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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik ESP8266 mit Kondensatornetzteil


Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

es wird vermutlich Diskussionen über Sicherheitsaspekte auslösen, 
deshalb:

!!DIE KOMPLETTE SCHALTUNG HAT KEINE NETZTRENNUNG!!!
Alle Bauteile führen Spnnung gegen Erde, wenn der Stecker passen in der 
Steckdose steckt, also Phase am unteren Ende, ungebremste 230V!
Jeder sollte sich überlegen, ob er wirklich genug weiß, um damit sicher 
unzugehen. Es kann nicht nur tödlich sein, ein Verdrahtungsfehler sorgt 
mit Sicherheit auch dafür, daß es eine Rauchwolke gibt und man neu 
anfangen kann.

Zum Hintergrund: macht es Sinn einen ESP8266 mit vrohandenen Mitteln als 
MQTT-Client zum Schalten eines Relais o.ä. mit einem Kondensatornetzteil 
zu nutzen?

Die Stromaufmahme des ESP8266 in Ruhe ist ca. 80-90mA, beim 
Datentransfer ca. 120mA mit Spitzen bis 300mA. Die Versorgung liefert 
bei mir schon bei 2 anderen Cliens ein China-StepDown mit dem MP1584.
Ebay-Artikel Nr. 391041665743

Relais für solche Zwecke (Funksteckdosen als Beipiel) sind üblicherweise 
24V-Relais um den Spulenstrom möglichst gering zu halten und die nötige 
Logikspannung noch sinnvoll zu erzeugen.
Mit dem besagten StepDown ist der Eingangsstrom bei ca. 16mA, das passt 
durchaus zu einem Kondensatornetzteil.

Der ESP8266 bekommt einen Elko, der die Stromspitzen abfangen muß, 
selsbt an einem Linearregler neigt er sonst zu Neustarts, er hat kein 
Verständnis dafür, wenn sein Betriebsspannung unter Last auch nur 
relativ wenig einbricht.

Das Kondensatornetzteil stellt 24V zur Verfügung, die Z-Diode muß den 
Strom aufnehmen, den Wandler und Relais gerade nicht brauchen.

Das Startverhalten der Schaltung war ein Problem, der StepDown läuft 
irgendwo zwischen 2,6V und 3V an, hier versucht er es zumindest, da die 
Elko-Ladung der 330µ zu der Zeit nicht ausreicht und die Spannung wegen 
der Stromaufnahme nicht weiter ansteigt.

Der MP1584 hat einen auf den China-Board unbeschalteten Enable-Eingang.
Ein versuch mit einem Spannungsteiler nach Datenblatt klappe nicht, die 
Spannungsschwankung durch den Lastwechsel sorgte für Einen 
"Blinkgeber"...

Mit einer 18V-Z-Diode und 10k PullDown am EN ist die Geschichte jetzt 
stabil, der Wandler startet erst bei ca. 21V und dann reicht es auch um 
die Anlaufströme von Wandler und ESP abzufangen.

Als Kondensator sollten 0,68µ reichen, ich habe zur Zeit 2x 0,22µ + 
0,33µ parallel, also 0,77µ, war nichts anderes in der Kiste. Die 160mA 
Sicherung könnte knapp sein, sie wird durch Spannungsspitzen aus dem 
Netz vermutlich irgendwann aufgeben. 1A war mir aber zuviel und 
dazwischen nichts da...

Eine Entstörung am Relaiskontakt fehlt noch (bisher schalte ich nichts),
eine Sicherung in der Netzleitung zum Relasikontakt wäre auch kein 
Fehler gegen Überlastung des Relais usw.

PS: Bild vom Versuchsaufbau und den Sketch oste ich bei Interesse.

Der ESP8266-07 ist nur drin, weil er rumlag und mir die ESP8266-01 
ausgegangen sind. OTA-Update ist natürlich auch drin.

Gruß aus Berlin
Michael

: Verschoben durch Admin
Autor: Bernd (Gast)
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Gute Schaltung. Vielleicht ein wenig blass.

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Bernd schrieb:
> Gute Schaltung. Vielleicht ein wenig blass.

ja, schon gesehen, ein zweiter Versuch endete auch tragisch, bei mir ist 
das .png ok...

Ich versuche mal .jpg, obwohl es nicht ideal ist.

PS: so ist es wenigstens erstmal lesbar...
Gerade einen Fehler gesehen: R6 hat 1k.

Gruß aus Berlin
Michael

: Bearbeitet durch User
Autor: F. Fo (foldi)
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Habe gerade nicht den Strom im Kopf, aber die in einem anderen Thread so 
unrühmlichen LNK könnten dafür eine kleinere Lösung bereit stellen, aber 
dann in 12 Volt.
Gerade wenn man das vielleicht in eine Steckdose einbauen will.

Autor: Oliver Stellebaum (phetty)
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Fein!

Es gibt sowas schon ziemlich fertig von itead:
https://www.itead.cc/sonoff-wifi-wireless-switch.html
Habe einen hier und espeasy drauf geflasht. Das geht soweit.

Deine Lösung gefällt mir sehr gut, da hat man nämlich noch Reserven um 
den legendären DS18B20 oder ähnliche Sensoren mit unterzubringen.
Oder einen Bewegungsmelder usw.

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

das ist vom Preis natürlich kaum zu unterbieten...

Ich habe das Konzept (StepDown + ESP8266) jetzt bereits 2x im Einsatz.

Der StepDown (original, also ohne die Enable-Schaltung) hängt mit 470µ 
Elko und einer UF4007 am elektronischen Trafo meiner 
Bad-Halogenbeleuchtung.
Ich vergesse die manchmal auszumachen und dann steht eben im Wohnzimmer 
auf dem Display "Licht im Bad ist an".

Das zweite Exemplar ist eine Thermometeranzeige mit einer IN-9. da waren 
12V nötig für den StepUp auf 180V für die Glimmanzeige.

Ich hatte erstmal noch eine direkte 230V-Version haben wollen. Auch, um 
z.B. einen FOST02 als Temperatur/Feuchtesensor ranzuhängen usw.

Wirkliche Ideen kommen bestimmt noch. ;-)
Bei mir ist oft der Weg das Ziel, ist alles nur Hobby...

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

@F. Fo (foldi):

interessant die Teile.
Allerdings auch etliche Bauteile die "auftragen".

Außerdem bleibt das Grundproblem erhalten: 3,3V erzeugen wegen des ESP 
würde ein 3,3V Relais erfordern mit entsprechenden Kontakten, 12V nehmen 
und passendes Relais ist einfacher, dann bleibt aber der StepDown für 
den ESP nötig.

Mein Zettler als 5V-Version (3,3V gibt es nicht) will rund 80mA, die 
12V-Version 33mA. Bliebe der StepDown, der muß aber trotzden bei 3,3V 
die 8mA für den ESP liefern und die Stromspitzen abdecken.

Könnte auch knapp werden.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: E.F. (Gast)
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Die Schaltung gefällt mir gut.
Aber... wie immer was zu meckern:
Sollte die Diode D1 nicht einen Vorwiderstand ("Fresswiderstand")
bekommen?
Viele Grüsse
 Eggert

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

der Vorwiderstand ist in diesem Fall der Kondensator. Sein 
Blindwiderstand bestimmt den maximal möglichen Strom.
Der ist knapp 50mA bei rund 0,8µF.

24*0,05 = 1,2W die die Z-Diode ohne Last verheizt. Mit Last ca. 0,3W, 
mit geschalteten Relais nahe, Strom von Wamdler + Relais sind dann um 
40mA.
Läßt sich schlecht messen, da der ESP seine Stromaufnahme stark ändern 
kann.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: E.F. (Gast)
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Hallo Michael,
danke für die Erklärung.

einen Gruß ebenfalls aus Berlin

Eggert

Autor: Juniper (Gast)
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für ein Kondensatornetzteil ist die Stromaufnahme des ESP viel zu hoch.

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Juniper schrieb:
> für ein Kondensatornetzteil ist die Stromaufnahme des ESP viel zu hoch.

abgesehen davon, daß die Schaltung hier jetzt schon ziemlich lange 
stabil Probe läuft:

Preiswerte Alternative?
Maßstab Funksteckdose, also darin unterzubringen, so billg wie möglich, 
ähnliche Schaltleistung.

Laut meiner Ernergiemeßdosen liege ich im Moment bei 1,5W gegenüber 0,7W 
bei der Funksteckdose.
Ich denke, etwas kann ich noch optimieren, mehr als 0,7W werden es 
sicher bleiben, ein aktives WLAN-Modul ist eben kein 433MHz Empfänger.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: F. Fo (foldi)
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Michael U. schrieb:
> Außerdem bleibt das Grundproblem erhalten: 3,3V erzeugen wegen des ESP
> würde ein 3,3V Relais erfordern mit entsprechenden Kontakten, 12V nehmen
> und passendes Relais ist einfacher, dann bleibt aber der StepDown für
> den ESP nötig.

Habe noch mal ins Datenblatt geschaut. Der LNK306 macht sogar bis 360mA. 
Klar, DC-DC Wandler musst du noch dran hängen. Aber mit den 12 Volt 
kannst du schon ein Relais ordentlich steuern.

Anstatt einer Zenerdiode würde ich eher eine TVS Diode nehmen. Da 
kriegst du mit dem Strom keine Probleme.
Den Kondensator mit ~280V finde ich auch etwas klein. Da würde ich doch 
lieber einen 400V Typen nehmen.

: Bearbeitet durch User
Autor: F. Fo (foldi)
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Oder so was, mit +/- 3,3 Volt. Da kannst du dann auch dein Relais mit 
steuern.

Autor: Chr. Messener (snowfly)
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Michael U. schrieb:
> Preiswerte Alternative?

http://de.aliexpress.com/item/220v-3-3v-ac-DC-isol...

Weitbereichseingang 90-264V
Ausgangsstrom 1A
Kosten 2,50€ + Versand

Autor: F. Fo (foldi)
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Chr. M. schrieb:
> Michael U. schrieb:
>> Preiswerte Alternative?

Fehlen die etwas mehr Volt fürs Relais.

