Gender Wahn ist bei den Stellenanzeigen angekommen.

Gast #5505607
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Ahja schrieb:
> BobbyX schrieb:
>> Software-Entwickler (M/W/X)
>>
>>
> https://www.stepstone.de/stellenangebote--Software...
>>
>> YUCK!
>
> Man muss halt zwischen allen wichtigen Mitgliedern/Mitvaginen richtig
> unterscheiden/unterpeni55en.
>
> Deshalb Bravo!

Warum nur allen wichtigen? Bitte alle "Varianten" auflisten. Sonst fühlt 
sich jemand diskriminiert und die Firma hat eine Klage am Hals....
#5505665
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Clemens N. schrieb:
> Ich als Ingenieur finde ein "X" für Don't Care witzig, und das sollte es
> ja auch sein. Also nicht so sehr reinsteigern.

Ich bin generell für Vereinfachung.
Anstelle immer mehr Geschlechter einzuführen um jeden irgendwie gerecht 
zu werden schaffen wir Geschlechter und alle damit verbundenen Rechte 
und Pflichte ab.
Es gibt dann nur noch "Menschen" und für alle gelten die gleichen 
Regeln.
Gast #5505712
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Es gab doch da mal eine Frau im Fernsehn, die hat sich darüber 
beschwert, dass auf dem Kontoauszug nur Kontoinhaber steht. Es müsse 
noch ein Schrägstrich dahinter mit Kontoinhaberin. Am besten ist es, 
wenn wir die Artikel 'Der' und 'Die' abschaffen und nur noch 'Das' 
benutzen, so wie im englischen.
Gast #5505722
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Stromberg B. schrieb:
> Es gab doch da mal eine Frau im Fernsehn, die hat sich darüber
> beschwert, dass auf dem Kontoauszug nur Kontoinhaber steht. Es müsse
> noch ein Schrägstrich dahinter mit Kontoinhaberin. Am besten ist es,
> wenn wir die Artikel 'Der' und 'Die' abschaffen und nur noch 'Das'
> benutzen, so wie im englischen.

Unsere lieben Grünen wollte ja auch so Begriffe wie "Die Salzstreuerin" 
einführen.

Und wird dann eigentlich die männliche Krankenschwester zum 
Krankenbruder, oder die weibliche Krankenschwester zur 
Krankenschwesterin?

Fragen über Fraginnen ;)
Gast #5505728
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Deutschland und Europa schaffen sich ab. Wenn man mit den alten 
Problemen nicht mehr zurechtkommt, werden neue erfunden. Dann hat man 
immer eine Ausrede.
Ist ja bei G8 Gymnasidumm, bleifrei, Rechtschreibunng, Steuergesetz usw. 
nicht anderes.
Immer mehr völlig sinnlose Vorschriften, Varianten, Modelle, Ausnahmen.
Lange geht das nicht mehr, dann ersticken wir daran.

Minimalismus und Vereinfachung wären angesagt.

Im Norden und im Süden brennen die Wälder, und wir schauen zu, anstatt 
dass die Bundeswehr mal mit ein paar tausend Mann mithilft.
Gast #5505746
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Stromberg B. schrieb:
> Es gab doch da mal eine Frau im Fernsehn, die hat sich darüber
> beschwert, dass auf dem Kontoauszug nur Kontoinhaber steht.

Frau im Fernsehen?
Nicht ganz - die achtzigjährige Feministin Marlis Krämer ist damit bis 
vors BGH. Sie wollte, dass dei Bank sie nicht mehr mit "Lieber 
Kontoinhaber..." anspricht. Sie hat verloren. Salopp gesagt: Das war 
selbst dem BGH zu blöd (und das will schon was heißen).
[[https://www.sueddeutsche.de/panorama/bgh-urteil-lieber-kontoinhaber-1.3904356]]

Was ich mich in dem Zusammenhang immer frage: Wie konnte es Master und 
Bachelor schaffen, bisher im Deutschen ungegendert geblieben zu sein? 
Kann auch gut sein, dass ich nicht auf dem Laufenden bin und es heißt 
MasterX oder BachelorX...

Der Proffessor wurde ja schon versuchsweise (Uni Leipzig) zur 
"Professorin" gewandelt wenigstens in der Grundordnung dort - ganz 
gewiefte Genderspezialisten kamen andernorts auf noch viel bessere Ideen 
- bspw. die Bezeichnung in "ProfX" zu wandeln.
[[http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/profx-als-geschlechtergerechte-sprache-fuer-professoren-13268220.html]]


Das Thema bietet jedenfalls eine Menge Stoff für eigene 
Fremdschäm-Betroffenheit in der Art "wirklich?"; "Sind die bekloppt?"; 
"Das ist doch ein Scherz?" "Ein Fachgebiet gender studies, um 
rauszufinden, dass Männlein und Weiblein evtl. unterschiedlich oder 
vielleicht gar nichts von alle dem sind?"
Nunja. Wenns dem Fortschritt dient. Das glaube ich jetzt zwar nicht 
wirklich...
Die Frage ist dabei nicht, ob wir nicht auch andere Probleme hätten. Die 
Frage ist eher, ob man (wiedermal) ein durchaus überlegenswertes wie 
altes Thema den übereifrigen (und sonst zu nix taugenden?) Protagonisten 
der Lächerlichkeit preisgibt.
Gast #5505763
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Studierter schrieb:
> Im Norden und im Süden brennen die Wälder, und wir schauen zu, anstatt
> dass die Bundeswehr mal mit ein paar tausend Mann mithilft.

1. Hat die Bundeswehr wohl gar nicht mehr soviel Leute, wenn man sich 
mal deren Stellenanzeigen bei der Arbeitsagentur anschaut.
Bsp:
Stellenangebot - Laufbahnen der Feldwebel (Feldwebel - Allgemeiner 
Fachdienst)
Anzahl offener Stellen: 999 Stellen (mehr geht wohl auf der Seite nicht)
2. Fällt ihnen dauernd das Arbeitszeug auseinander. Fahrzeuge brennen 
während der Fahrt aus, Flugzeuge können nicht fliegen, ...

BobbyX schrieb:
> Software-Entwickler (M/W/X)

* Standort: Berlin
* Genderfetisch
* Sie möchten hochwertigen Code in C#, Java
* katastrophale Webseite: wenn man www.sda.de (mit www! sonst gehts 
schon nicht) aufruft landet man erst auf einer 
Plesk-Administrationsseite und wird mit einer falschen 
Weiterleitung(Javascript!!!) direkt zur eigentlichen Seite 
weitergeleitet (da es eine unfähige Firma ist, natürlich ein Windows 
Server)

Damit ist schon alles relevante über diese bekannt um daraus zu 
schließen: Sie schmeißen gerne mit Worten um sich, aber bringen keine 
richtige Software zu Stande. Eigentlich fehlt mir in der Bewerbung noch 
der kranke Genderstern.
Gast #5505767
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T.roll schrieb:
> Damit ist schon alles relevante über diese bekannt um daraus zu
> schließen: Sie schmeißen gerne mit Worten um sich, aber bringen keine
> richtige Software zu Stande. Eigentlich fehlt mir in der Bewerbung noch
> der kranke Genderstern.

Genau. Den Laden am besten gleich dicht machen!
Gast #5505772
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Moment mal, bin ich jetzt M / W oder X? schrieb:
> Und wird dann eigentlich die männliche Krankenschwester zum
> Krankenbruder, oder die weibliche Krankenschwester zur
> Krankenschwesterin?

Der männliche Gegenpart dürft der Pfleger sein.

Schonmal aufgefallen, dass man sich gar nicht sosehr um negativ 
konotierte Bezeichnungen Gedanken macht?
Schonmal was von einer Deppin oder Idiotin gehört? Selbst 
Verbrecherinnen sind kaum gefragt.
Der Ladendieb ansich wird auch nicht gendergerecht als Ladendiebin 
und/oder  -dieb bezeichnet (obwohl es dort eine durchaus gleichmässige 
Verteilung geben könnte).
Der "Unmensch" hat bisher auch noch nicht sein weibliches Pendant 
gefunden.
Wenn man genauer hinschaut, kommt man auf etliche Ungereimtheiten, die 
unseren lieben Genderer und Genderinnen sicher auch schon aufgefallen 
sind. Die werden aber nicht thematisiert - weil es geht ja um die Sache.
Gast #5505776
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Mark schrieb:
> Wird bald unseren Kindern in der Grundschule das Geschlecht X
> beigebracht?

Geschlecht kann man nicht anerziehen. Das ist immer Zufall.

Und zu welchem Geschlecht man sich zugehörig fühlt, kann auch eher 
zufällig wechseln.

Da hat weder die Gesellschaft noch derjenige selber einen Einfluss 
drauf.
Du kannst nur in solchen Fällen den Leuten das Leben erleichtern, indem 
Du ermöglichst, dass nicht verbergen zu müssen.

Dann müssten sich nicht die ganzen krypto Schwulen in der Kirche, bei 
der Bundeswehr oder bei ultrakonservativen Parteien sammeln, um ihre 
Neigung überzukompensieren. ;O)

Stell Dir mal vor, Du wachst morgen auf, und stellst fest, dass Du in 
Wirklichkeit schwul bist.

