Hallo,
wollte mich hier mal erkundigen ob jemand von euch den Burmester 933
schonmal nachgebaut hat.
Bausätze gibt es ja dafür in unterschiedlichsten Ausführungen, wäre gut
zu wissen welcher der geeignete wäre.
hat sich hier noch keiner an so ein projekt rangetraut?
man findet dazu einige info wenn man Stimme von Berlin, 933 clone oder
dergleichen in die Suchmaschine eingibt
Andrew T. schrieb:> Worin siehst Du Deine spezifische Frage?
Eventuell genau darin, wonach er gefragt hat:
Ob jemand / mehrere User von hier schon ein oder mehrere
Erfahrungswerte zu solchen Boards aus diversen Quellen hat.
(Oder gar jemand einen Komplett-Eigenbau gemacht hat.)
Da er anscheinend - gesetzt den Fall - von diesen genannten
Erfahrungen profitieren wollen würde. Indem er möglichst
"das erfahrungsgemäß beste Board" kauft oder nachbaut.
Oder nicht? :)
Andrew T. schrieb:> Worin siehst Du Deien spezische Frage, ein fertiges board (so man es> denn hat)>> https://www.amazon.de/Stimme-Berlin-933-150-2sa1216-2SC2922-Verst%C3%A4rker-komplett/dp/B06XWQJ5LJ>> (erster Treffer bei Eingabe in die Suchmaschine)
"Produktbeschreibungen
2 Voice of Berlin 933 150 W 2sa1216 2SC2922 Verstärker komplett Board
Funktion:
Verwenden Sie Original 2sa1216 2SC2922 op07
Die gesamte Schaltung hat keine Kupplung Kondensator, die Verzerrung auf
0,01%.
Genauigkeit von ± 1% Widerstand Auswahl des Chips Widerstände, die ein
gutes Signal- und Rausch-Verhältnis.
1,6 mm Dicke Tabelle durch doppelseitige PCB, 2.0 oz Kupfer Dicke Hasl
Prozess, um sicherzustellen, dass die Größe des aktuellen durch gute
Leistung. pcb-class quality.
Parameter:
Spannung: + -30 V bis + -48 V
Leistung: 150 W
PCB Abmessungen: 142 x 183 mm
Hinweis: Ein Brett ist Kanal, sie bieten hier 2pcs Dual Channel"
Super Link, da würde ich sofort 10 Stück nehmen (Bretter natürlich),
wenn welche verfügbar wären.
Nun, bei Burmester kaufte man den Namen und die Chromzierblende, der
Inhalt war nicht so besonders, daher sind die billigen Platinen möglich.
ABER: dem Bausatz fehlt alles was Geld kostet, Trafo, Kühlkörper,
Gehäuse und es ist zu befürchten, dass die Endtransistoren keine
Original Sanken sind sondern billige Fälschungen, obwohl man die
originalen 120Wrms zu 150Wrms hochlügt. Daher ist selbst wenn man
ordentliche Kühlkörper mit angeschraubtem Thermoschalter, berechnet nach
Wärmeübergang, verbaut das Risiko hoch, dass sie bei Belastung
durchlegieren und die angeschlossenen möglicherweise teuren Lautsprecher
himmeln, denn NATÜRLICH ist kein Lautsprecherschutz enthalten.
Bau also unbedingt einen Lautsprecherschutz dazu, und besorge bei
Zweifeln Originaltransistoren aus seriöser Quelle wie tme.eu oder
digikey.
Immerhin haben die Nachbauten eine Platine, so dass typische
Hobbyistenbaufehler die zum Schwingen des Verstärkers führen, eher nicht
zu erwarten sind. Genauso würde ich aber die technischen Daten der
Originale "0.002% THD" nicht erwarten, denn beim Bausatz sind
Transistoren sicher nicht gepaart ausgemessen. Nachmessen kannst du die
Daten sowieso nicht, du hast ja schon Glück wenn du den Ruhestrom
einstellen kannst wenn du ihn kennst, ob dabei aber der geringste THD
bei rauskommt bleibt ein Geheimnis.
bernte schrieb:> hab mal ein Reseller dieser Bausätze in Deutschland ausfindig gemacht> https://audiocreativ.de/index.php?route=product/product&product_id=154
Absolute Billigschaltung. Die komplementären Differenzstufen sind weder
gepaart, noch thermisch gekoppelt oder sonstwie symmetriert. Die
Stromaufteilung ist also rein zufällig.
Und es fehlt auch jeglicher Überlast-/Kurzschlußschutz.
In eine Profi-Amp wird man diese Schaltung daher nirgends finden.
Da waren ja noch die alten 50W ELA-Einschübe mit Tesla-Transistoren aus
DDR-Zeiten deutlich aufwendiger und besser.
bernte schrieb:> hat sich hier noch keiner an so ein projekt rangetraut?
Gibt es denn überhaupt noch adäquate Musik dafür? Alles, was zuvor durch
digitale Kanäle gequetscht wurde, ist für anspruchsvolle Wiedergabe doch
eher ungeeignet.
hab noch einige kisten Vinyl aus ende der 90er / jahrtausendwende
das erste wäre Lambda - hold on tight, und so ein paar platten von bush
records die ich mal wieder reinziehen möchte
NichtWichtig schrieb:> Und Digital heißt nicht automatisch schlecht!
kennst du den Unterschied zwischen
Digital
und
durch digitale Kanäle gequetscht
Ich sag's mal anders: unkomprimiert oder verlustlos komprimiert versus
verlustbehaftet komprimiert
m.n. schrieb:> Gibt es denn überhaupt noch adäquate Musik dafür?
Na klar doch, aber 1. muß man sie mühsam suchen und 2. macht sich die
Mehrheit aller Musik-Hörer eben diese Mühe nicht.
W.S.
Peter D. schrieb:> Da waren ja noch die alten 50W ELA-Einschübe mit Tesla-Transistoren aus> DDR-Zeiten deutlich aufwendiger und besser.
Besser wohl kaum! Oder hatten die etwa verchromte Frontplatten? Na also!
bevor es wieder ausartet:
hört bitte auf hier eure Dialoge auszutragen dafür könnt ihr direkte
Nachrichten schicken
ich hoffe es gibt hier noch Leute die was zum Nachbau beitragen können
bernte schrieb:> ich hoffe es gibt hier noch Leute die was zum Nachbau beitragen können
Was willst du denn noch wissen? Es ist längst alles gesagt! Muttu nur
mal lesen und verstehen (wollen und können).
Ich fürchte aber, dass du dich auf diesen (sowieso nicht lieferbaren)
Dreck dermaßen eingeschossen hast, dass dir Scheuklappen vom großen Zeh
bis zum Scheitel gewachsen sind.
Ich hätte aber auch gerne so eine Platine. Aber nur, um sie auf Herz und
Niere zu testen, um sie anschließend dem Altplatinen-Sammelkontainer zu
überantworten.
Pete K. schrieb:> https://www.aliexpress.com/item/Japan-Three-tube-2SA1216-2SC2922-new-op-amp-OP07-Mono-150W-amplifier-board-Voice-of-Berlin/32837973049.html
Hihi... In der Ali-Reklame zu diesem Ding steht, dass der Sound mit dem
des LM3886 vergleichbar wäre... Der 3886 ist ein wunderschönes
Verstärker - ICchen, mit dem sich ganz hervorragende Endstufen bauen
lassen. Wenn man ein paar grundlegende Dinge beachtet.
Darf man einem Goldohr aber nicht sagen, weil diskret aufgebaute
Endstufen sind klanglich einer Singlechip-Lösung IMMER überlegen.
@TO: irgendwo in den Katakomben des Internetzes gibt es ein "Open End
Forum" rund um einen Charly. Stell deine Frage da noch mal, und du wirst
Antworten erhalten, die deinen Erwartungen entsprechen.
