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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Led-Kerzen mit umgebauter Zeitschaltuhr (230VAC->X VDC) schalten


Autor: Pit (Gast)
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abgetrennt von hier:
Beitrag "Umbau Anleitung: 220 Volt AC Zeitschaltuhr auf 12 Volt DC"
Beitrag "Umbau Anleitung: 220 Volt AC Zeitschaltuhr auf 12 Volt DC"

Jetzt hab ich ein viel besseres Bild und die Dinger sehen besser aus als 
die 1 Euro Teile in meinem Kopf.
Die Zeitschaltuhr gefällt mir, nicht so ne winzige Anzeige wie bei 
vielen anderen, welches Modell ist es genau?
:-)

Ich komm noch mit folgendem durcheinander:

Gibt es eine oder zwei Platinen mit jeweils einem Relais?

Es liest sich so, als ob die Kerzen an einem "Dämmerungschalter" (= 1. 
Platine/1. Relais) hängen und dieser wiederum an einer 2. Platine (mit 
2. Relais), welche dann von der Zeitschaltuhr geschaltet wird.

Auf den Bildern sind insgesamt auch 2 verschiedene Platinen zu sehen.

Falls ja, welchen Nutzen hat dann ein Dämmerungsschalter, wenn die 
Zeitschaltuhr alles regelt?

Oder meinst Du mit "Dämmerungsschalter" die Zeitschaltuhr selber (also 
nur 1 Relais insgesamt) und auf den Bildern sind verschiedene Versionen?

Was ich im Moment anstrebe ist die Schaltung nur über die Zeitschaltuhr 
und das ohne ein Relais, nur über einen entsprechend leistungsfähigen 
Transistor.

Autor: Ingrid (Gast)
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Auf der Platine auf dem Dämmerungsschalter ist das Relais.
Der Dämmerungsschalter schaltet das Relais, je nach Helligkeit an und 
somit gehen die Kerzen an.( Die hängen ja am Relais.)Von diesem spreche 
ich nicht.

Die Zeitschaltuhr soll nur das ganz eben nachts ausstellen.

Der Dämmmerungsschalter ist mir sehr wichtig, da er die Kerzen mit dem 
Relais ansteuert. Die Kerzen haben eigene Batterien, möchte auch dort 
Strom sparen, die verbrauchen dann nur wenn es halt schummerig wird. Bei 
einer Zeitschaltuhr wären sie ständig an, dass möchte ich nicht.

Zum Anfang hatte ich ja von der Zeitschatuhr Bilder angehängt, da siehst 
du das Relais von der Uhr, das wieder den Dämmerungsschalter ansteuert 
und dieses meine ich.

Die Uhr habe ich vom TOOM-Baumarkt für 7,49, ganz einfach gehalten.
Digital sieht sie so aus wie eine mechanische. Für meine Zwecke reicht 
sie vollkommen aus, ich brauche, das nicht genau auf die Minute. Zudem 
hat es den Vorteil, kann auch ohne Bedienungsanleitung programmiert 
werden;).

Autor: Pit (Gast)
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Jetzt hab ich langsam ein Gesamtbild!
:-)

Also, der Dämmerungsschalter sieht aus wie ein Schmitt-Trigger mit 2 
Transistoren.

Die Relais sehen gleich aus.

Wenn dem so ist, dann dürfte eigentlich gar nichts dagegensprechen den 
Transistor des Uhr-Relais einfach in Reihe mit der Schaltleitung des 
Dämmerungsschalters zu setzen als logische UND-Schaltung.
Das Uhr-Relais fällt dann komplett weg.
Erst wenn beide Transistoren durchschalten, dann brennt das Licht!
Oder der Uhr-Transistor schaltet den Dämmerungsschalter an seiner 
eigenen Stromversorgung an und aus.

ABER ... bevor ich das empfehlen würde, probiere ich es erstmal selber 
aus.
Es sei denn Du hast Lust es auszubasteln und ein paar Transistoren in 
Reserve...

Ich hypothetisiere mal weiter...

wenn beim Schmitt-Trigger der 2. Transistor genug Leistungsstark ist, um 
die Kerzen direkt durchzuschalten, dann müsste auch das 2. Relais 
wegfallen.

Schwieriger wird es hier nun nur die Basiswiderstände der Transistoren 
zu berechnen:
https://www.mikrocontroller.net/articles/Basiswiderstand

da sind Relais immer schönere Schalter, weil potentialfrei.

Wer mitliest kann gerne verbessern.

Ich steck mir gerade ein paar Sachen zusammen, aber bin unzufrieden, 
weil ich nicht genau dieselben Bedingungen habe, muss mir da erstmal was 
zu überlegen.

Aber die Sache interessiert mich echt, die ziehen wir durch ... bis die 
Bude abfackelt!
:-)

Beitrag #5008276 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Jörg R. (solar77)
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Pit schrieb:
> Schwieriger wird es hier nun nur die Basiswiderstände der Transistoren
> zu berechnen:
> https://www.mikrocontroller.net/articles/Basiswiderstand

Hier mal ein Ansatz um das Problem zu lösen:

Beitrag "Re: 24VDC Relais mit 5v schalten"

Du musst die Verlustleistung im Auge behalten die am Transistor anfällt.

P=U*I

U ist Uce, die Spannung die am Transistor zwischen Kollektor und Emitter 
abfällt, I ist der Strom den die LED-Kerzen aufnehmen.

Beispiel:

Uce = 1,2 Volt
I = 200 mA (0,2 A)

P=1,2V*0,2A = 0,24W = 240mW

: Bearbeitet durch User
Autor: Ingrid (Gast)
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Habe mal den Schaltplan als Bild angehängt, nach dem ich es aufgebaut 
habe. An D1 habe ich anstelle  der Led(Ledkette) eben das Relais für die 
Kerzen.

Vielleicht kannst du dir jetzt ein besseres Bild davon machen.

Diesen Dämmerungsschalter habe ich genauso nachgebaut. Funktioniert 
tadellos.
Im Plan ist ersichtlich was ich für Bauteile verwendet habe.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Ingrid schrieb:
> Habe mal den Schaltplan als Bild angehängt, nach dem ich es
> aufgebaut
> habe. An D1 habe ich anstelle  der Led(Ledkette) eben das Relais für die
> Kerzen.
>
> Vielleicht kannst du dir jetzt ein besseres Bild davon machen.
>
> Diesen Dämmerungsschalter habe ich genauso nachgebaut. Funktioniert
> tadellos.
> Im Plan ist ersichtlich was ich für Bauteile verwendet habe.

Wer führt den Thread? Ingrid oder Pit?

Die abgebildete Schaltung wird mit 3 Volt versorgt.
Die Led-Kerzen doch auch - oder?

Das Relais ist für die 4 Led-Kerzen meiner Ansicht nach überflüssig.

Schließe doch einfach mal eine Led-Kerze anstelle der Led an.
Was passiert? Wie hoch ist Uce an Q2 wenn die Led-Kerze brennt?
Wieviel Strom nimmt eine Led-Kerze auf?

: Bearbeitet durch User
Autor: Ingrid (Gast)
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Ich hatte den Schaltplan von den Dämmerunggsschalter angehängt, um zu 
zeigen wie mein ganzer Aufbau aussieht. Ich war der Meinung, dass es für 
Pit wichtig sein könnte,  um  mir zu helfen.

Autor: Ingrid (Gast)
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Die Led Kerzen sollen die eigene Versorgung (Batterien) behalten. Ich 
habe den Schalter von der Kerze zum Relais geführt. War der Meinung, 
dass das nur mit einem Relais zu realisieren ist.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Ingrid schrieb:
> Die Led Kerzen sollen die eigene Versorgung (Batterien) behalten.
> Ich
> habe den Schalter von der Kerze zum Relais geführt. War der Meinung,
> dass das nur mit einem Relais zu realisieren ist.

Bsi den kleinen Spannungen und den kleinen Strömen reicht auch ein 
Transistor.

: Bearbeitet durch User
Autor: Pit (Gast)
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> Wer führt den Thread? Ingrid oder Pit?

Keiner, wir frickeln zusammen etwas zusammen.
Mit jeder Hilfe, die wir kriegen!
:-)

> Bsi den kleinen Spannungen und den kleinen Strömen reicht auch ein
> Transistor.

Genau daran sind wir.

Ich meine eben, daß am Beispiel des Schaltplans statt der LED (wo 
aktuell das Relais ist) die Kerzen durchgeschaltet werden sollen, dafür 
aber der Transistor Q2 richtig dimensioniert sein muss.

Dann eine "UND-Schaltung" (nicht wirklich digital), dadurch, daß der 
Transistor, welcher von der Uhr gesteuert wird (und aktuell ein weiteres 
Relais schaltet) in Reihe zur Dämmerungsschaltung, also hier auf dem 
Plan dort wo P1 ist, vor der Basis vom Transistor Q1.

Weiter glaube ich, daß sich das alles auch mit nur 2 Transistoren regeln 
lässt.

Eine einfache Dämmerungsschaltung, die so ausschaut:
http://rn-wissen.de/wiki/images/0/0b/Ldrbeispiel.gif

und in Reihe zu dem Spannungsteiler den Transistor der Uhr.
Statt der Lampe hier werden dann mit einem kräftigen Transistor die 
Kerzen durchgeschaltet.

Selber genauer malen kann ich es erst, wenn ich es auf dem Steckbrett 
mal durchgeprobt habe, schaff das aber im Moment nicht.

Autor: Ingrid (Gast)
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Pit schrieb:
> Dann eine "UND-Schaltung" (nicht wirklich digital), dadurch, daß der
> Transistor, welcher von der Uhr gesteuert wird (und aktuell ein weiteres
> Relais schaltet) in Reihe zur Dämmerungsschaltung, also hier auf dem
> Plan dort wo P1 ist, vor der Basis vom Transistor Q1.

An P1 ist ein Poti (500 k), wo die Empfindlichkeit des 
Dämmerunggsschalter  einstellen.
Mir auch sehr wichtig.

Autor: Pit (Gast)
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Ingrid schrieb:
> An P1 ist ein Poti (500 k), wo die Empfindlichkeit des
> Dämmerunggsschalter  einstellen.
> Mir auch sehr wichtig.

Das ist klar, sonst gäbe es ja nur schwarz und weiß.
Hier soll ja auch funktional nichts geändert werden.

Der Dämmerungsschalter soll weiter so funktionieren wie bisher, egal ob 
nun mit 1 oder 2 Transistoren, es soll nur praktisch ein Schalter dazu 
kommen, der von der Uhr geschaltet wird und die Kerzen leuchten lässt 
wenn sowohl der Uhrschalter als auch der Dämmerungsschalter 
durchschalten ("UND-Verknüfung"), wenn einer von beiden sperrt, dann 
sollen die Kerzen nicht leuchten.

Genau das, was die beiden Relais machen, nur eben zukünftig ohne Relais 
für weniger Stromverbrauch.

Da, wie Du selber auch sagst, Relais einfachere Schalter sind, sind 
diese auch einfacher einzubringen, bei den Transistoren ist es eben 
nicht ganz so einfach, auch nicht einfach berechenbar, da es hier nicht 
nur An und AUS gibt, sondern im Prinzip immer Ströme, die fließen, 
deshalb sind die Widerstände und Leistungen so wichtig und bedingen sich 
manchmal merklich gegenseitig.

Deshalb mache ich es lieber zuerst praktisch und schaue, daß es 
grundsätzlich funktioniert und dann wo man hier und da etwas drehen 
muss.

Um ganz sicher zu gehen:

Ich gehe davon aus, daß die Kerzen grundsätzlich Abends, wenn es dunkler 
wird (= ABEND-Dämmerung) angehen und die Zeitschaltuhr dafür sorgen 
soll, daß sie nicht länger als bis 23.00 Uhr brennen können sollen.
Bzw. die Kerzen sollen angehen zwischen 6.00 und 23.00 Uhr WENN die 
Raumbeleuchtung einen gewissen Helligkeitswert UNTERschreitet.

Richtig?

Autor: Pit (Gast)
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Ich merke gerade wieder, daß ich mehr Logik trainieren muss, deshalb 
wird es immer kompliziert wenn etwas mehr als einen Transistor hat!
:-P

Grundsätzlich ist meine UND-Annahme korrekt, aber hier fällt sie weg.

Ich meine im Prinzip [!] müsste es so gehen:

Die Kerzen brennen immer wenn Q2 durchschaltet.
Wenn Q3 sperrt ist Q2 immer gesperrt egal was der Dämmerungsschalter 
macht (Q1).
Wenn Q3 durchschaltet, dann schaltet Q2 auch durch WENN Q1 sperrt.
Wenn Q1 durchschaltet, dann sperrt Q2.
Q1 schaltet nur durch wenn der Fotowiderstand hell ist (niederohmig), 
wenn es dunkel ist dann sperrt Q1 (hochohmig)

Auf jeden Fall ist hier Plus und Plus = Minus!
:-)

Was meinste Jörch?

Autor: Jörg R. (solar77)
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Pit schrieb:
> bei den Transistoren ist es eben
> nicht ganz so einfach, auch nicht einfach berechenbar

Hi, hast Du dir die Verlinkung angesehen?

Beitrag "Re: 24VDC Relais mit 5v schalten"

Wieviel Strom nimmt eine bzw. alle 4 Kerzen auf? Diese Frage habe ich 
schon mal gestellt.

Ihr solltet schon auf die abgegebenen Kommentare eingehen. Sonst macht 
es für andere User keinen Spaß und keinen Sinn hier mit zu kommentieren😀


Muss das Problem mit Transistoren gelöst werden oder dürfen auch IC's 
zum Einsatz kommen?

Autor: Pit (Gast)
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Moin Moin Jörsch,

Du treibst im Moment alles zu sehr an und damit in die falsche Richtung.


der didaktische Ausgangspunkt ist:

Es muss einfach und leicht verständlich für einen "Laien" [sic] sein (so 
evtl. auch Total-Anfänger).

Der methodische Ausgangspunkt ist:
nachgebaute einfache Relaisschaltung
nachgebautes einfaches Dämmerungs-Relais

Ziel:
Strom sparen

Lösung:
Relais vermeiden durch reine Transistor-Schaltung

Jetzt bin ich erst bei der Schaltungs-Logik (und stelle fest, daß ich da 
zu lange durchgeschlafen habe, wenn ich etwas länger nicht mache, 
vergesse ich fast die Grundlagen komplett!)

Wenn wir eine logisch und technisch einwandfreie Idee haben, dann können 
wir uns genauer der Hardware widmen und dann kommt das genauere Rechnen 
und Messen und wenn es dann in der Praxis klappt dann haben wir das 
Grundproblem gelöst.


> Wieviel Strom nimmt eine bzw. alle 4 Kerzen auf? Diese Frage habe ich
> schon mal gestellt.

Die Antwort darauf hat nur Ingrid und dazu auch bisher eine plausiebele 
und für mich vorläufig ausreichende gegeben:

> LED-Kerze 3V ,20-30 mA (schwankend, da flackern)
( Beitrag "Re: Umbau Anleitung: 220 Volt AC Zeitschaltuhr auf 12 Volt DC" )

Die Mess-Idee aus Deinem Link (die ich gut finde und auch generell 
praktiziere) ist noch nicht an der Reihe, weil wir bisher nur in der 
Theorie sind, erst wenn wir es wenigstens auf dem Steckbrett haben lässt 
sich was messen, aber:

> erst, wenn ich es auf dem Steckbrett
> mal durchgeprobt habe, schaff das aber im Moment nicht.

Deshalb hab ich wenigstens versucht mich der Logik näher zu widmen...

... und? Meinste die klappt?

> Muss das Problem mit Transistoren gelöst werden oder dürfen auch IC's
> zum Einsatz kommen?

Müssen muss eigentlich gar nichts, ich bin Ergebnis-offen, aber merke 
selber, daß die Beschäftigung mit Transistoren mal wieder ganz gut tut.

IC-Lösungen wären ein interessanter nächster Schritt, wenn wir die 
Transen durchhaben.

Hab auch mal kurz über nen 555er nachgedacht, aber da spart sich nicht 
viel ein.

Ich sehe den "Spaß" nicht im Kommentieren, sondern einfach mit der 
Arbeit am Phänomen!

Und schriftliche Kommunikation zieht sich leider immer etwas, wenigstens 
sind wir hier etwas schneller als früher beim Fern-Schach!
:-)

Autor: Jörg R. (solar77)
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Pit schrieb:
> Ich merke gerade wieder, daß ich mehr Logik trainieren muss,
> deshalb
> wird es immer kompliziert wenn etwas mehr als einen Transistor hat!
> :-P
>
> Grundsätzlich ist meine UND-Annahme korrekt, aber hier fällt sie weg.
>
> Ich meine im Prinzip [!] müsste es so gehen:
>
> Die Kerzen brennen immer wenn Q2 durchschaltet.
> Wenn Q3 sperrt ist Q2 immer gesperrt egal was der Dämmerungsschalter
> macht (Q1).
> Wenn Q3 durchschaltet, dann schaltet Q2 auch durch WENN Q1 sperrt.
> Wenn Q1 durchschaltet, dann sperrt Q2.
> Q1 schaltet nur durch wenn der Fotowiderstand hell ist (niederohmig),
> wenn es dunkel ist dann sperrt Q1 (hochohmig)
>
> Auf jeden Fall ist hier Plus und Plus = Minus!
> :-)
>
> Was meinste Jörch?

Das könnte so funktionieren. Die Schaltung hat allerdings keinen 
definierten Schaltpunkt. Abhängig vom hfe von Q1 hat der einen weiten 
Bereich in dem er "durchschaltet". Bedingt dadurch schaltet Q2 auch 
nicht definiert durch, was zur Folge hat das die Led-Kerzen nicht 
konstant gleichmäßig hell leuchten.

Und...nicht mal meine Mutter durfte mich Jörch nennen😀

Autor: Pit (Gast)
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> Und...nicht mal meine Mutter durfte mich Jörch nennen😀

Da hab ich Dir ja noch großzügig ein "s" dazu kredenzt!
:-P

> Das könnte so funktionieren.

Prima, geht ja erstmal nur um die Logik.

> Abhängig vom hfe von Q1

Dann ist jetzt die Frage welcher Transistor!?!

> was zur Folge hat das die Led-Kerzen nicht
> konstant gleichmäßig hell leuchten

aber das passt doch perfekt zu:

> (schwankend, da flackern)

;-)

In der Original-Zeichnung ist es ja ein "BC547C"
https://www.mikrocontroller.net/attachment/330150/...

Kann man, muss man aber nicht, aber wächst überall.

Für Q2 sollte er aber nicht ausreichen, da ist dann das nächste, welcher 
hierfür?

Da scheidet sich wieder alles etwas, da jeder andere bei sich 
standardmäßg rumfliegen hat, aber es auch Sinn macht es etwas 
allgemeingültiger zu machen, damit jeder Mitlesende, der eine gleiche 
Lösung sucht, auch weiß was er kaufen soll.

Welche schlägst Du vor?

An NPN habe ich hier spontan nur:

2N222
hfe: 288
Uf: 675 mV

BC 574B
hfe: 433
Uf: 680 mV

und 2 X ausgelötet (und daher sehr unrepräsentativ):

D13005A
hfe: 15
Uf: 635 mV

Die Werte kommen für N=1 nur kurz aus dem Test-Gerät (LCR-T3/T4-Teil)

Falls wir aber auf PNP drehen wollen (was vor den IC´s vielleicht auch 
ein interessanter Ergänzungs-Punkt sein könnte), dann hab ich auch noch 
2 verschiedene.

Zum Verständnis meiner Arbeitsweise: unabhängig von allem was ich 
vielleicht verstehe, versuche ich für andere nachvollziehbar möglichst 
naiv zu sein.
...und es gibt so einiges, was ich noch nicht verstehe, aber das wird 
schon mit rauskommen.
:-)

Autor: Pit (Gast)
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Ich meine im Baumarkt vor Ort am "1 Euro-Stand" Flacker-Kerzchen gesehen 
zu haben (daher vielleicht mein Bild im Kopp davon) und werde nach dem 
WE mal danach ausschauen, dann kann ich die ganze Sache mal vergleichbar 
zusammenklöppeln.

Optisch meine ich sahen die so aus:
http://www.ledlager.de/4er-led-kerzen-set-flackern...

Jetzt lese ich in dem Link etwas von einem "Windsensor" welcher das 
Flackern bestimmt...!?!

Hat aber sicherlich keinen Einfluss auf die Schaltung davor.

Letztendlich bleibt aber auch noch offen wo genau die Kerzenleitung 
abgegriffen wird.

Ebenso ließen sich auch die Kerzen alle parallel schalten und von einem 
Akku-Pack aus betreiben!

Die Schaltung könnte aber auch ohne eigene Versorgung an eine 
Kerzenbatterie drangehängt werden.

Nicht zu vergessen, daß die Schaltuhr mit einer eigenen 1,3-1,5V Zelle 
betrieben wird (bei gleicher Masse).

