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Forum: Offtopic Was kennt ihr für Elektronikläden (aktuell oder Geschichte, egal)?


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
Autor: Amper hochskillen (Gast)
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Hi Leute, was kennt ihr so für Elektronikläden? Also richtige Läden, 
keine Onlineshops. Dürfen gern auch bereits Geschichte sein...

In Berlin kenne ich zur Zeit eigentlich nur einen, gibt aber sicher 
mehr:

-Segor


Ansonsten noch einige, die längst geschlossen wurden:

-Bastlerquelle
-Showtec (Jannowitzbrücke)
-Elektronikladen in der Markthalle am Alex
-Elektronikladen nahe dem Ostbahnhof (ein paar Jahre lang nach der 
Wende)
-A-Z
-Conrad (muss man dazu zählen, dort gibt es praktisch keine Bauteile 
mehr)


Was kennt ihr noch?

: Verschoben durch Moderator
Autor: mn (Gast)
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Bamberg: Elektronik Box

Autor: Amper hochskillen (Gast)
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Schreibt doch bitte immer dazu, ob aktuell, oder Geschichte...

Autor: Alexander S. (alesi)
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Autor: Bernhard K. (bkom)
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Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Historisch:
Hamburg  Radio Baderle
Hamburg  balü electronic
Hamburg  hw electronic
Hamburg  Völkner

Autor: Sven D. (sven_la)
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Widi-Elektronik in Bremen-Walle, allerdings keine Ahnung ob der noch 
existiert. Die Webseite ist jedenfalls weg.

Autor: Jürgen von der Müllkippe (Gast)
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Das sind alles Läden die in den 70ern entstanden sind. Der Letzte hat 
2015 geschlossen:

Geschichte  Dortmund  Elektronik am Wall
Geschichte  Dortmund  City Elektronik
Geschichte  Dortmund  Nadler Elektronik
Geschichte  Dortmund  Völkner Elektronik
Geschichte  Dortmund  Brinkmann
Geschichte  Dortmund  Kelm und Homberg (war sehr gut sortiert)
Geschichte  Dortmund  Köhler Elektronik

So habe ich zu seiner Zeit ausgesehen (ist auch schon Geschichte).



Aktuell:    Dortmund  Conrad Electronic (teuer aber auch gut)

Gruß Jürgen

Autor: Mani W. (e-doc)
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Jürgen von der Müllkippe schrieb:
> So habe ich zu seiner Zeit ausgesehen (ist auch schon Geschichte).

Aber sehr entspannt...


Eine schöne aktuelle Geschichte...;-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Teo D. (teoderix)
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Radio Rim -> MIR
Strixner & Holzinger
Hartnagel
Aki-Elektronik
Bürklin

Mehr fällt mir grad nich mehr ein


Jürgen von der Müllkippe schrieb:
> So habe ich zu seiner Zeit ausgesehen (ist auch schon Geschichte).

Hallo Herr Fassbinder, doch nicht tot. War wohl '82 ne Zeitungsente.
Gibst wieder neue Filme von dir zusehen?

Autor: Heinz V. (heinz_v)
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Hisrorisch: Neumerkel Siegburg und Bonn
Historisch: Stawe Troisdorf

[Edit: Ergänzung]

: Bearbeitet durch User
Autor: Insider (Gast)
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https://www.c64-wiki.de/wiki/DELA
Dela-Elektronik Köln hatte auch in München (Lehel?) eine Filiale, wo ich 
einen Eprom-Löscher und -programmer kaufte.

Was bisher in den RIM-Historien zu kurz kam: sie hatten eine beachtliche 
Schallplatten-Abteilung im Erdgeschoß. An den besagten Subwoofer im 
Schaufenster erinnere ich mich auch noch gut, genauso an das mit 
Isolieröl gefüllte Aquarium beim DSM (Digital-Service-München), in dem 
ein kompletter PC samt Monitor lief.
Das RIM-Haus gehörte der (Volks?-)Bank im EG. Als es renoviert werden 
sollte, zug RIM zunächst in die Adolf-Kolping?-Straße (neben dem 
Parkhaus). Aber dort war die Substanz ebenfalls schlecht. Das war, 
glaube ich, das Ende. MIR-Mannhart rettete, was ging, zunächst in einen 
zwei Straßen östlich gelegenen Laden.
Aber das war schon zu weit weg von den anderen Läden, so dass er bald 
wieder einen in unmittelbarer Nähe hatte.
Conrad hatte da auch ein Wörtchen mitzureden, ich denke, sie haben die 
Rechte am Namen RIM gekauft. Der C-Laden hatte RIM-Schilder.
Damit wollten sie die treuen RIM-Kunden zu sich locken.

Ja - das waren noch Zeiten. Damals war ich fast jede Woche zum Einkaufen 
in der Schillerstraße. Man kannte sich gut, und so habe ich auch einiges 
Inoffizielles mitbekommen. Im Holzinger-Halbleiter-Laden arbeitete die 
junge und attraktive Margot Vogel vom sektenähnlichen 
Sattva-Kunstverlag, die spätere Frau von Oliver Shanti.
Bestimmt kann sich noch der eine oder andere daran erinnern.
In den Nebenstraßen gab es etliche Telefongeschäfte und 
Import-Export-Läden.

Autor: Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)
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Percy N. schrieb:
> Historisch:
> Hamburg  Radio Baderle
> Hamburg  balü electronic
> Hamburg  hw electronic
> Hamburg  Völkner

Hallo? Radio Kölsch vergessen? Leider auch als historisch zu betrachten. 
Die machen jetzt eher so in Textilkabel. Aber vor >10 Jahren hatten die 
sogar Amateurfunk-Kram.

Amper hochskillen schrieb:
> Amper hochskillen

: Bearbeitet durch User
Beitrag #5406521 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Harald W. (wilhelms)
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Jürgen von der Müllkippe schrieb:

> Geschichte  Dortmund  Völkner Elektronik

Vökner hatte seinen Sitz ja in Braunschweig und war der zweitgrösste
Elektroniversandhändler (mit zusätzlichen Ladengeschäften) in D.
Nach dem Verkauf an Kaufhof gings dann zunehmend bergab. Der heutige
"Völkner" hat wohl nur noch den gleichen Namen.

Autor: Michael M. (Firma: DO7TLA) (do7tla)
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Mir fällt noch Salhöfer Elektronik und Albert Meyer Elektronik ein.
Beide gibt es schon lange nicht mehr.

Autor: Amper hochskillen (Gast)
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Harald W. schrieb:
> (mit zusätzlichen Ladengeschäften)

Wusste gar nicht, daß die Ladengeschäfte hatten. Nur irgendwie diese 
Verwandtschaft mit Conrad war immer an den Produkten ersichtlich.


In Berlin gibt es natürlich noch Atzert-Radio, auch wenn die eher so 
PC-Kram und weniger Bauteile führen.

Danke für die interessanten Infos!

Autor: Martin H. (horo)
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In Berlin gab's in den 80er Jahren auch noch Fricke in der Rostocker 
Str. in Moabit.

