Hallo!
Ich such für ein Projekt eine möglichst billge Verzögerung, d.h. ich
muss einfach einen Low/High-Pegel (zwischen 0 und 12 V) mit bis zu 5 s
Verzögerung weitergeben..., für ein Monoflop ist das wohl zu lange, weiß
jemand vielleicht einen Baustein für sowas? Kann irgendwie auf die
schnelle nichts finden. Schon mal danke für die Antwort!
Horst Rainer schrieb:> Low/High-Pegel (zwischen 0 und 12 V) mit bis zu 5 s> Verzögerung weitergeben..., für ein Monoflop ist das wohl zu lange
kein Thema für einen CMOS TLC555 weder die 12V noch die 5s
Ein PIC oder Atmel muss zuminst am Eingang und Ausgang Pegelwandler für
5V -> 12V haben, oder gibt es 12V PICs?
Horst Rainer schrieb:> ch such für ein Projekt eine möglichst billge Verzögerung, d.h. ich muss> einfach einen Low/High-Pegel (zwischen 0 und 12 V) mit bis zu 5 s> Verzögerung weitergeben...
Du musst ihn also ohne Veränderung der Pulsform um 5 Sekunden verzögern?
Oder musst du nur die 0-1 bzw. nur die 1-0 Flanke verzögern? Wie lange
dauern die Pulse?
Oder andersrum: was ist das eigentliche Problem? Wofür brauchst du das?
Kurz: Netiquette
Joachim B. schrieb:> Peter Dannegger schrieb:>> CD4536>> vermutlich nicht mehr überall zu bekommen vielleicht HCF4536 ?
Aha. Und was soll der Unterschied zwischen beiden sein? Das ist einfach
ein 4536 von verschiedenen Herstellern.
Stefan M. schrieb:> Ein NE555 mit entsprechender R und C Dimensionierung kann auch eine> Stunde lang verzögern.
Eher nicht. Grosse Elkos haben auch grosse Leckströme, duürfen also
nicht zu langsam geladen werden. Da hilft dann auch kein TLC/LMC555.
Beispielsweise darf ein 1000uF/25V Elko bis 950uA Leckstrom haben.
http://www.radiomuseum.org/forum/sencore_tabelle_der_grenzwerte_fuer_zulaessige_leckstroeme_bei_elkos.html
Damit er sich mindestens auf 90% der Versorgungsspannung auflädt, muss
er mit 9.5mA geladen werden. Für 1 Stunde musste aber 3.6MOhm an 1000uF,
also bloss 3.3uA Ladestrom. Viel zu klein.
Die 950uA sind nicht garantiert, die können auch weniger sein, auch 0.
Man berechne den Zeitunterschied den der Zeitgeber bekommt, wenn sich
der Leckstrom im erlaubten Bereich ändert.
Aber 5 Sekunden geht mit einem NE555.
Falls die Aufgabe ist, den Impuls um 5s zu verlängern:
1
1N4001
2
+12V o----|>|---+----------------+
3
| |
4
10000µF === X
5
| X Spule
6
|~| 12 Ohm X vom Relais
7
|_| |
8
| |
9
GND o----------+----------------+
Probiere aus, wie groß der Kondensator sein muss, um auf die gewünschte
Zeit zu kommen.
Falls die Aufgabe ist, den Impuls 5s verzögert weiter zu reichen (als
mit der ursprünglichen Puls-Dauer), würde ich einen Mikrocontroller
verwenden.
>Du musst ihn also ohne Veränderung der Pulsform um 5 Sekunden verzögern?>Oder musst du nur die 0-1 bzw. nur die 1-0 Flanke verzögern? Wie lange>dauern die Pulse?
Das ist für eine Türbeleuchtung, wenn die Türe aufgeht muss ein paar
Sekunden später das Licht an bzw. ausgehen, also nur die Flanke
verzögern.
Axel Schwenke schrieb:> Und was soll der Unterschied zwischen beiden sein?
ich habe das nicht Punkt für Punkt im Datenblatt geprüft, deswegen mein
vielleicht, was passt ist Spannung und Nummer.
Axel Schwenke schrieb:> Das ist einfach> ein 4536 von verschiedenen Herstellern.
wenn du das weisst das der in allen Punkten dem CD gleichwertig ist
freut mich das und hilft dem TO bei Beschaffung.
Ich habe leider öfter feststellen dürfen das sich hinter gleicher Nummer
nicht die gleiche Funktion verbirgt.
