Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Stromwandler als Stromversorgung denkbar?


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von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Habe ich einen Denkfehler oder könnte das klappen? (ist ja ein 
Klappwandler :-)
Ich brauch nur etwa 100mW. Nicht viel, aber zuviel für einen längeren 
Betrieb mit Akkus. Es gibt nur eine Drehstromzuleitung zu dem "etwas" 
dickeren Motor, Strom etwa 120A/Phase, sonst liegt da nichts.
Der Motorstrom selbst interessiert mich nicht, ich brauch nur ein 
bisschen Strom...

von Patrick J. (ho-bit-hun-ter)


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Hi

Sollte klappen.
Denke, das 'Open Protectiv Element' sind zwei antiseriell verschaltete 
Z-Dioden.

Hier warten ähnliche Wandler auf Einbau :)
(allerdings zur indirekten 'direkten' Strommessung)

MfG

von Falk B. (falk)


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@ H.Joachim Seifert (crazyhorse)

>Habe ich einen Denkfehler oder könnte das klappen? (ist ja ein
>Klappwandler :-)

Das geht. Siehe Stromwandler. Das Ding hat ja schon einen 
Überspannungsschutz von ca. 7,5V eingebaut.

von Ralf L. (ladesystemtech)


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Hab's ausprobiert. Mit der Ringkerndrossel von Conrad Best.-Nr. 534447 
bekommt man eine Leuchtdiode zum leuchten sogar mit 1k Ohm 
Vorwiderstand. Als Verbraucher habe ich einen 1,5 kW Heizlüfter 
verwendet (6 Ampere).

von Patrick J. (ho-bit-hun-ter)


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Hi

Ralf L. schrieb:
> Als Verbraucher habe ich einen 1,5 kW Heizlüfter
> verwendet (6 Ampere).

Die Funktion ist gegeben, der Wirkungsgrad aber noch optimierbar ;)
(1500W 'Steuerstrom' für eine grüne LED)


Bei dem Klappwandler musst Du nur beachten, daß die Spannung auf die 
7,5V (die Z-Dioden-Spannung) ansteigen kann, wenn nicht der ganze Strom 
abgenommen wird.


MfG

von Wolfgang (Gast)


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Da man keinerlei Wert auf Linearität zwischen Motorstrom und Ausgang 
legt, darf der Kern bei hohem Primärstrom auch in die Sättigung gehen. 
Das entlastet die Z-Dioden.

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Na super, Danke.
Ein Testaufbau wäre jetzt nicht nötig gewesen :-)

Da werde ich mir mal so ein Teil bestellen und was aufbauen. 
Wahrscheinlich mit ner 18650-Zelle als Puffer + shunt-Regler 3,6V.

von axelro (Gast)


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RALF, sind das beide Leiter, die da gleichzeitig durchgeführt sind?
Probier mal, nur einen der Leiter durchzuführen.

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Ich seh da nur einen.

von Gerd E. (robberknight)


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H.Joachim S. schrieb:
> Ich seh da nur einen.

Für mich sieht das wie eine gängige Schlauchleitung aus, in der dann 2 
oder 3 Leiter innen drin sind.

Wenn man die zerteilt (oder eine zerteilte vorschaltet) und wirklich nur 
einen Leiter durch den Ring führt, sollte wesentlich mehr zu holen sein.

von hinz (Gast)


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H.Joachim S. schrieb:
> Da werde ich mir mal so ein Teil bestellen

Wenn du ihn noch nicht hast, dann musst du ja keinen für 50kHz kaufen. 
Ein preiswerter Ringbandkernwandler für 50Hz tuts dann auch.

von Patrick J. (ho-bit-hun-ter)


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Hi

axelro schrieb:
> RALF, sind das beide Leiter, die da gleichzeitig durchgeführt sind?
Dann dürfte der Stromwandler (die Spule) aber gar keine Spannung 
'erzeugen', da sowohl Hin- wie Rückweg des Strom sich aufheben.

Gerd E. schrieb:
> Für mich sieht das wie eine gängige Schlauchleitung aus, in der dann 2
> oder 3 Leiter innen drin sind.
Denke eher an H05VVK 2,5mm² - lässt sich auf dem Foto schlecht schätzen 
(das 'Vergleichsnormal', eine Bierflasche ;), fehlt ... die regelmäßigen 
Platinenlöcher ignoriere ich vorerst)

MfG

: Bearbeitet durch User
von Ralf L. (ladesystemtech)


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axelro schrieb:
> sind das beide Leiter, die da gleichzeitig durchgeführt sind?

Nein. Das ist nur ein 4qmm Leiter der vom 1500 Watt Heizlüfter etwas 
angeschmolzen ist. Diesen Versuch habe ich vor 3 Jahren gemacht und 
fotografiert.

Ich wollte damals nur eine einfache optische galvanisch getrennte 
Stromanzeige realisieren.

Wenn ich beide Leiter durch den Kern führe leuchtet da nix mehr. Die 
Magnetfelder heben sich dann auf, wie bei einem Summenstromwandler in 
einem RCD-(FI) Schutzschalter.

Die 1N4007 ist antiparallel zur LED geschaltet (nicht in Reihe, auch 
wenn das so aussieht)!

von Manfred (Gast)


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H.Joachim S. schrieb:
> Wahrscheinlich mit ner 18650-Zelle als Puffer + shunt-Regler 3,6V.
3,6V ist zu niedrig, dann darf niemals eine geladene LiIon angeschlossen 
werden!

Schaue Dir mal den TP4056 an, der hat eine Hysterese und ein definiertes 
Verhalten, wenn sein Eingang offen ist.

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Ich habe nichts von LiIon gesagt.
LiFePO4 kommt da rein.

von ArminX (Gast)


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Ralf L. schrieb:
> Hab's ausprobiert. Mit der Ringkerndrossel von Conrad Best.-Nr. 534447
> bekommt man eine Leuchtdiode zum leuchten sogar mit 1k Ohm
> Vorwiderstand

So was hab seit Jahrzehnten mit einem kleinen EE-Kern Trafo in meiner 
Weller Lötstation als Betriebsbereitanzeige....

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