Michael B. schrieb:> mit Lautsprecherschutzrelais und DC Servo und> Kühlkörpertemperatursicherung
Beeinträchtigt doch alles nur den reinen Klang ;)
Oliver
bernte schrieb:> da ich nicht vor habe das irgendwie im Grenzbereich zu betreiben> reicht doch eigentlich wirklich der minimalaufbau
und Eingangspost:
> Bausätze gibt es ja dafür in unterschiedlichsten Ausführungen, wäre gut> zu wissen welcher der geeignete wäre.
== nimm irgendwas.
Michael X. schrieb:> Der DC-Servo ist doch im Schaltplan drin.
Nie was anderes behauptet, aber: Dein Plan zeigt vor allem die
Ruhestromeinstellung ! Da hat man wenigstens einen Wert.
Leider finde ich nirgendwo Originaldaten zur 933, Burmester schweigt
sich bei allen Modellen über technische Daten aus, das wird seinen Grund
haben.
Es wird behauptet, daß die Originalschaltung auf einem Verstärker von
aus der Elektor basiert, leider weiss ich nicht welchem.
Nachbauen ist doch langweilig.
Entweder man hat die Kohle das in Original zu Kaufen oder man baut sich
was richtig eigenes.
Wobei man mal erwähnen sollte das der Burmester 933 nicht wirklich gut
ist und die meisten Klone noch schlechter sind.
Da gibt es eininges auf dem Markt was deutlich billiger und besser ist.
Kai schrieb:> Nachbauen ist doch langweilig.>> Entweder man hat die Kohle das in Original zu Kaufen oder man baut sich> was richtig eigenes.>> Wobei man mal erwähnen sollte das der Burmester 933 nicht wirklich gut> ist und die meisten Klone noch schlechter sind.>> Da gibt es eininges auf dem Markt was deutlich billiger und besser ist.
goldmund Mimesis 9.2 z.B. ?
Peter D. schrieb:> Absolute Billigschaltung. Die komplementären Differenzstufen sind weder> gepaart, noch thermisch gekoppelt oder sonstwie symmetriert. Die> Stromaufteilung ist also rein zufällig.> Und es fehlt auch jeglicher Überlast-/Kurzschlußschutz.> In eine Profi-Amp wird man diese Schaltung daher nirgends finden.Michael B. schrieb:> und das sind die Amazon/Ali/eBay Platinen>> https://de.aliexpress.com/item/One-pair-Assembled-amplifier-board-base-on-Voice-of-Berlin-933-lines-amplifier-board/32249524789.html>> Völlig anders, ohne Lautsprecherschutz, ohne Tempsicherung, und> fehlendem Netzteil, einfach nur eine Billigvariante.bernte schrieb:> da ich nicht vor habe das irgendwie im Grenzbereich zu betreiben> reicht doch eigentlich wirklich der minimalaufbau
Scheinbar hatte ich da was mißverstanden. Offensichtlich hat Achim
recht:
Achim B. schrieb:> Ich fürchte aber, dass du dich auf diesen (sowieso nicht lieferbaren)> Dreck dermaßen eingeschossen hast, dass dir Scheuklappen vom großen Zeh> bis zum Scheitel gewachsen sind.
Du bist völlig fixiert auf - einzelne / ganz bestimmte, "mal gehörte",
ins Hirn eingebrannte - ("Marken"-) Namen ... welche Du deshalb fest
mit Spitzenqualität bzw. Wahnsinnsklang verbindest.
Das ist - mit Verlaub - Schwachsinn.
Kai schrieb:> Entweder man hat die Kohle das in Original zu Kaufen
Bringt auch nicht viel - ist nichts besonderes.
> oder man baut sich was richtig eigenes.
Bei guter Vorlage mit potentiell echtem "Spitzenergebnis".
> Wobei man mal erwähnen sollte das der Burmester 933 nicht wirklich gut> ist und die meisten Klone noch schlechter sind.>> Da gibt es eininges auf dem Markt was deutlich billiger und besser ist.
Richtig, und richtig. Man weiß gar nicht, womit man eine Aufzählung
überhaupt beginnen sollte - am besten wohl mit dem bzgl. Preis und
Komplexität sehr angenehmen, vom Ergebnis ehrlich passablen LM3886,
wie es Achim schon tat.
Schon jeder halbwegs gut gemachte Klasse D Amp ist dieser
Schotter-Schaltung (Peters Kritik-Ansatzpunkt) überlegen.
bernte, Du solltest Dein "audiofooles Zerrbild" besser loswerden. Das,
worauf Du Wert legst, ist rein imaginär (und kommt aus der Ecke der
Anti-Blindtest-Fundamentalisten auf Kunden-, sowie der Betrüger- und
Geldschneider-Partei auf der Verkäufer-Seite. Bitte glaube mir das.
Du bist nicht der Erste, und es gibt keinen Grund für Scham - aber wer
es gut mit Dir meint (und es besser weiß), wird Dir das offen sagen.
Frage hier nach Vorlagen, die bestimmte (meßbare!) Spezifikationen
erfüllen, und Du wirst sie erhalten.
@2 Sichtweisen
Danke
bin für Schaltungsvorlagen offen, wenn man möglichst viel selber
erledigen kann um so besser
hatte mich nur auf diesen analogen Klassiker eingeschossen weil den ein
bekannter vor einiger zeit mal ins visier genommen hat und ich teile
davon schon haut nah gesehen habe,
wirkte an sich recht solide und erprobt, die nachbausicherheit schien
auch gegeben zu sein
wenn ich jetzt allerdings im netz nach lm3886 verstärker suche
kommen gleich wieder die fix und fertig bestückten platinen aus China
als suchergebnis, in verschiedensten Ausbaustufen
allerding braucht man erst garnicht nachrechnen
bei den preisen brauch man keine platine selber ätzen oder Bauteile
einkaufen, das was an bastelkram bleibt sind das pipapo Drumherum
also Gehäuse, scpannungsversorgung und evtl vu-meter
falls jemand eine solide, diy vorlage mit guter doku hat immer her damit
bernte schrieb:> bin für Schaltungsvorlagen offen,
Wenn du einen Verstärker selber bauen willst, besorge die erst mal
Messmittel, entweder sowas wie Neutrik A2, oder ein PC mit Wandlerkarte
und artalab Software.
Dann ein Buch, frei von Esoterik und Raketentechnik, wie Douglas Self
Audio Power Amplifier Design.
Dann wird dir schon selbst auffallen, dass du zielgenau in
Esoterikschaltungen stolperst.
http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.30
Der LM3886 war ja nur ein Beispiel. Daß Du diesen aber in Betracht
ziehst (der weit weniger Leistung bereitstellt), nötigt mich zu mehreren
Überlegungen.
Denn "der Plan" scheint noch gar nicht völlig klar. (Außer natürlich, Du
dachtest speziell an Brücken- und eventuell Parallelschaltung - dann
käme man schon auf über 100W.)
Geht es Dir speziell um Eigenbau ("etwas lernen" und oder "ein tolles
Gerät bauen"), oder geht es schon um ein konkretes Ziel mit konkret dazu
nötigen Leistungsdaten?
Es muß sich aber auch nicht ausschließen: Du kannst freilich auch beim
Bau eines Amps mit ganz spezieller Zielsetzung lernen (und ein tolles
Gerät als Ergebnis erwarten, je nach Fähigkeiten).
Aber zuerstmal:
Bei mir kommt bei Eingabe von "LM3886" das Wichtigste als 1. Treffer das
Datenblatt. Man wählt ja sein Equipment nicht nur nicht alleine nach
Namen / Marken aus, sondern man richtet sich nach dessen
Spezifikationen.
Und diese ergeben sich aus den Anforderungen. Gibt es (noch) keine
festen, muß man sie herausfinden oder (vielleicht auch völlig frei)
festlegen. Wir wissen noch nicht, was Du willst.
Hast Du schon (ein oder gar mehrere Paare) Lautsprecher, die Du benutzen
willst? (Oder bist Du dahingehend vielleicht völlig flexibel?) Wenn ja,
welche Nenn-Impedanz und Belastbarkeit (RMS & max.) haben diese?
Geht es um Mono, Stereo, 2.1, oder worum genau?
