Moin Leute,
ich schraube momentan für einen Bekannten eine kleine aktive
Lautsprecherbox für die Küche/Haus zusammen. Darin sind relativ kleine
(3" 4 Ohm) Breitbandlautsprecher verbaut. Ich habe um die Kleinen ein
wenig vom Tiefpass zu entlasten und dadurch mehr Lautstärke zu bekommen
eine aktiven Hochpass vorgeschaltet. Entworfen habe ich den in FilterPro
von Texas Instruments. Trennfrequenz liegt bei 65 Hz. Aber darum soll es
hier gar nicht gehen, denn das funktioniert soweit bereits. Basis des
ganzen ist ein NE5532.
Bei dem Lautsprecher wurde der Wunsch geäußert, diesen auch mal mit
durch das Haus oder auf die Terasse tragen zu können, weshalb ich einen
Akku verbaut habe. Der liefert mir 12 V Nennspannung (Blei). Mit den 12
V kommt der Verstärker (Chinakracher Platine mit TDA7492) relativ
schnell anseine Grenzen. Deshalb muss mehr Spannung her. Ich habe mir
einen Boost Konverter besorgt, den ich auch schon öfter für das
Ansteuern von Motoren verwendet habe. Sowas hier:
http://www.ebay.de/itm/150W-High-Power-Step-Up-Modul-Boost-Power-Converter-Arduino/172111718862?hash=item2812a869ce:g:dLkAAOSwndZaT0XG
Damit kann das Teil jetzt deutlich Lauter unverzerrt spielen. Allerdings
nicht mit der Konfiguration wie sie in dem Lautspecher vorliegt. Habe
ich den aktiven Hochpass vor den Verstärkereingang geschaltet bekomme
ich ein ganz fieses "fiepen" aus dem Lautsprecher. Schließe ich nur
Hochpass und kein Boostkonverter an ist das Geräusch verschwunden. Der
Konverter scheint mir also irgnendwie Störung auf meine Signalleitung
oder Masse zu bringen. Hätte jemand eine Idee woran das liegen könnte
bzw. wie man es beheben kann? Die Spannung am NE5532 hat einen 100n und
100µ Cap spendiert bekommen .Die Versorgungsleitungen verlaufen
ansonsten sternförmig vom Akku zum Hochpass und zum Konverter. Falls
weitere Infos fehlen einfach Bescheid sagen.
c.m. schrieb:> liegt das fiepen auf den versorgungsleitungen vom converter zum> verstärker, oder streut der converter eventuell magnetisch in den> verstärker ein?
Habe leider kein Oszilloskop deshalb kann ich nicht genau sagen, wo das
Fiepen herkommt. Eine Einstreuung direkt in den Audioverstärker ist aber
unwahrscheinlich, weil ohne angeschlossenen Hochpass das Ganze ja
einwandfrei ohne Fiepen funktioniert. Auch mit Konverter.
Wie ist deine Masseführung?
Liegen die Lautsprecher irgendwo einseitig am Masse?
Wenn der Verstärkereingang kurzgeschlossen ist,
ist dann das Fiepen weg?
mfg
Sepp schrieb:> 100µ Elko oder Kerko?
Elko.
~Mercedes~ schrieb:> Wie ist deine Masseführung?
Hab ein Bild angehängt. Hoffe das ist verständlich. Es handelt sich um
einen Monolautsprecher, deshalb ist das Eingangssignal mit 2x 4,7k
Widerständen zusammengeschaltet. Der Hochpass ist darum auch nur
einkanalig. Dementsprechend läuft auch momentan nur ein Verstärkerkanal.
Eventuell wird der zweite für einen externen Lautsprecheranschluss
herausgeführt.
~Mercedes~ schrieb:> Liegen die Lautsprecher irgendwo einseitig am Masse?
Wie meinst du das?
~Mercedes~ schrieb:> Wenn der Verstärkereingang kurzgeschlossen ist,> ist dann das Fiepen weg?
Du meinst Verstärkereingang und Masse verbinden?
Du hast da einige richtig schöne Schleifen, sodass sich dort durchaus
Störungen einkoppeln können.
Ich bspw. Die Masse-Verbindung zwischen Hochpass und Verstärker kappen.
Zumindest unter der Voraussetzung, dass der Konverter nicht galvanisch
getrennt ist.
So trennt du eine große Schleife auf, die Leicht Störungen in den
Verstärker einkoppeln können.
Genau.
Wozu brauchst Du den Hochpass?
Kommt der nicht eigentlich direkt vor de Hochtonlautsprecher?
Also passiv, das wäre besser.
Trenn die Masse von der Batterie zum Hochpass!
Hast Du einen nichtgezeichneten Lautstärkeregler drinne?
mfg
~Mercedes~ schrieb:> Trenn die Masse von der Batterie zum Hochpass!
Genau DAS würde ich NICHT machen. Sonst für nämlich die Masse vom
Hochpass über die "laute" Masse vom Schaltregler.
~Mercedes~ schrieb:> Wozu brauchst Du den Hochpass?> Kommt der nicht eigentlich direkt vor de Hochtonlautsprecher?> Also passiv, das wäre besser.
Habe ich doch geschrieben. Um den Breitbandlautsprecher vom Tiefbass zu
entlasten. Es gibt keinen Hochtöner. Es ist hier keine klassische
Frequenzweiche zwischen Tieftöner und Hochtöner, sondern eher eine
Schutzschaltung.Eine passive Schaltung kommt bei so einer tiefen
Frequenz nicht in Frage. Dafür bräuchte man riesige Spulen.
~Mercedes~ schrieb:> Hast Du einen nichtgezeichneten Lautstärkeregler drinne?
Ja vor dem Hochpass ist eine 100k Potentiometer.
