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Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug China CNC 2418 Fräse für PCBs - Erste Erfahrungen nicht schlecht!


Autor: Timmo H. (masterfx)
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Ich habe mir aus Spaß mal die CNC 2418 Fräse auch China bestellt für 
~120€ (+60€ Versand + EUSt = ~215€) mit ER11 und 500mW Laser.
Nach meinen ersten Versuchen bin ich eigentlich echt positiv überrascht 
was die Fräse so produziert. Den Laser habe ich jetzt noch nicht 
benutzt, mir ging es in erster Linie darum "mal eben schnell" eine 
Adapterplatine etc. zu machen.
Ohne Autolevel (Heightmap) kann man es eigentlich vergessen, aber mit 
Candle geht es eigentlich ziemlich gut. Man erstellt erst eine Heightmap 
(Platine und Werkzeug an A5 und GND + Probe Prozedur) und wendet diese 
auf den Gcode an, welche man via FlatCAM aus den Gerber-Dateien erzeugt 
hat. So hat man nach 10 Minuten eine fertige Prototyp-Platine. Und das 
geht sogar noch ohne Probleme bis 0603 sowie DFN-x mit 0.8-1.0mm Pitch.
Anbei mal ein paar Bilder meiner ersten Gehversuche. Das Fräsen selbst 
hat nicht länger als 5 Minuten gedauert.
Bild 2 besteht aus einem 1206, 0805 und 0603, sowie SO-IC8. Die 
Leiterbahnen haben 0.5, 0.4, 0.3 und 0.2mm. 0.2mm ist quasi nicht mehr 
vorhanden, aber das geht schon in Ordnung.

Einmal habe ich noch etwas lieblos UV Lötstopp drauf geklatscht, 
allerdings war meine gedruckte Maske wohl nicht lichtdicht genug. Aber 
es hat Potential.

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Autor: Jan L. (ranzcopter)
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...meine Chinafräse heisst anders, sieht aber identisch aus. Wollte sie 
auch für schnelle kleine Prototypen einsetzen - sieht bei dir ja gar 
nicht schlecht aus. Welches Werkzeug/Fräser/Stichel hast du benutzt, 
taugen die mitgelieferten was?

Autor: Timmo H. (masterfx)
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Jan L. schrieb:
> ...meine Chinafräse heisst anders, sieht aber identisch aus.
> Wollte sie
> auch für schnelle kleine Prototypen einsetzen - sieht bei dir ja gar
> nicht schlecht aus. Welches Werkzeug/Fräser/Stichel hast du benutzt,
> taugen die mitgelieferten was?

Habe die mitgelieferten 0.1mm/20° Gravierstichel. Naja funktionieren 
scheinbar. Ist Wolframstahl. Effektiv bei 0.09mm Einstichtiefe etwa 
0.22mm Breite.

Autor: Jan L. (ranzcopter)
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Timmo H. schrieb:
> Habe die mitgelieferten 0.1mm/20° Gravierstichel. Naja funktionieren
> scheinbar. Ist Wolframstahl. Effektiv bei 0.09mm Einstichtiefe etwa
> 0.22mm Breite.

Danke, ist immer hilfreich, schonmal Richtwerte zu haben. Jetzt muss ich 
das Ding endlich mal zusammenschrauben... :-)

Autor: Timmo H. (masterfx)
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Jan L. schrieb:
> Timmo H. schrieb:
>> Habe die mitgelieferten 0.1mm/20° Gravierstichel. Naja funktionieren
>> scheinbar. Ist Wolframstahl. Effektiv bei 0.09mm Einstichtiefe etwa
>> 0.22mm Breite.
>
> Danke, ist immer hilfreich, schonmal Richtwerte zu haben. Jetzt muss ich
> das Ding endlich mal zusammenschrauben... :-)

Ja dauert ja nicht lange. Habe 2 Stunden gebraucht

Autor: Timmo H. (masterfx)
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So zweiter Versuch mit UV-Lötstopp... schon besser, aber nicht perfekt. 
Beim nächsten mal Drucke ich die Maske lieber anstatt auf den 
Folienstift zu vertrauen: 
https://drive.google.com/file/d/1NEtxbcTSGCcdXUshvlFFdX597nV48W3-/view?usp=sharing

Autor: Guido B. (guido-b)
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Hmmh, Google mag mich nicht. Einstellungen zu restriktiv für
Filmchen? Vllt. solltest du es mal mit Youtube probieren, da
hatte ich so Probleme noch nie.

Autor: Siegfried S. (rieselkalk)
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Hallo, finde ich klasse, das du deine ersten Erfahrungen hier preis 
gibst. Aber vielleicht kannst du alles noch ein wenig besser erklären. 
Es sieht alles wie aus Zauberhand für mich aus. Auch der Film. Ich 
möchte bei mir auch einmal so ein Ergebnis sehen. Habe aber selber noch 
mit keiner Fräse gearbeitet. Auch Lötstopp-Lack kenne ich nicht in der 
Hobby-Praxis. Da man mit so einer Fräse auch noch mehr machen kann, 
würde mich auch interessieren welche Software, welche Materialien, mit 
welchen Arbeitsschritten zur Anwendung kommen. Ich habe zur Zeit gerade 
ein D3 Drucker im Aufbau. Kann man vielleicht auch als Fräse mit 
leichten Anforderungen durch Umrüstung nutzen. Somit suche ich auch zur 
Zeit passende Software. "G-Simple" als Freeware hätte mir sehr gefallen, 
leider kann ich es nicht zum Download finden. Hat da jemand eine 
funktionierende Download Adresse oder kann es aus eigenen Bestand zur 
Verfügung stellen. Wurde mal als Freeware und daher ohne rechtliche 
Probleme angeboten.

Autor: Timmo H. (masterfx)
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Siegfried S. schrieb:
> Aber vielleicht kannst du alles noch ein wenig besser erklären.
Also eigentlich ist der Workflow recht einfach:

===G-Code Erzeugen===
1. Man erzeugt seine Gerberdaten der Platine mit einem PCB-Layout 
Programm seiner Wahl
2. Dann öffnet man das Gerber-File das man fräsen will in FlatCAM
3. Gerber Markieren, den Reiter selected auf machen und dort unter 
"Isolation Routing" den Durchmesser effektiven des Fräs-Werkzeugs 
eintragen (ich nehme meist einen 0.1mm/20° Stichel und stelle den 
Durchmesser auf 0.22), dann auf "Generate Geometry" klicken
4. Dann wieder in den Reiter "Project" und das generierte File (*_iso) 
markieren
5. Den Reiter "Selected" auswählen und dort bei Cut-Z die Frästiefe 
einstellen (ich nehme 0.09mm für eine 35µ Platine) und bei Travel 1mm. 
Die Feedrate stelle ich auf 60-80mm/min. Dann auf "Generate" klicken
6. Dann wieder auf den Reiter "Project" und das neue File markieren 
(*_iso_cn)
7. In den Reiter "Selected" wechseln und auf "Export G-Code" klicken (am 
besten mit der Endung .nc)

===Fräsen===
1. Candle Öffnen
2. File => Open => das soeben generierte nc File auswählen
3. Heightmap Create Dialog öffnen. Dort bei W und H das Rechteck so groß 
machen dass es die Platine komplett einschließt. Probe Grid je nach 
Platinengröße variieren. 3x3 z.B. bei kleineren Platinen.
4. Fräse über Jog-Control an die gewünschte "0" Position fahren. X/Y 
Home auswählen
5. Zwei Kabel (ein Ende Krokodilklemme, anderes Ende Buchse für 
Stifleiste) an PIN A5 und GND der GRBL Platine anschließen. Eine 
Krokodilklemme an die Platine, die andere ans Fräswerkzeug
6. Via Z-Jog nach Auge relativ dicht zur Platine fahren und dann auf den 
Button "Z-Probe" klicken. Die Z-Achse fährt dann langsam runter und 
stopt sobald eine elektrische Verbindung zwischen Platine und 
Fräswerkzeug herstellt wurde. Anschließen auf "Zero Z" klicken.
7. Z-Achse via Jog ca. 1mm hochfahren
8. Im Heightmap Dialog auf "Probe" klicken und warten bis er alle Punkte 
abgefahren hat.
9. Über den Button "Edit Mode" verlassen auf den Button Open Klicken und 
zunächst die Heightmaß speichern und dann auswählen
8. An die Home Position zurückfahren (G00 X0 Y0)
9. Spindel starten und los gehts

==Links==
FlatCAM: http://flatcam.org/download
Candle: https://github.com/Denvi/Candle

: Bearbeitet durch User
Autor: Timmo H. (masterfx)
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Bohren hat auch gut geklappt

Autor: Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)
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Sehe ich da einen ADNS-XXXX oder Ähnliches? Ich bin neugierig: Woran 
bastelst du da?

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Autor: Felix F. (wiesel8)
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Hallo Timmo,

könntest du mir (auch gerne per PM) das Prinzip mit der Heightmap in 
Candle erklären? Ich habe nicht wirklich verstanden, für was die gedacht 
ist und wie man sie verwendet.

mfg

Autor: Dominik S. (dasd) Flattr this
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Felix F. schrieb:
> Hallo Timmo,
>
> könntest du mir (auch gerne per PM) das Prinzip mit der Heightmap in
> Candle erklären? Ich habe nicht wirklich verstanden, für was die gedacht
> ist und wie man sie verwendet.
>
> mfg

Es geht denke ich darum, dass dein Frästisch und die darauf gespannt 
Platine nie zu 100% eben ist.
Wenn man jetzt mit einer Frästiefe von weniger als 1/10mm arbeitet kann 
es schnell passieren dass der Fräser stellenweise gar nicht mehr in die 
Platine eintaucht weil die Platine an der Stelle z.B. leicht 
"durchhängt".

Es wird deshalb vor dem eigentlichen Fräsvorgang die Heightmap ermittelt 
(sozusagen eine Karte die zu "jeder" Position auf der Platine einen 
Höhenoffset definiert). Diese wird auf den GCode angewendet damit später 
an den entsprechenden Stellen gemäß der Unebenheit der Platine mehr oder 
weniger tief gefräst werden kann (aus Sicht der Fräse) und die 
tatsächliche Fräsung nachher überall (ungefähr) gleich tief ist.

