Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Umfrage Einstiegsgehälter


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von Gero (Gast)


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Hallo,

ich mache gerade meine Masterarbeit, technische Informatik, im Automotiv 
Bereich bei einem Ing-Dienstleister in Berlin. Dieser hat mir heute eine
Übernahme zu folgenden Konditionen angeboten:

Abschluss:       M.Sc.
Tätigkeit:       Entwicklungs-Ingenieur
Branche:         Automotiv (DL)
Bundesland:      Berlin
Einstiegsgehalt: 48k

Da ich noch keinen Überblick über aktuelle Einstiegsgehälter habe, würde 
ich hier gerne eine kleine Umfrage in eigener Sache starten. Mit welchem 
Gehalt seid ihr in den Beruf gestartet? In welcher Region? Branche?

von Purzel H. (hacky)


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Immer daran denken, Das Gehalt am Anfang ist unwichtig. Die naechsten 
Jahre wirst du sehr viel lernen muessen. Lieber zu weniger Lohn etwas 
mehr lernen, als ein Produktionsjob, bei dem die Leistung gewertet wird.

Als Absolvent kannst du erst einmal nichts. Resp fast nichts.

von Henry G. (gtem-zelle)


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Zwölf M. schrieb:

> Als Absolvent kannst du erst einmal nichts. Resp fast nichts.

Aha, und warum nimmt dann nicht einfach Leute mit Realschulabschluss?

von Gerald M. (gerald_m17)


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Weil die noch nicht gezeigt haben dass sie prinzipiell clever genug 
sind.
Ich kenne ebenfalls keinen der seinen Master gemacht hat und Ahnung von 
etwas anderem hatte, als das was er hobbymäßig gemacht hat.

von peter (Gast)


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Bla bla bla.. übliches Gewäsch.


Dienstleister in BW mit Master -> 52400€ in 2015.
Viel Glück!

von hans (Gast)


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59k, 39h, Tier 1 Zuli NRW, 12/2016,MSc ETIT

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Gerald M. schrieb:
> Weil die noch nicht gezeigt haben dass sie prinzipiell clever genug
> sind.

Hat ein Absolvent auch nicht, bzw. mancher hat an der Hochschule eine 
Cleverness bewiesen ("Durchmogeln bei minimlaer Anstrengung", Eiskaltes 
Ausspielen der Waffen einer Frau) die man als Arbeitgeber nicht im 
eigenen Haus haben möchte.

von Gero (Gast)


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besten Dank an diejenigen, die auf meine Frage geantwortet haben, 
vielleicht melden sich noch ein paar mehr!

Abschluss:       x
Tätigkeit:       x
Branche:         x
Bundesland:      x
Einstiegsgehalt: x

von Nana (Gast)


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Master, ET
Vetrieb innendienst im Großonzern
Energiewirtschaft /stadtwerk
NRW
46,5T€/a

von StudiB (Gast)


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Mit einem Master in ET im Vertrieb??? Wozu brauch man das ganze Wissen? 
Da hätte doch eine Ausbildung und eine Fachfortbildung gereicht???
Langweilet man sich das nicht???

von bildungsfern (Gast)


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Zählt bei Jahresgehaltsangaben alles? Also auch Urlaubsgeld und so ein 
Zeug?

von Droid (Gast)


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Abschluss:       BSc (FH)
Tätigkeit:       IT-Architect
Branche:         Automotive
Bundesland:      BW
Einstiegsgehalt: EG12 2017 (~60K)

von Nana (Gast)


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StudiB schrieb:
> Mit einem Master in ET im Vertrieb??? Wozu brauch man das ganze
> Wissen?
> Da hätte doch eine Ausbildung und eine Fachfortbildung gereicht???
> Langweilet man sich das nicht???

Na, dann versuch mal mit einer Ausbildung und Fachfortbildung im 
Geschäftskundenvertrieb bei einem größeren Unternehmen reinzukommen ;)

Der Vertrieb ist der Grund, warum ein Unternehmen Rechnungen schreiben 
kann und warum jeder einzelne jeden Monat sein Gehalt bekommt. Und nein, 
langweilen tut man sich hier nicht. Im Vertrieb hat man den direkten 
Kontakt zu Kunden, kalkuliert und operiert am Markt und steht daher 
immer direkt im Wettbewerb mit anderen Unternehmen. Hier zählt nicht 
einfach nur, wie gut man sich in Sprache XY auskennt, sondern braucht 
auch ein Gefühl dafür, was der Kunde wirklich will und wie man diesen 
komplexen Bedürfnissen am ehesten gerecht wird und sogar noch 
Deckungsbeiträge erwirtschaftet um nicht nur das eigene, sondern auch 
das Gehalt der Fachabteilungen zu erwirtschaften.

Meine Erfahrung in anderen Unternehmen und Abteilungen (Forschung, 
Berechnungsabteilung in der Anlagenzertifizierung, ... ) sagt mir, dass 
man auch im Nichtvertrieb "das ganze Wissen" aus dem Studium oft nicht 
oder nur zu einem kleinen Teil braucht. Im Job zählt eben sich schnell 
in neue Dinge einzuarbeiten. Wenn man Glück hat kann man länger aus dem 
Studium zehren, aber irgendwann wird es auch fast egal was man studiert 
hat. Von daher: Ich langweile mich nicht.

Aber das ist hier sicher nicht Sinn des Threads, dir das zu erklären...

@bildungsfern: Ja, das gesamte Gehalt mit Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, 
etc...

sinnvoll wäre es wohl auch, hier die Wochenarbeitszeit zu erwähnen (bei 
mir 38h)

von Horst (Gast)


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Abschluss:          B.Eng (FH)
Tätigkeit:          Laboringenieur (mädchen für alles)
Branche:            Forschung
Bundesland:         NRW
Einstiegsgehalt:    32.533 €
Wochenarbeitszeit:  39 h

von Unwicht (Gast)


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Abschluss:          MSc ETIT (TU)
Tätigkeit:          Embedded Software Engineer
Branche:            Medizintechnik
Bundesland:         BW
Einstiegsgehalt:    46000 €
Wochenarbeitszeit:  40 h

von bildungsfern (Gast)


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Abschluss:          inkompetenter Facharbeiter
Tätigkeit:          Reparaturdulli
Branche:            -
Bundesland:         SH
Einstiegsgehalt:    41000 €
Wochenarbeitszeit:  35 h

von Holger (Gast)


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Abschluss:         Dipl.-Ing. (TU)
Tätigkeit:         Entwicklungsingenieur
Branche:           Embedded
Bundesland:        Sachsen
Einstiegsgehalt:   36k
Wochenarbeitszeit: 40h

von Horsti (Gast)


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Abschluss:         Dipl.-Ing. (FH)
Tätigkeit:         Automatisierung
Bundesland:        NRW
Einstiegsgehalt:   32k (2010)
Wochenarbeitszeit: 40h

von frux (Gast)


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Abschluss:         B.Eng.
Tätigkeit:         Automatisierung
Bundesland:        NDS
Einstiegsgehalt:   43k
Wochenarbeitszeit: 40h

von Ex-Ing (Gast)


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Mein Neffe, 2017:

Abschluss:         Informatik (Bätschla)
Tätigkeit:         Programmierer (IT-Dienstleister, Projekte mit 
Großkunden))
Bundesland:        NRW (Dortmund)
Einstiegsgehalt:   44k
Wochenarbeitszeit: 40h

2018: +4,4%

von Kuzmin (Gast)


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Abschluss: M.Sc.TI
Tätigkeit: Entwicklungs-Ingenieur
Branche: Automotive
Bundesland: Berlin
Einstiegsgehalt: 52k

von Clemens (Gast)


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Abschluss: B.Eng. Nachrichtentechnik
Tätigkeit: Entwicklungs-Ingenieur (FPGA, Embedded Software, Linux) mit 
viel Kundenkontakt
Branche: Dienstleister (kleine aber sehr spezielle Firma)
Bundesland: Bayern (bez. direkt an der Grenze zu BW)
Einstiegsgehalt: 44k (recht schnell auf 50k hoch)

von omg (Gast)


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Abschluss: M.Sc.
Tätigkeit: Entwicklungs-Ingenieur
Branche: Elektromobilität, Automotive
Bundesland: NRW
Einstiegsgehalt: 48k in 2014

von Chris T. (ieng)


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Abschluss:       Dr.-Ing.
Tätigkeit:       Computer Vision Algorithmen auf Embedded-HW
Branche:         Automotive (Tier 1 Zulieferer)
Bundesland:      BW
Einstiegsgehalt: Laut Vertrag 68k bei 40h in 2016 (EG13 mit Zielstufe 
EG15). Mit Überstunden waren es ~78k im ersten Jahr. Aktuell bei EG15, 
mit Überstunden und LZ ca. 110k in 2018.

von Hans (Gast)


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Chris T. schrieb:
> Abschluss:       Dr.-Ing.
> Tätigkeit:       Computer Vision Algorithmen auf Embedded-HW
> Branche:         Automotive (Tier 1 Zulieferer)
> Bundesland:      BW
> Einstiegsgehalt: Laut Vertrag 68k bei 40h in 2016 (EG13 mit Zielstufe
> EG15). Mit Überstunden waren es ~78k im ersten Jahr. Aktuell bei EG15,
> mit Überstunden und LZ ca. 110k in 2018.

Selbst wenn ich mit der Tariferhöhung ab April EG15 mit 15% LZ und 40h 
Vertrag rechne, komme ich maximal auf 93k. Wieviel Überstunden willst du 
denn gemacht haben?

von Chris T. (ieng)


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Hans schrieb:
> Chris T. schrieb:
>> Abschluss:       Dr.-Ing.
>> Tätigkeit:       Computer Vision Algorithmen auf Embedded-HW
>> Branche:         Automotive (Tier 1 Zulieferer)
>> Bundesland:      BW
>> Einstiegsgehalt: Laut Vertrag 68k bei 40h in 2016 (EG13 mit Zielstufe
>> EG15). Mit Überstunden waren es ~78k im ersten Jahr. Aktuell bei EG15,
>> mit Überstunden und LZ ca. 110k in 2018.
>
> Selbst wenn ich mit der Tariferhöhung ab April EG15 mit 15% LZ und 40h
> Vertrag rechne, komme ich maximal auf 93k. Wieviel Überstunden willst du
> denn gemacht haben?

20 Überstunden pro Monat erlaubt der Betriebsrat. Dazu kommen 
Reisezeiten und Konzernboni.

Die Rechnung geht etwa so (schon inkl. Erhöhung, aber ohne das neue 
Zusatzentgelt, da es erst ab 2019 kommt):
Grundgehalt (EG15):  5363€ / 35h  40h  1,15LZ * 13,25 Gehälter
Überstunden:         5363€ / 174h  20h  1,25 (ÜS-Zuschlag) * 1,15LZ * 
12 Monate
Bonus:               ~3k€
Reisezeiten:         ~1k€
Standortzulage:      ~2k€
-----------------------------------
~110k

Die 174h sind die durchschnittliche Stundenzahl pro Monat bei 40h, 
anhand derer der Stundenlohn für die Überstunden berechnet wird.

von Böser K. (Firma: UdSSR) (chromosoma)


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Wenn ich hier die Zahlen lese, überlege ich was ich falsch mache..


Abschluss: M.Sc.
Tätigkeit: Entwicklungsingenieur Messtechnik (quality engineering)
Branche: Halbleiterhersteller
Bundesland: BW
Einstiegsgehalt: 47k in 2017

von Knackadu (Gast)


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Abschluss: B.Sc. Technische Inf.
Tätigkeit: Entwicklungs-Ingenieur
Branche: Maschinenbau
Bundesland: NDS
Einstiegsgehalt: 47k in 2017

von Qwertz (Gast)


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Chris T. schrieb:
> 20 Überstunden pro Monat erlaubt der Betriebsrat. Dazu kommen
> Reisezeiten und Konzernboni.

Und was ist mit deiner Work-Life-Balance bei durchschnittlich 45h pro 
Woche plus Reisezeiten? Lebst du etwa nur um zu arbeiten? Geld ist ja 
schön und gut, aber am Ende ist es eben nur Geld.

von UDS (Gast)


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Abschluss:         M.Sc. Techn. Informatik
Tätigkeit:         Software-Entwicklung
Branche:           Automobil (DL/ZL)
Bundesland:        Berlin
Einstiegsgehalt:   49k (2017)
Wochenarbeitszeit: 38h

von Chris T. (ieng)


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Qwertz schrieb:
> Chris T. schrieb:
>> 20 Überstunden pro Monat erlaubt der Betriebsrat. Dazu kommen
>> Reisezeiten und Konzernboni.
>
> Und was ist mit deiner Work-Life-Balance bei durchschnittlich 45h pro
> Woche plus Reisezeiten? Lebst du etwa nur um zu arbeiten? Geld ist ja
> schön und gut, aber am Ende ist es eben nur Geld.

Das ist ein berechtigter Punkt und der macht mir auch etwas Sorgen. 
Letztes Jahr waren es tätsächlich eher so 47-48h pro Woche. Im 
Wesentlichen mache ich das, um irgendwann mal die Chance auf ein 
Eigenheim zu haben. Die gehen bei 800k los hier in der Gegend 
(Stuttgart), deswegen drehe ich jeden Cent zwei mal um und versuche 
jeden zusätzlichen Euro aus meinem Gehalt rauszuholen.

von Entwiggler (Gast)


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Chris T. schrieb:
> Das ist ein berechtigter Punkt und der macht mir auch etwas Sorgen.
> Letztes Jahr waren es tätsächlich eher so 47-48h pro Woche. Im
> Wesentlichen mache ich das, um irgendwann mal die Chance auf ein
> Eigenheim zu haben. Die gehen bei 800k los hier in der Gegend
> (Stuttgart), deswegen drehe ich jeden Cent zwei mal um und versuche
> jeden zusätzlichen Euro aus meinem Gehalt rauszuholen.

Wozu muss es direkt Stuttgart sein? Mit dem Gehalt musst du ja locker 
2500 monatlich zurücklegen können, also 30 Scheine im Jahr. Mit 
Zinseszins/Anlage sind nach 10 Jahren eine halbe Million, auch ohne die 
Verdienste der Frau möglich. Überleg dir deine Kaufkraft und was für 
Haus du dir leisten kannst, wenn du lächerliche 25km pendelst.

In 10 Jahren fahren wir ohnehin autonom zur Arbeit, lesen dabei ein Buch 
oder schlafen. Natürlich nicht, wenn du dir entsprechendes Auto wegen 
einem 800k Haus nicht mehr leisten kannst.

von Qwertz (Gast)


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Chris T. schrieb:
> Das ist ein berechtigter Punkt und der macht mir auch etwas Sorgen.

