Hallo,
mich würde interessieren, was eure drei meistverbauten oder am höchsten
geschätzten ICs sind.
Bei mir sind es
1. Atmega328
(AVR Mikrocontroller)
2. NE612
(HF-Mischer mit Gilbertzelle)
3. TDA7231
(softclippender NF-Verstärker)
Fürs Basteln:
MAX1555 : Sehr praktischer LiPo-Charger für USB
TPS709 : Ein dazu passender Spannungsregler.
Danach kommen die µC:
PIC24FV32KA301 : der kleine
PIC24FJ128GC006: der mittelgroße
PIC32MX470F512B : der große
Ehrlich gesagt macht bei mir der µC immer fast alles alleine (naja, mit
etwas Hasenfutter), inklusive Buck oder Boost - Wanlder, Komparatoren
und ähnliches. Logik sowieso.
In den "mittelgroßen" µC kann man recht komplexe Anwendungen ohne
externe IC lösen, der hat sogar 2 OPV drin.
Mein Lieblins µC ist der welcher mit einer guten IDE daher kommt und es
spaß macht ihn zu programmieren. (möglichst kein umschiffen von
Errata-Problemen, möglichst mit umfangreicher Bibliothek)
DaC schrieb:> meistverbauten
NXP 2N7002> höchsten geschätzten
Intel® Core™ i7-7700K
meistvermiedener und wenigst geachteter IC teilt sich den gleichen
Platz:
555
hab den noch nie gemocht :-(
Operator S. schrieb:> DaC schrieb:>> meistverbauten>> NXP 2N7002
Ja, der ist Mengenmäßeg kaum zu schlagen. Der ist für den Preis (<0,03€)
wirklich super. Ergo findet man ihn überall in gigantischen Mengen.
Nur ist der halt kein IC.
Mario schrieb:> Old School:> TL084> CD4093> *78*05
Hab ich mich neulich gefragt, was ist eigentlich der Unterschied
zwischen dem TL074 und dem TL084, wirken nach außen doch eher fast
identisch, nicht?
Und bei mir wärs momentan wohl der LM13700, auch ein altes aber noch
produziertes Schätzchen.
Moin,
Aus nostalgischer Verklaerung heraus der FLH101 (ein SN7400 von
Siemens). Da hatte ich mal ein paar Ausschlachtplatinen voll davon; das
waren meine ersten Gehversuche in Digitaltechnik.
Den CA3080 fand ich auch gut; da gabs mal in einer ELRAD einen Artikel
dazu mit Schaltungen fuer VCOs, VCFs etc...
den 555 find ich voellig ueberbewertet.
Gruss
WK
ragt schrieb:> Hab ich mich neulich gefragt, was ist eigentlich der Unterschied> zwischen dem TL074 und dem TL084, wirken nach außen doch eher fast> identisch, nicht?
06x = Strom sparen
07x = weniger Rauschen
08x = der schnellste der drei / Standard
Operator S. schrieb:> meistvermiedener und wenigst geachteter IC teilt sich den gleichen> Platz:> 555> hab den noch nie gemocht :-(
Gegenwart: Ich mag ihn (noch immer) nicht.
Ich habe ihn einmal verbaut, mich geärgert und ignoriere ihn.
Dergute W. schrieb:> den 555 find ich voellig ueberbewertet.
Ich finde ihn überflüssig.
Helmut L. schrieb:> Und jetzt die Frage: was ist eure Lieblingsdrahtfarbe?
Und als nächstes würde ich vorschlagen: Eure Lieblingsschraube.
Egal ob ihr Uhrmacher seid oder Tagebaumaschinen repariert.
:-D
npn schrieb:> Welche nützlichen Erkenntnisse hast du aus diesem Thread gewonnen?
Nächsten Monat im Elektor:
Die 10 lieblings ICs der D-A-CH Ingenieure - Nummer 7 wird dich aus dem
Sockel hauen!!!
Helmut L. schrieb:> Und jetzt die Frage: was ist eure Lieblingsdrahtfarbe?
kupferfarben
Erwin D. schrieb:> Und als nächstes würde ich vorschlagen: Eure Lieblingsschraube.
Spax T-Star+ 5*100
Und nun eure absolute Hassschraube:
M8*16 als Din 912, besonders an Wellen im Motorraum. Jeder VW-Schrauber
weis warum :-)
Ich kannte mal jemanden, der hat in jede Schaltung einen 741 eingebaut.
Ein 741 musste immer rein, auch wenn es völlig unsinnig war. Schaltungen
ohne 741 wurden nicht gebaut, basta. So weit kanns gehen mit dem
Lieblings-IC. Wenigstens hat er sich keine Röhre als Lieblingsbauteil
ausgesucht.
M.N. schrieb:> John D. schrieb:>> ATX4012. Das war leicht - ich habe nur einen einzigen>> kommerziellen IC>> designt.>> Und warum findet man dafür kein Datenblatt?> https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=ATX4012+datasheet
OK, vielleicht war "kommerziell" etwas verkürzt. Der einzige IC von mir,
der auch an Kunden verkauft wurde. Direkt auf PCB gebondet. Anwendung:
Datenübertragung im Industriebereich.