(Mindestens für den Subwoofer reicht Klasse D auf jeden Fall - für
Frequenzen unter 100Hz taugen sogar "schlechte" Designs.)
Ist schon ein (oder gar mehrere) separate/s Netzteil/e vorhanden, oder
soll das mit ins Gehäuse, und erst gekauft/ gebaut werden, sich dabei
frei nach obigen Anforderungen richten können?
Und so weiter, der Fragen gäbe es viele.
MaWins Link ist auf jeden Fall lesenswert, weitere nützliche Dokumente
werden Dir möglicherweise empfohlen, sobald klar ist, wie Vorbildung /
Fähigkeiten und genaue Zielsetzung aussehen.
bernte schrieb:> hatte mich nur auf diesen analogen Klassiker eingeschossen weil den ein> bekannter vor einiger zeit mal ins visier genommen hat und ich teile> davon schon haut nah gesehen habe,
Wobei ich nicht so ganz verstehe, warum die Chinesen diese Schaltung als
"Burmester 933" bezeichnen. Es gibt eine Firma dieses Namens, die stellt
auch ein Gerät namens "933" her. Aber Schaltung, Layout und Auswahl der
Komponenten sich doch deutlich anders. Klar, ich kann einen Fussball
auch als Volleyball-Clone bezeichnen. Die kleinen Abweichungen sind dann
künstlerische Freiheit oder dienen der Vermeidung von
Patentstreitigkeiten :-)
Wenn es diskret und analog sein soll: Google mal nach "Douglas Self",
"blameless amplifier". Der Mann hat einige interessante Konzepte
vorgestellt, gedruckt vor allem in der Electronics World/Wireless World.
Der Bimodal Amplifier (class A / B umschaltbar, "Summer/Winter") war
auch interessant. Veröffentlichung muss so Anfang der '90er gewesen
sein.
Wenn China und Digital in Frage kommen: die Infineon AN-1138 - basierten
Designs (Clones ;-) mit IRS2092 machen einen guten Job. Oder Hypex
UcD400 OEM, oder sowas.
soul e. schrieb:> Wobei ich nicht so ganz verstehe, warum die Chinesen diese Schaltung als> "Burmester 933" bezeichnen. Es gibt eine Firma dieses Namens, die stellt> auch ein Gerät namens "933" her.
Nicht nur das - der Chinamann scheut sich nicht, auf die Geräterückseite
das "Handmade in Berlin Germany" draufzudrucken bzw. die Netztrafos mit
"High Quality Component - BURMESTER - Handmade in Germany" zu versehen.
Wundert mich, daß da die echte Fa. Burmester nicht mal gehörig 'auf den
Busch klopft' - oder hat sie schon?
Michael W. schrieb:> Wundert mich, daß da die echte Fa. Burmester nicht mal gehörig 'auf den> Busch klopft' - oder hat sie schon?
Da ist der Chinaman auf ein totes Pferd gehüpft. Es wird ihm ja sehr
leicht gemacht.
Einen Haufen Endstufen der verschiedensten Bauarten gibt es wie immer
bei Elliot (wundert mich, das den hier noch keiner erwähnt hat):
http://sound.whsites.net/projects-0.htm#pwr
Da ist sicher für jeden was dabei.
ArnoR schrieb:> Was soll an dem SymAsym jetzt besser sein als an der 933-Schaltung
Zumindest fehlt der SymASym ebenso wie der Burmester und der Goldmund
ein SOA Schutz der Ausgangstransistoren , die gehen also bei Kurzschluss
am Ausgang kaputt, die Sicherung kann dann nur den Lautsprecher
schützen, nicht mehr den Transistor.
Auf der anderen Seite muss man sich Fragen, warum so viele Transistoren
verbaut wurde für irgendwas - nämlich Symmetrie statt Schutz - wenn die
technischen Daten dadurch nicht besser sind als es der klassische
einfache Aufbau auch schafft.
Immerhin ist die SymASym aber nicht völlig vergurkt, es fehlt halt SOA
und Ausgangsrelais.
Matthias S. schrieb:> Einen Haufen Endstufen der verschiedensten Bauarten gibt es wie> immer> bei Elliot (wundert mich, das den hier noch keiner erwähnt hat):> http://sound.whsites.net/projects-0.htm#pwr>> Da ist sicher für jeden was dabei.
Weil da u.U. keine Layouts zu finden sind? Er will ja seine Produkte
selbst verkaufen und nicht potenziellen Nachbauern zum Fraß vorwerfen!
MaWin schrieb:> Auf der anderen Seite muss man sich Fragen, warum so viele Transistoren> verbaut wurde für irgendwas - nämlich Symmetrie
Hast du dir mal den Link angeschaut? Von Symmetrie kann bei der
Schaltung keine Rede sein.
MaWin schrieb:> Immerhin ist die SymASym aber nicht völlig vergurkt
Das sehe ich anders.
hab mir den symasym mal reingezogen
die letzte variante 5_3 hatte wohl nicht grad das beste platinen layout
durch zu lange leiterbahen läuft das dingens nicht stabil
so ein polnischer bub hat das layout wohl optimiert, aber das sieht sehr
hingwurschtelt aus einige Bauteile stehen auf der seite oder sint
irgendwie passend zur platine hingebogen anstatt sich beim layout ans
rastermaß zu halten
in einem anderen Forum scheint die letzte aktuellste Version von 2015 zu
sein, da muss man sich aber erst wieder registrieren
einfach mal ein vernüftiges eagle layout oder die gerber Daten sind echt
zuviel verlangt wenn man die foren durchstöbert
und die meisten nachbauseiten und Blogs zeigen nur das verakabeln
irgendwelcher ebay Bausätze
auch wenn man das wieder alles mehr als billig zusammenkaufen kann
würde ich gern alles von grund auf allein machen
platinen ätzen ginge zur zeit ganz gut im garten
platinen mit 70µm Kupfer sind schnell geätzt mit hcl
bohren ginge auch fix, hab grad erst wieder platz gemacht auf dem
bohrtisch ;-)
Meine Fragen scheinst Du nicht beantworten zu wollen. Also geht es Dir
wohl einfach darum, irgendein (bewährtes) Konzept - mitsamt
vorhandenem Layout - umzusetzen.
Die Spezifikationen scheinen gänzlich unwichtig, nur "bewährt" und "gut"
zählt. Die einzige echte / feste Zielsetzung ist dann der (partiell (!)
eigenständige) Nachbau "an sich".
bernte schrieb:> auch wenn man das wieder alles mehr als billig zusammenkaufen kann> würde ich gern alles von grund auf allein machen
Wie, "von Grund auf"? Der einzige Unterschied zum Verkabeln fertiger
Baugruppen wäre in dem Fall doch wirklich nur das Bestücken / Löten.
Sollte diese meine Vermutung aber NICHT zutreffen, dann verstehe ich
immer noch nicht (nicht wirklich), was Du willst, und auch nicht,
wie Du das genau zu erreichen gedenkst.
Ingolf O. schrieb:> Weil da u.U. keine Layouts zu finden sind? Er will ja seine Produkte> selbst verkaufen und nicht potenziellen Nachbauern zum Fraß vorwerfen!
So, will er das? Wenn es tatsächlich ("nur") um die Auswahl eines
Layouts oder auch einer fertigen Leerplatine zwecks Gewinnerzielung
durch Bestückung ginge, wieso hat er das (imho) nirgends erwähnt?
Stattdessen:
bernte schrieb:> hab noch einige kisten Vinyl aus ende der 90er / jahrtausendwende> das erste wäre Lambda - hold on tight, und so ein paar platten von bush> records die ich mal wieder reinziehen möchte
Oder stehen irgendwo auch nur Anhaltspunkte dafür? Sehe ich gerade
nicht.
(Macht nichts, ich übersehe häufiger mal ganze Wälder hinter
Grashalmen.)
Jedenfalls sind die zuletzt erteilten Ratschläge / gegebenen Tipps
(obwohl freilich m. o. w. "allgemein") natürlich nicht schlecht, aber
ich (für meinen Teil) suche immer noch nach einer konkreten Zielsetzung,
wobei man ebenso konkret helfen könnte.
