Forum: Platinen Gibt es noch eine kaufbare EAGLE Version ohne Abo?


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von EagleSucher (Gast)


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Hallo,
einen ähnlichen Thread gibt's sicherlich, habe ihn nur leider nicht 
gefunden.
Gibt es eine der älteren EAGLE Versionen noch zu kaufen?

Für den Kommerziellen bereich?
Dachte eigentlich auf ebay oder Amazon sind sicher ein paar alte 
lizenzen zu finden aber dem scheint nicht so zu sein.

Hat hier jemand ne Idee?

: Gesperrt durch Moderator
von Frank W. (wesoft) Benutzerseite


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Ich hätte noch eine Eagle-Lizenz 5.12 (Professional, Layout, Schaltplan, 
kein Autorouter) abzugeben.

Bei Interesse gerne eine PN an mich.

Frank

: Bearbeitet durch User
von Gustav K. (hauwech)


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Was bedeutet "Abo" in dem Zusammenhang?

von Frank (Gast)


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CadSoft verkauft Eagle wohl nicht mehr, sondern vermietet es in einem 
Abo-Modell.

von Ideengeber (Gast)


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EagleSucher schrieb:
> Hat hier jemand ne Idee?


Ja, doch:

Deine Fragestellung lässt erahnen das du kein Bock auf ABO hast.
(wahrscheinlich hast du schon mal schlechte Erfahrungen mit Zeitungs-ABO 
Verkäufern an der Haustüre gemacht ;-)

Nimm das zum Anlass und wechsle das CAD-Pferd.
Welches - das solltest du selbst herausfinden.

Um beim Bild zu bleiben, solche Miet-Software ist dasselbe
als ob du ein Haus auf geliehenem Grund baust.

von Max D. (max_d)


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Kicad ist open-source und wenn man sich an den etwas anderen workflow 
(im Vergleich zu eagle) mit dem zuweisen der footprints gewöhnt hat, 
dann ist es eigentlich sehr schön arbeiten damit. Und "gadgets" wie der 
eingebaute 3d render sind auch eine feine Sache.

von Test (Gast)


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Max D. schrieb:
> Kicad ist open-source und wenn man sich an den etwas anderen workflow
> (im Vergleich zu eagle) mit dem zuweisen der footprints gewöhnt hat,
> dann ist es eigentlich sehr schön arbeiten damit. Und "gadgets" wie der
> eingebaute 3d render sind auch eine feine Sache.

Ich denke das Problem ist eher, dass alte Projekte in Eagle gemacht sind 
die gepflegt werden müssen. In einem Unternehmen ist der Wechsel des 
EDA-Tools meist ein Albtraum. Im kommerziellen Bereich käme KiCad auch 
nie durch weil es in diesem Sinne keinen Support gibt. Und nein - Foren 
sind kein Support.

Ideengeber schrieb:
> Um beim Bild zu bleiben, solche Miet-Software ist dasselbe
> als ob du ein Haus auf geliehenem Grund baust.

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht wo das Problem von Zeit- bzw. 
Abo-Lizenzen ist. Es ist halt was Neues aber wo ist das Problem? Die 
meisten (teuren) Tool machen das seit Jahren so (Altium, CST, ADS, 
MatLab, DxDesigner, PADs, ...).

von Vka (Gast)


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Test schrieb:
> Ich verstehe ehrlich gesagt nicht wo das Problem von Zeit- bzw.
> Abo-Lizenzen ist. Es ist halt was Neues aber wo ist das Problem?

Es ist teurer und man begibt sich in Abhängigkeiten. Meine 7er 
Studentenlizenz kann ich so lange nutzen wie ich das Binary auf irgend 
einer Hardware ausführen kann.
Das Abo läuft nur wenn ich online bin und jeden Monat Kohle nachlege. 
Und so lange Autodesk kein Grund einfällt meinen Account zu löschen.
Gleichzeitig stecke ich aber hunderte Stunden Arbeit in die Layouts. Da 
möchte ich gerne selbst bestimmen ob ich noch an die Daten komme oder 
nicht.
Bei so "Spielkram" wie Spotify & Co nutze ich ja auch sehr gerne die 
Abos. Wenn die mich kicken oder ich pleite gehe tut mir das nicht weh. 
Wenn ich plötzlich an ein Layout mit >150 SVN Commits und noch mehr 
Arbeitsstunden nicht mehr ran komme wirst du mich fluchen hören.
Wenn ich Kleinunternehmer im Bereich Elektronik wäre, würde ich kein 
Eagle anschaffen. Viel zu riskant! Da kann Autodesk mir über Nacht die 
Unternehmensgrundlage wegschiessen!

von Ideengeber (Gast)


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Test schrieb:
> Im kommerziellen Bereich käme KiCad auch
> nie durch weil es in diesem Sinne keinen Support gibt.

... dann erzähl uns mal vom ach so tollen Support der anderen :-(

Test schrieb:
> Und nein - Foren sind kein Support.

Ich bin überzeugt wenn es ums Eingemachte geht bekommt man hier in den 
Foren
so manches Problem gelöst - kostenlos und ohne ABO :-)

von georg (Gast)


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Vka schrieb:
> Da kann Autodesk mir über Nacht die
> Unternehmensgrundlage wegschiessen!

Die müssen garnicht böswillig sein, es reicht wenn sie Pleite gehen.

Ich habe Abo für Photoshop, aber da speichere ich NIE im PS-Format, 
sondern TIFF oder JPEG, kann also mit irgendeinem anderen Programm 
weiterarbeiten. Bei Eagle geht das nicht, kommt also nicht in Frage.

Georg

von Gustav K. (hauwech)


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Frank schrieb:
> CadSoft verkauft Eagle wohl nicht mehr, sondern vermietet es in einem
> Abo-Modell.

Is ja krass - und die Kunden machen das mit?

Bei mir gilt seit je her ein Grundsatz: Eine Software, die ohne 
Internetzugang nicht funktioniert, kommt mir nicht auf den Rechner. Mir 
ein absolutes Rätsel, wie man sich freiwillig in eine solche 
Abhängigkeit begeben kann, wenn man denn Alternativen hat.

von sumo (Gast)


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georg schrieb:
> Ich habe Abo für Photoshop, aber da speichere ich NIE im PS-Format,
> sondern TIFF oder JPEG, kann also mit irgendeinem anderen Programm
> weiterarbeiten.

Und die Masken, Pfade, Ebenen, Objekte usw. bekommst du mit dem JPEG 
gespeichert? Mit TIFF kann man ja schon einiges machen. Aber kann das 
genauso viel wie ein .PSD?
Aber ich will den Thread nicht kaputtmachen durch Zwischenfragen :-)

von Marcus H. (Firma: www.harerod.de) (lungfish) Benutzerseite


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Gustav K. schrieb:
> Frank schrieb:
>> CadSoft verkauft Eagle wohl nicht mehr, sondern vermietet es in einem
>> Abo-Modell.
>
> Is ja krass - und die Kunden machen das mit?

Danke für die Gelegenheit das mal wieder aufzugreifen - NEIN, machen 
viele nicht mit!
Ich hatte seit 2004 immer EAGLE Professional im Vollausbau, teilweise 
Mehrplatzlizenzen von 4/5/6/7 - und nun hoffe ich, dass sich eine 
Alternative findet, bevor die 7er aus irgendwelchen Gründen nicht mehr 
eingesetzt werden kann.
Ab Anfang 2020 wird bei mir aus ähnlichen Gründen wohl kein 
Win7-Arbeitsrechner mehr ins Internet dürfen - der aktuelle 
Migrationspfad sieht nach Mint-Linux aus. Und in der Umgebung fühlt sich 
EAGLE 7.x an wie unter Win7.


> Bei mir gilt seit je her ein Grundsatz: Eine Software, die ohne
> Internetzugang nicht funktioniert, kommt mir nicht auf den Rechner. Mir
> ein absolutes Rätsel, wie man sich freiwillig in eine solche
> Abhängigkeit begeben kann, wenn man denn Alternativen hat.

Amen, Brother!
Ich beobachte sehr interessiert dieses Projekt:
Beitrag "Neues, halbfertiges Elektronik-CAD-Programm"
Vielleicht magst Du da mal draufschauen.

. . .

Gibt es hier eigentlich schon einen Thread: "Bei welchen CAD-Systemen 
sind ehemalige EAGLE Benutzer gelandet?"

von georg (Gast)


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Marcus H. schrieb:
> Gibt es hier eigentlich schon einen Thread: "Bei welchen CAD-Systemen
> sind ehemalige EAGLE Benutzer gelandet?"

Da man vorläufig noch mit früher erworbenen Versionen weiterarbeiten 
kann, haben sicher noch nicht allzu viele tatsächlich gewechselt. Das 
wird sich langsam ändern, wahrscheinlich wird auch technisch noch etwas 
unternommen um die alten Lizenzen stillzulegen.

Interessanter wäre die Frage, wieviel NEUE Kunden hat das Mietmodell 
eingebracht?

Georg

von Carsten W. (eagle38106)


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georg schrieb:

> Da man vorläufig noch mit früher erworbenen Versionen weiterarbeiten
> kann, haben sicher noch nicht allzu viele tatsächlich gewechselt. Das
> wird sich langsam ändern, wahrscheinlich wird auch technisch noch etwas
> unternommen um die alten Lizenzen stillzulegen.

Da die Aktivierung bei den alten Eagle-Versionen offline mittels 
Lizenzdatei und -key vonstatten geht, ist damit wohl nicht zu rechnen. 
Solange man noch einen Rechner hat, auf dem ein OS läuft, unter dem sich 
Eagle installieren läßt, solange wird die Software noch laufen.

: Bearbeitet durch User
von W.S. (Gast)


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Gustav K. schrieb:
> Is ja krass - und die Kunden machen das mit?

kommt drauf an.

a) die Bastler ohne kommerziellen Hintergrund benutzen sehr wohl 
Eagle-8.x. Man kann das hier im Forum gut sehen. Eagle-8 kann ja auch 
die Dateien im Eagle-7 Format speichern, aber das wird offenbar von 
Bastlern nicht gemacht.

b) die Firmen, bei denen eine Leiterplatte nicht völlige Nebensache ist, 
machen das (soweit ich das bisher gesehen und gehört habe) NICHT mit.

c) die Firmen, die rechtzeitig Eagle-7 eingekauft haben, werden das auch 
weiterhin benutzen, solange es geht und seinen Zweck erfüllt. So wie 
unsereiner eben.

Ich denke mal, die aussichtsreichste Richtung zur Migration und für 
Leute, die jetzt erst mit LP anfangen, ist Pulsonix und dessen bei RS 
angesiedelte abgespeckte Bastlerversion DesignSpark.

Vorsichtigerweise hab ich mir die Pulsonix-Demo mal vorgenommen und dort 
alle meine Eagle-7 Bibliotheken sowie einige LP-Projekte importiert. Das 
ging, und zwar erstaunlich glatt - und alle diese Dateien sind in voller 
Größe gespeichert. Bloß eben weiter bearbeiten mit der Demo ging (aus 
verständlichen Gründen) nicht. Da ich mir das nun selber vorexerziert 
habe, kann ich mich bequem zurücklehnen: Wenn ein Wechsel ansteht, dann 
wird er recht reibungsarm ablaufen.

W.S.

von fchk (Gast)


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Test schrieb:
> Ich verstehe ehrlich gesagt nicht wo das Problem von Zeit- bzw.
> Abo-Lizenzen ist. Es ist halt was Neues aber wo ist das Problem? Die
> meisten (teuren) Tool machen das seit Jahren so (Altium, CST, ADS,
> MatLab, DxDesigner, PADs, ...).

Altium macht es nicht so. Du erwirbst eine zeitlich unbefristete Lizenz, 
kannst aber nach Ablauf der Subscription keine dann neu erschienenen 
Versionen benutzen. Und Altium funktioniert komplett ohne Internet.

fchk

von Michael R. (fisa)


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georg schrieb:
> wahrscheinlich wird auch technisch noch etwas
> unternommen um die alten Lizenzen stillzulegen.

äh... und wie soll das gehen?

von Purzel H. (hacky)


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>Abos ... Die meisten (teuren) Tool machen das seit Jahren so (Altium, CST, ADS, 
MatLab, DxDesigner, PADs, ...).

Nein. Bei Altium ist ein Abo erhaeltlich, aber nicht zwingend. Ich bin 
vor ein paar Jahren aus dem abo ausgestiegen, und kann die damalige 
Version noch unendlich lang weiterlaufen lassen.
Ich kann auch wieder einsteigen und die Differenz zahlen, oder eine neue 
Voll-Version kaufen

von Marcus H. (Firma: www.harerod.de) (lungfish) Benutzerseite


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AFAIK wollen Altium und Circuitstudio zur Installation einen 
Online-Kontakt zum Hersteller-Server.
Hier haben wir wieder ein Problem - was passiert, wenn die 
Aktivierungs-Server abgeschaltet werden?
Das gleiche wie damals, als Microsoft die 
MSOffice-2003-Aktivierungsserver abgeschaltet hat und damit 
Neuinstallationen erstmal verhinderte.
Seitdem habe ich Office 2013, das nichtmal in der Lage ist, eine Caption 
blau zu malen, so dass ich nicht sehe, welches von den 30 offenen 
Fenstern gerade aktiv ist.
Hätte nicht gedacht, dass mal das einzige was mich bei Windows hält 
Adobe Produkte sind - Lightroom 6/Photoshop Elements 11/Premiere 
Elements 11. Aber die Dinger wandern wohl Anfang 2020 in die Win7-VM - 
ohne Internetzugang.

von Rolf M. (rmagnus)


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Ideengeber schrieb:
> Test schrieb:
>> Im kommerziellen Bereich käme KiCad auch
>> nie durch weil es in diesem Sinne keinen Support gibt.
>
> ... dann erzähl uns mal vom ach so tollen Support der anderen :-(

Es geht nicht um den tatsächlichen Support, sondern darum, dass die 
Firmen jemanden wollen, mit dem sie einen offiziellen Vertrag eingehen 
können und der sich damit verpflichtet, bei Problemen zu helfen. Die 
wollen jemandem Geld zahlen, damit sie ihn verantwortlich machen können, 
wenn's nicht tut wie es soll. Ob ihnen das am Ende was bringt, steht auf 
einem anderen Blatt.

Gustav K. schrieb:
> Frank schrieb:
>> CadSoft verkauft Eagle wohl nicht mehr, sondern vermietet es in einem
>> Abo-Modell.
>
> Is ja krass - und die Kunden machen das mit?

Ich habe zur RAW-Bildbearbeitung Lightroom. Fand ich bis auf ein 
teilweise etwas eigenwilliges User-Interface ganz gut. Ist aber noch 
eine uralte Version. Ich wollte es kürzlich mal aktualisieren, aber das 
gibt es auch nur noch als Abo, und damit ist es für mich gestorben. Das 
ist der Weg, wie man die Leute dazu bringt, mal zu schauen, was es bei 
der Konkurrenz so an Alternativen gibt…

> Bei mir gilt seit je her ein Grundsatz: Eine Software, die ohne
> Internetzugang nicht funktioniert, kommt mir nicht auf den Rechner.

Das wird leider immer schwieriger. Selbst wenn es die Lizenz eigentlich 
hergibt, sind heute diese verkrüppelten Installer in Mode gekommen, bei 
denen das Programm noch gar nicht dabei ist ("huch, nur 10 MB groß? Das 
ist aber ein kleines Programm!"), sondern die im Prinzip selbst wieder 
Downloader sind, die das eigentliche Programm dann erst runterladen. Was 
soll der Quatsch? Zuhause kann ich damit nix anfangen, weil mein 
Windows-Rechner seit Version 10 nicht mehr ans Netz darf, und in der 
Firma gibt's bei sowas regelmäßig Probleme mit dem Proxy.

: Bearbeitet durch User
von Ideengeber (Gast)


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Marcus H. schrieb:
> Gibt es hier eigentlich schon einen Thread: "Bei welchen CAD-Systemen
> sind ehemalige EAGLE Benutzer gelandet?"

Braucht es nicht, die sind alle unisono bei KiCAD gelandet.

Wenn man die HardCore-Eagle-Jungs dann direkt fragt wohin sie wechseln 
würden, machen die alle einen auf "Doppelschör" dass sie bei EAGLE 
bleiben aber im stillen Kämmerlein...
Man hat den Eindruck bevor die wechseln machen die eher noch einen auf
"Schablonen CAD mit Tusche" :-)

von Marcus H. (Firma: www.harerod.de) (lungfish) Benutzerseite


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Ideengeber schrieb:
> Marcus H. schrieb:
>> Gibt es hier eigentlich schon einen Thread: "Bei welchen CAD-Systemen
>> sind ehemalige EAGLE Benutzer gelandet?"
>
> Braucht es nicht, die sind alle unisono bei KiCAD gelandet.
>
> Wenn man die HardCore-Eagle-Jungs dann direkt fragt wohin sie wechseln
> würden, machen die alle einen auf "Doppelschör" dass sie bei EAGLE
> bleiben aber im stillen Kämmerlein...
> Man hat den Eindruck bevor die wechseln machen die eher noch einen auf
> "Schablonen CAD mit Tusche" :-)

Naja, mein Erstkontakt mit EAGLE war 1992 - gegenüber Tusche und 
Rubbelbildchen ein echter Fortschritt.

Und in KiCAD, Circuitstudio, Altium habe ich über die Jahre immer wieder 
Zeit investiert, mit letzteren beiden auch einige Projekte gemacht - 
konnte mich nicht überzeugen. Für den netten Kleinkram*, den ich so 
mache, ist das EAGLE brauchbar.

Und wenn man bei EAGLE nicht mehr weiter weiß, dann hilft der gute Falk 
im uc-Forum...

*Kleinkram: üblicherweise 4..6 Lagen und maximal wenige hundert 
Bauteile.

von Randy T. (peroja)


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Da lob ich mir mein DipTrace. Kann meine PCB Layouts in Gerber umwandeln 
und diese gezipps an meine China Produzenten senden.

von Verwunderter (Gast)


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Test schrieb:
> Ich denke das Problem ist eher, dass alte Projekte in Eagle gemacht sind
> die gepflegt werden müssen. In einem Unternehmen ist der Wechsel des
> EDA-Tools meist ein Albtraum. Im kommerziellen Bereich käme KiCad auch
> nie durch weil es in diesem Sinne keinen Support gibt. Und nein - Foren
> sind kein Support.

Herzlich Glückwunsch. Nun hast auch Du verstanden, warum der Einsatz 
proprietärer Software unbedingt zu vermeiden ist. Du bist auf Gedeih und 
Verderb dem Hersteller ausgeliefert.

Mit FOSS wäre das nicht passiert. Es gibt ja auch so Kollegen hier im 
Forum, die permanent Werbung für Ihre proprietäre Lagersoftware machen.

Ich kann nur vo sowas warnen: FINGER WEG! Ich macht Euch abhängig!

von Ideengeber (Gast)


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Randy T. schrieb:
> Da lob ich mir mein DipTrace. Kann meine PCB Layouts in Gerber umwandeln
> und diese gezipps an meine China Produzenten senden.

... und alle anderen schicken Tuschezeichnungen ?!?  :-(

von Ideengeber (Gast)


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Verwunderter schrieb:
> Es gibt ja auch so Kollegen hier im
> Forum, die permanent Werbung für Ihre proprietäre Lagersoftware machen.

Das ist mir auch schon aufgefallen, dass sich da zwei Jungs sich 
gegenseitig hochschaukeln.
Ich denke auch, dass es richtig ist, wenn man weis was am Lager ist,
aber mit solchen verkropften Aufwand?

Da tut's eine ausgefeilte Excel Liste genau so - schnell , gut und 
praktisch.

von Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)


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Test schrieb:
> Im kommerziellen Bereich käme KiCad auch
> nie durch weil es in diesem Sinne keinen Support gibt

Und wie ist dann z.B. Linux u.a. das Zugpferd des internets geworden?

: Bearbeitet durch User
von X4U (Gast)


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EagleSucher schrieb:
> Gibt es eine der älteren EAGLE Versionen noch zu kaufen?

Lt. Autodesk nicht. Nur noch zur Miete bzw. als freeware Version. Alles 
mit Aktivierung über das Internet. Die Demo Versionen sind aber alle 
noch da und die brauchst Sie auch.

Sie haben nämlich in der neuen so Gimmicks wie nicht durchsuchbare pdf's 
eingebaut. Da musst du dann das Design mit einer alten Version öffnen 
(funzt mit 7.x und auch mit 6.x) und die Doku erzeugen..

Das neue push and shove ist auch der totale Wahnsinn, nicht von der 
Funktion sondern von der Unbenutzbarkeit (kann nur sog. Trumpets). Das 
hab ich bei Cadstar vor 10 Jahren schon besser gesehen.

Im Gegenzug sollst du jetzt periodisch zahlen. Ohne erkennbare 
Gegenleistung.

Gustav K. schrieb:
> Is ja krass - und die Kunden machen das mit?

Also ich nicht aber nicht wg der Miete. Hab ich kein Problem mit. Das 
Risiko das jemand die Software abschaltet bzw nicht mehr pflegt ist 
geringer wenn man Geld dafür verlangen kann. Gründe s.o.

Verwunderter schrieb:
> Test schrieb:
>> Ich denke das Problem ist eher, dass alte Projekte in Eagle gemacht sind
>> die gepflegt werden müssen. In einem Unternehmen ist der Wechsel des
>> EDA-Tools meist ein Albtraum. Im kommerziellen Bereich käme KiCad auch
>> nie durch weil es in diesem Sinne keinen Support gibt. Und nein - Foren
>> sind kein Support.

Eagle ist absolut fair. Alles und jede Version (seit der ersten) kannst 
du öffnen bearbeiten und Daten erzeugen ohne auch nur einen Cent 
abzugeben.

Das unter Win Linux und Mac. erzähl das mal nem open source fredi.


>
> Herzlich Glückwunsch. Nun hast auch Du verstanden, warum der Einsatz
> proprietärer Software unbedingt zu vermeiden ist. Du bist auf Gedeih und
> Verderb dem Hersteller ausgeliefert.

Bin ich bei Strom und Wasser auch und die sind wesentlich essentieller.
Nur weil ich den Sourcecode habe kann ich noch lange nicht irgendwas 
korrigieren. Bevor ich in den Sourcen anderer herumcompiliere nehm ich 
mir lieber einen Gerber Editor oder bau das Design neu.

> Ich kann nur vo sowas warnen: FINGER WEG! Ich macht Euch abhängig!

Du bist immer abhängig, schlimmstenfalls von Intel und AMD.

von X4U (Gast)


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X4U schrieb:
> Alles und jede Version (seit der ersten) kannst
> du öffnen bearbeiten und Daten erzeugen ohne auch nur einen Cent
> abzugeben.

Kleine Korrektur, das platzieren und schieben von Pads geht nur in einem 
kleinen Bereich und auch Multilayer sind bei den Freeware Versionen 
eingeschränkt.

von Gustav K. (hauwech)


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Rolf M. schrieb:
>> Bei mir gilt seit je her ein Grundsatz: Eine Software, die ohne
>> Internetzugang nicht funktioniert, kommt mir nicht auf den Rechner.
>
> Das wird leider immer schwieriger. Selbst wenn es die Lizenz eigentlich
> hergibt, sind heute diese verkrüppelten Installer in Mode gekommen, bei
> denen das Programm noch gar nicht dabei ist ("huch, nur 10 MB groß? Das
> ist aber ein kleines Programm!"), sondern die im Prinzip selbst wieder
> Downloader sind, die das eigentliche Programm dann erst runterladen.

Habe mich damals bei Umstieg auf WinXP schon über diese 
Online-Registrierung gewundert und noch mehr darüber, dass die Leut dies 
ohne zu murren mitgemacht haben. Zumal ja bekannt war, dass bei dieser 
Online-Registrierung Daten aus dem Rechner ausgelesen und übertragen 
wurden. Was genau, ist m.W. bis heute unbekannt.

