Moin
Meine Wohnsituation ist wie im angehängten Bild (Nicht nach Massstab).
Oberhalb vom Haus führt eine Strasse entlang, für welche ich gerne aus
privaten Gründen eine Verkehrszählung machen möchte.
Da kein Sehkontakt besteht, scheidet eine Lichtschranke oder sonstige
optische Erfassung aus. Mit Radar wird es auch schwierig, zumindest auf
den höheren Frequenzen, da die Wellen zum Teil den Berg durchdringen
müssten.
Meine Frage, bevor ich kilometerweise Draht kaufe:
Kann ich mit einer riesigen Spule ein niederfrequentes magnetisches
Wechselfeld erzeugen und auf einer Empfangsspule Veränderungen sehen,
wenn ein metallisches Objekt die Strasse durchquert?
Tubi schrieb:> Kann ich mit einer riesigen Spule ein niederfrequentes magnetisches> Wechselfeld erzeugen und auf einer Empfangsspule Veränderungen sehen,> wenn ein metallisches Objekt die Strasse durchquert?
Ja, wenn Du beide Spulen rechts und links der Strasse anbringst.
Tubi schrieb:> Ich meine Einseitig, mit Sender und Empfänger bei meinem Haus.
Das kannst Du vergessen. Einseitig hochkant neben der Strasse
mit ca. 1m Durchmesser würde je nach Deiner Erfahrung bei der
Entwicklung von Hochfrequenzschaltungen vielleicht funktionieren.
6m sind nicht so irre viel und ein Auto hat eine Menge Metall, ich
könnte mir vorstellen dass ein überdimensionierter Metalldetektor das
schafft. Also einer mit einer Spule von mehreren Metern Durchmesser im
Haus oder im Garten.
Aus der Metalldetektor-Technik ist bekannt, dass es für das Erreichen
einer bestimmten Reichweite eine optimale Spulengröße gibt, die liegt
irgendwo in der Nähe von gewünschte Entfernung=Spulendurchmesser.
Du müsstest also grob 5-10 Meter Durchmesser der Spule erreichen, um das
Optimum etwa zu erwischen.
Ob das Auto dann genug Metall hat um detektiert zu werden, keine Ahnung.
Muss man wohl ausprobieren.
Bist du in Elektronik versiert genug, so etwas hinzubekommen? Ansonsten
wäre eine Lichtschranke mit Batterie und TTL-Zähler welche man an der
Straße versteckt vielleicht die pragmetischere Lösung (wenngleich die
langweiligere).
Mikrofon wird nicht funktionieren. Die Strasse ist nur bei
Lastwagenverkehr zu hören, andere Lärmquellen sind üblicherweise viel
lauter.
Ich habe mir vorgestellt dass ich den ganzen Dachstock mit einer grossen
Spule auskleide (einige Meter Durchmesser) und das Sendesignal
phasenverschoben mit dem Signal einer Empfangsspule mische (destruktive
Interferenz), so dass idealerweise nur die Veränderungen sichtbar wären.
Eine andere Idee wäre die Spule in ihrer Resonanzfrequenz zu betreiben
und zu messen ob sich die Frequenz bei nahen Fahrzeugen verändert. Aber
ich fürchte da wären andere Einflüsse grösser.
Lichtschranke wäre in der Tat zu langweilig (und zu auffällig).
Tubi schrieb:> Mikrofon wird nicht funktionieren. Die Strasse ist nur bei> Lastwagenverkehr zu hören, andere Lärmquellen sind üblicherweise viel> lauter.>> Ich habe mir vorgestellt dass ich den ganzen Dachstock mit einer grossen> Spule auskleide (einige Meter Durchmesser) und das Sendesignal
Da der Dachstock dir zu gehören scheint: was spricht gegen ein 3..4m
Rohrmast?
Als Tarnung ein Anemometer oben drauf (muss ja nicht angeschlossen
werden) und Zweckdienlich ein Richtmikrofon (Windschutzwusel pflicht!)
senkrecht auf die Strasse hörend.