Stefan S. schrieb:> Ich bspw. Die Masse-Verbindung zwischen Hochpass und Verstärker kappen.> Zumindest unter der Voraussetzung, dass der Konverter nicht galvanisch> getrennt ist.
Ist nicht galvanisch getrennt. Ich habe soeben ausprobiert die Masse
zwischen Hochpass und Audioverstärker zu trennen. Hat leider nichts
geändert.
~Mercedes~ schrieb:> Trenn die Masse von der Batterie zum Hochpass!
Naja irgendwo muss der Hochpass bzw. der NE5532 ja mit Masse verbunden
sein. Ist ja schließlich die Versogungsspannung.
Gut. ;-P
Schliesse den Signalpfad kurz vor dem Tiefpass kurz.
Mache das Selbe vor dem Verstärker.
Ist die Signalleiung abgeschirmt?
Ist das Fiepen immer noch da?
mfg
~Mercedes~ schrieb:> Gut. ;-P>> Schliesse den Signalpfad kurz vor dem Tiefpass kurz.>> Mache das Selbe vor dem Verstärker.> Ist die Signalleiung abgeschirmt?>> Ist das Fiepen immer noch da?>> mfg
Wenn ich das Signal sowohl vor dem Hochpass als auch nach dem Hochpass
auf Masse lege geht das Fiepen eher in ein Rauschen über. Ich habe das
Rauschen mal mit meinem Messmikrofon aufgenommen. Ich denke alles bis
100 Hz ist normales Umgebungsrauschen. Um 2 kHz ist das zu hörende
Rauschen.
Hey, goil, ich hab heute einen guten Tag! ;-P
Dann kommt das Rauschen aus dem Verstärker,
das Fiepen von vor dem Hochpass.
Leg mal provisorisch die Eingangsmasse
direkt am Batterie - Minus.
Schau Dir den Lautstärkeregler an!
Wie liegt sein Gehäuse auf Masse, direkt mit
einem Draht oder über das Abschirmgeflecht
der Signalleitung?
mfg
Hallo,
am Eingang des Aufwärtswandlers dürfte die "Verseuchung" am größten
sein. Genau dort ist der Hochpass angeschlossen. Also Streut der Wandler
über die Betriebsspannung gut ein.
MfG
Der Hochpass sitzt momentan noch auf einem Steckbrett. Dort ist die
Signalmasse direkt mit der Akkumasse verbunden. Den Lautstärkeregler
habe ich jetzt rausgenommen. Ergab aber keine Änderung.
Ich bin jetzt nochmal alle Vorschläge durchgegangen und zu dem
Entschluss gekommen, dass das noch nicht wirklich viel geändert hat.
Momentan habe ich wieder alle Massen so wie auf dem Bild gezeigt
verbunden und jetzt rauscht es genau so als wenn ich die Masse zwischen
Hochpass und Verstärker trenne.
Was mir gerade aufgefallen ist, was eventuell interessant ist. Wenn ich
den Stecker vom Akku trenne läuft die Musik noch einen kurzen Moment
weiter. Ich denke bis sich die Kondensatoren entladen haben. In diesem
Zeitraum sobald ich den Stecker vom Akku gezogen habe (Pluspol) ist das
Rauschen verschwunden.
Der Hochpass oder der Verstärker selbst kann das Rauschen eigentlich
nicht verursachen. Denn wenn der Boost Konverter nicht angeschlossen ist
läuft ja alles ohne Rauschen.
> ...Der Hochpass oder der Verstärker selbst kann das Rauschen eigentlich> nicht verursachen. Denn wenn der Boost Konverter nicht angeschlossen ist> läuft ja alles ohne Rauschen.
Gut, oder weniger gut.
Einen Versuch hast Du noch,
bevor Du den Konverter
verdrosseln und abschirmen musst:
Schalte mal nen Ladekodensaor hinter den Konverter
und nimm Masse des Verstärkers, Tiefpasses und Einganges
an dessen Minuspols ab.
Am Besten auch die Pluspole.
Nimm 100 - bis 500 uF mit 30nF Kerko parallel.
mfg
Frank schrieb:> Eine passive Schaltung kommt bei so einer tiefen> Frequenz nicht in Frage. Dafür bräuchte man riesige Spulen.
Nun, wenn Du das so rigoros ausschließen willst... Deine Sache. Für
einen passiven Hochpaß dieser Art wären sicherlich keine riesigen
Mundorf Luftspulen erforderlich. Gerade bei so tiefen Frequenzen hätte
ein kleiner Eisenkern immer mehr Vor- als Nachteile.
Das Thema Größe siehst Du unter diesem Gesichtspunkt vielleicht zu
begrenzt. Was die Argumente für eine passive Lösung gewichtiger
erscheinen läßt, wenn man die Betrachtungsweise von "simpel, sicher,
haltbar" für eine solche auf "relativ kompakt" hin ausdehnt.
Frank schrieb:> als wenn ich die Masse zwischen> Hochpass und Verstärker trenne
Schon versuchsweise mal den Anschluß des Akkus am Hochpaß weggelassen?
~Mercedes~ schrieb:> Reicht Dein Platz für einen größeren Akku?> Konverter sind Dreckschleudern, gerade bei Audio. :-((
Leider nein. Und würde ja dann wenn auch zwei Akkus in Reihe benötigen.
~Mercedes~ schrieb:> und nimm Masse des Verstärkers, Tiefpasses und Einganges> an dessen Minuspols ab.> Am Besten auch die Pluspole.
Alle Minus und Pluspole abnehmen? Na dann ist mit Sicherheit Ruhe :)
~Mercedes~ schrieb:> Nimm 100 - bis 500 uF mit 30nF Kerko parallel.
