Forum: Offtopic Elektroautos Akku laden.


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von Fred R. (fredylich)


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Hi

Die Kapazität und die Lebensdauer ist doch sehr abhängig vom Lade- 
Endladeverhalten.
Derzeit kommen in Elektroautos nahezu ausschließlich Lithium-Ionen-Akkus 
zum Einsatz.
Vermute das Endladen wird Onboard kontrolliert(Spitzenströme oder 
Tiefendladung).
Was ich nicht verstehe ist das Laden.
Ja Zuhause an 230 Volt anschließen und ein halben Tag warten, bis Voll, 
ist wohl möglich da ein passendes Ladegerät mitgeliefert wird.
Wie Funktioniert es bei den Schnellladestationen.
Erkennt diese den Akku und deren Zustand um diesen schonend zu laden. 
Oder bekommt er eine Schockladung mit Lebensdauerverlust. Keiner kann 
wohl der Ladestation nachweisen wenn kurzfristig ein Tausch notwendig 
ist da Akku sehr schnell gealtert.
Bei dem Akkupreis aber eine sehr wichtige Kaufentscheidung.
Na klar man kann den Akku(Tank) auch mieten (Bei „Gehhilfe“ Smart schon 
ab 65 € pro Monat andere verlangen noch viel mehr) Bitte mal nachrechnen 
was so ein Tank kostet.
Frage: Welcher Benzin- Dieselfahrer würde zum betanken den Tank für so 
viel Geld mieten.

Gleich noch Was.
Der Sprit- Tank kann noch heimisch und Umweltfreundlich entsorgt werden 
wenn Auto in 15- xxx Jahren entsorgt werden muss. Wohin kommt der 
ausgelutschte Akku(aktuell wohl der Rest in einen Baggersee)
Ist doch Blöd ein „sauteures E-Mobil“ hat in 3 Jahren nur noch einen 
Restwert von max.50% und ein neuer Akku kostet mehr als der Restwert.

Auch mit Kauf eines E-Mobil können wir das Naturgesetz (Klima) kaum 
beeinflussen. Ganz im Gegenteil wenn aus 100% Naturprodukte mit 100% 
Energieaufwand ein 10% Endprodukt erstellt wird, dass nur politisch so 
gewollt ist, hilft auch eine großzügige Förderung nichts um das 
Weltklima nach Wunschvorstellung zu beeinflussen.

Mein Praxis Testbericht mit ein E- Mobil der Spitzenkasse, könnte ich 
hier veröffentlichen.
Mit soviel lug und trug hätte ich nicht gerechnet.(speziell Lademodus)
Allein die Kilometerkosten im vergleich zu meinen kleinen Diesel ist ein 
SCHOCK(Wartungskosten eingerechnet). Eine Anfrage ergab meine 
Berechnungen sind völlig Falsch.
Antwort: Ihre Berechnung ist völlig falsch.Sie rechnen mit 28 Cent pro 
kWh. Eine kWh kostet nicht mal 3 Cent im Einkauf. Die staatlichen 
Abgaben mit einzurechnen verfälscht das Entergebnis extrem.
Möchte und wage es nicht zu wiedersprechen.

Gruß

von Ralf L. (ladesystemtech)


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Fred R. schrieb:
> Wie Funktioniert es bei den Schnellladestationen.
> Erkennt diese den Akku und deren Zustand um diesen schonend zu laden.
> Oder bekommt er eine Schockladung mit Lebensdauerverlust.

Bei den Schnellladesäulen (Chademo) kommuniziert das BMS von der 
Batterie des Fahrzeugs während des gesamten Ladevorgangs ständig über 
eine CAN-Bus-Schnittstelle mit der Schnellladesäule und übermittelt so 
ständig den Batteriezustand. Außerdem wird die Batterie nur bis auf 80% 
schnell geladen und danach wird der Ladestrom reduziert, weil sich das 
positiv auf die Langlebigkeit der Batterie auswirkt.

von Gustav K. (hauwech)


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Fred R. schrieb:
> Erkennt diese den Akku und deren Zustand um diesen schonend zu laden.
> Oder bekommt er eine Schockladung mit Lebensdauerverlust.

Wie will man einen Fahrakku in 20 oder 30 min. schonend auf 80% laden 
?
Ohne Schockladung wird das kaum gehen.

Mich wundert auch etwas, dass man die schädlichen Wirkungen von 
Schnellladungen plötzlich unter den Tisch fegt, obwohl es m.W. keinen 
Durchbruch bzgl. unbedenklicher Schnellladung von LiIon-Zellen gegeben 
hat. Man wird das Kleingedruckte bzgl. Akku beim Kauf eines E-Autos 
genau studieren müssen. Manch tolle und namhafte Herstellergarantie 
(Pedelec) reduziert sich beim hartnäckigen Nachfragen auf 1 Jahr bei 65% 
Restkapazität.

Interessant auch, dass man als Nutzer oder Eigentümer m.W. keinen 
Zugriff auf den realen Akkuverschleiß hat. Also z.B. eine Anzeige von 
"85%". Man bekommt nach einer Ladung die max. Wegstrecke angezeigt, nach 
der halben Strecke hört man eine freundliche Stimme sagen: "Sie werden 
ihr Fahrziel nicht erreichen".

> Wohin kommt der ausgelutschte Akku ...

Man liest öfter, dass diese alten Akkus zu Energiespeichern zusammen 
geschaltet werden. Ob das Sinn macht, wenn z.B. einzelne Zellen oder 
ganze Zelletagen defekt sind, wage ich zu bezweifen. Es wird wohl darauf 
hinauslaufen, dass Mrd. Zellen produziert und nach einer rel. kurzen 
Nutzungsdauer dem Elektroschrott Gesellschaft leisten. Vielleicht wieder 
ab damit in die 3. Welt ?

von Couka R. (Gast)


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Gustav K. schrieb:
> Wie will man einen Fahrakku in 20 oder 30 min. schonend auf 80% laden
> ?
> Ohne Schockladung wird das kaum gehen.

Ich druckbefülle leere 1,5V-Alkaline-Knopfzellen mit 24V in einer 
Stahlkassette.
Das nenne ich "Schockladung".
Was verstehst du denn unter "Schockladung"?
Sind die Zellen für entsprechende Ladeströme ausgelegt, ist eine 20-80 
Ladung in 30min keine große Sache, ausreichende Kühlung vorausgesetzt.

von Rainer U. (r-u)


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Ich glaube, das Laden am Auto mit Steckdose ist ein Irrweg. Ich bin für 
an der Tankstelle austauschbare, gemietete Akkus (wenn man schon Akkus 
rumfahren will).

Da können sie ganz in Ruhe laden, und auch - wie so oft gewünscht - als 
Puffer für's Stromnetz herhalten, ohne dass man flächenmäßig gigantische 
Mengen an Leitungen zum Laden verlegen muss.

Tanken kann dann genauso schnell oder schneller als heute gehen.

Mal sehen, ob es einer vormacht, der groß genug ist (die Chinesen?).

Oder jemand erfindet eine effiziennte und haltbare Brennstoffzelle, die 
Methan / Methanol tankt statt . Dann tanken wir weiter Flüssigkeiten 
oder Gas wie jetzt und alles ist wie gewohnt (Infrastruktur, Tankstellen 
etc.) - nur ohne Öl und aus erneuerbaren Energien gewonnen.

Aber noch ist Öl ja billig - also tut sich so schnell nix.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Rainer U. schrieb:
> Ich glaube, das Laden am Auto mit Steckdose ist ein Irrweg.
Das Auto sollte m.E. idealerweise immer dann am Stromnetz hängen, wenn 
es stillsteht. Denn das tut es z.B. heute wärend der Arbeit, solange die 
Sonne scheint, den ganzen Tag. Idealbedingungen um den zuhauf 
produzierten Solarstrom gegen Bezahlung einzulagern (ich bekomme den 
Strom, also zahle ich dafür).

Und so dient die Gesamtheit der Autos dann als Energiespeicher. Nachts 
wird diese Energie bei Bedarf und gegen Vergütung (ich gebe Strom ab und 
bekomme was dafür) wieder entnommen.

Natürlich kann es dann passieren, dass das Auto am Abend zuvor "voll" 
abgestellt wurde, und am nächsten Morgen nur noch "halb voll" ist. Für 
die Fahrt zur Arbeit reicht das dann auch locker. Und wenn ich von 
München nach Hamburg fahren will, dann kann ich z.B. über eine Taste das 
"Zwangsentladen" über Nacht verhindern. Damit wird mir dann in dieser 
Nacht natürlich auch keine Einergieeinspeisung vergütet.
Weil das natürlich immer noch nicht reicht, fahre ich bei leer werdendem 
Akku die nächste Akkuwechselstation an und erhalte einen garantiert voll 
geladenen Akku.

Und der Knackpunkt an diesem "globalen" System ist dann lediglich, wie 
die gespeicherte und entnommene Energie letztlich so verrechnet wird, 
dass jeder zufrieden ist.

Auf jeden Fall ist die Idee, einen Akku zu "kaufen" und mitsamt der 
darin befindlichen Energie zu "besitzen", eine Sackgasse.

: Bearbeitet durch Moderator
von Rainer U. (r-u)


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Lothar M. schrieb:
> Das Auto sollte m.E. idealerweise immer dann am Stromnetz hängen, wenn
> es stillsteht. Denn das tut es z.B. heute wärend der Arbeit, solange die
> Sonne scheint, den ganzen Tag.

Es gibt nicht nur die Ingenieure, die sowas entwickeln und in ihrem 
Einfamilienhäuschen am Stadtrand oder auf'm Dorf wohnen. Es gibt auch 
ganz viele Autos in der Stadt. Dort eine Steckdose an jedem Parkplatz? 
Was für ein Irrsinn..

: Bearbeitet durch User
von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Rainer U. schrieb:
> Dort eine Steckdose an jedem Parkplatz?
Warum nicht? Früher(tm) war auch fast an "jedem" Parkplatz eine 
Parkuhr. Erst ab 18 Uhr konnte man kostenlos parken.

> Was für ein Irrsinn...
Nur, weil du es dir nicht vorstellen kannst? Es geht natürlich nicht 
ohne Änderungen.
Ich habe ja nicht gesagt, dass jeder von diesem System einen Vorteil 
ziehen muss. Er kann ja jederzeit "seine" Wechselstation anfahren. 
Oder einen Parkplatz suchen, wo man an Strom herankommt.

> Was für ein Irrsinn...
Genauso verläuft leider jede Diskussion zu diesem Thema. Einer sagt was 
und fünf Minuten später schrei(b)t ein Anderer "Das ist 
Irrsin/Blödsinn!!!". Und zwar ganz offensichtlich ohne darüber ein 
wenig nachgedacht zu haben, denn das bräuchte länger als 5 Minuten...


Halbgares Zeug ist, wenn die EVU schulterklopfenderweise verkünden, dass 
die Infrastruktur so erweitert wird, dass niemand weiter als 10km von 
der nächsten Ladestation weg ist. Wenn ich mir nur ansehe, wie viele 
Leute mit Auto auf diesen 10km leben und auch jeweils mindestens 20min 
zum Tanken brauchen. Dieses Projekt ist nur Abzocken von Subventionen. 
Eigentlich müsste erst mal das Backbone vom Kraftwerk in das Dorf oder 
die Stadt genauer angeschaut werden...

: Bearbeitet durch Moderator
von Johannes O. (jojo_2)


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Fred R. schrieb:
> Mein Praxis Testbericht mit ein E- Mobil der Spitzenkasse, könnte ich
> hier veröffentlichen.

Dann mach doch! :-)

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Fred R. schrieb:
> Eine kWh kostet nicht mal 3 Cent im Einkauf. Die staatlichen Abgaben
> mit einzurechnen verfälscht das Entergebnis extrem.
[sarkamus]
Uran strahlt kostenlos.
Die Aufbereitung, den Betrieb, die Verteilung und die Entsorgung mit 
einzurechnen verfälscht das Ergebnis noch mehr...
[/sarkasmus]

Fred R. schrieb:
> Praxis Testbericht mit ein E- Mobil der Spitzenkasse
Wäre tatsächlich interessant...

: Bearbeitet durch Moderator
von Rainer U. (r-u)


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Lothar M. schrieb:
> Warum nicht? Früher(tm) war auch fast an "jedem" Parkplatz eine
> Parkuhr. Erst ab 18 Uhr konnte man kostenlos parken.

aber doch nicht in Wohngebieten..

Lothar M. schrieb:
> Nur, weil du es dir nicht vorstellen kannst?

Was mich betrifft - ja, genau, nur deswegen. Schon die Menge und Dicke 
an (Kupfer?)Kabel, die notwendig wäre, lässt mich zweifeln.. UNd die zu 
übertragende Kapazität in Stoßzeiten..

Mit vielen Baustellen hingegen weiß man in Berlin ja inzwischen zu 
leben.. :-)

von Axel L. (axel_5)


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Rainer U. schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>> Warum nicht? Früher(tm) war auch fast an "jedem" Parkplatz eine
>> Parkuhr. Erst ab 18 Uhr konnte man kostenlos parken.
>
> aber doch nicht in Wohngebieten..
>
> Lothar M. schrieb:
>> Nur, weil du es dir nicht vorstellen kannst?
>
> Was mich betrifft - ja, genau, nur deswegen. Schon die Menge und Dicke
> an (Kupfer?)Kabel, die notwendig wäre, lässt mich zweifeln.. UNd die zu
> übertragende Kapazität in Stoßzeiten..
>

Das durchschnittliche Auto fährt 12.000km/a, das sind bei einem 
Verbrauch von 25kwh/100km ganze 3000kwh/a oder 8kwh/Tag, das würden die 
Netze nicht mal merken.

Im Gegenteil: Wenn man damit die Netze zusätzlich nachts auslasten 
könnte, würden die Netzkosten/kwh drastisch sinken.

Gruss
Axel

von Lars R. (lrs)


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Lothar M. schrieb:
> Und so dient die Gesamtheit der Autos dann als Energiespeicher. Nachts
> wird diese Energie bei Bedarf und gegen Vergütung (ich gebe Strom ab und
> bekomme was dafür) wieder entnommen.

Der Akku wird auf absehbare Zeit die teuerste Komponente am Auto sein. 
Aufgrund der besonderen Anforderungen werden die E-Auto-Akkus zu den 
teuersten Akkus zählen.

Warum soll ich nun meinen teuren E-Auto-Akku für ständige 
Lade-Entlade-Vorgänge zur Verfügung stellen und so abnutzen lassen? Da 
müsste die Differenz Ladestrom-Preis vs. Entlade-Strompreis wesentlich 
sein. Hinzu kommen noch die Verluste in Akku (Laden, Entladen, 
Selbstentladung) und Elektrik.
Siehst Du etwas von dynamischen Endverbraucher-Preise? Warum gibt es die 
nicht schon längst?
Noch bevor irgendwelche Akkus geladen werden, würden sich bei 
dynamischen Endpreisen erst einmal die Verbraucher ein Stück weit 
anpassen und so den Verbrauch dem Angebot anpassen. Und ja, irgendwelche 
H4ler und Studenten und ich auch werden garantiert auch die 
Waschmaschine genau dann anstellen, wenn der Strom günstig ist. Das 
Potential ist im Vorfeld kaum realistisch abschätzbar.
Meine Theorie ist, dass dynamische Endpreise nicht gewollt sind, weil 
sonst einige Geschäftsmodelle und Fördermodelle zusammen brechen.

Selbst wenn diese dynamischen Preise kommen, so wird es sich zu erst 
lohnen/rechnen/amortisieren, mit billigen Akkus zu puffern und dafür 
nicht die teuersten Akkus am Markt, die E-Auto-Akkus, zu verwenden.

Oder ist der Gedankengang, die dynamischen Preise nur den E-Autos 
zuzugestehen, damit das, was man sich eingebildet und ausgemalt hat, 
irgendwie mit Gewallt passend gemacht wird? Wo soll das noch hinführen?

: Bearbeitet durch User
von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Lars R. schrieb:
> Warum soll ich nun meinen teuren E-Auto-Akku für ständige
> Lade-Entlade-Vorgänge zur Verfügung stellen und so abnutzen lassen?
Wie gesagt: das geht nur dann, wenn es nicht  dein Akku, sondern nur 
irgendein Akku ist.

> Wo soll das noch hinführen?
Das ist die Frage, die jetzt eine Antwort braucht. So, wie es derzeit 
läuft ist das die Spielwiese einiger Idealisten...

Axel L. schrieb:
> Das durchschnittliche Auto fährt 12.000km/a, das sind bei einem
> Verbrauch von 25kwh/100km ganze 3000kwh/a oder 8kwh/Tag, das würden die
> Netze nicht mal merken.
Sie würden es dann nicht merken, wenn man den Bedarf (so wie du es 
machst) über den Tag mitteln würde.
Wenn aber jeder um 5 Feierabend macht, das leere Auto zum Laden ans Netz 
hängt und sich eine Pizza in den Ofen schiebt, dann wird es merkbar.

> Wenn man damit die Netze zusätzlich nachts auslasten könnte
Oder eben Tagsüber, wenn zudem die Sonne leuchtet...

: Bearbeitet durch Moderator
von Fred R. (fredylich)


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Danke,
hätte nicht so viel Blabla schreiben sollen.
Wichtig für mich ist die Lebensdauer der Akkus wenn mit 
Schnellladestationen aufgeladen wird.
Nur so von Amateur.
Die Anzeige LADEN (blinkt rot) 8 Stunden Ladezeit zu Hause. Verbrauch 
48,8 kWh.
Nun exakt 100 km gefahren. Sehr sinnig und vorrauschauend gefahren, kein 
zusätzlichen Verbraucher (Licht, Klima usw.) Zu Hause nachgeladen 6 
Stunden bis automatisch beendet wurde. 36,7 kWh „getankt“(28 Cent pro 
kWh).Wenn ich kein Rechenfehler mache, kosten 100 km 10,28 €.
Mein kleiner Diesel(cdi) vom gleichem Hersteller 4,60 € auf 100 km.
Mit diesen Daten kann auch nie die vermittelte Reichweite erzielt 
werden. Nun noch gelesen, mit Schnellladestation (Ladezeit 45 min) wird 
nur bis 80% geladen. Passt ja zu meiner Anfrage. Warum?

Gedankenspiel Winternutzung:
Lithium-Ionen-Akkus sind nach meinen Kenntnisstand bei –20 Grad nicht so 
toll.
Nun muss ich aber bei –20 Grad um 5:30 Uhr zur Arbeit fahren. Licht und 
Heizung an, muss auch noch mehr aufs Gas treten um durch den Schnee zu 
kommen.
Kann mir nicht vorstellen mein Arbeitsplatz zu erreiche (50 km in einer 
Richtung)

Nun vermute ich, mit der politischen Abzocke bei den Benzinern sind die 
„Experten“ am Ende. Nun kommen die Diesel dran. Hoffe das die 
Automobilindustrie diesmal zeigt wo die Grenzen sind(sollten sich nicht 
am Nabel der Politspinner hängen).
CO2 und was nicht alles wird zu 95% von Natur erzeugt.
Ihr Autobauer und die 5% weltweiten Schmutzfinken die Auto fahren sollen 
die bösen sein wenn die Erde unbewohnbar für die Menschen wird.
Fragt mahl nach, warum ein Luxuskreuzfahrschiff auf 100 km gerechnet das 
300.000 Fache an Ruß in die Umwelt blasen darf wie ein deutsches Auto. 
Oder wo bleibt der „Dreck“ in der Luftfahrt, oder was für Dreck machen 
die Kriege.

Zum Abschuss noch ein Lacher.
Es wird politisch(sehr hoch angebunden) geprüft , dass Dieselfahrzeuge 
mit nur E4 Kennung nicht den Parkplatz für Superveranstaltung befahren 
dürfen. Mit begeisterter Zustimmung der Grünen(Ist ja so das die 
Dieselautos die Klimakiller sind).
Die Superveranstaltung ist eine Pyrogame, mit Werbung „ diesmal sind es 
mehr als 3 Tonnen Sprengstoff die für Freude und Spaß sorgen“.
Ja in Zukunft darf ich mit meine kleine Dieselauto nicht mal mehr zum 
Nachbarort fahren, um zu sehen, wie gigantisch deren Feuerwerk ist. Na 
gut auch der örtliche Fußballverein macht mir fast jede Woche die Freude 
mal Schwefel zu riechen.

Mit freundlichen Grüßen

von Lars R. (lrs)


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Lothar M. schrieb:
> Lars R. schrieb:
>> Warum soll ich nun meinen teuren E-Auto-Akku für ständige
>> Lade-Entlade-Vorgänge zur Verfügung stellen und so abnutzen lassen?
> Wie gesagt: das geht nur dann, wenn es nicht  dein Akku, sondern nur
> irgendein Akku ist.

Wie ist das zu verstehen? Jeder Akku gehört irgend jemandem. Dein 
Vorschlag war, E-Auto-Akkus für eine Pufferung zu verwenden. Dabei sind 
folgende Frage offen:

Warum sollte man dafür teure E-Auto-Akkus nutzen (Akku-Anforderungen, 
Wartung, Austauschkosten) und nicht günstige Akkus? Möchte man 
ökonomisch nicht sinnvolle Lösungen mit Gewalt durchsetzen?

Wie viel Speicherung von einem Tag auf den anderen wird überhaupt 
erforderlich sein, wenn es wesentliche Differenzen bei den 
Verbraucherpreisen gibt, die für eine ökonomische Sinnhaftigkeit der 
Nutzung von Akkus zum Puffern erforderlich ist?

Wo kommt der Strom für die E-Autos her, wenn es so viele E-Autos gibt, 
dass sie eine Puffer-Relevanz haben? Werden wir hier neben Soloar+Wind 
auch Stromerzeugung nutzen, die wetterunabhängig nach Bedarf liefern und 
somit Pufferbedarfe reduzieren?

Was kostet der Ausbau aller Ladestationen und wer bezahlt diesen wann 
und wie?

>> Wo soll das noch hinführen?
> Das ist die Frage, die jetzt eine Antwort braucht. So, wie es derzeit
> läuft ist das die Spielwiese einiger Idealisten...

Na dann bitte. Zu Deinem Konzeptvorschlag (den schon viele gemacht 
haben), habe ich Fragen aufgeworfen, die IMHO nicht beantwortet sind.

Wird es dazu Antworten geben, oder machen wir "ohne Antworten" weiter? 
Ich stelle die These, ähnlich wie oben, dass es dazu keine Antworten im 
Sinne der Erfinder gibt, insbesondere hinsichtlich dynamischer 
Endpreise, und deshalb sind keine Antworten verfügbar.

Du bist jedenfalls auf fast nichts davon eingegangen (und eine Antwort 
habe ich noch nicht verstanden). Musst Du ja auch nicht.

von Axel L. (axel_5)


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Lothar M. schrieb:

> Axel L. schrieb:
>> Das durchschnittliche Auto fährt 12.000km/a, das sind bei einem
>> Verbrauch von 25kwh/100km ganze 3000kwh/a oder 8kwh/Tag, das würden die
>> Netze nicht mal merken.
> Sie würden es dann nicht merken, wenn man den Bedarf (so wie du es
> machst) über den Tag mitteln würde.
> Wenn aber jeder um 5 Feierabend macht, das leere Auto zum Laden ans Netz
> hängt und sich eine Pizza in den Ofen schiebt, dann wird es merkbar.
Es gibt dann praktisch keine leeren Autos. Die allermeisten haben gerade 
mal 30 km gefahren, die sind noch so gut wie voll. Die kann man völlig 
problemlos in wenigen Stunden an einer normalen 230V Steckdose aufladen. 
Die könnten auch völlig problemlos warten, bis nachts wegen niedriger 
Auslastung oder am nächsten Tag wegen Sonnenschein oder auch am 
übernächsten Tag wegen Wind der Stom billiger wird. Das setzt natürlich 
voraus, dass die Smartmeter mal dazu eingesetzt werden. Die paar Autos, 
die tatsächlich leer sind, kann man problemlos mit durchziehen.

>
>> Wenn man damit die Netze zusätzlich nachts auslasten könnte
> Oder eben Tagsüber, wenn zudem die Sonne leuchtet...
Kann man ja preisabhängig machen.

Gruss
Axel

von Lars R. (lrs)


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Manchmal verstehe ich nicht, aufgrund welcher Motivation wir diese 
Diskussion in diesem Umfang mit diesen Argumenten noch führen, gerade 
unter Menschen mit überdurchschnittlichem technischen Verständnis. Im 
Folgenden eine aktuelle Stromrechnung (Keine Ökostrom-Option). Ist diese 
fehlerhaft?

Rechnung brutto: 175 EUR
Rechnung netto:  147 EUR

Davon:
Netznutzung: 49 EUR
EEG:         35 EUR
Stromsteuer: 10 EUR
Konz-Abgabe:  8 EUR
-------------------
Diese 4 Komponenten: 102 Euro

Dabei sind noch nicht die Kosten für die staatlich finanzierten 
Reservekraftwerke und was der Staat alles an der Stromrechnung vorbei in 
die Energiewende steckt.

Wie wird sich das wohl weiter entwickeln in Anbetracht der aktuellen 
Pläne (Netzausbau, E-Auto-Akku-Nutzung mit Gewalt gegen die Ökonomie, 
weiterer Ausbau)?

Wie will man hier dynamische Preise realisieren (zB. billig neben dem 
Windrad, wenn Wind weht)? Wie soll das mit diesem System oder auf dem 
aktuell von uns beschrittenen Weg funktionieren? Ich habe dazu keine 
Idee.

Du kannst eine Zappel-kWh aus dem Norden nicht marktwirtschaftlich 
sinnvoll im Süden verbrauchen. Das ist wie Leergut-Flaschen eingraben 
und wieder ausgraben.

von Falk B. (falk)


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@ Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite

>Und so dient die Gesamtheit der Autos dann als Energiespeicher. Nachts
>wird diese Energie bei Bedarf und gegen Vergütung (ich gebe Strom ab und
>bekomme was dafür) wieder entnommen.

Und all das nur, weil man auf Teufel komm raus das Evangelium der 
E-Mobilität in die Welt tragen will . . .

Schon mal überlegt, daß durch diese Puffermaßnahme der Akkuverschleiß 
weiter steigt?

von Peter D. (peda)


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Ich denke mal, E-Autos mit Akkus werden weiterhin nur im 
Hochpreissegment eine Rolle spielen, d.h. nicht massentauglich werden. 
Es ist auch nicht sonderlich effizient, immer ein hohes Gewicht 
beschleunigen und abbremsen zu müssen. Vom hohen Strompreis, 
Fertigungskosten und Verschleiß mal abgesehen.

Wenn mal das Erdöl ausgeht, wird es eher in Richtung Wasserstoff als 
Energiespeicher gehen. Wasserstoff läßt sich leicht erzeugen, tanken und 
transportieren, es kann die bestehende Infrastruktur leicht umgebaut 
werden. Gastankstellen gibt es ja schon. Ob man weiterhin einen 
Verbrenner fährt oder E-Auto mit Brennstoffzelle, wird sich dann 
erweisen.
Man kann dann auch die Brennstoffzelle nur für den Antrieb nutzen und 
als Heizung im Winter den Wasserstoff direkt verbrennen.

: Bearbeitet durch User
von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Axel L. schrieb:
> Die kann man völlig
> problemlos in wenigen Stunden an einer normalen 230V Steckdose aufladen.

Nach wie vor gibt es trotz allem Reden darüber das Problem, wie 
Millionen von Laternenparkern das machen sollen - Kabel aus dem 
Küchenfenster?

Von den Problemen mal ganz abgesehen, die entstehen, wenn tausende von 
Leuten von der Arbeit kommen und ihre Autos gleichzeitig aufladen wollen 
- das in ähnlicher Form auch entsteht, wenn die Firmenparkplätze morgens 
belegt werden und alle ihre Schüsseln ans Netz hängen.
Darauf sind die alten Netze in den Innenstädten einfach nicht ausgelegt 
und auch die wenigsten Firmen haben solche Kapazitäten in ihrem Netz 
vorgesehen.
Wenn man also nicht gerade wie Nissan im schönen Sunderland-Tyne 11 
eigene Windmühlen auf dem Gelände hat, siehts damit schlecht aus.

von Johannes O. (jojo_2)


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Peter D. schrieb:
> Wenn mal das Erdöl ausgeht, wird es eher in Richtung Wasserstoff als
> Energiespeicher gehen. Wasserstoff läßt sich leicht erzeugen, tanken und
> transportieren, es kann die bestehende Infrastruktur leicht umgebaut
> werden.

Leider hört man aktuell kaum was von Wasserstoffautos. Ich dachte auch 
lange, dass die Speicherung des H2 noch problematisch wäre, aber das 
scheint mittlerweile praktisch gelöst zu sein. Auch der Tankvorgang wäre 
nicht allzu zeitraubend. Abnutzung des Tanks wohl eher kein Problem?
Wobei Brennstoffzellen (noch?) teuer sind.
Ich verstehe nicht, warum dieser Weg so wenig weiterverfolgt wird. Gibts 
hierfür besondere Gründe?