Ein alter GFK-Windmast sollte etwa hinkommen, ja?
Einen Mast will ich aus verschiedenen Gründen nicht aufstellen.
Ja ich habe eine Amateurfunklizenz, aber die werde ich für dieses
Vorhaben nicht benötigen. Bei der angestrebten Frequenz werde ich kaum
Leistung ins Fernfeld abstrahlen können.
Siehe Link:
https://de.wikipedia.org/wiki/Helmholtz-Spule
Abschnitt: Berechnung der magnetischen Flussdichte
Hiermit kann man Abschätzten, wie stark das Feld in der Entfernung
abnimmt!
Achtung: die Abnahme die in Wikipedia steht findet nicht nur in einem
Dimension statt.
Meine Idee:
Stelle eine Ringspule neber der Straße auf.
Betreibe diese Ringspule mit einem Oszillator in Resonanz.
Wenn sich ein ferromagnetisches Material im magnetischen Feld befindet
wird dieses verändert, wodurch sich die Induktivität und somit die
Frequenz ändert.
Die Frequenzänderung lässt sich mit einem µController erkennen.
Die Frequenz lässt sich mit einer sehr hohen Auflösung messen.
Ob diese Auflösung ausreichend ist müsste man
-a: Abschätzten, siehe Formel Wikipedia
-b: simulieren oder
-c: ausprobieren. Hier reicht schon ein LCR-Meter, ein Auto und etwas
Draht aus.
Die Frage wird sein, ob die Temperaturstabilität der Frequenz besser ist
als die Änderung durch ein Auto.
PS. Das ganze findet im Nahfeld statt.
A. R. schrieb:> Stelle eine Ringspule neber der Straße auf.> Betreibe diese Ringspule mit einem Oszillator in Resonanz.> Wenn sich ein ferromagnetisches Material im magnetischen Feld befindet> wird dieses verändert, wodurch sich die Induktivität und somit die> Frequenz ändert.> Die Frequenzänderung lässt sich erkennen.
Das ist das gleiche wie die typischen Induktionsschleifen vor Ampeln.
Da ist die Spule aber auch schon mindestens ein Meter gross, obwohl
das zu detektierende Metall nur 30cm entfernt ist.
Tubi schrieb:> Ich habe mir vorgestellt dass ich den ganzen Dachstock mit einer grossen> Spule auskleide (einige Meter Durchmesser) und das Sendesignal> phasenverschoben mit dem Signal einer Empfangsspule mische (destruktive> Interferenz), so dass idealerweise nur die Veränderungen sichtbar wären.
Solange die Spule die Autos nicht sieht, wird das nichts. Also
setze eine Spule mit mindestens 6m Durcmesser (eher etwas grösser,
dann wird die Auswertung einfacher) oben aufs Dach.
Tubi schrieb:> Moin>> Meine Wohnsituation ist wie im angehängten Bild (Nicht nach Massstab).> Oberhalb vom Haus führt eine Strasse entlang, für welche ich gerne aus> privaten Gründen eine Verkehrszählung machen möchte.>> Da kein Sehkontakt besteht, scheidet eine Lichtschranke oder sonstige> optische Erfassung aus. Mit Radar wird es auch schwierig, zumindest auf> den höheren Frequenzen, da die Wellen zum Teil den Berg durchdringen> müssten.>> Meine Frage, bevor ich kilometerweise Draht kaufe:> Kann ich mit einer riesigen Spule ein niederfrequentes magnetisches> Wechselfeld erzeugen und auf einer Empfangsspule Veränderungen sehen,> wenn ein metallisches Objekt die Strasse durchquert?
Kannst Du nicht an der dir zugänlichen nähesten Stelle zur Straße einen
Vibrationssensor montieren?
Ich hab hier einen Endevo 50/50M1 (www.ic72.com/pdf_file/5/182350.pdf),
der sieht quasi die Mäuse trappeln. Anhand des Vibrationsverlaufs und
diverser Auswertungstricks müsste sich ein sich bewegendes Fahrzeug
nachweisen lassen...
