Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Neues zulassen


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von Rückschritt (Gast)


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Ich habe den Thread vorhin ein wenig zu provokativ formuliert. Das ging 
ein wenig schief, tut mir leid. Ich versuche es noch einmal besser zu 
formulieren.

Mir geht es nicht darum, dem Hype hinterher zu laufen. Meine Vorstellung 
vom Ingenieursein eben so, dass man sich einfach mit neuen Technologien 
beschäftigt. Einfach so aus Interesse heraus. Auch wenn man etwas heute 
nicht direkt im Beruf braucht, kann es ja später einmal wichtig sein. Es 
öffnet eben Türen. Man kann später evtl. in ein Unternehmen wechseln, 
das genau nach Leuten sucht, welches zumindest schon einmal von 
Technologie "X" etc. gehört haben. Man hat ja auch einfach Interesse an 
neuen Dingen?

Wenn man dann feststellt, dass Technologie "X" hier und da Probleme hat, 
dann kann man begründen, warum sie sich nicht eignet um damit ein 
bestimmtes Problem zu lösen. Ich verstehe eben Ingenieure nicht, die 
sich mit einer Technologie aus dem Grund nicht beschäftigen, weil sie 
neu ist. Ich verstehe es auch nicht, wie jemand, der einen 
Hochschulabschluss hat, bereits ein Generalurteil fällen kann, ohne sich 
mit einem Thema beschäftigt zu haben.

Woher kommt dieses "interessiert mich nicht"? Warum geben Ingenieure ihr 
technisches Interesse am Werkstor der Firma ab, wenn sie nach Hause 
fahren?

von MaWin (Gast)


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Rückschritt schrieb:
> Ich verstehe eben Ingenieure nicht, die sich mit einer Technologie aus
> dem Grund nicht beschäftigen, weil sie neu ist.

Es gibt so viel Neues, deine Liste vorhin enthielt fast nur aufgewärmte 
Kamellen.
Die sind nur Neu für Kinder die zu viel Werbefernsehen gucken.

Mit etwas Souveränität im Leben statt fremdinduziertem Hype muss man 
etwas nicht bloss deswegen interessant finden weil es Neu ist.

von Plattentektonik (Gast)


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Du hast hier Beitrag "starres Denken der Ingenieure" 
größtenteils das Berufsbild des Informatikers beschrieben.

Ingenieure sind aber keine Informatiker, sondern eben Ingenieure. Du 
verlangst auch nicht von Informatikern, dass sie sich mit dem Kammschen 
Kreis, Thermodynamik oder optimaler Regelung beschäftigen.
Und neue Geschäftsfelder zu entdecken und Risiken einzuschätzen ist 
Aufgabe der BWLer, der Ingenieur unterstützt dabei mit seiner 
technischen Expertise.

von C. A. Rotwang (Gast)


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Es gibt Grundlagenforschung, Produktentwicklung, Serienüberführung und 
es gibt Massenproduktion. Ingenieure sind in allen 3 Bereichen tätig und 
jeder der 3 Bereiche braucht unterschiedlich viel "Neues ausprobieren" 
und "an bewährten festhalten".

Vielleicht ist ja auch die Zehnerregel der Folgekosten bekannt:
http://www.olev.de/0/10er-regl.htm

Je später ein Fehler erkannt, desto "teurer" seine Behebung. Und das 
Vermeiden von "Neuen" und stattdessen Rückriff auf Technologien deren 
Implikationen in der Praxis bekannt sind, haben sich als "Good Practice" 
erwiesen. Deshalb sind Ingenieure je näher sie an der Massenfertigung 
unter Kostendruck sind konservativer in Bezug auf Technologieeinsatz. 
Wer Termindruck hat, kann keine "Kinderkrankheiten" gebrauchen. Und der 
Einsatz von wenige erptobten Technologien birgt eben ein hohes Risiko an 
diesen.
Beim Aufbau einer Pilotanlage kann und muß experimentieren um das 
Optimum zu finden, bei der Massenproduktion nicht. 
https://de.wikipedia.org/wiki/Pilotanlage

von hkfjkljdfb (Gast)


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Rückschritt schrieb:
> Ich verstehe eben Ingenieure nicht, die
> sich mit einer Technologie aus dem Grund nicht beschäftigen, weil sie
> neu ist.
1. Weil die "neue" Technologie oft genug schon tot ist, bevor man sich 
damit beschäftigen konnte/wollte.

>Ich verstehe es auch nicht, wie jemand, der einen
> Hochschulabschluss hat, bereits ein Generalurteil fällen kann, ohne sich
> mit einem Thema beschäftigt zu haben.

2. Das Urteil fällt man erst, nachdem man sich näher beschäftigt hat. 
Aber 1. verhindert das oft genug.

hkfjkljdfb

von Dirk B. (Gast)


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Rückschritt schrieb:
> Ich verstehe eben Ingenieure nicht, die
> sich mit einer Technologie aus dem Grund nicht beschäftigen, weil sie
> neu ist.
Ohne grundlegendes Verständnis wie du an solche Ingenieure kommst, die 
den Anforderungen von Rückschritt entsprechen, bleibt dir nur dein 
Unverständnis.

> Woher kommt dieses "interessiert mich nicht"?
Aus dem Text von Rückschritt.

> Warum geben Ingenieure ihr
> technisches Interesse am Werkstor der Firma ab, wenn sie nach Hause
> fahren?
Weil die berichteten Ingenieure aus der Produktion von Rückschritt 
stammen und sein Interesse / Verhalten darstellen.

von Dr. Sommer (Gast)


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Ein klassisches Beispiel ist C++ - gibt's seit 30 Jahren, aber wird als 
neumodisch abgetan und weiter C genutzt, obwohl C++ erwiesenermaßen 
Vorteile auf Embedded Systemen bringt und der viel beschriene Overhead 
ein Mythos ist.

von MaWin O. (Gast)


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Dr. Sommer schrieb:
> obwohl C++ erwiesenermaßen Vorteile auf Embedded Systemen bringt

Ach ja?
Welche sollen das denn sein?

von C. A. Rotwang (Gast)


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Dr. Sommer schrieb:
> Ein klassisches Beispiel ist C++ - gibt's seit 30 Jahren, aber wird als
> neumodisch abgetan und weiter C genutzt, obwohl C++ erwiesenermaßen
> Vorteile auf Embedded Systemen bringt und der viel beschriene Overhead
> ein Mythos ist.

Ist er nicht. C++ bringt neben Vor- eben auch Nachteile mit, die sich 
besonders bei "sparsamen" Systemen negativ auswirken.
Abgesehen davon das C++ bspw für den mikroblaze-Softcore unter Linux 
keine 3 Jahrzehnte einsatzreif ist, sondern bestenfalls eins.

von Dr. Sommer (Gast)


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Ma W. schrieb:
> Welche sollen das denn sein?