Ok, es gibt wesentlich mehr Paraphilien als nur Homosexualität, und 
sogar viel mehr, als ich mir vorstellen kann. Und etliche davon sind 
einfach nur geil ;O)
Gast #5505788
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T.roll schrieb:
> MeierKurt schrieb:
>> Ein Fachgebiet gender studies
>
> Gender-Studies sind für all die Leute, die zu faul für ein richtiges
> Studium sind oder nur Streit suchen.

Das ist natürlich viel zu kurz gegriffen.
Ich habe den Eindruck, das sich in diesen Gefilden eher Leute tummeln, 
die sich selbst als ungeheuer fortschrittlich sehen.

Die Schlimmsten (das sind gewöhnlich nicht die intelligentesten davon) 
leben in der Einbildung, eine Mission erfüllen zu müssen. Die definieren 
dann den Sinn ihres Lebens genau darüber.
Ist zwar eigentlich bei ehrlicher Betrachtung alles ziemlich pseudo, 
aber das ist letzendlich egal, solange man Gleichgesinnte trifft, mit 
denen man sich gemeinsam aufschaukeln kann ob der Wichtigkeit ihres 
Kampfes und der überlegenen Gutheit ihres Seins.
Dabei ist der Genderwahn nicht der einzige Tummelplatz für merkwürdige 
Menschen und Menschinnen.
Gast #5505802
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MeierKurt schrieb:
> Schonmal aufgefallen, dass man sich gar nicht sosehr um negativ
> konotierte Bezeichnungen Gedanken macht?

Schon klar. Alles nur Schein "Ach ist bei uns alles so toll!", genau wie 
die Frauenquote. Warum hat man keine Geschlechterquote eingeführt? Ein 
Aufsichtsrat mit 100% Frauen ist heute also OK? Seltsam, wo bleibt da 
die "Gleichheit und Gerechtigkeit" und von wegen "Wir machen das um 
diskriminierungsfrei zu sein".

Sicher ist die Quote nicht sooo schlecht, aber wenn dann richtig. Und 
auch keine feste Quote, sondern anhand der Abschlusszahlen.

Aber STOP! Das driftet jetzt zu sehr nach Politik / OT.
Gast #5505807
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Achim S. schrieb:
> Wie wäre es eigentlich, wenn man eine Form nimmt und alle meint.

Zu einfach.
Den Disclaimer, alle zu meinen, auch wenn im Text nur eine Form 
vorkommt, lehnen die Puristen ab.
Damit wird deren Einbildung, dass ein in bestimmter Weise verbogener 
Sprachgebrauch den Menschen und letzendlich die Gesellschaft ändert und 
vor allen Dingen besser macht, nicht befriedigt.
Gast #5505908
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"Bitte fügen Sie Ihren Unterlagen neben Lebenslauf und Zeugnissen auch 
ein aussagekräftiges Code-Beispiel als Arbeitsprobe bei"

ein aussagekräftiges Code-Beispiel als Arbeitsprobe....


DAS würde mich viel mehr irritieren!
Ist das bei Bewerbungen Gang und Gäbe?


Was soll man denn da beifügen?

Code aus der alten/jetzigen Bude? Wird wohl kaum erlaubt sein.
Code aus einem Hobby Projekt? Gut wenn man was (sauberes) auf github 
hat.

Aber ansonsten? Was wollen die sehen?

Eine besonders schöne designte API? Besonders performaten Code? Oder 
besonders ausführlich geschriebene Doxygen Doku?

Personaler halt...



Sollen erst man einladen. Da kann man ja nach Absprache mal was 
mitnehmen. Ausgedruckt und wird wieder mitgenommen..
Gast #5505913
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BobbyX schrieb:
> Software-Entwickler (M/W/X)
>
> 
https://www.stepstone.de/stellenangebote--Software-Entwickler-M-W-X-Berlin-SDA-Software-Design-Ahnert-GmbH--4663992-inline.html?suid=c49f9e6e-d25c-4c5c-bfc4-809c935907d9&rltr=1_1_25_crl_m_0_0&cs=true
>
> YUCK!

Da halten sich die bösen Arbeitgeber mal an die Vorgaben des 
Bundesverfassungsgerichtes und dem geneigten Forenuser ist es auch 
wieder nicht recht!
#5505921
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Liebe Mitglieder und ohne Glieder.

(...)

Wir suchen jemanden, der seinen Job gegen Bezahlung sorgfältig und 
zuverlässig macht.

Auf eine spezielle geschlechtliche, religiöse, ethnische oder sonstige 
identitäre Zugehörigkeit legen wir keinen Wert.

Da passt doch besser "Eierlegende Wollmilchsau" (m/w/x) m,w,x in 
alphabetischer Reihefolge
Gast #5505968
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Ach Leute, seht es doch mal positiv, es muß der Gesellschaft im Großen 
und Ganzen doch einfach saugut gehen, anscheinend kommen alle Rentner 
mit ihrer Rente aus, jeder hat saftig entlohnte Arbeit oder H4 ist so 
reichlich bemessen daß Arbeit nicht not tut, alle Flüchtlinge sind 
untergebracht ohne das jemandem was weggenommen wurde, Umweltprobleme 
scheinen wir auch keine mehr zu haben und die EU ist-so wie sie 
ist-einfach nur großartig.

Anders kann ich es mir jedenfalls nicht erklären, daß in einer 
Demokratie die Blockflöten insgesamt bei der letzten BT-Wahl immer noch 
mit 87% wiedergewählt wurde, die alle in den letzten 15 Jahren viel Geld 
und Energie auf derartige Befindlichkeiten wie 
"Geschlechtergerechtigkeit" und die Kultivierung jeglicher Abartigkeiten 
verwendet haben.
Gast #5505987
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Darwin schrieb:
> Was soll man denn da beifügen?
>
> Code aus der alten/jetzigen Bude? Wird wohl kaum erlaubt sein.
> Code aus einem Hobby Projekt? Gut wenn man was (sauberes) auf github
> hat.

Die suchen C# und Java-Programmierer. Wenn du ein funktionierendes 
Hallo-Welt-Programm anfügst, bist du eigentlich schon überqualifiziert.
#5506073
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Für mich wird die Genderneutralität von drei Parteien betrieben:
Pipimännern - Also Männer die unsicher sind und Mann am liebsten
              mit 3 "n" schreiben würden.
Politiker - Menschen, die auf keinen Fall ein Rektum vergessen
            wollen in das sie krabbeln können.
Feinde der deutsch Sprache - Sie können ja mal einen "echt"
                             genderneutralen Bericht lesen.
Ach so, bevor ich sie vergesse: Studenten und angehende Akademiker. Aus 
einer dreiseitigen Ausarbeitung wird nach der "Neutralisierung" gleich 
ein fast vierseitiger Text. Mannn will es ja richtig machen.

Anno Paarundachzig haben wir auch einmal das Thema diskutiert. Kurz 
bevor die Schwanz-Ab-Fraktion die Regie übernommen hat, und jegliche 
Diskussion zu diesem Thema unterbunden hat, haben wir uns darauf 
geeinigt: "Macht was ihr wollt".
Das klingt erst mal nach nichts, stimmt aber nicht!
Daraufhin konnte man etliche Ausarbeitungen in weiblicher Form lesen. 
Stimmt, ist später wieder eingeschlafen.

Die Studentin setzt sich auf ihr Fahrrad, fährt zu ihrer Universität, um 
ihren Vorlesungen zu folgen...
Der Student setzt sich auf sein Fahrrad, fährt zu seiner Universität, um 
seinen Vorlesungen zu folgen.

Ich werde nie verstehen, warum jemand mit der einen oder anderen Form 
Probleme hat.
Damals fuhr man noch Fahrrad;-)

Ich kann den Damen der Schöpfung also nur raten: "Benutzt die weibliche 
Form" anstelle von Krampf.
Ich habe kein Problem mit Studentinnen - StudentIn kommt mir nicht in 
den Text. Dafür habe ich meine Sprache zu gerne.
Gast #5506239
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> Wie wäre es eigentlich, wenn man eine Form nimmt und alle meint.
> Sozusagen generisch. Als Beispiel: suche Ingenieur (generisches
> maskulin) und meint dann explizit alle, egal ob x,y oder z...

Das wäre ja nichts neues, damit kann man nicht von den wirklichen 
Problemen ablenken.
#5506365
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Es wird immer bizarrer...
Manchmal komm ich mir vor wie im Irrenhaus.

Zitat:
Zoe Carew ist erst sieben Jahre alt, und doch wusste sie, dass etwas 
nicht stimmte: „Linemen“ – also „an Leitungen arbeitende Männer“ stand 
da groß auf dem Warnschild, in dessen Nähe Einsatzkräfte mit der Wartung 
von Strommasten beschäftigt waren.
...
Über das Straßenschild habe sie auch mit ihrem Vater gesprochen und sich 
gefragt, warum da denn „Männer“ stehe, wenn Frauen doch genauso gut mit 
Stromleitungen arbeiten könnten. „Ich denke, das Schild ist falsch und 
unfair. Stimmen Sie zu?“, schrieb Zoe. „Können Sie das Schild bitte so 
ändern, dass stattdessen „Mastarbeiter“ da steht oder irgendetwas 
anderes, das richtig und fair ist oder so.“


https://www.welt.de/vermischtes/article180338256/Linemen-Siebenjaehrige-protestiert-gegen-unfaires-sexistisches-Strassenschild.html
#5506473
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@ Gu. F. (mitleser)

>Es wird immer bizarrer...
>Manchmal komm ich mir vor wie im Irrenhaus.