Denke auch, dass künftig ohne Internetzugang wird nichts mehr gehen 
wird. Deshalb habe ich seit geraumer Zeit alles gehamstert, was von 
Interesse und noch ohne Internetzugang installierbar und nutzbar ist. 
Die Versionen sind i.d.R. ausgereift und bieten weit mehr Funktionen als 
benötigt, so dass ein Update rel. sinnfrei ist. Z.B. ist mein 
Leiterplatten-CAD weit über 10 Jahre alt, mehr als 6 Lagen und paar qm 
Fläche werde ich als besserer Bastler zu Lebzeiten kaum benötigen.

Rolf M. schrieb:
> weil mein
> Windows-Rechner seit Version 10 nicht mehr ans Netz darf ...

Das habe ich hier bei meinem Windows-Rechner unter WinXP schon seit 
vielen Jahren eingeführt, denn: Kein Netz - keine Probleme. Selbst die 
Leistung eines 10 Jahre alten Notebooks ist hier völlig ausreichend. 
Probleme mit der Leistung beginnen dann, wenn man den Stöpsel zum Netz 
einsteckt.

Diese Installer und deren massive Zunahme sind mir auch schon 
aufgefallen. Scheinbar ist alles Neue gut und kann gedankenlos 
übernommen werden. Schon der Gedanke, was mir bei einer 
Online-Installation so alles an dubiosen Zeugs untergejubelt werden 
kann, lässt hier die Fußnägel aufrollen.

Dann hat man später (z.B. bei einer Neuinstallation) niemals mehr die 
Möglichkeit, die gleiche Version zu installieren, sondern man bekommt 
die aktuelle Version verpasst. Dann heißt es: Friss oder stirb. Muss ich 
nicht haben.

von W.A. (Gast)


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Michael R. schrieb:
> georg schrieb:
>> wahrscheinlich wird auch technisch noch etwas
>> unternommen um die alten Lizenzen stillzulegen.
>
> äh... und wie soll das gehen?

Indem sie z.B. stillschweigend einen Deal mit Micro$ abschließen. Die 
bringen ab und zu eine neue Betriebssystemversion raus und irgendwann 
stehst du vor der Frage: Dedizierter PC mit altem, ungewarteten OS für 
alte Software - oder - aus die Maus.

Ich habe hier noch einen technisch wunderbar funktionierenden HP 
Laserjet 1000 stehen, einen Canon CanoScan N1240U, eine Canon EOS350 ... 
denen es genau so ergangen ist.

von Rolf M. (rmagnus)


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Gustav K. schrieb:
> Habe mich damals bei Umstieg auf WinXP schon über diese
> Online-Registrierung gewundert und noch mehr darüber, dass die Leut dies
> ohne zu murren mitgemacht haben. Zumal ja bekannt war, dass bei dieser
> Online-Registrierung Daten aus dem Rechner ausgelesen und übertragen
> wurden. Was genau, ist m.W. bis heute unbekannt.

Ich habe früher auch einige Computer-Spiele gespielt. Auch heute würde 
ich gerne noch welche spielen. Aber da braucht man auch immer gleich 
einen Account und muss sich irgendeine Spionage-Software installieren, 
wo das Spiel online registriert wird und mitzählt, wann und wie oft ich 
spiele und was ich im Spiel alles erreicht habe, und wer weiß was noch 
alles, wovon sie einem nichts verraten. Diese Accounteritis geht mir 
sowieso mächtig auf den Geist. Jeder Mist braucht heute gleich einen 
Account.

> Denke auch, dass künftig ohne Internetzugang wird nichts mehr gehen
> wird. Deshalb habe ich seit geraumer Zeit alles gehamstert, was von
> Interesse und noch ohne Internetzugang installierbar und nutzbar ist.

Ja, dieser Trend ist deutlich zu sehen. Immer mehr Soft- und auch 
Hardware kann nur noch sehr eingeschränkt bis gar nicht mehr verwendet 
werden, wenn man sie nicht mit einem Account online verbindet.
Und was die Firmen dann willkürlich remote auf meinem Gerät anstellen 
können, ist auch bedenklich. Ich erinnere mich noch, als Amazon 
stillschweigend über Nacht ein Buch von den E-Book-Readern ihrer Kunden 
remote gelöscht haben, das von diesen legal erworben wurde. Sowas geht 
gar nicht und hat dazu geführt, dass ich so ein Gerät gar nicht erst in 
Erwägung ziehe. Dann doch lieber klassische Bücher auf totem Baum, die 
ich ins Regal stellen kann. Die kann mir Amazon nicht einfach so 
"löschen", und ich hab sie auch dann noch, wenn Amazon mal pleite gehen 
sollte.

von 900ss D. (900ss)


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Rolf M. schrieb:
> Jeder Mist braucht heute gleich einen Account

Nervt mich auch und ich mache einen Boden um solche Produkte.

von sumo (Gast)


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900ss D. schrieb:
> Rolf M. schrieb:
>> Jeder Mist braucht heute gleich einen Account
>
> Nervt mich auch und ich mache einen Boden um solche Produkte.

Also was mich betrifft, ich mach einen Bogen drum :-)

von georg (Gast)


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Rolf M. schrieb:
> Jeder Mist braucht heute gleich einen
> Account.

Und warum? Weil auch die User das so wollen. Software ohne Cloud ist 
doch garnicht mehr verkaufbar, da treffen sich die Wünsche der Kunden 
und die Interessen der Werbeindustrie.

User die lieber ihre Daten bei sich behalten sind nur "eine kleine 
radikale Minderheit".

Georg

von sumo (Gast)


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georg schrieb:
> Software ohne Cloud ist doch garnicht mehr verkaufbar

Das sehen die meisten ganz anders.
Keine Ahnung, woher du diese seltsame Weisheit hast.
Ich vermute mal, von einem Werbefuzzi...

von Ron (Gast)


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Gibt leider gerade auf deutschem Boden noch mächtig Gegenwind gegen Abo, 
Cloud und Datenweitergabe aber das legt sich langsam da die Leute schon 
merken daß an der anderen Seite kein böses Ungeheuer sondern echter 
Nutzwert lauert.
In anderen Ländern ist man mit dieser Erkenntnis schon viel weiter. 
Speziell zu Eagle sollte man doch anmerken,  daß die weiter angebotene 
"Test"version mit freien 80cm2 Platinenfläche und 2 Cu-Layern sonst 
funktionell und zeitlich nicht eingeschränkt ist und das fürs Hobby 
meist total ausreicht. Zumal Hardware ja durch höherintegrierte ICs 
generell immer kleiner wird. Alles absolut fair und man kann als 
Hobbyist weiter uneingeschränkt an der Programmentwicklung teilhaben. 
Sollte doch mal und seltenerweise ein größeres Projekt auf der 
Tagesordnung stehen kommt man mit der Miete für die benötigte Zeit immer 
noch viel billiger weg als früher durch den Kauf der entsprechenden 
Vollversion! Also lasst mal die Kirche im Dorf- aber manche hier können 
wohl nicht anders :(

Beitrag #5342232 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Gutfried (Gast)


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Ron schrieb:

> kommt man mit der Miete für die benötigte Zeit immer
> noch viel billiger weg als früher durch den Kauf der entsprechenden
> Vollversion!

und selbst im Besitz der Vollversion waren alle paar Jahre 
kostenpflichtige Updates zu bezahlen wollte man auf der Höhe der Zeit 
bleiben! Bei der Miete heute profitiert man automatisch auch von der 
aktuellsten Version.
Im Grunde wären wohl durchgängig reine Online-Programme das Beste um 
sich um gar nichts mehr bzgl. Software-Administration kümmern zu müssen 
und ich wette, diese Zeiten werden auch noch anbrechen. Und zwar ohne 
daß es in Summe teurer sondern eher billiger wird. Zeitsparender 
allemal.

von Ideengeber (Gast)


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Ron schrieb:
> Speziell zu Eagle sollte man doch anmerken,  daß die weiter angebotene
> "Test"version mit freien 80cm2 Platinenfläche und 2 Cu-Layern sonst
> funktionell und zeitlich nicht eingeschränkt ist und das fürs Hobby
> meist total ausreicht.


In den Zeiten wo jeder Hobbyist die Platinen vom Chinesen für lau 
geliefert bekommt reicht das eben nicht mehr.
Da steigt die Begehrlichkeit recht schnell an auf -> 160 Cm2 und 4 
Lagen!

Man merkt dass du nicht in der Materie steckst,
gibst aber hier den Heilsverkünder :-(

Ron schrieb:
> Sollte doch mal und seltenerweise ein größeres Projekt auf der
> Tagesordnung stehen kommt man mit der Miete für die benötigte Zeit immer
> noch viel billiger weg als früher durch den Kauf der entsprechenden
> Vollversion!

Mit dieser Einstellung bist du aber ziemlich allein
unterwegs in diesem Forum - leg mal deine rosa Brille ab :-(

von Ideengeber (Gast)


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Gutfried schrieb:
> Im Grunde wären wohl durchgängig reine Online-Programme das Beste um
> sich um gar nichts mehr bzgl. Software-Administration kümmern zu müssen
> und ich wette, diese Zeiten werden auch noch anbrechen. Und zwar ohne
> daß es in Summe teurer sondern eher billiger wird. Zeitsparender
> allemal.

Verteilt hier jemand umsonst rosa Brillen :-)
träum weiter Gutmensch oder wie du heist :-)

von Ron (Gast)


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Ideengeber schrieb:
> Da steigt die Begehrlichkeit

Überraschung! Begehrlichkeiten kosten. Überall.
War das ein Anflug von Kostenlos-Mentalität?

> Man merkt dass du nicht in der Materie steckst, gibst aber hier den
> Heilsverkünder :-(

Nein. Ich beschreibe nur die aktuelle Sachlage.
Du kannst Dich gern dazu äußern statt- wie sagte weiter oben einer- 
polempersönlich herumzuposaunen!

von Gutfried (Gast)


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Ideengeber schrieb:
> Verteilt hier jemand umsonst rosa Brillen :-)

Vielleicht hast Du ja eine auf!
Man muß sich doch nur mal überlegen was man so an gekauften 
Vollversionen auf der Platte hat und was man davon wirklich funktionell 
und zeitlich nutzt. Genau das was man braucht und wann man es braucht zu 
mieten sollte kostenmäßig wesentlich effizienter sein. Ohne weiteren 
Installations/ Aktualisierungsaufwand.

von Ideengeber (Gast)


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Ron schrieb:
> Überraschung! Begehrlichkeiten kosten. Überall.
> War das ein Anflug von Kostenlos-Mentalität?

Checkst du selber eigentlich nicht was du schreibst?
Du stellst eine BEHAUPTUNG auf, die ich versucht habe zu widerlegen.
Das hat nichts mit "Begehrlichkeiten kosten" zu tun :-(

Ron schrieb:
> Ich beschreibe nur die aktuelle Sachlage.
> Du kannst Dich gern dazu äußern ...

Du beschreibst nur deine persönliche Wahrnehmung nicht mehr und nicht
weniger.
Deshalb wäre es angebracht in einem solchen Kontext von
"nach meiner subjektiven .." zu schreiben, das kommt besser an.

Man könnte sich aber  auch mal die Mühe machen die relevanten
Beiträge zu überfliegen, dann kommt man sehr schnell dahinter
in welche Richtung der der "MAIN-STREM " geht.

von Realist (Gast)


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Gutfried schrieb:
> Und zwar ohne
> daß es in Summe teurer sondern eher billiger wird. Zeitsparender
> allemal.

Billiger? Das letzte Mal, daß ich Geld für Software ausgegeben habe, 
war, als Windows 7 raus kam. Wann war das doch gleich?

von Helmut S. (helmuts)


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Gutfried schrieb:
> Ideengeber schrieb:
>> Verteilt hier jemand umsonst rosa Brillen :-)
>
> Vielleicht hast Du ja eine auf!
> Man muß sich doch nur mal überlegen was man so an gekauften
> Vollversionen auf der Platte hat und was man davon wirklich funktionell
> und zeitlich nutzt. Genau das was man braucht und wann man es braucht zu
> mieten sollte kostenmäßig wesentlich effizienter sein. Ohne weiteren
> Installations/ Aktualisierungsaufwand.


Für das Hobby zieht sich so ein Projekt oft über ein Jahr hin. Da 
schafft man vielleicht mal ein Wochenende und dann liegt das Projekt 
wieder einige Wochen. Da müsste man die Software dann 1 Jahr lang mieten 
um es immer dann bereit zu haben, wenn man gerade Freude daran hat 
weiterzumachen. Wer will sich schon beim Hobby gängeln lassen. Es 
reicht, wenn amn in der Firma von Terminen getrieben wird.

von Gustav K. (hauwech)


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Gutfried schrieb:
> Genau das was man braucht und wann man es braucht zu
> mieten sollte kostenmäßig wesentlich effizienter sein.

Gut, bleibt abzuwarten, ob sich solch ein "Abhängigkeits-Modell" 
durchsetzen wird. Solange es gute Alternativen gibt, werde ich so ein 
Modell schon aus Prinzip nicht nutzen.

von Bob A. (strippenzieher)


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Gustav K. schrieb:
> Eine Software, die ohne
> Internetzugang nicht funktioniert, kommt mir nicht auf den Rechner

Ach, und mit welchem Stück Software surfen wir im Internet ;-))

von Danni (Gast)


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Ron schrieb:
> Gibt leider gerade auf deutschem Boden noch mächtig Gegenwind gegen Abo,
> Cloud und Datenweitergabe aber das legt sich langsam da die Leute schon
> merken daß an der anderen Seite kein böses Ungeheuer sondern echter
> Nutzwert lauert.

Den Gegenwind gibt es zurecht. Leider meiner Meinung nach auch nicht 
genug.
Bzw. konzetriert sich die Diskussion darum auf die falschen Argumente.

Beispiel Whatsapp:
Die Politik hat bemängelt, dass hier gegen den Datenschutz verstoßen 
wird, weil die Nachrichten ja nicht verschlüsselt werden. Daraufhin kam 
dann irgendwann die End-To-End Verschlüsselung und alle waren zufrieden.
Völliger Blödsinn. Das ein findiger Hacker oder schmerzfreier Admin 
irgendwelche Nachrichten mitliest, halte ich für das kleinste Problem. 
Mir persönlich wäre es sogar egal.

Viel problematischer ist doch die Tatsache, dass meine ganzen Kontakte 
und Kontaktdetails in der Maschinerie landen. Und da natürlich auch 
andere Menschen ihre Kontakte freigeben, ist es ein leichtes daraus 
Netzwerke zu spinnen, Gewohnheiten zu ermitteln (Freizeit, Essen, 
Urlaub,etc.).

Diese Daten sind eine Goldgrube für die Werbeindustrie, denn je besser 
sie Dich kennen, desto gezielter können Sie Dir Werbung unterjubeln. 
Aber auch andere Inhalte werden speziell für Dich angepasst.

Und das ist meiner Meinung nach die eigentlich Gefahr. Wie neutral ist 
das Internet denn überhaupt noch?

> sondern echter Nutzwert lauert.

Für den Softwareanbieter. Ja...

Deine Perspektive ist die eines Hobbyelektronikers und da mag das ja 
sogar zutreffen. Du schreibst, dass man immernoch eine Spielzeugversion 
für umme bekommt. Desweiteren schreibst Du, dass ein Hobbyelektroniker, 
WENN er/sie denn mal eine größere Platine bauen will, mit Dem Abo 
günstiger liegt als mit der Vollversion von Eagle 7 oder kleiner.
Stimmt sicher beides.


Aber wo ist denn der Mehrwehrt für mich z.B.? Eine kleine 3-Mann Firma, 
alle arbeiten mit Eagle. Drei Lizenzen gekauft, Upgrade wenn's wirklich 
nötig war. Und jetzt?
Wir brauchen keine 3D Bildchen, keinen Cloudspeicher, müssen unsere 
Projekte nicht mit anderen teilen und wir unterbrechen auch unsere Arbei 
nicht mal eben so für ein paar Monate und erparen uns so wahnsinnig 
viele Abokosten.
Wir brauchen unsere Bauteilbibliotheken, die Möglichkeit immer und 
überall zu arbeiten ohne von irgendwem, den wir nicht kennen, abhängig 
zu sein und vor allem möchten wir gern mit der Perspektive arbeiten, das 
das auch in Zukunft so bleibt.
Darüber hinaus sind einmalige Kosten für mich persönlich viel einfacher 
im Auge zu behalten als laufende Kosten. Wer sagt denn, dass Autodesk 
morgen nicht die Abo Preise anzieht? Vor einem Jahr haben sie ja auch 
noch gesagt, dass Eagle nicht unter das Abo Modell fallen wird und dann 
zeigen sie allen den Stinkefinger.

Und aus dieser Sicht für wir uns von Cadsoft ziemlich alleingelassen und 
von Autodesk mächtig verarscht.

Noch reicht uns Eagle 7, aber natürlich werden wir mittelfristig auf 
eine andere Software umsteigen.  Bei Gelegenheit schauen wir uns mal 
Pulsonix an, Altium können wir uns momentan nicht leisten und KiCad ist 
uns zu unhandlich...

von Ideengeber (Gast)


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Gutfried schrieb:
> Man muß sich doch nur mal überlegen was man so an gekauften
> Vollversionen auf der Platte hat und was man davon wirklich funktionell
> und zeitlich nutzt.

Wo ist das Problem ?
Diese ganzen Programme haben doch leicht Platz auf den
Tera-Byte Festplatten
(z.B. meine 4 TByte - Platte ist gerade erst mal zu 30% voll)

Gutfried schrieb:
> Genau das was man braucht und wann man es braucht zu
> mieten sollte kostenmäßig wesentlich effizienter sein.

Das meint man auf den ersten Blick - ist es aber nicht.

Mal ein Beispiel: Smartphone mieten oder kaufen?
Bei einem Vertragslaufzeit von 24 Monaten legt man locker 1200;-€ hin
(bei einem Verkaufspreis von 600,-€)

Wenn man dann blöderweise die Kündigunsfrist verpennt geht's nochmals 
ein Jahr so weiter.

Da gibt es nur eine Antwort:
Leute näht euren Geldsäckel zu, es gibt zu viele die da rein steigen 
wollen :-(

von Realist (Gast)


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Bob A. schrieb:
> Ach, und mit welchem Stück Software surfen wir im Internet ;-))

Also mein Firefox funktioniert auch ohne Internetzugang. Natürlich 
kann ich dann keine Daten anzeigen, die im Internet liegen, aber lokal 
gespeicherte HTML-Seiten, die Konfiguration meiner Fritzbox, meines NAS 
oder auf meinem Entwicklungslaptop (der mobil zwangsweise nicht immer 
online seni kann) der lokale Apache... :-P

von Ron (Gast)


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Ideengeber schrieb:
> die ich versucht habe zu widerlegen

In der Sache widerlegst Du gar nichts.

Helmut S. schrieb:
> Für das Hobby zieht sich so ein Projekt oft über ein Jahr hin. Da
> schafft man vielleicht mal ein Wochenende und dann liegt das Projekt
> wieder einige Wochen. Da müsste man die Software dann 1 Jahr lang mieten

Was für Krokodilstränen. Entschuldigung, aber eine Schaltung lässt sich 
auch ohne Layoutprogramm entwickeln. Wenn die dann fertig ist sollte ein 
Mietmonat zu passender Zeit dicke langen das auf die Platine zu bringen!

von Name: (Gast)


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W.S. schrieb:
> a) die Bastler ohne kommerziellen Hintergrund benutzen sehr wohl
> Eagle-8.x.

Ich nicht. Für mich war der Online-Kack der Punkt, an dem ich mich zu 
KICAD gezwungen habe. Und ich habe lange Eagle benutzt und war fast ein 
Fan davon.

Auch wenn ich KICAD immer noch hakelig und teils unausgereift finde, ist 
es Eagle überlegen. Killerfeatures:
- keine komischen Beschränkungen
- diese Open-GL Routing-Funktionen
Trotz schlechte Anbindung zwischen Schaltplan und Router bin ich mit 
KICAD schneller fertig, Layout und Schaltplan werden schöner.

Nach 5 Layouts bin ich inzwischen sicher, dass ich Eagle nie wieder 
benutzen werde.

von Ideengeber (Gast)


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Ron schrieb:
> Entschuldigung, aber eine Schaltung lässt sich
> auch ohne Layoutprogramm entwickeln.

Genau mit Schablone und Tuschestift :-) :-)


Wenn du dich  im echten Leben genau so verhältst wie hier,
wirst du bald mal deinen Meister finden.

von Ideengeber (Gast)


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Name: schrieb:
> Nach 5 Layouts bin ich inzwischen sicher, dass ich Eagle nie wieder
> benutzen werde.

Wieder einer mehr, der zum rechten Glauben übergetreten ist ;-)

von Jemand (Gast)


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Hallo

bitte unterlasst doch die persönlichen Angriffe, dafür ist das Thema als 
ganzes viel zu Wichtig.

Mann sollte sich klar machen das man sich mit einen zwang zu einer 
Onlineverbindung extrem angreifbar macht - und das muss jetzt nicht 
gleich Wirtschaftsspionage, Kriminelle die Schadsoftware aufspielen um 
Geld zu erpressen und ähnliches klar Illegales zu sein - nein schon das 
von einen Bagger zerrissene Glasfaserkabel reicht aus.
Irgendein Server fällt aus - leider (zeitweise) verloren.
Das Geld (beim Privaten Einsatz) ist mal über einige Monate knapp - dann 
darf man nicht mehr "mitspielen".

Und auch wenn es Paranoid klingt:
Was du für Layouts  hast(EAGLE) für Fotos bearbeitest / hast (Photoshop 
/ Cloud), welche Musik hörst, wo du etwas bestellst (E-Bay und Co.) 
interessiert nur jeweils den Anbieter - aber wenn du aus welchen Gründen 
auch immer im Visier irgendwelcher Behörden, neugierigen potentiellen 
Arbeitgebern, Kreditinstitute, Vermieter  und ähnliches kommst werden 
gerne alle Daten die irgendwie zugängliche sind zusammengetragen 
(möglichst noch durch irgendwelche automatische Algorithmen die alles 
und jeden über einen Kamm scheren) und ausgewertet.
Es ist zwar für die Meisten (>99% der Bevölkerung) extrem 
Unwahrscheinlich das man durch heimische oder fremde Behörden oder gar 
Geheimdienste ausgeforscht wird, wir sind halt im Allgemeinen zu 
angepasst oder schlicht zu Langweilig, - aber es hat schon genug Leute 
gegeben welche einfach nicht in die Türkei oder die USA einreisen 
durften und ohne Begründung an der Grenze (Flughafen) zurückgeschickt 
wurden - und das sind nur die auffälligen Fälle die man so mitbekommt.
Die Anbieter versprechen zwar alle hoch und heilig das die Daten sicher 
sind - aber immer steht in den Bedingungen drin das wenn offizielle 
Behörden zugreifen wollen (und eine Erlaubnis haben...) die Daten 
herausgegeben werden müssen.

Vielleicht sehe ich das alles zu negativ - über belegbare (!) 
Gegenargumente und das Pro von Mietsoftware, Zwangsonlineanbindung und 
"Serververbindungszwang", der Verlagerung von Daten in die Cloud würde 
ich mich freuen.

Aber wie schon ganz zu Beginn angedeutet:
Keine persönlichen Angriffe - sondern ganz ruhig und sachlich nur auf 
den Inhalt bezogen.

Jemand

von Ideengeber (Gast)


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Jemand schrieb:
> bitte unterlasst doch die persönlichen Angriffe, dafür ist das Thema als
> ganzes viel zu Wichtig.

Jemand schrieb:
> Aber wie schon ganz zu Beginn angedeutet:
> Keine persönlichen Angriffe


Wer greift hier wen an??
zähle mal auf!

