868MHz 1/2 wave dipole antenna

OP Persönliche Seite #4523390
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Gast #4523919
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Hi konntest du die Probleme aus dem anderen Beitrag lösen?
Beitrag "Amber Funkmodul schickt Daten nicht sauber"

Wie hast du die Buchse und die Lötfläche "ANT" verschaltet?
Die kannst du nicht einfach parallel schalten, das stört die Anpassung.
Kratz da mal die Verbindung weg, sodass nur die SMA Buchse angeschlossen 
ist.

P.S. Ich zweifle immer noch an der Stromversorgung.
Du hattest Auszüge aus dem Handbuch hochgeladen, da sieht man einen 
4,7µF Tantal mit guter Anbindung. 
Beitrag "Antenne mit 50 ohm Bauen"

Bist du sicher dass deine Schaltung ausreichend ist? Im abgebildeten 
Layout ist der 100nF Kerko fast wirkungslos und es gibt noch nicht mal 
einen großen Eingangs-Elko, aus dem sich der LDO versorgen könnte.
Selbst wenn es funktioniert, eine sauber entworfene Schaltung sieht IMHO 
anders aus.
Gast #4523982
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Hermann R. schrieb:
> Das Problem ist, ich habe zwei Antennen gekauft mit 868MHz.
>
> 
http://at.rs-online.com/web/p/telemetrieantennen/0542551/?searchTerm=542551&relevancy-data=636F3D3126696E3D4931384E525353746F636B4E756D6265724D504E266C753D656E266D6D3D6D61746368616C6C26706D3D5E5C647B367D247C5E5C647B377D247C5E5C647B31307D2426706F3D313426736E3D592673743D52535F53544F434B5F4E554D4245522677633D4E4F4E45267573743D353432353531267374613D3035343235353126

Das sind keine 1/2 wave dipole Antennen, sondern 1/4 Wellenlägen Antenne 
(Zitat Datenblatt: "1/4 Wavelength Whip Antenna". Die brauchen nicht nur 
einen Masseanschluss, sondern eine Massefläche mit Radius von 
mindestens 1/4 Lamda.
OP Persönliche Seite #4524579
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Hallo,

habe gerade einen Test gemacht. Am Feld freie Sicht Entfernung 500m
verbindung war da und gut.
Ich sehe wenn die Verbinding schlechter wird an die LED Rx, Tx seite.
Dann wierd das Blinken träger.

Ich muss sagen die Antenne war ein Draht 8,6cm
als 1/2 wave dipole Antenne.


Laut Amber soll aber 2000m gehn.
Das sind werte die natürlich nicht ganz so stimmen.
Aber 1000m soll aber sicher dirinn sein.

Antenne habe ich bestellt
Bin gespannt wo die Reise hin geht.
#4525310
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Hermann R. schrieb:
> Hallo,
>
> habe gerade einen Test gemacht. Am Feld freie Sicht Entfernung 500m
> verbindung war da und gut.
> Ich sehe wenn die Verbinding schlechter wird an die LED Rx, Tx seite.
> Dann wierd das Blinken träger.

Wenn du 500 m mit dem Draht kommst dann ist das ja eh schon gut.

> wie meinst du das mit den Gegengewicht.

Damit eine Lamda/4 (deine 8 cm) Antenne auch als Antenne wirken kann 
braucht sie die andere Hälfte des Dipols.

Das macht man indem man entweder drei Stäbe als Gegengewicht verwendet 
(schau dir die Betriebsfunkantennen auf den Hausdächern von Firmen an), 
oder eine Massefläche, z.B. das Autodach, mit mindestens einem Lamda/4 
Radius einsetzt.

Wenn du die Störeinflüsse in die Antenne, die der Empfänger ja 
produziert, und die Direkteinstrahlung der Antenne in die 
Auswerteschaltung, durch Absetzen der Antenne abmildern kannst, eine 
Antenne hast die auch in Resonanz ist und deren Fusspunktwiderstand zum 
Kabel und dieses zur Sender/Empfängerimpedanz passt, dann sind auch 2 km 
drin.

Versuchs einfach.


 Kurt
Moderator Persönliche Seite #4527188
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Hermann R. schrieb:
> Ich stell später ein Bild ein.

Das wäre gut, dann kann man sich besser ein Bild vom tatsächlichen
Aufbau machen.  Wenn möglich, mal beide Seiten fotografieren.

