Ahja schrieb:> BobbyX schrieb:>> Software-Entwickler (M/W/X)>>>>> https://www.stepstone.de/stellenangebote--Software...>>>> YUCK!>> Man muss halt zwischen allen wichtigen Mitgliedern/Mitvaginen richtig> unterscheiden/unterpeni55en.>> Deshalb Bravo!
Warum nur allen wichtigen? Bitte alle "Varianten" auflisten. Sonst fühlt
sich jemand diskriminiert und die Firma hat eine Klage am Hals....
BobbyX schrieb:> Software-Entwickler (M/W/X)
Müsste es nicht korrekt
Software-Entwickler(in)(iX)
heissen?
Liebe Mitleser, Mitleserinnen und Mitleserixen
soviel Zeit muss sein!
:-) Duck und weg
Du bist ja ein Schneeflöckchen..
Ich als Ingenieur finde ein "X" für Don't Care witzig, und das sollte es
ja auch sein. Also nicht so sehr reinsteigern.
Clemens N. schrieb:> Ich als Ingenieur finde ein "X" für Don't Care witzig, und das sollte es> ja auch sein. Also nicht so sehr reinsteigern.
Ich bin generell für Vereinfachung.
Anstelle immer mehr Geschlechter einzuführen um jeden irgendwie gerecht
zu werden schaffen wir Geschlechter und alle damit verbundenen Rechte
und Pflichte ab.
Es gibt dann nur noch "Menschen" und für alle gelten die gleichen
Regeln.
Le X. schrieb:> Es gibt dann nur noch "Menschen" und für alle gelten die gleichen> Regeln.
Und wie viele werden sich dann beschweren, wenn da als Geschlecht
Menschlich steht. :)
Es gab doch da mal eine Frau im Fernsehn, die hat sich darüber
beschwert, dass auf dem Kontoauszug nur Kontoinhaber steht. Es müsse
noch ein Schrägstrich dahinter mit Kontoinhaberin. Am besten ist es,
wenn wir die Artikel 'Der' und 'Die' abschaffen und nur noch 'Das'
benutzen, so wie im englischen.
Stromberg B. schrieb:> Es gab doch da mal eine Frau im Fernsehn, die hat sich darüber> beschwert, dass auf dem Kontoauszug nur Kontoinhaber steht. Es müsse> noch ein Schrägstrich dahinter mit Kontoinhaberin. Am besten ist es,> wenn wir die Artikel 'Der' und 'Die' abschaffen und nur noch 'Das'> benutzen, so wie im englischen.
Unsere lieben Grünen wollte ja auch so Begriffe wie "Die Salzstreuerin"
einführen.
Und wird dann eigentlich die männliche Krankenschwester zum
Krankenbruder, oder die weibliche Krankenschwester zur
Krankenschwesterin?
Fragen über Fraginnen ;)
Deutschland und Europa schaffen sich ab. Wenn man mit den alten
Problemen nicht mehr zurechtkommt, werden neue erfunden. Dann hat man
immer eine Ausrede.
Ist ja bei G8 Gymnasidumm, bleifrei, Rechtschreibunng, Steuergesetz usw.
nicht anderes.
Immer mehr völlig sinnlose Vorschriften, Varianten, Modelle, Ausnahmen.
Lange geht das nicht mehr, dann ersticken wir daran.
Minimalismus und Vereinfachung wären angesagt.
Im Norden und im Süden brennen die Wälder, und wir schauen zu, anstatt
dass die Bundeswehr mal mit ein paar tausend Mann mithilft.
Stromberg B. schrieb:> Es gab doch da mal eine Frau im Fernsehn, die hat sich darüber> beschwert, dass auf dem Kontoauszug nur Kontoinhaber steht.
Frau im Fernsehen?
Nicht ganz - die achtzigjährige Feministin Marlis Krämer ist damit bis
vors BGH. Sie wollte, dass dei Bank sie nicht mehr mit "Lieber
Kontoinhaber..." anspricht. Sie hat verloren. Salopp gesagt: Das war
selbst dem BGH zu blöd (und das will schon was heißen).
[[https://www.sueddeutsche.de/panorama/bgh-urteil-lieber-kontoinhaber-1.3904356]]
Was ich mich in dem Zusammenhang immer frage: Wie konnte es Master und
Bachelor schaffen, bisher im Deutschen ungegendert geblieben zu sein?
Kann auch gut sein, dass ich nicht auf dem Laufenden bin und es heißt
MasterX oder BachelorX...
Der Proffessor wurde ja schon versuchsweise (Uni Leipzig) zur
"Professorin" gewandelt wenigstens in der Grundordnung dort - ganz
gewiefte Genderspezialisten kamen andernorts auf noch viel bessere Ideen
- bspw. die Bezeichnung in "ProfX" zu wandeln.
[[http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/profx-als-geschlechtergerechte-sprache-fuer-professoren-13268220.html]]
Das Thema bietet jedenfalls eine Menge Stoff für eigene
Fremdschäm-Betroffenheit in der Art "wirklich?"; "Sind die bekloppt?";
"Das ist doch ein Scherz?" "Ein Fachgebiet gender studies, um
rauszufinden, dass Männlein und Weiblein evtl. unterschiedlich oder
vielleicht gar nichts von alle dem sind?"
Nunja. Wenns dem Fortschritt dient. Das glaube ich jetzt zwar nicht
wirklich...
Die Frage ist dabei nicht, ob wir nicht auch andere Probleme hätten. Die
Frage ist eher, ob man (wiedermal) ein durchaus überlegenswertes wie
altes Thema den übereifrigen (und sonst zu nix taugenden?) Protagonisten
der Lächerlichkeit preisgibt.
Studierter schrieb:> Deutschland und Europa schaffen sich ab. Wenn man mit den alten> Problemen nicht mehr zurechtkommt, werden neue erfunden. Dann hat man> immer eine Ausrede.
Nicht nur Europa. Siehe was in Canada los ist. Stichwort: Bill C-16
Moment mal, bin ich jetzt M / W oder X? schrieb:> Unsere lieben Grünen wollte ja auch so Begriffe wie "Die Salzstreuerin"> einführen.
Es wurde versuchsweise analog zum Wasserhahn auch das Wasserhuhn
eingeführt. Dieses konnte sich jedoch nicht durchsetzen, es lief immer
zu viel daneben...
Studierter schrieb:> Im Norden und im Süden brennen die Wälder, und wir schauen zu, anstatt> dass die Bundeswehr mal mit ein paar tausend Mann mithilft.
1. Hat die Bundeswehr wohl gar nicht mehr soviel Leute, wenn man sich
mal deren Stellenanzeigen bei der Arbeitsagentur anschaut.
Bsp:
Stellenangebot - Laufbahnen der Feldwebel (Feldwebel - Allgemeiner
Fachdienst)
Anzahl offener Stellen: 999 Stellen (mehr geht wohl auf der Seite nicht)
2. Fällt ihnen dauernd das Arbeitszeug auseinander. Fahrzeuge brennen
während der Fahrt aus, Flugzeuge können nicht fliegen, ...
BobbyX schrieb:> Software-Entwickler (M/W/X)
* Standort: Berlin
* Genderfetisch
* Sie möchten hochwertigen Code in C#, Java
* katastrophale Webseite: wenn man www.sda.de (mit www! sonst gehts
schon nicht) aufruft landet man erst auf einer
Plesk-Administrationsseite und wird mit einer falschen
Weiterleitung(Javascript!!!) direkt zur eigentlichen Seite
weitergeleitet (da es eine unfähige Firma ist, natürlich ein Windows
Server)
Damit ist schon alles relevante über diese bekannt um daraus zu
schließen: Sie schmeißen gerne mit Worten um sich, aber bringen keine
richtige Software zu Stande. Eigentlich fehlt mir in der Bewerbung noch
der kranke Genderstern.
MeierKurt schrieb:> Ein Fachgebiet gender studies
Gender-Studies sind für all die Leute, die zu faul für ein richtiges
Studium sind oder nur Streit suchen.
T.roll schrieb:> Damit ist schon alles relevante über diese bekannt um daraus zu> schließen: Sie schmeißen gerne mit Worten um sich, aber bringen keine> richtige Software zu Stande. Eigentlich fehlt mir in der Bewerbung noch> der kranke Genderstern.
Genau. Den Laden am besten gleich dicht machen!
Moment mal, bin ich jetzt M / W oder X? schrieb:> Und wird dann eigentlich die männliche Krankenschwester zum> Krankenbruder, oder die weibliche Krankenschwester zur> Krankenschwesterin?
Der männliche Gegenpart dürft der Pfleger sein.
Schonmal aufgefallen, dass man sich gar nicht sosehr um negativ
konotierte Bezeichnungen Gedanken macht?
Schonmal was von einer Deppin oder Idiotin gehört? Selbst
Verbrecherinnen sind kaum gefragt.
Der Ladendieb ansich wird auch nicht gendergerecht als Ladendiebin
und/oder -dieb bezeichnet (obwohl es dort eine durchaus gleichmässige
Verteilung geben könnte).
Der "Unmensch" hat bisher auch noch nicht sein weibliches Pendant
gefunden.
Wenn man genauer hinschaut, kommt man auf etliche Ungereimtheiten, die
unseren lieben Genderer und Genderinnen sicher auch schon aufgefallen
sind. Die werden aber nicht thematisiert - weil es geht ja um die Sache.
Mark schrieb:> Wird bald unseren Kindern in der Grundschule das Geschlecht X> beigebracht?
Geschlecht kann man nicht anerziehen. Das ist immer Zufall.
Und zu welchem Geschlecht man sich zugehörig fühlt, kann auch eher
zufällig wechseln.
Da hat weder die Gesellschaft noch derjenige selber einen Einfluss
drauf.
Du kannst nur in solchen Fällen den Leuten das Leben erleichtern, indem
Du ermöglichst, dass nicht verbergen zu müssen.
Dann müssten sich nicht die ganzen krypto Schwulen in der Kirche, bei
der Bundeswehr oder bei ultrakonservativen Parteien sammeln, um ihre
Neigung überzukompensieren. ;O)
Stell Dir mal vor, Du wachst morgen auf, und stellst fest, dass Du in
Wirklichkeit schwul bist.
