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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik LCD 7-segment für Uhr hh:mm:ss gesucht (I2C oder SPI)


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Autor: Christian W. (zerogravity)
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Ich möchte gern mit einem Arduino Pro Mini Clone (Atmega 168 @8MHz, 14 
digitale, 6 PWM Pins) eine Schachuhr bauen (=2 separate Uhren). Dazu 
habe ich nach dem sparsamsten Display gesucht und aktuell sieht es für 
mich so aus, als wäre es ein 7-segment LCD.
Falls ich falsch liege korrigiert mich bitte (eInk ist vermutlich 
sparsamer braucht aber 4s für ein komplettes refresh und ist recht 
teuer).

Hat jemand einen Link zu einem LCD im Format hh:mm:ss für mich, welches 
schon einen Treiber hat und entsprechend weniger Pins am Arduino belegt? 
Ich habe schon bei ebay und vielen chinesischen Seiten gesucht konnte 
aber nur für das Format abc.d.e.f etwas finden, oder aber für 16x2 
Zeichen LCDs.
Größe so +-6,5x1,7cm

Ich könnte mir auch ein größeres grafisches LCD vorstellen - 15x4cm, 
allerdings findet man in der Auflösung nichts und vermutlich wird der 
Verbrauch auch entsprechend sein.

Dann gäbe es wohl noch die Möglichkeit selbst einen Treiber zu verwenden 
- viele Displays setzen HT1621 ein. Ich hab schon Youtube abgegrast um 
zu sehen ob und wie man so etwas selbst realisieren würde, bin aber 
irgendwie nicht fündig geworden.

Autor: Harry L. (mysth)
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Ebay-Artikel Nr. 123116293332

Autor: Christian W. (zerogravity)
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Harry L. schrieb:
> Ebay-Artikel Nr. 123116293332

Woher weißt Du, dass es : darstellen kann?
Auf den Bildern sehe ich nur einen Punkt zwischen 3. und 4. Stelle.
Es scheint mir das Format zu sein, welches ich oben erwähnte (abc.d.e.f) 
- das sieht Baugleich aus und da sehe ich kein :
https://www.alibaba.com/product-detail/Supply-Blue-Backlight-2-4-Inch_60674877172.html?spm=0.galleryofferlist.normalList.65.76bb50dflgDzSp

Autor: yesitsme (Gast)
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Ebay: 401370559049

Scheint aber ein wenig Aufwand bei der Ansteuerung zu bedeuten...

Oder das: Ebay: 272683841347
Auch irgendwie nicht besser

Autor: Karl M. (Gast)
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Hallo,

ich würde dann ein LCD mit großen 1 Zeile 10 Zeichen verwenden.
Bei meinen war die Zeile als 2x5 Zeichen organisiert.

Autor: hinz (Gast)
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Welche Ziffernhöhe schwebt dir denn vor?

Autor: MaWin (Gast)
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Christian W. schrieb:
> Hat jemand einen Link zu einem LCD im Format hh:mm:ss für mich, welches
> schon einen Treiber hat

Nein, die wollen alle einen externen LCD Controller wie PCF8562 oder 
ATmega169 oder so, schliesslich sind LCD so kundenspezifisch wie 
Leiterplatten.

Christian W. schrieb:
> oder aber für 16x2 Zeichen LCDs.
> Größe so +-6,5x1,7cm
> Ich könnte mir auch ein größeres grafisches LCD vorstellen

Braucheñ beide erheblich mehr Strom.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Christian W. schrieb:
> Dazu habe ich nach dem sparsamsten Display gesucht und aktuell sieht es für
> mich so aus, als wäre es ein 7-segment LCD.

Ein klassisches DOT-Matrix-Display liegt im einstelligen mA Bereich, 
teilweise auch unter 1mA, je nach Typ. Diese Displays gibt es auch mit 
10mm ZH.
Du machst keine Angabe über die max. Stromaufnahme, bzw. wie lange das 
Display aus welcher Stromversorgung betrieben werden soll. Aber, selbst 
wenn das Display 5mA aufnimmt sind das in 10 Stunden gerade mal 50mAh.

Beispiel Display:

http://de.farnell.com/midas/mc10811a6w-fptlw/lcd-8x1-fstn-schwarz-auf-weiss/dp/2218949


Die Ansteuerung I2C könnte über einen PCF8754 erfolgen.

https://www.nxp.com/docs/en/data-sheet/PCF8574_PCF8574A.pdf

: Bearbeitet durch User
Autor: Christian W. (zerogravity)
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hinz schrieb:
> Welche Ziffernhöhe schwebt dir denn vor?

ca. 1,5cm

MaWin schrieb:
> Christian W. schrieb:
>> Hat jemand einen Link zu einem LCD im Format hh:mm:ss für mich, welches
>> schon einen Treiber hat
>
> Nein, die wollen alle einen externen LCD Controller wie PCF8562 oder
> ATmega169 oder so, schliesslich sind LCD so kundenspezifisch wie
> Leiterplatten.

Wie aufwendig ist es denn so einen LCD-Controller anzuschließen? Die 
Dinger sind ja recht klein, wenn man daran rumlöten soll, stelle ich mir 
das nicht gerade einfach vor.


Jörg R. schrieb:
> Christian W. schrieb:
>> Dazu habe ich nach dem sparsamsten Display gesucht und aktuell sieht es für
>> mich so aus, als wäre es ein 7-segment LCD.
>
> Ein klassisches DOT-Matrix-Display liegt im einstelligen mA Bereich,
> teilweise auch unter 1mA, je nach Typ. Diese Displays gibt es auch mit
> 10mm ZH.
> Du machst keine Angabe über die max. Stromaufnahme, bzw. wie lange das
> Display aus welcher Stromversorgung betrieben werden soll. Aber, selbst
> wenn das Display 5mA aufnimmt sind das in 10 Stunden gerade mal 50mAh.

Da ich wie gesagt zwei Displays brauche, wären es dann schon 10mA.
Ich suche das stromsparendste Display, welches ich mit wenig Aufwand 
verwenden kann. Ich vermute, dass selbst einen Treiber anzuschließen das 
Gegenteil von wenig Aufwand ist...

> Beispiel Display:
>
> http://de.farnell.com/midas/mc10811a6w-fptlw/lcd-8...
>
> Die Ansteuerung I2C könnte über einen PCF8754 erfolgen.
>
> https://www.nxp.com/docs/en/data-sheet/PCF8574_PCF8574A.pdf

Das Display verbraucht schon 1.5mA @ 5V, die Ziffern sind dabei kleiner 
als das, an was ich dachte.
Das hier verbraucht 10uA 
http://www.buy-lcd.com/index.php?route=product/product&product_id=14028&search=gdc9023 
ist aber eben nackig...

