mikrocontroller.net

Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Zaubertrick von Auto überfahren, was tun?


Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:
Angehängte Dateien:
  • preview image for 1.JPG
    1.JPG
    61,7 KB, 2828 Downloads

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Guten Tag,

Ich komme gleich zur Sache:

Ich bin Nebenberuflich Zauberkünstler und arbeite mit recht teuren 
Zaubertricks.

Einer dieser Zaubertrick ist ein Münztrick, der eine magnetische Münze 
in der Hand mit Hilfe von einem Magnetsensor erkennt.

Eines Abends habe ich den Trick leider verloren. Ich habe Tag und Nacht 
danach gesucht aber nie gefunden. Nach gut 1,5 Jahren habe ich beim 
einparken den Magnetsensor vor unserer Garage im Grasboden gefunden, er 
war völlig verdreckt aber nicht gerostet.

Nun ist eine Eckt eingedrückt bzw. defekt (vermutlich habe ich ihn mit 
meinem Auto beim Einparken überrollt, immerhin lag er ja 1,5 Jahre in 
der Einfahrt.

Dieser Magnetsensor ist sehr teuer für einen Zaubertrick, ca 400 €.

Hat jemand eine Idee, wo ich diese Platine reparieren lassen kann bzw. 
habe ich überhaupt eine Chance diese reparieren zu lassen oder soll ich 
den Sensor gleich in den Müll werfen.

Ich habe von Elektronik kaum Ahnung, deshalb die Frage.

Schöne Grüße!

: Verschoben durch Moderator
Autor: Georg (Gast)
Datum:

Bewertung
-6 lesenswert
nicht lesenswert
Philipp O. schrieb:
> wo ich diese Platine reparieren lassen kann

Da wo sie gekauft wurde. Ob eine Reparatur billiger ist als eine neue 
Platine, ist dabei eine andere Frage. Und ob jemand ohne Kenntnis der 
Funktion das Ding für weniger als 400 EUR repariert ist auch fraglich.

Warum zauberst du nicht eine Platine aus dem Ärmel?

Georg

Autor: Andreas B. (andreasb)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Auf der linken Seite beim IC sieht es aus, als wären die Leiterbahnen 
wegoxidiert?

Diese Platine kostet nicht 400€ weil die Komponenten so wertvoll sind, 
sonder weil warscheinlich nur sehr kleine Stückzahlen produziert 
werden...

Der kleine IC rechts dürfte ein Magnetsensor sein (wie der Kompass im 
Handy)
Ein Mikrocontroller in der Mitte
und ein Lautsprecher (?) links.

Kostenpunkt: < 30€...


mfg Andreas

Autor: Mac Gyver (macgyver0815)
Datum:

Bewertung
5 lesenswert
nicht lesenswert
Philipp O. schrieb:
> Dieser Magnetsensor ist sehr teuer für einen Zaubertrick, ca 400 €.


Junge junge, ich sollte Zubehör für Zauberer verkaufen.
Aber vermutlich gibts nicht viele von der Sorte ;-)

Autor: foo (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Neu machen ist da vmutl. billiger als reparieren oder neu kaufen.
Ggf. findet sich ja ein Student der das gegen nicht allzu viel Geld bzw. 
Bier machen will. Oder Du bietest einem Elektronikkundigen eine 
Geburtstagspartyaufführung für seine Kinder an 8)

Das silberne Dinge ist vmutl. ein Vibrationsmotor? Rest wie oben 
beschrieben vmutl. kleiner Mikrocontroller und Magnetsensor.

Autor: Cerberus (Gast)
Datum:

Bewertung
-4 lesenswert
nicht lesenswert
Bei der Bildqualität kann man nicht viel sagen.
Wenn die Zauberkundschaft 1,5 Jahre den Trick damit
nicht vermisst hat, wird es wohl nicht so wichtig sein.
Ansonsten würde ich mal ein lokales Repaircafe aufsuchen,
ob es da repariert werden kann.

Autor: Wühlhase (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wie bereits geschrieben-der Materialwert liegt definitiv weit unter dem, 
was du dafür bezahlt hast, selbst wenn du die Platine professionell 
fertigen lässt. Geringe Stückzahlen (und eventuell der Markt an sich, 
manche Dinge sind grundsätzlich nicht billig) werden den Preis treiben.


Philipp O. schrieb:
> Ich habe von Elektronik kaum Ahnung, deshalb die Frage.

Dem kann man abhelfen... ;)

Autor: Zauberlehrling (Gast)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Cerberus schrieb:
> Ansonsten würde ich mal ein lokales Repaircafe aufsuchen,
> ob es da repariert werden kann.

Oder noch besser ein Zaubercafee;-)

Autor: Achim S. (achs)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Cerberus schrieb:
> lokales Repaircafe aufsuchen,

Genau! Und vorher Unterlagen sammeln (Werbung, Katalogfotos, Datenblatt, 
Funktionsweise rekapitulieren).

Autor: Sebastian S. (amateur)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Unterm Strich:
Das Teil lässt sich nicht reparieren.

Die Alternative zum Neukauf ist aber auch nicht ohne.
Dazu müsste jemand mit Ahnung die Schaltung analysieren und nachbauen. 
Nach einiger Zeit als Unterlage beim Parken ist aber wahrscheinlich mehr 
als nur eine kaputte Ecke angefallen. Ist dann aber die Schaltung nicht 
offensichtlich, so wird das extrem aufwändig.
Ein Elektronikliebhaber oder jemand mit chronischer Langeweile könnte 
das aber schaffen. Dauert aber.
Wenn aber, wird es wohl bezahlbar (so keine Stundenlöhne anfallen).

Autor: Karl (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn du in der nähe von Lorch oder Fulda bist, kann ich es mir 
anschauen.
Bei bedarf melde ich mich an.

Beitrag #5132959 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Mark Space (voltwide)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das silberne Teil könnte auch ein Supercapacitor sein - zur 
Stromversorgung für einige Minuten während des Zaubertricks.
Da ist wohl so einiges durch Elektrolyse weg gegammelt.
Der Preis dafür ist echt frech!

Beitrag #5132963 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Mike J. (linuxmint_user)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Philipp O. schrieb:
> er war völlig verdreckt aber nicht gerostet.
>
> Nun ist eine Eckt eingedrückt bzw. defekt

Diese Ecke scheint gar nicht kritisch zu sein, alles nur Massefläche.
Die Platine würde ich mit warmen Wasser reinigen.
Danach mit destilliertem Wasser reinigen damit die Salze entfernt werden 
und dann vielleicht noch mit Spiritus rüber gehen und dann trocknen.
Man kann zum trocknen einfach einen Fön nehmen.

Man kann jetzt mal probieren ob man mit einer strombegrenzten Spannung 
von meinetwegen 3V dem Gerät irgend welche Reaktionen entlocken kann. 
(der Schalter müsste erst mal überbrückt werden, entweder mit einem 
Stück Draht oder man schließt einen externen Schalter an)

Wenn nicht:
Jetzt ordentlich mit Flussmittel benetzen und mit frischem Lötzinn 
möglichst alles was oxidiert ist neu verzinnen.

Ich würde mit Heißluftstation (35€ bei eBay) vorher die Bauteile runter 
nehmen und alle Pins und die Oberfläche der Platine säubern und mit 
Wärme und Flussmittel die Oberflächen neu verzinnen.
Es ist aber vielleicht gar nicht notwendig alles so extrem zu erneuern.

Ist das ein Pic-Controller?

Beitrag #5132967 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5133164 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Fred Ram (Firma: www.ramser-elektro.at/shop) (fred_ram)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Welche Type/ welcher Hersteller ist das von diesemTrick?
Vielleicht kann man sowas nachbauen?

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
Datum:

Bewertung
6 lesenswert
nicht lesenswert
Mach mal nochn Bild mit Kamera und LICHT, bitte.
Das bekommt man wieder hin, denk ich.

StromTuner

Autor: wastler (Gast)
Datum:

Bewertung
-4 lesenswert
nicht lesenswert
Was genau macht denn das Ding? Wenn es zum Beispiel nur darum geht, eine 
Münze magnetisch zu erkennen und durch eine Vibration zu signalisieren, 
dann kann ein normaler Elektroniker sowas an einem Feierabend als 
Hobbyprojekt machen. Wird vermutlich einfacher, als so eine Schaltung zu 
analysieren und nachzubauen. Dank SMD geht sowas auch in stabil, robust 
und klein.

Autor: Peter Dannegger (peda)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Eh wir jetzt Rätsel raten, mach erstmal ordentliche Bilder von beiden 
Seiten.
In Briefmarkengröße zu posten ist sinnlos.

Autor: Karl B. (gustav)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi @papillon121,
könntest Du bitte nochmal Bilder hochladen, auch von der Rückseite.
Dann, und das ist wahrscheinlich das größte Problem, könntest Du etwas 
über den Ablauf des Zaubertricks sagen, was zum Beispiel genau die 
Funktion des elektronischen Teils sein soll, die den Trick erst 
ermöglicht.
OK, ich weiß, etwas über Tricks zu verraten, widerspricht den Statuten 
des "Magischen Zirkels".
Ohne ein gewisses Lüften des Vorhangs, sei es auch nur um ein paar 
Millimeter, wird es extrem schwierig, konkrete Hilfe anzubieten.

Die Preisvorstellung ist allerdings für mich unvorstellbar hoch, sonst 
würde ich in Deinem Falle einfach Neukauf vorschlagen.


ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
Beitrag #5133249 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Marc D. (gierig) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
http://www.hugoshelley.com/?product=sixth-sense-2



das wird wohl ein nachvolger sein von dem Gerät.
Das aber auch grade nicht zu kaufen gibt weil der nachfolger
in planung ist.

klingt nicht nach "Jupp in 5min entwickelt und in 10min gebaut"

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Leute,

Erstmal vielen Dank für die vielen Antworten, damit hätte ich nicht 
gerechnet. Das es dabei um Späße über Zauberkünstler geht, schon ;-)

Da einige von euch die Funktion erklärt haben wollen, das verstehe ich, 
und ich habe auch kein Problem damit die Funktion zu erklären, da viele 
von euch diesen Zaubertrick nie zu Gesicht bekommen werden, dafür ist er 
einfach zu selten und zu teuer für die meisten Hobby-Zauberer.

Person A bekommt ein magnetisches 50 Cent Stück in die Hand (dieses 50 
Cent Stück ist sehr sehr stark magnetisch und kostet um die 50 Euro). Es 
gibt minderwertigere Versionen, aber da muss man sehr nah mit dem 
Magnetsensor ran, das ist natürlich nicht gewollt.

Der Zauberer dreht sich um (Der Magnetsensor befindet sich in diesem 
Moment an seinem Handgelenk, verdeckt durch den Ärmel) und sagt zu 
Person A, dass diese die Münze in eine Hand nehmen soll, um dann die 
beiden Hände mit geschlossen Fäusten vorzuzeigen (das Spiel kennt ja 
sicherlich jeder).

Nun wird der Zauberkünstler jedes Mal erraten in welcher Hand das 50 
Cent Stück ist, aber nicht nur das, er errät auch ob Kopf oder Zahl oben 
liegt. Der Sensor vibriert bei Kopf 1 mal und bei Zahl 2 mal.

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie viele Kneipenwetten ich damit 
gewonnen habe, mit etwas mehr krimineller Energie würde man den Betrag 
wahrscheinlich mit Gewinn wieder herausholen können ;-) :-D

Auf jeden Fall der Knaller auf jeder Party.

So, soweit zur Funktionsweise. Ob es den Preis wert ist, kann ich nicht 
sagen, ich bin Zauberkünstler und wie gesagt, kenne mich mit Elektronik 
wenig aus. Aber wenn das jemand von euch nachbaut und dann verkauft (ist 
ja nicht verboten) dann wird er eine Stange Geld verdienen. Viele 
Zauberkünstler wollen dieses Gerät, aber es ist zu teuer. Und so wenig 
Zaubrer wie ihr jetzt denkt gibt es gar nicht ;-)

Netterweise hat sich gestern der User dl3yc bei mir gemeldet und mir 
angeboten sich das Gerät mal anzuschauen. Ich schicke ihm das Ding und 
die Münze zum Funktionstest heute Abend los.

Danke aber an alle für eure Tipps, wirklich sehr nett von euch! Würde ja 
gerne für alle hier eine kleine Vorstellung bringen, aber das hier ist 
das Internet, von daher wird schwer, höchstens über LiveStream :-D

In diesem Sinne, danke noch mal, habe jeden Tipp genau durchgelesen!

Anbei noch ein Bild das ich gestern gemacht habe, sorry für die 
Qualität, jetzt steckt alles schon in der Versandverpackung an euren 
Kollegen, sonst hätte ich noch bessere gemacht.

: Bearbeitet durch User
Autor: Henrik V. (henrik_v)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das Kunststück ist es, die Illusion zu erschaffen :)

Bei der letzten Schatzsuche für meine Tochter hab ich auch eine Filmdose 
mit Seltenerdemagnet unter der Grasnarbe versteckt. Ein paar klassische 
Kompasse hatte ich noch als Backup (~1€, Pollin), aber die Kids sind ja 
alle mit Wischphone ausgerüstet..SensorKinetics drauf, kleine 
Physikeinführung, hat allen Spaß gemacht. So ab etwa 30cm wurde es 
ziemlich einfach zu detektieren.

Notiz an mich: Immer einen Magneten dabeihaben, dann kann ich in der 
Kneipe Verwirrung stiften :D

Autor: micha (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
hm, also eine "einfache" Nord-Süd Erkennung wenn man sich dem Magnetfeld 
nähert; wahrscheinlich bewegt der Zauberer seine Hand/Ärmel von oben 
(oder unten) kommend auf die geschlossene Faust zu. Sollte sich mit 
einem Tiny, einer Hall-Sonde (oder IMU sensor) und Vibrationsmotor 
machen lassen. 400,- bzw 195$ ist ne Menge Holz dafür :-)

Autor: Peter R. (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
micha schrieb:
> machen lassen. 400,- bzw 195$ ist ne Menge Holz dafür :-)

Na und?  Dazu kommen auch noch die 50€ für das präparierte 
50-Cent-Stück. Die 400€ sind ja nicht für die Hardware sondern für die 
Software bzw. die Nutzung des Zaubertricks.

...und waren dem Poster anscheinend nicht zu viel.

evtl. würde ja der Anbieter über den Ersatz der Hardware mit sich reden 
lassen. Aber wenn er spitz bekommen hat, wie der Trick öffentlich wurde, 
wird seine Bereitschaft dazu geringer sein.

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
Datum:

Bewertung
-14 lesenswert
nicht lesenswert
Das dürfte dem egal sein. Ich bin jedenfalls zu 125% der Überzeugung, 
daß es keine Zauberer gibt, auch wenn man sie manchmal brauchen könnte. 
Foglich ist alles was die können immer nur ein Trick oder eine Illusion. 
Wer dafür Geld bezahlt bzw. sich da über's Ohr hauen lässt ist selber 
schuld. Da wird mir auch klar wieso es im Mittelalter so einen Schwund 
bei dieser Bevölkerungsgruppe gab.

Autor: Cyblord ---- (cyblord)
Datum:

Bewertung
5 lesenswert
nicht lesenswert
Marc D. schrieb:
> klingt nicht nach "Jupp in 5min entwickelt und in 10min gebaut"

Sag ich doch. So was kommt dann meist von Leuten die noch nie ein 
PRODUKT fertig entwickelt haben. Und damit meine ich keine 
Zertifizierungen usw. sondern nur eine funktionierende Platine + 
Software die aber zuverlässig (=serienreif) funktioniert.

> Das dürfte dem egal sein. Ich bin jedenfalls zu 125% der Überzeugung,
> daß es keine Zauberer gibt,

Sach bloß. Na du bist ja ein ganz aufgeweckter...

> Wer dafür Geld bezahlt bzw. sich da über's Ohr hauen lässt

Sag mal geht's dir noch gut? Da lässt sich doch niemand "übers Ohr 
hauen". Das nennt man UNTERHALTUNG. Leute gibt's...

: Bearbeitet durch User
Autor: Toxic (Gast)
Datum:

Bewertung
4 lesenswert
nicht lesenswert
Ja mit Magneten kann man so allerlei Unheil anrichten......
Ich erinnere mich noch an einen Userbeitrag auf dem Dell-forum.Da hat 
sich einer ueber den "Scheiss-Dell-Laptop" aufgeregt,weil dieser sich 
auf unerklaerlicherweise immer wieder abschaltete und dies auch nur,wenn 
seine Frau damit "arbeitete".
Wohlgemerkt: Nur seine Frau hatte mit diesem ominoesen Problem zu 
kaempfen.

Zauberei? Vodoo? Hokuspokus?

Weit entfernt: Wie sich herausstellte (rechtzeitig genug,bevor der 
Dummdoedel Dell vor den Kadi ziehen wollte....)trug seine Frau 
magnetische Armreifen [sollen ja allerlei Krebsgeschwuere heilen koennen 
;-) ]
welche in der Regel ueber der rechten Seite des Touchpads schwebten und 
zwar genau da, wo sich unterhalb der Abdeckung ein Magnetfeldsensor 
befand.Dieser Sensor diente dazu beim Zuklappen des Laptopdeckels (mit 
Hilfe eines am Deckelrand eingebauten Magneten) den Laptop 
auszuschalten.Diese Funktion wurde nun von den Armreifen uebernommen 
bzw.unterstuetzt :-)

Seitdem,uebe ich mich hin und wieder selbst als Zauberer,indem ich auf 
magische Weise meinen Laptop - vor den erstaunten Gesichtern 
unglaeubiger uC-Profis - beruehrungslos in den Tiefschlaf versetze.....

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
7 lesenswert
nicht lesenswert
Ben B. schrieb:
> Das dürfte dem egal sein. Ich bin jedenfalls zu 125% der Überzeugung,
> daß es keine Zauberer gibt, auch wenn man sie manchmal brauchen könnte.
> Foglich ist alles was die können immer nur ein Trick oder eine Illusion.
> Wer dafür Geld bezahlt bzw. sich da über's Ohr hauen lässt ist selber
> schuld. Da wird mir auch klar wieso es im Mittelalter so einen Schwund
> bei dieser Bevölkerungsgruppe gab.

Ich dachte eigentlich hier geht es um Elektronik und nicht um Zauberer, 
aber gut ;-)

Wenn du das mit dem Mittelalter auf die Hexenverbennung beziehst, dann 
war das "Religiöser" Natur und hatte nichts mit dem Hass auf 
Illusionisten zu tun. Du sagst Zauberer können nur einen Trick oder eine 
Illusion. Ich möchte dich mal sehen wie du das hinbekommst.

Wenn du so denkst, dann ist alles was man lernt oder übt Unsinn. 
Fußballer können Fußball und das ist dann alles was sie können? 
Gitaristen können nur Gitarre spielen usw und so fort? Das ist eine sehr 
komische Ansicht, findest du nicht auch? :-D Viele Menschen können 
irgendwas besonders gut, um das zu sehen geben andere Menschen Geld aus, 
so ist das im Leben.

Ich will dir nicht zu nahe treten, auch wenn du das bei mir getan hast, 
aber ich hoffe wirklich das du keine Kinder hast, denn wenn ich Sätze 
höre wie "Foglich ist alles was die können immer nur ein Trick oder eine 
Illusion.
Wer dafür Geld bezahlt bzw. sich da über's Ohr hauen lässt ist selber
schuld.", dann sehe ich traurige Kinder, keine Glücklichen.

Eigentlich wollte ich diesem Thema kein Forum geben, aber irgendwie 
wundert es mich immer wieder wie viele Leute keine Phantasie besitzen 
und scheinbar in ihrer eigenen Kindheit auch nie hatten. Sowas 
enttäuscht und macht irgendwie missmutig.

Autor: Joe F. (easylife)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Also ich finde das Ding sieht nicht so schlecht aus.
Der demolierte Bereich ist vermutlich nicht besonders wichtig.

Den On/Off Schalter hat es halt weggerissen.
Sollte man ersetzen können.

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
Datum:

Bewertung
-12 lesenswert
nicht lesenswert
> Eines Abends habe ich den Trick leider verloren.
Überhaupt der Aufhänger, weiterzulesen.
"Trick verloren" Nie gehört: Geduld verlieren kann man, oder beim 
Fußball.

