Forum: Offtopic Was sind eure Lieblings-ICs?


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von DaC (Gast)


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Hallo,

mich würde interessieren, was eure drei meistverbauten oder am höchsten 
geschätzten ICs sind.

Bei mir sind es

1. Atmega328
(AVR Mikrocontroller)

2. NE612
(HF-Mischer mit Gilbertzelle)

3. TDA7231
(softclippender NF-Verstärker)

: Verschoben durch Moderator
von m.n. (Gast)


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µA702

von Hp M. (nachtmix)


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Die mit Keramikgehäusen, vergoldeten Beinchen und vergoldeten Deckeln.
Diese haben wenigstens noch einen gewisssen Schrottwert.

von Christian M. (Gast)


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Meistverbaut:
PIC16F876
7805
MC34063

Gruss Chregu

von Ralph T. (programinator)


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Ganz klar der NE555. Damit habe ich in meinen Anfängen schon viel 
gespielt...

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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74HC14 - erstens weil man damit alles bauen kann und zweitens, weil ich 
noch ein paar Säcke davon habe :-)
Ok, Tiny85 ist auch nicht so schlecht.

: Bearbeitet durch User
von Hurra (Gast)


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Fürs Basteln:

MAX1555 : Sehr praktischer LiPo-Charger für USB
TPS709 : Ein dazu passender Spannungsregler.

Danach kommen die µC:
PIC24FV32KA301 : der kleine
PIC24FJ128GC006: der mittelgroße
PIC32MX470F512B : der große

Ehrlich gesagt macht bei mir der µC immer fast alles alleine (naja, mit 
etwas Hasenfutter), inklusive Buck oder Boost - Wanlder, Komparatoren 
und ähnliches. Logik sowieso.
In den "mittelgroßen" µC kann man recht komplexe Anwendungen ohne 
externe IC lösen, der hat sogar 2 OPV drin.

von Mike J. (linuxmint_user)


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Mein Lieblins µC ist der welcher mit einer guten IDE daher kommt und es 
spaß macht ihn zu programmieren. (möglichst kein umschiffen von 
Errata-Problemen, möglichst mit umfangreicher Bibliothek)

von Mario (Gast)


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Old School:
TL084
CD4093
*78*05

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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https://www.adafruit.com/category/116
den NE555 gibts auch aus Plüsch, mit schweizer Akzent.

von Operator S. (smkr)


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DaC schrieb:
> meistverbauten

NXP 2N7002

> höchsten geschätzten

Intel® Core™ i7-7700K

meistvermiedener und wenigst geachteter IC teilt sich den gleichen 
Platz:

555

hab den noch nie gemocht :-(

von Harry (Gast)


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XMega256A3U
alles was I²C spricht
LMC7107 als OP

von Harald W. (wilhelms)


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DaC schrieb:

> Was sind eure Lieblings-ICs?

Meine Lieblings-ICs sind die, die für die jeweilige Anwendung
am besten passen!

von M.N. (Gast)


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von Elferraus (Gast)


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* MC68HC24
* TCM3105
* MX614
* M48T02
* μPD751
* DEC21064A

von Hurra (Gast)


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Operator S. schrieb:
> DaC schrieb:
>> meistverbauten
>
> NXP 2N7002

Ja, der ist Mengenmäßeg kaum zu schlagen. Der ist für den Preis (<0,03€) 
wirklich super. Ergo findet man ihn überall in gigantischen Mengen.

Nur ist der halt kein IC.

von npn (Gast)


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Jetzt mal eine (durchaus ernst gemeinte) Frage on den TO:
Welche nützlichen Erkenntnisse hast du aus diesem Thread gewonnen?

von pnp (Gast)


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> Erkenntnisse hast du aus diesem Thread gewonnen?

Dass auch andere ihre ICs lieb haben?

von ragt (Gast)


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Mario schrieb:
> Old School:
> TL084
> CD4093
> *78*05


Hab ich mich neulich gefragt, was ist eigentlich der Unterschied 
zwischen dem TL074 und dem TL084, wirken nach außen doch eher fast 
identisch, nicht?


Und bei mir wärs momentan wohl der LM13700, auch ein altes aber noch 
produziertes Schätzchen.

von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Aus nostalgischer Verklaerung heraus der FLH101 (ein SN7400 von 
Siemens). Da hatte ich mal ein paar Ausschlachtplatinen voll davon; das 
waren meine ersten Gehversuche in Digitaltechnik.

Den CA3080 fand ich auch gut; da gabs mal in einer ELRAD einen Artikel 
dazu mit Schaltungen fuer VCOs, VCFs etc...

den 555 find ich voellig ueberbewertet.


Gruss
WK

von Alexander J. (Gast)


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Meine Lieblinge:
595
555
Attiny 85 und der 84
und der 7805

von ragt (Gast)


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Dergute W. schrieb:
> den 555 find ich voellig ueberbewertet

:) vielleicht war der 555 quasi der arduino von vor 30 Jahren

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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UAA1003, 4060, TL084, NE5532

von Manfred (Gast)


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ragt schrieb:
> Hab ich mich neulich gefragt, was ist eigentlich der Unterschied
> zwischen dem TL074 und dem TL084, wirken nach außen doch eher fast
> identisch, nicht?
06x = Strom sparen
07x = weniger Rauschen
08x = der schnellste der drei / Standard

Operator S. schrieb:
> meistvermiedener und wenigst geachteter IC teilt sich den gleichen
> Platz:
> 555
> hab den noch nie gemocht :-(
Gegenwart: Ich mag ihn (noch immer) nicht.
Ich habe ihn einmal verbaut, mich geärgert und ignoriere ihn.

Dergute W. schrieb:
> den 555 find ich voellig ueberbewertet.
Ich finde ihn überflüssig.

von Helmut L. (helmi1)


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Und jetzt die Frage: was ist eure Lieblingsdrahtfarbe?

von M.N. (Gast)


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Helmut L. schrieb:
> Und jetzt die Frage: was ist eure Lieblingsdrahtfarbe?

Grün-Gelb

von Erwin D. (Gast)


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Helmut L. schrieb:
> Und jetzt die Frage: was ist eure Lieblingsdrahtfarbe?

Und als nächstes würde ich vorschlagen: Eure Lieblingsschraube.
Egal ob ihr Uhrmacher seid oder Tagebaumaschinen repariert.
:-D

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Silber

von Operator S. (smkr)


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npn schrieb:
> Welche nützlichen Erkenntnisse hast du aus diesem Thread gewonnen?

Nächsten Monat im Elektor:
Die 10 lieblings ICs der D-A-CH Ingenieure - Nummer 7 wird dich aus dem 
Sockel hauen!!!

von hinz (Gast)


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Ich fahr lieber ICE.

von John D. (drake)


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ATX4012. Das war leicht - ich habe nur einen einzigen kommerziellen IC 
designt.

von Pandur S. (jetztnicht)


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LTC1777, low noise spannungsregler

von M.N. (Gast)


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John D. schrieb:
> ATX4012. Das war leicht - ich habe nur einen einzigen
> kommerziellen IC
> designt.