Autor: m.n. (Gast)
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Von Display Elektronik gibt es die 6-stelligen LC-Anzeigen DE132-RS-20 
oder DE132-TU-30 mit 17,8 mm Ziffernhöhe: 
https://www.schukat.com/schukat/pdf.nsf/index/3395F0B0FE89D380C12577EA00309155/$file/DE132-RS-20_84.pdf

Die Ansteuerung kann man stromsparend mit Schieberegistern erledigen: 
http://mino-elektronik.de/7-Segment-Variationen/LCD.htm#lcd1,
wobei pro Anzeige 6 Schieberegister notwendig sind, aber nur wenige Pins 
benötigt werden.
Die Stromaufnahme ist <= 1 mA/Anzeige sofern keine 
Hintergrundbeleuchtung verwendet wird (Version DE132-RS-20).

Eine Alternative wäre eine 8-stellige Anzeige und statt des 
Doppelpunktes ':' einen Bindestrich '-' als Trennzeichen zu verwenden.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Christian W. schrieb:
> Da ich wie gesagt zwei Displays brauche, wären es dann schon 10mA.
> Ich suche das stromsparendste Display, welches ich mit wenig Aufwand
> verwenden kann. Ich vermute, dass selbst einen Treiber anzuschließen das
> Gegenteil von wenig Aufwand ist...

Weshalb 2 Uhren? Die analogen Schachuhren die ich kenne beinhalten 2 
Uhren in einem Gehäuse, dass mittig zwischen den 2 Spielern steht.

Daher könntest du auch eine DOT-Matrix Display mit 1*20 Stellen nehmen, 
ZH 12,7 mm. Das wäre bei weitem groß genug.

Das verlinkte Display war nur ein Beispiel. 5mA ist schon sehr hoch 
gegriffen für so ein Display. Nur lässt du dich auch nicht über die 
Stromversorgung sowie die erforderliche Laufzeit aus. Ich sehe kein 
Problem darin so ein Display über einen längeren Zeitraum mit Akkus zu 
versorgen.


Christian W. schrieb:
> Das Display verbraucht schon 1.5mA @ 5V, die Ziffern sind dabei kleiner
> als das, an was ich dachte.
> Das hier verbraucht 10uA
> 
http://www.buy-lcd.com/index.php?route=product/product&product_id=14028&search=gdc9023
> ist aber eben nackig...

Ja, dann musst Du eine Ansteuerung dafür bauen.

Autor: Karl (Gast)
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Für das 7-Seg spricht allerdings, dass es sich deutlich besser ablesen 
lässt als ein Dot-Matrix.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Karl schrieb:
> Für das 7-Seg spricht allerdings, dass es sich deutlich besser
> ablesen lässt als ein Dot-Matrix.

Na, das sehe ich etwas anders. Ich habe solche Displays die sich sehr 
gut ablesen lassen.

Autor: m.n. (Gast)
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Jörg R. schrieb:
> Na, das sehe ich etwas anders. Ich habe solche Displays die sich sehr
> gut ablesen lassen.

Statische 7-Segment Anzeigen lassen sich am besten ablesen, da kein 
Multiplexbetrieb notwendig ist. Der Betrieb mit Wechselspannung ändert 
daran nichts, solange nur eine Backplane vorhanden ist.

Bei Punktmatrix Anzeigen ist ein Multiplexbetrieb mit >= 1/16 üblich, 
weshalb Kontrast/Ablesewinkel variieren und eingestellt werden müssen.
Statische 7-Segment Anzeigen benötigen keinerlei Einstellung!

Autor: Jörg R. (solar77)
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m.n. schrieb:
> Bei Punktmatrix Anzeigen ist ein Multiplexbetrieb mit >= 1/16 üblich,
> weshalb Kontrast/Ablesewinkel variieren und eingestellt werden müssen.
> Statische 7-Segment Anzeigen benötigen keinerlei Einstellung!

Ja und? Das DOT-Display lässt sich doch einstellen. Dann lässt es sich 
auch gut ablesen.

Autor: m.n. (Gast)
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Jörg R. schrieb:
> Ja und? Das DOT-Display lässt sich doch einstellen. Dann lässt es sich
> auch gut ablesen.

Was redest Du denn da? Das hat doch nichst mit der Realität zu tun!

Autor: Jörg R. (solar77)
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m.n. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Ja und? Das DOT-Display lässt sich doch einstellen. Dann lässt es sich
>> auch gut ablesen.
>
> Was redest Du denn da? Das hat doch nichst mit der Realität zu tun!

Muss ich nicht verstehen, oder? Aber du schreibst ja gern 
unverständliches Zeug. Schon mal etwas von Kontrast gehört?

Autor: m.n. (Gast)
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Jörg R. schrieb:
> Aber du schreibst ja gern
> unverständliches Zeug.

Tut mir Leid, ich wollte Dich nicht überfordern.

> Schon mal etwas von Kontrast gehört?

Ja, habe ich! Wenn er fehlt, dann muß man irgendwo etwas einstellen.
Wenn der Kontrast nicht blickwinkelabhängig ist, dann braucht man auch 
nichts einzustellen. Das ist bei den besten Anzeigen der Fall.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Jörg R. schrieb:
> Weshalb 2 Uhren? Die analogen Schachuhren die ich kenne beinhalten 2
> Uhren in einem Gehäuse, dass mittig zwischen den 2 Spielern steht.

Weil: wie will er 2 Uhren anzeigen wenn er nicht 2 Anzeigen hat ?

> Daher könntest du auch eine DOT-Matrix Display mit 1*20 Stellen nehmen,

Er wollte Strom sparen, nicht während des Spiels mehrmals Batterien 
nachlegen.

Jörg R. schrieb:
> Karl schrieb:
>> Für das 7-Seg spricht allerdings, dass es sich deutlich besser
>> ablesen lässt als ein Dot-Matrix.
>
> Na, das sehe ich etwas anders. Ich habe solche Displays die sich sehr
> gut ablesen lassen.

Mit Hintergrundbeleuchtung die Strom ohne Ende frisst.

Autor: Axel S. (a-za-z0-9)
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Michael B. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Karl schrieb:
>>> Für das 7-Seg spricht allerdings, dass es sich deutlich besser
>>> ablesen lässt als ein Dot-Matrix.
>>
>> Na, das sehe ich etwas anders. Ich habe solche Displays die sich sehr
>> gut ablesen lassen.
>
> Mit Hintergrundbeleuchtung die Strom ohne Ende frisst.

Man kann segmentierte LCD-Gläser problemlos so bauen, daß sie sich auch 
ohne Hintergundbeleuchtung gut ablesen lassen. Dank statischer 
Ansteuerung ist der Kontrast dieser Gläser ohnehin besser als der 
jeglicher Dot-Matrix. Und Schach spielt man ja typisch auch nicht im 
Dunkeln.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Michael B. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Weshalb 2 Uhren? Die analogen Schachuhren die ich kenne beinhalten 2
>> Uhren in einem Gehäuse, dass mittig zwischen den 2 Spielern steht.
>
> Weil: wie will er 2 Uhren anzeigen wenn er nicht 2 Anzeigen hat ?