Autor: Timmo H. (masterfx)
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Md M. schrieb:
> Sehe ich da einen ADNS-XXXX oder Ähnliches? Ich bin neugierig:
> Woran
> bastelst du da?
Genau das ist ein ADNS-2051. War ein erster Prototyp für einen optischen 
Filamentsensor für den 3D-Drucker. Hat sich jedoch dann herausgestellt, 
dass dieser Sensor nicht so zuverlässig das Filament erkennt.
Werde jetzt auf Laser umstellen. Problem bei diesen Sensoren ist die 
Beschaffung. Irgendwie kann man die nirgends so wirklich kaufen. Also 
habe ich mir jetzt einen Haufen China-Lasermäuse bestellt und werde die 
mal auseinander rupfen und gucken welche Sensoren davon brauchbar sind 
und auch noch ein SPI-Interface haben und nicht schon das USB-Interface 
integriert haben.

Felix F. schrieb:
> Hallo Timmo,
>
> könntest du mir (auch gerne per PM) das Prinzip mit der Heightmap in
> Candle erklären? Ich habe nicht wirklich verstanden, für was die gedacht
> ist und wie man sie verwendet.
>
> mfg
Dominik hat es ziemlich genau beschrieben. Bei dem dritten Bild vom 
Ausgangspost siehst du links neben dem 2 Cent Stück wie die Fräsung ohne 
Heightmap aussieht.

: Bearbeitet durch User
Autor: Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)
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Timmo H. schrieb:
> Problem bei diesen Sensoren ist die
> Beschaffung. Irgendwie kann man die nirgends so wirklich kaufen

Ich habe auch zuerst haufenweise Mäuse geschlachtet. Habe zum Glück in 
einer Firma gearbeitet, wo die massenhaft angefallen sind. Mir haben 
dann die Optiken nicht mehr ausgereicht, ich bin dann auf fertige 
China-Module umgestiegen. Ca. 10 Euro, nicht billig, dafür aber mit 
wirklich guter Optik. Für deine Anwendung sind die wahrscheinlich nicht 
besonders gut geeignet, aber bei Interesse such z.B. nach CJMCU-110. Da 
steckt der ADNS-3080 drin. Ansonsten kann ich SPI für den ADNS-2610 
bestätigen. Ich könnte auch die Maus-Typen raussuchen, aus denen ich den 
hab.

: Bearbeitet durch User
Autor: Timmo H. (masterfx)
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Habe gerade mal mein ER11 Bohrfutter auf den Motor gemacht. War doch 
nicht so einfach wie ich dachte. Hab das Bohrfutter auf 400°C 
aufgeheizt... ging aber nicht auf die Motorachse. Also habe ich den 
Motor für 30 Minuten bei -18°C ins Tiefkühlfach gelegt, das Bohrfutter 
parallel auf 400°C aufgeheizt und dann gings. Auf jeden Fall sind die 
Kochtopf-Handschuhe nicht für 400°C gemacht LOL

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Autor: Cihan S. (cihan_s)
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Gibt es noch andere Erfahrungen zu dem Teil?
Habe auch interesse als Einstieg in CNC.

Autor: Hans (Gast)
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hmm habe eine 3020 mit kugelumlaufspindel.

Mit dem 400W motor ist mir dauernd die spitze des Stichel abgebrochen. 
daher habe ich das mit dem isolationsfräsen verworfen.

Dass das mit der Spindel überhaupt funktioniert... bin erstaunt!

Habe jetzt einen China Spindel die wesentlich weniger "Schlag" hat. Das 
hört man beim Fräsen ziemlich deutlich...

Würde dem Ganzen auch noch eine Chance geben. Könntest du preisgeben 
welche Daten du für den Vorschub und die Drehzahl gegeben hast???

73

Autor: 123 (Gast)
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Timmo H. schrieb:
> Habe gerade mal mein ER11 Bohrfutter auf den Motor gemacht.

Ganz ohne Lagerung (außer den Motorlager) die vermutlich axial nur 
homöopatische Dosen Kraft aufnehmen dürfen?

Autor: Timmo H. (masterfx)
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Hans schrieb:
> Könntest du preisgeben
> welche Daten du für den Vorschub und die Drehzahl gegeben hast???
Hatte ich ja geschrieben...
Timmo H. schrieb:
> 5. Den Reiter "Selected" auswählen und dort bei Cut-Z die Frästiefe
> einstellen (ich nehme 0.09mm für eine 35µ Platine) und bei Travel 1mm.
> Die Feedrate stelle ich auf 60-80mm/min. Dann auf "Generate" klicken

Drehzahl... kein Plan. Das was der Motor halt bei 24V so her gibt. Laut 
Hersteller: 7000 U/min @ 24V

123 schrieb:
> Ganz ohne Lagerung (außer den Motorlager) die vermutlich axial nur
> homöopatische Dosen Kraft aufnehmen dürfen?
Selbstverständlich. Funktioniert ja... ich will damit ja kein Alu oder 
gar Stahl fräsen

: Bearbeitet durch User
Autor: Soilentgreenday (Gast)
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Ich habe ebenfalls ein ER11 Bohrfutter nachgerüstet.
Allerdings habe ich das weniger wissenschaftlich gemacht, und einfach 
mit dem Schraubstock aufgepresst.
Geht auch.
Die passende Spannhülse für die mitgelieferten Stichel ist übrigens 
1/8".

Autor: Hans (Gast)
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Hallo,

hast Du schon Erfahrungen mit dem Laser?

Geht das mit dem Laser evt. die Kupferschicht wegzubrennen?

Bin sehr an deinen weiteren Erfahrungen interesseriert.

Ciao Hans

Autor: mail@froesel.de (Gast)
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Servus,

ich habe das baugleiche Chinamodell und auch einen extra 
China-Lasercutter... der hat nen 2 Watt Laser - für Holz brennt das 
schon ganz gut (blau), aber für Metall noch um einiges zu schwach. Hab 
erstmal Abstand vom Laser genommen, war mir nach nem Loch im Fußboden 
dann doch zu heikel ohne Gehäuse.

Lg Flo

Autor: Stephan (Gast)
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Timmo H. schrieb:
> Selbstverständlich. Funktioniert ja... ich will damit ja kein Alu oder
> gar Stahl fräsen

Na da werden sich die Sinterlager aber freuen. Spielklram. Da hält ja 
die Proxxon noch mehr aus.

Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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Beim Proxxon (Langhals BohrSchleifer) gehen halt die Motor-Gleitlager 
hopps. Hält leider auch nicht lange durch. Ersatzmotor kostet ca. 30€.

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Autor: Matthias L. (limbachnet)
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Beim proxxon gibt's immerhin zwei Lager - vorne ein Kugellager und 
hinten das Motor-Sintergleitlager. Drei wären besser, keine Frage.

Aber bei Timmo gibt's überhaupt nur eines, nämlich das Motorlager.

Autor: Paul H. (powl)
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So, ich habe heute auch mein 2418 Exemplar mal angetestet. Vor einigen 
Wochen hatte ich mir schon eine von einem Kumpel geliehen, die hatte 
keine ER11 Aufnahme sondern nur so einen starren Wellenkoppler, erzielte 
damit aber eine erstaunlich perfekte Rundlaufgenauigkeit. Habs nicht 
gemessen aber mit dem Auge war keinerlei Taumeln an der Spitze der 
0,1mm-Gravierstichel zu erkennen. Im Gegensatz zur ER11-Variante bei 
mir. Hier taumelt der Stichel mit bloßem Auge sichtbar recht deutlich. 
Direkt unterhalb der Spannzange am Schaft des Fräsers habe ich 0,06mm 
Rundlauffehler gemessen. Das ist mehr als die hälfte der 
Gravierstichelspitzenbreite. Damit fang ich gar nicht erst an zu 
gravieren. Im Innenkegel der ER11-Aufnahme habe ich ein Rundlauffehler 
von 0,03mm gemessen. Es kann gut sein, dass hier schon der Hund begraben 
liegt aber eventuell fügt auch die Spannzange selbst noch weitere 
Ungenauigkeiten hinzu.

Ich habe jetzt mal einen Ersatzmotor + starren Wellenkoppler bestellt, 
mal schauen was ich damit für Resultate erzielen kann.

Da ich nicht so lange warten kann werde ich mal versuchen, den 
Innenkegel der ER11-Aufnahme auszuschleifen wie es hier zu sehen ist: 
Youtube-Video "Fixing runout on Chinese spindle"

Indessen habe ich aber mal ein paar Fräsversuche in Plexiglas und Holz 
unternommen. Wenn man sich an die richtigen Parameter rantastet geht das 
ganz gut, allerdings haben diese beiden Teile jeweils schon 20 Minuten 
gebraucht. Große Fräsvolumina gehen da also nicht. Mal schauen auch, wie 
lange das die Sinterlager des Motors mitmachen.

Autor: MaierMüllerSchulz (Gast)
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Paul H. schrieb:
> Da ich nicht so lange warten kann werde ich mal versuchen, den
> Innenkegel der ER11-Aufnahme auszuschleifen wie es hier zu sehen ist:
> Youtube-Video "Fixing runout on Chinese spindle"

Wenn die Autos mal aus China kommen, wirst du auch erst mal die 
klemmenden Kolben ausbauen und rund schleifen. Käme mir nicht in den 
Sinn, als Privatmann ein neues, industriell gefertigtes Produkt 
nachzuarbeiten.

Autor: MaierMüllerSchulz (Gast)
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Nachtrag: Wobei man den Langnasen gerne den Ausschuss andreht.
Paar Euro billiger und die Augen glänzen.

Autor: Paul H. (powl)
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MaierMüllerSchulz schrieb:
> Käme mir nicht in den
> Sinn, als Privatmann ein neues, industriell gefertigtes Produkt
> nachzuarbeiten.