Sollte es auch, es geht schließlich um deine wertvolle Lebenszeit, die 
nun einmal begrenzt ist.

> Letztes Jahr waren es tätsächlich eher so 47-48h pro Woche.

Klingt nicht nur nach wenig Freizeit, sondern auf Dauer auch einfach 
ungesund. Du brennst damit wie eine Kerze aus.

> Im
> Wesentlichen mache ich das, um irgendwann mal die Chance auf ein
> Eigenheim zu haben.

Schaffe, schaffe, Häusle baue...
Du weißt, wie der Spruch weitergeht?
...Füß' ausstrecke, drin verrecke!
Überlege dir gut: Ist es das wirklich wert? Deine Entscheidung, dein 
Leben.

> Die gehen bei 800k los hier in der Gegend
> (Stuttgart), deswegen drehe ich jeden Cent zwei mal um und versuche
> jeden zusätzlichen Euro aus meinem Gehalt rauszuholen.

In Schwaben wahrscheinlich sogar ganz normal. Aber was andere Leute 
machen, sollte einen selbst nicht so sehr beeinflussen lassen. 800k ist 
schon eine ordentliche Hausnummer, daher noch einmal die ernst gemeinte 
Frage: ist es dir das wirklich wert?

Ich widerstehe dem Run auf Immobilien und habe mich lieber für andere 
Anlageklassen entschieden, vor allem Aktienfonds. Mein Ziel ist eine 
finanzielle Unabhängigkeit, dabei kann man aus meiner Sicht auch prima 
zur Miete wohnen bleiben - habe ich jedenfalls kein Problem mit, 
Status-Angeberei ist mir eh fremd. Im Hier und Jetzt habe ich einen 
35h-Vertrag plus Überstunden, was ich für mich selbst gut vertreten 
kann; überarbeitet fühle ich mich damit jedenfalls selten, was natürlich 
auch am recht lockeren Job liegt (Dienstreisen habe ich praktisch 
keine).

von Chris T. (ieng)


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Entwiggler schrieb:
> Wozu muss es direkt Stuttgart sein? Mit dem Gehalt musst du ja locker
> 2500 monatlich zurücklegen können, also 30 Scheine im Jahr. Mit
> Zinseszins/Anlage sind nach 10 Jahren eine halbe Million, auch ohne die
> Verdienste der Frau möglich. Überleg dir deine Kaufkraft und was für
> Haus du dir leisten kannst, wenn du lächerliche 25km pendelst.

Tatsächlich meine ich sogar Häuser in etwa dieser Entfernung (bis 30km) 
zur Arbeit. Das ist außerhalb von Stuttgart in den ländlichen Vororten 
(grob Böblingen/Sindelfingen). Das macht das Ganze ja so problematisch, 
weil selbst die Kompromisslösung schon so teuer ist, dass ich sie mit 
dem 40h Gehalt nicht bezahlen können werde leider.

von Friggler (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Ich widerstehe dem Run auf Immobilien und habe mich lieber für andere
> Anlageklassen entschieden, vor allem Aktienfonds.

Du weisst aber schon das Japan (Staat), China (Unternehmen), die USA 
(Autokredite, Pensionsfonds, Staat) und Südeuropa (Staat, Banken) auf 
grossen Blasen sitzen? Schaue dir einfach an was mit den Schulden und 
vor allem der Geldmenge seit 2007 passiert ist.

Klar kann man jetzt sagen: Aktien stiegen langfristig nach jeder Krise 
wieder. Aber in Japan hat es 30 Jahre gedauert, hast du die Zeit?

Ich habe auch Aktien, aber neben Gold und Immobilien. Risikostreuung ist 
extrem wichtig.

von Chris T. (ieng)


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Qwertz schrieb:
> In Schwaben wahrscheinlich sogar ganz normal. Aber was andere Leute
> machen, sollte einen selbst nicht so sehr beeinflussen lassen. 800k ist
> schon eine ordentliche Hausnummer, daher noch einmal die ernst gemeinte
> Frage: ist es dir das wirklich wert?

Ja es ist leider ganz normal. Mein Plan ist im Wesentlichen die nächsten 
5-10 Jahre richtig ranzuklotzen und dann etwas zurückzuschalten. In der 
Zwischenzeit bespare ich auch ETFs, d.h. wenn ich mich doch mal gegen 
ein Haus entscheide habe ich nichts verloren. Für mich ist das auch ein 
Stück Lebensqualität, weil es nur extrem wenige Mietwohnungen mit Garten 
gibt.

von Chris T. (ieng)


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Friggler schrieb:
> Klar kann man jetzt sagen: Aktien stiegen langfristig nach jeder Krise
> wieder. Aber in Japan hat es 30 Jahre gedauert, hast du die Zeit?

Völlig richtig, deswegen wird auch empfohlen weltweit zu streuen. Hätte 
man das gemacht wäre einem der japanische Markt alleine ziemlich egal.

von Friggler (Gast)


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Chris T. schrieb:
> Tatsächlich meine ich sogar Häuser in etwa dieser Entfernung (bis 30km)
> zur Arbeit. Das ist außerhalb von Stuttgart in den ländlichen Vororten

Immobilienscout sagt, dass es selbst im Umkreis von 20km um Stuttgart 
Häuser für 300k bis 500k gibt. Wenn du das auf 30km ausweitest, gibt es 
bestimmt noch mehr Auswahl.

Für 440k habe ich sogar einen Neubau schlüsselfertig (ohne Bodenbelag 
und Malerarbeiten) gesehen. Prinzipiell macht aber gebraucht mehr Sinn, 
denn ein Bad, Dach und Heizung kosten zusammem neu vielleicht 45k, wovon 
20% der Lohnkosten über die Steuererklärung zurückkommen.

von Chris T. (ieng)


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Friggler schrieb:
> Immobilienscout sagt, dass es selbst im Umkreis von 20km um Stuttgart
> Häuser für 300k bis 500k gibt. Wenn du das auf 30km ausweitest, gibt es
> bestimmt noch mehr Auswahl.
>
> Für 440k habe ich sogar einen Neubau schlüsselfertig (ohne Bodenbelag
> und Malerarbeiten) gesehen. Prinzipiell macht aber gebraucht mehr Sinn,
> denn ein Bad, Dach und Heizung kosten zusammem neu vielleicht 45k, wovon
> 20% der Lohnkosten über die Steuererklärung zurückkommen.

Prinzipiell gibt es das, wobei man bei den Neubauten vorsichtig sein 
muss mit dem endgültigen Preis. Außerdem kommen in jedem Fall noch die 
~10% Nebenkosten dazu. Das eigentliche Problem ist aber, dass solche 
Häuser häufig auf 200-300qm Grundstücken stehen. Da lohnt sich 
eigentlich ein Einfamilienhaus nicht - zumindest für mich, wo ich ja 
gerne einen Garten hätte.

von Österreichischer (Gast)


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Gerald M. schrieb:
> Weil die noch nicht gezeigt haben dass sie prinzipiell clever
> genug sind.
> Ich kenne ebenfalls keinen der seinen Master gemacht hat und Ahnung von
> etwas anderem hatte, als das was er hobbymäßig gemacht hat.

Was a Schmarn! Er hat im Studium das Grundlagenwissen angesammelt, in 
der Bachelor/ Masterarbeit und Werkstudententätigkeit Erfahrungen 
gemacht, er kann was und soll sich jetzt auf firmenspezifische Inhalte 
einarbeiten. Das muss bezahlt werden und zwar richtig. Im Fundament 
eines Hauses kann ich auch noch nicht wohnen und trotzdem muss ich der 
Baufirma alles voll bezahlen. Ein Profimusiker im Musikstudio der den 
Song erst auswendig lernen muss, will das auch voll und ganz bezahlt 
haben, auch wenn er es noch nicht einspielen kann. Dein Einwand ist 
intellektuelles Pipi Kaka.

von Henry G. (gtem-zelle)


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Chris T. schrieb:

> Das ist ein berechtigter Punkt und der macht mir auch etwas Sorgen.
> Letztes Jahr waren es tätsächlich eher so 47-48h pro Woche. Im
> Wesentlichen mache ich das, um irgendwann mal die Chance auf ein
> Eigenheim zu haben. Die gehen bei 800k los hier in der Gegend
> (Stuttgart), deswegen drehe ich jeden Cent zwei mal um und versuche
> jeden zusätzlichen Euro aus meinem Gehalt rauszuholen.

Warte bis die Immobilien-Blase platzt, und das wird sie die nächsten 
Jahre definitiv, dann brauchst du nur noch 50k.

von Statistiker (Gast)


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Das Thema ist doch schon mehrfach durchgerödelt worden. Einzelne 
Beispiele bringen nichts. Da muss eine Gesamtbetrachtung her. Ich 
verweise auf die Grafik im parallel posting:

GRÜN ist die Kurve der Einstiegsgehalter in DM / später Euro für 
FH-Absolventen seit den 1990ern mit 2,5% Steigerung wegen der Teuerung. 
Wenn das so läuft, hat man in Relation zur Kaufkraft früher das Gleiche.

Das ist aber nicht so. Die Kurve ist leicht abgeschächt, wie BLAU zeigt. 
Besonders nach 2005 flacht es ab, d.h. die Einsteiger bekommen in 
Relation weniger. Netto haben sie nochmal weniger, wegen der erhöhten 
Ausgaben. Andere, die mehr verdienen, stehen aber besser, weil die 
Steuern von 53% auf 45% gesenkt wurde. Das machte sich ab etwa 70.000 
p.a. bemerkbar. Nach ein paar Jahren im Job ist es also wieder ex equo.

Leider gab es infolge der Bachelor-Schwemme nochmal einen Abstieg: die 
LILA Kurve zeigt, was bachelors so bekommen. Dabei muss man aber 
bedenken, dass die weniger können, als FH und früher in den Job gehen. 
Das ist in der Gesamtbilanz für die nicht schlecht, weil sie bei DEM 
geringen Gehalt wenig Steuern zahlen, was man mit einem späteren Start 
kaum noch aufholen kann.

Meine Beobachtung:

Wie die grüne Kurve zeigt, müsste man heute als Anfänger eigentlich 
57.000 bekommen, wenn man FH hat. Als Master sollten das im Schnitt 
60.000 sein. Ich weiss aus guten Quellen, dass einige Master das auch 
bekommen! Es sind aber nur die oberen 10%. Dabei muss man wiederum 
sehen, dass heute viel mehr Leutz studieren und abschließen und der pool 
nach unten erweitert ist. Die oberen 10% muss man also mit den oberen 
20% von damals vergleichen und damit stehen gute Master heute nicht viel 
schlechter dar, als wir damals.

Was man jedoch saggen muss: Die Konkurrenz ist heute größer. Da darf man 
nicht mehr soviel erwarten. Das ist leider so!

von aOA (Gast)


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Statistiker schrieb:
> GRÜN ist die Kurve der Einstiegsgehalter in DM / später Euro für
> FH-Absolventen seit den 1990ern mit 2,5% Steigerung wegen der Teuerung.

Wir hatten aber eben keine jährlichen 2,5% Teuerung. Selbst 2% wären 
eine mutige Annahme.

von Henry G. (gtem-zelle)


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Statistiker schrieb:
> ...
> Meine Beobachtung:
>
> Wie die grüne Kurve zeigt, müsste man heute als Anfänger eigentlich
> 57.000 bekommen, wenn man FH hat. Als Master sollten das im Schnitt
> 60.000 sein. Ich weiss aus guten Quellen, dass einige Master das auch
> bekommen! Es sind aber nur die oberen 10%. Dabei muss man wiederum
> sehen, dass heute viel mehr Leutz studieren und abschließen und der pool
> nach unten erweitert ist. Die oberen 10% muss man also mit den oberen
> 20% von damals vergleichen und damit stehen gute Master heute nicht viel
> schlechter dar, als wir damals.
>
> Was man jedoch saggen muss: Die Konkurrenz ist heute größer. Da darf man
> nicht mehr soviel erwarten. Das ist leider so!

So ist es. Und wenn wir mal ehrlich sind und schauen was Wohnen, Auto, 
Energie und allgemeine Lebenskosten so ausmachen sind 65.000 DM im Jahr 
2000 mit 96.000 € heute vergleichbar. Oder anders herum die 54.000 € 
sind heute nur noch ca. 30.000 DM von damals vergleichbar.

: Bearbeitet durch User
von Statistiker (Gast)


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Ja und nein, weil es eben auch Dinge gibt die billiger sind. Autos und 
Smartphones, TV und vor allem Computer sind erheblich billiger.

Aber das betrifft ja alle!

Man muss was anderes vergleichen, nämlich, was bekommen heutige MINT 
Absolventen gegenüber einem Handwerker oder einem Arbeiter am Band?

Heute bekommen schon Angestellte bei der Müllabfuhr an die 30.000 Euro 
im Jahr und das für 35h. Gleichzeitig holen sich Firmen dafür die Inder 
rein und lassen sie 40h arbeiten.

Eine normale Sekretärin kriegt heute auch 36.000 wenn sie 3 Jahre 
gearbeitet hat und nicht studiert. Arbeiter am Band liegen Ende 20 schon 
45.000. Bei Porsche liegen die bei über 50.000. Ein Bekannter ist 29 und 
in der Endkontrolle in Zuffenhausen, hat dort gelernt und ist jetzt 12 
Jahre in der Firma. Der hat bei 35h fast 60.000 und kriegt noch 4500,- 
Bonus für Qualitätszulage. Zusammen mit den jährlichen Beteiligungen 
kommt der auf fast 75.000 Euro. Der hat ein Eigenheim, 2 Kinder, Frau, 
Hund und Boot!

Gleichzeitig arbeiten über Ferchau etliche Ingenieure bei der Porsche 
Engineering in Weißach und Bietigheim-Bissingen für die Hälfte! Für die 
Hälfte!

von Qwertz (Gast)


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Statistiker schrieb:
> Man muss was anderes vergleichen, nämlich, was bekommen heutige MINT
> Absolventen gegenüber einem Handwerker oder einem Arbeiter am Band?

Das kann man machen, aber dabei bitte fair bleiben, und sich nicht 
krasse Einzelfälle heraus picken und zur Allgemeingültigkeit erklären.

