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Forum: Projekte & Code Blechdosen-8-Bit-Rechner


Autor: H-G Sch (haenschen)
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Hallo zusammen!

Mein maschinennaher 8-Bit-Rechner ist nach etwa einem Jahr Bastelei 
fertig geworden. Da es vielleicht jemanden interessieren könnte, habe 
ich ein paar Bilder und Scans angehängt.

Der Mikrocontroller ist ein 80c32 der mit 1MHz läuft (im x2-Modus).
Die Ein-/Ausgabe-Platine benötigt etwa 1,5ms zum Aktualisieren.

Das Betriebssystem besteht aus etwa 30 Unterprogrammen und einem 
Hauptprogramm und ist etwa 5000 Byte gross, belegt aber durch leere 
Zwischenräume 7500 Byte.

Man kann das ober 32kB-EEPROM editieren und sich das gesamte 64kB-EEPROM 
anzeigen lassen. Auch kann man das untere 32kB-EEPROM auf das obere 
32kB-EEPROM kopieren oder auch nur Teilbereiche.

Etwa die Hälfte des Betriebssystems gab ich mit dem DIL-Switch-EEPROMMER 
manuell in das untere EEPROM ein, die andere Hälfte mit dem halb 
fertigen Betriebsystem über die Ein-/Ausgabeplatine.

Autor: Markus Müller (mmvisual)
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Schönes Projekt, da hast Du sicher die wichtigsten Grundlagen jetzt 
gelernt.

Van "Hand" zu programmieren ist ja noch richtig "nostalgisch".

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Projekte & Code beinhaltet schon im Namen "Code".

Ein handschriftliches Assemblerlisting im *.jpg-Format ist da nicht so 
der Bringer.

Ansonsten: Schönes, sehr "rustikales" Projekt, das Du mit 
Platinenlayouts noch abrunden könntest.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ H-G Sch (haenschen)

>Etwa die Hälfte des Betriebssystems gab ich mit dem DIL-Switch-EEPROMMER
>manuell in das untere EEPROM ein, die andere Hälfte mit dem halb
>fertigen Betriebsystem über die Ein-/Ausgabeplatine.

Eine "Arbeit" für Leute, die Mutter und Vater erschlagen haben! So einen 
Müll würde ich mir nicht mal im schwersten Delirium antun! Ich hab schon 
vor 25 Jahren das stupide Abtippen von Hex-Code aus Zeitungen gehaßt. 
Selbst bei einem Nostalgieprojekt würde man sich sinnnvollerweise die 
stupiden Arbeitsgänge ersparen.

Autor: Max (Gast)
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Super unnötiger Beitrag Falk. Interessiert keinen Mensch. Dem TO gebührt 
Respekt dafür, dass er es hier zeigt.

Autor: A. K. (prx)
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Falk B. schrieb:
> Ich hab schon vor 25 Jahren das stupide Abtippen von Hex-Code
> aus Zeitungen gehaßt.

1992 hat noch jemand Code abgetippt? Seit Ende der 80er waren 
Mailboxnetze und Usenet weit verbeitet, über die Software verteilt 
wurde.

Autor: Progger (Gast)
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Falk B. schrieb:
> Eine "Arbeit" für Leute, die Mutter und Vater erschlagen haben! So einen
> Müll würde ich mir nicht mal im schwersten Delirium antun!
Du bist eben kein richtiger Progger!

> Ich hab schon vor 25 Jahren das stupide Abtippen von Hex-Code aus
> Zeitungen gehaßt.
Das muss man mal gemacht haben!

Max schrieb:
> Super unnötiger Beitrag Falk. Interessiert keinen Mensch. Dem TO gebührt
> Respekt dafür, dass er es hier zeigt.
+1!!!!

Autor: Mike B. (Firma: Buchhaltung+Controlling) (mike_b97) Benutzerseite
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Sauber! +1

Auch schön ist das Display im aufgeklappten Deckel mit Ketten statt 
Scharnier!

Was kann man mit dem Teil jetzt alles machen, was für Unterprogramme 
hast du da drauf?

Der 80c32 wird im Datenblatt mit 33MHz angegeben, wieso lässt du ihn mit 
nur 1MHz laufen, was ist der beschränkende Faktor?

Wie hoch ist die Leistungsaufnahme?

Ist eine Erweiterung geplant?

: Bearbeitet durch User
Autor: Marc Horby (marchorby)
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Max schrieb:
> Super unnötiger Beitrag Falk. Interessiert keinen Mensch. Dem TO
> gebührt
> Respekt dafür, dass er es hier zeigt.

vor allem: der Moderator lässt diesen Beitrag auch noch stehen!

Ich finde das Projekt genial! Wir hatten in der Lehre auch mit "Hand" 
die Bits in den EEPROM "gebrannt"

: Bearbeitet durch User
Autor: Mike B. (Firma: Buchhaltung+Controlling) (mike_b97) Benutzerseite
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das Teil erinnert mich schwer an den LC80 aus DDR-Zeiten

Dem hat man auch zeilenweise HEX reingehämmert.

Autor: H-G Sch (haenschen)
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Layout und ungefährer Schaltplan sind in diesen 2 Threads:

Beitrag "DIL-Switch EEPrommer"
Beitrag "Layout überprüfen bitte (8051)"

Ich musste an alle Signalleitungen von der Prozessorplatine zur 
Ein-/Ausgabeplatine Pullupwiderstände löten da der Mikrocontroller den 
Highzustand seiner Pins nur sehr schwach vornimmt und es zu Störungen 
zwischen den Leitungen kam.


Falk B. schrieb:
> Eine "Arbeit" für Leute, die Mutter und Vater erschlagen haben!

Das wird sehr effektiv verhindert, unter anderem durch Friedliebigkeit, 
Liebe, Knast-/Klapsenangst, deutschem Schusswaffenverbot etc.


Mike B. schrieb:
> Auch schön ist das Display im aufgeklappten Deckel mit Ketten statt
> Scharnier!
>
> Was kann man mit dem Teil jetzt alles machen, was für Unterprogramme
> hast du da drauf?
>
> Der 80c32 wird im Datenblatt mit 33MHz angegeben, wieso lässt du ihn mit
> nur 1MHz laufen, was ist der beschränkende Faktor?
>
> Wie hoch ist die Leistungsaufnahme?
>
> Ist eine Erweiterung geplant?

Passende Scharniere gab es in den Baumärkten nicht.
Das Teil kann genau das was im Hauptmenu steht. Ich bin gerade dabei ein 
ATtiny-4313-Programmierprogramm zu schreiben und in einen freien 
Speicherbereich einzutippen. Gestartet wird es dann über den Menupunkt 
"Programm starten".
Es läuft mit 1MHz weil das Layout eine EMI/EMC-Katastrophe ist und ich 
keinen Ärger haben will.
Leistungsaufnahme dürften maximal ein paar hundert Milliampere sein.
Mir fällt keine Erweiterungsmöglichkeit ein, aber bald wird hoffentlich 
ein ATtiny-Programmierplatinchen an die Ausgabe gesteckt.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Marc H. schrieb:
> vor allem: der Moderator lässt diesen Beitrag auch noch stehen!

Der hat auch besseres zu tun, als hier im Minutentakt nach Trollen zu 
sehen.

Ich lass' Falks Erguss dennoch hier stehen, weil man daraus im 
umgekehrten Sinne auch Respekt für die Sisyphus-Arbeit mit dem (danach 
sicherlich auch runtergerockten) DIL-Schalter ableiten kann.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ A. K. (prx)

>> Ich hab schon vor 25 Jahren das stupide Abtippen von Hex-Code
>> aus Zeitungen gehaßt.

>1992 hat noch jemand Code abgetippt?

Naja, vielleicht waren es auch 27 oder 28 Jahre. Meine letzte aktive 
Erinnerung daran war auf dem KC85/3. Dabei ist wenig rausgekommen, trotz 
Prüfsumme in jeder Zeile 8-0

>Seit Ende der 80er waren
>Mailboxnetze und Usenet weit verbeitet, über die Software verteilt
>wurde.

