen und Müll (QRM), einzig DCF 77 sind jetzt in den Abendstunden 
gerade so über der Rauschgrenze zu "Erahnen" hi, mein Locator ist am 
Nördlichen Rand vom Sauerland JO41EL ... :)

Ich warte dann mal wie es Morgen wird wenn Lars auf der Key zu Tasten 
beginnt, letztes Jahr war SAQ hier mit einem Uralt Pegelmesser von 
Wandel und Goltermann klar und Deutlich zu Lesen...

Ich werde dann Berichten bis dahin noch ein schönes Wochenende es 73s de 
Norby

Autor: Jochen F. (jamesy)
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Der wohl teuerste Empfänger für diese Signale ist ein HP 3585A (B). 3 Hz 
Filterbandbreite.
# define Ironie aus

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Autor: Sinus T. (micha_micha)
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Mit 3Hz Filterbandbreite wirst du zwar feststellen können, dass da ein 
Träger ist, aber die einzelnen Zeichen kannst du damit nicht lesen, da 
sind 50Hz schon zu eng

Autor: Lutz H. (luhe)
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In den Ortschaften sind zu viele Energiesparlampen, Computer,
Schaltnetzteile in Betrieb, die auch in diesem Frequenzbereich senden. 
Nach meiner Erfahrung ist ein Mindestabstand
von 300 notwendig um etwas zu empfangen.
Gruß

: Bearbeitet durch User
Autor: B e r n d W. (smiley46)
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Mit der Drahtantenne kann ich die Alphas momentan nicht mal erahnen. Mit 
der Loopantenne konnte ich diese auch Zuhause hören. Ob es überhaupt 
Sinn macht, auf den Hügel zu fahren?

Autor: sven (Gast)
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Hallo Bernd,

Versuch macht ja kluch :-) Noch besser waere vielleicht wandern oder 
radeln. Auf einem Foto Deiner Ausruestung, naemlich diesem 
http://www.b-weeber.de/bilder/Grimeton_2013/Bild5_provisorische_Loop-Antenne.jpg 
, ist ein Detail Deiner Loop zu sehen. Dazu wuerde mich interessieren ob 
dieses Foto die fertig aufgebaute Loop zegit? Es sieht fuer mich nicht 
nach einer Loop aus, wie ich sie mir aus diesem Kabel vorstelle, 
naemlich das die Adern so verschalten sind, das sich eine Loop mit 25 
Windungen ergibt. Kannst Du dazu etwas schreiben/zeichnen?

73

Autor: Henrik V. (henrik_v)
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Letztes Jahr war mit Demagnetisierungsspule auf ~ Resonanz mit HDSDR 
etwas zu höhren. Jetzt hab ich Netzwerkleitung zu einer Loop mit D~1,2m 
und 16 Windungen und C=140nF .... mal sehen was ankommt.
Gestern auf 18kHz die Russen waren immerhin schon zu sehen :)

: Bearbeitet durch User
Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Jochen Fe. schrieb:
> 3 Hz Filterbandbreite.

Bandbreite ist aber nicht alles; Spektrumanalysatoren sind oft im
Rauschmaß unter aller Sau.  (Weiß nicht, ob das bei diesen NF-SAs
genauso ist.)

Autor: B e r n d W. (smiley46)
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Hallo sven

Die 25 Adern sind zu 25 Windungen verlötet. Der Umfang mit 6,5 m Länge 
kann als große Loop aufgespannt werden mit einer Kantenlänge von 1,6 m.

Werden aus dem Kabel jedoch zwei Windungen geformt, so verdoppeln sich 
die Einzelwindungen auf 50 und die Kantenlänge halbiert sich auf 80 cm. 
Es reduziert sich zwar die Fläche und damit die empfangene Leistung, 
aber ich erhalte eine höhere Induktivität und kann dadurch die Loop mit 
einem kleineren Kondensator in Resonanz bringen.

Mit 25 großen Windungen erreiche ich eine Induktivität von 4 mH, mit 50 
kleinen Windungen dagegen >6 mH. Die Güte beträgt bei 17 kHz 50 bzw. 75 
(sagt der Magnet-Loop-Rechner). Es sind 5 Kondensatoren umschaltbar, 
wobei jeder Bereich 2-3 kHz Bandbreite abdeckt. Solange die höhre 
Impedanz der kleineren Spule gut an den Empfängereingang angepasst 
werden kann, sind durch die kleineren Abmessungen subjektiv keine 
Nachteile feststellbar.

Gruß, Bernd

Autor: Jochen F. (jamesy)
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Der hat dann einen mittleren Rauschpegel von -145 dBm, Rauschzahl also 
zirka 25. Man kann selektiv vorverstärken mit einem extern angehängten 
VV.

Autor: Heinz Wäscher (Gast)
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Jochen Fe. schrieb:
> Der hat dann einen mittleren Rauschpegel von -145 dBm, Rauschzahl also
> zirka 25.

Das ist bei VLF-Frequenzen kein blimitierender Faktor. Das externe 
Rauschen im Frequenzbereich unter 100 kHz entspricht einer Rauschzahl F 
> 100dB

https://www.itu.int/dms_pubrec/itu-r/rec/p/R-REC-P.372-11-201309-I!!PDF-E.pdf

Gruesse

Autor: sven (Gast)
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Sieht vielversprechend mit Perseus aus, dieses Jahr :-) Dafuer machen 
die externen Soundkarten Probleme und wollen nicht. Mal schauen was die 
Aufnahme zeigt, die ab jetzt laeuft.

73

Autor: sven (Gast)
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Sie haben sogar noch vor 08:40 UTC begonnen :-)

Autor: Roland Fischer (Gast)
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zur Zeit höre ich auf paralel auf:
http://websdr.ewi.utwente.nl:8901/

dort ist das Signal jedoch welten besser al im Schwarzwald ;-).

Autor: Roland Fischer (Gast)
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www.alexander.n.se for QSL

na dann warte ich mal auf 12:00 Uhr.

Roland

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Mit dem EKD und der Entmagnetisierungsspule samt FET-Vorverstärker
gut aufnehmbar, aber nur in der Einstellung mit 100 Hz Bandbreite
(die dann schon mächtig klingelt).  RST würde ich mal 419 geben :),
allerdings hatte ich mit dem Mitschreiben zuweilen meine
Schwierigkeiten.

Mal sehen, ob wir's um 1200 UTC noch schaffen, die Aussendung parallel
mit aufzunehmen.  Diesmal war die Technik dafür erst zu spät
einsatzbereit.

Autor: Helge A. (besupreme)
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Yeah. Empfang 10:53 bis 11:07. Mit brute force Antenne am 
Mikrofoneingang: 400m Fernmeldekabel auf eine gammliche Trockenbauplatte 
mit 4 Haken drauf gewickelt, 220Ω Abschlußwiderstand parallel zum 
Mikrofoneingang.

Vorher alle Nachbarn gebeten, mal ne halbe Stunde lang alle 
elektronischen Geräte auszuschalten: Beim Empfangsversuch gestern 
nachmittag hatte ich jedes Gerät, jede Energiesparlampe, jedes LED-Licht 
als Störer drauf.

Ärgerlich nur, daß die Tonaufnahmefunktion vom HDSDR nit funktioniert 
hat :/ Mist, 34MB leere Datei!

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Hier meine "Rahmenantenne" und der Rx.

Die Antenne wurde nur für das Foto auf den Tisch gestellt; ein Meter
weiter oben war der Empfang besser.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: B e r n d W. (smiley46)
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Hallo Helge

> daß die Tonaufnahmefunktion vom HDSDR nit funktioniert hat

Möglicherweise doch. Die Wave-Aufnahme zeichnet den kompletten 
Wasserfall auf, der auf dem Bildschirm sichtbar ist. Diese Datei kann 
nur mit HDSDR wiedergegeben werden. Falls dies der Fall ist, kann 
nachträglich eine mp3 mitgeschnitten werden.

Gruß, Bernd

Autor: Roland F. (r_fischer)
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@Helge:

schau mal hier:
https://dl.dropboxusercontent.com/u/5771418/Radio%20Examples/SAQ%206-29-14%200900z.mp3

dort hat KI6USU ein MP3 der Aussendung zum Download gestellt.

Roland

Autor: sven (Gast)
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Jörg Wunsch schrieb:
> RST würde ich mal 419 geben :)

Hier 579

Autor: Helge A. (besupreme)
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B e r n d W. schrieb:
> kann nur mit HDSDR wiedergegeben werden

Auch das hab ich grad versucht. Beim test gestern funktionierte die 
Aufnahme, vorhin wurde wirklich eine leere Datei erzeugt. Ein 
Rechner-Neustart (natürlich erst nach 11:07!) behob das Problem :/

Roland Fischer schrieb:
> dort hat KI6USU ein MP3 der Aussendung zum Download gestellt.

Danke! Immerhin lags nit an meiner Gerätschaft, daß die Frequenz ein 
paar Hz wanderte. Bei mir RST 438.

Autor: sven (Gast)
Datum:

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Korrektur: 549

Helge A. schrieb:
> Immerhin lags nit an meiner Gerätschaft, daß die Frequenz ein
> paar Hz wanderte.

Das ist wohl eine Eigenart des Senders. Beim Tasten wandert die Frequenz 
etwas nach unten. Steht auch irgendwo so beschrieben.

73

Autor: Funker (Gast)
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Beide Sendungen von heute mit etwa 40 dB über dem Rauschen.
RX ist: PERSEUS SDR
Antenne ist: geschirmte 40 Wdg Loop mit 80 cm Ø Nord/Süd ausgerichtet 
unterm Dach

Standort: JN39qw / 370 m über NN

73 de DC0VD, Winfried

Autor: B e r n d W. (smiley46)
Datum:

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Hallo

Die erste Aussendung hab ich von Zuhause versucht, aber außer einem 
Summen hab ich nichts gehört. Es klang wie das Bürstenfeuer eines 
Motors.

Bei der zweiten Sendung bin ich auf den Hügel:
http://www.b-weeber.de/bilder/Grimeton_2014/Grimeton_Juni-2014.mp3

Die Antenne bestand aus 14m Kupferdraht und einem Erdspiess.
Der Empfänger mein im Eingangsbereich modifizierter Röhren-DC-Receiver 
aus dem Vorjahr.

Subjektiv war das Signal etwas stärker, als mit der Loop-Antenne, aber 
ähnlich gut verständlich. Aufgenommen hab ich mit einem Walkman, um den 
Empfänger möglichst nicht zu stören. Leider regelt die AGC des Walkmans 
dermaßen nach, daß der Rx kaum auf besten Empfang eingestellt werden 
konnte.

Gruß, Bernd

Autor: Henrik V. (henrik_v)
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Bei zweiten Versuch hat es dann auch mit dem Dekoder funktioniert :D

Autor: Helge A. (besupreme)
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Der Vollständigkeit halber: JN57NH im Inntal. Entfernung ca. 1400km.

Autor: Henrik V. (henrik_v)
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Und da der Aufbau ja jetzt funzt ....

Extra transmission on Wednesday, July 2, 2014

An extra transmission will be performed on Wednesday,  July 2, at 14:30 
UTC to celebrate the 10th anniversary of the World Heritage appointment 
of SAQ. We start the transmitter at 14:00 UTC and a test signal will be 
transmitted from about 14:10 UTC. The frequency is 17.2 kHz CW.

We do not require any QSL-reports on this SAQ transmission and will not 
verify.

Autor: Helge A. (besupreme)
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@Henrik:

Dein Dekoder braucht eine Vollversion von Labview? Oder funktioniert das 
standalone..??

Autor: Henrik V. (henrik_v)
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Helge A. schrieb:
> Dein Dekoder braucht eine Vollversion von Labview? Oder funktioniert das
> standalone..??

Den habe ich mit meiner LV2011 Studentenversion zu Lehrzwecken 
geschrieben.
Source im Link oben. Da ich aber auch Beruflich mit einer FD arbeite, 
sollte es möglich sein, so gewünscht, eine 'Standalone'version zu 
erstellen.

Die SateMC des  Decoders hat noch Verbesserungspotential ;)
Da SAQ & WAF aber unverträglich sind, muss das noch warten.

Jetz habe ich gut 1h 96kHz@16bit SAQ auf Platte, da ist bis Dezember 
evtl. noch Zeit zum Optimieren.

Habe heute abend noch über 50m J-YH (4x2) in der Garage gefunden 8)
zusammen mit einen gebrochenen Hulahoppreifen vons Töchterchens, der 
'zufällig' noch nicht in der Gelben Tonne gelanded war, ist jetzt die 
nächste VLF Loop fertig :)
Wird am Mittwoch gleich mal angetestet.

Autor: Holm T. (holm)
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Ich bin am 29. nicht zu Experimenten gekommen, hatte hier zu viel 
anderen Trouble, aber Weihnachten hatte ich hier SAQ mit 50m Draht in 
Nord-Süd Richtung und ca. 6m Höhe mit ca. RST 432 auf dem jüngeren 
Bruder von J's EKD, einem EKD500. Der Draht hängt auch mittlerweile 
nicht mehr, 0,5mm² ist etwas wenig für extreme Witterungsbedingungen wie 
z.B. Eis an der Antenne...

Gruß,

Holm

Autor: sven (Gast)
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Holm.

Du kannst ja morgen nachmal Dein Glueck versuchen.

Henrik V. schrieb:
> Extra transmission on Wednesday, July 2, 2014
>
> An extra transmission will be performed on Wednesday,  July 2, at 14:30
> UTC to celebrate the 10th anniversary of the World Heritage appointment
> of SAQ. We start the transmitter at 14:00 UTC and a test signal will be
> transmitted from about 14:10 UTC. The frequency is 17.2 kHz CW.
>
> We do not require any QSL-reports on this SAQ transmission and will not
> verify.



73

Autor: Holm T. (holm)
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..hat geklappt mit EKD500 und Langdraht nur in 2m Höhe.
Am Anfang Radio eher 2-3 dann ab 14:30 Radio 4..
Leider habe ich die Morserei schon vor langer Zeit wieder verlernt, war 
mal der Zweitbeste bei der Formi...

Gruß,

Holm

Autor: Helge A. (besupreme)
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Heute ohne Erfolg bei mir: Es regnet junge Hunde, im Haus sind alle 
Lampen an, und rausgehn war mir zu doof. Das Signal ist im Störnebel 
untergegangen.

Aus lauter Frust ;) einer externen Soundblaster den Tiefpaß im Eingang 
geklaut, Empfang statt bis 28kHz jetzt bis 41kHz. Jetzt wirklich 
frustriert: Der eingebaute Chip macht dann wohl dicht :/

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:
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Hier der Anfang der Aussendung von 1200 UTC vom Sonntag („cq de SAQ“).

Autor: Lutz H. (luhe)
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Nach einem erfolglosem Versuch heute mit einer extra großer Antenne.
Ein Dipol, die eine Seite siehe Bild und die andere Seite ein 50 m 
Verlängerungskabel.
Zur Anpassung ein 220 V - 24 V Ringtrafo, Niederspannungsseite an der 
Soundkarte.

Standort im Dachauer Hinterland
JN58PI

Die Sendung im Anhang von heute 14,30, wie wird die Empfangsqualität 
beurteilt?

: Bearbeitet durch User
Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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lutz h. schrieb:
> Die Sendung im Anhang von heute 14,30, wie wird die Empfangsqualität
> beurteilt?

Hmm, als Ogg-Vorbis oder MP3 wäre der Download vermutlich praktikabler.
Hast du eine Chance, das mit sowas zu komprimieren?

Autor: Lutz H. (luhe)
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Jörg Wunsch schrieb:
> mit sowas zu komprimieren

Als ich versuchte das File als MP3  192 kbit/s zu komprimieren, wurde es 
gleich 13 MByte groß.  Da ich die Abtastrate des WAV Files nicht mehr 
kannte
habe ich das File in der Größe eingestellt, die das Empfangsprogramm 
vorschlug. Ich weiß, ziemlich groß, sorry.

Autor: B e r n d W. (smiley46)
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Hallo Lutz

Der File ist mit Audicity/Lame komprimiert mit der kleinst möglichen 
Bitrate, Mono und gleichzeitig auf die reine Aussendung beschnitten.

Gruß, Bernd

PS
Den Rest kann man dann wieder entfernen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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B e r n d W. schrieb:

> Der File ist mit Audicity/Lame komprimiert mit der kleinst möglichen
> Bitrate, Mono und gleichzeitig auf die reine Aussendung beschnitten.

Ich hätte es der Faulheit halber wohl einfach nur durch ein sox
geschickt :), aber passend zurecht geschnipselt ist natürlich noch
besser.

Dem Signal würde ich problemlos ein R5 zugestehen, ist besser als das,
was ich am Sonntag gehört habe, wobei die Aussendung um 0900 UTC bei
mir noch etwas besser war als die von 1200 UTC, die ich oben gepostet
hatte, aber bei der hat die Aufzeichnung nicht funktioniert.

Autor: no_signal_saq (Gast)
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Nachdem hier auch nichts zu sehen / hören war, zugegeben etwas
entäuscht, aber nur so lange bis
lutz h. (luhe) schrieb und auch Angaben zur Antenne machte.


Ein paar Bilder, was hier zu sehen war:

Die Alpha-Stationen ?, drei Frequenzen mit kurzen Zeichen.

Die leere SAQ-Frequenz.

Eine Breitband-Impuls-Störung und anderes.


Fazit, eine Ferritantenne und Vorverstärker an der Soundkarte
waren zu wenig.
Ein Hochpassfilter wäre auch dringend notwenig, wegen einiger
künstlicher Signale auf niedrigeren Frequenzen.

Ohne Antenne sind nur sehr wenige intern erzeugte Linien da.