Und natürlich bin ich schwer beleidigt, daß auf meine (vielleicht ja
einzig zielführenden - stellt sich vielleicht noch heraus) Fragen
überhaupt_nicht eingegangen / geantwortet wurde... ;-P
hallo 2 Sichtweisen
die aussage bezog sich nicht auf mich sonder auf die verlinkte seite wo
Schaltungen vorgestellt wurden
Ingolf O. schrieb:
> Weil da u.U. keine Layouts zu finden sind? Er will ja seine Produkte> selbst verkaufen und nicht potenziellen Nachbauern zum Fraß vorwerfen!
So, will er das? Wenn es tatsächlich ("nur") um die Auswahl eines
Layouts oder auch einer fertigen Leerplatine zwecks Gewinnerzielung
durch Bestückung ginge, wieso hat er das (imho) nirgends erwähnt?
Stattdessen:
was ich möchte
bewährtes und erprobtes Konzept
kein super high für mehrere tausend euro
wenn es geht mit aktuell erhältlichen Komponenten (keine exotische
Bauteile)
was ich kann
platinen herstellen
Bauteile beschaffen
Löten
einige messungen vornehmen (multimeter, 2CH 50mhz Oszi)
Gehäuse bauen
bin jetzt fast so weit demotiviert das ich mir einfach zwei
monoverstärker mit je 68w LM3886 aufbaue
bernte schrieb:> was ich möchte
Du hast IMMER noch nicht beschreiben, was du BRAUCHST
(das hat 2 Sichtweisen mehrfach gefragt)
Welche Lautsprecher hast du, wie viel Watt brauchen die ?
Hast du einen Vorverstärker mit Eingangswahlschalter und Klangregler.
Brauchst du Subwoofer-Trennweiche oder sonstwas ?
> Du hast IMMER noch nicht beschreiben, was du BRAUCHST>> (das hat 2 Sichtweisen mehrfach gefragt)>> Welche Lautsprecher hast du, wie viel Watt brauchen die ?
die werden da passend zum verstärker gebaut oder beschafft, najs bauen
wäre mir lieber hab ja eh alles rumliegen
>> Hast du einen Vorverstärker mit Eingangswahlschalter und Klangregler.
ein Vorverstärker? nein- du meinst wegen dem Plattenspieler
wäre mir lieb wenn zusätzliches klambamsel entfällt und man einfach das
gängigste anschließen kann (Tapedeck und tuner brauch ich aber nicht
:-)) )
soll eher so Richtung Vinyl, dab+, und Smartphone gehen
>> Brauchst du Subwoofer-Trennweiche oder sonstwas ?
nix mit extr subwoofer
möchte ein 2kanal amp
2 Sichtweisen schrieb:> Ingolf O. schrieb:>> Weil da u.U. keine Layouts zu finden sind? Er will ja seine Produkte>> selbst verkaufen und nicht potenziellen Nachbauern zum Fraß vorwerfen!>> So, will er das? Wenn es tatsächlich ("nur") um die Auswahl eines> Layouts oder auch einer fertigen Leerplatine zwecks Gewinnerzielung> durch Bestückung ginge, wieso hat er das (imho) nirgends erwähnt?> Stattdessen:bernte schrieb:> die aussage bezog sich nicht auf mich sonder auf die verlinkte seite wo> Schaltungen vorgestellt wurden
Haha... breiter Grashalm. :( ...oder war das ein Eichenblatt?)
Michael B. schrieb:> Du hast IMMER noch nicht beschreiben, was du BRAUCHST
So ist es. Danke, Michael. Ich hatte zwar sehr viele Fragen gestellt,
die nach den benötigten Spezifikationen aber sind doch mit Abstand die
wichtigsten. (Und ja, auch die nach Vollständigkeit Zusatzgeräte
Quelle / etc., alles halt eigentlich...)
bernte schrieb:> die (Speaker) werden da passend zum verstärker gebaut oder beschafft,> najs bauen wäre mir lieber hab ja eh alles rumliegen
Aha - dann ist immer noch unwichtig, was dabei wie laut beschallt werden
kann.
Leg Dich doch mal (auf was sinnvolles) fest, Mensch. Oder nenne die
Umstände.
bernte schrieb:> bin jetzt fast so weit demotiviert das ich mir einfach zwei> monoverstärker mit je 68w LM3886 aufbaue
Das ist nicht die schlechteste Idee! Halte dich dabei an das Datenblatt;
nicht an esoterisch verhumbugte Schaltungs-Designes.
Und kuck dir auch den TDA7294 an.
Beides für Home-HiFi ganz hervorragende Chips. Nachteil: der Lerneffekt
geht fast gegen Null.
>> Leg Dich doch mal (auf was sinnvolles) fest, Mensch. Oder nenne die> Umstände.
ich würde gern einfach nur einen guten verstärker bauen mit dem man
musik hören kann
ein Lautstärkeregler wäre noch gut
ich hoffe das ist sind genug infos
Okay, es geht also um Stereo fürs z.B. Wohnzimmer (nehme ich jetzt, wie
Achim, einfach mal an). Glaub mir, wenn Du keinen Subwoofer mit Tiefgang
willst, braucht man gar nicht über 100W. Nicht einmal mit Speakern
niedriger Empfindlichkeit.
2 Sichtweisen schrieb:> Okay, es geht also um Stereo fürs z.B. Wohnzimmer (nehme ich> jetzt, wie> Achim, einfach mal an). Glaub mir, wenn Du keinen Subwoofer mit Tiefgang> willst, braucht man gar nicht über 100W. Nicht einmal mit Speakern> niedriger Empfindlichkeit.
mein 60w Lötkolben brauch ich auch meistens nicht trotzdem schön ein
paar watt mehr zu haben als man benötigt, zumal die paar watt von den
Mehrkosten meist wenig unterschied machen
also du liegst richtig, angenehme Beschallung für den Wohnraum, einigen
wir uns darauf, wäre natürlich toll wenn ich den plattenspieler da ohne
zusätzliches klambamsel einfach anschließen kann
Es kommen einige Chips in Frage (Achims Tipps sind 2 der bekanntesten
überhaupt), die Entscheidung liegt da bei Dir.
Was soll(en) denn die Quelle (oder die Quelle-N ?) sein? Nicht alles,
was ein Audio-Signal ausgibt, tut das mit dem selben Pegel.
Vielleicht reicht ein simples (logarithmisches) Potentiometer als
Spannungsteiler für die Lautstärke-Einstellung. Wird sich noch
herausstellen.
Je nach gewünschter Audioquelle (und damit vielleicht erforderlicher
Abschwächer / Puffer /Vorverstärker Schaltung) findet man dann bestimmt
schon ein oder mehrere Layouts, welche das benötigte mit einschließen.
Allerdings manches mal nicht vom Hersteller, sondern in Foren. (Dabei
wiederum meist mit Anmeldepflicht - aber das kostet doch nichts?)
Hallo,
> ich würde gern einfach nur einen guten verstärker bauen mit dem man> musik hören kann
Schau dir mal die folgende Internetseite an:
http://leachlegacy.ece.gatech.edu/lowtim/
Da wird der Entwurf, die Funktion und der Nachbau einer Audio-Endstufe
im Detail beschrieben.
Ebenfalls eine gute Quelle sind die alten Elrad-Hefte. Im Laufe der
Jahre sind da unzählige Bauvorschläge mit unterschiedlichsten Konzepte
erschienen, die ebenfalls jeweils im Detail beschrieben sind. Du kannst
sie als Elrad-Archiv in Form einer DVD beim Heise-Verlag kaufen.
Sehr ins Detail geht auch das Buch
"Designing Audio Power Amplifiers" von Bob Cordell. Das ist aber nur
dann ratsam wenn du dich wirklich von Grund auf mit dem Entwurf von
Audio-Verstärkern beschäftigen willst.
