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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Schaltnetzteil läuft erst nach mehrmaligen einstecken des Netzes an


Autor: Paul K. (kli)
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Hallo,
ich habe einen Dell Monitor 2709WB .
Der Monitor zeigt keine Funktion erst nach mehrmaligen schnell ein und 
ausstecken der 230 V läuft der Monitor ohne Probleme. Er lässt sich in 
den stby und aus dem stby schalten. Sobald der Monitor vom Netz getrennt 
wird und und säter mit dem Netz verbunden ist muss man die gleiche 
Prozedur durführen.
Kann mir jemand sagen was am Schaltnetzteil defekt ist.

: Verschoben durch Moderator
Autor: Michael Bertrandt (laberkopp)
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Paul K. schrieb:
> Kann mir jemand sagen was am Schaltnetzteil defekt ist.

Kleine Elkos auf der Primärseite des Steuerteils ausgetrocknet,
ausserdem würde ich den Brückengleichrichter wieder einlöten.

Autor: Teo Derix (teoderix)
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So ins Grüne gek..., würde ich mir mal den kleinen Elko ansehen. Der 
könnte die anfänglich die Versorgung, für den Controller zur Verfügung 
stellen.


PS: zu spät, egal :)

Autor: Paul K. (kli)
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Hallo vielen Dank,

ich hatte alle Ekos auf dem Netzteil bereits getauscht, Gleichrichter 
habe ich bei Inbetriebnahme wieder eingelötet.
Beim Fehler hat sich nichts geändert.
Noch eine Idee.
Danke euch recht hertzlich.

Autor: hinz (Gast)
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Welcher Regler ist verbaut?

Autor: Michael Bertrandt (laberkopp)
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Paul K. schrieb:
> Noch eine Idee.

Du könntest ja wenigstens ermitteln ob die PFC den grossen Elko schon 
lädt, oder ob der im Problemfall leer bleibt.

Auch gehört es sich, alles zu schrieben, was man schon weiss, um die 
Helfenden nicht zu verarschen.

Autor: Paul K. (kli)
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nach dem Reglertyp werde ich schauen.
Wird aber erst morgen.

Autor: Paul K. (kli)
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Hallo Michael,
da hast du vollkommen recht, jedoch möchte ich hier keinen verarschen.
Ich habe genug Stess unter anderem eine schwer Kranke Frau.
Fall ich nerve dann teilt mir mit das ich die Anfrage schliessen soll.
So wie ich hier einige Beiträge lese, finde ich das hier entlich mal 
Leute sind die Anhnung und Spaß an der Sache haben, ich möchte natürlich 
keinen die Zeit stehlen.
 (ich weiss dann lässt man die Finger von solsen sachen, kann ich aber 
leider nicht)
Ich werde jedoch erst Morgen dazu kommen die Spannung am Elko zu Messen.

Dann die ganze Wahrheit (wofür ich mich eigentlich schäme)
ich hatte ein Bein vom großen Elko abgelötet und zum Test einen 
Wertetechnischen gleichen provesorisch eingelötet, beim Messen ist mir 
der Originale parlell auf den anderen gekommen das hat anscheinen der 
Brückengleichrichter Kapazitiv nicht verkraftet und die Dioden Im 
Brückengleichrichter haben jetzt einen Kurtzschluss es hat aber nicht 
geraucht.
Verbaut war ein D10XB60H 89 Brückengleichrichter.
Ich setzte dann einen B380 C3200-2200 dafür zum testen ein da ich den 
Originalen nicht hatte mit dem neuen ELKO 450V 150µF ein und der Monitor 
lief an mit dem alten Elko nicht.
Es kann auch sein das es ein zufall war da ich erst später darauf 
gekommen bin das der Monitor er nach mehrmaligem Netztrennen wieder ganz 
normal läuf.
Auf jeden Fall beschloss ich dann alle ELKOS nach dem mist was ich 
gemacht habe zu erneuern sowie einen passenden Gleichrichter.
Ich konnte jedoch keinen Händler finden der diesen TYP in kleinmengen 
verkauft,und beschloss einen vergleichbaren zu bestellen
GSIB2560 25a600v.
Sorry
Ich muss jetzt aber mal ins Bett da ich um 4:40 aufstehen muss.
Danke

Autor: Toxic (Gast)
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Paul K. schrieb:
> Noch eine Idee.

Beim Googeln nach dem Begriff "Anlaufwiderstand" bin ich auf diesen 
aelteren Thread gestossen:
Beitrag "Re: SNT läuft nicht an"

Ich hab den Thread nicht gelesen,aber sieh Dir den Schaltplan an und 
ueberpruefe den "R1" der im Schaltplan angegeben ist - sofern so ein 
Widerstand in deinem Netzteil vorzufinden ist

Autor: Paul K. (kli)
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Hallo hinz
es ist ein L6561 (KWN922) verbaut.

Autor: Paul K. (kli)
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Hallo Michael,
an dem 450V 150µ Elko liegt eine Spannung von DC 312V an wenn er sich 
nicht einschalten lässt.
Wenn er dann mal läuft sind es DC 400V.

Autor: Paul K. (kli)
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Hallo Toxic
der Wiederstand ist ok.

Autor: hinz (Gast)
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Paul K. schrieb:
> L6561

Das ist der PFC-Controller, nicht der PWM-Controller.

Autor: hinz (Gast)
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Paul K. schrieb:
> Hallo Toxic
> der Wiederstand ist ok.

Es gibt bei deinem Netzteil zwei Anlaufwiderstände: einer im PFC-Teil, 
einer im eigentlichen Netzteil.

Autor: Paul K. (kli)
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Der PWN Controller hat die Bezeichnung 1203 P60 (CPA0926G)

Autor: Paul K. (kli)
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tut mir leid blöde Frage wie Finde ich diese

Autor: der schreckliche Sven (Gast)
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Interessantes Fehlerbild. Scheint mit dem L6561 zusammenzuhängen.
Wackelkontakt? Miese Lötstelle?
Ein besseres Foto könnte hilfreich sein.

Autor: hinz (Gast)
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Paul K. schrieb:
> Der PWN Controller hat die Bezeichnung 1203 P60 (CPA0926G)

Wohl ein NCP1203.

Paul K. schrieb:
[Anlaufwiderstände]
> tut mir leid blöde Frage wie Finde ich diese

Im Datenblatt nachsehen: Beim L6561 hängt der an Pin 8, beim NCP1203 an 
Pin 8. Oft sind das mehere in Reihe geschaltete Widerstände.

