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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Lauflicht Schieberegister brennt mir durch.


Autor: Bastian Joe (basjoe)
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Hallo liebe Mikrocontrollergemeinde,

Ich bin recht neu hier und habe ein Problem mit meiner elektrischen
Schaltung die ich mir zusammengesetzt habe.


Die Schaltung soll mit zwei Bewegungsmeldern des Types HC-SR501 in
Laufrichtung jeweils zwei Schieberegister Typ 74HC595 je Laufrichtung
mit High durchschalten.


Die Schieberegister widerum geben ihr Signal auf die Treiber Typ
ULN2003A und schalten damit 12V für die LED Streifen durch.


Ich habe schon soweit alles zusammengelötet nur habe ich noch einige
Unklarheiten und einen Fehler der mir Kopfschmerzen bereitet.

Testweise habe ich am Ersten und am letzten Ausgang einen Lampenstreifen
angeschlossen.


Seitdem ich Pulldownwiderstände an die Dateneingänge der Schieberegister
gelötet habe um die Eingänge zu stabilisieren lief das ganze ein wenig
aus dem Ruder.


Die Lampen leuchten nun dauerhaft,
obwohl die Dateneingänge der Schieberegister mit 10kOhm Widerständen auf
null Volt gezogen werden.


Ich habe den Verdacht, dass der Dateneingang rückwärts läuft und deshalb
der Strom über den Pulldownwiderstand geht und daher im IC irgendwas
abbrennt.


Die Eingänge bekommen interessanterweise kein Signal und die
Schieberegister schalten dennoch durch.
Ich habe mit einem Multimeter schon sämtliche Kontakte auf Kurzschlüsse
durchgemessen aber ohne Erfolg.


Anbei werde ich die Layouts von den Lochrasterplatinen beifügen.
Die Ausgänge des ersten Boards gehen direkt zum Diodenboard welches dann
paarweise auf die Treiber geht.


Die Pulldownwiderstände sind 10KOhm groß und Trennkondensatoren 100nF
sind auch mittlerweile unter die ICs gelötet(passen ganz gut in die
Sockel)


Nach berühren des Kontaktes STCP brennt das Schieberegister kurzerhand
durch und schliesst Reset und GND kurz wie ich feststellen musste.

Danach folgt logischerweise, dass der 7805 Spannungswandler sehr schnell
heiss wird und die Lampen dunkler werden.



Ich hoffe ihr könnt mir ein paar Ratschläge geben weil mir so langsam
die Ideen ausgehen.

Lötfehler könnte halt immernoch sein aber ich gehe erstmal nicht davon
aus.


Die Platine ist recht eng und gequetscht daher stellt mir rhuig Fragen
falls irgendwas nicht klar sein sollte.


Wie gesagt ich habe nicht so viel Ahnung von ICs und brauch ein paar
Denkanstöße und Ratschläge.


Danke schonmal ! :)

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Autor: HildeK (Gast)
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Bastian J. schrieb:
> Anbei werde ich die Schaltpläne von den Lochrasterplatinen beifügen.

Das sind Layouts, keine Schaltpläne. Die solltest du dringend zeichnen, 
sonst muss jeder potentielle Helfer zuerst ein Reverse-Engineering 
machen.

Zur Überschrift: was brennt durch? Die LEDs, die Schieberegister? Brennt 
durch heißt letztlich, danach ist was kaputt. Was ist kaputt nach 
welcher Aktion?

Autor: Bastian Joe (basjoe)
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HildeK schrieb:
> was brennt durch? Die LEDs, die Schieberegister? Brennt
> durch heißt letztlich, danach ist was kaputt. Was ist kaputt nach
> welcher Aktion?

Habe ich gerade nochmal im Text korrigiert.
Danke für die Hinweise.

Den Schaltplan werde ich schnellstmöglich nachreichen,
gibt es da zufällig n ganz nettes programm zu was man empfehlen kann und 
nichts kostet?
Ich habs zwar simuliert mit Multisim aber dort liefen die ULN2003A 
Treiber nicht wirklich.

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Autor: Thomas Eckmann (Firma: Thomas Eckmann Informationst.) (thomase)
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Bastian J. schrieb:
> Ich habs zwar simuliert mit Multisim aber dort liefen die ULN2003A
> Treiber nicht wirklich.

Aber aufgebaut hast du es trotzdem?

Bastian J. schrieb:
> Schaltplan werde ich schnellstmöglich nachreichen, gibt es da zufällig n
> ganz nettes programm zu ?

Mit KiCAD kommt man schnell klar.

Autor: Bastian Joe (basjoe)
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Thomas E. schrieb:
> Aber aufgebaut hast du es trotzdem?

Ja aufgebaut ist es.
Im grunde ist das ganze ja nicht sonderlich schwierig ne Menge 
Transistoren gegen eine Darlingtonschaltung zu tauschen, nur in Multisim 
liess sich das nicht schalten ich nutze das Programm auch nicht sehr oft 
kann gut möglich sein dass das Bauteil ein anderes ist.

Autor: HildeK (Gast)
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Bastian J. schrieb:
> Nach berühren des Kontaktes STCP
Neu ist jetzt STCP? Weder der 595 noch der ULN haben einen Pin mit 
diesem Namen. Und, was heißt Berühren? Womit, mit dem Finger?

Bastian J. schrieb:
> Den Schaltplan werde ich schnellstmöglich nachreichen,
> gibt es da zufällig n ganz nettes programm zu was man empfehlen kann und
> nichts kostet?

Es gehen auch Stift, Papier und Scanner/Foto.
Oder Eagle und andere, da ist aber ggf. etwas Zeit zur Einarbeitung 
erfoderlich.
Schau dir einfach mal Schaltpläne in anderen Threads an ...

Autor: Bastian Joe (basjoe)
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HildeK schrieb:
> Neu ist jetzt STCP? Weder der 595 noch der ULN haben einen Pin mit
> diesem Namen. Und, was heißt Berühren? Womit, mit dem Finger?

Also wenn ich 74HC595 bei google eingebe und auf Bilder schaue sehe ich 
bei fast jedem ST_CP oder STcp oder wie auch immer.
Ist jedenfalls der Pin Nummer 12.

Steht sogar in der Doku im Link wie ich sehe.

HildeK schrieb:
> Schau dir einfach mal Schaltpläne in anderen Threads an ...

Schon zig von gesehen auch schon wegen Beispielen.
Aber das führt auch leider nicht zum Ergebnis in meiner Schaltung bzw. 
zur Problemlösung.

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Beitrag #5422773 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Toxic (Gast)
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Bastian J. schrieb:
> Den Schaltplan werde ich schnellstmöglich nachreichen,
> gibt es da zufällig n ganz nettes programm zu was man empfehlen kann und
> nichts kostet?

http://fritzing.org/download/

Ist einfach und speziell fuer dein Projekt mehr als ausreichend.
Einarbeitungszeit etwa 5 Minuten.....

