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Forum: Haus & Smart Home Vorhanden Glühlampen aufbrauchen oder durch LED austauschen?


Autor: Jochen (Gast)
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Ich frage mich gerade ob es sinnvoll ist, „verbaute“ E14/E27 Glühlampen 
gegen LED Lampen zu tauschen. Die Glühlampen sind nur selten oder kurz 
eingeschaltet (Gäste-WC, Flur, Keller…). Nach meiner Rechnung kann ich 
die alten Glühlampen noch 150h betreiben (wenn sie überhaupt noch so 
lange halten), bis ich beim Neupreis der LED von ca. 2,50€ bin.

Beispiel: 60W * 150h = 9kWh * 0,28€ = 2,52€

Aus ökologischer/ökonomischer Sicht betrachtet: Glühlampen aufbrauchen 
oder neue LED Lampen kaufen?

Muss der Spareffekt der LED noch in die Rechnung? 7W * 150h = 1,05kWh * 
0,28€ = 0,29€

Autor: nur zufällig hier (Gast)
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Bedenke das die absolut billig LED Lampen üblicherweise nix taugen und 
meist nicht wirklich lange halten.
Also deine Rechnung mit 2,50€ für ne LED Lampe geht nicht wirklich auf. 
Es sei denn du findest zufällig ne gute Quelle (Restpostenläden z.B.).

Autor: Jochen (Gast)
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nur zufällig hier schrieb:
> Bedenke das die absolut billig LED Lampen üblicherweise nix taugen und
> meist nicht wirklich lange halten.
> Also deine Rechnung mit 2,50€ für ne LED Lampe geht nicht wirklich auf.
> Es sei denn du findest zufällig ne gute Quelle (Restpostenläden z.B.).

Bei 2,50€ habe ich an ein 10er-Set von OSRAM gedacht, das es bei P****n 
Electronic gibt.

Autor: Andreas B. (bitverdreher)
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Du kannst bei den billig LED Lampen mit ca. 5000 Schaltzyklen rechnen. 
Bei Glühobst mit ca. 1000.
Bei Kurzzeitanwendung lohnen sich LED Lampen so gut wie nie.

Überdies sollte man noch bedenken, daß LED Lampen eine Weile brauchen, 
bis sie ihre max. Helligkeit erreichen. D.h. bis der Wirkungsgrad die 
Katalogwerte erreicht, ist die Lampe schon wieder aus.

: Bearbeitet durch User
Autor: LEDder (Gast)
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Andreas B. schrieb:
> Überdies sollte man noch bedenken, daß LED Lampen eine Weile brauchen,
> bis sie ihre max. Helligkeit erreichen.

???

Autor: Andreas B. (bitverdreher)
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LEDder schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>> Überdies sollte man noch bedenken, daß LED Lampen eine Weile brauchen,
>> bis sie ihre max. Helligkeit erreichen.
>
> ???

Auch wenn es überall gegensätzlich beworben wird, aber dies konnte ich 
allen bei mir zu Hause installierten LED Leuchtmitteln (meist Pansonic) 
feststellen.
Ausnahme: Selbst gebaute Beleuchtung mit 12V LED Leisten.

: Bearbeitet durch User
Autor: Hans (Gast)
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Gerade für kurzzeitige Nutzung geht nix über Glühbirnen; ich habe mir 
deshalb sogar einen guten Vorrat an solchem Obst angelegt als die 
Politik mit ihrem Verbotswahn angekommen ist.

Was von den Ökos immer gerne vergessen wird: bei einer kaputten 
Glühbirne hast du Glas+Metall. Eine kaputte LED ist Elektroschrott. 
Außerdem ist die Herstellung auch weniger umweltfreundlich und 
resourcenintensiver.

Wenn Du schon das preislich vergleichen willst, dann bitte inkl 
Herstellung und Entsorgung.

Autor: Karl (Gast)
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Andreas B. schrieb:
> LEDder schrieb:
>> Andreas B. schrieb:
>>> Überdies sollte man noch bedenken, daß LED Lampen eine Weile brauchen,
>>> bis sie ihre max. Helligkeit erreichen.
>>
>> ???
>
> Auch wenn es überall gegensätzlich beworben wird, aber dies konnte ich
> allen bei mir zu Hause installierten LED Leuchtmitteln (meist Pansonic)
> feststellen.

Zeige der Herr die Messprotokolle!

Autor: S. M. (lichtmensch)
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Meine Erfahrung nach einigen Jahren mit Led ist absolut ernüchternd.
Man schont weder die Umwelt noch den Geldbeutel und die nerven auch 
nicht.
Die Dinger egal ob Teuer oder billigst egal ob 12v oder 230v ich glaube 
ich habe keine die älter als zwei Jahre ist. Wenn sie dann überhaupt 
noch leuchten sind sie dermaßen nachgedunkelt das sie nix mehr bringen. 
Ich bin tatsächlich wieder dazu über gegangen Glühlampen zu verwenden. 
Die sind zwar verboten aber über das Netz noch erhältlich. Mein gewissen 
leidet darunter nicht da ich etliche Kilo an Giftstoffe nicht wegwerfen 
muss. Das dürfte den Stromverbrauch locker kompensieren...

Autor: Andreas B. (bitverdreher)
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Karl schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>> LEDder schrieb:
>>> Andreas B. schrieb:
>>>> Überdies sollte man noch bedenken, daß LED Lampen eine Weile brauchen,
>>>> bis sie ihre max. Helligkeit erreichen.
>>>
>>> ???
>>
>> Auch wenn es überall gegensätzlich beworben wird, aber dies konnte ich
>> allen bei mir zu Hause installierten LED Leuchtmitteln (meist Pansonic)
>> feststellen.
>
> Zeige der Herr die Messprotokolle!

Da brauche ich nichts zu messen. Das sehe ich.
Und nein, ich werde mir wegen Dir kein Meßequipment dafür zulegen.

Autor: Baku M. (baku)
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Andreas B. schrieb:
> Da brauche ich nichts zu messen. Das sehe ich.

Somit gilt deine Erkenntnis auch nur für dich persönlich.

Um Glauben und 'subjektiv gefühles Wissen' durch gesicherte, 
reproduzierbare Erkenntnise zu ersetzen, wurde vor Jahrhunderten die 
Messerei erfunden...

Wenn du also neue und bessere Erkenntnisse hast als die meisten anderen 
hier, müsstest du sie schon durch Messungen belegen, um sie 'glaubhaft' 
zu machen. Ansonsten musst du dich nicht wundern, wenn dich niemand 
ernst nimmt.

IdS,
Baku

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Ich kaufe sehr wenig LED (ausser neulich mal die 10W Strahler von 
Reichelt), recycle aber jede Menge aus den diversen Batterieboxen, so 
das sie so gut wie nichts ausser ein wenig Arbeit für die Wissenschaft 
kosten.
Dabei habe ich

Andreas B. schrieb:
> Überdies sollte man noch bedenken, daß LED Lampen eine Weile brauchen,
> bis sie ihre max. Helligkeit erreichen.

das nur einmal bei einer defekten festgestellt, es ist allerdings bei 
ESL der Normalfall, so das ich von einer Verwechslung der Techniken 
ausgehe.

Lass die Glühlampen so lange drin, bis sie ihren Geist aufgeben und dann 
kannst du immer noch LED kaufen.

Autor: Conny G. (conny_g)
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Baku M. schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>> Da brauche ich nichts zu messen. Das sehe ich.
>
> Somit gilt deine Erkenntnis auch nur für dich persönlich.
>
> Um Glauben und 'subjektiv gefühles Wissen' durch gesicherte,
> reproduzierbare Erkenntnise zu ersetzen, wurde vor Jahrhunderten die
> Messerei erfunden...
>
> Wenn du also neue und bessere Erkenntnisse hast als die meisten anderen
> hier, müsstest du sie schon durch Messungen belegen, um sie 'glaubhaft'
> zu machen. Ansonsten musst du dich nicht wundern, wenn dich niemand
> ernst nimmt.
>
> IdS,
> Baku

Völliger Unsinn, Andreas.
Es gibt technisch keinen Grund dafür, dass sie länger als ein paar 100 
Millisekunden brauchen würden.
LEDs an sich sind sofort hell und die Elektronik braucht keine 
ernsthafte Zeit zum Anschwingen

Autor: Kolja L. (kolja82)
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Vielleicht hat Andreas ja ganz langsame Augen?

Autor: Joachim B. (jar)
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Jochen schrieb:
> Aus ökologischer/ökonomischer Sicht betrachtet: Glühlampen aufbrauchen
> oder neue LED Lampen kaufen?

aus finanzieller Sicht waren meine Käufe von LED Downlights ein Fiasko 
130,-€
Farbe Helligkeit Winkel passte nicht, für das Geld hätte ich noch viele 
Halos kaufen können und sie auch betreiben können.

nur zufällig hier schrieb:
> Bedenke das die absolut billig LED Lampen üblicherweise nix taugen und
> meist nicht wirklich lange halten.

Und die mangelhafte Ausleuchtung, Farbwiedergabe usw.

: Bearbeitet durch User
Autor: oszi40 (Gast)
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>>>>> Überdies sollte man noch bedenken, daß LED Lampen eine Weile brauchen,
>>>>> bis sie ihre max. Helligkeit erreichen.

Meine LED-Birnen sind im Gegensatz zu Osram-Sparlampen schnell hell. 
Glühobst habe ich nur noch bei älteren Bewegungsmeldern im Einsatz (weil 
LEDs dort blinken würden). Allgemein scheint der vorzeige Austausch bei 
lange brennenden Glühlampen sinnvoll. Bei einem Kellerlicht, welches nur 
1x im Jahr kurz eingeschaltet wird, würde ich auf jeden Fall die 
Glühlampe lassen, da sie durch ihre Wärme auch die Fassung mal 
austrocknet falls Kondeswasser sich gebildet hat.

Eine neue Bösartigkeit der Industie ist, möglichst nur noch komplette 
LED-Leuchen herzustellen, wo man keine defekten Leuchtmittel mehr 
tauschen kann. Wenn diese dann mal defekt sind, bezahlt man statt einer 
Glühbirne eine ganze Stubenlampe! Geht mal durch ein Möbelhaus!

Autor: Andreas B. (bitverdreher)
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> Völliger Unsinn, Andreas.
> Es gibt technisch keinen Grund dafür, dass sie länger als ein paar 100
> Millisekunden brauchen würden.
> LEDs an sich sind sofort hell und die Elektronik braucht keine
> ernsthafte Zeit zum Anschwingen

Es geht auch um den verwendeten Leuchtstoff, den man nicht vergessen 
sollte. Ich habe auch nicht behauptet daß es immer so ist.
Aber wer es nicht glaubt, soll es eben sein lassen.

Autor: Thorben (Gast)
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Andreas B. schrieb:
> Überdies sollte man noch bedenken, daß LED Lampen eine Weile brauchen,
> bis sie ihre max. Helligkeit erreichen.

Von welchem Mond bist du denn gefallen?

Ich hab 2015 bei mir konsequent* auf LED (Osram, bzw. Philips) 
umgestellt. Hatte vorher schon Halogen.
Folgende Faustregel kann man zu Grunde legen:
* wenn Halogen-Lampe länger als 1h pro Tag, sofort ersetzen durch LED
* wenn Glühlampe länger als 20 Minuten pro Tag, ersetzen sofort durch 
LED
* bestehende (Kompakt-)Leuchtstofflampen bleiben erhalten, da sie eine 
ähnliche Lichtausbeute und Anschaffungskosten, wie LED haben

*) die einzige Glühlampe hier im Haushalt ist noch die 40W Milchglas im 
Keller, da ich etwa nur zwei mal um Jahr runtergehe. Die einzige 
Halogenlampe ist die große Deckenlampe im Schlafzimmer, weil sie nur 
etwa 5 Minuten am Tag an ist. In der Schreibtisch-Lampe ist noch die 8 
Jahre alte ESL von IKEA drin.

Autor: Karl B. (gustav)
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Hans schrieb:
> Gerade für kurzzeitige Nutzung geht nix über Glühbirnen; ich habe mir
> deshalb sogar einen guten Vorrat an solchem Obst angelegt als die
> Politik mit ihrem Verbotswahn angekommen ist.

Hi,
brauchte meinen "Vorrat" noch nicht anknapsen.
Die LED (60 W Äquivalent) fürs Badezimmer wird schonungslos an und 
ausgeknipst, wie die Glühlampe vorher auch und hat nach 2 Jahren ihren 
Dienst noch nicht aufgegeben.

Ganz im Gegensatz dazu ist der Hauselektriker meiner Bitte, für die 
defekten Glühlampen in der Treppenhausbeleuchtung "LEDs" einzuschrauben, 
nicht nachgekommen. Die großzügig auf meine Kosten spendierte LED hätte 
nicht die Qualität. Und er schraubte die selbst mitgebrachte "Halogen" 
rein, weil er meinte, die würde die häufigen Schaltzyklen besser 
verkraften, als meine LED.

Die kleinen Energiesparlampen sind da schon öfter ausgefallen.
Siehe Bild. (Gute Quelle für Bastelmaterial.)