MiWi
Wenn die Kante so wie auf dem Bild dargestellt auch in echt aussieht,
sollte über Kantenbeugung genügend Energie eines Dopplerradars um die
Ecke kommen. Ansonsten ist da bestimmt eine Leitplanke, die vielleicht
genug Ausgangspunkte für das Huygens-Prinzip sind.
Mach einen Abreisoszillator (Clapposzillattor) oder grid dipper mit
einer Luftspule in Größe eines Zaunfeldes hinter einem Holzzaun sollte
das gehen. Aber denk nach wem du damit auf den Zehen zu stehen kommst.
Harald W. schrieb:> Tubi schrieb:>>> Kann ich mit einer riesigen Spule ein niederfrequentes magnetisches>> Wechselfeld erzeugen und auf einer Empfangsspule Veränderungen sehen,>> wenn ein metallisches Objekt die Strasse durchquert?>> Ja, wenn Du beide Spulen rechts und links der Strasse anbringst.
Man kann (leider etwas voluminös) mit klassischen Helmholtz-Spulen ein
Magnetometer bauen. Ein Auto produziert eine Störung im Erdmagnetfeld.
Das sollte messbar sein.
In einem Buch irgendwo in Untiefen meiner Bastelkammer
ist ein Gerät beschrieben, das auch drüber fliegende Flugzeuge
detektieren können soll. Und das kann schlecht zwischen 2 Spulen sein.
Das geht fast ganz ohne Elektronik.
Ein Stabförmiger Neodymmagnet ( 6mm Durchmesser und 2 bis 3 cm lang
)wird liegend an einem dünnen Faden ( Nähgarn, 15cm lang ) aufgehängt.
Irgendwo an den Magnet wird ein sehr kleiner Spiegel geklebt ( von einer
kleinen Disco-Spiegelkugel z.B. ).
Das Ganze hängt in einer durchsichtigen Röhre aus Plexiglas.
Man hat also einen Kompass mit hängender Kompassnadel gebaut.
Der Magnet ist selbstverständlich waagerecht wie eine Kompassnadel, und
sauber in Waage ausgerichtet.
Unter dem Magnet ist eine kleine Schlaufe aus Kupferdraht befestigt ( am
Magnet angeklebt ).
Diese Schlaufe aus Kupferdraht hängt in einem kleinen Gefäss (
Schnapsglas ) mit dünnflüssigem Öl gefüllt.
Das dient zur vorsichtigen Dämpfung von Pendelbewegungen.
Wenn nun ein Laserstrahl ( Laserpointer ) auf den Spiegel gerichtet wird
und der reflektierte Strahl irgendwo auf eine Fotodiode ( 2m entfernt
z.B. ) trifft, dann wird die kleinste Magnetanomalie eine sichtbare
Auslenkung des Laserstrahls bewirken.
Fotodiode wird beleuchtet = alles ok. Fotodiode wird nicht mehr
getroffen = Ereignis.
Für vorbeifahrende Autos in einiger Entfernung reicht das dicke aus.
Aber auch wenn der Nachbar eine Werkzeugschublade öffnet, wirst Du das
sehen.
Es ist also nicht jedes Ereignis ein Auto...
Sogar Sonnenstürmen die das Erdmagnetfeld leicht verändern sind so
sichtbar.
Wenn der berühmte Physiker Dreifach das erfunden hat...
https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Doppler
Reichelt und Conrad haben solche 24 GHz Radarmodule, es gibt auch schon
Umbauanleitungen dazu.
könnte man nicht auch was mit 'ner Kamera machen?
eine alte PAL-Kamera schwirrt doch irgendwie überall rum.
oder kostet nicht viel.
eine 2,4GHZ Funkübertragung ebenso.
Auswertung des Bildes innen.
Nimm das ganze z.B. mit nem Festplattenrecorder auf.
