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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Brief vom statistischen Landesamt falsch adressiert


Autor: Freiberufler (Gast)
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das statistische Landesamt hat mir einen Brief geschickt, vermutlich die 
Aufforderung, meine Umsatz-Daten in ein Web-Formular einzugeben.

Der Brief ist falsch adressiert (richtiger Name, falsche Adresse), aber 
trotzdem über Umwege (Nachbar) bei mir gelandet, habe ihn nicht 
geöffnet.

Frage: ich will da nicht teilnahmen (Erfassung der Unternehmensdaten).
Kann ich mich durch die falsche Adressierung retten?

Was könnte man da machen?
- der Empfänger (nachbar) könnte Brief zurückschicken mit dem Hinweis 
auf die richtige Adresse
  Abgeben bei der Post wäre blöd, die sagen dann wahrscheinlich "Werfen 
Sie dem Nachbarn in den Briefkasten"
- einfach ignorieren.

Ich selber habe einen Nachsendeauftrag laufen zu Dropscan, d.h. alle 
meine Post wird von dropscan geöffnet und mir als E-Mail zugeschickt.
Also könnte ich (bzw. Dropscan) beweisen, dass ich tatsächlich nichts 
bekommen habe, denn nur korrekt adressierte Post wird weitergeleitet.

Tipps?

Autor: Jupp (Gast)
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Was spricht gegen die Erfassung deiner Unternehmensdaten?

Deine Zahlen sollte das Finanzamt doch eh haben..

Das stat. Bundesamt will doch nur Statistiken führen und zeigen, wie die 
Wirtschaft wächst.

Autor: Lukas T. (tapy)
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Keine Memme sein, sich eine Menge Ärger ersparen und den Kram ausfüllen. 
So falsch wie es gerade eben keine bewusste Lüge ist.
Fertig.

: Bearbeitet durch User
Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Du schon wieder... hast du den gleichen Bullshit nicht schon vor nem 
halben Jahr gepostet?

Beitrag ""Landesamt für Statistik" verlangt Angaben im Dienstleistungsbereich"

Autor: Martin Schwaikert (sirnails)
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Freiberufler schrieb:
> - einfach ignorieren.

Schlechte Idee. Hat hier im Forum mal einer gemacht. Die kommen wieder!

Auf den Brief einen Aufkleber drauf mit dem Vermerk: "Falsch 
eingeworfen. Empfänger an angegebener Adresse nicht wohnhaft" und in 
irgendeinen Briefkasten werfen. Das geht dann zurück und die müssen sich 
bemühen, es nochmal neu zu machen.

Alternativ könnte es natürlich auch sein, dass es den Sachbearbeitern zu 
blöd ist, die richtige Adresse herauszusuchen, und Dich auslassen.

Probieren geht über studieren.

Ansonsten: Gib Deinen Käse halt an und gut ist.

Autor: Zocker_52 (Gast)
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> Re: Brief vom statistischen Landesamt falsch adressiert

Achtung, aufpassen !

Habe auch sowas bekommen. Die wollen dich möglicherweise reinlegen.
Handelt es sich überhaupt ums statistischen Landesamt ?

Vorsicht ist angesagt.

Autor: Random ... (thorstendb) Benutzerseite
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Direkt beim Statistischem Landesamt melden, nachfragen, ob das so seine 
Richtigkeit hat. Klingt eher nach Abofalle wie diese "Branchenregister" 
...

Autor: Qwertz (Gast)
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Abradolf L. schrieb:
> Du schon wieder... hast du den gleichen Bullshit nicht schon vor
> nem halben Jahr gepostet?
>
> Beitrag ""Landesamt für Statistik" verlangt Angaben im
> Dienstleistungsbereich"

Hey, sehr scharfsinnig, mein Lieber. Respekt!

Autor: Äxl (geloescht) (Gast)
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wer legelmässig mmitliest, dem fällt sowas sofort auf...
mir früher auch

Äxl

Beitrag #5188888 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Oli P (Gast)
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Leute Ihr macht euch einen Kopf um die blöden Angaben. Ich tippe das 
einfach rein und fertig. Nicht auffallen, heisst da die Devise.

Das Landesamt hat gar nicht die Leute, um da irgendeiner Sache hinterher 
zu gehen. Ich habe letztens eine Umsatzschätzung reingehauen, weil Ich 
unterwegs war und keine Steuerdaten hatte. Das Ganze stimmt so auf einen 
Tausender , fertig. Das reicht denen.