Autor: Bastian Joe (basjoe)
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Hallo nochmal,
ich habe eine vorläufige Datei erstellt. Muss hier und da noch klein 
korrigiert werden aber im groben stimmt es schonmal.

Autor: Bastian Joe (basjoe)
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Toxic schrieb:
> Bastian J. schrieb:
>> Den Schaltplan werde ich schnellstmöglich nachreichen,
>> gibt es da zufällig n ganz nettes programm zu was man empfehlen kann und
>> nichts kostet?
>
> http://fritzing.org/download/
>
> Ist einfach und speziell fuer dein Projekt mehr als ausreichend.
> Einarbeitungszeit etwa 5 Minuten.....

Das Programm gefällt mir, keine 5 Minuten einarbeitung.
Glaub damit lässt sich das am schnellsten realisieren,
nächster Aufbau kommt ^^.

Autor: Jim Beam (Gast)
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Alle OE (Pin-13) der 4 Register liegen zusammen, alle Ausgänge sind also 
gleichzeitig aktiv!

Die Ausgänge der beiden Schieberegister-Ketten liegen also AUFEINANDER 
und BEKÄMPFEN sich gegenseitig falls die Register-Inhalte nicht EXAKT 
gleich sind! Kein Wunder, dass da jemand stirbt...

Das fällt schonmal sofort auf, ohne näher in die Schaltung einzusteigen.

Autor: Codix (Gast)
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Und wo sind die Strombegrenzungswiderstände für die LEDs ?
Ich sehe keinen einzigen.
Dazu kommt noch der Hinweis von Jim Beam.

Autor: Bastian Joe (basjoe)
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Jim Beam schrieb:
> Alle OE (Pin-13) der 4 Register liegen zusammen, alle Ausgänge sind also
> gleichzeitig aktiv!
>
> Die Ausgänge der beiden Schieberegister-Ketten liegen also AUFEINANDER
> und BEKÄMPFEN sich gegenseitig falls die Register-Inhalte nicht EXAKT
> gleich sind! Kein Wunder, dass da jemand stirbt...
>
> Das fällt schonmal sofort auf, ohne näher in die Schaltung einzusteigen.

Ist das denn schlimm wenn die gleichzeitig aktiv sind ?
OE heisst ja Output enable und demnach gibt er im Ausgang doch die ganze 
Zeit aus was im Schieberegister steht sofern ich das richtig verstanden 
hatte.

Zu den Dioden war mein Fehler und muss es in der Zeichnung noch 
korrigieren.
Die Ausgänge sind jeweils einzeln mit Dioden beschaltet teilen sich zu 
zweit einen eingan des LED Treibers, das ganze muss ja in beide 
Richtungen laufen.
Korrektur folgt später.

Codix schrieb:
> Und wo sind die Strombegrenzungswiderstände für die LEDs ?
> Ich sehe keinen einzigen.
> Dazu kommt noch der Hinweis von Jim Beam.

Aber die LED Streifen haben Widerstände und brauchen demnach keine mehr 
die sollten sicher sein.


Wie gesagt da fehlt auf die Schnelle noch einiges.

Danke schonmal ! :)

: Bearbeitet durch User
Autor: Jim Beam (Gast)
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Ok, Du übst noch mit dem Schaltplan-Editor...
Die Plan ist leider wirklich ganz, ganz übel gezeichnet, schrecklich 
unübersichtlich, also bitte weiter üben...

R2, R5, D4 kannst Du schonmal einsparen.

Und bitte, wirklich bitte:

Veröffentliche NUR DANN, wenn der Plan WIRKLICH (!!) exakt der 
gegenwärtigen Realität entspricht, Du verschwendest sonst die Zeit von 
hilfsbereiten Menschen...

Beitrag #5422800 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Forist (Gast)
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Bastian J. schrieb:
> Printing_Drucke_Schaltplan.pdf

Und bitte, bitte arbeite nicht zu sehr den Orthopäden zu, sondern drehe 
dein PDF gleich so, dass man es lesen kann, ohne sich den Hals zu 
verrenken. Es gibt genug Tools dafür, falls dein PDF Erzeuger das nicht 
vernünftig kann (z.B. PDFSaM https://pdfsam.org/)

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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>> Schau dir einfach mal Schaltpläne in anderen Threads an ...

> Schon zig von gesehen auch schon wegen Beispielen.
> Aber das führt auch leider nicht zum Ergebnis in meiner Schaltung bzw.
> zur Problemlösung.

Du sollst sie Dir anschauen, um zu verstehen, was ein Schaltplan ist und 
wie man ihn ordentlich zeichnet. Wir wollen ja einen Plan von DEINER 
Schaltung sehen, der wird nicht vom Himmel fallen.

Wenn ein IC "spinnt", liegt es häufig daran, dass die 
Spannungsversorgung fehlt oder instabil ist. Hast du ein Oszilloskop? 
Wenn nicht, kaufe Dir wenigstens so ein 20€ NF-Oszilloskop bei Ali 
Express. Das ist 10x besser, als gar keins zu haben.

> Es gehen auch Stift, Papier und Scanner/Foto.

Dazu würde ich für den Anfang raten. Klicki-Bunti Software lenkt anfangs 
zu sehr von der eigentlichen Aufgabe ab. Zum Lernprozess gehört dazu, 
die Zeichnung immer wieder neu zu erstellen und viel Papier zu 
verbrauchen. Übung macht den Meister, Schmerz gehört dazu.

Dein Schaltplan kann nicht stimmen. Bei Q1 und Q2 sind die Basen nicht 
angeschlossen, die Transistoren haben somit keine sinnvolle Funktion.

Die RCLK Anschlüsse der Schieberegister dürfen nicht in der Luft hängen.

Du hast die Ausgänge von jeweils zwei Schieberegistern gegeneinander 
kurzgeschlossen (parallel geschaltet). Ich denke nicht, dass dies 
irgendeinen Sinn ergibt.

Du hast Abblock-Kondensatoren vergessen. Google mal nach diesem 
Stichwort. Die sind WICHTIG.

Die ganzen Dioden zwischen Schieberegister und ULN2003 haben keine 
sinnvolle Funktion.

Ich glaube, ich habe das vor einigen Wochen schon einmal geschrieben: In 
der Zwischenzeit hättest du lernen können, einen Mikrocontroller zu 
programmieren. Dann wärst du längst fertig (ein Arduino Nano + zwei 
ULN2003).

Im Übrigen hättest du TPIC6B595 
(http://www.ti.com/lit/ds/symlink/tpic6b595.pdf) direkt mit den LED's 
verbinden können. ULN2003 und Dioden wären dann entfallen.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Bastian J. schrieb:
> Danach folgt logischerweise, dass der 7805 Spannungswandler sehr schnell
> heiss wird und die Lampen dunkler werden.