Horst Rainer schrieb:> Ich such für ein Projekt eine möglichst billge Verzögerung, d.h. ich> muss einfach einen Low/High-Pegel (zwischen 0 und 12 V) mit bis zu 5 s> Verzögerung weitergeben...,
Horst Rainer schrieb:> Ich such für ein Projekt eine möglichst billge Verzögerung, d.h. ich> muss einfach einen Low/High-Pegel (zwischen 0 und 12 V) mit bis zu 5 s
von low nach high oder von high nach low 5s ? oder für beide?
MaWin schrieb:> Eingang --1MOhm--+--|TRIG
so sehr geehrter MaWin da du gerne viel schreibst.........
wie willst du damit eine von low nach high Verzögerung ohne Invertierung
erreichen?
weisst du denn das der Timer nur auf negativ Flanke triggert?
http://www.ti.com/lit/ds/symlink/ne555.pdf
Seite 10
und weiter:
the output pulse duration is approximately tw=1.1 x RA x C
gibt bei 1M Ohm und 5µF eine tw von 5,5s abgesehen davon wo kauft man
5µF?
Ich würde ja eher einen kaufbaren 4,7µF vorschlagen, der kauft sich
leichter und ergibt nach obiger Formel 5,17s Verzögerung zumindest wenn
der Eingangsimpuls vorher invertiert wurde,
was aber die Frage nicht klärt was soll wann verzögert werden, da ist
der TO leider zu ungenau.
Toggel schrieb:> dass dieser Beitrag wieder von Lothar Miller gelöscht wird
Hach...
Was meinst du, wann ich das letzte Mal (d)einen Beitrag gelöscht habe?
Horst Rainer schrieb:> Das ist für eine Türbeleuchtung, wenn die Türe aufgeht muss ein paar> Sekunden später das Licht an bzw. ausgehen, also nur die Flanke> verzögern.
Ich habs noch immer nicht ganz kapiert. Bei einer PKW-Tür geht das Licht
z.B. sofort an und verzögert aus. Bei dir soll aber augenscheinlich
das Licht um 5 Sekunden verzögert an und auch verzögert wieder
ausgehen. Was soll passieren, wenn die Tür nur 4 Sekunden geöffnet wird?
Joachim B. schrieb:> wie willst du damit eine von low nach high Verzögerung ohne Invertierung> erreichen?
Meine Güte. Davon hast du also auch keine Ahnung...
dakesew schrieb:> Nimm einfach ein MCU mit zwei Timer. Damit solltest du ein Signal ohne> Probleme verzögern können(Attiny/Pic oder sowas).
Das geht ganz leicht mit nur 1 Timer. Ich brauche ja auch keine 2 Uhren
um beispielsweise 1. mit etwas pünktlich zu beginnen und 2. pünktlich
damit aufzuhören...
Axel Schwenke schrieb:> Meine Güte. Davon hast du also auch keine Ahnung...
ja ich gestehe das ich wenig weiss und wo ist deine konkete Antwort?
denn so bist du dem TO keine Hilfe
hier widersprichst du dir selbst
Beitrag "Re: Optokoppler 3,3V max 5mA"
Ich habe schon einige Timerschaltungen mit 555 aufgebaut und wenn ich
auf positiv triggern wollte habe ich vorher invertiert, das hat MaWin
nicht getan und wie er den Widerspruch zum Datenblatt auflösen will
erklärt ihr beide nicht, ist aber egal weil der TO nicht sagt wo die
Verzögerung wirken soll. Vielleicht habt ihr ja besondere NE555 die auf
positiv triggern, ja dann schweige ich.
@ Horst:
Du scheinst nicht so richtig beschreiben zu können, was du willst, also
kann dir leider auch niemand richtig helfen.
Du willst irgendwelche Pulse verzögern, aber nur die Flanken etc..
daraus wird keiner schlau.
Beschreibe den exakten Ablauf.
z.B. so:
Türe auf --> Ausgang Kontakt geht auf High Und bleibt auf High
5s Verzögerung
Licht geht an
...
Schlumpf schrieb:> Du scheinst nicht so richtig beschreiben zu können, was du willst, also> kann dir leider auch niemand richtig helfen.
danke dafür, solche Anforderungen werden bei mir fast wöchentlich
gestellt,
fast immer bleibt offen ob
die vordere Flanke verzögert sein soll?
die hintere Flanke verzögert sein soll?
beide Flanken verzögert sein sollen?
die Impulsbreite gehalten werden soll?
wie schmal der Eingangsimpuls ist?
manchmal sagen die Spassvögel auch invertiert,
Flanken invertiert?