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
Autor: Joachim B. (jar)
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oszi40 schrieb:
> Eine neue Bösartigkeit der Industie ist, möglichst nur noch komplette
> LED-Leuchen herzustellen, wo man keine defekten Leuchtmittel mehr
> tauschen kann. Wenn diese dann mal defekt sind, bezahlt man statt einer
> Glühbirne eine ganze Stubenlampe! Geht mal durch ein Möbelhaus!

dito bei Deckenleuchten, deswegen bleibe ich bei den Halos, da kann ich 
das Leuchtmittel wechseln, wenn nach 3 oder 10 Jahren die Deckenleuchte 
mit LED ausfällt kann ich nur eine Neue andere kaufen, das sieht dann 
vielleicht aus wenn man mehrere verbaut hat!

Autor: 220Volt (Gast)
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>Ich hab 2015 bei mir konsequent* auf LED (Osram, bzw. Philips)
>umgestellt. Hatte vorher schon Halogen.
Wir auch 2015.
Die 100W Osram Lampen von 2015 waren allerdings Schrott.
Von 8 Lampen gehen jetzt noch 2. Die restlichen haben nach etwa 1 Jahr 
Betriebsdauern eine nach dem anderen anfangen zu flackern und auszuhene. 
Am nächsten Tag sind sie wieder gegangen, dann wieder flackern.

Bei den 60W gab es keine Proleme. Lampen selbst sind sehr groß, also 
kein Wärmestauproblem.

Hab 2015 diese Lampen auch nem Kollege empfohlen, weil die 2700K Lampen 
sehr angenehmes Licht haben. Er klagt heute auch.

Also Markenname alleine sagt nichts.

Autor: Carl D. (jcw2)
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Karl B. schrieb:
>
> Ganz im Gegensatz dazu ist der Hauselektriker meiner Bitte, für die
> defekten Glühlampen in der Treppenhausbeleuchtung "LEDs" einzuschrauben,
> nicht nachgekommen. Die großzügig auf meine Kosten spendierte LED hätte
> nicht die Qualität. Und er schraubte die selbst mitgebrachte "Halogen"
> rein, weil er meinte, die würde die häufigen Schaltzyklen besser
> verkraften, als meine LED.

Ja, seit 2015 bei uns überall LEDs. Besonders der 4er Halogen-Baum im 
Flur, jetzt seit 3 Jahren mit LEDs, beachtet mich nicht mehr. Zuvor 
wollte er einmal im Monat betreut werden und hatte da auch eine 
Fürsprecherin. Würde ich jedesmal für's Wechseln eine Rechnung schreiben 
können, wäre ich auch gegen LEDs.
BTW, das ist in Firmen/Gemeinden/etc der Hauptgrund für eine Umstellung. 
Die LED unterm Hallendach oder in der Straßenlaterne braucht seltener 
einen Hubwagen.
Daß bei uns der Stromverbrauch doch einen größeren "Licht"-Anteil hat, 
als gedacht (z.B. wegen Gasherd), ist ein netter Nebeneffekt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Wolfgang (Gast)
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Andreas B. schrieb:
> Überdies sollte man noch bedenken, daß LED Lampen eine Weile brauchen,
> bis sie ihre max. Helligkeit erreichen.

Dann sind das keine LEDs sondern irgendwelche Energiesparlampen auf 
Hg-Basis.

Autor: Vka (Gast)
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Jochen schrieb:
> Nach meiner Rechnung kann ich die alten Glühlampen noch 150h betreiben
> (wenn sie überhaupt noch so lange halten), bis ich beim Neupreis der LED
> von ca. 2,50€ bin.

Du rechnest völlig falsch. Die LEDs werden doch immer mit ihrer 
umweltfreundlichkeit beworben.
Also rechne ein mal: Wie viel Energie verschwendet die Glühbirne noch in 
ihrer Lebenszeit?
Wie viel Energie war nötig um das komplexe LED Leuchtmittel anzufertigen 
und zu liefern?

Wenn man diese Rechnung aufmacht, ist das Glühlampen Verbot die größere 
Umweltsünde! Durch solche unüberlegten Tausch-Aktionen haben wir mehr 
Energieverbrauch, Umweltschäden und Sondermüll als die bestehenden 
Glühlampen jemals hätten erzeugen können.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Bei uns hat die Stadt vor einigen Jahren angefangen herkömmliche 
Strassenlampen durch LED Typen auszuwechseln. Jetzt zeigen sich schon 
die ersten Ausfälle. Ich glaube die Rechnung geht doch nicht ganz so auf 
wie die Marketing es gerne hätte. Ich habe den Eindruck, daß die 
dazugehörende Technik doch nicht so leicht zu beherrschen ist. Ob in 
diesem Fall die LEDs ausgefallen sind oder deren Netzteile, kann ich 
nicht beurteilen.

Mir persönlich waren die orangen Gas Entladungslampen lieber weil die 
nicht blendeten. Wenn man in die Nähe einer Strassen LED Laterne kommt, 
blendet das schon verdammt stark. Man muß absichtlich wegsehen oder die 
Sonnenblende runter drehen. Auch die LED Autoscheinwefer sind meist 
recht unangenehm aus der Sicht des Entgegenfahrenden.

Die LED Lampen bei mir zuhause fangen auch schon an dunkler zu werden. 
Ich habe die am Anfang gemessen und nach zwei Jahren von typischen 
Gebrauch ist die Helligkeit jetzt nur mehr 80%. In fünf Jahren sind die 
dann um 50% wenn sie nicht vorher gestorben sind.

Ich glaube aus der Sicht der Kinder hat die LED verdammt wenig Kleider 
an:-)

Autor: Carl D. (jcw2)
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Vka schrieb:
> Du rechnest völlig falsch. Die LEDs werden doch immer mit ihrer
> umweltfreundlichkeit beworben.
> Also rechne ein mal: Wie viel Energie verschwendet die Glühbirne noch in
> ihrer Lebenszeit?
> Wie viel Energie war nötig um das komplexe LED Leuchtmittel anzufertigen
> und zu liefern?

Und was mach vom Ende der 1. Glühzeit bis ich die Lebensdauer der LED 
erreicht hab? Im Dunkeln warten?

Die unkomplexen Leuchtmittel werden natürlich beim Dorfschmied 
hergestellt und müssen nicht China hergeschippert werden, oder?

Autor: oszi40 (Gast)
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Carl D. schrieb:
> Und was mach vom Ende der 1. Glühzeit bis ich die Lebensdauer der LED
> erreicht hab? Im Dunkeln warten?

Du schraubst das neue E27-Leuchtmittel in Sekunden ein ODER Frau fährt 
ins Möbelhaus WEIL das hochmodere LED-Leuchtmittel mit Schaltnetzeil 
FEST mit dem Leuchter verbunden ist und kauft für 200€ einen neuen 
Leuchter (auch wenn nur ein Elko im SNT defekt ist)??? LEDs sind so 
umweltfreundlich ...

Autor: Sven L. (sven_rvbg)
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Ich verwende meine Glühobstrestbetände für "Malerfassungen", zur 
Baustellenbeleuchtung, da dort keiner auf die Leuchtmittel aufpasst und 
zu teuere Leuchtmittel Beine bekommen.

Autor: Mac G. (macgyver0815)
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Ich versteh die Umweltaktivisten in der Regierung auch nicht.
LEDs machen eigentlich primär dann Sinn, wenn man die Netzteile zentral 
hat und mehrere davon dann mit 12 oder 24V DC versorgt.
Das jede einzelne LED ihr eigenes billig-Netzteil im Sockel bekommt ist 
sehr unzuverlässig und resultiert in mehr Schrott.
Ich sehe da oft Elkos - wie man weiss, vertragen sich Billigelkos und 
Wärme (ja LEDs werden warm) nicht so gut.
Ich denke bei kaputten "230V LEDs" sind in 3/4 der Fälle nicht die LEDs 
ansich defekt...

Autor: F. F. (foldi)
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S. M. schrieb:
> Die Dinger egal ob Teuer oder billigst egal ob 12v oder 230v ich glaube
> ich habe keine die älter als zwei Jahre ist.

Hatte meine ersten Led vor ca. sechs Jahren gekauft. Bei Aldi, für den 
Flur.
Bis jetzt ist keine davon kaputt gegangen.
Wie viel Zeit zwischen dem Kauf fürs Bad waren, weiß ich nicht mehr, 
aber ich meine, dass ich sie auch noch beim Aldi und kurz drauf gekauft 
habe. Auch alle noch heile.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Mac G. schrieb:
> Ich denke bei kaputten "230V LEDs" sind in 3/4 der Fälle nicht die LEDs
> ansich defekt...

Beitrag "Led-Lampe 8W/800Lm/3000K Elko geplatzt"

Autor: Carl D. (jcw2)
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oszi40 schrieb:
> Carl D. schrieb:
>> Und was mach vom Ende der 1. Glühzeit bis ich die Lebensdauer der LED
>> erreicht hab? Im Dunkeln warten?
>
> Du schraubst das neue E27-Leuchtmittel in Sekunden ein ODER Frau fährt
> ins Möbelhaus WEIL das hochmodere LED-Leuchtmittel mit Schaltnetzeil
> FEST mit dem Leuchter verbunden ist und kauft für 200€ einen neuen
> Leuchter (auch wenn nur ein Elko im SNT defekt ist)??? LEDs sind so
> umweltfreundlich ...

Nicht alles hat ein Edison-Gewinde. Es gibt auch G5.3, da tauscht man 
nur die Birnchen. Aber mit Schrauber(zieh|dreh)er und an der Decke 
turnend. Das nicht einmal im Monat machen zu müssen, fällt mir jedes 
Jahr leichter.

Autor: Carl D. (jcw2)
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F. F. schrieb:
> S. M. schrieb:
>> Die Dinger egal ob Teuer oder billigst egal ob 12v oder 230v ich glaube
>> ich habe keine die älter als zwei Jahre ist.
>
> Hatte meine ersten Led vor ca. sechs Jahren gekauft. Bei Aldi, für den
> Flur.
> Bis jetzt ist keine davon kaputt gegangen.
> Wie viel Zeit zwischen dem Kauf fürs Bad waren, weiß ich nicht mehr,
> aber ich meine, dass ich sie auch noch beim Aldi und kurz drauf gekauft
> habe. Auch alle noch heile.

Der Laden versorgt(e) mich auch und seither vergesse ich zunehmend, was 
Birnenwechsel bedeutet. Und ich hab noch nicht den Trick gefunden, die 
Dinger in den Böllerbetrieb zu schalten. Bei mir leuchten die einfach 
bei Stromzufuhr.

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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M.E. ist das grosse Problem, das die Hersteller in den Leuchtmitteln die 
LED gnadenlos überlasten. Da wird viel zu viel Strom durchgejagt, damit 
sie mit wenigen LED schön grell sind, aber die Lebensdauer leidet enorm 
darunter.

Ich habe hier schon einige Lampen so modifiziert, das nur noch 50-75% 
des Stroms fliesst und von diesen LED ist noch keine einzige defekt, 
auch die Wärmebelastung ist deutlich geringer. Die ersten Exemplare mit 
solchen Mods sind jetzt seit 3-4 Jahren im Einsatz.

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
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OSRAM LEDs taugen nix. Die haben eine Sehr ausgeprägte Badewannkurve. 
Ich hab für den Hausflur 25 E27 60W 4000K Birnen gekauft. (2 Als 
Reserve). Innerhalb von 6 Monaten sind 5 davon ausgefallen. Auf Garantie 
getauscht und nach 6 Monaten wieder 2 von den Getauschten ausgefallen. 
Die hab ich dann wieder getauscht. Jetzt laufen alle seit rund 4 Jahren 
(Ca 30.000 Schaltzyklen, 4000h). Offensichtlich also ein Problem mit der 
Fertigungstoleranz.

In der Tiefgarage haben wir LEDs von Panasonic.Die haben 30% mehr 
gekostet, aber von denen ist keine einzige ausgefallen in der selben 
Zeit. Vernüftige LEds gibt's meiner Erfahrung nach also für ca.6,50 
(60W)

Verblüffend finde ich die kleinen LEds. Ich hab für die 
Notausgangsbeleuchtung 4 1,5W E14 LEDs gekauft. die brennen nun ohne 
Unterbrechung seit fast 40.000h.
Spricht dafür, dass LEDS nachezu endlos leben können, wenn man sie nicht 
zu tode kocht.

Generell halte ich haber nicht viel von den Retrofit-LEds. Ist keine 
vernünftige LED Implementierung. Im Keller hab ich die Beleuchtung wg. 
dem Abstrahlwinkel durch 7W LED-Lampen ausgetauscht. Die bestehen 
einfach aus einem Aluprofil, NT und Diffusor. Die bleiben eiskalt im 
Betrieb und machen schön gleichmäßiges Licht.

Nachdem jede defekte Lampe allein durch den Hausmeistereinsatz 2,5€ 
extra kostet haben sich die LEDs bei uns schon lange gelohnt. Auch wenn 
man die Glühbirnen einfach entsorgt.

Autor: Conny G. (conny_g)
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Ob MR16 oder Birnen, das beste Licht (Farbe, Spektrum) und die beste 
Qualität haben m.E. die Philips LED-Birnen, aber der mittleren Klasse. 
Die günstigen (Baumarkt) von Philips kann man auch vergessen.

Autor: Bad U. (bad_urban)
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Wolfgang schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>> Überdies sollte man noch bedenken, daß LED Lampen eine Weile brauchen,
>> bis sie ihre max. Helligkeit erreichen.
>
> Dann sind das keine LEDs sondern irgendwelche Energiesparlampen auf
> Hg-Basis.