Ok, es gibt wesentlich mehr Paraphilien als nur Homosexualität, und
sogar viel mehr, als ich mir vorstellen kann. Und etliche davon sind
einfach nur geil ;O)
T.roll schrieb:> MeierKurt schrieb:>> Ein Fachgebiet gender studies>> Gender-Studies sind für all die Leute, die zu faul für ein richtiges> Studium sind oder nur Streit suchen.
Das ist natürlich viel zu kurz gegriffen.
Ich habe den Eindruck, das sich in diesen Gefilden eher Leute tummeln,
die sich selbst als ungeheuer fortschrittlich sehen.
Die Schlimmsten (das sind gewöhnlich nicht die intelligentesten davon)
leben in der Einbildung, eine Mission erfüllen zu müssen. Die definieren
dann den Sinn ihres Lebens genau darüber.
Ist zwar eigentlich bei ehrlicher Betrachtung alles ziemlich pseudo,
aber das ist letzendlich egal, solange man Gleichgesinnte trifft, mit
denen man sich gemeinsam aufschaukeln kann ob der Wichtigkeit ihres
Kampfes und der überlegenen Gutheit ihres Seins.
Dabei ist der Genderwahn nicht der einzige Tummelplatz für merkwürdige
Menschen und Menschinnen.
Wie wäre es eigentlich, wenn man eine Form nimmt und alle meint.
Sozusagen generisch. Als Beispiel: suche Ingenieur (generisches
maskulin) und meint dann explizit alle, egal ob x,y oder z...
M.A. S. schrieb:> Es wurde versuchsweise analog zum Wasserhahn auch das Wasserhuhn> eingeführt.
Das ist natürlich falsch. Es muss Wasserhenne heißen.
Der Hühnerhof kennt ja nur Hahn und Henne. HuhnX wurde noch nicht
gesichtet.
MeierKurt schrieb:> Schonmal aufgefallen, dass man sich gar nicht sosehr um negativ> konotierte Bezeichnungen Gedanken macht?
Schon klar. Alles nur Schein "Ach ist bei uns alles so toll!", genau wie
die Frauenquote. Warum hat man keine Geschlechterquote eingeführt? Ein
Aufsichtsrat mit 100% Frauen ist heute also OK? Seltsam, wo bleibt da
die "Gleichheit und Gerechtigkeit" und von wegen "Wir machen das um
diskriminierungsfrei zu sein".
Sicher ist die Quote nicht sooo schlecht, aber wenn dann richtig. Und
auch keine feste Quote, sondern anhand der Abschlusszahlen.
Aber STOP! Das driftet jetzt zu sehr nach Politik / OT.
M.A. S. schrieb:> Es wurde versuchsweise analog zum Wasserhahn auch das Wasserhuhn> eingeführt.
...und wie heisst ein männliches Wasserhuhn?
(Sag jetzt nicht "Wasserhahn")
Achim S. schrieb:> Wie wäre es eigentlich, wenn man eine Form nimmt und alle meint.
Zu einfach.
Den Disclaimer, alle zu meinen, auch wenn im Text nur eine Form
vorkommt, lehnen die Puristen ab.
Damit wird deren Einbildung, dass ein in bestimmter Weise verbogener
Sprachgebrauch den Menschen und letzendlich die Gesellschaft ändert und
vor allen Dingen besser macht, nicht befriedigt.
M.A. S. schrieb:> Es wurde versuchsweise analog zum Wasserhahn auch das Wasserhuhn> eingeführt.
Artbezeichnung: Wasserhuhn (n),
bestehend aus:
- Wasserhahn (m)
- Wasserhenne (f)
Harald W. schrieb:> Vielleicht sollte man es mal mit Flugzeuginnen versuchen...
Trauzeuge - Trauzeugin. Also Flugzeuge - Flugzeugin.
Plural ist Flugzeuginnen. Passt.
"Bitte fügen Sie Ihren Unterlagen neben Lebenslauf und Zeugnissen auch
ein aussagekräftiges Code-Beispiel als Arbeitsprobe bei"
ein aussagekräftiges Code-Beispiel als Arbeitsprobe....
DAS würde mich viel mehr irritieren!
Ist das bei Bewerbungen Gang und Gäbe?
Was soll man denn da beifügen?
Code aus der alten/jetzigen Bude? Wird wohl kaum erlaubt sein.
Code aus einem Hobby Projekt? Gut wenn man was (sauberes) auf github
hat.
Aber ansonsten? Was wollen die sehen?
Eine besonders schöne designte API? Besonders performaten Code? Oder
besonders ausführlich geschriebene Doxygen Doku?
Personaler halt...
Sollen erst man einladen. Da kann man ja nach Absprache mal was
mitnehmen. Ausgedruckt und wird wieder mitgenommen..
Liebe Mitglieder und ohne Glieder.
(...)
Wir suchen jemanden, der seinen Job gegen Bezahlung sorgfältig und
zuverlässig macht.
Auf eine spezielle geschlechtliche, religiöse, ethnische oder sonstige
identitäre Zugehörigkeit legen wir keinen Wert.
Da passt doch besser "Eierlegende Wollmilchsau" (m/w/x) m,w,x in
alphabetischer Reihefolge
Ach Leute, seht es doch mal positiv, es muß der Gesellschaft im Großen
und Ganzen doch einfach saugut gehen, anscheinend kommen alle Rentner
mit ihrer Rente aus, jeder hat saftig entlohnte Arbeit oder H4 ist so
reichlich bemessen daß Arbeit nicht not tut, alle Flüchtlinge sind
untergebracht ohne das jemandem was weggenommen wurde, Umweltprobleme
scheinen wir auch keine mehr zu haben und die EU ist-so wie sie
ist-einfach nur großartig.
Anders kann ich es mir jedenfalls nicht erklären, daß in einer
Demokratie die Blockflöten insgesamt bei der letzten BT-Wahl immer noch
mit 87% wiedergewählt wurde, die alle in den letzten 15 Jahren viel Geld
und Energie auf derartige Befindlichkeiten wie
"Geschlechtergerechtigkeit" und die Kultivierung jeglicher Abartigkeiten
verwendet haben.
Darwin schrieb:> Was soll man denn da beifügen?>> Code aus der alten/jetzigen Bude? Wird wohl kaum erlaubt sein.> Code aus einem Hobby Projekt? Gut wenn man was (sauberes) auf github> hat.
Die suchen C# und Java-Programmierer. Wenn du ein funktionierendes
Hallo-Welt-Programm anfügst, bist du eigentlich schon überqualifiziert.
Wie siehts eigentlich bei der Bundeswehr aus, wenn die Personal suchen?
...und wie die Dienstgrade?
Gefreiterin, Unteroffizierin, Hauptmännin, Majorin u.s.w.
Marek N. schrieb:> Amtmännin schrieb:>> Gefreiterin, Unteroffizierin, Hauptmännin, Majorin u.s.w.>> Frau Hauptmann.
Auch im zivilen Bereich möchte etwa die Chefin eines riesigen
Kreuzfahrtschiffs mit "Frau Kapitän" angesprochen werden.
NN schrieb:> Auch im zivilen Bereich möchte etwa die Chefin eines riesigen> Kreuzfahrtschiffs mit "Frau Kapitän" angesprochen werden.
Dann ist sie ja eine Kapitänin.
Liebe Kapitäne und Kapitäninnen.....
Für mich wird die Genderneutralität von drei Parteien betrieben:
Pipimännern - Also Männer die unsicher sind und Mann am liebsten
mit 3 "n" schreiben würden.
Politiker - Menschen, die auf keinen Fall ein Rektum vergessen
wollen in das sie krabbeln können.
Feinde der deutsch Sprache - Sie können ja mal einen "echt"
genderneutralen Bericht lesen.
Ach so, bevor ich sie vergesse: Studenten und angehende Akademiker. Aus
einer dreiseitigen Ausarbeitung wird nach der "Neutralisierung" gleich
ein fast vierseitiger Text. Mannn will es ja richtig machen.
Anno Paarundachzig haben wir auch einmal das Thema diskutiert. Kurz
bevor die Schwanz-Ab-Fraktion die Regie übernommen hat, und jegliche
Diskussion zu diesem Thema unterbunden hat, haben wir uns darauf
geeinigt: "Macht was ihr wollt".
Das klingt erst mal nach nichts, stimmt aber nicht!
Daraufhin konnte man etliche Ausarbeitungen in weiblicher Form lesen.
Stimmt, ist später wieder eingeschlafen.
Die Studentin setzt sich auf ihr Fahrrad, fährt zu ihrer Universität, um
ihren Vorlesungen zu folgen...
Der Student setzt sich auf sein Fahrrad, fährt zu seiner Universität, um
seinen Vorlesungen zu folgen.
Ich werde nie verstehen, warum jemand mit der einen oder anderen Form
Probleme hat.
Damals fuhr man noch Fahrrad;-)
Ich kann den Damen der Schöpfung also nur raten: "Benutzt die weibliche
Form" anstelle von Krampf.
Ich habe kein Problem mit Studentinnen - StudentIn kommt mir nicht in
den Text. Dafür habe ich meine Sprache zu gerne.
> Wie wäre es eigentlich, wenn man eine Form nimmt und alle meint.> Sozusagen generisch. Als Beispiel: suche Ingenieur (generisches> maskulin) und meint dann explizit alle, egal ob x,y oder z...
Das wäre ja nichts neues, damit kann man nicht von den wirklichen
Problemen ablenken.
T.roll schrieb:> Die suchen C# und Java-Programmierer. Wenn du ein funktionierendes> Hallo-Welt-Programm anfügst, bist du eigentlich schon überqualifiziert.
Ja? Mach das doch (nur so zum Spaß) einmal und berichte uns vom
Vorstellungsgespräch! ;)
Marek N. schrieb:>> Gefreiterin, Unteroffizierin, Hauptmännin, Majorin u.s.w.>> Frau Hauptmann. War sogar Beate Uhse.
Hauptfrau ist wohl zu missverständlich. ;-)
Es wird immer bizarrer...
Manchmal komm ich mir vor wie im Irrenhaus.
