Da bei unserem alten Kochfeld zwei Platten hinüber sind und nach 20
Jahren auch mal etwas neueres in Haus kommen soll wollen wir uns ein
neues Kochfeld zulegen. Nun die Frage:
Was ist besser: Induktion oder Glaskeramik?
Wie steht es um die "schädliche Strahlung" beim Induktions-Kochfeld?
(Großer Punkt für die Frau)
Desweiteren Punkte wie Verbrauch, Reinigung und Langlebigkeit würden
mich auch interessieren.
Vielen Dank schonmal
Gerschel
Sind vor ein paar Monaten von Glaskeramik auf Induktion umgestiegen.
Folgendes ist mir positiv aufgefallen:
- Induktion wird wesentlich schneller warm
- Induktion hat mehr Leistungsreserven (gut beim Braten)
- "Runterdrehen" sorgt schneller für Temperaturabnahme
- Was daneben läuft brennt nicht an (Glas an sich ist ja nicht extrem
heiß)
- Auch bei Pfannen mit unebenem Boden volle Leistung (kein Luftpolster)
Wenn es Dein Budget zulässt würde ich zum Induktion greifen. Ein neues
Topfset ist auch nicht allzu teuer, falls überhaupt notwendig.
Hallo!
Der einzige Nachteil bei Induktion: Es funktioniert nicht mit jedem
Topf. Das kann ein Problem werden, wenn Deine Frau "Liebgewordenes"
behalten will.
Wir haben neben dem vorhandenen Glaskeramikfeld im letzten Frühjahr
zusätzlich eine doppelte Induktionsplatte eingesetzt. Jetzt kann sich
Frau langsam daran gewöhnen und später entscheiden.
Strahlung: beim Glaskeramikfeld viel gefährlicher - macht Brandblasen
wenn man die Hand drauf legt.
Nie wieder Glaskeramik. Induktion ist in jeder relevanten Hinsicht
überlegen. Ausnahme: Es geht nicht jeder Topf (vorher mit Magneten
testen - alles was einen Magneten anzieht ist auch induktionsgeeignet).
Damit sind wir auch bei der 'Strahlung' - Induktion funktioniert über
Magnetismus. Hat Deine Frau Angst vor Magneten?
Ja, mit Herzschrittmacher nicht nahe über die laufende Kochplatte
lehnen.
Ohne Herzschrittmacher aber auch nicht, weil dann ist irgendwas heißes
auf der Herdplatte...
Auf jeden Fall Induktion!
Bin die letzten 25 Jahre mit Gas aufgewachsen und hab mir dann beim
Umzug erst mal aus Spieltrieb ne 2-er Induktionskochplatte geholt.
Ist echt genial! Die Flexibilität und Leistungsfähigkeit von Gas und die
Sicherheit von Ceran/E-Platte.
Due kannst die Temperatur fein justieren, die Wärme wird im Topf
erzeugt, außen brennt nix an. Keine Restwärme. Kannst Papier oder
Plastik drauf legen und es gibt keine Brandgefahr bei Vergessen, da sich
die Kochstelle nach wenigen Sekunden abschaltet, wenn kein Metall
festgestellt wird und die verbleibende Hitze sind vielleicht nur so 60
Grad.
Also auch kindersicher.
Die Reinigung beschränkt such auf das Abwischen mit einem feuchten
Lappen, meist mehr Staub als Spritzer.
Als Geschirr eignet sich, alles was Eisen oder Stahl entält. Alu und
Edelstahl geht auch bedingt. Nur kein Kupfer.
Hinzu kommen die ganzen Komfort-Funktionen wie Timer,
Temperatureinstellung und Profile.
Contra: Hörbare Lüfter.
i-Tüpferl:
auch Induktionsfelder haben eine Glaskeramikplatte..
es gibt auch Gas-Kochfelder mit Glaskeramik...
ich würde auch Induktion empfehlen.. auch wenn meines (AEG) nach gerade
mal 6 Jahren defekt war und ein neues her musste...
Gerschel schrieb:> Was ist besser: Induktion oder Glaskeramik?> Wie steht es um die "schädliche Strahlung" beim Induktions-Kochfeld?> (Großer Punkt für die Frau)> Desweiteren Punkte wie Verbrauch, Reinigung und Langlebigkeit würden> mich auch interessieren.Route 6. schrieb:> Der einzige Nachteil bei Induktion
Induktion hat mehr Nachteile als dass man alle Töpfe und Pfannen neu
kaufen muss, beispielsweise bereiten manche Köche manche Dinge (z.B.
Tortilla-Fladen) direkt auf der Ceranfeldplatte zu in der
Infrarotstrahlung ohne Pfanne drunter, und wir Elektroniker können damit
ganze Platinen entlöten.
Vor allem aber:
Induktion ist ratz-fatz kaputt, auch überteuerte Edelhersteller wie BSH
haben reihenweise Ausfälle, und fast alle Induktionsherde haben nervend
laute Lüfter die auch ein schnelles Lebensdauerende haben.
Die Benutzung von Induktionsherden ist für Herzschrittmacherpatienten
verboten weil die elektromagnetischen Wechselfelder erheblich sind.
http://www.gutefrage.net/frage/induktionsherd-
Ich plädiere also für Ceranfeld. Da kann man auch problemlos eine Platte
austauschen, falls sie mal kaputt sein sollte.
Robert L. schrieb:> es gibt auch Gas-Kochfelder mit Glaskeramik...
Warum willst du die Vorteile von Gas wegwerfen?
M.N. schrieb:> Hinzu kommen die ganzen Komfort-Funktionen wie Timer,> Temperatureinstellung und Profile.
Wofür? Da wird versucht mangelndes Können durch Technik zu ersetzen. Das
geht meist schief?
Der einzige Vorteil ist das automatische Ausschalten.
Aber bei Gas sehe ich die Flamme.
Induktion ist inzwischen recht ausgereift und gut, aber ein Gasfeld ist
nach 20 Jahren noch ok, die Leistungselektronik eines Induktionsfeldes
wird doch beansprucht und altert. Vom kochen her sind beide sehr
ähnlich, Induktion kann man wahrscheinlich "linearer" einzustellen, das
ist bei Gas etwas an das man sich gewöhnen muss.
Dafür kann man bei Gas alles draufstellen was feuerfest ist, auch
Glaskeramik, feuerfeste Keramik, Kupfer und Aluböden dünne und dicke
Pfannen und Töpfe, Woks, ...
Größtes Manko: Man braucht eine Gasleitung bis in die Küche!
Wenn man das nicht hat, dann Induktion.
Induktion. Aber vorher die Bedienung des Kochfeldes genau ansehen.
Gerade einfache Geräte sind hier grottenschlecht - bevor man die
Leistung einer Kochstelle verändern kann (mit +/- Touch"tasten"), muss
man jedesmal mit anderen Touch"tasten" die Kochstelle auswählen. Das ist
Mist.
Bessere Geräte haben vier an Schieberegler angelehnte "Touch-Slider",
für jede Kochstelle eine eigene.
Noch bessere Geräte haben echte Drehknöpfe.
Man muß bei Induktion halt aufpassen, dass man nicht die falsche
Kochstelle einschaltet und aus Versehen was metallisches drauf liegt.
Wir haben nun ein großes Kochmesser mit Anlassfarben.
Gerschel schrieb:> Wie steht es um die "schädliche Strahlung" beim Induktions-Kochfeld?> (Großer Punkt für die Frau)
Hat Deine Frau zufällig ein Handy?
Induktor schrieb:> Gerschel schrieb:>> Wie steht es um die "schädliche Strahlung" beim Induktions-Kochfeld?>> (Großer Punkt für die Frau)>> Hat Deine Frau zufällig ein Handy?
Wieso? Erzeugt das Handy auch ein Magnetfeld? ;-)
Vermutlich schon, wie das hier:
https://www.youtube.com/watch?v=9-nezImUP0w
Minute 2:00
Gerschel schrieb:> Was ist besser: Induktion oder Glaskeramik?
Die Frage ist falsch, fast alle Induktionsherde haben "Ceran" oder
Glaskeramik, Ceran ist nur ne Marke wie Pril, gibt es eben als "Ceran"
oder Glaskeramik für alle Herdarten!
> Wie steht es um die "schädliche Strahlung" beim Induktions-Kochfeld?> (Großer Punkt für die Frau)
hmm die eine sagen so die anderen so, ich glaube mittlerweile entkommt
keiner mehr Strahlung, BTW. habt ihr euer Schlafzimmer in der Nacht
spannungsfrei geschaltet?
> Desweiteren Punkte wie Verbrauch, Reinigung und Langlebigkeit würden> mich auch interessieren.
Reinigung ist ein Segen, habe den Kratzer weggeworfen und nie wieder
Eingebranntes grob wegmachen müssen!
Alexander H. schrieb:> - Induktion wird wesentlich schneller warm> - Induktion hat mehr Leistungsreserven (gut beim Braten)> - "Runterdrehen" sorgt schneller für Temperaturabnahme
unterschreibe ich blind,
wird so schnell warm das der Wasserkocher auf dem Müll landete,
Der Booster meines BSH gibt gut Tempo
Milch die anfängt im Topf zu steigen kann sofort wieder besänftigt
werden ohne panishc den Topf von der Platte zu ziehen und dabei die
Hälfte zu verschütten
Florian F. schrieb:> Nie wieder Glaskeramik. Induktion ist in jeder relevanten Hinsicht> überlegen.
Das gilt nicht, nie wieder Obstschalen, esst Fleisch? siehe oben.
Michael B. schrieb:> und fast alle Induktionsherde haben nervend> laute Lüfter die auch ein schnelles Lebensdauerende haben.
mein BSH jedenfalls dessen Lüfter ist leise und wenn ich werkel und der
TV dudelt hört man nix, sogar draussen redende Nachbarn übertönen bei
geschlossenem Fenster den Lüfter.
Michael B. schrieb:> Ich plädiere also für Ceranfeld.
ja ich auch aber ohne Einbrenne, also ohne Heizung, Halo oder Gas
Das einzige was mich bei meinem nervt!!!!
Das blöde Sensortouchfeld, trotz abgeschaltetem Herd piept mich das
Sensorfeld immer an wenn was drauf liegt, wenn ich putze o.ä.
Wenn der Herd ausgeschaltet ist an seinen Drehknöppen hat mich das
Sensorfeld nicht anzupiepen, eine echte Ingenieursmeisterleistung.
Das ich alle Töpfe nach 27 Jahren austauschen musste ärgerte mich zwar,
aber wie heisst es, öfter mal was Neues :)
Der Andere schrieb:>> es gibt auch Gas-Kochfelder mit Glaskeramik...>> Warum willst du die Vorteile von Gas wegwerfen?
ICH will garnichts, nur mitteilen dass es auch Gas-Kochfelder mit
Glaskeramik geben WÜRDE
ich hab nicht geschrieben, dass die sinnvoll sind
der hauptNACHTEIL (die schlechte reinigbarkeit, wäre damit aber
zumindest beseitig)
Vorteile hat Gas KEINE
auch/vorallem die Geschwindigkeit nicht
(das hab ich hier schon wiederlegt)
Beitrag "Re: Induktionskochfeld sinnvoll oder Schnickschnack?"
das ist eine "urban legend"..
ich kann den AEG 313in empfehlen.
http://www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/4459684_-maxi-313-in-aeg-electrolux.html
Haben wir vor 2 Wochen gekauft.
Vorteil von genau dieser Kombination sind die 4 gleichen Kochstellen.
Also egal welcher Topf auf egal welcher der 4 Platten. (12 bis 21cm
Boden, automatische Erkennung)
Alle 4 haben 2,3kW nominal und mit Booster 3,2kW.
Hätten wir gewusst wie cool das Induktion ist, hätten wir schon viel
früher getauscht.
Bei den Töpfen und Pfannen einfach mit nem Magneten schauen ob hält.
Gute Töpfe günstig sind von Contacto Serie 2200.
Wenn die Elektronik doch mal streiken sollte wird man sicher Hilfe hier
im Forum bei der Reparatur bekommen :D
Induktionsfeld ist super. Wasser kocht blitzschnell sofern man keinen
Alu-Topf benutzt. Lästig ist höchstens die Bedienung falls Flüssigkeit
auf das Ceran-Bedienfeld oben läuft. Küchenherd mit Reglern vorn statt
oben wäre die ideale Lösung.
"Ob die Magnetfelder von Induktionskochherden ein Gesundheitsrisiko
darstellen, ist nicht bekannt."
Zitat aus dem Schweizer Bundesamt für Gesundheit BAG, hier der
interessante Link zum Artikel:
http://www.bag.admin.ch/themen/strahlung/00053/00673/03156/> Die Benutzung von Induktionsherden ist für Herzschrittmacherpatienten> verboten weil die elektromagnetischen Wechselfelder erheblich sind.> http://www.gutefrage.net/frage/induktionsherd-
In welcher Vorschrift steht, dass das verboten sein soll? Es sollte mit
dem Arzt besprochen werden.
Neuere Herzschrittmacher sind sogar MRT-tauglich bis 1,5Tesla (T), hier
das deutsche Ärzteblatt (Jg. 109, Heft 15, 13 April 2012, Seite 273):
http://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=124810
Die empfohlenen Grenzwerte für Induktionskochherde liegen bei
6,25Mikrotesla (µT, 10 hoch -6). Selbst bei einer falschen Bedienung
kommt man nie an die 1,5Tesla heran, laut BAG liegen die Werte unter
40Mikrotesla.
