Forum: Platinen Eagle: 2 Netze mit 0 Ohm Widerstand verbinden


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von Ralph H. (ralphr)


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Hallo allerseits,

ich muss in Eagle zwei verschiedene Netze verbinden. Ich habe auch schon 
die Suchfunktion bemüht. Angeblich ist es "Industriestandard" dies mit 
einem 0 Ohm Widerstand zu machen. Ich müsste also folgendes tun:

1.) 0 Ohm Widerstand in den Schaltplan einfügen
2.) Mit dem 0 Ohm Widerstand das Layout machen
3.) 0 Ohm Widerstand kaufen und bestücken

Das klingt für mich aber nach einer schlechten Lösung. Weil:

- Der Schaltplan wird komplizierter
- Ich habe unnötige Bauteile auf dem Board
- Ich habe höhere Kosten

Die Alternative wäre, kurz vor Fertigstellung den 0 Ohm Widerstand 
wieder aus dem Layout zu nehmen. Das ist meines Erachtens aber noch die 
viel schlechterere Lösung, falls man das Board jahre später noch mal 
überarbeiten muss. Es kann ja auch sein, das ich mehr als einmal zwei 
Netze verbinden muss. Das endet doch im Chaos.

Sind das jetzt wirklich die einzigen beiden Alternativen mit Eagle 7, 
oder gibt es auch eine bessere Lösung. Das kann doch kein 
"Industriestandard" sein?

Ralph

von Gu. F. (mitleser)


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Ralph H. schrieb:
> ich muss in Eagle zwei verschiedene Netze verbinden.

Was spricht dagen die Netze im Schaltbild zu verbinden?
Ich sehe grad das Problem nicht.

von Ralph H. (ralphr)


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Berechtigter Einwand. In meinem Fall sind die beiden Netze auf 
verschiedenen Seiten des Schaltplans.

von Georg (Gast)


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Gu. F. schrieb:
> Was spricht dagen die Netze im Schaltbild zu verbinden?
> Ich sehe grad das Problem nicht.

Das Problem ist ja auch ein ganz anderes - wie route ich Teile eines 
Netzes getrennt von anderen, ohne das die Automatismen Verbindungen an 
unerwünschten Stellen erzeugen. Z.B. eine Mess- und ein Guard-Leitung, 
die vom gleichen Pin ausgehen, aber getrennt geroutet werden müssen. 
Oder sternförmige Masseleitungen.

In manchen CAD-Systemen gibt es sowas wie einen virtuellen 
0-Ohm-Widerstand, ein Bauteil mit einem Pin, an dem die Teilnetze 
angeschlossen sind, das aber keinen DRC-Error erzeugt. Man kann sich 
auch behelfen mit einem Bauteil mit einem Pin der Dimension Null in 
jedem Teilnetz, die legt man übereinander und ignoriert die DRC-Errors. 
Das muss man halt im Stromlaufplan geeignet darstellen, damit es auch 
andere verstehen.

Georg

von Ralph H. (ralphr)


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Georg schrieb:

> Das Problem ist ja auch ein ganz anderes - wie route ich Teile eines
> Netzes getrennt von anderen, ohne das die Automatismen Verbindungen an
> unerwünschten Stellen erzeugen.

Bei mir ist das Problem eigenlich doch nur so, wie ich es schrieb. Ich 
will zwei Netze von zwei verschiedenen Schaltplanseiten auf einer 
dritten Schaltplanseite verbinden, ohne einen 0 Ohm Widerstand verbauen 
zu müssen. Mehr nicht.


> In manchen CAD-Systemen gibt es sowas wie einen virtuellen
> 0-Ohm-Widerstand, ein Bauteil mit einem Pin, an dem die Teilnetze
> angeschlossen sind, das aber keinen DRC-Error erzeugt.

Das klingt genau nach dem, was ich brauche. Eine saubere Lösung, ohne 
zusätzliche reale Bauteile, ohne Nacharbeiten und ohne Errors. Eine 
Verknüpfung zweier Netze über den "Name" Befehl.

von Fabian H. (hdr)


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Geht es nur darum, den Schaltplan leserlicher zu gestalten? Warum muss 
die Verbindung denn auf der 3. Seite erfolgen?

Wenn es sich um zwei verschiedene Funktionen handelt, macht es dann 
nicht auch in der Praxis Sinn, dass diese Netze für Testzwecke / 
Fehlersuche etc. getrennt werden können?