Wo ist das Problem auf einen 1*20 Display 2 Uhren darzustellen. In den 
klassischen Schachuhren sind auch beide in einem Gehäuse.


>> Daher könntest du auch eine DOT-Matrix Display mit 1*20 Stellen nehmen,
>
> Er wollte Strom sparen, nicht während des Spiels mehrmals Batterien
> nachlegen.

Muss er nicht. Selbst bei 5mA wären das in 10 Stunden 50mAh. Wo ist das 
Problem?


> Jörg R. schrieb:
>> Karl schrieb:
>>> Für das 7-Seg spricht allerdings, dass es sich deutlich besser
>>> ablesen lässt als ein Dot-Matrix.
>>
>> Na, das sehe ich etwas anders. Ich habe solche Displays die sich sehr
>> gut ablesen lassen.
>
> Mit Hintergrundbeleuchtung die Strom ohne Ende frisst.

Hintergrundbeleuchtung ist bei Auswahl des richtigen Displays nicht 
nötig.


m.n. schrieb:
Auf deine Kommentare zu antworten ist reine Zeitverschwendung, nicht nur 
in diesem Thread.

Autor: Christian W. (zerogravity)
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Jörg R. schrieb:
> Christian W. schrieb:
>> Da ich wie gesagt zwei Displays brauche, wären es dann schon 10mA.
>> Ich suche das stromsparendste Display, welches ich mit wenig Aufwand
>> verwenden kann. Ich vermute, dass selbst einen Treiber anzuschließen das
>> Gegenteil von wenig Aufwand ist...
>
> Weshalb 2 Uhren? Die analogen Schachuhren die ich kenne beinhalten 2
> Uhren in einem Gehäuse, dass mittig zwischen den 2 Spielern steht.

Ja genau, zwei in einem Gehäuse, daher zwei Displays in einem Gehäuse ;)

> Daher könntest du auch eine DOT-Matrix Display mit 1*20 Stellen nehmen,
> ZH 12,7 mm. Das wäre bei weitem groß genug.

20 > 6/8 x2.
Wo liegt der Verbrauch in etwa?
Oder ist die tatsächliche Stromaufnahme abhängig von der Anzahl der 
aktuell angezeigten Ziffern?

> Das verlinkte Display war nur ein Beispiel. 5mA ist schon sehr hoch
> gegriffen für so ein Display. Nur lässt du dich auch nicht über die
> Stromversorgung sowie die erforderliche Laufzeit aus. Ich sehe kein
> Problem darin so ein Display über einen längeren Zeitraum mit Akkus zu
> versorgen.

Ich möchte eine Stromversorgungslösung, die ich auch manuell aufladen 
kann (Kurbel o.ä.) und die langlebig ist (Ladezyklen/Energieverlust).

Ich schwanke noch zwischen einer Powerbank und ggf. Superkondensatoren, 
wobei mir schon klar ist, dass letztere entsprechend viel Platz 
einnehmen würden...

m.n. schrieb:
> Die Ansteuerung kann man stromsparend mit Schieberegistern erledigen:
> http://mino-elektronik.de/7-Segment-Variationen/LCD.htm#lcd1,
> wobei pro Anzeige 6 Schieberegister notwendig sind, aber nur wenige Pins
> benötigt werden.
> Die Stromaufnahme ist <= 1 mA/Anzeige sofern keine
> Hintergrundbeleuchtung verwendet wird (Version DE132-RS-20).

Die Realisierung mit schieberegistern wäre dann eine direkte 
Ansteuerung, richtig? D.h. ich müsste mich selbst darum kümmern, dass 
ich 3V (oder was auch immer das Display braucht) liefere.

Wäre eine Realisierung mit einem Microcontroller à la HT1621 (Atmega169 
müsste auch in die Kategorie fallen) eine Alternative oder bräuchte man 
hier auch Schieberegister?
Soweit ich es verstanden habe wäre da ein Spannungsregulator schon 
integriert?

Oder habe ich jetzt etwas komplett falsch verstanden?

Autor: Jörg R. (solar77)
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Christian W. schrieb:
> Ja genau, zwei in einem Gehäuse, daher zwei Displays in einem Gehäuse ;)

Du nutzt einen Arduino mit 14 Digitalports. 7 davon würden für das 
Display reichen, wenn das Display klassisch im 4 Bit Modus angesteuert 
wird. Alternativ geht auch I2C (PCF8754). Bleiben Minimum 7 Pins für 
Tastenabfragen übrig. Wobei das auch mit Analogpins möglich wären.

Ich verstehe nicht warum es 2 Displays sein müssen. Auf einem Display 
mit 20 Stellen kannst Du eine Uhrzeit (8 Stellen) links anzeigen lassen. 
Dann bleiben 4 Stellen frei. Rechts steht dann die zweite Uhrzeit. Das 
ist für den Arduino doch kein Problem.

Christian W. schrieb:
> Wo liegt der Verbrauch in etwa?

Hab ich oft genug erwähnt. Aber, selbst bei 10 mA würde eine Powerbank 
das Teil tagelang versorgen, inkl. Arduino. Da könnte bei Bedarf sogar 
die LED-Hintergrundbeleuchtung genutzt werden.

Bei Einsatz einer Powerbank könntest Du sogar 7-Segment LED Anzeigen 
verwenden, um mal ein neues Fass aufzumachen.


Christian W. schrieb:
> Die Realisierung mit schieberegistern wäre dann eine direkte
> Ansteuerung, richtig? D.h. ich müsste mich selbst darum kümmern, dass
> ich 3V (oder was auch immer das Display braucht) liefere.

Du müsstest die Informationen in das Schieberegister schicken die das 
Display anzeigen soll. Wobei, nur rein statisch geht das bei LC-Displays 
nicht.

: Bearbeitet durch User
Autor: m.n. (Gast)
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Christian W. schrieb:
> Die Realisierung mit schieberegistern wäre dann eine direkte
> Ansteuerung, richtig? D.h. ich müsste mich selbst darum kümmern, dass
> ich 3V (oder was auch immer das Display braucht) liefere.

Die Displays laufen mit 3 - 5 V. Die Ausgabe über Schieberegister ist 
eine simple Geschichte. Ich habe Dir doch ein Beispiel verlinkt.

> Wäre eine Realisierung mit einem Microcontroller à la HT1621 (Atmega169
> müsste auch in die Kategorie fallen) eine Alternative oder bräuchte man
> hier auch Schieberegister?

HT1621 bzw ATmega169 können die Segmente einer Anzeige nicht direkt 
ansteuern, sondern brauchen (spezielle) Anzeigen mit mehreren 
Backplanes. Bei dieser Ansteuerung sinken die Ablesbarkeit bzw. der 
Kontrast.
Schieberegister sind billig und auf viele Stellen kaskadierbar. Für die 
Ansteuerung der beiden Anzeigen reichen insgesamt drei Pins Deines µCs.

> Soweit ich es verstanden habe wäre da ein Spannungsregulator schon
> integriert?