Die Dinger kriegst recht auch günstig in der Bucht.
mit nem möglichst hellen Hintergrund für die Kamera
sollte das gut gehen. Und nachts mit nem IR-Scheinwerfer erhellen.
Dann klemmst ein lichtempfindliches Bauelement an den Bildschirm
und lässt damit zählen. Das Element könnte
einen Taschenrechner "bedienen", löte es an die "=" Taste.
Tippe am Start "1 + + 1" ein und bei jedem Triggern der "=" Taste
zählt das Ding um einen höher.
Der kann zwar nur bis 10 pro Sekunde zählen,
aber soviel kommen da ja nun wirklich nicht vorbei ;)
Und zur Not, falls zuviele wegen zeitgleichem Vorbeifahren
(aus beiden Richtungen) nur ein signal erkannt wird,
zählst am Bildschirm mit schnellem Vorlauf einfach selbst.
--
ganz andere Idee:
könnte man dort einen Schlauch hinlegen?
nach Art Klingelschlauch wird das Ding an einem Ende versiegelt und am
anderen Ende ein Mikrofon oder evtl besser ein Piezo-Elemt eingelassen.
Damit hast gleich Impulse, die man zählen kann.
Ich hab's mal im kleinen Massstab aufgebaut und es scheint prinzipiell
zu funktionieren.
Zwischen den Konzentrisch angeordneten Sende- und Empfangsspulen ändert
sich die Phasenverschiebung, wenn ein ferromagnetisches Objekt näher als
ca. 2xSpulendurchmesser kommt.
Wenn ich noch kleinere Phasenverschiebungen messen kann, dann sind
vielleicht noch grössere Entfernungen realisierbar.
TriplePoint schrieb:>> Ein Dopplerradar wäre für die Entfernung am besten, wenn es sich doch>> Wäre ein Dreifachradar nicht effektiver?
Dann eher ein Trottelradar.
● J-A V. schrieb:> könnte man nicht auch was mit 'ner Kamera machen?
Dazu schreibt der OP:
Tubi schrieb:> Da kein Sehkontakt besteht, scheidet eine Lichtschranke oder sonstige> optische Erfassung aus.Tubi schrieb:> Einen Mast will ich aus verschiedenen Gründen nicht aufstellen.
Ich hab mir mal son Ding gebaut:
https://de.wikipedia.org/wiki/Protonenmagnetometer
Damit habe ich problemlos die Autos auf der 15m entfernten Strasse
'gemessen'. Ob man allerdings hintereinanderfahrende PKW separieren kann
weiß ich nicht.
Cheers
Detlef
A. R. schrieb:> Die Frage wird sein, ob die Temperaturstabilität der Frequenz besser ist> als die Änderung durch ein Auto.
Das muss sie nicht, wenn man den Betrag der Frequenz durch einen
Hochpass schickt. Autos fahren meistens schneller vorbei als sich die
Temperatur ändert.
Tubi schrieb:> Ich finde das excel-worksheet nirgends, mit denen man den Sensor> berechnen kann.
Ooch, die 6m-Spule auf dem Dach wird wohl auch ohne Berechnung
funktionieren. Ich warte eigentlich nur noch auf die ersten Fotos.
tmomas schrieb:> ● J-A V. schrieb:>> könnte man nicht auch was mit 'ner Kamera machen?>> Dazu schreibt der OP:>> Tubi schrieb:>> Da kein Sehkontakt besteht, scheidet eine Lichtschranke oder sonstige>> optische Erfassung aus.>> Tubi schrieb:>> Einen Mast will ich aus verschiedenen Gründen nicht aufstellen.
Kamera an die Strasse versetzen oder in ein Gebüsch daneben,
dass das ganze möglichst gut getarnt ist.
-eben für Sichtkontakt sorgen,
der dann mit Funk bis zum Haus realisiert wird.
einfach mal etwas flexibler sein.
Hallo Tubi.