Ich benutze bspw. einen 0 Ohm Widerstand um den Ausgang meines DC/DC 
Wandlers vom Rest der Schaltung zu entkoppeln. Bei fehlerhaften Platinen 
hat mir das schon oft geholfen um zu ermitteln, ob der DC/DC Wandler 
oder der Rest der Schaltung fehlerhaft ist.

von Hurra (Gast)


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Ralph H. schrieb:
> Hallo allerseits,
>
> ich muss in Eagle zwei verschiedene Netze verbinden. Ich habe auch schon
> die Suchfunktion bemüht. Angeblich ist es "Industriestandard" dies mit
> einem 0 Ohm Widerstand zu machen. Ich müsste also folgendes tun:
>
> 1.) 0 Ohm Widerstand in den Schaltplan einfügen
> 2.) Mit dem 0 Ohm Widerstand das Layout machen
> 3.) 0 Ohm Widerstand kaufen und bestücken

Ich kenne das Problem von ADC oder DAC-Layouts mit mehreren GNDs.

Meine Lösung ist ein Bauteil, das zwei Anschlüsse aber nur ein Pad hat.
Das kann man dann direkt an die Stelle platzieren, wo man die zwei 
Planes verbindet.

Wenn du Details willst (also die genaue Umsetzung) kann ich heute Abend 
nachsehen.

Die 0Ohm nimmt man nur dann, wenn man die Brücke durch Änderungen in der 
Stückliste öffnen können will.
Ein Beispiel wäre ein optionaler OPV-Spannungsfolger, den man 
überbrücken können will, wenn er nicht benötigt wird.
Sie haben Nachteile, z.B. dass sie nur begrenzt Strom tragen können und 
z.B. 10mOhm Serienwiderstand haben.

von Ralph H. (ralphr)


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Fabian H. schrieb:
> Geht es nur darum, den Schaltplan leserlicher zu gestalten? Warum muss
> die Verbindung denn auf der 3. Seite erfolgen?

Ja, es geht darum den Schaltplan logisch aufzubauen. Ich habe das 
gleiche Problem, wenn der Schaltplan nur zwei Seiten hat.

> Wenn es sich um zwei verschiedene Funktionen handelt, macht es dann
> nicht auch in der Praxis Sinn, dass diese Netze für Testzwecke /
> Fehlersuche etc. getrennt werden können?

In meinem Fall gehören die Netze zusammengeschaltet und müssen nie 
getrennt werden.

Hurra schrieb:
> Meine Lösung ist ein Bauteil, das zwei Anschlüsse aber nur ein Pad hat.
> Das kann man dann direkt an die Stelle platzieren, wo man die zwei
> Planes verbindet.
>
> Wenn du Details willst (also die genaue Umsetzung) kann ich heute Abend
> nachsehen.

Das klingt nach einer Lösung. Ich dachte des ginge nicht (zwei 
Anschlüsse/ein Pad), da Eagle dann Warnungen generiert. Über Details 
würde ich mich freuen.

von Mario MC Fly (Gast)


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Hurra schrieb:
> Meine Lösung ist ein Bauteil, das zwei Anschlüsse aber nur ein Pad hat.
> Das kann man dann direkt an die Stelle platzieren, wo man die zwei
> Planes verbindet.

Ja, ist der harte Weg, die DRC-Fehler kann man dann auf ignore setzten. 
Layout ist halt ein Handwerk bei dem man wissen sollte was man tut und 
nicht immer jeden Fehler alles von einer Routine abfangen kann.

sonst:

supply-dummy.lbr (Symbol: GND-GNDA)
dabei beachten das zusätzliche Layer in den Cam-Job müssen die die 
Brücke bilden und damit beim DRC nicht auffallen.

Über beide Wege hat man ein Buteil im Schaltplan (einen Strich), finde 
ich aber auch wichtig damit man dort schon erkennt das es eine räumliche 
Trennung geben wird.

MfG
Mario

von Theor (Gast)


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Möglicherweise verstehe ich das Problem nicht, aber ich bin doch 
neugierig geworden, zumal ich noch nie so einen Null-Ohm-Widerstand 
gebraucht habe.

Es ist andererseits nicht unwahrscheinlich, dass ich was nicht verstehe, 
denn die Lösung mit dem Widerstand wird ja anscheinend von mehreren 
Antwortern für akzeptabel gehalten. Vielleicht mag das mal jemand 
erläutern. Das wäre nett.

Ist es richtig, dass es vor allem darum geht, zwei Netze im Schaltplan, 
die auf zwei Seiten aufgeteilt sind, dennoch elektrisch zu verbinden?

Wäre es denn nicht möglich, ein benanntes "Label" jeweils an die beiden 
Netze anzufügen? Wie in der ersten Antwort hier: 
http://electronics.stackexchange.com/questions/104575/how-to-create-wireless-networks-in-eagle-cad

von Ralph H. (ralphr)


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Mario MC Fly schrieb:
> supply-dummy.lbr (Symbol: GND-GNDA)
> dabei beachten das zusätzliche Layer in den Cam-Job müssen die die
> Brücke bilden und damit beim DRC nicht auffallen.