Muss nicht sein. Klar, normalerweise gehen LEDs sofort an.
Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass wenn sie im gedimmten 
Zustand eingeschaltet werden, sie durchaus ein paar Sekunden brauchen 
können.

Ich selbst brauche auch erst Glühobst auf bevor ich auf LED umstelle. 
Und bei wenig genutzten Räumen rentiert das garnicht.

Seit letztem Jahr habe ich im Wohnbereich und Küche LED Spots verbaut. 
Mal sehen wie lange die halten...

Autor: Karl B. (gustav)
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Karl B. schrieb:
> brauchte meinen "Vorrat" noch nicht anknapsen.

Hi,
die fehlte noch in meinem Glühlampenmuseum. ;-)
(Erfahrungsgemäß sind die 200W-Glühlampen-Wohnraum-Zusatz-Heizungen nach 
ca. drei Monaten Dauereinsatz schon hinüber.)

ciao
gustav

Autor: Matthias L. (limbachnet)
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Meine Erfahrungen sind ziemlich gemischt.

Die Energiespar-Röhren sind IMHO aus dem Rennen, die lohnen sich nur 
dort, wo es 1-2 Schaltzyklen am Tag gibt, wie z.B. in der 
Hausnummerbeleuchtung. Ich hatte auch im Wohnbereich welche im Einsatz, 
wo abends das Licht einmal eingeschaltet wird und dann anbleibt bis zum 
Schlafen, aber auch die sind mittlerweile komplett durch LED ersetzt.

Bei LED überwiegen bei mir die Retrofit. Ob die wirklich 
umweltfreundlich sind, bezweifele ich auch, die angebliche Lebensdauer 
haben meine bisher nie erreicht. Üblicherweise fängt's im Sockel an, 
nach Elko zu riechen... Aber die Dinger sind ja mittlerweile auch 
deutlich preisgünstiger geworden, auch wenn sie vermutlich nie das 
Preisniveau der Glühbirnen erreichen werden. Die Retrofit stammen bei 
mir meist von Ikea.

Eine "echte" LED-Leuchte hatte ich als Deckenleuchte im Einsatz, die ist 
nach ca. 3 Jahren kaputt gegangen - auch zu früh. Aber teurer als 3 
Retrofits, mit denen mal diese Leuchte auch hätte bauen können. Ich habe 
die Leiche natürlich seziert und ein durchaus zum Datenblatt der 
verwendeten LEDs passendes Konstantstom-Netzteil vorgefunden. Die LED 
waren auf Alukernplatinen bestückt und diese mit Wärmeleitpaste auf 
einen Rippenkühlkörper montiert - bis dahin alles vorbildlich. Wenn 
diese LED-Kühlkörper-Einheiten nicht passgenau in einem 
Edelstahl-Zylinder montiert worden wären, der die Konvektion an den 
Kühlrippen zuverlässig auf Null reduziert hat, dann hätten die LED 
vermutlich auch eine Überlebenschance gehabt. So hat sich eine LED 
selbst ausgelötet und die anderen Exemplare sahen auch schon angekokelt 
aus. Keine sinnvolle Reanimation möglich.

Im Keller und in der Garage habe ich stinknormale Leuchtstoffröhren mit 
KVG und elektronischem Starter. Die scheinen unverwüstlich zu sein und 
Ersatz ist preisgünstig, das Licht behagt mir aber nicht im Wohnraum.

Seit neuem habe ich ein paar Filament-LED-Retrofit-Lampen im Einsatz; 
nach erstem Eindruck werden diese die Wärme besser los. Hat schon mal 
jemand das Netzteil im Sockel unter die Lupe genommen? Bei der geringen 
Baugröße - sind da vielleicht robustere Kondensatoren als Elkos verbaut? 
Bei den Filamenten ist die Lichtfarbe aber so eine Sache, die Warmweißen 
sind mir meist zu gelb, soooo gemütlich muss ich's nun auch wieder nicht 
haben. Die kaltweißen sind erstens selten und zweitens zu kalt für den 
Wohnraum, so in der Mitte dazwischen wäre schön...

Glühbirnen habe ich auch noch ein paar auf Vorrat. Insbesondere 
Schmucklampen, also solche Sonder-Designs, gab es bis vor kurzem ja 
überhaupt nicht in LED-Ausführung. Das fängt jetzt erst richtig an, 
meist mit Filamenten als Innenleben. Da brauche ich erst mal die Vorräte 
auf.

Autor: Gerald B. (gerald_b)
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Was LED Leuchtmittel betrifft, gehöre ich eigentlich schon zu den early 
Adoptern.
Ich kenne noch von vor ca. 15 Jahren die ersten GU10 Replacements mit 
5mm LEDs, wenig Licht und grusliger Farbwiedergabe, wo der FoKo im 
Kondensatornetzteil nach einem Monat "ausatmente".
Ein deusches GU10 Replacement mit einer 3W Cree und vorbildlich gelöster 
Wärmeabfuhr fing nach ca. 3 Jahren an zu flackern, wie ein Strobo.
Im Wohnzimmer habe ich 12x GU10 Replacements seit Jahren in Betrieb. 
Nach und Nach wurden die Sparlampen durch LEDs abgelöst. Dabei sind 
etliche Aldi-Leuchtmittel dabei, die seit mehr als 7 Jahren ihren Dienst 
tun.
Außerdem ein paar LG's und Osram's alles welche mit 6W und aufwärts.
Bei den OSRAM hatte ich mal einen Knallfrosch, der beim ersten 
Einschalten das Zeitliche segnete.
Bei meiner Mom tut seit Jahren eine Toshiba E27 mit 7W ihren Dienst.
Ansonsten habe ich etliche Eigenbau Umrüstungen mit fest verbauten LEDs 
seit Jahren am Laufen.
WZ ein 1m Aluprofil was sich in Helligkeit und Farbtemperatur dimmen 
läßt.
Im Bad eine Deckenlampe mit 40W reiner LED Leistung (20x 3W LEDs mit 2W 
betrieben), im Spiegelschrank statt einer 13W Leuchtstoffröhre 50cm 
Alukernplatine mit 5630 LEDs, in der Küche Dunstabzugshaube auf 13W COB 
umgerüstet, 2x 60cm Unterbaulampen von Leuchtstoffröhre auf Alukern mit 
5630 LEDs und Bewegungsmelder umgerüstet.
Im Kleiderschrank Fachbeleuchtungen mit weißem Stripe.
Im Garten habe ich beim Laubenneubau 11x 50mm Spots mit 14x 5630 auf 
Alukernplatinen auf 24V selber gebaut, dazu 1m Arbeitsplatzleuchte mit 
Alukern und 5630 LEDs, ein Schwerlastregal mit Fachbeleuchtung aus LED 
Stripes. LEDs haben prinzipiell das Zeug dazu, nahezu ewig zu halten, 
wenn die Wärmeabfuhr stimmt und das Netzteil zuverlässig gebaut ist.
Für Eigenbauten bevorzuge ich gebrauchte 24V SPS Netzteile :-)

Autor: Rainer W. (rainer_w)
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>Ich frage mich gerade ob es sinnvoll ist, „verbaute“ E14/E27 Glühlampen
>gegen LED Lampen zu tauschen. Die Glühlampen sind nur selten oder kurz
>eingeschaltet (Gäste-WC, Flur, Keller…). Nach meiner Rechnung kann ich
>die alten Glühlampen noch 150h betreiben (wenn sie überhaupt noch so
>lange halten), bis ich beim Neupreis der LED von ca. 2,50€ bin.

>Beispiel: 60W * 150h = 9kWh * 0,28€ = 2,52€

>Aus ökologischer/ökonomischer Sicht betrachtet: Glühlampen aufbrauchen
>oder neue LED Lampen kaufen?

>Muss der Spareffekt der LED noch in die Rechnung? 7W * 150h = 1,05kWh *
>0,28€ = 0,29€



Die Led Leuchmittel sind günstiger. Und davor war es der Geiz und die 
Faulheit.

Als Beispiel:
LED-Lampe OSRAM BASE CLASSIC A, E27, EEK: A++, 7 W, 806 lm, 2700 K
-Leistung: 7 W
-entspricht herkömmlicher Leistung: 60 W
-Lebensdauer: 10.000 Std. (bis dahin immerhin noch 70% Licht)
-Sockel: E27
-2,50€
Die ist nach 150 Std nahezu neuwertig.

Wenn man die an der Position nicht mer braucht, braucht man eine 
Renovierungslampe (zB. die).

600kWh glühen kosten etwa 180€ statt 21€
Das ist natürlich auch ökologischer diese Energie nicht zu kaufen.

Dazu war der Einschaltmoment der Glühlampe ein Störfaktor der jetzt 
entfällt.

Autor: Jobst Q. (joquis)
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oszi40 schrieb:
> Eine neue Bösartigkeit der Industie ist, möglichst nur noch komplette
> LED-Leuchen herzustellen, wo man keine defekten Leuchtmittel mehr
> tauschen kann. Wenn diese dann mal defekt sind, bezahlt man statt einer
> Glühbirne eine ganze Stubenlampe! Geht mal durch ein Möbelhaus!

Ich habe schon eine Menge komplette LED-Leuchten.

Sie sind effektiver und langlebiger, gerade weil kein Zwang besteht, sie 
in die räumliche Enge der traditionellen Glühlampen zu pressen. Eine 
bessere Kühlung und ein ordentliches Schaltnetzteil statt billiger 
Kondensatorlösungen lohnt sich auf lange Zeit.

Und viel teurer sind sie auch nicht mehr:

https://www.reichelt.de/Aussenleuchten/VT-5943/3/index.html?ACTION=3&LA=446&ARTICLE=214677&GROUPID=3941&artnr=VT-5943&SEARCH=LED-Fluter&trstct=pos_0

: Bearbeitet durch User
Autor: Joachim B. (jar)
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Carl D. schrieb:
> Es gibt auch G5.3, da tauscht man
> nur die Birnchen. Aber mit Schrauber(zieh|dreh)er und an der Decke
> turnend. Das nicht einmal im Monat machen zu müssen, fällt mir jedes
> Jahr leichter.

komisch ich habe von 11 Halos G5.3 in 20 Jahren nur 2 Stück tauschen 
müssen, ich habe aber gute elektronische Trafos mit Softanlauf.

Der Versuch die mit LED ersetzen zu wollen für 130,-€ ging daneben, 
keine Helligkeit, kein Ausleuchtwinkel, miese Farbe.
Ich bin erst mal bedient, ich probiere doch nicht alle kaufbaren LEDs 
durch.

Autor: Sebastian L. (sebastian_l72)
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Ich habe im Haus ca. 200 Retrofit E27 LED Leuchtmittel in 
Porzellanfassungen in Treppenhäusern. Die Porzellandeckenfassung ist 
gestalterischer Teil der Deckenelemente.
Nun habe ich weniger Dreck im Stuck (da weniger Thermik). Die Dinger 
liefern sofort vollen Lichtstrom. [Gedimmt wird da nix, der 
Lichtstrombedarf ist konstant.] Wir verwenden Treppenlichtzeitschalter 
mit Ausschaltvorwarnung.

In Nebenräumen (Keller, Dachboden) rüsten wir derzeit von Bakkelit auf 
100% Porzellanleuchten um. Die Leuchten sind z.T. 90 Jahre alt. Das 
Bakkelit ist leider nicht so beständig wie Porzellan. Alle Teile (84,5 
mm Gewinde) sind weiterhin lieferbar (z.B. RZB Keralux).

Bisher haben wir Osram & Phillips LED E27 Lichtquellen installiert.
Mein Vorlieferant (Grossist) gibt 5 Jahre Gewährleistung - auch auf 
Lichtquellen. - Diese wurde bisher nicht in Anspruch genommen.

Die Beleuchtungsstärke wird jedes Jahr im Oktober gemessen. Wenn der 
Lichtstrom zu weit abgefallen ist: neue Lichtquellen - Immer ein ganzes 
Treppenhaus auf einmal.

Für Freunde echter Glühlampen sei gesorgt, entweder man kauft die 
"Heizglaskuppel mit geringen Lichtverlust" oder man importiert sie vom 
Balkan.

Soetwas wie
https://www.reichelt.de/Aussenleuchten/VT-5943/3/index.html?ACTION=3&LA=446&ARTICLE=214677&GROUPID=3941&artnr=VT-5943&SEARCH=LED-Fluter&trstct=pos_0
kommt mir nicht ans oder ins Haus. Das wäre ein architektonisches 
Verbrechen, dessen ich mich nicht schuldig machen will.
850lm bei unbekanntem Profil (wo ist die EULUMDAT?) ist ja auch nicht 
sooo verlockend.

Autor: Jobst Q. (joquis)
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Sebastian L. schrieb:
> Soetwas wie
> 
https://www.reichelt.de/Aussenleuchten/VT-5943/3/index.html?ACTION=3&LA=446&ARTICLE=214677&GROUPID=3941&artnr=VT-5943&SEARCH=LED-Fluter&trstct=pos_0
> kommt mir nicht ans oder ins Haus. Das wäre ein architektonisches
> Verbrechen, dessen ich mich nicht schuldig machen will.

Denkmalschutz für Glühbirnen?