Tubi schrieb:> Meine Frage, bevor ich kilometerweise Draht kaufe:> Kann ich mit einer riesigen Spule ein niederfrequentes magnetisches> Wechselfeld erzeugen und auf einer Empfangsspule Veränderungen sehen,> wenn ein metallisches Objekt die Strasse durchquert?
Ich erinnere mich, dass ich einmal am Schaufenster einer
Antiquitätenhandlung stand, in der eine grosse, alte Bussole lag. Sehr
häufig schlug zu meiner Überraschung diese Bussole spontan aus, in
einigen Fällen so heftig, das der Zeiger einen "Überschlag" machte. Ich
war überrascht, und braucht eine Weile, um zu erkennen, dass der Grund
für die Ausschläge hinter mir vorbeifahrende Autos waren. Der Gehweg war
allerdings auch relativ schmal. PKWs erzeugten deutlich schwächere
Ausschläge als LKWs. Die Richtung des Ausschlages war nicht immer
gleich. Auch zwischen ähnlich großen Fahrzeugen gab es deutliche
Unterschiede im Ausschlag.
D.h. für Deinen Fall, Du müsstest nicht zwingend ein magnetisches
Wechselfeld erzeugen und auswerten. Es könnte die Auswertung der
Änderungen eines vorhandenen Gleichfeldes langen, wenn Du z.B. genügend
Dicht an die Strasse herankommst. Ob Du bei einer zweispurigen Strasse
aber auch die gegenüberliegende Fahrbahn mit erfassen kannst, hängt
vermutlich von der Qualität Deiner auswerteschaltung ab.
Wenn Du also mit einigen Fehlern bei Autos mit Alu oder
Kunststoffkarosserie leben kannst, könnte das ein Weg für Dich sein, und
Dir steht im Prinzip der ganze Weg von antiquitierter "Lowtech" bis
"Hightech" offen. Na, nicht wirklich, weil solche Bussolen zu bauen
erfordert auch solide handwerkliche und theoretische Kenntnisse. Unsere
Altvordern waren auch nicht doof.
Ähnliche Verfahren werden/wurden auch zum Orten von U-Boten und Schiffen
verwendet.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Besonders zum Orten und anschließendem Zerstören.
Seeminen im WW2 hatten magnetische Auslöser. Die Briten hatten unter
Lebensgefahr eine gestrandete Mine zerlegt. Diese gründlichen Deutschen
hatten die Skala mit "Gauss" beschriftet, dadurch wussten sie sofort das
Funktionsprinzip.
Erste Gegenmaßnahme war, Schiffe von der Südhalbkugel zur Nordhalbkugel
zu verlegen. Die hatten entgegengesetzte Polarität ihrer Magnetisierung.
Anschließend installierte man armdicke Kabel und einen
Gleichstromgenerator an Deck zur Erzeugung von Gegenfeldern.
Tubi schrieb:> @detlef_a> Was für eine Spule hast du für den PMM benutzt? Toroid oder zylindrisch?
zylindrisch, zwei Stück gegensinnig gewickelt wg. Störunterdrückung.
Hab mich hier orientiert:
http://www.gellerlabs.com/PMAG%20Docs.htm
Stromquelle, dann abschalten und rauscharm die induzierte Spannung
messen.
Cheers
Detlef
Dust Network funktioniert gut,
tinyOS sowie Magnetometer, Speicher und übertragung der Daten über Funk.
MAG3110 als Beispiel eines Sensors.
Das ganze ist wirklich sehr einfach in der Nähe verbuddeln.
Eine Ergänzung zum Magnetradar-Experiment:
Wenn die Empfangsspule physikalisch 90° zur Sendespule gedreht ist,
nimmt die Empfangsspule bei einem ungestörten Feld kein Signal auf.
Sobald das Feld geringfügig gestört wird, sieht man das Signal auf der
Empfangsspule.
Mit einem Bandpass an der Empfangsspule sollte sich eine hohe
Empfindlichkeit realisieren lassen. Ansonsten fängt sie allerlei ein.
