Forum: Offtopic Was kennt ihr für Elektronikläden (aktuell oder Geschichte, egal)?


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Amper hochskillen (Gast)


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Hi Leute, was kennt ihr so für Elektronikläden? Also richtige Läden, 
keine Onlineshops. Dürfen gern auch bereits Geschichte sein...

In Berlin kenne ich zur Zeit eigentlich nur einen, gibt aber sicher 
mehr:

-Segor


Ansonsten noch einige, die längst geschlossen wurden:

-Bastlerquelle
-Showtec (Jannowitzbrücke)
-Elektronikladen in der Markthalle am Alex
-Elektronikladen nahe dem Ostbahnhof (ein paar Jahre lang nach der 
Wende)
-A-Z
-Conrad (muss man dazu zählen, dort gibt es praktisch keine Bauteile 
mehr)


Was kennt ihr noch?

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von mn (Gast)


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Bamberg: Elektronik Box

von Amper hochskillen (Gast)


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Schreibt doch bitte immer dazu, ob aktuell, oder Geschichte...

von Alexander S. (alesi)


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von Bernhard K. (bkom)


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von Percy N. (vox_bovi)


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Historisch:
Hamburg  Radio Baderle
Hamburg  balü electronic
Hamburg  hw electronic
Hamburg  Völkner

von Sven D. (sven_la)


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Widi-Elektronik in Bremen-Walle, allerdings keine Ahnung ob der noch 
existiert. Die Webseite ist jedenfalls weg.

von Jürgen von der Müllkippe (Gast)


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Das sind alles Läden die in den 70ern entstanden sind. Der Letzte hat 
2015 geschlossen:

Geschichte  Dortmund  Elektronik am Wall
Geschichte  Dortmund  City Elektronik
Geschichte  Dortmund  Nadler Elektronik
Geschichte  Dortmund  Völkner Elektronik
Geschichte  Dortmund  Brinkmann
Geschichte  Dortmund  Kelm und Homberg (war sehr gut sortiert)
Geschichte  Dortmund  Köhler Elektronik

So habe ich zu seiner Zeit ausgesehen (ist auch schon Geschichte).



Aktuell:    Dortmund  Conrad Electronic (teuer aber auch gut)

Gruß Jürgen

von Mani W. (e-doc)


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Jürgen von der Müllkippe schrieb:
> So habe ich zu seiner Zeit ausgesehen (ist auch schon Geschichte).

Aber sehr entspannt...


Eine schöne aktuelle Geschichte...;-)

: Bearbeitet durch User
von Teo D. (teoderix)


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Radio Rim -> MIR
Strixner & Holzinger
Hartnagel
Aki-Elektronik
Bürklin

Mehr fällt mir grad nich mehr ein


Jürgen von der Müllkippe schrieb:
> So habe ich zu seiner Zeit ausgesehen (ist auch schon Geschichte).

Hallo Herr Fassbinder, doch nicht tot. War wohl '82 ne Zeitungsente.
Gibst wieder neue Filme von dir zusehen?

von Heinz V. (heinz_v)


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Hisrorisch: Neumerkel Siegburg und Bonn
Historisch: Stawe Troisdorf

[Edit: Ergänzung]

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von Insider (Gast)


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https://www.c64-wiki.de/wiki/DELA
Dela-Elektronik Köln hatte auch in München (Lehel?) eine Filiale, wo ich 
einen Eprom-Löscher und -programmer kaufte.

Was bisher in den RIM-Historien zu kurz kam: sie hatten eine beachtliche 
Schallplatten-Abteilung im Erdgeschoß. An den besagten Subwoofer im 
Schaufenster erinnere ich mich auch noch gut, genauso an das mit 
Isolieröl gefüllte Aquarium beim DSM (Digital-Service-München), in dem 
ein kompletter PC samt Monitor lief.
Das RIM-Haus gehörte der (Volks?-)Bank im EG. Als es renoviert werden 
sollte, zug RIM zunächst in die Adolf-Kolping?-Straße (neben dem 
Parkhaus). Aber dort war die Substanz ebenfalls schlecht. Das war, 
glaube ich, das Ende. MIR-Mannhart rettete, was ging, zunächst in einen 
zwei Straßen östlich gelegenen Laden.
Aber das war schon zu weit weg von den anderen Läden, so dass er bald 
wieder einen in unmittelbarer Nähe hatte.
Conrad hatte da auch ein Wörtchen mitzureden, ich denke, sie haben die 
Rechte am Namen RIM gekauft. Der C-Laden hatte RIM-Schilder.
Damit wollten sie die treuen RIM-Kunden zu sich locken.

Ja - das waren noch Zeiten. Damals war ich fast jede Woche zum Einkaufen 
in der Schillerstraße. Man kannte sich gut, und so habe ich auch einiges 
Inoffizielles mitbekommen. Im Holzinger-Halbleiter-Laden arbeitete die 
junge und attraktive Margot Vogel vom sektenähnlichen 
Sattva-Kunstverlag, die spätere Frau von Oliver Shanti.
Bestimmt kann sich noch der eine oder andere daran erinnern.
In den Nebenstraßen gab es etliche Telefongeschäfte und 
Import-Export-Läden.

von Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)


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Percy N. schrieb:
> Historisch:
> Hamburg  Radio Baderle
> Hamburg  balü electronic
> Hamburg  hw electronic
> Hamburg  Völkner

Hallo? Radio Kölsch vergessen? Leider auch als historisch zu betrachten. 
Die machen jetzt eher so in Textilkabel. Aber vor >10 Jahren hatten die 
sogar Amateurfunk-Kram.

Amper hochskillen schrieb:
> Amper hochskillen

: Bearbeitet durch User
Beitrag #5406521 wurde vom Autor gelöscht.
von Harald W. (wilhelms)


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Jürgen von der Müllkippe schrieb:

> Geschichte  Dortmund  Völkner Elektronik

Vökner hatte seinen Sitz ja in Braunschweig und war der zweitgrösste
Elektroniversandhändler (mit zusätzlichen Ladengeschäften) in D.
Nach dem Verkauf an Kaufhof gings dann zunehmend bergab. Der heutige
"Völkner" hat wohl nur noch den gleichen Namen.

von Michael M. (Firma: DO7TLA) (do7tla)


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Mir fällt noch Salhöfer Elektronik und Albert Meyer Elektronik ein.
Beide gibt es schon lange nicht mehr.

von Amper hochskillen (Gast)


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Harald W. schrieb:
> (mit zusätzlichen Ladengeschäften)

Wusste gar nicht, daß die Ladengeschäfte hatten. Nur irgendwie diese 
Verwandtschaft mit Conrad war immer an den Produkten ersichtlich.


In Berlin gibt es natürlich noch Atzert-Radio, auch wenn die eher so 
PC-Kram und weniger Bauteile führen.

Danke für die interessanten Infos!

von Martin H. (horo)


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In Berlin gab's in den 80er Jahren auch noch Fricke in der Rostocker 
Str. in Moabit.

von Superbastler (Gast)


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Radio Müller Münster

von Normal Z. (normalzeit)


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Radio Taubmann - Nürnberg, Innenstadt

von Percy N. (vox_bovi)


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Md M. schrieb:
> Percy N. schrieb:
> Historisch:
> Hamburg  Radio Baderle
> Hamburg  balü electronic
> Hamburg  hw electronic
> Hamburg  Völkner
>
> Hallo? Radio Kölsch vergessen? Leider auch als historisch zu betrachten.
> Die machen jetzt eher so in Textilkabel. Aber vor >10 Jahren hatten die
> sogar Amateurfunk-Kram.
>
Nö, nicht vergessen, nur der Name war mir entfallen. Das war doch damals 
auf der Schanze, oder?

Und dann gab es Anfang 80er noch einen in Altona, keine Ahnung, wie der 
hieß ..

von Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)


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Percy N. schrieb:
> Das war doch damals
> auf der Schanze, oder?

Ja genau, da auf dem Eck. War ein total sympathischer Laden. Ich wollte 
damals als Jugendlicher mal in A-Funk reinhören, da hat der Mensch an 
der Theke mir einen alten gebrauchten Ziegelstein für kleines Geld 
verkauft. Falls er hier mal liest: War ein guter Kauf, hab viel Spaß 
damit gehabt. Das Teil existiert sogar noch (siehe Bild).

von Teo D. (teoderix)


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Teo D. schrieb:
> Aki-Elektronik

In München war ein wirklicher Schnäppchen Markt.
Nicht viel Auswahl, nur ~30m² Fläche aber echt günstige Restposten (zB: 
'01, 2x16 LCD ~3*DM*).
Der Verkäufer/Geschäftsführer war ne Coole Type.
Fehlkauf nach ~3Wochen Rückgabe, Gutschein bekommen. Natürlich nie 
dabei, wenn ich wiedermal in der Nähe war.
"Ämmm, ich hätte da noch nen Gutschein über 5DM, liegt natürlich wie 
immer Zuhause. Wenn ich verspreche den zu zerreißen, könnten wir den 
Verrechnen.... Klar kein Problem" :)

von wurst (Gast)


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In Bielefeld:

aktuell:
- Electronic-Fuchs
- alpha Elektronik

historisch:
- Conrad
- Völkner
- Bauteile-Zentrale Schwanke (war auch als Bauteile-Museum bekannt)

von Limmat Lorze Reuss (Gast)


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Pusterla, Zürich downtown
Joe Brändli, Zug Guthirt
TeleRene, Luzern
Terba Elettronica, Lugano (war einmal)

von A. S. (achs)


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Matthes, Marl, Brassertstraße. Auch wenn die jetzt SAT-Schüsseln und 
aktuell einen Schützenvogel auf ihrer Webseite (=Facebook) haben. Da 
habe ich auch 74xx gekauft.

von Markus M. (adrock)


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Historisch Berlin:

Merkur in Steglitz (Albrechtstr. Ecke Filander Str.)

In Charlottenburg in der Behaimstr. gab es einen Laden, der eigentlich 
mehr Distributor war, aber auch ein paar Sachen vor Ort und man konnte 
alles bestellen (und er hatte sehr viele Datenbücher). Den Namen weiß 
ich allerdings nicht mehr, der Verkäufer sah irgendwie immer wie ein 
Student aus :-)

Nachtrag: Vlt. war der Name "Computare", da bin ich mir aber echt 
unsicher.

: Bearbeitet durch User
von Dussel (Gast)


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Warum ist das hier in null?

Ich kann P+M in Bonn beisteuern. Sehr gute Laden, zentral, nett und 
kompetent. Ich hoffe, der hält sich noch.
Sonst noch in Hannover der eine in Linden. Mir fällt der Name gerade 
nicht ein.

von X4U (Gast)


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Percy N. schrieb:
> Nö, nicht vergessen, nur der Name war mir entfallen. Das war doch damals
> auf der Schanze, oder?

Ja, da ist jetzt ein Modeladen und ein Friseur drin.

Am anderen Ende der Schanzenstrasse war dann Wiepking.

Wenn der das auch nicht hatte bin ich mit dem Fahrrad in die Eimsbüttler 
Chaussee gefahren, zu Statronik.

>
> Und dann gab es Anfang 80er noch einen in Altona, keine Ahnung, wie der
> hieß ..

War das der im Frappant hinten im ersten Stock?

Heute gibt es noch zwei Conrad Filialen und sonst nix.

Balü gab es sogar drei mal. Der alte Lück hatten den Schuppen nach der 
Pleite wieder zurück gekauft aber auch bald eingestellt.

von Christian M. (Firma: magnetmotor.ch) (chregu) Benutzerseite


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Limmat Lorze Reuss schrieb:
> Pusterla, Zürich downtown
> Joe Brändli, Zug Guthirt
> TeleRene, Luzern
> Terba Elettronica, Lugano (war einmal)

OK, Schweiz zählt auch! Dann:

Grieder Bauteile Basel (Laden zu, Onlineshop)
Fasching Elektronik Gretzenbach (EFG, beschränkte Öffnungszeiten)
Dreyer Thun

Gruss Chregu

von Joergk (Gast)


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- ebc Elektronik in Oldenburg
- Deltron in Delmenhorst

Geschichte:

Mütron Ladengeschäft in Bremen, Neustadt

Jörg

von Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)


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X4U schrieb:
> War das der im Frappant hinten im ersten Stock?

Es gab im Frappant einen richtigen Laden? Muss vor meiner Zeit gewesen 
sein. Ich kenne den Frappant nur mit den ganzen Ateliers und zum Schluß 
mit dem Hafenklang unten drin. Schade drum, war echt eine der nettesten 
Ecken in Hamburg. Aber die Leute wollten lieber Ikea.

von Doppelopa (Gast)


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Markus M. schrieb:
> Historisch Berlin:
>
> Merkur in Steglitz (Albrechtstr. Ecke Filander Str.)
>
> In Charlottenburg in der Behaimstr. gab es einen Laden, der eigentlich
> mehr Distributor war, aber auch ein paar Sachen vor Ort und man konnte
> alles bestellen (und er hatte sehr viele Datenbücher). Den Namen weiß
> ich allerdings nicht mehr, der Verkäufer sah irgendwie immer wie ein
> Student aus :-)
>
> Nachtrag: Vlt. war der Name "Computare", da bin ich mir aber echt
> unsicher.

Kann das die Firma Distron gewesen sein? Um die Ecke gab es noch 
WAB-Elektronik. Viel gekauft habe ich damals bei Plastronic in der 
Einemstrasse, schräg gegenüber hatte dann Völkner einen Laden.