> Netterweise hat sich gestern der User dl3yc bei mir gemeldet...
Sicherlich nicht ohne Grund per PN. aber nu issit raus 😂

> Zaubertrick nie zu Gesicht bekommen werden, dafür ist er
> einfach zu selten und zu teuer für die meisten Hobby-Zauberer.
Sehr schelchtes Kharma

> Anbei noch ein Bild das ich gestern gemacht habe
Was von "Kamera" und LICHT" hast Du nicht verstanden?

> (dieses 50 Cent Stück ist sehr sehr stark magnetisch
> und kostet um die 50 Euro).
Hier geht es weiter. Bin ich jetzt echt neidisch, das Du Dir ein 50Cent 
mit integriertem Neodym für 50Euro leisten kannst?
Liest Du selbst, was Du wie schreibst? Was soll das?

Ich schieße oft auch quer, ja: auch hier hin und wieder. ich weiß nicht, 
wie sich andere fühlen, wenn Sie deinen Text lesen. Ich bin froh, das 
ich mich NICHT bei Dir gemeldet habe.

Da ist'n PIC, ein Kompasssensor und ein Vibra-Handy-Aktor drauf: Woozaa
Und der µC in Riesengroß :|

StromTuner

Autor: micha (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Peter

Bitte verstehe mich nicht falsch, ich weiss das zwischen Hobby und 
Verkauf oder industriell Welten liegen, besonders wenn man davon leben 
möchte. Es ist eher Respekt vor dem Hersteller und leichter Neid, dass 
ich noch keine meiner Ideen so gut monetarisiert habe bzw. es jemand vor 
mir gemacht hat :-)
In diesem Fall finde ich es sogar +-OK, da technisch schon nicht ganz 
trivial und vor allem für den Kunden ein exklusiver Trick! Ich ärgere 
mich aber manchmal über Abzocker (z.B. Ali-Express-Weiterverkäufer mit 
400% Aufschlag, (zusammen)kopierte Dokumentationen, Tank-Magnete oder 
linksgedrehtes Wasser)

Autor: wastler (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Cyblord -. schrieb im Beitrag #5133249:
> So? Dann hast du das gerade dem TE angeboten oder was hält dich ab?
Wüsste nicht, warum ich das nicht machen sollte. Eine entsprechende 
Funktionsbeschreibung vorausgesetzt.

> Was genau hast du dann eigentlich nach einem Feierabend? Die komplette
> Platine als Schaltplan und Layout inklusive aller Fertigungsdaten und
> bereit zum raussicken fürs PCBA + komplette Software für den
> wahrscheinlich genutzten Controller? Das würde ich gerne sehen ehrlich,
> wie du Schwätzer das machst.
Kannst du haben. Manche Leute haben eben auch Motivation, sowas 
durchzuziehen. Die Aufgabenstellung ist nicht schwer: Erkenne Münze, 
erkenne Polarität des Magnetfelds und vibriere einmal oder zweimal.

Was, bitte, ist in deinen Augen daran ein Meisterstück?

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
5 lesenswert
nicht lesenswert
Axel R. schrieb:
>> Eines Abends habe ich den Trick leider verloren.
> Überhaupt der Aufhänger, weiterzulesen.
> "Trick verloren" Nie gehört: Geduld verlieren kann man, oder beim
> Fußball.
>
>> Netterweise hat sich gestern der User dl3yc bei mir gemeldet...
> Sicherlich nicht ohne Grund per PN. aber nu issit raus 😂
>
>> Zaubertrick nie zu Gesicht bekommen werden, dafür ist er
>> einfach zu selten und zu teuer für die meisten Hobby-Zauberer.
> Sehr schelchtes Kharma
>
>> Anbei noch ein Bild das ich gestern gemacht habe
> Was von "Kamera" und LICHT" hast Du nicht verstanden?
>
>> (dieses 50 Cent Stück ist sehr sehr stark magnetisch
>> und kostet um die 50 Euro).
> Hier geht es weiter. Bin ich jetzt echt neidisch, das Du Dir ein 50Cent
> mit integriertem Neodym für 50Euro leisten kannst?
> Liest Du selbst, was Du wie schreibst? Was soll das?
>
> Ich schieße oft auch quer, ja: auch hier hin und wieder. ich weiß nicht,
> wie sich andere fühlen, wenn Sie deinen Text lesen. Ich bin froh, das
> ich mich NICHT bei Dir gemeldet habe.
>
> Da ist'n PIC, ein Kompasssensor und ein Vibra-Handy-Aktor drauf: Woozaa
> Und der µC in Riesengroß :|
>
> StromTuner

Langsam wirds hier aber sehr politisch, ist das hier kein Elektronik 
Forum? :-D

Danke für deine textliche und psychologische Analyse, ich wusste nicht 
das ich dir zu Nahe trete wenn ich 50 € erwähne. Du hast das aber etwas 
aus dem Zusammenhang genommen, es ging in den Absätzen davor und danach 
um das finanzielle, deshalb habe ich noch dazu geschrieben das das 50 
Cent Stück alleine 50 € kostet. Damit wollte ich nicht sagen das das für 
mich nicht viel Geld ist, ich habe selber für den Trick gespart.

Entschuldige das ich Trick und nicht "Zaubertrick verloren" geschrieben 
habe und damit deine Rechtschreibprüfung wohl nicht bestanden habe. 
Solltest du in diesem Moment deine Lesebrille auf der Nasenspitze haben, 
du kannst sie wieder hochsetzen, ich habe bestimmt noch einige Fehler in 
diesem Text und gestehe sie ein.

Du schreibst etwas von schlechtem Karma, les dir doch deinen Kommentar 
noch mal genauer durch, und sag mir wer von uns schlechtes Karma 
verbreitet. Selbstreflexion ist immer ein guter Anfang.

Ich bin auch froh das du dich nicht bei mir gemeldet hast... sorry, ich 
meine NICHT (du hast es sogar noch fett geschrieben, da bin ich noch 
Anfänger). Kleinschreiben ist was für Feiglinge ;-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Cyblord ---- (cyblord)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
wastler schrieb:

> Die Aufgabenstellung ist nicht schwer: Erkenne Münze,
> erkenne Polarität des Magnetfelds und vibriere einmal oder zweimal.
ja sicher. Mit deinem Arduino Bastelboard und einem Aufstecksensor 
kannst du so was vielleicht in ein paar Stunden realisieren. Zu einem 
Produkt, wie ich oben schrieb, fehlt da aber noch bisschen was.

> Was, bitte, ist in deinen Augen daran ein Meisterstück?

Nichts.
Natürlich kann man so ein Gerät selbst bauen.
Ich sage nur dass du das in ein paar Stunden nicht hinbekommen wirst. 
Das ist absolut unrealistisch.
Schon das korrekte Anlegen der Bauteile im CAE Tool, so dass es nachher 
prof. Bestückt werden kann, wird schon an einem Feierabend knapp.

: Bearbeitet durch User
Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Denk was du willst. für mich klang das eben so, als wenn Du einer der 
auserlesenen bist, die sich diesen Trick leisten können.
Las sich nicht schön. Deine Rechtschreibung stört mich nicht, meine ist 
nicht besser.
Ich bleibe bei meiner Meinung.

Magnetsensor:
http://www.st.com/en/mems-and-sensors/lsm9ds0.html
http://de.rs-online.com/web/p/products/9054615/
Mikrocontroller:
http://de.farnell.com/atmel/attiny25-20mu/mcu-8bit...
http://www.atmel.com/images/atmel-2561-using-the-u...
Vibra-Motor:
https://eckstein-shop.de/Pololu-Shaftless-Vibratio...

ohne jetzt die preiswertesten Komponenten rausgesucht zu haben.
Den Magnetsensor gibt es auf die schnelle nicht einzeln: müsste man vom 
BreakoutBoard runternehmen.


StromTuner

Autor: Joe F. (easylife)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Was spricht denn gegen reparieren?
Die Vorderseite sieht echt nicht so schlimm aus.
- Die ICs sind nicht beschädigt
- der Schaden im Bereich des Vibrationsmotors sollte behebbar sein, wenn 
hier überhaupt ein elektrisches Problem existiert
- Den Ein/Aus-Schalter hat es erwischt. Den muss man durch einen neuen 
Schalter ersetzen.
- Der Zustand der Platinenrückseite ist mangels Foto noch unbekannt, 
aber ich denke hier sitzt einfach eine Batterie. Im Zweifel muss man den 
Batteriehalter auch erneuern.

@Philip: wie sieht denn die Rückseite aus. Ist da noch alles gesund?

Du könntest ja einfach mal versuchen, den Ein-Ausschalter zu 
überbrücken, und gucken, ob das Ding dadurch nicht schon wieder zum 
Leben erweckt wird. Neue Batterie natürlich vorausgesetzt.

Es gibt zwei Areale auf der Leiterplatte, an der man nicht erkennen 
kann, ob die Leiterbahnen wegkorrodiert sind, oder einfach nur dreckig.

Kannst noch nochmal ein etwas besseres Bild (mehr Auflösung und Licht) 
machen, bei dem man die rot eingekreisten Bereiche gut sehen kann?

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Schon das korrekte Anlegen der Bauteile im CAE Tool,
> so dass es nachher prof. Bestückt werden kann, wird
> schon an einem Feierabend knapp.
Das ist allerdings wahr!
Nur wurde hier nichts professionell bestückt.
https://www.mikrocontroller.net/attachment/340356/1.JPG
Zwei, drei Wochenenden wird man schon mit der Elektronik/Software 
verbringen, während die Frau nebenan schonmal das 50Cent Stück abformt 
und neu um einen Neodym "herumgestaltet".
Das stell ich mir am schwierigsten vor, das so hinzubekommen, das das 
Geldstück wie ein Geldstück aussieht und nicht wie ein runder 
Milka-Keks.

Aber es ging ja nicht um den Neu - oder Nachbau des Hilfsmittels, 
sondern um die Reparatur des jenen solchen.
Da wir uns der fachmännische Ausführung der Instandsetzung nun sicher 
sein können, bin ich gespannt, wie es weitergeht.

StromTuner

Autor: Joe F. (easylife)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Beim Schalter tippe ich auf diesen hier:

https://www.sparkfun.com/products/10860
http://www.mouser.de/search/ProductDetail.aspx?R=0...

Kannst du mal bei eingelegter Batterie mit einem Multimeter messen, ob 
zwischen den beiden markierten Punkten (rot/schwarz) die 
Batteriespannung zu messen ist?

Wenn ja, einfach mal mit einem Kabel die zwei mit der gelben Linie 
verbundenen Punkte verbinden, und gucken ob das Ding dann wieder angeht.

: Bearbeitet durch User
Autor: Jürgen S. (engineer) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Ich bin jetzt versucht, zu schreiben, sich mal mit einem Profizauberer 
in Verbindung zu setzen, der das Ding mit seinem Stab in einer Sekunde 
in den Urzustand zurückzaubert, möchte aber nicht gehässig sein. :-)

Könnte man das Ding nicht neu besorgen? Ich fürchte, daß selbst nach 
einer Reparatur das Ding schon an mehreren Ecken durch den Regen 
gelitten haben wird. Das Wasser frisst sich gerne mal in die Lagen 
hinein ...

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> @Philip: wie sieht denn die Rückseite aus. Ist da noch alles gesund?
>
> Du könntest ja einfach mal versuchen, den Ein-Ausschalter zu
> überbrücken, und gucken, ob das Ding dadurch nicht schon wieder zum
> Leben erweckt wird. Neue Batterie natürlich vorausgesetzt.
>
> Es gibt zwei Areale auf der Leiterplatte, an der man nicht erkennen
> kann, ob die Leiterbahnen wegkorrodiert sind, oder einfach nur dreckig.
>
> Kannst noch nochmal ein etwas besseres Bild (mehr Auflösung und Licht)
> machen, bei dem man die rot eingekreisten Bereiche gut sehen kann?

So, hier noch mal ein detailierteres Foto mit einem anderen Handy :)

Ich denke da kann man es besser erkennen, anbei auch noch die Rückseite.

Wie kann ich denn den Schalter überbrücken bzw. testen? Neue Batterien 
sind vorhanden. Soll ich vorher alles mit Dest. Wasser abwaschen bzw. 
mit Spiritus und dann trocknen, wie oben beschrieben?

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Joe F. schrieb:
> Beim Schalter tippe ich auf diesen hier:
>
> https://www.sparkfun.com/products/10860
> http://www.mouser.de/search/ProductDetail.aspx?R=0...

Richtig getippt, so sieht der abgebrochene Schalter auch aus :) Danke!

Autor: wastler (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Cyblord -. schrieb:
> ja sicher. Mit deinem Arduino Bastelboard und einem Aufstecksensor
> kannst du so was vielleicht in ein paar Stunden realisieren. Zu einem
> Produkt, wie ich oben schrieb, fehlt da aber noch bisschen was.

Ich habe in meinem Leben noch keinen einzigen Arduino angefasst. Aber 
schön, dass du weißt, welche Werkzeuge ich einsetze und welche nicht.

Cyblord -. schrieb:
> Nichts.
> Natürlich kann man so ein Gerät selbst bauen.
> Ich sage nur dass du das in ein paar Stunden nicht hinbekommen wirst.
> Das ist absolut unrealistisch.
> Schon das korrekte Anlegen der Bauteile im CAE Tool, so dass es nachher
> prof. Bestückt werden kann, wird schon an einem Feierabend knapp.

Bauteil-Footprints haben andere Leute bereits angelegt. Wüsste nicht, 
was dagegen spricht, diese zu benutzen. Bauteile haben ebenfalls bereits 
andere Leute angelegt, und wo das nicht der Fall ist, dann werden welche 
erstellt. Das dauert keinen "ganzen Abend", sondern drei, für Faule 
vielleicht fünf Minuten.
Bei den genannten Anforderungen (Kompass-Sensor, Mikrocontroller, 
Batterie, Vibratonsmotor) ist das für den Kompass und für den 
Vibrationsmotor der Fall, vielleicht noch für einen Batteriehalter. Den 
Rest gibt es fertig. Oder legst du für jeden Widerstand einen Footprint 
an?

Ich gebe dir Recht damit, dass es mehr Aufwand bedarf, das Ganze so zu 
layouten, dass es gut vom Bestückautomaten bestückt werden kann. Nur: Es 
geht hier um Stückzahl 1 (eins). Wer dafür den Bestückungsautomaten 
anschmeißen will, hat zuviel Zeit und zuviel Geld.

Autor: wastler (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
wastler schrieb:
> Das dauert keinen "ganzen Abend", sondern drei, für Faule
> vielleicht fünf Minuten.

Und bevor gemotzt wird: Pro Bauteil selbstredend.

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der PIC hat auch ordentlich auf die Mütze bekommen: die ganzen Pads auf 
der (im Bild) oberen Seite sind abgerissen. Elektrisch ist aber ganz 
sicher nichts defekt.


StromTuner

Autor: Joe F. (easylife)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Philipp O. schrieb:
> Wie kann ich denn den Schalter überbrücken bzw. testen? Neue Batterien
> sind vorhanden. Soll ich vorher alles mit Dest. Wasser abwaschen bzw.
> mit Spiritus und dann trocknen, wie oben beschrieben?

Ja, VORSICHTIG (Wattestäbchen) mit Spiritus die verdreckten Stellen 
etwas reinigen ist kein Fehler.
Mit zu viel Kraft und Elan richtet man aber eher Schaden an, also 
wirklich nur ganz leicht drüberwischen.
Was an Schmutz nicht leicht abgeht bleibt einfach drauf.

Die 4 großen Kontakte aussen sind also Batt+.
Falls du ein Multimeter hast, miss mal zwischen den beiden Punkten wie 
von mir weiter oben beschrieben (rotes Kabel und schwarzes Kabel des 
Multimeters an die entsprechenden Punkte).
Wenn da eine POSITIVE Spannung angezeigt wird, mal die gelbe markierte 
Brücke ausprobieren.

Die Leiterbahn unter dem Schalter sieht auf dem neueren Foto gut aus.
Wenn du etwas Glück hast, geht das Ding noch, und du musst nur den 
Schalter ersetzen.

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Joe F. schrieb:
> Philipp O. schrieb:
>> Wie kann ich denn den Schalter überbrücken bzw. testen? Neue Batterien
>> sind vorhanden. Soll ich vorher alles mit Dest. Wasser abwaschen bzw.
>> mit Spiritus und dann trocknen, wie oben beschrieben?
>
> Ja, VORSICHTIG (Wattestäbchen) mit Spiritus die verdreckten Stellen
> etwas reinigen ist kein Fehler.
> Mit zu viel Kraft und Elan richtet man aber eher Schaden an, also
> wirklich nur ganz leicht drüberwischen.
> Was an Schmutz nicht leicht abgeht bleibt einfach drauf.
>
> Die 4 großen Kontakte aussen sind also Batt+.
> Falls du ein Multimeter hast, miss mal zwischen den beiden Punkten wie
> von mir weiter oben beschrieben (rotes Kabel und schwarzes Kabel des
> Multimeters an die entsprechenden Punkte).
> Wenn da eine POSITIVE Spannung angezeigt wird, mal die gelbe markierte
> Brücke ausprobieren.
>
> Die Leiterbahn unter dem Schalter sieht auf dem neueren Foto gut aus.
> Wenn du etwas Glück hast, geht das Ding noch, und du musst nur den
> Schalter ersetzen.

Alles Klar Joe, ich teste es mal heute Abend und gebe dann Rückmeldung.

Vielen dank für deinen und eure Tipps, finde ich wirklich klasse! Das 
hier ist noch ein Forum wo einem wirklich geholfen wird, es gibt viele 
andere, da ist das nicht mehr so.

Also heute Abend gibts ein Update ob der Test erfolgreich war!

Multimeter habe ich nicht, aber kaufe ich mir gleich im Baumarkt, kann 
man ja sicherlich öfter gebrauchen.

Autor: Joe F. (easylife)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Philipp O. schrieb:
> Multimeter habe ich nicht, aber kaufe ich mir gleich im Baumarkt, kann
> man ja sicherlich öfter gebrauchen.

Ja, und ne Kamera mit Makro, die scharfe Bilder macht... ;-)

Axel R. schrieb:
> Der PIC hat auch ordentlich auf die Mütze bekommen: die ganzen Pads auf
> der (im Bild) oberen Seite sind abgerissen. Elektrisch ist aber ganz
> sicher nichts defekt.

Das stimmt allerdings, ist mir bisher noch gar nicht aufgefallen.
Tatsächlich sieht es so aus, als ob an diesem IC alle Pins von der 
Platine abgerissen wurden, und jetzt schräg da stehen.

So richtig kann man es aber auf den Bilder nicht beurteilen.

Wenn das so ist, ist der Schaden allerdings doch größer als vermutet, 
und dann solltest du auf keinen Fall die Batterien einlegen.

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Joe F. schrieb:

> Wenn das so ist, ist der Schaden allerdings doch größer als vermutet,
> und dann solltest du auf keinen Fall die Batterien einlegen.

Ok, ich glaub dann schicke ich das Teil doch einfach mal am besten weg.

Ich bin ja wirklich kein experte, und da ich u.u. etwas mit meinem 
unwissen kaputt machen kann, lasse ich es lieber.

Platine reinigen, durchmessen hätte ich mir noch zugetraut, aber für 
weitere Dinge müsste ich mich mehr mit Elektrotechnik auseinandersetzen.

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Ich denke, das Teil ist auf Reisen und in guten Händen???
Tue Dir selbst einen Gefallen (jetzt mal alles gezicke beiseite) Das 
Ding hat Dich 400Euro gekostet. Spiel da nicht slbst drann rum. Schick 
es weg.
Das muss man schon mindestens zweiundzwanzig mal gemacht haben. Sonst 
wird der Schaden nur noch größer.




