Moin,
grad im Forum von DB3OM (das größte Deutschsprachige Funkforum) gesehen,
dass dieses wegen der neuen Datenschutzverordnung dicht machen wird. [1]
Steht µC.net auch sowas vor?
Gruß, T.
[1] http://forum.db3om.de/
Derzeit findet eine interessante Bereinigung aller möglichen Bereiche
statt. Neulich habe ich von irgendeinem Hersteller eine E-Mail erhalten,
in der mitgeteilt wird, auf Grund der DS-GVO die deutsche
Vertriebsniederlassung zu schließen, so dass sich Kunden an die
amerikanische Zentrale wenden sollen.
Dadurch, dass der deutsche Gesetzgeber ganz bewusst unterlassen hat,
einige Ausnahmetatbestände zu definieren, sorgt die DS-GVO für eine
durchaus gewollte Beschneidung von Grundrechten, z.B. einer fast
vollständigen Unterbindung der fotografischen Berichterstattung. Es ist
nämlich keineswegs klar, dass für freie Fotografen die Panoramafreiheit
und andere Rechte höher sind. Das wird noch lustig.
Andreas S. schrieb:> einer fast> vollständigen Unterbindung der fotografischen Berichterstattung.
Also kein Foto mehr vom Sieger-Tor des Lieblings-Fußballvereins, weil
der Torwart der Nutzung seines Bildes widersprochen hat?
Wegstaben V. schrieb:> Also kein Foto mehr vom Sieger-Tor des Lieblings-Fußballvereins, weil> der Torwart der Nutzung seines Bildes widersprochen hat?
Von den Spielern könnte man ja ggf. noch vor dem Spiel die
erforderlichen Einverständniserklärungen einholen. Problematischer sind
versehentlich aufgenommene Personen, z.B. andere Zuschauer. Aber wo kein
Kläger, da kein Richter.
Relevant wird das vor allem bei politischen Kundgebungen, insbesondere
Demonstrationen. Wenn die Partei nicht möchte, dass bestimmte
unvorteilhafte Bilder veröffentlicht werden, wird sie schon die
Aufsichtbehörden instruieren, etwas rigoroser vorzugehen; wobei aber
allein schon die Ankündigung bzw. Erwartung solcher Maßnahmen ausreicht
und sogar viel wirksamer, da nicht juristisch angreifbar, ist. Ausnahmen
sollen wohl nur für sog. "systemrelevante Medien" gemacht werden. Die
Festlegung, welches Medium und welcher dortige Mitarbeiter als
"systemrelevant" gilt, wird dann anhand von Parteibuch, Gesinnung usw.
vorgenommen. Und das Schöne für deutsche Politiker ist, dass sie nun mit
dem Finger auf Brüssel zeigen können.
Andreas S. schrieb:> Problematischer sind versehentlich aufgenommene Personen, z.B. andere> Zuschauer.
Das ist eine öffentliche Veranstaltung, zu der jeder eingeladen wurde
und kommen kann. Siehe die §§23 und 24...
Thorben schrieb:> Moin,>> grad im Forum von DB3OM (das größte Deutschsprachige Funkforum) gesehen,> dass dieses wegen der neuen Datenschutzverordnung dicht machen wird. [1]> Steht µC.net auch sowas vor?
Eher so etwas ;)
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Liebe Orchideenfreunde
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Eine Registrierung in unserem Forum ist nicht möglich.
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Fragen, die Anfänger beschäftigen, wurden alle schon x-mal kompetent und mit großer Geduld beantwortet, ebenso Fragen zu Blattflecken, Schädlingen, und deren Bekämpfung. Bitte einfach in den betreffenden Bereichen stöbern und lesen. Wir sind sicher, ihr findet die passende Antwort.
>> Gruß, T.>> [1] http://forum.db3om.de/
Bei den großen sehe ich gerade etwas anderes.
Yahoo ist praktisch nicht mehr benutzbar ohne aktive Zustimmung zum
Genuß eines ausgiebigen "Werbeerlebnisses".
Als lesender Gast sind selbst groups.yahoo.com/neo/groups mittlerweile
eine Zumutung. Bislang hat man eben einfach js u. cookies ausgeknipst
die cookiespeichermeldung aus dem dom entfernt und gut ...
Witzigerweise, zufällig gerade festgestellt, machen die das anscheinend
anhand ip+useragent fest ob einer diesen Text vorgesetzt bekommt. Ruft
man eine Nachricht aus einer Gruppe direkt auf (bspw. über Suchmaschine
extern gefunden) und man nimmt einen useragentswitcher welcher nicht
widerholend arbeitet bleibt Meldung weg, ansonsten kommt diese sofort
wenn man zum nächsten Thema navigiert. Und man ist raus wenn man dem
ScheiX nicht zustimmen mag.
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Bevor Sie fortfahren...
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Yahoo ist jetzt Teil der Oath-Familie. Nach EU-Datenschutzgesetzen benötigen wir (Oath), unsere Anbieter und Partner Ihre Einwilligung, um auf Ihrem Gerät Cookies zu speichern, um Ihre Such-, Standort- und Browsing-Daten zu verwenden, Ihre Interessen zu verstehen und Anzeigen auf unseren Produkten zu personalisieren und zu messen. Oath stellt Ihnen auch personalisierte Anzeigen auf den Produkten unserer Partner zur Verfügung. Lernen Sie mehr über unsere Datenverwendung und Ihre Auswahlmöglichkeiten.
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Wie Daten Ihre Werbeerlebnisse verbessern
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Wir möchten Ihnen mit unseren Produkten beste Erfahrungen bieten. Manchmal zeigen wir Ihnen personalisierte Werbung, indem wir anhand Ihrer Aktivitäten auf unseren Seiten und Produkten fundierte Vermutungen über Ihre Interessen anstellen. Wenn Sie z.B. einen bestimmten Film suchen, können wir Ihren Standort zur Anzeige von Kinos in der Nähe nutzen oder Ihnen anhand dieser Daten Anzeigen für ähnliche Filme zeigen. Lernen Sie mehr, wie Oath diese Daten nutzt.
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Erhalten Sie personalisierte Werbung von Partnern unseres Vertrauens
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Dies bedeutet nicht mehr, sondern personalisierte Werbung. Wenn Sie unseren Partnern gestatten, Cookies zu nutzen, um ähnliche Daten zu erfassen wie wir auf unseren Seiten, können diese auf unseren Seiten Werbung anbieten, die Ihren Interessen entspricht (z.B. Angebote zu Produkten, für die Sie sich interessieren) und Ihre Interaktionen mit ihnen messen, melden und analysieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie unsere Partner diese Daten nutzen und wählen Sie „Optionen verwalten“, um Ihre Einstellungen für den Datenaustausch mit unseren Partnern festzulegen.
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Wählen Sie „OK“, um unsere Produkte weiter zu nutzen, sonst können Sie nicht auf unsere Seiten und Apps zugreifen. Wählen Sie „Optionen verwalten“, um Ihre Datenverwendung und Freigabeoptionen festzulegen. Weitere Informationen und Einstellungen finden Sie im Datenschutzcenter. Tipp: Melden Sie sich an, damit Sie diesen Vorgang nicht auf allen Geräten einzeln durchführen müssen.
Andreas S. schrieb:> Dadurch, dass der deutsche Gesetzgeber ganz bewusst unterlassen hat,> einige Ausnahmetatbestände zu definieren, sorgt die DS-GVO für eine> durchaus gewollte Beschneidung von Grundrechten, z.B. einer fast> vollständigen Unterbindung der fotografischen Berichterstattung.
Das ist tatsächlich ein heisses Thema, aber ob das den Untergang der
westlichen Kultur zur Folge haben wird ist umstritten. Eine etwas
sachlicherer Text dazu findet sich z.B. unter
https://www.wbs-law.de/datenschutzrecht/dsgvo-und-fotografie-was-gilt-ab-25-mai-fuer-fotografen-fotojournalisten-und-private-77116/
"Letztlich bleibt zu hoffen, dass am Ende nichts so heiß gegessen wie
gekocht wird und die Behörden und Gerichte in die erhitzte Diskussion um
KUG und DSGVO schnell Ruhe bringen werden."
Ausnahmen scheint es sehr wohl zu geben, die gerade die
Berichterstattung betreffen: "Demnach besteht u.a. dann keine
Informationspflicht, wenn die Erteilung der Information unmöglich ist
oder einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordern würde. Gerade bei der
Ablichtung großer Menschenmengen ist es dem Fotografen kaum möglich,
alle betroffenen Personen zu informieren."
https://www.lhr-law.de/magazin/datenschutzrecht/dsgvo-der-datenschutz-und-die-fotografie
"Die an verschiedenen Stellen im Netz unter Fotografen verbreitete Panik
ist unbegründet. Das heißt aber nicht, dass mit der DSGVO nicht wichtige
Neuerungen kämen, die natürlich beachtet werden müssen."
Das Meiste über die DSGVO ist Propaganda und Panikmache. 80% der
Regelungen gab es fast identisch schon vorher. Das hat nur keine Sau
interessiert, nicht einmal die Datenschutzbehörden. Da jetzt Verstöße
mit Strafen verbunden sind bekommen einige halt Panik.
Ehrlich, es wird Zeit dass es mal ein paar Strafen gibt. Es hat ja nur
25 Jahre vom ersten Spam den ich bekommen habe zu einer - vielleicht -
durchsetzbaren Opt-In Regelung gedauert. Leider befürchte ich, dass die
Landesdatenschutzbeauftragten weiter aktiv wegsehen werden.
> Steht µC.net auch sowas vor?
Wer hingeschaut hat hat gemerkt, dass µC.net am 24.5. seine
Datenschutzerklärung angepasst hat. Offensichtlich so reibungslos, dass
es kaum jemand gemerkt hat.
https://www.mikrocontroller.net/articles/Datenschutzerkl%C3%A4rung
Eigentlich existiert die DSGVO ja schon seit zwei jahren, bis jetzt galt
halt eine Übergangsfrist. Wer jetzt plötzlich panisch reagiert, hat sich
bisher nicht dafür interessiert oder gehofft, dass das noch rechtzeitig
"gekippt" wird.
Das Problem mit den ganzen Datenkraken aus Übersee wird man damit wohl
nicht eindämmen können, und wie man im Fall Facebook und WA sieht,
gelingt es denen sogar, die Situation für sich auszunutzen.
Und wenn durch das Ganze jetzt StartUps behindert werden, die
letztendlich ihre "Geschäftsmodelle" als Datenzulieferer für Google &
Co. aufbauen wollen, finde ich das mal gar nicht so schlecht...
Jörg
Hallo,
ich hab mal eben geschaut.
Das DB3OM-Forum hat heute tatsächlich geschlossen mit einem Hinweist,
dass man die Entwicklung beobachten werde und evtl. ein bereinigtes
Archiv zur Recherche erstellen werden. Das Forum hatte übrigens knapp
11500 Nutzer!
Hamradioboard mit 6700 Nutzern ist ebenfalls offline.
Funkbasis (7300 Nutzer), DARC-Forum (5542), QRP-Forum (2955) und
funktelegramm (144 sic!) sind noch online.
Klar, wird vieles nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Aber
anscheinend verwirrt das Thema doch viele Betreiber und da sie das
Risiko ausschließen wollen, gehen manche eben den Weg der totalen
Abschaltung.
Bin froh, dass ich aktuell keine Webpräsenz hab, um die ich mich kümmern
muss.
Beste Grüße, Marek
Wegstaben V. schrieb:> Also kein Foto mehr vom Sieger-Tor des Lieblings-Fußballvereins
Und vielleicht auch keine Fußballübertragung mehr, denn man kann ja
nicht tausende Stationbesucher fragen ob sie ins TV wollen. ;-)
René H. schrieb:> Wegstaben V. schrieb:>> Also kein Foto mehr vom Sieger-Tor des Lieblings-Fußballvereins>> Und vielleicht auch keine Fußballübertragung mehr, denn man kann ja> nicht tausende Stationbesucher fragen ob sie ins TV wollen. ;-)
Wurde doch schon oben festgestellt dass für öffentliche Veranstaltungen
andere Regeln gelten.
Marek N. schrieb:> Bin froh, dass ich aktuell keine Webpräsenz hab, um die ich mich kümmern> muss.
So schwer ist es aber nicht einen Webauftritt anzupassen (TMG, BDSG und
KunstUrhG waren schon immer sehr streng). Bei mir war es ganz leicht.
Auf Cookies kann ich komplett verzichten, SSL-Zertifikat eingebunden,
Kontaktformular angepasst (inklusive Datenschutzerklärung). Da ist eben
viel Panik dabei. Seitenbetreiber hatten zwei Jahre Zeit sich auf die
EU-DSGVO einzustellen. Stattdessen haben sie bis Toresschluß gewartet
und machen jetzt die Tore zu.
Neben den direkt sichtbaren Folgen gehört das hoffentliche Ende der
bisherigen "Zettelwirtschaft" zu den wichtigsten Konsequenzen. Weil nun
in Unternehmen innerhalb des Hauses gründliche Inventur und saubere
Organisation der entsprechenden Datenbestände notwendig ist.
Siehe https://heise.de/-4057702
Es gibt auch einen weiteren Vorteil. Firmen können jetzt m.E. nicht mehr
so einfach Datensätze kaufen um Newsletter & Co. abzusetzen. Auch die
personalisierte Werbung per Post dürfte ein Ende haben, da hierbei das
Einverständnis in der Regel fehlt. Auch die ganzen Flyer dürften aus den
Briefkästen verschwinden. Es dürfte dann wieder unpersonalisierte
Werbepost geben die man ganz einfach mit einem Aufkleber am Briefkasten
verhindern kann, sofern sich der Postbote daran hält und die Werbung
nicht einfach vor die Türe legt (die Haustür ist ja kein Briefkasten).
"Ich habe einen Traum..."
Leztlich werden wieder ein paar Juristen ein paar Schlupflöcher finden
oder irgendwo reinbohren und dann ist mehr oder weniger wieder alles
beim Alten. Nur eben ein wenig anders.
René H. schrieb:> Es gibt auch einen weiteren Vorteil. Firmen können jetzt m.E. nicht mehr> so einfach Datensätze kaufen um Newsletter & Co. abzusetzen. Auch die> personalisierte Werbung per Post dürfte ein Ende haben, da hierbei das> Einverständnis in der Regel fehlt. Auch die ganzen Flyer dürften aus den> Briefkästen verschwinden. Es dürfte dann wieder unpersonalisierte> Werbepost geben die man ganz einfach mit einem Aufkleber am Briefkasten> verhindern kann, sofern sich der Postbote daran hält und die Werbung> nicht einfach vor die Türe legt (die Haustür ist ja kein Briefkasten).
NAja dafür bekommt man momentan 400% mehr Mails, die Firmen scheinen
echt verzweifelt zu sein, viele schicken 1-4 Mails am Tag, und einige
interessiert das nicht da ist mir z.b. ebay und O2 aufgefallen.
O2 sogar extrem negativ, hab von denen eine m2m SIM da schaue ich nicht
drauf, jetzt hatte ich aber zufällig Gestern nen Systemausfall, und hab
gesehen das da zwei SMS eingegangen sind, wo O2 ja zu 100% damit rechnet
kann das diese nicht gelesen wird.
Vor alledem ist die Einwilligung nicht für das fortführen des Vertrages
nötig, O2 macht aber dadraus ein OPT-OUT mit Vertragskündigung bei
Nichteinwilligung (sagt der Kundendienst), hab mal widersprochen und
warte ab was passiert, O" will Ortungsdaten weitergeben, ok bei nen m2m
drive nicht so das ding aber aus Prinzip ist das sch...
René H. schrieb:> So schwer ist es aber nicht einen Webauftritt anzupassen (TMG, BDSG und> KunstUrhG waren schon immer sehr streng). Bei mir war es ganz leicht.> Auf Cookies kann ich komplett verzichten, SSL-Zertifikat eingebunden,> Kontaktformular angepasst (inklusive Datenschutzerklärung).
Ja, das ist kein Hexenwerk.
Das BDSG gilt ja nun auch schon eine ganze Weile und die DSGVO hat 90%
dessen übernommen.
Strafen gab es auch schon vorher, die Abmahnungsgefahr auch.
Und was ist damals passiert? Genau: praktisch nichts.
> viel Panik dabei. Seitenbetreiber hatten zwei Jahre Zeit sich auf die> EU-DSGVO einzustellen. Stattdessen haben sie bis Toresschluß gewartet> und machen jetzt die Tore zu.
Ja, das ist völlig überzogen.
Einige Anbieter, z.B. Vodafone, nutzen die Situation aus um Kuden dazu
zu bewegen ihre Weigerung zum Datenaustausch und zum Empfang von Werbung
zurückzunehmen. Kommt natürlich nicht in Frage. Ich kümmere mich auch
weiterhin selber um meine Verträge, da brauche ich keine Mitarbeiter die
mir Dinge aufschwatzen wollen die ich nicht brauche (wenn ich Kuchen
bestelle möchte ich Kuchen, und keine Leberkassemmel).
A. K. schrieb:> Neben den direkt sichtbaren Folgen gehört das hoffentliche Ende der> bisherigen "Zettelwirtschaft" zu den wichtigsten Konsequenzen. Weil nun> in Unternehmen innerhalb des Hauses gründliche Inventur und saubere> Organisation der entsprechenden Datenbestände notwendig ist.> Siehe https://heise.de/-4057702
Und das ist auch eines der größten Probleme die aus diesem Mist für die
Kleinunternehmen entstehen.
Die können sich sowas schlicht nicht leisten!
Alex G. schrieb:> A. K. schrieb:>> Neben den direkt sichtbaren Folgen gehört das hoffentliche Ende der>> bisherigen "Zettelwirtschaft"> Und das ist auch eines der größten Probleme die aus diesem Mist für die> Kleinunternehmen entstehen.> Die können sich sowas schlicht nicht leisten!
Naja, das ist nun wirklich nicht so schwer - gerade bei Kleinunternehmen
ist der Datenfluss und die Verarbeitung/Sicherung ja meist bei 1-2
Leuten gebündelt.
Davon abgesehen musste man genau das alles auch schon seit Inkrafttreten
des BDSG und die Kleinunternehmen haben es bisher offenbar überlebt.
Hier hat seit Bestehen meines Unternehmens überhaupt noch niemand
Auskunft über seine Daten oder gar deren Löschung (was auch nicht schwer
wäre) verlangt.
Also: einfach mal durchatmen und schauen, ob man bisher überhaupt etwas
in Sachen Datenschutz getan hat und/oder was man da verbessern könnte.
Die ganzen Mails sind nervig, aber man sieht mal wo man sich überall
angemeldet hatte...