Joachim B. schrieb:> wenn ich werkel und der TV dudelt hört man nix
Wer dauernd einen Fernseher laufen hat, der hört sicher nix mehr, der
merkt auch nix mehr. Es nervt, wenn im sonst ruhigen Haus ein Ventilator
vor sich hinbrummt, daher ist die Induktionsplatte beispielsweise als
Fondue-Untersetzer vom Esstisch verschwunden und dort steht nun wieder
eine einfache Kochplatte.
3162534373 .. schrieb:> ich kann den AEG 313in empfehlen. Haben wir vor 2 Wochen gekauft.
Geil, hält also zumindest 2 Wochen. Ich glaube, die Leute, deren
Einzelinduktionsplatten und BSH Kochfelder ausfallen, haben die ersten 2
Wochen auch überlebt. Aber überlebt der Kram 40 Jahre ? Du bist
vermutlich noch keine 40 Jahre alt und denkst deshalb nicht so weit,
aber unser Ceranfeld schon.
Joachim B. schrieb:> Das blöde Sensortouchfeld,
Stimmt, das hatte ich noch vergessen. Es ist köstlich, jemanden dessen
Essen überkocht dabei zuzusehen wie er händeringend versucht das
rumspinnende Induktionsfeld daran zu hindern, das Essen zu verkokeln.
Michael B. schrieb:>..... und denkst deshalb nicht so weit,> aber unser Ceranfeld schon.>....
mit einem denkenden Cerankochfeld kann ich nicht mithalten.....
Da immer noch die Mehrzahl der Akteure am Herd weiblich ist...
Frag' doch einfach Bauknecht.
Angeblich weis der was Frauen - und damit die Mehrheit - wünschen.
Nebenbei ist es doch immer wieder Interessant, wie besorgt sich die
Herren der Schöpfung zeigen, wenn es – weit ab von jeglicher Praxis – um
häusliche Probleme geht.
Ob auch nur einer der Herren seine bessere Hälfte zu diesem Thema
befragt hat. Oder sogar, wie es auf Vornehm heißt, in das Thema
eingebunden hat.
Haben seit 3-4 Jahren einen Induktionsherd. Hat all die Vor- und
Nachteile
die schon beschrieben wurden. Nur das mit dem Lüfter kann ich so nicht
nachvollziehen. Unser Induktionsherd hat keinen bzw. ist schon immer
defekt! Der Vorhergehende war ein Elektro-Ceran Feld mit lautem Lüfter
und was noch unangenehmer war der Luftzug im Bereich des Herdes.
Ich denke ein Induktionsherd ist im Vergleich etwas teurer als ein
Elektro-Ceran Feld.
Robert L. schrieb:> zum Lüfter: meine hört man auch praktisch nicht..
Wohin lüften die Dinger? Wir haben so ein Einbau-Kochfeld, direkt
drunter ist ein Schubkasten (daher leider keine Knöppe vorn dran).
Da kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, wohin dort was gelüftet
werden sollte? Ich mein', die Wärme soll doch in den Topf und nicht
daneben 'raus …
Sebastian S. schrieb:> Ob auch nur einer der Herren seine bessere Hälfte zu diesem Thema> befragt hat.
Wofür? Ich dürfte bislang den deutlich größeren Teil der „Herdzeit“
in Anspruch genommen haben. ;-)
Austausch der Töpfe würde mich übrigens am meisten stören. Die Hälfte
der Töpfe hier wären geeignet, aber auf die schönen Töpfe aus
Glaskeramik möchte ich ungern verzichten. Gerade Dinge wie Karamel
lassen sich darin einfach um Größenordnungen besser machen als in
einem Metalltopf. (Alle anderen genannten Vorteile eines
Induktionsherdes könnte ich sicher gern akzeptieren.)
Torben Kuhn schrieb:> Man muß bei Induktion halt aufpassen, dass man nicht die falsche> Kochstelle einschaltet und aus Versehen was metallisches drauf liegt.
Das ist natürlich bösartig, bei einem Infrarot-Kochfeld hätte man
es noch gesehen, bevor's zu spät ist.
> Wir haben nun ein großes Kochmesser mit Anlassfarben.
Vermutlich hält dann auch die Schneide nicht mehr, oder?
Torben Kuhn schrieb:> dass man nicht die falsche Kochstelle einschaltet und aus Versehen was> metallisches drauf liegt.
Üblicherweise macht einem die Topferkennung da einen Strich durch die
Rechnung. Erst wenn der metallische Gegenstand eine ausreichend große
induktive Last darstellt, lässt sich die Kochstelle einschalten.
Deswegen ja auch das Bohei mit Magneten und "induktionstauglichen"
Kochtöpfen und der Mindestgröße von Töpfen. Dein Herd scheint da recht
geringe Ansprüche zu stellen.
Rein prinzipiell würde ein Induktionsherd auch mit Alutöpfen
funktionieren, der Wirkungsgrad beim Einkoppeln der Wirbelströme ist
halt geringer.
Aber daß in Aluminium keine Wirbelströme möglich sind, mag mein
Ferraris-Elektrozähler mir einfach nicht glauben ...
>Topferkennung
lustig ist ja, dass man eine ALU-Folie drauflegen kann, und diese dann,
naja "als Topf" erkannt wird..
(zumindest mein altes hat das gemacht, beim neuen nicht getestet..)
Jörg W. schrieb:> Robert L. schrieb:>> zum Lüfter: meine hört man auch praktisch nicht..>> Wohin lüften die Dinger?
wird hinten angesaugt, und bei der Schublade muss ein "schlitz" sein, wo
die Luft raus kann
http://img.moebelplus.de/xlarge/neff_tt5586x_t55t86x2_ms.jpghttp://img.moebelplus.de/xlarge/aeg_hk654250xb_ms.jpg
nachdem das aber wohl kaum jemand so genau nimmt, wird das sicher auch
ein Grund sein, warum die INduktionsfelder oft früh sterben..
Die Vorteile liegen auf der Hand und wurden schon genannt.
Das Induktion brummt und nicht mit allen Töpfen funktioniert auch.
Was ich immer ziemlich lustig finde ist, wenn es um die
elektromagnetische Belastung der Umgebung geht.
Jeder Wissenschaftler bepinkelt sich bei einem Handy mit heute < 0,5W
Sendeleistung bei 900/1800 MHz an.
Wenn es aber um einen Induktionsherd oder das berührungslose laden eines
Handys/Autos geht das meist bei 20-40kHz mit teilweise mehr als 1000W
arbeitet, wo auch die Eindringtiefe in das Gewebe noch großer ist, da
stört das niemand?
Sorry, aber da passt doch was nicht.
Und in Sachen Herzschrittmacher, frag mal den Hersteller ob er dir
empfiehlt einen Induktionsherd zu verwenden. Da wird dir jeder davon
abraten
>Sorry, aber da passt doch was nicht.
ja
die Wellenlänge ...
ist halt schon eine Unterschied wo man
seinen Kopf rein hält
1000Watt mikrowelle
1000Watt UV-Lampe (sowas gibts hoffentlich nicht ;-))
oder 1000Watt Induktionsfeld (wo eh 99%= in den Topf wandern)
oder 1000Watt Sichtbares Licht (LED) ...
(auf schädlichkeit vom Handy/WLAN ja oder nein, sollte man hier nicht
weiter eingehen, sonst wirds wohl sehr OT..)
im Herzschrittmachen sind wohl Spulen, in die dann u.U: strom induziert
würde, dass ist halt "blöd".. nur ist das jetzt für
"nicht-Schrittmacher" Personen eher irrelevant...
Ich würde die Frage teilweise mal ein meinem Budget festmachen. Die
Vorteile von Induktion sind sicher da, aber auch nicht so gravierend,
wie oft angemerkt, echt gut wird es ja doch erst mit Gas ;-)
Nur kauf bitte auf keinen Fall irgendein billiges Induktionskochfeld und
achte extrem auf die Bedienung. Wir haben hier eines von Whirlpool,
mittlere Preislage, ist ein autonomes Kochfeld. Bedienung über
Sensortasten, die aber auch auf jeden Topf reagieren den du mal kurz
drüber schiebst. Entsprechend total für die Tonne das Ding. Desweiteren
ist die Regelung in 9 Stufen so großer Mist, dass man häufig keine Stufe
beim Braten zwischen "geht in Flammen auf" und "köchelt nur noch" finden
kann. Und steht der Topf mal 3 cm daneben, wird die Platte abgeschaltet,
das kann auch nerven.
Nach 3 Jahren würde ich sagen, nie wieder Induktion, aber auch
hauptsächlich weil mich die Bevormundung der ganzen Steuerung nervt und
weil ich nicht analog die Leistung regeln kann. Das sind sicher Sachen
die ein gutes Feld besser kann. Achja, und die Leistung ist dennoch
beeindruckend, aber dem stehe ich eher neutral gegenüber, es spart halt
die Warterei beim Ceran, ein stückweit koche ich aber auch gerne in
Ruhe, da macht es mir nichts aus. Also Frage deiner Persönlichkeit.
Noch ein Vorteil von Induktion: Die Topfgröße ist weitgehend egal. Muss
man bei Gas oder Glaskeramik darauf achten, daß die Topfgröße mindestens
die Kochstelle vollständig überdeckt ist das bei Induktion nicht nötig.
Ich kann auch einen kleinen Topf auf einer großen Platte benutzen ohne
daß irgendwas drum herum warm wird.
Wir haben seit 6 Jahren nun ein Induktionskochfeld und ich geb es nicht
mehr her. Auch meine Verwandschaft rüstet sich nach und nach damit aus,
nachdem sie bei mir aus erster Hand gesehen haben, welche Vorteile es
bringt. Es vereint einfach die Bedienung von Gas (was die
Geschwindigkeit der Regelung angeht) mit dem Komfort der
Glaskeramikfelder und dem Plus der viel besseren Reinigbarkeit als bei
allen vorher genannten Modellen.
Robert L. schrieb:> nachdem das aber wohl kaum jemand so genau nimmt, wird das sicher auch> ein Grund sein, warum die INduktionsfelder oft früh sterben..
Mein Gott.. Wenn das Ding nach 5 Jahren Schrott ist hol ich mir beim
Schweden mit den 4 Buchstaben für 200 Tacken nen neues.
Wenn ich das 3x gemacht hab lieg ich preislich immernoch unter nem
Marken-Ceranfeld ;-)
Schnuckiputz schrieb:> Die empfohlenen Grenzwerte für Induktionskochherde liegen bei> 6,25Mikrotesla (µT, 10 hoch -6).
Interessant!
Selbst einem schlechten Ferrit würde ich 100 mT zutrauen. Nen Eisentopf
könnte man locker bis 1 T aussteuern. Da ist also noch viel
Optimierungs-Potenzial.
Die autonomen Kochfelder sind der letzte Müll und haben rein garnichts
mit einem vernünftigen Induktionsherd zu tun. Ich konnte beide ausgiebig
testen und stimme dir bei dem autonomen Kochfeld 100% zu. Die Teile
bringen nicht die Leistung (auch wenn sie einem relativ hoch vorkommt),
die Bedienung ist oft der letzte Schrott, die Lüfter gehen bei diesen
Teilen scheinbar nie aus und die Ansteuerung der Leistungsabgabe ist
auch unter aller Kanone, scheinbar geht nur an/aus und ein
grottenschlechter Programmierer hat versucht eine Hysterese zu
programmieren.
<offtopic>
>1000Watt UV-Lampe (sowas gibts hoffentlich nicht ;-))
Oh doch. Das gibts. Und wie.
Die:
http://www.powerunits.at/Elektronische-Vorschaltge.5.0.html
machen Vorschaltgeräte bis 36kW. Die hohen Leistungen praktisch nur für
UV Anwendungen.
Die richtigen Strahler haben dann Wirkungsgrad etwa 30% Wirkungsgrad im
UV Bereich.
Wenn man sich den recht geringen UV Anteil im Sonnenlicht bewusst macht
(Julisonne knapp 60W/m2 UV) sind über 10000W Strahlungsleistung in UV
ziemlich extrem.
Hab mit dem Hersteller nichts zu tun, hatte nur mal deren durchaus nette
Produkte in der Hand.
</offtopic>
viel Spass beim kochen
hauspapa
Robert L. schrieb:>>> zum Lüfter: meine hört man auch praktisch nicht..>> Wohin lüften die Dinger?>> wird hinten angesaugt, und bei der Schublade muss ein "schlitz" sein, wo> die Luft raus kann
Gut, dann fällt das wohl eher aus für uns. Wenn überhaupt, dann
müsste es lüfterlos sein.
Danke für die Info!
Na ja, ich würde da mit den Lüftern nicht überbewerten. Die, die ich
kenne, hört man kaum. Backöfen blasen da sehr viel mehr Luft zur Kühlung
vorne raus.
Oliver
Oliver S. schrieb:> Die, die ich kenne, hört man kaum.
Geh bitte nochmal zurück und lies genau: es geht nicht ums Geräusch,
sondern darum, dass die Wärme ja irgendwo hin gepustet werden muss.
Wenn da, wohin der Herddesigner meint, sie pusten zu wollen, einfach
nichts vorgesehen ist, was die Luft dort abführen könnte, dann kann
ich das eben nicht benutzen. Ich säge nicht noch extra Schlitze in
die Küchenmöbel, nur weil die ihre Wirkungsgrade nicht im Griff
haben. Dann bleib' ich halt bei Infrarot. Die Wanne ist unten
erstaunlich gut gedämmt, das Zeug im Kasten drunter wird nur reichlich
handwarm.
