mikrocontroller.net

Forum: Ausbildung, Studium & Beruf private Krankenversicherung verlassen


Autor: Tino (Gast)
Datum:

Bewertung
-9 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

ich bin 38 und habe 2004 eine PKV abgeschlossen. Nun - mit Frau und 
Kindern - muss ich rückblickend feststellen, dass die damalige 
PKV-Entscheidung nicht schlau war.

Daher möchte ich die PKV verlassen.
Ich liege mit meinem Einkommen knapp über der JAEG und könnte in Teizeit 
gehen. Somit müsste ich wieder versicherungspflichtig werden.

Hat hier jemand aktuelle Erfahrungen mit Wechsel in die GKV?

Autor: Justus S. (jussa)
Datum:

Bewertung
12 lesenswert
nicht lesenswert
Tino schrieb:
> Somit müsste ich wieder versicherungspflichtig werden.

es ist eine Frechheit, dass so etwas überhaupt möglich ist...

Autor: tnzs (Gast)
Datum:

Bewertung
5 lesenswert
nicht lesenswert
Man hat doch die Rückkehr von der PKV in die GKV vor Jahren bereits 
ausgeschlossen. Dafür wurden extra Tarife mit GKV Leistungen angeboten.
Im Prinzip korrekt. Warum soll die Gemeinschaft bezahlen, wenn sie von 
2004-heute keine Beiträge von Dir gesehen hat?

Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
-11 lesenswert
nicht lesenswert
https://media.giphy.com/media/iDJuQR0UmiqOI/giphy.gif

Schön, dass sich mal wieder ein PKVler ins Whack-A-Mole Spiel traut und 
in die GKV zurück möchte wie ein asozialer Penner.

Beitrag #5386638 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Ach Du grüne Neune (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Abradolf L. schrieb:
> und
> in die GKV zurück möchte wie ein asozialer Penner.

Meine Güte, jetzt wird auch noch auf den armen Tino drauf rum gehackt.

tnzs schrieb:
> Warum soll die Gemeinschaft bezahlen, wenn sie von
> 2004-heute keine Beiträge von Dir gesehen hat?

Von daher ist das 'drauf rum hacken' zwar berechtigt, aber damals konnte 
man ja noch nicht wissen, dass es mit der Wirtschaft bergab geht.

Autor: BlaBla (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ach Du grüne Neune schrieb:
> dass es mit der Wirtschaft bergab geht

Du glaubst also daß das jährlich steigende Bruttosozialprodukt fake news 
sind?

Autor: Arno Nym (Gast)
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Tino,

ich habe mit 53 gerade noch die Kurve gekriegt und bin wieder in der 
GKV.
Du musst auf jeden Fall unter die Jahresentgeltgrenze, und das für eine 
gewisse Zeit. Geh zur GKV Deines Vertrauens und lass Dich beraten.

Viele Grüße,
Arno

Autor: Mentor (Gast)
Datum:

Bewertung
6 lesenswert
nicht lesenswert
tnzs schrieb:
> Man hat doch die Rückkehr von der PKV in die GKV vor Jahren bereits
> ausgeschlossen. Dafür wurden extra Tarife mit GKV Leistungen angeboten.
> Im Prinzip korrekt. Warum soll die Gemeinschaft bezahlen, wenn sie von
> 2004-heute keine Beiträge von Dir gesehen hat?

So hart das ist, aber Ich muss mich dem anschließen! Ich habe von 
Anbeginn an praktisch immer den vollen Satz bezahlt. Es ist eine 
Sauerei, dass das jetzt gewechselt werden soll!

Autor: Harald (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Tino schrieb:

> Hat hier jemand aktuelle Erfahrungen mit Wechsel in die GKV?

Tipp 1: Hier erst gar nicht weiter fragen.
Tipp 2: Verbraucherschutzzentrale, Abtl. Krankenversicherungsberatung

Autor: Bürovorsteher (Gast)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
1. Job unterhalb der Jahresentgeltgrenze suchen und mindestens N (musst 
du selbst ermitteln) Jahre drunter bleiben. Ob Teilzeit hilft, k.A.
2. Im Moment gilt die 9/10-Regel (selbst gugln!), damit du nicht bei 
Erreichen des Rentenalters in die PKV zurück musst. Die wird aber bis 
zum Erreichen deines Rentenalters grantiert noch gekippt - zu deinen 
Ungunsten natürlich.
3. Frau arbeiten schicken, damit sie selbst Beiträge berappt, sonst kann 
es bei Renteneintritt noch viel teuerer werden - siehe Pkt 2

> Geh zur GKV Deines Vertrauens und lass Dich berate

Schlechter Tipp. Es gibt genügend Literatur im Netz dazu.

Hast du das Kleingedruckte nicht gelesen? Ehrlicherweise hat meine PKV 
ebenda empfohlen, die in jungen Jahren eingesparten Beiträge 
zurückzulegen, damit im Alter genug Kohle zum Bezahlen da ist. Meine 
Versicherung bietet dafür sogar eine Extraversicherung/Geldanlage bei 
ihrem Tochterunternehmen an, die Schlitzohren, die verdammten :-)

Vllt schaffst du gerade noch den Absprung. Was treibt abhängig 
Beschäftigte in die PKV? Bei Selbständigen und Beamten gibt es 
nachvollziehbare Gründe, ansonsten nicht.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
Datum:

Bewertung
5 lesenswert
nicht lesenswert
> Tipp 1: Hier erst gar nicht weiter fragen.

Das ist ein sinnvoller Hinweis.

Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Bürovorsteher schrieb:
> Was treibt abhängig
> Beschäftigte in die PKV?

Die billigen Beiträge und das gesparte Geld!!!

Autor: S. B. (piezokristall)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
> Schön, dass sich mal wieder ein PKVler ins Whack-A-Mole Spiel traut und
> in die GKV zurück möchte wie ein asozialer Penner.
wieso, ist doch eine legitime Frage?
Ich glaub allerdings nicht, daß die GKV völlig verblödet ist.
Je nach Alter wird es wohl eine Rückkehrchance geben - wirst aber ein 
paar Euro nachzahlen müssen, kannst ja schon mal einen 5 oder 6 
stelligen Betrag einplanen, dann klappt das :-)
Frag einfach mal bei der GKV Deiner Wahl nach und teil uns mal das 
Ergebnis mit, okay?

Autor: Bürovorsteher (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Je nach Alter wird es wohl eine Rückkehrchance geben

Bis 55, dann ist der Drops endgültig gelutscht.

> wirst aber ein paar Euro nachzahlen müssen

Nein, muss er nicht.

Autor: Sepp (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Alternativ:
Im Ausland arbeiten für 1 Jahr (Das war mal ein volles Kalender, 
vosicht!).

Dann kann man ohne finanziellen Verlust raus!
Klappt z.B. auch mit einer Niederlassung im Ausland.

Autor: Harald (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tipp 3: Bei einem Wechsel von der PKV in die GKV, kann du u. U. bei der 
PKV eine Zusatzversicherung abschließen in der die Rücklage einfließt.

Das ergibt min. drei Vorteile der Kombination PKV & GKV:

1. die bis jetzt geringen Beiträge in der PKV und damit gutes Geld 
gespart
2. die bist jetzt erstklassige Behandlung bei Ärzten & Fachärzten
3. jetzt gibt es noch eine günstige Zusatzversicherung mit (siehe 2)

Es gilt nach wie vor, beraten lassen und vor allem nicht voreilig 
kündigen.

Beitrag #5386774 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Homer S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Tino,

schau mal hier:
https://www.vdek.com/vertragspartner/mitgliedschaftsrecht_beitragsrecht/abschlussversicherung/_jcr_content/par/download/file.res/Grunds%C3%A4tze%20Hinweise%20vom%2017.06.2014.pdf

Stichwort obligatorische Anschlussversicherung
Wenn dein AG dich auf Teilzeit setzt, muss er dich bei der GKV melden, 
sofern dein TZ-Brutto auf 12 Monate hochgerechnet unter der 
Entgeltgrenze liegt. Solltest du nach einiger Zeit (kürzer als 12 
Monate) wieder auf Vollzeit gehen, kommt die obligatorische 
Anschlussversicherung ins Spiel -so zumindest mein Verständnis der 
Sache.

Interessant in dem Zusammenhang ist auch das Mahnrundschreiben des 
Bundesversicherungsamtes an die Versicherungen:
https://www.bundesversicherungsamt.de/fileadmin/redaktion/Krankenversicherung/Rundschreiben/Anschlussversicherung_KV.pdf

Autor: Andreas H (heute nur als Gast) (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bürovorsteher schrieb:
> 2. Im Moment gilt die 9/10-Regel (selbst gugln!), damit du nicht bei
> Erreichen des Rentenalters in die PKV zurück musst.

Ist aber nicht ganz richtig.
Evtl. kommst Du nicht in die Pflichtversicherung für Rentner, kannst 
Dich als Rentner aber trotzdem freiwillig in der GKV versichern.
Eine Rückkehr in die PKV wäre also nicht zwingend notwendig.

/regards

Autor: Bürovorsteher (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> kannst Dich als Rentner aber trotzdem freiwillig in der GKV versichern

Ja diese Option gibt es, aber damit kann man dann auch komplett vom 
Regen in die Traufe kommen. Also vorher informieren.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das kann sich in den kommenden Jahren noch erheblich ändern. Im Moment 
hat sich Lage ja wieder ein wenig beruhigt. Also flott handeln und die 
jetzigen Regelungen nutzen, bevor alles noch viel schlimmer wird.

Autor: Sebastian H. (sebh)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Reine Neugier, wie viel macht das bei dir aus? Was ich so an 
Hochrechnungen gesehen habe ist man unterm Strich auch mit Kindern noch 
günstiger als die ganze Zeit GKV zahlen. Bin noch unter 30 und schon am 
überlegen zu wechseln...

Autor: Maik .. (basteling)
Datum:

Bewertung
4 lesenswert
nicht lesenswert
Leute: immer aufpassen - das dicke Ende kommt zum Schluß...

Ich kenne die montatlichen PKV Rechnungen meines Vaters mit über 70 
Jahren. Das waren !pro Monat! knapp 1000 Euro.

Dazu kenne ich den einen oder anderen ehemaligen Selbstständigen im 
Rentenalter der im Ruhestand ans Eingemachte muß.

Dann bezahle ich lieber weiterhin freiwillig in die gesetzliche 
Krankenversicherung.

Grundsätzlich muß aber aufgepasst werden, dass nicht zuviele Bittsteller 
von wo auch immer - die nie eingezahlt haben - in das von uns aufgebaute 
und bezahlte Krankenversicherungssystem einfallen. Das geht nicht 
unendlich. Das schaffen wir nicht.

Autor: Weder Frei noch Willig (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Maik .. schrieb:
> Das waren !pro Monat! knapp 1000 Euro.

Das ist doch nicht viel.

In der GKV zahlt ein gesunder 20-Jähriger schon ~800€. Pro Monat.

Autor: Weder Frei noch Willig (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:
  • preview image for TK.png
    TK.png
    71,5 KB, 923 Downloads

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
(Gelogen: 23-Jähriger...)

Autor: Homer S. (Gast)
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Sebastian H. schrieb:
> Bin noch unter 30 und schon am
> überlegen zu wechseln...

Was dir kein PKV-Vertreter sagt:
1. Wenn deine Ehefrau nicht arbeitet, musst du sie über die PKV 
mitversichern
2. Wenn deine Kinder ins Zahnspangenalter kommen, zahlst du in der PKV 
leicht 7T€ pro Kind dazu.
3. wie oben schon gesagt: im Alter wirds richtig teuer.

Da sind die vermeintlichen Kostenvorteile der PKV ganz schnell wieder 
weg.

PKV lohnt nur in jungen Jahren, unverheiratet. Kannst du machen, 
solltest aber unbedingt einen Plan B für Rückzug in die GKV haben sobald 
duheiratest oder das erste Kind da ist. Und immer dran denken, dass sich 
die Gesetzeslage ändern könnte und der Weg zurück in die GKV 
verschlossen wird.

Autor: Pete K. (pete77)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Weder Frei noch Willig schrieb:
> Maik .. schrieb:
>> Das waren !pro Monat! knapp 1000 Euro.
>
> Das ist doch nicht viel.
>
> In der GKV zahlt ein gesunder 20-Jähriger schon ~800€. Pro Monat.

Davon zahlt der Arbeitgeber aber die Hälfte und im Rentenalter eben die 
Rentenversicherung.
Das Problem bei der PKV ist, das der Anteil der Rentenversicherung eben 
wegfällt, daher muss der PKV Rentner die komplette Summe zahlen.

Autor: JJ (Gast)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Weder Frei noch Willig schrieb:
> In der GKV zahlt ein gesunder 20-Jähriger schon ~800€. Pro Monat.

Dafür muss er erstmal 4,5k Einkommen haben

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn die Ärzte von Privatpatienten mehr kassieren, sollte man dann als 
GKV-Kunde nicht eben deshalb eine PKV empfehlen? Denn dann müssen die 
Ärzte - gleiches Gesamteinkommen vorausgesetzt - weniger von der GKV 
kassieren. ;-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Claus M. (energy)
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
JJ schrieb:
> Dafür muss er erstmal 4,5k Einkommen haben

Wenn man die nicht hat, braucht man auch nicht über pkv nachdenken. 
Merkste was?

Maik .. schrieb:
> Grundsätzlich muß aber aufgepasst werden, dass nicht zuviele Bittsteller
> von wo auch immer - die nie eingezahlt haben - in das von uns aufgebaute
> und bezahlte Krankenversicherungssystem einfallen.

Nur passt da keiner auf. Die sind doch schon da. Im Rahmen der Reformen 
der aktuellen Regierung wird der GKV Maximal-Beitrag sukzessive auf 1500 
im monat steigen.

Autor: Der Andere (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
> sollte man dann als
> GKV-Kunde nicht eben deshalb eine PKV empfehlen, um die GKV-Kosten zu
> dämpfen?

Da man nur dann in eine PKV wechseln kann wenn man über der 
Gehaltsgrenze liegt ist in den meisten Fällen davon auszugehen, daß die 
GKV mit diesem Mitglied kein Minusgeschäft macht.

Ausser er hat 7 Kinder oder mehr oder wird unheilbar krank, oder ....

Aber so oder so gilt dann das Solidaritätsprinzip, bei der PKV gilt nur 
das Gewinnmaximierungsprinzip, vor allem für die PKV.

Autor: Der Andere (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Claus M. schrieb:
> Im Rahmen der Reformen
> der aktuellen Regierung wird der GKV Maximal-Beitrag sukzessive auf 1500
> im monat steigen.

Quellen?

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der Andere schrieb:
> Claus M. schrieb:
>> Im Rahmen der Reformen
>> der aktuellen Regierung wird der GKV Maximal-Beitrag sukzessive auf 1500
>> im monat steigen.
>
> Quellen?

Schau dir die Entwicklung der Beitragsbemessungsgrenze an. Irgendwann 
ist es so weit. Allerdings hoffe ich, dass die Regierung bis dahin doch 
noch mal ausgewechselt wird, allein schon altersbedingt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Beitragsbemessungsgrenze#Gesetzliche_Kranken-_und_Pflegeversicherung

: Bearbeitet durch User
Autor: JJ (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Claus M. schrieb:
> JJ schrieb:
>> Dafür muss er erstmal 4,5k Einkommen haben
>
> Wenn man die nicht hat, braucht man auch nicht über pkv nachdenken.
> Merkste was?

Exakt darum geht es. Der Beitrag richtet sich nach dem, was der 
Versicherte leisten kann, nicht nach arbiträren Faktoren wie dem Alter.

Autor: Weder Frei noch Willig (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Claus M. schrieb:
> wird der GKV Maximal-Beitrag sukzessive auf 1500
> im monat steigen.

Auch das ist nicht viel.
Unabhängig von irgendwelchen Änderungen durch die Politik:

Mit ~3% Steigerung pro Jahr ist das in 25 Jahren sowieso soweit.
und 3% ist sehr niedrig angesetzt, die letzten Jahre war das im Schnitt 
mehr, und wird noch anziehen sobald es wieder Inflation gibt.

Bei der PKV startest du in jungen Jahren viel günstiger, hast dann aber 
(je nachdem wie schlimm dein Lockvogel-Tarif war) eine Steigerung von 
vielleicht 7% p.a., d.H. irgendwann überholen die PKV-Beiträge die der 
GKV.

==> Zum "Geld sparen" braucht man nicht in eine PKV wechseln. Wenn man 
den monatlichen Differenzbetrag aber immer konsequent anlegt 
(Langfristig ==> Aktien/ETF), muss man sich auch keine großen Sorgen 
über die Beiträge im Alter machen.

Einfach mal ein Excel-Blatt aufmachen, und eine Modellrechnung mit 
verschiedenen Beiträgs-Steigerungssätzen, Inflation und 
Depot/Zins-Erträgen aufziehen.

Zwischen 1 Mio Erspartes bis zum Renteneintritt und Bankrott ist alles 
drinnen.. :)



JJ schrieb:
> Der Beitrag richtet sich nach dem, was der
> Versicherte leisten kann, nicht nach arbiträren Faktoren wie dem Alter.

Genau das macht das System assozial. Versicherungsfremde Leistungen 
(Kinder-Mitversicherung, Versorgung von Bedürftigen etc) werden von 
anderen Versicherten gezahlt, obwohl es sich um Aufgaben des Staates 
handelt.
Fairer wäre: KV als reiner Risikoausgleich zwischen Gesund und Krank, 
alles was darüber hinaus geht kommt aus Steuermitteln. Und damit werden 
dann auch Kapitalerträge, Firmengewinne, Erbschaften usw. zur 
Finanzierung herangezogen.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Weder Frei noch Willig schrieb:
> Genau das macht das System assozial. Versicherungsfremde Leistungen
> (Kinder-Mitversicherung, Versorgung von Bedürftigen etc) werden von
> anderen Versicherten gezahlt, obwohl es sich um Aufgaben des Staates
> handelt.

Vielleicht solltest du den Begriff "asozial" im Zusammenhang mit 
eindeutig sozialen Massnahmen noch einmal überdenken. ;-)

: Bearbeitet durch User
Autor: afgcj (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Weder Frei noch Willig schrieb:
> ==> Zum "Geld sparen" braucht man nicht in eine PKV wechseln. Wenn man
> den monatlichen Differenzbetrag aber immer konsequent anlegt
> (Langfristig ==> Aktien/ETF), muss man sich auch keine großen Sorgen
> über die Beiträge im Alter machen.
UND die Geldanlage nicht den Bach runtergeht.

Weder Frei noch Willig schrieb:
> Genau das macht das System assozial. Versicherungsfremde Leistungen
> (Kinder-Mitversicherung, Versorgung von Bedürftigen etc) werden von
> anderen Versicherten gezahlt, obwohl es sich um Aufgaben des Staates
> handelt.
> Fairer wäre: KV als reiner Risikoausgleich zwischen Gesund und Krank,
> alles was darüber hinaus geht kommt aus Steuermitteln. Und damit werden
> dann auch Kapitalerträge, Firmengewinne, Erbschaften usw. zur
> Finanzierung herangezogen.

Korrekt. Aber die Politik hält es eben wie beim Rupfen von Gänsen, mit 
möglichst wenig Geschrei möglichst viele Federn bekommen. Und das geht 
eben besser bei kleinen Gänsen.

afgcj

Autor: Schreiber (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bürovorsteher schrieb:
>> Je nach Alter wird es wohl eine Rückkehrchance geben
>
> Bis 55, dann ist der Drops endgültig gelutscht.

Nein, das geht auch für Ältere noch. Das ist allerdings komplizierter, 
hier bleibt dann allerdings nur noch der Weg in die Landwirtschaftliche 
Krankenkasse...

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Weder Frei noch Willig schrieb:
> Versicherungsfremde Leistungen
> (Kinder-Mitversicherung, Versorgung von Bedürftigen etc) werden von
> anderen Versicherten gezahlt, obwohl es sich um Aufgaben des Staates
> handelt.

Solche Massnahmen über Steuern zu finanzieren mag die Finanzströme etwas 
verschieben, ändert aber zunächst nichts am Volumen. Wo es aber deutlich 
etwas ändert ist der Staatsanteil an der Gesamtwirtschaft, denn 
Versicherungsbeiträge zählen nicht dazu, Steuern aber schon.

