Hallo noch einmal,
ich hatte vor wenigen Tagen bereits diesen Thread eröffnet:
Titel: 6 Monate Arbeit / 6 Monate Freiheit - Wie wirklich angehen?
Link: Beitrag "6 Monate Arbeit / 6 Monate Freiheit - Wie wirklich angehen?"
Darin wurde vorgeschlagen, mich selbstständig zu machen. So weit, so
gut.
Jetzt stelle ich mir die Frage, wo würde ich in Deutschland denn
gründungswillige Mitstreiter finden, die auch (finanziell) unabhängig
werden wollen?
Welche Stellen würdet Ihr anlaufen bzw. aufsuchen? Wo würdet Ihr
schauen? Ggf. Anzeigen schalten?
Ich freue mich über jeden Input!
Gruß,
Gregor
Hmm, es gibt ja einige Seiten wo freelancer ihre Arbeit an kleinen
Projekten anbieten, oder auch selbst suchen.
Je nach dem was du planst, könntest du da beides machen - selbst deine
Idee präsentieren und Mitstreiter suchen, oder gleich gezielt Leute
ansprechen, eventuell etwas kapital bereitstellen, bis z.B. ein prototyp
von wasauch immer, fertig ist um die Marktauglichkeit deiner Idee zu
testen.
Gregor schrieb:> Jetzt stelle ich mir die Frage, wo würde ich in Deutschland denn> gründungswillige Mitstreiter finden, die auch (finanziell) unabhängig> werden wollen?
Wie kommst Du auf die Idee, dass Du als Selbständiger (finanziell)
unabhängig wärst? Du bist sehr wohl abhängig. Nämlich vom (Geld Deiner)
Auftraggeber.
Gregor schrieb:> Jetzt stelle ich mir die Frage, wo würde ich in Deutschland denn> gründungswillige Mitstreiter finden, die auch (finanziell) unabhängig> werden wollen?
Davon würde ich die Finger lassen. Konzentriere dich auf deine
Selbstständigkeit und überlege dir was! du! machen willst. Das suchen
nach Mitstreitern ist mMn Problemverschiebung und Angstinduziert.
Karl schrieb:> Als jemand, der seit 15 Jahren selbständig ist: Nicht in Deutschland.
So sehe ich das auch. Wenn Du eine Idee hast setze sie selber um.
Dann noch etwas weiter in guten Zeiten raubt dich der Staat aus, in
schlechten Zeiten scheisst er auf Dich. Wenn Du dann nochmal aufstehst
nach den schlechten Zeiten geht das Spiel wieder von vorne los. So
wird's im übrigen auch mit der deutschen Wirtschaft passieren aktuell
sind wir in nem Hoch, das Tief wird aber noch kommen (vielleicht sogar
bald wenn die Deutsche Bank eventuell in die Knie geht).
Als Unternehmer der extrem billig lebt musst du in Deutschland mit
10.000 EUR/Jahr rechnen (inkl. Wohnung und allen Kosten). Darauf kannst
Du natürlich Prototypen und Entwicklungskosten aufrechnen.
Es gibt Drittländer die sind besser in die EU integriert als die
Mitgliedsstaaten.
Such mal nach "Pocket Tax Book" und schau dir den Leistungskatalog von
diversen anderen Staaten an. Als Unternehmer zählen nur die direkten
Leistungen und Abschreibemöglichkeiten und nicht was du dem Staat in den
Arsch schieben kannst.
Pro Deutschland:
- Vertrieb
Contra Deutschland:
- Entwicklung
- Materialeinkauf
- Produktion
- Steuersystem
gut ausgebildete Leute findet man auch im Ausland.
>Jetzt stelle ich mir die Frage, wo würde ich in Deutschland denn
gründungswillige Mitstreiter finden, die auch (finanziell) unabhängig
werden wollen?
Erst mal worum geht es denn ? Was kannst du, was suchst du. Gibt es ein
Projekt ? Falls du Leute suchst, die in deinem Projekt finanziell und
aufwandmaessig einsteigen, kann ich nur abraten. Den Anderen. Das geht
standardmaessig schief. Sei, dass das Business-, oder das Verkaufs-,
oder das Vertriebskonzept schliesslich nicht passt. Es muss alles
passen, sonst ist nichts.
Vergiss es unabhaengig zu sein. Solange etwas reinkommen muss bist du
abhaengig. Sogar mit eigenen Produkten.
>Pro Deutschland:
- Vertrieb
Nein, der Vertrieb ist europaeisch nicht schwieriger wie innerhalb
Deutschland. Entweder das Produkt bedingt Kundenbesuche, oder nicht...
>Contra Deutschland:
- Entwicklung
- Materialeinkauf
- Produktion
- Steuersystem
Inwiefern sollten da Nachteile sein ? Zu teuer ist es sowieso ueberall.
Du solltest die kulturellen Unterschiede nicht unterschaetzen, auch wenn
sie nicht da zu sein scheinen.
> Jetzt stelle ich mir die Frage, wo würde ich in Deutschland denn> gründungswillige Mitstreiter finden, die auch (finanziell) unabhängig> werden wollen?