Nicht jeder war Anfang der 1990er schon fett im Mailboxgeschäft, schon 
gar nicht im Osten. Ich bin auch erst Anfang 1996 dazugestoßen, war aber 
nur sehr wenig und kurz in Mailboxen drin, denn dann kam schon das echte 
Internet.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Marc Horby (marchorby)

>vor allem: der Moderator lässt diesen Beitrag auch noch stehen!

Warum sollte er ihn löschen? Wenn wir nur Lobhudelei und "Hach haben wir 
uns alle lieb" als Beiträge und Meinung akzeptieren, sind wind ganz 
schnell ziemlich am Ende. Siehe andere gesellschaftliche "Bereiche", in 
denen das praktiziert wird.

Die Kritik ist das Lebenselexier einer Gemeinschaft bzw. der Demokratie 
schlechthin!

https://de.wikipedia.org/wiki/Kritikkompetenz

Auch wenn Kritik oft nicht lupenrein sachlich und mit Polemik erfolgt.

Autor: Falk Brunner (falk)
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Hmm, -14 als Bewertung. Ooooch, das ist doch Schlaffi! Wenn's mal 
wenigstens dreistellig wäre, DANN kommen wir in's Gespräch! ;-)

Beitrag #5109740 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: H-G Sch (haenschen)
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Falk B. schrieb:
> Warum sollte er ihn löschen? Wenn wir nur Lobhudelei und "Hach haben wir
> uns alle lieb" als Beiträge und Meinung akzeptieren, sind wind ganz
> schnell ziemlich am Ende. Siehe andere gesellschaftliche "Bereiche", in
> denen das praktiziert wird.
>
> Die Kritik ist das Lebenselexier einer Gemeinschaft bzw. der Demokratie
> schlechthin!
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Kritikkompetenz
>
> Auch wenn Kritik oft nicht lupenrein sachlich und mit Polemik erfolgt.

Feedback/Rückmeldung (?) und Reflektion ist oft auch wichtig für die 
eigene/fremde Entwicklung!

: Bearbeitet durch User
Autor: 1N 4148 (1n4148)
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> Es läuft mit 1MHz weil das Layout eine EMI/EMC-Katastrophe ist und ich
> keinen Ärger haben will.

Ich betreibe meinen ZX80 auch nur noch in doppelt geschirmten Räumen. 
Und auch nur mit Batterie, habe Angst davor, dass die Rückwirkungen über 
das Stromnetz den nächsten Windkraftgenerator rückwärts drehen lassen.

Soviel Spass du bei deinem Gebastel auch haben magst, aber deine 
Projekte sind leider ein gutes Beispiel dafür, wie wenig man mit sehr 
viel, zu gut gemeintem, Aufwand erreichen kann.

Beitrag #5109927 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: H-G Sch (haenschen)
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1N 4. schrieb:
> Ich betreibe meinen ZX80 auch nur noch in doppelt geschirmten Räumen.
> Und auch nur mit Batterie, habe Angst davor, dass die Rückwirkungen über
> das Stromnetz den nächsten Windkraftgenerator rückwärts drehen lassen.
>
> Soviel Spass du bei deinem Gebastel auch haben magst, aber deine
> Projekte sind leider ein gutes Beispiel dafür, wie wenig man mit sehr
> viel, zu gut gemeintem, Aufwand erreichen kann.

Wenn die Nachbarn (hinter den Wänden und Decken/Boden) durch eine 
Störung mitkriegen dass ich an Elektronik herumpfusche/bastele kippt 
bestimmt das Klima im Mehrfamilienhaus  :-)

Ich habe sehr viel gelernt durch das Erstellen der 
Pseudo-Programmablaufpläne (PAP) und auch das viele 
Assemblerprogrammieren hat seine Eindrücke hinterlassen.

Ich bin jetzt zwar kein 8051-Profi aber ich bin recht weit vorgedrungen. 
Davor hatte ich ja nur geringe Assembler- und sogut wie keine 
PAP-Kenntnisse und so ein LCD-Display hatte ich auch noch nicht benutzt. 
Ich habe auch nicht zu 100% erwartet dass die Schaltung/Platine 
überhaupt funktioniert. Dass ich das Projekt beenden konnte ist soetwas 
wie ein Wunder  :-)

Beitrag #5109974 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5110163 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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H-G S. schrieb:
> Etwa die Hälfte des Betriebssystems gab ich mit dem DIL-Switch-EEPROMMER
> manuell in das untere EEPROM ein
Nur weil man irgendetwas, das heute eigentlich in wenigen Minuten von 
einer Maschine erledigt werden kann, möglichst umständlich in vielen 
Nächten von Hand macht, wird ein Projekt nicht wertvoller oder besser 
oder hochwertiger.

Max schrieb:
> Dem TO gebührt Respekt dafür, dass er es hier zeigt.
Allerdings ist es im Grunde ein "Projekt", das keine neuen Erkenntnisse 
bringt und das keiner nachbauen kann oder wird. Das darf man durchaus 
auch sagen.
Ich habe auch mein erstes Programm für einen 8748 von Hand übersetzt und 
in das EPROM geschrieben. Es war ein Lauflicht mit ein paar Schleifen 
und insegsamt etwa 30 Befehlen. Danach wusste ich, dass und wie es geht. 
Mit diesem Wissen war dann mit diesem Thema fertig, weil ich dann in der 
äussersten Not auch ein komplexeres Programm so hätte umsetzen können.

H-G S. schrieb:
> Davor hatte ich ja nur geringe Assembler- und sogut wie keine
> PAP-Kenntnisse und so ein LCD-Display hatte ich auch noch nicht benutzt.
> Ich habe auch nicht zu 100% erwartet dass die Schaltung/Platine
> überhaupt funktioniert. Dass ich das Projekt beenden konnte ist soetwas
> wie ein Wunder  :-)
Für mich klingt das weniger nach "Wunder" als vielmehr nach 
"Durchhaltevermögen" im positivsten Sinn. Allerdings solltest du diese 
Schaffenskraft eher dorthin umlenken, wo sie dich voranbringt...

Autor: michael_ (Gast)
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Mike B. schrieb:
> das Teil erinnert mich schwer an den LC80 aus DDR-Zeiten
>
> Dem hat man auch zeilenweise HEX reingehämmert.

HEX rein ja. Aber EPROM auf diese primitive Art niemals.
In einem Anleitungsheft war die Bauanleitung zur Programmierung von 
2716.
Ruckzuck habe ich das zur Programmierung von U555 und bis zu 27256* 
erweitert.

Falk B. schrieb:
> Eine "Arbeit" für Leute, die Mutter und Vater erschlagen haben! So einen
> Müll würde ich mir nicht mal im schwersten Delirium antun!

Recht hast du!
Klar, wenn man sowas aus dem Urschleim erstellen will, dann braucht man 
das.
Aber das hat man damals schon intelligenter gelöst.
Mit TTL, Zählern usw. konnte man Daten und Adressen komplex eingeben.

Um so ein Ur-BIOS zu erstellen, muß man mit DIP-Schaltern sich das nicht 
mehr antun.

* Diese gab es eigentlich in der DDR nicht. Im FuA war eine Anzeige, 
worauf ich die persönlich im Arzgebirge abgeholt habe. Später schrieb 
mir die Frau, dass die Stasi die Restbestände abgeholt hatte.
Brauchten die wohl selber.

Autor: Ralph S. (jjflash)
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Lothar M. schrieb:
> Ich habe auch mein erstes Programm für einen 8748 von Hand übersetzt und
> in das EPROM geschrieben.

Irgendwann um 1983 hatte ich schon einen in Locomotive Basic des 
Schneider CPC einen Assembler geschrieben gehabt, der mir die Mnemonics 
der MCS-48 übersetzte und diese in einem selbstgebauten EPROM-Emulator 
(bestehend aus 2 Stück 2K Ram und Schieberegistern) in die Hardware 
ausgab. Das Gefummel des eigenen Zeileneditors war grauselig.