Realisiert habe ich die Spulen mit jeweils einer einzigen 10mm² Litze
die rund um's Zimmer läuft. Zur Einkopplung und Impedanzanpassung
verwende ich einen Ringkerntrafo.
Tubi schrieb:> Realisiert habe ich die Spulen mit jeweils einer einzigen 10mm² Litze> die rund um's Zimmer läuft. Zur Einkopplung und Impedanzanpassung> verwende ich einen Ringkerntrafo.
Und? Hast Du schon Autos gesehen? Send Pics.
Warum eigentlich mit einer Spule und was hat der Sehkontakt mit dem Ort
des Geschehens zutun?
Ich würde es so machen, wie ich es in Frankreich (zur Verkehrszählung)
bereits gesehen habe:
Die verwenden einen Art Garten-Schlauch, der quer über die Fahrbahn
gespannt wird und messen am
Ende des Schlauches den Druck der entsteht, wenn ein Reifen
darüberrollt.
Ob da eine Flüssigkeit drin ist oder es per Luft gemacht wird, weiß ich
nicht...
Dann ein kleines Kästchen daran anschließen, was die "blubbs" misst und
schon weißt du, wieviel Achsen
deinen Schlauch überrollt haben.
Sven schrieb:> Warum eigentlich mit einer Spule und was hat der Sehkontakt mit dem Ort> des Geschehens zutun?> Ich würde es so machen, wie ich es in Frankreich (zur Verkehrszählung)> bereits gesehen habe:> Die verwenden einen Art Garten-Schlauch, der quer über die Fahrbahn> gespannt wird und messen am> Ende des Schlauches den Druck der entsteht, wenn ein Reifen> darüberrollt.
Wenn man direkt am Ort des Geschenens mißt, gibts eine Menge
ziemlich einfacher Methoden, mit dem man den Verkehr messen kann.
Nur der TE will das unbedingt aus grösserer Entfernung und schräg
durch einen Berg machen. Und das ist m.E. ziemlich schwierig bis
unmöglich.
Harald W. schrieb:> Und das ist m.E. ziemlich schwierig bis> unmöglich.
Messen (= vergleichen, Bekanntes mit Unbekanntem) kann ich alles. Nur
die Interpreation des Ergebnisses könnte etwas schwieriger werden :-).
Daher vor einigen Posts mein Hinweis auf die Phantasie :-)
Sven schrieb:> Ich würde es so machen, wie ich es in Frankreich (zur Verkehrszählung)> bereits gesehen habe:> Die verwenden einen Art Garten-Schlauch, der quer über die Fahrbahn> gespannt wird und messen am> Ende des Schlauches den Druck der entsteht, wenn ein Reifen> darüberrollt.
Aus den verschiedenen Postings des TO lässt sich unschwer herauslesen,
dass er etwas zu verbergen hat. Da wird er wohl kaum einen gut sicht-
baren Schlauch quer über die Fahrbahn legen wollen. (An dessen Ende
sitzt übrigens ein pneumatischer Druckwellenschalter.)
Schon spannend, was einem hier alles unterstellt wird. Warum zum Geier
soll er etwas zu verbergen haben??? Es gibt tausende von Gründen für
sowas.
Vielleicht will er eine Zone 30 beantragen?
=> Ja dann wird ihn sich der Staatsschutz schon schnappen...
naja ich meine schon eher so Kabeladern, die da so herumlüngeln.
da hatte ich kürzlich noch ne Camping-Gaz Buddel an Bord....weia.
aber mal wieder zum Thema:
stelle eine EMP-Kanone auf,
die bei jedem Fahrzeug einmal in Aktion tritt,
da kannst die Autos ganz leicht zählen.
Die bleiben da nämlich alle stehen
;)
Tubi schrieb:> Mikrofon wird nicht funktionieren. Die Strasse ist nur bei> Lastwagenverkehr zu hören, andere Lärmquellen sind üblicherweise viel> lauter.
Wenn die Straße nur 6m entfernt ist, 10m Mikrofonleitung nehmen und das
Mikro direkt neben der Straße positionieren.