Beitrag #5188909 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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Freiberufler schrieb:
> das statistische Landesamt hat mir einen Brief geschickt, vermutlich die
> Aufforderung, meine Umsatz-Daten in ein Web-Formular einzugeben.

> ich will da nicht teilnahmen (Erfassung der Unternehmensdaten).

Aha, du sorgst dich um deine persönlichen und firmenbezogenen Daten ...

> Ich selber habe einen Nachsendeauftrag laufen zu Dropscan, d.h. alle
> meine Post wird von dropscan geöffnet

... hmm, oder vielleicht doch nicht?

Autor: Freiberufler (Gast)
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>> Ich selber habe einen Nachsendeauftrag laufen zu Dropscan, d.h. alle
>> meine Post wird von dropscan geöffnet
>
> ... hmm, oder vielleicht doch nicht?

alle meine richtig adressierte Post. Die Weiterleitung passiert 
irgendwo in den Verteilzentren, da muss die Adresse 100%-ig stimmen.
Der örtliche Briefträger weiß im Normalfall, wenn die Hausnummer 
verdreht wurde, und kann meistens einen Brief dennoch richtig zustellen.


>Recht hast du, jedem Hampelmann und Verbrecher alle persönlichen Daten zur
>Verfügung stellen.

Man kann sich quer stellen und auf sich auf sein Recht der 
informationellen Selbstbestimmung berufen, aber oft nützt das nichts.
Wenn man sich ganz stur stellt, wird man zum Reichsbürger erklärt.

Autor: Zocker_52 (Gast)
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> Autor: Freiberufler (Gast)
> Datum: 27.10.2017 16:32

> Wenn man sich ganz stur stellt, wird man zum Reichsbürger erklärt.

Das kann passieren in unserer ach so schönen "Demokratur" !

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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Freiberufler schrieb:
>>> Ich selber habe einen Nachsendeauftrag laufen zu Dropscan, d.h. alle
>>> meine Post wird von dropscan geöffnet
>>
>> ... hmm, oder vielleicht doch nicht?
>
> alle meine richtig adressierte Post. Die Weiterleitung passiert
> irgendwo in den Verteilzentren, da muss die Adresse 100%-ig stimmen.

Ich glaube, du hast mich falsch verstanden. Die mit "..." beginnende
Zeile ist die Fortsetzung der mit "..." endenden Zeile. Was ich damit
ausdrücken wollte:

Nach meinem Bauchgefühl (das natürlich trügen kann), würde ich meine
Daten zehnmal lieber dem statistischen Landesamt als einer Firma wie
Dropscan anvertrauen.

Autor: Zocker_52 (Gast)
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> Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
> Datum: 27.10.2017 17:03

> Nach meinem Bauchgefühl (das natürlich trügen kann), würde ich meine
> Daten zehnmal lieber dem statistischen Landesamt als einer Firma wie
> Dropscan anvertrauen.

Sehe ich auch so.

Aber wer sagt dir das es sich auch ums statistische Landesamt handelt ?
Da sind viele Scharlatane unterwegs.

Autor: Freiberufler (Gast)
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Die scannen zuerst den Umschlag, und fragen dann per Mail, was sie damit 
machen sollen (Vernichten, Öffnen/scannen, weiterleiten).

Ganz private Post, z.B. Steuerbescheid, würde ich zuschicken lassen.
Die nehmen dann eine Sammelpackung, und als DHL-Paket wird es nicht 
weitergeleitet.

Autor: Freiberufler (Gast)
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Es ist ja nicht so, dass man sich beliebig viel Zeit lassen könnte beim 
Ausfüllen. Nein, in 2 Wochen ab Erhalt muss er ausgefüllt sein.
Bis zu 5000EUR können fällig werden, wenn man nicht abgibt.
Ich arbeite extern beim Kunden, bis 4 Wochen am Stück.

Wer sowas anordnet, geht von einen echten Selbständigen aus, mit eigenem 
Büro, Angestellte, die jederzeit innerhalb von 2 Wochen das abgeben 
könnte.
ICH KANN DAS NICHT.
Wenn das Amt darauf besteht, gebe ich auf, und melde mich 
arbeitssuchend.
So einfach ist das. Mir reicht es.


Die Steuererklärung muss ich ja nicht innerhalb bestimmter Zeit 
ausfüllen, sondern kann mir Januar bis Mai zeit lassen.
Das geht bei dem stat. Quatsch nicht.