Naja als Privatmann kannst du dich aber durchaus entscheiden, ob du 200€ 
für eine China-Fräse ausgibst oder 500€-1000€ für ein Qualitätsprodukt. 
Dass bei der China-Fräse eventuell ein wenig Nacharbeit erforderlich ist 
sollte jedem schon vorher klar sein.

Ich habe mich lediglich darüber gewundert, dass die technisch überlegene 
ER11-Aufnahme mehr Ungenauigkeit ins System bringt als der simple starre 
Wellenkoppler. Was aber eigentlich auch nicht verwunderlich ist denn die 
Fertigung der ER11-Aufnahme ist ja auch wesentlich komplexer.

Übrigens scheint der Motor zumindest unten doch ein Kugellager zu haben: 
Ebay-Artikel Nr. 292772487982

Autor: Paul H. (powl)
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So, heute habe ich mir mal ein Stündchen Zeit genommen und mit einem 
Kreuztisch und dem Proxxon IBS, die ich noch rumliegen hatte, eine 
Schleifvorrichtung für den Innenkegel der ER11-Aufnahme gemacht. 
Rundlaufgenauigkeit dadurch von 30µ auf >5µ verbessert (erstaunlich 
eigentlich dass es nicht 0µ sind denn sowohl Spindelmotor als auch 
Schleifscheibe drehten sich ja beim Schleifen mit mehreren tausend rpm). 
Subjektiv hat das eine deutliche Verbesserung gebracht denn die 
Gravierstichel taumeln jetzt wesentlich weniger herum. Wenn ich jedoch 
einen langen Fräser einspanne hat der immer noch 50µ Rundlauffehler am 
Schaft an der Spannzange.

Die Spannzange kann ich leider nicht verbessern. Weiß jemand, wo man 
gescheite ER11-Spannzangen zu nicht-mondpreisen kriegt? China: 1€, 
Deutschland: 20€. Wenn es die 20€ eben sein müssen dann soll es so sein 
aber ich würde mich ärgern wenn es irgendwo gescheite Spannzangen für 
ein paar Euro gibt und ich mich hier in DE armkaufe.

Autor: Jannik (Gast)
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Hey,

Vielen Dank, dasa du deine Erfahrungen hier so ausgiebig teilst. Jetzt 
bin ich auch neugierig geworden und sehe mir das mal genauer an.

Mich würde noch interessieren, ob man mit der Fräse auch die Löcher 
bohren kann und die Ausschnitte in der Platine machen kann?

Danke schön.

Autor: Timmo H. (masterfx)
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Jannik schrieb:
> Mich würde noch interessieren, ob man mit der Fräse auch die Löcher
> bohren kann und die Ausschnitte in der Platine machen kann?
Klar, alle Bohrungen und PCB outline sind damit gemacht worden
Beitrag "Re: China CNC 2418 Fräse für PCBs - Erste Erfahrungen nicht schlecht!"

Autor: Paul H. (powl)
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Timmo H. schrieb:
> Klar, alle Bohrungen und PCB outline sind damit gemacht worden
> Beitrag "Re: China CNC 2418 Fräse für PCBs - Erste Erfahrungen nicht
> schlecht!"

na das geht mit den richtigen Fräsparametern aber auch noch schöner :-P

Autor: Paul H. (powl)
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OK meine ersten Erfahrungen sind: Das Ausschleifen des ER11 Innenkegels 
hat definitiv eine praktische Verbesserung gebracht! Fräser scheinen 
allein optisch schon nicht mehr zu taumeln. Vermutlich war meine erste 
Messung Quatsch und der Rundlauffehler eigentlich noch schlimmer. Ich 
habe mir jetzt noch ein paar andere China-ER11 Spannzangen bestellt. Mal 
schauen, ob die anders sind. Vermutlich nicht, aber arbeiten kann man 
damit nun schon mal. Für absolute Präzision müssen es dann 
wahrscheinlich teurere sein.

Nach einigen Fräsversuchen habe ich schon neue Pläne. Ich habe 
mittlerweile die ungestützten Linearführungen der X-Achse und die 
Kunststoff-Z-Achse als Schwachstellen identifiziert. Am 11.11. ist bei 
Aliexpress wieder Sale, da werde ich mir einen Satz MGN15 
Linearführungen bestellen und damit die X und evtl. Y-Achse ausstatten. 
Kostenpunkt ca. 80€, für beide Achsen, mal schauen. Passend dazu kommt 
noch eine komplett neue Z-Achse aus Alu, die ich mir irgendwo gegen ein 
zwei Kästen Bier von einem Hobbybastler fräsen lassen möchte und einen 
Proxxon IBS/E Fräsmotor, der bis zu 20000rpm und gutem Rundlauf 
daherkommt. Damit steigen natürlich die Kosten der Fräse insgesamt auf 
200% aber dafür bekomme ich die Möglichkeit, Alu-Frontplatten zu fräsen, 
schnellere Graviergeschwindigkeiten und wertvolle Erfahrung :-)

Autor: Paul H. (powl)
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Hier noch ein paar Fotos der letzten Fräsergebnisse.

Das Holz (18mm Buche) wurde mit einem 3mm Einschneider, extralang, 
300mm/min, rpm-Stufe 1000, 1mm Frästiefe pro Durchgang gefräst. Das 
PS-Bastlerglas (2mm Stärke) mit einem 2mm Einschneider, 200mm/min bei 
rpm-Stufe 300, 1.1mm pro Durchgang (.1mm damit er beim Durchfräsen des 
2mm Materials mit einer Gesamtfrästiefe von 2.2mm nur insgesamt zwei und 
nicht drei Durchgänge erzeugt). Keine Ahnung wie sich die rpm-Stufen in 
tatsächliche rpm-Zahlen übersetzen. Wahrscheinlich so ca. Faktor 10, ist 
ja aber auch nicht wichtig. Als CAM-Software habe ich Estlcam benutzt.

Die Fräse hat beim Fräsen schon echt heftig gerattert und auf Dauer kann 
das nicht "gesund" sein. Ich meine auch, dass der 2mm Einschneider dabei 
seine Spitze verloren hat (was nicht schlimm ist, da er trotzdem noch 
wunderbar funktioniert). Trotz des Ratterns wäre unter Inkaufnahme von 
noch mehr Rattern noch etwas mehr gegangen, das Fräsbild war auch hier 
noch in Ordnung, ich wollte es aber mal nicht komplett übertreiben.

Gerade bei Kunststoff ist es wichtig mit niedriger Geschwindigkeit und 
hoher Verfahrgeschwindigkeit durch den Kunststoff zu rasen sonst schmelz 
man den Kunststoff auf und der Fräser schneidet nicht mehr sondern reibt 
sich nur noch durchs Material. Bei meinem Versuch mit dem Polystyrol hat 
sich im ersten Durchgang manchmal hinter dem Fräser eine Wulst aus 
angeschmolzenen Kunststoffspänen aufgebaut, die beim zweiten Durchgang 
aber wieder weggefräst wurde und dem Staubsauger zum Opfer gefallen ist. 
Letztendlich ist das Fräsbild doch ziemlich gut geworden.

Ich erhoffe mir von dem Upgrade vor allem, dass die Ratterei damit 
wesentlich besser wird. Ein Bisschen Geratter wird aber auch von den 
Trapezgewindespindeln herrühren, die prinzipbedingt relativ viel 
Umkehrspiel hat, welche lediglich durch die Feder der Anti-Backlash 
Spindelmutter kompensiert wird, den beim Fräsen auftretenden Kräften 
also nicht allzuviel entgegenzusetzen hat. Eigentlich bräuchte man hier 
hart gegeneinander verspannbare Spindelmuttern. Eventuell wäre das auch 
mal ein Upgrade wert. Man könnte einfach eine der typischen T8 
China-Flansch-Spindelmutter kaufen und die 4 Bohrungen dort als 
konzentrische Langlöcher auffräsen. Dann pro Spindelmutterblock einfach 
2 Stück verbauen die eine davon, mit den Langlöchern, so verdrehen, dass 
es keine Klemmung und auch kein Spindelspiel mehr gibt. Jetzt nur noch 
gut schmieren damits möglichst lange hält :D

Achso: Das ist übrigens ein selbstgebauter Captain-Cola-Automat und das 
Bastlerglas ein Tropfgitter. Das Tropfgitter ist viel zu instabil. Wenn 
da ein Besoffski mal beherzt das Glas "abstellt" ist das Gitter hinüber 
:-D Ich freue mich schon auf die ersten Alu-Versuche. Das schwierigste 
an der kleinen Fräse ist das Aufspannen größerer Fräsobjekte. Das stellt 
einen mitunter schon vor Herausforderungen!

: Bearbeitet durch User
Autor: MaierMüllerSchulz (Gast)
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Paul H. schrieb:
> Naja als Privatmann kannst du dich aber durchaus entscheiden, ob du 200€
> für eine China-Fräse ausgibst oder 500€-1000€ für ein Qualitätsprodukt.

Wenn du überall noch 'ne Null anhängst, wird eher ein Schuh draus

> Dass bei der China-Fräse eventuell ein wenig Nacharbeit erforderlich ist
> sollte jedem schon vorher klar sein.

Frage mich immer, wieso wir hier Autos um 20.000 Euro fahren. 500 Euro 
würden doch auch reichen. Fallen zwar beim nächsten Gulli die Räder ab, 
macht aber nichts, muss man eben ein wenig nacharbeiten.

Paul H. schrieb:
> Ich freue mich schon auf die ersten Alu-Versuche.

Na wenn es schon in Holz und Bastlerglas "echt heftig rattert", kann es 
in Alu nur besser werden.

Autor: Paul H. (powl)
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Na da hat jemand aber gute Laune..

Autor: Fräser (Gast)
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Paul H. schrieb:
> Na da hat jemand aber gute Laune..

Kann sein.

Recht hat er aber auf jeden Fall.

Autor: Paul H. (powl)
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Nein hat er nicht, weil er sich völlig außerhalb des vorgegeben Kontexts 
echauffiert. Mal richtig lesen hätte geholfen.