Ein weiterer, sehr wichtiger Punkt: die langfristige Perspektive, das 
Lebenseinkommen, ist ebenfalls zu berücksichtigen; das wird 
unterschlagen, wenn man allein die Einstiegsgehälter betrachtet. Dort, 
wo für Facharbeiter das Ende im Gehaltsgefüge kommt, geht es bei 
Ingenieuren doch erst richtig los.

von Henry G. (gtem-zelle)


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Qwertz schrieb:

>... wenn man allein die Einstiegsgehälter betrachtet. Dort,
> wo für Facharbeiter das Ende im Gehaltsgefüge kommt, geht es bei
> Ingenieuren doch erst richtig los.

Quark. Die Ingenieure kommen ja nicht mal nach 10 Jahren BE an die 
Fließbandgehälter ran. Und richtig los geht es nur noch in sehr wenigen 
Fällen und nur mit kaputter Work-Life-Balance(50+h/h). Für viele geht es 
heutzutage als Ingenieur nach dem Studium oft nach hinten los. Du 
unterschlägst auch, das ein Studium teilweise 6-7 Jahre dauert (Uni, 
Werkstudent), Schulden entstehen, Verdienstausfälle, die sich kaum im 
Berufsleben amortisieren lassen. Die Gehälter werden bei Ingenieure 
brutal gedrückt und ein Ende ist nicht in Sicht.

von Qwertz (Gast)


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Henry G. schrieb:
> Quark. Die Ingenieure kommen ja nicht mal nach 10 Jahren BE an die
> Fließbandgehälter ran. Und richtig los geht es nur noch in sehr wenigen
> Fällen und nur mit kaputter Work-Life-Balance(50+h/h).

Du scheinst in einer völlig anderen Welt zu leben als ich. Kaum zu 
glauben. In allen Punkten kann ich aus meiner persönlichen Erfahrung 
sagen, dass sie nicht stimmen (und nein, ich bin kein krasser 
Einzelfall, nur ein normaler Entwicklungsingenieur). Wie kann man die 
Realität nur so unterschiedlich wahrnehmen? Du lebst doch in oder bei 
Berlin, das kann doch dort nicht so diametral anders sein als in 
Süddeutschland. Selbst wenn man dort im Schnitt etwas schlechter 
verdient, gilt das dann doch auch für die normalen Facharbeiter.

von Henry G. (gtem-zelle)


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Qwertz schrieb:
> Henry G. schrieb:
>> Quark. Die Ingenieure kommen ja nicht mal nach 10 Jahren BE an die
>> Fließbandgehälter ran. Und richtig los geht es nur noch in sehr wenigen
>> Fällen und nur mit kaputter Work-Life-Balance(50+h/h).
>
> Du scheinst in einer völlig anderen Welt zu leben als ich. Kaum zu
> glauben. In allen Punkten kann ich aus meiner persönlichen Erfahrung
> sagen, dass sie nicht stimmen (und nein, ich bin kein krasser
> Einzelfall, nur ein normaler Entwicklungsingenieur). Wie kann man die
> Realität nur so unterschiedlich wahrnehmen? Du lebst doch in oder bei
> Berlin, das kann doch dort nicht so diametral anders sein als in
> Süddeutschland. Selbst wenn man dort im Schnitt etwas schlechter
> verdient, gilt das dann doch auch für die normalen Facharbeiter.

Es hängt natürlich auch immer davon ab, ob man mit zig Posts zu jeder 
Tageszeit für eine bestimmte Lobby anonym Propaganda betreiben muss. Das 
zerrt natürlich ungemein an der Wahrnehmung. ;-)

von Dr. Seltsam (Gast)


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Ja wer den 40 jährigen Fließband Arbeiter bei Porsche mit dem 21 
jährigen Bachelor im 5 Mann KMU in Chemnitz vergleicht...

Ansonsten vergleiche gleiches mit gleichem. Mit bald 33 und 6 Stellung 
kann ich mich als Bachelor nicht beschweren. Bin aber auch kein Ing.

von Qwertz (Gast)


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Dr. Seltsam schrieb:
> Bin aber auch kein Ing.

Schade, warum das denn nicht? Einem Ingenieur ist nichts zu schwör.

von Rudi (Gast)


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Chris T. schrieb:
> Abschluss:       Dr.-Ing.
> Tätigkeit:       Computer Vision Algorithmen auf Embedded-HW
> Branche:         Automotive (Tier 1 Zulieferer)
> Bundesland:      BW
> Einstiegsgehalt: Laut Vertrag 68k bei 40h in 2016 (EG13 mit Zielstufe
> EG15). Mit Überstunden waren es ~78k im ersten Jahr. Aktuell bei EG15,
> mit Überstunden und LZ ca. 110k in 2018.


Starke Entwicklung! Ich glaube ich arbeite in der gleichen Firma aber 
ein paar Dörfer weiter in der Forschung.


Abschluss:       Promotion Informatik
Tätigkeit:       Forschung, Fachexperte für Promotionsthema
Branche:         Automotive (Tier 1 Zulieferer)
Bundesland:      BW
Einstiegsgehalt:
Für unseren Standort klassischer Einstieg nach der Promotion mit Ziel 
EG16 und 2 Entwicklungsstufen.
2016: 76k bei 40h (EG14)
2017: 91k (EG14/EG15)
2018 hängt davon ab wann EG16 kommt und ob ich erstmals Überstunden 
ausbezahlen lasse.


Rückblickend wäre wegen des leer gefegten Arbeitsmarkts mehr möglich 
gewesen und ich hätte die Entwicklungsstufen weg verhandeln können. 
Allerdings hätte so eine Sonderbehandlung vielleicht das Klima mit jenen 
Kollegen belastet, die klassisch eingestiegen sind. Außerdem ist das 
Jammern auf hohem Niveau, hinterher ist man immer schlauer und ich bin 
trotzdem zufrieden.

von Chris T. (ieng)


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Rudi schrieb:
> Abschluss:       Promotion Informatik
> Tätigkeit:       Forschung, Fachexperte für Promotionsthema
> Branche:         Automotive (Tier 1 Zulieferer)
> Bundesland:      BW
> Einstiegsgehalt:
> Für unseren Standort klassischer Einstieg nach der Promotion mit Ziel
> EG16 und 2 Entwicklungsstufen.
> 2016: 76k bei 40h (EG14)
> 2017: 91k (EG14/EG15)
> 2018 hängt davon ab wann EG16 kommt und ob ich erstmals Überstunden
> ausbezahlen lasse.
>
> Rückblickend wäre wegen des leer gefegten Arbeitsmarkts mehr möglich
> gewesen und ich hätte die Entwicklungsstufen weg verhandeln können.
> Allerdings hätte so eine Sonderbehandlung vielleicht das Klima mit jenen
> Kollegen belastet, die klassisch eingestiegen sind. Außerdem ist das
> Jammern auf hohem Niveau, hinterher ist man immer schlauer und ich bin
> trotzdem zufrieden.

Also soweit ich weiß sind die Entwicklungsstufen relativ fest, da kann 
man nichts machen (1 Stufe bei einer interner Promotion, 2 Stufen bei 
externer Promotion und 3 Stufen mit Master). Von daher hättest Du da 
wahrscheinlich nicht viel verhandeln können.

Generell ist glaube ich mein Standort der einzige, der nur EG15 als 
Zielstufe bezahlt für Entwickler. Von daher werde ich Ende des Jahres 
auch noch mal auf EG16 pochen, über den Betriebsrat Stress machen oder 
den Standort wechseln. Die Auswahl ist ja intern groß genug.

von Rudi (Gast)


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Chris T. schrieb:
> Also soweit ich weiß sind die Entwicklungsstufen relativ fest, da kann
> man nichts machen (1 Stufe bei einer interner Promotion, 2 Stufen bei
> externer Promotion und 3 Stufen mit Master). Von daher hättest Du da
> wahrscheinlich nicht viel verhandeln können.

Ja das ist die Regel, die ist bei uns inzwischen wegen der verzweifelten 
Lage am Arbeitsmarkt aber nicht mehr in Stein gemeißelt. Auf unserer 
letzten Betriebsversammlung war auch kurz Thema, dass man inzwischen ab 
und zu davon abweicht. Damit das klappt muss aber bestimmt viel 
zusammenkommen.

von Qwertz (Gast)


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Rudi schrieb:
> wegen der verzweifelten Lage am Arbeitsmarkt

Ah, Fachkräftemangel? Gibt es ihn doch?

von Chris T. (ieng)


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Qwertz schrieb:
> Ah, Fachkräftemangel? Gibt es ihn doch?

Klar gibt's den. Aber halt eher bei den Jobs für Hochqualifizierte (= 
mit Promotion, guten mathematischen Kenntnissen und exzellenten 
Programmierfähigkeiten). Zumindest tut man sich in meiner Abteilung 
schwer damit, solche Leute zu finden.

von Lars R. (lrs)


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Das liegt vielleicht an Eurer Personalabteilung.

von Chris T. (ieng)


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Lars R. schrieb:
> Das liegt vielleicht an Eurer Personalabteilung.

Ich war schon bei einigen Bewerbungsgesprächen dabei und die Leute, die 
da aussortiert wurden, waren tatsächlich etwas komisch (haben z.B. 
angefangen alle Mitarbeiter zu duzen oder sind im Bandtshirt gekommen). 
Nach meinem Geschmack könnte die Personalabteilung teilweise noch etwas 
restriktiver sein, denn es wurden schon ein paar Leute eingestellt, die 
ich für unqualifiziert halte. Andererseits weiß ich natürlich nicht, wer 
alles gar nicht erst eingeladen wurde.

von Alex (Gast)


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Abschluss: M Sc ET (FH)
Tätigkeit: Planer ET und AT
Branche: OEM
Bundesland: Sachsen
Einstiegsgehalt: 55k + 25k Zuschläge und Boni in 2016
Arbeitszeit: 38h Gleitzeit

von Qwertz (Gast)


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Chris T. schrieb:
> Klar gibt's den. Aber halt eher bei den Jobs für Hochqualifizierte (=
> mit Promotion, guten mathematischen Kenntnissen und exzellenten
> Programmierfähigkeiten).

Oh, verstehe. Also nichts für mich.

von Lars R. (lrs)


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Chris T. schrieb:
> Lars R. schrieb:
>> Das liegt vielleicht an Eurer Personalabteilung.
>
> Andererseits weiß ich natürlich nicht, wer
> alles gar nicht erst eingeladen wurde.

Typischerweise von der Personalabteilung für nicht OK befunden werden 
Menschen, bei denen die Personalabteilung eben glaubt, aufgrund Ihrer 
Kompetenz genau dies einschätzen zu können. Welche Daseinsberechtigung 
sollte sie sonst haben?

Vor ca. 4 Jahren habe ich mich mehrfach bei einem Tier 1 in Stuttgart 
geworben und es hatte abgesehen von der automatischen Systemaustragung 
nicht einmal für eine Absage gereicht. Vielleicht war die Zeit schlecht 
oder die Stelle nicht wirklich existent. Ständig probiere ich das nicht. 
Dann mache ich eben was anders. Inzwischen komme ich mit meinem 
Lebenslauf vielleicht nicht mal mehr am virtuellen Pförtner vorbei.

: Bearbeitet durch User
von Nils (Gast)


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Abschluss: Dipl.-Math. (U)
Tätigkeit: Programmierer
Branche: Dienstleister
Bundesland: Niedersachsen
Einstiegsgehalt: 39k 2008 mit vorher vereinbarter Erhöhung auf 42k nach 
6 Monaten
Wochenarbeitszeit: 40h

von Qwertz (Gast)


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Nils schrieb:
> Tätigkeit: Programmierer

Das klingt aber nicht so, als ob man dafür an einer Universität 
Mathematik studiert haben müsste.

von Henry G. (gtem-zelle)


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Chris T. schrieb:
> Lars R. schrieb:
>> Das liegt vielleicht an Eurer Personalabteilung.
>
> Ich war schon bei einigen Bewerbungsgesprächen dabei und die Leute, die
> da aussortiert wurden, waren tatsächlich etwas komisch (haben z.B.
> angefangen alle Mitarbeiter zu duzen oder sind im Bandtshirt gekommen).
> Nach meinem Geschmack könnte die Personalabteilung teilweise noch etwas
> restriktiver sein, denn es wurden schon ein paar Leute eingestellt, die
> ich für unqualifiziert halte. Andererseits weiß ich natürlich nicht, wer
> alles gar nicht erst eingeladen wurde.

Mit dem Post hast du dich als Troll entlarvt.

von Henry G. (gtem-zelle)


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Lars R. schrieb:
> Chris T. schrieb:
>> Lars R. schrieb:
>>> Das liegt vielleicht an Eurer Personalabteilung.
>>
>> Andererseits weiß ich natürlich nicht, wer
>> alles gar nicht erst eingeladen wurde.
>
> Typischerweise von der Personalabteilung für nicht OK befunden werden
> Menschen, bei denen die Personalabteilung eben glaubt, aufgrund Ihrer
> Kompetenz genau dies einschätzen zu können. Welche Daseinsberechtigung
> sollte sie sonst haben?

Bei uns schauen sich die Projektleiter und Chef-Entwickler gemeinsam die 
Bewerber an und suchen dann aus. Fähige Bewerber gibt es ja, in Berlin 
jedenfalls, wie Sand am Meer. Die Personalabteilung sagt nur in 
Absprache mit der Konzernleitung, ob sie das Gehalt zahlen kann/darf. 
Meistens ist es dann so, dass geeignete Bewerber mehr als 48k wollen, 
vor allem mit BE. Bei 50k fängt die PA aber schon an rum zu heulen und 
verlangt weiter zu suchen. Am Ende sagen die Bewerber trotzdem zu. Ist 
immer noch besser als Jobcenter. Mit der fachlichen Einschätzung hat die 
Personal-Abteilung herzlich wenig zu tun. Da hat man wohl in der 
Entwicklung zu viele schlechte Erfahrungen gemacht.

: Bearbeitet durch User
von Wingler (Gast)


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Abschluss: FH B.Eng. Wing
Tätigkeit: Einkäufer
Branche: Dienstleister
Bundesland: Hessen
Einstiegsgehalt: 42k in 2017, jetzt 48k
Wochenarbeitszeit: 40h

von Chris T. (ieng)


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Henry G. schrieb:
> Chris T. schrieb:
>> Lars R. schrieb:
>>> Das liegt vielleicht an Eurer Personalabteilung.
>>
>> Ich war schon bei einigen Bewerbungsgesprächen dabei und die Leute, die
>> da aussortiert wurden, waren tatsächlich etwas komisch (haben z.B.
>> angefangen alle Mitarbeiter zu duzen oder sind im Bandtshirt gekommen).
>> Nach meinem Geschmack könnte die Personalabteilung teilweise noch etwas
>> restriktiver sein, denn es wurden schon ein paar Leute eingestellt, die
>> ich für unqualifiziert halte. Andererseits weiß ich natürlich nicht, wer
>> alles gar nicht erst eingeladen wurde.
>
> Mit dem Post hast du dich als Troll entlarvt.