Habe ich mir mal angesehen, mir ist aber nicht klar, wie ich die Layer 
53 und 54 sichtbar mache...

Theor schrieb:
> Wäre es denn nicht möglich, ein benanntes "Label" jeweils an die beiden
> Netze anzufügen? Wie in der ersten Antwort hier:

Damit benenne ich die beiden Netze aber um, sie haben danach einen 
gemeinsamen Namen. Das ist dann ja EIN Netz, ich möchte aber weiterhin 
ZWEI Netze haben.

von Teo D. (teoderix)


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Ralph H. schrieb:
> ich möchte aber weiterhin
> ZWEI Netze haben.

Mal ne blöde Frage. Warum?
Autorouter?

Sperrflächen!

: Bearbeitet durch User
von VIA (Gast)


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Ralph H. schrieb:
> Das ist dann ja EIN Netz, ich möchte aber weiterhin
> ZWEI Netze haben.

Und warum, wenn ich fragen darf?

Ich kenne das nur bei AGND/DGND, wenn man sie an nur einer bestimmten 
Stelle zusammenführen und verhindern möchte, dass zB. Polygone o.Ä. 
ungewollte Verbindungen schaffen.


Beruflich arbeite ich mit Altium, da gibt es sog. "Net-Ties" für diesen 
Fall:

http://wiki.altium.com/download/attachments/25079430/NetTies-and-How-to-Use-Them.pdf

Aber das sollte mit Eagle auch umzusetzen sein.


Theor schrieb:
> Vielleicht mag das mal jemand
> erläutern. Das wäre nett.

Das macht man vor allem, wenn man sich Bestückungsvarianten offen halten 
will. Zum Beispiel, um nachträglich einen Reihenwiderstand einfügen zu 
können, kann man im Layout erst einmal einen 0-Ohm Widerstand vorsehen.

von Hurra (Gast)


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Ralph H. schrieb:
> Hurra schrieb:
>> Meine Lösung ist ein Bauteil, das zwei Anschlüsse aber nur ein Pad hat.
>> Das kann man dann direkt an die Stelle platzieren, wo man die zwei
>> Planes verbindet.
>>
>> Wenn du Details willst (also die genaue Umsetzung) kann ich heute Abend
>> nachsehen.
>
> Das klingt nach einer Lösung. Ich dachte des ginge nicht (zwei
> Anschlüsse/ein Pad), da Eagle dann Warnungen generiert. Über Details
> würde ich mich freuen.

So, habs doch noch auf meinem USB-Stick gefunden.
Es sind einfach nur zwei SMD-Pads, die sich überlappen.
Und im DRC wird das als Overlap angemeckert. In dem Zustand ist auch 
kein Lötstopplack drauf.

Man muss das auf die Ignore-Liste setzen.

Schön ist es nicht, aber es hilft, dass man die Verbindung beim Routen 
nicht vergisst, und ermöglicht die Abbildung der Sache im Schaltplan.

Im Bild ist ein I2S-DAC. Da muss man Ströme vom Digitalteil aus der 
Analogmasse raushalten. Deswegen ist das getrennt und nur unter dem DAC 
verbunden, wozu das Bauteil verwendet wird.

von Theor (Gast)


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VIA schrieb:
> Ralph H. schrieb:
>> Das ist dann ja EIN Netz, ich möchte aber weiterhin
>> ZWEI Netze haben.
>
> Und warum, wenn ich fragen darf?

> [...]

> Theor schrieb:
>> Vielleicht mag das mal jemand
>> erläutern. Das wäre nett.
>
> Das macht man vor allem, wenn man sich Bestückungsvarianten offen halten
> will. Zum Beispiel, um nachträglich einen Reihenwiderstand einfügen zu
> können, kann man im Layout erst einmal einen 0-Ohm Widerstand vorsehen.

Ja. Das ist mir schon klar. :-)
Ich meinte nicht, ob es irgendeinen Fall gibt, in dem das sinnvoll ist 
(ich verwende sowas, wie Du hier als Beispiel nennst, auch selbst oder 
als Konfigurations-Keks oder um mal was zum messen auftrennen zu können 
etcpp.), sondern nach diesem hier vorliegenden konkreten Fall, in dem 
zwei Netze verbunden werden sollen.

von VIA (Gast)


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Theor schrieb:
> Ja. Das ist mir schon klar. :-)
> [...]

Achso, dann habe ich dich falsch verstanden.

Ich könnte mir höchstens vorstellen, dass er so unterschiedliche Regeln 
für die Netze definieren will. Aber da muss es ja auch bei Eagle saubere 
Lösungen geben.