Spannungsregler ist nicht notwendig.

Die Stromversorgung über eine Powerbank ist sinnvoll. Die bekommt man 
günstig an jeder Ecke und kann sie überall nachladen. Damit sie bei 
kleiner Stromentnahme nicht einschlafen, gibt es kleine Tricks: 
http://mino-elektronik.de/Powerbank/powerbank.htm

Autor: MaWin (Gast)
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Axel S. schrieb:
> Man kann segmentierte LCD-Gläser problemlos so bauen, daß sie sich auch
> ohne Hintergundbeleuchtung gut ablesen lassen

Es ging aber um den hohen Stromverbrauch von DotMatrixAnzeigen, und 
deren Multiplexbetrieb erlaubt guten Kontrast nur mit 
Hintergrundbeleuchtung.

Christian W. schrieb:
> Ich schwanke noch zwischen einer Powerbank und ggf. Superkondensatoren

Häh ? Welche Uhr verwendet so einen Quatsch ? Da ist eine Batterie drin 
und die Uhr oder der Wecker oder Timer läuft damit 5 Jahre.
Das richtige Display vorausgesetzt, eben ein 7-Segment LCD.

Und kein Arduino.

Autor: m.n. (Gast)
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> Da ist eine Batterie drin
> und die Uhr oder der Wecker oder Timer läuft damit 5 Jahre.

5 Jahre? Ob das für ein Schachspiel reicht?

Autor: google (Gast)
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http://stepp-ke.de/gebrauchte-elektronik-neu-verwenden/lexuscs4000/38poliges-lcd-48-cm-x-56-cm/

Dieses LC-Glas (oder zwei davon) und je ein HT1621 dazu (wie, ist 
ebenfalls auf der verlinkten Homepage zu finden) sind eine gute Lösung 
für Dein Problem.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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google schrieb:
> Dieses LC-Glas (oder zwei davon)

Find ich jetzt eher nicht (du bist Steppi).

https://www.mouser.de/datasheet/2/244/LCD-S601C71TR-1132196.pdf

https://www.tme.eu/de/Document/8951d08bde48a3e2dcf63def43529e9a/DE122.pdf

lassen sich sogar statisch ansteuern, bloss alle 1/100 Sekunden die 
Polarität wechseln. Man braucht zwar 43 Ausgangspins pro Display, das 
macht man aber mit 5 Schieberegistern wie 74HC595 die ungetaktet quasi 
keine Stromaufnahme haben.

: Bearbeitet durch User
Autor: m.n. (Gast)
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Michael B. schrieb:
> https://www.mouser.de/datasheet/2/244/LCD-S601C71TR-1132196.pdf

Das sieht doch auch gut aus!
Anzeigen von DE gibt es auch noch mit 25,4, 40 und 80 mm Ziffernhöhe, 
bei TME sogar teilweise ab Lager. Dagegen sind diese  Punktmatix-Module 
mit 12,7 mm doch etwas popelig ;-)

Allerdings sollten schon 6 x Schieberegister verwendet werden.

Autor: Christian W. (zerogravity)
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Michael B. schrieb:
> ... mit 5 Schieberegistern wie 74HC595 die ungetaktet quasi
> keine Stromaufnahme haben.

Mal eine Frage zum 74HC595. Hier im Forum verlinkt sind SO-Packages, wo 
die Pins, so wie ich es verstanden habe seitlich abstehen. Wenn ich es 
aber in ein Breadboard packen möchte bräuchte ich eher PDIP, oder?
Also 74HC595N statt bspw. 74HC595D?

Michael B. schrieb:
> https://www.mouser.de/datasheet/2/244/LCD-S601C71TR-1132196.pdf
>
> https://www.tme.eu/de/Document/8951d08bde48a3e2dcf63def43529e9a/DE122.pdf
>
> lassen sich sogar statisch ansteuern, bloss alle 1/100 Sekunden die
> Polarität wechseln. Man braucht zwar 43 Ausgangspins pro Display, das
> macht man aber mit 5 Schieberegistern wie 74HC595 die ungetaktet quasi
> keine Stromaufnahme haben.

Und beim Glas könnt ich eigentlich alles nehmen, was statisch 
angesteuert wird, oder nicht?

Hier bspw. auch DE-122 nur etwas kleiner: 
https://www.reichelt.de/Siebensegment-Anzeigen/LCD-7S-6-13-A/3/index.html?ACTION=3&LA=2&ARTICLE=197505&GROUPID=3002&artnr=LCD-7S+6-13+A&trstct=pol_53

20€ Versand bei mouser finde ich irgendwie unverhältnismäßig.

Autor: Jörg R. (solar77)
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m.n. schrieb:
> Michael B. schrieb:
>> https://www.mouser.de/datasheet/2/244/LCD-S601C71T...
>
> Das sieht doch auch gut aus!
> Anzeigen von DE gibt es auch noch mit 25,4, 40 und 80 mm Ziffernhöhe,
> bei TME sogar teilweise ab Lager. Dagegen sind diese  Punktmatix-Module
> mit 12,7 mm doch etwas popelig ;-)
>
> Allerdings sollten schon 6 x Schieberegister verwendet werden.

6 Schieberegister je Display...was für ein Aufwand;-( Da würde ich doch 
zum popeligen DOT-Matrix greifen;-) 12,7mm ist weitaus hoch genug, oder 
steht die Schachuhr auf dem 5 Meter entfernten Nebentisch?
Der weitere Schaltungsaufwand rund um das DOT-Matrix wäre gleich Null, 
bis auf evtl. den PCF8754. Der ist aus meiner Sicht aber nicht nötig da 
der Arduino genug Ports zur Verfügung hat.


Christian W. schrieb:
> Mal eine Frage zum 74HC595. Hier im Forum verlinkt sind SO-Packages, wo
> die Pins, so wie ich es verstanden habe seitlich abstehen. Wenn ich es
> aber in ein Breadboard packen möchte bräuchte ich eher PDIP, oder?
> Also 74HC595N statt bspw. 74HC595D?

Mich würde mal interessieren wie lange die Uhr(en) aus dem Akku versorgt 
werden müssen, bevor der Akku nachgeladen werden muss? 10 Stunden, 1 
Tag, 5 Tage...? Einerseits schreibst Du selbst vom Einsatz einer 
Powerbank, anderseits wird hier um uA gegeizt. Das passt nicht zusammen.

Ein 10000mAh Akku (Powerbank) würde selbst Uhren mit LED 
7-Segmentanzeigen über mehrere Tage versorgen können. Man muss natürlich 
die richtigen 7-Segment auswählen. Der Schaltungsaufwand wäre aber recht 
aufwendig, ggf. kämen hier auch Schieberegister zum Einsatz.

Ja, du benötigst schon DIP-Gehäuse für den Aufbau auf dem Breadboard. 
Oder du lötest die SMD-Teile (6 Stück!) auf Breakout-Platinen.