#metoo

>Zoe Carew ist erst sieben Jahre alt, und doch wusste sie, dass etwas
>nicht stimmte:

Ja, mit ihr.

> „Linemen“ – also „an Leitungen arbeitende Männer“ stand
>da groß auf dem Warnschild, in dessen Nähe Einsatzkräfte mit der Wartung
>von Strommasten beschäftigt waren.

Was wohl auch der Fall war.

>Über das Straßenschild habe sie auch mit ihrem Vater gesprochen und sich
>gefragt, warum da denn „Männer“ stehe, wenn Frauen doch genauso gut mit
>Stromleitungen arbeiten könnten.

Ja eben, "könnten". Tun sie aber seltenst bis nie. Genauso wie im 
Stahlwerk oder Bergwerk seltenst Frauen arbeiten, schon gar nicht wenn 
um schwere und dreckige Arbeiten geht.

> „Ich denke, das Schild ist falsch und
>unfair.

Weder noch. Die Göre ist dämlich, neunmalklug und Prinzessin. Eine stark 
wachsende Bevölkerungsgruppe.

> Stimmen Sie zu?“,

Nö.

> schrieb Zoe. „Können Sie das Schild bitte so
>ändern, dass stattdessen „Mastarbeiter“ da steht oder irgendetwas
>anderes, das richtig und fair ist oder so.“

Nö.
Gast #5506476
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Gu. F. schrieb:
> Es wird immer bizarrer...
> Manchmal komm ich mir vor wie im Irrenhaus.

Ja so kommts, wenn gestörte Eltern ihre Kinder auch noch indoktrinieren, 
genau der gleiche Scheiß mit der veganen Kita in Frankfurt, oder vegan 
ernährte Säuglinge! Was manchmal für eine Dekadenz an den Tag gelegt 
wird, ist unerträglich.

Die 7-jährige wird das wohl nicht von sich aus als "Problem" erkannt 
haben.
Gast #5506601
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Uhu U. schrieb:
> Hunde sind von Natur aus karnivor, Menschen nicht.

Schon klar.

Uhu U. schrieb:
> Jetzt kannst du dir
> überlegen, was perverser ist: der vegane Hund oder das vegane Kind.

In Bezug aufs Endergebnis würde ich sagen, das nimmt sich nichts. Der 
Hund wird wahrscheinlich etwas früher direkt verenden, während das Kind 
erstmal mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit ordentliche 
Entwicklungsstörungen bekommt, dahinsiecht und dann leidvoll krepiert.
#5506605
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Uhu U. schrieb:
>> Ja ebenso ein Schwachsinn, aber ich gehöre noch nicht zu den
>> Degenerierten welche ein Tier über ein Menschensäugling stellen oder
>> gleichsetzen.
>
> Hunde sind von Natur aus karnivor, Menschen nicht. Jetzt kannst du dir
> überlegen, was perverser ist: der vegane Hund oder das vegane Kind.

Ein Säugling kann von Natur aus allenfalls vegetarisch ernährt werden, 
aber ganz sicher nicht vegan. Auch eine vegane Ernährung der stillenden 
Mutter ist problematisch.
Gast #5506631
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> Ein Säugling kann von Natur aus allenfalls vegetarisch ernährt
> werden, aber ganz sicher nicht vegan.

Und doch bin ich absolut sicher, dass Menschen schon immer über kleinere 
Tiere hergefallen sind, wenn sie Hunger hatten. Irgendwann haben sie 
dann auch das Jagen großer Tiere hinbekommen. Wie viele Millionen Jahre 
soll das her sein?

Aber Hauptsache unser Magen/Darm trakt ist immer noch original, hat sich 
niemals weiterentwickelt bzw. angepasst. Wer's glaubt wird selig.
#5506766
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Uhu U. schrieb:
> Das läßt sich toppen: veganes Hundefutter...

Hör mir damit auf, die Tochter eines ehemaligen Bekannten wurde in ihrer 
Pubertät zum Vegetarier, und seitdem wurde dann auch ihr Hund von ihr 
zwangsvegetarisiert, dämliche Tierquälerin...

Die ganze Vegetarier- und Veganerwelle ist doch in ihrer jetzigen Form 
an Dekadenz und Dummheit fast nicht mehr zu überbieten.
Ich meine, wenn schon Erfrischungsgetränke und sogar Mineralwasser in 
der Werbung als vegan angepriesen werden hört es doch echt auf, ich hab 
sogar schon einen Nagellackständer aus Acrylglas gesehen der als vegan 
getaggt wurde.

Ist auch interessant, wie Veganismus eigentlich verbreitet wird, nämlich 
als bequemer quasi 1:1 Ersatz für trendige Leute.
Früher gab es Sojamilch im Reformhaus als exotisches Ersatzprodukt für 
Leute mit Lactoseintoleranz, heute gibts Soja-, Mandel-, und sonstige 
Milchersatzflüssigkeiten in jedem Supermarkt für den geneigten Hipster.
Oder vegane Schnitzel, Würstchen etc.

Wenn man schon aus Überzeugung wegen ethischer Gründe vegan lebt, sollte 
man sich eigentlich nicht dauernd an seinen früheren "Irrtum" erinnert 
fühlen wollen: sieht aus wie böses Fleisch, schmeckt wie böses Fleisch.
Oder geht es nur darum sagen zu können: Nein mein Würstchen ist vegan, 
du Ignorant, das sieht nur so aus, in Wirklichkeit ist es gewürzte 
Presspappe, schmeckt aber genau wie dein pöses Fleisch, willst du nicht 
auch?
Vielleicht sollte mal jemand auf die Idee kommen, Fleisch in 
Broccoliform zu pressen und grün zu färben, so als kleine witzige 
"Gegenrevolution" ;)

Wegen dem ganzen Genderkram, irgendwie wird doch da alles vermischt.
Was soll denn eigentlich unterschieden werden?
Der Genotyp, also das was man bei einem genetischen Fingerabdruck finden 
würde: XX (weiblich), XY (männlich), XXY (Klinefelter-Syndrom), XYY 
(Jacobs-Syndrom), XXX , X (Turner-Syndrom)?
Der Phänotyp, also was man bei einem nackten Individuum sehen würde: 
männlich, weiblich, pseudohermaphroditisch?
Die Sozialisation, also ob männlich oder weiblich erzogen, eventuell mit 
geschlechtsangleichenden Eingriffen?
Hormonelle Störungen, durch die der Phänotyp vom Genotyp abweicht?
Das äußere selbst gewollte Erscheinungsbild, männlich, weiblich, 
androgyn?
Das eigene Gefühl, fühlt sich das Individuum als männlich, weiblich, 
etwas ganz anderes, oder nichts von alldem?

Früher war es einfach, es gab männlich und weiblich, und quasi alles 
andere wurde in die Klapse gesteckt, nicht dass ich das toll finden 
würde, aber so war es eben.
Und heute definieren Google, FB und Co. in Zusammenarbeit mit "Experten" 
drölfzig verschiedene "Geschlechter", aus denen man auswählen kann, 
vielleicht gut gemeint aber wenig hilfreich.

Wenn ich das ganze mal rational und vorurteilsfrei betrachte, komme ich 
zu dem Schluss, dass eine Aufteilung der Genderei sinnvoll wäre.
Für Ausweisdokumente etc. ist der Genotyp und Phänotyp wichtig, sowie 
die (gewünschte) Anrede.
Im täglichen Leben ist eigentlich nur die (gewünschte) Anrede von 
Bedeutung bzw. sollte es wünschenswerterweise sein.
Bei tieferen sozialen Kontakten wie Beziehungen ist auch meistens noch 
der Phänotyp relevant, bei Fortpflanzung(swunsch) zusätzlich der 
Genotyp.
Und man muss auch mal die Relationen sehen, ich schätze mal es sind 
unter 1% der Gesamtbevölkerung der Erde, die sich hiervon betroffen 
sehen, und dieser Prozentsatz hat die unterschiedlichsten Ausprägungen.

Muss man also für einen kleinwüchsigen XYY-Mann, der sich als lesbische 
Frau im Schulmädchenkostüm sieht, extra eine neue Geschlechtsbezeichnung 
erfinden?
Das ist wirklich nicht beleidigend oder herabwürdigend gemeint, wenn es 
sowas gibt habe ich kein Problem damit.
Aber man macht ein Riesenfass damit auf, denn dann bräuchte man ja auch 
ein Extrageschlecht für das hypermaskuline Muskelprotz-Alphamännchen, 
eins für den zurückhaltenden heterosexuellen Büromann der liebend gerne 
zuhause putzt und auf Häkelgardinen und Telenovelas steht, usw.

Dieser Übereifer zieht die Probleme der "neuen" "Gender" nicht in den 
Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, sondern des Spotts und Gelächters.

Hier wären wir bei der Sprache, die hat sich eben im Lauf der 
Jahrhunderte einer patriarchalen Gesellschaft entwickelt, und wenn man 
jetzt feministisch oder genderistisch mit Sternen, X-en oder Binnen-Is 
an dieser herumdoktert wirkt das eben störend und lächerlich, vor allem 
weil offensichtlich viele nicht den Unterschied zum grammatikalischen 
Geschlecht erkennen.
Die Sonne (aber der Stern), die Erde, der Mond, der Salzstreuer (gut, 
der ist aufgrund der phallischen Form eindeutig männlich ;) )
Kommt also nur politisch korrektes Neusprech dabei raus.