StromTuner

: Bearbeitet durch User
Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Hier noch mal ein Foto, wenn ich mir das Teil genau angucke sieht es 
nicht kaputt aus, ich glaub das wirkt auf meinen unprof. geschossenen 
Fotos einfach nur so :-)

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Vierhundert... (das kann man in der Tat verkaufen - meine Herren)
und ich mühe mich mit Yachtelektronik und Polizeisonder"signalen" ab. 🤣😁

Geht der Zauberer irgendwohin und bestellt sich "seinen Trick" in einer 
Erfinderwerkstatt? Da gibt es sicher auch spezielle 
Messeveranstaltungen, oder? Das muss doch alles ziemlich konspirativ zu 
Sache gehen...

StromTuner

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Axel R. schrieb:
> Ich denke, das Teil ist auf Reisen und in guten Händen???
> Tue Dir selbst einen Gefallen (jetzt mal alles gezicke beiseite) Das
> Ding hat Dich 400Euro gekostet. Spiel da nicht slbst drann rum. Schick
> es weg.
> Das muss man schon mindestens zweiundzwanzig mal gemacht haben. Sonst
> wird der Schaden nur noch größer.
>
>
>
>
> StromTuner

Nein, es geht heute Abend auf Reise.

Ja, das werde ich auch machen, ich lasse die Finger davon und es geht zu 
einem, der versteht was er macht. Ich würde euch ja auch nicht sofort 
einen schwierigen Zaubertrick lernen lassen ;-)

Autor: Absolvent (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
du magst vielleicht Zaubern können, aber fotografieren kannst du 
wahrlich nicht :D

Tipps:

- viel Licht
- wenig Schatten
- Kamera ruhig halten

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Stell doch bitte mal den Fotoapparat auf "P" oder "MAKRO" und geh da 
richig dicht ran - BITTE. (nicht nur) ich würde(n) gern mehr sehen.

StromTuner

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Axel R. schrieb:
> Vierhundert... (das kann man in der Tat verkaufen - meine Herren)
> und ich mühe mich mit Yachtelektronik und Polizeisonder"signalen" ab. 🤣😁
>
> Geht der Zauberer irgendwohin und bestellt sich "seinen Trick" in einer
> Erfinderwerkstatt? Da gibt es sicher auch spezielle
> Messeveranstaltungen, oder? Das muss doch alles ziemlich konspirativ zu
> Sache gehen...
>
> StromTuner

Wie gesagt, es gibt mehr als man denkt. Viele Geschäfte die solche und 
andere Tricks verkaufen setzen Millionenbeträge ab. Eigentlich wird da 
alles über Wert verkauft, aber Zauberer zaubern und löten sich nicht 
irgendwelche Teile zusammen (mal salopp gesagt, nichts für ungut) ;-)

Es gibt auch Massenweise Hobbyzauberer, die bereit sind für solche 
Tricks viel Geld auszugeben. 400 € wirkt vielleicht viel, aber das ist 
noch ein recht "günstiger" Trick. Viele bezahlen für Zaubertricks (jetzt 
hab cih Zaubertrick geschrieben ;-) ) weit mehr.

Ein äußerst lukrativer Markt, vielleicht ist das ja für den ein oder 
anderen von euch ein Denkanstoß.

Das Teil was ich euch heute hier zeige ist überall ausverkauft, weil es 
bald eine Version 2 gibt. Da haben die 400 € Verkaufspreis für die alte 
Version (die neue kostet 200 Pfund) auch nicht viel dran geändert, die 
Leute kaufen es trotzdem, so ist das eben.

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Axel R. schrieb:
> Stell doch bitte mal den Fotoapparat auf "P" oder "MAKRO" und geh da
> richig dicht ran - BITTE. (nicht nur) ich würde(n) gern mehr sehen.
>
> StromTuner

ich hab ein Digitales Mikroskop zuhause, fällt mir gerade ein :-D

Damit mach ich nachher mal Aufnahmen, so in ca. 2 Stunden und stelle sie 
hier Online. Hab ich gar nicht dran gedacht...

Autor: Cyblord ---- (cyblord)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also zu den Kosten, es gibt nun mal bestimmte "Fachgeschäfte" die für 
kaufkräftige Kunden satte Preise für eigentlich günstige Produkte haben. 
Das gibt es aber sehr häufig.

Z.B. diese "Key-Chain Cams" aus China, also eine kleine Kamera im 
Gehäuse eines Autoschlüssels, die kosten bei eBay und Ali ja quasi gar 
nix (5-10 EUR) und die werden technisch IDENTISCH in "Security-Shops" 
für Möchtegern-Detektive für 199 EUR und mehr angeboten. Natürlich dann 
in einer feinen Schachtel.

Audiophile Shops kennt hier ja jeder --> Gleiches Prinzip.

: Bearbeitet durch User
Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die feine Schachtel mach viel her! Die Frau sitzt im Wohnzimmer und 
faltet Schächtelchen, bzw. die Einlagen dafür. Das muss dann mit rotem 
"Kunstrasen" von den Modelleisenbahnern elektrostatisch bepulvert werden 
und kommt dann - fertig gefaltet - als Einleger in den kleinen 
Pappkarton. Dadrin liegt dann formschlüssig in rotem Samt gebettet, das 
elektronische "Teil der Begierde". :=)


StromTuner

Autor: Joe F. (easylife)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Philipp O. schrieb:
> Ein äußerst lukrativer Markt, vielleicht ist das ja für den ein oder
> anderen von euch ein Denkanstoß.
>
> Das Teil was ich euch heute hier zeige ist überall ausverkauft, weil es
> bald eine Version 2 gibt.

Ich würde soetwas ja eher als aktiven Mini-Metalldetektor (induktiv) 
konstruieren.
Dann muss man nicht die Spezialmünze nehmen.
Welche Seite oben ist kann das Ding dann allerdings nicht erraten.

: Bearbeitet durch User
Autor: Cyblord ---- (cyblord)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Joe F. schrieb:
> Ich würde soetwas ja eher als aktiven Mini-Metalldetektor (induktiv)
> konstruieren.

Aber bei 4 Inch Detektionsabstand brauchst du eine 4 Inch Spule, also 10 
cm Durchmesser.

> Dann muss man nicht die Spezialmünze nehmen.

Dafür bekommt man dein Teil niemals im Ärmel versteckt.

> Welche Seite oben ist kann das Ding dann allerdings nicht erraten.

Also deutlich schlechter in jeder Hinsicht.

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Joe F. schrieb:
> Philipp O. schrieb:
>> Ein äußerst lukrativer Markt, vielleicht ist das ja für den ein oder
>> anderen von euch ein Denkanstoß.
>>
>> Das Teil was ich euch heute hier zeige ist überall ausverkauft, weil es
>> bald eine Version 2 gibt.
>
> Ich würde soetwas ja eher als aktiven Mini-Metalldetektor (induktiv)
> konstruieren.
> Dann muss man nicht die Spezialmünze nehmen.
> Welche Seite oben ist kann das Ding dann allerdings nicht erraten.

dann mal los, ich kaufs dir ab und viele meiner Kollegen ebenfalls :-)

Das mit den Minicams kenne ich, das Problem ist eben bei dem 
ZAUBERtrick, dass man ihn einfach sonst nicht bekommt...Wenn es ihn 
woanders in günstig geben würde... viele Käufer gäbe es ;-)

 ok, ihr würdet euch den basteln, aber nicht jeder kann oder macht das, 
deshalb kaufen sich viele diese überteuerten Teile (mich 
eingeschlossen).

So ist es halt :-)

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Cyblord -. schrieb:
> Joe F. schrieb:
>> Ich würde soetwas ja eher als aktiven Mini-Metalldetektor (induktiv)
>> konstruieren.
>
> Aber bei 4 Inch Detektionsabstand brauchst du eine 4 Inch Spule, also 10
> cm Durchmesser.
>
>> Dann muss man nicht die Spezialmünze nehmen.
>
> Dafür bekommt man dein Teil niemals im Ärmel versteckt.
>
>> Welche Seite oben ist kann das Ding dann allerdings nicht erraten.
>
> Also deutlich schlechter in jeder Hinsicht.

Für Zauberer muss es absolut flach sein und so klein wie möglich! das 
stimmt.

Autor: Joe F. (easylife)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Cyblord -. schrieb:
>> Ich würde soetwas ja eher als aktiven Mini-Metalldetektor (induktiv)
>> konstruieren.
>
> Aber bei 4 Inch Detektionsabstand brauchst du eine 4 Inch Spule, also 10
> cm Durchmesser.
>
>> Dann muss man nicht die Spezialmünze nehmen.
>
> Dafür bekommt man dein Teil niemals im Ärmel versteckt.

Dafür aber vielleicht in einem schicken Armreif? ;-)


>> Welche Seite oben ist kann das Ding dann allerdings nicht erraten.
>
> Also deutlich schlechter in jeder Hinsicht.

Jo, mei.

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Joe F. schrieb:

>>
>> Also deutlich schlechter in jeder Hinsicht.
>
> Jo, mei.

du wirst dich wundern, bei Vorführungen machen alle erst richtig große 
Augen wenn man die Seite noch errät.

Bei Illusionen geht es immer darum noch eins drauf zu setzen.

Autor: Peter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mal eine Frage, wo kann man das Teil den kaufen?
Ich würde gerne mal sehen was das kann und macht.

Sowas selber bauen ist mit Sicherheit nicht sooo schwer, wenn man es 
denn kann.
Aber dafür muss man halt was von Elektronik verstehen, da helfen halt 
keine Zaubertricks.

Wenn man für so etwas wirklich so viel Geld bekommen kann dann bin ich 
auch in der falschen Branche. Wobei die Kundenanzahl das ganze wieder 
relativieren wird.

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peter schrieb:
> Mal eine Frage, wo kann man das Teil den kaufen?
> Ich würde gerne mal sehen was das kann und macht.
>
> Sowas selber bauen ist mit Sicherheit nicht sooo schwer, wenn man es
> denn kann.
> Aber dafür muss man halt was von Elektronik verstehen, da helfen halt
> keine Zaubertricks.
>
> Wenn man für so etwas wirklich so viel Geld bekommen kann dann bin ich
> auch in der falschen Branche. Wobei die Kundenanzahl das ganze wieder
> relativieren wird.

Man kann es nicht mehr kaufen, die Kundenanzahl war so groß das die 
Nachfrage das Angebot überlagert hat :-)

Überall wo du schaust ist es restlos ausverkauft. Für Zauberer ist 
dieses Ding wie Gold, auch wenn es für euch nur ein paar Elektroteile 
sind.

Es gibt bald Version 2, da sind die Vorbestellungen aber auch schon 
wieder ausverkauft, mal gucken wann wir da dran kommen :-D

Autor: Peter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hast Du mal einen Link, nur damit man sich mal ein Bild davon machen 
kann.

VG, Peter

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peter schrieb:
> Hast Du mal einen Link, nur damit man sich mal ein Bild davon machen
> kann.
>
> VG, Peter

klar

http://www.hugoshelley.com/?product=sixth-sense-2

Autor: Cyblord ---- (cyblord)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peter schrieb:
> Sowas selber bauen ist mit Sicherheit nicht sooo schwer, wenn man es
> denn kann.

Das trifft auf alles zu ;-)

> Wenn man für so etwas wirklich so viel Geld bekommen kann dann bin ich
> auch in der falschen Branche. Wobei die Kundenanzahl das ganze wieder
> relativieren wird.

Ich denke auch dass da nicht viel mehr als 100 Stück im Jahr abgesetzt 
werden. Da müssen die Preise hoch sein damit sich das überhaupt lohnt.

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
https://www.amazon.de/magnetischen-MAGIC-Magnetisc...
16,99€

gleiche "Münze"
https://www.zauberbox.at/Zaubertricks-mit-Muenzen-...
29.95€

wieder
http://www.magic-factory-essen.de/zubehoer/muenzen...
diesmal für 37,50

jetzt such ich mal den "Nachfolger", die Version2 von dem dazugehörigen 
"Trick"
aha: überschnitten "Sixth SENSE 2.5" - danke!

StromTuner

Autor: Hp M. (nachtmix)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Philipp O. schrieb:
> (dieses 50
> Cent Stück ist sehr sehr stark magnetisch und kostet um die 50 Euro)

Egal, was es gekostet hat: Du und besonders der Verkäufer stehen schon 
mit einem Bein im Gefängnis ;-) 
https://de.wikipedia.org/wiki/Falschgeld#Deutschland
https://de.wikipedia.org/wiki/Falschgeld#Hartgeld
https://de.wikipedia.org/wiki/Falschgeld#Au.C3.9Fe...

Autor: Toxic (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Axel R. schrieb:
> Stell doch bitte mal den Fotoapparat auf "P" oder "MAKRO" und geh da
> richig dicht ran - BITTE. (nicht nur) ich würde(n) gern mehr sehen.

Bei der "richtig dicht dran" - Makroaufnahme am besten IBM um Hilfe 
bitten:
Youtube-Video "IBM Makes Tiny Movie by Pushing Molecules Around"

;-)

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Toxic schrieb:
> Axel R. schrieb:
>> Stell doch bitte mal den Fotoapparat auf "P" oder "MAKRO" und geh da
>> richig dicht ran - BITTE. (nicht nur) ich würde(n) gern mehr sehen.
>
> Bei der "richtig dicht dran" - Makroaufnahme am besten IBM um Hilfe
> bitten:
> Youtube-Video "IBM Makes Tiny Movie by Pushing Molecules Around"
>
> ;-)

Coole Nummer !

StromTuner

Autor: Peter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also ist das wirklich "nur" ein Hallsensor der auf 4" Abstand die 
Polarität erkennt und einen Vibrator 1/2 mal arbeiten läst.
Besonders klein ist das Teil aber auch nicht, das geht um einiges 
kleiner.

Nicht besonders anspruchsvoll (wenn man was davon versteht)!

Wenn Du jetzt sagst mach mir so was und ich habe noch 100 Andere die das 
haben wollen, kannst Du dich vor Angeboten hier nicht retten.
Da wird hier fast jeder Dir so ein Teil zusammen "zaubern".

VG, Peter

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Specifications

Dimensions: 33mm x 20mm x 9mm
Battery life: 50hrs
User-replaceable CR1632 batteries

also zwei von den Knopfzellen. Muss nicht mit 6Volt laufen, oder?
http://magictricks.co.uk/shop/sixth-sense-2-5-by-h...

Version 3 geplant (wie bereits vom Philipp genannt)
http://www.tesmarzauberartikel.de/product_info.php...

Okay. kannte ich noch nicht. geb ich zu.

StromTuner

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Axel R. schrieb:
> 
https://www.amazon.de/magnetischen-MAGIC-Magnetisc...
> 16,99€
>
> gleiche "Münze"
> https://www.zauberbox.at/Zaubertricks-mit-Muenzen-...
> jetzt such ich mal den "Nachfolger", die Version2 von dem dazugehörigen
> "Trick"
> aha: überschnitten "Sixth SENSE 2.5" - danke!
>
> StromTuner

Nur weil die alle wie ein 50 Cent Stück aussehen, haben die noch lange 
nicht die gleiche magnetische Kraft, da gibt es große Unterschiede, so 
große das fast alle berufszauberer genau diese Münzen nicht kaufen. Wer 
billig kauft, kauft meist 2 mal. Genau wie ich, ich hatte nämlich so 
eine billig Münze bestellt.. was dumm von mir, taugt nichts, da muss man 
mit der Hand direkt dran und dann ist der Effekt futsch

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
aaah, okay. Steht denn auf der Münze iwie klein "Muster" oderso drauf?
Sieht man denn zB mit der Lupe, das da am Geldstück manipuliert wurde?


StromTuner

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der verwendete "Spezialchip" (HMC5983) ist schlichtweg abgekündigt, 
meinte mein Honeywell-Distri gerade.
Bei den üblichen Versendern ist er raus. Auf Eval- und Breakoutboards 
ist er teilweise noch zu haben.
Deshalb muss Hugo sich ganz schnell was neues ausdenken. Deshalb wird es 
bald eine neue Version 3.0 vom Sixth-Sense geben. Die wird nicht besser 
sein, als die 2.5er; aber beschaffbar.

StromTuner

Autor: Argus (Gast)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Philipp O. schrieb:
> Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie viele Kneipenwetten ich damit
> gewonnen habe

Wie oft kam ein Kneipengast dahinter, dass das Spielchen zuverlässig
immer nur mit der Münze des TO funktionierte? Kaum aber mit einem
beliebigen fremden Geldstück. In vielen Kneipen bekommen ertappte 
Falschspieler ganz gewaltig aufs Maul gehauen.

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Argus schrieb:
> Philipp O. schrieb:
>> Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie viele Kneipenwetten ich damit
>> gewonnen habe
>
> Wie oft kam ein Kneipengast dahinter, dass das Spielchen zuverlässig
> immer nur mit der Münze des TO funktionierte? Kaum aber mit einem
> beliebigen fremden Geldstück. In vielen Kneipen bekommen ertappte
> Falschspieler ganz gewaltig aufs Maul gehauen.

ich hab das bestimmt schon bei 50 verschiedenen Leuten gemacht und ich 
weiß nicht in welche Kneipen du gehst oder in welchen Vierteln du wohnst 
aber bei mir schlägt einem keiner "aufs Maul" weil man einen Zaubertrick 
zeigt.

Wir sind jetzt an einem Punkt wo sich der Illusionist von dem 
Normalverbraucher oft unterscheidet. Es ist nämlich genau die Kunst, 
dass niemand auf die Idee kommt das mit seinem 50 Cent Stück zu machen.

Man muss natürlich auch erstmal darauf kommen, der normale Mensch 
rechnet nicht damit, dass das 50 Cent Stück manipuliert ist. Es steht 
nirgendwo Muster o.ä. drauf, es sieht aus wie ein 50 Cent Stück und 
fühlt sich auch so an. Wenn jetzt hier ein paar Juristen sind, dann 
macht ihr am besten eine Sammelklage gegen die Hersteller ;-) Wobei es 
auch Hersteller aus Deutschland gibt, die ganz normal über Amazon schon 
seit Jahren vertreiben... keine Ahnung wie das rechtlich ist.

Eigentlich ging es mir auch nur darum wie ich das Ding reparieren kann 
;-) :-D

Autor: Argus (Gast)
Datum:

Bewertung
-5 lesenswert
nicht lesenswert
Philipp O. schrieb:
> Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie viele Kneipenwetten ich damit
> gewonnen habe

Es macht schon einen gewaltigen Unterschied, ob man sich als Magier
outet und Zaubertricks vorführt. Oder aber seine Tricks nutzt, um
einen Vorteil daraus zu ziehen. Und sei es auch nur ein Getränk in
der Kneipe. Damit stellt man sich auf die gleiche Ebene wie der
Zocker, der mit gezinkten Karten betrügt.

Autor: Joe F. (easylife)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Ich habe in Kneipen schon ein paar wirklich verblüffende Tricks (in dem 
Fall mit Karten und Dinge aus der Hand verschwinden lassen) gesehen, und 
das umringt von Leuten. Kein doppelter Boden, keine Requisiten.
Keine Ahnung, wie der Typ es gemacht hat, er war richtig gut und hat 
natürlich nichts verraten.
Es ging da auch ganz klar nicht um Geld, sondern um kostenlose 
Unterhaltung durch jemanden, der einfach anderen gerne eine kleine 
Freude macht.
Ich war jedenfalls sehr begeistert.

: Bearbeitet durch User
Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Argus schrieb:
> Philipp O. schrieb:
>> Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie viele Kneipenwetten ich damit
>> gewonnen habe
>
> Es macht schon einen gewaltigen Unterschied, ob man sich als Magier
> outet und Zaubertricks vorführt. Oder aber seine Tricks nutzt, um
> einen Vorteil daraus zu ziehen. Und sei es auch nur ein Getränk in
> der Kneipe. Damit stellt man sich auf die gleiche Ebene wie der
> Zocker, der mit gezinkten Karten betrügt.

wie kommst du denn darauf das ich um Dinge wie um Getränke oder 
ähnliches Spiele? Hab ich irgendwas geschrieben was ich nicht mehr weiß? 
:-D Und wie kommst du darauf das ich Vorteile darauf ziehen will? oO

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Joe F. schrieb:
> Ich habe in Kneipen schon ein paar wirklich verblüffende Tricks (in dem
> Fall mit Karten und Dinge aus der Hand verschwinden lassen) gesehen, und
> das umringt von Leuten. Kein doppelter Boden, keine Requisiten.
> Keine Ahnung, wie der Typ es gemacht hat, er war richtig gut und hat
> natürlich nichts verraten.
> Es ging da auch ganz klar nicht um Geld, sondern um kostenlose
> Unterhaltung durch jemanden, der einfach anderen gerne eine kleine
> Freude macht.
> Ich war jedenfalls sehr begeistert.

genau darum geht es :)

Autor: Herbert Bechler (herbert_b)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Argus schrieb:
> Und sei es auch nur ein Getränk in
> der Kneipe. Damit stellt man sich auf die gleiche Ebene wie der
> Zocker, der mit gezinkten Karten betrügt.