C. A. Rotwang schrieb:
> Ist er nicht. C++ bringt neben Vor- eben auch Nachteile mit, die sich
> besonders bei "sparsamen" Systemen negativ auswirken.

Aaand... Here we go! Beweisstück #1 erbracht! Das ganze wurde schon 
genug durch diskutiert, aber es kommt immer wieder die "In 1972 hat man 
die einzige Wahrheit gefunden und die einzig wahre Programmiersprache C 
definiert"-Mentalität raus.

von C. A. Rotwang (Gast)


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Dr. Sommer schrieb:
> Ma W. schrieb:
>> Welche sollen das denn sein?
>
> C. A. Rotwang schrieb:
>> Ist er nicht. C++ bringt neben Vor- eben auch Nachteile mit, die sich
>> besonders bei "sparsamen" Systemen negativ auswirken.
>
> Aaand... Here we go! Beweisstück #1 erbracht! Das ganze wurde schon
> genug durch diskutiert, aber es kommt immer wieder die "In 1972 hat man
> die einzige Wahrheit gefunden und die einzig wahre Programmiersprache C
> definiert"-Mentalität raus.

Du bist der Einzige hier, der von einer einzig wahren Programmiersprache 
fabuliert. Wer sich auskennt, weiss das es zu jedem Nagel den passende 
Hammer gibt, aber nicht der Hammer, der auf jeden Nagel passt.

Grad die, die den dicksten Hammer schwingen, sind die mit den 
kaputtesten Daumen.  Aber du schwingst ja kein Werkzeug, du labberst nur 
dämlich.

von Dr. Sommer (Gast)


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C++ ist auch für kleine Embedded Systeme ein sehr wohl geeignetes 
Werkzeug. Aber die Herren Ingenieure haben im Studium nunmal nur C 
gelernt und verteufeln es daher mit vorgeschobenen Argumenten die sie 
irgendwo mal aufgeschnappt haben, die nie wahr waren oder es längst 
nicht mehr sind, um bloß nicht ihren Horizont erweitern und was neues 
lernen zu müssen. Bei Arduino oder mbed fallen die Hemmungen dann 
kurioserweise.

von MaWin O. (Gast)


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Dr. Sommer schrieb:
> Aaand... Here we go! Beweisstück #1 erbracht!

Der Beweis, dass du keine Vorteile nennen kannst, die einen Umstieg 
rechtfertigen?
Was ist mit den Nachteilen? Die ignorierst du auch?

> Das ganze wurde schon
> genug durch diskutiert, aber es kommt immer wieder die "In 1972 hat man
> die einzige Wahrheit gefunden und die einzig wahre Programmiersprache C
> definiert"-Mentalität raus.

Das hat hier niemand gesagt.
C ist veraltet und gehört auf dem Müll.
Aber es durch C++ zu ersetzen ist ziemlicher Unsinn.

Ein ordentlicher Ing. stürzt sich nicht auf Technik, nur weil sie 
neu/anders/hip ist. Ein vernünftiger Ing. wägt ab, ob die 
neue/andere/hippe Technologie ihm Vorteile bringt und welche Nachteile 
er dafür in kauf nehmen muss.

von MaWin O. (Gast)


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Dr. Sommer schrieb:
> C++ ist auch für kleine Embedded Systeme ein sehr wohl geeignetes
> Werkzeug. Aber die Herren Ingenieure haben im Studium nunmal nur C
> gelernt und verteufeln es daher mit vorgeschobenen Argumenten die sie
> irgendwo mal aufgeschnappt haben,

Wo sind sie denn? Deine Argumente?

von Dr. Sommer (Gast)


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Ma W. schrieb:
> Der Beweis, dass du keine Vorteile nennen kannst, die einen Umstieg
> rechtfertigen?
Die wurden hier schon 1000x in anderen Threads genannt. Habe keine Lust, 
die schon wieder aufzuwärmen. In diesem Thread geht es um 
Lernunwilligkeit der Ingenieure - die wäre somit bewiesen.

Ma W. schrieb:
> Was ist mit den Nachteilen? Die ignorierst du auch?
Die Nachteile sind meistens akzeptabel. Bei C akzeptiert man auch 
Nachteile.

Ma W. schrieb:
> Aber es durch C++ zu ersetzen ist ziemlicher Unsinn.
Noch gibt es wenig Alternativen. Rust könnte interessant werden.

Ma W. schrieb:
> Ein ordentlicher Ing. stürzt sich nicht auf Technik, nur weil sie
> neu/anders/hip ist.
C++ ist also hip, weil es nicht aus den 70ern sondern den 80ern ist? Jo.

von C. A. Rotwang (Gast)


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Dr. Sommer schrieb:
> C++ ist auch für kleine Embedded Systeme ein sehr wohl geeignetes
> Werkzeug.

Ja eines neben anderen und es ist eben nicht für alle Systeme geeignet.

> Aber die Herren Ingenieure haben im Studium nunmal nur C
> gelernt

Du hast keine Ahnung was Ingenieursstudenten alles in ihrem Studium 
lernen oder einfach aus Spass ausprobieren.

> und verteufeln es daher mit vorgeschobenen Argumenten die sie
> irgendwo mal aufgeschnappt haben,

Also ich für meinen Teil habe mir öfters die Assemblerlistings 
angeschaut die ein C++ compiler so mit verschiedenen Optionen auskotzte 
um zu verstehen was er so macht.

> die nie wahr waren oder es längst
> nicht mehr sind,
Du hast bis jetzt noch kein einziges konkretes Beispiel genannt. Wie 
gesagt mancher Ingenieur hat vor dem Einsatz seine Tools umfänglich 
qualifiziert, um zu schauen ob das was für sein konkretes Problem taugt.

> um bloß nicht ihren Horizont erweitern und was neues
> lernen zu müssen.

Na dann erweitere mal Deinen Horizont um das Wissen der Ingenieure aus 
Tausenden Jahren, dann bekommst du vielleicht eine Ahnung das die Welt 
der Technik größer ist als was die Informatiker in den wenigen 
Jahrzehnten ihres Bestehens zusammengefrickelt haben.

von MaWin O. (Gast)


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Dr. Sommer schrieb:
> Ma W. schrieb:
>> Der Beweis, dass du keine Vorteile nennen kannst, die einen Umstieg
>> rechtfertigen?
> Die wurden hier schon 1000x in anderen Threads genannt.

Dann sollte es ja kein Problem sein darauf zu verlinken.

> Habe keine Lust, die schon wieder aufzuwärmen.

Du hast mit dem Thema angefangen.
Und jetzt kannst du keine Argumente liefern.

> In diesem Thread geht es um
> Lernunwilligkeit der Ingenieure - die wäre somit bewiesen.

Und um Schaumschläger.

> Ma W. schrieb:
>> Was ist mit den Nachteilen? Die ignorierst du auch?
> Die Nachteile sind meistens akzeptabel. Bei C akzeptiert man auch
> Nachteile.