Ich für meine Person finde mich nicht angegriffen,
ich sehe das als normalen Umgangston hier an den man sich halt gewöhnt.

Hitzige Diskussionen sind doch nichts schlimmes, solange es nicht unter 
die
Gürtellinie geht.

von Dussel (Gast)


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Jemand schrieb:
> Vielleicht sehe ich das alles zu negativ - über belegbare (!)
> Gegenargumente und das Pro von Mietsoftware, Zwangsonlineanbindung und
> "Serververbindungszwang", der Verlagerung von Daten in die Cloud würde
> ich mich freuen.
Man kann schon konstruierte Beispielfälle für sowas finden. Wenn du zu 
Hause konstruierst und dann in der Bahn auf dem Smartphone 
weiterarbeiten willst, ist die Cloud schon eine Erleichterung. Es 
erspart dir das mühsamen Kopieren der Dateien auf das Smartphone.

von Marian M. (mrhat2010)


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Dussel schrieb:
> Man kann schon konstruierte Beispielfälle für sowas finden. Wenn du zu
> Hause konstruierst und dann in der Bahn auf dem Smartphone
> weiterarbeiten willst, ist die Cloud schon eine Erleichterung. Es
> erspart dir das mühsamen Kopieren der Dateien auf das Smartphone.

Gerade CAD gehört zu den letzten Anwendungen die ich auf dem Smartphone 
machen wollen würde, außer noch mal über das Layout schauen und 
Kommentare einfügen (ich kann aber auch einfach das Layout als pdf 
exportieren und mit meiner Nextcloud syncen), aber alles andere würde 
wahrscheinlich echt unangenehm werden.

von Ron (Gast)


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Ideengeber schrieb:
> Ron schrieb:
> Entschuldigung, aber eine Schaltung lässt sich
> auch ohne Layoutprogramm entwickeln.
>
> Genau mit Schablone und Tuschestift :-) :-)

Wenn Deine Fantasie nicht weiter reicht kann ich da leider nicht helfen.

@Danni
Den deutschen Datensparsamkeits-Irrsinn in einem deutschen Forum zu 
diskutieren ist uferlos und passt auch nicht zum Thema. Fakt ist, alle 
neuen Technologien atmen geradezu persönliche Daten um immer besser auf 
individuelle Bedürfnisse eingehen zu können und das Leben zu 
erleichtern. Alle Unterstellungen, Übertreibungen, mentale 
Befindlichkeiten ändern daran nichts. Immerhin ist die Erkenntnis vom 
veralteten deutschen Datenschutz als Hemmnis von Innovation und 
Fortschritt jetzt auch ganz oben in der Politik angekommen.

Dussel schrieb:
> Man kann schon konstruierte Beispielfälle für sowas finden.

Daran ist nichts konstruiertes. So werden ganz neue Arbeitsweisen 
möglich. Ein echtes Kontra zu Mietsoftware habe ich hier übrigens noch 
nicht vernommen,  außer daß ggf. ein zeitlicher Mietrahmen gesetzt wird 
und man seine Arbeitsweise daran ausrichten muß. Meine Aussage bleibt: 
Damit fahren die meisten immer noch günstiger, der Hobbyist sowieso wenn 
er nicht sogar meistens ganz ungeschoren davonkommt und Eagle frei 
nutzen kann. Bitte nicht vergessen was die Vollversion früher kostete- 
jetzt hat Hinz und Kunz dazu Zugang!

von F. F. (foldi)


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Ist immer und das in den meisten Fällen, eine Preis- und Nutzungsfrage.
Habe z.B. zum ersten Mal Office 365 für 99 Euro gemietet.
Die fertigen Arbeiten kann ich ohne nutzen, habe da aber eine große 
Menge nutzbarer Software.
Für die Elektronik habe ich Abacom. Gut, im professionellen Bereich wird 
das vielleicht nicht reichen, aber die neusten Versionen sind viel 
besser als ihr Ruf.
Das ist aber auch nicht das Thema. Da muss ich vielleicht einmal einen 
alten Schaltplan ändern oder eine Platine. Wenn es dann was gänzlich 
anderes gibt, was nicht mehr kompatibel ist, habe ich immer noch die 
alte Software.

von Dieter W. (dds5)


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Am Besten PC und Schmarrnfon nur noch als Terminal und alle Anwendungen 
und Daten in der Klaut.

von Mox (Gast)


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Ron schrieb:
> Damit fahren die meisten immer noch günstiger, der Hobbyist sowieso wenn
> er nicht sogar meistens ganz ungeschoren davonkommt und Eagle frei
> nutzen kann.

Der Hobbyist vielleicht, gewerbliche Nutzer nicht. Statt ~550 EUR alle 
drei Jahre sind es jetzt 648,55 EUR jährlich. Na klar, ich kann auch mit 
der Standard fahren und erst dann, wenn ich mehr benötige, wieder die 
Premium buchen. Nun ist es aber so, dass die Software funktionieren 
muss, wenn ich sie brauche. Laut Autodesk kann es aber auch mal 2 
Stunden dauern, bis das System die Änderung registriert hat. Das 
scheidet also aus.

Und was passiert, wenn die Software nach Hause telefonieren will, der 
LogIn aber nicht funktioniert? Ich den Autodesk-Foren konnte ich dazu 
sinngemäß von Jorge Garcia lesen: "Mit der bei uns vorhandenen Manpower 
konnte das Problem bereits in 6 Stunden behoben werden!"

Ja, schön, schnelle Lösung. Für mich klingt es trotzdem nach einem 
verlorenen  Arbeitstag.

Von daher: Auch hier keine 8er.

von Ideengeber (Gast)


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Ron schrieb:
> Meine Aussage bleibt:
> Damit fahren die meisten immer noch günstiger, der Hobbyist sowieso wenn
> er nicht sogar meistens ganz ungeschoren davonkommt und Eagle frei
> nutzen kann. Bitte nicht vergessen was die Vollversion früher kostete-
> jetzt hat Hinz und Kunz dazu Zugang!

Hast du keine Augen im Kopf ?
Ist deine Ignoranz Absicht ?
Fast glaube ich es weil du hier Diskussionen provozieren möchtest.

Ich kenn bereits deine Antwort :-(

Aber wie hat dieser eine da oben geantwortet? > Meine Aussage bleibt :-)

von georg (Gast)


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F. F. schrieb:
> Die fertigen Arbeiten kann ich ohne nutzen, habe da aber eine große
> Menge nutzbarer Software

Das ist erstens nicht bei jeder Software so - ich hatte Entwurfssoftware 
von Lattice und musste feststellen, dass nach Ablauf eines Jahres ich 
die Entwürfe nicht nur nicht mehr ändern konnte, sondern dass ich nicht 
mal mehr die Designs lesen konnte - es war komplett alles verloren, ich 
habe die Chips mit anderer Software nachprogrammiert, war gottseidank 
nicht so viel.

Zweitens kann der Hersteller ja alles mögliche versprechen, das nützt 
garnichts wenn es ihn nicht mehr gibt (oder er die Software verkauft). 
Und das Versprechen, dass der Server für die Lizenzprüfung für immer und 
ewig am Netz bleibt ist sowieso unglaubwürdig. Selbstverständlich wird 
der irgendwann abgeschaltet oder funktioniert von selbst nicht mehr.

Georg

von Dussel (Gast)


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Marian M. schrieb:
> Dussel schrieb:
>> Man kann schon konstruierte Beispielfälle für sowas finden. Wenn du zu
>> Hause konstruierst und dann in der Bahn auf dem Smartphone
>> weiterarbeiten willst, ist die Cloud schon eine Erleichterung. Es
>> erspart dir das mühsamen Kopieren der Dateien auf das Smartphone.
>
> Gerade CAD gehört zu den letzten Anwendungen die ich auf dem Smartphone
> machen wollen würde
Deshalb schrieb ich ja 'konstruiert'. Das ganz war ein bisschen ironisch 
gemeint. ;-)

von Marian M. (mrhat2010)


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Dussel schrieb:
>> Dussel schrieb:
>>> Man kann schon konstruierte Beispielfälle für sowas finden. Wenn du zu
>>> Hause konstruierst und dann in der Bahn auf dem Smartphone
>>> weiterarbeiten willst, ist die Cloud schon eine Erleichterung. Es
>>> erspart dir das mühsamen Kopieren der Dateien auf das Smartphone.
>>
>> Gerade CAD gehört zu den letzten Anwendungen die ich auf dem Smartphone
>> machen wollen würde
> Deshalb schrieb ich ja 'konstruiert'. Das ganz war ein bisschen ironisch
> gemeint. ;-)

Hatte ich mir schon gedacht ;)

von F. F. (foldi)


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georg schrieb:
> ich hatte Entwurfssoftware
> von Lattice

"Fertige Arbeiten" Das heißt Briefe, Tabellen, Präsentationen. Alles das 
einmal gebraucht wurde und noch mal, so wie es ist, hervor geholt wird.

: Bearbeitet durch User
von Name: (Gast)


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Jemand schrieb:
> ...

Das finde ich wenig relevant. Zumindes für Hobbyisten.
Keine Sau (tschuldigung) interessiert im Hobbybereich Spionage. Wenn 
jemnad meine privaten CAD-Files oder Schaltpläne klaut, bitteschön, viel 
Spass damit.

Relevant ist für den Hobbybereich aber folgendes:
Man ist für den Zugriff zu seiner Arbeit von einem externen Server 
abhängig. Wenn der mal Schluckauf hat, der Anbieter pleite ist, die 
Firma gekauft und eingestampft ist, das Internet grad nicht läuft etcpp 
ist man von seiner eigenen Arbeit abgeschnitten. Fallweise für immer.

Dazu kommt die Lebensdauer solcher Software:
Man will nach 10 Jahren mal eine alte Schaltung nachkucken (AKA: Das 
Problem hatte ich doch schon mal gelöst...) steht man vor einem ganzen 
Blumenstrauß voller Probleme:
- Alte Version nicht mehr aktivierbar (Server gibts nimmer)
- Anbieter tot oder gekauft
- Neue Version ist kostenpflchtig
- Oder neue Version kann den alten Kram nicht lesen

Die Nicht-Online-Software kann man dann problemlos in einer VM starten 
und die Daten exportieren. Wer sich online gängeln lässt, kann gar 
nichts mehr.

Bei Musik oder Filmen ist das alles weniger schlimm, im Höchstfall zahlt 
man ein paar Euro fürs gleiche nochmal. Bei CAD-Files, wo hunderte 
Arbeitsstunden drinstecken, ist der Schaden sehr viel höher.
Wobei ich das auch bei Musik, Filmen und Spielen nicht akzeptiere ;-)

von F. F. (foldi)


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Name: schrieb:
> Wobei ich das auch bei Musik, Filmen und Spielen nicht akzeptiere ;-)

Eigentlich sollte man das, ich auch mit dem Office 365, völlig 
boykottieren.

Gibt es schon eine Stelle, die jemand von euch kennt, die denen einen 
Stempel aufdrücken?

Ohne es richtig zu merken sind unsere Portemonnaies ständige an deren 
Melkmaschinen.

: Bearbeitet durch User
von Gustav K. (hauwech)


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Bob A. schrieb:
> Gustav K. schrieb:
>> Eine Software, die ohne
>> Internetzugang nicht funktioniert, kommt mir nicht auf den Rechner
>
> Ach, und mit welchem Stück Software surfen wir im Internet ;-))

Das ist eine ganz andere Party, mit welcher Software telefonierst du?

von Gustav K. (hauwech)


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Name: schrieb:
> Keine Sau (tschuldigung) interessiert im Hobbybereich Spionage. Wenn
> jemnad meine privaten CAD-Files oder Schaltpläne klaut, bitteschön, viel
> Spass damit.

Sollte ich es gut finden, wenn jemand meine Konstruktionen oder 
Schaltungen veröffentlicht und/oder vermarktet? Dann oute ich mich mal 
als Sau.

von Ron (Gast)


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Name: schrieb:
> Relevant ist für den Hobbybereich aber folgendes:
> Man ist für den Zugriff zu seiner Arbeit von einem externen Server
> abhängig. Wenn der mal Schluckauf hat

Im Falle des Eagle-Abos übertriebene Ängste!
Da wird nur in größeren Abständen die Lizenz geprüft. Zwischendurch 
kannst Du normal weiterarbeiten.  Daß der Server hierfür länger ausfällt 
ist für einen großen Anbieter schlicht indiskutabel und sehr 
unwahrscheinlich.  Deine Files bleiben Dir in jedem Falle erhalten,

> ist man von seiner eigenen Arbeit abgeschnitten. Fallweise für immer.

ist auch Quatsch, Deine Eagle Files importierst Du Dir notfalls dann in 
andere dazu taugliche Cad-Programme. Wenn sie Dich in womöglich 20 
Jahren überhaupt noch interessieren!

Mox schrieb:
> Der Hobbyist vielleicht

Eigentlich immer.

> Na klar, ich kann auch mit
> der Standard fahren und erst dann, wenn ich mehr benötige, wieder die
> Premium buchen.

Na also. Geht doch. Sparen ganz genau dann wenn möglich!

> Nun ist es aber so, dass die Software funktionieren
> muss, wenn ich sie brauche. Laut Autodesk kann es aber auch mal 2
> Stunden dauern, bis das System die Änderung registriert hat. Das
> scheidet also aus.

Ach ganz so kurzfristig ist das nun auch nicht, ein wenig mehr Planung 
ist da durchaus drin.

von Helmut S. (helmuts)


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Ron schrieb:
> Ideengeber schrieb:
>> die ich versucht habe zu widerlegen
>
> In der Sache widerlegst Du gar nichts.
>
> Helmut S. schrieb:
>> Für das Hobby zieht sich so ein Projekt oft über ein Jahr hin. Da
>> schafft man vielleicht mal ein Wochenende und dann liegt das Projekt
>> wieder einige Wochen. Da müsste man die Software dann 1 Jahr lang mieten
>
> Was für Krokodilstränen. Entschuldigung, aber eine Schaltung lässt sich
> auch ohne Layoutprogramm entwickeln. Wenn die dann fertig ist sollte ein
> Mietmonat zu passender Zeit dicke langen das auf die Platine zu bringen!

Ich werde mir garnatiert kein EAGLE mieten. Es gibt Alternativen. Du 
kannst ja dein Geld dort gerne versenken.

von Ron (Gast)


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Helmut S. schrieb:
> Du
> kannst ja dein Geld dort gerne versenken

Als Hobbyist bezahle ich gar nichts.
Sollten jemals mehr als 80cm2 nötig sein miete ich einen Monat und gut 
ist. In den Erwerb einer teuren aktuellen Kaufversion muß heute kein 
Geld mehr "versenkt"  werden!

von Ideengeber (Gast)


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Ron schrieb:
> Als Hobbyist bezahle ich gar nichts.
> Sollten jemals mehr als 80cm2 nötig sein miete ich einen Monat und gut
> ist. In den Erwerb einer teuren aktuellen Kaufversion muß heute kein
> Geld mehr "versenkt"  werden!

Totaler Quatsch hoch 3.

Die Leute suchen sich Alternativen ohne Gängeleien.
Und ja, es muss nicht KiCad sein da gibt es eben noch andere 
Alternativen:
DipTrace, Altium ... allemal besser als dein saures "CAD Bier" :-)

Du redest wie ein Vertriebler von  Autodesk (vieleicht bist du sogar 
einer)
Du versuchst die Leute davon zu überzeugen ein totes Pferd zu besteigen 
:-(

von Ron (Gast)


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Ideengeber schrieb:
> Du versuchst die Leute davon zu überzeugen ein totes Pferd zu besteigen

Das "tote Pferd" ist lebendiger denn je.
Zu diesem wunschdenkenden Schluß kann nur jemand kommen der die 
zahlreichen innovativen Updates seit Version 8.0 nicht verfolgt hat / 
verfolgen wollte.

von Ideengeber (Gast)


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Ron schrieb:
> zahlreichen innovativen Updates seit Version 8.0 nicht verfolgt hat /
> verfolgen wollte.

Das stimmt die wurden weiter oben in den höchsten Tönen gelobt :-) :-)
Bei jeder neuen Ikon Gestaltung wird der Versions-Zähler inkrementiert 
:-).

Wie gesagt, so wie du, redet eigentlich nur ein Vertiebler.

von Ron (Gast)


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Ideengeber schrieb:
> Wie gesagt, so wie du, redet eigentlich nur ein Vertiebler.

Und Dir fehlen im mindesten Sachargumente, wenn Du diese nicht gleich 
ganz durch persönliche Angriffe zu ersetzen glaubst. Das macht 
solcherlei Anti-Eagle Stimmungsmache ganz besonders peinlich!

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Ron schrieb:
> Ideengeber schrieb:
>> Du versuchst die Leute davon zu überzeugen ein totes Pferd zu besteigen
>
> Das "tote Pferd" ist lebendiger denn je.

Mein $GOTTHEIT. Außerhalb deiner Filterblase hat es sich längst 
rumgesprochen, daß Eagle tot ist. Kommerziell zumindest.

> Zu diesem wunschdenkenden Schluß kann nur jemand kommen der die
> zahlreichen innovativen Updates seit Version 8.0 nicht verfolgt hat /
> verfolgen wollte.

Laß mich raten: du bist Teil des Eagle-Marketing Teams?

Ich habe mich ja vor Jahren schon über die miesen Praktiken von Eagle 
geärgert. Etwa daß sie (IdR fremde!) Layouts aus gecrackten Versionen 
mit einem ominösen "Load-Error" ablehnen und dann erwarten, daß der 
geschaßte Freeware-Nutzer, der nur ein fremdes Layout aufpolieren 
wollte, zum Denunzianten wird. Ich habe deswegen jahrelang einen großen 
Bogen um Eagle gemacht. Aber leider trifft man ja hin und wieder auf 
verstrahlte Mitbürger, die ihre Schaltpläne/Layouts nur im Eagle 
Format veröffentlichen. Und dann muß man doch mal in den sauren Apfel 
beißen ...

Anscheinend sind die Praktiken nach dem Verkauf von Eagle an Farnell 
nicht besser, sondern eher noch schlechter geworden. Irgendwo fliegt 
sicher noch eine VM mit einem Freeware Eagle 7.x rum. Die muß dann halt 
für die Zukunft reichen. Für eigene Projekte bin ich schon vor ewigen 
Zeiten auf Open Source umgestiegen. In meinem Fall ein Subset von gEDA.

von Ron (Gast)


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Axel S. schrieb:
> rumgesprochen, daß Eagle tot ist. Kommerziell zumindest

So so. Es hat sich rumgesprochen. Hast Du für diesen angeblichen 
kommerziellen Tod auch echte Belege oder leitest Du den vorgeblichen 
neuen "Mainstream" auch nur aus 'Hilfe! Die Welt ändert sich!' 
Meinungsäußerungen in Forenthreads wie diesem ab? In der Sache selbst 
überzeugst Du nämlich herzlich wenig!

von Ideengeber (Gast)


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Ron schrieb:
> Das macht
> solcherlei Anti-Eagle Stimmungsmache ganz besonders peinlich!

Das magst du so vielleicht empfinden.

Du lieferst hier eine Steilvorlage nach der andern
und du wunderst dich wenn man deine "Werbesprüche"
als was sie sind entlarvt: Schall und Rauch.

Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter, du verprellst hier noch die
allerletzten EAGLE Anhänger.

Wenn Autodesk noch eine Topf gewinnen möchte, müssten
die EAGLE  für Studenten und Bastler komplett freigeben
ohne Knebelung und sich auf den Verkauf an Firmen beschränken
(nicht vermieten!)
Mit vieleicht ein Update pro Jahr für einen akzeptierbaren Obolus.
Mehr ist aus dieser Zitrone "EAGLE" nicht mehr raus zupressen :-(

Ich bin mir ziemlich sicher dass noch mehr Leute so sehen!

von Ron (Gast)


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Ideengeber schrieb:
> Schall und Rauch

Das charakterisiert Deine "faktenbezogenen"  Beiträge ganz hervorragend.

Das "tote Pferd"  wird Autodesk ja sicher bald aus dem Programm nehmen- 
dann können wir gern weiter diskutieren. Ich fürchte nur, da können wir 
lange warten :)

von Ideengeber (Gast)


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Ron schrieb:
> Das "tote Pferd"  wird Autodesk ja sicher bald aus dem Programm nehmen-
> dann können wir gern weiter diskutieren. Ich fürchte nur, da können wir
> lange warten :)

sowas geht schneller als du denkst.
Wenn ich mich dran erinnere hat Autodesk EAGLE dafür ein paar 
Milliönchen
bei Farnell hingeblättert.
Autotesk suchte dann ein "Finanzierungsmodell" wie man schnellst 
möglichst
einen Return of Investment bekommt und sind dann  beim Mietmodell 
gelandet.
Das  machen mittlerweile alle so (Autohersteller, Smartphone Hersteller 
..)
Sowas funktioniert aber nur mit Objekten der Begierde!
Und da dazu gehört EAGLE bestimmt nicht.

Ich bin mir sicher, dass das Autodesk irgend wann mal  kapiert, dass sie 
beim
Kauf in die S...e gegriffen haben.

Ferner vermute ich mal dass du ein Gesandter vom Garcia aus Spanien 
bist.
der hier für gute Stimmung zu sorgen hat,
 wie du siehst mit geringen Erfolg :-)

Wo ich mir auch sicher bin, ist, das dein Garcia mit deinem Feedback 
nicht zufrieden sein wird :-(
Diese Zitrone "EAGLE" wird im ganz schön das Gesicht verziehen :-)

von Zeno (Gast)


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Ideengeber schrieb:
> Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter, du verprellst hier noch die
> allerletzten EAGLE Anhänger.

Nö! Macht er nicht. Für den Hobbybereich reicht Eagle bis Version 7.x in 
der Freewareversion völlig aus. Bei meinen privaten Projekten hatte ich 
bisher keine Probleme mit der Beschränkung auf 100x80mm und 2 Lagen. Für 
meine Sachen mehr als ausreichend.

Ansonsten habe ich es mal so wie W.S. gemacht und die Demo von Pulsonix 
probiert. Import aller Eagle Projekte war problemlos möglich und auch 
ein neues Projekt ließ sich kurzer Zeit relativ problemlos erstellen. 
Von dem viel gepriesenen Freewareprodukt kann ich das nicht behaupten. 
Das empfinde ich als hakelig und ohne Not werde ich mir das nicht antun.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Wer die neue Marktsituation mit Eagle nicht mag, könnte doch einfach 
abwarten. Auch mit den Pre-Autodesk Versionen lassen sich durchaus 
anständige Leiterplatten erstellen. Mit der Zeit wird sich ja 
heraustellen wie der Hase läuft. Mit dem Feind den man kennt ist 
bekanntlich leichter zu kämpfen.

Ich würde lieber Unabhängigkeit vom Internet vorziehen. Das 
Arbeitsinvestment sollte man sich nicht streitig machen lassen. Mein 
bevorzugtes CAD Program kann mir ja auch niemand mehr streitig machen 
und es fehlt nichts Wichtiges.. Auch wenn neue PCs und BS immer weniger 
an früher erinnnern, solange man ältere Windows in VM laufen lassen 
kann, besteht auch langfristig kein großes Risiko. Sonst empfiehlt es 
sich eben W7 Maschinen am Leben zu erhalten. Damit kann man alle seine 
gewohnten Werkzeuge betriebsfähig erhalten.

Innovation und Neues in der IT-Welt ist nicht immer unbedingt richtiges 
Gold. Manchmal glänzt es nur extrem auffällig, aber schlußendlich war es 
dann doch lediglich sprichwörtlich "Narrengold".

Mein 20 Jahre altes CAD Programm ladet in 2s, kommt mit 70MB auf der 
Festplatte aus und ist in jeder Hinsicht schneller wie Altium und hat 
alle wichtige Funktionen. Viele Features von teuren Programmen braucht 
man als Hobbyist nicht wirklich. Wie heißt es doch so schön: "Im 
Internet sieht man nicht den Hund am anderen Ende". Den CAM Dateien 
sieht man es auch nicht an, ob der "Erzeuger" Mentorgraphics, Altium 
oder Eagle war.