Fred R. schrieb:
> Nun exakt 100 km gefahren. Sehr sinnig und vorrauschauend gefahren, kein
> zusätzlichen Verbraucher (Licht, Klima usw.) Zu Hause nachgeladen 6
> Stunden bis automatisch beendet wurde. 36,7 kWh „getankt“(28 Cent pro
> kWh).

Danke für deinen Erfahrungsbericht.
Vom Auto gemessen? Welche Durchschnittsgeschwindigkeit gefahren? 
Streckenprofil (Autobahn, Stadt, Stau etc.?)


Fred R. schrieb:
> Es wird politisch(sehr hoch angebunden) geprüft , dass Dieselfahrzeuge
> mit nur E4 Kennung nicht den Parkplatz für Superveranstaltung befahren
> dürfen. Mit begeisterter Zustimmung der Grünen(Ist ja so das die
> Dieselautos die Klimakiller sind).

Für die Grünen ist doch alles ein Klimakiller, was kein Elektroauto 
ist.... das mit Deutschem Kohlestrom läuft... Äh moment....


Die ganze Fragerei "Elektro" ja/nein ist hinfällig, wenn immer 
GRÖßERE+SCHWERERE Fahrzeuge gebaut werden. Mit nem kleinen Benziner bist 
du umweltfreundlicher unterwegs als mit einem dicken Elektro-SUV.
Ich bin auch richtig froh, vor ca. 2 Jahren keinen (deutschen) Diesel 
gekauft zu haben, sondern nen japanischen Hybrid... Irgendwie finde ich 
keine praktisch Verwendbaren+Bezahlbaren Fahrzeuge mit (alternativen) 
Antrieben bei deutschen Herstellern. Schade.

von Axel L. (axel_5)


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Matthias S. schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Die kann man völlig
>> problemlos in wenigen Stunden an einer normalen 230V Steckdose aufladen.
>
> Nach wie vor gibt es trotz allem Reden darüber das Problem, wie
> Millionen von Laternenparkern das machen sollen - Kabel aus dem
> Küchenfenster?
Da in den meisten Strassen ja bereits Kabel liegen, sollte das Problem 
lösbar sein. Ist ja auch nicht so, dass alle innerhalb eines Jahres auf 
e-Autos umsteigen.

>
> Von den Problemen mal ganz abgesehen, die entstehen, wenn tausende von
> Leuten von der Arbeit kommen und ihre Autos gleichzeitig aufladen wollen
> - das in ähnlicher Form auch entsteht, wenn die Firmenparkplätze morgens
> belegt werden und alle ihre Schüsseln ans Netz hängen.
> Darauf sind die alten Netze in den Innenstädten einfach nicht ausgelegt
> und auch die wenigsten Firmen haben solche Kapazitäten in ihrem Netz
> vorgesehen.
Hier werden wieder mal Probleme erfunden, die keine sind. Die Autos 
haben im Schnitt mal gerade 15km gefahren, die kann man laden oder auch 
nicht. Und um die wieder aufzuladen, braucht man nicht viel Strom. Das 
kompensiert in den meisten Firmen mal gerade die Umstellung von 
Glühbirnen auf LED.

Gruss
Axel

von Falk B. (falk)


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@Peter Dannegger (peda)

>Ich denke mal, E-Autos mit Akkus werden weiterhin nur im
>Hochpreissegment eine Rolle spielen, d.h. nicht massentauglich werden.

Jain. Es gibt schon ein paar mehr Anwendungen unterhalb von Tesla Model 
X und S. Siehe die Postautos.

>Es ist auch nicht sonderlich effizient, immer ein hohes Gewicht
>beschleunigen und abbremsen zu müssen.

Das ist unkritischer als man denkt, denn das E-Auto kann Bremsenergie in 
den Akku rückspeisen, und das tun auch (fast) alle.

> Vom hohen Strompreis,
>Fertigungskosten und Verschleiß mal abgesehen.

Nichtssagende Platitüden.

>Wenn mal das Erdöl ausgeht, wird es eher in Richtung Wasserstoff als
>Energiespeicher gehen.

Dream on ;-)

> Wasserstoff läßt sich leicht erzeugen, tanken und
>transportieren,

FALSCH! Das lagern von Wasserstoff ist alles andere als einfach!
Es hat schon seinen Grund, warum man seit gut 100 Jahren 
KOHLENwasserstoffe als Energieträger nutzt, denn DIE sind leicht 
transportierbar, man braucht weder Druckbehälter noch 
Tiefsttemperaturisolation!

>Man kann dann auch die Brennstoffzelle nur für den Antrieb nutzen und
>als Heizung im Winter den Wasserstoff direkt verbrennen.

Und wo liegt dann der große Vorteil zu den bestehenden 
Verbrennungssystemen?

: Bearbeitet durch User
von Falk B. (falk)


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@Johannes O. (jojo_2)

>Leider hört man aktuell kaum was von Wasserstoffautos. Ich dachte auch
>lange, dass die Speicherung des H2 noch problematisch wäre, aber das
>scheint mittlerweile praktisch gelöst zu sein.

Quelle?

>Wobei Brennstoffzellen (noch?) teuer sind.

Eben.

>Ich verstehe nicht, warum dieser Weg so wenig weiterverfolgt wird. Gibts
>hierfür besondere Gründe?

Vielleicht ein ganz profaner? Die bestehende Technologie läuft wunderbar 
und ist eine Chashcow!

Die Japaner (Honda?) wollen wohl in nächster Zeit ein 
Brennstoffzellenauto auf den Markt bringen.

von Johannes O. (jojo_2)


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Falk B. schrieb:
>>Leider hört man aktuell kaum was von Wasserstoffautos. Ich dachte auch
>>lange, dass die Speicherung des H2 noch problematisch wäre, aber das
>>scheint mittlerweile praktisch gelöst zu sein.
>
> Quelle?

Gerne:
https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffspeicherung#Druckwasserstoffspeicherung
Jeweils die Referenzen anklicken, da gibts mehr Details.

von Axel L. (axel_5)


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Das Problem ist der Energieverbrauch. Der Honda braucht nach 
Testberichten ca. 1kg Wasserstoff/90km.

Um 1kg Wasserstoff zu erzeugen und zu verflüssigen benötigt man etwa 
60kWh, was also ein Verbrauch von 66kWh/100km macht.

Selbst ein Tesla benötigt weniger als die Hälfte davon, vergleichbare 
E-Autos weniger als ein Drittel.

Gruss
Axel

: Bearbeitet durch User
von Falk B. (falk)


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@Johannes O. (jojo_2)

>Jeweils die Referenzen anklicken, da gibts mehr Details.

"Das komplette Wasserstoff-Tanksystem für einen Pkw wiegt nur noch 
125 kg.[4]"

Da haben wir aber Glück gehabt! Ein Kohenwasserstofftank (aka 
Benzintank) wiegt geschätzt 5kg.

von Jörg Z. (budokan)


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Ich bin ein wenig enttäuscht! Wir sind ein Forum voller Techniker. In 
diesem Thread werden Halbwahrheiten und Behauptungen diskutiert, mit 
Glauben und Empfindungen Argumentiert und undifferenziert mit 
"Schwachsinn" und "Irrsinn" herumgeschmissen.

Weiterhin unterstelle ich dem TO hier einen Troll platziert zu haben.

"Nun exakt 100 km gefahren. Sehr sinnig und vorrauschauend gefahren, 
kein
zusätzlichen Verbraucher (Licht, Klima usw.) Zu Hause nachgeladen 6
Stunden bis automatisch beendet wurde. 36,7 kWh „getankt“(28 Cent pro
kWh).Wenn ich kein Rechenfehler mache, kosten 100 km 10,28 €."

WAS IST DAS FÜR EIN AUTO? Model X mit Wohnwagen in dauerhafter 
Bergauffahrt?

Objektive Werte werden so getestet:
https://www.youtube.com/watch?v=EK64J3p4a8Q
https://www.youtube.com/watch?v=Eg4O2AWGBH8&t=634s
-> Das war jetzt wahllos und unbeeinflusst in 20 Sekunden hefunden

...und so sieht ein Model S wirklich aus:
https://dl.dropboxusercontent.com/u/35513642/Hilden_Tesla_Model_S.pdf

In einem Forum in welchem ich eigentlich überwiegend zukunftsoffene, 
nachprüfende und "bildend bevor schreibend"(e) Menschen zu erwarte wird 
erzählt, dass ein kleines Benzinauto weniger verbrauchen würde als ein 
Elektro-SUV (1. fairer Vergleich; 2. Der Elektro-SUV gewinnt durch 
Rekuperation 70-80% der Energie zurück, die Abhängigkeit vom 
Fahrzeuggewicht existiert gegenüber dem Fossil-Auto nicht so stark).

Das Auskontern von Plattitüden (geklaut von Falk) wird hier leider nur 
von wenigen betrieben.

Viele Grüße

Jörg

: Bearbeitet durch User
von Lars R. (lrs)


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Peter D. schrieb:
> Wasserstoff läßt sich leicht erzeugen, tanken und
> transportieren, es kann die bestehende Infrastruktur leicht umgebaut
> werden.

Denke nicht, dass es mit Wasserstoff etwas wird. Die Handhabung ist zu 
teuer. Der potentielle Technologievorsprung für Länder wie Deutschland 
und Japan wäre zwar nett, aber IMHO werden die globalen Märkte (China, 
Indien, ...) das nicht mit machen.

IMHO wird es das E-Auto mit kleinem Range-Extender für das Beheizen von 
Akku und Innenraum.

von Ralf L. (ladesystemtech)


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Lars R. schrieb:
> Denke nicht, dass es mit Wasserstoff etwas wird.

Und ich denke genauso. Da Batterien in naher Zukunft preiswerter werden, 
lohnt es sich auch nicht, das E-Autos nachts als Energiespeicher 
(Puffer) herhalten müssen (siehe oben: Lade- und Entladewirkungsgrad). 
Die Energiespeichertechnologie von E-Autos wird eher rückläufig sein, 
dafür werden Hausenergiespeicher (ab 10kWh) aufgrund der niedrigen 
Batteriepreise auf den Markt geworfen werden.

Das macht auch Sinn, weil die Einspeisevergütung bei Verwendung von 
Photovoltaikanlagen ebenfalls rückläufig ist.

Wer also eine Photovoltaikanlage auf dem Dach hat, macht zuerst sein 
E-Auto voll und anschließend seinen elektrischen Hausenergiespeicher.

Wer keine Solaranlage hat, kauft über ein automatisiertes 
internetbasiertes Programm, im günstigen Moment Strom ein.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Jörg Z. schrieb:
> Objektive Werte werden so getestet:
> Youtube-Video "...NEFZ-Rekordversuch"
Muss man dann jeden Tag objektiv einen neuen Rekord versuchen?

> ...und so sieht ein Model S wirklich aus:
Da steht auch nichts zu irgendwelchen Randbedingungen...
Wie sieht das Ergebnis bei 21°C Innentemperatur bei -21°C 
Aussentemperatur aus? Oder bei 21°C Innentemperatur und 37°C 
Aussentemperatur?

Lars R. schrieb:
> Dein Vorschlag war, E-Auto-Akkus für eine Pufferung zu verwenden. Dabei
> sind folgende Frage offen:
> Warum sollte man dafür teure E-Auto-Akkus nutzen
Ich würde fast ein wenig behaupten, die Akkupreise werden einfach 
künstlich so hoch gehalten. Wenn man da einen "Universalakku" von 
beliebigen Herstellern freigeben müsste, dann würden die Preise auch 
automatisch günstiger werden.
Und jetzt nicht gleich wieder das "Sicherheitswarnschild" in die Höhe 
heben. Bei den derzeitigen Bleiakkus geht das auch. Und sogar 
Mignonakkus von unterschiedlichen Herstellern passen problemlos in meine 
Pfeffermühle.

Aber ich bin jetzt mal einfach aus dem Thema raus, weil es für mich nach 
vor kurzem durchgeführter Rechnung trotz idealer Pendelentfernung 
uninteressant ist. Ich gebe der Automobilindustrie mal noch ein paar 
Jahre Zeit...

: Bearbeitet durch Moderator
von Fred R. (fredylich)


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Johannes O. schrieb:
> Danke für deinen Erfahrungsbericht.
> Vom Auto gemessen? Welche Durchschnittsgeschwindigkeit gefahren?
> Streckenprofil (Autobahn, Stadt, Stau etc.?)

Den Typ möchte ich nicht nennen. Technologie wird als neuster Stand 
bezeichnet.
80 km Landstraße 60-80 km h mit zwei Dorfdurchfahrten 30-50 km h
20 km Stadtdurchfahrt 30-50 km h mit ca. 25x Start Stopp.
Die Energiegewinnung wenn der Antrieb als Generator läuft(Schub) reicht 
nicht um am Akku Strom abzugeben. Wird nur kein Strom entnommen.

Wie geschrieben nun kenne ich die km –Kosten. Da ich heutzutage von 
Werbung und Empfehlungen nicht mehr viel halte.

Aber die Lebensdauer des Akkus kann ich nicht testen, deshalb auch diese 
Anfrage. Ist ja mit Abstand das teuerste Teil und als einzigen Hinweis 
erhält man(ich) Bei guter Pflege(Lade-Entladezyklus) kann er schon bis 
zu 10 Jahre halten.
Ist wohl kaum möglich die Fahrweise so anzupassen,dass es dem Akku 
gefällt. Mit dem Laden hat man (ich) wenigsten einen kleinen Einfluss. 
Ladezyklen und Ladevorgang soll nach meinem Kenntnisstand eine große 
Rolle für optimale Lebensdauer des Akkus sein.
Ist hier immer noch nicht beantwortet, ob die Schnellladestationen die 
Lebensdauer zum Nachteil beeinflusst.

Da nun auch noch alternativen wie Wasserstoff als Antwort meiner Anfrage 
erscheinen.
Ich versuche für meine Entscheidungsfindung alles zu betrachten.
Wie, wie lange hält der Tank(Akku)und wenn mal kaputt was Kostet eine 
Erneuerung.
Wie,wie wird Entsorgt. Bei Sprit- und Wasserstoff- Tanks wohl kein 
Problem usw.

Gruß

von 3162534373 .. (3162534373)


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Lothar M. schrieb:
> Muss man dann jeden Tag objektiv einen neuen Rekord versuchen?

Nein, aber die 36,7kWh/100km sind halt doch ziemlich hoch für die 
Angaben die er gemacht hat.
Zudem gibt es nicht viele Autos wo überhaupt 48,8kWh rein passt.
Es gibt nur einen Autohersteller der ein Auto mit min. 48,8kWh hat und 
dazu noch kleine Dieselfahrzeuge. Das könnte höchstens der neue Opel 
Ampera sein, wenn mit cdi die Diesel von Opel gemeint waren. Das der 
neue Ampera aber 36,7kWh/100km bei normaler Fahrweise braucht ist aber 
unmöglich.
Nen Tesla kommt mit Vollgas auf 36,7kWh/100km. Aber die haben keine 
Diesel.
Aktuelle Elektroautos haben bei normaler Fahrweise 15 bis 20kWh/100km.
Ich bin heute mit 12,5kWh/100km ab Steckdose unterwegs gewesen.

Also stimmt da irgendwas nicht an seiner Geschichte.

Oder sein kWh Zähler zählt falsch...

: Bearbeitet durch User
von Ralf L. (ladesystemtech)


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3162534373 .. schrieb:
> 36,7kWh/100km

Dem muss ich aus eigener Erfahrung zustimmen. 20kWh/100km sind normal. 
Wenn mehr Energie benötigt wird, liegt das vielleicht daran, dass die 
Heizung an ist, Scheinwerfer, Scheibenwischer, Sitzheizung und wenn man 
dabei noch im Stau steht, sinkt natürlich die Reichweite.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Jörg Z. schrieb:
> Weiterhin unterstelle ich dem TO hier einen Troll platziert zu haben.

Nun berechtigte Nachfragen auf eine  zugegebener maßen Einzelerfahrung 
als Trollerei, abzutun und mit nicht wirklich seriöseren tendenziösen 
Einzelfalldaten zu kontern. Scheint mir doch hier der wirkliche 
Trollversuch.

Weil ja wohl nicht sein kann was nich gewünscht ist. Aber das die KFZ 
Industrie  mit ihrer Werbelobby nur die Farben der Seifenblasen wechselt 
nicht aber deren Konstruktionsweise ist dir noch nicht in den Sinn 
gekommen. Oder willst du uns hier absichtlich hintersLicht führen. und 
Ja es geht um realeUnterhalts kosten und nicht um die schön gerechneten. 
Ein Selbständiger findet diese am ende desjahres auf seinem 
Steuerbescheid, auf Hella und Pfennig nachgerechnet. da ist kein Platz 
für Schwindeleien weder der Steuerpflichtige noch das Finanzamt lassen 
sich gern veralbern.

Übrigens halte ich auch unseriöse Bezichtigungen für einen Verstoß gegen 
die Nettikette und damit gegen die Forenregeln.

Akkus sind Praktisch und eine nette Sache aber die Gegenwärtige 
Technologie ist nich Verkehrstauglich. Masse, Energiedichte, Preis, 
Lebensdauer und damit Umweltbilanz der Akkus selbst sprechen dagegen. 
Hinzu kommen Schwierigkeiten mit dem Ladeaufwand und der dafür 
notwendigen und nicht massentauglichen Infrastruktur. Nein das muss 
besser gemacht werden um echte Alternative zum jetzigen KFZ-Standard zu 
werden. Egal was Lobbyisten der Autoindustrie gerade für Modern und 
profitabel halten. Von Werbeindustrie und Politik ganz abgesehen muss es 
der Markt an und damit der Nutzer nehmen wollen auch ohne 
"Glühobstverbot2.0".

Um es klar zu sagen ich träume von E-Autos seit 50 Jahren und habe auch 
mit dem Tesla eingeschlossen noch kein Massentaugliches gesehen als 
Einzelstück einzeltauglich mit Einschränkungen Ja. Massentauglich Nein.
Ach,ja und das es für den Urlaub jährlich befristet bei ZOE eine 
Benzinkutsche mit km Limit und als Leihschlurre gibt um das Reichweiten- 
und Infrastruktur- Argument zu entkräften geht bei mir nach hinten los 
und ist das Eingeständnis der Seifenblasen-Ideologie schlechthin.

Namaste

: Bearbeitet durch User
von Lars R. (lrs)


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Wie effizient erfolgt denn nun prinzipiell das Laden und Entladen von 
Li-Ionen-Akkus inkl. Ladeelektronik und AC/DC-Wandlung und welche 
Effizienz darf man für den E-Motor und ggf. weitere Wandlerelektronik 
ansetzen?

Die Tankanzeige stimmt schon in aktuellen Autos absichtlich nicht. Nach 
den Verbrauchsanzeigen im Auto brauchen wir nicht schauen.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Lars R. schrieb:
> Wie effizient erfolgt denn nun prinzipiell das Laden und Entladen von
> Li-Ionen-Akkus inkl. Ladeelektronik und AC/DC-Wandlung und welche
> Effizienz darf man für den E-Motor und ggf. weitere Wandlerelektronik
> ansetzen?

Wessen Darstellung willst du lesen? Beruhend auf wessen Statistik mit 
welsch Weglassungen?

Pro oder Contra, E-Boys or Gas-Munkeys

Namaste

von Fred R. (fredylich)


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3162534373 .. schrieb:
> Aktuelle Elektroautos haben bei normaler Fahrweise 15 bis 20kWh/100km.
> Ich bin heute mit 12,5kWh/100km ab Steckdose unterwegs gewesen.
>
> Also stimmt da irgendwas nicht an seiner Geschichte.
>
> Oder sein kWh Zähler zählt falsch...

Hab wohl eine Denkfehler da ich nicht Leistung und Arbeit unterscheiten 
kann.
Entschuldigung für falsche Abgaben und Dank für deinen Hinweis.
Oder..... "mit 12,5kWh/100km ab Steckdose unterwegs gewesen".
Wie passt die Zeit in Leistung?

Gruß

von Ralf L. (ladesystemtech)


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Lars R. schrieb:
> Wie effizient erfolgt denn nun prinzipiell das Laden und Entladen

Wenn man alles berücksichtigt: Kraftwerk, Ladeelektronik, chemische 
Batterie Prozesse, Motorwirkungsgrad, mechanische Rollreibung mit 
Gummiwalkenergieverluste, kommt man auf unter 50%. Wobei das Kraftwerk 
den schlechtesten Wirkungsgrad hat.

von 3162534373 .. (3162534373)


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Lars R. schrieb:
> Wie effizient erfolgt denn nun prinzipiell das Laden und Entladen von
> Li-Ionen-Akkus inkl. Ladeelektronik und AC/DC-Wandlung

80 bis 90%

Lars R. schrieb:
> und welche
> Effizienz darf man für den E-Motor und ggf. weitere Wandlerelektronik
> ansetzen?

0 bis 99%

Lars R. schrieb:
> Die Tankanzeige stimmt schon in aktuellen Autos absichtlich nicht.

Das ist auch nicht so einfach bei einem flachen Tank wo sich die 
Flüssigkeit bewegt.

Da ist es beim Elektroauto schon einfach die Ah zu zählen die rein und 
raus gehen. Und mit der Spannung hat man eindeutige Anzeichen, wenn der 
Akku leer ist. Mit Korrekturparametern wie Temperatur und Laststrom 
kommt man auf unter 10% Abweichung bei der Bestimmung des Ladezustandes. 
Zudem wird bei allen aktuellen E-Cars nicht die vollen Kapazität 
ausgenutzt, also sozusagen dem Fahrer verschwiegen, sodass man sogar von 
0% Abweichung ausgehen kann.


Lars R. schrieb:
> Nach
> den Verbrauchsanzeigen im Auto brauchen wir nicht schauen.

Warum?
Bei VW PD Diesel geht das auf 0,1 bis 0,2 Liter/100km genau, je nach 
Motor.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Fred R. schrieb:
> 3162534373 .. schrieb:
>> Aktuelle Elektroautos haben bei normaler Fahrweise 15 bis 20kWh/100km.
>> Ich bin heute mit 12,5kWh/100km ab Steckdose unterwegs gewesen.
>>
>> Also stimmt da irgendwas nicht an seiner Geschichte.
>>
>> Oder sein kWh Zähler zählt falsch...
>
> Hab wohl eine Denkfehler da ich nicht Leistung und Arbeit unterscheiten
> kann.
> Entschuldigung für falsche Abgaben und Dank für deinen Hinweis.
> Oder..... "mit 12,5kWh/100km ab Steckdose unterwegs gewesen".
> Wie passt die Zeit in Leistung?
>
> Gruß

Es ist nicht nur die Frage wie weit du fährst und mit welchem 
Höhenprofil, sondern auch in welcher Zeit.
Genau deshalb ist das ein Tummelfeld für Nutznießer von  Halbwahrheiten 
und Schönfärbereien und Bauernfängern.

Namaste

von 3162534373 .. (3162534373)


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Fred R. schrieb:
> Oder..... "mit 12,5kWh/100km ab Steckdose unterwegs gewesen".
> Wie passt die Zeit in Leistung?

für 100km wurden 12,5kWh gebraucht.

von Lars R. (lrs)


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Ralf L. schrieb:
> Lars R. schrieb:
>> Wie effizient erfolgt denn nun prinzipiell das Laden und Entladen
>
> Wenn man alles berücksichtigt: Kraftwerk, Ladeelektronik, chemische
> Batterie Prozesse, Motorwirkungsgrad, mechanische Rollreibung mit
> Gummiwalkenergieverluste, kommt man auf unter 50%. Wobei das Kraftwerk
> den schlechtesten Wirkungsgrad hat.

Fair dargestellt. Da jedoch das E-Auto nun einmal Strom verbraucht und 
für die Verluste über der Infrastruktur nichts kann, fände ich für jedes 
KFZ den Verbrauch ab Steckdose informativ. Und zwar von voll-geladen bis 
voll-geladen.
Ich meine mich an eine Reportage zu erinnern, in der von wesentlichen 
Differenzen zwischen angezeigtem Verbrauch und dem Auto zugeführter 
Energie die Rede war.

von 3162534373 .. (3162534373)


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Winfried J. schrieb:
> sondern auch in welcher Zeit.

naja,
realistisch gesehen ist es bei einem KFZ doch ein wenig eingeschränkt.
Keiner wird mit einem KFZ dauerhaft 10km/h fahren und auch nicht 500 
km/h.

Üblicherweise gibt man den Verbrauch beim Auto in l/100km an.
Beim E-Car eben in kWh/100km oder Wh/km.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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3162534373 .. schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>> sondern auch in welcher Zeit.
>
> naja,
> realistisch gesehen ist es bei einem KFZ doch ein wenig eingeschränkt.
> Keiner wird mit einem KFZ dauerhaft 10km/h fahren und auch nicht 500
> km/h.
>
> Üblicherweise gibt man den Verbrauch beim Auto in l/100km an.
> Beim E-Car eben in kWh/100km oder Wh/km.

Eben und das öffnet Manipulationen und Schönrechnereien Tür und Tor,
durch Fachlich inkorrekte Angaben soll die Vergleichbarkeit 
verunmöglicht werden.
Präzise Physikalische Bilanzen Gern mit von bis Bereichen ließen eine 
konkrete Beurteilung zu und wären Gerichtsfest, genau das will die 
Automobilbranche welcher Colleur  auch immer eben nicht, worin sie sich 
einig sind. Der Dumme ist immer der Käufer, für den es nur Katzen im 
Sack zu kaufen gibt.

Es verkommt zur Lotterie: "Jeder kann(!) gewinnen, aber nie alle!

Eine semantische Differenz welche sich nur Wenige zu vergegenwärtigen 
vermögen.

Namaste

: Bearbeitet durch User
von 3162534373 .. (3162534373)


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Winfried J. schrieb:
> Eben und das öffnet Manipulationen und Schönrechnereien Tür und Tor,
> durch Fachlich inkorrekte Angaben soll die Vergleichbarkeit
> verunmöglicht werden.

Fred hat aber damit angefangen:

Fred R. schrieb:
> Nun exakt 100 km gefahren. Sehr sinnig und vorrauschauend gefahren, kein
> zusätzlichen Verbraucher (Licht, Klima usw.) Zu Hause nachgeladen 6
> Stunden bis automatisch beendet wurde. 36,7 kWh „getankt“

Fred R. schrieb:
> Mein kleiner Diesel(cdi) vom gleichem Hersteller 4,60 € auf 100 km.

Fred R. schrieb:
> Den Typ möchte ich nicht nennen. Technologie wird als neuster Stand
> bezeichnet.

Fred R. schrieb:
> 80 km Landstraße 60-80 km h mit zwei Dorfdurchfahrten 30-50 km h
> 20 km Stadtdurchfahrt 30-50 km h mit ca. 25x Start Stopp.

Fred R. schrieb:
> Die Energiegewinnung wenn der Antrieb als Generator läuft(Schub) reicht
> nicht um am Akku Strom abzugeben. Wird nur kein Strom entnommen.


Das passt halt alles nicht zusammen.
Die Fahrweise passt nicht zu den 36,7kWh/100km

Die 48,8kWh geladen nicht zu dem Hersteller der noch ein Diesel hat.

Keine Rückstrom ist auch irgendwie komisch.

Oder es ist einfach nur ein Messfehler der aufgenommenen Energie.

Aber ohne zu wissen wie die 48.8kWh gemessen oder bestimmt worden sind 
und ohne Angabe des Autotyps ist es meiner Meinung nach einfach nur 
Stänkerei gegen E-Cars.

Vielleicht ist ja der neuste Stand der Technik eine Fehlkonstruktion.

Wenn es Vollgas über die Autobahn wäre, könnte es hinkommen.
Wenn es mit voller Heizung 2 Stunden im Stau wäre, könnte es hinkommen.
Wenn es ein Tesla X mit Wohnwagen wäre, könnte es hinkommen.
Wenn die kWh aus der Zeit und einer Prospektangabe vom Strom ausgrechnet 
und nicht gemessen sind unter der falschen Vorraussetzung 3Phasen und 
tatsächlich nur 1Phase, wäre es ein Rechenfehler.

So wie die Daten da angegeben sind, passt es einfach nicht zusammen.

PS: Elektrische B-Klasse ist nicht Stand der Technik ;)

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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3162534373 .. schrieb:
> Fred hat aber damit angefangen:

Ehrlich? Also Kita Niveau gut das kann ich auch:
Ne der hat nur gemacht was alle machen.

Er hat geglaubt das seien die Spielregeln.

Merke 1. Die Spielregeln macht immer der, der davon profitiert.

In diesem Fall war die traditionelle Autoindustrie kreativ.
Die Newcomer der Branche dachten sich toll. Das Können wir auch besser 
und legten noch eins drauf, in dem sie die nicht verschwundenen Abgase 
und andere Umweltsünden unter den Tisch kehren und sagen unser Auto ist 
super sauber weil da kommt nichts raus.

Aber der Dreck entsteht trotzdem nur woanders. Und neue Umweltschäden 
durch Alternative Energiegewinnung werden billigend in Kauf genommen und 
negiert.

Merke 2. "alternativ" != "besser"

Namaste

: Bearbeitet durch User
von 3162534373 .. (3162534373)


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Welches Auto ist er gefahren?

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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3162534373 .. schrieb:
> Welches Auto ist er gefahren?