Autor: Tilo Renz (joey5337) Benutzerseite
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Michael U. schrieb:
> Preiswerte Alternative?
> Maßstab Funksteckdose, also darin unterzubringen, so billg wie möglich,
> ähnliche Schaltleistung.

Die 24V-Lösung mit nachgeschaltetem Step-Down hat halt den Charme mit 
wenig Strom auszukommen. Problem ist nur die Schwachlast.

Mit folgendem IC könnte man das Kondensatornetzteil tunen:
http://www.mouser.de/ProductDetail/Microchip/SR10LG-G

Das Schaltprinzip ist die Spannung nach dem Kondensator im Nulldurchgang 
zu klemmen, wenn der Elko voll genug ist.

50 Cent ist billiger als ich das in Erinnerung hatte.

Autor: Noch einer (Gast)
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> liege ich im Moment bei 1,5W

Wenn du 0,5W einsparen kannst, ergibt es 1 Euro pro Jahr weniger 
Stromrechnung. Angenommen 200000 Leute bauen deine Schaltung nach. Deine 
Optimierung spart dann ein ganzes Atomkraftwerk ein.

Autor: F. Fo (foldi)
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Obwohl 3V Relais  auch klappen, wenn es nur um kleine Leistungen geht.
http://www.voelkner.de/products/341929/Zettler-Ele...

Autor: Bernd (Gast)
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Noch einer schrieb:
>> liege ich im Moment bei 1,5W
>
> Wenn du 0,5W einsparen kannst, ergibt es 1 Euro pro Jahr weniger
> Stromrechnung. Angenommen 200000 Leute bauen deine Schaltung nach. Deine
> Optimierung spart dann ein ganzes Atomkraftwerk ein.

Atomkraftwerk? 200000 x 0,5 W = 100 kW. Das hat Oma als Fahrraddynamo!

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,


noch ein Nachschlag: die endgültige Dimensionierung der WLAN-Steckdose, 
inzwischen in einem Funksteckdosengehäuse eingebaut und stabil.
Wirkleistung ca. 1,3W, weniger ist so nicht machbar.

!!DIE KOMPLETTE SCHALTUNG HAT KEINE NETZTRENNUNG!!!
Alle Bauteile führen Spnnung gegen Erde, wenn der Stecker passend in der
Steckdose steckt, also Phase am unteren Ende, ungebremste 230V!
Jeder sollte sich überlegen, ob er wirklich genug weiß, um damit sicher
umzugehen. Es kann nicht nur tödlich sein, ein Verdrahtungsfehler sorgt
mit Sicherheit auch dafür, daß es eine Rauchwolke gibt und man neu
anfangen kann.

Dazu noch ein Sensor mit einem (alten) FOST-02 (China-SHT11).
Wirkleistung ca. 0,7W. Läuft bisher im Test stabil,.

Wieder als MQTT-Client mit OTA-Update auf einem ESP8266-07.

Ich habe die Sketche mal angehängt, die FOST02-Lib ist die leicht 
gekürzte SHTx-Lib, ich mußte wegen das OTA-Updates ein paar Bytes 
sparen.
Die 512k-ESP sind nun endlich alle... ;-)

PS: Schaltungen wieder als .jpg, ich habe das Problem mit den blassen 
.png noch nicht lösen können.

Gruß aus Berlin
Michael

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Autor: Einhart Pape (einhart)
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Danke dir Michael! - Allerdings mit C1 R1 R3 stimmt was nicht.

: Bearbeitet durch User
Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Einhart P. schrieb:
> Danke dir Michael! - Allerdings mit C1 R1 R3 stimmt was nicht.

das kommt davon, wenn man in Eagle die Teile noch etwas zusammenschiebt, 
damit es nicht unnötig breit wird...

Ich habe inzwischen mal den ESP-Teil auf meiner Homepage angefangen:
http://www.avr.roehres-home.de/esp8266/index.html

Ich werde sehen, daß ich es schnellstens weitermache.
Pearl-Laufschrift, Panaplex-Uhr, Hand-Scanner, Badlichtüberwachung und 
Thermometeranzeige kommen noch...

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Schreiber (Gast)
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Michael U. schrieb:
> das kommt davon, wenn man in Eagle die Teile noch etwas zusammenschiebt,
> damit es nicht unnötig breit wird...

Die 280VAC Spannungsfestigkeit des C1 sind extrem mutig, meiner 
Erfahrung nach sollte man hier einen Kondensator mit mindestens 400VAC 
Spannungsfestigkeit verwenden.
Zudem sollte es sich aus Sicherheitsgründen um einen X2-Kondensator 
handeln. Idealerweise verwendet man Metallpapierkondensatoren.

Bei Kondensatoren mit zu geringer Spannungsfestigkeit sinkt die 
Kapazität im laufe der Jahre stetig ab. Bei einem Kondensatornetzteil 
kommt es dann irgendwann zu "unerklärlichen" Problemen.

Autor: Andreas S. (igel1)
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@Michael U.:

Ich nehme an, Du hast wegen der Spannungsfestigkeit den 
Parallelwiderstand zu C1 auf auf die beiden Widerstände R2 und R3 
aufgeteilt?

Wenn R1 dieselbe Spannungsfestigkeit besitzt wie R2 oder R3, müsste dann 
dieser R1 nicht eigentlich auch auf 2 Widerstände aufgeteilt werden?

Viele Grüße

Igel1

Autor: Conny G. (conny_g)
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Michael,
Vielen Dank fürs Teilen, sowas steht bei mir die nächsten Monate mal an!

Autor: Andreas S. (igel1)
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Conny G. schrieb:
> Michael,
> Vielen Dank fürs Teilen, sowas steht bei mir die nächsten Monate mal an!

Wenn dem so ist, so ist das hier vielleicht noch ein interessanter
Link für Dich: 
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaere...

Dort wird haarklitzeklein die Funktion eines jeden Bauteils eines
Kondensatornetzteils beschrieben und seine Dimensionierung hergeleitet.

Viele Grüße

Igel1

PS: seit der Lektüre ahne ich, warum ich von meinem Föhn kurz nach dem
Stecker-Ziehen beim Berühren der Steckerkontakte stets ganz gewaltig
einen gewischt bekam (die hatten vermutlich die obigen Widerstände
R2 und R3 vergessen).

Die letzte Attacke meines Föhns auf mich und mein Leben hat ihm einen
Platz im Elektroschrott eingebracht - selber schuld ...

: Bearbeitet durch User
Autor: Conny G. (conny_g)
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Andreas S. schrieb:
> Conny G. schrieb:
>> Michael,
>> Vielen Dank fürs Teilen, sowas steht bei mir die nächsten Monate mal an!
>
> Wenn dem so ist, so ist das hier vielleicht noch ein interessanter
> Link für Dich:
> http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaere...
>
> Dort wird haarklitzeklein die Funktion eines jeden Bauteils eines
> Kondensatornetzteils beschrieben und seine Dimensionierung hergeleitet.

Vielen Dank. Ich habe schon ein paar Beschreibungen von 
Kondensatornetzteilen gelesen (auch dieses schon), mir ist ziemlich 
klar, wie sie funktionieren.
Michaels Ausprägung ist ganz genau was ich vorhatte zu machen, passt 
also auch von der Dimensionierung wunderbar.

Autor: F. Fo (foldi)
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Michael, wenn du Platinen machen lassen willst, wären sicher mehrere 
Leute die auch Interesse hätten.

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Schreiber schrieb:
> Die 280VAC Spannungsfestigkeit des C1 sind extrem mutig, meiner
> Erfahrung nach sollte man hier einen Kondensator mit mindestens 400VAC
> Spannungsfestigkeit verwenden.
> Zudem sollte es sich aus Sicherheitsgründen um einen X2-Kondensator
> handeln. Idealerweise verwendet man Metallpapierkondensatoren.
Es sind (selbstverständlich?) X2.
>
> Bei Kondensatoren mit zu geringer Spannungsfestigkeit sinkt die
> Kapazität im laufe der Jahre stetig ab. Bei einem Kondensatornetzteil
> kommt es dann irgendwann zu "unerklärlichen" Problemen.

Bekannt, allerdings dürfte die Ausfallrate nicht höher liegen als bei 
0815 Funksteckdosen usw. Dort findet man auch nur X2 mit 250VAC...

@ Andreas S. (igel1):
Ich nehme an, Du hast wegen der Spannungsfestigkeit den
Parallelwiderstand zu C1 auf auf die beiden Widerstände R2 und R3
aufgeteilt?

Ja, so ist es.

Wenn R1 dieselbe Spannungsfestigkeit besitzt wie R2 oder R3, müsste dann
dieser R1 nicht eigentlich auch auf 2 Widerstände aufgeteilt werden?

R1 ist eine Bauform mit passender Spannungsfestigkeit.

Ich weiß, daß ich einen längeren Artikel dazu schreiben müßte und auch 
entsprechende Anmerkungen im Schaltplan machen sollte.

Das Problem ist, daß sowas meist aus einer spontanen Idee entsteht und 
getestet wird. Letztlich ist es auch die Hoffnung, daß es ja ein 
Elektronikforum ist und die Leser noch in der Lage sind, etwas 
Eigenverantwortung mitzubringen und sich selbst zu informieren.

Ich weiß. Man hat oft den Eindruck, das war nur früher (tm) so...

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Michael Knoelke (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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@Michael

Ich bin da nicht so sicher das Ihr damit glücklich werdet:

C1 + R1 arbeiten als permanenter Vorwiderstand der C2 auflädt bis D1 
anfangt Leistung zu verbraten.
Bis hierhin ein normales Kondensatornetzteil mit Z-Dioden 
Stabilisierung.

Der 0.68uF enstspricht 4,7Kohm also 50mA = 1.2W an der Z-Diode ohne 
Verbraucher = schneller Tod sollte der ESP jemals keinen Strom ziehen.

>Die Stromaufmahme des ESP8266 in Ruhe ist ca. 80-90mA, beim
>Datentransfer ca. 120mA mit Spitzen bis 300mA.

Das ist das Kreuz mit Kondensatornetzteilen das man die auf max. 
Leistung + Sicherheit + Alterung auslegen muß um dann im Niedriglastfall 
enorme Wärme zu verbraten.