Die Auslegung der Verordnung ist allerdings sehr unterschiedlich, einige
Schreiben 'kein Handlungsbedarf', andere werten eine unterlassene
Rückmeldung als Abmeldung vom Newsletter.
Gut finde ich die Lösung bei Decathlon, da ist in der
Datenschutzerklärung aufgelistet wer die Daten bekommt und hinter jedem
Absatz ist ein Slider um den Empfänger abzuschalten. Wenns funktioniert
ist es gut :)
Da war z.B. auch DHL oder andere Versandunternehmen aufgeführt. Die
brauchen natürlich Daten für die Zustellung, haben dafür sehr viele
Daten bei wem ich bestelle.
Chris D. schrieb:> Hier hat seit Bestehen meines Unternehmens überhaupt noch niemand> Auskunft über seine Daten oder gar deren Löschung (was auch nicht schwer> wäre) verlangt.
Hier auch noch nicht, einzig eine IT Firma wollte sich aufdrängeln um
mir meine HP "anzupassen"
Chris D. schrieb:> Also: einfach mal durchatmen und schauen, ob man bisher überhaupt etwas> in Sachen Datenschutz getan hat und/oder was man da verbessern könnte.
wait, take tea and recuperate.
Namaste
Henry G. schrieb:> Youtube-Video "Dirk Müller - Datenschutzverordnung ist reines> Zensur- und Machtinstrument!"
Einen solchen "Schwachsinn" postest Du hier? Wie wäre es wenn man
Datenschutz komplett abschafft, und alle Gesetze zum Schutze des Kunden
gleich mit? Dann wären wir alle Freiwild.
Andreas S. schrieb:> sorgt die DS-GVO für eine> durchaus gewollte Beschneidung von Grundrechten,
Grundrechte... Ja klar... Sicher.
> z.B. einer fast> vollständigen Unterbindung der fotografischen Berichterstattung. Es ist> nämlich keineswegs klar, dass für freie Fotografen die Panoramafreiheit> und andere Rechte höher sind. Das wird noch lustig.
Da wird garnichts lustig.
Vielleicht mal wieder arbeiten Mister Selbstständig, statt den ganzen
Tag auf µC.net rumzusurfen. Dann bleiben auch die ständigen Hetzereien
aus. Oder statt dessen einfach mal 5 min zur Thematik googlen.
René H. schrieb:> Wie wäre es wenn man> Datenschutz komplett abschafft, und alle Gesetze zum Schutze des Kunden> gleich mit? Dann wären wir alle Freiwild.
Datenschutz bedeutet demgemäss die Unterwerfung unter eine Diktatur der
US?-Politik. Kein Datenschutz wiederum bedeutet eine Unterwerfung unter
eine Diktatur der US-Konzerne. Wir sind also rettungslos verloren! ;-)
Oh je, da gibt es ja wieder wilde Verschwörungstheorien :-)
Gibt es keinen Datenschutz, schreien alle auf.
Nun hat man eine europaweite Regelung (die sich die deutsche Regelung
als Vorbild nahm) mit empfindlichen Strafen, die auch endlich mal die
großen Player treffen (umsatzabhängig!), und nun passt das auch wieder
keinem und der Untergang des Abendlandes wird vorhergesagt.
Gerne haut man dann noch "Zensur, Zensur!" raus, weil es auch hier mal
wieder überhaupt nicht passt, aber es macht sich natürlich immer gut.
Liebe Blogger, liebe kleine und große Unternehmen, 90% der DSGVO musstet
Ihr eigentlich schon viele Jahre (BDSG) einhalten, sie selbst gibt es
auch schon zwei Jahre.
Haben wir einfach ignoriert? Ja dann ...
Dirk Müller sollte sich wirklich auf seine Kernthemen beschränken.
A. K. schrieb:> Der hier?> https://de.wikipedia.org/wiki/Dirk_Müller_(Börsenmakler)#Rezensionen_zu_Müllers_Publikationen
Wikipedia, ernsthaft? Da wird jeder diffamiert der auch nur einen
Millimeter vom Meinungsdiktat abweicht. Seine "Verschwörungstheorien"
erweisen sich komischerweise immer wieder als Fakten. Man erinnere sich
nur mal an die Farce von Marcus Lanz und die ÖR. Aber gut, wer Wikipedia
als valide Informationsquelle für ökonomische, gesellschaftspolitische
oder politische Themen ansieht, der ist intellektuell eh verloren.
Chris D. schrieb:> Dirk Müller sollte sich wirklich auf seine Kernthemen beschränken.
Du auch. Im Gegensatz zu dir, befasst er sich mit dem Themen und keift
nicht vorgekauten Meinung nach.
Henry G. schrieb:> Aber gut, wer Wikipedia> als valide Informationsquelle für ökonomische, gesellschaftspolitische> oder politische Themen ansieht, der ist intellektuell eh verloren.
Wikipedia tut hier nichts anderes, als Kritiken von Werken von Dirk
Müller zu zitieren und zu verlinken.
Aber natürlich sind die von jener Presse, die schon längst Teil
unterjocht und des Schweinesystems sind, also indiskutabel. ;-)
René H. schrieb:> Wie wäre es wenn man Datenschutz komplett abschafft, und alle Gesetze zum> Schutze des Kunden gleich mit? Dann wären wir alle Freiwild.
Wer hat den davon geredet? Oder bis du bis jetzt ohne das Gesetz so
geschunden wurden? Befasse dich mal lieber intensiver mit dem Thema,
bevor du rum keifst.
So klingt der Satz zumindest grammatikalisch besser: Aber natürlich sind
die von jener Presse, die schon längst unterjocht und Teil des
Schweinesystems sind, also indiskutabel. ;-)
A. K. schrieb:> Wikipedia tut hier nichts anderes, als Kritiken von Werken von Dirk> Müller zu zitieren und zu verlinken.>> Aber natürlich sind die von jener Presse, die schon längst Teil> unterjocht und des Schweinesystems sind, also indiskutabel. ;-)
Wikipedia ist stark reguliert bei solchen Themen. Das wurde ja nun mehr
als genug bewiesen. Man kann z.B. die Kritiken nicht Kommentieren und
Gegendarstellungen, egal wie gut belegt, in den Artikel einfließen
lassen. Das wird sofort unterbunden. Die unbelegten teils hirnrissigen
Anschuldigungen bleiben aber bestehen.
A. K. schrieb:> So klingt der Satz zumindest grammatikalisch besser: Aber natürlich sind> die von jener Presse, die schon längst unterjocht und Teil des> Schweinesystems sind, also indiskutabel. ;-)
Keine Argument, immer ins Lächerliche ziehen. Eieie...
„So etwas wie eine unabhängige Presse gibt es in Amerika nicht, außer in
abgelegenen Kleinstädten auf dem Land. Ihr seid alle Sklaven. Ihr wisst
es und ich weiß es. Nicht ein einziger von euch wagt es, eine ehrliche
Meinung auszudrücken. Wenn ihr sie zum Ausdruck brächtet, würdet ihr
schon im Voraus wissen, dass sie niemals im Druck erscheinen würde. Ich
bekomme 150 Dollar dafür bezahlt, dass ich ehrliche Meinungen aus der
Zeitung heraushalte, mit der ich verbunden bin. Andere von euch bekommen
ähnliche Gehälter um ähnliche Dinge zu tun. Wenn ich erlauben würde,
dass in einer Ausgabe meiner Zeitung ehrliche Meinungen abgedruckt
würden, wäre ich vor Ablauf von 24 Stunden wie Othello: Meine Anstellung
wäre weg. Derjenige, der so verrückt wäre, ehrliche Meinungen zu
schreiben, wäre auf der Straße um einen neuen Job zu suchen. Das
Geschäft des Journalisten in New York ist es, die Wahrheit zu verdrehen,
unverblümt zu lügen, sie zu pervertieren, zu schmähen, zu Füßen des
Mammon zu katzbuckeln und das eigene Land und Volk für sein tägliches
Brot zu verkaufen, oder, was dasselbe ist, für sein Gehalt. Ihr wisst es
und ich weiß es; Was für ein Unsinn, einen Toast auf die ‚Unabhängigkeit
der Presse‘ auszubringen! Wir sind Werkzeuge und Dienstleute reicher
Männer hinter der Bühne. Wir sind Hampelmänner. Sie ziehen die Fäden und
wir tanzen. Unsere Zeit, unsere Fähigkeiten, unser Leben, unsere
Möglichkeiten sind alle das Eigentum anderer Menschen. Wir sind
intellektuelle Prostituierte.“
1883 John Swinton New York
Henry G. schrieb:> René H. schrieb:>>> Wie wäre es wenn man Datenschutz komplett abschafft, und alle Gesetze zum>> Schutze des Kunden gleich mit? Dann wären wir alle Freiwild.>> Wer hat den davon geredet?
Na dieser Dirk Müller. Der sagt doch dass die DSGVO reine Zensur sei.
Mal davon abgesehen lassen sich alle Gesetze als "Zensurinstrument"
missbrauchen. Gesetze sind immer nur dann gut wenn sie zum eigenen
Vorteil gereichen. ;)
Henry G. schrieb:> Chris D. schrieb:>>> Dirk Müller sollte sich wirklich auf seine Kernthemen beschränken.>> Du auch. Im Gegensatz zu dir, befasst er sich mit dem Themen
In diesem Fall wohl nicht. Ansonsten hätte er das Video schon zwei Jahre
früher bringen müssen. So springt er einfach nur auf den Mainstream auf.
> und keift> nicht vorgekauten Meinung nach.
Interessant, denn genau das tut er :-)
Ich sehe im Moment eigentlich in der gesamten Presse nur Panikmache.
Da heben sich meine Argumente doch wohltuend ab.
Edit: Was ist eigentlich aus den Opfern des NetzDG geworden? Das war ja
doch das vorherige Zensurgesetz aller Zensurgesetze, wenn man den
Meldungen und Meinungen glauben durfte. Alle Blogs sind weg, kein Forum
ausserhalb Facebook&Co mehr da, nur noch wüste Leere im Netz, man wird
vorsorglich gelöscht bevor man den ersten Buchstaben gepostet hat.
Chris D. schrieb:> Edit: Was ist eigentlich aus den Opfern des NetzDG geworden? Das war ja> doch das vorherige Zensurgesetz aller Zensurgesetze, wenn man den> Meldungen und Meinungen glauben durfte. Alle Blogs sind weg, kein Forum> ausserhalb Facebook&Co mehr da, nur noch wüste Leere im Netz, man wird> vorsorglich gelöscht bevor man den ersten Buchstaben gepostet hat.
Auf FB Twitter und Co. wird fleißig gelöscht, egal ob rechtswidrig oder
nicht. Das netzdg ist im vollen Gange. Nur ist das für die Tagespresse
nicht mehr interessant. Aber nur weil's in der Tagespresse keine
Erwähnung findet, ist das Thema nicht obsolet.
Chris D. schrieb:> Gerne haut man dann noch "Zensur, Zensur!" raus, weil es auch hier mal> wieder überhaupt nicht passt, aber es macht sich natürlich immer gut.
Auch wenn das DSGVO selbst keine Zensur ist, hat es dennoch zur
schliessung diverser Foren und anderer services durch deren Betreiber
geführt. Die Betreiber sahen sich gezwungen diese Form der Selbstzensur
auszuüben. Es ist also schon nicht ganz falsch zu sagen, dass die DSGVO
zur Zensur bereits bestehender Services führte.
Abradolf L. schrieb:> Auf FB Twitter und Co. wird fleißig gelöscht, egal ob rechtswidrig oder> nicht. Das netzdg ist im vollen Gange. Nur ist das für die Tagespresse> nicht mehr interessant. Aber nur weil's in der Tagespresse keine> Erwähnung findet, ist das Thema nicht obsolet.
Gibt es denn dazu wirklich belastbare Daten oder ist das eher ein
subjektiver Eindruck Deinerseits?
Denn ein Eintrag, der gelöscht wurde, obwohl er nicht rechtswidrig war,
erzeugt ja auch gerne ein deutlich größeres Echo als 100 gelöschte
volksverhetzende Einträge.
Abradolf L. schrieb:> Auf FB Twitter und Co. wird fleißig gelöscht, egal ob rechtswidrig oder> nicht.
Zahlen vorher und hinterher? Ist ja nicht so, dass da nicht schon vorher
gelöscht worden wäre. Einmal sogar ein ganzer Präsident, mit johlender
Zustimmung vieler.
Daniel A. schrieb:> Auch wenn das DSGVO selbst keine Zensur ist, hat es dennoch zur> schliessung diverser Foren und anderer services durch deren Betreiber> geführt. Die Betreiber sahen sich gezwungen diese Form der Selbstzensur> auszuüben. Es ist also schon nicht ganz falsch zu sagen, dass die DSGVO> zur Zensur bereits bestehender Services führte.
Man kann aber doch nicht sagen, dass, wenn jemand etwas macht, weil er
sich unsicher ist und viele Jahre schlicht nicht darum kümmerte, etwas
einem neuen Gesetz zuzuschreiben ist.
Nur weil ich mich zu etwas gezwungen sehe, werde ich noch lange nicht
gezwungen.
Im Moment hört es sich so an, als wäre die DSGVO heute frisch aus der
Druckerpresse gefallen.
Es geht um die gerade in Kraft tretende Datenschutzgrundverordnung kurz
DSGVO. Hier mal eine Deutung des ganzen oder vielleicht besser
Folgenabschätzung in munterem Schreibstiel verfasst:
https://ditze.net/datenschutzerklaerung/
Zitat
".. DSGVO fordert, dass ich Ihnen „in präziser, transparenter,
verständlicher und leicht zugänglicher Form [und] in einer klaren und
einfachen Sprache“ erkläre, was hier auf dieser Webseite geschieht. Da
ich dabei nicht davon ausgehen darf, dass Sie fünf Jahre Informatik,
Jura oder Raketeningenieurwesen studiert haben, soll ich hier also
Klartext schreiben. Das mache ich doch gerne.
Diese Website nutzt Google Analytics und auch die
Standard-Wordpress-Statistiken. Oh Mein Gott! Ihre Zugriffe auf diese
Website werden sicherlich auch in den USA gespeichert. Und es kommt noch
schlimmer: auch mit Google habe ich noch keinen
Auftragsverarbeitungsvertrag geschlossen. Wieso? Der
Google-Standard-AV-Vertrag hat 18 Seiten, muss in doppelter Ausfertigung
nach Irland geschickt werden und legt mir nahe, meine sonstigen
Anmerkungen zum Vertrag postalisch nach London zu senden. Hier können
Sie den Vertrag mal nachlesen. Und es kommt noch besser: würde ich die
Buchstaben der Datenschutzgrundverordnung wörtlich auslegen, z.B.
Artikel 28 Abs. 3 (h), müsste ich persönlich meine Auftragsverarbeiter
gelegentlich besuchen und überprüfen, ob die das alles richtig machen.
Also ganz praktisch: ich fahre zum Google Rechenzentrum, klingele an der
Pforte und sage dann: „Hallo, hier ist Ihr Auftraggeber, der Ditze aus
Mellnau. Ich wollte mal gucken, ob Sie auch wirklich alles richtig
machen.“ Alles klar?!"
;-))
Aktuell dazu auch ein lesenswerter Kommentar von Roland Tichy
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/dsgvo-merkel-macht-ein-blitzgesetz-gegen-merkel/
Es scheint da wohl eine Lawine ins Rollen geraten zu sein ..
Chris D. schrieb:> Gibt es denn dazu wirklich belastbare Daten oder ist das eher ein> subjektiver Eindruck Deinerseits?
Mir sind leider keine Zahlen bekannt.
Wiem an zum Teilen dieser Doku entnehmen kann, hängt es auch etwas vom
Thema eines Posts ab:
https://www.imdb.com/title/tt7689936/
Edit: Klar, der üble Dreck wie KiPo, Islamistenkopfabschneide-Videos
usw., wird recht zuverlässig getilgt, aber sobalds "nur" ins politische
geht fängt es an bigott zu werden. Bspw. judenfeindliche Hetze unter dem
Deckmantel der "Israelkritik" bleibt stehen, wo im Gegenzug eine
harmlose Mohammedkarikatur schnellstens getilgt wird, uswusf.
Abradolf L. schrieb:> Wiem an zum Teilen dieser Doku entnehmen kann, hängt es auch etwas vom> Thema eines Posts ab:
Ist hier im Forum nicht anders und liegt in der Natur der Sache. Sobald
man nicht mehr drüber diskutiert, was der Strom in der Schaltung macht,
sondern welche Farbe er hat und wo er herkommt, schwillt vielen der Kamm
und der Stil schrumpft.
Ich muss jetzt mal sagen: Ich finde es toll dass sie jetzt alle
ankommen um mich um Zustimmung zu neuen AGBs und
Datenschutzvereinbarungen bitten. Warum ich das gut finde? Weil ich
bestimmt schon bei 40 elenden Newletterversendern nicht zugestimmt
habe. Da wird gerade mal so richtig ausgemistet :D
Chris D. schrieb:> Daniel A. schrieb:>> Auch wenn das DSGVO selbst keine Zensur ist, hat es dennoch zur>> schliessung diverser Foren und anderer services durch deren Betreiber>> geführt. Die Betreiber sahen sich gezwungen diese Form der Selbstzensur>> auszuüben. Es ist also schon nicht ganz falsch zu sagen, dass die DSGVO>> zur Zensur bereits bestehender Services führte.>> Man kann aber doch nicht sagen, dass, wenn jemand etwas macht, weil er> sich unsicher ist und viele Jahre schlicht nicht darum kümmerte, etwas> einem neuen Gesetz zuzuschreiben ist.>> Nur weil ich mich zu etwas gezwungen sehe, werde ich noch lange nicht> gezwungen.
Ja, dass ist der feine Unterschied zwischen Zensur und Selbstzensur. Nur
leider bringt dass das gelösche oder garnicht erst geschriebene
nichtmehr zurück, und den Motivationsgrund der nun handelnden ändert es
auch nicht.
Daniel A. schrieb:> Ja, dass ist der feine Unterschied zwischen Zensur und Selbstzensur. Nur> leider bringt dass das gelösche oder garnicht erst geschriebene> nichtmehr zurück, und den Motivationsgrund der nun handelnden ändert es> auch nicht.
Vor allem ist es bequemer den Stacheldraht direkt durch die Köpfe
zuziehen als den entwichenen Worten nachzulaufen und sie so noch weiter
zu verbreiten.
Wer geschickt herrschen will sorgt dafür, daß die Schafe den Hirten
vergöttern und "schwarze Schafe" gern opfern.
Namaste
Kurios (Gast) zitierte:
" ...
Sie den Vertrag mal nachlesen. Und es kommt noch besser: würde ich die
Buchstaben der Datenschutzgrundverordnung wörtlich auslegen, z.B.