Er wollte seine Fragen beantwortet bekommen, nicht ein Prozess mit dem 
Hersteller bei dem er Kunde ist provozieren.

Selbst Gesundheitsämter dürfen ihre Testergebnisse veröffentlichen 
jedoch nicht vermeintliche Verursacher öffentlich machen.

So ist das halt, du darfst dein Erlebnis schildern nicht aber den Ruf 
eines Menschen oder einer Firma schädigen, außer du bist der ADAC, und 
VW sponsort dich.

Eine Branche ist keine juristische Person und kann folglich keine 
Rechtsschutz durchsetzen.

Außerdem will er genau das branchenübliche Verhalten hinterfragen. Ich 
sehe weder ein moralisches noch ein juristisches Problem.

Namaste

von 3162534373 .. (3162534373)


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Du hast Recht.
Die Wahrheit will doch keiner Wissen.
Auch hier nicht.

von 3162534373 .. (3162534373)


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Fred R. schrieb:
> Mein Praxis Testbericht mit ein E- Mobil der Spitzenkasse, könnte ich
> hier veröffentlichen.

Vielleicht erfahren wir dann um welches Auto es geht.....

von Sebastian L. (sebastian_l72)


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Fred R. schrieb:
> Hi
>
> Die Kapazität und die Lebensdauer ist doch sehr abhängig vom Lade-
> Endladeverhalten.
> ...

> Vermute das Endladen wird Onboard kontrolliert(Spitzenströme oder
> Tiefendladung).
Richtig vermutet, dass macht jeder Laptop, jede Digiknipse und jedes 
Zuvieltelefon auch. Bei den billigen Krachern (Pantona etc) funktioniert 
das nicht.

> Was ich nicht verstehe ist das Laden.
> Wie Funktioniert es bei den Schnellladestationen.
Da wird über CAN über ein Standardprotokoll geschnackt.

> Erkennt diese den Akku und deren Zustand um diesen schonend zu laden.
Ja am SAE J1772 hasst du auch eine smart grid 
Kommunikationsschnittstelle Standard nach IEEE 1905.

> Bei dem Akkupreis aber eine sehr wichtige Kaufentscheidung.
diese Kaufentscheidungsparameter kann man beeinflussen: Bei Kauf gibt es 
Garantie oder man mietet.

> Frage: Welcher Benzin- Dieselfahrer würde zum betanken den Tank für so
> viel Geld mieten.
Naja einige E-auto Verkäufer geben dafür dann die Tankfüllung gratis 
bei.

> Gleich noch Was.
> Der Sprit- Tank kann noch heimisch und Umweltfreundlich entsorgt werden
Dessen Füllungen werden aber beständig weniger umweltfreundlich 
entsorgt.

> Wohin kommt der
> ausgelutschte Akku(aktuell wohl der Rest in einen Baggersee)
Entweder billig nach Westafrika. :-(
aber da das ja richtige Mengen sind, ist die logistik einfacher und die 
erprobten recycling Techniken anwendbar.

> Ist doch Blöd ein „sauteures E-Mobil“ hat in 3 Jahren nur noch einen
> Restwert von max.50% und ein neuer Akku kostet mehr als der Restwert.
Leasing. Ist nix neues. 37% der in Deutschland 2015 verkauften 
Neufahrzeuge gehören der Bank und sind vom Nutzer geleast.
Ist doch auch blöd wenn ich mit meinem sauteuren VAG-Porsche Diesel nur 
noch zwischen Emden und Wolfsburg fahren darf.

> ...Weltklima ....
In Stuttgart geht es nicht ums Weltklima sondern um lokale Immissionen.

> Eine kWh kostet nicht mal 3 Cent im Einkauf. ...
und der Transport, die Distribution und die Systemerhaltung verursachen 
keine Kosten. ....

> Möchte und wage es nicht zu wiedersprechen.
schon geschehen.

von Axel L. (axel_5)


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Winfried J. schrieb:

>
> Akkus sind Praktisch und eine nette Sache aber die Gegenwärtige
> Technologie ist nich Verkehrstauglich. Masse, Energiedichte, Preis,
> Lebensdauer und damit Umweltbilanz der Akkus selbst sprechen dagegen.
> Hinzu kommen Schwierigkeiten mit dem Ladeaufwand und der dafür
> notwendigen und nicht massentauglichen Infrastruktur. Nein das muss
> besser gemacht werden um echte Alternative zum jetzigen KFZ-Standard zu
> werden.
>
> Namaste

Du meinst eine Alternative zu getürkten Abgastests ?

E-Autos werden nicht eingeführt, weil sie für die Fahrer oder Besitzer 
so toll sind, sondern weil die Leute, die die Abgase der ach so tollen 
Diesel einatmen, das nicht mehr wollen und man die Toten, die diese 
Abgase verursachen, nicht mehr hinnimmt.

Es mag sein, dass E-Autos in Deinem Sinne nicht verkehrstauglich sind, 
aber die derzeitigen Verbrennermotoren sind nun mal nicht 
menschentauglich. Das ist dir nur egal, weil du in Deinem Auto ja nicht 
an Deinen Abgasen verreckst, das muss der Radfahrer hinter dir selber 
machen.

Es ist aber zum Glück zunehmend vollkommen egal, ob Dir das persönlich 
jetzt irgendwie unpässlich ist, ein E-Auto zu fahren, es ist dem 
Radfahrer hinter dir nämlich auch unpässlich, Deinen Dreck einzuatmen.

Zum Glück gibt es zunehmend Druck durch die EU, nachdem es unsere 
einheimischen Politiker, die gerne vor der Rente zu den Autolobbies 
wechseln, nicht auf die Reihe bekommen, die Menschen vor dem Gift in den 
Abgasen zu schützen.

Gruss
Axel

von Fred R. (fredylich)


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3162534373 .. schrieb:
> Fred R. schrieb:
>> Mein Praxis Testbericht mit ein E- Mobil der Spitzenkasse, könnte ich
>> hier veröffentlichen.
>
> Vielleicht erfahren wir dann um welches Auto es geht.....

Nein es wurde sehr sachlich von @Winfried J. begründet.
Ist ja ein tolles Auto macht Fahrspaß in der Stadt aber eben ein 
sauteures Spielzeug.
Wie schon erwähnt laden mit 230V. Messe mit zwischengeschaltetem 
Leistung- Energiemessgerät. Ist ein geeichtes Industriemessgerät von 
Landis & Gyr(geliehen da nur für diese Messung viel zu teuer für Kauf )
Es wird alles mögliche Angezeigt.
Mich interessiert nur die Nachladeenergie um eine persönliche Meinung zu 
bilden da ich genau weis wie ich gefahren bin.
Die Praxis soll es mir zeigen. Wenn ich eine Strecke x fahre und x kWh 
nachladen muss ist dies für mich die Wahrheit. Nicht die theoretischen 
Angaben oder Werbeversprechen.

Habe Thread nur erstellt um zu erfahren ob die Schnellladung nicht die 
Lebensdauer des Akkus verkürzt, dass magst auch Du hier wohl nicht zu 
beantworten. War aber die Grundfrage.
Habe nichts gegen E- Autos wer denkt er kann damit das Erdklima 
stabilisieren und noch Geld sparen soll eins kaufen.
Ich mit Sicherheit nicht. Es sei denn ich gewinne eine größere Summe im 
Lotto.

Gruß

von Lars R. (lrs)


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Axel L. schrieb:
> Winfried J. schrieb:
> Es mag sein, dass E-Autos in Deinem Sinne nicht verkehrstauglich sind,
> aber die derzeitigen Verbrennermotoren sind nun mal nicht
> menschentauglich. Das ist dir nur egal, weil du in Deinem Auto ja nicht
> an Deinen Abgasen verreckst, das muss der Radfahrer hinter dir selber
> machen.

Nicht verkehrstauglich und nicht gesellschaftstauglich ist die 
Pendlerpauschale.
https://de.wikipedia.org/wiki/Entfernungspauschale#Positionen_gegen_die_Entfernungspauschale

Die mit einer Umstellung auf E-Autos einhergehende Verteuerung des 
Autofahrens ist effektiv eine Abschaffung der Pendlerpauschale für PKW. 
Deshalb geht nun die große Rechnerei los, wie man diese Kosten der 
Allgemeinheit anlasten kann, damit die entsprechenden Interessensgruppen 
auch weiterhin auf Staatskosten mit dem PKW Energie-ineffizient pendeln 
können.

: Bearbeitet durch User
von Route_66 H. (route_66)


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Lars R. schrieb:
> eshalb
> geht nun die große Rechnerei los, wie man diese Kosten der Allgemeinheit
> anlasten kann,

Die Politiker haben doch ganz sicher bereits eine Lösung im Schubfach, 
wo denn die Gelder aus der Mineralölsteuer künftig herkommen.
Diese Lösung ziehen sie aber erst hervor, wenn genügend Dumme elektrisch 
fahren!

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Axel L. schrieb:
> Das ist dir nur egal, weil du in Deinem Auto ja nicht
> an Deinen Abgasen verreckst, das muss der Radfahrer hinter dir selber
> machen.

Da schätzt du mich leider völlig falsch ein ich mag meinen Diesel 
keineswegs so sehr, dass ich nicht lieber elektrisch führe. Auch fliege 
ich nicht in den Urlaub. Der Grund weshalb ich mir bereits vor fünfzig 
Jahren E-Autos mit Batteriebetrieb wünschte war genau der von dir 
beschriebene damals flogen noch halbe Kohlen aus den W50 und 
Ikarussbussen und die Zweitakter verpesteten die Luft in einem Ausmaß 
davon dem du mutmaßlich keinen Schimmer hast. Bei Invasionswetterlage 
lag ein übler Gestank über ganz Berlin-Treptow wo ich damals zur Schule 
ging. Eben jenen Kraftwerksabgasen aus Klingenberg war kein entrinnen. 
Der LKW und das stinkende Auto waren nach 2 min vergessen. Der Dreck aus 
dem KW stank wochenlang und es war egal wo du dich aufhielst. 
Deshalbvsage ich das Akkuauto in seiner heutigen Form ist Abgasschwindel 
2.0 ergo Augenwischerei.

Namaste

: Bearbeitet durch User
von Axel L. (axel_5)


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Winfried J. schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Das ist dir nur egal, weil du in Deinem Auto ja nicht
>> an Deinen Abgasen verreckst, das muss der Radfahrer hinter dir selber
>> machen.
>
> Da schätzt du mich leider völlig falsch ein ich mag meinen Diesel
> keineswegs so sehr, dass ich nicht lieber elektrisch führe. Auch fliege
> ich nicht in den Urlaub. Der Grund weshalb ich mir bereits vor fünfzig
> Jahren E-Autos mit Batteriebetrieb wünschte war genau der von dir
> beschriebene damals flogen noch halbe Kohlen aus den W50 und
> Ikarussbussen und die Zweitakter verpesteten die Luft in einem Ausmaß
> davon dem du mutmaßlich keinen Schimmer hast. Bei Invasionswetterlage
> lag ein übler Gestank über ganz Berlin-Treptow wo ich damals zur Schule
> ging. Eben jenen Kraftwerksabgasen aus Klingenberg war kein entrinnen.
> Der LKW und das stinkende Auto waren nach 2 min vergessen. Der Dreck aus
> dem KW stank wochenlang und es war egal wo du dich aufhielst.
> Deshalbvsage ich das Akkuauto in seiner heutigen Form ist Abgasschwindel
> 2.0 ergo Augenwischerei.
>
> Namaste

Wow, Du bist also gegen E-Autos, weil die Braunkohlekraftwerke in der 
DDR in den 80ern mächtig gestunken haben ? Na, also wenn das kein Grund 
ist.

Gruss
Axel

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Axel L. schrieb:
> Na, also wenn das kein Grund
> ist.

Ist dir der Klimawandel schon zu Kopf gestiegen oder kannst du auch 
sonst nicht verstehend lesen? Ich bin pro E-karre, aber ich lasse mir 
ungern ein "X" für ein "U" vormachen. Die gegenwärtigen E-Autos sind 
nicht nur teure Spielzeuge auf welche ich in Gesamtheit verzichte, da 
sie kein Problem lösen welches ich habe. Sie verbrauchen nicht weniger 
Energie, die Energie wird nicht Umwelt oder Klimaneutraler (was auch 
immer man dafür halte)  verfügbar und zu letzt erfüllt es nicht meine 
notwendigen Anforderungen.

 Wäre ich mit HIV zufrieden könnte ich auf jede Karre verzichten, aber 
ein Anderer müsste für mich das Dreck machen übernehmen.  Ich erwarte 
von der KFZ Industrie, dass sie ihre HA erledigt wie ich die in meiner 
Branche Üblichen ohne Beschiss.

 Und wenn du nicht siehst das der Dreck nur eine moderne Aromanote 
bekommen hat, dann kann ich dich nur bewundern. Ich vermag meine Augen 
nicht davor zu verschließen.

Das Konzept des mitgeführten Energieträgers funktioniert nur bei einer 
hohen Energiedichte, ansonsten, wird wird die Energie zwar effizienter 
im Kraftwerk bereitgestellt, aber aufgrund des Hohen Gewichtsanteils des 
Akkus wird die Effizienz zum Null-Summenspiel der Seezuschlag fürs hipp 
sein nicht einberechnet.

Unterm Strich teurer aber weder aus umwelttechnischer noch aus 
ökonomischer Sicht besser als der Status Quo.

Ich bin halt nicht verliebt genug das zu ignorieren. Und das liegt nich 
an meinem Wunsch, sondern hängt mit gemachten Erfahrungen zusammen.

Namaste

: Bearbeitet durch User
von Le X. (lex_91)


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Das einzige Problem was aktuelle E-Autos eigentlich lösen sind die 
lokalen Emissionen.
Die werden halt aus Stuttgart weg irgendwohin verlagert wo sie (uns) 
nicht stören.

von 3162534373 .. (3162534373)


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Fred R. schrieb:
> Nein es wurde sehr sachlich von @Winfried J. begründet.

Angst vor der Dieselmafia?

Fred R. schrieb:
> Ist ja ein tolles Auto

Ja welches?

Fred R. schrieb:
> Messe mit zwischengeschaltetem
> Leistung- Energiemessgerät. Ist ein geeichtes Industriemessgerät von
> Landis & Gyr

Es gibt von der Firma keine Labormessgeräte die dausicher zu benutzen 
sind.
Die haben Geräte für Festinstallation.
Welches war es?
Wie war es verdrahtet?
Hast du Bilder von der Verdrahtung?
Vielleicht war es falsch angeschlossen.

Fred R. schrieb:
> um zu erfahren ob die Schnellladung nicht die
> Lebensdauer des Akkus verkürzt, dass magst auch Du hier wohl nicht zu
> beantworten. War aber die Grundfrage.

Es war vielleicht die Grundfrage, aber deine Aussagen haben zu anderen 
Fragen geführt die Du nicht beantworten willst.
Jedem E-Fahrer ist bei deinen Angaben klar, dass da was nicht stimmen 
kann.
Wenn du nicht zur Klärung bereit bist, warum soll man Dir dann was über 
Schnellladen erzählen?

Sag doch einfach den Typ vom Auto, dann ist leichter abzuschätzen was da 
stimmt oder nicht.

: Bearbeitet durch User
von Fred R. (fredylich)


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Hallo Axel,

bleib doch mal bei der Realität.Den Dreck die ein Autodieselantrieb in 
die Umwelt blasen ist doch nur ein Klacks von dem was die großen 
Containerschiffe verursachen.
Da wirst Du aber nicht protestieren. Bringen dein erschwingliches 
Fahrrad von China.
Andere Schiffe noch „seltene Erden“ aus aller Welt damit ein Produkt 
entsteht, dass du auch hier deine Meinung äußern kannst.
Mit welcher Energie wird dein Bürostuhl oder dein Bett hergestellt. 
Vermute nicht wie von dir gewünscht nur mit Licht und Sonne.
Nun haken wir mal die Energieträger für Herstellung deines Wohlstand 
ab.(ja ein Fahrrad ist es auch)
Viele Jahrzehnte wurde geforscht, entwickelt und sogar ein Dieselauto 
entwickelt damit es der Menschheit besser geht.
Beweis: Siehe Deutschland. Die Menschen werden immer älter. Ist doch ein 
Widerspruch zu deiner Behauptung.
Nun noch ein zynischer Vorschlag. Bastele die ein Jutesack nimm dein 
Fahrrat (kein E-Bike da Akkuherstellung und Entsorgung extrem 
umweltschädlich ist). Nun radle nach Afghanistan. Die Mohnbauer las 
links liegen aber die gigantischen Vorkommen an Lithium hau in deinen 
Sack. Nach eventueller Rückkehr bist Du der Held. Russen und Amis haben 
es nicht geschafft.
Bist aber ein lieber Kerl und meine Hochachtung für Veröffentlichung 
deine „Weltanschauung“

Gruß

von Axel L. (axel_5)


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Winfried J. schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Na, also wenn das kein Grund
>> ist.
>
> Ist dir der Klimawandel schon zu Kopf gestiegen oder kannst du auch
> sonst nicht verstehend lesen? Ich bin pro E-karre, aber ich lasse mir
> ungern ein "X" für ein "U" vormachen. Die gegenwärtigen E-Autos sind
> nicht nur teure Spielzeuge auf welche ich in Gesamtheit verzichte, da
> sie kein Problem lösen welches ich habe. Sie verbrauchen nicht weniger
> Energie, die Energie wird nicht Umwelt oder Klimaneutraler (was auch
> immer man dafür halte)  verfügbar und zu letzt erfüllt es nicht meine
> notwendigen Anforderungen.
Das sie kein Problem lösen, welches Du hast, ist offensichtlich. Aber 
andere haben Probleme mit dem Abgasen, die Du raushaust. Das habe ich 
versucht, Dir zu erklären. Du solltest die Welt nicht nur mit Deinen 
Augen sehen.

>
>  Wäre ich mit HIV zufrieden könnte ich auf jede Karre verzichten, aber
> ein Anderer müsste für mich das Dreck machen übernehmen.  Ich erwarte
> von der KFZ Industrie, dass sie ihre HA erledigt wie ich die in meiner
> Branche Üblichen ohne Beschiss.
Ganz offensichtlich ist die KFZ Industrie mit ihren Möglichkeiten mit 
dem Verbrenner am Ende. Die Benziner haben ebenfalls steigende 
Russwerte, die Diesel bekommt sie nur mit Tricks durch die eh schon 
lasche Abgasprüfung. Weitere Abgasbehandlungen führen widerum zu 
steigendem steigendem CO2 Ausstoss. Ein Kreislauf, der nicht zu gewinnen 
ist.

>
>  Und wenn du nicht siehst das der Dreck nur eine moderne Aromanote
> bekommen hat, dann kann ich dich nur bewundern. Ich vermag meine Augen
> nicht davor zu verschließen.
>
Deutschland hat letztes Jahr über 30% seines Stromes ökologisch erzeugt. 
Das ist deulich mehr als eine andere Aromanote. Im übrigen finde ich es 
schon lustig, wovor Du Deine Augen verschliesst und wovor nicht.

> Das Konzept des mitgeführten Energieträgers funktioniert nur bei einer
> hohen Energiedichte, ansonsten, wird wird die Energie zwar effizienter
> im Kraftwerk bereitgestellt, aber aufgrund des Hohen Gewichtsanteils des
> Akkus wird die Effizienz zum Null-Summenspiel der Seezuschlag fürs hipp
> sein nicht einberechnet.
E-Autos verbrauchen weniger Energie als Verbrenner.

>
> Unterm Strich teurer aber weder aus umwelttechnischer noch aus
> ökonomischer Sicht besser als der Status Quo.
Das ist dermassen bescheuert, ....

>
> Ich bin halt nicht verliebt genug das zu ignorieren. Und das liegt nich
> an meinem Wunsch, sondern hängt mit gemachten Erfahrungen zusammen.
Ich habe nicht den Eindruck, dass Du eigene Erfahrungen mit E-Autos 
gemacht hast. Du willst nur weiter billig und bequem deinen Mitmenschen 
den Dreck in die Lungen schieben.

>
> Namaste

Gruss
Axel

von Lars R. (lrs)


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Axel L. schrieb:
> Ganz offensichtlich ist die KFZ Industrie mit ihren Möglichkeiten mit
> dem Verbrenner am Ende. Die Benziner haben ebenfalls steigende
> Russwerte, die Diesel bekommt sie nur mit Tricks durch die eh schon
> lasche Abgasprüfung. Weitere Abgasbehandlungen führen widerum zu
> steigendem steigendem CO2 Ausstoss. Ein Kreislauf, der nicht zu gewinnen
> ist.
>
> E-Autos verbrauchen weniger Energie als Verbrenner.

Wir hatten einmal relativ saubere Autos: Saugrohr-Einspritzer. Dann kam 
die CO2-Steuer und die Diskussion um den Flottenverbrauch. Beide haben 
den Verbrauch noch einmal ein paar Zehntel gesenkt (wenigstens auf dem 
Papier) und dafür den Aufwand für die Abgasbehandlung und die Wartung 
nach oben getrieben.

Inklusive aller Verluste bei der Erzeugung, Speicherung und dem 
Transport der Energie sowie bei Vergleich des selben Komforts (Beheizung 
im Winter) verbraucht das E-Auto nicht (wesentlich) weniger als der 
Verbrenner. Und wenn es auf den Komfort/Wohlstand nicht an kommt, so 
können wir auch einfach die SUVs verbieten, oder alles bis auf das 
Fahrrad.


> Ich habe nicht den Eindruck, dass Du eigene Erfahrungen mit E-Autos
> gemacht hast. Du willst nur weiter billig und bequem deinen Mitmenschen
> den Dreck in die Lungen schieben.

In kleineren Städten gibt es das Problem nicht. Man verbiete doch 
einfach die Diesel (oder alle Verbrenner) in den jeweiligen Großstädten 
ohne großes, jahrelanges Gezeter und gut. Park&Ride gibt es genug oder 
kann man einfach schaffen. Wohlhabendere und diejenigen mit der 
Möglichkeit zur wirtschaftlich sinnvollen Nutzung werden mit dem E-Auto 
fahren. Insgesamt weniger Autos, alle Probleme gelöst.

Allein die Tatsache, dass dies nicht geschieht, sondern zig verkorkste 
andere Ansätze diskutiert werden, zeigt doch, wes Geistes Kinder in der 
öffentlichen Debatte ihre Pfründe sichern wollen.

von Fred R. (fredylich)


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Axel L. schrieb:
> Ich habe nicht den Eindruck, dass Du eigene Erfahrungen mit E-Autos
> gemacht hast. Du willst nur weiter billig und bequem deinen Mitmenschen
> den Dreck in die Lungen schieben.

Nein...
Hast natürlich das Recht das Messgerät anzuzweifeln, nur weil Du es 
nicht kennst.

Na Gut.Glaube aber nicht, dass alle E- Fahrer, nur speziell auf 
Typeigenschaften auf meiner Anfrage scharf sind.
Nur Du möchtest es das ich ein Typen verallgemeinere. Noch viel 
schlimmer Du bestehst darauf.
Wenn Du ein Erfahrungsbericht als nicht „lesenwert einstufst dann 
kommentiere ihn nicht“ aber bitte unterstelle nicht das die 
Industriemessgeräte nicht aussagefähig sind und alle Menschen die nicht 
mit deiner Vision im Einklang sind Ihre Lebensexistent verwirken.

Kein Gruß an Dich

von Lars R. (lrs)


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Fred R. schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Ich habe nicht den Eindruck, dass Du eigene Erfahrungen mit E-Autos
>> gemacht hast. Du willst nur weiter billig und bequem deinen Mitmenschen
>> den Dreck in die Lungen schieben.
>
> Nein...
> Hast natürlich das Recht das Messgerät anzuzweifeln, nur weil Du es
> nicht kennst.

Wer weiß was Du da abgelesen hast.

Fred R. schrieb:
> Hab wohl eine Denkfehler da ich nicht Leistung und Arbeit unterscheiten
> kann.
> Entschuldigung für falsche Abgaben und Dank für deinen Hinweis.
> Oder..... "mit 12,5kWh/100km ab Steckdose unterwegs gewesen".
> Wie passt die Zeit in Leistung?

von 3162534373 .. (3162534373)


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Fred R. schrieb:
> aber bitte unterstelle nicht das die
> Industriemessgeräte nicht aussagefähig sind

Du meinst wohl mich.
Ich zweifele nicht das Messgerät an. Aber beim Anschluss könnte ein 
Fehler passiert sein, da die Geräte von der genannten Firma eben nicht 
fertig verkabelt sind.

Und da du auch garnicht mit Infos rausrücken willst, kann ich deine 
Aussagen eben nicht glauben.
Die sind nämlich irgendwie nicht stimmig.

Fred R. schrieb:
> Nur Du möchtest es das ich ein Typen verallgemeinere.

Du verallgemeinerst doch über alle E-Cars.
Ich will genau den getesteten Typ wissen.

Fred R. schrieb:
> Glaube aber nicht, dass alle E- Fahrer, nur speziell auf
> Typeigenschaften auf meiner Anfrage scharf sind.

Du hast Recht. Ich versuche ja noch die Details zu deinen Ergebnissen zu 
finden. Ob da nicht was falsch gelaufen ist, weil die nicht stimmig 
sind.

Andere E-Fahrer würden wohl einfach sagen das du Mist erzählst.

: Bearbeitet durch User
von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Axel L. schrieb:
> Du willst nur weiter billig und bequem deinen Mitmenschen
> den Dreck in die Lungen schieben

Ich denke mehr an Denunziation bedarf es nicht.

Ich wünsche dir einen Angenehmen Aufenthalt im nächste Aufzug wenn der 
Notdienst mit dem Fahrrad 100Km zu dir kommt mit 500Kg Werkzeug und 
Ersatzteilen im Gepäck. Ach ne der kommt ja zu Fuss weil das Fahrrad 
kann ja nicht produziert werden  und geliefert werden, ach ja kann dir 
nicht passieren der Lift ja auch nicht.

Gute Nacht auf deinem Schlafbaum.

Namaste

von Peter M. (Gast)


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Ich habe mich kürzlich mit einem Bekannten unterhalten, der an der 
Thematik bei einem der Großen in der Branche forscht. Die gehen davon 
aus, dass das einphasige Laden die vorherrschende Technologie bleibt. 
Der Grund wurde hier ja schon genannt: Das Auto hängt die meiste Zeit am 
Netz und selbst das Laden über Schuko (230V/10A = 2,3kW) reicht, um in 
einer Nacht mehr als das Doppelte der durchschnittlichen Strecke zu 
laden. Mit anderer Steckertechnik kann man 20A, also 4,6kW 
bereitstellen. In anderen Ländern ist noch mehr erlaubt. Für den 
typischen Pendler reicht das.

Außerdem geht man mittelfristig nicht von einer 100%-Abdeckung aus. Die 
Diskussion über Laternenparker und Langstreckenfahrer ist irrelevant. 
Man versucht erst einmal die primäre Zielgruppe anzusprechen: Pendler 
mit eigenem Parkplatz/Garage (oder Lademöglichkeit bei der Arbeit) und 
Zweitfahrzeuge. Schnell-Ladestationen werden nur als Notlösung für 
gelegentliche Langstreckenfahrten betrachtet, aber nicht als 
Standardlösung.

Alles andere wird erst relevant, wenn Elektroautos einen Marktanteil von 
über 10..20% erreichen. Und da ist noch ein weiter weg hin. Und wer 
weiß, vielleicht gibt es bis dahin bezahlbare Akkus, die über 600km 
Reichweite ermöglichen und in weniger als 15 Minuten voll geladen sind? 
Dann kann man ein Elektroauto fast wie einen Benziner einsetzen, selbst 
wenn man ihn nicht zuhause laden kann.

von 3162534373 .. (3162534373)


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Fred R. schrieb:
> Wie schon erwähnt laden mit 230V. Messe mit zwischengeschaltetem
> Leistung- Energiemessgerät.

Ja,
an der Schuko Steckdose?

von 3162534373 .. (3162534373)


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Fred R. schrieb:
> Die Anzeige LADEN (blinkt rot) 8 Stunden Ladezeit zu Hause. Verbrauch
> 48,8 kWh.
> Nun exakt 100 km gefahren. Sehr sinnig und vorrauschauend gefahren, kein
> zusätzlichen Verbraucher (Licht, Klima usw.) Zu Hause nachgeladen 6
> Stunden bis automatisch beendet wurde. 36,7 kWh „getankt“(28 Cent pro
> kWh).Wenn ich kein Rechenfehler mache, kosten 100 km 10,28 €.

Fred R. schrieb:
> Wie schon erwähnt laden mit 230V. Messe mit zwischengeschaltetem
> Leistung- Energiemessgerät. Ist ein geeichtes Industriemessgerät von
> Landis & Gyr


Dann klären wir die Sache mal auf:

1. Laden an 230V. Schukosteckdose mit dem Ladekabel was beim Auto dabei 
war.
Das Strom beträgt dabei ca. 9A.

2. Das Messgerät ist ein 3 Phasen Energiezähler für Festinstallation.
Bei der Verdrahtung um damit auch an einer Schukosteckdose messen zu 
können wurde ein Fehler gemacht und die Phase durchgeschleift.
Das heisst das der Strom und damit die Energie 3fach gezählt wird.