Kondensatornetzteile funktioniert gerade mal bei konstanten Lasten wie 
z.B. LEDs für alles andere kann man die total vergessen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Michael K. schrieb:
> Ich bin da nicht so sicher das Ihr damit glücklich werdet:
>
> C1 + R1 arbeiten als permanenter Vorwiderstand der C2 auflädt bis D1
> anfangt Leistung zu verbraten.
> Bis hierhin ein normales Kondensatornetzteil mit Z-Dioden
> Stabilisierung.
>
> Der 0.68uF enstspricht 4,7Kohm also 50mA = 1.2W an der Z-Diode ohne
> Verbraucher = schneller Tod sollte der ESP jemals keinen Strom ziehen.
Richtig, im ungünstigsten muß die Z-Diode bei 24V 1,2W umsetzen, 2x 12V 
in Reihe verteilen das definitv besser.

>>Die Stromaufmahme des ESP8266 in Ruhe ist ca. 80-90mA, beim
>>Datentransfer ca. 120mA mit Spitzen bis 300mA.
> Wie lange soll der 220uF die 300mA liefern können ?
> Für die 90mA mus also C1 größer was die Verlustleistung an D1 verdoppelt

Du übersiehst den StepDown. Der Strom auf der 24V-Seite für den ESP8266 
ist rund 1/7, also ca. 12mA + Wandlerverluste.
Die Spitzen wären 50mA ohne Relais, die treten real nicht auf, die 220µ 
reichen, um das Abzufangen.

> Das ist das Kreuz mit Kondensatornetzteilen das man die auf max.
> Leistung + Sicherheit + Alterung auslegen muß um dann im Niedriglastfall
> enorme Wärme zu verbraten.

Kondensatornetzteile in dieser Machart haben mehr oder weniger einen 
konstante Wirleistung. Entweder wird die an den Verbraucjhern oder an 
der Z-Diode verheizt.

> Kondensatornetzteile funktioniert gerade mal bei konstanten Lasten wie
> z.B. LEDs für alles andere kann man die total vergessen.

Sag das mal den 433MHz Funksteckdosen. Entweder nur 433MHt RF aktiv 
(wenige mA) oder RF + Relais aktiv.
Die Relais sind meist 24V ca. 10-12mA...

Problemstelle sind ohnehin die Relais. 5V mit geeigneten Kontakten ist 
das untere Ende des Beschaffbaren.

Die Bilanz meiner Version ließe sich z.B. mit einem 36V oder 48V Relias 
verbessern, leider kann der China-StepUp diese Eingangsspannung nicht.

Die Lösung vom itead mit Wandler 230VAC -> 5VDC, 5V Relais und 3,3V 
LowDrop für den ESP8266 kommt schon merklich besser weg.

230VAC->12VDC China-Wandler hätte ich zur Hand, 12V Relais nicht, 
StepDown 12V->3,3V für den ESP wäre vorhanden. Müßte man mal messen, 
genauso wie einen SSR-Version...

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Du könntest natürlich das ganze Geraffel auch gegen einen AC/DC-Wandler 
mit 1W Leistung von Recom tauschen, dann hast Du 'was Richtiges und die 
Feuerwehr hat auch mal Zeit, den Kaffee auszutrinken.

http://www.reichelt.de/Wandler-Module-AC-DC/RAC01-...

Autor: Chris F. (chfreund) Benutzerseite
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Knut B. schrieb:
> Du könntest natürlich das ganze Geraffel auch gegen einen AC/DC-Wandler
> mit 1W Leistung von Recom tauschen [..]

Das Modul alleine kostet aber mehr als 2x der Aufbau von Michael.

Autor: Jan L. (ranzcopter)
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Knut B. schrieb:
> 
http://www.reichelt.de/Wandler-Module-AC-DC/RAC01-...

...und sind 100mA nicht etwas knapp für ESP (und Relais)?
Ich benutz' gerne diese hier, bislang auch im Dauereinsatz ohne 
Ausfälle:

http://lygte-info.dk/review/Power%20Mains%20to%205...

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

die Hi-Link Module leigen hier auch, aber als 5V und da sind keine 
passenden Relais vorrätig. Die werde ich für mich zusammen mit einem SSR 
testen.

Das Relais aus der Scahltung ist ein 24V mit ca. 2,2k Spulenwiderstand, 
also so 12mA. Zu den 100mA des ESP siehen meine Anmerkung zum 
StepDown-Wandler etwas weiter oben.

Und ja: minimale Kosten stand im Vordergrund. 433MHz Funksteckdose aus 
üblichem Set, Gehäuse, Sicherung, Relais usw. weitergenutzt.
Sollte alles wieder reinpassen incl. nötiger Kriechstrecken usw.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Michael Knoelke (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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Michael U. schrieb:
>> Für die 90mA mus also C1 größer was die Verlustleistung an D1 verdoppelt
>
> Du übersiehst den StepDown.

Habe das zu spät bemerkt und noch korrigiert bevor Dein Beitrag raus 
war.

Die 1,2W kann die Diode aber auch nur bei Tamb=25°C.
Kondensatornetzteile für dynamische Lasten bei Daueranwendung sind eine 
Mischung aus Störung, Brand, Kaputt und im Idealfall einfach nur 
Stromfresser. Spannungsstabilisierung mit Z-Diode mach ja auch keiner 
mehr.

Ein kleines SNT mit LNK304 oder ähnlichen Bausteinen ist kein Hexenwerk.

Michael U. schrieb:
> Problemstelle sind ohnehin die Relais. 5V mit geeigneten Kontakten ist
> das untere Ende des Beschaffbaren.

230Vac Relais + MOC3043.

Chris F. schrieb:
> Das Modul alleine kostet aber mehr als 2x der Aufbau von Michael.
Zieht nur halb so viel Strom und ist 50mal zuverlässiger.

Autor: Chris F. (chfreund) Benutzerseite
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Michael K. schrieb:
> Chris F. schrieb:
>> Das Modul alleine kostet aber mehr als 2x der Aufbau von Michael.
> Zieht nur halb so viel Strom und ist 50mal zuverlässiger.

Qualität ist nicht alles. Und bei kleineren Strömen stimmt der Vergleich 
nicht.

Auch ein LNK304 mit seiner Peripherie verbrät Leistung und die 
Standardschaltung aus dem Datenblatt hat nur eine Diode zwischen Vee und 
Netzspannung.

Kondensatornetzteile sind in aktuellen Produkten milliardenfach im 
Einsatz. Wenn der X2-"Netzteilkondensator" zu schwach wird geht mit der 
Kapazität einfach Imax runter und irgendwann funktioniert das Gerät 
nicht mehr. Deswegen leben Senseo-Maschinen länger wenn man sie immer 
nach der Benutzung vom Netz trennt.

Ob ich sowas für ein privates Einzelstück machen würde steht auf einem 
anderen Blatt. Kleintrafos+Regler oder fertige Meanwell-PSUs sind mir da 
lieber. Superbillig mit hohem Prüf- und Testaufwand passt mir da 
garnicht.

Autor: Klaus (Gast)
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Chris F. schrieb:
> Ob ich sowas für ein privates Einzelstück machen würde steht auf einem
> anderen Blatt. Kleintrafos+Regler oder fertige Meanwell-PSUs sind mir da
> lieber. Superbillig mit hohem Prüf- und Testaufwand passt mir da
> garnicht.

https://www.aliexpress.com/item/5-pcs-HLK-PM01-AC-...

Ein fertiges Schaltreglermodul mit 3,3V oder auch 5 bzw 12V ist für rund 
2,20$ zu haben. Im Datenblatt der vergleichbaren Recom Module findet man 
Wirkungsgrade von 65 bis 70%. Und solange es nicht besondere Gründe für 
ein Relais gibt, kann man mit einem 3,3V Modul, einem ESP und einem SSR, 
das es auch günstig gibt, alles erledigen.

Wenn man dann noch einen Dreibeinregler als alternative Bestückung 
vorsieht, läßt sich das Ganze auch an eine vorhandene DC Versorgung, 
z.B. von der Garagentorsteuerung, klemmen.

MfG Klaus

Autor: Michael Knoelke (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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Chris F. schrieb:
> Qualität ist nicht alles.
Nicht um jeden Preis.
Die LNK Lösung ist billiger als alleine der China DC/DC Wandler, dabei 
kein Stück größer, dafür aber effzienter und sicherer.

> Auch ein LNK304 mit seiner Peripherie verbrät Leistung
Ja, ein Bruchteil, aber das tut er.
Der hat einen Wirkungsgrad von vieleicht 80% über den ganzen 
Leistungsbereich statt konstant Leistung zu verbraten.
Bei Spitzenlast kann der nachschieben, bei schwachlast regelt er zurück.
Kap. Vorwiderstand + DC/DC Wandler ist so ziemlich die ungünstigste 
Kombi weil der DC/DC bei sinkender Spg immer mehr Strom zieht was die 
Spg. immer schneller sinken lässt.

> und die Standardschaltung aus dem Datenblatt hat nur eine Diode zwischen
> Vee und Netzspannung.
Halbwellengleichrichtung, wie böse.
Kommt nur dem Wirkungsgrad zugute aber der LNK stört sich kein bißchen 
an einem Brückengleichrichter wenn einem das lieber ist.

Chris F. schrieb:
> Kondensatornetzteile sind in aktuellen Produkten milliardenfach im
> Einsatz.
Dann schau Dir mal die Produkte an wo das so ist und zeige mir eines das 
eine so dynamische Last darstellt wie ein ESP.

Ich will niemanden bekehren (hört sich nur so an), aber die 
Argumentation pro Kondensatornetzteil finde ich für diese Anwendung sehr 
weit hergeholt.

Autor: Joachim B. (jar)
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Michael K. schrieb:
> Ich bin da nicht so sicher das Ihr damit glücklich werdet:

ich bin auch unsicher, geeignete Kondensatoren für ein 
Kondensatornetzteil sind groß und viele geeignete SNT sind evtl. kleiner 
und betriebssicherer.
Ich weiss wie ermüdete geplatze Kondensatoren aussehen die grad so 
passten.

Wer mehr Sicherheit wünscht nimmt große oder mehrere Kondensatoren die 
deutlich mehr Platz brauchen.

Autor: Klaus (Gast)
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Michael K. schrieb:
> Die LNK Lösung ist billiger als alleine der China DC/DC Wandler, dabei
> kein Stück größer, dafür aber effzienter und sicherer.

