DC Relais an AC

#4583404
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michael_ schrieb:
> Jens schrieb:
>> und danach wieder zurück fällt...
>
> Und was kommt dann?

Jo, rück mal mit den Infos über Dein GESAMTES Projekt raus, bevor WIR 
uns hier in einen Blödsinn verrennen. Event. lässt sich das GANZE ja 
anders aber wesentlich simpler realisieren!
Selbst wenn Du es unbedingt so machen willst wie Du meinst, erspart das 
viel Schreiberei.
Gast #4584533
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Hi,

klasse, ich habe einen Kondensator mit 4700uF (parallel zu einem 
Widerstand 22Kohm / 1/4W) in reihe zudem rest geschaltet (Relais mit 
gleichrichterdiode und Glättungskondensator. Nun hält es so ca 4Sekunden 
-> perfekt. Läuft alles.

Als letztes würde ich das ganze noch gern ~10Minuten zeitverzögern. Also 
AC wir angelegt, und nach rund 10Minuten gibt es eine ~4s lange 
Aktivphase des Relais. Ich denke da komme ich um eine kleine 
Transistorschaltung nicht rum, oder?

Dank Euch soweit.

Gruß
J

Projekt:
Ziel: Rollanden im Wohnzimmer soll runter fahren wenn ich die Haustür 
abschließe - und später auch mal wieder hoch wenn ich auf schließe. Das 
ganze soll zuschaltbar sein.

A) Ich habe einen Wechselkontakt (Niederspannung/Klingeldraht) an der 
Haustür welcher betätigt wird wenn ich abschließe.
B) Ich habe Rolladen mit selbstgebauter Relaissteuerung welche sich 
durch Tastbetrieb bis in den Anschlag fahren lassen (also 1x "kurz" 
tippen, und sie fährt selbstständig bis ganz auf oder zu)
C) Ich habe einen Wahlschalter (mechanisch) im WZ mit welchem sich 
das/die entsprechende/n Fenster (3) im WZ anwählen lässt/lassen.
D) Ich habe einen Rollanden doppeltaster im Wohnzimmer zum manuell 
verfahren.

Alle Steuerungen sind ohne Trafo oder mikrocontroller/bussystem, haben 
keinen Ruhestrom und das soll auch so bleiben.

Für die Niederspannungsseite des Türkontaktes wird die AC Spannung des 
Klingeltrafos verwendet, da dieser eh immer aktiv ist.
#4584586
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Jens schrieb:
>>>erspart das viel Schreiberei.
>
> Erfahrungsgemäß führt das Beschreiben des Projektes hier meistens auch
> zu sehr viel Schreiberei,

DIESE Schreiberei wahr auch nicht gemeint, da liest man drüber hinweg.

Jens schrieb:
> Als letztes würde ich das ganze noch gern ~10Minuten zeitverzögern.

Meinst Du damit das SELBE Relais?
Also An und Abfall verzögert.
Egal, schau Dir das mal an:
http://www.1-mcn.de/index.php?option=com_content&task=view&id=147&Itemid=1
Gast #4584610
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Hi,

>>Meinst Du damit das SELBE Relais?

Ja, wie beschrieben.

Ich brauche einen potenzialfreien Kontakt der 230V AC min 2A schalten 
kann und ich habe ein AC Signal ~8V. Wenn es kommt, soll der Kontakt 
nach ca 10min rund 4s aktiv sein, das ist das Ziel.

Momentan habe ich ein 12V Finder Relais welches direkt nach Anlegen der 
~8V AC direkt für 4s anzieht. Dazu habe ich bisher 4 Bauteile verwendet.

Eine Diode 1N4007
Zwei Kondensatoren (4700uF/25V und 220uF/25V)
Ein Widerstand 22K/0,25W

Also noch nicht viel Hexerei :-)

Auf einen NE555 und Hühnerfutter würde ich sehr gern verzichten.

Gruß
J
#4585193
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Jens schrieb:
> Alle Steuerungen sind ohne Trafo oder mikrocontroller/bussystem, haben
> keinen Ruhestrom und das soll auch so bleiben.
>
> Für die Niederspannungsseite des Türkontaktes wird die AC Spannung des
> Klingeltrafos verwendet, da dieser eh immer aktiv ist.