4000er CMOS wegen weiten Spannungsbereich und ultra niedrigem
Stromverbrauch
CD4046 und ähnliche Transistor Arrays weile man damit tolle Analog
Schaltungen zaubern kann
Tiny Logic SOT-23 - Ist sehr nützliche Klebe Logik
LM358, TL081, LM324 Wald und Wiesen OPVs
LM2576, LM2596, LP2950, 723, 78L05, LM2936, MCP1700LT1050MAX11200, CS5534 ADCs
7555 CMOS Timer - viel besser als 555, niedrige Schaltflanken
18F8722, 18F46K81, 12F683/4 u.a. PICs
STM32F103/407 - hat die Leistung wenn man sie braucht
LPC2478 (mit TFT Graphic Controller)
LPC2103 für kleine Sachen
ATMEGA1284P/644P, ATMEGA328P(B) - Gute, verläßliche Arbeitspferde
AT90LP51ED - Der Nostalgie wegen;-)
ZILOG Z8 Encore! - Ein unbekantes Juwell unter den uC
Io Expander wie PCA9554 u.ä.
Dieter W. schrieb:> MEM1056 BCD
Nachtrag:
Ich mag die Dinger deshalb, weil es die einzigen mir bekannten IC im DIL
Gehäuse sind bei dem die Pinreihen 0,5 Zoll Abstand haben.
Christian M. schrieb:> Kann mal ein Mod alle Dislikes rausnehmen, die von einem kranken> (angemeldeten!) User einfach so reingemacht worden sind.
Oder dann doch gleich den ganzen Sandkasten-Beitrag entfernen.
DaC schrieb:> mich würde interessieren, was eure drei meistverbauten oder am höchsten> geschätzten ICs sind.
Selbst 30 würde nicht reichen um auch nur annähernd eine Liste zu
machen?
Mein erste Gedanke war - was soll dieser Thread? Dann habe ich mal daran
gedacht womit man vor 30 Jahren gearbeitet hat - und finde den Thread
nun ganz interessant.
Christian M. schrieb:> Kann mal ein Mod alle Dislikes rausnehmen, die von einem kranken> (angemeldeten!) User einfach so reingemacht worden sind.
Einfach ignorieren?
Ich find so einen Thread interessant. Jeder hat doch für Basteleien
seine Lieblinge. Die der anderen mal so offen einfach kennen zu lernen
ist besser als der X'te Thread über "Welche Konstantstromquelle soll ich
nehmen" zu lesen, in der dann jeder seinen Liebling auflistet als wäre
er "der einzig passende".
Fänd es aber toll, wenn nicht nur die Bauteil-Nr aufgelistet wären,
sondern zumindest auch die Beschreibung oder "warum" der IC
so gerne genommen wird.
Bei mir derzeit nur einer:
Attiny2313(A) - Hat für mich eine gute Ausgewogenheit
zwischen Schnittstellen (I2C, SPI, UART), I/Os und AD-Wandlung.
Zudem ist er billig und einfacher zu beschaffen als bspw. ein
Attiny861.
Hallo,
der 741 war eine Zumutung. Mein erster toller OP war der ca3140. Lange
habe ich die Familie TL07x verwendet. Jetzt mit R2R und weniger Spannung
den TCL271. Aber heut zu Tage gibt es eine ganze Palette die zudem noch
gut beschaffbar und bezahlbar sind.
Letztes Jahr hatte ich einen MC-Vorverstärker mit dem LT1115 gebaut.
Wirklich toll!
mfg klaus
Brauchbare ICs gibt es viele. Das IC, das mich am meisten fasziniert und
überascht hat, was es alles ermöglicht, ist der OTA LM13700.
Das schönste, was ich damit gebaut habe, war ein Blümchengenerator. Kann
man auch Ringoszilloskop nennen. Einen Minifernseher hatte ich zum X/Y
Oszilloskop umgebaut. Mit mehreren LM13700 hatte ich dann eine
Ansteuerung immer im Kreis herum mit radialer Auslenkung.
Jörg R. schrieb:> Dann habe ich mal daran gedacht womit man vor 30 Jahren> gearbeitet hat - und finde den Thread nun ganz interessant.
Da habe ich viel mit CMOS 40xx und Audio TL074 / NE5532 gemacht. Da war
aber auch schon ein 6502 Prozessor samt Peripherie auf dem Tisch.
Klaus R. schrieb:> der 741 war eine Zumutung.
Du kennst den 709 nicht.
Ich denke schon eine ganze Weile nach, aber eine Lieblings-IC fällt mir
partout nicht ein. Eher fallen mir Steine ein, die ich nicht mag,
darunter auch zwei Bastlerlieblinge.