Zitat:
Zoe Carew ist erst sieben Jahre alt, und doch wusste sie, dass etwas
nicht stimmte: „Linemen“ – also „an Leitungen arbeitende Männer“ stand
da groß auf dem Warnschild, in dessen Nähe Einsatzkräfte mit der Wartung
von Strommasten beschäftigt waren.
...
Über das Straßenschild habe sie auch mit ihrem Vater gesprochen und sich
gefragt, warum da denn „Männer“ stehe, wenn Frauen doch genauso gut mit
Stromleitungen arbeiten könnten. „Ich denke, das Schild ist falsch und
unfair. Stimmen Sie zu?“, schrieb Zoe. „Können Sie das Schild bitte so
ändern, dass stattdessen „Mastarbeiter“ da steht oder irgendetwas
anderes, das richtig und fair ist oder so.“
https://www.welt.de/vermischtes/article180338256/Linemen-Siebenjaehrige-protestiert-gegen-unfaires-sexistisches-Strassenschild.html
@Stefanus F. (stefanus)
>> Mastarbeiter>Unter dem Begriff stelle ich mir einen (ausschließlich) männlichen Bauer>in einem Mast-Vieh Betrieb vor.
This mast not be the case ;-)
@ Gu. F. (mitleser)
>Es wird immer bizarrer...>Manchmal komm ich mir vor wie im Irrenhaus.
#metoo
>Zoe Carew ist erst sieben Jahre alt, und doch wusste sie, dass etwas>nicht stimmte:
Ja, mit ihr.
> „Linemen“ – also „an Leitungen arbeitende Männer“ stand>da groß auf dem Warnschild, in dessen Nähe Einsatzkräfte mit der Wartung>von Strommasten beschäftigt waren.
Was wohl auch der Fall war.
>Über das Straßenschild habe sie auch mit ihrem Vater gesprochen und sich>gefragt, warum da denn „Männer“ stehe, wenn Frauen doch genauso gut mit>Stromleitungen arbeiten könnten.
Ja eben, "könnten". Tun sie aber seltenst bis nie. Genauso wie im
Stahlwerk oder Bergwerk seltenst Frauen arbeiten, schon gar nicht wenn
um schwere und dreckige Arbeiten geht.
> „Ich denke, das Schild ist falsch und>unfair.
Weder noch. Die Göre ist dämlich, neunmalklug und Prinzessin. Eine stark
wachsende Bevölkerungsgruppe.
> Stimmen Sie zu?“,
Nö.
> schrieb Zoe. „Können Sie das Schild bitte so>ändern, dass stattdessen „Mastarbeiter“ da steht oder irgendetwas>anderes, das richtig und fair ist oder so.“
Nö.
Gu. F. schrieb:> Es wird immer bizarrer...> Manchmal komm ich mir vor wie im Irrenhaus.
Ja so kommts, wenn gestörte Eltern ihre Kinder auch noch indoktrinieren,
genau der gleiche Scheiß mit der veganen Kita in Frankfurt, oder vegan
ernährte Säuglinge! Was manchmal für eine Dekadenz an den Tag gelegt
wird, ist unerträglich.
Die 7-jährige wird das wohl nicht von sich aus als "Problem" erkannt
haben.
Robert L. schrieb:> (M/W/X)>> man könnte sich noch über die Reihenfolge Streiten..
Würde ich so lösen: {M, W, X}
Eine Menge statt eines geordneten Tupels. ;)
Abradolf L. schrieb:> genau der gleiche Scheiß mit der veganen Kita in Frankfurt, oder vegan> ernährte Säuglinge!
Das läßt sich toppen: veganes Hundefutter...
Uhu U. schrieb:> Das läßt sich toppen: veganes Hundefutter...
Hör auf, irgendwohin müssen doch auch die Schlachtabfälle - man kann ja
nicht alles in die Wurst füllen.
Uhu U. schrieb:> Abradolf L. schrieb:>> genau der gleiche Scheiß mit der veganen Kita in Frankfurt, oder vegan>> ernährte Säuglinge!>> Das läßt sich toppen: veganes Hundefutter...
Ja ebenso ein Schwachsinn, aber ich gehöre noch nicht zu den
Degenerierten welche ein Tier über ein Menschensäugling stellen oder
gleichsetzen.
Abradolf L. schrieb:> Ja ebenso ein Schwachsinn, aber ich gehöre noch nicht zu den> Degenerierten welche ein Tier über ein Menschensäugling stellen oder> gleichsetzen.
Hunde sind von Natur aus karnivor, Menschen nicht. Jetzt kannst du dir
überlegen, was perverser ist: der vegane Hund oder das vegane Kind.
Uhu U. schrieb:> Hunde sind von Natur aus karnivor, Menschen nicht.
Schon klar.
Uhu U. schrieb:> Jetzt kannst du dir> überlegen, was perverser ist: der vegane Hund oder das vegane Kind.
In Bezug aufs Endergebnis würde ich sagen, das nimmt sich nichts. Der
Hund wird wahrscheinlich etwas früher direkt verenden, während das Kind
erstmal mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit ordentliche
Entwicklungsstörungen bekommt, dahinsiecht und dann leidvoll krepiert.
Uhu U. schrieb:>> Ja ebenso ein Schwachsinn, aber ich gehöre noch nicht zu den>> Degenerierten welche ein Tier über ein Menschensäugling stellen oder>> gleichsetzen.>> Hunde sind von Natur aus karnivor, Menschen nicht. Jetzt kannst du dir> überlegen, was perverser ist: der vegane Hund oder das vegane Kind.
Ein Säugling kann von Natur aus allenfalls vegetarisch ernährt werden,
aber ganz sicher nicht vegan. Auch eine vegane Ernährung der stillenden
Mutter ist problematisch.
> Ein Säugling kann von Natur aus allenfalls vegetarisch ernährt> werden, aber ganz sicher nicht vegan.
Und doch bin ich absolut sicher, dass Menschen schon immer über kleinere
Tiere hergefallen sind, wenn sie Hunger hatten. Irgendwann haben sie
dann auch das Jagen großer Tiere hinbekommen. Wie viele Millionen Jahre
soll das her sein?
Aber Hauptsache unser Magen/Darm trakt ist immer noch original, hat sich
niemals weiterentwickelt bzw. angepasst. Wer's glaubt wird selig.
A. K. schrieb:> Auch eine vegane Ernährung der stillenden Mutter ist problematisch.
Wenn das eine macht, kann sie lernen, wie die Evolution funktioniert ;-)
Uhu U. schrieb:> Das läßt sich toppen: veganes Hundefutter...
Hör mir damit auf, die Tochter eines ehemaligen Bekannten wurde in ihrer
Pubertät zum Vegetarier, und seitdem wurde dann auch ihr Hund von ihr
zwangsvegetarisiert, dämliche Tierquälerin...
Die ganze Vegetarier- und Veganerwelle ist doch in ihrer jetzigen Form
an Dekadenz und Dummheit fast nicht mehr zu überbieten.
Ich meine, wenn schon Erfrischungsgetränke und sogar Mineralwasser in
der Werbung als vegan angepriesen werden hört es doch echt auf, ich hab
sogar schon einen Nagellackständer aus Acrylglas gesehen der als vegan
getaggt wurde.
Ist auch interessant, wie Veganismus eigentlich verbreitet wird, nämlich
als bequemer quasi 1:1 Ersatz für trendige Leute.
Früher gab es Sojamilch im Reformhaus als exotisches Ersatzprodukt für
Leute mit Lactoseintoleranz, heute gibts Soja-, Mandel-, und sonstige
Milchersatzflüssigkeiten in jedem Supermarkt für den geneigten Hipster.
Oder vegane Schnitzel, Würstchen etc.
Wenn man schon aus Überzeugung wegen ethischer Gründe vegan lebt, sollte
man sich eigentlich nicht dauernd an seinen früheren "Irrtum" erinnert
fühlen wollen: sieht aus wie böses Fleisch, schmeckt wie böses Fleisch.
Oder geht es nur darum sagen zu können: Nein mein Würstchen ist vegan,
du Ignorant, das sieht nur so aus, in Wirklichkeit ist es gewürzte
Presspappe, schmeckt aber genau wie dein pöses Fleisch, willst du nicht
auch?
Vielleicht sollte mal jemand auf die Idee kommen, Fleisch in
Broccoliform zu pressen und grün zu färben, so als kleine witzige
"Gegenrevolution" ;)
Wegen dem ganzen Genderkram, irgendwie wird doch da alles vermischt.
Was soll denn eigentlich unterschieden werden?
Der Genotyp, also das was man bei einem genetischen Fingerabdruck finden
würde: XX (weiblich), XY (männlich), XXY (Klinefelter-Syndrom), XYY
(Jacobs-Syndrom), XXX , X (Turner-Syndrom)?
Der Phänotyp, also was man bei einem nackten Individuum sehen würde:
männlich, weiblich, pseudohermaphroditisch?
Die Sozialisation, also ob männlich oder weiblich erzogen, eventuell mit
geschlechtsangleichenden Eingriffen?
Hormonelle Störungen, durch die der Phänotyp vom Genotyp abweicht?
Das äußere selbst gewollte Erscheinungsbild, männlich, weiblich,
androgyn?
Das eigene Gefühl, fühlt sich das Individuum als männlich, weiblich,
etwas ganz anderes, oder nichts von alldem?
Früher war es einfach, es gab männlich und weiblich, und quasi alles
andere wurde in die Klapse gesteckt, nicht dass ich das toll finden
würde, aber so war es eben.
Und heute definieren Google, FB und Co. in Zusammenarbeit mit "Experten"
drölfzig verschiedene "Geschlechter", aus denen man auswählen kann,
vielleicht gut gemeint aber wenig hilfreich.
Wenn ich das ganze mal rational und vorurteilsfrei betrachte, komme ich
zu dem Schluss, dass eine Aufteilung der Genderei sinnvoll wäre.
Für Ausweisdokumente etc. ist der Genotyp und Phänotyp wichtig, sowie
die (gewünschte) Anrede.
Im täglichen Leben ist eigentlich nur die (gewünschte) Anrede von
Bedeutung bzw. sollte es wünschenswerterweise sein.