Kennt jemand noch Hans-Peter Gerbsch aus der Osloer Strasse? Oder 
Thomas-Wirbel-Elektronik in der Pankstrasse? Es gab auch zweimal Arlt, 
in Charlottenburg und in Neukölln.

von Markus M. (adrock)


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Doppelopa schrieb:

> Kann das die Firma Distron gewesen sein? Um die Ecke gab es noch

Hmmm... ja, vlt. Kann mich nicht mehr erinnern, die Tütchen von damals 
habe ich leider nicht mehr :-)

> WAB-Elektronik. Viel gekauft habe ich damals bei Plastronic in der

Ja, WAB war doch direkt am Richard-Wagner Platz. Da war ich aber nur 
einmal drin, hatte ja mehr so Lautsprecherkram. Die anderen Läden sagen 
mir nix, mein Elektronik-Interesse abseits von Conrad hatte dann erstmal 
15 Jahre Pause :-)

von Doppelopa (Gast)


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Markus M. schrieb:
> Doppelopa schrieb:
>
>> Kann das die Firma Distron gewesen sein? Um die Ecke gab es noch
>
> Hmmm... ja, vlt. Kann mich nicht mehr erinnern, die Tütchen von damals
> habe ich leider nicht mehr :-)
>
>> WAB-Elektronik. Viel gekauft habe ich damals bei Plastronic in der
>
> Ja, WAB war doch direkt am Richard-Wagner Platz. Da war ich aber nur
> einmal drin, hatte ja mehr so Lautsprecherkram. Die anderen Läden sagen
> mir nix, mein Elektronik-Interesse abseits von Conrad hatte dann erstmal
> 15 Jahre Pause :-)

Hab mal in die Kiste mit den alten Datenbüchern gesehen.

von M.A. S. (mse2)


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Historisch, in Berlin, vor der Wende:

- Plastronic, Einemstraße am Nollendorfplatz,
- Atzert Radio in der Stresemannstraße, (heute in der Kleiststraße)
- Neurotron (Seestr. Ecke Lütticher Str. in Wedding)

von Bernd B. (microwave-designer)


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historisch:
Radio Fern in Essen

von Hannoveraner (Gast)


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Dussel schrieb:
> Sonst noch in Hannover der eine in Linden. Mir fällt der Name gerade
> nicht ein.

Den gibt es immer noch und er hieß bis vor einiger Zeit noch Radio 
Menzel, jetzt "menzel-electronic" ganz neudeutsch mit c...
Ich habe, glaube ich, im Jahre 1980 das erste Mal dort eingekauft.

von Realist (Gast)


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Hannoveraner schrieb:
> Den gibt es immer noch und er hieß bis vor einiger Zeit noch Radio
> Menzel, jetzt "menzel-electronic" ganz neudeutsch mit c...
> Ich habe, glaube ich, im Jahre 1980 das erste Mal dort eingekauft.

Du meinst wohl den hier?

https://www.menzel-electronic.de/

Dank fehlender Online-Präsenz sind die Tage dieses Ladens wohl auch 
gezählt.

Jede esoterische 1-Mann-Klitsche, die einem Luft verkaufen möchte, hat 
heutzutage einen Online-Shop. Nur bei kleinen Elektronikläden (so es sie 
überhaupt noch gibt) wirtschaftet man noch wie in den 80er Jahren, bis 
es zu spät ist.

Traurige Realität.

von Helmut K. (hk_book)


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Noch welche aus der Kurpfalz:

in den 80ern in Mannheim "Radio Dahms", später auch in Viernheim am 
Rhein-Neckar-Zentrum.

Dann gab es noch "Walter Elektronik" in den Quadraten (ganz in der Nähe 
vom "Dahms"). Möglicherweise ist die Walter Elektronik in MA-Neckarau 
ein Nachfolger (Röhrenverstärker usw.).

Dann in Heidelberg-Wieblingen "Rufenach", für Bastler als "R+R" in 
HD-Kirchheim. Rufenach selbst ist von Omnitronik übernommen worden, 
existiert aber noch als Internet-Auftritt.

: Bearbeitet durch User
von HF-Schrauber (Gast)


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Helmut K. schrieb:
> Noch welche aus der Kurpfalz:

Bundesweit besser bekannt als "Metropolregion Rhein-Neckar".

> in den 80ern in Mannheim "Radio Dahms", später auch in Viernheim am
> Rhein-Neckar-Zentrum.

Ende der 70er-Jahre nannte sich die Firma nun "Dahms-Elektronik".
Wegen der Preisgestaltung war der Shop in Bastlerkreisen weithin
auch als "Apotheke" bekannt.

Trotz der guten Innenstadtlage (Mannheim, M1) fiel das Geschäft
auf durch die doch recht ungewöhnlichen Öffnungszeiten: eine
volle Stunde Mittagspause, Ladenschluss bereits um 18:00 Uhr.

Etwas ungewöhnlich für einen Elektronik-Shop in den 70er-Jahren
war auch die Anwesenheit von weiblichem Ladenpersonal. (Wie
etwa Rita, der Feuermelder – wg. roter Haare)

In Rohr (Schweiz) existierte eine Auslandsfiliale (Hobby-Shop)
unter "Dahms Electronic AG". (Mittagspause 2h)

Nach Besitzerwechsel Anfang der 90er wurde das Geschäft in
Mannheim für etwa 10 Jahre weitergeführt unter "Kiss-Elektronik".

Ebenfalls in Mannheim (L1, Nähe Hauptbahnhof) war eine Filiale
von Voelkner-Elektronik nur einige Jahre lang am Markt (90er).

von Sven L. (sven_rvbg)


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In Chemnitz und ein paar weiteren Städten gibt es Mükra Elektronik.

Was sind wir da als Kinder rein und haben stundenlang geschaut, aber nix 
gekauft, weil wir kein Geld hatten.

Dann gibt es in Altchemnitz noch einen Elektronikladen.

A-Z gab es auch, ist aber längst Geschichte.

In Friedrichshafen gibt es Reich Elektronik, da wird man arm, Preise wie 
in einer Apotheke.


Was mich interessieren würde, ab welcher Größe einer Stadt sich so ein 
Elektronikladen lohnt. Eine Statistik Bastler/km² nach PLZ-Gebieten gibt 
es glaube ich nicht.

von Johannes R. (oa625)


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Sven L. schrieb:
> Dann gibt es in Altchemnitz noch einen Elektronikladen.

Du meinst M. Köhler?
Vor der Wende gab es in Chemnitz noch "Bild und Ton" auf der Str. der 
Nationen.

Ich war auch einige Male im Elektronik- Handel in Wermsdorf.

MfG
Johannes

von Daniel V. (danvet)


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aktuell
Offenburg: Wultschner Elektronik
Freiburg: Omega Elektronik

von Sven L. (sven_rvbg)


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Johannes R. schrieb:
> Du meinst M. Köhler?

Ja richtig... Hab gerade geschaut, den gibt es auch noch... Hat nen 
virtuellen Rundgang auf seiner Homepage, da werden Erinnerungen wach.

von OS (Gast)


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Ich kann mich noch an Tandy Radio Shack erinnern.

Die gab es so in den 80 Jahren, war eine Ladenkette aus USA oder Kanada.
Die Läden gab es in verschiedenen Städten, so z.B. Rosenheim / 
Oberbayern.
Angeboten wurden, Unterhaltungselektronik, Funktechnik, Bausätze, 
Bauteile.

Gegen Anfang der 90er Jahren verschwanden dies Läden wieder vom 
Deutschen Markt.

Dann gab es noch Bühler Elektronik, Versand Handel von Restposten und 
div. Bauteilen. Firmensitz in Baden Württemberg.

Die anderen Läden aus der Münchner Schillerstraße wurden schon genannt.

von Cerberus (Gast)


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Realist schrieb:
> Du meinst wohl den hier?
>
> https://www.menzel-electronic.de/
>
> Dank fehlender Online-Präsenz sind die Tage dieses Ladens wohl auch
> gezählt.

Das habe ich bei denen auch schon zur Sprache gebracht, aber die 
meinten,
es würde sich auch so tragen, was ich mir überhaupt nicht vorstellen
kann. Mehr als die Ladenmiete, falls überhaupt, kommt dabei doch nie
und nimmer raus.

> Jede esoterische 1-Mann-Klitsche, die einem Luft verkaufen möchte, hat
> heutzutage einen Online-Shop. Nur bei kleinen Elektronikläden (so es sie
> überhaupt noch gibt) wirtschaftet man noch wie in den 80er Jahren, bis
> es zu spät ist.

Zu spät dürfte es längst sein, seit der Namensgeber da raus aus
dem Geschäft ist. Als der Laden noch in der Limmerstr. war, war da 
entschieden mehr los. Na, mal abwarten, wie lange das Elend noch
dauert. Der letzte der bleibt, ist Conrad und da macht es entweder nur
Sinn, wenn die das benötigte Zeug im Laden haben oder man lässt es
sich in Ermangelung per Bestellung IM LADEN Versandkostenfrei nach
Hause schicken.

von OS (Gast)


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Cerberus schrieb:
> Der letzte der bleibt, ist Conrad

Nicht nur Conrad, auch Bürklin, Farnell und RS Electronics.
Nur die Händler sind für Private Kunden weniger interessant.
Vorteil von Bürklin und Farnell, sehr große Verfügbarkeit ihres 
Sortiments.
Das ist für Gewerbliche Kunden wichtig, die Anbieter lassen sich das 
auch gut bezahlen.

Conrad und auch Reichelt haben sich in den letzten Jahren immer mehr 
Richtung Gewerblicher Kunden ausgerichtet. Nur mit Privaten Kunden 
würden die nicht überleben.

Bleibt noch Pollin, wo es immer wieder mal Restposten gibt die auch vom 
Preis her okay sind. Ansonsten auch sehr viel China Müll bei Pollin.

von Franziska N. (bastler2004)


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Arlt in Stuttgart

Trivia:

Da hatte der Chef hinten im Büro so eine Art Babyfon, mit dem er Kunden 
und Verkäufer im Laden abgehört hat. Bei schwierigen Fragen (oder 
schwierigen Kunden) kam er dann selbst nach vorn.

Franziska

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Dussel schrieb:
> Warum ist das hier in null?

Weil der TO es dort eröffnet hatte.  Gerhard bat mich, es in einen 
„sichtbareren“ Bereich zu schieben.  (Wird sicher nun auch einigen 
wieder nicht gefallen, denn was anderes als OT sehe ich dafür nicht, und 
da muss man sich nun anmelden um zu schreiben.)

Da noch nicht sehr viel aus dem Osten des Landes kam (auch, wenn das 
sicher gleich wieder den Cyblord auf den Plan rufen wird): auch da war 
natürlich früher mehr los an solchen Läden.

Dresden aktuell: Conrad, sehr zentral gleich am Hauptbahnhof, natürlich 
zu Conrad-Preisen :), aber insgesamt recht viel im Laden verfügbar, 
kompetentes Personal.  Dinge, die nicht im Laden vorrätig sind, kann man 
an der Theke bestellen und paar Tage später abholen. Spart 
Versandkosten, aber man muss dafür den in der Regel höheren
Ladenpreis zahlen.  (Man könnte wohl auch im Netz bestellen, aber das 
letzte Mal, als ich das versucht hatte, hätte ich mich dafür anmelden 
und die komplette Bestellabwicklung und Bezahlung dort machen müssen.)

Sullus gibt's auch noch, aber deren Webshop wurde 2017 geschlossen, 
schreibt ihre Webseite.  Keine Ahnung, was es da im Laden noch gibt, 
liegt von mir aus mittlerweile am andren Ende der Stadt, war schon lange 
nicht mehr dort.  Dürften die gleichen Probleme haben wie alle anderen 
kleinen Ladengeschäfte für sowas zu Zeiten des Internets.

Historisch: In allen DDR-Bezirksstädten gab es eine rft-Filiale, die 
sich „Funkamateur“ nannte.  (Hatte nichts mit der Zeitschrift zu tun.) 
Das waren erstmal die Standardläden für Elektronikbastler in der DDR. 
Angebot entsprechend Marktlage, viele so genannte „Anfallbauteile“ gab 
es da, könnte man auch als „2. Wahl“ bezeichnen.  Da wurden irgendwelche 
Datenblatt-Parameter nicht ganz eingehalten, oder das Gehäuse hatte 
Fehler, also Dinge, die zwar funktionierten, aber nicht 
industrietauglich waren.  Hin und wieder gab's da auch Wühlkisten mit 
Restposten; ich erinnere mich beispielsweise, dass ich mal ein kleines 
Zählrohr da gekauft habe, passende Koronostabilisatoren für 450 V lagen 
zum Glück auch gleich daneben.

Dann gab's in Dresden die „Radio-Quelle Queck&Tille“ (heute Sullus, zur 
Geschichte steht auf deren Webseite ein bisschen), Schweriner Straße 36. 
Hat als Privatladen die gesamte DDR-Zeit überlebt, und es standen immer 
lange Schlangen davor.  Eine Stunde Wartezeit war nicht selten, belohnt 
wurde man mit einem guten Angebot (in der Regel
viel besser als im „Funkamateur“), allerdings auch mit einem eher 
ungehobelt daherkommenden Besitzer.  Als Kind oder Jugendlicher vom 
Besitzer bedient zu werden, war schlicht der Horror.  Leute, die mit 
einer Bauteilliste bei ihm auftauchten („1 Widerstand 4,7 kΩ, 2 
Widerstände 100 kΩ“ – „Hab' ich nicht, nur 120!“ – „Weiß nicht, ob
ich die nehmen kann, hier steht 100“) waren bei ihm von vornherein unten 
durch.  Sein Auftreten änderte sich um 180°, sowie er merkte, dass 
${KUNDE}, der vor ihm stand, mehr Ahnung vom Metier hatte als er selbst 
…

Kurz genannt wurde schon „Wermsdorf“: praktisch der einzige 
Elektronikversand der DDR (*), witzigerweise von der 
KONSUM-Genossenschaft betrieben.  Vergleichsweise kleine Räume, aber ein 
wirklich riesiges Angebot.  Da es mit Moped oder Motorrad von Dresden 
aus noch so einigermaßen erreichbar war, war ich in den 1980er Jahren 
häufig mal dort einkaufen.  Ein wahres Paradies.  Da gab es auch diverse 
Halbleiter aus dem östlichen Ausland, die sonst eher nicht zu haben 
waren, und so ziemlich die komplette Palette dessen, was die 
DDR-Halbleiterindustrie ausspuckte.