Und warum findet man dafür kein Datenblatt?
https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=ATX4012+datasheet

von Der Öler (Gast)


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Sapperlot W. schrieb:
> LTC1777, low noise spannungsregler

Helene Fischer!

von Dieter W. (dds5)


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MEM1056 BCD

von Mario (Gast)


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Helmut L. schrieb:
> Und jetzt die Frage: was ist eure Lieblingsdrahtfarbe?

kupferfarben

Erwin D. schrieb:
> Und als nächstes würde ich vorschlagen: Eure Lieblingsschraube.

Spax T-Star+ 5*100

Und nun eure absolute Hassschraube:

M8*16 als Din 912, besonders an Wellen im Motorraum. Jeder VW-Schrauber 
weis warum :-)

von Vancouver (Gast)


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Ich kannte mal jemanden, der hat in jede Schaltung einen 741 eingebaut. 
Ein 741 musste immer rein, auch wenn es völlig unsinnig war. Schaltungen 
ohne 741 wurden nicht gebaut, basta. So weit kanns gehen mit dem 
Lieblings-IC. Wenigstens hat er sich keine Röhre als Lieblingsbauteil 
ausgesucht.

von John D. (drake)


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M.N. schrieb:
> John D. schrieb:
>> ATX4012. Das war leicht - ich habe nur einen einzigen
>> kommerziellen IC
>> designt.
>
> Und warum findet man dafür kein Datenblatt?
> https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=ATX4012+datasheet

OK, vielleicht war "kommerziell" etwas verkürzt. Der einzige IC von mir, 
der auch an Kunden verkauft wurde. Direkt auf PCB gebondet. Anwendung: 
Datenübertragung im Industriebereich.

von Pandur S. (jetztnicht)


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Was gleicht am 1777 der Helene ?

von Christian M. (Gast)


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Beide sind wunderschön!

von 1N 4. (1n4148)


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4004. Mehr wie 4 Bit pack' ich heut nimmer.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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TL431 für recht einfach aufzubauende regelbare Netzteile

von Crazy H. (crazy_h)


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MP1580
MP2357
A04422
XMegas
TS912/914

von Pandur S. (jetztnicht)


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Spannungsregler
 LP2950   100mA  5V, 3.3V, 3V, 2.7V
 LP2951   100mA adj

von Mike J. (linuxmint_user)


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Sapperlot W. schrieb:
> Was gleicht am 1777 der Helene ?

Jeder darf zugreifen?

von Gerhard O. (gerhard_)


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4000er CMOS wegen weiten Spannungsbereich und ultra niedrigem 
Stromverbrauch
CD4046 und ähnliche Transistor Arrays weile man damit tolle Analog 
Schaltungen zaubern kann
Tiny Logic SOT-23 - Ist sehr nützliche Klebe Logik
LM358, TL081, LM324 Wald und Wiesen OPVs
LM2576, LM2596, LP2950, 723, 78L05, LM2936, MCP1700
LT1050
MAX11200, CS5534 ADCs
7555 CMOS Timer - viel besser als 555, niedrige Schaltflanken
18F8722, 18F46K81, 12F683/4 u.a. PICs
STM32F103/407 - hat die Leistung wenn man sie braucht
LPC2478 (mit TFT Graphic Controller)
LPC2103 für kleine Sachen
ATMEGA1284P/644P, ATMEGA328P(B) - Gute, verläßliche Arbeitspferde
AT90LP51ED - Der Nostalgie wegen;-)
ZILOG Z8 Encore! - Ein unbekantes Juwell unter den uC
Io Expander wie PCA9554 u.ä.

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von VOA (Gast)


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MC68000 im 64pin DIP Keramikgehäuse! Sehr schön, einen so riesigen Käfer 
habe ich nie zuvor gesehen.

von Dieter W. (dds5)


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Dieter W. schrieb:
> MEM1056 BCD

Nachtrag:
Ich mag die Dinger deshalb, weil es die einzigen mir bekannten IC im DIL 
Gehäuse sind bei dem die Pinreihen 0,5 Zoll Abstand haben.

von Panzer H. (panzer1)


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inmos T400 :-)

von Christian M. (Gast)


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Kann mal ein Mod alle Dislikes rausnehmen, die von einem kranken 
(angemeldeten!) User einfach so reingemacht worden sind.

Gruss Chregu

von Codix (Gast)


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NSC32016
8031/51
ATtiny 2313
ATmega 32,644,1284
ULNs
AM26LS31
AM26LS32

von Jörg R. (solar77)


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Von den älteren u.a. diese...

ICM7045
ICM7218
74C922
27C64
ULN's
UDN's

...von den neueren ist die Liste endlos...

von Horst (Gast)


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Xilinx Ultrascale+ ZU19EG

von Kermit (Gast)


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Die M_IC_haela mit den dicken Glocken.

von m.n. (Gast)


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Christian M. schrieb:
> Kann mal ein Mod alle Dislikes rausnehmen, die von einem kranken
> (angemeldeten!) User einfach so reingemacht worden sind.

Oder dann doch gleich den ganzen Sandkasten-Beitrag entfernen.

von Jörg R. (solar77)


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DaC schrieb:
> mich würde interessieren, was eure drei meistverbauten oder am höchsten
> geschätzten ICs sind.

Selbst 30 würde nicht reichen um auch nur annähernd eine Liste zu 
machen?

Mein erste Gedanke war - was soll dieser Thread? Dann habe ich mal daran 
gedacht womit man vor 30 Jahren gearbeitet hat - und finde den Thread 
nun ganz interessant.


Christian M. schrieb:
> Kann mal ein Mod alle Dislikes rausnehmen, die von einem kranken
> (angemeldeten!) User einfach so reingemacht worden sind.

Einfach ignorieren?

von R. R. (elec-lisper)


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Ich find so einen Thread interessant. Jeder hat doch für Basteleien
seine Lieblinge. Die der anderen mal so offen einfach kennen zu lernen
ist besser als der X'te Thread über "Welche Konstantstromquelle soll ich
nehmen" zu lesen, in der dann jeder seinen Liebling auflistet als wäre
er "der einzig passende".

Fänd es aber toll, wenn nicht nur die Bauteil-Nr aufgelistet wären,
sondern zumindest auch die Beschreibung oder "warum" der IC
so gerne genommen wird.