Autor: Zuckerzartes Pfirsichreh (Gast)
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Freiberufler schrieb:
> Wenn das Amt darauf besteht, gebe ich auf, und melde mich
> arbeitssuchend.
> So einfach ist das. Mir reicht es.

Gegen die Schikanen, die Dich DANN erwarten, ist das Ausfüllen diese 
einen Formulars lächerlich.

Autor: ömi (Gast)
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Was hat denn das mit "Forum: Ausbildung, Studium & Beruf" zu tun? Oder 
Mikrocontroller? Nur weil Du nen Bekannten hast, der jemanden kennt, der 
was mit Mikrocontrollern beruflich macht?

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Wer sowas anordnet, geht von einen echten Selbständigen aus, mit eigenem
> Büro, Angestellte, die jederzeit innerhalb von 2 Wochen das abgeben
> könnte.
> ICH KANN DAS NICHT.
> Wenn das Amt darauf besteht, gebe ich auf, und melde mich
> arbeitssuchend.
> So einfach ist das. Mir reicht es.

Ja, mach das bitte so. Dann haben wir hier endlich Ruhe vor diesem 
Thema.

Ahh, du bist gar nicht selbständig? Na sowas.
Zum ausfüllen des Papiers brauchst du max 10 min von jedem x-beliebigen 
Rechner mit Internetzugang. Oder hast du soetwas auch nicht?

Autor: Freiberufler (Gast)
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Ich bin embedded Software-Entwickler 8-32Bit.
Und die Angaben, die das Landesamt will, betrifft meine Arbeit/EÜR.

Also 100% Mikrocontroller-Topic würde ich sagen.

Ein freiberuflicher Grafikdesigner oder sowas könnte das gleiche Problem 
haben, aber bei mir ist tatsächlich Mikrocontroller-SW-Entwicklung.

Beitrag #5189212 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5189215 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: auch Freiberufler (Gast)
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Bürovorsteher schrieb:
>> So einfach ist das. Mir reicht es.
>
> Ja, mach das bitte so. Dann haben wir hier endlich Ruhe vor diesem
> Thema.

Das Thema kommt aber immer wieder gut an.
In 2h gleich 25 Beiträge.
(Trollverdächtig)

Autor: Kastanie (Gast)
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Natürlich kommt das gut an.
Jeder der schon mal die Lotterie "dabei zu sein" gewonnen hat, hat sich 
in irgendeiner Weise ärgern müssen.

Die Schei..e ist m.E. der Zeitaufwand, der einem aufgebürdet wird.
Auch wenn man irgendwas reinschreibt, die Zeit muss man aufwenden.
Als Selbständiger ist man genug bürokratisch gegängelt, da fehlt einem 
so ein Seich gerade noch.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Als Selbständiger ist man genug bürokratisch gegängelt, da fehlt einem
> so ein Seich gerade noch.

Die Klage ist der Morgengruß des Kaufmanns.

Alles Memmen und Weicheier hier, oder was?

Autor: A. K. (prx)
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Lass mal. Solange Leute die Musse haben, sich ausgiebig ausgerechnet 
darüber aufzuregen, gehts ihnen eigentlich doch ganz prima. Irgendwo 
muss der Druck raus, und es gibt schlimmere Überdruckventile. ;-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Freiberufler (Gast)
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Bei mir ist es ja so, dass ich nicht nur während eines Projekts bis zu 3 
Wochen nicht am Hauptwohnsitz bin,
zwischen den Projekten bin ich oft bis zu 8 Wochen nicht da.
Soll ich wegen 3 Wochen nach Neusseland fliegen?
Ich habe halt nur ne Auslastung von 40% - 60%, freiwillig, weil ich das 
Hamsterrad nicht möchte.

Wenn in den 8 Wochen Abwesenheit so ein Wisch reinkommt, danach mehrere 
Mahnungen, summiert sich das Bußgeld.
Die schreiben bis zu 5000EUR.
Beim Finanzamt kann man es leicht abschätzen, die Verspätungszuschläge 
sind klar definiert.
Das stat. Landesamt droht mit einer großen Summe (5000), das 
realistische Bußgeld verrät keiner.

Ich werde ganz formal meine Erwerbssituation beschreiben mit den langen 
Abwesenheitszeiten, um eine Ausnahmegenehmigung bitten von der 
Auskunftspflicht. Mal schauen was rauskommt.