Kurze Zeit danach, vllt. um 1985 dann 8051, den ich nie mit 
Hex-Programmierte. Soviel Nostalgie bei diesem Projekt hier (und Respekt 
dass es geschafft wurde), aber der Sinn dieser heftigen Selbstgeiselung 
erschließt sich mir dann nicht (obwohl ich auch ein ewig gestriger bin).

Autor: Alex W. (a20q90)
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Ralph S. schrieb:
> aber der Sinn dieser heftigen Selbstgeiselung
> erschließt sich mir dann nicht

Das trifft auf viele Projekte zu! Ist also kein Grun den TO so dermaßen 
anzugehen!

: Bearbeitet durch User
Autor: Feldkurat Katz (feldkurat)
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Die wohlwollenden "Kritiken" einschlägiger Spezialisten erreichen 
wohl nur das Eine: Kein vernünftiger Mensch wird hier noch irgendeines 
seiner Werke vorstellen, weil er keine Lust hat, ich der Luft zerissen 
zu werden oder sein Tun rechtfertigen zu müssen.

-Feldkurat-

Autor: Max (Gast)
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Das meiste was hier gepostet ist kann wohl nicht jeder gebrauchen, 
dennoch ist es interessant sich das durchzulesen.
Das hat auch nichts mit Kritik zu tun, genauso könnte man fragen, warum 
Menschen mit Modelleisenbahnen schreiben oder in angestaubten Hütten 
Amateurfunk betreiben... Jeder wie er mag.
Kritik kann man über, wenn man etwas Beitragen kann etwas zu verbessern, 
aber nicht einfach wie ein kleines Kind sagen, dass es scheiße ist.

Die meisten Projekte sind doch keine Neuerungen..hier gehts ums Hobby

Autor: Achim S. (achs)
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Was ich überhaupt nicht verstehe ist doch, dass auf der einen Seite 
die Clicki-Bunti-Shield-Konfiguriere zerrissen werden, die zum blinken 
einer LED mindestens ein Linux mit 4GB-Framework brauchen.

Und wenn einer wirklich ein Projekt macht, dass es Interessierten 
überhaupt erst ermöglicht, einen Zusammenhang von Bits und Bytes, Opcode 
und Hardwaer zu erkennen, dann haben die gleichen Leute wieder was zu 
meckern.

Ich hatte das Glück, seinerzeit über so ein Projekt (als Nutzer, nicht 
Entwickler) den Einstieg in die µC zu finden. Nachdem ich bereits 10 
Jahre Programmiererfahrung hatte. Ich wünschte, einige Kollegen hätten 
dieses Glück ebenso gehabt.

Autor: Matthias W. (matthias_w40)
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Der Rechner ist toll.
Wahnsinn was der TO hier geleistet hat :)

Ein wirklich schönes Lern Projekt.
1Mhz ist wirklich etwas niedrig, ich denke du könntest wohl Problemlos 
ein paar Mhz mehr geben.

Wars nicht so das der 80C32 mehr Takte pro Instruktion braucht ?

Grüße

Matthias

Autor: Konrad Zuse (Gast)
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Matthias W. schrieb:
> 1Mhz ist wirklich etwas niedrig, ich denke du könntest wohl Problemlos
> ein paar Mhz mehr geben.

Dadurch wird die manuelle Eingabe eines Programms mittels Schalter aber 
nur unwesentlich schneller!

Autor: BesterProgrammiererVonWelt (Gast)
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Also ganz ehrlich, ich finde es geil! Respekt!

Natürlich, für den produktiven Einsatz macht man so etwas zu Recht heute 
nicht mehr. Dauert viel zu lange und ist viel zu anfällig für hinterher 
schwer zu findende Fehler.

Aber aus didaktischen Gründen, es einfach zu machen, weil es geht, und 
weil es keine bessdere Art und Weise gibt, zu lernen, wie ein Computer 
"denkt",finde ich es genial. Während meiner Schulzeit haben wir auch 
Z80-Experimentierboards von Hand programmiert, mit Hex-Tastatur und 
Siebensegmentanzeige. Nicht ganz so Urschleim, weil diese 
Eingaberoutinen schon da waren, mit denen man den Hexcode in den 
Speicher poken konnte, aber wer einmal ein Listing von Hand assembliert 
hat, versteht wenigstens, was da abläuft.

Auch wenn ich im Tagesgeschäft so nicht mehr arbeiten möchte, möchte ich 
die Erfahrungen von damals nicht missen.

Beitrag #5110738 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: H-G Sch (haenschen)
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Matthias W. schrieb im Beitrag #5110738:
>>Dadurch wird die manuelle Eingabe eines Programms mittels Schalter aber
>>nur unwesentlich schneller!
>
> Kann man den 80C32 nicht dynamisch takten ? :)

Ich wollte die nidrigstmögliche Daten/Adress-Busfrequenz verwenden da 
das Layout in dem Bereich sogut wie keine EMI/EMC-Optimierung aufweist. 
Die Sorgen scheinen auch berechtigt denn der 80c32 hat nur sehr schwache 
Pullups aktiviert wenn er eine "1" auf die Ports und damit wohl auch auf 
den Bus legt. Mit an beiden Enden so hochohmigen Leitungen fängt es sich 
leicht eine Störung zB. von der Nachbarleitung ein. Mit 1MHz Takt und 
x2-Modus liegt die Busfrequenz im Kilohertzbereich, und das es 
fehlerfrei läuft zeigt das die EMI/EMC keine kritischen Werte erreicht. 
Die Leitungen zur Ein-/Ausgabeplatine (und das Flachbandkabel) sind 
sogar noch schlimmer dran: da musste ich irgendwie 4k7 Pullups an die 
Signalbahnen an der Unterseite der Ein-/Ausgabeplatine löten. Erst 
danach funktionierte die Übertragung vom Mikrocontroller zu den 
Schieberegistern ohne Störspitzen auf den Nachbarsignalen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Monti (Gast)
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H-G S. schrieb:
> Die Sorgen scheinen auch berechtigt denn der 80c32 hat nur sehr schwache
> Pullups aktiviert wenn er eine "1" auf die Ports und damit wohl auch auf
> den Bus legt. Mit an beiden Enden so hochohmigen Leitungen fängt es sich
> leicht eine Störung zB. von der Nachbarleitung ein.
Alles richtig, aber dafür wurden die Bustreiber erfunden.

Ich kenne der 80c32 nur dem Namen nach, aber Intel hatte damals auch 
eine ganze Menge 'Zubehörchips' z.B. den P8216 oder wenns ein paar Bit 
mehr sein dürfen: P8282, P8283, P8286 und P8287.

Natürlich kann man da auch was neueres in CMOS nehmen, damit es in der 
Büchse nicht zu warm wird...

Autor: Stefan Schmidt (chiefeinherjar)
Datum:

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Ich finde auch, dass die Arbeit des TO erstmal Respekt verdient hat.

Gut, einen praktischen Nutzen hat es nicht aber - im Gegensatz zu 
unserem Joseph G. (bome) - will er uns aber auch nicht zu irgend einem 
abstrusem Pseudo-Assembler mit Hex-Zahlensystem bekehren ;)

Achim S. schrieb:
> Was ich überhaupt nicht verstehe ist doch, dass auf der einen Seite
> die Clicki-Bunti-Shield-Konfiguriere zerrissen werden, die zum blinken
> einer LED mindestens ein Linux mit 4GB-Framework brauchen.
>
> Und wenn einer wirklich ein Projekt macht, dass es Interessierten
> überhaupt erst ermöglicht, einen Zusammenhang von Bits und Bytes, Opcode
> und Hardwaer zu erkennen, dann haben die gleichen Leute wieder was zu
> meckern.

Du nimmst mir die Worte aus dem Mund.

