Hallo, folgende Frage:
Wenn ich per Differenzverstärker eine Spannung von ca. 500mV erschaffe
und diese an einen Input von einem µC (Atmega 8) schließe, reicht diese
Spannung aus? oder anders formuliert: Was ist die niedrigste mögliche
Spannung? Und kann man irgendwie festlegen, dass das erst ab bestimmter
Eingangsspannung am Pin zur Veränderung des Parameters kommt?
Also bei 100mV möge nicht geschaltet werden, bei 500mV jedoch schon.
Danke für die Antworten.
NichtAllwissend schrieb:> Kann ich dann über ADC kontrollieren, ab welcher Spannung eine bestimme> Aktion durchgeführt wird?
So etwa :
If ADC_Wert > 500 then
machen etwas
end if
NichtAllwissend schrieb:> Das beantwortet jetzt welche Frage?
Die hier.
NichtAllwissend schrieb:> Also bei 100mV möge nicht geschaltet werden, bei 500mV jedoch schon.
if (ADC > 20) tu was
Deine Referenz ist 5V, die aufloesung ist 10Bit = 1024
Damit ist die kleinste Stufe die der ADC aufloesen kann = 5 / 1024 =
4.88mV
lieft jetzt 100mV am ADC Pin an so wandelt er diese in den Wert 0.1V /
4.88mV = 20 um.
Du brauchst dann nur noch das ADC Ergebnis mit 20 zu vergleichen und
kannst entscheiden ob es fuer dich eine 0 oder 1 entspricht.
Helmut Lenzen schrieb:> Du brauchst dann nur noch das ADC Ergebnis mit 20 zu vergleichen und> kannst entscheiden ob es fuer dich eine 0 oder 1 entspricht.
Die Entscheidungsschwelle würde man wohl eher in die Mitte zwischen 100
und 500mV liegen, d.h. das ADC Wandlungsergebnis würde man mit 61
vergleichen und auch noch eine Hysterese einbauen, damit es keine wilde
Zappelei gibt.
Mike A. schrieb:> Die Entscheidungsschwelle würde man wohl eher in die Mitte zwischen 100> und 500mV liegen, d.h. das ADC Wandlungsergebnis würde man mit 61> vergleichen und auch noch eine Hysterese einbauen, damit es keine wilde> Zappelei gibt.
Da ist zwar richtig so, aber alles ueber 20 liegt ueber seiner Schwelle
und mehr hat er nicht gesagt. Wenn man es noch besser machen will fuegt
man noch eine Hysterese dazu und legt die Einschwelle hoeher als die
Ausschwelle.
Alternative:
Benutzung des "Analog Comparator", und zwar
PD6 als AIN0 (Analog Comparator Positive Input) und
PD7 als AIN1 (Analog Comparator Negative Input)
An z.B. den negativen Eingang AIN1 wird per Spannungsteiler eine
Spannung zwischen den beiden Schwellen eingestellt. Das Ergebnis des
Vergleichs beider Eingänge erscheint als Bit AC0 des Registers ACSR und
kann auch einen Interrupt auslösen.
Näheres, besonders zur Einstellung der Funktion siehe Datenblatt!
Gruß Dietrich
PS: Benutzt habe ich diese Funktion allerdings noch nicht, weiß also
auch nicht, ob und wo es da Probleme geben kann.
Und dieser mysteriöse ADC ist im uC implementiert oder wie?
(AVCC/AREF)?
Ich entschuldige meine Dummheit, mir ist jedoch nicht klar, ob es sich
hierbei um ein externes Bauteil handelt...
NichtAllwissend schrieb:> Ich entschuldige meine Dummheit, mir ist jedoch nicht klar, ob es sich> hierbei um ein externes Bauteil handelt...
RTFM, wahlweise den Abschnitt "Analog Comparator" oder den Abschnitt
"Analog-to-Digital Converter"
Mike A. schrieb:> RTFM, wahlweise den Abschnitt "Analog Comparator" oder den Abschnitt> "Analog-to-Digital Converter"
Habe ohne Witz selten ein behinderteres Forum gesehen.. alle meinen
hier, völlig abzuheben. Anstatt eine Antwort zu geben auf Fragen, die
für einen Noob NICHT offensichtlich beantwortet werden können, kommt
immer diese stumpfe Abfallgeburt. Ihr denkt auch, alles wäre klar.