:-)

Autor: Jörg R. (solar77)
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Pit schrieb:
> Moin Moin Jörsch,
>
> Du treibst im Moment alles zu sehr an und damit in die falsche Richtung.

Die Richtung stimmt schon, ihr müsst nur mitlaufen😀

Pit schrieb:
>> Und...nicht mal meine Mutter durfte mich Jörch nennen😀
>
> Da hab ich Dir ja noch großzügig ein "s" dazu kredenzt!
> :-P
>
>> Das könnte so funktionieren.
>
> Prima, geht ja erstmal nur um die Logik.
>
>> Abhängig vom hfe von Q1
>
> Dann ist jetzt die Frage welcher Transistor!?!
>
>> was zur Folge hat das die Led-Kerzen nicht
>> konstant gleichmäßig hell leuchten
>
> aber das passt doch perfekt zu:
>
>> (schwankend, da flackern)

...eher sehr dunkel...


> In der Original-Zeichnung ist es ja ein "BC547C"
> https://www.mikrocontroller.net/attachment/330150/...
>
> Kann man, muss man aber nicht, aber wächst überall.
>
> Für Q2 sollte er aber nicht ausreichen, da ist dann das nächste, welcher
> hierfür?
>
> Da scheidet sich wieder alles etwas, da jeder andere bei sich
> standardmäßg rumfliegen hat, aber es auch Sinn macht es etwas
> allgemeingültiger zu machen, damit jeder Mitlesende, der eine gleiche
> Lösung sucht, auch weiß was er kaufen soll.
>
> Welche schlägst Du vor?
>
> An NPN habe ich hier spontan nur:
>
> 2N222
> hfe: 288
> Uf: 675 mV

Du meinst wohl 2N2222

Recht hohe Verstärkung, 800mA Imax, Uce könnte ein Problem sein, je 
nachdem welche Spannung die Led-Kerzen benötigen. Es stehen ja nur 3 
Volt zur Verfügung.


> BC 574B
> hfe: 433
> Uf: 680 mV

Du meinst wohl BC547B

Hohe Verstärkung, nur 100mA Imax.

Beide würde ich mal testen, BC547B für Q2 nur wenn I < 100 mA

Mit den Vorwiderständen würde ich experimentieren. Anfangen mit 4K7 und 
dann langsam runtergehen (4K7 Poti).


> und 2 X ausgelötet (und daher sehr unrepräsentativ):
>
> D13005A
> hfe: 15
> Uf: 635 mV

Na ja...


Pit schrieb:
> da sind Relais immer schönere Schalter, weil potentialfrei.

Bei der geplanten Anwendung macht potentialfrei keinen Sinn.


Für Q2 käme folgender Transistor in Frage, ist aber SMD: IRLML2502


Pit schrieb:
> Jetzt lese ich in dem Link etwas von einem "Windsensor" welcher das
> Flackern bestimmt...!?!

Vermutlich handelt es sich bei dem "Windsensor" um ein Mini-Mikrofon.

: Bearbeitet durch User
Autor: Pit (Gast)
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>> Du treibst im Moment alles zu sehr an und damit in die falsche Richtung.

> Die Richtung stimmt schon, ihr müsst nur mitlaufen😀

Der Weg ist das Ziel! Jedenfalls immer für mich!
Und "laufen" klingt anstrengender als "spazieren"
:-)

>>> was zur Folge hat das die Led-Kerzen nicht
>>> konstant gleichmäßig hell leuchten
>>
>> aber das passt doch perfekt zu:
>>
>>> (schwankend, da flackern)

> ...eher sehr dunkel...

Solange es nicht in den Negativ-Bereich rutscht!
Aber das wäre dann wohl ein schwarzes Loch!
:-)

> Du meinst wohl 2N2222

Genau, die Quersumme ist 8.

> Du meinst wohl BC547B

Ich hab´s aber auch mit dem Tippen zur Zeit.
:-)))

> BC547B für Q2 nur wenn I < 100 mA

Ich seh da im Moment keinen Unterschied zwischen B und C, der in der 
Originalschaltung verwendet wird, aber in der Praxis wird es sich dann 
zeigen. Ist zunächst nur der Ausgangspunkt, daß eine Wald- und 
Wiesenblume hier auch blühen können sollte. (jedenfalls "blühen" statt 
"glühen" ;-)

>> und 2 X ausgelötet (und daher sehr unrepräsentativ):
>>
>> D13005A
>> hfe: 15
>> Uf: 635 mV

>Na ja...

Wäre dann für den Schritt: Im Schrott ne Lösung bauen!
Sparlampen-Netzteil ... bei Langeweile übe ich immer meine Entlötkünste 
und da fällt immer viel Schrott an!
:-)

>> da sind Relais immer schönere Schalter, weil potentialfrei.
>Bei der geplanten Anwendung macht potentialfrei keinen Sinn.

Ist auch mehr ne allgemeine Aussage, aber Relais wollen wir hier ja 
ausschließen.

> Für Q2 käme folgender Transistor in Frage, ist aber SMD: IRLML2502
Einen FET habe ich erst bei der nächsten Runde eingeplant und SMD ist 
erstmal unpraktisch.

Zuerst werde ich es erstmal mit der 8er Quersumme probieren, vielleicht 
reicht der ja.

> Es stehen ja nur 3 Volt zur Verfügung.

Muss ja nicht sein, ist erstmal nur der einfachste Versuch ohne weitere 
Batterien das System wie es ist zu nutzen.

> Vermutlich handelt es sich bei dem "Windsensor" um ein Mini-Mikrofon.

Hab ich auch schon vermutet und interessant was da so alles verwendet 
wird, gelese hab ich z.B. auch vom Melodiemodulen, welche statt eines 
Lautsprechers die LED ansteuern, mittlerweile werden aber wohl auch die 
gespart und die LED´s haben nen Flacker-Chip eingebaut (der bei 
parallel-Schaltung eines Lautsprecher "morsen" soll).

Die Dinger sind völlig an mir vorbeigegangen, hätte mir früher schon mal 
welche kaufen und zerlegen sollen.

Autor: Ingrid (Gast)
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Pit schrieb:
> Ich gehe davon aus, daß die Kerzen grundsätzlich Abends, wenn es dunkler
> wird (= ABEND-Dämmerung) angehen und die Zeitschaltuhr dafür sorgen
> soll, daß sie nicht länger als bis 23.00 Uhr brennen können sollen.
> Bzw. die Kerzen sollen angehen zwischen 6.00 und 23.00 Uhr WENN die
> Raumbeleuchtung einen gewissen Helligkeitswert UNTERschreitet.
>
> Richtig?

Ja, das ist richtig.

 LED-Kerze 3V ,20-30 mA (schwankend, da flackern)muss, ich revidieren.

Jörg R. schrieb:
> Schließe doch einfach mal eine Led-Kerze anstelle der Led an.
> Was passiert? Wie hoch ist Uce an Q2 wenn die Led-Kerze brennt?
> Wieviel Strom nimmt eine Led-Kerze auf?


Habe ein Kerze anstelle der Led angeschlossen. Diese leuchtet Superhell, 
so sollte es nicht sein.

Mein Meßergebnis an Q2 hat folgendes ergeben:

0-60mA, ständig wechseln, rauf und runter(wahrscheinlich durch das
flackern?)


Kerze allein hat nur 5mA (Sorry, hatte was anderes geschrieben).
Das ist jetzt aber das richtige Meßergebnis.

Pit schrieb:
> Letztendlich bleibt aber auch noch offen wo genau die Kerzenleitung
> abgegriffen wird.
>

Hierzu habe ich ein Bild eingfügt.
Ein Kontakt von der Batterie zum Schalter(nicht ausgebaut, wie auf Bild 
zu sehen), geht zum Relais rotes(nach Verlängerung rot/weiß) Kabel. Dann 
führt ein Kabel(weiß) vom Relais zum dem Kontakt der Batterie, wo vorher 
das Rote dran war.

Pit schrieb:
> Ebenso ließen sich auch die Kerzen alle parallel schalten und von einem
> Akku-Pack aus betreiben!

Wenn das möglich ist möchte ich schon, von den Kerzen die 
Eigenversorgung behalten.  Sonst haben ich zwei Akku-Pack´s und die Uhr 
daneben zuliegen. Schön ist das nicht mehr.

Autor: Wolfgang R. (pit)
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Ingrid schrieb:
> Habe ein Kerze anstelle der Led angeschlossen.

Also Du hast genau die Schaltung hier nachgebaut, nur mit einer Kerze 
statt der LED?!
https://www.mikrocontroller.net/attachment/330150/...


> Mein Meßergebnis an Q2 hat folgendes ergeben:
>
> 0-60mA

60 is echt watt prall! Aber die Schaltung ist ja nicht dafür ausgelegt, 
sollte erstmal nur ein Test sein.
Aber das is Jörgs Baby!
;-)

Sein Vorschlag war aber in Richtung Spannung:
"Mit einem Voltmeter die Spannung an Kollektor und Emitter messen,
bei angesteuerter Basis, die Spannung sollte ca. 1V  bis max 1,2 V
betragen..."
Beitrag "Re: 24VDC Relais mit 5v schalten"

Was man auch noch messen könnte ist die Spannung an der Basis, wann sie 
schaltet (Ohm-Wert des Test-Potis).

> Pit schrieb:
>> Letztendlich bleibt aber auch noch offen wo genau die Kerzenleitung
>> abgegriffen wird.
>>
>
> Hierzu habe ich ein Bild eingfügt.
> Ein Kontakt von der Batterie zum Schalter(nicht ausgebaut, wie auf Bild
> zu sehen), geht zum Relais rotes(nach Verlängerung rot/weiß) Kabel. Dann
> führt ein Kabel(weiß) vom Relais zum dem Kontakt der Batterie, wo vorher
> das Rote dran war.

Es kommt nur darauf wo Plus und wo Minus sind.

Der Strom soll zuerst durch die Kerze und dann durch den 
(Leistungs-)Transistor laufen, der auf Minus/Masse schaltet.
(P.S.: In technischer Richtung, also von Plus nach Minus!)

> Pit schrieb:
>> Ebenso ließen sich auch die Kerzen alle parallel schalten und von einem
>> Akku-Pack aus betreiben!
>
> Wenn das möglich ist möchte ich schon, von den Kerzen die
> Eigenversorgung behalten.  Sonst haben ich zwei Akku-Pack´s und die Uhr
> daneben zuliegen. Schön ist das nicht mehr.

Ich meine, wenn wir das letztendlich hinkriegen und das hängt von den 
richtigen Transistoren und deren Vorwiderständen ab, dann kann die ganze 
Schaltung vielleicht sogar mit in einer Kerze verschwinden oder in der 
Zeitschaltuhr (lohnt sich dann doch vielleicht teilweise SMD zu 
frickeln!?!), das Einzige das herausfiele wären nur die Kabel zwischen 
Platine und jeder Kerze.

Aber was ich sehe ist ein verkappter Controller und einen Quarz, mehr 
Technik als ich vorher erwartet hätte...vielleicht macht der auch Musik 
oder "morsed"?
:-)

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Autor: Jörg R. (solar77)
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Stromversorgung:

Würde ich dezentral machen. Ein Akkupack für alle 4 Kerzen.
Ggf. Akkus mit mehr Kapazität.

2 Drähte müssen sowieso zu jeder Kerze geführt werden. Dann kann es auch 
die Stromversorgung sein.

60 mA ist schon sportlich wenn nur eine Led verbaut ist. Ggf. würde ich 
der Led noch einen Vorwiderstand verpassen.

Damit wäre auch diese Problem beseitigt:

Ingrid schrieb:
> Habe ein Kerze anstelle der Led angeschlossen. Diese leuchtet Superhell,
> so sollte es nicht sein.

Nebeneffekt wäre eine längere Akkulaufzeit.

Anmerkung: So hell waren die Kerzen aber auch vorher - ohne 
Modifikation.

Transistor Q2: Der BC547x scheidet bei 60mA je Kerze aus, wenn alle 4 
Kerzen über ihn geschaltet werden.
Entweder muss der Strom reduziert werden oder es müssten meherere BC547x 
verbaut werden.

2N2222 müsste getestet werden. Der hat laut Datenblatt eine zu hohe Uce 
Spannung. Zu bedenken ist die geringe Versorgungsspannung von 3 Volt. 
Bei 2 Akkus wäre es sogar nur ca. 2,4 Volt, bei 3 Stück 3,6 Volt.

Alternativ bliebe noch der IRLML2502 oder andere Mosfets mit geringem 
Rdson bei geringer Ugs.
Rdson ist der Widerstand zwischen Drain und Souce. Bei einem "normalen" 
Transistor wäre das Kollektor und Emitter.

Vorteil der Mosfets sind weniger Verlustleistung am Transistor sowie der 
Wegfall des Basisstroms > weniger Belastung für die Batterie.

Der IRLML2502 erreicht hier Werte vergleichbar mit einem geschlossenen 
Relaiskontakt. Mit der Last hätte der auch kein Problem.

Alternativ lohnt sich die Suche nach Mosfets in nicht SMD-Bauform.

#####

Wolfgang R. schrieb:
> Aber das is Jörgs Baby!

Ne, ne, das ist schon Euer Baby😀

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Autor: Wolfgang R. (pit)
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Jörg R. schrieb:
> Stromversorgung:
>
> Würde ich dezentral machen. Ein Akkupack für alle 4 Kerzen.
> Ggf. Akkus mit mehr Kapazität.
>
> 2 Drähte müssen sowieso zu jeder Kerze geführt werden. Dann kann es auch
> die Stromversorgung sein.

Genau so seh ich das eigentlich auch, nicht wegen der Quantität, sondern 
der Qualität, optimal sollte alles auf Akkus umgestellt werden allein 
wegen der Umwelt.
Und an einem zentralen Pack wäre ein Tiefentladungsschutz einfach(er) zu 
realisieren.

> 60 mA ist schon sportlich wenn nur eine Led verbaut ist. Ggf. würde ich
> der Led noch einen Vorwiderstand verpassen.

Ich glaub nicht, daß dieses der Normalwert ist, der kommt sicher 
irgendwie anders zustande, die LED´s, die ich mit 20mA annehme würden 
doch längerfristig zu stark leiden. Oder geplante Obzöni....leszenz?!?

> Nebeneffekt wäre eine längere Akkulaufzeit.

Das müsste eh noch zu prüfen sein, wo etwas gespart werden könnte.
Bei sagen wir mal 2000mAh und anzustrebenden 20mA wären es auch nur ein 
paar Tage pro Ladung (je nach Empfindlichkeit der Dämmerungsschalters)

> Transistor Q2: Der BC547x scheidet bei 60mA je Kerze aus, wenn alle 4
> Kerzen über ihn geschaltet werden.
> Entweder muss der Strom reduziert werden oder es müssten meherere BC547x
> verbaut werden.

Ich seh den auch nur für Q1 und Q3, für Q2 muss ein Leistungs-Teil rein.


> 2N2222 müsste getestet werden. Der hat laut Datenblatt eine zu hohe Uce
> Spannung. Zu bedenken ist die geringe Versorgungsspannung von 3 Volt.
> Bei 2 Akkus wäre es sogar nur ca. 2,4 Volt, bei 3 Stück 3,6 Volt.

Genau das sind die Rechnungen, mit denen ich mich nie so 
auseinadergesetzt hab, grille daher zu oft mal den einen oder anderen.

> Alternativ bliebe noch der IRLML2502 oder andere Mosfets mit geringem
> Rdson bei geringer Ugs.
> Rdson ist der Widerstand zwischen Drain und Souce. Bei einem "normalen"
> Transistor wäre das Kollektor und Emitter.

Ich versuche immer erst eine Sache mit einem "normalen" und dann mit 
einem FE Transistor anzugehen, aber es spricht echt nichts dagegen 
gleich umzuschwenken.


> Vorteil der Mosfets sind weniger Verlustleistung am Transistor sowie der
> Wegfall des Basisstroms > weniger Belastung für die Batterie.

Eben! Längerfristig oft besser!


> Der IRLML2502 erreicht hier Werte vergleichbar mit einem geschlossenen
> Relaiskontakt.

Na hoffentlich nicht im Verbrauch!
;-)


> Alternativ lohnt sich die Suche nach Mosfets in nicht SMD-Bauform.

SMD ist immer so ein Gefrickel auf ner Lochrasterplatine und mit alten 
Augen schwerer zu sehen, da löt ich meist mehr nach Gefühl als Sicht.
HEISSE Sache!
:-P



> #####
>
> Wolfgang R. schrieb:
>> Aber das is Jörgs Baby!
>
> Ne, ne, das ist schon Euer Baby😀

Die Sache an sich, aber nicht daß Messen am Transistor.
Ist aber auch egal, solange keiner das Baby in den Brunnen schubst!
:-)

Autor: Ingrid (Gast)
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Wolfgang R. schrieb:
> Also Du hast genau die Schaltung hier nachgebaut, nur mit einer Kerze
> statt der LED?!
> https://www.mikrocontroller.net/attachment/330150/...


Genauso, nur ohne Relais, einfach die Kerze mit den eigenen Batterien.
Den Dämmerungschalter habe ich mit 4,5V versorgt.


Wolfgang R. schrieb:
> Sein Vorschlag war aber in Richtung Spannung:
> "Mit einem Voltmeter die Spannung an Kollektor und Emitter messen,
> bei angesteuerter Basis, die Spannung sollte ca. 1V  bis max 1,2 V
> betragen..."

Habe jetzt so gemessen, wie du es mir erklärt hast. Damit es keine 
Missverständnisse gibt, habe ich ein Bild angehängt, wo die Werte 
ersichtlich sind.

Kann es sein,dass die Kerze auch Strom von den 4,5 V nimmt,daher die 
30mA.?
Das würde bedeuten, sie bekommt die Spannung von 3V und den 4,5V

Die Kerze ganz allein ohne alles, hat ja nur 5mA

Jörg R. schrieb:
> Anmerkung: So hell waren die Kerzen aber auch vorher - ohne
> Modifikation.

Nein, so hell waren die nicht. Extrem heller.

Autor: Wolfgang R. (pit)
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> Kann es sein,dass die Kerze auch Strom von den 4,5 V nimmt,daher die
> 30mA.?
> Das würde bedeuten, sie bekommt die Spannung von 3V und den 4,5V

Wenn die Kerze einfach in Reihe geschaltet wurde und somit der gesamte 
Strom des Batteriepacks durch die Batterie der Kerze fließt....

Einfach "statt der LED" zu sagen war vielleicht etwas zu pauschal.

Die Kerze darf nur auf gleicher Masse liegen, so wie hier:
https://www.mikrocontroller.net/attachment/330185/...

Der Transistor (hier: Q2) schaltet die Kerze durch zur Masse (NPN).

Die Zeitschaltuhr hat ja auch eine eigene Stromquelle (1 X 1,5V), welche 
nur am Minus-Pol verbunden ist mit der anderen Stromquelle.

Die Plus-Pole sind nicht zusammengeschaltet, da hat jeder Verbraucher 
seine eigene Verbindung zur eigenen Stromquelle.

Das "Kerzen LED Minus" auf dem Bild bedeutet, daß die Leitung welche zum 
Batterie-Minus innerhalb der Kerze geht an den Transistor kommt.

Hoffe ich verdreh hier jetzt nix, hab eben leider alles nicht vorliegen 
und freigeschaltet....

ABER:

Schön, daß Du dran bleibst!
Wir kriegen das schon irgendwann hin!
Alle zusammen am selben Basteltisch wäre nur schneller.
:-)

PS:
Hab mal meine Behauptungen als Skizze angehängt, nur als Prinzip, wo 
welches Kabel am Kerzen-Modul ist, ist mir im Moment nicht klar.

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Autor: Jörg R. (solar77)
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Ingrid schrieb:
> Habe jetzt so gemessen, wie du es mir erklärt hast.

Ich frage mich wo die 7,2 Volt herkommen?
Wir reden ja von Q2. Der kleine Wert ist super.

Sind da irgendwelche Batteriepacks in Reihe geschaltet?

Mach Dir die Kerzen nicht kaputt!

Zeige noch mal einige aussagekräftige Fotos vom aktuellen Aufbau.
Es sollten alle verwendeten Komponenten zu erkennen sein.


Wolfgang R. schrieb:
> Na hoffentlich nicht im Verbrauch!
> ;-)

Ich meinte natürlich den Vergleich Kontaktwiderstand zu Rdson😀

Autor: Ingrid (Gast)
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Wolfgang R. schrieb:
> ABER:
>
> Schön, daß Du dran bleibst!
> Wir kriegen das schon irgendwann hin!
> Alle zusammen am selben Basteltisch wäre nur schneller.
> :-)

Danke, daß du mit mir soviel Geduld hast. :)

Wolfgang R. schrieb:
> Die Plus-Pole sind nicht zusammengeschaltet, da hat jeder Verbraucher
> seine eigene Verbindung zur eigenen Stromquelle.
>
> Das "Kerzen LED Minus" auf dem Bild bedeutet, daß die Leitung welche zum
> Batterie-Minus innerhalb der Kerze geht an den Transistor kommt.