Netze, die elektrisch miteinander verbunden sind unterschiedlich zu 
bennenen, führt meiner Meinung nach nur zu Unübersichtlichkeit und 
Fehlerpotenzial...

Vor allem, wenn:

Ralph H. schrieb:
> In meinem Fall gehören die Netze zusammengeschaltet und müssen nie
> getrennt werden.

von Theor (Gast)


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Wobei ich gerade sehe, dass ich folgendes übersehen habe:

Ralph H. schrieb:
[...]
> Eine
> Verknüpfung zweier Netze über den "Name" Befehl.

Ups. :-}

Dann hat sich das ja erledigt und meine Frage damit auch.

Danke.

von VIA (Gast)


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Theor schrieb:
> Wobei ich gerade sehe, dass ich folgendes übersehen habe:
>
> Ralph H. schrieb:
> [...]
>> Eine
>> Verknüpfung zweier Netze über den "Name" Befehl.


Aber hätte er dadurch nicht wieder nur ein Netz?!


(ist schon einige Jahre her, dass ich mit Eagle aktiv gearbeitet hab...)

von Ralph H. (ralphr)


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Hurra schrieb:
> So, habs doch noch auf meinem USB-Stick gefunden.

Vielen Dank für deine Mühe. Ich überlege mir mal, wie ich es machen 
werde.

Theor schrieb:
> Ich meinte nicht, ob es irgendeinen Fall gibt, in dem das sinnvoll ist
> [...], sondern nach diesem hier vorliegenden konkreten Fall, in dem
> zwei Netze verbunden werden sollen.

Lieber Theor, ich habe die Frage gestellt, weil ich mich wunderte, dass 
bei Eagle ein 0 Ohm Widerstand das Mittel der Wahl zu sein scheint. 
Andere Layout-Programme haben da anscheinend besserer Lösungen, siehe 
Altium. Mein Anwendungsfall tut doch eigentlich für die Fragestellung 
nichts zur Sache. Es freut mich, dass du mir zu helfen versuchst, aber 
ich wollte halt wissen, wie man in Eagle zwei Netze am besten 
miteinander verbindet. Die Frage, ob ich mein Problem anders umgehen 
kann, ist eine ganz andere Frage.

von Teo D. (teoderix)


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Ralph H. schrieb:
> Lieber Theor, ich habe die Frage gestellt, weil ich mich wunderte, dass
> bei Eagle ein 0 Ohm Widerstand das Mittel der Wahl zu sein scheint.

Brauch ich nicht.
Im Schaltplan als Doku vermerkt, nach belieben ;)
Im BRD einfach verbinden, Overlap Warnung ignorieren.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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VIA schrieb:
> Aber hätte er dadurch nicht wieder nur ein Netz?!
Er, der TO, will nur 1 Netz.

Ralph H. schrieb:
> Bei mir ist das Problem eigenlich doch nur so, wie ich es schrieb. Ich
> will zwei Netze von zwei verschiedenen Schaltplanseiten auf einer
> dritten Schaltplanseite verbinden
Nimm einen Offpage Verbinder, dann siehst du auch, dass das Netz auf 
einer anderen Seite nochmal auftaucht. Sonst gibt das eine schlimme 
Sucherei. Besonders, weil man den Netzen den Namen ja nicht ansieht. 
Die sind alle gleich grün...

Siehe z.B. den Beitrag "Eagle "Flagge""

Wenn du es schlau machst, dann verwende für Signale, die nur auf der 
selben Schaltplanseite nochmal verwendet werden, den "normalen" Text. 
Und für Signale, die die Schalplanseite verlassen, das Fähnchen:
1
         ____       Signal_lokal
2
    ----|____|------------------
3
4
5
         ____      .----------------. 
6
    ----|____|-----| Signal_offpage  >
7
                   '----------------´

: Bearbeitet durch Moderator
von Theor (Gast)


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Ralph H. schrieb:

> Theor schrieb:
>> Ich meinte nicht, ob es irgendeinen Fall gibt, in dem das sinnvoll ist
>> [...], sondern nach diesem hier vorliegenden konkreten Fall, in dem
>> zwei Netze verbunden werden sollen.
>
> Lieber Theor, ich habe die Frage gestellt, weil ich mich wunderte, dass
> bei Eagle ein 0 Ohm Widerstand das Mittel der Wahl zu sein scheint.
> Andere Layout-Programme haben da anscheinend besserer Lösungen, siehe
> Altium. Mein Anwendungsfall tut doch eigentlich für die Fragestellung
> nichts zur Sache. Es freut mich, dass du mir zu helfen versuchst, aber
> ich wollte halt wissen, wie man in Eagle zwei Netze am besten
> miteinander verbindet. Die Frage, ob ich mein Problem anders umgehen
> kann, ist eine ganz andere Frage.

