Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Auslegung Optokoppler


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von Thomas E. (txe85)


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Hallo,

leider versuche ich vergeblich eine kleine Schaltung auszulegen - mein 
Optokoppler macht einfach nicht was er soll... :(

Zum Aufbau:
Ich würde gerne das Impulssignal von einem Durchflussmesser in eine 
Steuerung einlesen. Der Durchflussmesser hängt autark an einem 
Wärmemengenmesser und wird von einer A-Batterie gespeist. Der 
Durchflussmesser liefert ca. alle 40 sec einen Rechteckimpuls von 0.7 
Volt und 60 ms. Diesen Rechteckimpuls würde ich gerne in eine Steuerung 
mit einem Impulseingang einlesen. Der Impulseingang der Steuerung 
liefert 5 V und wenn diese auf Masse geschalten werden, zählt die 
Steuerung einen Impuls.

Leider bekomme ich es nicht hin, dass mein Optokoppler mit dem 
Rechteckimpuls von 0.7 Volt durchschaltet und einen entsprechenden 5 
Volt Impuls auslöst.

Wieso klappt das nicht?
Als Optokoppler habe ich folgende beiden versucht:
Optokoppler Phototransistor Vishay SFH628A-3 DIP-4 Transistor AC, DC
https://www.conrad.de/de/optokoppler-phototransistor-vishay-sfh628a-3-dip-4-transistor-ac-dc-154058.html?gclid=CN3hiLf79tECFcE_Gwod7jUAcw&insert_kz=NA&hk=SEM&WT.srch=1&s_kwcid=AL!222!3!108777752721!p!!g!!sfh628a-3&ef_id=V9mX0QAABY3g-dNe:20170204172736:s

4n26:
https://www.reichelt.de/Optokoppler/4N-26/3/index.html?ACTION=3&GROUPID=3046&ARTICLE=2510

Nachdem was ich bislang gelesen habe dachte ich das wären die besten 
dafür.

Wäre super wenn mir wer einen Tip geben könnte, auch wenn ein anderes 
Bauteil für die Aufgabe geeigneter wäre..

Danke und Grüße,
Thomas

: Verschoben durch Admin
von Knut B. (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite


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0.7V reichen halt nicht, um die LED im Optokoppler durchzusteuern. Dazu 
ist mindestens 1V nötig (IR-LED). Du könntest einen Joule-Thief 
vorschalten, wenn der Ausgang genügend Strom liefern kann.

von HildeK (Gast)


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Thomas E. schrieb:
> Leider bekomme ich es nicht hin, dass mein Optokoppler mit dem
> Rechteckimpuls von 0.7 Volt durchschaltet und einen entsprechenden 5
> Volt Impuls auslöst.
>
> Wieso klappt das nicht?

In der Kurzzusammenfassung zum OK des Conrad-Links steht:
U typ.    1.1 V
Mit den 0.7V wirst du die LED im OK nicht zum Leuchten bringen. Daher 
tut sich nichts.

von HildeK (Gast)


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Knut B. schrieb:
> Du könntest einen Joule-Thief
> vorschalten, wenn der Ausgang genügend Strom liefern kann.

Ja, aber mit 0.7V tut sich der auch schwer beim Anschwingen und der Puls 
ist ja nur 60ms lang ...
Wer konstruiert denn so einen Mist mit nur 0.7V Ausgangssignal?

von Peter II (Gast)


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Thomas E. schrieb:
> Nachdem was ich bislang gelesen habe dachte ich das wären die besten
> dafür.

nein, die 0.7 sind das Problem. die OK bauchen schon 1.5V.

Bist du dir sicher mit den 0,7V? Das ist eine sehr ungewöhnliche 
Spannung als Ausgang. Eventuell ist das ja ein Opencollektor Ausgang.

Gibt es dafür ein Datenblatt?

von Thomas E. (txe85)


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Hm, Ausgangsseitig wäre Strom kein Problem, am Eingang gibt es eben nur 
den Impuls von 0.7 Volt.