Hstte gerade nur 1000µF und 100nF zur Hand. Hat keine Änderung gebracht.
oder auch schrieb:> Nun, wenn Du das so rigoros ausschließen willst... Deine Sache. Für> einen passiven Hochpaß dieser Art wären sicherlich keine riesigen> Mundorf Luftspulen erforderlich. Gerade bei so tiefen Frequenzen hätte> ein kleiner Eisenkern immer mehr Vor- als Nachteile.>> Das Thema Größe siehst Du unter diesem Gesichtspunkt vielleicht zu> begrenzt. Was die Argumente für eine passive Lösung gewichtiger> erscheinen läßt, wenn man die Betrachtungsweise von "simpel, sicher,> haltbar" für eine solche auf "relativ kompakt" hin ausdehnt.
Ich habe schon oft aktive Filter verbaut. Und ich finde es mittlerweile
sehr einfach. Nur das Problem mit dem Konverter trat vorher noch nie
auf. Hast du einmal berechnen wie viele mH man für eine 65 Hz
Trennfrequenz benötigen würde. Ich denke für eine relativ kompakte
Küchenanlage ist soetwas unangebracht. Für Standlautsprecher würde ich
da zustimmen.
oder auch schrieb:> Schon versuchsweise mal den Anschluß des Akkus am Hochpaß weggelassen?
Masseverbindung meinst du? Also dass der Hochpass sein Nullpotential
über die Signalmasse bekommt? Ja habe ich schon probiert. Rauschen!
~Mercedes~ schrieb:> Du musst den Konverter abschirmen und verdrosseln.
Was stellst du dir darunter vor? Eigentlich müsste doch nur der NE5532
irgendwie "geschützt" werden. Denn dem Audioverstärker schein der
Konverter davor ja nichts auszumachen.
Na,
so wie ich mitbekommen habe stört das "Schaltnetzteil"
massiv, es könnte also übern Eingang, Ausgang und über die "Luft-
schnittstelle" Hochfrequenz ausstrahlen, die Deine
Komponenten stören oder vielleicht zum Schwingen anregen.
Wenn ein Verstärker dolle raucht schwingt er eventuell.
Lass den Hochpass weg und probiere.
Rauscht der Verstärker auch ohne den Hochpass?
Wenn Du einen 2 Verstärker hat, klemme ihn probeweise an
und teste.
Verdrosseln und abschirmen heisst:
Baugruppe in Blechkasten, Betriebsspannung verdrosseln
und abblocken, alle Ein und Ausgänge über
"Durchführungskondensatoren".
Ich würde einfach einen größeren Akku einbauen, der gleich die
richtige Spannung hat, Fertig ist es!
mfg
Frank schrieb:> Denn dem Audioverstärker schein der> Konverter davor ja nichts auszumachen.
Hi,
hatte bei Autoradios (Mini-Türmchen) immer dieselben Probleme, sobald
Vorstufen-, Equalizer-, Radioteil- und Endverstärkermodul aus einer
Spannungsquelle gespeist werden.
(Nicht umsonst trennen netzteilbetriebene Geräte Spannungsversorgung für
Vorstufen und Endstufen.)
Da sich die separate Speisung im Auto relativ schlecht lösen läßt, kann
eine Verbesserung nur durch eine gute Leitungsführung erreicht werden.
Das heißt: Alle Minusleitungen laufen sternförmig auf den Punkt des
niedrigsten Potenzials. Hier auf den Akku.
Und mit dem Leitungsquerschnitt sollte man nicht geizen.
Dann bekommt jede Einheit in der Plusleitung noch eine entsprechende
Drossel und Siebung.
Wenn alles nichts bringt, hilft nur noch Symmetrisierung und
Potenzialtrennung der NF mit geeignetem Übertrager.
Frank schrieb:> kommt der Verstärker (Chinakracher Platine mit TDA7492)
Ist das ein Digitalverstärker?
Könnte es sein, dass das "Rauschen" dann von der Endstufe selbst kommt,
bzw. Interferenzen mit der SNT-Schaltfrequenz in den Hörbereich
runtergemischt werden?
Beitrag "Lautsprecher rauscht / Audio Signal berühren"
ciao
gustav
Karl B. schrieb:> Das heißt: Alle Minusleitungen laufen sternförmig auf den Punkt des> niedrigsten Potenzials. Hier auf den Akku.
Okay da werde ich nochmal versuchen zu optimieren. Der Konverter hat ja
eine Schraubklemme für Out+ und Out-. Die beiden Leitungen gehen ja
eigentlich zu Verstärker. Out- müsste aber ja auch einfach Masse sein,
also kann ich auch direkt vom Akku zum Verstärker gehen und keine
direkte Masseverbindung zwischen Konverter und Verstärker herstellen.
Karl B. schrieb:> Dann bekommt jede Einheit in der Plusleitung noch eine entsprechende> Drossel und Siebung.
Die dienen dann als Tiefpass? Wie müsste man die Bauteile auslegen?
Karl B. schrieb:> Ist das ein Digitalverstärker?> Könnte es sein, dass das "Rauschen" dann von der Endstufe selbst kommt,> bzw. Interferenzen mit der SNT-Schaltfrequenz in den Hörbereich> runtergemischt werden?
Ja ist eine Digitalverstärker. Die Endstufe an sich rauscht nicht. Auch
wenn nur Konverter und Endstufe angeschlossen sind gibt es kein
Rauschen. Sobald aber der Hochpass auch dazu kommt rauscht es. Konverter
und Endstufe scheinen also zu harmonieren. Nur Hochpass und Endstufe
zusammen funktionieren aber auch ohne Probleme. Was eigentlich darauf
schließen lässt, dass der Konverter irgendwie in den Hochpass streut.
Nur wie lässt sich das beheben...
~Mercedes~ schrieb:> Ich würde einfach einen größeren Akku einbauen, der gleich die> richtige Spannung hat, Fertig ist es!