Ich habe auch mal einfach aus Spaß an der Sache auch mehrere TTL-Gräber 
zusammengeschustert. Darunter war auch mal eine Homebrew-TTL-CPU, die im 
ersten Ansatz sogar leidlich funktioniert hat. Ich habe aber zum Testen 
ein wenig geschummmel und mir einen kleinen "Assembler" in C 
geschrieben, welcher mir die Mnemonics als Hex ausgibt und diese wurden 
dann fix in einen uC geladen, welcher dann eine Art (EEP)ROM emuliert 
hat - aber zum Debuggen auch ein paar extra Funktionen hatte.

Das ganze per Hand einzutippen wäre mir auch zu aufwändig und mit

Falk B. schrieb:
> Eine "Arbeit" für Leute, die Mutter und Vater erschlagen haben!

hat Falk auch nicht ganz Unrecht.

Ich finde, man sollte den Gehirnschmalz würdigen, der in die Sache 
geflossen ist - ich denke, darauf will Achim hinaus - und nicht die 
Fleißarbeit - was Falk kritisiert.

Autor: 1N 4148 (1n4148)
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> Die Sorgen scheinen auch berechtigt denn der 80c32 hat nur sehr schwache
> Pullups aktiviert wenn er eine "1" auf die Ports und damit wohl auch auf
> den Bus legt. Mit an beiden Enden so hochohmigen Leitungen fängt es sich
> leicht eine Störung zB. von der Nachbarleitung ein.

Auch wenn ich dafür wieder eine x; x<0 bekomme:
Was haben dir deine ständigen, unfundierten Befürchtungen gebracht? 
Nichts. Vor lauter Bedenken nicht das Datenblatt gelesen und einfach 
bewährtes umgesetzt.

> Mit 1MHz Takt und
> x2-Modus liegt die Busfrequenz im Kilohertzbereich, und das es
> fehlerfrei läuft zeigt das die EMI/EMC keine kritischen Werte erreicht.

Das hat nichts mit EMI/EMC zu tun, das ist der selbe Unfug wie mit dem 
Lügenstift eine kapazitiv eingekoppelte Phase festzustellen.

Du machst dir hier über Details fern abseits von Grundwissen Gedanken, 
nur hapert es gewaltig am Grundwissen. Selbiges mit deinem VGA-Ausgang: 
Viel zu viel Theorie, es muß die 101%-Lösung stehen. Warum baust du 
nicht mal die einfachste Variante (es gab mehrere Verweise darauf), 
bringst sie zum laufen und kannst mit dem gewonnenen Wissen optimieren? 
Dein Nachbar wird schon keinen Verdacht schöpfen wenn du nicht gerade 
wie Dr. Emmet Brown auftrittst.

PS: Trotzdem nettes Projekt, auch wenn du mit etwas weniger 
Lernresistenz dasselbe oder gar bessere (weil problemlos funktionierend) 
Ergebnis früher erreicht hättest.

Autor: H-G Sch (haenschen)
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Interessant ist auch, dass man eine ungefähre Ahnung über die Größe (in 
Byte) bekommt, die so ein Programm braucht.

Manche Programmteile sehen aus als könnte man sie in Schleifen packen um 
Speicherstellen zu sparen, aber am Ende stellte es sich als sehr schwer 
bis unmöglich heraus - da bräuchte man Wahnsinns-Schleifen-Konstrukte 
mit extra-Variablen die die Schleifenbearbeitung bedingt steuern. Ne,ne 
... da habe ich lieber die 600 Byte eingegeben bevor mein Gehirn 
explodiert und ich einen Monat an einem Unterprogramm sitze  :-)

Vor allem das Unterprogramm zum Eingeben eines Hex-Wortes hat mich 
fertig gemacht. Aber es musste ja auch mit den Cursortasten innerhalb 
des Wortes navigiert werden können und Escape und Enter wollten auch 
erkannt werden ...


Edit: die größte Fehlentscheidung waren aber die LCD-Variablen im 
indirekten IRAM des 80c32! Darauf zuzugreifen erfordert immer viele Byte 
in Assembler...

: Bearbeitet durch User
Autor: michael_ (Gast)
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1N 4. schrieb:
>> Mit 1MHz Takt und
>> x2-Modus liegt die Busfrequenz im Kilohertzbereich, und das es
>> fehlerfrei läuft zeigt das die EMI/EMC keine kritischen Werte erreicht.
>
> Das hat nichts mit EMI/EMC zu tun, das ist der selbe Unfug wie mit dem
> Lügenstift eine kapazitiv eingekoppelte Phase festzustellen.

Als ich mir jetzt nochmal die Hauptplatine angesehen habe, glaube ich 
mich zu erinnern, wie vor längerer Zeit tagelang über das Layout 
diskutiert wurde.
Schon damals habe ich mich über seine Vorstellungen zu EMC gewundert.
Die Platine hat ja auch gar nichts damit zu tun.

Aber schön, jetzt das Endergebnis zu sehen.
Manche Projekte werden angefangen und verkümmern dann halbfertig in 
einer Schublade.

Benutzt du wirklich die Mini-Taster zur Eingabe wie im Bild 
Dosenrechner_oben.jpg ? Und soweit unten in der Dose.
Ich käme da nicht mit meinen Fingern rein.

Autor: Recycling8051 (Gast)
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Die Recyclingalternative:

Eine ESD-Schachtel für EDO-RAM´s, ein 89S52 plus ein Stückchen
Platine von einer kaputten Platte mit einem HY6264LJ-10 nebst
Adreßlatch, dazu noch 2 Transistoren zum RS232-Pegelwandeln,
ein 11.059 MHz Quarz, 1 Resettaster und 2 Sub-D Buchsen.
Eine fürs Terminal, die zweite für P1.0 bis P1.7, P3.0 bis P3.5.

Bestimmt schon mehr als 20 Jahre alt.

Als Monitor ist ULTRAMON im Flash, der einen immerhin nicht
ganz unbequemen Ein-Zeilen-Assembler mit dabei hat.
Opcodes auswendig lernen muss man also nicht.
Bedient wird das ganze über ein Terminalprogramm.

Hat mir bei der Steuerung von diversen Versuchsaufbauten schon
viele gute Dienste geleistet.

Autor: Axel Schwenke (a-za-z0-9)
Datum:

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Alex W. schrieb:
> Ralph S. schrieb:
>> aber der Sinn dieser heftigen Selbstgeiselung
>> erschließt sich mir dann nicht
>
> Das trifft auf viele Projekte zu! Ist also kein Grun den TO so dermaßen
> anzugehen!

Womit wir wieder bei Kritikkompetenz wären. Denn ich habe hier 
nirgendwo einen Angriff auf den TO gesehen. Kritik wurde an seinem 
Projekt (und auch da im wesentlichen nur an dessen Umfang) geübt.

Achim S. schrieb:
> Was ich überhaupt nicht verstehe ist doch, dass auf der einen Seite
> die Clicki-Bunti-Shield-Konfiguriere zerrissen werden, die zum blinken
> einer LED mindestens ein Linux mit 4GB-Framework brauchen.
>
> Und wenn einer wirklich ein Projekt macht, dass es Interessierten
> überhaupt erst ermöglicht, einen Zusammenhang von Bits und Bytes, Opcode
> und Hardwaer zu erkennen, dann haben die gleichen Leute wieder was zu
> meckern.

Ich verstehe das sehr gut. Das sind am Ende die beiden Seiten derselben 
Medaille. Der eine schmeißt unsinnig Hardware-Resourcen auf ein Problem, 
der andere ver(sch)wendet Lebenszeit auf Dinge, die er genausogut hätte 
automatisieren können (EPROM-Brenner, Assembler/Compiler). Und irgendwie 
vermeiden dabei beide den Einsatz ihres Geistes.

Nun leben wir in einem freien Land und jeder kann so etwas tun, wenn ihm 
danach ist. Aber es ist weder sinnvoll noch bringt es einen der beiden 
in seiner Entwicklung (angemessen zum jeweiligen Aufwand) weiter. Und 
auch das muß man in einem freien Land sagen dürfen, ohne sich dafür 
als "Hater" beschimpfen lassen zu müssen.

Autor: Max G. (l0wside) Benutzerseite
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A. K. schrieb:
> 1992 hat noch jemand Code abgetippt?