Bei tieferen sozialen Kontakten wie Beziehungen ist auch meistens noch
der Phänotyp relevant, bei Fortpflanzung(swunsch) zusätzlich der
Genotyp.
Und man muss auch mal die Relationen sehen, ich schätze mal es sind
unter 1% der Gesamtbevölkerung der Erde, die sich hiervon betroffen
sehen, und dieser Prozentsatz hat die unterschiedlichsten Ausprägungen.
Muss man also für einen kleinwüchsigen XYY-Mann, der sich als lesbische
Frau im Schulmädchenkostüm sieht, extra eine neue Geschlechtsbezeichnung
erfinden?
Das ist wirklich nicht beleidigend oder herabwürdigend gemeint, wenn es
sowas gibt habe ich kein Problem damit.
Aber man macht ein Riesenfass damit auf, denn dann bräuchte man ja auch
ein Extrageschlecht für das hypermaskuline Muskelprotz-Alphamännchen,
eins für den zurückhaltenden heterosexuellen Büromann der liebend gerne
zuhause putzt und auf Häkelgardinen und Telenovelas steht, usw.
Dieser Übereifer zieht die Probleme der "neuen" "Gender" nicht in den
Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, sondern des Spotts und Gelächters.
Hier wären wir bei der Sprache, die hat sich eben im Lauf der
Jahrhunderte einer patriarchalen Gesellschaft entwickelt, und wenn man
jetzt feministisch oder genderistisch mit Sternen, X-en oder Binnen-Is
an dieser herumdoktert wirkt das eben störend und lächerlich, vor allem
weil offensichtlich viele nicht den Unterschied zum grammatikalischen
Geschlecht erkennen.
Die Sonne (aber der Stern), die Erde, der Mond, der Salzstreuer (gut,
der ist aufgrund der phallischen Form eindeutig männlich ;) )
Kommt also nur politisch korrektes Neusprech dabei raus.
Man müsste also eine neue Sprache (evtl. auf Basis der jetzigen)
entwickeln mit Personalpronomen für weiblich ("sie"), männlich ("er"),
androgyn bzw. andere bzw. unbestimmt (z.B. "ix"), und Dinge ("es").
Weiterhin müsste man einige Nomen neutral anpassen, z.B. "ix
Polizist/Student", "der Polizister/Studenter", "die
Polizistin/Studentin", "die Polizisten/Studenten", "die
Polizisteren/Studenteren", "die Polizistinen/Studentinen".
Schwierig wird es bei Worten wie "Amme", das ist eine ausschließlich
weibliche Person, die früher die Säuglinge anderer Frauen gesäugt hat.
Es gibt auch einige problematische Adjektive, z.B. "dämlich"
(ursprünglich von Dame="edle Frau") oder "herrlich" (ursprünglich von
Herr="Herrscher").
Je mehr man sucht, desto mehr Änderungswürdiges findet man.
Von anderen Sprachen mit ganz anderen Grammatiken und Wortbildungsregeln
mal ganz zu schweigen.
Diese Sprache(n) wird/werden wahrscheinlich einen genauso großen Erfolg
und Verbreitung haben wie Esperanto, schließlich gibt es zu Anfang keine
natürlichen Sprecher.
Warten wir also lieber ab, wie sich unsere Sprache natürlich der
Wirklichkeit anpasst...
Stefan B. schrieb:> Ich meine, wenn schon Erfrischungsgetränke und sogar Mineralwasser in> der Werbung als vegan angepriesen werden hört es doch echt auf
Naja, das klingt erstmal widersinnig, dass z.B. Apfelsaft als vegan
ausgezeichnet wird (scheint ja eh klar), der Grund ist aber, dass bei
der Herstellung z.B. Gelatine zum Ausfällen der Trübstoffe verwendet
wird und demzufolge Spuren davon im Produkt verbleiben.
Ausserdem ist auch die Herstellung und Verwendung von Gelatine zu
technischen Zwecken für Veganer nicht akzeptabel.
Bei veganen Produkten ist dies nicht so, dort wird gefiltert.
Bei Mineralwasser geht es um den Klebstoff für die Etiketten (ohne
Kasein).
Man kann ja darüber streiten, ob das in diesem Maßstab noch sinnvoll
ist, während bei der Zutatenliste der meisten Lebensmittel die Hälfte
unterschlagen wird. Ich bin da aber eher ein Verfechter von: alles
draufschreiben, der Kunde kann dann entscheiden.
Stefan B. schrieb:> Vielleicht sollte mal jemand auf die Idee kommen, Fleisch in> Broccoliform zu pressen und grün zu färben, so als kleine witzige> "Gegenrevolution" ;)
Kennst du den Film "Soylent Green - 2022 ... die überleben wollen" ?
Ein rein hypothetisches Gedanken-Experiment:
Ich fühle mich als Frau, habe einen weiblichen Namen und werde als Frau
angesprochen. Aber ich hab einen Johannes zwischen den Schenkeln.
Ist eine öffentliche Entblößung dann nach § 183 StGB
(https://dejure.org/gesetze/StGB/183.html) strafbar? Das Gesetz gilt
ausdrücklich nur für Männer (warum eigentlich? und warum beschwert sich
keine Feministing darüber?)
Wenn ich in die Frauentoilette gehe und daraufhin 3 Frauen kreischend
heraus rennen und die Polizei rufen "Hilfe ein Mann ist in unsere
Toilette eingedrungen", was wird dann wohl passieren?
Wenn ich in der Firmentoilette für Frauen kein Urinal vorfinde, hab ich
dann das Recht, eins anzufordern?
Das selbe Gedankenspiel könnte man auch umgekehrt machen, nur wird man
als Mann für völlig bescheuert erklärt, wenn man keine Nackten Brüste
oder Mumus sehen möchte. Warum dürfen Männer sich nicht genau so ekeln
oder fürchten?
Der ganze Gender Kram und die Gleichberechtigung ist doch völlig
inkonsequent!
Stefanus F. schrieb:> Wenn ich in die Frauentoilette gehe und daraufhin 3 Frauen kreischend> heraus rennen und die Polizei rufen "Hilfe ein Mann ist in unsere> Toilette eingedrungen", was wird dann wohl passieren?
Dann kommen in Form der Polizisten 2 weitere Männer in die Damentoilette
und das Geschrei wird noch energischer.
:)
Früher war Alles viel einfacher:
Zitat Westernhagen:
"Selbst im Büro im Damenklo hab ich sie geliebt
die Erika die Barbara erst recht die Marie"
Ende Zitat
https://www.youtube.com/watch?v=XWnJfvLt90U
Stefanus F. schrieb:> Der ganze Gender Kram und die Gleichberechtigung ist doch völlig> inkonsequent!
Und für die modernere Bevölkerung auch vollkommen irrelevant.
Komm' mal nach Berlin, dann merkst du wie sinnfrei dein
"Gedankenexperiment" ist. Hier kann im Prinzip jeder ersma allet machn
wonach ihm oda ihr beliebn tut, und ick find dit ooch jut so.
Joe F. schrieb:> Komm' mal nach Berlin, dann merkst du wie sinnfrei dein> "Gedankenexperiment" ist. Hier kann im Prinzip jeder ersma allet machn> wonach ihm oda ihr beliebn tut, und ick find dit ooch jut so.
Bezahlt euer Hundeklo am besten auch aus eigener Tasche, dann könntet
ihr wirklich machen was ihr wollt, im Moment schmarotzt ihr nur.
Joe F. schrieb:> Naja, das klingt erstmal widersinnig, dass z.B. Apfelsaft als vegan> ausgezeichnet wird (scheint ja eh klar), der Grund ist aber, dass bei> der Herstellung z.B. Gelatine zum Ausfällen der Trübstoffe verwendet> wird und demzufolge Spuren davon im Produkt verbleiben.> Ausserdem ist auch die Herstellung und Verwendung von Gelatine zu> technischen Zwecken für Veganer nicht akzeptabel.> Bei veganen Produkten ist dies nicht so, dort wird gefiltert.> Bei Mineralwasser geht es um den Klebstoff für die Etiketten (ohne> Kasein).
Ja das ist soweit richtig, aber wird dann bei diesen veganen Säften auch
darauf geachtet, dass auch wirklich nicht der allerkleinste Teil z.B.
einer Fruchtfliege oder Made im Produkt enthalten ist?
Flügel, Beine etc. kann man ja filtern, aber spätestens bei der
Hämolymphe siehts schlecht aus, die ist flüssig...
Joe F. schrieb:> Man kann ja darüber streiten, ob das in diesem Maßstab noch sinnvoll> ist, während bei der Zutatenliste der meisten Lebensmittel die Hälfte> unterschlagen wird. Ich bin da aber eher ein Verfechter von: alles> draufschreiben, der Kunde kann dann entscheiden.
Genau, alles draufschreiben, und zwar als Trivialname oder genauer
Stoffname, keine Fantasie- oder Gruppenbezeichnungen, sowohl von Zutaten
als auch Hilfsstoffen, und natürlich in Landessprache.
Gerald B. schrieb:> Kennst du den Film "Soylent Green - 2022 ... die überleben wollen" ?
Jepp, das war irgendwie meine Inspiration zum grünen Tarn-Fleisch... ;)
Stefanus F. schrieb:> Der ganze Gender Kram und die Gleichberechtigung ist doch völlig> inkonsequent!
Natürlich ist er das. Lässt sich aber von Feminist*Innen leicht
begründen, schließlich haben die Männer die Frauen jahrtausendelang
unterdrückt, also ist "Women First" doch nur logisch und gerecht... ;)
Ich habe überhaupt kein Problem mit Gleichberechtigung, aber eins mit
Rosinenpicken.
Wenn es eine Frauenquote für Chefetagen gibt, dann muss es
konsequenterweise auch eine Frauenquote auf dem Bau geben, eine
Männerquote für Hebammeriche, Kindergärtner etc.
Und wegen Gleichstellungsgrundsatz und Diskriminierungsverbot müssten
dann auch Frauen mit 2 12,5l-Farbeimern gleichzeitig das Gerüst
hochsteigen, und ein Mann dürfte nicht als Geburtshelfer abgewiesen
werden weil kein fremder Mann ihre Huhu (Zitat Dr. House) sehen soll.