Hauptsache mal die Troll-Keule rausholen, wenn jemand aus dem Alltag 
berichtet, was einem nicht in den Kram passt. Um mal konstruktiv zu 
bleiben, ich kann gerne etwas näher darauf eingehen, worauf in 
Bewerbungsgesprächen geachtet wird, falls es hier Bedarf dafür gibt.

von Rudi (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Rudi schrieb:
>> wegen der verzweifelten Lage am Arbeitsmarkt
>
> Ah, Fachkräftemangel? Gibt es ihn doch?

Ergänzend zu dem was Chris Tian geschrieben hat: Das kommt denke ich 
stark auf das Fach an. Für Motorsteuergeräteentwickler gibt es den akut 
eher nicht. Für Leute mir vorzeigbaren Kenntnissen in Richtung 
automatisiertes Fahren, Robotik oder KI aber schon.

Das kann man gerne auch kritisch sehen. Zur Zeit profitiere ich selbst 
von dem Hype, aber wer weiß wie die Buzzwords in 10 Jahren heißen und ob 
dann nicht ich auf dem absteigenden Ast sitze.

von lkuztr (Gast)


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Abschluss:       Dipl. Ing. Uni
Tätigkeit:       HW/SW-Entwickler
Branche:         Entwicklungsdienstleister und Lohnfertiger (~35 Leute)
Bundesland:      BW
Einstiegsgehalt: 44k (2012)

von Dr. Seltsam (Gast)


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Henry G. schrieb:
> Chris T. schrieb:
> Lars R. schrieb:
> Das liegt vielleicht an Eurer Personalabteilung.
>
> Ich war schon bei einigen Bewerbungsgesprächen dabei und die Leute, die
> da aussortiert wurden, waren tatsächlich etwas komisch (haben z.B.
> angefangen alle Mitarbeiter zu duzen oder sind im Bandtshirt gekommen).
> Nach meinem Geschmack könnte die Personalabteilung teilweise noch etwas
> restriktiver sein, denn es wurden schon ein paar Leute eingestellt, die
> ich für unqualifiziert halte. Andererseits weiß ich natürlich nicht, wer
> alles gar nicht erst eingeladen wurde.
>
> Mit dem Post hast du dich als Troll entlarvt.

Also Leute mit bandshirts hatte ich auch schon. Sogar mal in kompletter 
Tracht. Den konnte man auch nicht wirklich verstehen.

von M.Sc. (Gast)


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Abschluss: M.Sc. ET
Tätigkeit: Projektierung, Entwicklung, IBN
Branche: Maschinenbau
Bundesland: NRW
Einstiegsgehalt: 55k (2016), 71k inkl. Zulagen 2017

von Kehrwoche (Gast)


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Abschluss:        Bachelor Informatik (Uni)
Tätigkeit:        Softwareentwicklung, Java/JEE
Branche:          Systemhaus. Dieses arbeitet praktisch nur für
                  umliegende Autofirmen
Bundesland:       BW, Stuttgart
Einstiegsgehalt:  32k€
Wochenarbeitszeit:40h + Überstunden
Extras: Echte Glasperlen wie
 Parkplatz vorm Haus, wenn man früh genug kommt bekommt man auch einen.
 Kostenloser Kaffee, schmeckt zum Kotzen aber ethisch korrekt 
fair-trade-bio
 Snacks, praktisch immer alles leergefressen oder ranzige Restenüsse
 Zuschuss für ÖPN-Ticket. Irgendwie sinnlos, da die S-Bahn ein paar km 
weit
 weg ist.
 Theoretische Essenszulage für Restaurant in der Nähe das aber mittags
 geschlossen hat
 Bespassungsevents: örtliche Besuche im Zoobesuche und Freizeitpark


Ja ich bin aktiv auf der Suche.

von Schwabengeiz (Gast)


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Kehrwoche schrieb:
> Einstiegsgehalt:  32k€
Kehrwoche schrieb:
> Bundesland:       BW, Stuttgart

Traurig!

von Friggler (Gast)


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Mit Uni-Bachelor für 32k in Stuttgart? Bist du dir sicher, dass du dich 
nicht als Fachinformatiker beworben hast? Ansonsten klingt das 
unglaublich für mich. Ich kenne Meister in Norddeutschland die über 50% 
mehr bekommen.

von Henry G. (gtem-zelle)


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Friggler schrieb:
> Mit Uni-Bachelor für 32k in Stuttgart? Bist du dir sicher, dass du
> dich
> nicht als Fachinformatiker beworben hast? Ansonsten klingt das
> unglaublich für mich. Ich kenne Meister in Norddeutschland die über 50%
> mehr bekommen.

Klingt eher nach Berlin und Umland. Aber in Stuttgart?

von Cyblord -. (cyblord)


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Friggler schrieb:
> Mit Uni-Bachelor für 32k in Stuttgart? Bist du dir sicher, dass du dich
> nicht als Fachinformatiker beworben hast? Ansonsten klingt das
> unglaublich für mich. Ich kenne Meister in Norddeutschland die über 50%
> mehr bekommen.

Na da haben in der Perso wahrscheinlich die Sektkorken geknallt. Den 
Dummen für diesen Monat hat man wieder gefunden.

von djm (Gast)


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Friggler schrieb:
> Mit Uni-Bachelor für 32k in Stuttgart? Bist du dir sicher, dass du dich
> nicht als Fachinformatiker beworben hast? Ansonsten klingt das
> unglaublich für mich. Ich kenne Meister in Norddeutschland die über 50%
> mehr bekommen.

Nee, gibt einige so seltsame Buden, äh sorry Systemhäuser, die auch in 
Stuttgart so gut zahlen.

von Qwertz (Gast)


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djm schrieb:
> Nee, gibt einige so seltsame Buden, äh sorry Systemhäuser, die auch in
> Stuttgart so gut zahlen.

Und warum finden die trotzdem qualifiziertes Personal?

von AOA (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Und warum finden die trotzdem qualifiziertes Personal?

Tun ja auch Pflegeheime, trotz der Beschäftigungsbedingungen. Manche 
haben keine Wahl.

von Qwertz (Gast)


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AOA schrieb:
> Manche haben keine Wahl.

Das klingt echt bitter. Aber als Ingenieur sollte man doch eine Wahl 
haben, oder nicht?

von Henry G. (gtem-zelle)


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Qwertz schrieb:
> AOA schrieb:
>> Manche haben keine Wahl.
>
> Das klingt echt bitter. Aber als Ingenieur sollte man doch eine Wahl
> haben, oder nicht?

Das ist individuell und hängt von vielerlei Faktoren ab (die wir hier 
nicht kennen). Keiner arbeitet freiwillig für 32k als Ingenieur.

von djm (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Und warum finden die trotzdem qualifiziertes Personal?

Dort gibt es meistens die Seniors, die auch gutes Geld verdienen und 
dann eben die Juniors, die frisch von der Hochschule sind. Zwischendrin 
gibt's da eigentlich selten was. Da da meistens nicht nur das Gehalt, 
sondern auch das Gesamtpaket nicht passt, gehen die meisten nach 2, 3 
Jahren spätestens wieder.
Die Juniors bekommt man von den umliegenden Hochschulen, gibt da ja im 
Umkreis von S genügend. Da sind viele froh, erstmal wo untergekommen zu 
sein. Oftmals gibt es dann ein riesiges Unwissen, was ein ordentliches 
Einstiegsgehalt ist.
32k€ ist allerdings wirklich arg wenig. Das haben mir manche dieser 
Systemhäuser bereits vor 10 Jahren als Einstieg geboten.

von Peter (Gast)


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Herrlich, wenn in so kleinen Kitschen die Rede ist von Junior und Senior 
Engineer.

:)

32k ist wirklich frech. Wirklich nichts anderes gefunden in Stuttgart? 
Gibt so soooo viel. 4,0 Bachelor?

von Qwertz (Gast)


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Peter schrieb:
> 32k ist wirklich frech.

Um es mal positiv zu formulieren: Immerhin zahlt er dadurch kaum Steuern 
und Sozialabgaben. Das würde einigen Leuten hier im Forum gefallen.

von F. B. (finanzberater)


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Qwertz schrieb:
> Du scheinst in einer völlig anderen Welt zu leben als ich. Kaum zu
> glauben. In allen Punkten kann ich aus meiner persönlichen Erfahrung
> sagen, dass sie nicht stimmen (und nein, ich bin kein krasser
> Einzelfall, nur ein normaler Entwicklungsingenieur). Wie kann man die
> Realität nur so unterschiedlich wahrnehmen?

Vielleicht weil du beim IGM-Konzern arbeitest? Mir als Senior 
SW-Entwickler hat ein Dienstleister, der die Webseiten von Porsche 
pflegt, ein Gehalt von 56k geboten plus etwa 3k bei 100% Zielerreichung. 
Erst wollte man mir mehr bezahlen bzw. kürzere Arbeitszeit geben, aber 
nach Rücksprache mit der Geschäftsführung kam dann das obige Angebot, 
weil dort angeblich alle in dem Bereich verdienen, deswegen wollte man 
bei mir keine Ausnahme machen.

von F. B. (finanzberater)


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Habe das Angebot selbstverständlich abgelehnt.

von F. B. (finanzberater)


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Habe auch mit zwei Personalvermittlern gesprochen: 60-65k beim KMU für 
einen Inhousejob als .NET-Entwickler mit 8 Jahren Berufserfahrung sind 
realistisch. Mit Reisetätigkeit wäre deutlich mehr drin, aber das will 
ich nicht. Außerdem will ich nicht umziehen, nicht zu lange pendeln und 
keinen Kundenkontakt, das schränkt die Auswahl dann deutlich ein.

von blubb (Gast)


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Habe aktuell eine Anfrage für Python Backend Entwicklung in Höhe von 60k 
erhalten (NRW).

Das wäre ein Sprung von 42k -> 60k aber ebenfalls eine Fahrtstrecke von 
fast einer stunde. Aktuell beträgt diese nur 5 min.

Ich bin aber "nur" Techniker

von AOA (Gast)


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blubb schrieb:
> Das wäre ein Sprung von 42k -> 60k aber ebenfalls eine Fahrtstrecke von
> fast einer stunde.

Für eine Gehaltssteigerung von 50% kann man auch umziehen.

von Qwertz (Gast)


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AOA schrieb:
> blubb schrieb:
>> Das wäre ein Sprung von 42k -> 60k aber ebenfalls eine Fahrtstrecke von
>> fast einer stunde.
>
> Für eine Gehaltssteigerung von 50% kann man auch umziehen.

Vorsicht, das ist nur brutto!

von blubb (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Vorsicht, das ist nur brutto!

Und somit "nur" 30% Steigerung abgzl Fahrzeit+Auto Verschleiß und Sprit 
(~250€). Nun gibt es auch noch etwas Steuergeld zurück für die 
Fahrtsrecke, aber insgesamt ist die Gehaltssteigerung auf dem Papier 
besser als auf dem Konto :(

Da mein bisheriger karriereweg eher elektrisch ist, könnte ich die Firma 
zumindest als Sprungbrett zum Wechsel Richtung software nutzen

von Chris T. (ieng)


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Man kann auch umziehen, dann hat man das Geld bar auf der Kralle. 
Außerdem darf man die zusätzlichen Rentenpunkte nicht vergessen.

von Qwertz (Gast)


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Chris T. schrieb:
> Man kann auch umziehen, dann hat man das Geld bar auf der Kralle.

Nur, wenn man etwas Gleichwertiges zum ähnlichen Preis bekommen würde. 
Das ist bei der Preisentwicklung am Miet- und Immobilienmarkt wohl mehr 
als unwahrscheinlich.

> Außerdem darf man die zusätzlichen Rentenpunkte nicht vergessen.

Die sind für die ferne Zukunft nicht viel wert.

von Chris T. (ieng)


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Qwertz schrieb:
> Die sind für die ferne Zukunft nicht viel wert.

Darüber reden wir dann in der Rente noch mal.

von blubb (Gast)


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Qwertz schrieb:
> ferne Zukunft

Das wären bei mir nach heutigen(!) Stand 40 Jahre

von Henry G. (gtem-zelle)


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Chris T. schrieb:
> Qwertz schrieb:
>> Die sind für die ferne Zukunft nicht viel wert.
>
> Darüber reden wir dann in der Rente noch mal.

Welche Rente? LOL


https://www.youtube.com/watch?v=86s2N2a7m5A

von Jo S. (Gast)


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F. B. schrieb:
> Mir als Senior
> SW-Entwickler hat ein Dienstleister, der die Webseiten von Porsche
> pflegt, ein Gehalt von 56k geboten plus etwa 3k bei 100% Zielerreichung.

FB, 56-59k für Webseitenpflege finde ich angemessen - aber keinesfalls 
für zu wenig.

Braucht man dafür unbedingt ein abgeschlossenes Hochschulstudium der 
Informatik ... ?     ;)   :))

Sonnige Grüße
               Jo S.

von Turtok (Gast)


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Na dann will ich mich mal beteiligen. Vergleichsgehälter sind für jeden 
hilfreich und stärkt uns Arbeitnehmer:

Abschluss: Dipl.-Ing.
Tätigkeit: Entwicklungsingenieur
Branche: Automotive OEM
Bundesland: Bayern
Einstiegsgehalt: 55k + Zulagen 2017, nach Probezeit und jetzt neuem Era 
fast 60k + Z
Wochenarbeitszeit: 35h

- Mega langweiliger uninteressanter Job. Hatte ich so nicht erwartet. 
Ich bin im Herzen Ingenieur und will etwas aufbauen. Lange werde ich 
nicht bleiben. Geld ist nicht alles im Leben.
- Umgebung
- Keine Heimat, Freunde und Familie sind hier nicht.
+ Die ganze IGM Umgebung (35h, 30 UT, Gleitzeit, keine Kernarbeitszeit)
+ Gehalt

von Ich versteh dich (Gast)


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Na das klingt stark nach Audi :D

von Jo S. (Gast)


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Meinst du wirklich, daß es bei BMW besser ist?  ;)

von Jo S. (Gast)


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Turtok,

lese dir die Beiträge von "Consultant" durch, das gibt Hoffnung.  ;)

Er ist aus Langeweile vom Auto OEM ins Consulting gewechselt.