Autor: B e r n d W. (smiley46)
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> die Alphas auf 11.905 kHz, 12.649 kHz und 14.881 kHz

Ja, die Alphas sind auf dem dritten und vor allem auf dem ersten Bild zu 
sehen.

Autor: Funker (Gast)
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> Die Alpha-Stationen ?, drei Frequenzen mit kurzen Zeichen.
>
Die Alphas sind zum Testen der Bedingungen gut geeignet da fast immer 
aktiv!
Siehe: http://www.vlf.it/alphatrond/alpha.htm

73 Winfried

Autor: Lutz H. (luhe)
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Hier auch von mir die Frequenzen.
Ich bin am Überlegen ob es möglich ist, einen Fledermaus detector von 
Franzis umzubauen.   Empfängerschaltkreis CD2003

Es fehlt da natürlich ein Bandfilter.

: Bearbeitet durch User
Autor: no_signal_saq (Gast)
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Kann das sein, das SAQ heute um etwa 14.30 Sommerzeit nochmal da war ??
Hab was probiert, und da war was...
Vollig unvorbereitet..

Autor: no_signal_saq (Gast)
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14:57 läuft wieder

Autor: npn (Gast)
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no_signal_saq schrieb:
> Kann das sein, das SAQ heute um etwa 14.30 Sommerzeit nochmal da
> war ??
> Hab was probiert, und da war was...
> Vollig unvorbereitet..

Sieht ganz so aus. In Bildschirmmitte steht auch was von "saq".
War allerdings nicht angekündigt, nur die gestrige Aussendung. Von heute 
wußte ich nichts.

Autor: no_signal_saq (Gast)
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Noch einiges von SAQ, vom 3.Juli 2014, Donnerstag empfangen.
( Ich hoffe es ist SAQ )


SAQ und der stündliche ? Breitbandpuls

Frequenzkurven...

Nachweis 17.2kHz in der wavedatei

Audiodatei, akustisch vom Kopfhörer aufgenommen,
mit SAQRX auf 300Hz Bandbreite gestellt.

Bei der Audiodatei nicht zu laut aufdrehen, einige Klopfgeräusche
( berühren des Kopfhörers ) sind leider mit dabei.

Warum gestern hier nichts zu hören war, aber heute,
ich habe nur die Ferritantenne um etwa 45Grad gedreht !!!

Auf den Frequenzen der Alphas ändert sich dabei nicht viel.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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no_signal_saq schrieb:

> ( Ich hoffe es ist SAQ )

Yep, ist doch klar und deutlich zu hören: „vvv de saq“

Das „vvv“ ist ein übliches Signal, damit der Empfänger sich abstimmen
kann.  Da gibt es auch eine Q-Gruppe dafür: QSV („Senden Sie eine
Reihe V zur Abstimmung“).

Autor: Matthias (Gast)
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Der Empfang war bei mir diesmal mit 10cm langer Aktivantenne nach PA0RDT 
nicht möglich, Weihnachten 2013 war das Signal damit 6 dB über dem 
Rauschen.
Rx: EKD 500

QSL Karte von SAQ ist in den letzten Tagen eingegangen.

Autor: Norbert V. (Firma: NoVeWa_A-Funk) (norbby)
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Jörg Wunsch schrieb:
> Das „vvv“ ist ein übliches Signal, damit der Empfänger sich abstimmen
> kann.  Da gibt es auch eine Q-Gruppe dafür: QSV („Senden Sie eine
> Reihe V zur Abstimmung“).

Hallo Freunde,

Richtig Jörg, ich möchte noch was Historisches zu dem "V" in CW angeben,

während des 2. WW war das V der Jingle von BBC Radio, was unter 
Androhung von der Todesstrafe verboten war zu hören, Stichwort 
Feindsender hi :)

Noch Historischer ist das V der Anfang der ersten Töne von Beethovens 
5ter Symphonie :)

Bis dann weiterhin viel Spaß am Experimenten, ein schönes Wochenende und 
bleibt Gesund de Norby AR ... -.- . .

Autor: Lutz H. (luhe)
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Im Morsecode ist: vvv de SAQ  was oft zu Beginn der Sendung
zu hören ist:
...-  ...-  ...-      -..  .      ...   .-   --.-

v     v     v           d   e       s     a     q

Die Aufzeichnung des  Files saq_audio_11025hz_2014_juli_03
beginnt mit 2 mal v.

: Bearbeitet durch User
Autor: npn (Gast)
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no_signal_saq schrieb:
> Noch einiges von SAQ, vom 3.Juli 2014, Donnerstag empfangen.
> ( Ich hoffe es ist SAQ )
>
Das ist auf jeden Fall SAQ.
Aber die Frage ist: Warum am Donnerstag noch eine Aussendung? Würde mich 
mal interessieren. Am Sonntag zwei und eine am Mittwoch war ja klar. 
Aber die am Donnerstag? Weiß da jemand näheres?

Autor: Henrik V. (henrik_v)
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npn schrieb:
> no_signal_saq schrieb:
>> Noch einiges von SAQ, vom 3.Juli 2014, Donnerstag empfangen.
>> ( Ich hoffe es ist SAQ )
>>
> Das ist auf jeden Fall SAQ.
> Aber die Frage ist: Warum am Donnerstag noch eine Aussendung? Würde mich
> mal interessieren. Am Sonntag zwei und eine am Mittwoch war ja klar.
> Aber die am Donnerstag? Weiß da jemand näheres?

von
http://alexander.n.se/in-english/saq-transmission/

Unofficial transmissions

Unofficial transmissions may take place, due to maintenance, training or 
local events. Reports from unofficial transmissions are normally not 
confirmed by QSL cards.

Autor: npn (Gast)
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Aha, das hatte ich nicht gelesen. Danke für den Hinweis.

Autor: no_signal_saq (Gast)
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Vielen Dank an lutz h. für die Dekodierung der Datei in CW.
Morsezeichen höre ich zwar, aber in Buchstaben umwandeln
da happerts schon immer.

Habe auch die Hinweise vom Sender in Englisch gefunden,
daß es offizielle und andere Aussendungen ohne Ankündigung gibt.

Inzwischen habe ich noch herausgefunden, daß der Vorverstärker
auch einen LW-Rundfunksender nebenbei mit demoduliert.
Die NF ist leise in einer Wave-Datei mit drin...

>lutz h. (luhe) Datum: 2014-07-03
>Ich bin am Überlegen ob es möglich ist, einen Fledermaus detector von
>Franzis umzubauen.   Empfängerschaltkreis CD2003

Am Bild kann ich wenig erkennen, hier dürfte es wohl nicht reichen.
Es kommt auch drauf an, wie die Frequenzbelegung dort gerade ist.

Für Versuche kann man auch auf anderen Frquenzen nach bekannten
Stationen schauen, z.B. DHO38 Frequenz 23,4 kHz, was hier aber
keinen Sinn macht weil einfach zu stark...

Es ist nicht immer so ruhig wie auf diesem Bild, die Frequenz von SAQ
selbst dürfte frei sein, aber knapp daneben...
Letzten Endes weis ich auch nicht immer was Störungen oder
Signale sind.

Autor: Patrick D. (oldbug) (Moderator) Benutzerseite
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Zum Mitschreiben von CW fällt mir übrigens so auf Anhieb direkt fldigi 
ein.

Autor: no_signal_saq (Gast)
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Danke für den Hinweis mit Fldigi. Ging auf Anhieb zwar nicht, kann
aber mehrere Ursachen hier haben.

Einige Dinge hätte ich noch.

Audiokabel mit Chinch ? Steckern ist nicht gleich Audiokabel.
Zwei verschiedene offene Kabel am Computer zum Vergleich.

Dann wäre noch eine SAQ-Signaldatei mit einem Bandpass
vorgefiltert.Es ist das 17.2Khz Signal, keine Audiodatei.
Mit 44100Hz und 128kbit/s etwa 2 Minuten Dauer.
Mit einem Programm wie z.B. SAQRX kann man dann CW-Zeichen hören.
Ein typisches Spektrum siehe Bild, SAQ ist sehr schwach
sichtbar.

Das ganze kann statt SAQ z:B. für Tests in einer Endlosschleife
in die Soundkarte gegeben werden.

Getestet mit einem Elektronischen Buchlesegerät, am Ausgang
ein 1:1 NF-Trafo der auch etwa 60Ohm hat.Am Zweiten Ausgang
einfach ein 39 Ohm Widerstand.

Je nach Justierung sollte es kaum vom "echten" Signal zu
unterscheiden sein.

Wenn ich direkt mit einer 2. Ferritantenne in die Empfangsantenne
kopple und ein schlechtes Kabel am Kopfhörerausgang vom E-Leser habe,
dann geht nichts mehr...

Ich bin mir nicht sicher ob mp3 und 17.2khz bei allen Geräten geht,
aber die .wav -Datei hätte etwa 10Mb.

Autor: no_signal_saq (Gast)
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Der Name der mp3-Datei ist wohl zu lang, nochmal kürzer.

Autor: eric (Gast)
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Zur allgemeinen Information :

Es wundert mich ein wenig, dass manche Leute so grosse Schwierigkeiten 
beim Empfang von SAQ haben.
Ich sitze in Koeln in einem Dachgeschoss, benutze einen Telefunken E1501 
Bandbreite 100Hz und eine simple Loop 5W, 1m x 1m direkt auf den 
hochohmigen LW-Eingang des rx.
Der Empfang ist laut und klar, deutlich besser als der parallel gehoerte 
Twente-SDR.

Autor: npn (Gast)
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eric schrieb:
> Der Empfang ist laut und klar, deutlich besser als der parallel gehoerte
> Twente-SDR.

Die Antenne von Twente kennst du aber, oder nicht? Die MiniWhip ist 
gerade mal 10cm groß!
Ich halte das schon für eine sehr gute Leistung, daß man damit die 
17,2kHz überhaupt so gut hören kann.

Autor: Heinz Wäscher (Gast)
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npn schrieb:
> Die Antenne von Twente kennst du aber, oder nicht? Die MiniWhip ist
> gerade mal 10cm groß! Ich halte das schon für eine sehr gute Leistung, daß man 
damit die 17,2kHz überhaupt so gut hören kann.

Eine elektrisch kurze Antenne leistet nur unwesentlich weniger als eine 
resonante Lambda/2 Antenne. Die Leistung, die eine Antenne dem 
elektromagnetischen Feld entnehmen kann, wird durch ihre Wirkfläche A 
beschrieben.

A = (Lamda^2 / 4Pi) x D

D ist dabei der Richtfaktor, der für den Halbwellendipol 1,64, und für 
den elektrisch kurzen Dipol 1,5 beträgt. Analog gelten für den kurzen 
Monopol ein D von 3,28 bzw 3. Ein Monpol, der klein gegenüber der 
Wellenlänge λ ist führt also zu einer Empfangsleistung, die nur etwa 10% 
geringer ist als beim resonanten λ/4 Monopol.

Einzig die Ankopplung an die Fußpunktimpedanz gestaltet sich 
anspruchsvoll: ein sehr kleiner Realteil in Serie zu einem sehr hohen 
kapazitiven Blindwiderstand. Darum funktionierts auch nur im 
Empfangsfall als Aktivantenne mit einem hochohmigen FET Impedanzwandler.

Grüße

Autor: eric (Gast)
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Heinz Wäscher schrieb:
> Eine elektrisch kurze Antenne leistet nur unwesentlich weniger als eine
> resonante Lambda/2 Antenne.

Das ist vollkommen richtig.

Bei der so vielfach hochgepriesenen Mini-Whip kann man die Dinge auch 
noch anders betrachten:
Wenn man sich die Konstruktion und die dazu gegebenen Montageanweisungen 
mal genauer ansieht, dann erkennt man, dass Mini-Empfangsflaeche in 
Wirklichkeit eine Kapazitaet zur Umgebung darstellt und das 
Zuleitungskabel die eigentliche Antenne ist. Das Kabel soll am Fusspunkt 
geerdet werden und die "Antenne" so hoch wie moeglich aufgehaengt.
An der Spitze des Kabels liegt dann die Empfangsspannung und teilt sich 
auf zwischen Eingangsimpedanz des Verstaerkers (ca. 1MOhm) und der 
Kapazitaet zur Umgebung (ca. 10pF = 1kOhm bei 10MHz !).
Bei VLF = 10kHz liegen die Verhaeltnisse etwas unguenstiger, aber 
aehnlich.

Es gibt eben doch keine Wunderantennen.

Bei ein paar Meter Antennenhoehe ergeben sich nicht unbetraechtliche 
Empfangsspannungen, die zu Intermodulationsstoerungen fuehren koennen. 
Nicht ohne Grund wird die Mini-Whip in ihrer urspruenglichen Form nicht 
mehr angeboten.

Ach ja, "magnetische" Antennen gibt es uebrigens auch nicht, selbst dann 
nicht, wenn man nicht an handfeste Magneten denkt.
Aber das hat mit SAQ nichts zu tun und bevor man mich hier steinigt, 
verzieh ich mich lieber.

Autor: Heinz Wäscher (Gast)
Datum:

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eric schrieb:
> Wenn man sich die Konstruktion und die dazu gegebenen Montageanweisungen
> mal genauer ansieht, dann erkennt man, dass Mini-Empfangsflaeche in
> Wirklichkeit eine Kapazitaet zur Umgebung darstellt und das
> Zuleitungskabel die eigentliche Antenne ist.

Man kann sagen, die Fläche der Miniwhip wirkt wie eine Feld-Sonde, die 
die Potentialdifferenz des elektrischen Feldes gegenüber dem Potential 
am Außenschirm-Anschluss des Koaxkabels oder gegen den metallischen 
Montagemast hochohmig abgreift, und nach Impedanzwandlung auf das 
Koaxkabel gibt.

Da der Verstärker sehr hochochmig ist, ist auch nur ein sehr kleines 
Gegengewicht ausreichend. Wenige Zentimeter Koaxschirm reichen. Ein 
metallischer Montagestab sowieso.

Pieter-Tjerk deBoer, der Entwickler des SDR an der Uni Twente hat das 
kürzlich untersucht in einem Artikel anschaulich beschrieben: 
"Fundamentals of the Mini-Whip"

http://wwwhome.ewi.utwente.nl/~ptdeboer/ham/tn/tn07.html

Grüße

Autor: eric (Gast)
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Hi Heinz,
Dank fuer den interessanten Literaturhinweis, der mir noch unbekannt 
war. Ich hab ihn mal kurz ueberflogen. Da ist sicher noch 
Diskussionspotential drin, aber das muessen wir auf ein ander Mal (oder 
einen anderen Thread ?) verschieben.
Gruss !

Autor: eric (Gast)
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Noch eine Bemerkung zum Thema SAQ :

EKD und aehnliche Communication-Rx, Up-Converter oder gar Soundkarte 
sind ja eigentlich ueble Stilbrueche beim Empfang eines historischen 
Maschinen-senders.

Ein Empfaenger im Stile der damaligen Zeit waere in meinen Augen das 
einzig angemessene Geraet. Oder gar der elektromechanische Empfaenger 
von Jim Moritz.

Deshalb werde ich kuenftig von meinem neumodschen Equipment nichts mehr 
berichten, sondern lieber was 'Zuenftiges' basteln.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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eric schrieb:
> Ein Empfaenger im Stile der damaligen Zeit waere in meinen Augen das
> einzig angemessene Geraet.

Wenn man sich die Antennenfarm dafür leisten kann. :-)

Autor: Lutz H. (luhe)
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Die Multi-Doppelquad-Antenne löst die Empfangsprobleme  :-)

Autor: W.S. (Gast)
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Ach, mach dir keine Sorgen über Stilbrüche, es gibt weitaus schlimmeres.

Die diesjährige HAMRAD scheint ja weitestgehend unreflektiert in diesem 
Forum vorübergegangen zu sein.

Nun ja, der Flohmarkt war "mezzo", der Anteil an Nostalgie war 
deutlicher als früher und das Angebot an Filtern und Zeugs, was man für 
den analogen TRX-Bau benötigt, was nochmals rapide zurückgegangen. Dafür 
gab's ne Menge Hohlleiter, kurzum Zeugs, was man für die höheren Bänder 
so braucht.

In der Haupthalle war neben den üblichen Verdächtigen (vom Hilberling 
abwärts) einiges an SDR zu sehen, auch "richtige Geräte" mit interner 
Digitalverarbeitung. Interessant ist das alles schon, aber so wie es 
aussieht, hört bei den meisten OM's das Verständnis kurz hinter dem 
I/Q-Umsetzer für den CW-Bereich des 40 m Bandes per CD4066 o.ä. auf.

Tja, und nach diesem ausschweifenden Bogen komme ich auf den Anfang 
zurück. Am Stand des FA gab's als brandneues Exponat ein Reprint über 
den Selbstbau von Kurzwellenempfängern aus dem VEB Militärverlag zu 
sehen - so aus der Zeit, wo die ersten Siliziumtransistoren verfügbar 
waren. Klasse! War das nicht der Klaus K. Schlenzig? Mir wäre lieber, 
man hätte ein verständliches Buch darüber präsentiert, wie man einen 
digital funktionierenden Empfänger aufbaut - gemeint sind die Gefilde, 
die HINTER dem ADC kommen. Aber da war nur Fehlanzeige. Kommentar eines 
der Redakteure: "Wer programmiert denn schon noch selber, wenn man's 
downloaden kann?"

Tja, wer will heutzutage schon noch was selber können, wenn man's auch 
kaufen kann? Mir kommt da eine kabarettistische Kleinanzeige aus 
DDR-Zeiten in den Sinn: "Gilt immer: Bumse fachgerecht Ihre Frau in 
Ihrem Bett, Zuschriften unter 0815-4711"

Gut Nacht..