Das ist normal, da Ausgänge niemals gegeneinander geschaltet werden 
dürfen!
Der IC kann dabei kaputt gehen.
Willst Du 2 Ausgänge OR verknüpfen, mußt Du dafür ein 74HC32 Gatter 
nehmen.

Du scheinst mit Logik-ICs noch ziemlich auf Kriegsfuß zu stehen. Da 
erscheint mir eine Lösung mit Arduino einfacher. Zumindest muß man da 
bei Fehler nicht alles komplett umlöten, sondern nur neu Flashen. Und es 
kann auch nichts durchbrennen.

Autor: HildeK (Gast)
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Bastian J. schrieb:
> Also wenn ich 74HC595 bei google eingebe und auf Bilder schaue sehe ich
> bei fast jedem ST_CP oder STcp oder wie auch immer.
> Ist jedenfalls der Pin Nummer 12.

Ich habe Google bemüht, das Datenblatt von TI an erster Stelle geöffnet 
und für Pin 12 RCLK gefunden, aber keine STCP.
Und in deinen Bildern von 2:15 Uhr heißt Pin 12 RCLK. Allerdings: Bei 
z.B. Nxperia kann ich deine Zeichenfolge sehen.

Codix schrieb:
> Und wo sind die Strombegrenzungswiderstände für die LEDs ?
> Ich sehe keinen einzigen.

... und ich sehe nicht mal LEDs :-). In dem Fall sind sie wirklich 
überflüssig!

Stefanus F. schrieb:
>>> Schau dir einfach mal Schaltpläne in anderen Threads an ...
>
>> Schon zig von gesehen auch schon wegen Beispielen.
>> Aber das führt auch leider nicht zum Ergebnis in meiner Schaltung bzw.
>> zur Problemlösung.
>
> Du sollst sie Dir anschauen, um zu verstehen, was ein Schaltplan ist und
> wie man ihn ordentlich zeichnet. Wir wollen ja einen Plan von DEINER
> Schaltung sehen, der wird nicht vom Himmel fallen.

@Bastian Joe: Exakt das hatte ich gemeint! Zeichne das, was bei dir 
vorhanden ist und nicht funktioniert in einer gut lesbaren Form (mein 
Hinweis auf andere, gute Pläne sollen dir zeichnerische Anhaltspunkte 
geben), bringe die bisherigen Bemerkungen ein und dann sehen wir weiter.

Autor: Wolfgang (Gast)
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HildeK schrieb:
> ... und ich sehe nicht mal LEDs :-). In dem Fall sind sie wirklich
> überflüssig!

Auch eine Schottky-Diode mag keinen unbegrenzten Strom. Bei 
ausreichender Dimensionierung der Dioden mag es allenfalls sein, dass 
die Stromversorgung zusammenbricht, bevor den Dioden etwas passiert.

Autor: HildeK (Gast)
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Wolfgang schrieb:
> Auch eine Schottky-Diode mag keinen unbegrenzten Strom.

Richtig. Aber so überflüssig bzw. unbrauchbar sie in der Schaltung sind, 
sie gehen auf die Eingänge der beiden ULN, die nicht mal 1.5mA 
aufnehmen.

Autor: Alex W. (Gast)
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Also zum einen treibst du zwei Ausgänge gegeneinander, zum anderen sehe 
ich den Widerstandswert R als irgendetwas. Wenn der zu klein ist, 
fließen zu viel strom beim Baustein.

Aber es wird an den Ausgängen liegen!

Autor: De lete (Gast)
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Lösche den Mist und zeichne den mal neu für nur eine LED.

Wenn das funktioniert, dann die zweite LED dazu nehmen.

Funktioniert immer noch, dann nimm die dritte LED dazu.

Autor: MaWin (Gast)
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Bastian J. schrieb:
> aber im groben stimmt es schonmal.

Sicher nicht.

Du schaltest die Ausgänge von 2 595 gegeneinander und dann über nur 1 
Diode zum ULN2803,
an statt an jeden 595 Ausgang eine Diode und dann die Kathoden der 
beiden Dioden zusammen an den 2803.

Du bist extrem schluderig und unaufmerksam, daher funktionieren deine 
Schaltungen aucb nicht.

Die Abblockkondensatoren denken wir uns mal dazu, du hast sie ja schon 
erwähnt.

Aber die Beschaltung der SER Eingänge ist abstrus.

QH darf direkt an den folgenden SER (und geht zu seiner Diode). QHquer 
brauchst du gar nicht.

Und die Transistoren mit denen du die HC-SR501 Ausgänge in deine 
Schaltung leiten willst, sind falsch.

Da der HC-SR501 nur 3.3V für high liefert, deine Schaltung aber mit 5V 
arbeitet
-kannst du entweder direkt verbinden (ohne irgendwelche Transistoren und 
Widerstände) wenn du 74HCT595 einbaust
-oder brauchst du vorgeschaltete Pegelwandler, da man je 2 Transistoren 
bräuchte
                    +5V --1k--+
                     |        |
                    1k        +-- 74HC595
                     |        |
                     +-------|< BC547
                     |        |E
PIR (3V high) --1k--|< BC547  |
                     |E       |
                    GND      GND
ist 1 IC einfacher, nimm 74HCT00
                +5V
                 |  74HCT00
PIR (3V high) --|>o--|>o-- 74HC595
                 |
                GND

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Ein Hinweis für Schaltpläne:
Powersignale (GND, VCC, 12V usw.) zieht man nicht kreuz und quer. Man 
setzt die Symbole direkt an den gewünschten Anschluß.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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MaWin schrieb:
> QH darf direkt an den folgenden SER (und geht zu seiner Diode).

Nö, dann schiebt es nicht weiter.

Autor: MaWin (Gast)
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Peter D. schrieb:
> Nö, dann schiebt es nicht weiter

Stimmt, QH wird ja erst auf STB hin gesetzt.

Und QHquer heisst gar nicht QHquer also invertierter QH sondern QH' also 
alternativer QH und geht direkt in SER des nachfolgenden 595 ohne 
irgendwelche abstrusen pull down Widerstände.

Autor: Cerberus (Gast)
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Alex W. schrieb:
> Aber es wird an den Ausgängen liegen!

...oder an der Ansteuerung, denn für Bus-Betrieb ist der 595 durchaus
ausgelegt. D.h., man KANN die Q-Ausgänge parallel anschließen.
Allerdings, wenn der OE\ bei allen 595 auf gleichem Potential
liegt, ist das Fehlerbild nachvollziehbar. Da fehlt eben eine
logische Ablaufsteuerung.
Die Dioden im Schaltplan sind jedenfalls überflüssig.

