Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik 1,5V Spannungsregler


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von Marwin M. (hobbyelektriker)


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Hallo,

ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Ich habe ein Gerät, dass mit einer 1,5V AA Batterie betrieben wird.
Hier möchte ich einen Spannungsregler mit Stufen oder Poti einbauen, um 
die Spannung der Batterie Ca. Zwischen 0,5V und den 1,5V einstellen 
kann.

Gibt es sowas überhaupt?

Vielen Dank!

: Verschoben durch Moderator
von Der Andere (Gast)


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Arnold M. schrieb:
> Ich habe ein Gerät

Welches "Gerät" soll den mit 0,5, 1 oder 1,5V betrieben werden?
Wenn du beschreibst was du erreichen willst statt deinen angedachten 
Lösungsweg, dann findet sich sehr wahrscheinlich eine sinnvollere 
Lösung.

Denn eine 1,5V AA Batterie hat eine Spannung zwischen 0,8 - 1,6V je nach 
Ladezustand, eine einstellbares Netzteil zwischen 0,5 und 1,5V ist also 
machbar aber alles andere als trivial.

Siehe auch die Netiquette zur Problembeschreibung.

von Alex G. (dragongamer)


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Der Thread hier ist vieleicht hilfreich um den richtigen 
Spannungswandler zu finden: Beitrag "China-Mini-Wandler als Joule Thief"
Dann hast du eine Basis von ein paar Volt, und kannst mit einem 
Potentiometer arbeiten... Ob das geht kommt aber stark auf die Last an.
Soll das nur ne Dimmbare Mini-Taschenlampe werden?

: Bearbeitet durch User
von der schreckliche Sven (Gast)


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Es gibt Lithium-Batterien im AA-Gehäuse mit 3,6 Volt Spannung. Damit 
wärs ganz simpel.

von Marwin M. (hobbyelektriker)


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Es ist ein kleiner Scherzartikel, ein elektroschocker, der mit 2 Spulen 
Arbeitet. Er wird mit einer 1.5V Batterie betrieben. Nun wäre ein 
kleines Poti Super, um ihn abzuschwächen...

von Alex G. (dragongamer)


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In so nem Elektroschocker ist auch ein Spannungswandler drin. Die 
brauchen eine Mindestspannung um anzulaufen!
Denke den einfach so zu schwächen könnte problematisch werden...
Denke mal ein frei variables Labornetzteil hast du nicht, um zu testen 
wie das Gerät auf niedrige Spannung reagiert?

Denke um einen Elektroschocker zu schwächen muss man dessen 
Ausgangs-Stromstärke einstellen! Das dürfte weniger trivial sein.

von MaWin (Gast)


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Arnold M. schrieb:
> Gibt es sowas überhaupt

Nein.

Eine 1.5V Batterie hat die 1.5V vielleicht im Ladengeschäft.

Bei Benutzung sinkt die Spannung bis auf 0.9V.

Du musst also erst mit einem Schaltregler aus bis zu 0.9V konstante 1.5V 
machen, damit du immer (mehr als) 1.5V hast, und kannst dann zwischen 
0.5 und 1.5V regeln.

Hat doch gerade jemand ein ME2108 China Fertigmodul vorgestellt, 
https://www.mikrocontroller.net/link/ebay/401353599848

Oder gleich TPS610xxADJ je nach Leistungsbedarf.

von Der Andere (Gast)


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Das Teil wird eher einen kleinen Kondensator aufladen. Ist also so nicht 
"abschwächber".
Da dieser Unfug in meinen Augen aber eh Körperverletzung ist und absolut 
nichts mit Spass zu tun hat bin ich hier raus.

von Marwin M. (hobbyelektriker)


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Es ist halt eine riesige Spule, ich müsste draht abwickeln, um ihn 
schwächer zu bekommen, und dann wieder aufwickeln, wenn er stärker sein 
soll. Deswegen dachte ich wäre ein Poti optimal...
Es ist keine Körperverletzung, es ist ein Spass-Spiel, jeder kann 
entscheiden ob er mitspielt. Bitte lass die KIrche im Dorf.

: Bearbeitet durch User
von Mike (Gast)


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Wie wäre es mit einem Widerstand (oder Poti), der in Reihe mit dem 
Ausgang des Elektroschockers gesschaltet wird? Dies ist sicher nicht die 
effizienteste, aber sicher die einfachste Lösung.

von Harald W. (wilhelms)


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Mike schrieb:

> Dies ist sicher die einfachste Lösung.