Reiße bloß nicht noch andere Leute mit ins Unglück!
Mark B. schrieb:> Wie kommst Du auf die Idee, dass Du als Selbständiger (finanziell)> unabhängig wärst? Du bist sehr wohl abhängig. Nämlich vom (Geld Deiner)> Auftraggeber.
Ich meine damit die gefühlte Unabhängigkeit. Also das ich etwas für mich
erarbeitet und nicht für jemand anderen.
FamilyGuy schrieb:> Such mal nach "Pocket Tax Book" und schau dir den Leistungskatalog von> diversen anderen Staaten an.
Danke, mache ich!
Zitronen F. schrieb:> Erst mal worum geht es denn ?> Was kannst du, was suchst du.> Gibt es ein Projekt ?
Nein, ein Projekt bzw. eine Idee gibt es noch nicht. Ich stehe einfach
nur ausgebildet da und habe den Drang etwas eigenes auf die Beine zu
stellen.
Gerne im Bereich der Programmierung, denn ich bin Informatiker.
Vielleicht liegt ihr gar nicht so verkehrt, dass ich es lieber alleine
probieren sollte, denn mit anderen im Boot kommen schnell Streitigkeiten
auf.
Gregor schrieb:> Ich meine damit die gefühlte Unabhängigkeit. Also das ich etwas für mich> erarbeitet und nicht für jemand anderen.
Die übliche Leier. Wenns danach geht ist nämlich niemand auf der Welt
aunabhängig, nicht mal ein Putin, Trump oder ein Einsiedler.
Wenn man die nötigen Sicherheiten hat, warum nicht selbstsständig?
Kannst du einige Monate ohne Einkommen überleben und hast alle
notwendigen Investitionen getan? Dann tu es!
>Ich meine damit die gefühlte Unabhängigkeit.
Schoen, wenn sich das so anfuehlt.
Bis dann die Preisdruecker kommen...
Dann gibt's Welche die wollen nach der Lieferung nicht bezahlen...
Dann gibt's Welche, die senden dir das Geraet zwei Tage spaeter defekt
zurueck - es geht nicht, sie haben nichts gemacht.
Dann gibt's Welche, die senden's zurueck - passt nicht.
Gregor schrieb:> Vielleicht liegt ihr gar nicht so verkehrt, dass ich es lieber alleine> probieren sollte, denn mit anderen im Boot kommen schnell Streitigkeiten> auf.
Der Unterschied zu vielen Angstmachern hier ist der, dass diejenigen die
eine eigene Firma führen es einfach gemacht habt. Vielleicht informiert
man sich vorher, klärt die finanzielle Lage - aber dann macht man es
einfach. Wenn ich dann noch kneife, weil ich Angst habe dass keine
Aufträge reinkommen könnten, oder folgendes (mimimi)
Zitronen F. schrieb:> Bis dann die Preisdruecker kommen...> Dann gibt's Welche die wollen nach der Lieferung nicht bezahlen...> Dann gibt's Welche, die senden dir das Geraet zwei Tage spaeter defekt> zurueck - es geht nicht, sie haben nichts gemacht.> Dann gibt's Welche, die senden's zurueck - passt nicht.
dann macht es halt ein anderer und du wirst nur ein einfacher
Angestellter.
Gregor schrieb:>> Gibt es ein Projekt ?>> Nein, ein Projekt bzw. eine Idee gibt es noch nicht. Ich stehe einfach> nur ausgebildet da und habe den Drang etwas eigenes auf die Beine zu> stellen.
Das ist schlecht.
Einfach nur ein "Ich will selbstständig sein" ist zu wenig.
> Gerne im Bereich der Programmierung, denn ich bin Informatiker.
Hallo Kollege ;-)
(allerdings bin ich mittlerweile in vollkommen anderen Bereichen tätig)
> Vielleicht liegt ihr gar nicht so verkehrt, dass ich es lieber alleine> probieren sollte, denn mit anderen im Boot kommen schnell Streitigkeiten> auf.
Grundsätzlich hat man bei mehreren Mitstreitern natürlich immer das
Risiko, dass es Zoff gibt (daher auch der Name ;-)
Andererseits könnte man so eventuell auch Dein Lebensmodell besser
umsetzen.
Wie sähe Deine Überlegung aus?
Eine gemeinsame Firmengründung und dann bei vier Inhabern jeweils einer,
der für drei Monate ausscheidet - in einer Art Rotationsverfahren?
Wenn man die Arbeit gut verteilt bekommt, könnte das funktionieren. Die
bei der "Wiedereingliederung" bleibenden könnten den Wiedereinsteiger
auf den neuesten Stand bringen.
Aber: es muss bei den vieren eben passen.
Auf jeden Fall eine interessante Idee, die eine längere Überlegung wert
ist.
Und lass Dich nicht verunsichern: selbstverständlich kannst Du das auch
hier in Deutschland durchziehen. Eine solche (auch rechtlich sicherlich
nicht einfache) Situation würde ich sicher nicht in einem fremden
Rechtssystem - am besten noch mit fremder Sprache und Kultur -
durchziehen.