Für ca. 1991 kann ich das bestätigen. War irgendein TSR-Geraffel unter 
DOS, das den Ferienjob (Karteikarten in Datenbank einhacken) 
erleichterte.

Etwa um die gleiche Zeit habe ich meinen Kosmos CP1 in Rente geschickt. 
Der war so ähnlich wie das vorgestellte Projekt, nur mit Folientastatur 
statt DIP-Schaltern.

Autor: soul eye (souleye)
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Max G. schrieb:
> A. K. schrieb:
>> 1992 hat noch jemand Code abgetippt?
>
> Für ca. 1991 kann ich das bestätigen. War irgendein TSR-Geraffel unter
> DOS, das den Ferienjob (Karteikarten in Datenbank einhacken)
> erleichterte.

Um die Zeit herum gab es für MS-DOS noch die Zeitschrift "DOS", und da 
waren regelmäßig Programme zum Abtippen drin. Sowohl Maschinencode als 
auch GW-BASIC oder Turbopascal.

Mit den Shareware- und PD-Disketten ging es zu der Zeit ja gerade erst 
los.

Autor: Peter (Gast)
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Ich habe noch Systeme mit einem 8048, dem vorgängermodel vom 8032!
Darauf laufen einige Maschinen Steuerungen.
Da wurde noch alles in Assembler gemacht, lange ist es her.
Keine Panik das Zeug wird nur noch genuzt und nicht mehr Produziert.

Damit es so richtig Spaß macht habe ich noch eine PDP11 hier stehen.
Ich hoffe nur das ich da nie was an der Software machen muss, den 
Lochstreifen will ich nicht ändern.
Na gut der ist als Datei auf dem PC und wird jetzt über einen AVR mit SD 
Karte eingespielt. So verrückt bin ich dann doch nicht.
Nur was da wirklich drin steht kann ich nicht sagen, dafür müsste ich 
mich mit der PDP11 erst beschäftigen.

Code abtippen war damals leider das einzige um an Software ran zu 
kommen.
Kann sich heute keiner mehr vorstellen, wobei Disketten kennt heute auch 
kaum noch jemand.


Das Projekt hier ist als Lernsystem ganz nett und sollte nicht zerrissen 
werden.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Der R&S SMFS2 Mobile Tester hat zur Betriebssteuerung auch nur zwei 
8x48/39 uC drin. Ich fand das eigentlich sehr beeindruckend, dass die 
das alles damit hinkriegten. Ich musste mal einen reparieren und war 
überrascht. Ich hätte da eher einen 8051 oder gar 88188 werkeln 
vermutet.

In den 80er Jahren spielte ich auch mit 8x48 uC herum und "Primitiv" 
Eingabe. Nur mit dem MCS48 User Manual bewaffnet schrieb meine eigenen 
Tools (Assembler/Disassembler) dafür auf einem HP71B in HP-Basic. 
Internet gab es damals noch nicht für Normal Sterbliche. Auf einem 50kg 
schweren Zentronics Weitformat 132x7 Nadeldrucker musste ich die Sourcen 
ausgeben. Video Display hatte ich keins. Musste alles auf dem HP71B 22 
Character LCD Display ausgeben. Aber, es ging. Was macht man nicht alles 
Verrückte im jugendlichen Leichtsinn? Der Motor im Drucker hätte fast 
ein E-Bike antreiben können. Dagegen im Vergleich ist sogar die verpönte 
Arduino Entwicklungsumgebung Extrem-Luxus;-)

P.S. Ich kann es sehr gut verstehen und bin beeindruckt vom TO.

: Bearbeitet durch User
Autor: Claus H. (hottab) Benutzerseite
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Hallo Hans-Georg oder @haenschen,

auch von mir ein dickes Lob für dein Projekt, für die Fleißarbeit und 
das Veröffentlichen.

Es erinnert mich an die 80er Jahre mit dem Run auf U880 (Z80) Projekte. 
So ähnlich habe ich auch in die Mikrorechner-Welt gestartet. Der 8051 
Assembler-Code ist leider etwas anders, dafür ein Komplettsystem in 
einem Chip.

Der EEprommer ist quasi dein Urlader. Damals hatten wir noch 
Lochstreifen. Mein erstes Brennprogramm hatte 42 Byte und wurde gleich 
anfangs händisch auf einen EPROM gebrannt. Es war ein viel größerer 
Hardware-Aufwand.

Als nächsten Schritt konnte ich dann mit einem Macro-Assembler (M80, 
L80) Programme schreiben. Hinweis: Alle UP wurden nummeriert und 
benannt. Die Routinen mit ret(urn) abgeschlossen. Der Aufruf erfolgt 
über call oder jump UP-Name/Nummer. Dann ist es nicht mehr weit zu CP/M 
oder DOS.

Allen Frustkritikern, besonders den Dauermeckerern zum Trotz halte ich 
grundsätzlich den selbst gewählten Weg für den besten, die moderne 
Computertechnik grundlegend zu verstehen und zu beherrschen.

Claus

Autor: Peter Dannegger (peda)
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H-G S. schrieb:
> denn der 80c32 hat nur sehr schwache
> Pullups aktiviert wenn er eine "1" auf die Ports und damit wohl auch auf
> den Bus legt.

Das ist so nicht richtig. Werden P0, P2 als externer Bus angesprochen 
(MOVX), sind das echte Gegentaktausgänge.
Open-Drain sind sie nur als Portpins, d.h. bei Zugriffen auf P0..3. Aber 
auch dann wird beim 0->1 Übergang für 2 Quarztakte der strong Pullup 
eingeschaltet (~5mA), außer bei P0.

Ich hatte in der Praxis nie Probleme, externe Peripherie memory-mapped 
anzuschließen, selbst beim schnellen DS80C320 an 32MHz nicht.

Autor: H-G Sch (haenschen)
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Peter D. schrieb:
> Das ist so nicht richtig. Werden P0, P2 als externer Bus angesprochen
> (MOVX), sind das echte Gegentaktausgänge.
> Open-Drain sind sie nur als Portpins, d.h. bei Zugriffen auf P0..3. Aber
> auch dann wird beim 0->1 Übergang für 2 Quarztakte der strong Pullup
> eingeschaltet (~5mA), außer bei P0.
>
> Ich hatte in der Praxis nie Probleme, externe Peripherie memory-mapped
> anzuschließen, selbst beim schnellen DS80C320 an 32MHz nicht.

Das beruhigt mich ein wenig!

Doch es kam auf den Signalleitungen zur Ein-/Ausgabeplatine zu Spitzen 
auf Nachbarleitungen - zumindest hat mir das mein schnelles Zählermodul 
gesagt, nachdem ich es auf das Leitungsende auf der Ein-/Ausgabeplatine 
hielt.

Ich hoffe dass die etwas langen Leiterbahnen auf der CPU-Platine (zum 
externen Speicher) störungssicher sind.


PS: wo hast du die Info zum Schaltverhalten der Portpins her ?
Gilt das für alle 8051-Derivate ?

Beitrag #5128005 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5128079 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: G. O. (aminox86)
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Achim S. schrieb:
> was ich überhaupt nicht verstehe ist doch, dass auf der einen Seite
> die Clicki-Bunti-Shield-Konfiguriere zerrissen werden, die zum blinken
> einer LED mindestens ein Linux mit 4GB-Framework brauchen.
>
> Und wenn einer wirklich ein Projekt macht, dass es Interessierten
> überhaupt erst ermöglicht, einen Zusammenhang von Bits und Bytes, Opcode
> und Hardwaer zu erkennen, dann haben die gleichen Leute wieder was zu
> meckern.
>
Genau. Es ist ´halt wie im richtigen Leben: die meisten Leute 
verdrängen, dass auch sie ´mal klein angefangen haben.
Was ist so verwerflich, sich mit Grundlagen zu beschäftigen und zu 
zeigen, dass man sie verstanden hat. Nichts!
Die ungezählten Beiträge dieser AVR-Kiddies zeigen doch, was passiert, 
wenn man mit nur einseitigem Wissen eine Leuchtdiode in Betrieb nehmen 
will.