Guest schrieb:> Robert L. schrieb:>> nachdem das aber wohl kaum jemand so genau nimmt, wird das sicher auch>> ein Grund sein, warum die INduktionsfelder oft früh sterben..>> Mein Gott.. Wenn das Ding nach 5 Jahren Schrott ist hol ich mir beim> Schweden mit den 4 Buchstaben für 200 Tacken nen neues.>> Wenn ich das 3x gemacht hab lieg ich preislich immernoch unter nem> Marken-Ceranfeld ;-)
naja
man kauft das kochfeld ja nicht nur wegen des Preises und weil es
"irgendwie" warm macht..
da muss auch die Bedienung, Größe (80cm breit), optik, flächenbündig usw
passen..
Michael B. schrieb:> Wer dauernd einen Fernseher laufen hat, der hört sicher nix mehr, der> merkt auch nix mehr.
Absolut
> Es nervt, wenn im sonst ruhigen Haus ein Ventilator> vor sich hinbrummt, daher ist die Induktionsplatte beispielsweise als> Fondue-Untersetzer vom Esstisch verschwunden und dort steht nun wieder> eine einfache Kochplatte.
Nach wie vor stillos. Unter das Fondue gehoert ein Rechaud.
Beim Kochen ist der Luefter wurscht, da laeuft sowieso der Abzug. Aber
danach sollte Ruhe sein.
> Stimmt, das hatte ich noch vergessen. Es ist köstlich, jemanden dessen> Essen überkocht dabei zuzusehen wie er händeringend versucht das> rumspinnende Induktionsfeld daran zu hindern, das Essen zu verkokeln.
Einfach abwischen...? Mal abgesehen davon, dass diese Dinger
tatsaechlich laecherlich schlecht sind.
ocsic schrieb:> Die Vorteile von Induktion sind sicher da, aber auch nicht so> gravierend, wie oft angemerkt, echt gut wird es ja doch erst mit Gas
Gas macht mehr Dreck ("Sott"), d.h. die Küche muss etwas häufiger
renoviert werden.
Leider gibt es kaum noch anständig bedienbare Gaskochfelder, meistens
sind die Bedienknöpfe auf die Geräteoberseite gewandert, was dort a)
Platz wegnimmt und b) reinigungstechnisch nicht optimal ist.
Ich koche mit Gas. Müsste ich mit Strom kochen, käme mir allerdings
nichts anderes als Induktion ins Haus.
auch von hier:
Wenn elektrisch, dann Induktion. Die Technik ist ausgereift.
Noch ein Tipp:
Versuch ein Gerät zu finden, welches richtige fysische Stellknöpfe hat,
die sich auch mit nassen, fettigen Fingern bedienen lassen.
Die Bedienung dieser **** (ganz schlimmes Schimpfwort) Touchknöpfe ist
mit ein Graus, da viel viel zu langsam.
Wenn Gas im Haus ist, dann natürlich Gas.
>Die Bedienung dieser **** (ganz schlimmes Schimpfwort) Touchknöpfe ist>mit ein Graus, da viel viel zu langsam.
am schlimmsten sind die mit +/-
wo man 10 mal drücken muss um auf die gewünschte Stufe zu kommen
es gibt aber auch welche wo man mit einem druck sofort die stufe
einstellt
(und die bedienugn wird auch jedes jahr besser...
die 10 jahre alten sind a katastrophe
5 jahre alte "OK"
aktuelle: super...
(das hat aber nichts mit induktion zu tun, das ist bei den Ceran it
Infrarotstrahler ja das selbe..)
>Wenn Gas im Haus ist, dann natürlich Gas.
nie im Leben..
Gas hat keinen einzigen Vorteil..
Jörg W. schrieb:> Ich säge nicht noch extra Schlitze in> die Küchenmöbel, nur weil die ihre Wirkungsgrade nicht im Griff> haben.
Vorne braucht es auch keine Schlitze. Die pusten einfach unter die
Arbeitsplatte ;)
Gefordert werden Lüftungsquerschnite von hinten/unten, und es gibt
definierte Mindestanstände zur Schublade da drunter.
Oliver
je weniger Bauteile, desto weniger geht kaputt.
manmag zwar beim Indu sparen, weil das schneller warm wird.
aber:
eine Reparatur so gerade eben nach Garantieschluss verfeuert die
Ersparnisse gleich wieder.
Mein ganz normaler Ceran-Herd ist jetzt 12 Jahre alt.
der Herd davor wurde zwischen den Generationen weitervererbt.
Schaffen das die Bauteile im Indu auch?
(OT)
Wozu braucht ein Toaster ein Display?
(/OT)
Robert L. schrieb:> Gas hat keinen einzigen Vorteil..
dann hat man noch nie in einem Wok gekocht.
wieviel Stromunfälle gibt es?
wieviel Gasunfälle gibt es?
jeweils nur Unfälle an und mit Herden gesehen und bezogen auf eine
bestimmte Gerätezahl im Durchschnitt. Gibts da irgendwo eine Statisik?
▶ J-A von der H. schrieb:> wieviel Stromunfälle gibt es?> wieviel Gasunfälle gibt es?
Die meisten Leute sterben im Bett oder an Rauchvergiftung. Welche
Statistik ist Dir lieber? Ich kann 3 Herde benutzen': Gas mit Ceran,
Infrarot und Induktion. Induktion ist eindeutig die schnellste Art den
Topfboden heiß zu bekommen. Lüfter kann es in ALLEN Herden/Backöfen
geben (auch um die die Überhitzung der Umgebungsmöbel zu verhindern).
Einen Herd sollte man im Küchenstudio oder evtl. in einer Ferienwohnung
mal in seiner Handhabung gründlich getetstet haben. Es reicht nicht den
billigsten zu suchen, sondern besser den, der den meisten Nutzen bringt.
Dazu gehört Induktion mit gescheitem Bedienfeld und Backofen unbedingt
mit Umluft. Interessant ist auch die Mischkalkulation im Küchenstudio wo
dann die Küche unheimlich "günstig" ist weil nur primitive Herde dabei
sind, die man dann Jahrzehnte auf dem Hals hat.
Robert L. schrieb:> das wäre mal ein interessantes kochfeld ;-)
Geht halt nur mit magnetischem Topfboden und asiatischem Reis, der
gut genug klebt. :-)
Wir haben ein Iduktionskochfeld von Neff. Das hat einen magnetischen
Einstellknopf aus Metall. Bin mit der Bedienung sehr zufrieden.
Ein klick in die Richtung des gewünschten Kochfeldes und dann drehen um
die Leistung einzustellen.
Zum Reinigen, oder als Kindersicherung, kann es dann entfernt werden.
http://www.neff.de/twistpads.html
Olaf B. schrieb:> Ein klick in die Richtung des gewünschten Kochfeldes und dann drehen um> die Leistung einzustellen.
Das klingt umständlich. Hat das Ding nur einen Knopf?
Rufus Τ. F. schrieb:> Olaf B. schrieb:>> Ein klick in die Richtung des gewünschten Kochfeldes und dann drehen um>> die Leistung einzustellen.>> Das klingt umständlich. Hat das Ding nur einen Knopf?
Meine Eltern haben das auch. Echt Super.
Nix umständlich. Das auswählen und regulieren macht man nach 2 Tagen in
einem Wisch. Wer einmal in einem Auto mit MMI gesessen hat, weiß auch
wie das funktioniert.
Kindersicherung ist auch Gold Wert, wenn unsere Kinder das haus der
Großeltern unsicher machen.
oszi40 schrieb:> Lüfter kann es in ALLEN Herden/Backöfen> geben (auch um die die Überhitzung der Umgebungsmöbel zu verhindern).
eben, ist fast überall in den Einbauvorschriften!
> Einen Herd sollte man im Küchenstudio oder evtl. in einer Ferienwohnung> mal in seiner Handhabung gründlich getetstet haben.
ach was, BSH hat das Küchenstudio abgeschafft, in den Verkaufsstellen
konnte ich nie probekochen und eine Ferienwohnung mit Wunschherd suchen,
ein netter Traum.
> Es reicht nicht den billigsten zu suchen, sondern besser den,> der den meisten Nutzen bringt.> Interessant ist auch die Mischkalkulation im Küchenstudio wo> dann die Küche unheimlich "günstig" ist weil nur primitive Herde dabei> sind, die man dann Jahrzehnte auf dem Hals hat.
OK mein alter Philipsherd geliefert mit der Küche hat 27 Jahre gehalten
und wurde funktionsfähig wegen Induktion entsorgt. Die Bediennachteile,
Sensorfeld auf dem Ceran und die dadurch eingeschränkte Topffläche waren
vorher nicht testbar.
> Dazu gehört Backofen unbedingt mit Umluft
eine Selbstverständlichkeit, vor 27 Jahren und auch heute.
Oliver S. schrieb:> Jörg W. schrieb:>> Ich säge nicht noch extra Schlitze in>> die Küchenmöbel, nur weil die ihre Wirkungsgrade nicht im Griff>> haben.>> Vorne braucht es auch keine Schlitze. Die pusten einfach unter die> Arbeitsplatte ;)> Gefordert werden Lüftungsquerschnite von hinten/unten, und es gibt> definierte Mindestanstände zur Schublade da drunter.
eben, war auch schon immer so, leider vergessen auch das einige
Küchenaufbauer
▶ J-A von der H. schrieb:> wieviel Stromunfälle gibt es?> wieviel Gasunfälle gibt es?> Gibts da irgendwo eine Statisik?
Selbstmörder die ganze Häuser sprengen bevorzugen Gas
Robert L. schrieb:> Vorteile hat Gas KEINE
Also auf meinem Gasherd Löte ich immer wieder mal größere Teile
zusammen.
Als hier mal ein längerer Stromausfall war konnte ich, im gegensatz zu
meinen Nachbarn die alles auf elektrisch umgebaut haben, sowohl Kochen
als auch Duschen.
Nagut das war ne seltene Ausnahme.
Und den Induktionsherd der 30 Jahre hält kann ich mir nicht vorstellen.
MfG
Einer
> Wir haben ein Iduktionskochfeld von Neff. Das hat einen magnetischen> Einstellknopf aus Metall. Bin mit der Bedienung sehr zufrieden.
Das Ding hat ein Bekannter auch. Klingt am Anfang etwas komisch, ist
aber wirklich gut zu bedienen. Man muss ja nicht alle 5s an einer
anderen Platte rumdrehen ;) Falls der Knopf abhanden kommt, gibt es auch
einen Notmodus über Touchtasten. Sehr nett ist der Powermodus, wo man
auf eine Kochstelle AFAIR 10kW geben kann (alle anderen sind dann aus).
Damit ist ein grosser Topf Nudelwasser ruckzuck am Kochen.
Gerschel schrieb:> Desweiteren Punkte wie Verbrauch, Reinigung und Langlebigkeit würden> mich auch interessieren.
Weil ich das auch wissen wollte, hatte ich mir vom Aldi einen Einplatten
Induktionsherd(oder wie man das auch immer nennen will) gekauft.
Funktion ist genial. Schneller als Gas heiß, aber auf jeden Fall genauso
schnell, dafür auch schneller wieder kühler.
Haltbarkeit war beim ersten Teil nicht so toll, war nach drei Wochen
kaputt, aber täglich genutzt.
Verbrauch. Das ist immer so einen Sache. Natürlich brauchen die viel
Strom, aber halt nicht so lange und die Zeiteinsparung beim Kochen ist
für mich ein Argument, was die eventuellen Mehrkosten für Strom obsiegt.
Als ich noch mein Haus hatte, kauften wir eine sehr (sau) teure Küche.
Dabei so ein riesiges Ceranfeld. Mit allem Chicki Micki, aber ein
Stromverbrauch, der den Jahresdurchschnitt verdoppelte. Hätte sicher
auch anders sein können, aber Frauen kochen halt immer noch wie aus dem
alten Dr. Ötker. Immer ohne Deckel und volle Pulle. Egal ob eine
funktionierende Ankochautomatik vorhanden ist oder nicht.
Gerschel schrieb:> Wie steht es um die "schädliche Strahlung" beim Induktions-Kochfeld?
Elektroherde mit Glaskeramikabdeckung können bei unsachgemäßem Betrieb
elektromagnetische Strahlung im dreistelligen Terahertzbereich
aussenden. Herkömmliche Gasherde tun dies auch bei sachgemäßem Betrieb.
Georg W. schrieb:> Elektroherde mit Glaskeramikabdeckung können bei unsachgemäßem Betrieb> elektromagnetische Strahlung im dreistelligen Terahertzbereich> aussenden.
Ja, und die Herdbeleuchtung strahlt sogar noch höhere
Teraherzwerte ab. Also immer Abstand halten. :-)
Wir haben auch ein Induktionskochfeld.
Besonders gefällt mir hier, dass man die Energie von 2 Platten auf eine
"bündeln" kann. Wasser kocht dann gefühlt schneller als im Wasserkocher.
> Als Geschirr eignet sich, alles was Eisen oder Stahl entält. Alu und> Edelstahl geht auch bedingt. Nur kein Kupfer.
WARUM ist das eigentlich so? Es geht doch im Wesentlichen darum,
Wirbelströme zu erzeugen und ich dachte immer, dass dies von der
Leitfähigkeit und nicht vom Magnetismus abhängt.