Argus?! Deine Provokationsversuche können auch in's Auge gehen...

Herbert

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Herbert B. schrieb:
> Argus schrieb:
>> Und sei es auch nur ein Getränk in
>> der Kneipe. Damit stellt man sich auf die gleiche Ebene wie der
>> Zocker, der mit gezinkten Karten betrügt.
>
> Argus?! Deine Provokationsversuche können auch in's Auge gehen...
>
> Herbert

genau, leg dich nie mit einem Zauberer an, man hat schon in Herr der 
Ringe gesehen das das nicht gut ausgeht.

: Bearbeitet durch User
Autor: René H. (Firma: Herr) (hb9frh)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Philipp, wie sieht es aus? Schon gemessen?

Grüsse,
René

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
René H. schrieb:
> Philipp, wie sieht es aus? Schon gemessen?
>
> Grüsse,
> René

Ich habe mich auf dem Rückweg entschieden das Päckchen einfach an den 
User zu schicken der mir hier seine Hilfe angeboten hat.

Wenn es wieder bei mir ist mache ich ein Digital-Mikroskop Video und 
lade es hier hoch.

Autor: René H. (Firma: Herr) (hb9frh)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Philipp O. schrieb:
> Ich habe mich auf dem Rückweg entschieden das Päckchen einfach an den
> User zu schicken der mir hier seine Hilfe angeboten hat.

Guter Entscheid. Er wird es abschliessend klären können.

Grüsse,
René

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
René H. schrieb:
> Philipp O. schrieb:
>> Ich habe mich auf dem Rückweg entschieden das Päckchen einfach an den
>> User zu schicken der mir hier seine Hilfe angeboten hat.
>
> Guter Entscheid. Er wird es abschliessend klären können.
>
> Grüsse,
> René

danke, ihr hört auch nicht zum letzten Mal von mir, ich möchte mich, 
auch wenn ich es schon oft getan habe, wirklich sehr bei allen hier für 
ihre Hilfe bedanken, das waren mehr Tipps als ich mir gedacht habe.

Danke und Grüße!

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
http://www.farnell.com/datasheets/2156842.pdf

"End of Life notification" für die eingesetzten magnet-sensoren. Nur so, 
das man sieht, das ich mir das nicht aus den Fingern sauge. :)


StromTuner

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ebay-Artikel Nr. 222633355052

;)

StromTuner

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Axel R. schrieb:
> 
Ebay-Artikel Nr. 222633355052
>
> ;)
>
> StromTuner

die ist in 4 Tagen über 400 Euro :-)

Autor: Peter (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Man nehme:
MAG3110
AVR/PIC/ARM
Step UP/Down
Schalter
motor vibrator in gewünschter grösse
Batterie
Mosfet / Transistor für den Motor

ca. 3 Stunden Software
ca. 4 Stunden Platine

Autor: Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Peter schrieb:
> ca. 3 Stunden Software
> ca. 4 Stunden Platine

Was möchtest du damit ausdrücken?

Du bist schnell mit einem Erstentwurf?
Der Erstentwurf benötigt nochmals 6 Monate bis zum Produkt?
Die Produktionseinführung dauern auch nochmals 6 Monate?
Die Kosten für die Entwicklung/Produktion und CE-Kennzeichnung machen 
eine Amortisationsstückzahl von >500 erforderlich?

Autor: nur so (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Blöde Zwischenfrage: Wie verhält es sich eigentlich mit den nicht von 
echten Münzen zu unterscheidenden hochmagnetischen 50-ct-Münzen 
bezüglich Falschgeld? Soweit ich weiß, ist jegliche Geldnachbildung, die 
nicht eindeutig gekennzeichnet ist, als Falschgeld und damit als 
(versuchter) Betrug zu werten. Unabhängig von Zweck und Verwendung.

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
nur so schrieb:
> Blöde Zwischenfrage: Wie verhält es sich eigentlich mit den nicht von
> echten Münzen zu unterscheidenden hochmagnetischen 50-ct-Münzen
> bezüglich Falschgeld? Soweit ich weiß, ist jegliche Geldnachbildung, die
> nicht eindeutig gekennzeichnet ist, als Falschgeld und damit als
> (versuchter) Betrug zu werten. Unabhängig von Zweck und Verwendung.

ist ja nicht nachgebildet, das sind echte 50 Cent Münzen :-D

Ich bin Zaubrer, kein Jurist. Wäre halt nur komisch wieso Amazon und 
Ebay solche Auktionen nicht schließen... die sind bei solchen Sachen ja 
wirklich schnell hinterher.

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
Datum:

Bewertung
4 lesenswert
nicht lesenswert
Joe G. schrieb:
> Peter schrieb:
>> ca. 3 Stunden Software
>> ca. 4 Stunden Platine
>
> Was möchtest du damit ausdrücken?

Vielleicht möchte er Philipp ein selbstentwickeltes Board (natürlich mit
Garantie) für 200€ anbieten, falls sich das Originalboard nicht mehr
reparieren lässt.

Damit hätte Philipp eine Menge Geld gespart und Peter könnte einen
ganzen Tag lang gegen Bezahlung seinem Hobby frönen. Die BWLer nennen so
etwas "Win-Win-Situation" :)

Autor: Cyblord ---- (cyblord)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Yalu X. schrieb:

> Vielleicht möchte er Philipp ein selbstentwickeltes Board (natürlich mit
> Garantie) für 200€ anbieten, falls sich das Originalboard nicht mehr
> reparieren lässt.
>
> Damit hätte Philipp eine Menge Geld gespart und Peter könnte einen
> ganzen Tag lang gegen Bezahlung seinem Hobby frönen. Die BWLer nennen so
> etwas "Win-Win-Situation" :)

Ja dauernd kommt so ein Experte und behauptet in ein paar Stunden wär 
das inkl. Platine entwickelt. Aber es tut niemand.

Ich behaupte, allein die SW-Komponente zum Auslesen und Auswerten des 
MAG3110 kostet diese Experten mehr Zeit als sie für das gesamte Projekt 
veranschlagt haben.

Autor: René H. (Firma: Herr) (hb9frh)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Cyblord -. schrieb:
> Ich behaupte, allein die SW-Komponente zum Auslesen und Auswerten des
> MAG3110 kostet diese Experten mehr Zeit als sie für das gesamte Projekt
> veranschlagt haben.

Ich behaupte, dass es ein paar Tage Aufwand wären. Vermutlich zwei 
Wochen mit experimentieren etc. . Vielleicht vier Wochen. Die 400€ sind 
aber deutlich überrissen.

Grüsse,
René

Autor: Cyblord ---- (cyblord)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
René H. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Ich behaupte, allein die SW-Komponente zum Auslesen und Auswerten des
>> MAG3110 kostet diese Experten mehr Zeit als sie für das gesamte Projekt
>> veranschlagt haben.
>
> Ich behaupte, dass es ein paar Tage Aufwand wären. Vermutlich zwei
> Wochen mit experimentieren etc. . Vielleicht vier Wochen.

Da stimme ich zu. So würde ich auch kalkulieren bis das Ding zuverlässig 
läuft und die Platine fertigungsgerecht erstellt ist.

> Die 400€ sind
> aber deutlich überrissen.

Wenn die Stückzahl niedrig ist, nicht. Wir wissen ja nicht wie viel er 
davon absetzt. Und 50% Marge muss schon drin sein, sonnst kann man es 
auch lassen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Lange Rede kurzer Sinn. Ich finde so ein Teil gut :-)
Peter entwickelt und ich würde es dann nachbauen - wie sieht's aus 
Peter?

Autor: batman (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Boa und ich dachte immer, Zauberer haben den Röntgenblick. :(

Autor: Lothar Mayer (zwickel)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
5 lesenswert
nicht lesenswert
Ende eines Zauberers

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Joe G. schrieb:
> Lange Rede kurzer Sinn. Ich finde so ein Teil gut :-)
> Peter entwickelt und ich würde es dann nachbauen - wie sieht's aus
> Peter?

und ich bringe euch die Kunden :-) bzw... man könnte einfach 
einschlägige Zauberzubehörshops anschreiben, das Interesse wäre doch 
riesig.

: Bearbeitet durch User
Autor: Solder (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Früher stand ja noch so ein Spruch auf den Geldscheinen "...um sie in 
Verkehr zu bringen...". Ich weiß nicht, ob das heute noch so gilt. Bei 
den magnetischen "Münzen" macht es aber keinen Sinn, da die viel teurer 
sind als ihr Wert. Niemand wird sie daher als 50Cent Münze einsetzen 
wollen. Bei richtigem Falschgeld geht es ja gerade darum mit weniger 
Aufwand den Münzwert zu erhalten.

Autor: Lukas (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hast du keinen Flachbettscanner auf dem du die Platine Scannen könntest, 
die Bilder sind alle mies.

Bei dem Titel des Threads denke ich immer an einen Zaubertrick bei dem 
man sich von einem Auto überfahren lässt, naja ;)

Autor: nur so (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Solder schrieb:
> Bei
> den magnetischen "Münzen" macht es aber keinen Sinn, da die viel teurer
> sind als ihr Wert. Niemand wird sie daher als 50Cent Münze einsetzen
> wollen. Bei richtigem Falschgeld geht es ja gerade darum mit weniger
> Aufwand den Münzwert zu erhalten.

Der Wert des Geldes ergibt sich doch, zumindest heutzutage, nicht mehr 
aus dem Materialwert, sondern aus einem überall akzeptierten Gegenwert. 
Eine Münze, die nicht von offizieller Stelle geprägt wurde, aber eben so 
aussieht, ist nunmal nicht echt. Offenbar ist die chemische 
Zusammensetzung auch anders und damit identifizierbar. Ob das Material 
jetzt viel mehr Wert als die symbolisch aufgedruckten 50ct, ist doch 
völlig wumpe. Jemand, der die Münze kennt, wird sie sicherlich nicht 
einsetzen. Wer sie aber durch Zufall findet oder bei der Trickvorführung 
versehentlich einsteckt, der kann dann schon geneigt sein, sie 
einzusetzen.
Wüsste auch nicht, dass ein Gericht zwischen richtigen und falschen 
Falschgeld unterscheiden sollte. Gibt ja schon bei Farbkopien von 
Geldscheinen Stress, ohne dass man sich die Mühe macht, überhaupt 
Sicherheitsmerkmale nachzubilden.

Autor: Mac Gyver (macgyver0815)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Philipp O. schrieb:
> einschlägige Zauberzubehörshops anschreiben


Nicht bös gemeint, aber ich werf hier nur mal noch die üblichen CE/EMV 
und EAR/WEEE und BattG Geschichten in den Raum (Forensuche benutzen) - 
bevor da an kommerziellen Verkauf gedacht wird muss man sich darum 
kümmern ;-)
Kostet zwar auch nicht so viel aber bei winzigen Stückzahlen kanns schon 
signifikant sein und es nervt...

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Solder schrieb:
> Früher stand ja noch so ein Spruch auf den Geldscheinen "...um sie in
> Verkehr zu bringen...". Ich weiß nicht, ob das heute noch so gilt. Bei
> den magnetischen "Münzen" macht es aber keinen Sinn, da die viel teurer
> sind als ihr Wert. Niemand wird sie daher als 50Cent Münze einsetzen
> wollen. Bei richtigem Falschgeld geht es ja gerade darum mit weniger
> Aufwand den Münzwert zu erhalten.

vor ein paar Monaten hab ich eine solche 50 Cent Münze ausversehen im 
Rewe ausgegeben :-D

dumm nur wenn die Münze jemand in einen Automaten werfen würde :-)

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Lukas schrieb:
> Hast du keinen Flachbettscanner auf dem du die Platine Scannen könntest,
> die Bilder sind alle mies.
>
> Bei dem Titel des Threads denke ich immer an einen Zaubertrick bei dem
> man sich von einem Auto überfahren lässt, naja ;)

ich mache, sobald ich die Platine wieder habe, gerne ein Video mit einem 
DigitalMikroskop, das dürfte ausreichen :)

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
nur so schrieb:
> Solder schrieb:

> Eine Münze, die nicht von offizieller Stelle geprägt wurde, aber eben so
> aussieht, ist nunmal nicht echt. Offenbar ist die chemische
> Zusammensetzung auch anders und damit identifizierbar.

noch mal: es ist keine falsche Münze, es ist eine echte 50 Cent Münze... 
hatte ich aber schon vor ein paar Beiträgen geschrieben.

: Bearbeitet durch User
Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
iss klar:
man nehme...

StromTuner

Autor: Peter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mal abgesehen davon das ich das nicht machen werde, wollte ich nur 
zeigen das es keine grosse Zauberei ist so was zu bauen.

Als Hobby Projekt ist es was fürs WE.
Die meiste Software gibt es im Netz. Ist somit nicht besonders 
kompliziert.
Eine Platine für sowas ist in 1h zusammen geworfen und wird dann 
ordentlich gemacht.

Aber wenn man ein Produkt daraus macht finde ich die verlangten 400€ 
nicht übertrieben.
Alleine die ganze Zusatzkosten von Verpakung, Handbuch, CD, CE, WEEE, 
Firma, Steuerbüro, Finanzamt, ... treiben die Kosten halt hoch.
Und darauf habe ich absolut keine Lust.

Besser wie dieses Teil finde ich aber das rissige E-Papier von den 
Ehrlich Jungs. Auch wenn man damit nur einen Trick machen kann.

Autor: nur so (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Philipp O. schrieb:
> noch mal: es ist keine falsche Münze, es ist eine echte 50 Cent Münze...
> hatte ich aber schon vor ein paar Beiträgen geschrieben.

Ich habe es jetzt erst in dem verlinkten Amazon-Artikel gelesen, dass in 
originale Münzen eine Neodym-Magnet eingearbeitet wird, von dir kam nur 
die Aussage "ist echt" ohne Begründung. Ok, dann war das 
Ausgangsmaterial echt. Aber ihr Sicherheitsmerkmal verlieren sie dadurch 
trotzdem, das macht sie bei einer Überprüfung zu Falschgeld. Siehe dazu 
auch:
https://www.bundesbank.de/Navigation/DE/Aufgaben/B...

Nur weil das bei Ebay, Amazon und sonstwo verkauft wird, muss das nix 
heißen.

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
nur so schrieb:
> Philipp O. schrieb:
>> noch mal: es ist keine falsche Münze, es ist eine echte 50 Cent Münze...
>> hatte ich aber schon vor ein paar Beiträgen geschrieben.
>
> Ich habe es jetzt erst in dem verlinkten Amazon-Artikel gelesen, dass in
> originale Münzen eine Neodym-Magnet eingearbeitet wird, von dir kam nur
> die Aussage "ist echt" ohne Begründung. Ok, dann war das
> Ausgangsmaterial echt. Aber ihr Sicherheitsmerkmal verlieren sie dadurch
> trotzdem, das macht sie bei einer Überprüfung zu Falschgeld. Siehe dazu
> auch:
> 
https://www.bundesbank.de/Navigation/DE/Aufgaben/B...
>
> Nur weil das bei Ebay, Amazon und sonstwo verkauft wird, muss das nix
> heißen.

leuchtet ein :-)

kannst ja eine Petition starten das die Zaubertricks verboten werden, 
momentan ist es in Deutschland ja recht ruhig und man hat Zeit für sowas 
;-) :-D Ob du damit der Menschheit einen gefallen tust sei mal dahin 
gestellt..

btw: was ist eigentlich mir diesen ganzen Automaten, wo man 5 oder 10 
cent einwirft, dann an einer kurbel dreht, eine Walze in Gang setzt, 
diese Walze dann das Geldstück plättet und irgendein Wahrzeichen von 
Deutschland drauf stanzt. Warum ist das nicht verboten?

: Bearbeitet durch User
Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> dass in originale Münzen eine Neodym-Magnet eingearbeitet wird

das finde ich bald spannender, als den 3achs magneto per i2c mit nem 
TIny und nem "coin vibra motor" zu verheiraten.
Wie würdet ihr in ein 50Cent Stück einen flachen, aber trotzdem starken, 
neodym "einbetten"? zweie auffräsen und nach Magneteinlage passend 
wieder verkleben. das wird teuer, da braucht man mindestens zwei echte 
50er :))

(Die 5 Motörchen gab es zusammen für 10Euro bei ebay)
StromTuner

edit: ich weis nicht, ob es jemand raushört?
ICH bin fast fertig mit dem Ding... (halb so groß, wie's original - 
Schalterchen war nicht lieferbar. hab ich noch iwo rumliegen)

StromTuner

: Bearbeitet durch User
Autor: ● J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
gibts eigentlich keinen "Zauber"Trick, der auch Buntmetall erkennt?

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
● J-A V. schrieb:
> gibts eigentlich keinen "Zauber"Trick, der auch Buntmetall erkennt?

Haha, stell ich mir vor, wie der Herr mit einem umgebauten 
Metallsuchgerät und seine Assistentin mit metergroßer Suchspule im 
Reifrock auf der Bühne stehen.
:}

StromTuner

Autor: ● J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
in welcher Entfernung muss das teil denn erkannt werden?

Autor: Lukas (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bitte greifen sie meiner Assistentin an den Hintern und ich sage ihnen 
ob sie Eine Münze in der Hand haben.

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Axel R. schrieb:

>
> edit: ich weis nicht, ob es jemand raushört?
> ICH bin fast fertig mit dem Ding... (halb so groß, wie's original -
> Schalterchen war nicht lieferbar. hab ich noch iwo rumliegen)

DAS würde ich liebend gerne mal sehen :-)

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
● J-A V. schrieb:
> in welcher Entfernung muss das teil denn erkannt werden?

Also Starke Münzen müssen bei einem Abstand von ca. 5 cm erkannt werden, 
die Münze liegt dabei aber in der Handfläche, verdeckt.

Alles über 5 cm ist schon sehr professionell.

Wenn jemand son Ding mit 20 cm Abstand baut..... --> dann rennen dem Typ 
die Zaubrer die Wohnung/Haus ein :-D

Autor: Lukas (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kannst du diese Münzen mit der Kompass-APP im Smartphone auf 5cm 
Detektieren? Wenn ja dann klappt das sicher auch mit dem Aufbau von 
Axel.

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Lukas schrieb:
> Kannst du diese Münzen mit der Kompass-APP im Smartphone auf 5cm
> Detektieren? Wenn ja dann klappt das sicher auch mit dem Aufbau von
> Axel.

teste ich wenn ich die Münze wieder habe, momentan ist sie ja bei einem 
Mitglied dieses Forums zur Reparatur, also das Gerät, nicht die Münze, 
aber man braucht diese ja für Funktionstests.

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
cooles projekt ansich.

Am Wochende teste ich aber erst noch den grünen Laser mit Tripelspiegel 
und Avalanche-Photo-Diode.(Ging um 'nen 250Meter Reichweitentest mitm 
0.4Watt Halbleiterlaser (Laserpointer?)

Bis dahin sollten die paar Teile aus der Farnell-Bestellung dann ja da 
sein.
Platine werd ich keine machen, denke ich mal. Das verdrahte ich so 
kopfüber auf kapton-band und kipp anschliessend ne Schicht schwarzen 
Chlorkautschuk drüber. Als Prototyp geht das. Oder hautfarbendes 
Latex-Gel. Dann kann man das unbemerkt am Unterarm tragen. Was die 
heimische Werkstatt hergibt (aufräumen wollte ich auch :\ )

StromTuner

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Axel R. schrieb:
> cooles projekt ansich.
>
> Am Wochende teste ich aber erst noch den grünen Laser mit Tripelspiegel
> und Avalanche-Photo-Diode.(Ging um 'nen 250Meter Reichweitentest mitm
> 0.4Watt Halbleiterlaser (Laserpointer?)
>
> Bis dahin sollten die paar Teile aus der Farnell-Bestellung dann ja da
> sein.
> Platine werd ich keine machen, denke ich mal. Das verdrahte ich so
> kopfüber auf kapton-band und kipp anschliessend ne Schicht schwarzen
> Chlorkautschuk drüber. Als Prototyp geht das. Oder hautfarbendes
> Latex-Gel. Dann kann man das unbemerkt am Unterarm tragen. Was die
> heimische Werkstatt hergibt (aufräumen wollte ich auch :\ )
>
> StromTuner

Coole Idee!