Man müsste also eine neue Sprache (evtl. auf Basis der jetzigen) 
entwickeln mit Personalpronomen für weiblich ("sie"), männlich ("er"), 
androgyn bzw. andere bzw. unbestimmt (z.B. "ix"), und Dinge ("es").
Weiterhin müsste man einige Nomen neutral anpassen, z.B. "ix 
Polizist/Student", "der Polizister/Studenter", "die 
Polizistin/Studentin", "die Polizisten/Studenten", "die 
Polizisteren/Studenteren", "die Polizistinen/Studentinen".
Schwierig wird es bei Worten wie "Amme", das ist eine ausschließlich 
weibliche Person, die früher die Säuglinge anderer Frauen gesäugt hat.
Es gibt auch einige problematische Adjektive, z.B. "dämlich" 
(ursprünglich von Dame="edle Frau") oder "herrlich" (ursprünglich von 
Herr="Herrscher").
Je mehr man sucht, desto mehr Änderungswürdiges findet man.
Von anderen Sprachen mit ganz anderen Grammatiken und Wortbildungsregeln 
mal ganz zu schweigen.

Diese Sprache(n) wird/werden wahrscheinlich einen genauso großen Erfolg 
und Verbreitung haben wie Esperanto, schließlich gibt es zu Anfang keine 
natürlichen Sprecher.
Warten wir also lieber ab, wie sich unsere Sprache natürlich der 
Wirklichkeit anpasst...
#5506782
Lesenswert?

Stefan B. schrieb:
> Ich meine, wenn schon Erfrischungsgetränke und sogar Mineralwasser in
> der Werbung als vegan angepriesen werden hört es doch echt auf

Naja, das klingt erstmal widersinnig, dass z.B. Apfelsaft als vegan 
ausgezeichnet wird (scheint ja eh klar), der Grund ist aber, dass bei 
der Herstellung z.B. Gelatine zum Ausfällen der Trübstoffe verwendet 
wird und demzufolge Spuren davon im Produkt verbleiben.
Ausserdem ist auch die Herstellung und Verwendung von Gelatine zu 
technischen Zwecken für Veganer nicht akzeptabel.
Bei veganen Produkten ist dies nicht so, dort wird gefiltert.
Bei Mineralwasser geht es um den Klebstoff für die Etiketten (ohne 
Kasein).

Man kann ja darüber streiten, ob das in diesem Maßstab noch sinnvoll 
ist, während bei der Zutatenliste der meisten Lebensmittel die Hälfte 
unterschlagen wird. Ich bin da aber eher ein Verfechter von: alles 
draufschreiben, der Kunde kann dann entscheiden.
Gast #5506800
Lesenswert?

Ein rein hypothetisches Gedanken-Experiment:

Ich fühle mich als Frau, habe einen weiblichen Namen und werde als Frau 
angesprochen. Aber ich hab einen Johannes zwischen den Schenkeln.

Ist eine öffentliche Entblößung dann nach § 183 StGB 
(https://dejure.org/gesetze/StGB/183.html) strafbar? Das Gesetz gilt 
ausdrücklich nur für Männer (warum eigentlich? und warum beschwert sich 
keine Feministing darüber?)

Wenn ich in die Frauentoilette gehe und daraufhin 3 Frauen kreischend 
heraus rennen und die Polizei rufen "Hilfe ein Mann ist in unsere 
Toilette eingedrungen", was wird dann wohl passieren?

Wenn ich in der Firmentoilette für Frauen kein Urinal vorfinde, hab ich 
dann das Recht, eins anzufordern?

Das selbe Gedankenspiel könnte man auch umgekehrt machen, nur wird man 
als Mann für völlig bescheuert erklärt, wenn man keine Nackten Brüste 
oder Mumus sehen möchte. Warum dürfen Männer sich nicht genau so ekeln 
oder fürchten?

Der ganze Gender Kram und die Gleichberechtigung ist doch völlig 
inkonsequent!
#5506809
Lesenswert?

Stefanus F. schrieb:
> Wenn ich in die Frauentoilette gehe und daraufhin 3 Frauen kreischend
> heraus rennen und die Polizei rufen "Hilfe ein Mann ist in unsere
> Toilette eingedrungen", was wird dann wohl passieren?

Dann kommen in Form der Polizisten 2 weitere Männer in die Damentoilette 
und das Geschrei wird noch energischer.

:)

Früher war Alles viel einfacher:

Zitat Westernhagen:
"Selbst im Büro im Damenklo hab ich sie geliebt
die Erika die Barbara erst recht die Marie"

Ende Zitat


https://www.youtube.com/watch?v=XWnJfvLt90U
Gast #5506827
Lesenswert?

Joe F. schrieb:
> Komm' mal nach Berlin, dann merkst du wie sinnfrei dein
> "Gedankenexperiment" ist. Hier kann im Prinzip jeder ersma allet machn
> wonach ihm oda ihr beliebn tut, und ick find dit ooch jut so.

Bezahlt euer Hundeklo am besten auch aus eigener Tasche, dann könntet 
ihr wirklich machen was ihr wollt, im Moment schmarotzt ihr nur.
#5506852
Lesenswert?

Joe F. schrieb:
> Naja, das klingt erstmal widersinnig, dass z.B. Apfelsaft als vegan
> ausgezeichnet wird (scheint ja eh klar), der Grund ist aber, dass bei
> der Herstellung z.B. Gelatine zum Ausfällen der Trübstoffe verwendet
> wird und demzufolge Spuren davon im Produkt verbleiben.
> Ausserdem ist auch die Herstellung und Verwendung von Gelatine zu
> technischen Zwecken für Veganer nicht akzeptabel.
> Bei veganen Produkten ist dies nicht so, dort wird gefiltert.
> Bei Mineralwasser geht es um den Klebstoff für die Etiketten (ohne
> Kasein).

Ja das ist soweit richtig, aber wird dann bei diesen veganen Säften auch 
darauf geachtet, dass auch wirklich nicht der allerkleinste Teil z.B. 
einer Fruchtfliege oder Made im Produkt enthalten ist?
Flügel, Beine etc. kann man ja filtern, aber spätestens bei der 
Hämolymphe siehts schlecht aus, die ist flüssig...

Joe F. schrieb:
> Man kann ja darüber streiten, ob das in diesem Maßstab noch sinnvoll
> ist, während bei der Zutatenliste der meisten Lebensmittel die Hälfte
> unterschlagen wird. Ich bin da aber eher ein Verfechter von: alles
> draufschreiben, der Kunde kann dann entscheiden.

Genau, alles draufschreiben, und zwar als Trivialname oder genauer 
Stoffname, keine Fantasie- oder Gruppenbezeichnungen, sowohl von Zutaten 
als auch Hilfsstoffen, und natürlich in Landessprache.

Gerald B. schrieb:
> Kennst du den Film "Soylent Green - 2022 ... die überleben wollen" ?

Jepp, das war irgendwie meine Inspiration zum grünen Tarn-Fleisch... ;)

Stefanus F. schrieb:
> Der ganze Gender Kram und die Gleichberechtigung ist doch völlig
> inkonsequent!

Natürlich ist er das. Lässt sich aber von Feminist*Innen leicht 
begründen, schließlich haben die Männer die Frauen jahrtausendelang 
unterdrückt, also ist "Women First" doch nur logisch und gerecht... ;)

Ich habe überhaupt kein Problem mit Gleichberechtigung, aber eins mit 
Rosinenpicken.
Wenn es eine Frauenquote für Chefetagen gibt, dann muss es 
konsequenterweise auch eine Frauenquote auf dem Bau geben, eine 
Männerquote für Hebammeriche, Kindergärtner etc.
Und wegen Gleichstellungsgrundsatz und Diskriminierungsverbot müssten 
dann auch Frauen mit 2 12,5l-Farbeimern gleichzeitig das Gerüst 
hochsteigen, und ein Mann dürfte nicht als Geburtshelfer abgewiesen 
werden weil kein fremder Mann ihre Huhu (Zitat Dr. House) sehen soll.
Das ganze Gentlemanverhalten wie Türe aufhalten etc. müsste dann als 
Gentlewomanverhalten von Frauen ebenfalls praktiziert werden, oder unter 
Strafandrohung komplett verboten werden.
#5506915
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Abradolf L. schrieb:
> Bezahlt euer Hundeklo am besten auch aus eigener Tasche, dann könntet
> ihr wirklich machen was ihr wollt, im Moment schmarotzt ihr nur.

Naja, wir geben ja auch was zurück.
Deine Tochter kann sich hier z.B. recht günstig nach bestandenem Abi 
besaufen, und die Junggesellen-Abschiedsfeier deines Sohnes ist hier 
auch immer herzlich willkommen. Dass er einfach überall auf die Straße 
uriniert, fällt ja zwischen der ganzen Hundekacke nicht weiter auf.
Häuser und Wohnungen gibt's hier übrigens für bundesweite Verhältnisse 
immer noch zum Schleuderpreis (falls jemand aus NRW, BW oder BAY noch 
ein Investment mit garantiert schlechter Rendite sucht). Könnt ja mal 
gucken kommen. Parken geht fast überall, Politessen sind grad faul (zu 
heiss).
#5506936
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Joe F. schrieb:
> Betroffen sind aber vermutlich nur die Säfte, bei
> denen die Früchte nicht mit brutaler Gewalt vom Mutter-Baum getrennt
> wurden, sondern nur bereits heruntergefallene und damit auf natürliche
> Weise gestorbene Äpfel verwendet wurden.