Autor: Superbastler (Gast)
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Radio Müller Münster

Autor: Normal Z. (normalzeit)
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Radio Taubmann - Nürnberg, Innenstadt

Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Md M. schrieb:
> Percy N. schrieb:
> Historisch:
> Hamburg  Radio Baderle
> Hamburg  balü electronic
> Hamburg  hw electronic
> Hamburg  Völkner
>
> Hallo? Radio Kölsch vergessen? Leider auch als historisch zu betrachten.
> Die machen jetzt eher so in Textilkabel. Aber vor >10 Jahren hatten die
> sogar Amateurfunk-Kram.
>
Nö, nicht vergessen, nur der Name war mir entfallen. Das war doch damals 
auf der Schanze, oder?

Und dann gab es Anfang 80er noch einen in Altona, keine Ahnung, wie der 
hieß ..

Autor: Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)
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Percy N. schrieb:
> Das war doch damals
> auf der Schanze, oder?

Ja genau, da auf dem Eck. War ein total sympathischer Laden. Ich wollte 
damals als Jugendlicher mal in A-Funk reinhören, da hat der Mensch an 
der Theke mir einen alten gebrauchten Ziegelstein für kleines Geld 
verkauft. Falls er hier mal liest: War ein guter Kauf, hab viel Spaß 
damit gehabt. Das Teil existiert sogar noch (siehe Bild).

Autor: Teo D. (teoderix)
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Teo D. schrieb:
> Aki-Elektronik

In München war ein wirklicher Schnäppchen Markt.
Nicht viel Auswahl, nur ~30m² Fläche aber echt günstige Restposten (zB: 
'01, 2x16 LCD ~3*DM*).
Der Verkäufer/Geschäftsführer war ne Coole Type.
Fehlkauf nach ~3Wochen Rückgabe, Gutschein bekommen. Natürlich nie 
dabei, wenn ich wiedermal in der Nähe war.
"Ämmm, ich hätte da noch nen Gutschein über 5DM, liegt natürlich wie 
immer Zuhause. Wenn ich verspreche den zu zerreißen, könnten wir den 
Verrechnen.... Klar kein Problem" :)

Autor: wurst (Gast)
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In Bielefeld:

aktuell:
- Electronic-Fuchs
- alpha Elektronik

historisch:
- Conrad
- Völkner
- Bauteile-Zentrale Schwanke (war auch als Bauteile-Museum bekannt)

Autor: Limmat Lorze Reuss (Gast)
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Pusterla, Zürich downtown
Joe Brändli, Zug Guthirt
TeleRene, Luzern
Terba Elettronica, Lugano (war einmal)

Autor: A. S. (achs)
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Matthes, Marl, Brassertstraße. Auch wenn die jetzt SAT-Schüsseln und 
aktuell einen Schützenvogel auf ihrer Webseite (=Facebook) haben. Da 
habe ich auch 74xx gekauft.

Autor: Markus M. (adrock)
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Historisch Berlin:

Merkur in Steglitz (Albrechtstr. Ecke Filander Str.)

In Charlottenburg in der Behaimstr. gab es einen Laden, der eigentlich 
mehr Distributor war, aber auch ein paar Sachen vor Ort und man konnte 
alles bestellen (und er hatte sehr viele Datenbücher). Den Namen weiß 
ich allerdings nicht mehr, der Verkäufer sah irgendwie immer wie ein 
Student aus :-)

Nachtrag: Vlt. war der Name "Computare", da bin ich mir aber echt 
unsicher.

: Bearbeitet durch User
Autor: Dussel (Gast)
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Warum ist das hier in null?

Ich kann P+M in Bonn beisteuern. Sehr gute Laden, zentral, nett und 
kompetent. Ich hoffe, der hält sich noch.
Sonst noch in Hannover der eine in Linden. Mir fällt der Name gerade 
nicht ein.

Autor: X4U (Gast)
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Percy N. schrieb:
> Nö, nicht vergessen, nur der Name war mir entfallen. Das war doch damals
> auf der Schanze, oder?

Ja, da ist jetzt ein Modeladen und ein Friseur drin.

Am anderen Ende der Schanzenstrasse war dann Wiepking.

Wenn der das auch nicht hatte bin ich mit dem Fahrrad in die Eimsbüttler 
Chaussee gefahren, zu Statronik.

>
> Und dann gab es Anfang 80er noch einen in Altona, keine Ahnung, wie der
> hieß ..

War das der im Frappant hinten im ersten Stock?

Heute gibt es noch zwei Conrad Filialen und sonst nix.

Balü gab es sogar drei mal. Der alte Lück hatten den Schuppen nach der 
Pleite wieder zurück gekauft aber auch bald eingestellt.

Autor: Christian M. (Firma: magnetmotor.ch) (chregu) Benutzerseite
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Limmat Lorze Reuss schrieb:
> Pusterla, Zürich downtown
> Joe Brändli, Zug Guthirt
> TeleRene, Luzern
> Terba Elettronica, Lugano (war einmal)

OK, Schweiz zählt auch! Dann:

Grieder Bauteile Basel (Laden zu, Onlineshop)
Fasching Elektronik Gretzenbach (EFG, beschränkte Öffnungszeiten)
Dreyer Thun

Gruss Chregu

Autor: Joergk (Gast)
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- ebc Elektronik in Oldenburg
- Deltron in Delmenhorst

Geschichte:

Mütron Ladengeschäft in Bremen, Neustadt

Jörg

Autor: Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)
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X4U schrieb:
> War das der im Frappant hinten im ersten Stock?

Es gab im Frappant einen richtigen Laden? Muss vor meiner Zeit gewesen 
sein. Ich kenne den Frappant nur mit den ganzen Ateliers und zum Schluß 
mit dem Hafenklang unten drin. Schade drum, war echt eine der nettesten 
Ecken in Hamburg. Aber die Leute wollten lieber Ikea.

Autor: Doppelopa (Gast)
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Markus M. schrieb:
> Historisch Berlin:
>
> Merkur in Steglitz (Albrechtstr. Ecke Filander Str.)
>
> In Charlottenburg in der Behaimstr. gab es einen Laden, der eigentlich
> mehr Distributor war, aber auch ein paar Sachen vor Ort und man konnte
> alles bestellen (und er hatte sehr viele Datenbücher). Den Namen weiß
> ich allerdings nicht mehr, der Verkäufer sah irgendwie immer wie ein
> Student aus :-)
>
> Nachtrag: Vlt. war der Name "Computare", da bin ich mir aber echt
> unsicher.

Kann das die Firma Distron gewesen sein? Um die Ecke gab es noch 
WAB-Elektronik. Viel gekauft habe ich damals bei Plastronic in der 
Einemstrasse, schräg gegenüber hatte dann Völkner einen Laden.

Kennt jemand noch Hans-Peter Gerbsch aus der Osloer Strasse? Oder 
Thomas-Wirbel-Elektronik in der Pankstrasse? Es gab auch zweimal Arlt, 
in Charlottenburg und in Neukölln.