Autor: Jack (Gast)
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oszi40 schrieb:
> Eine neue Bösartigkeit der Industie ist, möglichst nur noch komplette
> LED-Leuchen herzustellen, wo man keine defekten Leuchtmittel mehr
> tauschen kann. Wenn diese dann mal defekt sind, bezahlt man statt einer
> Glühbirne eine ganze Stubenlampe! Geht mal durch ein Möbelhaus!

Wo sind wir hier eigentlich? Da lässt man halt mal den Bastler 
heraushängen, machte eine virtuelle eBay-Einkaufstour für so etwas - 
willkürliches Beispiel 
Ebay-Artikel Nr. 253411447726 
und repariert die Lampe für 3 Euro Materialkosten (Kosten sind je nach 
Wunsch und Anspruch steigerbar).

Autor: Matthias L. (limbachnet)
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Jaja, und hinterher darüber maulen, dass der Zoll das CE-lose Teil 
einkassiert hat, dass das Netzteil Störfeuer sendet, dass von drei 
Modulen 2 DOA waren...

Kann man natürlich trotzdem machen, so aus Spaß an der Bastelei. Aber 
als Standard-Lösung?

Jobst Q. schrieb:
> Ich habe schon eine Menge komplette LED-Leuchten.
>
> Sie sind effektiver und langlebiger, gerade weil kein Zwang besteht, sie
> in die räumliche Enge der traditionellen Glühlampen zu pressen. Eine
> bessere Kühlung und ein ordentliches Schaltnetzteil statt billiger
> Kondensatorlösungen lohnt sich auf lange Zeit.

Ja - wenn's die Hersteller auch so machen und die armen LED nicht 
vorsätzlich in den Hitzetod schicken wie bei meiner Deckenleuchte. Sehen 
kann man das Drama leider erst nach dem Kauf.

: Bearbeitet durch User
Autor: Rainer W. (rainer_w)
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>Ja - wenn's die Hersteller auch so machen und die armen LED nicht
>vorsätzlich in den Hitzetod schicken wie bei meiner Deckenleuchte. Sehen
>kann man das Drama leider erst nach dem Kauf.


Ich habe mich für meine Terrasse für 30W Osram Warmweiss Ip65 (Endura 
Floor)entschieden.Die wirkt hochwertig und hat auch Gewicht(viel 
Metall). Ich nehme an Die sind jetzt soweit.

: Bearbeitet durch User
Autor: Udo (Gast)
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Sebastian L. schrieb:
> Die Beleuchtungsstärke wird jedes Jahr im Oktober gemessen. Wenn der
> Lichtstrom zu weit abgefallen ist: neue Lichtquellen - Immer ein ganzes
> Treppenhaus auf einmal.

Da wird uns erzählt wie ach tolle die LED sind, wie umweltfreundlich, 
stromsparend und langlebig. Dann wird im Jahresrhythmus das Leuchtmittel 
gewechselt und weggeworfen.

Geht's noch? Was soll denn der Scheiss bitte? Sind denn alle vom 
Marketing zu kompletten Idioten erzogen worden? Da wird tonnenweise 
E-Schrott produziert; und nicht mal recycled, weil die Birne halt doch 
wieder in den Hausmüll wandert, und damit in die thermische Verwertung.

Das soll nun keine Lobesrede auf's Obst sein, sondern ein Fingerzeig auf 
all die Lüge aus dem Marketing.

Autor: Teo D. (teoderix)
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Udo schrieb:
> Geht's noch? Was soll denn der Scheiss bitte?

Klüngel!?

Bei mir kommt 1x im Jahr ein Techniker, um die 15J Wartungsfreien 
Rauchmelder zu Warten.
Nu ratet mal was der macht? :)

Autor: Jobst Q. (joquis)
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Teo D. schrieb:
> Bei mir kommt 1x im Jahr ein Techniker, um die 15J Wartungsfreien
> Rauchmelder zu Warten.
> Nu ratet mal was der macht? :)

Er wartet. Darauf, dass sie endlich mal defekt sind.

Autor: Jochen (Gast)
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Danke für die (teilweise konstruktiven) Meinungen. Habe nochmal 
gerechnet und werde die alten Glühlampen aufbrauchen. Wenn ich richtig 
gerechnet habe, würde sich das erst ab knapp 0,5h Einschaltdauer täglich 
nach einem Jahr rentieren.

Ich sehe das auch wie einige hier als ungerechtfertigt, wenn neue LEDs 
das wenig genutzte alte Glühobst ersetzen - im Blick auf den 
ökologischen Fußabdruck (Herstellung, Transport, Entsorgung…).

Das teilweise LED bashing kann ich jedoch nicht verstehen, da ich bis 
jetzt durchweg gute Erfahrungen mit LED Lampen habe. Wir haben vor drei 
Jahren z.B. in unserem Proberaum 42x 35W Halogen Spots gegen LEDs 
getauscht. Musste gemacht werden, da sich durch die Hitze die 
Anschlusslitzen der Fassungen quasi in Staub aufgelöst hatten. Das hat 
sich längst amortisiert. Ich finde das ist schon der Hammer, wenn man 
bedenkt, dass da vorher 4x 400VA Ringkerne verbaut waren und jetzt einer 
für alle 42 reicht und dabei nur gut 50% belastet ist. Viel heller ist’s 
allemal. TOP!
Ich glaube beim Tausch werden auch oft Fehler gemacht. Die LEDs werden 
an elektronische Trafos die für Halogen gedacht sind gehängt, sodass die 
Grundlast nicht mehr passt…

Autor: Teo D. (teoderix)
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Jochen schrieb:
> Danke für die (teilweise konstruktiven) Meinungen. Habe nochmal
> gerechnet und werde die alten Glühlampen aufbrauchen. Wenn ich richtig
> gerechnet habe, würde sich das erst ab knapp 0,5h Einschaltdauer täglich
> nach einem Jahr rentieren.

Wenn's Licht ausgeht, braucht es meist schnell Ersatz.
Hab alles auf LED umgestellt (vor Jahren) und das Glühobst auf Halde 
gelegt. Diese Reserve, sollte wohl für den Rest meines Leben reichen. :)

Autor: Mani W. (e-doc)
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Anzumerken ist noch, dass einige 230VAC Leds mit eingebautem
"Vorschaltgerät" dann noch viele HF-Störungen produzieren,
was einer Elektronikentwicklung im Wege stehen kann, vor allem
Bei Empfängern, Verstärkern und empfindlichen Analogschaltungen...

Nicht alle Led-Leuchten produzieren Störungen, und ein MW-Radio
mit Batteriebetrieb entlarvt die Sünder...

Autor: Rainer W. (rainer_w)
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>Danke für die (teilweise konstruktiven) Meinungen. Habe nochmal
>gerechnet und werde die alten Glühlampen aufbrauchen. Wenn ich richtig
>gerechnet habe, würde sich das erst ab knapp 0,5h Einschaltdauer täglich
>nach einem Jahr rentieren.

>Ich sehe das auch wie einige hier als ungerechtfertigt, wenn neue LEDs
>das wenig genutzte alte Glühobst ersetzen - im Blick auf den
>ökologischen Fußabdruck (Herstellung, Transport, Entsorgung…).

>Das teilweise LED bashing kann ich jedoch nicht verstehen, da ich bis
>jetzt durchweg gute Erfahrungen mit LED Lampen habe. Wir haben vor drei
>Jahren z.B. in unserem Proberaum 42x 35W Halogen Spots gegen LEDs
>getauscht. Musste gemacht werden, da sich durch die Hitze die
>Anschlusslitzen der Fassungen quasi in Staub aufgelöst hatten. Das hat
>sich längst amortisiert. Ich finde das ist schon der Hammer, wenn man
>bedenkt, dass da vorher 4x 400VA Ringkerne verbaut waren und jetzt einer
>für alle 42 reicht und dabei nur gut 50% belastet ist. Viel heller ist’s
>allemal. TOP!
>Ich glaube beim Tausch werden auch oft Fehler gemacht. Die LEDs werden
>an elektronische Trafos die für Halogen gedacht sind gehängt, sodass die
>Grundlast nicht mehr passt…


Ein Verbrauchsgut hat einen Zeitwert und einen Geldwert.
Der Geldwert der Glühlampe ist ca. 0,015€ nach 150h <Null€.
Der Geldwert der LED Lampe ist ca. 2,5€   nach 150h ca. 2,4625€.

Austauschbar ist doch nichts schlimmes.
Und heile Leuchtmittel zurücklegen ist einfach viel toller als 
Wegwerfen.

Autor: oszi40 (Gast)
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Rainer W. schrieb:
> Austauschbar ist doch nichts schlimmes. Und heile Leuchtmittel
> zurücklegen ist einfach viel toller als Wegwerfen.

Fragt sich nur ob heute eine LED-Birne länger lagerfähig ist als 
Glühobst. Ganz allgemein würde ich nun lieber eine LED einschrauben. Ob 
diese allerdings immer ausreichend Feuchtigkeit vertragen?

Autor: Der Andere (Gast)
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Meines Erachtens wird das größere Problem in Zukunft sein, daß die 
Lampendesigner nicht mehr an austauschbare Leuchtmittel gebunden sind. 
Also werden Leuchtendesigne möglich die vorher unmöglich waren (z.B. 
extrem flache Flächenleuchten)
Das wäre ja im Prinzip nichts schlechtes wenn diese Leuchten dann auch 
30-50 Jahre leben würden, aber das werden sie nicht.
Also wird man in Zukunft komplette Leuchten wegwerfen können.
Das wurde weiter oben schon angesprochen, schaut euch mal an was es im 
Moment schon alles zu kaufen (und nicht mehr zu kaufen) gibt.
Dieser Trend wird weitergehen, und die Dinger werden immer schlechter 
reparierbar sein, auch für gute Bastler.

Autor: Rainer W. (rainer_w)
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>Rainer W. schrieb:
>> Austauschbar ist doch nichts schlimmes. Und heile Leuchtmittel
>> zurücklegen ist einfach viel toller als Wegwerfen.

>Fragt sich nur ob heute eine LED-Birne länger lagerfähig ist als
>Glühobst. Ganz allgemein würde ich nun lieber eine LED einschrauben. Ob
>diese allerdings immer ausreichend Feuchtigkeit vertragen?

Eine LED-Leuchtmitte hat kein Haltbarkeitsdatum. Da wüste ich grade 
keine problematische Komponente.

Ein Glaskolben ist einfach von Haus aus dicht.
Es ist eine erprobte Form und schwer(oder unmöglich) da Kondenzwasser 
rein zu kriegen.
Das man das grade günstig produzieren kann ist auch klar.
Auch eine Fassung brauch natürlich keine Heizung.
IP Schutzklasse der Lampe zum Leuchtmittel muss reichen.
Wenn nötig muss das Leuchtmittel Feuchtraum-geeignet sein.

: Bearbeitet durch User
Autor: Rainer W. (rainer_w)
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>Meines Erachtens wird das größere Problem in Zukunft sein, daß die
>Lampendesigner nicht mehr an austauschbare Leuchtmittel gebunden sind.
>Also werden Leuchtendesigne möglich die vorher unmöglich waren (z.B.
>extrem flache Flächenleuchten)
>Das wäre ja im Prinzip nichts schlechtes wenn diese Leuchten dann auch
>30-50 Jahre leben würden, aber das werden sie nicht.
>Also wird man in Zukunft komplette Leuchten wegwerfen können.
>Das wurde weiter oben schon angesprochen, schaut euch mal an was es im
>Moment schon alles zu kaufen (und nicht mehr zu kaufen) gibt.
>Dieser Trend wird weitergehen, und die Dinger werden immer schlechter
>reparierbar sein, auch für gute Bastler.


Mit der Zeit wird es wohl auch bessere Kombinationen geben.

Gerhäuse + Fassung + Leuchtmittel + Vorschaltelektronik
Irgendwas ist immer kombiniert. Das kommt mit der Zeit.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Hans schrieb:
> Gerade für kurzzeitige Nutzung geht nix über Glühbirnen; ich habe mir
> deshalb sogar einen guten Vorrat an solchem Obst angelegt als die
> Politik mit ihrem Verbotswahn angekommen ist.

wenn alle Stricke reissen wird es noch eine lange Zeit lang
Glühobst für den KFZ-Bereich oder für Backöfen geben.

;)

Autor: Joachim B. (jar)
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Der Andere schrieb:
> Also werden Leuchtendesigne möglich die vorher unmöglich waren (z.B.
> extrem flache Flächenleuchten)
> Das wäre ja im Prinzip nichts schlechtes wenn diese Leuchten dann auch
> 30-50 Jahre leben würden, aber das werden sie nicht.
> Also wird man in Zukunft komplette Leuchten wegwerfen können.
> Das wurde weiter oben schon angesprochen, schaut euch mal an was es im
> Moment schon alles zu kaufen (und nicht mehr zu kaufen) gibt.

Beitrag "Re: Vorhanden Glühlampen aufbrauchen oder durch LED austauschen?"

jetzt ist gerade nach 30 Jahren (immerhin) die Gira S-Color ausgelaufen.