MaierMüllerSchulz schrieb:
> Wenn du überall noch 'ne Null anhängst, wird eher ein Schuh draus

Wir sprechen hier über eine kleine 24x18cm Fräse. Für Faktor 5 des 
Chinapreises kann man da schon eine Qualität erwarten, die keine 
Nachbearbeitung erfordert, und genau darum ging es. Man muss keine 
mehrere Tausend Euro ausgeben um einen brauchbaren Bausatz für eine 
kleine Fräse erwarten zu können.

MaierMüllerSchulz schrieb:
> []... Frage mich immer, wieso wir hier Autos um 20.000 Euro fahren. 500
> Euro würden doch auch reichen. [...]

Sinnloses, zynisches Rumgestänker welches völlig am Thema vorbeigeht.

MaierMüllerSchulz schrieb:
> Na wenn es schon in Holz und Bastlerglas "echt heftig rattert", kann es
> in Alu nur besser werden.

Der Alutest erfolgt (wie ausdrücklich beschrieben..) erst nach den 
geplanten Umbaumaßnahmen. Du vergleichst hier faule Äpfel mit Birnen.


Um 04:56 vielleicht doch überlegen, mal lieber schlafen zu gehen als 
schlechtgelaunt irgend eine Grütze ins Internet reinzuschreiben. 😉

: Bearbeitet durch User
Autor: Matthias L. (limbachnet)
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Er hätte vielleicht Recht, wenn es um eine Investition in eine Maschine 
ginge, von der man erwarten kann, dass sie out of the box unter 
spezifizierten Rahmenbedingungen reproduzierbare Ergebnisse liefert - 
also etwas professionelles.

Es geht aber um eine Bastelei im Hobby-Betrieb, und das ist was ganz 
anderes. Da gehört das Nachbessern, pimpen, optimieren auch ein bisschen 
dazu.

Man kann beispielsweise auch eine Modelleisenbahn fertig kaufen. Aber 
wozu - dann gibt's damit doch gar nichts mehr zu tun!?

: Bearbeitet durch User
Autor: Paul H. (powl)
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Mein Umbauvorhaben muss ich mir allerdings auch noch mal durch den Kopf 
gehen lassen. Wie schon gesagt schätze ich die Kosten da auf bis zu 
200€. Für 350€ bekommt man bereits eine CNC 3040 die im allgemeinen 
schon viel massiver aufgebaut ist und allein durch den größeren 
Fräsbereich umso preiswerter erscheint. Sicher gibt es auch hier 
Verbesserungspotenzial aber die Basis dürfte besser sein. ;-) Ich denke 
ich warte erst mal ab.

Ebay-Artikel Nr. 372487374880

Autor: MaierMüllerSchulz (Gast)
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Paul H. schrieb:
> Man muss keine
> mehrere Tausend Euro ausgeben um einen brauchbaren Bausatz für eine
> kleine Fräse erwarten zu können.

Bei der "kleinen Fräse" hast du das Wort "brauchbar" bewusst 
weggelassen?

Sicher kann man für 500 Euro ein nettes Funktionsmodell bauen, wo sich 
was dreht und irgendwelche Teile hin und her fahren. Sicher kann man 
damit auch mit einem Motörchen und Fräserchen Rippchen aus Balsahölzchen 
ausraspeln lassen.

Eine CNC-Fräse lebt von Genauigkeit und vor allem von Stabilität (das 
gilt auch für eine kleine Maschine) und beides ist bei deiner 
Billigst-Klapperkiste nicht gegeben, mit der du nun auch noch Metall 
fräsen willst. Aber mache mal deine Erfahrungen mit der Klapperkiste, in 
paar Jahren wird dir dein heutiges Geschreibsel mehr als peinlich sein.

Paul H. schrieb:
> Na da hat jemand aber gute Laune..

Stimmt, denn die Folge diese elenden und dummen Billigheimerei ist, dass 
es heute weltweit kaum noch Hersteller von brauchbaren kleinen 
Maschinen gibt, weil die Hersteller dieser Maschinen entweder vom Markt 
verschwunden sind, oder heute nur noch große und schwere Maschinen für 
die Industrie herstellen (z.B. EMCO). Genau diese Tatsache verdirbt mir 
gewaltig die Laune.

Heute habe ich nur noch die Wahl zwischen besserem Spielzeug oder 
übelstem Billigstschrott aus China. Und nein, ich werde nicht anfangen, 
den üblen Billigstschrott nachzuarbeiten.

Autor: MaierMüllerSchulz (Gast)
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MaierMüllerSchulz schrieb:
> kaum noch Hersteller von brauchbaren kleinen Maschinen gibt

"Kaum" ist übertrieben, ich kenne weltweit nur noch einen einzigen 
Hersteller, der sich mühsam über Wasser hält.

Autor: Jan L. (ranzcopter)
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MaierMüllerSchulz schrieb:
> MaierMüllerSchulz schrieb:
>> kaum noch Hersteller von brauchbaren kleinen Maschinen gibt
>
> "Kaum" ist übertrieben, ich kenne weltweit nur noch einen einzigen
> Hersteller, der sich mühsam über Wasser hält.

ach, wusste gar nicht, dass Stepcraft, Inventables, Carbide3d.com, 
cnc-step.de und all die anderen alle auf einmal Pleite gegangen sind...

Autor: Paul H. (powl)
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MaierMüllerSchulz schrieb:
> Bei der "kleinen Fräse" hast du das Wort "brauchbar" bewusst
> weggelassen?

Dass die sogar out-of-the-box brauchbar ist habe ich bereits durch meine 
Fräsergebnisse in Bildern hinreichend dokumentiert. Kommt natürlich 
immer drauf an, was man damit vor hat.


MaierMüllerSchulz schrieb:
> mit der du nun auch noch Metall
> fräsen willst.

Irgendwie ist das mit den faulen Äpfeln und Birnen nicht ganz 
angekommen, kann das sein?


MaierMüllerSchulz schrieb:
> timmt, denn die Folge diese elenden und dummen Billigheimerei ist, dass
> es heute weltweit kaum noch [blablabla...]

Abgesehen davon, dass das nur deine ganz persönliche Sicht der Dinge 
darstellt und hier niemand weiß, was du persönlich als "brauchbar" 
ansiehst und wie deine genauen Erwartungen an das 
Preis-Leistungsverhältnis einer CNC sind, stimmt das ganz einfach 
faktisch nicht, was du sagt. Siehe der Post über mir. You get what you 
pay for. Das gilt schon seit Jahren in diesem Bereich. Und heutzutage 
sind brauchbare Hobbyfräsen günstiger denn je. Deine Sicht der Dinge ist 
da offenbar etwas verzerrt.

MaierMüllerSchulz schrieb:
> Genau diese Tatsache verdirbt mir
> gewaltig die Laune.

Aha, und deswegen musst du in diesem Thread hier frustriert darüber 
meckern, dass die Welt so is wie se is? Du bist ein Selbstdarsteller und 
leistest hier keinen wertvollen Beitrag, geschweigedenn hast du ein 
Gespür für Diskussionskultur. Für dich fällt mir nur ein Wort ein: 
Internetführerschein.

Autor: Relais (Gast)
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MaierMüllerSchulz schrieb:
> Eine CNC-Fräse lebt von Genauigkeit und vor allem von Stabilität (das
> gilt auch für eine kleine Maschine) und beides ist bei deiner
> Billigst-Klapperkiste nicht gegeben, mit der du nun auch noch Metall
> fräsen willst. Aber mache mal deine Erfahrungen mit der Klapperkiste, in
> paar Jahren wird dir dein heutiges Geschreibsel mehr als peinlich sein.


Richtig, aber alles der Anwendung angepasst. Ich hab eine 2 Tonnen-CNC 
im Keller die sich um die Metallzerspanung kümmert. Und ich habe eine 
Eigenbaufräse die gerade mal 70 Kilo auf die Waage bringt, die läuft zu 
95%. Damit werden Platinen, Kunststoffteile und ab und zu auch Aluteile 
gefräst. Da brauchtes keine 2 Tonnen. Auch die 2 Tonnen-CNC bekomm ich 
an ihre Leistungsgrenze. Problemlos.

Autor: Timmo H. (masterfx)
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Paul H. schrieb:
> Achso: Das ist übrigens ein selbstgebauter Captain-Cola-Automat und das
> Bastlerglas ein Tropfgitter. Das Tropfgitter ist viel zu instabil. Wenn
> da ein Besoffski mal beherzt das Glas "abstellt" ist das Gitter hinüber
Sieht super aus. Ich glaube ich muss auch mal anfangen was anderes als 
Platinen zu fräsen. Werde mir dafür glaube ich nochmal eine 
Absaugvorrichtung drucken.
Muss ja auch mal meine 7€ Fräser ja auch mal testen. Die Sache mit der 
Vorschubgeschwindigkeit habe ich noch nicht so im Urin.

Autor: Paul H. (powl)
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Ich mache meine Vorschubgeschwindigkeitstests in Candle. Einfach im 
Jog-Modus den Fräser laufen lassen, ins Material eintauchen und 
verschiedene Vorschübe testen.

Übrigens habe ich bereits eine Ratter-Ursache ausfindig machen können: 
Die Welle des billigen Fräsmotors hat im oberen Sinterlager minimalst 
spiel. Wenn man mal ordentlich am Fräser herumdrückt spürt man das. 
Leider ist der Proxxon Fräsmotor auch nicht viel geiler aufgebaut. Aber 
ich denke ich werde mir mit dem 3D-Drucker erst mal eine alternative 
Z-Aufname drucken in die der Proxxon reinpasst und dann schaumer mal was 
das Ding so kann. Das kostet mich immerhin erst mal nichts.