Manfred schrieb:> Da habe ich viel mit CMOS 40xx und Audio TL074 / NE5532 gemacht. Da war> aber auch schon ein 6502 Prozessor samt Peripherie auf dem Tisch.SN7400, für mich der Urchip schlechthin, mit dem ging es los. Es folgten
SN7493, SN7442, SN74154 usw. usw. Da werden Erinnerungen wach?
Jörg R. schrieb:> SN7400, für mich der Urchip schlechthin, mit dem ging es los. Es folgten> SN7493, SN7442, SN74154 usw. usw. Da werden Erinnerungen wach?
Sind hier noch vorrätig, damit begann für mich Digitaltechnik.
Manfred schrieb:> Jörg R. schrieb:>> SN7400, für mich der Urchip schlechthin, mit dem ging es los. Es folgten>> SN7493, SN7442, SN74154 usw. usw. Da werden Erinnerungen wach?> Sind hier noch vorrätig, damit begann für mich Digitaltechnik.
Bei mir auch, und noch einige andere?
NE612/NE602
U1096B ( 30 LEDs als Kette oder Punkt ansteuern ) geht auch ohne µC
schon vor 40 Jahren fast ohne externe Bauteile oder Taktoszillator.
LM324TDA7050LM386
Stefan M. schrieb:> U1096B
Etwas "kleinere" waren UAA170, UAA180 oder LM3914 und LM3915. Wobei die
LM... noch nicht so alt sind und noch erhältlich sind.
SAA1056 - 4 stelliger LED I2C Treiber, jammerschade, das der abgekündigt
wurde
SCT2932 - spottbillige getaktete KSQ bis zu 1,5A. pinkompartibel zu den
ZXLD's von Zetex
LM2576 - getakteter StepDown Spannungsregler, den man auch als KSQ bis
zu 3A für LEDs missbrauchen kann
Vielen Dank für die vielen Antworten!
Wilhelm M. schrieb:> Ich finde den Thread interessant ... man erfährt etwas über alternative> Bauteile
Habe hier auch schon einige interessante ICs entdeckt, die ich für
künftige Projekte näher unter die Lupe nehmen werde!
XC62FP*
XC6202P*
Torex Spannungsregler(LDO) hab davon mal einige geschenkt bekommen seit
dem nutze ich die sind recht Pflegeleicht und Zuverlässig.
Ansonsten hab ich kaum standard Chips, nehme meist das was gerade
Verfügbar ist.
Jobst Q. schrieb:> Das schönste, was ich damit gebaut habe, war ein Blümchengenerator. Kann> man auch Ringoszilloskop nennen. Einen Minifernseher hatte ich zum X/Y> Oszilloskop umgebaut. Mit mehreren LM13700 hatte ich dann eine> Ansteuerung immer im Kreis herum mit radialer Auslenkung.
Ist das sowas, wie eine Chua-Circuit?
Jetzt nicht unbedingt "Lieblings-IC" aber ich hab ihn schon ein paar Mal
eingesetzt (nur Hobby...):
74259 Adressierbarer Speicher und Demultiplexer in einem. Hab ich gern
als Porterweiterung eingesetzt, schien mir einfacher als über SPI.
M.N. schrieb:> Jobst Q. schrieb:>> Das schönste, was ich damit gebaut habe, war ein Blümchengenerator. Kann>> man auch Ringoszilloskop nennen. Einen Minifernseher hatte ich zum X/Y>> Oszilloskop umgebaut. Mit mehreren LM13700 hatte ich dann eine>> Ansteuerung immer im Kreis herum mit radialer Auslenkung.>> Ist das sowas, wie eine Chua-Circuit?
Nein. Ringoszilloskop trifft es besser. Eine Oszikurve zum Kreis
gebogen. Ohne Eingangssignal wird auf einem XY-Oszi ein Kreis angezeigt,
ein positiver Ausschlag lenkt es nach außen, ein negativer nach innen.
So kann man Musik als Radialmuster visualisieren.
Technisch gesehen ein einstellbarer Sinus/Cosinus-Generator, der über
Analogmultiplizierer mit dem Eingangssignal ein X und ein Y Signal
erzeugt.
Einen hätte ich auch noch gern erwähnt, obwohl es eher eine Hassliebe
ist.
LM5069 : Hot-Swap-Controller
Damit kann man DC-Schalter bauen, die immer zu 100% kurzschluss- und
überlastfest sind, egal was man dahinter anstellt.
Denkt man: Ist doch ganz einfach.
Im Prinzip schon. Aber nicht bei 30V 20A, wenn das Netzteil vom
Kurzschluss gar nichts merken darf.
LPC824, LPC1347 : es muss nicht immer ATMega sein!
S566B : Sensordimmer IC, war ich früher mal ganz begeistert wie einfach
man einen Sensordimmer bauen konnte. Hat lange in einer 200W
Schreibtischlampe gearbeitet :-)
Alleine mit 324 und 4093 lässt sich vieles aufbauen, wenn man genug
Ideen hat...