Pegel invertiert?
mit/ohne DC offset?
aber ich soll das bauen, es ist mühsam :-)
Joachim B. schrieb:> ja ich gestehe das ich wenig weiss und wo ist deine konkete Antwort?
Die solltest du dir eigentlich selbst überlegen.
Da Pin 2 und 6 verbunden sind, arbeitet der 555 einfach als
Schmitt-Trigger mit Schaltschwellen bei 1/3 und 2/3 Vcc. Daher
funktioniert er in beiden "Richtungen" gleich.
Allerdings ist in MaWins Plan doch ein Fehler. Res sollte wirklich nicht
an +12V.
ArnoR schrieb:> Allerdings ist in MaWins Plan doch ein Fehler. Res sollte wirklich nicht> an +12V.
Das nehme ich zurück, habe eben Res mit Disch verwechselt.
Joachim B. schrieb:> aber ich soll das bauen, es ist mühsam :-)
Nimm einen kleinen Controller und programmier eine App, mit deine
Klienten das alles selbst einstellen können und dann downloaden...
Georg
ArnoR schrieb:> Da Pin 2 und 6 verbunden sind, arbeitet der 555 einfach als> Schmitt-Trigger mit Schaltschwellen bei 1/3 und 2/3 Vcc. Daher> funktioniert er in beiden "Richtungen" gleich.
echt, kannst du dann das Datenblatt erklären?
http://www.ti.com/lit/ds/symlink/ne555.pdf
Seite 5
TRES voltage level bei 2/3 VCC also hier wohl mit 12V bei 8V
TRIG voltage level bei 1/3 VCC also hier wohl mit 12V bei 4V
U tres Impuls low zu high T=R x C also ~5s wird also high bei ca. 2T
erreicht bei 10s die Schaltschwelle
Impuls high zu low fällt U trigg also bei T~5s in 2T auf 1/3 und
erreicht auch bei 10s die Schaltschwelle
also 10s Verzögerung mit MaWins Werten
vielleicht kannst du das besser erklären als ich?
Ironiemodus an
Wie wäre es, die Laufzeit in einem 1,5 Millonen km langen Draht zu
nutzen?
Über die genaue Länge wäre noch eine Feinjustierung der Laufzeit möglich
und man muß sich keine Gedanken über Retriggerbarkeit steigende oder
fallende Flanke usw. machen.
Ironiemodus aus
Ein ähnliches Problem hatte ich letztens. Ich wollte ein HC-SR501 PIR
Modul für eine Beleuchtung nutzen. Da ich in der Küche von
Leuchstoffröhren auf 24V LED Leisten umgestellt habe und diese
schaltfest sind.
Nur verstand das Modul unter Retriggerbarkeit was anderes, als ich.
Durchgehender Betrieb, wenn innerhalb der Zeit wieder eine Bewegung
registriert wird, ging nicht.
Meine erste Idee war auch einen 555 damit zu betrauen. Um retriggerbar
zu sein, braucht der einen externen Transistor. Dann stellte ich fest,
das ich den Ausgang invertieren muß und da der Entladetransistor ein pnp
ist und mit den 3,3V Pegel vom PIR Modul nichts anfangen kann, war ich
schon ohne Power-FET bei 3 Transen und einem knappen Dutzend
Widerlingen. Da der 555 keine 24V kann, brauchte ich eh einen
Spannungsregler. Also habe ich mich dann doch für einen AVR mit internem
Takt und einen 5V Regler entschieden, der den Logic Level FET direkt
treiben kann. Manchmal ist "Oldschool" nur vermeindlich einfacher ;-)
Gerald B. schrieb:> Meine erste Idee war auch einen 555 damit zu betrauen. Um retriggerbar> zu sein, braucht der einen externen Transistor.
da war der NE555 aber die falsche Wahl, bei retriggerbar hätte ich zum
TL77xx gegriffen, leider auch nur von 2V bis 15V zu bekommen, am Eingang
hilft ein Spannungsteiler, am Ausgang 1 Trasi um an 24V anzupassen, 2
Widerstände für den Eingang 24V zu 5V, einen TL7705, einen Transisor
BC546 + R für 24V raus, ein Kondi zum abblocken -> = 6 Bauteile und nix
AVR, nix programmieren = fertig
Gerald B. schrieb:> Da der 555 keine 24V kann, brauchte ich eh einen> Spannungsregler. Also habe ich mich dann doch für einen AVR mit internem> Takt und einen 5V Regler entschieden, der den Logic Level FET direkt> treiben kann. Manchmal ist "Oldschool" nur vermeindlich einfacher ;-)
mir scheint das doch einfacher als zum Proggen den Compi hochzufahren,
den ISP suchen anstecken ......