Dieser Nachbar thread ist übrigens auch von mir:
Beitrag "Freiberufler → Sabbatical 1-2 Jahre → (Freiberufler)"

Obiger aber nicht
""Landesamt für Statistik" verlangt Angaben im Dienstleistungsbereich"

Autor: A. K. (prx)
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Freiberufler schrieb:
> Wenn in den 8 Wochen Abwesenheit so ein Wisch reinkommt, danach mehrere
> Mahnungen, summiert sich das Bußgeld.

In 8 Wochen Abwesenheit kann dir auch eine gerichtliche Mahnung und ein 
darauf basierendes und jederzeit vollstreckbares Urteil reinkommen. Als 
Freiberufler mit vielleicht nicht nur begeisterten Auftraggebern kann 
das schon vorkommen. Diese Sorte Zahnpasta hinterher wieder in die Tube 
zurück zu drücken ist schwieriger.

: Bearbeitet durch User
Autor: Jan Hansen (j_hansen)
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Freiberufler schrieb:
> Ich habe halt nur ne Auslastung von 40% - 60%

Das merkt man. Soviel Zeit und Aufwand wegen einer kleinen 
Unannehmlichkeit, Problem habe ich noch keines gelesen, zu investieren.

Autor: Freiberufler (Gast)
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> In 8 Wochen Abwesenheit kann dir auch eine gerichtliche Mahnung

so was kommt ja nicht einfach so und überraschend. Bei sowas ist was 
vorgefallen und man diese Schriftstücke erwarten.
So wie eine Rechnung.
Vergisst Du einfach so einmal, einen höheren Rechnungsbetrag zu 
begleichen,
oder vergisst Du, dass Du einen schweren Verkehrsunfall verschuldet 
hast?
Das ist wieder so ein Todschlag-Argument.

Ich kenne übrigens keinen, der von gerichtlichen Schrieb total 
überrascht worden wäre.
Die Schreiben vom stat. Landesamt sind aber unvorhergesehen und 
überraschend.
Ich habe gar nicht gewusst, dass es diese Einrichtung gibt.

Autor: genervt (Gast)
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Freiberufler schrieb:
> Die Schreiben vom stat. Landesamt sind aber unvorhergesehen und
> überraschend.

Ich frag mich manchmal, wie wir "früher" ohne die überleben konnten...

Autor: Kastanie (Gast)
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Früher war die Sterblichkeitsrate höher!

Zumindest finden manche hier nichts Negatives am stat. Landesamt.
Ich schon, denn lieber Memme als "Bürovorsteher" :)

Autor: A. K. (prx)
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Freiberufler schrieb:
> so was kommt ja nicht einfach so und überraschend. Bei sowas ist was
> vorgefallen und man diese Schriftstücke erwarten.

Das geht auch, wenn nichts vorgefallen war. Rechnung erfinden, absenden 
"vergessen", gerichtlich mahnen. Von Mahnbescheid bis zur abgelaufenen 
Einspruchsfrist gegen den Vollstreckungsbescheid geht innerhalb von 8 
Wochen.

Danach kannst du dann eine Einsetzung in vorigen Stand versuchen, oder 
Betrugsklage etc. Wird aufwändiger, verhindert die Vollstreckung 
zunächst nicht und kostet Anwalt.

> Ich kenne übrigens keinen, der von gerichtlichen Schrieb total
> überrascht worden wäre.

Ich schon.

: Bearbeitet durch User
Autor: Freiberufler (Gast)
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Wenn jemand 350 Tage zuhause ist, seine beruflich Arbeit vom eigenem 
Büro macht, dann ist das für ihn eine kleine Zusatz-Hausaufgabe.
Solche tun sich aber schwer, sich in die Lage anderer versetzen zu 
können und maulen lieber herum.
Die meisten Mainstream-Leute sind so.

Autor: Freiberufler (Gast)
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die erwartung seitens des staates, dass man jederzeit sofort auf den 
Bürger zugreifen kann, und dieser sofort Amtspost ließt und 
versteht, ist wirklich ein ganz großes Problem unter den reisenden 
Freiberufler, bzw. digitale Nomaden.
Da gibt es keine einfache Lösung, Meldeadresse ja oder nein, wenn ja, 
wo?
Da wurden schon ganze Foren vollgeschrieben mit dieser Frage.

https://wirelesslife.de/keine-meldeadresse/

Autor: anständiger Bürger (Gast)
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A. K. schrieb:
> Das geht auch, wenn nichts vorgefallen war. Rechnung erfinden, absenden
> "vergessen", gerichtlich mahnen. Von Mahnbescheid bis zur abgelaufenen
> Einspruchsfrist gegen den Vollstreckungsbescheid geht innerhalb von 8
> Wochen.