So einfach ist das nicht. Ein akku mit 20 Volt lässt sich eigentlich nur
mit 18650 Zellen selbst herstellen. Dann bräuchte ich aber mindestens
4-5 in Reihe. Dann wird es mit dem Laden der Zellen wieder wesentlich
komplizierter..Darüber nachgedacht hatte ich natürlich bereits. Gerade
weil die Lautsprecher nicht in meinem Besitz bleiben ist doch ein
Bleiakku wesentlich pflegeleichter.
Danke für eure Tips
Frank schrieb:> Was eigentlich darauf> schließen lässt, dass der Konverter irgendwie in den Hochpass streut.> Nur wie lässt sich das beheben...
Hi,
habe ich etwa übersehen, wie der Hochpass konkret schaltungsmäßig
realisiert wurde?
Ich nehme an, es ist in etwa so eine Schaltung wie im Bild.
Frank schrieb:>> Dann bekommt jede Einheit in der Plusleitung noch eine entsprechende>> Drossel und Siebung.>> Die dienen dann als Tiefpass? Wie müsste man die Bauteile auslegen?
So eine Drossel, wie im Bild gezeigt, könnte passen. (Stammt aus einer
"Albrecht" Auto CB Funke.)
ciao
gustav
Karl B. schrieb:> habe ich etwa übersehen, wie der Hochpass konkret schaltungsmäßig> realisiert wurde?> Ich nehme an, es ist in etwa so eine Schaltung wie im Bild.
Nein hast du nicht übersehen. Ich hatte nur gesagt, dass ich ihn mit
FilterPro entworfen habe. Im Anhang ist der grundlegende Aufbau.
Hochpass zweiter Ordnung in Sallen-Key Variante. Einzige Änderung ist,
dass ich R1 verdoppelt habe und einen gegen GND und einen gegen VCC
geschaltet habe. Damit lege ich das Signal auf die halbe
Betriebsspannung. Habe ja keine negative Versorgungsspannung zur
verfügung.
Ansonsten den NE5532 mit 100n und 100µ Beschaltet und das wars
eingentlich :)
Karl B. schrieb:> So eine Drossel, wie im Bild gezeigt, könnte passen. (Stammt aus einer> "Albrecht" Auto CB Funke.)
Na sowas lässt sich ja mal nicht eben ohne weiteres auftreiben. Kann man
irgendwo nachlesen, welche Anforderungen an eine solche Drossel gestellt
werden? Würde es auch reichen eventuell nur in die Plusleitung zum
Hochpass eine Drossel zu legen? Dort fließst ja wesentlich weniger
Strom. Dadurch könnte die doch bestimmt bisschen kleiner ausfallen,
oder?
Frank schrieb:> Im Anhang ist der grundlegende Aufbau.
Hi,
ist praktisch der erste Teil der von mir angegebenen Schaltung, also
vorne Hochpass, den Tiefpass dahinter kann man sich schenken.
Frank schrieb:> Würde es auch reichen eventuell nur in die Plusleitung zum> Hochpass eine Drossel zu legen?
OK,
vielleicht reicht schon statt der gezeichneten Drossel L ein einfacher
Widerstand von...(daumenpeil) 1 k Ohm?
Mal probieren....
ciao
gustav
Ich habe jetzt in Reihe zum NE5532 ein 1k Widerstand geschaltet. Hat
leiter keine Veränderung gebracht. Mittlerweile ist es aber auch "nur"
noch ein Rauschen und kein Fiepen mehr. Wer weiß vielleicht bekommt man
das nicht weg. Der Hochpass funktioniert auch mit Rauschen, nur leider
ist es so laut, dass man damit nicht entspannt Musik hören kann.
Äxl (geloescht) schrieb:> deine beiden Widerstände (weil, hast ja keine negative Betriebsspannung)> gehen genau wohin? der eine auf die +20V und der andere gegen GND?
Nein die gehen auf +12V und GND. Der Hochpass wird direkt vom Akku
versorgt und nicht vom Konverter.
Frank
Falls noch irgendjemand eine Idee hat wie man das Problem beheben könnte
wäre ich sehr dankbar. Falls nötig kann ich auch noch mehr Infos
liefern. Einfach fragen. Aber ich denke ich habe alles soweit erzählt.
Ist ja keine Raketentechnik. Ich habe noch ein paar Tage Zeit das zu
lösen. Habe auch einiges in der Bastelkiste und die Apotheke mit dem "C"
ist auch nicht weit. Falls es irgendwelche Teile zum ausprobieren
bedarf.
Es wäre doch echt schade wenn man das nicht irgendwie in den Griff
bekommen würde. Das ganze mit Hochpass und Konverter klingt nämlich sehr
gut wenn man so laut macht, dass man das Rauschen nicht mehr hört :)
Gerne nehme ich auch Vorschläge entgegen wie man sonst die Spannung
ehöhen könnte um mehr Dampf aus dem Teil zu bekommen. Eigentlich bin ich
für alles offen was einigermaßen kompakt ist. Dazu zählt kein zweiter
Bleiakku. Auch ein Lipo-Akku kommt nicht in Frage, da ich mich zu dem
Thema gerade erst einlese.
Frank
Was mir noch aufgefallen ist. Nach dem Anschalten ist das Rauschen
zunächst sehr laut und wird dann langsam leiser. Scheint also irgendwie
mit einem Kondensator zu tun zu haben. Ich hab gerade auch nochmal
probiert was passiert wenn ich Konverter und Hochpass angeschlossen habe
aber das Signal nicht durch den Hochpass schleife. Dann gibt es auch
kein Rauschen...
Frank schrieb:> Äxl (geloescht) schrieb:>> deine beiden Widerstände (weil, hast ja keine negative Betriebsspannung)>> gehen genau wohin? der eine auf die +20V und der andere gegen GND?>> Nein die gehen auf +12V und GND. Der Hochpass wird direkt vom Akku> versorgt und nicht vom Konverter.