Ich entscheide von Fall zu Fall.
Und wenn ich für C entscheide, dann nutze ich das. Wenn ich C++ nehmen 
will, dann nehme ich das. Wenn ich etwas anders nehmen will, dann nehme 
ich etwas anderes.
Aber pauschal alle C-Programme durch C++ zu ersetzen, das hat mit dem 
Handeln eines professionellen und erfahrenen Entwicklers gar nichts zu 
tun.
Sowas stammt eher aus der technikfernen Chefetage.

> Ma W. schrieb:
>> Ein ordentlicher Ing. stürzt sich nicht auf Technik, nur weil sie
>> neu/anders/hip ist.
> C++ ist also hip, weil es nicht aus den 70ern sondern den 80ern ist? Jo.

Lesekompetenz ist jetzt auch nicht so deins?

von Dr. Sommer (Gast)


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Ich habe jetzt keine Lust das auszudiskutieren. Es reicht im Forum nach 
"C++" zu suchen. Die Tatsache dass hier sofort ein Beißreflex einsetzt 
sagt doch schon alles. Schönen Sonntag noch.

von MaWin O. (Gast)


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Dr. Sommer schrieb:
> Ich habe jetzt keine Lust das auszudiskutieren.

Warum hast du dann damit angefangen?

> Es reicht im Forum nach "C++" zu suchen.

Und was soll ich dann finden?

> Die Tatsache dass hier sofort ein Beißreflex einsetzt
> sagt doch schon alles. Schönen Sonntag noch.

Die Tatsache, dass du die beleidigte Leberwurst spielst, nachdem du 
keine Argumente liefern konntest, sagt viel mehr.

Und die Tatsache, dass du jedem der dir widerspricht, den Beißreflex 
andichtest, sagt sehr viel über deine Diskussionskompetenzen.

von Al3ko -. (al3ko)


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Welcher Ingenieur hat denn im Laufe der akademischen Ausbildung den 
Drang entwickelt, sich mit neuen Technologien zu beschäftigen? Höchstens 
diejenigen, die einen Dr. gemacht haben.

Wenn dieser Instinkt nicht geweckt wurde, und Management (oftmals selbst 
höchstens mit nem Bachelor Abschluss) dann dem Ingenieur die Aufgaben 
zur Produktentwicklung aufträgt, dann sehe ich Schwarz, dass der 
Forschungsdrang im gewöhnlichen Ingenieur geweckt wird.
Lustigerweise sprechen dieselben Manager und Ingenieure, dass sie in der 
"F&E" tätig sind.

Allerdings muss das Unternehmen Gewinn erzielen, und dafür muss man ein 
ausgereiftes Produkt haben, das verkauft werden kann. Und da stimme ich 
den Vorrednern zu, dass man auf ausgereifte Technologie zurückgreift, um 
die Fehlerrate zu minimieren.

Wenn du Forschung möchtest, geh an die Uni, oder Forschungszentren wie 
Fraunhofer etc.

Gruß,

von C. A. Rotwang (Gast)


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Dr. Sommer schrieb:
> Ich habe jetzt keine Lust das auszudiskutieren.

Nein, was Dir fehlt, ist das Geistige Inventar und jegliche Erfahrung um 
mit deiner bewusst provokativ vorgetragenen These von den engstirnigen 
Ingenieure auch nur ansatzweise zu überzeugen.

> Die Tatsache dass hier sofort ein Beißreflex einsetzt
> sagt doch schon alles.

Also mir sagt der Beisreflex eines Wachhundes ob dem Streuner der sich 
der Siedlung in aggresiver Weise nähert und seinen Absichten zu trauen 
ist. Oder ob man gut daran tut, prophylaktisch die Zähne zu zeigen und 
schaut ob der Landstreicher sich erst in die Hose und dann in die Ferne 
(auf-)macht.

von Georg M. (g_m)


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von Joachim B. (jar)


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C. A. Rotwang schrieb:
> Je später ein Fehler erkannt, desto "teurer" seine Behebung. Und das
> Vermeiden von "Neuen" und stattdessen Rückriff auf Technologien deren
> Implikationen in der Praxis bekannt sind, haben sich als "Good Practice"
> erwiesen.

nicht bei den BWLern

Als wieder mal ein neues Prüfmittel in der eigenen Prüfmittelentwicklung 
gebaut werden sollte wurde bemängelt zu teuer, es wurde ein externes für 
den halben Preis gekauft, das hat sich beim ersten Test in Rauch 
aufgelöst, es wurde ein "Deckchen" drübergelegt und schnell doch selber 
gebaut, das sparte richtig Geld, Kauf des Unbrauchbaren und verteuerter 
Selbstbau wegen verkürzter Planung und Bauzeit.

Als eine funktionierende Fabrik 50km weiter umziehen sollte (in der ich 
13 Jahre tätig war) und alles neu aufgebaut wurde wurde an ALLEN 
möglichen "Stellschrauben gedreht".
Ergebnis, nichts funktionierte, die alte Fabrik mit den alten MA musste 
die Fertigung für die neue Fabrik zusätzlich übernehmen.

Warum wohl wollen Ingeneure wohl auf Bewährtes setzen? Weil sie es 
wissen.

"Neues zulassen" ist zumindest teuer, aber hinterher rechnet eh keiner 
mehr nach, welche Entscheidungsträger wollen sich doch Fehleinschätzung 
nachsagen lassen.
VW Abgasschummelei Abfindungen.

: Bearbeitet durch User
von C. A. Rotwang (Gast)


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Joachim B. schrieb:

> Als eine funktionierende Fabrik 50km weiter umziehen sollte (in der ich
> 13 Jahre tätig war) und alles neu aufgebaut wurde wurde an ALLEN
> möglichen "Stellschrauben gedreht".
> Ergebnis, nichts funktionierte, die alte Fabrik mit den alten MA musste
> die Fertigung für die neue Fabrik zusätzlich übernehmen.
>
> Warum wohl wollen Ingeneure wohl auf Bewährtes setzen? Weil sie es
> wissen.

Sie wissen:
"Never change a running system" und
"Never run a changed system" (ohne intensive Tests)

Von intel wurde berichtet, das sie bei der Kapazitätserweiterung 
halbleiterfabs 1:1 kopieren, also auch Knicke in den Rohrleitungen wenn 
diese nicht unbedingt nötig sind.
Was nicht heisst, das neue Technologien grundsätzlich ablehnen. Sie 
werfen halt nicht alles über einen Haufen sondern integrieren behutsam, 
auch wenn das zu kuriosen Anachronismen führt, wie ein Elektrofahrzeug, 
das über ein Verbrennungsmotor aufgeladen wird wie beim Hybrid-Fahrzeug.