Es gibt Perspektiven. Kopf hoch!   :)

Beitrag "Re: Gehalt/Gehaltsentwicklung Informatiker/Ingenieure"

von Turtok (Gast)


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Ich versteh dich schrieb:
> Na das klingt stark nach Audi :D
Jo S. schrieb:
> Meinst du wirklich, daß es bei BMW besser ist?  ;)

Eins von beiden wirds wohl sein ;-)

Jo S. schrieb:
> lese dir die Beiträge von "Consultant" durch, das gibt Hoffnung.  ;)
> Er ist aus Langeweile vom Auto OEM ins Consulting gewechselt.

60 Stunden pro Woche sind jetzt auch nicht so mein Wunsch...

Ich weiss, es ist jammern auf hohem Niveau. Viele Träumen von einem Job 
beim OEM und haben viel schlechtere Arbeitsbedingungen. Jedoch bin ich 
Ingenieur geworden, weil ich wirklich etwas bewirken will, weil ich 
neues erfinden will, die Welt ein bisschen besser machen. Auch wenn es 
nur ein ganz klein bisschen ist.

Und nun sitze ich tagein-tagaus auf einer Stelle, die ich locker auch 
nach dem Abi hätte machen können und sehe auch keine 
Entwicklungsmöglichkeiten dort. Das einzig Gute ist, dass ich bei 35h 
pro Woche am Nachmittag noch etwas Konzentration habe um an meinen 
eigenen Ideen für Produkte zu arbeiten. Meine Hoffnung ist, dass ich 
irgendwann soweit bin damit Geld zu verdienen. Denn dafür brenne ich, 
das macht mir Spaß. Es würde mich erfüllen, wenn Kunden sagen: "Ja, das 
ist ein gutes durchdachten Produkt". Dann würde ich auch 80h pro Woche 
dafür arbeiten.

Aber darum gings nicht. Ich wollte lediglich zeigen, dass ein Job beim 
OEM eben nicht der Himmel auf Erden ist.

VG Turtok

von Qwertz (Gast)


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Turtok schrieb:
> Aber darum gings nicht. Ich wollte lediglich zeigen, dass ein Job beim
> OEM eben nicht der Himmel auf Erden ist.

Kann es sein, muss es aber nicht. Das hängt nämlich auch wesentlich vom 
eigenen Charakter und von der inneren Einstellung zur Arbeit ab. Es hat 
zum Beispiel nicht jeder den Anspruch, durch seine Arbeit die Welt 
besser machen zu wollen. Auch hat nicht jeder ein Problem damit, wenn 
die Arbeit locker von der Hand geht, das heißt ohne viel Stress und 
ständigen Herausforderungen inklusive Überstunden. Gerade das mag ich 
nämlich an der Arbeit im Konzern, neben vielen anderen Vorteilen.

von R4G9 (Gast)


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Bachelor E-Tech
Einstiegsgehalt: 44k€/a
40h
30 Tage Urlaub
Ba-Wü (Unter den Top 10 der höchsten Lebenshaltungskosten Deutschlands, 
sehr teurer Wohnraum)
Tochtergesselschaft eines Riesen Konzerns: Alle Pflichten - keine 
Rechte! Wir müssen die Gewinne erwirtschaften, damit der Mutterkonzern 
die Mondgehälter für die Stammbelegschaft zahlen kann. Die werden, 
erfahrungsgemäß bis auf wenige Ausnahmen, für ihre 35h Anwesenheit 
bezahlt.

von KeinKonsul (Gast)


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R4G9 schrieb:
> Bachelor E-Tech
> Einstiegsgehalt: 44k€/a
> 40h
> 30 Tage Urlaub
> Ba-Wü (Unter den Top 10 der höchsten Lebenshaltungskosten Deutschlands,
> sehr teurer Wohnraum)
> Tochtergesselschaft eines Riesen Konzerns: Alle Pflichten - keine
> Rechte! Wir müssen die Gewinne erwirtschaften, damit der Mutterkonzern
> die Mondgehälter für die Stammbelegschaft zahlen kann. Die werden,
> erfahrungsgemäß bis auf wenige Ausnahmen, für ihre 35h Anwesenheit
> bezahlt.

Und warum genau arbeitest du dort doch gleich?

von R4G9 (Gast)


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Aktuell passen gewissen Rahmenbedingungen zu meinem privaten Leben. D.h. 
ich bin sehr flexibel und kann meine Arbeitszeiten nach meinem 
Privatleben richten. Wenn ich in den kommenden Monaten ein paar private 
Dinge geklärt habe und einen Gehaltssprung machen will/muss, suche ich 
mir eben was neues.

Fazit. Geld Flop, "Rest" Top!

von Peter (Gast)


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R4G9 schrieb:
> Bachelor E-Tech
> Einstiegsgehalt: 44k€/a
> 40h
> 30 Tage Urlaub
> Ba-Wü (Unter den Top 10 der höchsten Lebenshaltungskosten Deutschlands,
> sehr teurer Wohnraum)
> Tochtergesselschaft eines Riesen Konzerns: Alle Pflichten - keine
> Rechte! Wir müssen die Gewinne erwirtschaften, damit der Mutterkonzern
> die Mondgehälter für die Stammbelegschaft zahlen kann. Die werden,
> erfahrungsgemäß bis auf wenige Ausnahmen, für ihre 35h Anwesenheit
> bezahlt.

Hallo Mbtech.

Sorry, aber was erwartest du, wenn du nach einem Bachelor aufhörst zu 
studieren? Gründe hierfür? Mit Glück kommst in Mutterkonzern.

von Mitleser (Gast)


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Jaja ist klar. Wie immer das gelulle, Bachelor ist nix, master auch nur 
bedingt. Diplom war Gott. Kommt der Doktor Universität (Elite) lacht den 
Diplom Gott aus - früher war alles schwerer - ich habe den größten 
Pen1s. Hört auf zu träumen, arbeitet und bringt die PS auf die Straße. 
Habe da auch so nen Master Kollegen - selbsternannter Prof. 
Dr.Dr.Dr.-Ing nichts und niemand steht über ihm. Der Alltag sieht so aus 
das er nix taugt PUNKT! Master hin oder her! Die Arbeitsergebnisse sind 
höchst akademischer und Schrott/Ausschuss.

von JohnWayne (Gast)


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Abschluss: M.Eng. Mechatronik
Tätigkeit: Entwicklung
Branche: Automotive
Bundesland: Bayern
Einstiegsgehalt: 46k (2016)
Wochenarbeitszeit:  40 h

von Lohnsklave (Gast)


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Abschluss: M.Sc. Elektrotechnik
Tätigkeit: SW-Entwicklung
Branche: Automotive
Bundesland: NRW
Einstiegsgehalt: 43k
Wochenarbeitszeit:  40 h

von prolet (Gast)


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Kleiner Nadelstich für euch alle: ein Freund ist Lehrer und fängt mit 
3000 Netto an. Also 60k effektiv.

von Absolvent (Gast)


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Abschluss: M.Eng. Elektrotechnik
Tätigkeit: Entwicklung
Branche: Automotive
Bundesland: NRW
Einstiegsgehalt: 47,5k (2016)
Wochenarbeitszeit:  40 h

von kein Lehrer (Gast)


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prolet schrieb:
> Kleiner Nadelstich für euch alle: ein Freund ist Lehrer und fängt
> mit
> 3000 Netto an. Also 60k effektiv.

Drückeberger sind das! Wenn jemand zu faul oder zu dumm ist einen 
richtigen Beruf zu ergreifen, dann wird er Lehrer!

von Teach (Gast)


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kein Lehrer schrieb:
> prolet schrieb:
>> Kleiner Nadelstich für euch alle: ein Freund ist Lehrer und fängt
>> mit
>> 3000 Netto an. Also 60k effektiv.
>
> Drückeberger sind das! Wenn jemand zu faul oder zu dumm ist einen
> richtigen Beruf zu ergreifen, dann wird er Lehrer!

Es ist herrlich, wie der Neid auf die Erfolgreichen hier im Thread tobt.

von kein Lehrer (Gast)


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Teach schrieb:
> kein Lehrer schrieb:
>> prolet schrieb:
>>> Kleiner Nadelstich für euch alle: ein Freund ist Lehrer und fängt
>>> mit
>>> 3000 Netto an. Also 60k effektiv.
>>
>> Drückeberger sind das! Wenn jemand zu faul oder zu dumm ist einen
>> richtigen Beruf zu ergreifen, dann wird er Lehrer!
>
> Es ist herrlich, wie der Neid auf die Erfolgreichen hier im Thread tobt.

Lehrer = erfolgreich? Hast du wieder zu viel an der Kaaba Dose 
geschnüffelt?

von Cyblord -. (cyblord)


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prolet schrieb:
> Kleiner Nadelstich für euch alle: ein Freund ist Lehrer und fängt mit
> 3000 Netto an. Also 60k effektiv.

Hab ich gar keinen Neid. Schon gar nicht vom Gehalt her. Ich bekomme 
weit mehr als jeder Lehrer. Und den Job würde ich niemals machen wollen.
Lediglich der Beamtenstatus ist wegen der Unkündbarkeit und der Pension 
beneidenswert. Hat ein Lehrer nicht mal das, wird es ganz lächerlich von 
wegen Neid.

von Saxe (Gast)


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Abschluss: Dipl.-Ing. (FH) Elektrotechnik
Tätigkeit: Geräteentwickler (Hardware)
Branche: Labortechnik
Bundesland: Sachsen
Einstiegsgehalt: 33k (Probezeit), danach 36k
Wochenarbeitszeit:  40 h


Im Durchschnitt hängt man hier scheinbar 10k hinterher...

von Karsten B. (kastenhq2010)


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Anscheinend :)

von EX-SACHSE (Gast)


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Saxe schrieb:
> Abschluss: Dipl.-Ing. (FH) Elektrotechnik
> Tätigkeit: Geräteentwickler (Hardware)
> Branche: Labortechnik
> Bundesland: Sachsen
> Einstiegsgehalt: 33k (Probezeit), danach 36k
> Wochenarbeitszeit:  40 h
>
> Im Durchschnitt hängt man hier scheinbar 10k hinterher...

Ist eher noch zu hoch für nicht-tarifliche Unternehmen in Sachsen. 
Eigentlich kann man für den Einstieg nur mit 25k bis 32k rechnen (Bei 
KMU in Sachsen). Daher: Glückwunsch!

Bei einem Stundenlohn von nicht mal 16€ würde mich interessieren, was an 
der Bude so toll ist? Was bieten sie denn noch?

Bedenke, als Schornsteinfeger bekommst du mindestens 12,95€, als 
Fassadenreiniger 12,18€. Und selbst als Bauhelfer (In der Regel 
ungelernt) gibts bald 12,20€. (Das sind Ungelernte, Angelernte oder 
Ausgebildete.)

von Heiner (Gast)


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prolet schrieb:
> Kleiner Nadelstich für euch alle: ein Freund ist Lehrer und fängt
> mit
> 3000 Netto an. Also 60k effektiv.

Ach, hat er etwa kein Refrendariat gemacht? Da bekommt man nämlich vom 
Staat nicht einmal das Existenzminimum.

von prolet (Gast)


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Heiner schrieb:
> Ach, hat er etwa kein Refrendariat gemacht?

Hat er. Da bekam er wirklich nicht mehr als 1000 Euro und wurde auch 
noch aus München nach Hof (fränkische Provinz) versetzt.

Aber auf längere Sicht, vor allem im Alter, wird er finanziell besser 
dastehen als die meisten unserer Kohorte.

von Trollbeitragsbewerter (Gast)


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Abschluss: B.Eng. (2018) Elektrotechnik u. Informationstechnik
Tätigkeit: Entwicklung
Branche: Automotive DL
Bundesland: BaWü
Einstiegsgehalt: 53k
Wochenarbeitszeit: 40 h

von Joe (Gast)


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Abschluss: Dr-Ing (2017)
Tätigkeit: Entwicklung
Branche: Automotive
Bundesland: BaWü
Einstiegsgehalt: 71k (2017)
Wochenarbeitszeit: 40 h

von Qwertz (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Hab ich gar keinen Neid. Schon gar nicht vom Gehalt her. Ich bekomme
> weit mehr als jeder Lehrer. Und den Job würde ich niemals machen wollen.

Korrekt, das sehe ich genauso, und alle anderen hier sicherlich ebenso. 
Ich empfinde die Bezahlung für Lehrer angemessen.

von Jo S. (Gast)


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Saxe schrieb:
> Bundesland: Sachsen
> Einstiegsgehalt: 33k (Probezeit), danach 36k
>
> Im Durchschnitt hängt man hier scheinbar 10k hinterher...

Das sind polnische Gehälter.

von Jo S. (Gast)


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Allgemein: Es ist wichtig, die Unternehmensgröße (Anzahl aller 
Beschäftigten) mit anzugeben. Ohne diese Angaben kann man den Verdienst 
nicht richtig einordnen.

So ist z.B. das Gehalt in Kleinunternehmen im Durchschnitt um 30% 
niedriger, als das in sehr großen Firmen - für vergleichbare 
Tätigkeiten.


Z.B. 38k statt 55k ist schon ein merklicher Unterschied.  :)

von Incheon (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Das sind polnische Gehälter.

Polnisches Durchschnittsgehalt ist etwa 12k.

https://tradingeconomics.com/poland/wages

von Jo S. (Gast)


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Joe schrieb:
> Abschluss: Dr-Ing (2017)
> Tätigkeit: Entwicklung
> Branche: Automotive
> Bundesland: BaWü
> Einstiegsgehalt: 71k (2017)
> Wochenarbeitszeit: 40 h
----------------------------------------
Autor: Trollbeitragsbewerter (Gast)
Datum: 09.05.2018 20:22

Abschluss: B.Eng. (2018) Elektrotechnik u. Informationstechnik
Tätigkeit: Entwicklung
Branche: Automotive DL
Bundesland: BaWü
Einstiegsgehalt: 53k
Wochenarbeitszeit: 40 h
-----------------------------------------

Schreibt hier die selbe Person unter verschiedenen Namen?   ;)

von Jo S. (Gast)


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Lohnsklave schrieb:
> Abschluss: M.Sc. Elektrotechnik
> Tätigkeit: SW-Entwicklung
> Branche: Automotive
> Bundesland: NRW
> Einstiegsgehalt: 43k
> Wochenarbeitszeit:  40 h

und wieder ...

von Jo S. (Gast)


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Absolvent schrieb:
> Abschluss: M.Eng. Elektrotechnik
> Tätigkeit: Entwicklung
> Branche: Automotive
> Bundesland: NRW
> Einstiegsgehalt: 47,5k (2016)
> Wochenarbeitszeit:  40 h

… und wieder ...

von Incheon (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Allgemein: Es ist wichtig, die Unternehmensgröße (Anzahl aller
> Beschäftigten) mit anzugeben. Ohne diese Angaben kann man den Verdienst
> nicht richtig einordnen.