Na gratuliere! Damit holst du dir schön den Input Switching Noise vom
StepUp Schaltregler als Massebezug in deine Filterschaltung.
Dieser Punkt (+ Input des OpAmps) braucht unbedingt einen Kondensator
nach GND! Möchte fast wetten, wenn du da 'nen 10µF Elko parallel mit
100nF Keramik dranhängst, dann ist Ruhe.
Die Versorgung des Filters parallel zum Eingang des Schaltreglers ist so
ziemlich der Worst Case, weil ein Step-Up Schaltregler eingangsseitig
mächtig Stromimpulse zieht. Und gerade auf den fertigen China-Modulen
wird gern am nötigen Eingangskondensator gespart.
Spontan fiele mir noch eine Möglichkeit ein, die Filterschaltung mit
ruhiger Spannung zu versorgen:
Pack den an den Ausgang des Schaltreglers und zwar über einen 7812
Linearregler, dann bekommt die Filterschaltung halbwegs saubere 12V
statt Schalttransienten vom Step-Up Eingang.
Aber wie soll man dir ohne vollständige Schaltungsdoku richtig helfen?
--> Rück doch endlich mal den gesamten Schaltplan von der
Filterschaltung raus, und zwar den, der auch dem tatsächlichen Aufbau
entspricht, mit allen Bauteilen drin und nicht nur das Schnipselchen
aus der Filter-Designsoft.
Insbesondere die Versorgungsspannungen und deren Abblockung wären
interessant...
Thorsten S. schrieb:> Möchte fast wetten, wenn du da 'nen 10µF Elko parallel mit> 100nF Keramik dranhängst, dann ist Ruhe.
Dann heute besser nicht ins Wettbüro :) Habs probiert ergab keine
Änderung. War zwar ein 100n Folie aber das sollte ja nicht
ausschlaggebend sein.
Thorsten S. schrieb:> Die Versorgung des Filters parallel zum Eingang des Schaltreglers ist so> ziemlich der Worst Case, weil ein Step-Up Schaltregler eingangsseitig> mächtig Stromimpulse zieht. Und gerade auf den fertigen China-Modulen> wird gern am nötigen Eingangskondensator gespart.
Laut Beschriftung sind 1000µ am Eingang.
Thorsten S. schrieb:> Spontan fiele mir noch eine Möglichkeit ein, die Filterschaltung mit> ruhiger Spannung zu versorgen:> Pack den an den Ausgang des Schaltreglers und zwar über einen 7812> Linearregler, dann bekommt die Filterschaltung halbwegs saubere 12V> statt Schalttransienten vom Step-Up Eingang.
Werde ich morgen einmal ausprobieren. Klingt nach einer Möglichkeit.
Thorsten S. schrieb:> Aber wie soll man dir ohne vollständige Schaltungsdoku richtig helfen?> --> Rück doch endlich mal den gesamten Schaltplan von der> Filterschaltung raus, und zwar den, der auch dem tatsächlichen Aufbau> entspricht, mit allen Bauteilen drin und nicht nur das Schnipselchen> aus der Filter-Designsoft.> Insbesondere die Versorgungsspannungen und deren Abblockung wären> interessant...
Siehe Anhang..
Frank
Schau dir mal deine Schaltung an:
Jedes Störgeräusch auf der +12V-Leitung wird über R2 (durch den Teiler
R2/R3 halbiert) dem Audiosignal hinzugemischt.
Der Teiler muss AC-mässig entkoppelt werden.
siehe Anhang.
Erstmal danke für eure Antworten.
Peter D. schrieb:> Super Erdschleife, das muß stören.> Den Filter mußt Du auch nach dem Wandler versorgen.
Habe ich auch schon probiert. Dadurch wurde das Rauschen aber noch
stärker. Hat sich zwar verändert aber nicht ins Positive. Da würde dann
ja höchstens die Variante mit dem 7812 nach dem Konverter in Frage
kommen. Das habe ich noch nicht probiert.
Eskimo schrieb:> Der Teiler muss AC-mässig entkoppelt werden.> siehe Anhang.
Habe ich probiert. Mit der Kombination aus Widerstand in der Plusleitung
(1k) und dem Umbauen der Schaltung konnte ich das Rauschen zumindest ein
paar Dezibel verringern. Im Anhang sind zwei Bilder einmal mit
Widerstand in Plusleitung einmal ohne.
Frank schrieb:> Eskimo schrieb:>> Der Teiler muss AC-mässig entkoppelt werden.>> siehe Anhang.>> Habe ich probiert. Mit der Kombination aus Widerstand in der Plusleitung> (1k) und dem Umbauen der Schaltung konnte ich das Rauschen zumindest ein> paar Dezibel verringern. Im Anhang sind zwei Bilder einmal mit> Widerstand in Plusleitung einmal ohne.
Hi,
warum nicht die Variante im Bild mit invertierendem Verstärker nehmen?
Beim nicht-invertierenden kopple ich ja die NF in den UB/2-DC-Zweig
rein.
Muss extra noch einen R dazwischensetzen, damit NF nicht
"kurzgeschlossen" wird.
Dann ist es wichtig, dass alle "Masse"-Anschlüsse tatsächlich im Aufbau
auf einen Punkt beuzogen werden, sternförmig, ist in der Zeichnung etwas
"schief" gegangen.
Dann sollte direkt an den IC-Pins an den Diff-Eingängen noch jeweils ein
C von ca. 100p bis 1 nF angeschlossen werden.
Aber auch über den Ausgang kann Störspannung eingekoppelt werden. Daher
auch am Ausgang ein entsprechender Kond. Hier mit 1nF gezeichnet.
So müsste das gehen. Jedenfalls funktionierte der Verstärker im Bild
(noch als Bandpass für die Sprachanhebung erweitert, hier nur Hochpass
gezeichnet) an einem Funkgerät mit entsprechender HF-Einstreuungsgefahr.