3. Das kommt auch hin.
(wir nehmen einen PF von 1 an und setzen VA=W)
230V*9A*8h = 16,56kWh mal Faktor 3 gleich 49,68kWh was so ziemlich den 
48,8kWh entspricht.

4. 230V*9A*6h = 12,42kWh mal Faktor 3 gleich 37,26kWh was so ziemlich 
den 36,7kWh entspricht.

(Da die Spannung nicht genau bekannt ist, haben wir 230V angenommen. Es 
könnten auch 235V sein. Die 9A sind gerundet und können auch 8,8456A 
sein)

5. Mit den echten 12,42kWh zahlt Fred für 100km nicht 10,28€, sondern 
nur 3,48€.
Das ist sogar weniger als sein kleiner Diesel aus dem gleichen Haus.
(noch ungeklärt wer das sein soll)

6. Mit 12,42kWh/100km (ab Steckdose) gehört Fred, obwohl er das 
Gegenteil wollte, zu den sparsamsten E-Fahrern überhaupt.

7. 12,42kWh/100km ist bei seinen Angaben zur Fahrweise durchaus ein 
beachtlicher Wert

8. Glückwunsch Fred :)

: Bearbeitet durch User
von Axel L. (axel_5)


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Winfried J. schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Du willst nur weiter billig und bequem deinen Mitmenschen
>> den Dreck in die Lungen schieben
>
> Ich denke mehr an Denunziation bedarf es nicht.
>
> Ich wünsche dir einen Angenehmen Aufenthalt im nächste Aufzug wenn der
> Notdienst mit dem Fahrrad 100Km zu dir kommt mit 500Kg Werkzeug und
> Ersatzteilen im Gepäck. Ach ne der kommt ja zu Fuss weil das Fahrrad
> kann ja nicht produziert werden  und geliefert werden, ach ja kann dir
> nicht passieren der Lift ja auch nicht.
>
> Gute Nacht auf deinem Schlafbaum.
>
> Namaste

Wo liegt jetzt das Problem, 100km (oder auch 200km) mit 500kg Werkzeug 
mit einem E-Auto zu fahren ? Gerade bei so Lieferwagen kann man doch 
problemlos grosse Akkus verbauen.

Aber grundsätzlich wäre es mir natürlich lieber, wenn der Aufzugmonteur 
nicht über eine Stunde unterwegs wäre, sondern man den aus der gleichen 
Stadt nimmt, der in 15 Minuten da ist.

Gruss
Axel

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Axel L. schrieb:

>
> Wo liegt jetzt das Problem, 100km (oder auch 200km) mit 500kg Werkzeug
> mit einem E-Auto zu fahren ? Gerade bei so Lieferwagen kann man doch
> problemlos grosse Akkus verbauen.

In der permanenten Einsatzbereitschaft.
Ich fahre am Tag im Kundendienst gern 200 -400 Km  und möchte auch 
danach jederzeit eine Person aus einem Lift holen können. In aller Regel 
ist man froh wenn ich in weniger als einer Stunde dort bin,meist 20-40 
Minuten

 Aber teilweise habe ich auch längere Anfahrten hier Österreich muss ich 
dann auch mal nach Lech,  Zürs oder ins Montafon aber auch bis Zürich 
und Davos oder in entferntere Täler reicht mein Einzugsgebiet. Es gibt 
nicht nur in der Großstatt Lifte. Da dauert es dann auch schon mal 1,5h 
und die Leute wissen das. Mein Navi sagt mir wann ich da bin und ich 
gebe das dann auch so weiter damit sich der Betroffene darauf einstellen 
kann oder gebe Telefonische Hilfestellung vom Auto aus um dem 
Hotelpersonal vor Ort zu helfen.

Übrigens hab ich auch in Berlin oft eine Stunde Notdienstanfahrtenquer 
durch die Stadt gehabt und in München angestellt ganze Wochenenden kein 
Bett gesehen.

Da ich selten erst das Auto wechseln kann, habe ich mein gesamtes 
Standardequipment Minimum 500Kg, aber gern auch mal eine Tonne im Nissan 
NV200 5 Türer, ja den gibts auch in E aber mehr als 2 Kunden ist damit 
am Tag nicht drin, wenns dumm läuft, und wenn ich kann richte ich es so 
ein, dass ich damit auskomme.

Bei Wartungen wird es schnell mal ein 400km Rundkurs mit 5-6Kunden
Soll ich die um Strom anbetteln? Trotzdem bin ich wie meine Kollegen 
wochenweise rund um die Uhr einsatzbereit neben der normalen Arbeit. Da 
kann ich nicht 2h auf eine Schnellladung warten. Welche noch dazu wohl 
geplant sein wollte bei der Ladestationsdichte.

Extra heim fahren geht dann auch nicht. Also der Rückweg und Minimum 
eine Notdienstfahrt mit Rückfahrt muss jederzeit möglich sein eigentlich 
zwei. Aber das kann ja ein Büropendler nicht wissen.

Echt mal gib mir ne E-karre, welche das inklusive permanente 
Einsatzbereitschaft  und Bleifußfahrt schafft und ich lass den Diesel 
freudig stehen auch wenns 10-20% teurer wird,  ach und eh ich es 
vergesse, ein paar Randbedingungen noch: ja verglühen oder erfrieren 
will ich nicht und die Kundschaft nicht nur bei schön Wetter erreichen. 
Ich habe auch Rollstuhlkundschaft in 70 Km Entfernung, deren Lift bei 
minus 20° grad aussteigt (Fremdprodukt nicht nachbesserbar) da muss ich 
morgens  um 8.00 vor der Tür stehen können bei 50 cm Schnee im 
Seitental.

> Aber grundsätzlich wäre es mir natürlich lieber, wenn der Aufzugmonteur
> nicht über eine Stunde unterwegs wäre, sondern man den aus der gleichen
> Stadt nimmt, der in 15 Minuten da ist.

Du hast Luxusprobleme. Das versperrt dir die Sicht für die Realität. Geh 
mal vor die Tür ins Leben. Und dann überleg nochmal bevor du andere der 
Bequemlichkeit, Unvernunft oder der Selbstsucht bezichtigst.
Kleine Retourkutsche  die Welt hat andere Probleme als nur die Deinen.
Ja man soll tun was möglich ist.
Aber man sollte auch wissen was man nicht vermag. Für mich ist das 
Phantasien aufsitzen, welche an der Realität vorbeigehen.
 So Gute Nacht Peter PAN träum was schönes.
Und ab Morgen benimmst du dich deinen Dienstleistern gegenüber 
vielleicht etwas rücksichtsvoller, und hörst auf Leute, welche du nicht 
verstehst des schlechten Willens oder der Boshaftigkeit zu bezichtigen. 
Das wäre mal ein Anfang.

Ach,ja. Nicht das du es verträumst ich führe ein 
Kleinstfamilienunternehmen, meine Frau und Ich. Und die Kundschaft ruft 
nach mir und nicht nach den Konzernen. Die sind meine Beste Werbung, mit 
ihren Büronasen, und tollen Sprüchen.

> Gruss
> Axel

Namaste

: Bearbeitet durch User
von Peter M. (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> In der permanenten Einsatzbereitschaft.
> Ich fahre am Tag im Kundendienst gern 200 -400 Km  und möchte auch
> danach jederzeit eine Person aus einem Lift holen können.

Das ist aber auch schon ein sehr ausgefallener Anwendungszweck. Da macht 
es überhaupt keinen Sinn, sich über E-Autos heute Gedanken zu machen. 
Solche Exoten werden auch in 10 Jahren noch mit Benzin oder Diesel herum 
fahren.

Viel häufiger gibt es Pendler, die am Tag 50-100km fahren und jedes 2. 
Wochenende vielleicht mal eine längere Strecke fahren. Das ist der 
Anwendungsfall, den man heute betrachtet und dafür reichen heutige 
Elektroautos im Prinzip aus, und dafür reicht auch Laden mit Schuko und 
der gelegentliche Besuch am Schnelllader.

Das Problem bei E-Autos ist einfach noch der Preis. Ein Pendlerfahrzeug 
muss günstig sein, und das Kriterium erfüllen sie trotz der geringen 
Betriebskosten nicht.

von Gustav K. (hauwech)


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Fred R. schrieb:
> Habe Thread nur erstellt um zu erfahren ob die Schnellladung nicht die
> Lebensdauer des Akkus verkürzt, dass magst auch Du hier wohl nicht zu
> beantworten. War aber die Grundfrage.

Ich hatte dir deine Grundfrage bereits im 3. Beitrag beantwortet:

Da man unterwegs kaum mal eben 8 Stunden laden kann und dabei im 
Restaurant paar Liter Kaffee runterkippt, hat man die für den Akku 
schädliche Schnellladung wieder entdeckt - die Probleme mit der 
Lebensdauerreduzierung sind deshalb plötzlich über Nacht verschwunden. 
Lösung: Das Kleingedruckte bzgl. Lebensdauer des Fahrakkus genau lesen.

Ich werde nur einen Akku kaufen, der nach 10 Jahren und 100.000 km noch 
90% garantierte Kapazität besitzt. Alles andere taugt vielleicht im 
Modellbau oder im Elekrorad, aber nicht im PKW.

Problem wird irgendwann in Großstädten sein, dass man wegen den giftigen 
Emissionen der Verbrenner entweder elektrisch fährt oder zu Fuß gehen 
wird. Saubere Luft zum Atmen muss in Großstädten endlich oberste 
Priorität haben.

von Gustav K. (hauwech)


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Rainer U. schrieb:
> Ich glaube, das Laden am Auto mit Steckdose ist ein Irrweg.

Sehe ich ähnlich, wobei ich meine, dass das bei Garagenfahrzeugen 
funktionieren wird. An jedem Straßenparkplatz eine Ladesäulen 
aufzustellen wäre ein gigantischer Aufwand. Die Ladesäulen müssten 
gewartet und repariert werden, keiner weiß, wie viele Ladesäulen beim 
Einparken an- oder umgefahren werden. Es wird neue "Sammler" geben, die 
die überall rumhängenden Kupferkabel zu Geld machen werden, vom 
Vandalismus mal ganz zu schweigen. Bischen Klebstoff reicht und die 
Säule ist außer Betrieb.

> Ich bin für
> an der Tankstelle austauschbare, gemietete Akkus (wenn man schon Akkus
> rumfahren will).

Das wird m.E. noch weniger funktionieren, weil sich die Hersteller 
niemals auf einen Akkustandard (Größe, Art der Aufhängung usw.) einigen 
werden. Man muss ja schon heute einen Sack voll verschiedener 
Plastikkarten mitführen, wenn man unterwegs Strom tanken will, weil 
jeder Anbieter sein eigenes Süppchen kocht.

Würde man Akkus tauschen wollen, müsste man zu den in den Autos 
verbauten Akkus eine vielfache Menge an Akkus zum Tauschen vorhalten. 
Kaum vorstellbar, dass ich unterwegs an eine Tanke fahre und der 
Tankwart sagt: Neue Akkus bekomme ich erst Mitte nächster Woche. Man muß 
zudem auch nicht lange raten, wer die Unmenge an Tauschakkus 
letztendlich bezahlen wird.

Da schlummern eine Unmenge an Problemen, an die heute keiner denkt - 
oder denken will.

von Peter M. (Gast)


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Gustav K. schrieb:
> Ich werde nur einen Akku kaufen, der nach 10 Jahren und 100.000 km noch
> 90% garantierte Kapazität besitzt.

Eigentlich ist das etwas willkürlich. Ich würde das eher so festlegen: 
Nach meiner gewünschten Nutzungsdauer (das können 10 Jahre / 100tkm 
sein) möchte ich mindestens z.B. 300 km Restreichweite haben. Dann kommt 
man nämlich drauf, dass man nicht unbedingt einen besseren Akku braucht, 
sondern vielleicht nur mehr Reichweite (was die Lebensdauer des Akkus ja 
wiederum verbessert).

Auf der anderen Seite: Wenn ein Akkutausch preislich in die Richtung 
eines Zahnriemen- oder Partikelfilterwechsels kommt, ist das auch egal. 
Dann muss man den Akku halt einmal tauschen - hat dafür aber wieder 
einen komplett neuwertigen Antriebsstrang (im Gegensatz zum Benziner, 
bei dem es eine unglaubliche Menge an Verschleißteilen gibt) und kann 
dabei vielleicht sogar ein Upgrade mitnehmen.

Gustav K. schrieb:
> Sehe ich ähnlich, wobei ich meine, dass das bei Garagenfahrzeugen
> funktionieren wird. An jedem Straßenparkplatz eine Ladesäulen
> aufzustellen wäre ein gigantischer Aufwand. Die Ladesäulen müssten
> gewartet und repariert werden, keiner weiß, wie viele Ladesäulen beim
> Einparken an- oder umgefahren werden.

Eine einphasige Steckdose ist nicht besonders teuer und hat auch keinen 
gigantischen Wartungsaufwand. Das teuerste dürfte der Stromzähler und 
der ggf. nötige Typ-B-FI sein. Bei Schnellladestationen würde das anders 
aussehen, die braucht man aber nicht.

Ich würde aber mal sagen, lass uns erst einmal diejenigen auf 
Elektroautos umsteigen, die einfache Lademöglichkeiten (eigener 
Stellplatz/Garage, Tiefgarage, Arbeitgeber, nahe öffentliche 
Ladestationen) haben. Das dürfte für ein paar Millionen Elektroautos 
reichen und bis das erreicht ist, sind wir vermutlich zwei Jahrzehnte 
älter. Und wer weiß, vielleicht gibt es bis dahin den Wunderakku, den 
man in 5 Minuten vollladen kann. Oder es gibt günstige Biotreibstoffe 
der 3. Generation oder synthetische Treibstoffe, die vielleicht sogar in 
einer Brennstoffzelle verbrannt werden. Das ist kein Problem, über das 
man sich heute den Kopf zerbrechen muss.

von Ralf L. (ladesystemtech)


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Peter M. schrieb:
> Das teuerste dürfte der Stromzähler und
> der ggf. nötige Typ-B-FI sein.

Der Typ-B-FI für 63A kostete vor einigen Jahren tatsächlich noch 900 
Euro.
Einen günstigen Typ-B-FI für 40A gibt es bereits für 179 Euro.

Oder ein 40A FI von Doepke: DFS 4 AEV für 289 Euro mit 30 mA Wechsel- 
und 6mA Gleichfehlerstromerkennung. Der ist extra für die E-Mobilität 
entwickelt worden.

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von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Peter M. schrieb:
> Solche Exoten werden auch in 10 Jahren noch mit Benzin oder Diesel herum
> fahren.

Von den Exoten gibt es mehr als nur die Liftmonteure, von der Existenz 
der meisten Menschen die für dich in deinem Leben mal wichtig werden 
könnten erfährst du nur im Notfall oder gar nicht. Sie alle sind auf 
zuverlässige und stets einsatzbereite Fahrzeuge angewiesen.

Namaste

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Peter M. schrieb:
> günstige Biotreibstoffe
> der 3. Generation

genau von Palmölplantagen ...

Merkst was? Wenn es ökonomisch wird, dann wird es auch ökologisch 
bedenklich, völlig egal ob Lachs- oder Shrimpsfarm, Kohle, Öl, 
Windkraft,Solar, Geothermie oder Auto völlig egal; die Masse macht es 
wirtschaftlich und zugleich problematisch. Nichts ist nur positiv, die 
Frage ist nur wen der Pferdefuss trifft und wer davon profitiert.

Namaste

von Fabian F. (fabian_f55)


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3162534373 .. schrieb:

> Andere E-Fahrer würden wohl einfach sagen das du Mist erzählst.

Jupp. Unsere beiden E-Autos kommen nicht mal in die Nähe von 
48kWh/100km.

Die Zoe fährt mit 12-19kWh/100km. Jahresdurschnitt ist 14,4. Wir laden 
mit 11kW. Der Stromzähler zeigt bei 10kWh geladen 11,2kWh an. 
Ladeverlust sind also cl 12%
Insgesamt kommen wir also auf 16,1kWh/100km
Strom kostet hier 0,26€(Grün), also insgesamt 4,10€/100km
Das beinhaltet den Komfort des vorgeheizten/vorgekühlten Autos.
Wenn man auf Klima &Co verzichten will gehen auch 20% weniger.

Der E-Golf braucht 10-22kWh/100km und hat einen Jahreschnitt von 14,8. 
Dafür lädt der etwas effizenzer mit ca. 90% Wirkungsgrad, was die 
Gesamtkosten quasi identisch zur ZOE macht.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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... das bedeutet aber auch dass die beiden Arschbeweger durchschnittlich 
genau so lange am Schnellader hängen wie sie durchschnittlich fahren und 
wie ich vermute meist eine Person und das kleine schwarze Köffersche 
bewegen. dinge, für die wir früher dieTram benutzen, besten falls U- und 
S-Bahn, also doch Luxusprobleme welche damit Bestenfalls zu lösen sind.

Na dann viel Spass wenn der Akku durch ist.

Namaste

von Axel L. (axel_5)


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Winfried J. schrieb:
> Axel L. schrieb:

> Du hast Luxusprobleme. Das versperrt dir die Sicht für die Realität. Geh
> mal vor die Tür ins Leben. Und dann überleg nochmal bevor du andere der
> Bequemlichkeit, Unvernunft oder der Selbstsucht bezichtigst.

Nun, wenn Du die ganzen Toten und Kranken aufgrund Deiner Abgase als 
Luxusproblem bezeichnest, geht es Dir wohl noch zu gut für diese 
Diskussion.

> Kleine Retourkutsche  die Welt hat andere Probleme als nur die Deinen.
Das scheint die Welt anders zu sehen. Die Chinesen haben ein extremes 
Abgasproblem, weswegen man da teilweise gar keine anderen Autos als 
E-Autos  mehr zulassen kann, bzw. nur mit extremen Restriktionen.


Gruss
Axel

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Fabian F. schrieb:
> Jahresdurschnitt ist 14,4. Wir laden mit 11kW. Der Stromzähler zeigt bei
> 10kWh geladen 11,2kWh an. Ladeverlust sind also cl 12%
> Insgesamt kommen wir also auf 16,1kWh/100km
> Strom kostet hier 0,26€(Grün), also insgesamt 4,10€/100km
Ich hatte mich zwar schon aus dem Thread verabschiedet, muss aber 
trotzdem mal nachfragen: das sind jetzt ja nur die reinen Stromkosten, 
wie hoch sind diese Kosten/100km incl. 
Akkumiete/Akkukauf/Akkuverschleiß?

von Ralf L. (ladesystemtech)


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Lothar M. schrieb:
> wie hoch sind diese Kosten/100km incl.

Wenn der Akku 2500 Zyklen hinter sich hat (Austausch wegen 20% 
Kapazitätsverlust) und 5000 Euro kostet, müssen pro Zyklus nochmal 2 
Euro draufgeschlagen werden (bei 200 km Reichweite wären das 1 Euro auf 
100 km).

Deswegen wird der Akku vernünftigerweise geleast. In der Leasingrate 
sind die Austauschkosten bereits enthalten. Am Ende muss der Kunde 
trotzdem alles bezahlen. Meistens deutlich mehr als einen Euro auf 100 
km.

von Fabian F. (fabian_f55)


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Winfried J. schrieb:
> ... das bedeutet aber auch dass die beiden Arschbeweger durchschnittlich
> genau so lange am Schnellader hängen wie sie durchschnittlich fahren
Nur wenn man im Schnitt 100km/h fährt. Mein Schnitt ist eher 40km/h. 
Demnach dauert das laden halb so lang wie die Fahrzeit. Außerdem ist 
Schnellladen >=50kW. Da ist dann also Fahrzeit/Standzeit eher 3:1
> und
> wie ich vermute meist eine Person und das kleine schwarze Köffersche
> bewegen. dinge, für die wir früher dieTram benutzen, besten falls U- und
> S-Bahn, also doch Luxusprobleme welche damit Bestenfalls zu lösen sind.
Oder auch 2 Kinder + Kollege, so wie an ca. 220 Tagen im Jahr. Ist auch 
nicht mit der nicht vorhandenen U-Bahn/Tram zu erledigen.
Mit Bus+Bahn+Bus dauert die Fahrt 2h. Mit dem Auto 30min..


> Na dann viel Spass wenn der Akku durch ist.

Nicht mein Problem. Der eine Akku hat 150.000km Garantie, der andere ist 
geleast.

Wenn dann nach 10 Jahren tatsächlich ein neuer Akku fällig  wird ist der 
entwerder 3 mal so groß, oder kostet noch 1/3.
Beim Zoe kam ja schon nach 3 Jahren der doppelt so große Akku.

Lothar Miller schrieb:
>Wie hoch sind diese Kosten/100km incl.
>Akkumiete/Akkukauf/Akkuverschleiß?
Beim Golf kenn ich den Akku-preis nicht
Beim ZOE ists einfach. Der Akku kostet da 7,20€/100km bei unserer 
Fahrleistung. Dafür ist der Werverlut des Autos geringer als beim 
Verbrenner und die Wartungskosten quasi inexistent.
Insgesamt koster die Zoe im wesentlichen genauso viel wie unser 
Verbrenner den wir davon hatten. Zum Geld sparen eignen sich die Zoe 
nur, wenn man über 30.000km/Jahr fährt.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Axel L. schrieb:
> Das scheint die Welt anders zu sehen. Die Chinesen haben ein extremes
> Abgasproblem,

ja das haben sie, lass mich raten, die Siebziger hast du noch nicht 
erlebt und die Achtziger kaum?

Axel L. schrieb:
> weswegen man da teilweise gar keine anderen Autos als
> E-Autos  mehr zulassen kann, bzw. nur mit extremen Restriktionen.

Nein, das ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein 
politisch verbrämte Begründung. Die KP Chinas ist bisher ehr nicht mit 
Menschenfreundlichkeit und Sorge um Ihre Bevölkerung aufgefallen, passt 
auch nicht zu den sonstigen Entwicklungen dort.

Ich sehe eher ein Verteilungsinteresse interessierter Kreise

Aufgemerkt: Menschenliebe und Staat sind ein dialektischer Widerspruch 
in sich, da der Staat selbst ein Machtinstrument in den Händen Weniger 
zur Beherrschung Vieler ist, sonst wäre er überflüssig.

Namaste

: Bearbeitet durch User
von Falk B. (falk)


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@ Fabian F. (fabian_f55)

>Beim ZOE ists einfach. Der Akku kostet da 7,20€/100km bei unserer
>Fahrleistung.

+ 4,10 Euro für den Strom und wir sind bei 11,3 Euro/100km reine 
Energiekosten.

>Dafür ist der Werverlut des Autos geringer als beim
>Verbrenner und die Wartungskosten quasi inexistent.

Kann sein.

>Insgesamt koster die Zoe im wesentlichen genauso viel wie unser
>Verbrenner den wir davon hatten. Zum Geld sparen eignen sich die Zoe
>nur, wenn man über 30.000km/Jahr fährt.

Nicht gerade die typische Fahrleistung für so ein Auto . . .
Aber ein schönes Spielzeug ;-)

von Peter M. (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Von den Exoten gibt es mehr als nur die Liftmonteure, von der Existenz
> der meisten Menschen die für dich in deinem Leben mal wichtig werden
> könnten erfährst du nur im Notfall oder gar nicht. Sie alle sind auf
> zuverlässige und stets einsatzbereite Fahrzeuge angewiesen.

Trotzdem kommen auf einen dieser Exoten vielleicht 10 Pendler. Natürlich 
sind das am Ende immer noch ein paar hundert Tausend, aber das ist im 
Großen und Ganzen keine Masse.

Winfried J. schrieb:
> Peter M. schrieb:
>> günstige Biotreibstoffe
>> der 3. Generation
>
> genau von Palmölplantagen ...

Hast du dich mal 10 Sekunden mit dem Begriff beschäftigt? Bei 
Biotreibstoffen der 3. Generation reden wir nicht mehr von Palmöl (das 
gehört zur 1. Generation).

Winfried J. schrieb:
> Merkst was? Wenn es ökonomisch wird, dann wird es auch ökologisch
> bedenklich, völlig egal ob Lachs- oder Shrimpsfarm, Kohle, Öl,
> Windkraft,Solar, Geothermie oder Auto völlig egal; die Masse macht es
> wirtschaftlich und zugleich problematisch. Nichts ist nur positiv, die
> Frage ist nur wen der Pferdefuss trifft und wer davon profitiert.

Das ist logisch. Trotzdem gibt es Technologien mit einem wesentlich 
besseren ökologischen Fußabdruck. Fossile Energieträger stehen da ganz, 
ganz weit hinten (und wären bei einer fairen Betrachtung auch viel 
teurer). Sie haben nur einen riesigen Vorteil: Den Dreck findet man 
nicht direkt vor der eigenen Haustür und das kümmert den Normalbürger 
also nicht.

Winfried J. schrieb:
> ... das bedeutet aber auch dass die beiden Arschbeweger durchschnittlich
> genau so lange am Schnellader hängen wie sie durchschnittlich fahren und
> wie ich vermute meist eine Person und das kleine schwarze Köffersche
> bewegen.

Also ich fahre vielleicht 300 Stunden im Jahr und habe schon eine leicht 
überdurchschnittliche Kilometerleistung. Das Laden dauert nach deiner 
Rechnung nur 300 Stunden (in Wahrheit ist es wohl viel weniger, selbst 
bei Schuko-Lader). Bleiben über 8000 Stunden, in denen das Auto gar 
nichts macht.

Winfried J. schrieb:
> dinge, für die wir früher dieTram benutzen, besten falls U- und
> S-Bahn

Schön wäre es, wenn wir so etwas hier hätten. Hier gibt es nur Busse, 
die vielleicht alle 2 Stunden fahren (nach 20 Uhr normalerweise gar 
nicht mehr) und man im besten Fall die 3-fache Fahrzeit (manchmal auch 
10-fache) und eventuell mehrere Umstiege rechnen muss. Da ist 
normalerweise das Fahrrad die bessere Wahl (und das nutze ich wenn es 
geht). Selbst in die nächsten Großstädten kommt man mit den Öffentlichen 
nur unter erheblichen Zeiteinbußen. Und teurer ist es sowieso, 
spätestens ab 2 Personen. Erst bei Langstrecken (>200 km) sieht es 
besser aus, da fahre ich dann gerne mal mit der Bahn und einem 
Länderticket.

von Falk B. (falk)


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@Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)

>> Das scheint die Welt anders zu sehen. Die Chinesen haben ein extremes
>> Abgasproblem,

>ja das haben sie, lass mich raten, die Siebziger hast du noch nicht
>erlebt und die Achtziger kaum?

>> weswegen man da teilweise gar keine anderen Autos als
>> E-Autos  mehr zulassen kann, bzw. nur mit extremen Restriktionen.

>Nein, das ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein
>politisch verbrämte Begründung. Die KP Chinas ist bisher ehr nicht mit
>Menschenfreundlichkeit und Sorge um Ihre Bevölkerung aufgefallen, passt
>auch nicht zu den sonstigen Entwicklungen dort.

Naja, nicht immer gleich alles Schwarz Weiß sehen. Klar hat die KP in 
erster Linie ein Interesse am Machterhalt, aber schon in 2. Linie weiß 
sie, daß sie dazu das Land und damit die Leute ruhig halten muss.
D.h. sie muss sozio-ökonomische Probleme lösen, die mehr und mehr auch 
als Umweltthemen hochkommen.
So ganz menschenfeindlich sit auch die chinesische KP eher nicht, wenn 
gleich sie sicher andere Maßstäbe als der (grüne) Westen hat.

>Aufgemerkt: Menschenliebe und Staat sind ein dialektischer Widerspruch
>in sich, da der Staat selbst ein Machtinstrument in den Händen Weniger
>zur Beherrschung Vieler ist, sonst wäre er überflüssig.

Aber auch der hat bisweilen, gewisse geschallschaftliche Strukturen 
vorausgesetzt, durchaus positive Wirkung auf das Leben der Untertanen. 
Nicht jeder Staat ist eine Diktatur im finsteren Mittelalter.

von Fred R. (fredylich)


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Autor: 3162534373

Aktuelle Elektroautos haben bei normaler Fahrweise 15 bis 20kWh/100km.
Ich bin heute mit 12,5kWh/100km ab Steckdose unterwegs gewesen.
Also stimmt da irgendwas nicht an seiner Geschichte.
Oder sein kWh Zähler zählt falsch...

am 23.06.2017 19:42 geschrieben
„Dann klären wir die Sache mal auf:“ .......

Nun auch noch hier gelesen.
www.heise.de/newsticker/meldung/E-Autos-verbrauchen-viel-mehr-Strom-als- 
angegeben-3081667.html

Der geliehene Messkoffer hat das dreifache Angezeigt. Hatte mich darauf 
verlassen Schukostecker in Haussteckdose und Schukostecker von Ladegerät 
in Dose des Koffers.
Da kann man nicht viel falsch machen. Oder.

All dies hat mich stutzig gemacht und eine Messung mit einem normalem 
Energiemessgerät(für „Haushaltverbraucher“) zu nutzen.