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Bastian J. schrieb:

> gibt es da zufällig n ganz nettes programm zu was man empfehlen kann und
> nichts kostet?

Ja, nennt sich Papier und Bleistift!

Autor: Bastian Joe (basjoe)
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Leute, cool bleiben.
Ich bin nicht als Meister vom himmel gefallen und habe noch 
Missverständnisse mit den ICs, ja.
Unaufmarksam würde ich nicht behaupten und wenn dann muss man nicht 
gleich persönlich werden. Ich geb mir Mühe.

Zu den Ausgängen der Schieberegister benötige ich dann wie ich gehört 
habe weitere xor ics, habe im netz nur von 7486 gelesen gibts da 
vielleicht noch passendere Grössen? Die Ausgänge der Schieberegister 
kann man demnach nicht Paarweise auf die Treiber-Eingänge schalten oder 
doch?

Bin gerade noch auf Arbeit und werde Zeichnung gleich nachreichen. 
Zeichne gerade an der Schaltung auf Papier und will auch deswegen mit 
ICs arbeiten um mir ein Verständnis darüber zu bilden. Die Arduino 
möglichkeit ist daher nicht mein Ziel da ich vllt noch später mehr mit 
ICs basteln will brauch ich Verständnis dazu. Wichtig ist mir erstmal 
Fehler auszumerzen.

Grosse Fehler sind demnach die Ausgänge die paarweise mit dioden auf die 
Treiber-Eingänge geschaltet werden.

Den Eingang werde ich dann direkt mit 3,3V vom PIR schalten der 
Transistor macht ja wenig sinn im Ende, hab ich auch schon bemerkt nur 
wusste keine Möglichkeit da ich den halt gern mit 5V schalten wollte. 
Aber letzten endes scheint das relativ egal zu sein bei dem geringen 
spannungsunterschied.

Gibts noch Anreicherungen?

Autor: Äxl (geloescht) (Gast)
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spannend hier :)
aber: aufgemalt, wie es richtig gehen ~könnte~ mag auch niemand  - haha.
Damals(tm) mit unseren D195 haben wir die Laufrichtung einfach 
umgeschaltet, da wir auch die Eingänge zur freien Verwendung hatten...

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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> aber: aufgemalt, wie es richtig gehen ~könnte~ mag auch niemand  - haha.
Mach doch!

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Äxl (geloescht) schrieb:
> aber: aufgemalt, wie es richtig gehen ~könnte~ mag auch niemand  - haha.

Weil nicht klar wird, was er eigentlich will.
Z.B. wozu wird die Registerfunktion benötigt?
Recht/links schieben geht besser mit dem 74HC299.

Autor: Äxl (geloescht) (Gast)
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genau...

Autor: MaWin (Gast)
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Peter D. schrieb:
> Weil nicht klar wird, was er eigentlich will.

Es gab schon einen ganzen thread zu dem Thema.

Beitrag "Lauflicht und Transistoren"

Richtig aufgebaut könnte seine Schaltung auch funktionieten, schiebt 
halt so viele LEDs wie sekunden der Bewegungsmelder aktiviert wurde

Autor: Rofl (Gast)
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Äxl (geloescht) schrieb:
> genau...

Nachplappern geht einfach

Autor: M.A. S. (mse2)
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Bastian J. schrieb:
> Die Ausgänge der Schieberegister
> kann man demnach nicht Paarweise auf die Treiber-Eingänge schalten oder
> doch?

Dir wurde bereits geschrieben, wie Du das hättest machen sollen:
MaWin schrieb:
> Du schaltest die Ausgänge von 2 595 gegeneinander und dann über nur 1
> Diode zum ULN2803,
> an statt an jeden 595 Ausgang eine Diode und dann die Kathoden der
> beiden Dioden zusammen an den 2803.


Ausserdem:
Bastian J. schrieb:
> Also wenn ich 74HC595 bei google eingebe und auf Bilder schaue sehe ich
> bei fast jedem ST_CP oder STcp oder wie auch immer.
> Ist jedenfalls der Pin Nummer 12.

Du selber hast also irgendwie mitbekommen, dass Pin12 ein Eingang ist. 
Und den hast Du nicht beschaltet. Soetwas geht bei CMOS-ICs 
grundsätzlich nicht. Alle Eingänge müssten beschaltet werden, sonst gibt 
es unweigerlich fehlfunktionen.

Autor: Alex W. (Gast)
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Harald W. schrieb:
> Bastian J. schrieb:
>
>> gibt es da zufällig n ganz nettes programm zu was man empfehlen kann und
>> nichts kostet?
>
> Ja, nennt sich Papier und Bleistift!

Das ist kein Programm!

Autor: eieiei (Gast)
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Alex W. schrieb:
> Harald W. schrieb:
>> Bastian J. schrieb:
>>
>>> gibt es da zufällig n ganz nettes programm zu was man empfehlen kann und
>>> nichts kostet?
>>
>> Ja, nennt sich Papier und Bleistift!
>
> Das ist kein Programm!

doch

Autor: M.A. S. (mse2)
Datum:

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eieiei schrieb:
>> Das ist kein Programm!
>
> doch
Wollt' ich auch gerade antworten. Und noch einen Radiergummi 
dazuempfehlen. :)

Im Ernst: Hier ist eine Person, die gerade Schwierigkeiten mit der 
Schaltungstechnik hat. Diese Person soll nun möglichst schnell einen 
Schaltplan generieren.
Umgang mit einem neuen Programm bedeutet immer geisitgen Aufwand.
Ich würde dem TO empfehlen, diesen nicht jetzt zu treiben, sondern sich 
lieber auf das Problem dieser Schaltung zu konzentrieren.

Schaltpläne mit dem Programm zeichnen, kann er dann später in Ruhe 
lernen.
So dass er in Zukunft zuerst einen Schaltplan zeichnet, danach etwas 
aufbaut und dieses testet und wenn er dann wieder eine Frage hat, der 
Schaltplan schon existiert.

Bis dahin finde ich Papier und Bleistift in Kombination mit einer Kamera 
oder einem Scanner absolut passend.

: Bearbeitet durch User
Autor: Alex W. (Gast)
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eieiei schrieb:
> Alex W. schrieb:
>> Harald W. schrieb:
>>> Bastian J. schrieb:
>>>
>>>> gibt es da zufällig n ganz nettes programm zu was man empfehlen kann und
>>>> nichts kostet?
>>>
>>> Ja, nennt sich Papier und Bleistift!
>>
>> Das ist kein Programm!
>
> doch

Papier und Bleistift war noch nie ein Programm!

Autor: Peter Dannegger (peda)
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MaWin schrieb:
> Es gab schon einen ganzen thread zu dem Thema.
>
> Beitrag "Lauflicht und Transistoren"

Das gehört sich aber gleich an den Anfang gesetzt !!!