In der Tat wäre Hautfarbenes Latex Geld Ideal, das wäre sogar dann 
besser als das schwarze Original. Man kann es zwar gut und versteckt 
unter dem Ärmer tragen (deshalb muss es möglichst flach sein) aber 
Hautfarbe fällt eben viel weniger auf, sollte es doch mal ein wenig 
verrutschen oder herausgucken.

: Bearbeitet durch User
Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Untersuch Du denn mal dein 50Cent Stück! Da muss ja was zu sehen sein.
Abrehen bis auf den geriffelten Rand, magnet rein und eine zweites 
Geldstück als Deckel einlegen?
Du hast aber das Geldstück mit verschickt, oder?


StromTuner

: Bearbeitet durch User
Autor: Dieter F. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Philipp O. schrieb:
> Alles über 5 cm ist schon sehr professionell.

Also - einen Neodyn-Magneten mit 2,75 mm Stärke und 12 mm Durchmesser 
erkennt mein Garmin Montana (Sensor scheinbar irgendwo im "vorderen" 
Bereich) ab ca. 10 cm Entfernung durch den Handrücken (ich habe keine 
Essstörung - eher im Gegenteil :-( )

Ja, das ist etwas stärker wie die 50 Ct Münze ...

"Magnetmünzen werden aus echten Münzen gefertigt. Es sind Trickmünzen, 
die im Inneren einen kleinen Neodymmagneten eingesetzt haben, so dass 
sie Magnetkraft haben. Diese Münzen sind für viele Tricks zu verwenden. 
Setzen Sie Magnetmünzen mit dem Trick Sixt Sense 2.5 ein. Ebenso sind 
Magnetmünzen für Münztricks geeignet, bei denen zwei Münzen 
aneinanderhaften müssen, um sie als eine Münze vorzuzeigen. Jeder 
Zauberer sollte eine Magnetmünze haben, denn mit ihr sind unzählige 
Close-up Tricks vorführbar. Ideal auch für Streetmagic."

Heisst es sind keine echten Münzen - die wurden "aus echten Münzen 
gefertigt".

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dieter F. schrieb:
> Philipp O. schrieb:
>> Alles über 5 cm ist schon sehr professionell.

> Heisst es sind keine echten Münzen - die wurden "aus echten Münzen
> gefertigt".

ja... irgendwie logisch, echte Münzen sind ja auch nicht magnetisch, 
zumindest nicht das 50 Cent Stück. Ich meinte mit "es sind echte Münzen" 
natürlich auch das sie aus echten Münzen gefertigt sind. Nächstes mal 
spalte ich mir kurz ein Haar bevor ich einen Text schreibe ;-)

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Axel R. schrieb:
> Untersuch Du denn mal dein 50Cent Stück! Da muss ja was zu sehen sein.
> Abrehen bis auf den geriffelten Rand, magnet rein und eine zweites
> Geldstück als Deckel einlegen?
> Du hast aber das Geldstück mit verschickt, oder?
>
>
> StromTuner

schon verschickt ja, aber ich erinnere mich, dass man am Rand, also am 
Innenrand einen runden Schlitz sieht, der über die gesamte Münzform 
geht.. its jetzt schwer zu beschreiben... sehr sehr unauffällig, aber 
bei echten Münzen ist der nicht, es sieht so aus, als ob es einen 
Innenteil gibt, der in die "Schalenform" vom Außenteil eingeklebt wird.

: Bearbeitet durch User
Autor: Cyblord ---- (cyblord)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dieter F. schrieb:
> Heisst es sind keine echten Münzen - die wurden "aus echten Münzen
> gefertigt".

Dann stellt sich die Frage, in wieweit eine Münze verändert werden darf 
um noch als echt zu gelten.

Was wenn ich 1 50 Cent Stück halbiere und wieder zusammenklebe?
Was wenn ich dabei was in die Mitte einbette?
Was wenn ich 2 Münzen halbiere und gegenseitig wieder zusammenklebe?

Einfach ist das nicht beantwortet. Allerdings interessiert es uns ja 
auch nicht ob die Münze als ECHT durchgeht, sondern eher ob die als 
Falschgeld angesehen wird.

Und ich würde auch sagen dass diese Münzen formaljuristisch unter 
Falschgeld laufen, dies allerdings nicht verfolgt wird, weil es 
offensichtlich nichts mit den Motiven von "richtigem" Falschgeld zu tun 
hat. Vor allem wegen dem hohen Preis.

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
StromTuner

Philipp O. schrieb:
> als ob es einen
> Innenteil gibt, der in die "Schalenform" vom Außenteil eingeklebt wird.

Das dachte ich mir bald. Mach ich dann auch so. Taschengeld abzählen. 
Geht dann nächste Woche erst. :) werden sich ja zwei fuffziger finden 
lassen...

Autor: Dieter F. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Philipp O. schrieb:
> Nächstes mal
> spalte ich mir kurz ein Haar bevor ich einen Text schreibe ;-)

Bitte mit Video :-)

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Cyblord -. schrieb:
> Dieter F. schrieb:
>> Heisst es sind keine echten Münzen - die wurden "aus echten Münzen
>> gefertigt".
>
> Dann stellt sich die Frage, in wieweit eine Münze verändert werden darf
> um noch als echt zu gelten.
>
> Was wenn ich 1 50 Cent Stück halbiere und wieder zusammenklebe?
> Was wenn ich dabei was in die Mitte einbette?
> Was wenn ich 2 Münzen halbiere und gegenseitig wieder zusammenklebe?
>
> Einfach ist das nicht beantwortet. Allerdings interessiert es uns ja
> auch nicht ob die Münze als ECHT durchgeht, sondern eher ob die als
> Falschgeld angesehen wird.
>
> Und ich würde auch sagen dass diese Münzen formaljuristisch unter
> Falschgeld laufen, dies allerdings nicht verfolgt wird, weil es
> offensichtlich nichts mit den Motiven von "richtigem" Falschgeld zu tun
> hat. Vor allem wegen dem hohen Preis.

man gibt es ja auch nicht in Umlauf, zumindest nicht freiwillig oder 
absichtlich ;-)

außerdem hat man es auch nicht zu seiner Bereicherung... ich glaube 
nicht das ein Richter einem "ans bein Pinkelt" weil man einen 
Zaubertrickvorgeführt hat. Ich glaub da gibts ganz andere Probleme auf 
dieser Welt.

Ich wollte eigentlich auch keine Juristische Debatte entfachen, sonst 
hätte ich mich im Juraforum angemeldet und nicht im Elektronikforum :-D

: Bearbeitet durch User
Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dieter F. schrieb:
> Philipp O. schrieb:
>> Nächstes mal
>> spalte ich mir kurz ein Haar bevor ich einen Text schreibe ;-)
>
> Bitte mit Video :-)

ich nehme dich beim Wort, denk dran, ich hab hier ein Digitales 
Mikroskop mit Aufnahmefunktion liegen :-D

Autor: Dieter F. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Philipp O. schrieb:
> ich nehme dich beim Wort, denk dran, ich hab hier ein Digitales
> Mikroskop mit Aufnahmefunktion liegen :-D

Spannung ... Trommelwirbel :-)

Autor: Dieter F. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Aber mal im Ernst - interessante Anwendung :-)
Bei Gelegenheit spiele ich mal damit ...

Spannend, mit was sich Zauberer ("Zauberer") heute beschäftigen. Ich 
habe nicht daran gedacht, dass die Elektronik mittlerweile eine 
scheinbar bedeutende Rolle spielt.

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hat jemand im Raum Potsdam Zugriff auf eine Uhrmacherdrehbank und kann 
damit umgehen?

StromTuner

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Axel R. schrieb:
> Hat jemand im Raum Potsdam Zugriff auf eine Uhrmacherdrehbank und kann
> damit umgehen?
>
> StromTuner

willst du das Ding in eine Uhr einbauen? Das wäre der Hit :-D

Autor: Dieter F. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Axel R. schrieb:
> Hat jemand im Raum Potsdam Zugriff auf eine Uhrmacherdrehbank und kann
> damit umgehen?

Bezieht sich das auf die 90 % Entwickler-Fertigstellungsgrad? :-)

Philipp O. schrieb:
> willst du das Ding in eine Uhr einbauen?

Nö, vermutlich in ein 50 Ct Stück :-)

Beitrag #5134860 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Sebastian Weiß (dl3yc)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
18 lesenswert
nicht lesenswert
Auf der Leiterplatte befinden sich ein MCU (PIC18F13K22), ein 
Dreiachskompass (HMC5883) und ein kleiner Vibrationsmotor (baugleich 
ANDA-B1020). Nettes Prinzip, Motor vibriert bei Kopf einmal und bei Zahl 
zwei mal.
 Die Leiterplatte funktioniert nun wieder nach Rekonstruktion einiger 
Leiterbahnen (kein Pad des Controllers war noch am Platz), einzig den 
Motor hat der längere Aufenthalt draußen nachhaltig geschadet (Kupfer 
wegoxidiert).
Großer Zauber für großes Geld ;-)

Anbei der Zwischenzustand der Reparatur.

: Bearbeitet durch User
Autor: Joe F. (easylife)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sebastian W. schrieb:
> Anbei der Zwischenzustand der Reparatur.

Like+

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
as expected, top
Soo muss das, gut gemacht!
---
Ich hab jemanden mit 'ner Drehbank. Und ja: wir drehen das 50Cent stück 
soweit ab (Rand bleibt stehen), das man dort einen Magneten einbauen 
kann. Ein zweites 50Cent Stück muss dann als Deckel herhalten.
Problematisch hat sich die einspannerei gezeigt. Will man den 
Geriffelten Rand stehen lassen, muss man die Kräfte vom Backenfutter gut 
dosieren, damit der Rand nicht nach innen biegt oder gar umklappt.
Das Backenfutter haben "wir" von hinten unterfüttert, damit der 
verbleibene (sehr dünne) Boden nicht ausbeult.
Magnetsensoren, Vibramotore, µC usw. sind im Zulauf.
ABER: jetzt kommt nämlich das, was den "Trick" so teuer macht.
Während die I2C Komunikation zwischen dem 5883 und dem Tiny2313 kein 
Problem ist, macht natürlich die sinnhafte Auswertung der gelieferten 
Daten eine Menge Arbeit.
An dieser Stelle hört Handwerk auf und es geht mit Softwerk los.
Dreht man den Arm/Handgelenk nur um ein kleines Stück, ändert sich der 
Kurs gen Norden NATÜRLICH... das gilt es alles rauszurechnen und zu 
eliminimeren.

Es beweist sich somit, was viele oben bereits sagten:
So eine Schaltung aufzubauen stellt technisch keine allzugroße 
Herausforderung dar. Auch die Kommunikation der einzelnen Komponenten 
untereinander ist schnell hergestellt.
Aber am Ende ein lauffähiges Gerät, welches auch wirklich das Geldstück 
erkennt und nicht die Armbewegungen des Magiers, fordert eine Menge 
Hirnschmalz und ist DEFINITIV nicht an zwei Wochenenden abgearbeitet.
Und wir reden im Moment noch von einem händisch geklöppelten Prototypen.

Die Vierhundert Euro sind daher durchaus gerechtfertigt, wie ich finde.
wzbw
VlG
Äxl

@Sebastian:
Motörchen kann ich Dir gern einen abgeben. Dann kannst Du das fertig 
machen.

StromTuner
edit: kommt aus "TX" was raus? :)
StromTuner

: Bearbeitet durch User
Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sebastian W. schrieb:
> Auf der Leiterplatte befinden sich ein MCU (PIC18F13K22), ein
> Dreiachskompass (HMC5883) und ein kleiner Vibrationsmotor (baugleich
> ANDA-B1020). Nettes Prinzip, Motor vibriert bei Kopf einmal und bei Zahl
> zwei mal.
>  Die Leiterplatte funktioniert nun wieder nach Rekonstruktion einiger
> Leiterbahnen (kein Pad des Controllers war noch am Platz), einzig den
> Motor hat der längere Aufenthalt draußen nachhaltig geschadet (Kupfer
> wegoxidiert).
> Großer Zauber für großes Geld ;-)
>
> Anbei der Zwischenzustand der Reparatur.

Oh, dein Bild ist super geworden, ein großes Danke an dich, auch noch 
mal an dieser Stelle! Dann war doch wirklich mehr kaputt als ich 
erwartet hatte. Ohne Hilfe (also ohne dich) :-) hätte ich das niemals 
wieder hinbekommen.

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Axel R. schrieb:

> Es beweist sich somit, was viele oben bereits sagten:
> So eine Schaltung aufzubauen stellt technisch keine allzugroße
> Herausforderung dar. Auch die Kommunikation der einzelnen Komponenten
> untereinander ist schnell hergestellt.
> Aber am Ende ein lauffähiges Gerät, welches auch wirklich das Geldstück
> erkennt und nicht die Armbewegungen des Magiers, fordert eine Menge
> Hirnschmalz und ist DEFINITIV nicht an zwei Wochenenden abgearbeitet.
> Und wir reden im Moment noch von einem händisch geklöppelten Prototypen.
>
> Die Vierhundert Euro sind daher durchaus gerechtfertigt, wie ich finde.
> @Sebastian:
> Motörchen kann ich Dir gern einen abgeben. Dann kannst Du das fertig
> machen.

Ui, da hast du (ihr) dir(euch) ja eine Menge arbeit gemacht.Sollte das 
50 Cent Stück fertig sein, und stärker als meins, dann hätte ich 
Interesse :-) Dadurch erhöht sich nämlich natürlich der Abstand und 
somit könnte ich die Münze in größerer Entfernung "erkennen". :-)

Es ist sowieso total schwer gute Münzen die finden, die "billigen" 
taufen meistens nichts und die teuren sind fast immer ausverkauft weil 
sie eben gut funktionieren.

Autor: Lukas (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Berechnung der Daten aus dem Sensor stelle ich mir auch etwas 
komplizierter vor.

Während beim Erdmagnetfeld die 3 Achsen des Sensors gleichmäßig 
durchdrungen werden ist es bei einem kleinen Magneten stark 
unterschiedlich da das Magnetfeld stark "verbogen" ist.

Autor: H. E. (hobby_elektroniker)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Sebastian W. schrieb:
> Auf der Leiterplatte befinden sich ein MCU (PIC18F13K22), ein
> Dreiachskompass (HMC5883) und ein kleiner Vibrationsmotor (baugleich
> ANDA-B1020). Nettes Prinzip, Motor vibriert bei Kopf einmal und bei Zahl
> zwei mal.
>  Die Leiterplatte funktioniert nun wieder nach Rekonstruktion einiger
> Leiterbahnen (kein Pad des Controllers war noch am Platz), einzig den
> Motor hat der längere Aufenthalt draußen nachhaltig geschadet (Kupfer
> wegoxidiert).
> Großer Zauber für großes Geld ;-)
>
> Anbei der Zwischenzustand der Reparatur.

@Sebastian W.
(Zauber-) Hut ab. :)

Habe das Thema mit großem Interesse von Anfang an verfolgt.

Aus Neugierde: Was kann man in so einem Fall sinnvolles und nachhaltiges 
tun um die Leiterplatte vor weiterer Oxidation in diesem Ausmaß zu 
schützen? Das wäre nach der sehr gelungenen Reparatur ziemlich schade, 
wenn die Platte sich weiterhin selbst auffrisst.

Autor: Dieter Werner (dds5)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Axel R. schrieb:
> Problematisch hat sich die einspannerei gezeigt. Will man den
> Geriffelten Rand stehen lassen, muss man die Kräfte vom Backenfutter gut
> dosieren, damit der Rand nicht nach innen biegt oder gar umklappt.

Da ist natürlich eine Spannzange von Vorteil. Ich habe ein 
entsprechendes Futter für 163E Zangen, die gibt es bis 30mm.

Autor: Feldkurat Katz (feldkurat)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
H. E. schrieb:
> @Sebastian W.
> (Zauber-) Hut ab. :)

Oh! Da ist ja das Kaninchen, was ich erwartet habe.

:)

-Feldkurat-

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>
> Habe das Thema mit großem Interesse von Anfang an verfolgt.
>
> Aus Neugierde: Was kann man in so einem Fall sinnvolles und nachhaltiges
> tun um die Leiterplatte vor weiterer Oxidation in diesem Ausmaß zu
> schützen? Das wäre nach der sehr gelungenen Reparatur ziemlich schade,
> wenn die Platte sich weiterhin selbst auffrisst.

die frisst sich weiterhin auf? ich dachte das lag nur daran, dass sie 
ein Jahr bei Wind und Wetter bei mir auf der Einfahrt lag.

wenn ja, dann interessiert mich das auch :-D ;-)

Autor: H. E. (hobby_elektroniker)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Philipp O. schrieb:
>>
>> Habe das Thema mit großem Interesse von Anfang an verfolgt.
>>
>> Aus Neugierde: Was kann man in so einem Fall sinnvolles und nachhaltiges
>> tun um die Leiterplatte vor weiterer Oxidation in diesem Ausmaß zu
>> schützen? Das wäre nach der sehr gelungenen Reparatur ziemlich schade,
>> wenn die Platte sich weiterhin selbst auffrisst.
>
> die frisst sich weiterhin auf? ich dachte das lag nur daran, dass sie
> ein Jahr bei Wind und Wetter bei mir auf der Einfahrt lag.
>
> wenn ja, dann interessiert mich das auch :-D ;-)

Kann ich mir gut vorstellen, dass du auf diesen Zaubertrick von der 
Leiterplatte verzichten kannst! ;)

Die weitere Oxidation wird sicher nicht so schnell voranschreiten, aber 
Luftfeuchtigkeitsschwankungen "Salze" auf der Haut gibt es immer und 
aller Voraussicht nach ist die Platine unbehandelt vor weiterer 
Korrosion nicht geschützt. Mit einfach nur ein Schutzlack darüber 
sprühen ist es sicherlich nicht getan. Daher meine Frage, was man da am 
besten - in diesem Extremfall - tun kann. :)

: Bearbeitet durch User
Autor: Sebastian Weiß (dl3yc)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
H. E. schrieb:
> Habe das Thema mit großem Interesse von Anfang an verfolgt.
>
> Aus Neugierde: Was kann man in so einem Fall sinnvolles und nachhaltiges
> tun um die Leiterplatte vor weiterer Oxidation in diesem Ausmaß zu
> schützen? Das wäre nach der sehr gelungenen Reparatur ziemlich schade,
> wenn die Platte sich weiterhin selbst auffrisst.

Plastik 70 drüber, das kann man zur Not auch durchlöten.
Um alles ist natürlich noch ein Schrumpfschlauch, die Platine kommt also 
nicht direkt mit dem Körperschweiß in Berührung.

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Dieter W. schrieb:
> Axel R. schrieb:
>> Problematisch hat sich die einspannerei gezeigt. Will man den
>> Geriffelten Rand stehen lassen, muss man die Kräfte vom Backenfutter gut
>> dosieren, damit der Rand nicht nach innen biegt oder gar umklappt.
>
> Da ist natürlich eine Spannzange von Vorteil. Ich habe ein
> entsprechendes Futter für 163E Zangen, die gibt es bis 30mm.

... und Du wohnst NATÜRLICH entweder Nähe München oder Niederländische 
Grenze :)) Oder kann ich mir die mal ausborgen?

StromTuner

Autor: Dieter Werner (dds5)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Axel R. schrieb:
> und Du wohnst NATÜRLICH entweder Nähe München oder Niederländische
> Grenze

Nein, ich wohne im Rhein-Main Gebiet.