Wenn andere Lärmquellen dann immer noch lauter sind, würde ich über
einen Umzug nachdenken ;-)
Hallo Lutz.
Lutz schrieb:> Vielleicht will er eine Zone 30 beantragen?> => Ja dann wird ihn sich der Staatsschutz schon schnappen...
Es gibt genug Leute, die keinen großen Unterschied machen zwischen
jemand, der für eine generelle Geschwindigkeitsbeschränkung auf
Autobahnen von 130km/h eintritt und einem radikalen Islamisten. ;O)
Wer eine verkehrsberuhigte Zone einfordert, macht sich schon unbeliebt.
;O)
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
> 130km/h
Halte ich für vollkommen ausreichend.
Meiner Ansicht nach könnten alle Innenbereiche von Städten und Dörfern
Autofrei sein. Man braucht dann aber natürlich irgend welche speziellen
Elektrofahrzeuge welche die Lebensmittel, Sand, Bewehrungsmatten,
Baumaterial usw. in den Innenbereich bringen.
Innen fährt man dann quasi nur mit dem Fahrrad, läuft oder nutzt so
etwas wie eine U-Bahn.
... die Idee gefällt mir jedenfalls, ob oder wann es realisierbar ist
steht auf einem anderen Blatt.
Hallo Mike.
Mike J. schrieb:>> 130km/h>> Halte ich für vollkommen ausreichend.
Mir langen durchaus 80km/h. ;O)
>> Meiner Ansicht nach könnten alle Innenbereiche von Städten und Dörfern> Autofrei sein.
Du hast noch nie in einer Großstadt gelebt....ok, aber mit einem sehr
guten ÖPNV ginge auch das.
> Man braucht dann aber natürlich irgend welche speziellen> Elektrofahrzeuge welche die Lebensmittel, Sand, Bewehrungsmatten,> Baumaterial usw. in den Innenbereich bringen.
Das geht schon früher los. Die bedenklichen Blicke der Mitfahrgäste,
wenn man mit dickem Rucksack, Seesack, Transportkiste oder ähnlichem in
den Bus steigt. Das bedeutet, dass auch der ÖPNV Gepäckfreundlicher sein
sollte.
>> Innen fährt man dann quasi nur mit dem Fahrrad, läuft oder nutzt so> etwas wie eine U-Bahn.
Ein gut ausgebautes 600mm Feldbahnnetz z.B. ;O)
>> ... die Idee gefällt mir jedenfalls, ob oder wann es realisierbar ist> steht auf einem anderen Blatt.
Ich favoritisiere die Idee einer öffentlichen Oberleitung, ähnlich einer
für O-Busse, wenn denn Träumen erlaubt ist. ;O)
Was ich dagegen für ziemlichen Blödsinn halte, ist Lärmschutz.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Für mich ist nur das gute alte Rohrpostsystem die Zukunftslösung.
Allerdings, gerade war vor meiner Haustür die Straße aufgerissen - was
da alles kreuz und quer liegt, das wird schwierig.
Aber Elon Musk investiert auch schon in eine Menschenrohrpost namens
Hyperloop, der hat den richtigen Riecher für Zukunftssysteme. Jedenfalls
sinnvoller als Lieferdrohnen.
Als Zwischenlösung wird die Pizza noch aufgerollt werden müssen, damit
sie in die Transportbehälter passt.
Mike J. schrieb:> die Idee gefällt mir jedenfalls, ob oder wann es realisierbar ist> steht auf einem anderen Blatt.
Brauchst du Futter?
Soll jemand die von dir genutzten Strukturen am laufen halten?
Kommt der Auch mit dem Fahrrad oder der U-Bahn?
Oder nehmen die alle den Bus?
Gut, das es neben den Schreibtischtätern auch noch Leute gibt die etwas
mehr darüber nachdenken was es braucht, eine Stadt am Laufen zuhalten.
Aber wie am Ende aller Hochkulturen scheint auch hier die Zahl Derer
rapide abzunehmen.
Namaste