Forum: Haus & Smart Home Welchen Herdtyp: Induktion oder Glaskeramik?


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von Gerschel (Gast)


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Da bei unserem alten Kochfeld zwei Platten hinüber sind und nach 20 
Jahren auch mal etwas neueres in Haus kommen soll wollen wir uns ein 
neues Kochfeld zulegen. Nun die Frage:

Was ist besser: Induktion oder Glaskeramik?

Wie steht es um die "schädliche Strahlung" beim Induktions-Kochfeld?
(Großer Punkt für die Frau)

Desweiteren Punkte wie Verbrauch, Reinigung und Langlebigkeit würden 
mich auch interessieren.

Vielen Dank schonmal

Gerschel

von Alexander H. (brojeckt)


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Sind vor ein paar Monaten von Glaskeramik auf Induktion umgestiegen.

Folgendes ist mir positiv aufgefallen:
- Induktion wird wesentlich schneller warm
- Induktion hat mehr Leistungsreserven (gut beim Braten)
- "Runterdrehen" sorgt schneller für Temperaturabnahme
- Was daneben läuft brennt nicht an (Glas an sich ist ja nicht extrem 
heiß)
- Auch bei Pfannen mit unebenem Boden volle Leistung (kein Luftpolster)


Wenn es Dein Budget zulässt würde ich zum Induktion greifen. Ein neues 
Topfset ist auch nicht allzu teuer, falls überhaupt notwendig.

von Route_66 H. (route_66)


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Hallo!
Der einzige Nachteil bei Induktion: Es funktioniert nicht mit jedem 
Topf. Das kann ein Problem werden, wenn Deine Frau "Liebgewordenes" 
behalten will.

Wir haben neben dem vorhandenen Glaskeramikfeld im letzten Frühjahr 
zusätzlich eine doppelte Induktionsplatte eingesetzt. Jetzt kann sich 
Frau langsam daran gewöhnen und später entscheiden.

Strahlung: beim Glaskeramikfeld viel gefährlicher - macht Brandblasen 
wenn man die Hand drauf legt.

von Der Andere (Gast)


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von Florian F. (flof3000)


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Nie wieder Glaskeramik. Induktion ist in jeder relevanten Hinsicht 
überlegen. Ausnahme: Es geht nicht jeder Topf (vorher mit Magneten 
testen - alles was einen Magneten anzieht ist auch induktionsgeeignet).

Damit sind wir auch bei der 'Strahlung' - Induktion funktioniert über 
Magnetismus. Hat Deine Frau Angst vor Magneten?
Ja, mit Herzschrittmacher nicht nahe über die laufende Kochplatte 
lehnen.
Ohne Herzschrittmacher aber auch nicht, weil dann ist irgendwas heißes 
auf der Herdplatte...

von M.N. (Gast)


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Auf jeden Fall Induktion!

Bin die letzten 25 Jahre mit Gas aufgewachsen und hab mir dann beim 
Umzug erst mal aus Spieltrieb ne 2-er Induktionskochplatte geholt.
Ist echt genial! Die Flexibilität und Leistungsfähigkeit von Gas und die 
Sicherheit von Ceran/E-Platte.

Due kannst die Temperatur fein justieren, die Wärme wird im Topf 
erzeugt, außen brennt nix an. Keine Restwärme. Kannst Papier oder 
Plastik drauf legen und es gibt keine Brandgefahr bei Vergessen, da sich 
die Kochstelle nach wenigen Sekunden abschaltet, wenn kein Metall 
festgestellt wird und die verbleibende Hitze sind vielleicht nur so 60 
Grad.
Also auch kindersicher.

Die Reinigung beschränkt such auf das Abwischen mit einem feuchten 
Lappen, meist mehr Staub als Spritzer.

Als Geschirr eignet sich, alles was Eisen oder Stahl entält. Alu und 
Edelstahl geht auch bedingt. Nur kein Kupfer.

Hinzu kommen die ganzen Komfort-Funktionen wie Timer, 
Temperatureinstellung und Profile.

Contra: Hörbare Lüfter.

von Robert L. (lrlr)


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i-Tüpferl:

auch Induktionsfelder haben eine Glaskeramikplatte..

es gibt auch Gas-Kochfelder mit Glaskeramik...

ich würde auch Induktion empfehlen.. auch wenn meines (AEG) nach gerade 
mal 6 Jahren  defekt war und ein neues her musste...

von Michael B. (laberkopp)


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Gerschel schrieb:

> Was ist besser: Induktion oder Glaskeramik?
> Wie steht es um die "schädliche Strahlung" beim Induktions-Kochfeld?
> (Großer Punkt für die Frau)
> Desweiteren Punkte wie Verbrauch, Reinigung und Langlebigkeit würden
> mich auch interessieren.

Route 6. schrieb:
> Der einzige Nachteil bei Induktion

Induktion hat mehr Nachteile als dass man alle Töpfe und Pfannen neu 
kaufen muss, beispielsweise bereiten manche Köche manche Dinge (z.B. 
Tortilla-Fladen) direkt auf der Ceranfeldplatte zu in der 
Infrarotstrahlung ohne Pfanne drunter, und wir Elektroniker können damit 
ganze Platinen entlöten.

Vor allem aber:
Induktion ist ratz-fatz kaputt, auch überteuerte Edelhersteller wie BSH 
haben reihenweise Ausfälle, und fast alle Induktionsherde haben nervend 
laute Lüfter die auch ein schnelles Lebensdauerende haben.

Die Benutzung von Induktionsherden ist für Herzschrittmacherpatienten 
verboten weil die elektromagnetischen Wechselfelder erheblich sind.
http://www.gutefrage.net/frage/induktionsherd-

Ich plädiere also für Ceranfeld. Da kann man auch problemlos eine Platte 
austauschen, falls sie mal kaputt sein sollte.

von Der Andere (Gast)


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Robert L. schrieb:
> es gibt auch Gas-Kochfelder mit Glaskeramik...

Warum willst du die Vorteile von Gas wegwerfen?

M.N. schrieb:
> Hinzu kommen die ganzen Komfort-Funktionen wie Timer,
> Temperatureinstellung und Profile.

Wofür? Da wird versucht mangelndes Können durch Technik zu ersetzen. Das 
geht meist schief?

Der einzige Vorteil ist das automatische Ausschalten.
Aber bei Gas sehe ich die Flamme.

Induktion ist inzwischen recht ausgereift und gut, aber ein Gasfeld ist 
nach 20 Jahren noch ok, die Leistungselektronik eines Induktionsfeldes 
wird doch beansprucht und altert. Vom kochen her sind beide sehr 
ähnlich, Induktion kann man wahrscheinlich "linearer" einzustellen, das 
ist bei Gas etwas an das man sich gewöhnen muss.
Dafür kann man bei Gas alles draufstellen was feuerfest ist, auch 
Glaskeramik, feuerfeste Keramik, Kupfer und Aluböden dünne und dicke 
Pfannen und Töpfe, Woks, ...

Größtes Manko: Man braucht eine Gasleitung bis in die Küche!
Wenn man das nicht hat, dann Induktion.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Induktion. Aber vorher die Bedienung des Kochfeldes genau ansehen. 
Gerade einfache Geräte sind hier grottenschlecht - bevor man die 
Leistung einer Kochstelle verändern kann (mit +/- Touch"tasten"), muss 
man jedesmal mit anderen Touch"tasten" die Kochstelle auswählen. Das ist 
Mist.

Bessere Geräte haben vier an Schieberegler angelehnte "Touch-Slider", 
für jede Kochstelle eine eigene.

Noch bessere Geräte haben echte Drehknöpfe.

von Torben Kuhn (Gast)


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Man muß bei Induktion halt aufpassen, dass man nicht die falsche 
Kochstelle einschaltet und aus Versehen was metallisches drauf liegt. 
Wir haben nun ein großes Kochmesser mit Anlassfarben.

von Induktor (Gast)


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Gerschel schrieb:
> Wie steht es um die "schädliche Strahlung" beim Induktions-Kochfeld?
> (Großer Punkt für die Frau)

Hat Deine Frau zufällig ein Handy?

von npn (Gast)


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Induktor schrieb:
> Gerschel schrieb:
>> Wie steht es um die "schädliche Strahlung" beim Induktions-Kochfeld?
>> (Großer Punkt für die Frau)
>
> Hat Deine Frau zufällig ein Handy?

Wieso? Erzeugt das Handy auch ein Magnetfeld? ;-)

Vermutlich schon, wie das hier:

https://www.youtube.com/watch?v=9-nezImUP0w

Minute 2:00

von Joachim B. (jar)


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Gerschel schrieb:
> Was ist besser: Induktion oder Glaskeramik?

Die Frage ist falsch, fast alle Induktionsherde haben "Ceran" oder 
Glaskeramik, Ceran ist nur ne Marke wie Pril, gibt es eben als "Ceran" 
oder Glaskeramik für alle Herdarten!

> Wie steht es um die "schädliche Strahlung" beim Induktions-Kochfeld?
> (Großer Punkt für die Frau)

hmm die eine sagen so die anderen so, ich glaube mittlerweile entkommt 
keiner mehr Strahlung, BTW. habt ihr euer Schlafzimmer in der Nacht 
spannungsfrei geschaltet?

> Desweiteren Punkte wie Verbrauch, Reinigung und Langlebigkeit würden
> mich auch interessieren.

Reinigung ist ein Segen, habe den Kratzer weggeworfen und nie wieder 
Eingebranntes grob wegmachen müssen!

Alexander H. schrieb:
> - Induktion wird wesentlich schneller warm
> - Induktion hat mehr Leistungsreserven (gut beim Braten)
> - "Runterdrehen" sorgt schneller für Temperaturabnahme

unterschreibe ich blind,
wird so schnell warm das der Wasserkocher auf dem Müll landete,
Der Booster meines BSH gibt gut Tempo
Milch die anfängt im Topf zu steigen kann sofort wieder besänftigt 
werden ohne panishc den Topf von der Platte zu ziehen und dabei die 
Hälfte zu verschütten

Florian F. schrieb:
> Nie wieder Glaskeramik. Induktion ist in jeder relevanten Hinsicht
> überlegen.

Das gilt nicht, nie wieder Obstschalen, esst Fleisch? siehe oben.

Michael B. schrieb:
> und fast alle Induktionsherde haben nervend
> laute Lüfter die auch ein schnelles Lebensdauerende haben.

mein BSH jedenfalls dessen Lüfter ist leise und wenn ich werkel und der 
TV dudelt hört man nix, sogar draussen redende Nachbarn übertönen bei 
geschlossenem Fenster den Lüfter.

Michael B. schrieb:
> Ich plädiere also für Ceranfeld.

ja ich auch aber ohne Einbrenne, also ohne Heizung, Halo oder Gas

Das einzige was mich bei meinem nervt!!!!

Das blöde Sensortouchfeld, trotz abgeschaltetem Herd piept mich das 
Sensorfeld immer an wenn was drauf liegt, wenn ich putze o.ä.

Wenn der Herd ausgeschaltet ist an seinen Drehknöppen hat mich das 
Sensorfeld nicht anzupiepen, eine echte Ingenieursmeisterleistung.

Das ich alle Töpfe nach 27 Jahren austauschen musste ärgerte mich zwar, 
aber wie heisst es, öfter mal was Neues :)

von Robert L. (lrlr)


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Der Andere schrieb:
>> es gibt auch Gas-Kochfelder mit Glaskeramik...
>
> Warum willst du die Vorteile von Gas wegwerfen?

ICH will garnichts, nur mitteilen dass es auch Gas-Kochfelder mit 
Glaskeramik geben WÜRDE

ich hab nicht geschrieben, dass die sinnvoll sind

der hauptNACHTEIL (die schlechte reinigbarkeit, wäre damit aber 
zumindest beseitig)

Vorteile hat Gas KEINE

auch/vorallem die Geschwindigkeit nicht
(das hab ich hier schon wiederlegt)

Beitrag "Re: Induktionskochfeld sinnvoll oder Schnickschnack?"

das ist eine "urban legend"..

von 3162534373 .. (3162534373)


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ich kann den AEG 313in empfehlen. 
http://www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/4459684_-maxi-313-in-aeg-electrolux.html
Haben wir vor 2 Wochen gekauft.
Vorteil von genau dieser Kombination sind die 4 gleichen Kochstellen. 
Also egal welcher Topf auf egal welcher der 4 Platten. (12 bis 21cm 
Boden, automatische Erkennung)
Alle 4 haben 2,3kW nominal und mit Booster 3,2kW.
Hätten wir gewusst wie cool das Induktion ist, hätten wir schon viel 
früher getauscht.
Bei den Töpfen und Pfannen einfach mit nem Magneten schauen ob hält.
Gute Töpfe günstig sind von Contacto Serie 2200.

Wenn die Elektronik doch mal streiken sollte wird man sicher Hilfe hier 
im Forum bei der Reparatur bekommen :D

: Bearbeitet durch User
von oszi40 (Gast)


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Induktionsfeld ist super. Wasser kocht blitzschnell sofern man keinen 
Alu-Topf benutzt. Lästig ist höchstens die Bedienung falls Flüssigkeit 
auf das Ceran-Bedienfeld oben läuft. Küchenherd mit Reglern vorn statt 
oben wäre die ideale Lösung.

von Schnuckiputz (Gast)


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"Ob die Magnetfelder von Induktionskochherden ein Gesundheitsrisiko 
darstellen, ist nicht bekannt."
Zitat aus dem Schweizer Bundesamt für Gesundheit BAG, hier der 
interessante Link zum Artikel:
http://www.bag.admin.ch/themen/strahlung/00053/00673/03156/


> Die Benutzung von Induktionsherden ist für Herzschrittmacherpatienten
> verboten weil die elektromagnetischen Wechselfelder erheblich sind.
> http://www.gutefrage.net/frage/induktionsherd-
In welcher Vorschrift steht, dass das verboten sein soll? Es sollte mit 
dem Arzt besprochen werden.

Neuere Herzschrittmacher sind sogar MRT-tauglich bis 1,5Tesla (T), hier 
das deutsche Ärzteblatt (Jg. 109, Heft 15, 13 April 2012, Seite 273):
http://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=124810

Die empfohlenen Grenzwerte für Induktionskochherde liegen bei 
6,25Mikrotesla (µT, 10 hoch -6). Selbst bei einer falschen Bedienung 
kommt man nie an die 1,5Tesla heran, laut BAG liegen die Werte unter 
40Mikrotesla.

von Michael B. (laberkopp)


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Joachim B. schrieb:
> wenn ich werkel und der TV dudelt hört man nix

Wer dauernd einen Fernseher laufen hat, der hört sicher nix mehr, der 
merkt auch nix mehr. Es nervt, wenn im sonst ruhigen Haus ein Ventilator 
vor sich hinbrummt, daher ist die Induktionsplatte beispielsweise als 
Fondue-Untersetzer vom Esstisch verschwunden und dort steht nun wieder 
eine einfache Kochplatte.