Autor: Paul K. (kli)
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Die Lötstellen sehen gut aus ich habe sie jedoch dennoch nachgelötet.
Keine Änderrung.

Autor: Teo Derix (teoderix)
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Paul K. schrieb:
> Die Lötstellen sehen gut aus ich habe sie jedoch dennoch nachgelötet.
> Keine Änderrung.

Auch mal die von den schweren Bauteilen (TR...) angesehen?

Autor: hinz (Gast)
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Mach doch mal Fotos der Bestückungsseite auf denen man das Umfeld der 
beiden IC gut erkennen kann.

Autor: Paul K. (kli)
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Ich habe versucht die Anlaufwiderstände zu finden,
jedoch  konnte ich nur folgendes feststellen:
(PWN)IC 1203P60 geht vom PIN 8 auf einen 10 K Ohm und noch auf 499K Ohm.
diese sind ok.
(PFC) IC L6561 geht Pin 8 nur auf einen SMD Kondensator und parallel auf 
einen SMD Transistor ohne weitere Abzweigung auf einen Widerstand.

Ich habe jetzt alle Wiederstände gemessen keine davon hat einen höheren 
Wert als er haben soll. (Teilweise ausgelötet zur Messung)
Die einzigen Widerstände die ich nicht gemessen habe sind die SMD 
Widertände.

Anbei Bilder evtl sagt das Euch noch etwas mehr.

Autor: Paul K. (kli)
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habe ich gemach sorar mit monokel nachgesehen da ist nichts zu sehen

Autor: Paul K. (kli)
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Sorry da fehlen ein paar Buchstaben beim Text
"habe ich gemacht sogar mit Monokel nachgesehen da ist nichts zu sehen"

Autor: Paul K. (kli)
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sind die Bilder ausreichend.

Autor: hinz (Gast)
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Miss mal am NCP1203 die Spannung zwischen Pin 4 und Pin 8.

Autor: Paul K. (kli)
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Noch ein paar Bilder

Autor: Joachim B. (jar)
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Kältespray könnte hilfreich sein

Autor: Paul K. (kli)
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Am NCP1203 liegt eine Spannung von DC 310V zwischen Pin 4 und Pin 8
sowohl wenn er sich nicht einschalten lässt und wenn ich es nach ca. 20x 
Netzstecker ziehen schaffe das er angeht und Ihn dann in Stby versetze.
Wenn er Eingeschaltet ist liegt eine SPannung von DC 397V an.

Autor: Paul K. (kli)
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Auf dem NCP 1203.
Die Bauteile sind doch kalt da er nicht angeht, oder trotzdem ?

Autor: Joachim B. (jar)
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entweder es geht besser an oder wenn angegangen findet man das Teil 
welches wenn kalt ist klemmt.

So oder so findet man mit Kältespray auch solche Fehler.
z.B. bei Kapazitätsverlust von Kondensatoren bringt Kälte die Folien 
näher zusammen was wieder etwas erhöhte Kapazität bringt.

Autor: hinz (Gast)
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Paul K. schrieb:
> Am NCP1203 liegt eine Spannung von DC 310V zwischen Pin 4 und Pin
> 8
> sowohl wenn er sich nicht einschalten lässt und wenn ich es nach ca. 20x
> Netzstecker ziehen schaffe das er angeht und Ihn dann in Stby versetze.
> Wenn er Eingeschaltet ist liegt eine SPannung von DC 397V an.

Da stimmt also soweit alles.


Wie siehts zwischen Pin 4 und Pin 6 aus? (Du brauchst keinen 
erfolgreichen Start abzuwarten)

Autor: Paul K. (kli)
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also Kältespray im nichtangehenden zustand hat kein Erfolg gebracht.
Im Laufendenzustand habe ich nicht getestet da jetzt das Kältespray leer 
ist.
Elkos habe ich auf dem Netzteil komplett erneuert.

Autor: Paul K. (kli)
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zwischen Pin 4 und Pin 6
DC 14,4V

Autor: hinz (Gast)
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Paul K. schrieb:
> zwischen Pin 4 und Pin 6
> DC 14,4V

Dann müsste der NCP1203 auch anlaufen, also wird genau der defekt sein.

Autor: Michael Bertrandt (laberkopp)
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Paul K. schrieb:
> an dem 450V 150µ Elko liegt eine Spannung von DC 312V an wenn er sich
> nicht einschalten lässt.
> Wenn er dann mal läuft sind es DC 400V.

Dann ist die PFC Schaltung mit dem L6561 in Ordnung,
die schaltet sich selbst ab wenn kein relevanter Laststrom gezogen wird
"and a disable function has been implemented on the ZCD pin, 
guaranteeing lower current consumption in stand by mode."

Der NCP1203 schewiont weit empfindlicher zu sein wenn man sein 
Datenblatt liest, hat aber nur wenige Bauteile drumrum. Bei mir bleibt 
der Elko an Pin6 der Kandidat, dessen Berechnung ist aufwändig.
https://www.onsemi.com/pub/Collateral/NCP1203-D.PDF

Eventuell ist auch der shunt-Widerstand am Source des MOSFETs etwas 
hochohmiger geworden.

Autor: Paul K. (kli)
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welcher Wiederstand ist der shunt-Widerstand am Source des MOSFETs

Autor: Paul K. (kli)
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haben sie (du) einen Tipp wo man den Bestellen kann
bei reichelt und Conrad habe ich ihn nicht gefunden.

Autor: hinz (Gast)
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Ebay 162684983154


Oder halt mit langer Lieferzeit aus China, oder im 10er Pack bei RS.

Autor: Michael Bertrandt (laberkopp)
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Paul K. schrieb:
> welcher Wiederstand ist der shunt-Widerstand am Source des MOSFETs

Na der Widerstand der sich am Source Anschluss des MOSFET befindet.

Autor: Paul K. (kli)
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Das MOSFET was am PIN 6 ist?

Autor: Paul K. (kli)
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1203 habe ich jetzt bestellt

Autor: Paul K. (kli)
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prüf ich morgen muss um 4:50 aufstehen

Autor: Paul K. (kli)
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Also den Wiederstand am MOSFET Sorce gegen Masse habe ich gemessen der 
soll 2Ohm haben und hat 2 Ohm 1 Watt, Test halber habe ich einen anderen 
2 Ohm probiert gleicher Fehler.
den Elko am Pin 6 Vom PWN habe ich noch z mal gegen einen anderen 
getauscht gleicher Fehler.
Der Original Elko soll 47µF 63V haben hat 50µF die neuen haben einen 
gemessenen Wert von 45µF.