Richtig. Dazu ist dann jeder Saftflasche ein Totenschein, ausgefertigt 
vom jeweiligen Amtstierarzt beigefügt.

Weißt Du was: Der Irrsinn im Großen und Ganzen hat sich mittlerweile 
schleichend so weit vorgearbeitet, daß es darauf auch nicht mehr 
ankäme.

Paul
#5506973
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Uhu U. schrieb:
> Stefan B. schrieb:
>> Hör mir damit auf...
>
> Wieso?

Das war auf erzwungen vegetarische Ernährung von Haushunden bezogen.
Wenn jemand meint, er müsse sich nur noch von Gras ernähren oder von 
Obst dass ihm höchstpersönlich auf den Kopf gefallen ist, oder von 
lichtaktiviertem und Orgon-linksgeschwurbeltem Granderwasser, von mir 
aus.
Aber er soll diesen Quark gefälligst nicht allen anderen aufoktroyieren 
wollen.

Und wenn jemand meint, er müsse ein carnivores Haustier wegen seinem 
Spleen ebenfalls vegetarisch oder vegan ernähren, hört bei mir der Spaß 
und das Verständnis eben auf.

Genauso bei Babies und Kleinkindern, die das nicht selbst entscheiden 
und sich dagegen wehren können.
Denn wie oben schon jemand bemerkt hat, ist auch Muttermilch 
logischerweise nicht-vegan, und Ersatzprodukte müssen mit pösen 
künstlichen Stoffen angereichert werden, um dem Kind eine optimale 
Versorgung mit den während dieser Zeit benötigten essentiellen 
Nährstoffen zu geben.
#5506988
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Stefan B. schrieb:
> Und wenn jemand meint, er müsse ein carnivores Haustier wegen seinem
> Spleen ebenfalls vegetarisch oder vegan ernähren, hört bei mir der Spaß
> und das Verständnis eben auf.

Richtig. Ein solches Tun hat fatale Auswirkungen auf das Tier:

https://ixquick-proxy.com/do/spg/show_picture.pl?l=deutsch&rais=1&oiu=https%3A%2F%2Fautoteile-neubert.eshop.t-online.de%2FWebRoot%2FStore5%2FShops%2FShop40117%2F4CA3%2F1209%2F11A8%2F18AC%2F9B40%2FAC14%2F504C%2FB612%2FWackel-hund.gif&sp=b09be4f055b4fe2871e4d815cbb3888a

Stefan B. schrieb:
> Genauso bei Babies und Kleinkindern, die das nicht selbst entscheiden
> und sich dagegen wehren können.

Naja. Versuche mal ein Kleinkind mit Grünkohl zu füttern, dann kannst Du 
hinterher bloß noch mit dem Schlauch durch's Wohnzimmer gehen.

MfG Paul
Gast #5507001
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Damit veganer Saft aus garantiert Tier-freiem Obst hergestellt werden 
kann, muss alles Lebendige auf dem Obst mit Gift getötet werden. Das 
wiederum müsste ein Veganer aber strikt ablehnen, denn es geht bei 
dieser Religion doch darum, keinem Tier etwas zu Leide zu tun, oder habe 
ich das falsch verstanden?
#5507014
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Harald W. schrieb:
> Ich bin die Hauptfrau der Kompanie

Stelle ich mir schwierig vor. Wenn es zu wenig Nebenfrauen gibt, hat die 
Hauptfrau bei einer Kompanie krass viel zu ... tun.
Vielehen sind ja generell und insbesondere bei der BW noch nicht so 
gerne gesehen, ich stelle mir es auch schwierig vor, den Nachnamen zu 
gestalten. "Jawoll, Frau 
Müller-Meier-Konrad-Hausmann-Beyer-Doppel-Mayer-Hoffmann-Gerhart-Krüger- 
Geyer-Coleman"  ist dann doch etwas sperrig.
Gast #5507035
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>> Ein Säugling kann von Natur aus allenfalls vegetarisch ernährt werden,
>> aber ganz sicher nicht vegan. Auch eine vegane Ernährung der stillenden
>> Mutter ist problematisch.

> Doch, mit zusätzlichen Pillen ist auch das möglich.

Was soll das heißen? Das Pillenschlucken natürlicher ist, als Fleisch zu 
essen?
#5507040
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Stefanus F. schrieb:

>> Doch, mit zusätzlichen Pillen ist auch das möglich.
>
> Was soll das heißen? Das Pillenschlucken natürlicher ist, als Fleisch zu
> essen?

Anscheinend.
In Israel gab es da mal einen schweren Zwischenfall mit mehreren
toten Säuglingen: Man hatte in der Fabrik für vegane Säuglingsmilch
einen der unbedingt zum Überleben nötigen Zusatzstoffen vergessen,
hinzuzufügen.
#5507047
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Le X. schrieb:
> Es gibt dann nur noch "Menschen" und für alle gelten die gleichen
> Regeln.

Mensch als Art gibt es ja eh schon, es wäre ja mal interessant wenn sich 
ein Nicht-Mensch auf die Stelle bewerben würde.

Im Zeitalter der Automatisierung könnte das vielleicht ein Roboter sein.

Der Unterschied zwischen den Geschlechtern der gemacht wird, den gibt es 
ja nicht ohne Grund.
Als wir damals in Sport den 100m Lauf gemacht haben, da hatten Jungen 
und Mädchen andere Zeitvorgaben um eine entsprechende Note zu bekommen.

Die Mädels haben öfters nicht am Sportunterricht teil genommen oder 
waren auch teilweise von anderen Unterrichtsstunden befreit weil sie 
ihre Monatsblutung hatten.

Auch müssen Frauen gesetzlich etwas anders/besser geschützt werden weil 
sie eben oft der unterlegene Teil sind.

Ich habe noch nie eine Frau geschlagen oder auch nur hart angefasst weil 
mein kultureller Hintergrund das verbietet, es ist verpönt und man würde 
sehr schlecht dastehen wenn auch nur der Verdacht aufkommen würde.

Diese ganze Gleichmacherei ist total sinnlos, denn es gibt gewisse 
Gründe weshalb Frauen und Männer nicht immer gleich behandelt werden.
Bei den Arbeitsplätzen geht es ja weiter, für manche Arbeiten sind 
Frauen eben nicht gemacht und sie streuben sich auch solche Jobs 
anzunehmen ... was verständlich ist.


Dieses ganze Gender-Zeug ist meiner Meinung nach nur erfunden worden um 
von wesentlichen Dingen abzulenken.
Wie groß ist der Bevölkerungsanteil den das betrifft?
Es gab bei uns hier in der Gegend noch nie ein Problem mit 
gleichgeschlechtlichen Touristen welche Händchen gehalten haben oder 
sich geküsst haben, es interessiert einfach niemanden ob oder ob nicht.

Ich bin auch der Meinung dass diese Leute ruhig der Meinung sein können 
dass die irgend einem anderen Geschlecht zugehörig sind, das geht mir 
echt am Arsch vorbei.

Was mir allerdings nicht egal ist, das ist diese 
"Gender-Rechtschreibreform". Dieses Innen oder *innen und weiß ich was 
sie sich noch ausgedacht haben ist echt vollkommen sinnlos, die 
versuchen auf Krampf etwas zu verändern ... wohl auch nur deshalb weil 
diese ganzen Gender-Stellen im öffentlichen Dienst, welche geschaffen 
worden sind, sich eine Beschäftigung suchen müssen.

Wenn sie also lange Weile haben, dann wird wieder mal eine andere Kuh 
durchs Dorf getrieben damit der Gender-Beauftragte irgend etwas 
vorweisen kann.
#5507080
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A. K. schrieb:
>> Doch, mit zusätzlichen Pillen ist auch das möglich.
>
> Dadurch wird die Milch der Mutter zwar gesünder, aber nicht vegan.

Was meinst du mit "gesünder"?

Durch dieses Pillenzeugs mit den künstlichen Vitaminen, welche nicht 
wirklich gut vom Körper genutzt werden können da sie eben nur fast 
identisch sind ist die Mutter doch nicht gesünder.

Letztens hatte man (in den Niederlande) auch versucht die Geburt noch 
etwas mehr zu pimpen und die Säuglinge schneller wachsen zu lassen. Den 
Frauen wurden dann Gefäß-erweiternde Medikamente (Via#gra) verschrieben 
damit der Mutterkuchen den Säugling besser versorgt.

Resultat: Die Säuglinge sind extrem langsam gewachsen und sehr viele 
sind auch gestorben.

Die Natur denkt sich schon etwas wenn sie Dinge so regelt.
Millionen Jahre der Evolution ist eben ein ständiges ausprobiere was 
geht und was eben nicht geht, daher kann man mit Recht sagen dass die 
Natur dieses "Leben erschaffen" schon ziemlich gut drauf hat und es 
inzwischen bis ins letzte Optimiert worden ist.
#5507104
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Mike J. schrieb:
>> Dadurch wird die Milch der Mutter zwar gesünder, aber nicht vegan.
>
> Was meinst du mit "gesünder"?
>
> Durch dieses Pillenzeugs mit den künstlichen Vitaminen, welche nicht
> wirklich gut vom Körper genutzt werden können da sie eben nur fast
> identisch sind ist die Mutter doch nicht gesünder.