3162534373 .. schrieb:
> ich kann den AEG 313in empfehlen. Haben wir vor 2 Wochen gekauft.

Geil, hält also zumindest 2 Wochen. Ich glaube, die Leute, deren 
Einzelinduktionsplatten und BSH Kochfelder ausfallen, haben die ersten 2 
Wochen auch überlebt. Aber überlebt der Kram 40 Jahre ? Du bist 
vermutlich noch keine 40 Jahre alt und denkst deshalb nicht so weit, 
aber unser Ceranfeld schon.

Joachim B. schrieb:
> Das blöde Sensortouchfeld,

Stimmt, das hatte ich noch vergessen. Es ist köstlich, jemanden dessen 
Essen überkocht dabei zuzusehen wie er händeringend versucht das 
rumspinnende Induktionsfeld daran zu hindern, das Essen zu verkokeln.

von 3162534373 .. (3162534373)


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Michael B. schrieb:
>..... und denkst deshalb nicht so weit,
> aber unser Ceranfeld schon.
>....

mit einem denkenden Cerankochfeld kann ich nicht mithalten.....

: Bearbeitet durch User
von Robert L. (lrlr)


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zum Lüfter:
meine hört man auch praktisch nicht..
wenn etwas kocht/brutzelt sowieso nicht, ..

und lauter als eine gasflamme ist es auch nicht..

von Sebastian S. (amateur)


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Da immer noch die Mehrzahl der Akteure am Herd weiblich ist...

Frag' doch einfach Bauknecht.

Angeblich weis der was Frauen - und damit die Mehrheit - wünschen.

Nebenbei ist es doch immer wieder Interessant, wie besorgt sich die 
Herren der Schöpfung zeigen, wenn es – weit ab von jeglicher Praxis – um 
häusliche Probleme geht.
Ob auch nur einer der Herren seine bessere Hälfte zu diesem Thema 
befragt hat. Oder sogar, wie es auf Vornehm heißt, in das Thema 
eingebunden hat.

von Robert L. (lrlr)


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Frauen die kochen können ??

das gehört aber auch unter

Beitrag "Trends die verschwinden"

;-)

von AuchInduktionsherd (Gast)


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Haben seit 3-4 Jahren einen Induktionsherd. Hat all die Vor- und 
Nachteile
die schon beschrieben wurden. Nur das mit dem Lüfter kann ich so nicht 
nachvollziehen. Unser Induktionsherd hat keinen bzw. ist schon immer 
defekt! Der Vorhergehende war ein Elektro-Ceran Feld mit lautem Lüfter 
und was noch unangenehmer war der Luftzug im Bereich des Herdes.
 Ich denke ein Induktionsherd ist im Vergleich etwas teurer als ein 
Elektro-Ceran Feld.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Robert L. schrieb:
> zum Lüfter: meine hört man auch praktisch nicht..

Wohin lüften die Dinger?  Wir haben so ein Einbau-Kochfeld, direkt
drunter ist ein Schubkasten (daher leider keine Knöppe vorn dran).
Da kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, wohin dort was gelüftet
werden sollte?  Ich mein', die Wärme soll doch in den Topf und nicht
daneben 'raus …

Sebastian S. schrieb:
> Ob auch nur einer der Herren seine bessere Hälfte zu diesem Thema
> befragt hat.

Wofür?  Ich dürfte bislang den deutlich größeren Teil der „Herdzeit“
in Anspruch genommen haben. ;-)

Austausch der Töpfe würde mich übrigens am meisten stören.  Die Hälfte
der Töpfe hier wären geeignet, aber auf die schönen Töpfe aus
Glaskeramik möchte ich ungern verzichten.  Gerade Dinge wie Karamel
lassen sich darin einfach um Größenordnungen besser machen als in
einem Metalltopf.  (Alle anderen genannten Vorteile eines
Induktionsherdes könnte ich sicher gern akzeptieren.)

Torben Kuhn schrieb:
> Man muß bei Induktion halt aufpassen, dass man nicht die falsche
> Kochstelle einschaltet und aus Versehen was metallisches drauf liegt.

Das ist natürlich bösartig, bei einem Infrarot-Kochfeld hätte man
es noch gesehen, bevor's zu spät ist.

> Wir haben nun ein großes Kochmesser mit Anlassfarben.

Vermutlich hält dann auch die Schneide nicht mehr, oder?

: Bearbeitet durch Moderator
von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Torben Kuhn schrieb:
> dass man nicht die falsche Kochstelle einschaltet und aus Versehen was
> metallisches drauf liegt.

Üblicherweise macht einem die Topferkennung da einen Strich durch die 
Rechnung. Erst wenn der metallische Gegenstand eine ausreichend große 
induktive Last darstellt, lässt sich die Kochstelle einschalten. 
Deswegen ja auch das Bohei mit Magneten und "induktionstauglichen" 
Kochtöpfen und der Mindestgröße von Töpfen. Dein Herd scheint da recht 
geringe Ansprüche zu stellen.

Rein prinzipiell würde ein Induktionsherd auch mit Alutöpfen 
funktionieren, der Wirkungsgrad beim Einkoppeln der Wirbelströme ist 
halt geringer.

Aber daß in Aluminium keine Wirbelströme möglich sind, mag mein 
Ferraris-Elektrozähler mir einfach nicht glauben ...

von Robert L. (lrlr)


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>Topferkennung

lustig ist ja, dass man eine ALU-Folie drauflegen kann, und diese dann, 
naja "als Topf" erkannt wird..

(zumindest mein altes hat das gemacht, beim neuen nicht getestet..)

Jörg W. schrieb:
> Robert L. schrieb:
>> zum Lüfter: meine hört man auch praktisch nicht..
>
> Wohin lüften die Dinger?

wird hinten angesaugt, und bei der Schublade muss ein "schlitz" sein, wo 
die Luft raus kann

http://img.moebelplus.de/xlarge/neff_tt5586x_t55t86x2_ms.jpg
http://img.moebelplus.de/xlarge/aeg_hk654250xb_ms.jpg

nachdem das aber wohl kaum jemand so genau nimmt, wird das sicher auch 
ein Grund sein, warum die INduktionsfelder oft früh sterben..

von Frank (Gast)


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Die Vorteile liegen auf der Hand und wurden schon genannt.
Das Induktion brummt und nicht mit allen Töpfen funktioniert auch.

Was ich immer ziemlich lustig finde ist, wenn es um die 
elektromagnetische Belastung der Umgebung geht.
Jeder Wissenschaftler bepinkelt sich bei einem Handy mit heute < 0,5W 
Sendeleistung bei 900/1800 MHz an.
Wenn es aber um einen Induktionsherd oder das berührungslose laden eines 
Handys/Autos geht das meist bei 20-40kHz mit teilweise mehr als 1000W 
arbeitet, wo auch die Eindringtiefe in das Gewebe noch großer ist, da 
stört das niemand?
Sorry, aber da passt doch was nicht.

Und in Sachen Herzschrittmacher, frag mal den Hersteller ob er dir 
empfiehlt einen Induktionsherd zu verwenden. Da wird dir jeder davon 
abraten

von Robert L. (lrlr)


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>Sorry, aber da passt doch was nicht.

ja
die Wellenlänge ...

ist halt schon eine Unterschied wo man
seinen Kopf rein hält

1000Watt mikrowelle
1000Watt UV-Lampe (sowas gibts hoffentlich nicht ;-))
oder 1000Watt Induktionsfeld (wo eh 99%= in den Topf wandern)
oder 1000Watt Sichtbares Licht (LED) ...


(auf schädlichkeit vom Handy/WLAN  ja oder nein, sollte man hier nicht 
weiter eingehen, sonst wirds wohl sehr OT..)

im Herzschrittmachen sind wohl Spulen, in die dann u.U: strom induziert 
würde, dass ist halt "blöd".. nur ist das jetzt für 
"nicht-Schrittmacher" Personen eher irrelevant...

: Bearbeitet durch User
von ocsic (Gast)


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Ich würde die Frage teilweise mal ein meinem Budget festmachen. Die 
Vorteile von Induktion sind sicher da, aber auch nicht so gravierend, 
wie oft angemerkt, echt gut wird es ja doch erst mit Gas ;-)

Nur kauf bitte auf keinen Fall irgendein billiges Induktionskochfeld und 
achte extrem auf die Bedienung. Wir haben hier eines von Whirlpool, 
mittlere Preislage, ist ein autonomes Kochfeld. Bedienung über 
Sensortasten, die aber auch auf jeden Topf reagieren den du mal kurz 
drüber schiebst. Entsprechend total für die Tonne das Ding. Desweiteren 
ist die Regelung in 9 Stufen so großer Mist, dass man häufig keine Stufe 
beim Braten zwischen "geht in Flammen auf" und "köchelt nur noch" finden 
kann. Und steht der Topf mal 3 cm daneben, wird die Platte abgeschaltet, 
das kann auch nerven.

Nach 3 Jahren würde ich sagen, nie wieder Induktion, aber auch 
hauptsächlich weil mich die Bevormundung der ganzen Steuerung nervt und 
weil ich nicht analog die Leistung regeln kann. Das sind sicher Sachen 
die ein gutes Feld besser kann. Achja, und die Leistung ist dennoch 
beeindruckend, aber dem stehe ich eher neutral gegenüber, es spart halt 
die Warterei beim Ceran, ein stückweit koche ich aber auch gerne in 
Ruhe, da macht es mir nichts aus. Also Frage deiner Persönlichkeit.

von Christian B. (luckyfu)


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Noch ein Vorteil von Induktion: Die Topfgröße ist weitgehend egal. Muss 
man bei Gas oder Glaskeramik darauf achten, daß die Topfgröße mindestens 
die Kochstelle vollständig überdeckt ist das bei Induktion nicht nötig. 
Ich kann auch einen kleinen Topf auf einer großen Platte benutzen ohne 
daß irgendwas drum herum warm wird.
Wir haben seit 6 Jahren nun ein Induktionskochfeld und ich geb es nicht 
mehr her. Auch meine Verwandschaft rüstet sich nach und nach damit aus, 
nachdem sie bei mir aus erster Hand gesehen haben, welche Vorteile es 
bringt. Es vereint einfach die Bedienung von Gas (was die 
Geschwindigkeit der Regelung angeht) mit dem Komfort der 
Glaskeramikfelder und dem Plus der viel besseren Reinigbarkeit als bei 
allen vorher genannten Modellen.

von Guest (Gast)


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Robert L. schrieb:
> nachdem das aber wohl kaum jemand so genau nimmt, wird das sicher auch
> ein Grund sein, warum die INduktionsfelder oft früh sterben..

Mein Gott.. Wenn das Ding nach 5 Jahren Schrott ist hol ich mir beim 
Schweden mit den 4 Buchstaben für 200 Tacken nen neues.

Wenn ich das 3x gemacht hab lieg ich preislich immernoch unter nem 
Marken-Ceranfeld ;-)

von Oliver S. (oliverso)


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Da kennst du die Strassenpreise der "Marken-Ceranfelder" aber nicht.

Oliver

von M.N. (Gast)


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Schnuckiputz schrieb:
> Die empfohlenen Grenzwerte für Induktionskochherde liegen bei
> 6,25Mikrotesla (µT, 10 hoch -6).

Interessant!
Selbst einem schlechten Ferrit würde ich 100 mT zutrauen. Nen Eisentopf 
könnte man locker bis 1 T aussteuern. Da ist also noch viel 
Optimierungs-Potenzial.

von Gerdt (Gast)


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Die autonomen Kochfelder sind der letzte Müll und haben rein garnichts 
mit einem vernünftigen Induktionsherd zu tun. Ich konnte beide ausgiebig 
testen und stimme dir bei dem autonomen Kochfeld 100% zu. Die Teile 
bringen nicht die Leistung (auch wenn sie einem relativ hoch vorkommt), 
die Bedienung ist oft der letzte Schrott, die Lüfter gehen bei diesen 
Teilen scheinbar nie aus und die Ansteuerung der Leistungsabgabe ist 
auch unter aller Kanone, scheinbar geht nur an/aus und ein 
grottenschlechter Programmierer hat versucht eine Hysterese zu 
programmieren.

von hauspapa (Gast)


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<offtopic>

>1000Watt UV-Lampe (sowas gibts hoffentlich nicht ;-))

Oh doch. Das gibts. Und wie.

Die:
http://www.powerunits.at/Elektronische-Vorschaltge.5.0.html
machen Vorschaltgeräte bis 36kW. Die hohen Leistungen praktisch nur für 
UV Anwendungen.

Die richtigen Strahler haben dann Wirkungsgrad etwa 30% Wirkungsgrad im 
UV Bereich.

Wenn man sich den recht geringen UV Anteil im Sonnenlicht bewusst macht 
(Julisonne knapp 60W/m2 UV) sind über 10000W Strahlungsleistung in UV 
ziemlich extrem.

Hab mit dem Hersteller nichts zu tun, hatte nur mal deren durchaus nette 
Produkte in der Hand.

 </offtopic>

viel Spass beim kochen
hauspapa

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Robert L. schrieb:
>>> zum Lüfter: meine hört man auch praktisch nicht..
>> Wohin lüften die Dinger?
>
> wird hinten angesaugt, und bei der Schublade muss ein "schlitz" sein, wo
> die Luft raus kann

Gut, dann fällt das wohl eher aus für uns.  Wenn überhaupt, dann
müsste es lüfterlos sein.

Danke für die Info!

von Oliver S. (oliverso)


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Na ja, ich würde da mit den Lüftern nicht überbewerten. Die, die ich 
kenne, hört man kaum. Backöfen blasen da sehr viel mehr Luft zur Kühlung 
vorne raus.

Oliver

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Oliver S. schrieb:
> Die, die ich kenne, hört man kaum.

Geh bitte nochmal zurück und lies genau: es geht nicht ums Geräusch,
sondern darum, dass die Wärme ja irgendwo hin gepustet werden muss.
Wenn da, wohin der Herddesigner meint, sie pusten zu wollen, einfach
nichts vorgesehen ist, was die Luft dort abführen könnte, dann kann
ich das eben nicht benutzen.  Ich säge nicht noch extra Schlitze in
die Küchenmöbel, nur weil die ihre Wirkungsgrade nicht im Griff
haben.  Dann bleib' ich halt bei Infrarot.  Die Wanne ist unten
erstaunlich gut gedämmt, das Zeug im Kasten drunter wird nur reichlich
handwarm.

von Robert L. (lrlr)


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Guest schrieb:
> Robert L. schrieb:
>> nachdem das aber wohl kaum jemand so genau nimmt, wird das sicher auch
>> ein Grund sein, warum die INduktionsfelder oft früh sterben..
>
> Mein Gott.. Wenn das Ding nach 5 Jahren Schrott ist hol ich mir beim
> Schweden mit den 4 Buchstaben für 200 Tacken nen neues.
>
> Wenn ich das 3x gemacht hab lieg ich preislich immernoch unter nem
> Marken-Ceranfeld ;-)

naja

man kauft das kochfeld ja nicht nur wegen des Preises und weil es 
"irgendwie" warm macht..

da muss auch die Bedienung, Größe (80cm breit), optik, flächenbündig usw 
passen..

von Jodel (Gast)


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Michael B. schrieb:

> Wer dauernd einen Fernseher laufen hat, der hört sicher nix mehr, der
> merkt auch nix mehr.