Also ohne substantiell etwas an der Gesamtfinanzierung zu ändern, steigt 
dann der Staatsanteil. Eine irgendwann zu erwartende Gegenbewegung 
(Tenor "Staatsanteil massiv gestiegen, viel zu hoch") führt dann direkt 
in die Verschlechterung der Lage der unteren Einkommensschichten, und 
damit zu höherer Ungleichheit.

Das ist ein altes neoliberales Spiel. Erst werden soziale Massnahmen zum 
Staat hin umgeschichtet, zunächst kostenneutral, dann wird Jahre später 
dieser staatliche Teil abgebaut, weil zu teuer.

: Bearbeitet durch User
Autor: Tino (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Arno Nym schrieb:
> Hallo Tino,
>
> ich habe mit 53 gerade noch die Kurve gekriegt und bin wieder in der
> GKV.

Wie lange warst du unter der Bemessungsgrenze, um in die GKV zurück zu 
kommen?

Beitrag #5387084 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Bürovorsteher (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Reine Neugier, wie viel macht das bei dir aus?

64 Jahre, nur ich selbst: 538 € pro Monat nur KV; bei der TK müsste ich 
als Selbständiger 659 € löhnen. Solange ich arbeite, bin ich also auch 
in den nächsten Jahren immer noch im Plus.

> Was ich so an Hochrechnungen gesehen habe ist man unterm Strich auch mit
> Kindern noch günstiger als die ganze Zeit GKV zahlen. Bin noch unter 30 und > 
schon am überlegen zu wechseln...

Lass den Scheiß, wenn du Angestellter bist. Suche dir lieber einen 
besser bezahlten Job, im Gehaltsthread nebenan hat ja schließlich auch 
jeder Hans-Franz ein Gehalt deutlich über 100 k€ plus Boni, plus Aktien 
etc.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Und wenn ich als Rentner weiterarbeite, würde ich bei der TK außer den 
659 € auch obendrauf noch Beiträge für meine Rentenbezüge (gesetzlich 
und privat) abführen müssen...

Autor: K.V. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Pete K. schrieb:
> Weder Frei noch Willig schrieb:
>> ...
>> In der GKV zahlt ein gesunder 20-Jähriger schon ~800€. Pro Monat.
>
> Davon zahlt der Arbeitgeber aber die Hälfte ...
Und bei der PKV beteiligt sich der Arbeitgeber nicht?

Autor: Qwertz (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
K.V. schrieb:
> Pete K. schrieb:
>> Weder Frei noch Willig schrieb:
>>> ...
>>> In der GKV zahlt ein gesunder 20-Jähriger schon ~800€. Pro Monat.
>>
>> Davon zahlt der Arbeitgeber aber die Hälfte ...
> Und bei der PKV beteiligt sich der Arbeitgeber nicht?

Doch, aber der Zuschuss ist begrenzt auf den Arbeitgeberanteil in der 
gesetzlichen Krankenversicherung. Kann dann also auch deutlich weniger 
als die Hälfte sein.

Autor: 1N 4. (1n4148)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Eine PKV ist wie jede Risikoversicherung kundenorientiert: Steigt das 
Risiko, orientieren sie dich gerne weg...

Autor: Michael B. (laberkopp)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
BlaBla schrieb:
> Du glaubst also daß das jährlich steigende Bruttosozialprodukt fake news
> sind?

Im Prinzip ja.

Das BSP steigt, wenn Löhne sich verdoppeln und Preise sich verdoppeln, 
dabei ist aber kein Mensch wohlhabender geworden oder kann sich mehr 
leisten, nur die Infaltion hat mit 100% die Ersparnisse entwertet.

Derzeit klettern die Preise für Immobilien gigantisch, bar jeder 
faktischen Grundlage sondern nur als Spekulationsergebnis, und treibt 
damit den Umsatz in Deutschland in die Höhe, schliesslich ist die 
Immobilie die gewaltigste Ausgabe im Leben von Privatpersonen.

Auf Grund der steigenden Preise werden aber kleinere Immobilien auf 
kleineren Grundstücken verkauft mit spartanischerer Ausstattung, also im 
Endeffekt sinkt der Wohlstand der Leute dadurch.

Für Firmen sieht es in Deutschland natürlich super aus, der entwertete 
Euro macht Exporte billig, die Arbeitnehmer bekommen weitgehend noch den 
Lohn von 2000, und alles was an Werten erschaffen wurde und als Gewinn 
in die Firmen geht wird an der Steuer vorbei ins Ausland verschifft, 
damit dort Gelder versenkt werden, man denke an VW in den USA. Das 
spielt aber keine Rolle, denn Steuernsparen ist wichtiger als den 
Arbeitnehmern Wohlstand zu verschaffen.

Immerhin: Die Telekom mit ihrem Lohnabschluss von 5% zeigt, daß bei den 
aktuellen Preissteigerungen der Lohn auch angehoben werden muss, die 
Hyperinflation, auf die man seit den Billionen an frisch gedruckten 
Euros schon lange wartet, legt allmählich los. Das Probelm: Wohlhabender 
wird erneut wieder niemand.

Autor: Claus M. (energy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Besser kann man es nicht sagen...

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Michael B. schrieb:
> Das Probelm: Wohlhabender wird erneut wieder niemand.

Jene Immobilienbesitzer beispielsweise, die auf Pump finanziert haben. 
Die Schulden sind dann weggeblasen, die Immobilie nicht.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Michael B. schrieb:
> Immerhin: Die Telekom mit ihrem Lohnabschluss von 5% zeigt, daß bei den
> aktuellen Preissteigerungen der Lohn auch angehoben werden muss, die
> Hyperinflation, auf die man seit den Billionen an frisch gedruckten
> Euros schon lange wartet, legt allmählich los.

Es wurde auch langsam Zeit, dass hier im Forum jemand über zu hohe statt 
zu niedrige Löhne jammert. ;-)

Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
> Die Schulden sind dann weggeblasen, die Immobilie nicht.

Nichts, was sich nicht mit einer ordentlichen Zwangshypothek regeln 
lässt, ein bewährtes und erprobtes Modell.

: Bearbeitet durch User
Autor: Qwertz (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Ich verstehe die ganze Jammerei nicht. Wenn Euch Immobilien zu teuer 
sind, dann schafft Euch doch einfach keine an und wohnt weiterhin 
günstig zur Miete. Problem gelöst.

Autor: Axel L. (axel_5)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Weder Frei noch Willig schrieb:
> Maik .. schrieb:
>> Das waren !pro Monat! knapp 1000 Euro.
>
> Das ist doch nicht viel.
>
> In der GKV zahlt ein gesunder 20-Jähriger schon ~800€. Pro Monat.

Es geht aber nicht um die 20-jährigen. Es geht um die 70-jährigen. Wenn 
man als 70-jähriger noch die 4,5k Einkommen hat, ist ja alles in 
Ordnung, dann hat man sowieso keine Probleme. Aber zumindest die 
gesetzliche Rentenversicherung zahlt max. um die 2500€/Monat, da ist der 
GKV-Krankenkassenbeitrag erheblich niedriger als die 800€.

Gruss
Axel

Autor: Ulf L. (ulf_l)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo

Es geht bis 55 eigentlich ganz einfach. Man geht auf Teilzeit, sodaß der 
monatliche Lohn so gering wird, daß man unter die Bemessungsgrenze 
kommt. Dann muß einen der Arbeitgeber ab dem ersten Tag wieder bei der 
gesetzlichen anmelden.

Gruß Ulf

: Bearbeitet durch User
Autor: Weder Frei noch Willig (Gast)
Datum:

Bewertung
7 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
> Vielleicht solltest du den Begriff "asozial" im Zusammenhang mit
> eindeutig sozialen Massnahmen noch einmal überdenken. ;-)

Ach, du findest es in Ordnung, wenn soziale Kosten (Für Kinder, Familie, 
Bedürftige, Flüchtlinge usw) nur von einem Teil der Bevölkerung gezahlt 
wird, dem schwächeren/ärmeren Teil?
Und sich Bankster, Vermieter, Privatiers, Ärzte, Anwälte, erfolgreiche 
Selbständige usw. sich einfach davor drücken können? So nach dem Motto: 
Lass die Unterschichtler mal ihre Probleme selber lösen?

Autor: Michael B. (laberkopp)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Ich verstehe die ganze Jammerei nicht. Wenn Euch Immobilien zu teuer
> sind, dann schafft Euch doch einfach keine an und wohnt weiterhin
> günstig zur Miete. Problem gelöst.

Das klappt halt nur, wenn man nie umziehen muss und nicht luxussaniert 
wird (10% der Umbaukosten pro Jahr auf Miete aufschlagbar...).

Denn bei Neuvermietung werden natürlich die hohen Kaufpreise auch hohe 
Mieten bedingen. Im Gegenteil, die Mieten steigen bei einer 
Neuvermietung auch, wenn das Haus gar nicht teuer den Besitzer 
gewechselt hat.

: Bearbeitet durch User
Autor: Ulf L. (ulf_l)
Datum:

Bewertung
-4 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo

Das Rückkehrer und asozial Gerede ist eigentlich ein ziemlcher Schmarrn. 
Der Rückkehrer zahlt doch dann wieder in der "soziale" System ein, also 
wo ist da eigentlich das Problem ?

Gruß Ulf

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Weder Frei noch Willig schrieb:
>> Vielleicht solltest du den Begriff "asozial" im Zusammenhang mit
>> eindeutig sozialen Massnahmen noch einmal überdenken. ;-)
>
> Ach, du findest es in Ordnung, wenn soziale Kosten (Für Kinder, Familie,
> Bedürftige, Flüchtlinge usw) nur von einem Teil der Bevölkerung gezahlt
> wird, dem schwächeren/ärmeren Teil?

Mir ging es um den Begriff. Schwarz als weiss zu bezeichnen bringt nicht 
weiter, selbst wenn man bloss auf rosa steht.

: Bearbeitet durch User
Autor: rentner (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Andreas H (heute nur als Gast) schrieb:
> Bürovorsteher schrieb:
>> 2. Im Moment gilt die 9/10-Regel (selbst gugln!), damit du nicht bei
>> Erreichen des Rentenalters in die PKV zurück musst.
>
> Ist aber nicht ganz richtig.
> Evtl. kommst Du nicht in die Pflichtversicherung für Rentner, kannst
> Dich als Rentner aber trotzdem freiwillig in der GKV versichern.
> Eine Rückkehr in die PKV wäre also nicht zwingend notwendig.

Und seit August 2017 zählt jedes Kind als 3 Jahre Pflichtversicherung 
zur 9/10 Regelung. Gilt für Frauen unf Männer jeweils einzeln.
Somit ist es in der 9/10 Regelung einfacher in die GKV für Rentner zu 
kommen.

Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Ulf L. schrieb:
> Das Rückkehrer und asozial Gerede ist eigentlich ein ziemlcher Schmarrn.

Ist es nicht, du hast dich ja jahrelang vor den Beiträgen gedrückt.

Ulf L. schrieb:
> Der Rückkehrer zahlt doch dann wieder in der "soziale" System ein, also
> wo ist da eigentlich das Problem ?

Es wäre ok, wenn derjenige als Eintrittsgeld zumindest die versäumten 
Beiträge reinballert.

Autor: Ulf L. (ulf_l)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Abradolf L. schrieb:
> Ulf L. schrieb:
>> Das Rückkehrer und asozial Gerede ist eigentlich ein ziemlcher Schmarrn.
>
> Ist es nicht, du hast dich ja jahrelang vor den Beiträgen gedrückt.

Man hat sich nicht gedrückt, sondern wo ander eingezahlt

>
> Ulf L. schrieb:
>> Der Rückkehrer zahlt doch dann wieder in der "soziale" System ein, also
>> wo ist da eigentlich das Problem ?
>
> Es wäre ok, wenn derjenige als Eintrittsgeld zumindest die versäumten
> Beiträge reinballert.

Warum sollte man das machen. Man hat, wie schon gesagt, woanders 
eingezahlt und auch nur von dort die Leistungen bezogen.

Autor: rentner (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Abradolf L. schrieb:
> Es wäre ok, wenn derjenige als Eintrittsgeld zumindest die versäumten
> Beiträge reinballert.

Die ballert er automatisch rein, wenn er ein Direktversicherung hat. Die 
(nicht) gesparten Steuern kassiert der Staat seit 2004 10 Jahre als 18% 
der Auszahlung der Versicherung.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Ulf L. schrieb:
> Warum sollte man das machen. Man hat, wie schon gesagt, woanders
> eingezahlt und auch nur von dort die Leistungen bezogen.

Nicht wirklich, aufgrund der prinzipiellen Unterschiede. In der PKV 
spart man fürs Alter an. Sowohl seitens der Versicherung, man sollte das 
aufgrund der Beitragsentwicklung aber auch selbst tun. In der GKV werden 
mit den "überhöhten" Beiträgen in jungen Jahren die Alten 
quersubventioniert.

Wenn bei einem Wechsel von PKV zu GKV dieses Geld bei der PKV oder dem 
Versicherten verbleibt, dann fehlt es in der GKV.

: Bearbeitet durch User
Autor: Bürovorsteher (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> In der GKV werden mit den "überhöhten" Beiträgen in jungen Jahren die Alten
> quersubventioniert.

Nennt sich Umlageverfahren.

Autor: Pete K. (pete77)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Michael B. schrieb:
> Immerhin: Die Telekom mit ihrem Lohnabschluss von 5% zeigt, daß bei den
> aktuellen Preissteigerungen der Lohn auch angehoben werden muss

Das stimmt so nicht ganz. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 26 
Monaten. Also kommt da pro Jahr etwa 2,2% rum.

: Bearbeitet durch User
Autor: Pete K. (pete77)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Anbei eine Grafik über die Gesundheitskosten eines Menschen über die 
Jahre gesehen. Das dicke Ende kommt zum Schluß..

: Bearbeitet durch User
Autor: Ulf L. (ulf_l)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
> Ulf L. schrieb:
>> Warum sollte man das machen. Man hat, wie schon gesagt, woanders
>> eingezahlt und auch nur von dort die Leistungen bezogen.
>
> Nicht wirklich [...]

Doch, ganz wirklich ;-).

: Bearbeitet durch User
Autor: Anja Zoe C. (zoe)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Michael B. schrieb:
> Für Firmen sieht es in Deutschland natürlich super aus, der entwertete
> Euro macht Exporte billig,

Gegen welche Währung ist denn der Euro neuerdings gefallen? Gegen 
UK-Pfund und US-Dollar jedenfalls mal nicht.

Autor: Der Andere (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Ulf L. schrieb:
> Doch, ganz wirklich ;-).

Nein, du hast die letzten Beiträge nicht verstanden bzw. willst sie 
nicht verstehen.

Autor: Qwertz (Gast)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Ulf L. schrieb:
> Man hat sich nicht gedrückt, sondern wo ander eingezahlt

Du hast dich in jungen Jahren für ein System entscheiden, wo es billiger 
(bei sogar besserer Leistung) ist.
Im Alter, wenn dieses private System überproportional teuer wird, 
möchtest du aber gerne ins gesetzliche System wechseln, wo der 
Höchstbetrag gedeckelt ist, und man im Alter im Vergleich zur PKV Geld 
spart.

Das nenne ich asozial. Du willst für deinen persönlichen finanziellen 
Vorteil Rosinenpickerei betreiben, und zwar zu Lasten der 
Versichertengemeinschaft. Ist das so schwer zu verstehen, oder willst du 
es einfach nur nicht wahrhaben?

Autor: FamilyGuy (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Das nenne ich asozial. Du willst für deinen persönlichen finanziellen
> Vorteil Rosinenpickerei betreiben, und zwar zu Lasten der
> Versichertengemeinschaft. Ist das so schwer zu verstehen, oder willst du
> es einfach nur nicht wahrhaben?

Und was ist mit dem Typen in Pinneberg der 2 Ehefrauen und 6+ Kinder vom 
Staat versorgen lässt (oder genauer gesagt sich ein Haus und das Leben 
in der Nähe von Hamburg zahlen lässt)?
Der hat keine Zeit zum arbeiten. Na da hackt man lieber auf den Leuten 
rum die in der privaten Krankenkasse sind und auch gehörig Steuern 
zahlen.

Ein paar Leute in Deutschland fehlt wirklich ein gewisser Teil im Hirn 
... vor allem der Teil der für Hausverstand zuständig ist.

Freut euch doch wenn der private weniger einzahlt, dann kann er mehr für 
die Wirtschaft ausgeben (aber soweit denken auch wieder viele nicht). 
Die Abzocke vom Staat hingegen scheint ja vollkommen in Ordnung zu sein.

Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
FamilyGuy schrieb:
> Na da hackt man lieber auf den Leuten
> rum die in der privaten Krankenkasse sind und auch gehörig Steuern
> zahlen.

Nein man hackt nur auf denjenigen PKVlern rum, die rumjammern, dass es 
mit 38, Frau und Kind schon teuer wird und wieder zurück wollen. Die die 
in der PKV sind und bleiben, da hab ich kein Problem mit.

: Bearbeitet durch User
Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tino schrieb:
> Hat hier jemand aktuelle Erfahrungen mit Wechsel in die GKV?

Du kannst nur dann in die GKV zurück wenn du unter die Bemessungsgrenze 
kommst.

Und da hilft nur eins:
Weniger verdienen für eine gewisse Zeit!

Autor: Der Andere (Gast)
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
FamilyGuy schrieb:
> Und was ist mit dem Typen in Pinneberg der 2 Ehefrauen und 6+ Kinder vom
> Staat versorgen lässt (oder genauer gesagt sich ein Haus und das Leben
> in der Nähe von Hamburg zahlen lässt)?

Und du willst jetzt ein Haus bei Hamburg von uns allen?
Oder die 2 Ehefrauen?
Oder sollen wir dir helfen die Kinder zu zeugen?

Tolle Logik. Genauso wie: "Was der andere fährt 130 in der 
Autobahnbaustelle, dann kann ich 140 fahren!"

Ja es gibt Sozialschmarotzer, und ja es gibt auch welche die sich 
Flüchtlinge nennen und es eigentlich gar nicht sind, aber wie die 
Diskussion zeigt gibt es hier ganz viele TEUTSCHE die ihre Mitbürger 
über die Krankenversicherung bescheißen wollen.
Was mal wieder zeigt daß die Flüchtlinge nur ein kleinen Teil der 
Probleme ausmachen!

Autor: FamilyGuy (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Abradolf L. schrieb:
> FamilyGuy schrieb:
>> Na da hackt man lieber auf den Leuten
>> rum die in der privaten Krankenkasse sind und auch gehörig Steuern
>> zahlen.
>
> Nein man hackt nur auf denjenigen PKVlern rum, die rumjammern, dass es
> mit 38, Frau und Kind schon teuer wird und wieder zurück wollen. Die die
> in der PKV sind und bleiben, da hab ich kein Problem mit.

Deutschland hat bei weitem größere Probleme als die PKV.
Beamte werden finanziell gesehen bei der PKV z.B anders behandelt als 
der dumme Otto-Normal-Steuerzahler.

Und jetzt scheisst ihr euch an wenn ein paar PKV'ler zurück in die GKV 
wollen? Mir ist das absolut egal da es in Deutschland ganz andere 
gravierende Probleme gibt.

Andere studieren eine Ewigkeit und zahlen auch nur Mindestsätze ein. 
Während die in der PKV selbst da mehr zahlen.
Zudem habe ich auch erwähnt dass diese PKV Leute das mehr an Geld ja 
wahrscheinlich erst wieder in die Wirtschaft stecken.

Ich finde diese Diskussion extrem ekelhaft, wer sich bezüglich den 
PKVlern aufregt kann zurecht als Spiesser und Teil der N E I 
D-Gesellschaft betrachtet werden. Solche Deppen seh ich hier in Fernost 
zum Glück nicht in meiner Umgebung.