Artikel 28 Abs. 3 (h), müsste ich persönlich meine Auftragsverarbeiter
gelegentlich besuchen und überprüfen, ob die das alles richtig machen.
..."
Und das glaubst Du dann auch ungeprüft, und fängst dann vermutlich auch
an, ins selbe Horn zu blasen.
In Artikel 28 Abs. 3 (h) steht überhaupt nicht drin, daß der
Verantwortliche den Verarbeiter überprüfen muß, sondern andersherum, daß
der Verarbeiter eine mögliche Überprüfung ermöglichen muß. Hier geht es
also nicht um die Pflicht des Verantwortlichen, sondern die des
Verarbeiters.
Ähnlich fehlinterpret wird wohl auch der Rest sein ...
Langsam wird es unsinnig... selbst meine Wecker App aufm Handy kam grad
mit ner Meldung zu diesem Thema o.O
Wenn man mal die Arbeitsstunden bzw. Kosten zusammenzählen würde die die
Unternehmen für das ganze aufbringen mussten...
Alex G. schrieb:> Langsam wird es unsinnig... selbst meine Wecker App aufm Handy kam grad> mit ner Meldung zu diesem Thema o.O
Weil sie dich sonst nicht wecken darf, weil sie dich sonst nicht mit
Werbung eindecken darf, oder weil sie sonst dich nicht verkaufen darf?
Wahrscheinlich letzteres. Jedenfalls ist das der längste Pragraph in
deren Datenschutz-Info.
Ist mir aber SCHNUPPE >_>
Als Entwickler weiss ich dass App-Anbieter bzw. Gratis-Dienst-Anbieter
auch von was leben müssen...
Was bei der Panikmache untergeht:
Betriebe oder auch Vereine(Gemein und Eigennützig), müssen Daten
speichern.
Das ist vom Gesetzgeber so vorgeschrieben.
Natürlich kann ein Verein seine Mitglieder mal fragen, ob sie weiter
mit einer Mail über Aktuelles informiert werden wollen.
Mich stört an dem Gesetz, dass keinerlei Hinweis auch bedeutet,
dass diese Daten "nicht" weitergegeben werden.
Hier fehlt irgendwie der Praxisbezug.
Grüße Bernd
Das Thema ist ohenhin überbewertet. In ein paar Tagen spricht niemand
mehr darüber. Das Thema gehört dann zum üblichen Hintergrundrauschen.
Dann wird das Sommerloch mit anderen Themen gefüllt. ;)
Heribert schrieb:> Was zu befürchten war, das neue Datenschutzgesetz führt nicht zu> mehr> Datenschutz, sondern zu mehr Abmahnungen.>> Hat jemand von euch bereits eine Abmahnung zum DSGVO bekommen?>> https://www.heise.de/newsticker/meldung/DSGVO-Die-...
Das Problem dabei ist doch nicht das Datenschutzgesetz, sondern die
Abmahn-Industrie in Deutschland, gegen die eine Bundesregierung voller
Juristen nichts unternehmen wird.
Heribert schrieb:> Was zu befürchten war, das neue Datenschutzgesetz führt nicht zu mehr> Datenschutz, sondern zu mehr Abmahnungen.
Ja und Nein.
Würde eine WebSeite an den Leser als Gast einfach nur den redaktionellen
Inhalt ausliefern, gäbe es nichts was gegen DSGVO verstösst. WebSeiten
ohne Anmeldezwang wären also perfekt. Sie dürfen nicht mal IP-Adressen
speichern, wo mit Auskunfsersuchen eben gerade der Abmahnanwälte und
Behörden keine Grundlage mehr haben.
Nur die elendigen Webetracker, Analytics-Spy-Software, Twitter/Facebook
Spionagebuttons speichern massiv Daten und müssten erst vom Nutzer
genehmigt werden, zumindest muss ihm auf Verlangen mitgeteilt werden,
welche Daten gesammelt wurden.
Wenn das ENDLICH ein Ende hätte, die WebSeiten mit diesem Mist zu
spicken (beim Otto-Versand sollte ich 107 Fremdfirmen die Erlaubnis
geben meine Daten zu verarbeiten, so hat der Versand eine Kunden
weniger, dabei ist Otto nicht mal ein schlimmer, er hat sie als einer
der wenigen nur mal alle rekursiv aufgelistet), wäre die DSGVO ein
voller Erfolg.
Handelt es sich beim Nutzer um einen angemeldeten Nutzer, ist es für
jede WebSeite sowieso ein einfaches, alle ihm auf diesem Server
zuordnungsbaren Daten auf Verlangen aufzulisten, das sollte
normalerweise mit einer SQL Anfrage erledigt sein, und so eine Funktion
wäre ja auch nicht schlecht. Und wenn er sich unter 3 Accounts
angemeldet hat, nun, dann muss er eben 3 Anfragen stellen für alle
persönlichen Daten.
Kommt jedoch Fremdsoftware/andere Server ins Spiel, wird die Lage
unübersichtlich, hier aufzuräumen wäre auch ein gutes Ergebnis der
DSGVO, die übrigens schon seit 2 Jahren existiert, niemand kann also
sagen plötzliche Anfragen hätten ihn überrascht.
Schwieriger ist es bei Bildern die Leute abbilden, keine Ahnung ob die
Kunstverordnung noch gilt.
Michael B. schrieb:> DSGVO, die übrigens schon seit 2 Jahren existiert, niemand kann also> sagen plötzliche Anfragen hätten ihn überrascht.
Hatte wirklich vorher schon mal jemand davon gehört? Mir scheint das
eher so abgelaufen zu sein wie in Douglas Adams "Per Anhalter durch die
Galaxis". Die Vorlage hat irgendwo an einen Ort gelegen wo niemand sie
bemerken konnte bis es zu spät war.
Michael B. schrieb:> Wenn das ENDLICH ein Ende hätte, die WebSeiten mit diesem Mist zu> spicken (beim Otto-Versand sollte ich 107 Fremdfirmen die Erlaubnis> geben meine Daten zu verarbeiten,
Es wird nie ein Ende haben, denn damit werden alle Angebote finanziert,
die ein Durchschnittsmensch alltäglich konsumiert, aber auf den ersten
Blick nichts dafür bezahlt. Genannt seien eben diese Dienste, welche
auch viele Daten Sammeln wie Google (Suchmaschine, Youtube, Gmail,
etc.), Facebook, etc.
Merksatz: Wenn Du etwas konsumierst für das Du nichts bezahlst, dann
bist Du selbst das Produkt.
Johnny B. schrieb:>> spicken (beim Otto-Versand sollte ich 107 Fremdfirmen die Erlaubnis>> geben meine Daten zu verarbeiten,>> Es wird nie ein Ende haben, denn damit werden alle Angebote finanziert,> die ein Durchschnittsmensch alltäglich konsumiert, aber auf den ersten> Blick nichts dafür bezahlt.
Beim OTTO-Versand kann das nur der "Katalog" sein, den gab es frueher
sogar auf Papier kostenfrei. Da braucht es keine 107 Tracker.
Und ja, wenn ich in einen Katalog sehen will, brauche ich Google genau
gar nicht.
wendelsberg
Da es hier bis jetzt keinen gibt, der abgemahnt wurde, bin ich etwas
beruhigt. Habe eine kleine Seite mit einigen Angaben zu meinem
Tätigkeitsbereich und bin am überlegen, ob ich diese einfach abschalte.
Eine Datenschutzerklärung habe ich nach Angaben der c't "geklöppelt".
Hier noch ein Link der Chip, was man im Falle einer Abmahnung tun und
lassen soll:
http://www.chip.de/news/Abmahnung-wegen-DSGVO-Verstoss-So-verhalten-Sie-sich-richtig_140992365.html
erst lesen, dann posten schrieb:> Heribert schrieb:>> Was zu befürchten war, das neue Datenschutzgesetz führt nicht zu>> mehr>> Datenschutz, sondern zu mehr Abmahnungen.>>>> Hat jemand von euch bereits eine Abmahnung zum DSGVO bekommen?>>>> https://www.heise.de/newsticker/meldung/DSGVO-Die-...>> Das Problem dabei ist doch nicht das Datenschutzgesetz, sondern die> Abmahn-Industrie in Deutschland, gegen die eine Bundesregierung voller> Juristen nichts unternehmen wird.
Bei der BRD handelt es sich eben nicht um einen Staat der Arbeit,
sondern um einen "Rechtsstaat" womit das politisch motivierte Primat der
Juristen eindeutig definiert ist. und das hat seine Ursache in der
Geschichte.
Namaste
Winfried J. schrieb:>> Bei der BRD handelt es sich eben nicht um einen Staat der Arbeit,> sondern um einen "Rechtsstaat" womit das politisch motivierte Primat der> Juristen eindeutig definiert ist. und das hat seine Ursache in der> Geschichte.
Kannst du das an einem konkreten Vergleich zwischen DE um Österreich
erklären?
Kara B. schrieb:> Winfried J. schrieb:>>>>> Bei der BRD handelt es sich eben nicht um einen Staat der Arbeit,>> sondern um einen "Rechtsstaat" womit das politisch motivierte Primat der>> Juristen eindeutig definiert ist. und das hat seine Ursache in der>> Geschichte.>> Kannst du das an einem konkreten Vergleich zwischen DE um Österreich> erklären?
kannst das nicht selbst eroieren?
Namaste
Nun lassen wir mal eine Weile das Recht seine Arbeit machen. Wie schon
aufgeführt wurde liegt das Kernproblem von Abmahnungen nicht im
abgemahnten Recht, sondern im Abmahnrecht.
Abmahnungen verschicken kann man immer. Ob berechtigt oder nicht.
Entscheidend ist aber, was hinten rauskommt.
Solange kostenpflichtige Abmahnungen mit 2 Tagen Reaktionszeit
rechtmässig zu sein scheinen, also keine Nötigung oder so, kann jede
Änderung bestehenden Rechts im Bereich des öffentlichen Auftretens in
Medien zum Anlass eine Abmahnwelle werden. Weitgehend unabhängig vom
Inhalt der Änderung.
Letzendlich wird man die ersten Gerichtsurteile abwarten müssen, so es
denn zu solchen kommt.
Gerade bei so komplexen Themen kann man immer irgendjemanden ans Bein
pinkeln, der Gesetzgeber kann nicht alles bedenken.
Dann ist es an den Gerichten, für Rechtssicherheit zu sorgen.
Möglicherweise muss dann auch an Gesetzestexten nachgebessert werden.
Unsere Judikative hat in der Vergangenheit eigentlich immer gutes und
sinnvolles Augenmaß bewiesen.
Le X. schrieb:> Unsere Judikative hat in der Vergangenheit eigentlich immer gutes und> sinnvolles Augenmaß bewiesen.
Beim ersten Anlauf, Abmahnungen wegen Filesharing in vernünftigen
Grenzen zu halten, leider nicht. Privates Filesharing wurde vor Gericht
zur kommerziellen Tat und das Gesetz lief deshalb ins Leere. Ob das dem
Gesetz oder den Gerichten anzulasten war kann ich nicht beurteilen, aber
der Sinn war klar, das Ergebnis entsprach dem jedoch nicht.
Ja, das ist ganz klar ein dickes Negativbeispiel.
Allerdings muss man auch den Kontext dieser Entscheidungen, insbesondere
den zeitlichen beachten.
Juristen sind keine Netz-Enthusiasten, das www war damals "Neuland" und
Filesharing/P2P war etwas was man ganz einfach nicht verstand.
Ich denke (und hoffe) dass sich sowas nicht wiederholen kann.
Auf der anderen Seite stehen zahlreiche Entscheidungen zugunsten der
Verbraucher bzw. der Bürger.
Unser BVerfG hat nun wirklich oft genug die Legislative und Exekutive
abgewatscht.
Ich halte Abwarten hier für sinnvoller als Weltuntergangsszenarien im
heise-Forum.
Manfred F. schrieb:> Hatte wirklich vorher schon mal jemand davon gehört? Mir scheint das> eher so abgelaufen zu sein wie in Douglas Adams "Per Anhalter durch die> Galaxis". Die Vorlage hat irgendwo an einen Ort gelegen wo niemand sie> bemerken konnte bis es zu spät war.
Nicht wirklich. Wer sich bspw. im Newsletter seiner IHK eingetragen
hatte, wusste das schon seit zwei Jahren und hatte entsprechende
Veranstaltungen (natürlich kostenfrei) dazu. Da habe/hatte ich bspw.
auch direkt einen Juristen am Telefon, der sich in dem Bereich auskennt.
So war dann auch alles schon länger vor dem 25.5. fertig und musste nur
noch freigeschaltet werden. Ich denke, die HWKs werden das auch
kommuniziert haben.
Das kommt also nun wirklich nicht aus heiterem Himmel.
Le X. schrieb:> Ich halte Abwarten hier für sinnvoller als Weltuntergangsszenarien im> heise-Forum.
Sowieso.
Und wenn man sich die Abmahngründe bei Heise mal anschaut: dass
Google-Analytics datenschutzrechtlich immer schon ein Minenfeld war/ist,
weiss man schon längere Zeit. Das war eigentlich auch schon vom BDSG her
nicht erlaubt.
Auch Cookies mussten auch schon nach BDSG in der Datenschutzerklärung
erwähnt werden.
Und dann noch der Fall mit der komplett fehlenden Datenschutzerklärung -
ok, solchen Leuten ist natürlich nicht mehr zu helfen.
Fazit bisher: das hätte man alles auch schon vor dem 25.5. abmahnen
können.
Edit: Wobei ja auch wohl noch überhaupt nicht klar ist, ob so etwas
wirklich einen Verstoß nach UWG darstellt.
Le X. schrieb:
[..]
> Unsere Judikative hat in der Vergangenheit eigentlich immer gutes und> sinnvolles Augenmaß bewiesen.
Jepp..besonders das Landgericht HH...
:-|
Gruß,
Holm
Holm T. schrieb:> Jepp..besonders das Landgericht HH...
Hälst du es für zielführend für die Diskussion immer die wenigen ganz
krassen Abweicher eines Beispieles herauszupicken und diese dann als die
Norm darstellen zu wollen?
Le X. schrieb:> Holm T. schrieb:>> Jepp..besonders das Landgericht HH...>> Hälst du es für zielführend für die Diskussion immer die wenigen ganz> krassen Abweicher eines Beispieles herauszupicken und diese dann als die> Norm darstellen zu wollen?
...wenige Abweichler? So lange die Justitz in D nicht flächendeckend
funktioniert und sich Kläger das Gericht aussuchen können, ist das die
Norm.
Ich begreife nicht was Dich daran hindert dies zu realisieren, Du
solltest wissen das die meisten Prozesse hinsichtlich Filesharing genau
dort gelaufen sind, warum wohl?
Gruß,
Holm
Le X. schrieb:> Juristen sind keine Netz-Enthusiasten, das www war damals "Neuland" und> Filesharing/P2P war etwas was man ganz einfach nicht verstand.
Tja, dieses Argument gilt für fast alle Bereiche, die Juristerei
ausgenommen...
Das Problem ist, dass man das in den zuständigen Ministerien "erkannt"
hat und sich deswegen zur Formulierung von Gesetzen gar zu gerne der
Experten aus der jeweiligen Branche bedient - zumal die auch "nichts"
kosten.
M.a.W.: man macht den Bock zum Gärtner und dabei verkümmern die
Fähigkeiten Gesetzestexte zu entwerfen der Ministerien zusehends - sie
werden also eigentlich überflüssig und werden nur noch als Pappnasen der
jeweils interessierten Kreise benötigt, um dem dummen Volk "Demokratie"
vorzuspielen.
Stimmt das eigentlich, das eine Datenschutzerklärung notwendig ist? Ich
meine, denkt mal an die ganzen Privaten seiten, die reinen Textseiten,
die wirklich alten Seiten, und die 404 Seiten im Internet, müssten die
jetzt alle eine Datenschutzerklärung schreiben, in der steht dass sie
apache verwenden, und dieser die IPs loggt? Bräuchte man diese selbst
dann, wenn man nichts loggt? Und gibt es nicht irgend ein anderes
gesetz, dass man solche logs für eine gewisse Zeit aufbewahren muss?
Ich finde dieses GDPR/DSGVO völlig unverhältnismässig. Wenn ein User
eine Webseite aufruft, dan sollte doch jedem klar sein das der Betreiber
den Aufruf loggt. Wenn man eine andere Sprache oder ein anderes
Seitenthema auswählt, dann sollte doch jedem klar sein, dass die
einstellung irgendwo, z.B. mittels cookies, gespeichert werden muss. Was
soll der ganze Unsinn, wieso beschränkt man sich nicht einfach auf die
Regulierung von Träcking und die Weitergabe der Daten? Ich meine, grosse
Firmen können sich ja Anwälte leisten, aber das Internet ist doch für
jeden! Ich werde jedenfalls keine Datenschutzbestimmung zu jeder banalen
Webseite hochladen, die keine Werbung oder Tracker oder sonstiges,
sondern nur etwas Text und Informationen enthält, das ist mir zu blöd.
Haben denn mittlerweile alle Vergessen, dass nicht nur Firmen
Internetservices anbieten?
Und was diese bestimmungen, das bei anfrage Daten vollständig gelöscht
werden sollen, auch dort hat man keine Sekunde an das Technische
gedacht. Sollen jetzt alle ihre Backups löschen, oder was, wenn jemand
gelöscht werden soll? Das alles ist doch völlig hirnverbrannt!
Daniel A. schrieb:> Ich finde dieses GDPR/DSGVO völlig unverhältnismässig.
Für Privat-Blogs ist das wohl so. Aber in Berlin interessiert man sich
nicht für so kleine Krauter...
> Haben denn mittlerweile alle Vergessen, dass nicht nur Firmen> Internetservices anbieten?
Von Interesse ist nur das, was den Rubel rollen lässt und das Einzige,
was bei so kleinen Privat-Websites ohne Werbung u.Ä., was das tut, sind
Abmahnungen...
Es ist immer gut, einen (Gesetzes-)Knüppel zur Hand zu haben, man weiß
ja nie...
Als Anbieter einfach mal ein Quartal opfern und alle Nicht-EU Angebote
für EU-Bürger sperren :-) Vielleicht bewegt das die Leute mal die völlig
verkorkste EU-Entourage zum Teufel zu jagen und abzuwickeln.
Hallo,
sagt mal, gibt es eigentlich auch eine Datenherausgabeverpflichtung
resultierend aus der DSGVO gegenüber online-Forenbetreibern?
Problem ist nämlich, dass die Umgangsweise eines von mir ehemals sehr
häufig frequentierten Forums mit Stichtag 25.5. einfach nicht mehr
erreichbar ist.
Die Seite hatte von SSL-Verschlüsselung noch nicht so viel erfahren...
Seitdem ist sie tot.