W.S.

Autor: Erik L. (erikl)
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eric schrieb:
> Ein Empfaenger im Stile der damaligen Zeit waere in meinen Augen das
> einzig angemessene Geraet

Hallo Namensvetter,
ja und nein, ich verstehe Dich einerseits sehr gut, anderseits hatte ich 
großen Spaß das hier alles zu lesen und mit der Soundkarte mal eben 
schnell einen Versuch zu wagen (ging leider (noch) schief).
Ich glaube es hat den Funken zum überspringen gebracht mich nach 20 
Jahren Software auf die HF-Technik und auf die Grundlagen heutiger 
Kommunikation zu besinnen!
Ich würde jetzt gerne das Morsen lernen!
(Und wäre es nicht cool, mit 'nem langen Kabel und 'nem Android Device 
SAQ zu empfangen: "Nein, eine SIM-Karte habe ich nicht eingelegt und 
WLAN ist auch aus")
In diesem Sinne sorry für den OT Auflug und ganz herzlichen Dank an 
Henrik, Jörg und all' die anderen die so viel Interessantes hier 
geschrieben und verlinkt haben, dafür liebe ich diese Forum!
Erik

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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W.S. schrieb:

> Am Stand des FA gab's als brandneues Exponat ein Reprint über
> den Selbstbau von Kurzwellenempfängern aus dem VEB Militärverlag zu
> sehen - so aus der Zeit, wo die ersten Siliziumtransistoren verfügbar
> waren.

Da liegen 20 Jahre dazwischen.

> Klasse! War das nicht der Klaus K. Schlenzig?

Nein, der hat Bauelemente analysiert.  Es war Detlef Lechner, ex
DM2ATD.

> Mir wäre lieber,
> man hätte ein verständliches Buch darüber präsentiert, wie man einen
> digital funktionierenden Empfänger aufbaut

Dann müsste man ja „nur noch“ einen Autor finden, der gewillt ist,
dazu ein Buch zu schreiben … Ob du das dann auch bezahlen wölltest?

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Erik L. schrieb:
> Und wäre es nicht cool, mit 'nem langen Kabel und 'nem Android Device
> SAQ zu empfangen

:-)

> Ich würde jetzt gerne das Morsen lernen!

LCWO kennst du?

Autor: Lutz H. (luhe)
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Jörg Wunsch schrieb:
> nem Android Device
>> SAQ zu empfangen


Hier als Entwicklungsversion (Zwischenstand) geht leider noch nicht.

1378  Abtastwerte  mit 44100 samples/s kommen in  public short[] 
AudioConverte017_8(short[] inputBuffer_1) hinein und es sollen ein
NF- Signal zurückgegeben werden.


Software nach  SAQrx

Des Stecker für das Mikrofon und der Kopfhörer muss noch verändert 
werden.

Das Softwarestück läuft leider noch nicht, ansonsten ist das Projekt 
vorbereitet. Bis Weihnachten ist noch etwas Zeit.

(würde mich über Hilfe freuen)

: Bearbeitet durch User
Autor: Erik L. (erikl)
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Jörg Wunsch schrieb:
> LCWO kennst du?
bislang noch nicht, sieht cool aus, Danke !

lutz h. schrieb:
> Hier als Entwicklungsversion

oh mann, jetzt brauch' ich auch noch ein Android ... ich hab' doch nur 
ein Telefon... das war doch nur so gesponnen ...

Ihr seid echt verrückt !

Gruß Erik

Autor: W.S. (Gast)
Datum:

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Jörg Wunsch schrieb:
> Dann müsste man ja „nur noch“ einen Autor finden, der gewillt ist,
> dazu ein Buch zu schreiben … Ob du das dann auch bezahlen wölltest?

Gewillt?

Du hast in manchen Dingen mir recht befremdliche Ansichten. Mir ist 
klar, daß Autoren für ihr Werk auch ein Geld bekommen - es soll sogar 
welche geben, die damit ihren Lebensunterhalt bestreiten. Ein Verlag 
hingegen muß Umsatz machen - sollte aber eben auch eine Ambition 
besitzen. Ein Reprint aus längst vergangenen Zeiten - ist das der neue 
HAM-Spirit? Kalk, wohin das Auge blicket...

Also, es gibt massenweise Leute, die ICH mit meinen Steuern bezahle - 
darunter auch Funkamateure mit Professur an staatlichen Lehranstalten. 
Eigentlich würde ich von solchen eine derartige Lektüre erwarten und 
wenn so ein Buch was taugt, auch bezahlen. Mein Bücherschrank ist voll 
von Büchern, die ich alle bezahlt habe - aber ich will dafür auch 
Qualität sehen. Wie man die Hilbert-Transformation analytisch 
durchzieht, kann ich in meinen uralten Skripten nachlesen, aber wie man 
das mit zeit- und amplitudendiskreten Signalen mit möglichst wenig 
Rechenaufwand numerisch macht, dafür sollte es amateurgerechte Literatur 
geben.

Offenbar bin ich weit und breit der einzige, den dieses Thema 
interessiert - oder?

W.S.

Autor: no_signal_saq (Gast)
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saqrx 0.9

Von SAQRX 0.6 gibt es eine Weiterentwicklung.
SAQRX0.93 / 0.94 mit Quellcode und PPT-Dokument,
wo der Sender im Detail beschrieben ist.

Bin nicht sicher obs irgendwo schon erwähnt ist.

http://sites.google.com/site/swljo30tb/

Unter dem Bild bei Files gehts weiter.

Autor: Erik L. (erikl)
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W.S. schrieb:
> recht befremdliche Ansichten

derer gibt es mehrere

Autor: sven (Gast)
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Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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W.S. schrieb:
> Also, es gibt massenweise Leute, die ICH mit meinen Steuern bezahle -
> darunter auch Funkamateure mit Professur an staatlichen Lehranstalten.

Ja, es gibt darunter auch Hobbykapitäne, Rennradfahrer, Angler und
viele andere.  Was soll das Herauskehren eines Hobbies bei einem
Professor?  Meinst du, dafür, dass er ein bestimmtes Hobby hat, würde
ihm plötzlich die Zeit eingeräumt, ein Buch zu verfassen?

Nee du, du solltest dich wohl mal an deinen „staatlichen
Lehranstalten“ umsehen.

Keiner verpflichtet dich, das Buch da zu kaufen, aber ein Buch zu
fordern und dann auch noch zu erwarten, dass es weit unter dem Aufwand
verkauft wird, ist schon eine reichliche Nummer.  (Ich erlebe zufällig
gerade die Überarbeitung eines Lehrbuchs auf einem völlig anderen
Gebiet.  Ja, da sind auch Professoren beteiligt.  Nein, sie verdienen
damit kein Geld, was auch nur ansatzweise als Aufwandsentschädigung
taugen würde.  Nein, es ist nicht für 20 Euro zu haben, sondern es
werden wohl knapp 100 sein, und dabei ist es „nur“ die Überarbeitung
eines existierenden Standardwerks.  Daher meine Frage, ob du so ein
Buch dann auch bezahlen würdest … )

Autor: Nimm VanAnderen (Gast)
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W.S. schrieb:
> ist das der neue
> HAM-Spirit?

Ham-Spirit?
Ist das ein Synonym für "Geiz ist geil, umsonst ist besser"?

ich hau mich weg

Autor: whatever (Gast)
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W.S. schrieb:
> Kalk, wohin das Auge blicket...

Sogar im Spiegel :=)

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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W.S. schrieb:
> Eigentlich würde ich von solchen eine derartige Lektüre erwarten

Deine Erwartungen in Ehren es sind die Deinen. Andere Haben eben Andere 
Vorstellungen und Erwartungen.

W.S. schrieb:
> dafür sollte es amateurgerechte Literatur
> geben.

Wenn du eine Bedarf siehst und nicht nur Ansprüche stellst wäre es an 
Dir Deine Erwartungen an Andere selbst in die Tat umzusetzen, oder bist 
du es am Ende gewohnt, dass alle nach deiner Pfeife tanzen?

 Dann aufgemerkt:

 Die gute Nachricht für dich: Jeden Tag steht ein Dummer auf.

 Die schlechte Nachricht für dich du hast einen Zielkonflikt.

Wenn Du was schlaues  von jemanden Unbestimmten erwartest der schlau 
genug ist deinen Wunsch zu erfüllen, so  wird er kaum dumm genug sein 
dies dir zuliebe umsonst zu tun. Dafür bist du nicht hübsch genug ;)

Namaste

Autor: W.S. (Gast)
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OK. Ich sehe an dieser Stelle sehr deutlich, daß ich hier ganz 
offensichtlich der Einzige bin, den das Thema SDR und digitale 
Signalverarbeitung beim Senden & Empfangen wirklich interessiert.

Der Rest von euch hält altkluge Reden und interessiert sich für das 
VERSTEHEN der Materie eben nicht. OK, dann zahlt eben den Preis für 
einen Perseus oder Flex oder Radiocom und wie sie alle heißen - und 
benutzt sie ohne zu wissen, wie sie funktionieren. Scheint der Zeitgeist 
zu sein. Zur Erbauung könnt ihr dann ja ein nettes Buch von Detlef 
Lechner (oder eins vom Klaus K.) lesen - im Reprint.

Und was "Hobbykapitäne, Rennradfahrer, Angler" betrifft: Wenn jemand 
eine einschlägige Professur bekleidet, so erwartet man von ihm mit der 
allergrößten Selbstverständlichkeit, daß er publiziert. Das gehört zum 
Job und ist im Prinzip Teil dessen, was man von ihm für's Salär 
erwartet. Die zwei anderen Teile sind Forschung vorantreiben und 
akademische Ausbildung zu leisten und dabei beachtenswertes zu leisten. 
Das ist was anderes, als man es von einem Beamten in der 
Polizeidirektion erwartet.

Ich sag's mal so: wenn es hierzulande in Forschung und Lehre und in den 
Köpfen der Leute so weitergeht, wie es Jörg indirekt umrissen hat, dann 
brauchen wir uns nicht mehr darüber zu beklagen, daß wir von den Anderen 
nicht mal mehr die Schlußlichter sehen.

Lernen ist wie Rudern gegen den Strom, läßt man nach, fällt man zurück 
und wird von allen anderen überholt.

So.

W.S.

Autor: Lutz H. (luhe)
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W.S. schrieb:
> das Thema SDR und digitale
> Signalverarbeitung beim Senden & Empfangen wirklich interessiert.

Ein guter Einstieg ist die Beschreibung des Programmes  SAQrx,
und im Internet gibt es einige gute Videos, auch von Professoren.

Autor: npn (Gast)
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W.S. schrieb:
> OK. Ich sehe an dieser Stelle sehr deutlich, daß ich hier ganz
> offensichtlich der Einzige bin, den das Thema SDR und digitale
> Signalverarbeitung beim Senden & Empfangen wirklich interessiert.
>
Da bist du schwer im Irrtum. Du bist ganz und gar nicht der einzige, den 
das interessiert. Aber du bist der einzige, der sich hinstellt und sagt: 
"Ich verstehe, wie das funktioniert, und ihr nicht. Und jeder, dem 
vielleicht die mathematischen Grundlagen fehlen für das weite Gebiet der 
Signalverarbeitung, der ist dumm und unwillig, das zu lernen."
Genau dieses Gehabe von dir stößt hier vielen sauer auf. Diese 
Großkotzigkeit und andererseits die Herabwürdigung und das 
Lächerlichmachen von Leuten, die eine Menge auf dem Gebiet des Funks 
getan haben.
> Zur Erbauung könnt ihr dann ja ein nettes Buch von Detlef
> Lechner (oder eins vom Klaus K.) lesen - im Reprint.
Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Sicherlich würde sich jeder über entsprechende Literatur zum Thema DSP, 
SDR usw. freuen, aber nicht so:
> Also, es gibt massenweise Leute, die ICH mit meinen Steuern bezahle
DU bezahlst also massenweise Leute, naja...
> Wenn jemand eine einschlägige Professur bekleidet, so erwartet
> man von ihm mit der allergrößten Selbstverständlichkeit, daß er
> publiziert.
Was hindert dich daran, einen von diesen massenweisen Leuten 
anzusprechen, (oder vielleicht sogar mehrere) und ihn (oder sie) darauf 
hinzuweisen, was du von ihnen mit der allergrößten 
Selbstverständlichkeit erwartest. Das wäre doch mal ein Engagement. Hier 
im Forum rumheulen und Stunk verbreiten
> Kalk, wohin das Auge blicket...
bringt niemanden von deinen bezahlten Leuten dazu, ein Buch zu 
schreiben.

> Lernen ist wie Rudern gegen den Strom, läßt man nach, fällt man zurück
> und wird von allen anderen überholt.

Ich denke, das mußt du den meisten Leuten hier nicht sagen. Es wissen 
auch andere, was lernen heißt.

Autor: Erik L. (erikl)
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schade
schon wieder ein Faden zerfasert
DFTT

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Erik L. schrieb:
> schade schon wieder ein Faden zerfasert

Naja, zu SAQ war ja auch erstmal alles geschrieben, wir warten dann
auf die Weihnachtssendung. ;-)

Autor: B e r n d W. (smiley46)
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Hallo W.S.

> daß ich hier ganz offensichtlich der Einzige bin, den das Thema SDR
> und digitale Signalverarbeitung beim Senden & Empfangen wirklich
> interessiert.

In Kombination mit dem PC ist das ja machbar, die Software dazu braucht 
man nicht neu erfinden.

Aber als Stand-Alone stellt ein komplettes Gerät doch einges an Aufwand 
dar. Die CPU braucht ordentlich Rechenleistung und Einstreuungen in den 
Empfangstrakt sind vorprogrammiert. Bis das brauchbar funktioniert, sind 
2-3 Platinen-Layouts fällig und das Projekt zieht sich ein Jahr lang 
hin.
"Bernhard __" könnte da sicher aus dem Nähkästchen plaudern.

Interessant wäre, langfristig eine Software-Bibliothek anzulegen, um 
diesen Anteil des Aufwands etwas abzukürzen.

Bernd

Autor: W.S. (Gast)
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npn schrieb:
> Aber du bist der einzige, der sich hinstellt und sagt:
> "Ich verstehe, wie das funktioniert, und ihr nicht. Und jeder, dem
> vielleicht die mathematischen Grundlagen fehlen für das weite Gebiet der
> Signalverarbeitung, der ist dumm und unwillig, das zu lernen."

Das - mei Liaber! - ist eine böswillige Unterstellung deinerseits.

Ich habe die akademischen Grundlagen im Prinzip intus - wenngleich auch 
durch die Jahre arg sedimentiert - ABER: das alles hat nichts zu tun mit 
den Gefilden der konkreten numerischen Durchführung all dessen, was man 
zum konkreten Aufbau eines RX benötigen würde. Mal ganz abgesehen davon, 
daß sich in den letzten Jahrzehnten GEWALTIGES in der Technik wie in der 
Mathematik getan hat. Ich bin also ein Suchender - aber ich suche 
wenigstens (ohne wirklich viel zu finden) und thematisiere das. Was ich 
allerdings hier an Meinungen Anderer dazu lesen mußte, ist eher 
abstoßend.

So.

B e r n d W. schrieb:
> In Kombination mit dem PC ist das ja machbar, die Software dazu braucht
> man nicht neu erfinden.

Und OHNE den PC? Ich sehe da ganz andere Prämissen. Für einen KW-RX 
dürfte die erfolgversprechendste Variante ein 100 MHz ADC plus ein 
hinreichend dickes FPGA sein, denn den DSP, der Signale im 10 ns Takt 
verarbeiten kann, mußt du mir erstmal zeigen. Für alles jenseits der 
magischen 30 MHz sieht es ganz anders aus, da ist Analogtechnik 
angesagt, bis man ins Basisband kommt. Danach kommt dann eventuell ein 
DSP, aber schon HRPT dürfte den ins Stolpern bringen, also riecht das 
auch nach FPGA in der Front. Fazit: PC-Software ist nicht wirklich die 
Lösung, zumal selbige m.E. viel mehr mit den 
Rechenzeit-Paket-Treiber-Befindlichkeiten des BS zu tun hat als mit den 
eigentlichen Signalsverarbeitungs-Algorithmen.

Also: Die Idee mit der Software-Bibliothek ist an sich nicht schlecht, 
aber es braucht garantiert einen ziemlichen Anteil an HDL dabei.

W.S.

Autor: npn (Gast)
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W.S. schrieb:
> Das - mei Liaber! - ist eine böswillige Unterstellung deinerseits.

Na dann werde ich dich eben falsch verstanden haben, woran deine 
Ausdrucks- und Formulierungsweise nicht ganz unschuldig ist. Und 
böswillig war die Unterstellung überhaupt nicht, eher ärgerlich über 
deinen Ton.

Fakt ist aber, daß es durchaus Leute gibt, die noch keinen DSP und auch 
noch keinen FPGA in den Fingern hatten. Dann gestehe es doch diesen 
Leuten auch zu, daß sie sich mit analoger Funktechnik beschäftigen und 
auf diesem Gebiet auch viel Spaß und Freude am Hobby haben. Beschimpfe 
sie nicht mit "Kalk..." und ähnlichem. Es gibt so viele Möglichkeiten, 
sich mit dem Thema Funk zu beschäftigen, da sollte doch für jeden was 
dabei sein. Und es kann nun mal nicht jeder bei der Weiterentwicklung 
der digitalen Signalverarbeitung vorn mit dabei sein. Auch mich 
interessiert das Thema brennend, aber ich bin eben eher "old scool" in 
der Analogzeit aufgewachsen. Ich nehme sehr wohl jede Möglichkeit wahr, 
mich weiterzubilden. Speziell auch auf dem Gebiet der 
Signalverarbeitung. Aber das wird noch ein langer Weg werden...
Deswegen würde auch ich mich über entsprechende Literatur zum Thema 
freuen. In diesem Punkt sind wir uns sicher einig. Und nun wollen wir 
das Kriegsbeil begraben. Wir sind schließlich nicht zum Streiten hier, 
sondern um was zu lernen und gegebenenfalls auch anderen weiterzuhelfen. 
Ok? :-)

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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npn schrieb:
> Beschimpfe sie nicht mit "Kalk..." und ähnlichem.