Autor: Ulf L. (ulf_l)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Abradolf L. schrieb:
> FamilyGuy schrieb:
>> Na da hackt man lieber auf den Leuten
>> rum die in der privaten Krankenkasse sind und auch gehörig Steuern
>> zahlen.
>
> Nein man hackt nur auf denjenigen PKVlern rum, die rumjammern, dass es
> mit 38, Frau und Kind schon teuer wird und wieder zurück wollen. Die die
> in der PKV sind und bleiben, da hab ich kein Problem mit.

Im Moment bin ja ich der auf dem rumgehackt wird. Die Kollegen wissen 
auch viel besser was ich gezahlt habe, wie lang ich in der Gesetzlichen 
war und dann in der privaten und was weis ich noch alles. In meinem Fall 
stimmen die gemachten Annahmen schlicht nicht.
Aber an einer sachlichen Diskussion sind diese Bedarfskommunisten ja eh 
nicht interessiert.

Autor: Qwertz (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
FamilyGuy schrieb:
> Ich finde diese Diskussion extrem ekelhaft, wer sich bezüglich den
> PKVlern aufregt kann zurecht als Spiesser und Teil der N E I
> D-Gesellschaft betrachtet werden.

Niemand ist neidisch auf asoziale Egoisten, die werden nämlich 
verachtet. Da du dich so angegriffen fühlst, solltest du dich fragen, ob 
du vielleicht zu dieser Gruppe dazugehörig fühlst?

Autor: Georg G. (df2au)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Axel L. schrieb:
> Aber zumindest die
> gesetzliche Rentenversicherung zahlt max. um die 2500€/Monat

Wenn du irgendwann in den Genuss einer Rente kommst, lernst du eine 
völlig neue Mathematik. € 2000.- im Monat sind schon extrem viel. Wenn 
du mehr willst, musst du Beamter werden oder kräftig Betriebsrente 
beziehen. Bei der Betriebsrente zahlst du dann (weil du dann ja 
besonders gut da stehst) den vollen Krankenkassenbeitrag und auch den 
Aufschlag für Krankengeld (das du als Rentner aber nie bekommen kannst). 
Schröder und seinen Spezialdemokraten sei Dank.

Autor: Qwertz (Gast)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> FamilyGuy schrieb:
> Ich finde diese Diskussion extrem ekelhaft, wer sich bezüglich den
> PKVlern aufregt kann zurecht als Spiesser und Teil der N E I
> D-Gesellschaft betrachtet werden.
>
> Niemand ist neidisch auf asoziale Egoisten, die werden nämlich
> verachtet. Da du dich so angegriffen fühlst, solltest du dich fragen, ob
> du vielleicht zu dieser Gruppe dazugehörig fühlst?

Und nochmal, wie auch schon Abradolf schrieb: Gemeint sind nicht die 
PKV-versicherten an sich, sondern diejenigen, die im Alter mit allen 
Tricks (zurück) in die GKV wechseln wollen.

Autor: Tobias B. (Firma: www.elpra.de) (ttobsen)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Für VGSD Mitglieder gibt es ganz frisch einen Beitrag unter:

https://www.vgsd.de/ergebnisse-der-vgsd-experten-telko-wege-zurueck-von-der-privaten-in-die-gesetzliche-krankenversicherung-unter-55-und-darueber/

Darin wird auf Jörg Somborns Youtube Kanal verlinkt:

https://www.youtube.com/user/JoergSomborn/videos

Vielleicht sind da noch ein paar interessante Informationen mit drin? 
Ich habe mir es selbst noch nicht angeschaut, da das Thema auf mich 
nicht zutrifft.

Autor: FamilyGuy (Gast)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> FamilyGuy schrieb:
>> Ich finde diese Diskussion extrem ekelhaft, wer sich bezüglich den
>> PKVlern aufregt kann zurecht als Spiesser und Teil der N E I
>> D-Gesellschaft betrachtet werden.
>
> Niemand ist neidisch auf asoziale Egoisten, die werden nämlich
> verachtet. Da du dich so angegriffen fühlst, solltest du dich fragen, ob
> du vielleicht zu dieser Gruppe dazugehörig fühlst?

Ach ich bin schon weg, habe viel zu hohe Steuern bezahlt in Deutschland. 
Ich denke halt etwas nach über die Gesellschaft und lehne Staaten ab 
welche Leistungsträger bis auf's letzte Hemd --- LEISTUNGSLOS -- 
ausnehmen wollen.
Der Staat überlegt auch nicht ob man den kleinen gutverdienenden 
Unternehmer (die global unterwegs sind) nicht auch mal was zurückgeben 
sollte - vor allem wenn dieser Staat auch nichts in die Bildung der 
jeweiligen Person investiert hat.

Für mich sind Leute welche die PKV'ler so negativ ansehen Idioten und 
wie erwähnt Teil einer Neidgesellschaft die ich ablehne. Wer arbeitet 
soll Netto ordentlich verdienen (dass verhindert der deutsche Staat an 
sich ja schon).

Geh doch mal in verschiedenen Ortschaften in Deutschland in Restaurants. 
Gibt genug wo man keine ordentliche Rechnung bekommt und das wissen in 
wirklich viele Leute. Nicht umsonst werden auch vielerorts auch gerne 
die billigeren Ausländer engagiert da die Deutschen in diesen Berufen 
keine Zukunft sehen (dank des deutschen Staates welcher diese übermäßig 
ausnimmt). Die Schuld schiebt man dann gerne dem Arbeitgeber zu der 
verglichen mit anderen Ländern wirklich ein übermäßiges Risiko zu tragen 
hat.

Und auch ich gönne es dem Wirt' wenn er mal mehr Geld zur Verfügung hat 
das er dann wieder anderswo ausgeben kann. Dem Staat gönne ich die hohen 
Zahlungen nicht das hat auch nichts mit asozial zu tun sondern mit 
entkommen aus dem Sklaventum.

Autor: Dennis (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tino schrieb:
> Hallo,
>
> ich bin 38 und habe 2004 eine PKV abgeschlossen. Nun - mit Frau und
> Kindern - muss ich rückblickend feststellen, dass die damalige
> PKV-Entscheidung nicht schlau war.
> Daher möchte ich die PKV verlassen.
> Ich liege mit meinem Einkommen knapp über der JAEG und könnte in Teizeit
> gehen. Somit müsste ich wieder versicherungspflichtig werden.
> Hat hier jemand aktuelle Erfahrungen mit Wechsel in die GKV?

Du solltest alle GKV Beiträge plus 50% Aufschlag der Jahre in der GKV 
navhzahlen müssen.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Du solltest alle GKV Beiträge plus 50% Aufschlag der Jahre in der GKV
> navhzahlen müssen.

Lasst doch bitte mal eure Hassbeiträge beiseite. Ich gehe davon aus, 
dass sich bei der Festlegung der Altersobergrenze von derzeit 55 Jahren 
für die Rückkehrmöglichkeit in die GKV nebst 9/10-Regel vorher ein 
Versicherungsmathematiker der Sache angenommen hat, um Verluste bei der 
GKV zu vermeiden und eventuellen Verfassungsbeschwerden von 
PK-Versicherten aus dem Wege zu gehen.
Dafür dürfte es eine gewisse Wahrscheinlichkeit geben, sonst hätte das 
wohl keinen Eingang ins SGB gefunden.

Also bitte einen Gang herunterschalten.

Autor: J. W. (nuernberger)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn die GKV einen (gesunden) PKV-ler wieder aufnimmt, wäre das meistens 
(95%) eine gute ökonomische Entscheidung.
Denn ein ex-PKV-ler verdient meistens immer noch gut (sonst hätte er ja 
nie die Beitragsbemessungsgrenze überschritten) und ist gesund (sonst 
hätte er den Gesundheitstest nicht bestanden).

Warum meckern dann die GKV-ler hier???

Wirtschalftlich schlecht für die GKV sind Geringverdiener, mit 
Großfamilie, die alle regelmäßig zum Doc rennen.

Also, ich denke, GKV-ler sollten sich freuen, wenn ein PKV-ler seine 
Versicherung verlassen will und zurück in die GKV kommt.
Weil er dazu beträgt, dass die Beträge sinken.

Autor: David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
J. W. schrieb:
> Also, ich denke, GKV-ler sollten sich freuen, wenn ein PKV-ler seine
> Versicherung verlassen will und zurück in die GKV kommt.

Was meistens dann geschieht, wenn der PKV-ler feststellt, dass seine 
Entscheidung "doch nicht so schlau war" (siehe Threadersteller), weil er 
mit Alter und Familie nun wesentlich mehr blechen darf. Die Vorteile der 
GKV mitnehmen wollen, aber in jungen Jahren nicht einzahlen wollen.

Daher wird gemeckert.

Autor: Timo (Gast)
Datum:

Bewertung
-6 lesenswert
nicht lesenswert
sorry..das ist wohl eher ein Problem des Systems!!
Ich bin auch privat versichert, dennoch wäre ich für eine Versicherung 
für ALLE!!
Anstatt hier runzukacken, solltet ihr euch lieber bei denen beschweren 
die diesen dämliche System in die Welt gerufen haben.
Das ihr den Privatversicehreten etliche Kernspin <geräte verdankt und so 
in den Genus dieser kommt..entgeht  den merkbefreiten hier völlig.
Dann hätte nur die örtliche Uni ein gerät und ihr hättet eine geile 
lange Warteliste.#
Aber wie bekannt..dieses Forum ist für sachlice Diskussionen 
ungeeignet, da ich nur "helle<" Köpfe sind...

Autor: Claus M. (energy)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
David S. schrieb:
> Die Vorteile der GKV mitnehmen wollen, aber in jungen Jahren nicht
> einzahlen wollen.

Wer schlau ist macht das halt so.  Die Angsthasen und neidhammel Jammern 
dann hier, weil sie selber zu blöd dafür waren. Der Staat kassiert schon 
genug, da muss man optimieren, wo man kann,  sonst ist man der 
gearschte.  Dann muss man sich noch beschimpfen lassen,  obwohl 
gleichzeitig Konzerne hier Milliarden an der Steuer vorbeischieben und 
keiner der simplen geister sagt was. Lieber schimpfen auf pkv und h4.

Autor: Timo (Gast)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
lol, ja aber selbst das peilen dei hier nicht.
Apple verarscht alle, spart Steuern wo es geht, aber alle rennen mit 
Apple Geräten rum....aber die Privtversicherten sind 
Ais...haha..köstlich

Autor: Claus M. (energy)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Soll ich was verraten, aus der Kirche ausgetreten bin ich auch noch! Ich 
Asi. Jetzt muss der tebartz van elzt ohne goldenen Wasserhahn auskommen!

Autor: David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Claus M. schrieb:
> Dann muss man sich noch beschimpfen lassen,  obwohl
> gleichzeitig Konzerne hier Milliarden an der Steuer vorbeischieben und
> keiner der simplen geister sagt was. Lieber schimpfen auf pkv und h4.

Nur handelt der Thread genau von Krankenkassen und die (asoziale) Denke, 
die GKV genießen zu können, nachdem man sich vor Beiträgen gedrückt hat.

: Bearbeitet durch User
Autor: Claus M. (energy)
Datum:

Bewertung
-5 lesenswert
nicht lesenswert
David S. schrieb:
> Nur geht es hier um Krankenkassen und nicht über Gott und die Welt.

Ja, und wie schon erwähnt leisten die pkv en einen erheblichen Beitrag 
zur Finanzierung des Gesundheitswesens. Ohne diese würden die GKV 
Patienten erst recht in der Holzklasse sein, ohne die 
quersubventionierung durch pkv.

Autor: David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Ich habe nichts gegen die Existenz von PKVs per se gesagt.

Wobei deine Behauptung fragwürdig ist. PKVs subventionieren häufig auch 
unnötige Leistungen oder kaufen dieselbe Leistung vom Arzt teuer.

: Bearbeitet durch User
Autor: Tino (Gast)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

schade, dass bisher kaum handfeste Infos aber viel Gemecker gekommen 
ist.
Ich habe ehrlich gesagt kein schlechtes Gewissen bei meiner Entscheidung 
zurück in die GKV zu gehen. Im Gegenteil: Ich bin es mir und vor allem 
meiner Familie schuldig, mich ökonomisch gesehen optimal zu verhalten. 
Aus dem selben Grund setze ich alles, was irgend geht von der Steuer ab.

Wenn ihr meckern wollt, dann bitte über die Gesetze. Aber nicht über 
die, die diese Gesetze so weit es eben geht zu ihrem Vorteil nutzen. 
Lasst also euer scheinheiliges Neidgeblubber, wenns geht sein.

Gesetze werden bis an die Grenze ausgenutzt. Da fließt einfach mal ein 
150Mio Kredit geräuschlos an die Lufthansa - ups die Sicherheit ist 
plötzlich nix mehr Wert naja Pech gehabt.

Amazon und Co zahlen in Deutschland kaum Steuern, Autobahnen werden 
privatisiert und Versicherungen bessern dadurch ihre Renditen auf - 
egal.

Alles Gezeter über einzelne Vorgänge - mein vermeintl.assoziales 
Verhalten inbegriffen - geht am Kern vorbei Leute!!. Alles geschieht so, 
weil es legal ist. Man darf es. Daher wird es gemacht. Lobbyverbände 
sorgen geziehlt für Schlupflöcher und Unklarheiten in den Gesetzen. Euer 
Unmut muss bei Regierung und Gesetzgeber ankommen. Da bewirkt er etwas. 
Da gehört er hin. Alles andere ist sinnlos.

Autor: Timo (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
sowas verstehen die hier nicht..völlig sinnlos

Autor: Tino (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Timo schrieb:
> sowas verstehen die hier nicht..völlig sinnlos

Weiß ich, kenne den Laden hier und das Gemecker ist mir auch egal.
Ich wollte einfach nochmal was dazu sagen.

Autor: SW I. (sw-ing)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Klar ist es asozial, weil man sich gekonnt aus der Gemeinschaft 
ausgeklinkt hat um Geld zu sparen und jetzt, wo es doch nicht billiger 
ist, will man zurück. Das ist per Definition antisozial und unfair 
gegenüber Gemeinschaft.

Ich kann schon verstehen, warum man sich dafür entscheidet und letztlich 
ist auch der Gesetzgeber verantwortlich. Trotzdem sollte man schon 
einsehen, dass es nicht um Neid sonder um Unfairness geht.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Datum:

Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Claus M. schrieb:
> Jetzt muss der tebartz van elzt ohne goldenen Wasserhahn auskommen!

Hmm, vllt tut`s einer aus Silber auch?

Autor: Karsten B. (kastenhq2010)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Pete K. schrieb:
> Davon zahlt der Arbeitgeber aber die Hälfte und im Rentenalter eben die
> Rentenversicherung.
> Das Problem bei der PKV ist, das der Anteil der Rentenversicherung eben
> wegfällt, daher muss der PKV Rentner die komplette Summe zahlen.

Und wo bekommt die GRV die finanziellen Mittel für die Zahlung der 
Krankenkassenbeiträge her?

Claus M. schrieb:
> Ja, und wie schon erwähnt leisten die pkv en einen erheblichen Beitrag
> zur Finanzierung des Gesundheitswesens. Ohne diese würden die GKV
> Patienten erst recht in der Holzklasse sein, ohne die
> quersubventionierung durch pkv.

Die gesetzlichen Krankenversicherungen stecken rund das Achtfache ins 
Gesundheitswesen wie die privaten Krankenversicherungen (bei rund 
achtfach so vielen Mitgliedern wohlgemerkt). Würde es morgen keine PKV 
Patienten mehr geben, hätten wir nur ein paar Ärzte zu viel...

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Karsten B. schrieb:
> Und wo bekommt die GRV die finanziellen Mittel für die Zahlung der
> Krankenkassenbeiträge her?

Gute Frage, weist du das?

Denn

Karsten B. schrieb:
> Die gesetzlichen Krankenversicherungen stecken rund das Achtfache ins
> Gesundheitswesen wie die privaten Krankenversicherungen (bei rund
> achtfach so vielen Mitgliedern wohlgemerkt). Würde es morgen keine PKV
> Patienten mehr geben, hätten wir nur ein paar Ärzte zu viel...

Woher haste die Info?

Also, gib Quelle her!

Autor: Claus M. (energy)
Datum:

Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Karsten B. schrieb:
> gesetzlichen Krankenversicherungen stecken rund das Achtfache ins
> Gesundheitswesen wie die privaten Krankenversicherungen (bei rund
> achtfach so vielen Mitgliedern wohlgemerkt).

Das kann ja gar nicht sein. Dazu müsste die pkv genausowenig leisten wie 
die GKV.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Claus M. schrieb:
> Das kann ja gar nicht sein. Dazu müsste die pkv genausowenig leisten wie
> die GKV.

Ja, manche  nehmen`s bei ihren Argumenten mit der Logik ned so genau!

Autor: Michael B. (laberkopp)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Anja zoe C. schrieb:
> Gegen welche Währung ist denn der Euro neuerdings gefallen? Gegen
> UK-Pfund und US-Dollar jedenfalls mal nicht.

Seit der Finankrise 2007: Gegen jede stabile Währung, die nicht 
ebenfalls mit Billionen frisch gedrucktem FIAT Geld aufgeblasen wurde, 
wie der US$ und GBP.

Chinesischer RMB, Gold, Schweizer Franken...

Autor: Roland L. (roland2)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Claus M. schrieb:
> Karsten B. schrieb:
>> gesetzlichen Krankenversicherungen stecken rund das Achtfache ins
>> Gesundheitswesen wie die privaten Krankenversicherungen (bei rund
>> achtfach so vielen Mitgliedern wohlgemerkt).
>
> Das kann ja gar nicht sein. Dazu müsste die pkv genausowenig leisten wie
> die GKV.

die PKV zahlt zwar in der gleichen Situation mehr als die GKV, aber 
vielleicht werden die Privatversicherten nicht so oft krank.
Zum einen picken sich die PKV schon mal die Rosinen raus, indem sie 
Menschen mit Vorerkrankungen schon gar nicht aufnehmen.
Zum anderen haben Menschen mit höherem Einkommen statistisch gesehen 
eine gesündere Lebensweise, sowohl privat (Rauchen, Alkohol, Ernährung), 
als auch beruflich (weniger krankmachende Arbeitsplätze)

Autor: AOA (Gast)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Michael B. schrieb:
> Gegen jede stabile Währung, die nicht
> ebenfalls mit Billionen frisch gedrucktem FIAT Geld aufgeblasen wurde

Alle Währungen der Welt sind Fiat-Währungen, Laberkopp. Und beim Yuan 
wird zur Zeit sogar eine absichtliche Abwertung geprüft.

Autor: Gesundheitsapostel (Gast)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
SW I. schrieb:
> Klar ist es asozial, weil man sich gekonnt aus der Gemeinschaft
> ausgeklinkt hat um Geld zu sparen und jetzt, wo es doch nicht billiger
> ist, will man zurück. Das ist per Definition antisozial und unfair
> gegenüber Gemeinschaft.

Wenn ich mir so anschaue wer alles von außerhalb der BRD in unsere
solidarischen Sozialkassen eindringt, ohne je ein Cent einbezahlt zu 
haben -
(es sei den der Staat macht das - da hab ich aber Zweifel)
so gesehen ist unser TO ein kleines Würstchen.
Man muss ihm aber auch zugutehalten dass er Kinder hat die er
wahrscheinlich dazu anhalten wird in die GKV einzuzahlen - quasi als 
Buse.

Also seit nicht so streng mit eurem Urteil!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Michael B. schrieb:
> Chinesischer RMB, Gold, Schweizer Franken...

Hmm, Gold ist eine Währung?

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gesundheitsapostel schrieb:
> (es sei den der Staat macht das - da hab ich aber Zweifel)

Naja, für jeden Refugee (wenn er in H-IV) zahlt der Staat 100€ an die 
Krankenkasse.
Die Kassen selbst bräucheten für  aber ca. 290€ pro Hartzie um 
Kostendeckend arbeiten zu können.
http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2017-12/krankenversicherung-hartz-4-empfaenger-krankenkassen-pauschale-staat-kosten


Macht also eine Unterdeckung von 190€ für die die restlichen 
Kassenmitglieder
aufkommen müssen.

Anonsten muß der Staat (Beamte) die Krankheitskosten  von 290€ voll 
tragen solange die Refugees nicht den Arbeitsmarkt zur "Verfügung" 
stehen!