Manche Dinge sind eben schwer nachzuvollziehen ohne Hilfe und lies mal
ein Handbuch ohne entsprechendes Know-How. Danke an den Rest.
NichtAllwissend schrieb:> Habe ohne Witz selten ein behinderteres Forum gesehen
In der Tat..
Die Mehrheit hier sind Profis..
"Lese Datenblatt" oder "benutze Googel"..
Bitte gut merken !
Außerdem noch Bildformate ( Leute die in den Dörfen leben mit 1 MB
DSL..oder 28.800 Modem
HI
>In der Tat..>Die Mehrheit hier sind Profis..
Sind sie aber nur durch Lernen und eigene Arbeit geworden. Nicht durch
irgend welche dümmlichen fragen in Foren.
MfG Spess
spess53 schrieb:> Sind sie aber nur durch Lernen und eigene Arbeit geworden. Nicht durch> irgend welche dümmlichen fragen in Foren.
Oh...ja....glaubt man ja...tzzzz
spess53 schrieb:> Sind sie aber nur durch Lernen und eigene Arbeit geworden. Nicht durch> irgend welche dümmlichen fragen in Foren.
Das Ding ist: Ich kann auch jedem Antworten mit "SCHAU INS HANDBUCH DU
DUMMER"
Macht das einen zum profi? Anscheinend schon...
NichtAllwissend schrieb:> Das Ding ist: Ich kann auch jedem Antworten mit "SCHAU INS HANDBUCH DU> DUMMER"
Nun beruhig dich mal wieder.
Vielleicht hättest du den zweiten Teil des Postings auch noch lesen
sollen und dabei festgestellt, dass der den Leseumfang von über 300
Seiten auf vielleicht eine handvoll Seiten reduziert.
Easy schrieb im Beitrag #3923150:
> Mike A. schrieb:>> Nun beruhig dich>> Man könnte es ihm auch vorlesen oder als Höhrbuch aufnehmen. ;-)
bist der Witzigste hier!
Hi
>bist der Witzigste hier!
Der einzig Witzige bist du. Fang mal an den Finger aus der hinteren
Körperöffnung zu nehmen und mach dich schlau.
MfG Spess
@NichtAllwissend
Was erwartest Du noch? Die Leute hier haben doch nun wirklich versucht
Dir zu helfen!
Deine Frage:
Wenn ich per Differenzverstärker eine Spannung von ca. 500mV erschaffe
und diese an einen Input von einem µC (Atmega 8) schließe, reicht diese
Spannung aus?
Erste Antwort:
Ja, Analogen Eingang nutzen und über A/D Wandler lesen.
--> Mit der Antwort und Tante Google (Suchworte ATMEGA, A/D Wandler,
Analoge Eingänge) kommst Du schon sehr weit!
Zweite Antwort:
Wenn Aref 5V ist und ADC 1024 dann 5/1024 sprich 4,88 mV ist die
Emfindlichkeit
Hier wird Dir sogar vorgekaut, wie die minimale Empfindlichkeit
berechnet wird (Google Suchworte: ATMEGA8, Aref, ADC bringen Dich wieder
deutlich weiter)
Die Anderen Antworten geben auch noch eine Menge Hinweise.
Du fragst weiter:
Und dieser mysteriöse ADC ist im uC implementiert oder wie?
(AVCC/AREF)?
Mit ein wenig Eigeninitiative (siehe Google Hinweise) hättest Du Dir das
Ruck Zuck selbst mit Ja beantwortet.
RTFM, wahlweise den Abschnitt "Analog Comparator" oder den Abschnitt
"Analog-to-Digital Converter"
Hier bekommst Du den direkten Hinweis, wo Du es Nachlesen kannst.
Und der Hinweis RTFM ist kein Grund sich angegriffen zu fühlen. Deine
pampigen Antworten weisen darauf hin, das Du genau dies tust.
Manual lesen gehört nun mal dazu! Als Profi oder NOOB...
Also nich rumärgern und auf die Anderen schimpfen, greif endlich zum
Manual! Eine eigene Erfahrung hier aus dem Forum ist: Streng Dich selbst
an, zeige das, dann wird Dir auch geholfen. Aber verlange keine
Komplettlösung von Anderen. Es hat keiner Lust, Deine Hausaufgaben zu
machen!
unwitzig schrieb:> Was erwartest Du noch? Die Leute hier haben doch nun wirklich versucht> Dir zu helfen!
Was angesichts der mehr als dünnen Fragen gar nicht so einfach ist.