Autor: Markus M. (adrock)
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Doppelopa schrieb:

> Kann das die Firma Distron gewesen sein? Um die Ecke gab es noch

Hmmm... ja, vlt. Kann mich nicht mehr erinnern, die Tütchen von damals 
habe ich leider nicht mehr :-)

> WAB-Elektronik. Viel gekauft habe ich damals bei Plastronic in der

Ja, WAB war doch direkt am Richard-Wagner Platz. Da war ich aber nur 
einmal drin, hatte ja mehr so Lautsprecherkram. Die anderen Läden sagen 
mir nix, mein Elektronik-Interesse abseits von Conrad hatte dann erstmal 
15 Jahre Pause :-)

Autor: Doppelopa (Gast)
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Markus M. schrieb:
> Doppelopa schrieb:
>
>> Kann das die Firma Distron gewesen sein? Um die Ecke gab es noch
>
> Hmmm... ja, vlt. Kann mich nicht mehr erinnern, die Tütchen von damals
> habe ich leider nicht mehr :-)
>
>> WAB-Elektronik. Viel gekauft habe ich damals bei Plastronic in der
>
> Ja, WAB war doch direkt am Richard-Wagner Platz. Da war ich aber nur
> einmal drin, hatte ja mehr so Lautsprecherkram. Die anderen Läden sagen
> mir nix, mein Elektronik-Interesse abseits von Conrad hatte dann erstmal
> 15 Jahre Pause :-)

Hab mal in die Kiste mit den alten Datenbüchern gesehen.

Autor: M.A. S. (mse2)
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Historisch, in Berlin, vor der Wende:

- Plastronic, Einemstraße am Nollendorfplatz,
- Atzert Radio in der Stresemannstraße, (heute in der Kleiststraße)
- Neurotron (Seestr. Ecke Lütticher Str. in Wedding)

Autor: Bernd B. (microwave-designer)
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historisch:
Radio Fern in Essen

Autor: Hannoveraner (Gast)
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Dussel schrieb:
> Sonst noch in Hannover der eine in Linden. Mir fällt der Name gerade
> nicht ein.

Den gibt es immer noch und er hieß bis vor einiger Zeit noch Radio 
Menzel, jetzt "menzel-electronic" ganz neudeutsch mit c...
Ich habe, glaube ich, im Jahre 1980 das erste Mal dort eingekauft.

Autor: Realist (Gast)
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Hannoveraner schrieb:
> Den gibt es immer noch und er hieß bis vor einiger Zeit noch Radio
> Menzel, jetzt "menzel-electronic" ganz neudeutsch mit c...
> Ich habe, glaube ich, im Jahre 1980 das erste Mal dort eingekauft.

Du meinst wohl den hier?

https://www.menzel-electronic.de/

Dank fehlender Online-Präsenz sind die Tage dieses Ladens wohl auch 
gezählt.

Jede esoterische 1-Mann-Klitsche, die einem Luft verkaufen möchte, hat 
heutzutage einen Online-Shop. Nur bei kleinen Elektronikläden (so es sie 
überhaupt noch gibt) wirtschaftet man noch wie in den 80er Jahren, bis 
es zu spät ist.

Traurige Realität.

Autor: Helmut K. (hk_book)
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Noch welche aus der Kurpfalz:

in den 80ern in Mannheim "Radio Dahms", später auch in Viernheim am 
Rhein-Neckar-Zentrum.

Dann gab es noch "Walter Elektronik" in den Quadraten (ganz in der Nähe 
vom "Dahms"). Möglicherweise ist die Walter Elektronik in MA-Neckarau 
ein Nachfolger (Röhrenverstärker usw.).

Dann in Heidelberg-Wieblingen "Rufenach", für Bastler als "R+R" in 
HD-Kirchheim. Rufenach selbst ist von Omnitronik übernommen worden, 
existiert aber noch als Internet-Auftritt.

: Bearbeitet durch User
Autor: HF-Schrauber (Gast)
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Helmut K. schrieb:
> Noch welche aus der Kurpfalz:

Bundesweit besser bekannt als "Metropolregion Rhein-Neckar".

> in den 80ern in Mannheim "Radio Dahms", später auch in Viernheim am
> Rhein-Neckar-Zentrum.

Ende der 70er-Jahre nannte sich die Firma nun "Dahms-Elektronik".
Wegen der Preisgestaltung war der Shop in Bastlerkreisen weithin
auch als "Apotheke" bekannt.

Trotz der guten Innenstadtlage (Mannheim, M1) fiel das Geschäft
auf durch die doch recht ungewöhnlichen Öffnungszeiten: eine
volle Stunde Mittagspause, Ladenschluss bereits um 18:00 Uhr.

Etwas ungewöhnlich für einen Elektronik-Shop in den 70er-Jahren
war auch die Anwesenheit von weiblichem Ladenpersonal. (Wie
etwa Rita, der Feuermelder – wg. roter Haare)

In Rohr (Schweiz) existierte eine Auslandsfiliale (Hobby-Shop)
unter "Dahms Electronic AG". (Mittagspause 2h)

Nach Besitzerwechsel Anfang der 90er wurde das Geschäft in
Mannheim für etwa 10 Jahre weitergeführt unter "Kiss-Elektronik".

Ebenfalls in Mannheim (L1, Nähe Hauptbahnhof) war eine Filiale
von Voelkner-Elektronik nur einige Jahre lang am Markt (90er).

Autor: Sven L. (sven_rvbg)
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In Chemnitz und ein paar weiteren Städten gibt es Mükra Elektronik.

Was sind wir da als Kinder rein und haben stundenlang geschaut, aber nix 
gekauft, weil wir kein Geld hatten.

Dann gibt es in Altchemnitz noch einen Elektronikladen.

A-Z gab es auch, ist aber längst Geschichte.

In Friedrichshafen gibt es Reich Elektronik, da wird man arm, Preise wie 
in einer Apotheke.


Was mich interessieren würde, ab welcher Größe einer Stadt sich so ein 
Elektronikladen lohnt. Eine Statistik Bastler/km² nach PLZ-Gebieten gibt 
es glaube ich nicht.

Autor: Johannes R. (oa625)
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Sven L. schrieb:
> Dann gibt es in Altchemnitz noch einen Elektronikladen.

Du meinst M. Köhler?
Vor der Wende gab es in Chemnitz noch "Bild und Ton" auf der Str. der 
Nationen.

Ich war auch einige Male im Elektronik- Handel in Wermsdorf.

MfG
Johannes

Autor: Daniel V. (danvet)
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aktuell
Offenburg: Wultschner Elektronik
Freiburg: Omega Elektronik

Autor: Sven L. (sven_rvbg)
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Johannes R. schrieb:
> Du meinst M. Köhler?

Ja richtig... Hab gerade geschaut, den gibt es auch noch... Hat nen 
virtuellen Rundgang auf seiner Homepage, da werden Erinnerungen wach.

Autor: OS (Gast)
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Ich kann mich noch an Tandy Radio Shack erinnern.