Habe jetzt so wie auf Deiner Skizze alles umgelötet.
Im Anhang wieder ein Bild mit den neuen Meßergebnissen.

Autor: Ingrid (Gast)
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Jörg R. schrieb:
> Ich frage mich wo die 7,2 Volt herkommen?
> Wir reden ja von Q2. Der kleine Wert ist super.
>
> Sind da irgendwelche Batteriepacks in Reihe geschaltet?

Sieh so aus, Wolfgang hatte mir eine Skizze gemacht, wie ich wo was 
anlöte.
Werte sind jetzt ganz anders.

Siehe vorherige Anwort mit den neuen Meßergebnissen, sind mit einem Bild 
angefügt.

Autor: Ingrid (Gast)
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Jörg R. schrieb:
> Zeige noch mal einige aussagekräftige Fotos vom aktuellen Aufbau.
> Es sollten alle verwendeten Komponenten zu erkennen sein.

Ich hoffe, man kann damit etwas anfangen. Habe es nach Wolfgang´s Skizze 
umgelötet, war vorher falsch.

Autor: Wolfgang R. (pit)
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Ingrid schrieb:
> Im Anhang wieder ein Bild mit den neuen Meßergebnissen.

Ich seh kein neues Bild, vergessen anzuhängen?

Übrigens, wenn Du Dich registrierst (hab ich ja jetzt auch mal gemacht) 
ist das Schreiben viel einfacher (und korrigierbar).

> Danke, daß du mit mir soviel Geduld hast. :)

Geduld? Brauch ich nicht, ich lerne hier auch dazu, hab genau sowas auch 
noch nicht gemacht und jede Aufgabe ist immer etwas anders.

Macht eben Spaß!
Und solange jeder dran bleibt, ist es auch für jeden konstruktiv!
:-)

> Mach Dir die Kerzen nicht kaputt!

Die nächste Augabe ist dann "Wie reparier ich das!"
Ist immer ein guter Beitrag zur Nachhaltigkeit!

(Man müsste ja auch einfach die Technik der billigen 1-Euro-Teile in die 
schönen, großen Roten einsetzen können ... dann könnte man sie ewig 
selber reparieren)
:-)

> Zeige noch mal einige aussagekräftige Fotos vom aktuellen Aufbau.
> Es sollten alle verwendeten Komponenten zu erkennen sein.

Je mehr und je öfter, umso besser!

Autor: Wolfgang R. (pit)
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Dieses Photo kann ich sehen (eben nur keine Messergebnisse):
https://www.mikrocontroller.net/attachment/330289/...

Ich sehe:
Dämmerungsschalter
Batteriepack (3X1,5V)
Kerze

Schaltuhr ist nicht angeschlossen.


Was ist das eigentlich für eine LED?
Das dreibeinige schwarze Teil, das von der Platine abgeht!

Sieht irgendwie nach Infrarot aus!?!

In meinem Kopp sehe ich immer eine normale Weisse! (Wie bei den 1 Euro 
Teilen eben!)

Von der anderen Seite sehen die (vom Licht her) auch wie Weisse aus:
https://www.mikrocontroller.net/attachment/330090/...

Ob alles jetzt richtig verkabelt ist, kann ich nicht erkennen.

Wichtig ist vielleicht nochmal zu differenzieren, daß meine Skizze nicht 
das Modul erfasst, es ist nur symbolisch eine LED mit Vorwiderstand 
gezeichnet und die Energiezelle, um zu zeigen wo Minus und wo Plus 
hingehen sollen.

Der Schalt-Transistor (Q2) muss einfach das letzte Teil sein zwischen 
der Kerzen-Elektronik und der Schaltungsmasse (-).
Auf der anderen Seite des Transistors ist dann die Direktverbindung zum 
Minus-Pol der Kerzen-Batterie, der Transistor ist also ein reiner 
Schalter dazwischen.

Autor: Ingrid (Gast)
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Wolfgang R. schrieb:
> Ich sehe:
> Dämmerungsschalter
> Batteriepack (3X1,5V)
> Kerze
>
> Schaltuhr ist nicht angeschlossen.

Die Schaltuhr habe ich noch nicht dran, das ist richtig.

Wolfgang R. schrieb:
> as ist das eigentlich für eine LED?
> Das dreibeinige schwarze Teil, das von der Platine abgeht!
>
> Sieht irgendwie nach Infrarot aus!?!

Ist es ja auch, die sind mit einer Fernbedienung, brauch ich ja nicht.

War mir nicht sicher, ob ich die Schaltuhr schon mit anschliessen 
sollte,

Wolfgang R. schrieb:
> In meinem Kopp sehe ich immer eine normale Weisse! (Wie bei den 1 Euro
> Teilen eben!)

Die Led sieht auch so aus.

Autor: Wolfgang R. (pit)
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>> Sieht irgendwie nach Infrarot aus!?!

> Ist es ja auch, die sind mit einer Fernbedienung, brauch ich ja nicht.

Na jetzt ist das endlich klar!
Ich dachte schon da wäre wieder irgendwas ganz wildes mit drin.
:-))))

Mit den Messdaten kann Jörg erstmal mehr anfangen, ich bin mehr der 
Praktiker und sobald ich ein paar Kerzen hab steck ich das ganze mit 
meinen Transistoren mal zusammen und mess bei mir und schraub hier und 
da...

Bei Q2 kommt es ja darauf an, daß er auch 4 Kerzen verkraften kann und 
der BC 547 ist da recht schwach.

Oder welche Transistoren benutzt Du genau?

Wieviel mA hat die Kerze denn nun?

Zur Sicherheit sollte der "Leistungs-Transistor" schon mind. das 
Doppelte von dem können, was die Kerzen zusammen verlangen!

z.B.:
2X (4X20mA) = mind. >160mA

> War mir nicht sicher, ob ich die Schaltuhr schon mit anschliessen sollte

Risiko ist das halbe Leben!

Aber ich kann dazu nichts sagen, bevor ich es nicht selber ausprobiert 
habe.

Leuchtet die Kerze denn jetzt ordentlich?

Autor: Ingrid S. (i-s)
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Wolfgang R. schrieb:
> Bei Q2 kommt es ja darauf an, daß er auch 4 Kerzen verkraften kann und
> der BC 547 ist da recht schwach.
>
> Oder welche Transistoren benutzt Du genau?
>
> Wieviel mA hat die Kerze denn nun?

Ich verwende die BC547C, wie im Plan.

Die Kerze hat jetzt 2,8- 5mA.(schwankend, flackereffekt)

Wolfgang R. schrieb:
> Leuchtet die Kerze denn jetzt ordentlich?

Die Kerze leuchtet so, wie ohne Modifikation.
Also alles super.

Wolfgang R. schrieb:
> Risiko ist das halbe Leben!

Stimmt schon, wollte ich einfach nicht eingehen. ;)

Hab noch mal den Plan angehängt, wie ich es gelötet habe. Weil man das 
auf dem vorherigen Bild nicht so gut sehen kann, ist alles ein bisschen 
provisorisch.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Ingrid S. schrieb:
> Ich verwende die BC547C, wie im Plan.
>
> Die Kerze hat jetzt 2,8- 5mA.(schwankend, flackereffekt)

Das sieht doch schon plausibler aus.

Die Messwerte sind auch gut. Mit R2 und R3 kannst Du sogar nooch etwas 
nach oben experimentieren, das spart noch etwas Strom.

Noch eine Frage zur Stromversorgung: Sind jetzt in der Kerze 2 Akkus und 
3 in dem Batteriekasten? Man sieht nicht wohin die Drähte aus dem 
Batteriekasten führen.

Ist der Dämmerungsschalter ein LDR? LDR03, LDR07?

Ist es das Bauteil welches ich eingekreist habe?

Schön das Ihr euch im Forum angemeldet habt. Herzlich Willkommen 😀

: Bearbeitet durch User
Autor: Wolfgang R. (pit)
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Eigentlich muss die Schaltung so aussehen wie angehängt!
Ohne Plus-Verbindung zur Kerze.
PS: 2 mal das gleiche Bild, also nur einmal wichtig!

> Die Kerze hat jetzt 2,8- 5mA.(schwankend, flackereffekt)

Das sieht gut aus!

> Die Kerze leuchtet so, wie ohne Modifikation.
> Also alles super.

Klingt super!

Jetzt ist es aber so, daß die Schaltung ja ursprünglich für etwas ganz 
anderes war.

Wenn ich es richtig verstanden habe, dann hast Du einfach statt des 
eingezeichneten Phototransistors den Photowiderstand eingesetzt und 
statt der LED das Relais.

Ist alles dann soweit gutgegangen.

Dann hast Du statt des Relais einfach die Kerze eingesetzt, wobei hier 
die Plus-Leitung eben weggefallen ist.

Es geht mir darum, daß zwischen Transistoren und ihren Vorwiderständen 
immer ein (relativ) genaues Verhältnis herrscht, das auch abhängig ist 
von der Leistung des geschalteten Verbrauchers.

Transistoren sind aber so variant, daß es immer nur eine grobe Schätzung 
ist, also oft ein relativ großer Spielraum besteht, der aber meist 
mindestens suboptimal ist.

Es kann vielleicht so alles gut gehen, vielleicht aber mit feinerer 
Einstellung oder anderen Transistoren noch besser (weniger 
Stromverbrauch)

Hier ist aber Jörg der hfe-Jongleur und Rechenkünstler!
:-)

Wenn es Dich in den Fingern juckt und Du nicht nur die 2 Transistoren 
besitzt, dann kannst Du ja versuchen, ob die Zeitschaltuhr mit dem 
Transistor in Reihe vor Q1 tut was sie soll.
https://www.mikrocontroller.net/attachment/330185/...

Wenn alle 4 Kerzen zusammen nur 20 mA haben, dann könnte ein BC 547 als 
"Leistungs-Transistor" (Q2) vielleicht auch ausreichen!?!

Aber: Risiko!
> ...ich kann dazu nichts sagen, bevor ich es nicht selber ausprobiert habe.

-------
PS:

da mit Jörg überschnitten!


> Noch eine Frage zur Stromversorgung: Sind jetzt in der Kerze 2 Akkus und
> 3 in dem Batteriekasten? Man sieht nicht wohin die Drähte aus dem
> Batteriekasten führen.

Kerze: 2X AA
Kasten: 3X AA

> Ist es das Bauteil welches ich eingekreist habe?

Eindeutig LDR, nur k.A. welcher!

> Schön das Ihr euch im Forum angemeldet habt. Herzlich Willkommen 😀

Ist ja echt nett hier (bisher, mit Dir)
:-)

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Autor: Jörg R. (solar77)
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Wolfgang R. schrieb:
> Eindeutig LDR, nur k.A. welcher!

Sieht für mich auch nach LDR aus.


@Ingrid

Kannst Du mal so grob die Widerstände für den Hell- und Dunkelwert von 
dem LDR messen?


Wolfgang R. schrieb:
> Wenn alle 4 Kerzen zusammen nur 20 mA haben, dann könnte ein BC 547 als
> "Leistungs-Transistor" (Q2) vielleicht auch ausreichen!?!

Ja, der würde dann locker reichen. Und, bei nur 20 mA Gesamtstrom würde 
ich tatsächlich eine zentrale Stromversorgung für alle 4 Kerzen nehmen.

Einen Schritt weitergedacht würde ich die Stromversorgung für die Uhr 
auch aus diesen Zellen nehmen. Ein LDO Spannungregler mit geringem 
Eigenverbrauch kann die 1,5 Volt bereitstellen.

LDO = Low Drop Out, so ein Regler benötigt nur etwas mehr am Eingang wie 
am Ausgang rauskommen soll.

Die Uhr muss dann über einen Kondensator gepuffert werden damit sie für 
einen Akkuwechsel weiterlaufen kann.

: Bearbeitet durch User
Autor: Ingrid S. (i-s)
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Jörg R. schrieb:
> Noch eine Frage zur Stromversorgung: Sind jetzt in der Kerze 2 Akkus und
> 3 in dem Batteriekasten? Man sieht nicht wohin die Drähte aus dem
> Batteriekasten führen.
>
> Ist der Dämmerungsschalter ein LDR? LDR03, LDR07?
>
> Ist es das Bauteil welches ich eingekreist habe?

Hm, es ist ein LDR. Ich glaube GL5528, weiß nicht so genau.

Jörg R. schrieb:
> Noch eine Frage zur Stromversorgung: Sind jetzt in der Kerze 2 Akkus und
> 3 in dem Batteriekasten? Man sieht nicht wohin die Drähte aus dem
> Batteriekasten führen.

übeschneidet sich gerade alles.
Kerze= 2x 1,5V
Batteriebox= 3x 1,5V
Hierzu ein Foto, wo die Drähte von der Batteriebox zum 
Dämmerungsschalter führen.

Autor: Wolfgang R. (pit)
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Jörg R. schrieb:

> Einen Schritt weitergedacht würde ich die Stromversorgung für die Uhr
> auch aus diesen Zellen nehmen. Ein LDO Spannungregler mit geringem
> Eigenverbrauch kann die 1,5 Volt bereitstellen.

Find ich zu viel. Ausser es kommt sehr auf den verfügbaren Raum an.

> Die Uhr muss dann über einen Kondensator gepuffert werden damit sie für
> einen Akkuwechsel weiterlaufen kann.

Hab ich auch so gemacht:
Beitrag "Re: Umbau Anleitung: 220 Volt AC Zeitschaltuhr auf 12 Volt DC"
Beitrag "Re: Umbau Anleitung: 220 Volt AC Zeitschaltuhr auf 12 Volt DC"

Andrew T. schrieb:
>> Ein 470uf Kondensator parallel zur Zelle hält die Spannung deutlich über
>> 10 Sekunden, nimmt wesentlich weniger Platz ein als eine zusätzliche
>> AA-Zelle . Und ermöglicht dir einen Zellentausch ohne zu zeitlichen
>> Stress und ohne Programm/Uhrzeit verlust.

>Hab´s jetzt mal mit 100µF ausprobiert und nach 14 bis 15 Sekunden
>verschwindet die Anzeige und innerhalb von 20 Sek. lässt sich die
>Energie-Zelle ohne Verlust wieder anschließen.
>Nur wenig größer ist hier ein 1000µF und da sind es locker 2-3 Minuten.
>Mit 470 ist man irgendwo dazwischen sicher auch gut bedient.

---

PS:
Ingrid schrieb:
>  übeschneidet sich gerade alles.

Ja, volle Action!
:-P

Autor: Jörg R. (solar77)
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Ingrid S. schrieb:
> Hm, es ist ein LDR. Ich glaube GL5528, weiß nicht so genau.

Ja, das könnte sein. Den Typ gibt es.

Messe mal die Spannung am Verbindungspunkt LDR, P1, R5.

Dann klemmst Du die Plus-Versorgung vom LDR mit an den Batteriekasten 
mit den 2 Zellen. Die 3 Akkus dürfen dann nicht mehr mit angeschlossen 
sein.

Jetzt stellst Du mit dem Poti den Spannungswert so ein wie Du ihn vorher 
gemessen hast - bei möglichts gleichen Lichtverhältnissen.

Das sollte nun genauso funktionieren.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Wolfgang R. schrieb:
> Find ich zu viel.

Hallo Wolfgang,

was meinst Du mit "zu viel"? Die 1,5 Volt?


> Ausser es kommt sehr auf den verfügbaren Raum an.

Die Regler sind von der Größe her wie ein BC547.

: Bearbeitet durch User
Autor: Ingrid S. (i-s)
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Jörg R. schrieb:
> Wolfgang R. schrieb:
>> Eindeutig LDR, nur k.A. welcher!
>
> Sieht für mich auch nach LDR aus.
>
>
> @Ingrid
>
> Kannst Du mal so grob die Widerstände für den Hell- und Dunkelwert von
> dem LDR messen?
>
>
Hell( ans Licht gehalten) 1,75 kohm
Dunkel (zugehalten) 10,08 kOhm

langsam komme ich nicht mehr hinterher :)

Wolfgang R. schrieb:
> Wenn ich es richtig verstanden habe, dann hast Du einfach statt des
> eingezeichneten Phototransistors den Photowiderstand eingesetzt und
> statt der LED das Relais.
>
> Ist alles dann soweit gutgegangen.
>
> Dann hast Du statt des Relais einfach die Kerze eingesetzt, wobei hier
> die Plus-Leitung eben weggefallen ist.

Genauso ist es. :)

Jörg R. schrieb:
> Ja, der würde dann locker reichen. Und, bei nur 20 mA Gesamtstrom würde
> ich tatsächlich eine zentrale Stromversorgung für alle 4 Kerzen nehmen.
>
Die Versorgung der Kerzen gefällt mir eigentlich ganz gut, denn die 
Batterien sind darin versteckt. Ich möchte so wenig wie möglich 
irgendwelche Batterieboxen daneben zu liegen haben. Die Schaltuhr würde 
auch zu sehen sein, damit kann ich aber leben.

> Einen Schritt weitergedacht würde ich die Stromversorgung für die Uhr
> auch aus diesen Zellen nehmen. Ein LDO Spannungregler mit geringem
> Eigenverbrauch kann die 1,5 Volt bereitstellen.
>
> LDO = Low Drop Out, so ein Regler benötigt nur etwas mehr am Eingang wie
> am Ausgang rauskommen soll.
>
> Die Uhr muss dann über einen Kondensator gepuffert werden damit sie für
> einen Akkuwechsel weiterlaufen kann.

Die Uhr hat Ihre eigene Stromversorgung, kann so bleiben, da die im 
Gehäuse versteckt, wie auf meinen ersten Bildern zu sehen.
Ich benötige auch kein Puffer für den Batteriewechsel. Uhr kann auch 
ohne Bedienungsanleitung programmiert werden. Sie ist ganz einfach 
gehalten.
Der Aufwand wäre dann doch für meine Zwecke zu hoch.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Ingrid S. schrieb:
> Die Versorgung der Kerzen gefällt mir eigentlich ganz gut, denn die
> Batterien sind darin versteckt. Ich möchte so wenig wie möglich
> irgendwelche Batterieboxen daneben zu liegen haben. Die Schaltuhr würde
> auch zu sehen sein, damit kann ich aber leben.

Eine Batteriebox für alle😀 2 Drähte müssen ja sowieso zu jeder Kerze.

Ingrid S. schrieb:
> Hell( ans Licht gehalten) 1,75 kohm
> Dunkel (zugehalten) 10,08 kOhm

Hell ist ok.
10,08 kohm ist lt. DB auch noch hell.
Der Wert müsste über meherere 100 kohm gehen.

PS: Der LDR darf beim messen nicht mit der Stromversorgung verbunden 
sein.

: Bearbeitet durch User
Autor: Wolfgang R. (pit)
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Jörg R. schrieb:
> Wolfgang R. schrieb:
>> Find ich zu viel.
>
> Hallo Wolfgang,
>
> was meinst Du mit "zu viel"? Die 1,5 Volt?
>
>
>> Ausser es kommt sehr auf den verfügbaren Raum an.
>
> Die Regler sind von der Größe her wie ein BC547.

Nee, zuviel Aufwand.

Es ist gerade so richtig schön einfach nur ne Zelle zwischen Plus und 
Minus bei der Uhr zu klemmen und die dürfte sicher 1 Jahr halten.

ABER:
Wenn es darum geht alles unsichtbar im Uhrengehäuse zu versenken, dann 
kann es echt Sinn (für mich) machen.

Ich hab es eben immer gerne etwas getrennt, so läuft die Uhr autark und 
wenn der Rest mal zusammenbricht bleibt die Programmierung.

Ingrid schrieb:
> Die Versorgung der Kerzen gefällt mir eigentlich ganz gut, denn die
> Batterien sind darin versteckt. Ich möchte so wenig wie möglich
> irgendwelche Batterieboxen daneben zu liegen haben. Die Schaltuhr würde
> auch zu sehen sein, damit kann ich aber leben.

Seh ich genauso!
Wir müssten herausfinden wie die Schaltung am wenigsten Strom verbraucht 
und dann kann sie letztendlich einfach an +/- einer Kerzen-Batterie 
gehängt  und wenn in der Kerze genug Platz auch darin versenkt werden.

> langsam komme ich nicht mehr hinterher :)

Deswegen gehe ich auch immer wieder ein paar Schritte wieder zurück und 
fasse zusammen, damit jeder wieder einen Anknüpfungspunkt hat, es geht 
auch ohne Geschwindigkeit schon einiges in der Masse an Infos verloren.