Wobei E-Autos nicht wirklich neu sind, sondern schon vor über hundert 
Jahren ausgetüftelt worden: 
http://www.spiegel.de/einestages/elektroautos-so-modern-wie-1899-zurueck-in-die-zukunft-a-1176851.html

von Alex G. (dragongamer)


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Dr. Sommer schrieb:
> Ein klassisches Beispiel ist C++ - gibt's seit 30 Jahren, aber wird als
> neumodisch abgetan und weiter C genutzt, obwohl C++ erwiesenermaßen
> Vorteile auf Embedded Systemen bringt und der viel beschriene Overhead
> ein Mythos ist.

Wtf? Als PC Informatiker ist C++ ebenso vollkommen hoffnungslos veraltet 
und ein Grund wieso moderne Software so anfällig für zahlreiche 
Sicherheitslücken ist.

Neumodisch und darum leider noch nicht mit so grosser Nutzerbreite sind 
Rust und GO.

von Respekt (Gast)


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Der Troll ist ein Genie.

von Sonntagmorgen (Gast)


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Alex G. schrieb:
> Neumodisch und darum leider noch nicht mit so grosser Nutzerbreite sind
> Rust und GO.

Und welche Mikroprozessoren programmierst Du jetzt mit Rust - und welche 
mit Go?

von Deswegen (Gast)


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Kommst du von der Universität und nimmst einen Job an, dann hast du 
deine Pflichten zu erfüllen. Für andere Forschung- und 
Entwicklungstätigkeiten hast du dann keine Zeit mehr! Sonst kommt der 
Arbeitgeber auf die dumme Idee das du deinen Pflichten nicht nachkommst.

von Respekt (Gast)


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Respekt schrieb:
> Der Troll ist ein Genie.

Ah sorry. Der Troll (w/m).

von Rückschritt (Gast)


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Deswegen schrieb:
> Für andere Forschung- und
> Entwicklungstätigkeiten hast du dann keine Zeit mehr!

Na fein, also Mittagspause durcharbeiten? Sich nicht mit anderen Ings 
unterhalten? Aus Feierabend, Wochenende, Urlaub werden natürlich 
technische Interessen verbannt, weil ist ja Arbeit? Hobby? Natürlich 
nichts mit Technik, weil hat man ja schon auf Arbeit?

von Joachim B. (jar)


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Rückschritt schrieb:
> Na fein, also Mittagspause durcharbeiten?

falsch, einmal in der Woche ein gemeinsames Arbeitsessen (darf auch 
länger dauern, nur der Gruppenleiter hatte dafür Verständnis, der 
Abteilungsleiter nicht) mit allen Abteilungskollegen, Austausch von 
Infos damit keine "Doppelentwicklungen" stattfinden und Ergebnisse 
austauschen.

Rückschritt schrieb:
> Sich nicht mit anderen Ings
> unterhalten?

s.o. so fand produktiver Austausch statt.

Rückschritt schrieb:
> Hobby? Natürlich
> nichts mit Technik, weil hat man ja schon auf Arbeit?

wer sein Hobby zum Beruf macht muss nie wieder arbeiten

von A. K. (prx)


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Rückschritt schrieb:
> Ich verstehe eben Ingenieure nicht, die
> sich mit einer Technologie aus dem Grund nicht beschäftigen, weil sie
> neu ist.

Das kann ich schon verstehen. Nicht alles ist für jeden interessant, und 
wie sich die Neugierde mit zunehmendem Alter entwickelt, ist individuell 
recht verschieden.

Das kann man auch runter bis zur Evolution erklären: Je nach Einzelfall 
überlebten jene, die Neues ausprobierten, oder jene, die davon die 
Finger liessen. Für das Überleben einer Art ist es daher wichtig, immer 
von beiden Typen ein paar auf Vorrat zu haben.

> Ich verstehe es auch nicht, wie jemand, der einen
> Hochschulabschluss hat, bereits ein Generalurteil fällen kann, ohne sich
> mit einem Thema beschäftigt zu haben.

Da kommen wir der Sache schon näher. Wobei das eigentlich 2 Fragen sind:

(a) Weshalb fällt man ein Urteil über etwas, ohne sich darüber 
informiert zu haben? Damit verwandt: Weshalb reicht ein einziger 
tendenzieller Artikel aus, um etwas abzulehnen, obwohl sich dies wenige 
Klicks weiter als Windei herausstellen würde?

(b) Weshalb bläst man seine Ablehnung öffentlich raus, obwohl man 
eigentlich wissen könnte, das man zu wenig Ahnung hat?

Zu (a): Überschätze die Ratio nicht. Bloss weil man den Ing (oder Inf) 
gemacht hat, wird man nicht zum Roboter. Besonders bei Themenbereichen, 
die auch nur entfernt die Politik tangieren, liegen manche Antworten 
schon fertig vor, bevor überhaupt die Frage gestellt wurde.

Zu (b): Jene, die es nicht tun, hörst du nicht. Weshalb du nicht weisst, 
ob du es in einer Forendiskussion mit einer Mehrheitsmeinung oder einer 
kleinen Minderheit zu tun hast.

> Warum geben Ingenieure ihr
> technisches Interesse am Werkstor der Firma ab, wenn sie nach Hause
> fahren?

Und woher nimmst du die Gewissheit, dass es so sei? ;-)

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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Plattentektonik schrieb:
> Ingenieure sind aber keine Informatiker, sondern eben Ingenieure. Du
> verlangst auch nicht von Informatikern, dass sie sich mit dem Kammschen
> Kreis, Thermodynamik oder optimaler Regelung beschäftigen.
> Und neue Geschäftsfelder zu entdecken und Risiken einzuschätzen ist
> Aufgabe der BWLer, der Ingenieur unterstützt dabei mit seiner
> technischen Expertise.

Ings die so denken verdienen dann auch die 35k Gehalt voll und ganz. Da 
wundert mich nichts mehr.

von A. K. (prx)


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Cyblord -. schrieb:
> Ings die so denken verdienen dann auch die 35k Gehalt voll und ganz. Da
> wundert mich nichts mehr.

Sich mit einem fremden Thema nicht ausreichend zu befassen entehrt 
jemanden nicht. Eher schon, dies als Weisheit rauszublöken.

von Neu macht Probleme (Gast)


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Sonntagmorgen schrieb:
> Alex G. schrieb:
>> Neumodisch und darum leider noch nicht mit so grosser Nutzerbreite sind
>> Rust und GO.
>
> Und welche Mikroprozessoren programmierst Du jetzt mit Rust - und welche
> mit Go?

Nicht nur das. Alles was die Konsole verlässt 1) wird von diesen 
ge-Hypten Neusprachen meist nicht mehr abgebildet und macht sie zu 
Nischen-Programmiersprachen oder Randprogrammiersprachen. Es gibt viel 
zu wenig Beispielcode, gerade mal ein paar lausige Tutorials, kaum 
Bücher 1), nix von Hochschulen die viel C/C++/C# Zeugs veröffentlichen 
usw.

