min. Spannung an µC-Eingang + ab bestimmter Spannung etw. tun.

Gast #3922806
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Hallo, folgende Frage:
Wenn ich per Differenzverstärker eine Spannung von ca. 500mV erschaffe 
und diese an einen Input von einem µC (Atmega 8) schließe, reicht diese 
Spannung aus? oder anders formuliert: Was ist die niedrigste mögliche 
Spannung? Und kann man irgendwie festlegen, dass das erst ab bestimmter 
Eingangsspannung am Pin zur Veränderung des Parameters kommt?
Also bei 100mV möge nicht geschaltet werden, bei 500mV jedoch schon.
Danke für die Antworten.
#3922850
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NichtAllwissend schrieb:
> Das beantwortet jetzt welche Frage?

Die hier.

NichtAllwissend schrieb:
> Also bei 100mV möge nicht geschaltet werden, bei 500mV jedoch schon.

if (ADC > 20) tu was

Deine Referenz ist 5V, die aufloesung ist 10Bit = 1024
Damit ist die kleinste Stufe die der ADC aufloesen kann = 5 / 1024 = 
4.88mV

lieft jetzt 100mV am ADC Pin an so wandelt er diese in den Wert 0.1V / 
4.88mV = 20 um.

Du brauchst dann nur noch das ADC Ergebnis mit 20 zu vergleichen und 
kannst entscheiden ob es fuer dich eine 0 oder 1 entspricht.
Gast #3922858
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Helmut Lenzen schrieb:
> Du brauchst dann nur noch das ADC Ergebnis mit 20 zu vergleichen und
> kannst entscheiden ob es fuer dich eine 0 oder 1 entspricht.

Die Entscheidungsschwelle würde man wohl eher in die Mitte zwischen 100 
und 500mV liegen, d.h. das ADC Wandlungsergebnis würde man mit 61 
vergleichen und auch noch eine Hysterese einbauen, damit es keine wilde 
Zappelei gibt.
#3922867
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Mike A. schrieb:
> Die Entscheidungsschwelle würde man wohl eher in die Mitte zwischen 100
> und 500mV liegen, d.h. das ADC Wandlungsergebnis würde man mit 61
> vergleichen und auch noch eine Hysterese einbauen, damit es keine wilde
> Zappelei gibt.

Da ist zwar richtig so, aber alles ueber 20 liegt ueber seiner Schwelle 
und mehr hat er nicht gesagt. Wenn man es noch besser machen will fuegt 
man noch eine Hysterese dazu und legt die Einschwelle hoeher als die 
Ausschwelle.
#3922908
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Alternative:
Benutzung des "Analog Comparator", und zwar

PD6 als AIN0 (Analog Comparator Positive Input)  und
PD7 als AIN1 (Analog Comparator Negative Input)

An z.B. den negativen  Eingang AIN1 wird per Spannungsteiler eine 
Spannung zwischen den beiden Schwellen eingestellt. Das Ergebnis des 
Vergleichs beider Eingänge erscheint als Bit AC0 des Registers ACSR und 
kann auch einen Interrupt auslösen.
Näheres, besonders zur Einstellung der Funktion siehe Datenblatt!

Gruß Dietrich

PS: Benutzt habe ich diese Funktion allerdings noch nicht, weiß also 
auch nicht, ob und wo es da Probleme geben kann.
Gast #3923084
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Mike A. schrieb:
> RTFM, wahlweise den Abschnitt "Analog Comparator" oder den Abschnitt
> "Analog-to-Digital Converter"

Habe ohne Witz selten ein behinderteres Forum gesehen.. alle meinen 
hier, völlig abzuheben. Anstatt eine Antwort zu geben auf Fragen, die 
für einen Noob NICHT offensichtlich beantwortet werden können, kommt 
immer diese stumpfe Abfallgeburt. Ihr denkt auch, alles wäre klar. 
Manche Dinge sind eben schwer nachzuvollziehen ohne Hilfe und lies mal 
ein Handbuch ohne entsprechendes Know-How. Danke an den Rest.
Gast #3923146
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NichtAllwissend schrieb:
> Das Ding ist: Ich kann auch jedem Antworten mit "SCHAU INS HANDBUCH DU
> DUMMER"

Nun beruhig dich mal wieder.
Vielleicht hättest du den zweiten Teil des Postings auch noch lesen 
sollen und dabei festgestellt, dass der den Leseumfang von über 300 
Seiten auf vielleicht eine handvoll Seiten reduziert.
Gast #3923204
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@NichtAllwissend

Was erwartest Du noch? Die Leute hier haben doch nun wirklich versucht 
Dir zu helfen!

Deine Frage:
Wenn ich per Differenzverstärker eine Spannung von ca. 500mV erschaffe
und diese an einen Input von einem µC (Atmega 8) schließe, reicht diese
Spannung aus?

Erste Antwort:
Ja, Analogen Eingang nutzen und über A/D Wandler lesen.
--> Mit der Antwort und Tante Google (Suchworte ATMEGA, A/D Wandler, 
Analoge Eingänge) kommst Du schon sehr weit!

Zweite Antwort:
Wenn Aref 5V ist und ADC 1024 dann 5/1024 sprich 4,88 mV ist die
Emfindlichkeit
Hier wird Dir sogar vorgekaut, wie die minimale Empfindlichkeit 
berechnet wird (Google Suchworte: ATMEGA8, Aref, ADC bringen Dich wieder 
deutlich weiter)

Die Anderen Antworten geben auch noch eine Menge Hinweise.