Natürlich ist noch eine Konservendose als Abschirmung ganz gut.
ciao
gustav
Danke für die Rückmeldung. Wenn ich die von dir gezeigte Schaltung in
LTSpice simuliere bekomme ich kein Hochpassverhalten angezeigt. Für
welche Grenzfrequenz ist deine Schaltung und womit hast du sie
berechnet?
Ich werde dann mal probieren die Schaltung so wie im Anhanh gezeigt
aufzubauen. Sollte ca. 60 Hz als Grenzfrequenz rauskommen. Meintest du
das so mit den Kondensatoren an den Eingängen?
R14 hat 1KΩ? Ich weis, hattest Du oben geschrieben. Steht ja da. Ist das
tatsächlich so? mach mal da nen 100Ω rein und/oder eine kleine
Ferritperle auf ein Bein vom Widerstand, wenn Du nix UKW-Drossel mäßiges
da hast. die Zuführung zumm UB/2 mach hinter den Widerstand in der
Betriebsspannungzuleitung. (R11 an C9). U_OUT(-) vom Converter wär bei
mir der Bezugspunkt. Von dort würde ich alle Masseverbindungen abgehen
lassen.
am Converterausgang tatsächlich noch eine 47µH-Drossel und davor und
dahinter je einen 10µF Folienkondensator. Gern auch noch einen
4700µF/35V. Masse auch wieder direkt am U_OUT(-) vom Converter - da gibt
es noch genug zu tun.
Der INPUT kommt nicht an GND, sondern einzig an PIN4 vom NE5532.
Nirgendwo anders drann. GND vom Filter bekommt auch einen eigenen Draht
und geht zum Converter(-) Ausgang. Dort darf kein Strom fliessen, der
für andere bestimmt ist. Den NF-Zweig mit abgeschirmten Kabel verlegen.
der Schirm wird nur am Ausgang vom Filter angeschlossen, nicht am
Verstärker. usw.
Äxl
eben gesehen, C14 am (-) Eingang des NE5532 ist arg kontraprodutiv, hier
wird jede kleine Störung, Rauschen etc. über ( (1/2PifC) / R15 ) als
gegenkopplungsnetzwerk mit verstärkt. Bau ieber eine RC-Reihenschaltung
zwischen beide INPUT-Pins.
Auch der 1nF am Ausgang ist eher ungewöhnlich. bau dann lieber noch
einen 100Ω direkt an den Ausgang (PIN1).
Äxl
Danke für die Ausführliche Antwort.
Äxl (geloescht) schrieb:> am Converterausgang tatsächlich noch eine 47µH-Drossel und davor und> dahinter je einen 10µF Folienkondensator.
Wo bekomme ich denn eine 47µH Drossel her die den maximalen Strom von 6A
des Konverters abkann? Selber wickeln? Oder meintest du die Drossel nur
in die Leitung zum NE5532? Die 10µ Caps dann beide gegen Masse?
Äxl (geloescht) schrieb:> R14 hat 1KΩ? Ich weis, hattest Du oben geschrieben. Steht ja da. Ist das> tatsächlich so? mach mal da nen 100Ω rein und/oder eine kleine> Ferritperle auf ein Bein vom Widerstand, wenn Du nix UKW-Drossel mäßiges> da hast.
Ja ist momentan 1k. Werde mal 100R ausprobieren. Was meinst du mit
Ferritperle? UKW-Drossel-mäßig hab ich nix da im moment.
Frank schrieb:> Wenn ich die von dir gezeigte Schaltung in> LTSpice simuliere bekomme ich kein Hochpassverhalten angezeigt. Für> welche Grenzfrequenz ist deine Schaltung und womit hast du sie> berechnet?
Hi,
LTSpice sieht die Potenziometer wohl nicht.
Also, die Grenzfrequenzen sollen ja in gewissen Grenzen variabel sein,
um dann noch "optimieren" zu können.
Man kann das Filter so einstellen, dass sogar ein "Regeneration-" Effekt
entsteht.
Jetzt kommt die Frage noch, welches Gerät wird an den Eingang
angeschlossen, und wie sieht das nachgeschaltete Gerät
"eingangswiderstandsmäßig" aus.
Die Schaltung im Bild hier ist übrigens für einen geringen Eingangspegel
und höhere Nachverstärkung ausgelegt.
ciao
gustav
Frank schrieb:> Geht so eine mit Farbcode auch?
Hi,
ja, aber nur für den kleinen Vorverstärker.
Es gibt bei den Drosseln mit Draht irgendwelche Resonanzstellen, die
können dann mit einem Parallelwiderstand etwas gedämpft werden, falls es
nötig werden sollte.
ciao
gustav
Hab gerade noch herausgefunden, dass wenn ich die beiden Kühlkörper des
Konverters mit der Hand berühre und zusätzlich die andere Hand über den
Konverter halte ist das Rauschen verschwunden. Scheint also echt
irgendwas zu Strahlen. Wüsste jemand wie man dem auf den Grund gehen
könnte?
Frank schrieb:> Hab gerade noch herausgefunden, dass wenn ich die beiden> Kühlkörper des> Konverters mit der Hand berühre und zusätzlich die andere Hand über den> Konverter halte ist das Rauschen verschwunden. Scheint also echt> irgendwas zu Strahlen. Wüsste jemand wie man dem auf den Grund gehen> könnte?
Hi,
nimm eine Metallplatte als Unterlage für den "fliegenden Aufbau".
Und "erde" die.
Hätte so wie so noch etwas zum Aufbau zu sagen.
Viele Sachen sind aufbaubedingt.
Habe mich vom Steckboard endgültig verabschiedet.
Lieber etwas mehr an Verbrauch von Lötrasterplatten.
ciao
gustav
P.S.: Noch Bedarf an Ferritperlen. Dann PN an mich.