Das mit der Absaugung ist auch supernervig. Man muss quasi permanent mit 
dem Sauger nebendran stehen sonst saut sich die ganze Fräse inkl. ihrer 
Umgebung komplett ein. So eine Art flexibler Absaugarm wäre ideal. Es 
gibt ja diese flexiblen Kühlmittelschläuche bis hin zu 3/4", die könnten 
groß genug fürs Absaugen sein. Ansonsten kann man auch sowas kaufen und 
an der Maschine montieren: 
Ebay-Artikel Nr. 322041957454

Ich versuche mir sowas gerade mit dem 3D-Drucker nachzumachen. Mal 
schauen, wie gut das klappt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Paul H. (powl)
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Gerade frisch graviert! Eine Breakoutplatine für einen LTC6082-2 Lipo 
Battery Monitor/Balancer im 44-lead SSOP Package mit 0,5mm Pitch.

Gravur: 20° 0,1mm Gravierstichel, Graviertiefe 0,1mm, 60mm/min
Bohrungen: 0,8mm / 1mm Vhm Bohrer, 100mm/min
Cutout: 1,5mm Diamantverzahnt, 100mm/min, 0,5mm pro Durchgang

In Flatcam habe ich 0,2mm als Gravierbreite angenommen, das hat wohl 
ganz gut gepasst.

Der gesamte Prozess hat ca. 2h gedauert.

Aufpassen muss man bei Leiterbahnen, die sehr nahe beieinander liegen 
aber noch genug Abstand haben, dass ein schmaler Steg an Kupferauflage 
stehenbleibt, der sich dann in allemöglichen Richtungen biegt und 
benachbarte Leiterbahnen kurzschließen kann. Auch Vorsicht geboten ist, 
wenn der Gravierstichel in schmale Taschen reinfräst. Hier bilden sich 
u.U. auch schmale Stege, die man dann mühevoll mit dem Cuttermesser 
rauskratzen muss. Hiergegen hilft bestimmt die Möglichkeit in Flatcam 
"Width (# passes):" auf 2 zu setzen damit er um die Leiterbahnen selbst 
genug Fläche freifräst.

: Bearbeitet durch User
Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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Dieses letzte outline, was zwischen der Restfläche und den Bahnen jetzt 
eine geschlossene Spulenwindung 'bastelt', würde ich versuchen zu 
vermeiden. Solltest du eagle verwenden, dann würde ich dir dringend die 
ulp 'pcbgcode' empfehlen. Da kann man die max. Isolierbreite einstellen. 
Dann sind die 'Restnadeln', die sich bei spitzwinkligen Restflächen 
bilden können, nicht mehr so tragisch.

Autor: Paul H. (powl)
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Michael K. schrieb:
> Dieses letzte outline, was zwischen der Restfläche und den Bahnen jetzt
> eine geschlossene Spulenwindung 'bastelt', würde ich versuchen zu
> vermeiden.

Ah! Ja das stört mich eigentlich auch. Das kommt daher, dass ich in 
KiCad eine Polygonfläche für GND definiert habe damit ich GND nicht 
separat verlegen muss sondern die Groundplane dafür nutzen kann. Ich 
muss mal schauen, wie ich das los werde. Geschlossen ist diese Bahn 
allerdings nicht, schau mal, die geht nur bis zum nächsten Pin, der an 
GND angebunden ist. Vielleicht kann man hier den Abstand des Polygons zu 
den Pins so dünn machen, dass er mit einer Fräsbahn zusammenfällt.

Autor: Michael K. (tschoeatsch)
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Autor: Sebastian V. (n8falter74)
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Hallo,

ich spiele auch mit dem Gedanken mir eine kleine China Fräse zum 
Isolationsfräsen zuzulegen. Nur einseitig und bedrahtete Bauteile. Auf 
der Suche nach weiteren Informationen bin ich auf diesen Thread 
gestossen. Das klingt ja alles recht positiv was ich hier gelesen habe.
Bei Amazon kann man neben der CNC 2418 auch die Pro Versionen der CNC 
1610 oder CNC 3018 kaufen. Die haben noch zusätzlich eine manuelle 
Steuerung mit Display und SD Karten Leser. Hier ist allerdings noch mehr 
Kunststoff verbaut.
Was haltet ihr von diesen?
https://www.amazon.de/installieren-Steuerung-Fräsmaschine-Controller-Verlängerungsstange/dp/B07GJBY9DT

Mit 300 Euro ist die aber nicht mehr ganz billig.

Und dann kann man für 50 Euro mehr die CNC 3020 kaufen:
https://www.amazon.de/Fräsmaschine-Graviermaschine-Engraver-FräSmaschine-Software/dp/B073TJGLTK

Diese sieht schon viel „professioneller“ aus. :-)
Hat diese schonmal jemand brauchbar zum Isolationsfräsen genutzt?

Lieben Gruß,
Sebastian

Autor: Paul H. (powl)
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Mit der 2430 Pro Variante habe ich auch schon geliebäugelt, jetzt sehe 
ich aber auch, dass die großen Vollmaterialteile nur aus Kunststoff 
sind. Wahrscheinlich wird das Lasercut Acrylglas sein, was nicht 
besonders steif ist. Ich weiß nicht, ob es den 100€ Aufpreis wert ist. 
Wahrscheinlich ist das ggü. der Aluvariante ein wenig instabiler, bietet 
aber auch die Möglichkeit, die Teile von einem Hobbyisten oder einem 
Lasercut-Service irgendwann durch Metallteile zu ersetzen. Zum Gravieren 
reicht das aber alle mal, da mach ich mir keine Sorgen. Der zusätzliche 
Verfahrweg ist natürlich auch sexy wenn man Frontplatten gravieren 
möchte.

Die CNC3020 würde ich nicht empfehlen. Die ist ohne Knowhow und 
Modifikationen so wahrscheinlich nicht zum gravieren geeignet. Das geht 
bei der komischen, verbauten Steuerung los und geht weiter mit 
Linearlagern, die überall Spiel haben (hab mir ja gerade eine CNC3040 
gekauft und musste da erst mal eine neue Steuerung mit GRBL dran machen 
und die Linearlager der Y-Portalachse ersetzen weil das Portal gewackelt 
hat. Sofern du noch nicht genug Erfahrung und Bastelknowhow mitbringst 
würde ich also eher mal eine kleinere nehmen.

Autor: Sebastian V. (n8falter74)
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Paul H. schrieb:
> Die CNC3020 würde ich nicht empfehlen. Die ist ohne Knowhow und
> Modifikationen so wahrscheinlich nicht zum gravieren geeignet. Das geht
> bei der komischen, verbauten Steuerung los und geht weiter mit
> Linearlagern, die überall Spiel haben (hab mir ja gerade eine CNC3040
> gekauft und musste da erst mal eine neue Steuerung mit GRBL dran machen
> und die Linearlager der Y-Portalachse ersetzen weil das Portal gewackelt
> hat. Sofern du noch nicht genug Erfahrung und Bastelknowhow mitbringst
> würde ich also eher mal eine kleinere nehmen.

Hallo Paul,

danke für den Tipp. Dann lasse ich die CNC3020 besser links liegen.
Und die Pro Version ist dann vielleicht auch nicht das Richtige, wenn 
man erstmal damit anfangen will. Dann liegen die Bausätze auch wieder 
unter 200,- Euro.

Zum Thema Absaugung habe ich bei Youtube ein Video von der Firma Wegstr. 
gefunden. Ab ca. 2:13 sieht man deren Absaugung... sieht aus wie eine 
Kanüle?! ganz dicht am Gravierstichel.
https://www.youtube.com/watch?v=sUhOzQsIa_E

Das Ergebnis ist jedenfalls absolut sauber.
Ich frage mich allerdings, wie die mit so einem dünnen Absaugrohr genug 
Saugkraft aufbauen.

Die Firma kommt aus Tschechien. Leider sind die Maschinen mit knapp 
2.300 Euro nicht gerade billig, :-) dafür aber auch komplett 
zusammengebaut.

Gruß,
Sebastian

Autor: Kurznase (Gast)
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Paul H. schrieb:
> Mit der 2430 Pro Variante habe ich auch schon geliebäugelt, jetzt sehe
> ich aber auch, dass die großen Vollmaterialteile nur aus Kunststoff
> sind.

Ist doch gut, dann wird die Maschine noch billiger.
Viel Plastik, viel billig.
Der Chinamann macht das schon richtig.

Paul H. schrieb:
> ... und die Linearlager der Y-Portalachse ersetzen weil das Portal gewackelt 
hat.

- Langnasen lieben Wackelkisten
- Langnasen arbeiten gerne neue Maschinen nach
- Langnasen akzeptieren jeden Murks und Pfusch, Hauptsache billig

Sebastian V. schrieb:
> Mit 300 Euro ist die aber nicht mehr ganz billig.

Genau, viel zu teuer.
Mehr wie 50 Euro darf eine CNC-Fräse nicht kosten.

Autor: Paul H. (powl)
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Sebastian V. schrieb:
> Ab ca. 2:13 sieht man deren Absaugung... sieht aus wie eine
> Kanüle?!

Das ist keine Absaugung sondern hier werden die Späne weggepustet ;-) 
Beim reinen Gravieren braucht man die Absaugung übrigens nicht 
unbedingt. Beim Bohren dann schon eher, aber man kann auch einfach eine 
kleine Mauer aus Pappe oder sonstwas um die Platine rumbauen und wenn 
alles fertig ist kurz mit dem Sauger ran.

Das Graviervideo ist aber wirklich beeindruckend! Der Gravierstichel 
räumt das Material ja wirklich komplett ausrissfrei aus. Ich frage mich 
nur, ob es einen praktischen Unterschied zwischen den flach 
angeschliffenen und den spiralförmig genuteten Graviersticheln gibt.


@Kurznase. Bist du rein zufällig mit dem MaierMüllerSchulz verwandt oder 
bist du einfach nur genau so frustriert wie er und versuchst, 
Befriedigung durch Scheisseposten im Internet zu erlangen? ;-)

: Bearbeitet durch User
Autor: herbert (Gast)
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Es ist nicht nachvollziehbar ,warum hier des öfteren über Gleitlager 
gelästert wird. Bei niedrigen Drehzahlen in widriger Umgebung und im 
Schwerlastbereich sind die immer noch erste Wahl. Die halten deutlich 
mehr aus als Kugellager und können auch kleiner gehalten werden.