Autor: Paul K. (kli)
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Ich habe LOW ESR Elkos von Panasoic über Reichelt verwendet

Autor: Paul K. (kli)
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Den NCP1203 habe ich jetzt gewechselt leider gleicher Fehler,  jetzt 
läuft er erst nach ca 50 -70  mal Netzstecker ziehen an vorher meine ich 
habe ich es schneller geschafft   wenn er läuft und ich zieh den 
Netzstecker kurz läuft er auch wieder an, wenn ich das wiederhole läuft 
er nicht mehr an.
Kann es auch an der Steuerung vom toch einschalttaster liegen?

Autor: Der Superlöter (Gast)
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Paul K. schrieb:
> Die Lötstellen sehen gut aus ich habe sie jedoch dennoch
> nachgelötet.
> Keine Änderrung.

Das soll gut sein? Schlecht!

Autor: Paul K. (kli)
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Hat noch jemand eine Idee

Autor: Joachim B. (jar)
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Paul K. schrieb:
> Den NCP1203 habe ich jetzt gewechselt leider gleicher Fehler,  jetzt
> läuft er erst nach ca 50 -70  mal Netzstecker ziehen an


Paul K. schrieb:
> Hat noch jemand eine Idee

klar rücktauschen zum Orignal, dann sollte er wieder so anlaufen wie 
vorher.

Mehr Kältespray besorgen, Föhn und sich langsam durch alle Teile wühlen, 
ggffs. mit Klopfmethode unterstützen, irgendwo muss der Fehler ja sein.

: Bearbeitet durch User
Autor: hinz (Gast)
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Paul K. schrieb:
> Hat noch jemand eine Idee

Labornetzteil vorhanden?

Autor: Paul K. (kli)
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Ja hab ich

Autor: hinz (Gast)
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Dann versorg den NCP daraus. Das NT dabei nicht ans Netz hängen! 
Strombegrenzung auf 100mA, Spannung langsam hochdrehen bis er anspringt. 
Letzteres kannst du mittels DMM am Gate des Schalttransistor 
feststellen.

Und dann schreib mal bei welcher Spannung der anspringt.

Autor: R. Max (rmax)
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Paul K. schrieb:

> Kann es auch an der Steuerung vom toch einschalttaster liegen?

Ich hatte kürzlich an einem anderen Dell-Monitor den Fall, dass die 
Lötstellen des Leistungstransistors, mit dem das Standby-Netzteil das 
Haupt-Netzteil einschaltet, Haarrisse hatten, was zu einem Wackelkontakt 
mit thermischer Komponente geführt hat. Schau Dir also mal die 
Lötstellen der großen Transistoren genau an und/oder löte mal 
prophylaktisch alle nach.

Bei meinem NT sah es danach aus, als ob die Parameter beim Schwallöten 
für den Transistor nicht gepasst haben. Vielleicht wurde zu viel Wärme 
über den Kühlkörper abgeleitet, was zu einer kalten Lötstelle oder einem 
zu dünnen Lötzinnkegel geführt hat (IIRC war die Platine nicht 
durchkontaktiert), der dann im Laufe der Zeit durch thermische Bewegung 
gebrochen ist. Das Wackeln beim Tausch des direkt benachbarten Elko, der 
mit dem Transistor verklebt war, hat der Lötstelle dann wohl den Rest 
gegeben.

Die defekten Lötstellen habe ich erst entdeckt, als das Problem wenige 
Wochen nach dem (ebenfalls nötigen) Tausch der Elkos wieder aufgetreten 
ist.

: Bearbeitet durch User
Autor: heute mal ohne Registrierung (Gast)
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> Dann versorg den NCP daraus. Das NT dabei nicht ans Netz hängen!
gute Idee.
> Strombegrenzung auf 100mA, Spannung langsam hochdrehen bis er anspringt.
> Letzteres kannst du mittels DMM am Gate des Schalttransistor
> feststellen.
und genau da scheint der Fehler zu liegen, beim NCP (wenn wirklich 
ausgetauscht und nicht defekt) kommt nicht genug Spannung an - also dort 
mal nach dem Fehler suchen.

Autor: Paul K. (kli)
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Also direkt am 1203 Pin 4 Masse anlegen und direkt am Pin 8 Spannung 
drauf geben bis wieviel Max Volt

Autor: hinz (Gast)
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Paul K. schrieb:
> Also direkt am 1203 Pin 4 Masse anlegen und direkt am Pin 8
> Spannung
> drauf geben bis wieviel Max Volt

Nein, nicht an Pin8, an Pin 6. Und max 16V drauf geben!

Autor: Paul K. (kli)
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fogendens konnte ich Messen am 1206 - Gate Mos Schalttrans.
Eingangspannung     Ausgangssp.
 Pin6                 am Gate
 bis 12,7V              0V
 12,8V                10,41
  16                  13,34
ab 8V                   0V
So ist es fas immer wenn ich den vorgang wiederhole, manchmal zeigt sich 
folgendes:
Pin6                 am Gate
 0-1,5V                0V
1,57                   0,39
2,0                    1,92
3,0                     0
12,8                   10,47
16                     13,3
ab 7,6                  0

den alten 1203 habe ich noch nicht zurückgelötet, ich bin mir nicht 
sicher ob ich den beim auslöten nicht gekillt habe da.
Ich habe den alten im ausgebauten zustand wie oben ebenfallst getestet 
da konnte ich natürlich die Messung am Gate nicht machen aus dem Gund 
habe ich am Pin 5 Gemessen. Dieser zeigt die gleichen Werte jedoch nicht 
die anderen.
Ich habe vor der Messung bereits alle größeren Transistoren und Bauteile 
nachgelötet. Ebenso habe ich die Bauteile mit Kältespray behandelt kein 
Ergebniss.
Was soll ich jetzt tun.
Danke

: Bearbeitet durch User
Autor: hinz (Gast)
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Paul K. schrieb:
> Eingangspannung     Ausgangssp.
>  Pin6                 am Gate
>  bis 12,7V              0V
>  12,8V                10,41
>   16                  13,34
> ab 8V                   0V

Also alles im normalen Bereich.

Und du hattest ja schon gemessen, dass die Spannung an Pin 6 bei 
Netzbetrieb ausreichend hoch wird um den NCP1203 starten zu lassen. 
Weshalb er bei Netzbetrieb dennoch nicht startet ist für mich nicht 
erklärbar.