Es braucht Jahre für solche Neustartersprachen, bis überhaupt mal 
ansatzweise was Verwertbares, um sich eine Neusprache zu eigen zu 
machen, zu finden ist und in dieser Zeit sprießen bereits wieder zig 
neue Programmierdialekte wie Pilze aus dem Boden und alle wieder mit dem 
gleichen, eben beschriebenen Problem. Eine Endlosschleife ist das. Limes 
(Nutzwert) -> Nullinger.


1) Man kommt sich vor wie noch im DOS-Zeitalter. Den Konsolen-Linuxer 
mags vielleicht noch egal sein (allen sicher auch nicht mehr), aber 
unter Windows will man ein gescheit bedienbares GUI-Programm oder man 
lässt den Dreck gleich beiseite. So sieht es halt aus.

2) Selbst in den Programmiersprachen in denen es viel kaufbares 
Druckwerk gibt wie C/C++ sind die meisten Bücher kaum ihr Geld wert. 
Wenn man Glück hat kauft man zehn und eines davon war brauchbar. Der 
Rest Geldverschwendung.

von Joachim B. (jar)


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Neu macht Probleme schrieb:
> 1) Man kommt sich vor wie noch im DOS-Zeitalter. Den Konsolen-Linuxer
> mags vielleicht noch egal sein

ich bin ja seit CP/M & DOS der Konsole entwachsen und mit windows 
gewachsen, habe es mit raspbian gerade wieder etwas gelernt und was 
passiert dort, die erfinden eine Registry!

Nichts mehr mit .desktop Verknüpfung auf dem Desktop anlegen.....

Da hat man sich gerade die werkzeuge des jeweiligen OS angewöhnt und 
schon wird das wieder geändert.
Das ist wenig produktiv.

von A. K. (prx)


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Wir landen wieder beim gleichen Problem wie im ursprünglichen Thread. 
Ihr seht einen Haufen Bäume und vergesst darüber, dass es um den Wald 
geht.

Einzelfragen wie C/C++ sind für die gestellte allgemeine Frage völlig 
unwesentlich. Hier darüber zu diskutieren, ob C++ geeignet ist oder 
nicht, trägt in keiner Weise zur Antwort auf die eigentliche Frage bei.

Was natürlich die Frage aufwirft, wieso diverse Leute sich gleich auf 
diesen Nebenpfade verirren, statt sich der eigentlichen Frage zu widmen. 
Im ersten Thread hatte er den Fehler begangen, die Liste dieser Irrwege 
gleich mitzuliefern. Diesmal nicht.

: Bearbeitet durch User
von c.m. (Gast)


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A. K. schrieb:
> Was natürlich die Frage aufwirft, wieso diverse Leute sich gleich auf
> diesen Nebenpfade verirren, statt sich der eigentlichen Frage zu widmen.
> Im ersten Thread hatte er den Fehler begangen, die Liste dieser Irrwege
> gleich mitzuliefern. Diesmal nicht.

das ist so weil jeder für sich nur fälle kennt die er kennt, und eben 
nicht alles. niemand ist ein universalgenie der alle felder in maximaler 
tiefe kennt.

weiter oben wurde gesagt das "neues" oft schnell wieder in der 
versenkung verschwindet. genau das kann ich aus meinem tätigkeitsfeld 
bestätigen.
oracle portal hielt zum beispiel vielleicht 5 jahre, wurde von 
consultants gehyped, und dann einfach aufgegeben.
wenn jemand seinen produktivbetrieb arbeitsintensiv darauf umgestellt 
hatte, sass derjenige dann in der scheisse.
solche geschichten wird jeder entwickler, hard- oder software, kennen - 
und deswegen nerven junge spunde die alten füchsen 
innovationsfeindlichkeit vorwerfen.

von MaWin O. (Gast)


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A. K. schrieb:
> Was natürlich die Frage aufwirft, wieso diverse Leute sich gleich auf
> diesen Nebenpfade verirren, statt sich der eigentlichen Frage zu widmen.
> Im ersten Thread hatte er den Fehler begangen, die Liste dieser Irrwege
> gleich mitzuliefern.

Begründungen sind also Nebenpfade und Irrwege?

Die Ausgangsthese "Ings. verschließen sich gegen neue Sachen" ist so 
pauschal ganz einfach falsch. Und das kann man mit solchen Beispielen 
belegen.

von A. K. (prx)


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c.m. schrieb:
> das ist so weil jeder für sich nur fälle kennt die er kennt, und eben
> nicht alles. niemand ist ein universalgenie der alle felder in maximaler
> tiefe kennt.

Es geht doch überhaupt nicht um die jeweiligen Einzelthemen. Das waren 
nur Beispiele. Sondern darum, weshalb Ings Neuentwicklungen 
grundsätzlich und lautstark abzulehnen scheinen, zumindest nach 
"Rückschritt"s Eindruck. Es läge doch Nahe, sich zu Themen, von denen zu 
wenig weiss, nicht zu äussern. Dann taucht man in der Diskussion nicht 
auf.

von MaWin O. (Gast)


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A. K. schrieb:
> Es geht doch überhaupt nicht um die jeweiligen Einzelthemen. Das waren
> nur Beispiele. Sondern darum, weshalb Ings Neuentwicklungen
> grundsätzlich und lautstark abzulehnen scheinen, zumindest nach
> "Rückschritt"s Eindruck.

Und wie glaubst du diese Frage lösen zu können, ohne in Beispiele zu 
gehen?

von A. K. (prx)


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Ma W. schrieb:
> Die Ausgangsthese "Ings. verschließen sich gegen neue Sachen" ist so
> pauschal ganz einfach falsch.

Das ist nicht seine These. Sondern ein von ihm wahrgenommenes 
Desinteresse, ein "interessiert mich nicht". Desinteresse ist etwas 
völlig anderes als Ablehnung.

Rückschritt schrieb:
> Woher kommt dieses "interessiert mich nicht"? Warum geben Ingenieure ihr
> technisches Interesse am Werkstor der Firma ab, wenn sie nach Hause
> fahren?

Ma W. schrieb:
> Und das kann man mit solchen Beispielen belegen.

Mit einer längeren Diskussion über Für und Wieder von C++ belegst du 
zwar, dass du interessiert bist. Die Inhalt der Diskussion, ob 
Zustimmung oder Ablehnung, ist dafür aber völlig nebensächlich. Aber 
dabei geht die eigentliche Frage bald verloren.

Ma W. schrieb:
> Und wie glaubst du diese Frage lösen zu können, ohne in Beispiele zu
> gehen?

Yep, da lag ich falsch. Weil es ihm hier nicht um Ablehnung geht, 
zumindest nicht um informierte Ablehnung.

Das war seine Provokation im vorigen Thread. Die zu gut funktionierte 
und den Thread sofort aus der Kurve warf.

