Forum: Platinen Olympia A2020 umbauen für Tonertransfer


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von Matthias W. (matt007)


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nach Aussagen zu guter Qualität beim Tonertransfer habe ich einen neuen 
Olympia A2020 erworben. Die Temperatur kann man da ja einstellen. Eine 
extra Regelung sollte sich daher erübrigen.

Es stellt sich nun die Frage ob und was daran sinnvollerweise angepasst 
werden sollte vor dem Durchschieben der ersten kleinen Platine mit 
Reicheltkatalog-Blatt bzw. transparentem Folienstück.

Im Forum fand ich einen Hinweis auf Herausnehmen von Blechen.

Ein anderer Hinweis lautet:
"Habe den A2020 gekauft - hat leider keine beheizten / gefederten 
Walzen.
Man kann zwar 1,6mm Platinen durchführen, bei ca. Breite > 10..15cm wird
die Mitte ohne Nacharbeit nicht sauber gepresst.
Suche noch nach einer Alternative..."

das klingt leider nicht so gut. Wie ist denn der aktuelle Stand? Was 
sollte man denn beachten wenn man brauchbare Ergebnisse mit dem A2020 
erzielen möchte?

In der Anleitung steht daß max. 0.8mm durchpassen. Platinen haben mehr 
Dicke. Geht es dann trotzdem so oder sollte man etwas ändern?

: Verschoben durch Moderator
von Lutz H. (luhe)


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Platine ohne Papier durchschieben.
Einfach um zu üben.

Ebay-Artikel Nr. 282120630046


Platine im Geschirrspüler reinigen.

Ein Test mit Backpapier könnte sich auch lohnen.

von Matthias W. (matt007)


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diese Aussagen fand ich dazu:
"Einziges Problem dürfte bei dem Gerät die Platinenstärke sein, aber das 
ist ja bei den anderen Geräten nicht viel besser und trotzdem haben es 
etliche hier ganz gut hinbekommen."

"In der Anleitung steht max. 0,8mm, und das Ergebnis: 1,6mm starkes 
Platinenmaterial kriegt man praktisch nur gewaltsam rein und wieder 
raus. ;)"

"entgegen anderer Meldungen ist der Einzug groß genug für 1,5mm Platinen 
- keine Modifikationen.."

"Olympia A2020. das einzige was ist, für kleine Platinen muss man
die Führung umbasteln. Aber das ist ganz einfach."

leider stand nicht dabei was da genau gemacht worden ist.

sollte man nun etwas (was?) daran umbauen oder lieber nicht?

von Matthias W. (matt007)


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dies fand ich auch:
"bestätige ich dir hiermit offiziel  der A2020 geht - kauf ihn dir. kein 
rumgebaue und gefummle. der ausgabeschlitz könnte noch etwas greiter 
sein damit man auch kurze platinen leicht wieder aus bekommt. das werde 
ich die nächste tage noch machen ansonsten top".

"bei mir zieht ein kuerzlich auf Amazon gekaufter A2020 problemlos 1.5mm
FR4 doppelseitig durch. Keine Modifikationen am Laminator notwendig."

"Kann mich echt denjenigen die den Olympia A2020 mit 2 Rollen
empfohlen haben anschließen. Ich habe bislang noch nie ein besseres
Ergebnis erzielt wie hier. Ich habe die Platine allerdings 20 mal durch
laufen lassen."

"Musste dem allerdings ein Blech entfernen (Bild 2) weil für kleine 
Platinen ist das nix."

von Matthias W. (matt007)


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Lutz H. schrieb:
> Platine ohne Papier durchschieben.
> Einfach um zu üben.

Danke für den Hinweis Lutz.

> http://www.ebay.de/itm/10PCS-A4-Sheets-Heat-Toner-Transfer-Paper

Du meinst dieses Papier nehmen statt Reichelt-Papier oder Avery-Folie 
3552?

> Platine im Geschirrspüler reinigen.

der kostet eine Menge Zeit, Wasser und Strom. Ich verwende momentan 
einen alten "Schleifklotz" aus Spezialmaterial. Der genaue Name ist mir 
entfallen.

> Ein Test mit Backpapier könnte sich auch lohnen.

ok. Das hätte ich da.

von Lutz H. (luhe)


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Matthias W. schrieb:
>> http://www.ebay.de/itm/10PCS-A4-Sheets-Heat-Toner-Transfer-Paper

Zufälligerweise wird dieses Papier extra für den Tonertransfer 
hergestellt,
warum sollte man es nicht nutzen?