> ich hoffe das ist sind genug infos
Für mich ja, aber viele "Experten", die offensichtlich gewohnt sind nur
nach genau definierten Pflichtenheften vorzugehen, sind damit scheinbar
überfordert.
rhf
bernte schrieb:> wäre natürlich toll wenn ich den plattenspieler da ohne> zusätzliches klambamsel einfach anschließen kann
Sorry, Post verspätet abgeschickt.
Dazu brauchst Du einen Phono-PreAmp. Den kannst Du aber freilich ins
gleiche Gehäuse bauen. Und das Ganze mit einer Umschaltung versehen.
Roland F. schrieb:>> ich hoffe das ist sind genug infos>> Für mich ja, aber viele "Experten", die offensichtlich gewohnt sind nur> nach genau definierten Pflichtenheften vorzugehen, sind damit scheinbar> überfordert.
Zugegeben können Nachfragen nervig sein. Und durch Zufall kann die
Lösung auch ohne vorh. vollst- Angabe aller Daten /Umstände funzen -
kann...
Für Ratgeber aber ist das wohl noch nerviger, das Nötige erst allmählich
im Threadverlauf erbetteln / aus der Nase ziehen zu können.
Also: Schön, daß Du Dich (im Sinne der Verhinderung seines
Motivationsverlustes) "auf berntes Seite stellst" - aber 100% richtig
liegst Du damit nicht.
bernte schrieb:> ich würde gern einfach nur einen guten verstärker bauen mit dem man> musik hören kann>> ein Lautstärkeregler wäre noch gut
Passt der
https://www.conrad.de/de/stereo-verstaerker-renkforce-e-sa9-2-x-12-w-silber-metallic-dunkel-braun-350134.html
Das gibt es sogar den Schaltplan zu:
http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/350000-374999/350134-sp-01-en-RENKFORCE_E_SA9_MINI_VERSTAERKER.pdf
Dazu noch einen MD RIAA-Entzerrer http://sound.whsites.net/project06.htm
vor den Aux Eingang und fertig, der LM1875 enthält rudimentäre
Schutzschaltungen gegen Kurzschluss, SOA und Übertemp.
Die technischen Daten des LM1875 von unter 0.02% THD an 8 Ohm sind
jedenfalls besser als die deines (noch nicht vorhendenen) Lautsprechers.
JETZT kommt dein Gemecker, ich höre es schon. 12W sind dir zu wenig,
dabei hast du nicht mal Lautsprecher und kannst mit deren fehlender dB/W
Angabe nicht sagen wie laut es denn werden würde, 0.02% sind dir zu
schlecht, aber meist du du kaufst Lautsprecher die zumindest so gut sind
daß dieser Wert wirklich auffällt ?
Natürlich kann man so was auch mit LM3886 aufbauen man braucht grössere
Trafos, Siebelkos und Kühlkörper. Auch an den nicht so überragenden
Daten der IC Verstärer wie Rauschspannungsabstand -90dB kann man drehen
da die Schaltung sowieso einen Klangregler als Vorverstärker besitzt:
Einfach dessen Verstärkung höher drehen und die der Endstufe kleiner
stellen, schon werden die 3uV Input noise nicht auch 63uV verstärkt, und
600 Ohm optimale Quellimpedanz erreicht.
Wenn man aber wirklich ws Gutes tun will, spendiert man ein DC
Ausgangsrelais damit die teuren Boxen nicht kaputt gehen wenn der IC
doch mal durchlegiert.
https://www.ebay.de/itm/Audio-LM3886-Amplifier-Board-DIY-Kit-for-HiFi-With-Speaker-Protection-/272308513795
Ja, es gibt auch 0.002% Verstärker und sogar 0.0002% Halcro DM68, aber
beides kannst du nicht messen und nicht hören, und schon ein schlechtzer
Kondensator beim Aufbau versaut dir solche Daten, du MUSST um so was zu
erreichen also messen.
bernte schrieb:> wäre natürlich toll wenn ich den plattenspieler da ohne> zusätzliches klambamsel einfach anschließen kann
Wenn das so aussieht, würde ich Dir raten, mit dem
Vorverstärker/Entzerrer zu beginnen. Alles was dort an Rauschen und
Brummen einstreut, wirst Du in der Endstufe nicht mehr los.
Die Endstufen selbst sind dagegen nebensächlich!
soul e. schrieb:> Google mal nach "Douglas Self",> "blameless amplifier". Der Mann hat einige interessante Konzepte> vorgestellt, gedruckt vor allem in der Electronics World/Wireless World.
Seine B-Endstufe gefällt mir richtig gut! Leider brauche ich soetwas
nicht mehr. In der Wireless World wurde in den 70ern auch groß über
"Quad"-Endstufen diskutiert. Gibt es soetwas heute noch?
In den Anfängen von Elektor gab es den "Edwin" Verstärker. Für die
damaligen Verhältnisse war er einfach nachzubauen und für damalige
Verhältnisse auch gut, wenn man zuvor nur Röhren kannte ;-)
bernte schrieb:> So, will er das? Wenn es tatsächlich ("nur") um die Auswahl eines> Layouts oder auch einer fertigen Leerplatine zwecks Gewinnerzielung> durch Bestückung ginge, wieso hat er das (imho) nirgends erwähnt?
Dann hast Du auf der Elliot-Seite den Button <Pricelist> wohl übersehen!
=> http://sound.whsites.net/pcb/pricelist.html
Ingolf, ich bitte um Entschuldigung. Ich hatte ein (Eichen-)Brett
vorm Kopf, und geriet so in meiner Blindheit auf den (Eichen-)Holzweg
- als Steg führend auf die falsche (Eichen-)Titanic.
Ich hatte ja gleich so ein komisches Gefühl, weshalb ich schrob:
2 Sichtweisen schrieb:> (Macht nichts, ich übersehe häufiger mal ganze Wälder hinter> Grashalmen.)
Folglich bin ich noch um ein gutes Stück blinder und dämlicher,
als Du es mir (Deiner Vermutung folgend) zugetraut hättest. :-P
Und deshalb schreibe ich auch besser nichts mehr hier. Der Thread ist
speziell für mich ein gefährliches (Eichen-)Parkett, äh... -Pflaster.
Ingolf O. schrieb:> bernte schrieb:> So, will er das? Wenn es tatsächlich ("nur") um die Auswahl eines> Layouts oder auch einer fertigen Leerplatine zwecks Gewinnerzielung> durch Bestückung ginge, wieso hat er das (imho) nirgends erwähnt?>> Dann hast Du auf der Elliot-Seite den Button <Pricelist> wohl übersehen!> => http://sound.whsites.net/pcb/pricelist.html
Hallo Ingo, wieder schön aus dem Zusammenhang gerissen. Habe nur
zitiert, das stammt nicht von mir. Wer einen Thread kommentiert sollte
den auch gelesen haben.
So ich habe mich entschieden.
War heute nochmal im Mediamarkt und hab mir angeschaut was sie da für
teuer Geld verkaufen wollen. Standlautsprecher mit MDF Kunststoff
Beschichtung Stückpreis 333€ haha. Und irgend so ein steril
aussehenden Verstärker für 500€. Blechgehäuse so dünn Coladose.
Was haltet ihr eigentlich davon statt Kühlkörper einfach Alu nutprofil
zu nehmen und die Hohlräume mit Kühlflüssigkeit/ destilliertem Wasser zu
füllen. Diese Profile wäre jeweils die Seitenwände. Vorn und hinten eine
Aluplatte. Boden und Deckel Carbon.
bernte schrieb:>> Hallo Ingo, wieder schön aus dem Zusammenhang gerissen. Habe nur> zitiert, das stammt nicht von mir.
Das hier aber auch nicht, die Schreibung passt nicht.
Achim B. schrieb:> bernte schrieb:>> und die Hohlräume mit Kühlflüssigkeit/ destilliertem Wasser zu>> füllen.>> Ist Scheiße. Nimm Mineralwasser, das klingt nicht so steril.
Oder Wasser aus Lourdes, das wirkt schließlich Wunder.
Lieber TO: Wie soll das Wasser Deinen Verstärker kühlen? Wie im PC mit
Wasserkühlung oder denkst an Siedekühlung?