Nach letzter Vollladung 16 km gefahren und dann an Steckdose 
angeschlossen.
Wurde ja im Display so [Bitte laden] angezeigt.
Anzeige E-Mobil "Akku wird optimal geladen"

Anzeige Messgerät:
Spannung  232- 235 V
Strom       7,57- 7,64 A
kW         1,756 – 1,795

Nach ca.3 Stunden kommt Meldung im "Auto" [Ladung beendet Ok]sieht man 
auch am Messgerät.Es fließt kein Strom zum Autoakku.
All dieseve Infos vom „Auto“ und von Ladevorgang sind für einen 
einfachen normal Verbraucher nicht begreifbar. Warum und was sollen alle 
"Autoinfos".
Die mit Sicherheit auch gespeichert werden. Um nachzuweisen, der 
Anwender hat Fehler gemacht und auf keinen Fall der Hersteller.

Schlußwort:
Die Antworten von @Gustav K. hätten für meine Anfrage schon gereicht.
Aber wie es so in solch einem Forum ist, man reagiert erst mal auf, die 
Beschimpfungen der User- Experten auf diesem Gebiet, ist blöd aber halt 
so, dass diese oft keine sind,liest man erst später in folge Kommentare.

Abschließend mein Dank an alle.
Hiermit meine Entschuldigung an die,dass Thema verfolgen/und sich 
hilfreich  äußern.
War doch gut den Hersteller nicht zu benennen.
Möchte doch nicht mein Haus und Hof nur wegen solcher 
Anfrage/Falschmessung verlieren.

Mit freundlichen Grüßen
Fred

P.S.
Als alter Mikroelektroniker. Sehe ich beim laden des E-Mobil- Akku im 
Hausnetz einen bösen Gleichspannungsanteil auf meinem Messgerät(könnte 
natürlich auch defekt sein).
Aber wohl nicht, wenn man(ich) sich das Ortsnetz anschaut. Der 
Gleichspannungsanteil im WS- Netz sind schon mit den so genanten 
„sparsamen“ LED- Straßenleuchten im Grenzbereich für Netzstabilität.
Kann sein das zur Zeit meiner Messung durch Ladung des E-Mobil etwas 
verfälscht ist oder die ca. 500 Meter entfernte Trafostation nicht 
optimal für Gleichspannung ausgelegt ist(Spaß muss sein)
Aber wenn ich an die Zukunft denke. Haltet bitte die Grü- Spinner auf.

von Falk B. (falk)


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@Fred Red (fredylich)

>Aktuelle Elektroautos haben bei normaler Fahrweise 15 bis 20kWh/100km.
>Ich bin heute mit 12,5kWh/100km ab Steckdose unterwegs gewesen.
>Also stimmt da irgendwas nicht an seiner Geschichte.
>Oder sein kWh Zähler zählt falsch...

Kleiner Tip.

http://www.springstubbe.net/usenet/quote.htm

von 3162534373 .. (3162534373)


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Fred R. schrieb:
> Nun auch noch hier gelesen.
> www.heise.de/newsticker/meldung/E-Autos-verbrauchen-viel-mehr-Strom-als-
> angegeben-3081667.html

Da sind es 50% mehr.
Bei dir sind es angeblich 300% mehr.

Fred R. schrieb:
> Der geliehene Messkoffer hat das dreifache Angezeigt.

?
Also tatsächlich 3 fache zu hoch deine 48,8 und 36,7 ?

Fred R. schrieb:
> Hatte mich darauf
> verlassen Schukostecker in Haussteckdose und Schukostecker von Ladegerät
> in Dose des Koffers.
> Da kann man nicht viel falsch machen. Oder.

Da du ja nicht sagst welches Messgerät es war und keiner weis wie es 
verdrahtet war, ist es möglicherweise falsch verdrahtet oder eben der 
Ablesefaktor 3.

Fred R. schrieb:
> All dies hat mich stutzig gemacht und eine Messung mit einem normalem
> Energiemessgerät(für „Haushaltverbraucher“) zu nutzen.
>
> Nach letzter Vollladung 16 km gefahren und dann an Steckdose
> angeschlossen.
> Wurde ja im Display so [Bitte laden] angezeigt.
> Anzeige E-Mobil "Akku wird optimal geladen"
>
> Anzeige Messgerät:
> Spannung  232- 235 V
> Strom       7,57- 7,64 A
> kW         1,756 – 1,795

da fehlt jetzt aber die Angabe kWh.
Es wurden ja nicht 3 Stunden lang 1,8kW gezogen.
=> Ladekurve Lixx Akkus.

Fred R. schrieb:
> P.S.
> Als alter Mikroelektroniker. Sehe ich beim laden des E-Mobil- Akku im
> Hausnetz einen bösen Gleichspannungsanteil auf meinem Messgerät(könnte
> natürlich auch defekt sein).

Also ich bezweifele einfach mal was du so misst.

PS: Sag doch gleich das du eine ZOE gefahren bist und nicht cdi sondern 
dci mit dem Diesel gemeint hast.

: Bearbeitet durch User
von Fred R. (fredylich)


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Falk B. schrieb:
> @Fred Red (fredylich)
>
>>Aktuelle Elektroautos haben bei normaler Fahrweise 15 bis 20kWh/100km.
>>Ich bin heute mit 12,5kWh/100km ab Steckdose unterwegs gewesen.
>>Also stimmt da irgendwas nicht an seiner Geschichte.
>>Oder sein kWh Zähler zählt falsch...
>
> Kleiner Tip.
>
> http://www.springstubbe.net/usenet/quote.htm

Ist kein Tip. Sondern ein klarer Hinweis.
Danke

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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@ falk

ein Kleiner Niccolò_Machiavelli gefällig 
https://de.wikipedia.org/wiki/Staatstheorie#Machtstaatstheorien

End OT

Peter M. schrieb:
> Hast du dich mal 10 Sekunden mit dem Begriff beschäftigt? Bei
> Biotreibstoffen der 3. Generation reden wir nicht mehr von Palmöl (das
> gehört zur 1. Generation).

Ja vor zehn Jahren wollte ich sowas mal anfangen in Ligurien wäre die 
richtige Landschaft dafür, kompletter Kreislauf Solarenergie 
Meerwasserentsalzung mit Saline CO2 gedüngte Algen in praller Steillage, 
gleichzeitig Wasser auf den Berg bringen und Wein und Oliven anbauen. 
Alles nur mit der Kraft der Sonne. Und aus den Algen Öl gewinnen. Ob du 
es glaubst oder nicht. Das war mein Traum, für den ich dort Arbeit 
suchte aber nicht fand. Gelandet bin in Österreich. Mit etwas mehr 
Realismus im Gepäck aber glücklich weil ich jetzt mein leben selbst 
bestimme. Technisch schon damals möglich. Leider wird es Phantasie 
bleiben und wenn es doch in die Masse geht wird es die Natur genauso 
nachhaltig schädigen wie alle Massenprodukte.

Namaste

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Zitat Heise:

"Während die Hersteller einen durchschnittlichen Energieverbrauch von 
125 Wattstunden pro Kilometer (Wh/km) angeben, lag der tatsächliche 
Durchschnitt über 2,3 Millionen Kilometer bei 183 Wh/km. Das ist eine 
Überschreitung von 46,4 Prozent."

Das wusste ich auch ohne den Artikel mein Bruder fährt eine ZOE und kann 
bei der BVG im Job als Tramfahrer kostenlos Strom Tanken. Aber so wird 
das wohl nicht lange bleiben und auch nicht für jeden werden.

Ich sag es ja ungern, neue Geschmacksrichtung für Alten 
PR-ler_(be)schiss und wer profitiert die Hipstar Autofuzzis. Das war so 
durchsichtig wie ein Glaswels.

Erfahrung ist halt nicht zu ersetzen und schwer zu wiederlegen.

Namaste

: Bearbeitet durch User
von Peter M. (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Ja vor zehn Jahren wollte ich sowas mal anfangen in Ligurien wäre die
> richtige Landschaft dafür, kompletter Kreislauf Solarenergie
> Meerwasserentsalzung mit Saline CO2 gedüngte Algen in praller Steillage,
> gleichzeitig Wasser auf den Berg bringen und Wein und Oliven anbauen.
> Alles nur mit der Kraft der Sonne. Und aus den Algen Öl gewinnen. Ob du
> es glaubst oder nicht. Das war mein Traum, für den ich dort Arbeit
> suchte aber nicht fand.

Das ist ja auch nichts, was jemand alleine in seinem Hinterhof macht. 
Dafür braucht man großtechnische Prozesse. Von bezahlbaren Biosprit aus 
Algen sind wir noch weit entfernt. Biogas aus Stroh (gehört zur 2. 
Generation) gibt es dagegen schon. Der nächste Schritt wäre die 
Methanisierung des CO2 im Biogas (quasi 2.5G). Daraus ließe sich auch 
Kraftstoff herstellen. Mit anderen CO2-Quellen (im Prinzip sogar Luft) 
geht es genauso (das wäre dann echte 3. Generation). Ist alles noch 
Zukunftsmusik, aber ich habe ja auch von einem Zeithorizont von 20 
Jahren geredet.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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@Peter

 Ich bin 57. In 30 Jahren fange ich damit nicht mehr an. Meine Realität 
spielt jetzt.

Namaste

von Peter M. (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Ich bin 57. In 30 Jahren fange ich damit nicht mehr an. Meine Realität
> spielt jetzt.

Das ist mir schon klar. Ich denke du kannst beruhigt bei deinem 
Verbrenner bleiben. Aber ich denke auch du weißt, dass es jüngere 
Menschen gibt, die gerne noch ein paar Jahre weiter in die Zukunft 
denken.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Peter M. schrieb:
> Dafür braucht man großtechnische Prozesse.


Winfried J. schrieb:
> und wenn es doch in die Masse geht wird es die Natur genauso
> nachhaltig schädigen wie alle Massenprodukte.

Das schrieb ich doch schon.

Namaste

von Peter M. (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>> und wenn es doch in die Masse geht wird es die Natur genauso
>> nachhaltig schädigen wie alle Massenprodukte.
>
> Das schrieb ich doch schon.

Und ich schrieb schon, dass das falsch ist. Ein großtechnischer Prozess 
kann auch sehr sauber sein. Biokraftstoffe der 2./3. Generation haben 
einen wesentlich niedrigeren Umwelteinfluss als vergleichbare fossile 
Brennstoffe. Natürlich ist der nicht Null, aber deshalb kann man nicht 
gleich von "genauso nachhaltig schädigen" reden. Das ist schlicht 
Unsinn.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Peter M. schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>> Winfried J. schrieb:
>>> und wenn es doch in die Masse geht wird es die Natur genauso
>>> nachhaltig schädigen wie alle Massenprodukte.
>>
>> Das schrieb ich doch schon.
>
> Und ich schrieb schon, dass das falsch ist. Ein großtechnischer Prozess
> kann auch sehr sauber sein. Biokraftstoffe der 2./3. Generation haben
> einen wesentlich niedrigeren Umwelteinfluss als vergleichbare fossile
> Brennstoffe. Natürlich ist der nicht Null, aber deshalb kann man nicht
> gleich von "genauso nachhaltig schädigen" reden. Das ist schlicht
> Unsinn.

Das besprechen wir in 30-50 Jahren dann noch mal wenn deine Nachkommen 
dich fragen werden, was ihr da für eine Sauerei gemacht haben werdet. 
Ich wette das erlebe ich noch.

Namaste

von Peter M. (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Das besprechen wir in 30-50 Jahren dann noch mal wenn deine Nachkommen
> dich fragen werden, was ihr da für eine Sauerei gemacht haben werdet.
> Ich wette das erlebe ich noch.

Vielleicht, wenn bis dahin die viel, viel größere Sauerei schon lange 
beseitigt in Vergessenheit geraten ist. Hoffentlich schaffen wir das. 
Dann höre ich mir die Sprüche meiner Nachkommen auch gerne an.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Edit

Vor 50 Jahren, da war ich 7 und Stelllte die Kraftstoffverbrennung in 
Frage, hörte ich schon das selbe über toll saubere und unbedenkliche 
Kernenergie die Älteren hier werden sich erinnern, mann müsse nur alles 
Klug kontrollieren dann sei das völlig ungefährlich und sauber. Ach ja 
auch fliegende Autos mit Microreaktor waren versprochen.

Das besprechen wir in 30-50 Jahren dann noch mal wenn deine Nachkommen 
dich fragen werden, was ihr da für eine Sauerei gemacht haben werdet. 
Ich wette das erlebe ich noch.

Merke: Prognosen die Zukunft betreffend sind leicht.
Heißt es alles toll, kein Problem, nichts kann passieren, ss Steht das 
Unglück schon im Off und grinst.

Namaste

: Bearbeitet durch User
von Peter M. (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Vor 50 Jahren, da war ich 7 und Stelllte die Kraftstoffverbrennung in
> Frage, hörte ich schon das selbe über toll saubere und unbedenkliche
> Kernenergie die Älteren hier werden sich erinnern, mann müsse nur alles
> Klug kontrollieren dann sei das völlig ungefährlich und sauber. Ach ja
> auch fliegende Autos mit Microreaktor waren versprochen.

Mit 7 glaubt man wohl allen möglichen Müll. Den meisten Älteren damals 
dürfte spätestens seit Hiroshima bekannt gewesen sein, worum es bei der 
Kernenergie wirklich geht.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Eben so ist es jede Generation muss die Sauerei der Eltern- und 
Großelterngeneration wegputzen, welch seit Jahrtausenden immer größer 
und nachhaltiger werden, nur Aus der Hybris heraus, man könne die alten 
Fehler dadurch vermeiden Neue zumachen, mit noch gravierenderen 
Auswirkungen.

Merke: Selten folgt besseres nach.

Namaste

von Peter M. (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Eben so ist es jede Generation muss die Sauerei der Eltern- und
> Großelterngeneration wegputzen, welch seit Jahrtausenden immer größer
> und nachhaltiger werden, nur Aus der Hybris heraus, man könne die alten
> Fehler dadurch vermeiden Neue zumachen, mit noch gravierenderen
> Auswirkungen.
>
> Merke: Selten folgt besseres nach.

Und aus diesem Grund lehnst du es ab, endlich etwas besser zu tun? Weil 
es alle anderen nicht gemacht haben? Wie schwachsinnig ist das denn?

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Peter M. schrieb:
> Den meisten Älteren damals
> dürfte spätestens seit Hiroshima bekannt gewesen sein, worum es bei der
> Kernenergie wirklich geht.

nein gerade die faselten von der friedlichen Nutzung der Kernenergie als 
Allheilmittel. Vor Tschernobyl ging es nur um lokale Schlampereien und 
das St. Floriansprinzip sowie ein paar Spinner. Erst nach 86 setzte sich 
die Erkenntnis der prinzipiellen statistischen Gefahr als reale 
Bedrohung durch.

Namaste

von Falk B. (falk)


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@Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)

>"Während die Hersteller einen durchschnittlichen Energieverbrauch von
>125 Wattstunden pro Kilometer (Wh/km) angeben, lag der tatsächliche
>Durchschnitt über 2,3 Millionen Kilometer bei 183 Wh/km. Das ist eine
>Überschreitung von 46,4 Prozent."

Haben wir jetzt schon einen Abgas, ähh, Verbrauchsskandal bei den 
E-Autos? ;-)

von Peter M. (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> nein gerade die faselten von der friedlichen Nutzung der Kernenergie als
> Allheilmittel.

Das haben vielleicht die Leute erzählt, die Kernwaffen gebraucht haben. 
Und ein paar Naivlinge haben das vielleicht geglaubt. Aber jeder der mal 
eine Minute über das Thema nachdenkt weiß doch, wie unglaublich dreckig 
Kernkraft in Wahrheit ist. Und mit der Sicherheit der Reaktoren hat das 
noch nicht einmal etwas zu tun.

von Falk B. (falk)


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@Peter Maier (bla1005)

>Mit 7 glaubt man wohl allen möglichen Müll. Den meisten Älteren damals
>dürfte spätestens seit Hiroshima bekannt gewesen sein, worum es bei der
>Kernenergie wirklich geht.

Quark. Der Hype der zivilen Kernenergienutzung war weltweit in den 50er 
und 60er Jahren, da hat so gut wie keiner an die Hiroshima und Nagasaki 
gedacht!

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Peter M. schrieb:
> endlich etwas besser zu tun?

Nein ich verweise darauf, dass es nicht besser ist, nur moderner.


Merke: Immer wenn etwas nur auf Vorteile unter negieren von Nachteilen 
protegiert wird überwiegen schlussendlich die negierten Aspekte.

Namaste

von Falk B. (falk)


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@ Peter Maier (bla1005)

>Das haben vielleicht die Leute erzählt, die Kernwaffen gebraucht haben.
>Und ein paar Naivlinge haben das vielleicht geglaubt. Aber jeder der mal
>eine Minute über das Thema nachdenkt weiß doch, wie unglaublich dreckig
>Kernkraft in Wahrheit ist. Und mit der Sicherheit der Reaktoren hat das
>noch nicht einmal etwas zu tun.

Du erzähltst, wie eigentlich die ganze Zeit, nur Unfug.
Nein, es weiß nicht mal ANSATRZWEISE jeder, daß Atomenergie dreckig ist, 
weil nämlich 99% der Bevölkerung davon gar keine Ahung haben, dich 
eingeschlossen.

von Peter M. (Gast)


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Falk B. schrieb:
> Quark. Der Hype der zivilen Kernenergienutzung war weltweit in den 50er
> und 60er Jahren, da hat so gut wie keiner an die Hiroshima und Nagasaki
> gedacht!

Ja, damals war es vielleicht Mode, ohne Rücksicht auf folgende 
Generationen den bequemsten Weg zu suchen.

Winfried J. schrieb:
> Nein ich verweise darauf, dass es nicht besser ist, nur moderner.

Da liegst du aber falsch. Biokraftstoffe der 2./3. Generation sind 
tausendmal besser als jeder fossile Kraftstoff. Noch besser ist 
natürlich die direkte Nutzung von Sonnenenergie.

Winfried J. schrieb:
> Merke: Immer wenn etwas nur auf Vorteile unter negieren von Nachteilen
> protegiert wird überwiegen schlussendlich die negierten Aspekte.

Billiger Kalenderspruch. Könntest auf Neun Live das Horoskop vorlesen.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Falk B. schrieb:
> Haben wir jetzt schon einen Abgas, ähh, Verbrauchsskandal bei den
> E-Autos? ;-)

Ja, der Beschiss funktioniert schon. Schau die E-Boys an, keinerlei 
Zweifel am eigenen Tun. Rosa Brille pur, für mich "Red Allert".

Namaste

von Peter M. (Gast)


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Falk B. schrieb:
> Du erzähltst, wie eigentlich die ganze Zeit, nur Unfug.
> Nein, es weiß nicht mal ANSATRZWEISE jeder, daß Atomenergie dreckig ist,
> weil nämlich 99% der Bevölkerung davon gar keine Ahung haben, dich
> eingeschlossen.

Blablabla. Die Leute wissen sehr wohl, wie unglaublich dreckig die 
Kernkraft ist. Sonst würden wir sie heute noch fröhlich verwenden und 
den Dreck in die Meere kippen. Zum Glück ist nicht jeder so wahnsinnig 
ignorant wie du.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Peter M. schrieb:
> Billiger Kalenderspruch. Könntest auf Neun Live das Horoskop vorlesen.

Das machen schon genug Leute, die werden nicht mehr gehört als zu allen 
Zeiten. So wie du hier in deiner Rosa Wolke schwebst funktioniert die 
Manipulation seit den ersten Priestern. Der neue Gott heisst nur Anders.

während ich noch ein paar Jahrzehnte Teetime halte erwarte ich eure 
erstaunte Erkenntnis.

Namaste

von Michael B. (alter_mann)


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Peter M. schrieb:
> Biokraftstoffe der 2./3. Generation sind
> tausendmal besser als jeder fossile Kraftstoff.

Dieses Marketing-Buzzword benutzt Du gerne, stimmts?
Ist das sowas ähnliches wie Industrie 4.0?
Sind das die Kraftstoffe, die den Energieerhaltungssatz widerlegen 
werden?
Und was können die 1000 mal besser? Zyklische und/oder aromatische 
Kohlenwasserstoffe erzeugen beim Verbrennen?

von Ralf L. (ladesystemtech)


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Winfried J. schrieb:
> Ich bin 57. In 30 Jahren fange ich damit nicht mehr an.

Ich kenne Leute die sind 68 Jahre alt und fangen jetzt mit der 
E-Mobilität an, weil sie Freude und Spaß am E-Auto fahren entdeckt 
haben.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Ralf L. schrieb:
> Freude und Spaß am E-Auto fahren entdeckt
> haben.

1. Falsch zitiert, es bzog sich auf meine Ligurien Dreams vor 10 Jahren.
2. Wollte ich keinen E-mobilen Freizeitspass, darauf verzichte ich 
zugunsten der Umwelt. Ich benötige ein leistungsfähiges, permanent 
einsatzbereites Nutzfahrzeug.

Namaste

von Holm T. (Gast)


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Ralf L. schrieb:
> Lars R. schrieb:
>> Denke nicht, dass es mit Wasserstoff etwas wird.
>
> Und ich denke genauso. Da Batterien in naher Zukunft preiswerter werden,
> lohnt es sich auch nicht, das E-Autos nachts als Energiespeicher
> (Puffer) herhalten müssen (siehe oben: Lade- und Entladewirkungsgrad).
> Die Energiespeichertechnologie von E-Autos wird eher rückläufig sein,
> dafür werden Hausenergiespeicher (ab 10kWh) aufgrund der niedrigen
> Batteriepreise auf den Markt geworfen werden.
>
> Das macht auch Sinn, weil die Einspeisevergütung bei Verwendung von
> Photovoltaikanlagen ebenfalls rückläufig ist.
>
> Wer also eine Photovoltaikanlage auf dem Dach hat, macht zuerst sein
> E-Auto voll und anschließend seinen elektrischen Hausenergiespeicher.
>
> Wer keine Solaranlage hat, kauft über ein automatisiertes
> internetbasiertes Programm, im günstigen Moment Strom ein.

Dies exakt ist die Öko-Veilchenduft-Argumentationskette die mir so auf 
die Eier geht: "In Zukunft werden preiswerte Energiespeicher grenzenlos 
verfügbar sein.." Das betrifft wohl auch diese supertollen Lagespeicher 
die auch überall verfügbar sein werden...(aber niemals technisch zu 
realisieren sind).

Ich weiß nicht in welcher Zukunft, aber in der die ich mit meinen 54 
Jahren noch erleben werde mit Sicherheit nicht. Da hilft es auch nicht 
Argumente herbei zu schwurbeln wie hier.

Wir Alle hier wissen das die Energiespiecherung über den Umweg von 
Chemischer Energie in den Akkus alles andere als effizient und auch 
nicht umweltfreundlich ist, von langer Lebensdauer war in dem 
Zusammenhang auch noch nie die Rede. WIR WISSEN DAS.

Elektroenergie ist die am höchsten verdelte Energieform und damit auch 
die teuerste. Ich wohne hier in Silicon Saxony, der Gegend in der 
massenhaft Solarzellen produziert wurden (Achja, die dt. Solar ist 
wiedermal Pleite..) und ich weiß auch aus eigener Erfahrung das 
Photovoltaik nicht aus Blümchen auf Almwiesen gemacht wird, sondern aus 
Trichlorsilan welches wiederum mittel Hochenergieprozessen 
(Schmelzflußelektrolyse) aus Sand produziert wird. Nicht 
umweltfreundlich..kein Bisschen..dreckige Chemie..

Was soll die ganze Scheiße also? Woher kommt der Glaube das 
Elektromobilität unter dem Strich preiswerter und umweltfreundlicher 
sein könnte als das verbrennen von Kohlenwasserstoffen  einem 
gewöhnlichen Auto?
Alles Nonsense bei dem wesentliche Kontraindikationen vom 
Argumentierenden einfach weggelassen werden!

Das Nächste Ding: Kann mal bitte einer nachsehen wie hoch die Einnahmen 
unseres Staates aus der Mineralölsteuer so sind? Kann mal Jemand diesen 
Betrag nehmen und auf die Einnahmen die nicht der 
Elektroenergieerzeugung dienen ob den drauf rechnen? Der Staat wird sich 
nicht gefallen lassen das ihm diese Einnahmen wegbrechen..der holt die 
dann von einer weiteren Stromsteuer und basta.

Natürlich wird das Alles preiswerter und Effizienter, das klären dann 
schon die "Märkte" ..oder wie? Ich habe wohl dann mit zusätzlichen 
Ausgaben in Höhe einer 2. Kugel Eis zu rechnen, oder was? Ich erinnere 
mal daran das die Energiewende pro Kopf und a nur eine Kugel Eis kosten 
sollte, wenn ich meine Stromrechnung so betrachte könnte ich mich für 
die Zusatzkosten wöchentlich in Speiseeis ersäufen!

Leckt mich mit der umweltfreundlichen erneurbaren-Energiescheiße samt 
Elektromobilität gefälligst am Arsch!
Argumentiert wenn Ihr was habt  oder was wißt, aber nicht darüber wie 
rosa die Zukunft ist. Ich habe schon damit zu tun die Gegenwart zu 
finanzieren.

Gruß,

Holm

von Falk B. (falk)


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@Holm Tiffe (holm)

>die Eier geht: "In Zukunft werden preiswerte Energiespeicher grenzenlos
>verfügbar sein.."

Das ist die Latinopolitik. Mañana, Mañana ;-)

>Das betrifft wohl auch diese supertollen Lagespeicher
>die auch überall verfügbar sein werden...(aber niemals technisch zu
>realisieren sind).

Schau mer mal. Man müßte vor allem mal aufhören nur drüber zu reden und 
mal einen brauchbaren Prototypen bauen. Das Problem ist nur dabei, man 
braucht dafür Leute die WIRKLICH für die Idee brennen (Techniker wie 
auch Finanziers). Wenn man das mittels staatlicher Förderung macht, hat 
man sehr gute Chancen, daß das Projekt langsam ist und irgendwann 
abstirbt. Das sieht man nicht nur am BER.

>Wir Alle hier wissen das die Energiespiecherung über den Umweg von
>Chemischer Energie in den Akkus alles andere als effizient und auch
>nicht umweltfreundlich ist, von langer Lebensdauer war in dem
>Zusammenhang auch noch nie die Rede. WIR WISSEN DAS.

Wissen WIR das? Wollen WIR das wissen? Oder ist das nicht eher 
interpretationsfähig? Andere Leute interpretieren das nämlich GANZ 
anders.

>Photovoltaik nicht aus Blümchen auf Almwiesen gemacht wird, sondern aus
>Trichlorsilan welches wiederum mittel Hochenergieprozessen
>(Schmelzflußelektrolyse) aus Sand produziert wird. Nicht
>umweltfreundlich..kein Bisschen..dreckige Chemie..

Sachte. Was kippen denn die Halbleiterhersteller in den Bach? Ganz 
sicher kein Trichlorsilan und auch nicht andere Hilfsstoffe. Bleib mal 
sachlich und zeig mal die Abfallverwertung und Aufbereitung der 
Halbleiterhersteller!

>Was soll die ganze Scheiße also? Woher kommt der Glaube das
>Elektromobilität unter dem Strich preiswerter und umweltfreundlicher
>sein könnte als das verbrennen von Kohlenwasserstoffen  einem
>gewöhnlichen Auto?

Daher, wo alle tollen Ideologien, ähhh Ideen herkommen. Aus der Luft ;-)
Oder aus diversen LSD-Experimenten in den 70ern.

>mal daran das die Energiewende pro Kopf und a nur eine Kugel Eis kosten
>sollte, wenn ich meine Stromrechnung so betrachte könnte ich mich für
>die Zusatzkosten wöchentlich in Speiseeis ersäufen!

Eine gute Gegenmaßnahme gegen die Klimaerwärmung!

>Argumentiert wenn Ihr was habt  oder was wißt, aber nicht darüber wie
>rosa die Zukunft ist. Ich habe schon damit zu tun die Gegenwart zu
>finanzieren.

Tja, du bist halt kein Visionär sondern ein alter, weißer, vermutlich 
heterosexueller Mann . . . ;-)

von Holm T. (Gast)


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Du hattest jetzt genau welches Argument Falk?
Spare Dir Deine heiße Luft.

Ich habe über ein Jahrzehnt in der Halbleiterindustrie (Waferproduktion) 
gearbeitet und kann Dir was über Abwässer, Nitrose Gase in der Luft, 
Schlämme und andere feine Sachen ein paar Vorträge halten.

Gruß,

Holm

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Falk B. schrieb:
> zeig mal die Abfallverwertung und Aufbereitung der Halbleiterhersteller!
Die Rotorblätter der Windräder könnten uns auch noch mehr kosten als 
bisher.
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Recycler-kritisieren-Windrad-Entsorgung-article19864375.html
http://www.vivis.de/phocadownload/Download/2017_rur/2017_RuR_247-260_Pehlken.pdf
Könnte aber auch bloß Panikmache sein, um mit der Müllentsorgung Geld zu 
scheffeln...

von Falk B. (falk)


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@ Holm Tiffe (holm)

>Du hattest jetzt genau welches Argument Falk?

Es war in erster Linie nur ein Kommentar.

>Ich habe über ein Jahrzehnt in der Halbleiterindustrie (Waferproduktion)
>gearbeitet und kann Dir was über Abwässer, Nitrose Gase in der Luft,
>Schlämme und andere feine Sachen ein paar Vorträge halten.