Einfach alles nachfragen!
:-)

-----

PS wegen Widersprüchlichkeit:

Ingrid schrieb:
> Die Versorgung der Kerzen gefällt mir eigentlich ganz gut, denn die
> Batterien sind darin versteckt. Ich möchte so wenig wie möglich
> irgendwelche Batterieboxen daneben zu liegen haben. Die Schaltuhr würde
> auch zu sehen sein, damit kann ich aber leben.

Seh ich genauso!

AUSSER:

Jörg R. schrieb:
>> Stromversorgung:
>>
>> Würde ich dezentral machen. Ein Akkupack für alle 4 Kerzen.
>> Ggf. Akkus mit mehr Kapazität.
>>
>> 2 Drähte müssen sowieso zu jeder Kerze geführt werden. Dann kann es auch
>> die Stromversorgung sein.

>Genau so seh ich das eigentlich auch, nicht wegen der Quantität, sondern
>der Qualität, optimal sollte alles auf Akkus umgestellt werden allein
>wegen der Umwelt.
>Und an einem zentralen Pack wäre ein Tiefentladungsschutz einfach(er) zu
>realisieren.

: Bearbeitet durch User
Autor: Jörg R. (solar77)
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Wolfgang R. schrieb:
> Ich hab es eben immer gerne etwas getrennt, so läuft die Uhr autark und
> wenn der Rest mal zusammenbricht bleibt die Programmierung.

Ok, das ist ein Argument.

Für die von Ingrid bevorzugten Akkus in jeder Kerze spricht natürlich 
die längere Akkulaufzeit.

Gute Nacht💤

Autor: Ingrid S. (i-s)
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Jörg R. schrieb:
> 10,08 kohm ist lt. DB auch noch hell.
> Der Wert müsste über meherere 100 kohm gehen.
>
> PS: Der LDR darf beim messen nicht mit der Stromversorgung verbunden
> sein.

OK, neuer Wert 360kohm ;)

Autor: Ingrid S. (i-s)
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Jörg R. schrieb:
> Für die von Ingrid bevorzugten Akkus in jeder Kerze spricht natürlich
> die längere Akkulaufzeit.
>
> Gute Nacht💤

Genauso, sehe ich das.

Gute Nacht.

Autor: Wolfgang R. (pit)
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Noch ein paar Ideen:

Eine zentrale Stromversorgung für die Schaltung und die Kerzen muss 
nicht hässlicher sein, als ohne...

Rein optisch ließe sich alles (inkl. Zeitschaltuhr oder dann evtl. nur 
das Modul daraus) in eine Holzkiste setzen, oder wenn die Kerzen nah bei 
einander stehen in ein kleines Holzpodest, dann sieht man auch die Kabel 
nicht mehr, wenn die Kerzen darauf stehen und von unten angeschlossen 
sind.
https://www.trendmarkt24.de/bastelbedarf.basteln-m...

Wenn die Zellen in den Kerzen dezentral verbleiben, dann wäre zu 
probieren, ob bei Wechsel auf Akkus (2 X 1,3V NiMh) überhaupt eine 
Tiefentladung stattfindet oder wegen Spannungsunterschreitung die Kerzen 
nicht einfach ausgehen, was dann das nötige Nachladen anzeigt. Dann 
bestünde kein Risiko.

Ob die Quelle hier oder da ist, ist Geschmackssache, ein echter 
technischer Punkt (für die Umwelt UND den Geldbeutel) ist eigentlich 
nur: Akku oder Wegwerf -"Batterie".

PS:

Ich schrieb:
> Wenn die Uhr 17 Std/Tag durchschaltet, also einen Transistor füttert,
> dann müssen wir zur Verbrauchsoptimierung vielleicht doch mal schauen,
> ob der Basis-Widerstand optimal ist ...

Muss doch nicht unbedingt, denn:

Ich schrieb schon lange vorher:
> Wenn das Modul schaltet verbraucht es ca. 0,3mA und im Standby nur
> 1/100. davon (3 mikroA, soweit dem Messgerät zu trauen ist, aber relativ
> wenig!).

Bei 2000 mAh ist auch bei Durchschaltung nicht viel los!
Das müsste 1 Jahr halten!

: Bearbeitet durch User
Autor: Ingrid S. (i-s)
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Wolfgang R. schrieb:
> Noch ein paar Ideen:
>
> Wenn die Uhr 17 Std/Tag durchschaltet, also einen Transistor füttert,
> dann müssen wir zur Verbrauchsoptimierung vielleicht doch mal schauen,
> ob der Basis-Widerstand optimal ist ...
>
> Eine zentrale Stromversorgung für die Schaltung und die Kerzen muss
> nicht hässlicher sein, als ohne...
>
> Rein optisch ließe sich alles (inkl. Zeitschaltuhr oder dann evtl. nur
> das Modul daraus) in eine Holzkiste setzen, oder wenn die Kerzen nah bei
> einander stehen in ein kleines Holzpodest, dann sieht man auch die Kabel
> nicht mehr, wenn die Kerzen darauf stehen und von unten angeschlossen
> sind.
> https://www.trendmarkt24.de/bastelbedarf.basteln-m...
>
> Wenn die Zellen in den Kerzen dezentral verbleiben, dann wäre zu
> probieren, ob bei Wechsel auf Akkus (2 X 1,3V NiMh) überhaupt eine
> Tiefentladung stattfindet oder wegen Spannungsunterschreitung die Kerzen
> nicht einfach ausgehen, was dann das nötige Nachladen anzeigt. Dann
> bestünde kein Risiko.
>
> Ob die Quelle hier oder da ist, ist Geschmackssache, ein echter
> technischer Punkt (für die Umwelt UND den Geldbeutel) ist eigentlich
> nur: Akku oder Wegwerf -"Batterie".

Wie gesagt, ich möchte lieber die Eigenversorgung der Kerzen nutzen und 
auch nicht eine Holzkiste daneben haben.

Bei der Eigenversorgung halten die Batterien auch viel länger.

Nur mal so als Beispiel: Wenn ich die Kerzen zu Weihnachten mit 
Tannengrün ausschmücke, möchte ich nicht unbedingt viel rundherum zu 
liegen haben.

Die zwei Drähte von jeder Kerze kann ich darunter verstecken.

Mein Überlegung war, vielleicht kann ich die Platine vom 
Dämmerungsschalter  mit in der Uhr verstecken. Der Platz ist dafür da.

Hierzu nochmal die Bilder, wie die Uhr aussieht.

https://www.mikrocontroller.net/attachment/329770/...

https://www.mikrocontroller.net/attachment/330090/...

Werde heute haben mal versuchen die Uhr mit anzuschließen.

Autor: Ingrid S. (i-s)
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Wolfgang R. schrieb:
> Ob die Quelle hier oder da ist, ist Geschmackssache, ein echter
> technischer Punkt (für die Umwelt UND den Geldbeutel) ist eigentlich
> nur: Akku oder Wegwerf -"Batterie".

Noch eine kleiner Hinweis, im Augenblick benutze ich die 
Wegwerf-"Batterie".

Ob mal Akku´s nutze, weiß ich noch nicht.

Autor: Wolfgang R. (pit)
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> Bei der Eigenversorgung halten die Batterien auch viel länger.

Wie lange haben eigentlich die Kerzen-Batterien mit den Relais gehalten 
und wie lange vorher ohne Modifikationen?

An "Weihnachten" hab ich gar nicht mal gedacht, dachte die stehen den 
ganzen Tag rum.

Die Schaltung im Uhrgehäuse zu versenken ist sicher kein Problem, passte 
das Relais ja auch schon rein.

Am Ende sollte aber vielleicht die Verkabelung solider sein, dann reisst 
sie nicht und mit ner Zwillingslitze geordneter.
http://www.pollin.de/shop/dt/NTkxODM0OTk-/Haustech...

Ich sehe, daß Du auch mit ner Heißklebepistole werkelst, damit kann man 
prima Knickschutz, Gehäuse-Durchführung und sonstiges formen, gut 
Auftragen, mit z.B. ner Nagelschere in Form schneiden und mit nem 
Feuerzeug glätten.

Autor: Wolfgang R. (pit)
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.....

Eigentlich würde ich noch Stecker an den Kerzen-Kabeln setzen:
http://i.ebayimg.com/images/g/G3gAAOSw~y9ZF5tj/s-l300.jpg

wobei ich bei den Dingern immer nur die weiblichen nehme und die 
Plastik-Teile nicht benutze, sondern lieber etwas Schrumpfschlauch drum.
http://i.ebayimg.com/images/g/twAAAOSwXshWseW4/s-l1600.jpg

Für die männlichen löte ich immer lieber einen nackten Pin ans Kabel 
(den Platik-Nöppel abziehen und um den Lötansatz auch Schrumpfschlauch)
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6...

Verpolungssicher ist das nicht, aber wenn falschrum drangesteckt dürfte 
eigentlich nichts passieren, ausser, daß die Kerze nicht brennt.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Ingrid S. schrieb:
> Bei der Eigenversorgung halten die Batterien auch viel länger.
>
> Nur mal so als Beispiel: Wenn ich die Kerzen zu Weihnachten mit
> Tannengrün ausschmücke, möchte ich nicht unbedingt viel rundherum zu
> liegen haben.

Die 2 Drähte je Kerze und Tannengrün um die Kerze machen den 
Batteriewechsel etwas fummelig. Bei der, von mir nach wie vor 
favorisierten, zentralen Stromversorgung gibt es nur eine Stelle an der 
Batterien getauscht werden müssten. Und wenn Batterien anstatt Akkus 
verwendet werden würde ich Monozellen verwenden.
Das lässt sich schon kaschieren. Meine Frau schmückt auch😀

Ich würde sogar über den Einsatz eines Steckernetzteils nachdenken.

Die Verbindung Kerze/Steuerung würde ich auch mit Steckverbindungen 
lösen. Alternativ auch mit Schraubklemmen (Lüsterklemmen) - nur fest 
verlöten würde ich es nicht.

Ich habe noch mal über die Stromaufnahme der Kerzen nachgedacht.
Ungefähr 5 mA kommt mir doch recht wenig vor. Ich nehme an das sie mehr 
brauchen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Wolfgang R. (pit)
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Jörg R. schrieb:
> Bei der, von mir nach wie vor
> favorisierten, zentralen Stromversorgung gibt es nur eine Stelle an der
> Batterien getauscht werden müssten.

Macht natürlich Sinn und ich würde es vll. auch so machen, aber wo wäre 
der Spaß dabei. Ist doch auch spannender genau die gegebenen Ressourcen 
zu nutzen und die Kerzen haben nunmal die Halterungen und gehen nicht 
alle zusammen dann aus, wenn sie leerlaufen, wie bei den echten, sind 
auch nicht immer gleichschnell abgebrannt.

> Die 2 Drähte je Kerze und Tannengrün um die Kerze machen den
> Batteriewechsel etwas fummelig.

Das ist natürlich ein Argument, aber kommt wieder auf die individuellen 
Bedingungen an und wieviel Leid ein Anwender erträgt (zu welchem 
Nutzen).
:-)

Aber nehmen wir mal erweitert die gegebenen Bedingungen...

... es würde hier zentralisiert ein Optimum darstellen die Batterie ins 
Uhr-Gehäuse mit reinzubekommen.

Die Uhr lässt sich natürlich auch in ein anderes Gehäuse einbauen, alles 
eine Frage des Perfektionismus´.

Abhängig davon wie lange die Kerzen wirklich brennen und welche Leistung 
pro Zeit sie brauchen ...

Wenn es so wenig ist, daß ....

...dann ließen sich alle über einen 2-Zellenhalter für AAA, welcher 
evtl. in das Uhrgehäuse mit reinpasst versorgen. Die 2 Kabel zu jeder 
Lampe ändern sich quantitativ ja nicht. Vielleicht passte sogar ein 
AA-Halter.
Aber wie auch immer, die Leuchtdauer würde dann gedrittelt, sonst muss 
mehr Kapazität mit rein durch Parallelschaltung oder eben größere 
Zellen.
Und dann ist es wieder ein großer Klotz mehr.
(Ich denke immer in AA-Zellen, könnte Mono´s gar nicht laden ohne extra 
dafür ein neues Ladegerät zu kaufen)

Ohne genaue Daten aber bringt das alles nichts.

> Ich würde sogar über den Einsatz eines Steckernetzteils nachdenken.

Sogar?!
Ich als erstes, wenn die Aufgabe nicht explizit netzunabhängig wäre.
Dann wäre aber auch die Zeitschaltuhr zu einfach, 230V zwischen Netzteil 
und Steckdose. Und das ist ja gerade das Interessante auf "Batterien" zu 
gehen.

Es kommt eben auf den individuellen Anspruch an, sowohl technisch, als 
auch optisch.

Verschneiter Weihnachtsabend weit entfernt von jeder Zivilisation auf 
einer einsamen Berghütte ...

Es sind ROTE Kerzen!
Ja, es sind rote Kerzen!

:-P

> Ich habe noch mal über die Stromaufnahme der Kerzen nachgedacht.
> Ungefähr 5 mA kommt mir doch recht wenig vor. Ich nehme an das sie mehr
> brauchen.

Wir wissen nicht wie "hell" die wirklich sind, können ja gedrosselt 
sein.
Aber vielleicht besser noch mal nachmessen.

Das Amperemeter zwischen die "Batterie" und den Batteriehalter, bzw. das 
Kabel welches von der Kerze zu Q2 geht, es zählt ja welcher Strom direkt 
aus der Batterie kommt, bzw. vom Transistor zur Masse durchgeschaltet 
wird.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Wolfgang R. schrieb:
> Die Uhr lässt sich natürlich auch in ein anderes Gehäuse einbauen, alles
> eine Frage des Perfektionismus´.

Das wäre mein Anspruch. Ich sehe es aber auch aus der Sicht des 
Technikers. Selbst die Farbauswahl der Drähte würde da eine Rolle 
spielen😀

: Bearbeitet durch User
Autor: Ingrid S. (i-s)
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Jörg R. schrieb:
> Die 2 Drähte je Kerze und Tannengrün um die Kerze machen den
> Batteriewechsel etwas fummelig. Bei der, von mir nach wie vor
> favorisierten, zentralen Stromversorgung gibt es nur eine Stelle an der
> Batterien getauscht werden müssten. Und wenn Batterien anstatt Akkus
> verwendet werden würde ich Monozellen verwenden.
> Das lässt sich schon kaschieren. Meine Frau schmückt auch😀
>
> Ich würde sogar über den Einsatz eines Steckernetzteils nachdenken.

Also;), ich bleibe dabei, möchte bei der Eigenversorgung für die Kerzen 
bleiben.
Hatte das alles schon mit den Drähten so im Betrieb.


 Batterieaustausch war kein Problem. Batterien werden ja immer größer 
;).

Jörg R. schrieb:
> Ich würde sogar über den Einsatz eines Steckernetzteils nachdenken.

Habe da keine Steckdose in der Nähe, daher Batteriebetrieb.

Wolfgang R. schrieb:
> Am Ende sollte aber vielleicht die Verkabelung solider sein, dann reisst
> sie nicht und mit ner Zwillingslitze geordneter.

Gut, da hat Wolfgang recht, das kann man ordentlicher machen. ;)

Wolfgang R. schrieb:
> Wie lange haben eigentlich die Kerzen-Batterien mit den Relais gehalten
> und wie lange vorher ohne Modifikationen?

Also mit Modifikation, ich glaube so 4 Tage. Relais ziehen eben viel.

Ohne alles(Jede Kerze für sich allein), waren es schon ca. 2-3 Wochen, 
hatte es aber nicht den ganzen Tag an.
Hatte auch nicht die Zeit gestoppt, erst als ich mit der Uhr angefangen 
hatte.

Jetzt möchte ich es einfacher komfortabler machen.

Jörg R. schrieb:
> Ich habe noch mal über die Stromaufnahme der Kerzen nachgedacht.
> Ungefähr 5 mA kommt mir doch recht wenig vor. Ich nehme an das sie mehr
> brauchen.

Hier hatte ich einen Mess-Profi an meiner Seite. Ich denke auf der 
Platine wird ein Strombegrenzer sein.

Autor: Wolfgang R. (pit)
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> Selbst die Farbauswahl der Drähte würde da eine Rolle spielen😀

Genau! Unsichtbar!

Bei der Einfachheit der Zeitsteuerung, bzw. der Abhängigkeit von nur 
einer Schaltung könnte eigentlich auch ein einfacher Zeit- & 
Dämmerungsschalter pro Kerze, der aus der Kerzenbatterie versorgt wird, 
ausreichen.

Da fällt mir auch gerade ein, man könnte auch den Innenraum der Kerzen 
vergrößern durch einen kleinen Sockel darunter, je Kerze, dann schalten 
wir am Ende einfach bequem per App oder über die Fritzbox.

:-)

Aber zurück zum Ernst ... der Situation...

Die Kerzen zu vergrößern könnte je nach weiteren Ideen grundsätzlich 
Sinn machen und optisch gut aussehen.

Der nächste Schritt in die Richtung wäre aber dann wohl selber welche zu 
gießen und die Technik selber reinzubauen ...

Für den Anschluss der Kerzen an die Schaltung würde ich auch 
optimalerweise kein rot/schwarz nehmen, sondern schwarz mit was anderem:
http://www.pollin.de/shop/suchergebnis.html?S_TEXT...

Aber das ist nur technische Kosmetik!

---

Ingrid schrieb:
> Ohne alles(Jede Kerze für sich allein), waren es schon ca. 2-3 Wochen,

Da sollten wir wieder annähernd hinkommen, denn "Tage" ist zu wenig!

Autor: Ingrid S. (i-s)
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Wolfgang R. schrieb:
> Die Uhr lässt sich natürlich auch in ein anderes Gehäuse einbauen, alles
> eine Frage des Perfektionismus´.


Das Uhrgehäuse ist schon O.K.

Jörg R. schrieb:
> Das wäre mein Anspruch. Ich sehe es aber auch aus der Sicht des
> Technikers. Selbst die Farbauswahl der Drähte würde da eine Rolle
> spielen😀

O.K, so perfekt muss es nun auch nicht sein.;)
Man kann es schöner machen, schon richtig. ;)

Wichtig, ist es das es erstmal funktioniert.

Autor: Ingrid S. (i-s)
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Wolfgang R. schrieb:
> Wir wissen nicht wie "hell" die wirklich sind, können ja gedrosselt
> sein.
> Aber vielleicht besser noch mal nachmessen.
>
> Das Amperemeter zwischen die "Batterie" und den Batteriehalter, bzw. das
> Kabel welches von der Kerze zu Q2 geht, es zählt ja welcher Strom direkt
> aus der Batterie kommt, bzw. vom Transistor zur Masse durchgeschaltet
> wird.


Also, es wird nicht mehr ,5mA.
Mein Mess-Profi hat kontrolliert ob ich das richtig mache.

So eine Erfolgsmeldung habe ich auch parat.
Uhr angeschlossen, schaltet wie es soll.

Werde mich jetzt Kerze für Kerze rantasten. Schaun wir mal, was 
passiert.

Beitrag #5011613 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Jörg R. (solar77)
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Ingrid S. schrieb:
> Wolfgang R. schrieb:
>> Die Uhr lässt sich natürlich auch in ein anderes Gehäuse einbauen, alles
>> eine Frage des Perfektionismus´.
>
> Das Uhrgehäuse ist schon O.K.
>
> Jörg R. schrieb:
>> Das wäre mein Anspruch. Ich sehe es aber auch aus der Sicht des
>> Technikers. Selbst die Farbauswahl der Drähte würde da eine Rolle
>> spielen😀
>
> O.K, so perfekt muss es nun auch nicht sein.;)
> Man kann es schöner machen, schon richtig. ;)
>
> Wichtig, ist es das es erstmal funktioniert.

Das ist schon ok wie Du es umsetzt.

Die Techniker hier im Forum würden die Led-Kerzen halt mit GPS, 
Bluetooth und weiteren unnötigen Spielereien ausstatten😀

Ich würde gerne noch etwas rechnen. Sie die Schaltbilder weiter oben 
noch aktuell, auch die Widerstandswerte?

Welchen Wert hat das Poti in der jetzigen Einstellung?

Autor: Wolfgang R. (pit)
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Hab ein paar "Billig"-Kerzen gekauft und die bestehen nur aus einer LED, 
in der ein Chip mit vergossen ist, der Rest ist Plastik drumherum.

Der Verbrauch schwankt flackernd zwischen 8 und 18mA (bei 3V), 4 davon 
könnte also ein 547 schalten.

Auf der Packung steht zwar "Energiespar LED für längere 
Batterielaufzeit" aber zu merken ist davon nichts bei max. 18mA!

Mit irgendwas um 50 Ohm als Vorwiderstand halbiert sich der Verbrauch 
bei nicht allzugroßem Helligkeitsverlust, am besten mit nem 101 Poti zu 
ermitteln.

Muss jetzt als nächstes das alles mal zusammenstecken udn an den 
Transistoren schrauben!
:-)

---

> So eine Erfolgsmeldung habe ich auch parat.
> Uhr angeschlossen, schaltet wie es soll.