Das ganze Gentlemanverhalten wie Türe aufhalten etc. müsste dann als
Gentlewomanverhalten von Frauen ebenfalls praktiziert werden, oder unter
Strafandrohung komplett verboten werden.
Stefan B. schrieb:> ....aber wird dann bei diesen veganen Säften auch> darauf geachtet, dass auch wirklich nicht der allerkleinste Teil z.B.> einer Fruchtfliege oder Made im Produkt enthalten ist?
Ganz sicher, denn sonst müßte auf der Zutatenliste auch die Herkunft der
Made vermerkt sein: Made from Italy
Paul
Stefan B. schrieb:> Hör mir damit auf...
Wieso?
> Die ganze Vegetarier- und Veganerwelle ist doch in ihrer jetzigen Form> an Dekadenz und Dummheit fast nicht mehr zu überbieten.
Darüber hat sich schon 1880 Gustave Flaubert in "Bouvard und Pécuchet"
lustig gemacht. Neu ist der Quatsch also nicht...
Abradolf L. schrieb:> Bezahlt euer Hundeklo am besten auch aus eigener Tasche, dann könntet> ihr wirklich machen was ihr wollt, im Moment schmarotzt ihr nur.
Naja, wir geben ja auch was zurück.
Deine Tochter kann sich hier z.B. recht günstig nach bestandenem Abi
besaufen, und die Junggesellen-Abschiedsfeier deines Sohnes ist hier
auch immer herzlich willkommen. Dass er einfach überall auf die Straße
uriniert, fällt ja zwischen der ganzen Hundekacke nicht weiter auf.
Häuser und Wohnungen gibt's hier übrigens für bundesweite Verhältnisse
immer noch zum Schleuderpreis (falls jemand aus NRW, BW oder BAY noch
ein Investment mit garantiert schlechter Rendite sucht). Könnt ja mal
gucken kommen. Parken geht fast überall, Politessen sind grad faul (zu
heiss).
Paul B. schrieb:> Made from Italy
Da hast du recht. Betroffen sind aber vermutlich nur die Säfte, bei
denen die Früchte nicht mit brutaler Gewalt vom Mutter-Baum getrennt
wurden, sondern nur bereits heruntergefallene und damit auf natürliche
Weise gestorbene Äpfel verwendet wurden.
Joe F. schrieb:> Betroffen sind aber vermutlich nur die Säfte, bei> denen die Früchte nicht mit brutaler Gewalt vom Mutter-Baum getrennt> wurden, sondern nur bereits heruntergefallene und damit auf natürliche> Weise gestorbene Äpfel verwendet wurden.
Richtig. Dazu ist dann jeder Saftflasche ein Totenschein, ausgefertigt
vom jeweiligen Amtstierarzt beigefügt.
Weißt Du was: Der Irrsinn im Großen und Ganzen hat sich mittlerweile
schleichend so weit vorgearbeitet, daß es darauf auch nicht mehr
ankäme.
Paul
Uhu U. schrieb:> Stefan B. schrieb:>> Hör mir damit auf...>> Wieso?
Das war auf erzwungen vegetarische Ernährung von Haushunden bezogen.
Wenn jemand meint, er müsse sich nur noch von Gras ernähren oder von
Obst dass ihm höchstpersönlich auf den Kopf gefallen ist, oder von
lichtaktiviertem und Orgon-linksgeschwurbeltem Granderwasser, von mir
aus.
Aber er soll diesen Quark gefälligst nicht allen anderen aufoktroyieren
wollen.
Und wenn jemand meint, er müsse ein carnivores Haustier wegen seinem
Spleen ebenfalls vegetarisch oder vegan ernähren, hört bei mir der Spaß
und das Verständnis eben auf.
Genauso bei Babies und Kleinkindern, die das nicht selbst entscheiden
und sich dagegen wehren können.
Denn wie oben schon jemand bemerkt hat, ist auch Muttermilch
logischerweise nicht-vegan, und Ersatzprodukte müssen mit pösen
künstlichen Stoffen angereichert werden, um dem Kind eine optimale
Versorgung mit den während dieser Zeit benötigten essentiellen
Nährstoffen zu geben.
Damit veganer Saft aus garantiert Tier-freiem Obst hergestellt werden
kann, muss alles Lebendige auf dem Obst mit Gift getötet werden. Das
wiederum müsste ein Veganer aber strikt ablehnen, denn es geht bei
dieser Religion doch darum, keinem Tier etwas zu Leide zu tun, oder habe
ich das falsch verstanden?
A. K. schrieb:> Ein Säugling kann von Natur aus allenfalls vegetarisch ernährt werden,> aber ganz sicher nicht vegan. Auch eine vegane Ernährung der stillenden> Mutter ist problematisch.
Doch, mit zusätzlichen Pillen ist auch das möglich.
Harald W. schrieb:> Ich bin die Hauptfrau der Kompanie
Stelle ich mir schwierig vor. Wenn es zu wenig Nebenfrauen gibt, hat die
Hauptfrau bei einer Kompanie krass viel zu ... tun.
Vielehen sind ja generell und insbesondere bei der BW noch nicht so
gerne gesehen, ich stelle mir es auch schwierig vor, den Nachnamen zu
gestalten. "Jawoll, Frau
Müller-Meier-Konrad-Hausmann-Beyer-Doppel-Mayer-Hoffmann-Gerhart-Krüger-
Geyer-Coleman" ist dann doch etwas sperrig.
>> Ein Säugling kann von Natur aus allenfalls vegetarisch ernährt werden,>> aber ganz sicher nicht vegan. Auch eine vegane Ernährung der stillenden>> Mutter ist problematisch.> Doch, mit zusätzlichen Pillen ist auch das möglich.
Was soll das heißen? Das Pillenschlucken natürlicher ist, als Fleisch zu
essen?
Stefanus F. schrieb:>> Doch, mit zusätzlichen Pillen ist auch das möglich.>> Was soll das heißen? Das Pillenschlucken natürlicher ist, als Fleisch zu> essen?
Anscheinend.
In Israel gab es da mal einen schweren Zwischenfall mit mehreren
toten Säuglingen: Man hatte in der Fabrik für vegane Säuglingsmilch
einen der unbedingt zum Überleben nötigen Zusatzstoffen vergessen,
hinzuzufügen.
Le X. schrieb:> Es gibt dann nur noch "Menschen" und für alle gelten die gleichen> Regeln.
Mensch als Art gibt es ja eh schon, es wäre ja mal interessant wenn sich
ein Nicht-Mensch auf die Stelle bewerben würde.
Im Zeitalter der Automatisierung könnte das vielleicht ein Roboter sein.
Der Unterschied zwischen den Geschlechtern der gemacht wird, den gibt es
ja nicht ohne Grund.
Als wir damals in Sport den 100m Lauf gemacht haben, da hatten Jungen
und Mädchen andere Zeitvorgaben um eine entsprechende Note zu bekommen.
Die Mädels haben öfters nicht am Sportunterricht teil genommen oder
waren auch teilweise von anderen Unterrichtsstunden befreit weil sie
ihre Monatsblutung hatten.
Auch müssen Frauen gesetzlich etwas anders/besser geschützt werden weil
sie eben oft der unterlegene Teil sind.
Ich habe noch nie eine Frau geschlagen oder auch nur hart angefasst weil
mein kultureller Hintergrund das verbietet, es ist verpönt und man würde
sehr schlecht dastehen wenn auch nur der Verdacht aufkommen würde.
Diese ganze Gleichmacherei ist total sinnlos, denn es gibt gewisse
Gründe weshalb Frauen und Männer nicht immer gleich behandelt werden.
Bei den Arbeitsplätzen geht es ja weiter, für manche Arbeiten sind
Frauen eben nicht gemacht und sie streuben sich auch solche Jobs
anzunehmen ... was verständlich ist.
Dieses ganze Gender-Zeug ist meiner Meinung nach nur erfunden worden um
von wesentlichen Dingen abzulenken.
Wie groß ist der Bevölkerungsanteil den das betrifft?
Es gab bei uns hier in der Gegend noch nie ein Problem mit
gleichgeschlechtlichen Touristen welche Händchen gehalten haben oder
sich geküsst haben, es interessiert einfach niemanden ob oder ob nicht.
Ich bin auch der Meinung dass diese Leute ruhig der Meinung sein können
dass die irgend einem anderen Geschlecht zugehörig sind, das geht mir
echt am Arsch vorbei.
Was mir allerdings nicht egal ist, das ist diese
"Gender-Rechtschreibreform". Dieses Innen oder *innen und weiß ich was
sie sich noch ausgedacht haben ist echt vollkommen sinnlos, die
versuchen auf Krampf etwas zu verändern ... wohl auch nur deshalb weil
diese ganzen Gender-Stellen im öffentlichen Dienst, welche geschaffen
worden sind, sich eine Beschäftigung suchen müssen.
Wenn sie also lange Weile haben, dann wird wieder mal eine andere Kuh
durchs Dorf getrieben damit der Gender-Beauftragte irgend etwas
vorweisen kann.
Harald W. schrieb:>> Ein Säugling kann von Natur aus allenfalls vegetarisch ernährt werden,>> aber ganz sicher nicht vegan. Auch eine vegane Ernährung der stillenden>> Mutter ist problematisch.>> Doch, mit zusätzlichen Pillen ist auch das möglich.
Dadurch wird die Milch der Mutter zwar gesünder, aber nicht vegan.
A. K. schrieb:>> Doch, mit zusätzlichen Pillen ist auch das möglich.>> Dadurch wird die Milch der Mutter zwar gesünder, aber nicht vegan.
Was meinst du mit "gesünder"?
Durch dieses Pillenzeugs mit den künstlichen Vitaminen, welche nicht
wirklich gut vom Körper genutzt werden können da sie eben nur fast
identisch sind ist die Mutter doch nicht gesünder.
Letztens hatte man (in den Niederlande) auch versucht die Geburt noch
etwas mehr zu pimpen und die Säuglinge schneller wachsen zu lassen. Den
Frauen wurden dann Gefäß-erweiternde Medikamente (Via#gra) verschrieben
damit der Mutterkuchen den Säugling besser versorgt.