Autor: Paul K. (kli)
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Ja die Spannung ist mit Netzteil 14,4Volt am Pin6 an Gate 0V, an D 309V 
und an S 0 Volt.

Autor: Volker (Gast)
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und wie sieht es dann mit Pin1 und Pin2 aus?

Autor: Paul K. (kli)
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Ja die Spannung ist mit Netzteil 14,4Volt am Pin6 an Gate 0V, an D 309V
und an S 0 Volt.
Wenn er dann mal läuft habe ich dann mit Netzteil 13,08V am Pin 6 und am 
Gate 2,7 Volt.
Versetze ich ihn in StBy schalte ich ihn mit den Taster wieder ein hat 
er am Gate wieder 2,7 V.
Ziehe ich den Netzstecker lässt er sich wieder nicht einschalten und hat 
am Gate 0,195V

: Bearbeitet durch User
Autor: Paul K. (kli)
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am Pin 2 liegt 1Volt an wenn er nicht anspringt. im einzustand habe ich 
nicht gemessen habe es gerade noch mal versucht ihn anzubekommen habe es 
nicht geschafft.

Autor: Volker (Gast)
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und Pin1?

1V sieht nach Datenblatt schon schwer nach SKIP Cycle Operation aus,
hängt aber auch von der Spannung an Pin1 ab.


könnte sein, dass etwas mit dem Optokoppler + Beschaltung die zu Pin2 
geht faul ist.

Autor: hinz (Gast)
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Volker schrieb:
> Beschaltung die zu Pin2

Das wäre noch eine Idee: C610 defekt.

Autor: Paul K. (kli)
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am PIN 1 ebenfalls 1 Volt

Autor: Volker (Gast)
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ist doch noch an Pin2 ne Schutzbeschaltung (Thyristorersatz aus 2 
Transistoren) wie hier:

https://elektrotanya.com/ncp1203_203d6_bit3193_lie...

Würde da mal ansetzen

Autor: Volker (Gast)
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Die Schaltung ist auch im Datenblatt des 1203 enthalten, nämlich Figure 
20
Two Bipolars Ensure a Total Latch-Off of the SMPS in Presence of an OVP.

Schutzschaltung spricht an, wenn die einmal getriggert hat ist es 
vorbei,
schau mal, ob die Zener und der nachfolgende Kondensator noch tun. Der 
Kondensator (im On Datenblatt 100n) vehindert übersensibles Triggern.

Gruß

Volker

Autor: hinz (Gast)
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Volker schrieb:
> ist doch noch an Pin2 ne Schutzbeschaltung (Thyristorersatz aus 2
> Transistoren) wie hier:

Sieht ganz so aus. Ich würde zunächst das ganze SMD Zeug zwischen den 
Optokopplern und dem NCP1203 nachlöten.

Autor: Paul K. (kli)
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Im bild hab ich die Spannungen mal reingeschrieben dann sind es die zwei 
smd transistoren die für die schutzschaltung zuständig sind ?

Autor: hinz (Gast)
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16,8MB pro Bild!

Autor: Paul K. (kli)
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aber jetz

Autor: hinz (Gast)
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Immer noch viel zu groß.

Autor: Paul K. (kli)
Datum:

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soll ich es noch einmal einstellen

Autor: hinz (Gast)
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Klar, aber schau, dass es nicht mehr als 500kB sind.

Autor: Paul K. (kli)
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sorry die anderen Bilder wollte ich loschen geht aber nicht wenn schon 
jemand sich diese ansieht

Autor: hinz (Gast)
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Paul K. schrieb:
> sorry die anderen Bilder wollte ich loschen geht aber nicht wenn schon
> jemand sich diese ansieht

Da wird sich ein Moderator drum kümmern.

Aber in deinem Bild vermisse ich die gemessenen Spannungen, insbesondere 
die an Pin 2.

Autor: Paul K. (kli)
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ist irgend wie beim komprimieren verloren gegangen.

Autor: Toxic (Gast)
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Paul K. schrieb:
> sorry die anderen Bilder wollte ich loschen geht aber nicht wenn schon
> jemand sich diese ansieht

Die Dateigroesse ist nun ok aber das Bild wurde mal wieder so 
aufgenommen,wie es 99.9% aller User hier machen:
Blitz frontal auf die Platinenoberflaeche gerichtet,so dass das 
reflektierte Blitzlicht wie eine Fotobombe auf der Aufnahme mit drauf 
sein muss.Resultat: Ueberbelichtung gerade dort wo es meistens drauf 
ankommt etwas brauchbares zu erkennen.Bei einer Person kaeme das dem 
"roten Augeneffekt" gleich.
Dabei ist es so einfach dies zu verhindern,indem man die Kamera mit dem 
Blitz leicht schraeg zur Platinenoberflaeche neigt,um das Bliztlicht 
gemaess Einfallswinkel und Ausfallwinkel an der Linse vorbeizuschleusen

Paul K. schrieb:
> ist irgend wie beim komprimieren verloren gegangen.

Da is nix verloren gegangen.Spannungen sind so angegeben wie in den 
vorangegangenen Bildern auch.

Autor: hinz (Gast)
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Die OVP-Schaltung ist also nicht aktiv. Dann bleiben IMHO nur der C610 
und der Optokoppler IC602. Ersteres sollte sich ja schnell testen 
lassen.

Autor: Volker (Gast)
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sehe ich genauso wie hinz, bin echt mal gespannt, ob wir den Übeltäter 
finden.

Was ist das für ein Optokoppler (Aufdruck)?

Gruß

Volker

Autor: hinz (Gast)
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Volker schrieb:
> Was ist das für ein Optokoppler (Aufdruck)?

817er, die gibts von fast jeder Klitsche.

Autor: hinz (Gast)
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hinz schrieb:
> Volker schrieb:
>> Was ist das für ein Optokoppler (Aufdruck)?
>
> 817er, die gibts von fast jeder Klitsche.

Genauer: LiteON LTV817L.