Frank schrieb:> Hab gerade noch herausgefunden, dass wenn ich die beiden Kühlkörper des> Konverters mit der Hand berühre und zusätzlich die andere Hand über den> Konverter halte ist das Rauschen verschwunden.
Du entwickelst dich ja zu einem richtigen Magier :-)
> Wüsste jemand wie man dem auf den Grund gehen könnte?
Vielleicht mal die Eingangs-Empfangsantenne (das unabgeschirmte Stück
Draht) durch abgeschirmtes ersetzen.
> nimm eine Metallplatte als Unterlage für den "fliegenden Aufbau".> Und "erde" die.
falls das reicht hast du Glück.
Frank schrieb:> weil> eine passive Trennung bei so tiefen Frequenzen unpraktikabel ist.
Es gibt Spezialisten, die schleifen einfach ein RC-Glied in den Eingang
des Verstärkers (oder 2 davon hintereinander für ein Filter 2. Ordnung)
und sparen sich den Op-Amp.
Karl B. schrieb:> nimm eine Metallplatte als Unterlage für den "fliegenden Aufbau".> Und "erde" die.
Du meinst an "-" vom Akku anschließen?
Karl B. schrieb:> Hätte so wie so noch etwas zum Aufbau zu sagen.
Was denn?
Karl B. schrieb:> Viele Sachen sind aufbaubedingt.> Habe mich vom Steckboard endgültig verabschiedet.> Lieber etwas mehr an Verbrauch von Lötrasterplatten.
Ja wenn nichts mehr hilft werde ich einfach probieren mal ein Layouot zu
erstellen und das ganze dann auf Lochraster zu löten.
Karl B. schrieb:> P.S.: Noch Bedarf an Ferritperlen. Dann PN an mich.
Danke. Behalte ich im Hinterkopf :)
Eskimo schrieb:> Du entwickelst dich ja zu einem richtigen Magier :-)
Ich wusste es ! Eine gewisse Neigung zur Magie war bei mir schon immer
vorhanden. Naja..Spaß bei Seite. Ich würde eher sagen zu einem
nebenberuflichen ambitionierten Hobbybastler mit gefährlichem
Halbwissen. Aber das ist ja das schöne am basteln. Man macht Fehler und
lernt wenigstens noch etwas dabei.
Eskimo schrieb:> Vielleicht mal die Eingangs-Empfangsantenne (das unabgeschirmte Stück> Draht) durch abgeschirmtes ersetzen.
Probieren ich mal aus.
Eskimo schrieb:> Es gibt Spezialisten, die schleifen einfach ein RC-Glied in den Eingang> des Verstärkers (oder 2 davon hintereinander für ein Filter 2. Ordnung)> und sparen sich den Op-Amp.
Möglich..ich möchte aber die Filtergüte als Parameter nutzen. Das heißt
ich möchte keine typische Abstimmung mit 0,707 Güte sondern etwas höher.
Einfach aus dem Grund weil bei den vielen anderen Filtern die ich gebaut
habe bei einer Butterworth-Abstimmung der Tiefton zu früh anfängt
abzufallen. Habe bisher gute Erfahrung damit gemacht den Filter an der
Grenzfrequenz so 1 db überschwingen zu lassen (Chebychev). Das heißt
dafür bräuchte ich dann wieder ein LC-Glied und das gleiche Problem mit
der großen Spule.
@Frank, Basteln macht Spass!
Warum hörst Du nicht auf mich?
So wird es nix! ;---))
Müssen alle Eltern die selben Fehler machen
wie ihre Kinder? ;-)))
Mache Nägel mit Köpfen.
Baue den Filter auf eine doppelseitige Platine auf.
Bauteileseite auf Masse, alle Bohrungen angesenkt.
Kein Bauteil darf mit dieser Masse Kontakt haben.
Auf der Unterseite der Platine befindet sich die
Verdrahtung Deines Filters, wobei Du aus sternförmige
Massenführung achtest.
Obere und untere Masse hat nur an einer Stelle,
nämlich dem Eingangstiefpass Verbindung!
Das Ganze setzt Du in einen Kasten aus Leiter-
plattenmaterial, Kupfer nach innen, an Masse liegend.
Betriebsspannungseingang mit Tiefpass versehen!
Das ist dann Deine Erste Baugruppe.
mfg
~Mercedes~ schrieb:> Ich hätte einen größeren Akku genommen,> oder den Hochpass passiv gestaltet.
Das sagte ich von Anfang an.
Eskimo schrieb:> Es gibt Spezialisten, die schleifen einfach ein RC-Glied in den Eingang> des Verstärkers (oder 2 davon hintereinander für ein Filter 2. Ordnung)> und sparen sich den Op-Amp.
Eine Spule mit einem Cap ergäbe schon ein Filter 2. Ordnung. Mit 2 Caps
(T-Filter) oder 2 Spulen (PI-Filter) ergäbe sich jeweils 3. Ordnung.
Und zumindest letzteres ist doch definitiv steil genug.
(Mit Widerständen ist das was anderes - sollten schon Drosseln sein.
Außer, Du willst viele Stufen, und viel Nutzsignal-Dämpfung.)
Könnte man wohl sogar mit simpler Festinduktivität (Widerstandsbauform)
machen, denke ich bei Betrachtung Deines Schaltplanes (der
Impedanzverhältnisse).
Oben war ich mir nur noch nicht sicher, wie niederohmig das sein müßte,
und habe daher "Eisenkern" (eine Nummer größer sind halt kleine
Topfkerne bzw. sog. "Tonneninduktivitäten") erwähnt.
(Das Audiophil-Geschwurbel "Eisenkern gibt bei Audio doch Verzerrungen",
bla, bla, sind bei einer Induktivität in einem simplen Hochpaß völlig
bedeutungslos. Es geht nicht um einen Überträger.)