(*) In frühen Anzeigen in der Zeitschrift „FUNKAMATEUR“ gab's auch noch 
Anzeigen von einem Versandhandel in Dresden auf der Bürgerstraße, aber 
ich habe den Laden nie finden können.  Muss in den 1970ern geschlossen 
worden sein.

von Marek N. (bruderm)


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Historisch in Delmenhorst:

* VET (Vielstädter Elektronik) in der Mühlenstraße. Aufgelöst um 2010? 
Dort habe ich 1993 meine erste LEDs für 20 Pfenning gekauft.
* Menkens (?) Elektronik in der Grünen Straße, kurz vorm Bahnübergang

von Martin G. (martin_g697)


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Ein Ausflug nach Budapest:

Also ich weiß nicht, wie es die Jungs in Budapest schaffen zu überleben, 
aber, seit ich dort an der Uni war ist keiner von denen hier Pleite 
gegangen:
Also alle noch aktiv:

Arwill Elektronic Bt.: Meistens Hifi Bastelteile und riesige Auswahl an 
diskretem Zeug auch. https://www.arwill.hu/

Mikroelektron: echter Kellerverkauf. Man muß nach unten in den Keller 
gehen, und findet alles was man will. Vom Gehäuse bis zu Transistoren 
alles.
https://www.mikroelektron.hu/

ChipCAD Kft: Damals hab ich sie wegen der PIC µC gebraucht. Sogar 
Datenblätter haben die mir gegeben, noch bevor es Internet gab...

Aber schaut mal da rein, die meisten hab ich mal besucht:
https://www.google.com/search?safe=active&client=firefox-b-ab&tbm=lcl&q=Chipcad+Kft.&rflfq=1&num=20&stick=H4sIAAAAAAAAACWQPU5DQQyElQZR85CQXvWO4N-xXXKUKERKlQLEvTgXp2A2FKtdWeOZb_b5aX_VFCk1Gy_IOp3Daau0YDIGLqNo8X3TNrFJSfMphJk3pV6lFebaERZjLWsaqeVcHig8YioeWkVGQCVBBQUT-zaRbkh38aBJhuj-Am-lmU6IuFoPuM5cByHEhfGN6VwNoCpCOE22IMg4p2Xg0oTRxmlc1vuWrGsCcjAL5dRSCkgE6UXdWLbGjFOGBASw0ChVT__vhaKVVlo56DRraoUBSaENEbH2hcuHDkTDLREke3wiO2cNO_AjvHui9s0ZTBOa2lomy-Iq70STWcOWXEJ_Tqff09v7_eP6eT2-vi-36_048zru58vtD0m0N5XQAQAA&ved=0ahUKEwjM4Kv764fcAhVMe8AKHSHQBIEQjHII-wEwHQ&rldimm=15007122937603760859&tbs=lrf:,lf:1#rlfi=hd:;si:1994579003446388947;mv:!1m3!1d34933.29081695672!2d19.0915948!3d47.49348345!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i914!2i622!4f13.1

von Dieter W. (dds5)


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In Frankfurt am Main historisch

Arlt
Mainfunk (H. Wenzel und Fr. Achenbach)
Reeh
Radio Rabe

von Andreas M. (elektronenbremser)


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OS schrieb:
> Bühler Elektronik,

Der hatte in Freiburg -Merzhausen ein relativ großes Ladengeschäft

von Gerhard O. (gerhard_)


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In Wien gab es den "berühmten" Radio Heitler in der Neubaugasse. So was 
kann man sich kaum vorstellen. Bis zur Decke überall Schubladenkästen. 
So eng, daß nur Platz für 10 Leute im Verkaufsraum Platz fanden ohne 
sich gegenseitig auf die Füsse zu treten. Aber die hatten alles immer 
auf Lager was das Bastlerherz begehrte. Speziell HF Radioteile wie 
SpulenLeider ist es nun auch nur noch Geschichte. Der Laden machte nach 
60 Jahren irgendwann um oder vor 2004 zu. Ich schaute bis dahin bei 
meinen Besuchen in Wien immer noch vorbei. Hier ein paar Strassenbilder 
aus 1997:

http://www.ve6aqo.com/bilder_heitler.htm

Dann gab es noch den Wienschall am Karlsplatz. Die hatten auch viel 
damals Modernes auf Lager. Dort kaufte ich meine ersten Transistoren als 
Jugendlicher. Den gab es zumindest in 2004 noch. Die sollten noch 
existieren.

In der Laxenburgerstrasse im 11.Bezirk gab es damals auch so ein 
Geschäft, ähnlich dem Hartnagel in München mit viel Ausschlachtteilen 
ehemaliger Konsumerelektronikhersteller. Kann mich leider nicht an den 
Namen erinnern.

In Rosenheim gab es dann noch den Radio Wolf. Die hatten auch viel 
Bastel-Elektronik Teile. Das war auch ein echt tolles Geschäft. Hatten 
auch viel Modelleisenbahnzeugs.

Auch beim damaligen Karstadt dort gab es teils brauchbare Bastel Elektro 
Sachen.

von Alexander T. (Firma: Arge f. t. abgeh. Technologie) (atat)


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Gerhard O. schrieb:
> In Wien gab es den "berühmten" Radio Heitler in der Neubaugasse. So was

Der Altwarentandler, ja.

Ein wenig weiter in der Ahornergasse war kurze Zeit der Huber 
Elektronik.

Noch weiter die Seidengasse entlang Technotronik (den gibt es vielleicht 
sogar noch) mit auch weiteren Filialen irgendwo in Wien.

Ebenfalls nicht mehr aktiv ist Radiobastler Ecke Seidengasse 
Neustiftgasse.

In die andere Richtung beim Westbahnhof war iner, dessen Name mir nicht 
einfällt.

Nicht weit entfernt in der Stumpergasse der Print Technik.

Weiter südwärts bei U4 Pilgramgasse oder Kettenbrückengasse der Dahms.

Wieder mehr zentraler gedacht Bühl Elektronik, erst bei der BÖrse, dann 
in der Marc Aurel Strasse, zuletzt am Rennweg.

A propos Marc Aurel Strasse: Tapfer hat sich Elkont lange gehalten im 2. 
Bezirk bei der OPEC (Hollandstraße?).

Bei der Nussdorfer Strasse gab es den Schrick oder Schick - man fragt 
sich, wozu. Wohl wegen der Nähe zum Physikalischen Institut.

Das war in Wien. In Klagenfurt gab es den ID-Elektronik nahe dem 
Heiligengeistplatz und den Trend Elektronik in der St. Veiter Straße. 
Mitten in der Stadt war noch einer, dessen Name mir auch entfallen ist.

Heute gibt es noch den Neuhold in Graz, dessen Angebot markante 
Ähnlichkeiten mit Pollin hat.

Die Großkette mit den Apothekerpreisen setze ich als "eh klar" voraus.

von G. H. (schufti)


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Der Heitler war zusammen mit zwei ähnlich gearteten Läden (einer in 
Favoriten, Wielandgasse und in Ottakring, Koppstrasse) von Funkamatueren 
geführt und frequentiert. Im Wienschall am Getreidemarkt (Innere Stadt, 
später in Meidling) konnte man anno '70 "Fatty George" treffen. In der 
Marc Aurelstrasse (auch Wien 1) gab es den "Bühler" der später auf den 
Rennweg (Wien 3) übersiedelte, wo er als Rockitansky einige Jahre im 
Hinterhof überlebte. Weitere Läden in Wien 1 waren Vertas in der 
Singerstrasse und (Ing. Singer?) in der Annagasse(?) (hatte josty kit 
Bausätze). In der Zieglergasse (Wien 7) gab es Technotronic, später mit 
Filialen in der Laxenburgerstrasse (Wien 10, Favoriten) und 
Floridsdorfer Hptstr (Wien21) sowie Huber Elektronik in der Ahornergasse 
und zwei weitere Läden in der Lindengasse und Seidengasse. Weiters gab 
es in Ottakring (Wien 16) in der Liebhartsgasse zwei Elektronikhändler 
und am Fiakerplatz (Wien 3) auch. Im 6ten Bezirk gab es die legendäre 
"Printtechnik" in der Stumpergasse und Brezina in der Webgasse. Nicht zu 
vergessen "Elkont" in der Hollandstrasse (Wien 2). Auf der unteren 
Favoritenstrasse (Wien 4) gab es "Byte Electronic" und in der 
Pilgramgasse (Wien 5) den "Dahms".

In der Zedlitzgasse gab es noch die "Technische Sfhwemme" des Ing. 
Körber, hatte aber mit Elektronik weniger zu tun, eher Funkenschusterei.

Ich habe da sicher einige vergessen, aber dasist zum Teil schon knapp 50 
Jahre her...

von Gerhard O. (gerhard_)


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Jetzt habe ich wohl die "Wiener" unter euch herausgelockt. An einige 
Namen erinnere ich mich wieder. Vielen Dank.

Etwas abliegend vom Thema. Irgendwo auf der Mariahilferstrasse (ich 
glaube in die Richtung zum technischen Museeum hin) gab es ein tolles 
Matadorgeschäft. Ganz schmal und klein fast zwischen zwei Häuserfronten, 
das Gescäft, konnte ich als Kind die dortigen motorisieren, 
eindrucksvollen Demoaufbauten bewundern. Jedesmal wenn ich nach Wien 
kam, zerrte ich meinen Opa dorthin um zu sehen was es dort Neues gab.

Gibt es das Geschäft noch?

von G. H. (schufti)


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Das muss dort gewesen sein wo später der Softwaredschungel war. Richtung 
Westbahnhof auf der rechten Seite.

Nachtrag: der "Wien Schall" am Getreidemarkt wurde später zu einem 
"Radiobastler", welcher bisher nur in der Kaiserstrasse (Wien 7) zu 
finden war. Als der Standort Getreidemarkt aufgegeben wurde, öffnete 
eine Filiale am Firmensitz in der Krichbaumgasse (wien 12, Meidling). 
Der Trendelektronik in Klagenfurt gehörte vor seinem Ende auch zur 
"Radiobastler" Gruppe.
In Graz gab es damals auch schon den Dahms, am Griesplatz wen  ich mich 
recht erinnere?

Besonders interessant war es, in Wien die Personalfluktuation zu 
beobachten. Den selben Gesichtern begegnete man immer wieder in anderen 
Läden ... manchesmal zwischendurch sogar in deren eigenem.

: Bearbeitet durch User
von Tobias P. (hubertus)


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Christian M. schrieb:
> Fasching Elektronik Gretzenbach

den wollte ich auch grade erwähnen :-)
vor >20 Jahren habe ich mit Hilfe meines Vaters (ich war damals ca. 7 
oder so) ein Radio nach Heinz Richter gebaut. Im Fasching hatten wir die 
Bauteile erstanden, aus heutiger Sicht muss ich staunen, dass die einen 
OC... Transistor und eine OA.... Diode hatten :-) die genauen Typen 
weiss ich aber nicht mehr. Wir hatten uns sehr strikt an die Anleitung 
gehalten ;-)

von Uwe G. (scd)


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Martin G. schrieb:
> seit ich dort an der Uni war

Wann war das?

von G. H. (schufti)


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Nachtrag Wien:
Der eine Händler in der Liebhartsgasse (Wien 16) nannte sich mal ERR 
(Elektronik rein raus) und dann Walter Groll Elektronik, war ein 
Kellerlokal. Vis-a-vis der Laden hatte damals schon die aus USA 
bekannten "bread-boards" und Elrad Bausätze. Ob das damals schon Wlater 
Pipp war (mit dem (Farb)fernseh gebraucht und Recycling Markt) weiss ich 
nicht.
In Wien 2 gab es auf der Taborstrasse noch "Fels Elektronik" der auch 
Prints fertigte.
In der Großen Neugasse (Wien 4), später Kreuzgasse (Wien 18) und dann 
Liechtensteinstrasse (Wien 9) gab es die  "TOP-Elektronik" deren 
Bausätze nie wirklich auf Anhieb funktionierten sowie deren "Module" mit 
"kreativer" Schaltungstechnik.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Amper.

Amper hochskillen schrieb:

> Was kennt ihr noch?

Duisburg:

Historisch:
Kunizki Elektronik auf der Asterlager Str. (94?) in Rheinhausen am EKZ. 
Ungefähr da, wo die Hochspannngsleitung die Asterlager Str. kreuzt.
Dort habe ich selber einige Jahre gearbeitet.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Matthias M. (mpm)


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mn schrieb:
> Bamberg: Elektronik Box

Da gab's in meiner Kindheit / Jugend /Studentenzeit (70er-90er Jahre) 
aber schon noch ein paar mehr, mit ihrem jeweiligen Besonderheiten:

* Ing. Hannes Bauer in der Hornthalstraße:
- Alles für den Amateurfunk
- Röhren, Drehkondensatoren, Filter
- Morsetasten aus eigener Manufaktur
- Der Inhaber war einer DER Pioniere des Amateurfunks in Deutschland 
seit den 30er Jahren

* Antennen-Neumann in der Geisfelder Straße
- Versorgte das lokale Fernsehtechnikerhandwerk mit Material
- Wie der Name schon sagt: Antennen, Masten, Kabel, Sat-Schüsseln
- Fernseh-Ersatzteile von König oder Fischer (Zeilentrafos, Kaskaden, 
PTCs, Netzschalter, Kopftrommeln, Fernbedienungen, Spezial-ICs)
- Der Sohn des Hauses war Schulkamerad von mir ;-)

* Hottelmann Elektronik in der Claviusstraße:
- eher altbackenes Bauelementesortiment
- Oppermann Bausätze
- Visaton Lautsprecher
- Mit dem Fahrrad keine 5 Minuten von meinem Elternhaus entfernt ;-)

* Steinmetz Elektronik in der Nürnberger Straße
- Hatte das modernste Sortiment von allen
- Schwerpunkt Microprozessoren, Microcontroller, Speicher
- Ersatzteile für die damals gängigen Heimcomputer (C64, Atari, Amiga)

* Elektronikbox in der Unteren Königstraße
- Relativ schmal sortiert bei Bauelementen
- Hat von allen am längsten durchgehalten (bis nach der 
Jahrtausendwende)

Es ist wohl unnötig zu erwähnen, daß es von diesen Läden KEINEN EINZIGEN 
mehr gibt...

von Gerhard O. (gerhard_)


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Hier ein Photo der "Lieferfirmenseite" aus dem Buch "Das Große 
Transistorbastelbuch" von Heinz Richter.