Curby23523 N. schrieb:> Die übliche Leier.
Es gibt nun einmal Leute, die sind anders gestrickt und denken auch
anders.
Sieh es so: Ich bin dann der, der Menschen wie dich einstellt, weil sie
nie aus der Norm ausbrechen werden, da ihnen der Mut fehlt.
Win - Win
Oh je, einer, der nur 6 Monate im Jahr arbeiten will, möchte sich
selbstständig machen!
Vergiss es.
Als Selbständiger arbeitest du mindestens 18 Monate im Jahr,
zumindest am Anfang, später eher mehr..
Curby23523 N. schrieb:> Jonny schrieb:>> Als Selbständiger arbeitest du mindestens 18 Monate im Jahr,>> zumindest am Anfang, später eher mehr..>> Auch hier die übliche Leier ;)
Ja, "selbst und ständig" heisst das Credo, das man Allerorten hört.
Meine Meinung dazu ist: "Wer selbstständig ist, und zu wenig Zeit hat,
macht etwas grundlegend falsch."
Aber nicht wenige meiner selbstständigen Kollegen sonnen sich natürlich
gerne in diesem Vorurteil ;-)
Chris D. schrieb:> Curby23523 N. schrieb:>> Jonny schrieb:>>> Als Selbständiger arbeitest du mindestens 18 Monate im Jahr,>>> zumindest am Anfang, später eher mehr..>>>> Auch hier die übliche Leier ;)>> Ja, "selbst und ständig" heisst das Credo, das man Allerorten hört.>> Meine Meinung dazu ist: "Wer selbstständig ist, und zu wenig Zeit hat,> macht etwas grundlegend falsch.">> Aber nicht wenige meiner selbstständigen Kollegen sonnen sich natürlich> gerne in diesem Vorurteil ;-)
Deutscher Staat heißt das Problem!
Vielleicht soll ich mal durch die Straßen in meiner Umgebung fahren und
ein Filmchen machen wie viele kleine Unternehmen es hier gibt (in
Fernost). Üblicherweise kleine lokale Familienunternehmen mit bunt
gemischten Öffnungszeiten und die bieten auch so ziemlich alles was man
so brauchen kann.
Das Credo des Staates heißt es so viel wie möglich Existenzen unter
seine direkten Fittiche zu bringen und sie maximal auszusaugen und bloß
nicht zu viele Leute soweit zu bringen dass sie sich selber
verwirklichen können. Gesellschaftlich finde ich den deutschen Staat
durch die anderen Erfahrungen die ich jetzt so gemacht habe einfach nur
abartig.
Aber man kann's auch positiv sehen als Tourist hat man mit dem Staat
nichts zu tun und sieht natürlich nur die besseren Seiten von
Deutschland :-)
Auch der Absatzmarkt ist in Deutschland in Ordnung.
Gesellschaftlich sollte man den Leuten eher Freiheit sowie
Entwicklungsmöglichkeiten ermöglichen und nicht dieses starre System wie
in Deutschland.
(um's wiedermal Vorweg zu sagen - ich urteile hier nur über den Staat
nicht über die deutsche Gesellschaft die vom Staat in Wirklichkeit eh
nur gemolken wird).
In den USA ist der Bereich der Lebensmoeglichkeiten viel groesser. Nach
oben wie unten. Sei das mit einer Hektaren Hazienda, einem Satz von F150
12 Zylinder vornedran, bis hinunter zum Container, resp zum Pappkarton.
Als Reicher bezahlt man nur unwesentlich mehr Steuern wie im
Container/Pappkarton.
Dafuer ist man bei der Firma krankenversichert .. bloed wenn man wegen
Krankheit rausfliegt. Vielleicht wird das mit Obamacare nun verhindert.
FamilyGuy schrieb:> Gesellschaftlich finde ich den deutschen Staat> durch die anderen Erfahrungen die ich jetzt so gemacht habe einfach nur> abartig.
Wo gründen wir denn da am besten? Cayman Inseln?
Zitronen F. schrieb:>>Pro Deutschland:> - Vertrieb>> Nein, der Vertrieb ist europaeisch nicht schwieriger wie innerhalb> Deutschland. Entweder das Produkt bedingt Kundenbesuche, oder nicht...
Eben. Die kurzen Wege zu unseren Kunden sind sogar ein großer Vorteil,
wenn es mal klemmt. Und Kunden zahlen sehr gut, wenn es klemmt ;-)
Weiteres Plus: gemäßigtes Klima :-)
Gerade im subtropischen Bereich hat man im Sommer nachts gerne 30° und
entsprechende Luftfeuchtigkeit. Längere Aufenthalte im Freien kann man
vergessen, ohne AC läuft gar nichts. So wie hier abends Sport treiben?
Draußen? Guter Witz. Dazu kommen dann noch die Regenzeit usw.
Ein Land besteht eben bei weitem nicht nur aus den Steuervorteilen.
> Du solltest die kulturellen Unterschiede nicht unterschaetzen, auch wenn> sie nicht da zu sein scheinen.