Die gab es so in den 80 Jahren, war eine Ladenkette aus USA oder Kanada.
Die Läden gab es in verschiedenen Städten, so z.B. Rosenheim / 
Oberbayern.
Angeboten wurden, Unterhaltungselektronik, Funktechnik, Bausätze, 
Bauteile.

Gegen Anfang der 90er Jahren verschwanden dies Läden wieder vom 
Deutschen Markt.

Dann gab es noch Bühler Elektronik, Versand Handel von Restposten und 
div. Bauteilen. Firmensitz in Baden Württemberg.

Die anderen Läden aus der Münchner Schillerstraße wurden schon genannt.

Autor: Cerberus (Gast)
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Realist schrieb:
> Du meinst wohl den hier?
>
> https://www.menzel-electronic.de/
>
> Dank fehlender Online-Präsenz sind die Tage dieses Ladens wohl auch
> gezählt.

Das habe ich bei denen auch schon zur Sprache gebracht, aber die 
meinten,
es würde sich auch so tragen, was ich mir überhaupt nicht vorstellen
kann. Mehr als die Ladenmiete, falls überhaupt, kommt dabei doch nie
und nimmer raus.

> Jede esoterische 1-Mann-Klitsche, die einem Luft verkaufen möchte, hat
> heutzutage einen Online-Shop. Nur bei kleinen Elektronikläden (so es sie
> überhaupt noch gibt) wirtschaftet man noch wie in den 80er Jahren, bis
> es zu spät ist.

Zu spät dürfte es längst sein, seit der Namensgeber da raus aus
dem Geschäft ist. Als der Laden noch in der Limmerstr. war, war da 
entschieden mehr los. Na, mal abwarten, wie lange das Elend noch
dauert. Der letzte der bleibt, ist Conrad und da macht es entweder nur
Sinn, wenn die das benötigte Zeug im Laden haben oder man lässt es
sich in Ermangelung per Bestellung IM LADEN Versandkostenfrei nach
Hause schicken.

Autor: OS (Gast)
Datum:

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Cerberus schrieb:
> Der letzte der bleibt, ist Conrad

Nicht nur Conrad, auch Bürklin, Farnell und RS Electronics.
Nur die Händler sind für Private Kunden weniger interessant.
Vorteil von Bürklin und Farnell, sehr große Verfügbarkeit ihres 
Sortiments.
Das ist für Gewerbliche Kunden wichtig, die Anbieter lassen sich das 
auch gut bezahlen.

Conrad und auch Reichelt haben sich in den letzten Jahren immer mehr 
Richtung Gewerblicher Kunden ausgerichtet. Nur mit Privaten Kunden 
würden die nicht überleben.

Bleibt noch Pollin, wo es immer wieder mal Restposten gibt die auch vom 
Preis her okay sind. Ansonsten auch sehr viel China Müll bei Pollin.

Autor: Franziska N. (bastler2004)
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Arlt in Stuttgart

Trivia:

Da hatte der Chef hinten im Büro so eine Art Babyfon, mit dem er Kunden 
und Verkäufer im Laden abgehört hat. Bei schwierigen Fragen (oder 
schwierigen Kunden) kam er dann selbst nach vorn.

Franziska

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Dussel schrieb:
> Warum ist das hier in null?

Weil der TO es dort eröffnet hatte.  Gerhard bat mich, es in einen 
„sichtbareren“ Bereich zu schieben.  (Wird sicher nun auch einigen 
wieder nicht gefallen, denn was anderes als OT sehe ich dafür nicht, und 
da muss man sich nun anmelden um zu schreiben.)

Da noch nicht sehr viel aus dem Osten des Landes kam (auch, wenn das 
sicher gleich wieder den Cyblord auf den Plan rufen wird): auch da war 
natürlich früher mehr los an solchen Läden.

Dresden aktuell: Conrad, sehr zentral gleich am Hauptbahnhof, natürlich 
zu Conrad-Preisen :), aber insgesamt recht viel im Laden verfügbar, 
kompetentes Personal.  Dinge, die nicht im Laden vorrätig sind, kann man 
an der Theke bestellen und paar Tage später abholen. Spart 
Versandkosten, aber man muss dafür den in der Regel höheren
Ladenpreis zahlen.  (Man könnte wohl auch im Netz bestellen, aber das 
letzte Mal, als ich das versucht hatte, hätte ich mich dafür anmelden 
und die komplette Bestellabwicklung und Bezahlung dort machen müssen.)

Sullus gibt's auch noch, aber deren Webshop wurde 2017 geschlossen, 
schreibt ihre Webseite.  Keine Ahnung, was es da im Laden noch gibt, 
liegt von mir aus mittlerweile am andren Ende der Stadt, war schon lange 
nicht mehr dort.  Dürften die gleichen Probleme haben wie alle anderen 
kleinen Ladengeschäfte für sowas zu Zeiten des Internets.

Historisch: In allen DDR-Bezirksstädten gab es eine rft-Filiale, die 
sich „Funkamateur“ nannte.  (Hatte nichts mit der Zeitschrift zu tun.) 
Das waren erstmal die Standardläden für Elektronikbastler in der DDR. 
Angebot entsprechend Marktlage, viele so genannte „Anfallbauteile“ gab 
es da, könnte man auch als „2. Wahl“ bezeichnen.  Da wurden irgendwelche 
Datenblatt-Parameter nicht ganz eingehalten, oder das Gehäuse hatte 
Fehler, also Dinge, die zwar funktionierten, aber nicht 
industrietauglich waren.  Hin und wieder gab's da auch Wühlkisten mit 
Restposten; ich erinnere mich beispielsweise, dass ich mal ein kleines 
Zählrohr da gekauft habe, passende Koronostabilisatoren für 450 V lagen 
zum Glück auch gleich daneben.

Dann gab's in Dresden die „Radio-Quelle Queck&Tille“ (heute Sullus, zur 
Geschichte steht auf deren Webseite ein bisschen), Schweriner Straße 36. 
Hat als Privatladen die gesamte DDR-Zeit überlebt, und es standen immer 
lange Schlangen davor.  Eine Stunde Wartezeit war nicht selten, belohnt 
wurde man mit einem guten Angebot (in der Regel
viel besser als im „Funkamateur“), allerdings auch mit einem eher 
ungehobelt daherkommenden Besitzer.  Als Kind oder Jugendlicher vom 
Besitzer bedient zu werden, war schlicht der Horror.  Leute, die mit 
einer Bauteilliste bei ihm auftauchten („1 Widerstand 4,7 kΩ, 2 
Widerstände 100 kΩ“ – „Hab' ich nicht, nur 120!“ – „Weiß nicht, ob
ich die nehmen kann, hier steht 100“) waren bei ihm von vornherein unten 
durch.  Sein Auftreten änderte sich um 180°, sowie er merkte, dass 
${KUNDE}, der vor ihm stand, mehr Ahnung vom Metier hatte als er selbst 
…

Kurz genannt wurde schon „Wermsdorf“: praktisch der einzige 
Elektronikversand der DDR (*), witzigerweise von der 
KONSUM-Genossenschaft betrieben.  Vergleichsweise kleine Räume, aber ein 
wirklich riesiges Angebot.  Da es mit Moped oder Motorrad von Dresden 
aus noch so einigermaßen erreichbar war, war ich in den 1980er Jahren 
häufig mal dort einkaufen.  Ein wahres Paradies.  Da gab es auch diverse 
Halbleiter aus dem östlichen Ausland, die sonst eher nicht zu haben 
waren, und so ziemlich die komplette Palette dessen, was die 
DDR-Halbleiterindustrie ausspuckte.