...wenn man gern häufiger Potis wechseln möchte. :-(

von Marwin M. (hobbyelektriker)


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Ja, hättest du eventuell einen Link zu so etwas?

von der schreckliche Sven (Gast)


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Bei einem Elektroschocker wird normalerweise die in der Spule 
gespeicherte Energie abgegeben. Ein Widerstand in Serie zur Spule 
(natürlich auf der Primärseite) würde die Energie reuzieren. Wie hoch 
der Widerstandswert sein muß/kann, kannst Du ja im Selbstversuch 
herausfinden.

von Georg M. (g_m)


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Der Andere schrieb:
> Da dieser Unfug in meinen Augen aber eh Körperverletzung ist und absolut
> nichts mit Spass zu tun hat bin ich hier raus.

Körperverletzungen sind nicht ausgeschlossen, wenn man nicht schnell 
genug wegrennt.

https://www.youtube.com/watch?v=M7z7DUJuCpk

von Marwin M. (hobbyelektriker)


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Es ist aber kein offenner Schocker, sonder ein Plastikkästchen, dass man 
rausziehen kann, und dann wieder reinschieben kann.
Man kann keinen damit schocken, man kann sich nur selber damit 
schocken...

von Marwin M. (hobbyelektriker)


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Aber es gibt so viele verschiedene Potis... Ich wäre schon dankbar wenn 
mir einer eins empfehlen könnte, dass einfach den Strom der batterie von 
den ca.1,5V die sie bringt auf ca 0,5 abschwächen kann...

von Harald W. (wilhelms)


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Marwin M. schrieb:

> Aber es gibt so viele verschiedene Potis... Ich wäre schon dankbar wenn
> mir einer eins empfehlen könnte, dass einfach den Strom der batterie von
> den ca.1,5V die sie bringt auf ca 0,5 abschwächen kann...

Das geht nicht so einfach.

von Marwin M. (hobbyelektriker)


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von Falk B. (falk)


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@ Marwin Moser (hobbyelektriker)

>Es ist ein kleiner Scherzartikel, ein elektroschocker, der mit 2 Spulen
>Arbeitet. Er wird mit einer 1.5V Batterie betrieben. Nun wäre ein
>kleines Poti Super, um ihn abzuschwächen...

Das wird wahrscheinlich nicht funktionieren, weil die Schaltung auch mit 
sehr niedriger Spannung noch laufen muss. D.h. die Ausgangsspannung ist 
bei 1,5V genauso hoch wie bei 0,8V, wenn das Design halbwegs was taugt.

Dein Poti ist Unsinn, erst recht als Stereopoti.

von Homer (Gast)


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.. und nicht zu diesem Preis.

von Sascha W. (sascha-w)


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@ Marwin Moser (hobbyelektriker)

hast du ein Multimeter zur Hand? Dann könntest du mal den Strom messen 
den das Teil aufnimmt. Für eine Reduzierung der Batteriespannung mittels 
Serienwiderstand wirst du sicher nur ein paar Ohm brauchen allerdings 
mit weit mehr Leistung als ein Poti oder Einstellregler verkraften 
würde. Da müsstest du schon zu einem Drahtpoti greifen.
Besser wäre es daher in der Schaltung einen geeigneten Punkt zu finden - 
lässt sich das Teil soweit zerlegen?

Sascha

von Harald W. (wilhelms)


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Falk B. schrieb:

> Dein Poti ist Unsinn, erst recht als Stereopoti.

Da dieses Poti nur etwa 16mA verträgt, wird es sowieso nicht
lange halten.

von Marwin M. (hobbyelektriker)


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Hier mal ein Bild, vielleicht gibt es eine möglichkeit, ein Poti 
einzusetzen...

von Falk B. (falk)


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@ Marwin Moser (hobbyelektriker)

>Hier mal ein Bild, vielleicht gibt es eine möglichkeit, ein Poti
>einzusetzen...

Ach herje, das ist ein ultrasimpler Selbstunterbrecher, wie er im jeder 
klassischen, mechanischen Klingel drin ist. Wenn du den drosseln willst, 
mußt du dem eine zusätzliche Last an den Ausgang schalten. Also an die 
beiden Elektroden, die man außen anfassen kann und dann eine gezwiebelt 
kriegt. Versuch mal 47kohm, 1W Widerstände. Wenn einer nicht reicht, 
dann 2-4 parallel schalten.

von Marwin M. (hobbyelektriker)


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Das ist ja schonmal ein Anfang. Danke!
Gibt es auch ein Poti um dies zu Steuern? Denn wenn ich Wiederstände 
anlöte, dann ist es ja wieder nicht einstellbar...

von Falk B. (falk)


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@Marwin Moser (hobbyelektriker)

>Gibt es auch ein Poti um dies zu Steuern?

Nicht für diese Spannung.

>Denn wenn ich Wiederstände
>anlöte, dann ist es ja wieder nicht einstellbar...