: Bearbeitet durch User
Autor: m.n. (Gast)
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Christian W. schrieb:
> 20€ Versand bei mouser finde ich irgendwie unverhältnismäßig.

Duc könntest auch hier bestellen 
https://www.tme.eu/de/details/de132-rs-20_8.4/digitale-lcd-displays/display-elektronik/de-132-rs-2084v/

Eine Alternative zum 75xx595 ist der 4094 bzw. 74HC4094. Wie einfach die 
Verdrahtung sein kann, hatte ich Dir ja gezeigt.

Autor: Christian W. (zerogravity)
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Jörg R. schrieb:

> Mich würde mal interessieren wie lange die Uhr(en) aus dem Akku versorgt
> werden müssen, bevor der Akku nachgeladen werden muss? 10 Stunden, 1
> Tag, 5 Tage...? Einerseits schreibst Du selbst vom Einsatz einer
> Powerbank, anderseits wird hier um uA gegeizt. Das passt nicht zusammen.
>
> Ein 10000mAh Akku (Powerbank) würde selbst Uhren mit LED
> 7-Segmentanzeigen über mehrere Tage versorgen können. Man muss natürlich
> die richtigen 7-Segment auswählen. Der Schaltungsaufwand wäre aber recht
> aufwendig, ggf. kämen hier auch Schieberegister zum Einsatz.

So lange wie möglich. Und Batterien wechseln will ich gar nicht, maximal 
ein wenig Energie vor Ort nachladen (mit einer Kurbel). Etwas spezielle 
Anforderungen, ich weiß, aber ich will wie bei einer klassischen 
analogen Schachuhr ohne Steckdose auskommen.

> Ja, du benötigst schon DIP-Gehäuse für den Aufbau auf dem Breadboard.
> Oder du lötest die SMD-Teile (6 Stück!) auf Breakout-Platinen.

SMD ist mir zu fitzelig zu löten.

Autor: m.n. (Gast)
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Jörg R. schrieb:
> Ein 10000mAh Akku (Powerbank) würde selbst Uhren mit LED
> 7-Segmentanzeigen über mehrere Tage versorgen können.

Mit LCD mehrere Wochen und bei gutem Design auch viele Monate.

Autor: MaWin (Gast)
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Christian W. schrieb:
> Hier bspw. auch DE-122

Ja, geht auch, hatte bei Reichelt kein 6-stelliges gefunden.

Christian W. schrieb:
> bräuchte ich eher PDIP

Ja, würde ich auch nehmen.

Jörg R. schrieb:
> 6 Schieberegister je Display...was für ein Aufwand;-( Da würde ich doch
> zum popeligen DOT-Matrix greifen;-)

DU schon, andere scheuen den Aufwand nicht und bauen was vernünftiges.

Es gibt übrigens uC mit 100 Pins und damit genug I/O für 2 statisch 
angesteuerte 6-stellige LCD, wenn man nur 1 IC verwenden will.

Als Profi würde ich das machen, als Bastler tun es 11 74HC595, bzw. 
sogar ein paar weniger denn der uC hat ja auch noch Ausgänge.

Inzeressant wäre noch ein 3V LCD und den uC mit Lithium Batterie oder 
Akku direkt zu betreiben, denn ein 5V Spannungswandler würde mehr Strom 
fressen als die ganze Schaltung.

Die Kurbel würde ich weglassen, denn schon mit Knopfzellen würde man bei 
ordentlicher Programmierung, also Ausnutzung aller Stromsparmodi, sicher 
auf 1 Jahr Batterielebensdauer kommen.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Christian W. schrieb:
> So lange wie möglich. Und Batterien wechseln will ich gar nicht, maximal
> ein wenig Energie vor Ort nachladen (mit einer Kurbel). Etwas spezielle
> Anforderungen, ich weiß, aber ich will wie bei einer klassischen
> analogen Schachuhr ohne Steckdose auskommen.

Dann mach doch endlich mal eine konkrete Angabe. „So lange wie möglich“ 
ist keine Berechnungsgrundlage.
Von Batterien war bisher nicht die Rede.

>> Ja, du benötigst schon DIP-Gehäuse für den Aufbau auf dem Breadboard.
>> Oder du lötest die SMD-Teile (6 Stück!) auf Breakout-Platinen.
>
> SMD ist mir zu fitzelig zu löten.

Ja, nur habe ich lediglich auf deine Frage geantwortet.


m.n. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Ein 10000mAh Akku (Powerbank) würde selbst Uhren mit LED
>> 7-Segmentanzeigen über mehrere Tage versorgen können.
>
> Mit LCD mehrere Wochen und bei gutem Design auch viele Monate.

Und wozu? Wird die Uhr außerhalb jeglicher Zivilisation eingesetzt?
Du weißt doch überhaupt nichts über die geforderte Laufzeit. Der TO 
macht ja keine Angabe.


MaWin schrieb:
> DU schon, andere scheuen den Aufwand nicht und bauen was vernünftiges.

DU weißt doch gar nicht welchen Aufwand ICH betreiben würde. Darum gehr 
es auch nicht. Und weshalb ist DOT-Matrix keine vernünftige Lösung? Nur 
weil IHR scheinbar nicht die richtigen Displays kennt? Der Aufwand wäre 
fedenfalls minimal.


@TO
Wärest du in der Lage die Schaltung für die Ansteuerung per 
Schieberegister zu bauen, inkl. der korrekten Ansteuerung eines 
LC-Diplays?

Autor: Crazy H. (crazy_h)
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@TO: Ich habe glaub noch LCDs in der gewünschten Größe (ich kanns auch 
mal genau nachmessen) 240x64 Pixel mit T6963-Controller rumliegen ..... 
ich könnte aber auch schnell im Datenblatt nachschaun ..... 127x34mm 
Anzeigefläche.

Autor: TI (Gast)
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LCD on Glass warten in jedem Digitalwecker auf ihren Ausbau.

Dazu ein MSP430FG4617/18/19 der die auch anblasen kann.

Dann reicht auch ein (oder mehrere) Aepfel mit einem
Kupfer und einem Eisendraht als Energiequelle.
Oder ein Supercap mit einer Kurbel.

Die Diskussion hier ist ja sowas laecherlich...

Autor: Christian W. (zerogravity)
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MaWin schrieb:

> Es gibt übrigens uC mit 100 Pins und damit genug I/O für 2 statisch
> angesteuerte 6-stellige LCD, wenn man nur 1 IC verwenden will.
>
> Als Profi würde ich das machen, als Bastler tun es 11 74HC595, bzw.
> sogar ein paar weniger denn der uC hat ja auch noch Ausgänge.

Was meinst Du mit uC? Microcontroller? Bei 100 Pins würde der dann aber 
sicher auch einiges mehr verbrauchen?

Habe auch Schieberegister mit 16 Ausgängen gefunden, allerdings sind die 
viel teurer.

> Inzeressant wäre noch ein 3V LCD und den uC mit Lithium Batterie oder
> Akku direkt zu betreiben, denn ein 5V Spannungswandler würde mehr Strom
> fressen als die ganze Schaltung.