R.I.P.

von Christian R. (supachris)


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Ich als Kind der DDR hatte einige um mich: Radio Jurisch in Bautzen, da 
gabs sogar UKW Drehkos und die guten 455kHz Filter. Nach der Wende dann 
Modellbau und Elektronik Heider in Löbau, hab mein Schülerpraktikum im 
der 9. Klasse da gemacht. Bei Radio Engemann in Löbau gabs auch vor der 
Wende und danach jede Menge Bauelemente. Leider alles Geschichte. 
Irgendwann gabs dann ja Conrad in Dresden und wie hießen die anderen auf 
der Schweriner Straße?

von Gerhard O. (gerhard_)


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Hier eine Geschichte zum Schmunzeln:

In meiner Jugendzeit erzählte mir ein befreundeter FA, daß sie früher 
immer über die OE7/Bayrische Grenze bei Kiefersfelden nach Griesbach 
gefahren wären wo es ein unbewachtes Freiluft Elektronik Ablagegebiet 
der US Kräfte gab. Die tollsten hochwertigen Bestandteile wie Keramik 
Trimmer, Röhren, Elkos, alles mögliche halt, soll es dort gegeben haben.

Das interessierte meinen Freund und ich und wir entschlossen uns, 
heimlich mit dem Fahrrad überm Hechtsee über die Grenze zu 
schleichen(Ausweise hatten wir nicht und Kontrollen gab es auch nicht) 
und dann die 10km nach Grießbach zu fahren und unser Eldorado 
inspizieren und nach Möglichkeit unsere Rucksäcke damit zu füllen. Und, 
es war ein Eldorado! Wir füllten unsere Rucksäcke mit den tollsten 
Radioteilen von denen ich heute noch einen Teil besitze und es ging 
alles glücklich aus.

Einmal überquerten wir die Grenze mit den Fahrrädern dann auch unterhalb 
der Inntalautobahnbrücke auf einer unversperrten Service Gangway. Wir 
erlaubten uns einiges damals. Heute ist man ja braver Bürger:-) 
Schlechtes Gewissen hatten wir kein Großes. Wir waren ja noch Kinder.

Es gab ein paar HF Röhren die sich für den UKW Senderbau sehr gut 
eigneten. Auch massenhaft 6AK5 waren dabei. Eine dieser 6AK5 produzierte 
bei HF Verstärkung aussen an der Anode ein grünes phosphoreszierendes 
Leuchten mit Muster, daß sich bei Ansteuerungsänderungen bewegte. Da 
waren einige 80uF, 450V Elkos die nach Formierung heute noch richtig 
funktionieren. Baujahr: 1962. Waren aber nagelneu. Auch tolle 6.3V 
Subminiaturröhren fanden wir, mit denen sich sehr kompakte 2-m 
Senderchen mit 1-2W konstruieren ließen. Tolle Zeit, rückblickend.

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Christian R. schrieb:
> … wie hießen die anderen auf
> der Schweriner Straße?

Radio-Quelle, später Sullus – schrieb ich hier bisschen was:

Beitrag "Re: Was kennt ihr für Elektronikläden (aktuell oder Geschichte, egal)?"

von G. H. (schufti)


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Bei meinem war die Liste noch deutlich kürzer ...

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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G. H. schrieb:
> Bei meinem war die Liste noch deutlich kürzer - und Ö war gar
> nicht
> vertreten - half mir also nicht wirklich weiter.

Interessant. Da ist ja noch der Radio Wolf aus Rosenheim vertreten. Da 
habe ich damals ab und zu Teile gekauft. War leider eine 40km Fahrt mit 
dem Fahrrad für mich. Die hatten auch die ganzen Märklinsachen. Alle RPB 
Bücher hatten sie auch.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Also, wenn es um Jungendgeschichten geht...

Wir hatten mal den Tipp bekommen, das es eine Firma gibt, bei der der 
Elektronikschrott vor der Türe lagert und man sich einfach bedienen 
dürfte.

Also sind Kumpel und ich hingefahren mit dem Fahrrad und da waren wir 
nun im Elektronikparadies, da gab es Tower-PCs, nen Laserdrucker, USVen 
und jede Menge Kram.

Kumpel, hat dan seinen Stiefvater angerufen, der unsere Beute mit dem 
Auto abgeholt hat.

Seit dem haben wir PCs geschraubt, Windows installiert und untereinander 
Teile getauscht.

Waren AMD K6 Prozessoren und PII oder PIII Rechner.

Auf jeden Fall sind wir dann dort regelmäßig hingefahren, der Ort war 
geheim zu halten, wir sprachen immer nur von "X Y" und der andere wusste 
was gemeint war.

Miditower unterm Arm, auf dem Fahrrad durch die halbe Stadt.

Wenn wir nicht am Computerteile Jagen waren, sind wir in Ruinen und 
Industriebrachen spazieren gelaufen oder sonst wo in der Stadt.

Ja man ist viel und gerne gelaufen, hat einen Treffpunkt ausgemacht, an 
dem man sich getroffen hat und ist gekommen. Ganz ohne Smartphone und 
Whatsapp.

Klar heute hat man Auto und alles mögliche, nur keine Zeit mehr. War 
eine tolle Zeit, wenn man so drüber nachdenkt.

von Mathias H. (mathias)


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Geschichte:
Karlsruhe Bühler Elektronik
Karlsruhe Radio Ade
Karlsruhe Röhren Hacker
Karlsruhe Meyer-Elektronik
Karlsruhe Mc Tec

Aktuell:
Karlsruhe Mükra Elektronik

von Stefan M. (derwisch)


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In Hannover, historisch:

Lange Elektronik ( oder auch Radio Lange, ich weiß nicht mehr ).
Der war mitten im Rotlichtviertel.

Gleich um die Ecke war Peter Bartels ( ? )

Dann gab es noch einen kleinen Laden -Name vergessen- in der Passerelle, 
nähe Hauptbahnhof.

Nicht zu vergessen ist Nadler Elektronik in der Herschelstr.
Dort konntee man sehr gut in Restposten stöbern.

Pfennig Elektronik ( ein winziger Laden ) in der Innenstadt, dort steht 
heute das neue Gebäude von Peek und Cloppenburg.
Der hatte ein tolles Sortiment von Kemo Bausätzen.

Besonders zu erwähnen ist Gisa Elektronik ( R.I.P. ) in Hannover Wülfel 
an der Hildesheimer Str.
Auch ein winziger Laden, ausschliesslich mit Tresenverkauf ( keine 
Stöberware ).
Ein hochqualifizierter Ladeninhaber, der seinen Job lebte...

Dann natürlich Völkner im Ihmezentrum.

Conrad kam dann erst "später" 1987 nach Hannover.
Aber den gibt es ja noch.
Genauso wie Menzel, der ja im Thread schon erwähnt wurde.

von Dieter W. (dds5)


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G. H. schrieb:
> Bei meinem war die Liste noch deutlich kürzer ...

Hmmm, von den Frankfurter Adressen her ist das zeitlich eher einige 
Jahre später als im Beitrag von Gerhard O.

von David P. (chavotronic)


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IN Aachen Haaren gab es mal Zilles Elektronik. Sehr nett Verkäufer und 
große Auswahl...aber die sind dann irgendwann weg gezogen (weiß nicht 
warum)

von Soul E. (souleye)


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Sven L. schrieb:

> Wir hatten mal den Tipp bekommen, das es eine Firma gibt, bei der der
> Elektronikschrott vor der Türe lagert und man sich einfach bedienen
> dürfte.

Zu der Zeit hat die Entsorgung einer Gitterbox voll Elektronikschrott ca 
400 DM gekostet. Da waren die froh über jedes Teil, das der Bastler 
"geklaut" hat. Heute bekommt man m.W. sogar was raus bei der Entsorgung.


An den Duisburger: gibt's den Ede Urban in Wehofen noch? Der hatte 
damals(tm) viel Funk, allgemeine Elektronik und Apple II-Kompatible.

Die Brüder Kraus in Oberhausen-Holten haben ihren Laden leider schon in 
den '90ern zugemacht. Die hatten mir als Schüler einige Male den Arsch 
gerettet, mit Tips weil die Schaltung nicht so tat wie sie sollte oder 
mit "Kredit" weil das Taschengeld nicht für alle Bauteile auf einmal 
reichte.

von Alexander T. (Firma: Arge f. t. abgeh. Technologie) (atat)


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Sven L. schrieb:
> Also, wenn es um Jungendgeschichten geht...

> Seit dem haben wir PCs geschraubt, Windows installiert und untereinander

Da merke ich mal wieder: Ich werde nicht alt, ich bin's schon.

In der Jugend Windows installiert?? In meiner Jugend kamen grad erst die 
Taschenrechner mit VFDs auf. Vier Grundrechenarten und man konnte "SIE 
ESEL" schreiben (verkehrt). Das war toll. Das war Jugend. Naja, meine 
halt.

von G. H. (schufti)


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tja, was soll ich sagen ...
eines meiner "prägenden" Erlebnisse beruht auf auch auf besagtem Buch 
von Richter. Darin gibt es eine Schaltung mit "Tunneldiode", die hatte 
es mir angetan. Ich machte mich also auf den Weg dies mystische Bauteil 
zu beschaffen und schloss messerscharf: da musst du zu den 
Amateurfunkern, also auf zu Heitler in die Neubaugasse. Dort war man 
allerdings der festen Meinung, dass das nur ein DIAC sein könne und 
"Tunneldiode" eine veraltete und/oder ausländische Bezeichnung wäre. 
Also ging ich mit einem Diac für damals 6öS (eine Woche Taschengeld) 
nach Hause - und natürlich funktionierte damit nichts.
Seit der Zeit stehe ich Aussagen von "Experten" immer skeptisch 
gegenüber.

Ja, einen OMRON Taschenrechner mit VFD bekam ich auch mal. Brachte mein 
Opa von der Messe in D mit, leider hielt er meinen investigativen 
Kräften nicht lange stand.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo soul eye.

soul e. schrieb:

> An den Duisburger: gibt's den Ede Urban in Wehofen noch? Der hatte
> damals(tm) viel Funk, allgemeine Elektronik und Apple II-Kompatible.

Der war nicht in Wehofen sondern in Marxloh auf der 
Kaiser-Friedrich-Str.
Dort hat er vor wenigen Jahren zu gemacht, und sein Nachfolger ist in 
Oberhausen auf der Kurfürstenstrasse zwischen Oberhausen-Holten und 
Oberhausen-Biefang. Er ist etwas schwer zu finden....ein Gebäude abseits 
der Strasse hinter einem großen Parkplatz. Und darüber ist ein Schild 
für eine Futtermittelhandlung und nicht für einen Elektronikmarkt. Gute 
Tarnung . ;O)

> Die Brüder Kraus in Oberhausen-Holten haben ihren Laden leider schon in
> den '90ern zugemacht.

Nein, der Laden bestand noch bis vor wenigen Jahren. Allerdings an 
anderer Stelle. Zwar auch auf der Bahnstrasse aber auf der anderen Seite 
dichter am Holtener Markt.
Es könnte sein, dass der Laden immer noch besteht....ich komme dort nur 
selten vorbei.

> Die hatten mir als Schüler einige Male den Arsch
> gerettet, mit Tips weil die Schaltung nicht so tat wie sie sollte oder
> mit "Kredit" weil das Taschengeld nicht für alle Bauteile auf einmal
> reichte.

Während meiner Ausbildungszeit kam ich sowohl bei Urban als auch bei 
Kraus auf der Fahrt zu meiner Ausbildungsstelle mit dem Bus vorbei. 
Anfang der 90er habe ich mir bei Kraus Belichtungsfolien für 
selbstgeätzte Platinen machen lassen.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von G. H. (schufti)


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ach ja, und auch ich als Ösi kenne einen Laden in D:
Nürnberg Elektronik in Moers
den muss es auch schon ewig geben, von den Teilen im Laden zu 
schliessen. Ich denke manche Preisschilder sind noch in DM ...

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo G. H.

G. H. schrieb:

> ach ja, und auch ich als Ösi kenne einen Laden in D:
> Nürnberg Elektronik in Moers

Ja. Gelegentlich so 2-3 mal im Jahr schaue ich da auch vorbei.
Aber mit einem guten Drittel des Ladens kann ich nix anfangen. Nur 
Lautsprecher und Audiophilen Zubehör.

> den muss es auch schon ewig geben, von den Teilen im Laden zu
> schliessen.

Also auf Bauteile bezogen nicht....wenn es ausverkauft ist und gängig, 
wird aufgefüllt. Das Zeug ist dann neu.

Aber SMD Bauteile haben die auch nicht. :(

> Ich denke manche Preisschilder sind noch in DM ...

Das könnte bei ungängigem Kram aus der Lautsprecher Ecke so 
sein......;O)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Frank M. (frank_m389)


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Karlsruhe (historisch):
Radio Ade, Adlerstr. 12
Bühler electronic
Röhren Hacker
Radio Freitag
Axel Ollmann

von Mathias H. (mathias)


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@Frank M.
Axel Ollmann kannte ich nicht.
Wo war der Laden?

von U. B. (pasewalker)


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Düsseldorf, ca. 1970-ger Jahre:

Arlt,
Nadler,
Bürklin,
Holzinger,
ein kleines Lädchen, Name vergessen, sehr günstig (Friedrichstr.),
mehrere Filialen Tandy bzw. RadioShack (auf deutsch: "Radio-Schrott").

von Michael B. (laberkopp)


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Bernd W. schrieb:

>> ach ja, und auch ich als Ösi kenne einen Laden in D:
>> Nürnberg Elektronik in Moers
>
> Ja. Gelegentlich so 2-3 mal im Jahr schaue ich da auch vorbei.
> Aber mit einem guten Drittel des Ladens kann ich nix anfangen. Nur
> Lautsprecher und Audiophilen Zubehör.
>
>> den muss es auch schon ewig geben, von den Teilen im Laden zu
>> schliessen.
>
> Also auf Bauteile bezogen nicht....wenn es ausverkauft ist und gängig,
> wird aufgefüllt. Das Zeug ist dann neu.
>
> Aber SMD Bauteile haben die auch nicht. :(
>
Hmm, exitus, http://nuernberg-electronic.de/

von Rick M. (rick-nrw)


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Neuss - Elektronik Czerny

von Carsten S. (dg3ycs)


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Hi,
Mal etwas aus der "Provinz"...