Gibt es ein anderes Bauteil mit ähnlicher Funktion? Also galvanische 
Trennung und den Impuls übertragen?

Andere optokoppler mit noch niedrigerer Spannung habe ich nicht 
gefunden..
Danke!

von Peter II (Gast)


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Thomas E. schrieb:
> Hm, Ausgangsseitig wäre Strom kein Problem, am Eingang gibt es eben nur
> den Impuls von 0.7 Volt.

bist du da sicher? die 0,7V ergeben keinen Sinn.

von Falk B. (falk)


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@Thomas Eberl (txe85)

>Gibt es ein anderes Bauteil mit ähnlicher Funktion? Also galvanische
>Trennung und den Impuls übertragen?

Ein old school Transformator ;-)
Der kann sogar die Spannng hochtransformieren, wenn das nötig sein 
sollte. Anderereseits reich ein Komparator mit ein wenig Hysterese auf 
der Sekundärseite, für den sind 0,7V sehr viel Eingangspegel.

von Thomas E. (txe85)


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Habe die 0.7 Volt mit meinem osziloskop gemessen. Komisch an der Sache 
ist, normal wird der Impuls vom durchflussmesser in einen autarken 
wärmememgenmesser eingelesen. Wenn ich hier mitmesse hat der Impuls 1.4 
Volt. So bald ich aber einen der optokoppler parallel oder in Reihe 
dazuschalte hat der Impuls nur noch die 0.7 bis 0.8 Volt.

Gibt es ein anderes Bauteil mit ähnlicher Funktion? Also galvanische 
Trennung und den Impuls übertragen?

von Falk B. (falk)


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@ Peter II (Gast)

>> Hm, Ausgangsseitig wäre Strom kein Problem, am Eingang gibt es eben nur
>> den Impuls von 0.7 Volt.

>bist du da sicher? die 0,7V ergeben keinen Sinn.

Warum nicht?

"Der Durchflussmesser hängt autark an einem
Wärmemengenmesser und wird von einer A-Batterie gespeist."

Da muss man nicht mal eine galvanische Trennung einbauen, das ist reine 
Angst ;-)

von Peter II (Gast)


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Thomas E. schrieb:
> Habe die 0.7 Volt mit meinem osziloskop gemessen. Komisch an der Sache
> ist, normal wird der Impuls vom durchflussmesser in einen autarken
> wärmememgenmesser eingelesen. Wenn ich hier mitmesse hat der Impuls 1.4
> Volt. So bald ich aber einen der optokoppler parallel oder in Reihe
> dazuschalte hat der Impuls nur noch die 0.7 bis 0.8 Volt.

sag doch erst einmal um was für ein Gerät es sich genau handelt.

von Thomas E. (txe85)


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Der durchflusssensor ist ein ista ultegro III Flow mit einem sensonic II 
von ista als wärmemengenzähler. Viel findet man aber leider nicht zum 
Aufbau..

Ja, die Trennung ist aus Angst! :)

: Bearbeitet durch User
von Manfred (Gast)


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Thomas E. schrieb:
> Wenn ich hier mitmesse hat der Impuls 1.4 Volt.
> So bald ich aber einen der optokoppler parallel oder in Reihe
> dazuschalte hat der Impuls nur noch die 0.7 bis 0.8 Volt.
Weil der Kram batteriebetrieben wird und entsprechend hochohmig ist. Da 
gibt es keinen Strom abzuzweigen.

von Michael B. (laberkopp)


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Thomas E. schrieb:
> Habe die 0.7 Volt mit meinem osziloskop gemessen. Komisch an der Sache
> ist, normal wird der Impuls vom durchflussmesser in einen autarken
> wärmememgenmesser eingelesen. Wenn ich hier mitmesse hat der Impuls 1.4
> Volt. So bald ich aber einen der optokoppler parallel oder in Reihe
> dazuschalte hat der Impuls nur noch die 0.7 bis 0.8 Volt.