Gerald B. schrieb:> Ironiemodus an> Wie wäre es, die Laufzeit in einem 1,5 Millonen km langen Draht zu> nutzen?> Über die genaue Länge wäre noch eine Feinjustierung der Laufzeit möglich> und man muß sich keine Gedanken über Retriggerbarkeit steigende oder> fallende Flanke usw. machen.> Ironiemodus aus
Grins, mir kam vorhin die gleiche Idee in den Kopf, wollte es dann aber
nicht posten ;-)
Allerdings kam ich dabei auf nur 1 Mio km Leitungslänge (Das Signal in
Cu hat es nicht ganz so eilig, wie das Licht im Vakuum ;-) )
Joachim B. schrieb:> Gerald B. schrieb:>> Meine erste Idee war auch einen 555 damit zu betrauen. Um retriggerbar>> zu sein, braucht der einen externen Transistor.>> da war der NE555 aber die falsche Wahl, bei retriggerbar hätte ich zum> TL77xx gegriffen, leider auch nur von 2V bis 15V zu bekommen, am Eingang> hilft ein Spannungsteiler, am Ausgang 1 Trasi um an 24V anzupassen, 2> Widerstände für den Eingang 24V zu 5V, einen TL7705, einen Transisor> BC546 + R für 24V raus, ein Kondi zum abblocken -> = 6 Bauteile und nix> AVR, nix programmieren = fertig>> Gerald B. schrieb:>> Da der 555 keine 24V kann, brauchte ich eh einen>> Spannungsregler. Also habe ich mich dann doch für einen AVR mit internem>> Takt und einen 5V Regler entschieden, der den Logic Level FET direkt>> treiben kann. Manchmal ist "Oldschool" nur vermeindlich einfacher ;-)>> mir scheint das doch einfacher als zum Proggen den Compi hochzufahren,> den ISP suchen anstecken ......
Ok, bei den 4000'er CMOS hätte ich sicherlich auch was Passendes
gefunden.
Ansonsten wollte ich was nehmen, was ich ohnehin schon da habe. Der
kleinste Atinny hätte gereicht, habe ich aber nicht da. Da ich beim
Freundlichen mal 10x ATMEGA8 für zusammen 5 oder 6 Euronen geordert
hatte und davon noch 9 da waren, muß sich jetzt einer davon fürchterlich
langweilen :-)
Joachim B. schrieb:> mir scheint das doch einfacher als zum Proggen den Compi hochzufahren,> den ISP suchen anstecken ......
Bei manchen ist das "Hochfahren" des Computers nur eine Frage eines
Tastendrucks oder das Hochklappen des Displays und den ISP suchen…also
ich weiß wo mein Werkzeug liegt, ich muss das nicht suchen.
ich glaube heutzutage ist sowas mit einen Attiyn einfacher aufgebaut als
mit einen NE555 so albern es auch erscheinen mag :-)
Attiny, und 100nf kerko..fertig...der Ne brauch sicher 5 Bauteile :-)
Joachim B. schrieb:> Axel Schwenke schrieb:>> Meine Güte. Davon hast du also auch keine Ahnung...>> ja ich gestehe das ich wenig weiss und wo ist deine konkete Antwort?> denn so bist du dem TO keine Hilfe
Die konkrete Antwort hat MaWin gegeben. Und du hast sie nicht
verstanden, was dich aber nicht davon abhält die Antwort zu bekritteln.
Du hast auch keine Ahnung, was der Unterschied zwischen einem CD4538 und
einem HCF4538 ist. Und wieder hält dich das nicht davon ab, deinen Senf
ungefragt dazu zu geben.
> hier widersprichst du dir selbst> Beitrag "Re: Optokoppler 3,3V max 5mA"
Das scheint dir nur so, weil du auch das nicht verstanden hast. Denn es
ist ein fundamentaler Unterschied zwischen deiner Behauptung "ein
Optokoppler braucht einen Mindeststrom unterhalb dessen er nicht
funktioniert" und meiner Aussage "es gibt aber auch Dunkelstrom und
Rauschen und deswegen kann man das Nutzsignal nicht beliebig klein
machen". Schau einfach mal ins Datenblatt wie groß der Dunkelstrom ist.
Spätestens dann sollte auch dir klar sein, daß das dem Betrieb des OK
bei 2mA keineswegs entegen steht. Auch wenn die meisten Kennwerte des OK
bei 10mA angegeben sind.