Am Leben:
48282 Emsdetten - Elektronik Shop Emsdetten
http://www.elektronik-shop-emsdetten.de/?n=start

Ist tatsächlich noch ein "echter" Elektronikshop mit einem nennenswerten 
Anteil der Verkaufsfläche für elektronische Bauteile und kein 
IrgendwelcheDingemitElektronikdrin Ramschverkauf mit verschämten Resten 
einer kleinen versteckter Bauteilecke wie so viele andere -jetzt tote- 
Geschäfte.
Der jetzige (schon langjährige) Inhaber hat auch noch Ahnung von der 
Elektronik.

Vermutlich auch noch am Leben (war nur mind. 5 Jahre nicht mehr da):
49084 Osnabrück: Heinicke-electronic GmbH
https://www.heinicke-electronic.de/?page_id=368

Elektronik-Shop und Computerladen:
Wo ich das letzte Mal dort war aber mit kompletter baulicher Trennung 
(zumindest der Kundenbereiche...) zwischen Computer- und Elektronikladen 
mit jeweils eigener Eingangstür. Jetzt steht aber etwas auf der HP von 
Umbau...
Ansonsten war es Mitte dieses Jahrzehnts auf jeden Fall ebenfalls noch 
ein echter "Bauteileshop" und derjenige hinter der Theke wusste 
mindestens im Bereich der Analogelektronik auch vernünftig Bescheid.

Münster:
(Name nicht mehr bekannt) Elektronikshop in Bremer Strasse/Hinterausgang 
HBF
- geschlossen wurde der glaube ich etwa Mitte der 90er...


Mertens Elektronik - Wolbecker Strasse
Haushaltsgeräte, CB/AFU Funktechnik und Elektronik
- Geschlossen so um 2010 +/- ein paar Jahre.

(Name nicht mehr bekannt) Elektronikshop an der Ecke Hammer 
Straße/Friedrich Ebert Straße. Elektronikshop mit einem relativ 
Umfangreichen Sortiment an HF-Spezialbauteilen
- geschlossen wurde der glaube ich auch ebenfalls Mitte der 90er...
Meine ersten HF Spezialbauteile für die ersten Bastelleien habe ich 
selbst noch dort im Geschäft gekauft (92/93).
Ich MEINE das es der Inhaber oder ein Ex- Angestellter ist der den 
Versandhandel für solche HF Bauteile unter der Website "Amidon.de" 
betreibt.

Dann meine ich mich dunkel daran erinnern zu können das es in Rheine 
einen Shop am Thietor bzw. tiefe Straße gab. War da aber nie drin, nur 
als Kind von Aussen gesehen. Deshalb kann die Erinnerung da trügen.
Der war aber auf jeden Fall schon verschwunden als Rheine in meine 
Reichweite für "eigenveranwortliche" Einkaufstouren gekommen ist.

In Ibbenbüren Innenstadt gab (oder gibt es noch?) auch noch einen Laden 
für Unterhaltungselektronik mit Bauteilverkauf im UG. War da um Y2k das 
letzte mal drin.

Gruß
Carsten

von Dirk S. (scug)


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Teo D. schrieb:
> Radio Rim -> MIR
> Strixner & Holzinger
> Hartnagel

Ja damals 80er kann ich mich sehr gut erinnern, besonders der Rim hatte 
ein sehr gutes Sortiment an Bauteilen, Bastlerware, Sonderposten und 
irgendwelche Geräte zum basteln.

Die Schillerstrasse in München bietet heute nur noch Handy und 
Computerläden was Elektronik betrifft.

Gibt es überhaupt noch heute solche Bastlerläden in der Art in München? 
ausser dem Conrad Elektronik im Thal?

von Sven L. (sven_rvbg)


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-A-Z gibt es glaube ich nicht mehr oder?

Die hatten immer so eine Mischung aus nichts und ein paar wenigen 
Dingen, war aber trotzdem toll.

von Asko B. (dg2brs)


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Amper hochskillen schrieb:

Der Thraed ist zwar mehr als ein Jahr alt ... aber:

>
> In Berlin kenne ich zur Zeit eigentlich nur einen, gibt aber sicher
> mehr:
>
> -Segor

"Die" Institution

>
> Ansonsten noch einige, die längst geschlossen wurden:
>
> -Bastlerquelle

meinst Du die im Prenzlauer Berg, (heute Petersburger Straße)
Ecke Greifswalder Strasse?
Hatte viel Modelleisenbahnzeug.

> -Showtec (Jannowitzbrücke)

sieh an, kannte ich bis heute nicht

> -Elektronikladen in der Markthalle am Alex

war ich nur 2 oder 3 mal (habe da aber mal eine Z80-PIO gekauft)

> -Elektronikladen nahe dem Ostbahnhof (ein paar Jahre lang nach der
> Wende)

sieh an, kannte ich auch bis heute nicht

> -A-Z

hmmm, wer Chinch-Stecker braucht!  ;-)

> -Conrad (muss man dazu zählen, dort gibt es praktisch keine Bauteile
> mehr)

in Berlin gab es einen extra Namen dazu ("Ham wa nich")

Aber ich möchte mal aufzählen was es zu DDR-Zeiten noch in Berlin gab.
(ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

RFT-Laden Prenzlauer Berg Kastanienallee
spezialisiert auf Fernseh-Ersatzteile

RFT-Laden Friedrichhain Revaler Straße
spezialisiert auf Audio-Geräte-Ersatzteile

RFT-Laden Johannisthal Sterndamm (bis ca. 1975)
da hab ich mal meine ersten 4 Dioden gekauft.
Stück eine Mark.
ich hab mich nur gewundert, warum die 7,1V Z-Dioden
abrauchten ... ich wollte doch nur 6,3V gleichrichten    ;-)

Elektronikladen (deren Namen ich nicht mehr kenne)
in Lichtenberg Weitlingstraße

Radio-Girndt in Oberschöneweide Edisonstraße
(eröffnete nachdem Sterndamm zumachte)
War mein "Haupteinkaufsladen", war ja auch gleich
um die Ecke.
Irgendwann stand mal im Schaufenster ein Schild,
"Suche Fachverkäufer oder Verkäufer mit Fachkenntnissen"
Das war nicht gut bezahlt, hat aber Spaß gemacht - ehrlich.

Elektronikladen (deren Namen ich nicht mehr kenne)
in Friedrichshagen Bölschestraße
Anfang und Ende kenne ich nicht.
Auf jeden Fall war der Geschäftsführer ein Freund und ehemaliger
Arbeitskollege von Radio-Girndt.
Beide hatten vorher im WF als Hochfrequenzingenieure gearbeitet.

Elektronikladen (deren Namen ich nicht mehr kenne)
in Pankow Kurt-Fischer-Platz
(heute Pastor-Niemöller-Platz)
hatte Mitte bis Ende der 80er erstaunlich gute und preiswerte
Angebote 4000er CMOS

Eventuell kann jemand die unbekannten Namen ergänzen.


Gruss Asko

von Wolle G. (wolleg)


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In Leipzig gab es in der Schillerstrasse den Laden Pinder.
Dort hatte ich mir in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts u. a. die 
Zifferanzeigeröhren für eine Quarzuhr gekauft. (So was musste damals 
jeder Bastelheini mal gebaut haben)

von ~Mercedes~  . (lolita)


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Asko B. meinte:

Bastlerladen Berlin - Friedrichshagen...


> Beide hatten vorher im WF als Hochfrequenzingenieure gearbeitet.

Die Leute aus dem WF wurden nach der Wende in alle Richtungen verstreut.
So etwa nach Leipzig und Chemnitz in die Meßgerätefertigung.

> Auf jeden Fall war der Geschäftsführer ein Freund und ehemaliger
> Arbeitskollege von Radio-Girndt.

Dann bleibt eigendlich nur die Familie
Konietzny übrig.

mfg

: Bearbeitet durch User
von Sven S. (schrecklicher_sven)


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Dirk S. schrieb:
> Gibt es überhaupt noch heute solche Bastlerläden in der Art in München?
> ausser dem Conrad Elektronik im Thal?

Es gibt noch eine C-Filiale in Moosach.

Und den Balzer in der Implerstraße. Da werden noch die Restbestände aus 
Hartnagel- und Holzinger-Zeiten verkauft.

Für etwas gehobenere Ansprüche (neue Elkos usw) gibt es etwas außerhalb 
den Bürklin. Mit Ladenverkauf auch an Privat.

von Nick M. (muellernick)


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Sven S. schrieb:
> Da werden noch die Restbestände aus
> Hartnagel- und Holzinger-Zeiten verkauft.


Oh Gott! Restbestände vom Holzinger, der sowieso nur Reste verkauft hat. 
Was ist denn die Steigerung von Rest? Riester?

Bürklin ist halt wirklich nicht der "Marktpreis-Mitläufer". :-)

Wenn ich schnell was brauch, geh ich zum Nachbarn über die Straße (Dorf 
mit 250 Einwohnern). Der hat es dann auch nicht. :-))


Nick

von Micha T. (vollelektronisch)


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Update Chemnitz:
Der Michael Köhler in der Erfenschlager Straße, Nachfolger von "Radio 
Baumann" im Hinterhof auf dem Brühl, ist inzwischen auch im 
wohlverdienten Ruhestand. Der hat mit über 70 zum Jahreswechsel 
2018/2019 aufgehört.
Auf jeden Fall auch erwähnenswert: Rolf Metzner (MEC) nach der Wende, 
erst auf der Lerchenstraße im Ladengeschäft, später Straße der Nationen 
in einer Wohnung im 2. oder gar 3.Stock! Der hatte das legendäre 
Streichholzschachtelregal für die Kleinteile.
Dann das kurze Gastspiel von Neumerkel auf der StraNa.
Zu DDR- Zeiten gab es da noch die Filiale im Getreidemarkt (Konsum oder 
Serute?)
Inzwischen ist nur noch der Mükra in der Ermafa- Passage übrig und der 
kürzt auch schon die Öffnungszeiten (Im Sommer Samstags zu).
Wermsdorf war natürlich Pflicht, und wer noch gute Bekannte bei Numerik 
oder in der BuMa hatte...

Gruß Micha

Johannes R. schrieb:
> Sven L. schrieb:
>> Dann gibt es in Altchemnitz noch einen Elektronikladen.
>
> Du meinst M. Köhler?
> Vor der Wende gab es in Chemnitz noch "Bild und Ton" auf der Str. der
> Nationen.
>
> Ich war auch einige Male im Elektronik- Handel in Wermsdorf.
>
> MfG
> Johannes

von Dietmar S. (didi2)


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An nicht mehr existierenden fällt mir ein:

Mannheim:

- Dahms (mein Lieblingsladen, die hatten immer so einen 
Riesen-Taschenrechner im Schaufenster, den man durch die Scheibe 
bedienen konnte. Weiß nicht ob das mittels Näherungssensor gemacht wurde 
oder mit einem primitiven LDR)

- kiss (war später in den Räumlichkeiten von Dahms)

- Völkner (da arbeiteten Mitte der 1990er die wohl unfreundlichsten und 
frechsten Mitarbeiter die ich je in einem Laden gesehen habe, besonders 
die jungen Schnepfen an der Kasse)

- Bühler (als es noch "echte" Restposten gab, war ich da Stammkunde, 
sowohl im Laden als auch über Versand. Im Hinterzimmer (so sah der 
zweite Raum aus) gabs so eine Art Podest wo auch eine Menge Einzelstücke 
herumlagen, Module, irgendwelche Platinen, Geräte...einfach toll!)

- Die anderen habe ich vom Namen her vergessen. Waren kleinere Läden, 
die aber noch überlebt hatten, als die anderen alle schon Geschichte 
waren.

Ich vermisse Restposten-Anbieter wie Bühler. Pollin hatte früher auch 
tolle Restposten, aber dann fingen sie mit dem Importzeug aus China an, 
wie Plastikweihnachtsbäume und Dekokram mit Elektronik drin und 
überteuerten Festplatten von vorgestern.

: Bearbeitet durch User
von Sven L. (sven_rvbg)


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Micha T. schrieb:
> Der Michael Köhler in der Erfenschlager Straße, Nachfolger von "Radio
> Baumann" im Hinterhof auf dem Brühl, ist inzwischen auch im
> wohlverdienten Ruhestand. Der hat mit über 70 zum Jahreswechsel
> 2018/2019 aufgehört.
Ah okay, interessante Info.

Es sterben also nicht nur die guten Wirtschaften aus, sondern auch die 
Elektronikläden.


Micha T. schrieb:
> Inzwischen ist nur noch der Mükra in der Ermafa- Passage übrig und der
> kürzt auch schon die Öffnungszeiten (Im Sommer Samstags zu).
Ursprünglich war er ja neben der Ermafa-Passage in einem Haus, das 
irgendwann dann auch abgerissen wurde, so wie auch die Häuser gegenüber 
der Ermafa-Passage, da verschwinden ganze Straßenzüge.

Immerhin hat er sich in der Passage nun schon ein paar Jahre gehalten, 
wenn man überlegt, welchen Wechsel die Ladenfläche vor Mükra hat.

Ich denke mir das es auf jdenfall nicht einfach ist, sich gegen Internet 
und Co mit so einem Laden durchzusetzen.

Zu meinen Mükrazeiten gab es da nur alles in THT, wie sieht es heute 
aus?




In Friedrichshafen am Bodensee da gibt es übrigens den Reich Elektronik, 
war da einmal nur zum schauen, fand ich auch recht teuer.

von Matthias S. (dachs)


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Mittrenga Elektronik ab 1990 in der Arndtstrasse, später in der 
Maxim-Gorki-Strasse in Magdeburg.
Leider seit einigen Jahren in Rente und geschlossen.

Matthias

von Fred F. (feuerstein7)


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Yupp, an Mittrenga kann ich mich auch noch gut erinnern. Der alte war 
etwas kauzig, aber die Frau hatte Ahnung.
Er hat kurz vor Schluss noch versucht einen Nachfolger zu finden, der 
den Laden weiterführt. Aber wer will das schon bei der Kongruenz durch 
den Onlinehandel.

von Sven L. (sven_rvbg)


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So nen Laden neu aufmachen stelle ich mir durchaus schwierig vor.
Onlinekonkurenz ist da nur ein Problem.