Autor: Matthias L. (limbachnet)
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herbert schrieb:
> Bei niedrigen Drehzahlen in widriger Umgebung und im
> Schwerlastbereich sind die immer noch erste Wahl.

Und wo kommen beim Platinenfräsen niedrige Drehzahlen im 
Schwerlastbereich vor? Nirgends.

Autor: Walter V. (Gast)
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Muss die Eintauchtiefe des Gravierstichels durch eine Vorrichtung 
geregelt werden oder reicht es die Tiefe nach Augenmaß einzustellen?

Autor: herbert (Gast)
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Matthias L. schrieb:
> Und wo kommen beim Platinenfräsen niedrige Drehzahlen im
> Schwerlastbereich vor? Nirgends.

Neben radialen Anforderungen gibt es bei einer CNC Fräse auch axiale.Im 
übrigen sind die hohen Drehzahlen im gewerblichen Bereich den hohen 
Vorschüben geschuldet um flott zu arbeiten. Daheim kann man das 
langsamer  angehen,da muss man nicht im Akkord arbeiten lassen.Dann muss 
man seiner Kaffee auch nicht reinschütten sonder kann ihn genießen...

Autor: Matthias L. (limbachnet)
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Bei 0,8mm-VHM-Bohrern und Graviersticheln für eine Kanalbreite von 0,3mm 
sind die von den Proxxon/Dremel-Kleinmaschinchen erreichten 20.000 
Umdrehungen bereits unter "langsam" einzusortieren, für die gewerblichen 
Vorschübe kommen deutlich schneller drehende Spindeln zum Einsatz.

Was verstehst du denn unter "langsam"??

Autor: Timmo H. (masterfx)
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Walter V. schrieb:
> Muss die Eintauchtiefe des Gravierstichels durch eine Vorrichtung
> geregelt werden oder reicht es die Tiefe nach Augenmaß einzustellen?

Timmo H. schrieb:
> Ohne Autolevel (Heightmap) kann man es eigentlich vergessen, aber mit
> Candle geht es eigentlich ziemlich gut. Man erstellt erst eine Heightmap
> (Platine und Werkzeug an A5 und GND + Probe Prozedur) und wendet diese
> auf den Gcode an, welche man via FlatCAM aus den Gerber-Dateien erzeugt
> hat.

Timmo H. schrieb:
> 5. Den Reiter "Selected" auswählen und dort bei Cut-Z die Frästiefe
> einstellen (ich nehme 0.09mm für eine 35µ Platine) und bei Travel 1mm.

Autor: Cornelius (Gast)
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Was ist von dieser Fräse zu halten ?:

https://wegstr.com/CNC-Wegstr-(Deutsch)

In den Videos arbeitet die Maschine extrem sauber.

Autor: Felix U. (ubfx)
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Ihr scheint hier ja alle mit den Fräsen zu arbeiten, hat mal jemand den 
UV-Laser für Platinen genutzt? Ich könnte mir vorstellen, dass das sogar 
einfacher ist, weil man das Problem der dritten Achse gar nicht hat.

Autor: Sebastian V. (n8falter74)
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Cornelius schrieb:
> Was ist von dieser Fräse zu halten ?:
>
> https://wegstr.com/CNC-Wegstr-(Deutsch)
>
> In den Videos arbeitet die Maschine extrem sauber.

Hallo,
für über 2.000 Euro würde ich eine funktionierende PCB Fräse erwarten. 
Die Videos habe ich auch schon gesehen und finde das Teil klasse. Für 
den Anfang ist mir das Gerät aber zu teuer.


Ich habe mir jetzt doch die CNC 1610 Pro für 169,- Euro bei Amazon 
gekauft.
Die hat zwar noch mehr Plastikteile als die normale CNC 1610 aber lässt 
sich wohl viel einfacher zusammenbauen.
Mehr als Platinen will ich eh nicht damit fräsen und das ist ja eher 
Gravieren als fräsen. :-)


Und wenn es nix taugt, dann habe ich immer noch die 3 Schrittmotoren, 
Motorteiber, Ansteuerungsboard, Mechanikteile, etc. womit ich basteln 
kann.
Also habe ich das Geld nicht umsonst ausgegeben.

Ich bin gespannt, wie es ausgeht. :-)

Gruß
Sebastian

Autor: Paul H. (powl)
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Cornelius schrieb:
> Was ist von dieser Fräse zu halten ?:
> In den Videos arbeitet die Maschine extrem sauber.

Naja die Videos sind selbsterklärend und die Antwort hast du dir quasi 
damit selbst gegeben :-D



Sebastian V. schrieb:
> Ich bin gespannt, wie es ausgeht. :-)

Bin gespannt auf Bilder & Berichte von dir!

Autor: herbert (Gast)
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Sebastian V. schrieb:
> allo,
> für über 2.000 Euro würde ich eine funktionierende PCB Fräse erwarten.
> Die Videos habe ich auch schon gesehen und finde das Teil klasse. Für
> den Anfang ist mir das Gerät aber zu teuer.

2000 Euro zb. für ein Mountainbike mit dem ich nur zum Bäcker um die 
Ecke fahren will ist zu teuer, allerdings nicht wenn ich das Teil 
bestimmungsgemäß einsetze. So ist das auch mit einer CNC Fräse oder 
Graviermaschine. Für 176 Euro Schrott zu kaufen wäre auch nicht mein 
Ding denn für 70 Euro bekommst du alles was man für die konventionelle 
Methode (belichten ,entwickeln ,ätzen)ausgeben muss,wobei die Osram 
Vitalux 300 mit 45 Euro das teuerste ist.Die verlinkte 2000 Euro 
Maschine scheint recht gut zu sein...ist für jemanden mit mehr 
Einsatzbereichen aber kein Luxusteil denn die beginnen bei weit darüber 
mit oben offener Preisskala...

Autor: Sebastian V. (n8falter74)
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herbert schrieb:
> Für 176 Euro Schrott zu kaufen wäre auch nicht mein
> Ding denn für 70 Euro bekommst du alles was man für die konventionelle
> Methode (belichten ,entwickeln ,ätzen)ausgeben muss,wobei die Osram
> Vitalux 300 mit 45 Euro das teuerste ist.

Hallo Herbert,
ich habe mich mit dem Ätzen, wie du es beschrieben hast, schonmal 
versucht. Das ist zwar schon sehr lang her aber meine Ergebnisse waren 
eher mau. Mag sein, dass mir mit mehr Übung bessere Ergebnisse möglich 
wären.
In diesem Thread geht es aber nicht um die beste Methode zum PCB 
erstellen, sondern um das Fräsen von PCBs mit diesen China Maschinen.

...und um den Spass am Basteln.

Gruß
Sebastian

Autor: herbert (Gast)
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Sebastian V. schrieb:
> ich habe mich mit dem Ätzen, wie du es beschrieben hast, schonmal
> versucht. Das ist zwar schon sehr lang her aber meine Ergebnisse waren
> eher mau. Mag sein, dass mir mit mehr Übung bessere Ergebnisse möglich
> wären.

Ich hatte das unfassbare Glück, dass meine allererste Platine (ein 
ZF-Verstärker für 9 MHz) wirklich sehr gut geworden ist. Damals habe ich 
noch selber "lackiert". War schon ein kleines Wunder aber hat mich sehr 
motiviert. Meine Methode habe ich auch dann nicht modernisiert als alle 
Flachbett und Dioden-Belichter bauten und viele dann zu jammern 
hatten."ändere nie eine funktionierende Sache";-)Nur heute benutze ich 
halt Bungard Material.
Bei dir habe ich eher das Gefühl , dass du was zum spielen und lernen 
brauchst und dir das die 176 Euronen wert ist.Warum auch nicht...es gibt 
teurere Kurse im Leben.Dann viel Spaß und zeig und das dann auch.

Autor: Cornelius (Gast)
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Hier habe ich noch Maschinen für knapp 400€ entdeckt, die etwas stabiler 
als die 200€ Version aussehen.
Lohnt sich das?

Autor: Johannes S. (jojos)
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400€ um Türschilder gravieren zu können wäre mir zu teuer. Die 
Arbeitsfläche ist schon arg klein, aufgespannte Teile müssen ja auch 
noch irgendwie befestigt werden. Das reicht also nur für sehr kleine 
Teile. Zum Platinen fräsen und bohren reichen die billigeren Varianten 
(zumindest lt. YT Videos). Für gelegentliches Platinen herstellen 
empfehle ich wie andere Vorredner hier auch die gute alte Chemie. UV 
Belichter von eBay, billiger Bilderrahmen vom Baumarkt, eine Schale für 
den Entwickler und ein kleiner Eimer für die Ätzlösung, da ist man bei 
20-30€ für den Anfang.

Autor: Sebastian V. (n8falter74)
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herbert schrieb:
> Bei dir habe ich eher das Gefühl , dass du was zum spielen und lernen
> brauchst und dir das die 176 Euronen wert ist.Warum auch nicht...es gibt
> teurere Kurse im Leben.Dann viel Spaß und zeig und das dann auch.

Hallo Herbert,
Du bringst es auf den Punkt. Genau so sieht es aus. :-)
Ich gehe da ergebnisoffen dran und teile meine Erfahrungen hier.
Und Wunder erwarte ich von so einem Teil auch nicht.

Gruß
Sebastian

Autor: Paul H. (powl)
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Johannes S. schrieb:
> Für gelegentliches Platinen herstellen
> empfehle ich wie andere Vorredner hier auch die gute alte Chemie.

Nein nein nein! Ja du magst recht haben aber im Hobbybereich haben wir 
den großen Luxus, uns einfach aussuchen zu können, worauf wir bock 
haben! Ich habe vorher geätzt und finde es mittlerweile extrem geil, 
meine Platinen einfach fräsen zu können (allein schon das CNC-Bohren bei 
THT.. ein Traum). Also lasst dem guten Mann doch seine Freude am 
Gravieren! ;-)

Cornelius schrieb:
> Hier habe ich noch Maschinen für knapp 400€ entdeckt, die etwas stabiler
> als die 200€ Version aussehen.
> Lohnt sich das?