Absolut

> Es nervt, wenn im sonst ruhigen Haus ein Ventilator
> vor sich hinbrummt, daher ist die Induktionsplatte beispielsweise als
> Fondue-Untersetzer vom Esstisch verschwunden und dort steht nun wieder
> eine einfache Kochplatte.

Nach wie vor stillos. Unter das Fondue gehoert ein Rechaud.

Beim Kochen ist der Luefter wurscht, da laeuft sowieso der Abzug. Aber 
danach sollte Ruhe sein.

> Stimmt, das hatte ich noch vergessen. Es ist köstlich, jemanden dessen
> Essen überkocht dabei zuzusehen wie er händeringend versucht das
> rumspinnende Induktionsfeld daran zu hindern, das Essen zu verkokeln.

Einfach abwischen...? Mal abgesehen davon, dass diese Dinger 
tatsaechlich laecherlich schlecht sind.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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ocsic schrieb:
> Die Vorteile von Induktion sind sicher da, aber auch nicht so
> gravierend, wie oft angemerkt, echt gut wird es ja doch erst mit Gas

Gas macht mehr Dreck ("Sott"), d.h. die Küche muss etwas häufiger 
renoviert werden.

Leider gibt es kaum noch anständig bedienbare Gaskochfelder, meistens 
sind die Bedienknöpfe auf die Geräteoberseite gewandert, was dort a) 
Platz wegnimmt und b) reinigungstechnisch nicht optimal ist.

Ich koche mit Gas. Müsste ich mit Strom kochen, käme mir allerdings 
nichts anderes als Induktion ins Haus.

von Sebastian L. (sebastian_l72)


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auch von hier:

Wenn elektrisch, dann Induktion. Die Technik ist ausgereift.
Noch ein Tipp:
Versuch ein Gerät zu finden, welches richtige fysische Stellknöpfe hat, 
die sich auch mit nassen, fettigen Fingern bedienen lassen.

Die Bedienung dieser **** (ganz schlimmes Schimpfwort) Touchknöpfe ist 
mit ein Graus, da viel viel zu langsam.

Wenn Gas im Haus ist, dann natürlich Gas.

von Robert L. (lrlr)


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>Die Bedienung dieser **** (ganz schlimmes Schimpfwort) Touchknöpfe ist
>mit ein Graus, da viel viel zu langsam.

am schlimmsten sind die mit +/-
wo man 10 mal drücken muss um auf die gewünschte Stufe zu kommen

es gibt aber auch welche wo man mit einem druck sofort die stufe 
einstellt
(und die bedienugn wird auch jedes jahr besser...

die 10 jahre alten sind a katastrophe
5 jahre alte "OK"
aktuelle: super...

(das hat aber nichts mit induktion zu tun, das ist bei den Ceran it 
Infrarotstrahler  ja das selbe..)

>Wenn Gas im Haus ist, dann natürlich Gas.

nie im Leben..
Gas hat keinen einzigen Vorteil..

: Bearbeitet durch User
von Oliver S. (oliverso)


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Jörg W. schrieb:
> Ich säge nicht noch extra Schlitze in
> die Küchenmöbel, nur weil die ihre Wirkungsgrade nicht im Griff
> haben.

Vorne braucht es auch keine Schlitze. Die pusten einfach unter die 
Arbeitsplatte ;)
Gefordert werden Lüftungsquerschnite von hinten/unten, und es gibt 
definierte Mindestanstände zur Schublade da drunter.

Oliver

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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je weniger Bauteile, desto weniger geht kaputt.

manmag zwar beim Indu sparen, weil das schneller warm wird.
aber:
eine Reparatur so gerade eben nach Garantieschluss verfeuert die 
Ersparnisse gleich wieder.
Mein ganz normaler Ceran-Herd ist jetzt 12 Jahre alt.
der Herd davor wurde zwischen den Generationen weitervererbt.

Schaffen das die Bauteile im Indu auch?

(OT)
Wozu braucht ein Toaster ein Display?
(/OT)

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Oliver S. schrieb:
> Gefordert werden Lüftungsquerschnite von hinten/unten

Ja, das ist bei uns aber alles dicht.

von Der Andere (Gast)


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Robert L. schrieb:
> Gas hat keinen einzigen Vorteil..

Klar, deshalb sind in allen Profiküchen Gasherde.

SCNR

von Oliver S. (oliverso)


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Dann soll es halt nicht sein...

Oliver

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Robert L. schrieb:
> Gas hat keinen einzigen Vorteil..

dann hat man noch nie in einem Wok gekocht.

wieviel Stromunfälle gibt es?
wieviel Gasunfälle gibt es?
jeweils nur Unfälle an und mit Herden gesehen und bezogen auf eine 
bestimmte Gerätezahl im Durchschnitt. Gibts da irgendwo eine Statisik?

von hauspapa (Gast)


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>> Gas hat keinen einzigen Vorteil..
>
> dann hat man noch nie in einem Wok gekocht

8kW Induktions-Wok:
http://www.gastrostore.com/kochgerate/wokherde-asia-kochen/induktions-wok/induktions-wok-8000.html

guten Hunger
hauspapa

von oszi40 (Gast)


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▶ J-A von der H. schrieb:
> wieviel Stromunfälle gibt es?
> wieviel Gasunfälle gibt es?

Die meisten Leute sterben im Bett oder an Rauchvergiftung. Welche 
Statistik ist Dir lieber? Ich kann 3 Herde benutzen': Gas mit Ceran, 
Infrarot und Induktion. Induktion ist eindeutig die schnellste Art den 
Topfboden heiß zu bekommen. Lüfter kann es in ALLEN Herden/Backöfen 
geben (auch um die die Überhitzung der Umgebungsmöbel zu verhindern).

Einen Herd sollte man im Küchenstudio oder evtl. in einer Ferienwohnung 
mal in seiner Handhabung gründlich getetstet haben. Es reicht nicht den 
billigsten zu suchen, sondern besser den, der den meisten Nutzen bringt. 
Dazu gehört Induktion mit gescheitem Bedienfeld und Backofen unbedingt 
mit Umluft. Interessant ist auch die Mischkalkulation im Küchenstudio wo 
dann die Küche unheimlich "günstig" ist weil nur primitive Herde dabei 
sind, die man dann Jahrzehnte auf dem Hals hat.

von Robert L. (lrlr)


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Der Andere schrieb:
> Klar, deshalb sind in allen Profiküchen Gasherde.

"alle" ist  schon widerlegt ;-)

http://www.hotelier.de/sites/default/files/nodes/news/foto/palux-profi-kueche.jpg
http://www.eibach-die-kueche.de/typo3temp/GB/header0_01_6a8fd355cf_f2ef4112c3.jpg

ausserdem hab ich zuhause anderer anforderungen als Profis


WOk: ich hab einen, der am normalen herd funktoiniert (aussen flacher 
boden, innen rund)

verwend ihn aber eh nicht, wiel ich das "konzept" wok nicht verstanden 
hab...


nachtrag:
das wäre mal ein interessantes kochfeld ;-)

http://www.samsung.com/de/consumer-images/news/2015/die-stilechte-profikuche-fur-zu-hause/720-1.jpg

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Robert L. schrieb:
> das wäre mal ein interessantes kochfeld ;-)

Geht halt nur mit magnetischem Topfboden und asiatischem Reis, der
gut genug klebt. :-)

von Olaf B. (omb)


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Wir haben ein Iduktionskochfeld von Neff. Das hat einen magnetischen 
Einstellknopf aus Metall. Bin mit der Bedienung sehr zufrieden.
Ein klick in die Richtung des gewünschten Kochfeldes und dann drehen um 
die Leistung einzustellen.
Zum Reinigen, oder als Kindersicherung, kann es dann entfernt werden.

http://www.neff.de/twistpads.html

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Olaf B. schrieb:
> Ein klick in die Richtung des gewünschten Kochfeldes und dann drehen um
> die Leistung einzustellen.

Das klingt umständlich. Hat das Ding nur einen Knopf?

von Fabian F. (fabian_f55)


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Rufus Τ. F. schrieb:
> Olaf B. schrieb:
>> Ein klick in die Richtung des gewünschten Kochfeldes und dann drehen um
>> die Leistung einzustellen.
>
> Das klingt umständlich. Hat das Ding nur einen Knopf?
Meine Eltern haben das auch. Echt Super.
Nix umständlich. Das auswählen und regulieren macht man nach 2 Tagen in 
einem Wisch. Wer einmal in einem Auto mit MMI gesessen hat, weiß auch 
wie das funktioniert.
Kindersicherung ist auch Gold Wert, wenn unsere Kinder das haus der 
Großeltern unsicher machen.

von Joachim B. (jar)


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oszi40 schrieb:
> Lüfter kann es in ALLEN Herden/Backöfen
> geben (auch um die die Überhitzung der Umgebungsmöbel zu verhindern).

eben, ist fast überall in den Einbauvorschriften!

> Einen Herd sollte man im Küchenstudio oder evtl. in einer Ferienwohnung
> mal in seiner Handhabung gründlich getetstet haben.

ach was, BSH hat das Küchenstudio abgeschafft, in den Verkaufsstellen 
konnte ich nie probekochen und eine Ferienwohnung mit Wunschherd suchen, 
ein netter Traum.

> Es reicht nicht den billigsten zu suchen, sondern besser den,
> der den meisten Nutzen bringt.
> Interessant ist auch die Mischkalkulation im Küchenstudio wo
> dann die Küche unheimlich "günstig" ist weil nur primitive Herde dabei
> sind, die man dann Jahrzehnte auf dem Hals hat.

OK mein alter Philipsherd geliefert mit der Küche hat 27 Jahre gehalten 
und wurde funktionsfähig wegen Induktion entsorgt. Die Bediennachteile, 
Sensorfeld auf dem Ceran und die dadurch eingeschränkte Topffläche waren 
vorher nicht testbar.

> Dazu gehört Backofen unbedingt mit Umluft

eine Selbstverständlichkeit, vor 27 Jahren und auch heute.

Oliver S. schrieb:
> Jörg W. schrieb:
>> Ich säge nicht noch extra Schlitze in
>> die Küchenmöbel, nur weil die ihre Wirkungsgrade nicht im Griff
>> haben.
>
> Vorne braucht es auch keine Schlitze. Die pusten einfach unter die
> Arbeitsplatte ;)
> Gefordert werden Lüftungsquerschnite von hinten/unten, und es gibt
> definierte Mindestanstände zur Schublade da drunter.

eben, war auch schon immer so, leider vergessen auch das einige 
Küchenaufbauer

▶ J-A von der H. schrieb:
> wieviel Stromunfälle gibt es?
> wieviel Gasunfälle gibt es?
> Gibts da irgendwo eine Statisik?

Selbstmörder die ganze Häuser sprengen bevorzugen Gas

von Einer (Gast)


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Robert L. schrieb:
> Vorteile hat Gas KEINE

Also auf meinem Gasherd Löte ich immer wieder mal größere Teile 
zusammen.

Als hier mal ein längerer Stromausfall war konnte ich, im gegensatz zu 
meinen Nachbarn die alles auf elektrisch umgebaut haben, sowohl Kochen 
als auch Duschen.
Nagut das war ne seltene Ausnahme.

Und den Induktionsherd der 30 Jahre hält kann ich mir nicht vorstellen.

MfG
Einer

von Georg A. (georga)


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> Wir haben ein Iduktionskochfeld von Neff. Das hat einen magnetischen
> Einstellknopf aus Metall. Bin mit der Bedienung sehr zufrieden.

Das Ding hat ein Bekannter auch. Klingt am Anfang etwas komisch, ist 
aber wirklich gut zu bedienen. Man muss ja nicht alle 5s an einer 
anderen Platte rumdrehen ;) Falls der Knopf abhanden kommt, gibt es auch 
einen Notmodus über Touchtasten. Sehr nett ist der Powermodus, wo man 
auf eine Kochstelle AFAIR 10kW geben kann (alle anderen sind dann aus). 
Damit ist ein grosser Topf Nudelwasser ruckzuck am Kochen.

von F. F. (foldi)


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Gerschel schrieb:
> Desweiteren Punkte wie Verbrauch, Reinigung und Langlebigkeit würden
> mich auch interessieren.

Weil ich das auch wissen wollte, hatte ich mir vom Aldi einen Einplatten 
Induktionsherd(oder wie man das auch immer nennen will) gekauft.

Funktion ist genial. Schneller als Gas heiß, aber auf jeden Fall genauso 
schnell, dafür auch schneller wieder kühler.
Haltbarkeit war beim ersten Teil nicht so toll, war nach drei Wochen 
kaputt, aber täglich genutzt.

Verbrauch. Das ist immer so einen Sache. Natürlich brauchen die viel 
Strom, aber halt nicht so lange und die Zeiteinsparung beim Kochen ist 
für mich ein Argument, was die eventuellen Mehrkosten für Strom obsiegt.

Als ich noch mein Haus hatte, kauften wir eine sehr (sau) teure Küche. 
Dabei so ein riesiges Ceranfeld. Mit allem Chicki Micki, aber ein 
Stromverbrauch, der den Jahresdurchschnitt verdoppelte. Hätte sicher 
auch anders sein können, aber Frauen kochen halt immer noch wie aus dem 
alten Dr. Ötker. Immer ohne Deckel und volle Pulle. Egal ob eine 
funktionierende Ankochautomatik vorhanden ist oder nicht.

von Georg W. (gaestle)


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Gerschel schrieb:
> Wie steht es um die "schädliche Strahlung" beim Induktions-Kochfeld?

Elektroherde mit Glaskeramikabdeckung können bei unsachgemäßem Betrieb 
elektromagnetische Strahlung im dreistelligen Terahertzbereich 
aussenden. Herkömmliche Gasherde tun dies auch bei sachgemäßem Betrieb.

von Harald W. (wilhelms)


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Georg W. schrieb:

> Elektroherde mit Glaskeramikabdeckung können bei unsachgemäßem Betrieb
> elektromagnetische Strahlung im dreistelligen Terahertzbereich
> aussenden.

Ja, und die Herdbeleuchtung strahlt sogar noch höhere
Teraherzwerte ab. Also immer Abstand halten. :-)

von Roland P. (pram)


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Wir haben auch ein Induktionskochfeld.