Spätestens am Ende der Batterielebensdauer wird man sich
wiedertreffen. ;-)

Das ist für mich derzeit der Punkt, bei dem SDR einfach noch
problematisch ist.

Früher gab es analoge Funkgeräte, die haben mit einem vergleichsweise
kleinen NiCd-Akku (14 V / 225 mAh) einen ganzen Tag lang arbeiten
können.  Ersetzt man das „Quarzgrab“ durch eine PLL, hat man den
ersten Einschnitt in der Batterielebensdauer.  Eine DDS greift nochmal
tiefer ins Energie-Budget, und SDR dann heftigst.

Damit ist auch klar, warum man die „verkalkten“ Technologien zumindest
auf absehbare Zeit noch finden wird.  Nicht jedem ist es wichtig, die
gesamte Längst-, Lang-, Mittel- und Kurzwelle auf einmal empfangen zu
können (wie es die gewiss meisterliche Lösung in Twente schafft).

Bei den PCs wurde man auch zuerst immer schneller, bis man dann
irgendwann gemerkt hat, dass der Strom, auch wenn er aus der Steckdose
kommt, Geld kostet.  Mittlerweile bekommt man dort auch neben
superschnellen Teilen deutlich energieeffizienter arbeitende Systeme.
Vielleicht wird sich ja die digitale Signalverarbeitung auch mal in
so eine Richtung weiterentwickeln (der Ruf nach einem fetten FPGA
kommt dem wohl eher nicht nach) …

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Q W.S.

Um ehrlich zu sein habe ich mich vor knapp 30 Jahren intensiv mit dem 
Thema befasst. Damals gab es gerade mal die ersten 16 Bitter und 
Kundenspezifisch hat HFO OTP mit Maskenprogrammierung angeboten.

Trotz dem habe ich mich theoretisch mit dem Direktmischer 
beschäftigt(MW- Super hatte ich schon gebaut)und zahlreiche Röhrenkisten 
repariert. Vom PLL mit VCO bin über digitale LO s zur fiktiven IQ 
Mischern gelangt. das alles neben dem Studium und lange bevor es 
realisierbar erschien. Ebenso habe ich für meine MZ eine digitale 
Kennfeldzündung entworfen welche ich aber nie realisieren konnte.
Ich habe mir 1986 auch den Kopf über Stereofarb-LCD-Displays und deren 
Aufbau zerbrochen. Alles Dinge welche heute Realität sind. Bei mir 
entstanden die Ideen während der Mathevorlesungen über Integrale und 
Stochastik. Was solls andere konnten es realisieren.

 Es gab damals vom Militärverlag und mit der "Radio Fernsehelektronik" 
erstklassige Literatur trotz dem finde ich heute im Internet schneller 
und aktueller was mich interessiert. Auch wenn es ins Detail geht, man 
muss es nur verstehen die Spreu vom Weizen zu trennen. Andererseits 
haben sich meine Interessen doch stark verlagert und ich habe nicht mehr 
den Ehrgeiz alles Neue zu studieren, zu wissen oder zu besitzen, das ist 
auch schier nicht mehr möglich. Aber, dass ich jammerte weil mir niemand 
ein Lehrbuch für Dummis präsentiert fiele mir nicht ein. Lieber 
zerbrösel ich mir selbst den Schädel, wenn nicht finde wo nach ich 
suche. Und ja SDR interessiert mich noch immer aber es ist nicht mein 
Lebensinhalt.

Namaste

Autor: B e r n d W. (smiley46)
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Mit FPGA kommt aber noch eine weitere Baustelle dazu und außerdem ein 
weiteres Programmiergerät. Obwohl JTAG, sind die möglicherweise doch 
nicht kompatibel. Mit CPLDs hab ich mich zwar schon beschäftigt, aber 
auf VHDL hab ich in meiner Freizeit keine Lust. Der Stromverbrauch wurde 
ja schon erwähnt.

Für einen Web-SDR wie den Uni-Twente macht es ja Sinn, den 
Frequenzbereich breitbandig zu verarbeiten. Aber für einen Trx sollte 
man sich auf ein Signal konzentrieren und dieses möglichst optimal 
verarbeiten.

Um großsignalfest zu werden, sollte IMO prinzipiell analog aufs 
Basisband gemischt werden mit anschließendem Roofing-Filter. Dieses ist 
dann nur ein paar kHz breit.

Spätestens jetzt gehen sicherlich die Meinungen auseinander.

Autor: npn (Gast)
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B e r n d W. schrieb:
> Um großsignalfest zu werden, sollte IMO prinzipiell analog aufs
> Basisband gemischt werden mit anschließendem Roofing-Filter. Dieses ist
> dann nur ein paar kHz breit.

Der KX3 macht es ja vor mit seinem erstklassigen RX.

Autor: W.S. (Gast)
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Es ist ja gut, hier mittlerweile mal ein paar Fach- und Sachaspekte 
aufkommen zu sehen. Das reduziert den Nörgel-Anteil. Ich sehe auch keine 
Notwendigkeit für ideologischen Grabenkämpfe zwischen Analog-Verfechtern 
und Digital-Verfechtern.

Aber eines sehe ich ganz deutlich: Die Zeit des rein analogen 
RX/TX-Baues ist definitiv vorbei. Man bekommt inzwischen die Bauteile 
nicht mal mehr dafür im Handel. Fragt doch mal bei Neosid und Konsorten 
nach, ob sie euch noch ein passables Bandfilter liefern können. 
Fehlanzeige. Ich hab das vor einigen Jahren schon abgeklopft. Bei den 
Halbleitern sieht das genau so aus. Guckt doch mal, was die 
einschlägigen Firmen so im Portfolio haben. Ja, richtig, da sieht man 
integrierte I/Q-Up- und Down-Mischer und ADC's und Differenzial-OpV's 
dazu. Aber "Radio"-IC's ? Fehlanzeige.

Was bleibt, sind die Flohmärkte - aber das ist ein Anzeichen, was selbst 
den Hartgläubigsten auffallen sollte.

Aber der eigentliche Knackpunkt ist nicht der von der Industrie schon 
längst vollzogene Paradigmenwechsel, sondern der Zustand in den Köpfen. 
Mit all den Zutaten, die es JETZT im Handel gibt, können die Meisten 
nicht wirklich mehr was rechtes anfangen. Da wäre Bildung angesagt und 
dafür braucht es Bücher! Eben auch Lehrbücher - und zwar solche, die 
sich für's Selbststudium eignen. Auch für den zitierten Hobbykapitän, 
den Rennradfahrer und den Angler. Woher soll ein im Prinzip gebildeter 
Mensch seine Weiterbildung beziehen? Von Harry Potter? Nee, durch Lesen.

Was mich an dem besagten Reprint aus längst vergangener Zeit stört, ist 
die Rückwärtsgewandheit. Es wäre kein Thema, wenn es nur ne lustige 
Beigabe zu aktuellen Büchern wäre (sowas hatten wir vor Jahren mal mit 
nem historischen ARRL-Buch als Beigabe zur aktuellen Ausgabe). Wenn ein 
schöngeistig orientierter Verlag sich auf Goethe, Schiller, Hölderlin 
konzentriert, ist das ja OK, aber wenn ein eher technisch orientierter 
Verlag sich nicht mehr um den aktuellen Stand der Technik kümmert ODER 
dessen Leser selbigen auch nicht mehr verstehen wollen, dann ist das ein 
Manko, was überhaupt nicht in Ordnung ist.

Ich sehe da sehr wohl sowohl einschlägige Verlage als auch unsere aus 
Steuern bezahlten Bildungsstätten in der Pflicht.

W.S.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Junge nimm was gegen deine Klimakteriumsbeschwerden.

Namaste

Autor: Norbert V. (Firma: NoVeWa_A-Funk) (norbby)
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Hallo zusammen,

Die Diskussion hat zumindest die grauen Zellen angeregt, die Erkenntnis 
daraus ist das man bei sich selbst mal schaut wie flexibel man, (noch), 
ist...

Bis dann 73s in die Runde ... -.- . . :)

Autor: Tobias P. (hubertus)
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lutz h. schrieb:
> Nach einem erfolglosem Versuch heute mit einer extra großer Antenne.
> Ein Dipol, die eine Seite siehe Bild und die andere Seite ein 50 m
> Verlängerungskabel.
> Zur Anpassung ein 220 V - 24 V Ringtrafo, Niederspannungsseite an der
> Soundkarte.
>
> Standort im Dachauer Hinterland
> JN58PI
>
> Die Sendung im Anhang von heute 14,30, wie wird die Empfangsqualität
> beurteilt?


Hey Lutz,
Frage: darf ich dein angehängtes WAV-File für einige DSP-Experimente 
verwenden. Der Grund, weshalb ich frage ist, weil ich das auf meiner 
Website hochladen werde. Natürlich mit Quellenangabe :-) Dein Wav-File 
eignet sich u.U. gut für ein paar kleinere Experimente (schön gemorst 
:-) )

Gruss
Tobias

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Tobias Plüss schrieb:
> schön gemorst :-)

Ja, der Lars hat eine sehr saubere Gebeweise.  Mein Sohn hat mich
nach dem Zuhören gefragt, ob das ein Computer war.  Da musste ihm
dann erstmal das bekannte Foto von Lars Kålland raussuchen:

http://www.trafficlist.net/radio-officer/lars-kalland/

Autor: Lutz H. (luhe)
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Tobias Plüss schrieb:
> darf ich dein angehängtes WAV-File für einige DSP-Experimente
> verwenden.

Von mir aus ja, und ich denke SAQ wird sich über das Interessen freuen,
und es ist  ein schönes File um das Mithören zu üben.


Lutz

: Bearbeitet durch User
Autor: no_signal_saq (Gast)
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Optische CW-Dekodierung, sehr mühsam aber schön.

Autor: no_signal_saq (Gast)
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Die Bilder zeigen typische Empfangsverhältnisse hier,
Soundkarte mit 44100Hz, es kann aber auch anders aussehen.

Spektrum breitbandig mit Ferritantenne bis 10kHz, und
10kHz bis 20kHz.Im Zoom von 16,2kHz bis 17,4kHz kann man
erkennen, das die Frequenz von 17,2kHz frei ist,
etwa 50Hz unterhalb und oberhalb nicht mehr.
So ein Zufall aber auch...

Die beiden Frequenzkämme ? oder wie auch immer sind sehr
stark vertreten und stammen nicht vom Computer.

Nachweisbar schon mit dem Schraubenzieher als Antenne
am Mic-Eingang, besser mit einem Meter Kabel.

In einer Frequenzliste konnte ich dazu nichts finden, diese
Signale gibts wahrscheinlich auch nicht, wenn man jemanden
dazu fragt...

Autor: Helge A. (besupreme)
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Hab ich im Haus ähnlich, kommt von den hunderten Schaltwandlern und 
Energiesparlampen, die mittlerweile in jeder Hütte am Netz hängen. Bei 
mir ist abends fast alles voll mit ungeraden Vielfachen von 50Hz.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Der äußerst schwache Träger liegt etwas bei 16,24 kHz. Was du als 
Lattenzaun siehst sind die 100 Hz Seitenfrequenzen und deren Harmonische 
harmonische welche wesentlich stärker als der eigentliche Träger sind 
und welche durch die schlecht gefilterte Gleichrichtung einer 50 Hz 
Versorgungsspannung entstehen. Sehr wahrscheilich werden sie auch über 
diese schlechtgefiltete Spannungsversorgung abgestrahlt.

Dein Weg sollte dich zum Sicherungskasten führen den Lapttop auf Ackku 
betreibend, alles ausmachen und sequentiell wieder einschalten. Mit dem 
Laptopnetzteil beginnend.

;)

: Bearbeitet durch User
Autor: no_signal_saq (Gast)
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>Autor: Helge A. (besupreme)

Die gezeigten Signale würde ich nicht als Netzoberwellen
oder Schaltnetzteil-Störungen sehen, kann ich aber auch
nicht völlig ausschließen.

Bild:Einmal ruhige Frequenz, nur breitbandige Ein-Ausschaltvorgänge
zeitlich kurzer Art.War bisher selten der Fall.
Auf die vorherigen Signale der Bilder habe ich keinen Einfluss.
Es würde mich gar nicht überraschen wenn auch andere diese Signale
so vorfinden, nur vorhersagbar ist es nicht.
Mit den Bildern wollte ich lediglich zeigen, das da wohl
jemand die Frequenz 17,2kHz freihält und dies kein Zufall ist.

>Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)

Wie erwähnt, diese relativ starken Frequenzen kann ich nicht
beeinflussen.Vielleicht gibt es ja auch ein dazu passendes
Modulationsverfahren.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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no_signal_saq schrieb:
> Mit den Bildern wollte ich lediglich zeigen, das da wohl
> jemand die Frequenz 17,2kHz freihält und dies kein Zufall ist.

Lass mal deine Verschwörungstheorien in der Kiste.

Um auf diesen VLF-Frequenzen irgendwas brauchbar abstrahlen zu
können, braucht man derartig riesige Antennen, dass da niemand das
halbe VLF-Band „einfach nur so“ unbemerkt belegt.  Schau dir mal
das Monster von Antenne in Grimeton an.  Das Ding hat vermutlich
trotzdem bloß einen unterirdischen Wirkungsgrad, weil es eben in
Relation zur Wellenlänge immer noch verdammt klein ist (es ist ja
ein Vertikalstrahler, die „Hochspannungsleitungen“, die man da auf
den Fotos immer sieht, sind nur die Dachkapazität der Antenne).

Autor: no_signal_saq (Gast)
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>Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Mod
>Lass mal deine Verschwörungstheorien in der Kiste.

Verschwörungstheorien wollte ich eigentlich keine aufstellen.
Woher das kommt und wer das produziert ist mir letztlich egal.

Autor: Alex W. (a20q90)
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"Dein Rapport ist 59, das Wetter hier ist schön, 73!"

Autor: npn (Gast)
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Alex W. schrieb:
> "Dein Rapport ist 59, das Wetter hier ist schön, 73!"

Was sollen uns diese Worte sagen?

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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npn schrieb:
> Was sollen uns diese Worte sagen?

Mit SAQ werden sie vermutlich jedenfalls nicht viel zu tun haben …

Autor: Lutz H. (luhe)
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lutz h. schrieb:
> einen Fledermaus detector von
> Franzis umzubauen.   Empfängerschaltkreis CD2003

Wie zu erwarten arbeitet die Schaltung auch für den Empfang eines 17.2 
kHz Signals.
Bei meiner Schaltung ist das originale Poti P1 (22 kOhm) mit einem 
Widerstand
von 34,6 kOhm zu ersetzen, damit die Frequenz am 555 von 16,5 kHz 
entsteht.
Wäre 17,9 kHz besser?

In alten Telefonzeiten der Trägerfrequenztechnik waren, denke ich, 
mechanische Filter von 16 kHz bis 20 kHz im Einsatz. Ob so etwas noch 
existiert?

: Bearbeitet durch User
Autor: eric (Gast)
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lutz h. schrieb:
> Wäre 17,9 kHz besser?

Warum probierst du es nicht einfach aus, statt erst noch auf eine 
Antwort zu warten.
Vermutlich gibt es bei 16.5 kHZ weniger Stoerungen durch 
Spiegelfrequenzen.


lutz h. schrieb:
> mechanische Filter von 16 kHz bis 20 kHz im Einsatz.

Noch nie davon gehoert. Ich kenne fuer solche Zwecke nur LC-Filter.
Wer sollte sowas hergestellt haben?
Aber vielleicht weisst du ja mehr. Dann lerne ich gern dazu.

Autor: npn (Gast)
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lutz h. schrieb:
> In alten Telefonzeiten der Trägerfrequenztechnik waren, denke ich,
> mechanische Filter von 16 kHz bis 20 kHz im Einsatz. Ob so etwas noch
> existiert?

Das waren 200kHz und 450kHz-Filter.
Von 16kHz oder 20kHz hab ich noch nichts gehört...

Autor: Lutz H. (luhe)
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Von diesen Filtern bin ich auch bei der Suche im Internet ausgegangen.
Dann fand ich dieses: Nachrichtentechnik: 4.3.7 Trägerfrequenztechnik in 
der Telefonie.
In einem Kanal einer Vorgruppe läge genau die gewünschte 
Empfangsfrequenz. Ich hatte vermutet, dass auch in diesem 
Frequenzbereich elektromechanische Filter eingesetzt wurden. Mich 
interessiert jetzt, wie so ein Filter aufgebaut ist.

http://books.google.de/books?id=g4Qha9qVkHoC&pg=PA118&lpg=PA118&dq=telefon+mehrere+gespr%C3%A4che+%C3%BCber+eine+leitung+frequenzmultiplex+16+kHz&source=bl&ots=wGxv3ZZm4Y&sig=JUTGxQvR_vN0m-Ut1DlvR4G-f5k&hl=de&sa=X&ei=fg3dU-_7O4bZ4QTauYCgDA&ved=0CCIQ6AEwAQ#v=onepage&q=telefon%20mehrere%20gespr%C3%A4che%20%C3%BCber%20eine%20leitung%20frequenzmultiplex%2016%20kHz&f=false

: Bearbeitet durch User
Autor: npn (Gast)
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lutz h. schrieb:
> Von diesen Filtern bin ich auch bei der Suche im Internet
> ausgegangen.
> Dann fand ich dieses: Nachrichtentechnik: 4.3.7 Trägerfrequenztechnik in
> der Telefonie.
> In einem Kanal einer Vorgruppe läge genau die gewünschte
> Empfangsfrequenz. Ich hatte vermutet dass auch in diesem Frequenzbereich
> elektromechanische Filter eingesetzt wurden. Mich interessiert jetzt,
> wie so ein Filter aufgebaut ist.
>
Die Filter in deinem Link (TF-Technik) sind vermutlich keine 
mechanischen Filter, die wären wahrscheinlich zu groß. Ich tippe auf 
LC-Filter mit Schalenkernen, die habe ich in den TF-Einschüben häufig 
gesehen. Auf dieser niedrigen Frequenz kann man damit auch eine 
genügende Flankensteilheit erreichen, daß sie für das Ausfiltern eines 
Seitenbandes geeignet sind.