Bei mir derzeit nur einer:

Attiny2313(A) - Hat für mich eine gute Ausgewogenheit
zwischen Schnittstellen (I2C, SPI, UART), I/Os und AD-Wandlung.
Zudem ist er billig und einfacher zu beschaffen als bspw. ein
Attiny861.

von Icke ®. (49636b65)


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DaC schrieb:
> am höchsten geschätzten ICs

Die 100% analogen -> IC Falkenberg

https://www.youtube.com/watch?v=9AAg8Geij80

von Jörg R. (solar77)


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Robin R. schrieb:
> ist besser als der X'te Thread über "Welche Konstantstromquelle soll ich
> nehmen"

..oder "warum leuchtet meine Led nicht?"..

von Klaus R. (klara)


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Hallo,
der 741 war eine Zumutung. Mein erster toller OP war der ca3140. Lange 
habe ich die Familie TL07x verwendet. Jetzt mit R2R und weniger Spannung 
den TCL271. Aber heut zu Tage gibt es eine ganze Palette die zudem noch 
gut beschaffbar und bezahlbar sind.
Letztes Jahr hatte ich einen MC-Vorverstärker mit dem LT1115 gebaut. 
Wirklich toll!
mfg klaus

von Jobst Q. (joquis)


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Brauchbare ICs gibt es viele. Das IC, das mich am meisten fasziniert und 
überascht hat, was es alles ermöglicht, ist der OTA LM13700.

Das schönste, was ich damit gebaut habe, war ein Blümchengenerator. Kann 
man auch Ringoszilloskop nennen. Einen Minifernseher hatte ich zum X/Y 
Oszilloskop umgebaut. Mit mehreren LM13700 hatte ich dann eine 
Ansteuerung immer im Kreis herum mit radialer Auslenkung.

von Manfred (Gast)


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Jörg R. schrieb:
> Dann habe ich mal daran gedacht womit man vor 30 Jahren
> gearbeitet hat - und finde den Thread nun ganz interessant.
Da habe ich viel mit CMOS 40xx und Audio TL074 / NE5532 gemacht. Da war 
aber auch schon ein 6502 Prozessor samt Peripherie auf dem Tisch.

Klaus R. schrieb:
> der 741 war eine Zumutung.
Du kennst den 709 nicht.

Ich denke schon eine ganze Weile nach, aber eine Lieblings-IC fällt mir 
partout nicht ein. Eher fallen mir Steine ein, die ich nicht mag, 
darunter auch zwei Bastlerlieblinge.

von Markus M. (adrock)


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Den M68k im DIP wollte ich auch vorschlagen. Nie wieder einen so schönen 
CISC Befehlssatz gesehen bzw. programmiert.

von Teo D. (teoderix)


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Am liebsten sind mir die Nichtraucher :)

von jungspund (Gast)


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Msp430fr5969

Speziell der msp430 ist ein unglaublich toller mC.
Ultra Low Power und kann Wahnsinnig viel. Richtig tolles Teil.

von S.B.Z. (Gast)


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- D100
- A109

von Thomas R. (sunnyingtom)


Angehängte Dateien:

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Für mich ist mein Lieblings-IC das, was sich bewährt hat.
Die kann ich auch mal reparieren.

von Bart Simpson (Gast)


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NE5534, alt aber noch absolut brauchbar.

von integre Röhre (Gast)


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Thomas R. schrieb:
> Für mich ist mein Lieblings-IC das, was sich bewährt hat.
> Die kann ich auch mal reparieren.

Das interessiert mich, Schema bitte!

von A. S. (achs)


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Also, mir gefällt die Auflistung, auch wenn mein IC recht simpel ist: 
Microchip TC1410 (Mosfet-Treiber)

von Thomas R. (sunnyingtom)


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: Bearbeitet durch User
von Jörg R. (solar77)


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Manfred schrieb:
> Da habe ich viel mit CMOS 40xx und Audio TL074 / NE5532 gemacht. Da war
> aber auch schon ein 6502 Prozessor samt Peripherie auf dem Tisch.

SN7400, für mich der Urchip schlechthin, mit dem ging es los. Es folgten 
SN7493, SN7442, SN74154 usw. usw. Da werden Erinnerungen wach?

: Bearbeitet durch User
von Manfred (Gast)


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Jörg R. schrieb:
> SN7400, für mich der Urchip schlechthin, mit dem ging es los. Es folgten
> SN7493, SN7442, SN74154 usw. usw. Da werden Erinnerungen wach?
Sind hier noch vorrätig, damit begann für mich Digitaltechnik.

von Mr. T.L. (Gast)


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MC791P

von Jörg R. (solar77)


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Manfred schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> SN7400, für mich der Urchip schlechthin, mit dem ging es los. Es folgten
>> SN7493, SN7442, SN74154 usw. usw. Da werden Erinnerungen wach?
> Sind hier noch vorrätig, damit begann für mich Digitaltechnik.

Bei mir auch, und noch einige andere?

von Thorsten H. (teeage)


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von Stefan M. (derwisch)


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NE612/NE602
U1096B ( 30 LEDs als Kette oder Punkt ansteuern ) geht auch ohne µC 
schon vor 40 Jahren fast ohne externe Bauteile oder Taktoszillator.
LM324
TDA7050
LM386

von Jörg R. (solar77)


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Stefan M. schrieb:
> U1096B

Etwas "kleinere" waren UAA170, UAA180 oder LM3914 und LM3915. Wobei die 
LM... noch nicht so alt sind und noch erhältlich sind.

von Jobst M. (jobstens-de)


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Ufff ...

4017, 4046 (74HC7046), 4051, 4060, 4094, 40106, 74HCU04
TL072, NE5532, OPA627, LM3886
PIC32MZ2048EFM100, ATm48, ATm328
LM7001, ADF4351, NE/SA612/602
PCM1704

So ungefähr ...


Gruß

Jobst

von F. F. (foldi)


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Achim S. schrieb:
> auch wenn mein IC recht simpel ist:
> Microchip TC1410 (Mosfet-Treiber)

Gerade angesehen, gefällt mir auch.

Beitrag #4879872 wurde von einem Moderator gelöscht.
von F. F. (foldi)


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Michael schrieb im Beitrag #4879872:
> - Tiny816 (zukünftig) statt Tiny13 für kleine Projekte

Tiny10 für noch kleinere Projekte.

von Joe F. (easylife)


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Attiny im SOT-1, lässt sich gut löten und VCC > 5V möglich.
Nachteil: wenig I/Os.

Ich wechsle die ICs wie die Frauen, und ich fühle mich gut dabei.