: Bearbeitet durch User
von Neu macht Probleme (Gast)


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A. K. schrieb:
> Wir landen wieder beim gleichen Problem wie im ursprünglichen Thread.
> Ihr seht einen Haufen Bäume und vergesst darüber, dass es um den Wald
> geht.
>
> Einzelfragen wie C/C++ sind für die gestellte allgemeine Frage völlig
> unwesentlich. Hier darüber zu diskutieren, ob C++ geeignet ist oder
> nicht, trägt in keiner Weise zur Antwort auf die eigentliche Frage bei.

Du siehst das Thema auch nur aus DEINER subjektiven Sicht. Wir erleben 
gerade wie uns die Journaille und einflussreiche Vertreter unserer 
Wirtschaftseliten uns unsere Zukunft definieren möchte. Gerade vorhin 
gab es im Presseclub eine Diskussion dazu und danach noch eine mit u.a. 
Prof. Hüther vom Institut der Deutschen Wirtschaft. Tenor:

- Wir sind überaltert und dadurch wenig innovativ
- wenn die Babyboomer in Rente sind, wird's bitter mit der Rente
- unsere Kleinsten sollen bereits programmieren lernen, damit sie später 
mit den Silicon Valley Kerlen noch mithalten können
- Digitalisierung wird unsere aller Leben total umkrempeln mit all den 
Folgen für den Arbeitsmarkt (wer steckt die Gewinne ein, wieviel 
Mittelschicht wird es noch geben, wer zahlt dann noch wieviel für den 
Sozialstaat)
- Zuwanderung findet derzeit nicht in den Arbeitsmarkt statt, wo sie 
eigentlich gebraucht würde, sondern ins dt. Sozialsystem

von Gustav K. (hauwech)


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Rückschritt schrieb:
> Warum geben Ingenieure ihr technisches Interesse am Werkstor der
> Firma ab, wenn sie nach Hause fahren?

Weil genau ab da das Privatleben beginnt?

Weil es noch was anderes gibt als den ganzen Technikkram?
Z.B. Frau, Kinder, Hund, Katze, Hausbau ...

Und weil der Tag nur 24 Stunden hat?

von Respekt (Gast)


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Neu macht Probleme schrieb:
> Gerade vorhin gab es im Presseclub eine Diskussion dazu und danach noch
> eine mit u.a. Prof. Hüther vom Institut der Deutschen Wirtschaft. Tenor:

Soll der Herr Hüther erst mal sein eigenes erstes Hello World 
schreiben... ;)

von Ignorant (Gast)


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Neu macht Probleme schrieb:

> - Zuwanderung findet derzeit nicht in den Arbeitsmarkt statt, wo sie
> eigentlich gebraucht würde, sondern ins dt. Sozialsystem

Ach, das glaube ich doch nicht! Wenn das so wäre, hätte uns das der 
Qualitätsjournalismus längst mitgeteilt. Die arbeitende Bevölkerung 
sieht das auch völlig anders -deshalb arbeitet sie ja noch. Notfalls in 
Zweit- und Drittjobs.

von Falk B. (falk)


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@Neu macht Probleme (Gast)

>orhin
>gab es im Presseclub eine Diskussion dazu und danach noch eine mit u.a.
>Prof. Hüther vom Institut der Deutschen Wirtschaft. Tenor:

>- Wir sind überaltert und dadurch wenig innovativ

Afrika, der mittlere Osten und einige Teile Asien sind "unteraltert", 
sprich verdammt niedriger Altersdurchschnitt. Sind die alle so 
innovativ?

Innovation ist wichtig, aber nicht das allein seelig machende. Manmach 
reicht es oder ist es sogar besser, "nur" das bestehende solide 
umzusetzen, damit sind die Leute nur allzuoft überfordert, nicht nur 
beim BER 8-0

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Rückschritt schrieb:
> Woher kommt dieses "interessiert mich nicht"? Warum geben Ingenieure ihr
> technisches Interesse am Werkstor der Firma ab, wenn sie nach Hause
> fahren?

Weil es nix bringt sinnlos gegen Dogmen der Managementkultur anzurennen!

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Neu macht Probleme schrieb:
> Gerade vorhin
> gab es im Presseclub eine Diskussion dazu und danach noch eine mit u.a.
> Prof. Hüther vom Institut der Deutschen Wirtschaft. Tenor:
>
> - Wir sind überaltert und dadurch wenig innovativ
> - wenn die Babyboomer in Rente sind, wird's bitter mit der Rente
> - unsere Kleinsten sollen bereits programmieren lernen, damit sie später
> mit den Silicon Valley Kerlen noch mithalten können
> - Digitalisierung wird unsere aller Leben total umkrempeln mit all den
> Folgen für den Arbeitsmarkt (wer steckt die Gewinne ein, wieviel
> Mittelschicht wird es noch geben, wer zahlt dann noch wieviel für den
> Sozialstaat)
Booooooaaaaaa, der Untergang ist nahe!
> - Zuwanderung findet derzeit nicht in den Arbeitsmarkt statt, wo sie
> eigentlich gebraucht würde, sondern ins dt. Sozialsystem
Höh?
Was sind den das für Töne?
Wir haben massive Zuwanderung in den  Arbeitsmarkt!
Den wie sollte man sich erklären das wir von 2005 bis 2017 fast 5,5 Mio 
sozial versicherungspflichtige Beschäftigte mehr haben? Dabei aber die 
Zahl der Arbeitslosen von ca. 5 Mio in 2005 nur auf ca. 3 Mio in 2017 
gesunken ist, und das bei fast konstanter Bevölkerungszahl. Was eine 
"Delta" von ca. 3,5 Mio Beschäftigungsverhältnisse ergibt.
Es kann also nur bedeuten das 3,5 Mio "Nicht"-Deutsche zugewandert sind.
Pro Jahr knapp  300000 "Menschen"!

Und Ansonsten der "Presseclub", sowas schauen sich nur "Omi" und "Opa" 
an.
Relevante Informationen bekommt bei der Polit-Spam-Show nicht!







https://www1.wdr.de/daserste/presseclub/index.html

von Qwertz (Gast)


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Gustav K. schrieb:
> Rückschritt schrieb:
> Warum geben Ingenieure ihr technisches Interesse am Werkstor der
> Firma ab, wenn sie nach Hause fahren?
>
> Weil genau ab da das Privatleben beginnt?
>
> Weil es noch was anderes gibt als den ganzen Technikkram?
> Z.B. Frau, Kinder, Hund, Katze, Hausbau ...
>
> Und weil der Tag nur 24 Stunden hat?