Tja, überlastet.

Der Ausgang wird zum Schutz der Batterie vor schneller Entladung einen 
Vorwiderstand besitzen, der nur sehr wenig Strom durchlässt.

Der Wärmemengenmesser wird fast ohne Belastung messen.

Der Optokoppler will schon etwas Strom, so 1mA sollte man ihm gönnen.

von Peter II (Gast)


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von Peter II (Gast)


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Michael B. schrieb:
> Tja, überlastet.
>
> Der Ausgang wird zum Schutz der Batterie vor schneller Entladung einen
> Vorwiderstand besitzen, der nur sehr wenig Strom durchlässt.

falsch, es ist kein Ausgang der eine Spannung liefert. Es ist ein open 
collector was auch viel mehr sinn ergibt.

von Falk B. (falk)


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von Wolfgang (Gast)


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Thomas E. schrieb:
> Andere optokoppler mit noch niedrigerer Spannung habe ich nicht
> gefunden..

Wie auch. Optokoppler arbeiten mit IR-LEDs und die benötigen nun mal 
1.1V, LEDs mit kürzerer Wellenlänge würden wegen der höheren 
Photonenenerie noch höhere Spannung benötigen und bei noch längeren 
Wellenlängen musst du den Detektor aufwendig kühlen.

von Thomas E. (txe85)


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Hm, ganz Blick ich noch nicht durch..

Also, der Open Collector schaltet anscheinend je Impuls auf Masse und 
das ist das logiksignal, richtig?

Aktuell haben die Impulse ja 1.4 v wenn ich mich nicht mit meinen 
optokopplern dazuhänge. Müsste ich also an meinem Signaleingang der 
Steuerung mit 5v x-Ohm widerstand dazuhängen um die 5v auf 1.4 Volt zu 
bekommen und dann einfach da dranhängen? Aber wieviel Ohm wären das 
dann? Brauche ich eine masseverbindung zwischen Steuerung und dem 
autarken durchflussmessersystem?

Danke für eure Hilfe!!

von Thomas O. (kosmos)


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die Quelle ist zu hochohmig ausgelegt deine Optokoppler belastet diese 
zu starkt dadurch bricht die Spannung zusammen. Nimm das ganze doch 
optisch ab vielleicht ist ne Photodiode empfindlich genug.

von Peter II (Gast)


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Thomas E. schrieb:
> Aktuell haben die Impulse ja 1.4 v wenn ich mich nicht mit meinen
> optokopplern dazuhänge.

nein, die Pulse sind 0V - die 1.4V spiele keine rolle.

Thomas O. schrieb:
> die Quelle ist zu hochohmig ausgelegt deine Optokoppler belastet diese
> zu starkt dadurch bricht die Spannung zusammen. Nimm das ganze doch
> optisch ab vielleicht ist ne Photodiode empfindlich genug.

ein Opencollektor ausgang ist keine Quelle!

von Thomas O. (kosmos)


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er zieht einen Pullup gegen Masse und nach dem Pullup muss man eben 
abgreifen. Wenn man diesen Strom nicht so stark belasten kann muss man 
also hochohmiger ran.

Wenn da irgendwo Spannung anliegt wird auch ein Strom fliesen also gibts 
da auch eine Quelle ob die nun 1mA oder 100A liefern kann spielt doch 
keine Rolle.

von Thomas E. (txe85)


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Konnte heute weiter testen, eure Erklärungen haben sehr gut geholfen!

Habe aber leider noch ein Problem.. und zwar habe ich ja zwei Quellen 
die ich über den durchflusssensor mit Open collector auf Masse schalten 
und die entsprechenden impulse auswerten möchte. Ich hatte die beiden 
Quellen jetzt mit einer Diode in Reihe geschalten, so dass die Quelle 
mit 1.4 Volt von der mit 5 Volt getrennt sind. Das ganze funktioniert 
auch soweit, leider habe ich durch die Diode wieder 0.7 v 
verlustspannung und damit registriert der ursprüngliche 
wärmemengenmesser die Impulse nicht mehr.