LM387 fällt mir noch ein, rauscharmer Dual-Vorverstärker,
LF355N/356N/357N
LM13600, MC1458, ICL8038, RC4151, µA723,
LM1524/2524/3524, LM3914/LM3915
Um die 750 IC's der STM32 µC Familie, mag ich alle.
MCP6001 - RailToRail OPV 5,5V
MCP1702 - SOT23 Spannungsregler
MCP16331 - SOT23/6 Step Down Wandler
TJF1051 - CAN Transceiver
ADUM1201 - galvanische Trennung von Signalen bis zu mehrere MHz
Noch ein paar andere Liblinge:
MSP5.0A / MSP3V3 - Supressordioden, die kommen überall mit drauf.
BSS84 / BSS123 - Logic Level Mosfets
BTS432 / BTS555 - Hi Side Switch
TBA 120S, 800A, 810xx, 820L
TCA 440, 940
TDA 2002, 2003,2020, 2030
Das Buch von Elektor "269 ICs" kann ich jedem empfehlen, der auch mit
weiter oben genannten ICs arbeiten möchte...
Wie man an der Oberflächenstruktur sieht, ist es ein vielgebrauchtes
Stück und man spart sich doch einige Datenbücher...
Ist keine Werbung, sondern ein Hinweis auf Gebrauchsgüter...
Gruß
Mani
Thomas B. schrieb:> Also ich vermisse die ganze TDA, TCA -Serie von Siemens
...einige TCA's wurden schon aufgeführ?
Hier ist noch einer: TCA105
> CMOS 4000ér Serie ist auch super.
Genau wie die 74er...
...von denen spricht man noch wenn die Attiny's längst in Vergessenheit
geraten sind? Das ist wie mit guter Musik.
Mani W. schrieb:> Das Buch von Elektor "269 ICs" kann ich jedem empfehlen
Danach habe ich gerade mal gegoogelt. Für ein gebrauchtes Exemplar
werden bis zu 40,- Euro verlangt. Vor einiger Zeit habe ich mich von
einigen Datenbüchern getrennt. Heute ärgere ich mich. Ich dachte es
findet sich alles im Netz oder man braucht es ja doch nie wieder.
Vor allem ärgere ich mich einige Optoelektronik-Bücher entsorgt zu
haben.
Weiß gar nicht ob der TO auch wieder nur am Anfang stand (Troll?). Ist
aber auch egal.
Habe schon Interessante IC's dadurch gefunden.
Auch interessant finde ich, bei einigen kennt man das ungefähre Alter
und wenn man deren IC Liste liest, hat man so etwas erwartet. Bei
anderen kann man doch schon so ein bisschen das (ältere) Alter von den
gleichen IC's ableiten, obwohl man diese Leute oft für jünger hielt.
Teo D. schrieb:> 34,80 is aber nich grad billig ;)
Das kommt auf die Sichtweise an.
Für heutige Verhältnisse ist das richtig.
Als es noch kein Internet gab, konnte man sich (weitaus teurere)
Datenbücher der Hersteller kaufen. Wo dann neben den interessanten Chips
auch eine Menge Geröll dazwischen war. Oder man konnte sich bei Conrad
für 0,50 - 2 DM eine Fotokopie eines Datenblatts kaufen. Sofern
vorhanden.
Gruß
Jobst
Jobst M. schrieb:> Oder man konnte sich bei Conrad> für 0,50 - 2 DM eine Fotokopie eines Datenblatts kaufen.
Ich habe damals bei Conrad eine eMail-Anfrage gestellt und die haben mir
die Unterlagen dann per Post zugesendet ... kostenlos.
Jobst M. schrieb:> Teo D. schrieb:>> 34,80 is aber nich grad billig ;)>> Das kommt auf die Sichtweise an.
Na ja, hab's bei RIM gekauft. Hugendubel wär's eventuell ein paar Mark
billiger gewesen!? ;)
Jobst M. schrieb:> Als es noch kein Internet gab, konnte man sich (weitaus teurere)> Datenbücher der Hersteller kaufen.
Und erst die Miete für's extra Zimmer :)
Teo D. schrieb:> Na ja, hab's bei RIM gekauft. Hugendubel wär's eventuell ein paar Mark> billiger gewesen!? ;)
Meines Wissens nach haben Händler bei Büchern nicht sonderlich
Gestaltungsspielraum.
Mike J. schrieb:> Ich habe damals bei Conrad eine eMail-Anfrage gestellt und die haben mir> die Unterlagen dann per Post zugesendet ... kostenlos.
Als Du eMail hattest, konnte man sicherlich auch schon DB aus dem Netz
holen. Ich kann mir vorstellen, dass Conrad sowas in Einzelfällen schon
mal macht. Die Regel ist das aber nicht. Das war dann vermutlich auch
der Zeitpunkt, wo man schon kein Geld mehr mit DB verdienen konnte.
Gruß
Jobst
Kurz bevor Internet für die Allgemeinheit verfügbar und bezahlbar war,
hatte Conrad auch mal einen Faxabrufserver für Datenblätter
bereitgestellt. War auch keine 0190er, sondern eine normale Hirschauer
Rufnummer.
mfG
nur so am Rande, recht interessant der Faden hier.
