crimpzange dupont header

OP #4535081
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Ich würde mir gerne eine Crimpzange kaufen um meine Dupont Header selber 
zu crimpen.

  http://www.moddiy.com/product_images/f/918/dp2__78441_zoom.jpg

Ich vermute der 1.5mm Zahn von dieser Zange aus der Bucht

  http://www.ebay.de/itm/Crimpzange-0-5-1-5-mm-AWG-26-16-Dupont-/182077083449?hash=item2a64a3cf39:g:jxkAAOSwGYVW~9Pu

sollte es tun - ganz sicher bin ich mir nicht. Sieht aber erstmal 
richtig aus. Kann das jemand bestätigen oder verneinen?

Und da ich nicht so gerne Werkzeug zweimal kaufe wäre ich auch für Tips 
bereit falls es bessere gibt.

Ich vermute ich benutze noch nicht die richtigen Suchbegriffe. Bei 
Reichelt findet man für "dupont" einfach mal gar nichts.

Gruss,
Torsten
Gast #4535114
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Ich habe auch diese Zange (sieht zumindest genauso aus).
Prinzipiell passt die Zange auch, aber bei Verwendung von 0,14 mm^2 
Litze reicht das Crimpen nicht ganz aus, die Litze kann leicht wieder 
rausgezogen werden.
Ich habe es zwar nicht probiert, aber mit 0,25 mm^2 sollte es dann 
gehen.

Ich hab das Problem so gelöst, dass ich die gecrimpten Kontakte immer 
noch mit etwas Lötzinnn fixiert habe.
#4535247
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Hallo Torsten,

Ich habe diese Zange genau für diese Kontakte gekauft.
Die geht gar nicht...

Danach habe ich die von KNIPEX 97 52 34 PreciForce gekauft.

Die Knipex geht etwas besser aber auch nicht perfekt.
Ich muss alles mit der Zange nachbearbeiten.
Es ist zwar nur ein "Click" (leichter nach-Druck) aber es nervt 
trotzdem.

Richard
OP #4535489
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radiostar schrieb:
> Die da: http://www.engineer.jp/en/products/pad11_13e.html
> wird sicher gehen, sprengt aber das Budget von 14€.
> Bei Interesse gibt's die über Amazon.

Ich hab bisher nichts von einem Budget geschrieben :)

Heißt "wird sicher gehen" soviel wie "hab ich schon ausprobiert"?

Ich hab nicht dagegen ein bisschen mehr auszugeben wenn ich dafür nicht 
zweimal kaufen muss. Aber dann bitte nur wenn es hands-on Erfahrung 
gibt.

Wenn ich von Richard höre, dass die "KNIPEX 97 52 34 PreciForce" (80EUR) 
auch nur begrenzt gut ist, ist dann stimmt mich das nicht gerade 
optimistisch.

Gruss,
Torsten
Gast #4535531
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Torsten C. schrieb:
> Heißt "wird sicher gehen" soviel wie "hab ich schon ausprobiert"?

Ja, heißt es. Das Ding crimpt so gut wie alles. Was daran liegt, daß 
Draht und Isolierung in separaten Durchgängen gepreßt werden. Das ist 
zwar nicht professionell, aber dafür universell - schau Dir mal das 
Video auf der Seite des Herstellers an ;-)
#5383743
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Auch wenn der Beitrag hier schon älter ist...

Eine absolute Kaufempfehlung für diejenigen die eine gute Dupont 
Crimpzange suchen. Ich kann meine absolute Empfehlung für die HT-213 
Crimpzange (erstes Bild) geben.

Alle bisher von mir getesten Crimpzangen Iwiss SN-28B, Iwiss SN-48B, 
Engineer PA-09 zerdrücken die Isolierung so derart (letztes Bild) das 
sich die Dupont-Kontakte nur mit viel Kraft in die Dupont-Gehäuse 
einschieben lassen.

Ich habe die HT-213 Crimpzange getestet und ein Foto von meinem ersten 
Crimpversuch (zweites Bild) gemacht. Der Dupont-Kontakt schlüpfte 
nachdem ersten Crimpen ohne jegliche Nachbearbeitung (rumbiegen, 
zusammendrücken, nach-crimpen, etc.) ganz leicht in das Dupont-Gehäuse. 
Echt die beste Zange die ich für Dupont-Kontakte je hatte.