Gibt es andere Bauteile mit denen ich eine ideale Diode ohne 
verlustspannung einfach realisieren könnte? Habe schon entsprechend 
recherchiert, bin aber auf nichts sinnvolles gekommen.

Eine andere Alternative wäre eine Art elektronisches Relais das bei den 
Impulsen entsprechend auslösen würde.

Oder habt ihr andere Ideen?

Danke vielmals!!

von Karl B. (gustav)


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Hi,
im Bild die Alternativen mit Fototransistor.

Beitrag "Re: Optisches Signal nach TTL wandeln"

Es folgt gleich noch eine andere Schaltung.
Moment.

bis dann
gustav

von Falk B. (falk)


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@ Thomas Eberl (txe85)

>Konnte heute weiter testen, eure Erklärungen haben sehr gut geholfen!

Wirklich?

>Habe aber leider noch ein Problem.. und zwar habe ich ja zwei Quellen
>die ich über den durchflusssensor mit Open collector auf Masse schalten
>und die entsprechenden impulse auswerten möchte.

2 Sensoren?

> Ich hatte die beiden
>Quellen jetzt mit einer Diode in Reihe geschalten, so dass die Quelle
>mit 1.4 Volt von der mit 5 Volt getrennt sind.

Das klingt nicht sinnvoll! Vor allem wäre ein SCHALTPLAN deutlich 
sinnvoller. Schaltplanlyrik geht regelmäßig schief.

>Gibt es andere Bauteile mit denen ich eine ideale Diode ohne
>verlustspannung einfach realisieren könnte? Habe schon entsprechend
>recherchiert, bin aber auf nichts sinnvolles gekommen.

Unsinn.

>Eine andere Alternative wäre eine Art elektronisches Relais das bei den
>Impulsen entsprechend auslösen würde.

Schon wieder Unsinn.

Geh mal davon aus, daß die Entwickler dieser Sensoren einen brauchbaren 
Signalausgang eingebaut haben, der KEINE Super-Duper-Exotischen Bauteile 
benötigt. Das Problem liegt bei dir und deinem fehlenden Verständnis.

Siehe Anhang!

Der Witz beim Open kolletor Ausgang ist ua.a, daß die Schaltenergie 
Nicht aus der Quelle (Sensor), sondern vom Empfänger (deine Steuerung) 
kommt. Damit spart der Sender massiv Energie!

>Brauche ich eine masseverbindung zwischen Steuerung und dem
>autarken durchflussmessersystem?

JA!!!

von Karl B. (gustav)


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Hi,
hier eine Optokopplerschaltung, die zwei Versorgungsspannungskreise aus 
Sicherheitsgründen (Blitzschutz - Aussenantenne) trennt.
Gleichzeitig werden für Versorgungsspannung für das Empfängermodul und 
Abgreifen des Signals nur zwei Drähte benötigt.
Die Schaltung arbeitet wie eine "Strom-Schnittstelle", wobei die 
Versorgungsspannung am Modul selbst mit einer Diode und Elko entkoppelt 
wird. Als Stromverstärker im Modul dient ein Transistor quasi wie in 
Open-collector-Schaltung.

Um auf den Optokoppler-Schaltpegel zu kommen, wurde auf der anderen 
Seite des  Antennenkabels in der Nähe des uP noch eine Pufferstufe in 
Emitterschaltung eingefügt.