Nun hatte ich dort ein Postfach und mit anderen Mitgliedern einen regen
Austausch gepflegt. An einige der Nachrichten würde ich ja nun ganz
gerne wieder heran kommen...
Daniel A. schrieb:> Stimmt das eigentlich, das eine Datenschutzerklärung notwendig ist?
Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten ;-). Im
Ernst: Es hängt vom Inhalt der Webseite ab. Wer weder Inhalte noch Daten
anderer Leute erhebt (also auch nicht loggt), ist m.W. nicht betroffen.
> Ich finde dieses GDPR/DSGVO völlig unverhältnismässig. Wenn ein User> eine Webseite aufruft, dan sollte doch jedem klar sein das der Betreiber> den Aufruf loggt.
Bloss weil du weisst, wie das Internet arbeitet, weiss es nicht jeder
andere auch. NB: Weshalb betrachtest du Logging als zwangsläufig?
> Wenn man eine andere Sprache oder ein anderes> Seitenthema auswählt, dann sollte doch jedem klar sein, dass die> einstellung irgendwo, z.B. mittels cookies, gespeichert werden muss.
Sorry, diese Vorstellung ist völlig absurd. Die wenigsten Leute wissen
was ein Cookie ist, sobald man es nicht essen kann.
> Sollen jetzt alle ihre Backups löschen, oder was, wenn jemand> gelöscht werden soll? Das alles ist doch völlig hirnverbrannt!
Nicht alles, wovon man keine Ahnung hat, ist hirnverbrannt.
Natürlich hat die DSGVO Folgen für Backup-Strategien und -Techniken.
Wenn du deine Backups als Archive betrachtest und jahrelang aufhebst,
hast du je nach Inhalt ein Problem. Umso mehr, je einfacher die Daten
auf den Backups zugänglich sind.
Wenn du zwischen auf beispielsweise einige Wochen begrenzten Backups und
langzeitlichen Archiven trennst, wird das einfacher. Weil dann akut m.E.
nur die Archive von einer direkten Löschpflicht betroffen sind. Beim
Restore eines Backups muss man allerdings die Löschung reproduzieren,
was u.U. nicht trivial ist.
Abradolf L. schrieb:> Als Anbieter einfach mal ein Quartal opfern und alle Nicht-EU Angebote> für EU-Bürger sperren :-) Vielleicht bewegt das die Leute mal die völlig> verkorkste EU-Entourage zum Teufel zu jagen und abzuwickeln.
Niemand hindert dich daran, deine Daten nach Belieben für alle
öffentlich zu machen. Auch nicht die DSGVO. Aber woher nimmst du die
Chuzpe, dass deine Vorliebe für totale Freiheit im Umgang mit Daten auch
für alle anderen Menschen gelten sollte?
Warum das die EU macht und nicht jede Regierung alleine für sich? Weil
es massiv innereuropäische Dienstleistungen und Handel betrifft und
vereinfacht. Andernfalls könnte am Ende rauskommen, dass Webseiten,
die ihre Inhalte (und Waren) in der gesamten EU anbieten, sich an zig
völlig verschiedene Gesetze halten müssen.
Hi
Warum sollte sie in diesem Fall nicht gelten?
Du kannst versuchen, den Fragebogen der c't als Basis für deine Anfrage
zu nutzen:
ftp://ftp.heise.de/pub/ct/listings/1805-112.zip
Ob die Daten nicht bereits gelöscht sind, weißt du natürlich nicht.
Gruß,
Sven
Wieso geht eigentlich jeden verdammten Tag erneut die Welt unter, bloss
weil sich was ändert und man vielleicht aus seinem gewohnten Trott
gerissen werden könnte? Und zwar vorzugsweise lange bevor man wirklich
weiss, was sich wirklich langfristig für einen ändert, rein auf der
Basis allfälliger Panik-Berichterstattung?
Dass sich Blogger derzeit überlegen, ob sie überhaupt noch online sein
wollen kann ich verstehen. Vor allem solche mit Kommentarfunktion, weil
ebendies zu den kritischen Daten zählen dürfte. Bis wirklich klar ist,
welche Konsequenzen das für kleine Auftritte hat, ist die Unsicherheit
gross. Forderungen nach offizieller Klarstellung sind in diesem
Zusammenhang nutzlos, weil in einer solchen Panikstimmung grundsätzlich
nur das Schlimmstmögliche angenommen wird, anderslautende Klarstellungen
also ins Leere laufen.
Ist die Gegenwart so ideal, dass sich an ihr nichts ändern darf? Oder
ist es so, dass an jedem ruhigen Tag Änderungen gefordert werden, die
dann, wenn sie kommen, in die Hölle verdammt werden, Akteure inklusive.
Keiner hier kennt die tatsächlichen Konsequenzen, nur die vielfach
geäusserten Hypothesen. Die kann auch noch keiner kennen, weil sich
rechtliche Änderungen dieser Dimension erst über Jahre entwickeln.
Vielleicht gibt es ernste Probleme, vielleicht wird es nach anfänglichem
Wirbel bald zur Routine, vielleicht muss man nacharbeiten. Leben live.
A. K. schrieb:>> Wenn man eine andere Sprache oder ein anderes>> Seitenthema auswählt, dann sollte doch jedem klar sein, dass die>> einstellung irgendwo, z.B. mittels cookies, gespeichert werden muss.>> Sorry, diese Vorstellung ist völlig absurd. Die wenigsten Leute wissen> was ein Cookie ist, sobald man es nicht essen kann.
Es ist hierfür nicht nötig zu verstehen, was ein Cookie ist. Wenn
irgendetwas auf Grund einer Entscheidung oder Information passieren
soll, dann muss diese Information zum Zeitpunkt wo man sie braucht auch
da sein. Wenn man also eine Sprache oder ein Thema auswählt, muss das
irgendwo zwischengespeichert sein, wenn man sich die Seite in diesen
anzeigen lässt. Das ist eine simple wenn -> dann Verknüpfung, man kann
nichts anhand von Informationen tun, die man nicht hat. Simpelste Logik.
Und es gilt für alles, nicht nur für Technik und unabhängig vom wie. Das
Leute zumindest simple Schlussfolgerungen machen können, erwarte ich nun
also wirklich.
Wenn Leute Technik so betrachten, als wäre es Magie, dann sind diese
selber schuld und sollten sie gar nicht erst verwenden, denn dann können
sie auch nicht damit umgehen. Ich erwarte mehr von der Menschheit, als
nur ein Haufen von an Magie glaubenden Idioten zu sein.
A. K. schrieb:> NB: Weshalb betrachtest du Logging als zwangsläufig?
Es ist notwendig, um zurück verfolgen zu können, wie ein Server
kompromittiert wurde und wer davon alles betroffen war. Es ist notwendig
um zu erkennen, wenn viele irgendwo einen 400er oder 500er Fehler
bekommen, um diesen beheben zu können. Es ist nötig, um Botnet und DDOS
Attacken zu erkennen. etc.
Und wenn du jetzt sagst einfach anonymisieren, das ist unpraktikabel.
Bei allen Anwendungen kann man die defaults nicht mehr verwenden, und
eine Option dafür gibt es meist nicht. Grosse unternehmen haben ja schon
mühe nicht versehentlich die Passwörter mitzuloggen, alle womöglich
Personenbezogenen Daten herauszufiltern ist einfach rein Packtisch nicht
möglich.
Und dann gibt es noch die Aufbewahrungspflicht, wobei ich mir nicht
sicher bin ob, wann und in wiefern die hier greift.
Daniel A. schrieb:> Es ist hierfür nicht nötig zu verstehen, was ein Cookie ist. Wenn> irgendetwas auf Grund einer Entscheidung oder Information passieren> soll, dann muss diese Information zum Zeitpunkt wo man sie braucht auch> da sein.
Und ungefähr das schreibst du in die Datenschutzerklärung rein. Kessel
geflickt. Ohne ebendiese Erklärung ist das nämlich nur für Kenner
selbstverständlich. Und darum geht es, Transparenz.
>> NB: Weshalb betrachtest du Logging als zwangsläufig?>> Es ist notwendig, um zurück verfolgen zu können, wie ein Server> kompromittiert wurde und wer davon alles betroffen war.
Das sehe ich zwar auch so, aber hier sind die Fristen wichtig. Bei der
Vorratsdatenspeicherung war man sich allerdings unter den Kritikern
ziemlich einig, dass jede Frist zu lang ist.
> Und dann gibt es noch die Aufbewahrungspflicht, wobei ich mir nicht> sicher bin ob, wann und in wiefern die hier greift.
Bei Serverlogs wohl kaum. Bei zu löschenden Daten wird es deutlich
komplizierter, weil es da einige sich widersprechende Forderungen gibt.
Was im Recht nicht ungewöhnlich ist und in der DSGVO auch erwähnt wird.
Hi,
TMM schrieb:> Problem ist nämlich, dass die Umgangsweise eines von mir ehemals sehr> häufig frequentierten Forums mit Stichtag 25.5. einfach nicht mehr> erreichbar ist.
Die Frage ist doch, warum ist die Website nicht mehr erreichbar?
Hat der Betreiber die vom Netz genommen weil ihm die Umsetzung der durch
die DGSVO gemachten Vorgaben zu aufwändig war, bzw. weil er Bedenken
hatte sich durch Fehler dabei angreifbar zu machen? Wenn bis jetzt auf
SSL&Co. verzichtet wurde spricht das ja nicht gerade für ein großes
Interesse an Pflege der Forensoftware.
Oder bist DU einfach nur ausgesperrt weil dein Browser den Zugang zu der
"nicht sicheren" Seite verweigert.
Im ersten Fall steckt ja schon die ganz klare Absicht dahinter mit dem
ganzen DGSVO Drumherum nichts mehr zu tun haben zu wollen.
Zu 99,9% kannst du somit davon ausgehen das du als Antwort bekommst das
alle persöhnlichen Daten bereits gelöscht sind.
Und so lange du nicht das Gegenteil BEWEISEN kannst ist der Betreiber
damit aus der Sache heraus. (Sofern er bei Abschaltung und -angeblicher-
Löschung vor dem Stichtag überhaupt noch reagieren müsste, denke eher
nicht)
Denn gerade diesen Aufwand wollte er ja vermeiden.
Eine freundliche Anfrage nach den KONKRETEN Daten (z.b. Kopien der PN)
könnte eine geringfügig höhere Erfolgschance haben.
Bist du allerdings nur ausgesperrt weil DEIN Browser dir den Zugang
verweigert kannst du das hingegen ganz alleine regeln.
Sicherheits-Ausnahmeregel hinzufügen oder anderen Browser verwenden.
Allerdings sollte man sich den daraus ergeben möglichen Konsequenzen
bewust sein!
Wobei du in diesem Fall schnell deine Daten sichern solltest, denn wenn
der Betreiber in der EU sitzt wird spätestens bei der ersten Abmahnung
wohl doch der Aus-Knopf gedrückt.
Gruß
Carsten
A. K. schrieb:> Forderungen nach offizieller Klarstellung sind in diesem> Zusammenhang nutzlos, weil in einer solchen Panikstimmung grundsätzlich> nur das Schlimmstmögliche angenommen wird, anderslautende Klarstellungen> also ins Leere laufen.
"Klarstellungen" von Hinz&Kunz in jedem Fall - solche der einschlägigen
Behörden und vor allem eine glaubwürdige Bundestags-Initiative, dem
Abmahnwahn endlich das schon lange überfällige Ende zu bereiten - z.B.
indem das Abmahnrecht so geändert wird, dass für die erste Abmahnung der
Abmahnende die Kosten zu tragen hat - würde zumindest die Verunsicherung
stark reduzieren...
Uhu U. schrieb:> "Klarstellungen" von Hinz&Kunz in jedem Fall - solche der einschlägigen> Behörden und vor allem eine glaubwürdige Bundestags-Initiative,
Sieh an! Ich hatte bisher den Eindruck, das du zu den Letzten zählst,
die exakt diesen Stellen auch nur ein einziges Wörtchen glauben. ;-)
Sven B. schrieb:> Warum sollte sie in diesem Fall nicht gelten?
Weil es das Forum mit Inkrafttreten der Verordnung nicht mehr gab?
Der Forenbetreiber ist scheinbar keiner mehr, woraus ergibt sich dann
ein Auskunftsanspruch?
A. K. schrieb:> Die ist bereits am 24. Mai 2016 in Kraft getreten.
ok, sie ist schon früher in Kraft getreten,
Weil es das Forum nicht mehr gab als die Verordnung in Geltung getreten
ist?
besser?
Art.99 DSGVO Inkrafttreten und Anwendung
(1) Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer
Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.
(2) Sie gilt ab dem 25. Mai 2018.
Wann die DSGVO in Kraft getreten ist, spielt doch eigentlich keine
wirkliche Rolle. Auch nach BDSG steht dir ein Auskunftsrecht zu.
Ob das Forum noch offen ist oder nicht spielt doch keine Rolle. Es
spielt nur eine Rolle, ob die Daten noch vorhanden sind oder nicht.
Und ja, ich würde auch davon ausgehen, dass die Antwort kommt, dass alle
Daten bereits gelöscht sind.
A. K. schrieb:> Daniel A. schrieb:>> Stimmt das eigentlich, das eine Datenschutzerklärung notwendig ist?>> Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten ;-). Im> Ernst: Es hängt vom Inhalt der Webseite ab. Wer weder Inhalte noch Daten> anderer Leute erhebt (also auch nicht loggt), ist m.W. nicht betroffen.>
So eine Webseite gibt es in der Praxis nicht.
>> Ich finde dieses GDPR/DSGVO völlig unverhältnismässig. Wenn ein User>> eine Webseite aufruft, dan sollte doch jedem klar sein das der Betreiber>> den Aufruf loggt.>> Bloss weil du weisst, wie das Internet arbeitet, weiss es nicht jeder> andere auch. NB: Weshalb betrachtest du Logging als zwangsläufig?
Blos weil ich die Verkehrsregeln hier kenne kann ich einen Flüchtling
aus Eritrea der bei rot an der Fußgängerampel über die Straße latscht
über den Haufen bügeln..oder wie meinst du das jetzt?
>>> Wenn man eine andere Sprache oder ein anderes>> Seitenthema auswählt, dann sollte doch jedem klar sein, dass die>> einstellung irgendwo, z.B. mittels cookies, gespeichert werden muss.>> Sorry, diese Vorstellung ist völlig absurd. Die wenigsten Leute wissen> was ein Cookie ist, sobald man es nicht essen kann.
Deine Vorstellung ist absurd. Ich muß die Leute nicht aufklären was ein
Cookie ist wenn diese im Internet unterwegs sind..oder muß ich das doch?
Muß ich dann die Leute auch über Ethernet TCP/IP und WPA aufklären?
Warum nicht?
>>> Sollen jetzt alle ihre Backups löschen, oder was, wenn jemand>> gelöscht werden soll? Das alles ist doch völlig hirnverbrannt!>> Nicht alles, wovon man keine Ahnung hat, ist hirnverbrannt.
und nicht Alles was hinkt ist ein Vergleich.
>> Natürlich hat die DSGVO Folgen für Backup-Strategien und -Techniken.> Wenn du deine Backups als Archive betrachtest und jahrelang aufhebst,> hast du je nach Inhalt ein Problem. Umso mehr, je einfacher die Daten> auf den Backups zugänglich sind.
Üblicherweise werden Filesystem Dumps geschrieben. Diese Dumps
bearbeitet man wie? Wie holt man da einen Nutzer aus einer auf dem Dump
befindlichen Datenbank heraus ohne den Dump irgendwo hin zu
restaurieren, die Datenbank zurück geschriebene DB anzuwerfen, die
fraglichen Daten zu löschen und den Rest wieder zurück zu schreiben? Wie
stellst Du Dir das so mit der Datenbank eines Internetforums vor aus der
ein Einzelner gelöscht werden will und wie erhält man da die
Threadstruktur und den Sinn der Threads?
Ich hoste so ein Forum und die Leute wollen unbedingt die alten Threads
erhalten als Nachschlagewerk.
>> Wenn du zwischen auf beispielsweise einige Wochen begrenzten Backups und> langzeitlichen Archiven trennst, wird das einfacher.
Ja, das haben Archäologen auch bereits herausgefunden, brennt man die
alten Städte ab kann man keine personenbezogenen Daten von früher
restaurieren, das Wissen der Vorfahren geht unwiederbringlich verloren.
Das ist wohl das was eigentlich erreicht werden soll..dummes
Vieh..Wahlvieh halt. Über Fußball herausgehende Kenntnisse sind nicht
erwünscht.
> Weil dann akut m.E.> nur die Archive von einer direkten Löschpflicht betroffen sind. Beim> Restore eines Backups muss man allerdings die Löschung reproduzieren,> was u.U. nicht trivial ist.
Nein..das Backup mußt Du ja bereits gelöscht haben..es könnte ja alte
Daten enthalten.
Sach mal, letztens kamst Du mir noch deutlich intelligenter vor, ich
habe mich mal gerne mit Dir unterhalten, aber das was Du hier von Dir
gibst ist einfach nur kurzsichtig und dümmlich..
Gruß,
Holm
Uhu U. schrieb:> M.a.W.: man macht den Bock zum Gärtner
soweit, so richtig
> und dabei verkümmern die Fähigkeiten Gesetzestexte zu entwerfen der> Ministerien zusehends> sie werden also eigentlich überflüssig und werden nur noch als Pappnasen der> jeweils interessierten Kreise benötigt, um dem dummen Volk "Demokratie"> vorzuspielen.
hier verwechselst du Ursache und Wirkung
Die Fähigkeiten werden den wünschen der interessierten Kreise angepasst,
um eine Illusion zu bewahren.
Namaste
Holm T. schrieb:> Ich muß die Leute nicht aufklären was ein> Cookie ist wenn diese im Internet unterwegs sind..oder muß ich das doch?
Fernseher werden nicht nur von Fernsehtechnikern genutzt, und
Internet-Anschlüsse nicht nur von Nachrichtentechnikern.
> Muß ich dann die Leute auch über Ethernet TCP/IP und WPA aufklären?
Da bist du dem Teufel noch mal von der Schippe gerutscht. Denn TCP/IP
speichert nichts, unterliegt also nicht der DSGVO. ;-)
Es geht nicht um Bits und Bytes, sondern um das Konzept der Speicherung
und wozu diese genutzt wird. Entscheidend ist nicht, wie etwas
gespeichert wird, sondern was und wozu.
Lies einfach mal existierende Datenschutzerklärungen, dann wirds
vielleicht klarer.
> Üblicherweise werden Filesystem Dumps geschrieben. Diese Dumps> bearbeitet man wie?