Dann tu das, aber bitte sachlich. Denn dein Einwurf war auf dem gleichen 
Stammtisch- und Moralistenniveau, welches deine "grünen Freunde" immer 
gern bedienen. Denn wenn man dein Argument der "dreckigen 
Halbleiterchemie" konsequent zuende denkt, müßten wir uns von fast allen 
Halbleiterprodukten verabschieden. Vielleicht wird das ein wichtiger 
Punkt im grünen Parteiprogramm, wenn alle vegane Fahrradfahrer geworden 
sind? ;-)

von Falk B. (falk)


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@Lothar Miller (lkmiller) (Moderator)

>> zeig mal die Abfallverwertung und Aufbereitung der Halbleiterhersteller!
>Die Rotorblätter der Windräder könnten uns auch noch mehr kosten als
>bisher.
>http://www.n-tv.de/wirtschaft/Recycler-kritisieren...

Jaja, die Reichsbedenkenträger. Mein Gott, wieviel tausende Tonnen 
Glasfasergewebe werden weltweit jährlich produziert und verbaut? Bei ALL 
diesen Produkten hat man das gleiche Problem!

http://www.avk-tv.de/files/20161128_marktbericht_2016deutsch.pdf

Öm, dort steht was von 1,096 Millionen (!) Tonnen pro Jahr nur in 
Europa!!!
Und die jammern rum wegen 0,009-0,016 Millionen Tonnen, also ca. 
0,8-1,5% der EUROPÄISCHEN Jahresproduktion?

>http://www.vivis.de/phocadownload/Download/2017_ru...
>Könnte aber auch bloß Panikmache sein, um mit der Müllentsorgung Geld zu
>scheffeln...

Du hast es erkannt. Welcher Beitrag mit der Aussage "kein Thema, wir 
kriegen das ohne große Probleme hin" hätte eine Signalwirkung?

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Falk B. schrieb:
> Denn wenn man dein Argument der "dreckigen
> Halbleiterchemie" konsequent zuende denkt, müßten wir uns von fast allen
> Halbleiterprodukten verabschieden.

Ja!

 Haben wir jetzt einen Elektronicskandal, oder wollen wir dass lieber 
auch nicht all zu genau wissen?
Gut das das alles aus China kommt, von den Meschenfreunden.
Die Probleme dort lassen sich hier glücklicherweise leichter verdrängen, 
wie Mod. L.M. heute schon bewies.

Da könnten die ersten hier mehrfach betroffen sein, ottach?

Tja, Masse verliert gern den Duft von Natürlichkeit, wie ich gestern 
schon anmerkte.


Namaste

: Bearbeitet durch User
von Holm T. (Gast)


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Falk B. schrieb:
> @ Holm Tiffe (holm)
>
>>Du hattest jetzt genau welches Argument Falk?
>
> Es war in erster Linie nur ein Kommentar.
>
>>Ich habe über ein Jahrzehnt in der Halbleiterindustrie (Waferproduktion)
>>gearbeitet und kann Dir was über Abwässer, Nitrose Gase in der Luft,
>>Schlämme und andere feine Sachen ein paar Vorträge halten.
>
> Dann tu das, aber bitte sachlich. Denn dein Einwurf war auf dem gleichen
> Stammtisch- und Moralistenniveau, welches deine "grünen Freunde" immer
> gern bedienen. Denn wenn man dein Argument der "dreckigen
> Halbleiterchemie" konsequent zuende denkt, müßten wir uns von fast allen
> Halbleiterprodukten verabschieden. Vielleicht wird das ein wichtiger
> Punkt im grünen Parteiprogramm, wenn alle vegane Fahrradfahrer geworden
> sind? ;-)

Es ist reichlich doof von seinem Gegenüber zu fordern er möge sachlich 
bleiben wenn dieser selbst nur an den Haaren herbei gezogene Argumente 
hat.

Freilich werden interplanetare Flüge in Zukunft möglich sein *1), aber 
ich halte es deswegen nicht für angebracht das Arbeitsamt für 
Hintertupfingen jetzt schon neben dem Olympus Mons einzurichten! Das ist 
aber exakt das was hier ständig "empfohlen" wird.

Mit dem Argument "uns werden die richtigen Technologien in Zukunft 
preiswert zur Verfügung stehen" kann man heute keine Probleme lösen,
im Gegenteil man schmeißt die Kohle zum Fenster raus für Blödsinn wie 
Photovoltaik in Deutschland. Schau doch was aus der Kugel Eis geworden 
ist, 60-70% meiner Stromrechnung besteht heute aus diesem Eis, nur das 
ich absolut gar Nichts davon habe. Umweltfreundlicher ist die Alu- oder 
Kupferhütte in XYZ durch mein Geld auch nicht geworden, nur das Grinsen 
in der Fresse der Politiker hat sich nicht verändert.

Ihr wollt umweltfreundliche Energie? Dann investiert die Kohle in die 
Kern/Fusionsforschung und zwar nicht nur den Schluck,20 den die jetzt 
bekommen, sondern richtig Kohle. Es ist bisher deutlich mehr Geld in 
erneuerbaren Unfug als in Grundlagenforschung geflossen, 
Bildungsausgaben sind ja in D auch völlig unmodern, sonst könnte man die 
Schiene der Volksverdummung gar nicht mehr fahren..

..und sperrt endlich diese militanten Grünen weg, die mehr Schaden als 
Nutzen für die Natur verursachen..

Gruß,

Holm

*1) wenn wir uns bis dahin nicht selbst abgeschafft haben

von Falk B. (falk)


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@Holm Tiffe (holm)

>Es ist reichlich doof von seinem Gegenüber zu fordern er möge sachlich
>bleiben wenn dieser selbst nur an den Haaren herbei gezogene Argumente
>hat.

Das ist eine der vielen Herausforderungen in einer demokratischen 
Debatte.

>Freilich werden interplanetare Flüge in Zukunft möglich sein *1), aber
>ich halte es deswegen nicht für angebracht das Arbeitsamt für
>Hintertupfingen jetzt schon neben dem Olympus Mons einzurichten! Das ist
>aber exakt das was hier ständig "empfohlen" wird.

;-)

>Mit dem Argument "uns werden die richtigen Technologien in Zukunft
>preiswert zur Verfügung stehen" kann man heute keine Probleme lösen,
>im Gegenteil man schmeißt die Kohle zum Fenster raus für Blödsinn wie
>Photovoltaik in Deutschland. Schau doch was aus der Kugel Eis geworden
>ist, 60-70% meiner Stromrechnung besteht heute aus diesem Eis, nur das
>ich absolut gar Nichts davon habe. Umweltfreundlicher ist die Alu- oder
>Kupferhütte in XYZ durch mein Geld auch nicht geworden, nur das Grinsen
>in der Fresse der Politiker hat sich nicht verändert.

Keinerlei Einspruch.

>Ihr wollt umweltfreundliche Energie? Dann investiert die Kohle in die
>Kern/Fusionsforschung und zwar nicht nur den Schluck,20 den die jetzt
>bekommen, sondern richtig Kohle. Es ist bisher deutlich mehr Geld in
>erneuerbaren Unfug als in Grundlagenforschung geflossen,
>Bildungsausgaben sind ja in D auch völlig unmodern, sonst könnte man die
>Schiene der Volksverdummung gar nicht mehr fahren..

Kernfusion dauert ist erst in 30 Jahren praxistauglich, die bekannte 
Fusionskonstante ;-)
Kernspaltung ist zumindest in Deutschlang gaaaanz böööse. Der Zug ist 
abgefahren, die Akzeptanz seitens der Masse ist weg.

>..und sperrt endlich diese militanten Grünen weg, die mehr Schaden als
>Nutzen für die Natur verursachen..

Tja, und auch hier geht es leider nicht ganz so einfach. Auch mit den 
militanten Grünen muss die Demokratie klarkommen, auch wenn das 
bisweilen sehr anstrengend und kostspielig ist. Denn wegsperren von 
Andersdenkenden, auch wenn es nervige Spinner sind, ist noch vielmehr 
bähh, wie du als gelernter Ossi sicher weißt.

Die Herausforderung an die Gesellschaft ist "schlicht", sich endlich zu 
emanzipieren und SELBER zu denken und sich eben NICHT wie bisher von 
diversen politischen Strömungen ein schlechtes Gewissen einreden und 
Hypermoral auf's Auge drücken zu lassen. Man kann das Geschrei der 
Grünen einfach ignorieren und man muß sie nicht wählen. Schwupps, 
Problem gelöst.

von Gustav K. (hauwech)


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Peter M. schrieb:
> Ich würde aber mal sagen, lass uns erst einmal diejenigen auf
> Elektroautos umsteigen, die einfache Lademöglichkeiten (eigener
> Stellplatz/Garage, Tiefgarage, Arbeitgeber, nahe öffentliche
> Ladestationen) haben.

Ich fürchte, es wird letztendliche darum gehen, die Grenzwerte an den 
Messstellen in den Großstädten wieder einhalten zu können, danach kann 
alles weitergehen, wie bisher. Verbrenner werden mehr bezahlen müssen, 
Elektros werden belohnt. Bei üblen Wetterlagen wird für Verbrenner ein 
Fahrverbot gelten. Unterm Strich immer noch besser wie heute.

Ralf L. schrieb:
> Wenn der Akku 2500 Zyklen hinter sich hat (Austausch wegen 20%
> Kapazitätsverlust) ...

2500 Zyklen wären schon mal gar nicht schlecht, m.W. geht man aber eher 
von 500 Zyklen aus. 500 Zyklen (bei 200 km pro Ladung) wären schon mal 
100.000 km. Dann fehlt mir die Angabe der Jahre, denn das Alter geht 
auch mit in den Verschleiß ein. Das große Problem sehe ich darin, dass 
ich als Eigentümer die Restkapazität nicht auslesen kann. Was mache ich, 
wenn das Elektroauto nach der halben Stecke stehen bleibt und der 
Hersteller sagt, der Akku ist noch innerhalb der Verschleißgrenze ?

Fabian F. schrieb:
> Nicht mein Problem. Der eine Akku hat 150.000km Garantie ...

Innerhalb welcher Zeit gilt diese Garantie und wie groß ist die 
garantierte Restkapazität am Ende der Garantiezeit ?
Und wer bestimmt die Restkapazität ?

Wollte Ende letzten Jahres ein Marken Pedelec kaufen (knapp 4 kEuro) und 
hörte auch was von einer super tollen Herstellergarantie bzgl. Akku, da 
bräuchte ich mir gar keine Sorgen machen. Beim hartnäckigen Nachfragen 
entpuppte sich selbige als 1 Jahr bei 65% Restkapazität.

Ralf L. schrieb:
> Deswegen wird der Akku vernünftigerweise geleast. In der Leasingrate
> sind die Austauschkosten bereits enthalten. Am Ende muss der Kunde
> trotzdem alles bezahlen. Meistens deutlich mehr als einen Euro auf 100
> km.

Was ist daran nun vernünftig, wenn ich den Akku lease - und die Nutzung 
damit unterm Strich teurer wird als wenn ich den Akku kaufe ?

Ralf L. schrieb:
> Ich kenne Leute die sind 68 Jahre alt und fangen jetzt mit der
> E-Mobilität an, weil sie Freude und Spaß am E-Auto fahren entdeckt
> haben.

Das ist eher eine Klientel, die den Euro nicht umdrehen müssen und 
erkannt haben, dass das letzte Hemd keine Taschen hat. Die zudem sonst 
nichts besseres zu haben, als freizeitmäßig bischen ums Haus zu fahren. 
Denen meist der erforderliche Sachverstand fehlt und damit ein 
gefundenes Fressen für gewitzte und geschulte Verkäufer von 
Elektrofahrzeugen sind.

Möglicherweise hat man früher alle 3 Jahre einen fetten Verbrenner 
runtergeritten, hat aufgetankt, wenn der Tank leer war und nun möchte 
man am Ende des Lebens noch was Gutes tut, oder zumindest verhindern, 
dass andere mit Finger auf einen zeigen, wenn man immer noch die Luft 
verpestet.

von Holm T. (Gast)


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Falk B. schrieb:
> @Holm Tiffe (holm)
>
>>Es ist reichlich doof von seinem Gegenüber zu fordern er möge sachlich
>>bleiben wenn dieser selbst nur an den Haaren herbei gezogene Argumente
>>hat.
>
> Das ist eine der vielen Herausforderungen in einer demokratischen
> Debatte.
>
Hmm..

[..]
>
>>Ihr wollt umweltfreundliche Energie? Dann investiert die Kohle in die
>>Kern/Fusionsforschung und zwar nicht nur den Schluck,20 den die jetzt
>>bekommen, sondern richtig Kohle. Es ist bisher deutlich mehr Geld in
>>erneuerbaren Unfug als in Grundlagenforschung geflossen,
>>Bildungsausgaben sind ja in D auch völlig unmodern, sonst könnte man die
>>Schiene der Volksverdummung gar nicht mehr fahren..
>
> Kernfusion dauert ist erst in 30 Jahren praxistauglich, die bekannte
> Fusionskonstante ;-)
> Kernspaltung ist zumindest in Deutschlang gaaaanz böööse. Der Zug ist
> abgefahren, die Akzeptanz seitens der Masse ist weg.

Das ist ein Problem, denn das ist die einzige VERNÜNFTIGE Alternative.

Mit ist klar das Kernspaltung im Sozialismus wegen der Schlamperei und 
Mangelwirtschaft nicht funktioniert. Das Traurige ist, das es im 
Kapitalismus auch nicht geht, wegen der Profitgier. Dazu kommt nun noch 
die gewollte extreme Dummheit der durch die Presse beeinflussten Massen.

Für dieses Problem kenne ich auch keine Lösung.

>
>>..und sperrt endlich diese militanten Grünen weg, die mehr Schaden als
>>Nutzen für die Natur verursachen..
>
> Tja, und auch hier geht es leider nicht ganz so einfach. Auch mit den
> militanten Grünen muss die Demokratie klarkommen, auch wenn das
> bisweilen sehr anstrengend und kostspielig ist. Denn wegsperren von
> Andersdenkenden, auch wenn es nervige Spinner sind, ist noch vielmehr
> bähh, wie du als gelernter Ossi sicher weißt.
>
> Die Herausforderung an die Gesellschaft ist "schlicht", sich endlich zu
> emanzipieren und SELBER zu denken und sich eben NICHT wie bisher von
> diversen politischen Strömungen ein schlechtes Gewissen einreden und
> Hypermoral auf's Auge drücken zu lassen. Man kann das Geschrei der
> Grünen einfach ignorieren und man muß sie nicht wählen. Schwupps,
> Problem gelöst.

Du sprichst mehrfach die Demokratie und demokratische Debatten an...als 
gelernter Ossi war das für mich immer eine erstrebenswerte Staatsform, 
das ist sie aber nicht mehr, zumindest nicht in der Art wie wir sie hier 
haben.
Wir haben hier eine leere Hülle, einen demokratischen Mantel der die 
Korruption auf allen staatlichen Ebenen umgibt, aber dieser Mantel hat 
keine Inhalte mehr und dient nur noch dem Machterhalt einer korrupten 
Kaste. Selbst Gesetze werden neuerdings undemokratisch durch die 
Hintertür eingeführt. Über Hitlers Ermächtigungsgesetz hatte ich in der 
Schule mal was gelernt und interessanterweise finde ich hier in immer 
kürzeren Abständen Parallelen.
Ich brauche hier keine Demokratie mehr denn deren Mechanismen 
funktionieren nicht mehr. Hier emanzipiert sich auch Nichts mehr, hier 
fliegt maximal der Politkaste irgendwann der ganze Scheiß um die 
Ohren..denn das ist ein gesellschaftspolitisches Gesetz. Quantität 
schlägt irgendwann in eine neue Qualität um.



Gruß,

Holm

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Holm T. schrieb:
> Parallelen.
> Quantität schlägt irgendwann in eine neue Qualität um.
... die sah ich schon vor 89 konkret im WiKo Studium 84
..., so ist es!

Namaste

: Bearbeitet durch User
von Fabian F. (fabian_f55)


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Gustav K. schrieb:

> 2500 Zyklen wären schon mal gar nicht schlecht, m.W. geht man aber eher
> von 500 Zyklen aus. 500 Zyklen (bei 200 km pro Ladung) wären schon mal
> 100.000 km. Dann fehlt mir die Angabe der Jahre, denn das Alter geht
> auch mit in den Verschleiß ein.
Bei VW 8 Jahre.
> Das große Problem sehe ich darin, dass
> ich als Eigentümer die Restkapazität nicht auslesen kann. Was mache ich,
> wenn das Elektroauto nach der halben Stecke stehen bleibt und der
> Hersteller sagt, der Akku ist noch innerhalb der Verschleißgrenze ?

Der SOH geht permanent in die Reichweitenberechnung ein. Wenn der SOH 
also noch 80% ist, zeigt da Auto auch nur 80% der ursprünglichen max. 
Reichweite an.
Außerdem kann man den SOH mit einem 15€ OBD-Dongle+Smartphone auch 
einfach selber auslesen.
Wenn man dem Auto nicht traut, kann man auch einfach auf den Stromzähler 
schauen. Auto leer fahren, Laden, schauen was rein gepasst hat.

> Fabian F. schrieb:
>> Nicht mein Problem. Der eine Akku hat 150.000km Garantie ...
>
> Innerhalb welcher Zeit gilt diese Garantie und wie groß ist die
> garantierte Restkapazität am Ende der Garantiezeit ?
> Und wer bestimmt die Restkapazität ?

Der SOH des BMS. Bei VW sind 75% Restkapazität. Bei Renault 66% wenns 
die eigene Batterie ist 75% bei der leasing Variante.

> Was ist daran nun vernünftig, wenn ich den Akku lease - und die Nutzung
> damit unterm Strich teurer wird als wenn ich den Akku kaufe ?

Weil dann bei einer jungen Technik wie Auto Akkus das Risiko beim 
Hersteller und nicht beim Kunden liegt. Ist aber letztlich 
Geschmackssache. Die Leasing-raten von Renault/Nissan sind auch nix 
anderes als die Garantien der anderen Hersteller.
Renault 160.000km für 8500€ in 119€ Raten
BMW  8800€ Akku mit 150.000km Garantie

> Denen meist der erforderliche Sachverstand fehlt und damit ein
> gefundenes Fressen für gewitzte und geschulte Verkäufer von
> Elektrofahrzeugen sind.

Wo gibts denn diese Verkäufer? Die Händler bei denen wir nach E-Autos 
gefragt haben waren eher daran uns einen X2 oder einen Renault Espace 
anzudrehen.

> Möglicherweise hat man früher alle 3 Jahre einen fetten Verbrenner
> runtergeritten, hat aufgetankt, wenn der Tank leer war und nun möchte
> man am Ende des Lebens noch was Gutes tut, oder zumindest verhindern,
> dass andere mit Finger auf einen zeigen, wenn man immer noch die Luft
> verpestet.

Bei manchen sickert nach einigen Jahrzehnten vielleicht auch nur die 
Erkenntnis durch, das man als altes Päärchen, das kaum noch den 
Schminkkoffer tragen kann ohne sich einen Bandscheibenvorfall zu hohlen 
kein SUV in Klein-LKW-Größe braucht.

von Michael B. (alter_mann)


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Gustav K. schrieb:
> Was ist daran nun vernünftig, wenn ich den Akku lease - und die Nutzung
> damit unterm Strich teurer wird als wenn ich den Akku kaufe ?

Für Dich als Leasingnehmer wäre das nicht vernünftig.
Anders sieht das aus Sicht des Verleasers aus. ;)
Wenn man dann noch berücksichtigt, wer wohl mehr Einfluß auf die 
Gesetzgebung hat...

: Bearbeitet durch User
von Ralf L. (ladesystemtech)


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Michael B. schrieb:
> Für Dich als Leasingnehmer wäre das nicht vernünftig.

Wenn ich viel fahre, habe ich Rubbeldiekatz meine 500 Zyklen verballert 
und bekomme ohne Geld zu bezahlen einen nagelneuen Akku. Die Leasingrate 
lohnt sich also nur für denjenigen der viel fährt.

Haken: Beim erstellen des Leasingvertrags wird genau nach diesem 
Fahrverhalten gefragt. Vielfahrer zahlen eine höhere Rate.

von Michael O. (michael_o)


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Ist schon interessant zu lesen mit welchen Argumenten denkende Menschen 
aus Rücksichtslosigkeit, Selbstverliebtheit, Feigheit und Bequemlichkeit 
alles neue oder zumindest die aktuellen E-Auto versuchen kaputt zu 
reden. Natürlich stimmen die NEFZ Reichweiten nicht mit der Praxis 
überein. Natürlich ist es bequem mit dem Diesel zur Tanken zu rollen und 
nach 5 Minuten und mit 50€ weniger im Geldbeutel wieder 800km weiter 
fahren zu können. Aber ob die eigene Sicht die einzig richtige ist kann 
man auch einfach ausprobieren.
Nach der Installation einer 100kW Solaranlage auf den Dach der Firma hat 
sich mein Teilzeitbrötchengeber erst einen Twizy, dann einen E-Up und 
nun ein Model S vor die Tür gestellt. Alle Auto werden täglich gefahren 
und tun wofür sie gebaut worden sind.
Als vor zwei Jahren mein Benzin Zweitwagen nach 250000km das Ende seiner 
sinnvollen Nutzungsdauer signalisierte habe ich lange gesucht was nun 
kommt. Der Diesel war noch zu jung zum ersetzen und wird für den 
Wohnwagen gebraucht. Ein Auto das deutlich weniger verbraucht wird nicht 
mehr gebaut (A2 und Lupo3L). Da kam ein gebrauchter Kangoo ZE maxi 
gerade recht. Strom gibt's überwiegend vom Chef umsonst, dazu etwas 
öffentlich in HH wo inzwischen über 400 Säulen stehen.
Unter Strich bis jetzt 50000km, 250€ Stromkosten, 150€ 
Inspektionskosten, 79€ TÜV, 150€ Gelenkwelle ersetzen, 2400€ Akkumiete 
und 10000€ Anschaffung. Noch nie so billig Auto gefahren. Der Diesel hat 
20k€ gekostet nach jetzt 120000km schon 8000€ Diesel gekostet, 2500€ an 
Inspektionskosten, 350€ TÜV und 5000€ für Reparaturen.
Und der Fahrkomfort? Nie wieder Verbrenner....


mfg
Michael

von Lars R. (lrs)


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Michael O. schrieb:
> Strom gibt's überwiegend vom Chef umsonst [...]
> Der Diesel hat
> 20k€ gekostet nach jetzt 120000km schon 8000€ Diesel gekostet

Ach, Diesel gab's nicht umsonst vom Chef am Fiskus vorbei?

> Ist schon interessant zu lesen mit welchen Argumenten denkende Menschen
> aus Rücksichtslosigkeit, Selbstverliebtheit, Feigheit und Bequemlichkeit

In der Tat.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Michael O. schrieb:
> Ist schon interessant zu lesen mit welchen Argumenten denkende Menschen
> aus Rücksichtslosigkeit, Selbstverliebtheit, Feigheit und Bequemlichkeit
> alles neue oder zumindest die aktuellen E-Auto versuchen kaputt zu
> reden.
Was ist denn das für ein Gejammer? Muss ich da jetzt ein schlechtes 
Gewissen haben, nur weil ich sage: die Dinger bringens nicht und sind zu 
teuer? Das Ding ist eben noch nicht fertig. Da warte ich noch ein paar 
Jahre, dann wird das besser.

> Natürlich stimmen die NEFZ Reichweiten nicht mit der Praxis überein.
Das ist extrem bedauerlich. Ich will nicht schon von Anfang an 
beschissen werden...

von Holm T. (Gast)


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Michael O. schrieb:
> Ist schon interessant zu lesen mit welchen Argumenten denkende Menschen
[..]
> Und der Fahrkomfort? Nie wieder Verbrenner....
>
>
> mfg
> Michael

..schon interessant was Deine Autos für glatte Zahlen für Kosten und 
Kilometer auf Kommando rausrücken.. Einfach cool das. Auch das der 
Elektro Kangoo so einen tollen Fahrkomfort hat das der Diesel so 
schlecht dabei aussieht erstaunt mich total. Was ist denn der Diesel für 
ein Fabrikat?
Dieses hier? https://de.wikipedia.org/wiki/Multicar_M21

Übrigens in dem Dorf in dem ich wohne gibts IMHO nicht eine einzige 
Ladesäule..und nen Chef habe ich auch nicht..

Gruß,

Holm

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Holm T. schrieb:
> Übrigens in dem Dorf in dem ich wohne gibts IMHO nicht eine einzige
> Ladesäule..
Im Industriegebiet hier steht bei drei verschiedenen (kleineren) Firmen 
ganz prominent vorne am ersten und besten Parkplatz gut einsehbar 
jeweils eine. Gleich nachdem die installiert waren, war der Parkplatz 
dann immer freigehalten für Ladewillige. Jetzt steht jeweils ein großer 
Audi, ein fetter BMW und ein protziger Mercedes drauf. Nennenswert Strom 
brauchen die nur zum Starten...

: Bearbeitet durch Moderator
von 3162534373 .. (3162534373)


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Lothar M. schrieb:
>> Natürlich stimmen die NEFZ Reichweiten nicht mit der Praxis überein.
> Das ist extrem bedauerlich. Ich will nicht schon von Anfang an
> beschissen werden...

es ist bei Verbrennern nicht anders.
Aber auch bei Kühlschränken nicht ;)

Man kann die E-Cars auch unter der Werksangabe fahren.
Aber das geht mit einem Verbrenner genauso.
In beiden Fällen entspricht es halt nicht der üblichen Fahrweise.
Ist schon anstregend, aber geht.

von Gustav K. (hauwech)


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Fabian F. schrieb:
> Bei VW 8 Jahre.
Ok, das hört sich gut an !
Mit garantierten 8 Jahren, 150.000 km und 75% Restkapazität könnte man 
sich anfreunden.

> Der SOH geht permanent in die Reichweitenberechnung ein.
Gut, hier hätte man eine gewisse Kontrolle. Allerdings sehe ich hier 
viel Platz für gewisse Mogeleien.

> Wenn man dem Auto nicht traut, kann man auch einfach auf den Stromzähler
> schauen. Auto leer fahren, Laden, schauen was rein gepasst hat.
Diese Lösung wäre zumindest aussagekräftiger.

> Bei manchen sickert nach einigen Jahrzehnten vielleicht auch nur die
> Erkenntnis durch, das man als altes Päärchen, das kaum noch den
> Schminkkoffer tragen kann ohne sich einen Bandscheibenvorfall zu hohlen
> kein SUV in Klein-LKW-Größe braucht.
Mein Bedarf geht in Richtung Kombi mit 2 Meter Ladefläche plus 
Anhängerkupplung, hier ist m.W. noch nichts in Sicht. Einen solchen PKW 
würde ich mir trotz allen Pferdefüßen ernsthaft anschauen.

von Lars R. (lrs)


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Es scheint sich abzuzeichnen, wie die Besteuerung vom E-Auto eventuell 
realisiert wird. Wir hatten das Thema in einem anderen Thread. Die 
Ladevorrichtung muss überhaupt nicht kontrolliert werden und das ist 
auch nicht sinnvoll, wenn die Autos immer weniger verbrauchen.

Es wird einfach per Kilometer besteuert.

Siehe:
https://www.theguardian.com/uk-news/2017/jun/20/london-mayor-considers-pay-per-mile-road-pricing-and-ban-on-new-parking

von Stevko R. (stevko)


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@All:
=====
Ich habe nicht jeden Beitrag zu dem Thema gelesen,
aber eigentlich sollten hier genügend Ingenieure = Rechenkünstler
vorhanden sein.
Warum bleibt man nicht bei den Fakten, mit denen selbst die 
Auto-Industrie
rechnet.

1. Verbrauch von Mittelklasse-Wagen
=====================================
Ein Mittelklasse-Wagen(Passat) verbraucht an der Radnabe ca. 14-16kW.
Dabei sind Zusatzverbraucher, wie Klimaanlage oder Abblend-Licht nicht
berücksichtigt.
Egal woher die 14-16kW kommen, sie müssen bereit gestellt werden.
Rekuperation kann auch ein Thema sein, muss es aber nicht im 
Stadtverkehr.
Bitte nicht auf der Rekuperation  "rumhacken", der Anteil ist zu gering.
Auf der anderen Seite muss an jeder Ampel beschleunigt werden.

2. man einigt sich auf 15kW/100km
===================================
Doch es gibt Verluste beim Laden + Batterie auf Antriebsstrang.
Übrigens:
Wenn ein E-Auto-Hersteller wirbt, das er mit dem Akku-Pack von 20kW
ca. 400km fährt, sollte man stutzig werden!