Jepp, das wird meist erheblich unterschätzt: man lässt sein gesamtes
soziales Umfeld (Freunde, Verwandte, Bekannte, Beziehungen usw.) hier
zurück und kämpft dann nicht nur mit seinem Unternehmen sondern auch
noch mit Sprache, Kultur, anderem Rechtssystem dort.
Und mit etwas Pech ist dort Abend, wenn hier die Kunden aufstehen und
mit Aufträgen drohen.
es gib Gründer- und Technologie Zentren in vielen Städten...
Die bieten auch kostenlose Seminare für Startups an.. womöglich erdet
das ja mal ein bischen... und öffnet Augen und Horizonte
Niine schrieb:> FamilyGuy schrieb:>> Gesellschaftlich finde ich den deutschen Staat>> durch die anderen Erfahrungen die ich jetzt so gemacht habe einfach nur>> abartig.>> Wo gründen wir denn da am besten? Cayman Inseln?
Such dir einen der Tigerstaaten aus der die besten Rahmenbedingungen
bietet.
Ich belasse Deutschland für mich als Tourismusland (und bewege mich dort
nur noch als Tourist).
> Ein Land besteht eben bei weitem nicht nur aus den Steuervorteilen.
für mich schon, ja jeder wie er will. Wenn man etwas aufbauen möchte tut
man sich im Ausland halt leichter.
>> Du solltest die kulturellen Unterschiede nicht unterschaetzen, auch wenn>> sie nicht da zu sein scheinen.
Nun ich habe dort Familie, was die Angelegenheit leichter macht.
> Jepp, das wird meist erheblich unterschätzt: man lässt sein gesamtes> soziales Umfeld (Freunde, Verwandte, Bekannte, Beziehungen usw.) hier> zurück und kämpft dann nicht nur mit seinem Unternehmen sondern auch> noch mit Sprache, Kultur, anderem Rechtssystem dort.
letztens habe ich mit einer Verwandten gesprochen die im Pflegebereich
arbeitet, sie will nicht mehr in dem Bereich arbeiten. Ein Umstieg ist
für sie mit nahezu 50 auch nicht mehr einfach.
> Und mit etwas Pech ist dort Abend, wenn hier die Kunden aufstehen und> mit Aufträgen drohen.
Sehe darin eigentlich kein Problem.
Die meisten die ich kenne sind wegen dem Job irgendwo (in Deutschland)
hingezogen und haben dort dann üblicherweise nie richtig Fuß gefasst.
Also das soziale kann man übergreifend sicherlich nicht so einfach
beantworten, das muss ein jeder für sich selber entscheiden.
Eine andere Sprache lernen sehe ich zudem nicht als Problem, ich spreche
gutes Englisch darüber lerne ich halt jetzt noch eine andere (und
schaden tut das sowieso nicht).
Wirtschaftlich bietet der deutsche Staat während der Gründung für kleine
innovative Unternehmen im Vergleich mit den Staaten in Asien überhaupt
nichts.
Produkte europaweit vertreiben ist auch nicht so einfach wegen dem
verhunzten WEEE das genau überhaupt niemandem hilft.
Letztlich wieder eine Rechnung von der Stiftung EAR gesehen,
"Prüfung der Garantie mit der GarantieID 1stw für den
Garantiegültigkeitszeitraum"...
Geld einsammeln für's nichts tun! Da haben wir jetzt schon Stiftung EAR,
GEZ, IHK. Das haben wir in Fernost nicht.
FamilyGuy schrieb:> Geld einsammeln für's nichts tun! Da haben wir jetzt schon Stiftung EAR,> GEZ, IHK. Das haben wir in Fernost nicht.
Und dass tendenziell minderwertige, wenn nicht gar gefährliche Produkte
grad aus diesen Ländern kommen, ist auch ein Zufall, nicht wahr? ;)
Florian schrieb im Beitrag #5369817:
> wo jeder für sich sorgen muss.
So "funktionieren" die meisten afrikanischen Länder.
Jeder Staat, der High-Tech-Industrien ermöglicht, hat eine hohe
Staatsquote.
Gregor schrieb:> Ich freue mich über jeden Input!
Erst war der Plan 6 Wochen Easy-Going-Jobben, jetzt Selbstständig aber
noch keine 4 am Stück Wochen gearbeitet. Weisst du eigentlich was du dir
antust?
Und morgen werde ich Lokomotivführer....
Gregor schrieb:> Ich meine damit die gefühlte Unabhängigkeit. Also das ich etwas für mich> erarbeitet und nicht für jemand anderen.
Muhaha! Das Schöne an der Selbständigkeit ist, dass Du wirklich FÜHLST,
für wen Du arbeitest. Hauptsächlich für die Krankenkasse und das
Finanzamt.
Nicht dass ich was gegen Steuern und Sozialabgaben hätte, ich möchte
garantiert keine amerikanischen Verhältnisse, wo sich nur Kinder reicher
Eltern eine brauchbare Ausbildung leisten können oder sich für ein
Studium lebenslang verschulden.