Was legt man für Teile auf Lager? Neben Bauelementen sollte man noch 
Netzteile, Messgeräte und anderen Krempel haben.

Dann kostet es überall einen Haufen Miete, wenn man nicht zufällig 
entsprechende Räumlichkeiten hat.

Hat man solche Räumlichkeiten, dann sollten diese auch noch zentral 
liegen.

Wohnt man auf dem Dorf wird es schwierig bekannt zu werden.

Vom Laden allein wird man nicht leben können, geht man nebenher 
arbeiten, dann hat man Öffnungszeiten, die nicht im Sinne des Kunden 
sind.

Dann stehen wie bei jeder Unternehmung die üblichen Verdächtigen auf der 
Matte und wollen was vom Kuchen haben.

Das sind alles Gründe, wieso der kleine lokale Händler es schwer haben 
wird, und es vor Ort immer weniger Kompetenz gibt.

Das schöne bei Läden wie Mükra ist, ja das der Verkäufer Anhnung hat, 
damals als Schüler hat man hier und da noch ne Portion Wissen kostenlos 
dazu bekommen.

von Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)


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Vielleicht müsste man das Konzept des einfachen Ladens erweitern. Nicht 
nur Laden, sondern zusätzlich sowas wie Fab Lab, Maker Space, Reparatur 
Cafe, etc. Dann bietet man noch regelmäßig Termine an, wo man 
gemeinschaftlich einen Bausatz zusammenbaut, und schon hat man Leben in 
der Bude.

von Joachim B. (jar)


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Md M. schrieb:
> Vielleicht müsste man das Konzept des einfachen Ladens erweitern

nicht vielleicht sondern bestimmt!

Programmierservice,
3D Druck,
CNC Laser/Fräse,
Schneidplotter,
uvam

von Percy N. (vox_bovi)


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Joachim B. schrieb:
> Md M. schrieb:
>> Vielleicht müsste man das Konzept des einfachen Ladens erweitern
>
> nicht vielleicht sondern bestimmt!
>
> Programmierservice,
> 3D Druck,
> CNC Laser/Fräse,
> Schneidplotter,
> uvam

Da steht dann aber garantiert keiner hinter dem Tresen und verkauft 
einzelne Widerstände für acht Cent und einzelne Transis für drei.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Md M. schrieb:
> Vielleicht müsste man das Konzept des einfachen Ladens erweitern. Nicht
> nur Laden, sondern zusätzlich sowas wie Fab Lab, Maker Space, Reparatur
> Cafe, etc. Dann bietet man noch regelmäßig Termine an, wo man
> gemeinschaftlich einen Bausatz zusammenbaut, und schon hat man Leben in
> der Bude.

Dann brauchst Du erst recht Räumlichkeiten und 'ne Freundin, die backen 
kann und Spass an Technik hat.

Leider ist es trotzdem so, das bei allem Spass an der Sache, den man 
hat, das Ganze etwas abwerfen muss. Nur zum Spass zum Arbeiten zu gehen, 
das können sich von uns dann doch die Wenigsten leisten.

Ich habe am Donnerstag einen Sandwichmaker für 10 Euro gesehen, soll 
heissen bei solchen Preisen sind 2 Euro für eine Reparatur schon zu 
viel, aber mit den zwei Euro würde man trotzdem nicht rauskommen.

von Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)


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Sven L. schrieb:
> Ich habe am Donnerstag einen Sandwichmaker für 10 Euro gesehen, soll
> heissen bei solchen Preisen sind 2 Euro für eine Reparatur schon zu
> viel, aber mit den zwei Euro würde man trotzdem nicht rauskommen.

Man würde da vielleicht auch nicht unbedingt verkaufen, dass man als 
Kunde irgendwo was sparen kann, sondern sowas wie ein Umfeld, um sich 
mit dem Thema beschäftigen zu können. Wie viel geben Eltern für 
Reitstunden, Musikunterricht, Sportverein aus? Wenn ich im Conrad durch 
den Arduino-Gang geschlendert bin, waren da fast jedesmal auch Eltern 
mit ihren Kids. Klar, um allein davon leben zu können reicht es nicht, 
aber um einen Laden/Anlaufstelle/Lab vor Ort zu haben wahrscheinlich 
schon. Und das ist es ja, dem hier in diesem Thread nachgetrauert wird, 
und weniger der Einkommensquelle für die Person hinterm Tresen (obwohl 
das natürlich auch bedauernswert ist).

von Joachim B. (jar)


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Percy N. schrieb:
> Da steht dann aber garantiert keiner hinter dem Tresen und verkauft
> einzelne Widerstände für acht Cent und einzelne Transis für drei.

10 Widerstände vom Tresen 50 Ct
https://www.segor.de/#Q=MF4k7-1%2525&M=1

10 Transistoren vom Tresen 50 Ct
https://www.segor.de/#Q=BC547C&M=1

halte ich für fair

von Percy N. (vox_bovi)


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Joachim B. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Da steht dann aber garantiert keiner hinter dem Tresen und verkauft
>> einzelne Widerstände für acht Cent und einzelne Transis für drei.
>
> 10 Widerstände vom Tresen 50 Ct
> https://www.segor.de/#Q=MF4k7-1%2525&M=1
>
> 10 Transistoren vom Tresen 50 Ct
> https://www.segor.de/#Q=BC547C&M=1
>
> halte ich für fair

Ich auch, da kann man gern die zwei Cent Differenz zu Reichelt 
hinnehmen.
Wie schaffen die das?

von Joachim B. (jar)


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Percy N. schrieb:
> Wie schaffen die das?

ich tippe mal Mischkalkulation
schau mal was ein DS3231SN da kostet.

: Bearbeitet durch User
von Soul E. (souleye)


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Joachim B. schrieb:

> 10 Widerstände vom Tresen 50 Ct
> https://www.segor.de/#Q=MF4k7-1%2525&M=1
>
> 10 Transistoren vom Tresen 50 Ct
> https://www.segor.de/#Q=BC547C&M=1
>
> halte ich für fair

Wenn der Verkäufer schnell und unfreundlich ist schafft er das in zwei 
Minuten. Wenn er sich Zeit nimmt und Deine Fragen beantwortet dauert es 
länger. Idealerweise steht der nächste Kunde direkt hinter Dir und die 
Schlange reicht bis Feierabend. Dann macht er immerhin 30 Euro Umsatz 
pro Stunde.

Zieht man da Steuern, Ladenmiete, Einkaufspreis etc ab, dann reicht das 
immerhin für den Mindestlohn. Schön dass man da noch Leute findet die in 
DE den Job machen wollen.

von Joachim B. (jar)


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soul e. schrieb:
> Wenn der Verkäufer schnell und unfreundlich ist schafft er das in zwei
> Minuten. Wenn er sich Zeit nimmt und Deine Fragen beantwortet dauert es
> länger.

was soll mir das sagen?

Verkäufer sind auch nur Menschen, in allen Schattierungen und jeder hat 
mal einen guten oder schlechten Tag.
Warum erwartest du dort andere Menschen?
Es gibt aus eigener Erfahrung dort alles was Menschen ausmacht, mit 
einem Lächeln und Anerkennung geht alles geschmeidiger, man darf halt 
nicht selbst im Stress sein.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Joachim B. schrieb:
> was soll mir das sagen?

Das man von den paar Cents keinen Laden betreiben kann.

Das geht nur, wenn man die Bauteiltheke letztlich als Add-on hat, sein 
eigentliches Geld aber mit anderen Dingen verdienen kann.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Kiel,
Elektronic Schmidt

Sven L. schrieb:
> Ich habe am Donnerstag einen Sandwichmaker für 10 Euro gesehen,

...hält 10 Anwendungen durch und täglich kommen neue Marken hinzu...

Für den Klimaschutz, gegen Ressourcenmangel,

sollte man gerne wieder langlebige Geräte haben dürfen (MÜSSEN!)
Auch sowas liesse sich staatlicherseits lenken.

Nach deutschem Abfallrecht ist Schreddern wichtiger als Wiederverwenden.
Und solange das so ist...

von Percy N. (vox_bovi)


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Jörg W. schrieb:
> Joachim B. schrieb:
>> was soll mir das sagen?
>
> Das man von den paar Cents keinen Laden betreiben kann.
>
> Das geht nur, wenn man die Bauteiltheke letztlich als Add-on hat, sein
> eigentliches Geld aber mit anderen Dingen verdienen kann.

Ich habe schon über mancher Rechnung von reichelt gegrübelt, ob ich den 
Kleinkram wenigstens dann zu diesem Preis liefern könnte, wenn ich ihn 
nicht bezahlen müsste. Antwort: das rechnet sich nur,  wenn sich dadurch 
teurer Gewerbemüll vermeiden lässt.

soul e. schrieb:

> Wenn der Verkäufer schnell und unfreundlich ist schafft er das in zwei
> Minuten. Wenn er sich Zeit nimmt und Deine Fragen beantwortet dauert es
> länger. Idealerweise steht der nächste Kunde direkt hinter Dir und die
> Schlange reicht bis Feierabend. Dann macht er immerhin 30 Euro Umsatz
> pro Stunde.
>
> Zieht man da Steuern, Ladenmiete, Einkaufspreis etc ab, dann reicht das
> immerhin für den Mindestlohn. Schön dass man da noch Leute findet die in
> DE den Job machen wollen.

Das wird eher nicht einmal für den Mindestlohn reichen; und Überschuss 
bleibt da schon gar nicht.

Jörg liegt schon richtig, das geht nur über Mischkalkulation, genau wie 
bei REWE. Ich wüsste zu gern, was die 13-Cent-Brötchen vom Discounter 
wirklich kosten. Und wen.

: Bearbeitet durch User
von Thomas G. (Firma: Frickelhauptquartier) (taximan)


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Carsten S. schrieb:
> Hi,
> Mal etwas aus der "Provinz"...
>
> Am Leben:
> 48282 Emsdetten - Elektronik Shop Emsdetten
> http://www.elektronik-shop-emsdetten.de/?n=start
>
ne Homepage aus den Neunzigern....
> Elektronik-Shop und Computerladen:

> Münster:
> (Name nicht mehr bekannt) Elektronikshop in Bremer Strasse/Hinterausgang
> HBF
> - geschlossen wurde der glaube ich etwa Mitte der 90er...
Das war (Friedhelm?) Frenk, der war vorher Warendorfer Str
Ist dann dem Vernehmen nach auf den Mobilfunkzug aufgesprungen.
>
> Mertens Elektronik - Wolbecker Strasse
> Haushaltsgeräte, CB/AFU Funktechnik und Elektronik
> - Geschlossen so um 2010 +/- ein paar Jahre.
Sah der Chef gar nicht nach aus, aber sehr kompetent.
> (Name nicht mehr bekannt) Elektronikshop an der Ecke Hammer
> Straße/Friedrich Ebert Straße. Elektronikshop mit einem relativ
> Umfangreichen Sortiment an HF-Spezialbauteilen
(und der Zeit entsprechend uC-Bauteile, so Anfang 80er)
> - geschlossen wurde der glaube ich auch ebenfalls Mitte der 90er...
> Meine ersten HF Spezialbauteile für die ersten Bastelleien habe ich
> selbst noch dort im Geschäft gekauft (92/93).
Da war ich ca 10 Jahre vor dir da.

> Gruß
> Carsten
Thomas

: Bearbeitet durch User
von Matthias L. (limbachnet)


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soul e. schrieb:
> Wenn der Verkäufer schnell und unfreundlich ist schafft er das in zwei
> Minuten. Wenn er sich Zeit nimmt und Deine Fragen beantwortet dauert es
> länger.

Ich bin bei Segor noch nie unfreundlich bedient worden. Der Laden ist 
ein Relikt - aber ein schönes... Die versenden allerdings auch, ich 
schätze mal, dass der Versand das Ladengeschäft querfinanziert.

von Cyblord -. (cyblord)


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Jörg W. schrieb:
> Joachim B. schrieb:
>> was soll mir das sagen?
>
> Das man von den paar Cents keinen Laden betreiben kann.
>
> Das geht nur, wenn man die Bauteiltheke letztlich als Add-on hat, sein
> eigentliches Geld aber mit anderen Dingen verdienen kann.

Die Bauteiltheke muss im Prinzip ganz weg. Das braucht es nicht mehr. 
Die meisten kaufen sowieso keine Einzelteile mehr. Und die, die es tun 
bestellen online weil man dann wirklich gezielt eine BOM bestellen will 
für ein Projekt. Die meisten kaufen Arduino Platinen, Shields und 
irgendwelche Sensorenplatinchen. Das Zeug kann man auch günstig in 
Fernost kaufen und dann mit relativ guter Marge anbieten.
Nur ich denke das hilft trotzdem nichts. Ein gut laufendes Ladengeschäft 
ist heute die große Ausnahme. Mit einem Angebot für irgendeine 
Hobbynische klappt das nicht.

von Sebastian L. (sebastian_l72)


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Percy N. schrieb:
> Joachim B. schrieb:
>> 10 Widerstände vom Tresen 50 Ct
>> 10 Transistoren vom Tresen 50 Ct

> Wie schaffen die das?
Eine Tankstelle macht kaum Deckungsbeitrag mit dem Verkauf von 
Kraftstoffen.
Das Geld muss halt mit was anderem verdient werden, deshalb musst du ja 
rein zum bezahlen.

Supermäkte haben an einer Packung Zigaretten auch nur ein paar Ct 
Deckungsbeitrag. Die Aldi Brüder haben sich damals drum gezofft ob oder 
ob nicht das gelistet werden sollte. Theo nahm sie ins Sortiment, damit 
die Raucher bei ihm einkaufen. Karl wollte das nicht.

Das ist strategische Preisgestaltung mit Mischkalkulation. Die Kunst des 
Einzelhandels.

von Achim B. (bobdylan)


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Das allerwichtigste, was man heutzutage braucht, wenn man einen Laden 
eröffnen will sind:

Parkplätze!

von Cyblord -. (cyblord)


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Achim B. schrieb:
> Das allerwichtigste, was man heutzutage braucht, wenn man einen Laden
> eröffnen will sind:
>
> Parkplätze!