Es geht nicht direkt um die Gesundheit der Mutter, sondern um die ihrer 
Milch. Und da man religiösem Radikalismus schlecht mit Vernunft 
beikommt, ist es immer noch besser, mit künstlichen Methoden dem Kind zu 
helfen, als es noch mehr unter der Mutter leiden zu lassen. Natürlicher 
wirds dadurch nicht.
#5507172
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Stefanus F. schrieb:
> Eins verstehe ich aber nicht: Wozu gibt es Mücken?

Vögel ernähren sich von Insekten, welche ihre Nahrung wiederum 
hauptsächlich von Blüten/Pflanzen usw. bekommen oder Pilze usw. aus dem 
Boden verspeisen.

Wenn diese Quelle aber aus irgend einem Grund nicht mehr so stabil ist 
oder es Schwankungen gibt, dann ist es günstig wenn es eine davon 
unabhängige Quelle gibt um den Bestand zu sichern.

Bei den Mücken ist es ja so dass sie Eiweiß vom Menschen nehmen, 
umwandeln und dann wird das Eiweiß der Mücken, den Amphibien und Vögeln 
zugeführt.

Das mit den Krankheiten ist ein andere Fakt der nun mal zur 
Populationsregulierung dazu gehört.
#5507351
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Uhu U. schrieb:
> Stefan B. schrieb:
>> Aber er soll diesen Quark gefälligst nicht allen anderen aufoktroyieren
>> wollen.
>
> Ach und das unterstellst du mir jetzt?

Wo habe ich das geschrieben?
Ich habe geschrieben, dass ich es brunzdämlich finde, ein carnivores 
Haustier vegan zu ernähren, nur weil Herrchen und/oder Frauchen Veganer 
ist.
Und dass es mich nervt, wenn jemand mit seiner Religion (und 
Vegetarismus bzw. Veganismus haben recht deutliche Züge davon, ganz 
wertfrei betrachtet) ständig bei jedem hausieren geht.

Wenn du dich davon angesprochen fühlst, muss der geneigte Leser daraus 
wohl schließen dass du ein Veganer bist, der seinen Hund deshalb 
zwangsweise vegan ernährt, und jeden in seiner Umgebung ständig davon zu 
überzeugen versucht.
Tust du das nicht, brauchst du dich logischerweise auch nicht 
angesprochen fühlen.

Ich selbst würde nie auf die abwegige Idee kommen, ein Kaninchen oder 
einen Hamster mit Steak zu füttern, nur weil ich Steaks gerne mag.

Keine Ahnung wie du darauf kommst dass ich speziell dir irgendwas 
unterstelle, aber es ist ja sehr heiß heute... ;)

Uhu U. schrieb:
>> Denn wie oben schon jemand bemerkt hat, ist auch Muttermilch
>> logischerweise nicht-vegan
>
> Kann es sein, dass du halluzinierst? Ach so, es ist sehr heiß...

Mitnichten, der Mensch ist per definitionem ein Säugetier (auch wenn 
manche die Spezies Mensch aus verschiedensten Gründen vom Rest der 
Evolution unseres Planeten abgetrennt sehen), und somit ist auch 
Menschen-Muttermilch ein tierisches Produkt, analog zur Kuhmilch, bei 
der wohl niemand bestreitet dass sie ein tierisches Produkt ist.
Und wenn Muttermilch als vegan definiert wird, wie sieht es dann mit 
Menschenfleisch aus...? ;)

"Soylent Grün ist Menschenfleisch!"
(Sorry, der musste jetzt einfach sein... ;) )
#5508259
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Was macht ein Student welche eine Studentin ist , wenn Sie ein 
Fragebogen ausfüllt.
Frage Tätigkeit:Studentin oder Student
Ist es jetzt eine Fragebogenfalschangabe wenn Sie Student einträgt,
mit allen Strafrechtlichen Folgen.

Das Gleiche wenn es ein (männlich) Student macht und Studentin einträgt 
da er sich eben weiblich fühlt!
#5508336
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Al. K. schrieb:
> Ist es jetzt eine Fragebogenfalschangabe wenn Sie Student einträgt,
> mit allen Strafrechtlichen Folgen.
>
> Das Gleiche wenn es ein (männlich) Student macht und Studentin einträgt
> da er sich eben weiblich fühlt!

Für mich kommt dieser Genderquatsch manchmal ganz gelegen, wenn die 
Männertoilette gerade zu voll ist, ändere ich mein Geschlecht im Kopf 
(ist ja scheinbar eine Softwaresache) und gehe arschwackelnd ins 
Frauenklo.

Es gibt da ja gar keine Richtlinie wie oft man sein Geschlecht ändern 
darf, also kann man es auch so nutzen oder sehe ich das falsch?

Hab eben ein ständig fluktuierendes Geschlecht, wer will denn etwas 
dagegen sagen? Es wird ja jeder Mist akzeptiert, also warum nicht auch 
der?


Im übrigen gibt es als Geschlecht auch noch "sächlich", ich frage mich 
welches Klo die benutzen wenn sie vor der Wahl stehen.
#5508347
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Mike J. schrieb:
> Für mich kommt dieser Genderquatsch manchmal ganz gelegen, wenn die
> Männertoilette gerade zu voll ist, ändere ich mein Geschlecht im Kopf
> (ist ja scheinbar eine Softwaresache) und gehe arschwackelnd ins
> Frauenklo.

Was allerdings voraussetzt, dass es eine sehr männlich dominierte 
Veranstaltung ist, die du besuchst. Männerklos haben nämlich bei 
gleicher Grundfläche dank Platz sparender Pissoirs und geringerer 
Neigung zum Nase pudern einen deutlich höheren Durchsatz. Weshalb sich 
diese Frage umgekehrt den Frauen häufiger stellt als den Männern. Ist so 
herum auch weniger riskant, Frauen riskieren dabei nur ihre Nerven.
Beitrag #5508350 wurde von einem Moderator gelöscht.
#5508368
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@ Uhu U. (uhu)

>> Im übrigen gibt es als Geschlecht auch noch "sächlich", ich frage mich
>> welches Klo die benutzen wenn sie vor der Wahl stehen.

>Jetzt schmeißt du aber Genus und Sexus andersrum durcheinander...

Das ist der "Grundpfeiler" von Gender mainstreaming . . . OMG!
#5508591
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Mike J. schrieb:
> Im übrigen gibt es als Geschlecht auch noch "sächlich", ich frage mich
> welches Klo die benutzen wenn sie vor der Wahl stehen.

In Schweden, Norwegen, Dänemark finde ich diese "geschlechtsneutralen" 
Toiletten recht angenehm. Keine Warteschlangen, keine blöden Blicke, 
wenn man mit seiner kleinen Tochter bei den "Damen" rein will*, und sie 
sind deutlich sauberer als reine Männertoiletten. Was vielleicht auch 
daran liegt, dass in Schweden die Männer nicht in die Ecken pissen.

Also, lebt damit, dass Männer in anderen Ländern offenbar damit 
zurechtkommen.
#5509408
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Harald W. schrieb:
> Und woher weisst Du das?
> Gehst Du abwechseld auf Männer- und Frauentoiletten?

Ne, aber wenn mal an Fasching (oder Fasnet wie man in Schwaben sagt), am 
Rosenmontag mit auf der Seite der Organiatoren dabei ist, wenn die FFW 
die Hallen öffnet um dort zu feiern und hinterher der WC-Anhänger auch 
wieder versorgt werden will.

Den Teil den die Damen benutzt haben, haben wir am Ende mit einem 
C-Schlauch gereinigt.
Gast #5509437
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Mein Vater hat mal einige Monate mobile Toiletten geliefert und 
gereinigt. Auch er sagte, dass Frauen wesentlich öfter unglaubliche 
Sauereien hinterlassen, als Männer.

Dass sie sich nicht hinsetzen möchten kann ich ja nachvollziehen. Aber 
warum baut man dann die Öffentlichen Toiletten nicht auf französische 
Art?
#5509521
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Das ist vielleicht mal ein guter Punkt festzuhalten, das Frauen nicht 
immer nur die braven und armen Lämmchen sind. So die Theorie vom 
schwachen Geschlecht und so.


Emanzipation geht meiner Meinung nach immer nur in die Richtung 
Gleichberechtigung Frau und Mann, also das Frauen in Bereiche von 
Männern vordringen.

Beispiel: Bundeswehr

Männer mussten zumm Bund, Frauen nicht.
Frauen klagten sich das Recht ein zum Bund zu dürfen, freiwillig, Männer 
mussten weiterhin.

Argumenation mancher Frauen: Dafür bekommen wir Kinder.

Darauf hin hat hat mal einer in einem Forum gemeint, wenn man Kinder 
bekommen mit Bund vergleicht, dann sollte man es bleien lassen!

Anderes Beispiel: Aleinerziehende Mütter und Väter.
Wenn es zu einer Trennung kommt, bei der Kinder im Spiel sind, haben 
Männer oft ganz schlechte Karten und werden teilweise ausgenommen wie 
Weihnachtsgänze.

Geht ein alleinerziehender Vater auf's Amt wird er doof angeschaut und 
muss sich rechtfertigen.

Aber Hauptsache man kümmert sich darum das jedes bekannte und unbekannte 
Geschlecht korrekt angesprochen wird.
#5522067
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Sven L. schrieb:
> Den Teil den die Damen benutzt haben, haben wir am Ende mit einem
> C-Schlauch gereinigt.