Ich würde es dir nicht unbedingt empfehlen. Die sieht zwar schick aus 
und ist sicher auch sehr stabil, allerdings bietet dir diese Stabilität 
beim Platinengravieren keine Vorteile, da reicht die Kunststoffversion. 
Dafür hat diese Fräsen konstruktiv- und vermutlich auch qualitätsbedingt 
möglicherweise mit den gleichen Problemen zu kämpfen wie günstigere 
varianten: Schlechte Wälzlager, Linearführungen mit Untermaß und daher 
spielbehaftete Linearlager, nicht umkehrspielfreie Gewindespindeln. 
Selbst wenn man mit der gegebenen statische Stabilität sogar kleine 
Aluminiumteile fräsen könnte scheitert es dann an den genannten Punkten.

Die Idee mit der Desktopfräse ist zudem zwar niedrlich aber das 
Fräsvolumen ist hier schon extrem klein, da ist ja nicht mal eine halbe 
Europlatine. Ich würde dir auch zum Platinengravieren eher eine 2418 
empfehlen. Bedenke, dass du das Material auch irgendwie auf dem 
Nutentisch aufspannen musst, da geht noch mal zusätzlicher Platz 
verloren. In die Maschine reinpassen muss es auch erst mal und du willst 
nicht jedes mal alles Millimetergenau auf Maß zusägen damit du es 
überhaupt aufspannen kannst. Nach dem Platinengravieren willst du sicher 
auch irgendwann mal versuchen ein bisschen Plexiglas zu gravieren oder 
Weihnachtsdeko für den Tannenbaum aus Sperrholz zu fräsen. Dafür nimmt 
die 2418 auch nicht wirklich viel mehr Platz weg, bietet dir aber 
wesentlich mehr Möglichkeiten, die du früher oder später nicht 
unwahrscheinlicherweise vermissen würdest, und das, ohne mehr zu kosten. 
Denk drüber nach!

Ein weiterer Aspekt der Aluprofilvariante ist, dass du daran herrlich 
basteln kannst und überall Sachen befestigen und anschrauben kannst ;-) 
(Endschalter, Steuerpanel, Absaugvorrichtung, präzisere Linearführungen 
usw..)

: Bearbeitet durch User
Autor: Sebastian V. (n8falter74)
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Hallo,

ich habe bei Sain Smart die Montageanleitung zur CNC 1610/1810 PRO 
gefunden.
Bei Interesse hier: http://wiki.sainsmart.com/index.php/101-60-281

Ich komme leider erst zwischen den Jahren dazu, meine Maschine zu 
montieren.

Gruß
Sebastian

Autor: Paul H. (powl)
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Wurde bei dir keine mitgeliefert? Welches Angebot hast du denn gekauft?

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Autor: Cornelius (Gast)
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Meine 2418 ist jetzt auch ohne Bauanleitung angekommen.
Zum Glück gibt es hier eine passende:
http://linksprite.com/wiki/index.php?title=DIY_CNC_3_Axis_Engraver_Machine_PCB_Milling_Wood_Carving_Router_Kit_Arduino_Grbl

Jetzt fehlt mir nur noch ein Steuerprogramm für Ubuntu.

Autor: Paul H. (powl)
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Wie schauts mit Candle aus?
https://github.com/Denvi/Candle

Autor: Cornelius (Gast)
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>Wie schauts mit Candle aus?

Danke, das sieht interessant aus. Etwas seltsam, dass man gleich die 
Motorsteuerungsfirmware ersetzten soll.
Könnte man für den ersten Test ein Terminal-Programm verwenden und 
G-Code absetzen.
Hat jemand gerade ein paar Befehle im Kopf?

Hier gibt es noch ein Video zum Zusammenbau:
Youtube-Video "CNC 3 Axis Engraver Machine - Complete Assembly and First Print!"

Bei meinem Bausatz sind leider nur Gravierstichel drinn und nicht der im 
Video gezeigte Fräser. Wie ist das bei euch?

Außerdem hatte ein Bekannter ein kleines Bedienpanel an der Maschine. 
Eigentlich könnte ich so was selber basteln, weiß aber nicht, an welchen 
PINS RX/TX liegt.

Autor: Paul H. (powl)
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Cornelius schrieb:
> Etwas seltsam, dass man gleich die
> Motorsteuerungsfirmware ersetzten soll.

Wer sagt das denn? ;-)

Cornelius schrieb:
> Könnte man für den ersten Test ein Terminal-Programm verwenden und
> G-Code absetzen.
> Hat jemand gerade ein paar Befehle im Kopf?

Nimm die Fräse doch einfach mit Candle in Betrieb dann kannst du sie 
direkt bewegen. Eilgangbewegung geht mit G0.

Cornelius schrieb:
> Bei meinem Bausatz sind leider nur Gravierstichel drinn und nicht der im
> Video gezeigte Fräser. Wie ist das bei euch?

Ist normal. Vor allem wird das Ding auch eher als Graviermaschine 
verkauft und in so ziemlich allen Angeboten, die ich dazu je gesehen 
hab, waren auch nur ein 10er Satz Gravierstichel beworben. Fräser musst 
du dir schon selber kaufen.

Cornelius schrieb:
> Außerdem hatte ein Bekannter ein kleines Bedienpanel an der Maschine.
> Eigentlich könnte ich so was selber basteln, weiß aber nicht, an welchen
> PINS RX/TX liegt.

Na wenn du sowas selber basteln kannst dann findest du ja sicher auch 
raus, auf welchen Pins RX/TX liegt, oder? Auf der Rückseite des 
Woodpecker CNC Boards befindet sich ein 2x4 Wannenstecker. Die 
Pinbelegung sieht ungefär so aus:

5V GND RX TX
5V GND ?? Reset

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Autor: Cornelius (Gast)
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>Na wenn du sowas selber basteln kannst dann findest du ja sicher auch
>raus, auf welchen Pins RX/TX liegt, oder? Auf der Rückseite des
>Woodpecker CNC Boards befindet sich ein 2x4 Wannenstecker. Die
>Pinbelegung sieht ungefär so aus:

Mein Board ist ein Woodpecker GBRL 0.9

und sieht genaue so wie im Link aus. Da ist auf der Rückseite keine 
Stecker.
Wenn ich in den Schaltplan schaue, sind da auch keine Widerstände in den 
RX/TX Leitungen wie auf den Arduino-Boards üblich, damit man RX extern 
überbügeln kann.

Die Frage ist: Hat jemand schon mal das Woodpecker-Board mit eigenem 
Bedienpanel betrieben?

Die Schaltpläne sind ganz unten im Link.

http://linksprite.com/wiki/index.php?title=DIY_CNC_3_Axis_Engraver_Machine_PCB_Milling_Wood_Carving_Router_Kit_Arduino_Grbl

Autor: Paul H. (powl)
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Mist, dann hast du wohl eine andere Variante des Boards. Wenn da keine 
Widerstände zwischen RX/TX-Leitungen drin sind musst du wohl leider 
selbst irgendwelche welche da reinoperieren 😬. Oder ein anderes Board 
nutzen.

Autor: Cornelius (Gast)
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Was für eine Version steht auf Deinem Board?

Autor: Paul H. (powl)
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Autor: Cornelius (Gast)
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>https://ae01.alicdn.com/kf/HTB17NvJXjzuK1Rjy0Fpq6yEpFXaY/Neue-GRBL-0-9J-USB-port-3-achsen-CNC-control-board-gravur-maschine-unterst-tzung-laser.jpg

Ok, das ist tatsächlich ein anderes Board. Auf meinem gibt es den 
Stecker nicht und es ist V0.9 statt V3.2.

Autor: Cornelius (Gast)
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Tja, man bekommt nichts umsonst.
Leider läuft Candle mit meiner CNC gar nicht.

Nachdem nichts lief, habe ich die zwei Userkommandos wie im Bild belegt.
Der Motor läuft dann, aber nur einmal, danach blinkt nur noch die TX-LED 
an der Elektronik wie wild.
Hat jemand eine Idee?

Hier gibt's die CNC-Kommandos:

https://www.simplify3d.com/support/articles/3d-printing-gcode-tutorial/

Autor: Paul H. (powl)
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Cornelius schrieb:
> Leider läuft Candle mit meiner CNC gar nicht.

Das ist eine sehr dürftige Fehlerbeschreibung. Was liefert dir Candle 
denn in der Konsole als Statusausgabe wenn du dich mit der CNC 
verbindest? Was genau geht? was genau geht nicht?

Vielleicht ist dein Candle inkompatibel mit der GRBL-Version, die auf 
deinem Board installiert ist. Da ist oftmals noch GRBL 0.9 drauf. Auf 
der Candle Seite steht aber "(for GRBL v0.9 and below use Candle 1.0)". 
Wenn man da also mit der aktuellen Candle 1.1.7 ran geht könnte es evtl. 
Probleme geben.

In deinem Screenshot sind leider keine Usercommands zu sehen. Dazu 
hättest du schon runterscrollen müssen bevor du den Screenshot machst. 
Im Übrigen kannst du G-Code auch einfach hier reinschreiben, da brauchts 
nicht unbedingt nen Screenshot für.

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Autor: sven (Gast)
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Du hast grbl 0.9 (schreibtst Du hier: 
Beitrag "Re: China CNC 2418 Fräse für PCBs - Erste Erfahrungen nicht schlecht!"),
Candle erwartet grbl v. 1.1 (https://github.com/Denvi/Candle#downloads)

Falls nicht extra in Candle programmiert, funktioniert das zyklische 
Auslesen der Koordinaten nicht, da es eine Änderung von grbl v0.9 zu 
v.1.1 gab.

Autor: Cornelius (Gast)
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Super, danke für eure Hinweise. Jetzt muss ich mal suchen, ob ich das 
GBRL auf dem Board umflashen kann. Das sollte doch eigentlich gehen, 
oder?

Autor: sven (Gast)
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Wenn das Standard-grbl-Pinout verwendet wurde, sollte es gehen.
Besser vorher Schaltplan mit config-file vergelichen.