Mani W. schrieb:> Das Buch von Elektor "269 ICs" kann ich jedem empfehlen, der auch mit> weiter oben genannten ICs arbeiten möchte...
Da hatte Elektor auch noch Qualität.
Ich bedaure auch, dass ich einiges der alten Sachen entsorgt habe.
Heute kann man Elektor eigentlich nicht mehr kaufen, weil zu teuer oder
weil nur Mist drinsteht.
Gruß
Thomas
Sorry, Edit ging nicht mehr.
Obwohl, ELV ist ja auch nicht besser.
Die haben ja schon viel früher mit den programmierten Mist angefangen.
Nachbau ging halt nicht ohne den passend programmierten Chip.
Also am liebsten gleich fertig aufgebaut kaufen.
Hauptsache die Kasse klingelt :)
Thomas B. schrieb:> Heute kann man Elektor eigentlich nicht mehr kaufen, weil zu teuer oder> weil nur Mist drinsteht.
Gebe Dir recht, die guten, alten (TM) Schaltungen gehen verloren,
aber ich habe viele Halbleiterhefte und auch andere, die ich auch gerne
mal durchblättere - auch auf dem Scheißhaus...
Ein Buch kann ich mir überall mit hinnehmen, brauche nichts zu laden, es
ist einfach nur da, um hinein zu sehen...
Ja, und ich weiß auch, wo meine Bücher stehen (liegen), dafür brauche
ich keinen PC, keinen Strom und bin auch nicht gebunden an einen Ort...
Ortsumstand - ich nehme das Buch mit in den Wald, auf den Berg, irgendwo
hin - die Daten gehen nur verloren, wenn ich das Buch verliere oder
versaue, sonst überlebt es mich...
Ich denke mal so:
Baujahr 1960
Baute Detektoren und Radios mit OC, AA, AC, BF, BC, usw...
Viele Schaltungen mit Standardbauteilen gesehen, gebaut, erlebt...
Diese Schaltungen funktionieren heute noch!
Gut 50 Jahre vergangen, das Wissen geht verloren, weil nur mehr
programmiert werden soll...
Kaum jemand findet eine passende Schaltung im Netz - die meisten
funktionieren nicht oder es fehlt einfach an Kondensatoren oder
Elkos - der Laie weiß das nicht, was fehlt und baut nach...
Geht natürlich nicht oder hat diverse Macken...
Und mit einfachen Bauteilen aus der Kiste sind die Wenigsten im Stande,
eine sinnvolle und funktionierende Schaltung aufzubauen, mit LM324
und 4093 kann ich vieles bauen, ebenso mit ein paar TUPs oder TUNs...
Es ist schade, dass es immer weniger Interessierte gibt, die anders
bauen wollen...
Mani W. schrieb:> Es ist schade, dass es immer weniger Interessierte gibt, die anders> bauen wollen...
Ach Quatsch, wer behauptet denn das immer? Das ist doch Verklärung der
guten alten Zeit. Damals waren wir die Spinner, die Datenblätter
abgemalt und Radios gelötet haben, während die anderen Fussball gespielt
haben, und heute ist es immer noch so. Wir waren auch "damals" nur
einige wenige Interessierte.
Mani W. schrieb:> Gebe Dir recht, die guten, alten (TM) Schaltungen gehen verloren
Meine guten alten Schaltungen existieren schon lange nicht mehr. Und
viele davon, gerade die Radios, würden mangels Sender wahrscheinlich
auch nicht viel Sinn haben. Dennoch habe ich dadurch viel gelernt.
Mani W. schrieb:> Gut 50 Jahre vergangen, das Wissen geht verloren, weil nur mehr> programmiert werden soll...
nee. man braucht noch immer Hardware, auf der das laufen soll
Meine Lieblings-ICs sind die, die in einer Schaltung absolut das tun was
sie sollen und das bei "schlechten" Bedingungen wie unsauberer
Betriebsspannung, Störeinstrahlung und Temperaturschwankungen.