Aber das Grundproblem wurde ja oben schon genannt: unter einer
Monopol-Antenne muss sich eine Fläche von mindestens λ/2 Durchmesser
befinden, also ca. 18 cm in deinem Fall.  Wenn du stattdessen die
genannte Halbwellenantenne benutzt, ist eine solche Fläche nicht
nötig.
#4527253
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Hermann schrieb:
> Hallo
>
> Die Bilder

Egal welche Antenne du im Nahbereich eines Prozessors benutzt, es kommt 
zu Beeinträchtigungen des Empfängers durch schnellen Änderungen die halt 
nunmal von Logikschaltungen verursacht werden/ausgehen.

Diese kannst du dadurch abmildern dass du die Antenne aus dem Störnebel 
entfernst oder die Störungen selber abschirmst.

Bei deinem Aufbau wird das wohl mit dem Abschirmen nicht leicht werden, 
also versuch mal die Antenne abzusetzen, ich würde von min 2m anfangen.

 Kurt
Gast #4527303
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Kurt B. schrieb:
> Hermann schrieb:
>> Hallo
>>
>> Die Bilder
>
> Egal welche Antenne du im Nahbereich eines Prozessors benutzt, es kommt
> zu Beeinträchtigungen des Empfängers durch schnellen Änderungen die halt
> nunmal von Logikschaltungen verursacht werden/ausgehen.
>
> Diese kannst du dadurch abmildern dass du die Antenne aus dem Störnebel
> entfernst oder die Störungen selber abschirmst.
>
Störung abschirmen?
Du meinst den MAX oder das Modul selber?

Ich werde das mit der Antenne mal Testen.


Danke
Moderator Persönliche Seite #4527343
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Hermann schrieb:
> Du meinst den MAX oder das Modul selber?

Der MAX3232 kann dir in der Tat durch seine Ladungspumpe einiges an
Störungen bescheren.  Der Controller im Funkmodul dürfte hingegen
eher ungefährlich sein.

Die „Erdebene“ (ground plane) des Monopols müsste senkrecht zur
Platine liegen, so wie du die SMA-Buchse aufgelötet hast.

Ansonsten, wenn du mal wieder ein HF-Layout machst: an den gelb
gekennzeichneten Stellen hätte ich noch ein Masse-Via vorgesehen (und
entsprechend großflächige Massebereiche auf der anderen Seite), damit
die Masse insgesamt eine möglichst wenig zerklüftete Fläche wird.

Aber das spielt hier eher eine untergeordnete Rolle.
Angehängte Dateien:
Gast #4528671
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Hallo

habe heute die Antenne von Mouser bekommen.
Der Empfang ist besser geworden.
Der Sender unter einen Strommasten und ich bekommen 700m hin.
Das ist für mich echt spitze.

Habe heute einen Test mit 9600 Boud gemacht aber der Fehler bleibt 
gleich.
Aber wie kann das sein das mit 19200 es perfekt funktioniert?
Und mit 9600 nicht.

Einen Pegelwandler braucht man ja immer.
Und den kann ich ja auch nicht 1 Meter wo anders platzieren.


Habe mit das Modul ist von AMBER. Habe mit ihnen gesprochen sie haben 
keine Auffälligkeiten gemerkt.


Danke  Hermann
#4528926
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Hermann schrieb:

> Habe heute einen Test mit 9600 Boud gemacht aber der Fehler bleibt
> gleich.
> Aber wie kann das sein das mit 19200 es perfekt funktioniert?
> Und mit 9600 nicht.
>

Ein Pegelwandler hat "Ladungspumpen", damit erzeugt er die benötigten 
Spannungen.
Es könnte sein dass die Kondensatoren zu klein sind (oder die Versorgung 
zu weich) und dadurch ein zu grosser Rippel entsteht der sich mit den 
9600 nicht verträgt.

Ev. kommen auch die einzelnen Bytes bei 9600 zu schnell hintereinander 
und der Empfänger findet keinen Byteanfang.
Versuchs mal mit möglichst viel Stopbits.

Ein Oszi könnte da möglicherweise wertvolle Hinweise bringen.

 Kurt
Gast #4529830
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Hermann schrieb:
> Habe heute einen Test mit 9600 Boud gemacht aber der Fehler bleibt
> gleich.
> Aber wie kann das sein das mit 19200 es perfekt funktioniert?
> Und mit 9600 nicht.

Beziehen sich deine Angaben zur Datenrate auf das Interface oder auf die 
HF-Datenstrecke? Was sagt das Manual?
Moderator Persönliche Seite #6796359
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Martin L. schrieb:
> Wenn man das Forum auch als Ort von gesammeltem Wissen begreift, ist der
> Beitrag sehr sinnvoll.

Dafür wäre eher das Wiki hier zuständig.

Mit dem restlichen Thread hat diese Werbung für ein Produkt, das es in 
weiteren 5 Jahren mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht 
mehr geben wird, außer der Überschrift kaum was gemein.

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