Autor: Le X. (lex_91)
Datum:

Bewertung
5 lesenswert
nicht lesenswert
Cha-woma M. schrieb:
> Macht also eine Unterdeckung von 190€ für die die restlichen
> Kassenmitglieder aufkommen müssen

Nun, genau das nennt sich Solidargemeinschaft.
Ich gehöre auch einer an und ich bin ehrlich gesagt lieber gegenüber 
Flüchtlingen und Hartzern solidarisch als gegenüber Gutverdienern die 
sich bewusst aus persönlichen Interessen von dieser Gemeinschaft 
verabschiedet haben und dann wieder angekrochen kommen.

Gottseidank sieht der Gesetzgeber das ähnlich und hat Hürden installiert 
(die durchaus noch etwas höher liegen dürften).

Autor: David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Le X. schrieb:
> Gottseidank sieht der Gesetzgeber das ähnlich und hat Hürden installiert
> (die durchaus noch etwas höher liegen dürften).

Richtig so.

Wir haben großes Glück, eine zugängliche gemeinsame Krankenversicherung 
zu haben (vgl. USA) - wer das nicht wertzuschätzen weiß, soll auch im 
Alter und mit Kindern zu seiner Entscheidung stehen.

Autor: Qwertz (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Le X. schrieb:
> Nun, genau das nennt sich Solidargemeinschaft.
> Ich gehöre auch einer an und ich bin ehrlich gesagt lieber gegenüber
> Flüchtlingen und Hartzern solidarisch als gegenüber Gutverdienern die
> sich bewusst aus persönlichen Interessen von dieser Gemeinschaft
> verabschiedet haben und dann wieder angekrochen kommen.

Das sehe ich genauso. Lieber für die Schwachen einstehen als für Leute, 
die bewusst egoistisch handeln. Mir geht es finanziell blendend, da gebe 
ich indirekt über meine Sozialversicherungsbeiträge auch gerne etwas an 
Bedürftige ab. Aber nicht an opportunistische PKV- nach GKV-Wechsler.

Interessanterweise werden ja in der Gesellschaft gerne arme Leute als 
Asoziale oder Asi beschimpft, dabei sind manche Gutverdienende oft die 
wahren Asozialen von ihrer charakterlichen Einstellung her.

Autor: Gerhard Z. (germel)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also, was schon gesagt wurde: Du musst unter die 
Beitragsbemessungsgrenze kommen (Stunden reduzieren, Gehalt reduzieren, 
...?), dann muss dich dein Arbeitgeben automatisch in der GKV anmelden. 
Du verlierst die Altersrücklagen, die die PKV für dich aufsparen musste.

Was noch nicht gesagt wurde: Wenn du jünger als 55 Jahre bist und ein 
Jahr in der GKV warst - kannst du drin bleiben - selbst wenn dein Gehalt 
wieder über die Beitragsbemessungsgrenze steigt. Du bist dann freiwillig 
versichert und zahlst den Höchstsatz von momentan ca. 800,- €. Hab das 
genau so erfolgreich praktiziert.

Gerhard

Autor: Horst (Gast)
Datum:

Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Früher, als ich mir ums Geld keine Gedanken machen musste, wäre mir so 
ein Thread wurscht gewesen! Da ich mir heute aber viel weniger leisten 
kann, möchte ich meinen Unmut und Neid zum Ausdruck bringen:

1.) Ich hoffe der TE muss Strafe zahlen
2.) Ich hoffe die Spritpreise steigen exponentiell
3.) Ich hoffe der TE bekommt eine Steuerforderung aufgebrummt
4.) Ich hoffe der TE muss irgendwelche Zuschläge zahlen

Wenn mir noch was einfällt, werde ich wieder posten!
PS: sobald der TE am Boden liegt, werde ich wohl nach treten, auch wenn 
ich nichts zu sagen habe...

Autor: Qwertz (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Horst schrieb:
> Wenn mir noch was einfällt, werde ich wieder posten!
> PS: sobald der TE am Boden liegt, werde ich wohl nach treten, auch wenn
> ich nichts zu sagen habe...

Soll das eine "lustige" Satire sein? Wenn ja, Ziel komplett verfehlt.

Autor: Claus M. (energy)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Soll das eine "lustige" Satire sein? Wenn ja, Ziel komplett verfehlt.

Ich fands lustig.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Soll das eine "lustige" Satire sein? Wenn ja, Ziel komplett verfehlt.

Was soll man von einen Neider mehr erwarten?

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Claus M. schrieb:
> Ich fands lustig.

Bist auch ned besser!

Autor: Claus M. (energy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Cha-woma M. schrieb:
> Claus M. schrieb:
>> Ich fands lustig.
>
> Bist auch ned besser!

Ich glaube du hast die Ironie nicht verstanden. Es war doch nur eine 
Parodie auf einen Neider.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Horst schrieb:
> 1.) Ich hoffe der TE muss Strafe zahlen
> 2.) Ich hoffe die Spritpreise steigen exponentiell
> 3.) Ich hoffe der TE bekommt eine Steuerforderung aufgebrummt
> 4.) Ich hoffe der TE muss irgendwelche Zuschläge zahlen

Sozialneid par Excellence :-) - natürlich schön anonym ... bäh :-)

Autor: Claus M. (energy)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Dieter F. schrieb:
> Sozialneid par Excellence :-) - natürlich schön anonym ... bäh :-)

Leute, der meinte das ironisch, lest doch mal den letzten satz

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Claus M. schrieb:
> Leute, der meinte das ironisch, lest doch mal den letzten satz

Sehe ich nicht so!

Autor: Qwertz (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Was soll eigentlich ständig der Vorwurf des Neides? Niemand ist neidisch 
auf jemanden, der sich wie ein asozialer Egoist verhält. Und es geht 
hier auch nicht um PKV gegen GKV allgemein, sondern nur um 
Sytemwechsler.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Egal, ob hier alle hoch oder tief im Rechteck springen: die gesetzlichen 
Regelungen sind eindeutig und als legal anerkannt.

> dabei sind manche Gutverdienende oft die
> wahren Asozialen von ihrer charakterlichen Einstellung her.

Alleine ich bin der Gute, wolltest du sagen? Sozusagen ein Bestmensch?
In deinem Fall würde ich dafür plädieren, die Bemessungsgrenzen für die 
GKV und RV komplett aufzuheben und die ca. 15% auf das Gesamtgehalt zu 
erheben.

So, ich hoffe, die Diskussion damit angeheizt zu haben.

Autor: Gesundheitsapostel (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Cha-woma M. schrieb:
> Naja, für jeden Refugee (wenn er in H-IV) zahlt der Staat 100€ an die
> Krankenkasse.
> Die Kassen selbst bräucheten für  aber ca. 290€ pro Hartzie um
> Kostendeckend arbeiten zu können.

@ Qwertz; Le X.; David S.

Das hat aber nichts aber schon gar nichts mit Solidargemeinschaft zu 
tun.
Das kann nicht sein dass sich der Staat davon schleicht - der Staat das 
sind
alle auch die REICHEN.
Wenn jemand  die Kassen der Solidargemeinschaft in Anspruch nimmt, dann 
muss
aber gewährleistet sein das die VOLLEN Beitragssätze gezahlt werden!

So gesehen sind die Rückkehrer wie der TO das kleinere Problem.

Macht euch mal ein paar Gedanken warum die Renten im Vergleich zu 
Österreich so niedrig sind, anstatt auf dem TO rumzuhacken -
der  ist mit seinen 38 Lenzen noch gar nicht so alt und aus meiner Sicht 
ein Zugewinn.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es ließe sich ganz einfach regeln wenn man per Gesetz bei einem Wechsel 
die alte Versicherung zwingen würde der neuen den bisher angesparten 
unverbrauchten Betrag (kann auch aus statistisch ermittelten 
Durchschnittswerten errechnet sein) zu überweisen. Gleichzeitig müsste 
man dann hin und her wechseln dürfen wie man lustig ist und die 
Versicherungsbeiträge würden sich automatisch angleichen und extreme 
Vor- oder Nachteile auf der jeweils anderen Seite würden schwinden weil 
der freie Wettbewerb sie dazu zwingt.

Autor: Lach (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Schon lustig, daß die Schmarotzer den Spiess umdrehen wollen und denen, 
die das aus gutem Grund kritisieren dann Neid unterstellen.
Das Schema wendet auch Trump an.

Autor: erst lesen, dann posten (Gast)
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Lach schrieb:
> Schon lustig, daß die Schmarotzer den Spiess umdrehen wollen und
> denen,
> die das aus gutem Grund kritisieren dann Neid unterstellen.
> Das Schema wendet auch Trump an.

+1

Autor: David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)
Datum:

Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Gesundheitsapostel schrieb:
> So gesehen sind die Rückkehrer wie der TO das kleinere Problem.

Und? Selbst wenn, hat das "kleinere" Problem dazu ein Thema eröffnet, 
daher spricht man darüber.

Die Österreicher haben höhere Renten, weil Arbeitgeber mehr einzahlen 
und weil sie eine bessere Demographie haben (auch durch mehr 
Zuwanderung).

Autor: Claus M. (energy)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
David S. schrieb:
> und weil sie eine bessere Demographie haben (auch durch mehr
> Zuwanderung).

Was für ein Quatsch, hahaha hahaha. Erstens stimmt das nicht. Zweitens 
immer noch einer der glaubt,  die Höhe der Rente hätte mit der 
Demografie zu tun.

Autor: David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Claus M. schrieb:
> Zweitens
> immer noch einer der glaubt,  die Höhe der Rente hätte mit der
> Demografie zu tun.

Du weißt, wie ein umlagefinanziertes System funktioniert?

In Österreich kommen auf einen Rentner mehr sozialversicherungspflichtig 
Beschäftigte.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Bernd K. schrieb:
> zwingen würde der neuen den bisher angesparten
> unverbrauchten Betrag (kann auch aus statistisch ermittelten
> Durchschnittswerten errechnet sein) zu überweisen.

Es würde schon reichen wenn die PKV die Altersrückstellungen an die GKV 
überweisen würde.
Den diese Rückstellungen bleiben bei der PKV!

Autor: Claus M. (energy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Cha-woma M. schrieb:
> Den diese Rückstellungen bleiben bei der PKV!

Weil die Politik das so will! Die GKV sind zur Ausbeutung freigegebene 
Lämmer

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Datum:

Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
David S. schrieb:
> Die Österreicher haben höhere Renten, weil Arbeitgeber mehr einzahlen
> und weil sie eine bessere Demographie haben (auch durch mehr
> Zuwanderung).

Also die Demographie, die bessere möchte ich aber mal plausibel 
dargestellt sehen!

Und diehöheren Renten werden sie auch in Austria nicht mehr lange halten 
können.
Mag sein dass die niedrigen €-Zinsen das noch hinauszögern.
Aber der den D-Land gegangen ist, wird auch für Austria und noch manch 
anderem EU-Land die Richtung vorgeben!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Claus M. schrieb:
> Weil die Politik das so will! Die GKV sind zur Ausbeutung freigegebene
> Lämmer

Und was sind die Versicherten der PKV?

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Datum:

Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Claus M. schrieb:
> die Höhe der Rente hätte mit der
> Demografie zu tun.

Vulgo:

"Je mehr ich poppe, desto fetter wird meine Pension!"

Schließlich kommt ja auch das Kindergeld vom Arbeitsamt, wegen der 
Arbeit mit den Kids!

Man muß nur einen IQ unterhalb eines Ameisenbären besitzen, dann ist 
alles
"glasklar"!

Autor: Incheon (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Claus M. schrieb:
> Weil die Politik das so will! Die GKV sind zur Ausbeutung freigegebene
> Lämmer

Die hellste Leuchte scheinst du nicht zu sein?

PKVs funktionieren, weil Kunden mehr einzahlen als sie rausbekommen.

GKVs zahlen ihre Überschüsse, falls Sie welche haben, aus.

Autor: Claus M. (energy)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Incheon schrieb:
> GKVs zahlen ihre Überschüsse, falls Sie welche haben, aus.

Das wäre mir neu. Ganz im Gegenteil bedienen sie sich nach belieben, 
wenn das aufkommen nicht reicht.

Autor: David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Cha-woma M. schrieb:
> Schließlich kommt ja auch das Kindergeld vom Arbeitsamt, wegen der
> Arbeit mit den Kids!

Auch du weißt nicht, wie ein umlagefinanziertes System funktioniert?

Cha-woma M. schrieb:
> Also die Demographie, die bessere möchte ich aber mal plausibel
> dargestellt sehen!

Und ich möchte gerne einen Lamborghini. Google ist dein Freund:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/383412/umfrage/erwerbstaetige-pro-rentner-in-ausgewaehlten-laendern/

Cha-woma M. schrieb:
> Und diehöheren Renten werden sie auch in Austria nicht mehr lange halten
> können.

Das ist richtig. Sowohl in Deutschland, als auch in Österreich werden 
die Rentenkassen massivst mit Steuergeld aufgepäppelt.

Autor: Claus M. (energy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Cha-woma M. schrieb:
> Claus M. schrieb:
>> Weil die Politik das so will! Die GKV sind zur Ausbeutung freigegebene
>> Lämmer
>
> Und was sind die Versicherten der PKV?

Selbstbestimmte, stolze Menschen.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Claus M. schrieb:
> Selbstbestimmte, stolze Menschen.

Was rauchst du aktuell?

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Datum:

Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
David S. schrieb:
> Auch du weißt nicht, wie ein umlagefinanziertes System funktioniert?

Mann oben, Frau unten?

Autor: Incheon (Gast)
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Claus M. schrieb:
> Selbstbestimmte, stolze Menschen.

Die im Alter wie eine Weihnachtsgans ausgenommen werden!

Claus M. schrieb:
> Das wäre mir neu. Ganz im Gegenteil bedienen sie sich nach belieben,
> wenn das aufkommen nicht reicht.

Wann haben die GKVs letztes Mal den Beitrag um 40% auf einmal erhöht?

Die zweitgrößte PKV hat das letztes Jahr gemacht.

Autor: Karsten B. (kastenhq2010)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
David S. schrieb:
> Das ist richtig. Sowohl in Deutschland, als auch in Österreich werden
> die Rentenkassen massivst mit Steuergeld aufgepäppelt.

Sicher? Ist es nicht eher so, dass die Steuerkassen durch Rentenbeiträge 
aufgepäppelt werden, weil man gesamtgesellschaftliche Ausgaben aus 
RV-Beiträgen finanziert und nicht ausreichend Steuermittel als Ausgleich 
bereit stellt (in Deutschland, Österreich keine Ahnung)?

Autor: Gesundheitsapostel (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Cha-woma M. schrieb:
> David S. schrieb:
>> Auch du weißt nicht, wie ein umlagefinanziertes System funktioniert?
>
> Mann oben, Frau unten?

und was ist mit

Mann hinten, Mann vorne?

Autor: Claus M. (energy)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Incheon schrieb:
> Wann haben die GKVs letztes Mal den Beitrag um 40% auf einmal erhöht?

Einzelfälle. Im Schnitt erhöht die GKV mehr. Siehe 
https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/11/22/wie-entwickeln-sich-die-beitraege

2007 bis 2017 GKV 37% pkv 35%.

: Bearbeitet durch User
Autor: Zeno (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Pete K. schrieb:
> daher muss der PKV Rentner die komplette Summe zahlen.

Nein das stimmt so nicht. Habe mich bei der BfA diesbezüglich erkundigt 
und dort hat mir es so erklärt:
Wenn man als Angestellter in der PKV versichert ist, bekommt man eine 
Zuzahlung zur Krankenversicherung. Der Zuschuß berechnet sich aus der 
Bruttorente und dem aktuellen Betragssatz zur GKV.

Beispiel:
  Bruttorente = 2000€
  Betragssatz GKV = 14%
  Zuschuß = 2000€ * 0,14 / 2 = 140€

Sollte der so berechnete Zuschuß über 50% des PKV Beitrages liegen, 
werden max. 50% gezahlt.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Der Zuschuß berechnet sich aus der Bruttorente

Sofern du Ansprüche aus der gesetzlichen RV hast.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Gesundheitsapostel schrieb:
> Mann hinten, Mann vorne?

Auch ein Aspekt der bedacht werden muß!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Zeno schrieb:
> Sollte der so berechnete Zuschuß über 50% des PKV Beitrages liegen,
> werden max. 50% gezahlt.

Toll, wenn der Zuschuß unter den 50% liegt, kann man also den Rest 
selber zusätzlich von der Rente bestreiten.


Und 2000€ Rente?
Da muß einer ja min 64 Beitragspunkte beisammen haben!

Nehmen wir mal an die PKV kostet 360€  (absolute Basisleistung)
Dann muß man aus der eigenen Tasche ca. 220€ Zahlen.
In der GKV bei gleicher Leistung zahlt man aus eigener Tasche dagegen 
ca. 130€.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
> Nehmen wir mal an die PKV kostet 360€  (absolute Basisleistung)
> Dann muß man aus der eigenen Tasche ca. 220€ Zahlen.
> In der GKV bei gleicher Leistung zahlt man aus eigener Tasche dagegen
> ca. 130€.

Die PKV ist eben nicht für Leute gemacht, die ständig am Rande der 
Insolvenz entlangtaumeln.

Autor: Zocker_53 (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
> Re: private Krankenversicherung verlassen

Geht ganz einfach.

Arbeitslos, Stütze beantragen und die Krankenkasse wechseln.

Fertig.

Autor: Michael B. (laberkopp)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Cha-woma M. schrieb:
> Nehmen wir mal an die PKV kostet 360€  (absolute Basisleistung)
> Dann muß man aus der eigenen Tasche ca. 220€ Zahlen.
> In der GKV bei gleicher Leistung zahlt man aus eigener Tasche dagegen
> ca. 130€.

So what ?

Wenn die 360 EUR PKV 100 EUR teurer ist als die GKV mit 260 EUR dann 
zahlt man eben 100 EUR mehr, das überrascht jetzt nicht wirklich.

Du bist überrascht ? Du wolltest in die PKV weil die behauptete billiger 
als die GKV zu sein ?

Internet&Telefon Flat kostet auch nur 1 EUR ... in den ersten Monaten.

: Bearbeitet durch User
Autor: Qwertz (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Michael B. schrieb:
> Du bist überrascht ? Du wolltest in die PKV weil die behauptete billiger
> als die GKV zu sein ?

Meinst du wirklich, es gibt noch so dumme Leute, die darauf 
hereinfallen? Es hat sich doch mittlerweile herumgesprochen, dass die 
PKV auf lange Sicht für Angestellte immer teurer ist als die GKV.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
> Nehmen wir mal an die PKV kostet 360€

Wobei das eine absolute Milchmädchenrechnung ist. Wie ich bereits 
schrieb,
in meinen Fall werden das bei Renteneintritt ca. 550 EUR sein. Die 
Beihilfe aus der RV wird sich auf ca. 90 EUR belaufen.
Die PKV funktioniert also nur für Selbständige, die im Rentenalter 
weiterschindern (wie z.B. ich), weil es in der GKV noch viel teuerer 
wäre, Beamte, denen ihr Dienstherr großzügige Beihilfen gewährt oder 
Leute, die Schotter ohne Ende haben.
Wenn jemand anderes in die PKV eintritt, dann aus purer Angeberei oder 
totaler Ignoranz gegenüber den frei zugänglichen Quellen im Internet. Im 
übrigen weist auch die PKV selbst auf die Beitragssteigerungen mit 
steigendem Alter hin, wenn auch verklausuliert.
Was bei der PKV am Anfang gespart wird, wird am Ende wieder einkassiert.
In meinem Fall hatte ich durch die Einsparungen am Anfang genügend 
Eigenkapital zum Kauf einer Wohnung zur Verfügung bzw. soviel, dass ich 
ohne Probleme den Bankkredit für die Rest zur Kaufsumme bekommen habe.
Damit entfällt jetzt der unkalkulierbare Posten namens Miete.
Man kann es rauf oder runter rechnen, irgendwie wird das Geld immer 
alle.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bürovorsteher schrieb:
> schrieb,
> in meinen Fall werden das bei Renteneintritt ca. 550 EUR sein. Die
> Beihilfe aus der RV wird sich auf ca. 90 EUR belaufen.