Die fehlende galvanische Trennung soll sicherer sein als ein "AC/DC" 
Wandler? Das will mir nicht wirklich einleuchten.

MfG Klaus

Autor: Michael Knoelke (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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Klaus schrieb:
> Die fehlende galvanische Trennung soll sicherer sein als ein "AC/DC"
> Wandler? Das will mir nicht wirklich einleuchten.

Äpfel und Birnen.
Ich rede über das Kondensatornetzteil von Michael, das kein Stück 
galvanisch getrennt ist und es auch nicht sein muß weil gekapseltes Wlan 
Modul.

Autor: Johannes S. (jojos)
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Klaus schrieb:
> Ein fertiges Schaltreglermodul mit 3,3V oder auch 5 bzw 12V ist für rund
> 2,20$ zu haben. Im Datenblatt der vergleichbaren Recom Module findet man
> Wirkungsgrade von 65 bis 70%.

Die billigen haben aber auch billigste Elkos drin, viel Wärme und 
Dauerlaust mögen die auch nicht. Und Recom und Traco Module bekommst du 
nicht für 2,20$.

Ich habe FS20 Funksteckdosen im Betrieb die laufen jetzt schon über 10 
Jahre, auch mit Kondensatornetzeilen. Auch hier kommt es sicher auf die 
Qualität der relevanten Bauteile an.

Und jetzt tausche ich gerade 2 Dutzend 1,8 VA Kleintrafos aus Timac 
Jalousieschaltern aus. Die haben immerhin 25 Jahre gehalten, aber davon 
sind jetzt definitiv 6 Stück kaputt. Trotz 1k Vorwiderstand, aber die 
Kleintrafos haben wohl Wirbelstromverluste und die werden im Betrieb 
auch warm. Hat sich da in der Entwicklung eigentlich etwas getan, halten 
neuere länger?

Das ideale Kleinnetzteil + Relais zu finden ist gar nicht so trivial.

Autor: Klaus (Gast)
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Johannes S. schrieb:
> Und Recom und Traco Module bekommst du nicht für 2,20$.

Sicher richtig

> Die billigen haben aber auch billigste Elkos drin, viel Wärme und
> Dauerlaust mögen die auch nicht.

Das gilt eigentlich umsomehr bei Kondensatornetzteilen. Gängige GU10 LED 
Lampen sterben schneller als ihre Halogen Kollegen, die selbst keine 
lange Lebensdauer haben. Und wenn man dann mal nachschaut, findet man 
verbrannte Kondensatoren.

Die Handy Wandwarzen, und da steckt das Gleiche drin wie in den AC/DC 
Wandler, mögen zwar kein Beispiel für besondere Langlebigkeit sein 
kosten aber ähnliches und versorgen ein paar Milliarden Telefone.

MfG Klaus

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

das Problem ist doch, daß die ganze Schaltwandlergeschichte aus 230VAC 
erst unmittebar in der letzten Zeit für Hobbxbastler interessant wurde, 
nicht zuletzt durch die China-Angebote.
Recom, Traco usw. waren doch "unbezahlbar", WiPort usw. genauso.

Nicht jeder baut sich mal schnell einen StepDown mit dem LNK304 
zusammen.
Eine WLAN-Steckdose für über 50€ wäre auch nicht so der Renner.

Letztlich ist mein Versuch nur die Suche nach einer Antwort: ist es 
möglich, einen ESP8266 + Relais per Kondensatornetzteil zu betreiben und 
mit welchen Werte. Das läuft zuverlässig hier, ist von der Wirleistung 
aber zumindest ungünstig.

Itead hat das mit der Sonoff ohnehin überflüssig gemacht, der Preis ist 
passend und die Leistungsbilanz günstiger.

Inzwischen bin ich ohnehin eher bei einer Kombilösung angekommen. 
Normale preiswerte 433MHz Funksteckdosen und eine Sonoff Steckdose für 
die WLAN-Anbindung und als Bridge zu den 433MHZ Steckdosen.

In jedem Raum wenn nötig eine solche Bridge und normale 433MHz Dosen ist 
für mich (vorerst) kostengünstig und macht das WLAN nicht unnötig voll.

Die Ausfallrate meiner 433MHz Dosen ist nicht so hoch, die sind 
teilweise schon etliche Jahre alt.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Lars R. (lrs)
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Billig, fertig und sicher sind gegensätzliche Anforderungen, denn:
. Der Hersteller möchte verdienen und die Mitarbeiter müssen leben
. Die Sicherung der Qualität der Lieferkette kostet
. Die Prüfungen und Zertifizierungen kosten

Deshalb gibt es das SNT für 2,50EUR aus China und das AC/DC Modul für 
15EUR bei digikey. Bei Sicherheit, Haltbarkeit und auch Wirkungsgrad des 
SNT aus China habe ich (auch) Bedenken. Es bleibt das selbst gebaute 
Kondensatornetzteil.

Chris F. schrieb:
> Ob ich sowas für ein privates Einzelstück machen würde steht auf einem
> anderen Blatt. Kleintrafos+Regler oder fertige Meanwell-PSUs sind mir da
> lieber. Superbillig mit hohem Prüf- und Testaufwand passt mir da
> garnicht.

Ich hoffe, dass es nicht bei Einzelstücken bleibt. Im anderen Thread 
habe ich einen Vorschlag für den variablen Strombedarf des ESP8266 
gemacht, vielleicht funktioniert das ja.

Bei Lösungen mit geringen Strombedarf ca. 50mW werde ich gern 
unterstützen/zuarbeiten (zB PCB nach Vorgabe). In dieser Größenordnung 
spielt es (für mich) auch beim Betreiben von dutzenden Geräten keine 
Rolle, ob das Kondensatornetzteil aufgrund von Leerlauf ein paar mW 
Verlust hat.

Viele Grüße
Lars

Autor: Michael Knoelke (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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Michael U. schrieb:
> Nicht jeder baut sich mal schnell einen StepDown mit dem LNK304
> zusammen.
Was aber oft nur daran liegt man es sich nicht zutraut.
Die Schaltregler sind wirklich robust geworden und die 
Applikationsschriften kann man überwiegend 1zu1 kopieren auch ohne das 
im Detail verstanden zu haben.

Einfach mal probieren.

Autor: Lars R. (lrs)
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Michael K. schrieb:
> Chris F. schrieb:
>> Qualität ist nicht alles.
> Nicht um jeden Preis.
> Die LNK Lösung ist billiger als alleine der China DC/DC Wandler, dabei
> kein Stück größer, dafür aber effzienter und sicherer.

Klingt auch gut...

Autor: Johannes S. (jojos)
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Michael U. schrieb:
> Inzwischen bin ich ohnehin eher bei einer Kombilösung angekommen.
> Normale preiswerte 433MHz Funksteckdosen und eine Sonoff Steckdose für
> die WLAN-Anbindung und als Bridge zu den 433MHZ Steckdosen.

Genau da bin ich auch und bastele immer noch an Lösungen mit RFM69. 
Erstmal FS20 kompatibel weil ich da noch ein paar Komponenten habe, soll 
aber mal mit neuen Komponenten bi-direktional werden.
Da ist es auch mit einem Kondensatornetzeil einfacher weil die RFM nicht 
so viel Dynamik in der Stromaufnahme haben.

Autor: Matthias S. (mat-sche)
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Abbo

Autor: Klaus (Gast)
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Lars R. schrieb:
> Billig, fertig und sicher sind gegensätzliche Anforderungen, denn:
> . Der Hersteller möchte verdienen und die Mitarbeiter müssen leben
> . Die Sicherung der Qualität der Lieferkette kostet
> . Die Prüfungen und Zertifizierungen kosten
>
> Deshalb gibt es das SNT für 2,50EUR aus China und das AC/DC Modul für
> 15EUR bei digikey. Bei Sicherheit, Haltbarkeit und auch Wirkungsgrad des
> SNT aus China habe ich (auch) Bedenken. Es bleibt das selbst gebaute
> Kondensatornetzteil.

Da sind meine Bedenken genau umgekehrt. Deine ersten Punkte gelten 
nämlich auch für den Kondensator. Und ich hab schon zu viele verbrannte 
gesehen. Sie reißen dann auch den ganzen Rest mit.

Mir ist die galvanische Trennung schon recht wichtig, insbesondere wenn 
ein µC im Spiel ist. Da will man schon mal messen und debuggen, ohne 
jedesmal den Trenntrafo rauszuholen.

MfG Klaus

Autor: Michael Knoelke (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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Klaus schrieb:
> Mir ist die galvanische Trennung schon recht wichtig, insbesondere wenn
> ein µC im Spiel ist. Da will man schon mal messen und debuggen, ohne
> jedesmal den Trenntrafo rauszuholen.

Ja, das ist dann der Punkt an dem man sehr genau wissen sollte was man 
tut.
325 VDC machen Denkfehler schnell final für Meßgerät und Anwender.

Für die Funktion ist das aber egal und ob die trügerische Netztrennung 
eines China Wandlers besser ist als die Gewissheit aufpassen zu müssen 
ist Geschmackssache.

Autor: Klaus (Gast)
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Michael K. schrieb:
> trügerische Netztrennung
> eines China Wandlers besser

Das denke ich schon. Die verkaufen das Zeug ja auch nach China. Und wenn 
da zuviel passiert, wird schon mal ein Firmenchef hingerichtet.

http://www.sueddeutsche.de/panorama/china-urteile-...

MfG Klaus

Autor: Johannes S. (jojos)
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ich würde sagen es gibt schlechte C-Netzteile und schlechte SNT. Für die 
Massenproduktion zählt jeder cent, aber für privat kann man sich die 
Sicherheit, Überdimensionierung und Langlebigkeit etwas mehr kosten 
lassen. Wenn ich mein Zeit für das Hobby als Arbeitszeit rechnen würde 
dann wären meine Geräte sowieso unbezahlbar :-)

Klaus schrieb:
> Mir ist die galvanische Trennung schon recht wichtig, insbesondere wenn
> ein µC im Spiel ist. Da will man schon mal messen und debuggen, ohne
> jedesmal den Trenntrafo rauszuholen.