Wer mal eine Steckdose oder einen Schalter tauschen will hat bei 
Baumarktware schon nach wenigen Jahren das Problem nichts mehr passend 
zu finden, doof halt wenn in einer Gruppe nur ein Teil getauscht werden 
muss, das heisst es müssen alle getauscht werden, im Zimmer herrscht 
dann ein bunter Mix oder man tauscht alles.
(übrigens, es betrifft ja nicht nur Schalter und Steckdosen, die 
Telefondose musste ich schon 3x tauschen, AWADO, TAE, Westernplug, ich 
bekam jedesmal bei Gira seit 30 Jahren passende Abdeckungen)

Bei Einzelleuchten ist es ja "nur" das Problem die Suche nach dem Neuen 
welches gefällt, bei mehreren wirds halt teurer als nötig.

Autor: Sebastian L. (sebastian_l72)
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Jobst Q. schrieb:
> Sebastian L. schrieb:
>> Soetwas wie
>>
> 
https://www.reichelt.de/Aussenleuchten/VT-5943/3/index.html?ACTION=3&LA=446&ARTICLE=214677&GROUPID=3941&artnr=VT-5943&SEARCH=LED-Fluter&trstct=pos_0
>> kommt mir nicht ans oder ins Haus. Das wäre ein architektonisches
>> Verbrechen, dessen ich mich nicht schuldig machen will.
>
> Denkmalschutz für Glühbirnen?
Aber natürlich - Rettet die Wolframwendel! - nur nicht bei mir.
Philips Classic LED ist eine ausreichend gute Pseudoglühlampe (matt)

Autor: Sebastian L. (sebastian_l72)
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Udo schrieb:
> Sebastian L. schrieb:
>> Die Beleuchtungsstärke wird jedes Jahr im Oktober gemessen. Wenn der
>> Lichtstrom zu weit abgefallen ist: neue Lichtquellen - Immer ein ganzes
>> Treppenhaus auf einmal.
>
> Da wird uns erzählt wie ach tolle die LED sind, wie umweltfreundlich,
> stromsparend und langlebig. Dann wird im Jahresrhythmus das Leuchtmittel
> gewechselt und weggeworfen.
>
> Geht's noch? Was soll denn der Scheiss bitte?

Ho Brauner Ho
Wenn man jährlich nachmisst ob die Lampe noch ausreichend Lichtstrom 
liefert, heisst ja nicht dass man sie bei positiven Ergebnis schrottet.
Wer die Vorlauftemperatur und Aussentemperatur misst, schmeisst ja auch 
nicht gleich die ganze Heizungsanlage raus.
Wenn der/die ZahnpflegerIn keine Löcher findet, wird ja auch nicht 
gebohrt.
Anstatt HU wird auch kein neues KFZ gekauft.

Wenn Frau Lorenzen meckert, "Das ist immer so dunkel im Treppenhaus" 
wenn da 120 Lux sind, dann wird da erstmal nix gemacht. EN 12464 ist 
erfüllt.
Das heisst nicht, dass auf besondere Bedürfnisse nicht reagiert wird, 
auf besondere Bedürfnisse wird nur besonders reagiert.

Autor: Der Andere (Gast)
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Rainer W. schrieb:
> Mit der Zeit wird es wohl auch bessere Kombinationen geben.
>
> Gerhäuse + Fassung + Leuchtmittel + Vorschaltelektronik
> Irgendwas ist immer kombiniert.

Es wird keine Fassungen mehr geben.
Siehe z.B. die neuen KFZ Leuchten. Im Fehlerfall kannst du die gesamte 
Leuchte wechseln für mehrere hundert Euro (hinten) und wahrscheinlich 
bis zu 4 stellig vorne.

Autor: Rainer W. (rainer_w)
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Der Andere schrieb:

>Rainer W. schrieb:
>> Mit der Zeit wird es wohl auch bessere Kombinationen geben.
>>
>> Gerhäuse + Fassung + Leuchtmittel + Vorschaltelektronik
>> Irgendwas ist immer kombiniert.

>Es wird keine Fassungen mehr geben.
>Siehe z.B. die neuen KFZ Leuchten. Im Fehlerfall kannst du die gesamte
>Leuchte wechseln für mehrere hundert Euro (hinten) und wahrscheinlich
>bis zu 4 stellig vorne.

Doch klar wird es Fassungen geben.
KFZ Beleuchtung wird durch umgebende Teile gefasst und den Stecker gibt 
es auch. Eine aufwändige einstellbare Fassung.

---Quelle Wikipedia-------
Unter einer Fassung versteht man in der Technik eine Vorrichtung, um 
auswechselbare Bauteile schnell befestigen und lösen zu können.

Mit dem Einstecken oder Einschrauben des Bauteils wird meist zugleich 
die Verbindung der Energieleitungen (zum Beispiel elektrische Kontakte 
oder Druckluftanschlüsse) hergestellt. Besondere Arbeiten zum 
Anschließen
(Klemmen, Löten) sind also nicht erforderlich.
---Quelle Wikipedia-Ende--

Wenn dann noch die Fassung zur Kühlung beitragen würde -gänge es 
vielleicht kompakter.
Und dann besser einzeln.
Und dann könnte sich zB. auch das einfachste System durchsetzten.
Das ganze gerne Gut, Leicht, Günstig, Viel.

Autor: Joachim B. (jar)
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Der Andere schrieb:
> Es wird keine Fassungen mehr geben.
> Siehe z.B. die neuen KFZ Leuchten.

gab es noch bei Xenon Brenner für 35,- 2x Brenner getauscht, selber 
statt 400,-€ in der Werkstatt, jetzt nur noch LED und da hast du ....

Der Andere schrieb:
> Im Fehlerfall kannst du die gesamte
> Leuchte wechseln für mehrere hundert Euro (hinten) und wahrscheinlich
> bis zu 4 stellig vorne.

 .... leider Recht

: Bearbeitet durch User
Autor: Rainer W. (rainer_w)
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Joachim B. :
>Der Andere schrieb:
>> Im Fehlerfall kannst du die gesamte
>> Leuchte wechseln für mehrere hundert Euro (hinten) und wahrscheinlich
>> bis zu 4 stellig vorne.

> .... leider Recht

Zum Beispiel ist bei Wiesmann Autos ein einzelnes Leuchtmittel normal.

Das könnte doch was werden. Jenachdem was rauskommt beziehungweise wie 
schnell. Dann muss ein "KFZ-Lampenkomponist" was anderes machen.

Autor: Gerald B. (gerald_b)
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Rainer W. schrieb:
> Gerhäuse + Fassung + Leuchtmittel + Vorschaltelektronik
> Irgendwas ist immer kombiniert. Das kommt mit der Zeit.

Das Stecksystem von Toshiba war da recht gut. Leider hat Toshiba sich 
aus dem LED Markt zurückgezogen. Pollin verramscht davon die Reste.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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oszi40 schrieb:
> Leuchtmittel mit Schaltnetzeil
> FEST mit dem Leuchter verbunden ist und kauft für 200€

Hast Du mal ein Bild von so nem Teil, oder nen Link zum Produkt?

Autor: oszi40 (Gast)
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Bernd K. schrieb:
> Hast Du mal ein Bild

Viele in jedem Möbelhaus! Das Dumme an solchen Wegwerf-LED-Leuchten, wo 
nun alles fest verbaut ist, kommt ja noch! Frau braucht neue Lampe und 
DU bohrst jedes mal mit dem Bohrhammer neue Löcher in anderen Abständen 
statt nur eine 1€-Glühbirne zu tauschen. 
https://porta.de/porta/c/pendelleuchten-4090

Autor: Rainer W. (rainer_w)
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Autor: Gerald B. schrieb:

>Rainer W. schrieb:
>> Gerhäuse + Fassung + Leuchtmittel + Vorschaltelektronik
>> Irgendwas ist immer kombiniert. Das kommt mit der Zeit.

>Das Stecksystem von Toshiba war da recht gut. Leider hat Toshiba sich
>aus dem LED Markt zurückgezogen. Pollin verramscht davon die Reste.

Ich finde das nicht.

Ich habe bei meinem Außenstrahler Fexiebel zu NYM in einer kleinen 
Aufputzdose verbunden. Vielleicht weil ich nicht finde was du da 
beschreibst. (Leitungsverbinder hatte ich nicht)

Autor: Pferdeflüsterer (Gast)
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oszi40 schrieb:
> Frau braucht neue Lampe und
> DU bohrst jedes mal mit dem Bohrhammer neue Löcher in anderen Abständen
> statt nur eine 1€-Glühbirne zu tauschen.

Ach was! Neu errichtete Gebäude werden dann mit Decken aus 
Schlitzbandeisen ausgerüstet. Damit passt jede Lampe überall hin.

Autor: Reiner O. (elux)
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Ich habe im Frühjahr 2015 im Haus alle Glüh-, Energiespar-, und 
Leuchtstofflampen gegen LEDs (alles von Pollin, Hausmarke) ausgetauscht.
Bisher ist noch keine kaputt gegangen und sie sind auch augenscheinlich 
noch nicht schwächer geworden.
Dabei habe ich gleich einen "Einheitssockel" eingeführt - E14. So 
brauche ich keine Sortimente als Ersatz bevorraten - was aber bisher 
auch noch nicht erforderlich war.
Im Gegensatz zu den vorher (nicht von mir!) verbauten ESLs ein großer 
Fortschritt in Bezug auf die Lichtfarbe und Helligkeit und -so denke 
ich- auch in Bezug auf den Stromverbrauch. So heiß wie die ESLs im 
Betrieb werden, da kann die Einsparung so groß nicht sein...
Im Außenbereich habe ich chinesische LED Scheinwerfer (4 Stück) und 
Filament LEDs (alle einheitlich E27) verbaut (etwa 30 Stück, davon 
jedoch nur 8 "chinesische").
Die chin. Filament LEDs (ich hatte sie wegen ihres "altertümlichen" 
Glaskolbens gekauft - sie sehen aus wie z.B. eine AZ1 ;-) ) waren ein 
Schuss in den Ofen, sie sind relativ schnell einfach ausgefallen. Sie 
wurden durch diese "bulgarischen" Filament LEDs von Pollin ersetzt, die 
bisher alles machen, was sie sollen. Auch von denen ist bisher noch 
keine ausgefallen.

Ich kann also die Beschwerden von Einigen hier nicht nachvollziehen.

Grüße

Elux

Autor: Teo D. (teoderix)
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Reiner O. schrieb:
> Die chin. Filament LEDs (ich hatte sie wegen ihres "altertümlichen"
> Glaskolbens gekauft - sie sehen aus wie z.B. eine AZ1 ;-) ) waren ein
> Schuss in den Ofen, sie sind relativ schnell einfach ausgefallen.

Glückssache?
Seit '14 5 Stück im Einsatz, ein Ausfall '17.
KA obs an der wäremabfuhr über Sockel/Fassung liegt. So wie beim alten 
Glühobst halt auch.
Sonnst alles auch billigstes China Zeug, Streifen, Cob-LEDs auf 
Kühlkörper mit Lüfter (max. 30W). Seit ~'11 kein Ausfall, nur die 1,50€ 
RGB Ansteuerung für den LED-Streifen. Der wurde aber eh nie wirklich 
genutzt.
2xCOB-Grow LEDs 50W (4,50€) in 20€ Fluter geschraubt, Ausfall nach 
~7k-10k Stunden.

Mein Fazit: Passt die Kühlung, hält auch die Billigste LED.
Auch bei den Vorschaltgeräten (4Stück a ~8€) erst ein Ausfall nach 2J.

Autor: Conny G. (conny_g)
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Insgesamt ca. 30-35 Philips Retrofit MR16 LED Spots mit 6W in 3 Räumen, 
seit ca. 4 Jahren. Bisher kein Ausfall, keine Probleme.
Auch noch keine der Philips E27 ausgefallen, die haben wir aber noch 
nicht so lange, 1-2 Jahre.

Autor: Reiner O. (elux)
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Teo D. schrieb:
> Sonnst alles auch billigstes China Zeug, Streifen, Cob-LEDs auf
> Kühlkörper mit Lüfter (max. 30W). Seit ~'11 kein Ausfall, nur die 1,50€
> RGB Ansteuerung für den LED-Streifen.

;-) Habe ich als "Ambiente - Beleuchtung". 12V RGB Streifen mit diesen 
H801 - ESP8266 Ansteuerungen. Läuft auch problemlos. Neuerdings habe ich 
auf Wunsch einer einzelnen Dame noch zwei Mi-Light Lampen im Einsatz, da 
kann ich aber in Bezug auf Haltbarkeit noch Nichts zu sagen.

>Glückssache?
Naja, eher Pech; ich sehe es gelassen...
Ich habe aber irgendwo mal gelesen, daß die Chinesen Chips entwickelt 
haben, wo sie keine Elkos im Sockel mehr brauchen. Möglicherweise halten 
die LEDs ja deshalb neuerdings besser?

>2xCOB-Grow LEDs 50W (4,50€) in 20€ Fluter geschraubt, Ausfall nach
>~7k-10k Stunden.

Hmmm, solche LEDs, aber als (chin.) 20W RGB habe ich am Eingangstor auf 
die (Stahl-) Pfosten geschraubt (http://r-ost.de/bestensee/tor/tor16.jpg 
http://r-ost.de/bestensee/tor/tor18.jpg), wobei die Pfosten als Kühlung 
fungieren, laufen seit ca. 1 Jahr. Kann ich also auch noch Nichts zu 
sagen. Aber Deine Aussage läßt ja hoffen... ;-)
Die Ansteuerung ist ein Produkt aus eigener Schmiede mit jeweils 3x 
LM3414. Ich lasse aber nur 200mA pro Kanal fließen, da sollten sie lange 
halten.