Autor: Paul K. (kli)
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also bei dem Kondensator C610 ist mir beim auslöten ein Bein abgegangen 
obwohl ich dachte es vorsichtig gemacht zu haben. Ich habe einen anderen 
eingesetzt dan konnte ich ihn 4 mal hintereinander Trotz Netztrennung 
starten danach das selbe Problem.
ich habe dann den Optokoppler IC602 getauscht (habe ich aus einer alten 
Platine ausgebaut).
Danach konnte ich ihn Trotz Netztrennung mindestens 10 mal starten 
einmal hatte es nicht geklappt.
Nach ca. einer halben Stunde habe ich es noch einmal probiert, ging erst 
nach dem zweiten versuch an dann 8 x nach Netztrennung ebenfalls (ohne 
Netztrennung kann ich ihn belibig ein und ausschalten über StBy)
Dann leider brauche ich wieder viele versuche bis er anläuft.
Ohhh ich hatte mich schon so gefreut.
Frage ist sollte ich einen anderen Kondensator nehmen da die Toleranz 
nicht ganz passt alter hatte 1,2nF bezeichnung 102 SRK und der jetzige 
ist ein 102J mit 0,95nF.
Und ob der Optokoppler passt verbaut war ein 817L jetz habe ich einen
BSD PC 817 Sharp eingesetzt.
Sollte der andere Optokoppler auch erneuert werden.
Wenn er läuft habe ich am 1203 Pin1 1,2V un an Pin 2 2,3Volt

: Bearbeitet durch User
Autor: hinz (Gast)
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Paul K. schrieb:
> Wenn er läuft habe ich am 1203 Pin1 1,2V un an Pin 2 2,3Volt

Das ist merkwürdig, die beiden Spannungen sollten nahezu gleich sein.

Autor: Volker (Gast)
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hallo hinz,

eine höhere Spannung an Pin2 ist meiner Meinung nach richtig, an Pin 1 
(1,2V) wird ja nur die Schwelle zum Puls Skip angestellt. Pin2 wird über 
den Feedback Optokoppler so eingestellt, dass der Abschaltstrom über die 
Source-Widerstände lastabhängig passt.
Hatte letztes Jahr ein ähnliches Problem, die Lösung war ein gründliches 
Reinigen der Leiterplatte mit Isopropanol, da hatten sich mit der Zeit 
leitfähige Dreckschichten (scheiss Raucherei) gebildet, die auch noch 
temperatur- und spannungsabhängig waren. Habe mir damals einen Wolf 
gesucht.
Also mal alles an den relevanten Stellen gründlich reinigen.

Sonst fällt mir dann langsam auch nichts mehr ein.

Gruß
Volker

Autor: hinz (Gast)
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Volker schrieb:
> eine höhere Spannung an Pin2 ist meiner Meinung nach richtig, an Pin 1
> (1,2V) wird ja nur die Schwelle zum Puls Skip angestellt. Pin2 wird über
> den Feedback Optokoppler so eingestellt, dass der Abschaltstrom über die
> Source-Widerstände lastabhängig passt.

Schau dir das Blockschaltbild des NCP1203 an. Pin 1 heißt nicht ohne 
Grund ADJ. Und für den Strom ist Pin 3 zuständig.

Autor: Volker (Gast)
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Ja, mit Pin3 wird aber der Strom gemessen, die Abschaltschwelle dieses 
Stromes wird an FB Pin2 eingestellt (PWM).

Ist auch schön in Figure 16 des Datenblatts zu sehen, hier liegt die 
"Normal current mode operation" FB Spannung (Pin2) zwischen 1V und 3.2V, 
also über 1V. Da liegt Paul mit seinen gemessenen 2,3V doch gut in der 
Mitte

Pin1 "Adjust the skipping peak current" legt nur fest, ab welcher Last 
der Regler in den Skipping Cycle Mode geht, kann man auch ausschalten, 
wenn man Pin1 auf Masse legt.

Gruß
Volker

Autor: hinz (Gast)
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Hast vollkommen recht, ich hab mich vom Blockschaltbild (Fig 2) 
verleiten lassen.

Autor: Volker (Gast)
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ok, hast du sonst noch eine Idee? Ich würde es Paul echt gönnen, dass er 
das Teil wieder zum Laufen bekommt.
Mal sehen ob das Reinigen noch was bringt.


Volker

Autor: hinz (Gast)
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Volker schrieb:
> ok, hast du sonst noch eine Idee?

Naja, das übliche halt: Lötstellen des Shunt (R615, zwischen Trafo und 
Kühlkörper), und natürlich die des MOSFET (am Kühlkörper).

Autor: Paul K. (kli)
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hinz schrieb:
> Volker schrieb:
> ok, hast du sonst noch eine Idee?
>
> Naja, das übliche halt: Lötstellen des Shunt (R615, zwischen Trafo und
> Kühlkörper), und natürlich die des MOSFET (am Kühlkörper).

Habe ich gemacht auch die Reinigung,  nichtraucherhaushalt ist nicht mal 
verstaubt gewesen.

Autor: Paul K. (kli)
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Schreibe später noch was längeres ich habe noch ein par 
Messungen........ gemacht.
Ich Danke e ich allen recht herzlich das ihr euch soviel Zeit nehmt und 
Gedanken Macht.
Ihr seit echt super.

Autor: Paul K. (kli)
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R. M. schrieb:
> (IIRC war die Platine nicht
> durchkontaktiert), der dann im Laufe der Zeit durch thermische Bewegung
> gebrochen ist. Das Wackeln beim Tausch des direkt benachbarten Elko, der
> mit dem Transistor verklebt war, hat der Lötstelle dann wohl den Rest
> gegeben.

was meinst du genau für ein Bauteil mit IIRC
sorry und Danke

Autor: Paul K. (kli)
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hinz schrieb:
> Sieht ganz so aus. Ich würde zunächst das ganze SMD Zeug zwischen den
> Optokopplern und dem NCP1203 nachlöten.

hab ich gemacht keine große Änderrung

Autor: Paul K. (kli)
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Volker schrieb:
> Die Schaltung ist auch im Datenblatt des 1203 enthalten, nämlich Figure
> 20
> Two Bipolars Ensure a Total Latch-Off of the SMPS in Presence of an OVP.
>
> Schutzschaltung spricht an, wenn die einmal getriggert hat ist es
> vorbei,
> schau mal, ob die Zener und der nachfolgende Kondensator noch tun. Der
> Kondensator (im On Datenblatt 100n) vehindert übersensibles Triggern.
>
> Gruß
>
> Volker

kann keine Werte für diese SMD Bauteile finden,
der Kondensator ist braun und müsste der C612 sein
und die Zehnerdiode die ZD602 mit einem gelben Ring Wert?
Komisch ist das an der Zehnerdiode A+ Anodenseitig nur 0,008VDC anliegen 
Egal welcher Zustand.
Bilder und Werte Folgen

Autor: Paul K. (kli)
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Joachim B. schrieb:
> Mehr Kältespray besorgen, Föhn und sich langsam durch alle Teile wühlen,
> ggffs. mit Klopfmethode unterstützen, irgendwo muss der Fehler ja sein.