Der Witz ist aber, dass das Spannzangenfutter nur auf eine KK5 
Spindelaufnahme passt, z.B. Weiler Matador. Zudem ist unklar ob eine 
Spannzange mit dem richtigen Durchmesser vorhanden ist.

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Na ok. Die Magnete sind nun auch angekommen.
Scheiben;20x2mm und 20x1.5mm dick. Die 2mm passen auf gar keinen Fall 
ins 50Cent Stück.
Es sind zwar 2.38mm angegeben+nachgemessen
(ach da ist ja noch einzehntel Luft auf beiden Seiten, dachte ich) - 
aber der Rand zählt leider mit. Innen sind die dann doch noch um einiges 
dünner.
Dann probier ich die 20x1.5mm unterzubringen. Im Katalog stand "hält 
2.0Kg" whatever...N45 Material.
Schönes WE
Stromtuner

Autor: Axelr. (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Der Sensor kam auch.
Hab nochmal vorab einen aufm breadboard bestellt. Die ersten 50Cent 
Stücke sind leider schon hinüber. Höhö.
Das war n Spaß. Probier mal so ein 50CentStück so einzuspannen und dann 
als Topf (20.1x1.5->1.8) auszudrehen, damit der Magnet rein geht ;) 
Deckel muss ja auch noch drauf.
Diese Legierung (nordisches Gold?Wikipedia) ist echt übel zu bearbeiten.

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
hmm ok, so sieht das Teil also aus :-)

"Die ersten 50Cent
Stücke sind leider schon hinüber. Höhö."

Macht nichts, der Staat stanzt einfach wieder neue ;-)

Das das mit dem 50 Cent schwer zu realisieren ist, glaub ich.

Meinst du, du kriegst das trotzdem noch hin oder ist es schlichtweg 
nicht möglich?

Bei dem 50 Cent Stück von mir ist etwas dreck an den Seiten 
eingedrungen, daher sieht man ganz gut, dass auch bei meinem ein 
"Deckel" drauf gesetzt wurde. Allerdings ist der Spalt so gering, dass 
man ihn nicht erkennen kann.

Es ist ungemein wichtig, dass es mit einem normalen 50 Cent Stück nicht 
zu verwechseln ist.

: Bearbeitet durch User
Autor: Axelr. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Den Sensor löt ich denn da runter. Das ist ja erstmal nur zum Test.
Mit dem Klimpergeld; das bekommen "wir" schon hin. Schade, das der 
20x2mm nicht hineinwill. Die 1.5er Stärke sollte gehen. Muss erstmal 
"Nachschub" besorgen.

Autor: Lukas (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wie hast du versucht das zu Drehen? Ich würde viel Drehzahl 1500 U/Min 
und scharf geschliffenen HM-Stahl verwenden, keine Wendeplatten.

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ok, wäre interessant zu wissen in welchem Abstand der Magnet dann 
erkannt wird. Wenn der Abstand zu gering ist, dann wäre es sinnlos, denn 
dann würde man die Hand des "Opfers" berühren und der/diejenige würde 
dann die Vibration spüren können.

Autor: Joe F. (easylife)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Axelr. schrieb:
> Probier mal so ein 50CentStück so einzuspannen und dann
> als Topf (20.1x1.5->1.8) auszudrehen, damit der Magnet rein geht ;)
> Deckel muss ja auch noch drauf.

Vielleicht gehts ja mit einer CNC Fräse besser.
Erstmal eine Hohlform bauen (Aluminium), bei der 2 50 Cent-Stücke ganz 
reinpassen und mit etwas Klemmkraft reingekloppt werden.
Zum Rausdrücken -> 2 Löcher von unten.
Dann die Münzen im Alublock halb abfräsen, und Vertiefung reinfräsen 
(Vertiefung zuerst).

Vielleicht ist aber der Kaufpreis für die fertigen Münzen ja doch nicht 
so übertrieben... ;-)

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Joe F. schrieb:
> Vielleicht ist aber der Kaufpreis für die fertigen Münzen ja doch nicht
> so übertrieben... ;-)

Wenn ich da jemand hinstellt, zwei mal die Münzen fräst und das Zeug 
dann noch zusammenkleben muss, dann sind (50€ - 1€ - Preis des Magneten) 
nicht wirklich viel Geld für die Arbeit.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Joe F. schrieb:
> Erstmal eine Hohlform bauen (Aluminium), bei der 2 50 Cent-Stücke ganz
> reinpassen und mit etwas Klemmkraft reingekloppt werden.

Glaubt ihr eigentlich im Ernst, dass hier wirklich Original 50 Ct-Münzen 
verarbeitet werden? Vollkommener Schwachsinn :-), wenn die sowieso auf 
Neodyn umgestellt werden. Dann erfüllen die mit Sicherheit nicht mehr 
die Echtheitsanforderungen.

Ab und an mal die Gehirnwindungen aktivieren ...

Die liefern "echte" Münzen

https://www.amazon.de/zweiseitig-50-Cent-Euro-M%C3...

zu ca. 12,50 € / Stück (bei mind. 2 Stück Abnahme)

Wenn ich die wäre würde ich nicht fräsen ... :-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Joe F. (easylife)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dieter F. schrieb:
> Die liefern "echte" Münzen

Das ist doch was ganz anderes. 2x gleiche Seite, kein Magnet.

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Das geht durchaus auf der Drehbank, aber der Aufwand ist
recht groß.

Erstmal wird in in Stück Vollmaterial eine Aufnahme gedreht,
nun wird die Münze mit Schellack eingeklebt.

Schellack wird erwärmt und klebt tierisch, durch Erwärmen läßt
sich das fertig bearbeite Stück auch wieder lösen.

Das macht man für beide Seiten und fertig.
( Natürlich mit zwei Münzen).

Der Versuch, eine Münze im Futter zu spannen, ist zum Scheitern
verurteilt.

(Alternativ UHU-Plus, das löst sich auch bei Erwärmung)

Grüße Bernd

: Bearbeitet durch User
Autor: Magnus M. (magnetus) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dieter F. schrieb:
> Glaubt ihr eigentlich im Ernst, dass hier wirklich Original 50 Ct-Münzen
> verarbeitet werden?

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit.

> Vollkommener Schwachsinn :-)

Nö. Deine Annahme dass dem nicht so ist, ist völliger Schwachsinn.
> wenn die sowieso auf Neodyn umgestellt werden. Dann erfüllen die mit
> Sicherheit nicht mehr die Echtheitsanforderungen.

Zitat(e) aus Wikipedia zum Thema Falschgeld:

> „Falschgeld“ ist somit alles von Zentralbanken nicht autorisiertes
> Geld, das aber Echtheit vortäuschen soll.
(...)
> Geldfälschung (§ 146 StGB) ist in Deutschland ein Verbrechen, das
> mit einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr bestraft wird.
(...)
> Zentrale Norm ist § 146 StGB, der zunächst zwischen „nachmachen“
> und „verfälschen“ unterscheidet. „Nachmachen“ heißt, eine Sache
> derart körperlich zu behandeln, dass sie mit einer anderen verwechselt
> werden kann.
(...)
> Ein „Verfälschen“ liegt vor, wenn dem Geld durch Veränderung der
> Anschein eines höheren Wertes gegeben wird.
(...)
> Da es sich um ein Verbrechen handelt, ist auch der Versuch strafbar.

Würden diese Fuffzgerl aus etwas Anderem als echten 50 Cent Münzen 
hergestellt, stünden sowohl der "Hersteller" als auch der Verkäufer 
automatisch mit einem Bein und vier weiteren Zehen im Knast.

> Ab und an mal die Gehirnwindungen aktivieren ...

Soso...

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Bernd F. schrieb:
> Das geht durchaus auf der Drehbank, aber der Aufwand ist
> recht groß.

Giessen / Pressen? Geht doch bestimmt auch - die Farbe dürfte auch kein 
Problem sein - wer schaut da schon genaun hin.

: Bearbeitet durch User
Autor: Bernd Funk (metallfunk)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dieter F. schrieb:
> Bernd F. schrieb:
>> Das geht durchaus auf der Drehbank, aber der Aufwand ist
>> recht groß.
>
> Giessen / Pressen? Geht doch bestimmt auf - die Farbe dürfte auch kein
> Problem sein - wer schaut da schon genaun hin.

Alles eine Kostenfrage: Materialeinsatz ist ein Euro.
Wenn man das öfter macht, sind beide Hälften (innen ausgedreht)
in 10 Minuten erledigt. Nun noch den Magneten einkleben, reinigen,
verpacken, versenden und Rechnung schreiben.

Sagen wir mal gesamt eine Stunde. Das wären in Deutschland
50- 70 Euro. Irgendwo im Billiglohnland lässt sich so eine "Münze"
bestimmt für unter 30 Euro herstellen.

Wenn ich das zum ersten mal machen sollte, würde ich 5-6 Arbeits-
stunden für den Prototyp kalkulieren.

Grüße Bernd

: Bearbeitet durch User
Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dieter F. schrieb:
> Joe F. schrieb:
>> Erstmal eine Hohlform bauen (Aluminium), bei der 2 50 Cent-Stücke ganz
>> reinpassen und mit etwas Klemmkraft reingekloppt werden.
>
> Glaubt ihr eigentlich im Ernst, dass hier wirklich Original 50 Ct-Münzen
> verarbeitet werden? Vollkommener Schwachsinn :-), wenn die sowieso auf
> Neodyn umgestellt werden. Dann erfüllen die mit Sicherheit nicht mehr
> die Echtheitsanforderungen.
>
> Ab und an mal die Gehirnwindungen aktivieren ...
>
> Die liefern "echte" Münzen
>
> 
https://www.amazon.de/zweiseitig-50-Cent-Euro-M%C3...
>
> zu ca. 12,50 € / Stück (bei mind. 2 Stück Abnahme)
>
> Wenn ich die wäre würde ich nicht fräsen ... :-)

Öhm... ok ich fange mal an :-D

1. Diese von dir gezeigten Münzen hatte ich mal zum Test, der Magnet war 
so schwach.. naja.. Billigware halt, hat jedenfalls mit dem Trick nicht 
funktioniert.

2. ich habe diese Münze hier zu Hause liegen und habe diese gerade noch 
mal neben ein echtes 50 Cent stück gelegt... sieht absolut identisch 
aus, also entweder sie ist echt (wovon ich mal ausgehe) oder die ist zu 
100% TOP gefälscht... aber ich glaube nicht das jemand sich die Mühe 
macht und 50 Cent Münzen fälscht :-D wie gesagt, sehen aus wie echte und 
fühlen sich auch an wie echte...

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dieter F. schrieb:
> Bernd F. schrieb:
>> Das geht durchaus auf der Drehbank, aber der Aufwand ist
>> recht groß.
>
> Giessen / Pressen? Geht doch bestimmt auch - die Farbe dürfte auch kein
> Problem sein - wer schaut da schon genaun hin.

wer das genau hinschaut? die Leute die man mit diesem Trick auf eine 
falsche Fährte führen will, ich habe diesen Trick schon hunderte Male 
gemacht, die Münze wird fast immer genau angeschaut.. ist doch auch 
klar, die Leute wollen sicher gehen das die Münze echt ist, denn du 
sagst ja mit 100% Genauigkeit immer wieder voraus in welcher Hand die 
Münze liegt, klar werden die Leute skeptisch und gucken sich die Münze 
ganz genau an.

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Ebay-Artikel Nr. 253138538607

Wenn schon, dann gleich ein Uhrwerk einbauen:)

Grüße Bernd

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bernd F. schrieb:
> 
Ebay-Artikel Nr. 253138538607
>
> Wenn schon, dann gleich ein Uhrwerk einbauen:)
>
> Grüße Bernd

das ist ein Magnet einbauen ja Kindergarten :-D

Autor: Patrick J. (ho-bit-hun-ter)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi

Beim Fräsen musst Du schon recht genau die Mitte finden - Das ist auf 
der Drehmaschine deutlich einfacher.
Würde ebenfalls eine Art verlorene Spannzange o.Ä. herstellen, wo das 
Geldstück saugend rein geht.
Sekundenkleber rein, Geldstück hinterher (Achtung: Sekundenkleber ist 
ein Sauzeug und durch den engen Sitz könnte Dieser beim 
Einpressen/-schlagen wieder raus kommen wollen.

Sekundenkleber härtet mit Wasser aus - wenn das Geldstück auf Platz 
sitzt, den ganzen Kram fluten und der Sekundenkleber ist handzahm.
Beim Drehen gemächlich ran gehen, obwohl wohl kaum so viel Wärme 
eingebracht werden wird, daß der Sekundenkleber nach gibt - Dieser löst 
sich beim Erwärmen wieder, meine, 80°C müssten reichen, sonst halt mehr.

Interessant wird auch der Deckel - Dieser wird ja auch kaum noch viel 
Material aufweisen und sollte in der anderen Münze wohl klemmen.

Wie sieht es aus, wenn man zwei 50er 'halb' bearbeitet?
Also auf die Hälfte runter drehen und das Sackloch für den Magneten, 
also Dessen halbe Tiefe?
Dann müsste man 'nur' die beiden Teilstücke mit dem Magnet zusammen 
legen, ausrichten (kA, ob auf dem Rand des 50er was drauf steht, 
Prägungen oder nur Riffel sind) und verlkeben.

Hätte auch Mal wieder Luft auf 'Drehen' ... bis zur Rente dauert's ja 
noch was :)

MfG

: Bearbeitet durch User
Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Du sag mal, was kostet eigentlich eine neue Jungfrau
wenn man aus Versehen mal eine zersägt?

Autor: Joe F. (easylife)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ben B. schrieb:
> Du sag mal, was kostet eigentlich eine neue Jungfrau
> wenn man aus Versehen mal eine zersägt?

Du kennst offenbar den Trick nicht. Das sind 2 halbe Jungfrauen.

Autor: michael_ (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Patrick J. schrieb:
> Würde ebenfalls eine Art verlorene Spannzange o.Ä. herstellen, wo das
> Geldstück saugend rein geht.

Da denke ich an meinen Vater, der Untersetzer gedrechselt hat.
Der hat die angeklebt. Also eine Form drehen wo die Münze zentriert 
wird.
Und dann kleben.

Ich würde auch Kontakt zu Leuten aufnehmen, die historische Münzen 
prägen.
Das sind Fachleute dafür und wenn man denen klarlegt, was man will, dann 
helfen die auch.

Beitrag #5141470 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
michael_ schrieb:
> Patrick J. schrieb:
>> Würde ebenfalls eine Art verlorene Spannzange o.Ä. herstellen, wo das
>> Geldstück saugend rein geht.
>
> Da denke ich an meinen Vater, der Untersetzer gedrechselt hat.
> Der hat die angeklebt. Also eine Form drehen wo die Münze zentriert
> wird.
> Und dann kleben.
>
> Ich würde auch Kontakt zu Leuten aufnehmen, die historische Münzen
> prägen.
> Das sind Fachleute dafür und wenn man denen klarlegt, was man will, dann
> helfen die auch.

also der teuerste Teil an dem Trick sind ja nicht die Münzen, sondern 
der Detektor :-)

Wenn es für euch einfacher ist den Detektor herzustellen, als die 
Münzen, dann wäre mein Tipp erstmal den Detektor zu bauen.

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Du kennst offenbar den Trick nicht. Das sind 2 halbe Jungfrauen.
Hinterher auf jeden Fall.

Autor: ● J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bernd F. schrieb:
> Irgendwo im Billiglohnland lässt sich so eine "Münze"
> bestimmt für unter 30 Euro herstellen.

stellen die das dann auch genauso auf der Drehbank her?
Münzen "spalten", was rein legen und wieder zusammen frickeln?

Oder ha'm die im Plagiat-Ausland nicht auch gleich
'ne Möglichkeit zum Press-Tiefzieh-Stanzen?

Autor: Cyblord ---- (cyblord)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dieter F. schrieb:
> Glaubt ihr eigentlich im Ernst, dass hier wirklich Original 50 Ct-Münzen
> verarbeitet werden? Vollkommener Schwachsinn :-), wenn die sowieso auf
> Neodyn umgestellt werden. Dann erfüllen die mit Sicherheit nicht mehr
> die Echtheitsanforderungen.
>
> Ab und an mal die Gehirnwindungen aktivieren ...

Ich denke den Rat kann man an dieser Stelle getrost zurückgeben.

Autor: Frank De. (frank-de)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die grundsätzliche Frage wäre : Kann ich eine "Original-Münze" nicht 
passend magnetisieren ?
Wäre wohl einfacher.....

: Bearbeitet durch User
Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Frank D. schrieb:
> Die grundsätzliche Frage wäre : Kann ich eine "Original-Münze" nicht
> passend magnetisieren ?
> Wäre wohl einfacher.....

ich glaube nicht das die ganzen Hersteller sich darüber keine Gedanken 
gemacht haben ;-)

du musst überlegen, dass man wirklich eine sehr sehr starke magnetkraft 
braucht, sonst erkennt der sensor es nicht auf die Reichweite, die du 
brauchst.

: Bearbeitet durch User
Autor: Frank De. (frank-de)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Aber die Ganze Mühe mit dem Fräsen- oder Drehen.....
Daran glaube ich einfach nicht.
Abgesehen von der Machbarkeit und der Präzision ?!

: Bearbeitet durch User
Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Frank D. schrieb:
> Aber die Ganze Mühe mit dem Fräsen- oder Drehen.....
> Daran glaube ich einfach nicht.
> Abgesehen von der Machbarkeit und der Präzision ?!

ich bin mir nicht sicher ob du den Ganzen Thread gelesen hast, würde es 
dir aber auch nicht übel nehmen, ist ja mittlerweile recht viel.

Diese Münzen kann man auch kaufen, man muss sich nicht unbedingt die 
Mühe machen diese zu fräsen oder zu drehen.

Autor: Frank De. (frank-de)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Habe ich.
Aber der "Rest" dreht sich um die Münze....
Also ich halte ausdrehen - oder fräsen für nicht ganz machbar - Auch 
bein Chinamann nicht.
Daher der Gedanke, eine "Normale" Münze zu magnetisieren.

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Frank D. schrieb:
> Habe ich.
> Aber der "Rest" dreht sich um die Münze....
> Also ich halte ausdrehen - oder fräsen für nicht ganz machbar - Auch
> bein Chinamann nicht.
> Daher der Gedanke, eine "Normale" Münze zu magnetisieren.

achso, ok verstehe :)

Ja, der Gedanke ist gut, ich persönlich denke das die Magnetkraft dann 
viel zu schwach wäre, aber ich bin kein Experte zu dem Thema. Trotzdem 
wird es Gründe geben wieso sich die Hersteller diese Mühe machen und 
einen starken Magneten einbauen. Wahrscheinlich kann man nicht einfach 
jeden Gegenstand so Stark magnetisieren.

Autor: Frank De. (frank-de)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Neodym-Magneten werden ja auch "aufmagnetisiert" - Daher.
Ich denke, das nach dem Bearbeiten eines 50 Cent - Stückes immer 
Bearbeitungsspuren bleiben würden, die sichtbar wären.
Youtube-Video "Die Sendung mit der Maus - Magneten (Sachgeschichten) 2007"

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Frank D. schrieb:
> Daher der Gedanke, eine "Normale" Münze zu magnetisieren.

Geht nur mit Eisen (Fe), Nickel (Ni) und Cobalt (Co).

Diese Elemente kommen aber in 50-Cent-Münzen nicht vor.

50-Cent-Münzen bestehen aus „Nordischem Gold“ – einer Legierung aus 89 % 
Kupfer, 5 % Aluminium, 5 % Zink und 1 % Zinn.

"Magnetisieren" kannst Du also vergessen.

P.S.
Paramagnetisch sind noch: Al: Mg, Mn, Cr, Na, K, O2. Aber so tief 
brauchen wir da gar nicht einzusteigen: Es geht einfach nicht mit 50 
Cent-Münzen.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Frank D. schrieb:
> Neodym-Magneten werden ja auch "aufmagnetisiert" - Daher.
> Ich denke, das nach dem Bearbeiten eines 50 Cent - Stückes immer
> Bearbeitungsspuren bleiben würden, die sichtbar wären.
> Youtube-Video "Die Sendung mit der Maus - Magneten (Sachgeschichten) 2007"

aber Neodym sind doch auch aus einem anderen Material als Münzen, ich 
denke da liegt der Knackpunkt, die Münzen wären bestimmt viel zu schwer.