Ja, diese 0,05kWh (1,5 cent), die ein NE555 pro Jahr so verbraucht, 
können einen Hausbesitzer wirklich schnell mal ruinieren...

kopfschüttel
#4585203
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Jens schrieb:
> ich habe mehrere Finder Relais mit einer DC Spule 12V und möchte diese
> jeweils an einer AC Quelle 8V betreiben

Jens schrieb:
> Ich würde das nun gern so machen dass das Relais nur 2-5 Sekunden lang
> nach Anlegen der 8VAC aktiv bleibt und danach wieder zurück fällt...

Jens schrieb:
> Als letztes würde ich das ganze noch gern ~10Minuten zeitverzögern.

es nervt, warum kommen diese Infos stückchenweise?

Langeweile oder Troll?

Joe F. schrieb:
> Ja, diese 0,05kWh (1,5 cent), die ein NE555 pro Jahr so verbraucht,

hier würde ich bei 2 Zeitbedingungen an NE556 denken
Gast #4585325
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Harald W. schrieb:
> Rolladen sind nicht ganz so trivial, wie Du glaubst. Du brauchst
> ein Relais pro Richtung, welches zusätzlich die Handbetätigung
> verriegelt. Ansonsten gibt es eine Kurzschluss.

Oder man schaltet zwei Relais (1xum, 1x ein) in Serie.
Man erspart sich dadurch zwar nichts, hat dann aber redundant
etwas mehr Sicherheit eingebaut, wenn ein Relais spinnt, z.B.
ein Kontakt klebt. Im Rolladen sind ja noch die Endschalter
verbaut. Zu dem Problem des TO haben sich sicher schon einige
Gedanken gemacht, aber mit einem Gleichrichter und einem Elko
allein geht das nicht, weil der geladene Elko verhindert, dass
das Relais kontrolliert wieder abfällt, wenn das Signal abschaltet.
Hat das Web da noch keine Lösung zu bieten?
Gast #4585485
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danke für die Antworten. Hätte ja sein können das mir jemand einen Tip 
geben mag. Ich werde es mal mit diesem Ansatz weiter aufbohren:

http://www.ebs-elmshorn.de/akti/ags/elektronik/kurs/elo0f.htm

Einzige Sorge ist der Ladestrom des Kondensators, aber der sollte sich 
ja durch die Relaisspule begrenzen. Vielleicht noch das Thema AC... aber 
ich denke ich werde erst gleichrichten und glätten dann die 
Transistorschaltung und im Lastzweig das Relais mit dem Ladekondensator 
anordnen. Einen anderen Transistor nehmen...

Hier den Schalter durch einen Ladewiderstand ersetzen:

http://www.strippenstrolch.de/1-4-4-relaisverzoegerung.html

sollte ja gehen :-)

>>es nervt, warum kommen diese Infos stückchenweise?

Weil ich das hier parallel direkt integriere und merke was unpraktisch 
ist, was funktioniert und was fehlt...

Gruß
J

>>Zu dem Problem des TO haben sich sicher schon einige Gedanken gemacht.
Ja, läuft seit 2 Jahren problemlos. Jeder Motor hat eine Steuerplatine 
mit jeweils 6 Relais welche das Starten, Stoppen, Richtungswechsel, 
Stuerleitungsreduzierung und Selbsthaltung (für Tastbetrieb) sowie die 
galvanische Entkopplung eines Standardmotors (mehrere gleichzeitig / 
Trennrelais) ermöglichen bzw. mit einschließen usw...
#4585496
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Jens schrieb:
>>>es nervt, warum kommen diese Infos stückchenweise?
>
> Weil ich das hier parallel direkt integriere und merke was unpraktisch
> ist, was funktioniert und was fehlt...

aber für die Netiquette und optimale Antworten macht man vorher einen 
Plan, sonst gehen die Antworten teilweise in die falsche Richtung und 
keiner mag dann mehr helfen, für manche auch vertane (Restlebens)Zeit
Gast #4585947
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Na, was der 555 hier bringen sollte, konnte ich anhand der Links
nicht nachvollziehen.
Ein neuer Denkansatz wäre mal: Transformator -> Gleichrichter ->
Siebung -> +Versorgung für das Relais. Masse über einen Transistor
geschaltet.
Da die Siebung bei Direktversorgung (+ u. Masse) hier einem das
Abschalten erschwert, wäre es doch überlegenswert, die
Wechselspannung zu detektieren, und wenn die
abschaltet, (der Siebelko aber noch geladen ist) was eine
Detektorschaltung erkennen kann, so das man dann mittels Schaltransistor
das Relais ohne große Verzögerung ein- und ausschalten kann.
Wenn das zu kompliziert gedacht ist, kann ich auch nichts dafür,
aber so hab ich das Problem verstanden, und mir diese Lösung erdacht.

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