Besonders gefällt mir hier, dass man die Energie von 2 Platten auf eine 
"bündeln" kann. Wasser kocht dann gefühlt schneller als im Wasserkocher.

> Als Geschirr eignet sich, alles was Eisen oder Stahl entält. Alu und
> Edelstahl geht auch bedingt. Nur kein Kupfer.

WARUM ist das eigentlich so? Es geht doch im Wesentlichen darum, 
Wirbelströme zu erzeugen und ich dachte immer, dass dies von der 
Leitfähigkeit und nicht vom Magnetismus abhängt.


Gruß
Roland

von lächler (Gast)


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Roland P. schrieb:
> WARUM ist das eigentlich so? Es geht doch im Wesentlichen darum,
> Wirbelströme zu erzeugen und ich dachte immer, dass dies von der
> Leitfähigkeit und nicht vom Magnetismus abhängt.

Es geht erst mal darum Wirbelströme zu erzeugen und dann darum, diese in 
Wärme umzuwandeln.
Eisen ist ferromagnetisch und hat einen ausreichend hohen Widerstand.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Ferromagnetismus ist für Wirbelströme nicht erforderlich, wie u.a. jeder 
Wirbelstromtacho und Ferrariszähler beweist.

von Hobbykoch (Gast)


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Georg A. schrieb:
> Sehr nett ist der Powermodus, wo man
> auf eine Kochstelle AFAIR 10kW geben kann

Kochstellen mit einem zuschaltbaren Booster brauchen bei voller
Leistung zusammen meist um die 3,5kW.

Induktions-Kochfelder mit hoher Leistung (10kW und mehr) findet man
überwiegend im Gastro-Bereich. Besonders beim authentischen Kochen
mit dem Wok benötigt man richtig viel Power.

von Maik (Gast)


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Induktion hält bei weitem nicht so lange...das wäre das einzige was man 
berücksichtigen sollte

von 3162534373 .. (3162534373)


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Robert L. schrieb:
>>Topferkennung
>
> lustig ist ja, dass man eine ALU-Folie drauflegen kann, und diese dann,
> naja "als Topf" erkannt wird..

Ich hab es ausprobiert.
Mit grossem Messer,
kleinem Messer,
Gabel, Löffen, 10mm Bohrer, usw.

nix davon hat das Kochfeld dazu gebracht Leistung zu erbringen. 
(Fehlermeldung)
Es scheint also tatsächlich eine halbwegs vernünftige Erkennung zu 
haben.

Es muss wohl eine gewisse Masse an magnetischem Material dabei sein.

z.B. ein kleiner Alutopf (16cm) mit eingegossenem Eisenboden bringt 
gerade mal 900Watt laut Smartmeter, auch mit Booster.
Ein Induktion geeigneter 16cm Topf bringt volle 3,3kW laut Smartmeter.

: Bearbeitet durch User
von Robert L. (lrlr)


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probier mal Alu folie, würde mich jetzt schon interessieren

mein neues erkennt das jetzt "besser", die alufolie wird kurz erhitzt 
(bewegt sich dadurch? nach oben) dann schaltet das Feld aus, folie 
wieder runter, feld wieder ein usw.

beim alten induktionsfeld ist mir mal eine alufolie abgeraucht..

von X. O. (overflow)


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Der Andere schrieb:
> Robert L. schrieb:
>> Gas hat keinen einzigen Vorteil..
>
> Klar, deshalb sind in allen Profiküchen Gasherde.
>
> SCNR

Gibt schon noch ein paar andere Vorteile z.B.
- lässt sich die Hitze besser und schneller regeln, Haptik mit den 
gewohnten Drehknöpfen besser als das Rumgetapse auf den Platten
- günstiger als Strom
- unabhängig von der Anschlussleistung des Stromanschlusses. In 
Deutschland hat man das Glück, das man einen Kraftanschluss für den 
Anschluss des Herds ins Haus kriegt. Sowas gibts anderorts nicht, dort 
müssen Standard 3.5kW für den gesamten Haushalt reichen. Wenn dann neben 
den Herdplatten noch was anderes läuft wirds schnell knapp.
- mal abgesehen von der Gasleitung, die man ab und zu checken muss 
unempfindlicher und wartungsärmer
- der Gasherd ist günstiger in der Anschaffung
- mit jeglicher Art von Kochtöpfen Pfannen kompatibel, auch mit 
verzogenem Boden

Man muss natürlich auch die Gasflaschen rankarren was nicht so ohne ist. 
Explosionsgefahr ist immer gegeben und in geschlossenen Räumen ist die 
Lagerung immer ein Risko. Bei uns steht die Gasflasche außerhalb des 
Hauses, circa 2m nach der Flasche kann die Leitung durch ein 
Magnetventil von einem Schalter neben dem Herd an und zugeschaltet 
werden (für den Fall eines Stromausfalles ist ein Bypass um das 
Magnetventil eingelötet)

Gegen Induktion hab ich zwar nichts, ich würde das aber der Frau 
überlassen. Die steht halt nun mal am Öftesten am Herd und wenn sie auch 
nur geringe Vorbehalte gegen Induktion hat, warum sie zu ihrem Glücke 
zwingen. Schauermärchen bzgl. Induktion gibts ja genug, vom Essen das 
nicht mehr schmeckt bis zu mehrfachen Fehlgeburten(bis der Herd 
ausgetauscht wurde) hab ich da schon alles gehört.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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oszi40 schrieb:
> ▶ J-A von der H. schrieb:
>> wieviel Stromunfälle gibt es?
>> wieviel Gasunfälle gibt es?
>
> Die meisten Leute sterben im Bett oder an Rauchvergiftung.

Ja, natürlich und es gibt Autounfälle.
Oder den Leuten platzte beim Scheissen 'ne Arterie in Kopp.
-Das interessiert doch hier garnicht.

lies doch bitte meinen Beitrag noch einmal.

Ich schrieb Herd und nicht Bett.

Weil ziemlich viele Leute Angst vor Gas haben, wäre mal eine Statistik 
interessant, wieviele Unfälle es mit Elektro-Herden und wieviele es mit 
Gas-Herden tatsächlich gibt. Bezogen auf eine bestimmte Gerätezahl der 
jeweiligen Arten.

das hat nix mit Leuten im Bett zu tun.
Bleibt doch einfach mal sachlich.
Dichtet nicht immer einfach irgendwas dazu, das nie behauptet wurde.

So entstehen Lügen und Gerüchte.

"...soll ja auch gesagt haben"

Mann wie ich das hasse

von 3162534373 .. (3162534373)


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Robert L. schrieb:
> probier mal Alu folie, würde mich jetzt schon interessieren

Ja,
das ist jetzt Witzig ;)

ALufolie wird nicht erkannt. Es wird erhitzt.
Die ALufolie hebt aber ab und die Platte schaltet ab.
Wenn ich die Alufolie runterdrücke, dann brennt die sogar ;)
Die Erkennung läuft also nicht rein über magnetisch, sondern auch über 
Fläche.
Kleinteile gehn nicht, das hab ich nochmal probiert.

von Harald W. (wilhelms)


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Sebastian L. schrieb:

> Wenn Gas im Haus ist, dann natürlich Gas.

Das ist m.E. das Hauptargument gegen Gas: Es gibt nur sehr wenig
Wohnungen mit Gas in der Küche. Und den Gasanschluss nur zum
Kochen nachzurüsten ist völlig unrentabel.

von Georg W. (gaestle)


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Harald W. schrieb:
> Das ist m.E. das Hauptargument gegen Gas: Es gibt nur sehr wenig
> Wohnungen mit Gas in der Küche. Und den Gasanschluss nur zum
> Kochen nachzurüsten ist völlig unrentabel.

In unserem Vereinsheim läuft der Herd mit Flüssiggas, zeitweise aus der 
Flasche. 15kg Gas reichen ein paar Monate. Bei einer Ersatzbeschaffung 
wäre ich aber trotzdem für Induktion.

Rufus Τ. F. schrieb:
> Ferromagnetismus ist für Wirbelströme nicht erforderlich, wie u.a. jeder
> Wirbelstromtacho und Ferrariszähler beweist.

Allerdings erhöht er den Energieeintrag.

von Michael B. (laberkopp)


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Jodel schrieb:
> Nach wie vor stillos. Unter das Fondue gehoert ein Rechaud.

Stimmt, reicht aber nicht, wie sind nicht bloss zu zweit,
da kann eine Spiritusflamme nicht genug nachheizen.

Wir haben es auch mal mit 2 Töpfen probiert, auch stil-los.

Inzwischen ist es halt ein richtiger Kochtopf auf einer
E-Herd-Platte, der hält mit. Für den Stil haben wir einen
Kaminofen.

von Michael B. (laberkopp)


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Robert L. schrieb:

> mein neues erkennt das jetzt "besser", die alufolie wird kurz erhitzt
> (bewegt sich dadurch? nach oben) dann schaltet das Feld aus, folie
> wieder runter, feld wieder ein usw.
> beim alten induktionsfeld ist mir mal eine alufolie abgeraucht..

Wieso hast du schon 2 "ver"braucht ?

Geplante Obsoleszenz ?

von Michael B. (laberkopp)


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Rufus Τ. F. schrieb:
> Das klingt umständlich. Hat das Ding nur einen Knopf?

Ja, und den auch noch wegnehmbar, der liegt nur lose auf.

Wer über 1500 EUR für einen Herd ausgegeben hat, der muss das gut 
finden.

In der Praxis ist es nervig unbrauchbare technikverspielte Nerdkacke.

Erinnert an BMW iDrive: Billig in der Produktion, nervig in der 
Bedienung.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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X. O. schrieb:
> - der Gasherd ist günstiger in der Anschaffung

Definitiv nicht. Induktionskochfelder, die über die bessere 
"Slider"-Bedienfunktionalität verfügen (separat für jede Kochstelle) 
gibt es bereits für ca. 350 EUR. Und das nicht nur bei Ikea, sondern 
auch von "Marken"herstellern.

Und die Installationskosten (Verlegen des Gasrohres zur Betriebsstelle 
des Kochfeldes) liegen auch in einer ganz anderen Größenordnung als die 
für das simple Verlegen eines geeigneten Kabels. Das sollte man, wenn 
man ehrlich sein will, auch miteinander vergleichen.


Ich koche mit Gas. Den Luxus leiste ich mir; allerdings leiste ich mir 
auch den Luxus, nicht mit Gas backen zu müssen.

: Bearbeitet durch User
von Robert L. (lrlr)


Angehängte Dateien:

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Michael B. schrieb:
> Robert L. schrieb:
>
>> mein neues erkennt das jetzt "besser", die alufolie wird kurz erhitzt
>> (bewegt sich dadurch? nach oben) dann schaltet das Feld aus, folie
>> wieder runter, feld wieder ein usw.
>> beim alten induktionsfeld ist mir mal eine alufolie abgeraucht..
>
> Wieso hast du schon 2 "ver"braucht ?
>
> Geplante Obsoleszenz ?

nach 6 Jahren, ja
"gelplant" würde ich es nicht nennen, ...

eher "aus kostengründe alles sehr kanpp ausgelegt.."
die Belüftung war sicher auch nicht 100% laut Plan..

eines der Felder wurde so heiß, dass die Folie "geschmolzen" ist..
das "stank" dann 1 Jahr lang

danach wurde die andere Seite defekt (Sicherung geflogen, sobald man 
eingeschaltet hat)
trotz "Pseudo"-Sicherug im Feld die durchgebrannt ist...

von Joachim B. (jar)


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Michael B. schrieb:
> Wer über 1500 EUR für einen Herd ausgegeben hat, der muss das gut
> finden.

bis zu 4800,-€ die spinnen!

und dann ist die Ceran Platte nicht mal eingefasst, ein kleiner Stoß mit 
dem Topf und eine Ecke ist vom Glasfeld abgeplatzt, die häufigste 
Ursache für kaputte Felder, ich hatte extra auf eine eingefasste 
Glasplatte in Edelstahl geachtet!

: Bearbeitet durch User
von F. F. (foldi)


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Michael B. schrieb:
> Erinnert an BMW iDrive: ... nervig in der
> Bedienung.

Bin ich nicht der Einzige, der das Kacke findet?

von Fabian F. (fabian_f55)


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X. O. schrieb:

> Gibt schon noch ein paar andere Vorteile z.B.
> - lässt sich die Hitze besser und schneller regeln, Haptik mit den
> gewohnten Drehknöpfen besser als das Rumgetapse auf den Platten

Unser Induktionskochfeld hat Drehregler? Wieso sollte es so was nicht 
geben?

> - unabhängig von der Anschlussleistung des Stromanschlusses. In
> Deutschland hat man das Glück, das man einen Kraftanschluss für den
> Anschluss des Herds ins Haus kriegt. Sowas gibts anderorts nicht, dort
> müssen Standard 3.5kW für den gesamten Haushalt reichen. Wenn dann neben
> den Herdplatten noch was anderes läuft wirds schnell knapp.
Geht hier aber nicht um 3.Welt-Länder...

> - mit jeglicher Art von Kochtöpfen Pfannen kompatibel, auch mit
> verzogenem Boden
Verzogene Böden spielen auf einem Induktionsofen keine Rolle. 2-3mm 
Luftspalt reduzieren die Leistung nur um wenige %

> Man muss natürlich auch die Gasflaschen rankarren was nicht so ohne ist.
Vor allem ohne Auto...
> Explosionsgefahr ist immer gegeben und in geschlossenen Räumen ist die
> Lagerung immer ein Risko.
Besonders schön mit Kindern
> Bei uns steht die Gasflasche außerhalb des
> Hauses, circa 2m nach der Flasche kann die Leitung durch ein
> Magnetventil von einem Schalter neben dem Herd an und zugeschaltet
> werden (für den Fall eines Stromausfalles ist ein Bypass um das
> Magnetventil eingelötet)

Ist für Wohnungen keine Möglichkeit. Ohne eigenen Garten steht die 
Gasflasche in der Küche und nimmt Platz weg. Ich wage zu behaupten es 
gibt wesentlich mehr Wohnungen ohne Garten, als ohne Starkstromanschluss

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Gasflaschen? In welchem Dritte-Welt-Land lebt Ihr?

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Vermutlich einfach nur in einem Haus ohne Gasanschluss ;-)

Bekannte von uns haben die Gasflasche auf dem Balkon und dann zur Küche 
hin durchgebohrt.