Ich hatte bereits erwähnt, dass Backups und Archive getrennt betrachtet
werden sollten. Disaster-Backups speichert man über relativ kurze
Fristen, Archive länger. Das spielt hier durchaus eine Rolle, denn mit
einem veralteten Backup verschwinden die darin gespeicherten Daten
automatisch.
Ebenso hatte ich erwähnt, dass man bei Restores aus solchen Backups
anschliessend Löschungen ggf wiederholen muss, die zwischenzeitlich
erfolgten. Es wird also nicht der Backup modifiziert, sondern das
restaurierte System nachgezogen. Das ist nicht trivial, aber machbar.
> Sach mal, letztens kamst Du mir noch deutlich intelligenter vor,
Kann schon sein, dass ich Leute mitunter überfordere.
Ich habe da mal eine Seite betrieben, welche seit mindestens 10 Jahren
gekündigt ist der Provider hat die Zugangsdaten deaktiviert mein
zuletzt hochgeladene Startseite lässt sich noch heute aufrufen.
http://www.deviltronic.de/
ob der Provider noch existiert?
Namaste
Wieso soll das nur für Restores der ackups gelten?
Er hat schon Recht. Laut dem verbrochenen DSVGO dsrf man die Daten ja
nicht mehr besitzen (nicht nur, nicht mehr veröffentlichem).D.h. man
müsste die Backups selbst auseinandernehmen und darin löschen.
Man kann als kleines Unternehmen allerdings vieleicht darauf hoffen dass
man mit der Unzumutbarmeitsklausel, dem entgehen kann.
Verunsichert kann man deswegen allerdings dennoch zurecht sein...
Alex G. schrieb:> Wieso soll das nur für Restores der ackups gelten?
Weil weder Rechtsanwälte noch Richter Vollidioten sind, auch keine
mittelalterlichen Folterknechte, wenngleich wenn manche Techniker sie
dafür halten.
> man mit der Unzumutbarmeitsklausel, dem entgehen kann.
In diese Richtung läuft es. Was nicht mit vertretbarem Aufwand machbar
ist, kann auch nicht gefordert werden. Das steht teilweise direkt in der
DSGVO, darf aber ansonsten als übergeordneter Rechtsmassstab gelten.
Allgemeiner Tipp: Wenn man den Eindruck hat, alle Leute ausserhalb der
eigenen Blase seien entweder Volltrottel, Sadisten oder Verschwörer
gegen die Menschheit, dann kann es sich lohnen, mal eine Schritt zurück
zu gehen und sich zu fragen, ob man nicht selbst jener Geisterfahrer
ist, vor dem im Verkehrsfunk die Rede ist.
Denn am nicht mehr ganz frischen BDSG und der auch schon 2 Jahre alten
DSGVO haben nicht nur Politiker und Abmahnanwälte mitgewirkt, sondern
auch Leute vom Fach. Manchmal sogar in Personalunion, denn es gibt auch
Fachjuristen. Auch mancher Datenschützer wird mitgemischt haben.
A. K. schrieb:> Holm T. schrieb:>> Ich muß die Leute nicht aufklären was ein>> Cookie ist wenn diese im Internet unterwegs sind..oder muß ich das doch?>> Fernseher werden nicht nur von Fernsehtechnikern genutzt, und> Internet-Anschlüsse nicht nur von Nachrichtentechnikern.
Und Du meinst der Fernseher liest Dir erst einen Text über die
Verwendung
von Cookies und Hochspannungskondensatoren vor?
>> Muß ich dann die Leute auch über Ethernet TCP/IP und WPA aufklären?>> Da bist du dem Teufel noch mal von der Schippe gerutscht. Denn TCP/IP> speichert nichts, unterliegt also nicht der DSGVO. ;-)
Nein, aber es sichert Daten.
>> Es geht nicht um Bits und Bytes, sondern um das Konzept der Speicherung> und wozu diese genutzt wird. Entscheidend ist nicht, wie etwas> gespeichert wird, sondern was und wozu.
Es geht darum das Idioten Gesetze machen.
>> Lies einfach mal existierende Datenschutzerklärungen, dann wirds> vielleicht klarer.
Das ist dummes Geschwurbel, damit habe ich mich seit Jahren und in den
letzten Monaten besonders beschäftigt und ich habe herausbekommen das
das Keine Gesetze für Jemanden sondern gegen Jemanden sind.
>>> Üblicherweise werden Filesystem Dumps geschrieben. Diese Dumps>> bearbeitet man wie?>> Ich hatte bereits erwähnt, dass Backups und Archive getrennt betrachtet> werden sollten.
Blah.. der selbe Käse wie Hofreiter, zukünftiges Plastik hat zu
zerfallen.(sinngemäß) ich habe aber ein Problem damit wenn die Isolation
eines Kabels sich zersetzt. Dumm wie ein Sack Holz der Typ.
> Disaster-Backups speichert man über relativ kurze> Fristen, Archive länger. Das spielt hier durchaus eine Rolle, denn mit> einem veralteten Backup verschwinden die darin gespeicherten Daten> automatisch.
Es sielt für ic in erster Linie eine Rolle das das als Einzelperson
überhaupt nicht mehr zu handeln ist. Ich bin kein Ganztagsdatenlöscher..
>> Ebenso hatte ich erwähnt, dass man bei Restores aus solchen Backups> anschliessend Löschungen ggf wiederholen muss, die zwischenzeitlich> erfolgten. Es wird also nicht der Backup modifiziert, sondern das> restaurierte System nachgezogen. Das ist nicht trivial, aber machbar.
Türlich, wenn die Demonstration dieses Verfahrens dessen Hauptzweck ist
ist das sicher vorführbar, bis vor Kurzem war der Zweck aber nicht die
Löschung, sondern die Sicherung von Daten.
>>> Sach mal, letztens kamst Du mir noch deutlich intelligenter vor,>> Kann schon sein, dass ich Leute mitunter überfordere.
Oder das der Druck in Deinem Kopf rapide abnimmt..Du alterst ein
Bisschen schnell.
Gruß,
Holm
A. K. schrieb:> Alex G. schrieb:>> Wieso soll das nur für Restores der ackups gelten?>> Weil weder Rechtsanwälte noch Richter Vollidioten sind, auch keine> mittelalterlichen Folterknechte, wenngleich wenn manche Techniker sie> dafür halten.>>> man mit der Unzumutbarmeitsklausel, dem entgehen kann.>> In diese Richtung läuft es. Was nicht mit vertretbarem Aufwand machbar> ist, kann auch nicht gefordert werden. Das steht teilweise direkt in der> DSGVO, darf aber ansonsten als übergeordneter Rechtsmassstab gelten.
Das Problem ist das sich technische und ökonomische Machbarkeiten
deutlich von dem unterscheiden was Anwälte und Richter GERADE EBEN für
machbar halten.
Es gibt keine klare Aussage wie das zu handhaben ist. Das ist
Rechtsunsicherheit!
Diese dumme EU-Trude ist sich sicher das sie die Regeln der DSGVO selbst
umsetzen kann.
https://www.zeit.de/digital/datenschutz/2018-05/vera-jourova-eu-kommissarin-datenschutz-grundverordnung-dsgvo/seite-2
Sachkenntnis ist Ihrer Meinung nach dazu nicht notwendig... klar doch,
ich werde Sei mal zur Überarbeitung von Webseiten einladen..
Gruß,
Holm
Holm T. schrieb:> Diese dumme EU-TrudeHolm T. schrieb:> Sach mal, letztens kamst Du mir noch deutlich intelligenter vor,Holm T. schrieb:> Es geht darum das Idioten Gesetze machen.
Holmi ist mal wieder auf der Sachebene unterwegs...
Kara B. schrieb:> Holm T. schrieb:>> Diese dumme EU-Trude>> Holm T. schrieb:>> Sach mal, letztens kamst Du mir noch deutlich intelligenter vor,>> Holm T. schrieb:>> Es geht darum das Idioten Gesetze machen.>>> Holmi ist mal wieder auf der Sachebene unterwegs...
Ja und Karai Benemsii ist wieder auf Nebenschauplätzen unterwegs.
Gruß,
Holm
Holm T. schrieb:> Ja und Karai Benemsii ist wieder auf Nebenschauplätzen unterwegs.
Da sich auf den Hauptplätzen außer dir nur Idioten tummeln, muß man eben
ausweichen.
Holm T. schrieb:> damit habe ich mich seit Jahren und in den> letzten Monaten besonders beschäftigt und ich habe herausbekommen das> das Keine Gesetze für Jemanden sondern gegen Jemanden sind.
Um deine überragende Intelligenz zu demonstrieren, könntest du deine
exklusiven Erkenntnisse ja mal konkret an ein paar Punkten festmachen.
Kara B. schrieb:
[..]
>> Um deine überragende Intelligenz zu demonstrieren,
Demonstrierst Du hier Deine unterlegene weil..
>könntest du deine> exklusiven Erkenntnisse ja mal konkret an ein paar Punkten festmachen.
..das hatte ich bereits oben. Es gibt keine konkreten
Handlungsanweisungen, jede Menge "interpretierbarer" Formulierungen die
nach Gusto ausgelegt werden können und keinerlei Support für die
sogenannten KMU. Dafür gibt es aber exorbitante Strafen. Diese Gesetze
und Verordnungen schaffen damit keine Klarheit, sondern die
Möglichkeiten durch schwammige Formulierungen einfach Jeden am Arsch zu
kriegen den man kriegen will.
Bei diesem unsäglichen Mist auf die Weisheit von Anwälten und Richtern
zu vertrauen ist aber das berühmte "Bock zum Gärtner" machen, siehe
Landgericht HH. Wenn diese Möglichkeiten existieren, werden sie auch
genutzt und mit Sicherheit nicht aus Gründen der Vernunft, sondern aus
denen des schnöden Mammons. Deutschland nennt sich nicht "Rechtsstaat"
weil hier jeder sein Recht bekommt, sondern weil man es kaufen kann wenn
man es sich leisten kann, wenn dem nicht so wäre, wären
Gerichtsverfahren kostenlos.
Google publizierte das sie 500 Mannjahre investiert haben um die DSGVO
in jede Richtung abzuklopfen und im Unternehmen umzusetzen. Haben die
das gemacht weil die zu viele Leute hatten oder weil das Ding voller
juristischer Fallen ist?
Gruß,
Holm
Holm T. schrieb:> Google publizierte das sie 500 Mannjahre investiert haben um die DSGVO> in jede Richtung abzuklopfen und im Unternehmen umzusetzen
Google erhebt, speichert, verkauft und verwertet auch erheblich mehr
Daten als die Freiwillige Feuerwehr von Hinterbrunzbislbach, die
vielleicht mal nen popeligen Cookie auf ihrer 90er-Jahre-Seite verteilt.
Die Erhebung und Verwertung von Daten ist ja deren Kerngeschäft.
Ist doch naheliegend dass das DSGVO bei denen größere Auswirkungen hat.
Le X. schrieb:> Holm T. schrieb:>> Google publizierte das sie 500 Mannjahre investiert haben um die DSGVO>> in jede Richtung abzuklopfen und im Unternehmen umzusetzen>> Google erhebt, speichert, verkauft und verwertet auch erheblich mehr> Daten als die Freiwillige Feuerwehr von Hinterbrunzbislbach, die> vielleicht mal nen popeligen Cookie auf ihrer 90er-Jahre-Seite verteilt.
Ja, nur ist die FFW im selben Maße haftbar..per Dekret. Es gibt keine
"Mindermengenreglung", das ist ja der Wahnsinn an diesem Machwerk.
>> Die Erhebung und Verwertung von Daten ist ja deren Kerngeschäft.> Ist doch naheliegend dass das DSGVO bei denen größere Auswirkungen hat.
..ist naheliegend, daraus kann gefolgert werden, es ist anzunehmen das,
gesunder Menschenverstand.. blah fasel schwurbel.
Das sind keine klaren Regelungen, das ist ein Minenfeld.
"Bei Gericht und auf hoher See ist der Mensch in Gottes Hand.." bedeuted
für mich als Atheisten das ich da auf mich selbst gestellt und der
Willkür ausgeliefert bin. Kein Anwalt kümmert sich um mein Recht, die
kümmern sich um die Brago, deswegen nehme ich den Begriff "Rechtsanwalt"
auch nicht in den Mund.
Gruß,
Holm
Holm T. schrieb:> Dafür gibt es aber exorbitante Strafen. Diese Gesetze> und Verordnungen schaffen damit keine Klarheit, sondern die> Möglichkeiten durch schwammige Formulierungen einfach Jeden am Arsch zu> kriegen den man kriegen will.
Ich schrieb schon oben, dass im erklärten Rechtsstaat die Gesetze
vorrangig nach deren Interessen und durch sie selbt initiiert werden.
Der Staat ist deren Werkzeug dies umzusetzen. Das Kapital wird heute
nicht mehr durch Arbeit erwirtschaftet sondern Mittels Rechtes erpresst.
Dazu dient auch diese ABM für die Profiteure dieses Konstruktes. Dies
beschränke ich ausdrücklich nicht auf D. zumal sein Ursprung speziell im
angelsächsischen Raum zu suchen ist. Rechtssicherheit machte Juristen ja
überflüssig. Es handelt sich also nicht um Ideotie, sondern um eine
Strategie, welche Kohl perfektionierte, dumm gucken und im stillen
Tatsachen schaffen.
Namaste
Matthias L. schrieb:> Holm T. schrieb:>> So eine Webseite gibt es in der Praxis nicht.>> Viele private Webseiten dürften so gestaltet sein; meine zum Beispiel...
Mal Klaretext: Welche Webseite, Welcher Provider, welcher HTTP Server,
Mailsoftware, Maillogs, stateful Firewall ..
Einigem einer Server hatten früher Uptimes von mehreren Jahren,
was ist damit den Daten im RAM? Die sind per Definition da
"gespeichert".
Gruß,
Holm
Winfried J. schrieb:> Rechtssicherheit machte Juristen ja> überflüssig.
Gibt es eigentlich ein Land auf der Welt, deren Rechtsordnung deinen
Ansprüchen genügt?
Kara B. schrieb:> Gibt es eigentlich ein Land auf der Welt, deren Rechtsordnung deinen> Ansprüchen genügt?
Sinn erfassend lesen, nicht hinein interpretieren was du lesen willst.
Ich habe eine Tatsache beschrieben und nicht gewertet. Also unterstelle
mir nicht Deine von Dir hinein interpretierte Wertung.
Namaste
Winfried J. schrieb:> Sinn erfassend lesen, nicht hinein interpretieren was du lesen willst.
Ist es für dich eigentlich prinzipiell unmöglich, eine konkrete,
eindeutige Antwort zu geben?
Hehe Kara Benemsi...wieso änderst Du Dein Target auf Winne?
Habe ich zu unbequeme Nichtargumente?
Komm, wiederlege mal was ich geschrieben habe.
Gruß,
Holm
Holm T. schrieb:> Hehe Kara Benemsi...wieso änderst Du Dein Target auf Winne?> Habe ich zu unbequeme Nichtargumente?> Komm, wiederlege mal was ich geschrieben habe.
Du meinst ernsthaft, so Etwas wie
Holm T. schrieb:> . blah fasel schwurbel.
könnte man sinnvoll widerlegen?
Winfried J. schrieb:> Nein und nein.>> zufrieden?
Dann sollte es dir doch keine Probleme bereiten, entsprechend konkret
auf meine Frage zu antworten. Einfach ein Land deiner Wahl nennen sollte
doch einfacher sein, als ständig auszuweichen.
Kara B. schrieb:> Winfried J. schrieb:>> Rechtssicherheit machte Juristen ja>> überflüssig.>> Gibt es eigentlich ein Land auf der Welt, deren Rechtsordnung deinen> Ansprüchen genügt?
na gut dann erkläre ich es dir noch mal.
Land und Staat sind zweierlei.
Länder sind etwas Grundsätzlich anderes als Staaten.
Länder sind natürlich vorhanden Gebiete mit einer Geographie, Staaten
hingegen sind gesellschaftliche Konstrukte welche sich Länder mittels
Macht aneignen.
Staaten haben Rechtsordnungen. Da des Einen Recht des Anderen Unrecht
darstellt, kann es so etwas wie allgemeines Recht nicht geben.
Deshalb lehne ich diese Konstrukt, Staat mit Rechtsordnung ab, beuge
mich ihm nur gezwungener Maßen und aus Ablehnung jeglicher also auch und
besonders selbst ausgeübter Gewalt.
Ich anerkennen dessen Existenz ohne sie gut zu heißen. War das jetzt
auch für dich verständlich oder fehlt es die an jeglichem Vermögen zu
differenzieren.
Namaste
Holm T. schrieb:> Hehe Kara Benemsi...wieso änderst Du Dein Target auf Winne?> Habe ich zu unbequeme Nichtargumente?> Komm, wiederlege mal was ich geschrieben habe.>> Gruß,>> Holm
Ich tippe mal der Rattenfänger glaubt gegen mich mehr Claqueure zu
finden als gegen dich.
Kara auf nach Hameln dort warten sie auf dich.
Namaste
Winfried J. schrieb:> Staaten> hingegen sind gesellschaftliche Konstrukte welche sich Länder mittels> Macht aneignen.
Jeder Bauer, der ein Stück Land bewohnt und nutzt hat sich dieses
"angeeignet".
Winfried J. schrieb:> Da des Einen Recht des Anderen Unrecht> darstellt, kann es so etwas wie allgemeines Recht nicht geben.
Als gibt es auch kein persönliches Eigentum? Wenn ich dir dein Werkzeug
stehle, hast du also kein Recht dieses zurückzufordern, weil mich das
automatisch ins Unrecht setzt?
Kara B. schrieb:> Holm T. schrieb:>> Hehe Kara Benemsi...wieso änderst Du Dein Target auf Winne?>> Habe ich zu unbequeme Nichtargumente?>> Komm, wiederlege mal was ich geschrieben habe.>> Du meinst ernsthaft, so Etwas wie>> Holm T. schrieb:>> . blah fasel schwurbel.>> könnte man sinnvoll widerlegen?
Oh doch, mach Dir doch mal die Arbeit die Du verlangst das ich sie mir
mache und ziehe den ganzen Quark mal rein. Dann suche nach konkreten
Formulierungen, z.B. nur für Backups. Dann reiße den Hals auf, nicht
umgekehrt.
Danach kannst Du Dir mal Gedanken über die Tätigkeit eines Hosters
machen der kommerziell einige wenige Webseiten betreibt und das Machwerk
hinsichtlich
Unwägbarkeiten analysieren, Die einen Kopf um Datenschutzerklärungen
machen die böswillige Abmahner abprallen lassen (ich will ja gar nicht
das man mich nicht am Arsch kriegt wenn ich Mist baue). Ich bin
Elektroniker und Systemadministrator..ich denke also ich bin nicht ganz
doof..dann lies mal die verschwurbelten Vorschriften durch und folgere
was nun richtig ist, das bitte nicht nur als Behauptung, sondern mit
einer Haftbarkeit verbunden.