Da auf jeden Fall eine separate Versorgungsspannung nötig ist, um auf 
den Optokoppler-Schaltpegel zu kommen, wäre für den Anwendungsfall, dem 
der OT vorschwebt, evtl. auch noch eine zweite Batterie nötig. Da der 
Open-Collector-Ausgang an der Messfühlereinheit nur den Basisstrom der 
nachgeschalteten Treiber-Stufe liefern muß, richtet sich danach die 
Dimensionierung der Bauteile.

https://www.mikrocontroller.net/attachment/301655/Opto_Ankopplung.png

ciao
gustav

von Manfred (Gast)


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Thomas E. schrieb:
> Oder habt ihr andere Ideen?
Es bringt garnichts, in die Schaltung eingreifen zu wollen. Nehme zur 
Kenntnis, dass dort 0,7 bzw 1,4 Volt sind und diese nicht belastet 
werden dürfen.

Die Lösung kann nur 'Komparator' lauten, wobei jener im Anhang etwas zu 
groß ist.

von Jens G. (jensig)


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@ Karl B. (gustav)

@ Manfred (Gast)

Wozu denn diese Zusatzhinweise, die offensichtlich noch dazu unpassend 
sind.
Falk B. hat doch schon alles "gesagt".
Der Ausgang ist ein OC-Ausgang (zumindest lt. Aussage der anderen - hab 
ich nicht selbst geprüft), der Eingang hat lt. Eingangspost bereits 
einen Pullup gegen +5V (der R in Falks Anhang dürfte also bereits intern 
vorhanden sein).
Also einfach Aus- und Eingang zusammenbinden, und gut ist.

von Manfred (Gast)


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Jens G. schrieb:
> Wozu denn diese Zusatzhinweise, die offensichtlich noch dazu unpassend
> sind.
Richtig, das darfst Du für Deinen Text gerne in Anspruch nehmen.

Jens G. schrieb:
> Der Ausgang ist ein OC-Ausgang (zumindest lt. Aussage der
> anderen - hab ich nicht selbst geprüft),

Dieser OC ist eben kein OC, weil nämlich schon eine Schaltung 
unbekannter Art daran angeschlossen scheint, wo sonst hat Thomas die 
1,4V gemessen?

Was sagt sein Post:
Thomas E. schrieb:
> Ich hatte die beiden
> Quellen jetzt mit einer Diode in Reihe geschalten, so dass die Quelle
> mit 1.4 Volt von der mit 5 Volt getrennt sind.

Und nun? Also vielleicht doch den Wärememengenzähler dran, derssen 
Innenleben unbekannt ist und die sich dann ergebende Spannung 
hochohmig parallel dazu mesen.

von Peter II (Gast)


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Manfred schrieb:
> Dieser OC ist eben kein OC, weil nämlich schon eine Schaltung
> unbekannter Art daran angeschlossen scheint, wo sonst hat Thomas die
> 1,4V gemessen?

wie wissen nicht was genau wie gemessen wurde. die 1.4V können irgendwas 
sein. Es gibt zumindest kaum Geräte die extern mit 1.4V arbeiten.

von Jens G. (jensig)


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@ Manfred (Gast)

>Jens G. schrieb:
>> Der Ausgang ist ein OC-Ausgang (zumindest lt. Aussage der
>> anderen - hab ich nicht selbst geprüft),

>Dieser OC ist eben kein OC, weil nämlich schon eine Schaltung

Steht doch im oben genannten Link, daß es OC ist.

>unbekannter Art daran angeschlossen scheint, wo sonst hat Thomas die
>1,4V gemessen?

Restströme, oder ein kleiner Pullup-R.
Wenn man die Diodenkennlinie des SFH628A-3 anschaut, dann entsprechen 
die gemessenen 0,7V etwa einem "Flußstrom" von vielleicht 1µA.
Und die gemessenen 1,4V ohne Last entsprechen ja grob einem 
Spannungsteiler 1MOhm in Reihe mit einem üblichen Ri=10MOhm des MM. 
Durchaus möglich, daß da ein Pullup von 1M drin ist - wozu auch immer.
Aber egal - wenn der obige Link stimmt, dann ist es ein OC.

von Falk B. (falk)


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@ Peter II (Gast)

>> unbekannter Art daran angeschlossen scheint, wo sonst hat Thomas die
>> 1,4V gemessen?