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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>>>> Ja, nennt sich Papier und Bleistift!
>>> Das ist kein Programm!
>> doch
>Papier und Bleistift war noch nie ein Programm!

Doch:
https://fix-schreibwaren.de/neu-im-programm-kaweko/
http://www.heinrich-matten.de/html/schreibwaren.html
http://www.schreibwaren-friedrich.de/

Diese Händler und viele weitere nennen es "Programm".

: Bearbeitet durch User
Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Wie wäre es, wenn Ihr mal zum eigentlichen Thema zurückkommt und das 
dämliche Getrolle sein lasst?

Beitrag #5423261 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Bastian Joe (basjoe)
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So ich habe mich kurzerhand doch auf die Gute alte Schule mit Papier
umentschieden und hoffe man kann es soweit gut lesen.

An jeden Schieberegister liegt am DS jeweils ein 10kOhm Pulldown
Widerstand und alle Schieberegister haben einen Trennkondensator mit
100nF.
C1 und C2 sind 100µF vor als auch hinter dem 7805.

Die Schaltung soll halt durch den PIR Bewegungsmelder verursacht die
Lampen nach der Reihe in Laufrichtung einschalten.

Jetzt kann ich mir schon quasi denken nach den ganzen "netten"
antworten, dass die Ausgänge nicht aufeinandergelegt werden sollten.

Nur um missverständnisse zu vermeiden, klappt das jetzt oder eher nicht
mit den Dioden an den Ausgängen.
Der Strom kann doch im grunde nur in richtung der Darlington Schaltung
abfliessen oder nicht ?

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Na den Plan hast du aber kreativ verkürzt. Immerhin ist er trotzdem gut 
lesbar, prima!

Die "Brücken" in der Zeichnung halte ich für überflüssig, hättest du 
einfach gerade durch ziehen können. Verbindungen werden ja eindeutig 
durch Punkte dargestellt.

Ich denke, so kann es funktionieren.

> Der Strom kann doch im grunde nur in richtung der Darlington
> Schaltung abfliessen oder nicht ?

Ja

: Bearbeitet durch User
Autor: M.A. S. (mse2)
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Stefanus F. schrieb:
> Na den Plan hast du aber kreativ verkürzt.
Was gar nicht schlecht ist...


Stefanus F. schrieb:
> ...Immerhin ist er trotzdem gut
Eben! Bzw. vielleicht nicht "trotzdem" sondern deswegen.

Bastian J. schrieb:
> Nur um missverständnisse zu vermeiden, klappt das jetzt oder eher nicht
> mit den Dioden an den Ausgängen.
> Der Strom kann doch im grunde nur in richtung der Darlington Schaltung
> abfliessen oder nicht ?
Hat  Stefanus F. schon beantwortet, auch ich denke, das geht so.

Aber nach wie vor: Du hast unbeschaltete Eingänge (ST_CP), das darf 
nicht so bleiben! (sind die für das Funktionieren Deiner Schaltung nicht 
sogar essenziell? Ich habe keine Zeit, mich da reinzudenken. 
Grundsätzlich folgt aus offenen Eingängen jedoch bei CMOS-Schaltungen 
immer, dass die Schaltung dann macht, was sie will.)



Edit:
Stefanus F. schrieb:
> Die "Brücken" in der Zeichnung halte ich für überflüssig, hättest du
> einfach gerade durch ziehen können. Verbindungen werden ja eindeutig
> durch Punkte dargestellt.
Das ist natürlich richtig. Letztendlich aber Geschmackssache und gerade 
bei handgezeichneten Plänen mit unter gar nicht so schlecht. Schnell 
verursacht irgendein Fliegendreck Missverständnisse und so ist die 
Absicht völlig klar. Mir gefällt es.

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Autor: Bastian Joe (basjoe)
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Gut weil genau so habe ich es derzeit umgesetzt und die Lampen steuern 
derzeit willkürlich an, was wie ich finde recht schwer erklärbar ist 
wenn doch sämtlich DS eingänge mit nem Pulldown von 10kOhm geschaltet 
sind.

Signal geht also nicht rein und dann brennt halt das jeweils letzte IC 
durch.
Soll heissen MR und GND werden kurzgeschlossen und mir ist das erst 
durch zufall aufgefallen als ich mit dem Schraubendreher den ST_CP 
anschluss berührt habe.

Nun habe ich zum STCP gelesen: "Beim Flankenwechsel von LOW zu HIGH wird 
der Inhalt des Schieberegisters in das Speicherregister 
(Ausgangsregister) übertragen. An den Pins Q0-Q7 liegt dann das 
entsprechnede Signal an."
Muss ich diesen nicht dann auch mit einem Takt schalten ?

Ich wunder mich nur da ich im Netz im grunde die mehrheit dieses 
Schaltungsaufbaus mit NE555 ohne beschalteten STCP gesehen habe.

Wenn ja dann muss dieser Takt doch versetzt zum Schieberegistertakt 
sein, da die Daten doch nicht quasi beim reinschreiben schon ausgegeben 
werden können.

Autor: M.A. S. (mse2)
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Bastian J. schrieb:
> alle Schieberegister haben einen Trennkondensator mit 100nF.
Was ist ein "Trennkondensator"? Ich hoffe, Du meinst 
Abblockkondensatoren, die Du an jedem IC direkt von Vcc nach GND 
geschaltet hast!?!


Bastian J. schrieb:
> C1 und C2 sind 100µF vor als auch hinter dem 7805.
100µF am Ausgang? Ist das nicht zuviel? (Blick ins Datenblatt des 7805 
schafft Klarheit.)

Autor: M.A. S. (mse2)
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Bastian J. schrieb:
> die Lampen steuern
> derzeit willkürlich an, was wie ich finde recht schwer erklärbar ist

Überhaupt nicht. Siehe mein Beitrag weiter oben. Offene Eingänge eben.

Autor: M.A. S. (mse2)
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Bastian J. schrieb:
> Muss ich diesen nicht dann auch mit einem Takt schalten ?
Würde ich so sehen, ja.

Bastian J. schrieb:
> Wenn ja dann muss dieser Takt doch versetzt zum Schieberegistertakt
> sein, da die Daten doch nicht quasi beim reinschreiben schon ausgegeben
> werden können.
Auch das würde ich bejahen. Wobei: ich weiß ja nicht, was genau Deine 
Schaltung bezwecken soll. Wenn es nicht schlimm ist, dass ein bestimmter 
Zustand erst einen Tack später erreicht wird, ginge es auch so (sprich: 
es wird etwas ausgegeben, wenn auch jeweils mit einem Takt Verzögerung).

