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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Messgerät Induktivität, Professionel / Forschung


Autor: Toni Groß (Gast)
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Hallo Leute,

mich würde interessieren wie genau man denn heutzutage die Induktivität 
einer Spule bestimmen kann.
Bei dem Messen von Spannung habe ich ungefähr ein Gefühl wie genau man 
Messen kann, bzw. welche Kosten damit verbunden sind.

Wo liegt denn hier die Grenze bei professionellen Geräten? 1000€-10000€
Anwendung: Spule an Messgerät klemmen, im Labor messen.

Grüße

Autor: Cyborg (Gast)
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Was versprichst du dir denn von hoher Messgenauigkeit?
Andere Messgeräte kalibrieren? Je nach Anzahl der Digits
passt der Preisrahmen schon.

Autor: Horst (Gast)
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Hängt definitv stark vom gewünschten Frequenzbereich ab.

Autor: Wolfgang (Gast)
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Toni Groß schrieb:
> mich würde interessieren wie genau man denn heutzutage die Induktivität
> einer Spule bestimmen kann.

Übliche LCR-Meter bestimmen nicht die Induktivität, sondern messen 
komplett die Impedanz und liefern dann die Werte für die Komponenten im 
Ersatzschaltbild.

Falls der Frequenzbereich bist 1..2MHz reicht, kannst du dir z.B. mal 
das E4980 von Keysight (ex. Agilent) ansehen. Für den Hausgebrauch ist 
das ganz ok.
http://literature.cdn.keysight.com/litweb/pdf/5989...

Sonst frag mal bei der PTB. Die können sicher mehr ;-)

Autor: eProfi (Gast)
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Bei L kommt noch die Sättigung dazu.
Spezielle L-Messgeräte legen eine bestimmte Spannung an und analysieren 
den Verlauf des Stromes, der abhängig von der Spule auch mal recht groß 
werden kann.
http://www.ed-k.de/pages/produkte.php
Beitrag "Sättigung einer Induktivität messen"
Beitrag "L Power-Checker"
Beitrag "Verhalten Überstrom Ferrittrafo, Selbstbau?"

Autor: Jobst M. (jobstens-de)
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Spontan fallen mir 3 Möglichkeiten ein:

- Konstante Gleichspannung, Zeit messen, bis bestimmter Strom erreicht.
- Wechselspannung anlegen und die Phasenverschiebung zum Strom messen.
- Bekannten Kondensator dazu, Resonanzfrequenz messen.


Gruß

Jobst

Autor: soul e. (souleye)
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Toni Groß schrieb:

> mich würde interessieren wie genau man denn heutzutage die Induktivität
> einer Spule bestimmen kann.
> Bei dem Messen von Spannung habe ich ungefähr ein Gefühl wie genau man
> Messen kann, bzw. welche Kosten damit verbunden sind.

Guck Dir das Handbuch vom HP Agilent 4285A an. Die Kiste gibts gebraucht 
im knapp vierstelligen Bereich.

Autor: Anthony Wannabetall (Gast)
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What do you wanna do with it? I got a little (real MULTI -) meter, built 
it my own - accuracy at its best (high values of inductance, 10µH and 
upwards) is good, but far from professional equipment like the ones 
mentioned upside.

But to build it, you should have some experience. And the cost will be 
about 500€. It´s without any µC or the like - simply buy the 500€ part 
from me, and let your priest flow some holy Quicksilver over it - done.

(...it´s ancient and comes from the middle of an unknown pyramid, got it 
from my gurudad, he said, it could be extraterrestrial, or a wonder, 
cause it simply does anything you want from it - at least anything under 
500€...)

My paypal account is: [fdgjöhjgöbysdrrepko]

Send it, and a little gift for my women´s next birthday (please think 
about), and don´t forget a little donation for my kindness (1000 further 
€ should be adequate), and pray for the best wonder one can get. At the 
moment, the money is at my account, i will beam the meter to your actual 
residence´s biggest toilet - search at the deepest place in it...

Thank you,


Big Tony

(>--- .O°scratch.oO ---<)

Ich bin da recht unvorbelastet, aber wenn ein "Toni Groß" nach Geräten 
für Preise im 5-stelligen Bereich fragt, finde ich das verdächtig.

Autor: Achim S. (Gast)
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Toni Groß schrieb:
> mich würde interessieren wie genau man denn heutzutage die Induktivität
> einer Spule bestimmen kann.

Wenn du es ganz genau willst: bei PTB und Konsorten werden die genausten 
Messungen immer noch mit Abgleichbrücken durchgeführt. Bei der Messung 
wird dabei mit dem Quanten-Hall Widerstand verglichen (der einen 
ohmschen Widerstand darstellt, keinen Blindwiderstand). Deswegen geht 
keine "normale" Brücke sondern man benötigt eine Quadraturbrücke (bei 
der die verschiedenen Enden mit um 90° phasenverschobener Spannung 
angsteuert werden).

Der Link zeigt das Prinzip für Kondensatoren:
https://www.ptb.de/cms/ptb/fachabteilungen/abt2/fb...

Ich hab was mit erreichbaren Messunsicherheiten im Bereich 10^-9 in 
Erinnerung, finde aber grade keinen Beleg dafür.

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