Der Geschirrspüler arbeitet bei 60°C, entfernt alle Oxyde und 
Fettrückstände. In Kupfertöpfen wird essen bereitet. Warum die Platine 
nicht zum Frühstücksgeschirr packen? Da sieht die Küche gleich 
ordentlich aus.

Die unterschiedlichen Papiersorten selbst ausprobieren,
jedes Papier hat seine Vorteile.

von Matthias W. (matt007)


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Danke Lutz. Also würdest Du erst mal mechanisch nichts am Gerät umbauen?

von Lutz H. (luhe)


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Wenn die Platine durchläuft nicht.

von Mario M. (Gast)


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Matthias W. schrieb:
> Ich verwende momentan
> einen alten "Schleifklotz" aus Spezialmaterial. Der genaue Name ist mir
> entfallen.

Seno Polibloc heißen die Teile. Die reinigen und rauen gleichzeitig die 
Oberfläche auf.

von Matthias W. (matt007)


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Mario M. schrieb:
> Seno Polibloc

genau. Diese Dinger waren genial und gehen heute noch. Es wird halt 
immer weniger Material. Danke Mario !

von Matthias W. (matt007)


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die kleine Platine läuft ohne Umbau durch. So weit so gut.

Weil sie recht kurz ist kann man sie jedoch nicht leicht entnehmen weil 
der Transport die Platine nicht hinausbefördert. Sie bleibt nach der 
Rolle stehen und man muss dann mit Hilfsmitteln versuchen sie 
herauszubekommen.

Unschön ist das bisher erzielte Ergebnis. Siehe Bilder.

Obwohl die Platinenstücke sorgfältig mit Seno-Polibloc metallisch blank 
gereinigt wurden und auch Spülmittel, Wasser und Lappen kamen hält der 
Toner auf der glatten Cu-Fläche schlecht.

Beim Reichelt-Katalog scheint eine gewisse Haftung da zu sein. Bei der 
Avery-Folie 3552 ist jedoch nahezu keine Haftung zu erkennen. Der Toner 
klebt noch immer auf der Folienseite und nicht am Cu.

Beide Platinen liefen mehr als 10x durch den A2020 bei höchster Stellung 
des Drehreglers.

Vielleicht weiß jemand woran es liegen kann daß es nicht geklappt hat. 
Der Drucker ist ein HP4000 mit Refill-Toner. Auf dem Katalogmaterial und 
auf der Folie haftet der Toner.

von c.m. (Gast)


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von Lutz H. (luhe)


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- das Reicheltpapier muss abgeweicht werden
- Platine könnte zu kalt geblieben sein, 3 mal durchlaufen lassen, damit 
sich die Platine mehr erwärmt

von Matthias W. (matt007)


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Lutz H. schrieb:
> - das Reicheltpapier muss abgeweicht werden

das ist mir schon klar. Es ist jedoch zu sehen daß da fast keine Haftung 
ist. Bei der Folie ist es genauso.

> - Platine könnte zu kalt geblieben sein, 3 mal durchlaufen lassen, damit
> sich die Platine mehr erwärmt

die Platine lief auf der höchsten Stellung mindestens 10x durch.

Matthias W. schrieb:
> Beide Platinen liefen mehr als 10x durch den A2020 bei höchster Stellung
> des Drehreglers.

daran sollte es also nicht gelegen haben.

von Matthias W. (matt007)


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c.m. schrieb:
> meine erfahrungen mit dem olympia a2020 waren von anfang an
> schlecht…

vielen Dank. Es gab jedoch auch sehr positive Stimmen:

"Laminator Olympia A2020 (~35 Euro)
- Temp.regelung bis 180°C ab Werk
- 10x durchgezogen
Ergebnis
- 1a mit 15mil Bahnen, siehe Foto.."

von BlaBla (Gast)


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Warum so kompliziert: Reichelt-Katalog, Scheuermilch, Aceton und 
Bügeleisen.

von Matthias W. (matt007)


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laut dieser Liste schien der A2020 ok:
https://www.mikrocontroller.net/articles/Platinenlaminator

"Masseflächen mäßig, sonst sehr gut, 8 mil Pitch kein Problem, 10 mal 
durchlaufen lassen!"