Was ich eigentlich damit sagen wollte, zieht mal das Fazit. Richtet eure 
älteren Maschinen und SW richtig her und macht aus Euer zum Teil älteren 
Software das Beste für die man oft viel Geld bezahlt hat. Viele ältere 
Software wurde zum Teil verdammt gut entwickelt, mit richtig guten User 
Interfaces. Und man sollte aufhören andauernd mit dem Fernrohr über den 
Tellerrand zu spähen. Die Droge des Neues kann manchmal ins Auge gehen. 
Die Fata Morgana der Geschäftswelt ist nicht immer das was es 
verspricht. Ein Hammer ist aich noch nach einigen hundert Jahren ein 
Hammer und erfüllt dem ihm zugedachten Zweck permanent. Ist es auch 
wirklich notwendig im Entwicklungslabor mit Chameleonware wie W10 zu 
arbeiten ud bangen daß mit jedem Upgrade oder MS BS-Überholung die SW 
bricht? Stabilität der Werkzeuge ist das höchste Gut des PCs. Man sollte 
nur noch SW einsetzen die permanent unabhängig vom Internet 
funktionieren. Nur so kann man sich die Tentakel der externen Welt vom 
Leibe halten.

Ich habe kürzlich meinen alten 3Ghz P4 von Anno dazumal, 2003 heraus 
geholt und W7 drauf gespielt. Das Kompilieren eines Programms braucht 
unter gleichen Voraussetzungen lediglich 20% länger wie mein relativ 
neuer i7 X64 mit 3.4Ghz. Wer also mit X32 arbeiten will hat von der X32 
Maschine mit 32-bit immer noch adequate Leistung.

Mal am CAD Thema vorbei, es ist schon erstaunlich wie weit die 
Menschheit auf die Fata Morgana der omni-presenten vernetzten Welt 
reingefallen ist und der Sau, die auf den Namen Cloud und nahtloser 
Platform Integration hört, die durch das Dorf getrieben wird, nachläuft. 
Brauchen wir wirklich alle diese integrierten Medien Tools wie es den 
großen IT Firmen dieser Welt vorschwebt? Seht Euch diese neumodischen 
idiotischen W10 Apps von MS an. Die Qualität dieser Simpleware ist unter 
aller Sau. Vor dieser unseren Ära hätte man solche minderwertigen 
Produkte verlacht. Heutzutage ist es der Neue (verdummte) MS betriebene 
SW Standard.  Mit Internet, ftp und e-Mail kann man immer noch viel 
technisch Signifikantes erreichen. Je mehr man sich auf diese 
Omni-presenten Heinzelmännchen verläßt die man uns vorgaukelt und 
abhängig macht, desto weniger weiß man woran man wirklich ist. Die 
glitzernden GUIs der Tablets and Smartphone SW gaukeln vielen Menschen 
eine Scheinmacht vor die überhaupt nicht existiert und von mächtigen 
Firmen finanziell aufs Letzte ausgenützt wird und die mit unseren Daten 
total unverantwortlich und fahrläßig umgehen. Muß man das alles wirklich 
mitmachen? Kopfschüttel! Is that all there is? Wacht denn kein Mensch 
bei so viel kommerziell gezielten Unfug in der IT-Welt auf? Brauchen wir 
wirklich FB, Twitter und diese ganze Social Medienwelt? Ich wage zu 
behaupten -Nein! Es ist alles pure Einbildung. Man glaubt es haben zu 
müssen und mitzumachen. So gesehen ist das Design dieser Apps ein ganzer 
Erfolg in Suchtmethodologie. Was die Menschheit mal wirklich braucht ist 
mal eine Volldusche mit kalten Wasser um die Dinge mal wieder im 
richtigen Licht zu sehen. Manchmal komme ich mir wie Don Quijote vor mit 
seinen Windmühlen...

: Bearbeitet durch User
von X4U (Gast)


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Ron schrieb:
> Das "tote Pferd" ist lebendiger denn je.
> Zu diesem wunschdenkenden Schluß kann nur jemand kommen der die
> zahlreichen innovativen Updates seit Version 8.0 nicht verfolgt hat /
> verfolgen wollte

Ron, mal Hand auf's Herz. Meine Wenigkeit ist eagle Nutzer seid Version 
2.irgendwas (noch mit Disketten weil ich mir keine Festplatte leisten 
konnte). Selber sehe ich auch keine Veranlassung zu wechseln, mir liegt 
das Programm und irgendwie bin ich schon Fanboy. Liegt auch daran das 
eagle immer sehr fair war. Da kann ich jetzt einiges aufführen was bei 
anderen nicht im Ansatz vorhanden ist, aber die Betonung liegt auf war.

Die Neuerungen die ich bisher getestet habe sind ihr Geld nicht wert, 
Punkt aus Ende. Dann haben Sie kinken eingebaut die wohl nur 
Hobbyprogrammierer machen sollten (habe ich alles weiter oben 
beschrieben). Dafür Geld zu verlangen ist ein Witz, auch noch ein 
schlechter.

Wenn Autodesk nicht irgendwann in die Hufe kommt und einen Gegenwert für 
seine Enteignungen bietet sieht es mau aus. Das funzt nicht so wie bei 
Autocad (wo alle die ich kenne dicke mit den alten non zwangsleasing 
Versionen auskommen). Mit scheint Sie sind da in Sachen Kundenvera.... 
etwas verwöhnt. Meine Meinung, kann naturlich ganz anders kommen.

Der Buzzwordheini mit seinem Marketingneusprech sollte besser bei seine 
Laufveranstaltungen bleiben. Auch meine Meinung.

von Karl (Gast)


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Verwunderter schrieb:
> Herzlich Glückwunsch. Nun hast auch Du verstanden, warum der Einsatz
> proprietärer Software unbedingt zu vermeiden ist.... Mit FOSS wäre das nicht 
passiert.

Weil es ja auch noch nie FOSS Projekte gegeben hat, die eingestellt 
wurden, oder wo man das Datenformat geändert hat.

Eine Gimp oder FreeCad oder Kicad Datei ist ohne das Programm ebenfalls 
reichlich nutzlos.

Ideengeber schrieb:
> Braucht es nicht, die sind alle unisono bei KiCAD gelandet.

Warum sollten sie? Solange Kicad funktional noch unterhalb von Eagle 4.0 
rumdümpelt, gibt es für mich keinen Grund, von Eagle 6.5 auf Kicad zu 
wechseln. Das läuft noch Jahre...

Und mit funktional mein ich nicht solchen Schmarrn wie Board 3D rendern. 
Das ist Spielkram, soweit reicht mein räumliches Vorstellungsvermögen 
noch. Eine funktionierende FB-Anno und ein brauchbarer Bauteileditor 
wären mal ein Plan.

von Bob A. (strippenzieher)


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Gustav K. schrieb:
> Bob A. schrieb:
>> Gustav K. schrieb:
>>> Eine Software, die ohne
>>> Internetzugang nicht funktioniert, kommt mir nicht auf den Rechner
>>
>> Ach, und mit welchem Stück Software surfen wir im Internet ;-))
>
> Das ist eine ganz andere Party, mit welcher Software telefonierst du?

Keine Ahnung welche Firmware auf meinem Samsung GT-E1150 Klapphandy 
werkelt... Mit Sicherheit nix von Gurgel oder verÄppel ;-)

von Dussel (Gast)


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Bob A. schrieb:
> Gustav K. schrieb:
>> Bob A. schrieb:
>>> Gustav K. schrieb:
>>>> Eine Software, die ohne
>>>> Internetzugang nicht funktioniert, kommt mir nicht auf den Rechner
>>>
>>> Ach, und mit welchem Stück Software surfen wir im Internet ;-))
>>
>> Das ist eine ganz andere Party, mit welcher Software telefonierst du?
>
> Keine Ahnung welche Firmware auf meinem Samsung GT-E1150 Klapphandy
> werkelt... Mit Sicherheit nix von Gurgel oder verÄppel ;-)
Wie geil. :-) Das benutze ich auch. Nur ist die Oberseite nicht mehr so 
gleichmäßig hellgrau, sondern geht durch Abblätterung in ein 
Hellgrau-Dunkelgrau-Flecktarn über. Richtig gutes Gerät. Der Akku hält 
nach sieben Jahren noch locker eine Woche, eher mehr.

Damit der Beitrag nochwas mit dem Thema zu tun hat: Ich halte auch 
nichts von dem Abomodell. Wenn das wenigstens minuten- oder stundengenau 
abgrechnet würde, natürlich zu einem anständigen Preis, wäre das ja 
vielleicht nochmal was anderes. Aber was ist, wenn ich an einer fertigen 
Datei später nochmal irgendwas kleines ändern will? Soll ich dann für 
eine fünf Minuten einen ganzen Monat zahlen?

(Vor einem Jahr habe ich nochmal meine Playstation in Betrieb genommen. 
Anschließen, CD einlegen und spielen. Nichts mit Registrierung oder 
Aktualisierung oder nochmal bezahlen oder künstlichen Ausbremsen, damit 
ich ein neues Produkt kaufe. Das war wirklich früher besser. Und die 
Spiele haben, von wenigen abgesehen, funktioniert.)

von Ideengeber (Gast)


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Gerhard O. schrieb:
> Brauchen wir
> wirklich FB, Twitter und diese ganze Social Medienwelt? Ich wage zu
> behaupten -Nein!

Dein Aufsatz in Ehren, aber ich würde behaupten LEIDER ja.

Wenn man heutzutage speziell mit jungen Leuten im Kontakt bleiben
will geht es nicht anders.

Es gibt durchaus Möglichkeiten die von dir beschriebenen hungrigen 
Datenkraken
mit "Fake-News" zu speisen,  die fressen alles ;-) (noch)

von Martin (Gast)


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Gerhard O. schrieb:
> Mein 20 Jahre altes CAD Programm ladet in 2s, kommt mit 70MB auf der
> Festplatte aus und ist in jeder Hinsicht schneller wie Altium und hat
> alle wichtige Funktionen.

Mein noch relativ schlankes Eagle 8 kommt auf 400MB. Mein 
vergleichsweise installiertes KiCad schon auf 1,5 GB. Eine ungute 
Entwicklung. Vor allem wenn der Mehrbedarf unnötige Features mitbringt 
die teilweise auch noch unnötigerweise den Lernaufwand hochtreiben.

von Ron (Gast)


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X4U schrieb:
> Wenn Autodesk nicht irgendwann in die Hufe kommt und einen Gegenwert für
> seine Enteignungen bietet sieht es mau aus.

Es gibt keine Enteignung.
Versionen <8 funktionieren nach wie vor.
Anspruch auf kostenlose Updates hat nie bestanden.
Auf die von mir genannten Abo-Vorteile mag keiner von Euch ach so 
Geprellten wirklich eingehen. Kein Wunder, das passt schlecht ins 
Konzept Eagle-Bashing. Aber wozu gibts da noch die so dumme wie falsche 
Unterstellung, einer der Eagle8 positiv sieht könne nur Vertriebler und 
Autodesk-Werbefuzzi sein? Das wirkt immer :(

Software-Abos (inklusive zugehörigem Support!) werden der Regelfall 
werden. Egal wohin man blickt. Trotzdem wünsche ich Freeware wie KiCad 
Erfolg, auch wenn es in meinen Augen noch weit davon entfernt ist, im 
Handling mit Eagle konkurrieren zu können. Bezahlte Entwickler einer 
richtigen Software-Firma bringen halt diesbezüglich mehr zustande. 
Meistens.

von X4U (Gast)


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Karl schrieb:
> Und mit funktional mein ich nicht solchen Schmarrn wie Board 3D rendern.
> Das ist Spielkram, soweit reicht mein räumliches Vorstellungsvermögen
> noch.

Hier mal ein paar Beispiele wo eagle die 2D Leiterplatte aus geliefert 
hat. Alles andere wurde mit kostenlosen Tools gemacht.

Das ganze ist nicht gerendert sondern aus einem 3D Model exportiert 
(DesignSpark).

Das 3D Thema ist längst nicht mehr auf dem KiCad render level

von X4U (Gast)


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Ron schrieb:
> X4U schrieb:
>> Wenn Autodesk nicht irgendwann in die Hufe kommt und einen Gegenwert für
>> seine Enteignungen bietet sieht es mau aus.
>
> Es gibt keine Enteignung.

Doch, allerdings eine freiwillige wenn du mit V8 anfängst

> Versionen <8 funktionieren nach wie vor.
Klar, zwar steht in den Lizenzverträgen was anderes drin, aber das wird 
Autodesk wohl kaum durchsetzen können und wollen.

> Anspruch auf kostenlose Updates hat nie bestanden.
Davon redet auch keiner, es gab Sie innerhalb einer Version aber 
trotzdem.

> Auf die von mir genannten Abo-Vorteile mag keiner von Euch ach so
> Geprellten wirklich eingehen.
Damit kannst du mich nicht meinen (und deine Behauptung ist damit auch 
"relativ") weiter oben habe ich das Gegenteil geschrieben.

> Kein Wunder, das passt schlecht ins
> Konzept Eagle-Bashing. Aber wozu gibts da noch die so dumme wie falsche
> Unterstellung, einer der Eagle8 positiv sieht könne nur Vertriebler und
> Autodesk-Werbefuzzi sein? Das wirkt immer :(

Das Frage ich mich ebenfalls, ist auch nicht von mir. Aber die 
Neuerungen sind für mich bisher pure Kosmetik. Wenn das schon so viel 
mehr kostet, was will Autodesk denn haben wenn Sie mal produktive 
Verbesserungen einbauen.

>
> Software-Abos (inklusive zugehörigem Support!) werden der Regelfall
> werden. Egal wohin man blickt.

Das kann auch eine Modeerscheinung sein kann.

> Trotzdem wünsche ich Freeware wie KiCad
> Erfolg, auch wenn es in meinen Augen noch weit davon entfernt ist, im
> Handling mit Eagle konkurrieren zu können.

Sehe ich als Eagle Nutzer ähnlich. Nur ist z.B. das Handling der lib 
Erstellung bei eagle imho der worst case der Ergonomie. Das kann man nun 
wirklich kaum noch schlechter machen. Platzieren und routen hab ich auch 
schon weitaus besser gesehen und die eagle push and shove Version sollte 
man besser nicht erwähnnen

> Bezahlte Entwickler einer
> richtigen Software-Firma bringen halt diesbezüglich mehr zustande.
> Meistens.

Dann sind teurere Programme ja automatisch besser ;-).

von Mox (Gast)


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Ron schrieb:
> X4U schrieb:
>> Wenn Autodesk nicht irgendwann in die Hufe kommt und einen Gegenwert für
>> seine Enteignungen bietet sieht es mau aus.
>
> Es gibt keine Enteignung.
> Versionen <8 funktionieren nach wie vor.

Genau. War aber nicht die Rede von Autodesk, also Versionen >= 8?

Ron schrieb:
> Auf die von mir genannten Abo-Vorteile mag keiner von Euch ach so
> Geprellten wirklich eingehen.

Von der verschwundenen Stabilität mal abgesehen: Autodesk kann und will 
nicht gewährleisten, dass die Software im benötigten Umfang 
funktioniert, wenn ich sie brauche. Und das ist gar nicht so 
unwahrscheinlich, andere hatten diese Probleme bereits.

Das mag für den Bastler von Vorteil sein, ich zahle dafür jedenfalls 
nicht mehr als das dreifache des ursprünglichen Preises. Da suche ich 
mir eine Alternative - und die gibt es glücklicherweise.

Ron schrieb:
> Bezahlte Entwickler einer
> richtigen Software-Firma bringen halt diesbezüglich mehr zustande.

Es gibt sogar kostenpflichtige Alternativen.

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Mich wundert, dass alle auf den „exorbitanten“ Kosten des Mietmodells 
rumhacken. Die Premium Version kostet 648,55 € im Jahr. Ein Entwickler 
kostet das Unternehmen mehr als 100.000 € im Jahr. Ein Unternehmen, das 
sich dieses Werkzeug nicht leisten kann, deshalb Unsummen für die 
Einarbeitung in neue Software ausgibt, sollte dicht machen. Um gleich 
weiteren Angriffen den Wind aus den Segeln zu nehmen. Ich arbeite nicht 
für Autodesk bzw. im Marketing. Ich benutze jedoch Eagle seit der ersten 
Version.

von Martin (Gast)


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Zeno schrieb:
> Ansonsten habe ich es mal so wie W.S. gemacht und die Demo von Pulsonix
> probiert. Import aller Eagle Projekte war problemlos möglich

Die Demo-Freeware ist doch ziemlich arg eingeschränkt: Nur 100 Pins?!
Der Import meiner Eagle Daten war nicht fehlerfrei möglich: Es bleiben 
so einige Luftlinien übrig. Davon abgesehen finde ich die optische 
Darstellung der Platine ziemlich grob, um nicht zu sagen grausam. Soweit 
mal ein erster Eindruck. Was soll die Software denn überhaupt kosten? 
Daß sich auf der Pulsonix Seite erst gar keine Preise finden und man 
dazu aktiv den Vertrieb kontaktieren muß ist jedenfalls kein gutes 
Zeichen.

von X4U (Gast)


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Joe G. schrieb:
> Mich wundert, dass alle auf den „exorbitanten“ Kosten des Mietmodells
> rumhacken.

Das macht doch keiner (= Kaum Einer). Es geht darum das du eagle jetzt 
anders nutzen musst als vorher. Bei mir ist es auf allen möglichen 
Maschinen installert, wird aber nur von mir genutzt.

Wie ich jetzt die neue Version auf dem Test PC installieren soll (der in 
einem Raum ohne Verkabelung steht) muss Autodesk mal erklären.

Dazu kommt das ich das MarketingBlabla exakt null glaube. Bisher haben 
Sie außer bunten Icons und ein paar leicht umzusetzenden Umbauten nichts 
geboten.

Fast alles war auch schon vorher da, nur eben etwas anders.

Martin schrieb:
> Der Import meiner Eagle Daten war nicht fehlerfrei möglich:

Tja, das kenne ich. Auch das vorher irgendwo geschrieben wurde wie easy 
und toll das alles ist. Altium hat das auch mal gemacht, was meinst du 
was passiert wenn da einer von Cadsoft anruft und meint das es auch 
anders herum ginge ?

...
> Daß sich auf der Pulsonix Seite erst gar keine Preise finden und man
> dazu aktiv den Vertrieb kontaktieren muß ist jedenfalls kein gutes
> Zeichen.

Damit hat sich das doch schon erledigt.

von Mox (Gast)


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Joe G. schrieb:
> Mich wundert, dass alle auf den „exorbitanten“ Kosten des Mietmodells
> rumhacken.

Die zusätzlichen Kosten fallen halt auf, jedenfalls mir. Als 
Gegenleistung bekommst Du eine Software, deren vollumfängliche Funktion 
nicht gewährleistet ist. Es nützt mir einfach nichts, wenn ich im Fall 
der Fälle auf die Freeware zurück geschraubt werde. Da interessieren 
mich die Vorteile einfach nicht.

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Mox schrieb:
> Die zusätzlichen Kosten fallen halt auf, jedenfalls mir.

Wir reden ja nicht über eine Hobbyversion. Wenn meine Entwickler gut in 
Eagle eingearbeitet sind, damit produktiv umgehen, werde ich ein Teufel 
tun, nur wegen 650 € im Jahr etwas anderes anzuschaffen. ½ Tag 
Einarbeitungszeit, soviel macht die Summe etwa aus, würde nicht 
ausreichen um bei anderer Software auf die gleiche Produktivität zu 
kommen.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Joe G. schrieb:
> Mich wundert, dass alle auf den „exorbitanten“ Kosten des Mietmodells
> rumhacken.

Viele sehen mMn eher das Lizenzservermodell kritisch.

> Die Premium Version kostet 648,55 € im Jahr. Ein Entwickler
> kostet das Unternehmen mehr als 100.000 € im Jahr. Ein Unternehmen, das
> sich dieses Werkzeug nicht leisten kann, deshalb Unsummen für die
> Einarbeitung in neue Software ausgibt, sollte dicht machen.

Wenn es einen Entwickler nur für PCB-Entwicklung beschäftigt, dann wird 
der nicht mit Eagle (und auch nicht KiCad etc.) rumspielen, sondern 
höherpreisige Tools mit entsprechender Mehrfunktionalität bevorzugen.

Eagle wird meiner Beobachtung nach eher nebenbei von kleinen und 
mittleren Unternehmen genutzt. Da ist es verständlich, wenn man nicht 
jedes Jahr Geld ausgeben möchte, nur um dasselbe wie vorher zu haben. 
Eine Lösung sind dann freie Tools. Nach der Einarbeitungsphase hat man 
da finanziell Ruhe (so wie ich damals).

Und wenn ein Unternehmen "Unsummen" für die Umstellung eines Entwicklers 
auf ein ähnliches Tool (die Unterschiede sind nun wirklich nicht so 
groß) ausgeben muss, dann sollte nicht das Unternehmen schließen sondern 
es diesen Entwickler feuern. Der ist dann schlicht unfähig, sich in 
Neues einzuarbeiten.

Die zügige Einarbeitung in eine ähnlich zu bedienende Software darf ich 
als AG von einer Fachkraft durchaus erwarten.

Der Wechsel von Eagle ging damals recht flott über die Bühne, das waren 
nur wenige Tage. Im Jahr der Umstellung zahlt man da vielleicht noch 
etwas drauf, aber dann ist man damit durch.

Wenn man dann noch die €650 als Einmalbonuszahlung im Umschlag drauflegt 
- was meinst Du, wie schnell derjenige sich in die neue Software 
eingearbeitet hat ;-)

: Bearbeitet durch Moderator
von Ron (Gast)


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Mox schrieb:
> Die zusätzlichen Kosten fallen halt auf, jedenfalls mir. Als
> Gegenleistung bekommst Du eine Software, deren vollumfängliche Funktion
> nicht gewährleistet ist. Es nützt mir einfach nichts, wenn ich im Fall
> der Fälle auf die Freeware zurück geschraubt werde. Da interessieren
> mich die Vorteile einfach nicht.

Was für "zusätzliche" Kosten?
Was ist am Prinzip Miete bloß so schwer zu verstehen? Übrigens noch was 
zum "toten Pferd" : Schon wieder eine frische neue Version da: 8.7.! Wie 
ist das schön alles weiter gratis nutzen zu können! Nur langsam wünsche 
ich mir auch,  das Programm nicht dauernd updaten zu müssen sondern als 
stets aktuelle Online-Version zu haben (die Eagle Layouts natürlich 
bleiben zuhause).

von Marcus H. (Firma: www.harerod.de) (lungfish) Benutzerseite


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Hi Chris - damit sind wir schon recht nah an der Frage:

Welche Alternativen gibt es für den kleinen professionellen Entwickler?

Was wird konkret von Selbständigen und Kleinstunternehmen eingesetzt?

Auf was seid Ihr umgestiegen?

von X4U (Gast)


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Chris D. schrieb:
> Und wenn ein Unternehmen "Unsummen" für die Umstellung eines Entwicklers
> auf ein ähnliches Tool (die Unterschiede sind nun wirklich nicht so
> groß) ausgeben muss, dann sollte nicht das Unternehmen schließen sondern
> es diesen Entwickler feuern.

Das ist doch falsche Baustelle. Schwierig ist ja nicht das neu lernen. 
Der Aufwand liegt in der Umstellung von Altdesigns bzw. die Pflege von 
parallel zu haltenden Software-Tools.

Ron schrieb:
> Schon wieder eine frische neue Version da: 8.7.

Warst du mal Gemüsehändler ;-)? Die Nummer ist ja jetzt nicht so 
wahnsinnig interessant, was gibt es denn inhaltlich neues?