Hallo Ralph,

das ist, glaube ich, ein Mißverständnis. Ich wollte keineswegs sagen, 
dass Du anstatt zwei Netze miteinander zu verbinden irgendwas anderes 
tun solltest (ich sehe in meinen Beiträgen dafür auch keinen 
Anhaltspunkt).

Der von Dir zitierte Satz von mir ist als direkte Antwort auf VIA zu 
verstehen.

Es ging mir vor allem darum, zu erfahren, warum und zu welchem Zweck, Du 
einen Null-Ohm-Widerstand einsetzen wolltest um zwei Netze zu verbinden.
Das vor allem, weil es mir schien, dass ich daraus was lernen könnte. 
Nicht, weil ich Anlass hatte, anzunehmen, dass die Lösung mit dem 0 Ohm 
irgendwie unpassend wäre oder das es unpassend wäre zwei Netze 
miteinander zu verbinden.

von Teo D. (teoderix)


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Theor schrieb:
> Es ging mir vor allem darum, zu erfahren, warum und zu welchem Zweck, Du
> einen Null-Ohm-Widerstand einsetzen wolltest um zwei Netze zu verbinden.

Ralph H. schrieb:
> Lieber Theor, ich habe die Frage gestellt, weil ich mich wunderte, dass
> bei Eagle ein 0 Ohm Widerstand das Mittel der Wahl zu sein scheint.

OK, jetzt hab ich's gerafft ;)
Würde mich auch interessieren.

von Theor (Gast)


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VIA schrieb:
> Theor schrieb:
>> Wobei ich gerade sehe, dass ich folgendes übersehen habe:
>>
>> Ralph H. schrieb:
>> [...]
>>> Eine
>>> Verknüpfung zweier Netze über den "Name" Befehl.
>
>
> Aber hätte er dadurch nicht wieder nur ein Netz?!

Das ist vielleicht gerade das Problem, warum ich frage. Ich habe 
angenommen, dass es darum geht, zwei Netze zu einem zu vereinigen.
Irgendwie auch, dass es darum geht, die Netze bis zu einem bestimmten 
Zeitpunkt im Arbeitsvorgang (des Layoutens) getrennt zu halten und dann 
zu vereinigen.

Ich weiss nur leider noch nicht wieso.

Und in der Zwischenzeit schien es mir, als wäre das Problem durch die 
Anwendung von "Name" für Ralph hinreichend gelöst. Denn er schrieb eben:

Ralph H. schrieb:
> [...]
> Das klingt genau nach dem, was ich brauche. Eine saubere Lösung, ohne
> zusätzliche reale Bauteile, ohne Nacharbeiten und ohne Errors. Eine
> Verknüpfung zweier Netze über den "Name" Befehl.


Im Moment weiss ich nicht, wozu der 0 Ohm dann gut sein soll.
Das ist keine trickreiche, rhetorische Methode um zu sagen: Ich halte 
das für unzweckmäßig.
Keine Tricks, kein doppelter Boden, keine versteckte Kritik: Ich 
verstehe es einfach nicht und habe nur gefragt. Der TO wird sicher 
wissen, warum er das so will und nicht anders, oder warum er denkt, das 
sei State-Of-The-Art. Er hat sicher vernünftige Gründe. Ich frage halt 
nur nach diesen Gründen und das um was zu lernen.

von VIA (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> VIA schrieb:
>> Aber hätte er dadurch nicht wieder nur ein Netz?!
> Er, der TO, will nur 1 Netz.


Das scheint Ralph aber noch nicht zu wissen:
;-)

Ralph H. schrieb:
> Das ist dann ja EIN Netz, ich möchte aber weiterhin
> ZWEI Netze haben.



Ralph H. schrieb:
> Andere Layout-Programme haben da anscheinend besserer Lösungen, siehe
> Altium.

Zumindest das Net-Tie ist ja quasi ein 0-Ohm Widerstand, nur mit einem 
etwas speziellen Footprint. Kommt also beinahe aufs selbe hinaus.



Ralph H. schrieb:
> Mein Anwendungsfall tut doch eigentlich für die Fragestellung
> nichts zur Sache.

Klar tut das zur Sache:
Wenn du deinen "Anwendungsfall" anders angehst,
wird die Frage u.U. obsolet und dir ist geholfen.

Netze die elektrisch direkt miteinander verbunden sind,
erhalten den selben Namen. Alles andere macht in meinen Augen auch 
einfach keinen Sinn.