"Laminator zieht 1,5mm Platine problemlos ein, die Rollenlager vom 
Einzug sind gefedert. Ergebnis sehr gut, 8-15 mil Pitch kein Problem, 
Masseflächen nicht getestet, 10x durchziehen"

"Genial!! Selbst KLEINSTE Leiterbahnen, und viel zu kleine Schriften 
sauber auf der Platine."

10x durchlaufen hatte ich gemacht. Wo liegt also das Problem?

von Matthias W. (matt007)


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BlaBla schrieb:
> Reichelt-Katalog, Scheuermilch, Aceton und
> Bügeleisen.

Danke für den Hinweis. Zum Thema Bügeleisen gab es auch kritische 
Stimmen. Daher griff ich aufgrund der gut berichteten Ergebnisse damit 
zum Laminator.

"Ein einfaches Bügeleisen bringt ausreichende Hitze. Die nötige 
Bügelzeit liegt bei etwa 5 Minuten.. zu langes Bügeln führt zu 
zunehmendem Verfließen des Toners.."

"Entscheidend ist, daß auf alle Bereiche Druck ausgeübt wird. Da 
Bügeleisen-Unterseite, Platine und Unterlage nie ganz eben sind, reicht 
es nicht, das Bügeleisen nur auf den Stapel draufzustellen und darauf zu 
drücken. Auch untergelegte Stoffe verteilen den Druck erfahrungsgemäß 
nicht ganz gleichmäßig."

von Matthias W. (matt007)


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BlaBla schrieb:
> Reichelt-Katalog, Scheuermilch, Aceton und
> Bügeleisen.

Reichelt-Katalog hatte ich verwendet und anfangs auch Aceton 
(Nagellackentferner), Nitroverdünnung und eben den gut getesteten 
2020-Laminator. Richtig sauber wurde die Platine erst durch den Seno. 
Nur ist da nun offenbar kaum Haftung. Zu kühl trotz höchster Stufe?

Scheuermilch kann ich versuchen.

von Matthias W. (matt007)


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c.m. schrieb:
> von anfang an schlecht

Danke für den Hinweis.

von BlaBla (Gast)


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Scheuermilch macht wenigen Kratzer. Platine muss entgratet werden und 
absolut blank und fettfrei sein. Das Reichelt-Katalogpapier wird mit 
Spülmittel und Wasser nach dem Einweichen vorsichtig mit dem Finger 
abgerubbelt.

von Guido B. (guido-b)


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Matthias W. schrieb:
> Richtig sauber wurde die Platine erst durch den Seno.

Reinige hinterher die Platine noch mit Azeton, ich habe immer den
Eindruck, dass der Poliblock wachsähnliche Rückstände hinterlässt.

von Arno H. (arno_h)


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Matthias W. schrieb:
> Reichelt-Katalog hatte ich verwendet und anfangs auch Aceton
> (Nagellackentferner), Nitroverdünnung und eben den gut getesteten
> 2020-Laminator. ...

Nagelllackentferner enthält ca. 10 - 15% Aceton, der Rest sind 
Zusatzstoffe.
Aceton gibts im Baumarkt.

Arno

von Matthias W. (matt007)


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Danke für die Hinweise. Ich habe nun einfach mal das Bügeleisen 
genommen, auf die mittlere Stellung gebracht (2 Punkte), die Temperatur 
an der Sohle mit ~150°C mittels Thermoelement gemessen und 3-3.5 Minuten 
auf die beiden Platinen gehalten.

Der Toner hält nun viel besser. Beim Reichelt-Papier habe ich 30min in 
Wasser eingeweicht und dann abgerubbelt. Der Toner hielt nicht sehr gut 
auf der Platine.

Besser schien der Versuch mit 3.5min Bügeleisen auf der Folie. Das war 
deutlich kratzfester. Nur blieb beim Abziehen der Folie Toner an der 
Folie hängen und so ist das Ergebnis unbrauchbar.

Wie es scheint erreiche ich mit dem in diesem Forum so gut bewerteten 
Laminator A2020 keine brauchbaren Ergebnisse - auch bei 10x Durchlauf 
bisher nicht. Ein Bügeleisen bringt viel mehr Übertrag und Haftung.

von Matthias W. (matt007)


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Guido B. schrieb:
> dass der Poliblock wachsähnliche Rückstände hinterlässt

das wäre dann natürlich eine Erklärung für die schlechte Haftung.

von Matthias W. (matt007)


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Arno H. schrieb:
> Nagelllackentferner enthält ca. 10 - 15% Aceton, der Rest sind
> Zusatzstoffe. Aceton gibts im Baumarkt.