Ja genau, die von mir verlinkten LCDs können von 3..5V betrieben werden, 
darauf hatte ich geachtet.

> Die Kurbel würde ich weglassen, denn schon mit Knopfzellen würde man bei
> ordentlicher Programmierung, also Ausnutzung aller Stromsparmodi, sicher
> auf 1 Jahr Batterielebensdauer kommen.

Okay, denke ich mal drüber nach, allerdings hätte ich gern eine Auflad- 
statt Wegwerflösung.

Jörg R. schrieb:
> Ja, nur habe ich lediglich auf deine Frage geantwortet.

Sollte kein Angriff oder so sein, nur mein Kommentar zu SMDs ;)

> Und wozu? Wird die Uhr außerhalb jeglicher Zivilisation eingesetzt?
> Du weißt doch überhaupt nichts über die geforderte Laufzeit. Der TO
> macht ja keine Angabe.

Ich setze mir da keine Vorgaben hinsichtlich Wochen, Tagen, Stunden ... 
einfach so lange wie möglich. Jetzt ein paar Schieberegister zu 
verwenden sieht nicht so aufwendig aus (kann man ja auf einem Breadboard 
verdrahten) und wenn ich dafür etwas an Strom spare - wieso nicht?
Ursprünglich wollte ich ja sogar Touchdisplays verwenden, einfach weil 
man dann einfacher die Konfiguration erledigen kann, aber der Verbrauch 
erschien mir zu hoch.

> @TO
> Wärest du in der Lage die Schaltung für die Ansteuerung per
> Schieberegister zu bauen, inkl. der korrekten Ansteuerung eines
> LC-Diplays?

Ich denke ich bin nicht komplett auf den Kopf gefallen und würde mich 
gern an dem Projekt versuchen, d.h. ich würde einen Schaltplan erstellen 
und ihn dann zur Diskussion stellen wollen.

Crazy H. schrieb:
> @TO: Ich habe glaub noch LCDs in der gewünschten Größe (ich kanns auch
> mal genau nachmessen) 240x64 Pixel mit T6963-Controller rumliegen .....
> ich könnte aber auch schnell im Datenblatt nachschaun ..... 127x34mm
> Anzeigefläche.

Was verbraucht es denn? Theoretisch müsste man ja nur einen partiellen 
refresh jeweils machen. Ich habe aber keine Ahnung, wie sich das auf den 
Verbrauch auswirkt...

Autor: m.n. (Gast)
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Crazy H. schrieb:
> 240x64 Pixel mit T6963-Controller

Deren Kontrast ist bekanntlich aber sehr bescheiden.
Da hatte ich schon eher an ein 4,3" TFT von Pollin für 3,95 gedacht ;-)

Jörg R. schrieb:
> @TO
> Wärest du in der Lage die Schaltung für die Ansteuerung per
> Schieberegister zu bauen, inkl. der korrekten Ansteuerung eines
> LC-Diplays?

Für 4 Stellen hat er doch eine funktionierende Vorlage. Diese auf 6 
Stellen zu erweitern dürfte kein Problem sein.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Christian W. schrieb:
> Ich setze mir da keine Vorgaben hinsichtlich Wochen, Tagen, Stunden ...
> einfach so lange wie möglich.

Nun, wenn z.B. 10 Stunden reichen würden, bevor wieder nachgeladen 
werden muss, gingen auch LED 7-Segment Displays. Wobei auch hier eine 
deutlich längere Laufzeit möglich ist.
Des Weiteren würde auch die Auswahl des Akkus entsprechend ausfallen 
können.


> Jetzt ein paar Schieberegister zu
> verwenden sieht nicht so aufwendig aus (kann man ja auf einem Breadboard
> verdrahten)

Aber nicht als Dauerlösung - oder?

Autor: MaWin (Gast)
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Christian W. schrieb:
> Was meinst Du mit uC? Microcontroller? Bei 100 Pins würde der dann aber
> sicher auch einiges mehr verbrauchen?

Z.B. MSP430F4x, STM32L4Rxxx
Die brauchen auch nicht mehr, als 1 AVR und 11 Schieberegister.

Autor: Christian W. (zerogravity)
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Jörg R. schrieb:
> Christian W. schrieb:
>> Jetzt ein paar Schieberegister zu
>> verwenden sieht nicht so aufwendig aus (kann man ja auf einem Breadboard
>> verdrahten)
>
> Aber nicht als Dauerlösung - oder?

Was spricht denn dagegen? Wenn ich den Platz habe? Eine Platine ätzen zu 
lassen sah nicht so günstig aus.

MaWin schrieb:
> Christian W. schrieb:
>> Was meinst Du mit uC? Microcontroller? Bei 100 Pins würde der dann aber
>> sicher auch einiges mehr verbrauchen?
>
> Z.B. MSP430F4x, STM32L4Rxxx
> Die brauchen auch nicht mehr, als 1 AVR und 11 Schieberegister.

Mhh Abseits der Arduinos habe ich mich noch nicht so mit anderen µC 
beschäftigt. Wie leicht lassen die sich im Vergleich mit dem Arduino 
denn programmieren? Mit welcher Programmiersprache programmiert man?

Autor: Jörg R. (solar77)
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Christian W. schrieb:
>> Aber nicht als Dauerlösung - oder?
>
> Was spricht denn dagegen? Wenn ich den Platz habe? Eine Platine ätzen zu
> lassen sah nicht so günstig aus.

Eine Platine kannst du auf Lochrasterplatine aufbauen.
Gegen viel Aufwand spricht dann doch wieder das DOT-Matrix.

Autor: Manfred (Gast)
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Christian W. schrieb:
> Und beim Glas könnt ich eigentlich alles nehmen, was statisch
> angesteuert wird, oder nicht?

So ganz statisch nicht! Die mir bekannten LCDs wurden mit gegenphasiger 
Rechteckspannung gesteuert, so, dass im zeitlichen Mittel kein 
Gleichspannungsanteil entsteht (Elektrolyse).

Das Datenblatt DE-122 sagt es auch, zweiter Satz unter Punkt 12. In der 
Tabelle 6 werden 50mV als erlaubter DC-Anteil benannt.

Autor: Karl (Gast)
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Jörg R. schrieb:
> Das DOT-Display lässt sich doch einstellen. Dann lässt es sich
> auch gut ablesen.

Der Kontrast ist nicht der Punkt. Wenn ein schneller Blick genügen soll, 
ist 7-Segment nunmal Dotmatrix überlegen.

Ziffern lassen sich von einem 7-Segment auch bei gleichem Kontrast 
besser ablesen als von einem Punktdisplay. Hatten wir letztens erst, als 
wir einen Taschenrechner für die Große rausgesucht haben.

@TO: Soll das nun wirklich eine Schachuhr werden? Für die Dauer eines 
Schachspieles dürften mit aktuellen LiPo-Akkus auch aktuelle 
LED-Displays gehen. Ist ja nicht mehr wie vor 30 Jahren, dass man da 
30mA pro Segment durchjagen musste, um was zu sehen.