Nebenbei kannst Du aber ruhig auch noch die Arbeit machen die Dich am
Leben erhält, denn das Einkommen aus dem Webhosting reicht bei Weitem
nicht um die Kosten eines Rechtsverdrehers zu decken der Dir die Arbeit
mit der verschwurbelten DSGVO abnimmt und dann vielleicht noch für seine
Ausarbeitung haftet.
Wenn Du meine Meinung dann hier widerlegen kannst, dann tue das, wenn
nicht, laß mich einfach in Frieden. Ich habe Dich nicht gerufen und
werde das auch in Zukunft nicht tun. Du stellst zwar fest das ich mein
Maul aufreiße, aber mit sachdienlichen Hinweisen schleifts bei Dir
gewaltig.
Gruß,
Holm
Winfried J. schrieb:> Holm T. schrieb:>> Hehe Kara Benemsi...wieso änderst Du Dein Target auf Winne?>> Habe ich zu unbequeme Nichtargumente?>> Komm, wiederlege mal was ich geschrieben habe.>>>> Gruß,>>>> Holm>> Ich tippe mal der Rattenfänger glaubt gegen mich mehr Claqueure zu> finden als gegen dich.>> Kara auf nach Hameln dort warten sie auf dich.>> Namaste
:-)
Erinnert mich an den Polit Gau im Fernsehen..Maas mit Vorklatscher in
einer Talkshow..das wurde sogar dem Moderator peinlich...
Gruß,
Holm
Holm T. schrieb:>> Viele private Webseiten dürften so gestaltet sein; meine zum Beispiel...>> Mal Klaretext: Welche Webseite, Welcher Provider, welcher HTTP Server,> Mailsoftware, Maillogs, stateful Firewall ..
Welche Webseite - ach komm, wie meine Webseite heißen könnte, da kommst
du schon selbst drauf.
Und der Rest ist völlig egal. Wenn ICH keine personenbezogenen Daten
erhebe und speichere, kann MIR die DSGVO meterweise am Allerwertesten
vorbeigehen. Was der Hosting-Provider im Hintergrund treibt, das ist
SEIN Problem, nicht meins.
So eine Familien-Webseite hat doch meist nur den Zweck, einem sehr
überschaubaren (aber nicht technisch eingeschränkten) Personenkreis
irgendwelche Informationen zur Verfügung zu stellen, die für die meisten
Internetnutzer völlig uninteressant sind. Und davon gibt es offenbar
eine ganze Menge, sonst hätten die Hosting-Provider im Anbieten solcher
Hosting-Lösungen ja kein Geschäftsmodell erkannt, nicht wahr?
Dass du solche Familien-Homapages als nicht interessant und daher für
dich als nicht relevant ansiehst, ist natürlich völlig in Ordnung. Aber
sie existieren trotzdem, und daher bist du mit "So eine Webseite gibt es
in der Praxis nicht" schief gewickelt - da hast du leider wieder mal
deinem Hang zum Verallgemeinern nachgegeben.
Wenn ich natürlich einen dedicated Server gemietet hätte, darauf
vielleicht einen geschlossenen Bereich mit Anmeldung, ein Forum oder
sowas, ja, dann hätte ich mit dem Datenschutz einige Arbeit. Allerdings
hätte ich die nicht erst jetzt, sondern schon seit Inkrafttretens des
BDSG. Dazu hat Chris D. weiter oben schon diverses geschrieben, scroll'
doch mal ein bisschen nach oben.
@winne Deine Einstellung kann man syntaxisch verstehen, aber grade
sinnvoll ist sie trotzdem nicht.
Die Frage macht in agewandelter Form trotzdem Sinn: Welcher STAAT würde
dich denn zufrieden stellen?
Oder würdest du allen ernstes Anarchie bevorzugen?
Dann solltest du dir bewusst sein dass du in einer Anarchie nie und
nimmer den Komfort hättest, mit einem Hightec Gerät über ein
weltumspannendes Netwerk, dich drüber zu beschweren wie doof Staaten
sind ;)
Schon schräg was für Vorstellungen hier manche haben...
Kara B. schrieb:> Jeder Bauer, der ein Stück Land bewohnt und nutzt hat sich dieses> "angeeignet".
Falsch, die Aneignung entsteht erst durch die Abschaffung des
Gemeingutes (Almende) zugunsten des Privateigentums. Sie beginnt also
zwar mit der Landnutzung wird aber erst durch die Vererbung des
Nutzrechtes zum Eigentum
> Winfried J. schrieb:>> Da des Einen Recht des Anderen Unrecht>> darstellt, kann es so etwas wie allgemeines Recht nicht geben.> Als gibt es auch kein persönliches Eigentum? Wenn ich dir dein Werkzeug> stehle, hast du also kein Recht dieses zurückzufordern, weil mich das> automatisch ins Unrecht setzt?
Du kannst mir nicht stehlen was mir nicht gehört.
Wenn das Werkzeug Gemeineigentum ist hast du daran dasselbe Recht wie
ich.
Und ich muss es mit dir teilen und wir haben ein gemeinsames Interesse
an seinem Erhalt.
Dies geht erst mit dem privaten Eigentumsbegriff verloren.
Ich kann dir gerne den alten Mann schicken zum nachlesen wenn du es dann
besser verstehen wolltest. Seine Schriften über das Kapital sind seit
ca. 150 Jahren verfügbar und beschreiben die Zusammenhänge treffender
als alles davor und danach. Das er sich später wider besseren Wissens
vereinahmen ließ war seiner eigenen Abhängigkeit von diesem System
geschuldet. Es duldet kein entrinnen. Das ist die Herausforderung an die
Menschheit, einen Ausweg zu finden aus dem Diktat der Ökonomie. Damit
aber sind wir bei beim höheren Prinzip der darwinschen Evolution,
welches die Evolution der menschlichen Gesellschaft einschließt. Dies
jedoch ist keine Entscheidung des Willens, sondern ein Prozess den eine
gesellschaftlich organisierte Population durchlebt, ohne ansehen des
Individuums.
Namaste
Matthias L. schrieb:> Holm T. schrieb:>>> Viele private Webseiten dürften so gestaltet sein; meine zum Beispiel...>>>> Mal Klaretext: Welche Webseite, Welcher Provider, welcher HTTP Server,>> Mailsoftware, Maillogs, stateful Firewall ..>> Welche Webseite - ach komm, wie meine Webseite heißen könnte, da kommst> du schon selbst drauf.>> Und der Rest ist völlig egal. Wenn ICH keine personenbezogenen Daten> erhebe und speichere, kann MIR die DSGVO meterweise am Allerwertesten> vorbeigehen. Was der Hosting-Provider im Hintergrund treibt, das ist> SEIN Problem, nicht meins.
Halt. So einafch ist das eben nicht.
Schon die IP Adresse eines Besuchers die vom Webserver geloggt wird
gehört zu personenbezogenen Daten. Du mußt mit Deinem Provider eine
Vereinbarung zur Auftragsdatenverarbeitung abgeschlossen haben, denn der
verarbeitet in Deinem Auftrag Daten und speichert sie, neuerdings ist er
auch dafür haftbar was Du "im Inneren Deiner Webseite" so treibst.
>> So eine Familien-Webseite hat doch meist nur den Zweck, einem sehr> überschaubaren (aber nicht technisch eingeschränkten) Personenkreis> irgendwelche Informationen zur Verfügung zu stellen, die für die meisten> Internetnutzer völlig uninteressant sind. Und davon gibt es offenbar> eine ganze Menge, sonst hätten die Hosting-Provider im Anbieten solcher> Hosting-Lösungen ja kein Geschäftsmodell erkannt, nicht wahr?
Niemand redet hier von Geschäftsmodellen. Hier ist die Rede vom Schutz
personenbezogener Daten.
Das das für die Meisten nicht von Interesse ist, spielt keine Rolle.
>> Dass du solche Familien-Homapages als nicht interessant und daher für> dich als nicht relevant ansiehst, ist natürlich völlig in Ordnung. Aber> sie existieren trotzdem, und daher bist du mit "So eine Webseite gibt es> in der Praxis nicht" schief gewickelt - da hast du leider wieder mal> deinem Hang zum Verallgemeinern nachgegeben.
Quark. Ich hoste solche Familienhomepages ..und ich handele überhaupt
keine Daten, keine Mailadressen, keine Logs, mache keine Werbung.
Trotzdem bleibt das ein Minenfeld. du denkst das Du außen vor bist, bis
dich der Mist herzhaft in den Hintern beißt weil Du ihn einfach
ignoriert hast.
>> Wenn ich natürlich einen dedicated Server gemietet hätte, darauf> vielleicht einen geschlossenen Bereich mit Anmeldung, ein Forum oder> sowas, ja, dann hätte ich mit dem Datenschutz einige Arbeit. Allerdings> hätte ich die nicht erst jetzt, sondern schon seit Inkrafttretens des> BDSG. Dazu hat Chris D. weiter oben schon diverses geschrieben, scroll'> doch mal ein bisschen nach oben.
Warum sollte ich das nochmal lesen?
Ich habe mehrere dedicated Server in Rechenzentren und ich befasse mich
mit Datenschutz nicht erst seit 3 Tagen.Ich mache den Job schon mehr als
20 Jahre.
Nochmal: es gibt keine Webseite die keine personenbezogenen Daten
speichert, zumindest wirst Du vor Gericht mit deiner Idee dazu sang und
klanglos untergehen.
Gruß,
Holm
Kara B. schrieb:> Winfried J. schrieb:>> Und ich muss es mit dir teilen>> Und wenn ich es nicht mit dir teilen will?
..wenn der Topf aber nun ein Loch hat?
Du schreibst um des Schreibens willen.
Gruß,
Holm
Alex G. schrieb:> Oder würdest du allen ernstes Anarchie bevorzugen?>> Dann solltest du dir bewusst sein dass du in einer Anarchie nie und> nimmer den Komfort hättest, mit einem Hightec Gerät über ein> weltumspannendes Netwerk, dich drüber zu beschweren wie doof Staaten> sind ;)>> Schon schräg was für Vorstellungen hier manche haben...
Du hast es erkannt, ich bin Pazifist und Anarchist. Ich halte den Staat
als solches für die zugleich denkbar schlechteste, als auch derzeit
einzig mögliche Organisationsform der menschlichen Population.
Ich lehne ihn ersatzlos ab, wohlwissend, dass er mir seine Existenz
geradezu aufzwingt. Ich anerkenne sein Sein, und seine Notwendigkeit,
nicht aber seinen universellen Anspruch auf Existenz an.
Namaste
Holm T. schrieb:> Du mußt mit Deinem Provider eine> Vereinbarung zur Auftragsdatenverarbeitung abgeschlossen haben, denn der> verarbeitet in Deinem Auftrag Daten und speichert sie, neuerdings ist er> auch dafür haftbar was Du "im Inneren Deiner Webseite" so treibst.
Nein, das tut er eben nicht. Ich brauche die Daten nicht, ich bekomme
sie auch nicht, er speichert sie eben NICHT für mich und schon gar nicht
in meinem Auftrag. Ich weiß nicht mal, ob er überhaupt Zugriffe loggt.
Wozu auch?
WENN der Hosting-Provider personenbezogene Daten speichert, dann tut er
das aus eigenem Antrieb und ausschließlich für SICH.
Ich bin da ganz entspannt - alles weitere wird sich zeigen.
Kara B. schrieb:> Und wenn ich es nicht mit dir teilen will?
Das genau ist der Grund der Existenz von Staaten, der Eigennutz solcher
Individuen wie du Eines bist.
Erich und Milke wollten euch ausrotten und haben sich damit auf eine
stufe mit anderen Verbrechern gestellt.
Ich beuge mich dem Staat und warte, dass es Hirn über die Menschheit
regnet, im wissen das ich viel Geduld benötige, mehr als mein Leben
erlaubt.
Aber ich heiße es nicht gut auf mehr Vernunft bei Meinesgleichen in der
Zukunft harren zu müssen. Trotzdem tue ich es in Demut um mich nicht
schuldig zu machen der Ungeduld und nicht zu werden wie Erich und Co.
Namaste
Winfried J. schrieb:> Alex G. schrieb:>> Oder würdest du allen ernstes Anarchie bevorzugen?>>>> Dann solltest du dir bewusst sein dass du in einer Anarchie nie und>> nimmer den Komfort hättest, mit einem Hightec Gerät über ein>> weltumspannendes Netwerk, dich drüber zu beschweren wie doof Staaten>> sind ;)>>>> Schon schräg was für Vorstellungen hier manche haben...>> Du hast es erkannt, ich bin Pazifist und Anarchist. Ich halte den Staat> als solches für die zugleich denkbar schlechteste, als auch derzeit> einzig mögliche Organisationsform der menschlichen Population.>> Ich lehne ihn ersatzlos ab, wohlwissend, dass er mir seine Existenz> geradezu aufzwingt. Ich anerkenne sein Sein, und seine Notwendigkeit,> nicht aber seinen universellen Anspruch auf Existenz an.>> Namaste
Deswegen gab es in der Vegangenheit auch Bürgerrechte die eben den
Bürgern Rechte gegenüber dem Staat einräumten. Seit Kohl und mit Merkel
ganz extrem, werden diese Bürgerrechte abgebaut. Bankgeheimnisse,
Postgeheimnis und die Unverletzlichkeit der eigenen Wohnung gehörten mal
dazu.
Mit 9/11 wurde ein Vehikel geschaffen diese Bürgerrechte flächendeckend
unter dem Mantel der Terrorismusbekämpfung abzubauen, dabei war das
Risiko im Straßenverkehr von einem Besoffenen über den Haufen gebügelt
zu werden weltweit immer deutlich höher als einem terroristischen
Anschlag zum Opfer zu fallen.
Wenn man diese Entwicklung erkannt hat sollte man herausgefunden haben
zu welchem Zweck hier Gesetze verabschiedet werden und wer an solchen
Gesetzen Interesse hat (cui bono).
Die Bevölkerung ist das mit Sicherheit nicht, es ist das
Machterhaltungsbestreben der herrschenden Politkaste und der Hochfinanz
als deren Auftraggeber.
Mit der DSGVO ist es möglich nicht nur Webseietninhaber sondern auch
Betreiber der Server aus dem Netz zu kegeln wegen irgendwelcher
Vorwände.
Das ist Nichts weiter als das Bestreben unliebsame Informationsquellen
kontrollieren und zum versiegen bringen zu können, der besser gemachte
Nachfolger des Internetstoppschildes unserer sehr verehrten
"Verteidigungsministerin".
Gruß,
Holm
Matthias L. schrieb:> WENN der Hosting-Provider personenbezogene Daten speichert, dann tut er> das aus eigenem Antrieb und ausschließlich für SICH.>> Ich bin da ganz entspannt - alles weitere wird sich zeigen.
Ich fürchte du solltest dir den Vertag mit deinem Provider noch mal
genauer anschauen.
Bestandteil meine Vertrages ist , das er mir die von ihm erzeugten Logs
zur verfügung stellt und auswertetet. Das ist dort teil der AGB.
Allerdings kann ich nicht Verannlassen dass er es unterlässt, denn er
ist prinzipiell gesetzlich dazu verpflichtet, nicht klar in wie weit der
vertrag über die gesetzlichen Verpflichtungen hinausgeht und da Kommst
du in die Verantwortung wissend oder unwissend. ...
Auch Unterlassen kann eine Schuld begründen.
@ Holm könntest du mir eventuell etwas Auf die Sprünge helfen?
eventuell auch per p.N.
Namaste
Matthias L. schrieb:> Holm T. schrieb:>> Du mußt mit Deinem Provider eine>> Vereinbarung zur Auftragsdatenverarbeitung abgeschlossen haben, denn der>> verarbeitet in Deinem Auftrag Daten und speichert sie, neuerdings ist er>> auch dafür haftbar was Du "im Inneren Deiner Webseite" so treibst.>> Nein, das tut er eben nicht. Ich brauche die Daten nicht, ich bekomme> sie auch nicht, er speichert sie eben NICHT für mich und schon gar nicht> in meinem Auftrag. Ich weiß nicht mal, ob er überhaupt Zugriffe loggt.> Wozu auch?
Aus rein technischen Gründen.
Mein Mail Exchanger loggt beispielsweise IP Adressen einlieferder Server
die spamen und nach einigen erfolglosen Versuchen wird denen der Hahn
abgedreht. (fail2ban)
Mit Webservern ist das ganz ähnlich.
>> WENN der Hosting-Provider personenbezogene Daten speichert, dann tut er> das aus eigenem Antrieb und ausschließlich für SICH.>> Ich bin da ganz entspannt - alles weitere wird sich zeigen.
Jaja ..gute Idee. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht..
Es beweist nur, das Du dir den Schraddel nicht durchgelesen hast, aber
Du denkst hier Deine Meinung anbringen zu müssen. Seltsam.
Gruß,
Holm
Winfried J. schrieb:
[..]
> @ Holm könntest du mir eventuell etwas Auf die Sprünge helfen?> eventuell auch per p.N.>> Namaste
Was für Sprünge? Freilich kannst Du mir Mail oder PN schicken...
Gruß,
Holm
@winne
Ehrlich gesagt schätze ich dich jetzt mehr als Kommunisten ein als
Anarchisten.
Anarchie bedeutet ja nicht automatisch dass der einzelne nichts besitzt
(und vorallem nicht mit Gewalt verteidigen wird).
Es bräuchte wieder ein übergeordnetes System welches erzwingt das alles
allen gehört -> Kommunismus.
Btw. Anarchie und Pazifismus zusammen passt grundsätzlich nicht mit den
durch Evolution entwickelten, menschlichen Instinkten zusammen. Das
haben viele "Versuche" in kleinem wie grossen Maßstab gezeigt.
Ein signifikanter Anteil der Menschen sucht von Natur aus nach Führung
(da ihm das Sicherheit bietet und er somit seine Gene weitervererben
konnte) und kämpft für diese, während widerum wenige andere ein
natürliches Verlangen und die Fähigkeit haben, besagte Menschen zu
manipulieren.
Das wird also höchstens in Jahrhunderten klappen, oder wenn wir
genetisch viele unserer Instinkte abschaffen (wie die Zukunftswesen in
der Serie Fringe).
Ist es daher wirklich wert jetzt irgendwie seine Entscheidungen (z.B.
Nichtwähler sein, da ich mal stark annehme dass du einer bist) auf solch
eine fragwürdige Ideologie zu basieren?
Finde man sollte mit der Natur des Menschens arbeiten nicht gänzlich
dagegen.