Gruß

Elux

Autor: Teo D. (teoderix)
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Reiner O. schrieb:
> ;-) Habe ich als "Ambiente - Beleuchtung". 12V RGB Streifen mit diesen
> H801 - ESP8266 Ansteuerungen.

Neee, ich hatte da so ne 0815 IR-Steuerung. Pic, Zenerdiode, Elko, 
Treiber und Fets. Einmal im betrieb die LEDs abgesteckt, Fets hinüber. 
Mittlerweile hats den Pic zerlegt. :)

Reiner O. schrieb:
> Ich habe aber irgendwo mal gelesen, daß die Chinesen Chips entwickelt
> haben, wo sie keine Elkos im Sockel mehr brauchen.

So ist das bei meinen... denke ich. Nur so zu 100% kann ich das nicht 
behauten, da nicht wirklich vollständig zerlegt. Wegen 'Da is kein Platz 
für' und extrem weicher VR Kurve (2x~70V), behaute ich das mal. :-/

Wenn kein Selbstbau, unbedingt das China-Zeug prüfen!
Teilweise unebene Kontaktfläche, WLP irgend wie, irgend wo, hin 
geschmiert. Abdichtungen nur Makulatur etc. Mit etwas nacharbeiten, 
taugt's aber. :)
Nur ein Fluter war dermaßen übel, das er unter ne fräse musste.

Bei den kompletten Eigenkonstruktionen (Prozessorkühler u. Lüfter auf 
30%) gabs bisher keinen Ausfall. Nur lauter werdende Lüfter. Putzen und 
gut is. :)

Ach ja, Netzteile auch alles billig Zeug aus China, ~8-12€ 30/50W. 
Vergossen o. offen, bisher kein Ausfall.

Den RGB-Streifen hab ich noch nicht repetiert, da noch keiner 
meckert. :)

Autor: Rainer W. (rainer_w)
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>oszi40 schrieb:
>> Frau braucht neue Lampe und
>> DU bohrst jedes mal mit dem Bohrhammer neue Löcher in anderen Abständen
>> statt nur eine 1€-Glühbirne zu tauschen.

>Ach was! Neu errichtete Gebäude werden dann mit Decken aus
>Schlitzbandeisen ausgerüstet. Damit passt jede Lampe überall hin.

Man baut oft nach hartem Sparkurs.
Und alle anders. Aus unterschiedlichsten Materialien. Oft 
Schlüsselfertig. Das muss alles vorher geklärt sein. Das wäre oft zu 
teuer und Planungsaufwändig.
Kurz: Alle „Brennstellen“ auf Position ob's noch einen genauen Sinn 
macht oder nicht.

Einer hat sich Die Decke In Dosendurchmesser DURCHbohren  lassen (14 
Stück glaube ich).

Tja so ist das hier alles hoch aktuell.

: Bearbeitet durch User
Autor: Karl B. (gustav)
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Hi,
konsequenterweise wird die "Energiesparpolizei" bei mir nichts 
finden.;-)

Beitrag "Re: Röhrenradio Netzteil ersetzen"


Holm T. schrieb:
> Mit der Stromersparnis
> rettest Du sicher die Welt und Du hast Wolfram mit Glas und Blech durch
> Veilchenduft von Galliumarsenid nebst der bei der Produktion anfallenden
> Schadstoffe ersetzt.

ack!

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
Autor: Rainer W. (rainer_w)
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Autor: Karl B. (gustav)schrieb:

>Hi,
>konsequenterweise wird die "Energiesparpolizei" bei mir nichts
>finden.;-)

>Beitrag "Re: Röhrenradio Netzteil ersetzen"


>Holm T. schrieb:
>> Mit der Stromersparnis
>> rettest Du sicher die Welt und Du hast Wolfram mit Glas und Blech durch
>> Veilchenduft von Galliumarsenid nebst der bei der Produktion anfallenden
>> Schadstoffe ersetzt.

>ack!

>ciao
>gustav


Plutonium und Uran sollen auch gefährlich sein. Da braucht man notfalls 
Leute für Reparaturen. Is aber alles ohne giftige Gase oder Chemikalien.
Machste doch wohl ne?

: Bearbeitet durch User
Autor: Jobst Q. (joquis)
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Der Andere schrieb:
> Meines Erachtens wird das größere Problem in Zukunft sein, daß die
> Lampendesigner nicht mehr an austauschbare Leuchtmittel gebunden sind.
> Also werden Leuchtendesigne möglich die vorher unmöglich waren (z.B.
> extrem flache Flächenleuchten)
> Das wäre ja im Prinzip nichts schlechtes wenn diese Leuchten dann auch
> 30-50 Jahre leben würden, aber das werden sie nicht.

Unmöglich ist das nicht bei optimalem Design. Die 10W-LED-Fluter, die 
bei Reichelt für 3,95 zu bekommen sind, bestehen im Wesentlichen aus 
Aluminium in der Art eines Kühlkörpers. Eine solche Kühlung ist mit 
Leuchtmitteln in Glühbirnenform nicht zu erreichen.

Da die Alterung von LEDs stark temperaturabhängig ist (siehe Grafik 1), 
ist eine Lebensdauer von mehreren Jahrzehnten durchaus möglich. In 
modernen Ansteuerungselektroniken sind auch keine Elkos oder 
Folienkondensatoren mehr, die in bisherigen LED-Leuchtmitteln oft 
Ausfallursache waren.

Das zweite Bild zeigt die Platine des LED-Fluters, die Rückseite ist ein 
Alublech, das großflächig über Wärmeleitpaste mit dem Gehäuse verbunden 
wird. Das IC U1 ist ein BP5136 :

http://www.bpsemi.com/uploads/file/20161212094936_732.pdf


> Also wird man in Zukunft komplette Leuchten wegwerfen können.

Wie ja viele andere elektronische Geräte auch. Nur selten, weil sie 
kaputt sind, meist weil sie sich wegen geänderten Moden nicht mehr zum 
angeben eignen. Und die Modezyklen ändern sich schneller als die 
Lebensdauer einer guten LED-Leuchte.

Bei einer Leuchte, die hauptsächlich aus Aluminium besteht, ist auch 
Recycling kein Problem.

> Das wurde weiter oben schon angesprochen, schaut euch mal an was es im
> Moment schon alles zu kaufen (und nicht mehr zu kaufen) gibt.
> Dieser Trend wird weitergehen, und die Dinger werden immer schlechter
> reparierbar sein, auch für gute Bastler.

Solange es noch Nostalgiker mit ihren alten Lampen mit alten Fassungen 
gibt, wird es auch passende LED-Leuchtmittel geben, dafür wird der Markt
schon sorgen. Wegen schlechterer Kühlung werden sie nicht die 
Lebensdauer von optimierten Komplettleuchten erreichen. Ein Vielfaches 
der Lebensdauer von Glübirnen aber auf jeden Fall.

Ich halte es aber durchaus für möglich, dass Fassungen entwickelt 
werden, die dem hohen Kühlungsbedarf von LEDs angemessen sind und mit 
denen LEDs + Elektronik trotzdem einfach von Kühlkörper und 
Leuchtenkörper getrennt und ausgetauscht werden können.

: Bearbeitet durch User
Autor: Rainer W. (rainer_w)
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Jobst Quis schrieb:
>Ich halte es aber durchaus für möglich, dass Fassungen entwickelt
>werden, die dem hohen Kühlungsbedarf von LEDs angemessen sind und mit
>denen LEDs + Elektronik trotzdem einfach von Kühlkörper und
>Leuchtenkörper getrennt und ausgetauscht werden können.

Das wäre dann auch besser für Außenarbeiten mit Leiter.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Jobst Q. schrieb:
> Das zweite Bild zeigt die Platine des LED-Fluters, die Rückseite ist ein
> Alublech, das großflächig über Wärmeleitpaste mit dem Gehäuse verbunden
> wird. Das IC U1 ist ein BP5136 :
>
> http://www.bpsemi.com/uploads/file/20161212094936_732.pdf

Ein Linearregler??? Der verheizt dann wohl 80% in Wärme oder wie soll 
das funktionieren bei 15 LED in Reihe an 230V? Warum hat der keinen 
riesigen Kühlkörper auf dem Foto um die überflüssigen 8 Watt 
wegzuheizen? Und wie verträgt sich diese Ineffizienz mit dem 
Glühbirnengesetz?

Autor: Outi O. (outlaw)
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Also bei den LEDs kann ich keine "Aufwärmphase" (bis voll hell) erkennen 
aber nach einiger (und nicht sehr langer) Zeit werden die eben immer 
dunkler.

Ich würde aber generell kein Glühobst mehr kaufen.

Autor: Rainer W. (rainer_w)
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Outi Outlaw (outlaw):
>Also bei den LEDs kann ich keine "Aufwärmphase" (bis voll hell) erkennen
>aber nach einiger (und nicht sehr langer) Zeit werden die eben immer
>dunkler.


Besser nur Leuchtmittel nehmen wo Lebensdauer und Lichtverlust glaubhaft 
angegeben sind. Ich rechne das vorher in Lumen drauf (evtl. auch nur 
halb).

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Jochen schrieb:
> Aus ökologischer/ökonomischer Sicht betrachtet: Glühlampen aufbrauchen
> oder neue LED Lampen kaufen?

Glühlampen verbrauchen!

Autor: Jobst Q. (joquis)
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Bernd K. schrieb:
> Jobst Q. schrieb:
>> Das zweite Bild zeigt die Platine des LED-Fluters, die Rückseite ist ein
>> Alublech, das großflächig über Wärmeleitpaste mit dem Gehäuse verbunden
>> wird. Das IC U1 ist ein BP5136 :
>>
>> http://www.bpsemi.com/uploads/file/20161212094936_732.pdf
>
> Ein Linearregler??? Der verheizt dann wohl 80% in Wärme oder wie soll
> das funktionieren bei 15 LED in Reihe an 230V? Warum hat der keinen
> riesigen Kühlkörper auf dem Foto um die überflüssigen 8 Watt
> wegzuheizen? Und wie verträgt sich diese Ineffizienz mit dem
> Glühbirnengesetz?

Wenn 8 von 10 Watt verheizt würden, käme die Leuchte nicht auf die 850 
Lumen. Das IC verträgt eine Leistung von maximal 1 Watt, die durch die 
Alu-Grundlage der Platine auch gut abgeführt werden kann.

Ich vermute mal, dass es eben keine einfachen LEDs mit 3-4V sind, 
sondern wie bei den Filamenten viele kleine LEDs in Serie auf einem 
Chip, die dann zusammen auf die 230V abgestimmt sind.

Der Satz: "For different application, the forward  voltage  of  summary 
all  strings  should match  the  input  voltage,  like  110V  and  220V
respectively." (S.5) lässt darauf schließen. Ebenso der angegebene Strom 
von <40mA bei 220V.

Autor: Rainer W. (rainer_w)
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Cha-woma M. :

>Jochen schrieb:
>> Aus ökologischer/ökonomischer Sicht betrachtet: Glühlampen aufbrauchen
>> oder neue LED Lampen kaufen?

>Glühlampen verbrauchen!

Es ist natürlich allgemein ökologischer sich an Regeln zu halten wenn 
diese für Ökologie gemacht sind.
Ich glaube nicht es eine Deadline ist aber es ist wohl besser 
mitzumachen.
Und solange man nicht von der Leiter fällt ist es wahrscheinlich 
Ökonomischer.

Autor: F. F. (foldi)
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Also ich habe die LEDs gekauft, weil sie heller waren.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Jobst Q. schrieb:
>> Also wird man in Zukunft komplette Leuchten wegwerfen können.
>
> Wie ja viele andere elektronische Geräte auch.

Und die erwirtschaftete Einsparung geht damit 5 mal schneller flöten
als wenn man bei Glühbirnen bliebe.

Da ist ein Energielabel D oder E gereadezu ein Schnapper.
Dafür müsste man eigentlich die Energieklasse Z einführen.
Mindestens ein Extralogo für besonders umweltgefährdend.
Nicht der Blaue Engel, sondern der ... schwarze Teufel

na?
wieviel Energie braucht man so für Alu, sagen wir mal 25 Gramm im 
Kühlblech und evtl noch weit mehr weil das ein so schon hippes Gehäuse 
ist.

: Bearbeitet durch User
Autor: Jobst Q. (joquis)
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● J-A V. schrieb:
> wieviel Energie braucht man so für Alu, sagen wir mal 25 Gramm im
> Kühlblech und evtl noch weit mehr weil das ein so schon hippes Gehäuse
> ist.

Laut Wikipedia braucht man etwa 15700 KWh für eine Tonne 
Primär-Aluminium, 5 % davon für Alu aus Recycling.

https://de.wikipedia.org/wiki/Aluminiumh%C3%BCtte

Bei 20000 Betriebsstunden spart ein einziger 10W LED-Fluter gegenüber 
75W Glühbirnen 1300KWh ein. Also könnte man mit der eingesparten Energie 
ca 83Kg Primär-Aluminium oder 1656kg Recycling-Aluminium herstellen.

Bei schätzungsweise 250g Alugewicht könnte man damit also 332 solche 
Gehäuse aus Primäraluminium bauen oder 6624 aus Recycling-Alu.