: Bearbeitet durch User
Autor: Peter Dannegger (peda)
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Bastian J. schrieb:
> Nun habe ich zum STCP gelesen: "Beim Flankenwechsel von LOW zu HIGH wird
> der Inhalt des Schieberegisters in das Speicherregister
> (Ausgangsregister) übertragen. An den Pins Q0-Q7 liegt dann das
> entsprechnede Signal an."
> Muss ich diesen nicht dann auch mit einem Takt schalten ?

Das ist richtig oder mit anderen Worten, der 595 ist der falsche IC.
Besser wäre ein 74HC164 gewesen, noch besser ein 74HC299.
Der 299 spart die Doppelung und das ganze Diodengedöns, braucht aber 
einen RS-FF zum Merken der Richtungsumschaltung.

Du kannst beim 595 beide Takte zusammen schalten, dann reagieren die 
LEDs immer einen Takt später.

Autor: HildeK (Gast)
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Bastian J. schrieb:
> Muss ich diesen nicht dann auch mit einem Takt schalten ?

Auf jeden Fall.
Der 595 funktioniert so (Bezeichnungen nach NXPERIA):
Am Eingang DS liegen Daten an, die mit der positiven Flanke von SHCP um 
ein FF weitergeschoben werden. Nach 8 Takten kommen das erste Bit an Q7S 
wieder heraus.
Nur mit einer positiven Flanke an STCP wird der Inhalt des 
Schieberegisters auf die Ausgangsstufen gebracht. Solange an STCP nichts 
passiert, ändern sich die Ausgänge Q0 - Q7 nicht (QS aber schon).
Wenn du SHCP und STCP zusammenlegst, dann wird einen Takt später der 
Inhalt der Eingangs-FF am Ausgang übernommen. Man könnte auch STCP mit 
dem invertierten SHCP betreiben und hätte dann am Ausgang nur einen 
halben Takt Verzögerung oder nur eine ms Delay, wenn du nur einen kurzen 
Puls mit 1ms Länge als Takt verwendest - wieder invertiert zu SHCP.

NXPERIA schreibt zwar im Logikdiagramm an die Ausgangs-FFs 'Latch', was 
implizieren würde, dass ein fester Logikpegel die Ausgangs-FF 
transparent schaltet, aber in der Funktionstabelle wird angegeben, dass 
STCP mit der positven Flanke wirkt. Auch im TI-Datenblatt ist der STCP 
als positive flankengesteuert bezeichnet. Somit dürfte der Begriff 
'Latch' hier faslch sein.
Häufig verwendet wird der 595 als Porterweiterung. Da schiebt man über 
SHCP 8 Bit in das Register und gibt dann einen Takt auf STCP, so dass 
dann alle 8Bit gleichzeitig am Ausgang erscheinen.

Autor: M.A. S. (mse2)
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HildeK schrieb:
> NXPERIA schreibt zwar im Logikdiagramm an die Ausgangs-FFs 'Latch', was
> implizieren würde, dass ein fester Logikpegel die Ausgangs-FF
> transparent schaltet,...
Das hat mich auch gestört.


HildeK schrieb:
> aber in der Funktionstabelle wird angegeben, dass
> STCP mit der positven Flanke wirkt.
Eben.

Autor: c-hater (Gast)
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Bastian J. schrieb:

> Jetzt kann ich mir schon quasi denken nach den ganzen "netten"
> antworten, dass die Ausgänge nicht aufeinandergelegt werden sollten.

Das kann man durchaus machen, dann muss man aber auch die OE-Eingänge 
geeignet ansteuern und darf sie nicht permanent auf Low legen.

Geeignet bedeutet in diesem Zshg.: immer nur höchstens einer der ICs mit 
den paarweise verbundenen Ausgängen darf zu einer Zeit Low-Pegel an 
seinem OE-Eingang haben, niemals beide gleichzeitig.

> Nur um missverständnisse zu vermeiden, klappt das jetzt oder eher nicht
> mit den Dioden an den Ausgängen.

Wenn tatsächlich so beschaltet wie auf dem letzten Plan, dann ja. Die 
beiden Dioden bilden dann je ein "Wired OR" und entkoppeln damit die 
Ausgänge gegeneinander. Allerdings: der finale Sinn dieser 
OR-Verknüpfung erschließt sich mir nicht wirklich. Zu deiner 
Beschreibung, was die Schaltung leisten soll, passt der Kram irgendwie 
nicht...

Übrigens: funktionieren wird die Schaltung trotzdem nicht in gewünschter 
Weise (welche auch immer gewünscht sein mag). Wie schon mehrfach 
angemerkt, dürfen die ST_CP-Eingänge keinesfalls offen bleiben. Darüber 
hinaus kann man sie auch nicht einfach fest auf VCC oder GND legen, 
sonst macht die Schaltung garnix (sichtbares) mehr. Die Dinger musst du 
takten. Mindestens ein Flanke immer dann, wann sich an (mindestens) 
einem Ausgang etwas ändern soll.
Und hier kommt noch einmal zur Sprache, was auch schon mehrfach im 
Thread angemerkt wurde: Du brauchst vermutlich eigentlich garkein 
Schieberegister mit Latch. Dafür spricht allein schon, dass du den 
Steuereingang des Latch halt garnicht beschaltet hast...

Autor: HildeK (Gast)
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c-hater schrieb:
> Schieberegister mit Latch

Mich stört in dem Zusammenhang der Begriff 'Latch', wie ich oben schon 
sagte.
Ein Latch ist zustandsgesteuertes Flipflop im Gegensatz zum 
flankengesteuerten.
Im 595 sind flankengesteuerte Register für die Ausgänge drin.

Autor: Eieiei (Gast)
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Deine Zeichnung ist schon mal um einiges besser geworden. Trotzdem hast 
du mit den Leitungen vcc und ground wieder für Unordnung gesorgt.

Was soll mit der Schaltung genau bezweckt werden? Bitte erläutere das 
z.b. mit signalzuständen an den wichtigen Punkten.

Autor: Mr.Lauflicht (Gast)
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So wie ich das rausgelesen habe möchte der basjoe damit eine Treppe mit 
14 Stufen beleuchten und je nachdem von welcher Richtung man gerade die 
Treppe betritt soll nacheinander Stufe für Stufe in der entsprechenden 
Richtung das Licht angehen. Kann mir schon vorstellen dass das ein 
cooler Effekt wird.

Ich habe ja immer Spaß an solchen Spielschaltungen und habe die 
Schaltung mal aufs Steckbrett gebracht und getestet:

Youtube-Video "Testschaltung für LED Treppenbeleuchtung"

Dabei reicht das einfachere Schieberegister 74xx164 völlig aus. 
Natürlich muss man dann das Diodengrab dahinterschalten damit es keine 
kurzschlüsse gibt. Hat aber den Vorteil es können dann sogar 2 Leute 
gleichzeitig (einer von oben der andere von unten) die Treppe betreten. 
Das Lauflicht kann dann von beiden Enden gleichzeitig loslaufen und 
trifft sich dann in der Mitte.