Alex G. schrieb:> @winne> Ehrlich gesagt schätze ich dich jetzt mehr als Kommunisten ein als> Anarchisten.> Anarchie bedeutet ja nicht automatisch dass der einzelne nichts besitzt> (und vorallem nicht mit Gewalt verteidigen wird).> Es bräuchte wieder ein übergeordnetes System welches erzwingt das alles> allen gehört -> Kommunismus.>> Btw. Anarchie und Pazifismus zusammen passt grundsätzlich nicht mit den> durch Evolution entwickelten, menschlichen Instinkten zusammen. Das> haben viele "Versuche" in kleinem wie grossen Maßstab gezeigt.
..nunja..wenn man die Geschichte betrachtet hat keine der
Gesellschaftsformen jemals funktioniert..und nein, auch der Kapitalismus
funktioniert aus Sicht der Besitzlosen nicht. aus Sicht der Besitzenden
aber schon..darin unterscheidet er sich aber nicht von z.B. dem
Feudalismus.
> Ein signifikanter Anteil der Menschen sucht von Natur aus nach Führung> (da ihm das Sicherheit bietet und er somit seine Gene weitervererben> konnte) und kämpft für diese, während widerum wenige andere ein> natürliches Verlangen und die Fähigkeit haben, besagte Menschen zu> manipulieren.
Ich habs: Jeder ist sich selbst der Nächste..
>> Das wird also höchstens in Jahrhunderten klappen, oder wenn wir> genetisch viele unserer Instinkte abschaffen (wie die Zukunftswesen in> der Serie Fringe).
Ja .. so wie selbst zersetzendes Plastik nach Hofreiter. Der löst auch
alle Energie- und zwischengeschlechtlichen Probleme auf diese Weise...
>> Ist es daher wirklich wert jetzt irgendwie seine Entscheidungen (z.B.> Nichtwähler sein, da ich mal stark annehme dass du einer bist) auf solch> eine fragwürdige Ideologie zu basieren?> Finde man sollte mit der Natur des Menschens arbeiten nicht gänzlich> dagegen.
Welche Ideologie ist Deiner Ansicht nach nicht fragwürdig?
Was ist am Kommunismus (Gleichverteilung) und am Sozialismus (kein
Privateigentum an PM) aus Deiner Sicht fragwürdig?
Es hapert jeweils an der Durchsetzung dieser Prinzipien weil immer
einige Leute denken sich Vorteile auf Kosten Anderer verschaffen zu
müssen.
Die Logische Folge wäre also Sozial- oder Kommunismus mit Todesstrafe
für Vorteilsnehmer...
Gruß,
Holm
Fragwürdig ist dass es nicht realistisch ist dass diese Systeme besser
sein würden als unser jetztiges.
Und der Kapitalismus unterscheidet sich grundsätzlich vom Feudalismus
dahingegend dass man Aufstiegschance hat.
Alex G. schrieb:> @winne> Ehrlich gesagt schätze ich dich jetzt mehr als Kommunisten ein als> Anarchisten.
für einen Kommunisten bin ich grundsätzlich zu individualistisch
unterwegs.
der realexistierende Sozialismus welcher sich als Vorstufe des K. sah
kankte vor allem an der Staatlichen Gewalt, mit dem er sein Ziele
verfolgte. dies konterkarierte seinen Anspruch als bessere Gesellschaft,
in der SU und den Bruderstaaten ihn selbst total zerstörend. Neben der
Ökonomie war dies sein Selbstmord.
Als Lehre daraus bleibt nur Ghandis Weg, das zeigte mir das Ende der
DDR.
> Anarchie bedeutet ja nicht automatisch dass der einzelne nichts besitzt> (und vorallem nicht mit Gewalt verteidigen wird).
richtig
> Es bräuchte wieder ein übergeordnetes System welches erzwingt das alles> allen gehört -> Kommunismus.
Nein, das zerstört den Ansatz! siehe oben
> Btw. Anarchie und Pazifismus zusammen passt grundsätzlich nicht mit den> durch Evolution entwickelten, menschlichen Instinkten zusammen.
Das ist auf der Grundlage der bisherigen wirtschaftlichen Verhältnisse
der Menschlichen Entwicklung unausweichlich gewesen und auch jetzt noch.
Die neue Qualität erfordert stets das Vorhandensein einer entsprechenden
ökonomischen Basis. Diese ist definitiv erst gegeben wenn die PV die
weitere Entwicklung der PK zu hemmen beginnen. als im Kap noch nicht. er
ist noch nicht zur vollen Reife gelangt. Deshalb ist der nächste Schritt
in der Entwicklung der Menschlichen Gesellschaft nicht nur noch nicht
möglich, sondern vielmehr zerstörte er das schon erreichte. soweit das
Problem mit Partiellen erzwungenen Veränderungen, die dies untermauern.
> Das haben viele "Versuche" in kleinem wie grossen Maßstab gezeigt.
bisher ja, die Gesellschaft war und ist auf Grund ihrer bisherigen
Ökonomie einfach nicht reif dafür. wen es soweit sein wird wird sich
der Wandel gewaltlos vollziehen müssen.
> Ein signifikanter Anteil der Menschen sucht von Natur aus nach Führung> (da ihm das Sicherheit bietet und er somit seine Gene weitervererben> konnte) und kämpft für diese, während widerum wenige andere ein> natürliches Verlangen und die Fähigkeit haben, besagte Menschen zu> manipulieren.
Dies alles ist eine folge der ökonomischen zwänge in welchen sich die
Menschheit nach wie vor befindet
>> Das wird also höchstens in Jahrhunderten klappen, oder wenn wir> genetisch viele unserer Instinkte abschaffen (wie die Zukunftswesen in> der Serie Fringe).
Ja das ist ein Prozess, der noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird.
Trotzdem ist es der einzig zielführende und unausweichliche Weg, sollte
das Experiment Menscheit auf der Erde nicht ein vorzeitiges Ende nehmen.
> Ist es daher wirklich wert jetzt irgendwie seine Entscheidungen (z.B.> Nichtwähler sein, da ich mal stark annehme dass du einer bist)
Ja. bin ich aus Überzeugung
> auf solch eine fragwürdige Ideologie zu basieren?
Die Fragwürdigkeit sehe ich eher im Versuch die Schmierenkomödie
aufrecht zu erhalten.
> Finde man sollte mit der Natur des Menschens arbeiten nicht gänzlich> dagegen.
Ich finde es ist nicht des Menschen Natur gegeneinander zu schaffen und
Krieg zu führen, sondern es ist folge seiner ökonomischen Zwänge. sowohl
der objektiven aber auch der selbst auferlegten. Mit letzteren machen
wir uns das Leben unnütz schwer, in dem wir nicht akzeptieren was ist.
Namaste
Alex G. schrieb:> Fragwürdig ist dass es nicht realistisch ist dass diese Systeme besser> sein würden als unser jetztiges.
richtig
> Und der Kapitalismus unterscheidet sich grundsätzlich vom Feudalismus> dahingegend dass man Aufstiegschance hat.
Na ja, die gab es früher auch. Und das jeder reich werden kann heißt
aber zugleich, dass es nicht alle können, sonst funktioniert der Kap.
nämlich nicht.
Namaste
Alex G. schrieb:> Fragwürdig ist dass es nicht realistisch ist dass diese Systeme besser> sein würden als unser jetztiges.>> Und der Kapitalismus unterscheidet sich grundsätzlich vom Feudalismus> dahingegend dass man Aufstiegschance hat.
Ooch die gabs früher für hybsche Bauerntöchter und Prinzen mit weißen
Pferden auch.
An was glaubst Du noch so?
Gruß,
Holm
Holm T. schrieb:> Es beweist nur, das Du dir den Schraddel nicht durchgelesen hast, aber> Du denkst hier Deine Meinung anbringen zu müssen. Seltsam.
Ich bring gar keine "Meinung" an, sondern schildere nur, wie das bei
meiner kleinen Web"präsenz" aussieht. Ich habe mir diesbezüglich auch
alles Verfügbare durchgelesen - das war nur nicht gerade viel.
Also gut, du wolltest oben ja Butter bei die Fische - meine
Mini-Webseite war mal eine Web-Visitenkarte S bei Strato. Das muss noch
in den Neunzigern gewesen sein, damals stand zum Thema Datenschutz so
gut wie gar nix dabei, für mich einsehbare Statistiken, Auswertungen,
Logs gab es schlicht nicht.
2016 ist daraus dann durch Produktpflege ein "PowerWeb Starter"
geworden. Einen neuen Vertrag habe ich aktiv nicht abgeschlossen.
Allerdings hast du insoweit Recht, dass ich (allerdings vollständig
anonymisierte) Statistiken im Strato-Kundenportal einsehen kann.
personenbezogene oder personenbeziehbare Daten bekomme ich aber
weiterhin nicht.
In den AGB geht Strato auch explizit auf die DSGVO ein, übersehen oder
ignoriert haben sie diese also nicht - trotzdem gibt's keine auf der
Kundenoberfläche vorgesehene Möglichkeit, eine ADV abzuschließen.
Gut - du hast die Hosting-Provider-Brille auf und ich die des Endkunden.
ICh bin nun aber nicht Kunde bei dir, sondern bei Strato und die
betreiben das Geschäft auch nicht erst seit gestern und scheinen
deutlich entspannter zu sein als du. Da häng' ich mich einfach mal dran.
Was mich an den aktuellen Weltuntergangs-Szenarien interessiert:
Was sind denn nun die KONKRETEN Unterschiede zum Zustand heute, nach
denm praktischen Inkrafttreten der DSGVO und dem Zustand vorher, also
vor Inkrafttreten der DSGVO, aber nach Inkrafttreten des BDSG? Hätte die
Welt nicht schon längst untergegangen sein müssen?
Matthias L. schrieb:> Holm T. schrieb:>> Es beweist nur, das Du dir den Schraddel nicht durchgelesen hast, aber>> Du denkst hier Deine Meinung anbringen zu müssen. Seltsam.>> Ich bring gar keine "Meinung" an, sondern schildere nur, wie das bei> meiner kleinen Web"präsenz" aussieht. Ich habe mir diesbezüglich auch> alles Verfügbare durchgelesen - das war nur nicht gerade viel.>> Also gut, du wolltest oben ja Butter bei die Fische - meine> Mini-Webseite war mal eine Web-Visitenkarte S bei Strato. Das muss noch> in den Neunzigern gewesen sein, damals stand zum Thema Datenschutz so> gut wie gar nix dabei, für mich einsehbare Statistiken, Auswertungen,> Logs gab es schlicht nicht.>> 2016 ist daraus dann durch Produktpflege ein "PowerWeb Starter"> geworden. Einen neuen Vertrag habe ich aktiv nicht abgeschlossen.> Allerdings hast du insoweit Recht, dass ich (allerdings vollständig> anonymisierte) Statistiken im Strato-Kundenportal einsehen kann.> personenbezogene oder personenbeziehbare Daten bekomme ich aber> weiterhin nicht.>> In den AGB geht Strato auch explizit auf die DSGVO ein, übersehen oder> ignoriert haben sie diese also nicht - trotzdem gibt's keine auf der> Kundenoberfläche vorgesehene Möglichkeit, eine ADV abzuschließen.
IMHO bieten die den Vertrag zum Download an, Du kannst ausdrucken,
unterschreiben und zurück senden... oder so..guckmal hier:
https://www.strato.de/faq/article/2763/Fragen-zur-Auftragsverarbeitungsvertrag-AVV-und-der-neuen-EU-Datenschutzgrundverordnung-DSGVO.html#avv_abschliessen>> Gut - du hast die Hosting-Provider-Brille auf und ich die des Endkunden.> ICh bin nun aber nicht Kunde bei dir, sondern bei Strato und die> betreiben das Geschäft auch nicht erst seit gestern und scheinen> deutlich entspannter zu sein als du. Da häng' ich mich einfach mal dran.
Mach doch wie Du denkst, ich habe Dich nur darauf hingewiesen das "geht
mich Nichts an" ..nicht zieht.
>> Was mich an den aktuellen Weltuntergangs-Szenarien interessiert:> Was sind denn nun die KONKRETEN Unterschiede zum Zustand heute, nach> denm praktischen Inkrafttreten der DSGVO und dem Zustand vorher, also> vor Inkrafttreten der DSGVO, aber nach Inkrafttreten des BDSG? Hätte die> Welt nicht schon längst untergegangen sein müssen?
Die Welt geht nicht schalgartig unter, sondern so wie es aussieht jeden
Tag ein Stückchen mehr. Du bemerkst es nicht, aber Dir werden nach und
nach sämtliche Bürgerrechte entzogen bzw. diese ausgehöhlt.
Das wird nicht besser wenn man sich schlicht nicht drum kümmert aka "hab
nichts zu verbergen".
Ich lese z.B. auch immer gerne Sowas hier:
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Gerichtsurteil-BND-darf-weiterhin-Internet-Knoten-De-CIX-anzapfen-4061494.html
Da steht drin das der DeCIX die BND Überwachung und Datenausleitung
dulden muß bzw. verpflichtet ist diese zu bewerkstelligen. Das
Bundesverwaltungsgericht ließ keine Rechtsmittel gegen die Entscheidung
zu.
Es wurde nicht entschieden ob der BND rechtmäßig handelt, das
interessiert ja in diesem Zusammenhang auch gar Keinen..oder?
Das ist genau die Justitz in D wie ich sie kenne, die können Zeit und
Geld verbrennen ohne das Etwas dabei heraus kommt, es wird blockiert und
beschissen was das Zeug hält, man erhält kein Recht, es ergeht ein
"Urteil" und das angeblich im Namen des Volkes..siehe auch
Vorratsdatenspeicherung, wie oft brauchen die das von wieviel Gerichten
ohne es einfach trotzdem zu tun und darauf zu vertrauen das das nächste
Verfahren ausreichend Zeit verbrennt das man es doch tun kann? Der
Scheiß ist immer noch Gesetz, die Verfassungswidrigkeit bereits mehrfach
festgestellt.
..alles im grünen Bereich für Dich?
Gruß,
Holm
@holm
In dem Fall ist eigentlich nicht das Problem dass Bürgerrechte
ausgehöhlt würden, sondern einem Datenschutz-Rechte aufgezwungen werden.
Im Moment ist trotz DSVGO allerdings das allermeiste noch im grünen
Bereich denn es zeichnet sich weder ab dass irgendwelchen extremen
Ideologien oder Gruppierungen an die Macht kämen, noch dass die
Wirtschaft signifikante Schwierigkeiten bekäme.
Einzelne fallen immer durchs raster. Daran ist leider nichts neues.
Alex G. schrieb:> Im Moment ist trotz DSVGO allerdings das allermeiste noch im grünen> Bereich denn es zeichnet sich weder ab dass irgendwelchen extremen> Ideologien oder Gruppierungen an die Macht kämen, noch dass die> Wirtschaft signifikante Schwierigkeiten bekäme.>> Einzelne fallen immer durchs raster. Daran ist leider nichts neues.
Aber die tendenzielle Richtung wie Holm sie zeichnet siehst du noch
oder? Imho ist da schon ein Paradigmenwechsel, wenn gleich er nach der
Junkerschen Methode schleichend vollzogen wird, so ist es doch ein
Prozess der Aushöhlung freiheitlich-demokratischer Prinzipen, welcher
real stattfindet und das bewusst so gesteuert, dass die wechselnden
Mehrheiten gerade von einer konzertierten Konfrontation mit diesem
Prozess ferngehalten werden.
Die gute alte Methode, "Divide et impera" trägt auch in heutiger Zeit
noch und immer wieder aufs Neue reichlich Früchte.
Namaste
Holm T. schrieb:> Mach doch wie Du denkst, ich habe Dich nur darauf hingewiesen das "geht> mich Nichts an" ..nicht zieht.
Danke schön - auch für den Link, das schau ich mir mal in Ruhe an - nach
erstem Überfliegen ist das eher was für die größeren Hosting-Pakete,
aber interessant ist's auf jeden Fall.
Holm T. schrieb:> Die Welt geht nicht schalgartig unter, sondern so wie es aussieht jeden> Tag ein Stückchen mehr. Du bemerkst es nicht, aber Dir werden nach und> nach sämtliche Bürgerrechte entzogen bzw. diese ausgehöhlt.
Soso - aber was hat das mit der DSGVO zu tun - welche Bürgerrecht hat
die mir denn entzogen??
OT:
Holm T. schrieb:> Vorratsdatenspeicherung, wie oft brauchen die das von wieviel Gerichten> ohne es einfach trotzdem zu tun und darauf zu vertrauen das das nächste> Verfahren ausreichend Zeit verbrennt das man es doch tun kann? Der> Scheiß ist immer noch Gesetz, die Verfassungswidrigkeit bereits mehrfach> festgestellt.
Naja, die Vorratsdatenspeicherung ist nicht soooo einfach. Die erste
wurde vom Verfassungsgericht gekippt, das hat aber gleichzeitig
festgestellt, dass eine Vorratsdatenspeicherung unter Beachtung der
einen oder anderen zusätzlichen Randbedingung dennoch verfassungskonform
sein KANN. Der zweite Anlauf ist diesen Vorgaben eigentlich recht eng
nachgekommen, aber nun kam, Achtung: NICHT erneut das
Verfassungsgericht, sondern der Europäische Gerichtshof. Und der hat
NICHT über die deutsche, sondern über die schwedische und britannische
Vorratsdatenspeicherung entschieden und diese als nicht mit dem EU-Recht
vereinbar angesehen. Wegen der Anlasslosigkeit der Speicherung, und die
hätten wir in Deutschland ja auch gehabt. Deshalb wiederum sind ein paar
Provider vor Gericht gezogen und wollten die Freigabe haben, die
Vorratsdatenspeicherung nicht umsetzen zu müssen, was ihnen auch
zugestanden wurde.
De facto haben wir also tatsächlich ein immer noch geltendes Gesetz zur
Vorratsdatenspeicherung, aber es wird nicht umgesetzt - es gibt derzeit
also KEINE Vorratsdatenspeicherung in Deutschland. Ausgerechnet damit
ist für mich daher tatsächlich alles im grünen Bereich...
/OT
@winne
Ach komm. Das ist einfach ein Wandel.
Ob das wovon du erzählst wirklich schlecht ist, wird sich erst in der
Zukunft zeigen.
Wenn du nicht zufrieden ist, beinflusse das indem du wählen gehst! Sonst
hast du kein Mitspracherecht und meiner Meinung nach auch kein
Beschwerderecht.
Auch wenn die AFD verachtenswert ist - sie hat ohne Zweifel gezeigt dass
Wahlen noch immer was bewirken.
Alex G. schrieb:> dass> Wahlen noch immer was bewirken.
nö,
sie zeigt nur, wie manipulierbar auch ein aufgeklärter Teil der
Menschheit ist.
Wie kommst du auf die Idee, dass dies nicht beabsichtigt wurde?