2mA gemittelter Strom x 4 durchschnittlich leuchtende Segmente x 6 
Stellen sind gerade mal 50mA, sind 100mA für 2 Displays, reicht mit 
1000mAh Akku gut 6 Stunden und der Akku hat noch Reserve. Weiter Strom 
sparen kann man durch Dimmen des Displays.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Karl schrieb:
> 2mA gemittelter Strom x 4 durchschnittlich leuchtende Segmente x 6
> Stellen sind gerade mal 50mA, sind 100mA für 2 Displays, reicht mit
> 1000mAh Akku gut 6 Stunden und der Akku hat noch Reserve. Weiter Strom
> sparen kann man durch Dimmen des Displays.

Ich habe mal LED-Displays (grün und blau) getestet die mit <200uA je 
Segment hell genug waren. ZH um die 12 mm.


Karl schrieb:
> Der Kontrast ist nicht der Punkt. Wenn ein schneller Blick genügen soll,
> ist 7-Segment nunmal Dotmatrix überlegen.

Der Aufwand wäre halt minimal. Zumal der TO scheinbar nicht mal den 
Lötkolben anwerfen will.

: Bearbeitet durch User
Autor: Christian W. (zerogravity)
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Manfred schrieb:
> Christian W. schrieb:
>> Und beim Glas könnt ich eigentlich alles nehmen, was statisch
>> angesteuert wird, oder nicht?
>
> So ganz statisch nicht! Die mir bekannten LCDs wurden mit gegenphasiger
> Rechteckspannung gesteuert, so, dass im zeitlichen Mittel kein
> Gleichspannungsanteil entsteht (Elektrolyse).
>
> Das Datenblatt DE-122 sagt es auch, zweiter Satz unter Punkt 12. In der
> Tabelle 6 werden 50mV als erlaubter DC-Anteil benannt.

Mhh kannst Du das etwas ausführen, bzw. mir ein Link dazu geben? Aktuell 
verstehe ich hier nur Bahnhof.

Karl schrieb:

> @TO: Soll das nun wirklich eine Schachuhr werden? Für die Dauer eines
> Schachspieles dürften mit aktuellen LiPo-Akkus auch aktuelle
> LED-Displays gehen. Ist ja nicht mehr wie vor 30 Jahren, dass man da
> 30mA pro Segment durchjagen musste, um was zu sehen.

Ja, soll eine Schachuhr werden. Und ich möchte es schon in schön und ein 
wenig herausfordernd haben ;)
Für LEDs müsste ich doch genauso Schieberegister verwenden?

> 2mA gemittelter Strom x 4 durchschnittlich leuchtende Segmente x 6
> Stellen sind gerade mal 50mA, sind 100mA für 2 Displays, reicht mit
> 1000mAh Akku gut 6 Stunden und der Akku hat noch Reserve. Weiter Strom
> sparen kann man durch Dimmen des Displays.

Ja, die LCDs haben allerdings eine Aufnahme im Bereich von uA.

Jörg R. schrieb:

> Der Aufwand wäre halt minimal. Zumal der TO scheinbar nicht mal den
> Lötkolben anwerfen will.

Wo schrieb ich das denn?

: Bearbeitet durch User
Autor: Karl (Gast)
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Jörg R. schrieb:
> Der Aufwand wäre halt minimal. Zumal der TO scheinbar nicht mal den
> Lötkolben anwerfen will.

7-Segment mit I2C gibts für Arduino - aber leider nicht mit 6 Stellen, 
ich kenne nur die 4er.

Autor: Jörg R. (solar77)
Datum:

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Karl schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Der Aufwand wäre halt minimal. Zumal der TO scheinbar nicht mal den
>> Lötkolben anwerfen will.
>
> 7-Segment mit I2C gibts für Arduino - aber leider nicht mit 6 Stellen,
> ich kenne nur die 4er.

Man könnte ja 2 nehmen;-)

Es gäbe noch die Möglichkeit mit einem MAX7219 je Uhr. Der kann 8 
Stellen ansteuern.

Oder einen HT16K33 für 2*8 Stellen. Ist SMD, gibt es aber fertig auf 
Breakout.

Es scheitert aber alles am Stromverbrauch.

Autor: Karl (Gast)
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Christian W. schrieb:
> Für LEDs müsste ich doch genauso Schieberegister verwenden?

Nein, für LED sind die MAX7219 ideal. Werden ähnlich angesteuert, 
übernehmen aber den ganzen Kram mit Multiplexing, Helligkeit...

https://www.amazon.de/WINGONEER-MAX7219-8-stellige-Digitalr%C3%B6hre-Display/dp/B06XHHFK26/

Weiss aber nicht, wie gut diese China-Teile sind.

Autor: Jörg R. (solar77)
Datum:

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Christian W. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>
>> Der Aufwand wäre halt minimal. Zumal der TO scheinbar nicht mal den
>> Lötkolben anwerfen will.
>
> Wo schrieb ich das denn?

Das habe ich so interpretiert:

Christian W. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Christian W. schrieb:
>>> Jetzt ein paar Schieberegister zu
>>> verwenden sieht nicht so aufwendig aus (kann man ja auf einem Breadboard
>>> verdrahten)
>>
>> Aber nicht als Dauerlösung - oder?
>
> Was spricht denn dagegen? Wenn ich den Platz habe? Eine Platine ätzen zu
> lassen sah nicht so günstig aus.

Liest sich für mich so als ob du die kompletter Schaltung dauerhaft auf 
einem Breadboard aufbauen möchtest, also auf einem Experimentierboard 
mit Steckbrücken.

Autor: Larry (Gast)
Datum:

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> Mhh kannst Du das etwas ausführen, bzw. mir ein Link dazu geben? Aktuell
> verstehe ich hier nur Bahnhof.

Tja, fuer den angestrebten niedrigen Energiebedarf bleiben
nur E-Ink oder LCD on Glass uebrig.

Ich habe hier z.B. ein vierstelliges (7 Segment-)LCD das
fuer seinen Betrieb 3 Backplanephasen braucht.

Bevur du weiter im Nebel stocherst, solltest du mal mit
der Ansteuerung von diesen LCDs befassen.

Ein Hersteller ist z.B. Densitron.

Falls du nichts loeten willst, kauf dir ein STM 8 Discovery.

Das bringt gleich ein sechsstelliges LCD on Glass mit.
Und einen Controller der das Ding auch richtig ansteuern kann...

Autor: m.n. (Gast)
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Christian W. schrieb:
> Mhh kannst Du das etwas ausführen, bzw. mir ein Link dazu geben? Aktuell
> verstehe ich hier nur Bahnhof.

Kann es sein, daß Du ein wenig beratungsresistent bist? Die angebotenen 
Infomationen hast Du wohl überhaupt nicht angesehen.
Wenn Du nicht einmal ein Datenblatt lesen möchtest, kann man Dir nicht 
helfen.