Genau so sieht's aus! Wer neben dem Beruf noch seine ganze Freizeit nur 
mit Technikkram verplempert, tut mir leid; der kennt dann anscheinend 
nichts Anderes im Leben. Ein Ausgleich mit anderen Dingen im Leben 
empfinde ich als sehr wichtig und empfehle ich jedem. Ansonsten läuft 
man Gefahr zum verschobenen Fachidioten zu werden.

von Josef G. (bome) Benutzerseite


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Ingenieurs-Denke:

> Normen sind einzuhalten! Punkt. Keine Diskussion. Das
> hat nichts mit Gesetzeshörig zu tun. Normen sind Stand
> der Technik. Noch einmal für dich: Stand der Technik.
> Ein Ingenieur hält sich an den Stand der Technik.

Beitrag "Re: µC von 0 auf lernen. ASM oder C?"

Ist mir seit damals in Erinnerung geblieben.
Ich meine, es passt gut zum Thread-Titel.

von Neu macht Probleme (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Wir haben massive Zuwanderung in den  Arbeitsmarkt!
> Den wie sollte man sich erklären ..

> Und Ansonsten der "Presseclub", sowas schauen sich nur "Omi" und "Opa"
> an.
> Relevante Informationen bekommt bei der Polit-Spam-Show nicht!

Quark! Den Zuwachs der Beschäftigung erklärt sich über den Rückgang der 
Arbeitslosenzahlen aufgrund der guten Konjunktur. Natürlich haben wir 
zusätzlich aufgrund der Öffnung des deutschen Arbeitsmarkts auch 
Arbeitskräfte aus Osteuropa hier als Effekt in der Statistik zu 
verzeichnen. Dieses Effekt ist aber überschaubar, sonst würde die dt. 
Industrie und übrigens auch das Handwerk nicht immerfort nach 
"Fachkräftemangel" jaulen. Die Aussage von der Zuwanderung in den 
deutschen Sozialstaat von einer der Professoren bezog sich auf die 
Grenzöffnung seit Sept. 2015 und ist völlig korrekt wiedergegeben bzw. 
eher noch deutlich untertrieben.

Und nun mal zu deiner dümmlichen Aussage hier, der Presseclub sei Spam 
oder was für Omas. Das war er noch nie! Du bist halt ein junges 
Früchtchen, das wohl noch grün hinter den Ohren ist, sonst wüsstest du 
das. Was meinst du denn wer des Volkes Meinung hierzulande maßgeblich 
mitbestimmt. Das ist unsere Tagespresse und was meinst du wer dort 
schreibt? Die gleichen Leute, die im Presseclub debattieren und wenn du 
Zeitung lesen würdest, wüsstest du das auch, was bei dir leider nicht 
der Fall zu sein scheint.

von Qwertz (Gast)


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Neu macht Probleme schrieb:
> Dieses Effekt ist aber überschaubar, sonst würde die dt. Industrie und
> übrigens auch das Handwerk nicht immerfort nach "Fachkräftemangel"
> jaulen.

Quatsch mit Soße, die würden auch noch jammern, wenn sie 1000 
Bewerbungen auf jede Stelle bekommen würden. Das tun die immer, schon 
seit Jahrzehnten. Das ist kein guter Indikator dafür, ob der Effekt 
überschaubar ist oder massiv.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Neu macht Probleme schrieb:
> Quark! Den Zuwachs der Beschäftigung erklärt sich über den Rückgang der
> Arbeitslosenzahlen aufgrund der guten Konjunktur.

Dein Problem nennt sich Dyskalkulie und deshalb produzierst du 
Plattitüden!

von Neu macht Probleme (Gast)


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Falk B. schrieb:
> @Neu macht Probleme (Gast)
>
>>orhin
>>gab es im Presseclub eine Diskussion dazu und danach noch eine mit u.a.
>>Prof. Hüther vom Institut der Deutschen Wirtschaft. Tenor:
>
>>- Wir sind überaltert und dadurch wenig innovativ
>
> Afrika, der mittlere Osten und einige Teile Asien sind "unteraltert",
> sprich verdammt niedriger Altersdurchschnitt. Sind die alle so
> innovativ?

Natürlich nicht, aber da vergleichst du Äpfel mit Birnen. Der 
Unterschied zwischen großen Teilen Afrikas und uns hier ist schlicht, 
wir müssen unseren Wohlstand verteidigen und die haben keinen, noch 
nicht mal ansatzweise. Dafür haben die junge Menschen und das MASSIG und 
im Überschuss, dass die Schwarte kracht. Und genau die suchen ihre 
Chancen und wollen auch einen Teil des Wohlstandskuchens abhaben. 
Deswegen machen sie sich auf nach Europa. Ob wir das aushalten oder 
nicht wird die Zeit zeigen. 100 Millionen sind auf Wanderschaft, zum 
Großteil in ihren eigenen Regionen. Wenn sich davon auch nur 10 Prozent 
auf den Weg nach Europa machen, dann gute Nacht Deutschland. Denn die 
wollen nicht nach Polen, Ungarn und auch nicht auf Lesbos verenden. Die 
wollen in das Land, das ihnen ihre Träume erfüllt (aus deren Sicht) und 
sie werden kommen.

> Innovation ist wichtig, aber nicht das allein seelig machende. Manmach
> reicht es oder ist es sogar besser, "nur" das bestehende solide
> umzusetzen, damit sind die Leute nur allzuoft überfordert, nicht nur
> beim BER 8-0

Wir Deutsche haben jetzt noch mit etwas Glück bis 2026 Ruhe vor dem 
Sturm. Dann kommen ALLE kumulierten Lasten auf einmal und das wird 
bitter. Das Rentenversprechen haben unsere Volksverdreher nicht umsonst 
nur bis 2026 gegeben. Allein die versteckten Pensionslasten belaufen 
sich laut Expertenschätzung zwischen 2 bis 4 Billionen Euro. Unser 
Verteidigungshaushalt allein müsste 40 Mrd. Euro jährlich mehr ausgeben, 
damit Trump Ruhe gibt. Die Kosten der Zuwanderung werden sich bis dahin 
aufaddieren, bei einer Viertelmillionen Neubürgern pro Jahr + Nachzug + 
Illegale. Die Kosten für Wohnungsbau, Sicherheit, Pflegenotstand, 
Schulen, Kitas und was noch sonst alles kommen auch noch oben drauf. 
Gleichzeitig wollen alle um uns herum das Deutschland seinen 
Handelsbilanzüberschuss abbaut (die hätten die anderen nämlich gerne). 
Die Franzosen wollen an ihre Schulden mit unseren Guthaben "verrechnen" 
(sagen sie natürlich so offen nicht). Noch kann niemand genau beziffern, 
wie viele Jobs die Digitalisierung hierzulande verschlingen wird, etwa 
bei Banken, Versicherungen, aber auch bei einfachen Tätigkeiten im 
Handel oder ob die dt. Autoindustrie ihre Arbeitsplätze wird halten 
können, wenn das E-Auto sich durchsetzt. Die Chinesen kaufen massiv 
Industrie Knowhow in Deutschland für ihre eigenen Produktionsstandorte 
(mehr denn je augenblicklich) und das wird sie unabhängiger machen als 
sie es augenblicklich noch sind. Das alles wird noch lustig.

von Neu macht Probleme (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Neu macht Probleme schrieb:
>> Dieses Effekt ist aber überschaubar, sonst würde die dt. Industrie und
>> übrigens auch das Handwerk nicht immerfort nach "Fachkräftemangel"
>> jaulen.
>
> Quatsch mit Soße, die würden auch noch jammern, wenn sie 1000
> Bewerbungen auf jede Stelle bekommen würden. Das tun die immer, schon
> seit Jahrzehnten. Das ist kein guter Indikator dafür, ob der Effekt
> überschaubar ist oder massiv.