Supi!
:-)

Autor: Ingrid S. (i-s)
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So ich melde mich zurück.

Zeitschaltuhr schaltet so wie es soll, Dämmerungsschalter ebenso. :):)

Transistor Q2 gemessen, wenn Kerzen an 0,120V
Q1= 0,375V

Alle 4 Kerzen verbrauchen 16mA.

Allerdings habe ich folgendes festgestellt.

Bin ich zufällig darauf gestoßen.

Ist die Batteriebox (3x 1,5V) auf Aus, die Uhr auf "AUTO" oder "ON" sind 
die Kerzen an. Hm, ist das richtig?

Aber, ich bin schon zufrieden:).

Das Ziel ist glaube erreicht, die Relais sind nicht von nöten. 
Stromersparnis jeweils 70mA. Yippie.

Ihr seid die Größen!!!!!! :):)

Autor: Wolfgang R. (pit)
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Ingrid S. schrieb:
> Ist die Batteriebox (3x 1,5V) auf Aus, die Uhr auf "AUTO" oder "ON" sind
> die Kerzen an. Hm, ist das richtig?

Auf "On" schaltet der Uhr-Transistor (Q3) durch, also brennt es!

Wenn vorher "On" war und Du auf "Auto" rüberschaltest, dann brennt es 
weiter.

Wenn vorher "Off" war und Du von dort auf "Auto" rüberschaltest, dann 
brennt es weiterhin nicht.

Also beim manuellen Durchschalten:

"On" = immer AN
"Off" = immer AUS
"Auto" = abhängig was vorher war

Das muss genau so sein wie vorher mit den Relais!

----

> Das Ziel ist glaube erreicht, die Relais sind nicht von nöten.
> Stromersparnis jeweils 70mA. Yippie.

> Ihr seid die Größen!!!!!! :):)

Noch nicht ganz, erst mal schauen was die Schaltung jetzt verbrät und 
was man an den Widerständen noch drehen kann!

Vom Jörch:
> Ich würde gerne noch etwas rechnen. Sie die Schaltbilder weiter oben
> noch aktuell, auch die Widerstandswerte?

> Welchen Wert hat das Poti in der jetzigen Einstellung?

: Bearbeitet durch User
Autor: Ingrid S. (i-s)
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Jörg R. schrieb:
> Das ist schon ok wie Du es umsetzt.
>
> Die Techniker hier im Forum würden die Led-Kerzen halt mit GPS,
> Bluetooth und weiteren unnötigen Spielereien ausstatten😀
>
> Ich würde gerne noch etwas rechnen. Sie die Schaltbilder weiter oben
> noch aktuell, auch die Widerstandswerte?
>
> Welchen Wert hat das Poti in der jetzigen Einstellung?


Also, wie die Schaltbilder weiter oben, sind so aktuell. Genauso mit den 
Werten umgesetzt.

Warum ist die Einstellung des Poti´s so wichtig.
Hier stelle ich doch die Empfindlichkeit des Dämmerungsschalter ein.

Also ich hab da nicht gemessen. Einfach nach meinem Gefühl bei welcher 
Dämmerung schalten soll. Also live bei Dämmerung ;)

Autor: Ingrid S. (i-s)
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Wolfgang R. schrieb:
> Ingrid S. schrieb:
>> Ist die Batteriebox (3x 1,5V) auf Aus, die Uhr auf "AUTO" oder "ON" sind
>> die Kerzen an. Hm, ist das richtig?
>
> Auf "On" schaltet der Uhr-Transistor (Q3) durch, also brennt es!
>
> Wenn vorher "On" war und Du auf "Auto" rüberschaltest, dann brennt es
> weiter.
>
> Wenn vorher "Off" war und Du von dort auf "Auto" rüberschaltest, dann
> brennt es weiterhin nicht.
>
> Also beim manuellen Durchschalten:
>
> "On" = immer AN
> "Off" = immer AUS
> "Auto" = abhängig was vorher war
>
> Das muss genau so sein wie vorher mit den Relais!

Muss noch einmal nachfragen. Da ich noch den alten Aufbau habe, musste 
ich es nochmal testen.

Alter Aufbau: Meine Batteriebox hat einen Schalter, also ist dieser 
ausgeschaltet, steht die Uhr auf "AUTO" oder "ON", sind die Kerzen auch 
aus. Müsste ja so sein, da der Dämmerungsschalter kein Strom bekommt.

Neuer Aufbau:Steht die Uhr auf "AUTO" oder "ON", sind die Kerzen 
an(leuchten), wie geht das? Der Dämmerungsschalter wird ja von der 
Batteriebox mit Strom versorgt aber die Box habe ich ausgeschaltet.

Autor: Wolfgang R. (pit)
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Hier noch ne andere Idee:
https://bastelnmitelektronik.jimdo.com/basteleien-...

Die letzte Sache unten (dort mit Bild!):
> Eine kleine Versuchsschaltung. Ich habe die Basis eines NPN-Transistors mit
> dem Punkt zwischen flackernder LED und deren Vorwiderstand verbunden.
> Die fünf LEDs rechts im Bild werden von diesem Transistor angesteuert.
> Jetzt flackern alle sechs LEDs.

Wenn das denn stimmt (macht Sinn, hab es aber selber noch nicht 
ausprobiert) dann könnte es ne Idee sein mit einer Flacker LED mehrere 
Normale zu schalten, vielleicht um Farben zu wechseln oder kaputte durch 
einfache gelbe zu ersetzen.

Autor: Ingrid S. (i-s)
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Ingrid S. schrieb:
> Neuer Aufbau:Steht die Uhr auf "AUTO" oder "ON", sind die Kerzen
> an(leuchten), wie geht das? Der Dämmerungsschalter wird ja von der
> Batteriebox mit Strom versorgt aber die Box habe ich ausgeschaltet.

Hinweis, der Dämmerungsschalter ist außer Kraft gesetzt, ob hell oder 
dunkel, die Kerzen leuchten.

Autor: Wolfgang R. (pit)
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Ingrid S. schrieb:
> Muss noch einmal nachfragen. Da ich noch den alten Aufbau habe, musste
> ich es nochmal testen.
>
> Alter Aufbau: Meine Batteriebox hat einen Schalter, also ist dieser
> ausgeschaltet, steht die Uhr auf "AUTO" oder "ON", sind die Kerzen auch
> aus. Müsste ja so sein, da der Dämmerungsschalter kein Strom bekommt.
>
> Neuer Aufbau:Steht die Uhr auf "AUTO" oder "ON", sind die Kerzen
> an(leuchten), wie geht das? Der Dämmerungsschalter wird ja von der
> Batteriebox mit Strom versorgt aber die Box habe ich ausgeschaltet.

Der neue Aufbau ist doch genau der hier, oder?
https://www.mikrocontroller.net/attachment/330185/...
und V1 ist die Batteriebox!?!

Und der alte Aufbau ist der hier:
https://www.mikrocontroller.net/attachment/330150/...
nur, daß eben statt des Phototransistors ein Photowiderstand da ist und 
die angegebenen 3v tatsächlich 4,5V sind!?!

Was passiert bei "Off" und wenn Du von "Off" nach "Auto" wechselst?


----
PS: Merke gerade, daß die alte Schaltung ja die mit den Relais war....

Wir müssen die Logik der neuen Schaltung nochmal durchgehen, die alte 
ist eigentlich egal.

: Bearbeitet durch User
Autor: Jörg R. (solar77)
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Ingrid S. schrieb:
> Warum ist die Einstellung des Poti´s so wichtig.
> Hier stelle ich doch die Empfindlichkeit des Dämmerungsschalter ein.

Ich könnte den Wert zur Berechnung gebrauchen.


Ingrid S. schrieb:
> Hinweis, der Dämmerungsschalter ist außer Kraft gesetzt, ob hell oder
> dunkel, die Kerzen leuchten.

Spannungswerte wenn Batteriekasten aus ist?
(Der Plan ist doch dieser - oder?)

U1 =
U2 =
U3 =
U4 =
U5 =
U6 =
U7 =

Und mal zum testen: Lege mal einen Widerstand 10 kohm oder 4,7 kohm von 
der Basis Q2 nach GND. Was passiert?


@Wolfgang

Ich habe Deinen Artikel gelesen den Du wieder gelöscht hast🤔

Diese Led-Kerzen bei denen die Led direkt an die Batterie geht nutzen 
folgenden Effekt aus: Knopfzellen wie die CR2032 haben einen so hohen 
Innenwiderstand der die Led quasi schützt. Normale AA, C oder D Zellen 
würden die Led vermutlich zerstören.

: Bearbeitet durch User
Autor: Ingrid S. (i-s)
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Wolfgang R. schrieb:
> Der neue Aufbau ist doch genau der hier, oder?
> 
https://www.mikrocontroller.net/attachment/330185/...
> und V1 ist die Batteriebox!?!


Genauso habe ich den umgesetzt, ist fast identisch wie der Alte mit den 
kleinen Änderungen.

> Und der alte Aufbau ist der hier:
> https://www.mikrocontroller.net/attachment/330150/...
> nur, daß eben statt des Phototransistors ein Photowiderstand da ist und
> die angegebenen 3v tatsächlich 4,5V sind!?!

Ja, das ist der Alte.

>
> Was passiert bei "Off" und wenn Du von "Off" nach "Auto" wechselst?

Habe einfach eine Zeit simuliert, wo die Uhr an sein soll.

Ergebnis von "OFF" nach "AUTO", Kerzen an, Dämmerungsschalter außer 
Kraft gesetzt, soll auch so sein, nur haben die Kerzen Dauerstrom.
Die müssten eigentlich aus sein, die Batteriebox zum Dämmerungsschalter 
ist aus.

Autor: Wolfgang R. (pit)
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Grundlage:
https://www.mikrocontroller.net/attachment/330185/...
ich bastel gerade an der Logik, dauert was.

---

Jörg schrieb:
> Diese Led-Kerzen bei denen die Led direkt an die Batterie geht nutzen
> folgenden Effekt aus: Knopfzellen wie die CR2032 haben einen so hohen
> Innenwiderstand der die Led quasi schützt. Normale AA, C oder D Zellen
> würden die Led vermutlich zerstören.

Interessant, hätte jetzt keinen Unterschied vermutet zwischen den CR und 
AA/AAA.
Im Zweifel würde ich aber immer nen Vorwiderstand nehmen.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Wolfgang R. schrieb:
> Interessant, hätte jetzt keinen Unterschied vermutet zwischen den CR und
> AA/AAA.

Wenn Du eine Led direkt an eine CR anschließt und die Spannung misst 
wirst Du festellen das: Beim Einschalten der Led bricht die Spannung der 
CR messbar ein. Nach dem Ausschalten erholt sich die CR wieder.

Die CR werden eigentlich über ihre Spezifikation hinaus belastet. Die 
Hersteller geben für eine CR2032 die kontinuierliche Belastung mit ca. 2 
bis 3 mA an. Die Leds nehmen sich mehr. Der Strom sinkt natürlich mit 
abnehmender Spannung der Zelle.


> Im Zweifel würde ich aber immer nen Vorwiderstand nehmen.

Bei Leds immer. Power-Leds werden in der Regel über Konstanstromqüellen 
betrieben.

Autor: Wolfgang R. (pit)
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Ich glaub ich komme dazu erst weiter, wenn ich es selber mit optimierten 
Basis-Widerständen zusammen hab.

Vielleicht liegt es ja nicht an der Logik, sondern, daß die Transistoren 
zu viel verstärken!?! (Zuviel "Kriechstrom" wegen falscher Widerstände), 
das was eben bei "digitalen" Relais völlig wegbleibt.

---

>> Im Zweifel würde ich aber immer nen Vorwiderstand nehmen.

> Bei Leds immer. Power-Leds werden in der Regel über Konstanstromqüellen
> betrieben.

Is klar! Sonst müsste der Widerstand echt was fetter sein!

Hab letztens eine kleine rote (2V) LED gegrillt.

Hatte zwar die Strombegrenzung drin, aber auf 12V, versteh aber trotzdem 
nicht, warum die gegrillt wurde, da es ja eigentlich nur auf den Strom 
und nicht die Spannung ankommt.

Oder war einfach das Netzteil zu lahm?

Autor: Wolfgang R. (pit)
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Ingrid schrieb:
> Habe einfach eine Zeit simuliert, wo die Uhr an sein soll.

> Ergebnis von "OFF" nach "AUTO", Kerzen an, Dämmerungsschalter außer
> Kraft gesetzt, soll auch so sein, nur haben die Kerzen Dauerstrom.
> Die müssten eigentlich aus sein, die Batteriebox zum Dämmerungsschalter
> ist aus.

Wenn die Uhr sich in der programmierten Zeit befindet dann ist Auto ja = 
ON und OFF schaltet nur einfach alles aus.

Beispiel:

Die Zeitschaluhr ist programmiert AN zu sein zwischen 10.00 und 12.00 
Uhr.

Jetzt ist es 11.00 Uhr und die Zeitschaltuhr müsste selbsttätig auf AN 
gehen (= den Transistor durchschalten).

Wenn Du nun auf OFF schaltetst geht sie AUS.

Wenn Du aber zwischen 10.00 und 12.00 von OFF nach Auto schaltest, dann 
geht sie AN!

Und Zeitschaltuhr AN heißt immer Kerzen AN, AUSSER der 
Dämmerungsschalter sagt es ist zu hell (und der sagt gar nichts, wenn 
seine Stromversorgung AUS ist)!

Kann es das sein? Dann würde es korrekt funktionieren!

Vonn OFF nach AUTO = Kerzen AUS wäre nur wenn es kein Programm gibt, das 
gerade im Hintergrund AN schalten will.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Wolfgang R. schrieb:
> Oder war einfach das Netzteil zu lahm?

Viele Netzteile habe große Kapazitäten am Ausgang. Die Entladen sich 
erst einmal über die Led und erst dann setzt die Strombegrenzung des NT 
ein.

Bei Leds würde ich die Spannung auch nicht so hoch einstellen.

Leds haben oft eine relativ kleine Sperrspannung (Reverse Voltage).
Wenn Du die Led verpolt an das NT anschließt kann es das Ende der Led 
sein.

Normale Leds teste ich mit einem kleinen Led-Tester.

Autor: Wolfgang R. (pit)
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> Normale Leds teste ich mit einem kleinen Led-Tester.

Mach ich ja auch normalerweise mit dem Multimeter (Dioden- als 
Funktionstest) oder dem LCR-Meter (Uf Ermittlung).

> Bei Leds würde ich die Spannung auch nicht so hoch einstellen.

War ja auch nicht geplant, hatte die Spannung zwischendurch für einen 
anderen Zweck umgestellt.

Ist nur dumm gelaufen, aber bringt mich wieder zu einer Hinterfragung.

Wenn man allerdings die "Elektronenwanderung" als reine theoretische 
Hypothese ansieht, dann ist es nicht leicht wirklich nachzuvollziehen 
was tatsächlich die Praxis beeinflusst, aber das geht zu weit aus dem 
Thema hier.

:-)

----

zurück zu Ingrid:

Es ist mir im Moment nicht klar, ob vielleicht nur eine Fehlbedienung, 
bzw. Fehlinterpretation der Zeitschaltuhr vorliegt.

Ich habe es so verstanden, daß Du jetzt erst bemerkt hast, daß man das 
Teil auch manuell AN und AUS stellen kann und somit, was passiert wenn 
man den Knopf, der zwischen "ON", "OFF" und "AUTO" umschaltet, mehrmals 
drückt.

Um´s noch mal vielleicht anders ausgedrückt zu wiederholen:

WENN keine Schaltzeit besteht, dann ist:

ON = AN
OFF = AUS
AUTO = AN wenn vorher ON & AUS wenn vorher OFF gedrückt war

WENN gerade Schaltzeit besteht, dann ist:

ON = AN
OFF = AUS
AUTO = AN


Die OFF-Funktion ist dafür da die Zeitschaltuhr abzustellen, damit sie 
ihrer Programmierung nicht folgt.

Die ON-Funktion ist dafür da um manuelle AN zu schalten auch ausserhalb 
der Programmierung.

AUTO lässt die Uhr einfach ihrem Programm folgen

---

PS:
> WENN keine Schaltzeit besteht, dann ist:
> AUTO = AN wenn vorher ON & AUS wenn vorher OFF gedrückt war

Warum gerade das hier so ist kann ich auch nicht nachvollziehen, bei 
meiner Uhr und analog allen anderen, die mir bekannt sind, ist das 
einfach so.

Ich beschreibe hier lediglich die Schaltwerte der Uhr, nach denen der 
"Uhr-Transistor" (Q3) konsequent AN (offen) oder AUS (gesperrt) sein 
muss.

Die Frage danach ist dann, ob der Transistor an der richtigen Stelle 
schaltet, wenn das Endergebnis nicht stimmen sollte, das ist dann die 
Frage der Schaltungs-Logik.

: Bearbeitet durch User
Autor: Wolfgang R. (pit)
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Was wir auch nicht vergessen sollten ist, daß der Dämmerungsschalter 
wohl auch mit weniger als 4,5V auskommen könnte, was auch den Verbrauch 
senken kann und es was kleiner machen würde.
Wie bereits angedacht kann dann die Schaltungsversorgung evtl. einfach 
an eine Kerze angehängt werden, sodaß der Batteriehalter wegfällt oder 
die separate Spannungsversorgung passt eher mit ins Uhrgehäuse.

Aber die Basiswiderstände der Transistoren Q1 und Q2 sind darauf wohl 
mehr oder weniger abgestimmt, deshalb müsste es um-gerechnet oder 
-potentiometerisiert werden.

Autor: Ingrid (Gast)
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Wolfgang R. schrieb:
> Warum gerade das hier so ist kann ich auch nicht nachvollziehen, bei
> meiner Uhr und analog allen anderen, die mir bekannt sind, ist das
> einfach so.
>
> Ich beschreibe hier lediglich die Schaltwerte der Uhr, nach denen der
> "Uhr-Transistor" (Q3) konsequent AN (offen) oder AUS (gesperrt) sein
> muss.ox
>
> Die Frage danach ist dann, ob der Transistor an der richtigen Stelle
> schaltet, wenn das Endergebnis nicht stimmen sollte, das ist dann die
> Frage der Schaltungs-Logik.


Wie die Uhr funktioniert ist mir bekannt.

Ich habe mir meine Frage selbst erklärt.

Habe die Batteriebox vom Dämmerungsschachter genommen.
Dann war mir klar warum die Kerzen beim Durchschalten der Uhr bei "AN" 
leuchten oder wenn gerade die programmierte Zeit auf an war.

Die Schaltung mit der Uhr ist dann direkt mit den Kerzen verbunden.
Also ist es dann als ob der Dämmerungsschalter garnicht vorhanden wäre.
Jetzt habe ich es verstanden, alles gut. :)

Autor: Ingrid S. (i-s)
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Wolfgang R. schrieb:
> Was wir auch nicht vergessen sollten ist, daß der Dämmerungsschalter
> wohl auch mit weniger als 4,5V auskommen könnte, was auch den Verbrauch
> senken kann und es was kleiner machen würde.
> Wie bereits angedacht kann dann die Schaltungsversorgung evtl. einfach
> an eine Kerze angehängt werden, sodaß der Batteriehalter wegfällt oder
> die separate Spannungsversorgung passt eher mit ins Uhrgehäuse.


Also die Versorgung für Dämmerungschalter im Uhrgehäuse zu verstecken 
finde ich gut. Die Platine wollte ich eh darin verstecken.

Autor: Ingrid S. (i-s)
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Jörg R. schrieb:
> Spannungswerte wenn Batteriekasten aus ist?
> (Der Plan ist doch dieser - oder?)
>
> U1 = (AN 0) AUS 0
> U2 = (AN 0,537 V) AUS 0
> U3 =  (AN 1,42) AUS 0
> U4 = verstehe ich nicht, habe keine R6, hätte da eine Widerstand einlöten 
sollen?
> U5 = (AN 0,523 V) AUS 0
> U6 = (AN 0,783V ) AUS 0,049 V
> U7 = (AN 0,691 V) AUS 0,055V

AN heißt, die Kerzen leuchten-

Jörg R. schrieb:
> Und mal zum testen: Lege mal einen Widerstand 10 kohm oder 4,7 kohm von
> der Basis Q2 nach GND. Was passiert?

Kerzen gehen aus.

Autor: Ingrid S. (i-s)
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Jörg R. schrieb:
> Warum ist die Einstellung des Poti´s so wichtig.
>> Hier stelle ich doch die Empfindlichkeit des Dämmerungsschalter ein.
>
> Ich könnte den Wert zur Berechnung gebrauchen.