Und hier mal paar Bilder von mechanischn Filtern. Die arbeiten so, daß 
sie Resonanzkörper drin haben (auf dem einen Bild z.B. die Röllchen), 
die genau abgeglichen sind und über die Drähte mechanisch gekoppelt 
sind. An beiden Enden hat man einen Wandler (im Prinzip ein 
Elektromagnet ähnlich wie bei einem Lautsprecher), wo die elektrischen 
Schwingungen in mechanische umgewandelt werden und am anderen Ende des 
Filters wieder zurück in elektrische. Zu jedem Filter gehörten noch ein 
Satz Kondensatoren, die mit der Induktivität des Wandlers auf die 
Resonanzfrequenz abgestimmt waren.


http://www.mikrocontroller.net/attachment/103249/magnetomechanische_Filter_1.jpg
http://www.mikrocontroller.net/attachment/103252/magnetomechanische_Filter_2.jpg

Autor: Lutz (ein anderer ...) (Gast)
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eric schrieb:
> lutz h. schrieb:
>> mechanische Filter von 16 kHz bis 20 kHz im Einsatz.
>
> Noch nie davon gehoert. Ich kenne fuer solche Zwecke nur LC-Filter.
> Wer sollte sowas hergestellt haben?
> Aber vielleicht weisst du ja mehr. Dann lerne ich gern dazu.

Die 16 kHz-Filter gab es damals im analogen Telefonnetz tatsächlich. Er 
war dazu da, den Gebührenimpuls (16 kHz) rauszufiltern.

Autor: npn (Gast)
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Lutz (ein anderer ...) schrieb:
>
> Die 16 kHz-Filter gab es damals im analogen Telefonnetz tatsächlich. Er
> war dazu da, den Gebührenimpuls (16 kHz) rauszufiltern.

Klar gab es die, aber das waren LC-Filter, keine mechanischen. In den 
Münzfernsprechern waren die in Form von Saugkreisen, also Sperrfiltern 
drin, um den Weg in Richtung Telefonhörer abzublocken. Auf die 
Anschlußleitung selbst wurden sie in der Vermittlungsstelle induktiv 
eingekoppelt.

Autor: no_signal_saq (Gast)
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Der Weihnachtstermin steht unter:

http://alexander.n.se/in-english/saq-transmission/

Transmission on Christmas Eve, December 24, 2014

We try to start the alternator on Christmas Eve, December 24, 2014.
We will be on air with test signal about 7:40 UTC and a message
will be sent at 8:00 UTC. The frequency is 17.2 kHz CW.

Autor: Henrik V. (henrik_v)
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So , Loop ist ausgerichtet, Rechner warm, noch eine Stunde :)

Autor: Matthias (Gast)
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So, EKD500 läuft an 10cm langer Aktivantenne nach PA0RDT. Noch nichts zu 
hören aus Schweden.

Autor: Matthias (Gast)
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Auf dem Web SDR Twente ( http://websdr.ewi.utwente.nl:8901/) haben sich 
schon hunderte Zuhörer versammelt. Sehr beeindruckend.

Autor: npn (Gast)
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Matthias schrieb:
> Auf dem Web SDR Twente ( http://websdr.ewi.utwente.nl:8901/) haben
> sich
> schon hunderte Zuhörer versammelt. Sehr beeindruckend.

"Sorry, the WebSDR server is too busy right now; please try again 
later."

Autor: Matthias (Gast)
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Bei mit läuft Twente noch, 280 Nutzer online.

Autor: npn (Gast)
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Matthias schrieb:
> Bei mit läuft Twente noch, 280 Nutzer online.

Weil du vermutlich schon eher drin warst. Rausgeworfen wirst du nicht, 
ist klar. Aber es kommt eben keiner zusätzlich mehr rein :-(
Das habe ich auch das erste Mal erlebt, daß Twente wegen Überfüllung 
geschlossen ist...
Aber irgendwo sind eben Grenzen gesetzt, c'est la vie...

Autor: Henrik V. (henrik_v)
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Kann zwar etwas erahnen, aber nicht so schön wie im Sommer...


Na denn, schöne Feiertage in Runde

Henrik

Autor: npn (Gast)
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Von mir ebenfalls schöne Feiertage
und einen guten Rutsch an alle!
73!

Autor: Günter R. (guenter-dl7la) Benutzerseite
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Diesmal sehr gutes Signal, ca. 30 dB über man-made-noise in der Berliner 
Innenstadt. Signal etwa 10 dB stärker als die russ. Alpha-Sender. 
E-Feld-Antenne nach DB1NV/DJ3VY mit rund 80 pF eff. Dachkapazität.

Allen schöne Feiertage...

Autor: no_signal_saq (Gast)
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Das Signal war nachweisbar.Bei der NF-Audiodatei ( mp3 )fehlt
der Anfang der Sendung, es ist ein Versuch, für mich aber nicht
lesbar.
Nur sehr geschulte Ohren sollten es probieren.
Das Bild zeigt einen Auschnitt der NF-Datei, kein Rauschen wie
man vermuten würde.

Schöne Feiertage

Autor: Lutz H. (luhe)
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Heute ohne zusätzliche Elektronik,
einfach ein Audiokabel an den Zaun und Schutzleiter einer ausgerollten 
50m Kabelrolle als Masse  im Dachauer Hinterland ca. 1000km.

Allen  schöne Feiertage.

Autor: Günter R. (guenter-dl7la) Benutzerseite
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Gestern war wieder Sendung um 15 UTC: In Berlin (JO62PL) 599 etwa 15 dB 
über noise level (City, heftig) an einer aktiven E-Feld-Antenne nach 
DB1NV. Und das, obwohl Freitag, der 13. war... Die Alphas waren im 
nachmittäglichen Störpegel nur zu ahnen.

Autor: npn (Gast)
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Günter Richter schrieb:
> Gestern war wieder Sendung um 15 UTC: In Berlin (JO62PL) 599 etwa
> 15 dB
> über noise level (City, heftig) an einer aktiven E-Feld-Antenne nach
> DB1NV. Und das, obwohl Freitag, der 13. war... Die Alphas waren im
> nachmittäglichen Störpegel nur zu ahnen.

Das war diesmal leider während der Arbeitszeit. Und da habe ich keine 
Möglichkeit des Empfangs. Da muß ich mich vermutlich bis zur nächsten 
Sendung gedulden. Ich glaube, im Juli ist das nächste Mal, oder?

Autor: Günter R. (guenter-dl7la) Benutzerseite
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ja, sollte sein. Wiki sagt: Alexanderson Day, named after the Swedish 
radio engineer Ernst Fredrik Werner Alexanderson and held either on the 
last Sunday in June, or on the first Sunday in July, whichever comes 
closer to 2 July, is the day of the open house at the Swedish government 
VLF transmitter Grimeton, call sign SAQ, located near Varberg.....

Letztes Jahr musste allerdings eine der angekündigten Sendungen 
ausfallen, da die Antenne anderweitig gebraucht wurde (ab und zu 
verirren sich in den Gewässern Schwedens Leute unter Wasser und dann 
hilft man ;-)

Autor: Henrik V. (henrik_v)
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http://alexander.n.se/veranstaltungen/alexandersontag-2015/?lang=de


Meine TV-Entmagnetisierungsspule + C  am PC Mic Eingang will ich 
eigentlich dieses Jahr noch entwas pinpen. Da der Mic Eingang ja eine 
ECM Versorgung bereitstellt, könnte man ja noch einen Transistor (+Poti 
und ein paar R+C) spendieren und den Schwinkreis aka Audion entdämpfen 
und smalbandiger machen.... mal sehen.

Gruß Henrik

Autor: Lutz H. (luhe)
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Ich würde gern meinen analogen Empfänger an einer Simulation testen.
Mit einem Sinusgenerator geht es schon.
Hat zufälliger jemand ein File mit dem einem Originalsignal 17.2 kHz und 
den Alphas? Es reichen einpaar Sekunden. Ich möchte die Trennschärfe 
testen.

Lutz

Autor: Günter R. (guenter-dl7la) Benutzerseite
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Das müsste man sich einfach selbst erzeugen können, wenn man mit 
Antennen wie oben mit der Soundkarte das NF-Spektrum sampelt (mit 
SpectrumLab von DLYHF z.B.) und mono in einer *.wav-File ablegst. Die 
Alphas beginnen bei etwa 11 kHz, bei rund 22 kHz liegen ein paar dicke 
(militärische vermutlich) andere Sender. 48 kHz Abtastrate ist 
vielleicht etwas wenig, aber 96 tun es bestimmt.

Autor: Lutz H. (luhe)
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Am besten wäre  die Abtastrate von 44100 Samples/s 16bit in einem *.WAV 
File.
Das ist dem Audio Format der CD nachempfunden und meine Version von 
SAQrx arbeitet auch mit dieser Abtastung.
Leider sendet SAQ nur zwei mal im Jahr. Ich würde so ein File ganz 
praktisch finden, um meine analogen Empfangsschaltungen testen zu 
können.
Wenn das  CW Signal hörbar ist, funktioniert die Schaltung.


Natürlich werde ich bei der nächsten Sendung versuchen das Signal 
aufzuzeichnen, aber wenn der Fehlerteufel zuschlägt muss ich mich
weiterhin behelfen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Henrik V. (henrik_v)
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Habe mal virtuell was ausprobiert.
Da es doch noch von der Beschaltung des Mic Eingang abhängt, mal sehen 
was die Praxis sagt.
Ach n002 ist der sound input

Spule hat etwa 190cm Umfang und geschätzte 30 Windungen (TV Degauss)
L1 N004 0 5.8m Rser=10
L2 N007 0 50n
C1 N004 0 10n
C2 N008 0 47n
C3 N005 N008 6.8n
R1 N009 N008 47
R2 N005 N004 10k
C5 N005 N004 1000n
R3 N006 N005 12k
R4 N009 0 1k
Q1 N006 N005 N009 0 BC547C
R5 N001 N006 2.2k
C6 N001 0 47µ
C7 N002 N006 33n
R_poti N002 N001 1k
V§Bias N003 0 2.8
R7 N003 N002 5k
V1 N007 0 AC 10m Rser=50
C4 N009 N008 22p
.model NPN NPN
.model PNP PNP
.lib D:\altePlatte\Programme\SwitcherCAD\lib\cmp\standard.bjt
* Soundcard Mic input
K1 L1 L2 .1
.ac lin 201 10k 30k
;tran 0 10 9 startup
.backanno
.end

Autor: no_signal_saq (Gast)
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Hab gerade die Ankündigung des "Termins 2015 Juni" gefunden.

http://alexander.n.se/

Autor: B e r n d W. (smiley46)
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Was ist mit dem SAQ los? Zuvor hat er immer 10-20 Minuten lang ein 
Testsignal gesendet, dann die Message. Hoffentlich ist das Teil nicht 
kaputt.

Autor: Günter R. (guenter-dl7la) Benutzerseite
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hoffentlich nicht oder die Antenne wurde (auch hoffentlich nicht) nicht 
gerade dringender von einem anderen Dienst benötigt. Nächste Chance dann 
14:00 MESZ...

Autor: no_signal_saq (Gast)
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Ein Dauerträger war mal kurz da, um 10.45 etwa.

Autor: B e r n d W. (smiley46)
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Technical problems with the antenna resulted in no transmission 09:00 
UTC. We will try again at 12:00 UTC

Autor: Winni (Gast)
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Die zweite Sendung um 1400 UT kam wie gewohnt mit ~30dB rein. Zwischen 
17.050 und 17.150 "starke Störung". Musste mit schmalem Filter arbeiten.

Autor: Günter R. (guenter-dl7la) Benutzerseite
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die nämliche Störung auch in Berlin. Feldstärke etwa 10 dB über 
man-made-noise (Citylage) an einer Aktivantenne. Auch ich habe das 
400-Hz-Filter dazugeschaltet

Autor: NGC 5. (ngc5907)
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Hier in Karlsruhe war der Empfang mit der auf die Schnelle 
zusammengeschusterten Loop an der Soundkarte recht störungsfrei.

Ich habe in SDR# mal das Baseband mitgeschnitten, falls das jemanden 
interessiert kann das zweiteilige Archiv hier heruntergeladen werden:

http://wikisend.com/download/694976/SDRSharp_20150628_114317Z_0Hz_IQ.7z.001
und
http://wikisend.com/download/408648/SDRSharp_20150628_114317Z_0Hz_IQ.7z.002

Zum Entpacken wird 7zip benötigt:

http://www.7-zip.org/download.html

Autor: B e r n d W. (smiley46)
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> Feldstärke etwa 10 dB über man-made-noise (Citylage)

Dito mit einer 10m langen Drahtantenne. Um 14 Uhr waren die vermutlich 
von einem Solar-Wechselrichter verursachten Störungen im 50 Hz Raster 
von S5 auf S6 angestiegen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Lutz H. (luhe)
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NGC 5. schrieb:
> das Baseband

Danke für die Files. Jetzt habe ich endlich ein Testsignal zum 
optimieren
des Bandfilters des analogen Empfängers.


Beim Sendetermin um 9,00 hatte ich gute Empfangsbedingungen, aber leider 
wurde nicht gesendet. um 12.00 war ich in  der  Innenstadt. Zum Glück 
konnte ich das Rufzeichen aufnehmen, aber leider nur mit dem Computer. 
Der Vorverstärker mit einem  Filter ist interessant.

Autor: Henrik V. (henrik_v)
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Hier der Grund warum der erste Versuch scheiterte:
http://alexander.n.se/technical-difficulties-on-alexanderson-day-transmission-2015/?lang=de

Die 'Antennenklempner' sind ja auch nicht mehr die Jüngsten. Alle 
Achtung, dass sie das so schnell wieder zum Laufen bekommen haben.
Ich hoffe es findet sich genug Nachwuchs, dem die Erfahrung 
weitergegeben werden kann.

Autor: no_signal_saq (Gast)
Datum:
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Sehr schnell, auch bei dieser Größe der Antenne..

Der Empfang war hier diesmal deutlich besser als im letzten Dezember.
Die früher beschriebenen Probleme gibs aber nach wie vor.
Das Audiobeispiel hat zwar hier bei Softwaredecodierung noch etliche
Fehler, aber immerhin.
Die Datei ist nachträglich editiert, die kurzen Störspitzen
hben normalerweise schon mehr als die doppelte Amplitude von SAQ.


>Autor: Henrik V. (henrik_v)
Frage:Ist die früher beschriebende  Antenne mit Verstärker eine
Art Q-Multipler ( LTSpice - Schaltung ) ?.

Autor: Henrik V. (henrik_v)
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no_signal_saq schrieb:
>>Autor: Henrik V. (henrik_v)
> Frage:Ist die früher beschriebende  Antenne mit Verstärker eine
> Art Q-Multipler ( LTSpice - Schaltung ) ?.dion

Naja, die Idee ist eine Art SAQ Audion...
Die Güte des Loopantennen-Schwingkreises erhöhen, damit wird sie 
schmallbandiger. Der Saft soll dafür gleich aus der ECM-MIC Speisung des 
PC-Eingangs kommen. (2.8 V mit Ri~2.5k)
Mischen oder demodulieren wollte ich da nix, das soll die Software.

Die Abstimmung wird dann auch leichter, sollte am besten ja auch 
schwingfähig sein....

Autor: B e r n d W. (smiley46)
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There will be a transmission with the Alexanderson VLF alternator on 
17.2 kHz on “United Nations Day” October 24th, 2015 at 10:00 UTC (12:00 
local time).

Start up and tuning from about 09:30 UTC.

Autor: Günter R. (guenter-dl7la) Benutzerseite
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Schade, da ist gerade die (in Hannover wohl letzte) Interradio.

Ansonsten recht interessant ein Artikel von Gunthard Kraus im aktuellen 
Weinheim-Skript über eine aktive 17,2k-Antenne mit einem geschirmten 
Ferritstab. Allerdings war das Ergebnis doch zu schmalbandig, um damit 
vernünftig CW aufzunehmen. Bei einer Juni-Sendung von SAQ konnte er in 
Friedrichshafen die 17200-Hz-Linie mit 25 dB über Rauschen aufnehmen 
(über CW-Demodulation wird nichts berichtet).

Autor: B e r n d W. (smiley46)
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Eine typische Ferritantenne hat ein Q zwischen 50 und 100. Die 
Bandbreite beträgt damit noch >=172Hz. Normalerweise sollte das für den 
SAQ reichen.