Es geht ja nur um die Stromversorgung, das Labormuster kann man doch zum 
testen an ein Labornetzteil anschliessen.

Und abrauchen können auch beide Netzteile, da ist vielleicht wichtiger 
das richtige Material für das Gehäuse zu nehmen...

Autor: Michael Knoelke (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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Klaus schrieb:
> Die verkaufen das Zeug ja auch nach China.

Den wirklich ganz üblen Kram verkaufen die nach Deutschland weil wir so 
auf billig stehen und dafür fast alles akzeptieren.
In China stehen sie auf 'Made in Germany'

'Wahrscheinlich ziemlich sicher' ist für mich gleichbedeutend mit 
vollkommen unsicher und so behandel ich das dann auch bevor ich mir 
2000€ Oszi wegbrate und einen flotten breakdance hinlege.

Autor: Klaus (Gast)
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Johannes S. schrieb:
> Es geht ja nur um die Stromversorgung, das Labormuster kann man doch zum
> testen an ein Labornetzteil anschliessen.

Gerade bei den Funkteilen funtionierts im Labor aber an Einsatzort 
nicht. But anyway

MfG Klaus

Autor: Lars R. (lrs)
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@Klaus (Michael K.):
Den Kondensator kann man über digikey von einem namhaften Hersteller 
kaufen. Der kostet dann eben 1Cent mehr.
Beim Kondensatornetzteil hast Du Bedenken wegen dem Kondensator, aber 
bei dem China-Netzteil vertraust Du vollständig (inkl. der darauf 
befindlichen Kondensatoren)?


Netztrennung kann relevant sein; Insbesondere, falls man Taster 
irgendeiner Art betreiben möchte.

Zum LNK:
https://www.power.com/sites/default/files/product-...
Schaltung Seite 4:
Auf den ersten Blick liegt GND auf Neutralleiter-Potential, dass wäre 
ein Vorteil. Aber wo bliebe dann die zweite Halbwelle?

Autor: Chris F. (chfreund) Benutzerseite
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Lars R. schrieb:
> @Klaus (Michael K.):
> Den Kondensator kann man über digikey von einem namhaften Hersteller
> kaufen. Der kostet dann eben 1Cent mehr.

Wir reden hier von X2 mit C >= 680nF dem wir zutrauen, dass er nicht 
brennen möchte (bei 5V/100mA benötigst Du 1,415µF, also zwei davon).

Das ist schon etwas wertvoller und bei so einem Netzteil das teuerste 
Bauteil. Bei mehr als 1x470nF für 5V/33mA lohnt sich so langsam das 
Wandlermodul, Schaltnetzteil-IC oder eben ein Kleintrafo, der braucht 
genauso viel Platz wie die Kondensatoren.

Ein Trafo mit 6V/300mA von Gerth kostet 2Euro, Gleichrichter, Siebelko 
und Linearregler(oder Deinen vorhandenen DCDCkonverter) dahinter, damit 
kannst Du Deine Relais und das WLAN-Teil locker betreiben.

Was ist denn eigentlich ein namhafter Hersteller? Wima, Panasonic? Es 
hat auch einen wirtschaftlichen Grund, dass man keine 
Kondensatornetzteile für über 50mA sieht. Wenn Du so ein Teil später 
ernstgemeint dauerhaft betreiben oder gar weitergeben willst muss da ein 
selbstheilender, flammenhemmender X2 rein.

Autor: Lars R. (lrs)
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Chris F. schrieb:
> Lars R. schrieb:
>> @Klaus (Michael K.):
>> Den Kondensator kann man über digikey von einem namhaften Hersteller
>> kaufen. Der kostet dann eben 1Cent mehr.
>
> Wir reden hier von X2 mit C >= 680nF dem wir zutrauen, dass er nicht
> brennen möchte (bei 5V/100mA benötigst Du 1,415µF, also zwei davon).

Das Kondensatornetzteil nicht bis auf 5 Volt herunter.

> Ein Trafo mit 6V/300mA von Gerth kostet 2Euro

Guter Vorschlag, aber
"Leerlaufverlustleistung bei 40°C:
Max.: 0,4 W
Typisch <0,35 W"

Liegt Größenordnungen über dem, was ich für die gesamte Schaltung 
insgesamt als Verbrauch akzeptiere.

> Was ist denn eigentlich ein namhafter Hersteller? Wima, Panasonic?

Panasonic, Murata. (Edit: Hersteller mit Datenblättern)

> hat auch einen wirtschaftlichen Grund, dass man keine
> Kondensatornetzteile für über 50mA sieht.

Mehr als ausreichend für viele Anwendungsfälle (zB die hier 
angesprochenen RFM)

: Bearbeitet durch User
Autor: Michael Knoelke (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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Lars R. schrieb:
> Netztrennung kann relevant sein; Insbesondere, falls man Taster
> irgendeiner Art betreiben möchte.

Man kann mit Netztrennung oder Schutzisolierung arbeiten, das hängt 
davon ab was man braucht und was es kosten darf. In beiden Fällen wird 
dann überprüfbar, sicher und nach anerkannten Regeln der Technik der 
Mensch von gefährlicher Spannung getrennt.
Alles andere ist höchstens 'Funktionstrennung' und kann halten, muß es 
aber nicht.
Netztrennung braucht Übertrager und die sind um Längen teurer als 
einfache Drosseln. Dazu Optokoppler die schnell altern +++
Braucht man Bedienelemente die nicht selber diese Spannungsfestigkeit 
aufweisen stellt sich die Frage nicht mehr, dann muß es isoliert sein.

Lars R. schrieb:
> Zum LNK:
> https://www.power.com/sites/default/files/product-...
> Schaltung Seite 4:
> Auf den ersten Blick liegt GND auf Neutralleiter-Potential, dass wäre
> ein Vorteil.

Warum Vorteil ?
Das da genau immer N ist kann man nicht wissen und jeder einfache Fehler
(N abgegammelt, LNK durchgeschlagen) grillt den Anwender.
Um Schutzisolierung kommt man da auch nicht rum deswegen ist D4 auch 
überflüssig.

Es geht immer darum den einfachen Fehler noch zu beherschen.
Eine Isolierung gibt auf.
Es gibt entweder eine zweite bzw. verstärkte die das auffängt, oder 
einen PE Anschluss der die Sicherung fliegen läßt.
Die Isolierung kann zwischen Primär und Sekundärkreis sein, oder sie 
kann den Sekundärkreis zur Umwelt Isolieren. Kommt auf das gleiche raus.

>Aber wo bliebe dann die zweite Halbwelle?
Die wird geblockt, die Abfallende Spg. an C4 + C5 macht den DC/DC nur 
effizienter. Die Kapazität muß nur bis zu nächsten Halbwelle überbrücken 
können.

Autor: Lars R. (lrs)
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Michael K. schrieb:
> Lars R. schrieb:
>> Netztrennung kann relevant sein; Insbesondere, falls man Taster
>> irgendeiner Art betreiben möchte.
>
> Braucht man Bedienelemente die nicht selber diese Spannungsfestigkeit
> aufweisen stellt sich die Frage nicht mehr, dann muß es isoliert sein.

Ja.

> Lars R. schrieb:
>> Zum LNK:
>> https://www.power.com/sites/default/files/product-...
>> Schaltung Seite 4:
>> Auf den ersten Blick liegt GND auf Neutralleiter-Potential, dass wäre
>> ein Vorteil.
>
> Warum Vorteil ?

Widerstand/Diode zu Erde damit im Fehlerfall der FI auslöst?

> Das da genau immer N ist kann man nicht wissen und jeder einfache Fehler
> (N abgegammelt, LNK durchgeschlagen) grillt den Anwender.
> Um Schutzisolierung kommt man da auch nicht rum deswegen ist D4 auch
> überflüssig.

Mhh. Ja.

>>Aber wo bliebe dann die zweite Halbwelle?
> Die wird geblockt

Schlecht.

Autor: Michael Knoelke (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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Lars R. schrieb:
>>>Aber wo bliebe dann die zweite Halbwelle?
>> Die wird geblockt
>
> Schlecht.

Warum ? Halbwellengleichrichtung ist so alt wie die Erfindung der Diode.
Mit Brückengleichrichter hast Du aber Deinen geliebten N nicht mehr.
FI gibts es maximal im Badezimmer.
Der Rest des Hauses hat LEITUNGSSCHUTZ Sicherungen.

N und PE mit irgendwas zu verbinden ist der totale Supergau wenn Du Dein 
Leben einem FI anvertrauen willst.

Autor: jannyboy (Gast)
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https://www.schukat.com/schukat%5Cpdf.nsf/index/DC...

Ich verwende ganz gerne die Kekse.
3.65 € alles drin.

Autor: Chris F. (chfreund) Benutzerseite
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Lars R. schrieb:
>> Wir reden hier von X2 mit C >= 680nF dem wir zutrauen, dass er nicht
>> brennen möchte (bei 5V/100mA benötigst Du 1,415µF, also zwei davon).
>
> Das Kondensatornetzteil nicht bis auf 5 Volt herunter.

Ja gut, dann benötigst Du eben ein kleines bißchen mehr Kapazität, bei 
15V/100mA wären das 1,481µF.

Lars R. schrieb:
> Guter Vorschlag, aber "Leerlaufverlustleistung bei 40°C: [...]
> Liegt Größenordnungen über dem, was ich für die gesamte Schaltung
> insgesamt als Verbrauch akzeptiere.

Wie groß ist denn die Leerlaufverlustleistung von dem 
Kondensatornetzteil? Sag mal bitte wie Du das dimensionierst.

Autor: Lars R. (lrs)
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Michael K. schrieb:
> Lars R. schrieb:
>>>>Aber wo bliebe dann die zweite Halbwelle?
>>> Die wird geblockt
>>
>> Schlecht.
>
> Warum ?

In der Menge: unsymmetrische Belastung einer eigenen 
Wechselspannungsquelle?
Andererseits könnte man den Switch mit dem LNK bauen und für das 
Netzteil dahinter (zB für LEDs) doch wieder ein Kondensatornetzteil 
ansetzen?...

jannyboy schrieb:
> 
https://www.schukat.com/schukat%5Cpdf.nsf/index/DC...
>
> Ich verwende ganz gerne die Kekse.
> 3.65 € alles drin.