hab 400ml nach und nach Kälte verblasen konnte jedoch nichts eindeutiges 
feststellen. Sorry

Autor: Paul K. (kli)
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Also ich hab nochmal einiges nachgelötet und dachte es hat was gebracht 
da er nach Netzziehen immer wieder anspring, irgend wann leider nicht 
mehr ohne viele Versuche.
Mittlerweile habe ich herausbekommen wenn er nicht anspringt und Ziehe 
den Netzstecker Messe am Pin 1 des 1203 warte bis ein Spannungswert von 
0,44V anliegt dann liegt am Pin 2 2,4V an wobei die Spannung am Pin 2 
nur 1,033Volt hat sinkt erst dann steigt sie auf 2,4V (sind ca. 14 
Sekunden die man warten muss) muss ich soffort ans Netz und er springt 
an warte ich zu lange sinkt sie wieder und es klappt nicht.
Folgende Messungen habe ich noch gemacht.
Hilft das weiter

: Bearbeitet durch User
Autor: R. Max (rmax)
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Paul K. schrieb:
> R. M. schrieb:
>> (IIRC war die Platine nicht durchkontaktiert),
>> der dann im Laufe der Zeit durch thermische Bewegung
>> gebrochen ist.
>
> was meinst du genau für ein Bauteil mit IIRC

Das ist kein Bauteil, sondern eine Abkürzung für "if I remember 
correctly", auf Deutsch "wenn ich mich recht erinnere" oder "soweit ich 
mich erinnere".

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Abk%C3%BCr...

Ich wollte damit sagen, daß meine Platine soweit ich mich erinnere nicht 
durchkontaktiert war und die mit wenig Zinn ausgeführten Lötstellen an 
den Transistorbeinen deshalb leicht brechen konnten. Eine 
durchkontaktierte Lötstelle wäre wahrscheinlich nicht so leicht 
gebrochen.

Nachdem Du die Transistoren aber schon nachgelötet hast, dürfte dieses 
Problem, falls es bei Deinem Netzteil überhaupt bestanden hat, jetzt 
erledigt sein.

Autor: Paul K. (kli)
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Hatte etwas erahnt, und auch so gefunden, hatte gehofft da ist noch was 
spezielles. Aber vielen Dank
Gruß
Paul

Autor: Volker (Gast)
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Paul, ich hätte zu deinen Messungen noch einige Fragen:

1. Du schreibst, im "nicht anspringenden Zustand" liegt zwischen Pin1 
und Pin2 des Otptokopplers Ic602, eine Spannung von 1,038V an.
Woher kommt eigentlich die Spannung, wenn die Kiste nicht anspringt?

2. Gibt es ein weiteres Standby-Netzteil? Wie wird das Gerät eigentlich 
in den Standby geschaltet, und wie wieder heraus?

Gruß

Autor: hinz (Gast)
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Volker schrieb:
> 1. Du schreibst, im "nicht anspringenden Zustand" liegt zwischen Pin1
> und Pin2 des Otptokopplers Ic602, eine Spannung von 1,038V an.
> Woher kommt eigentlich die Spannung, wenn die Kiste nicht anspringt?

Vom NCP1203, und der bekommt sie über dan Anlaufwiderstand aus dem 
Zwischenkreis.

Autor: Volker (Gast)
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Ich meine nicht die Spannung auf der Seite des NCP1203 sondern auf der 
LED-Seite des Optokopplers,

Dass die eine Seite des NCP1203 versorgt wird ist klar, aber woher kommt 
die Spannung auf der Sekundärseite des Netzteils (Pin1 und Pin2 LED des 
Optokopplers)

Gruß

Autor: hinz (Gast)
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Volker schrieb:
> Ich meine nicht die Spannung auf der Seite des NCP1203 sondern auf der
> LED-Seite des Optokopplers,

Stimmt, das passt nicht.

Ohne Trenntrafo und Oszi wird das ein stochern im Nebel bleiben.

Autor: Volker (Gast)
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hinz schrieb
>Ohne Trenntrafo und Oszi wird das ein stochern im Nebel bleiben.

Sehe ich leider auch so.

Wenn da auf der Sekundärseite tatsächlich, aus welchen Gründen auch 
immer Spannung anliegt, könnte es durchaus sein, dass diese den 
Optokoppler schon so weit aufsteuert, dass der NCP gar nicht startet.
Wenn man wenigstens einen kompletten Schaltplan hätte...

Paul, warum ist es für dich eigentlich so wichtig, dass der Monitor nach 
Netztrennung sofort wieder startet?
Mein Monitor ist eigentlich permanent mit dem Netz verbunden. und 
Standby scheint ja zu funktionieren.

Gruß
Volker

Autor: Kurt A. (Gast)
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Hallo Paul

falls du eine Möglichkeit zum Elko testen hast, solltest du die 
markierte Elkogruppe überprüfen. Zuerst die in der Nähe des Steckers.

Ich hatte mal ein ähnliches Problem mit einem Mac PC. Das war ein PWM 
Controller aus der 38xx Serie. Dieser lief nur ganz kurz an und wurde 
dann über den Optpkoppler sofort wieder gestoppt. Ursache war ein 
kleiner ausgetrockneter Elko auf der Sekundärseite.

Autor: heute mal ohne Registrierung (Gast)
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> dann liegt am Pin 2 2,4V an wobei die Spannung am Pin 2
> nur 1,033Volt hat sinkt erst dann steigt sie auf 2,4V (sind ca. 14
> Sekunden die man warten muss) muss ich soffort ans Netz und er springt
> an warte ich zu lange sinkt sie wieder und es klappt nicht.
Du hattest weiter oben geschrieben an Pin2 würde irgendeine 
Thyristor-Ersatzschaltung aus 2 Transistoren vorgeschaltet sein ... hast 
Du die mal überprüft oder am besten mal ausgetauscht?
Hört sich nämlich danach an als ob da ein Fehler ist und alles andere 
hast Du ja schon überprüft.
Ansonsten wirst Du ohne Schaltplan/Serivemanual nicht weiterkommen.

Autor: hinz (Gast)
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heute mal ohne Registrierung schrieb:
> Du hattest weiter oben geschrieben an Pin2 würde irgendeine
> Thyristor-Ersatzschaltung aus 2 Transistoren vorgeschaltet sein ... hast
> Du die mal überprüft oder am besten mal ausgetauscht?
> Hört sich nämlich danach an als ob da ein Fehler ist und alles andere
> hast Du ja schon überprüft.