Autor: Der Andere (Gast)
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Mr.Lauflicht schrieb:
> Schaltung mal aufs Steckbrett gebracht und getestet:
>
> Youtube-Video "Testschaltung für LED Treppenbeleuchtung"

Früher hat man einen Schaltplan gezeichnet, heute muss ein Youtube Video 
gemacht werden, bei dem man ganz schnell die Lautstärke auf 0 drehen 
muss
:-(

Ansonsten aber Hut ab für dein Engagement, jetzt muss der TO nur noch 
aus dem Wackelbild herausfinden wie du alles verschaltet hast.

Autor: DS (Gast)
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Was ist das für ein Bewegungsmelder? Ist da ein Relais drauf? 
Kontaktprellen oder wie lang ist denn die "Haltezeit"?

IC Einganspins sollten immer beschaltet sein.

Gruß

Autor: Bastian Joe (basjoe)
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M.A. S. schrieb:
> Bastian J. schrieb:
>> die Lampen steuern
>> derzeit willkürlich an, was wie ich finde recht schwer erklärbar ist
>
> Überhaupt nicht. Siehe mein Beitrag weiter oben. Offene Eingänge eben.

Soo der hinweis hat nun geholfen :).
Es Läuft ! :D ^^ Danke schonmal für den Hinweise und auch an die Leute 
die wikrklich sachlich geblieben sind.

An die Anderen,
Schneidet euch vielleicht mal ne Scheibe von euren Mitschreibern ab das 
wäre cool.
Auch euren Mitmenschen gegenüber die sich eigentlich nur Hilfe wünschen.

Wir wollen doch dazulernen,
da hilft es nicht immer gleich mit dem Zeigefinger auf alles loszugehen.

An Peda ^^ die Schaltung läuft auch tatsächlich so.
Man muss nur den Takt auf den ST_CP legen dann geht das auch.

An Mr Lauflicht,
dich feier ich grad voll du bist ne coole Socke ^^ und danke vor allem 
auch für deine Mühe das ganze auch noch auf nen Steckbrett zu bringen 
das würde den Meisten vermutlich nicht mal einfallen.

Der Fehler war tatsächlich eine Mischung aus nem Lötfehler den ich im 
Ende erst gesehen habe und mir erst durch die nicht beschaltete ST_CP 
sache erst aufgefallen ist.

Ich habe ne Menge über ICs dazugelernt und freue mich nun über mein 
tolles Lauflicht :)

Vielen dank an alle !!!

Autor: c-hater (Gast)
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HildeK schrieb:

> Mich stört in dem Zusammenhang der Begriff 'Latch', wie ich oben schon
> sagte.
> Ein Latch ist zustandsgesteuertes Flipflop im Gegensatz zum
> flankengesteuerten.
> Im 595 sind flankengesteuerte Register für die Ausgänge drin.

Die man offensichtlich als Latch bezeichnet. Das tun sogar die 
Hersteller solcher Dinger, siehe z.B.:

http://www.ti.com/product/SN54LS595

Naja, natürlich haben die, im Gegensatz zu Dir, wohl keinerlei Ahnung, 
was sie da eigentlich fertigen...

Aber ich gebe dir einen Tip: dein Fehler ist, nur einer speziellen Form 
eines Latches die Bezeichnung zugestehen zu wollen, die sich schon seit 
Jahrzehnten als allgemeine Bezeichnung für jede Form von 
Speicherregistern durchgesetzt hat.

Das was du wohl meinst und als einzig würdig für die Bezeichnung Latch 
betrachtest, nennt man hingegen üblicherweise "transparent latch", wenn 
man auf die spezielle Eigenschaft hinweisen will, ansonsten aber wie 
alle anderen einfach nur mit dem Oberbegriff Latch.

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Generell würde ich nicht allzu viel auf feine Details in Worten achten, 
denn Sprache ändert sich und ist regional unterschiedlich. Ich arbeite 
immer mit den Tabellarischen Angaben und Diagrammen, falls sie dem Text 
zu widersprechen scheinen.

Autor: Eieiei (Gast)
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Und das ist auch so völlig richtig.:)

Autor: Eieiei (Gast)
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Bastian J. schrieb:
>
> Soo der hinweis hat nun geholfen :).
> Es Läuft !

...


>
> Ich habe ne Menge über ICs dazugelernt und freue mich nun über mein
> tolles Lauflicht :)
>
> Vielen dank an alle !!!

Glaube ich nicht ;) Bitte zeige dein Kunstwerk in Funktion.

Autor: M.A. S. (mse2)
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Bastian J. schrieb:
> An Mr Lauflicht,
> dich feier ich grad voll du bist ne coole Socke ^^ und danke vor allem
> auch für deine Mühe das ganze auch noch auf nen Steckbrett zu bringen
Finde ich auch toll. :)


Bastian J. schrieb:
>... das würde den Meisten vermutlich nicht mal einfallen.
Die "Meister" haben auch noch andere Dinge zu tun, als sich tief in jede 
Schaltung, die hier veröffentlicht wird, hineinzudenken und anderer 
Leute Probleme komplett zu lösen.
Ausserdem hast Du mehr davon, wenn Du selber nachdenkts und aus dem 
Forum lediglich Hinweise und Denkanstöße erhälst statt komplette 
Lösungen.

Aber das weißt Du, denke ich selber, wie man sieht:
Bastian J. schrieb:
> Ich habe ne Menge über ICs dazugelernt und freue mich nun über mein
> tolles Lauflicht :)
Sehr schön, Weiter so!  ;)

Edit:
<früherwarallesbesserModus_an>
Als ich mit Elektronik angefangen habe, gab es kein Internet (jedenfalls 
nicht für jedermann) und somit auch keine Online-Foren. Es gab noch 
nichteinmal PCs (jedenfalls nicht für jedermann). Wir mussten uns Wissen 
aus Büchern und Zeitschriften holen und den Rest selber herausfinden.
War für uns nicht schlecht.
<früherwarallesbesserModus_aus>
;)

Na gut, es war nicht alles besser, aber ...anders!  :)

: Bearbeitet durch User
Autor: M.A. S. (mse2)
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c-hater schrieb:
> Die man offensichtlich als Latch bezeichnet. Das tun sogar die
> Hersteller solcher Dinger, siehe z.B.:
>
> http://www.ti.com/product/SN54LS595
>
> Naja, natürlich haben die, im Gegensatz zu Dir, wohl keinerlei Ahnung,
> was sie da eigentlich fertigen...

Jetzt bleib mal cool.
Auch ich habe mal an der Uni gerlernt, dass es Latches und Register 
gibt, wobei Latches zustandsgesteuert und die anderen flankengesteuert 
sind.