10Kohm

Autor: Wolfgang R. (pit)
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Ingrid schrieb:
> Habe die Batteriebox vom Dämmerungsschachter genommen.
> Dann war mir klar warum die Kerzen beim Durchschalten der Uhr bei "AN"
> leuchten oder wenn gerade die programmierte Zeit auf an war.
>
> Die Schaltung mit der Uhr ist dann direkt mit den Kerzen verbunden.
> Also ist es dann als ob der Dämmerungsschalter garnicht vorhanden wäre.
> Jetzt habe ich es verstanden, alles gut. :)

Genau!

ABER wenn der Dämmerungsschalter bei Zeitschaltuhr AN aktiv wird, dann 
schließt er den Strom direkt zur Masse und Q2 bekommt keinen Saft und 
sperrt, also sind die Kerzen dann AUS.

Ich muss das auch immer mal wieder für mich selber wiederholen.

Diese dumme, allgemein übliche Analogie mit dem Wasser zur Erklärung 
eines Stromflusses versaut hier (für mich) jedes Verständnis.
:-)

Autor: Jörg R. (solar77)
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Ingrid S. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Spannungswerte wenn Batteriekasten aus ist?
>> (Der Plan ist doch dieser - oder?)
>>
>> U1 = (AN 0) AUS 0
>> U2 = (AN 0,537 V) AUS 0
>> U3 =  (AN 1,42) AUS 0
>> U4 = verstehe ich nicht, habe keine R6, hätte da eine Widerstand einlöten
> sollen?

R6 geht lt. Plan an die Uhr und die Basis von Q3.

Pläne und Werte sollten schon so sein wie sie gepostet werden. Sonst 
dreht man sich im Kreis, redet aneinander vorbei und zieht falsche 
Schlüsse.

https://www.mikrocontroller.net/attachment/330424/...

Wenn die Uhr direkt an die Basis von Q3 geht und es hell ist schließt Du 
den Ausgang quasi kurz.

>> U5 = (AN 0,523 V) AUS 0
>> U6 = (AN 0,783V ) AUS 0,049 V
>> U7 = (AN 0,691 V) AUS 0,055V
>
> AN heißt, die Kerzen leuchten-
>
> Jörg R. schrieb:
>> Und mal zum testen: Lege mal einen Widerstand 10 kohm oder 4,7 kohm von
>> der Basis Q2 nach GND. Was passiert?
>
> Kerzen gehen aus.

Damit habe ich gerechnet.

: Bearbeitet durch User
Autor: Ingrid S. (i-s)
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Jörg R. schrieb:
> R6 geht lt. Plan an die Uhr und die Basis von Q3.
>
> Pläne und Werte sollten schon so sein wie sie gepostet werden. Sonst
> dreht man sich im Kreis, redet aneinander vorbei und zieht falsche
> Schlüsse.

Habe Plan noch einmal angehängt. 
Daemmerungsschalter_zdaemmerungsschalter_zeitschaltuhr

Nach diesem ist der Aufbau. Die Uhr geht direkt an Basis von Q3.

Der Plan Daemmerungsschalter4_5v.png wurde leicht verändert. An R6 steht 
Zeitschaltuhr. Wenn da ein Widerstand (Wert hätte ich auch nicht 
gewußt.) zwischen muss, hätte man mir das sagen müssen. Geht jetzt auch 
ohne.

Bin eben Laie.

Autor: Ingrid S. (i-s)
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Jörg R. schrieb:
> Wenn die Uhr direkt an die Basis von Q3 geht und es hell ist schließt Du
> den Ausgang quasi kurz.

Dann sag mir bitte wie ich es richtig machen muss.

Autor: Wolfgang R. (pit)
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Ingrid S. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Wenn die Uhr direkt an die Basis von Q3 geht und es hell ist schließt Du
>> den Ausgang quasi kurz.
>
> Dann sag mir bitte wie ich es richtig machen muss.


Wenn die Uhr AN ist und der Photowiderstand HELL, dann wird R2 über 
beide Transistoren (Q1 & Q3) hinweg auf Masse gelegt, also eine kleine 
Heizung freigeschaltet.

Es kommt jetzt auf den Widerstandswert an wie hoch der Verbrauch ist, je 
höher desto weniger.

R2 steht aber im direkten Zusammenhang mit R3.

R2 und R3 ergeben zusammen den Basiswiderstand für Q2, um den Verbrauch 
zu drosseln sollte das Verhältnis so sein, daß R2 möglichst hoch ist im 
Vergleich zu R3 innerhalb des kumulierten Gesamtwertes.

Richtich Jörch?


Was mir aber noch auffällt ist, daß bei Q1 und Q3 zwischen Emitter und 
Masse ein (evtl. gemeinsamer Widerstand) sein könnte.

Aber vielleicht seid Ihr ja genau da dran....ich folge einfach mal 
still.

:-)

Autor: Jörg R. (solar77)
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Wolfgang R. schrieb:
> Wenn die Uhr AN ist und der Photowiderstand HELL, dann wird R2 über
> beide Transistoren (Q1 & Q3) hinweg auf Masse gelegt, also eine kleine
> Heizung freigeschaltet.

In dem Fall in dem die Stromversorgung für den Dämmerungsschalter fehlt 
schaltet Q1 nicht. Deswegen kann an der Basis von Q3 auch ca. 1,4 Volt 
von der Uhr anliegen. Würde Q1 schalten läge der Emitter von Q3 nahe an 
GND. Durch fehlen von R6 dürfte U3 dann nur ca. 0,7 Volt betragen. Das 
Uhrensignal würde heruntergezogen. Deshalb muss R6 sein. Ich würde es 
für R6 mal mit 2K7 probieren.

Alternativ Testweise ein 10K Poti anschließen und langsam runterdrehen.
Den Dammerungsschalter dabei abdunkeln.

Ich würde auch noch etwas mit R2 und R3 experimentieren. Der Nachteil 
der Schaltung ist das immer Strom fließt, außer von der Uhr kommt "Off".

Wenn von der Uhr "On" kommt und es dunkel ist leuchten die Leds, Strom 
fließt. Wenn von der Uhr "On" kommt und es ist hell sind die Leds aus, 
aber es fließt Strom über R2, weil er von Q2 und Q3 auf GND gelegt wird. 
Aktuell sind es bei 2K2 nur ca. 1,3 mA, aber immerhin. >> R2 erhöhen und 
R3 ggf. verringern.

Dazu kommt noch der Strom durch P1 und den LDR. Je heller - umso mehr.
Bei 10k vom Poti und 20K vom LDR im Hellzustand sind es allerdings nur 
ca. 0,1 mA.

: Bearbeitet durch User
Autor: Wolfgang R. (pit)
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Jörg R. schrieb:
> Der Nachteil
> der Schaltung ist das immer Strom fließt, außer von der Uhr kommt "Off".

Jepp, blöde Spannungsteiler, aber wie schaut es mit dem Bild hier aus?

Die Batterie des Dämmerungsschalters wird wenn die Uhr AUS ist von der 
Masse genommen, somit der Dämmerungsschalter komplett auch und es dürfte 
dann hier kein Strom fließen, erst wenn die Uhr AN schaltet.

Wenn Uhr = AUS, dann Kerzen immer AUS
Wenn Uhr = AN, dann Kerzen nur AN wenn Dämmerungsschalter = AN

Die Batterie der Uhr und die Batterien der Kerzen sind aber weiterhin 
über die Masse mit einander und den Emittern des Dämmerungsschalters 
verbunden (Q1 & Q2).

Der Spannungsteiler des Dämmerungsschalters verbindet den Plus-Pol der 
Dämmerungsschalter-Batterie (V1) mit den Minus-Polen der beiden anderen 
Stromquellen, es ist aber eigentlich kein Kreislauf über den 
Dämmerungsschaöter möglich, da die Plus-Pole der weiteren Verbraucher 
autonom sind.

Der Uhr-Transistor wäre hier dann kein Logik- sondern ein einfacher 
Hauptschalter, der Aufgrund geringen Stromes auch ein kleiner Transistor 
sein kann.

Klappt das theoretisch?

Autor: Jörg R. (solar77)
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Wolfgang R. schrieb:
> Der Uhr-Transistor wäre hier dann kein Logik- sondern ein einfacher
> Hauptschalter, der Aufgrund geringen Stromes auch ein kleiner Transistor
> sein kann.
>
> Klappt das theoretisch?

Ich würde es so mal umsetzen. Für R6 würde ich mal 2K2 bis 4K7 testen, 
evtl. auch noch etwas darüber.

Autor: Wolfgang R. (pit)
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Jörg R. schrieb:
> Für R6 würde ich mal 2K2 bis 4K7 testen,
> evtl. auch noch etwas darüber.

Wie ist das eigentlich mit den Transistoren?

Wenn die Schaltspannung, sagen wir mal bei genau 0.7V, erreicht wird, 
aber nicht überschritten, also genau der Punkt an dem der Transistor 
minimal schaltet, dann dürfte doch eigentlich hfe egal sein, oder?
Bei einem Transistor als reiner Schalter!

Wobei bei einem kleinen hfe dieser Punkt einfacher zu treffen sein 
müsste!?

Ich messe z.B. an der Basis die Spannung, wenn ich am Poti rumdrehe.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Wolfgang R. schrieb:
> Wenn die Schaltspannung, sagen wir mal bei genau 0.7V, erreicht wird,
> aber nicht überschritten, also genau der Punkt an dem der Transistor
> minimal schaltet, dann dürfte doch eigentlich hfe egal sein, oder?
> Bei einem Transistor als reiner Schalter!
>
> Wobei bei einem kleinen hfe dieser Punkt einfacher zu treffen sein
> müsste!?

Ein Transistor wie der BC547x ist stromgesteuert. Die 
Basis-Emitter-Strecke liegt im Bereich von ca. 0,6V bis 0,8 Volt, je 
nach Höhe des Basisstroms bzw. dem daraus resultierendem Kollektorstrom. 
Gesteuert wird der Kollektorstrom über den Basisstrom, nicht über die 
Höhe der Spannung an der Basis.

Aktuell wird der Basisstrom für Q2 durch die Summe von R2 und R3 
bestimmt, also 4K4. Der Basisstrom für Q2 beträgt damit ca. 0,8mA. Das 
ist für den BC547C mit einem hfe von min. 420 schon recht viel.

Ib=(Ubatt-Ube)/R = (4,5V-0,7V)/4K4 = 0,864mA.
Die 4,5V Volt sind natürlich Abhängig vom Zustand der Batterien.

Der LED-Strom der 4 Kerzen beträgt ca. 20mA.
hfe=Ic/Ib = 20mA/0,864mA = 23,14

Dieser hfe-Wert ist für die Anwendung viel zu gering, daher kann man mit 
R2 auch noch nach oben gehen solange die Kerzen hell genug leuchten, 
bzw. Uce nicht zu groß wird. Hier kommt das 10K Poti wieder zum Einsatz, 
wobei 10K vielleicht sogar noch zu gering ist.

Bei hfe von 23 ist man beim BC547C schon im Bereich der Sättigung 
(Ucesat). Zudem ist der Basisstrom mit 0,8mA "relativ" hoch was der 
Batterielaufzeit entgegenwirkt.

Ich würde sogar mal versuchen R3 wegzulassen und R2 um den Faktor x zu
erhöhen >> Poti.

: Bearbeitet durch User
Autor: Ingrid S. (i-s)
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Jörg R. schrieb:
> Wenn die Uhr direkt an die Basis von Q3 geht und es hell ist schließt Du
> den Ausgang quasi kurz.
>
>>> U5 = (AN 0,523 V) AUS 0
>>> U6 = (AN 0,783V ) AUS 0,049 V
>>> U7 = (AN 0,691 V) AUS 0,055V
>>
>> AN heißt, die Kerzen leuchten-
>>

So habe hie nochmal neuen Messergebniss, R6 beträgt jetzt 2,7 Kohm

U1= AUS (0) AN= 0,68V
U2= AUS (0) AN= 0,30V
U3= AUS (0) AN= 1,50V
U4= AUS (0) AN= 1,34V
U5= AUS (0) AN= 0,28V
U6 = AUS (0,06V) = 0,76V
U7 = AUS (0,06V) = 0,68V

Messergebniss mit Dämmerungsschalter 3V (2x1,5V)

U1= AUS (3,19V) AN= 3,19V
U2= AUS (1,33V) AN= 0,31V
U3= AUS (0) AN= 1,59V
U4= AUS (0) AN= 1,58V
U5= AUS (0,55V) AN= 0,44V
U6 = AUS (0,003V) = 1,03V
U7 = AUS (0,003V) = 0,70V

Autor: Ingrid S. (i-s)
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https://www.mikrocontroller.net/attachment/330557/...

Habe diesen neuen Plan mal nachgebaut, funktioniert nicht wirklich.

Es arbeitet nur der Dämmerungsschalter, bei der Uhr kann einstellen was 
ich will,es ist als ob die Uhr garnicht dran wäre.

Nehme ich den Uhrenkontakt weg, garkeine Funktion.

: Bearbeitet durch User
Autor: Jörg R. (solar77)
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Ingrid S. schrieb:
> Messergebniss mit Dämmerungsschalter 3V (2x1,5V)

Wieso nun 3 Volt? Hast Du den bisher nicht mit 4,5 Volt betrieben?

Autor: Jörg R. (solar77)
Datum:

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Jörg R. schrieb:
> Ingrid S. schrieb:
>> Messergebniss mit Dämmerungsschalter 3V (2x1,5V)
>
> Wieso nun 3 Volt? Hast Du den bisher nicht mit 4,5 Volt betrieben?

Wie groß ist R6. Wie groß ist die Spannung an R6 (beide Seiten) wenn die 
Uhr ON ist?

Autor: Ingrid S. (i-s)
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Jörg R. schrieb:
>> Wieso nun 3 Volt? Hast Du den bisher nicht mit 4,5 Volt betrieben?
>

Wollte probieren obe es mit 3V auch geht, würde dann die beiden 
Batterien im Uhrgehäuse verstecken.


> Wie groß ist R6. Wie groß ist die Spannung an R6 (beide Seiten) wenn die
> Uhr ON ist?

R6 ist 2,7Kohm

Vor R6 1,491 V danach 1,310 V

Autor: Jörg R. (solar77)
Datum:

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Ingrid S. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>>> Wieso nun 3 Volt? Hast Du den bisher nicht mit 4,5 Volt betrieben?
>>
>
> Wollte probieren obe es mit 3V auch geht, würde dann die beiden
> Batterien im Uhrgehäuse verstecken.

Kannst Du machen, es sollte nur für die anderen User sofort erkenntlich 
sein. Dadurch ändern sich einige Ströme😀


>> Wie groß ist R6. Wie groß ist die Spannung an R6 (beide Seiten) wenn die
>> Uhr ON ist?
>
> R6 ist 2,7Kohm
>
> Vor R6 1,491 V danach 1,310 V

Dann kann Q3 nicht schalten. Es müsste ein Basisstrom von ca. 0,26 mA 
fließen. Entweder ist R6 sehr viel größer oder Q3 ist falsch beschaltet. 
Ich gehe davon aus das Q3 ein BC547C ist.

Die 1,491 Volt vor R6 sind ok, die kommen direkt von der Uhr. Auf der 
anderen Seite von R6 müssten ca. 0,7 Volt zu messen sein.

Am Kollektor von Q3 müsste der Messwert nur wenige 100mV betragen.
An R6 sollten ca. 0,7 V bis 0,8 V zu meesen sein.

: Bearbeitet durch User
Autor: Ingrid S. (i-s)
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https://www.mikrocontroller.net/attachment/330514/...

Also ich habe diesen Plan mit 3v aufgebaut.

Jörg R. schrieb:
> Dann kann Q3 nicht schalten. Es müsste ein Basisstrom von ca. 0,26 mA
> fließen. Entweder ist R6 sehr viel größer oder Q3 ist falsch beschaltet.
> Ich gehe davon aus das Q3 ein BC547C ist.
>
> Die 1,491 Volt vor R6 sind ok, die kommen direkt von der Uhr. Auf der
> anderen Seite von R6 müssten ca. 0,7 Volt zu messen sein.
>
> Am Kollektor von Q3 müsste der Messwert nur wenige 100mV betragen.
> An R6 sollten ca. 0,7 V bis 0,8 V zu meesen sein.


Hm, R6 ist 2,7Kohm

Q3 ist ein BC547C

Schalte ich die Uhr allein, wenn "An" Kerzen AN, "Off" Kerzen AUS

Mit Dämmerungschalter und Uhr, wenn Uhr An = Kerzen aus (hell), dunkel 
Kerzen an, funktioniert so wie es soll.

Bin jetzt ratlos, vielleicht meine Messergebnisse falsch. Bezugspunkt 
ist doch auf der Seite Uhr minus und Kerzen Batterie minus oder?

Beitrag #5016106 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Ingrid S. (i-s)
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Ingrid S. schrieb:
> Also ich habe diesen Plan mit 3v aufgebaut.

Diesen Plan natürlich.  Sorry hatte den falschen Plan kopiert.

https://www.mikrocontroller.net/attachment/330185/...

Wie gesagt jetzt mit 3Vörg R. schrieb:
> Dann kann Q3 nicht schalten. Es müsste ein Basisstrom von ca. 0,26 mA
> fließen. Entweder ist R6 sehr viel größer oder Q3 ist falsch beschaltet.
> Ich gehe davon aus das Q3 ein BC547C ist.
>
> Die 1,491 Volt vor R6 sind ok, die kommen direkt von der Uhr. Auf der
> anderen Seite von R6 müssten ca. 0,7 Volt zu messen sein.
>
> Am Kollektor von Q3 müsste der Messwert nur wenige 100mV betragen.
> An R6 sollten ca. 0,7 V bis 0,8 V zu meesen sein.


Hm, R6 ist 2,7Kohm

Q3 ist ein BC547C

Schalte ich die Uhr allein, wenn "An" Kerzen AN, "Off" Kerzen AUS

Mit Dämmerungschalter und Uhr, wenn Uhr An = Kerzen aus (hell), dunkel
Kerzen an, funktioniert so wie es soll.

Bin jetzt ratlos, vielleicht meine Messergebnisse falsch. Bezugspunkt
ist doch auf der Seite Uhr minus und Kerzen Batterie minus oder?

: Bearbeitet durch User
Beitrag #5016290 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Jörg R. (solar77)
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Ingrid S. schrieb:
> Bezugspunkt ist doch auf der Seite Uhr minus und Kerzen Batterie minus
> oder?

Die Minuspole der Batteriepacks (Uhr, Dämmerungsschalter, Kerzen) müssen 
verbunden sein. Die komplette Schaltung benötigt EINEN Bezugspunkt.
Ist das in Deiner Schaltung so?

: Bearbeitet durch User
Autor: Wolfgang R. (pit)
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Kurze Zwischenfrage:

Funktioniert die Schaltung grundsätzlich und Ihr feilt nur an 
stromsparenden Feinheiten oder gibt es noch ein grundsätzliches 
Funktionsproblem?

Autor: Ingrid S. (i-s)
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Jörg R. schrieb:
> Die Minuspole der Batteriepacks (Uhr, Dämmerungsschalter, Kerzen) müssen
> verbunden sein. Die komplette Schaltung benötigt EINEN Bezugspunkt.
> Ist das in Deiner Schaltung so?

Ja, die Schaltung ist so.  Den aktuellen Plan mit Werten, so wie ich den 
aufgebaut habe,  siehe im Anhang.

Ich glaube das es ein Messefehler von mir war. ;)

Uhr"AN" Kerzen aus vor R6 1,5 V danach 0,78V

Uhr "AN" Kerzen an vor 1,5 V danach 1,5V

Hatte R6 3,3K dran, Uhr schaltete nicht, jetzt 2,2K Uhr schaltet.

Mit mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Die Schaltung macht genau 
das was ich.:)

Recht herzlichen Dank an alle die mir geholfen haben. Ihr seid die 
Größten. :):):)

: Bearbeitet durch User
Autor: Ingrid S. (i-s)
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Ingrid S. schrieb:
> Ja, die Schaltung ist so.  Den aktuellen Plan mit Werten, so wie ich den
> aufgebaut habe,  siehe im Anhang.


Ich wußte nicht wie ich den ersten Plan löschen kann, daher 2 mal ;):)

Autor: Jörg R. (solar77)
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Wolfgang R. schrieb:
> Kurze Zwischenfrage:
>
> Funktioniert die Schaltung grundsätzlich und Ihr feilt nur an
> stromsparenden Feinheiten oder gibt es noch ein grundsätzliches
> Funktionsproblem?

Ich denke Ingrid ist erst einmal zufrieden. Die Schaltung funktioniert.
Verbesserungspotential gibt es z.B. Deine Idde den Dammerungskreis über 
die Uhr vom Strom zu trennen.

Mit R2 und R6 kann Ingrid auch noch experimentieren um die Stromaufnahme 
zu reduzieren. BeideR's haben noch Luft nach oben.

Aber, Hauptsache es funktioniert und Ingrid hat ihr Ziel erreicht.