>wie wissen nicht was genau wie gemessen wurde. die 1.4V können irgendwas
>sein. Es gibt zumindest kaum Geräte die extern mit 1.4V arbeiten.

Möglicherweise hat das Ding einen sehr hochohmigen Pull-Up zu seiner 
eigenen 1,5 Batteriespannung. Oder der OP hat komisch gemessen, er hat 
ja ersichtlicherweise keine nennenswerten E-Technikkenntnisse.

von Karl B. (gustav)


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Hi,
ich melde mich noch einmal.
Meinte, bei etwas "Kreativität" mit der Schaltung einen kleinen 
Anschubster gegeben zu haben.
OK.
Nochmal zum Mitschreiben:
Das Empfängermodul soll, zumindest, was die Auskopplung des Signals 
anbelangt, vergleichbar sein mit dem Wärmemessfühler des OT.

Das Empfängermodul liefert am Ausgang nur dann verwertbare "Impulse", 
wenn der Kollektor der "Endstufe" auf eine laut Herstellerangaben 
empfohlene Vcc gelegt wird. Und das unter Beachtung des durch diesen 
Transistor vorgegebenen Maximalstroms. Ergo Pullup-Widerstand nötig.

Dann wird von da aus weiter verstärkt, was so oder so nötig ist, um die 
"Leuchtdiode" des nachgeschalteten Optokopplers zu triggern. Hier sind 
zwei Transistoren verwendet worden, was nicht unbedingt nötig ist, einer 
reicht auch aus.
Ebenso ist die Dioden- und Elko-Kombination nicht nötig, wenn keine 
"Zweidraht-Option" gebraucht wird.

Möchte deswegen den oben bereits erwähnten Begriff "Kreativität" ins 
Spiel bringen. Der OT könnte jetzt die Steilvorlage auf seine 
Bedürfnisse optimieren. Die "Phasenlage" des Ausgangssignals wäre noch 
zu beachten, denn die Emitterstufen invertieren ja.

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Thomas E. (txe85)


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Ich muss mir die Antwort von gustav erst nochmal näher durchlesen und 
recherchieren. Mein bisheriger Lösungsansatz die beiden Systeme via 
Optokoppler zu verbinden ist  nicht zielführend, da die Verlustspannung 
in den Dioden dazu führt, dass die Impulse nicht mehr erkannt werden.

Habe aber zum besseren Verständnis versucht den Aufbau in einer Skizze 
darzustellen. Ich hoffe damit wird das Problem klarer.

Ich freue mich auf weitere Tips für geeignete Bauteile/Schaltungen für 
die Aufgabe.

Vielen Dank schon mal für eure Unterstützung!

von Manfred (Gast)


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Thomas E. schrieb:
> Habe aber zum besseren Verständnis versucht den Aufbau in einer Skizze
> darzustellen. Ich hoffe damit wird das Problem klarer.
Es sollen beide Komponenten gleichzeitig angeschlossen werden, vermute 
ich anhand Deiner bisherigen Posts?

Dann sagst Du uns mal, wieviel Strom fließt, wenn an der Steuerung S15 
mit S1 verbunden wird (einfach DVM im Strombereich zwischen) bzw. am 
Wärmemengenmesser W2 mit W1.

Sind im Anschlußfeld der Steuerung die +5V dauerhaft verfügbar und 
zugänglich?

von Thomas E. (txe85)


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Genau, beide Komponenten sollen gleichzeitig angeschlossen werden.

Zwischen S15 und S1 messe ich 1 A und zwischen W2 und W1 messe ich 
0.003A.

An der Steuerung gibt es dauerhaft +12 V und Masse, also zur Not sind 
mit einem Spannungsteiler 5 V herstellbar.

von Falk B. (falk)


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@Thomas Eberl (txe85)

>Genau, beide Komponenten sollen gleichzeitig angeschlossen werden.