Meine ICs die ich gerne einsetze sind:
Analog:
------------------------------------------------------------------
NE555
-----
- weil man so irre viele Schaltungen damit realisieren kann für die er
vordergründig nicht gedacht war / ist:
. In Verbindung mit 4-fach OP U/F-Wandler (und somit ein einfacher
ADC)
. FM Sender (über den Pin 5 die Frequenz veränderbar)
. durch veränderbare PWM als Step-Up Wandler (wenn man mal wieder eine
höhere Spannung gebraucht hat aber nur die 5V für die Digitalelektronik
zur Verfügung steht)
- weil man mit ihm so ein extrem weites Spektrum der Elektronik in der
Ausbildung für EGS und Physiklaboranten erklären kann:
Kondensatorladekurve, Spannungsteiler (als Referenzspg. für die
Komparatoren), Komparatoren mit OP's, RS-Flip-Flop und Transistor als
Schalter
- weil er so extrem preiswert ist (und das schon seit 1970)
TDA2030
-------
- weil damit meine ersten monolithischen Endstufen sauber funktioniert
haben
- weil man nebenbei Geld bei der Reparatur von Autoradios verdienen
konnte da die Kühlung herstellerseitig immer auf Kante genäht waren und
die jungen Kerle von damals die Autoradios gegrillt hatten
TL084
-----
- weil die NF-Daten während meiner Jugend- und Ausbildungszeit absolut
überzeugend gewesen wären, es stand als 4-fach OP nur LM324 zur
Verfügung, und weil damit ein ausreichend guter
Plattenspieler-Entzerrerverstärker realisierbar war, der in den PC
eingebaut werden konnte um Schallplatten auf den Rechner aufzunehmen
(und anschließend als CD zu brennen)
Digital:
------------------------------------------------------------------
CD4017
------
- weil damit so herrlich einfach ein Lauflicht für die "Zimmerdisco"
realisierbar war
SN74LS132
---------
- (4-fach Schmitt-Trigger NAND) weil damit so richtig einfach
Rechteckgeneratoren realisierbar waren
i80C39 / i80C49
---------------
- weil ich hiermit zum erstenmal programmierbare Elektronik hinbekommen
habe (bis heute sehr faszinierend). Programmiert über einen
tabellengesteuerten, selbstgeschriebenen Assembler auf einem Schneider
CPC64
GAL16V8 / GAL20V8
-----------------
- weil mit diesem das TTL - Massengrab aufhörte und ich mit diesem zum
erstenmal ein universelles Instrument hatte um I/O und Adressdekoder für
CPU und/oder MCU hinbekam.
- weil damit meine erste ISA-Bus Einsteckkarte für PCs funktionierte
(herjeh, was war ich stolz, eine eigene PC-Karte)
i80C51
------
- weil ich hierfür unzählige Programmroutinen geschrieben hatte (die
portiert auch heute noch in einigen AVRs ihren Dienst tun)
AT89C2051
---------
- weil mit diesem ohne EProm, Latch und Bus-Dekoder kleine
programmierbare Schaltungen realisiert werden konnten
CH340G
------
- weil mit diesem extrem preiswerten China-Chip unter Linux und Windows7
bis Windows10 Geräte und Schaltungen sehr sehr einfach über USB an
Computer angebunden werden können
STM32F030
---------
- weil dieser Chip:
. ultra preiswert ist
. das Dingelchen im vgl. zu AVR so irre viel schneller ist
. einen eingebauten Bootloader besitzt mittels dem dieser im
Arduino-Style flashbar ist
----------------------------------------------------------------------
So, Nostalgietrip ist zu Ende. Es gab viele Bausteine, die ich geliebt
hatte und einige die ich schlicht gehasst hatte
Gruß, Ralph
Timm T. schrieb:> Ach Quatsch, wer behauptet denn das immer? Das ist doch Verklärung der> guten alten Zeit. Damals waren wir die Spinner, die Datenblätter> abgemalt und Radios gelötet haben, während die anderen Fussball gespielt> haben, und heute ist es immer noch so. Wir waren auch "damals" nur> einige wenige Interessierte.
So manche Menschen mag man, weil sie keinen verklärten Blick haben.
Ich gehörte (leider) zur anderen Fraktion, wenn auch nicht zu denen, die
Fußball spielten. Wir haben neben jede Menge Sport dann eher
"geweibert", statt mit Elektronik zu basteln.
Hätte dich da gerne gekannt, lieber Timm, dann müsste ich heute nicht
noch so viel lernen.
Möchte mal sehen wer von den ganzen verklärten hier noch zum Brunnen
gehen möchte und sich sein Wasser dort holen will. War doch alles
besser. Also wenn schon, dann aber konsequent.
Ich finde das irre toll, dass ich dem Krabbelkäfer da nur sagen brauche
was er tun soll.
Als meine erste Led blinkte, das war ... ich weiß gar nicht, aber ich
kann mich nicht erinnern mich an anderen Dingen so gefreut zu haben.
Wenn ich dann meine ATTiny10 (für viele einfache Sachen braucht ich
nicht mehr) sehe, diese winzigen Dinger. Kann man auch fast alles mit
machen, wenn man nicht viele Pins braucht.
Kann gar nicht verstehen wieso einige immer alles "schwer" haben
möchten.
Ebenso die ganze Arduino Hasserei. Ist doch toll, wenn jemand was bauen
kann, was ihm hilft ein Problem zu lösen, ohne erst viele Jahre gelernt
zu haben. Lernen wird derjenige sowieso noch müssen, aber so hat er mehr
Spaß dabei.
So viele Leute fahren Auto, aber die wenigsten könnten eine Kopfdichtung
machen.
Dieses ewige schwelgen in "früher war alles besser".
Ich möchte nicht in den Hof aufs Plumpsklo müssen und bin froh, dass
warmes Wasser aus dem Hahn läuft und nicht erst auf dem Ofen heiß
gemacht werden muss.