Danke Arno !

von ulfi (Gast)


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meine Fresse, so viele Beiträge zu dem Thema und man benutzt Tatsache 
immer och Reichelt Papier, unglaublich

folgende Papiersorten sind geeignet
-gestrichenes Papier (ebay 100st A4 ca 10 €)
-Pcb Transfer Paper (ebay vom Chinese, gelbes Papier mit eine Folierten 
Trägerschicht, Preis ehr günstig Lieferzeit lang)
mein Platzhirsch
Spucki Papier (Papier zum Hestellen von Stickern, kostet ca 14€ 100Bl. 
A4)
kein Rublen nötig, nach dem Transfer Platine ins Waser legen das Paier 
löst sich von selbst

das Gelbe Transfer Papier vom Chinamann ist auch gut, nur leider haben 
einige Laserdrucker Probleme den Toner auf der folierten Seite gut zu 
fixieren, besonders diese modernen Stromspar Öko Kisten die nicht 
richtig heizen, bzw man über den Treiber keine geigneten Papiertyp 
auswählen kann

gestrichenes Papier geht eigentlich immer, aber man muss länger 
einweichen als beim Spucki Papier

von ulfi (Gast)


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achso wenn du Interesse hast sende ich dir von jedem genannten Typ gerne 
für 5€ ein paar Blätter zu zum Testen, hab ich noch massig rumliegen

von Matthias W. (matt007)


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ulfi schrieb:
> meine Fresse, so viele Beiträge zu dem Thema und man benutzt Tatsache
> immer och Reichelt Papier, unglaublich

dieser Typ wurde öfter positiv erwähnt und ist akut greifbar. Ebenso 
habe ich die Avery 3552-Folie probiert. Davon hatte ich 100 Stück 
bestellt. Leider ging das auch nicht besser.

Gelbes Toner-Transfer Papier aus China habe ich gesehen für etwas über 
1.- pro 10 Blatt.

Danke für die Liste Deiner Favoriten Ulfi !

von Matthias W. (matt007)


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ulfi schrieb:
> Spucki Papier (Papier zum Hestellen von Stickern, kostet ca 14€ 100Bl.
> A4)

Danke für den Hinweis. Hier steht etwas dazu:
Beitrag "Sehr gutes Papier für den Tonertransfer gefunden"

"ein spezielles TonerTransfer-Papier gekauft."

"Spucki-Papier. Das ist ein weißes, dünnes, ungestrichenes 
(unbeschichtetes) Papier, welches auf einer Seite mit einem 
wasserlöslichen Kleber beschichtet wurde."

"Auflaminieren: Perfekt. Das Papier ist schön dünn, man kann also auch 
durch sehen und Vorder- und Hinterseite prima übereinanderlegen und dann 
auch noch einfach zusammenkleben. Die Hitze vom Laminierer geht super 
durch das dünne Papier und erreicht den Toner fast ungedämpft. Klasse!"

"Nach nicht mal 5 Minuten schwammen die Papierlagen lose im Wasser 
herum. Erst erschrak ich: Mist, was falsch gemacht.... Nein. Der Toner 
klebt bombenfest auf dem Kupfer und die Konturen sind messerscharf."

"Das Papier heißt Polygum und kostet 0,10 Eu/A4-Bogen
FELIX-FECHENBACH-KOOPERATIVE www.fechenbach.de"

"Als Laminator habe ich einen HAMA A4 (ca 35 Eu) leicht modifiziert. Ich 
habe die Temperatursensoren mit Abstandshaltern ca 5...7 mm weiter von 
ihrer Messstelle entfernt. Funktioniert."

so ganz zufrieden sind nicht alle:
"Sowas entsteht durch geringe Tonerstärke moderner Drucker, und auch 
nur, wenn man nicht nachverdichtet."

so ganz perfekt sind die schwarzen Flächen nach dem Drucken nicht. 
Nachverdichtet habe ich nicht. Ich las daß so etwas möglich ist.

von bernte (Gast)