Die kochen allerdings auch leidenschaftlich gerne (und seeeehr lecker) 
im Wok :-)

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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gerade im Wok kann man nur mit Gas vernünftig kochen

von Ichbin (Gast)


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Dann oute ich mich jetzt auch mal als "induktiver Neuling"
Wir haben zum Austausch der Küchenarbeitsplatten entschlossen, dass 
gleich auch das Glaskeramikkochfeld mitgetauscht wird weil dieses ein 
geringfügig größeres Maß aufweist als die heutigen Kochfelder.
Ich hätte bei einem späteren Tausch links und rechts eine Blende 
benötigt.
Ich selber koche zwar nicht viel, aber dennoch ist mir Usability 
wichtig. Daher gabs nicht nur ein Kochfeld sondern ein komplettes Set 
bestehend aus Herd und Kochfeld mit herkömmlichen Drehknöpfen am Herd.
Das Spielchen von wegen erst Einschalten, dann Kochplatte auswählen und 
dann noch die Leistung einzustellen ging mir gleich im Laden auf den 
Zeiger. Mit vier einzelnen Slidern hätten wir uns vielleicht noch 
anfreunden können, aber für Stufe 9 dann neun Mal tippen zu müssen, 
NIEMALS.
Da waren wir dann an dem Punkt angelangtwo eben das Herdset günstiger 
war als das autarke Kochfeld und evtl später mal noch ein Herd.
Zu allem Übel ist dann auch noch vom favorisierten Modell ein 
Auslaufmodell dagestanden welches es deutlich günstiger gab.

Das Kochen damit: Es ist immer wieder ein WOW wie schnell das Anheizen 
damit geht. Scharfes braten geht problemlos in Stufe 8 oder 9 ohne dass 
man angst haben muss dass das Gargut verbrennt, da doch wohl irgendwie 
die Temperatur im Topfboden "geregelt" wird und nicht nur stumpf mit 
Heizleistung befeuert wird. Auch wenn sich beim Anbraten vieler Zwiebeln 
etwas Flüssigkeit sammelt schmort das Ganze in der Pfanne trotzdem 
besser als zuvor mir Glasgeramik wo dann die Pfanne erst mal ordentlich 
aabgekühlt ist und alles erst mal ins Kochen übergegangen ist.
Einen Vergleich zu Gas habe ich allerdings keinen.

ichbin

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Es gibt (oder gab) auch einen Induktionsherd gezielt für runde Woks:

http://www.heise.de/preisvergleich/eu/rommelsbacher-ebw3208-in-einbau-wok-induktionskochfeld-a518113.html

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Rufus Τ. F. schrieb:
> Es gibt (oder gab) auch einen Induktionsherd gezielt für runde Woks:
>
> 
http://www.heise.de/preisvergleich/eu/rommelsbacher-ebw3208-in-einbau-wok-induktionskochfeld-a518113.html

Ja, ich hatte so etwas bei einem Kochkurs mal als "normales" geheiztes 
Ceranfeld gesehen und war fasziniert.

Allerdings meinte der Koch, das wäre nicht wirklich praktisch.

Man müsse nur einen Wok haben, der flacher sei, dann wäre das Teil schon 
unbrauchbar.

Außerdem könne man es eben auch nur dafür nutzen.

Und man könne die Hitze nicht sauber einstellen. Mit Gas könne man 
gezielt je nach Menge nur einen kleinen unteren Teil erhitzen oder eben 
"weiter rauf".

Sein Fazit: wird quasi nie benutzt. Aber das war auch noch ein "altes" 
Ceranfeld, k.A. ob und wie sich das bei Induktionsherden verhält.

Was ich mir auch schwierig vorstelle, ist die Reinigung. Wenn hier auf 
unserem Ceranfeld etwas anbrennt, dann kann ich auch hartnäckigsten 
Anbrand mit dem Metallschaber entfernen. Wenn bei einem solchen Teil 
etwas zwischen Wok und Feld läuft (und das wird es bestimmt mal), dann 
geht das wegen der Rundung nicht.

Ich bin kein Hobbykoch (das war damals ein kostenloses Event bei einem 
Unternehmertreffen), aber wenn ich das bei meinen Bekannten sehe - das 
halte ich für deutlich praktischer: normales Gasfeld - wenn mit Wok 
gekocht werden soll, einfach den Aufsatz drauf - fertig. Und wenn man 
nicht per Wok kocht, hat man eine zusätzliche Kochstelle.

Leider konnte ich auf die Schnelle keinen Preis finden, aber dafür kann 
man vermutlich lange mit Gasflaschen kochen ;-)

: Bearbeitet durch Moderator
von Oliver S. (oliverso)


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Unsere Kantinenküche hat solche Wok-Induktionsmulden, und die werden 
dort regelmäßig genutzt. Die ProfiKöche dort haben damit anscheinend 
keine Probleme.

Oliver

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Oliver S. schrieb:
> Unsere Kantinenküche hat solche Wok-Induktionsmulden, und die werden
> dort regelmäßig genutzt. Die ProfiKöche dort haben damit anscheinend
> keine Probleme.

Ja, das kann durchaus sein - wie gesagt, ich hab davon wenig Ahnung.

Allerdings muss man wohl auch zwischen einem Koch/Restaurant der 
gehobenen Küche (das war das damals) und einer Kantine unterscheiden.

Vielleicht hätten die da auch lieber Gas, aber Arbeitgeber meinte, das 
wäre toll und nun müssen sie damit klarkommen.

Wenn ich mir die Argumente dafür und dagegen anschaue, würde ich sagen: 
Gas ist für Woks praktischer (wenn man die Möglichkeit hat). Aber per 
Mulde kann man immerhin auch ohne mit dem Wok kochen.

von Der Andere (Gast)


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Michael B. schrieb:
> Für den Stil haben wir einen
> Kaminofen.

So ein Stil ist aber schnell verbrannt, besser Scheitholz nehmen, am 
Besten Buche, Eiche oder Robinie.

Rufus Τ. F. schrieb:
> Ich koche mit Gas. Den Luxus leiste ich mir; allerdings leiste ich mir
> auch den Luxus, nicht mit Gas backen zu müssen.

Sehr richtig.

F. F. schrieb:
> Bin ich nicht der Einzige, der das Kacke findet?

Nö bist du nicht. Ein Knopf für 4 Platten? Gut wer immer nur sein 
Fertigmenü aufheizt braucht immer nur eine Platte, aber bei uns sind 
öfter mal 3 Platten gleichzeitig an, da immer die "richtige" auswählen 
zu müssen um dann den Energieeintrag schnell zu ändern wäre äusserst 
unpraktisch. Aber es gibt Herde zum kochen und welche zum 
Repräsentieren...

Es ist irgendwie witzig. Das ist wie bei einer Basic gegen den Rest der 
Programmiersprachenwelt-Diskussion. Es gibt Leute die sagen, Gas ist 
Prima, Induktion das nächstbeste, usw. oder andere die sagen: Induktion, 
dann Infrarot Ceran, und es gibt dann die Leute, bei denen alles 
Scheisse ist ausser dem was sie haben :-)

Gas macht nur Sinn wenn man einen Gasanschluss hat, das ist klar. Den 
extra legen zu lassen lohnt nur wenn einer unbedingt Gas will.

Noch ein Pluspunkt für ein gasfeld (keine Ahnung ob es das auch bei 
Induktion gibt): Ein 80 cm breites Gasfeld mit 5 Brenner bekommt man in 
einen 60cm Standardausschnitt und hat dann genügend Platz für 4 Töpfe 
und Pfannen.

Rufus Τ. F. schrieb:
> Und die Installationskosten (Verlegen des Gasrohres zur Betriebsstelle
> des Kochfeldes) liegen auch in einer ganz anderen Größenordnung als die
> für das simple Verlegen eines geeigneten Kabels.

Du gestattest dass ich mal lache. Dann mache ich die Rechnung auf, dass 
man von einem Wechselstromanschlus auf Drehstrom umrüsten muss. Kein 
Bestandschutz mehr und jetzt...
In vielen Städten ist Gasanschluss normal und ältere Miet_Wohnungen 
haben noch einen reinen Wechselstromanschluss.

von Oliver S. (oliverso)


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Chris D. schrieb:
> Allerdings muss man wohl auch zwischen einem Koch/Restaurant der
> gehobenen Küche (das war das damals) und einer Kantine unterscheiden.

Stimmt. Unsere Kantinenköche bereiten damit direkt an der Theke die 
Gerichte aus frischen Zutaten auf Bestellung zu. Das unterscheidet die 
natürlich von einer "gehobenen" Küche ;)

Oliver

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Oliver S. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Allerdings muss man wohl auch zwischen einem Koch/Restaurant der
>> gehobenen Küche (das war das damals) und einer Kantine unterscheiden.
>
> Stimmt. Unsere Kantinenköche bereiten damit direkt an der Theke die
> Gerichte aus frischen Zutaten auf Bestellung zu. Das unterscheidet die
> natürlich von einer "gehobenen" Küche ;)

Ich meinte damit, dass die Ansprüche eines Gourmetkochs sicherlich 
andere sind als derjenigen, die für einige Dutzend/Hunderte schnelles, 
preiswertes Essen zaubern müssen und er deswegen damit nicht zufrieden 
war.
Dafür sind die Preise bei ihm auch anders ;-)

Eventuell ist es auch eine berufsgenossenschaftliche Sache (kein offenes 
Feuer direkt an der Theke, wo es hektisch wird) - k.A. ob es da 
Vorschriften gibt.

Außerdem liegt ein Wok in so einer Mulde natürlich sicherer als auf 
einem Gestellring über dem Gas. Das könnte auch ein Grund sein: man 
reisst das Ding nicht so schnell um.

Nicht falsch verstehen: ich will Induktion keinem madig machen. Unser 
nächstes Feld wird wohl auch Induktion werden (aber solange unser altes 
Ceranfeld noch geht, sehe ich das nicht ein - es tut, was es soll und 
bisher konnte man darauf auch ganz gut kochen :-)

: Bearbeitet durch Moderator
von Hobbykoch (Gast)


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Der Andere schrieb:
> Du gestattest dass ich mal lache. Dann mache ich die Rechnung auf, dass
> man von einem Wechselstromanschlus auf Drehstrom umrüsten muss. Kein
> Bestandschutz mehr und jetzt...

Viele Induktions-Kochfelder lassen sich sowohl mit Drehstrom als auch
Einphasen-Wechselstrom betreiben (zB. IKEA).

Allerdings muss man im letzteren Fall oft neue Leitungen zur Verteilung
verlegen, da der vorhandene Kabelquerschnitt nicht ausreicht. Dies kommt
– häufig im Altbau – jedoch günstiger, als sich nachträglich einen Dreh-
stromanschluss legen zu lassen.

von Michael B. (laberkopp)


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Robert L. schrieb:
>> Geplante Obsoleszenz ?
>
> nach 6 Jahren, ja "gelplant" würde ich es nicht nennen, ...

Produkte, die nach 6 Jahren kaputt gehen, SIND MIST, ganz klar.

Leider gibt es immer mehr Leute die denken wie du und darin kein Problem 
sehen. Meist junge Leute. "6 Jahre, so lange lebe ich noch gar nicht, 
äh, zumindest nicht als Konsument, vorher haben es Mami&Papi gekauft". 
Man ist durch kurzlebige iPhones und Tintendrucker die man nach leerer 
Patrone wegschmeisst an diese Form des irrsinnigen Konsumtempos gewöhnt.
Entsprechend gönnen sich immer mehr Hersteller kurzlebige Konstruktionen 
und verdienen sich dumm und dämlich an den ständig nachgekauften Sachen.
Die Arbeitsleistung, diese Dinge herstellen zu müssen, leistest DU 
persönlich, denn du musst deren Arbeitsleistung jedesmal bezahlen, also 
selbst erarbeitet haben (es sei denn du bist Millionärerbe).
Ich finde Leute, die sich so regelmässig so viel Arbeit aufhalsen, dumm.

Mein Herd ist 40 Jahre alt und hält hoffentlich noch weitere 40 Jahre. 
Die Waschmaschine musste leider schon nach 40, der Kühlschrank nach 35, 
der Geschirrspüler nach 30 ausgemustert werden. Waschmaschine und 
Geschirrspüler wären aber wohl noch reparabel gewesen.

: Bearbeitet durch User
von Oliver S. (oliverso)


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Hobbykoch schrieb:
> Viele Induktions-Kochfelder lassen sich sowohl mit Drehstrom als auch
> Einphasen-Wechselstrom betreiben (zB. IKEA).

Eigentlich haben die üblichen Konsumer- Induktionskochfelder die gleiche 
Anschlußleistung wie normale Kochfelder (7,4kW), und werden genauso mit 
2-3 Phasen 230V betrieben (kein 400V Drehstrom).

Ohne eigenen mindestens 2*16 Ampere Anschluß geht weder das eine noch 
das andere zufriedenstellend.

Bei Profikoschstellen mag das anders aussehen.

Oliver

von Martin (Gast)


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Wir haben zuhause seit 14 Jahren ein Ceran-Kochfeld von Neff und sind 
damit sehr zufrieden. Wir haben noch keine Erfahrungen mit induktiven 
Kochfeldern gemacht.
Ich stelle mir die Frage:
Was spricht dagegen, dass man für "liebgewonnene" Töpfe aus nicht 
induktions-geeignetem Material, eine Art Eisen-Untersetzter in 
Topfbodengröße einfach auf das Kochfeld legt und darauf den Topf stellt? 
Klar, der Wirkungsgrad wäre dahin, aber so vom Gefühl her hat man dann 
sowas wie eine normale Kochstelle, die einfach heiß wird und den Topf 
miterwärmt...
Speziell für Keramiktöpfe würde sich das anbieten.
Gibt es sowas? Hat das schon mal jemand ausprobiert? Ist das vielleicht 
eine Marktlücke?

von Christian B. (luckyfu)


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Chris D. schrieb:
> Was ich mir auch schwierig vorstelle, ist die Reinigung. Wenn hier auf
> unserem Ceranfeld etwas anbrennt, dann kann ich auch hartnäckigsten
> Anbrand mit dem Metallschaber entfernen. Wenn bei einem solchen Teil
> etwas zwischen Wok und Feld läuft (und das wird es bestimmt mal), dann
> geht das wegen der Rundung nicht.

das brauchst du bei Induktion aber nicht, da du dort den Schaber getrost 
entsorgen kannst. So hartnäckig brennt auf einem Induktionskochfeld 
nichts an.

von Oliver S. (oliverso)


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Martin schrieb:
> Was spricht dagegen, dass man für "liebgewonnene" Töpfe aus nicht
> induktions-geeignetem Material, eine Art Eisen-Untersetzter in
> Topfbodengröße einfach auf das Kochfeld legt und darauf den Topf stellt?
> ...
> Gibt es sowas?

Gibt es.

Oliver

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Christian B. schrieb:
> das brauchst du bei Induktion aber nicht, da du dort den Schaber getrost
> entsorgen kannst. So hartnäckig brennt auf einem Induktionskochfeld
> nichts an.

Ah, Danke - das ist dann auf jeden Fall ein Vorteil :-)

Es passiert hier zwar nur selten, aber wenn es nicht sein muss ...

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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soweit hat die Industrie Euch schon,
dass Ausfälle von Herden nach 6 Jahren als OK angesehen werden

Stoßdämpfer beim Auto nach 50TKM sind dann im Grunde auch normal?
Leuchtmittel für 20EUR nach 2 Jahren dann auch?