Resultat: Die Säuglinge sind extrem langsam gewachsen und sehr viele
sind auch gestorben.
Die Natur denkt sich schon etwas wenn sie Dinge so regelt.
Millionen Jahre der Evolution ist eben ein ständiges ausprobiere was
geht und was eben nicht geht, daher kann man mit Recht sagen dass die
Natur dieses "Leben erschaffen" schon ziemlich gut drauf hat und es
inzwischen bis ins letzte Optimiert worden ist.
> dass die Natur dieses "Leben erschaffen" schon ziemlich gut> drauf hat und es inzwischen bis ins letzte Optimiert worden ist.
Eins verstehe ich aber nicht: Wozu gibt es Mücken?
Mike J. schrieb:>> Dadurch wird die Milch der Mutter zwar gesünder, aber nicht vegan.>> Was meinst du mit "gesünder"?>> Durch dieses Pillenzeugs mit den künstlichen Vitaminen, welche nicht> wirklich gut vom Körper genutzt werden können da sie eben nur fast> identisch sind ist die Mutter doch nicht gesünder.
Es geht nicht direkt um die Gesundheit der Mutter, sondern um die ihrer
Milch. Und da man religiösem Radikalismus schlecht mit Vernunft
beikommt, ist es immer noch besser, mit künstlichen Methoden dem Kind zu
helfen, als es noch mehr unter der Mutter leiden zu lassen. Natürlicher
wirds dadurch nicht.
Stefanus F. schrieb:> Eins verstehe ich aber nicht: Wozu gibt es Mücken?
Um die weitere Ausbreitung des Planeten-Schmarotzers Mensch durch
Verbreitung von tödlichen Krankheiten einzudämmen. Ein Regulativ der
Natur so zu sagen.
Und als Fischfutter natürlich.
Stefan B. schrieb:> Aber er soll diesen Quark gefälligst nicht allen anderen aufoktroyieren> wollen.
Ach und das unterstellst du mir jetzt?
> Denn wie oben schon jemand bemerkt hat, ist auch Muttermilch> logischerweise nicht-vegan
Kann es sein, dass du halluzinierst? Ach so, es ist sehr heiß...
Stefanus F. schrieb:> Eins verstehe ich aber nicht: Wozu gibt es Mücken?
Vögel ernähren sich von Insekten, welche ihre Nahrung wiederum
hauptsächlich von Blüten/Pflanzen usw. bekommen oder Pilze usw. aus dem
Boden verspeisen.
Wenn diese Quelle aber aus irgend einem Grund nicht mehr so stabil ist
oder es Schwankungen gibt, dann ist es günstig wenn es eine davon
unabhängige Quelle gibt um den Bestand zu sichern.
Bei den Mücken ist es ja so dass sie Eiweiß vom Menschen nehmen,
umwandeln und dann wird das Eiweiß der Mücken, den Amphibien und Vögeln
zugeführt.
Das mit den Krankheiten ist ein andere Fakt der nun mal zur
Populationsregulierung dazu gehört.
Uhu U. schrieb:> Stefan B. schrieb:>> Aber er soll diesen Quark gefälligst nicht allen anderen aufoktroyieren>> wollen.>> Ach und das unterstellst du mir jetzt?
Wo habe ich das geschrieben?
Ich habe geschrieben, dass ich es brunzdämlich finde, ein carnivores
Haustier vegan zu ernähren, nur weil Herrchen und/oder Frauchen Veganer
ist.
Und dass es mich nervt, wenn jemand mit seiner Religion (und
Vegetarismus bzw. Veganismus haben recht deutliche Züge davon, ganz
wertfrei betrachtet) ständig bei jedem hausieren geht.
Wenn du dich davon angesprochen fühlst, muss der geneigte Leser daraus
wohl schließen dass du ein Veganer bist, der seinen Hund deshalb
zwangsweise vegan ernährt, und jeden in seiner Umgebung ständig davon zu
überzeugen versucht.
Tust du das nicht, brauchst du dich logischerweise auch nicht
angesprochen fühlen.
Ich selbst würde nie auf die abwegige Idee kommen, ein Kaninchen oder
einen Hamster mit Steak zu füttern, nur weil ich Steaks gerne mag.
Keine Ahnung wie du darauf kommst dass ich speziell dir irgendwas
unterstelle, aber es ist ja sehr heiß heute... ;)
Uhu U. schrieb:>> Denn wie oben schon jemand bemerkt hat, ist auch Muttermilch>> logischerweise nicht-vegan>> Kann es sein, dass du halluzinierst? Ach so, es ist sehr heiß...
Mitnichten, der Mensch ist per definitionem ein Säugetier (auch wenn
manche die Spezies Mensch aus verschiedensten Gründen vom Rest der
Evolution unseres Planeten abgetrennt sehen), und somit ist auch
Menschen-Muttermilch ein tierisches Produkt, analog zur Kuhmilch, bei
der wohl niemand bestreitet dass sie ein tierisches Produkt ist.
Und wenn Muttermilch als vegan definiert wird, wie sieht es dann mit
Menschenfleisch aus...? ;)
"Soylent Grün ist Menschenfleisch!"
(Sorry, der musste jetzt einfach sein... ;) )
Was macht ein Student welche eine Studentin ist , wenn Sie ein
Fragebogen ausfüllt.
Frage Tätigkeit:Studentin oder Student
Ist es jetzt eine Fragebogenfalschangabe wenn Sie Student einträgt,
mit allen Strafrechtlichen Folgen.
Das Gleiche wenn es ein (männlich) Student macht und Studentin einträgt
da er sich eben weiblich fühlt!
Al. K. schrieb:> Ist es jetzt eine Fragebogenfalschangabe wenn Sie Student einträgt,> mit allen Strafrechtlichen Folgen.>> Das Gleiche wenn es ein (männlich) Student macht und Studentin einträgt> da er sich eben weiblich fühlt!
Für mich kommt dieser Genderquatsch manchmal ganz gelegen, wenn die
Männertoilette gerade zu voll ist, ändere ich mein Geschlecht im Kopf
(ist ja scheinbar eine Softwaresache) und gehe arschwackelnd ins
Frauenklo.
Es gibt da ja gar keine Richtlinie wie oft man sein Geschlecht ändern
darf, also kann man es auch so nutzen oder sehe ich das falsch?
Hab eben ein ständig fluktuierendes Geschlecht, wer will denn etwas
dagegen sagen? Es wird ja jeder Mist akzeptiert, also warum nicht auch
der?
Im übrigen gibt es als Geschlecht auch noch "sächlich", ich frage mich
welches Klo die benutzen wenn sie vor der Wahl stehen.
Mike J. schrieb:> Für mich kommt dieser Genderquatsch manchmal ganz gelegen, wenn die> Männertoilette gerade zu voll ist, ändere ich mein Geschlecht im Kopf> (ist ja scheinbar eine Softwaresache) und gehe arschwackelnd ins> Frauenklo.
Was allerdings voraussetzt, dass es eine sehr männlich dominierte
Veranstaltung ist, die du besuchst. Männerklos haben nämlich bei
gleicher Grundfläche dank Platz sparender Pissoirs und geringerer
Neigung zum Nase pudern einen deutlich höheren Durchsatz. Weshalb sich
diese Frage umgekehrt den Frauen häufiger stellt als den Männern. Ist so
herum auch weniger riskant, Frauen riskieren dabei nur ihre Nerven.
Mike J. schrieb:> Im übrigen gibt es als Geschlecht auch noch "sächlich", ich frage mich> welches Klo die benutzen wenn sie vor der Wahl stehen.
Jetzt schmeißt du aber Genus und Sexus andersrum durcheinander...
Mike J. schrieb:> Es gibt da ja gar keine Richtlinie wie oft man sein Geschlecht ändern> darf, also kann man es auch so nutzen oder sehe ich das falsch?
Du kannst es dreimal ändern, danach wird Dein Gehirn gesperrt. Wie beim
Regionalcode vom DVD-Player.
Al. K. schrieb:> Ist es jetzt eine Fragebogenfalschangabe wenn Sie Student einträgt, mit> allen Strafrechtlichen Folgen.
Nein. Allein schon deshalb, weil es keinerlei strafrechtliche Folgen
eines falschen Eintrags in einem Fragebogen gibt.
@ Uhu U. (uhu)
>> Im übrigen gibt es als Geschlecht auch noch "sächlich", ich frage mich>> welches Klo die benutzen wenn sie vor der Wahl stehen.>Jetzt schmeißt du aber Genus und Sexus andersrum durcheinander...
Das ist der "Grundpfeiler" von Gender mainstreaming . . . OMG!
Uhu U. schrieb:> ...>> Hunde sind von Natur aus karnivor, Menschen nicht. ...
Das Gebiss des Menschen und der Verdauungstrakt sagen deutlich etwas
anderes:
Fleischfresser, der zur Not auch einige Pflanzenteile (Früchte)
aufschließen kann. Also der klassische Allesfresser. Bei reiner
Pflanzennahrung gibt es Mangelerscheinungen.
Roland E. schrieb:> Bei reiner> Pflanzennahrung gibt es Mangelerscheinungen.
Ich glaube fest daran, daß da auch ein direkter Zusammenhang mit
Genderwahn und weiterführendem Gutmenschentum besteht.
@ Uhu U. (uhu)
>> Das ist der "Grundpfeiler" von Gender mainstreaming . . . OMG!>Die Dummheit zur Waffe machen...
Und ich dachte, Dum-Dum Geschosse sind verboten . . .
Mike J. schrieb:> Im übrigen gibt es als Geschlecht auch noch "sächlich", ich frage mich> welches Klo die benutzen wenn sie vor der Wahl stehen.
In Schweden, Norwegen, Dänemark finde ich diese "geschlechtsneutralen"
Toiletten recht angenehm. Keine Warteschlangen, keine blöden Blicke,
wenn man mit seiner kleinen Tochter bei den "Damen" rein will*, und sie
sind deutlich sauberer als reine Männertoiletten. Was vielleicht auch
daran liegt, dass in Schweden die Männer nicht in die Ecken pissen.
Also, lebt damit, dass Männer in anderen Ländern offenbar damit
zurechtkommen.