Leider ist das Jungvolk von heute mittlerweile zu unfähig die 
Fahrprüfung zu bestehen

"Immer mehr Fahrschüler in Niedersachsen fallen durch die Prüfung"

https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-mehr-als-jeder-dritte-bremer-fahrschueler-scheitert-im-test-_arid,1726537.html

Wen wundert es also, wenn Ausbildungsbetriebe nicht mehr die aus ihrer 
Sicht geeigneten Kandidaten finden und so eben massig Stellen unbesetzt 
bleiben. Der Fachkräftemangel hat halt viele Gesichter.

von A. K. (prx)


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Neu macht Probleme schrieb:
> "Immer mehr Fahrschüler in Niedersachsen fallen durch die Prüfung"

Ja, ja. Die sind ja heute alle dümmer als wir früher... Wirklich?

Dieser Text über die Führerscheinstatistik war so überall zu lesen und 
kam sicherlich aus einer einzigen Quelle. Nur muss das nicht bedeuten, 
dass die Leute heute dümmer sind als früher. Sondern es könnte 
vielleicht auch andere Ursachen haben, etwa eine mittlerweile geänderte 
Form der Prüfung.

"Auswendiglernen reicht nicht mehr"
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/fuehrerschein-darum-fallen-immer-mehr-prueflinge-durch-a-1206298.html

: Bearbeitet durch User
von Neu macht Probleme (Gast)


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A. K. schrieb:
> Neu macht Probleme schrieb:
>> "Immer mehr Fahrschüler in Niedersachsen fallen durch die Prüfung"
>
> Ja, ja. Die sind ja heute alle dümmer als wir früher... Wirklich?
>
> Dieser Text über die Jugend von heute war so überall zu lesen, und
> basierte natürlich auf dem gleichen Material. Aber man vergisst eben
> gerne, dass Korrelation keine Kausalität beweist. Weshalb das nicht
> bedeuten muss, dass die Leute heute dümmer sind als früher - sondern
> u.A. auch auf eine mittlerweile geänderte Form der Prüfung zurückgeführt
> werden kann.
>
> "Auswendiglernen reicht nicht mehr"
> 
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/fuehrerschein-darum-fallen-immer-mehr-prueflinge-durch-a-1206298.html

Aber nicht nur darauf. Die Bundesregierung ist halt der (dümmlichen) 
Meinung, wer bereits anders in irgendwelchen Krisenländern eine 
Fahrerlaubnis bekommen hätte (auf welche Weise dort auch immer) brächte 
schon alle Fahrkenntnisse für hierzulande mit, so als wäre er in eine 
Deutsche Fahrschule gegangen. Quasi ein Sonderbonus für Ausländer. 
Abquälen müssen soll sich nur der Einheimische. Also mal wieder die 
typisch deutsche Angst vor imaginärer Benachteiligung von Minderheiten.

Ich wünsche dem dafür Verantwortlichen, dass er mal aktiv am 
Straßenverkehr in diesen Ländern teil nimmt und den Unterschied zu 
hierzulande am eigenen Leib erfährt.

"Quentin: Wer einen ausländischen Führerschein umschreiben will und 
dafür nochmal eine theoretische und praktische Prüfung ablegen muss, 
fällt am ehesten durch. ..."

" SPIEGEL ONLINE: Wieso haben es die sogenannten Umschreiber so schwer?"

"Quentin: Das hängt mit Ausbildungs- und Prüfungssituation in den 
Heimatländern zusammen. Deshalb müssen Inhaber von Führerscheinen aus 
Ländern wie beispielsweise Russland, Syrien und dem Iran hierzulande 
eine theoretische und praktische Prüfung ablegen, um einen deutschen 
Führerschein zu erhalten. Aber sie müssen vorher keine Fahrstunden 
nehmen oder am Theorieunterricht teilnehmen. Der Verkehr ist in diesen 
Ländern aber teilweise nur schwer mit dem in Deutschland vergleichbar. 
Die Umschreiber haben es deshalb schwerer, wir würden uns hier 
verpflichtende Fahrstunden wünschen."

von Neu macht Probleme (Gast)


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Ach ja, wem es noch immer an Vorstellungskraft zum Thema "Arbeitswelt 
2.0 - alles digital" mangelt, dem helfen die Bilder im Anhang vielleicht 
auf die Sprünge.

Wenn die Security, die durch die Firma schleicht, dann so ähnlich wie in 
Bild-1 aussieht oder der neue Arbeitskollege einen plötzlich so wortkarg 
anlabert, wie in Bild-2.

Schöne neue Welt.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Neu macht Probleme schrieb:
> Wen wundert es also, wenn Ausbildungsbetriebe nicht mehr die aus ihrer
> Sicht geeigneten Kandidaten finden und so eben massig Stellen unbesetzt
> bleiben. Der Fachkräftemangel hat halt viele Gesichter.

Zum Beispiel die, das man mit der Einführung von H-IV Fachkräftemangel 
produziert hat.
Die Ausbildungsvergütung(plus Jugendschutzgesetz) für die Auszubildenden 
waren den Betrieben zu kostspielig.
Weil die "Aufstocker" ja fast nur für "lau" zu haben waren haben die 
Handwerks- und KMU-Betriebe nur  mehr Helfer eingestellt.
Mit dem MIN-Lohn wurde diese Helfer den Betrieben wieder zu teuer.
Da waren auf einmal wieder die Auzzubi`s gefragt.
Hilfe ich finde keine "geigneten" Azubi hört man ja erst seit es den 
MIN-Lohn gibt!

von klausi (Gast)


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Neu macht Probleme schrieb:
> Wenn die Security, die durch die Firma schleicht, dann so ähnlich wie in
> Bild-1 aussieht oder der neue Arbeitskollege einen plötzlich so wortkarg
> anlabert, wie in Bild-2.
>
> Schöne neue Welt.
Das ist aber toll. Anscheinend Roboterkatzen als Security eingesetzt. 
Das finde ich mal eine coole Idee :-) innovativ, die Dinger sehen cool 
aus.
Also ich würde lieber mit solchen Roboterkollegen zusammen arbeiten, als 
mit solchen nervigen und besserwissenden Ings... sieht man ja hier im 
Forum :-)

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