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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@Marcus: Ich bin schon 2006 von Eagle auf KiCad gewechselt (Eagle hatte 
da immer noch keine hierarchischen Schaltpläne) und dort geblieben, da 
zufrieden. Keine Größen- oder Pinbeschränkungen, mehr Funktionalität und 
vor allem kein Lizenz"jedöhns": ob Offline-Rechner in der Halle/Labor 
oder online im Büro - einfach überall installieren - fertig.

Mein MA hatte bei Einstellung auch nur Eagle-Kenntnisse, konnte sich 
aber sehr rasch in KiCad einarbeiten. Das ging innerhalb von ein bis 
zwei Tagen. So gewaltig sind die Unterschiede in der Bedienung ja auch 
nicht, als dass sich das einer, der schonmal einige Platinen geroutet 
hat, nicht beibringen könnte.

Ist aber hier alles OT, da es hier um das Abo-Modell von Eagle geht.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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X4U schrieb:
> Das ist doch falsche Baustelle. Schwierig ist ja nicht das neu lernen.
> Der Aufwand liegt in der Umstellung von Altdesigns bzw. die Pflege von
> parallel zu haltenden Software-Tools.

Die Altdesigns kann man ja weiterhin unter der alten, bezahlten 
Eagle-Version pflegen (habe ich ja damals auch gemacht), wobei da meiner 
Erfahrung nach eh nicht mehr so viel passiert.

Aber klar: je früher man anfängt, desto besser ;-)
Man muss eben einmal in den etwas sauren Apfel beißen, aber hat dann 
Ruhe. Das ist schon eine langfristige Investition.

von Marcus H. (Firma: www.harerod.de) (lungfish) Benutzerseite


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Liebe Softwareaboversteher: Versucht bitte folgende Anforderungen 
nachzuvollziehen:
Unter der Voraussetzung, dass ich dieselbe Infrastruktur zur Verfügung 
stelle, muss ich die früher gekaufte Software im Inselbetrieb, ohne 
Abhängigkeiten außerhalb meines Firmennetzes, jederzeit wieder aufsetzen 
können.

Meine langjährigen Kunden können mit Recht von mir erwarten, dass ich, 
selbstverständlich bezahlten, Support für bestehende Produkte biete.
Erst die Tage war mal wieder ein Bauteil auf einer 2008 entwickelten 
Platine abgekündigt. Ich kann das CAD-System von damals innerhalb kurzer 
Zeit wieder, auch in einer VM, aufsetzen und den kleinen Umbau 
durchführen.

Mietmodelle passen primär, wenn nur bis zum nächsten Quartalsende 
gedacht werden muss.

Und Zwangsupdates sind in einer Produktivumgebung ebenfalls böse.
Never change a running system. Wenn das System so unsicher ist, dass es 
alle fünf Minuten gepatcht werden muss, dann darf das System nicht aus 
seinem Sandkasten rausschauen.

Stabilität ist wichtiger als nice-to-have Features.

von Marcus H. (Firma: www.harerod.de) (lungfish) Benutzerseite


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Chris D. schrieb:
> @Marcus: Ich bin schon 2006 von Eagle auf KiCad gewechselt ...
Danke. Bei meiner Betriebsgröße lege ich Wert auf 
Forward-Backward-Annotation. Das war beim letzten KiCAD-Test der 
Showstopper.
Dito Circuitstudio/Altium.

> Ist aber hier alles OT, da es hier um das Abo-Modell von Eagle geht.
Nachdem die Eingangsfrage beantwortet war, gab es ja eine 
Themenverschiebung in Richtung "Alternativen zum Abo-Modell für 
professionelle Anwender."
In der Hoffnung, dass CADSOFT/AUTODESK hier gelegentlich mal reinschaut, 
ist das halt eine Plattform auf der man mal festhalten kann:
- viele (idealerweise die meisten) ehemaligen Stammkunde haben die 8er 
nicht gemietet und werden sie nicht mieten
- man macht sich ernsthaft und auch kollektiv Gedanken über die Zukunft

Beim ersten 7er Lizenzmodell hat der Protest ja auch gewirkt und AFAIR 
ist das sogar mit einem Geschäftsführerwechsel parallel gelaufen.

: Bearbeitet durch User
von Ron (Gast)


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Marcus H. schrieb:
> muss ich die früher gekaufte Software im Inselbetrieb, ohne
> Abhängigkeiten außerhalb meines Firmennetzes, jederzeit wieder aufsetzen
> können

Internetanbindung ist heutzutage quasi selbstverständlich und auch 
einfach drahtlos möglich. Die kurze Lizenzprüfung erfordert keinen 
massenhaften Datenaustausch. Echte Inseln werden immer seltener.

> Erst die Tage war mal wieder ein Bauteil auf einer 2008 entwickelten
> Platine abgekündigt.

Versionen <8 bleiben einsatzfähig. Versprochen.

> Mietmodelle passen primär, wenn nur bis zum nächsten Quartalsende
> gedacht werden muss.

Die sind monatsgenau justierbar. Ganz nach Bedarf kann man auch von 
Premium auf Standardversion (nur 17,85 monatlich!) zurückschrauben. Das 
sollte für einen mittelständischen Betrieb doch kein Problem sein. 
Größere dürften sowieso mit anderer Software arbeiten.

> Und Zwangsupdates sind in einer Produktivumgebung ebenfalls böse. Never
> change a running system.

Es gibt bei Eagle keine Zwangsupdates!

X4U schrieb:
> Warst du mal Gemüsehändler ;-)? Die Nummer ist ja jetzt nicht so
> wahnsinnig interessant, was gibt es denn inhaltlich neues?

Nein die Nummer nicht aber daß es weiter zügig vorangeht. Zu den 
Neuerungen werde ich jetzt nur auf die Webseite und das heutige Webinar 
hinweisen.

Wenn Firmen glauben/wissen mit Freeware über die Runden zu kommen sollen 
sie das tun. Gut daran ist in jedem Falle der aufgebaute 
Rechtfertigungsdruck für kostenpflichtige Software. Das kann dem 
Wettbewerb nur gut tun.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Ron schrieb:
> Internetanbindung ist heutzutage quasi selbstverständlich und auch
> einfach drahtlos möglich. Die kurze Lizenzprüfung erfordert keinen
> massenhaften Datenaustausch. Echte Inseln werden immer seltener.

Das ist wahrscheinlich richtig. Aber das bedeutet aus Sicht der Benutzer 
aus schon o.g. Einwänden nicht, daß es langfristig günstig ist von 
Firmen in dieser Weise abhängig sein zu müssen. Wie viele Firmen sind in 
den letzten 30 Jahren gekommen und gegangen?

Wie schon erwähnt ist es für viele Firmen Designer und Hobbyisten 
wichtig ältere Projekte pflegen zu können. Diese Garantien hat man mit 
solchen neuzeitlichen Geschäftsmodellen nicht.

Auch wenn die SW Verträge immer darauf pochen, nur gebraucht werden zu 
dürfen hat der Käufer m.M.nach das Recht die SW solange benützen können 
wie das sinnvoll für ihn möglich ist. Eine künstliche Begrenzung seitens 
der SW Hersteller durch technische Möglichkeiten ist deshalb vehement 
abzulehnen und unerwünscht.

Genau wie bei archivierten SW Tools muß es möglich sein ein CAD Programm 
zusammen mit den Projektdaten und VM BS zu archivieren um jederzeit die 
ursprünglichen Verhältnisse herstellen zu können. Nur so kann man Zugang 
garantieren. Auch PC Hardware und BS lassen sich langfristig 
konservieren.

Ich arbeite meist an Designs mit 10-20 Jahren Lebenszeit die gewartet 
werden müssen und manchmal aus Bauteilbeschaffbarkeitsgründen von Zeit 
zu Zeit modifiziert werden müssen und nichts weniger wäre für uns 
adäquat. Alle diese Internet abhängigen Werkzeugmodelle sind deshalb für 
uns Machina Non Grata. Es ist eben so. Da verwendet man eben dann 
Methoden und Werkzeuge die den gewünschten Zustand (für uns) 
sicherstellen.

Sicher, moderne CAD SW bietet viel an. Die Fähigkeiten von Altium im 
Vergleich mit PR99Se sind schon beeindruckend hinsichtlich Integration 
in eine allumfassendes CAD Infrastruktur und Zusammenarbeit und 
Datenaustausch mit anderen CAD Werkzeugen wie z.B Solidworks3D erlaubt 
äusserst komplizierte mechanisch abhängigen Bord Designs. Die 3D Modelle 
die man zwischen diesen Programmen frei bewegen kann erlaubt nie zuvor 
erreichte Design Integration. Viele unserer Projekte wäre anderweitig 
kaum noch machbar. Auch Vendor Link ist bei der BOM Erstellung sehr 
angenehm. Aber diese ganzen Heinzelmännchen funktionieren nur dann 
richtig wenn alle Infrastruktur Randbedingungen garantiert werden können 
und es auch dauerhaft finanziert werden kann. Kann man aber solche 
modernen SW Tools und PC HW wirklich langfristig konservieren? Zum Glück 
ist Altium noch unabhängig lizensierbar wer so will und deshalb 
tatsächlich noch archivierbar da es danach unbegrenzt und ohne 
Internetzugang funktioniert. Für geringere Ansprüche ist man dann mit 
älteren, unabhängigen Werkzeugen doch besser bedient. Die vielen Updates 
sprechen eine deutliche Sprache die diese System Fragilität aufzeigen.

Heutzutage muß man sich entscheiden ob man wirklich High-Tech State of 
the Art integrierte Tools betreiben will und die ganze Vendor 
Abhängikeit ind Kosten in Kauf nehmen will oder alternativ mit 
unabhängigen weniger versierten Werkzeugen arbeiten will, aber dafür 
langfristig noch volle Kontrolle über seine Ressourcen hat.

So wie es aussieht haben wir schon vor einiger Zeit die Crossroads in 
der IT Welt erreicht. Die globale IT Kräfte versuchen mit allen Kräften 
(für uns kontrapunktiv) uns vom Internet funktionell und existenziell 
abhängig machen und uns kontrollmäßig zu entmündigen. Vielen gefält das 
eben aus vielen logisch begründbaren Punkten nicht sehr. Das Inselmodell 
alleine garantiert Stabilität und Unabhängigkeit. Die IT Welt sieht das 
leider total anders und verursacht diese irritierende Dichotomie.

Moderne SW hat nie zuvor erreichte Fähigikeiten und laterale Integration 
erreicht. Leider erkauft man sich das oft mit totaler Abhängigkeit des 
Augenblicks. Langfristige Unabhängigkeit wird oft immer mehr zur Utopie.

Der Karren ist eben verfahren. Auch wenn es in der modernen IT Welt 
schwer fällt das zuzugeben. Man sieht diesen Trend in allen Bereichen.

von Marcus H. (Firma: www.harerod.de) (lungfish) Benutzerseite


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Hier ein Paradebeispiel, warum es keine Freude macht, mit bestimmten 
Menschen zu diskutieren. Nur scheinbar wird meine ganze Email zitiert 
und diskutiert.

Allerdings wird die Kernaussage

->
Meine langjährigen Kunden können mit Recht von mir erwarten, dass ich,
selbstverständlich bezahlten, Support für bestehende Produkte biete.
Erst die Tage war mal wieder ein Bauteil auf einer 2008 entwickelten
Platine abgekündigt. Ich kann das CAD-System von damals innerhalb kurzer
Zeit wieder, auch in einer VM, aufsetzen und den kleinen Umbau
durchführen.
<-

ohne Auslassungsmarkierung ignoriert.

Schlechter Stil, sehr schlechter Stil.

Und die anderen Auslassungen sind dermaßen inhaltsfrei, dass sie 
eigentlich nur als schlechte Beispiele herhalten können.




Ron schrieb:
> Marcus H. schrieb:
>> muss ich die früher gekaufte Software im Inselbetrieb, ohne
>> Abhängigkeiten außerhalb meines Firmennetzes, jederzeit wieder aufsetzen
>> können
>
> Internetanbindung ist heutzutage quasi selbstverständlich und auch
> einfach drahtlos möglich. Die kurze Lizenzprüfung erfordert keinen
> massenhaften Datenaustausch. Echte Inseln werden immer seltener.
Sicher? Ich habe genug Kunden, bei denen Internetrechner von anderen 
System physisch getrennt sind. Alleine das Mitbringen von USB-Sticks 
und/oder Smartphones führen zu Abmahnung bzw. Kündigung. Beispiel: 
Labors zur Analyse von Patientenproben, Rüstungsunternehmen UND kleine 
Ingenieurbüros die einfach auf Nummer sicher gehen müssen.
Es gibt da verschiedene Welten und Denkweisen. Dieser Thread war eine 
willkommene Gelegenheit, darauf hinzuweisen, dass es oft auch ohne Cloud 
geht bzw. gehen muss.

>
>> Erst die Tage war mal wieder ein Bauteil auf einer 2008 entwickelten
>> Platine abgekündigt.
>
> Versionen <8 bleiben einsatzfähig. Versprochen.
Ganz große Überraschung, dass unbegrenzt lauffähige Software, die 
bereits auf einem Inselrechner installiert ist, nicht gestoppt werden 
kann.
Genau darum geht es uns.


>
>> Mietmodelle passen primär, wenn nur bis zum nächsten Quartalsende
>> gedacht werden muss.
>
> Die sind monatsgenau justierbar. Ganz nach Bedarf kann man auch von
> Premium auf Standardversion (nur 17,85 monatlich!) zurückschrauben. Das
> sollte für einen mittelständischen Betrieb doch kein Problem sein.
> Größere dürften sowieso mit anderer Software arbeiten.
>
Wir wissen was es kostet. Wir reden aber nicht über die Anschaffungs- 
und Mietkosten, sondern die Tatsache dass das die Software sich verhält 
wie ein Drogensüchtiger auf der Suche nach dem nächsten Schuss.


>> Und Zwangsupdates sind in einer Produktivumgebung ebenfalls böse. Never
>> change a running system.
>
> Es gibt bei Eagle keine Zwangsupdates!
Und das ist gut so. Der Satz war dem Forenteilnehmer gewidmet, der sich 
diesen Zusatnd herbeisehnt.


>
... stuff deleted ...


Ich muss mich jetzt mal ein bisserl zurückziehen, dummerweise liegt hier 
noch Arbeit rum. Die Rahmenbedingungen für Alternativsysteme sollten ja 
nun für jeden der des Lesens mächtig ist klar sein.

von Chris S. (aaa)


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Es gab bei Eagle genug Versionen, welche sei es inkompatible mit 
Vorversionen
waren, oder dermaßen Bugs hatten, dass das resultierende Gerberfile mist 
war.
Generell Version x.0 - x.2 . Bei einer Abbo Software läuft man Gefahr, 
auch
einen Updatezwang zu haben, damit der Hersteller dann keine ältere 
Version
pflegen muss. Dieses Zwangsupdate muss nicht von Anfang da sein, wird 
aber
sicher kommen. Was ist, wenn z.B. der Prototype mit einer anderen 
Version
ausgeplottet wurde als die Endversion, und die Serie dann wegen eines
SW bugs für die Mülltonne ist?. Es kommt oft for, dass von Prototype zur 
Serie
Wochen/Monate vergehen, wo dann unkritische Änderungen gefordert werden.

von R. M. (Gast)


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Martin schrieb:
> Mein noch relativ schlankes Eagle 8 kommt auf 400MB. Mein
> vergleichsweise installiertes KiCad schon auf 1,5 GB. Eine ungute
> Entwicklung.

Wobei ich vermute, das dürfte überwiegend Bauteilbibliothek sein.
Die tausenden Dateien sind zwar sicherlich gut komprimierbar (da 
lesbarer Text), einzeln zu zippen (analog ODF) dürfte aber nicht viel 
bringen, dann ist eine Datei nicht mehr 400, sondern nur noch 40 Bytes 
groß und belegt auf der Platte aber genauso viel Platz. Also entweder 
damit leben, oder unbenötigte Teile aussortieren.

von Name: (Gast)


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Chris D. schrieb:
> Wenn es einen Entwickler nur für PCB-Entwicklung beschäftigt, dann wird
> der nicht mit Eagle (und auch nicht KiCad etc.) rumspielen, sondern
> höherpreisige Tools mit entsprechender Mehrfunktionalität bevorzugen.

Yepp. Über Eagle (und KICAD!) rümpfen die Vollzeit-CADler hier nur die 
Nase. Spielkram war glaube ich der Ausdruck. Hier benutzten das nur die 
Lehrlinge. Und das zurecht, ein i.M6-Quadcore-Design will niemand mit 
Eagle machen müssen.

Was das Mietmodell daher angeht:
Für Firmen mag das durchaus eine Option sein.
Für meinen Privatkram mag ich das aus den oben genannten Gründen (vor 
allem Kontrollverlust) nicht mit der Kneifzange anfassen.

Auch als Firma würde ich dreimal überlegen, ob eine Online-Bindung 
akzeptabel ist. Da kann das Ende von Eagle (welches ja durchaus mal 
kommen könnte) gleich das Ende der Firma sein - eine Elektronikfirma die 
Zugriff auf ALLE CAD-Daten verliert (weil das Tool nicht mehr läuft, 
weil der Server down ist) ist so gut wie tot.
Ob ich das riskieren wollte?
Naja, ich weiß nicht...

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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R. M. schrieb:
> Martin schrieb:
>> Mein noch relativ schlankes Eagle 8 kommt auf 400MB. Mein
>> vergleichsweise installiertes KiCad schon auf 1,5 GB. Eine ungute
>> Entwicklung.
>
> Wobei ich vermute, das dürfte überwiegend Bauteilbibliothek sein.

Ja, zumindest bei KiCad sind das fast ausschließlich Bibliotheken und 
Dokumentation. Der eigentliche Kern ist knapp 58 MB groß (hier 4.0.6).

Ähnliches dürfte für Eagle gelten.

von Karl (Gast)


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Marcus H. schrieb:
> Wir wissen was es kostet. Wir reden aber nicht über die Anschaffungs-
> und Mietkosten, sondern die Tatsache dass das die Software sich verhält
> wie ein Drogensüchtiger auf der Suche nach dem nächsten Schuss.

Nur verstehe ich nicht, wo Dein Problem ist: Du kannst die alte 
Eagle-Version weiterhin nutzen, Du kannst sie auf neue Rechner 
installieren und Du kannst Deine alten Dateien damit bearbeiten.

Ich hab auch noch die 6.5 im Einsatz, weil die alles hat was ich 
momentan brauche und sich damit ein Upgrade nicht lohnt.

Du hast eine Version gekauft, damit hast Du doch kein Anrecht auf die 
nächste Version. Wenn Du Word 2003 kaufst, bekommst Du doch auch nicht 
Word 2013 umsonst. Wenn Dir die Ribbons in Word 2013 nicht gefallen, 
bleib halt bei Word 2003. Wenn Dir das Mietmodell bei Eagle 8 nicht 
gefällt, bleib halt bei 6 oder 7. Da die Dinger nicht zwingend ins 
Internet müssen, gibts nichtmal einen Updategrund aus 
"Sicherheitsgründen".

Chris S. schrieb:
> Es gab bei Eagle genug Versionen, welche sei es inkompatible mit
> Vorversionen waren

Haha, Load error 283...

Ich bin zwar erst ab 3.irgendwas dabei, aber ich kann mit der 6.5 noch 
alle alten Dateien problemlos öffnen. Umgekehrt geht natürlich nicht.

von Karl (Gast)


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Name: schrieb:
> Über Eagle (und KICAD!) rümpfen die Vollzeit-CADler hier nur die
> Nase. ... Und das zurecht, ein i.M6-Quadcore-Design will niemand mit
> Eagle machen müssen.

Ich auch nicht. Aber da ich neben Elektronik auch noch Programmierung 
und Prototyping mache, ist Eagle nur eines meiner Werkzeuge. Und dafür 
ist es gut.

Ich stell mir doch auch nicht eine 6-Achs-CNC-Portalfräse hin, wenn ich 
mal ein paar Kleinteile brauche. Was nicht auf der Drehbank geht, wird 
nach draußen gegeben.

Das ist ganz einfach eine Kosten-Nutzen-Rechnung.

von georg (Gast)


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Ich kenne aus der Fertigung genug Platinen, die 20 Jahre lang eingesetzt 
wurden/werden, gerade auch bei kleineren Firmen, und dann sind die 
Kosten eben nicht 700 EUR, sondern 14000 - dafür bekomme ich eine 
erwachsene CAD-Software, und die funktioniert sogar noch länger. Ein 
"Gelegenheitsjob" für eine Platine, die einmal gebraucht wird und dann 
nie wieder, ist vielleicht typisch für Bastler, aber nicht für Firmen, 
schon weil die ja auch Ersatzteile liefern müssen.

Georg

von Marcus H. (Firma: www.harerod.de) (lungfish) Benutzerseite


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Karl schrieb:
> Marcus H. schrieb:
>> Wir wissen was es kostet. Wir reden aber nicht über die Anschaffungs-
>> und Mietkosten, sondern die Tatsache dass das die Software sich verhält
>> wie ein Drogensüchtiger auf der Suche nach dem nächsten Schuss.
>
> Nur verstehe ich nicht, wo Dein Problem ist: Du kannst die alte
> Eagle-Version weiterhin nutzen, Du kannst sie auf neue Rechner
> installieren und Du kannst Deine alten Dateien damit bearbeiten.
Das Problem ist, dass in der Vergangenheit Kunden auch mal gerne eine 
Lizenz gekauft haben. Kundenbindung funktioniert nicht über Gängelung, 
sondern durch Abliefern von preiswerter Arbeit. Ich gebe meinen Kunden 
gerne das Gefühl, dass Sie auch ohne mich weitermachen könnten.
Für meine direkte Produktivität haben wir nur das Problem, dass ich 
gerne  mit dem Produkt in seiner jeweils neuesten Version weitergemacht 
hätte.
Aufgrund vom Qt-geschuldeten-Tastatur-Problemen ab V7.3 hänge ich 
tatsächlich produktiv unter V7.2.
Fertigungstechnisch sind dank Gerber keine Probleme zu erwarten.

Das nächste Problem poppt dann auf, wenn V8 nicht mehr unter V7 gelesen 
werden kann. Ich bin gespannt, wann dieses Kaninchen aus dem Hut gezogen 
wird. Ich gehe davon aus, wenn sich die "ewig Gestrigen" beruhigt haben 
und V8 eine entsprechende Marktdurchdringung erreicht hat.
So, da ist sie nun, die letzte Begründung, warum ich in diesen Thread 
soviel Aufwand stecke.


> Ich hab auch noch die 6.5 im Einsatz, weil die alles hat was ich
> momentan brauche und sich damit ein Upgrade nicht lohnt.
>
> Du hast eine Version gekauft, damit hast Du doch kein Anrecht auf die
> nächste Version. Wenn Du Word 2003 kaufst, bekommst Du doch auch nicht
> Word 2013 umsonst. Wenn Dir die Ribbons in Word 2013 nicht gefallen,
> bleib halt bei Word 2003. Wenn Dir das Mietmodell bei Eagle 8 nicht
> gefällt, bleib halt bei 6 oder 7. Da die Dinger nicht zwingend ins
> Internet müssen, gibts nichtmal einen Updategrund aus
> "Sicherheitsgründen".
Bullseye: wie ich oben schon schrieb, sind die MSOffice2003 
Aktivierungsserver abgeschaltet worden. D.h. über den offiziell 
vorgesehenen Weg ist das Produkt nicht mehr zu aktivieren. Das ist 
insofern frech, weil beim Kauf kein MHD draufstand.