Nur passt das leider nicht in die Fahrverbots- und Radwegkonzepte von 
heute. Autos sollen aus den Städten raus. Danach kann man dann immer 
noch über die verödeten Innenstädte trauern und sich fragen wie das nur 
passieren konnte. Zum Glück kennt man die Antwort: Amazon.

von Soul E. (souleye)


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Joachim B. schrieb:

> Verkäufer sind auch nur Menschen, in allen Schattierungen und jeder hat
> mal einen guten oder schlechten Tag.
> Warum erwartest du dort andere Menschen?

Es geht nicht darum, ob der Verkäufer nett zu Dir ist oder nicht.

Es ging in diesem Beispiel darum, ob der Verkäufer in einer Stunde 30 
Kunden bedient oder nur 12. Und ob der damit 30 Euro pro Stunde 
einnimmt, oder nur 12. Sowas kann nämlich durchaus entscheident dafür 
sein, ob der Laden nächstes Jahr noch da ist.


Percy N. schrieb:

> Das wird eher nicht einmal für den Mindestlohn reichen; und Überschuss
> bleibt da schon gar nicht.
>
> Jörg liegt schon richtig, das geht nur über Mischkalkulation, genau wie
> bei REWE. Ich wüsste zu gern, was die 13-Cent-Brötchen vom Discounter
> wirklich kosten. Und wen.

Exakt. Darum ging es.

von Helwein V. (forgoden)


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Eigentlich könnten Elektronikläden weiterleben wenn sie einfach Arduino 
und andere Module aus Fernost weiterverkaufen. Dürfen sie aber nicht, 
weil die Bauteile kein WEEE und CE haben. Also bestellen wir lieber 
alles direkt aus Fernost. Fazit: WEEE und CE zerstören die ganzen 
Elektronikläden in Deuschland

von Le X. (lex_91)


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Helwein V. schrieb:
> Eigentlich könnten Elektronikläden weiterleben wenn sie einfach Arduino
> und andere Module aus Fernost weiterverkaufen.

Kann ich mir nicht vorstellen dass die ein oder zwei Shields die da an 
einem Tag über die Theke gehen einen Laden am Leben halten.

Mal abgesehen davon dass der Gewinn pro China-Platine irgendwo im 
Cent-Bereich liegen dürfte.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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soul e. schrieb:
>
> Percy N. schrieb:
>
>> Das wird eher nicht einmal für den Mindestlohn reichen; und Überschuss
>> bleibt da schon gar nicht.
>>
>> Jörg liegt schon richtig, das geht nur über Mischkalkulation, genau wie
>> bei REWE. Ich wüsste zu gern, was die 13-Cent-Brötchen vom Discounter
>> wirklich kosten. Und wen.
>
> Exakt. Darum ging es.

Nur frage ich mich mitunter, wie diese Mischung bei manchen Läden 
funktioniert.
Ich kenne so einen typischen Lottoladen am Entree eines kleinen 
Ladenzentrums, direkt an der Bushaltestelle. Verkauft werden 
Printmedien, Tabakwaren und Lottoscheine, arbeitsintensiv und mit Margen 
zum Weinen.
Außerdem ist vor wenigen Jahren die Post mit eingezogen - 
arbeitsintensiv, Beratungsbedarf, kein lucrum vorstellbar, und diese 
Kunden müssen auch noch bevorzugt bedient werden.  In relativ kurzen 
Intervallen ist das Lokal entweder brechend voll, oder es herrscht 
gähnende Leere.
Und jeder dritte Kunde will auch noch ein kleines Schätzchen halten, 
schließlich hat er lange genug gewartet.
Der nächste Laden mit Tabak, Zeitschriften und Lotto liegt 80 Meter 
entfernt, im selben Ladenzentrum. Daher müssen in beiden Läden die 
Kunden auf Händen getragen werden.

Irgend welche Möglichkeiten für Nebeneinnahmen sind jeweils nicht 
ersichtlich.

Ich verstehe nicht, wovon die leben.

(Der Handy-Türke nebenan mit 80 Karten im Sortiment ist nicht mehr da. 
Da sitzt jetzt ein Nagelstudio. Die scheinen lukrativ zu arbeiten; deren 
letztes Lokal war eine Schmuddelecke am Katzentisch im Kabuff neben dem 
Leergutautomaten von netto. Aktuell dürften die deutlich mehr abdrücken 
müssen.)

von Joachim B. (jar)


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soul e. schrieb:
> Es geht nicht darum, ob der Verkäufer nett zu Dir ist oder nicht.
>
> Es ging in diesem Beispiel darum, ob der Verkäufer in einer Stunde 30
> Kunden bedient oder nur 12.

wenn Kunden sich aber gut beraten und wohlfühlen wird auch gerne mehr 
gezahlt das hilft beim Überleben deutlich.

soul e. schrieb:
>> Jörg liegt schon richtig, das geht nur über Mischkalkulation, genau wie
>> bei REWE. Ich wüsste zu gern, was die 13-Cent-Brötchen vom Discounter
>> wirklich kosten. Und wen.
>
> Exakt. Darum ging es.

dann sage das deutlicher, Mischkalkulation nannte ich davor schon.

von Achim B. (bobdylan)


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Percy N. schrieb:
> Lottoladen

Lotto annehmen zu dürfen ist in der Kiosk-Scene heiß begehrt, weil 
güldet als Goldgrube. Und zwo Lottoläden im Abstand von 80m tragen sich 
durchaus, weil Lotto wie blöde gespielt wird.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Percy N. schrieb:
> Ich verstehe nicht, wovon die leben.

es gibt Berufe, die man deswegen lernen oder studieren muss.
Dann versteht man das.
;-)

von Hardy F. (hardyf)


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● J-A V. schrieb:
> Nach deutschem Abfallrecht ist Schreddern wichtiger als Wiederverwenden.
> Und solange das so ist...

Wie recht du hast,

sehe ich regelmäßig bei meinen Besuchen auf dem Recycling-Hof .....

So viele Tempos kann man gar nicht mitführen, um die tränenden Augen zu 
trocknen.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Joachim B. schrieb:
> wenn Kunden sich aber gut beraten und wohlfühlen wird auch gerne mehr
> gezahlt das hilft beim Überleben deutlich.

"Oh, Sie haben mich so toll beraten, hier haben Sie 5 Euro mehr für 
Ihren netten Service."

Ah ja. Warum gibt es dann Threads wie die "China-Super-Schnäppchen" 
hier?

von Percy N. (vox_bovi)


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Hardy F. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> Nach deutschem Abfallrecht ist Schreddern wichtiger als Wiederverwenden.
>> Und solange das so ist...
>
> Wie recht du hast,
>
> sehe ich regelmäßig bei meinen Besuchen auf dem Recycling-Hof .....
>
> So viele Tempos kann man gar nicht mitführen, um die tränenden Augen zu
> trocknen.

Auf Recyclinghöfen in Hamburg gibt es eine Spendenecke; von da landet 
das Zeugs wohl im Sozialkaufhaus oder so. Da darf aber bei weitem nicht 
alles hin. Originalverpackt mit Kassenbon während der Garantiezeit wird 
wohl bevorzugt ...

von Joachim B. (jar)


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Jörg W. schrieb:
> Warum gibt es dann Threads wie die "China-Super-Schnäppchen"
> hier?

Das fragst du ernsthaft MICH?

Gibt es nur schwarz und weiss?
Gibt es Mischkalkulation wirklich?
Gibt es nur entweder oder?

Fragen über Fragen :)

von JA N. (hotfoam)


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ebc Utz Kohl in Oldenburg.
Die haben sogar noch ein richtiges Teilemagazin und ganz viele Bausätze 
für Anfänger.

von Percy N. (vox_bovi)


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Achim B. schrieb:
>
> Lotto annehmen zu dürfen ist in der Kiosk-Scene heiß begehrt, weil
> güldet als Goldgrube.

Zumindest schafft es eine gewisse Kundenbindung.

Die weitaus bessere Umsatzrendite hat man aber sicherlich mit mit 
Schnaps in sehr kleinen Verkaufseinheiten. Die Kundenbindung 
funktioniert da ganz ähnlich. Und man muss nie Gewinne auszahlen.

In dem genannten Ladenzentrum existierte Jahrzehnte ein Kiosk 
klassischen Zuschnitts, ohne Lotto. Irgendwann hat den ein Türke 
übernommen, der alles besser wusste: mehr Fläche angemietet, 
Bistrotische rein, Kaffeeausschank, 20 Sorten Bier  (auch gekühlt), kaum 
noch Schnaps. Lange gemacht hat der es nicht, und das lag sicherlich 
nicht am Lotto.

Beitrag #6026899 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Holger D. (hodoe)


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Historisch:

Wilhelmshaven
Hansa-Electronic
Reichelt (jetzt in Sande)

Oldenburg:
Reichelt Electronic direkt neben dem Puff in der Kaiserstraße. Da ist 
von 1990 bis 1994 ungefähr die Hälfte meiner BP-Ausbildungsvergütung 
geblieben. Also bei Reichelt. Der Rest im Hannen-Fass ... ohoh.

Und der Knaller in Wiesmoor:
WIKA-Elektronik.


Holger

von Holger D. (hodoe)


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JA N. schrieb:
> ebc Utz Kohl in Oldenburg.

Der hat auch eine harte Zeit gehabt, als Reichelt auch noch da war. 
Immerhin bot ebc das Platinenätzen an. Das hat dann aber auch einer der 
Reichelt-Verkäufer (Stalli) privat gemacht.

Holger

: Bearbeitet durch User
von Nick M. (muellernick)


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München, "Schillicon-Valley":
Wer kennt den noch. Schräg gegenüber vom Hartnagel, ein kleiner Laden. 
Der hatte fast nur ICs, die aber in wirklich guter Auswahl.
Irgendwann geh ich wieder hin und will was kaufen. "Ja, haben wir, find 
ich aber nicht" Blödes-schauen-von-mir. "Der Computer ist abgestürzt und 
ich find die Teile nur mit der Fachnummer. Zwei drei Monate später: 
Gleicher Zustand, find ich nicht.
Der Typ saß wirklich 3 Monate in seinem Laden und hat sich selbst 
bemitleidet, dass er keine Sicherung gemacht hat und dass es ihm zu 
anstrengend war, alle Fächer durchzugehen und neu zu erfassen.
Den hat es dann -oh Wunder!- nicht mehr lang gegeben.

von Marek N. (bruderm)


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Holger D. schrieb:
> Der hat auch eine harte Zeit gehabt, als Reichelt auch noch da war.
> Immerhin bot ebc das Platinenätzen an. Das hat dann aber auch einer der
> Reichelt-Verkäufer (Stalli) privat gemacht.

Ich glaube, das wäre ein Serice, mit dem man vor Ort tatsächlich noch 
gut punkten könnte.
Manchmal hat man Projekte, die zum Fädeln zu umständlich sind oder auf 
Steckbrett zu instabil, will sich aber nicht die Finger schmutzig machen 
mit Ätzbrühe und zig Anläufe zum Optimieren von Belichtungsdauer, 
Entwicklerkonzentration (meistens ist er dann eh schon erschöpft, wenn 
man ihn braucht) und Ätzprozess...

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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>Riesen-Taschenrechner im Schaufenster
der war aber nicht hochfrequenzfest gebaut, ein Bekannter von mir hat 
mal daneben seine 2m-Handfunke benutzt, danach funktiuonierte irgendwas 
nicht mehr.
Dahms hatte auch noch eine kleine Filiale in Ludwigshafen, 
Rathauscenter.

Karlsruhe kenne ich noch vom Studium, Bühler, Radio Ade, Meyer und noch 
ein paar kleinere Läden.

In Stuttgart Arlt, heute noch als Computerhändler bekannt, damals viele 
große Holz-Schubladen voller Bauteile, irgendwie Selbstbedienung , weiß 
noch jemand wie das lief?

: Bearbeitet durch User
von Ingo H. (80ingo80)


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@Carsten S. und Thomas G.

@Münster:
stimmt, die Hammerstraße 158 war mein erster, in Schulzeiten dann später 
fast täglich am Bremer Platz ;-)
Letzterer ist irgendwann Anfang der 90er abgebrannt und wurde nicht 
wieder eröffnet ..:(

ABER: es gibt aktuell Omega Electronic (omega.ms, anfang der Salzstraße) 
mit einer "richtigen" Bauteiltheke und netten Leuten da. Obergeschoss 
Bauteile, Lötkram und Arduino/RPI, unten natürlich Beleuchtung, 
Computerkabel und co.
Sehr erfreulich ist in dem Laden immer was los und Publikum zu sehen, 
würde mich freuen, wenn der nochlange durchhält :)

Gruss,Ingo.

Edit: typo.

: Bearbeitet durch User
von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Riesen-Taschenrechner im Schaufenster
>
> der war aber nicht hochfrequenzfest gebaut, ein Bekannter von mir hat
> mal daneben seine 2m-Handfunke benutzt, danach funktionierte irgendwas
> nicht mehr.
>

Ach ihr habt den Riesen-Taschenrechner damals kaputt gemacht. Das war 
nämlich ein cooles Teil, den konnte man sogar von außen bedienen!

von Peter D. (peda)


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Ich weiß gar nicht mehr, wie man das damals ohne Internet geschafft hat, 
aber ich habe alle Elektronikläden in Berlin, Leipzig, Dresden, Erfuhrt, 
Ilmenau, Karl Marx Stadt (Chemnitz), Mittweida, Cottbus, Prag 
abgeklappert.
In Mittweida hatten sie im Schaufenster noch einen alten 
Kernspeicher-Stack  zu stehen, für einen horrenden Preis und mit einer 
dicken Staubschicht drauf.
Kohleschichtwiderstände 20% kosteten 12Pf, Metallschicht 1% 96Pf.
Si-npn Transistoren hat man im Bastlerbeutel 20 Stück für 9,90M gekauft.

von Michael B. (laberkopp)


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Peter D. schrieb:
> Ich weiß gar nicht mehr, wie man das damals ohne Internet geschafft hat

Das waren die goldenen Zeiten der Elektronikbastelerzeitschriften.