An sich wäre es mir ja egal, daß du keine Ahnung hast. Nur sollst du
nicht Neulingen deinen Unsinn als Wahrheit verkaufen.
Harald Wilhelms schrieb:> Schlumpf schrieb:>>> Türe auf --> Ausgang Kontakt geht auf High>> In Autos geht der aber typischerweise auf Low
Ich schrub ja auch z. B. dazu, dass der TO sieht, wie man einen
Sachverhalt prinzipiell beschreiben könnte, so dass er für alle, die
keine Glaskugel haben, verständlich ist.
Aber wo schreibt der TO was vom Auto? Habe ich was überlesen? Oder wurde
das mangels präziser Beschreibung notgedrungen vom Hirn einfach
dazugebastelt? :-)
Ich hab da mal das electronika Heft 213/214 B555 herausgeholt.
Da sind locker 5 Min. Verzögerung in der Standardbeschaltung drin.
Wohlgemerkt mit dem Standard 555, nicht der CMOS 555!
Vielleicht waren vor 40 Jahren auch die Elyt besser.
Es sollte dort ein 470µ mit 1µA ausgesucht werden.
Auch eine Schaltung mit zwei Transis hab ich gefunden, welche bis in den
Minutenbereich geht.
5 sec kriegt man ja fast noch ohne aktive BE hin.
Axel Schwenke schrieb:> Die konkrete Antwort hat MaWin gegeben. Und du hast sie nicht> verstanden, was dich aber nicht davon abhält die Antwort zu bekritteln.
ach was, sag wo man 5µF Tantal kaufen kann, ich kenne nur ab und an
kaufbare aus der E-12 Reihe 4,7µF
aber ihr seit ja so genial und kauft 5µF
abgesehen davon nun langsam reizt es mich die MaWinsche Schaltung mal
aufzubauen mit ausgemessenen gestückelten Tantal 4,7µF + 3x 0,1µF um was
zu tun ? zu überprüfen das die E-Funktion eines RC Gliedes beim Laden in
1-2T die obere Schwelle knackt und beim Entladen die untere Schwelle
erreicht und das zufällig mit schwammigen typischen Werten aus dem
Datenblatt die nicht mal spezifiziert sind ?
aber OK, ich bin raus, solange der TO nicht weiss was wo und wie
verzögert wird....
Schlumpf schrieb:> Aber wo schreibt der TO was vom Auto?
Es handelt sich hier nicht um eine Autotür, sondern vermutlich um eine
Himmelstüre.
Nach bestandener Prüfung erstrahlt nach 5s das Ewige Licht.
Lothar Miller schrieb:> Was soll passieren, wenn die Tür nur 4 Sekunden geöffnet wird?
Dann geht vermutlich eine Falltür auf und der Proband saust Richtung
Fegefeuer, weil er im Leben zu oft herz- und lieblos gewesen ist.
SF6 schrieb:> Es gibt 12V Attinys?
Nö, das nicht aber dann kommt halt noch ein R und ein z.B. BC547 dazu.
Ist doch egal, oder? Es gibt halt verschiedene Wege zum Ziel, ein Attiny
ist einer davon. OK, ich würde wahrscheinlich in diesem Fall auch zum
NE555 greifen.
Schmunzler schrieb:> Es handelt sich hier ... vermutlich um eine Himmelstüre.> Nach bestandener Prüfung erstrahlt nach 5s das Ewige Licht.
Dann würde ja eine einmalige Verzögerung um 5 Sekunden ausreichen...
;-)
Michael Köhler schrieb:> Es gibt halt verschiedene Wege zum Ziel
Nur sollte man das Ziel eben erst mal definieren. Denn: Knapp daneben
ist auch vorbei! Ich hatte da abseits der vielen Lösungsvorschläge
(wovon es für viele gar kein Problem gibt) noch ein paar Fragen
gestellt, die man vor der Lösung erst mal beantwortet haben müsste.
Am einfachsten wäre das mit einem Timing-Diagramm zu erledigen...
xxx schrieb:> Auch ev eine Moeglichkeit.
Ja, könnte sein...
Könnte aber auch genausogut nicht sein, denn dieses verlinkte Ding zieht
nach Anlegen der Spannung sofort an und fällt nach einer gewissen Zeit
wieder ab. Soll jetzt jeder mal ein paar Lösungsvorschläge posten, ohne
dass das eigentliche Problem ausreichend definiert ist?