Das wurde bereits ausgeschlossen.

Autor: heute mal ohne Registrierung (Gast)
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> Das wurde bereits ausgeschlossen.
> Sieht ganz so aus. Ich würde zunächst das ganze SMD Zeug zwischen den
> Optokopplern und dem NCP1203 nachlöten.
mit nachlöten ist es nicht getan, wenn die Bauteile kaputt sind.

Autor: Paul K. (kli)
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Hallo Volker hast du noch eine Antwort zu den Werten des Kondensator und 
der z diode.

Autor: Paul K. (kli)
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Ich kann gerade nicht so schell antworten Versuche es heute Nacht
Trnntraffo un Ösi habe ich leider seit 15 Jahren nicht mehr.

Autor: Paul K. (kli)
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Es ist richtig der Monitor ist normal auch immer am Netz, es wäre alt 
schön wen man die gewissheit hat das alles ok ist.

Autor: Paul K. (kli)
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Volker schrieb:
> Wie wird das Gerät eigentlich
> in den Standby geschaltet, und wie wieder heraus?

Der Dell Monitor hat ein Touch Leiste an dem man den Monitor per langes 
draufbleiben ganz ausschalten bzw kurz in den Stby versetzt.

Autor: Volker (Gast)
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Paul schrieb:

>Der Dell Monitor hat ein Touch Leiste an dem man den Monitor per langes
>draufbleiben ganz ausschalten bzw kurz in den Stby versetzt.

Verstehe ich nicht, was bedeutet "ganz auschschalten" ? Wird ja dann 
nicht vom Netz getrennt, oder
Woher hat die Touch-Leiste ihre Spannungsversorgung her?



Wenn deine Messungen stimmen, hast dueauf der Sekundärseite des 
Netzteils Spannungen, obwohl die Kiste "nicht anspringt". Kannst du 
nicht mal ein paar Spannungen in den verschieden Zuständen messen,
irgenwelche Spannungen wie z.B. 12V, 5V, 3,3V oder ähnliche müssen ja 
irgendwie aufgebaut werden.
Was hat denn das Power-Supply für Ausgangsspannungen, ist da nichts auf 
der Platine beschriftet?

Hast du im Netz schonmal versucht ein Manual oder Schaltplan zu 
bekommen?

Zener Diode müsste schon passen, wenn es die ist, die bei Überspannung 
kommen sollte, aber sie kommt ja wohl nicht.

Autor: Paul K. (kli)
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ganz augeschaltet wird er nich, richtig.
Wo soll ich die Spannungen Messen der Zustände ?
Schaltbild habe ich keines gefunden.
Wo soll ich am Pwer Supply Messen?
Ich habe jetzt ein gebrauchtes Netzteil bekommen und angeschlossen,
der fehler ist der gleiche, also müsste es mit was anderem zu tun haben.

Autor: Kurt A. (Gast)
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Paul K. schrieb:
> Ich habe jetzt ein gebrauchtes Netzteil bekommen und angeschlossen,
> der fehler ist der gleiche, also müsste es mit was anderem zu tun haben.

Prüfe diese Elkos

Kurt A. schrieb:
> Schaltnetzteil läuft erst nach mehrmaligen einstecken des Netzes a

Autor: Volker (Gast)
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Tue das, was Kurt sagt, am eigentlichen Netzteil brauchen wir wohl nicht 
mehr zu suchen, da ein Ersatz den gleichen Fehler zeigt.

Mehr kann ich im Moment auch nicht mehr sagen.

Gruß

Volker

Autor: hinz (Gast)
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Volker schrieb:
> am eigentlichen Netzteil brauchen wir wohl
> nicht
> mehr zu suchen, da ein Ersatz den gleichen Fehler zeigt.

Mir kommt der Verdacht, dass er die Ausgangsspannungen des NT bisher gar 
nicht gemessen hat.

Autor: Jupp (Gast)
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Paul K. schrieb:
> Monitor hat ein Touch Leiste

Zerlegen, gründlich saubermachen.

Autor: Volker (Gast)
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hinz schrieb:

>Mir kommt der Verdacht, dass er die Ausgangsspannungen des NT bisher gar
>nicht gemessen hat.

Der Verdacht kam mir heute auch schon. Sonst hätte er auch nicht die 
Frage gestellt, wo er messen soll.
Im allerersten Bild sieht man rechts oben 5 stehende Elkos, 
offensichtlicher geht es ja gar nicht.

Gruß

Volker

Autor: Paul K. (kli)
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hab ich gemacht, gleiches problem

Autor: Paul K. (kli)
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Volker schrieb:
> hinz schrieb:
>
>>Mir kommt der Verdacht, dass er die Ausgangsspannungen des NT bisher gar
>>nicht gemessen hat.
>
> Der Verdacht kam mir heute auch schon. Sonst hätte er auch nicht die
> Frage gestellt, wo er messen soll.
> Im allerersten Bild sieht man rechts oben 5 stehende Elkos,
> offensichtlicher geht es ja gar nicht.
>
> Gruß
>
> Volker
richtig da ich nicht weis welche Spannungen wo und wieviel vorhanden 
sein muss.
Die 5 Elkos sind auf der Netzteilplatine diese habe ich schon erneuert.
An der Platine kann es nicht liegen da ich eine andere gebrauchte 
bekommen habe die angeblich funktioniert.

Autor: Paul K. (kli)
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Kurt A. schrieb:
> Hallo Paul
>
> falls du eine Möglichkeit zum Elko testen hast, solltest du die
> markierte Elkogruppe überprüfen. Zuerst die in der Nähe des Steckers.
>
> Ich hatte mal ein ähnliches Problem mit einem Mac PC. Das war ein PWM
> Controller aus der 38xx Serie. Dieser lief nur ganz kurz an und wurde
> dann über den Optpkoppler sofort wieder gestoppt. Ursache war ein
> kleiner ausgetrockneter Elko auf der Sekundärseite.

Elkos prüfe ich gerade, muss ich leider alle auslöten zur Prüfung

Autor: hinz (Gast)
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Paul K. schrieb:
> da ich nicht weis welche Spannungen wo und wieviel vorhanden
> sein muss.

Such dir die sekundäre Masse und miss alle Spannungen an dem Stecker, in 
den drei Betriebszuständen.

Autor: Paul K. (kli)
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steigt beim Elko die Kappazität oder singkt sie wenn er in Ordnung ist.