"No load input power < 300mW"

Was betreibt Ihr an diesen Trafos?

Ich habe hier u.a. 8Watt E27 ESLs und möchte langfristig mit LED noch 
weiter herunter und die Beleuchtung vielleicht auch etwas verteilen. 
Vielleicht auch mal nur einen uC mit Sensor. Da sind 0.3Watt Verlust pro 
Switch allein im Leerlauf allein am Netzteil ziemlich viel.
Auch bei Geräten, die mehr verbrauchen aber nur selten laufen, sind IMHO 
0.3Watt Leerlaufverbrauch viel. Das sind 3kwh pro Jahr pro Switch.


> Lars R. schrieb:
>> Guter Vorschlag, aber "Leerlaufverlustleistung bei 40°C: [...]
>> Liegt Größenordnungen über dem, was ich für die gesamte Schaltung
>> insgesamt als Verbrauch akzeptiere.
>
> Wie groß ist denn die Leerlaufverlustleistung von dem
> Kondensatornetzteil? Sag mal bitte wie Du das dimensionierst.

Ein NRF52 (ARM + 2.4GHz ISM) benötigt für Senden und Empfangen jeweils 
5mA bei 3.3V. Ein SSR geschaltet weitere 10mA.
Dh: Kondensator-Netzteil auf 40V und ein DCDC aus China für 3V3.

Angeblich gibt es auch eine Möglichkeit, den ESP8266 mit 
durchschnittlich 1-5mA zu betreiben. Ob sich damit zzgl. 
Energiespeicher (Akku oder Supercap) auch etwas anstellen lässt, ist die 
Frage...

Autor: Planlos (Gast)
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Stellt sich mir die Frage nach dem "Warum"?

Nur wegen "Selberbasteln am Stromnetz ist cool"?

billiger als das Kondensator-Netzteil ist in jedem Fall ein 
Schaltnetzteil-Modul. Sowohl von den Bauteil-Kosten als auch von den 
Betriebskosten/Ruhestrom.

Sicherer sind sie auch, und brauchen dabei sogar weniger Platz.

Die Schukat-Module wurden schon genannt, beim freundlichen Ebay-Chinesen 
gibt's z.B. HLK-PM03.

http://lygte-info.dk/review/Power%20Mains%20to%205...


Dein Relais-Schaltspannungs-Problem würde ich mit einem S202S02 o.Ä. 
lösen.

Autor: Chris F. (chfreund) Benutzerseite
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Lars R. schrieb:
> In der Menge: unsymmetrische Belastung einer eigenen
> Wechselspannungsquelle?
Das ist doch hier irrelevant.

> Andererseits könnte man den Switch mit dem LNK bauen und für das
> Netzteil dahinter (zB für LEDs) doch wieder ein Kondensatornetzteil
> ansetzen?...
Warum denn das?

>> Wie groß ist denn die Leerlaufverlustleistung von dem
>> Kondensatornetzteil? Sag mal bitte wie Du das dimensionierst.
>
> Ein NRF52 (ARM + 2.4GHz ISM) benötigt für Senden und Empfangen jeweils
> 5mA bei 3.3V. Ein SSR geschaltet weitere 10mA.
> Dh: Kondensator-Netzteil auf 40V und ein DCDC aus China für 3V3.
>
> Angeblich gibt es auch eine Möglichkeit, den ESP8266 mit
> durchschnittlich 1-5mA zu betreiben. Ob sich damit zzgl.
> Energiespeicher (Akku oder Supercap) auch etwas anstellen lässt, ist die
> Frage...

Also um es aufzulösen: Das Kondensatornetzteil nimmt IMMER die volle 
Leistung auf. Der Trick bei dem Teil ist, dass durch die Strombegrenzung 
durch den Kondensator die Z-Diode nicht durchbrennt. Diese Z-Diode legt 
dann die Spannung fest auf die der Siebelko geladen wird. Wenn das ganze 
unbelastet ist wird der volle Strom von der Z-Diode verbraten. Damit 
beim Einschalten der Spaß nicht direkt vorbei ist gibt es an der 
Eingangsseite einen Strombegrenzungswiderstand in Reihe zu Sicherung und 
Kondensator.

Ich empfehle lieber direkt nah an die richtige Zielspannung zu gehen und 
nach der Z-Diode mit einem Linearregler nachzuregeln.

Der TO hatte da übrigens folgende Angaben gemacht:
Michael U. schrieb:
> Die Stromaufmahme des ESP8266 in Ruhe ist ca. 80-90mA, beim
> Datentransfer ca. 120mA mit Spitzen bis 300mA.

Autor: Michael Knoelke (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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Lars R. schrieb:
> In der Menge: unsymmetrische Belastung einer eigenen
> Wechselspannungsquelle?
B R Ü C K E N G L E I C H R I C H T E R
wenn Dich das stört ...

> Andererseits könnte man den Switch mit dem LNK bauen und für das
> Netzteil dahinter (zB für LEDs) doch wieder ein Kondensatornetzteil
> ansetzen?..

Ja, an DC sind Kondensatornetzteile aussergewöhnlich energiesparend :-)

Ist alles gesagt, doppelt und dreifach.
Ich bin raus.

Autor: Lars R. (lrs)
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Der maximale Verbrauch eines Switch mit SSR sei: <50mW.
(Es geht mit dem ESP8266 oder einem anderen IC oder mit einer Bridge).
Auslegung des Kondensatornetzteils entsprechend. Ein DCDC reduziert die 
Anforderungen an das Kondensatornetzteil.

"Hinter dem Switch" (natürlich am SSR!) ein zweites Kondensator-Netzteil 
zum Betreiben von LEDs.

Beispielanwendung:
. Switch (mit einem isolierten Button) als Lichtschalterersatz
. zweites Kondensatornetzteil im Lampensockel.
. Verlustleistung an der Z-Diode im 2. Netzteil: Nahe 0.


Verlustleistung Leerlauf Trafo: 300+mW
Verlustleistung Leerlauf LNK306 an 230V Buck mode: 80mW

: Bearbeitet durch User
Autor: Chris F. (chfreund) Benutzerseite
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Kuttler schrieb im Beitrag #4795106:
> [..] paar Bauteile, um dises Modul an einer Steckdose [..]

Das geht hier gerade wirklich in die falsche Richtung.

Bitte baut und aktiviert Eure Kondensatornetzteile erst nachdem ihr das 
durchdacht und durchgeplant habt. ;-)

Autor: Kuttler (Gast)
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Weil wir gerade dabei sind.
Kann ich diesen USB-TTL Adapter benutzen um den ESP zu programmieren?
http://www.ramser-elektro.at/shop/module-sensoren-...

Da währe alles in einem Shop bezugsbereit.

Chris F. schrieb:
> Das geht hier gerade wirklich in die falsche Richtung.
>
> Bitte baut und aktiviert Eure Kondensatornetzteile erst nachdem ihr das
> durchdacht und durchgeplant habt. ;-)

Hast du einen fertigen Schaltplan dafür?

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

ich melde mich nochmal allgemein:

erstmal Danke für die vielen Hinweise und Ideen, speziell die Verweise 
auf fertige und kostengünstige Wandlermodulem die ich noch nicht kannte.

Kriterien für das Kondensatornetzteil waren:
WLAN-Funksteckdose, also preiswert beschaffbares und halbwegs kleines 
Gehäuse mit Stecker und Steckdose.
Berührungsgeschützer Aufbau für den üblichen Gebrauch, schaltbare 
LEistung in üblicher Leistung, also irgendwo zwischen mindestens 600W 
bis zum möglichen Maximum.

Es macht keinen Sinn, unter dieser Schaltleiszung zu bleiben, ich will 
halbwegs sicher sein, daß ein Alltagseinsatz möglich ist, also ein 
angestecktes Schaltnetzteil beim 2. Einschalten das Relais festkleben 
läßt, weil der Einschaltimpuls von 50A Relais oder SSR sterben läßt.

Netztrennung ist prinzipiell nicht nötig, im Gegensatz zu anderen 
Projekten will ich an einem schaltbaren Zwischenstecker nicht noch 3 
Taster und 5 Sensoren anbauen wie es gerade bei ESP8266-Projekten zur 
Zeit Mode geworden ist.
Eine Sonoff z.B. hat eine Taste, nur steckt die bei mir real meist dort, 
wo sie gebraucht wird und ich sowieso schlecht rankomme.
Ich brauche da auch keinen Temperatursensor drin, der mir nur die 
Steckdosen-Innentemperaur mitteilt oder mich zu überflüssigen 
Isolationsmaßnahmen zwingt.

Debugging usw. sind doch kein Problem, eine Speisung mit 5V im zerlegten 
Zustand sind kein Problem, die LED reicht, daß Relais muß nicht real 
schalten. Was soll man da auch groß debuggen? Meine bisherigen 
Änderungen betrafen die MQTT-Kommandos und usw, Update über WLAN OTA, 
dazu muß ich die nichtmal aufschrauben...

Mein wohl erstes Kondensator-Netzteil war ein Dämmerungsschalter für ein 
Aquarium in den 70er Jahren, das Gehäuse war vermutlich nicht gerade 
normgerecht, es wurde einfach geeignet angebracht.

Kondensator war übrigens obiger MP "tropenfest", daß Bild mußte ich mir 
irgenwo im Internet ausleihen. Da hatte ich auch Exemplare aus älterer 
Fertigung, so Baujahr 1943.
Er verlor in den Jahren der Nutzung durch Selbstheilung nicht soviel an 
Kapazität, daß die Funktion in Frage gestellt wurde. Messmittel dafür 
hätte ich ohnehin nicht gehabt...

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Lars R. (lrs)
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Michael U. schrieb:

>, schaltbare
> LEistung in üblicher Leistung, also irgendwo zwischen mindestens 600W
> bis zum möglichen Maximum.
>
> Es macht keinen Sinn, unter dieser Schaltleiszung zu bleiben, ich will
> halbwegs sicher sein, daß ein Alltagseinsatz möglich ist, also ein
> angestecktes Schaltnetzteil beim 2. Einschalten das Relais festkleben
> läßt, weil der Einschaltimpuls von 50A Relais oder SSR sterben läßt.