Autor: der schreckliche Sven (Gast)
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Hallo hänschen!
Ich finde ihn toll, Deinen in Weissblech gepackten Low-Tech-Laptop! Zum 
Schreien! Es ist gerade die Sinnfreiheit, die mich begeistert. Völlig 
unbeschwert von den Niederungen materialistischen Gedankengutes hast Du 
die Anti-These der modernen Welt geschaffen.
Zum Schrecken der Nicht-Bastler, die es nicht verstehen können, wie sich 
ein Mensch mit etwas beschäftigen kann, was keinen quantifizierbaren 
Nutzen bringt. Aber gerade das scheinbar unnütze macht den Bastler zum 
besseren Menschen. Oder kann man sich einen Menschen wie Donald Trump 
dabei vorstellen, wie er versunken und im Frieden mit sich und dem 
Universum an kleinen Dingen herumschraubt? Der Bastler erschlägt 
niemanden. Mach weiter so!

Autor: Mampf F. (mampf) Benutzerseite
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Lustig, mein Kommentar wird gelöscht, aber der -50 von Falk bleibt xD

Autor: Route 66 (route_66)
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Mampf F. schrieb:
> Lustig, mein Kommentar wird gelöscht, aber der -50 von Falk bleibt xD

Was stört dich daran?
Wer auf Bewertungen im Internet oder sonstwo schaut, und diese auch noch 
für bare Münze nimmt ist selbst Schuld.

Welche Antworten würdest du z.B. in der nächsten Toilette auf dem 
Bewertungsbogen geben?
Frage:
Wie konnten sie heute bei uns urinieren?
Was können wir für sie noch besser machen?
Hätten sie gern Hilfestellungen?
Wir bieten ihnen folgenden Weiterbildungskurs an...

Autor: Ralph Berres (rberres)
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H-G S. schrieb:
> PS: wo hast du die Info zum Schaltverhalten der Portpins her ?
> Gilt das für alle 8051-Derivate ?

Schaue mal ins Mikrocontrollerkochbuch von Andreas Roth IWT Verlag
ISBN 3-88322-225-9

Da gibt es eine Menge Informationen aus der 8051 Reihe. Sowohl Hardware 
als auch Software. Gerade Assembler wird dort behandelt.

Ralph Berres

Autor: H-G Sch (haenschen)
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5% von etwa tausend Lesern haben ihn negativ bewertet - das ist nicht 
besonders viel  :-)

der schreckliche Sven schrieb:
> Zum Schrecken der Nicht-Bastler, die es nicht verstehen können, wie sich
> ein Mensch mit etwas beschäftigen kann, was keinen quantifizierbaren
> Nutzen bringt. Aber gerade das scheinbar unnütze macht den Bastler zum
> besseren Menschen.

So unnütz war es nicht, denn ich habe einiges gelernt:

- Projekt entwerfen
- Schaltung entwickeln
- Platinenlayout entwickeln
- Platinen ätzen lassen
- mal wieder etwas mehr Löten
- 8051-Mikrocontroller kennenlernen
- 4x20 LCD kennenlernen
- Schieberegister kennenlernen
- Pseudo-Programmablaufpläne schreiben
- Assembler-Programm schreiben und Opcodes erstellen
- Fehler suchen

Autor: soso (Gast)
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Achim S. schrieb:
> Was ich überhaupt nicht verstehe ist doch, dass auf der einen Seite
> die Clicki-Bunti-Shield-Konfiguriere zerrissen werden, die zum blinken
> einer LED mindestens ein Linux mit 4GB-Framework brauchen.
>
> Und wenn einer wirklich ein Projekt macht, dass es Interessierten
> überhaupt erst ermöglicht, einen Zusammenhang von Bits und Bytes, Opcode
> und Hardwaer zu erkennen, dann haben die gleichen Leute wieder was zu
> meckern.

Ja, volle Zustimmung.

Der Gedanke, dass sich ein Hobby durch relative Sinnlosigkeit 
auszeichnet, ist noch niemanden gekommen?
Ich habe schon vor Jahren aufgehört, den Sinn meiner Projekte zu 
hinterfragen. Sie sind oft wenig sinnvoll - Beispiel: Eine 
Funkwetterstation (Sinnlos, gibts für 10€ bei Aldi). Der Weg und der 
Lerneffekt sind da das Ziel, nicht das Ergebnis.
Mir scheint, das war hier auch so :-)

PS:
Warum sollte sich IRGENDJEMAND die Mühe machen, noch ein Projekt hier 
hereinzustellen, wenn man dafür nur heruntergeptutzt wird?

Ich bin jedenfalls froh, dass sich jemand die Mühe macht, und dann noch 
den Mut hat, das hier hochzuladen.

Autor: H-G Sch (haenschen)
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Während der Programmierung der LCD-Unterprogramme fiel mir auf dass man 
die READ-Funktion des Displays gar nicht benutzen kann, da der Datenbus 
in nur einer Richtung gepuffert wird (mit einem Puffer-Baustein auf der 
Platine - die kleinen Pfeile im Schaltplan).

Man könnte deshalb wohl den RD/WR-Anschluss des LCD fest auf WR legen 
und der Portanschluss des 80c32 wäre dann frei für etwas anderes.

Mir fällt auch gerade keine Situation ein wo man das LCD-RAM auslesen 
müsste.


Den freien Portanschluss des 80c32 könnte man dazu benutzen, während des 
EEPROM2-Schreibzugriffs das WR-Signal vom SRAM wegzuleiten (mit einem 
Logik-Baustein). Dadurch könnte man bestimmt die vollen 64kB SRAM an das 
System hängen und hätte einen kompletten 2x64kB-Harvard-Adressraum.

Der Logikbaustein der momentan enthalten ist würde dann umgemodelt für 
das Portanschluss/WR-Umschalten beim EEPROM2-Beschreiben. Momentan dient 
dazu ja die Adressleitung "15" plus der WR-Ausgang.

: Bearbeitet durch User
Autor: soul eye (souleye)
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H-G S. schrieb:

> Mir fällt auch gerade keine Situation ein wo man das LCD-RAM auslesen
> müsste.

Das RAM nicht, aber das Busy-Flag.

Autor: H-G Sch (haenschen)
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soul e. schrieb:
>> Mir fällt auch gerade keine Situation ein wo man das LCD-RAM auslesen
>> müsste.
>
> Das RAM nicht, aber das Busy-Flag.

Ohja... da war etwas  :-)
Ich musste deswegen pauschal ein paar Millisekunden warten, weil ich es 
nicht auslesen konnte.




Übrigens wird für die Eingangs-Schieberegister (74hc165) eine 
Spar-Beschaltung verwendet um einen Portanschluss einzusparen. Dadurch 
muss sofort nach der Übernahme der Eingangszustände das erste Bit 
eingelesen werden (bevor man Schiebetakte erzeugt).

Siehe Beitrag "Verständnisproblem 74hc165 Funktion"

Autor: Mike B. (Firma: Buchhaltung+Controlling) (mike_b97) Benutzerseite
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H-G S. schrieb:
> Während der Programmierung der LCD-Unterprogramme fiel mir auf
> dass man
> die READ-Funktion des Displays gar nicht benutzen kann, da der Datenbus
> in nur einer Richtung gepuffert wird (mit einem Puffer-Baustein auf der
> Platine - die kleinen Pfeile im Schaltplan).

Wieso steht auf dem Prozessor "80c32 x2"?

und

Wäre es nicht leichter (zwecks späterer Überarbeitung) sowas mit einem 
Schaltplaneditor zu zeichnen?

Autor: hänschen (Gast)
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Mike B. schrieb:
> Wieso steht auf dem Prozessor "80c32 x2"?
>
> und
>
> Wäre es nicht leichter (zwecks späterer Überarbeitung) sowas mit einem
> Schaltplaneditor zu zeichnen?