> Chris S. schrieb:
>> Es gab bei Eagle genug Versionen, welche sei es inkompatible mit
>> Vorversionen waren
>
> Haha, Load error 283...
>
> Ich bin zwar erst ab 3.irgendwas dabei, aber ich kann mit der 6.5 noch
> alle alten Dateien problemlos öffnen. Umgekehrt geht natürlich nicht.
Naja, seit die Files XML sind, kann man da noch was zurechtstricken.
Die Tage hat der seit V6 härtere Konsistenzcheck mal wieder 
zugeschlagen.
Das Altprojekt war wohl in V5 gemalt. Naja, waren halt ein paar Minuten 
Suchen und Ersetzen im Texteditor angesagt.

von X4U (Gast)


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Chris S. schrieb:
> Was ist, wenn z.B. der Prototype mit einer anderen
> Version
> ausgeplottet wurde als die Endversion,

Versuch mal ein pdf zu durchsuchen das mit Eagle 8 erstellt wurde, viel 
Spass.

Ron schrieb:
> Versionen <8 bleiben einsatzfähig. Versprochen.

Es ist ja schön einen Autodesk Mitarbeiter hier im Forum begüßen zu 
können. Dann gleich den Mehrheitsaktionär,ist das nicht zu vile der 
Ehre?

> Zu den
> Neuerungen werde ich jetzt nur auf die Webseite und das heutige Webinar
> hinweisen.

Ron, ich verschwende meine Zeit doch nicht mit einem Webinar nur für 
Infos über Updates. Nach deinem Hinweis hab ich mir die AD Webseite 
angeschaut um dann das gleiche krude Zeug lesen zu müssen.

Mir gehen solche Marketingtaktiken auch schlicht auf die Nerven, da 
fehlt nur noch "demnächst in ihrem Kino".

Wann kommt eine Info für Leute die auch noch was anderes tun haben?

von X4U (Gast)


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Marcus H. schrieb:
> Bullseye: wie ich oben schon schrieb, sind die MSOffice2003
> Aktivierungsserver abgeschaltet worden. D.h. über den offiziell
> vorgesehenen Weg ist das Produkt nicht mehr zu aktivieren. Das ist
> insofern frech, weil beim Kauf kein MHD draufstand.

Das wird auch irgendwann mit XP- Win7 etc passieren. Das ist der Grund 
warum ich Chris.D auch gut verstehe der alles soweit möglich mit Open 
Source (Linux KiCad etc.) macht.

Meiner einer fährt da auch etwas parallel um schnell wechseln zu können. 
Da ist eagle natürlich weit vorn da es eine Linux Version gibt.

von X4U (Gast)


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georg schrieb:
> Ich kenne aus der Fertigung genug Platinen, die 20 Jahre lang eingesetzt
> wurden/werden, gerade auch bei kleineren Firmen, und dann sind die
> Kosten eben nicht 700 EUR, sondern 14000 - dafür bekomme ich eine
> erwachsene CAD-Software,

Das ist aber ein Argument für die Miete bei eagle. Da zahlst ja nur den 
Monat in dem eine Änderung gemacht wird.

von Ron (Gast)


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Marcus H. schrieb:
> Ron schrieb:
> Die kurze Lizenzprüfung erfordert keinen
> massenhaften Datenaustausch. Echte Inseln werden immer seltener.

> Labors zur Analyse von Patientenproben, Rüstungsunternehmen UND kleine
> Ingenieurbüros die einfach auf Nummer sicher gehen müssen.

Nummer sicher gibts bei IT grundsätzlich nicht.
Wenn selbst eine kurze Lizenzprüfung einmal die Woche oder alle 14 Tage 
sicherheitstechnisch nicht vertretbar ist muß/wird andere Software zum 
Einsatz kommen. Das dürfte aber an typischen Eagle-Einsatzorten die 
groooße Ausnahme sein.

> Ron schrieb:
> Es gibt bei Eagle keine Zwangsupdates!

> Und das ist gut so. Der Satz war dem Forenteilnehmer gewidmet, der sich
> diesen Zusatnd herbeisehnt.

Wenn das für eine Online Version gilt die der Hersteller pflegt, warum 
nicht? Der hat dann selbstredend dafür Sorge zu tragen daß das "Running 
System" nach jedem Update stabil läuft! Das ist ja dann gerade auch 
dessen Service!

Noch ein Wort an alle die meinen ab V8 hätte sich nichts Wesentliches 
getan. Die gleichen Leute mosern dann trotzdem über das neue Abo-Modell. 
Also bitte! Bleibt doch einfach bei Eurer älteren Software! Wo ist das 
Problem? Sie langt doch dann!
99% der Firmen mit Eagle sind nicht erst seit V8 dabei.  Hier wird 
aufgebauscht und übertrieben daß die Schwarte kracht. V8 setzt man 
mietweise halt nur bei Bedarf ein. Die kann im übrigen auch in früherem 
Datenformat sichern.

von X4U (Gast)


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Ron schrieb:
> Noch ein Wort an alle die meinen ab V8 hätte sich nichts Wesentliches
> getan. Die gleichen Leute mosern dann trotzdem über das neue Abo-Modell.

Der Zusammenhang dieser beiden Argumente erschließt sich mir nicht.

Das Mietmodell finde ich ganz ok, nur warum ich von einer komplett 
bezahlten Version umsteigen soll sehe ich nicht. Das wenige neue hat 
imho wenig Nutzwert und es sind nun mal neue Probleme entstanden.

> Die kann im übrigen auch in früherem Datenformat sichern.

Was ein wichtiges Kriterium ist Sie einzusetzen. Nur wer garantiert 
dafür?

Ron schrieb:
> Das dürfte aber an typischen Eagle-Einsatzorten die
> groooße Ausnahme sein.

Solche Aussagen sind mit Vorsicht zu genießen da ja viele Firmen ihren 
Workflow auf die vorhandenen Möglichkeiten ausgerichtet haben. Wieder 
andere sind genau aus diesem Grund bei eagle. Es kann also auch genau 
umgekehrt sein.

Bei mir ist es z.B. auf 50% der Geräte der Fall. Der eine (Testrechner) 
steht in einem Raum ohne Netzwerk (u.a. wg. Störstrahlung). Der andere 
(Notebook) wird manchmal wochenlang nicht benutzt.

von W.S. (Gast)


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Gerhard O. schrieb:
> Brauchen wir
> wirklich FB, Twitter und diese ganze Social Medienwelt? Ich wage zu
> behaupten -Nein! Es ist alles pure Einbildung. Man glaubt es haben zu
> müssen und mitzumachen. So gesehen ist das Design dieser Apps ein ganzer
> Erfolg in Suchtmethodologie.

Im Grunde hast du ja so UNENDLICH RECHT, aber schau mal auf die Leute, 
was die machen und wie sie denken.

Ich hatte vor einiger Zeit mit einem jungen Burschen (Ingenieur-Student) 
über das Thema gesprochen. Er war einigermaßen entsetzt über meine aus 
seiner Sicht völlig veralteten Ansichten.

Sein Argument: "Das ist Lebensqualität!". Auf Facebook, Twitter und 
Konsorten sowie den städtischen Busfahrplan will er keinesfalls 
verzichten, das wäre für ihn ein unerträglicher Mangel an 
Lebensqualität.

Diese Ansichten waren wirklich ERNST gemeint.
Mich läßt das erschaudern.
Auf der einen Seite rennen die jungen Leute mit künstlich zerrissenen 
Hosen und unförmigen "Turn"-Botten herum, auf der anderen Seite scheinen 
sie mehr in künstlichen Welten als in der Realität zu leben und sie 
nennen das auch noch "soziale" Medien.

Ich könnte jetzt witzeln, daß die Handy-Kosten vom Stipendium nix mehr 
übrig lassen für eine heile Hose und ein Paar ordentliche Schuhe, aber 
ich verkneif mir das lieber, die jungen Leute würden das wiederum 
nicht verstehen.

Um auf Eagle wieder zurückzukommen: Siehe Thread über's Labornetzteil, 
wo man auf Projektfiles im Eagle-8 Format stößt. Es sind wohl doch 
zunächst bloß die Bastler, die sich E8 zugelegt haben. Bei allen Firmen, 
die ich kenne und die ihr Geld auch mit LP verdienen müssen, herrscht 
die einhellige Meinung: E8 legen wir uns nicht zu, wir bleiben bei E7 
solange das noch geht und dann legen wir uns was anderes zu. Punkt.

Ich habe aber Zweifel daran, daß der jetzige Eagle-Inhaber von seiner 
Miet-Masche ablassen wird. Eher werden wieder Dongles ausgegeben.

Natürlich wird es auch in Zukunft einen Zustrom an Nutzern der 
Mietsoftware geben - das sind dann die Leute, die neu hinzukommen und zu 
wenig Geld in der Firmenkasse haben.

Die müssen dann in den sauren Apfel beißen - wenigstens erst mal. 
Allerdings ist bei der oben zitierten Denkweise von der "Lebensqualität 
per Vernetzung" die Hemmschwelle gesunken oder gar nicht mehr da. Ich 
sehe das auch an einigen Beiträgen in diesem Thread. Die Leute sind 
blind geworden. Lemminge eben.

W.S.

von Rolf M. (rmagnus)


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Ron schrieb:
> Was für "zusätzliche" Kosten?

Mal blöd gefragt: Was denkst du, warum der Hersteller das überhaupt 
macht? Also sich den zusätzlichen Aufwand geben? Damit er nachher 
weniger verdient? Bestimmt nicht. Für den einen oder anderen wird's 
billiger werden, aber im Schnitt mit Sicherheit nicht.

> Was ist am Prinzip Miete bloß so schwer zu verstehen? Übrigens noch was
> zum "toten Pferd" : Schon wieder eine frische neue Version da: 8.7.! Wie
> ist das schön alles weiter gratis nutzen zu können!

Du nutzt es gratis, ohne Miete zu zahlen?

> Nur langsam wünsche ich mir auch,  das Programm nicht dauernd updaten zu
> müssen sondern als stets aktuelle Online-Version zu haben (die Eagle
> Layouts natürlich bleiben zuhause).

Toll, und wenn die Internetverbindung mal nicht tut, geht überhaupt nix 
mehr…

von Ron (Gast)


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Rolf M. schrieb:
> Was denkst du, warum der Hersteller das überhaupt
> macht? Also sich den zusätzlichen Aufwand geben? Damit er nachher
> weniger verdient? Bestimmt nicht. Für den einen oder anderen wird's
> billiger werden, aber im Schnitt mit Sicherheit nicht.

Ich denke schon daß sich das Mietmodell zum eigenen Vorteil nutzen 
lässt. Konkurrenz zu Freeware wie KiCad wird die Preise im Zaum halten 
bzw. eher nach unten drücken. Wem es zu teuer wird soll doch woandershin 
wechseln. Dummerweise müssen aber dort die Entwickler genauso bezahlt 
werden. Als Kunde muß ich mir darüber aber keine Gedanken machen. Der 
Markt wirds schon richten. Das Produkt mit dem besten 
Preis/Leistungsverhältnis gewinnt!

> Du nutzt es gratis, ohne Miete zu zahlen?

Gratis ist es für den Hobbyisten dem 80cm2 reichen.
Also für sehr viele. Ist das nicht toll? Hast Du eine Ahnung für 
wieviele schöne Projekte das langt?

> Toll, und wenn die Internetverbindung mal nicht tut, geht überhaupt nix
> mehr…

Das mein ich mit Übertreibung. Internet gehört heute wie Strom und 
Wasser zur problemlos erhältlichen Grundversorgung. Die Beschwörung 
solcher Ängste ist doch nur noch peinlich! Wenn, dann fällt heutzutage 
gleich viel mehr aus. Dann wird aber Deine Eagle-Arbeit ohnehin zur 
Nebensache.

W.S. schrieb:

> Die Leute sind
> blind geworden. Lemminge eben.

Unterhaltsamer Beitrag. Ich möchte jetzt nicht unhöflich sein. Sich 
selbst als das Maß der Dinge hochzujubeln gehört halt zum 
Selbstverständnis vieler Menschen :)

von Ron (Gast)


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X4U schrieb:
> Der Zusammenhang dieser beiden Argumente erschließt sich mir nicht.

Was ist daran schwer zu verstehen?
Wer V8 mangels hilfreicher Neuheiten nicht benötigt braucht sich auch 
nicht darüber aufzuregen.

> Das Mietmodell finde ich ganz ok, nur warum ich von einer komplett
> bezahlten Version umsteigen soll sehe ich nicht. Das wenige neue hat
> imho wenig Nutzwert und es sind nun mal neue Probleme entstanden.

Na also. Sag ich doch. Wer hat verlangt daß Du dann umsteigst?

> Was ein wichtiges Kriterium ist Sie einzusetzen. Nur wer garantiert
> dafür?

Vollkasko-Mentalität? Im Leben gibts keine Garantien! Immerhin gibts 
eine Setup-Datei der letzten funktionierenden 8er Version auf Deiner 
Platte. Und auch die Vorversionen sind nicht auszurotten.  Die kannst Du 
ja dann auf Deinem PC ohne Netzwerkanbindung belassen... Also mal im 
Ernst: Mir kommen solche Argumente doch arg an den Haaren herbeigezogen 
vor!

Klar kann man einem Hersteller auch noch jede verwegene Schandtat 
zutrauen. Allein, er wird es nicht tun. Denn er ist nicht allein auf der 
Welt und letztlich immer von zufriedenen Kunden abhängig.

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Ron schrieb:
> Wer V8 mangels hilfreicher Neuheiten nicht benötigt braucht sich auch
> nicht darüber aufzuregen.

Du scheinst nicht begriffen zu haben, daß man V7 o.ä. nicht mehr kaufen 
kann. Wer also Eagle nutzen will, und nicht das große Glück einer 
bereits in der Schublade liegenden 7.x-Lizenz hat, ist auf das faulige 
Abo-Ei angewiesen, das Du hier in überaus verdächtiger Weise 
verteidigst.

von Walter S. (avatar)


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Ron schrieb:
> Aber wozu gibts da noch die so dumme wie falsche
> Unterstellung, einer der Eagle8 positiv sieht könne nur Vertriebler und
> Autodesk-Werbefuzzi sein? Das wirkt immer :(

Ron schrieb:
> Versionen <8 bleiben einsatzfähig. Versprochen.

du bist also kein Autodesk-Werbefuzzi sondern hast dort sogar das Sagen?

von Ron (Gast)


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Rufus Τ. F. schrieb:
> ist auf das faulige
> Abo-Ei angewiesen

Wer die Vorversion nicht hat ist auf gar nichts angewiesen sondern hat 
die freie Auswahl auf dem Markt. Erst recht wenn er ein heute übliches 
Abo als "faulig" empfindet. Diese Abqualifizierung entbehrt aber jeder 
Grundlage. Ansonsten bin und bleibe ich Hobbyanwender und allenfalls als 
zufriedener Eagle-Anwender verdächtig.

von Ron (Gast)


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Walter S. schrieb:
> du bist also kein Autodesk-Werbefuzzi sondern hast dort sogar das Sagen?

Gewiss nicht. Aber vielleicht kannst Du ja erklären warum eine Version 
<8 plötzlich nicht mehr funktionieren sollte?

von Dussel (Gast)


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Rons Verhalten hier erinnert mich an https://youtu.be/WPc-VEqBPHI?t=14s 
(bis 0:40)

von Ideengeber (Gast)


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Ron schrieb:
> Unterhaltsamer Beitrag. Ich möchte jetzt nicht unhöflich sein. Sich
> selbst als das Maß der Dinge hochzujubeln gehört halt zum
> Selbstverständnis vieler Menschen :)

Heute schon in den Spiegel geschaut? ?

von X4U (Gast)


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Ron schrieb:
> Was ist daran schwer zu verstehen?

Kritik an einem Abo Model steht für sich. Sie hat nichts damit zu tun 
was es an aktuellen inhaltlichen Änderungen gibt. der Begriff 
"verstehen" ist da -neben seiner aggressiven und beleidigenden 
Ausrichtung - fehl am Platze und wirkt auf den Poster zurück.

Interessant ist auch immer auf was Poster wie du alles nicht eingehen. 
Ich sehe das dann als Zustimmung an..

So lange jetzt außer sinnlosen "Versprechungen" und emotionalen 
Wertungen nichts kommt werde ich auch nicht mehr Antworten. Du kannst 
dir eine Erwiderung sparen und dich den anderen hier widmen.

So long.

von Ron (Gast)


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X4U schrieb:
> Ron schrieb:
> Was ist daran schwer zu verstehen?
>
> Kritik an einem Abo Model steht für sich.

So kann man fehlende Argumente auch ausdrücken!

Da ich den drohenden Unterton des Moderators schon als Aufforderung 
verstehe,  die vielen Abo-Gegner, denen so übel mitgespielt wurde (ob 
mit oder ohne Abo) nicht weiter zu belästigen muß ich wohl wieder der 
allgemeinen Nörgelei und Jammerei das Feld überlassen. Bald gibts Eagle 
eh nicht mehr, stimmts, Ideenloser?

von Ideengeber (Gast)


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Ron schrieb:
> V8 setzt man
> mietweise halt nur bei Bedarf ein. Die kann im übrigen auch in früherem
> Datenformat sichern.

Ron schrieb:
> Die sind monatsgenau justierbar. Ganz nach Bedarf kann man auch von
> Premium auf Standardversion (nur 17,85 monatlich!) zurückschrauben. Das
> sollte für einen mittelständischen Betrieb doch kein Problem sein.
> Größere dürften sowieso mit anderer Software arbeiten.


Was du hier beschreibst (obige Zitate) ist als  reines Anfüttern der 7.x 
User gedacht.

Jungchen du kannst mir doch nicht verzählen, dass das das endgültige 
Geschäftsmodell was Autodesk mit EAGLE vorhat.
Ihr (autodesk) müsstest längst schon die 2. Stufe der Marketing Rakete 
gezündet haben.
Aber da  haben diese starrsinnigen German-Boys deinen Herrn und Gebieter 
in die Suppe gespuckt. Das ist genau der Grund warum siedich hier her 
geordert haben (gegen deine innere  Überzeugung) um hier das Abo als 
gute Tat zu verkaufen.
(Leidenschaft für EAGLE geht anders - man leidet und erduldet)

Und wie geht die 2. Stufe dieser Rakete?
Man dreht der verehrten Kundschaft nur noch Jahresabos an :(
mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Jahresende in der
Hoffnung das sie es verpennen und schon ist ein weiteres Jahr
an Einnahmen gesichert. Da ist genau eure Intension.

Dein Auftreten hier zeigt mir, dass es eben so nicht läuft wie gedacht 
-
Pech für euch.

Das was du hier unten beschreibst wäre dann der Idealzustand
den ihr erreichen wollt und ihr hättet dann auch nicht mehr diesen 
Versionsstress.


Ron schrieb:
> Nur langsam wünsche
> ich mir auch,  das Programm nicht dauernd updaten zu müssen sondern als
> stets aktuelle Online-Version zu haben (die Eagle Layouts natürlich
> bleiben zuhause).


Was eigentlich passieren müsste habe ich weiter oben bereits 
geschrieben.
Beitrag "Re: Gibt es noch eine kaufbare EAGLE Version ohne Abo?"

Ich denke mal in 1, 2 Jahren wird EAGLE an den nächsten Käufer weiter 
gereicht.

von Ideengeber (Gast)


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Ron schrieb:
> Bald gibts Eagle
> eh nicht mehr, stimmts, Ideenloser?

Ich seh schon Marketing ist nicht dein Ding,
aber mit Hellsehen das könnte was werden ;-)

von Ron (Gast)


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Hey Ideenloser, hatte gar nicht soviel Wasser vorrätig wie ich bei dem 
vorletzten Beitrag Tränen lachen musste. Danke, vielmals danke der 
Unterhaltung- und daß Du mir den Autodesk-Vertriebler ernsthaft 
abnimmst!  So jetzt schlaft alle gut. Dann relativieren sich meist ein 
paar Probleme :)

von Ideengeber (Gast)


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Ron schrieb:
> Hey Ideenloser, hatte gar nicht soviel Wasser vorrätig wie ich bei dem
> vorletzten Beitrag Tränen lachen musste.

Hey Rony Jungchen,
das ist nach Adam Riese dieser hier :

Beitrag "Re: Gibt es noch eine kaufbare EAGLE Version ohne Abo?"

???

von Mark W. (kram) Benutzerseite


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Ich habe auch noch die CD zu dem angehaengtem Buch. Wer Interesse hat 
kann sich einfach bei mir melden. Gab es irgendwann mal kostenlos zum 
Download. Da ist aber, glaube ich, nur die Freeware dabei, keine 
Professional Lizenz. Die muesste man sich dann noch besorgen.

--

Das Forum wird nicht besser, wenn hier urheberrechtlich geschütztes 
Material hochgeladen wird.

-rufus

: Bearbeitet durch Moderator
von Name: (Gast)


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Ron schrieb:
> X4U schrieb:
>> Der Zusammenhang dieser beiden Argumente erschließt sich mir nicht.
>
> Was ist daran schwer zu verstehen?
> Wer V8 mangels hilfreicher Neuheiten nicht benötigt braucht sich auch
> nicht darüber aufzuregen.


Das Problem ist:
Irgenwann muss eine neue Version kommen. Umso später man den Schnitt 
macht, umso mehr Designs hat man in einem toten, proprietärem Format 
irgenwann kommt nämlich der Zeitpunkt, an dem man die Alte version aus 
verschiedenen Gründen nicht mehr nutzen kann.

Umso früher man die Abhängigkeit beendet, umso besser.

Ein Hersteller, der versucht seine Kunden in ein ABO-Modell zu zwingen, 
ist nicht mehr vertrauenswürdig. Damit wird die Geschäftsbeziehung halt 
beendet, fertig. Es gibt genug (auch kommerzielle) Alternativen.

von brawu (Gast)


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Ideengeber schrieb:
> Hey Rony Jungchen,
> das ist nach Adam Riese dieser hier :

Sag doch erst mal, wer dieser "Adam Riese" sein soll.
Etwa der Mann von "Eva Zwerg"?

Oder meinst du etwa den hier?
https://www.planet-schule.de/wissenspool/meilensteine-der-naturwissenschaft-und-technik/inhalt/hintergrund/technik/adam-ries-und-das-rechnen.html

Kann aber auch nicht sein, weil in deinem verlinkten Beitrag nicht im 
entferntesten die Rede ist von Mathematik...

Also wen meinst du?

von Rolf M. (rmagnus)


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Rufus Τ. F. schrieb:
> Abo-Ei angewiesen, das Du hier in überaus verdächtiger Weise
> verteidigst.

Er verteidigt es nicht nur, sondern singt geradezu Lobgesänge darauf. 
Mir ist ja klar, dass es Leute gibt, die zu einem Thema schulterzuckend 
"mirdochegal"  sagen, aber dass jemand das so toll findet, kann ich mir 
nicht erklären.
Lustig finde ich, wie er Argumente ignoriert und den Leuten dann 
vorwirft, sie hätten keine Argumente. Oder darauf antwortet mit einem 
"ist eben so".

von brawu (Gast)


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Ron schrieb:
> Sich selbst als das Maß der Dinge hochzujubeln
> gehört halt zum Selbstverständnis vieler Menschen :)

Tust du es deswegen? Oder hat das andere Gründe? ;-)

von Bomwollen (Gast)


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Hmmmm.

Also warum Ron das derzeitige Eagle Modell so (verzweifelt) verteidigt 
weiß ich nicht. Kann ja auch sein, dass das tatsächlich seine 
persönliche Hobbyanweder-Meinung ist.
Aber warum kommst du nicht selber auf den logischen Bruch? Du sagst seit 
ewigen Zeiten: "wenn du das Mietmodell nicht willst, musst du ja nicht 
umsteigen".

Ok für dich hat das Mietmodell gravierende Vorteile. Anscheinend nur 
Vorteile, denn komischerweise gehst du auf die Nachteile die viele sehen 
so richtig nicht ein....