Nun noch einige Denkanstöße meinerseits:

Auf Dauer würde ich eine zentrale Stromversorgung für alles 
favorisieren.
Dazu würde ich nicht mit Batterien arbeiten sondern Akkus verwenden.
Eine 18650 Zelle mit ca. 2500 mAh würde die Schaltung lange versorgen.

Ein weiterer Punkt ist die Elektronik in den Kerzen. Die käme raus, 
inkl. Led, und würde durch eine sparsame Flacker-Led ersetzt.

Und, um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen: Ein Attiny85 (uC mit 8 
Pins) in Verbindung mit einem RTC-Modul und einem Lichtsensor könnte die 
Aufgabe wunderbar übernehmen. Das sind aber nur meine Hirngespinste 😀


@Ingrid
Hut ab das Du die Geduld hattest das Problem zu lösen.

Falls Du die bestehende Schaltung noch optimieren möchtest - melde Dich.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Ingrid S. schrieb:
> Ich wußte nicht wie ich den ersten Plan löschen kann, daher 2 mal ;):)

Wenn der Kommentar einmal abgeschickt ist geht das wohl nicht mehr.

Einzige Lösung:

- ganzen Text aus dem Kommentar markieren und kopieren
- Beitrag löschen
- neuen Kommentar erstellen und nur ein Bild einfügen
- vorher kopierten Text einfügen
- Kommentar absenden

Das löschen, wie auch das editieren, funktioniert nur solange kein 
weiterer Kommentar geschrieben wurde.

Autor: Wolfgang R. (pit)
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Jörg R. schrieb:
> Wolfgang R. schrieb:
>> Kurze Zwischenfrage:
>>
>> Funktioniert die Schaltung grundsätzlich und Ihr feilt nur an
>> stromsparenden Feinheiten oder gibt es noch ein grundsätzliches
>> Funktionsproblem?

>
> Ich denke Ingrid ist erst einmal zufrieden.
>
Die Schaltung funktioniert.
Hauptsache, erstmal!
:-)


> Verbesserungspotential gibt es z.B. Deine Idde den Dammerungskreis über
> die Uhr vom Strom zu trennen.

War eigentlich schon dabei den Spannungsteiler zu erhöhen?
Je höher der Gesamtwiderstand (bei gleicher Relation), desto weniger 
Strom und Transistoren brauchen ja nicht soviel, um zu schalten.



>
> Nun noch einige Denkanstöße meinerseits:
>
> Auf Dauer würde ich eine zentrale Stromversorgung für alles
> favorisieren.
> Dazu würde ich nicht mit Batterien arbeiten sondern Akkus verwenden.

Ich auch!

> Eine 18650 Zelle mit ca. 2500 mAh würde die Schaltung lange versorgen.

Ich nicht, Lithium sollte wann immer möglich gemieden werden, allein 
wegen der Brandgefahr!

>
> Ein weiterer Punkt ist die Elektronik in den Kerzen. Die käme raus,
> inkl. Led, und würde durch eine sparsame Flacker-Led ersetzt.

Die LED´s aus meinen Billig-Kerzen verbrauchen 4 mal soviel, das Modul 
scheint schon was zu bringen, um zu sparen (wenn die 5mA noch aktuell 
sind).
Wo gibt es denn sonst "Flacker-LED´s" hab bisher noch keine gesehen?


> Und, um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen: Ein Attiny85 (uC mit 8
> Pins) in Verbindung mit einem RTC-Modul und einem Lichtsensor könnte die
> Aufgabe wunderbar übernehmen. Das sind aber nur meine Hirngespinste 😀

Mit MC´s geht ja alles, das macht es dann wieder langweilig!
:-)

Ich steh dann auch mehr auf Pics mit BASIC!
Aber man könnte dann auch ne normale LED nehmen und die PWMén oder 
einfach zum flackern den Prozessor auf SLEEP setzen (kleiner Scherz), 
spart aber dann auch Strom.


> @Ingrid

Teste einfach mal wie lange ein Satz Batterien jetzt hält und sach an.
Die Praxis entscheidet am Ende eh immer!
:-)

Autor: Jörg R. (solar77)
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Wolfgang R. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Eine 18650 Zelle mit ca. 2500 mAh würde die Schaltung lange versorgen.
>
> Ich nicht, Lithium sollte wann immer möglich gemieden werden, allein
> wegen der Brandgefahr!

Bei mir kommen natürlich nur Akkus mit Schutzschaltung zum Einsatz.


>> Ein weiterer Punkt ist die Elektronik in den Kerzen. Die käme raus,
>> inkl. Led, und würde durch eine sparsame Flacker-Led ersetzt.
>
> Die LED´s aus meinen Billig-Kerzen verbrauchen 4 mal soviel, das Modul
> scheint schon was zu bringen, um zu sparen (wenn die 5mA noch aktuell
> sind).
> Wo gibt es denn sonst "Flacker-LED´s" hab bisher noch keine gesehen?

Der Knackpunkt sind die Leds. Das Modul in den Kerzen ist ein kleiner uC 
der die Led steuert und das Infrarotsignal empfängt und verarbeitet. 
Sparen tut das Teil nicht, eher das Gegenteil ist der Fall.

Bei den Billig-Kerzen würde ich mal versuchen einen Vorwiderstand vor 
die Led zu setzen.

>> Und, um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen: Ein Attiny85 (uC mit 8
>> Pins) in Verbindung mit einem RTC-Modul und einem Lichtsensor könnte die
>> Aufgabe wunderbar übernehmen. Das sind aber nur meine Hirngespinste 😀

> Mit MC´s geht ja alles, das macht es dann wieder langweilig!
> :-)

Oh nein, für einen Hobbyelektroniker ist es das Gegenteil von 
langweilig😀

Autor: Wolfgang R. (pit)
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Jörg R. schrieb:
> Wolfgang R. schrieb:
>> Jörg R. schrieb:
>>> Eine 18650 Zelle mit ca. 2500 mAh würde die Schaltung lange versorgen.
>>
>> Ich nicht, Lithium sollte wann immer möglich gemieden werden, allein
>> wegen der Brandgefahr!
>
> Bei mir kommen natürlich nur Akkus mit Schutzschaltung zum Einsatz.

Is klar, ohne wäre äußerst dämlich (dämlich kommt von Dame und herrlich 
von Herr :-P )

Fackeln auch gut ab, wenn sie nen falschen Schubser bekommen, ich halte 
von der Chemie nichts.
Atomenergie hat auch Vorteile, ich will die aber auch nicht.
Bei NiMh kann nichts brennen und dem gebe ich immer den Vorzug!

>
>>> Ein weiterer Punkt ist die Elektronik in den Kerzen. Die käme raus,
>>> inkl. Led, und würde durch eine sparsame Flacker-Led ersetzt.
>>
>> Die LED´s aus meinen Billig-Kerzen verbrauchen 4 mal soviel, das Modul
>> scheint schon was zu bringen, um zu sparen (wenn die 5mA noch aktuell
>> sind).
>> Wo gibt es denn sonst "Flacker-LED´s" hab bisher noch keine gesehen?
>
> Der Knackpunkt sind die Leds. Das Modul in den Kerzen ist ein kleiner uC
> der die Led steuert und das Infrarotsignal empfängt und verarbeitet.
> Sparen tut das Teil nicht, eher das Gegenteil ist der Fall.
>
> Bei den Billig-Kerzen würde ich mal versuchen einen Vorwiderstand vor
> die Led zu setzen.

Hab ich, aber um mehr als die Hälfte, also auf 10mA geht´s nicht, wird 
dann zu dunkel.

>>> Und, um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen: Ein Attiny85 (uC mit 8
>>> Pins) in Verbindung mit einem RTC-Modul und einem Lichtsensor könnte die
>>> Aufgabe wunderbar übernehmen. Das sind aber nur meine Hirngespinste 😀
>
>> Mit MC´s geht ja alles, das macht es dann wieder langweilig!
>> :-)
>
> Oh nein, für einen Hobbyelektroniker ist es das Gegenteil von
> langweilig😀

Ein Elektroniker lötet, Kot [:-P] schreiben tun die Informatiker!

Davon abgesehen, daß die Chips so leistungsfähig geworden, sind, daß man 
einen ganzen Computer darauf unterbringen kann, hat sich ja nicht viel 
geändert in den letzten 30 Jahren und damals fand ich das ganze schon 
spannend und was eben im Vergleich dazu heute möglich ist, das ist echt 
erstaunlich.

Aber wenn man die Grundlagen wirklich kapieren will, dann muss man mit 
dem Transistor anfangen.
Die Kinder heute fangen meist mit dem Himbeer Pipi Computer an und 
wissen nicht was ein Transistor ist.

Deshalb kommen bei mir die kleinen C´s immer erst am Ende....sonst 
vergess ich auch immer selber was eigentlich am Anfang war.
:-)

Autor: Jörg R. (solar77)
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Wolfgang R. schrieb:
> Ein Elektroniker lötet, Kot [:-P] schreiben tun die Informatiker!

Ich glaube der Hobbyelektroniker von heute macht beides. Die Kombination 
aus Beiden Welten macht es ja so spannend. Und, das eine schließt das 
Andere nivht aus. Es kommt immer darauf an was man erreichen will. Ich 
wäre froh gewesen hätte es vor 30 Jahren schon Arduino und Co gegeben 😀

Es macht aber auch Spass sich mit einen "banalen" Problem wie dem von 
Ingrid zu beschäftigen.

Damit genug zu dem Thema. Wir weichen zu sehr vom Thread ab😀


Wolfgang R. schrieb:
> Hab ich, aber um mehr als die Hälfte, also auf 10mA geht´s nicht, wird
> dann zu dunkel.

Dann hast Du wirklich schlechte Led-Kerzen erwischt. Vielleicht sind 
aber auch spezielle Leds verbaut oder eine vorhandene Elektronik 
begrenzt den Strom.


@Ingrid
Ist das Thema für Dich nun erledigt oder bist Du an einer Optimierung 
interessiert?

: Bearbeitet durch User
Autor: Ingrid S. (i-s)
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Wolfgang R. schrieb:
> Die LED´s aus meinen Billig-Kerzen verbrauchen 4 mal soviel, das Modul
> scheint schon was zu bringen, um zu sparen (wenn die 5mA noch aktuell
> sind).


Die 5mA sind sowas von aktuell.

Also 4 Kerzen zusammen ohne Schaltung 20mA.

Habe noch einmal den Strom mit den 4 Kerzen zusammen, mit der neuen 
Schaltung gemessen, verbrauchen insgesamt 15 mA.

Ich entschuldige mich mal schon im vorraus.;)

Welcher Widerstand sorgt eigentlich, dass ich insgsamt bei den Kerzen 
5mA einspare.

Jörg R. schrieb:
> @Ingrid
> Ist das Thema für Dich nun erledigt oder bist Du an einer Optimierung
> interessiert?


Optimierung ist immer gut, aber ich bin jetzt sowas von zufrieden, 
reicht mir so.

Dein Vorschlag mit:

Jörg R. schrieb:
> Und, um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen: Ein Attiny85 (uC mit 8
> Pins) in Verbindung mit einem RTC-Modul und einem Lichtsensor könnte die
> Aufgabe wunderbar übernehmen. Das sind aber nur meine Hirngespinste 😀

 ;) Und hier steig ich aus. Ich brauch das einfach. ;):):):)

Trotzdem hätte ich noch eine Frage. Habe da noch Flackerkerzen, die 
jeweils 20mA haben, ist es möglich die 4 Stück (also 80mA) auch mit 
dieser Schaltung zu betreiben.

Autor: Wolfgang R. (pit)
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Ingrid S. schrieb:
> Trotzdem hätte ich noch eine Frage. Habe da noch Flackerkerzen, die
> jeweils 20mA haben, ist es möglich die 4 Stück (also 80mA) auch mit
> dieser Schaltung zu betreiben.

Es kommt darauf an welche Leistung der "Leistungs-Transistor", als 
jener, welcher die LED´s durchschaltet, (hier Q2) vertragen kann.

Die 547er sollen 100mA können, somit wäre das im Rahmen.

Da die LED´s sowieso einen Vorwiderstand brauchen, bzw. abhängig von der 
Leistungsfähigkeit des Widerstandes in Watt einer ausreicht, ließe sich 
hier noch an den mA der LED`s schrauben.

Für 3V wäre das:

50 Ohm bei 60mA und 0,18W
37,5 Ohm bei 80mA und 0,24 Watt

( http://www.sengpielaudio.com/Rechner-ohm.htm )

Der Watt-Wert ist wichtig um abzuschätzen ob der Widerstand das aushält.
Die kleinen haben meist nur 0,25W.

Ich würde ein Potentiometer als Begrenzungswiderstand nehmen und schauen 
bei welchem Wert der geringste Strom bei zufriedenstellender Leuchtkraft 
fließt und dann den Ohm-Wert übernehmen.

Autor: Ingrid S. (i-s)
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Wolfgang R. schrieb:
> er Watt-Wert ist wichtig um abzuschätzen ob der Widerstand das aushält.
> Die kleinen haben meist nur 0,25W.
>
> Ich würde ein Potentiometer als Begrenzungswiderstand nehmen und schauen
> bei welchem Wert der geringste Strom bei zufriedenstellender Leuchtkraft
> fließt und dann den Ohm-Wert übernehmen.


Ich habe mal mit der Schaltung den Strom bei den 4 Kerzen gemessen ergab 
35mA. (Hier R2=2,2K)

Habe R3 mit ein Potentiometer als Widerstand eingesetzt, ergab dann 5K,
der Strom bei den 4 Kerzen dann 25mA.

Beide Werte sind doch OK oder?

Autor: Jörg R. (solar77)
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Ingrid S. schrieb:
> Welcher Widerstand sorgt eigentlich, dass ich insgsamt bei den Kerzen
> 5mA einspare.

Maßgeblich wird der Laststrom dadurch bestimmt wie weit Q3 
durchschaltet. Das Wiederum hängt vom Basisstrom ab der durch Q3 fließt. 
Der wird bestimmt durch die Summe von R2 und R3. Das gilt wenn es dunkel 
ist und Q1 sperrt.

Wird es heller und Q1 geht in den leitenden Zustand über fließt ein Teil 
des Basistroms von Q3 nach GND ab. Damit leitet Q3 schlechter und die 
Led-Kerzen werden dunkler.

An Q3 fällt immer Spannung (Uce) ab, egal wieviel Basisstrom er bekommt. 
Daher wird nie der Strom durch die Led-Kerzen fließen wie wenn man sie 
direkt an die Batterien klemmt. Das wäre bei einem Relaiskontakt bzw. 
einem Mosfet anders.

Die 5 mA "Einsparung" sind also ein Opfer der Regelung.


Ingrid S. schrieb:
> Optimierung ist immer gut, aber ich bin jetzt sowas von zufrieden,
> reicht mir so.

Trotzdem mache ich mir in der nächsten Zeit mal Gedanken.
Bauteileoptimierung, Fotodiode bzw. Fototransistor anstatt LDR usw.


Ingrid S. schrieb:
> Trotzdem hätte ich noch eine Frage. Habe da noch Flackerkerzen, die
> jeweils 20mA haben, ist es möglich die 4 Stück (also 80mA) auch mit
> dieser Schaltung zu betreiben.

Auch hier werden die 80mA nicht erreicht > weil Q3 das verhindert, siehe 
oben. Es sollte also funktionieren.

Die max. zulässige Verlustleistung des BC547C muss beachtet werden, die 
liegt bei 500 mW. Anders gesagt, der Strom multipliziert mit Uce muss < 
500 mW sein. Auch hier sehe kein Problem.
Selbst bei Uce 1 Volt und 80 mA Laststrom beträge die Verlustleistung 
nur 80 mW.

Werden die Kerzen auch mit 3 Volt betrieben?

: Bearbeitet durch User
Autor: Ingrid S. (i-s)
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Jörg R. schrieb:
> ie max. zulässige Verlustleistung des BC547C muss beachtet werden, die
> liegt bei 500 mW. Anders gesagt, der Strom multipliziert mit Uce muss <
> 500 mW sein. Auch hier sehe kein Problem.
> Selbst bei Uce 1 Volt und 80 mA Laststrom beträge die Verlustleistung
> nur 80 mW.
>

Supi :)

> Werden die Kerzen auch mit 3 Volt betrieben?

Ja, die werden auch mit 3 Volt betrieben.

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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ich komm mir hier vor, wie im CB-Funk 1989. "X mal bitte :)"

StromTuner

Autor: Sharky (Gast)
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Axel R. schrieb:
> "X mal bitte :)"

Etwas moderner: WTF DYM?  O.o

Thread ist doch fruchtbar, so?  ;-)

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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Ich kann nur dringend empfehlen (ja - ich mische mich hier mal ungefragt 
ein) einen gesamtplan zu erstellen und nicht immer nur zu erzählen.
Dann werden sicher auch die "anderen Jungs" hier helfen.
Unscharfe Fotos von der zerlegten Zeitschaltuhr und ein Blatt, auf dem 
ein Transistor nebst Basisvorwiderstand, ein Rleias plus Freilaufdiode 
zu sehen sind, zeugt zwar vom guten Willen, ist hier aber wenig 
Zielführend.
Klar, kann man das Relais in der Schaltuhr erkennen. Aber weder, wo es 
drann geht, noch ob es so richtig drann ist usw. Wie soll man da Tipps 
geben, zB den Stromverbrauch zu senken. Auch ist das Zusammenspiel 
zwischen Dämmerungsschalter, Zeitschaltuhr, LED-Kerzen nicht zu 
erkennen. Also ja - im Ansatz schon. Aber hier wäre ein detaillierter 
Stromlaufplan sehr hilfreich.

Ich so:
Masse schalten ist immer Mist. Schalte die Plusleitung.
Masse ist Masse und wird nicht verlasse ...

Dämmerungsschalter:
Dem Dämmerungsschalter spendier eine Hysterese.
Sonst eiert das Ding in der Dämmerung hin und her. Wird es langsam 
dunkel, verwende einen Teil der nach LOW tendierenden Ausgangsspannung 
und führe diese Auf den Eingang (dort, wo der LDR sitzt). Dann sackt die 
Ausgangsspannung noch schneller, weil es für die Schaltung "nun 
plötzlich ganz dunkel" ist. Es muss nun wieder "richtig hell" werden, um 
die vom Ausgang zugeführte Störgröße zu "überschreiben". Ein hochohmiger 
Widerstand vom Ausgang auf den Eingang reicht, um die diese 
(beabsichtigte) Störgröße zu injezieren.
Suche: (Dämmerungsschalter, Hysterese, Transistoren, diskret)

https://www.mikrocontroller.net/attachment/256546/...

Bliebe für mein Verständnis noch:
Relais in der Schaltuhr
(Stromaufnahme ungünstig hoch, Potenzialtrennung trotzdem erforderlich?)
CPC1020N
http://www.mouser.com/ds/2/205/CPC1020N-257883.pdf


StromTuner


StromTuner

Autor: Wolfgang R. (pit)
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Axel R. schrieb:
> Ich kann nur dringend empfehlen (ja - ich mische mich hier mal ungefragt
> ein) einen gesamtplan zu erstellen und nicht immer nur zu erzählen.

Klar, stimmt schon, aber das ist zunächst der Job eines Moderators aber 
das auch nur in der Theorie.

Was grundsätzlich Sinn macht ist, wenn jemand an dem Punkt, dan dem sein 
Problem gelöst ist, eine eigenständige, nachvollziehbare Zusammenfassung 
macht, von der man dann in neue Richtungen gehen kann.

Alles andere, so auch der Verlauf hier ist eher typisch für ein Forum, 
daß ab einer gewissen Menge von Beiträgen und inhaltlichen Punkten ein 
Neu-Einstieg in das Thema schwer ist, ist klar, bei manchen Punkten komm 
ich auch nicht mehr so einfach mit, aber um mitzumachen, muss man eben 
auch etwas tiefer einsteigen.

> Thread ist doch fruchtbar, so?  ;-)

Eben! Man darf nur nicht den Punkt aus den Augen verlieren wo das Chaos 
überwiegt!

Das Grundproblem ist einfach, daß in der praktischen Unterhaltung es 
immer etwas ausufert, ansonsten ist die Wahrnehmung eines jeden 
verschieden.

Unser Ausgangspunkt ist:

>> Wer führt den Thread? Ingrid oder Pit?

> Keiner, wir frickeln zusammen etwas zusammen.
> Mit jeder Hilfe, die wir kriegen!
> :-)

Daher auch:

Stromtuner schrieb:
> Ich so:
> Masse schalten ist immer Mist. Schalte die Plusleitung.
> Masse ist Masse und wird nicht verlasse ...
>
> Dämmerungsschalter:
> Dem Dämmerungsschalter spendier eine Hysterese.
> [...]

Danke, super Idee/Einwand!
:-)

> Klar, kann man das Relais in der Schaltuhr erkennen.

Unser Ziel ist es die LED´s ohne Relais nur über die Transistoren zu 
schalten.