Im Unterschied zu den anderen Zangen biegt die HT-213 die beiden Flügel 
(für die Zugentlastung) der Dupont-Kontakte nicht so um, das sich diese 
in die Isolierung bohren, sondern legt die Flügel sauber um die 
Isolierung aussen herum (schön rund).

Auf die Zange bin ich übrigens über folgendes Youtube-Video aufmerksam 
geworden: https://www.youtube.com/watch?v=N3zK9fzIPBo
Gast #5383793
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Hi

>Im Unterschied zu den anderen Zangen biegt die Zange die beiden Flügel
>(für die Zugentlastung) der Dupont-Kontakte nicht so um, das diese in
>die Isolierung gebohrt werden,

Genau, wie es sein soll

>sondern legt die Flügel sauber um die Isolierung (schön rund).

Und wie es nicht sein soll.

Nicht umsonst kosten ordentlich Zangen, mit denen man zuverlässig 
crimpen kann, einige hundert Euro. Wie teuer war deine?

MfG Spess
Gast #5384189
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spess53 schrieb:
>>Im Unterschied zu den anderen Zangen biegt die Zange die beiden Flügel
>>(für die Zugentlastung) der Dupont-Kontakte nicht so um, das diese in
>>die Isolierung gebohrt werden,
>
> Genau, wie es sein soll
>
>>sondern legt die Flügel sauber um die Isolierung (schön rund).
>
> Und wie es nicht sein soll.
>
> Nicht umsonst kosten ordentlich Zangen, mit denen man zuverlässig
> crimpen kann, einige hundert Euro. Wie teuer war deine?
>
> MfG Spess

Auch die teuren, ordentliche Zangen für Dupont-Kontakte crimpen die 
Zugentlastung so, dass sie sich um die Isolierung legt. Deshalb haben 
die Flügel bei den Dupont-Kontakte auch eine Dreiecksform.

Bei Kontakten, bei denen sich die Flügel in die Isolierung bohren 
sollen, sind die Flügen rechteckig geformt (z.B. JST-XH).
Gast #5384257
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Alois N. schrieb:
> Alle bisher von mir getesten Crimpzangen Iwiss SN-28B, Iwiss SN-48B,
> Engineer PA-09 zerdrücken die Isolierung so derart (letztes Bild) das
> sich die Dupont-Kontakte nur mit viel Kraft in die Dupont-Gehäuse
> einschieben lassen.
Dann hast deren Prinzip nicht richtig verstanden.

> Ich habe die HT-213 Crimpzange getestet und ein Foto von meinem ersten
> Crimpversuch (zweites Bild) gemacht. Der Dupont-Kontakt schlüpfte
> nachdem ersten Crimpen ohne jegliche Nachbearbeitung (rumbiegen,
> zusammendrücken, nach-crimpen, etc.) ganz leicht in das Dupont-Gehäuse.
> Echt die beste Zange die ich für Dupont-Kontakte je hatte.
Die HT-213 ist ratschenlos, der Anpressdruck resultiert unmittelbar aus 
der Handkraft... ;)

SN-28B ist für die meisten Crimpkontakte geeignet.
Nur für sehr kleine JSTirgendwas mit 30AWG ist sie nicht geeignet.

Für kräftigere Kontakte, z.B.Flachstecker, ist die SN-48B besser 
geeignet.

1. Der Anpressdruck der Ratschen lässt sich justieren.
2. Die Zange wird nur mit soviel Druck zusammengeführt wie nötig, um sie 
zu bewegen, und KEINESFALLS zusammengepresst!
3. Es muss der zum Kabelquerschnitt passende Schacht gewählt werden.
4. Der zu crimpende Kontakt muss sauber platziert werden.



Dann gibt es grob zwei Backenvarianten, geteilte und ungeteilte.
Die ungeteilten sind oftmals nur gegossen und manchmal sogar ungehärtet.
Sie sind relativ einfach wechselbar.
Die geteilten sind gefräst und geschliffen und meistens auch gehärtet.
Außerdem lassen sie sich exakt justieren.
Einziger Nachteil: Beim Backenwechsel müssen sie neu justiert werden.

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