Ach ihr wieder.
Also das nutprofil hat natürlich keinen so massiven Übergang von innen
nach aussen wie ein richtiger RippenKK. Also da sind immer Hohlräume und
die Abwärme Muss da durch das Aluminium immer einen Umweg zurücklegen.
Also Hohlräume mit Wasser füllen. In die Nuten der Profile lassen sich
gut Boden und Deckel einsetzen.
bernte schrieb:> Also da sind immer Hohlräume und> die Abwärme Muss da durch das Aluminium immer einen Umweg zurücklegen.> Also Hohlräume mit Wasser füllen.
So langsam glaube ich Du verarschst uns hier. Null Plan und wilde
Phantasien. Vergleich mal die Wärmeleitfähigkeit von Wasser mit der von
Luft und dann mit der von Alu.
aber die wärmekapazität von wasser ist ca 4,5 mal höher als die von alu
was ist also so verkehrt daran hohlräum im alu Profil mit wasser zu
füllen
anstatt durch extrem große Kühlrippen wärme von alu and die umluft
abzuführen
außerdem zu beachten übergang alu-luft VS. übergang alu-wasser
die idee ist einfach gut das wird ein Kassenschlager, demnächst gibt es
in der bucht mit wasser gekühlte verstärker Gehäuse für die Audio
Esoteriker zu kaufen ;-)
Aus der W. schrieb:> Frank schrieb:>>> Burmester selektierte jeden Transistor.>> Und? Ist das böse oder gut?
Das zeigt ein unausgegorenes Design.
Ein ordentliches Design benötigt nicht solcherlei Klimmzüge.
Aus der W. schrieb:> Frank schrieb:>>> Burmester selektierte jeden Transistor.>> Und? Ist das böse oder gut?
Das ist fieseste Diskriminierung, das widerspricht dem
Gleichbehandlungsgrundsatz. ;)
Michael X. schrieb:> Der DC-Servo ist doch im Schaltplan drin.> https://audiocreativ.de/download/Ruhestrom-933.pdf
Die Temperaturkompensation gefällt mir nicht.
4 BE-Strecken sollen mit 3 Dioden kompensiert werden.
Mark S. schrieb:> Die Ära der resourcen-fressenden Audio-Endstufen in AB-Technik geht wohl> allmählich ihrem Ende zu. Nun, sei es drum, die Karawane zieht weiter.
AB-Transistorendstufen findet man extrem selten.
A und AB-Betrieb trifft man sehr häufig bei Röhrenendstufen an.
Auch dieser Verstärker hier ist mit seinen 10...15mV / 0,47 Ohm
ca. 30mA Ruhestrom ein B-Verstärker.
LG
old.
Aus der W. schrieb:> AB-Transistorendstufen findet man extrem selten.> A und AB-Betrieb trifft man sehr häufig bei Röhrenendstufen an.
In diesem Falle erweitere ich meine Aussage auf Class-B.
Aus der W. schrieb:> Mark S. schrieb:>> In diesem Falle erweitere ich meine Aussage auf Class-B.>> Dann ist Deine Aussage klar falsch.>> LG> old.
Die Tatsache, dass die überwiegende Mehrzahl der damals verbauten
Transistoren obsolet sind, spricht da eine andere Sprache.
Auch wenn Dir das nicht gefällt, Darius.
Mark S. schrieb:> Die Ära der resourcen-fressenden Audio-Endstufen in AB-Technik geht wohl> allmählich ihrem Ende zu. Nun, sei es drum, die Karawane zieht weiter.
Ressourcenfressend sind die modernen D-Amps.
Werden schon ohne Signal warm, benötigen mehr Bauteile
und sind dank SMD-Technik bei defekt Sondermüll.
Ich gehöre zu den Ersten die D-Amps mit Begeisterung gebaut haben.
http://d-amp.blogspot.de/
Meine Karawane ist schon längst weiter gezogen.
Mark S. schrieb:> Die Tatsache, dass die überwiegende Mehrzahl der damals verbauten> Transistoren obsolet sind, spricht da eine andere Sprache.
Ich finde für jeden obsoleten Transistor da einen mindestens
gleichwertigen oder besseren Ersatz. Deshalb sind die Typen
ja obsolet.
LG
old.
Aus der W. schrieb:> Ressourcenfressend sind die modernen D-Amps.> Werden schon ohne Signal warm, benötigen mehr Bauteile> und sind dank SMD-Technik bei defekt Sondermüll.
3 Falschaussagen in einem Satz, alle Achtung Herr Experte!
Aus der W. schrieb:> Ich finde für jeden obsoleten Transistor da einen mindestens> gleichwertigen oder besseren Ersatz. Deshalb sind die Typen> ja obsolet.
Mindestens für den Heimbereich.
Um Lautstärken zu erzeugen, wo die Bilder von den Wänden fallen.
Mark S. schrieb:> 3 Falschaussagen in einem Satz, alle Achtung Herr Experte!
Erkläre das mal!
Darius schrieb:> Werden schon ohne Signal warm, benötigen mehr Bauteile> und sind dank SMD-Technik bei defekt Sondermüll.
Muß das (zwingend und immer) alles so zutreffen? Oder:
Könnte das vielleicht doch eine Frage der Ausführung sein?
michael_ schrieb:> wo die Bilder von den Wänden fallen.
Auch diese muß man ja nicht mittels Kleinst-Nägeln (kaum
halb in den Putz ragend) "befestigen" - wenn sie schon
schwerer als 42 Gramm, und ernsthafter Schwingungseinwirkung
ausgesetzt, sein und / oder werden könnten.
Nochmal zur Erklärung
Mark S. schrieb:>> Ressourcenfressend sind die modernen D-Amps.>> Werden schon ohne Signal warm, benötigen mehr Bauteile>> und sind dank SMD-Technik bei defekt Sondermüll.
1. Der Materialeinsatz ist im Vergleich um eine Größenordnung kleiner
2. Der Grundverbrauch o. Signal einer typischen TI-Class-D-Endstufe ist
niedriger als der einer vergleichbaren B-Endstufe bei den üblichen
Ruhestromeinstellungen.
3. Die IC's werden typischerweise Handwarm bei unvergleichbar kleineren
Kühlkörpern - ein ziemlich dümmlicher Äpfel mit Birnenvergleich also.
4. Die Zahl der Bauteile einer diskret aufgebauten B-Endstufe mit
diversen Stromspiegeln, aktiven Stromquellen etc ist bei weitem höher
als bei den von mir verbauten Class-D-Verstärkern. Wobei letztere einen
softstart, Unterspannungs-, Übertemperatur-, Überstrom- und
Kurzschlußschutzschaltungen enthält. Was man von den wenigsten
Class-B-Verstärkern sagen kann.
5. dank SMD-Technik bei defekt Sondermüll - das kann nur jemand äußern,
der nicht in der Lage ist, SMD-Teile aus zu tauschen.
Darius, ich denke, Du magst einfach keine Schaltverstärker...
Wie aber kommt man zu dieser heftigen Abneigung dieses modernen
Kozeptes, welches (zugegeben, erst seit Überwindung so einiger
Kinderkrankheiten) mittlerweile aus vielen Gründen - und nicht
zuletzt der hohen Effizienz, sowie winziger Leistungsbauteile -
zum (jawohl!) ressourcenschonenden Durchbruch kam?
Die Vermutung klingt böse, drängt sich aber praktisch auf:
Warst Du mit Deinem D-Amp schlußendlich vielleicht doch nicht
so zufrieden, wie der (durchaus Begeisterung versprühende) Text
in Deinem Blog vermuten lassen würde?
Du kannst Ort und Richtung "Deiner Karawane" frei festlegen, aber
die Allgemeinheit wird sich weiter in diese Richtung bewegen. Und
aus_Ressourcensicht ist das definitiv gut so.
Mark S. schrieb:> das kann nur jemand äußern,> der nicht in der Lage ist, SMD-Teile aus zu tauschen.