Fritzbox zu heiß. Eben eine fertige Schaltung genommen, umprogrammiert
und schon habe ich eine Kühlbox für die Fritzbox.
Besser geht es doch gar nicht.
Und dann habe ich noch was vergessen:
FTDI 232R und 230/231X
Weil die einfach immer funktionieren und man auch keine Probleme hat
wenn man gleichzeitig mehrere an einem PC an wechselnden USB-Ports
verwendet.
Und jetzt bitte keine rumheulerei wegen den gefakten Chips!
Mani W. schrieb:> Kaum jemand findet eine passende Schaltung im Netz - die meisten> funktionieren nicht oder es fehlt einfach an Kondensatoren oder> Elkos - der Laie weiß das nicht, was fehlt und baut nach...
Im Netz hat sich in der letzten Zeit viel Müll angesammelt.
Viele Schaltungen sind fehlerhaft gezeichnet, unzureichend dokumentiert,
oder einfach nur Müll.
Leider wird der Müll aber nie aus dem Netz entfernt, also die Müllhalde
wird immer größer.
Mani W. schrieb:> habe viele Halbleiterhefte und auch andere, die ich auch gerne> mal durchblättere - auch auf dem Scheißhaus...
Die Halbleiterhefte hatte ich immer schon als Scheißhauslektüre
verwendet (kein Scherz)
Da hat man die besten Ideen und man kann richtig entspannen.
Edit:
Mein erstes Halbleiterheft Elektor ist von 1978.
Das habe ich noch, sieht aber auch so aus aus als wenn da schon mal was
abgeputzt wurde.
Meine erste Elektronikzeitschrift ist leider verloren gegangen, schade.
(ELO 1975)
Thomas B. schrieb:> Mein erstes Halbleiterheft Elektor ist von 1978.
Hier liegt auch noch ein 'Buch 70' mit dem ersten Edwin Verstärker :-P
Und natürlich auch '269 ICs', gegen mein Exemplar sieht aber das von
Mani noch richtig gut aus. Ebenso das
'Wie-bastle-ich-mir-einen-Formant-Synthesizer'... Immer schön als OpAmp
Sonderschaltungen Nachschlagewerk.
F. F. schrieb:> Habe schon Interessante IC's dadurch gefunden.> Auch interessant finde ich, bei einigen kennt man das ungefähre Alter> und wenn man deren IC Liste liest, hat man so etwas erwartet. Bei> anderen kann man doch schon so ein bisschen das (ältere) Alter von den> gleichen IC's ableiten, obwohl man diese Leute oft für jünger hielt.
Was ist schon jung?
Aber eines ist schon klar:
Wer mit OC, AC, AF ewperimentiert oder gearbeitet hat, muss älteren
Semesters sein...
Ich bin ein Fan von Lm324 und 4093, bin ich jetzt alt???
Thomas B. schrieb:> Die Halbleiterhefte hatte ich immer schon als Scheißhauslektüre> verwendet (kein Scherz)> Da hat man die besten Ideen und man kann richtig entspannen.
Full Ack! Elektor oder Donald Duck LTB, bei beiden kann man viel
lernen...
Matthias S. schrieb:> Hier liegt auch noch ein 'Buch 70' mit dem ersten Edwin Verstärker :-P> Und natürlich auch '269 ICs', gegen mein Exemplar sieht aber das von> Mani noch richtig gut aus. Ebenso das> 'Wie-bastle-ich-mir-einen-Formant-Synthesizer'... Immer schön als OpAmp> Sonderschaltungen Nachschlagewerk.
Den Formant habe ich noch immer im Wohnzimmer stehen...
den Equin Verstärker mit kompletter Bauanleitung über mehrere Seiten
findet man im anderen Buch...
Eigentlich muss ich schon uralt sein...
Habe vergessen:
Wer einen Formant zu Hause hat, hat stabile Funktionsgeneratoren mit
µA 726 im NF-Bereich mit 5 Kurvenformen (Rechteck, Dreieck, Sinus.
Sägezahn. "spaced" Sägezahn)
Der Generator ist ein VCO mit Modulatoreingang für Frequenz und PWM
bei Rechteck...
Dazu gibt es noch:
ADSR - Hüllkurvengenerator
VCA - Spannungsgesteuerter Verstärker
VCF - Spannungsgesteuerter Filter mit 12 oder 24 db, LP, BP, HP
LFOs - Niederfrequenzoszillatoren mit 4 Kurvenformen, Rechteck, Dreieck,
Sinus, Sägezahn
DNG - Digitaler Rauschgenerator mit weiß/rosa Rauschen und zufälliger
Ausgansspannung zum modulieren
RFM - Resonanzfiltermodul mit Güteeinstellung, Grundfrequenz und
Verstärkung
Es gibt auch noch einen Ringmodulator und Phasenschieber...
Den Synthesizer auf dem Bild habe ich selbst nach Elektor gebaut,
die Tastaturabfrage selbst gebaut ohne µC...