(*) In frühen Anzeigen in der Zeitschrift „FUNKAMATEUR“ gab's auch noch 
Anzeigen von einem Versandhandel in Dresden auf der Bürgerstraße, aber 
ich habe den Laden nie finden können.  Muss in den 1970ern geschlossen 
worden sein.

Autor: Marek N. (bruderm)
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Historisch in Delmenhorst:

* VET (Vielstädter Elektronik) in der Mühlenstraße. Aufgelöst um 2010? 
Dort habe ich 1993 meine erste LEDs für 20 Pfenning gekauft.
* Menkens (?) Elektronik in der Grünen Straße, kurz vorm Bahnübergang

Autor: Martin G. (martin_g697)
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Ein Ausflug nach Budapest:

Also ich weiß nicht, wie es die Jungs in Budapest schaffen zu überleben, 
aber, seit ich dort an der Uni war ist keiner von denen hier Pleite 
gegangen:
Also alle noch aktiv:

Arwill Elektronic Bt.: Meistens Hifi Bastelteile und riesige Auswahl an 
diskretem Zeug auch. https://www.arwill.hu/

Mikroelektron: echter Kellerverkauf. Man muß nach unten in den Keller 
gehen, und findet alles was man will. Vom Gehäuse bis zu Transistoren 
alles.
https://www.mikroelektron.hu/

ChipCAD Kft: Damals hab ich sie wegen der PIC µC gebraucht. Sogar 
Datenblätter haben die mir gegeben, noch bevor es Internet gab...

Aber schaut mal da rein, die meisten hab ich mal besucht:
https://www.google.com/search?safe=active&client=firefox-b-ab&tbm=lcl&q=Chipcad+Kft.&rflfq=1&num=20&stick=H4sIAAAAAAAAACWQPU5DQQyElQZR85CQXvWO4N-xXXKUKERKlQLEvTgXp2A2FKtdWeOZb_b5aX_VFCk1Gy_IOp3Daau0YDIGLqNo8X3TNrFJSfMphJk3pV6lFebaERZjLWsaqeVcHig8YioeWkVGQCVBBQUT-zaRbkh38aBJhuj-Am-lmU6IuFoPuM5cByHEhfGN6VwNoCpCOE22IMg4p2Xg0oTRxmlc1vuWrGsCcjAL5dRSCkgE6UXdWLbGjFOGBASw0ChVT__vhaKVVlo56DRraoUBSaENEbH2hcuHDkTDLREke3wiO2cNO_AjvHui9s0ZTBOa2lomy-Iq70STWcOWXEJ_Tqff09v7_eP6eT2-vi-36_048zru58vtD0m0N5XQAQAA&ved=0ahUKEwjM4Kv764fcAhVMe8AKHSHQBIEQjHII-wEwHQ&rldimm=15007122937603760859&tbs=lrf:,lf:1#rlfi=hd:;si:1994579003446388947;mv:!1m3!1d34933.29081695672!2d19.0915948!3d47.49348345!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i914!2i622!4f13.1

Autor: Dieter W. (dds5)
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In Frankfurt am Main historisch

Arlt
Mainfunk (H. Wenzel und Fr. Achenbach)
Reeh
Radio Rabe

Autor: Andreas M. (elektronenbremser)
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OS schrieb:
> Bühler Elektronik,

Der hatte in Freiburg -Merzhausen ein relativ großes Ladengeschäft

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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In Wien gab es den "berühmten" Radio Heitler in der Neubaugasse. So was 
kann man sich kaum vorstellen. Bis zur Decke überall Schubladenkästen. 
So eng, daß nur Platz für 10 Leute im Verkaufsraum Platz fanden ohne 
sich gegenseitig auf die Füsse zu treten. Aber die hatten alles immer 
auf Lager was das Bastlerherz begehrte. Speziell HF Radioteile wie 
SpulenLeider ist es nun auch nur noch Geschichte. Der Laden machte nach 
60 Jahren irgendwann um oder vor 2004 zu. Ich schaute bis dahin bei 
meinen Besuchen in Wien immer noch vorbei. Hier ein paar Strassenbilder 
aus 1997:

http://www.ve6aqo.com/bilder_heitler.htm

Dann gab es noch den Wienschall am Karlsplatz. Die hatten auch viel 
damals Modernes auf Lager. Dort kaufte ich meine ersten Transistoren als 
Jugendlicher. Den gab es zumindest in 2004 noch. Die sollten noch 
existieren.

In der Laxenburgerstrasse im 11.Bezirk gab es damals auch so ein 
Geschäft, ähnlich dem Hartnagel in München mit viel Ausschlachtteilen 
ehemaliger Konsumerelektronikhersteller. Kann mich leider nicht an den 
Namen erinnern.

In Rosenheim gab es dann noch den Radio Wolf. Die hatten auch viel 
Bastel-Elektronik Teile. Das war auch ein echt tolles Geschäft. Hatten 
auch viel Modelleisenbahnzeugs.

Auch beim damaligen Karstadt dort gab es teils brauchbare Bastel Elektro 
Sachen.

Autor: Alexander T. (Firma: Arge f. t. abgeh. Technologie) (atat)
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Gerhard O. schrieb:
> In Wien gab es den "berühmten" Radio Heitler in der Neubaugasse. So was

Der Altwarentandler, ja.

Ein wenig weiter in der Ahornergasse war kurze Zeit der Huber 
Elektronik.

Noch weiter die Seidengasse entlang Technotronik (den gibt es vielleicht 
sogar noch) mit auch weiteren Filialen irgendwo in Wien.

Ebenfalls nicht mehr aktiv ist Radiobastler Ecke Seidengasse 
Neustiftgasse.

In die andere Richtung beim Westbahnhof war iner, dessen Name mir nicht 
einfällt.

Nicht weit entfernt in der Stumpergasse der Print Technik.

Weiter südwärts bei U4 Pilgramgasse oder Kettenbrückengasse der Dahms.

Wieder mehr zentraler gedacht Bühl Elektronik, erst bei der BÖrse, dann 
in der Marc Aurel Strasse, zuletzt am Rennweg.

A propos Marc Aurel Strasse: Tapfer hat sich Elkont lange gehalten im 2. 
Bezirk bei der OPEC (Hollandstraße?).

Bei der Nussdorfer Strasse gab es den Schrick oder Schick - man fragt 
sich, wozu. Wohl wegen der Nähe zum Physikalischen Institut.

Das war in Wien. In Klagenfurt gab es den ID-Elektronik nahe dem 
Heiligengeistplatz und den Trend Elektronik in der St. Veiter Straße. 
Mitten in der Stadt war noch einer, dessen Name mir auch entfallen ist.