Auch in der Politik wirken paradoxe anmutende Methoden der Psychologie
ganz vortrefflich.
Namaste
Lol, es war beabsichtigt dass die Koalitionsparteien um die Mehrheit
bangen und darum mehrere Monate mit Regierungsbildung verschwenden
mussten?
Ganz ehrlich, auch wenn man das manchmal aus den Augen verliert,
Politiker sind garantiert auch Menschen (meistens "wie du und ich") und
für die war das mit großer Sicherheit auch eine Tortur die sie gerne
vermieden hätten.
Verfalle bitte nicht den schrägsten Verschwörungstheorien, das führt
nämlich nicht weiter.
>Wenn du nicht zufrieden ist, beinflusse das indem du wählen gehst! Sonst>hast du kein Mitspracherecht und meiner Meinung nach auch kein>Beschwerderecht.
Was soll er denn wählen, wenn er sich doch nur die Anarchie herwünscht,
die nicht im Angebot ist?
Jens G. schrieb:>>Wenn du nicht zufrieden ist, beinflusse das indem du wählen gehst! Sonst>>hast du kein Mitspracherecht und meiner Meinung nach auch kein>>Beschwerderecht.>> Was soll er denn wählen, wenn er sich doch nur die Anarchie herwünscht,> die nicht im Angebot ist?
Piratenpartei wäre eine Option. Die sind jedenfalls für "weniger Staat".
Jens G. schrieb:>>Piratenpartei wäre eine Option. Die sind jedenfalls für "weniger Staat".>> Das ist ihm doch noch immer zu viel Stasat ...
Auch er glaubt ja nicht daran dass Änderungen direkt und über Nacht
geschehen könnten (dafür geht es uns hierzulande auch definitiv zu gut).
Über "seine Patei" kann man eben den Anstoß in die, der eigenen Meinung
entsprechenden Richtung geben.
Es gibt mehre Aspekte nicht an Wahlen teil zu nehmen.
Zum einen und das ist für mich die Entscheidende bedeutet, an einer Wahl
teilzunehmen den Staat in seiner Existenz zu rechtfertigen und ihn zu
unterstützen. Das will ich definitiv nicht.
Zum zweiten würde ich damit eher die von mir angestrebte Richtung der
Selbstauflösung des Staate entgegenwirken. Mir also selbst in den Weg
treten.
Drittens sehe ich nicht ein mal kurzfristig die Möglichkeit im Rahmen
der Staatlichen Ordnung eine geringfügige Verbesserung der Verhältnisse
herbei zu führen, da die gewählten Mandatare ihren Mandanten keinerlei
Verantwortung schulden.
Letzteres regelt das GG. Schon der real stattfindende Fraktionszwang
verstößt gegen das GG. welches für alle Bürger ansonsten bindend ist.
Seine Krönung findet solcherlei Theater in der gelegentlichen Aufhebung
des Fraktionszwanges. Was braucht es mehr um das Ganze ad absurdum
erscheinen zu lassen.
Letztendlich bleibt für mich nichts zu tun außer nichts zu tun.
Ich bin überzeugt, langfristig wird nur die vollständige Ignoranz seiner
Existenz den Staat als System beenden, wenn er denn überflüssig geworden
sein wird.
Namaste
Kann mir grad nicht vorstellen was geschehen müsste damit ich so denken
könnte wie du, lol.
Naja, auch wenn man das als Deutscher diesen Spruch nicht oft in den
Mund nehmen sollte, aber "jedem das seine" trifft es hier wahrscheinlich
trotzdem gut. Wenigstens bist du kein aktiver Radikaler :)
Ich halte es mit dem alten Fritz bezüglich der Hugenotten, welchen er
Asyl gab „Mag jeder nach seiner Facon glücklich werden.“ Das ist meines
Ansicht nach die radikalste Haltung, welche man der individuellen
Freiheit zur Seite stellen kann.
Namaste
Ist aber ein reines Buzzword/Spruch das niemanden weiterhilft.
Ganz davon abgesehen dass das deinem Ideal widerspricht.
Bilden sich nämlich "Fraktionen", werden die ganz schnell die für sich
kämpfenden "individuell Freien" überrumpeln. ;)
EDIT: Achso, Facon != Fraktion?
Na gut.
Winfried J. schrieb:> Mag jeder nach seiner Facon glücklich werden.
Zählt dazu auch Homosexuelle an Kränen aufzuknüpfen, aufmüpfige Frauen
zu steinigen und Polygamie? Für manche ist das living standard nach
denen sie glücklich werden. Zumindest letzteres ist ja nun auch
hierzulange akzeptiert und gerichtlich abgesegnet.
Für die, die es noch nicht kennen, und über Freiheit, Gesetze und
Regierungsformen diskutieren, ich empfehle sich mal mit dem Harm
principle auseinanderzusetzen. Es geht darum, Regulierungen auf einem
absoluten Minimum zu halten, dass diese nur vertretbar sind, wenn diese
notwendig sind um zu verhindern, dass seine Freiheiten durch andere
eingeschränkt werden, z.B. durch den Schaden die einem andere sonst
zufügen würden:
https://en.wikipedia.org/wiki/Harm_principle
Natürlich wird das gerne auch fehlinterpretiert, um mit falschen
Sicherheitsversprechen Gesetze zu rechtfertigen. Eine recht komplexe
Angelegenheit.
Abradolf L. schrieb:> Winfried J. schrieb:>> Mag jeder nach seiner Facon glücklich werden.>> Zählt dazu auch Homosexuelle an Kränen aufzuknüpfen, aufmüpfige Frauen> zu steinigen und Polygamie? Für manche ist das living standard nach> denen sie glücklich werden. Zumindest letzteres ist ja nun auch> hierzulange akzeptiert und gerichtlich abgesegnet.
Du selbst siehst wohl, wo das eine des anderen Grenze überschreitet,
sprich nicht konform geht mit dem Anspruch an sich selbst? Wenn du
allerdings nur deine Egoismen betrachten möchtest, dann hasst du den
Sinn dahinter nicht verstanden und auch den Kant nicht zu erfassen
vermocht. Dass auch der alte Fritz ein Kind seiner Zeit und Knecht
seines eigenen Staates nicht unfehlbar tat stelle ich nicht in Abrede.
Gerade im Umgang mit seinen eigen Sohn zeigt sich dessen ganze Tragik,
der deutlicher den jeder anderen aufgeklärten Person seiner Zeit den
Widerspruch den das Staatswesen in sich trägt erfuhr.
Namaste
Winfried J. schrieb:> Ich halte es mit dem alten Fritz bezüglich der Hugenotten, welchen er> Asyl gab „Mag jeder nach seiner Facon glücklich werden.“ Das ist meines> Ansicht nach die radikalste Haltung, welche man der individuellen> Freiheit zur Seite stellen kann.
Gilt das dann auch für seine "Aneignung" von Schlesien?
Daniel A. schrieb:> https://en.wikipedia.org/wiki/Harm_principle
Verwandt mit Art 2 GG: "(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung
seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und
nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz
verstößt.".
Interessant wirds aber bei hehren Grundsätzen meist erst, wenn man
konkret wird. Also wie die DSGVO unter diesem Licht zu betrachten ist.
Mal vorausgesetzt, es geht im DSGVO-Thread überhaupt noch um die DSGVO.
Lars R. schrieb im Beitrag #5442969:
> Der alte Fritz war vor allem eines nicht: Jemand, der für die Auflösung> einer jeglichen Staatsform war. Mit dem brauchst Du Dich daher nicht> identifizieren. Der würde sich im Grabe umdrehen.
Ich glaube da verkennst du ihn gewaltig, es war die Staatsräson und sein
elend Pflichtgedusel, welches er für Gewissen hielt, dass ihn zwang
gegen sein Innerstes zu handeln. Nicht umsonst frönte er der Musik, sie
war seine Flucht in die Verdrängung.
Übrigens mit derlei war und ist er nicht allein. Gerade diese Haltung
gebar die größten Unbarmherzigkeiten der Geschichte: Das Elend der
Pflicht, fremd- oder selbst auferlegt.
Namaste
Winfried J. schrieb:> was an dem Wort "bezüglich" bist du nicht in der Lage Sinn erfassend zu> deuten?
Friedrich II. hat die Hugenotten nicht aus Menschenfreundlichkeit ins
Land geholt, sondern aus wirtschaftlichen Gründen.
Man kann sich sein Weltbild natürlich prima aus Versatzstücken
zusammensetzen.
Bestimmt findet sich auch unter Stalins oder Lenins Aussprüchen das ein
oder andere verwertbare Versatzstück.
Kara B. schrieb:> Friedrich II. hat die Hugenotten nicht aus Menschenfreundlichkeit ins> Land geholt, sondern aus wirtschaftlichen Gründen.
Zum einen habe ich nichts Gegenteiliges behauptet, zum andere verkennst
du das auch er eine Rolle innerhalb eines Systems zu erfüllen hatte,
welche wie bei Politikern der heutigen Zeit nicht seinem freien Willen
entsprang.
Was dir offenbar wie vielen Anderen nicht bewusst ist, dass kaum jemand
innerhalb bestehender sozialer Systeme sein Handeln selbst frei
entscheidet. Es ist unsere Position im übergeordneten System welche die
Möglichkeiten des Einzelnen innerhalb dieses Systems determiniert und
damit die auch den Rahmen seines Handelns.
Namaste
A. K. schrieb:> Die DSGVO ist im Kern zwar schon älter als manche denken, aber so alt,> dass sie schon der alte Fritz kannte, ist sie nicht.
Damals war es auch nicht nötig einen so großen Wissensraum außerhalb des
Staates unter Kontrolle zu bringen. Andererseits ging man damals schon
gegen geheime und oppositionelle Bünde nicht weniger massiv als heute
vor.
Namaste
Winfried J. schrieb:> Damals war es auch nicht nötig einen so großen Wissensraum außerhalb des> Staates unter Kontrolle zu bringen. Andererseits ging man damals schon> gegen geheime und oppositionelle Bünde nicht weniger massiv als heute> vor.
Allerdings weniger, um die Leute dumm zu halten, wie es öfter unnötig
verschwörungstheoretisch formuliert wird, Sondern aus Sorge, parallele
Organisationen könnten staatliche Macht untergraben. Nicht Wissen und
Intelligenz wurden seit Rennaissance und Aufklärung als Problem gesehen
(von der Kirche schon, aber deren Einfluss nahm mit der Zeit ab, nicht
zuletzt genau deshalb). Das wird wie damals beim alten Fritz gefördert.
Sondern Ansätze, sie als Alternativkultur gegen den Staat aufzubauen,
wurden damals in Preussen wie heute z.B. sehr deutlich in China als
Problem verstanden.
Der Unterschied zur westlichen Politik-Kultur liegt massgeblich darin,
solchen Ansätzen einen zulässigen und öffentlichen Raum zu geben. Den
gab es weder im Absolutismus, noch in heutigen Systeme wie China. Die
US-Verfassung wurde erheblich von diesem Prinzip geprägt. Aber diese
Prinzipien schützen nicht jedes beliebige Forum, sondern versuchen, sie
ins Gesamtsystem einzubinden um Konflikte zivilisiert zu halten.
Denn es gibt immer wieder Unterdrückungsbewegungen, die mindestens
anfangs vom Volk selbst ausgehen, und eben nicht von den bestehenden
Machtstrukturen. Die dann ggf von Personen aufgegriffen und für
persönlichen Machtgewinn genutzt werden. Der Hexenwahn entwickelte sich
anfangs nicht aus der Kirche heraus, sondern wurde von dieser als
heidnischer Aberglaube abgelehnt, sondern direkt aus dem Volk. Bottom
up, wie man das heute nennt. Eine ähnliche Hysterie erwischte die USA
schon früh in ihrer Geschichte, die Illuminaten betreffend.
Aber so schön diese Diskussion ist: Ich kann wirklich nicht erkennen,
wie die DSGVO hier hinein passt. Klar, manche sehen darin die gezielte
Vernichtung unabhängiger Kleinbürger und Kleinbetriebe. Urigerweise
obwohl es gerade die grossen Betriebe sind, die damit am meisten Arbeit
haben. Bitte kommt nicht wieder mit Abmahnungen, die sind ein eigenes
Problem - übrigens ein sehr deutsches, während die DSGVO international
ist.
Bei der Diskussion um das NetzDG wars nicht anders. Obzwar explizit
gegen die aufkommende Alternativmacht von Konzernen wie Facebook in
Stellung gebracht, wurde auch dies von manchen als Unterdrückung des
kleinen Mannes interpretiert. Facebook als Hüter der Freiheit? Man kann
sich auch aus Überzeugung selbst ins Knie schiessen, sollte dabei aber
bedenken, dass man davon nur 2 hat.
PS, @Winfried: Diese vom Volk ausgehenden Bewegungen können Segen wie
Fluch sein. Daraus kann Fortschritt und Freiheit entstehen, wenngleich
mitunter ums Eck herum, aber auch brutale Unterdrückung. Es sind nicht
immer nur Machthaber, die unterdrücken und missbrauchen. Das schafft das
Volk auch selbst. In diesem Sinn sind Versuche von Staaten, dies in jene
Bahnen zu lenken, die die Verfassung dafür vorgesehen hat, nicht nur
negativ zu verstehen.
Kara B. schrieb:> Friedrich II. hat die Hugenotten nicht aus Menschenfreundlichkeit ins> Land geholt, sondern aus wirtschaftlichen Gründen.
Wie wärs damit, beide Erklärungen nebeneinander stehen zu lassen? Die
schliessen sich ja nicht aus. Winfrieds Schilderung von Friedrich II als
widersprüchlicher Gestalt ist nicht aus der Luft gegriffen, sondern
entspricht dem aktuellen Verständnis der Historiker.
Auch ein anderer Friedrich II, der Staufer, war so eine widersprüchliche
Gestalt. Einerseits im mittelalterlichen Handeln verwurzelt, überrascht
er andererseits auch mit Gedanken, die da hinein nicht zu passen
scheinen.
A. K. schrieb:> Allerdings weniger, um die Leute dumm zu halten, wie es öfter unnötig> verschwörungstheoretisch formuliert wird, Sondern aus Sorge, parallele> Organisationen könnten staatliche Macht untergraben.
Keine sorge das sehe ich genau so, und darum geht es auch heute. Die
Verhinderung von Alternativen egal ob Islamisch geprägt oder sonst
antikapitalistisch. Auch das Ganze Reichsbürgertheater fällt in diese
Kategorie, Verhinderung von Parallegesellschaften. ...
> Nicht Wissen und> Intelligenz wurden seit Rennaissance und Aufklärung als Problem gesehen> (von der Kirche schon, aber deren Einfluss nahm mit der Zeit ab, nicht> zuletzt genau deshalb). Das wird wie damals beim alten Fritz gefördert.> Sondern Ansätze, sie als Alternativkultur gegen den Staat aufzubauen,> wurden damals in Preussen wie heute z.B. sehr deutlich in China als> Problem verstanden.
Das sie den Geist nicht zurück in die Flasche bekommen wissen sie sehr
wohl.
Es geht aber darum die Ausbreitung solcher alternativen Gedanken wenn
schon nicht zu verhindern, so jedoch wenigstens zu behindern. Dazu ist
Diskreditierung sehr wohl als geeignetes Mittel genau so recht wie die
Kontrolle der Verbreitungskanäle.
Mit der "Verhinderung rechtsfreier Räume im Internet" geht es um viel
mehr als nur Kipo und Schwarzmarkt. Es geht um die Wiedererlangung der
Macht über alle wesentlichen Medien. Und diesem Zweck dient wie Holm
sehr richtig erkennt das DSGVO, nicht dem vorgeblichen Schutz von
Privaten Daten. Die sind nur der Vorwand zu dessen Installation.
> Der Unterschied zur westlichen Politik-Kultur liegt massgeblich darin,> solchen Ansätzen einen zulässigen und öffentlichen Raum zu geben. Den> gab es weder im Absolutismus, noch in heutigen Systeme wie China. Die> US-Verfassung wurde erheblich von diesem Prinzip geprägt. Aber diese> Prinzipien schützen nicht jedes beliebige Forum, sondern versuchen, sie> ins Gesamtsystem einzubinden um Konflikte zivilisiert zu halten.
..., vor allem aber Der Konservierung der Machtverhältnisse,
da man ja den Geist selbst, wie oben beschrieben nicht zurück in die
Flasche bekommt.
> Aber so schön diese Diskussion ist: Ich kann wirklich nicht erkennen,> wie die DSGVO hier hinein passt.
siehe oben.
> Klar, manche sehen darin die gezielte> Vernichtung unabhängiger Kleinbürger und Kleinbetriebe. Urigerweise> obwohl es gerade die grossen Betriebe sind, die damit am meisten Arbeit> haben. Bitte kommt nicht wieder mit Abmahnungen, die sind ein eigenes> Problem - übrigens ein sehr deutsches, während die DSGVO international> ist.
Nebenschauplätze und in gern Kauf genommene Kollateralschäden.
>> Bei der Diskussion um das NetzDG wars nicht anders. Obzwar explizit> gegen die aufkommende Alternativmacht von Konzernen wie Facebook in> Stellung gebracht, wurde auch dies von manchen als Unterdrückung des> kleinen Mannes interpretiert. Facebook als Hüter der Freiheit? Man kann> sich auch aus Überzeugung selbst ins Knie schiessen, sollte dabei aber> bedenken, dass man davon nur 2 hat.
dito
Namaste
Alex G. schrieb:> Du willst dass es Parallelgesellschaften gibt?!>> Ganz schlechte Idee...
nein das habe ich nicht geschrieben.
Außerdem ist mein Wille irrelevant.
Meine Ansicht ist das die natürlichen Gesetzmäßigkeiten die Prozesse in
Natur und Gesellschaft determinieren und bewusste menschliche Eingriffe
die Lage nur verschlimmbessern.
Viel mehr gehe ich davon aus, dass man den Dingen ihren Lauf lassen und
das eigene Handeln vorausschauend darauf ausrichten sollte ohne im
Schilde zu führen, deren Lauf bestimmen zu wollen, gar deren
gesetzmäßigen Verlauf dem eigenen Willen entsprechend zu beugen.
Dies führte in der Vergangenheit nie zum angestrebten ziel, nur zu
größerem Elend. Wir sollten wieder lernen uns der Natur anzupassen und
ihre Gesetzten zu unserem Nutzen zu folgen, statt mit ihrer Hilfe zu
versuche die Natur unserem Willen untertan zu machen.
Bei aller Aufklärung haben wir es in den Letzten 200Jahren schwer
verabsäumt die Ergebnisse unseres Handelns gründlich zu reflektieren.
"Vorwärts immer rückwärts nimmer" ist ein sehr kurzsichtiges Prinzip.
Namaste