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Christian B. schrieb:
> So hartnäckig brennt auf einem Induktionskochfeld nichts an.

Vor allem kann man, wenn man beispielsweise mit vielen Fettspritzern 
braten will, auch 'ne alte Zeitung oder, um auf Nummer Sicher zu gehen, 
hitzebeständigeres Backpapier unterlegen.

von F. F. (foldi)


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Diese Kochmulden halte ich auch für Großküchen als 
vorgeschrieben?/zusätzliche Sicherheit.

Gern möchte ich mal was zum  Wok schreiben.

Die hier verwendeten Woks sind eigentlich alle Mist, denn sie sind 
glatt. Ein typischer Wok ist gedengelt und das dient dazu, die unten an 
der tiefsten Stelle  gebratenen/erhitzten Sachen weiter oben warm zu 
halten. Die kleinen Beulen halten so (vorwiegend das Gemüse) die Speise 
warm, ohne sie erheblich mehr zu erhitzen.
Man braucht also nur unter der kleinen Grundfläche recht viel Hitze. Da 
das Fett (die Asiaten frittieren eher) nur einen kleinen Raum einnimmt, 
braucht es aber auch nicht übermäßig viel Hitze.
Leider habe ich keinen Wok, weil ich noch keinen gedengelten finden 
konnte.

von W.S. (Gast)


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Oliver S. schrieb:
> Eigentlich haben die üblichen Konsumer- Induktionskochfelder die gleiche
> Anschlußleistung wie normale Kochfelder (7,4kW), und werden genauso mit
> 2-3 Phasen 230V betrieben (kein 400V Drehstrom).

Das ist so nicht ganz richtig.

Gewöhnliche Elektroherde haben/hatten traditionell so um die 6..7 kW.

Aber bei Induktionsherden (Kochfeld PLUS Ofen) liegt die nominelle 
Anschlußleistung durchweg bei 11.3 kW.

Deshalb wird da bei den meisten Firmen 3 Phasen Drehstrom 400V mit 3x 20 
Ampere Absicherung angesagt, 3x 16 Ampere nur mit dezentem Vorbehalt.

W.S.

von Robert L. (lrlr)


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>dass Ausfälle von Herden nach 6 Jahren als OK angesehen werden

falls das auf mich abzielt
ich hab das nicht geschrieben..


Einzelfall: ich hatte ja nur eines, daraus irgendwas ableiten zu wollen, 
wäre dämlich

 Ich hab geschrieben dass die Belüftungssituation sichern nicht 100% 
nach Herstellerangaben war (ich hab das inzwischen etwas verbessert)


Ich glaube dass die vor 6 Jahren auch noch "Kinderkrankheiten" hatten..

mein neues hat z.B: jetzt 3 Lüfter, nicht mehr nur einen,
und geht auch sonst viel "konservativer" an die Sache heran

(ps. ich hab sonst fast nur Miele, nur beim Induktionsfeld und 
AMI-Kühlschrank war  Preis/Leistung einfach nicht gerechtfertigt..)

schau mal bei Google, Einzelfälle gibts auch bei Miele...

sogar zum kaufen:

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/miele-induktionskochfeld-km-5945-elektronik-defekt-/429837960-176-16824

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Rufus Τ. F. schrieb:
> Christian B. schrieb:
>> So hartnäckig brennt auf einem Induktionskochfeld nichts an.
>
> Vor allem kann man, wenn man beispielsweise mit vielen Fettspritzern
> braten will, auch 'ne alte Zeitung oder, um auf Nummer Sicher zu gehen,
> hitzebeständigeres Backpapier unterlegen.

Stimmt. Das ist natürlich richtig gut.

Wenn ich das richtig verstehe, legt man bspw. Backpapier auf den 
gesamten Herd und kann dann trotzdem ein Steak scharf anbraten?

Ich weiss - Induktion erwärmt nur die Pfanne - aber das Papier wird doch 
dann auch irgendwann richtig heiss und kokelt, oder?

Oder gibt es da teflonartige Folien?

von Stefan M. (derwisch)


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Eine Pfanne wird beim Anbraten natürlich deutlich heißer als 100°C.
Aber Backpapier müsste so um 200°C können.
Was passiert denn wenn man Alufolie nimmt?
Ist ja nicht magnetisch, aber Wirbelströme sollten da doch auch 
entstehen.

von Oliver S. (oliverso)


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W.S. schrieb:
> Gewöhnliche Elektroherde haben/hatten traditionell so um die 6..7 kW.
>
> Aber bei Induktionsherden (Kochfeld PLUS Ofen) liegt die nominelle
> Anschlußleistung durchweg bei 11.3 kW.

Jein...

Die heutzutage üblichen Kochfelder haben alle um die 7,4 kW, egal, ob 
Induktion oder nicht, und egal, ob autark oder über einen Herd 
geschaltet. "Traditionell" mag das mal anders gewesen sein, aber das war 
im vorletzten Jahrhundert...

Dazu kommt der Backofen mit 3,5 kW. Es mag Sparmodelle geben, die in 
Summe weniger haben, aber das sind Ausnahmen.

Und angeschlossen werden die an Wechselstrom, nicht an Drehstrom. Die 
mehreren Phasen braucht es nur, weil eine alleine nicht genug Strom 
liefert. Die Heizkörper hängen alle zwischen einer Phase und Null, nicht 
zwischen zwei Phasen. Man könnte auch eine 42A Phase verwenden, nur hat 
sowas niemand zu Hause.

Oliver

von Christian B. (luckyfu)


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Chris D. schrieb:
> Ich weiss - Induktion erwärmt nur die Pfanne - aber das Papier wird doch
> dann auch irgendwann richtig heiß und kokelt, oder?

Also ich hab sowas auch schonmal gemacht, als ich Karamel gekocht habe. 
Klar wird das Papier unter dem Topf warm, aber das ist vertretbar. 
Kokeln kann da nichts, da ja auch keine Luft dran kommt. Notfalls kann 
man ja noch einen Untersetzer zwischen Papier und Herd stellen, das geht 
auch. (Ist immer eine nette Demonstration: Topf mit Wasser auf den 
Untersetzer und beides zusammen auf den Herd. Das Wasser kocht immer 
noch schneller als im Wasserkocher und das Kochfeld ist danach immer 
noch so kalt, daß man problemlos seine Hand drauf legen kann.

Normalerweise muss man den Herd aber nicht abdecken, da eben nichts 
wirklich anbrennt reicht ein feuchter Lappen meisst zum reinigen. Nach 
einer größeren Kochorgie kann es auch mal sein, daß man etwas Spülmittel 
benötigt.
Unser AEG Kochfeld ist nun auch schon 6 Jahre. Mal sehen, wie lange es 
noch hält. Ich bin gespannt.

: Bearbeitet durch User
von Joachim B. (jar)


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Chris D. schrieb:
> Was ich mir auch schwierig vorstelle, ist die Reinigung. Wenn hier auf
> unserem Ceranfeld etwas anbrennt, dann kann ich auch hartnäckigsten
> Anbrand mit dem Metallschaber entfernen.

schrieb ich oben schon, der Schaber war das erste was ich entsorgte, es 
brennt nichts mehr ein, ein Riesenvorteil, man kann alles einfach so 
wegwischen.

Martin schrieb:
> Wir haben zuhause seit 14 Jahren ein Ceran-Kochfeld von Neff

ach was, Ceran ist nur die Glasmarke die es auf Gasherde, 
Induktionsherde, Halogenstrahler und normalen Heizschlangen geben kann, 
das sagt erst mal nix über die Kochstelle aus.

Martin schrieb:
> Was spricht dagegen, dass man für "liebgewonnene" Töpfe aus nicht
> induktions-geeignetem Material, eine Art Eisen-Untersetzter in
> Topfbodengröße einfach auf das Kochfeld legt und darauf den Topf stellt?

Damit enfällt der größte Vorteil das nix mehr auf dem Glas einbrennt 
denn im "Eisen-Untersetzter" (ja sowas wird verkauft) wird es so heiss 
wie immer und brennt genauso übergekochtes ein, OK möglicherweise nicht 
mehr im Glasfeld.

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Jörg W. schrieb:
> aber auf die schönen Töpfe aus
> Glaskeramik möchte ich ungern verzichten.  Gerade Dinge wie Karamel
> lassen sich darin einfach um Größenordnungen besser machen als in
> einem Metalltopf

Wer schon so neben der Spur ist, welchen Wert haben dann noch die 
anderen Aussagen von ihm ?

http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/wissen-vor-acht-werkstatt/sendung-werkstatt/warum-zerstoert-zucker-glaskeramikplatten-100.html

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Michael B. schrieb:
> Wer schon so neben der Spur ist, welchen Wert haben dann noch die
> anderen Aussagen von ihm ?

Wer sich so im Ton vergreift, warum sollte man dem noch zuhören?

Aber ein vernünftiger Umgangston gehörte für dich wohl sowieso noch
nie zum Markenzeichen.

Ansonsten ist mir das ziemlich egal.  Bislang halten diese Töppe
jedenfalls länger als bei manch einem hier der neue Herd.  Die
Oberfläche sieht inzwischen ein wenig angekratzt aus, aber es wird wohl
noch 50 Jahre brauchen, bis der Topf durch derartige Effekte wirklich
unbrauchbar ist.  In 50 Jahren wiederum kann mir das egal sein.

von Jodel (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> schrieb ich oben schon, der Schaber war das erste was ich entsorgte, es
> brennt nichts mehr ein, ein Riesenvorteil, man kann alles einfach so
> wegwischen.

Der Schaber war schon immer zu entsorgen, damit zerkratzt man nur das 
Kochfeld. Ein einfacher Scheuerschwamm und Scheuermilch kriegen von Glas 
jeden Dreck weg und hinterlassen keine Kratzer.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Jodel schrieb:
> Scheuermilch kriegen von Glas jeden Dreck weg und hinterlassen keine
> Kratzer.

Wie scheuert sie denn dann?

Al2O3 (Korund) ist in der Lage, Glas abzutragen, Stahl kann das (fast)
nicht.

Aber das geht allmählich an der Ursprungsfrage ziemlich weit vorbei.

: Bearbeitet durch Moderator
von Jodel (Gast)


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Jörg W. schrieb:
> Jodel schrieb:
>> Scheuermilch kriegen von Glas jeden Dreck weg und hinterlassen keine
>> Kratzer.
> Wie scheuert sie denn dann?

Wie schabt der Schaber, wie wischt ein Tuch?

> Al2O3 (Korund) ist in der Lage, Glas abzutragen, Stahl kann das (fast)
> nicht.

Mal wieder rein theoretische Klugscheisserei... in der Praxis sieht das 
so bearbeitete Kochfeld immer noch aus, wie neu.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Jodel schrieb:

> Wie schabt der Schaber, wie wischt ein Tuch?

Ich kenne kein wischendes Tuch, welches fest haftenden Dreck
(wie Kohle) einfach so wegwischen würde.  Irgendwas braucht man
da schon zusätzlich.

>> Al2O3 (Korund) ist in der Lage, Glas abzutragen, Stahl kann das (fast)
>> nicht.
>
> Mal wieder rein theoretische Klugscheisserei...

Keineswegs.  Seit ich einen Stahlschwamm benutze, geht der Dreck
wenigstens ab.  Die Kratzer auf dem Kochfeld dagegen waren alle schon
davor drauf.

Ist also alles andere als theoretisch.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Jörg W. schrieb:
> Jodel schrieb:
>> Scheuermilch kriegen von Glas jeden Dreck weg und hinterlassen keine
>> Kratzer.
>
> Wie scheuert sie denn dann?
>
> Al2O3 (Korund) ist in der Lage, Glas abzutragen, Stahl kann das (fast)
> nicht.

In unserer Scheuermilch bzw. so einem Scheuermitteltopf ist offenbar 
kein Korund enthalten, sondern weichere Schleifkörper - damit kann man 
auch problemlos das Glas der Duschkabine säubern. Das machen wir schon 
viele Jahre - ohne dass wir Milchglas hätten ;-)

Ebenso machen wir das dem Herd - allerdings sind manchmal Verkrustungen 
wirklich sehr fest, so dass der Schaber für das Grobe deutlich schneller 
ist. Größere Kratzer haben wir auch nach 15 Jahren nicht. Man soll den 
Schaber ja auch seitlich über die Fläche bewegen und nicht wie einen 
Eispickel benutzen ;-)

EDIT: ich hab gerade mal auf unserer aktuellen Milch geschaut: da steht 
"Dolomite" - das ist also vermutlich so etwas wie Marmorpulver:

https://www.dm.de/denkmit-scheuermilch-p4010355101181.html

: Bearbeitet durch Moderator
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Chris D. schrieb:
> Das machen wir schon viele Jahre - ohne dass wir Milchglas hätten ;-)

Wenn das Zeug fein genug ist, wird das Glas ja auch nur dünner, ohne
dass du Milchglas bekommst.  Linsen werden schließlich auch
geschliffen, und man kann hinterher noch durchgucken. ;-)

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Jörg W. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Das machen wir schon viele Jahre - ohne dass wir Milchglas hätten ;-)
>
> Wenn das Zeug fein genug ist, wird das Glas ja auch nur dünner, ohne
> dass du Milchglas bekommst.  Linsen werden schließlich auch
> geschliffen, und man kann hinterher noch durchgucken. ;-)

Stimmt, das kenne ich noch gut vom (astronomischen) Spiegelschliff.

Das wird dann bei 800er oder 1000er-Pulver schon spiegelnd, allerdings 
erst nach vielen, vielen Stunden.

Ich wollte die Hausarbeit dann doch "etwas" früher beenden ;-)

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Chris D. schrieb:
> Ich wollte die Hausarbeit dann doch "etwas" früher beenden ;-)

<Loriot>Ach!</Loriot> :)

Ich wollte auch nur drauf hinaus, dass es Unsinn ist, einen Schaber
per se zu verdammen.  Es gibt sicher genügend Risiken für so ein
Kochfeld, aber ich bin nach wie vor erstaunt, wie gut sie durchhalten.
Unser erster Herd sah nach 10 Jahren noch recht manierlich aus, den
haben wir nur abgegeben, weil wir ihn nach dem Umzug aufgrund der
Einbauküche nicht mehr benutzen konnten.

