Hallo, ich habe eine Frage, welche ARM Cortex-M0+ ist sehr zu empfehlen? Wichtig wäre, das wenig extern beschaltet werden muss. Gehäuseform TQFN und max 32Pin, lieber noch weniger. Habe bei Atmel zB dem ATSAMD20E18 gefunden, aber die Bezugsquellen sind mir da zu gering. Bin zuvor nur auf Atmel 8Bit gewesen. Habe mit Cortex noch nichts am Hut gehabt.
Weil hier im Wiki steht das es günstige und die energieeffizientesten sind ;/
Hallo Werner, schau Dir mal die STM32L0-Serie an. Ich steige gerade in die STM32F0-Welt ein. Die Toolchain ist z.B. mit eclipse gut nutzbar, auch wenn es an manchen Stellen an Dokumentation mangelt, weil ST in schneller Folge die Bibliotheken umgestaltet. Mit CUBE scheint aber etwas Ruhe ein zu kehren. Die Evaluation-Boards sind preiswert und gleichzeitig ein gutes Programmiergerät für Single Wire Debug. Debugging mache ich aus langer Tradition durch Denken statt durch den Debugger :-). Grüße, Kurt
Hallo Kurt, ja so ein Evalboard hab ich mir schon angesehen. Ist zwar Arduino-Look aber scheinen doch recht preiswert zu sein. Wie sieht das aus, wenn ich mri eine eigene Platine erstellen will? Vermutlich genauso wie bei AVR mit einem Programmer. Empfhielt es sich da JTAG oder SWD zu nehmen? Seriell über USB Buchse wird ja nicht gehen ohne Bootloader auf dem Chip. Gibt es günstige Programmiergeräte, die man empfehlen kann?
Cortex M0 kann nur SWD, deswegen würde ich einen Segger J-Link EDU empfehlen. OpenOCD mit SWD ist Gefummel, der J-Link funktioniert auf Anhieb. STM32 ist sicherlich keine schlechte Wahl, da du relativ einfach zwischen unterschiedlichen Prozessoren wechseln kannst. Wenn du irgendwann auf M3 umzusteigen gedenkst, ist wohl der STM32L0 nicht verkehrt, da gibt es Pin-kompatible STM32L1-Typen mit M3-Kern.
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Hallo Werner, wenn Du eine eigene Platine machst, musst Du für SWD nur 4 Pins freihalten. Ich verwende dafür entweder TagConnect als Verbinder oder, weil noch kleinerer Footprint, Stecker im 1mm Raster. Am Eval-Board kann man die Verbindung zwischen dem darauf integrierten Programmer und dem Borad-Target trennen (2 Jumper) und mit einer 2,54mm-Buchse die vier Signale abgreifen. Zum Programmieren muss dann der Prozessor mit Spannung versorgt werden. Du brauchst also ausser dem Eval-Board keine weiteren Komponenten. Mit dem Programmierprogramm von ST (ST-Link) klappt das bei mir unter Windows völlig zuverlässig. Unter Linux ist die Toolchain bei mir noch in der Testphase :-) Wenn Du einen Bootstrap-Loader willst, gibt es bei ST entsprechende Beispiele um den Prozessor über verschiedene Schnittstellen zu programmieren. Für mich ist die Toolchain eclipse, arm-gcc, ST-Link, Eval-Board (egal welches) und Target-System absolut OK. Die größten Probleme machte die Integration der neuen CUBE-Treiber, da diese von dem eclipse-Plugin noch nicht unterstützt werden. Grüße, Kurt
Ecki schrieb: > Cortex M0 kann nur SWD, deswegen würde ich einen Segger J-Link EDU > empfehlen. OpenOCD mit SWD ist Gefummel, der J-Link funktioniert auf > Anhieb. Kann ich nicht bestätigen. Mit einem gut unterstützten SWD-Adapter (z.B. ST-LINK v2) flutscht das echt gut, auch mit NXP-MCUs. Die nötige Konfiguration ist minimal. Das texane stlink tool ist dagegen ganz schöner Müll.
Hallo Werner, folgender Prozessor scheint interessant: STM32L052K8 Beschreibung unter http://www.st.com/web/catalog/mmc/FM141/SC1169/SS1817/LN1844/PF254218 Bei diesem Typ ist ein Bootlader für USART und SPI schon vorhanden, Programmierung und Debug über SWD. Grüße, Kurt
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