Ansonsten muss da eben irgendetwas dazwischen. Ob das nun ein Widerstand 
oder Net-Tie oder sonst etwas ist, spielt da erstmal keine Rolle.

von Theor (Gast)


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VIA schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>> VIA schrieb:
>>> Aber hätte er dadurch nicht wieder nur ein Netz?!
>> Er, der TO, will nur 1 Netz.
>
>
> Das scheint Ralph aber noch nicht zu wissen:
> ;-)
>
> Ralph H. schrieb:
>> Das ist dann ja EIN Netz, ich möchte aber weiterhin
>> ZWEI Netze haben.

Au weia. Das habe ich übersehen. Hmm ...

von Ralph H. (ralphr)


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VIA schrieb:
> Klar tut das zur Sache:
> Wenn du deinen "Anwendungsfall" anders angehst,
> wird die Frage u.U. obsolet und dir ist geholfen.

Also, ich wollte jetzt kein Riesenfass mit der Frage aufmachen ;)

Meinen Anwendungsfall kann ich auch anders angehen, das weiß ich. Ich 
frage nicht nur wegen meinem Anwendungsfall, sondern auch aus Interesse. 
Diese Frage kam schon mehrmals im Forum auf und da wurde der 0 Ohm 
Widerstand empfohlen, das sei "Standard". Mich wunderte der Aufwand mit 
einem zusätzlich zu bestückenden Bauteil (oder anderem Aufwand). Wie ich 
(und andere) jetzt gelernt haben, gibt es eine Lösung für mein "Problem" 
bei anderen Programmen:

VIA schrieb:
> Beruflich arbeite ich mit Altium, da gibt es sog. "Net-Ties" für diesen
> Fall:

Also ist ja meine Frage nicht ganz abwegig, ob es bessere Möglichkeiten 
als 0 Ohm Widerstände gibt.

Ich kam auf die Frage, da ich eine bestehende Schaltung erweitern muss. 
Im bestehenden Schaltplan muss ich auch nichts ändern, ich muss ihn nur 
erweitern. Deshalb will ich auch keine Netze im bestehenden Schaltplan 
umbenennen, um die Dokumentation nicht anpassen zu müssen.

Jetzt will ich einen freien, noch unbeschaleten Eingang eines 
Microcontrollers mit einem anderen freien, noch unbeschalteten Eingang 
eines anderen Microcontrollers verbinden (und noch andere Sachen 
dranhängen). Ich möchte dabei, wie gesagt, die bestehenden Netznamen der 
beiden Eingänge beibehalten, wegen der Dokumentation. Die beiden Netze 
gehören zu verschiedenen Microcontrollern und das soll im Namen der 
Netze erkennbar bleiben.

Keine große Sache und vielleicht auch nicht so wichtig. Ich wollte nur 
wissen, ob das geht. Also mit einem 0 Ohm Widerstand geht das :)

von Teo D. (teoderix)


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Ralph H. schrieb:
> gehören zu verschiedenen Microcontrollern und das soll im Namen der
> Netze erkennbar bleiben.

Niemand zwingt dich, die automatisch vergebenen Netznamen, 
beizubehalten!

von Ralph H. (ralphr)


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Teo D. schrieb:
> Niemand zwingt dich, die automatisch vergebenen Netznamen,
> beizubehalten!

Ich weiß.

von Teo D. (teoderix)


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Ralph H. schrieb:
> Ich weiß.

Und ich weiß nicht was du willst.
Du eierst hier ziemlich opportun, zwischen mehreren Fragen herum und 
bist mit keiner Antwort zufrieden!

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Ich tippe, hier geht es wieder darum, im Layout verschiedene Massen 
(Analog, Digital, Leistung, Sensoren, Netzteil,...) auseinander zu 
halten und dann am legendären Sternpunkt zu verbinden. Und diese 
Hardwareebene (Layout) soll da im Schaltplan dargestellt werden (obwohl 
sie dort logisch nicht hingehört).

Das ist eigentlich eine Designstrategie aus dem letzten Jahrtausend. Ich 
habe im Schaltplan nur einen einzigen GND  und mache im Layout eine 
möglichst durchgehende Massefläche. Der Trick liegt dann darin, die 
Bauteile so zu gruppieren/platzieren, dass der Leistungsstrom oder 
steilflankige Adress/Datenleitungen nicht quer durch den Analogteil 
gehen und dort fröhlich einkoppeln. Dazu sind dann höchstens dezente und 
gezielte Einschnitte in der Masselage nötig (wenn sie sich nicht durch 
eine Leitung sowieso ergeben).

von Teo D. (teoderix)


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Lothar M. schrieb:
> Ich tippe, hier geht es wieder darum,

Bei jedem 'Tippen', ändert er seine Prämisse.
Ich tippe auf ><((°)>

von net ties pcb (Gast)


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Ralph

google doch mal nach

'net ties pcb'

In den meisten Links sind Lösungen für deine Anforderungen beschrieben.