: Bearbeitet durch User
von Mani W. (e-doc)


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7805/12/15

LM324, CA3140, CA3086, RC4136, TL084

4013, 4017, 4020, 4040, 4060, 4093, 40106

von Marko X. (kohaerenzkorrelator)


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von Gerald B. (gerald_b)


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SAA1056 - 4 stelliger LED I2C Treiber, jammerschade, das der abgekündigt 
wurde
SCT2932 - spottbillige getaktete KSQ bis zu 1,5A. pinkompartibel zu den 
ZXLD's von Zetex
LM2576 - getakteter StepDown Spannungsregler, den man auch als KSQ bis 
zu 3A für LEDs missbrauchen kann

von Wilhelm M. (wimalopaan)


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Ich finde den Thread interessant ... man erfährt etwas über alternative 
Bauteile, in den Nachrichten dagegen nur über alternative Fakten ;-)

Mein long-time hit: LM3886

Sonst:
ATMega328pb (neu)
ATMega88 (alt)
ATtiny 85 (wegen seines 16MHz internen PLL-Takt)

Und: µA741 in Groß: 
http://images.google.de/imgres?imgurl=http://evilmadscientist.s3.amazonaws.com/media/2014/08/xl741/1%402x.jpg&imgrefurl=http://www.evilmadscientist.com/2014/the-xl741/&h=750&w=1000&tbnid=5fYWZvppgAeI_M:&vet=1&tbnh=90&tbnw=120&docid=Kzunpspo3fuaDM&usg=__-jaPNu0Hb_qb2woUroSA_kv60Fc=&sa=X&ved=0ahUKEwiCrK_l3OHRAhWKXBQKHVmABxYQ9QEIIzAC

von Volker S. (sjv)


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TCA785 (Siemens)

läßt sich auch für PWM verwenden, nicht nur für 
Phasenanschnittsteuerung!

von DaC (Gast)


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Vielen Dank für die vielen Antworten!

Wilhelm M. schrieb:
> Ich finde den Thread interessant ... man erfährt etwas über alternative
> Bauteile

Habe hier auch schon einige interessante ICs entdeckt, die ich für 
künftige Projekte näher unter die Lupe nehmen werde!

von Clemens L. (c_l)


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SN74LVC1G97
Nicht nur als Ersatz für die üblichen Logik-Gates: "Pulse Generation and 
Signal Conditioning Circuits Using Configurable Multifunction Logic 
Gates": http://www.onsemi.com/pub_link/Collateral/AND8408-D.PDF

von mse2 (Gast)


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Kindheitserinnerungen:
7490
7447

von Pete K. (pete77)


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IC42

von K. J. (Gast)


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XC62FP*
XC6202P*

Torex Spannungsregler(LDO) hab davon mal einige geschenkt bekommen seit 
dem nutze ich die sind recht Pflegeleicht und Zuverlässig.

Ansonsten hab ich kaum standard Chips, nehme meist das was gerade 
Verfügbar ist.

von M.N. (Gast)


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Jobst Q. schrieb:
> Das schönste, was ich damit gebaut habe, war ein Blümchengenerator. Kann
> man auch Ringoszilloskop nennen. Einen Minifernseher hatte ich zum X/Y
> Oszilloskop umgebaut. Mit mehreren LM13700 hatte ich dann eine
> Ansteuerung immer im Kreis herum mit radialer Auslenkung.

Ist das sowas, wie eine Chua-Circuit?

von Tommi (Gast)


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Jetzt nicht unbedingt "Lieblings-IC" aber ich hab ihn schon ein paar Mal 
eingesetzt (nur Hobby...):
74259 Adressierbarer Speicher und Demultiplexer in einem. Hab ich gern 
als Porterweiterung eingesetzt, schien mir einfacher als über SPI.

von Jobst Q. (joquis)


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M.N. schrieb:
> Jobst Q. schrieb:
>> Das schönste, was ich damit gebaut habe, war ein Blümchengenerator. Kann
>> man auch Ringoszilloskop nennen. Einen Minifernseher hatte ich zum X/Y
>> Oszilloskop umgebaut. Mit mehreren LM13700 hatte ich dann eine
>> Ansteuerung immer im Kreis herum mit radialer Auslenkung.
>
> Ist das sowas, wie eine Chua-Circuit?

Nein. Ringoszilloskop trifft es besser. Eine Oszikurve zum Kreis 
gebogen. Ohne Eingangssignal wird auf einem XY-Oszi ein Kreis angezeigt, 
ein positiver Ausschlag lenkt es nach außen, ein negativer nach innen. 
So kann man Musik als Radialmuster visualisieren.


Technisch gesehen ein einstellbarer Sinus/Cosinus-Generator, der über 
Analogmultiplizierer mit dem Eingangssignal ein X und ein Y Signal 
erzeugt.

von Gästchen (Gast)


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PA91: ist quasi ein 450V-OPV mit Slew Rate 300V/µs

AD8099: ultra low distortion high speed OPV

von Jörg R. (solar77)


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Einer geht noch:

TCA965

: Bearbeitet durch User
von Hurra (Gast)


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Einen hätte ich auch noch gern erwähnt, obwohl es eher eine Hassliebe 
ist.

LM5069 : Hot-Swap-Controller

Damit kann man DC-Schalter bauen, die immer zu 100% kurzschluss- und 
überlastfest sind, egal was man dahinter anstellt.

Denkt man: Ist doch ganz einfach.
Im Prinzip schon. Aber nicht bei 30V 20A, wenn das Netzteil vom 
Kurzschluss gar nichts merken darf.

von Johannes S. (jojos)


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LPC824, LPC1347 : es muss nicht immer ATMega sein!

S566B : Sensordimmer IC, war ich früher mal ganz begeistert wie einfach 
man einen Sensordimmer bauen konnte. Hat lange in einer 200W 
Schreibtischlampe gearbeitet :-)

von Mani W. (e-doc)


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Alleine mit 324 und 4093 lässt sich vieles aufbauen, wenn man genug
Ideen hat...


LM387 fällt mir noch ein, rauscharmer Dual-Vorverstärker,

LF355N/356N/357N

LM13600, MC1458, ICL8038, RC4151, µA723,

LM1524/2524/3524, LM3914/LM3915

von Markus M. (mmvisual)


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Um die 750 IC's der STM32 µC Familie, mag ich alle.

MCP6001  - RailToRail OPV 5,5V
MCP1702  - SOT23 Spannungsregler
MCP16331 - SOT23/6 Step Down Wandler
TJF1051  - CAN Transceiver
ADUM1201 - galvanische Trennung von Signalen bis zu mehrere MHz

Noch ein paar andere Liblinge:

MSP5.0A / MSP3V3  - Supressordioden, die kommen überall mit drauf.
BSS84 / BSS123    - Logic Level Mosfets
BTS432 / BTS555   - Hi Side Switch

: Bearbeitet durch User
von Thomas B. (thombde)


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Also ich vermisse die ganze TDA, TCA -Serie von Siemens

CMOS 4000ér Serie ist auch super.
Die Dinger sind einfach klasse.

Gruß
Thomas

von Mani W. (e-doc)


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TBA 120S, 800A, 810xx, 820L

TCA 440, 940

TDA 2002, 2003,2020, 2030


Das Buch von Elektor "269 ICs" kann ich jedem empfehlen, der auch mit
weiter oben genannten ICs arbeiten möchte...

Wie man an der Oberflächenstruktur sieht, ist es ein vielgebrauchtes
Stück und man spart sich doch einige Datenbücher...