Soviel zur Verteufelung von LED-Lampen.

Autor: Bad U. (bad_urban)
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Jobst Q. schrieb:
> Soviel zur Verteufelung von LED-Lampen.

Und es gibt ja auch Gute. Die muss man halt erstmal finden.
Bei Glühobst kann man einfach irgendwas nehmen.

Autor: nachtmix (Gast)
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Conny G. schrieb:
> Völliger Unsinn, Andreas.
> Es gibt technisch keinen Grund dafür, dass sie länger als ein paar 100
> Millisekunden brauchen würden.
> LEDs an sich sind sofort hell und die Elektronik braucht keine
> ernsthafte Zeit zum Anschwingen

Ich habe hier allerdings auch einige LED-Lampen, die dieses 
Softstartverhalten zeigen. Warum auch immer.
Technisch gibts keinen Grund dafür, aber es ist nachts ganz angenehm, 
wenn die Toilettenbeleuchtung nicht gleich mit voller Leistung blendet.

Ob das mit einem NTC gemacht wird, oder ob ein entsprechendes Wandler-IC 
drin ist, weiss ich noch nicht. Bisher ist noch keine davon kaputt 
gegangen, so dass ich nachsehen konnte.

Die meisten anderen hier vorhandenen LED-Lampen gehen ohne Verzögerung 
an.

Autor: Carl D. (jcw2)
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nachtmix schrieb:
> Conny G. schrieb:
>> Völliger Unsinn, Andreas.
>> Es gibt technisch keinen Grund dafür, dass sie länger als ein paar 100
>> Millisekunden brauchen würden.
>> LEDs an sich sind sofort hell und die Elektronik braucht keine
>> ernsthafte Zeit zum Anschwingen
>
> Ich habe hier allerdings auch einige LED-Lampen, die dieses
> Softstartverhalten zeigen. Warum auch immer.
> Technisch gibts keinen Grund dafür, aber es ist nachts ganz angenehm,
> wenn die Toilettenbeleuchtung nicht gleich mit voller Leistung blendet.
>
> Ob das mit einem NTC gemacht wird, oder ob ein entsprechendes Wandler-IC
> drin ist, weiss ich noch nicht. Bisher ist noch keine davon kaputt
> gegangen, so dass ich nachsehen konnte.
>
> Die meisten anderen hier vorhandenen LED-Lampen gehen ohne Verzögerung
> an.

Prinzipiell ist das ja das gleiche, ob Sanftanlauf in 500ms bei LEDs 
oder Warmlaufphase von Minuten bei Energiesparbirnen. Und deshalb wird 
es von den alles-Hassern eben auch gleichwertig gesehen.
Und wenn die dann eine LED ohne einen Sanfanlauf (weil ohne viel 
"Elektroschrott" gebaut) nach kurzer Zeit, wegen "im falschen Moment 
eingeschaltet", sterben sehen, dann wissen die genau, daß man Licht 
nicht aus halben Leitern machen kann. ;-)

Autor: Teo D. (teoderix)
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nachtmix schrieb:
> Ich habe hier allerdings auch einige LED-Lampen, die dieses
> Softstartverhalten zeigen. Warum auch immer.

Düfte wohl die Kristallstruktur weniger stressen, wenn diese langsamer 
und dadurch gleichmäßiger, erwärmt wird.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Jobst Q. schrieb:
> Soviel zur Verteufelung von LED-Lampen.

und wieviel Stoffe braucht die LED Lampe, bis die fertiggestellt ist?

'ne Glühbirne braucht so ungefähr 10 Teile/Stoffe,
bei Stiftsockellamen noch viel weniger.

Jobst Q. schrieb:
> Bei 20000 Betriebsstunden spart ein einziger 10W LED-Fluter

welcher Fluter erreicht die 20kStd?
und wer nutzt schon 75W Birnen?

Und warum kommst Du gerade mit 'nem Fluter an,
wer muss schon SOVIEL Licht in der Bude haben?
Das ist Licht für die Strassenlaterne oder Tiefgarage.
Da mag man solcherlei Licht gut einsetzen können.

Dein Vergleich hinkt etwas.

Beitrag #5420987 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Jobst Q. (joquis)
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● J-A V. schrieb:

> und wieviel Stoffe braucht die LED Lampe, bis die fertiggestellt ist?
>
> 'ne Glühbirne braucht so ungefähr 10 Teile/Stoffe,
> bei Stiftsockellamen noch viel weniger.

Und wofür spielt das eine Rolle?

>
> Jobst Q. schrieb:
>> Bei 20000 Betriebsstunden spart ein einziger 10W LED-Fluter
>
> welcher Fluter erreicht die 20kStd?

20000 Std sind die angegebene Nennlebensdauer. Bei der guten Kühlung 
glaube ich, dass noch viel mehr erreicht werden kann.

Aber die Energie für die nötige Aluherstellung ist schon nach etwa 61 
Stunden eingespart. Bei Alu-Recycling bereits nach 3 Stunden.

> und wer nutzt schon 75W Birnen?

In der Vor-LED-Zeit waren auch 100W-Birnen keine Seltenheit. Wobei nach 
meinem Empfinden der 10W LED-Fluter den Raum besser ausleuchtet als 
früher eine 100W-Lampe.

>
> Und warum kommst Du gerade mit 'nem Fluter an,
> wer muss schon SOVIEL Licht in der Bude haben?

In der Bude komme ich auch mit 4W-Filament-LEDs aus. Aber für größere 
Räume mit gutem Arbeitslichtbedarf wie Werkstatt/Lagerraum ist 10W nicht 
zuviel.

Autor: Rainer W. (rainer_w)
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Heiner (Gast):
>Glühlampen verbrauchen. Wer was anderes sagt, arbeitet für Politik oder
>LED Hersteller.

>lg. Heiner

Es ist bei LED jetzt sogar die Lichtfarbe besser.
Die Betriebskosten der Lichtquelle werden daduch um ein vielfaches 
geringer.
Es ist auch wirtschaftlicher mehrere Leuchtmittel auf einmal 
auszutauschen. Mach das doch einfach.

Es ist dein Schaden es nicht zu tun.  Rechne es aus.

Autor: Rainer W. (rainer_w)
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Ach ja... und dann gehse zur meiner Mama und sachs der das auch.

Autor: Matthias L. (limbachnet)
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Rainer W. schrieb:
> Es ist bei LED jetzt sogar die Lichtfarbe besser.

Na, das hängt aber arg vom konkreten Leuchtmittel ab und ist obendrein 
Geschmackssache...

Ich habe einige verschiedene LED-Leuchtmittel im Einsatz; die 
08/15-Teile von IKEA treffen meinen Geschmack bei der Lichtfarbe am 
besten. Aber ich habe im Keller zwei Filament-Retrofit, die zu arg gelb 
sind, im Bad ist aktuell eine Retrofit unbekannter Herkunft, die ins 
rosa abgleitet und die G9-Retrofits im Treppenhaus haben einen 
Grünstich.

Autor: Jobst Q. (joquis)
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Heiner schrieb im Beitrag #5420987:
> Glühlampen verbrauchen. Wer was anderes sagt, arbeitet für Politik oder
> LED Hersteller.
>
> lg. Heiner

Dann doch lieber die Energiekonzerne unterstützen?

Autor: Rainer W. (rainer_w)
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>Rainer W. schrieb:
>> Es ist bei LED jetzt sogar die Lichtfarbe besser.

>Na, das hängt aber arg vom konkreten Leuchtmittel ab und ist obendrein
>Geschmackssache...

>Ich habe einige verschiedene LED-Leuchtmittel im Einsatz; die
>08/15-Teile von IKEA treffen meinen Geschmack bei der Lichtfarbe am
>besten. Aber ich habe im Keller zwei Filament-Retrofit, die zu arg gelb
>sind, im Bad ist aktuell eine Retrofit unbekannter Herkunft, die ins
>rosa abgleitet und die G9-Retrofits im Treppenhaus haben einen
>Grünstich.

Nö, guck mal ... jetzt sogar bei G9 Fassung.

Und ist im Gegensatz zu Glühlampen wo ein höherer Rot Anteil billiger 
ist,
ist bei LED Leuchtmitteln schon immer Weiß billiger.
Darum ja kaltes bzw. warmes Licht (Lichttemperatur).

Nur noch das mit dem Dimmen und den alten Trafos. Die Lösung ist machen.

Autor: Matthias L. (limbachnet)
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Eine interessante Anneinanderreihung mehr oder weniger sortierter Wörter 
- aber was willst du damit ausdrücken??

Dass mir das grüne, gelbe oder rosafarbene Licht nun gefallen soll? Nee, 
tut's nicht! Also, man gewöhnt sich an alles, mach' ich ja auch, aber es 
wäre schon schön, wenn man das abgegebene Lichtspektrum der 
LED-Leuchtmittel vor dem Kauf vergleichen könnte.

Natürlich ist Glühlampenlicht auch nicht das Optimum, gerade bei kleinen 
Lichtstärken sind die Glühlampen schon arg rotstichig, das ist auch 
nicht toll. Aber dass bei den LEDs heute schon alles perfekt wäre, halte 
ich für arg durch die rosarote Brille geschaut.

: Bearbeitet durch User
Autor: Rainer W. (rainer_w)
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Matthias L:
Eine interessante Anneinanderreihung mehr oder weniger sortierter Wörter
- aber was willst du damit ausdrücken??

Sogar bei G9 Fassung...
Bei 230V in einem sehr kleinen Gehäuse
ist es heute Günstig, ohne Grünton, gute Lebensdauer, genug Lumen.
Da gibts nichts zu meckern und man kann sein Raumlicht nur verbessern.

Für Keller und Wirtschaftsraum kann man sagen das
im Gegensatz zu Glühlampen wo ein höherer Rot Anteil billiger
ist, das bei LED Leuchtmitteln schon immer Weiß billiger war.
Darum ja kaltes bzw. warmes Licht (Lichttemperatur).
Heißt: Besonders hohe Einsparungen Arbeitslicht.

Das mit dem Dimmen wird glaube ich nicht billiger. Also einfach mal ne 
nicht dimmbare reintun und gucken ob man sich einfach mit dem Verhalten 
der LEDs abfindet.

Wenn man an einer Kleinspannungs-Deckenleuchte hängt, kann der auch 
dafür gut geeignete Leuchtmittel bekommen. Das lohnt sich auch und der 
Trafo wird ggf. leiser.

Autor: Matthias L. (limbachnet)
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Rainer W. schrieb:
> Sogar bei G9 Fassung...
> Bei 230V in einem sehr kleinen Gehäuse
> ist es heute Günstig, ohne Grünton, gute Lebensdauer, genug Lumen.
> Da gibts nichts zu meckern und man kann sein Raumlicht nur verbessern.

Tu mal was gegen deine Leseschwäche!

Matthias L. schrieb:
> die G9-Retrofits im Treppenhaus haben einen
> Grünstich.

Autor: Rainer W. (rainer_w)
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Matthias L :
>Rainer W. schrieb:
>> Sogar bei G9 Fassung...
>> Bei 230V in einem sehr kleinen Gehäuse
>> ist es heute Günstig, ohne Grünton, gute Lebensdauer, genug Lumen.
>> Da gibts nichts zu meckern und man kann sein Raumlicht nur verbessern.

>Tu mal was gegen deine Leseschwäche!

Ich hatte die Seite nicht aktualisiert.
Wenn du lieber lesen willst dann such dir doch ein gutes Buch.

>Matthias L. schrieb:
>> die G9-Retrofits im Treppenhaus haben einen
>> Grünstich.




Die mit  dem Grünstich habe ich auch schon verbaut. Da waren die noch 
teuer.
Inzwischen wie genannt. Dann noch auf den Hersteller achten und alles 
passt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Matthias L. (limbachnet)
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Da man schlecht riechen kann, welcher Hersteller welchen Farbstich 
liefert und du auch keine Informationen lieferst, ist dein Post genauso 
sinnlos wie das weiter oben stehende Gestammel.

Ich bin dann mal wieder weg, das führt zu nix.

Autor: Rainer W. (rainer_w)
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Matthias L:
>Da man schlecht riechen kann, welcher Hersteller welchen Farbstich

Bei Herstellern wie zB. Osram ist die Farbe einfach  richtig angegeben.
Das Gute ist einfach günstiger geworden.

>liefert und du auch keine Informationen lieferst, ist dein Post genauso

Ich kaue dir das nicht vor.

>sinnlos wie das weiter oben stehende Gestammel.

Hättest du irgendein Gestammel gefunden, hättest du das sicher auch 
zitiert.


>Ich bin dann mal wieder weg, das führt zu nix.

Führt zu guter Beleuchtung bei weniger Strom.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Jobst Q. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>
>> und wieviel Stoffe braucht die LED Lampe, bis die fertiggestellt ist?
>>
>> 'ne Glühbirne braucht so ungefähr 10 Teile/Stoffe,
>> bei Stiftsockellamen noch viel weniger.
>
> Und wofür spielt das eine Rolle?

für Dich keine :-)

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Aber die Schadstoffe bei der Lampenproduktion,
die zig Stoffe benötigt und sicherlich ebensoviele
in die Umwelt entlässt,
fallen ja dankenswerterweise nur in China und anderen billich-Staaten 
an.

keine Umweltverschmutzung hier in D.