Cheers

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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net ties pcb schrieb:
> In den meisten Links sind Lösungen für deine Anforderungen beschrieben.
Du hast vergegenwärtigt, dass es hier um EAGLE geht. Das unterstützt 
keine Sternpunkte. Und mehrere überlappende "Massen" geben dann DRC 
Fehler.

https://www.element14.com/community/thread/51245/l/masse-sternpunkt?displayFullThread=true
Beitrag "EAGLE - Einfügen von mehreren GND im Schaltplan"

von Wolfgang (Gast)


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Ralph H. schrieb:
> Berechtigter Einwand. In meinem Fall sind die beiden Netze auf
> verschiedenen Seiten des Schaltplans.

Dann gib ihnen den selben Namen und alles wird gut, i.e. die beiden 
Netze werden zu einem.

von Falk B. (falk)


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@ Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite

>halten und dann am legendären Sternpunkt zu verbinden. Und diese
>Hardwareebene (Layout) soll da im Schaltplan dargestellt werden (obwohl
>sie dort logisch nicht hingehört).

Doch, dort gehört sie schon hin, z.B. Sense Leitungen für 
Spannungsregler etc.

>Das ist eigentlich eine Designstrategie aus dem letzten Jahrtausend.

Nö. Sowas gibt es heute auch noch und ist absolut OK bzw. im EInzelfall 
nötig.

>Ich
>habe im Schaltplan nur einen einzigen GND  und mache im Layout eine
>möglichst durchgehende Massefläche.

Das ist ein anderes Thema. Masseflächen ersetzen keine Vierdrahtmessung.

von Nuller (Gast)


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IMHO habe ich das mal gemacht indem ich beide Pins von einem 
Widerstandspackage an das selbe Netz angeschlossen habe.

Die Vorteile und Nachteile dieser Lösung kriege ich nicht mehr zusammen, 
dürfte aber in die gleiche Richtung gehen wie die Lösung oben mit dem 
speziellen SMD-Pad.

Bei Bedarf kann ich noch mal suchen.

von Nuller (Gast)


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Evtl. läßt sich das noch verbessern in dem man die beiden Pins 
elektrisch gleich definiert, analog zu mehreren GND-Pins bei ICs. Im 
Schaltplan hat man dann einfach eine Ecke von man die Bauteile an das 
entsprechende Netz anschließt, da stört es auch nicht die "grafische 
Schaltplanlogik".

von Taz G. (taz1971)


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Ich kenne mich mit Eagle nicht aus. Im Altium habe ich NetTies um zwei 
Netze miteinander zu verbinden. Ich denke schon das es im Eagle auch 
Möglichkeiten gibt diese Funktionalität nachzubilden (Kurzschlussbauteil 
mit Ausnahmeregel).
Aber wie wäre es mit einem Lötklecks, zumindest zwei Nachteile -> extra 
Bauteil und höhere Kosten wären erledigt. (Für mich wird der Schaltplan 
auch nicht komplizierter ganz im Gegenteil. Ich habe Probleme wenn ein 
und das gleiche Netz zwei Namen hat). Zwei Pads sehr dicht aneinander. 
Sicher hat man schnell vergessen zu löten aber das ist eine 
Dokumentationssache.

MfG
Taz

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Falk B. schrieb:
> Doch, dort gehört sie schon hin, z.B. Sense Leitungen für
> Spannungsregler etc.
Die zeichne ich im Schaltplan natürlich auch getrennt ein (wie auch 
bestimmte Versorgungen), aber ich führe dafür keinen eigenen Namen ein 
und verwende dann Sternpunkte zum Verbinden der Signale an einem Punkt 
(höchstens, der Messwiderstand hat dedizierte Anschlüsse). Denn ich muss 
dem Layouter ja sowieso über die Schulter schauen und sagen, wo ich den 
im Schaltplan eingezeichneten Sternpunkt dann im Layout haben will.

Nuller schrieb:
> IMHO habe ich das mal gemacht indem ich beide Pins von einem
> Widerstandspackage an das selbe Netz angeschlossen habe.
> Die Vorteile und Nachteile dieser Lösung kriege ich nicht mehr zusammen
Ich finde auch nach 5 Minuten nachdenken keinen brauchbaren Grund. Ugs. 
nennt man das Kurzschluss  ;-)

Taz G. schrieb:
> (Für mich wird der Schaltplan auch nicht komplizierter ganz im Gegenteil.
> Ich habe Probleme wenn ein und das gleiche Netz zwei Namen hat)
So sehe ich das auch. Da liest man einen alten Schaltplan und findet zig 
Massen: GND, GNDA, GNDS, GNDP, GNDD, GNDX, usw. Und nach einer Stunde 
findet man dann ganz nebenbei heraus, dass die alle "irgendwie" 
miteinander verbunden sind. Oder wenigstens "fast" alle, bis auf den 
GNDZ, der ist mit dem GNDPE verbunden  :-/

: Bearbeitet durch Moderator
von VIA (Gast)


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Taz G. schrieb:
> Sicher hat man schnell vergessen zu löten aber das ist eine
> Dokumentationssache.