Ich muß gestehen, das fällt auch mir von Jahr zu Jahr schwerer. Mir
kam schon der Gedanke, mal nach einem Bastler-Nachfolger zu gucken -
welcher erst partiell diese Arbeiten (und irgendwann vielleicht ja
sogar Hobby&Teile in Gesamtheit) "übernehmen" könnte.
Findet man niemanden, gäbe es doch tatsächlich ernste Gründe für
"aktive Nachwuchsbildung" - oder nicht? :-C
Mark S. schrieb:> 1. Der Materialeinsatz …
Dann schau Dir mal den LM386 an.
Ein D-Amp lohnt sich erst wenn man permanent hohe Leistung
benötigt (und die Laustsprecher einen schlechten Wirkungsgrad haben).
LG
old.
2 Sichtweisen schrieb:> Ich muß gestehen, das fällt auch mir von Jahr zu Jahr schwerer.
Das geht mir nicht anders. Ich bestücke von Hand mit einer Lupenbrille
und habe mich auf das Format 0805 eingeschossen. Die Grenzen des DIY
liegen für mich bei SMD0402 und jeglicher Art von ball-grid-arrays.
Aus der W. schrieb:> Da ist ein D-Amp völliger Schwachsinn.
Gerade da möchte man Strom sparen, d.h. die hohe Effizienz des Class-D
ist ein großer Vorteil.
Viele Receiver im Heimbereich sind heute Class-D, da sehr kostensparend
(kein bzw. erheblich kleinerer Kühlkörper nötig). Auch enthalten sie
umfangreiche Schutzschaltungen, sie sind daher unkaputtbar.
Auch im PA-Bereich haben sie sich durchgesetzt. Man spart nicht nur
viele kW Anschlußleistung, sondern auch Kühlaufwand und
Transportgewicht.
Aus der W. schrieb:> Mark S. schrieb:>> Dann schau Dir mal die Audio-Verstärker in Deinem Handy an.>> Da ist ein D-Amp völliger Schwachsinn.>> LG> old.
Aha, verstehe, (Alters-)starrsinn. Weitere Diskussionen mit Dir sind
sinnfrei.
Mark S. schrieb:> Aha, verstehe
Du verstehst gar nichts.
Peter D. schrieb:> Gerade da möchte man Strom sparen, d.h. die hohe Effizienz des Class-D> ist ein großer Vorteil.
Bei so geringen Ausgangsleistungen sparst Du mit einem
D-Amp keinen "Strom".
LG
old.
hallo liebe Mikrocontrollaner,
danke für Eure Zeit und Mühe hier was zu schreiben,
ich hab die letzten Tage nochmal damit verbracht im diyaudio Forum zu
stöbern und bin auf ein paar nette Leute gestoßen die mit dem Bauen von
Verstärkern echt schon eine Menge Erfahrung gesammelt haben.
Ich denke, dass auch die etwas grobtönigen Beiträge hier im Forum dazu
beigetragen haben das ich nicht das Falsche nachbaue und mein Geld zum
Fenster rauswerfe.
Mittlereile habe ich echt gute vorlagen zum Nachbau dem symasym erhalten
und werde da mal meine Zeit reinstecken.
bernte schrieb:> echt gute vorlagen zum Nachbau dem symasym
Oxymoron.
> und werde da mal meine Zeit reinstecken.
Ja, verschwende sie. Danach kannste nen ordentlichen Verstärker bauen.
> bin auf ein paar nette Leute gestoßen die mit dem Bauen von> Verstärkern echt schon eine Menge Erfahrung gesammelt haben.
So nett können die nicht sein, wenn sie dir diesen Amp empfehlen.
Erfahrungen haben sie vielleicht gemacht, echtes know-how ist es aber
nicht. Einäugige, Blinde und so...
ich wer sonst schrieb:> So nett können die nicht sein, wenn sie dir diesen Amp empfehlen.> Erfahrungen haben sie vielleicht gemacht, echtes know-how ist es aber> nicht. Einäugige, Blinde und so...
Da Du ja offenbar der Vollchecker bist, solltest Du Deine nebulösen
Andeutungen auch mal mit konkreten Fakten untermauern.
Mark S. schrieb:> auch mal mit konkreten Fakten untermauern
Na ja, Deine Kritikpunkte treffen auch auf diesen zu:
http://www.lf-pro.net/mbittner/Sym5_Webpage/Images/Symasym5_2.GIF
Das ist kein d-amp:
Mark S. schrieb:> Die Ära der resourcen-fressenden Audio-Endstufen in AB-Technik geht wohl> allmählich ihrem Ende zu. Nun, sei es drum, die Karawane zieht weiter.
Die Transistoren sind zu selektieren:
Mark S. schrieb:> Aus der W. schrieb:>> Frank schrieb:>>>>> Burmester selektierte jeden Transistor.>>>> Und? Ist das böse oder gut?>> Das zeigt ein unausgegorenes Design.> Ein ordentliches Design benötigt nicht solcherlei Klimmzüge.ich wer sonst schrieb:> So nett können die nicht sein
Sind die auch nicht, eigene Erfahrung.
LG
old.
Mark S. schrieb:> Da Du ja offenbar der Vollchecker bist, solltest Du Deine nebulösen> Andeutungen auch mal mit konkreten Fakten untermauern.
symasym hat eine (bekannt) schlechte Linearität. Die DC
Übertragungsfunktion hat eine krumme Kennlinie - entsprechend schlecht
ist der Klirrfaktor. Leerlaufklirrfaktor ohne äußere Gegenkopplung 5~%
1Khz eher bescheiden ;)
gute Verstärker liegen bei =/<1% ... aber die Leute mögen es, vielleicht
weil viel Arbeit/Geld drin steckt ...
tuutuuut schrieb:> symasym hat eine (bekannt) schlechte Linearität. Die DC> Übertragungsfunktion hat eine krumme Kennlinie
JFETs am Eingang sollten das Problem lösen.
LG
old.
tuutuuut schrieb:> symasym hat eine (bekannt) schlechte Linearität. Die DC> Übertragungsfunktion hat eine krumme Kennlinie - entsprechend schlecht> ist der Klirrfaktor. Leerlaufklirrfaktor ohne äußere Gegenkopplung 5~%> 1Khz eher bescheiden ;)
Die DC-Übertragungsfunktion ist bei einem reinen AC-Verstärker wohl eher
zweitrangig. Der Klirrfaktor der realen Schaltung ist im grünen Bereich,
wen interssiert da der Klirrfaktor ohne Gegenkopplung?
Natürlich kann man, bei entsprechendem Aufwand, beim THD noch mehrere
Nullen hinter dem Komma erreichen. Fragt sich nur was das bringen soll.
Insgesamt sehe ich erstmal keinen Grund, dieses grundsolide Konzept
abzukanzeln.
Mark S. schrieb:> sehe ich erstmal keinen Grund, dieses grundsolide Konzept> abzukanzeln.
Du hast doch selbst zwei Gründe genannt,
die auf beide Verstärker zutreffen.
Mark S. schrieb:> Die DC-Übertragungsfunktion ist bei einem reinen AC-Verstärker wohl eher> zweitrangig.
Eine BE-Diode ist als Spannungs-Strom-Converter sehr nicht linear.
Egal ob AC oder DC. Das ist einer der Gründe da JFets einzusetzen.
Vorbilder gibt es ja genug dafür. Also was spricht dagegen?
LG
old.
Mark S. schrieb:> Die DC-Übertragungsfunktion ist bei einem reinen AC-Verstärker wohl eher> zweitrangig.
Nein. Die DC-Übertragungsfunktion ist DIE Übertragungsfunktion des
Verstärkers. Auch das AC-Signal (bei nicht zu großen Frequenzen) läuft
auf dieser Kennlinie entlang und bekommt die Krümmung als Verzerrung
aufgedrückt.
Deswegen kann man an der ganz einfach zu ermittelnden DC-Kennlinie
schnell erkennen, was der Verstärker bei AC macht, ohne aufwändig
Klirrmessungen bei unterschiedlichen Pegeln machen zu müssen. Das ist
eine gute Methode Schaltungen zu vergleichen.