Gruß
Roland
Roland P. schrieb:> WARUM ist das eigentlich so? Es geht doch im Wesentlichen darum,> Wirbelströme zu erzeugen und ich dachte immer, dass dies von der> Leitfähigkeit und nicht vom Magnetismus abhängt.
Es geht erst mal darum Wirbelströme zu erzeugen und dann darum, diese in
Wärme umzuwandeln.
Eisen ist ferromagnetisch und hat einen ausreichend hohen Widerstand.
Georg A. schrieb:> Sehr nett ist der Powermodus, wo man> auf eine Kochstelle AFAIR 10kW geben kann
Kochstellen mit einem zuschaltbaren Booster brauchen bei voller
Leistung zusammen meist um die 3,5kW.
Induktions-Kochfelder mit hoher Leistung (10kW und mehr) findet man
überwiegend im Gastro-Bereich. Besonders beim authentischen Kochen
mit dem Wok benötigt man richtig viel Power.
Robert L. schrieb:>>Topferkennung>> lustig ist ja, dass man eine ALU-Folie drauflegen kann, und diese dann,> naja "als Topf" erkannt wird..
Ich hab es ausprobiert.
Mit grossem Messer,
kleinem Messer,
Gabel, Löffen, 10mm Bohrer, usw.
nix davon hat das Kochfeld dazu gebracht Leistung zu erbringen.
(Fehlermeldung)
Es scheint also tatsächlich eine halbwegs vernünftige Erkennung zu
haben.
Es muss wohl eine gewisse Masse an magnetischem Material dabei sein.
z.B. ein kleiner Alutopf (16cm) mit eingegossenem Eisenboden bringt
gerade mal 900Watt laut Smartmeter, auch mit Booster.
Ein Induktion geeigneter 16cm Topf bringt volle 3,3kW laut Smartmeter.
probier mal Alu folie, würde mich jetzt schon interessieren
mein neues erkennt das jetzt "besser", die alufolie wird kurz erhitzt
(bewegt sich dadurch? nach oben) dann schaltet das Feld aus, folie
wieder runter, feld wieder ein usw.
beim alten induktionsfeld ist mir mal eine alufolie abgeraucht..
Der Andere schrieb:> Robert L. schrieb:>> Gas hat keinen einzigen Vorteil..>> Klar, deshalb sind in allen Profiküchen Gasherde.>> SCNR
Gibt schon noch ein paar andere Vorteile z.B.
- lässt sich die Hitze besser und schneller regeln, Haptik mit den
gewohnten Drehknöpfen besser als das Rumgetapse auf den Platten
- günstiger als Strom
- unabhängig von der Anschlussleistung des Stromanschlusses. In
Deutschland hat man das Glück, das man einen Kraftanschluss für den
Anschluss des Herds ins Haus kriegt. Sowas gibts anderorts nicht, dort
müssen Standard 3.5kW für den gesamten Haushalt reichen. Wenn dann neben
den Herdplatten noch was anderes läuft wirds schnell knapp.
- mal abgesehen von der Gasleitung, die man ab und zu checken muss
unempfindlicher und wartungsärmer
- der Gasherd ist günstiger in der Anschaffung
- mit jeglicher Art von Kochtöpfen Pfannen kompatibel, auch mit
verzogenem Boden
Man muss natürlich auch die Gasflaschen rankarren was nicht so ohne ist.
Explosionsgefahr ist immer gegeben und in geschlossenen Räumen ist die
Lagerung immer ein Risko. Bei uns steht die Gasflasche außerhalb des
Hauses, circa 2m nach der Flasche kann die Leitung durch ein
Magnetventil von einem Schalter neben dem Herd an und zugeschaltet
werden (für den Fall eines Stromausfalles ist ein Bypass um das
Magnetventil eingelötet)
Gegen Induktion hab ich zwar nichts, ich würde das aber der Frau
überlassen. Die steht halt nun mal am Öftesten am Herd und wenn sie auch
nur geringe Vorbehalte gegen Induktion hat, warum sie zu ihrem Glücke
zwingen. Schauermärchen bzgl. Induktion gibts ja genug, vom Essen das
nicht mehr schmeckt bis zu mehrfachen Fehlgeburten(bis der Herd
ausgetauscht wurde) hab ich da schon alles gehört.
oszi40 schrieb:> ▶ J-A von der H. schrieb:>> wieviel Stromunfälle gibt es?>> wieviel Gasunfälle gibt es?>> Die meisten Leute sterben im Bett oder an Rauchvergiftung.
Ja, natürlich und es gibt Autounfälle.
Oder den Leuten platzte beim Scheissen 'ne Arterie in Kopp.
-Das interessiert doch hier garnicht.
lies doch bitte meinen Beitrag noch einmal.
Ich schrieb Herd und nicht Bett.
Weil ziemlich viele Leute Angst vor Gas haben, wäre mal eine Statistik
interessant, wieviele Unfälle es mit Elektro-Herden und wieviele es mit
Gas-Herden tatsächlich gibt. Bezogen auf eine bestimmte Gerätezahl der
jeweiligen Arten.
das hat nix mit Leuten im Bett zu tun.
Bleibt doch einfach mal sachlich.
Dichtet nicht immer einfach irgendwas dazu, das nie behauptet wurde.
So entstehen Lügen und Gerüchte.
"...soll ja auch gesagt haben"
Mann wie ich das hasse
Robert L. schrieb:> probier mal Alu folie, würde mich jetzt schon interessieren
Ja,
das ist jetzt Witzig ;)
ALufolie wird nicht erkannt. Es wird erhitzt.
Die ALufolie hebt aber ab und die Platte schaltet ab.
Wenn ich die Alufolie runterdrücke, dann brennt die sogar ;)
Die Erkennung läuft also nicht rein über magnetisch, sondern auch über
Fläche.
Kleinteile gehn nicht, das hab ich nochmal probiert.
Sebastian L. schrieb:> Wenn Gas im Haus ist, dann natürlich Gas.
Das ist m.E. das Hauptargument gegen Gas: Es gibt nur sehr wenig
Wohnungen mit Gas in der Küche. Und den Gasanschluss nur zum
Kochen nachzurüsten ist völlig unrentabel.
Harald W. schrieb:> Das ist m.E. das Hauptargument gegen Gas: Es gibt nur sehr wenig> Wohnungen mit Gas in der Küche. Und den Gasanschluss nur zum> Kochen nachzurüsten ist völlig unrentabel.
In unserem Vereinsheim läuft der Herd mit Flüssiggas, zeitweise aus der
Flasche. 15kg Gas reichen ein paar Monate. Bei einer Ersatzbeschaffung
wäre ich aber trotzdem für Induktion.
Rufus Τ. F. schrieb:> Ferromagnetismus ist für Wirbelströme nicht erforderlich, wie u.a. jeder> Wirbelstromtacho und Ferrariszähler beweist.
Allerdings erhöht er den Energieeintrag.
Jodel schrieb:> Nach wie vor stillos. Unter das Fondue gehoert ein Rechaud.
Stimmt, reicht aber nicht, wie sind nicht bloss zu zweit,
da kann eine Spiritusflamme nicht genug nachheizen.
Wir haben es auch mal mit 2 Töpfen probiert, auch stil-los.
Inzwischen ist es halt ein richtiger Kochtopf auf einer
E-Herd-Platte, der hält mit. Für den Stil haben wir einen
Kaminofen.
Robert L. schrieb:> mein neues erkennt das jetzt "besser", die alufolie wird kurz erhitzt> (bewegt sich dadurch? nach oben) dann schaltet das Feld aus, folie> wieder runter, feld wieder ein usw.> beim alten induktionsfeld ist mir mal eine alufolie abgeraucht..
Wieso hast du schon 2 "ver"braucht ?
Geplante Obsoleszenz ?
Rufus Τ. F. schrieb:> Das klingt umständlich. Hat das Ding nur einen Knopf?
Ja, und den auch noch wegnehmbar, der liegt nur lose auf.
Wer über 1500 EUR für einen Herd ausgegeben hat, der muss das gut
finden.
In der Praxis ist es nervig unbrauchbare technikverspielte Nerdkacke.
Erinnert an BMW iDrive: Billig in der Produktion, nervig in der
Bedienung.
X. O. schrieb:> - der Gasherd ist günstiger in der Anschaffung
Definitiv nicht. Induktionskochfelder, die über die bessere
"Slider"-Bedienfunktionalität verfügen (separat für jede Kochstelle)
gibt es bereits für ca. 350 EUR. Und das nicht nur bei Ikea, sondern
auch von "Marken"herstellern.
Und die Installationskosten (Verlegen des Gasrohres zur Betriebsstelle
des Kochfeldes) liegen auch in einer ganz anderen Größenordnung als die
für das simple Verlegen eines geeigneten Kabels. Das sollte man, wenn
man ehrlich sein will, auch miteinander vergleichen.
Ich koche mit Gas. Den Luxus leiste ich mir; allerdings leiste ich mir
auch den Luxus, nicht mit Gas backen zu müssen.
Michael B. schrieb:> Robert L. schrieb:>>> mein neues erkennt das jetzt "besser", die alufolie wird kurz erhitzt>> (bewegt sich dadurch? nach oben) dann schaltet das Feld aus, folie>> wieder runter, feld wieder ein usw.>> beim alten induktionsfeld ist mir mal eine alufolie abgeraucht..>> Wieso hast du schon 2 "ver"braucht ?>> Geplante Obsoleszenz ?
nach 6 Jahren, ja
"gelplant" würde ich es nicht nennen, ...
eher "aus kostengründe alles sehr kanpp ausgelegt.."
die Belüftung war sicher auch nicht 100% laut Plan..
eines der Felder wurde so heiß, dass die Folie "geschmolzen" ist..
das "stank" dann 1 Jahr lang
danach wurde die andere Seite defekt (Sicherung geflogen, sobald man
eingeschaltet hat)
trotz "Pseudo"-Sicherug im Feld die durchgebrannt ist...
Michael B. schrieb:> Wer über 1500 EUR für einen Herd ausgegeben hat, der muss das gut> finden.
bis zu 4800,-€ die spinnen!
und dann ist die Ceran Platte nicht mal eingefasst, ein kleiner Stoß mit
dem Topf und eine Ecke ist vom Glasfeld abgeplatzt, die häufigste
Ursache für kaputte Felder, ich hatte extra auf eine eingefasste
Glasplatte in Edelstahl geachtet!
X. O. schrieb:> Gibt schon noch ein paar andere Vorteile z.B.> - lässt sich die Hitze besser und schneller regeln, Haptik mit den> gewohnten Drehknöpfen besser als das Rumgetapse auf den Platten
Unser Induktionskochfeld hat Drehregler? Wieso sollte es so was nicht
geben?
> - unabhängig von der Anschlussleistung des Stromanschlusses. In> Deutschland hat man das Glück, das man einen Kraftanschluss für den> Anschluss des Herds ins Haus kriegt. Sowas gibts anderorts nicht, dort> müssen Standard 3.5kW für den gesamten Haushalt reichen. Wenn dann neben> den Herdplatten noch was anderes läuft wirds schnell knapp.
Geht hier aber nicht um 3.Welt-Länder...
> - mit jeglicher Art von Kochtöpfen Pfannen kompatibel, auch mit> verzogenem Boden
Verzogene Böden spielen auf einem Induktionsofen keine Rolle. 2-3mm
Luftspalt reduzieren die Leistung nur um wenige %
> Man muss natürlich auch die Gasflaschen rankarren was nicht so ohne ist.
Vor allem ohne Auto...
> Explosionsgefahr ist immer gegeben und in geschlossenen Räumen ist die> Lagerung immer ein Risko.
Besonders schön mit Kindern
> Bei uns steht die Gasflasche außerhalb des> Hauses, circa 2m nach der Flasche kann die Leitung durch ein> Magnetventil von einem Schalter neben dem Herd an und zugeschaltet> werden (für den Fall eines Stromausfalles ist ein Bypass um das> Magnetventil eingelötet)
Ist für Wohnungen keine Möglichkeit. Ohne eigenen Garten steht die
Gasflasche in der Küche und nimmt Platz weg. Ich wage zu behaupten es
gibt wesentlich mehr Wohnungen ohne Garten, als ohne Starkstromanschluss
Vermutlich einfach nur in einem Haus ohne Gasanschluss ;-)
Bekannte von uns haben die Gasflasche auf dem Balkon und dann zur Küche
hin durchgebohrt.
Die kochen allerdings auch leidenschaftlich gerne (und seeeehr lecker)
im Wok :-)
Dann oute ich mich jetzt auch mal als "induktiver Neuling"
Wir haben zum Austausch der Küchenarbeitsplatten entschlossen, dass
gleich auch das Glaskeramikkochfeld mitgetauscht wird weil dieses ein
geringfügig größeres Maß aufweist als die heutigen Kochfelder.
Ich hätte bei einem späteren Tausch links und rechts eine Blende
benötigt.
Ich selber koche zwar nicht viel, aber dennoch ist mir Usability
wichtig. Daher gabs nicht nur ein Kochfeld sondern ein komplettes Set
bestehend aus Herd und Kochfeld mit herkömmlichen Drehknöpfen am Herd.
Das Spielchen von wegen erst Einschalten, dann Kochplatte auswählen und
dann noch die Leistung einzustellen ging mir gleich im Laden auf den
Zeiger. Mit vier einzelnen Slidern hätten wir uns vielleicht noch
anfreunden können, aber für Stufe 9 dann neun Mal tippen zu müssen,
NIEMALS.