Bearbeitungsspuren sind immer da, das stimmt, allerdings sind diese bei 
meiner Münze nicht erkennbar. Wenn man ganz, ganz genau hinschaut, am 
besten mit einer Lupe, dann sieht man einen Schlitz am Rand, aber das 
kann man getrost vernachlässigen. wie gesagt, schon hunderte Male habe 
ich den Trick gemacht, niemand hat je die veränderte Münze erkannt.

: Bearbeitet durch User
Autor: ● J-A VdH ● (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
wenn es so schwer ist, eine solche Münze zu basteln,
warum nimmt man dann nicht gleich was anderes?

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
● J-A V. schrieb:
> wenn es so schwer ist, eine solche Münze zu basteln, warum nimmt man
> dann nicht gleich was anderes?

Um den größtmöglichen Effekt zu erlangen, nimmst Du am besten etwas, was 
jedes Kind kennt und evtl. auch jeder hat. Da wird keiner misstrauisch.

Ziehst Du aber irgendetwas außergewöhnliches aus der Tasche, kommen die 
Leute auf die sonderbarsten Ideen...

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Frank M. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> wenn es so schwer ist, eine solche Münze zu basteln, warum nimmt man
>> dann nicht gleich was anderes?
>
> Um den größtmöglichen Effekt zu erlangen, nimmst Du am besten etwas, was
> jedes Kind kennt und evtl. auch jeder hat. Da wird keiner misstrauisch.
>
> Ziehst Du aber irgendetwas außergewöhnliches aus der Tasche, kommen die
> Leute auf die sonderbarsten Ideen...

korrekt, außerdem macht man diesen "hinter dem Rücken die Faust machen 
Trick" meistens mit Münzen.

Bei Zaubertricks versucht man möglichst alltägliche Situationen zu 
benutzen, so werden die Leute weniger misstrauisch.

: Bearbeitet durch User
Autor: H. E. (hobby_elektroniker)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Philipp O. schrieb:
> Bei Zaubertricks versucht man möglichst alltägliche Situationen zu
> benutzen, so werden die Leute weniger misstrauisch.

Dem stimme ich zu.

Frage: Ist die Münze vom Gewicht her mit Präparation auch noch kaum zu 
unterscheiden oder könnte man die "gezinkt" finden?

Wie ist es mit Leuten, die Ringe tragen und magnetisch sind? :)

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
H. E. schrieb:
> Philipp O. schrieb:
>> Bei Zaubertricks versucht man möglichst alltägliche Situationen zu
>> benutzen, so werden die Leute weniger misstrauisch.
>
> Dem stimme ich zu.
>
> Frage: Ist die Münze vom Gewicht her mit Präparation auch noch kaum zu
> unterscheiden oder könnte man die "gezinkt" finden?
>
> Wie ist es mit Leuten, die Ringe tragen und magnetisch sind? :)

Nein, vom Gewicht her nicht zu unterscheiden.

Mit den Ringen ist ein interessanter Ansatz... mach mir keine Angst, 
daran hab ich noch gar nicht gedacht :-D Werde demnächst aber drauf 
achten!

Autor: H. E. (hobby_elektroniker)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Philipp O. schrieb:
>> Wie ist es mit Leuten, die Ringe tragen und magnetisch sind? :)
>
> Nein, vom Gewicht her nicht zu unterscheiden.
>
> Mit den Ringen ist ein interessanter Ansatz... mach mir keine Angst,
> daran hab ich noch gar nicht gedacht :-D Werde demnächst aber drauf
> achten!

Ein Gedanke von einem Zauberkollegen. ;) Insbesondere bei Frauen wird 
problematischer, wenn beide Hände Ringe tragen. Aber wahrscheinlich wird 
dir dabei immer das Zäpfchen gehen und du hoffst, dass es nur billiger 
Modeschmuck ist oder nicht nahe genug kommt. Oder vorher mit einer 
größeren Bewegung die kleinere Verdecken und schnell die Münze 
tauschen... ;)

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
H. E. schrieb:
> Philipp O. schrieb:
>>> Wie ist es mit Leuten, die Ringe tragen und magnetisch sind? :)
>>
>> Nein, vom Gewicht her nicht zu unterscheiden.
>>
>> Mit den Ringen ist ein interessanter Ansatz... mach mir keine Angst,
>> daran hab ich noch gar nicht gedacht :-D Werde demnächst aber drauf
>> achten!
>
> Ein Gedanke von einem Zauberkollegen. ;) Insbesondere bei Frauen wird
> problematischer, wenn beide Hände Ringe tragen. Aber wahrscheinlich wird
> dir dabei immer das Zäpfchen gehen und du hoffst, dass es nur billiger
> Modeschmuck ist oder nicht nahe genug kommt. Oder vorher mit einer
> größeren Bewegung die kleinere Verdecken und schnell die Münze
> tauschen... ;)

haha :-D

Also ich hab das nun wirklich schon sehr sehr oft gemacht, bisher ist 
nie was hängen geblieben.. bis auf einmal, da war ich angetrunken, hab 
die Münze fallen lassen und sie ist unten an einem Stuhlbein aus Metall 
hängen geblieben... der Trick war bis dahin perfekt gelaufen, aber dann 
wars vorbei.. war nicht schlimm, die Leute haben mich an(oder 
aus)-gelacht.

Autor: Alex W. (a20q90)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Joe F. schrieb:
> Die ICs sind nicht beschädigt

Also bitte! Schau dir mal das IC genau an!

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Alex W. schrieb:
> Joe F. schrieb:
>> Die ICs sind nicht beschädigt
>
> Also bitte! Schau dir mal das IC genau an!

sieht auf dem Bild wirklich so aus als ob die beschädigt waren, waren 
sie aber nicht.

ich muss es wissen, ich hab das Teil zuhause :) mittlerweile zwar 
repariert, aber der ic hatte keine Beschädigungen. (war nur schlecht von 
mir fotografiert).

Autor: Lukas (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ist es eigentlich wichtig wie herum du die Platine der Münze näherst 
damit sie Kopf oder Zahl erkennt?

Wenn ein 3D Sensor verbaut ist könnte das durch die Auswertung 
eigentlich egal sein.

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Lukas schrieb:
> Ist es eigentlich wichtig wie herum du die Platine der Münze näherst
> damit sie Kopf oder Zahl erkennt?
>
> Wenn ein 3D Sensor verbaut ist könnte das durch die Auswertung
> eigentlich egal sein.

nein, das ist echt egal, ich kann die Platine halten wie ich will, wird 
immer richtig erkannt.

Autor: Zaubermeister (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ist Dir noch nie passiert, dass die Leute die Münze in Verdacht hatten 
und (von Dir vorher unbemerkt) gegen eine "echte" tauschten, und der 
Trick dann nicht funktionierte?
Sind die Leute nicht skeptisch, dass die Münze von Dir kommt?
Sind die anderen Münzwerte eigentlich magnetisch / magnetisierbar?
Ich schätze, der Grund für das 50ct-Stück ist, dass es das größte / 
dickste unmagnetische ist.

Axel, wie kommst Du voran?
Ich denke, wenn die Lage der Platine egal ist, muss sie ständig das 
Erdmagnetfeld messen, damit sie ihre Lage kennt, um sagen zu können, ob 
Kopf oder Zahl der Münze oben ist.

Ich bekomme ja gleich Lust zum Basteln ;-)
Was ist mit den Handies? Haben die einen 2- oder 3-Achs-Sensor 
eingebaut?

Autor: Lukas (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Zaubermeister schrieb:
> Ich denke, wenn die Lage der Platine egal ist, muss sie ständig das
> Erdmagnetfeld messen, damit sie ihre Lage kennt, um sagen zu können, ob
> Kopf oder Zahl der Münze oben ist.

Nö, es reicht wenn man rausbekommt ob nun Nord oder Süd des Magneten zum 
Sensor zugewandt ist. Der Sensor kann ja "rundherum" messen.

Autor: H. E. (hobby_elektroniker)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Zaubermeister schrieb:
> Ist Dir noch nie passiert, dass die Leute die Münze in Verdacht hatten
> und (von Dir vorher unbemerkt) gegen eine "echte" tauschten, und der
> Trick dann nicht funktionierte?
Offensichtlich nicht. Hätte höchstens funktioniert, als er besoffen war 
und den Stuhl zum unfreiwilligen Helfer gemacht hatte die Münze zu 
stoppen ;)

> Sind die Leute nicht skeptisch, dass die Münze von Dir kommt?
Ist man das nicht irgendwo immer und akzeptiert es insgeheim irgendwo 
bis zu einem bestimmten Grad?
Jemand der sich weigert einen Ausflug in die Illusion zu machen, wird 
man nie "verzaubern" können.

> Sind die anderen Münzwerte eigentlich magnetisch / magnetisierbar?
> Ich schätze, der Grund für das 50ct-Stück ist, dass es das größte /
> dickste unmagnetische ist.
Frank hat dazu einen akademischen Beitrag geleistet. :)
Beitrag "Re: Zaubertrick von Auto überfahren, was tun?"

>> Axel, wie kommst Du voran?
> Ich denke, wenn die Lage der Platine egal ist, muss sie ständig das
> Erdmagnetfeld messen, damit sie ihre Lage kennt, um sagen zu können, ob
> Kopf oder Zahl der Münze oben ist.

Wenn ich das richtig verstanden habe, wird für den Südpol des Magneten 
einmal kurz eine Vibration erzeugt bei Nord zwei Vibrationen. Oder 
umgekehrt. Daher sollte die Lage des Erdmagnetfelds egal sein.

> Ich bekomme ja gleich Lust zum Basteln ;-)
Und wenn es zum Teil der Software geht auch? :D

: Bearbeitet durch User
Autor: K 75 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Zaubermeister schrieb:
> Sind die anderen Münzwerte eigentlich magnetisch / magnetisierbar?
> Ich schätze, der Grund für das 50ct-Stück ist, dass es das größte /
> dickste unmagnetische ist.

https://de.wikipedia.org/wiki/Eurom%C3%BCnzen#Beschreibung

Philipp O. schrieb:
> Ich bin nebenberuflich Zauberkünstler und arbeite mit recht teuren
> Zaubertricks.

Der Nebenberuf scheint ja ordentlich was einzubringen. :-)

Autor: Nano (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Axel R. schrieb:
> as expected, top
> Soo muss das, gut gemacht!
> ---
> Ich hab jemanden mit 'ner Drehbank. Und ja: wir drehen das 50Cent stück
> soweit ab (Rand bleibt stehen), das man dort einen Magneten einbauen
> kann. Ein zweites 50Cent Stück muss dann als Deckel herhalten.
> Problematisch hat sich die einspannerei gezeigt. Will man den
> Geriffelten Rand stehen lassen, muss man die Kräfte vom Backenfutter gut
> dosieren, damit der Rand nicht nach innen biegt oder gar umklappt.
> Das Backenfutter haben "wir" von hinten unterfüttert, damit der
> verbleibene (sehr dünne) Boden nicht ausbeult.

Warum nicht einfach eine echte Münze in einen Maschinenschraubstock 
einspannen und dann mit einem sehr feinen Bohrer an der 
Standbohrmaschine ein kleines Loch in die Seite der Münze reinbohren.
Dann könnte man einen kleinen stabförmigen Neodymmagneten in das Loch 
einführen und das Ende des Lochs verzinnen und gegebenenfalls einfärben.

Wenn man es gut macht, sieht das keiner und die wenigsten Leute schauen 
auf den Rand.


> Die Vierhundert Euro sind daher durchaus gerechtfertigt, wie ich finde.

Mich wundert es ja, dass es dafür einen Markt gibt bzw. der Markt dafür 
bereit ist 400 € zu zahlen.
Mit einer größeren Stückzahl wäre es günstiger, wenn es günstiger ist, 
kaufen es mehr ob der Markt dann groß genug ist, es auch für einen 
kleinen Preis zu kaufen, das ist die Frage.

Als Massenprodukt ist es super billig, aber dann ebnet der Gewinn 
schnell ein, weil dann jeder den Trick kennt.
Insofern ist es vielleicht gar keine schlechte Idee, den Preis für 
betuchte  Zauberer oben zu halten.

Autor: Nano (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dieter F. schrieb:
> Joe F. schrieb:
>> Erstmal eine Hohlform bauen (Aluminium), bei der 2 50 Cent-Stücke ganz
>> reinpassen und mit etwas Klemmkraft reingekloppt werden.
>
> Glaubt ihr eigentlich im Ernst, dass hier wirklich Original 50 Ct-Münzen
> verarbeitet werden? Vollkommener Schwachsinn :-), wenn die sowieso auf
> Neodyn umgestellt werden. Dann erfüllen die mit Sicherheit nicht mehr
> die Echtheitsanforderungen.
>
> Ab und an mal die Gehirnwindungen aktivieren ...
>
> Die liefern "echte" Münzen
>
> 
https://www.amazon.de/zweiseitig-50-Cent-Euro-M%C3...
>
> zu ca. 12,50 € / Stück (bei mind. 2 Stück Abnahme)
>
> Wenn ich die wäre würde ich nicht fräsen ... :-)

Hier wurde jemand wegen echten aber beschädigten Euromünzen verklagt und 
hinter Gitter gebracht:
"Unschuldig hinter Gittern - weggesperrt und abgehakt "
Youtube-Video "Unschuldig hinter Gittern - weggesperrt und abgehakt - 3sat-Doku vom 02.06.2015"

Autor: K 75 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nano schrieb:
> Hier wurde jemand wegen echten aber beschädigten Euromünzen verklagt und
> hinter Gitter gebracht:
> "Unschuldig hinter Gittern - weggesperrt und abgehakt "
> Youtube-Video "Unschuldig hinter Gittern - weggesperrt und abgehakt -
> 3sat-Doku vom 02.06.2015"

Tja, vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand. :-(


Die Paragraphen des StGB zu Geldfälschen greifen im Falle des TO
übrigens (leider) nicht. ;-) Da er ja die verfälschte Münze nicht
vorsätzlich in Verkehr bringen will.

https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__146.html

Früher™ war mal auf alten DM-Scheinen eine Warnung mit Strafandrohung
abgedruckt: "Wer Banknoten nachmacht oder verfälscht..."

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
K 75 schrieb:
> "Wer Banknoten nachmacht oder verfälscht..."

Bitte vervollständigen:

" ... ODER nachgemachte oder verfälschte sich verschafft und in Verkehr 
bringt, wird mit Zuchthaus nicht unter zwei Jahren bestraft. ... "

Autor: BobDylan (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nano schrieb:
> Warum nicht einfach eine echte Münze in einen Maschinenschraubstock
> einspannen und dann mit einem sehr feinen Bohrer an der
> Standbohrmaschine ein kleines Loch in die Seite der Münze reinbohren.

Zeig mir mal den Bohrer und die Standbohrmaschine, mit dem sowas 
"einfach" machbar ist. Und obendrein soll ja nicht erkannt werden, wo 
bei der Münze links oder rechts ist (ist bei einem Kreis eh relativ 
schwiersam...), sondern..? Kommst bestimmt von alleine drauf...

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Zaubermeister schrieb:
> Ist Dir noch nie passiert, dass die Leute die Münze in Verdacht hatten
> und (von Dir vorher unbemerkt) gegen eine "echte" tauschten, und der
> Trick dann nicht funktionierte?
> Sind die Leute nicht skeptisch, dass die Münze von Dir kommt?
> Sind die anderen Münzwerte eigentlich magnetisch / magnetisierbar?
> Ich schätze, der Grund für das 50ct-Stück ist, dass es das größte /
> dickste unmagnetische ist.
>
> Axel, wie kommst Du voran?
> Ich denke, wenn die Lage der Platine egal ist, muss sie ständig das
> Erdmagnetfeld messen, damit sie ihre Lage kennt, um sagen zu können, ob
> Kopf oder Zahl der Münze oben ist.
>
> Ich bekomme ja gleich Lust zum Basteln ;-)
> Was ist mit den Handies? Haben die einen 2- oder 3-Achs-Sensor
> eingebaut?

die Leute hatten schon die Münze im Verdacht, man muss es eben geschickt 
machen. Meistens hat ja niemand mal einfach so eine Münze da... in den 
meisten Fällen stecken diese im Geldbeutel. Wenn man dann eine da hat, 
ist es für die Menschen am bequemsten deine zu nehmen, die Leute gehen 
immer den einfachsten Weg.

Wenn doch mal die Münze verdächtigt wird, dann schauen die sich die 
Münze genau an und das wars dann.. wenn man sehr lange drüber nachdenkt, 
dann ist eine Manipulation der Münze am wahrscheinlichsten, aber du 
musst überlegen das man diesen Trick zwischendurch macht, das geht sehr 
schnell alles, man hat kaum zeit sich das Ganze zu überlegen.

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
K 75 schrieb:

>
> Der Nebenberuf scheint ja ordentlich was einzubringen. :-)

Im Gegenteil, aber nur weil man viel Geld für das Hobby ausgibt, heißt 
es noch lange nicht, dass man auch viel Geld hat.

Ich denke jeder von euch kennt jemanden der ein teures Hobby hat und 
kein Millionär ist. ;-)

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Nano schrieb:
> Dieter F. schrieb:
>> Joe F. schrieb:

>
> Hier wurde jemand wegen echten aber beschädigten Euromünzen verklagt und
> hinter Gitter gebracht:
> "Unschuldig hinter Gittern - weggesperrt und abgehakt "
> Youtube-Video "Unschuldig hinter Gittern - weggesperrt und abgehakt - 3sat-Doku vom 02.06.2015"

--> wegrenn! ich will nicht ins Zuchthaus :-( und wenn doch, dann nehme 
ich wenigstens meinen Trick mit, vielleicht kriege ich dann dafür Kaffee 
und Zigaretten.

: Bearbeitet durch User
Autor: Nano (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
BobDylan schrieb:
> Nano schrieb:
>> Warum nicht einfach eine echte Münze in einen Maschinenschraubstock
>> einspannen und dann mit einem sehr feinen Bohrer an der
>> Standbohrmaschine ein kleines Loch in die Seite der Münze reinbohren.
>
> Zeig mir mal den Bohrer und die Standbohrmaschine, mit dem sowas
> "einfach" machbar ist. Und obendrein soll ja nicht erkannt werden, wo
> bei der Münze links oder rechts ist (ist bei einem Kreis eh relativ
> schwiersam...), sondern..? Kommst bestimmt von alleine drauf...

Industriestandbohrmaschinen sind sehr genau, damit geht das durchaus.
Du kannst den Bohrer auch in eine Drehmaschine einspannen und damit 
bohren, das geht noch genauer.
Bohrer in dieser Größe gibt es ebenfalls. Suche mal nach 
Uhrmacherbohrer.

Bezüglich dem Orten könnte man so auch 2 Magnete im 90 ° Winkel 
einbauen.

Die Löcher muss man am Ende sauber verzinnen.

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nano schrieb:
> BobDylan schrieb:
>> Nano schrieb:
>>> Warum nicht einfach eine echte Münze in einen Maschinenschraubstock
>>> einspannen und dann mit einem sehr feinen Bohrer an der
>>> Standbohrmaschine ein kleines Loch in die Seite der Münze reinbohren.
>>
>> Zeig mir mal den Bohrer und die Standbohrmaschine, mit dem sowas
>> "einfach" machbar ist. Und obendrein soll ja nicht erkannt werden, wo
>> bei der Münze links oder rechts ist (ist bei einem Kreis eh relativ
>> schwiersam...), sondern..? Kommst bestimmt von alleine drauf...
>
> Industriestandbohrmaschinen sind sehr genau, damit geht das durchaus.
> Du kannst den Bohrer auch in eine Drehmaschine einspannen und damit
> bohren, das geht noch genauer.
> Bohrer in dieser Größe gibt es ebenfalls. Suche mal nach
> Uhrmacherbohrer.
>
> Bezüglich dem Orten könnte man so auch 2 Magnete im 90 ° Winkel
> einbauen.
>
> Die Löcher muss man am Ende sauber verzinnen.

ist halt die frage, in diese Löcher kriegt man ja dann nur entsprechend 
im Durchmesser kleine Magnete. Ich weiß jetzt nicht ob diese ausreichen 
um den Abstand, der für den Trick nötig ist, einzuhalten.