MaWin schrieb:> Aber 5 Sekunden geht mit einem NE555.
Eben! Und es hieß, günstig soll es sein.
Früher hat man das wohl nur mit nem NE555 gemacht, denn es war mal der
meist verkaufte IC der Welt. Also kann er heute auch noch nicht sooo
schlecht sein.
"Soll jetzt jeder mal ein paar Lösungsvorschläge posten, ohne
dass das eigentliche Problem ausreichend definiert ist?"
Wieso nicht?!
Ist ja kein Prüfungsaufgabe sondern ein Forum.
Einer fragt, und Leute mit Lösungsideen antworten, alle anderen halten
sich raus, funktioniert in den meisten Foren gut!
Ein Sammeln von Ideen und Lösungsvorschlägen
Wo ist also Dein Problem?
Lothar Miller schrieb:> Soll jetzt jeder mal ein paar Lösungsvorschläge posten, ohne> dass das eigentliche Problem ausreichend definiert ist?
Ist das hier was Neues?
Axel Schwenke schrieb:> Du hast auch keine Ahnung, was der Unterschied zwischen einem CD4538 und> einem HCF4538 ist.
Es gibt ihn. Die CD4000 verwenden metal gate Technik, die HCF4000
silicon gate Technik und sind etwas schneller. Aus heutiger Sicht ist
das allerdings eher selten relevant.
also erstmal danke für die anregenden Diskussionen :-). Hab noch nicht
genau durchgerechnet aber ich glaube ein RC-Glied und ein
Schmitt-Trigger sind immer noch am billigsten. z.b. 1 MOhm und 4.7 µF
Keko, der hat 50 MOhm Isolationswiderstand, dann sollten auch die
Leckströme keine Rolle spielen. Bei der Türe handelt es sich übrigens um
eine...... Backofentüre
Tom schrieb:> Wo ist also Dein Problem?
Dass ich nicht wieß, WORAUF ich antworten sollte. Oder kannst du die
Aufgabe KLAR definieren? Aus WAS basiert diese Definition? Man kann doch
nur dann sinnvolle und zielführende Ratschläge geben, wenn man weiß,
WOFÜR...
Sonst kommt das raus, was letztlich im
Beitrag "Re: Welchen Heizdraht für Lötkolben und wie ansteuern?" auch herauskam:
Nichts.
Michael Köhler schrieb:> Lothar Miller schrieb:>> Soll jetzt jeder mal ein paar Lösungsvorschläge posten, ohne>> dass das eigentliche Problem ausreichend definiert ist?> Ist das hier was Neues?
Nein. Einer fragt, jeder wurschtelt irgendwie drauf los und keinen stört
das. Ich mache mir Sorgen...
Horst Rainer schrieb:> Bei der Türe handelt es sich übrigens um eine...... Backofentüre
Na bitte. Da tuts so ein RC-Glied allemal. Und es juckt auch keinen,
wenn das Licht mal nicht angeht...
Lothar Miller schrieb:> Tom schrieb:>> Wo ist also Dein Problem?> Dass ich nicht wieß, WORAUF ich antworten sollte.Lothar Miller schrieb:> Nein. Einer fragt, jeder wurschtelt irgendwie drauf los und keinen stört> das. Ich mache mir Sorgen...
stimmt, ist nervig
Horst Rainer schrieb:> und ein> Schmitt-Trigger sind immer noch am billigsten. z.b. 1 MOhm und 4.7 µF> Keko, der hat 50 MOhm Isolationswiderstand, dann sollten auch die> Leckströme keine Rolle spielen. Bei der Türe handelt es sich übrigens um> eine...... Backofentüre
also Zeiten unkritisch, Verzögerung ON/OFF variabel nicht auf die µs
genau nötig
CD4093
Quad 2 Input Nand Schmitt-Trig DIP-14
+ R + Kondi nach Wahl
Horst Rainer schrieb:> also erstmal danke für die anregenden Diskussionen :-). Hab noch nicht> genau durchgerechnet aber ich glaube ein RC-Glied und ein> Schmitt-Trigger sind immer noch am billigsten. z.b. 1 MOhm und 4.7 µF> Keko, der hat 50 MOhm Isolationswiderstand, dann sollten auch die> Leckströme keine Rolle spielen. Bei der Türe handelt es sich übrigens um> eine...... Backofentüre
Merkwürdiger Backofen mit 12V. Ein Reisebackofen am Autoakku ?
Auch äusserst du dich nicht, ob als Quelle nun ein Schaltkontakt (nach
Masse?) dient und was als Verbraucher zu steuern ist (Glühlampe?).