Ist keine Werbung, sondern ein Hinweis auf Gebrauchsgüter...


Gruß

Mani

von Bernd T. (bastelmensch)


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6502
Z80
68000
ATMega162

von Johannes S. (jojos)


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Hab den 6809 vergessen, das war der beste microProfessor.

von Jörg R. (solar77)


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Thomas B. schrieb:
> Also ich vermisse die ganze TDA, TCA -Serie von Siemens

...einige TCA's wurden schon aufgeführ?

Hier ist noch einer: TCA105


> CMOS 4000ér Serie ist auch super.

Genau wie die 74er...

...von denen spricht man noch wenn die Attiny's längst in Vergessenheit 
geraten sind? Das ist wie mit guter Musik.



Mani W. schrieb:
> Das Buch von Elektor "269 ICs" kann ich jedem empfehlen

Danach habe ich gerade mal gegoogelt. Für ein gebrauchtes Exemplar 
werden bis zu 40,- Euro verlangt. Vor einiger Zeit habe ich mich von 
einigen Datenbüchern getrennt. Heute ärgere ich mich. Ich dachte es 
findet sich alles im Netz oder man braucht es ja doch nie wieder.

Vor allem ärgere ich mich einige Optoelektronik-Bücher entsorgt zu 
haben.

: Bearbeitet durch User
von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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alle ICs für die manim Web ein DaBla bekommt sind mir lieb.
denn dadurch lassen sich Geräte auch ohne Service-Manual reparieren.

von Mani W. (e-doc)


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Auch dieses Buch enthält einiges, auch 65xx und 82xx...

von Mani W. (e-doc)


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Hier einen Teil des Inhaltes der beiden Bücher...

von F. F. (foldi)


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Weiß gar nicht ob der TO auch wieder nur am Anfang stand (Troll?). Ist 
aber auch egal.
Habe schon Interessante IC's dadurch gefunden.
Auch interessant finde ich, bei einigen kennt man das ungefähre Alter 
und wenn man deren IC Liste liest, hat man so etwas erwartet. Bei 
anderen kann man doch schon so ein bisschen das (ältere) Alter von den 
gleichen IC's ableiten, obwohl man diese Leute oft für jünger hielt.

von Teo D. (teoderix)


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Mani W. schrieb:
> Auch dieses Buch enthält einiges, auch 65xx und 82xx...

34,80 is aber nich grad billig ;)

von Mani W. (e-doc)


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Habe  eine Preisliste gefunden aus dem Halbleiterheft 1989:


Demnach kosteten die Bücher

269 Schaltungen        öS 275,-

IC-Datenbuch 2         öS 275,-

von Jobst M. (jobstens-de)


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Teo D. schrieb:
> 34,80 is aber nich grad billig ;)

Das kommt auf die Sichtweise an.
Für heutige Verhältnisse ist das richtig.
Als es noch kein Internet gab, konnte man sich (weitaus teurere) 
Datenbücher der Hersteller kaufen. Wo dann neben den interessanten Chips 
auch eine Menge Geröll dazwischen war. Oder man konnte sich bei Conrad 
für 0,50 - 2 DM eine Fotokopie eines Datenblatts kaufen. Sofern 
vorhanden.


Gruß

Jobst

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von Mike J. (linuxmint_user)


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Jobst M. schrieb:
> Oder man konnte sich bei Conrad
> für 0,50 - 2 DM eine Fotokopie eines Datenblatts kaufen.

Ich habe damals bei Conrad eine eMail-Anfrage gestellt und die haben mir 
die Unterlagen dann per Post zugesendet ... kostenlos.

von Teo D. (teoderix)


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Jobst M. schrieb:
> Teo D. schrieb:
>> 34,80 is aber nich grad billig ;)
>
> Das kommt auf die Sichtweise an.

Na ja, hab's bei RIM gekauft. Hugendubel wär's eventuell ein paar Mark 
billiger gewesen!? ;)

Jobst M. schrieb:
> Als es noch kein Internet gab, konnte man sich (weitaus teurere)
> Datenbücher der Hersteller kaufen.

Und erst die Miete für's extra Zimmer :)

von Jobst M. (jobstens-de)


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Teo D. schrieb:
> Na ja, hab's bei RIM gekauft. Hugendubel wär's eventuell ein paar Mark
> billiger gewesen!? ;)

Meines Wissens nach haben Händler bei Büchern nicht sonderlich 
Gestaltungsspielraum.


Mike J. schrieb:
> Ich habe damals bei Conrad eine eMail-Anfrage gestellt und die haben mir
> die Unterlagen dann per Post zugesendet ... kostenlos.

Als Du eMail hattest, konnte man sicherlich auch schon DB aus dem Netz 
holen. Ich kann mir vorstellen, dass Conrad sowas in Einzelfällen schon 
mal macht. Die Regel ist das aber nicht. Das war dann vermutlich auch 
der Zeitpunkt, wo man schon kein Geld mehr mit DB verdienen konnte.


Gruß

Jobst

: Bearbeitet durch User
von R. M. (Gast)


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Kurz bevor Internet für die Allgemeinheit verfügbar und bezahlbar war, 
hatte Conrad auch mal einen Faxabrufserver für Datenblätter 
bereitgestellt. War auch keine 0190er, sondern eine normale Hirschauer 
Rufnummer.
mfG

nur so am Rande, recht interessant der Faden hier.

von Thomas B. (thombde)


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Mani W. schrieb:
> Das Buch von Elektor "269 ICs" kann ich jedem empfehlen, der auch mit
> weiter oben genannten ICs arbeiten möchte...

Da hatte Elektor auch noch Qualität.
Ich bedaure auch, dass ich einiges der alten Sachen entsorgt habe.

Heute kann man Elektor eigentlich nicht mehr kaufen, weil zu teuer oder 
weil nur Mist drinsteht.

Gruß
Thomas

von Thomas B. (thombde)


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Sorry, Edit ging nicht mehr.

Obwohl, ELV ist ja auch nicht besser.
Die haben ja schon viel früher mit den programmierten Mist angefangen.
Nachbau ging halt nicht ohne den passend programmierten Chip.

Also am liebsten gleich fertig aufgebaut kaufen.
Hauptsache die Kasse klingelt :)

: Bearbeitet durch User
von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Zum Gebrauch oder zum Sammeln? ;-)

von Mani W. (e-doc)


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Thomas B. schrieb:
> Heute kann man Elektor eigentlich nicht mehr kaufen, weil zu teuer oder
> weil nur Mist drinsteht.

Gebe Dir recht, die guten, alten (TM) Schaltungen gehen verloren,
aber ich habe viele Halbleiterhefte und auch andere, die ich auch gerne
mal durchblättere - auch auf dem Scheißhaus...

Ein Buch kann ich mir überall mit hinnehmen, brauche nichts zu laden, es
ist einfach nur da, um hinein zu sehen...