Aber sehen würde es sicher niemand, auf den Rand achtet man nicht sooo 
genau. wenn es sauber gemacht wird, wäre es ggf. möglich. wie gesagt, 
mit der Reichweite und der Stärke der Magneten bin ich mir da nicht 
sicher.

Autor: Jobst M. (jobstens-de)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mac G. schrieb:
> Junge junge, ich sollte Zubehör für Zauberer verkaufen.
> Aber vermutlich gibts nicht viele von der Sorte ;-)

Trick-Verkäufer/Hersteller? Natürlich nicht. Die Schaltpläne werden von 
Generation zu Generation bei einem bestimmten Ritual weiter gegeben.


Ben B. schrieb:
> Ich bin jedenfalls zu 125% der Überzeugung,

Für volle Überzeugung bist Du dann selbst ja nur 80%


Gruß
Jobst

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Ich finds bemerkenswert, das der eigentliche Sensor nun, so von der 
technischen Herausforderung, gar kein Thema hier ist (vom TO mal 
abgesehen) und man am Ende seinen ganzen Hirnschmalz in die Preparation 
des verf1ckten 50Cent-Stücks investiert.
:))

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Axel R. schrieb:
> Ich finds bemerkenswert, das der eigentliche Sensor nun, so von der
> technischen Herausforderung, gar kein Thema hier ist (vom TO mal
> abgesehen) und man am Ende seinen ganzen Hirnschmalz in die Preparation
> des verf1ckten 50Cent-Stücks investiert.
> :))

hat mich auch schon gewundert, erst wurde gesagt das es kein Problem ist 
das Ding herzustellen und keine 400 € wert ist... und jetzt reden alle 
über die 50 Euro Magnetmünze :-D

naja, so ist es halt.

Autor: Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Philipp O. schrieb:
> erst wurde gesagt das es kein Problem ist das Ding herzustellen und
> keine 400 € wert ist

Hier musst Du unterscheiden: Für einen Bastler, der das Ding für sich 
einmalig als Prototyp baut, ist das kein größeres Problem. Ein wenig 
Hardware und ein wenig Software, die es aber in sich hat, wie wir 
mittlerweile geschildert bekommen haben. Theoretisch kann sich da ein 
Bastler sogar ein Breadboard unter den Ärmel schieben...

Um so etwas jedoch in größerem Stil für unbedarfte Zauberer 
herzustellen, bedarf es schon mehr. Axel hat dies ganz überzeugend 
dargelegt.

> und jetzt reden alle über die 50 Euro Magnetmünze :-D

Das ist eine ganz andere Herausforderung. Hier geht es um die Mechanik 
und nicht um Elektronik.

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Philipp O. schrieb:
> Axel R. schrieb:
>> Ich finds bemerkenswert, das der eigentliche Sensor nun, so von der
>> technischen Herausforderung, gar kein Thema hier ist (vom TO mal
>> abgesehen) und man am Ende seinen ganzen Hirnschmalz in die Preparation
>> des verf1ckten 50Cent-Stücks investiert.
>> :))
>
> hat mich auch schon gewundert, erst wurde gesagt das es kein Problem ist
> das Ding herzustellen und keine 400 € wert ist... und jetzt reden alle
> über die 50 Euro Magnetmünze :-D
>
> naja, so ist es halt.

Wie gesagt: um die Realisierung der elektronischen Seite mach ich mir 
keine Gedanken. Da ist jetzt nichts weiter bei:
eine CR1225, ein Tiny2313, der HML-Magnet-Sensor und dier 
"Shaftless-Vibra-Motor" werden sich schon verheiraten lassen :))
Aber wenn man vorab mit Metall usw. noch nichts zu tun hatte...
Andereseits finde ich es gut, sich auch mal auf diese Art und Weise 
etwas Demut beizubringen, schliesslich fragen oft genug Fachleute aus 
jenem Gewerk nach "komischen Sachen", wo wir, die "transistorzüchter" 
hier mit den Augen rollen und dem jenigen alles mögliche Unterstellen, 
nur weil dieser eben noch nie einen Schaltkreis oderso "von unten" 
gesehen hat.
Nun weis man mal, wie das issss. :))

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Axel R. schrieb:
> Philipp O. schrieb:
>> Axel R. schrieb:

> Wie gesagt: um die Realisierung der elektronischen Seite mach ich mir
> keine Gedanken. Da ist jetzt nichts weiter bei:
> eine CR1225, ein Tiny2313, der HML-Magnet-Sensor und dier
> "Shaftless-Vibra-Motor" werden sich schon verheiraten lassen :))
> Aber wenn man vorab mit Metall usw. noch nichts zu tun hatte...
> Andereseits finde ich es gut, sich auch mal auf diese Art und Weise
> etwas Demut beizubringen, schliesslich fragen oft genug Fachleute aus
> jenem Gewerk nach "komischen Sachen", wo wir, die "transistorzüchter"
> hier mit den Augen rollen und dem jenigen alles mögliche Unterstellen,
> nur weil dieser eben noch nie einen Schaltkreis oderso "von unten"
> gesehen hat.
> Nun weis man mal, wie das issss. :))

das stimmt, das ganze Thema war für mich auch interessant, auf diese 
Weise habe ich jetzt mal einen kleinen Einblick davon bekommen, woraus 
mein Zaubertrick eigentlich besteht :-)

Autor: Thomas Fy (tomfy)
Datum:

Bewertung
7 lesenswert
nicht lesenswert
Also ich fand das Thema eigentlich recht spannend. Und "zufällig" habe 
ich den Magnetfeldsensor in meiner Bastelkiste. Daher habe ich mir 
vorgenommen, die "Bastlerversion" zu bauen. Nicht weil ich das verkaufen 
will und nicht weil ich als Zauberer groß rauskommen will, sondern als 
Feierabend-Spielerei.

Als Vorgaben habe ich mir gesetzt:
Größe 33 x 22 mm
Erkennung eines Magneten ab 10 cm
Erkennung der Richtung des Magneten
Magnet: Neodymium, runde Scheibe 10mm x 1,7mm
Versorgung über Knopfzelle, Lebensdauer 50h

Hardware-Komponenten:
Magnetfeld-Sensor HMC5883L auf Modul GY-273
Arduino, Version Digispark mit ATTiny85

Später noch Knopfzelle CR2032 und Vibrationsmotor (warum verwendet das 
Original eigentlich 2 Zellen?)

Software-Komponenten:
Arduino Core
Adafruit Library für HMC5883L

Was bisher geschah:
Erkenntnis 1: Arduino macht die ersten Schritte sehr einfach und 
schnell.
Ein kleines Programm, um die Feldstärke auszulesen ist in unter 5 
Minuten geschrieben.

Erkenntnis 2: Arduino ist elendig aufgebläht. Zusammen mit einer 
aufgeblähten Library wirds verdammt eng mit 8k Flash.
Um die Werte auszulesen habe ich noch einen seriellen Ausgang 
implementiert. Das ging nur mit Krücken und hat viel Zeit gekostet. Das 
nächste mal Assembler!

Erkenntnis 3: Wenn ein Sensor sporadisch falsche Werte ausgibt, kanns 
tatsächlich an der Hardware liegen.
Kommt bei mir eigentlich sehr selten vor, aber eines der Sensormodule 
ist offenbar kaputt und lieferte manchmal Unsinn. Gruß nach China!

Erkenntnis 4: Wenn man einen Magneten messen will, muss man den Sensor 
auf minimale Empfindlichkeit stellen.
Die Ausgabe der Library macht sonst ganz hässliche Sachen...

Erkenntnis 5: Wenn der Magnet auf dem Tisch liegt und der Sensor unterm 
Handgelenk versteckt wird, reicht es das Magnetfeld in Z-Richtung zu 
messen. Eigentlich logisch. Einfach, aber nicht sehr elegant.

Erkenntnis 6: Das Erdmagnetfeld ist stärker als man denkt. Oder ist der 
Magnet, den ich benutze schwächer als man denkt?
Das Erdmagnetfeld ist nicht besonders stark, aber dafür überall gleich 
(im Rahmen meiner Erkenntnisse). Ein Magnet dagegen hat ein stärkeres 
Feld, das jedoch schnell abnimmt. Die Felder können sich überlagern und 
verstärken oder abschwächen. Damit kann man erkennen ob Kopf oder Zahl.

Erkenntnis 7: Erkenntnis 5 ist Quatsch.
Wenn der Sensor in der Z-Achse eine Abschwächung erkennt, dann liegt es 
entweder am Magneten, dessen Feld dem Erdmagnetfeld entgegen steht, oder 
der Sensor wird so gedreht, dass seine Z-Achse senkrecht zum 
Erdmagnetfeld steht. Also müssen unbedingt alle Komponenten betrachtet 
werden.

Erkenntnis 8: Pythagoras hilft.
Das Erdmagnetfeld hat einen Betrag sqrt(x^2 + y^2 + z^2). Wenn sich 
dieser Wert erhöht, dann ist da ein Magnet in Richtung Erdmagnetfeld. 
Wenn er sich erniedrigt, liegt der Magnet anders herum.

Erkenntnis 9: Kalibrieren tut Not!
Theoretisch ist der Betrag des Erdmagnetfelds immer gleich, egal wie ich 
den Sensor drehe. Aber ach. Bei meiner Konstruktion ergeben sich 
gewaltige Schwankungen. Der Sensor muss dringend kalibriert werden. Ob 
in der Original-Schaltung zu diesem Zweck die serielle Schnittstelle 
herausgeführt wurde?

Erkenntnis 10: Es ist mehr magnetisch zwischen Himmel und Erde...
Beim testen hing plötzlich der Magnet an der Pfostenleiste des 
Magnetsensor-Moduls. Hätte ich nicht gedacht, dass da Eisen drin ist. 
Danach haben die Offsets meiner Kalibrierdaten nicht mehr gestimmt. 
ARGH!!!

Erkenntnis 11: Ich kann nicht 3D.
Ich dachte eigentlich immer, dass ich ein leidliches 
3D-Vorstellungsvermögen habe. Aber: Im echten Leben hat der Magnet drei 
Freiheitsgrade und der Sensor auch. Der Magnet kann also das Erdfeld 
verstärken oder abschwächen, und zwar nicht nur in 
Nord-Süd-Ost-West-Richtung sondern auch noch nach oben oder Unten 
(Inklination). Wenn ich mich weit vom Magnet entfernt befinde (10 cm), 
dann schwächt er das Feld ab. Gehe ich näher ran, löscht er es aus. Gehe 
ich ganz nah ran, dann spielt das Erdmagnetfeld keine Rolle mehr. Das 
Ergebnis kann dann aber genauso stark sein wie das Erdmagnetfeld, nur 
anders rum. Wie unterscheidet man das? Dafür kann es keine Lösung geben! 
Verzweiflung macht sich breit.

Erkenntnis 12: Alles ganz einfach!
Hatte doch irgendwer geschrieben, gell? Tatsächlich ist die Lösung für 
mich: Wenns in der Nähe vom Magneten nicht geht, dann geh halt nicht so 
nah ran. Meine Software erkennt den Magneten tatsächlich in einem 
Abstand von 10 cm. Dann erfolgt die Ausgabe der Richtung (momentan mit 
LED). Danach warte ich einfach 2s. Sollte der Zauberer dann noch näher 
ran gehen, ist er selber schuld. Erkennung des Magneten klappt dann in 
jedem Fall. Die Richtung nur, wenn die Münze waagrecht liegt.

Ein Punkt ist noch das Thema Strom. Der Sensor braucht nur 100uA nach 
Datenblatt, der ATTiny85 300uA bei 1MHz. Das passt ganz gut. Aber laut 
Datenblatt zieht ein Vibrationsmotor ca. 60-80 mA. Aus einer Knopfzelle 
ist das nicht zu kriegen. Vielleicht hilft ein dicker Elko...

Bisher habe ich alles nur zusammengesteckt, Versorgung über USB, Ausgabe 
per LED. Jetzt muss noch der Lötkolben ran. Knopfzelle und Motor kommen 
auf eine Lochraster-Platine, Digispark und Sensor werden auf die 
Unterseite geklebt. Enthalten Motoren eigentlich Magneten?...

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Thomas F. schrieb:
> Meine Software erkennt den Magneten tatsächlich in einem
> Abstand von 10 cm.

Durch die geschlossene Hand? :-) Und zeig mal bitte den Magneten (incl. 
1 Ct. Münze zum Größen-Vergleich).

Aber Deine Erkenntnisse sind wirklich interessant ... und amüsant zu 
Lesen.

Autor: Karl B. (gustav)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Thomas F. schrieb:
> Arduino ist elendig aufgebläht.

Thomas F. schrieb:
> Das
> nächste mal Assembler!

Hi,
ganz meine Meinung.
Dasselbe für oldschool BASCOM.

(Ich bring demnächst mein Bastelboard raus mit
special software houdini.)

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
Autor: Joe F. (easylife)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Thomas F. schrieb:
> Enthalten Motoren eigentlich Magneten?...

YYMD.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Karl B. schrieb:
> Thomas F. schrieb:
>> Das
>> nächste mal Assembler!
>
> Hi,
> ganz meine Meinung.

Nur, wenn es sein muss. C ist schon recht flott und nur in 
Ausnahmefällen (C-Hater kennt nur solche) sehe ich einen sinnvollen 
Einsatz. Aber jeder so, wie er mag. Meinetwegen auch Bascom, Perl oder 
wasauchimmer. Das muss jeder für sich entscheiden.

Ich habe C bis vor einiger Zeit nicht besonders gemocht, mich aber 
mittlerweile daran gewöhnt (für meine Bastel-Projekte) und nutze es 
gerne.

Assembler ist näher an der Hardware - aber (zumindest für mich) nicht so 
gut lesbar. Ich bin zu alt, um an mir zu arbeiten :-)

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ein kleiner Hinweis an alle Bastler:

Diese dünnen Neodyms sind nicht immer Seitenweise magnetisiert.
Also eine Seite Nord, andere Süd.

Viele sollen nur möglichst gut auf einer Metallfläche halten
und sind ringförmig magnetisiert. Innen S, Außen N.
( Oder umgekehrt)

Also unbedingt mit Kompass, oder kleinem Stabmagneten testen.

Grüße Bernd

Autor: Lukas (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bernd F. schrieb:
> Also unbedingt mit Kompass, oder kleinem Stabmagneten testen.

https://www.supermagnete.de/physik-magnete/flux-de...

Autor: nur malso (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo zusammen,

was mir bei der ganzen Diskussion zu dem 50ct Stück in den Kopf gekommen 
ist, warum wird überhaupt ein 50ct Stück verwendet und nicht ein 1€ oder 
2€ Stück? Bei diesen lässt sich doch das innere recht leicht vom äußeren 
trennen, somit entfällt das ganze ausfräsen/drehen. Und man muss "nur 
noch" den inneren Teil bearbeiten.
MfG nur malso

Autor: Cyblord ---- (cyblord)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
nur malso schrieb:
> Hallo zusammen,
>
> was mir bei der ganzen Diskussion zu dem 50ct Stück in den Kopf gekommen
> ist, warum wird überhaupt ein 50ct Stück verwendet und nicht ein 1€ oder
> 2€ Stück? Bei diesen lässt sich doch das innere recht leicht vom äußeren
> trennen, somit entfällt das ganze ausfräsen/drehen. Und man muss "nur
> noch" den inneren Teil bearbeiten.
> MfG nur malso

Aber den inneren Teil musst du eben bearbeiten, d.h. gravieren oder was 
auch immer. Das ist sehr aufwändig und dann bist du schnell beim 
Falschgeld. Darum machen gerade die zweiteiligen Münzen hier keinen 
Sinn.

Autor: K 75 (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Cyblord -. schrieb:
> Aber den inneren Teil musst du eben bearbeiten, d.h. gravieren oder was
> auch immer. Darum machen gerade die zweiteiligen Münzen hier keinen
> Sinn.

So ein Schwachsinn! Der Kern von 1€- und 2€-Münzen besteht aus einem
ferromagnetischen Material. Da wird man wohl kaum einen Magneten hinein-
setzen wollen, der den "Zaubertrick" wirkungsvoll unterstützt. Eben
deshalb kommt hier eine 50c-Münze zum Einsatz, weil die eben nicht 
magnetisierbar ist.

Autor: Cyblord ---- (cyblord)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
K 75 schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Aber den inneren Teil musst du eben bearbeiten, d.h. gravieren oder was
>> auch immer. Darum machen gerade die zweiteiligen Münzen hier keinen
>> Sinn.
>
> So ein Schwachsinn! Der Kern von 1€- und 2€-Münzen besteht aus einem
> ferromagnetischen Material. Da wird man wohl kaum einen Magneten hinein-
> setzen wollen, der den "Zaubertrick" wirkungsvoll unterstützt. Eben
> deshalb kommt hier eine 50c-Münze zum Einsatz, weil die eben nicht
> magnetisierbar ist.

Lern mal zitieren! Du meinst sicher nicht mich.

Autor: Nano (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Was macht eigentlich der Zauberer, wenn der Zuschauer die Magnetmünze 
vertikal in der Hand hält?
Man kann ja eine Faust machen und mit den Handflächenaußenseiten nach 
oben die Faust nach vorne strecken und dabei die Magnetmünze trotzdem in 
der Faust vertikal halten.

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
K 75 schrieb:
> So ein Schwachsinn! Der Kern von 1€- und 2€-Münzen besteht aus einem
> ferromagnetischen Material. Da wird man wohl kaum einen Magneten hinein-
> setzen wollen, der den "Zaubertrick" wirkungsvoll unterstützt. Eben
> deshalb kommt hier eine 50c-Münze zum Einsatz, weil die eben nicht
> magnetisierbar ist.

Die 1€- und 2€-Münzen sind so schwach ferromagnetisch, dass das kaum
stören würde.

Immerhin bräuchte man nach "nur malso"s Vorschlag zur Bearbeitung der
Münze keine Fräs- oder Drehmaschine. Ein Bandschleifer o.ä. würde schon
genügen, da man ja keinen Rand stehenlassen muss (der liegt während der
Bearbeitung in Form des äußeren Rings in sicherem Abstand daneben).

Die Frage ist höchstens, wie man bei diesen Münzen den inneren Teil
sauber vom äußeren trennt, ohne dabei hässliche Bearbeitungsspuren zu
hinterlassen.

Autor: Cyblord ---- (cyblord)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Yalu X. schrieb:

> Die Frage ist höchstens, wie man bei diesen Münzen den inneren Teil
> sauber vom äußeren trennt, ohne dabei hässliche Bearbeitungsspuren zu
> hinterlassen.

Das ist kein Problem: Passend einspannen oder auf eine Unterlage mit 
Öffnung legen und mit dem spitzen Ende eines Zimmermannshammer drauf 
hauen. Dann fliegt der innere Teil sauber raus.

Autor: Philipp O. (papillon121)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nano schrieb:
> Was macht eigentlich der Zauberer, wenn der Zuschauer die Magnetmünze
> vertikal in der Hand hält?
> Man kann ja eine Faust machen und mit den Handflächenaußenseiten nach
> oben die Faust nach vorne strecken und dabei die Magnetmünze trotzdem in
> der Faust vertikal halten.

das hat noch nie jemand bei mir gemacht, aber wenn du das nächste mal 
einen Zauberer in deiner Gegend siehst, der mit dir diesen Trick 
versucht, dann mach es einfach mal .-)

Autor: Hp M. (nachtmix)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Philipp O. schrieb:
> Nein, vom Gewicht her nicht zu unterscheiden.

Aber wenn du die Münze auf die Kante stellst, wird sich der Magnet in 
Nord-Süd-Richtung ausrichten, d.h. die Münze dreht sich in O-W-Richtung.

Die älteren Alnico- und Ferritmagneten waren dafür zu schwach, aber die 
Nd-Magneten schaffen das problemlos.

Natürlich kann man den starken Magnetismus dieser Münze auch einfach mit 
einer 1 Cent oder 2 Cent Münze aus dem eigenen Portemonnaie nachweisen.

: Bearbeitet durch User

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.