Du fragst weiter:
Und dieser mysteriöse ADC ist im uC implementiert oder wie?
(AVCC/AREF)?

Mit ein wenig Eigeninitiative (siehe Google Hinweise) hättest Du Dir das 
Ruck Zuck selbst mit Ja beantwortet.


RTFM, wahlweise den Abschnitt "Analog Comparator" oder den Abschnitt
"Analog-to-Digital Converter"

Hier bekommst Du den direkten Hinweis, wo Du es Nachlesen kannst.
Und der Hinweis RTFM ist kein Grund sich angegriffen zu fühlen. Deine 
pampigen Antworten weisen darauf hin, das Du genau dies tust.

Manual lesen gehört nun mal dazu! Als Profi oder NOOB...

Also nich rumärgern und auf die Anderen schimpfen, greif endlich zum 
Manual! Eine eigene Erfahrung hier aus dem Forum ist: Streng Dich selbst 
an, zeige das, dann wird Dir auch geholfen. Aber verlange keine 
Komplettlösung von Anderen. Es hat keiner Lust, Deine Hausaufgaben zu 
machen!
#3923253
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unwitzig schrieb:
> Was erwartest Du noch? Die Leute hier haben doch nun wirklich versucht
> Dir zu helfen!

Was angesichts der mehr als dünnen Fragen gar nicht so einfach ist.

NichtAllwissend schrieb:
> Wenn ich per Differenzverstärker eine Spannung von ca. 500mV erschaffe

Differenzverstärker? Wirklich? Nicht doch eher: Subtrahierer? Und 
Spannungen "erschaffen"? Was soll das? Ist dieses Posting von Google 
Translate aus dem Polnischen auf dem Umweg über Suaheli ins Deutsche 
übersetzt worden?

> und diese an einen Input von einem µC (Atmega 8) schließe, reicht diese
> Spannung aus?

Reicht aus wofür?

Um als logischer H Pegel durchzugehen? Kaum. CMOS-Logik hat Schalt- 
schwellen bei ca. der halben Betriebsspannung. Ein ATmega8 läuft aber 
nicht mit 1V. Ergo: die 500mV sind als Logikpegel ungeeignet.

> oder anders formuliert: Was ist die niedrigste mögliche Spannung?

Die niedrigst mögliche Spannung wofür?

Die niedrigst mögliche Spannung, die man laut Datenblatt an einen 
Eingang des ATmega8 anlegen darf, sind -0.5V. Ich glaube nicht, daß das 
die Frage gewesen sein soll. Was ist eigentlich so schwer daran, eine 
Frage unmißverständlich zu formulieren?

> Und kann man irgendwie festlegen, dass das erst ab bestimmter
> Eingangsspannung am Pin zur Veränderung des Parameters kommt?

Die Schaltschwellen digitaler Eingänge sind nicht willkürlich 
veränderbar. Sie hängen für CMOS-Logik (also >99% der heute verbauten 
IC) im wesentlichen von deren Betriebsspannung ab. Details verrät das 
Datenblatt (huch: da muß man ja lesen!)

> Also bei 100mV möge nicht geschaltet werden, bei 500mV jedoch schon.

Da gibt es gefühlt 100 Lösungswege. Wenn die Spannung wie vermutet aus 
einem als Subtrahierer geschalteten Operationsverstärker kommt, dann 
könnte man schlicht dessen Verstärkung so weit hochdrehen, daß die 
Schaltschwelle ("irgendwo zwischen 100mV und 500mV") auf den typischen 
Wert von 2.5V (ATmega8 bei 5V) verschoben wird. Angesichts der recht 
laxen Anforderungen eher Pillepalle.

Alternativ könnte man die Spannung mit einem zweiten OPV entsprechend 
verstärken. Fortgeschrittene werden eher einen Komparator als 
Schmitt-Trigger beschalten und bekommen definierte Schaltschwellen.

Last not least gibt es den einfachen Weg, statt eines digitalen 
Eingangs des µC einen analogen Eingang (vulgo: einen ADC-Kanal) zu 
benutzen. Der hat dann mit ca. 5mV pro Bit mehr als genug Auflösung, um 
zwischen 100mV und 500mV zu unterscheiden. Ganz davon zu schweigen, daß 
man die Schaltschwellen dann ganz einfach per Softwareänderung anpassen 
kann. Oder sogar dynamisch vom Programm festlegen lassen kann.
Gast #3923273
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NichtAllwissend schrieb:
> Das Ding ist: Ich kann auch jedem Antworten mit "SCHAU INS HANDBUCH DU
> DUMMER"
> Macht das einen zum profi? Anscheinend schon...
Dann haben dir dein Problem ja schon gelöst: Antworte auf ein paar Frage 
mit "SCHAU INS HANDBUCH DU DUMMER". Schon bist du Profi und kannst deine 
Probleme selbst lösen. Wenn das so sein sollte, schön für dich, wenn 
nicht wissen wir das deine Theorie Mist war.
#3923568
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foo schrieb:
> Axel Schwenke schrieb:
>> CMOS-Logik hat Schalt-
>> schwellen bei ca. der halben Betriebsspannung.
>
> 4000er CMOS schon, aber die Eingänge der meisten µC sind TTL-kompatibel,
> entscheiden sich also bei etwa 1,6V.

So. Muß ich dir noch erklären, wofür "ca." steht? Und welche Relevanz 
hat das eigentlich? Denn bei 500mV liegt die Schwelle ja trotzdem nicht.

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