Ja, die Nummer ist bekannt. Es gibt zahllose Firmen, die so arbeiten. 
Das sind Drecksch***ne, mit denen man passend umgehen muss. Auch mit 
deren Anwälten. Da gibt es ganze Riegen von unterbeschäftigen Anwälten 
die so arbeiten und den ganzen Tag nichts anders tun, als Abmahnungen zu 
verschicken.

Aber es ist ja nicht so, daß es keine Mittel gäbe, sich bei diesen 
Leuten angemessen zu bedanken.

Wenn uns früher in der Schule einer ins Gesicht gespuckt hat 
(Beleidigung) oder geschubst hat (Körperverletzung) oder sich jemandem 
in den Weg gestellt hat (Nötigung) dann haben wir ja auch keine Anwälte 
oder Gerichte benötigt, um uns durchzusetzen, oder?

Soll mir mal ein Anwalt mit irgendeiner unberechtigten Forderung kommen. 
:-)

Autor: Freiberufler (Gast)
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anständiger Bürger schrieb:
> a auch keine Anwälte
> oder Gerichte benötigt, um uns durchzusetzen, oder?

mit einer Parallel-Jusitz würde ich aber SEHR vorsichtig sein. Das kann 
nach hinten losgehen.
D.h. wenn man ins Gleisbett geschupst wird, auf KEINEN Fall sich wehren, 
sonst muss man dem Flüchtling auch noch Schmerzensgeld zahlen.

Also, immer alles dokumentieren und nach oben melden. Niemals selbst 
sich rächen.

Autor: Ich (Gast)
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Freiberufler schrieb:
> Was könnte man da machen?
> - der Empfänger (nachbar) könnte Brief zurückschicken mit dem Hinweis
> auf die richtige Adresse
>   Abgeben bei der Post wäre blöd, die sagen dann wahrscheinlich "Werfen
> Sie dem Nachbarn in den Briefkasten"

Bei Briefen vom "Amt" steht da i.a. immer etwas von
"Briefe bitte nicht nachsenden".

Falls du dein Unternehmen mit deinen aktuellen Adresse angemeldet hast, 
sollte die doch deine aktuelle Adresse kennen.

Ansonsten kannst du den Brief nie erhalten haben, haben nicht alle so 
nette Ex-Nachbarn.

Autor: Freiberufler (Gast)
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> deinen aktuellen Adresse angemeldet hast

meldet man nur beim FA an, Freiberufler != Gewerbe

statistisches Landesamt ist aber was anderes. Offensichtlich haben die 
keinen Datenaustausch mit dem FA, weil ansonsten würden sie die 
Betriebsdaten gleich von dort abgreifen und bräuchten mich gar nicht 
anschreiben. Warum das ganze ... das wissen die Götter...

> i.a. immer etwas von "Briefe bitte nicht nachsenden".

ja? bei mir nicht, auch nicht bei Post vom FA

Autor: LachundSachGeschichten (Gast)
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Vielleicht sollte genannter Flüchtling deinen Bescheid schreiben, denn 
du hast ja ganz offensichtlich Zeit dich hier auszukäsen über diesen 
Kinderkram statt den einfach auszufüllen. Du bist kein digitaler Nomade, 
nur ein geistiger.

Autor: Freiberufler (Gast)
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was ist das für eine Logik???

1.  haben nicht alle so nette Ex-Nachbarn  →  kann also keine nette 
Nachbarn haben

2. bei manchen steht "Briefe bitte nicht nachsenden" drauf   →  also 
muss es bei meinem auch draufgestanden haben.

Außerdem: falsch adressierte Briefe weiterzuleiten ist nicht nett, 
sonder Pflicht
https://www.noz.de/deutschland-welt/gut-zu-wissen/...

Autor: LachundSachGeschichten (Gast)
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Dein wunderbares Beispiel vom schupsenden Flüchtling lieferte schon 
Material genug um sich ein Bild von dir zu machen.

Autor: Kastanie (Gast)
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Freiberufler schrieb:
> D.h. wenn man ins Gleisbett geschupst wird, auf KEINEN Fall sich wehren,
> sonst muss man dem Flüchtling auch noch Schmerzensgeld zahlen.