Na dann nicht.
Lothar Miller schrieb:> Dann würde ja eine einmalige Verzögerung um 5 Sekunden ausreichen...> ;-)
Pro Proband: Ja!
Gerüchtweise soll es aber eine ganze Anzahl an Bewerbern geben...
;-)
Schmunzler schrieb:> Es handelt sich hier ... vermutlich um eine Himmelstüre.Horst Rainer schrieb:> Bei der Türe handelt es sich übrigens um> eine...... Backofentüre
Du arbeitest also für die Fegefeuer-Fraktion?
;-)
Horst Rainer schrieb:> Bei der Türe handelt es sich übrigens um eine...... Backofentüre
Wirklich? Dann würde mich das enorm nerven, wenn das Licht erst 5
Sekunden nach dem Öffnen der Tür angeht. Viel zweckmäßiger wäre wohl ein
sofortiges Anschalten und verzögertes Abschalten des Lichts.
Andererseits sehe ich überhaupt keinen Grund, an dem etablierten System
etwas zu ändern. Alle Backöfen die ich kenne, haben ein Licht, das
ständig an ist, wenn der Backofen eingeschaltet ist. Warum sollte man
das ändern wollen?
Axel Schwenke schrieb:> Alle Backöfen die ich kenne, haben ein Licht, das> ständig an ist, wenn der Backofen eingeschaltet ist. Warum sollte man> das ändern wollen?
Schotte? Schwabe? Den sein Kühlschrank wegen der Beleuchtug schon in den
Wahnsinn getrieben hat?
Georg
Nachdem Horst trotz wiederholter Aufforderung aus unterschiedlichen
Ecken nicht imstande ist, seine Wunschfunktion klar zu beschreiben,
können natürlich alle hier munter weiter raten und sich darüber die
Köpfe einschlagen, ob ein 555 oder sonstwas eine gute Lösung wäre.
Bringt aber keinen hier weiter.
Solange die Funktion nicht klar ist, kann es keinen zielführenden
Lösungsvorschlag geben.. außer vielleicht einen Zufallstreffer.
Und zur Lösungsfindung ist es erstmal vollkommen irrelevant, ob es sich
um Backofen, Auto, Himmelspforte oder sonstwas handelt.
Schlumpf schrieb:> Nachdem Horst trotz wiederholter Aufforderung aus unterschiedlichen> Ecken nicht imstande ist, seine Wunschfunktion klar zu beschreiben,
war IMHO hier beantwortet:
Beitrag "Re: Low Cost 5 s Verzögerung"
er will on und off verzögern, so wie er sich äussert kommt es nicht auf
die µs an und auch nicht auf die genaue Abbildung der Pulsbreite.
Joachim B. schrieb:> war IMHO hier beantwortet:>> Beitrag "Re: Low Cost 5 s Verzögerung"
Der TO bat um Hilfe bei der Lösung eines nicht näher beschriebenen
Problems.
Darauf fing hier die große Raterunde an.
Irgendwann postet der TO dann eine Lösung, die für ihn in Frage kommt
und wir können daraus rückwärts auf das eigentliche Problem schließen..
interessante Herangehensweise.
Schlumpf schrieb:> Irgendwann postet der TO dann eine Lösung, die für ihn in Frage kommt
Hatter doch schon...
Horst Rainer schrieb:> aber ich glaube ein RC-Glied und ein Schmitt-Trigger sind immer noch am> billigsten.
Allerdings könnte es da noch klemmen:
> z.b. 1 MOhm und 4.7 µF Keko, der hat 50 MOhm Isolationswiderstand
Denn so ein 4u7 Kerko hat bei 12V lange schon keine 4u7 mehr...
Lothar Miller schrieb:> Allerdings könnte es da noch klemmen:>> z.b. 1 MOhm und 4.7 µF Keko, der hat 50 MOhm Isolationswiderstand> Denn so ein 4u7 Kerko hat bei 12V lange schon keine 4u7 mehr...
Wie kommst du auf das schmale Brett?
Lothar Miller schrieb:> Michael Köhler schrieb:>> Wie kommst du auf das schmale Brett?> Nennen wir das mal einfach "Erfahrung" oder "Wissen"...>> http://de.wikipedia.org/wiki/Keramikkondensator#Sp...
Also ich hab hier Kerkos von Vishay, F-Serie. Die ist für Nennspannungen
von einigen kV spezifiziert und geht locker über 4.7 uF heraus. Warum
sollte ich dem Datenblatt nicht glauben?