3. Verlustberechnung für E-Fahrzeuge
=====================================
In dem Thread sprechen einige User von 10-12% Ladeverluste.
Bleiben wir moderat -> 10%
15kW/100km -> x 10% = 16,5kW/100km.
Es gibt aber auch Verluste von der Batterie zum Antriebsstrang.
Bleiben wir moderat -> 10%
16,5kW/100km -> x 10% = 18,15kW/100km

4. Verbrauchsdaten E-Fahrzeuge pro 100km
=========================================
Ladeleistung = 18,15kW

5. nehmen wir mal eine Stadt wie Dresden
=========================================
Gut, in Dresden waren 2011 so viele Kfz gemeldet. (nur Pkw)
http://statistik-dresden.de/archives/4832
Es sind ca. 192'000 Pkw´s

6. natürlich gibt es mehrere Zweit-Fahrzeuge
=============================================
Die nicht genutzt werden.
Einigen wir uns auf 150'000 Fahrzeuge.

7. die Jahresleistung + Verbrauch pro Tag
=========================================
Nehmen wir für Dresden einfach mal 10'000km/Jahr an.
Eigentlich wird beim Jahresverbrauch im Schnitt 15'000km angegeben.
Aber wir bleiben bei den 10'000km/Jahr.
Somit kommen wir bei dem Verbrauch pro Tag auf:
--------------------------------------------------
10'00km / 365 Tage = 27km pro Tag.
Bei 27km pro Tag ist die Ladeleistung bei 18,15kW/100km
   -> 4,9kW/pro Tag

8. 150'000 Fahrzeuge wollen Laden in Dresden
==============================================
Es könnte Pfingsten sein oder was anderes, aber beeinflussen
kann man es nicht.
zB. Alle wollen ein "aufgetanktes" Auto vor der Urlaubsfahrt.
--> Ok, ist der "worst Case".
----------------------------------
4,9kW x 150'000 Fahrzeuge = 735'000kW/pro Tag

9. Woher kommen die 735'000kW?
==================================
* Ist die Stromversorgung von Dresden dafür ausgelegt?

* Selbst wenn, welches Kraftwerk stellt es zur Verfügung?
    --> dabei meine ich das Laden über Nacht, nicht am Tag

* Spitzenverteilung auf andere Verbraucher lasse ich nicht gelten
    --> es wird auch genügend Wäsche gewaschen zB. vor der Urlaubsfahrt

* wo sollen die vielen "Laternen-Parker" tanken und wer legt die
  Stromversorgung?

* was machen die Vertreter/Vielfahrer?
=========================================
    Die fahren mehr als 27km pro Tag. Wo tanken diese ihren Strom?
    Da nützt es nicht die "Laternen-Parker-Strom-Säulen" für 6kW
    aus zu legen!
    Konsequenter Weise müssten die "Laternen-Parker-Strom-Säulen"
    für 18,15kW/100km * 400km = 73kW ausgelegt werden,
    damit auch ein Vielfahrer die Säule nutzen kann.
    Na dann viel Spaß, beeinflusst aber kräftig die 735'000kW.


10. Schlussbemerkung
======================
Für die E-Autos spricht die 0-Emission der Abgase in den Ballungsräumen.
Auch wenn diese durch einen erhöhten Schadstoffausstoß der 
konventionellen
Kraftwerke erkauft wird.
Meistens wird geladen wenn Sonne und Wind(Ökostrom) nicht zur Verfügung
stehen => Nacht.
Ich denke dass ich für Dresden mal ein aussagekräftiges Beispiel 
angeführt
habe.
Wer Lust hat kann das Beispiel auf die gesamte BRD erweitern.
Na dann fliesen Ströme,
die das momentane Energienetz nicht verkraften wird!

Gruß
  Stevko

von Falk B. (falk)


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@ Michael O. (michael_o)

>Ist schon interessant zu lesen mit welchen Argumenten denkende Menschen
>aus Rücksichtslosigkeit, Selbstverliebtheit, Feigheit und Bequemlichkeit
>alles neue oder zumindest die aktuellen E-Auto versuchen kaputt zu
>reden.

Jaja, als Opfer kann man so schön moralisieren.

Du solltest an deiner Kritikkompetenz arbeiten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kritikkompetenz

>Natürlich stimmen die NEFZ Reichweiten nicht mit der Praxis
>überein.

Also kein Gejammer sondern Fakt!

> Natürlich ist es bequem mit dem Diesel zur Tanken zu rollen und
>nach 5 Minuten und mit 50€ weniger im Geldbeutel wieder 800km weiter
>fahren zu können.

Genau.

>Nach der Installation einer 100kW Solaranlage auf den Dach der Firma hat
>sich mein Teilzeitbrötchengeber erst einen Twizy, dann einen E-Up und
>nun ein Model S vor die Tür gestellt.

Besonders letzteres ist ja auch das totla typische E-Auto für jedermann 
. . .

>mehr gebaut (A2 und Lupo3L). Da kam ein gebrauchter Kangoo ZE maxi
>gerade recht. Strom gibt's überwiegend vom Chef umsonst,

Was schon mal nur in deinem Fall funktioniert, flächendeckend mal ganz 
sicher NICHT!

>Unter Strich bis jetzt 50000km, 250€ Stromkosten, 150€
>Inspektionskosten, 79€ TÜV, 150€ Gelenkwelle ersetzen, 2400€ Akkumiete
>und 10000€ Anschaffung. Noch nie so billig Auto gefahren.

Wenn man den Treibstoff umsonst bekommt . . .

> Der Diesel hat
>20k€ gekostet nach jetzt 120000km schon 8000€ Diesel gekostet, 2500€ an
>Inspektionskosten, 350€ TÜV und 5000€ für Reparaturen.
>Und der Fahrkomfort? Nie wieder Verbrenner....

Gesülze. Was ist denn an einem Verbrenner soooo unkomfortabel?

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Falk B. schrieb:
>> Der Diesel hat
>>20k€ gekostet nach jetzt 120000km schon 8000€ Diesel gekostet, 2500€ an
>>Inspektionskosten, 350€ TÜV und 5000€ für Reparaturen.
>>Und der Fahrkomfort? Nie wieder Verbrenner....
>
> ... Was ist denn an einem Verbrenner soooo unkomfortabel?

Vielleicht der 1t-Anhänger, den man problemlos an ihn dranhängen kann?

Oder auch, dass man sich aussuchen kann, wann und wo man nachtankt?

Als nettes Zweitauto innerstädtisch mag ein E-Auto praktisch und auch 
sinnvoll sein.

Als einziges Auto ist es mMn für die Leute außerhalb der großen Städte 
uninteressant. Da benötige ich ein eierlegende Wollmilchsau mit 
Ladekapazität, ordentlicher Anhängerlast und rascher Tankmöglichkeit, 
egal wo ich bin. Und wenn es dann noch richtig bergig wird, so wie hier, 
dann schmilzt die Reichweite von E-Autos leider wie Eis in der Sonne.

Und 7500€ für Reparaturen+Inspektion bei nur 120tkm? Soviel habe ich in 
30 Jahren nicht zusammenbekommen. Und ich fuhr/fahre fast nur "gute 
Gebrauchte" :-)

: Bearbeitet durch Moderator
von 3162534373 .. (3162534373)


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Chris D. schrieb:
> Als nettes Zweitauto innerstädtisch mag ein E-Auto praktisch und auch
> sinnvoll sein.

Jedes Zweitauto könnte es sein. Auch auf dem Land.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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3162534373 .. schrieb:
> Jedes Zweitauto könnte es sein. Auch auf dem Land.

Absolut.

Aber dafür müssen die Teile deutlich günstiger und die Reichweite 
entsprechend größer werden.

Wenn ich für einen guten gebrauchten 90PS-Kangoo von privat vielleicht 
7000€ hinlege, dann müsste mir ein E-Kangoo zumindest denselben Komfort 
bieten: Reichweite, laufende Kosten (schon für 100€ Batteriemiete kann 
ich mehr als einmal im Monat volltanken), reichlich Tankmöglichkeiten 
und vor allem mehr als 60PS  - ich möchte hier die Berge raufkommen und 
nicht die Radfahrer behindern :-)

Ich sehe keinen Grund, für etwas mehr Geld auszugeben um weniger zu 
erhalten.

Nur, weil es "cool" ist?

Sorry, das ist mir zu wenig.

von 3162534373 .. (3162534373)


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Chris D. schrieb:
> und die Reichweite
> entsprechend größer werden.

dann ist es ja nicht mehr das Zweitauto

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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3162534373 .. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> und die Reichweite
>> entsprechend größer werden.
>
> dann ist es ja nicht mehr das Zweitauto

Warum? Ich muss da keinen Anhänger dranhängen, aber ich bzw. meine Frau 
muss schon eine gewisse Reichweite erwarten können.

Wie gesagt - das Problem, dass das E-Auto ganz allgemein hat:
Es ist nicht der erste Typ eines Automobils, das die Welt erblickt.

Es gibt eben schon ausgereifte Verbrenner, die kosten selbst neu keine 
10k, haben mindestens 600km Reichweite und mehr als 60PS.

Und da muss ich auch nix mieten.

Warum also sollte man sich aus rein wirtschaftlichen Gründen ein E-Auto 
anschaffen, das fast überall schlechtere Werte aufweist?

von 3162534373 .. (3162534373)


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Chris D. schrieb:
> Warum also sollte man sich aus rein wirtschaftlichen Gründen ein E-Auto
> anschaffen, das fast überall schlechtere Werte aufweist?

wirtschaftlich lässt sich Auto fahren garnicht begründen.
Man könnte das Auto auch abschaffen.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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3162534373 .. schrieb:
> wirtschaftlich lässt sich Auto fahren garnicht begründen.

Doch, für mich auf jeden Fall. So spare ich viel Zeit und Geld, das ich 
besser in mein Unternehmen oder Freizeit stecken kann.

> Man könnte das Auto auch abschaffen.

Wenn es vernünftige Alternativen gibt, gerne.

Die gibt es hier in der Eifel aber nicht.

In Berlin, Köln etc. hätte ich sicher kein Auto.

von Vn N. (wefwef_s)


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Lothar M. schrieb:
>> Natürlich stimmen die NEFZ Reichweiten nicht mit der Praxis überein.
> Das ist extrem bedauerlich. Ich will nicht schon von Anfang an
> beschissen werden...

Das liegt aber nun mal am NEFZ, nicht an den Elektroautos.
Aber der NEFZ soll ja jetzt eh endgültig abgelöst werden. Trotz 
deutschem Veto.

von Michael O. (michael_o)


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Wem außer seinem eigenen Komfort bei E-Auto nichts weiter einfällt, der 
hat nicht viel verstanden.
Vielleicht möchte man sich nicht so sehr an der Produktion von 
Treibhausgasen beteiligen.
Vielleicht bringt die Möglichkeit eigenen Solarstrom zu tanken eine 
kleine Entkopplung von den Interessen großer Konzerne?
Vielleicht möchte man keine Kriege um Öl mitfinanzieren?
Vielleicht gefällt mir nicht wer vom Geld durch Erdöl profitiert und 
davon wen finanziert um was zu tun?
Vielleicht sind einem die Toten durch NOX und Feinstaub nicht völlig 
egal?
Vielleicht möchte man seinen Enkeln nicht erklären müssen warum wir 
ihnen so einen Planeten hinterlassen haben.....


mfG
Michael

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Michael O. schrieb:
> (viele richtige Argumente)

Dann stellt sich aber die Frage, warum man Rechnungen für Birnen 
aufmacht und dann mit der für Äpfeln vergleicht.

Dann kann man auch direkt sagen, dass es einem um die Umwelt geht und 
nicht mit Wirtschaftlichkeitserwägungen argumentieren. Wirtschaftlich 
sind E-Mobile in dieser Form nämlich für die allermeisten noch lange 
nicht - sonst gäbe es schon einen nennenswerten Markt für diese 
Technologie.

Allerdings kann man obige Umweltschutzargumente auf alles Mögliche 
beziehen und immer weiter treiben:

Auch E-Mobile werden unter übelster Ausbeutung anderer hergestellt.

Ökologisch ist der Strom noch lange nicht.

Muss man wirklich 1,5t unter viel Lärmentwicklung durch die Gegend 
bewegen um von A nach B zu kommen? Ein Fahrrad tut es auch. Sind es die 
Enkel nicht wert, dass man auch bei Dauerregen mit dem Rad fährt?

Auch E-Mobile produzieren reichlich Feinstaub - wer seine Enkel wirklich 
liebt, fährt Rad oder ÖPNV.

Man kann es noch radikaler haben:

Warum tut man es seinen Kindern überhaupt an, in einer Stadt mit 
schlechter Luft aufwachsen zu müssen? Wie kann man nur so egoistisch 
sein!
Offenbar ist demjenigen die Gesundheit der Kinder das nicht wert.
Und die Gesundheit ist ja das höchste Gut, noch weit vor dem unbedingt 
nötigen Job und sonstigen Annehmlichkeiten in der Stadt.

Man kann das beliebig weiter stricken.

Es bringt nur nicht viel, mit dem Finger auf andere zu zeigen.

Will man andere überzeugen, ist es wenig sinnvoll, sie anzugreifen - 
zumal, wenn man selbst ja in anderen Glashäusern sitzt.

Man muss ihnen Möglichkeiten bieten, die ohne großen Komfortverlust und 
mit nur geringen Mehrkosten (besser noch weniger) den Umstieg 
ermöglichen.

Wie schon geschrieben: Ich komme mit meinen beiden (Benzin-)Verbrennern 
nicht auf Deine laufenden Kosten für das E-Mobil, selbst mit Sprit.
Und ich kann trotzdem (und muss) hier öfter einen Hänger dranhängen, um 
ordentlich Material zu transportieren.

Ich fahre hier im Stadtgebiet praktisch nur Rad, ganz CO2-neutral, ohne 
NOX, und praktisch ohne Reifenabriebfeinstaub - und absolut leise und 
mit nur sehr geringer Gefährdung anderer :-) Und das geht natürlich auch 
bei jedem Wetter, Sommers wie Winters. Man muss es eben nur wollen.

Trotzdem verurteile ich nicht diejenigen, die sich lieber ins Auto 
setzen, um die Pakete zur Post zu bringen oder zum Arbeitsplatz zu 
gelangen. Ich könnte ja auch sagen: "Ok, offenbar ist Euch die Umwelt 
das nicht wert."

Stattdessen versuche ich, sie davon zu überzeugen, dass es bspw. einfach 
angenehmer ist, nicht nach einem Parkplatz suchen zu müssen und es einem 
auch einfach gut tut, sich zu bewegen. Zwei unserer Bekannten haben wir 
so nach und nach dazu gebracht, dass sie jetzt öfter mit uns Radtouren 
unternehmen, anstatt sich ins Auto zu setzen. Und es macht ihnen mehr 
und mehr Spaß. Finde ich prima :-)

Ein erhobener Zeigefinger hat meiner Erfahrung nach noch nie etwas 
bewirkt.

: Bearbeitet durch Moderator
von Axel L. (axel_5)


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Chris D. schrieb:

> Ein erhobener Zeigefinger hat meiner Erfahrung nach noch nie etwas
> bewirkt.

Beim Auto helfen leider nur klare Verbote.

Gruss
Axel

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Axel L. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>
>> Ein erhobener Zeigefinger hat meiner Erfahrung nach noch nie etwas
>> bewirkt.
>
> Beim Auto helfen leider nur klare Verbote.

Also alle Autos aufgrund ihrer katastrophalen ökologischen und 
gesundheitsgefährdenden Bilanz verbieten? Ok, ich bin dabei :-}

Aber vielleicht muss man auch einsehen, dass eine neue Technologie 
selbst mit Förderung im Moment noch nicht so weit ist, Bestehendes 
vernünftig zu ersetzen.

von Axel L. (axel_5)


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Chris D. schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Chris D. schrieb:
>>
>>> Ein erhobener Zeigefinger hat meiner Erfahrung nach noch nie etwas
>>> bewirkt.
>>
>> Beim Auto helfen leider nur klare Verbote.
>
> Also alle Autos aufgrund ihrer katastrophalen ökologischen und
> gesundheitsgefährdenden Bilanz verbieten? Ok, ich bin dabei :-}
>
> Aber vielleicht muss man auch einsehen, dass eine neue Technologie
> selbst mit Förderung im Moment noch nicht so weit ist, Bestehendes
> vernünftig zu ersetzen.

Was erwartest Du denn: Ping, und jetzt steigen alle auf E-Autos um ?

Das ist ein langwieriger Prozess, bei dem Infrastruktur (dazu gehört 
auch regenerative Energieerzeugung)  und Nutzung sich parallel ergänzen 
und aufgebaut werden. Nur muss man irgendwann und irgendwie mal 
anfangen.

Im Prinzip haben wir schon die Situation. Jeder weiss, dass man die 
Diesel zumindest in den Städten verbieten müsste, und aus diversen 
Gründen auch die Benziner, aber es geht nicht, weil man keine 
Alternativen aufgebaut hat. Und machen wir uns nichts vor, Euro 6 oder 
Euro 7 oder auch Euro 8 werden die Probleme nicht lösen, vor allem vor 
dem Hintergrund, dass die Abgasreinigung in der Regel einen höheren CO2 
Ausstoss nach sich zieht. .

Die Städte bekommen ihre Luftprobleme nicht in den Griff, die Menschen 
sterben daran und der CO2 Ausstoss geht auch nicht zurück. Man mag jetzt 
die Berichte für übertrieben halten, aber am Ende ist es auch egal, ob 
30.000, 10.000 oder 1000 Menschen am Stickoxyd sterben, eigentlich 
müsste man den Ausstoss schlicht sofort verbieten.

Gruss
Axel

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Axel L. schrieb:
> Was erwartest Du denn: Ping, und jetzt steigen alle auf E-Autos um ?
Nein, weil es nichts durchgreifend Besseres, Einfacheres oder Billigeres 
bringt.

> Man mag jetzt die Berichte für übertrieben halten, aber am Ende ist es
> auch egal, ob 30.000, 10.000 oder 1000 Menschen am Stickoxyd sterben,
> eigentlich müsste man den Ausstoss schlicht sofort verbieten.
Im Winter keine Heizung mehr? Können wir uns darauf einigen, dass das 
NOx-Problem generell nur Städter betrifft?

von Axel L. (axel_5)


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Lothar M. schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Man mag jetzt die Berichte für übertrieben halten, aber am Ende ist es
>> auch egal, ob 30.000, 10.000 oder 1000 Menschen am Stickoxyd sterben,
>> eigentlich müsste man den Ausstoss schlicht sofort verbieten.
> Im Winter keine Heizung mehr? Können wir uns darauf einigen, dass das
> NOx-Problem generell nur Städter betrifft?

Das NOx Problem schon, das CO2 Problem trifft alle.

Und Heizung ist ein Abwägen. Sonst hat man Tote durch Erfrieren. Aber es 
stirbt keiner, weil er keinen Diesel fahren darf.

Gruss
Axel

von Falk B. (falk)


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@Axel Laufenberg (axel_5)

>> Ein erhobener Zeigefinger hat meiner Erfahrung nach noch nie etwas
>> bewirkt.

>Beim Auto helfen leider nur klare Verbote.

Genau, damit sind die Grünen und ihre Gefolgschaft immer ganz schnell 
dabei!

von Falk B. (falk)


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@Axel Laufenberg (axel_5)

>> Aber vielleicht muss man auch einsehen, dass eine neue Technologie
>> selbst mit Förderung im Moment noch nicht so weit ist, Bestehendes
>> vernünftig zu ersetzen.

>Was erwartest Du denn: Ping, und jetzt steigen alle auf E-Autos um ?

Nö, aber bitte keine ideologische Zwangsbeglückung!

>Das ist ein langwieriger Prozess, bei dem Infrastruktur (dazu gehört
>auch regenerative Energieerzeugung)  und Nutzung sich parallel ergänzen
>und aufgebaut werden. Nur muss man irgendwann und irgendwie mal
>anfangen.

Aber nicht auf Biegen und Brechen, koste es was es wolle!

>Im Prinzip haben wir schon die Situation. Jeder weiss, dass man die
>Diesel zumindest in den Städten verbieten müsste, und aus diversen
>Gründen auch die Benziner,

Das grüne 1x1 Gejammer.

> aber es geht nicht, weil man keine
>Alternativen aufgebaut hat.

Deutschland im 21. Jahrhundert. In allen Belangen alternativlos! 8-(

>Die Städte bekommen ihre Luftprobleme nicht in den Griff, die Menschen
>sterben daran

Schon wieder Propaganda. Als ob die Menschen, GERADE in 
Europa/Deutschland massenhaft daran zugrunde gehen würden. LÄCHERLICH!

>und der CO2 Ausstoss geht auch nicht zurück. Man mag jetzt
>die Berichte für übertrieben halten, aber am Ende ist es auch egal, ob
>30.000, 10.000 oder 1000 Menschen am Stickoxyd sterben, eigentlich
>müsste man den Ausstoss schlicht sofort verbieten.

Das ist deine Kernkompetenz. Hysterie und Öko-Stalinismus!

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Axel L. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>
> Ein erhobeneinger hat meiner Erfahrung nach noch nie etwas
> bewirkt.
>
> Beim Auto helfen leider nur klare Verbote.
> Gruss
> Axel

Und bei Bevormundern  hilft nur sie zu ignorieren oder noch besser sie 
zu spiegln

von Axel L. (axel_5)


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Cool, in den letzten drei Beiträgen war genau KEIN Sachargument, 
lediglich persönliche Angriffe.

Zeigt mir irgendwie, dass ich recht habe.

Schönes Wochenende.

Gruss
Axel

von Jürgen L. (jliegner)


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Stevko R. schrieb:
> 4,9kW x 150'000 Fahrzeuge = 735'000kW/pro Tag
>
> 9. Woher kommen die 735'000kW?
> ==================================
> * Ist die Stromversorgung von Dresden dafür ausgelegt?
>
> * Selbst wenn, welches Kraftwerk stellt es zur Verfügung?
>     --> dabei meine ich das Laden über Nacht, nicht am Tag
>
> * Spitzenverteilung auf andere Verbraucher lasse ich nicht gelten
>     --> es wird auch genügend Wäsche gewaschen zB. vor der Urlaubsfahrt
>
> * wo sollen die vielen "Laternen-Parker" tanken und wer legt die
>   Stromversorgung?
>
> * was machen die Vertreter/Vielfahrer?
> =========================================
>     Die fahren mehr als 27km pro Tag. Wo tanken diese ihren Strom?
>     Da nützt es nicht die "Laternen-Parker-Strom-Säulen" für 6kW
>     aus zu legen!
>     Konsequenter Weise müssten die "Laternen-Parker-Strom-Säulen"
>     für 18,15kW/100km * 400km = 73kW ausgelegt werden,
>     damit auch ein Vielfahrer die Säule nutzen kann.
>     Na dann viel Spaß, beeinflusst aber kräftig die 735'000kW.
>
>
> 10. Schlussbemerkung
> ======================
> Für die E-Autos spricht die 0-Emission der Abgase in den Ballungsräumen.
> Auch wenn diese durch einen erhöhten Schadstoffausstoß der
> konventionellen
> Kraftwerke erkauft wird.


Anfang des letzten Jahrtausends hätte uns ein Experte mit deinem Niveau 
die Anzahl Pferdewaagen ausgerechnet die zum Transport des Benzins für 
die neuen Teufelskisten nötig sind. Und dann daraus messerscharf 
geschlossen, dass das nie und nimmer geht...

Bezweifelt denn wirklich ernsthaft einer dass wir gerade am Anfang der 
Dynamikkurve in Bezug auf eMobilität sind? Das ist alles im Fluss und 
die o.g. Probleme werden auch gelöst. Wenn man sich überlegt in welchen 
kurzen Zeitraum die Ananlogfotographie komplett ersetzt wurde oder was 
die IT-Entwicklung in 30 Jahren für Umwälzungen ausgelöst hat, dann muß 
man zwangsläufig zu der Erkenntnis kommen, daß das alles sehr wohl 
funktionieren kann.

> Meistens wird geladen wenn Sonne und Wind(Ökostrom) nicht zur Verfügung
> stehen => Nacht.

Bei 200tkm in 10 Jahren und 60kmh im Schnitt fährt das Auto gerade mal 
3333h. Mit anderen Worten über 90% der Zeit steht ein Auto ungenutzt 
irgendwo rum und könnte Laden. Soviel Nacht gibt's nur wenn man blind 
ist...

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Axel L. schrieb:
> Was erwartest Du denn: Ping, und jetzt steigen alle auf E-Autos um ?

Nein, denn die lösen das Feinstaubproblem und die vielen Staus und 
unbeteiligten Schwerverletzten und Tote ja auch nicht.

> Das ist ein langwieriger Prozess, bei dem Infrastruktur (dazu gehört
> auch regenerative Energieerzeugung)  und Nutzung sich parallel ergänzen
> und aufgebaut werden. Nur muss man irgendwann und irgendwie mal
> anfangen.

Vielleicht müsste man sich aber auch mal grundsätzlich Gedanken über 
einen Wandel des innerstädtischen Verkehrs und des Individualverkehrs 
machen.

E-Mobile lösen ja nur einen sehr geringen Teil der Probleme in den 
Städten,  bei einem sehr großen Aufwand zur Umstellung. Das würde auch 
mit den von mir favorisierten offenen Batteriesystemen oder 
Brennstoffzellen nicht anders.

> Im Prinzip haben wir schon die Situation. Jeder weiss, dass man die
> Diesel zumindest in den Städten verbieten müsste, und aus diversen
> Gründen auch die Benziner, aber es geht nicht, weil man keine
> Alternativen aufgebaut hat. Und machen wir uns nichts vor, Euro 6 oder
> Euro 7 oder auch Euro 8 werden die Probleme nicht lösen, vor allem vor
> dem Hintergrund, dass die Abgasreinigung in der Regel einen höheren CO2
> Ausstoss nach sich zieht. .
>
> Die Städte bekommen ihre Luftprobleme nicht in den Griff, die Menschen
> sterben daran und der CO2 Ausstoss geht auch nicht zurück. Man mag jetzt
> die Berichte für übertrieben halten, aber am Ende ist es auch egal, ob
> 30.000, 10.000 oder 1000 Menschen am Stickoxyd sterben, eigentlich
> müsste man den Ausstoss schlicht sofort verbieten.

Auf jeden Fall.

Wie wir ja im anderen Thread sehen, möchten viele Leute in ihrem eigenen 
Fahrzeug sitzen und selbst bestimmen, wohin und wann sie fahren.

Wenn man die Leute nicht dazu bringt, auf maximale Individualität zu 
verzichten, dann müsste man vielleicht bei der Größe der Fahrzeuge 
ansetzen.

Es ist in der Tat unsinnig, eine Tonne (heute ja meist deutlich mehr) 
durch die Gegend zu fahren, um 80kg Mensch von A nach B zu befördern.

Wenn man provokativ sein möchte, würde man sagen:

Fahrräder wären eine Lösung für 90% der Fahrten. 80kg transportiert mit 
nur 12kg Fahrzeug (bei unserem Tandem ist das Verhältnis sogar noch 
besser ;-)

Damit wären Feinstaubprobleme komplett gelöst, natürlich auch CO2- und 
NOX-Probleme ebenso wie Parkplatzprobleme und Staus, die Zahl der 
Unfälle mit und ohne Todesfolge würde drastisch sinken, ein paar 
Schürfwunden blieben übrig, die Lärmbelastung wäre Null (bis auf's 
Klingeln ;-).
Gratis dazu gäbe es eine fittere Stadtbevölkerung :-)

Und wer sich nicht groß anstrengen möchte, nimmt das Pedelec. Es gibt 
Lastenfahrräder/-pedelecs, Fahrräder mit mehreren Sitzen für Kinder usw 
- das ist alles schon verfügbar.

Ausnahmen könnte man für Warenanlieferungen (E-Mobile zu bestimmten 
Tageszeiten) und öffentliche Organe vorsehen.

Das wäre sofort umsetzbar - aber eben für den überwiegenden Teil der 
Bevölkerung nicht wirklich bequem.

Und das letzte Argument ist der Knackpunkt.

Die eigene Gesundheit und die der Angehörigen/Anderen fällt sehr schnell 
hinten runter, wenn es draußen -5°C hat.

von Axel L. (axel_5)


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Chris D. schrieb:
> Axel L. schrieb:

>> Das ist ein langwieriger Prozess, bei dem Infrastruktur (dazu gehört
>> auch regenerative Energieerzeugung)  und Nutzung sich parallel ergänzen
>> und aufgebaut werden. Nur muss man irgendwann und irgendwie mal
>> anfangen.
>
> Vielleicht müsste man sich aber auch mal grundsätzlich Gedanken über
> einen Wandel des innerstädtischen Verkehrs und des Individualverkehrs
> machen.
>
Bin ich ja bei Dir, aber Du redest schon über die Leute, die kotzen, 
wenn sie nach 400km Fahrt jetzt 30 Minuten die Akkus laden sollen, statt 
in 5 Minuten den Tank zu füllen.

>
> Das wäre sofort umsetzbar - aber eben für den überwiegenden Teil der
> Bevölkerung nicht wirklich bequem.
>
> Und das letzte Argument ist der Knackpunkt.
>
> Die eigene Gesundheit und die der Angehörigen/Anderen fällt sehr schnell
> hinten runter, wenn es draußen -5°C hat.

Ich bin viel in Holland, da ist das kein Problem. Ich finde 
Fahrradfahren in Holland aber auch wesentlich angenehmer als bei uns, 
was nicht nur daran liegt, dass ich da meist im Urlaub bin. Die 
Infrastruktur ist einfach wesentlich fahrradfreundlicher, an vielen 
Strassen haben die zwei Meter breite Radwege mit schöner glatter 
Oberfläche.