Kunststück, Männer reinigen ja mit ihrem eigenen C-Schlauch.

Da ich mit zwei Töchtern gesegnet, mit denen durchaus auf die 
Damentoiletten im Supermarkt gegangen bin, als sie noch jünger waren - 
sollen die alten Hexen doch blöde gucken, nee gab eigentlich nie 
Probleme - kann ich diese Beobachtung nicht bestätigen. Fastnacht ist 
möglicherweise Ausnahmezustand.
#5522274
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Karl K. schrieb:
> In Schweden, Norwegen, Dänemark finde ich diese "geschlechtsneutralen"
> Toiletten recht angenehm. Keine Warteschlangen, keine blöden Blicke,
> wenn man mit seiner kleinen Tochter bei den "Damen" rein will*, und sie
> sind deutlich sauberer als reine Männertoiletten. Was vielleicht auch
> daran liegt, dass in Schweden die Männer nicht in die Ecken pissen.

Die übliche Verfahrensweise ist eigentlich, mit dem Töchterchen in ein 
Abteil auf der Männertoilette zu gehen. Da hat sich meiner Erfahrung 
nach bisher keiner dran gestört. Ist aber auch schon ein Weilchen her, 
mittlerweile könnte dank der zeitgeistbedingten Hysterie der 
Pauschalverdacht aufkommen, daß man mit dem Kind andere Dinge anstellen 
will, als es vom Blasendruck zu befreien.
Abgesehen von Dixie-Batterien auf Festivals o.ä. ist mir auch nicht 
bekannt, daß es hierzulande üblich wäre, in die Ecken zu urinieren, 
statt die dafür vorgesehenen, männerspezifischen Porzellane zu benutzen. 
Mag sein, daß es in deiner Wohngegend anders ist. Ansonsten habe ich den 
Hygienestandard auf öffentlichen Toiletten außerhalb Deutschlands eher 
als deutlich weiter unten angesiedelt in Erinnerung. Im Schnitt 
jedenfalls, Ausnahmen bestätigen die Regel.
Gast #5522433
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Icke ®. schrieb:
> Die übliche Verfahrensweise ist eigentlich, mit dem Töchterchen in ein
> Abteil auf der Männertoilette zu gehen.

Natürlich. Zumal das ja sowieso in der Kabine geschieht und allenfalls 
Frauen mit Jungen am Pissoir Sinn ergäben.

Die ganz dreisten Männer gehen mit ihrem Töchterchen im Schwimmbad in 
die Damendusche, zumindest um mal nachzusehen.
#5522641
Lesenswert?

Icke ®. schrieb:
> Die übliche Verfahrensweise ist eigentlich, mit dem Töchterchen in ein
> Abteil auf der Männertoilette zu gehen.

So, ist sie das? Ich möchte meinen Töchtern den Blick ins Innere der 
Männertoiletten gern ersparen.

Icke ®. schrieb:
> ist mir auch nicht
> bekannt, daß es hierzulande üblich wäre, in die Ecken zu urinieren,
> statt die dafür vorgesehenen, männerspezifischen Porzellane zu benutzen.

Du fährst nicht oft längere Strecken auf der Autobahn, nehme ich an.
Gast #5523158
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Robert L. schrieb:

> 
https://www.welt.de/img/bildergalerien/mobile106158087/2781621647-ci23x11-w1920/title.jpg
>
> wärs nicht Sinvoll in den Bewerbungen gleich zu schreiben, was man dann
> später eh gleich aussortiert ;-) der effinzient wegen..

Naja, da steht doch bei: "brünette männliche Bewerber im 
fortgeschrittenen Alter werden bei gleicher Attraktivität bevorzugt!"

Also alles gleichgestellt...
Gast #5523193
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Karl K. schrieb:
> Sven L. schrieb:
>> Den Teil den die Damen benutzt haben, haben wir am Ende mit einem
>> C-Schlauch gereinigt.
>
> Kunststück, Männer reinigen ja mit ihrem eigenen C-Schlauch.
>
> Da ich mit zwei Töchtern gesegnet, mit denen durchaus auf die
> Damentoiletten im Supermarkt gegangen bin, als sie noch jünger waren -
> sollen die alten Hexen doch blöde gucken, nee gab eigentlich nie
> Probleme - kann ich diese Beobachtung nicht bestätigen. Fastnacht ist
> möglicherweise Ausnahmezustand.

Ich war ein paar Jahre Brigadir (Vorarbeiter) in einer 4ma die 
Halbleiterbasismaterialien in der DDR fertigte. Zu meinen aufgaben 
gehörte es Sonnabend morgen nach der Nachtschicht "Sicherheit" im 
Gebäude herzustellen, dzu gehörte Begehen der Umkleide- Waschräume und 
Toiletten ( Fenster zu, Licht aus, Wasser Hähne zu usw..).

Ich kann Dir versichern das Frauen die größeren Schweine sind.

Gruß,

Holm
#5523254
Lesenswert?

Karl K. schrieb:
> Ich möchte meinen Töchtern den Blick ins Innere der
> Männertoiletten gern ersparen.

mmkay, mir ist allerdings noch nie zu Ohren gekommen, daß kleine Mädchen 
davon traumatisiert wurden. Du darfst dich dann jedoch nicht über 
irritierte Blicke von Frauen beklagen, wenn du in deren Reich 
eindringst.

> Du fährst nicht oft längere Strecken auf der Autobahn, nehme ich an.

Oh doch, das tue ich. Du mußt ja nicht unbedingt in eine der Anstalten 
auf kleinen Parkplätzen gehen. In die Ecke pissen habe ich dort zwar 
noch niemand gesehen, allerdings werden dir wohl nicht allzu oft 
gereinigt. Die Toiletten in den Raststätten werden dagegen i.d.R. 
vorbildlich sauber gehalten.
#5523262
Lesenswert?

Icke ®. schrieb:
> mmkay, mir ist allerdings noch nie zu Ohren gekommen, daß kleine Mädchen
> davon traumatisiert wurden. Du darfst dich dann jedoch nicht über
> irritierte Blicke von Frauen beklagen, wenn du in deren Reich
> eindringst.

Mmkay, kleine Mädchen den Anblick von sich auf die Schuhe pissenden 
Männern auszusetzen ist also ok, erwachsenen Frauen den Anblick eines 
Mannes mit geschlossener Hose auszusetzen ist nicht ok.

Hätte ich nicht gedacht, dass sich hier im Forum so viele Gedanken um 
die armen Frauen machen. Wie gesagt, mir ist noch keine blöd gekommen, 
die scheinen das abzukönnen, solange man nicht gerade ins Waschbecken 
pinkelt.
#5523557
Lesenswert?

Karl K. schrieb:
> Mmkay, kleine Mädchen den Anblick von sich auf die Schuhe pissenden
> Männern auszusetzen ist also ok

äh nein, auf das Frankfurter Bahnhofsklo würde ich die Kids auch nicht 
mitnehmen.

> erwachsenen Frauen den Anblick eines
> Mannes mit geschlossener Hose auszusetzen ist nicht ok.

Früher, als alles noch besser war, gab es gewisse Regeln der Höflichkeit 
und des Anstandes. Dazu gehörte auch, daß Männer nicht in Damentoiletten 
hineingehen, ausgenommen Klempner bei Rohrverstopfungen. Du gehörst 
entweder zu einer neueren Generation oder die Regeln wurden dir nicht 
vermittelt.

Karl K. schrieb:
> Das ist auch witzig: Für Kinder ist das zwar oft kostenlos, aber als
> Begleitperson zahlst Du trotzdem, auch wenn Du selbst nicht "musst".

Du sorgst dich um die psychische Verfassung deiner Kinder, aber 70 Cent 
ist sie dir nicht wert? Tip: Vor der Mahlzeit/dem Kaffee aufs Klo gehen, 
dann kannst du das Ticket verrechnen lassen. Oder alternativ bei der 
nächsten Rast einlösen.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #5523587
Lesenswert?

Icke ®. schrieb:
> Karl K. schrieb:
>> Mmkay, kleine Mädchen den Anblick von sich auf die Schuhe pissenden
>> Männern auszusetzen ist also ok
>
> äh nein, auf das Frankfurter Bahnhofsklo würde ich die Kids auch nicht
> mitnehmen.

ein Kollege nimmt gelegentlich seinen Sohn (ca 7 Jahre) mit zur Arbeit

bei meinem Anblick dann... ;)
Beitrag #5537191 wurde von einem Moderator gelöscht.
#5610059
Lesenswert?

Aus meinem regionalen Käseblatt:
- die Glasspack GmbH sucht einen Umweltverantwortlichen m/w/s
- beim sächsischen Gemeindetag möchte man lieber ein m/w/d
- Senvita legt besonders Wert auf die richtige Reihenfolge - der Leiter 
soll bitte ein w/m sein, für den Stellvertreter reicht auch das m/w
- in Heidenau braucht man dringend männliche Erzieherinnen
- Görlitz sucht lieber nach m/w/i
- und bei der Klimatechnik GmbH erspart man sich den Buchstabensalat, 
daher m/w/*

Die letzten beiden Zeilen sind auch gut :)
Angehängte Dateien:
#5610123
Lesenswert?

