LM2576+LM358 als Stromregler

OP #4219913
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Hallo Forumnutzer,

kurze Frage zu der angehängten Schaltung: Würde diese praktisch 
funktionieren?
Der nicht-invertierende Verstärker ist mit dem Spannungsteiler so 
eingestellt, dass er die Spannung an R3 etwa um 10 erhöht und an den 
Feedback des LM2576 gibt.

D. h. dann theoretisch, wenn der die Spannung an R3 ca. 1,25V/10=125mV 
beträgt, regelt er runter => Strom wird auf ca. I=U/R = 125mV/1 
Ohm=125mA geregelt, richtig?

Frage an euch:
Von der Theorie müsste es klappen, doch wie sieht die Praxis aus? An dem 
LM358 müssen doch bestimmt irgendwelche Kondensatoren dran, damit er 
nicht schwingt. Wo müssen die hin und was für einen Wert haben die?
Wer u. U. ein schnellerer LM393 besser oder kann ich auch den 358er 
nehmen?

Ich bedanke mich im Voraus!

Mit freundlichen Grüßen
PHBU
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OP #4220057
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Hallo nochmal,

in diesem Beitrag 
(http://www.ledstyles.de/index.php/Thread/4565-Problem-mit-LM2575-und-LM358-f%C3%BCr-700mA-Konstantstrom/?postID=67885#post67885) 
hat derjenige den /ON/OFF-Pin zur Strombegrenzung missbraucht.

In meinem Schaltplan müsste noch zw. FB und dem Kondensator C1 der 
Spannungsteiler für die Spannungsbegrenzung hin.

Glaubt Ihr, dass (natürlich mit richtiger Spannungsbegrenzung) man mit 
dieser Schaltung einen Bleiakku beispielsweise aufladen könnte (okay, da 
fehlt auch noch eine Schutzdiode zw. L1 und JP1.1)?

Danke im Voraus!

MfG

PHBU
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Gast #4220066
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Ich würde lieber den FB Pin nutzen und nicht am On/Off umherwackeln.

Wenn Du eh einen OP einsetzt, dann verodere doch gleich über zwei LEDs, 
dann siehst Du auch gleich ob er fertig geladen hat. Dafür dann den -ADJ 
einsetzen.

Viele Grüße
Philipp
Gast #4220093
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Philipp B. schrieb:
> Würde diese praktisch
> funktionieren?

Also zumindest wenn FB direkt an die 1 Ohm kommt für 1.2A Strom,
funktioniert es bei einfachen Lasten wie LEDs und Akkus. BTDT.

Dein OpAmp verstärkt die Schleife um 10. Ob das zu internen Kompensation 
des LM2576 passt, sein dahingestellt (nicht ausprobiert).

Von der Variante mit Komparator an on/off würde ich die Finger lassen.
#4220195
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A. K. schrieb:
> Anderes Regelverfahren. Der Feedback des MC ist trivial: drüber/drunter
> zu einem bestimmten Zeitpunkt im Zyklus, mehr interessiert den nicht.
> Bessere Regler beziehen die Differenz mit ein, ähneln also einem
> rückgekoppelten Verstärker mit seinen Nebenwirkungen.

Kann man das trotzdem irgendwie zum laufen bekommen ? Wenn man einen 
solchen Regler als LED-KSQ betreibt, wäre eine möglichst kleine 
Shuntspannung schon interessant. Beim MC waren das 0.1 Ohm und er lief 
als StepUp (LiIon auf 10.irgendwas V bei 320mA).
#4220201
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Crazy H. schrieb:
> Wenn man einen
> solchen Regler als LED-KSQ betreibt, wäre eine möglichst kleine
> Shuntspannung schon interessant.

Dafür muss man diesen umständlichen Weg nicht gehen. Für den MC34063A 
gibt es eine recht simple Konstantstromschaltung, bei der dessen Rsc mit 
seinen 0,3V als Sensor dient: 
https://www.mikrocontroller.net/articles/Konstantstromquelle_fuer_Power_LED#Vereinfachte_Schaltung_f.C3.BCr_LEDs
Gast #4220203
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Ich regel mit einem lm2576 gerne ungeregelte Hochspannungsmodule. Dabei 
nutze ich dann einen LM324 der mir im Normalfall die Hochspannung 
entsprechend auf den LM führt, den Eingangsstrom begrenzt, den 
Ausgangstrom begrenzt oder die maximale Eingangsspannug in das Modul. 
Den 324 kann man dann direkt mit GND und Versorgungsspannung speisen und 
er kann genug Strom um über vier LEDs den aktuellen Zustand anzuzeigen.
Gast #4220232
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Ich habe es mal skizziert.

Im Prinzip dimensionierst du R einfach so, wie du deinen LED Strom haben 
willst. Der LM2576 sorgt ja für konstante 1,24V (oder was auch immer das 
waren) und Du hast so Quasi ne Stromquelle für die LEDs. Somit kannst Du 
sogar verschieden farbige nehmen und alle bekommen den gleichen Strom 
(interessant, wenn zB eine rote mit ner ganz anderen Flussspannung dabei 
sein soll).

Ansonsten "gewinnt" einfach der OP mit der jeweils größten 
Ausgangsspannung. Der OP dem die Spannung an FB zu groß ist wird dann 
ganz runter auf 0V gehen. Bei 1,24V ist das noch unkritisch für LEDs.

Die OPs kannst Du dann so beschalten, dass sie dir an den gewünschten 
Grenzen die 1,24V liefern (LEDs fallen ja durch die Rückkopplung weg).

Damit hast Du auch gleich einen Buffer für hochohmige Spannungsteiler 
oder Du kannst auch was invertierendes aufbauen, wie im Beispiel für den 
Ausgangsstrom.
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OP #4227409
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Hallo nochmal!

Ich habe von meiner Firma zwei Solarmodule bekommen. Eins davon hat max. 
60 V/6 A. Das andere wird eine ähnliche Leistung haben.

60 V => da wird der LM2576 schlecht mithalten können. Deswegen habe ich 
mir gedacht, ich baue den Schaltregler selber. Würde die Steuerung 
funktionieren bzw. die MOSFETs können doch denke ich mal 200 kHz 
schalten, oder?

Probleme habe ich nur bei der Dimensionierung der Spule und des 
Kondensators. Welche Schottkydiode soll ich eurer Meinung nach nehmen? 
Welche eignet sich am Besten?

Freue mich auf Meinungen und Verbesserungsvorschläge!

Mit freundlichen Grüßen
PHBU
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