Ich hab den absoluten Min-Betrag angesetzt!
Was bedeutet das auch ganz ordenlich noch Selbstbeteilig nötig ist!

Autor: Bürovorsteher (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Ich hab den absoluten Min-Betrag angesetzt!

Dafür schaffst du es beim Arzt nicht mal bis ins Wartezimmer.

> Was bedeutet das auch ganz ordenlich noch Selbstbeteilig nötig ist!

Poplige 300 EUR im Jahr, ein Schnäppchen geradezu.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Datum:

Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Bürovorsteher schrieb:
> Poplige 300 EUR im Jahr, ein Schnäppchen geradezu.

NeNe, 300€ pro Krankheitsfall!

Autor: Claus M. (energy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Cha-woma M. schrieb:
> NeNe, 300€ pro Krankheitsfall

Welche PKV soll denn sowas machen? Normal ist eine Selbstbeteiligung 
immer pro Jahr wirksam.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Claus M. schrieb:
> Welche PKV soll denn sowas machen? Normal ist eine Selbstbeteiligung
> immer pro Jahr wirksam.

Es gilt Vertragsfreiheit!

Allgemein:
Die PKV mußte aufgrund der Reform der KV und der Pflicht jedes 
Bundesbürgers sich KV zu versichern die Mitgliedschaft für jeden öffnen.
Da sind halt zuhauf auch Leute in die PKV reingekommen die nach ein paar 
Monaten keine Beiträge mehr zahlten.
Folge, diese  Versicherten müssen von den Rest "mitfinanziert" werden.
Was wiederum zur Folge hatte das die Beiträge massiv anstiegen.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Aus der Welt online:
https://www.welt.de/finanzen/article157600119/Fuer-Nicht-Beamte-wird-die-PKV-zum-finanziellen-Risiko.html

Schon 2016 wurde offenbar, dass  nur mehr Beamte in die PKV eintretten.

Deshalb sind die auch so wild auf die "Bürgerversicherung", wuste ich 
doch gleich das denen es nur um ihren Vorteil geht!

Autor: Bürovorsteher (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Folge, diese  Versicherten müssen von den Rest "mitfinanziert" werden.

Nein, die landen stehenden Fußes im Notlagentarif. Da werden nur ganz 
akute Sachen geradegebogen, die dann vom Versicherten jahrzehntelang 
abgestottert werden müssen.

> Was wiederum zur Folge hatte das die Beiträge massiv anstiegen.

Kann ich bei mir nicht erkennen, ich hatte in den vergangenen Jahren 
Beitragserhöhungen so um die 10 - 15 EUR, also eher 
unterdurchschnittlich.

> NeNe, 300€ pro Krankheitsfall!

Du solltest dich vllt nur zu Dingen äußern, von denen du Ahnung hast.

Autor: Jo S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tino schrieb:
> ich bin 38 und habe 2004 eine PKV abgeschlossen. Nun - mit Frau und
> Kindern - muss ich rückblickend feststellen, dass die damalige
> PKV-Entscheidung nicht schlau war.
>
> Daher möchte ich die PKV verlassen.
> Ich liege mit meinem Einkommen knapp über der JAEG und könnte in Teizeit
> gehen. Somit müsste ich wieder versicherungspflichtig werden.

JAEG unterschreiten -> pflichtversichert in GKV

- zeitweise Teilzeitarbeit vereinbaren
- temporäre Gehaltsabstufung - später nachzahlen lassen
- Boni u. Weihnachtsgeld später ausbezahlen lassen

Man muß eine bestimmte Dauer pflichtversichert gewesen sein, um in der 
GKV verbleiben zu können. Erkundige dich bei mehreren GKV.

Bei der PKV eine Anwartschaftsversicherung vereinbaren. Damit lassen 
sich 10 Jahre lang der Versicherungsstatus und die 
Alterungsrückstellungen bewahren.

Allgemein: Eine PKV rentiert sich in den meisten Fällen nicht. Auch 
nicht für lebenslang kinderlose Singles.

Autor: branadic (Gast)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Wie jedem klar sein sollte, ist die GKV Versicherung eine ökonomisch 
furchtbar schlechte Institution, die nur darauf aus ist minimale 
Ausgaben auszuweisen. Und da man keine Gewinne erzielen darf, nennt man 
das Kind einfach Rücklagen.
Dem Versicherten dagegen werden nur solche Leistungen angeboten, die im 
Leistungskatalog niedergerschrieben sind. Um diesen herrscht ein reger 
Kampf.
So ist es nicht verwunderlich, dass es heute für verschiedene 
Krankheitsbilder teure "Lösungen" z.B. in Form von Einmaloperationen 
gibt, die, über die Lebensjahre des Erkrankten hochgerechnet, dem System 
jedoch Kosten in signifikanter Höhe einsparen würde. Das ist aber zu 
langfristig gedacht und passt nicht zum System am Jahresende enorme 
Rücklagen auszuweisen.
Stattdessen erhält der Erkrankte eine "Lösung" aus dem Leistungskatalog, 
die oftmals noch nicht einmal das Mindestmaß der notwendigen Behandlung 
abdeckt und meist auch nur die Sympthome bekämpft.
Möchte er mehr, muss er dafür selbst aufkommen (z.B.: Physiotherapie).
Möchte man als GKV die Einmallösung, die tatsächlich die Krankheit statt 
nur die Sympthome bekämpft, muss man dafür erst recht selbst aufkommen. 
Auf diesen Kosten bleibt er meist vollständig sitzen, da z.T. noch nicht 
einmal steuerlich absetzbar. Was für ein System.
Ärzte rechnen unverschämt hohe Kosten für Tätigkeiten ab, bei denen man 
mit gesundem Menschenverstand nicht mehr folgen kann.

Wer hier auf den kleinen Arbeitnehmer rumhackt, der das kranke System zu 
seinen Gunsten nutzt, verschließt die Augen vor dem großen Ganzen. Wie 
fair ist es jungen Menschen zu erzählen ein Leben lang in eine 
Rentenversicherung zu zahlen, sich gleichzeitig noch privat absichern zu 
müssen, weil er im Alter von seinen eingezahlten Beiträgen nicht leben 
können wird? Diese ganze Rumhackerei ist ebenso eine Rosinenpickerei wie 
es hier dem TO vorgeworfen wird, weil sie den Gesamtzusammenhang 
verkennt.

Ich kann den TO bei seinem Vorhaben nur ermutigen, denn solange 
Unternehmen Gewinne privatisieren und Verluste auf die Allgemeinheit 
umlasten, seien es Banken oder Fahrzeughersteller, solange der Staat den 
kleinen Mann regelmäßig schröpft und solange Giganten Gelder verschieben 
um sich der Steuer zu entziehen, sind solche Aktionen wie die des TO nur 
Tropfen auf dem heißen Stein.

-branadic-

Autor: Qwertz (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
branadic schrieb:
> Dem Versicherten dagegen werden nur solche Leistungen angeboten, die im
> Leistungskatalog niedergerschrieben sind.

Und das ist sehr gut so, dadurch wird auch nur das erwiesenmaßen 
medizinisch Sinnvolle und Notwendige geleistet. Wer mehr will, kann 
jederzeit auf eigene Kosten upgraden. Ein vernünftiger Ansatz.

branadic schrieb:
> Wie fair ist es jungen Menschen zu erzählen ein Leben lang in eine
> Rentenversicherung zu zahlen, sich gleichzeitig noch privat absichern zu
> müssen, weil er im Alter von seinen eingezahlten Beiträgen nicht leben
> können wird?

Falscher Ansatz, seine eingezahlten Beiträge sind ja nicht für ihn, 
sondern für die aktuellen Rentner. Wieder jemand, der das 
Umlageverfahren offensichtlich nicht verstanden hat.

branadic schrieb:
> Ich kann den TO bei seinem Vorhaben nur ermutigen, denn solange
> Unternehmen Gewinne privatisieren und Verluste auf die Allgemeinheit
> umlasten, seien es Banken oder Fahrzeughersteller, solange der Staat den
> kleinen Mann regelmäßig schröpft und solange Giganten Gelder verschieben
> um sich der Steuer zu entziehen, sind solche Aktionen wie die des TO nur
> Tropfen auf dem heißen Stein.

Ein moralisch verwerfliches Handeln wird nicht dadurch besser, dass 
Andere sich auch oder noch schlimmer falsch verhalten. Dieser Grundsatz 
gilt im Übrigen auch bei Ordnungswidrigkeiten und Straftaten. Das ist 
wie bei einem kleinen Steuerhinterzieher, der sich auf Uli Hoeneß 
beruft.

Autor: branadic (Gast)
Datum:

Bewertung
4 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Und das ist sehr gut so, dadurch wird auch nur das erwiesenmaßen
> medizinisch Sinnvolle und Notwendige geleistet. Wer mehr will, kann
> jederzeit auf eigene Kosten upgraden. Ein vernünftiger Ansatz.

Und das es sich dabei um das medizinisch Notwendige handelt kannst du 
beurteilen?
Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass das nicht der Fall ist, 
denn wie bei jedem System versucht jeder bei der Verhandlung des 
Leistungskataloges seinen Profit/Bakschisch herauszuschlagen. Da geht es 
nicht um die Patienten, denn die eine Seite will nichts zahlen, die 
andere Seite nichts verschenken. Die vermeintlich menschliche Moral hat 
bei diesen Diskussionen keinen Ort, denn wie gesagt, es geht nicht um 
das Wohl des Erkrankten.

Qwertz schrieb:
> Falscher Ansatz, seine eingezahlten Beiträge sind ja nicht für ihn,
> sondern für die aktuellen Rentner. Wieder jemand, der das
> Umlageverfahren offensichtlich nicht verstanden hat.

Hab ich schon verstanden, aber hier kam das Stichwort Fairness auf. An 
welcher Stelle ist das System in Deutschland fair?

Qwertz schrieb:
> Ein moralisch verwerfliches Handeln wird nicht dadurch besser, dass
> Andere sich auch oder noch schlimmer falsch verhalten. Dieser Grundsatz
> gilt im Übrigen auch bei Ordnungswidrigkeiten und Straftaten. Das ist
> wie bei einem kleinen Steuerhinterzieher, der sich auf Uli Hoeneß
> beruft.

Dazu kann ich nur sagen, der Fisch stinkt vom Kopf her.
Wenn ein Autokonzern mit der Unterstützung der Regierung tausende 
Autofahrer verprellt und der Privatmann auf den Kosten sitzen bleibt 
regt sich das Volk zwei Tage lang auf. Wenn hier aber der kleine Mann 
das ihm gegebene System zu seinen Gunsten nutzt, startet ein tagelanger 
Shitstorm. Da appeliere ich doch mal an den gesunden Menschenverstand 
und die Verhältnismäßigkeit.

-branadic-

Autor: Qwertz (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
branadic schrieb:
> Wenn ein Autokonzern mit der Unterstützung der Regierung tausende
> Autofahrer verprellt und der Privatmann auf den Kosten sitzen bleibt
> regt sich das Volk zwei Tage lang auf. Wenn hier aber der kleine Mann
> das ihm gegebene System zu seinen Gunsten nutzt, startet ein tagelanger
> Shitstorm.

Anderes Thema, du kannst die zwei Sachen nicht gegeneinander aufrechnen. 
Hier im Thread geht es ausschließlich um Letzteres und nicht Volkswagen.

branadic schrieb:
> Hab ich schon verstanden, aber hier kam das Stichwort Fairness auf. An
> welcher Stelle ist das System in Deutschland fair?

Beim Thema Rente und Umlageverfahren ganz einfach: es wird anteilig das 
umverteilt, was gerade erwirtschaftet wird. Das ist fair.

branadic schrieb:
> Und das es sich dabei um das medizinisch Notwendige handelt kannst du
> beurteilen?

Nein, aber dafür gibt es Institutionen und Gutachter, dem muss ich als 
Laie eben glauben.

Autor: Klugscheisser (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> branadic schrieb:
>> Hab ich schon verstanden, aber hier kam das Stichwort Fairness auf. An
>> welcher Stelle ist das System in Deutschland fair?
>
> Beim Thema Rente und Umlageverfahren ganz einfach: es wird anteilig das
> umverteilt, was gerade erwirtschaftet wird. Das ist fair.

alles Andere wäre eine kapitalgedeckte Altersvorsorge...
In die zahlst Du Dein Leben lang ein, um dann im Alter davon leben zu 
können.
Blöd dabei ist nur, dass sehr wahrscheinlich der Beitrag, den Du 
irgendwann am Anfang mal eingezahlt hast aufgrund von Inflation nichts 
mehr Wert ist.
Rendite gibt es auch nicht mehr und als es sie mal gegeben hat, was 
glaubst Du, wo die herkam? Richtig. Von Leuten die Kredite aufnehmen 
mussten und dafür von ihrem Einkommen viel höhere Zinsen zahlen 
mussten... also wieder von der Allgemeinheit.

Davon abgesehen kann Dir bei einer kapitalgedeckten Altersvorsorge 
keiner garantieren, was in 10, 20 oder gar 40 Jahren mal sein wird. Ob 
das Geld dann überhaupt noch was wert ist, ob ganz andere gesetzliche 
Rahmenbedingung vorherrschen, geschweige denn welche Regierung gerade 
was beschliesst...

Autor: Tino (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Guten abend,

ich wollte mich nochmal zurückmelden. Ich bin zum 31.5. aus der PKV 
ausgeschieden indem ich meine Arbeitszeit auf 70% reduziert habe. Somit 
liege ich knapp unter der JAEG. Seit 1.6. bin ich glückliches 
GKV-Mitglied. Glücklicherweise kann meine Frau zum 1.8. ihre Arbeitszeit 
anheben, was sie sowieso vor hatte. Damit haben wir etwa das gleiche 
Familieneinkommen wie zuvor. In einem Jahr wird meine Arbeitszeit wieder 
auf 100% gesetzt. Der Umstieg zur GKV lief letztendlich problemlos.

Tip für alle, die Ähnliches vorhaben:
Falls euer AG mitspielt, lasst euch unbegrenzt auf < JAEG setzen, wartet 
nach Umstieg in die GKV 2-3 Monate und lasst euch dann wieder auf 100% 
Arbeitszeit setzen. Funktioniert genauso, nur leider macht mein AG da 
nicht mit - ich muss ein ganzes Jahr kürzer treten ;)

Autor: Hans (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Schmarotzer!

Autor: Uwe (Gast)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Gut gemacht!

Autor: Sebastian H. (sebh)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Hans schrieb:
> Schmarotzer!

Kann man so sehen, aber wenn ich lese, dass der durchschnittliche GKV 
Patient 180€ im Monat kostet und ich und mein AG 700€ einzahlen, dann 
ist Tino ganz sicher nicht der größte Schmarotzer.

Und wenn ich dann sehe wie wenig man verdienen muss um die 180€ bereits 
abgeknöpft zu bekommen Frage ich mich, wofür die 520€ die ich zu viel 
zahle draufgehen. Da muss es eine ganze Reihe Leute geben die nicht nur 
"wenig" verdienen sondern "sehr sehr wenig" oder "nichts". Und dann ist 
die Frage: können die nicht mehr oder sind sie Schmarotzer?

Wenn man als Gutverdiener in der GKV nicht ein Vielfaches der 
Durchschnittskosten begleichen müsste sondern nur 30% oder 50% mehr dann 
gäbe es die PKV gar nicht (bzw. nur für Selbstständige), das ist also 
ein rein hausgemachtes Problem.

Autor: Qwertz (Gast)
Datum:

Bewertung
4 lesenswert
nicht lesenswert
Sebastian H. schrieb:
> Und wenn ich dann sehe wie wenig man verdienen muss um die 180€ bereits
> abgeknöpft zu bekommen Frage ich mich, wofür die 520€ die ich zu viel
> zahle draufgehen.

Die Krankenversicherung gehört nun einmal zu den Versicherungen, die man 
unbedingt haben muss, aber nur ungern in Anspruch nimmt. Oder bist du 
etwa gerne krank?

Also ich bin heilfroh, wenn ich meiner gesetzlichen Krankenkasse mal 
wieder ein Jahr lang fast gar nichts gekostet habe, auch wenn ich den 
Höchstsatz einzahle. Das mache ich gerne.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sebastian H. schrieb:
> Hans schrieb:
>> Schmarotzer!

Der Hansi ist halt ein Neider!
>
> Kann man so sehen, aber wenn ich lese, dass der durchschnittliche GKV
> Patient 180€ im Monat kostet und ich und mein AG 700€ einzahlen, dann
> ist Tino ganz sicher nicht der größte Schmarotzer.
Du vergißt aber das bei "Durchnitt" auch die ganzen Rentner drunter 
fallen.
Vorallem vergißt du auch, dass im System der GKV auch die 
"Mitversicherten" Familienangehörigen drunter fallen. Und ich möcht auch 
nicht`s von den vielen Versicherten wissen die zwangsweise 
"krankenversichert" sind und keine Beiträge entrichten, entweder weil 
sie nicht können, oder aber auch nicht wollen.
Zur Lage:
https://www.welt.de/wirtschaft/article173828837/GKV-Viele-Selbststaendige-koennen-Mindestbeitrag-nicht-zahlen.html
"Mittlerweile gebe es aber auch viele Selbstständige ohne Beschäftigte 
und mit sehr kleinen Einkünften. Knapp zehn Prozent der Erwerbstätigen 
hierzulande arbeiten auf eigene Rechnung. Fast 60 Prozent sind 
Solo-Selbstständige, die zum Teil als IT-Kräfte oder Consultants einen 
hohen Verdienst haben, zum Teil aber auch als Pflegekräfte, Tagesmütter, 
Taxifahrer oder Marktstandbetreiber über wenig Geld verfügen. In der GKV 
sind derzeit mehr als 1,3 Millionen vollzeiterwerbstätige Selbstständige 
versichert – Tendenz steigend."

Von den 1,6 Mio sind 1 Mio Solo Selbständige. Da sind aber aber auch 
diejenigen Aufstocker dabei die als EU-Bürger hier beruflich tätig sind.

Und wenn man schon bei "Durchschnitt" sind:  Die Gesundheits_Kosten der 
"Refugee`s", die der "Staat" "vulgo Beamte" der GKV  auf`s Auge drückt, 
da sollte man sich auch mal schlauf machen.
Den Beamten sind die Schutzsuchenden offenbar zu teuer, deshalb wollen 
die die in die GKV mitversichern. 90€ zahlt der Staat für Refugee`s 
dann. Dafür gibt`s dann den Vollschutz  der GKV.

Wie die Hütchen-Spieler am Bahnhof wird von der politischen 
Funktionärskaste die Situation in den Sozialkassen verschleiert.


> Und wenn ich dann sehe wie wenig man verdienen muss um die 180€ bereits
> abgeknöpft zu bekommen Frage ich mich, wofür die 520€ die ich zu viel
> zahle draufgehen. Da muss es eine ganze Reihe Leute geben die nicht nur
> "wenig" verdienen sondern "sehr sehr wenig" oder "nichts". Und dann ist
> die Frage: können die nicht mehr oder sind sie Schmarotzer?

Willst du dich auf das NIveau von "Hansi" dich begeben?

> Wenn man als Gutverdiener in der GKV nicht ein Vielfaches der
> Durchschnittskosten begleichen müsste sondern nur 30% oder 50% mehr dann
> gäbe es die PKV gar nicht (bzw. nur für Selbstständige), das ist also
> ein rein hausgemachtes Problem.
Ähh, haste jetzt nur mehr den Milchmädchen Rechner zur Hand?


Die PKV gib`s weil man es politisch Wollte.
In der BRD der 70´er war es halt so, das die Wirtschaft noch stärker 
(persönlich) mit der Politik verflochten war.
War hat alles noch mehr "lokal" damals.
Globalisierung?
Da hat keiner gewust was es bedeutet!
Globalisierung der
-Finanzmärkte,
-Investitionsströme,
-Gütermärkte
-Arbeitsmärkte
bedeutet Auflösung der nationalen Märkte.

Und wer in dem Forum mal so manche Meinung von manchen "Experten" zu 
Augen bekommt. Der kann  nur ein´s sagen:

It`s the Globalition stupit`s!