Zum einen muss die Schaltung grundsätzlich klappen und zum anderen wird 
noch daran geschraubt etwas Strom zu sparen, da alles über Batterie 
laufen soll.

Eine Idee dazu ist dann den Dämmerungsschalter, der als Spannungsteiler 
ständig Strom verbraucht, irgendwie komplett durch die Zeitschaltuhr zu 
trennen.

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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jetzt nicht soo schwierig für die meisten hier.
Allein der Begriff "Transen" hält mich zB davon ab, hier schnell etwas 
aufzumalen.


StromTuner

Autor: Jörg R. (solar77)
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Axel R. schrieb:
> Ich so:
> Masse schalten ist immer Mist. Schalte die Plusleitung.
> Masse ist Masse und wird nicht verlasse ...

Keine Zustimmung, und schon gar nicht in dieser einfachen Schaltung.

> Dämmerungsschalter:
> Dem Dämmerungsschalter spendier eine Hysterese.
> Sonst eiert das Ding in der Dämmerung hin und her.

Auch keine Zustimmung. Die Schaltung wird nicht "eiern". Die 
Transistoren haben eine relativ hohe Verstärkung. Es kommt zu zu weichen 
Übergängen.
Ggf. kann noch etwas mit den Widerstandswerten experimentiert werden.


Ingrid wollte es einfach und funktional, und das macht die Schaltung.
Verbesserungspotential gibt es immer. Das ist für Ingrid aktuell nicht 
relevant.


Wolfgang R. schrieb:
> Klar, stimmt schon, aber das ist zunächst der Job eines Moderators aber
> das auch nur in der Theorie.

Die Moderatoren werden sich wohl kaum in eine sachliche Diskussion 
einmischen, bzw. wenn mal ein Bild unscharf ist. Dann hätten sie viel zu 
tun.

Mir jedenfalls hat es Spass gemacht hier mitzuwirken.
Ich vermute mal das Ingrid keine Technikerin ist, und dafür hat sie sich 
wacker geschlagen. Da habe ich hier schon anderes erlebt.

Autor: Wolfgang R. (pit)
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Jörg R. schrieb:
> Ingrid wollte es einfach und funktional, und das macht die Schaltung.
> Verbesserungspotential gibt es immer. Das ist für Ingrid aktuell nicht
> relevant.

Dann ist das Grundproblem eigentlich durch.

Ingrid könnte jetzt eine eigene Zusammenfassung schreiben, aus der 
hervorgeht wie sie es verstanden hat, das wäre dann eine Vorlage für 
alle anderen, die evtl. auch später eine ähnliche Lösung suchen.

Für mich war es interessant mal wieder eine Transen-Schaltung zu machen, 
hab schon so lange nicht mehr mit Transen rumgefummelt!
:-P

Mit nem IC ist es doch um einiges einfacher, wenn man damit die 
Erfahrung hat.
Aber ohne Transen gäbe es auch keine IC´s.

> Die Moderatoren werden sich wohl kaum in eine sachliche Diskussion
> einmischen, bzw. wenn mal ein Bild unscharf ist. Dann hätten sie viel zu
> tun.

Per se ist das der Moderatoren-Job, eine Diskussion auf dem Pfad zu 
halten, zwischendurch zusammenzufassen und Teilergebnisse 
zusammenzustellen.

Aber is klar, daß es dafür zu wenige gibt.
Es müsste schon einer pro "Arbeitsgruppe" sein.
In Foren wird der Begriff vielleicht auch grundsätzlich anders 
verstanden?!

Auf jeden Fall Danke Jörch, hast mir auch gut weitergeholfen!
:-)

---
Edit: -n/+m

: Bearbeitet durch User
Autor: Wolfgang R. (pit)
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Hmmm.....

bei genauerer Überlegung ist es wirklich (zunächst) nicht richtig 
"Transe" für "Transistor" zu verwenden.

Die sprachliche Vorsilbe ist ja "Tran" und nicht "Trans", am Ende bleibt 
der sistor wie bei Re-sistor.

Korrekt ist es einen Transformator "Transe" zu nennen!

Aber, es ist ja schließlich nur eine Verniedlichung und kein 
Fachbegriff!
:-)

...aber im Ernst, ich vermute mal der Name lässt sich auf das 
lateinische trans und isto zurückführen.

Wen es interessiert einfach einen neues OT eröffnen, hat mit dem Thema 
hier nichts zu tun!

Autor: Ingrid S. (i-s)
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Muss mich jetzt auch mal zu Wort melden.

Jörg R. schrieb:
> Ingrid wollte es einfach und funktional, und das macht die Schaltung.
> Verbesserungspotential gibt es immer. Das ist für Ingrid aktuell nicht
> relevant.
>


Selbstverständlich gibt es Verbesserungspotential. Wie schon erwähnt, 
die Schaltung sollte einfach und funktional sein. Mit dem Ergebnis bin 
ich sehr zufrieden, hatte ich auch bereits erwähnt.

> Wolfgang R. schrieb:
>> Klar, stimmt schon, aber das ist zunächst der Job eines Moderators aber
>> das auch nur in der Theorie.
>
> Die Moderatoren werden sich wohl kaum in eine sachliche Diskussion
> einmischen, bzw. wenn mal ein Bild unscharf ist. Dann hätten sie viel zu
> tun.
>
> Mir jedenfalls hat es Spass gemacht hier mitzuwirken.
> Ich vermute mal das Ingrid keine Technikerin ist, und dafür hat sie sich
> wacker geschlagen. Da habe ich hier schon anderes erlebt.

Vielleicht waren es nicht die besten Bilder. Es war schon schwierig als 
Nicht-Technikerin, meine Schaltung, die ich stromhungrig betrieben 
hatte, zu erklären.
Ich bin sehr froh, das es doch noch Mitmenschen gibt, die Geduld haben 
und sich der schwierigen Herausforderung annahmen. Klar, für Techniker 
kein Hit.:)
 Durch vieles nachfragen, sind wir doch irgendwie auf einen Nenner 
gekommen.
Richtig, ich bin keine Technikern. Das war und ist der Grund, warum ich 
die Schaltung einfach wollte. Diese macht jetzt was ich möchte.

Letztendlich ist es doch egal wie man zum Ziel kommt, das Ergebnis 
zählt!!!!

Daher einen besonderen Dank an Wolfgang und Jörg.:) Ihr hattet soviel 
Geduld mit mir.:)

Ohne Euch hätte ich nicht, für mich die perfekte Lösung! :)

Autor: Wolfgang R. (pit)
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Ingrid S. schrieb:
> Letztendlich ist es doch egal wie man zum Ziel kommt, das Ergebnis
> zählt!!!!

Neee, der Weg ist das Ziel!
Wer heilt hat recht und wer nicht heilt und weiß wieso, noch mehr!
Und Nachts ist kälter als draußen!
:-P

Die Bilder waren OK, ich hab sie verstanden und wer dem Link am Anfang 
gefolgt ist, der sollte es auch gekonnt haben und wer sich nicht als 
Nicht-Techniker sieht, umso mehr!

Wie steht´s eigentlich jetzt mit der praktischen Leistungszeit?

>> @Ingrid

> Teste einfach mal wie lange ein Satz Batterien jetzt hält und sach an.
> Die Praxis entscheidet am Ende eh immer!
> :-)

Autor: H. E. (hobby_elektroniker)
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Entschuldigt vielmals die Störung. Aber:

Jörg R. schrieb:
> Ich glaube der Hobbyelektroniker von heute macht beides.

Das stimmt absolut! :D



Ist die Schaltung von Ingrid:
Datum: 20.05.2017 10:20
Datei: daemmerungsschalter_zeitschaltuhr_aktuell_gut.png

der finale Schaltplan?

Auch wenn kein Interesse vom TO bzgl. Optimierung ist, hätte ich noch 
ein paar Fragen.

1. Wäre der BC574B "heller" als der BC574C, gab es einen bestimmten 
Grund für den C?
2. Welche Stromabnahme haben die Kerzen jetzt mit der Schaltung als 
Maximalwert im Moment?
3. Wäre vor dem Lichtwiderstand in Reihe ein fester niederohmiger nicht 
sinnvoll um den Stromverbrauch "stabiler" und somit sparsamer zu halten? 
(Spannungsteiler).

Autor: Ingrid S. (i-s)
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H. E. schrieb:
> Ist die Schaltung von Ingrid:
> Datum: 20.05.2017 10:20
> Datei: daemmerungsschalter_zeitschaltuhr_aktuell_gut.png
>
> der finale Schaltplan?

Für mich schon.

Wie ich das so bis jetzt gelesen habe, haben Jörg und Wolfgang Ideen, 
diesen Plan zu optimieren.

H. E. schrieb:
> 2. Welche Stromabnahme haben die Kerzen jetzt mit der Schaltung als
> Maximalwert im Moment?

Also 4 Kerzen zusammen ohne Schaltung 20mA.

Habe noch einmal den Strom mit den 4 Kerzen zusammen, mit der neuen
Schaltung gemessen, verbrauchen insgesamt 15 mA.

Autor: Ingrid S. (i-s)
Datum:

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Wolfgang R. schrieb:
>> @Ingrid
>
>> Teste einfach mal wie lange ein Satz Batterien jetzt hält und sach an.
>> Die Praxis entscheidet am Ende eh immer!
>> :-)


Kann etwas dauern, hoffentlich, sollen ja lange halten ;):)

: Bearbeitet durch User
Autor: Wolfgang R. (pit)
Datum:

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Ingrid S. schrieb:
> Wolfgang R. schrieb:
>>> @Ingrid
>>
>>> Teste einfach mal wie lange ein Satz Batterien jetzt hält und sach an.
>>> Die Praxis entscheidet am Ende eh immer!
>>> :-)
>
>
> Kann etwas dauern, hoffentlich, sollen ja lange halten ;):)

Der Willy zählt!
:-)

H. E. schrieb:
> 3. Wäre vor dem Lichtwiderstand in Reihe ein fester niederohmiger nicht
> sinnvoll um den Stromverbrauch "stabiler" und somit sparsamer zu halten?
> (Spannungsteiler).

Weiß nicht, ob wir das nicht auch schon hatte, aber dann ist es 
untergegangen und deshalb, Danke, daß Du das vorschlägst.

Das Problem ist ja, daß der Spannungsteiler immer Strom verbraucht, aber 
je höher der Gesamtwiderstand, desto weniger Verbrauch.

Wenn hier:
https://www.mikrocontroller.net/attachment/330273/...

also wenigstens R5 anders läge, in einer Reihe zwischen dem Photo und 
dem Poti und somit den Gesamtwiderstand der Reihe erhöhte, dann würde er 
sicher den Standby-Strom drücken.

Oder war das schon ich ich hab´s verpennt?

Darüber hinaus wäre eine Justierung des Photo- durch einen weiteren 
Reihenwiderstand und damit das Spannungsteiler-Verhältnis für mich sehr 
sinnvoll!

Wie sind eigentlich noch mal die genauern Werte der Widerstände? Wie 
groß das Poti und der Photowiderstand?

Autor: Ingrid S. (i-s)
Datum:

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Wie sind eigentlich noch mal die genauern Werte der Widerstände? Wie
groß das Poti und der Photowiderstand?


https://www.mikrocontroller.net/attachment/330794/...

Ingrid S. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Warum ist die Einstellung des Poti´s so wichtig.
>>> Hier stelle ich doch die Empfindlichkeit des Dämmerungsschalter ein.
>>
>> Ich könnte den Wert zur Berechnung gebrauchen.
>
> 10Kohm

Ingrid S. schrieb:
https://www.mikrocontroller.net/attachment/330424/...
>
> U1= AUS (0) AN= 0,68V
> U2= AUS (0) AN= 0,30V
> U3= AUS (0) AN= 1,50V
> U4= AUS (0) AN= 1,34V
> U5= AUS (0) AN= 0,28V
> U6 = AUS (0,06V) = 0,76V
> U7 = AUS (0,06V) = 0,68V
>
> Messergebniss mit Dämmerungsschalter 3V (2x1,5V)
>
> U1= AUS (3,19V) AN= 3,19V
> U2= AUS (1,33V) AN= 0,31V
> U3= AUS (0) AN= 1,59V
> U4= AUS (0) AN= 1,58V
> U5= AUS (0,55V) AN= 0,44V
> U6 = AUS (0,003V) = 1,03V
> U7 = AUS (0,003V) = 0,70V

Ingrid S. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> 10,08 kohm ist lt. DB auch noch hell.
>> Der Wert müsste über meherere 100 kohm gehen.
>>
>> PS: Der LDR darf beim messen nicht mit der Stromversorgung verbunden
>> sein.
>
> OK, neuer Wert 360kohm ;)

Autor: Jörg R. (solar77)
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H. E. schrieb:
> 1. Wäre der BC574B "heller" als der BC574C, gab es einen bestimmten
> Grund für den C?

Der BC547C hat die höhere Stromverstärkung (hfe). Bei gleich hohem 
Basistrom fließt beim C-Typ ein etwas höherer Kollektorstrom. Damit 
wären die Kerzen heller, wenn auch nur unwesentlich.


> 3. Wäre vor dem Lichtwiderstand in Reihe ein fester niederohmiger nicht
> sinnvoll um den Stromverbrauch "stabiler" und somit sparsamer zu halten?
> (Spannungsteiler).

Die Stromaufnahme wäre etwas geringer, wenn die Uhr "Off" liefert. 
Stabiler wäre der Stromverbrauch nicht. Der schwankt in Abhängigkeit des 
Widerstands des LDR - und daher mit der Umgebungshelligkeit.
Ohne Abgleich am Poti würde die Schaltung auch erst später ausschalten. 
Es wird daher sogar mehr Strom verbraucht, weil die Led-Kerzen länger 
leuchten. Durch den höheren Gesamtwiderstand "glaubt" die Schaltung ja 
es sei noch dunkel.
Ein Ableich am Poti kann das ausgleichen. Insgesamt würde sich das 
Schaltverhalten aber ändern weil der Basistrom durch Q1 geringer wird.


Um die Schaltung zu optimieren würde ich Bauteile austauschen und die 
Schaltung insgesamt ändern. Z.b. würde ich den Dämmerungsteil abschalten 
wenn die Uhr "Off" liefert. So hatte es Wolfgang schon vorgeschlagen.
Den LDR würde ich durch einen Fototransistor ersetzen und die 
Transistoren evtl. durch Mosfets.

Die Finale Lösung wäre ein uC mit RTC-Modul und Lichtsensor. Die 
Schaltung würde im Ruhezustand nur wenige uA aufnehmen und käme mit 
einer Stromversorgung aus.

Ich denke aber das Ingrid derzeit zufrieden ist und aktuell keine 
Änderungen vornehmen möchte.

Autor: Ingrid S. (i-s)
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Wolfgang R. schrieb:
> ie Batterie des Dämmerungsschalters wird wenn die Uhr AUS ist von der
> Masse genommen, somit der Dämmerungsschalter komplett auch und es dürfte
> dann hier kein Strom fließen, erst wenn die Uhr AN schaltet.
>
> Wenn Uhr = AUS, dann Kerzen immer AUS
> Wenn Uhr = AN, dann Kerzen nur AN wenn Dämmerungsschalter = AN
>
> Die Batterie der Uhr und die Batterien der Kerzen sind aber weiterhin
> über die Masse mit einander und den Emittern des Dämmerungsschalters
> verbunden (Q1 & Q2).

https://www.mikrocontroller.net/attachment/330557/...

Hallo Wolfgang, ich finde die Idee mit Dämmerungsschalter ausschalten 
nicht schlecht.

Hatte der Schaltplan bei Dir eigentlich funktioniert?
Ich habe diesen nachgebaut, da ging garnichts.

Nicht das ich mit dem alten Plan zufrieden bin, funktioniert bis jetzt 
tadellos. Optimieren kann man aber immer ;)

Autor: Wolfgang R. (pit)
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Ich muss die Tage das alles noch mal zusammenstecken, war mit zuviel 
anderem beschäftigt.

Wenn ich was hab, dann meld ich mich.
:-)

Autor: Ingrid S. (i-s)
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Jörg R. schrieb:
> Stromversorgung:
>
> Würde ich dezentral machen. Ein Akkupack für alle 4 Kerzen.
> Ggf. Akkus mit mehr Kapazität.
>
> 2 Drähte müssen sowieso zu jeder Kerze geführt werden. Dann kann es auch
> die Stromversorgung sein.

https://www.mikrocontroller.net/attachment/330794/...

Was müsste ich an den Plan verändern, wenn ich die 4Led(Kerzen)und 
Dämmerungsschalter mit einer Stromversorgung betreibe?

Optimieren kann man immer.;)

Autor: Jörg R. (solar77)
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Ingrid S. schrieb:
> Was müsste ich an den Plan verändern, wenn ich die 4Led(Kerzen)und
> Dämmerungsschalter mit einer Stromversorgung betreibe?

Auf die Schnelle so: > siehe Bild

2 Batterien a' 1,5 Volt. Der Mittelabgriff versorgt die Uhr. Dadurch 
wird die untere Batterie etwas stärker belastet, das sollte aber kein 
Problem sein. An den Bauteilewerten habe ich nichts verändert. Das folgt 
später. Ich möchte nur eine erste Lösung aufzeigen.

Ich würde Babyzellen (C) oder Monozellen (D) verwenden.

Die Leds stehen stellvertretend für die 4 Led-Kerzen. Deshalb sind für 
die Leds keine Vorwiderstände eingezeichnet. Die befinden sich ja in den 
Kerzen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Ingrid S. (i-s)
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Jörg R. schrieb:
> Auf die Schnelle so: > siehe Bild
>
> 2 Batterien a' 1,5 Volt. Der Mittelabgriff versorgt die Uhr. Dadurch
> wird die untere Batterie etwas stärker belastet, das sollte aber kein
> Problem sein. An den Bauteilewerten habe ich nichts verändert. Das folgt
> später. Ich möchte nur eine erste Lösung aufzeigen.
>
> Ich würde Babyzellen (C) oder Monozellen (D) verwenden.
>
> Die Leds stehen stellvertretend für die 4 Led-Kerzen. Deshalb sind für
> die Leds keine Vorwiderstände eingezeichnet. Die befinden sich ja in den
> Kerzen.

Supi Jörg, funktioniert tadellos. :)

Dankeschön.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Ingrid S. schrieb:
> Supi Jörg, funktioniert tadellos. :)

Hallo Ingrid,

schön das es funktioniert und vielen Dank für die Rückmeldung.

In den nächsten Wochen baue ich die Schaltung mal neu auf, mit anderen 
Bauteilen. Mosfet, Fototransistor bzw. Fotodiode, andere 
Widerstandswerten.

...falls Du Interesse hast...

Gruß Jörg

Autor: Ingrid S. (i-s)
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Jörg R. schrieb:
> In den nächsten Wochen baue ich die Schaltung mal neu auf, mit anderen
> Bauteilen. Mosfet, Fototransistor bzw. Fotodiode, andere
> Widerstandswerten.
>
> ...falls Du Interesse hast...

Interesse schon aaaaber, wie ihr schon bemerkt habt, ich bin keine 
Technikern.
Daher sollte die Schaltung einfach sein. Mosfet,etc, bestimmt zu 
kompliziert für mich.

Autor: Ingrid (Gast)
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Ich melde mich mal nach langer Zeit.

Zur Zeit betreibe ich 2 Schaltungen.

Die erste mit Eigenversorgung der Led-kerzen, es leuchtet und leuchtet. 
Bisher noch kein Batteriewechsel nötig.

Die zweite Schaltung, siehe Link mit anderen Led_Kerzen (alle 4 zusammen 
35mA), hat 6 Wochen gehalten.


https://www.mikrocontroller.net/attachment/331817/...

Ich denke mit diesem Ergebnis, kann ich sehr zufrieden sein.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Ingrid schrieb:
> Ich melde mich mal nach langer Zeit.
>
> Zur Zeit betreibe ich 2 Schaltungen.
>
> Die erste mit Eigenversorgung der Led-kerzen, es leuchtet und leuchtet.
> Bisher noch kein Batteriewechsel nötig.
>
> Die zweite Schaltung, siehe Link mit anderen Led_Kerzen (alle 4 zusammen
> 35mA), hat 6 Wochen gehalten.
>
> https://www.mikrocontroller.net/attachment/331817/...
>
> Ich denke mit diesem Ergebnis, kann ich sehr zufrieden sein.

Hallo Ingrid,

schön dass Du ein Feedback gibst😀

Ja, damit kannst Du zufrieden sein.

Ich nehme an dass Du Mignonzellen (AA) verwendest. Vielleicht kannst Du, 
wenn es der Platz zulässt, auf Babyzellen (C) oder Monozellen (D) 
wechseln. Passende Batteriehalter sind für Beide Typen erhältlich.

Den Thread habe ich nicht vergessen. Auch nicht dass ich noch eine 
geänderte Schaltung liefern wollte. Die kommt noch...😀

: Bearbeitet durch User

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