Auch wenn ich bei den meisten Beiträgen hier an alte Männer denken muss, 
die sich die Hosen mit der Kneifzange anziehen - manchmal ist Gendern 
einfach nur witzig:

"Die 30-Jährige hat in Physik promoviert und forscht jetzt am Imperial 
College London. Dort gehört sie allerdings zu einer Minderheit. Nur jede 
zehnte Professorin ihres Departments ist weiblich."

https://www.deutschlandfunk.de/wikipedia-mehr-wertschaetzung-fuer-wissenschaftlerinnen.676.de.html?dram:article_id=432069

Und ja, das ist kein Schreibfehler, das haben die auch im Beitrag so 
gesagt.

Was aber echt nervt ist diese Genderei im Supermarkt:

https://www.supermarktcheck.de/img/product/picture/large_1fab76b9baf1a2db8b2a84a15f64f2c9.jpg
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #5610225
Lesenswert?

Karl K. schrieb:
> Nur jede zehnte Professorin ihres Departments ist weiblich.

der Rest sind Tunten

Karl K. schrieb:
> Was aber echt nervt ist diese Genderei im Supermarkt:
>
> 
https://www.supermarktcheck.de/img/product/picture/large_1fab76b9baf1a2db8b2a84a15f64f2c9.jpg

:D ich hätte beim ersten Blick LandjunkerInnen erwartet
Gast #5610229
Lesenswert?

Wenn mal wieder Schriftwechsel oder Dokumentation ansteht, hier findet 
man Formulierungsvorschläge:

https://geschicktgendern.de/

Wer sich mal den "Spaß" machen will kann sich mal ein aktuelles 
Parteiprogramm der Linken oder Grünen zur Hand nehmen und durchgehen, 
welche Begriffe gegendert werden und welche in der Männlichkeitsform 
belassen werden.
#5610995
Lesenswert?

● J-A V. schrieb:
> Karl K. schrieb:
>> Was aber echt nervt ist diese Genderei im Supermarkt:
>>
>>
> 
https://www.supermarktcheck.de/img/product/picture/large_1fab76b9baf1a2db8b2a84a15f64f2c9.jpg
>
> :D ich hätte beim ersten Blick LandjunkerInnen erwartet

Die meinen damit doch bestimmt Innen-Filet. (ist also kein 
Hähnchen-außenfilet)
Ein Hähncheninnen (männlich mit weiblicher Endung) ergibt doch überhaupt 
keinen Sinn.
#5611398
Lesenswert?

Das mit der Genderisierung finde ich toll, jetzt kann ich auch typisch 
weibliche Worte vermännlichen ... ihr wisst ja, Gleichberechtigung und 
so.

Aus Tante mache ich Tanter.
Die Zelle wird einfach Zeller oder Zelle*er.
Die Scheibe wird zu Scheibe*er oder Scheiber.
Die Frau wird zu Frauer.
... usw.

Diese komische Schreibweise mit dem *innen wurde ja noch nicht in die 
deutsche Rechtschreibung übernommen. Also man muss sagen dass diese 
Schreibweise mit dem "*innen" oder "innen" oder "_innen" sogar falsch 
ist. Das machen nur ein paar Leute welche sich damit ein besseres 
Selbstbewusstsein schaffen wollen, weil sie ja sonst im Leben nichts 
erreicht haben. Egal ob es totaler Unsinn ist, sie haben damit 
jedenfalls etwas erreicht und konnten sich damit profilieren.


Das hier ist aber echt genial:
"Die 30-Jährige hat in Physik promoviert und forscht jetzt am Imperial
College London. Dort gehört sie allerdings zu einer Minderheit. Nur jede
zehnte Professorin ihres Departments ist weiblich."

Also von den Frauen welche dort rum laufen ist also nur jede 10. eine 
wirkliche Frau. Das nenne ich mal eine innovative Verfälschung der 
Statistik.

Man sagt offiziell dass dort 50% Männer und 50% Frauen 
Professoren-Posten besetzen, aber von den 50% Professorinnen sind 45% 
eigentlich Männer die nur so tun als ob sie Frauen wären und nur 5% 
echte Frauen.

Also 95% Männer und 5% Frauen. Nur durch die Genderverquärungen konnte 
man die Statistik so stark manipulieren.


@Uhu
Auf unserer Uni gab/gibt es so etwas noch nicht, denn das hier ist eine 
"Technische Universität".
In den USA kann man wahrscheinlich auch "Papier falten" studieren und 
darin seinen Doktor machen ... so lange es der Uni Geld bringt bieten 
die echt alles an.
#5611422
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Mike J. schrieb:
> "Die 30-Jährige hat in Physik promoviert und forscht jetzt am Imperial
> College London. Dort gehört sie allerdings zu einer Minderheit. Nur jede
> zehnte Professorin ihres Departments ist weiblich."

Entweder gibt es zu wenige Frauen im Management eines riesigen Konzerns 
oder zu wenige Akademikerinnen in großen Forschungseinrichtungen.

Habe noch nie gehört das sich eine Frau darüber beschwert dass es zu 
wenige Metzgerinnen und Bauarbeiterinnen gibt.

Alle wollen sie erfolgreiche bestbezahlte Geschäftsfrauen oder tolle 
Akademikerinnen sein.
Ist nicht schlimm. Wollen viele der Männer ja auch.

Würde man eine gesetzliche Frauenquote in allen Berufen einführen gäbe 
es bei vielen Berufen große Schwierigkeiten Frauen zu finden.
Umgekehrt wäre es schwierig die Nagelstudios mit 50% männlichen 
Angestellten zu füllen.
Gast #5611529
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Karl K. schrieb:
> Doch. Meine Schwester. Wollte Tischlerin lernen. Keine Chance trotz
> Vorkenntnissen (berufsvorbereitendes Jahr oder wie das heisst) einen
> Ausbildungsbetrieb zu finden.

Wann war denn das? Zu meiner Zeit (Ende der 80er) waren Tischlerinnen 
zwar selten, aber die, die sich beworben haben, fanden auch eine Stelle.
#5611646
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Karl K. schrieb:
> Atemis H. schrieb:
>> Habe noch nie gehört das sich eine Frau darüber beschwert dass es zu
>> wenige Metzgerinnen und Bauarbeiterinnen gibt.
>
> Doch. Meine Schwester. Wollte Tischlerin lernen. Keine Chance trotz
> Vorkenntnissen (berufsvorbereitendes Jahr oder wie das heisst) einen
> Ausbildungsbetrieb zu finden.


KEINE Chance?
Wie viele Tischlerbetriebe gibt es bei Euch?

Vielleicht hat das andere Gründe?
#5611804
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Karl K. schrieb:
> Atemis H. schrieb:
>> Habe noch nie gehört das sich eine Frau darüber beschwert dass es zu
>> wenige Metzgerinnen und Bauarbeiterinnen gibt.
>
> Doch. Meine Schwester. Wollte Tischlerin lernen. Keine Chance trotz
> Vorkenntnissen (berufsvorbereitendes Jahr oder wie das heisst) einen
> Ausbildungsbetrieb zu finden.

Hier in der Umgebung ist jeder Handwerksbetrieb froh, wenn er überhaupt 
einen Lernenden oder eine Lernenderin findet, denn die meisten 
Jugendlichen wollen den akademischen Weg einschlagen und studieren.
Gast #5611838
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Mike J. schrieb:
> Das mit der Genderisierung finde ich toll, jetzt kann ich auch typisch
> weibliche Worte vermännlichen ... ihr wisst ja, Gleichberechtigung und
> so.
>
> Aus Tante mache ich Tanter.
> Die Zelle wird einfach Zeller oder Zelle*er.
> Die Scheibe wird zu Scheibe*er oder Scheiber.
> Die Frau wird zu Frauer.
> ... usw.

Das Letzte ist falsch, das heißt inverse Männin.

Gruß,

Holm
#5611880
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Achim S. schrieb:
> Wann war denn das? Zu meiner Zeit (Ende der 80er) waren Tischlerinnen
> zwar selten, aber die, die sich beworben haben, fanden auch eine Stelle.

Ja, zu Deiner Zeit wurde auch noch ausgebildet. Bei ihr war das vor etwa 
10 Jahren, da wollte kaum jemand ausbilden, und wenn dann halt Jungs.

Hab selbst das Gejammer noch in den Ohren: Nee, kostet zu viel, und dann 
sind die 3 Tage auf der Schule, wie soll ich die da einplanen, wenn die 
nur 2 Tage die Woche kommen, und dann gehen die weg und ich hab nüscht 
davon, und für die Ausbildung an Maschinen, die ich nicht habe, müssen 
die in einen anderen Betrieb, den ich dann dafür bezahlen muss (was, 
wenn es stimmt eine echt blöde Regelung wäre).

Und heute jammern die Handwerker rum, dass ihnen die Leute fehlen. Ich 
mein, wer hätte das auch wissen können...
Gast #5612022
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Karl K. schrieb:
> Und heute jammern die Handwerker rum, dass ihnen die Leute fehlen. Ich
> mein, wer hätte das auch wissen können...

ganz ehrlich: Die Arbeit will heute keiner mehr machen. Bis auf ein paar 
Katholiken vom Land mangelts entweder am Fleiß oder am Verstand. (nicht 
weil die Leute dümmer werden, sondern weil halt jeder, der kann, Abitur 
machen soll. Früher waren Deppen und Smarten unter Arbeitern und 
einfachen Handwerkern genauso vertreten wie unter Studierten.)
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