Karl K. schrieb:> und sie sind deutlich sauberer als reine Männertoiletten
Ich habe die Erfahrung gemacht, das Männertoiletten allgemein sauberer
sind, als die von Frauen.
Jedenfalls habe ich da noch keine Damenbinden an der Decke kleben sehen
:D
Sven L. schrieb:> Ich habe die Erfahrung gemacht, das Männertoiletten allgemein sauberer> sind, als die von Frauen.
Und woher weisst Du das?
Gehst Du abwechseld auf Männer- und Frauentoiletten?
Harald W. schrieb:> Und woher weisst Du das?> Gehst Du abwechseld auf Männer- und Frauentoiletten?
Ne, aber wenn mal an Fasching (oder Fasnet wie man in Schwaben sagt), am
Rosenmontag mit auf der Seite der Organiatoren dabei ist, wenn die FFW
die Hallen öffnet um dort zu feiern und hinterher der WC-Anhänger auch
wieder versorgt werden will.
Den Teil den die Damen benutzt haben, haben wir am Ende mit einem
C-Schlauch gereinigt.
Mein Vater hat mal einige Monate mobile Toiletten geliefert und
gereinigt. Auch er sagte, dass Frauen wesentlich öfter unglaubliche
Sauereien hinterlassen, als Männer.
Dass sie sich nicht hinsetzen möchten kann ich ja nachvollziehen. Aber
warum baut man dann die Öffentlichen Toiletten nicht auf französische
Art?
Das ist vielleicht mal ein guter Punkt festzuhalten, das Frauen nicht
immer nur die braven und armen Lämmchen sind. So die Theorie vom
schwachen Geschlecht und so.
Emanzipation geht meiner Meinung nach immer nur in die Richtung
Gleichberechtigung Frau und Mann, also das Frauen in Bereiche von
Männern vordringen.
Beispiel: Bundeswehr
Männer mussten zumm Bund, Frauen nicht.
Frauen klagten sich das Recht ein zum Bund zu dürfen, freiwillig, Männer
mussten weiterhin.
Argumenation mancher Frauen: Dafür bekommen wir Kinder.
Darauf hin hat hat mal einer in einem Forum gemeint, wenn man Kinder
bekommen mit Bund vergleicht, dann sollte man es bleien lassen!
Anderes Beispiel: Aleinerziehende Mütter und Väter.
Wenn es zu einer Trennung kommt, bei der Kinder im Spiel sind, haben
Männer oft ganz schlechte Karten und werden teilweise ausgenommen wie
Weihnachtsgänze.
Geht ein alleinerziehender Vater auf's Amt wird er doof angeschaut und
muss sich rechtfertigen.
Aber Hauptsache man kümmert sich darum das jedes bekannte und unbekannte
Geschlecht korrekt angesprochen wird.
Sven L. schrieb:> Männer mussten zumm Bund, Frauen nicht.
Du hast einen beneidenswert guten Draht zur Politik. Kaum geschrieben,
schon wird deine Klage erhöhrt. ;-)
Sven L. schrieb:> Den Teil den die Damen benutzt haben, haben wir am Ende mit einem> C-Schlauch gereinigt.
Kunststück, Männer reinigen ja mit ihrem eigenen C-Schlauch.
Da ich mit zwei Töchtern gesegnet, mit denen durchaus auf die
Damentoiletten im Supermarkt gegangen bin, als sie noch jünger waren -
sollen die alten Hexen doch blöde gucken, nee gab eigentlich nie
Probleme - kann ich diese Beobachtung nicht bestätigen. Fastnacht ist
möglicherweise Ausnahmezustand.
Karl K. schrieb:> In Schweden, Norwegen, Dänemark finde ich diese "geschlechtsneutralen"> Toiletten recht angenehm. Keine Warteschlangen, keine blöden Blicke,> wenn man mit seiner kleinen Tochter bei den "Damen" rein will*, und sie> sind deutlich sauberer als reine Männertoiletten. Was vielleicht auch> daran liegt, dass in Schweden die Männer nicht in die Ecken pissen.
Die übliche Verfahrensweise ist eigentlich, mit dem Töchterchen in ein
Abteil auf der Männertoilette zu gehen. Da hat sich meiner Erfahrung
nach bisher keiner dran gestört. Ist aber auch schon ein Weilchen her,
mittlerweile könnte dank der zeitgeistbedingten Hysterie der
Pauschalverdacht aufkommen, daß man mit dem Kind andere Dinge anstellen
will, als es vom Blasendruck zu befreien.
Abgesehen von Dixie-Batterien auf Festivals o.ä. ist mir auch nicht
bekannt, daß es hierzulande üblich wäre, in die Ecken zu urinieren,
statt die dafür vorgesehenen, männerspezifischen Porzellane zu benutzen.
Mag sein, daß es in deiner Wohngegend anders ist. Ansonsten habe ich den
Hygienestandard auf öffentlichen Toiletten außerhalb Deutschlands eher
als deutlich weiter unten angesiedelt in Erinnerung. Im Schnitt
jedenfalls, Ausnahmen bestätigen die Regel.
> Wir suchen eine Person...
Wobei das wieder irgendwie abwertend klingt.
> Abgesehen von Dixie-Batterien auf Festivals
Solche Gedanken lösen bei mir Herpes-Bläschen aus.
Icke ®. schrieb:> Die übliche Verfahrensweise ist eigentlich, mit dem Töchterchen in ein> Abteil auf der Männertoilette zu gehen.
Natürlich. Zumal das ja sowieso in der Kabine geschieht und allenfalls
Frauen mit Jungen am Pissoir Sinn ergäben.
Die ganz dreisten Männer gehen mit ihrem Töchterchen im Schwimmbad in
die Damendusche, zumindest um mal nachzusehen.
Icke ®. schrieb:> Die übliche Verfahrensweise ist eigentlich, mit dem Töchterchen in ein> Abteil auf der Männertoilette zu gehen.
So, ist sie das? Ich möchte meinen Töchtern den Blick ins Innere der
Männertoiletten gern ersparen.
Icke ®. schrieb:> ist mir auch nicht> bekannt, daß es hierzulande üblich wäre, in die Ecken zu urinieren,> statt die dafür vorgesehenen, männerspezifischen Porzellane zu benutzen.
Du fährst nicht oft längere Strecken auf der Autobahn, nehme ich an.
Karl K. schrieb:> Du fährst nicht oft längere Strecken auf der Autobahn, nehme ich an.
Dort pinkelt keiner in Ecken, sondern sie stellen sich
(bei Stau) auffällig direkt auf den Standstreifen. :-(
Karl K. schrieb:> Sven L. schrieb:>> Den Teil den die Damen benutzt haben, haben wir am Ende mit einem>> C-Schlauch gereinigt.>> Kunststück, Männer reinigen ja mit ihrem eigenen C-Schlauch.>> Da ich mit zwei Töchtern gesegnet, mit denen durchaus auf die> Damentoiletten im Supermarkt gegangen bin, als sie noch jünger waren -> sollen die alten Hexen doch blöde gucken, nee gab eigentlich nie> Probleme - kann ich diese Beobachtung nicht bestätigen. Fastnacht ist> möglicherweise Ausnahmezustand.
Ich war ein paar Jahre Brigadir (Vorarbeiter) in einer 4ma die
Halbleiterbasismaterialien in der DDR fertigte. Zu meinen aufgaben
gehörte es Sonnabend morgen nach der Nachtschicht "Sicherheit" im
Gebäude herzustellen, dzu gehörte Begehen der Umkleide- Waschräume und
Toiletten ( Fenster zu, Licht aus, Wasser Hähne zu usw..).
Ich kann Dir versichern das Frauen die größeren Schweine sind.
Gruß,
Holm
Karl K. schrieb:> Ich möchte meinen Töchtern den Blick ins Innere der> Männertoiletten gern ersparen.
mmkay, mir ist allerdings noch nie zu Ohren gekommen, daß kleine Mädchen
davon traumatisiert wurden. Du darfst dich dann jedoch nicht über
irritierte Blicke von Frauen beklagen, wenn du in deren Reich
eindringst.
> Du fährst nicht oft längere Strecken auf der Autobahn, nehme ich an.
Oh doch, das tue ich. Du mußt ja nicht unbedingt in eine der Anstalten
auf kleinen Parkplätzen gehen. In die Ecke pissen habe ich dort zwar
noch niemand gesehen, allerdings werden dir wohl nicht allzu oft
gereinigt. Die Toiletten in den Raststätten werden dagegen i.d.R.
vorbildlich sauber gehalten.
Icke ®. schrieb:> mmkay, mir ist allerdings noch nie zu Ohren gekommen, daß kleine Mädchen> davon traumatisiert wurden. Du darfst dich dann jedoch nicht über> irritierte Blicke von Frauen beklagen, wenn du in deren Reich> eindringst.
Mmkay, kleine Mädchen den Anblick von sich auf die Schuhe pissenden
Männern auszusetzen ist also ok, erwachsenen Frauen den Anblick eines
Mannes mit geschlossener Hose auszusetzen ist nicht ok.
Hätte ich nicht gedacht, dass sich hier im Forum so viele Gedanken um
die armen Frauen machen. Wie gesagt, mir ist noch keine blöd gekommen,
die scheinen das abzukönnen, solange man nicht gerade ins Waschbecken
pinkelt.
Icke ®. schrieb:> Die Toiletten in den Raststätten werden dagegen i.d.R.> vorbildlich sauber gehalten.
Das ist auch witzig: Für Kinder ist das zwar oft kostenlos, aber als
Begleitperson zahlst Du trotzdem, auch wenn Du selbst nicht "musst".
Scheiss auf den Euro, aber solche "Geschäftsmodelle" stoßen mich
prinzipiell ab.
Karl K. schrieb:> Mmkay, kleine Mädchen den Anblick von sich auf die Schuhe pissenden> Männern auszusetzen ist also ok
äh nein, auf das Frankfurter Bahnhofsklo würde ich die Kids auch nicht
mitnehmen.
> erwachsenen Frauen den Anblick eines> Mannes mit geschlossener Hose auszusetzen ist nicht ok.