Hier leben offenbar noch viele in einer Welt in der Nena noch von 99 
L-Ballons trillert oder die Nicole auf der Klippe "ein bisschen Frieden" 
schmachtet.

Autor: Ulf L. (ulf_l)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Tino schrieb:
[...]> Tip für alle, die Ähnliches vorhaben:
> Falls euer AG mitspielt, lasst euch unbegrenzt auf < JAEG setzen, wartet
> nach Umstieg in die GKV 2-3 Monate und lasst euch dann wieder auf 100%
> Arbeitszeit setzen. Funktioniert genauso, nur leider macht mein AG da
> nicht mit - ich muss ein ganzes Jahr kürzer treten ;)

Genau so geht's :-). Die GKV fand das übrigens gar nicht so asozial, 
sondern hat mir da noch kräftig mit Rat und Tat zur Seite gestanden.

Autor: Le X. (lex_91)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sebastian H. schrieb:
> Frage ich mich, wofür die 520€ die ich zu viel
> zahle draufgehen. Da muss es eine ganze Reihe Leute geben die nicht nur
> "wenig" verdienen sondern "sehr sehr wenig" oder "nichts".

Nein muss es nicht.
Was meinst du was passiert wenn du Krebs oder eine andere 
behandlungsintensive Krankheit bekommst?
Dann liegen deine monatlichen Behandlungskosten auch schnell über 700€, 
die sind dann schnell mal eher 5-stellig.
Dann bist du auch darauf angewiesen dass andere in der 
Solidargemeinschaft mehr Einzahlen als sie an Kosten verursachen weil 
sie dich mitfinanzieren müssen.
Das ist nun mal das Prinzip dahinter.

@ Tino: Schade dass du es geschafft hast, auch wenn ich die (asoziale) 
Triebkraft hinter deinem Handeln gut verstehen kann. Vielleicht haben ja 
andere weniger Glück.

: Bearbeitet durch User
Autor: Markus (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Das Grundproblem ist nicht Tino (der Threadersteller), sondern die 
eigenartige Vermischung zwischen privaten und gesetzlichen 
Krankenversicherungen.
Man sollte sich endlich für ein System entscheiden: Entweder nur eine 
verpflichtende Bürgerversicherung oder nur private Versicherungen, die 
dann aber keinen Versicherungsnehmer -z.B. wegen Vorerkrankungen- 
ablehnen dürfen.

Autor: Harald (Gast)
Datum:

Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Le X. schrieb:

> @ Tino: Schade dass du es geschafft hast, auch wenn ich die (asoziale)
> Triebkraft hinter deinem Handeln gut verstehen kann. Vielleicht haben ja
> andere weniger Glück.

Da ist er wieder, der typische deutsche Neider. Ekelhaft!

Autor: Tino (Gast)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
ich schrieb es weiter oben schon:

mit eurer Kritik seid ihr bei mir an der falschen Adresse. Gründet eine 
Bürgerinitiative, wirkt auf eure Abgeordneten ein, dass die Gesetzte 
geändert werden. Da wäre euer Unmut an der richtigen Stelle, aber mäkelt 
bitte nicht scheinheilig an Leuten rum, die sich nach Recht und Gesetzt 
ökonomisch verhalten!

Autor: Claus M. (energy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Le X. schrieb:
> Sebastian H. schrieb:
>> Frage ich mich, wofür die 520€ die ich zu viel
>> zahle draufgehen. Da muss es eine ganze Reihe Leute geben die nicht nur
>> "wenig" verdienen sondern "sehr sehr wenig" oder "nichts".
>
> Nein muss es nicht.
> Was meinst du was passiert wenn du Krebs oder eine andere
> behandlungsintensive Krankheit bekommst?
> Dann liegen deine monatlichen Behandlungskosten auch schnell über 700€,
> die sind dann schnell mal eher 5-stellig.

Du hast es nicht kapiert. Die Kosten pro Person für die GKV liegen bei 
180 pro Person im Durchschnitt, da sind die schwerkranken schon 
eingepreist

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Justus S. schrieb:
> Tino schrieb:
>> Somit müsste ich wieder versicherungspflichtig werden.
>
> es ist eine Frechheit, dass so etwas überhaupt möglich ist...

Sofern der Versicherte dem Privatversicherer
ein "Plus" beschert hat,
sollte man mindestens einen Teil der eingezahlten Beiträge
aus der Privaten rausziehen können
und dann dem Sozialtopf zuführen können.
...können? MÜSSEN!

die privaten Krankenversicherer machen schliesslich
Plus auf Kosten der Sozialkassen.

Autor: achso (Gast)
Datum:

Bewertung
4 lesenswert
nicht lesenswert
Das Geschimpfe verstehe ich nicht. Das Problem ist doch, dass das 
Zurückwechseln mit ein paar Tricks völlig legal möglich ist.

Das Problem liegt im Gesetz, nicht bie den Leuten, die es nutzen.

Ich persönlich würde private Krankenversicherungen gesetzlich verbieten, 
und jeder müsste in die GKV einzahlen.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sebastian H. schrieb:
> Und wenn ich dann sehe wie wenig man verdienen muss um die 180€ bereits
> abgeknöpft zu bekommen Frage ich mich, wofür die 520€ die ich zu viel
> zahle draufgehen. Da muss es eine ganze Reihe Leute geben die nicht nur
> "wenig" verdienen sondern "sehr sehr wenig" oder "nichts". Und dann ist
> die Frage: können die nicht mehr oder sind sie Schmarotzer?

Kinder, nicht arbeitende Ehefrauen/-männer, Arbeitslose

Und ja, auch gering Verdienende und Studis gehören dazu.

Man kann denen natürlich allen sagen: seht zu, wie Ihr zu medizinischer 
Versorgung kommt.

Oder man kümmert sich um die Leute - auch um die, die es nicht so gut 
wie man selbst erwischt haben.

> Wenn man als Gutverdiener in der GKV nicht ein Vielfaches der
> Durchschnittskosten begleichen müsste sondern nur 30% oder 50% mehr dann
> gäbe es die PKV gar nicht (bzw. nur für Selbstständige), das ist also
> ein rein hausgemachtes Problem.

Nein, das liegt nur an der Mindestbemessungsgrenze. Würde man von jedem 
proportional zum Einkommen Beiträge verlangen (nach unten und, ja, auch 
nach oben hin ungedeckelt!), dann würden auch die Rattenfängerangebote 
der PKVs ("ab 99€!) nicht mehr verfangen. Wer €500 verdient, zahlt €75, 
wer €10000 verdient, zahlt €1500. So wäre das korrekt.

Dazu ist das eine ist eine Versicherung für handverlesene Mitglieder, 
die andere ist solidarisch.

Eine für alle zugängliche Krankenkasse ist für mich und glücklicherweise 
offenbar auch viele andere einer, wenn nicht der Grundpfeiler einer 
sozialen Gesellschaft.

Für mich war es immer eine Selbstverständlichkeit und aus obigen Gründen 
ganz bewusst gewählt, dass ich auch als Selbstständiger in der GKV 
bleibe.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
achso schrieb:
> Ich persönlich würde private Krankenversicherungen gesetzlich verbieten,
> und jeder müsste in die GKV einzahlen.

nö, man könnte eine Basisversicherung als Pflicht
für ausmahmslos ALLE über die Sozialkassen machen.

wer dann meint, dass das nicht reichen würde,
kann sich dann privat "weiter"versichern.
Wer sich ausschliesslich nur vom Chefkoch bedienen lassen kann,
bitteschön, der kann dann dafür zusatzversicherungen abschliessen.

Ich verstehe nicht, warum man damit in D so ein Problem hat,
wirklich ALLE Menschen in die Sozialkassen zu zwingen.

Da soll keine über die USA schimpfen, wo man es auch oft nicht einsieht:

iiich
wieso ich denn... warum soll ich denn für andere mitbezahlen.

Autor: xxx (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Chris D. schrieb:
> Nein, das liegt nur an der Mindestbemessungsgrenze. Würde man von jedem
> proportional zum Einkommen Beiträge verlangen (nach unten und, ja, auch
> nach oben hin ungedeckelt!), dann würden auch die Rattenfängerangebote
> der PKVs ("ab 99€!) nicht mehr verfangen. Wer €500 verdient, zahlt €75,
> wer €10000 verdient, zahlt €1500. So wäre das korrekt.

Fände ich ungerecht, viel einzahlen und dann kaum Leistungen bekommen. 
Beim Zahnersatz komische Regelungen, usw...

Denn, auch wenn man viel verdient, bedeutet das nicht das man Netto viel 
zur Verfügung hat um noch einmal alles selber zu bezahlen. Außerdem 
kassieren die GKV (besonders wenn es !keine! Obergrenze gibt) nochmal 
bei jeder anderer Einnahmequelle ab:
- Zinsen
- Mieteinahmen
- Wenn (Lebens-)Versicherungen ausbezahlt werden
- Gewinne bei Aktien/Dividenten
- usw.

GKVs sind da richtige Schmarotzer

Autor: Qwertz (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
achso schrieb:
> Das Problem liegt im Gesetz, nicht bie den Leuten, die es nutzen.

Nein. Nicht alles, was laut Gesetz irgendwie möglich ist, ist auch 
(moralisch) vertretbar. Es liegt also an beidem, dem Gesetz und den 
Leuten.
Findest du etwa auch Abzockanwälte sympathisch, oder Steuerhinterzieher, 
die Gesetzeslücken ausnutzen?

Autor: Qwertz (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Chris D. schrieb:
> Für mich war es immer eine Selbstverständlichkeit und aus obigen Gründen
> ganz bewusst gewählt, dass ich auch als Selbstständiger in der GKV
> bleibe.

Das ist eine sehr vorbildliche Einstellung: Nicht immer nur egoistisch 
an sich selbst und seinen Vorteil zu denken. Ich bin auch ganz bewusst 
in der GKV (allerdings nicht selbständig).

Autor: xxx (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Findest du etwa auch Abzockanwälte sympathisch, oder Steuerhinterzieher,
> die Gesetzeslücken ausnutzen?

Wenn jemand Gesetzeslücken ausnutzt, dann ist das kein 
Steuerhinterzieher (ist ja schließlich legal).

Im Grunde ist Geld beim Staat sowieso schlecht angelegt, die können mit 
Geld nicht umgehen. Sieht man doch jeden Tag...

Autor: Qwertz (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
xxx schrieb:
> Außerdem kassieren die GKV (besonders wenn es !keine! Obergrenze gibt)
> nochmal bei jeder anderer Einnahmequelle ab:
> - Zinsen
> - Mieteinahmen
> - Wenn (Lebens-)Versicherungen ausbezahlt werden
> - Gewinne bei Aktien/Dividenten
> - usw.
>
> GKVs sind da richtige Schmarotzer

Du hast hier sehr schön dein Unwissen zur Schau gestellt. Peinlich für 
dich!

Das stimmt nicht während der Zeit  der Erwerbstätigkeit, und auch als 
Rentner nicht, wenn man in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR) 
pflichtversichert ist. Dann fallen auf
Mieteinnahmen, Zinsen, Dividenden, sowie private Renten keine 
Krankenkassenbeiträge an.

Autor: Harald (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> achso schrieb:
>> Das Problem liegt im Gesetz, nicht bie den Leuten, die es nutzen.
>
> Nein. Nicht alles, was laut Gesetz irgendwie möglich ist, ist auch
> (moralisch) vertretbar. Es liegt also an beidem, dem Gesetz und den
> Leuten.
> Findest du etwa auch Abzockanwälte sympathisch, oder Steuerhinterzieher,
> die Gesetzeslücken ausnutzen?

Noch so ein Loser, der es anderen neidet, wenn sie klug sind, geistig 
flexibel und das beste für sich und die ihren herausholen.

Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Harald schrieb:
> Noch so ein Loser, der es anderen neidet, wenn sie klug sind, geistig
> flexibel und das beste für sich und die ihren herausholen.

Das hat nichts mit Neid zu tun. Auch wenn ihr asozialen Schmarotzer euch 
das noch so oft einreden mögt.

Autor: Qwertz (Gast)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Harald schrieb:
> Noch so ein Loser, der es anderen neidet, wenn sie klug sind, geistig
> flexibel und das beste für sich und die ihren herausholen.

Ich wiederhole es gerne noch einmal: Niemand, wirklich niemand ist 
neidisch auf asoziale Egoisten und Schmarotzer, die nur auf ihren 
eigenen Vorteil bedacht sind. Solche Leute braucht niemand! Und du 
nennst das auch noch "klug", das sagt bereits viel über dich aus.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Ich zitiere hier mal Herrn Qwertz aus einem Nachbarthread (Arbeitszeit):

> Tom schrieb:
> > Ich frage mich stetig wie kann man mit so wenig Aufwand da durch kommen
> > aber anscheinend ist das im Konzern so.

> Ja, das muss man auch nicht hinterfragen. Einfach so hinnehmen und es
> sich in der Komfortzone gemütlich einrichten. Das Leben ist hart genug.

Echt goil, unsere Wutbürger!

Autor: xxx (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Du hast hier sehr schön dein Unwissen zur Schau gestellt. Peinlich für
> dich!

Selber unwissend:

Hier ein Ausschnitt:
Wer freiwillig in der gesetzlichen KV versichert ist, zahlt auf alle 
ihre Einkünfte den vollen Beitragssatz. Zu den sonstigen Einkünften 
gehören u.a. Kapitalerträge, Zinsen, Betriebliche Altersvorsorge, 
Mieteinnahmen aus Immobilienbesitz usw..
Die Beitragsberechnung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) 
erfolgt bei allen freiwillig Versicherten *1) in der GKV nach dem 
Gesamteinkommen, also einschließlich der Mieteinnahmen.

https://www.deutsche-anwaltshotline.de/rechtsberatung/112653-auswirkungen-von-mieteinnahmen-fuer-die-krankenkasse

--------------------------

Wenn es keine Obergrenzen mehr geben würde (wie oben gefordert), dann 
muss von all dem 15% abgegeben werden.

Ich würde das nur akzeptieren können, wenn es dafür eine "First-Class" 
Versorgung - für alle - dann gibt.

Autor: achso (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> achso schrieb:
>> Das Problem liegt im Gesetz, nicht bie den Leuten, die es nutzen.
>
> Nein. Nicht alles, was laut Gesetz irgendwie möglich ist, ist auch
> (moralisch) vertretbar. Es liegt also an beidem, dem Gesetz und den
> Leuten.
> Findest du etwa auch Abzockanwälte sympathisch, oder Steuerhinterzieher,
> die Gesetzeslücken ausnutzen?

Wenn ausreichende wirtschaftliche Zwänge (z.B. Mehrausgaben von 
hunderten Euro pro Monat) vorliegen, dann würde ich ganz bestimmt nicht 
aus der Güte meines Herzens beschließen, auf den Wechsel zu verzichten.

Und weil das völlig legal ist, würden alle so handeln, ob sie bereit 
sind es zuzugeben oder nicht.

Und darum muss die Lücke im Gesetz geschlossen werden.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Und darum muss die Lücke im Gesetz geschlossen werden.

Das ist keine Lücke im Gesetz, das ist so gewollt. Solange der Staat 
seine Beamten in die PKV entsorgt, weil die GKV für selbigen offenbar zu 
teuer ist, bleibt das so.

Autor: Sebastian H. (sebh)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Chris D. schrieb:
> Kinder, nicht arbeitende Ehefrauen/-männer, Arbeitslose
>
> Und ja, auch gering Verdienende und Studis gehören dazu.
>
> Man kann denen natürlich allen sagen: seht zu, wie Ihr zu medizinischer
> Versorgung kommt.
>
> Oder man kümmert sich um die Leute - auch um die, die es nicht so gut
> wie man selbst erwischt haben.

Der Staat zahlt für Arbeitslose (vermutlich auch Rentner), Flüchtlinge, 
und hoffentlich auch Familienmitglieder eine Pauschale in die GKV (die 
natürlich auch indirekt von den >JAEG Verdienern bezahlt wird). Diese 
ist nur viel zu gering (knapp 100€ statt "bis zu" 290€ die zur Deckung 
nötig wären) und die Differenz darf von den übrigen Versicherten 
aufgebracht werden.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/hartz-iv-empfaenger-staat-zahlt-krankenkassen-zehn-milliarden-euro-zu-wenig-a-1183423.html

Werfe ich jetzt einen Brutto-Netto-Rechner an, komme ich bei einem 
monatlichen Einkommen von 1700€ brutto auf 142€ Krankenversicherung. Mit 
AG-Anteil ist man also ab ~1220€ netto kostenneutral (wenn die "bis zu 
290€" von oben stimmen, anderswo habe ich mal von 180€ gelesen).

Wenn jemand Vollzeit arbeitet und <1200€ netto verdient, dann habe ich 
kein Problem damit wenn dieser dann weniger einzahlt und ich mehr, das 
macht den Sozialstaat aus. Aber wäre es nicht sozialer, das bei 
nicht-Vollzeit Arbeitenden, Arbeitslosen, Kindern, Rentnern usw. der 
Staat die Kosten für diese nicht zu 60-70% auf die GKV-Versicherten 
abwälzt, sondern auf alle?
Müsste dann halt aus dem Bundestopf bezahlt werden, aber da zahlen 
wenigstens alle ein (sogar Beamte!).

Im Endeffekt sieht es doch momentan so aus:
Gutverdiener PKV: bezahlt für sich und den Porsche des Arztes
Gutverdiener GKV: bezahlt für sich (<300€/Monat); bezahlt außerdem für 
Geringverdiener (mit <1700€ brutto) sowie H4-Verdiener, Familien etc. 
(2/3 der Kosten) (insgesamt >400€/Monat)
Normalverdiener: bezahlt für sich und etwas für die o.g. Gruppen
Wenigverdiener: bezahlt für sich
H4, Familien, etc.: werden 35% vom Staat (und damit Gutverdiener GKV UND 
Gutverdiener PKV) und 65% von Gut- und Normalverdienern (GKV) finanziert

Würde der Staat jetzt statt den <100€ für Bezuschusste einen 
realitätsnäheren Betrag (>200€) bezahlen (von ALLEN finanziert, nicht 
nur GKV Versicherten) könnte im Gegenzug die JAEG-Grenze abgesenkt 
werden. Dann läge der Gutverdiener nicht mehr bei >700€ KV-Beitrag 
sondern vielleicht eher bei 500€.
Der PKV-Versicherte hätte nicht mehr die Wahl zwischen
"für mich + Allgemeinheit" oder "für mich + Porsche des Arztes"
sondern
"für mich + Allgemeinheit" oder "für mich + Allgemeinheit + Porsche des 
Arztes".
Und plötzlich wäre der Drang in die PKV zu wechseln weitaus geringer.

Chris D. schrieb:
> Nein, das liegt nur an der Mindestbemessungsgrenze. Würde man von jedem
> proportional zum Einkommen Beiträge verlangen (nach unten und, ja, auch
> nach oben hin ungedeckelt!), dann würden auch die Rattenfängerangebote
> der PKVs ("ab 99€!) nicht mehr verfangen. Wer €500 verdient, zahlt €75,
> wer €10000 verdient, zahlt €1500. So wäre das korrekt.

Dann könnte man auch einfach die GKV-Beiträge abschaffen, in die 
Einkommensteuer mit einrechnen und alle bezahlen dafür. Gebe ich dir 
Recht.
Aber: Ich finde die PKV gut, sie sind wenigstens ein bisschen Konkurrenz 
zur GKV. Wie würden wohl die Kosten in die Höhe schießen und die 
Qualität den Bach runtergehen, wenn es keine Alternative mehr gäbe? Die 
Vergangenheit lehrt doch immer wieder das ein staatliches Monopol 
seltenst funktioniert. Manchmal auf Landkreis- oder Gemeindeebene, aber 
niemals auf Bundesebene. Man schaue sich nur die Bundeswehr an..

: Bearbeitet durch User
Autor: OEG (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ist die neue Beitragsgrenze für die GKV ab 2019 nun nicht sowas um die 
175 EUR?

Autor: Qwertz (Gast)
Seine Beiträge kann man getrost ignorieren im Forum, die Antworten 
spiegeln zu sehr seine Situation wieder und das natürlich aus seiner 
Sicht.