Da waren wir dann an dem Punkt angelangtwo eben das Herdset günstiger
war als das autarke Kochfeld und evtl später mal noch ein Herd.
Zu allem Übel ist dann auch noch vom favorisierten Modell ein
Auslaufmodell dagestanden welches es deutlich günstiger gab.
Das Kochen damit: Es ist immer wieder ein WOW wie schnell das Anheizen
damit geht. Scharfes braten geht problemlos in Stufe 8 oder 9 ohne dass
man angst haben muss dass das Gargut verbrennt, da doch wohl irgendwie
die Temperatur im Topfboden "geregelt" wird und nicht nur stumpf mit
Heizleistung befeuert wird. Auch wenn sich beim Anbraten vieler Zwiebeln
etwas Flüssigkeit sammelt schmort das Ganze in der Pfanne trotzdem
besser als zuvor mir Glasgeramik wo dann die Pfanne erst mal ordentlich
aabgekühlt ist und alles erst mal ins Kochen übergegangen ist.
Einen Vergleich zu Gas habe ich allerdings keinen.
ichbin
Rufus Τ. F. schrieb:> Es gibt (oder gab) auch einen Induktionsherd gezielt für runde Woks:>> http://www.heise.de/preisvergleich/eu/rommelsbacher-ebw3208-in-einbau-wok-induktionskochfeld-a518113.html
Ja, ich hatte so etwas bei einem Kochkurs mal als "normales" geheiztes
Ceranfeld gesehen und war fasziniert.
Allerdings meinte der Koch, das wäre nicht wirklich praktisch.
Man müsse nur einen Wok haben, der flacher sei, dann wäre das Teil schon
unbrauchbar.
Außerdem könne man es eben auch nur dafür nutzen.
Und man könne die Hitze nicht sauber einstellen. Mit Gas könne man
gezielt je nach Menge nur einen kleinen unteren Teil erhitzen oder eben
"weiter rauf".
Sein Fazit: wird quasi nie benutzt. Aber das war auch noch ein "altes"
Ceranfeld, k.A. ob und wie sich das bei Induktionsherden verhält.
Was ich mir auch schwierig vorstelle, ist die Reinigung. Wenn hier auf
unserem Ceranfeld etwas anbrennt, dann kann ich auch hartnäckigsten
Anbrand mit dem Metallschaber entfernen. Wenn bei einem solchen Teil
etwas zwischen Wok und Feld läuft (und das wird es bestimmt mal), dann
geht das wegen der Rundung nicht.
Ich bin kein Hobbykoch (das war damals ein kostenloses Event bei einem
Unternehmertreffen), aber wenn ich das bei meinen Bekannten sehe - das
halte ich für deutlich praktischer: normales Gasfeld - wenn mit Wok
gekocht werden soll, einfach den Aufsatz drauf - fertig. Und wenn man
nicht per Wok kocht, hat man eine zusätzliche Kochstelle.
Leider konnte ich auf die Schnelle keinen Preis finden, aber dafür kann
man vermutlich lange mit Gasflaschen kochen ;-)
Unsere Kantinenküche hat solche Wok-Induktionsmulden, und die werden
dort regelmäßig genutzt. Die ProfiKöche dort haben damit anscheinend
keine Probleme.
Oliver
Oliver S. schrieb:> Unsere Kantinenküche hat solche Wok-Induktionsmulden, und die werden> dort regelmäßig genutzt. Die ProfiKöche dort haben damit anscheinend> keine Probleme.
Ja, das kann durchaus sein - wie gesagt, ich hab davon wenig Ahnung.
Allerdings muss man wohl auch zwischen einem Koch/Restaurant der
gehobenen Küche (das war das damals) und einer Kantine unterscheiden.
Vielleicht hätten die da auch lieber Gas, aber Arbeitgeber meinte, das
wäre toll und nun müssen sie damit klarkommen.
Wenn ich mir die Argumente dafür und dagegen anschaue, würde ich sagen:
Gas ist für Woks praktischer (wenn man die Möglichkeit hat). Aber per
Mulde kann man immerhin auch ohne mit dem Wok kochen.
Michael B. schrieb:> Für den Stil haben wir einen> Kaminofen.
So ein Stil ist aber schnell verbrannt, besser Scheitholz nehmen, am
Besten Buche, Eiche oder Robinie.
Rufus Τ. F. schrieb:> Ich koche mit Gas. Den Luxus leiste ich mir; allerdings leiste ich mir> auch den Luxus, nicht mit Gas backen zu müssen.
Sehr richtig.
F. F. schrieb:> Bin ich nicht der Einzige, der das Kacke findet?
Nö bist du nicht. Ein Knopf für 4 Platten? Gut wer immer nur sein
Fertigmenü aufheizt braucht immer nur eine Platte, aber bei uns sind
öfter mal 3 Platten gleichzeitig an, da immer die "richtige" auswählen
zu müssen um dann den Energieeintrag schnell zu ändern wäre äusserst
unpraktisch. Aber es gibt Herde zum kochen und welche zum
Repräsentieren...
Es ist irgendwie witzig. Das ist wie bei einer Basic gegen den Rest der
Programmiersprachenwelt-Diskussion. Es gibt Leute die sagen, Gas ist
Prima, Induktion das nächstbeste, usw. oder andere die sagen: Induktion,
dann Infrarot Ceran, und es gibt dann die Leute, bei denen alles
Scheisse ist ausser dem was sie haben :-)
Gas macht nur Sinn wenn man einen Gasanschluss hat, das ist klar. Den
extra legen zu lassen lohnt nur wenn einer unbedingt Gas will.
Noch ein Pluspunkt für ein gasfeld (keine Ahnung ob es das auch bei
Induktion gibt): Ein 80 cm breites Gasfeld mit 5 Brenner bekommt man in
einen 60cm Standardausschnitt und hat dann genügend Platz für 4 Töpfe
und Pfannen.
Rufus Τ. F. schrieb:> Und die Installationskosten (Verlegen des Gasrohres zur Betriebsstelle> des Kochfeldes) liegen auch in einer ganz anderen Größenordnung als die> für das simple Verlegen eines geeigneten Kabels.
Du gestattest dass ich mal lache. Dann mache ich die Rechnung auf, dass
man von einem Wechselstromanschlus auf Drehstrom umrüsten muss. Kein
Bestandschutz mehr und jetzt...
In vielen Städten ist Gasanschluss normal und ältere Miet_Wohnungen
haben noch einen reinen Wechselstromanschluss.
Chris D. schrieb:> Allerdings muss man wohl auch zwischen einem Koch/Restaurant der> gehobenen Küche (das war das damals) und einer Kantine unterscheiden.
Stimmt. Unsere Kantinenköche bereiten damit direkt an der Theke die
Gerichte aus frischen Zutaten auf Bestellung zu. Das unterscheidet die
natürlich von einer "gehobenen" Küche ;)
Oliver
Oliver S. schrieb:> Chris D. schrieb:>> Allerdings muss man wohl auch zwischen einem Koch/Restaurant der>> gehobenen Küche (das war das damals) und einer Kantine unterscheiden.>> Stimmt. Unsere Kantinenköche bereiten damit direkt an der Theke die> Gerichte aus frischen Zutaten auf Bestellung zu. Das unterscheidet die> natürlich von einer "gehobenen" Küche ;)
Ich meinte damit, dass die Ansprüche eines Gourmetkochs sicherlich
andere sind als derjenigen, die für einige Dutzend/Hunderte schnelles,
preiswertes Essen zaubern müssen und er deswegen damit nicht zufrieden
war.
Dafür sind die Preise bei ihm auch anders ;-)
Eventuell ist es auch eine berufsgenossenschaftliche Sache (kein offenes
Feuer direkt an der Theke, wo es hektisch wird) - k.A. ob es da
Vorschriften gibt.
Außerdem liegt ein Wok in so einer Mulde natürlich sicherer als auf
einem Gestellring über dem Gas. Das könnte auch ein Grund sein: man
reisst das Ding nicht so schnell um.
Nicht falsch verstehen: ich will Induktion keinem madig machen. Unser
nächstes Feld wird wohl auch Induktion werden (aber solange unser altes
Ceranfeld noch geht, sehe ich das nicht ein - es tut, was es soll und
bisher konnte man darauf auch ganz gut kochen :-)
Der Andere schrieb:> Du gestattest dass ich mal lache. Dann mache ich die Rechnung auf, dass> man von einem Wechselstromanschlus auf Drehstrom umrüsten muss. Kein> Bestandschutz mehr und jetzt...
Viele Induktions-Kochfelder lassen sich sowohl mit Drehstrom als auch
Einphasen-Wechselstrom betreiben (zB. IKEA).
Allerdings muss man im letzteren Fall oft neue Leitungen zur Verteilung
verlegen, da der vorhandene Kabelquerschnitt nicht ausreicht. Dies kommt
– häufig im Altbau – jedoch günstiger, als sich nachträglich einen Dreh-
stromanschluss legen zu lassen.
Robert L. schrieb:>> Geplante Obsoleszenz ?>> nach 6 Jahren, ja "gelplant" würde ich es nicht nennen, ...
Produkte, die nach 6 Jahren kaputt gehen, SIND MIST, ganz klar.
Leider gibt es immer mehr Leute die denken wie du und darin kein Problem
sehen. Meist junge Leute. "6 Jahre, so lange lebe ich noch gar nicht,
äh, zumindest nicht als Konsument, vorher haben es Mami&Papi gekauft".
Man ist durch kurzlebige iPhones und Tintendrucker die man nach leerer
Patrone wegschmeisst an diese Form des irrsinnigen Konsumtempos gewöhnt.
Entsprechend gönnen sich immer mehr Hersteller kurzlebige Konstruktionen
und verdienen sich dumm und dämlich an den ständig nachgekauften Sachen.
Die Arbeitsleistung, diese Dinge herstellen zu müssen, leistest DU
persönlich, denn du musst deren Arbeitsleistung jedesmal bezahlen, also
selbst erarbeitet haben (es sei denn du bist Millionärerbe).
Ich finde Leute, die sich so regelmässig so viel Arbeit aufhalsen, dumm.
Mein Herd ist 40 Jahre alt und hält hoffentlich noch weitere 40 Jahre.
Die Waschmaschine musste leider schon nach 40, der Kühlschrank nach 35,
der Geschirrspüler nach 30 ausgemustert werden. Waschmaschine und
Geschirrspüler wären aber wohl noch reparabel gewesen.
Hobbykoch schrieb:> Viele Induktions-Kochfelder lassen sich sowohl mit Drehstrom als auch> Einphasen-Wechselstrom betreiben (zB. IKEA).
Eigentlich haben die üblichen Konsumer- Induktionskochfelder die gleiche
Anschlußleistung wie normale Kochfelder (7,4kW), und werden genauso mit
2-3 Phasen 230V betrieben (kein 400V Drehstrom).
Ohne eigenen mindestens 2*16 Ampere Anschluß geht weder das eine noch
das andere zufriedenstellend.
Bei Profikoschstellen mag das anders aussehen.
Oliver
Wir haben zuhause seit 14 Jahren ein Ceran-Kochfeld von Neff und sind
damit sehr zufrieden. Wir haben noch keine Erfahrungen mit induktiven
Kochfeldern gemacht.
Ich stelle mir die Frage:
Was spricht dagegen, dass man für "liebgewonnene" Töpfe aus nicht
induktions-geeignetem Material, eine Art Eisen-Untersetzter in
Topfbodengröße einfach auf das Kochfeld legt und darauf den Topf stellt?
Klar, der Wirkungsgrad wäre dahin, aber so vom Gefühl her hat man dann
sowas wie eine normale Kochstelle, die einfach heiß wird und den Topf
miterwärmt...
Speziell für Keramiktöpfe würde sich das anbieten.
Gibt es sowas? Hat das schon mal jemand ausprobiert? Ist das vielleicht
eine Marktlücke?
Chris D. schrieb:> Was ich mir auch schwierig vorstelle, ist die Reinigung. Wenn hier auf> unserem Ceranfeld etwas anbrennt, dann kann ich auch hartnäckigsten> Anbrand mit dem Metallschaber entfernen. Wenn bei einem solchen Teil> etwas zwischen Wok und Feld läuft (und das wird es bestimmt mal), dann> geht das wegen der Rundung nicht.
das brauchst du bei Induktion aber nicht, da du dort den Schaber getrost
entsorgen kannst. So hartnäckig brennt auf einem Induktionskochfeld
nichts an.
Martin schrieb:> Was spricht dagegen, dass man für "liebgewonnene" Töpfe aus nicht> induktions-geeignetem Material, eine Art Eisen-Untersetzter in> Topfbodengröße einfach auf das Kochfeld legt und darauf den Topf stellt?> ...> Gibt es sowas?
Gibt es.
Oliver
Christian B. schrieb:> das brauchst du bei Induktion aber nicht, da du dort den Schaber getrost> entsorgen kannst. So hartnäckig brennt auf einem Induktionskochfeld> nichts an.
Ah, Danke - das ist dann auf jeden Fall ein Vorteil :-)
Es passiert hier zwar nur selten, aber wenn es nicht sein muss ...
soweit hat die Industrie Euch schon,
dass Ausfälle von Herden nach 6 Jahren als OK angesehen werden
Stoßdämpfer beim Auto nach 50TKM sind dann im Grunde auch normal?
Leuchtmittel für 20EUR nach 2 Jahren dann auch?
Christian B. schrieb:> So hartnäckig brennt auf einem Induktionskochfeld nichts an.