Früher, als alles noch besser war, gab es gewisse Regeln der Höflichkeit
und des Anstandes. Dazu gehörte auch, daß Männer nicht in Damentoiletten
hineingehen, ausgenommen Klempner bei Rohrverstopfungen. Du gehörst
entweder zu einer neueren Generation oder die Regeln wurden dir nicht
vermittelt.
Karl K. schrieb:> Das ist auch witzig: Für Kinder ist das zwar oft kostenlos, aber als> Begleitperson zahlst Du trotzdem, auch wenn Du selbst nicht "musst".
Du sorgst dich um die psychische Verfassung deiner Kinder, aber 70 Cent
ist sie dir nicht wert? Tip: Vor der Mahlzeit/dem Kaffee aufs Klo gehen,
dann kannst du das Ticket verrechnen lassen. Oder alternativ bei der
nächsten Rast einlösen.
Icke ®. schrieb:> Karl K. schrieb:>> Mmkay, kleine Mädchen den Anblick von sich auf die Schuhe pissenden>> Männern auszusetzen ist also ok>> äh nein, auf das Frankfurter Bahnhofsklo würde ich die Kids auch nicht> mitnehmen.
ein Kollege nimmt gelegentlich seinen Sohn (ca 7 Jahre) mit zur Arbeit
bei meinem Anblick dann... ;)
Aus meinem regionalen Käseblatt:
- die Glasspack GmbH sucht einen Umweltverantwortlichen m/w/s
- beim sächsischen Gemeindetag möchte man lieber ein m/w/d
- Senvita legt besonders Wert auf die richtige Reihenfolge - der Leiter
soll bitte ein w/m sein, für den Stellvertreter reicht auch das m/w
- in Heidenau braucht man dringend männliche Erzieherinnen
- Görlitz sucht lieber nach m/w/i
- und bei der Klimatechnik GmbH erspart man sich den Buchstabensalat,
daher m/w/*
Die letzten beiden Zeilen sind auch gut :)
Wenn mal wieder Schriftwechsel oder Dokumentation ansteht, hier findet
man Formulierungsvorschläge:
https://geschicktgendern.de/
Wer sich mal den "Spaß" machen will kann sich mal ein aktuelles
Parteiprogramm der Linken oder Grünen zur Hand nehmen und durchgehen,
welche Begriffe gegendert werden und welche in der Männlichkeitsform
belassen werden.
Abradolf L. schrieb:> kann sich mal ein aktuelles> Parteiprogramm der Linken oder Grünen zur Hand nehmen
Oder die aktuelle StVO von diesem linksgrünversifften
Bundesverkehrsminister, wie hiess der doch gleich? Achja, Ramsauer, CSU.
Mike J. schrieb:> Ein Hähncheninnen (männlich mit weiblicher Endung) ergibt doch überhaupt> keinen Sinn.
Woher weißt du das? Hast du Genderstudies studiert?
Das mit der Genderisierung finde ich toll, jetzt kann ich auch typisch
weibliche Worte vermännlichen ... ihr wisst ja, Gleichberechtigung und
so.
Aus Tante mache ich Tanter.
Die Zelle wird einfach Zeller oder Zelle*er.
Die Scheibe wird zu Scheibe*er oder Scheiber.
Die Frau wird zu Frauer.
... usw.
Diese komische Schreibweise mit dem *innen wurde ja noch nicht in die
deutsche Rechtschreibung übernommen. Also man muss sagen dass diese
Schreibweise mit dem "*innen" oder "innen" oder "_innen" sogar falsch
ist. Das machen nur ein paar Leute welche sich damit ein besseres
Selbstbewusstsein schaffen wollen, weil sie ja sonst im Leben nichts
erreicht haben. Egal ob es totaler Unsinn ist, sie haben damit
jedenfalls etwas erreicht und konnten sich damit profilieren.
Das hier ist aber echt genial:
"Die 30-Jährige hat in Physik promoviert und forscht jetzt am Imperial
College London. Dort gehört sie allerdings zu einer Minderheit. Nur jede
zehnte Professorin ihres Departments ist weiblich."
Also von den Frauen welche dort rum laufen ist also nur jede 10. eine
wirkliche Frau. Das nenne ich mal eine innovative Verfälschung der
Statistik.
Man sagt offiziell dass dort 50% Männer und 50% Frauen
Professoren-Posten besetzen, aber von den 50% Professorinnen sind 45%
eigentlich Männer die nur so tun als ob sie Frauen wären und nur 5%
echte Frauen.
Also 95% Männer und 5% Frauen. Nur durch die Genderverquärungen konnte
man die Statistik so stark manipulieren.
@Uhu
Auf unserer Uni gab/gibt es so etwas noch nicht, denn das hier ist eine
"Technische Universität".
In den USA kann man wahrscheinlich auch "Papier falten" studieren und
darin seinen Doktor machen ... so lange es der Uni Geld bringt bieten
die echt alles an.
Mike J. schrieb:> "Die 30-Jährige hat in Physik promoviert und forscht jetzt am Imperial> College London. Dort gehört sie allerdings zu einer Minderheit. Nur jede> zehnte Professorin ihres Departments ist weiblich."
Entweder gibt es zu wenige Frauen im Management eines riesigen Konzerns
oder zu wenige Akademikerinnen in großen Forschungseinrichtungen.
Habe noch nie gehört das sich eine Frau darüber beschwert dass es zu
wenige Metzgerinnen und Bauarbeiterinnen gibt.
Alle wollen sie erfolgreiche bestbezahlte Geschäftsfrauen oder tolle
Akademikerinnen sein.
Ist nicht schlimm. Wollen viele der Männer ja auch.
Würde man eine gesetzliche Frauenquote in allen Berufen einführen gäbe
es bei vielen Berufen große Schwierigkeiten Frauen zu finden.
Umgekehrt wäre es schwierig die Nagelstudios mit 50% männlichen
Angestellten zu füllen.
Atemis H. schrieb:> Habe noch nie gehört das sich eine Frau darüber beschwert dass es zu> wenige Metzgerinnen und Bauarbeiterinnen gibt.
Doch. Meine Schwester. Wollte Tischlerin lernen. Keine Chance trotz
Vorkenntnissen (berufsvorbereitendes Jahr oder wie das heisst) einen
Ausbildungsbetrieb zu finden.
Atemis H. schrieb:> Entweder gibt es zu wenige Frauen im Management eines riesigen Konzerns> oder zu wenige Akademikerinnen in großen Forschungseinrichtungen.
…aber zu viele Putzfrauen. Alle Macht den Putzfrauen?
Karl K. schrieb:> Doch. Meine Schwester. Wollte Tischlerin lernen. Keine Chance trotz> Vorkenntnissen (berufsvorbereitendes Jahr oder wie das heisst) einen> Ausbildungsbetrieb zu finden.
Wann war denn das? Zu meiner Zeit (Ende der 80er) waren Tischlerinnen
zwar selten, aber die, die sich beworben haben, fanden auch eine Stelle.
Karl K. schrieb:> Atemis H. schrieb:>> Habe noch nie gehört das sich eine Frau darüber beschwert dass es zu>> wenige Metzgerinnen und Bauarbeiterinnen gibt.>> Doch. Meine Schwester. Wollte Tischlerin lernen. Keine Chance trotz> Vorkenntnissen (berufsvorbereitendes Jahr oder wie das heisst) einen> Ausbildungsbetrieb zu finden.
KEINE Chance?
Wie viele Tischlerbetriebe gibt es bei Euch?
Vielleicht hat das andere Gründe?
Karl K. schrieb:> Atemis H. schrieb:>> Habe noch nie gehört das sich eine Frau darüber beschwert dass es zu>> wenige Metzgerinnen und Bauarbeiterinnen gibt.>> Doch. Meine Schwester. Wollte Tischlerin lernen. Keine Chance trotz> Vorkenntnissen (berufsvorbereitendes Jahr oder wie das heisst) einen> Ausbildungsbetrieb zu finden.
Hier in der Umgebung ist jeder Handwerksbetrieb froh, wenn er überhaupt
einen Lernenden oder eine Lernenderin findet, denn die meisten
Jugendlichen wollen den akademischen Weg einschlagen und studieren.
Mike J. schrieb:> Das mit der Genderisierung finde ich toll, jetzt kann ich auch typisch> weibliche Worte vermännlichen ... ihr wisst ja, Gleichberechtigung und> so.>> Aus Tante mache ich Tanter.> Die Zelle wird einfach Zeller oder Zelle*er.> Die Scheibe wird zu Scheibe*er oder Scheiber.> Die Frau wird zu Frauer.> ... usw.
Das Letzte ist falsch, das heißt inverse Männin.
Gruß,
Holm
Achim S. schrieb:> Wann war denn das? Zu meiner Zeit (Ende der 80er) waren Tischlerinnen> zwar selten, aber die, die sich beworben haben, fanden auch eine Stelle.
Ja, zu Deiner Zeit wurde auch noch ausgebildet. Bei ihr war das vor etwa
10 Jahren, da wollte kaum jemand ausbilden, und wenn dann halt Jungs.
Hab selbst das Gejammer noch in den Ohren: Nee, kostet zu viel, und dann
sind die 3 Tage auf der Schule, wie soll ich die da einplanen, wenn die
nur 2 Tage die Woche kommen, und dann gehen die weg und ich hab nüscht
davon, und für die Ausbildung an Maschinen, die ich nicht habe, müssen
die in einen anderen Betrieb, den ich dann dafür bezahlen muss (was,
wenn es stimmt eine echt blöde Regelung wäre).
Und heute jammern die Handwerker rum, dass ihnen die Leute fehlen. Ich
mein, wer hätte das auch wissen können...
Karl K. schrieb:> Und heute jammern die Handwerker rum, dass ihnen die Leute fehlen. Ich> mein, wer hätte das auch wissen können...
ganz ehrlich: Die Arbeit will heute keiner mehr machen. Bis auf ein paar
Katholiken vom Land mangelts entweder am Fleiß oder am Verstand. (nicht
weil die Leute dümmer werden, sondern weil halt jeder, der kann, Abitur
machen soll. Früher waren Deppen und Smarten unter Arbeitern und
einfachen Handwerkern genauso vertreten wie unter Studierten.)