Die meisten SSR besitzen einen Zero-Crossing-Circuit. Dies entspannt das 
Problem etwas.

Viele Grüße
Lars

Autor: Chris F. (chfreund) Benutzerseite
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Kuttler schrieb:
> Hast du einen fertigen Schaltplan dafür?

Schau mal hier:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaere...

Wenn Du das durchgearbeitet hast, kannst Du es selber berechnen. Da gibt 
es auch eine Beispielschaltung.

Autor: F. Fo (foldi)
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Michael U. schrieb:
> Netztrennung ist prinzipiell nicht nötig, im Gegensatz zu anderen
> Projekten will ich an einem schaltbaren Zwischenstecker nicht noch 3
> Taster und 5 Sensoren anbauen wie es gerade bei ESP8266-Projekten zur
> Zeit Mode geworden ist.
> Eine Sonoff z.B. hat eine Taste, nur steckt die bei mir real meist dort,
> wo sie gebraucht wird und ich sowieso schlecht rankomme.
> Ich brauche da auch keinen Temperatursensor drin, der mir nur die
> Steckdosen-Innentemperaur mitteilt oder mich zu überflüssigen
> Isolationsmaßnahmen zwingt.

Genau das ist es ja. Man braucht doch den ganzen Quatsch meistens nicht 
und in einer Steckdose/Verteilerdose, wo niemand hinfassen kann, da kann 
es durchaus ein günstiges Kondensatornetzteil sein.

Autor: Klaus (Gast)
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F. F. schrieb:
> günstiges Kondensatornetzteil

Was ist hier mit "günstig" gemeint? Der Preis kann es ja eigentlich 
nicht sein. Für 2,20$ (China) oder 3,65€ (Schukat) bekommt man 
geregelte 3,3V, 5V oder 12V. Platz ist es wohl auch nicht, der 
Kondensator plus die Regelung ist sicher nicht kleiner, als die 
Schaltreglermodule. Und Strom kann es eigentlich auch nicht sein. Wie 
wir hier gelernt haben, zieht ein Kondensatornetzteil immer den vollen 
Strom, egal was wirklich benötigt wird.

Was hab ich jetzt übersehen?

MfG Klaus

Autor: Lars R. (lrs)
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Klaus schrieb:
> F. F. schrieb:
>> günstiges Kondensatornetzteil
>
> Was ist hier mit "günstig" gemeint? Der Preis kann es ja eigentlich
> nicht sein. Für 2,20$ (China) oder 3,65€ (Schukat) bekommt man
> geregelte 3,3V, 5V oder 12V.

Es wäre sehr nett und (für mich) sehr hilfreich, wenn man dabei immer 
eine Bezugsquelle oder ein Datenblatt oder einen Typ angeben könnte. So 
bleibt (für mich) unklar, um was genau es sich handelt.
Beispielsweise habe ich Hi-Link-Module für <4EUR bisher nur mit Versand 
aus China (oder ggf. deutscher Chinaversand-Reseller) gesehen.

Autor: Klaus (Gast)
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Lars R. schrieb:
> Es wäre sehr nett und (für mich) sehr hilfreich, wenn man dabei immer
> eine Bezugsquelle oder ein Datenblatt oder einen Typ angeben könnte. So
> bleibt (für mich) unklar, um was genau es sich handelt.
> Beispielsweise habe ich Hi-Link-Module für <4EUR bisher nur mit Versand
> aus China (oder ggf. deutscher Chinaversand-Reseller) gesehen.

Hier ein Link aus China, das hab ich mit dem Wort China in meinem Post 
ausdrücken wollen

https://www.aliexpress.com/wholesale?minPrice=&max...

Da gehts sogar mit weniger als 2$ (free shiping) los

Das Teil von Schukat stammt aus einem anderen Post weiter oben, Link zum 
Datenblatt anbei. Schukat als deutscher Händler ist (mir) bekannt.

MfG Klaus

Autor: Homo Habilis (Gast)
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Klaus schrieb:
> Hier ein Link aus China, das hab ich mit dem Wort China in meinem Post
> ausdrücken wollen
>
> 
https://www.aliexpress.com/wholesale?minPrice=&max...
>
> Da gehts sogar mit weniger als 2$ (free shiping) los

Bitte scrollen für Hi-Link, die ersten 6 sind TP-05.

Autor: Johannes S. (jojos)
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Das Hi-Link hatte ich selber schonmal in den China-Schnäppchen verlinkt, 
hier hat sich mal jemand die Mühe gemacht das zu sezieren:
http://lygte-info.dk/review/Power%20Mains%20to%205...

Das myrra Teil von Schukat gefällt mir allerdings auch besser, vor allem 
wenn man sich mal die Abstände der Primärseite ansieht. Der eine Euro 
mehr tut da nicht weh.

Autor: Klaus (Gast)
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Johannes S. schrieb:
> wenn man sich mal die Abstände der Primärseite ansieht

Die keine Rolle spielen, über das Kraftwerk sind die sowieso miteinander 
verbunden. Nur Primär zu Sekundär ist interessant. Was ist an diesem 
Satz auszusetzen

> Testing with 2500 volt and 5000 volt between mains and low volt side,
> did not show any safety problems.

MfG Klaus

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Klaus schrieb:
> Was ist hier mit "günstig" gemeint? Der Preis kann es ja eigentlich
> nicht sein. Für 2,20$ (China) oder 3,65€ (Schukat) bekommt man
> geregelte 3,3V, 5V oder 12V. Platz ist es wohl auch nicht, der
> Kondensator plus die Regelung ist sicher nicht kleiner, als die
> Schaltreglermodule. Und Strom kann es eigentlich auch nicht sein. Wie
> wir hier gelernt haben, zieht ein Kondensatornetzteil immer den vollen
> Strom, egal was wirklich benötigt wird.
>
> Was hab ich jetzt übersehen?

Du hast sozusagen übersehen, daß ich den Post im Februar geschrieben 
habe. Alle hier angeführten und auch mir bekannten China-Wandler usw. 
sind erst in der 2. Hälfte des Jahres auf dem Markt aufgetaucht.

Insofern ist der Ausgangspost wirklich nur noch ein Proof of Concept, 
daß ma einen ESP mit einem Kondensatornetzteil betreiben kann und etwas 
überholt.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Jan L. (ranzcopter)
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Michael U. schrieb:
> Alle hier angeführten und auch mir bekannten China-Wandler usw.
> sind erst in der 2. Hälfte des Jahres auf dem Markt aufgetaucht.

auch wenn ich das Draufrumreiten "wieso überhaupt C-Netzteil" auch etwas 
merkwürdig finde - meine HLKs laufen bereits über ein Jahr im 
Dauerbetrieb - und ich war nicht der erste Besteller damals... ;-)

Autor: Chris F. (chfreund) Benutzerseite
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Ich habe mir gerade das hier bestellt:
https://de.aliexpress.com/item/5V700mA-3-5W-isolat...

Netzteil ... 0,76€ für 5V700mA

Sowas will ich auch mal ausprobieren.

Autor: Planlos (Gast)
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Chris F. schrieb:
> Ich habe mir gerade das hier bestellt:
> 
https://de.aliexpress.com/item/5V700mA-3-5W-isolat...
>
> Netzteil ... 0,76€ für 5V700mA
>
> Sowas will ich auch mal ausprobieren.

Lass uns deinen Eindruck wissen.

So vom Foto her schaut's nicht sehr vertrauenserweckend aus, aber die 
Platinenunterseite kennen wir ja noch nicht.

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Planlos schrieb:
> So vom Foto her schaut's nicht sehr vertrauenserweckend aus, aber die
> Platinenunterseite kennen wir ja noch nicht.

sowas liegt hier in der 12V Version. Hat ein Bekannter im Einsatz, 
Leistungsdaten (ca. 3W) scheinen zu passen, ich würde mich nicht trauen, 
es als isoliert zu bezeichnen, Abstände sind zu klein.
Unten ist netterweise noch ein Platz für einen Linearregler (wohl 
AMS1117 in SOT-223?).

In einem Gerät ohne Netztrennung hätte ich wenig Bedenken es 
einzusetzen.

PS: habe mich gerade mal in Unkosten gestürzt: 5 Stück 5V für 10€ per 
Amazon-Prime, Lieferung übermorgen. ;)

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Johannes S. (jojos)
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Klaus schrieb:
> Die keine Rolle spielen, über das Kraftwerk sind die sowieso miteinander
> verbunden.

zwischen den AC Pins ist beim Hi-Link 4 mm Abstand, mit 1 mm Restring 
sind L-N Leiterbahnen 2 mm auseinander, das ist schon knapp. Auch wenn 
1,5 mm in sauberen Umgebungen reichen.

Autor: Planlos (Gast)
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Michael U. schrieb:
> In einem Gerät ohne Netztrennung hätte ich wenig Bedenken es
> einzusetzen.

Und "isoliertererer" als ein Kondensator-Netzteil ist es allemal.

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Planlos schrieb:
> Michael U. schrieb:
>> In einem Gerät ohne Netztrennung hätte ich wenig Bedenken es
>> einzusetzen.
>
> Und "isoliertererer" als ein Kondensator-Netzteil ist es allemal.

in trockener und relativ staubfreier Umgebung ist es vermutlich am 
"isoliertesten". ;)

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Klaus (Gast)
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Johannes S. schrieb:
> Auch wenn 1,5 mm in sauberen Umgebungen reichen.

Für was reichen? Beide sind Teil des gleichen Stromkreises. Innerhalb 
eines Stromkreises gibts keine galvanische Trennung daher auch keine 
Abstandsregeln.

MfG Klaus

Autor: Chris F. (chfreund) Benutzerseite
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Planlos schrieb:
> Und "isoliertererer" als ein Kondensator-Netzteil ist es allemal.

Schaun wir mal. Da ist bestimmt auch das gleiche GND-Potential nach dem 
235V-Gleichrichter bis zur "-"-Klemme am Ausgang.

Ob ich eher einem selbstgebauten Kondensatornetzteil vertraue oder einem 
Schaltnetzteil das unter 1€ inkl. Versand kostet habe ich noch nicht 
ausgewürfelt.

Autor: Johannes S. (jojos)
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Klaus schrieb:
> Für was reichen? Beide sind Teil des gleichen Stromkreises.