>Zwischen S15 und S1 messe ich 1 A

Wirklich? Kaum zu glauben, da das ein EINGANG ist. Und bei einer 
Strommessung sollte man keine Kurzschlüsse erzeugen.

Grundlagen, Grundlagen, Grundlagen !!!

> und zwischen W2 und W1 messe ich 0.003A.

Schon wieder einen Kurzschluss produziert? Zum Glück ist das alles recht 
kurzschlußfest aufgebaut, auch wenn 0,003A aka 3mA nicht viel sind.

>An der Steuerung gibt es dauerhaft +12 V und Masse, also zur Not sind
>mit einem Spannungsteiler 5 V herstellbar.

Nun ja, bei deinem Aufbau liefert anscheinend der Wärmemengenmesser die 
Spannung über einen Pull-Up Widerstand auf 1,5V, weil das Ding auch nur 
batteriebetrieben mit 2 Zellen in Reihe arbeitet. Also brauchst du für 
deine Steuerung einen Komparator mit Hysterese, aka Schmitt-Trigger.

Der invertierende Schmitt-Trigger hat hier den Vorteil, daß er sehr 
hochohmig ist und damit das Signal praktisch nicht belastet.

Miss die SPANNUNG zwischen S1 und S15, wenn nichts weiter angeschlossen 
ist. Misst du dann ca. 5V, kann man R5 weglassen (interne Pull-Up 
Widerstände).

von Manfred (Gast)


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Falk B. schrieb:
> Also brauchst du für
> deine Steuerung einen Komparator mit Hysterese
Grins ... dafür bin ich gerade erst bestänkert worden:
Manfred schrieb:
> Die Lösung kann nur 'Komparator' lauten, ..

Sage mal, Du hast den LM393 gegriffen, gibt es sowas nicht als Single?

Thomas E. schrieb:
> Zwischen S15 und S1 messe ich 1 A
Was entweder eine Fahrkarte oder ein defekter Eingang sein dürfte.

> und zwischen W2 und W1 messe ich 0.003A.
Das wäre ein netter Strom für einen mechanischen Kontakt, in Anbetracht 
des Batteriebetriebes erscheint mir aber auch der recht hoch.

von Thomas E. (txe85)


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Die 1A zwischen S15 und S1 haben mich auch erstaunt. Wenn ich S15 aber 
auf S1 schalte werden in der Steuerung Impulse erkannt. Evtl könnte man 
den Strom noch mit widerständen reduzieren?

Die 3mA fließen ja aber auch nur während der 60ms Impulse des 
durchflussmessers, daher wird auch nur wenige Energie abgegeben.

Gibt es eine Alternative zu dem lm393?
Braucht es den Kondensator in der Schaltung von Falk? Falls ja, welchen 
sollte ich da am besten verwenden?

von Falk B. (falk)


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@Thomas Eberl (txe85)

>Die 1A zwischen S15 und S1 haben mich auch erstaunt.

Das ist mal sicher ein Meßfehler.

>Wenn ich S15 aber
>auf S1 schalte werden in der Steuerung Impulse erkannt.

Logisch, das ist ja auch ein Eingang und er hat augenscheinlich einen 
internen Pull-Up Widerstand. Denn damit kann man normale Taster, 
Relaiskontakte oder Open Drain Ausgänge direkt anschließen und Pulse 
zählen.

> Evtl könnte man
>den Strom noch mit widerständen reduzieren?

Muss man gar nicht. Du hast wahrscheinlich dein Multimeter falsch 
abgelesen. Miss nochmal.

>Die 3mA fließen ja aber auch nur während der 60ms Impulse des
>durchflussmessers, daher wird auch nur wenige Energie abgegeben.

Auch hier hast du mangels Wissen wahrscheinlich Unsinn gemessen.

>Gibt es eine Alternative zu dem lm393?

Warum? Ist der zu teuer? Nicht schön genug? Zu einfach?