Aber dadurch dass der Arbeitgeber brav Lohnsteuer und Sozialabgaben
abführt, ignorieren die meisten Leute, wieviel wirklich dafür draufgeht.
FamilyGuy schrieb:> Als Unternehmer der extrem billig lebt musst du in Deutschland mit> 10.000 EUR/Jahr rechnen
Die Beitragsbemessungsgrenze der KV liegt bei 53.100 Eur für 2018. Sind
etwa 4.400 Eur im Monat. Der Mindestgrenze liegt bei etwa 2.200 Eur.
Entspricht etwa 400 Eur KV mit Zusatzbeitrag und Pflegebeitrag.
Sprich wenn Du nur 10.000 Eur im Jahr Gewinn hast, zahlst Du trotzdem
den Beitrag von 400 Eur im Monat und Deine KV beträgt nicht 16%, sondern
fast 50%.
Unter 30.000 Eur Gewinn brauchst Du gar nicht erst anfangen.
Alex G. schrieb:> FamilyGuy schrieb:>> Geld einsammeln für's nichts tun! Da haben wir jetzt schon Stiftung EAR,>> GEZ, IHK. Das haben wir in Fernost nicht.> Und dass tendenziell minderwertige, wenn nicht gar gefährliche Produkte> grad aus diesen Ländern kommen, ist auch ein Zufall, nicht wahr? ;)
Genau!
Ich denke du willst nicht wissen was in Deutschland abläuft.
https://www.youtube.com/watch?v=2o8MDCIlOEk
Kenne noch ne andere Firma die wirklich böse Fehler in Systemen für
Krankenhäuser verursacht hat (lebensbedrohlich sage ich hier nur mal).
War n großer Aufschrei als das bekannt wurde. Genaueres erwähne ich
lieber nicht.
Komischerweise verkaufen sich die Dinge aus Asien aber wunderbar auf
Amazon und Ebay - vor allem in Deutschland. Ziel erreicht würde ich
sagen.
Startup ist ja wohl der neuste Trend der - mal wieder 5 Jahre zu spät -
in den letzten Jahren aus den USA rübergeschwappt ist. Jeder will
"gründen". Das Problem ist nur: 1. braucht man erstmal ein vernünftiges
Geschäftsmodell und 2. ist eine Selbstständigkeit im Schnitt zwar
zufriedenstellender, aber ganz sicher nicht arbeitsärmer als ein
Angestelltenverhältnis.
Denk Dir doch erstmal was aus, was Du machen willst! Das testest Du im
Nebenberuf, und wenn's läuft, kündigst Du. Da brauchst Du erstmal gar
niemanden!
Karl schrieb:> Sprich wenn Du nur 10.000 Eur im Jahr Gewinn hast, zahlst Du trotzdem> den Beitrag von 400 Eur im Monat und Deine KV beträgt nicht 16%, sondern> fast 50%.
Ich meinte das sind (gut gerechnete) Fixkosten ohne Gewinn (wenn man
sich hinsetzt und n Jahr lang etwas entwickelt ohne überhaupt ein
Einkommen zu erzielen).
Kosten für Prototypen usw kommen ja noch hinzu.
Florian schrieb im Beitrag #5369817:
> Dieser Staat macht es seinen Bürgern mit den steuern und Sozialabgaben> ziemlich schwer irgendwas zu gründen. Das system hier ist pervers und> für die abgaben gibts dann im ungünstigsten Fall das hartz4 system bei> dem man diesem Staat sozusagen seine würde verkauft. Deutschland ist das> letzte und macht nichts für die Bürger egal was man wählt.>> Dann doch lieber ein libertärer Staat wo jeder für sich sorgen muss.
Da sind wir wieder bei dem Thema, Deutschland als Tourist ist klasse!
Man darf einfach nichts mit dem Staat zu tun haben dann geht's einem
gut.
FamilyGuy schrieb:> Ich meinte das sind (gut gerechnete) Fixkosten ohne Gewinn (wenn man> sich hinsetzt und n Jahr lang etwas entwickelt ohne überhaupt ein> Einkommen zu erzielen).> Kosten für Prototypen usw kommen ja noch hinzu.
Und warum sollten die AN (der wesentliche Teil der KV-Einnahmen kommt
daher) fuer Deine KV aufkommen, wenn Du Dich hinsetzt und n Jahr lang
etwas entwickelst?
wendelsberg
wendelsberg schrieb:> FamilyGuy schrieb:>> Ich meinte das sind (gut gerechnete) Fixkosten ohne Gewinn (wenn man>> sich hinsetzt und n Jahr lang etwas entwickelt ohne überhaupt ein>> Einkommen zu erzielen).>> Kosten für Prototypen usw kommen ja noch hinzu.>> Und warum sollten die AN (der wesentliche Teil der KV-Einnahmen kommt> daher) fuer Deine KV aufkommen, wenn Du Dich hinsetzt und n Jahr lang> etwas entwickelst?>> wendelsberg
die Mindest-Bemessungsgrundlage für Selbstständige ist deutlich höher
als bei Angestellten.