Heute gibt es noch den Neuhold in Graz, dessen Angebot markante 
Ähnlichkeiten mit Pollin hat.

Die Großkette mit den Apothekerpreisen setze ich als "eh klar" voraus.

Autor: G. H. (schufti)
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Der Heitler war zusammen mit zwei ähnlich gearteten Läden (einer in 
Favoriten, Wielandgasse und in Ottakring, Koppstrasse) von Funkamatueren 
geführt und frequentiert. Im Wienschall am Getreidemarkt (Innere Stadt, 
später in Meidling) konnte man anno '70 "Fatty George" treffen. In der 
Marc Aurelstrasse (auch Wien 1) gab es den "Bühler" der später auf den 
Rennweg (Wien 3) übersiedelte, wo er als Rockitansky einige Jahre im 
Hinterhof überlebte. Weitere Läden in Wien 1 waren Vertas in der 
Singerstrasse und (Ing. Singer?) in der Annagasse(?) (hatte josty kit 
Bausätze). In der Zieglergasse (Wien 7) gab es Technotronic, später mit 
Filialen in der Laxenburgerstrasse (Wien 10, Favoriten) und 
Floridsdorfer Hptstr (Wien21) sowie Huber Elektronik in der Ahornergasse 
und zwei weitere Läden in der Lindengasse und Seidengasse. Weiters gab 
es in Ottakring (Wien 16) in der Liebhartsgasse zwei Elektronikhändler 
und am Fiakerplatz (Wien 3) auch. Im 6ten Bezirk gab es die legendäre 
"Printtechnik" in der Stumpergasse und Brezina in der Webgasse. Nicht zu 
vergessen "Elkont" in der Hollandstrasse (Wien 2). Auf der unteren 
Favoritenstrasse (Wien 4) gab es "Byte Electronic" und in der 
Pilgramgasse (Wien 5) den "Dahms".

In der Zedlitzgasse gab es noch die "Technische Sfhwemme" des Ing. 
Körber, hatte aber mit Elektronik weniger zu tun, eher Funkenschusterei.

Ich habe da sicher einige vergessen, aber dasist zum Teil schon knapp 50 
Jahre her...

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Jetzt habe ich wohl die "Wiener" unter euch herausgelockt. An einige 
Namen erinnere ich mich wieder. Vielen Dank.

Etwas abliegend vom Thema. Irgendwo auf der Mariahilferstrasse (ich 
glaube in die Richtung zum technischen Museeum hin) gab es ein tolles 
Matadorgeschäft. Ganz schmal und klein fast zwischen zwei Häuserfronten, 
das Gescäft, konnte ich als Kind die dortigen motorisieren, 
eindrucksvollen Demoaufbauten bewundern. Jedesmal wenn ich nach Wien 
kam, zerrte ich meinen Opa dorthin um zu sehen was es dort Neues gab.

Gibt es das Geschäft noch?

Autor: G. H. (schufti)
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Das muss dort gewesen sein wo später der Softwaredschungel war. Richtung 
Westbahnhof auf der rechten Seite.

Nachtrag: der "Wien Schall" am Getreidemarkt wurde später zu einem 
"Radiobastler", welcher bisher nur in der Kaiserstrasse (Wien 7) zu 
finden war. Als der Standort Getreidemarkt aufgegeben wurde, öffnete 
eine Filiale am Firmensitz in der Krichbaumgasse (wien 12, Meidling). 
Der Trendelektronik in Klagenfurt gehörte vor seinem Ende auch zur 
"Radiobastler" Gruppe.
In Graz gab es damals auch schon den Dahms, am Griesplatz wen  ich mich 
recht erinnere?

Besonders interessant war es, in Wien die Personalfluktuation zu 
beobachten. Den selben Gesichtern begegnete man immer wieder in anderen 
Läden ... manchesmal zwischendurch sogar in deren eigenem.

: Bearbeitet durch User
Autor: Tobias P. (hubertus)
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Christian M. schrieb:
> Fasching Elektronik Gretzenbach

den wollte ich auch grade erwähnen :-)
vor >20 Jahren habe ich mit Hilfe meines Vaters (ich war damals ca. 7 
oder so) ein Radio nach Heinz Richter gebaut. Im Fasching hatten wir die 
Bauteile erstanden, aus heutiger Sicht muss ich staunen, dass die einen 
OC... Transistor und eine OA.... Diode hatten :-) die genauen Typen 
weiss ich aber nicht mehr. Wir hatten uns sehr strikt an die Anleitung 
gehalten ;-)

Autor: Uwe G. (scd)
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Martin G. schrieb:
> seit ich dort an der Uni war

Wann war das?

Autor: G. H. (schufti)
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Nachtrag Wien:
Der eine Händler in der Liebhartsgasse (Wien 16) nannte sich mal ERR 
(Elektronik rein raus) und dann Walter Groll Elektronik, war ein 
Kellerlokal. Vis-a-vis der Laden hatte damals schon die aus USA 
bekannten "bread-boards" und Elrad Bausätze. Ob das damals schon Wlater 
Pipp war (mit dem (Farb)fernseh gebraucht und Recycling Markt) weiss ich 
nicht.
In Wien 2 gab es auf der Taborstrasse noch "Fels Elektronik" der auch 
Prints fertigte.
In der Großen Neugasse (Wien 4), später Kreuzgasse (Wien 18) und dann 
Liechtensteinstrasse (Wien 9) gab es die  "TOP-Elektronik" deren 
Bausätze nie wirklich auf Anhieb funktionierten sowie deren "Module" mit 
"kreativer" Schaltungstechnik.

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo Amper.

Amper hochskillen schrieb:

> Was kennt ihr noch?

Duisburg:

Historisch:
Kunizki Elektronik auf der Asterlager Str. (94?) in Rheinhausen am EKZ. 
Ungefähr da, wo die Hochspannngsleitung die Asterlager Str. kreuzt.
Dort habe ich selber einige Jahre gearbeitet.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

Autor: Matthias M. (mpm)
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mn schrieb:
> Bamberg: Elektronik Box

Da gab's in meiner Kindheit / Jugend /Studentenzeit (70er-90er Jahre) 
aber schon noch ein paar mehr, mit ihrem jeweiligen Besonderheiten:

* Ing. Hannes Bauer in der Hornthalstraße:
- Alles für den Amateurfunk
- Röhren, Drehkondensatoren, Filter
- Morsetasten aus eigener Manufaktur
- Der Inhaber war einer DER Pioniere des Amateurfunks in Deutschland 
seit den 30er Jahren

* Antennen-Neumann in der Geisfelder Straße
- Versorgte das lokale Fernsehtechnikerhandwerk mit Material
- Wie der Name schon sagt: Antennen, Masten, Kabel, Sat-Schüsseln
- Fernseh-Ersatzteile von König oder Fischer (Zeilentrafos, Kaskaden, 
PTCs, Netzschalter, Kopftrommeln, Fernbedienungen, Spezial-ICs)
- Der Sohn des Hauses war Schulkamerad von mir ;-)

* Hottelmann Elektronik in der Claviusstraße:
- eher altbackenes Bauelementesortiment
- Oppermann Bausätze
- Visaton Lautsprecher
- Mit dem Fahrrad keine 5 Minuten von meinem Elternhaus entfernt ;-)

* Steinmetz Elektronik in der Nürnberger Straße
- Hatte das modernste Sortiment von allen
- Schwerpunkt Microprozessoren, Microcontroller, Speicher
- Ersatzteile für die damals gängigen Heimcomputer (C64, Atari, Amiga)

* Elektronikbox in der Unteren Königstraße
- Relativ schmal sortiert bei Bauelementen
- Hat von allen am längsten durchgehalten (bis nach der 
Jahrtausendwende)

Es ist wohl unnötig zu erwähnen, daß es von diesen Läden KEINEN EINZIGEN 
mehr gibt...