Es gibt aber deutlich mehr da draussen als nur seine Situation. Typisch 
blinder Uni Abgänger der gerade erst in's Leben eintaucht.

Autor: Qwertz (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
OEG schrieb:
> Autor: Qwertz (Gast)
> Seine Beiträge kann man getrost ignorieren im Forum

Kannst du gerne machen. Ich finde meine Beiträge gut. ;-) Aber auch von 
Anderen habe ich schon positive Rückmeldungen erhalten.

OEG schrieb:
> Typisch blinder Uni Abgänger der gerade erst in's Leben eintaucht.

Typische Fehleinschätzung.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
● J-A V. schrieb:
> die privaten Krankenversicherer machen schliesslich
> Plus auf Kosten der Sozialkassen.

Was auch politisch gewollt ist!

Autor: Markus (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Cha-woma M. schrieb:
> Was auch politisch gewollt ist!

Quark, das ergibt sich daraus, daß wir in einem freien Land leben und Du 
einem Unternehmen das Anbieten von Krankenversicherungen nicht ohne 
weiteres verbieten kannst.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Markus schrieb:
> Cha-woma M. schrieb:
>> Was auch politisch gewollt ist!
>
> Quark, das ergibt sich daraus, daß wir in einem freien Land leben und Du
> einem Unternehmen das Anbieten von Krankenversicherungen nicht ohne
> weiteres verbieten kannst.

dass man es nicht verbieten kann, stimmt schonmal garnicht.
sowas klappt ja selbst auf Kommunaler Ebene.
zwar nicht in Sachen Versicherungen, sondern im Recycling-Bereich.

das "Instrument" ein Gewerbe zu verbieten bleibt aber das gleiche.

also von freier Wirtschaft sind wir meilenweit entfernt.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #5444725 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5444937 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5444949 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5445724 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
● J-A V. schrieb:
> Da soll keine über die USA schimpfen, wo man es auch oft nicht einsieht:
>
> iiich
> wieso ich denn... warum soll ich denn für andere mitbezahlen.

Wer die Geschichte der USA ein bißchen kennt, der weis wie dort der 
Kampf der Arbeitnehmer war und ist.

"iiich", ist dort das Mittel um die Gesellschaft zu spalten.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Cha-woma M. schrieb:
> Neue Aufgaben für den "Zoll":
> 
http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/versicherung/krankenversicherung-zoll-jagt-saeumige-zahler-der-krankenkassen/6544122.html

>Vor allem Selbstständige sind von dem Inkasso durch den Zoll betroffen.
>Denn deren Beiträge werden nicht automatisch vom Arbeitgeber eingezogen
>und an die Kassen weiter geleitet.

könnte man ja verhindern, indem man einen Dauerauftrag
zur Pflicht beim Abschluss macht.

genauso wie man KFZ-Steuern eintreibt, da muss man ja auch einen 
Dauerauftrag erteilen, ohne bekommst Du Dein Auto nicht angemeldet.

was sind wir eigentlich für ein Muschkoten-Land,
indem ein Auto höher bewertet wird als die Gesundheitsversorgung?

: Bearbeitet durch User
Autor: Le X. (lex_91)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
● J-A V. schrieb:
> was sind wir eigentlich für ein Muschkoten-Land,
> indem ein Auto höher bewertet wird als die Gesundheitsversorgung?

Das deutsche Gesundheitswesen bietet Verbesserungspotential, keine 
Frage.

Aber das ist Meckern auf sehr sehr hohem Niveau.
Wir haben immer noch eines der besten Gesundheitssysteme weltweit.
Won einem "Muschkoten-Land" würd ich also nicht gleich sprechen.

Autor: Chroniker (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Le X. schrieb:


> Wir haben immer noch eines der besten Gesundheitssysteme weltweit.

Hatten. Hatten wir. Jetzt haben wir einen realen Mangel an 
Allgemeinmedizinern und Fachärzten. Dafür haben wir Wartezeiten in 
unvertretbarer Länge.

Du warst offenbar lange nicht in der Lage, diese Zustände wahrnehmen zu 
müssen.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Chroniker schrieb:
> Du warst offenbar lange nicht in der Lage, diese Zustände wahrnehmen zu
> müssen.

Und du hast offenbar wenig Vergleichsmöglichkeiten. Mach mal einen 
kleinen Realitätscheck. Du wirst nicht viele Länder finden in denen es 
als Gesamtpaket besser läuft, aber sehr viele in denen es deutlich 
schlechter läuft.
Also heul nicht rum.

Autor: Le X. (lex_91)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Chroniker schrieb:
>> Wir haben immer noch eines der besten Gesundheitssysteme weltweit.
>
> Hatten. Hatten wir. Jetzt haben wir einen realen Mangel an
> Allgemeinmedizinern und Fachärzten. Dafür haben wir Wartezeiten in
> unvertretbarer Länge.

Und in welchem Land glaubst du bessere Bedingungen für die breite Masse 
vorfinden zu können?

: Bearbeitet durch User
Autor: Chroniker (Gast)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Le X. schrieb:

> Und in welchem Land glaubst du bessere Bedingungen für die breite Masse
> vorfinden zu können?

Ich behaupte jetzt einfach mal: In jedem Anderen. Da kommst Du in's 
Grübeln, was?

Deine Absicht ist mir schon klar: Da kaum jemand die 
Gesundheitsleistungen in JEDEM Land der Erde am eigenen Leib testen 
mußte, ist Deine "harmlose" Frage natürlich Mumpitz!

Ich lebe HIER -und ich bin HIER krank und habe HIER meine Beiträge zur 
KV entrichtet. Da interessiert mich in erster Linie der Zustand des 
hiesigen Systems -nicht der in Uranda/Burundi.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Chroniker schrieb:
> Ich lebe HIER -und ich bin HIER krank und habe HIER meine Beiträge zur
> KV entrichtet. Da interessiert mich in erster Linie der Zustand des
> hiesigen Systems -nicht der in Uranda/Burundi.

Natürlich kann man aktuelle Zustände kritisieren. Aber wenn es weltweit 
wenig bis keine Beispiele für etwas bessere gibt, dann schwächt das die 
Kritik doch deutlich. Und deine Beiträge suggerieren es wäre HIER 
besonders schlecht. Was halt einfach nicht stimmt.

> Da kaum jemand die
> Gesundheitsleistungen in JEDEM Land der Erde am eigenen Leib testen
> mußte

Denkst du wirklich das müsste man um sich einen Überblick zu 
verschaffen? Warst du mal in Afrika (ausgenommen Südafrika), in 
Südostasien (Laos, Vietnam, Kambodscha) oder auch nur mal in Osteuropa 
(Rumänien oder Bulgarien)? Denkst du WIRKLICH da würde dir im 
Krankheitsfall besser geholfen? Musst du das vorher wirklich testen?

Sicher gibt es punktuell bessere Länder. Skandinavien wird da gerne 
genannt. Qualiitativ ist das Gesundheitssystem in den USA sicher in 
einigen Regionen besser als bei uns. Im ländlichen aber auch wieder 
nicht. Aber das wird auch alles durch deutliche Nachteile erkauft, die 
du bei uns auch so nicht hast.

Daher die Rede vom "Gesamtpaket".

: Bearbeitet durch User
Autor: Le X. (lex_91)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Chroniker schrieb:
> Ich lebe HIER -und ich bin HIER krank und habe HIER meine Beiträge zur
> KV entrichtet. Da interessiert mich in erster Linie der Zustand des
> hiesigen Systems -nicht der in Uranda/Burundi.

Für einen hier in DE Kranken spielen natürlich nur die hiesigen 
Verhältnisse eine Rolle. Klar.

Wenn du allerdings meine Aussage
> Wir haben immer noch eines der besten Gesundheitssysteme weltweit.
widerlegen möchtest - und das hast du weiter oben versucht - dann musst 
du natürlich unsere Verhältnisse relativ zu den in anderen Ländern 
bewerten.

Es bleibt also dabei: Meckern auf hohem Niveau.

Cyblord -. schrieb:
> Sicher gibt es punktuell bessere Länder. Skandinavien wird da gerne
> genannt. Qualiitativ ist das Gesundheitssystem in den USA sicher in
> einigen Regionen besser als bei uns. Im ländlichen aber auch wieder
> nicht.

Und in letztgenannten Land spielt vor allem die individuelle finanzielle 
eine größere Rolle.
Wäre ich vermögend genug kann ich mir eine private Ärztearmee leisten - 
in jedem Land der Welt. Daraus aber auf die allgemeine Situation in 
diesem Land zu schließen ist Blödsinn.

: Bearbeitet durch User
Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
-7 lesenswert
nicht lesenswert
kleines Schmankerl aus dem deutschen System:

Wenn ihr mal im Krankenhaus wart,
lest Euch den Entlassungsbrief AUFMERKSAM durch.

Ihr braucht noch nicht mal die med. Fachbegriffe zu verstehen,
um zu erkennen WAS da alles falsch im System ist.

"einzneunzig-Leute" werden mit Körpergrösse 162cm geführt
und man wohnt auch noch ein Haus weiter,
also "leicht" falsche Adresse (da wohnt tatsächlich eine Frau...)

Hey, kenne ich jetzt ihre medizinische Historie???

Und: Sonderzeichen...

wohl gemerkt eine deutsche AG - äh... Krankenhaus

wenn sowas schon alles verkehrt ist,
will ich das vom Fachlichen besser wissen.

wir sind in diesem Land schon lange nicht mehr auf gutem Niveau.

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Ulf L. schrieb:
>> Man hat sich nicht gedrückt, sondern wo ander eingezahlt
>
> Du hast dich in jungen Jahren für ein System entscheiden, wo es billiger
> (bei sogar besserer Leistung) ist.
> Im Alter, wenn dieses private System überproportional teuer wird,
> möchtest du aber gerne ins gesetzliche System wechseln, wo der
> Höchstbetrag gedeckelt ist, und man im Alter im Vergleich zur PKV Geld
> spart.
>
> Das nenne ich asozial. Du willst für deinen persönlichen finanziellen
> Vorteil Rosinenpickerei betreiben, und zwar zu Lasten der
> Versichertengemeinschaft. Ist das so schwer zu verstehen, oder willst du
> es einfach nur nicht wahrhaben?

Mach Dirs mal nicht ganz so einfach.
Zu der Zeit als ich mich selbständig machte gab es weder eine 
Krankenversicherungspflicht noch eine Begrenzung oder ein Verbot 
zwischen
den Versicherungsarten zu wechseln. Die Kosten wären damals sowohl in 
der PKV als auch in der GKV ähnlich hoch gewesen.
Die PKV habe ich abgeschlossen weil die gesetzlichen Krankenversicherer 
neben dem Finanzamt jeder Zeit in der Lage gewesen wären meine 
Buchhaltung auf den Kopf zu stellen oder gar Konten einzufrieren..Sowas 
braucht man nicht wirklich.

Nach dem ich in der PKV war wurde die Krankenversicherungspflicht und 
danach die Bindung eingeführt, ohne das ich vorher davon erfahren hätte.
Das bedeutet aus meiner Sicht das ich in die Falle gegangen bin.
An Vorteile privat versichert zu sein kann ich mich nicht erinnern, wenn 
man mal von der freien Arztwahl absieht (also das man mit einem Ohren 
Problem direkt zum Facharzt kann und nicht erst vom Hausarzt ne 
Überweisung braucht). Schnulli wie Einzelzimmer im KH oder 
Chefarztbehandlung habe ich nie abgeschlossen.

Auch ich bin jetzt asozial und habe zurück gewechselt, nach 2 
Herzinfarkten wäre abzusehen gewesen das ich nach Zahlung der PKV 
Beiträge nichts mehr zu beißen hätte kaufen können, d.h. ich wurde 
regelrecht gezwungen asozial zu sein.

Ich halte die deutschen Krankenversicherungssysteme für völlig 
bescheuert, die Einzigen für die das wirklich nützlich ist sind die 
PKV-Versicherungsgesellschaften die sich dumm und dusselig verdienen und 
entsprechend in Lobbyisten investieren.
Wenn es nach mir gänge, gäbe es EINE solidarische Krankenversicherung 
für Alle und Nichts außerdem. Das derzeitige System verschwendet Geld, 
preßt Leute aus und verschwendet Humanresourcen.

Gruß,

Holm

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
● J-A V. schrieb:
> was sind wir eigentlich für ein Muschkoten-Land,
> indem ein Auto höher bewertet wird als die Gesundheitsversorgung?

Ähh, haste wohl noch nicht begriffen:
Wir sind die DDR4.0!

Autor: Klaus (Gast)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
> Nach dem ich in der PKV war wurde die Krankenversicherungspflicht und
> danach die Bindung eingeführt, ohne das ich vorher davon erfahren hätte.


Selbst schuld...

Autor: Carsten S. (dg3ycs)
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,

Ulf L. schrieb:
> Tino schrieb:
> [...]> Tip für alle, die Ähnliches vorhaben:
>> Falls euer AG mitspielt, lasst euch unbegrenzt auf < JAEG setzen, wartet
>> nach Umstieg in die GKV 2-3 Monate und lasst euch dann wieder auf 100%
>> Arbeitszeit setzen. Funktioniert genauso, nur leider macht mein AG da
>> nicht mit - ich muss ein ganzes Jahr kürzer treten ;)
>
> Genau so geht's :-). Die GKV fand das übrigens gar nicht so asozial,
> sondern hat mir da noch kräftig mit Rat und Tat zur Seite gestanden.

Damit wäre ich vorsichtig, bzw. würde mich sehr genau an mehreren 
Stellen erkundigen, (auch bei der Kasse kann man in solchen Sonderfällen 
eine falsche Auskunft bekommen wenn der MA in dem Thema nicht so drin 
ist.)

IMHO ist es so:
Entscheidend für den DAUERHAFTEN Verbleib in der GKV ist vor allem das 
Jahresarbeitsentgelt. Wenn man nun das Gehalt unter eine Grenze senkt 
bei der das JAEG nicht errreicht werden würde, KANN man zwar in die GKV 
wechseln, aber wenn dann die Grenze im Nachhinein doch überschritten 
wird kann es sein das doch wieder zur PKV muss!
Ich meine da gab es letztens noch einen interessanten Fall wo so etwas 
bei irgendeiner Prüfung seitens der Aufsichtsbehörden aufgefallen ist, 
der Wechsel in die GKV schon lange zurücklag und die GKV den 
Versicherten sogar ausdrücklich behalten wollte. (und auch wohl falsch 
beraten hat)

Nee, er musste zurück in die PKV, in den alten Vertrag der rückwirkend 
dann als "ruhend" für diese Zeit galt und war dann gefangen weil 
mittlerweile ü55. Fehler war das er nicht lange genug unterhalb der 
Beitragsbemessungsgrenze verdient hatte.

Bei Unterschreitung der JAEG durch Teilzeit darf die Teilzeit NICHT 
befristet sein sondern muss laut Vertrag erst einmal bis auf weiteres 
gelten UND man muss mindestens 12 Monate tatsächlich mit reduzierten 
Stunden arbeiten bevor man bei einer wiederanhebung in der GKV bleiben 
kann.
Würde allerdings auch nach dieser ZEit irgendein Schriftstück auftauchen 
das belegt das diese Wiederanhebung bereits vorher vereinbart war kann 
es auch lange Zeit später die Zwangsumsetzung in die PKV bedeuten!

Ich vermute mal das ganze ist auch der Grund warum der AG des TE nichts 
unter einem JAhr akzeptiert hat. Denn wenn da etwas falsch läuft kann es 
auch für den teuer werden. (So sind alle sicher, ausser es taucht später 
mal schriftliches zur Befristung der Teilzeit auf...)

Davon abgesehen kann ich persöhnlich jeden verstehen der feststellt das 
er einen Fehler gemacht hat und wieder wechseln will. Bei einer sogar im 
Verhältnis relativ kurzen Zeit im Vergleich zum Gesamtarbeitsleben wird 
die GKV davon unterm Strich vielleicht auch noch profitieren.
Ausserdem würden das die meisten hier nicht anders machen.
(mal ganz davon abgesehen das viele die vor 20 Jahren oder früher als 
Selbstständige in die PKV gegangen sind das nur gemacht haben weil die 
GKV für die ganz realistisch gesehen unbezahlbar war. Damals galt für 
die freiwillige Versicherung immer der Höchstsatz! Und bei 
Selbstständigen bedeutet dies Arbeitnehmer UND Arbeitgeberbeiträge! DAs 
war dann nicht selten das 10fache des PKV Beitrags!)

Asozial finde ich hingegen diejenigen die heute ganz bewusst in die PKV 
gehen um Geld zu sparen, aber schon beim Übertritt die feste Absicht 
haben mit irgendeinem Trick wieder zurückzuwechseln wenn es denen zu 
teuer wird.
(auch wenn dies nicht illegal ist, so lange beim Zurückwechseln nicht 
betrogen wird) Wobei das ein riskantes Spiel ist. Einerseits kann es gut 
gehen und man wird vielleicht mal ohne Trick17 dank Bürgerversicherung 
automatisch zurückwechseln, andererseits kann es aber auch auf einmal 
passieren das man "gefangen" ist und plötzlich ALLE Türen auf ewig 
verschlossen sind.

Was aber so richtig asozial ist, das ist die Tatsache das die PKV die 
Altersrückstellungen die dieser "Rückkehrer" für SICH aufgebaut hat dann 
nicht als Risikoausgleich an die GKV gehen müssen sondern sich die PKV 
das als REINGEWINN einfach einstecken kann. DAS GEHT GAR NICHT!
Hier müsste als allererstes angesetzt werden. Bedingsloses Mitnehmen der 
Alterrückstellungen (entweder beim Wechsel PKV-PKV oder als Überweisung 
an die GKV wenn der Versicherte dort verbleibt)

Und als nächstes muss dann schnellstens die hier im Thread auch schon 
zur Sprache gebrachte Tatsache abgestellt werden das ein deutlicher Teil 
der Gesundheitskosten von Geringverdienern sowie von staatlichen 
Leistungen abhängigen alleine von gesetzlich Versicherten über die 
Beiträge getragen werden muss, während privat Versicherte sich nur an 
den über Steuern finanzierten Anteil beteiligen müssen, den aber die 
gesetzlich Versicherten ZUSÄTZLICH ebenso zahlen müssen.
Da müssen die durch den Staat geleisteten Beiträge sofort auf 
Kostendeckend umgestellt werden und komplett über Steuern die alle 
gleichermaßen betreffen gedeckt werden. (Alternativ könnte man die PKV 
verpflichten einen dem Versichertenverhältnis entsprechenden Anteil zu 
denselben Zahlungen aufzunehmen die die Sozialkassen an die GKV leisten)


Holm T. schrieb:
> An Vorteile privat versichert zu sein kann ich mich nicht erinnern, wenn
> man mal von der freien Arztwahl absieht (also das man mit einem Ohren
> Problem direkt zum Facharzt kann und nicht erst vom Hausarzt ne
> Überweisung braucht).

Also da hst du etwas mit der freien Arztwahl missverstanden...

Freie Arztwahl bedeutet das du JEDEN Arzt wählen kannst der in 
Deutschland praktizieren darf.
GKV Patienten hingegen dürfen nur Ärzte wählen die eine Vertrag mit den 
Krankenkassen haben. (IMHO >>90% der niedergelassenen Ärzte)

Aber schon seit 30 Jahren kann jeder GKV Versicherte jederzeit direkt 
zum Facharzt gehen ohne vorher beim Hausrzt gewesen zu sein.

Es sei denn man hat freiwillige -gegen einen kleinen Rabatt- einem 
HAusarztmodell zugestimmt. Dann würde der Rabatt entfallen sobald man 
ohne Überweisung zum FA geht.

Zu der Zeit als es die Praxisgebühr gab war es dann halt so das einige 
Kassen ein HA-Modell hatten wo die (maximal) 4 x 10Euro im Jahr für den 
HA Besuch nicht angefallen sind wenn man auf die Möglichkeit verzichtet 
hat ohne Überweisung zum FA zu gehen. Also maximal 40 Euro/Jahr 
Einsparung für den Verzicht auf (fast) freie Arztwahl (untern den 
Vertragsärzten). Und das auch nur wenn man wirklich in JEDEM Quartal zum 
doc musste, sonst war die Einspaarung geringer. Habe ich mir aber nicht 
aufschwatzen lassen.