Es ist ja auch schön und gut, dass die Bedenkenträger nicht gezwungen 
sind, bei dem Mietwahnsinn einzusteigen.
Wenn von offizieller Seite das Mietmodell aber als ganz großer Gewinn 
für den Kunden gesehen wird, warum wird dann Kunden verwehrt, JETZT bei 
einer Kaufversion EINzusteigen? Keiner muss wechseln wenn er Vorteile 
bei 6 oder 7 für sich sieht. Ok.

Verstehst du das Problem? verstehst du weshalb ich nicht ganz glaube 
dass Autodesk so viele Vorteile beim mieten sieht, dass dadurch 
zwangsläufig alle dieses Modell wählen würden?


P.S.
Ich bin recht ambitionierter Hobby-Fotograph und bin heilfroh, dass 
Adobe mich mit Lightroom dazu gegängelt hat, endlich zu capture One zu 
wechseln. Das ist gar nicht mal eine Frage des Preises gewesen 
(offensichtlich), sondern vielmehr eine des Prinzips und jetzt habe ich 
erkannt, dass das die allerbeste Entscheidung war, die ich besser schon 
vor Jahren getroffen hätte. Ohne Mietwahnsinn wäre ich aber nicht auf 
die Idee gekommen.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Bomwollen schrieb:
> Wenn von offizieller Seite das Mietmodell aber als ganz großer Gewinn
> für den Kunden gesehen wird, warum wird dann Kunden verwehrt, JETZT bei
> einer Kaufversion EINzusteigen?

Das ist eine sehr gute Frage :-)

Ein ehrliches Auftreten wäre es in der Tat, einfach Kauf- und Aboversion 
parallel anzubieten.

Wenn das Abomodell überzeugt, werden es die Kunden wählen. Ansonsten 
könnten die "Bedenkenträger" ihre Version kaufen und alle wären 
zufrieden.

> Verstehst du das Problem? verstehst du weshalb ich nicht ganz glaube
> dass Autodesk so viele Vorteile beim mieten sieht, dass dadurch
> zwangsläufig alle dieses Modell wählen würden?

Genau das glaube ich auch. Und weiterhin: Autodesk wird - natürlich - in 
aller erster Linie an sich selbst gedacht haben und verspricht sich vom 
Mietmodell mehr Gewinn.

Man mag diese komischen Firmen nicht, die jahrelang mit einer gekauften 
Programmversion zufrieden sind und arbeiten wollen und nicht für 
marginale oder nicht benötigte Neuerungen Geld hinlegen wollen.

Aber dann soll man das mMn auch so sagen und nicht die Mietversion als 
so unheimlich toll für den Kunden verkaufen.

Wie gesagt: wenn das alles so toll ist, kann man ja problemlos die 
Kaufversion mit anbieten, die ja dann wie Sauerbier in den Regalen 
liegen sollte.

von Karl (Gast)


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Name: schrieb:
> Irgenwann muss eine neue Version kommen. Umso später man den Schnitt
> macht, umso mehr Designs hat man in einem toten, proprietärem Format

Du meinst so proprietär wie:

<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<!DOCTYPE eagle SYSTEM "eagle.dtd">
<eagle version="6.5.0">

Seit Jahren kann man Eagle Dateien als XML abspeichern. Das ist nicht 
proprietärer als ein Kicad oder Freecad-Format, welches auch nur diese 
Programme lesen wollen.

Deine Hoffnung besteht darin, dass sich immer jemand findet, der Kicad 
weiterbaut, wenn die Entwickler keine Lust mehr haben. Das ist aber nur 
eine Hoffnung. Es gibt genügend OSS Projekte, die eingestellt sind oder 
gerade noch so am Leben erhalten werden.

Also ja, proprietäre Formate im Sinne von "Du darfst hier nicht 
reingucken" sind Mist. Trifft aber auf Eagle ab 6.x nicht zu. Selbst 
ausgedachte Formate im Sinne von "Du darfst reingucken, aber wir halten 
uns an keinen Standard" sind auch Mist. Meine FreeCad Projekte kann ich 
auch nur mit FreeCad öffnen, Gimp Dateien nur mit Gimp...

von Marcus H. (Firma: www.harerod.de) (lungfish) Benutzerseite


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Bomwollen schrieb:
> ...
> Adobe mich mit Lightroom dazu gegängelt hat, endlich zu capture One zu
> wechseln. ...

DANKE! Endlich mal jemand der nicht nur schreit "ÄSSS GÄHBBT 
ALLLTÄRNATTIVVENN", sondern diese auch konkret nennt.
Mehr Beiträge in dieser Art, bitte.

Capture One werden wir uns mal anschauen.
Die haben genau das von Chris vorgeschlagene Parallelmodell - für alle 
Kameramodelle: Miete 20€/m und Kauf 279€ flat. Oder nur für Sony 79€ 
flat.
Das ist mal ein Angebot, mit dem man Kalkulieren kann.

von Mark W. (kram) Benutzerseite


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> Das Forum wird nicht besser, wenn hier urheberrechtlich geschütztes
> Material hochgeladen wird.
>
> -rufus
Ja gut, dann entfernt mal das PDF entsprechend. Es gab es mal als 
kostenlosen Download. Wuesste nicht warum man das dann nicht weiter 
geben sollte. Wenn einer noch mit der aelteren Version arbeiten will, 
warum nicht?

von Possetitjel (Gast)


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Karl schrieb:

> Gimp Dateien [kann man] nur mit Gimp [öffnen]...

Was sind "Gimp Dateien"?

Ich bearbeite mit Gimp immer nur JPG, PNM bzw. PNG,
je nach Anwendungsfall.

Was mache ich falsch?

von temp (Gast)


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Ich werfe nochmal einen völlig anderen Gedanken in die Runde. Wir in D 
sind ja weltweit noch eines der Länder die auf die Einhaltung von 
Softwarelizenzen achtet. Ich denke in China, Indien oder ähnlichen 
Ländern sind nicht mal 10% der eingesetzten Software legal. Das sieht 
man schon daran, dass die gecrackten Keil-Versionen auf fast jeder CD 
aus China mit drauf ist, die irgendwelchen µC-Entwicklerboards mit 
beiliegt. Sollte sich der Handelskrieg mit den USA zügig 
weiterentwickeln, könnte das Benutzen von gecrackter US-Software bald 
eine Tugend werden. Eagle sehe ich seit Autodesk nicht mehr als deutsch 
an auch wenn es hier entwickelt wurde. Bis 1990 war das in der DDR auch 
so üblich. Kann mich jedenfalls nicht erinnern, dass ich jemals eine 
legale Lizenz von Orcad o.ä. in einem DDR-Betrieb gesehen habe. 
Spätestens wenn man die USA im allgemeinen Empfinden nicht mehr als 
Freund wahr nimmt ist es mit der Loyalität vorbei.

von Karl (Gast)


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Possetitjel schrieb:
> Was sind "Gimp Dateien"?

https://de.wikipedia.org/wiki/XCF

> Ich bearbeite mit Gimp immer nur JPG, PNM bzw. PNG,
> je nach Anwendungsfall.

Und mit Eagle oder Kicad bearbeitest Du nur Gerber-Daten?

Wo speichert denn Gimp in JPG Ebenen, Farbkanäle, Pfade...?

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Marcus H. schrieb:
> Capture One werden wir uns mal anschauen.

Capture One ist halt nur dann eine Alternative zu LR, wenn man auf das 
DAM verzichten kann ("digital asset management", d.h. eine 
Bilderverwaltung, die über mehr als eine Verzeichnisstruktur im 
Dateisystem hinausgeht).

Wenn man das nicht braucht, gibt es noch viel mehr Alternativen zu LR, 
u.a. Affinity Photo.

Beitrag #5344943 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Ron (Gast)


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Rolf M. schrieb:
> Er verteidigt es nicht nur, sondern singt geradezu Lobgesänge darauf.

Ich habe ganz konkrete Vorteile nüchtern aufgezählt. Natürlich kann hier 
niemand in der Filterblase "Kritik an einem Abo Model steht für sich" 
darauf eingehen.

> Lustig finde ich, wie er Argumente ignoriert

Welche? Doch hoffentlich nicht wie gehabt in der Art "Kritik an einem 
Abo Model steht für sich"?

Chris D. schrieb:
> Wie gesagt: wenn das alles so toll ist, kann man ja problemlos die
> Kaufversion mit anbieten

Toll ist im Spannungsfeld "Hersteller muß Geld verdienen <-> Anwender 
muß sparen'" gar nichts.
Bei so unterschiedlichen Interessenslagen wirds immer Reibereien geben. 
Aber auch Autodesk wird wissen, daß nachhaltiger ökonomischer Erfolg 
nicht durch immer weitere Belastung vorhandener Kunden sondern nur durch 
eine möglichst große, zufriedene Kundenbasis zu erzielen ist. Deshalb 
glaube ich nicht, daß dem Mietmodell kurzfristige Gewinnmaximierungs- 
Absichten zugrunde liegen (um womöglich hinterher umso tiefer 
abzustürzen). In Amerika gehen die Uhren schlichtweg anders (zuweilen 
schneller und zukünftiger :) und eine amerikanische Firma wird jetzt 
keine deutschen Kaufversions-Extrawürste braten. Motto: Den aus 
amerikanischer Sicht gebotenen Paradigmenwechsel inklusive Umgewöhnung 
lieber heftig, dafür kurz halten.

Beitrag #5344972 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Marcus H. (Firma: www.harerod.de) (lungfish) Benutzerseite


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Rufus Τ. F. schrieb:
> Marcus H. schrieb:
>> Capture One werden wir uns mal anschauen.
>
> Capture One ist halt nur dann eine Alternative zu LR, wenn man auf das
> DAM verzichten kann ("digital asset management", d.h. eine
> Bilderverwaltung, die über mehr als eine Verzeichnisstruktur im
> Dateisystem hinausgeht).
>
> Wenn man das nicht braucht, gibt es noch viel mehr Alternativen zu LR,
> u.a. Affinity Photo.

Danke Dir für den Hinweis.
Ich setze LR6 (das Programm, nicht die Batterie) tatsächlich nur als 
RAW-Converter ein.
Canon-6D/700D/600D-RAW->JPG.

Beitrag #5345020 wurde von einem Moderator gelöscht.
von X4U (Gast)


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Chris D. schrieb:
> Ein ehrliches Auftreten wäre es in der Tat, einfach Kauf- und Aboversion
> parallel anzubieten.

Vielleicht sollte man versuchen den Anbieter verstehen. Hier meine 
Interpretation.

Bei eagle in der Cadsoft Zeit war es imho ja eher so das man die updates 
auf einer "fair use" Basis gekauft hat. Der kostenlose (und sehr 
schnelle) Support wurde da mehr honoriert als dass die "update" 
Funktionen so unbedingt gebraucht wurden. Das konnte man dann auch vor 
dem Management besser vertreten.

Mir scheint auch das die Umstellung auf xml so ne Art Abschiedsgeschenk 
war
um die totale Vermarktung zu verhindern. Wenn, dann war das schon 
ziemlich clever.

Da Programm wurde dann von Farnell vertrieben. War wohl auch eher ein 
Testballon um Bauteile zu verkaufen.

Nun ist es bei Autodesk die wieder ganz andere Interessen haben. Welche 
das bei eagle sein könnten frage ich mich wirklich. In der Liga der 
Autodesk Programme spielt es nun wirklich nicht, da hätten Sie dann 
Cadstar oder Altium kaufen müssen.

Jetzt haben Sie ein Low End Programm (von den Funktionen, nicht vom 
Reifegrad) mit Communitycharacter an der Backe und müssen das irgendwie 
vor dem Management rechtfertigen. Da versuchen Sie halt erstmal die 
Zahlen hübsch aus sehen zu lassen.

Das ist extrem ungeschickt "gelaufen" und viele wurden von dem Gebaren 
vor den Kopf gestoßen. Glaube kaum das eagle den Autodek Wasserkopf 
mitfinanzieren kann.

von sumo (Gast)


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X4U schrieb:
> Jetzt haben Sie ein Low End Programm (von den Funktionen, nicht vom
> Reifegrad) mit Communitycharacter an der Backe und müssen das irgendwie
> vor dem Management rechtfertigen.

Wer sind "die"? Wer hat denn EAGLE gekauft?
Die Angestellten von Autodesk oder das Management?
Also wer muß sich vor dem Management rechtfertigen?

von Ideengeber (Gast)


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Ron schrieb:
> "Hersteller muß Geld verdienen <-> Anwender
> muß sparen'"


Na , das ist mal ein gutes Statement aus deiner Feder.
(hoffentlich nicht abgeschrieben)

Tja, so ist's halt im Geschäftsleben :-)

von W.S. (Gast)


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Ron schrieb:
> Den aus
> amerikanischer Sicht gebotenen Paradigmenwechsel inklusive Umgewöhnung
> lieber heftig, dafür kurz halten.

Vielleicht ist dir das in deinem Leben noch nicht aufgefallen:
Es gibt eine ganz alte und bewährte Mechaniker-Weisheit:
Nach fest kommt nicht fester, sondern ab - diese Weisheit solltst du 
dir mal merken.

Eben. Den Paradigmenwechsel haben wir in 2017 schon gehabt, er fällt 
auch tatsächlich kurz aus, denn es macht quasi "knack". Die Leute wenden 
sich einfach anderen Produkten zu, aus die Maus - so geht das 
europäisch.

W.S.

von Ideengeber (Gast)


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W.S. schrieb:
> Vielleicht ist dir das in deinem Leben noch nicht aufgefallen:
> Es gibt eine ganz alte und bewährte Mechaniker-Weisheit:
> Nach fest kommt nicht fester, sondern ab - diese Weisheit solltst du
> dir mal merken.
>
> Eben. Den Paradigmenwechsel haben wir in 2017 schon gehabt, er fällt
> auch tatsächlich kurz aus, denn es macht quasi "knack". Die Leute wenden
> sich einfach anderen Produkten zu, aus die Maus - so geht das
> europäisch.

Solche "knackigen Beiträge" machen es einem möglich über deine
anderen (..)Beiträge darüber hinwegzusehen.

von W.S. (Gast)


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X4U schrieb:
> Vielleicht sollte man versuchen den Anbieter verstehen.

Vielleicht sollte man auch mal die ursprünglichen Macher von Eagle 
verstehen. Die leben nämlich auch nicht ewig. Also ist das völig zu 
verstehen, daß Cadsoft für m.W. rund 12..14 Mio verkauft wurde, so daß 
sich zumindest die Eigner von Cadsoft mehr oder weniger zur Ruhe setzen 
können.

Was dann anschließend draus gemacht wurde, ist eine andere Sache. 
Höchstwahrscheinlich haben sich die AD-Chefs gedacht, daß es ganz easy 
sei, so ein zugekauftes Programm genau so zu handhaben, wie sie es von 
ihrem bisherigen Portfolio her gewöhnt waren. Aber da haben die sich 
geirrt, weil sie die Mentalität der europäischen Szene einfach nicht 
kennen (wollen).

Nun, wahrscheinlich kommt in den nächsten 5..7 Jahren so langsam wieder 
eine Kunden-Szene zuwege. Das werden dann aber andere Leute sein als die 
bisherigen. Vielleicht eine Szene, die aus schnell aufblühenden und 
ebenso schnell wiede verwelkenden "Startups" besteht, wo man also auf 
alle Dinge, die mit Langfristigkeit zu tun haben, pfeift. Kommerzielle 
Maker? Wer weiß?

W.S.

von Johannes S. (jojos)


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X4U schrieb:
> Nun ist es bei Autodesk die wieder ganz andere Interessen haben. Welche
> das bei eagle sein könnten frage ich mich wirklich.

ich sehe es als passende Ergänzung zu deren Portfolio im CAD Bereich. 
Bei CAD reicht es schon lange lange nicht mehr nur schönes 3D CAD zu 
bieten, die grossen haben alle Erweiterungen zu verschiedensten 
Systemen, und dazu gehört auch ECAD. Autodesk hatte da bisher irgendein 
Spielzeug das wohl nicht zu gebrauchen war, Eagle war da schon deutlich 
besser.
Und seit AD die Entwicklung übernommen hat hat sich auch wieder etwas in 
der Funktionalität getan und mir gefallen die neuen Funktionen 
jedenfalls. Bei Farnell sassen scheinbar nur Webdesigner dran die nur 
die Symbole umgestaltet haben und die Bindung zum eigenen Warensortiment 
eingebaut haben. Mit AD ist ein Investor mit der richtigen Kompetenz 
eingestiegen und das ist gut so.
Als Hobbyanwender freue ich mich über die Weiterentwicklung und das ich 
die SW genauso nutzen kann wie vorher. Und wenn ich tatsächlich mal ein 
grösseres oder Multilayerboard angehen möchte zahle ich die Monatsmiete 
und fertig, dafür tue ich mir nach vielen Jahren Eagle ein anderes 
System nicht an.

W.S. schrieb:
> Aber da haben die sich
> geirrt, weil sie die Mentalität der europäischen Szene einfach nicht
> kennen (wollen).

'America first', der europäische Markt ist doch nicht alles. Dann fallen 
eben ein paar Prozent der Krauts weg.

: Bearbeitet durch User
von Ideengeber (Gast)


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Johannes S. schrieb:
> 'America first', der europäische Markt ist doch nicht alles. Dann fallen
> eben ein paar Prozent der Krauts weg.

Was glaubst du wohl was die Chinesen und Inder
von diesen Mietmodellen halten.

Da fällt einiges mehr vom Kraut weg.

Ich frage dann was bleibt da für AD übrig: Amerika last ?

Das Mutterland von EAGLE ist nun mal Deutschland!

Es ist schon so wie es W.S. schreibt "knack" und aus die Maus.

Im Übrigen macht mich dein Marketing-Schreibstiel
schon mehr wie stutzig :-((

von Z.B. Max Z. (mopication)


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Kicad kann in den nightlyversionen eagledateien importieren. Wenn man 
sich einmal daran gewöhnt hat, ist der Workflow auch recht gut.

von Johannes S. (jojos)


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Ideengeber schrieb:
> Im Übrigen macht mich dein Marketing-Schreibstiel
> schon mehr wie stutzig :-((

klar, für dich ist jeder Eagle Nutzer ein AD Verkäufer. Das hört sich 
sehr nach Psychose an. Ich bin im Gegensatz zu dir aber schon lange hier 
angemeldet und habe es nicht nötig anonym und womöglich noch unter 
verschiedenen Namen in einem Thread zu posten.

Ideengeber schrieb:
> Das Mutterland von EAGLE ist nun mal Deutschland!

Dann kann eine weitere Intention von AD auch sein durch seinen 
Bekanntheitsgrad und seine Grösse weitere Kunden zu gewinnen.

Ich denke nicht so kleinlich wie 'AD will nur seine Kunden max. 
auspressen'. Das ist kein Modell für einen Hersteller der langfristig am 
Markt ist und bleiben will.

: Bearbeitet durch User
von Michael R. (fisa)


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Johannes S. schrieb:
> Mit AD ist ein Investor mit der richtigen Kompetenz
> eingestiegen

AD und Kompetemz... mutige Aussage ;-)

von Ideengeber (Gast)


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Johannes S. schrieb:
> Dann kann eine weitere Intention von AD auch sein durch seinen
> Bekanntheitsgrad und seine Grösse weitere Kunden zu gewinnen.

Müssen die leider wohl bei dem 10 Mio Invest :-(


Johannes S. schrieb:
> Ich denke nicht so kleinlich wie 'AD will nur seine Kunden max.
> auspressen'. Das ist kein Modell für einen Hersteller der langfristig am
> Markt ist und bleiben will.

Ich schon. (zu 100%)
EAGLE in Kombination mit dem Mietmodell ist ein totes Pferd.

Johannes S. schrieb:
> Ich bin im Gegensatz zu dir aber schon lange hier
> angemeldet

Was hat das damit zu tun, dass ich nicht glauben soll,
dass du eventuell doch ein Verkäufer bist.

Johannes S. schrieb:
> klar, für dich ist jeder Eagle Nutzer ein AD Verkäufer.

Solche Sätze lassen halt perfekt solche Rückschlüsse zu :

>>>
Und seit AD die Entwicklung übernommen hat hat sich auch wieder etwas in
der Funktionalität getan und mir gefallen die neuen Funktionen
jedenfalls.

Mit AD ist ein Investor mit der richtigen Kompetenz
eingestiegen und das ist gut so.
<<<

Sowas kannst du deiner Großmutter erzählen aber nicht mir.
Wäre ich ein EAGLE - Anwender, würde ich mich veräppelt fühlen.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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georg schrieb:
> Das ist erstens nicht bei jeder Software so - ich hatte Entwurfssoftware
> von Lattice und musste feststellen, dass nach Ablauf eines Jahres ich
> die Entwürfe nicht nur nicht mehr ändern konnte, sondern dass ich nicht
> mal mehr die Designs lesen konnte - es war komplett alles verloren, ich
> habe die Chips mit anderer Software nachprogrammiert, war gottseidank
> nicht so viel.
>
> Zweitens kann der Hersteller ja alles mögliche versprechen, das nützt
> garnichts wenn es ihn nicht mehr gibt (oder er die Software verkauft).
> Und das Versprechen, dass der Server für die Lizenzprüfung für immer und
> ewig am Netz bleibt ist sowieso unglaubwürdig. Selbstverständlich wird
> der irgendwann abgeschaltet oder funktioniert von selbst nicht mehr.

Das ist halt das Problem beim Vendor Lock-In, und wie das Beispiel mit 
der Insolvenz zeigt, muß nicht einmal eine böse Absicht des Herstellers 
hinter einer Situation stecken, in der die Kunden im Regen stehen.

Ich ganz persönlich glaube immer noch, daß die Gesetzgeber die 
Hersteller dazu zwingen sollten, ihren Produkten eine Dokumentation 
beizulegen, in der zumindest deren Datenformate und Protokolle 
dokumentiert sind. Denn die Daten, die darin gespeichert und 
transportiert werden, gehören nicht dem Hersteller, sondern seinem 
Kunden. Der Kunde muß die Freiheit und Kontrolle darüber behalten, was 
er mit seinen Daten machen kann und darf, und alles andere bleibt im 
Prinzip eine Art kalter Enteignung.

Die Hoffnung, daß mündige Anwender ihre Lieferanten zwingen, ihre 
Formate und Protokolle offenzulegen, hab ich mittlerweile aufgegeben. 
Dazu ist das Thema zu sehr ein Nischenthema für Nerds und die Macht der 
Hersteller und ihrer Monopole auf absehbare Zeit zu groß. Das sieht man 
schon daran, daß die vorhandenen und meistens durchaus benutzbaren 
Alternativen nur wenig Verbreitung finden -- dies allerdings nicht 
zuletzt auch deswegen, weil dabei ein Henne-Ei-Problem mit dem besagten 
Vendor Lock-In besteht.

von Johannes S. (jojos)


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Ideengeber schrieb:
> Was hat das damit zu tun, dass ich nicht glauben soll,
> dass du eventuell doch ein Verkäufer bist.

Dein Glaube ist nicht meine Sache.

Ich benutze Eagle + Fusion360 und habe ich hier mal mein erstes 
Testprojekt mit dieser Kombi beschrieben: 
Beitrag "RFM69 12-Kanal Fernbedienung"
Nichts gegen die Farnell Jungs, aber ich denke die Verbindung mit einem 
3D CAD hätten die nie hinbekommen. AD hat das angekündigt und auch 
geliefert. Und auch Fusion darf ich als Privatmann kostenlos nutzen.

PS:
und da wo ich für mein Geld arbeite benutzt man Altium und hält Eagle 
für ein Spielzeug.

von Karl (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Ich ganz persönlich glaube immer noch, daß die Gesetzgeber die
> Hersteller dazu zwingen sollten, ihren Produkten eine Dokumentation
> beizulegen, in der zumindest deren Datenformate und Protokolle
> dokumentiert sind.

Dir ist aber schon aufgefallen, dass Eagle ab Version 6 als lesbare 
XML-Datei speichert? War für mich mit ein Grund damals diese Version zu 
kaufen.

von Ideengeber (Gast)


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Johannes S. schrieb:
> Und auch Fusion darf ich als Privatmann kostenlos nutzen.