Das merke ich auch.
Was zählt, sind weniger Skills und effektive Produktivität, sondern 
Betriebskultur und Tarifverträge. Spezialisten in 10-Mann-Klitschen 
verdienen weniger, als frisch einsteigende Konzernbeamte.

So viel zur leistungsgerechten Vergütung.

(Zur Ehrenrettung der KMUs sei gesagt, dass auch manche 
10-Mann-Klitschen gut zahlen können, wenn sie das richtige Produkt 
anbieten.)

von Jo S. (Gast)


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Incheon schrieb:
> Polnisches Durchschnittsgehalt ist etwa 12k.

polnische Ingenieurgehälter

von Qwertz (Gast)


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Incheon schrieb:
> Das merke ich auch. Was zählt, sind weniger Skills und effektive
> Produktivität, sondern Betriebskultur und Tarifverträge.

Na dann herzlichen Glückwunsch, dass du es auch schon gemerkt hast. 
Hoffentlich nicht zu spät.

> Spezialisten in
> 10-Mann-Klitschen verdienen weniger, als frisch einsteigende
> Konzernbeamte.
> So viel zur leistungsgerechten Vergütung.

Ich muss sagen, dass ich es völlig in Ordnung so finde. Du darfst dir 
deinen Beruf und Arbeitgeber selbst aussuchen, Deutschland ist ein 
freies Land.
Wenn wirklich leistungsgerecht entlohnt würde, müsste ich womöglich 
deutliche Gehaltseinbußen hinnehmen, daran habe ich aber 
verständlicherweise wenig Interesse. Andererseits bin ich mein Geld 
vielleicht auch wert, denn andere Leute kochen auch nur mit Wasser, und 
ein Blender und Schaumschläger bin ich zumindest nicht.

von Incheon (Gast)


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Jo S. schrieb:
> polnische Ingenieurgehälter

Die liegen aber ebenfalls noch deutlich unter 36k (immerhin 3k im Monat) 
zum Einstieg.

Aber du hast wohl Recht, auf Polen zu verweisen, welches unmittelbarer 
Konkurrent für Dienstleistungen im Osten ist. Ostdeutschland hat 
gegenüber Polen nämlich keine nennenswerten Standortvorteile, daher 
können auch die Gehälter nicht sehr viel höher sein.

Qwertz schrieb:
> Ich muss sagen, dass ich es völlig in Ordnung so finde.

Schon klar. Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.

von Henry G. (gtem-zelle)


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Jo S. schrieb:
> Saxe schrieb:
>> Bundesland: Sachsen
>> Einstiegsgehalt: 33k (Probezeit), danach 36k
>>
>> Im Durchschnitt hängt man hier scheinbar 10k hinterher...
>
> Das sind polnische Gehälter.

In Polen wird bereits mehr gezahlt.

von Henry G. (gtem-zelle)


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Qwertz schrieb:

> Ich muss sagen, dass ich es völlig in Ordnung so finde. Du darfst dir
> deinen Beruf und Arbeitgeber selbst aussuchen, Deutschland ist ein
> freies Land.

Quark, du musst dich in einem Alter, wo du von nix 'ne Ahnung hast/haben 
kannst, für einen Berufsweg entscheiden. Wenn du dann auf den 
Arbeitsmarkt kommst, musst du nehmen, was da ist. Das ist das genaue 
Gegenteil von "deinen Beruf und Arbeitgeber selbst aussuchen". Zumal 
nicht alle den gleichen intellektuellen und finanziellen Support ihrer 
Eltern bekommen. Und wenn du den Dreck, der dir zur Auswahl steht, nicht 
annehmen möchtest, wird dich H4-Terror schnell überzeugen, dein Leben 
für den Profit anderer wegzuwerfen. "freies Land" --> ultra naiv

von Incheon (Gast)


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Henry G. schrieb:
> In Polen wird bereits mehr gezahlt.

Stellenweise. Du vergleichst Warschauer Ausreißer nach oben mit 
ostdeutschen Ausreißern nach unten.

von Henry G. (gtem-zelle)


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Incheon schrieb:
> Henry G. schrieb:
>> In Polen wird bereits mehr gezahlt.
>
> Stellenweise. Du vergleichst Warschauer Ausreißer nach oben mit
> ostdeutschen Ausreißern nach unten.

Ich meinte das auch so. Allerdings wenn man Lebenshaltungskosten noch 
mit einander vergleicht ...

von Incheon (Gast)


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Henry G. schrieb:
> Ich meinte das auch so. Allerdings wenn man Lebenshaltungskosten noch
> mit einander vergleicht ...

Ist doch schön, wenn Polen so paradiesisch ist. Schließlich steht es 
jedem Deutschen frei, dort zu arbeiten und zu leben.

(Wanderungssaldo impliziert aber, dass die umgekehrte Möglichkeit 
häufiger genutzt wird.)

von Henry G. (gtem-zelle)


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Incheon schrieb:

> Ist doch schön, wenn Polen so paradiesisch ist. Schließlich steht es
> jedem Deutschen frei, dort zu arbeiten und zu leben.
>

Wenn man denn Polnisch könnte, das Essen dort verträgt, Neo-Nazis nicht 
so schlimm findet und mit dem Gesundheitssystem da klar kommt.

von Peter (Gast)


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Henry G. schrieb:
> Qwertz schrieb:
>
>> Ich muss sagen, dass ich es völlig in Ordnung so finde. Du darfst dir
>> deinen Beruf und Arbeitgeber selbst aussuchen, Deutschland ist ein
>> freies Land.
>
> Quark, du musst dich in einem Alter, wo du von nix 'ne Ahnung hast/haben
> kannst, für einen Berufsweg entscheiden. Wenn du dann auf den
> Arbeitsmarkt kommst, musst du nehmen, was da ist. Das ist das genaue
> Gegenteil von "deinen Beruf und Arbeitgeber selbst aussuchen". Zumal
> nicht alle den gleichen intellektuellen und finanziellen Support ihrer
> Eltern bekommen. Und wenn du den Dreck, der dir zur Auswahl steht, nicht
> annehmen möchtest, wird dich H4-Terror schnell überzeugen, dein Leben
> für den Profit anderer wegzuwerfen. "freies Land" --> ultra naiv


Naja. Wir können auch zurück ins Mittelalter. Dann könnten sich die 
reichen die armen als Sklaven halten. Gefällt dir besser oder?

Btw hat die Situation der Eltern NICHTS mehr mit deiner Jobwahl zu tun 
NACH dem Studium. Vitamin B mal ausgenommen. Aber selbst dann musst du 
den Personaler überzeugen.

von Incheon (Gast)


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Henry G. schrieb:
> Wenn man denn Polnisch könnte, das Essen dort verträgt, Neo-Nazis nicht
> so schlimm findet und mit dem Gesundheitssystem da klar kommt.

Auch die deutsche Sprache, die deutsche Politik und das deutsche Essen 
liegen nicht jedermann, trotzdem kommen viele Polen hierher. Wenn du 
meinst, in Polen hätte man im Großen und Ganzen bessere 
Lebensverhältnisse - nur Mut.

Peter schrieb:
> Naja. Wir können auch zurück ins Mittelalter. Dann könnten sich die
> reichen die armen als Sklaven halten. Gefällt dir besser oder?

Lächerlich haltloser Strohmann. Wer hat das außer dir vorgeschlagen?

von Henry G. (gtem-zelle)


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Peter schrieb:

> Naja. Wir können auch zurück ins Mittelalter. Dann könnten sich die
> reichen die armen als Sklaven halten. Gefällt dir besser oder?

Was ist das denn für ein zusammenhangsloser Unfug? Wir haben 2018 und 
nicht 1230.

> Btw hat die Situation der Eltern NICHTS mehr mit deiner Jobwahl zu tun
> NACH dem Studium. Vitamin B mal ausgenommen. Aber selbst dann musst du
> den Personaler überzeugen.

Das habe ich auch nicht behauptet. Du musst schon richtig lesen können.

von Henry G. (gtem-zelle)


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Incheon schrieb:
> Henry G. schrieb:
> Wenn du meinst, in Polen hätte man im Großen und Ganzen bessere
> Lebensverhältnisse

Und genau das habe ich ja nicht behauptet. Auch hier -> richtig lesen 
können, wäre von Vorteil.

: Bearbeitet durch User
von Wird nicht angezeigt (Gast)


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Abschluss: M.Eng. Maschinenbau
Tätigkeit: Betriebsing
Branche: Elektro
Bundesland: NRW
Einstiegsgehalt: 45,4k
Wochenarbeitszeit: 35h

Nicht so pralle aber es ist ja erst der Anfang. Dafür nette Kollegen und 
keine Überstunden.

von Jo S. (Gast)


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Incheon schrieb:
> So viel zur leistungsgerechten Vergütung.

Die höhere Vergütung hängt mit der höheren Produktivität (Umsatz/MA) 
zusammen.

von Incheon (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Die höhere Vergütung hängt mit der höheren Produktivität (Umsatz/MA)
> zusammen.

Und Leiharbeiter, die wesentlich weniger Lohn für die gleiche Arbeit 
beim selben Unternehmen bekommen?

Leistungsunabhängige Faktoren entscheiden.

von Chris T. (ieng)


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Das ist doch genau das, was Jo S. schreibt. Es geht nicht um die 
Leistung des Mitarbeiters sondern um den Umsatz des Unternehmens pro 
Mitarbeiter. Und da der Leiharbeiter nicht beim Unternehmen angestellt 
ist, dem er entliehen ist, wird er auch nicht an dessen Umsatz 
beteiligt. Sonst müsste ja nach der Logik auch ein Zulieferer am Umsatz 
des OEMs beteiligt werden.

von Henry G. (gtem-zelle)


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Chris T. schrieb:
> Das ist doch genau das, was Jo S. schreibt. Es geht nicht um die
> Leistung des Mitarbeiters sondern um den Umsatz des Unternehmens pro
> Mitarbeiter. Und da der Leiharbeiter nicht beim Unternehmen angestellt
> ist, dem er entliehen ist, wird er auch nicht an dessen Umsatz
> beteiligt. Sonst müsste ja nach der Logik auch ein Zulieferer am Umsatz
> des OEMs beteiligt werden.

Es geht ja auch um leistungsgerechte Vergütung und nicht Umsatz pro 
Mitarbeiter!

von Qwertz (Gast)


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Henry G. schrieb:
> Es geht ja auch um leistungsgerechte Vergütung und nicht Umsatz pro
> Mitarbeiter!

In welchem Paralleluniversum?
Wünschen kannst du dir viel, dadurch entspricht es aber trotzdem nicht 
der Realität.

Hinzu kommt, dass sich Leistung bei klassischen Ingenieuren gar nicht so 
leicht messen lässt. Das ist weder leicht messbare Fließbandarbeit noch 
Vertrieb, sondern hauptsächlich kreative Arbeit.

von Chris T. (ieng)


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Henry G. schrieb:
> Es geht ja auch um leistungsgerechte Vergütung und nicht Umsatz pro
> Mitarbeiter!

Wir reden an einander vorbei. Was du beschreibst ist, wie es 
idealerweise sein sollte (gleiche Leistung bedeutet gleiches Gehalt). 
Was ich beschreibe ist die Erklärung für die Unterschiede, die es trotz 
gleicher Leistung gibt. Wenn man jetzt als Ziel hat, dass gleiche 
Leistung gleiches Gehalt unabhängig von der Unternehmensgrößte bedeutet, 
dann gibt es keine andere Möglichkeit, als die Gehälter in großen 
Unternehmen zu senken, weil die umgekehrte Anpassung nicht möglich ist. 
Aber wem wäre damit geholfen?

von DrIng (Gast)


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Henry G. schrieb:
>
> Es geht ja auch um leistungsgerechte Vergütung und nicht Umsatz pro
> Mitarbeiter!

Dass Arbeitnehmer in anderen Ländern deutlich weniger Vergütung bei 
gleicher Arbeit bekommen, wird ja auch gerne hingenommen oder sogar 
begrüsst, solange sie nicht den eigenen Arbeitsplatz wegnehmen.

Das ist das verlogene an fast jeder Gerechtigskeits-Debatte:
jeder meckert nach oben, aber nach unten ist er auch wenig solidarisch.

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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DrIng schrieb:
> Dass Arbeitnehmer in anderen Ländern deutlich weniger Vergütung bei
> gleicher Arbeit bekommen, wird ja auch gerne hingenommen oder sogar
> begrüsst,

Nein, ich begrüße es, wenn Spezialisten in Osteuropa oder China besser 
bezahlt werden, weil es auch hier Druck von den Löhnen nimmt.

Zudem ist es zweckbefreit, die Arbeitsbedingungen in anderen Ländern 
anzuprangern, weil wir darauf keinen direkten Einfluss haben. Indirekt 
könnte Deutschland wegen seiner Vorreiterrolle in Europa aber auch im 
Ausland zu besseren Arbeitsbedingungen beitragen, wenn wir hier mit dem 
Lohndumping aufhören.

von Informieren (Gast)


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Teach schrieb:
> Erfolgreichen

oO Was ist an nem Lehrer erfolgreich? Mal ehrlich... Wer "fleißig" ist 
und den Status Quo nicht hinterfragt kann lehrer werden. Wirtschaftlich 
erfolgreich, vielleicht. Aber ist das wirklich das wichtigste. Wer so 
tief im System stecken möchte, gerne...

von Henry G. (gtem-zelle)


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Chris T. schrieb:
> Henry G. schrieb:
>> Es geht ja auch um leistungsgerechte Vergütung und nicht Umsatz pro
>> Mitarbeiter!
>
> Wir reden an einander vorbei. Was du beschreibst ist, wie es
> idealerweise sein sollte (gleiche Leistung bedeutet gleiches Gehalt).

Korrekt, das meinte ich auch. Mir ist schonklar, dass das Ideal utopisch 
ist und wiederum weiter Probleme mit sich ziehen würde.