Ja, und ich weiß auch, wo meine Bücher stehen (liegen), dafür brauche
ich keinen PC, keinen Strom und bin auch nicht gebunden an einen Ort...

Ortsumstand - ich nehme das Buch mit in den Wald, auf den Berg, irgendwo
hin - die Daten gehen nur verloren, wenn ich das Buch verliere oder
versaue, sonst überlebt es mich...

von Mani W. (e-doc)


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Ich denke mal so:

Baujahr 1960

Baute Detektoren und Radios mit OC, AA, AC, BF, BC, usw...


Viele Schaltungen mit Standardbauteilen gesehen, gebaut, erlebt...

Diese Schaltungen funktionieren heute noch!


Gut 50 Jahre vergangen, das Wissen geht verloren, weil nur mehr
programmiert werden soll...


Kaum jemand findet eine passende Schaltung im Netz - die meisten
funktionieren nicht oder es fehlt einfach an Kondensatoren oder
Elkos - der Laie weiß das nicht, was fehlt und baut nach...

Geht natürlich nicht oder hat diverse Macken...


Und mit einfachen Bauteilen aus der Kiste sind die Wenigsten im Stande,
eine sinnvolle und funktionierende Schaltung aufzubauen, mit LM324
und 4093 kann ich vieles bauen, ebenso mit ein paar TUPs oder TUNs...


Es ist schade, dass es immer weniger Interessierte gibt, die anders
bauen wollen...

von Timm T. (Gast)


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Mani W. schrieb:
> Es ist schade, dass es immer weniger Interessierte gibt, die anders
> bauen wollen...

Ach Quatsch, wer behauptet denn das immer? Das ist doch Verklärung der 
guten alten Zeit. Damals waren wir die Spinner, die Datenblätter 
abgemalt und Radios gelötet haben, während die anderen Fussball gespielt 
haben, und heute ist es immer noch so. Wir waren auch "damals" nur 
einige wenige Interessierte.

Mani W. schrieb:
> Gebe Dir recht, die guten, alten (TM) Schaltungen gehen verloren

Meine guten alten Schaltungen existieren schon lange nicht mehr. Und 
viele davon, gerade die Radios, würden mangels Sender wahrscheinlich 
auch nicht viel Sinn haben. Dennoch habe ich dadurch viel gelernt.

von Mani W. (e-doc)


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Timm T. schrieb:
> Dennoch habe ich dadurch viel gelernt.

Ist ein gutes Statement...

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Mani W. schrieb:
> Gut 50 Jahre vergangen, das Wissen geht verloren, weil nur mehr
> programmiert werden soll...

nee. man braucht noch immer Hardware, auf der das laufen soll

von Volker S. (sjv)


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Mani W. schrieb:
> Baujahr 1960
>
> Baute Detektoren und Radios mit OC, AA, AC, BF, BC, usw...

Den OC kannst Du streichen, die waren schon 1970 obsolet!

von Ralph S. (jjflash)


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Meine Lieblings-ICs sind die, die in einer Schaltung absolut das tun was 
sie sollen und das bei "schlechten" Bedingungen wie unsauberer 
Betriebsspannung, Störeinstrahlung und Temperaturschwankungen.

Meine ICs die ich gerne einsetze sind:

Analog:
------------------------------------------------------------------

NE555
-----
- weil man so irre viele Schaltungen damit realisieren kann für die er 
vordergründig nicht gedacht war / ist:
  . In Verbindung mit 4-fach OP U/F-Wandler (und somit ein einfacher 
ADC)
  . FM Sender (über den Pin 5 die Frequenz veränderbar)
  . durch veränderbare PWM als Step-Up Wandler (wenn man mal wieder eine 
höhere Spannung gebraucht hat aber nur die 5V für die Digitalelektronik 
zur Verfügung steht)

- weil man mit ihm so ein extrem weites Spektrum der Elektronik in der 
Ausbildung für EGS und Physiklaboranten erklären kann: 
Kondensatorladekurve, Spannungsteiler (als Referenzspg. für die 
Komparatoren), Komparatoren mit OP's, RS-Flip-Flop und Transistor als 
Schalter

- weil er so extrem preiswert ist (und das schon seit 1970)

TDA2030
-------
- weil damit meine ersten monolithischen Endstufen sauber funktioniert 
haben
- weil man nebenbei Geld bei der Reparatur von Autoradios verdienen 
konnte da die Kühlung herstellerseitig immer auf Kante genäht waren und 
die jungen Kerle von damals die Autoradios gegrillt hatten

TL084
-----
- weil die NF-Daten während meiner Jugend- und Ausbildungszeit absolut 
überzeugend gewesen wären, es stand als 4-fach OP nur LM324 zur 
Verfügung, und weil damit ein ausreichend guter 
Plattenspieler-Entzerrerverstärker realisierbar war, der in den PC 
eingebaut werden konnte um Schallplatten auf den Rechner aufzunehmen 
(und anschließend als CD zu brennen)


Digital:
------------------------------------------------------------------

CD4017
------
- weil damit so herrlich einfach ein Lauflicht für die "Zimmerdisco" 
realisierbar war

SN74LS132
---------
- (4-fach Schmitt-Trigger NAND) weil damit so richtig einfach 
Rechteckgeneratoren realisierbar waren

i80C39 / i80C49
---------------
- weil ich hiermit zum erstenmal programmierbare Elektronik hinbekommen 
habe (bis heute sehr faszinierend). Programmiert über einen 
tabellengesteuerten, selbstgeschriebenen Assembler auf einem Schneider 
CPC64

GAL16V8 / GAL20V8
-----------------
- weil mit diesem das TTL - Massengrab aufhörte und ich mit diesem zum 
erstenmal ein universelles Instrument hatte um I/O und Adressdekoder für 
CPU und/oder MCU hinbekam.
- weil damit meine erste ISA-Bus Einsteckkarte für PCs funktionierte 
(herjeh, was war ich stolz, eine eigene PC-Karte)

i80C51
------
- weil ich hierfür unzählige Programmroutinen geschrieben hatte (die 
portiert auch heute noch in einigen AVRs ihren Dienst tun)

AT89C2051
---------
- weil mit diesem ohne EProm, Latch und Bus-Dekoder kleine 
programmierbare Schaltungen realisiert werden konnten

CH340G
------
- weil mit diesem extrem preiswerten China-Chip unter Linux und Windows7 
bis Windows10 Geräte und Schaltungen sehr sehr einfach über USB an 
Computer angebunden werden können

STM32F030
---------
- weil dieser Chip:
  . ultra preiswert ist
  . das Dingelchen im vgl. zu AVR so irre viel schneller ist
  . einen eingebauten Bootloader besitzt mittels dem dieser im 
Arduino-Style flashbar ist

----------------------------------------------------------------------
So, Nostalgietrip ist zu Ende. Es gab viele Bausteine, die ich geliebt 
hatte und einige die ich schlicht gehasst hatte

Gruß, Ralph

von André M. (killroymenzel)


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ATMega328

PCF8574

von F. F. (foldi)


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Timm T. schrieb:
> Ach Quatsch, wer behauptet denn das immer? Das ist doch Verklärung der
> guten alten Zeit. Damals waren wir die Spinner, die Datenblätter
> abgemalt und Radios gelötet haben, während die anderen Fussball gespielt
> haben, und heute ist es immer noch so. Wir waren auch "damals" nur
> einige wenige Interessierte.