Fällt damit leider weg:


Ralph H. schrieb:
> Deshalb will ich auch keine Netze im bestehenden Schaltplan
> umbenennen, um die Dokumentation nicht anpassen zu müssen.

von Taz G. (taz1971)


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An VIA,
wenn ich es richtig verstanden habe möchte er die bestehende 
Dokumentation nicht anfassen, eine Erweiterung ist meiner Meinung nach 
unausweichlich.
Die Ausgangsfrage war sowieso allgemeiner Natur. Zudem sollte das der TO 
oder jeder für sich entscheiden.

von Ralph H. (ralphr)


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Teo D. schrieb:
> Und ich weiß nicht was du willst.
> Du eierst hier ziemlich opportun, zwischen mehreren Fragen herum und
> bist mit keiner Antwort zufrieden!

Ich wollte wissen, ob es mit Eagle möglich ist zwei Netze miteinander zu 
verbinden und dabei die beiden Netznamen beizubehalten. Ich bin mit den 
Antworten zufrieden. Ich weiß jetzt, dass das mit Eagle nicht geht, 
ausser mit 0 Ohm Widerständen oder 1 Pad Bauteilen und DRC Warnungen.

Teo D. schrieb:
> Bei jedem 'Tippen', ändert er seine Prämisse.
> Ich tippe auf ><((°)>

Ich glaube eher, du hast die Frage nicht verstanden. Es geht nicht 
darum, warum ich zwei Netze verbinden will, ich habe gefragt, ob das 
geht.

net ties pcb schrieb:
> google doch mal nach 'net ties pcb'

Danke, genau das hat ein anderer Poster auch schon geschrieben. Bei 
Altium gibt es anscheinend die Möglichkeit zwei Netze miteinander zu 
verbinden, ohne dass die Netznamen sich ändern.

Taz G. schrieb:
> Im Altium habe ich NetTies um zwei
> Netze miteinander zu verbinden. Ich denke schon das es im Eagle auch
> Möglichkeiten gibt diese Funktionalität nachzubilden (Kurzschlussbauteil
> mit Ausnahmeregel).

Genau das war meine Frage: Geht das auch mit Eagle


Danke an alle die sich konstruktiv beteiligt haben! Fazit: Mit Altium 
kann man NetTies benutzen, bei Eagle gibt es keine NetTies. Workarounds 
mit Eagle wurden aufgezeigt.

Meine Frage wurde beantwortet, von meiner Seite ist keine weitere 
Diskussion notwendig.

von VIA (Gast)


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Hallo Ralph,

auch wenn die Frage für dich ja scheinbar beantwortet ist,
kurz noch zur Richtigstellung:


Ralph H. schrieb:
> Ich weiß jetzt, dass das mit Eagle nicht geht,
> ausser mit 0 Ohm Widerständen oder 1 Pad Bauteilen und DRC Warnungen.


Passt nich ganz zu:


Ralph H. schrieb:
> Bei Altium gibt es anscheinend die Möglichkeit zwei Netze miteinander zu
> verbinden, ohne dass die Netznamen sich ändern.


Wenn du das so in den Kontext schreibst,
ist das nicht richtig und irreführend.

So etwas wie im Screenshot ist auch mit Altium nicht erlaubt,
da wirft er mit ERC Fehlern nur so um sich.
(Die Junction habe ich zur Veranschaulichung manuell gesetzt)

Und das Net-Tie ist im Endeffekt auch nichts anderes,
als eine 0-Ohm Brücke mit einem etwas speziellen Footprint.
(siehe Anhang)

Vorteil ist halt, das Net-Tie kann man zum Beispiel auch auf Innenlagen 
platzieren, was mit herkömmlichen Komponenten natürlich nicht geht.


Siehe auch:
http://wiki.altium.com/download/attachments/25079430/NetTies-and-How-to-Use-Them.pdf

von Ralph H. (ralphr)


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VIA schrieb:
> Wenn du das so in den Kontext schreibst,
> ist das nicht richtig und irreführend.

Ok, danke für die Richtigstellung. Ich kenne mich mit Altium nich aus 
und bin auf Eagle angewiesen.

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