Mark S. schrieb:> Insgesamt sehe ich erstmal keinen Grund, dieses grundsolide Konzept> abzukanzeln.
Da ist überhaupt nichts grundsolide.
Der erste Diff wird vom zweiten unsymmetrisch belastet, weil dort der
eine Transistor in Kaskode arbeitet, der andere aber nicht und an seinem
Kollektor der volle Ausgangshub anfällt.
Der zweite Diff muss der vollen Ausgangshub (+-30V...35V) liefern. Ein
Diff verträgt für 1% Klirr aber nur 18mV Differenzeingangsspannung.
Seine Verstärkung müsste also immer bei mindestens 2000 (66dB) liegen,
um das zu erreichen. Die Verstärkung der zweiten Diff im SymAsym ist
aber viel keiner, er wird somit am Eingang übersteuert.
Peter D. schrieb:> Könnte mal jemand den Link zum konkreten Schaltplan des SymAsym> posten,> über den hier gesprochen wird.
die Schaltbilder von mbittner sind plötzlich nicht mehr erreichbar. ;-)
http://www.ampslab.com/Images/bi120/bi120_schema.gif
Einfach nach symasym Schema suchen.
LG
old.
Peter D. schrieb:> Könnte mal jemand den Link zum konkreten Schaltplan des SymAsym posten,> über den hier gesprochen wird.
Hurra, jetzt darf ich auch mal: "Google kaputt?"
Nein, der SymAsym wurde über Jahre hinweg im HiFi-Forum diskutiert und
ebenda "entwickelt", so dass es sich lohnt, dessen Entstehungsgeschichte
genau DA (also HiFi-Forum) nachzulesen. Es spiel dabei keine Rolle, ob
diese Endstufe Scheiße oder gut ist; man lernt was.
(SymAsym ist überflüssige Scheiße, ist aber meine Privatmeinung. Nicht
weitersagen)
ArnoR schrieb:> Da ist überhaupt nichts grundsolide.>> Der erste Diff wird vom zweiten
Habt Ihr Lust die Mängel der Schaltung in LTspice
zu beseitigen?
LG
old.
Achim B. schrieb:> (SymAsym ist überflüssige Scheiße, ist aber meine Privatmeinung. Nicht> weitersagen)
SymAsym ist die Duetta der Verstärker ;) viel Hype für ein
durchschnittliches "Produkt"
Aus der W. schrieb:> Habt Ihr Lust die Mängel der Schaltung in LTspice> zu beseitigen?
Nein und nein. Weder interessiert mich diese Schaltung, noch würde ich
das mit LTSpice machen.
ArnoR schrieb:> Nein und nein. Weder interessiert mich diese Schaltung
Wenn Jemand mit einem symasym in SG wohnt, können wir
das am Objekt machen für die notwendige Modifikation
der Stromquelle, des Stromspiegels und JFETs im Eingang,
braucht man nicht mal das Layout zu verändern.
LG
old.
HALLO FREUNDE DES GUTEN Ton“s
Ich kann nur über so manche Beiträge staunen.
Möchte aber gleich mal etwas wichtiges auf den Punkt bringen.
Eine Auto DC Offset korrektur über einen handelsüblichen OP ist eine
gute Sache und sollte heute in keinem Verstärker fehlen.Darüber hinaus
spart es das selektieren der Eingangstransistoren. Das selektieren der
Endtransistoren macht nur dann einen Sinn wenn man mehrere parallel
schalten möchte.
Wer versuchen möchte einen NPN mit einem PNP Transistor zu paaren ,den
schlage ich zum Nobellpreis in der Physik vor.
Leute,das ist nicht möglich.
Eine Selektion nach Hfe im Audiobereich ist auch unsinn und
rausgeschmissenes Geld.
Wer seine Lautsprecher schützen möchte ,sollte auf einen DC Protector
nicht verzichten.
Und was die 933 Clone angeht kann ich nur sagen!!!!!!!!
Für das Geld lohnt es sich alle mal.
Betreibe selbst welche.
Alle Transistoren sind original Sanken wo Sanken drauf steht.
Zum Sound kann ich nur sagen;sie klingen sehr gut.Allerdings abhängig
vom Netzteil.
Ich betreibe sie mit einem 2x 35 Volt RK Trafo von Schuro über ein
stabilisiertes Audio Netzteil
RUHESTROM 100 mA pro Pfad.
Wer den China Sanken aber nicht traut kann sie aber auch mit den Toshiba
1943 / 5200 betreiben.Klingt auch noch recht gut.
Allerdings die Sanken klingen tatsächlich besser.Sind eben Ringemitter.
Derzeit Clone ich die 933 China Clone auf High End Niveau.
Aber den Oberexperten sollte mal gesagt sein.Ob völlig symetrischer oder
unsymetrischer Aufbau einer Endstufe sagt nichts über den Klang oder die
Qualität aus.
Dirk J. schrieb:> Ob völlig symetrischer oder> unsymetrischer Aufbau einer Endstufe sagt nichts über den Klang oder die> Qualität aus.
Da können wir uns ja heute Abend beruhigt schlafen legen.
Dirk J. schrieb:> Derzeit Clone ich die 933 China Clone auf High End Niveau.
So klingt dein Beitrag, nach viel Geschwurbel.
Messwerte fehlen, wie immer bei audiophil Verirrten.
Dirk J. schrieb:> Audiophil verirrt sind meiner Meinung nach diejenigen die auf Messwerte> stehen anstatt Musik zu hören.
Na ja, du tust so, als ob das ein Gegensatz wäre.
Gute Messwerte dokumentieren, dass der Verstärker in Ordnung (ohne
Verfälschung des Original-Signals) ist. Damit kann ich dann gut Musik
hören.
Ja, man kann auch durch ausgiebiges Vergleichshören die Schwächen eines
Verstärkers erkennen. Schneller, nachvollziehbarer und vergleichbarer
geht es aber messtechnisch.
Dirk J. schrieb:> Ich sagte es bereits eingehend,so manche beiträge lassen mich erstarren.
Mich auch, z.B. deine.
Im übrigen bist hier irgend wie im falschen Forum. Vielleicht solltest
du dich mal hier umsehen:
www.open-end-music.de
Die Leser dort interessieren sich sicherlich sehr für z.B. die
klanglichen Vorteile von Transistoren mit Ringemittern gegenüber
"normalen" Exemplaren.
rhf
Dirk J. schrieb:> Audiophil verirrt sind meiner Meinung nach diejenigen die auf> Messwerte stehen anstatt Musik zu hören.
So wie Burmester.
Nennt keine Daten zu seinen Verstärkern ausser den Preis.
Da kann er beliebigen Schrott verkaufen, und der Kunde darf nicht mal
meckern.
So was ist schlicht unseriös, genau wie die chinesischen Replikanten.
Aber so lange dem Audiophilen nur der Preis in den Ohren klingt, ist ja
alles ok.
Leute, die auf Technik angewiesen sind, wie im Tonstudio, werden sich
solchen Schrott nicht in die Bude stellen.
Dann schau dir mal den Schaltplan der 933 Clone an.Diese Schaltung ist
blitzsauber Aufgebaut.“Symetrischer Aufbau “
Current feedback Dioden im Differenzverstärker.BC639 /BC640.
Im Spannungsverstärkerteil befinden sich Sanken Transistoren sowie auch
im
Stromverstärkerteil.
Die Widerstandswerte für die Basisvorspannungen wurden perfekt
berechnet.
Kein Kondensator im Signalweg.
Alles perfeckt an den Teilchen.
Messwerte werde ich bekannt geben wenn meine geklonten Clone modifiziert
sind.
Fazit: Für 50 Euro das Paar sind es hervorragende Endstufen auch für
kritische Lautsprecher.
Das Netzteil sollte man mit 100 Euro pro Kanal berechnen zzgl.Gehäuse
ca.50 Euro.
Also für rund 300 Euro kann man sich erstklassige Endstufen bauen.
Aber in erster Linie macht ja Gefallen schön.Also jeder so wie er mag.