Michael Köhler schrieb:> Also ich hab hier Kerkos von Vishay, F-Serie. Die ist für Nennspannungen> von einigen kV spezifiziert und geht locker über 4.7 uF heraus
Geheimes Produkt? Auf der Webseite finde ich zu Produkten im kV Bereich
keine 4,7µF: http://www.vishay.com/capacitors/ceramic/
Michael Köhler schrieb:> Also ich hab hier Kerkos von Vishay, F-Serie. Die ist für Nennspannungen> von einigen kV spezifiziert und geht locker über 4.7 uF heraus. Warum> sollte ich dem Datenblatt nicht glauben?
Um ein paar Zehnerpotenzen verrutscht?
Das Datenblatt zur F-Serie gibt da an: 100 pF to 4700 pF
http://www.vishay.com/docs/28500/hvldf02.pdf
Das ist um den Faktor 1000 niedriger als nötig...
Aber in dem Punkt stimmts wohl: Ein 3kV Kondensator wird trotz Y5R
Material bei 12V noch nicht viel Kapazität verlieren. ;-)
Ansonsten gibts das bei denen natürlich auch, nur eben erst bei
entsprechend höheren Spannungen (Seite 8 rechts unten):
http://www.vishay.com/docs/23140/geninfo.pdf
Na klar, ins Datenblatt sollte man beim dem Kondensator schon schaun ob
er bei der gewünschten Spannung auch noch die entsprechende Kapazität
aufweist. Das sollte selbsterklärend sein…eigentlich ;)
Lothar Miller schrieb:> Hatter doch schon...
Ja hatte her.
Darauf bezog ich mich ja auch.
Hätte korrekterweise in der Vergangenheitsform schreiben sollen.
Michael Köhler schrieb:> Na klar, ins Datenblatt sollte man beim dem Kondensator schon schaun
Das steht leider nicht unbedingt im Datenblatt, sondern evtl. in der
übergreifenden Spezifikation der Keramik. Dann muss man die kleine
Fußnote(²) und das zugehörige Dokument finden...
(²) die oft noch ziemlich kryptisch untergrbracht ist
Michael Köhler schrieb:> Na klar, ins Datenblatt sollte man beim dem Kondensator schon schaun ob> er bei der gewünschten Spannung auch noch die entsprechende Kapazität> aufweist. Das sollte selbsterklärend sein…eigentlich ;)
Das steht im Datasheet aber nicht drin:
http://www.vishay.com/docs/28500/hvldf02.pdf
Sondern nur da, und um auf die Idee zu kommen, überhaupt erst nach
diesem Effekt zu suchen, muss man ihn schon kennen:
http://www.vishay.com/docs/23140/geninfo.pdf
Nur in der "General Information" stellt man dann fest, dass auch die
Kapazität eines kV-Kerkos bei 1V gemessen wird. Und sich die angegebene
Toleranz darauf bezieht. ;-)
Selbsterklärend geht anders.
A. K. schrieb:> Das steht im Datasheet aber nicht drin:> http://www.vishay.com/docs/28500/hvldf02.pdf
Naja, also da steht z.B. bei 1 kV habe ein Kondensator z.B. 1000 pF. Ich
weiß natürlich nicht, ob Vishay das auch wirklich getestet hat aber es
ist, glaube ich, nicht unüblich hierbei davon auszugehen, dass der
Kondensator bei 1 kV noch 1000 pF ± 10% hat wie es im Datenblatt steht.
Michael Köhler schrieb:> Naja, also da steht z.B. bei 1 kV habe ein Kondensator z.B. 1000 pF.
Wo genau steht das?
> ist, glaube ich, nicht unüblich hierbei davon auszugehen, dass der> Kondensator bei 1 kV noch 1000 pF ± 10% hat wie es im Datenblatt steht.
Irrtum.
Zu den Messbedingungen siehe Anhang, aus dem geninfo.pdf.
Sorry A.K., ich meinte ich käme dabei nicht auf die Idee noch in einem
anderen Datasheet zu schaun, du hast natürlich recht (ich wollte nicht
sagen, dass das nicht stimmt was du gesagt hast). Die Kapazität kann da
bei der Rated Vortage um bis zu 50% absinken wenn ich da mal in die
General Information rein schaue.
Willst Du wirklich eine günstige Lösung?
Dann mache die Augen erst nach 5 Sekunden AUF!
Und lass' das sein mit der Elektronik, die mach ja blind!
(Ja auch das erzählte ein aufklärender Pfarrer)