L und N haben für dich gleiches Potenzial? Sag mir was du für Geräte 
baust damit ich die niemals anfasse.

https://www.mikrocontroller.net/articles/Leiterbah...

Autor: Klaus (Gast)
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Johannes S. schrieb:
> L und N haben für dich gleiches Potenzial?

Richtig, beides ist lethal. Nur manchmal hat man Glück, daß eine Seite 
genauso geerdet ist wie man selbst. Da würd ich mich aber nicht drauf 
verlassen. Die Abstände zwischen N und L sind für die galvanische 
Trennung egal, es ist ja derselbe Stromkreis. Und in dem sind alle Teile 
nunmal galvanisch verbunden, daher Stromkreis.

Für die Sicherheit kommt nur auf den Abstand zwischen N/L und sekundär 
an.

Das Posten des Links hilft nichts, wenn man das Konzept der galvanischen 
Trennung und des Stromkreises nicht verstanden hat.

MfG Klaus

Autor: F. Fo (foldi)
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Johannes S. schrieb:
> zwischen den AC Pins ist beim Hi-Link 4 mm Abstand, mit 1 mm Restring
> sind L-N Leiterbahnen 2 mm auseinander, das ist schon knapp. Auch wenn
> 1,5 mm in sauberen Umgebungen reichen.

Das Thema hatten wir schon öfter hier und am Ende waren die Kritiker 
erstaunt wie wenig Abstand sein muss.

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

F. F. schrieb:
> Johannes S. schrieb:
>> zwischen den AC Pins ist beim Hi-Link 4 mm Abstand, mit 1 mm Restring
>> sind L-N Leiterbahnen 2 mm auseinander, das ist schon knapp. Auch wenn
>> 1,5 mm in sauberen Umgebungen reichen.
>
> Das Thema hatten wir schon öfter hier und am Ende waren die Kritiker
> erstaunt wie wenig Abstand sein muss.

in alten Fernseher mit Röhren und Leiterplatten ware die Abstände auch 
nicht größer und die Spannungen ähnlich. Wenn dann nach Jahren Betrieb 
der Staub usw. endlich eine halbwegs leitende Verbindung geschaffen 
hatte, rauchte eben ein Anoden- oder Schirmgitterwiderstand wegen 
Überlastung ab.
Saubermachen, das verschmorte Pertinax freikratzen, Widerstand wechslen, 
lief wieder für Jahre.

Passiert das unpassend in einem AC/DC-Wandler darf man ziemlich sicher 
alles entsorgen, was da dranhängt.

Den 1,5mm stimme ich zu solange es um den ausfallsicheren Betrieb geht. 
Als Netztrennung für den Schutz von Menschen reicht es mir auch als 
Bastelwerk nicht.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Klaus (Gast)
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Michael U. schrieb:
> Als Netztrennung für den Schutz von Menschen reicht es mir auch als
> Bastelwerk nicht.

Natürlich nicht. Es geht aber hier nicht um Netztrennung!!! Die liegt 
zwischen Primär und Sekundärwicklung des Trafos. Wie bei jedem 
Netztrafo, ob Schaltnetzteil oder Trafonetzteil. Daher hat auch die 
Messung mit 5000V, die ich oben zitiert habe, selbstverständlich keine 
Probleme ergeben.

Hier geht es nur um die "Experten", die das Ganze nicht verstanden 
haben. Sie glauben, wenn 230V im Spiel sind, muß der Abstand zwischen 
allen Leiterbahnen auf der 230V Seite 5000V aushalten. Sie vergessen 
dabei z.B. daß die Primärwicklung eines Trafos N und L direkt verbindet. 
Die sind also hart galvanisch verbunden. Bei einem Schaltnetzteil 
kommt da noch der Transistor hinzu, der auch nicht isoliert. Die 
Abstände innerhalb des Primärkreises müssen nur funktionell isoliert 
sein.

Johannes S. schrieb:
> zwischen den AC Pins ist beim Hi-Link 4 mm Abstand, mit 1 mm Restring
> sind L-N Leiterbahnen 2 mm auseinander, das ist schon knapp. Auch wenn
> 1,5 mm in sauberen Umgebungen reichen.

Und genau an diesen Abständen (innerhalb des Primärkreises) spulen sich 
Leute auf, die noch nie eine Isolationsmessung selbst gemacht haben. Das 
gefährliche daran ist, daß hier nicht auf die Abstände zwischen Primär 
und Sekundärkreis geschaut wird. Solche Probleme rutschen dann durch.

MfG Klaus

Autor: Conny G. (conny_g)
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Dieser Thread ist super, viele tolle Tipps.
Habe gleich mal eine Ladung Hi-Link in 3.3, 5 und 12 Volt eingekauft :-)

Autor: Johannes S. (jojos)
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@Klaus:
was du da alles in zwei Sätze reininterpretierst ist sagenhaft, sehr 
rege Fantasie. Ich habe nirgends von einem Sicherheitsproblem oder 
schlechter galvanischer Trennung zwischen Primär- und Sekundärseite 
geschrieben, sieh nochmal genau hin. Und Isolationsmessungen macht man 
gegen den Schutzleiter, sowas haben die Module gar nicht.
Es gibt Schutzklassen nach DIN oder Designempfehlungen für Leiterplatten 
und da sind diese Mindestabstände für Signale mit verschiedenen 
Spannungen drin. Mit dem Hi-Link ist es schwieriger diese einzuhalten 
als mit dem Myrra. Und daher werde ich eher das Myrra einsetzen und in 
meinen Designs werden Leiterbahnen mit >200 V Spannungsdifferenz mind. 
1,5 mm Abstand haben, du darfst die gerne so nah zusammenlegen wie du 
möchtest. Punkt.
Doch noch ein PS:
habe sogar auch Hi-Link Module hier liegen weil ich die Myrra noch nicht 
kannte. Werde die trotzdem verbauen und den Abstand N-L auf min. 1,5 mm 
halten.

: Bearbeitet durch User
Autor: F. Fo (foldi)
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Conny G. schrieb:
> Dieser Thread ist super, viele tolle Tipps.
> Habe gleich mal eine Ladung Hi-Link in 3.3, 5 und 12 Volt eingekauft :-)

Muss ich auch. Nur muss ich das mit dem giropay erstmal am laufen haben.

Autor: Klaus (Gast)
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Johannes S. schrieb:
> Werde die trotzdem verbauen und den Abstand N-L auf min. 1,5 mm
> halten.

Das rettet maximal die Sicherung. Hauptsache du hälst einen größeren 
Abstand zu berührbaren Teilen auf der Sekundärseite ein. Das erspart 
kribbeln in den Fingern.

MfG Klaus

Autor: Conny G. (conny_g)
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F. F. schrieb:
> Conny G. schrieb:
>> Dieser Thread ist super, viele tolle Tipps.
>> Habe gleich mal eine Ladung Hi-Link in 3.3, 5 und 12 Volt eingekauft :-)
>
> Muss ich auch. Nur muss ich das mit dem giropay erstmal am laufen haben.

Melde Dich bei Paypal an, sehr viel angenehmer und einfacher.

Autor: F. Fo (foldi)
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Conny G. schrieb:
> Melde Dich bei Paypal an, sehr viel angenehmer und einfacher.

Conny, danke da bin ich schon angemeldet, aber Ali macht ja kein PP.

Autor: F. Fo (foldi)
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Bei Ebay gibt es Bilder von diesen günstigen, offenen Netzteilen.
Ebay-Artikel Nr. 141963588686

Für mich sieht das ganz ordentlich aus. Aber nur vom Aufbau, die Werte 
sind nicht die besten.

: Bearbeitet durch User
Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

F. F. schrieb:
> Für mich sieht das ganz ordentlich aus. Aber nur vom Aufbau, die Werte
> sind nicht die besten.

welche der Werte mißfallen Dir? Die +-0,2V der Ausgangsspannung?
Dürften vermutlich nur bei großen Lastsprüngen zum Tragen kommen, muß 
ich schauen, wenn die Dinger hier sind. Für den ESP stört es mich nicht, 
der bekommt sowieso einen 5V->3,3V Linerarregler und der Ansteuerung 
eiens 5V Relais oder eines SSR sollte es egal sein.

1,62€ hat eben auch Grenzen. ;)

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Jan L. (ranzcopter)
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F. F. schrieb:
>> Melde Dich bei Paypal an, sehr viel angenehmer und einfacher.
>
> Conny, danke da bin ich schon angemeldet, aber Ali macht ja kein PP.

..ist ja nun eigentlich nicht so, dass diese Module bei Ebay ruinös 
teurer wären, imo:
Ebay-Artikel Nr. 141975885714

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

je nach Wartezeit und Kosten geht auch Amazon:
https://www.amazon.de/HLK-PM01-Step-down-Modul-Hau...

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: F. Fo (foldi)
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Michael U. schrieb:
> welche der Werte mißfallen Dir?

... verglichen mit den HLink sind sie etwas schlechter.
Habe mal ein paar bestellt. Bin gespannt ob da Low ESR  drauf ist, so 
wie auf den Bildern.

Autor: F. Fo (foldi)
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Jan L. schrieb:
> .ist ja nun eigentlich nicht so, dass diese Module bei Ebay ruinös
> teurer wären, imo:
> Ebay-Artikel Nr. 141975885714

Unbezahlbar! ;-)

Wenn man dagegen die von Traco sieht, die ja auch günstiger geworden 
sind, sind diese fast geschenkt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Chris F. (chfreund) Benutzerseite
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Angehängte Dateien:

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Das Netzteil für unter 1€ ist noch nicht da, aber dafür schon das für 
1,86€ als Komplettmodul. Da die AC-Pins knapp 5mm auseinanderliegen 
werde ich das nicht mit Krokoklemmen testen. ;-)

Autor: Chris L. (kingkernel)
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Ich habe dieses Netzteil als 3,3V-Version direkt am ESP im Einsatz. 
Läuft einwandfrei. Zur sicherheit habe ich noch Sicherungen in den 
Primär und Sekundärzweig eigebaut.

Autor: Lars R. (lrs)
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Gibt es Neuigkeiten?

Kennt jemand den Verbrauch von diesem Teil?

https://www.itead.cc/sonoff-pow.html

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