Und als Firma mieten? - ne.
Bleib mir vom Laib damit!

von Johannes S. (jojos)


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und die Welt endet wie in 'Idiocracy' :-)

So, mein Wort zum Freitag, bin erstmal weg.

von georg (Gast)


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Karl schrieb:
> Dir ist aber schon aufgefallen, dass Eagle ab Version 6 als lesbare
> XML-Datei speichert?

Na und, das ist zwar lesbares ASCII, aber trotzdem so proprietär wie 
alle andern CAD-Formate auch. Austauschdateiformate sind bisher immer 
kläglich gescheitert, es nützt ja überhaupt nichts, wenn du 
XML-Statements lesen kannst, interessant ist nur, ob ein anderes 
CAD-System die Daten komplett übernehmen kann.

Und wenn du glaubst, nur weil es XML ist könntest du mal schnell eine 
Übersetzungsprogramm auf Mentor oder sonstwas schreiben, dann viel 
Spass, ich weiss wovon ich rede.

Georg

von Gerhard O. (gerhard_)


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Ein Gedanke zum Freitag:

Ich finde es eigentlich interessant, dass die Chinesen ihre Produkte 
fast ausnahmslos mit PR bzw. Altium herstellen. Fast alle asiatischen 
Schaltpläne die mir bis jetzt untergekommen sind haben den PR/ALTIUM 
Look. Wenn jetzt jemand einwirft, daß fast alle Arduino Designs mit 
EAGLE gemacht werden hat das bestimmt andere Gründe. Warum wohl 
verwenden die Chinesen dann nicht auch EAGLE? Viele ihrer Bord Produkte 
kommen wahrscheinlich von Kleinbetrieben mit wenigen Arbeitern oder sind 
sogar Einmann Privat Operationen.

Ich habe den Eindruck, daß EAGLE ein rein europäisches Produkt oder 
Phenomen repräsentiert und deshalb im Ausland viel weniger bekannt ist. 
Pr99se ist ja mittlerweile schon fast 20 Jahre alt. Trotzdem scheint es 
noch recht nützlich für viele Designers zu sein die die modernen 
Features von ALTIUM nicht wirklich benötigen.

Nicht alle Designer entwickeln moderne Designs mit Gb Serienbusse wie 
Displayport, MSata oder PCIe. In meinen Umkreis arbeiten fast alle 
Bekannten mit PR/ALTIUM. Nur ein einziger ist mir bekannt der sich die 
kommerzielle Version von EAGLE gekauft hat und damit ausreichend 
zufrieden ist und auch damit Kohle macht.

Ich habe eher den Eindruck, daß Leute die mit ihrem PC Geld verdienen 
nicht inbedingt als erstes Neues ausprobieren wollen nach der Devise: 
"If it works don't break it". Die Kundendynamik und was Kunden motiviert 
ist nicht unbedingt leicht erfassbar. Mir ist eigentlich Stabilität 
meiner Werkzeuge heilig. Der Fortschritt muß sich für mich immer erst 
bewähren müssen. Auch sollte man nie gleich auf neue Versionen 
umsteigen.

Wie man aus Hörsageberichte entnehmen kann leiden einige grundlegend 
neue CAD Versionen ungenannten Herstellers an offensichtlichen 
Stabilitäts Problemen. An Kleinigkeiten kann man sich gewöhnen und Work 
Arounds finden. Gegen plötzliche Abstürze ist dagegen außer häufigen 
Backups kein Kraut gewachsen. Wenn der Designer unter Deadline Druck 
steht, hat derjenige für solche Sachen wenig Verständnis und verwendet 
lieber Technik auf die man sich verlassen kann.

Wie das Beispiel von ReactOS zeigt geben sich auch nicht alle mit dem 
westlichen Wind zufrieden der bis jetzt die BS und SW Segeln aufgebläht 
hat. Vielleicht gibt es irgendwann Alternativen von denjenigen denen 
Stabilität wichtiger ist wie SW die sich wie ein Chameleon benimmt und 
sich bei jeden Einschalten anders benimmt und aussieht.

Für viele ernsthafte PC Benutzer sind PCs Werkzeuge auf die man sich 
verlassen will. Jede Stunde die mit unnötiger Fehlersuche und Abhilfe 
verschwendet wird, schmälert den Profit. Wie sagen dazu die amerikaner? 
"Time is money". Was ist nun wichtiger? Werkzeuge auf die man sich 
verlassen kann und wiederholt genau das machen was sie machen müssen 
oder neues Zeug mit allen ihren Problemen? Die Ablenkung durch Probleme 
kann mir zumindest gestohlen bleiben. Solange neue Versionen nicht alte 
Probleme lösen und eher kosmetischer Natur sind, können sie mir 
gestohlen bleiben. Viele SW ist auch unnötig unintuitiv und erschwert 
nur den Arbeitsablauf. Manchmal muß man sich wirklich wundern was sich 
die SW Designer gedacht und geraucht haben.

Fortschritt ist solange bedeutungslos und hindernd wenn er mehr Probleme 
schafft wie vorher. Mit verstandenen und beherrschten Prozessen und 
funktionierenden Werkzeugen kommt man weiter als mit der Helpline vom 
Hersteller mit unberechenbaren Werkzeugen.

Was mich betrifft, kann ich diese Thematik nicht anders sehen.

: Bearbeitet durch User
von Rolf M. (rmagnus)


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Karl schrieb:
> Deine Hoffnung besteht darin, dass sich immer jemand findet, der Kicad
> weiterbaut, wenn die Entwickler keine Lust mehr haben. Das ist aber nur
> eine Hoffnung. Es gibt genügend OSS Projekte, die eingestellt sind oder
> gerade noch so am Leben erhalten werden.

Und bei kommerzieller Software ist das anders? Gerade bei der 
Mietvariante ist es ja noch viel schlimmer: Wenn das eingestellt wird, 
wird sogar meine schon installierte und bisher eigentlich laufende 
Software funktionsunfähig. Neuinstallation bringt auch nix mehr. Sie 
geht dann einfach nicht mehr. Bei Kicad bleibt wenigstens der Status Quo 
erhalten, auch wenn keiner es weiterentwickelt.

> Also ja, proprietäre Formate im Sinne von "Du darfst hier nicht
> reingucken" sind Mist. Trifft aber auf Eagle ab 6.x nicht zu. Selbst
> ausgedachte Formate im Sinne von "Du darfst reingucken, aber wir halten
> uns an keinen Standard" sind auch Mist. Meine FreeCad Projekte kann ich
> auch nur mit FreeCad öffnen, Gimp Dateien nur mit Gimp...

Allerdings kann es dir eben nicht passieren, dass der Hersteller im 
Nachhinein dein schon installiertes Gimp für abgelaufen erklärt und dich 
damit von heute auf morgen aussperrt. Was auf meinem Rechner läuft, will 
ich auch unter meiner Kontrolle haben.

Possetitjel schrieb:
> Karl schrieb:
>
>> Gimp Dateien [kann man] nur mit Gimp [öffnen]...
>
> Was sind "Gimp Dateien"?

Dateien mit der Endung .xcf.

> Ich bearbeite mit Gimp immer nur JPG, PNM bzw. PNG,
> je nach Anwendungsfall.
>
> Was mache ich falsch?

Du exportierst die Dateien nur, statt sie im Gimp-Format zu speichern. 
Damit sind danach alle Einzel-Layer und zusätzlichen Informationen für 
die Bearbeitung verloren. Siehe 
https://www.gimp.org/tutorials/ImageFormats/
Man kann auch in Eagle den Schaltplan als PNG speichern. Aber 
nachträgliche Änderungen sind dann "etwas" schwieriger.

Ron schrieb:
> Es gibt bei Eagle keine Zwangsupdates!

Das heißt, wenn man die Miete zahlt, kann man sich jede beliebige 
Version installieren und betreiben?

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Karl schrieb:
> Verwunderter schrieb:
>> Herzlich Glückwunsch. Nun hast auch Du verstanden, warum der Einsatz
>> proprietärer Software unbedingt zu vermeiden ist.... Mit FOSS wäre das
>> nicht passiert.
>
> Weil es ja auch noch nie FOSS Projekte gegeben hat, die eingestellt
> wurden, oder wo man das Datenformat geändert hat.

Das hat es beides gegeben und wird es auch in Zukunft geben. Aber bei 
FOSS liegen der Code und damit nicht zuletzt auch das Datenformat offen, 
und Du darfst sie ganz legal benutzen. Das heißt: selbst wenn ein 
OSS-Projekt ins Nirvana geht und das -- was ungewöhnlich wäre -- 
ersatzlos, dann kannst Du immer noch an Deine Daten kommen, indem Du: 
den vorhandenen Code weiterhin benutzt, auf neue Plattformen portierst, 
oder Dir ein Programm schreibst, das Deine Daten in andere Formate 
konvertiert.

Aber bei proprietärer Software hast Du keine dieser Möglichkeiten. Dies 
gilt insbesondere dann, wenn die Software vom Goodwill des Herstellers 
abhängt, etwa, weil dessen Software einen verfügbaren und erreichbaren 
Lizenzserver erfordert. Die Portierung der Software ist in diesem Falle 
nahezu oder gänzlich unmöglich und zumindest juristisch wahrscheinlich 
problematisch. Ähnliches gilt auch für die Datenformate.

> Eine Gimp oder FreeCad oder Kicad Datei ist ohne das Programm ebenfalls
> reichlich nutzlos.

Entschuldige bitte, aber das ist falsch. The GIMP und KiCad verschwinden 
nicht, nur weil das Projekt eingestellt wird, deren Lizenzserver nur 
noch neuere Versionen akzeptieren, oder ganz abgeschaltet werden. Das 
kann Dir nur bei kommerzieller Software passieren, ob Du willst oder 
nicht.

Außerdem kommt noch hinzu, daß (meines Wissens, ich lasse mich gern 
eines Besseren belehren) bisher noch kein OSS-Projekt aufgrund einer 
Insolvenz eingestellt worden wäre. Auch das wäre bei den üblichen 
OSS-Lizenzen kein Problem: irgendwer macht einen Fork des Projekts und 
führt es weiter, der Insolvenzverwalter hat -- zumindest, wenn Du das 
Programm bereits vor der Insolvenz genutzt und damit lizensiert hast -- 
keine Handhabe gegen Dich, siehe dazu auch unter [1]. Und wenns kein 
anderer macht, dann Du selbst.

Insofern hast Du auch dann, wenn ein OSS-Projekt eingestellt wird oder 
in eine Insolvenz gerät, immer noch nicht nur das Programm, sondern auch 
den Sourcecode, den Du in das Programm übersetzen kannst, sowie mit dem 
Code natürlich auch die ultimative Dokumentation seiner Dateiformate.


[1] 
https://www.rewi.hu-berlin.de/de/lf/ls/mzg/pub/open-source-in-der-insolvenz

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Joe G. schrieb:
> Mich wundert, dass alle auf den „exorbitanten“ Kosten des Mietmodells
> rumhacken. Die Premium Version kostet 648,55 € im Jahr. Ein Entwickler
> kostet das Unternehmen mehr als 100.000 € im Jahr. Ein Unternehmen, das
> sich dieses Werkzeug nicht leisten kann, deshalb Unsummen für die
> Einarbeitung in neue Software ausgibt, sollte dicht machen.

Das ist nicht falsch, aber auch nicht richtig. So ein Werkzeug benutzen 
die Entwickler ja nicht nur ein Jahr lang, sondern über längere 
Zeiträume. Die Investition zur Einarbeitung amortisiert sich nicht in 
einem Jahr und gilt auch nicht nur für ein Jahr.

(Am Rande: die Evaluierung von und die Einarbeitung in neue Werkzeuge, 
die zu meinen beruflichen Aufgaben gehören, zeigen mir immer wieder neue 
Wege und Möglichkeiten mit den bekannten Werkzeugen. Darum ist es zum 
Beispiel auch für einen Perl-Entwickler durchaus sinnvoll, Python zu 
lernen, weil ihm das neue Denk- und Arbeitsweisen eröffnen kann. Ich 
vermute, daß das bei EDA-Werkzeugen nicht viel anders sein wird.)

Hinzu kommen weitere Vorteile, die wir im Zweifelsfall noch nicht seriös 
bewerten können. Ein solcher, offensichtlicher Vorteil wäre eine höhere 
Produktivität, die der Entwickler mit dem neuen Werkzeug erreichen kann. 
Solche Vorteile sind schon sehr schwierig zu bewerten, aber ökonomisch 
möglicherweise noch halbwegs darstellbar.

Wesentlich schwieriger wird es allerdings, wenn es um andere, ökonomisch 
schwer meß- und evaluierbare Dinge geht, beispielsweise Lizenzmodelle 
oder die Rechtssicherheit im Falle einer Insolvenz. Wie kann man das 
ökonomisch bewerten? Da hätte ich einige Ideen, aber die sind vermutlich 
alle Unsinn, und keine davon wird einem Entscheider helfen, wenn er 
entscheiden muß.

Tatsache ist, daß sich Anwender von OpenSource-Software über solche 
Dinge wesentlich weniger Gedanken machen müssen als diejenigen, die sich 
in eine Abhängigkeit von kommerziellen Herstellern mit kommerziellen 
Lizenzen und kommerziellen Vertriebs- und Nutzungsmodellen begeben. Das 
tut mir für die Freunde und Befürworter kommerzieller Software 
aufrichtig leid, aber dies ist nun einmal -- neben den Kosten -- der 
Preis, den sie bezahlen müssen.

Dann kommen da noch einige Dinge hinzu, die sich beim besten Willen 
nicht evaluieren lassen. Der KiCad-Crack im Team, der seine Kollegen 
mitreißend überzeugen und unterstützen kann. Oder der Eagle-Experte, der 
das bisher natürlich für Eagle gemacht hat. Berechne Enthusiasmus?!

Insofern, sei mir nicht bös: man kann das ökonomisch betrachten, aber 
man kann prinzipbedingt keine ernstzunehmenden Entscheidungsgrundlagen 
daraus ziehen. Heute kann es sinnvoll sein, mit Eagle zu arbeiten, weil 
das die meisten Mitarbeiter gut genug beherrschen. Aber übermorgen kann 
es noch sinnvoller sein, auf KiCad zu wechseln, und der reinen Lehre der 
Ökonomie können solche Entscheidungen eher selten gerecht werden. ;-)

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Martin schrieb:
> Daß sich auf der Pulsonix Seite erst gar keine Preise finden und man
> dazu aktiv den Vertrieb kontaktieren muß ist jedenfalls kein gutes
> Zeichen.

Sagt es nicht alles über eine Software, wenn dem Hersteller seine eigene 
Preisgestaltung so peinlich ist, daß er sie geheim hält?

von Gerhard O. (gerhard_)


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Sheeva P. schrieb:
> Sagt es nicht alles über eine Software, wenn dem Hersteller seine eigene
> Preisgestaltung so peinlich ist, daß er sie geheim hält?

Bei uns gibt es ein Sprichwort: "Wer nach den Preis fragt kann es sich 
wahrscheinlich nicht leisten":-)

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Ron schrieb:
> Internetanbindung ist heutzutage quasi selbstverständlich und auch
> einfach drahtlos möglich. Die kurze Lizenzprüfung erfordert keinen
> massenhaften Datenaustausch. Echte Inseln werden immer seltener.
> [...]
> Versionen <8 bleiben einsatzfähig. Versprochen.

Schön, daß Du das versprechen kannst. Als Nutzer dieser Software hätte 
ich (ich bin keiner) hätte ich das jetzt gerne in rechtssicher, also 
notariell verbürgt und natürlich beurkundet.

>> Mietmodelle [...]
>
> Die sind monatsgenau justierbar. Ganz nach Bedarf kann man auch von
> Premium auf Standardversion (nur 17,85 monatlich!) zurückschrauben.
> [...]
> Zu den Neuerungen werde ich jetzt nur auf die Webseite und das heutige
> Webinar hinweisen.

Und Du wunderst Dich ernsthaft, wenn Du hier als Vertriebsbeauftragter 
des Herstellers wahrgenommen wirst?

von Karl (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Als Nutzer dieser Software hätte
> ich (ich bin keiner) hätte ich das jetzt gerne in rechtssicher, also
> notariell verbürgt und natürlich beurkundet.

Für die 7 weiss ich es nicht, aber die 6 hab ich inklusive Lizenzcode 
auf Platte, und die kann ich ohne Internet aktivieren. Und wenn Windows 
gar nicht mehr geht, hab ich auch die Installationsdateien für Linux auf 
der Platte, gehen mit der gleichen Lizenz.

Du bekommst auch sämtliche alten Versionen ab 4 noch zum Download. Du 
stehst mit Eagle < 8 nicht schlechter da als mit Kicad: Solange Du ein 
OS hast, auf dem es läuft, kannst Du es immer wieder installieren und 
auf dem Versionsstand nutzen.

Mietversion ist was anderes, das würde ich mir auch nicht antun.

georg schrieb:
> Na und, das ist zwar lesbares ASCII, aber trotzdem so proprietär wie
> alle andern CAD-Formate auch.

Kicad kann anscheinend Eagle-Dateien lesen. Welche anderen Programme 
können nochmal Kicad-Dateien lesen?

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Karl schrieb:
> Seit Jahren kann man Eagle Dateien als XML abspeichern. Das ist nicht
> proprietärer als ein Kicad oder Freecad-Format, welches auch nur diese
> Programme lesen wollen.

Könntest Du bitte einen Link zur Spezifikation oder (lieber) 
Dokumentation des Eagle-XML-Format nennen oder zum Quellcode, der das 
Format schreibt und liest? Herzlichen Dank.

> Deine Hoffnung besteht darin, dass sich immer jemand findet, der Kicad
> weiterbaut, wenn die Entwickler keine Lust mehr haben.

Nö, das kannst Du auch selbst machen.

> Es gibt genügend OSS Projekte, die eingestellt sind oder gerade noch
> so am Leben erhalten werden.

Bitte nenn' doch mal ein paar prominente Beispiele. Danke.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Possetitjel schrieb:
> Karl schrieb:
>
>> Gimp Dateien [kann man] nur mit Gimp [öffnen]...
>
> Was sind "Gimp Dateien"?

Er meint vermutlich .xcf-Dateien, das native Speicherformat vom GIMP. 
Dafür gibt es sogar einen Wikipedia-Eintrag: [1]. Da gibt es auch eine 
Liste mit einer ganzen Reihe von Software, die dieses offene Dateiformat 
lesen kann, was einmal mehr beweist, wie unfaßbar inkompetent Karls 
Aussagen sind.

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/XCF

von Johannes S. (jojos)


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Sheeva P. schrieb:
> Könntest Du bitte einen Link zur Spezifikation oder (lieber)
> Dokumentation des Eagle-XML-Format nennen

ich bin nicht Karl, aber in .\doc\eagle.dtd liefert Eagle eine 
Beschreibung bei der Installation mit.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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X4U schrieb:
> Vielleicht sollte man versuchen den Anbieter verstehen.

Sollte "man"? Warum? Ok, ich komme aus einem anderen Umfeld, aber mir 
als Anwender sind die Motive eines Anbieters vollkommen gleichgültig. 
Mir als Anwender kommt es darauf an, was ich für eine Software bezahlen 
muß, und damit meine ich nicht nur die Lizenzkosten, sondern zudem viele 
andere: Einarbeitungszeit, Produktivität, ökonomische und juristische 
Risiken.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Karl schrieb:
> Dir ist aber schon aufgefallen, dass Eagle ab Version 6 als lesbare
> XML-Datei speichert?

XML ist ein lesbares Textformat, das stimmt, aber ohne Dokumentation ist 
es vollkommen wertlos. Hast Du bitte einen Link zur Dokumentation? 
Danke.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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georg schrieb:
> Karl schrieb:
>> Dir ist aber schon aufgefallen, dass Eagle ab Version 6 als lesbare
>> XML-Datei speichert?
>
> Na und, das ist zwar lesbares ASCII,

Wenn es standardkonformes XML ist, dann ist es UTF-8. ;-)

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Rolf M. schrieb:
> Allerdings kann es dir eben nicht passieren, dass der Hersteller im
> Nachhinein dein schon installiertes Gimp für abgelaufen erklärt und dich
> damit von heute auf morgen aussperrt. Was auf meinem Rechner läuft, will
> ich auch unter meiner Kontrolle haben.

An dieser Stelle möchte ich noch einmal kurz darauf hinweisen, daß es 
eine ganze Reihe von Software gibt, die das XCF-Dateiformat von The GIMP 
lesen, verarbeiten, und speichern kann. Die OSS-Leute sind da nämlich 
nicht so... und bieten auch in dieser Hinsicht eine wesentlich bessere 
Zukunfts- und Investitionssicherheit, wie bereits erwähnt.


[1] https://en.wikipedia.org/wiki/XCF_(file_format)

von Possetitjel (Gast)


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Sheeva P. schrieb:

> Possetitjel schrieb:
>> Karl schrieb:
>>
>>> Gimp Dateien [kann man] nur mit Gimp [öffnen]...
>>
>> Was sind "Gimp Dateien"?
>
> Er meint vermutlich .xcf-Dateien, das native Speicherformat
> vom GIMP.

Jaja... inzwischen haben mehrere Leute zu Recht darauf
hingewiesen, dass offenbar WIRKLICH Gimp-Dateien (.xcf)
gemeint waren. Das hatte ich nicht mitgeschnitten.

Der Vergleich ist meiner Meinung nach trotzdem unsinnig:
Man kann natürlich mit Gimp alles mögliche machen, aber
ich verwende es nur zum Nachbearbeiten von Photos. Ein
JPG geht hinein, und ein anderes JPG kommt heraus. Gimp
ist hier für das Photo dasselbe wie die Feile für den
Klotz Stahl -- und so soll es auch sein.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Gerhard O. schrieb:
> Bei uns gibt es ein Sprichwort: "Wer nach den Preis fragt kann es sich
> wahrscheinlich nicht leisten":-)

Du hast aber schon mal in einem Unternehmen gearbeitet, oder? ;-)

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Karl schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Als Nutzer dieser Software hätte
>> ich (ich bin keiner) hätte ich das jetzt gerne in rechtssicher, also
>> notariell verbürgt und natürlich beurkundet.
>
> Für die 7 weiss ich es nicht,

Dann können wir gern darüber diskutieren, wenn Du es weißt. ;-)

> aber die 6 hab ich inklusive Lizenzcode auf Platte, und die kann ich
> ohne Internet aktivieren.

Das freut mich für Dich, macht es aus meiner Sicht aber nicht besser.

> Kicad kann anscheinend Eagle-Dateien lesen. Welche anderen Programme
> können nochmal Kicad-Dateien lesen?

Du hast das mit dem offenen Code und den offenen Formaten verstanden, 
ja?

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Johannes S. schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Könntest Du bitte einen Link zur Spezifikation oder (lieber)
>> Dokumentation des Eagle-XML-Format nennen
>
> ich bin nicht Karl, aber in .\doc\eagle.dtd liefert Eagle eine
> Beschreibung bei der Installation mit.

Das ist nur eine "Document Type Definition", keine Dokumentation. Es 
hilft mir wenig, zu wissen, welchen Datentyp die Felder in der XML-Datei 
haben. Wenn ich nach der Dokumentation frage, geht es um Inhalt und 
Bedeutung der Datenfelder.

von Karl (Gast)


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Nachdem Du jetzt - wieoft - gefragt hast:

"This file describes the XML file format used by EAGLE version 6.5.0,
  hereafter referred to as the "EAGLE File Format".
  It is made available under the creative commons "CC BY-ND 3.0" license
  (see http://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0).";

von Karl (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Dann können wir gern darüber diskutieren, wenn Du es weißt. ;-)

Da müssen wir nicht drüber diskutieren: Es interessiert mich nicht.

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