"x2" heisst dieser uC kann die doppelte 8051-Ausführungsgeschwindigkeit 
erreichen bei selbem Systemtakt. Es gibt auch dreifache Geschwindigkeit 
- es müsste da welche von Dallas geben.


Ich habe mal nach Schaltplaneditor gesucht, fand diesen von den 
Sprint-Layout-Machern (S-Plan oder so). Doch die Demo schreckte mich 
irgendwie ab, ich weiss nicht mehr wieso.

Autor: Mike B. (Firma: Buchhaltung+Controlling) (mike_b97) Benutzerseite
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hänschen schrieb:

> "x2" heisst dieser uC kann die doppelte 8051-Ausführungsgeschwindigkeit
> erreichen bei selbem Systemtakt. Es gibt auch dreifache Geschwindigkeit
> - es müsste da welche von Dallas geben.
aha, Danke!

> Ich habe mal nach Schaltplaneditor gesucht, fand diesen von den
Eagle? (7er Version?)

Autor: Peter Dannegger (peda)
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H-G S. schrieb:
> Man könnte deshalb wohl den RD/WR-Anschluss des LCD fest auf WR legen
> und der Portanschluss des 80c32 wäre dann frei für etwas anderes.

In meinen alten 8051 Projekten hatte ich das LCD immer memory-mapped 
eingebunden. D7-D0 gehen auf den Datenbus, RS auf A0 und E wird mit 
einem NOR aus dem Adressdekoder und /WR erzeugt.

Autor: hänschen (Gast)
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Bei langsamem Systemtakt wäre ein memory-mapped-LCD machbar und würde 
Port-Anschlüsse freigeben. Natürlich auf Kosten extern hinzuzufügender 
Bausteine (zB. Adressdecoder).

Die LCD-Register wären dann SRAM-Adressen (Zugriff mit MOVX) ?



Übrigens habe ich vorhin die (Bleistift-)Assemblierung meines ATtiny 
4313-Programmier-Programms abgeschlossen!
14 DinA4-Seiten (doppelseitig beschrieben) mit Pseudo-Programmablaufplan 
ergaben 32 DinA4-Seiten (einseitig beschrieben) mit Assemblerprogramm.
Das dürften am Ende etwa 1500 Byte Maschienencode ergeben, dazu kommen 
noch die LCD-Texte - ich vermute zusammen werden es um die 2000 Byte die 
ich eintippen muss über die Matrixtastatur.
Hoffentlich hat es nicht zuviele Programmfehler  :-)

Autor: H-G Sch (haenschen)
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Die Entwickler des 8051 hatten scheinbar Humor!

Der Opcode für "SWAP A" ist "C4" und der von "LJMP" ist "02" usw.  :-)
Bei "A5" haben sie aber gekniffen ...

Autor: H-G Sch (haenschen)
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Der ATtiny4313-Programmierer ist fertig!

Es dauert etwas über 20 Sekunden um 62 Byte zu programmieren und zu 
überprüfen.

Es war nicht ganz einfach da die Dokumentation etwas dürftig war und es 
schlichen sich auch ein paar Fehler in das PAP. Ich konnte auch nicht 
testen ob beim Programmieren des ganzen Flash-Speichers auf einmal ein 
Fehler auftritt - doch die dazugehörige Schleife sieht recht robust aus 
:-)

Autor: H-G Sch (haenschen)
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Wie es der Zufall will fand ich einen Programmfehler im Port-Editor  :-)

Ich  musste die Berechnung der Bitstelle in Abhängigkeit zur 
Cursorposition ändern. Dummerweise habe ich damals keinen Platz im 
Programm gelassen (mit NOPs) - jetzt muss ich einen recht großen Teil 
dieses Port-Editors verschieben ... irgendwann  :-)

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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einen link rein patchen.

z.B. einen ljump und den rest wo anders erledigen  und von dort den 
Rücksprung. Das hat man schon früher so gemacht.

namaste

Autor: Patrick J. (ho-bit-hun-ter)
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Hehe

Und somit zum in Basic verhassten Spaghetti-Code zu kommen - kann mich 
dunkel daran erinnern, daß 'GOTO's heute immer noch nicht viel beliebter 
sind.
Ein Problem sehe ich aber erst, wenn die nächste Änderung ansteht, wo 
wieder wild hin und her gesprungen werden muß.

MfG

PS: Listings abtippen kenne ich aber auch :) HappyComputer hieß die 
Zeitschrift. Auch wurden 'andere Ideen' nach geschrieben ... zumindest 
probiert ;)

Autor: H-G Sch (haenschen)
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Schlechte Neuigkeiten  :-)

Als ich gerade probeweise mehrere Seiten (zu je 64 Byte) in den AVR 
programmieren wollte kam immer die Meldung "Fehler bei Wortadresse 88"!

Das bedeutet wieder Fehlersuche ... die 88 könnte auf die höchstwertigen 
Bits der Nibble hindeuten. Möglicherweise hat die Überprüfungs-Schleife 
einen Fehler - da ist ja auch recht abenteuerliches Zeug drin  :-)

Autor: H-G Sch (haenschen)
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Sagt mal: können EMI-Störungen zum Umfeld hin auftreten weil ich 
74HC-Bausteine verwende ? Soweit ich mich erinnere haben die um die 10ns 
Anstiegszeiten. Da hängen ja doch einige Zentimeter Draht an den 
Ausgängen des LCD-Puffer-Bausteins und der 
Ein/Ausgabeplatinen-Bausteine.

Autor: der schreckliche Sven (Gast)
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Einfachstes Testgerät: ein Radio.
Am besten mit allen Bereichen, also Lang- Mittel- Kurzwelle und UKW.
Wenn es da keine Störungen gibt, sind woanders wohl auch keine zu 
befürchten.

Autor: Zeno (Gast)
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@TO:
Respekt! Ich hätte die Ausdauer nicht gehabt.

Autor: H-G Sch (haenschen)
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Kurz bevor ich mir die Kugel geben bzw. hier im Forum um Hilfe suchen 
wollte habe ich den Hauptfehler im AVR-Programmier-Programm gefunden !

Beim zusammenstellen der Page-Adresse für den Befehl zum "Page-Buffer 
Brennen" war nicht so leicht ersichtlich dass das angegebene Beispiel im 
Datenblatt für den ATtiny2313 war. Nur ein unscheinbarer 
Tabellen-Eintrag deutet darauf hin dass man den Befehl abändern muss 
(Bits verschieben: aus 2 und 4 Bits wird 3 und 3 Bits) - siehe das 
angehängte Bild.

Leider kann ich die fertigen PAP nicht hochladen da sie aussehen als 
habe auf ihnen der 3. Weltkrieg angefangen  :-)   Ich habe tagelang 
(oder wochenlang) den Fehler gesucht und sogar ein kleines 
Diagnose-Anzeigeprogramm geschrieben. Dieses war natürlich auch 
fehlerhaft, aber zum Glück nur kosmetischer Art.

Desweiteren gibt es ein Problem mit der Ermittlung der Anzahl Wörter, 
die überprüft werden müssen. Ich habe da auch ein wenig was verändert, 
aber es gibt immer noch einen GAU wenn man als Quellbereich 0000-0000 
eingibt.

Übrigens brennt das Programm 4kB in den ATtiny4313 in 12 Minuten und das 
anschliessende Überprüfen dauert nochmal 11 Minuten.

Autor: Route 66 (route_66)
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H-G S. schrieb:
> Übrigens brennt das Programm 4kB in den ATtiny4313 in 12 Minuten und das
> anschliessende Überprüfen dauert nochmal 11 Minuten.

Verwechselst du Minuten und Sekunden?
Sekunden ist der Abstand der Zeitzeichen im Radio...

Autor: der schreckliche Sven (Gast)
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H-G S. schrieb:
> Kurz bevor ich mir die Kugel geben bzw. hier im Forum um Hilfe suchen
> wollte

Kommt auf`s gleiche raus, nicht wahr?