Vor allem kann man, wenn man beispielsweise mit vielen Fettspritzern
braten will, auch 'ne alte Zeitung oder, um auf Nummer Sicher zu gehen,
hitzebeständigeres Backpapier unterlegen.
Diese Kochmulden halte ich auch für Großküchen als
vorgeschrieben?/zusätzliche Sicherheit.
Gern möchte ich mal was zum Wok schreiben.
Die hier verwendeten Woks sind eigentlich alle Mist, denn sie sind
glatt. Ein typischer Wok ist gedengelt und das dient dazu, die unten an
der tiefsten Stelle gebratenen/erhitzten Sachen weiter oben warm zu
halten. Die kleinen Beulen halten so (vorwiegend das Gemüse) die Speise
warm, ohne sie erheblich mehr zu erhitzen.
Man braucht also nur unter der kleinen Grundfläche recht viel Hitze. Da
das Fett (die Asiaten frittieren eher) nur einen kleinen Raum einnimmt,
braucht es aber auch nicht übermäßig viel Hitze.
Leider habe ich keinen Wok, weil ich noch keinen gedengelten finden
konnte.
Oliver S. schrieb:> Eigentlich haben die üblichen Konsumer- Induktionskochfelder die gleiche> Anschlußleistung wie normale Kochfelder (7,4kW), und werden genauso mit> 2-3 Phasen 230V betrieben (kein 400V Drehstrom).
Das ist so nicht ganz richtig.
Gewöhnliche Elektroherde haben/hatten traditionell so um die 6..7 kW.
Aber bei Induktionsherden (Kochfeld PLUS Ofen) liegt die nominelle
Anschlußleistung durchweg bei 11.3 kW.
Deshalb wird da bei den meisten Firmen 3 Phasen Drehstrom 400V mit 3x 20
Ampere Absicherung angesagt, 3x 16 Ampere nur mit dezentem Vorbehalt.
W.S.
>dass Ausfälle von Herden nach 6 Jahren als OK angesehen werden
falls das auf mich abzielt
ich hab das nicht geschrieben..
Einzelfall: ich hatte ja nur eines, daraus irgendwas ableiten zu wollen,
wäre dämlich
Ich hab geschrieben dass die Belüftungssituation sichern nicht 100%
nach Herstellerangaben war (ich hab das inzwischen etwas verbessert)
Ich glaube dass die vor 6 Jahren auch noch "Kinderkrankheiten" hatten..
mein neues hat z.B: jetzt 3 Lüfter, nicht mehr nur einen,
und geht auch sonst viel "konservativer" an die Sache heran
(ps. ich hab sonst fast nur Miele, nur beim Induktionsfeld und
AMI-Kühlschrank war Preis/Leistung einfach nicht gerechtfertigt..)
schau mal bei Google, Einzelfälle gibts auch bei Miele...
sogar zum kaufen:
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/miele-induktionskochfeld-km-5945-elektronik-defekt-/429837960-176-16824
Rufus Τ. F. schrieb:> Christian B. schrieb:>> So hartnäckig brennt auf einem Induktionskochfeld nichts an.>> Vor allem kann man, wenn man beispielsweise mit vielen Fettspritzern> braten will, auch 'ne alte Zeitung oder, um auf Nummer Sicher zu gehen,> hitzebeständigeres Backpapier unterlegen.
Stimmt. Das ist natürlich richtig gut.
Wenn ich das richtig verstehe, legt man bspw. Backpapier auf den
gesamten Herd und kann dann trotzdem ein Steak scharf anbraten?
Ich weiss - Induktion erwärmt nur die Pfanne - aber das Papier wird doch
dann auch irgendwann richtig heiss und kokelt, oder?
Oder gibt es da teflonartige Folien?
Eine Pfanne wird beim Anbraten natürlich deutlich heißer als 100°C.
Aber Backpapier müsste so um 200°C können.
Was passiert denn wenn man Alufolie nimmt?
Ist ja nicht magnetisch, aber Wirbelströme sollten da doch auch
entstehen.
W.S. schrieb:> Gewöhnliche Elektroherde haben/hatten traditionell so um die 6..7 kW.>> Aber bei Induktionsherden (Kochfeld PLUS Ofen) liegt die nominelle> Anschlußleistung durchweg bei 11.3 kW.
Jein...
Die heutzutage üblichen Kochfelder haben alle um die 7,4 kW, egal, ob
Induktion oder nicht, und egal, ob autark oder über einen Herd
geschaltet. "Traditionell" mag das mal anders gewesen sein, aber das war
im vorletzten Jahrhundert...
Dazu kommt der Backofen mit 3,5 kW. Es mag Sparmodelle geben, die in
Summe weniger haben, aber das sind Ausnahmen.
Und angeschlossen werden die an Wechselstrom, nicht an Drehstrom. Die
mehreren Phasen braucht es nur, weil eine alleine nicht genug Strom
liefert. Die Heizkörper hängen alle zwischen einer Phase und Null, nicht
zwischen zwei Phasen. Man könnte auch eine 42A Phase verwenden, nur hat
sowas niemand zu Hause.
Oliver
Chris D. schrieb:> Ich weiss - Induktion erwärmt nur die Pfanne - aber das Papier wird doch> dann auch irgendwann richtig heiß und kokelt, oder?
Also ich hab sowas auch schonmal gemacht, als ich Karamel gekocht habe.
Klar wird das Papier unter dem Topf warm, aber das ist vertretbar.
Kokeln kann da nichts, da ja auch keine Luft dran kommt. Notfalls kann
man ja noch einen Untersetzer zwischen Papier und Herd stellen, das geht
auch. (Ist immer eine nette Demonstration: Topf mit Wasser auf den
Untersetzer und beides zusammen auf den Herd. Das Wasser kocht immer
noch schneller als im Wasserkocher und das Kochfeld ist danach immer
noch so kalt, daß man problemlos seine Hand drauf legen kann.
Normalerweise muss man den Herd aber nicht abdecken, da eben nichts
wirklich anbrennt reicht ein feuchter Lappen meisst zum reinigen. Nach
einer größeren Kochorgie kann es auch mal sein, daß man etwas Spülmittel
benötigt.
Unser AEG Kochfeld ist nun auch schon 6 Jahre. Mal sehen, wie lange es
noch hält. Ich bin gespannt.
Chris D. schrieb:> Was ich mir auch schwierig vorstelle, ist die Reinigung. Wenn hier auf> unserem Ceranfeld etwas anbrennt, dann kann ich auch hartnäckigsten> Anbrand mit dem Metallschaber entfernen.
schrieb ich oben schon, der Schaber war das erste was ich entsorgte, es
brennt nichts mehr ein, ein Riesenvorteil, man kann alles einfach so
wegwischen.
Martin schrieb:> Wir haben zuhause seit 14 Jahren ein Ceran-Kochfeld von Neff
ach was, Ceran ist nur die Glasmarke die es auf Gasherde,
Induktionsherde, Halogenstrahler und normalen Heizschlangen geben kann,
das sagt erst mal nix über die Kochstelle aus.
Martin schrieb:> Was spricht dagegen, dass man für "liebgewonnene" Töpfe aus nicht> induktions-geeignetem Material, eine Art Eisen-Untersetzter in> Topfbodengröße einfach auf das Kochfeld legt und darauf den Topf stellt?
Damit enfällt der größte Vorteil das nix mehr auf dem Glas einbrennt
denn im "Eisen-Untersetzter" (ja sowas wird verkauft) wird es so heiss
wie immer und brennt genauso übergekochtes ein, OK möglicherweise nicht
mehr im Glasfeld.
Michael B. schrieb:> Wer schon so neben der Spur ist, welchen Wert haben dann noch die> anderen Aussagen von ihm ?
Wer sich so im Ton vergreift, warum sollte man dem noch zuhören?
Aber ein vernünftiger Umgangston gehörte für dich wohl sowieso noch
nie zum Markenzeichen.
Ansonsten ist mir das ziemlich egal. Bislang halten diese Töppe
jedenfalls länger als bei manch einem hier der neue Herd. Die
Oberfläche sieht inzwischen ein wenig angekratzt aus, aber es wird wohl
noch 50 Jahre brauchen, bis der Topf durch derartige Effekte wirklich
unbrauchbar ist. In 50 Jahren wiederum kann mir das egal sein.
Joachim B. schrieb:> schrieb ich oben schon, der Schaber war das erste was ich entsorgte, es> brennt nichts mehr ein, ein Riesenvorteil, man kann alles einfach so> wegwischen.
Der Schaber war schon immer zu entsorgen, damit zerkratzt man nur das
Kochfeld. Ein einfacher Scheuerschwamm und Scheuermilch kriegen von Glas
jeden Dreck weg und hinterlassen keine Kratzer.
Jodel schrieb:> Scheuermilch kriegen von Glas jeden Dreck weg und hinterlassen keine> Kratzer.
Wie scheuert sie denn dann?
Al2O3 (Korund) ist in der Lage, Glas abzutragen, Stahl kann das (fast)
nicht.
Aber das geht allmählich an der Ursprungsfrage ziemlich weit vorbei.
Jörg W. schrieb:> Jodel schrieb:>> Scheuermilch kriegen von Glas jeden Dreck weg und hinterlassen keine>> Kratzer.> Wie scheuert sie denn dann?
Wie schabt der Schaber, wie wischt ein Tuch?
> Al2O3 (Korund) ist in der Lage, Glas abzutragen, Stahl kann das (fast)> nicht.
Mal wieder rein theoretische Klugscheisserei... in der Praxis sieht das
so bearbeitete Kochfeld immer noch aus, wie neu.
Jodel schrieb:> Wie schabt der Schaber, wie wischt ein Tuch?
Ich kenne kein wischendes Tuch, welches fest haftenden Dreck
(wie Kohle) einfach so wegwischen würde. Irgendwas braucht man
da schon zusätzlich.
>> Al2O3 (Korund) ist in der Lage, Glas abzutragen, Stahl kann das (fast)>> nicht.>> Mal wieder rein theoretische Klugscheisserei...
Keineswegs. Seit ich einen Stahlschwamm benutze, geht der Dreck
wenigstens ab. Die Kratzer auf dem Kochfeld dagegen waren alle schon
davor drauf.
Ist also alles andere als theoretisch.
Jörg W. schrieb:> Jodel schrieb:>> Scheuermilch kriegen von Glas jeden Dreck weg und hinterlassen keine>> Kratzer.>> Wie scheuert sie denn dann?>> Al2O3 (Korund) ist in der Lage, Glas abzutragen, Stahl kann das (fast)> nicht.
In unserer Scheuermilch bzw. so einem Scheuermitteltopf ist offenbar
kein Korund enthalten, sondern weichere Schleifkörper - damit kann man
auch problemlos das Glas der Duschkabine säubern. Das machen wir schon
viele Jahre - ohne dass wir Milchglas hätten ;-)
Ebenso machen wir das dem Herd - allerdings sind manchmal Verkrustungen
wirklich sehr fest, so dass der Schaber für das Grobe deutlich schneller
ist. Größere Kratzer haben wir auch nach 15 Jahren nicht. Man soll den
Schaber ja auch seitlich über die Fläche bewegen und nicht wie einen
Eispickel benutzen ;-)
EDIT: ich hab gerade mal auf unserer aktuellen Milch geschaut: da steht
"Dolomite" - das ist also vermutlich so etwas wie Marmorpulver:
https://www.dm.de/denkmit-scheuermilch-p4010355101181.html
Chris D. schrieb:> Das machen wir schon viele Jahre - ohne dass wir Milchglas hätten ;-)
Wenn das Zeug fein genug ist, wird das Glas ja auch nur dünner, ohne
dass du Milchglas bekommst. Linsen werden schließlich auch
geschliffen, und man kann hinterher noch durchgucken. ;-)
Jörg W. schrieb:> Chris D. schrieb:>> Das machen wir schon viele Jahre - ohne dass wir Milchglas hätten ;-)>> Wenn das Zeug fein genug ist, wird das Glas ja auch nur dünner, ohne> dass du Milchglas bekommst. Linsen werden schließlich auch> geschliffen, und man kann hinterher noch durchgucken. ;-)
Stimmt, das kenne ich noch gut vom (astronomischen) Spiegelschliff.
Das wird dann bei 800er oder 1000er-Pulver schon spiegelnd, allerdings
erst nach vielen, vielen Stunden.
Ich wollte die Hausarbeit dann doch "etwas" früher beenden ;-)
Chris D. schrieb:> Ich wollte die Hausarbeit dann doch "etwas" früher beenden ;-)
<Loriot>Ach!</Loriot> :)
Ich wollte auch nur drauf hinaus, dass es Unsinn ist, einen Schaber
per se zu verdammen. Es gibt sicher genügend Risiken für so ein
Kochfeld, aber ich bin nach wie vor erstaunt, wie gut sie durchhalten.
Unser erster Herd sah nach 10 Jahren noch recht manierlich aus, den
haben wir nur abgegeben, weil wir ihn nach dem Umzug aufgrund der
Einbauküche nicht mehr benutzen konnten.