Beispiel:
https://www.change.org/p/bundesgesundheitsministerium-gerechte-krankenkassenbeitr%C3%A4ge-f%C3%BCr-geringverdienende-selbst%C3%A4ndige
Max Maxens schrieb:> Denk Dir doch erstmal was aus, was Du machen willst! Das testest Du im> Nebenberuf, und wenn's läuft, kündigst Du. Da brauchst Du erstmal gar> niemanden!
So sieht's aus.
Dennis schrieb im Beitrag #5370029:
> Dann müssen> nämlich auch die reichen 5% üppige Beiträge zahlen.
Die müssten nichtmal üppige Beiträge zahlen. Die müssten einfach
überhaupt mal Beiträge zahlen.
Ein "Sozialsystem", in welchem die wenig und mäßig Verdienenden die gar
nicht verdienenden mitfinanzieren, während sich die gut und sehr gut
Verdienenden einfach rauskaufen können verdient seinen Namen nicht.
Max Maxens schrieb:> Startup ist ja wohl der neuste Trend der - mal wieder 5 Jahre zu spät -> in den letzten Jahren aus den USA rübergeschwappt ist.
Guten Morgen! "Startup" war schon vor 20 Jahren zu meinem Studium "der
heisse Scheiss".
Damals gab es Startup-Helfer, die die Hochschulen nach Abgängern mit
"einer tollen Idee" abgeklappert haben, die damit ganz groß rauskommen
wollten. Denen wurde dann erzählt: Nee, mit 20.000 brauchste nicht
anfangen, 2 Mio müssen das schon sein. Dann haben sie die Idee über den
Klee gelobt, Wachstumschancen von 20% pro Jahr ausgerechnet, den Leuten
einen KfW-Kredit für 2 Mio ans Knie genagelt und ihre Provision
einkassiert.
2-3 Jahre später waren dann die 2 Mio verbraten und die Leute sind in
die Privatinsolvenz. Damals gabs das noch nicht mit nach 7 Jahren
schuldenfrei. Deren Leben war versaut. Juckte die Startup-Helfer aber
nicht, die hatten schon genug neue Dumme gefunden.
Ich hab mich an den Rat eines netten alten Herren aus Übersee gehalten:
Aus eigenem Vermögen wachsen. Aber das geht halt einigen nicht schnell
genug.
Karl schrieb:> Ich hab mich an den Rat eines netten alten Herren aus Übersee gehalten:> Aus eigenem Vermögen wachsen. Aber das geht halt einigen nicht schnell> genug.
Das ist etwas verallgemeinert und funktioniert heut in der
beschleunigten Welt immer schlechter und vorallem nicht in jeder
Branche.
Bist du nicht schnell genug, grast dir jemand anderes (mit mehr
finanziellen Mitteln bzw. mehr Mut zum Risiko) den Markt ab!
Des weiteren - eine Insolvenz muss nicht das Ende sein.
Es gibt sogar Unternehmen und Investoren die besonders Leute mögen die
schon mal "richtig doll auf die Fresse gefallen" sind, aber daraus
gelernt haben.
Sieh dir an wieviele Pleiten Elon Musk schon durch hatte bevor er PP
mit-gründete ;)
Aber nungut, Privatkredit aufzunehmen ist ind er tat nicht das idealste.
Ein richtiger Investor gibt Geld für Marktanteile/Provisionen...
Alex G. schrieb:> Es gibt sogar Unternehmen und Investoren die besonders Leute mögen die> schon mal "richtig doll auf die Fresse gefallen" sind, aber daraus> gelernt haben.
Oh, ich kenne sogar Unternehmer, die können immer wieder auf die Fresse
fallen und finden trotzdem genug Dumme, die ihnen für den nächsten Flop
wieder Geld geben. Die können halt einfach gut andere bequatschen. Auch
eine Kunst. Mir liegt sie nicht.
Alex G. schrieb:> Sieh dir an wieviele Pleiten Elon Musk schon durch hatte bevor er PP> mit-gründete ;)
Ja, und mit dieser Begründung ein Zuckerberg, ein Schambach habe es auch
geschafft wird dann den "Gründern" vorgegaukelt, sie wären der nächste
Zuckerberg. Was dabei nicht erwähnt wird sind die, die es nicht
geschafft haben.
Man kann das machen, aber man muss sich dabei immer im Klaren sein: Dem
Startup-Helfer oder dem VCler ist es völlig Rille, ob Du in 2 Jahren auf
der Straße wohnst. Das ist sein kalkuliertes Risiko. Den interessiert
nur sein ROI, und wenn der nicht kommt, wendet er sich dem nächsten zu.
Ja das ist sicherlich was dran.
Das ganze ist halt auch ein Markt für Berater geworden und da ist es wie
in anderen Bereichen dieser Branche auch: Wenn jemand für seine
Ratschläge nicht klar grade stehen muss (im Amerikanischen sagt man
manchmal kein "Skin in the Game" hat), dann sollte man zweimal über
diese Ratschläge nachdenken...
Ganz ohen Beratung ist es aber auch schwierig. Nach möglichkeit
versuchen, Leute zu finden die sich richtig mit einbringen.