NichtAllwissend schrieb:> Wenn ich per Differenzverstärker eine Spannung von ca. 500mV erschaffe
Differenzverstärker? Wirklich? Nicht doch eher: Subtrahierer? Und
Spannungen "erschaffen"? Was soll das? Ist dieses Posting von Google
Translate aus dem Polnischen auf dem Umweg über Suaheli ins Deutsche
übersetzt worden?
> und diese an einen Input von einem µC (Atmega 8) schließe, reicht diese> Spannung aus?
Reicht aus wofür?
Um als logischer H Pegel durchzugehen? Kaum. CMOS-Logik hat Schalt-
schwellen bei ca. der halben Betriebsspannung. Ein ATmega8 läuft aber
nicht mit 1V. Ergo: die 500mV sind als Logikpegel ungeeignet.
> oder anders formuliert: Was ist die niedrigste mögliche Spannung?
Die niedrigst mögliche Spannung wofür?
Die niedrigst mögliche Spannung, die man laut Datenblatt an einen
Eingang des ATmega8 anlegen darf, sind -0.5V. Ich glaube nicht, daß das
die Frage gewesen sein soll. Was ist eigentlich so schwer daran, eine
Frage unmißverständlich zu formulieren?
> Und kann man irgendwie festlegen, dass das erst ab bestimmter> Eingangsspannung am Pin zur Veränderung des Parameters kommt?
Die Schaltschwellen digitaler Eingänge sind nicht willkürlich
veränderbar. Sie hängen für CMOS-Logik (also >99% der heute verbauten
IC) im wesentlichen von deren Betriebsspannung ab. Details verrät das
Datenblatt (huch: da muß man ja lesen!)
> Also bei 100mV möge nicht geschaltet werden, bei 500mV jedoch schon.
Da gibt es gefühlt 100 Lösungswege. Wenn die Spannung wie vermutet aus
einem als Subtrahierer geschalteten Operationsverstärker kommt, dann
könnte man schlicht dessen Verstärkung so weit hochdrehen, daß die
Schaltschwelle ("irgendwo zwischen 100mV und 500mV") auf den typischen
Wert von 2.5V (ATmega8 bei 5V) verschoben wird. Angesichts der recht
laxen Anforderungen eher Pillepalle.
Alternativ könnte man die Spannung mit einem zweiten OPV entsprechend
verstärken. Fortgeschrittene werden eher einen Komparator als
Schmitt-Trigger beschalten und bekommen definierte Schaltschwellen.
Last not least gibt es den einfachen Weg, statt eines digitalen
Eingangs des µC einen analogen Eingang (vulgo: einen ADC-Kanal) zu
benutzen. Der hat dann mit ca. 5mV pro Bit mehr als genug Auflösung, um
zwischen 100mV und 500mV zu unterscheiden. Ganz davon zu schweigen, daß
man die Schaltschwellen dann ganz einfach per Softwareänderung anpassen
kann. Oder sogar dynamisch vom Programm festlegen lassen kann.
NichtAllwissend schrieb:> Das Ding ist: Ich kann auch jedem Antworten mit "SCHAU INS HANDBUCH DU> DUMMER"> Macht das einen zum profi? Anscheinend schon...
Dann haben dir dein Problem ja schon gelöst: Antworte auf ein paar Frage
mit "SCHAU INS HANDBUCH DU DUMMER". Schon bist du Profi und kannst deine
Probleme selbst lösen. Wenn das so sein sollte, schön für dich, wenn
nicht wissen wir das deine Theorie Mist war.
Axel Schwenke schrieb:> CMOS-Logik hat Schalt-> schwellen bei ca. der halben Betriebsspannung.
4000er CMOS schon, aber die Eingänge der meisten µC sind TTL-kompatibel,
entscheiden sich also bei etwa 1,6V.
In den Diagrammen siehst du das auch beim Atmel, auch wenn die
Garantiewerte höher angesetzt sind.
foo schrieb:> Axel Schwenke schrieb:>> CMOS-Logik hat Schalt->> schwellen bei ca. der halben Betriebsspannung.>> 4000er CMOS schon, aber die Eingänge der meisten µC sind TTL-kompatibel,> entscheiden sich also bei etwa 1,6V.
So. Muß ich dir noch erklären, wofür "ca." steht? Und welche Relevanz
hat das eigentlich? Denn bei 500mV liegt die Schwelle ja trotzdem nicht.