> Was ich beschreibe ist die Erklärung für die Unterschiede, die es trotz
> gleicher Leistung gibt. Wenn man jetzt als Ziel hat, dass gleiche
> Leistung gleiches Gehalt unabhängig von der Unternehmensgrößte bedeutet,
> dann gibt es keine andere Möglichkeit, als die Gehälter in großen
> Unternehmen zu senken, weil die umgekehrte Anpassung nicht möglich ist.

Oh doch, das wäre möglich. Würde es zu einer realen Knappheit kommen, 
würde dies heißen, dass die Verknappung keine höheren Gehälter nach sich 
zieht. Gesetzlich kann man das eh nicht vorschreiben oder regulieren, 
das würde sonst jeden wirtschaftlichen Prozess abwürgen. H4, Leiharbeit, 
Kurzarbeit, Frist, Werkverträge müssten abgeschafft werden. Allerdings 
stellt sich dann die Frage. in wie weit es dann mit der 
Wettbewerbsfähigkeit steht.

von DrIng (Gast)


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David S. schrieb:
>
> Nein, ich begrüße es, wenn Spezialisten in Osteuropa oder China besser
> bezahlt werden, weil es auch hier Druck von den Löhnen nimmt.

Aha, also nicht aus Gerechtigkeitsgründen, sondern das was ich vorher 
mit "eigenen Arbeitsplatz wegnehmen" bezeichnet hab.

Und was du vielleicht übersehen hast: der höhere Lohn im Ausland war 
nicht die schlechte Ursache für dich, sondern dass im Laden plötzlich 
alles "made in China", "made in Poland" etc. so in etwa das doppelte 
kostet. Immer noch nichts dagegen?

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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DrIng schrieb:
> David S. schrieb:
>
> Nein, ich begrüße es, wenn Spezialisten in Osteuropa oder China besser
> bezahlt werden, weil es auch hier Druck von den Löhnen nimmt.
>
> Aha, also nicht aus Gerechtigkeitsgründen, sondern das was ich vorher
> mit "eigenen Arbeitsplatz wegnehmen" bezeichnet hab.

Jo.

Gerechtigkeit spielt hier eine untergeordnete Rolle, weil ich rein 
nominelle Lohnsteigerung meine. Die reale Kaufkraft von Top-Spezialisten 
in Polen oder China ist schon jetzt nicht viel schlechter.

> Und was du vielleicht übersehen hast: der höhere Lohn im Ausland war
> nicht die schlechte Ursache für dich, sondern dass im Laden plötzlich
> alles "made in China", "made in Poland" etc. so in etwa das doppelte
> kostet. Immer noch nichts dagegen?

Das verstehe ich jetzt nicht. “Schlechte Ursache” für was?

von DrIng (Gast)


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Ups. Wohl eher schlechte Auswirkung. War zu spät.

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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Das ist keine notwendige Folge von Lohnsteigerungen. Deutsche Ware ist 
teils günstiger als die von Mitbewerbern, trotz höherer Löhne.

von Outi O. (outlaw)


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Abschluss:       HS
Tätigkeit:       BTM/ZH
Branche:         antivertikales Gewerbe
Bundesland:      alle
Einstiegsgehalt: >100k bei 2h täglich (7t/W.)

;):D


Nachtrag:

Nicht, dass das einer jetzt ernst nimmt !!

: Bearbeitet durch User
von F. B. (finanzberater)


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Jo S. schrieb:
> FB, 56-59k für Webseitenpflege finde ich angemessen - aber keinesfalls
> für zu wenig.

Es war etwas mehr als Webseitenpflege. Aber da es sich um eine B2C-Seite 
handelte, lag der Schwerpunkt der Seite auf Design und nicht auf 
Geschäftslogik. Man wäre bei der Stelle als Entwickler nur Zuarbeiter 
für die Designer und Content-Manager gewesen. Außerdem gab es mir da 
auch zu viele fanatische linksgrüne Kollegen, wie das bei Designern halt 
so üblich ist. Wenn die erfahren hätten, dass ich AfD-Wähler bin, hätten 
die mich gelyncht.

von F. B. (finanzberater)


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R4G9 schrieb:
> Tochtergesselschaft eines Riesen Konzerns: Alle Pflichten - keine
> Rechte! Wir müssen die Gewinne erwirtschaften, damit der Mutterkonzern
> die Mondgehälter für die Stammbelegschaft zahlen kann.

Und meine Dividende!

Aber ist ja das, was ich auch sage: Die IGM-Gehälter muss irgendjemand 
erwirtschaften. Wenn man nicht in der Lage ist, sie selbst zu 
erwirtschaften, muss man halt die Zulieferer, Tochterunternehmen und den 
Steuerzahler ausquetschen. Und Politik und Gewerkschaft schauen zu, weil 
sie selbst davon profitieren. Entweder durch lukrative Lobby- und 
Aufsichtsratspöstchen oder durch Mitgliedsbeiträge.

von F. B. (finanzberater)


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KeinKonsul schrieb:
> Und warum genau arbeitest du dort doch gleich?

Vielleicht weil es nicht genügend IGM-Jobs für jedermann gibt? Oder weil 
man für einen IGM-Job unzumutbar weit fahren oder umziehen müsste?

von Yasmin S. (Gast)


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Gero schrieb:
> Da ich noch keinen Überblick über aktuelle Einstiegsgehälter habe, würde
> ich hier gerne eine kleine Umfrage in eigener Sache starten. Mit welchem
> Gehalt seid ihr in den Beruf gestartet? In welcher Region? Branche?

Was bringt uns ein Thread, der nur zeigt, dass du elementare Daten nicht 
selber rausfinden kannst?
Jetzt mal ganz ehrlich?

von Yasmin S. (Gast)


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Noch dazu vor so einer wichtigen Entscheidung, kannst du nicht mal 3 
Minuten einfache Gehaltstabellen lesen? Ehrlich gefragt.

von Torsten (Gast)


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Abschluss:       M.Eng
Tätigkeit:       Entwicklungs-Ingenieur
Branche:         Automotiv (DL)
Bundesland:      München
Einstiegsgehalt: 47k (nach 4 Jahren 70,5k)

von Torsten (Gast)


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Yasmin S. schrieb:
> Noch dazu vor so einer wichtigen Entscheidung, kannst du nicht mal 3
> Minuten einfache Gehaltstabellen lesen? Ehrlich gefragt.

Wo finde ich denn diese ominösen Tabellen? Ich habe mich damals auch 
schwer getan...

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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F. B. schrieb:
> Außerdem gab es mir da
> auch zu viele fanatische linksgrüne Kollegen,

Oha, da hat sich wohl einer in eine "Hipster"-Oase verlaufen.

von genervt (Gast)


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Torsten schrieb:
> Abschluss:       M.Eng
> Tätigkeit:       Entwicklungs-Ingenieur
> Branche:         Automotiv (DL)
> Bundesland:      München
> Einstiegsgehalt: 47k (nach 4 Jahren 70,5k)

Bist du immer noch beim DL? Wenn ja, sehr krass, dass sie 70k zahlen!

von Friggleroni (Gast)


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genervt schrieb:
> Bist du immer noch beim DL? Wenn ja, sehr krass, dass sie 70k zahlen!

Kriegt bei IAV jeder Ingenieur, der schon länger als 8 Jahre dort ist, 
im Haustarif auch ohne Budgetverantwortung. Selbst in Chemnitz gilt der 
gleiche Haustarif.

von Tim S. (872435623785)


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Torsten schrieb:
> Abschluss:       M.Eng
> Tätigkeit:       Entwicklungs-Ingenieur
> Branche:         Automotiv (DL)
> Bundesland:      München
> Einstiegsgehalt: 47k (nach 4 Jahren 70,5k)

Wow dafür arbeitest du in München? Dann gehen von deinen 2400 netto mal 
eben die Hälfte an Fixkosten drauf :O Hab in München eine Stelle mit 
~57k abgelehnt weil es im Vergleich zu anderen Regionen einfach ein Witz 
ist. Ist aber natürlich eine wunderschöne Stadt und wenn ich da mal ne 
gut bezahlte Stelle (in München: 100k+) angeboten bekomme, würde ich 
auch nicht nein sagen.

von Jo S. (Gast)


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Torsten schrieb:
> Branche:         Automotiv (DL)
> Bundesland:      München
> Einstiegsgehalt: 47k (nach 4 Jahren 70,5k)

50% Gehaltssteigerung in nur 4 Jahren ist respektabel. Gratuliere!

DL beim Kunden vor Ort?

Für Ing. ist der Großraum München mit Abstand die Nr. 1. Nirgendwo sonst 
ist das Entwicklungspotenzial besser, als dort.

Nutze die gute Konjunktur für einen Firmenwechsel zu einem OEM oder 
Tier1 Zulieferer. 80k sollten schon drin sein.

Wünsche weiterhin viel Erfolg!

   Jo S.

von Jo S. (Gast)


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Friggleroni schrieb:
> genervt schrieb:
>> 70k
>
> Kriegt bei IAV jeder Ingenieur, der schon länger als 8 Jahre dort ist,
> im Haustarif auch ohne Budgetverantwortung. Selbst in Chemnitz gilt der
> gleiche Haustarif.

70k€ in Chemnitz ist prima!  :)

von Qwertz (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Für Ing. ist der Großraum München mit Abstand die Nr. 1. Nirgendwo sonst
> ist das Entwicklungspotenzial besser, als dort.

Für mich als Ingenieur ist der Großraum München mit Abstand der Ort Nr. 
1, den ich beruflich meide. Nirgendwo sonst in Deutschland wird man bei 
den Lebenshaltungskosten so abgezockt. Das muss ich mir nicht geben. 
Gute Jobs mit Entwicklungspotenzial und großzügiger Auslegung des IG 
Metalltarifs gibt es zum Glück auch an vielen anderen Orten. München als 
Stadt ist ganz nett für einen Ausflug, aber dort wohnen und arbeiten, 
nein danke.

von Torsten (Gast)


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Hallo Zusammen,

Dienstleister ist ja nicht gleich Dienstleister. Wir verleihen keine 
Leute, sondern sind Entwicklungsdienstleister. D.h. wir entwickeln 
inhouse alles das, was von der Stückzahl für die TIER1 zu "klein" ist. 
Ich rede von Stückzahlen bis zu 100k/anno. Wir starten also mit dem 
Lastenheft und liefern am Ende das Gerät.

Leistungselektroniken Automotive - DCDC Wandler, Inverter, 
Ladegeräte,...
Luftfahrt - Flight Control Computer, FADECs, Diesel Motorsteuergeräte, 
...
Viele kleinere Dinge - Gateways, ...

Die Gehaltssteigerung ist natürlich auch bei uns eher eine Ausnahme. 
Dazu war schon einiges an Schweiß nötig ;) Entwickler bin ich bei dem 
Gehalt natürlich jetzt nicht mehr ;)

Zu den Lebenshaltungskosten in München.

Am Anfang meiner Karriere hatte ich knapp 2300€ Netto. Die Wohnung 
(62m2) in schöner Lage kostete knapp 900€. Da blieb also mehr als genug 
übrig. Wir verdienen auch zu zweit.

Mittlerweile hat sich die Miete verdoppelt (der Luxus aber 
vervierfacht). Uns geht es dennoch nicht schlecht. Eine Immobilie zu 
kaufen, kommt aber nicht in Frage - noch nicht... Ich warte da ein wenig 
auf die große "Blase".

Gruß
Torsten

von Torsten (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Nutze die gute Konjunktur für einen Firmenwechsel zu einem OEM oder
> Tier1 Zulieferer. 80k sollten schon drin sein

Zu diesem Thema von mir ein ganz klares nein. Ich möchte im 
Entwicklungsumfeld arbeiten. Der OEM ist daher für kein Geld der Welt 
eine Alternative. Lastenhefte sollen die schön allein schreiben. Tier1 
sind in München sperrlich gesäht. Diese wären wohl eine Alternative. Nur 
sind mir diese Läden zu "groß". Oft geht es bei größeren Firmen nicht 
unbedingt um die Individualleistung. Den Aufstieg, den ich in unserer 
"kleinen" Firma gemacht habe, hätte ich beim Tier1 wahrscheinlich erst 
nach 10 Jahren erreicht.

VG
Torsten

von Mark B. (markbrandis)


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Qwertz schrieb:
> Für mich als Ingenieur ist der Großraum München mit Abstand der Ort Nr.
> 1, den ich beruflich meide. Nirgendwo sonst in Deutschland wird man bei
> den Lebenshaltungskosten so abgezockt. Das muss ich mir nicht geben.
> Gute Jobs mit Entwicklungspotenzial und großzügiger Auslegung des IG
> Metalltarifs gibt es zum Glück auch an vielen anderen Orten. München als
> Stadt ist ganz nett für einen Ausflug, aber dort wohnen und arbeiten,
> nein danke.

Sehe ich auch so. Wenn jeder Depp nach München geht, dann ist das ein 
sehr guter Grund um dort nicht hinzugehen.

Beitrag #5441066 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Mark B. (markbrandis)


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Torsten schrieb im Beitrag #5441066:
> Mark B. schrieb:
>> Wenn jeder Depp nach München geht, dann ist das ein
>> sehr guter Grund um dort nicht hinzugehen.
>
> Und du bist kein Depp?

Jeder ist irgendwann mal ein Depp. Die Klugen sind es nur weniger oft 
als die Dummen ;-)

von Spannungstrichter (Gast)


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Abschluss : B. Eng. ET
Branche: Chemie
Tätigkeit : Projektingenieur bei DL
06/14 42 k (Einstieg)
06/15 45 k
09/16 60k +7 k Bonus (Jobwechsel)
09/17 62 k + 12 k Bonus
Ab 9/18 ca.  66k + xx Bonus

Einstieg damals beim DL hat mir geholfen mal was von Markt zu sehen und 
mich für den derzeitigen Job qualifiziert.

Zum Teil ne Frechheit wie mit Absolventen umgegangen wird, wichtig ist 
nur am Ball bleiben , mühe geben und nach 2 Jahren anfangen auf dem 
Markt umzusehen. Alles andere kommt mit etwas Glück von selbst.

von Peter (Gast)


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Spannungstrichter schrieb:
> Abschluss : B. Eng. ET
> Branche: Chemie
> Tätigkeit : Projektingenieur bei DL
> 06/14 42 k (Einstieg)
> 06/15 45 k
> 09/16 60k +7 k Bonus (Jobwechsel)
> 09/17 62 k + 12 k Bonus Ab 9/18 ca.  66k + xx Bonus
>
> Einstieg damals beim DL hat mir geholfen mal was von Markt zu sehen und
> mich für den derzeitigen Job qualifiziert.
>
> Zum Teil ne Frechheit wie mit Absolventen umgegangen wird, wichtig ist
> nur am Ball bleiben , mühe geben und nach 2 Jahren anfangen auf dem
> Markt umzusehen. Alles andere kommt mit etwas Glück von selbst.