Aus der Sicht macht der TE das ganz richtig (allerdings wird er es
schwer haben, ohne Vorarbeit oder zu allermindest konkrete Idee inkl.
Businessplan, Leute zu begeistern).
Mit meinem Verweis auf Musk wollte ich allerdings mehr darauf hinaus
dass man aus katastrophalen Fehlern lernen kann.
> Man kann das machen, aber man muss sich dabei immer im Klaren sein: Dem> Startup-Helfer oder dem VCler ist es völlig Rille, ob Du in 2 Jahren auf> der Straße wohnst. Das ist sein kalkuliertes Risiko. Den interessiert> nur sein ROI, und wenn der nicht kommt, wendet er sich dem nächsten zu.
Ganz rille wird es allerdings nicht sein, schließlich haben sie auch
einen Ruf zu verlieren. Bzw. als Gründer sollte man darauf achten
jemanden zu finden der gut für andere Gründer war.
Sicherlich ist das nicht so einfach.
FamilyGuy schrieb:> Wirtschaftlich bietet der deutsche Staat während der Gründung für kleine> innovative Unternehmen im Vergleich mit den Staaten in Asien überhaupt> nichts.>> Produkte europaweit vertreiben ist auch nicht so einfach wegen dem> verhunzten WEEE das genau überhaupt niemandem hilft.>> Letztlich wieder eine Rechnung von der Stiftung EAR gesehen,> "Prüfung der Garantie mit der GarantieID 1stw für den> Garantiegültigkeitszeitraum"...>> Geld einsammeln für's nichts tun! Da haben wir jetzt schon Stiftung EAR,> GEZ, IHK. Das haben wir in Fernost nicht.
Ich würde auch wahnsinnig gern einfach nach Hongkong abhauen und dort
ordentlich entwickeln. Dort ist noch richtig Aufbruchstimmung. Letztens
in einem Youtube Video auch gesehen, da hast dein 3D Druck paar Stunden
später auf dem Tisch und deine PCB liegt am nächsten Tag auf dem Tisch.
Willst du das hier, bist du ein paar Tausender los. Oder wartest ewig,
TNT ist vielleicht schnell, bist du aber zu deren Zeiten nicht da, wird
es spaßig.
Und meldest du hier ein Gewerbe an, kommt gleich mal eine Armada an
zweifelhaften Organisationen an und will Geld. Ja, ich denke in Fernost
ist es einfacher.
Max Maxens schrieb:> Denk Dir doch erstmal was aus, was Du machen willst! Das testest Du im> Nebenberuf, und wenn's läuft, kündigst Du. Da brauchst Du erstmal gar> niemanden!
So ist zumindest für mich der einzige Weg. Ich plane nebenberuflich zu
gründen, werde ab Herbst in Teilzeit wechseln. Bei Teilzeit habe ich
genug Geld für Essen, Miete, Auto, Kredite und kann Risikofrei gründen.
Und jeder Euro der dann reinkommt hilft, bis es irgendwann den Job
übersteigt und ich kündigen kann.
Um in Fernost zu gründen und sich etwas Entwicklungszeit zu gönnen,
müsste man doch wenigstens 50.000€ angespart haben...
Oder gibt es irgendwo Finanzspritzen von denen ich nichts weiss?
> Um in Fernost zu gründen und sich etwas Entwicklungszeit zu gönnen,> müsste man doch wenigstens 50.000€ angespart haben...> Oder gibt es irgendwo Finanzspritzen von denen ich nichts weiss? ....
Alle träumen tolle Träume von tollen Geschäftsideen und tollen Firmen.
Ich habe eine Sache, die einem engagierten Verkäufer/Vertriebler hier in
DE, der EU und weltweit über lange Zeit einen sehr auskömmlichen
Verdienst garantieren würde. Mein OEM-Produkt geht bei den Großhändlern
mit einer Marge von 100 - 200% über den Tisch.
Meine Bedingung war, dass derjenige mit eigener Firma auf eigene
Rechnung arbeitet, d.h. nicht bei mir angestellt wird.
Ehemalige Studienkollegen, denen ich das offeriert habe, haben mich
ausgelacht - als sie noch beim tollen Konzern arbeiten durften.
Es wäre ja auch ein sozialer Abstieg gewesen...
Jetzt sind sie größtenteils arbeitslos oder hartzen oder sind vorzeitig
in Rente oder freuen sich maßlos, dass sie beim DL arbeiten dürfen und
dort satte 30 k€ kassieren - im Jahr. Einige haben ja auch noch gute
Abfindungen kassiert, reicht dem Vernehmen nach aber auch nicht ewig.
Fazit: lieber gar nichts machen, als mit etwas Eigenverantwortung
handeln.
Das Geschäft wäre auch in DE trotz aller Bürokratie gut gelaufen.
Nicht der ganz große Tophit, einfach nur geradeaus arbeiten hätte
gereicht.
Jetzt unternehme ich in dieser Hinsicht nichts mehr; Kanal voll.