Andere Leute in der Welt sind auch dieser Meinung:
https://de.wikipedia.org/wiki/Latch

Es kommt vor, dass ursprünglich scharf definierte Termini mit der Zeit 
verwässern. Vielleicht liegt hier so ein Fall vor.
Ausserdem darf man anmerken, dass Datenblatt schreiber durchaus manchmal 
Dinge mit reinhauen, die nicht ganz korrekt sind.

In einer der allerersten Vorlesungen, die ich gehörte habe (das war anno 
1985) bemerkte ein Professor völlig zu recht:
"...alles, was geschrieben steht, ist richtig - Ein Irttum, von dem man 
sich nicht früh genug frei machen kann!"

: Bearbeitet durch User
Autor: HildeK (Gast)
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c-hater schrieb:
> Die man offensichtlich als Latch bezeichnet. Das tun sogar die
> Hersteller solcher Dinger, siehe z.B.:
>
> http://www.ti.com/product/SN54LS595

In einem aktuellen Datenblatt (HC595) tut TI das nicht, hier wird es 
richtigerweise als 'Output Register' bezeichnet. 'Latch' kommt in dem DB 
nicht vor.
http://www.ti.com/lit/ds/symlink/sn74hc595.pdf

Autor: Michael Bertrandt (laberkopp)
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Was ist jetzt eigtnlich mit den durchgebrannten '595 Chips,
und wohin sind die pull down Widerstände gekommen die die
3.3V noch schlechter verträglich für die unpassenden 74HC
machen ... ? War das alles fake ?

Autor: eieiei (Gast)
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glaub schon das uns wer hier Bären aufbinden will...

Autor: M.A. S. (mse2)
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eieiei schrieb:
> glaub schon das uns wer hier Bären aufbinden will...
Verschwörungstheoretiker!   ;D


Michael B. schrieb:
> Was ist jetzt eigtnlich mit den durchgebrannten '595 Chips,
> und wohin sind die pull down Widerstände gekommen die die
> 3.3V noch schlechter verträglich für die unpassenden 74HC
> machen ... ? War das alles fake
Da es sich hier um eine Bastelentwicklung (ohne jede 
Sicherheitsrelevanz) und nicht um die Entwicklung eines vermarktbaren 
Systems handelt, ist diese vermutlich für den TO an dem Punkt 
abgeschlossen, wo das System tut, was er möchte.

Und weil, wenn bei z.B. Temperaturerhöhung durch Verschiebung 
irgendwelcher Grenzwerte das System plötzlich vielleicht nicht mehr 
arbeitet, keine Flugzeuge vom Himmel fallen werden (jedenfalls nicht 
deshalb), ist dies auch überhaupt nicht schlimm.  ;)


Mein erstes Netzteil, mit dem ich damals meinen ersten Home-Computer 
betrieben habe, enthielt keinerlei Filter. Wozu auch so'n Quatsch? 
Funktioniert ja auch so. Hat es auch, bis ich meine Leuchtstoffröhre 
eingeschaltet habe, dann ist der Rechner stehengeblieben und die 
(natürlich nicht gesicherten) Daten waren weg. So what? Daraus lernt der 
Bastler...


PS: Wozu die Eile? Wenn jemand als Hobby bastelt, kann/soll (seine 
Entscheidung, natürlich) er sich ruhig Zeit nehmen. Er muss nicht alles 
an einem Tage lernen.
Dass man IC-Eingänge nicht offen lassen soll, dass man den 
flankengesteuerten Übernahmeeingang entsprechend ansteuern muss, damit 
etwas am Ausgang erscheint, das ist doch schon etwas für einen Tag.
Dann sollte er auch noch Schaltpläne zeichnen lernen (ist natürlich 
wichtig, um mit uns zu kommunizieren, keine Frage), am besten mit einem 
CAD-Programm (um mit meinem ungehen zu lernen, habe ich Wochen 
gebraucht).
Schaltpegel-Toleranzen kann an einem anderen Tage nachkommen, wenn die 
vorliegende Schaltung für den Moment erstmal tut (wenn wahrscheinlich 
auch unter Ausnutzung aller Reserven).
Bastler: Lasst Euch Zeit!

: Bearbeitet durch User
Autor: Bastian Joe (basjoe)
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Michael B. schrieb:
> Was ist jetzt eigtnlich mit den durchgebrannten '595 Chips,
> und wohin sind die pull down Widerstände gekommen die die
> 3.3V noch schlechter verträglich für die unpassenden 74HC
> machen ... ? War das alles fake ?

Nein die waren kein Fake, warum sollten sie auch?
Die sind wirklich immer zwischen GND und MR durchgebrannt und im ende 
hat das Sinn gemacht.
Zwei davon sind dann in der großen Schwarzen gelandet und spätestens da 
hab ich mir gedacht irgendwas stimmt da noch nicht.

Die Pulldown Widerstände habe ich im ende nochmal auf 100kOhm vergrößert 
, damit Letzten Endes genug Signal bis zum letzten Schieberegister 
durchgereicht werden kann.

Im Ende bin ich durch eure Denkanstöße halt weitergekommen und habe mir 
ne kleine Zeit den Kopf zerbrochen.

Prinzipiell war nicht so viel Falsch aus meiner Sicht, aber kleine 
Änderungen haben viel bewirkt.


Da das Netzteil ein Externes ist (mit absicht) habe ich mir jetzt keine 
Sorgen um die Schirmung gemacht denn meine Platine schaltet vielleicht 
mit ner Frequenz von 2,3 Herz und das Problem ist meinerseits an einen 
anderen Hersteller ausgelagert worden auch schon wie gesagt der 
Sicherheit.
Kann man alles selbst machen aber war nie mein Ziel.


Die Massenproduktion startet morgen mit nem neuen Eagle Layout ;)

Besten Gruß!

: Bearbeitet durch User
Autor: HildeK (Gast)
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M.A. S. schrieb:
> Auch ich habe mal an der Uni gerlernt, dass es Latches und Register
> gibt, wobei Latches zustandsgesteuert und die anderen flankengesteuert
> sind.

Danke für deine Ausführungen. Ich dachte schon, ich bin falschen 
Erinnerungen aufgesessen.
Habe jedenfalls mitgenommen, dass wenn einer 'Latch' schreibt, ich 
inzwischen genauer nachfragen muss, ob es flanken- oder 
zustandsgesteuert sei.

Autor: Peter Dannegger (peda)
Datum:

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Es gibt auch ein 8Bit-SRG mit Transparent-Latch: 74HC4094.

Autor: M.A. S. (mse2)
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Bastian J. schrieb:
> Die Massenproduktion startet morgen mit nem neuen Eagle Layout ;)

:D
Na dann auf Wiedersehen im Funk- und Felder-Thread, wenn Du zur 
EMV-Prüfung musst bzw. durch diese durchgefallen bist!   :)

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