Wenn man da nichts schweres drauffallen lässt, halten die Teile
wirklich gut. Nach all den Beschreibungen fände ich den Ersatz
des derzeitigen Kochfelds durch ein Induktionskochfeld durchaus nett,
wenn nicht einerseits die Keramiktöpfe wären (OK, gänge mit Stahlplatte
darunter) und wenn zweitens nicht der derzeitige Herd ja immer noch
gut genug funktionierte. ;)
Jodel schrieb:> Joachim B. schrieb:>> schrieb ich oben schon, der Schaber war das erste was ich entsorgte, es>> brennt nichts mehr ein,>> Der Schaber war schon immer zu entsorgen, damit zerkratzt man nur das> Kochfeld.
wenn du nicht damit umgehen kannst ist das doch nicht mein Problem, mein
Kochfeld mit Ceranplatte wurde 27 Jahre alt trotz Schabeer, also am
Schaber liegts nicht wenn das Kochfeld zerkratzt wird, nur an dussliger
Bedienung vom Schaber.
Zerkratz und Zerkratz sind übrigens auch 2 Paar Schuhe..
aussagen darüber SEHR Subjektiv...
in einer Dunklen das Mini-fenster ist am anderen Ende
Mietwohnung-"Küche" im hintersten Eck..
wird man Kratzer NIE sehen..
Wenn jedoch mitten im Winter durch ein Raum-hohes Fenster am Nachmittag
die Tiefe Sonne scheint, und man schief auf Ceranfeld schaut....
schauts etwas anders aus..
Mal wieder typisch Maennerforum: Es gibt natuerlich kein schlechtes
Werkzeug, nur den - dem (Ur-)Mann unterlegenen - schlechten Bediener.
Warum eine einfache, sichere Methode waehlen, wenn man sich auch als
Held beweisen kann.
Jodel schrieb:> Warum eine einfache, sichere Methode waehlen...
Nun, ich halte Klingenschaber für eine sichere Methode, bei der
es normalerweise nicht zum Verkratzen kommt. Scheuerpulver sorgt
auf jeden Fall für Kratzer, auch wenn die vielleicht nicht breit
genug sind, das man sie sieht. Ich würde als erste Maßnahme aller-
dings einen Teigschaber aus Kunststoff nehmen.
Jörg W. schrieb:>> Wer schon so neben der Spur ist, welchen Wert haben dann noch die>> anderen Aussagen von ihm ?>> Wer sich so im Ton vergreift, warum sollte man dem noch zuhören?
Ganz einfach: Fachlicher Inhalt.
> Aber ein vernünftiger Umgangston gehörte für dich wohl sowieso noch> nie zum Markenzeichen.
Ich bringe mit Links belegte Fakten, daß deine Aussagen fachlicher
Unsinn sind (Karamel ist laut Herstelleraussage das schlimmste was Ceran
passieren kann)
und du mäkelst in Folge davon nur am Überbringer der schlechten
Nachricht rum an statt dazuzulernen.
Ärmlich erbärmlich.
Jodel schrieb:> Warum eine einfache, sichere Methode waehlen,
welche denn?
Jodel schrieb:> Ein einfacher Scheuerschwamm und Scheuermilch kriegen von Glas> jeden Dreck weg und hinterlassen keine Kratzer.
das nennst du einfach und sicher?
Es ist trotzdem eine mechanische Reinigung und damit genauso gut oder
mies wie der Schaber, auf jeden Fall ist es mühsamer.
Ich schreibe ja nicht wie der Blinde von der Farbe, 27 Jahre hat mein
Kochfeld so gehalten, gearbeitet.
Mag sein das da Kratzer vom Schaber reingekommen sind, ganau wie von den
Töpfen, aber mein Feld wurde halt genutzt und es ist mir Wurscht wenn
ich es sauber sehe und dort einige Kratzer sind die ich sehe oder nicht
auch ist es mir wurscht wenn einige durch den Schaber gekommen sein
sollen. Den Kratzer kann ich nun nicht mehr befragen und mal ehrlich ist
es nicht egal von was der bei Benutzung kam?
Reinigung:
In einen feuchten Lappen Spüli reingeben, darin verteilen.
den Lappen auf dem Kochfeld glatt ausbreiten und ein Tablett oder was
anderes mit gerader Fläche drauf stellen.
Das Tuch bleibt so über Nacht feucht,
das würde es sogar noch viel länger bleiben,
Und am nächstn Morgen kannst Du ziemlich problemlos alles wegwischen.
Michael B. schrieb:> Karamel ist laut Herstelleraussage das schlimmste was Ceran passieren> kann
Ich habe von Kochtöpfen geschrieben, die stammen nicht von Schott.
Damit kannst du schon erstmal keine Herstelleraussage geltend machen.
(Kann sein, dass sie ähnliche Effekte haben, muss aber nicht sein,
das Material sieht völlig anders aus.)
Da ich die Teile außerdem seit 15 Jahren benutze, würde ich dem
Effekt zumindest für diese Töpfe die Dramatik absprechen, die in dem
Beitrag (dort allerdings für die Kochfelder) genannt wird.
Die Wahrscheinlichkeit, dass mir so ein Topf runterfällt und deshalb
kaputt geht, ist um mehrere Größenordnungen höher als die, dass er
vorzeitig wegen der gelegentichen Herstellung von Karamel ablebt.
Jörg, kann es sein, dass deine Töpfe emailliert sind und du das mit
"Keramik" meinst?
Wenn es so ist, dann kannst du die Töpfe natürlich auch mit Induktion
benutzen.
F. F. schrieb:> Jörg, kann es sein, dass deine Töpfe emailliert sind und du das mit> "Keramik" meinst?
Nö, das ist schon irgend'ne Glaskeramik. Das Licht scheint leicht
rötlich da durch.
Beispielsweise siehe ebay 221965268405, aber davon 5 Stück (verschiedene
Größen natürlich).
Also meiner einer hat auch Induktion (früher ewig Gas, dann Elektro- und
Ceran ).
Induktion ist für mich am besten. Aber ich hätte gern Herdplatten die
man mit einem Temperaturprofil fahren kann. Nicht wg. SMD Bestückung ;-)
sondern wg. z.B. meiner Espressokanne und Reiskochen (erst kochen, dann
ziehen/garen)
Wo gibt es sowas?
Oliver S. schrieb:> Die heutzutage üblichen Kochfelder haben alle um die 7,4 kW, egal, ob> Induktion oder nicht,
Wo hast du denn diese Weisheit her?
Wenn ich in die Unterlagen zu aktuellen Induktionsherden gucke, dann
grinsen mich mit allerschönster Regelmäßigkeit 11 bis 12 kW als
Anschlußleistung an. Das beinhaltet den Kochfeld-Anschluß UND den
Backofen-Anschluß.
Hier mal ein Beispiel:
Bosch Induktions-Herd-Set HND21PR56, A
Name des Lieferanten: Bosch
Modellname/-Kennzeichen: HEB23C155
Energieeffizienzklasse: A
Farbe: Edelstahl
Nischenmaße Backofen H/B/T (cm): 60,0-60,4 / 56,0-56,8 / 55,0 cm
Gerätemaße Backofen H/B/T (cm): 59,5 / 59,5 / 54,8 cm
Ausschnittmaße Kochfeld B/T (cm): 56,0 / 49,0 cm
Gerätemaße Kochfeld H/B/T (cm): 5,5 / 58,3 / 51,3 cm
Zubehör: 1 x Kombirost, 1 x Universalpfanne
Anschlusswerte (V A kW): 220-240 V / 3*16 A / 11,4 kW
und noch eins:
Miele Induktions-Herd-Set H 6167 E edst + KM 6080, A+
Modellname/-Kennzeichen: H 6167 E edst + KM 6080
Energieeffizienzklasse: A+
Gerätemaße Backofen H/B/T (cm): 57,9 x 55,4 x 54,7
Ausschnittmaße Kochfeld B/T (cm): 56 x 50
Gerätemaße Kochfeld H/B/T (cm): 4,8 x 57,4 x 51,4
Zubehör:
Backblech mit PerfectClean
Gourmet-Backblech gelocht mit PerfectClean
Universalblech mit PerfectClean
Back- und Bratrost mit PerfectClean
FlexiClip-Vollauszug mit PerfectClean
Aufnahmegitter mit PerfectClean
Rezeptheft
Entkalkungstabletten
Anschlusswerte (V A kW):
Herd: 230 V/16 A/11,2 kW
Kochfeld: 230V/16 A/7,4 kW
Passender Teleskopauszug
reicht das für den Richtwert von typisch 11.3 kW Anschlußleistung?
W.S.
Joachim B. schrieb:> X4U schrieb:>> Reiskochen>> da nehme ich lieber den orignalen Reiskocher aus Thailand :)
nimms mir nicht übel,
aber irgendwie halte ich das schon für etwas nerd-spackig,
für jeden Kram nen eigenen Kocher haben zu müssen.
und für Tee 'ne Teemaschine.
Joachim B. schrieb:> X4U schrieb:>> Reiskochen>> da nehme ich lieber den orignalen Reiskocher aus Thailand :)
Naja, die Reiskocher aus China, die ich bei meinen Kollegen
gesehen habe, sahen elektrisch ziemlich grausig aus. :-(
W.S. schrieb:> Oliver S. schrieb:>> Die heutzutage üblichen Kochfelder haben alle um die 7,4 kW, egal, ob>> Induktion oder nicht,>> Wo hast du denn diese Weisheit her?
Vermutlich aus den Datenblättern. Du bestätigst es doch selbst:
W.S. schrieb:> Miele Induktions-Herd-Set H 6167 E edst + KM 6080, A+> ..> Kochfeld: 230V/16 A/7,4 kW
▶ J-A von der H. schrieb:> nimms mir nicht übel,> aber irgendwie halte ich das schon für etwas nerd-spackig,> für jeden Kram nen eigenen Kocher haben zu müssen.
normalerweise bin ich da bei dir mit "Extra Spezial Geräte" ich hasse
diese auch weil sie die Schränke verstopfen und oft schwer zu reinigen
sind.
Brotbackautomat ist nun weg, Brot backe ich lieber im Ofen.
Aber der Reiskocher ist eine echte Hilfe, befüllen mit Basmati Reis,
Wasser drauf und anwerfen, wenn der Reis fertig gekocht ist schaltet der
auf Wamhalten um, automatisch bei jeder Menge Reis egal wieviel ich
befülle.
Harald W. schrieb:> Naja, die Reiskocher aus China, die ich bei meinen Kollegen> gesehen habe, sahen elektrisch ziemlich grausig aus. :-(
Der ist aus Thailand, elektrisch habe ich ihn noch nicht untersucht,
aber er funktioniert einfach nur klasse und einfach, manchmal ist
weniger mehr.
(wenn ich es besser haben wollte bräuchte ich ihm nur einen SL
spendieren, aber solang er mich nicht beisst öffne ich den nicht).
W.S. schrieb:> Herd: 230 V/16 A/11,2 kW> Kochfeld: 230V/16 A/7,4 kW
das ist etwas verkürzt beschrieben, traurig weil das sind
Uninformationen
11,2 kW und 7,4kW bekomme ich nie aus 230V 16A
W.S. schrieb:> Anschlusswerte (V A kW): 220-240 V / 3*16 A / 11,4 kW
Die hier schreiben es besser, 3 x 16A sind immerhin um 11,4 kW
Joachim B. schrieb:> Die hier schreiben es besser, 3 x 16A sind immerhin um 11,4 kW
Naja, es sind eher 11,04kW, aber das kann man gerade so noch als
Rundungsfehler durchgehen lassen.
Joachim B. schrieb:> Aber der Reiskocher ist eine echte Hilfe, befüllen mit Basmati Reis,> Wasser drauf und anwerfen, wenn der Reis fertig gekocht ist schaltet der> auf Wamhalten um, automatisch bei jeder Menge Reis egal wieviel ich> befülle.
Aber mal ehrlich, Reis kochen ist doch keine Kunst.
Wenn ich das nicht mehr hin bekomme, ohne besonderes Gerät, dann nehme
ich nur noch Fertiggerichte.
W.S. schrieb:> Oliver S. schrieb:>> Die heutzutage üblichen Kochfelder haben alle um die 7,4 kW, egal, ob>> Induktion oder nicht,>> Wo hast du denn diese Weisheit her?
ich hab zwar den Faden verloren (also um was es euch urspürgnlich ging)
aber mein (autharkes) induktionsfeld braucht jetzt auch 3x16A (9900Watt
anschlussleistung)
gibt auch 11KW
(https://geizhals.at/aeg-electrolux-hk955423x-b-induktions-kochfeld-autark-a924290.html?hloc=at)
usw.
die meisten haben aber tatsächlich 7400Watt
also 2x16A (damit kann man dann an 2 Kochfelder gleichzeitig die
Power-Funktion nutzen)
wohl aus Praktischen gründen: 2 Phasen für Kochfeld, 1 Phase für Herd...
Robert L. schrieb:> die meisten haben aber tatsächlich 7400Watt> also 2x16A (damit kann man dann an 2 Kochfelder gleichzeitig die> Power-Funktion nutzen)>> wohl aus Praktischen gründen: 2 Phasen für Kochfeld, 1 Phase für Herd...
So wird's sein.
Oliver
F. F. schrieb:> Aber mal ehrlich, Reis kochen ist doch keine Kunst.
mag sein, war aber von Kindheit an ein traumatisches Erlebnis, ab da nur
noch Kochbeutel Reis, aber seit ich den Reiskocher habe auch schon
wieder 10 Jahre, koche ich lieber anderes, z.B. Thaicurry oder
Hühnerfrikassee während ich dem Reis keinerlei Beachtung schenken muss.
Wir kochen Reis in der Mikrowelle. Ein passendes Gefäß vorrausgesetzt,
reichen eine Tasse Reis mit 2 Tassen Wasser, eine Prise Salz und 3 mal 6
Minuten, dazwischen umrühren und das letzte mal niedrigere Leistung.