Autor: hinz (Gast)
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Paul K. schrieb:
> steigt beim Elko die Kappazität oder singkt sie wenn er in Ordnung ist.

Sie ist konstant.

Autor: Paul K. (kli)
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Ok, aber am Netzteil wird es doch nicht liegen wen der gleiche Fehler 
mit einer anderen Netzteilpltine noch vorhanden ist ?

Autor: hinz (Gast)
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Paul K. schrieb:
> Ok, aber am Netzteil wird es doch nicht liegen wen der gleiche
> Fehler
> mit einer anderen Netzteilpltine noch vorhanden ist ?

Miss einfach.

Autor: Paul K. (kli)
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hinz schrieb:
> Paul K. schrieb:
>> Ok, aber am Netzteil wird es doch nicht liegen wen der gleiche
>> Fehler
>> mit einer anderen Netzteilpltine noch vorhanden ist ?
>
> Miss einfach.

OK mach ich,
die anderen Elkos auf der anderen Platine habe ich geprüft, fast keiner 
hat den angegebenen Wert, ich habe auch nicht alle da.
Beispiel:
22µF - 18,9 mit kälte 17,4
1µF  -  0,94 mit kälte  0,84
47µF -  45   mit Kälte   43,6

Autor: Paul K. (kli)
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hinz schrieb:
> Paul K. schrieb:
>> da ich nicht weis welche Spannungen wo und wieviel vorhanden
>> sein muss.
>
> Such dir die sekundäre Masse und miss alle Spannungen an dem Stecker, in
> den drei Betriebszuständen.

Autor: hinz (Gast)
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Also ist das Netzteil definitiv nicht defekt. Mit der Messung hättest du 
die Fehlersuche an der falschen Ecke sparen können.


Ob die Elkos in Ordnung sind, kann man anhand deiner Messungen nicht 
sagen, es fehlt die Messung des ESR.

Autor: Paul K. (kli)
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Stimmt das meiste hätte ich mir und euch sparen können,
Jedoch muss ich sagen am Anfang hat sich wirklich nichts getan erst nach 
dem Elkotausch im Netzteil.
Ein ESR Messgerät habe ich nicht, gibt es eine Tabelle wie hoch der ESR 
sein darf.
Ich bin ja auch etwas besch.....  Ein ESR hätte ich schon längst aus 
China bestellen sollen.
Habt ihr einen Vorschlag?
Sowie für ein Oszi für ein Notebook.

Danke übrigens an euch alle,  wahnsinn wie ihr euch dem ganzen so 
arrangiert.
Auch das ihr  euer Wissen so teilt.
Vor allem  hatte alles Hand und Fuß.
Topp

Autor: Abracadabra (Gast)
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gähn ):
Geh zum nächsten Radio/Fernsehtechniker Deiner Wahl und laß Dir die 
Kiste reparieren + ggf. gegen weitere Gebühr mal eine Lehrstunde 
erteilen oder kauf Dir erst einmal einen Schaltplan und mach weiter 
try&error.

Autor: Abracadabra (Gast)
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> Ob die Elkos in Ordnung sind, kann man anhand deiner Messungen nicht
> sagen, es fehlt die Messung des ESR.
Tja, im Zweifel sind immer die armen Elkos Schuld :->

Autor: Volker (Gast)
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also wird auch bei nicht angehendem Netzeil irgendwo eine Spannung von 
23,5V erzeugt, wenn ich das richtig interpretiere, nun muss man schauen, 
wo die hin geht, und was aus dieser Spannung noch alles abgeleitet wird.
Irgenwas verhindert halt das Anspringen des Hauptnetzteils

Was mir auch auffällt, ist dass die Spannungen in den Zuständen Standby 
und nicht angehend gleich sind. Du musst versuchen herauszufinden wie 
das Netzteil in den Standby geschalten wird, bzw. wieder heraus. Habe so 
das Gefühl, dass der nichtangehende Zustand eine Art Standby ist, aus 
der man dann aber nicht mehr heraus kommt.

Die Elkos die Kurt dir gezeigt hat gehören so wie es aussieht zu 
weiteren Netzteilen, kann man da mal diverse Spannungen messen?
Leider muss ich aber sagen, dass dies ohne Schaltplan fast ein 
hoffnungsloses Unterfangen ist.

ESR Messgerät gibt es bei Reichelt, funktioniert tadellos, habe ich 
selbst.
ein paar Euronen muss man halt investieren. Man spart aber viel Zeit.

Gruß
Volker

Autor: Teo Derix (teoderix)
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Paul K. schrieb:
> Ein ESR Messgerät habe ich nicht, gibt es eine Tabelle wie hoch der ESR
> sein darf.
> Ich bin ja auch etwas besch.....  Ein ESR hätte ich schon längst aus
> China bestellen sollen.

Tester, kauf dir vom Chinaman eine der Dutzend abgekupferten Varianten.
Beitrag "Transistortester AVR"

Tabelle ne, grobe Richtwerte die nich wirklich weiterhelfen. 
Herstellerangaben, baugleiche von der Platine miteinander vergleichen, 
Bauchgefühl.... :-/

Autor: Volker (Gast)
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Ums kurz zu sagen, du musst Unterschiede von Spannungen bzw. Signale in 
den Zuständen Standby und nicht angehend herausfinden.

Gruß
Volker

Autor: Volker (Gast)
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wenn ich Zeit finde (Spaziergang mit der Frau fällt heute wohl dem Regen 
zum Opfer) messe ich ein paar Elkos durch.

Volker

Autor: Paul K. (kli)
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Danke Volker,
Schaltplan finde ich keinen,um den rest kümmere ich mich.
Falls ich doch noch erfolg habe werde ich berichten.
Vielen Dank an alle

Autor: Volker (Gast)
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ok Paul, habe einige Elkos durchgemessen

22µ/35V SMD ESR: 0,88 Ohm
33µ/50V LESR SMD, ESR 0,33 Ohm
10µ/50V (universal Typ) ESR: 1,55 Ohm
100µ/25V LESR, ESR: 0,11 Ohm
470µ/63V LESR, ESR: 0,03 Ohm
1200µ/6,3V LESR, ESR: 0,04 Ohm

du kannst die Werte aber auch ganz einfach in den Datenblättern der Elko 
Hersteller nachsehen.

Gruß
Volker

Autor: Paul K. (kli)
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Danke Volker

Autor: Paul K. (kli)
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Die Frage wäre noch wieviel Tolleranz darf darf der Widerstandswert 
haben ab wann liegt ein defekt vor.
Und von der Firma FOAI finde ich keine Werte

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