Gruss
Axel

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Es ist doch ganz klar. Was es braucht sind zu allererste Vermeidung 
unnötigen Verkehrs.
Und bevor wir in gut und böse teilen, sollten wir das wirtschaftliche 
Gesamtkonzept betrachten.
Wo besteht das größte Potential zur Einsparung fossilen Energieträger? 
Zum Beispiel wäre es mit 5% wendiger Neuanfertigung durch Reparatur von 
technischen Gütern welche nicht alter als 5 Jahre sind, den gleichen 
Sparefeckt zuerzielen, wie mit der Emobiliisierung angestrebt. Einzig 
notwendige Maßnahme verbindliche Gewährleistungsfrist auf 5 Jahre und 
Reparaturangebotspflicht  auf 10 Jahre bei max40% Neuanschaffungspreis 
deckeln. So wird Nachhaltigkeit gefördert und Neuherstellungsbedarf und 
damit Resuorcenbedarf gemindert.

Die Zwangsumstellerei bewirkt hingegen
das Gegenteil und verfehlt schon deshalb ihr Ziel.
Ressourcen und Energieträger werden nutzlos verplempert ohne den 
vorgeblichen Zweck zu erzählen.

Namaste

: Bearbeitet durch User
von Axel L. (axel_5)


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Winfried J. schrieb:
> Es ist doch ganz klar. Was es braucht sind zu allererste Vermeidung
> unnötigen Verkehrs.
> Und bevor wir in gut und böse teilen, sollten wir das wirtschaftliche
> Gesamtkonzept betrachten.
> Wo besteht das größte Potential zur Einsparung fossilen Energieträger?
> Zum Beispiel wäre es mit 5% wendiger Neuanfertigung durch Reparatur von
> technischen Gütern welche nicht alter als 5 Jahre sind, den gleichen
> Sparefeckt zuerzielen, wie mit der Emobiliisierung angestrebt. Einzig
> notwendige Maßnahme verbindliche Gewährleistungsfrist auf 5 Jahre und
> Reparaturangebotspflicht  auf 10 Jahre bei max40% Neuanschaffungspreis
> deckeln. So wird Nachhaltigkeit gefördert und Neuherstellungsbedarf und
> damit Resuorcenbedarf gemindert.
>
> Die Zwangsumstellerei bewirkt hingegen
> das Gegenteil und verfehlt schon deshalb ihr Ziel.
> Ressourcen und Energieträger werden nutzlos verplempert ohne den
> vorgeblichen Zweck zu erzählen.
>
> Namaste

Die Umstellerei verfolgt vor allem das Ziel, ein "weiter so" zu 
realisieren, halt nur  ein bischen anders.

Dein Vorschlag zielt ja auch nur darauf ab, dass sich für Dich nichts 
ändert.

Gruss
Axel

von Fred R. (fredylich)


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Axel L. schrieb:
> Die Städte bekommen ihre Luftprobleme nicht in den Griff, die Menschen
> sterben daran und der CO2 Ausstoss geht auch nicht zurück. Man mag jetzt
> die Berichte für übertrieben halten, aber am Ende ist es auch egal, ob
> 30.000, 10.000 oder 1000 Menschen am Stickoxyd sterben, eigentlich
> müsste man den Ausstoss schlicht sofort verbieten.

Vieles hat nun nichts mehr mit meinem Thread gemein aber wenn ich so ein 
Mist lese, kenne ich Leute die, die Menschheit schon vor der nächsten 
großen Naturkatastrophe ausrotten wollen.
Was sind das für Menschen die sich einbilden die Welt zu retten. Die 
Menschheit auf diesem Planet hat nicht mal 5% Einfluss auf das 
Weltklima. Rechnet man den Anteil der deutschen Autofahrer runder, mal 
sehen wie viele Nullen vor dem Komma stehen.
Wenn nur etwas Sachverstand, dann sollten sich diese „Retter“ sich mal 
mit der Erdgeschichte beschäftigen.
Zu Beispiel:
Die vielen zyklischen  Eis- Wärmezeiten oder warum sind die Dinos 
ausgestorben. Da gab es noch kein Dieselautos.
Sollten auch mal darüber nachdenken, wie ihr Fahrrad ein Fahrrad wurde.
Sollten auch mal darüber nachdenken, wie auch nur ein bescheidener 
Wohlstand (auch für Enkelkinder) erhalten werden kann.
Auch mal bedenken von was die Natur lebt.
Je mehr CO2 je besser wachsen die Wälder und erzeugen Sauerstoff. 
Natürlich nur wenn man diese wachsen lässt. Der lebensnotwendige 
Sauerstoff für alles Leben sorgt in einem natürlichen Kreislauf auch 
dafür, dass nicht zu viel Methan erzeugt wird.
Ach so Ihr Radfahrer nicht nur eine Kuh erzeugt viel davon auch Ihr wenn 
beim Radeln viel gehechelt wird.
Nächstes Beispiel.
In der nähe wurde eine große Bio- Gewächshausanlage auf gerodeter 
Waldfläche errichtet.
Auch die Grünen sind begeistert, es werden sehr gute Erträge und Gewinne 
erzielt.
Man macht auch keinen Hel daraus warum das Gemüse so gut wächst.
Bekommen von einem benachbarten Chemiebetrieb, sehr günstig CO2 
geliefert.(Soll ein Abfallprodukt sein) also synthetisch erzeugt. Naja.
Die Bienen und Hummeln für Bestäubung werden in ein Labor gezüchtet 
Naja.

Ihr lieben Grünen Weltretter, nehmt eure Kinder/Enkelkinder und zieht in 
eine Gegend z.B. Sibirien. Da soll es noch Flächen geben, die noch nie 
ein Mensch betreten oder ein Auto befahren hat.
Bitte darauf achten, da soll es eine kleine Fläche von ca. 2.000 km² 
geben die nach einem Asteroideneinschlag ein EMP bekommen hat. Also 
Grund und Boden magnetisch verseucht. Da gibt es kein Empfang für 
Smartphon und Co.
Müsst nur die Kid erklären, wie Sammler und Jäger auch gelebt haben.
Die Freude der Kinder zu sehen, da zu leben, wird euer Lohn sein.

P.S Ich Bösewicht habe mein Enkel ein Benzinauto gekauft. Er wohnt 
glücklich in der Natur(Dorf in Brandenburg), nur dumm sein Studiumsplatz 
für Lehramt ist 300 km entfernt. Mit dem Fahrrad schon etwas 
beschwerlich zu erreichen. Ja die Eltern müssen auch noch ein paar 
größere Sachen aus der Stadt mitbringen.
Also nochmals Ihr „Stadtradfahrer“ es gib noch echte naturbewusste 
Menschen, müssen aber die Technisch- Wissenschaftlichen- 
Errungenschaften nutzen um sich eine eigene Zukunft aufzubauen. Mit eure 
Vision könnt Ihr niemals die Natur retten aber vorzeitig das Leben auf 
dieser Erde unerträglich machen.

Mit freundlichen Grüßen

von Fred R. (fredylich)


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Axel L. schrieb:
> Ich bin viel in Holland, da ist das kein Problem. Ich finde
> Fahrradfahren in Holland aber auch wesentlich angenehmer als bei uns,
> was nicht nur daran liegt, dass ich da meist im Urlaub bin. Die
> Infrastruktur ist einfach wesentlich fahrradfreundlicher, an vielen
> Strassen haben die zwei Meter breite Radwege mit schöner glatter
> Oberfläche.
>
> Gruss
> Axel

Ach hast du es gut. Nehme an Du verdienst auch dein Lebensunterhalt und 
Nachhaltig auch für deine Enkelkinder in Holland das Geld (Geld = 
Existenz).
Ja ich wohne in einer wunderschönen Naturlandschaft mit bis zu 50 Meter 
Höhenunterschiet auf einem km.
Na da macht es kein Spaß den nötigen Wocheneinkauf mit dem Fahrrad zu 
transportieren.
Lese ich deine Meinungen, gehöre ich alter Mann, nicht mehr in diese von 
Dir gewünschten Gesellschaft.
Dein Motto: Nur wir junge Grüne städtische Radfahrer werden euch alten 
„Saussel“ zeigen, wie mit politischer Unterstützung die Welt gerettet 
werden kann.
Oh der Mathematiker Carl Friedrich Gauß oder auch Einstein würden sich 
schäme, dass so ein Quark aus deutschen Mund kommt.
International werdet Ihr Spinner für eure 
Wahnvorstellung/Wunschvorstellung schon belächelt.
Mein persönlicher Eindruck, mit Umweltthema, kann man gutes Geld 
verdienen.
Ist ein Argument für mich , vielleicht die Seiten zu wechseln.
Scheiß auf die Moral und Zukunft

Gruß

von 3162534373 .. (3162534373)


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Fred R. schrieb:
> Ja ich wohne in einer wunderschönen Naturlandschaft mit bis zu 50 Meter
> Höhenunterschiet auf einem km.
> Na da macht es kein Spaß den nötigen Wocheneinkauf mit dem Fahrrad zu
> transportieren.

das sind 5% Steigung. Mit einem Pedelec kein Problem mit wenig 
Anstrengung.

Mit einem E-Car auch nicht ;)
Nehmen wir mal einen C-Zero. (14,5kWh)

Angenommen 20km Strecke und 1000Hm.
Hoch kostet es 39,6% Akku.
Runter bekommst du 13,2% zurück in den Akku.
In Summe kosten dich die 40km Strecke dann 26,5%.
Also kannst du das locker 3 mal machen.

: Bearbeitet durch User
von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Fred R. schrieb:
> Ach hast du es gut. Nehme an Du verdienst auch dein Lebensunterhalt und
> Nachhaltig auch für deine Enkelkinder in Holland das Geld (Geld =
> Existenz).
> Ja ich wohne in einer wunderschönen Naturlandschaft mit bis zu 50 Meter
> Höhenunterschiet auf einem km.
> Na da macht es kein Spaß den nötigen Wocheneinkauf mit dem Fahrrad zu
> transportieren.

Dann heiße ich Dich willkommen in der Gegenwart. Mittlerweile gibt es
Fahrräder mit akkugetriebenen Zusatzantrieben.

Dass die wunderbar funktionieren, sieht man hier bei uns in der Eifel. 
Da überholt uns die Rentnerin mit Einkauf am Berg problemlos bei 
deutlich mehr als 50m Höhenunterschied und der Postbote fährt mit dem 
Rad und 30kg Briefen ohne Probleme und Anstrengung die Hügel hinauf.

Früher gab es hier kaum Fahrräder, eben wegen der Hügel. Nun kann man 
förmlich sehen, wie die Zahl zunimmt.

> Lese ich deine Meinungen, gehöre ich alter Mann, nicht mehr in diese von
> Dir gewünschten Gesellschaft.

Nein, gerade die Alten fahren jetzt Pedelecs - schon mal an der Mosel 
gewesen und die Rentner mit diesen neuen Rädern gezählt?
Wir Jungen kommen auch ohne Motoren die Berge hoch aber für Ältere sind 
die Dinger ideal.

Aber man muss sich eben auch mal informieren, was es denn so Neues gibt.

> Dein Motto: Nur wir junge Grüne städtische Radfahrer werden euch alten
> „Saussel“ zeigen, wie mit politischer Unterstützung die Welt gerettet
> werden kann.

Es sind immer die geistig Jungen, die Altes umkrempeln und Neues 
erfinden.

> Oh der Mathematiker Carl Friedrich Gauß oder auch Einstein würden sich
> schäme, dass so ein Quark aus deutschen Mund kommt.

Einstein hat sich für ganz anderen deutschen "Quark" geschämt - so sehr, 
dass er direkt mal ausgewandert und nie zurückgekommen ist.

Davon abgesehen war er begeisterter Radfahrer.

> International werdet Ihr Spinner für eure
> Wahnvorstellung/Wunschvorstellung schon belächelt.

Weder die Dänen, noch die Holländer lächeln - die mussten uns erst 
zeigen, wie autofreier Verkehr funktionieren kann.

> Mein persönlicher Eindruck, mit Umweltthema, kann man gutes Geld
> verdienen.

Selbstverständlich.

> Ist ein Argument für mich , vielleicht die Seiten zu wechseln.

Auf jeden Fall.

> Scheiß auf die Moral und Zukunft

Nö, einfach mal öfter mal Rad fahren. Das macht den Kopf frei für neue 
Zukunftsideen.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Axel L. schrieb:
> Die Umstellerei verfolgt vor allem das Ziel, ein "weiter so" zu
> realisieren, halt nur  ein bischen anders.
>
> Dein Vorschlag zielt ja auch nur darauf ab, dass sich für Dich nichts
> ändert.

Ach, wenn ich also bemängele, dass das Projekt E-Mobilität eine 
Feigenblattaktion ist und du das selbst einräumst, kommst du zu dem 
Schluss die Forderung nach echten Alternativen zum rücksichtslosen 
Ausbeuten von Mensch und Natur sei das Gleiche.

Ich kann daraus nur schließen, dass es dir gar nicht um die Sache 
sondern vielmehr um die Aufblähung deines Egos geht.

 Entweder Glaubst damit etwas zu bewirken, was ich nicht glaube, so dumm 
bist du nicht, oder aber du bist ein Agent Provokateur, das passt eher 
zu dir und deinen denunziativen Anschuldigungen.

Egal wie, das Spiel hast du verloren. Ich nehme dir deinen vorgeblichen 
Standpunkt nicht länger ab. Dir sind sicher die Näherinnen in Asien 
welche deine Klamotten nähen genauso gleichgültig wie deine 
Bioobstplantagenpflücker.

 Du willst nur toll dastehen und auf andere herabblicken wofür du dir 
einen Fakeökotrip leistest, aber fliegst 3 mal jährlich mit einem 
Billigflieger in den Urlaub.

Falk hat auf deine Person bezogen Recht. Ich hätte nicht gedacht, dass 
ich das mal schreiben würde. Aber man lernt halt nicht aus.

Namaste

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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3162534373 .. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Als nettes Zweitauto innerstädtisch mag ein E-Auto praktisch und auch
>> sinnvoll sein.
>
> Jedes Zweitauto könnte es sein. Auch auf dem Land.

Bei uns würde es erst als Drittwagen funktionieren, was die Umweltbilanz 
eher verschlechtern den Verbesserte.

Namaste

von Christian K. (Gast)


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von 3162534373 .. (3162534373)


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Winfried J. schrieb:
> Bei uns würde es erst als Drittwagen funktionieren, was die Umweltbilanz
> eher verschlechtern den Verbesserte.

Wir haben ja schon festgestellt, dass du besondere Anforderungen hast ;)

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Christian K. schrieb:
> Mal zur Umweltbilanz:

nett, dass dazu eine Studie erstellt wurde. Aber aber ein grobe 
Schätzung auf Grundlage der physikalischen und chemischen Gesetze 
liefert das selbe Ergebnis in deutlich kürzerer Zeit.

Namaste

von 3162534373 .. (3162534373)


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Winfried J. schrieb:
> Aber aber ein grobe
> Schätzung auf Grundlage der physikalischen und chemischen Gesetze
> liefert das selbe Ergebnis in deutlich kürzerer Zeit.

Zeig her.
Bitte dann auch mit den Einzelteilen eines Verbrenners.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Benutze doch bitte die Suchfunktion, das habe ich vor Jahren schon 
ventiliert. Das Thema wird hier nicht erstmalig gekaut. ich mach mir 
ungern die mühe alles wider und wieder zu schreiben, oder allenthalben 
neu zu verlinken, davon wird esnicht überschaubarer.

Namaste

: Bearbeitet durch User
von Holm T. (Gast)


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Axel L. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>
>> Ein erhobener Zeigefinger hat meiner Erfahrung nach noch nie etwas
>> bewirkt.
>
> Beim Auto helfen leider nur klare Verbote.
>
> Gruss
> Axel

Freilich, verbiete mir mal zum Industriekunden zu fahren und dort blöde 
schwere Netzteile in den Kofferraum zu laden damit ich sie Zuhause in 
der Werkstatt reparieren kann.

Du argumentierst wie eine Flachzange, bist Du Eine?

Gruß,

Holm

von 3162534373 .. (3162534373)


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Winfried J. schrieb:
> Benutze doch bitte die Suchfunktion,

die Zeit geht so schnell weiter, dass deine Aussagen von vor 20 Jahren 
keine Bedeutung haben.

Also bitte erklär es JETZT.

von Holm T. (Gast)


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Axel L. schrieb:
[..]
>
> Die Städte bekommen ihre Luftprobleme nicht in den Griff, die Menschen
> sterben daran und der CO2 Ausstoss geht auch nicht zurück. Man mag jetzt
> die Berichte für übertrieben halten, aber am Ende ist es auch egal, ob
> 30.000, 10.000 oder 1000 Menschen am Stickoxyd sterben, eigentlich
> müsste man den Ausstoss schlicht sofort verbieten.
>
> Gruss
> Axel

Das interessiert doch Keinen!

In der maroden DDR gab es ein ausgebautes Gütertransportsystem per 
Schiene, es gab in jedem 2. blöden Nest mit 3 Briefkästen einen 
Güterbahnhof.

Und jetzt? Gleise rausgerissen, renaturisiert, Gelände von der Bahn 
verkauft, privatisiert, Güterverkehr zugunsten der Shareholdervalue von 
den Schienen umgelegt auf LKWs! Das ist interessant, das macht Reibach! 
Warren Buffet hat mit einer Transaktion 12 Milliarden Dollar verdient, 
wasn cooler Typ ehy, ..stand heute bei SPON.

Da kommst Du hier mit Stickoxiden... wen interessieren Deine 1000 
Menschen?
Man kann doch beliebig neue Fachkräfte über die Grenze holen...

Gruß,

Holm

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Dass ist überflüssig. Wenn die Naturgesetze sich so schnell ändern, 
brauchen wir sie nicht länger.
Namaste

von Stevko R. (stevko)


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Sehr geehrter Herr Jürgen Liegner(jliegner),
(30.06.2017 13:48)

>>jliegner:
>>hätte uns ein Experte mit deinem Niveau
>>die Anzahl Pferdewaagen ausgerechnet
------------------------------------------------
Sehr überheblich und eigentlich schon fast unter der Gürtellinie!
Aber bei ihrem Klientel ist bekannt, dass man auf die Fragen nicht
eingeht, sondern versucht den mit pauschalen "Totschlag-Argumenten"
den Gegner zu deformieren bzw. lächerlich zu machen.
Nach dem Motto: "ICH bin ja so schlau und der ANDERE so dumm".
In dem zitierten Text waren 4 Fragen.
Haben/Konnten Sie diese beantwortet(en)? --> Nein!

>>jliegner:
>>Bezweifelt denn wirklich ernsthaft einer dass wir gerade am Anfang
>>der Dynamikkurve in Bezug auf eMobilität sind?
------------------------------------------------
Kommt mir bekannt vor!
Vor 2(?) Jahren hatte eine Physikerin(!) die gleiche Wahnvorstellung
und wurde sogar dafür gefeiert.
1 Million E-Fahrzeuge sollten im Jahre 2020 über die deutschen Straßen
rollen.
Trotz massiver Subventionen ein Flop^10.

Betrachten wir einfach mal die aktuellen Zahlen:
--------------------------------------------------
E-Autos 2017(Anhang_1): 34022
E-Autos-Neuzulassungen(Anhang_2): nicht berauschend, eher fallend
zugelassene Pkws 2017: 45,8 Millionen

Somit kommen Sie auf einen Anteil der E-Autos von: 0,08%
Und das ist der Anfang der Dynamikkurve?
Da hat ja selbst der Daimler innerhalb von 14 Jahren mehr Autos auf die
Beine gestellt.

>>jliegner:
>>Soviel Nacht gibt's nur wenn man blind ist...
>>90% der Zeit steht ein Auto ungenutzt irgendwo rum und könnte Laden.
--------------------------------------------------------------
Wahrscheinlich gehen Sie keiner geregelten Arbeit nach.
Wenn Sie in diesen 90% eine Ladesteckdose finden, wäre alles OK!
Das bedeutet aber auch, der Arbeitgeber rüstet für alle Mitarbeiter den
Parkplatz mit Ladesäulen auf.
Wissen Sie überhaupt wie viel kW so eine Ladestation zur Verfügung
stellen müsste, um die Schnell-Ladung zu realisieren?
Dies sollte aber auch möglich sein, nach der "Energie-Ministerin".
Also müssten mindestens 48kW-Kabel vergraben werden.
Kein Arbeitgeber wird dies machen, wenn er keinen Nutzen sieht.

Gruß
  Stevko

von Axel L. (axel_5)


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>Ihr lieben Grünen Weltretter,

>International werdet Ihr Spinner für eure
>Wahnvorstellung/Wunschvorstellung schon belächelt.

>Ich kann daraus nur schließen, dass es dir gar nicht um die Sache
>sondern vielmehr um die Aufblähung deines Egos geht.

>Du argumentierst wie eine Flachzange, bist Du Eine?

>Wahrscheinlich gehen Sie keiner geregelten Arbeit nach.

Blamabel.

Gruss
Axel

von 3162534373 .. (3162534373)


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Stevko R. schrieb:
> Vor 2(?) Jahren hatte eine Physikerin(!) die gleiche Wahnvorstellung
> und wurde sogar dafür gefeiert.
> 1 Million E-Fahrzeuge sollten im Jahre 2020 über die deutschen Straßen
> rollen.

Da wusste doch gleich jeder der sich für Auto und E-Car interessiert, 
dass es unmöglich ist.

Stevko R. schrieb:
> Trotz massiver Subventionen ein Flop^10.

Das stimmt nicht.

Welche Subventionen?

Welche meinst Du?

: Bearbeitet durch User
von Falk B. (falk)


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@ 3162534373 .. (3162534373)

>> Vor 2(?) Jahren hatte eine Physikerin(!) die gleiche Wahnvorstellung
>> und wurde sogar dafür gefeiert.
>> 1 Million E-Fahrzeuge sollten im Jahre 2020 über die deutschen Straßen
>> rollen.

>Da wusste doch gleich jeder der sich für Auto und E-Car interessiert,
>dass es unmöglich ist.

Komisch, daß das aber von den Offiziellen nie einer so gesagt hat.

>> Trotz massiver Subventionen ein Flop^10.

>Das stimmt nicht.

Nicht? Also 38.000 sind eine "klein wenig" kleiner als 1.000.000

>Welche Subventionen?

>Welche meinst Du?

Kaufprämie? Diverse Steuervergünstigungen, kostenloses Aufladen etc.?

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/praemie-fuer-elektroautos-floppt-nur-9000-antraege-fuer-e-auto-kaufpraemie/19199008.html

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Steuerbefreiung z.B. Forschungssubventionen und wie sieht es mit der 
Finanzierung aus, gabs da nicht auch Förderungen?

Also mein Bruder kommt seit 3 Jahren aus dem Schwärmen für seine Zoe mit 
150km Reichweite nicht raus. Für den Urlaub musste er sich dann auch 
einen im Vertrag includierten Benziner ausleihen.Für ihn passts Single, 
Haus, Carport, Photovoltaik und Wärmesolar, aber tankt in der Firma 
(BVG) kostenlos, also auf Kosten deren Kunden. Für einen -15 km-Pendler 
im Speckgürtel keine Sache.

Aber nur Großstadt gibt es nicht und schon gar nicht haben alle Städter 
können nicht im Speckgürtel wohnen.  Und ob es für die Laternenparker 
auch von Ihren AGs kostenlos Strom zu tanken gibt? Und wie lange wenn 
die Verbrenner "aussterben"?
Namaste

: Bearbeitet durch User
von 3162534373 .. (3162534373)


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Falk B. schrieb:
>>Da wusste doch gleich jeder der sich für Auto und E-Car interessiert,
>>dass es unmöglich ist.
>
> Komisch, daß das aber von den Offiziellen nie einer so gesagt hat.

Tja,
Politik ;)

von Lutz H. (luhe)


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Die Elektroautos fahren immer bergab und mit der  Bremsenergie wird die 
Batterie geladen. Zuhause wird der Strom verkauft.

von 3162534373 .. (3162534373)


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Lutz H. schrieb:
> Die Elektroautos fahren immer bergab und mit der  Bremsenergie wird die
> Batterie geladen.

:)

von Fabian F. (fabian_f55)


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Winfried J. schrieb:
> Steuerbefreiung z.B. Forschungssubventionen und wie sieht es mit der
> Finanzierung aus, gabs da nicht auch Förderungen?
Die 400€/Steuerersparnis über 10 Jahre würd ich kaum aus Föderung 
bezeichnen.
Die E-Auto Kaufprämie hat Null komma nix an den Preisen für E-Autos 
geändert. Hat nur die Gewinnmarge der Hersteller erhöht. Z.B. Renault 
hat vor der Kaufprämie 5000€ extra für den Verbrenner gezahlt. Jetzt 
zahlen die noch 3000€ und 2000€ gibts vom Staat....
Ich glaube also nicht, das irgendjemand seine Kaufentscheidung an 
irgendeiner Förderung fest gemacht hat...

> Aber nur Großstadt gibt es nicht und schon gar nicht haben alle Städter
> können nicht im Speckgürtel wohnen.  Und ob es für die Laternenparker
> auch von Ihren AGs kostenlos Strom zu tanken gibt? Und wie lange wenn
> die Verbrenner "aussterben"?
> Namaste

Der Durschnittspendler produziert rund 22€ Stromkosten für die Firma.
Lässt man eine Lohnrunde mal 0,5% niedriger ausfallen und schon ist das 
wieder drin...

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Fabian F. schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>> Steuerbefreiung z.B. Forschungssubventionen und wie sieht es mit der
>> Finanzierung aus, gabs da nicht auch Förderungen?
> Die 400€/Steuerersparnis über 10 Jahre würd ich kaum aus Föderung
> bezeichnen.
> Die E-Auto Kaufprämie hat Null komma nix an den Preisen für E-Autos
> geändert. Hat nur die Gewinnmarge der Hersteller erhöht. Z.B. Renault
> hat vor der Kaufprämie 5000€ extra für den Verbrenner gezahlt. Jetzt
> zahlen die noch 3000€ und 2000€ gibts vom Staat....
> Ich glaube also nicht, das irgendjemand seine Kaufentscheidung an
> irgendeiner Förderung fest gemacht hat...
>
>> Aber nur Großstadt gibt es nicht und schon gar nicht haben alle Städter
>> können nicht im Speckgürtel wohnen.  Und ob es für die Laternenparker
>> auch von Ihren AGs kostenlos Strom zu tanken gibt? Und wie lange wenn
>> die Verbrenner "aussterben"?
>> Namaste
>
> Der Durschnittspendler produziert rund 22€ Stromkosten für die Firma.
> Lässt man eine Lohnrunde mal 0,5% niedriger ausfallen und schon ist das
> wieder drin...

Du liest auch was du da schreibst, oder meinst du wirklich die Anderen, 
welche sich nicht so leicht hinters Licht führen lassen sollten Eure 
Mogelpackungsspielzeugkosten gleich ganz übernehmen?

Für meine Begrffe ist das mehr als genug, wenn man berücksichtigt, dass 
es sich anders als bei Bachblüten noch nicht mal um ein echtes Plazebo 
sondern um einen faustdicken Schwindel handelt, der dem sonst 
Kfzbranchenüblichen in nichts nachsteht.

Namaste

von Fabian F. (fabian_f55)


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Winfried J. schrieb:

> Du liest auch was du da schreibst, oder meinst du wirklich die Anderen,
> welche sich nicht so leicht hinters Licht führen lassen sollten Eure
> Mogelpackungsspielzeugkosten gleich ganz übernehmen?

In manchen Firmen gibts Tankgutscheine, Essensgutscheine oder Zuschuss 
zu den Öffis. Da sollten dann 25€ Strom wohl keine unproportionale 
Übervorteilung von einzelnen MA sein. Trotzdem immer wieder interessant 
wie sich selbst in Firmen mit Durschnittseinkommen von >40.000€ manchen 
die Galle hoch kommt, weil Kollege XYZ 300€/Jahr für sein Zugticket 
bekommt. Wenn man wg. solchen Beträgen schon grün vor Neid wird, hat man 
vermutlich generell wenig Spaß am Leben...

: Bearbeitet durch User
von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Fabian F.
> vermutlich generell wenig Spaß am Leben...

noch so einer der das Fell verteilt, bevor der Bär insicht ist.
Wie hat neulich eine Kollegin noch gesagt: Das sind Angestellte die 
denken soweit nicht. Langsam wird mir einiges Klarer. Nochmal für alle, 
irgend wer muss die Dinge, erzeugen die ihr verteilen wollt, es reicht 
nicht eine Zahl auf eine Zettel zu schreiben.

 Und doch ich bin sehr zufrieden wie ich lebe, wäret ihr es auch führten 
wir diesen Disput nicht. Ich habe was ich will weil ichs erarbeite. Ihr 
wollt etwas, das ihr nicht habt und andere sollens erwirtschften. Wer 
also ist bitte schön grün vor Neid.
Kommst du selbst drauf oder bist du angestellt?

Namaste

: Bearbeitet durch User
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