Autor: Günter R. (guenter-dl7la) Benutzerseite
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OK, da habe ich mich nicht genau genug ausgedrückt: Es geht um Werte der 
Gesamt-Schaltung 'aktive Antenne'; es sind noch zwei weitere 
Schwingkreise beteiligt. Übrigens kann (wen's interessiert) der Artikel 
aus dem Skriptum einzeln auf der (auch sonst recht lesenswerten) 
Webseite von Gunthard Kraus im Volltext nachgelesen werden.

Autor: Sven D. (sven_la)
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Hallo Günther,

habe mir das pdf angeschaut. Du scheinst da was missverstanden zu haben. 
Die Ferritantenne hat eine Güte von 42, die 2 Schwingkreise zur 
Selektion jeweils 70. Das mit diesem Aufbau kein CW mitgeschrieben 
kwerden konnte, lag also nicht an der zu kleinen Bandbreite der Antenne, 
sondern daran, das die Resolution Bandwith des Spektrums in der Software 
auf 0,5Hz bzw. 0,1Hz engestellt war. Dadurch wird die Anzeige sehr 
langsam aktualisiert und es sind keine CW Signale sichtbat.

Hier das pdf: 
http://www.gunthard-kraus.de/Vortrag_Weinheim/ELF-Empfang.pdf

73

Autor: Günter R. (guenter-dl7la) Benutzerseite
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Hast Recht, Sven, im zweiten Anlauf habe ich es auch gesehen.

Ich empfange SAQ sonst immer mit der E-Feld-Antenne nach DB1NV mit 6 bis 
20 dB Störabstand auf einem City-Dach, will das mit dieser 
Ferrit-Antenne aber bis Weihnachten aufbauen und vergleichen.

Autor: Lutz H. (luhe)
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Es gibt Quarze für einen Festfrequenzempfänger
Vacuum Quartz Crystal Resonator 18 KHz

Ebay-Artikel Nr. 351377462356

Autor: eric (Gast)
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Lutz H. schrieb:
> Es gibt Quarze für einen Festfrequenzempfänger
> Vacuum Quartz Crystal Resonator 18 KHz

Bei 18 kHz brauchst Du keinen teuren Quarz.
Jeder beliebige RC- oder LC-Oszillator reicht.
Wenn der ein bisschen wegläuft,
ändert sich nur ein wenig die Tonhöhe.

Für diejenigen, die es trotzdem ganz genau wissen wollen:
Ich erinnere mich, dass HaJo Brandt vor ca. 2 Jahren in der CQ-DL
einen sehr einfallsreichen Festfrequenz-Portabelempfänger beschrieben 
hat.

Autor: Lutz H. (luhe)
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Bei mir wartet ein modifizierter Fledermaus- dedector auf einen 
erfolgreichen Einsatz. Bisher hat er einen zusätzlichen NF- Filter für 1 
kHz bekommen.
Einen netten Ort zum Empfangen am 24. Oktober habe ich schon gefunden.
Im Internet ist noch ein anderer Quarz  mit 17.333 kHz verfügbar. Ob 
dieser als Filter nützlich ist? Liegt 133 Hz neben der benötigten 
Frequenz.

Autor: B e r n d W. (smiley46)
Datum:
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> noch ein anderer Quarz  mit 17.333 kHz verfügbar

Der hat bestimmt weniger als 1 Hz Bandbreite, was soll da noch 
durchkommen? LC-Filter reichen im Prinzip, der BFO zum Runtermischen 
sollte unterhalb des SAQ auf 16,4 kHz schwingen, dann ist erst mal der 
"NOR JXN Marine Norway" weg. Oberhalb gibt es einige starke Stationen 
für Uboot-Funk, der stärkste mit S9+30. Den wollte ich nicht auf der 
Spiegelfrequenz haben. Mit dem BFO auf 16,4 kHz konnen sie jedoch 
relativ leicht mit Hilfe eines Tiefpasses entfernt werden. Unterhalb 
gibts praktisch nur noch die Alphas, und die sind deutlich schwächer, 
als der SAQ.

Autor: eric (Gast)
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Der von mir oben empfohlene Festfrequenzempfänger stand im

CQ-DL 5-2013 S.332
Hans-Joachim Brandt DJ1ZB
Quarzgesteuerter Portabel-Rx für SAQ

Oszillator mit Uhrenquarz 32,768 kHz
Frequenzteilung auf 16,384 kHz
ergibt mit SAQ eine ZF von 816 Hz.

Einfacher geht's nimmer.

Autor: Lutz H. (luhe)
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Dank, werde die Zeitschrift suchen
nicht den Sonnabend 24.102015 vergessen
http://alexander.n.se/saq-transmission-on-the-un-day-2015/?lang=de

Autor: W. S. (winni_funker)
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Noch ein einfacher Empfänger für den VLF-Bereich ist hier zu finden: 
http://www.vlf.it/fritz/pocketrx.html
"vlf.it" ist überhaupt eine interessante Seite für Leute, die sich für 
diese "gemütlichen" Frequenzen interessieren.
Ich habe schon meine Loop ausgerichtet, damit es morgen etwas schneller 
geht :) Das sind 40 Wdg. mit 80 cm Ø, gefolgt von einem OP27.

73 Winfried

Autor: no_signal_saq (Gast)
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So gegen 16 Uhr hat SAQ heute ( Fr ) getestet, war natürlich
nicht richtig darauf vorbereitet.
Die Alphas als Signal-Indikator sind nicht zu sehen.
Derzeit abgeschaltet ?

Autor: W. S. (winni_funker)
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no_signal_saq schrieb:
> Die Alphas als Signal-Indikator sind nicht zu sehen.
> Derzeit abgeschaltet ?

Die Alphas sind wirklich abggeschaltet! Was machen nur die Leute die auf 
dieses Navigationssystem anggewiesen sind? Ob die so einfach auf GPS 
umschalten können?

Autor: W. S. (winni_funker)
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Die Alphas sind wieder da! Aber sehr sehr schwach. Gerade mal 10 dB über 
dem Rauschen.

Autor: Sven D. (sven_la)
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Winfried S. schrieb:
> Ich habe schon meine Loop ausgerichtet, damit es morgen etwas schneller
> geht :) Das sind 40 Wdg. mit 80 cm Ø, gefolgt von einem OP27.

So wie im Anhang?

Autor: eric (Gast)
Datum:

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Wer liest schon gern den ganzen Thread,
darum weise ich nochmal auf meinen früheren Eintrag :

Beitrag "Re: CQ CQ CQ SAQ SAQ SAQ"

Autor: eric (Gast)
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Sorry, ich wollte eigentlich nicht nur den Link,
sondern den kompletten Text. Hier ist er

Zur allgemeinen Information :

Es wundert mich ein wenig, dass manche Leute so grosse Schwierigkeiten
beim Empfang von SAQ haben.
Ich sitze in Koeln in einem Dachgeschoss, benutze einen Telefunken E1501
Bandbreite 100Hz und eine simple Loop 5W, 1m x 1m direkt auf den
hochohmigen LW-Eingang des rx.
Der Empfang ist laut und klar, deutlich besser als der parallel gehoerte
Twente-SDR.


Die Alphas höre ich allerdings auch nicht immer gleich gut.
Manchmnal klar, manchmal gar nicht.
Da spielen die atmosphärischen Bedingungen
anscheinend eine ähnliche Rolle wie auf KW.
Und noch viel mehr Einfluss hat natürlich der lokale Störpegel.

Autor: W. S. (winni_funker)
Datum:

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Sven D. schrieb:
> Winfried S. schrieb:
>> Ich habe schon meine Loop ausgerichtet, damit es morgen etwas schneller
>> geht :) Das sind 40 Wdg. mit 80 cm Ø, gefolgt von einem OP27.
>
> So wie im Anhang?
Genau die ist es, allerdings etwas modifiziert.
- Den Durchmesser habe ich auf 80 cm verdoppelt. Billiges Feldkabel.
- Bis auf eine kleine Lücke habe ich den Ring mit selbstklebender 
Alufolie umwickelt. Diese Abschirmung wird einseitig geerdet, so dass 
nur die magnetische Komponente genutzt wird.
Damit bekomme ich eine brauchbare 8er Charakteristik und kann mögliche 
Störer ausblenden.

73 Winfried

: Bearbeitet durch User
Autor: winni (Gast)
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Die Alphas kommen brauchbar an. Von SAQ ist nichts zu hören. Vielleicht 
wird wieder die Antenne /missbraucht ;)

Autor: winni (Gast)
Datum:

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Jrtzt sehr schwach das vvv de SAQ

Autor: eric (Gast)
Datum:

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Winfried S. schrieb:
> Diese Abschirmung wird einseitig geerdet, so dass
> nur die magnetische Komponente genutzt wird.

Manche Leute werden mich gleich wieder steinigen wollen.
Aber trotzdem:

Schirmung hilft nur gegen elektrische Nahfelder und
nutzt nur, wenn sie symmetrisch ist.
Einseitige Erdung bringt nichts.

Funkwellen sind nicht ein elektrisches und eine magnetisches Feld,
sondern ein elektromagnetisches Feld.
Das bedeutet, die beiden Komponenten
sind untrennbar miteinander verbunden.
Wenn die magnetische Komponente genutzt wird,
wird gleichzeitig auch die elektrische genutzt und umgekehrt.

Nähere Erörterung würde an dieser Stelle zu sehr abschweifen.


Zurück zu SAQ:
Auf meinem eigenen Empfänger (siehe oben)
war der Sender heute deutlich besser zu hören als auf Twente.

Autor: npn (Gast)
Datum:

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eric schrieb:
> Schirmung hilft nur gegen elektrische Nahfelder

Das meiste QRM (bzw. eigentlich QRN) kommt ja aus elektrischen 
Nahfeldern. Die vielen Schaltnetzteile, PowerLAN-Teile usw. in der 
Nachbarschaft ist das, was am meisten stört. Insofern ist das schon auch 
sinnvoll, eine elektrische Schirmung vorzunehmen.

Autor: eric (Gast)
Datum:

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npn schrieb:
> Insofern ist das schon auch
> sinnvoll, eine elektrische Schirmung vorzunehmen.

Unbestritten !
Die Wirkung beruht allerdings weniger auf 'Abschirmung'
als vielmehr auf Symmetrierung.

Autor: Gerald M. (Gast)
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npn schrieb:
> Das meiste QRM (bzw. eigentlich QRN) kommt ja aus elektrischen
> Nahfeldern. Die vielen Schaltnetzteile, PowerLAN-Teile usw. in der
> Nachbarschaft ist das, was am meisten stört. Insofern ist das schon auch
> sinnvoll, eine elektrische Schirmung vorzunehmen.

Einfach eine Loop zu schirmen und die Schirmung einseitig zu erden, wie 
bei einem Mikrofonkabel, mindert mit viel Glück ein wenig den Empfang 
von statischen und quasistatischen elektrischen Feldkomponenten. Viele 
Störungen sind aber sowohl elektrischer als auch magnetischer Natur.

Die eigentlichen Vorteile einer magnetic-loop, vornehmlich sensitiv auf 
die magnetische Feldkomponente zu reagieren und die scharfen Minima bei 
90/270 Grad erreicht man nur durch konsequente Symmetrie in Aufbau und 
Auskoppelung.

Bei nur einseitiger Schirmung oder anderweitig unsymmetrischem Aufbau 
wird eine Loop zunehmend sensitiv auch gegenüber der elektrischen 
Feldkomüponente einer Welle.

Autor: eric (Gast)
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Gerald M. schrieb:
> wird eine Loop zunehmend sensitiv auch gegenüber der elektrischen
> Feldkomüponente einer Welle.

Sorry, im HF-Examen müsstest Du dafür durchfallen.
Aber tröste Dich:
Du bist ein schönes Beispiel dafür, dass es fast sinnlos ist,
die populärwissenschaftlichen Vorstellungen von über hundert Jahren
aus den Köpfen rausholen zu wollen.

Autor: Lutz H. (luhe)
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Jetzt habe ich ein tolles File (wav) von heute 12,00 Uhr bis 12,10 Uhr 
mit dem Signal auf 17,2 kHz. Leider ein  50 MByte File. Hat es Sinn es 
hier anzuhängen?

Autor: Gerald M. (Gast)
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eric schrieb:
> Du bist ein schönes Beispiel dafür, dass es fast sinnlos ist,
> die populärwissenschaftlichen Vorstellungen von über hundert Jahren
> aus den Köpfen rausholen zu wollen.

Und du bist ein schönes Beispiel für einen überheblichen Angeber, der in 
seiner Hilflosigkeit bei persönlichen Herabwürdigungen Zuflucht suchen 
muss und mit  hohlen Sprüchen auf dicke Hose macht, ohne diese fachlich 
und substantiert begründen zu könnnen.

Da ist in der Kindheit wohl Einiges schief gegangen.

Autor: eric (Gast)
Datum:

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Gerald M. schrieb:
> ohne diese fachlich
> und substantiert begründen zu könnnen.

Du bist doch derjenige, der hier ausfallend und unflätig wird !
Kann ich dafür, dass Du keine Ahnung hast
und deswegen beleidigt bist ?
Gugel mal nach Chris Trask,
Ich fürchte nur, das ist zu hoch für Dich.

Autor: eric (Gast)
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Lutz H. schrieb:
> Hat es Sinn es
> hier anzuhängen?

Dazu müsste sich Jörg Wunsch äussern.

Autor: ?!? (Gast)
Datum:

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Gerald M. schrieb:
> eric schrieb:
>> Du bist ein schönes Beispiel dafür, dass es fast sinnlos ist,
>> die populärwissenschaftlichen Vorstellungen von über hundert Jahren
>> aus den Köpfen rausholen zu wollen.
>
> Und du bist ein schönes Beispiel für einen überheblichen Angeber, der in
> seiner Hilflosigkeit bei persönlichen Herabwürdigungen Zuflucht suchen
> muss und mit  hohlen Sprüchen auf dicke Hose macht, ohne diese fachlich
> und substantiert begründen zu könnnen.
>
> Da ist in der Kindheit wohl Einiges schief gegangen.

Ich freu mich immer, wenn sich zwei Menschen so gut verstehen...

Autor: B e r n d W. (smiley46)
Datum:

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> die beiden Komponenten sind untrennbar miteinander verbunden.
> Wenn die magnetische Komponente genutzt wird,
> wird gleichzeitig auch die elektrische genutzt und umgekehrt.

Die Aussagen treffen so allgemeingültig auf Kurzwelle zu. Die 
Wellenlänge des SAQ beträgt jedoch 17,5 km. Deshalb bleiben alle 
Störungen aus der Umgebung erst mal elektrische oder magnetische Felder, 
es sei denn die Störquelle strahlt beides ab. Alles was stört, ist 
Nahfeld, werden sie zum Fernfeld, sind sie schon zu schwach, um zum 
Stören.

Genauso die Abschirmung, es handel sich hier um NF, nicht um HF. IMO ist 
es wurscht, an welcher Stelle der Schirm geerdet wird. Den Unterschied 
von 0,01% der Wellenlänge wird man bei 17 kHz kaum nachweisen können.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, es gibt in meiner Nachbarschaft 
elektrische und magnetische Störquellen. Mal ist die eine Antenne 
besser, mal die andere. Die magnetic Loop hat den Vorteil, dass man 
durch drehen einen einzelnen Störer ausblenden kann.

Meine Störungen kommen vermutlich von einer Photovoltaik-Anlage mit 
Wechselrichter, die magnetischen Störungen sind etwas stärker ausgeprägt 
als die elektrischen. Wenn die Sonne scheint, geht das S-Meter zwischen 
10 und 11 Uhr von S5 auf S6 hoch, im Hochsommer auf S7. Zum Glück wird 
es wenigstens nachts ruhiger.

Autor: eric (Gast)
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B e r n d W. schrieb:
> Die Aussagen treffen so allgemeingültig auf Kurzwelle zu

In den Maxwell-Gleichungen kommt die Frequenz nicht vot.
Sie gelten deswegen für 1 Hz wie für 1 GHz und noch mehr.

Aber in Deinem Beitrag klingt schon an,
dass populär-oberflächliche Betrachtungsweisen hier nicht ausreichen.
Die Sache erfordert einiges physikalisches Grundwissen.

Im Netz steht über die Funktion von Antennen viel Unsinn,
man darf nicht alles glauben, was selbst hochtrabende Titel schreiben,
sondern muss Spreu und Weizen erkennen und trennen.

Dieses Forum ist keine Vorlesung über Feldtheorie,
aber wenn manche Leute glauben, mit ihren Wunderantennen
sich aus dem Feld dasjenige herauspicken zu können,
was ihnen genehm ist, dann sollte es doch erlaubt sein,
auf die Unrichtigkeit dieser Wunschvorstellungen hinzuweisen.

Autor: Michael M. (Firma: DO7TLA) (do7tla)
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SAQ sollte auch mal Nachts eine Testsendung machen.
Da sind dann auch die Störeinflüsse aus der Nachbarschaft geringer.

Autor: eric (Gast)
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Michael M. schrieb:
> SAQ sollte auch mal Nachts eine Testsendung machen.

Die Idee ist gut.
Mach im SAQ-Forum diesen Vorschlag !

Über Sendungen zu geeigneten Tageszeiten
würden sich z.B. Amerikaner und Australier sehr freuen.

Autor: Norbert V. (Firma: NoVeWa_A-Funk) (norbby)
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Hallo zusammen,

Hier mein Empfangsbericht von SAQ

Der Empfang mit dem EKV13 war diesmal EXZELLENT und auch besser wie der 
von SDR Twente, mit dem EKV13 hätte ich mit der G5RV, (als Langdraht 
missbraucht hi), 579 gegeben, mit der MiniWipe und EKV13 nur 539 es war 
aber trotzdem noch sehr gut Lesbar...