Als FH Bachelor musst du natürlich auch gegen (zumeist berechtigte) 
Vorurteile ankämpfen. Nichtsdestotrotz kann es natürlich auch super 
leute geben die nach dem bachelor fh aufhören. Hast recht mit dem am 
Ball bleiben und Leistung zeigen. Checkt hier aber kaum einer.

Ich denke du hast aus dem Abschluss das Beste rausgeholt. Glückwunsch zu 
den 66k+x! Alles drüber ist schon richtig gut und boni oben drauf.

von Spannungstrichter (Gast)


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Peter schrieb:
> Spannungstrichter schrieb:
> Abschluss : B. Eng. ET
> Branche: Chemie
> Tätigkeit : Projektingenieur bei DL
> 06/14 42 k (Einstieg)
> 06/15 45 k
> 09/16 60k +7 k Bonus (Jobwechsel)
> 09/17 62 k + 12 k Bonus Ab 9/18 ca.  66k + xx Bonus
> Einstieg damals beim DL hat mir geholfen mal was von Markt zu sehen und
> mich für den derzeitigen Job qualifiziert.
> Zum Teil ne Frechheit wie mit Absolventen umgegangen wird, wichtig ist
> nur am Ball bleiben , mühe geben und nach 2 Jahren anfangen auf dem
> Markt umzusehen. Alles andere kommt mit etwas Glück von selbst.
>
> Als FH Bachelor musst du natürlich auch gegen (zumeist berechtigte)
> Vorurteile ankämpfen. Nichtsdestotrotz kann es natürlich auch super
> leute geben die nach dem bachelor fh aufhören. Hast recht mit dem am
> Ball bleiben und Leistung zeigen. Checkt hier aber kaum einer.
>
> Ich denke du hast aus dem Abschluss das Beste rausgeholt. Glückwunsch zu
> den 66k+x! Alles drüber ist schon richtig gut und boni oben drauf.

Warum wird wieder so auf FH Bachelor Abschlüssen rumgehackt? Was für 
berechtigte Vorurteile?

Es ist richtig das Uni Absolventen häufig bessere theoretische 
Kenntnisse haben,  dies ist aber nur in wenigen Berufszweigen wirklich 
erforderlich.

Ein guter FH Absolvent steckt den Uni Absolventen in der Praxis meist 
locker in die Tasche.

Finde ich immer wieder genial sowas zu lesen...
Ich für meinen Teil mache nebenher noch einen Master Abschuss

Beitrag #5441914 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Absolvent (Gast)


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Ich kenne 2 FH-Bachelors, die nach 2 Jahren BE bereits 63-66k verdienen. 
Die haben nicht vor, ihren Master zu machen und sind glücklich. Und auch 
ich selbst bin mit B.Eng. bei 53k eingestiegen und mache nebenbei 
Vollzeitmaster.

Komisch, dass Uni Bachelors nie arbeiten gehen bzw. sofort ihren Master 
machen - weil sie wissen, dass sie gnadenlos untergehen würden. Und das 
beste ist, dass die Uni Masters mit weniger einsteigen als ich - ein FH 
Bachelor "Kümmel".

von Henry G. (gtem-zelle)


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Absolvent schrieb:

> Komisch, dass Uni Bachelors nie arbeiten gehen

Ist auch schwierig, da der Anspruch und Arbeitsaufwand auf der Uni 
ungleich höher ist.

Beitrag #5442112 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5442122 wurde von einem Moderator gelöscht.
von bernd (Gast)


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Abschluss:       B.Sc Info (FH), M.Sc in Arbeit
Tätigkeit:       Embedded-Dingsbums
Branche:         Embedded/DL
Bundesland:      Hessen
Einstiegsgehalt: 67k

Der Grund für den guten Einstieg war langjährige Open-Source-Erfahrung, 
ein bischen Webseiten aneinanderklicken oder Natursektspielchen mit 
Node.js reichen da eher nicht.

Ob der Master jemals fertig wird ist eine andere Frage - es nervt 
nurnoch, und die Entwertung der akademischen Grade ist ja weiterhin im 
vollem Gange...
Wenn ich ehrlich bin hat sich das Studium nicht gelohnt.

von Alex G. (dragongamer)


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bernd schrieb:
> Abschluss:       B.Sc Info (FH), M.Sc in Arbeit
> Tätigkeit:       Embedded-Dingsbums
> Branche:         Embedded/DL
> Bundesland:      Hessen
> Einstiegsgehalt: 67k
>
> Der Grund für den guten Einstieg war langjährige Open-Source-Erfahrung,
> ein bischen Webseiten aneinanderklicken oder Natursektspielchen mit
> Node.js reichen da eher nicht.
>
> Ob der Master jemals fertig wird ist eine andere Frage - es nervt
> nurnoch, und die Entwertung der akademischen Grade ist ja weiterhin im
> vollem Gange...

> Wenn ich ehrlich bin hat sich das Studium nicht gelohnt.
Naja, versuch dich doch mal wo zu bewerben ohne deine Bachelorurkunde 
mit zu schicken ;)

Klar, in unserem Bereich kommt es am Ende sehr darauf an was man im 
privaten so gemacht hat bzw. wo man sein Wissen unter Beweis stellen 
konnte, allerdings braucht ein unternehmen auch irgendeine Basis um 
jemanden einsortieren zu können. Das gilt vorallem bei den größeren 
Unternehmen die zwangsläufig viele Bewerbungen erhalten.
Dieser Sortiergrundlage ist eben der Abschluss.

Wie hast du denen in dem Unternehmen mitgeteilt was für Open Source 
Erfahrungen du hast.
Oder ist das ein ziemlich kleines Unternehmen?

Beitrag #5442820 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Alex G. (dragongamer)


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Absolvent schrieb im Beitrag #5442820:
> Was für ein Lügner. 67k ist sogar mehr als IGM. Niemals wird das einem
> Absolventen gezahlt!
Naja, wenn er vorher sein Wissen z.B. durch die Werkstudententätigkeit 
im selben Unternehmen unter Beweis stellen konnte, und zudem, sagen wir 
mal zu den besten 20% seines Alters zählt, ist das schon denkbar.

: Bearbeitet durch User
von Franz (Gast)


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Ich kann das bestätigen.

Abschluss: M.Sc.
Tätigkeit: Entwicklungs-Ingenieur
Branche: Automotive
Bundesland: RLP
Einstiegsgehalt: 66k

Bei Conti (Hessen) über Dienstleister wurde zB nur 52k geboten.

von Qwertz (Gast)


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Franz schrieb:
> Ich kann das bestätigen.

Naja, liegt bestimmt am diesem Fachkräftemangel. Da zahlt man als 
Arbeitgeber sicher schon mal gerne 15k - 20k mehr pro Jahr als nötig. Es 
ist halt nicht einfach, heutzutage noch gutes Personal zu bekommen, es 
wird ja sogar "händeringend" gesucht, habe ich gelesen.

von Mark B. (markbrandis)


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Qwertz schrieb:
> Naja, liegt bestimmt am diesem Fachkräftemangel. Da zahlt man als
> Arbeitgeber sicher schon mal gerne 15k - 20k mehr pro Jahr als nötig. Es
> ist halt nicht einfach, heutzutage noch gutes Personal zu bekommen, es
> wird ja sogar "händeringend" gesucht, habe ich gelesen.

Viele Personaler haben doch keinen blassen Schimmer, wer überhaupt 
"gutes Personal" ist und wer nicht.

von Alex G. (dragongamer)


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Du selbst bist aber sicher gutes Personal, hm? ;)

von Mark B. (markbrandis)


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Alex G. schrieb:
> Du selbst bist aber sicher gutes Personal, hm? ;)

Das sollen andere Software-Entwickler entscheiden.

Das ist eben der springende Punkt:

Wer kann entscheiden, ob jemand ein guter Maschinenbauer ist? --> Andere 
Maschinenbauer.
Wer kann entscheiden, ob jemand ein guter SW-Tester ist? --> Andere 
SW-Tester.

Und so weiter.

Und da Personaler in der Regel Geistes- oder Wirtschaftswissenschaflter 
sind, haben sie eben keine Ahnung davon wer ein guter Ingenieur (oder 
Informatiker etc.) ist oder nicht.

von Alex G. (dragongamer)


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Naja, so einfach ist das nicht denn es gehört mehr dazu ein guter 
Mitarbeiter zu sein als nur das Fachliche zu können was die Fachleute 
eher fragen könnten als die Personaler.
Die Kolegen können es während der Probezeit einschätzen aber eher nicht 
im Vorstellungsgespräch.
Da braucht es andere Fähigkeiten.

von Jo S. (Gast)


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bernd schrieb:
um 5:11
> Abschluss:       B.Sc Info (FH), M.Sc in Arbeit
> Tätigkeit:       Embedded-Dingsbums
> Branche:         Embedded/DL
> Bundesland:      Hessen
> Einstiegsgehalt: 67k
>
> Der Grund für den guten Einstieg war langjährige Open-Source-Erfahrung,
>
>  die Entwertung der akademischen Grade ist ja weiterhin im
> vollem Gange...
> Wenn ich ehrlich bin hat sich das Studium nicht gelohnt.

Hallo Frühaufsteher, (und das an einem Sonntag)  :)

das mit dem "nicht gelohnt" mußt du erklären.

Wie meinst du das mit dem entwerten der akad. Abschlüsse?

Arbeitest du im oder für das Finanzwesen?


67k€ zum Start ist jedenfalls sehr gut, gratuliere!

   Jo S.

von Jo S. (Gast)


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Franz schrieb:
> Abschluss: M.Sc.
> Tätigkeit: Entwicklungs-Ingenieur
> Branche: Automotive
> Einstiegsgehalt: 66k

Dann mußt du aber an den ganz heißen Themen arbeiten und entsprechende 
Vorkenntnisse mitgebracht haben.

von bernd (Gast)


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Jo S. schrieb:

> das mit dem "nicht gelohnt" mußt du erklären.
> Wie meinst du das mit dem entwerten der akad. Abschlüsse?
Durch Hochschulen neuen Typs wird plötzlich Forschung relevant, und der 
Gedanke an eine praxisbezogene Ausbildung geht zunehmend zugunsten mit 
Prestige verbundenen Forschungstätigkeiten und "Selbstbeschäftigung" 
verloren. Gegen ein Promotionsrecht an Hochschulen spricht erst mal ja 
nichts, warum sollte man denn FH-Leuten pauschal die 
Promotionsmöglichkeit absprechen (viel Glück dabei das nach dem Master 
an einer Uni zu probieren..), aber die Folgen sind spürbar. 
Wünschenswert wäre eigentlich ein Besinnen auf die Stärken der 
praxisorientierten Ausbildung, und nicht die Bestrebung eine Uni-Light 
zu sein. Forschung bringt mir erst mal als Student gar nichts, ich will 
qualitativ hochwertige Lehre.
Der zweite Punkt sind einfach enorme Defizite in den Schulen, der 
Tertiärbereich kann den Schrott den man da produziert kaum noch 
kompensieren, daher geht man den Weg von Eignungstests (DHBW) oder 
versucht "Studienmodelle individueller Geschwindigkeit" (mehr Semester 
davorbauen und Hoffen). Das funktioniert nur halt so nicht, das sind 
lediglich Verzweiflungstaten, am Ende lässt sich im Tertiärbereich nicht 
das durchlässige Schulsystem reparieren. Weitere Stilblüten ind dann 
Hochschulen die die unteren Bachelorsemester aus der Bachelornote 
rausrechnen und andere Eskapaden, man kann ja schliesslich nicht selbst 
Noten vergeben die schlechter als die der Konkurrenz sind, am Ende 
promovieren sonst nur Externe am eigene Fachbereich.
Die Durchlässigkeit für absolute Idioten im Tertiärbereich steigt aber 
auch zunehmend, weil sonst die politisch gewollten Absolventenquoten 
einbrechen, das heißt, die untere Hürde fällt immer weiter ab, während 
auf der anderen Seite im Studium kaum Möglichkeiten bestehen mehr zu 
leisten, um irgendwie herauszustechen. Somit schwindet die Aussagekraft 
des Abschlusses. Durch die zunehmende Verschulung mit 
Anwesenheitspflichten lässt sich aber kaum irgendeiner sinnvollen 
Tätigkeit während des Studiums nachgehen - irgendwo versackt man also 
regelrecht zwischen allen Anderen.
Mittlerweile kommt mir das Bildungssystem wie eine Art Kartenhaus vor, 
zusammengehalten vom Glauben allein, wehe es zweifelt mal jemand..

..aber da zweifelt ja bereits manch ein Unternehmen, was mittlerweile 
voll auf BA/duales Studium setzt - was dann andererseits auch wieder die 
akademischen Grade abwertet. Ein noch weiter abgespecktes 
6/7/8-semestriges Studium (+ Teil in der Firma) welches zum gleichen 
akademischen Grad führt, kann ja irgendwo nicht äquivalent sein. Nach 
dem vierten Semester hat man beim regulären Bachelor formal die 
fachgebundene Hochschulreife (Vordiplom!) erreicht... Ein gefährliches 
Spiel, denn wer sich mal mit den Akkreditierungsrichtlinien von ASIIN 
und co auseinandersetzt, sieht, dass manch ein Studiengang effektiv nur 
das absolute Minimum an Wissenschaftlichkeit erfüllt, weil kreativ 
Begleitseminare in Praxisphasen gebastelt werden.

> Arbeitest du im oder für das Finanzwesen?
Nein, bin auch eher der Meinung dass Erfolg in Deutschland eher bei 
alteingesessenen Themen (Automobilindustrie, Maschinenbau, etc.) zu 
finden ist.
Ich weiß, dass man hier immer die IGM-Tarife als Nonplusultra darstellt 
- besser wird die Konjunktur aber nicht, jetzt ist der Zeitpunkt, um mal 
sein Glück abseits der ausgetretenen Continental-IGM-Pfade zu finden. 
Tarifverträge haben durchaus ihre Vorteile, bieten dann aber natürlich 
ein starres Raster ohne Ausbruchsmöglichkeit (außer ganz oben gen AT), 
und manch einer vergisst, dass mehr als nur das Gehalt an sich 
verhandelbar ist...

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