Wenn man da nichts schweres drauffallen lässt, halten die Teile
wirklich gut.  Nach all den Beschreibungen fände ich den Ersatz
des derzeitigen Kochfelds durch ein Induktionskochfeld durchaus nett,
wenn nicht einerseits die Keramiktöpfe wären (OK, gänge mit Stahlplatte
darunter) und wenn zweitens nicht der derzeitige Herd ja immer noch
gut genug funktionierte. ;)

von Joachim B. (jar)


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Jodel schrieb:
> Joachim B. schrieb:
>> schrieb ich oben schon, der Schaber war das erste was ich entsorgte, es
>> brennt nichts mehr ein,
>
> Der Schaber war schon immer zu entsorgen, damit zerkratzt man nur das
> Kochfeld.

wenn du nicht damit umgehen kannst ist das doch nicht mein Problem, mein 
Kochfeld mit Ceranplatte wurde 27 Jahre alt trotz Schabeer, also am 
Schaber liegts nicht wenn das Kochfeld zerkratzt wird, nur an dussliger 
Bedienung vom Schaber.

von Robert L. (lrlr)


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Zerkratz und Zerkratz sind übrigens auch 2 Paar Schuhe..

aussagen darüber SEHR Subjektiv...

in einer Dunklen das Mini-fenster ist am anderen Ende 
Mietwohnung-"Küche" im hintersten Eck..

wird man Kratzer NIE sehen..

Wenn jedoch mitten im Winter durch ein Raum-hohes Fenster am Nachmittag 
die Tiefe Sonne scheint, und man schief auf Ceranfeld schaut....

schauts etwas anders aus..

von Jodel (Gast)


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Mal wieder typisch Maennerforum: Es gibt natuerlich kein schlechtes 
Werkzeug, nur den - dem (Ur-)Mann unterlegenen - schlechten Bediener. 
Warum eine einfache, sichere Methode waehlen, wenn man sich auch als 
Held beweisen kann.

von Harald W. (wilhelms)


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Jodel schrieb:

> Warum eine einfache, sichere Methode waehlen...

Nun, ich halte Klingenschaber für eine sichere Methode, bei der
es normalerweise nicht zum Verkratzen kommt. Scheuerpulver sorgt
auf jeden Fall für Kratzer, auch wenn die vielleicht nicht breit
genug sind, das man sie sieht. Ich würde als erste Maßnahme aller-
dings einen Teigschaber aus Kunststoff nehmen.

von Michael B. (laberkopp)


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Jörg W. schrieb:
>> Wer schon so neben der Spur ist, welchen Wert haben dann noch die
>> anderen Aussagen von ihm ?
>
> Wer sich so im Ton vergreift, warum sollte man dem noch zuhören?

Ganz einfach: Fachlicher Inhalt.

> Aber ein vernünftiger Umgangston gehörte für dich wohl sowieso noch
> nie zum Markenzeichen.

Ich bringe mit Links belegte Fakten, daß deine Aussagen fachlicher 
Unsinn sind (Karamel ist laut Herstelleraussage das schlimmste was Ceran 
passieren kann)

und du mäkelst in Folge davon nur am Überbringer der schlechten 
Nachricht rum an statt dazuzulernen.

Ärmlich erbärmlich.

von Joachim B. (jar)


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Jodel schrieb:
> Warum eine einfache, sichere Methode waehlen,

welche denn?

Jodel schrieb:
> Ein einfacher Scheuerschwamm und Scheuermilch kriegen von Glas
> jeden Dreck weg und hinterlassen keine Kratzer.

das nennst du einfach und sicher?

Es ist trotzdem eine mechanische Reinigung und damit genauso gut oder 
mies wie der Schaber, auf jeden Fall ist es mühsamer.

Ich schreibe ja nicht wie der Blinde von der Farbe, 27 Jahre hat mein 
Kochfeld so gehalten, gearbeitet.
Mag sein das da Kratzer vom Schaber reingekommen sind, ganau wie von den 
Töpfen, aber mein Feld wurde halt genutzt und es ist mir Wurscht wenn 
ich es sauber sehe und dort einige Kratzer sind die ich sehe oder nicht 
auch ist es mir wurscht wenn einige durch den Schaber gekommen sein 
sollen. Den Kratzer kann ich nun nicht mehr befragen und mal ehrlich ist 
es nicht egal von was der bei Benutzung kam?

: Bearbeitet durch User
von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Reinigung:
In einen feuchten Lappen Spüli reingeben, darin verteilen.
den Lappen auf dem Kochfeld glatt ausbreiten und ein Tablett oder was 
anderes mit gerader Fläche drauf stellen.
Das Tuch bleibt so über Nacht feucht,
das würde es sogar noch viel länger bleiben,
Und am nächstn Morgen kannst Du ziemlich problemlos alles wegwischen.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Michael B. schrieb:
> Karamel ist laut Herstelleraussage das schlimmste was Ceran passieren
> kann

Ich habe von Kochtöpfen geschrieben, die stammen nicht von Schott.

Damit kannst du schon erstmal keine Herstelleraussage geltend machen.
(Kann sein, dass sie ähnliche Effekte haben, muss aber nicht sein,
das Material sieht völlig anders aus.)

Da ich die Teile außerdem seit 15 Jahren benutze, würde ich dem
Effekt zumindest für diese Töpfe die Dramatik absprechen, die in dem
Beitrag (dort allerdings für die Kochfelder) genannt wird.

Die Wahrscheinlichkeit, dass mir so ein Topf runterfällt und deshalb
kaputt geht, ist um mehrere Größenordnungen höher als die, dass er
vorzeitig wegen der gelegentichen Herstellung von Karamel ablebt.

von F. F. (foldi)


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Jörg, kann es sein, dass deine Töpfe emailliert sind und du das mit 
"Keramik" meinst?
Wenn es so ist, dann kannst du die Töpfe natürlich auch mit Induktion 
benutzen.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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F. F. schrieb:
> Jörg, kann es sein, dass deine Töpfe emailliert sind und du das mit
> "Keramik" meinst?

Nö, das ist schon irgend'ne Glaskeramik.  Das Licht scheint leicht
rötlich da durch.

Beispielsweise siehe ebay 221965268405, aber davon 5 Stück (verschiedene
Größen natürlich).

: Bearbeitet durch Moderator
von X4U (Gast)


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Also meiner einer hat auch Induktion (früher ewig Gas, dann Elektro- und 
Ceran ).

Induktion ist für mich am besten. Aber ich hätte gern Herdplatten die 
man mit einem Temperaturprofil fahren kann. Nicht wg. SMD Bestückung ;-) 
sondern wg. z.B. meiner Espressokanne und Reiskochen (erst kochen, dann 
ziehen/garen)

Wo gibt es sowas?

von F. F. (foldi)


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X4U schrieb:
> Wo gibt es sowas?

Gibt es schon ewig, nennt sich Ankochautomatik.

von X4U (Gast)


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F. F. schrieb:
> Gibt es schon ewig, nennt sich Ankochautomatik.

Danke für den Hinweis

von Joachim B. (jar)


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X4U schrieb:
> Reiskochen

da nehme ich lieber den orignalen Reiskocher aus Thailand :)

von W.S. (Gast)


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Oliver S. schrieb:
> Die heutzutage üblichen Kochfelder haben alle um die 7,4 kW, egal, ob
> Induktion oder nicht,

Wo hast du denn diese Weisheit her?

Wenn ich in die Unterlagen zu aktuellen Induktionsherden gucke, dann 
grinsen mich mit allerschönster Regelmäßigkeit 11 bis 12 kW als 
Anschlußleistung an. Das beinhaltet den Kochfeld-Anschluß UND den 
Backofen-Anschluß.

Hier mal ein Beispiel:

Bosch Induktions-Herd-Set HND21PR56, A
Name des Lieferanten: Bosch
Modellname/-Kennzeichen: HEB23C155
Energieeffizienzklasse: A
Farbe: Edelstahl
Nischenmaße Backofen H/B/T (cm): 60,0-60,4 / 56,0-56,8 / 55,0 cm
Gerätemaße Backofen H/B/T (cm): 59,5 / 59,5 / 54,8 cm
Ausschnittmaße Kochfeld B/T (cm): 56,0 / 49,0 cm
Gerätemaße Kochfeld H/B/T (cm): 5,5 / 58,3 / 51,3 cm
Zubehör: 1 x Kombirost, 1 x Universalpfanne
Anschlusswerte (V  A  kW): 220-240 V / 3*16 A / 11,4 kW

und noch eins:
Miele Induktions-Herd-Set H 6167 E edst + KM 6080, A+
Modellname/-Kennzeichen: H 6167 E edst + KM 6080
Energieeffizienzklasse: A+
Gerätemaße Backofen H/B/T (cm): 57,9 x 55,4 x 54,7
Ausschnittmaße Kochfeld B/T (cm): 56 x 50
Gerätemaße Kochfeld H/B/T (cm): 4,8 x 57,4 x 51,4
Zubehör:
Backblech mit PerfectClean
Gourmet-Backblech gelocht mit PerfectClean
Universalblech mit PerfectClean
Back- und Bratrost mit PerfectClean
FlexiClip-Vollauszug mit PerfectClean
Aufnahmegitter mit PerfectClean
Rezeptheft
Entkalkungstabletten
Anschlusswerte (V  A  kW):
Herd: 230 V/16 A/11,2 kW
Kochfeld: 230V/16 A/7,4 kW
Passender Teleskopauszug

reicht das für den Richtwert von typisch 11.3 kW Anschlußleistung?

W.S.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Joachim B. schrieb:
> X4U schrieb:
>> Reiskochen
>
> da nehme ich lieber den orignalen Reiskocher aus Thailand :)

nimms mir nicht übel,
aber irgendwie halte ich das schon für etwas nerd-spackig,
für jeden Kram nen eigenen Kocher haben zu müssen.

und für Tee 'ne Teemaschine.

von Harald W. (wilhelms)


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Joachim B. schrieb:
> X4U schrieb:
>> Reiskochen
>
> da nehme ich lieber den orignalen Reiskocher aus Thailand :)

Naja, die Reiskocher aus China, die ich bei meinen Kollegen
gesehen habe, sahen elektrisch ziemlich grausig aus. :-(

von J.-u. G. (juwe)


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W.S. schrieb:
> Oliver S. schrieb:
>> Die heutzutage üblichen Kochfelder haben alle um die 7,4 kW, egal, ob
>> Induktion oder nicht,
>
> Wo hast du denn diese Weisheit her?

Vermutlich aus den Datenblättern. Du bestätigst es doch selbst:

W.S. schrieb:
> Miele Induktions-Herd-Set H 6167 E edst + KM 6080, A+
> ..
> Kochfeld: 230V/16 A/7,4 kW

von Joachim B. (jar)


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▶ J-A von der H. schrieb:
> nimms mir nicht übel,
> aber irgendwie halte ich das schon für etwas nerd-spackig,
> für jeden Kram nen eigenen Kocher haben zu müssen.

normalerweise bin ich da bei dir mit "Extra Spezial Geräte" ich hasse 
diese auch weil sie die Schränke verstopfen und oft schwer zu reinigen 
sind.
Brotbackautomat ist nun weg, Brot backe ich lieber im Ofen.

Aber der Reiskocher ist eine echte Hilfe, befüllen mit Basmati Reis, 
Wasser drauf und anwerfen, wenn der Reis fertig gekocht ist schaltet der 
auf Wamhalten um, automatisch bei jeder Menge Reis egal wieviel ich 
befülle.

Harald W. schrieb:
> Naja, die Reiskocher aus China, die ich bei meinen Kollegen
> gesehen habe, sahen elektrisch ziemlich grausig aus. :-(

Der ist aus Thailand, elektrisch habe ich ihn noch nicht untersucht, 
aber er funktioniert einfach nur klasse und einfach, manchmal ist 
weniger mehr.
(wenn ich es besser haben wollte bräuchte ich ihm nur einen SL 
spendieren, aber solang er mich nicht beisst öffne ich den nicht).

W.S. schrieb:
> Herd: 230 V/16 A/11,2 kW
> Kochfeld: 230V/16 A/7,4 kW

das ist etwas verkürzt beschrieben, traurig weil das sind 
Uninformationen
11,2 kW und 7,4kW bekomme ich nie aus 230V 16A

W.S. schrieb:
> Anschlusswerte (V  A  kW): 220-240 V / 3*16 A / 11,4 kW

Die hier schreiben es besser, 3 x 16A sind immerhin um 11,4 kW

von Harald W. (wilhelms)


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Joachim B. schrieb:

> Die hier schreiben es besser, 3 x 16A sind immerhin um 11,4 kW

Naja, es sind eher 11,04kW, aber das kann man gerade so noch als
Rundungsfehler durchgehen lassen.

von F. F. (foldi)


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Joachim B. schrieb:
> Aber der Reiskocher ist eine echte Hilfe, befüllen mit Basmati Reis,
> Wasser drauf und anwerfen, wenn der Reis fertig gekocht ist schaltet der
> auf Wamhalten um, automatisch bei jeder Menge Reis egal wieviel ich
> befülle.

Aber mal ehrlich, Reis kochen ist doch keine Kunst.
Wenn ich das nicht mehr hin bekomme, ohne besonderes Gerät, dann nehme 
ich nur noch Fertiggerichte.

von Robert L. (lrlr)


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W.S. schrieb:
> Oliver S. schrieb:
>> Die heutzutage üblichen Kochfelder haben alle um die 7,4 kW, egal, ob
>> Induktion oder nicht,
>
> Wo hast du denn diese Weisheit her?

ich hab zwar den Faden verloren (also um was es euch urspürgnlich ging)

aber mein (autharkes) induktionsfeld braucht jetzt auch 3x16A  (9900Watt 
anschlussleistung)


gibt auch 11KW 
(https://geizhals.at/aeg-electrolux-hk955423x-b-induktions-kochfeld-autark-a924290.html?hloc=at) 
usw.


die meisten haben aber tatsächlich 7400Watt
also 2x16A (damit kann man dann an 2 Kochfelder gleichzeitig die 
Power-Funktion nutzen)

wohl aus Praktischen gründen: 2 Phasen für Kochfeld, 1 Phase für Herd...

: Bearbeitet durch User
von Oliver S. (oliverso)


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Robert L. schrieb:
> die meisten haben aber tatsächlich 7400Watt
> also 2x16A (damit kann man dann an 2 Kochfelder gleichzeitig die
> Power-Funktion nutzen)
>
> wohl aus Praktischen gründen: 2 Phasen für Kochfeld, 1 Phase für Herd...

So wird's sein.

Oliver

von Joachim B. (jar)


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F. F. schrieb:
> Aber mal ehrlich, Reis kochen ist doch keine Kunst.

mag sein, war aber von Kindheit an ein traumatisches Erlebnis, ab da nur 
noch Kochbeutel Reis, aber seit ich den Reiskocher habe auch schon 
wieder 10 Jahre, koche ich lieber anderes, z.B. Thaicurry oder 
Hühnerfrikassee während ich dem Reis keinerlei Beachtung schenken muss.