Als Option hatte ich noch parallel meinen Elektor Konverter mit einer ZF 
von 10MHz und dem TS830S als RX und als Antenne war ebenfalls eine 
MiniWhipe damit wäre der RPT 529 gewesen, der Elektor Konverter ist aber 
auch Breitbandiger hatte ich festgestellt, da teilweise LORAN Signale 
mit dabei waren und zeitweilig SAQ wegdrückte...

insgesamt gesehen ein erfolgreiches Experiment :)

Bis dann ein schönes Wochenende und guten Start in die neue Woche mit vy 
73 de Norby aus dem Sauerland ... -.- . .

Autor: Lutz H. (luhe)
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Ein paar Sekunden der heutigen Sendung ( Soundkarteneingang 17.2 kHz)

Länge : 11.56444 Ost (11° 33' 52'' Ost)
Breite : 50.82681 Nord (50° 49' 37'' Nord)
QTH Locator : JO50ST

Deutschland, Thüringen, Kahla, Greuda

SAQrx, die Antenne war der linke Zaun in Richting Osten.

: Bearbeitet durch User
Autor: ?!? (Gast)
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Lutz H. schrieb:

> 2015_10_24_SAQ.wav (295 KB, 0 Downloads)

Toll. Das Meer in 3,5s? ;-)

Autor: Lutz H. (luhe)
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Nein, auf einer Soundkarte ausgeben und mit SAQrx empfangen, oder zum 
Test eines analogen Empfängers. Im Bild mein Empfang in der Simulation.

Autor: Marc Oni (Gast)
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eric schrieb:
> Aber in Deinem Beitrag klingt schon an,
> dass populär-oberflächliche Betrachtungsweisen hier nicht ausreichen.
> Die Sache erfordert einiges physikalisches Grundwissen.

Einstein ist ein Dreck gegen Dich!

Autor: Elektrolurch (Gast)
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eric schrieb:
> In den Maxwell-Gleichungen kommt die Frequenz nicht vot.
> Sie gelten deswegen für 1 Hz wie für 1 GHz und noch mehr.
>
> Aber in Deinem Beitrag klingt schon an,
> dass populär-oberflächliche Betrachtungsweisen hier nicht ausreichen.
> Die Sache erfordert einiges physikalisches Grundwissen.
>
> Im Netz steht über die Funktion von Antennen viel Unsinn,
> man darf nicht alles glauben, was selbst hochtrabende Titel schreiben,
> sondern muss Spreu und Weizen erkennen und trennen.

Mann, was für ein eingebildeter Schwätzer!

Die Zeit kommt in den Maxwell Gleichungen vor - der Kehrwert der 
Frequenz.

http://www.siart.de/lehre/maxwell.pdf

Autor: Lutz H. (luhe)
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Mit einem Fledermaus- Detektor hatte ich leider keinem Empfang.
Es war nur ein Pfeifen zu hören.

Bei diesem Bild habe ich den Antenneneingang an eines Fledermaus- 
Detektors mit dem Spectrum Lab analysiert.

Besser ist sicher ein richtiges Gehäuse. Ist ein massives Alugehäuse 
geeignet?

Autor: eric (Gast)
Datum:

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Elektrolurch schrieb:
> Die Zeit kommt in den Maxwell Gleichungen vor - der Kehrwert der
> Frequenz.

Zeit ist nicht gleich Frequenz.
Diese erscheint erst im Lösungsansatz für periodische Anregung.

Aus den MGl folgt aber unmittelbar,
dass jedes Stückchen Draht
gleichermassen vom elektrischen
wie vom magnetischen Feld beeinflusst wird,
genannt Induktion und Influenz.
Deshalb gibt es im Fernfeld
keine elektrische und magnetische Antenne,
sondern jede Antenne kann nach Belieben
entweder elektrisch oder magnetisch behandelt werden.

Die Form der Antenne, ob Stab oder Loop
spielt erst dann eine Rolle,
wenn das im Draht erzeugte Signal
abgegriffen wird.

Es ist nicht schlimm etwas nicht zu wissen,
aber es nicht wissen zu wollen, das ist
wie wenn mittelalterliche Kirchenväter sich weigern,
durch ein Fernrohr zu gucken,
weil ja nicht sein kann, was nicht sein darf.
Das Ausmaß Eurer Beschimpfungen zeigt auch,
dass Ihr mich am liebsten
als Ketzer verbrennen würdet.

Damit ist für mich das Thema erledigt.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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eric schrieb:
> Das Ausmaß Eurer Beschimpfungen zeigt auch,
> dass Ihr mich am liebsten
> als Ketzer verbrennen würdet.

Märtyrer?

Mathematiker?

Lutz H. schrieb:
> Leider ein  50 MByte File. Hat es Sinn es hier anzuhängen?

Warum kannst du kein Ogg Vorbis oder MP3 draus machen?  Das sollte
deutlich kleiner werden, und der Qualitätsverlust dürfte zu
verschmerzen sein. ;-)

Autor: B e r n d W. (smiley46)
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Hallo Lutz

Für sowas nehm ich Audacity:
http://sourceforge.net/projects/audacity/

@ eric
> Deshalb gibt es im Fernfeld keine elektrische und magnetische Antenne

Im Fernfeld, Ach!

Autor: Lutz H. (luhe)
Datum:

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Jörg W. schrieb:
> Warum kannst du kein Ogg Vorbis oder MP3 draus machen?

Wenn eine Demodulation mit Software erfolgen soll, ist das WAV- Format 
besser, weil keine zusätzlichen Umwandlungen erfolgen.
Ich danke die 3,5 s reichen aus, um die Funktion zu testen.


B e r n d W. schrieb:
> Für sowas nehm ich Audacity:

Ich kenne mich mit den Komprimierungsfunktionen zu wenig aus und möchte 
nicht, dass unser Nutzsignal bei 17.2 kHz bei einer Optimierung 
verschwindet.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Lutz H. schrieb:
> Wenn eine Demodulation mit Software erfolgen soll, ist das WAV- Format
> besser, weil keine zusätzlichen Umwandlungen erfolgen.

Ach, das ist doch kein BPSK oder dergleichen.  Ich würde es an deiner
Stelle komprimiert hier als Anhang posten, und falls es wirklich jemand
in Rohform braucht, kann er dich ja immer noch privat danach fragen.

Ich denke, der Speicherplatz des Forums ist nicht das primäre Problem,
aber es sollte sich nicht jeder 50 MB runterladen müssen, nur damit
er sich das anhören kann.

Autor: Lutz H. (luhe)
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Hier die Datei zum Anhören.

Viel Spaß

Autor: Wilhelm S. (wilhelmdk4tj)
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Danke Lutz,

das ist doch prima.


73
Wilhelm

Autor: Lutz H. (luhe)
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Angeregt vom Audion
http://www.elektronik-radio.de/

habe ich die Schaltung etwas modifiziert. (KICAD- Projekt)

Eine Multivibrator- Platine könnte auch eine neue Verwendung finden,
die Schaltung ist ähnlich. Welche Kennlinie wird zur 
Verstärkungsänderung genutzt? Die Theorie ist mir nicht klar.

Die Spule ist eine Entmagnitisierungsspule aus einen Röhrenfernseher.
Dann wird ein 1 uF Kondensator eingelötet und die Resonanzfrequenz 
bestimmt.
 ( War bei mir 2,5 kHz )
Durch Ausrechnen und Testen den Schwingkreis bei vollem Spulendurchmeser 
auf etwa 17,1 kHz abstimmen.  Dazu Kondensatoren einlöten (bei mir 22n 
und 1n =23n).
Das Abstimmen auf die exakte Empfangsfrequenz erfolgt durch Verringern 
der Induktivität (die Spule wird oval).

Ich hoffe es ist eine Anregung für die Weihnachtssendung.

: Bearbeitet durch User
Autor: Günter R. (guenter-dl7la) Benutzerseite
Datum:

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> Welche Kennlinie wird zur
> Verstärkungsänderung genutzt? Die Theorie ist mir nicht klar.

Nette Idee in der Tat, quasi der gute alte Q-Multiplier. Ich vermute, 
weil der Gain  beim Transistor erst einmal mit dem Betriebsstrom steigt, 
dass man am Poti bis zum Schwingungseinsatz die Bias steigert. Aufgabe, 
wie bei jedem Transistor-Audion, ist es, dann zu verhindern, dass sich 
dabei der Arbeitspunkt in Richtung höheren Gains verschiebt (Stichwort 
'weicher Schwingungseinsatz'), dann ist es Essig mit dem CW-Dekodieren 
bzw. es wird unempfindlich.

(Ehe einer schimpft: Nein, nicht die OC604 hervorkramen... aber 
vielleicht BC109A älteren Datums).

Die Konsequenz wäre dann übrigens ein Pendelaudion. Schaltungen unter 
'superregenerative' liefert das Netz haufenweise. Dann darf da nur nicht 
ein Zeitgenosse in der Nachbarschaft auch SAQ hören wollen...

Dekodieren muss man auch beim Pendler 'invers': Wenn es nicht rauscht, 
ist key-down gewesen, gewöhnungsbedürftig.

Autor: eric (Gast)
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Günter R. schrieb:
> Schaltungen unter 'superregenerative' liefert das Netz haufenweise

Wenn die Pendelanregung funktionieren soll,
muss die Pendelfrequenz unter der Resonanzfrequenz,
also im Hörbereich liegen.
Ob dann von SAQ noch was zu hören ist, bezweifle ich.

Aber wie ich schon zuvor in diesem Thread gesagt habe:
SAQ-Empfang mit Soundkarte, SDR, Rx mit modernen ICs,
oder auch Kommunikationsempfänger
sind einfach üble Stilbrüche.
Richtig geschmacklos, als wollte ich
mit einem Formel 1-Wagen auf eine Oldtimer-Ralleye.

Die einzig anständige Art SAQ zu empfangen,
ist in meinen Augen ein Vorschlag
in der Art wie der Loop-Rx von elektronik-radio.de.

Bevor jetzt bald wieder irgendwelche "Experten"
von der "magnetischen" Antenne schwafeln werden:
Das E-Feld erzeugt in jedem Vertikeldraht der Loop eine Spannung
und damit ein Empfangssignal.
Da könnt Ihr mich beschimpfen, soviel Ihr wollt:
die Loop ist genauso eine elektrische Antenne.

Autor: npn (Gast)
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eric schrieb:
> Da könnt Ihr mich beschimpfen, soviel Ihr wollt:
> die Loop ist genauso eine elektrische Antenne.

Das hat doch nichts mit Beschimpfen zu tun. Für das Fernfeld ist deine 
Aussage ja richtig. Aber im Nahfeld ist sie eben für Störungen, die 
elektrischer Art sind, WESENTLICH unempfindlicher. Das weiß jeder, der 
schon mit einer Magnetloop gearbeitet hat. Und das ist eine Tatsache, 
die man nicht wegdiskutieren kann.
Wie schon gesagt, für das Fernfeld hast du völlig recht. Da läßt sich 
die magnetische nicht mehr von der elektrischen Komponente trennen. Aber 
aus der näheren Umgebung empfängt man eben viel weniger QRN als mit 
einer Drahtantenne.

Autor: Lutz H. (luhe)
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Die Energienetze bestehen aus Leitungen.
Kann sein das ich Kabelradio mit einer kapazitativen Ankopplung habe? 
:-)

Autor: B e r n d W. (smiley46)
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> Aber im Nahfeld ist sie eben für Störungen, die elektrischer Art sind,
> WESENTLICH unempfindlicher.
> Und das ist eine Tatsache, die man nicht wegdiskutieren kann.

Und das Nahfeld ist bei 17,4 km Wellenlänge schon ziemlich groß!

Autor: eric (Gast)
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npn schrieb:
> Das hat doch nichts mit Beschimpfen zu tun.

Du bist eben ein Mensch mit Anstand, aber lies mal, wie sich andere 
"Fachleute" hier im Thread und im Forum ausdrücken.


> für das Fernfeld hast du völlig recht. Da läßt sich
> die magnetische nicht mehr von der elektrischen Komponente trennen.

Das sagst DU, aber in jedem Zeitschriftenartikel über Loopantennen und 
sogar in manchen Lehrbüchern steht der Unsinn, von diesem Thread hier 
gar nicht erst zu reden.
In der 13. Ausgabe des Rothammel steht auf S.421 links oben.
"Die kleinen Schleifen-Antennen sprechen stärker auf die magnetischen 
Komponenten des elektromagnetischen Feldes an. Daher die Bezeichnung 
Magnetische Antennen."
Dieser Satz stammt anscheinend aus früheren Auflagen,
denn 1 Absatz weiter schreibt er im Widerspruch dazu:
"Die Bezeichnung Magnetantennen ... ist etwas unglücklich, um nicht zu 
sagen irreführend, denn Antennen wandeln nicht nur einzelne 
Feldkomponenten, sondern das ganze elektromagnetische Feld."


Nach dieser Abschweifung zurück zum Thema SAQ,
worauf es mir eigentlich ankam :

> Wie ich schon zuvor in diesem Thread gesagt habe:
> SAQ-Empfang mit Soundkarte, SDR, Rx mit modernen ICs,
> oder Kommunikationsempfänger
> sind einfach üble Stilbrüche.
> Richtig geschmacklos, als wollte ich
> mit einem Formel1-Wagen auf eine Oldtimer-Ralleye.

> Die einzig anständige Art SAQ zu empfangen,
> ist in meinen Augen ein Vorschlag
> in der Art wie z.B. der Loop-Rx von elektronik-radio.de.

||  Ich finde einfach, zu einem richtig altmodischen Sender ||
||  gehört auch ein richtig altmodischer Empfänger.         ||








> Aber im Nahfeld ist sie eben für Störungen,
> die elektrischer Art sind, WESENTLICH unempfindlicher.

Und wozu muss man dann abschirmen ?
Im Nahfeld sind die Verhältnisse WESENTLICH komplizierter. Da spielen 
die Feldimpedanzen und der Intensitätsabfall mit der Entfernung die 
entscheidende Rolle. Aber das führt hier zu weit.

Autor: Possetitjel (Gast)
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eric schrieb:

>> für das Fernfeld hast du völlig recht. Da läßt
>> sich die magnetische nicht mehr von der elektrischen
>> Komponente trennen.
>
> Das sagst DU, aber in jedem Zeitschriftenartikel über
> Loopantennen und sogar in manchen Lehrbüchern steht
> der Unsinn,

Nun, dieser "Unsinn" - wie Du Dich so nett auszudrücken
pflegst - mag eventuell auch damit zu tun haben, dass sich
die Begriffe "Nahfeld" und "Fernfeld" auf die sendende
ANTENNE als Fixpunkt beziehen.

In der Umgebung der Empfangsantenne ist man aber definitions-
gemäß NICHT im Fernfeld dieser Empfangsantenne!

Die Verwendung des Begriffes "Fernfeld" in diesem Kontext
ist völlig sinnwidrig.

Autor: Günter R. (guenter-dl7la) Benutzerseite
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>
> ||  Ich finde einfach, zu einem richtig altmodischen Sender ||
> ||  gehört auch ein richtig altmodischer Empfänger.         ||
>

exakt: real radios have knobs ;-)



BTW (SCNR): Magnetische Antennen gibt es sehr wohl, aber das sind die 
mit dem Magnetfuß fürs Autodach...

Autor: ?!? (Gast)
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eric schrieb:
> Und wozu muss man dann abschirmen ?

Ich hab noch keine Magnetloop gesehen, die abgeschirmt wurde.
Vermutlich verwechselst du das mit Rahmenantennen oder auch mit 
Ferritantennen, dort habe ich das schon gesehen. Aber nicht bei 
Magnetloops...

Autor: eric (Gast)
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Possetitjel schrieb:
> Die Verwendung des Begriffes "Fernfeld" in diesem Kontext
> ist völlig sinnwidrig.

Dann schreib mal ein Buch über Deine neue Antennentheorie.


Günter R. schrieb:
> BTW (SCNR): Magnetische Antennen gibt es sehr wohl, aber das sind die
> mit dem Magnetfuß fürs Autodach...

Hast natürlich recht.


?!? schrieb:
> Ich hab noch keine Magnetloop gesehen, die abgeschirmt wurde.
> Vermutlich verwechselst du das mit Rahmenantennen oder auch mit
> Ferritantennen, dort habe ich das schon gesehen. Aber nicht bei
> Magnetloops...

Wortklauberei! Die Begriffe sind nicht so eindeutig definiert.


Günter R. schrieb:
> exakt: real radios have knobs ;-)

Eben, und dazu will ich anregen.
Ich bastle gegenwärtig selbst an sowas
und hoffe bis Weihnachten fertig zu sein.
Wer macht mit ?

Autor: Lutz H. (luhe)
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Meine Schaltung besteht aus der vorgestellten Audionschaltung,
diese wird als selektiver Vorverstärker eingesetzt. Als Empfänger wird 
der Fledermaus- Detektor nachgeschaltet. Der arbeitet als 
Festfrequenzempfänger.
Zurück zum Audion.
Es arbeitet sehr gut. Jetzt möchte ich das Testsignal aus der Soundkarte 
einkoppeln. Mit einer Wicklung habe ich noch kein nutzbares  Signal 
erhalten.
Auch werde ich in die Plusleitung  1 kOhm einbauen um die Stufen zu 
entkoppeln.

Zum Empfang mit dem Audion soll aber auch ein nachgeschalteter NF- 
Verstärker ausreichen.

Irgendwie  Schrittmotoren als Mischer einsetzen, das wäre was.

: Bearbeitet durch User
Autor: Heinz Wäscher (Gast)
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Possetitjel schrieb:
> Nun, dieser "Unsinn" - wie Du Dich so nett auszudrücken
> pflegst - mag eventuell auch damit zu tun haben, dass sich
> die Begriffe "Nahfeld" und "Fernfeld" auf die sendende
> ANTENNE als Fixpunkt beziehen.