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Hier ein Photo der "Lieferfirmenseite" aus dem Buch "Das Große 
Transistorbastelbuch" von Heinz Richter.

R.I.P.

Autor: Christian R. (supachris)
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Ich als Kind der DDR hatte einige um mich: Radio Jurisch in Bautzen, da 
gabs sogar UKW Drehkos und die guten 455kHz Filter. Nach der Wende dann 
Modellbau und Elektronik Heider in Löbau, hab mein Schülerpraktikum im 
der 9. Klasse da gemacht. Bei Radio Engemann in Löbau gabs auch vor der 
Wende und danach jede Menge Bauelemente. Leider alles Geschichte. 
Irgendwann gabs dann ja Conrad in Dresden und wie hießen die anderen auf 
der Schweriner Straße?

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Hier eine Geschichte zum Schmunzeln:

In meiner Jugendzeit erzählte mir ein befreundeter FA, daß sie früher 
immer über die OE7/Bayrische Grenze bei Kiefersfelden nach Griesbach 
gefahren wären wo es ein unbewachtes Freiluft Elektronik Ablagegebiet 
der US Kräfte gab. Die tollsten hochwertigen Bestandteile wie Keramik 
Trimmer, Röhren, Elkos, alles mögliche halt, soll es dort gegeben haben.

Das interessierte meinen Freund und ich und wir entschlossen uns, 
heimlich mit dem Fahrrad überm Hechtsee über die Grenze zu 
schleichen(Ausweise hatten wir nicht und Kontrollen gab es auch nicht) 
und dann die 10km nach Grießbach zu fahren und unser Eldorado 
inspizieren und nach Möglichkeit unsere Rucksäcke damit zu füllen. Und, 
es war ein Eldorado! Wir füllten unsere Rucksäcke mit den tollsten 
Radioteilen von denen ich heute noch einen Teil besitze und es ging 
alles glücklich aus.

Einmal überquerten wir die Grenze mit den Fahrrädern dann auch unterhalb 
der Inntalautobahnbrücke auf einer unversperrten Service Gangway. Wir 
erlaubten uns einiges damals. Heute ist man ja braver Bürger:-) 
Schlechtes Gewissen hatten wir kein Großes. Wir waren ja noch Kinder.

Es gab ein paar HF Röhren die sich für den UKW Senderbau sehr gut 
eigneten. Auch massenhaft 6AK5 waren dabei. Eine dieser 6AK5 produzierte 
bei HF Verstärkung aussen an der Anode ein grünes phosphoreszierendes 
Leuchten mit Muster, daß sich bei Ansteuerungsänderungen bewegte. Da 
waren einige 80uF, 450V Elkos die nach Formierung heute noch richtig 
funktionieren. Baujahr: 1962. Waren aber nagelneu. Auch tolle 6.3V 
Subminiaturröhren fanden wir, mit denen sich sehr kompakte 2-m 
Senderchen mit 1-2W konstruieren ließen. Tolle Zeit, rückblickend.

: Bearbeitet durch User
Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Christian R. schrieb:
> … wie hießen die anderen auf
> der Schweriner Straße?

Radio-Quelle, später Sullus – schrieb ich hier bisschen was:

Beitrag "Re: Was kennt ihr für Elektronikläden (aktuell oder Geschichte, egal)?"

Autor: G. H. (schufti)
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Bei meinem war die Liste noch deutlich kürzer ...

: Bearbeitet durch User
Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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G. H. schrieb:
> Bei meinem war die Liste noch deutlich kürzer - und Ö war gar
> nicht
> vertreten - half mir also nicht wirklich weiter.

Interessant. Da ist ja noch der Radio Wolf aus Rosenheim vertreten. Da 
habe ich damals ab und zu Teile gekauft. War leider eine 40km Fahrt mit 
dem Fahrrad für mich. Die hatten auch die ganzen Märklinsachen. Alle RPB 
Bücher hatten sie auch.

Autor: Sven L. (sven_rvbg)
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Also, wenn es um Jungendgeschichten geht...

Wir hatten mal den Tipp bekommen, das es eine Firma gibt, bei der der 
Elektronikschrott vor der Türe lagert und man sich einfach bedienen 
dürfte.

Also sind Kumpel und ich hingefahren mit dem Fahrrad und da waren wir 
nun im Elektronikparadies, da gab es Tower-PCs, nen Laserdrucker, USVen 
und jede Menge Kram.

Kumpel, hat dan seinen Stiefvater angerufen, der unsere Beute mit dem 
Auto abgeholt hat.

Seit dem haben wir PCs geschraubt, Windows installiert und untereinander 
Teile getauscht.

Waren AMD K6 Prozessoren und PII oder PIII Rechner.

Auf jeden Fall sind wir dann dort regelmäßig hingefahren, der Ort war 
geheim zu halten, wir sprachen immer nur von "X Y" und der andere wusste 
was gemeint war.

Miditower unterm Arm, auf dem Fahrrad durch die halbe Stadt.

Wenn wir nicht am Computerteile Jagen waren, sind wir in Ruinen und 
Industriebrachen spazieren gelaufen oder sonst wo in der Stadt.

Ja man ist viel und gerne gelaufen, hat einen Treffpunkt ausgemacht, an 
dem man sich getroffen hat und ist gekommen. Ganz ohne Smartphone und 
Whatsapp.

Klar heute hat man Auto und alles mögliche, nur keine Zeit mehr. War 
eine tolle Zeit, wenn man so drüber nachdenkt.

Autor: Mathias H. (mathias)
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Geschichte:
Karlsruhe Bühler Elektronik
Karlsruhe Radio Ade
Karlsruhe Röhren Hacker
Karlsruhe Meyer-Elektronik
Karlsruhe Mc Tec

Aktuell:
Karlsruhe Mükra Elektronik

Autor: Stefan M. (derwisch)
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In Hannover, historisch:

Lange Elektronik ( oder auch Radio Lange, ich weiß nicht mehr ).
Der war mitten im Rotlichtviertel.

Gleich um die Ecke war Peter Bartels ( ? )

Dann gab es noch einen kleinen Laden -Name vergessen- in der Passerelle, 
nähe Hauptbahnhof.