So manche Menschen mag man, weil sie keinen verklärten Blick haben.
Ich gehörte (leider) zur anderen Fraktion, wenn auch nicht zu denen, die 
Fußball spielten. Wir haben neben jede Menge Sport dann eher 
"geweibert", statt mit Elektronik zu basteln.
Hätte dich da gerne gekannt, lieber Timm, dann müsste ich heute nicht 
noch so viel lernen.
Möchte mal sehen wer von den ganzen verklärten hier noch zum Brunnen 
gehen möchte und sich sein Wasser dort holen will. War doch alles 
besser. Also wenn schon, dann aber konsequent.

Ich finde das irre toll, dass ich dem Krabbelkäfer da nur sagen brauche 
was er tun soll.
Als meine erste Led blinkte, das war ... ich weiß gar nicht, aber ich 
kann mich nicht erinnern mich an anderen Dingen so gefreut zu haben.
Wenn ich dann meine ATTiny10 (für viele einfache Sachen braucht ich 
nicht mehr) sehe, diese winzigen Dinger. Kann man auch fast alles mit 
machen, wenn man nicht viele Pins braucht.
Kann gar nicht verstehen wieso einige immer alles "schwer" haben 
möchten.

Ebenso die ganze Arduino Hasserei. Ist doch toll, wenn jemand was bauen 
kann, was ihm hilft ein Problem zu lösen, ohne erst viele Jahre gelernt 
zu haben. Lernen wird derjenige sowieso noch müssen, aber so hat er mehr 
Spaß dabei.
So viele Leute fahren Auto, aber die wenigsten könnten eine Kopfdichtung 
machen.
Dieses ewige schwelgen in "früher war alles besser".
Ich möchte nicht in den Hof aufs Plumpsklo müssen und bin froh, dass 
warmes Wasser aus dem Hahn läuft und nicht erst auf dem Ofen heiß 
gemacht werden muss.
Fritzbox zu heiß. Eben eine fertige Schaltung genommen, umprogrammiert 
und schon habe ich eine Kühlbox für die Fritzbox.
Besser geht es doch gar nicht.

von Bernd T. (bastelmensch)


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Und dann habe ich noch was vergessen:

FTDI 232R und 230/231X

Weil die einfach immer funktionieren und man auch keine Probleme hat 
wenn man gleichzeitig mehrere an einem PC an wechselnden USB-Ports 
verwendet.

Und jetzt bitte keine rumheulerei wegen den gefakten Chips!

von Thomas B. (thombde)


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Mani W. schrieb:
> Kaum jemand findet eine passende Schaltung im Netz - die meisten
> funktionieren nicht oder es fehlt einfach an Kondensatoren oder
> Elkos - der Laie weiß das nicht, was fehlt und baut nach...

Im Netz hat sich in der letzten Zeit viel Müll angesammelt.
Viele Schaltungen sind fehlerhaft gezeichnet, unzureichend dokumentiert,
oder einfach nur Müll.
Leider wird der Müll aber nie aus dem Netz entfernt, also die Müllhalde 
wird immer größer.

Mani W. schrieb:
> habe viele Halbleiterhefte und auch andere, die ich auch gerne
> mal durchblättere - auch auf dem Scheißhaus...

Die Halbleiterhefte hatte ich immer schon als Scheißhauslektüre 
verwendet (kein Scherz)
Da hat man die besten Ideen und man kann richtig entspannen.


Edit:
Mein erstes Halbleiterheft Elektor ist von 1978.
Das habe ich noch, sieht aber auch so aus aus als wenn da schon mal was 
abgeputzt wurde.
Meine erste Elektronikzeitschrift ist leider verloren gegangen, schade.
(ELO 1975)

: Bearbeitet durch User
von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Thomas B. schrieb:
> Mein erstes Halbleiterheft Elektor ist von 1978.

Hier liegt auch noch ein 'Buch 70' mit dem ersten Edwin Verstärker :-P 
Und natürlich auch '269 ICs', gegen mein Exemplar sieht aber das von 
Mani noch richtig gut aus. Ebenso das 
'Wie-bastle-ich-mir-einen-Formant-Synthesizer'... Immer schön als OpAmp 
Sonderschaltungen Nachschlagewerk.

von Mani W. (e-doc)


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F. F. schrieb:
> Habe schon Interessante IC's dadurch gefunden.
> Auch interessant finde ich, bei einigen kennt man das ungefähre Alter
> und wenn man deren IC Liste liest, hat man so etwas erwartet. Bei
> anderen kann man doch schon so ein bisschen das (ältere) Alter von den
> gleichen IC's ableiten, obwohl man diese Leute oft für jünger hielt.

Was ist schon jung?

Aber eines ist schon klar:

Wer mit OC, AC, AF ewperimentiert oder gearbeitet hat, muss älteren
Semesters sein...

Ich bin ein Fan von Lm324 und 4093, bin ich jetzt alt???


Thomas B. schrieb:
> Die Halbleiterhefte hatte ich immer schon als Scheißhauslektüre
> verwendet (kein Scherz)
> Da hat man die besten Ideen und man kann richtig entspannen.

Full Ack! Elektor oder Donald Duck LTB, bei beiden kann man viel 
lernen...

von Mani W. (e-doc)


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Matthias S. schrieb:
> Hier liegt auch noch ein 'Buch 70' mit dem ersten Edwin Verstärker :-P
> Und natürlich auch '269 ICs', gegen mein Exemplar sieht aber das von
> Mani noch richtig gut aus. Ebenso das
> 'Wie-bastle-ich-mir-einen-Formant-Synthesizer'... Immer schön als OpAmp
> Sonderschaltungen Nachschlagewerk.


Den Formant habe ich noch immer im Wohnzimmer stehen...


den Equin Verstärker mit kompletter Bauanleitung über mehrere Seiten
findet man im anderen Buch...

Eigentlich muss ich schon uralt sein...

von Mani W. (e-doc)


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Habe vergessen:

Wer einen Formant zu Hause hat, hat stabile Funktionsgeneratoren mit
µA 726 im NF-Bereich mit 5 Kurvenformen (Rechteck, Dreieck, Sinus.
Sägezahn. "spaced" Sägezahn)

Der Generator ist ein VCO mit Modulatoreingang für Frequenz und PWM
bei Rechteck...