Die hat man wegen der Werbung gekauft, und vielleicht 1 Projekt.

Aber damals konnte der Elektronikhändler seinen Stundenlohn auch mit dem 
Verkauf eines einzelnen IC zusammenbekommen.

Freuen wir uns, daß die Preise heute niedriger liegen, und daher mit 
Verkauf nicht mehr in jeder Stadt eine Ladenmannschaft durchgefüttert 
werden kann.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Michael B. schrieb:
> Freuen wir uns, daß die Preise heute niedriger liegen,

und dafür erfüllen Bauteile gerne schon mal die Specs
der alten Bauteile, die ja gewissermassen eine Vorlage darstellten,
nicht mehr. Pinning ist anders, Kühlflächen werden dünner etcpp.
DAS gepaart mit der Abschaffung des achso bösen Bleis...
da verlierste echt die Lust.

von Christoph Z. (christophz)


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Der immer noch fleissig besuchte Pusterla in Zürich wurde ja schon 
erwähnt. Darum hier noch ein paar mehr aus der Schweiz.

Noch aktiv in St. Gallen ist "Scandola Electronic Distributor" 
Brühlgasse 20


In der kleinen Stadt Schaffhausen (16 000 Einwohner) gab es in den 80ern 
sogar drei Elektronikläden mit unterschiedlichen Fachgebieten aber auch 
grossen Überschneidungen. Mittlerweile alle Geschichte:
- Syntron: Der bekannteste Bastlerladen, wöchentliche Conrad 
Sammelbestellung. Bot auch das ätzen von Leiterplatten an (Wurde aber 
von Zimelec geätzt)
- Karl Haab: Amateurfunk, HF und viele Sachen aus DDR Beständen
- Zimelec: Hi-Fi, Car Audio, Atari ST, Bauteile (RAM Chips um die Ataris 
aufzurüsten ;-)), Rubbelsymbole um Layouts zu malen etc.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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> Riesen-Taschenrechner im Schaufenster
Ich bin unschuldig, hab nur das Geständnis gehört.

http://www.rigpix.com/standard/src146a.htm
das war noch ohne PLL, sagenhafte 5 Kanäle bequarzbar, 2 Watt 
Ausgangsleistung

von Raoul D. (raoul_d756)


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Ich bin the sohn von Rudi Dahms, was moechtest du gerne wissen?

von Martin O. (ossi-2)


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Dann gabs in den 70/80igern noch den "Technik Versand Bremen Kg" mit 
Hauptsitz Laden und Versand in Bremen und einem Laden in Paderborn. Die 
hatten einen richtig dicken Katalog mit vielen Schaltungen und Bausätzen 
drin.

von Christoph E. (stoppi)


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In Graz (Österreich) gibt es neben Conrad noch Neuhold Elektronik: 
https://www.neuhold-elektronik.at/catshop/

Versendet auch. Da habe ich schon den einen oder anderen Euro liegen 
gelassen in den letzten 15 Jahren. Ist aber größtenteils sehr günstig...

: Bearbeitet durch User
von Bernd T. (bastelmensch)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> In Stuttgart Arlt, heute noch als Computerhändler bekannt, damals viele
> große Holz-Schubladen voller Bauteile, irgendwie Selbstbedienung , weiß
> noch jemand wie das lief?

Keine Ahnung mehr. Habe dort meine ersten Bauteile gekauft.
Und einen SID für meinen C64.

Dann habe ich noch Völkner und Worch Elektronik gekannt. Irgendwann kam 
dann eben Conrad.
Die anderen haben mit der Zeit zu gemacht, bzw. Arlt verkauft nur noch 
PC und Zubehör.

Dazu es gibt noch Dräger Elektronik. Ein paar alte Bauteile haben die 
noch, aber Hauptsächlich HiFi/Dj-Gedöns und Leuchtmittel.

Mein Weg war immer Worch, Arlt, Dräger, Völkner und dann Conrad.

Alles habe ich selten schon beim Worch bekommen.
Worch als erster Anlauf, der hat uns "jungen" gerne geholfen und 
bestellen von speziellerem, z.B. mal eine 68010 CPU, war kein Problem.
Irgendwann im Gespräch mal "Conrad" erwähnt, da ist er ziemlich 
abgegangen. :D

In Ludwigsburg kenne ich noch Meyer Elektronik.

von G. H. (schufti)


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Ist das österr. Pollin Outlet ...

von Oskar J. (ojotronic)


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Ich habe gerade auch überlegt was in unserer Stad D noch war,

ja Tandy Radio Shack gab es auch in Düsseldorf in der Nähe von Bahn 
Electronik, ehemals Nadler (meine ich, oder nur das Personal ist da 
rüber gegangen, ein Mitarbeiter später noch zu Bürklin in D )so klein 
ist die Elektronik Welt.

von Jürgen S. (avus)


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Markus M. schrieb:
> Nachtrag: Vlt. war der Name "Computare", da bin ich mir aber echt
> unsicher.
Computare:
Keithstraße 18, 1000 Berlin 30
Behaimstr. 3, 1000 Berlin 10

Das waren noch Zeiten, als die Stadtbezirke separat angegeben waren ;-)

Doppelopa schrieb:
> Es gab auch zweimal Arlt, in Charlottenburg und in Neukölln.
Bei dem in Neukölln war ich mal drin, der hatte aber nicht das 
Bauelement, das ich brauchte. Der war nichts für Bastler.

: Bearbeitet durch User
von Karl D. (lochball)


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Fa. Bassenberg in Braunschweig (www.bassenberg.de), der seit Jahrzehnten 
durch hohe Qualität der Waren, des Sortimentes und des Services 
besticht. Mein Favorit, wenn es um Ladengeschäfte für Elektronikbauteile 
geht.

Ja die Fa. Voelkner in der Ernst-Amme-Strasse in Braunschweig; das war 
dort eine hoch interessante Fundgrube seinerzeit. In der Mittagspause 
sich dort umzusehen versprach immer die eine oder andere Überraschung 
auf den dortigen Grabbeltischen. Sehr sehr schade...

von Achim B. (bobdylan)


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Karl D. schrieb:
> Fa. Bassenberg in Braunschweig (www.bassenberg.de), der seit Jahrzehnten
> durch hohe Qualität der Waren, des Sortimentes und des Services
> besticht. Mein Favorit, wenn es um Ladengeschäfte für Elektronikbauteile
> geht.

Das muss ich bestätigen!

von Andre D. (audimax)


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Bei Segor in Berlin standen vor wenigen Wochen noch 3-4 Verkäufer hinter 
dem Ladentresen. Immer gute Beratung und Fachgespräche, das ist das 
mentale, man sagt nur 3 Sätze und hat sich 10 mitgeteilt. Das 
funktioniert nicht mit allen Menschen auf dieser Welt und in dieser 
Stadt, gibt mir aber wieder ein Gefühl von Heimat. ( Das musste hier 
jetzt mal sein )

Oder Bastlerquelle:
 haben sie Widerstand 910 ohm/1%----- ist nicht vorhanden
 4 mal KD 503------------------------ ist nicht vorhanden
 Elko  4700uF/ 40 V------------------ ist nicht vorhanden
usw.

Unglaublicherweise aber SC 239 F bekommen für 3,30 M.

Aber in den 70´gern auf dem Regal, Stapel von 25 W Kölleda 
Kraftverstärkern mit EL36 in der Endstufe und EF 12 K in der Vorstufe.

WAS WÜRDE ICH HEUTE DAFÜR GEBEN ! Damals kostete das Stück 15 MDN.

Mit besten Grüßen

von Cyblord -. (cyblord)


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Andre D. schrieb:
> Immer gute Beratung und Fachgespräche, das ist das
> mentale, man sagt nur 3 Sätze und hat sich 10 mitgeteilt. Das
> funktioniert nicht mit allen Menschen auf dieser Welt und in dieser
> Stadt, gibt mir aber wieder ein Gefühl von Heimat. ( Das musste hier
> jetzt mal sein )

Mir tun Leute leid, die das brauchen.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Andre D. schrieb:
> Damals kostete das Stück 15 MDN.

Ganz sicher nicht … diese Währung gab es nämlich nur bis 1967.

von Percy N. (vox_bovi)


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Cyblord -. schrieb:
> Andre D. schrieb:
>> Immer gute Beratung und Fachgespräche, das ist das
>> mentale, man sagt nur 3 Sätze und hat sich 10 mitgeteilt. Das
>> funktioniert nicht mit allen Menschen auf dieser Welt und in dieser
>> Stadt, gibt mir aber wieder ein Gefühl von Heimat. ( Das musste hier
>> jetzt mal sein )
>
> Mir tun Leute leid, die das brauchen.

Manches ist halt nichts für Soziopathen.

von Bernd D. (Firma: ☣ ⍵ ☣) (bernd_d56) Benutzerseite


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Zu Völkner in BS.
Lang ist's her, ich hatte ein paar Bücher von Heinz Richter und 
entdeckte im Anhang, dass es ein richtiges Elektronik Geschäft in meiner 
Nähe gab!
Ich war vielleicht 12 oder so.
Nie mehr auf der Müllkippe Fernseher schlachten und beim örtlichen Radio 
Fritzen um Widerstände betteln ;-)

Nur 40 Minuten mit dem Zug und 20 Minuten mit der 19 zum Roten Ross, 
dann zu Fuß nach Völkner in der Ernst-Amme-Str. Also ein richtiges 
Abenteuer für einen kleinen Dörfler.
Später merkte ich dann auch wen man mal was fragen konnte und wer nur 
Slang drauf hatte, aber nicht wirklich Bescheid wusste.
Später in der Lehre entdeckte ich dann Bassenberg! Top die 3.
Immer Frotzeleien wegen den Elektor Schaltungen, die ich aufgebaut habe 
:-)

: Bearbeitet durch User
von Harald W. (wilhelms)


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von Bernd D. (Firma: ☣ ⍵ ☣) (bernd_d56) Benutzerseite


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Harald W. schrieb:
> Bernd D. schrieb:
>
>> mit der 19 zum Roten Ross,
>
> War das Ross nicht eher weiss?
> 
https://fastly.4sqi.net/img/general/600x600/254932_mq8NKTZu28kKOPhQYnVGqnK7zUuV-wjzTca0fJo8l4w.jpg

Natürlich Weißes Ross!
Warum schreibe ich rot, oh Mann, das Alter

von Al. K. (alterknacker)


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Andre D. schrieb:
> Aber in den 70´gern auf dem Regal, Stapel von 25 W Kölleda
> Kraftverstärkern mit EL36 in der Endstufe und EF 12 K in der Vorstufe.

ha, das war in der Lehre unser Verstärker für unsere Musiktruppe.
Der Wurde auch überall in gesellschaftlichen Bauten eingesetzt.
Auch für den Dorf und Stadtfunk.

Da war relativ einfach ranzukommen, noch besser wenn man das Teil auch 
reparieren konnte.

Der 100 V Lautsprecher Ausgang war aber mit Vorsicht zu Nutzen!


In Wernigerode gab es auch einen recht guten Laden Anfang der 60er.

: Bearbeitet durch User
von Markus M. (adrock)


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Jürgen S. schrieb:
> Markus M. schrieb:
>> Nachtrag: Vlt. war der Name "Computare", da bin ich mir aber echt
>> unsicher.
> Computare:
> Keithstraße 18, 1000 Berlin 30
> Behaimstr. 3, 1000 Berlin 10

Jupp, der in der Behaimstr. in Charlottenburg war es :)

Hatte mir da damals für meinen Amiga Sampler den teuren AD7574 
A/D-Wandler gekauft. Kam glaube ich 40 DM oder so... für 8Bit / 60Khz 
:-)

Und Datenbücher hatte er sehr schöne...

Beitrag #6266966 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Thomas G. (Firma: Frickelhauptquartier) (taximan)


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MDN
Deutsche Mark der Deutschen Notenbank (24. Juli 1948 bis 31. Juli 1964)

muss man wissen

von Korbinian G. (korbinian_g10)


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Falls jemand nach Tokio kommt, dann ist der "Akihabara Radio Store" 
einen Stop wert, der je nach Lust und Laune auch mal länger dauern kann. 
Im Prinzip ähnlich wie das Pollin-Sortiment, aber ohne 
Elektronikanzeige/Katalog. Sprich: Buddeln, dafür gibt es zum Beispiel 
schöne Tischnetzteile oder Hifi-Gehäuse quasi nachgeworfen.

Schade, dass so ein Hifi-Gehäuse im Reisegepäck so unhandlich ist.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Dieses Jahr kommt hier niemand mehr nach Tokio.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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dafür liegt hier an vielen Stellen altes HiFi-Gerümpel herum,
das man alternativ nutzen kann

von Bernie B. (berbeer)


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Heinz V. schrieb:
> Hisrorisch: Neumerkel Siegburg und Bonn
> Historisch: Stawe Troisdorf
>
Juhuu, kenne alle drei.

Gab da noch in Troisdorf kurzzeitig (ca. 2 Jahre) einen winzigen 
Bastelladen.
Ich vermute, das war an der Alfred-Delp-Str oder Adolf-Friedrich-Str. ??

Und in Siegburg, glaub an der Zeithstraße, gabs noch mal nen größeren 
Laden, der mit Elektronikbastel- und Funkzeugs angefangen hat,
dann aber immer mehr Konsumerkram (Autoradios, CB) und nach ca. 4 Jahren 
wieder weg war.

Muss alles so Anfang 80'er gewesen sein.

von Daniel K. (schnitte)


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von Mohandes H. (mohandes)


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Radio Arlt in Düsseldorf, Nähe S-Bahnstation Werhahn.

Dort habe ich in den 70ern meine ersten Elektronik-Teile gekauft. 
Internet war noch nicht. Als ich das erste Mal dort war, machte mich der 
einarmige Verkäufer freundlich zur Schnecke: "Wiederstände haben wir 
nicht". Meine Liste sah etwas so aus:
1x 4k7
3x 10k
2x BC107B ...

Ich fand es faszinierend wie der Einarmige durch die Regale flitzte und 
in einem Schächtelchen die Bauteile zusammen suchte.

Bürklin gab es natürlich auch, später Radio Tandy, ein grauenhafter 
Laden (gab es auch kurz in Ratingen).

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