>Braucht es den Kondensator in der Schaltung von Falk?

Einen 100nF Keramikkondensator, wie er jeden Tag millionenfach benutzt 
wird.

von Karl B. (gustav)


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Falk B. schrieb:
>>Gibt es eine Alternative zu dem lm393?
>
> Warum? Ist der zu teuer? Nicht schön genug? Zu einfach?
>
>>Braucht es den Kondensator in der Schaltung von Falk?
>
> Einen 100nF Keramikkondensator, wie er jeden Tag millionenfach benutzt
> wird.

Hi,
bin gerade dabei, "meine" Komparatorschaltung abzuzeichnen, die 
jahrzehntelang wahlweise als Thermostat für eine Elektroheizung oder als 
Kühlschrankthermostatersatz fungierte, je nach Beschaltung. Sie ähnelt 
stark @Falks Schaltung, verwendet nur die Allerweltstype 741 als IC.
Um mysteriöse Zufalls-Umschaltungen in der Nähe des Kippzustandes zu 
vermeiden, wenn zum Beispiel die Sende-Taste des CB-Funkgerätes gedrückt 
wurde (heute wohl Mobiltelefon in der Nachbarschaft), sind noch jeweils 
weitere "Entstörkondensatoren" im pF- bzw. nFarad-Bereich anzuraten. 
IMHO auch bei 60-ms-Impulsen.

Moment, bin noch mit Abzeichnen des Schaltplanes beschäftigt.

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Thomas E. (txe85)


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Bzgl. der strommessung: ich hatte den kurzschlußstrom zwischen S15 und 
S1 bzw. W1 und W2 gemessen. Also Multimeter auf strommessung und auf die 
entsprechenden pins. Für den wirklichen Strom durch den durchflusssensor 
müsste ich mal schauen ob das mein oszilloskop hergibt. Der 60ms Impuls 
ist zu kurz fürs Multimeter..

von Manfred (Gast)


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Karl B. schrieb:
> verwendet nur die Allerweltstype 741 als IC.
Für diesen Spannungbereich und geringen Strom: Vergiss ihn ganz schnell!

von Dietrich L. (dietrichl)


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Thomas E. schrieb:
> Bzgl. der strommessung: ich hatte den kurzschlußstrom zwischen S15 und
> S1 ... gemessen.

Da ist aber was total falsch!

Laut Anleitung Seite 117/118
http://killus-technik.de/download/Handbuch_UVR1611_A3.25-3.pdf
sind S1 und S15 beides Eingänge. S1 ist jedenfalls nicht Masse.

Wenn da 1A fließt (und das Messgerät nicht kaputt ist oder falsch 
bedient wurde) hast Du
1. zwischen falschen Anschlüssen gemessen
2. ist das UVR1611 kaputt (was durch 1. passiert sein kann)
3. ???

von Thomas E. (txe85)


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S15 bezeichnet den wirklichen Eingang 15, s1 ist eine fiktive 
Bezeichnung von mir für den masseanschluß. Wollte dem Pin einen Namen 
geben für die weitere Diskussion.

von Dietrich L. (dietrichl)


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Thomas E. schrieb:
> S15 bezeichnet den wirklichen Eingang 15, s1 ist eine fiktive
> Bezeichnung von mir für den masseanschluß. Wollte dem Pin einen Namen
> geben für die weitere Diskussion.

Naja, dann war "S1" aber eine sehr schlechte Wahl :-((

Aber die Sache "1A" ist und bleibt definitiv ein Fehler - wo auch immer 
er liegt.

von Jens G. (jensig)


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>Aber die Sache "1A" ist und bleibt definitiv ein Fehler - wo auch immer
>er liegt.

Ja - leere Batterie des MM ... ;-)

von Thomas E. (txe85)


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Hab die Schaltung von Falk gebaut, sieht gut aus, es funktioniert alles. 
Vielen Dank für die Unterstützung!

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