Wie auch immer kann man damit auch Musik machen oder die einzelnen
Module für das Labor nutzen, meine Meinung ist, das ist Profiqualität in
Analogtechnik...
Jetzt muß ich mal betteln gehen:
Ich baute mir damals in der Lehre in D den 1975er 40W Edwin Verstärker.
Leider sind mir damals die Unterlagen verlorengegangen. Er funktioniert
immer noch nach all diesen Jahren.
Wer erbarmt sich meiner und könnte mir den Stromlaufplan der Endstufe
und des Vorverstärkers und der Spannungsregelungsplatine ab-scannen? Es
wäre so nett wieder vollständige Unterlagen zu haben (OK, Stromlaufplan
und Layout-plan würde genügen;-) )
Ich sage da mal schon ganz vorsichtig: Danke im Voraus!
Gruesse,
Gerhard
Der XR2206 war auch ganz nützlich. Baute mir damals damit einen kleinen
Funktionsgenerator.
Viele Intersil LSI Bausteine waren vor dem uC Zeitalter auch sehr
nützlich.
(ICL71x6/7, ICL7108, 7216 u.v.a.) Man konnte mit denen nette moderne
(für die damaligen Verhältnisse) bauen. Es gab eine Zeitlang eine große
Auswahl an LSI Bausteinen.
Es gab auch sehr nützliche Quadraturzähler von LSI wie die LS7266. Mit
denen konnte man superschnelle Encodierer Zähler im MHz Bereich
realisieren. Naja, heute macht das ein STM32 von Natur aus.
Gerhard O. schrieb:> Der XR2206 war auch ganz nützlich. Baute mir damals damit einen kleinen> Funktionsgenerator.
Den habe ich heute noch...
Wegen dem EDWIN muss ich noch suchen, vom EQUIN hätte ich alles...
Mani W. schrieb:> Gerhard O. schrieb:>> Der XR2206 war auch ganz nützlich. Baute mir damals damit einen kleinen>> Funktionsgenerator.>> Den habe ich heute noch...>> Wegen dem EDWIN muss ich noch suchen, vom EQUIN hätte ich alles...
Hallo Mani,
Dann besteht wegen der Unterlagen doch noch Hoffnung;-) Wäre echt toll
wenn da noch was an Unterlagen vorhanden ist. Irgendwie hatte ich nie
was im Netz gefunden. Die 1972 er Version ist angeblich ein ganz anderes
Design umd Leistung. Den Netztrafo berechnete und wickelte ich damals
für den Edwin übrigens auch. Vorsorglich mit zwei Mal 115V
Primärwicklungen.
Gruß,
Gerhard
Mani W. schrieb:> Hallo Gerhard!>> Meine Hefte gehen zurück bis 76/77, ich schätze dass ich Dir damit> nicht helfen kann...
Trotzdem vielen Dank für Deine Mühe. Es wäre zu schön gewesen.
Grüsse,
Gerhard
Mani W. schrieb:> Hallo Gerhard!>> Meine Hefte gehen zurück bis 76/77, ich schätze dass ich Dir damit> nicht helfen kann...
Inzwischen hatte ich Glück. Ein netter Forumsteilnehmer erbarmte sich
meiner und ich bin im Besitz aller relevanten Unterlagen. Es hat sich
also erledigt.
Hier noch ein paar AFU Oldies aus früheren Zeiten:
TBA120S, SO41/42, TCA440, TBA625, UAA170/180, TBA570Q, CA3090, TBA990
Damals (1972+) baute ich mit diesen Bausteinen viel Funkgeräte und Radio
Elektronik.
War eine schöne Zeit mit den ICs deutscher, angestammter Hersteller.
R.I.P.
Dergute W. schrieb:> Aus nostalgischer Verklaerung heraus der FLH101 (ein SN7400 von> Siemens). Da hatte ich mal ein paar Ausschlachtplatinen voll davon; das> waren meine ersten Gehversuche in Digitaltechnik.
Interessant ist auch der 7401. In der Elektor war mal ein
längerer Artikel darüber drin, wo sie sogar T-Flipflops
damit gebaut haben.
Ganz gern verwende ich mittlerweile die STM32 Serie. Die sind alle recht
gut, hab da kaum Präferenzen, kommt eben auf die Anwendung drauf an. Für
den Core bevorzuge ich dann aber durchaus den Cortex-M4F, der hat sehr
nette DSP Befehle und auch eine FPU.
die ADUM Serie (digitale, induktive galvanische Trennung von Signalen)
von Analog Devices finde ich ebenfalls sehr gut. Weniger Gehampel als
mit Optokopplern und zuverlässig/keine Alterung. Leider wohl teils auch
ein wenig empfindlicher und leichter zerstörbar.
Dann noch ein sehr exotischer IC: Ein GR712. Der erste Multicore
Mikrocontroller mit dem ich gearbeitet habe. Zwei mal LEON3-FT (sparc).
Zwar nichts für den Hausgebrauch aber dennoch schön zu verwenden!