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Matthias W. schrieb:
> ulfi schrieb:
>> meine Fresse, so viele Beiträge zu dem Thema und man benutzt Tatsache
>> immer och Reichelt Papier, unglaublich
>
> dieser Typ wurde öfter positiv erwähnt und ist akut greifbar. Ebenso
> habe ich die Avery 3552-Folie probiert. Davon hatte ich 100 Stück
> bestellt. Leider ging das auch nicht besser.
>
> Gelbes Toner-Transfer Papier aus China habe ich gesehen für etwas über
> 1.- pro 10 Blatt.
>
> Danke für die Liste Deiner Favoriten Ulfi !

das stammt noch aus Zeiten wo die Laserdrucker Tonerpulver in Mauerhöhe 
mit 100% Dichte aufs Papier übertragen haben

wenn du das Spucki Papier nimmst, reicht die Temperatur vom Laminator 
auch völlig aus
wenn du die Platine durch den lami schiebst, dann nicht nur längs und 
quer sondern auch mal 45grad von allen Richtungen

beim Spukci Papier reicht es die Paltine 4-5mal durchzuschieben
gestrichenes papier auch mal 10 Durchgänge

von Lutz H. (luhe)


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bernte schrieb:
> beim Spukci Papier

Wenn es sich so gut auflöst, könnte es möglich sein damit einen Stencil 
zu
drucken? Drucken, Papier auflösen - Meine Frage, bleibt dann eine 
Tonerschicht übrig die weiterverarbeitet werden könnte? -

Tonerschicht aufspannen und mit Lack besprühen.

von Matthias W. (matt007)


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bernte schrieb:
> wenn du das Spucki Papier nimmst, reicht die Temperatur vom Laminator
> auch völlig aus

ok. Du hattest ja den A2020. Keine Ahnung ob der Hersteller an dem Gerät 
seitdem etwas verändert hat.

> wenn du die Platine durch den lami schiebst, dann nicht nur längs und
> quer sondern auch mal 45grad von allen Richtungen

danke für den Hinweis Bernte. Du meinst den Deckel des A2020 dann 
entfernen? Die Platine kommt dann ja hinten nicht mehr von selbst raus.

> beim Spukci Papier reicht es die Paltine 4-5mal durchzuschieben

ok.

> gestrichenes papier auch mal 10 Durchgänge

Danke !

von bernte (Gast)


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die beiden bleche hinter den rollen am ausgang kannst du getrost 
entfernen
geht recht schnell wenn man sie mittig etwas heraus biegt dann kann man 
sie aus der einsteck- halterung zerren, lami Gehäuse vorher öffnen ;-)

von noch ein Platinenselbstanfertiger (Gast)


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Ich würde empfehlen die Platine nach dem entfetten nicht auf Hochglanz 
zu bringen sondern im Gegenteil ganz kurz ins Ätzbad legen und an der 
Luft trocknen lassen damit es eine matte Kupferchlorid-Schicht gibt. Auf 
dieser haftet der Toner noch besser

von Matthias W. (matt007)


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bernte schrieb:
> die beiden bleche hinter den rollen am ausgang kannst du getrost
> entfernen

Danke Bernte !

von Matthias W. (matt007)


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noch ein Platinenselbstanfertiger schrieb:
> ganz kurz ins Ätzbad legen

Danke für den Hinweis.

von BlaBla (Gast)


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ulfi schrieb:
> meine Fresse, so viele Beiträge zu dem Thema und man benutzt Tatsache
> immer och Reichelt Papier, unglaublich

Sowas nennt man "recycling" ;-)

von Jochen B. (Gast)


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Ich grab nochmal den Thread aus, weil ich selbst gerade mit dem A2020 
angefangen habe..

A2020 aufschrauben.
Beide Bleche hinten raus, das geht beschädigungsfrei indem die 2 
Schrauben im unteren Gehäuseboden der rechten (von vorne) 
Walzenhalterung entfernt werden, seitlich an der Plastikhalterung der 
Walzen die beiden Schrauben, die in die Nut der Aluabdeckungen fassen 
entfernen sowie den Draht zur Klemmung der vorderen Walze entfernen.
Halterung vorsichtig hochbiegen, die Motorseite links kann verschraubt 
bleiben.
Halterung sachte von den Walzen losruckeln, gibt genug Spiel, um beide 
Bleche problemlos zu entfernen.
Dann noch die Plasteführung mittig hinter den Walzen für eine 
Gehäusebefestigungsschraube 1cm kürzen.

Voila.

Funktioniert exzellent der A2020.

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