Muss es das sein? Wenn du einen einstellbaren Fingerbrutzler haben 
willst, brauchst du eine deutlich aufwändigere Schaltung.

von Alex G. (dragongamer)


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Wow, hätte nicht gedacht dass sowas so ein einfaches Teil ist...
Mein Gedankengang ging mehr richtung klassischen Step-Up Wandler (und 
die brauchen eine Mindestspannung zum anlaufen weswegen Wiederstand an 
die Batterie nicht den gewünschten Efekt erzielt).

Weis das hilft dem TE nicht weiter, aber kann jemand netterweise 
erklären weshalb dann ein Widerstand direkt an der Batterie, die 
Leistung nicht schwächt?
Wenn ich den Strom durch einen Trafo begrenze, kommt logischerweise an 
dessen Sekundärwicklung auch weniger raus.

EDIT:
Aber um doch was hilfreiches beizutragen:Wie wärs mit Schaltern statt 
einen Poti?
Mach z.B. 3 Widerstände in Reiche und je einen Schalter der den 
Widerstand überbrückt.
Dadurch kannst du die Leistung zumindest in Stufen regulieren.

: Bearbeitet durch User
von Marwin M. (hobbyelektriker)


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"dragongamer", danke. Genau das Frage ich mich auch :)

von Alex G. (dragongamer)


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Hehe :)

Siehe auch meinen Edit.
Mit einem mehrstufigen Schalter und geschickter Verdrahtung bräuchtest 
du auch nur einen einzigen davon.

von Marwin M. (hobbyelektriker)


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Ja, das wäre ein Anfang... Danke!
Muss der wiederstand vor die Punkte, die Angefasst werden, also in den 
Saudünnen Spulendraht?
Reicht es auf einer seite?
Oder Wiederstände immer auf beiden Seiten?

von Alex G. (dragongamer)


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Ja, muss an den dünnen Lackdraht. Hast du wenigstens ein wenig 
Löterfahrung? :/
Fürchte eher nicht, wenn dir z.B. nicht bewusst ist, wie ein Stromkreis 
funktioniert. Dessen solltest du dir wikrlich bewusst werden. Wenn du 
irgendwie die Spule kurzschließt, wird die durchbrennen.

Auf einer Seite reicht.

: Bearbeitet durch User
von Werner H. (werner45)


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Meine Güte!

Früher hieß dieses Spielzeug "Elektrisiermaschine", entstanden vor 1900, 
als einer unvorsichtig an eine offene Türklingel langte.
Arbeitet nach dem Prinzip des "Wagnerschen Hammers".

Mit Vorwiderständen funktioniert da gar nichts: wenn der Strom gebremst 
wird, geht es gar nicht, weil der Unterbrecher nicht mehr unterbricht 
und keine Induktionsspannung mehr entsteht. War auch im 
Anfängerbaukasten "Kosmos Elektromann" enthalten, aber dort wurde die 
Funktion auch halbwegs erklärt.

Nicht nur der TO, auch viele der Tipgeber sollten sich mal mit dem 
Grundprinzip etwas vertraut machen...

Jedenfalls ist das ein schöner Breitband-Störsender.

Gruß   -   Werner

von Marwin M. (hobbyelektriker)


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Eigentlich war dieses Spielzeug Kaputt, darum habe ich es Vorgestern neu 
gewickelt...
Jetzt ists halt bisschen zu stark...
Entweder draht abwickeln, oder jemand kennt eine Lösung es anders zu 
schwächen...

von Ach Du grüne Neune (Gast)


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Jetzt kannst Du die Ausgangsspannung stufenlos einstellen. Falls das 
100k Poti eine zu starke Belastung für die Spule ist, kannst Du es auch 
mal mit einem 1M Poti versuchen.

von Harald W. (wilhelms)


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Ach Du grüne Neune schrieb:

> Jetzt kannst Du die Ausgangsspannung stufenlos einstellen.

Ich glaube, Du überschätzt die Hochspannungsleistung einer solchen
Schaltung masslos. Die Ströme dürften eher im µA-Bereich liegen.
Das ist allerdings immer noch genug, um Bei Menschen mit Herzprob-
lemen ernsthafte Störungen hervorzurufen.

> Falls das 100k Poti eine zu starke Belastung für die Spule ist,
> kannst Du es auch mal mit einem 1M Poti versuchen.

Auch da dürfte die Belastung noch zu gross sein. Möglicherweise
reicht die Spannung dann aber, um das Poti zu zerstören.

von Ach Du grüne Neune (Gast)


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Harald W. schrieb:
> Auch da dürfte die Belastung noch zu gross sein. Möglicherweise
> reicht die Spannung dann aber, um das Poti zu zerstören.

Wenn es nicht zu viele Umstände macht, könnte man Versuchsweise noch 
zusätzliche ca. 50 Windungen Cul.-Draht auf die vorhandene Spule 
draufwickeln und diese Sekundärwicklung mit einem 100R Poti stufenlos 
belasten, bis hin zum Kurzschluss.

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