Ergebnis super leicht Reis gekocht. Allerdings wird er nicht
warmgehalten. Dafür brauch ich nur ne Schüssel, die ich auch für anderes
Nutzen kann.
Joachim B. schrieb:> F. F. schrieb:>> Aber mal ehrlich, Reis kochen ist doch keine Kunst.>> mag sein, war aber von Kindheit an ein traumatisches Erlebnis,
war das nicht eher Milchreis ;)
Robert L. schrieb:> Wenn jedoch mitten im Winter durch ein Raum-hohes Fenster am Nachmittag> die Tiefe Sonne scheint, und man schief auf Ceranfeld schaut....>> schauts etwas anders aus..
Aha, die Küche dient mehr zur Repräsentation als zum Kochen.
SCNR
P.S.
Bei unserem Küchenkauf vor 20 Jahren hat uns der Verkäufer (lokaler
Fachhandel) erzählt, dass er schon mehr als einen Kunden hatte, die sich
in ihrer Küche ein Designerstück für (damals) mehr als 30000 DM
einrichten, und eine preiswerte Zweitküche im Keller, die dann wohl zum
Kochen dient.
Wers braucht.
Unser erstes Edelstahl Gaskochfeld tut nach 20 Jahren immer noch
problemlos seinen Dienst bei der Schwiegermutter, es wurde vor 10 Jahren
durch ein 80cm breites 5 flammiges ersetzt, weil das 60cm doch etwas
knapp für die 5 köpfige Familie war, zumindest wenn man richtig kocht
und eben 3 oder 4 Töpfe und Pfannen gleichzeitig auf dem Herd hat.
Es hat einige feine Kratzer so wie es bei Edelstahl eben so geht wenn
man es nicht täglich poliert sondern benutzt, sieht aber ansonsten noch
sauber und tadellos aus und wird es wohl auch noch die nächsten 10 - 20
Jahre.
beim Gemüse schnippeln ist ja gerne etwas Sand mit dabei.
Topfunterseiten IMMER vorm "AufdenHerdstellen" unten abwischen.
wenns knirscht = Kratzer.
Und: Töpfe niemals auf den Kochfeldern hin-und-her schieben,
wozu die ebenen Kochflächen ja gerne verleiten.
▶ J-A von der H. schrieb:> Und: Töpfe niemals auf den Kochfeldern hin-und-her schieben, wozu die> ebenen Kochflächen ja gerne verleiten.
Dann ist so ein Herd praxisfern und ungeeignet.
▶ J-A von der H. schrieb:> so würde ich auf KEINEM Herd kochen.
Weil du wahrscheinlich immer nur einen Topf zur Zeit auf dem Herd hast.
Wenn du gleichzeitig Gemüse, Sauce, kohlenhydratbeilagen und FLeisch
zubereitest, die alle gleichzeitig und heiss auf dem Tisch sein sollen
hast du keine Zeit jeden Topf und Pfanne erst noch anzuheben und nicht
mal zu drehen (weil z.B.) der Griff der Pfanne im Weg ist.
Das ist:
Rufus Τ. F. schrieb:> praxisfern und ungeeignet
Wenn ich überlege: nein, wir wischen die Topfböden nie ab.
(allerdings kommt unser Gemüse auch in den Topf ;-)
Ab und zu wird schon ein/e Topf/Pfanne geschoben, aber bisher gab es
dadurch offenbar keine größeren Kratzer und wir kochen eigentlich jeden
Tag und sind auch nicht supervorsichtig.
So kratzempfindlich können Ceranfelder also nicht sein. Unser sieht
immer noch richtig gut aus, es gibt nur wenige leichte Kratzer :-) Finde
ich für 15 Jahre schon gut.
Ich habe allerdings auch schon bei Bekannten Felder gesehen, die sehen
aus wie eine Eishockeyfläche kurz nach dem ersten Drittel. Keine Ahnung,
was die damit gemacht haben 8-/
Der Herd ist für die meisten doch eher ein Gebrauchsgegenstand. Er muss
sich leicht reinigen lassen (das tut er) und sonst seinen Zweck erfüllen
(macht er auch). Solange er das tut, gibbet nix Neues.
Christian B. schrieb:> eine Tasse Reis mit 2 Tassen Wasser, eine Prise Salz und 3 mal 6> Minuten, dazwischen umrühren und das letzte mal niedrigere Leistung.
Bei welcher Mikrowellenleistung? Ist das dann die Menge für ein
oder zwei Personen? (Ich kenne nur Kochbeutelreis)
Der Andere schrieb:>> so würde ich auf KEINEM Herd kochen.>> Weil du wahrscheinlich immer nur einen Topf zur Zeit auf dem Herd hast.
Er hat gar keinen Topf auf dem Herd, er lässt kochen, wohl von Mami,
wie man an der Unkenntnis seiner Beiträge sieht.
Zudem: Wen interessiert ein Kratzer auf der Ceranglasplatte ? (Das ist
doch kein Sekuritglas, das bei Oberflächenbeschädigungen zerspringt.)
Wohl nur die, die
Der Andere schrieb:> Aha, die Küche dient mehr zur Repräsentation als zum Kochen.
Harald W. schrieb:> Bei welcher Mikrowellenleistung? Ist das dann die Menge für ein> oder zwei Personen? (Ich kenne nur Kochbeutelreis)
800W hat unsere. Die Menge, und das ist das schöne an dem Rezept, ist
auf Proportionen ausgelegt. Wenn mehr Leute sind benötigst du einfach
nur eine größere Tasse zum abmessen, bei weniger Leuten eine kleinere.
Wichtig ist nur, daß zum einen der Reis als erstes reinkommt (Da er
sonst an der Nassen Tasse kleben bleibt) und die Füllstände nahezu
gleich sind.)
Michael B. schrieb:> Mein Herd ist 40 Jahre alt und hält hoffentlich noch weitere 40 Jahre.
Zeig doch mal nen Foto von deinem Herd. Das interessiert mich.
Die eins (Reis) zu zwei (Wasser) Regel funktioniert aber auch super im
Topf auf dem Herd. Mit Deckel kurz aufkochen lassen, dann die Leistung
runter drehen und nur noch köcheln lassen bis das Wasser
verdampft/aufgesogen ist. Fertig.
Braucht auch nicht zwischendurch umgerührt zu werden.
Wenn wir was mit Reis als Beilage kochen, dann kommt der immer zuerst
drauf und köchelt vor sich hin. Parallel können dann die anderen
Speisen zubereitet werden.
Mein Opa hat es so gemacht, dass er den Reis aufgekocht und dann in sein
Bettzeug gestellt hat. Dort ist er dann fertig gegart ohne noch Energie
hinein zu stecken. Das habe ich aber noch nicht probiert. Da ist mir der
Aufwand zu groß beim kochen noch in den anderen Stock zu laufen.
Zum Reis noch einen Tipp:
Den kann man wunderbar einfrieren.
Wir kochen hier immer ein Kilo und portionieren den dann in 5-6 Tüten.
Der wird dann bei Bedarf in der Mikrowelle aufgewärmt und ist
geschmacklich und auch von der Konsistenz her zumindest für unsere
Gaumen wie frisch gekochter Reis. Das spart Töpfe und Arbeit :-)
Harald W. schrieb:> (Ich kenne nur Kochbeutelreis)
Diese Regel gilt auch für den Gebrauch in Kochtöpfen. Meine Empfehlung
die 2 1/2 fache Menge Wasser. Kochzeit? Wenn er fertig ist und den
"Biss" hat, den ich möchte.
▶ J-A von der H. schrieb:> Da blickt nur allzuoft durch, keine Lebenserfahrung zu haben
Lebenserfahrung haben sicher viele hier, die sind nämlich auch nicht
mehr so jung.
Aber vom Kochen hast du gar keine Ahnung. Wenn du mal kochst, steht
schon alles bereit und deine Frau schreitet sicher immer heimlich ein.
Wenn du nicht gerade Sand auf dein Kochfeld streust und dann die Töpfe
drauf packst, dann kannst du die verschieben wie du willst und wirst
niemals dadurch Kratzer bekommen.
Ich habe jetzt hier so viel gelesen und auch einiges falsches, dass ich
bei einigen sicher sagen kann, sie kennen kochen nur vom Zusehen bei der
Frau.
Ich hatte ja mal drei Kinder und habe schon immer kochen müssen, wenn
meine Ex damals arbeiten war; heute muss ich das sowieso.
Alle die mich kennen und schon bei mir gegessen haben (oder ich bei
Ihnen gekocht habe) sagen immer, dass ich sehr gut kochen könne, aber
zumindest weiß ich wie es geht und mir schmeckt es.
Wenn jemand mein Mousse au chocolat haben möchte, PN.
Da ich mich daran schwer tat, habe ich sie idiotensicher (also für mich)
aufgeschrieben und alle Damen waren der Star mit dieser Mousse.
PS.: Die hat aber brutal viele Kalorien.
F. F. schrieb:> Wenn jemand mein Mousse au chocolat haben möchte, PN.
Kannst du mir per PN eins rüberschicken? :-)
(Ansonsten, ja, könnte mich schon interessieren. Fürchte nur, dass
es einfach so mal als Nachtisch ziemlich viel Aufwand ist, wenn man
den Rest der Mahlzeit vorher / parallel auch noch selbst zubereiten
muss.)
Jörg W. schrieb:> Fürchte nur, dass> es einfach so mal als Nachtisch ziemlich viel Aufwand ist
Nein, wenn man das mal gemacht hat, geht das sehr schnell.
Nimm immer nur die Schokolade, die du gern isst.
Die Mengen von der Schokolade schiebst du soweit hin und her (kannst
beim Schmelzen immer mal probieren), bis die Süße erreicht ist, die du
dir wünscht.
F. F. schrieb:> Nimm immer nur die Schokolade, die du gern isst.
Wird schwierig, wenn die Geschmäcker innerhalb der Familie stark
divergieren. ;-) Ich probier's mal, danke!
Ne, gar nicht! Wer macht die denn?
Machst du sie für dich, dann so wie du magst.
Aber ich kann dich beruhigen, mach sie so wie sie da steht. Hat bis
jetzt jedem geschmeckt.
Eine Freundin von mir hatte die bei einer Grill Party. Da ja immer
zuviel gemacht wird, hat man immer was übrig, so auch auf dieser Party.
Alle Schüsseln waren noch halb voll, diese Schüssel war schon nach
kurzer Zeit leer und die Damen wollten unbedingt das Rezept.
Anfangs habe ich mir echt den Arsch gebrochen die so locker zu bekommen.
Der Trick ist das kalte Wasserbad und die Schokolade wirklich weit
runter zu kühlen. So wird sie richtig fluffig.
Erst einmal Danke ich allen für ihre Beiträge!
Habe num mal ausgewertet und bin zu folgendem Ergebnis gekommen:
Ceran/Glaskeramik/Elektro: >3
Induktion: >14
Gas: >5 (war nie gefragt)
Habe sehr früh aufgehört zu zählen, da nur noch wirres Zeugs im Raum
stand:
-Gas
-Wok
-Lebensgefahr
-Kratzer
-Reiskocher
Vorteile von Induktion sind wohl einige vorhanden, alleine die Lüfter,
die Langlebigkeit und die Bedienung mit Touch ist wohl ein Problem.
Habe diese Forum nun zum ersten mal benutz und muss sagen:
Tragt doch eure Disskusionen bitte woanderst aus. Man hat keine Lust
sich durch 180 Beiträge zu arbeiten um die zu finden die einem bei
seinem Problem helfen wollen.
Dank geht raus an:
Alexander H.
Route 66
Florian F.
M.N.
Michael Bertrandt
Rufus Τ. Firefly
Joachim B.
3162534373
oszi40
AuchInduktionsherd
Ocsic
Christian B.
Sebastian L.
Olaf B.
...
Gruß Gerschel
PS: Ich denke es wird Induktion ;-)
Gerschel schrieb:> Tragt doch eure Disskusionen bitte woanderst aus.
Dann hast du irgendwie den Sinn eines Forums missverstanden.
Gerade dann, wenn es um persönliche Erfahrungen geht, kannst du kaum
erwarten, auf eine Frage gleich eine wohlformulierte, alles abdeckende
Antwort zu erhalten. Die Diskussion ist Teil einer kollektiven
Meinungsbildung.
Dass solche Diskussionen abschweifen, insbesondere natürlich dann,
wenn der TE sich nach dem Stellen der Frage dann für knapp eine Woche
nicht mehr meldet, liegt in der Natur des Menschen.
F. F. schrieb:> Aber vom Kochen hast du gar keine Ahnung. Wenn du mal kochst, steht> schon alles bereit und deine Frau schreitet sicher immer heimlich ein.
genau anders herum isses.
ICH schreite ein
F. F. schrieb:> Wenn jemand mein Mousse au chocolat haben möchte, PN.
Ich nehm lieber die echte
http://www.chefkoch.de/rezepte/180531078220990/Mousse-au-Chocolat.htmlJörg W. schrieb:> Fürchte nur, dass> es einfach so mal als Nachtisch ziemlich viel Aufwand ist, wenn man> den Rest der Mahlzeit vorher / parallel auch noch selbst zubereiten> muss.
Die macht man sowieso Stunden oder gar 1 Tag vorher.
F. F. schrieb:> Der Trick ist das kalte Wasserbad und die Schokolade wirklich weit> runter zu kühlen. So wird sie richtig fluffig.
Unnötig. Siehe oben.