Autor: MaWin (Gast)
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Christian W. schrieb:
> Mhh Abseits der Arduinos habe ich mich noch nicht so mit anderen µC
> beschäftigt. Wie leicht lassen die sich im Vergleich mit dem Arduino
> denn programmieren? Mit welcher Programmiersprache programmiert man?

Mit Arduino wird das mit Mikroleistungsanwendung nichts.
Du musst also so oder so "nackte' uC programmieren lernen, in C.
Ich würde aber auch einen PicoPower AVR und Schieberegister nehmen, 
schon wegen der Beschaffbarkeit und Lötbarkeit.

Autor: Christian W. (zerogravity)
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m.n. schrieb:
> Christian W. schrieb:
>> Mhh kannst Du das etwas ausführen, bzw. mir ein Link dazu geben? Aktuell
>> verstehe ich hier nur Bahnhof.
>
> Kann es sein, daß Du ein wenig beratungsresistent bist? Die angebotenen
> Infomationen hast Du wohl überhaupt nicht angesehen.
> Wenn Du nicht einmal ein Datenblatt lesen möchtest, kann man Dir nicht
> helfen.

Keine Ahnung, wieso Du so unhöflich reagierst zumal meine Frage gar 
nicht an dich gerichtet war.

Konkret ging es mir bei meiner Nachfrage um "gegenphasiger 
Rechteckspannung gesteuert, so, dass im zeitlichen Mittel kein 
Gleichspannungsanteil entsteht (Elektrolyse)"

Da geht es mir eher um den theoretischen Background - dazu habe ich noch 
nie etwas in Datenblättern gesehen.

Ich habe versucht es in dem Beispiel-Schaltbild zu verstehen aber 100% 
sind dabei noch nicht rumgekommen. Wenn ich aber nicht verstehe worum es 
geht muss ich gar nicht erst anfangen.

>Wie gesagt, müssen die Segmente mit Wechselspannung bezogen auf BP betrieben 
werden.

BP?

>In der gezeigten Schaltung/Programm wird dies dadurch erreicht, dass die 
zugehörigen Bits im Speicher für die BP immer auf '0' und ein aktives Segment auf 
'1' gesetzt werden.

OK.

>Bei der Ausgabe auf die Schieberegister, die per Interrrupt mit 100Hz erfolgt, 
werden die auszugebenden Bytes (Digits) einmal wie abgespeichert und anschließend 
invertiert ausgebenen (EXOR mit 0xff).

Wenn ich also 10000001 ausgeben möchte sende ich erst das und dann 
direkt danach 01111110?

>Dadurch wird an den aktiven Segmenten eine 50Hz Wechselspannung in Bezug auf BP 
erzeugt, die ein Tastverhältnis von typ. 50% aufweist. Dies ist wichtig, damit 
sich an den Segmenten kein Gleichspannungsanteil bildet, der unter 1% bleiben muß.

Ich verstehe, dass sich eine Wechselspannung generiert, allerdings 
verstehe ich nicht, wieso mein 10000001 dann nicht regelmäßig von 
01111110 überlagert wird.

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>Ich verstehe, dass sich eine Wechselspannung generiert, allerdings
>verstehe ich nicht, wieso mein 10000001 dann nicht regelmäßig von
>01111110 überlagert wird.

Sieh dir mal die AppNote AVR241 an:
https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=3&ved=0ahUKEwjEwJX2msvbAhWSKlAKHcWEC4UQFgg8MAI&url=http%3A%2F%2Fww1.microchip.com%2Fdownloads%2Fen%2FAppNotes%2Fdoc2569.pdf&usg=AOvVaw3jwQmNmuz41dpkWZBeo7YL

MfG Spess

Autor: Michael B. (laberkopp)
Datum:

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Karl schrieb:
> Nein, für LED sind die MAX7219 ideal.

Wenn man mit deren geringem mittleren Strom auskommt....

Autor: Manfred (Gast)
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Christian W. schrieb:
> Konkret ging es mir bei meiner Nachfrage um "gegenphasiger
> Rechteckspannung gesteuert, so, dass im zeitlichen Mittel kein
> Gleichspannungsanteil entsteht (Elektrolyse)"

Schaue Dir mal diese an:
Beitrag "Re: Ansteuerung von 7 Segment LCDs"

http://www.dieelektronikerseite.de/Lections/LCD-Anzeigen%20-%20Kristalle%20sehen%20schwarz.htm

Autor: Christian W. (zerogravity)
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Manfred schrieb:
> Christian W. schrieb:
>> Konkret ging es mir bei meiner Nachfrage um "gegenphasiger
>> Rechteckspannung gesteuert, so, dass im zeitlichen Mittel kein
>> Gleichspannungsanteil entsteht (Elektrolyse)"
>
> Schaue Dir mal diese an:
> Beitrag "Re: Ansteuerung von 7 Segment LCDs"
>
> 
http://www.dieelektronikerseite.de/Lections/LCD-Anzeigen%20-%20Kristalle%20sehen%20schwarz.htm

Danke für die Links. Im verlinkten Thread wird ein MSP430 empfohlen, 
hier wurde ein PicoPower AVR empfohlen.

Welchen µC nehm ich denn nun?

Der MSP430 scheint vergleichbar programmierbar zu sein zum Arduino 
(Energia), der PicoPower sah im Youtube-Video komplizierter aus.

Beim MSP430 gibt es eine Vielzahl von Konfigurationen - welche wäre für 
meinen Anwendungszweck die richtige und wieviel an Strom würde das 
sparen?

Autor: Manfred (Gast)
Datum:

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Christian W. schrieb:
> Welchen µC nehm ich denn nun?

Das ist vollkommen egal, einen 6502, 68HC805, Z80, 8086, MSP oder AVR. 
Die Hinweise gehen ausschließlich dahin, ein LCD mit wechselnder 
Spannung anzusteuern, das kann man mit jedem Controller realisieren.

Ich würde es mir nicht antun und lieber nach einem Display mit eigenem 
Controller gucken.

Autor: MaWin (Gast)
Datum:

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Christian W. schrieb:
> Welchen µC nehm ich denn nun

Es ist egal, beide können das.
Nimmst du Atmega169 oder einen MSP430 mit LCD Driver, machen die uC das 
sogar von alleine, bei niedrigstem Stromverbrauch.

Insofern wäre die MSP430 Familie vielleicht besser: du könntest dir den 
mit sonstigen features am Besten zu deinem Projekt passenden uC 
aussuchen (obwohl der wohl nur 2 Knöpfe und einen Uhrenquartz umfasst) 
und ihn trotzdem im Arduino-Style programmieren.

Ein normaler Arduino läuft nuemal stromsparend, der liegt 1000 x drüber 
im Stromverbrauch.

Ein MSP430 Eval-Board mit segment-LCD mit denen TI zeigen will mit wie 
wenig Strom man auskommt erspart einem den Selbstbau der Platine.

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