Bürovorsteher schrieb:>> Um in Fernost zu gründen und sich etwas Entwicklungszeit zu> gönnen,>> müsste man doch wenigstens 50.000€ angespart haben...>> Oder gibt es irgendwo Finanzspritzen von denen ich nichts weiss? ....>> Alle träumen tolle Träume von tollen Geschäftsideen und tollen Firmen.> Ich habe eine Sache, die einem engagierten Verkäufer/Vertriebler hier in> DE, der EU und weltweit über lange Zeit einen sehr auskömmlichen> Verdienst garantieren würde. Mein OEM-Produkt geht bei den Großhändlern> mit einer Marge von 100 - 200% über den Tisch.> Meine Bedingung war, dass derjenige mit eigener Firma auf eigene> Rechnung arbeitet, d.h. nicht bei mir angestellt wird.> Ehemalige Studienkollegen, denen ich das offeriert habe, haben mich> ausgelacht - als sie noch beim tollen Konzern arbeiten durften.> Es wäre ja auch ein sozialer Abstieg gewesen...> Jetzt sind sie größtenteils arbeitslos oder hartzen oder sind vorzeitig> in Rente oder freuen sich maßlos, dass sie beim DL arbeiten dürfen und> dort satte 30 k€ kassieren - im Jahr. Einige haben ja auch noch gute> Abfindungen kassiert, reicht dem Vernehmen nach aber auch nicht ewig.> Fazit: lieber gar nichts machen, als mit etwas Eigenverantwortung> handeln.> Das Geschäft wäre auch in DE trotz aller Bürokratie gut gelaufen.> Nicht der ganz große Tophit, einfach nur geradeaus arbeiten hätte> gereicht.> Jetzt unternehme ich in dieser Hinsicht nichts mehr; Kanal voll.
Wieso hätte ich bei dir auf eigene Rechnung arbeiten müssen?
Wenn das Produkt doch so gut ist, wieso kommst du mir nicht mit dem
Vertrauen entgegen, mich quasi bei dir einzustellen?
Das habe ich mich als erstes gefragt.
> Klärst du uns auch auf...
Es ist ein Gerätekomplex für die Automatisierungstechnik.
Das wahrhaft schöne an der Automatisierungstechnik besteht darin, dass
die Endkunden eigentlich nicht ständig neuen Schnickschnack haben
wollen, sondern eine zuverlässig und zweifelsfrei funktionierende
Technik, die sie über 20 Jahre unverändert einkaufen können.
Geräteinnovationen, die bereits äußerlich offenbar werden, sind
unerwünscht.
Mangels Wettbewerbern bleibt auch mein VK konstant.
Ich will hier nicht meinen Klarnamen sehen.
> oder produziert du nur heiße Luft?
Möglicherweise ja, wenn ich den Schwanzvergleich aus dem Gehaltsfaden zu
Rate ziehe. Bei einer 20-h-Woche verdiene ich mit Ach und Krach gerade
so sechsstellig. Das ist hier in Ostberlin ja nun nicht das dickste
Gehalt, aber es ernährt mich. Ich habe da keine großen Ansprüche.
> Wieso hätte ich bei dir auf eigene Rechnung arbeiten müssen?
Nur wer auf eigene Rechnung arbeitet, ist ausreichend motiviert.
Außerdem möchte ich mich nicht dem Vorwurf aussetzen, jmd auszubeuten.
> Wenn das Produkt doch so gut ist, wieso kommst du mir nicht mit dem> Vertrauen entgegen, mich quasi bei dir einzustellen?
Was hat mein gutes Produkt mit einer Einstellung deiner Person zu tun?
Ich sehe da keinerlei Zusammenhang. Warum sollte ich dir vertrauen? Ich
habe vielen Leuten viel zu oft vertraut und bin damit gehörig auf die
Fresse gefallen.
Hey,
wenn du jemanden suchst melde dich doch mal an. Ich bin Hardwerker und
suche nen Softwerker für gemeinsame Projekte im Bereich Audiotechnik.
Gründung geplant, Ideen vorhanden. Kommunikation könnte auch virtuell
erfolgen.
Grüße
beni
beni schrieb:> wenn du jemanden suchst melde dich doch mal an. Ich bin Hardwerker und> suche nen Softwerker für gemeinsame Projekte im Bereich Audiotechnik.> Gründung geplant, Ideen vorhanden. Kommunikation könnte auch virtuell> erfolgen.
Und was nützt dir das als Unangemeldeter?
-Wenn man so was vor hat, sollte man erst frühestens nach ein
paar Jahren Berufserfahrung so was in den eigenen Fokus nehmen.
-Dann sollte man einen Existensgründungskurs bei der lokalen
IHK belegen, um sich einige Basics anzueignen.
-Dann sollte man sich Gedanken machen, in welcher Branche man sein
Können einbringen will.
-Kontaktmessen können auch hilfreich sein.
-Evtl. sollte man Kontakt zu Genossenschaften suchen, ob hier
möglicherweise Interesse besteht. Wahrscheinlich muss man aber
auch Risikokapital haben, sofern man das überhaupt schon hat.