: Bearbeitet durch User
von Christian B. (luckyfu)


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Wir kochen Reis in der Mikrowelle. Ein passendes Gefäß vorrausgesetzt, 
reichen eine Tasse Reis mit 2 Tassen Wasser, eine Prise Salz und 3 mal 6 
Minuten, dazwischen umrühren und das letzte mal niedrigere Leistung. 
Ergebnis super leicht Reis gekocht. Allerdings wird er nicht 
warmgehalten. Dafür brauch ich nur ne Schüssel, die ich auch für anderes 
Nutzen kann.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Joachim B. schrieb:
> F. F. schrieb:
>> Aber mal ehrlich, Reis kochen ist doch keine Kunst.
>
> mag sein, war aber von Kindheit an ein traumatisches Erlebnis,

war das nicht eher Milchreis ;)

: Bearbeitet durch User
von Der Andere (Gast)


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Robert L. schrieb:
> Wenn jedoch mitten im Winter durch ein Raum-hohes Fenster am Nachmittag
> die Tiefe Sonne scheint, und man schief auf Ceranfeld schaut....
>
> schauts etwas anders aus..

Aha, die Küche dient mehr zur Repräsentation als zum Kochen.

SCNR


P.S.
Bei unserem Küchenkauf vor 20 Jahren hat uns der Verkäufer (lokaler 
Fachhandel) erzählt, dass er schon mehr als einen Kunden hatte, die sich 
in ihrer Küche ein Designerstück für (damals) mehr als 30000 DM 
einrichten, und eine preiswerte Zweitküche im Keller, die dann wohl zum 
Kochen dient.

Wers braucht.
Unser erstes Edelstahl Gaskochfeld tut nach 20 Jahren immer noch 
problemlos seinen Dienst bei der Schwiegermutter, es wurde vor 10 Jahren 
durch ein 80cm breites 5 flammiges ersetzt, weil das 60cm doch etwas 
knapp für die 5 köpfige Familie war, zumindest wenn man richtig kocht 
und eben 3 oder 4 Töpfe und Pfannen gleichzeitig auf dem Herd hat.
Es hat einige feine Kratzer so wie es bei Edelstahl eben so geht wenn 
man es nicht täglich poliert sondern benutzt, sieht aber ansonsten noch 
sauber und tadellos aus und wird es wohl auch noch die nächsten 10 - 20 
Jahre.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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beim Gemüse schnippeln ist ja gerne etwas Sand mit dabei.
Topfunterseiten IMMER vorm "AufdenHerdstellen" unten abwischen.
wenns knirscht = Kratzer.

Und: Töpfe niemals auf den Kochfeldern hin-und-her schieben,
wozu die ebenen Kochflächen ja gerne verleiten.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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▶ J-A von der H. schrieb:
> Und: Töpfe niemals auf den Kochfeldern hin-und-her schieben, wozu die
> ebenen Kochflächen ja gerne verleiten.

Dann ist so ein Herd praxisfern und ungeeignet.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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so würde ich auf KEINEM Herd kochen.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Und Du benutzt auch Bratpfannen? Häufiger?

von Der Andere (Gast)


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▶ J-A von der H. schrieb:
> so würde ich auf KEINEM Herd kochen.

Weil du wahrscheinlich immer nur einen Topf zur Zeit auf dem Herd hast.
Wenn du gleichzeitig Gemüse, Sauce, kohlenhydratbeilagen und FLeisch 
zubereitest, die alle gleichzeitig und heiss auf dem Tisch sein sollen 
hast du keine Zeit jeden Topf und Pfanne erst noch anzuheben und nicht 
mal zu drehen (weil z.B.) der Griff der Pfanne im Weg ist.

Das ist:

Rufus Τ. F. schrieb:
> praxisfern und ungeeignet

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Wenn ich überlege: nein, wir wischen die Topfböden nie ab.
(allerdings kommt unser Gemüse auch in den Topf ;-)

Ab und zu wird schon ein/e Topf/Pfanne geschoben, aber bisher gab es 
dadurch offenbar keine größeren Kratzer und wir kochen eigentlich jeden 
Tag und sind auch nicht supervorsichtig.

So kratzempfindlich können Ceranfelder also nicht sein. Unser sieht 
immer noch richtig gut aus, es gibt nur wenige leichte Kratzer :-) Finde 
ich für 15 Jahre schon gut.

Ich habe allerdings auch schon bei Bekannten Felder gesehen, die sehen 
aus wie eine Eishockeyfläche kurz nach dem ersten Drittel. Keine Ahnung, 
was die damit gemacht haben 8-/

Der Herd ist für die meisten doch eher ein Gebrauchsgegenstand. Er muss 
sich leicht reinigen lassen (das tut er) und sonst seinen Zweck erfüllen 
(macht er auch). Solange er das tut, gibbet nix Neues.

von Harald W. (wilhelms)


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Christian B. schrieb:

> eine Tasse Reis mit 2 Tassen Wasser, eine Prise Salz und 3 mal 6
> Minuten, dazwischen umrühren und das letzte mal niedrigere Leistung.

Bei welcher Mikrowellenleistung? Ist das dann die Menge für ein
oder zwei Personen? (Ich kenne nur Kochbeutelreis)

von Michael B. (laberkopp)


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Der Andere schrieb:
>> so würde ich auf KEINEM Herd kochen.
>
> Weil du wahrscheinlich immer nur einen Topf zur Zeit auf dem Herd hast.

Er hat gar keinen Topf auf dem Herd, er lässt kochen, wohl von Mami,
wie man an der Unkenntnis seiner Beiträge sieht.

Zudem: Wen interessiert ein Kratzer auf der Ceranglasplatte ? (Das ist 
doch kein Sekuritglas, das bei Oberflächenbeschädigungen zerspringt.) 
Wohl nur die, die

Der Andere schrieb:
> Aha, die Küche dient mehr zur Repräsentation als zum Kochen.

von Christian B. (luckyfu)


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Harald W. schrieb:
> Bei welcher Mikrowellenleistung? Ist das dann die Menge für ein
> oder zwei Personen? (Ich kenne nur Kochbeutelreis)

800W hat unsere. Die Menge, und das ist das schöne an dem Rezept, ist 
auf Proportionen ausgelegt. Wenn mehr Leute sind benötigst du einfach 
nur eine größere Tasse zum abmessen, bei weniger Leuten eine kleinere. 
Wichtig ist nur, daß zum einen der Reis als erstes reinkommt (Da er 
sonst an der Nassen Tasse kleben bleibt) und die Füllstände nahezu 
gleich sind.)

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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nee also genau das gleiche kann ich auch zu Euren Beiträgen schreiben.
Da blickt nur allzuoft durch, keine Lebenserfahrung zu haben

von Der Andere (Gast)


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▶ J-A von der H. schrieb:
> Da blickt nur allzuoft durch, keine Lebenserfahrung zu haben

ROFL :-)

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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ja, genauso lache ich über etliche Beiträge hier.

von Genial (Gast)


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Michael B. schrieb:
> Mein Herd ist 40 Jahre alt und hält hoffentlich noch weitere 40 Jahre.

Zeig doch mal nen Foto von deinem Herd. Das interessiert mich.

von Olaf B. (omb)


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Die eins (Reis) zu zwei (Wasser) Regel funktioniert aber auch super im 
Topf auf dem Herd. Mit Deckel kurz aufkochen lassen, dann die Leistung 
runter drehen und nur noch köcheln lassen bis das Wasser 
verdampft/aufgesogen ist. Fertig.
Braucht auch nicht zwischendurch umgerührt zu werden.
Wenn wir was mit Reis als Beilage kochen, dann kommt der immer zuerst 
drauf und köchelt vor sich hin. Parallel können dann die anderen 
Speisen zubereitet werden.

Mein Opa hat es so gemacht, dass er den Reis aufgekocht und dann in sein 
Bettzeug gestellt hat. Dort ist er dann fertig gegart ohne noch Energie 
hinein zu stecken. Das habe ich aber noch nicht probiert. Da ist mir der 
Aufwand zu groß beim kochen noch in den anderen Stock zu laufen.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Zum Reis noch einen Tipp:

Den kann man wunderbar einfrieren.
Wir kochen hier immer ein Kilo und portionieren den dann in 5-6 Tüten.

Der wird dann bei Bedarf in der Mikrowelle aufgewärmt und ist 
geschmacklich und auch von der Konsistenz her zumindest für unsere 
Gaumen wie frisch gekochter Reis. Das spart Töpfe und Arbeit :-)

von F. F. (foldi)


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Harald W. schrieb:
> (Ich kenne nur Kochbeutelreis)

Diese Regel gilt auch für den Gebrauch in Kochtöpfen. Meine Empfehlung 
die 2 1/2 fache Menge Wasser. Kochzeit? Wenn er fertig ist und den 
"Biss" hat, den ich möchte.

von F. F. (foldi)


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▶ J-A von der H. schrieb:
> Da blickt nur allzuoft durch, keine Lebenserfahrung zu haben

Lebenserfahrung haben sicher viele hier, die sind nämlich auch nicht 
mehr so jung.
Aber vom Kochen hast du gar keine Ahnung. Wenn du mal kochst, steht 
schon alles bereit und deine Frau schreitet sicher immer heimlich ein.

Wenn du nicht gerade Sand auf dein Kochfeld streust und dann die Töpfe 
drauf packst, dann kannst du die verschieben wie du willst und wirst 
niemals dadurch Kratzer bekommen.

Ich habe jetzt hier so viel gelesen und auch einiges falsches, dass ich 
bei einigen sicher sagen kann, sie kennen kochen nur vom Zusehen bei der 
Frau.

Ich hatte ja mal drei Kinder und habe schon immer kochen müssen, wenn 
meine Ex damals arbeiten war; heute muss ich das sowieso.
Alle die mich kennen und schon bei mir gegessen haben (oder ich bei 
Ihnen gekocht habe) sagen immer, dass ich sehr gut kochen könne, aber 
zumindest weiß ich wie es geht und mir schmeckt es.

Wenn jemand mein Mousse au chocolat haben möchte, PN.
Da ich mich daran schwer tat, habe ich sie idiotensicher (also für mich) 
aufgeschrieben und alle Damen waren der Star mit dieser Mousse.

PS.: Die hat aber brutal viele Kalorien.

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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F. F. schrieb:
> Wenn jemand mein Mousse au chocolat haben möchte, PN.

Kannst du mir per PN eins rüberschicken? :-)

(Ansonsten, ja, könnte mich schon interessieren.  Fürchte nur, dass
es einfach so mal als Nachtisch ziemlich viel Aufwand ist, wenn man
den Rest der Mahlzeit vorher / parallel auch noch selbst zubereiten
muss.)

von F. F. (foldi)


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Jörg W. schrieb:
> Fürchte nur, dass
> es einfach so mal als Nachtisch ziemlich viel Aufwand ist

Nein, wenn man das mal gemacht hat, geht das sehr schnell.

Nimm immer nur die Schokolade, die du gern isst.
Die Mengen von der Schokolade schiebst du soweit hin und her (kannst 
beim Schmelzen immer mal probieren), bis die Süße erreicht ist, die du 
dir wünscht.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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F. F. schrieb:
> Nimm immer nur die Schokolade, die du gern isst.

Wird schwierig, wenn die Geschmäcker innerhalb der Familie stark
divergieren. ;-)  Ich probier's mal, danke!

von F. F. (foldi)


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Ne, gar nicht! Wer macht die denn?
Machst du sie für dich, dann so wie du magst.

Aber ich kann dich beruhigen, mach sie so wie sie da steht. Hat bis 
jetzt jedem geschmeckt.

Eine Freundin von mir hatte die bei einer Grill Party. Da ja immer 
zuviel gemacht wird, hat man immer was übrig, so auch auf dieser Party. 
Alle Schüsseln waren noch halb voll, diese Schüssel war schon nach 
kurzer Zeit leer und die Damen wollten unbedingt das Rezept.

Anfangs habe ich mir echt den Arsch gebrochen die so locker zu bekommen.
Der Trick ist das kalte Wasserbad und die Schokolade wirklich weit 
runter zu kühlen. So wird sie richtig fluffig.

von Gerschel (Gast)


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Erst einmal Danke ich allen für ihre Beiträge!

Habe num mal ausgewertet und bin zu folgendem Ergebnis gekommen:

Ceran/Glaskeramik/Elektro: >3
Induktion: >14
Gas: >5 (war nie gefragt)

Habe sehr früh aufgehört zu zählen, da nur noch wirres Zeugs im Raum 
stand:
-Gas
-Wok
-Lebensgefahr
-Kratzer
-Reiskocher

Vorteile von Induktion sind wohl einige vorhanden, alleine die Lüfter, 
die Langlebigkeit und die Bedienung mit Touch ist wohl ein Problem.

Habe diese Forum nun zum ersten mal benutz und muss sagen:
Tragt doch eure Disskusionen bitte woanderst aus. Man hat keine Lust 
sich durch 180 Beiträge zu arbeiten um die zu finden die einem bei 
seinem Problem helfen wollen.

Dank geht raus an:
Alexander H.
Route 66
Florian F.
M.N.
Michael Bertrandt
Rufus Τ. Firefly
Joachim B.
3162534373
oszi40
AuchInduktionsherd
Ocsic
Christian B.
Sebastian L.
Olaf B.
...

Gruß Gerschel

PS: Ich denke es wird Induktion ;-)

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Gerschel schrieb:
> Tragt doch eure Disskusionen bitte woanderst aus.

Dann hast du irgendwie den Sinn eines Forums missverstanden.

Gerade dann, wenn es um persönliche Erfahrungen geht, kannst du kaum
erwarten, auf eine Frage gleich eine wohlformulierte, alles abdeckende
Antwort zu erhalten.  Die Diskussion ist Teil einer kollektiven
Meinungsbildung.

Dass solche Diskussionen abschweifen, insbesondere natürlich dann,
wenn der TE sich nach dem Stellen der Frage dann für knapp eine Woche
nicht mehr meldet, liegt in der Natur des Menschen.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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F. F. schrieb:
> Aber vom Kochen hast du gar keine Ahnung. Wenn du mal kochst, steht
> schon alles bereit und deine Frau schreitet sicher immer heimlich ein.

genau anders herum isses.
ICH schreite ein

von Michael B. (laberkopp)


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F. F. schrieb:
> Wenn jemand mein Mousse au chocolat haben möchte, PN.

Ich nehm lieber die echte
http://www.chefkoch.de/rezepte/180531078220990/Mousse-au-Chocolat.html

Jörg W. schrieb:
> Fürchte nur, dass
> es einfach so mal als Nachtisch ziemlich viel Aufwand ist, wenn man
> den Rest der Mahlzeit vorher / parallel auch noch selbst zubereiten
> muss.

Die macht man sowieso Stunden oder gar 1 Tag vorher.

F. F. schrieb:
> Der Trick ist das kalte Wasserbad und die Schokolade wirklich weit
> runter zu kühlen. So wird sie richtig fluffig.

Unnötig. Siehe oben.

von F. F. (foldi)


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Michael B. schrieb:
> Ich nehm lieber die echte

Hast du die schon so gemacht?
Außerdem, kennst du mein Rezept?

Blockschokolade. Baah!

: Bearbeitet durch User
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