Autor: H-G Sch (haenschen)
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Route 6. schrieb:
> H-G S. schrieb:
>> Übrigens brennt das Programm 4kB in den ATtiny4313 in 12 Minuten und das
>> anschliessende Überprüfen dauert nochmal 11 Minuten.
>
> Verwechselst du Minuten und Sekunden?
> Sekunden ist der Abstand der Zeitzeichen im Radio...

Das sind echte Minuten ... die Ausgabeplatine benötigt 1,5ms für eine 
Aktualisierung - und es werden 32 Bit pro Befehl/Datenbyte seriell 
gesendet.


Übrigens:
Würde so ein Radio-Bausatz von Franzis oder so genügen um ein wenig nach 
EMI zu schnüffeln ? Oder gibt es da empfehlenswerte fertige Radios ?

Edit: mein Nachbar hat etwas gewittert dass ich etwas potentiell 
funkstörendes mache  :-)  Ich werde demnächst wenn möglich die 74HC 
Bausteine gegen langsamere tauschen ... damit er ruhig schlafen kann.

: Bearbeitet durch User
Autor: Leute, Leute (Gast)
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Falk B. schrieb:
> @Marc Horby (marchorby)
>
>>vor allem: der Moderator lässt diesen Beitrag auch noch stehen!
>
> Warum sollte er ihn löschen? Wenn wir nur Lobhudelei und "Hach haben wir
> uns alle lieb" als Beiträge und Meinung akzeptieren, sind wind ganz
> schnell ziemlich am Ende. Siehe andere gesellschaftliche "Bereiche", in
> denen das praktiziert wird.
>
> Die Kritik ist das Lebenselexier einer Gemeinschaft bzw. der Demokratie
> schlechthin!
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Kritikkompetenz
>
> Auch wenn Kritik oft nicht lupenrein sachlich und mit Polemik erfolgt.

Schon lustig wie hier im Forum mit zweierlei Maß gemessen wird. Zur 
Freiheit des Forums gehört sich auch abwertend zu Projekten äußern zu 
dürfen, ohne dass man dafür gleich schroff angegangen wird. Gegen deine 
Kritik Falk wirkt mein Statement hier:

Beitrag "Re: Neues, halbfertiges Elektronik-CAD-Programm"

deutlich harmloser. Trotzdem führte das bei mir dazu, dass sich der Herr 
Moderator dazu berufen fühlte mir einen Maulkorb zu verpassen.

"Genauso gut könntest du deinen Beitrag zu Thema auch bleiben lassen."

Ich gratuliere dir dazu, dass dir nicht selbiges widerfährt wie mir. 
Leider sind heutzutage etliche unserer Mitbürger der Meinung, dass 
Meinungsfreiheit nur noch dann gilt, wenn man deren Meinung 
weitestgehend teilt. Das ist eine fatale Entwicklung, die dazu führt, 
dass falsche Nettigkeiten anstelle von deutlicher Kritik den Status Quo 
beim Empfänger quasi zementiert und ihn damit in seiner persönlichen 
Entwicklung letztlich bremst. Früher als der Azubi noch Lehrling heißen 
durfte, wurde falsches Verhalten mit einem kräftigen Brüller ausgemerzt. 
Wo heute der "Sören" stattdessen für seinen Fehlgriff, seinen Patzer, 
ein (vergiftetes) Lob vom Vorgesetzten erhält und er somit gar nicht 
mehr weiß, war's jetzt richtig oder falsch.

"Generation verweichlicht" darf man anscheinend nicht mehr grob anpacken 
(nicht mal im Ansatz), ohne dass man Gefahr läuft, dort einen 
psychosozialen Schaden (Verunsicherung, Verängstigung, Labilität etc.) 
ungeahnten Ausmaßes beim Empfänger zu hinterlassen. Den Shitstorm der 
Umgebung dafür gibt's dann keulenmäßig noch obendrauf ("Wieso beleidigst 
du ihn" .. "du bist unverschämt" .. "mach's erst mal besser"). Da wird 
die Umgebung - der Schutzzaun des Verfehlten - schnell zum Berserker 
(ja, da nimmt man dann kein Blatt vorn Mund).

Insofern Danke für deinen Beitrag Falk. ;)

PS: am Blechdosenrechner selbst hab ich nichts zu bemäkeln. Mir fehlt 
gerade die Zeit mich damit näher zu beschäftigen.

Autor: Mike B. (Firma: Buchhaltung+Controlling) (mike_b97) Benutzerseite
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H-G S. schrieb:
> Würde so ein Radio-Bausatz von Franzis oder so genügen um ein wenig nach
> EMI zu schnüffeln ? Oder gibt es da empfehlenswerte fertige Radios ?

Ebay-Artikel Nr. 202088626744

3-2-1 deins,
bezahlen,
Batterie rein,
Rechner an und
das Radio langsam durchkurbeln...

Autor: michael_ (Gast)
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Was soll denn schon passieren, wenn das Ding in einer Blechdose ist?
Man kann sich auch Gespenster malen.

Und wenn man einen Verdacht hat, dann sollte man doch als 
Computerkonstrukteur in der Lage sein, mal zu recherchieren.

Aus China gibt es da schöne Wanzenfinder.

ebay 401345682555

Autor: H-G Sch (haenschen)
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michael_ schrieb:
> Aus China gibt es da schöne Wanzenfinder.
>
> ebay 401345682555

Das wäre mal interessant zum Testen - was da wohl für Müll für 6 Euro 
verbaut wurde ?  :-)


Zurück zum EMI-Thema:
Ich habe in einem Rhode+Schwarz-PDF gelesen dass man soetwas mit 
Nahfeldsonden macht, die man an das Oszilloskop oder Spektrumanalysator 
anschliesst. Und zwar scheint man eher die Magnetsonde zu benutzen, um 
Abstrahlungen von Leiterbahn-Schleifen oder auch den Rückflussweg des 
Stroms in Masseflächen zu messen. Da gibt es wohl diverse Sonden sowohl 
zum groben wie auch zum feinen Aufspüren - und der Preis scheint auch 
recht happig.

Autor: soul eye (souleye)
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H-G S. schrieb:

> Ich habe in einem Rhode+Schwarz-PDF gelesen dass man soetwas mit
> Nahfeldsonden macht, die man an das Oszilloskop oder Spektrumanalysator
> anschliesst.

Wenn Du das ausprobieren willst: 
http://www.bymm.de/documents/40/Nahfeldsonden_fuer...

Statt dem semi-rigid kann man zum Testen auch erstmal normales Koaxkabel 
nehmen.

Autor: 1N 4148 (1n4148)
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> Edit: mein Nachbar hat etwas gewittert dass ich etwas potentiell
> funkstörendes mache  :-)  Ich werde demnächst wenn möglich die 74HC
> Bausteine gegen langsamere tauschen ... damit er ruhig schlafen kann.

Pass bitte auf, nicht, dass du dann die Kommunikation getauchter U-Boote 
störst.

Autor: michael_ (Gast)
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Angehängte Dateien:

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H-G S. schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Aus China gibt es da schöne Wanzenfinder.
>>
>> ebay 401345682555
>
> Das wäre mal interessant zum Testen - was da wohl für Müll für 6 Euro
> verbaut wurde ?  :-)

Bitte!
Ist dieses hier:

ebay 252828296870

Bau das erst mal nach!

Autor: Bernhard D. (pc1401)
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michael_ schrieb:
> H-G S. schrieb:
>> michael_ schrieb:
>>> Aus China gibt es da schöne Wanzenfinder.
>>>
>>> ebay 401345682555
>>
>> Das wäre mal interessant zum Testen - was da wohl für Müll für 6 Euro
>> verbaut wurde ?  :-)
>
> Bitte!
> Ist dieses hier:
>
> ebay 252828296870
>
> Bau das erst mal nach!

Naja. Da ist nur billigstes Hühnerfutter drin. Die aufgerufenen 20 € 
sind für ein derartiges China-Produkt in der gezeigten 
Verarbeitungsqualität sehr sportlich. Da verdient sich der 
Zwischenhändler eine goldenene Nase.

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