WIR sind grün, WIR kaufen LED...

mit einer Sichtweise ohne über den Tellerrand
ist das Leben doch viel einfacher, nicht wahr?

ach was mache ich mir eigentlich immer so'n Kopp...

Autor: Carl D. (jcw2)
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● J-A V. schrieb:
> Jobst Q. schrieb:
>> ● J-A V. schrieb:
>>
>>> und wieviel Stoffe braucht die LED Lampe, bis die fertiggestellt ist?
>>>
>>> 'ne Glühbirne braucht so ungefähr 10 Teile/Stoffe,
>>> bei Stiftsockellamen noch viel weniger.
>>
>> Und wofür spielt das eine Rolle?
>
> für Dich keine :-)

Wer das zu Ende denkt, sollte aber zu Fuß zum nächsten 
Elektriker-Stammtisch wandern, und nicht hier für virtuelle 
(üb-)Geselligkeit ein Vielfaches an Stoffen einer LED + jede Menge 
Energie verbrauchen. Am besten daheim auf den Sensenmann warten. Der 
kommt garantiert.

Autor: Jobst Q. (joquis)
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● J-A V. schrieb:
>>> 'ne Glühbirne braucht so ungefähr 10 Teile/Stoffe,
>>> bei Stiftsockellamen noch viel weniger.
>>
>> Und wofür spielt das eine Rolle?
>
> für Dich keine :-)

Da hast du mal recht. Bei Kerzen wären es nur 2 Teile/Stoffe, trotzdem 
sehe ich keinen Grund, meine Beleuchtung darauf umzustellen.

● J-A V. schrieb:
> Aber die Schadstoffe bei der Lampenproduktion,
> die zig Stoffe benötigt und sicherlich ebensoviele
> in die Umwelt entlässt,
> fallen ja dankenswerterweise nur in China und anderen billich-Staaten
> an.

Und die Schadstoffe bei der Stromerzeugung interessieren dich nicht?
Es kommt nicht so auf die Anzahl der Schadstoffe an, sondern auf ihre 
Mengen. Die LED-Chips einer Lampe sind im Milligramm-Bereich.

Braunkohle zB hat einen Heizwert von 4,17Kwh pro Kilo. Der mittlere 
Wirkungsgrad  von Braunkohlekraftwerken liegt bei 35%,ergibt 0,68 Kg 
Braunkohle pro Kwh.

Die 1300 Kwh Einsparung durch eine einzige LED-Lampe von 10W kann also 
890 Kilo Braunkohle ersetzen, fast eine Tonne. Wären dir die Schadstoffe 
darin lieber?

Autor: michael_ (Gast)
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Jobst Q. schrieb:
> Die 1300 Kwh Einsparung durch eine einzige LED-Lampe von 10W kann also
> 890 Kilo Braunkohle ersetzen, fast eine Tonne.

Wie kommst du auf so eine kranke Berechnung?
Bist du Politiker?
Welche Brille hast du auf?

Reg dich lieber über die 0,20EUR pro Liter Sprit auf, die es jetzt mehr 
kostet.
Wieviel Liter tankst du jeden Tag?

Autor: zz3zeta (Gast)
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Was mich an der Lampendiskussion nervt ist dass mir die grüne Pest
alles vorschreibt. Von der Wieg bis zur Bahre. Ich jedenfalls bringe
mir aus dem Nicht-EU Ausland Glühlampen mit. Genauso wie Dosenbier
ohne Dosenpfand drauf. Es ist mir jedes mal ein innerer Reichsparteitag
wenn ich die ausgesoffen Dose in der Landschaft entsorge....

Autor: Jobst Q. (joquis)
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michael_ schrieb:
> Jobst Q. schrieb:
>> Die 1300 Kwh Einsparung durch eine einzige LED-Lampe von 10W kann also
>> 890 Kilo Braunkohle ersetzen, fast eine Tonne.
>
> Wie kommst du auf so eine kranke Berechnung?

Kannst ja mal nachrechnen. Wo hakt es denn bei dir aus?

Wenn das dir das Ergebnis nicht passt, ist die Berechnung krank. Wer 
auch sonst?

> Bist du Politiker?
Nein.
> Welche Brille hast du auf?
Keine.

>
> Reg dich lieber über die 0,20EUR pro Liter Sprit auf, die es jetzt mehr
> kostet.

Ich reg mich nicht auf, lohnt sich nicht.

> Wieviel Liter tankst du jeden Tag?

Du tankst jeden Tag? Bier oder was`?

Autor: Alles Humbug (Gast)
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michael_ schrieb:
> Jobst Q. schrieb:
>> Die 1300 Kwh Einsparung durch eine einzige LED-Lampe von 10W kann also
>> 890 Kilo Braunkohle ersetzen, fast eine Tonne.
>
> Wie kommst du auf so eine kranke Berechnung?

Wie kommt er bei einem einzigen Leuchtmittel auf 1300 kWh (im Jahr nehme 
ich an oder)?

Nehmen wir eine 100 Watt Glühlampe. Die ersetzt er durch ein 10 Watt LED 
Leuchtmittel. Macht 90 Watt Ersparnis.

Bei einer Brenndauer von 10 Std. pro Tag macht das nun:

90 W  10 h  365 = 328.5 kWh Energieeinsparung

Für seine Stromeinsparung muss er demnach folglich seinen geliebten 400 
Watt Halogenfluter durch eine 10 W LED Lampe ersetzt haben, damit es 
grob passt.

Nun ja, kann man machen.

;-)

Autor: Jobst Q. (joquis)
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Alles Humbug schrieb:
> Wie kommt er bei einem einzigen Leuchtmittel auf 1300 kWh (im Jahr nehme
> ich an oder)?

Nein, unabhängig vom Einsatzverhältnis in der Nennbetriebsdauer von 
20000 Stunden * (75W Glühbirne - 10W LED).

siehe Beitrag "Re: Vorhanden Glühlampen aufbrauchen oder durch LED austauschen?"

Autor: Alles Humbug (Gast)
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Jobst Q. schrieb:
> Alles Humbug schrieb:
>> Wie kommt er bei einem einzigen Leuchtmittel auf 1300 kWh (im Jahr nehme
>> ich an oder)?
>
> Nein, unabhängig vom Einsatzverhältnis in der Nennbetriebsdauer von
> 20000 Stunden * (75W Glühbirne - 10W LED).

Naja, ich mache solche Rechnungen lieber auf einen überschaubaren 
Zeitraum. Mein Stromanbieter schickt mir seine Abrechnung ja auch nicht 
bezogen auf meine humanoide Nennlebensdauer nach 8x Lebensjahren in 
KiloEuro valutiert dann an die Erben, sondern bezieht sich auf meinen 
Jahresverbrauch. Ich hatte schon teure Osram Leuchtmittel, die haben 
knapp die gesetzliche Gewährleistung geschafft und mussten dann ersetzt 
werden. Die Nennlebensdauer ist was für Prospektangaben. Darauf verlasse 
ich mich nicht.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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@ Jobst:

bei Dir kommt das Alu auch gleich aus dem Elektrolyseofen, die 
Aufbereitung von Bauxit bis das denn endlich mal in den Ofen wandern 
kann, der Transport etc fällt natürlich alles unten durch, damit Deine 
Rechnung passt.

Nein, ICH bin auch nicht gerade grün, ich verfeuere gelegentlich Altöl.

Aber ich finde man sollte aufhören von "grünen Dingen" zu reden,
die es einfach nicht sind.

Und der Vorschlag mit den Kerzen ist einfach nur niveaulos.

: Bearbeitet durch User
Autor: F. F. (foldi)
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● J-A V. schrieb:
> Aber ich finde man sollte aufhören von "grünen Dingen" zu reden, die es
> einfach nicht sind.

So ist es.
Habe schon die meisten Beiträge eigentlich nur noch überflogen.
Die Frage war doch aufbrauchen oder nicht.
Natürlich aufbrauchen, solange sie zu gebrauchen sind.
Könnte mich jetzt noch zu den Energiesparlampen äußern, aber hinter 
diesem Wahnsinn soll bitte jeder selbst schauen.
Also, die Lampen sind produziert und vor allem bezahlt und zwar von 
einem selbst. Da sie seit den 230 Volt deutlich öfter kaputt gehen, 
werden sie auch relativ schnell verbraucht werden.
Diese ganze hin und her Rechnerei ist in meinen Augen überflüssig. Wenn 
überhaupt am Strom so viel eingespart werden würde, das ist in einem 
Haushalt doch eher marginal.
Bin sicher, dass in diesen Haushalten, die sich darüber Gedanken machen, 
viele WLAN Geräte ständig Strom verbrauchen oder es zumindest 
sinnvollere Stromsparmaßnahmen zu finden sind.

Autor: oszi40 (Gast)
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F. F. schrieb:
> viele WLAN Geräte ständig Strom verbrauchen

Glühlampen sollte man dort aufbrauchen, wo sie sinnvoll sind (wie z.B. 
im Backofen wo keine LED die Hitze vertragen wird) oder sie selten 
brennen.

Gleichzeitig sollte man stets ein wachsames Auge auf die vielen 
Kleinverbraucher wie Ladegeräte, Fernsteuerungen PowerLAN-Adapter und 
sonstige Standbyverbraucher (TV) haben. Auch dieser Luxus braucht 
ständig 24hx365d Strooom.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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den Kühlschrank entstauben.
sich mal die Mühe machen, einen Einbau-Kühlschrank
aus dem Schapp zu holen.

was dahinter für'ne Staub und/oder Spinnwebmatte ist,
da kannst auch noch so tierfrei und nichtraucherhaushalt sein.

also die Rückwand mal schön reinigen und schon braucht selbst ein
Uraltkühlschrank viel weniger Strom.

Autor: Rainer W. (rainer_w)
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Alles Humbug:
>Jobst Q. schrieb:
>> Alles Humbug schrieb:
>> Wie kommt er bei einem einzigen Leuchtmittel auf 1300 kWh (im Jahr nehme
>> ich an oder)?
>>
>> Nein, unabhängig vom Einsatzverhältnis in der Nennbetriebsdauer von
>> 20000 Stunden * (75W Glühbirne - 10W LED).

>Naja, ich mache solche Rechnungen lieber auf einen überschaubaren
>Zeitraum. Mein Stromanbieter schickt mir seine Abrechnung ja auch nicht
>bezogen auf meine humanoide Nennlebensdauer nach 8x Lebensjahren in
>KiloEuro valutiert dann an die Erben, sondern bezieht sich auf meinen
>Jahresverbrauch. Ich hatte schon teure Osram Leuchtmittel, die haben
>knapp die gesetzliche Gewährleistung geschafft und mussten dann ersetzt
>werden. Die Nennlebensdauer ist was für Prospektangaben. Darauf verlasse
>ich mich nicht.

Also bekommst du einmal im Jahr Leuchtmittel an die Decke geschenkt?

: Bearbeitet durch User
Autor: Jobst Q. (joquis)
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Alles Humbug schrieb:
> Jobst Q. schrieb:
>> Alles Humbug schrieb:
>>> Wie kommt er bei einem einzigen Leuchtmittel auf 1300 kWh (im Jahr nehme
>>> ich an oder)?
>>
>> Nein, unabhängig vom Einsatzverhältnis in der Nennbetriebsdauer von
>> 20000 Stunden * (75W Glühbirne - 10W LED).
>
> Naja, ich mache solche Rechnungen lieber auf einen überschaubaren
> Zeitraum.

Es ging ja um die Schadstoffe durch die Herstellung von LED-Leuchten zu 
denen der weiteren Benutzung von Glühbirnen miteinander in Beziehung zu 
setzen. Also um die Frage, wieviel Schadstoffe vermeidet der Einsatz 
einer LED-Leuchte im Laufe ihres "Lebens".

Mit den 0,68kg/kWh Braunkohle kannst es ja auch für beliebige andere 
Zeiträume und Leistungen berechnen.

Es ist nicht alles gut, was sich "Fortschritt" nennt, aber die 
ökologischen Vorteile der LED-Beleuchtung gegenüber den Glühlampen sind 
eindeutig.

Ich würde mir keine neue Waschmaschine kaufen, weil sie ein paar Prozent 
effizienter ist, aber die 80% Einsparung mit LEDs mache ich gerne mit.

Autor: Alles Humbug (Gast)
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Rainer W. schrieb:
> Also bekommst du einmal im Jahr Leuchtmittel an die Decke geschenkt?

Äh wie? Nö, meiner Zimmerdecke hat noch nie jemand was geschenkt. Die 
guckt mich immer von oben ratlos an.

Oder was wolltest du genau wissen?

Autor: Alles Humbug (Gast)
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Jobst Q. schrieb:
> Es ist nicht alles gut, was sich "Fortschritt" nennt, aber die
> ökologischen Vorteile der LED-Beleuchtung gegenüber den Glühlampen sind
> eindeutig.

Ich habe meine langjährige "Löt-Beleuchtung"-ESL durch eine LED-Lampe 
von Sylvania mit 2550 Lumen Daylight (20 Watt) ersetzt und bin voll 
zufrieden. Die Helligkeit ist enorm und die 6500 Kelvin Farbtemperatur 
gefallen mir gut. Die ESL die ich bisher verwendete verbrauchte etwas 
mehr Energie und war nicht so hell wie die Sylvania, deren Helligkeit 
einer 155 Watt Glühbirne entspricht.

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