Autor: Paul H. (powl)
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Ja. Die Pinleisten am Woodpeckerboard sind sogar im Arduino-Style 
beschriftet :-)

Autor: Cornelius (Gast)
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Jetzt habe ich meine GBRL neu mit geflasht, indem ich einfach GBRL v1.1f 
runter geladen habe. Ich habe einfach die Voreinstellunge verwendet.

https://github.com/gnea/grbl/releases

Wegen der falschen Konfiguraionsfiles passt jetzt natürlich gar nichts 
mehr:
Die Motoren haben falsche Geschwindigkeiten, Vorschub und teilweise 
falsche Richtung.

Hat jemand die für die Maschine passende Konfiguration?

Autor: Paul H. (powl)
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In der Zeit in der du das jetzt hier eingetippt hast hättst du die 
falschen Settings auch selbst korrigieren können. Nix für ungut, aber du 
stellst dich aber auch echt an. :-D

Nimm dir 5 Minuten Zeit und stelle die Werte halt per Hand wieder 
richtig ein. Dann lernst du die Settings auch gleich kennen.

Autor: Cornelius (Gast)
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> In der Zeit in der du das jetzt hier eingetippt hast...
Ähm, das Config-File hat etwas über 500 Zeilen:
https://gist.github.com/kvdveer/dd3b9baab06d9d2024eee07bdf7aa801

Autor: Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)
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Cornelius schrieb:
> das Config-File hat etwas über 500 Zeilen

Das meiste sind Kommentare.

Autor: Paul H. (powl)
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Cornelius schrieb:
> Die Motoren haben falsche Geschwindigkeiten, Vorschub und teilweise
> falsche Richtung.

https://github.com/gnea/grbl/wiki/Grbl-v1.1-Configuration

Kann man alles bequem während des Betriebs hier einstellen, nicht jedoch 
in der Firmware direkt.

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Autor: Cornelius (Gast)
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Gut, hab's eingestellt und funktioniert.
In welche Richtung muss sich die Z-Achse bei G1 Z10 bewegen? Hoch oder 
runter?

Und ...
welches Programm verwendet Ihr auf Linux zum erstellen von 
Klingelschildern?

Autor: Paul H. (powl)
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Cornelius schrieb:
> In welche Richtung muss sich die Z-Achse bei G1 Z10 bewegen?

Hoch. Ich hab eben testweise mal 3 Sekunden gegoogelt und bin sofort auf 
einige Seiten gestoßen, auf denen das CNC-fräsen-typische 
Koordinatensystem abgebildet ist. Die Frage hättest du dir also auch 
selbst beantworten können. Ich bleibe bei meinem Eindruck: Du stellst 
dich ganz schön an. Gib dir mal mehr Mühe mein Lieber! 😃

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Autor: Cornelius (Gast)
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>3 Sekunden gegoogelt

Und noch eine Sekunde länger, dann hättest Du richtig oder falsch 
hinschreiben können.

Autor: Martin M. (ats3788)
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Kann Du mal beschreiben wie das mit dem Zoll war, das wäre echt nett.

Autor: Paul H. (powl)
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Cornelius schrieb:
> Und noch eine Sekunde länger, dann hättest Du richtig oder falsch
> hinschreiben können.

Hab ich 😉 schau:

Paul H. schrieb:
> Cornelius schrieb:
>> In welche Richtung muss sich die Z-Achse bei G1 Z10 bewegen?
>
> Hoch.

Ich gehe aber genaugenommen davon aus, dass entweder relative 
Koordinaten aktiviert sind (G91) oder sich deine aktuelle 
z-Maschinenkoordinate noch unterhalb von 10 befindet und beim ausführen 
deines Befehls somit hochfährt. Wären absolute Koordinaten aktiviert 
(G90) und deine z-Achse befände sich gerade auf der Höhe z=20, dann 
fährt die natürlich runter.

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Autor: Troll (Gast)
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>Kann Du mal beschreiben wie das mit dem Zoll war, das wäre echt nett.
1 Zoll = 24,5mm oder waren 25,4mm ?

Autor: Timmo H. (masterfx)
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Martin M. schrieb:
> Kann Du mal beschreiben wie das mit dem Zoll war, das wäre echt
> nett.
Google rechnet dir das direkt im "1 Zoll in cm"

Autor: Martin M. (ats3788)
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Oh sorry
ich habe den Zoll am Frankfurter Flughafen gemeint, die 
Importbestimmungen mein Fehler.
Schau mir gerade das Video an. MMhh
ist das arg schwer zusammenzubauen.

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Autor: Paul H. (powl)
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Martin M. schrieb:
> Oh sorry
> ich habe den Zoll am Frankfurter Flughafen gemeint, die
> Importbestimmungen mein Fehler.

Also imho war - im Kontext des Chinafräsen-Themas - eigentlich ganz 
klar, was du gemeint hast. :-D

Meine kam ja direkt aus China und wurde per TNT geliefert. Um die 
Zollabwicklung hat sich TNT gekümmert, das hat aber auch eine ganze 
Stange geld gekostet (was mir nicht bewusst war). In der Regel musst du 
auf jeden fall bei Beträgen über der Freigrenze (glaub 22€ warn das oder 
so) Einfuhrumsatzsteuer von 19% bezahlen. Bei mir waren das dann durch 
die Gebühren gleich mal 60€, womit meine 2418 mich als Chinaimport mehr 
gekostet hat wie als wenn ich sie direkt aus Deutschland gekauft hätte.

Martin M. schrieb:
> ist das arg schwer zusammenzubauen.

Nein, geht auch für Laien einfach, ist ziemlich straightforward.

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Autor: Cornelius (Gast)
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>Kann Du mal beschreiben wie das mit dem Zoll war, das wäre echt nett.

Ich habe meine in Deutschland bestellt und 180€ insgesamt bezahlt. Es 
ist aber kein Laser und keine Bedieneinheit dabei. Die 
Schrittbmotorsteuerung ist V0.9. Ich konnte sie upgraden, aber sie hat 
keinen Stecker, an dem man eine Bedieneinheit anschließen könnte.

Autor: Martin M. (ats3788)
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Super Danke für die Antworten, brauchen tue ich das Ding nicht weil ich
vor allem mit dem ESP32 arbeite und ich tolle Lochrasterplatinen mache, 
habe mir da eine ganz gute Technisch angeeignet.
Wo kann man das Ding in Deutschland bestellen ?
Finde nur EBay Anbieter.
Wo bekommt man die Monitorschnittstelle.

Das wäre doch mal was neues aufregendes.

Ich wünsche euch eine schöne Vorweihnachtszeit.

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Autor: Paul H. (powl)
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Martin M. schrieb:
> Super Danke für die Antworten, brauchen tue ich das Ding nicht weil

Also willst du nun eine oder nicht? :-D

Martin M. schrieb:
> Wo kann man das Ding in Deutschland bestellen ?
> Finde nur EBay Anbieter.

So ist es. eBay ist die Hauptvertriebsplattform für diese Dinger. 
Manchmal gibts die auch noch im Amazon Marketplace. Sind halt immer noch 
Chinaimporte.

Martin M. schrieb:
> Wo bekommt man die Monitorschnittstelle.

Die was? 😃 Monitorschnittstelle? Meinst du das im Sinne von 
"monitoring"? Also überwachen/steuern? Meinst du einfach nur wie man das 
Ding vom PC aus ansteuert? Da ist ne Platine mit Schrittmotortreibern, 
Fräsmotortreiber und einem Mikrocontroller, der den G-Code Interpreter 
macht, hinten drauf. Musst einfach nur mit USB-Kabel mit dem PC 
verbinden, das Ding ist wie ein Arduino auf dem GRBL läuft.

Autor: michael_ (Gast)
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Martin M. schrieb:
> Wo bekommt man die Monitorschnittstelle.

Meinst du so etwas?
Kostet nicht die Welt.

Martin M. schrieb:
> und ich tolle Lochrasterplatinen mache

Kein Kommentar!

Autor: michael_ (Gast)
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Nachtrag, angebot vergessen:

Ebay-Artikel Nr. 273309786215

Autor: Paul H. (powl)
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Ob er diese Handfernbedienung meint ich auch schon im Gedanke aber unter 
Monitor stelle ich mir immer fette CRT-Monitore vor oder 
Lautsprechermonitore auf ner Bühne vor :-D Bessere wäre evtl. gewesen 
das Kind gleich beim Namen zu nennen.

Die CNC2418 gibts manchmal auch gleich inkl. dieser Fernbedienung. Bin 
mir nur nicht sicher ob die Fernbedienung noch funktionieren wird, wenn 
man auf einmal GRBL1.1 auf den Controller flasht. Denk aber schon. Mit 
ein wenig Bastelspaß könnte man sich da auch was eigenes bauen.

Autor: Cornelius (Gast)
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Welches Material verwendet man am besten für Türschilder oder andere 
Schilder?
Ich habe gestern eine Technik gesehen, bei der in Kunststoff graviert 
wurde und danach die Vertiefung mit Spachtelmasse ausgefüllt.

Autor: Paul H. (powl)
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Für so Graviergeschichten gibt es z.B. Gravierplatten. Die haben eine 
bestimmte Basisfarbe und sind dekorativ beschichtet.

https://cnc-plus.de/de/Werksstoffe---Zubehoer/200x300mm-Gravier-Platten--Gravurplatten-fuer-CNC-und-Laser-Gravur-.html?XTCsid=10e69359c587544eb1b6d88821a29714

Ansonsten kannst du da jedes Material nehmen, das dir beliebt. Wobei du 
mit einer 2418 CNC eher auf Holz und Kunststoffe beschränkt bist.

Autor: Cornelius (Gast)
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>https://cnc-plus.de/de/Werksstoffe---Zubehoer/200x300mm-Gravier-Platten--Gravurplatten-fuer-CNC-und-Laser-Gravur-.html?XTCsid=10e69359c587544eb1b6d88821a29714

Sieht gut aus. Nur die UV-Resistenz hat nur einen Punkt. Wird also wohl 
nur für den Innenbereich sein.

Welches Programm auf Ubuntu wäre am besten für's Schilder machen?

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