Oh je, was machst du da für ein Fass auf.
Schade, ich dachte du hast mehr Niveau - aber offenbar doch nur ein 
"alle haben es besser als ich" - Typ.

Autor: Hayna (Gast)
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Sich seitenlang in einem Forum darüber auslassen, warum man ja keine 
Zeit hat einen Wisch auszufüllen. Herrlich. Die packen dich an deinen 
cojones! :D

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Fällige Steuernachzahlungen können durch das FA übrigens auch geschätzt 
werden.

Wie ging eigentlich die Geschichte mit Kimdottkomm aus?

Autor: Freiberufler (Gast)
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LachundSachGeschichten schrieb:
> Dein wunderbares Beispiel vom schupsenden Flüchtling lieferte schon

Ah ... jetzt verstehe ich den Zusammenhang. Du meinst, ich rede von 
einem politischen Flüchtling?
Nee, natürlich meinte ich den Unfall-Flüchtling, denn wenn jemand 
jemanden ins Gleisbett schupst, haut er natürlich ab!
Nicht gleich rechts denken!

Autor: Zocker_52 (Gast)
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> Autor: Freiberufler (Gast)
> Datum: 28.10.2017 14:11

> mit einer Parallel-Jusitz würde ich aber SEHR vorsichtig sein. Das kann
> nach hinten losgehen.
> D.h. wenn man ins Gleisbett geschupst wird, auf KEINEN Fall sich wehren,
> sonst muss man dem Flüchtling auch noch Schmerzensgeld zahlen.

Sehe ich auch so !

Autor: Ich (Gast)
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Freiberufler schrieb:
> was ist das für eine Logik???
>
> 1.  haben nicht alle so nette Ex-Nachbarn  →  kann also keine nette
> Nachbarn haben
>
> 2. bei manchen steht "Briefe bitte nicht nachsenden" drauf   →  also
> muss es bei meinem auch draufgestanden haben.
>
> Außerdem: falsch adressierte Briefe weiterzuleiten ist nicht nett,
> sonder Pflicht
> https://www.noz.de/deutschland-welt/gut-zu-wissen/...

Aus dem Link:
Pflicht den Brief weiterzuleiten
Ein falsch adressierter Brief darf nicht einfach entsorgt werden. Das 
Post- und Fernmeldegeheimnis sei unverletzlich, erklärte ein Sprecher 
der Deutschen Post. Der Empfänger habe die Pflicht, den fehlgeleiteten 
Brief entweder an die korrekte Adresse zu schicken – falls bekannt – 
oder zumindest wieder dem Dienstleister zurückzugeben.

OK, wegschmeissen sollte ich den Brief nicht, würde ich auch nie tun.

Ich schmeißen den in den Brief in den nächsten Briefkasten mit dem 
Vermerk "unbekannt verzogen". Selbst wenn ich weiß, der wohnt jetzt ein 
Ort weiter bei seiner Freundin.
Ich weiß ja nicht, wohnt der da offiziell da.

Bekam auch Werbebriefe nach 15 Jahren (!) an meine alte Meldeadresse bei 
meinen Eltern.
Habe dann nett per Mail an das Unternehmen geschrieben, die sollten sich 
doch besser Ihre Adressen bei einem seriöseren Adressenverkäufer 
einkaufen.

Beitrag #5190732 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5190791 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5190803 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5190872 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: genervt (Gast)
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Ich schrieb:
> Der Empfänger habe die Pflicht, den fehlgeleiteten
> Brief entweder an die korrekte Adresse zu schicken

Ja klar.... :D

Beitrag #5191279 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5193297 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5193987 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Freiberufler (Gast)
Datum:

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Habe gerade angerufen, Zentrale Fürth.
War nicht ergiebig.
Dann die Filiale in Schweinfurth.
Die haben dann geschaut, welche Namen sie gespeichert hatten, und ich 
war dabei mit falscher Adresse.
War sehr höflich, habe meine Situation erklärt mit meiner häufiger 
Wohnortänderung als Freiberufler.

Die waren verständnisvoll, haben veranlasst, dass Brief nochmals 
zugeschickt wird an richtige Adresse.
Ich meinte noch, falls sich um Datenerhebung handelt, dann könnte ich 
keine Angaben machen, da Steuererkl 2016 noch nicht gemacht.
Die meinte: "macht nichts, dann schätzen Sie das"

Also das Gesprächsklima war ganz anders als bei den Briefen, dadurch 
hatte ich ganz andere Vorstellungen von dem Betrieb.

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