Nicht zu vergessen ist Nadler Elektronik in der Herschelstr.
Dort konntee man sehr gut in Restposten stöbern.

Pfennig Elektronik ( ein winziger Laden ) in der Innenstadt, dort steht 
heute das neue Gebäude von Peek und Cloppenburg.
Der hatte ein tolles Sortiment von Kemo Bausätzen.

Besonders zu erwähnen ist Gisa Elektronik ( R.I.P. ) in Hannover Wülfel 
an der Hildesheimer Str.
Auch ein winziger Laden, ausschliesslich mit Tresenverkauf ( keine 
Stöberware ).
Ein hochqualifizierter Ladeninhaber, der seinen Job lebte...

Dann natürlich Völkner im Ihmezentrum.

Conrad kam dann erst "später" 1987 nach Hannover.
Aber den gibt es ja noch.
Genauso wie Menzel, der ja im Thread schon erwähnt wurde.

Autor: Dieter W. (dds5)
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G. H. schrieb:
> Bei meinem war die Liste noch deutlich kürzer ...

Hmmm, von den Frankfurter Adressen her ist das zeitlich eher einige 
Jahre später als im Beitrag von Gerhard O.

Autor: David P. (chavotronic)
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IN Aachen Haaren gab es mal Zilles Elektronik. Sehr nett Verkäufer und 
große Auswahl...aber die sind dann irgendwann weg gezogen (weiß nicht 
warum)

Autor: soul e. (souleye)
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Sven L. schrieb:

> Wir hatten mal den Tipp bekommen, das es eine Firma gibt, bei der der
> Elektronikschrott vor der Türe lagert und man sich einfach bedienen
> dürfte.

Zu der Zeit hat die Entsorgung einer Gitterbox voll Elektronikschrott ca 
400 DM gekostet. Da waren die froh über jedes Teil, das der Bastler 
"geklaut" hat. Heute bekommt man m.W. sogar was raus bei der Entsorgung.


An den Duisburger: gibt's den Ede Urban in Wehofen noch? Der hatte 
damals(tm) viel Funk, allgemeine Elektronik und Apple II-Kompatible.

Die Brüder Kraus in Oberhausen-Holten haben ihren Laden leider schon in 
den '90ern zugemacht. Die hatten mir als Schüler einige Male den Arsch 
gerettet, mit Tips weil die Schaltung nicht so tat wie sie sollte oder 
mit "Kredit" weil das Taschengeld nicht für alle Bauteile auf einmal 
reichte.

Autor: Alexander T. (Firma: Arge f. t. abgeh. Technologie) (atat)
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Sven L. schrieb:
> Also, wenn es um Jungendgeschichten geht...

> Seit dem haben wir PCs geschraubt, Windows installiert und untereinander

Da merke ich mal wieder: Ich werde nicht alt, ich bin's schon.

In der Jugend Windows installiert?? In meiner Jugend kamen grad erst die 
Taschenrechner mit VFDs auf. Vier Grundrechenarten und man konnte "SIE 
ESEL" schreiben (verkehrt). Das war toll. Das war Jugend. Naja, meine 
halt.

Autor: G. H. (schufti)
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tja, was soll ich sagen ...
eines meiner "prägenden" Erlebnisse beruht auf auch auf besagtem Buch 
von Richter. Darin gibt es eine Schaltung mit "Tunneldiode", die hatte 
es mir angetan. Ich machte mich also auf den Weg dies mystische Bauteil 
zu beschaffen und schloss messerscharf: da musst du zu den 
Amateurfunkern, also auf zu Heitler in die Neubaugasse. Dort war man 
allerdings der festen Meinung, dass das nur ein DIAC sein könne und 
"Tunneldiode" eine veraltete und/oder ausländische Bezeichnung wäre. 
Also ging ich mit einem Diac für damals 6öS (eine Woche Taschengeld) 
nach Hause - und natürlich funktionierte damit nichts.
Seit der Zeit stehe ich Aussagen von "Experten" immer skeptisch 
gegenüber.

Ja, einen OMRON Taschenrechner mit VFD bekam ich auch mal. Brachte mein 
Opa von der Messe in D mit, leider hielt er meinen investigativen 
Kräften nicht lange stand.

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo soul eye.

soul e. schrieb:

> An den Duisburger: gibt's den Ede Urban in Wehofen noch? Der hatte
> damals(tm) viel Funk, allgemeine Elektronik und Apple II-Kompatible.

Der war nicht in Wehofen sondern in Marxloh auf der 
Kaiser-Friedrich-Str.
Dort hat er vor wenigen Jahren zu gemacht, und sein Nachfolger ist in 
Oberhausen auf der Kurfürstenstrasse zwischen Oberhausen-Holten und 
Oberhausen-Biefang. Er ist etwas schwer zu finden....ein Gebäude abseits 
der Strasse hinter einem großen Parkplatz. Und darüber ist ein Schild 
für eine Futtermittelhandlung und nicht für einen Elektronikmarkt. Gute 
Tarnung . ;O)

> Die Brüder Kraus in Oberhausen-Holten haben ihren Laden leider schon in
> den '90ern zugemacht.

Nein, der Laden bestand noch bis vor wenigen Jahren. Allerdings an 
anderer Stelle. Zwar auch auf der Bahnstrasse aber auf der anderen Seite 
dichter am Holtener Markt.
Es könnte sein, dass der Laden immer noch besteht....ich komme dort nur 
selten vorbei.

> Die hatten mir als Schüler einige Male den Arsch
> gerettet, mit Tips weil die Schaltung nicht so tat wie sie sollte oder
> mit "Kredit" weil das Taschengeld nicht für alle Bauteile auf einmal
> reichte.

Während meiner Ausbildungszeit kam ich sowohl bei Urban als auch bei 
Kraus auf der Fahrt zu meiner Ausbildungsstelle mit dem Bus vorbei. 
Anfang der 90er habe ich mir bei Kraus Belichtungsfolien für 
selbstgeätzte Platinen machen lassen.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

Autor: G. H. (schufti)
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ach ja, und auch ich als Ösi kenne einen Laden in D:
Nürnberg Elektronik in Moers
den muss es auch schon ewig geben, von den Teilen im Laden zu 
schliessen. Ich denke manche Preisschilder sind noch in DM ...

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo G. H.

G. H. schrieb:

> ach ja, und auch ich als Ösi kenne einen Laden in D:
> Nürnberg Elektronik in Moers

Ja. Gelegentlich so 2-3 mal im Jahr schaue ich da auch vorbei.
Aber mit einem guten Drittel des Ladens kann ich nix anfangen. Nur 
Lautsprecher und Audiophilen Zubehör.

> den muss es auch schon ewig geben, von den Teilen im Laden zu
> schliessen.

Also auf Bauteile bezogen nicht....wenn es ausverkauft ist und gängig, 
wird aufgefüllt. Das Zeug ist dann neu.

Aber SMD Bauteile haben die auch nicht. :(

> Ich denke manche Preisschilder sind noch in DM ...

Das könnte bei ungängigem Kram aus der Lautsprecher Ecke so 
sein......;O)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

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