Dazu gibt es noch:


ADSR - Hüllkurvengenerator

VCA  - Spannungsgesteuerter Verstärker

VCF  - Spannungsgesteuerter Filter mit 12 oder 24 db, LP, BP, HP

LFOs - Niederfrequenzoszillatoren mit 4 Kurvenformen, Rechteck, Dreieck,
       Sinus, Sägezahn

DNG  - Digitaler Rauschgenerator mit weiß/rosa Rauschen und zufälliger
       Ausgansspannung zum modulieren

RFM  - Resonanzfiltermodul mit Güteeinstellung, Grundfrequenz und
       Verstärkung

Es gibt auch noch einen Ringmodulator und Phasenschieber...


Den Synthesizer auf dem Bild habe ich selbst nach Elektor gebaut,
die Tastaturabfrage selbst gebaut ohne µC...

Wie auch immer kann man damit auch Musik machen oder die einzelnen
Module für das Labor nutzen, meine Meinung ist, das ist Profiqualität in
Analogtechnik...

von Gerhard O. (gerhard_)


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Jetzt muß ich mal betteln gehen:

Ich baute mir damals in der Lehre in D den 1975er 40W Edwin Verstärker. 
Leider sind mir damals die Unterlagen verlorengegangen. Er funktioniert 
immer noch nach all diesen Jahren.

Wer erbarmt sich meiner und könnte mir den Stromlaufplan der Endstufe 
und des Vorverstärkers und der Spannungsregelungsplatine ab-scannen? Es 
wäre so nett wieder vollständige Unterlagen zu haben (OK, Stromlaufplan 
und Layout-plan würde genügen;-) )

Ich sage da mal schon ganz vorsichtig: Danke im Voraus!

Gruesse,
Gerhard

von Gerhard O. (gerhard_)


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Der XR2206 war auch ganz nützlich. Baute mir damals damit einen kleinen 
Funktionsgenerator.

Viele Intersil LSI Bausteine waren vor dem uC Zeitalter auch sehr 
nützlich.
(ICL71x6/7, ICL7108, 7216 u.v.a.) Man konnte mit denen nette moderne 
(für die damaligen Verhältnisse) bauen. Es gab eine Zeitlang eine große 
Auswahl an LSI Bausteinen.

Es gab auch sehr nützliche Quadraturzähler von LSI wie die LS7266. Mit 
denen konnte man superschnelle Encodierer Zähler im MHz Bereich 
realisieren. Naja, heute macht das ein STM32 von Natur aus.

von Mani W. (e-doc)


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Gerhard O. schrieb:
> Der XR2206 war auch ganz nützlich. Baute mir damals damit einen kleinen
> Funktionsgenerator.

Den habe ich heute noch...


Wegen dem EDWIN muss ich noch suchen, vom EQUIN hätte ich alles...

von Gerhard O. (gerhard_)


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Mani W. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Der XR2206 war auch ganz nützlich. Baute mir damals damit einen kleinen
>> Funktionsgenerator.
>
> Den habe ich heute noch...
>
> Wegen dem EDWIN muss ich noch suchen, vom EQUIN hätte ich alles...

Hallo Mani,

Dann besteht wegen der Unterlagen doch noch Hoffnung;-) Wäre echt toll 
wenn da noch was an Unterlagen vorhanden ist. Irgendwie hatte ich nie 
was im Netz gefunden. Die 1972 er Version ist angeblich ein ganz anderes 
Design umd Leistung. Den Netztrafo berechnete und wickelte ich damals 
für den Edwin übrigens auch. Vorsorglich mit zwei Mal 115V 
Primärwicklungen.

Gruß,
Gerhard

von Mani W. (e-doc)


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ICM 7216B Frequenzzähler 8-stellig habe ich heute noch samt passenden
Vorverstärker 10 MHz...

von Mani W. (e-doc)


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Hallo Gerhard!

Meine Hefte gehen zurück bis 76/77, ich schätze dass ich Dir damit
nicht helfen kann...

von Gerhard O. (gerhard_)


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Mani W. schrieb:
> Hallo Gerhard!
>
> Meine Hefte gehen zurück bis 76/77, ich schätze dass ich Dir damit
> nicht helfen kann...

Trotzdem vielen Dank für Deine Mühe. Es wäre zu schön gewesen.

Grüsse,
Gerhard

von Gerhard O. (gerhard_)


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Mani W. schrieb:
> Hallo Gerhard!
>
> Meine Hefte gehen zurück bis 76/77, ich schätze dass ich Dir damit
> nicht helfen kann...

Inzwischen hatte ich Glück. Ein netter Forumsteilnehmer erbarmte sich 
meiner und ich bin im Besitz aller relevanten Unterlagen. Es hat sich 
also erledigt.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Hier noch ein paar AFU Oldies aus früheren Zeiten:

TBA120S, SO41/42, TCA440, TBA625, UAA170/180, TBA570Q, CA3090, TBA990

Damals (1972+) baute ich mit diesen Bausteinen viel Funkgeräte und Radio 
Elektronik.

War eine schöne Zeit mit den ICs deutscher, angestammter Hersteller. 
R.I.P.

: Bearbeitet durch User
von Bernd F. (appaloosa)


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SA612
LM317
alle aktuellen GPUs
i4004
Nx586
Weitek FPUs

von Harald W. (wilhelms)


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Helmut L. schrieb:

> Und jetzt die Frage: was ist eure Lieblingsdrahtfarbe?

Durchsichtig (unsichtbar).

von Marek N. (bruderm)


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Harald W. schrieb:
> Durchsichtig (unsichtbar).

Wireless löl

von Harald W. (wilhelms)


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Dergute W. schrieb:

> Aus nostalgischer Verklaerung heraus der FLH101 (ein SN7400 von
> Siemens). Da hatte ich mal ein paar Ausschlachtplatinen voll davon; das
> waren meine ersten Gehversuche in Digitaltechnik.

Interessant ist auch der 7401. In der Elektor  war  mal ein
längerer Artikel  darüber drin, wo sie  sogar T-Flipflops
damit gebaut haben.

von Johannes O. (jojo_2)


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Ganz gern verwende ich mittlerweile die STM32 Serie. Die sind alle recht 
gut, hab da kaum Präferenzen, kommt eben auf die Anwendung drauf an. Für 
den Core bevorzuge ich dann aber durchaus den Cortex-M4F, der hat sehr 
nette DSP Befehle und auch eine FPU.

die ADUM Serie (digitale, induktive galvanische Trennung von Signalen) 
von Analog Devices finde ich ebenfalls sehr gut. Weniger Gehampel als 
mit Optokopplern und zuverlässig/keine Alterung. Leider wohl teils auch 
ein wenig empfindlicher und leichter zerstörbar.

Dann noch ein sehr exotischer IC: Ein GR712. Der erste Multicore 
Mikrocontroller mit dem ich gearbeitet habe. Zwei mal LEON3-FT (sparc). 
Zwar nichts für den Hausgebrauch aber dennoch schön zu verwenden!

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