Und natürlich musste man in jeder Praxis die 10 Euro bezahlen wenn man 
keine Überweisung mitbrachte.

Aber man konnte z.b. als ersten Besuch im Quartal zum Hautarzt gehen, 
dort die 10 Euro bezahlen und sich dann von DIESEM eine Überweisung zum 
Hausarzt geben lassen um dort nicht erneut die 10 Euro zu bezahlen.

Oder man ging zum Hautarzt und hat sich dann von diesem die Überweisung 
für den Besuch des Orthopäden und Neurologen geholt... Dann musste man 
auch nicht erneut bezahlen.
Seit Ende der Praxisgebühr habe ich aber nur genau EINE Überweisung 
gebraucht. Für die Radiologische Praxis, weil DA wirklich nichts auf 
Zuruf geht.

Was man halt nicht leugnen kann, das ist das ein PKV Versicherter bei 
bestimmten Ärzten (denen es offensichtlich um Gewinnmaximierung geht) 
deutlich schneller Termine bekommt.
Nur ist die Frage ob DAS dann die Ärzte sind denen man besonders viel 
Vertrauen entgegen bringen kann.

Da meine Schwester und einige Bekannte verbeamtet sind kann ich aber den 
Unterschied hier in der Region recht gut beurteilen. Und bei den MEISTEN 
Ärzten hier macht die Versicherung KEINEN Unterschied.
In Ballungsräumen mag das vielleicht anders aussehen.
(Nur bei den Augenärzten ist man hier -ausserhalb eines Notfalls- auch 
mit ewigen Wartezeiten oberhalb von ein bis zwei Monaten dabei. Aber da 
kann man ja immer noch den Hausarzt anrufen lassen)

Allerdings wird man hier in der Region noch oft noch bei der 
Terminvereinbarung beim Facharzt gefragt, sofern nicht schon aus dem 
Grund hervorgeht das es Zeitnah erfolgen soll, ob es etwas Zeit hat 
(zwei, drei Wochen) oder es schon eher dringlicher ist.
(Weil leichte schmerzen da sind, oder man sich hineinsteigert, oder auch 
einfach weil es Terminlich nicht mehr passt, wegen Urlaub oder 
ähnliches...)
Und bis jetzt scheint das hier noch hinreichend gut zu funktionieren das 
die meisten wohl ehrlich genug sind und nicht pauschal sagen unbedingt 
sofort. Versteht sich das ich mich selbst da dann auch daran halte, 
zumal man mit ein paar Tagen Wartezeit dann die aus Sicht eines 
pendelnden Arbeitnehmers "guten" Termine bekommen kann, also die 
"Ecktermine".

Oder um mal ein aktuelles Beispiel zu nennen:
Hautarzt:
Montag angerufen, hätte heute früh kommen können, mich aber für Morgen 
entschieden  (kein Juckreiz oder ähnlich unangenehmes, also alles andere 
als dringend)

Und bei den meisten Hausärzten hier in der Region gilt in etwa:
Mit Schmerzen o.ä. sofort, mit akuter Krankheit am selben Tag und 
geplante Termine wie Vorsorgeuntersuchungen, Kontrolle usw. meist 3 Tage 
bis eine Woche.  Das "Mittelstadtleben" hat schon seine Vorteile ;-)

Aber wie gesagt, ich bin mir durchaus bewusst das die regionalen 
Unterschiede da teilweise sehr groß sind. Sowohl bei den Wartezeiten wie 
auch bei der Abrechnung der Leistungen. (Und das sich das sowieso von 
Arzt zu Arzt unterscheiden wird)

Obwohl ich seit 20 Jahren nur Kunststoffüllungen beim Zahnarzt bekommen, 
habe ich, mit ausnahme einer Notfallbehandlung in der landeseigenen 
Zahnklinik(imho 15-20 Euro), noch nie dafür Zuzahlen müssen.

Oder das jemand von mir Zuzahlungen wollte für Impfungen die nicht 
Kassenleistung sind habe ich noch nie gehabt.
Selbst wo klar war das ich die Rechnung voll erstattet bekommen würde. 
(Den Impfstoff musste ich in der Apo natürlich immer selbst holen und 
auslegen)

Von Kopierkosten oder einfachen Bescheinigungen wie für 
Bootsführerschein usw. ganz zu schweigen...

Andererseits hatten wir hier im Ort auch schon mal einen Doc der von 
Schulkindern tatsächlich Geld wollte (Imho 1,50 Mark) für die einfache 
Bescheinigung das die am Vormittag dort waren. Also diese ganz einfachen 
vom Block mit Werbeaufdruck irgendeines Pharmaherstellers wo die 
Arzthelferin nur Uhrzeit und Name einträgt. Ohne Arztunterschrift.
Weil das zahlt die Kasse im Gegensatz zur AU ja nicht!
(Und eine AU für Schulkinder konnte er ja nicht ausstellen)

Nach der Gebührenordnung ist das völlig in Ordnung gewesen, der Betrag 
war so statthaft. Aber zu KINDERN bzw. Jugendlichen zu sagen du musst 
jetzt 1,50 hier hinlegen, sonst bekommst du keinen Beleg für die Schule, 
das fand ich dann für 15 Sekunden Mehrarbeit zur von der Kasse bezahlten 
Leistung schon sehr heftig wo ich das gehört hat. Meine damalige 
Freundin war dann aber auch nicht noch einmal da.
(zumal 15, 16 Jährige Jugendliche das vielleicht oft -aber nicht immer- 
in der Tasche haben und auch verschmerzen können, aber zwölfjährige?)

Gruß
Carsten

: Bearbeitet durch User
Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Carsten S. schrieb:
> Damit wäre ich vorsichtig, bzw. würde mich sehr genau an mehreren
> Stellen erkundigen, (auch bei der Kasse kann man in solchen Sonderfällen
> eine falsche Auskunft bekommen wenn der MA in dem Thema nicht so drin
> ist.)

Genau, die Auskünfte die die Kassen geben sind von MA der Kasse die in 
der Art, "da setzen sie sich mal hin" eingearbeitet wurden.
Der Rest sollte jedem klar sein der mal das SGB vor Augen hatte.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
-4 lesenswert
nicht lesenswert
Cha-woma M. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> was sind wir eigentlich für ein Muschkoten-Land,
>> indem ein Auto höher bewertet wird als die Gesundheitsversorgung?
>
> Ähh, haste wohl noch nicht begriffen:
> Wir sind die DDR4.0!

ich begreife Eure Reaktion als eine von Leuten,
die noch niemals in einem Krankenhaus waren.

selbst nur als Besucher rollen sich einem die Fussnägel auf

ಠ_ಠ

Autor: Tino (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Carsten S. schrieb:
> Entscheidend für den DAUERHAFTEN Verbleib in der GKV ist vor allem das
> Jahresarbeitsentgelt. Wenn man nun das Gehalt unter eine Grenze senkt
> bei der das JAEG nicht errreicht werden würde, KANN man zwar in die GKV
> wechseln, aber wenn dann die Grenze im Nachhinein doch überschritten
> wird kann es sein das doch wieder zur PKV muss!

Nein!!

Es greift dann die obligatorische Anschlussversicherung!
siehe auch das Mahnrundschreiben des
Bundesversicherungsamtes an die Versicherungen:
https://www.bundesversicherungsamt.de/fileadmin/redaktion/Krankenversicherung/Rundschreiben/Anschlussversicherung_KV.pdf

Unabhängig davon habe ich von mehreren GKV gleich lautende Informationen
erhalten. Wenn also der AG mitmacht, dann reicht es, das Gehalt ein paar 
Monate unter die JAEG zu drücken. Volle 12 Monate sind nicht 
erforderlich.

Autor: Chroniker (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das Wissenschaftsministerium lehnt die Schaffung weiterer 
Medizin-Studienplätze ab, obwohl auch die Landesärztekammer auf die 
Mißstände hinweist:
https://www.mdr.de/nachrichten/politik/regional/thueringen-braucht-mehr-aerzte-100.html

Autor: Samba (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Interessanter Thread!!
Meine Meinung zur Fragestellung, ob der Rückgang in die GKV assozial 
ist:

Assozial war es, ein Gesetz zu erlassen, welches den Rückgang in die GKV 
reglementiert. Würde es dieses Gesetz nicht geben, wäre dieser PKV Sumpf 
bereits lange ausgetrocknet, mangels nachhaltiger Vorteile ggü GKV.
Und zwar durch die normalen Regeln des freien Marktes.

Assozial ist es, Arbeitnehmer zu zwingen, ihr Jahresgehalt zu mindern 
wenn sie zurück in die GKV wollen. Das schmälert die Steuereinnahmen und 
mindert die Konsumkraft.

Da hat die PKV-Lobby ganze Arbeit geleistet - Schutz eines 
Geschäftsmodells durch die Schaffung geeigneter Gesetze. Das ist 
assozial
im großen Maßstab.

Autor: wendelsberg (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Samba schrieb:
> Assozial war es, ein Gesetz zu erlassen, welches den Rückgang in die GKV
> reglementiert. Würde es dieses Gesetz nicht geben, wäre dieser PKV Sumpf
> bereits lange ausgetrocknet, mangels nachhaltiger Vorteile ggü GKV.

Nein, da wuerden die ganzen Asozialen bis ca. 50 in der PKV bleiben um 
dann, wenn es dort teuer wuerde, der GKV auf der Tasche zu liegen.
Die wuerden auch monatlich wechseln, wenn das moeglich waere und man 
damit 10EUR sparen koennte.

Asozial ist allerdings, WIE die Schlupfloecher in dieser Reglementierung 
immer noch weit genug offen sind.

wendelsberg

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
wendelsberg schrieb:
> Asozial ist allerdings, WIE die Schlupfloecher in dieser Reglementierung
> immer noch weit genug offen sind.
So?
Mal ehrlich, du bist ein "Neider"!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Samba schrieb:
> Assozial war es, ein Gesetz zu erlassen, welches den Rückgang in die GKV
> reglementiert. Würde es dieses Gesetz nicht geben, wäre dieser PKV Sumpf
> bereits lange ausgetrocknet, mangels nachhaltiger Vorteile ggü GKV.
> Und zwar durch die normalen Regeln des freien Marktes.

Man wollte die PKV weiter ihre Pfründe lassen und gleichzeitig der GKV 
junge Mitglieder zutreiben.
Mittel?
Die PKV mußte "Altersrückstellungen" bilden, mit den die Versicherung 
dann üppige Boni und Spesen sich genehmigten.

Aber ist die GKV besser?
Die Vorstände der GKV, wie werden die den auf ihre Posten gehoben?

Wer Asozial schreit, sollte schon mal nachdenken über welche Pfütze im 
Sumpf DDR4.0 er sich aufregt!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Samba schrieb:
> Assozial ist es, Arbeitnehmer zu zwingen, ihr Jahresgehalt zu mindern
> wenn sie zurück in die GKV wollen. Das schmälert die Steuereinnahmen und
> mindert die Konsumkraft.

Niemand zwingt dich!
Es ist dein eigenes Interesse wenn du durch Wahl deines Berufes, 
Ehestandes oder Arbeitgeber`s oder Sonstwas ein Einkommen erzielst das 
dir es ermöglich, nicht ermöglicht in die PKV zurück zu kehren.
Die PKV wie die GKV existieren weil es "Entscheider" gibt die wollen wie 
es läuft.

Was ist "Asozial"?
Der "Schlachtruf" der Neider!

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Chroniker schrieb:
> Das Wissenschaftsministerium lehnt die Schaffung weiterer
> Medizin-Studienplätze ab, obwohl auch die Landesärztekammer auf die
> Mißstände hinweist:
> 
https://www.mdr.de/nachrichten/politik/regional/thueringen-braucht-mehr-aerzte-100.html

Naund?

Den Landärzten geht doch die Muffe.
Aber ned wegen ihren Patienten!
Die Doktores treibt die Angst um ihre Penunze um, weil die fürchten ihre 
Praxien nicht mehr an einen "Nachfolger" für ein "Milliönchen&Mehr" 
verticken zu können.

Ansonsten juckt keinen was aus den "Pack" auf den Land wird.
Den schicken Bürokraten in den Mittelstädten geht`s gut als Beamter im 
gehobenen und höheren Dienst.
Der Rest?
Das ist das Volk vor der Tür des schicken Verwaltungspalastes!
Und die Tür ist Gott sei Dank Dick und Stark.

Autor: Qwertz (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Cha-woma M. schrieb:
> wendelsberg schrieb:
> Asozial ist allerdings, WIE die Schlupfloecher in dieser Reglementierung
> immer noch weit genug offen sind.
>
> So?
> Mal ehrlich, du bist ein "Neider"!

Fällt dir nichts besseres ein, als immer nur mit der üblichen Neidkeule 
zu kommen?
Das ist so billig, aber was will man von dir auch argumentativ erwarten? 
Fehlt neben dem Hinweis auf DDR 4.0 (der kam schon) nur noch der auf die 
Möglichkeiten mit dem richtigen Parteibuch, sowie die Positivliste für 
Mangelberufe zur erleichterten Einwanderung ausländischer Fachkräfte. 
Passt hier nur leider nicht so recht.

Autor: Chroniker (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Um dem Mißstand der fehelenden Behandlungsmöglichkeiten zum Beispiel bei 
Augenärzten entgegenzuwirken, konnte man über die KV eine 
Zwangszuweisung zu einem Arzt erreichen. Das wurde jetzt wieder gekippt:

https://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Gerichtsurteil-Keine-Zwangszuweisungen-zu-Aerzten-mehr-1388804088

Ich will Denjenigen sehen, der angesichts dieser Verhältnisse noch von 
einer guten Gesundheitsversorgung spricht!

Chawoma schrie:
> Ansonsten juckt keinen was aus den "Pack" auf den Land wird.

Genau das.

Autor: Tino (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es gibt aktuell zwar einen ähnlichen Parallelthread, aber
ich möchte hier aus gegebenem Anlass  nochmal kurz rückmelden,
wie es aktuell um meinen PKV-GKV Umstieg bestellt ist:

Ich habe ja beginnend mit dem 1.6. meine Arbeitszeit auf 70% reduziert.
Nachdem ich für mich und meine Kinder die Versicherungsbestätigungen der 
GKV hatte, habe ich Mitte Juni die PKV schriftlich per Einschreiben 
gekündigt. Von der PKV kam eine kurze telefonische Rückfrage, ob ich 
eine Anwartschaft zur Rückkehr in die PKV abschliessen möchte. Das habe 
ich verneint und bekam kurz danach die Kündigungsbestätigung.

Mitte August habe ich bei meinem AG beantragt wieder auf Vollzeit zu 
gehen und ab dem 1.9. bin ich nun wieder auf 100% Arbeitszeit und 
Gehalt.
Mein Arbeitgeber hat kurz nachgefragt, ob ich zurück in die PKV will. 
Das habe ich ebenfalls verneint. Er hat diese Info an die GKV 
weitergegeben und ein "Kontrollanruf" heute bei der GKV ergab, dass ich 
nun freiwillig GKV versichert bin.

Für mich ist das Manöver "PKV verlassen" an dieser Stelle erfolgreich 
abgehakt.

Ich hoffe, dass der ein oder andere durch diesen Bericht ermutigt wird, 
ebenfalls zu wechseln. Es ist mit der aktuellen Gesetzeslage tatsächlich 
problemlos möglich solange man unter 55 ist.

Autor: Marx W. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tino schrieb:
> Es ist mit der aktuellen Gesetzeslage tatsächlich
> problemlos möglich solange man unter 55 ist.

Und die Zahl "55" sollte sich jeder PKV-Versicherte merken!

Autor: Jo S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tino schrieb:
> Ich habe ja beginnend mit dem 1.6. meine Arbeitszeit auf 70% reduziert.
> Nachdem ich für mich und meine Kinder die Versicherungsbestätigungen der
> GKV hatte, habe ich Mitte Juni die PKV schriftlich per Einschreiben
> gekündigt. Von der PKV kam eine kurze telefonische Rückfrage, ob ich
> eine Anwartschaft zur Rückkehr in die PKV abschliessen möchte. Das habe
> ich verneint und bekam kurz danach die Kündigungsbestätigung.
>
> Mitte August habe ich bei meinem AG beantragt wieder auf Vollzeit zu
> gehen und ab dem 1.9. bin ich nun wieder auf 100% Arbeitszeit und
> Gehalt.
> Mein Arbeitgeber hat kurz nachgefragt, ob ich zurück in die PKV will.
> Das habe ich ebenfalls verneint. Er hat diese Info an die GKV
> weitergegeben und ein "Kontrollanruf" heute bei der GKV ergab, dass ich
> nun freiwillig GKV versichert bin.
>
> Für mich ist das Manöver "PKV verlassen" an dieser Stelle erfolgreich
> abgehakt.
>
> Ich hoffe, dass der ein oder andere durch diesen Bericht ermutigt wird,
> ebenfalls zu wechseln. Es ist mit der aktuellen Gesetzeslage tatsächlich
> problemlos möglich solange man unter 55 ist.

Tino, danke für deine Rückmeldung!

Die Anwartschaftsversicherung würde ich immer abschließen, weil sie nur 
wenig kostet und man sich den Versicherungsstatus und die 
Alterungsrückstellungen sichern kann. So hält man sich die Option offen, 
später wieder zurück zu wechseln. Andernfalls ist das angesparte Geld 
futsch.

Sicherheitshalber vor dem 54. wechseln. Es kann sein, daß man mind. ein 
Jahr in der GKV Mitglied gewesen sein muß, um ab 55 dauerhaft weiter 
versichert zu bleiben. Bin mir da nicht sicher.

Allgemein:
Die GKV ist schlecht: Überteuert, Geschäftemacherei, Mißwirtschaft etc.
Die PKV ist noch schlechter.

Wähle das kleinere Übel!

Bleibt gesund!
                  Jo S.

Autor: nur so (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jo S. schrieb:
> Die Anwartschaftsversicherung würde ich immer abschließen, weil sie nur
> wenig kostet und man sich den Versicherungsstatus und die
> Alterungsrückstellungen sichern kann. So hält man sich die Option offen,
> später wieder zurück zu wechseln. Andernfalls ist das angesparte Geld
> futsch.

Falsch, er hatte auf Zusatzversicherungen umstellen sollen. Diese kann 
er, wenn die Versicherung was taugt, ohne Gesundheitsprüfung 
abschließen. Und damit hätte er auch seine Altersrückstellungen erhalten 
- und zwar in der Form von sehr günstigen Zusatzversicherungen.

Eine Anwartschaft hätte ihm ziemlich sicher nichts gebracht, da mit 100% 
das Einkommen wieder oberhalb der JAEG ist und damit ist er freiwillig 
gesetzlich versichert. Die Anwartschaft hat regelmäßig Gründe als 
Voraussetzung, z.B. mit Entfall der Pflichtversicherung kann ohne 
Gesundheitsprüfung zurück in die Vollkostenversicherung gewechselt 
werden.

Für Details müsste man sich die Bedingungen der Gesellschaft anschauen. 
Aber nach dem Motto „ich warte mal bis ich krank bin und aktiviere dann 
wieder die PKV“ — so läuft das nicht!

Falls keine Umstellung in Zusatzversicherungen gemacht wurde obwohl es 
nach dem Bedingungen möglich war: dann herzlichen Glückwunsch, alles 
falsch gemacht! Noch tragischer wenn ein Neuabschluss durch 
Gesundheitsprüfung nicht mehr möglich ist — dann hast es völlig 
verbockt.

Autor: Tino (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
nur so schrieb:
> Und damit hätte er auch seine Altersrückstellungen erhalten
> - und zwar in der Form von sehr günstigen Zusatzversicherungen.

Genau das dachte ich auch, wurde aber eines Besseren belehrt: Ja durch 
eine Anwartschaft bleibt die Altersrückstellung erhalten. Die 
Zusatzversicherungen werden aber nicht günstiger. Damit hatte sich das 
Thema für mich erledigt, da ich ja definitiv nie wieder in die PKV 
zurück will.

Autor: Augsburg (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.