Eine passive Weiche auf Kleinsignal ist doch nicht mit einer
Frequenzweiche vergleichbar... was denkst Du bloß, wie groß das wäre?
Ich garantiere Dir: Zeigst Du daran Interesse, hast Du schwuppdich
jemanden bei der Hand, der Dir achselzuckend passende Werte oder gar
Bauteile aufzählt.
Kleine_ oder _kleinste Bauteile (!).
oder auch schrieb:> Eine Spule mit einem Cap ergäbe schon ein Filter 2. Ordnung.
Ja stimmt. Aber immer wenn ich es probiert habe zu berechnen kam ich zu
keinem zufriedenstellenden Ergebnis. Wenn mir tatsächlich jemand auf die
Sprünge helfen würde wie man das ganze passiv auslegen kann wäre ich
nicht abgeneigt. Im Gegenteil. Ich lerne immer gerne dazu. War ansonsten
vielleicht in dem Zusammenhang ein Kommunikationsfehler. Ich bin davon
ausgegangen, dass mit "passiv" trennen nach dem Verstärker gemeint ist.
Das Ergebnis, das ich erzielen möchte, zeigt das Bild im Anhang. Der
Filter hat eine Güte von ungefähr 1,3 was ein leichte Überhöhung von ca.
3 db im Bass erzeugt. Fand ich bisher immer sehr angenehm klanglich.
Gerade wenn Der Lautsprecher nicht so tief spielen kann vertuscht diese
leichte Anhebung den fehlenden Bass.
oder auch schrieb:> Eine passive Weiche auf Kleinsignal ist doch nicht mit einer> Frequenzweiche vergleichbar... was denkst Du bloß, wie groß das wäre?
Wie gesagt, das war wohl ein Kommunikationsfehler :)
oder auch schrieb:> Ich garantiere Dir: Zeigst Du daran Interesse, hast Du schwuppdich> jemanden bei der Hand, der Dir achselzuckend passende Werte oder gar> Bauteile aufzählt.>> Kleine_ oder _kleinste Bauteile (!).
Gerne Gerne.
~Mercedes~ schrieb:> Mache Nägel mit Köpfen.> Baue den Filter auf eine doppelseitige Platine auf.> Bauteileseite auf Masse, alle Bohrungen angesenkt.> Kein Bauteil darf mit dieser Masse Kontakt haben.
Ich habe leider nicht mehr die Zeit eine Platine zu ätzen und zu Bohren.
Das heißt das ganze wird auf Lochraster aufgebaut werden und
dementsprechend keine Massefläche wie du sie beschrieben hast möglich.
Ich werde später mal ein Layout in Eagle erstellen und es hier
hochladen. Dann könnt ihr wenn ihr wollt ja mal euren Senf dazugeben.
Mal sehen wie gut das mit der sternförmigen Masse auf Lochraster
funktioniert :)
~Mercedes~ schrieb:> Müssen alle Eltern die selben Fehler machen> wie ihre Kinder? ;-)))
Was meinst du damit?
Frank schrieb:> Layout> Was meint ihr dazu?
Prima. Ist gut genug.
Wie du ja selbst schon festgestellt hast
> Scheint also echt irgendwas zu Strahlen.> Denn wenn der Boost Konverter nicht angeschlossen ist> läuft ja alles ohne Rauschen.
hast du mit dem Boost Konverter als Nebenwirkung einen Sender in
Betrieb.
Du musst verhindern, dass der in den empfindlichen Signalweg deiner
Filter-Schaltung einstrahlen kann.
Also Schirmkabel bis direkt zum Eingang.
Genügend Abstand der Filter-Platine zum Konverter (und auch zum D-Amp,
das ist der 2. Sender).
Falls das nicht reicht, Metallblech zwischen die Baugruppen, das mit GND
verbunden ist.
Notfalls ein komplettes Metallgehäuse für die Filter-Platine.
(vorher ausprobieren mit geGNDdeter Alu-Folie, was wo nötig ist)
So noch eine schnell Rückmeldung. Ich habe das ganze jetzt wie gezeigt
auf Lochraster gebracht. Angeschaltet...Rauschen! Dann bisschen mit den
Masseverbindungen experimentiert. Und dann auf einmal war Stille. Habe
die Masseverbindung zwichen Hochpassplatine und Konverter getrennt. Das
heißt die Hochpassplatine ist jetzt nur über die Signalmasse von der
Endstufe angebunden. Ich bedanke mich für eure Unterstützung. Wieder was
gelernt. Obwohl jetzt keiner weiß woran es lag. Höchstwarscheinlich
einfach echt am blöden Steckbrett :) Egal jetzt funktioniert es genau so
leise wie ohne Konverter.
Hi,
die unbenutzen Ein-/Ausgänge des ICs 5532 auch beschalten.
Vielleicht war das auch Teil des Problems. Der zweite OP Amp hängt in
der Luft und produziert evtl. auch HF-Störungen??
Beitrag "Re: Unbenutzte Eingänge beim OpAmp - wie schalten?"
ciao
gustav
P.S.:
Frank schrieb:> Niemand eine Meinung dazu?
Sternförmig sollte konsequent sternförmig sein.
Der IC-GND Pin ist das Zentrum.
Schau mal. Die Ub/2 -GND verkoppelt mit Signal-GND.
Und Eingangs GND ist direkt mit Ausgangs GND verbunden.
Mit Draht geht das natürlich einfacher als mit Layout. OK.
Hätte mir das so gedacht. Und das 2. IC wird ja gebraucht, sonst hätte
ich es auch noch entsprechend dem Vorschlag verdrahtet.
Die pinken Drähte rechts im Bild. nicht gerade rechtwinklig und nicht
gerade schönheitspreisverdächtig aber jedenfalls doch auf IC-GND
bezogen.
https://www.mikrocontroller.net/attachment/353245/Preamp_Bandpass.jpg