Für Antennen gilt streng das Reziprozitätstheorem. Eine (passive) 
Antenne verhält sich als Sendeantenne elektrisch nicht anders als beim 
Emfpang.

Das bedeutet, dass die der Übergang von Fernfeld in Nahfeldzone mit den 
von der Wellenlänge unterschiedlichen Feldwellenwiderständen in 
Abhängikeit von der Entfernung zur Antenne genauso für die 
Empfangsantenne gilt.

Die Verknüpfung von elektrischer Feldstärke zu magnetischer Feldstärke 
mit dem Proportionalitätsfaktor von 377 Ohm kann nur im freien Raum 
außerhalb der Nahfeldzonen zwischen Sende- und Empfangsantenne 
angenommen werden. In Anntennenähe gelten sowohl bei Sendung als auch 
bei Empfang andere Proportionalitäten.

Autor: Lutz H. (luhe)
Datum:
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Nachdem zwei kleine Änderungen in der Audionschaltung realisiert wurden, 
hier die Endfassung und eine Hörprobe. Mit den 10 Windungen wurde das 
Simulationssignal  in die Entmagnetisierungsspule  eingespeist. Audion 
siehe oben, weiter CD2003 Demodulation und LM 386  NF Verstärker, wie 
schon beschrieben.

Autor: Lutz H. (luhe)
Datum:

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Heinz Wäscher schrieb:
> In Anntennenähe gelten sowohl bei Sendung als auch
> bei Empfang andere Proportionalitäten.

Da zum Glück hier genügend Zäune rumstehen, die immer genügend Spannung 
lieferten, grübele ich schon einige Zeit darüber nach, wie sich andere 
Zäune verhalten.
Da ist ein schöner langer Zaun östlich von Japan am 38. Breitengrad.
Wie wären die bessere Konfiguration dieser Antenne?
Die erste Möglichkeit wäre es, diesen Zaun als Langdrahtantenne  zu 
schalten oder die zweite Möglichkeit als Dipol.
Was wäre besser?

Bin etwas traurig, weil aus Asien wenig Empfangsmeldungen kommen.

: Bearbeitet durch User
Autor: B e r n d W. (smiley46)
Datum:

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> schöner langer Zaun östlich von Japan am 38. Breitengrad

Falls der Zaun durch Korea gemeint ist, dann solltest Du aber westlich 
von Japan schreiben. Ostlich gibts nur noch Pazifik, aber davon ziemlich 
viel.

> Ich hab noch keine Magnetloop gesehen, die abgeschirmt wurde.

Es gibt kleine Loop-Sonden für Precompliance-Messungen des H-Feldes.
http://www.edn.com/electronics-blogs/the-emc-blog/4378152/An-EMC-Troubleshooting-Kit--Part-1a-Emissions-

Oft wird die Koppelschleife abgeschirmt, damit dort kein E-Feld direkt 
einstreut.
http://www.dg1sfj.de/funk/antennen/87-magnetic-loop-koppelschleifen?showall=1&limitstart=

@ Eric
> Ich finde einfach, zu einem richtig altmodischen Sender
> gehört auch ein richtig altmodischer Empfänger.

Mich treibt die Neugierde, gibts schon eine Schaltung?

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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eric schrieb:
> ||  Ich finde einfach, zu einem richtig altmodischen Sender ||
> ||  gehört auch ein richtig altmodischer Empfänger.         ||

Ah, ein Kohärer also? ;-)

Autor: eric (Gast)
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Jörg W. schrieb:
> Ah, ein Kohärer also? ;-)

Wenn Marconi damit den Ozean überbrücken konnte,
dann sollten die paar hundert km nach Grimeton
doch 'ne Kleinigkeit sein,
vorausgesetzt man hat die entsprechende Empfangsantenne.

Da ich diese leider nicht habe,
werde ich auf die Schnelle einen ersten Versuch machen
mit einer Loop 1 qm, zeitgemäss Rahmenantenne genannt,
plus ein paar Batterieröhren, das Ganze möglichst portabel.
Zugegeben, das ist noch nicht wirklich altmodisch,
aber wenn's funktioniert, geh ich danach noch weiter rückwärts.

Ist gewissermassen ein Spass besonderer Art,
den ganzen neumodschen Kram mit Saunakarte und Computter
kann doch jeder, der grad mal 'ne Taste drücken kann.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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eric schrieb:
> Jörg W. schrieb:
>> Ah, ein Kohärer also? ;-)
>
> Wenn Marconi damit den Ozean überbrücken konnte,
> dann sollten die paar hundert km nach Grimeton
> doch 'ne Kleinigkeit sein,
> vorausgesetzt man hat die entsprechende Empfangsantenne.

Jaja, an letzterem dürfte es vor allem scheitern. ;-)  Die Dinger,
die sie zu Kohärer-Zeiten benutzt haben, waren ja riesig.

> Ist gewissermassen ein Spass besonderer Art,
> den ganzen neumodschen Kram mit Saunakarte und Computter
> kann doch jeder, der grad mal 'ne Taste drücken kann.

Mein Versuch vor 1,5 Jahren lief auch mit einer Rahmenantenne (plus
FET-Vorverstärker), gefolgt von einem EKD.  Der EKD hat sogar noch
eine deutliche Pfeifstelle bei 50 Hz :), und die 17,2 kHz liegen
innerhalb seines spezifizierten Bereichs.  SNR war aber trotzdem
nicht sehr toll.

Autor: eric (Gast)
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B e r n d W. schrieb:
> Mich treibt die Neugierde, gibts schon eine Schaltung?

Nein, ich bin momentan noch an Suchen,
was ich aus meinen Krabbelkästen verwenden kann.
Im vorigen Beitrag habe ich angedeutet,
was ich mir momentan vorstelle.

Ich hatte mal einige wunderschöne Radios
aus den 20ern, das wäre das Richtige gewesen,
obwohl ein einfaches Rückkopplungsaudion
wohl nicht ganz ausreicht.

Ich finde es aber gar nicht so gut, wenn wir uns hier
alle auf das gleiche Empfangskonzept einigen.
Lassen wir doch der Kreativität jedes Einzelnen
einen gehörigen Spielraum.
Wenn wir uns erst nachher austauschen,
sind die Überraschung und die Freude über den Erfolg*
umso grösser.

* oder Trauer über den Misserfolg,
aber das sollte dann nur anspornen
es besser zu machen.
.

Autor: eric (Gast)
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Jörg W. schrieb:
> Mein Versuch vor 1,5 Jahren lief auch mit einer Rahmenantenne (plus
> FET-Vorverstärker), gefolgt von einem EKD.

Ich habe mit einer Loop 5 Windungen 1x1 m
direkt auf einen danebenstehenden
Telefunken Allwellenempfänger E 1501
immer guten Empfang gehabt.

Fürs nächste Mal habe ich noch andere
hervorragende LW-Empfänger und Pegelmesser,
aber am meisten Spass macht doch die Bastelei
eines richtig altmodischen Gerätes.

Autor: Heinz Wäscher (Gast)
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?!? schrieb:

> Ich hab noch keine Magnetloop gesehen, die abgeschirmt wurde.

Dann bist du halt noch nicht weit genug in der Welt der Loopantennen 
rumgekommen.

Die koaxiale oder "geschirmte" Loop ist eine verbreitete Variante der 
"Small Magnetic Loop". Oft findet man sie in der EMV-Messtechnik:
http://www.schwarzbeck.de/Datenblatt/k1513.pdf

Der koaxiale Aufbau  bewirkt nämlich nicht wie oft fälschlich 
kolportiert eine "Abschirmung gegen die elektrische Feldkomponente", 
sondern erfüllt eigentlich die Aufgabe eines Symmetriergliedes zwischen 
der - gegen Erde - symmetrischen Schleife und einem - gegen Erde - 
unsymmetrischen Verstärkereingang oder Empfängereingagng.

Background Info zur Funktion der koaxialen Schleifenantenne:

Chris Trask, N7ZWY "Mastering the arts of shielded loops"
http://docslide.us/documents/shielded-loop-aerials-rev-0.html

Autor: ?!? (Gast)
Datum:

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Heinz Wäscher schrieb:
> Die koaxiale oder "geschirmte" Loop ist eine verbreitete Variante der
> "Small Magnetic Loop". Oft findet man sie in der EMV-Messtechnik:
> http://www.schwarzbeck.de/Datenblatt/k1513.pdf

Im gesamten PDF steht kein Wort von "Small Magnetic Loop". Stattdessen 
steht da "geschirmte Rahmenantenne".

Und was hatte ich oben geschrieben?
?!? schrieb:
> Ich hab noch keine Magnetloop gesehen, die abgeschirmt wurde.
> Vermutlich verwechselst du das mit Rahmenantennen [...]
                                     ==============

Den Unterschied zwischen einer Magnetic Loop und einer Rahmenantenne 
kennst du?

Autor: Heinz Wäscher (Gast)
Datum:

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?!? schrieb:
> Den Unterschied zwischen einer Magnetic Loop und einer Rahmenantenne
> kennst du?

Den Unterschied wirst du uns jetzt sicher plausibel und mit Quellen 
belegt beibringen.

Autor: Possetitjel (Gast)
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?!? schrieb:

> ?!? schrieb:
>> Ich hab noch keine Magnetloop gesehen, die abgeschirmt wurde.
>> Vermutlich verwechselst du das mit Rahmenantennen [...]
>                                      ==============
>
> Den Unterschied zwischen einer Magnetic Loop und einer
> Rahmenantenne kennst du?

Natürlich.

Derselbe wie zwischen Spatz und Sperling bzw. Blaukraut und
Rotkraut.

Autor: B e r n d W. (smiley46)
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@ eric
>> Mich treibt die Neugierde, gibts schon eine Schaltung?
> Ich finde es aber gar nicht so gut, wenn wir uns hier
> alle auf das gleiche Empfangskonzept einigen.

Meinen hab ich im Dezember 2013 gebaut. Im Prinzip ist es ein 
Direktmisch-Empfänger mit Q-Multiplier am Vorkreis. Der läuft ganz 
ordentlich und glüht sogar im Dunkeln.

IMO waren alle für den niedrigen Frequenzbereich geeigneten Audions 
wenigstens Zweikreiser, der Telefunken E381 z.B. konnte den Bereich 
empfangen:
http://s1.directupload.net/images/140103/8bvywozo.jpg
http://www.agder.net/la8ak/17s.htm

Oder Dreikreiser wie der RAK-5:
http://bama.edebris.com/manuals/rca/rak/

@ Possetitjel
> Spatz und Sperling bzw. Blaukraut und Rotkraut.

Ah, den kenn ich, das ist ein alter Zungenbrecher:
Blaukraut bleibt Blaukraut und Rotkraut bleibt Rotkraut.

(Dropping the buckets and run)

: Bearbeitet durch User
Autor: Lutz H. (luhe)
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B e r n d W. schrieb:
>> Ich finde es aber gar nicht so gut, wenn wir uns hier
>> alle auf das gleiche Empfangskonzept einigen.

Die Grenzfrequenz von hydraulischen oder pneumatischen Verstärkern 
scheint zu niedrig  sein :-(.

: Bearbeitet durch User
Autor: B e r n d W. (smiley46)
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> Die Grenzfrequenz von hydraulischen oder pneumatischen Verstärkern
> scheint zu niedrig  sein :-(.

Da wär ich mir nicht so sicher, die Schallgeschwindigkeit in 
Flüssigkeiten ist ziemlich hoch. Könnte sein, daß da was geht. Außerdem 
kann man in Flüssigkeiten Ultraschall bis in den MHz-Bereich übertragen. 
Schwingungserzeugung ist auch möglich.

Wie wärs mit einem kapazitiven parametrischen Mischer, bei dem der 
Pumpkondensator mechanisch angetrieben wird? Z.B. Eine Stimmgabel, 
abgestimmt auf die korrekte Frequenz, verändert ihren Abstand zu einer 
Metallplatte, wobei durch die sich ändernde Kapazität einem Schwingkreis 
Energie zugeführt wird. So wirkt die Vorrichtung gleichzeitig als 
Q-Multiplier auf der alten und der neuen Frequenz und es entsteht ein 
hörbares Mischprodukt bei z.B. 600 Hz.

Autor: Henrik V. (henrik_v)
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Der mechanische Empfanger http://www.wireless.org.uk/mechrx.htm
zeigt, dass es geht.

Steampunk:
Dampfkessel erzeugt einen feinen dünnen Wasserstrahl, der an einer 
Schlitz-Düse austritt.
Die Schlitzdüse wird aus zwei Piezos gebaut. Einer mit 17.2 kHz Resonanz 
und einer mit ~16k.

Der Wasserstrahl kann frei Fallen (Verstärkung!) und trifft auf eine 
Trommel.

Die nichtlinearen Effekte an der Düse sollten zum Mischen reichen :)
Im Idealfall trennt sich der Strahl in Tropfen bei 1.2 kHz.

Die Erzeugung der 16kHz könnten sogar auch durch den Wasserstrahl 
erfolgen,(Pfeife) aber man könnte auch eine Kreisrunde Platine mit 
vielen (200?) Segmenten rotieren lassen und kapazitiv arbeiten.

Autor: eric (Gast)
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B e r n d W. schrieb:
> Im Prinzip ist es ein Direktmisch-Empfänger
> mit Q-Multiplier am Vorkreis.

Du hast anscheinend auch gemerkt, dass bei 17 kHz eine 
Audion-Verstimmung um ca. 1 kHz schon viel zu sehr auf der Flanke liegt. 
Deshalb hat RCA bei dem letzten 4Kreis-TRF-Rx der Serie RBA einen 
mitlaufenden BFO eingebaut.
Du kennst die Webseite "Radio Boulevard, Western Historic Radio Museum"
wo dieses Gerät hochgelobt wird ? Es soll damals mehr als ein Auto 
gekostet haben!

Ich hatte vor Jahren mal Gelegenheit, an dem Philips-Gegenstück H2L7 zum 
"Brotkasten" zu arbeiten. Auf LW/MW macht es Spass, mit der Rückkopplung 
das Letzte aus diesen Geräten heraus zu holen. Auf KW ist die 
Eichtabelle schon etwas lästiger.
Auch Lorenz hatte ein solches Gerät EO622/I
http://www.armyradio.ch/radio-d/e-622.htm
das im Unterschied zu TFK und Philips mit 4 Pentoden ausgerüstet und 
darum vielleicht etwas empfindlicher war.

Die 3 Geräte ähneln sich sehr. Wahrscheinlich gab es in den 30er-Jahren 
eine militärische Ausschreibung für einen solchen Allwellen-2Kreiser.
Mir hat der wuchtige Spulenrevolver immer sehr imponiert.


> Eine Stimmgabel, abgestimmt auf die korrekte Frequenz,
> verändert ihren Abstand zu einer Metallplatte,
> wobei durch die sich ändernde Kapazität
> einem Schwingkreis Energie zugeführt wird.

Über sowas habe ich auch schon nachgedacht, aber es dürfte schwer sein, 
dass Anregungssignal daran zu hindern, in den Signalpfad einzukoppeln 
und sich dort mit dem Empfangssignal zu mischen, so dass im Endeffekt 
wieder ein Superhet draus wird.


Lutz H. schrieb:
> Die Grenzfrequenz von hydraulischen oder pneumatischen Verstärkern
> scheint zu niedrig  sein :-(.

Ein Hydradio o.ä. gibt es, glaub ich, in Jogi's Röhrenbude. ;-)


Henrik V. schrieb:
> Der mechanische Empfanger http://www.wireless.org.uk/mechrx.htm
> zeigt, dass es geht.

So ganz mechanisch ist der ja nicht. Trotzdem, höchst geistreich.

Autor: Lutz H. (luhe)
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eric schrieb:
> Ein Hydradio o.ä. gibt es, glaub ich, in Jogi's Röhrenbude. ;-)

Mit großem Interesse habe ich die Beschreibung gelesen. Tolles Teil vor 
allen die Idee mit dem variablen Kondensator. Elektronik aus einer Zeit 
in der noch vieles selbst herzustellen war.

Es könnte gehen: eine Luft- oder Dampfpfeife als BFO und die Düse mit 
dem Empfangssignal modulieren. Die Dampfpfeife wäre mit einem 
Campingkocher auch transportabel. Ein Projekt für nächstes Jahr  ... .

Autor: eric (Gast)
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Lutz H. schrieb:
> Ein Projekt für nächstes Jahr  ... .

Ja, es wäre toll, irgendeine verrückte Idee zu realisieren.
Tät mir richtig Spass machen !
Spinn den Faden ruhig weiter !

Autor: no_signal_saq (Gast)
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Eine weitere Möglichkeit eines Empfängers wäre noch die
elektromechanische Variante, früher schlicht als Tonband bekannt.
Mit hoher Band-Geschwindigkeit aufnehmen und dann langsam abspielen.
Die "HF" mit Tastung müßte dann hörbar werden.
Von 38cm/sec auf 4,75 cm/sec wären 17,2 kHz / 8 gibt 2,15 kHz.

Autor: Lutz H. (luhe)
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no_signal_saq schrieb:
> dann langsam abspielen

Der Versucht das Signal (3,5s Testsignal mit 17,2 KHz) 
https://www.mikrocontroller.net/attachment/271896/2015_10_24_SAQ.wav
 mit -75% Geschwindigkeit und -75% Tonhöhe umzuformen und was zu hören 
ging schief,

es ist kein Morsen zu hören.

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Autor: eric (Gast)
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Lutz H. schrieb:
> es ist kein Morsen zu hören.

Vielleicht sind 17.2 kHz für Dein Gerät schon zu hoch.